Ein Ort mit zwei Lebenswelten: Steyerberg und der Lebensgarten treten in Verbindung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Lamers
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zwei Lebenswelten treten in Verbindung
Projektbeschreibung
Zur Umsetzung unserer Vision in Steyerberg bilden wir in einem Auftakttreffen die "Vertrauens- und Aktivierungsgruppe" (VAG). Wir kommen aus der AG Nachhaltigkeit, Heimatverein, Stadtpolitik und -gemeinde, dem Lebensgarten e.V. sowie Achtsamkeit & Verständigung e.V.. Als strategische Akteure des Ortskerns und Lebensgartens bilden wir die Kerngruppe, die weitere Menschen aus Nachbarschaft und Vereinen aktiviert, um sie als VAG-Akteure in die Nachbarschaftsinitiative zu integrieren. Da beide Quartiere über starke Vereinsstrukturen verfügen, nutzen wir diese als Ressource. Auf diese Weise vergrößert sich das Engagement konzentrisch und bringt zugleich Verein wie Nachbar beider Quartiere zusammen. Hierin liegt unsere zentrale Strategie des Vernetzens, Aktivierens und schließlich des Versöhnens.
Hauptverantwortliche für die Planung und operative Umsetzung der Maßnahmen sind die Projektleitung und -koordination, die von den VAG-Akteuren unterstützt werden. Sie sind zentrale Ansprechpartner für die Menschen beider Quartiere und der VAGs, die bei PR, Organisation sowie Vertrauen und Aktivierung unterstützen.
Ziel unserer Initiative ist es, die Menschen beider Quartiere zu einem eigenen GWA-Nachbarschaftsprojekt zu gewinnen. Dazu schaffen wir im 1. Jahr eine Sensibilisierung für beide Lebenswelten. Ein Osterfest mit Tauschbörsen zu Saatgut sowie eine aktivierende Befragung schaffen Kommunikation und Beteiligung, während die Umfrageergebnisse das weitere Vorgehen bestimmen. Diese werden auf einem sommerfestlichen Erlebnisspaziergang durch beide Quartiere im Kontext der Wirklichkeit erlebbar. Ein Planwagen ermöglicht zudem Teilhabe für Ältere.
Maßnahme im 2. Jahr ist die Errichtung eines "Erzählcafés" im Ortskern. Neben dem bereits Bestehenden im Lebensgarten dienen sie als Quartiersforum und Sozialraum zur Etablierung einer gemeinsamen kommunikativen Alltagspraxis: Stereotype über den 'Anderen' der jeweiligen Lebenswelt wahrnehmen, abbauen und gemeinsame Normen und Werte aufdecken. Zusammen mit internationalen Freiwilligen führen wir ein Anti-Bias-Training mithilfe eines methodischen Erzählcafés durch. Hinzu kommen Kinoabende, Kunst- und Fotoausstellung, welche die Festlichkeiten reflektieren.
Im 3. Jahr arbeiten wir mit einem GWA-Beteiligungsprojekt der Nachbarn auf Basis der Umfrage auf eine Verstetigung des Projektes hin. Alle GWA-Ergebnisse werden auf einem abschließenden Erntedankfest präsentiert. Ein Abschlusstreffen der VAG-Akteure evaluiert das Projekt.
Laufzeit
2022-10-04 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Zwei Kilometer nördlich des Ortskerns von Steyerberg liegt am Ortsrand die Gemeinschaftssiedlung „Lebensgarten“. Im ehemals größten Zwangsarbeiterlager der 1938 gegründeten Rüstungsfabrik EIBIA siedelten sich in den 1980ern Intellektuelle, wie das Professorenehepaar Kennedy, KünstlerInnen und Visionäre des sozio-ökologischen Wandels an. Sie haben den Permakulturpark (spätere PaLS gGmbH) als Forschungs- und Demonstrationsprojekt für nachhaltige Landwirtschaft oder die erste norddeutsche Stromladestelle für E-Autos realisiert. Dieses Lebensgemeinschaftsprojekt hat heute noch eine Leuchtturmwirkung. Die Warteliste für den Zuzug junger, (inter-)nationaler Familien ist lang. Um die hohe Nachfrage an Wohnraum zu decken, ist ein erweiterbares Smallhouse-Projekt nach traditionell japanischer Modulbauweise geplant. Doch im nahegelegenen Ortskern herrscht dagegen Wohnleerstand. Abwanderung junger Menschen, Mangel an attraktiver Bildung und hochqualifizierter Kräfte stellen den demografischen Wandel vor Herausforderungen. Diese Trennung der zwei Lebensräume ist historisch gewachsen, denn die neuen Siedler kamen, um eine konventionelle Gesellschaft zu verlassen. Ein Klima von Misstrauen, Abgrenzung und Polarisierung beider Quartiere entstand. Jedoch haben wir die Vision von einem Ort, in dem Jung wie Alt beisammenleben, in dem jedermanns Idee gehört und genutzt wird. Für diese Verflechtung haben wir zentrale Partner aus Kommune und Zivilgesellschaft beider Quartiere für eine GWA-Nachbarschaftsinitiative gewonnen. Wir Akteure aus Verein, Lebensgarten und Stadt bilden eine Kerngruppe, die nachbarschaftliches Vertrauen schaffen und zu Partizipation aktivieren will.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Als Nachbarn und Akteure aus Vereinen, Politik und Stadtgemeinde verfolgen wir einen holistischen, integrativen Ansatz: ressortübergreifend bilden wir eine Initiative aus den Ressourcen der BürgerInnen heraus, um ein verbessertes Zusammenleben nach dem Bedarf des Gemeinwesens zu erreichen. Damit erwächst unser Anliegen einer verbesserten Nachbarschaft aus der gesellschaftlichen Basis heraus und schließt zugleich Vertreter aus Stadtverwaltung und -politik ein. Folglich ergibt sich eine spiral-vertikale Denk- und Wirkrichtung, die eine nachhaltige GWA-Struktur gewährleistet. Dies wird zudem durch die Vertretung beider Quartiere im VAG-Kernteam sichergestellt (spiral-horizontale Denk- und Wirkrichtung). Ergebnis ist eine multidirektionale Vernetzung zw. Institutionen sowie BürgerInnen beider Quartiere, die durch die gemeinsame Reflexion stereotypisierter Lebenswelten entstanden sein wird. Damit diese Reflexion zw. den unterschiedlichen Sozialräumen gelingen kann, bieten wir Beteiligungsmöglichkeiten in vielfältigen Maßnahmen von Anbeginn des Projektes an, als auch nach dem Bedarf des Gemeinwesens in Form eines eigenen GWA-Nachbarschaftsprojektes. Da internationale Vielfalt nach unserem Verständnis eine kulturelle Ressource ist, aktivieren wir diesen Aspekt durch die Einbindung von ESC-Freiwilligen, die nicht nur eine starke Wirkung in der Überwindung eines direkten Austauschs ausüben können, sondern auch auf die Integration der (in Steyerberg wenigen) migrantischen BürgerInnen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen aus Nachbarschaft und Vereinen auf das Projekt aufmerksam geworden sind, sich im Austauschforum beteiligen, sukzessiv zur Projektbeteiligung gewonnen & ihre Ideen in der VAG eingebracht haben & als GWA-Nachbarschaftsprojekt umgesetzt worden sind.
