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Beteiligungsprojekte

Bau eines öffentlichen Skateparks als Beteiligungsprojekt mit Kindern und Jugendlichen

Ansprechpartner
Jürgen Eilers
Funktion Fachdienstleiter Jugend
Neubau eines Skateparks
Projektbeschreibung
Bau eines öffentlichen Skateparks als Beteiligungsprojekt mit Kindern und Jugendlichen
Ausgangslage
Papenburg ist eine selbständige Stadt im Norden des Landkreises Emsland mit derzeit ca. 38.000 Einwohnern. Der Ausländeranteil beträgt aktuell ca. 18 %, was u.a. auch auf die Aufnahme von Flüchtlingen und den Zuzug von Werksvertragsarbeitern und ihren Familien aus osteuropäischen Ländern zurückzuführen ist. Die Stadt Papenburg besteht aus insgesamt 7 Stadtteilen mit einer Gesamtfläche von 11.836 Hektar. Derzeit leben in Papenburg ca. 5.500 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren, verteilt auf das gesamte Stadtgebiet. Das Freizeitverhalten in Papenburg wird immer noch geprägt durch die Angebote der Sportvereine, die in allen Stadtteilen vorhanden sind. Fußball ist auch in Papenburg die populärste Sportart. Weitere größere Freizeitmöglichkeiten außerhalb kommerzieller Strukturen gibt es kaum für Jugendliche, so dass sich ein Großteil der Aktivitäten Jugendlicher im informellen Rahmen abspielt. Das im Stadtkern ansässige städtische Jugendzentrum bietet Kindern und Jugendlichen mit einer Vielzahl von Angeboten im Nachmittags- und Abendbereich sowie in den Ferien eine attraktive Freizeitgestaltung. Seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends unterhält die Stadt zudem eine Skateanlage in unmittelbarer Nähe des Jugendzentrums. Diese war bislang ein beliebter Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihren kulturellen Hintergründen. Der Skatesport und die damit einhergehenden Erscheinungen haben in Papenburg stets einen integrativen Charakter gehabt und bilden somit einen bedeutenden Sozialisationsfaktor in der Lebenswelt der Papenburger Jugendlichen. Die Anlage soll nun zeitgemäß erneuert werden.
GWA/QM-Ansatz
Nutzung vorhandener Partizipationsstrukturen im Stadtgebiet für die Verbesserung von Freizeitangeboten für junge Bürger: der Jugendvorstand als institutionalisiertes Mitbestimmungsgremium aller Papenburger Kinder und Jugendlichen sowie der von jungen Menschen gegründete Skateverein "Four Wheels e.V." möchten gemeinsam ein Angebot schaffen, um sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle zum Ausüben eines zukunftsfähigen Sports (olympisch ab 2020) in der Stadt zu geben. Zurzeit ist diese Möglichkeit nicht gegeben, so dass die Zielgruppe momentan ihrer Leidenschaft auf dafür nicht vorgesehenen Plätzen oder auf Anlagen weit außerhalb der Stadt nachgehen muss. Der Schulterschluss von Jugendvorstand und Verein führt darüber hinaus zu weiteren gemeinsamen Aktionen, nachdem die Anlage fertig gestellt wurde. So ist bereits jetzt geplant, alle interessierten jungen Menschen zu Workshops, Wettbewerben und weiteren Events einzuladen. Darüber hinaus werden die Mitglieder des Vereins "Four Wheels" regelmäßig ehrenamtlich Übungsstunden für Einsteiger und sonstige Interessierte anbieten. Die dafür notwendige Ausrüstung wird auf Wunsch unentgeltlich von der Jugendpflege der Stadt zur Verfügung gestellt, um Hemmschwellen abzubauen und jedem Interessierten den Einstieg in den Sport zu ermöglichen. Daneben wird erfahrungsgemäß eine zeitgemäße Skateanlage innerhalb kurzer Zeit ein sozialer Treffpunkt für junge Menschen, die nicht zwangsläufig nur das Ziel "Skaten" verfolgen.

nachbarschaftsfabrik neuland - ein sozio-kulturelles Zentrum für Winsen

Ansprechpartner
Sven Dunker
Organisation Reso-Fabrik e.V.
Funktion Dipl. Soz.-arbeiter
"Nachbarschaft verbindet - aus Verbindungen werden Netzwerke - Netzwerken stabilisieren ."
Projektbeschreibung
Im Dezember 2018 haben wir mit der „Produktion von Nachbarschaft“ begonnen. Seit dem laufen die Maschinen in der nachbarschaftsfabrik neuland (nf) auf Hochtouren. Beispiele aus unserer "Produktion": Die "Abräumer" haben einen nachbarschaftlichen Garteneinsatz durchgeführt. Für ca. 190 Besucher haben wir eine Eröffnungsfeier und einen Adventsabend durchgeführt. Vier weitere Veranstaltungen sind in der Abstimmung. Koop. mit der EUTB. Die Nimm-Mit-Bücherei ist eröffnet. Der Kulturverein bietet Kurse an. Beratungen werden mehr nachgefragt. Die Ausgangslage im Stadtteil hat sich seit dem Erstantrag nicht wesentlich verändert, aber die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der GWA wurden verbessert: Das Büro der nf ist in dem alten Fabrikgebäude der Reso-Fabrik eingerichtet. Für alle vereinbarten Projektziele sind konkrete Maßnahmen in Vorbereitung oder Umsetzung. Über die verschiedenen Projektbausteine lernen die Bürger, Kollegen und Kooperationspartner die Idee der nachbarschaftsfabrik neuland kennen. Aus den internen und externen Abstimmungen entsteht eine kreative Fachlichkeit, die die Entwicklung neuer Ideen und Projekte unterstützt. Am 11.05.2019 wird in Kooperation mit muslimischen Familien aus dem Stadtteil und der Kontaktstelle Integration ein Iftar durch geführt. Mit einer Kollegin aus der Jugendberufshilfe ist ein generations-übergreifender Spieleabend in Planung und der Hausmeister entwickelt Nutzungsvereinbarungen für die Fabrikhalle, um Bewohnerveranstaltungen zu ermöglichen. Gleichzeitig ist es durch die Anbindung der ehrenamtlichen Mitarbeiter an die nf gelungen, dass die "Produktion" neuer Projektideen, z.B. für eine Kulturtafel, anläuft. Alle internen und externen Kooperationspartner und Interessierten erhalten regelmäßig über einen Newsletter aktuelle Informationen. Innerhalb der Arbeitsfelder, der Geschäftsführung und dem Vorstand der Reso-Fabrik finden Diskussionen über die Grundwerte der Arbeit statt, z.B. wie Partizipation, als Grundwert von GWA, insgesamt in der Reso-Fabrik umgesetzt wird. Schwerpunkte der weiteren "Produktion": - Ausbau und Vertiefung bedarfsorientierter, bewohnerzentrierter Projekte, z.B. Aufbau einer mobilen Lebensmittelausgabe, Gestaltung des Stadtteils (Bepflanzung) -Weiterentwicklung des trägerübergreifenden Praxisnetzwerks im Projektgebiet und darüber hinaus. Mitarbeit im AK Struktur der Stadt. Ziel: Die GWA der nf als Modellprojekt für ein gesamtstädtisches Arbeitsprinzip.
Ausgangslage
Das Projektgebiet weist eine interkulturelle Bewohnerstruktur (64 verschiedene Nationalitäten) mit unterdurchschnittlichem Einkommen auf. Zusätzlich ziehen geflüchtete Familien in diese bereits belastete Wohngegend und junge Familien mit Migrationshintergrund in die Bereiche der Mehrfamilienhausriegel. Damit finden dort zwei gegenläufige Entwicklungen statt: Parallel zu dieser Verjüngung leben vermehrt ältere, alleinstehende deutsche Bewohner in den angrenzenden Einfamilienhäusern und kleinen Wohnungen. Nach Aussage des LK Harburg werden hier relativ viele Hilfen nach § 27 ff SGB VIII verfügt: Familienhilfen bei jungen Familien mit Kleinkindern und Erziehungsbeistandschaften für Kinder und Jugendliche, die durch ihr Verhalten die Anforderungen in Kindergarten und Schule nicht erfüllen können. Damit besteht die Gefahr, dass innerhalb des Projektgebietes bestimmte Wohnbereiche abgegrenzt und "ghettoisiert" werden. Weitere Probleme sind: Nicht konforme Rechtsauffassungen, insbesondere bei den MigrantInnen, die bereits langjährig in Deutschland leben, erheblicher und wiederkehrender Beratungsbedarf im Bereich Mietrecht/Mietschulden und bzgl. der wirtschaftlichen Situation. In dem Gebiet gibt es einige, auf bestimmte Zielgruppen spezialisierte Einrichtungen sozialer Hilfen. Auch in der Reso-Fabrik e.V. gibt es bereits unterschiedliche Angebote. Mit dem Aufbau der GWA/der "nachbarschaftsfabrik neuland" werden Strukturen und Netzwerke geschaffen, sodass diese Projekte besser aufeinander abgestimmt werden können und um die unterschiedlichen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und eine möglichst bedarfsgerechte und bewohnernahe Infrastruktur aufzubauen und zu pflegen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Winsen (Luhe), Einzugsgebiet der Grundschule Alte Stadtschule
Beschreibung
Das Einzugsgebiet der Grundschule "Alte Stadtschule" ist ein heterogenes Projektgebiet in der eher ländlich geprägten Mittelstadt Winsen (Luhe). Einfamilienhausbebauung, Mehrfamilienhausriegel bis hin zu zwei Hochhausbereichen, von denen eines 2009 in das Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommen wurde. Ebenso heterogen ist die Bewohnerschaft dieses Stadtgebiets: Bewohner aus 64 verschiedenen Nationen, ca. 50% haben einen Migrationshintergrund. Im Projektgebiet befinden sich die Grundschule und das Jugendzentrum "Egons". Desweiteren gibt es hier die AWO Soziale Dienste mit den Beratungseinheiten für Familien, Senioren und Flüchtlingen. Die Diakonie mit ihren Beratungsangeboten, einen Bäcker und ein Lebensmittelgeschäft, außerdem eine Post und drei gewerbliche Unternehmen. Das Projektgebiet umfasst nahezu das gesamte Einzugsgebiet der Grundschule und bezieht die Bewohner von 28 Straßen ein. Im Kerngebiet liegen die Straßen Albert-Schweitzer-Str., Birkenweg, Bogenweg, Brahmsallee, Dorotheenstr., Eckermannstr., Einsteinstr., Ernststr., Große Gänseweide, Humboldtweg, In den Twieten, Kefersteinstr., Lerchenweg, Mozartstr., Neulanderweg, Niedersachsenstr, Oderstr., Pestalozzistr., Röntgenweg, Rosenstr., Rote-Kreuz-Str., Schanzenring, St.-Georg-Str. und Uhlenbusch. In einem direkt angrenzenden Gebiet liegen die Straßen Friesenweg, Wikingerweg, Bleiche und Alte Feuerwache.