Kriterium
Beschreibung
eine breite generationsübergreifende Umfragebeteiligung, sich ein internationaler (ESC-Freiwillige aktiviert auch MigrantInnen) & generationsübergreifneder & interdisziplinärer Beteiligungsanteil in den beschreibenen Maßnahmen gezeigt hat.
Beschreibung
die Nachbarn beider Quartiere mit Unterstützung des VAG-Kernteams eigene Projektidee(n) entwickeln, planen & umsetzen; bestenfalls sogar ein Engagement über den Projektzeitraum hinaus entwickeln.
Kriterium
Beschreibung
die Vereinsstrukturen beider Quartiere durch die VAG vernetzt sind, um die Polarisierung beider Sozialräume abzubauen & Nachbarn einzubeziehen; Vernetzung auf Homepage von Lebensgarten, Stadt & Vereinen sichtbar gemacht ist; Quartiersforum genutzt wird.
Kriterium
Beschreibung
die Vereinsstrukturen beider Quartiere durch die Maßnahmen der VAG miteinander vernetzt sind, um die Polarisierung beider Sozialräume durch Beteiligung abzubauen; Vereine ein Selbstverständnis als Begegnungsraum beider Quartiere entwickelt haben.
Kriterium
Beschreibung
das Quartiersforum von Nachbarn beider Quartiere für Engagements angenommen worden ist; das GWA-Beteiligungsprojekt durch Nachbarn & Vereine beider Quartiere auf Basis der Umfrage umgeszt werden konnte; entstandene Ideen zur Projektvestetigung führen.
Beschreibung
Die sich stetig erweiterende VAG bildet sich aus Nachbarn & Vertretern unterschiedlicher Vereine sowie Vertretern der Stadt. Die Einbeziehung von ESC-Freiwilligen bildet an dieser Stelle auch einen interkulturellen Aspekt ab.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein Steyerberg e.V. (starker Projektpartner zur Bildung identitätsstiftender Aktivitäten mit dem Ort: generationsübergreifende Aktivitäten, räumliche Ressourcen etc.; Unterstützung kulturpädagogischer Maßnahmen))
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AG Nachhaltigkeit (Bürgerinitiative Steyerbergs mit den Themenschwerpunkten "Demografie, Teilhabe, Gender" u.a.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Klimabüro der Gemeinde Steyerberg (bei Bedarf Flächenbereitstellung für einen Teilhabe-Garten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro der Gemeinde Steyerberg (Aktivierung von MigrantInnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familien- und Seniorenbüro der Gemeinde Steyerberg (Aktivierung marginalisierter Menschen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evang. Pfarrgemeinde St. Katharinen Steyerberg (Unterstützung bei der Friedens- u. Konfliktarbeit; Aktivierung von jugendlichen KonfirmandInnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebensgarten Steyerberg e.V. (Aktivierung der LebensgärtnerInnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Achtsamkeit und Verständigung (AVev) e.V. (Aktivierung der LebensgärtnerInnen; Unterstützung bei der Friedens- und Konfliktarbeit; Moderation der Maßnahmen in Jahr 2)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg (PaLS) gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KulturImpuls Steyerberg e.V. (Unterstützung kulturpädagogischer Maßnahmen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Steyerberg e.V. (Unterstützung bei Osterfest (Feuer) u. Erlebnisspaziergang (ggf. Sicherung der Straße für Planwagen) (Jahr 1))
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrgemeinde St. Marien Steyerberg (Unterstützung bei der Friedens- u. Konfliktarbeit; Aktivierung von jugendlichen KommunikantInnen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Steyerberg e.V. (Aktivierung der Nachbarn; Unterstützung bei den Festlichkeiten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frauenchor Steyerberg e.V. (Unterstützung kulturpädagogischer Maßnahmen; Aktivierung der Nachbarn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Steyerberg (Aktivierung für Maßnahmen u. pädagogische Unterstützung in Jahr 2; Unterstützung bei den Festlichkeiten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fanfarenzug Steyerberg e.V. (Unterstützung kulturpädagogischer Maßnahmen; Aktivierung der Nachbarn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehrkapelle Steyerberg e.V. (Aktivierung der Nachbarn; kulturelle Unterstützung bei den Festlichkeiten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Choka Sangha e.V. - Zen & Permakultur (Unterstützung bei Friedens- und Konfliktarbeit; Vernetzung mit Kirchengemeinde über Themen der Kontemplation/Meditation)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Harke (Regionalzeitung zur Veröffentlichung des Projektes und seiner Aktivitäten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Schule Mittelweser ((kultur-)pädagogische Unterstützung in Jahr 1 u. 2; Aktivierung von Jugendlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Hans-Jürgen Weber (ehem. Bürgermeister der Gemeinde Steyerberg (CDU) und Vorsitzender der AG Nachhaltigkeit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reit- und Fahrverein Steyerberg e.V. (stellt seinen Planwagen zur Verfügung, um ältere Menschen beim Erlebnisspaziergang (Jahr 1, Ziel 3) zw. den Quartieren zu befördern)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Aktueller Stand: Kooperationszusicherung strategischer ProjektpartnerInnen: AG Nachhaltigkeit mit Themenschwerpunkt "Demographie & Teilhabe", Vorsitzende sind eh. Bürgermeister & Stabstellenleiterin Klima; Stadt Steyerberg; Lebensgarten e.V.; Heimatverein Steyerberg e.V.; Achtsamkeit & Verständigung e.V.