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Projektgebiet liegt eines der kleinsten Programmgebiete für Soziale Stadtentwicklung in Niedersachsen. In dem Soziale-Stadt-Gebiet, dem Albert-Schweitzer-Viertel, leben ca. 500 Menschen der 4200 Menschen des gesamten Projektgebiets. Durch die Arbeit des QM, die seit 2009 ebenso von der Reso-Fabrik e.V. in Kooperation mit der Stadt Winsen (Luhe) durchgeführt wird, haben sich Projekte und kooperative Arbeitsansätze zur Entwicklung von Nachbarschaftsstrukturen bewert, die die Reso-Fabrik e.V. auf den nächst größeren Sozialraum ausdehnen will.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Januar 2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Winsen (Luhe) Februar 2019
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LK Harburg Jobcenter Januar 2019
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Arbeitsansatzes ist, dass Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip verstanden wird, wobei unterschiedlichste Methoden aus anderen Arbeitsfeldern integriert und entsprechend der Bedürfnisse der Bewohner des Projektgebiets umgesetzt werden. Mit dem Aufbau der GWA/der "nachbarschaftsfabrik neuland" sollen Verbindungen geschaffen und Strukturen und Netzwerke geknüpft werden, um die diversen Akteure in dem Gebiet zusammen zu bringen und ihnen so die Möglichkeit zu bieten sich im Sinne der Sache zu Projektpartnern und Mitgestaltenden zu entwickeln. Darüber hinaus sollen über niedrigschwellige und unbürokratische Beratung die Zugänge zu sozialen Hilfen erleichtert und alltagspraktische Angebote ermöglicht werden. Probleme des Alltags hindern Bewohner des Projektgebiets oft daran, sich in die Belange des Stadtteils einzumischen. Lebensfreude und kulturelles Erleben als Grundbedürfnisse menschlichen Daseins sollen deshalb gefördert werden. Soziokulturelle Angebote können das Projektgebiet als Lebensmittelpunkt aufwerten und auch andere Akteure ins Gebiet hineinziehen. Die nachbarschaftsfabrik neuland bietet auch Einrichtungen, die zu Themen wie Gesundheitsförderung, Bildung, Erziehung, Umgang mit Finanzen/Schulden, Wohnen, Arbeit und Ausbildung, Leben im Alter, Ernährung, Frühe Hilfen und kulturelles Erleben arbeiten, die Möglichkeit dichter an die Bewohner heranzurücken und ihre Themen damit unmittelbarer anzubringen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Projekte und Kooperationen müssen sich an den Bedarfen der Menschen vor Ort messen lassen.
Beschreibung
Der Name des Projekts ist den Bewohnern bekannt und wird positiv besetzt.
Beschreibung
Die Angebote des Projekts werden nachgefragt und es wird Einfluss auf die Ausgestaltung genommen.
Beschreibung
Es treffen sich regelmäßig Interessensgruppen aus dem Projektgebiet in den Räumen der Nachbarschaftsfabrik.
Beschreibung
Es können sich Traditionen bilden und über die Modellprojektphase hinaus erhalten werdem.
Beschreibung
Die Ziele des Projekts werden von den Bewohnern erkannt und als wichtig erachtet.
Beschreibung
Über das Projekt kann eine Atmosphäre entwickelt werden, in der die Bewohner sich für ihre Nachbarschaft einsetzen.
Beschreibung
Ein Praxisnetzwerk hat sich an der Umsetzung konkreter bedarfsorientierter Projekte zu messen.
Beschreibung
Verwaltung und Politik stehen dem Projekt offen und interessiert entgegen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Winsen (Luhe), LK Harburg Abt. Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Pflege e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Winsener Anzeiger, Wochenblatt Elbe/ Geest
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Afrikanische Gemeinde, Kalinka, Gruppe der russischsprachigen Frauen, Initiative vitnamesischer Frauen, Sudanesische Community, Arabischunterricht Herrn Badouns, Frauen der Kontaktstelle Integration, Projekt "Die Abräumer, Nachbarschaft des Albert-Schweit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Harburg Abt. Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raus aus den Schulden e.V., Jugendsozialarbeit der Reso-Fabrik e.V., Kontaktstelle Integration der Reso-Fabrik e.V., Pro Aktiv Center der Reso-Fabrik e.V., Tafel Harburg e.V., Herbergsverein, Team des Reso-Cafe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderarztpraxis Weyher
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club Winsen (Luhe)
Typ
Stadtteil
Galerie
img 0195
Zustimmung Veröffentlichung
On

Anlauf- und Beratungsstelle für Senioren, pflegende Angehörige und Familien im Stadtteil Wettbergen

Ansprechpartner
Katja Lohre
Funktion Koordinatorin stadtteilbezogene Beratungsstelle
Gemeinschaft verwirklichen- ein Stadtteil wächst zusammen. Raum schaffen für Beratung- Begegnung- Betreuung. Weiterentwicklung einer stadtteilbezogenen Beratungsstelle und Netzwerkaufbau für und mit dem Stadtteil Wettbergen
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Quartiersentwicklung geht es in unserer Projektidee um die Öffnung und Weiterentwicklung innovativer Angebote in einer stadtteilbezogenen Anlauf- und Beratungsstelle sowie Maßnahmen zur Verbesserung quartiersbezogener Zusammenarbeit. Es soll Raum für Begegnung und Unterstützung geschaffen werden, um eine gesellschaftliche Teilhabe der Menschen zu ermöglichen und möglichst viele Menschen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit oder Herkunft, im Stadtteil zu erreichen. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist ein zunehmender Bedarf an lokalen pflegerischen Unterstützungsleistungen und Informationen für Senioren sowie betroffene Familien zu erwarten, da Unterstützungsmodelle zur häuslichen Versorgung greifen müssen. Konfrontiert mit einem plötzlichen Pflegefall sind oft ganze Familien involviert, um die häusliche Pflege zu organisieren. Neben der kostenlosen Beratung soll daher auch eine aufsuchende Beratung im Stadtteil durchgeführt werden, d.h. wir können durch individuelle Hausbesuche vor Ort direkte Hilfestellungen anbieten und eine bedarfsgerechte Beratung innerhalb des häuslichen Pflegesettings ermöglichen. Neben Fortbildungskursen und einem Angehörigenstammtisch für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz oder Parkinson, sind weitere Entlastungs- und Begegnungsmöglichkeiten für Senioren oder auch berufstätige Familien geplant z.B. Stuhlyoga oder Internetkaffee. Der Aufbau weiterer Selbsthilfegruppen ist ebenfalls gewünscht. Angedacht ist ein Tangokurs für Parkinsonerkrankte mit ihren Partnern. Dadurch können soziale Kontakte zu anderen Menschen mit einem gleichen Schicksal in einem zwanglosen Ambiente ermöglicht werden. Darüber hinaus möchten wir den Aufbau von hilfreichen Netzwerkstrukturen etablieren z.B. durch die Initiierung einer „Hilfsmittelsprechstunde“ „Rollstuhl, Rollator und Co.“ für alle interessierten Menschen im Stadtteil. Im Rahmen eines Probelaufs laden wir verschiedene Fachberater aus dem Stadtteil z.B. Sanitätshaus, Apotheken, Hausnotruf ein, die an dem Tag direkt und kostenlos beraten und ganz praktisch Hilfsmittel vor Ort ausprobiert werden können. Angedacht ist auch eine Schulung für Akteure des Stadtteils z.B. Mitarbeiter von Geschäften, Sparkassen, Hausärzten, in der z.B. diverse Pflegethemen vermittelt werden. So kann ein Stadtteil für die besonderen demografischen Herausforderungen der Zukunft sensibilisiert werden und ein Zusammenwachsen der Wettberger Bewohner vorangetrieben werden.
Ausgangslage
Mit der demografischen Veränderung der Altersstruktur in Deutschland erleben immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter. Aufgrund der demografischen Entwicklung, die auch in Wettbergen mit einer dramatischen Zunahme von hochaltrigen Menschen (77,1%) einhergeht, ist zukünftig ein deutlicher Anstieg eines Beratungs- und Betreuungsbedarfs sowie eine zunehmende Nachfrage nach sozialen Kontakten zu erwarten. Ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen z.B. einer Demenz, Multimorbidität sowie auch die Familienangehörigen im häuslichen Pflegesetting, sind auf eine verlässliche und möglichst vernetzte Versorgung und Information vor Ort angewiesen. Aufgrund der Hochaltrigkeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken. Die zukünftige Versorgung dieses Personenkreises wird daher eine besondere Herausforderung darstellen Zukünftig ist es uns ein Anliegen, professionelle Beratungsangebote und innovative Ideen zur Unterstützung der gesellschaftlichen Teilhabe im Stadtteil aufzubauen und einer Vereinsamung von Seniorinnen und Senioren entgegenzuwirken. Um neben dem kontinuierlichen Aufbau eines umfassenden Netzwerks, eine Öffnung in den Stadtteil u. möglichst viele Menschen zu erreichen, sind im Rahmen der Beteiligung u. Kooperation möglichst vieler relevanter Akteure des Stadtteils verlässliche, hauptamtliche Strukturen, die vor Ort koordinieren und initiieren unabdingbar. Um die beispielhaften Projektideen umzusetzen und den Netzwerkaufbau voranzutreiben, ist eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung der Präsenz und Bekanntmachung der Angebote im Stadtteil notwendig z.B. durch Anzeigen in Stadtteilzeitungen, Flyer, Vorträge und Schulungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadtteil Wettbergen
Beschreibung
In der Landeshauptstadt Hannover leben (Stand 2016) 523.642, wobei die Einwohnerzahlen im Stadtbezirk 9 bei 45.619 Einwohner liegen und je nach Stadtteil folgendermaßen angegeben werden: Bornum (1.375) Mühlenberg (7.546), Oberricklingen (10.775), Ricklingen (12.987) und Wettbergen (12.936). Der Stadtteil Wettbergen, in dem im Oktober 2016 eine Anlauf- Begegnungs- Beratungsstelle eingerichtet wurde, hat rund 13.000 Einwohner und ca. 30,5 Prozent der Bevölkerung im Stadtteil haben das 60. Lebensjahr bereits überschritten. Die Altersstruktur der Region Hannover zeigt bis 2030 deutliche Zunahmen bei der Zahl älterer Menschen ab 65 Jahre (+20,5 %), insbesondere bei den Hochaltrigen ab 85 Jahre (+77,1 %)
Einwohnerzahl
13000
Quelle / Anmerkungen
Hannover de, Portal Landeshauptstadt
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Portals der Landeshauptstadt zu den Zahlen der Bewohner ab 65 Jahren
Projektgebiet in Prozent
78
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen der Stadt Hannover: Deutliche Zunahme von hochaltrigen Menschen (>85) von 77,1,%
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Schaffung und Einrichtung von Räumen der Begegnung zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts/ Stadtteilleben ausbauen/ Miteinander der Quartiersbevölkerung stärken durch Angebote der Begegnung, Entlastung, Kommunikation/ Treffpunkt für unterschiedliche Zielgruppen z.B. besondere Betreuungsangebote und Beratung, Selbsthilfegruppen, Yoga/ Imageverbesserung und Öffentlichkeitsarbeit/ Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil, soziale Kontakte knüpfen/ Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Angebote sind offen und stadtteilbezogen für alle Senioren, pflegende Angehörige und Familien. Wenn die Projekte rege angenommen werden u möglichst viele Menschen partizipieren, neue Bedarfe erkannt werden, ist unser Ziel erreicht
Beschreibung
Es wird eine Stadtteilrunde Wettbergen erweitert mit möglichst vielen Akteuren des Stadtteils. Gemeinsame Ideen, Evens werden umgesetzt, Multiplikatoren ermöglichen eine Verbreitung und Vernetzung im Stadtteil
Beschreibung
Nebe einer Selbsthilegruppe für Depressive sollen möglichst weitere Selbsthilfegruppen Räume nutzen. Die Räume der Beratungsstelle können flexibel mit Leben gefüllt werden je nach Bedarf und Ideen aus dem Stadtteil z.B. eine Nähwerkstatt
Vorhandene Strukturen
Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort durch gemeinsame Events z.B. Hilfsmittelsprechstunde/Erstellen einer Stadtteilbroschüre/ Schulung für Hausärzte, Sparkassen, Apotheken, Kirchen zum Thema Demenz, pflegende Angehörige/ Verstetigung/ Weiterentwicklung Stadtteilrunde Wettbergen/
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
ortsansässige Apotheken/ durch Schulungen auch Sparkassen, Geschäfte, Hausärzte vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Wettbergen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sanitätshaus, Johanniter, ambulante Pflegedienste, Malteser, im Rahmen der Stadtteilgruppe Wettbergen auch andere Beratungsstellen des Stadtteils oder interessierte Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Notwendige kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit zur Präsenz der Beratungsstelle und Bekanntmachung der stadtteilbezoenen Angebote
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
offene Angebote für alle Bewohner des Stadtteils bz.für die besonderen Zielgruppen z.B Senioren, pflegende Angehörige
Typ
Stadtteil
Galerie
akf beratungsstelle 3
beratungsstelle mit fenster
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit in Visselhövede

Ansprechpartner
Elke Motzkau
Funktion Leiterin
Ziele festigen, Projekte voranbringen, Perspektiven schaffen
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5200 i.d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen. Die Koordinierungsarbeit wurde bis 2018 fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung/ Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird. Durch die bisherige Arbeit wurden verschiedene Themen angesprochen. Alles Gruppen wünschen sich eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Dieses konnte teilweise schon verwirklicht werden. Ein weiterer Ruf nach Treffpunkten für alle Altersgruppen war deutlich. Auch daran muss noch gearbeitet werden. Mit der kontinuierlichen Befragung ist eine einmalige Basis geschaffen worden. Sie führte auf verschiedenen Ebenen und Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits ein wichtiger Prozess in Gang gebracht worden. Es haben sich zu verschiedenen Themen Arbeitsgruppen gegründet, die sich aktiv in das politische Geschehen einbringen. Drei weitere große Anliegen haben sich als Arbeitsauftrag für die Zukunft herauskristallisiert: 1. Die Anlaufstelle muss weiter etabliert werden 2. Die laufenden und kommenden Projekte sollen erfolgreich, zielorientiert begleitet werden 3. Zukunftsorientiert sollen Visselhöveder Jugendliche und örtliche Betriebe zusammengebracht werden Mit diesen drei großen Aufgaben wollen wir unsere Arbeit 2020 erfolgreich weiterführen.