Pläne: Verstetigung aus Nachbarschaftsinitiative selbst heraus & Ausweitung auf Gemeinde; langfristige Kooperation im Laufe der Projektarbeit mit bestehenden & weiteren strategischen Partnern
11. Medien
Galerie
Videos
karte-pulverfabrik_liebenau-umgebung.png
(5.89 MB)
karte-helena_lager.png
(4.71 MB)
gemeinschaftsbeaeude_2022.jpg
(86.44 KB)
zenraum.jpg
(42.66 KB)
stadtzentrum.jpg
(65.98 KB)
st._katharinen.jpg
(41.7 KB)
gemeinschaftsort.jpg
(86.85 KB)
oekum.gebetsraum.jpg
(48.31 KB)
drache_im_gefangenenlager.jpg
(100.91 KB)
feuerwehr_ort.jpg
(47.51 KB)
amtshof.jpg
(44.96 KB)
heimatverein-altemuehle.jpg
(63.67 KB)
wegekreuz_siedlung.jpg
(91.74 KB)
lebensgarten.jpg
(75.6 KB)
buch_und_region_ort.jpg
(62.72 KB)
oeffentl_info.jpg
(74.66 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit Zaubern stark werden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Holger Nanz
| Funktion | Qualitätsbeauftragter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Durch Zaubern stark werden"
Projektbeschreibung
Kinder, Jugendliche und ältere Menschen sind die Verlierer der Coronapandemie. Starke und gefestigte Kinder als Teil des Gemeinwesens stärken insgesamt auch das Gemeinwesen für die Zukunft, daher liegt ein Schwerpunkt der Stärkung dieser Gruppen. Insbesondere durch den Zuzug von Familien mit Fluchterfahrungen (Kinderanteil größer als als 40% ) wird es wichtig werden, die soziale Infrastruktur, insbesondere die Menschen mit gezielten Maßnahmen zu stärken. Jede Gemeinde im ländlichen Raum wird durch Megatrends (Abwanderungen junger Menschen, Altersstrukturverschiebungen, Fachkräftemangel in manchen Bereichen, Probleme in mittelständigen Unternehmen, Nachwuchs zu finden etc.) belastet werden. Belastete Familien im Transferbezug verbleiben jedoch. Eine gesellschaftliche Aufgabe wird es sein, Familien -Kinder so zu stärken und ein Umfeld zu schaffen (weiche Standortfaktoren), dass junge Menschen veranlasst, langfristig in der Gemeinde zu verbleiben. Das zentrale Element / Roter Faden unseres Ansatzes ist ein Zauberprojekt (Siehe Anlage MIT_ZAUBERN_STARK_WERDEN_). Das Zauberwort heißt hier Resilienzen. In der Anfangsphase (Anlage Timeline) wird das Projekt partizipatorisch hergerichtet und bekannt gemacht. (Phase 1) In dieser Phase gibt es eine Bedarfserhebung, gepaart mit kleineren Aktionen (Gemeinsames Spielen im Sozialraum Phase 3) Kinder erlernen Zaubertricks, führen kleine Showeinheiten im Gemeinwesen/in Familien durch, in dem Alltagssorgen für einige Momente in den Hintergrund treten; es werden positive Familiendynamiken generiert. Kontakte zu belasteten Familien werden hergestellt, Bedarfe erkennbar, Problembearbeitung im Gemeinwesen verortet (z.B. Jugendtreff), Familien unterstützen ihre Kinder, z.B. gemeinsame Requisiten für Auftritte herzustellen. Weitere Phasen im Projekt reichen über eine intensive Werbung, Marketing, Versteigung neuer Strukturen und das Herausarbeiten der Sichtweise von Kindern/Jugendlichen als Teil des Gemeinwesens. Partizipation ist das Zauberwort. Vorab gibt es eine umfassende Bedarfserhebung, Maßnahme wird evaluiert und anhand von Wirkungsparametern /Indikatoren bewertet. Der neue pädagogische Ansatz „Zaubern“ als Schlüsselmoment und als neue Form frühzeitiger / präventiver Hilfen soll verdeutlicht werden. Wir denken auch, dass die Sichtweise von Kindern im Gemeinwesen, wie sie ihr Umfeld wahrnehmen und ihre Problemlagen wahrgenommen werden, zu kurz kommt, daher liegt hier ein weiterer Schwerpunkt, dies herauszuarbeiten.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Dörverden ist eine Einheitsgemeinde mit 9.072 Einwohner_Innen (Quelle: Landesamt für Statistik)
Durch gesellschaftliche Veränderungen wird es für Gemeinden zunehmend schwieriger werden, Abwanderungstendenzen abzumildern, Ansiedlungen junger Familien zu forcieren. (u.a. Quelle Bertelsmannstudie) Kommunale Haushalte stehen unter einem enormen (Legitimations)Druck, die einerseits durch steuerliche Mindereinnahmen bzw. Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel (u.a. als Auswirkungen der Coronapandemie und Fluchtbewegungen) geprägt sein werden und anderseits jungen Menschen eher in die Städte bzw. Peripherien abwandern lassen, zudem Ansiedlung mittelständige Betriebe vs. Ausbildungsreife. Kinder und Jugendliche müssen perspektivisch als weiche Standortfaktoren angesehen werden, in dem Lebensorte erhalten bleiben und neben der Schule ausgebaut werden. Durch die Coronapandemie haben sich Problemlagen bei Kindern teils extrem zugespitzt (aus unserer internen Statistik). Zunehmende Auffälligkeiten, Auswirkung Isolation -social distancing, Sorgen, Corona hinterlässt Spuren, dies korrespondiert mit Studien Angst vor Zukunft, starke Einschnitte in Handlungsmöglichkeiten von Kindern. Kinder/Jgdl. sehen sich als Verlierer und fühlen sich "komplett vergessen" Diese Erfahrungen sind in einer Sitzung "Sozialraumteam Dörverden" bestätigt worden. Hierzu: Belastungen haben in den Familien zugenommen, korrespondiert mit einem hohen Fallaufkommen. Zunahme von Kindeswohlgefährdungen bzw. von Verdachtsfällen, krisenhafte Zuspitzungen in Familien, in denen Jugendhilfemaßnahmen platziert sind, Defizite im Sozialverhalten, Alltagsstrukturprobleme, Schulverweigerung usw.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dörverden
Beschreibung
Schwerpunkt in der Einheitsgemeinde ist Dörverden und Westen. Schwerpunktsorte Jugendtreff, Hort Westen und Sünderberg, Aller-Weser-Oberschule, Mehrgenerationshaus und Umfeld Ehmken Hoff.
Einwohnerzahl
9072
Quelle / Anmerkungen
Einheitsgemeinde mit 9.072 Einwohnerinnen und Einwohnern (Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 30.09.2021).
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_24.03.jpg
(656.28 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Interessen der Menschen insbesondere der unter 14 Jährigen stehen im Zentrum.
Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation stärken Gemeinwesenarbeit schafft Erfahrungen der Selbstwirksamkeit, und stärkt Menschen darin, ihre Anliegen gemeinsam zu bearbeiten. Hier stärkt "Mit Zaubern stark werden" insbesondere die Kinder, Selbstwirksamkeit wird erlebt, es entstehen Erfolgserfahrungen, innere Stärke wird in besonderem Maße durch das Gefühl von sozialer Unterstützung geprägt. Ein positives Gemeinschaftsgefühl, Erfahren von Rückhalt
und Wertschätzung wirken sich äußerst günstig auf die innere Haltung von Kindern
aus. »Mit Zaubern stark werden« ist somit ein Gemeinschaftsprojekt, das fokussiert die
emotional-sozialen Kompetenzen der Kinder unterstützt und fördert.