Ausgangslage
In Visselhövede haben die schon die benannten Problempunkte und –gruppen weiter bestand. Räumliche Punkte sind die Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage. Aufgrund der niedrige Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch die hier ansässigen Sinti. In den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, die jetzt meist in deren Eigentum übergegangen sind. Ähnliches trifft auf die Wohnsituation der Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links und rechts der Walsroder Straße. Auf der einen Seite haben wir ein in den 60ern und 70ern Jahren entstandenes Wohngebiet. Auf der anderen Seite ein neu entstandenes Eigenheimgebiet mit überwiegend kurdischer Bevölkerung, die starke Abkapselung erkennen lassen. Sehr auffällig sind die 15-23 Jahre männlichen Jugendlichen, die in der Schule stören, keinen oder schlechten Schulabschluss haben, keinen Ausbildungsplatz finden, aber nicht weg wollen o. können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe sehr junger und jüngere Mütter ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. Der extrem niedrige Mietzins trägt dazu bei, dass die Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten und große bezahlbare Wohnungen lassen Familiengruppen mit Flucht- oder Migration nach V. kommen und d. Problem d. Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen. Gleichzeitig leiden d. V. Betriebe unter e. enormen Fachkräftemangel. Neben d. primären Aufgaben, die Wohngebiete attraktiver machen, Treffpunkte etablieren, Menschen zum Austausch zu bewegen, brauchen wir Ideen Beschäftigung zu sichern
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt V, insbesondere Pappelstraße, Bahnhof und Wehnser Weg, die Stadtgebiete links und rechts der Walsroder Straße.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Stadt V.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 734 Person im SGBII-Leistungsbezug, davon 510 Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, die AsylbLG-Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 324 Jugendliche im SGBII-Leistungsbezug, davon 112 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, AsylbGL - Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Unterlagen zum Gebiet
vissel_karte.pdf (169.77 KB)
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andererseits werden die neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden Gruppen einzubringen, beispielweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderes Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25 J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich Wohnen und Arbeiten in V. durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern. Methoden: Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen/ -erkundungen, Gremienarbeit, Diskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Vernetzung mit GWA in Nachbarkommunen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich zahlreich an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebnisse werden publiziert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Projektarbeiten werden vernetzt und arbeiten konstruktiv zusammen. Ehrenamtliche Arbeiten werden unterstützt.
Beschreibung
Die Entscheider, Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastruktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort benannt.
Beschreibung
Politik macht sich zur Aufgabe eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Visselhövede, Herr Grünhagen, Bürgermeister Herr Goebel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herr Goehrt, Heimatverein, Eigenart
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizeit Herr Teuber, Frau Stabbat-Flägel / Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Daa Frau Motzkau/ SOFA eV Frau Schlösser/Seniorenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/ BNW Herr Eden/ Jugendmigrationsdiest Frau Wicke/ Flüchtlichtlingsberatung Frau Golegos/ Tafel Rotenburg eV Herr Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede Herr Golke/ MTV Jeddingen Herr Leefers/ SV Schwitschen Herr Rickers/ SV Wittorf Herr Jessen/ Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Stadtion Frau Rück/ Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter Oberschule Herr Wieland/ der Grundschulen Frau Lattemann u. Frau Daboven/ Schulsozialarbeiter/ Berufseinstiegbegleiter Frau Bremenkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herr Pahlig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Timmann/ Hoyer Mineralöle Herr Hoyer/ JBS Herr Behrens, Frau Buse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion Rotenburger Kreiszeitung Herr Wieters/ Rotenburger Rundschau Frau Baucke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/ Bundestagabgeordneten Herr Klingbeil und Herr Kindler/ Landtagsabgeordneten Herr Holsten und Frau Traumann-Liebe
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Das "Nette"-Quartier in Osnabrück – generationengerechter Stadtteil für Alle!

Ansprechpartner
Ulrich Freisel
Funktion Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren
Akteure vernetzen – Generationen verbinden – Beteiligung stärken in Dodesheide-Haste-Sonnenhügel!
Projektbeschreibung
Der Fluss „Nette“ verbindet die Stadtteile Dodesheide, Haste und Sonnenhügel und symbolisiert die Projektidee der Vernetzung von Jung und Alt. Bisher hat sich die kommunale Quartiersarbeit auf die Zielgruppen Kinder, Jugend und Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund und den Ansatz „Jugend stärken im Quartier“ fokussiert. Im Projektgebiet soll nun erstmalig modellhaft der integrative Ansatz „Quartier für Alle!“ umgesetzt werden. Die Fachbereiche „Kinder, Jugendliche und Familien“ und „Integration, Soziales und Bürgerengagement“ arbeiten dabei ressortübergreifend zusammen, um perspektivisch ein gesamtstädtisches Konzept der sozialraum- und beteiligungsorientierten, aktivierenden Quartiersentwicklung zu erarbeiten. Der integrative Quartiersansatz erweitert die Arbeit der Akteure um den Aspekt „Ältere im Quartier“. Nur durch die Implementierung dieses Ansatzes wird das Potential des Quartiers für die lokale Entwicklung erschlossen. Für den Schritt vom Austausch zum koordinierten Handeln ist ein/e Projektkoordinator*in erforderlich, der die bestehenden Strukturen (Akteure, Stadtteilzeitung etc.) und Vernetzungen (Runde Tische) aufgreift und alle Zielgruppen generationen- und nationalitätenverbindend in den Blick nimmt. Dabei soll insbesondere das Engagementpotential im Projektgebiet für Partizipation, nachbarschaftliche Unterstützungsangebote (Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe, Leselernhilfen, Großelternpatenschaften, Taschengeldbörse, Besuchs- und Begleitdienste, Demenzbetreuung etc.), aber auch für Freizeit- und Stadtteilkulturangebote erschlossen werden. Durch einen Prozess der Quartiersentwicklung soll der soziale Zusammenhalt aller Bewohnergruppen gefördert, die soziale Teilhabe aller ermöglicht und die soziale Infrastruktur insgesamt verbessert werden. Die Stadt übernimmt gemeinsam mit einem Quartiersbeirat die koordinierende Rolle.
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur im Projektgebiet verändert sich: • Der Anteil der Gruppen 60 und 80Plus steigt, in Haste leben insbesondere viele einkommensschwache ältere russischstämmige Aussiedler ohne familiäre Unterstützung. Es entstehen Herausforderungen der Versorgungssicherheit im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Diese Alterung der Bevölkerung macht eine altersgerechte Anpassung der Lebensbedingungen und Unterstützungsstrukturen erforderlich. • Der Zuzug benachteiligter Bewohner sowie von Geflüchteten und Zuwanderern in ein angrenzendes Konversionsgebiet bewirkt im Projektgebiet einen hohen Integrationsbedarf in Schulen und Kitas. Der Zuzug von benachteiligten Menschen mit Migrationshintergrund führt zu Ängsten und verändert das Image des Projektgebietes. • Der seit 20 Jahren bestehende Nachbarschaftshilfeverein (NHV) mit seinen Unterstützungsangeboten bricht durch Überalterung der Mitglieder weg. • Engagement- und Selbstorganisationspotentiale bieten a) die aktive ältere Babyboomergeneration und b) die vorwiegend jungen Familien, die mit der Konversion der Britischen Streitkräfte am Sonnenhügel zugezogen sind. Darunter auch ein gemeinschaftliches Wohnprojekt mit 29 Wohneinheiten. Die genannten Bewohnergruppen (Alteingesessene, Neubürger*innen und Migrantengruppen) leben relativ unverbunden in unterschiedlichen Subkulturen. Bisher arbeiten die Einzelakteure im Gebiet mit einzelnen Zielgruppen (meist Kinder, Jugendliche und Familien), sie tauschen sich aus, arbeiten aber nicht integrativ an den genannten Herausforderungen und Problemen zusammen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide - Haste - Sonnenhügel
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet handelt es sich um Teile der Osnabrücker Nordstadt, um das „Einzugsgebiet“ der Hauptakteure der sozialen Stadtteilarbeit, d.h. das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, der Friedensgarten e. V., die Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße, das Mehrgenerationenhaus Haste, die Nachbarschaftshilfe „Dodesheide-Haste-Sonnenhügel“ und die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. Die drei Stadtteile sind ebenfalls in einem Bürgerforum der Stadt gemeinsam organisiert. Das als Projektgebiet herausgehobene Teilgebiet beheimatet verschiedene, für die GWA relevante Zielgruppen, mit entsprechenden Herausforderungen und Potentialen. Im Teilgebiet Haste kann von einer Spaltung der gut situierten Eigenheimbewohnerschaft und der benachteiligten, teils russischstämmigen Bewohnerschaft der Hochhäuser gesprochen werden. Im Westen umgrenzt das Projektgebiet die Konversionsfläche Sonnenhügel mit zugezogenen Neubürgern. Östlich vom Haster Weg ist die relativ gut situierte, aber stark alternde Bevölkerung angesiedelt (Hof Hanesch und „Höfe“ zwischen Haster Weg, Eller Straße und In der Dodesheide). Das Wohngebiet Dodesheide-Ost (östlich der Eller Straße) mit stark benachteiligter Bevölkerung wurde nicht dem Kern-Projektgebiet zugeordnet, da dort ein separates Unterstützungsprojekt „Jugend stärken im Quartier“ mit Anlaufstelle für die Quartiersbewohner*innen angesiedelt ist. Die Bewohner*innen berühren das Projekt jedoch als Nutzer*innen der Infrastruktur, Schulen, Kitas und der Migrations- und Flüchtlingsberatung (Kooperationsprojekt von Ev. Familien-Bildungsstätte und ev. Kirchengemeinde) des Projektgebietes. Sie werden außerdem durch die Freiwilligenprojekte des Projektgebietes (Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse, Lesepaten) erreicht. In der Mitte liegt das Naherholungsbebiet „Nettetal“ mit dem Fluss „Nette“, das von allen Quartiersbewohner*innen genutzt wird und dem Projekt seinen Namen gibt.
Einwohnerzahl
9918
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermelderegister
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, (nur SGB II)
GWA/QM-Ansatz
Die Quartierskoordination verbindet Elemente des GWA mit QM. Im Rahmen von GWA initiiert sie die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet u. orientiert deren Zusammenarbeit auf den integrativen Ansatz „Quartier für Alle“. Strategien der Aktivierung ermitteln Interessen, Bedarfe, Fähigkeiten aller Bewohnergruppen, die für die Quartiersgestaltung handlungsleitend sind. GWA unterstützt die Bewohner, Verantwortung für ihre Belange zu übernehmen und gemeinsam mit den lokalen sozialen Akteuren Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier verbessern, nachbarschaftliche Netze u. soziale Aktivitäten stärken. Durch Befähigung zur Teilhabe und Schaffung von Begegnung zwischen den Submilieus wird soziale Segregation im Projektgebiet verhindert und Versorgungs-/ Unterstützungssicherheit verbessert. Wichtige Partner sind dabei das Gemeinschaftszentrum, das Mehrgenerationenhaus und der NHV, die bereits mit allen Zielgruppen arbeiten. Neue Initiativen (Friedensgarten, Kulturinitiative, Gem. Wohnprojekt) bilden das Entwicklungspotential des Quartiers. Im Rahmen von QM werden Maßnahmen und Handlungsfelder koordiniert, der Kommunikationsprozess der Akteure moderiert und ein Akteursdialog initiiert, der langfristig in ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“ mündet. Es erfolgt also Prozesssteuerung bezogen auf die Projektziele und den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Praxisprojekt und Verwaltung, die eine Organisationsstruktur hierfür aufgebaut
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Projektkoordination hat (auch vermittelt über lokale Einrichtungen und Organisationen) Kontakt zu den verschiedenen Zielgruppen/Initiativen im Quartier; deren Interessen, Bedarfe und Potentiale sind bekannt und dokumentiert.
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen für sie wichtige Ansprechstellen/Angebote im Quartier. Bewohner organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, sind untereinander vernetzt, werden qualifiziert.
Beschreibung
Ressourcen des Quartiers, der Bewohner und Bewohnergruppen sind bekannt und dokumentiert. Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität). Ressourcen werden genutzt u. im Stadtteilnetzwerk weiterentwickelt.
Beschreibung
Soziale Akteure und Bewohnergruppen sind für das Leitbild „Quartier für Alle“ sensibilisiert. Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Akteure hat sich vom Austausch über das je einzelne Vorgehen zum abgestimmten Handeln im Hinblick auf einen „sozialen Stadtteil“ weiterentwickelt. Daraus entstehen zielgruppenübergreifende Projekte und Unterstützungsstrukturen.
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende/neue (Unterstützungs-) Angebote wurden erschlossen (insbes. 60+ und Migranten). Qualifizierung „Freiwillige Nachbarschaftshilfe“ wurde durchgeführt. Zugewanderte/Ältere werden von Angeboten erreicht.
Beschreibung
Die Verwaltung hat begonnen eine Struktur zu schaffen, innerhalb derer sich die Ressorts „Kinder, Jugendliche und Familien“, "Städtebau" und „Integration, Soziales (Senioren) und Bürgerengagement“ austauschen und ihre (Stadtteil-) Arbeit abstimmen.
Beschreibung
Aus den Projekterfahrungen entwickelt die Verwaltung perspektivisch in Kooperation mit den Akteuren der GWA ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartiersentwicklung“. Der Abstimmungsprozess über Leitbild, Prinzipien, Ziele und Standards wurde begonnen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Dodesheide-Haste-Sonnenhügel e. V. (Hausaufgaben-/Leselernhilfe, Großelternpatenschaften, Begleit-/Einkaufs-/Heimwerkerdienst, Betreuung Demenzkranker, Gruppen für Freizeit und Geselligkeit, Ausflugsfahrten, Kochgruppe-Männer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedensgarten Osnabrück e. V. (Bürgerprojekt zur gemeinsamen Bewirtschaftung einer Fläche im Stadtquartier, Zusamenführung von Generationen und Ethnien)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Haste e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e. V. (Dodesheide, Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine TuS Haste / Osnabrück 01e. V. und SSC Dodesheide e. V., Behindertensportverein St. Elisabeth Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt Sonne I und II Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landsmannschft der Deutschen aus Russland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Residenz Ambiente Osnabrück Haste (Pflegeheim und Betreutes Wohnen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Franziskus - St. Elisabeth Pflege (Ambulanter Caritas Pflegedienst, Tagespflege St. Angela, stationäre Pflege, Seniorenwohnungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Westerfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide / Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide) mit Familientreff Thomas und Flüchtlingsprojekt in Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus-König (Haste), Heilig Geist (Sonnenhügel), St. Franziskus (Dodesheide))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rum-orthodoxe Gemeinde, Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, FB Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück (Angebote auch für Erwachsene und Senior*innen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionaler Dienst Nord, städt. Jugendhilfe Stadt Osnabrück, Standort Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteitreff Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V., (Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lega S. Jugendhilfe gemeinnützige GmbH/ Nackte Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland, Ortsverband Osnabrück-Haste-Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reparaturcafé Haste, Freiwilligenprojekt in der Nackten Mühle mit Unterstützung des NHV Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Klöncafé im Café Lohmann, Freiwilligenprojekt des Seniorenstützpunktes der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste, Trägervernetzung vorwiegend im Bereich Jugendhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/ Dodesheide (Trägervernetzung vorwiegend aus dem Bereich Jugendhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Siedlergemeinschaft Waaghegge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten der ev.-luth. Thomasgemeinde und Thomaskita am Limberg (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Antonius (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindertagesstätte Rasselbande (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten Heilig Geist (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweitzer-Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heilig-Geist
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomas-Morus-Schule (Haupt- und Realschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angelaschule Osnabrück (Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hermann-Nohl-Schule, Förderschule emotionale und soziale Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück in Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück, Gartenbau / Landschaftspflege (nähe Projektgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Osnabrück AG - Nettebad (Sport, Wellness, Kurse)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Osnabrück Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU Ortsverband Haste-Dodesheide-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KAOS e.V., Kultur für Alle Osnabrück
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebendige Plätze

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Aktivierung der Bewohner/innen, Förderung der Nachbarschaft und vielfältiger Begegnungsangebote im öffentlichen Raum
Projektbeschreibung
Nachdem im zuletzt geförderten Projekt zur integrativen Gesundheitsförderung am (aktuell zugesagten) Erweiterungsbau des Familienzentrums gearbeitet wurde, der dann Bewegungsraum und Anlaufstelle ermöglicht, ist dieses Thema nachhaltig gesichert. Die personell notwendige Ergänzung soll nach dem Umbau aus Mitteln der Prävention erfolgen. Außerdem wurde Bewegungsförderung durch die AG Nordstadt (s.u.) breit aufgegriffen. Integration in jedem Bereich setzt aber Erreichbarkeit im öffentlichen Raum mit aktivierender und aufsuchender Arbeit voraus, Bedarf für eine deutlich erweiterte Gemeinwesenarbeit. Ein lebendiger Stadtteil braucht lebendige Plätze. Man kann dort spielen, einkaufen oder einfach in der Frühlingssonne sitzen. Dies ist von umso zentraler Bedeutung im klassischen Ankunftsort Hildesheims - der Nordstadt. Hier im öffentlichen Raum findet Begegnung statt, Bewohnerengagement wird gefördert und Aktivierung findet statt - oder eben nicht. Ziel des Projektes Lebendige Plätze ist die Belebung von öffentlichen und halb öffentlichen Plätzen. Es sollen Formate geschaffen werden, in denen die Bewohner*innen die Plätze räumlich und thematisch erobern und gestalten können. Institutionen rund um die Plätze sollen hinaus auf die Plätze gehen und diese mit beleben. Durch das Arbeiten auf/an einem gemeinsamen Platz, aber zu unterschiedlichen Themen, sollen die Vernetzung und Kooperation zwischen den Bewohner*innen und Akteur*innen, übergreifend und unter einander gestärkt werden. Im Besonderen soll im Projekt die Beteiligung von Bewohner*innen auch durch ehrenamtliche Mitarbeit angestrebt werden. Dies kann bei gemeinsamen Aktionstagen oder bei einzelnen Aktionen auf den Plätzen geschehen. Adressiert werden sollen hierbei bereits aktive Menschen im Stadtteil, die ihre Arbeit in Projektgruppen mit den Plätzen verknüpfen, neben neu zu aktivierenden. Die Aufenthaltsqualität im öffentlich Raum kann durch bauliche und aktivierende Aktivitäten verbessert werden. Es sollen 3-5 Plätze ausgewählt werden und im Rahmen von Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Zu gemeinsamen Aktionstagen kommen alle Akteur*innen von allen Plätzen auf einem zusammen und agieren gemeinsam. Um eine Verbindung zwischen den einzelnen Plätzen herzustellen soll es ein künstlerisch-haptisches verbindendes Element, ein Platzzeichen, geben sowie Module (z.B. Ottos Orgelstunde, Rallye, Tee/Kaffee-Tisch, Spielmobil-Einsätze, öffentliche Talks...) die auf verschiedenen Plätzen Anwendung finden können.