Stärken und Ressourcen nutzen Gemeinwesenarbeit erkennt und nutzt die Stärken und Ressourcen
Wünsche, Vorstellungen, Interessen der Kinder / Jgdl. als teil des Gemeinwesens werden einbezogen – Stärken,
Fertigkeiten und Ressourcen stehen grundsätzlich im Fokus. Das Erarbeiten von kreativen Werken mit künstlerischen Methoden z.B. in der Requisitenerstellung stärkt bei Kindern das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten – und fördert somit auch die Resilienz. Der Projekterfolg ist vor allem durch weiche Indikatoren geprägt – innerlich gestärkte, glückliche Kinder sind an ihrem Verhalten, entsprechenden Äußerungen erkennbar, ein positives Feedback verstärkt diesen Prozess.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kinder und Jugendlichen sind grundsätzlich gleichberechtigte Bewohner_Innen im Gemeinwesen. Capabilities schaffen Verwirklichungs- und teilhabechancen. Der Partizipationsgrad steigert die Effektivität von Maßnahmen (EVAS-Effektindex) im Gemeinwesen.
Kriterium
Beschreibung
Auch hier ist die Partizipation entscheidend. Stufe Mitsprache "Keine Entscheidung ohne Kinder gehört zu haben. Stufe Mitbestimmung Kinder / Jugendlichen werden an (politischen) Entscheidungsverfahren beteiligt Stufe Selbstbestimmung Eigenverantwortlich
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Umfeld Ehmken Hoff / Mehrgenerationshaus Westen / Jugendtreff Dörverden, mobile Jugendarbeit, Spielmobil Weltenbummler des DRK-Kreisverbandes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hort GS Westen / Hort Sünderberg / Aller-Weser-Oberschule und naheliegende Umgebung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitungen / überörtliche Zeitungen / Radio Antenne oder Radio Bremen / Kinderreporter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder / Jgdl. in politische Gremien mit ihren Interessen als Interessenvertreter_Innen ihrer Altersgruppen bringen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder / Jugendliche / ältere Menschen / Familien in prekären Verhältnissen / mit Fluchterfahrung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Kindern/Jgdl. fehlen in den Jahren sukzessive neben der Schule andere Orte der Begegnung als Teil der Bildungslandschaft, daher wollen wir zumindest den Jugendtreff über den Projektzeitraum hinaus erhalten. Fehlende kommunale Einnahmen (Freiwilligenleistungen), steigende Kosten durch "Krisen" etc. erfordern Prioritätensetzungen. Daher wird versucht, über Fundraising, wenn es keine kommunalen Zuwendungen für den Betrieb und Erhalt z.B. des Jugendtreffs gibt, den Betrieb aufrecht zu erhalten.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Modellprojekt JuLeiQua - Qualifizierung zu Kinder- und Jugendleiter*innen im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ovidiu Ionut Ioan
| Funktion | Leitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
JuLeiQua - Miteinander Zukunft gestalten
Projektbeschreibung
Die GWA bei einigen Zielgruppen im Quartier wird einerseits durch die sprachliche Barriere und andererseits durch die Verschlossenheit einiger Communities (z.B. Rom*nja aus Kosovo, Bulgarien u. Rumänien) erschwert. Aktivierung- und Beteiligungsangebote an diese Gruppen waren bisher wenig erfolgreich. Kurzfristige Zugänge wurden immer wieder über die Jugend ermöglicht, die auch als Multiplikator*innen in den jeweiligen Communities fungiert haben. Dieses Potenzial soll herausgearbeitet und in konkreten Bildung- und Mitmachstrukturen überführt werden.
Als niedrigschwellige anerkannte Multiplikator*innenbildung für junge Menschen hat sich die JuLeiCa-Qualifizierung zu Kinder- und Jugendleiter*innen etabliert. Sie wird in der Regel von zertifizierten Trägern aus den Bereichen Sport, Kirche, Kultur usw. im Rahmen ihrer Einrichtungen und nach bewährten Standards durchgeführt. In der Göttinger Weststadt sind nur wenige der jungen Menschen in solchen Einrichtungen aktiv und somit von den Qualifizierungen ausgeschlossen. Andere Akteur*innen haben wiederum gute Verbindungen zu der Zielgruppe, bieten aber keine JuLeiCa-Qualifizierung an.
Das Modellprojekt JuLeiQua (Jugendleiter*innen im Quartier) zielt darauf Strukturen an die Zielgruppen anzupassen, die Träger*innen zu unterstützen, ihre Angebote zu adaptieren und für alle Interessierten im Quartier zu öffnen bzw. Akteur*innen aus dem Stadtteil bei der Entwicklung neuer Angebote in Kooperation mit bereits anerkannten Träger*innen (wie z.B. Stadtjugendring Göttingen e.V.) zu unterstützen, um neue Wirkungsfelder zu erschließen.
Den damit einhergehenden Herausforderungen (die Koordination mehrerer Kooperationspartner*innen im Quartier, thematische Vielfalt der Akteure*innen und der Schwerpunkte, fehlende Vorkenntnissen, Erfahrungen bzw. klare Erwartungen bei den Jugendlichen, die Notwendigkeit einer sozialpädagogischen Betreuung für die Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen) wird in den drei Jahren durch konzeptionelle Formate begegnet und ein innovatives flexibles und umfassendes Konzept entwickelt, das gleichzeitig in einem Stadtteil exemplarisch erprobt wird, der bezeichnend für komplexe Problemstellungen ist.
In der zweiten Phase soll das Konzept in den "Göttinger Quartiere" verstetigt werden, indem einige Stadtteilzentren regelmäßig das JuLeiQua-Konzept umsetzen.
Am Ende des Projektes soll das Konzept für Stadtteilzentren aus ganz Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Brennpunkte (Rosenwinkel, Hagenweg 20) setzen sich aus großenteils geschlossenen Rom*nja Communities zusammen; hinzu kommen Menschen aus Afghanistan, Syrien u. Irak. Prägend für alle ist die kurzfristige Bleibeperspektive und die fehlende Qualifikation.
Trotz 10jähriger aktiver Präsenz des Weststadtzentrums vor Ort und enger Zusammenarbeit im Netzwerk der Weststadtkonferenz konnte noch kein stabiler Zugang für sozialpädagogische Begleitung gewonnen werden. Spezifische Integrationsbedarfe wie Sprach- u. Bildungsförderung oder Qualifizierungsangebote für alle Altersgruppen erreichen nur sehr schwer die Zielgruppen.
Im Jahr 2021 wurde eine stadtteilweite aktivierende Befragung durchgeführt, um die Partizipation aller Anwohner*innen bei der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten zu ermöglichen. Rückmeldungen aus den genannten Communities blieben erneut aus.