Ausgangslage
In der über viele Jahrzehnte als Ankunftsort fungierenden Nordstadt leben viele Einwohner*innen in hoher baulicher Verdichtung. Es gibt sehr wenig öffentlich nutzbaren Raum mit geringer Qualität zum Aufenthalt auf Plätzen. Die Nordstadt ist divers (ca. 100 Nationalitäten) mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Migrationserfahrung und Transferleistungsempfänger*innen. Alle genannten Faktoren, die bereits über Jahrzehnte wirksam sind, führen zu einer teils erschreckend geringen Identifizierung der Anwohner*innen mit dem Stadtteil, interkulturelle Begegnung findet nur sehr partiell statt. Sport- und Freizeitangebote sind deutlich zu gering vorhanden, ein Plus ist zugleich die Nähe zur Innenstadt. Die hohe Zahl an Geflüchteten im Verhältnis zu Stadt und Landkreis erfordert deutlich mehr integrative Angebote, ebenso der höhere Anteil an Ki. und Ju. und der geringen Schuleignung (s.u.). Das Bewohner*innenengagement im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist gering und wenig divers. Das breite Stadtteilnetzwerk soll sichtbarer aktiv sein, bislang ist dies nur sehr einrichtungsbezogen der Fall.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
11135
Quelle / Anmerkungen
Amt für Statistik (31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Soziale Stadt nördliche Nordstadt" ist auf einen Teilbereich der Nordstadt begrenzt. Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich unmittelbar auf die Umsetzung der baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet und kann alle die im Antrag beschriebenen Aufgaben, sowie Koordination und Aktivierung nicht leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher Ankunftsort eine deutlich verstärkte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung. Eine enge Verzahnung findet dabei auch mit dem sich aktuell in Arbeit befindenden Freiraumentwicklungskonzept im Rahmen der ‚Sozialen Stadt‘ unter Federführung der Stadtverwaltung durch den Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung statt. Hier werden unter Einbezug der Akteure (Institutionen) und der GWA im Sozialraum alle Freiräume, Grünflächen und Plätze im Fördergebiet Soziale Stadt, aber auch darüber hinaus bewertet und eingeschätzt. Die Bedarfe hinsichtlich Integration, Identifizierung, Stärkung der Nachbarschaft und Förderung der Interkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2017 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 5. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (18 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch doppelt so hoch!!! Aus diesem Grund wurde im April 2018 durch die Stadtverwaltung die ‚AG Nordstadt‘ ins Leben gerufen. In dieser Arbeitsgruppe wurden in der Nordstadt tätige Fachakteur*innen eingeladen, mittels ihrer Fachexpertise und Erfahrungen konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Schulfähigkeit der Kinder zu erhöhen. Im Zuge der AG Nordstadt wurde durch die Fachakteure herausgearbeitet, dass es im Stadtteil wenig lebendige Plätze gibt , die Möglichkeiten zur Begegnung, zur aktiven Bewegung und, aufgrund des diversen Stadtteils, wenig Möglichkeiten zur Sprachanregung (vor allem für Kleinkinder und deren Eltern) eröffnen. Darüber hinaus wurde herausgestellt, dass i mSozialraum wenig Nachbarschaftshilfe und damit ein geringer Zusammenhalt stattfindet. Diese Ergebnisse unterstützen die unbedingte Notwendigkeit, die im Sozialraum bestehenden Plätze zu beleben und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen in den Vordergrund zu stellen. Denn damit die neu gestalteten Plätze im weiteren Verlauf auch gut genutzt werden, kann die Gestaltung nicht durch eine Arbeitsgruppe übernommen werden, die ausschließlich aus hauptamtlichen Fachakteuren besteht, sondern muss von den Bewohner*innen im Sozialraum selbst entwickelt werden. So kann der Zusammenhalt gefördert und sichergestellt werden, dass die Gestaltung der Plätze so erfolgt, dass sie den Bedürfnissen der Bewohner*innen entsprechen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse für das GWA Projekt ‚Lebendige Plätze‘ unterstützend eingebracht werden. Dadurch findet eine ideale Kooperation statt, die Synergieeffekte nutzt und Doppelstrukturen vermeidet. Zielgruppe der im Rahmen der AG zu erarbeitenden Maßnahmen sind Kinder im Alter von 0 bis ins frühe Grundschulalter sowie deren Eltern/Familien. Im Rahmen der AG wurden innerhalb von drei Sitzungen Maßnahmen identifiziert (insgesamt 180 Maßnahmen), priorisiert (Ergebnis: Reduzierung auf 76 Maßnahmen) und Kategorien zugeordnet (Kita, Grundschule, Sprache, Sport, Gesundheit, Kinder- und Jugendarbeit, Kultur, Elternarbeit, Sozialraum, Begegnung, Sonstiges). Davon wird ca. die Hälfte aller benannten Maßnahmen stadtverwaltungsintern bearbeitet. Für die weiteren Maßnahmen wurden themenbezogene Arbeitsgruppen gebildet, die die Umsetzbarkeit der Maßnahmen geprüft und bis 2019 die ihnen zugeordneten Maßnahmen ausgewählt und konzeptionell ausgearbeitet haben. Für die Umsetzung der Maßnahmen sind für das Jahr 2019 Mittel im städtischen Haushalt geplant. Zudem wird eine Begleitgruppe, bestehend aus den jeweiligen Sprecher*innen der uAG’s sowie drei weiteren Fachakteuren, den Prozess stetig begleiten und auf mögliche notwendige Umsteuerungsprozesse überprüfen. Die Zusammenarbeit der Fachakteur*innen vor Ort kann nur durch eine starke Gemeinwesenarbeit geleistet werden. Sie wird überdies durch die Stadt weiter gestärkt, indem Maßnahmen gemeinsam konzipiert und institutionsübergreifend umgesetzt werden. Im Stadtteil werden somit bestehende Angebote mit neuen Maßnahmen verzahnt. Somit wird auch die Transparenz über die im Stadtteil bestehende Angebotsstruktur sowohl für Fachakteur*innen als auch die Zielgruppe erhöht.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl der ab 65jährigen - Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt sämtliche Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit (s.u.). Der übergreifende und vernetzte Ansatz ist aus den jahrelangen Erfahrungen der Projekt-, (Sozio-)kulturellen, Gemeinde- und Gemeinwesenarbeit der lokalen Akteure des Stadtteilnetzwerkes entwickelt worden. Im öffentlichen Raum, auf den Plätzen in der Wohnumgebung fokussieren sich alle Dinge, die einen lebenswerten Stadtteil ausmachen - entsprechend hilfreich ist die Fokussierung aller Akteure und auch die entsprechende zielgerichtete Aktivierung des Bewohner*innenengagements. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch den Akteuren Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten können. Die enge Verzahnung mit dem Prozess der Stadtteilerneuerung in der Sozialen Stadt nördliche Nordstadt erweitert die Beteiligungsmöglichkeiten und erhöht zugleich den Erfolg der aktivierten Projektgruppen. Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit liefert das verbindende und koordinierende Element und strukturiert damit die Vorgehensweise aller Beteiligten entsprechend der Qualitätsstandards. Ergebnis sind langfristig mehr Partizipation und Hilfe zur Selbsthilfe, sowie die hoffentlich nachhaltige ressortübergreifende und zielgruppenübergreifende Zusammenarbeit, insbesondere mit Blick auf die ZIelgruppe der Eltern mit deren Kinder (s.Begründung für Projekt mit Bezug zur Sozialen Stadt).
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die angegebene Zahl an Bewohner*innen erreicht wurde und ein Anteil von 5% der Erreichten aktiv mitarbeitet, weiterhin wenn die besondere Zielgruppe der Eltern mit Kindern dem zahlenmäßigen Anteil entsprechend erreicht wird und Weitervermittlung erfolgt
Beschreibung
Einzelne Module in Eigenverantwortung durchgeführt werden und/oder wenn die Selbstorganisation der Akteure (Haupt- und Ehrenamtliche aus der Bewohnerschaft) bei 50 % der Aktivitäten erfolgreich gefördert werden konnte
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 30% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft eingeflossen sind
Beschreibung
Das Projekt zielt ausdrücklich auf zielgruppenübergreifendes Handeln ab, indem auf öffentlichen Plätzen für deren Attraktivierung und Belebung gearbeitet wird
Beschreibung
Das Projekt ist grundsätzlich ressortübergreifend organisiert, weil die Belebung und Attraktivierung der Plätze in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung, Bau-/ Planungsverwaltung, Sozialamt, Kulturbüro mit unterschiedlichsten Akteuren umgesetzt wird
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk im Stadtteil sorgt für das Fundament, das Projekt ermöglicht anteilige Partizipation, bezogen auf je einen Platz soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 10 neue Kooperationen sind entstanden
Beschreibung
Auf den lokalen kleinen Plätzen kann nachbarschaftliche Begegnung und das interkulturelle Zusammenleben nachhaltig gefördert werden. Qualitätsstandard wird durch angestrebten hohen Anteil an erreichten Anwohner*innen erfüllt
Beschreibung
Im Idealfall wird je Platz eine tragfähige Struktur an gemischten Akteursgruppen (Haupt- und Ehrenamtliche/ Bewohner*innen) entwickelt, die auch nach Projektende nachhaltig wirksam bleibt und ggf. dem Stadtteilverein zugeordnet werden kann
Beschreibung
Der Qualitätsstandard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Arbeitsgruppe das Vorhaben unterstützt, insbesondere mit Blick auf die Zielgruppe der Eltern/Kinder und die Ergebnisse für zukünftige derartige Projekte ausgewertet wird.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt, das in Trägerschaft der Lebenshilfe und im Auftrag der Stadt Hildesheim arbeitet ist mit einem Drittel einer Personalstelle eine anteilig durch die Stadt, die Wohnungswirtschaft und die Sparkasse finanzierte Fachkraft für Gemeinwesenarbeit tätig. Ein weiteres Drittel der Personalstelle fließt in die aktuell mit Landesmitteln geförderte Umsetzung der Langzeitpräventionsstrategie CTC. Mit einem dritten Drittel wird das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch die Soziale Stadt nördliche Nordstadt finanziert. Die Personalstelle ist in zwei Anteile für zwei Personen aufgeteilt. 32 Wochenstunden führt der eine Hauptamtliche, 8 Wochenstunden die ergänzende zweite Hauptamtliche aus. Die zweite Hauptamtliche ist zugleich ehrenamtliche Vorsitzende des Stadtteilvereins, der in den vergangenen zwei Jahren seit Gründung einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Die Aufgaben und Bedarfe an die Gemeinwesenarbeit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zugleich hat deren Anteil an der Personalstelle abgenommen. Insbesondere mit Blick auf die durch die Arbeit der AG Nordstadt (s.Begründungstext zur "Sozialen Stadt" entwickelten Ansätze und die ergänzende Fokussierung auf die Aktivierung im Sozialraum bringt einen erheblichen Mehrbedarf an Gemeinwesenarbeit mit sich. Dieser soll durch das vorliegende Projekt zumindest partiell gedeckt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Begegnungs- u. Beratungsstätte Treffer der Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Go20Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesförderstätte Werkhalle der Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbüro der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TürkGücü e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstraum 53
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sievers Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
gbg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beamtenwohnungsverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weitere Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas und Grundschulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Wohnen/ Johannishof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsunterkunft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Integration und Teilhabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerradio Tonkuhle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innenprojektgruppen, z.B. Sauberkeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nordertor ist Ehrensache!

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Ein Nachbarschaftstreff für das Nordertor.
Projektbeschreibung
Aus der Verstetigung der Angebote eines BIWAQ-Projektes ist der gemeinnützige Verein "Unser Nordertor e.V." (UNo) entstanden. Der Verein führt i.A. der Stadt Nienburg das Projekt "Nordertor ist Ehrensache!" (NiE) durch. Im UNo finden regelmäßige Angebote für die Bewohner*innen statt, die z.T. von ehrenamtlichen Mentor*innen und von hauptamtlich Mitarbeitenden begleitet werden. Hinzu kommen offene Angebote wie die Holzwerkstatt und Sprechstunden. Es zeigt sich, dass gerade der kleinräumliche Bezug ein wichtiger Faktor ist. Um die bestehenden Angebote weiter zu festigen und auszubauen möchte der Verein zusätzlich in der nahegelegenen "Ernsting-Siedlung" einen Nachbarschaftstreff (NT) errichten. Der NT wird im ersten Schritt eine Anlaufstelle für die Mieter der Ernsting-Siedlung, mit verlässlichen Angeboten des Vereins, sein. Ein Spielplatz und ein Sportfeld befinden sich in unmittelbarer Nähe, die sich als Stätten der Begegnung, Aktivitäten und des Austauschs anbieten. Somit liegen wichtige Infrastrukturen vor. Aber auch Veränderungsprozesse sind gegenwärtig im Gang, um altersgruppen- und kulturübergreifend ein Fundament für lokale Gemeinschaft im Wohngebiet zu legen. Konkret soll mit dem NT und einer entsprechenden pädagogischen Begleitung den Menschen in der Siedlung und später in der angrenzenden Nachbarschaft ein zusätzlicher Ort der Begegnung und des Miteinanders sowie der Aktivität und Kreativität geboten werden. Er soll als Begegnungsraum ohne Schwellenangst und finanzielle Hürden besucht und genutzt werden können. Der Treffpunkt soll zur Erhöhung der Wohnqualität im Gebiet beitragen und die Lebensqualität seiner Nutzer*innen direkt vor Ort erhöhen. Zudem wird der NT wie auch das UNo Besucher*innen unabhängig vom Angebotsplan einladen, vorbeizuschauen, Gesellschaft zu erfahren und eigene Angebote zu realisieren. Im Ganzen soll damit präventiv Vereinsamung und Segregation entgegengewirkt werden. Ein besonderes Angebot ist etwa die ehrenamtliche Nachbarschaftswerkstatt an beiden Standorten (UNo und NT). Trotz seiner Lage in der Siedlung versteht sich der NT als Teil des UNo und somit als eine weitere Einrichtung für alle Bewohner*innen des Nordertors, die hier - langfristig - eine selbstverwaltete Anlaufstelle gestalten. Über die Erfahrungen aus NiE soll dem Projekt folglich ein weiterer Baustein zugefügt werden, der auf Opportunitätsstrukturen im Wohngebiet reagiert und auch zur nachhaltigen Verankerung des Verein im Stadtteil beitragen kann.