Im Austausch der Weststadtkonferenz hat sich herausgestellt, dass die Altersgruppe, die interessiert ist, Zukunft mitzugestalten und sich aufgrund ihrer kulturellen und sprachlichen Kompetenzen beteiligen kann, die der jungen Menschen zwischen 16 u. 26 Jahre ist.
Um sie als Multiplikator*innen zu gewinnen sind Projekte notwendig, die Ihnen durch kurzzeitige Qualifizierungen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen, erste positive Schulung- und Arbeitserfahrungen ermöglichen, auf die Entwicklungen im Quartier hinweisen und nachbarschaftliches Engagement als eine Möglichkeit für Integration und Selbstverwirklichung entdecken. Derzeit fehlen Akteur*innen im Stadtteil entsprechende Rahmen und Kompetenzen um junge Menschen mit Mitmach- und Qualifizierungsangeboten anzusprechen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Weststadt
Beschreibung
Die Weststadt bilden vier Stadtgebiete, nämlich 42, 43, 44 und 46. Ein Kartenausschnitt ist angehängt.
Im Jahr 2020 lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 7.459 Menschen in 4.149 Haushalte, davon 3 % Alleinerziehende und 52,1% Konfessionslose.
Der Anteil der kinderreichen Familien, die auf sehr engem Wohnraum leben, ist 2020 mit 922 Kindern und 1119 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren, darunter 729 Personen im Schulalter gestiegen.
Einwohnerzahl
7459
Quelle / Anmerkungen
Sozialstrukturdaten 2020
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Weststadt bzw. das Gebiet westlich des Maschmühlenwegs in Göttingen ist seit Ende 2009 ein „Soziale Stadt-Gebiet“. Allerdings sind die Stadtgebiete Egelsberg und Hagenberg sowie weite Teile vom Blümchenviertel und Maschmühlenweg nicht Teil des Förderprograms "Soziale Zusammenhalt".
Darüber hinaus ist das Programm Soziale Stadt ein Investitionsprogramm, d.h. die Mittel der Städtebauförderung werden vorrangig für bauliche und planungsvorbereitende Maßnahmen bereitgestellt. Die Investitionen sollen durch Maßnahmen aus anderen Programmen oder Initiativen ergänzt werden. Jahresende 2022 wird das Programm für die Weststadt beendet.
Gerade weil "Soziale Stadt" dieses Jahr abgeschlossen und GWA Projekte durch dieses Programm nicht gefördert, sondern als Ergänzungsmaßnahmen betrachtet werden, ist der Ausnahmefall gegeben.
Bereits im 2. Jahr des Projektes wird eine Wirkung über den Rahmen des Quartiers gezielt. Im 3. Jahr des Projekts wird das Projektgebiet auf die Stadt Göttingen erweitert.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
weststadt_goettingen.pdf
(1.4 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bearbeitet strukturelle Ursachen der sich bei Individuen, Gruppen und in Sozialräumen äußernden Problemlagen.
Ziel des Projektes ist die Aktivierung von Einzelpersonen und Gruppen (Meinungsmacher*innen, Wortführer*innen, Ehrenamtlichen, Multiplikator*innen), ihre niedrigschwellige Qualifizierung, um die Partizipation der Anwohner*innen bei der Entwicklung von Angeboten im Quartier zu ermöglichen und somit bei der nachhaltigen Verbesserung ihrer Lebenssituation beizutragen
Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der vernetzten Akteur*innen innerhalb und außerhalb des Stadtteils.
Das Projekt nimmt sich vor, ein neues Konzept für GWA mit Fokus auf die Kinder und Jugendarbeit unter Einbeziehung der städtischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, der Anwohner*innen und des Fachpersonals im Quartier selbst herauszuarbeiten.
Im Rahmen dessen werden sich Potenziale und Hindernisse der Gemeinwesenarbeit im Hinblick auf die direkte und indirekte Förderung der lokalen Demokratie herauskristallisieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
inn75 % der jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren sind informiert & aktiv beteiligt, alle Bewohner*innen profitieren von Angeboten und fungieren als Multiplikator*en und bewerben die Angebote des Stadtteilzentrums.
Kriterium
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die qualifizierten Kinder- u Jugendleiter*innen sind untereinander vernetzt und bringen sich als Unterstützer*innen in Angeboten ein bzw. entwickeln eigene Projekte
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen kennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier, können sie in ihrem Engagement einbeziehen und weiterentwickeln.
Kriterium
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität), Reflektion und Auswertung finden im Rahmen der Weststadtkonferenz statt.
Kriterium
Beschreibung
Eine ethnisch heterogene Gruppe von jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren ist niedrigschwellig qualifiziert und fungiert als Multiplikator*innen für Bewohner*innen aller Altersgruppen.
Beschreibung
Die JuLeiQua-Koordinierungsstelle ist eingerichtet und steuert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Bewohner*innen, Akteur*innen und städtischen Einrichtungen.
Beschreibung
Die Teilnehmer*innen der Weststadtkonferenz arbeiten bei der gemeinsamen Konzeptentwicklung und Durchführung der Qualifikation zusammen. Die qualifizierten Kinder- u. Jugendleiter*innen sind untereinander vernetzt und treffen sich regelmäßig.
Kriterium
Beschreibung
Die Qualifizierung wird im Rahmen der „Göttinger Quartiere“ umgesetzt, eine Vielzahl an Stadtteilzentren veranstaltet regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept.
Kriterium
Beschreibung
Junge Menschen aus dem Stadtteil setzen sich zielgruppenübergreifend mit Themen der Nachbarschaft auseinander und können ihre Ideen in ehrenamtlicher Zusammenarbeit umsetzen.
Beschreibung
Die Bewohner*innen und Akteur*innen im Quartier verfügen über eine klar definierte Struktur für niedrigschwellige Aktivierung und Qualifizierung von Kinder- u. Jugendleiter*innen und nutzen diese regelmäßig, um ihr Interesse zu vertreten.
Kriterium
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse im Austausch mit neuerschlossenen Zielgruppen wird durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und der Politik und Verwaltung für die Erarbeitung von Lösungsansätzen in Zusammenarbeit mit den Bewohner*innen kommuniziert.
Kriterium
Beschreibung
Stadtteilzentren veranstalten regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept. Daraus resultiert eine gesamtkommunale Strategie für Gemeinwesenarbeit durch Aktivierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der Bewohner*innen für ehrenamtliches Engagement
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) ist seit Anfang 2022 im Bereich der Gemeinwohlökonomie zertifiziert.
Die Leitung des Weststadtzentrums ist durch einen Mitarbeiter der Beschäftigungsförderung Göttingen gesichert. Eine Kollegin von der Jugendhilfe Göttingen e.V. unterstützt im Bereich GWA.