Ausgangslage
Im Nordertor sind in einem "Soziale Stadt"-Gebiet effektive Strukturen von QM und GWA im Aufbau, eine heterogene Betriebslandschaft bindet vor allem im Bereich an der Verdener Landstrasse Kauf-und Arbeitskraft, und ein gemischtes Wohnumfeld (im Spektrum zwischen Einfamilienhäusern und kommunalem Wohnungsbau) trägt zur Beheimatung von Menschen mit verschiedenem sozialem Hintergrund bei. Seit 2019 werden mit "Nordertor ist Ehrensache!" (NiE) innovative Ehrenamtsstrukturen für den gesamten Stadtteil aufgebaut. NiE wird von einem gemeinnützigen Verein (UNo) aus koordiniert, dessen Räumlichkeiten dienen als Anlaufstelle für diverse Beteiligungsformate. In Nähe zum UNo in der Verdener Landstr. manifestieren sich aktuell neue Bedarfe, die in hohem Maße anschlussfähig an das Konzept von NiE sind. Die "Ernsting-Siedlung" (432 EW; 20,8% Migrant*innen), im bahnhofsnahen Teil des Nordertors, ist zur Zeit Ort umfassender Sanierungsbemühungen einer Wohnungsbaugesellschaft (KG). Solche lokalen Transformationsprozesse bergen große Chancen, vor dem Hintergrund investiver Neuerungen durch Dritte auch den Grundstein für Empowerment-Elemente zu legen, die auf das ganze Nordertor positiven Einfluss nehmen können und übertragbar sind. Die Ausgangslage zur Projektidee und damit dieses ergänzenden Bausteins von NiE ist insofern günstig, da der Bedarf und vor allem der Wille zu Veränderungen vom Eigentümer öffentlich kundgetan wurde, und er zudem unseren Plänen vor Ort durchweg positiv gegenüber steht und unterstützt. So will er eine 4-Zimmer-Wohnung für den neuen NT zur Verfügung stellen, dessen Gründung, Ausbau und Verankerung von 2020 an vom Verein begleitet und unterstützt werden soll.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil Nordertor ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Straße zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Straße die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstraße/Dr.-Franck-Straße. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstraße und B6/B214 Richtung Celler Straße und Celler Straße und trifft dort wieder die Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4875
Quelle / Anmerkungen
Keck-Atlas
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 14 bis 26 Jahren; Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Sep. 2018); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung (stadteigene Sozialplanung) der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (SGB II + III)
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Sep. 2018); die Angaben hier beziehen sich auf die absoluten Zahlen von Personen in Bedarfsgemeinschaften.
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Sep. 2018); hausinterne Berechnung. Dieses sind die Anteile der Kinder in Bedarfsgemeinschaften an allen Personen in Bedarfsgemeinschaften im jeweiligen Gebiet.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Sep. 2018); die Angaben (Altersgruppe der Unter-25 Jährigen) entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II und III).
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit der Aktivierung der Bewohnerschaft in der "Ernsting-Siedlung" zur Artikulation spezifischer Bedarfe wird das Ziel ‚guter‘ GWA verfolgt, also verschiedene Interessen zu verstehen, Bedürfnisse zu fördern und damit zur Kommunikation über und vor allem Beteiligung an Prozessen von Veränderungen im Wohnumfeld beizutragen. Mit dem NT wird das NiE-Angebotssegment konkretisiert - ein neues Beteiligungsprojekt entsteht. Erprobte Instrumente wie (aktivierende) Befragungen, Haustürgespräche und öffentliche Aktionen kommen zur Bedarfsermittlung zum Einsatz. Hier kann der Verein seine Erfahrungen mit der Umsetzung von NiE nutzen. Weiter werden ‚erfolgreiche‘ (Einstiegs-)Angebote aus NiE vorgehalten, die ab 2020 in den Räumlichkeiten des NT bzw. im direkten Umfeld stattfinden können. Durch dieses Vorgehen sollen nach und nach von Bewohner*innen selbst organisierte und getragene Angebotsstrukturen entstehen. Die/der Einzelne, aber auch bestimmte Gruppen (bspw. Alleinerziehende) werden durch pädagogische Unterstützung vor Ort ermutigt und befähigt, eigenen Interessen so nachzugehen, dass hieraus offene Angebote für alle Bewohner*innen des Nordertors entstehen. Da GWA auch die Einbindung weiterer Akteure vorsieht, um Veränderungsprozesse ‚breit aufzustellen‘ und eine stabile Basis für Kommunikation zu etablieren, sollen (neben dem Verein als Projektträger) zudem die anderen Akteure aus dem Nordertor (Stadtteilhaus Nordertor, CJD und Weitere) in diese Prozesse vor Ort eingebunden sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Nachbarschaftshilfe wird gut angenommen, wir erkennen Probleme und Potentiale in der Nachbarschaft und lösen diese gemeinsam bzw. unterstützen. Die Bewohner*innen kommen mit eigenen Anliegen und erhalten (gegenseitige) Unterstützung.
Beschreibung
Angebote von Bewohner*innen werden von ihnen selbst initiiert und umgesetzt. Die Bewohner*innen nutzen dabei die für sie geschaffenen Strukturen bzw. Räumlichkeiten (im UNo, im NT), um eigene Ideen umzusetzen und Vorhaben vorzustellen.
Beschreibung
Menschen aus unterschiedlichen Milieus und Akteure mit unterschiedlichen Zielsetzungen entwickeln gemeinsam Ideen für das Nordertor. Dabei nehmen die Mentor*innen die ihnen zugedachte Schlüsselfunktion ein, und vertreten die Anliegen ihrer 'peer group'.
Beschreibung
Die Mentor*innen tauschen sich untereinander regelmäßig aus, als Ideenschmiede für weitere Vorhaben. Koop-Partner und Dritte registrieren diese Initiativen. Koop-Partner stimmen ihre Angebote untereinander ab, und entwickeln neue mit den Mentor*innen.
Beschreibung
NT wird auch als Raum informeller Begegnung genutzt was über die Partizipation an Angeboten hinausgehen kann. Gleichzeitig lässt sich über die Aktivität mit der Nachbarschaftswerkstatt (o.ä.) konkret(er) bemessen, welche anderen Bedarfe es gibt (Logbuch).
Vorhandene Strukturen
Seit September 2015 ist eine Sozialarbeiterin im Dienst der Stadt Nienburg für den Aufbau der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtteil tätig. Seit März 2017 kümmert sich eine Stadtentwicklungsgesellschaft um Quartiersmanagement im Sanierungsgebiet „Soziale Stadt Nordertor". Stabile Kooperation insbesondere zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und Netzwerken der Integration, der Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil bestehen. Es wurden erfolgreich Beteiligungsaktionen wie z.B. Spielplatzerneuerung, Entwicklung lokaler Produkte "Nordertör(t)chen",“Nordertees“, Umgestaltung eines Friedhofs zum Park, Verkehrsplanung, "Kunst im Quartier", Logo-Entwicklung, und Stadtteilfeste durchgeführt. Inzwischen sind auch erste ehrenamtliche Strukturen entstanden. So gibt es im Sanierungsgebiet einen Stadtteilbeirat sowie zurzeit 5 Arbeitsgruppen, die sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Wohnumfeldgestaltung, Verkehr, Stadtteilfonds, soziale Infrastruktur, Stadtteilzeitung beschäftigen, bzw. gemeinsam mit der GWA Bedarfe im Quartier ermitteln und schon einige Projekte angestoßen bzw. in die Umsetzung gebracht haben. Der Verein Unser Nordertor e.V. hält Angebote wie Nähgruppe, Holzwerkstatt und (in Kooperation mit dem Stadtteilhaus) eine Garten- und Gewächshausgruppe vor, die in den ganzen Stadtteil hineinwirken und zu weitergehendem ehrenamtlichen Engagement geführt haben. Damit konnten auch Menschen mit Migrationshintergrund erreicht werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Nienburg/Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorfwerk (CJD)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg, Inter Komata (Fußball)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg (Breitensport)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedrich-Fröbel-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Astrid-Lindgren-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätten Rahn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Medien: Die Harke, Harke am Sonntag, Blickpunkt, Radio Mittelweser, TV 2020
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordertorschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SCHULEN RAHN Gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Galerie
rs11
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dissen aktiv: Wir sind die Stadt

Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
Funktion Geschäftsführerin
Nicht warten - starten!
Projektbeschreibung
Am Standort Dissen konnten mit dem Projekt "Dissen aktiv" und weiter mit dem laufenden Projekt "In aller Vielfalt" insbesondere Senior*innen und Familien mit Kindern (überwiegend bis zum Ende des Grundschulalters) angesprochen werden. Ein Schwerpunkt liegt darauf, auch bislang weniger aktive Bürger*innen, u.a. mit Migrationserfahrung, zu erreichen. Diese Arbeit soll zum einen fortgesetzt und verstetigt werden, zum anderen sollen größere Vorhaben, die sich aus den seit Mitte März 2019 vorliegenden Ergebnissen einer Bedarfserhebung ergeben, gemeinsam umgesetzt werden. Die vorliegende Befragung hat ergeben, dass den Bürger*innen nicht bewusst zu sein scheint, dass sie selbst Veränderungen mitgestalten können und möglicherweise auch müssen, statt nur von der Kommune entsprechende Schritte zu erwarten und zu fordern. Um die Menschen partizipativ in Entscheidungen und konkrete Gestaltung und Umsetzung einzubeziehen, sollen weitere Beteiligungsmethoden und -angebote entwickelt werden, u.a. Fortführung der Stadtrundgänge, gezielte Ansprache beteiligungsferner Gruppen wie Migrant*innen und (nicht verbandlich organisierte) Senior*innen. Im Blick sind dabei zur Realisierung eines attraktiven, Generationen übergreifenden Begegnungsortes die Gestaltung des Homann-Parks und/oder die Umgestaltung eines anderen öffentlich zugänglichen Raumes. Dazu gibt es bereits eine Reihe von Vorüberlegungen. Entsprechende Sondierungen müssen bereits im laufenden Projekt angestoßen werden. Die Entscheidungs- und Planungsprozesse werden im Folgeprojekt fortgesetzt und in der Ausführung münden. Ergänzt werden die partizipativen Ansätze durch ein verlässliches Beratungsangebot in den Räumen der Katholischen Kirchengemeinde ("Clearingansatz") und das Projektbüro im Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ). Parallel dazu soll ein Schwerpunkt der Arbeit in der Vorbereitung nachhaltiger Verankerung der Arbeit liegen. Dazu gehen wir offensiv in das Gespräch mit der lokalen Wirtschaft, der Politik und den in Dissen aktiven Stiftungen, um eine etablierte finanzielle Förderung anzustreben.
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt. Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund - insbesondere aus Süd-/Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Zudem zeigt sich eine erhöhte Arbeitsmigration (Bulgaren, Rumänen, Ungarn) Herausforderungen durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine heterogene Gruppe von Bürger/innen mit Migrationsgeschichte. Durch "Dissen aktiv" wurden und werden insbesondere Senior*innen angesprochen, "Dissen in aller Vielfalt" setzt den Fokus auf Familien und Menschen mit Migrationsgeschichte. Die Resonanz zeigt, dass beide Gruppen bislang wenig Erfahrung mit und in der Beteiligung an öffentlichen Veränderungsprozessen haben - wohl aber Bedarfe erkennbar sind, die durchaus für beide Gruppen gelten (allgemein gesagt: Begegnungsräume und -Möglichkeiten schaffen). Oberstes Ziel ist es daher, Verbesserungen unter Einbezug der Betroffenen zu erreichen. Es braucht vor allem Zeit für eine Adressaten gerechte Ansprache, den Aufbau vertrauensvoller Strukturen und Anerkennung von Möglichkeiten und Grenzen. Erfreulich ist die Akzeptanz und Wertschätzung der bisherigen Arbeit durch Bürger*innen, Verwaltung und Politik. Dies besonders vor dem Hintergrund einer gewissen Skepsis, die aus der Enttäuschung mit vorangegangenen, kurzlebigen Projekten hervorging.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen aTW
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft (mit Migrationshintergrund) der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 300 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9689
Quelle / Anmerkungen
Statistisches Bundesamt Wiesbaden 11/2018, www.destatis.de
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.nls.niedersachsen.de/gemeinden/G459015.html
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe für Gruppe älter als 65 (aus 2016) Ergänzung: Indikatoren Alterung 2030: Medianalter (Jahre) 45,4 Durchschnittsalter (Jahre) 44,6 Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3 Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3 Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1 Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3 Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Grundlegendes Ziel des Handelns in „Dissen - Wir sind die Stadt“ ist es, die Menschen zu motivieren und zu ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensraums zu beteiligen. Sie sind „Expert*innen in eigener Sache“. Multiplikator*innen unterstützen dabei. Im Fokus stehen die Bedarfe von (nicht verbandlich organisierten) Senior*innen und Familien mit Migrationsgeschichte, die bislang wenig in Erscheinung treten, wenn es um bürgerschaftliche Beteiligung und Veränderung im Sinn ihrer eigenen Bedarfe geht. Vorhandene Ressourcen werden genutzt, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in die konkrete Gestaltung eines öffentlichen Raums (Park, Ladenlokal o.ä.) einfließen zu lassen. Die Kompetenz, übergreifende Themen und größere soziale Zusammenhänge zu bearbeiten wird gefördert. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge aller Beteiligten und befördern identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen. Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit, die jedoch ergänzt wird durch verlässliche Ansprechpartner*innen und ein Clearingangebot bei persönlichen Fragestellungen. Auf diese Weise werden auch weitere leichte Zugänge zum Projekt eröffnet und "Mitmachmöglichkeiten" kommuniziert. Die Teilnahme an der Zertifikatsfortbildung GWA der LAG stärkt den nachhaltigen und fachlich qualifizierten Ansatz der Arbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden.
Beschreibung
z.B. die Möglichkeiten eines bereitgestellten (Laden-)Lokals unmittelbar von Bürger*innen genutzt werden und sich Einzelne oder Gruppen für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich zeigen
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen von spezifischen Gruppen/Institutionen gezielt eingebracht werden
Beschreibung
Aktivitäten gemeinschaftlich und zielgerichtet umgesetzt werden
Beschreibung
Bürger*innen und diverse Fachbereiche der Verwaltung Hand in Hand arbeiten
Beschreibung
hohe Akzeptanz in Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft
Beschreibung
generationen- und milieuübergreifende Begegnungsorte entstehen
Beschreibung
a) verlässliche Ansprechpartner*innen für Engagement und Erstberatung (Clearing) bekannt sind und angefragt werden, b) öffentlicher Raum bürgernah gestaltet wird
Beschreibung
Engagementförderung und Bürgerbeteiligung als strategische Ziele aller Beteiligten definiert sind
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung und Soziales / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FB Planen, Bauen und Ordnung / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe / Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt / Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro / Stadt Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ Dissen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfen, Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald / St.Ansgar Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. KiTa St.Ansgar Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde St. Mauritius Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DITIB Türkisch-Islamischer Verein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialausschuss des Stadtrates
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Maren Öeynhausen, Ratsmitglied (UWG)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Derk van Berkum, stellvertr. Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch "Älter werden in Dissen"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ellen Gartmann, Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Emsal Okutur, Integrationsstammtisch
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück
Typ
Stadtteil
Galerie
20181027 tanzcafe
2018 homannpark
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam gesund leben im Sahlkamp

Ansprechpartner
Manja Taylor
Funktion Projektkoordinatorin
Fünf am Tag: 5 Einrichtungen fördern generationsübergreifend Gesundheit, Teilhabe und sozialen Zusammenhalt
Projektbeschreibung
Solidarisch, Präventiv, Attraktiv, Tatkräftig, Sozial - SPATS e.V. fördert Lebensqualität im Quartier. WARUM GEMEINSAM? Die 5 "SPATSen" Stadtteilbauernhof, NAchbarschaftsDIenstLAden, NaDu-Kinderhaus, Wohnzufriedenheit und Senior*innen-Aktiv-Zentrum verbünden sich: Gerade in Quartieren mit demographischer Struktur und Geschichte wie dem Sahlkamp ist Zusammenhalt und nachbarschaftliche Solidarität so wichtig. Die Menschen leben quartiersbezogen mit kleinem Mobilitätsradius. Ihre unmittelbaren Nachbarn sind oft die einzige Ressource – die möchten wir stärker aktivieren. Bereits in den 90ern plante der Stadtteilbauernhof das erste intergenerative Projekt, beteiligt waren damals Menschen von 14-82 Jahren. Darauffolgende Planungen scheiterten an den stark zielgruppenorientierten städtischen Verwaltungsstrukturen: Der Stadtteilbauernhof und das NaDu-Kinderhaus werden vom Dezernat IV / FB Jugend und Familie gefördert, der NaDiLa vom Dezernat III / FB Soziales, die Wohnzufriedenheit vom Dezernat VI / FB Planen+Stadtentwicklung. Die Praxis zeigt: Generationsübergreifende Arbeit ist schwer möglich, wenn sie nicht abrechenbar ist! Das Senior*innen-Aktiv-Zentrum durchbricht diese geteilten Förderstrukturen – dank der zielgruppenübergreifenden Landesförderung, die ganzheitlich alle Bewohner*innen des Quartiers einbezieht. Für 2020 hat das SAZ bisher Mittel vom FB Senioren zugesichert bekommen – mit Beschränkung auf eine Zielgruppe. Mithilfe der GWA+QM-Ausschreibung des Nds. Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Wohnen können wir endlich umsetzen, was der Stadtteilbauernhof schon vor langer Zeit erkannte: Gemeinsame Angebote für alle Zielgruppen* im Stadtteil. WARUM GESUND? Mit dem neuen Schwerpunktthema "Gesundheit im Sahlkamp" will der SPATS e.V. einrichtungsübergreifend das Wissen um Gesundheit verbessern. Gleichzeitig wollen wir Selbsthilfekräfte und Motivation der Bewohner im Stadtteil wecken, und so einen Beitrag zur Lösung der unter Armutsfolgen zu verbuchenden physischen und psychischen Gesundheitsprobleme leisten. Wir wollen die Arbeit an diesem Themengebiet entwickeln und verstetigen, was u.a. auch die personellen Ressourcen der Einrichtungen nachhaltig verstetigt. Kooperationen zwischen Trägern sozialer und sozialkultureller Angebote im Stadtteil sollen vertieft werden, neue Akteur*innen und Träger sollen zur Entwicklung des Gemeinwesens und des Schwerpunktthemas „Gesundheit“ gewonnen werden. *unter 3.) haben wir Fokusgruppen angekreuzt.
Ausgangslage
WARUM LEBEN IM SAHLKAMP? Hier kommen viele Risikofaktoren zusammen: Menschen aus rund 80 Nationen leben auf engstem Raum, davon sind überdurchschnittlich viele Menschen von Armut, beruflicher Perspektivlosigkeit und zunehmend damit zusammenhängenden Existenzängsten betroffen – auch psychische und physische Erkrankungen betreffend. Aufgrund von vermehrt festzustellenden Mieterhöhungen sind viele Menschen im Quartier im Förderzeitraum von Zwangsumzügen betroffen. Von den Menschen, die zum Projekt Wohnzufriedenheit in die Beratung kommen, möchte niemand das Quartier verlassen, trotz seines schlechten Außen-Images. Die Menschen fühlen sich hier verankert, schätzen die soziale Infrastruktur. ARMUT & GESUNDHEIT Bis Ende 2018 war der NaDiLa ein Teilprojekt im BIWAQ-III-Projekt der Landeshauptstadt Hannover. Eine der gewonnenen Erkenntnisse ist: Die meisten Langzeitarbeitslosen im Quartier können krankheitsbedingt höchstens 15 Stunden pro Woche arbeiten. Gesundheit ist aber viel mehr als arbeits- und leistungsfähig zu sein und nicht zum Arzt gehen zu müssen. Gesundheit ist Lebensqualität und Lebensfreude, bedeutet besonders bei zunehmendem Alter Selbständigkeit und Unabhängigkeit und ist die Grundlage – neben einer gesicherten Existenz – für Teilhabe! Unsere gemeinsame Vorbereitung der für Teilnehmer*innen aus ganz Niedersachsen geplanten Veranstaltung "Gesundheit im Quartier" mit der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen und der Landesvereinigung für Gesundheit am 18.06.19 im Stadtteiltreff Sahlkamp trägt dazu bei, unseren Blick auf alle Facetten der menschlichen und gesellschaftlichen Gesundheit zu schärfen und die Potentiale der Gemeinwesenarbeit zu erkennen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
Der Stadtteil Hannover-Sahlkamp liegt im Nordosten zwischen Autobahn (im Norden), Mittellandkanal (im Süden), General-Wever-Straße (im Osten) und Holzwiesen (im Westen). Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Sahlkamp, der das Soziale-Stadt-Gebiet „Sahlkamp-Mitte“, das im Zentrum des Stadtteil Sahlkamps mit seiner Hochhausbebauung liegt, mit einschließt.
Einwohnerzahl
14368
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Wahlen und Statistik, Koordinationsstelle Sozialplanung der Stadt Hannover (Stand: 31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das beantragte Projekt umfasst im Soziale-Stadt-Gebiet Sahlkamp-Mitte 3 Einrichtungen des Trägers SPATS e.V. (NaDu-Kinderhaus, Stadtteilbauernhof, NachbarschaftsDienstLaden NaDiLa) sowie 2 Projekte des SPATS e.V. (Senior*innen-Aktiv-Zentrum; Projekt Wohnzufriedenheit). Darüber hinaus umfasst das Projekt eine Einrichtung eines Projekt-Kooperationspartners (ASB Tagespflege), die ebenfalls im Soziale-Stadt-Gebiet liegt, sowie die Einrichtung eines zweiten Kooperationspartners (Katharina-von-Bora Haus) im Stadtteil Sahlkamp. Das Quartiersmanagement Soziale-Stadt Sahlkamp-Mitte ist Kooperationspartner. Eine Doppelförderung durch Landesmittel ist ausgeschlossen, da das Projekt nicht über Mittel aus dem Städtebauförderprogramm gefördert werden kann.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben beziehen sich Kinder bis 15 Jahre; Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: LHH, Wahlen und Statistik, Strukturdaten 2018
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Netzwerke im Quartier und die Bewohner*innen stehen im Zentrum unserer Arbeit. Es gilt, die bereits vorhandenen Netzwerke zu stärken und neue Akteur*innen einzubeziehen. Es gilt zudem, die persönlichen Ressourcen der Bewohner*innen zu stärken, sie zu aktivieren und sie zu befähigen, ihre Lebensumstände mit Unterstützung von außen zu gestalten. Der Nahraum gewinnt dabei eine große Bedeutung, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Ältere. Insbesondere spielt der Nahraum unter dem Aspekt der Schaffung generationsübergreifender Angebote eine besondere Rolle. Dafür braucht es starke Netzwerke und Kooperationen im Quartier. Die Einrichtungen, Projekte und Initiativen im Quartier sind gut vernetzt, so dass es über den Einsatz zusätzlicher finanzieller Ressourcen und über neue Kooperationen möglich ist, die soziale Infrastruktur im Hinblick auf das Thema Gesundheit weiter auszubauen. Dass diese Landes-Ressourcen gemeinwesenorientiert ausgerichtet sind, kommt diesem Kooperationsprojekt sehr zugute, da die bisherigen Einzelförderungen der einzelnen Einrichtungen fast alle nach Zielgruppen getrennt vergeben werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
1. Wir identifizieren und adaptieren bestehende Angebote, die sich für generationsübergreifenden Ansatz eignen, diese werden bis Ende 2020 von mehreren Altersgruppen gemeinsam genutzt
Beschreibung
1. Stärken der SPATS-Einzeleinrichtungen werden im Intergenerationsansatz genutzt, 2. neue Netzwerkpartner aus dem Stadtteil wurden für Gesundheitskooperationen gewonnen, 3. Bewohnerressourcen fließen direkt in Maßnahmen ein.