Sowohl die Betreuung der Angebote und Aktivitäten im Weststadtzentrum als auch die täglichen Arbeiten zum Erhalt der Infrastruktur werden von ehrenamtlich Tätigen Bewohner*innen (mit Aufwandsentschädigung über den Förderverein Weststadtzentrum e.V.), durch Honorardozenten, Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, Teilnehmer*innen der Maßnahme AGH-MAE geleistet.
Seit 25 Jahren sind die Träger*innen der GWA im Stadtteil in der Form einer Weststadtkonferenz organisiert. Dabei arbeiten 20 Akteur*innen eng mit engagierten Anwohner*innen zusammen.
Seit 2018 ist das Weststadtzentrum auch Mitglied im Vernetzungsprojekt Göttinger Quartiere (Förderprogramm "Gute Nachbarschaft").
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro für Integration der Stadt Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) - Bildungszentrum für Zugewanderte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HW2 Kreativer Freiraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) - Jugend Stärken
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung des Projektes soll im Rahmen der Göttinger Quartiere erfolgen. Niedersächsische Stadtteilzentren können regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept durchführen.
Die qualifizierten Jugendleiter*innen sollen strukturell unterstützt werden, eine Selbstorganisation mit eigenen Räumlichkeiten zu gründen.
Absolvent*innen können sich selbständig für Stellen in Deutschland und in Ausland bewerben und selbständig arbeiten.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Vesperkirchen in Hannover
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heiko Deppe
| Funktion | Projektreferent |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam zu Tisch - Nachbarschaft im Quartier stärken
Projektbeschreibung
Die Vesperkirche will Menschen zusammen und miteinander ins Gespräch bringen, bei einemAbendessen mit Impulsen, aktivierendem Begleitprogramm und anschließendemKulturprogramm. Mitten im Stadtteil schafft die Vesperkirche offene Begegnungsräume fürunterschiedliche soziale Milieus. Dazu werden für 15 Tage die Kirchentüren geöffnet.Menschen werden unabhängig von ihren Ressourcen eingeladen und gastlich bewirtet,soziale Teilhabe wird erfahrbar. Erwartet werden pro Vesperkirche 5.000 Besucher*innen,3.000 ausgegebene Essen, mind. 100 Ehrenamtliche/Freiwillige, 20 soziale Akteure.Menschen im Stadtteil werden aktiviert, sich einzubringen und gestaltend tätig zu sein.Einrichtungen, Initiativen, Vereine und einzelne Akteure aus dem Sozialraum sowie Gruppenund Kreise aus dem Bezug von Kirche und Diakonie sind bei der Gestaltung des Programms beteiligt und prägen die Vesperkirche in besonderer Weise.Das Begleitprogramm auf dem Kirchplatz hat einen praktischen Nutzen für die Menschen desStadtteils und inspiriert. Gleichzeitig ermöglicht es einen niedrigschwelligen Zugang zurVesperkirche.Nach einer Pilotphase in 2019 soll nun das Modell in verschiedene Stadtteile übertragenwerden. Jedes Jahr sollen bis zu drei Versperkirchen an unterschiedlichen Standortendurchgeführt werden. Die Vesperkirchen werden zentral koordiniert und organisatorischunterstützt.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Gesamtgesellschaftlich ist erkennbar, dass die Unterschiede zwischen sozialen Gruppenimmer größer werden. Die sogenannte „Schere“ zwischen arm und reich klafft immer weiterauseinander. Dies bringt mit sich, dass sich bestimmte gesellschaftliche Gruppen innerhalbihrer Stadtteile und Kommunen nicht mehr begegnen. Folglich kommt es dazu, dassbestimmte soziale und kulturelle Gruppen Angebote sozialer Akteure nicht nutzen odererschwerte Zugangsbedingungen haben. Es bilden sich Nebengesellschaften.In der Stadt Hannover zeigt sich das unter anderem an der prekären Lage wohnungsloserMenschen. Schätzungsweise 4000 Wohnungslose gibt es stadtweit. Wohnungslosigkeit gehthäufig mit dem Ausschluss aus sozialen Kontexten einher. Die Teilhabemöglichkeiten sindhier besonders eingeschränkt.Insgesamt fehlt es an Raum für Begegnungen und Verständnis, an Kenntnis über vorhandeneAngebote und Anlaufstellen oder Ansprechpartner*innen, an Aktivierung und Zusammenhaltvor Ort im Sozialraum.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover-Garbsen-Seelze, jeweils einzelne Stadtteile
Beschreibung
jeweiliger Stadtteil/ Ortsteil von Hannover, Garbsen oder Seelze, der jeweiligen Vesperkirche
Einwohnerzahl
20000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Als Gäste stehen die Bewohner*innen bei der Vesperkirche im Zentrum. Dafür ist dieEinbindung der Sozialen Akteure aus dem Stadtteil wichtig. Die beruflichen Mitarbeitendenhaben aufgrund ihrer Fachlichkeit und ihrer Ressourcen eine besondere Bedeutung. DieVernetzung und Zusammenarbeit dieser Mitarbeitenden wird gestärkt, ob aus dem Kontextvon Schule, Familienzentrum, Kindergarten, Polizei oder KSD, etc. Das gemeinsame Arbeitenan einem Projekt bietet Schnittflächen und schweißt zusammen. Nicht nur die vielenEhrenamtlichen/Freiwilligen, sondern darüber hinaus die vielen Bewohner*innen als Gästeder Vesperkirche erhalten Kontakte zu den beruflichen Mitarbeitenden. Sie können alsAnsprechpartner*innen wahrgenommen werden, und ihre Einrichtungen liegen quasi um dieEcke. Es ist wichtig, voneinander zu wissen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Besucher*innen werden als Gäste wertschätzendbehandelt, Wohnungslose wie Besserverdiener. Mind. 100Bewohner*innen bringen sich ehrenamtlich/freiwilliggestaltend ein.
Kriterium
Beschreibung
Das niedrigschwellige Begleitprogramm auf dem Platzbeinhaltet aus der Nachbarschaft gestaltete Aktionen.