Beschreibung
Erreicht, wenn es in der Projektlaufzeit gelingt, 150 Menschen für generationsübergreifende Angebote zu begeistern.
Beschreibung
Erreicht, wenn es innerhalb der Projektlaufzeit gelingt, 5 neue Netzwerkpartner*innen in das bestehende Netzwerk im Quartier zu integrieren.
Beschreibung
Erreicht, wenn es gelingt, innerhalb der Projektlaufzeit 5 neue Gruppierungen intergenerativer Art im Quartier zu initiieren.
Vorhandene Strukturen
Professionelle Gemeinwesenarbeit (GWA) ist im Sahlkamp seit 1991 tätig, Quartiersmanagement (QM) seit Beginn des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" im Jahr 2010. Konkrete Ziele und Wirkungen von GWA und QM im Verbund sind die Orientierung an den geäußerten Bedürfnissen und Interessen der Bewohner*innen, Organisation von Interessen im Stadtteil, die Entwicklung bewohnergetragener Aktivitäten/Strukturen und die Erhöhung der Beteiligung. QM und GWA arbeiten mit Ressourcenorientierung, sie stabilisieren vorhandene Beziehungsgefüge, nutzen und erweitern die Ressourcen im Stadtteil, sodass neue Ideen umgesetzt werden können und das Stadtteilleben bereichern. GWA und QM arbeiten mit zielgruppenübergreifendem Ansatz und erarbeiten gemeinsam mit den Einrichtungen, Initiativen und Projekten Lösungen für spezifische Probleme im Stadtteil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenarbeit Sahlkamp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Sahlkamp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeshauptsstadt Hannover Fachbereich Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderladen Eselfreunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Sahlkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sparkasse Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Epiphanias Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hägewiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Niedersächsische Kinderturnstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
3 Familienzentren: Awo Elmstraße, Paritätischer Hägewiesen, Unterm Kirchturm Hägewiesen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Epiphanias Sportgemeinschaft (ESG)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
INSEA - evidenzbasiertes Stanford Selbstmanagement Programm für chronisch Erkrankte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedersächsischer Turnerbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koop-Lab "Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung in Ankunftsquartieren"
Typ
Stadtteil
Galerie
nadu kinderhaus bisherigeskonzeptzielgruppe
stadtteilbauernhof bisherigeskonzeptzielgruppe
nadila  bisherigeskonzeptzielgruppe
wohnzufriedenheit spats bisherigeskonzeptzielgruppe
saz bisheriges konzeptzielgruppe
fuenf sind truempf
Zustimmung Veröffentlichung
On

Berliner Straße- die Wende !

Ansprechpartner
Katrin Moser
Funktion Kirchenkreissozialarbeit
In der Berliner Straße die Lebenslagen durch Aktivierung der Anwohner*innen verbessern.
Projektbeschreibung
Syke ist eine Kleinstadt im näheren Umkreis von Bremen. Die Stadt Syke und die umliegenden, dazugehörigen Dörfer und Ortsteile haben eine gemeinsame Einwohnerdichte von etwa 25.000 Einwohnern auf einer Fläche von ca. 130 km². Die Hauptverkehrsstraße, die Syke mit anderen Kommunen und Kleinstädten verbindet ist die B6. Bezahlbarer Wohnraum ist im Großraum Syke rar. Großinvestoren bauen vermehrt große neue Wohnungsanlagen, deren Miet-/ Kaufpreise für viele Bürgerinnen und Bürger nicht bezahlbar sind. Resultierend daraus, sind immer mehr Menschen dazu gezwungen weiter aus dem Stadtkern heraus oder in Mietraum, der für die Grenzen der Transferleistungen ausgelegt ist, zu ziehen. Nicht nur durch immer weniger bezahlbaren Wohnraum entstehen ganze Straßenzüge, in denen das Abbild von Arm und Reich am Zustand der Hausfassaden und Außenanlagen deutlich zu erkennen ist. Wohnraum, der für Transferleistungen angemessen ist, befindet sich in Syke in der Berliner Straße. Über die Jahre haben sich hier viele Familien verschiedener Nationalitäten niedergelassen und blieben aufgrund mangelnder Angebote hier wohnen, andererseits gibt es viel Fluktuation. Aufgrund der genannten Ausgangslage wollen wir mir den Anwohnern am und im Quartier tätig werden und durch verschiedene Maßnahmen das Quartier aufwerten. Durch ein geplantes Büro (Wohnung) im Quartier besteht die Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erregen und die Menschen vor Ort in Kontakt treten zu lassen. Hier soll eine Anlaufstelle für die Anwohner*innen entstehen. Den Auftakt stellt ein Fest dar, das von den Anwohnern, die schon mit uns in Kontakt stehen mitorganisiert wird und das Gelegenheit zum ersten Kennenlernen bietet. Einige Maßnahmen holen Akteure ins Quartier, wie die örtlichen Vereine, um Aktivitäten für Interessierte anzubieten. Andere geplante Aktivitäten verbessern das Image und ganz einfach das Aussehen des Quartiers. Anwohner, wie z.B. die Jugendliche werden gehört und sollen selber mit entscheiden, welche Angebote in Zukunft mit ihrer Hilfe angeboten werden. Freizeitangebote sollen u.a. dazu beitragen, die Jugendlichen von der Straße zu holen. Bewohner sollen sich langfristig selbst organisieren und wissen, wie sie sich und ihre Meinungen und Bedürfnisse einbringen können. Sei es die Mitgliedschaft in einem Verein, die Mitarbeit in einem Elternverein oder im Beirat des Stadtteils in der Kommunalverwaltung. Wir wollen den Einwohnern eine Stimme geben.
Ausgangslage
Die Anwohner*innen identifizieren sich nicht mit ihrem Umfeld und ihrem „Stadtteil“. Müll und Verwahrlosung sind überall ersichtlich und die Anwohner*innen fühlen sich nicht verantwortlich für diese Problematik. Das Eigentum der Anwohner*innen wird nicht respektiert. So sind überall in der Berliner Straße kaputte Briefkästen, demolierte Fahrräder und eingeschmissene Scheiben zu finden. Außerdem gibt es eine klar ersichtliche äußere Verwahrlosung. Viele Menschen wohnen hier nur kurzfristig und erleben das Umfeld nicht als Lebensmittelpunkt. Die Unzufriedenheit der Bewohnerinnen wird durch den ständigen Wechsel der Hausverwaltungen/ des Vermieters ihres Gebäudes geschürt. Vermehrt fällt in letzter Zeit auf, dass die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sehr limitiert sind. Sie sind immer mehr ohne Aufsicht in der Stadt zu beobachten, „hängen ab“ und kommen auf dumme Gedanken. Die Grundschule meldete zudem erst kürzlich, dass immer mehr Kinder aus dem Problemquartier Berliner Straße trotz der Möglichkeit des BuT nicht am Schulessen teilnehmen. Allgemein herrscht Anonymität im Quartier. Viele Menschen mit Migrationshinergrund bleiben in ihren Verbänden unter sich. Unter Nachbarn kennt man sich zumeist nicht und kommuniziert auch nicht miteinander. In der Berliner Straße sind viele Nationalitäten zu finden, die trotz ihrer Nähe zueinander niemals ein „Wir-Gefühl“ entwickelt haben. Problematisch ist das Bild der außenstehenden Öffentlichkeit. Das Gebiet „Berliner-Straße“ wird eher gemieden und es wird davor gewarnt. Die ansteigende Kleinkriminalität macht das Quartier zu einem kleinen rechtsfreien Raum, der vom Rest der Kleinstadt geduldet/ akzeptiert wird.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Syke Berliner Straße/ Lindhofhöhe
Beschreibung
Wohngebiet südlich der Grundschule. s. Bilddatei
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Syke
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Schule und www.komsis.de/regis-si/
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Wohnblöcken deutlich höher laut Hausverwaltung. www.komsis.de/regis-si/
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung www.komsis.de/regis-si/
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Berlin- die Wende" richtet sich in erster Linie vor allem an die Anwohner des Bereiches Berliner Straße und um zu. Durch die bereits geplanten Maßnahmen und Projekte innerhalb des Projektrahmens sollen Anwohner und Anwohnerinnen verschiedenen Alters und verschiedener Nationalität zusammengeführt werden. Ein klar formuliertes Ziel unserer Maßnahmen ist die Identifizierung der Bewohner*innen mit ihrem Umfeld und ihrer Wohnsituation. Die von uns geplanten Maßnahmen sollen dabei helfen die formulierten Ziele erfüllen zu können. Einige dieser Maßnahmen legen den Fokus auf gemeinschaftliche Arbeit um das Quartier aufzuwerten. Während dieser Maßnahmen sollen jedoch nicht nur die Außenanlagen gepflegt und aufgewertet werden, sondern es soll auch die Gemeinschaft der Helfenden gestärkt und gefördert werden. Durch gemeinsame physische Arbeit sollen gute Beziehungen und auch vielleicht Freundschaften untereinander entstehen. Die positive Veränderung der Außenanlagen soll hierbei unterstützend zur Erfüllung des Ziels dienen. Unser Plan ein Büro vor Ort einzurichten soll bei der Aufwertung des Quartiers helfen und die Präsenz des Diakonischen- Werkes als Helfer/Kümmerer verdeutlichen. Aufgrund der hier aufgeführten Argumente sind wir der Meinung, dass unser Projekt definitiv der Gemeinwesenarbeit zugeordnet werden sollte. Im Fokus stehen die Bewohner*innen des Quartiers. Durch spezielle Maßnahmen wird gleichzeitig auch ihr Quartier aufgewertet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Bild des Quartiers und seinen Bewohnern soll ins positive gerückt werden und neue Facetten der dort entstehenden Gemeinschaft zeigen. Erreicht ist dieser Qualitätsstandard sobald die öffentliche Meinung über Anwohner und Quartier positiver ausfällt.
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen wie der Care-Day oder das regelmäßige gemeinsame Kümmern um die Außenanlagen sollen die Gemeinschaft/ Nachbarschaft stärken. Einher mit der Stärkung der sozialen Beziehungen geht auch die Gestaltung der Außenanlagen etc.
Beschreibung
Die Anwohner*innen sollen eigene Stärken erkennen und lernen zu nutzen. Erreicht ist dieses Ziel, sobald möglichst viele Anwohner*innen ihre persönlichen Stärken nutzen um das Quartier zum Positiven zu verändern.
Beschreibung
Zum bereits angesprochenen Care-Day sollen einige Außenstehende Firmen und Bürger*innen der Stadt eingeladen werden. Erfüllt sehen wir diesen Standard, sofern sich weitere Kooperationen zwischen Anwohner*innen und Helfer*innen bilden.
Beschreibung
Erreicht ist dieser Qualitätsstandard, sobald sich aus dem Quartier eine Interessensgruppe bildet, die das Quartier und seine Interessen in der Öffentlichkeit repräsentieren. Gerade im Stadtrat oder ähnlichen Versammlungen soll das Quartier anwesend sein.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung 1.Stadtrat Herr Kuchem
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Syker Kreiszeitung, Weser Kurier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnerbeirat, Eltern der Grundschule "Am Lindhof" u.a. Frau Chehade
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Direktorin Grundschule "Am Lindhof" Frau Buchwald-Wachendorf / Elternverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständiger Kirchenvorstand, Mitglied Herr Meier, (ehem. Leiter Sozialamt Syke)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Spartenleiter / Chor, Herr Sigurdsson Chorleiter und Organist Kirchengemeinde Syke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Präventionskraft Ingo Müller
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung ZVV, Frau Rieckmann Property Managerin
Typ
Stadtteil
Galerie
berliner strasse
quartier berliner strasse
Zustimmung Veröffentlichung
On