Kriterium
Beschreibung
Jung und Alt, Bewohner*innen verschiedener Kulturen,Arm und Reich, arbeiten bei der Vesperkirche zusammen.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nach der dreijährigen Anlaufphase ist der Bedarf an personeller Unterstützung zur weiterenPlanung und Durchführung von Vesperkirchen in Hannover-Garbsen-Seelze geringer.Einrichtungen der Diakonie oder Kirchengemeinden können in Zusammenarbeit mit weiterenAkteuren aus dem Stadtteil Vesperkirchen wiederholen und im Stadtteil als Begegnungsraumetablieren. Finanziell sind die Vesperkirchen auf Sponsoren und Spenden sowieZuwendungen von Stiftungen etc. angewiesen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Arrival City - Ein Ankunftsquartier in Hannover
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Joana Shino Maier
| Funktion | Bildungs- und Kulturmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ankunftsorte in der Innenstadt: Ausschlaggebender Faktor für die erfolgreiche Inklusion von Menschen internationaler Biographien in die Ankunftsgesellschaft
Projektbeschreibung
Der Quartiersbereich zwischen Steintor und Goetheplatz dient als Ankunftsquartier und Vernetzungsstelle für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, die als sogenannte Newcomer:innen nach Hannover kommen. Hier wird durch Netzwerke auf informeller Ebene ein Zugang zur Stadtgesellschaft geschaffen. Der Fokus für die besagte Personengruppe liegt auf: Arbeit finden, soziale Netzwerke aufbauen, ihren Kindern Schulbildung und eine Zukunft ermöglichen. Doch ist die Stadt auf diese Bedürfnisse ausreichend vorbereitet? Scheitert ein solches Quartier an Informalität und fehlenden Strukturen, wird sie zum sozialen Brennpunkt, zum Ort von Kriminalität, des Drogenmissbrauchs und des Konflikts. Blüht das Konzept auf, wird ein solches "Arrival Quartier" zur Geburtsstätte der neuen transkulturellen Mittelschicht, der stabilen Wirtschaft und des sozialen Friedens und Austauschs der diversen Bevölkerung einer Stadt. Um diesen positiven Aspekt voranzutreiben und die öffentliche Wahrnehmung des Quartiers und somit die Lebensbedingungen der Anwohner:innen zu verbessern, wird ein neues Quartierszentrum im Franz-Mock-Weg auf dem ehemaligen Gelände der Abfallwirtschaftsbetriebe gegründet. Das “StadtWerk” ist ein innovatives Pilotprojekt, in dem neue Formen des Zusammenlebens und -arbeitens erprobt werden.
Im Rahmen einer Zwischenraumnutzung ziehen 7 Akteur:innen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Holz- und Textilhandwerk sowie soziale Arbeit für 1,5 Jahre in den Franz-Mock-Weg. Mitten in Hannover entsteht damit eine Werkstatt für Stadtkultur.
Im Stadtwerk kommen urbane Gestaltung, nachhaltige Produktion, inklusive Bürger* innen-Beteiligung, Kunst und Kultur zusammen und machen den Bereich zum neuen Inklusions-Quartier. Es öffnet im Sommer 2021 für die Öffentlichkeit mit dem Potential die durch den Stadtrat beschlossene Innenstadtentwicklung Hannovers maßgeblich mitzugestalten.
Der Fokus liegt explizit auf einer durchgängigen Beteiligung der Anwohner:innen und lokaler Akteur:innen (lokale Gastronomie, Einzelhandel, Vereine...).
Den Bedürfnissen des Stadtteils entsprechend wird hier ein Ort der Ankunft und der Unterstützung vor Allem für Menschen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte geschaffen. Zudem gilt es schrittweise einen Neustart von Wirtschaft und Kultur im von der Pandemie besonders betroffenen Innenstadtbereich voranzutreiben.
Beteiligte Initiativen:
https://unter-einem-dach.org/pages/home
https://snntg.de
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtbezirk Mitte mit ihrer Funktion als Einkaufsziel, Kultur und Vergnügungsort ist bereits heute ein lebendiger Wohn- und Lebensort für mehr als 36.000 Einwohner:innen, den es deutlich zu stärken gilt.
Vor allem der Bereich zwischen dem Steintor und Goetheplatz zieht hierbei unterschiedliche Menschen an – solche, die hier in ihrer Freizeit „etwas erleben wollen“, Menschen ohne Obdach, Sexarbeiter:innen und weitere Gruppen. Der urbane Raum ist von einer extrem hohen Fluktuation geprägt, wobei nur wenige der Passant:innen auch Anwohner:innen sind. Es fehlt an Aufenthalts-Orten, die sich speziell an den Bedürfnissen der Besucher:innen und Bewohner:innen unterschiedlicher Herkunft orientieren. Die zentrale Lage und Zugänglichkeit der Freiflächen und Abgeschiedenheit der Seitenstraßen bietet sich an als optimaler Ort für Veranstaltungen, für den Einzelhandel, aber auch für unerwünschte Nutzungen wie z. B. Drogenhandel und -missbrauch. Diese sehr unterschiedlichen Nutzungen und Funktionen führen zum Teil zu Konflikten zwischen den verschiedenen Gruppen und ihren Ansprüchen und Bedürfnissen. Die soziale Funktion des Quartiers insbesondere für Menschen diverser Herkünfte bedarf einer intensiven Betrachtung und kluger Lösungsansätze um Konflikte und eine Abwärtsspirale zu vermeiden. Bisherige Ansätze haben sich insbesondere auf die Umgestaltung öffentlicher Plätze bezogen (siehe Wettbewerb Steintorplatz). Wir sehen jedoch einen akuten Bedarf an Beratungs-, Kultur und Bildungsangeboten sowie gemeinsamer Workshops zur Stärkung einer gemeinsamen Quartiers-Identität.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Calenberger Neustadt
Beschreibung
Quartiersfläche: ca. 17 ha
Straßenliste:
Franz-Mock-Weg
Goethestraße
Brühlstraße
Andretsche Wiese
Goetheplatz
Braunstraße
Clemensstraße
Feuerwehrstraße
Am Kanonenwall
Leibnizufer
Am hohen Ufer
Am Marstall
Reuterstraße
Scholvinstraße
Reitwallstraße
Am Steintor
Lützowstraße
Einwohnerzahl
700
Quelle / Anmerkungen
Offizielles Stadtportal der Landeshauptstadt Hannover (ausgehend von der Bevölkerungsdichte der Calenberger Neustadt)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
91
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sachgebiet Wahlen und Statistik der Landeshauptstadt Hannover
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
arrival-city_.png
(409.97 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Als ein emanzipatorisches und gesellschaftskritisches Projekt zeigen wir die diversen und oftmals marginalisierten Perspektiven eines Arrival-Quartiers auf. Wir fördern die Selbstwirksamkeit, Kooperation und Eigeninitiative von Menschen mit unterschiedlichen persönlichen Problemlagen im Kontext eines gemeinsamen Sozialraums.
Unser Ausgangspunkt ist die Unzufriedenheit mit herkömmlichen Methoden der Sozialarbeit, die sich auf die Herstellung und Erhaltung der Arbeitskraft, sowie die Erhaltung einer minimalen Lebensfähigkeit von Arbeitsunfähigen bezieht. Wir zeigen die Vereinbarkeit von Lohnarbeit, gesellschaftlicher Teilhabe und zivilem Engagement auf.
Darüber hinaus streben wir eine unabhängige Ermächtigung der Klient:innen an. Hierfür nutzen wir gezielt Methoden außerhalb der klassischen Sozialarbeit bsp. "Urban Gardening".
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nach dem letzten Jahresziel haben wir bis zu 10 Mulitplikator:innen ausgebildet, die das Quartier nachhaltig gestalten.
Kriterium
Beschreibung
Durch Beratungsangebote werden berufliche, sprachliche und administrative Perspektiven aufgezeigt.
Kriterium
Beschreibung
Neue Kooperationen vernetzen Anwohner:innen und Quartiers-Nutzer:innen systematisch miteinander
Beschreibung
Öffentliche Stigmatisierung in Medien und Politik wird reflektiert
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Katholische Erwachsenenbildung Hannover https://www.keb-net.de/hannover/Aktuelles/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aurelis Real Estate https://www.aurelis-real-estate.de/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsgarten Baulücke https://www.tthannover.de/projekte/bauluecke/
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtkind Hannover http://www.stadtkind-hannover.de/
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Durch die Ausgründung der inklusiven, sozialen und nachhaltigen Taschenmarke maesh, sollen langfristig Arbeitsplätze vor allem für Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte geschaffen werden. Eine aktuelle Ausgründung durch den dritten Platz einer Crowdfunding-Kampagne ermöglicht uns die Professionalisierung und eine Ausweitung unseres Angebots. https://maeshbag.company.site/. Zudem gibt es bereits Verhandlungen mit der Immobilien-Besitzerin Aurelis für weitere Quartiersprojekte.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
bildschirmfoto_2021-05-26_um_19.56.17.png
(153.2 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Von der kleinen Idee zum Modell des Miteinanders - das inklusive Quartier St. Leonhard
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martin von Hoyningen Huene
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein baulich integratives Quartier mit altersübergreifenden Wohn-, Lern- und Kulturprojekten für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung will gemeinsam Mitbestimmungsstrukturen zur Gestaltung von Infrastruktur, Veranstaltungen und Zusammenleben schaffen.
Projektbeschreibung
Das Quartier St. Leonhard gehört weder zum kultigen "Östlichen Ringgebiet" noch zur in naher Zukunft geförderten "Bahnstadt Braunschweig", es liegt als kleine Insel genau dazwischen. Mit der Idee, ein integratives Quartier zu sein, umfasste es von Beginn an generationssübergreifende Wohn-, Lern-, Gesundheits- und Kulturprojekte für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen.
Betreibende Institutionen waren einBildungs- und Sozialunternehmen mit Schule, KiTa und Internat sowie eine Stiftung für Sozialdienstleistungen mit Behindertenbetreuung, Altenhilfe und Gesundheitsberatung. Im Jahr 2022 vervollständigt sich nun die Betreiber*innengruppe um eine freie Theaterspielstätte mit theaterpädagogischen Zentrum. In diesem Zusammenhang sollen die Grundideen nun nachhaltig zum Leben erweckt werden.
In gemeinsamen Entscheidungen entstehen Mitbestimmungsstrukturen zur Gestaltung von Infrastruktur, Veranstaltungen und Zusammenleben. Über eine ausführliche Vorbereitung wird über Recherchemaßnahmen ein Bedarfsplan erstellt. Zugleich soll ein „Quartiersparlament“ entstehen, welches aus den Bedarfen priorisiert und die Umsetzungen beschließt. Diese betreffen sowohl die zukünftigen Kommunikationsformen (intern wie extern, analog wie digital), die Veranstaltungen (Theater, Konzerte, Stadtteilfeste, Tage der offenen Tür, Vorträge) sowie kulturelle Teilhabeangebote und Freizeitangebote bis hin zu Beschilderungen, äußerlichen Gestaltungsmaßnahmen und Einkaufsmöglichkeiten.
Diese Dinge sollen nicht isoliert entstehen, sondern in zunehmendem Kontakt und Austausch mit den umliegenden Quartieren. Mit Organisationen dieser Nachbarquartiere sollen Kooperationen entstehen, um sowohl die gemeinsame Nachbarschaftskultur durch Veranstaltungen etc. zu vergrößern und zu festigen als auch die alle Menschen umfassenden demokratischen Teilhabestrukturen auszuweiten.
Für diese Umsetzung werden Einstellungen und Aufstockungen durchgeführt im Bereich von Sozial-, Theater- und Heilpädagogik, von Veranstaltungstechnik und Veranstaltungskaufleuten sowie von Künstler*innen, Kunsttherapeut*innen oder anderen Fachleuten zur ästhetischen Umsetzung von Vorschlägen.
Desweiteren wird entsprechend den Anforderungen Material angeschafft zur äußerlichen Gestaltung und für Außenveranstaltungen.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier St. Leonhard wurde gebaut als "erstes integratives Quartier in der Stadt Braunschweig". Die Architektur trägt dem Rechnung, die betreibenden Institutionen passen auch (über die Evangelische Stiftung Neuerkerode und das CJD kommen Kinder, Jugendliche mit besonderen Unterstützungsbedarfen mit und ohne Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigungen, Senioren, Menschen mit Suchtproblemen etc. zusammen). Damit ein Zusammenleben nicht zum Clash wird, sondern in gemeinsamer Verantwortung gestaltet wird, braucht es allerdings mehr als eine Diversität bei Bewohner*innen und Nutzer*innen: Ein funktionierendes Quartiersmanagement muss, wenn es denn inklusiv sein soll, konzeptionell entwickelt und begleitet werden. Da die Nutzer*innen hauptsächlich auf das eigene Tagesgeschehen gucken, würde ein solcher Aufbau hin zu einer demokratischen Selbstverwaltung vermutlich auf der Strecke bleiben. Der Bauherr und Betreiber ist zwar bereit, gemeinschaftsbildende Massnahmen auch über Jahre finanziell zu unterstützen, aber für Konzepterstellung, Workshops, Aufbau eines Kommunikationsnetzwerks, Schaffung einer hybriden Infrastruktur sowie einer beratenden Anlaufstelle wird das nicht reichen. Daher könnte dieses potentiell modellhafte Projekt zum Scheitern verurteilt sein, wenn dort nicht in den ersten Jahren mit weiterer finanzieller Unterstützung eine nachhaltige Struktur aufgebaut würde. Gerade die sonst in der Gesellschaft benachteiligten Gruppen brauchen dabei ein besonderes Augenmerk.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Quartier St- Leonhard (Bezirk Viewegs Garten / Bebelhof)
Beschreibung
Innerhalb des Bezirks Viewegsgarten/Bebelhof wurde ein neues Wohnquartier errichtet. Baulich als integratives Quartier geplant wird es Kern des Projektes sein, um den umliegenden Teil mit einzubeziehen. Das gesamte Quartier liegt zwischen Hauptbahnhof und östlichem Ringgebiet
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Viewegsgarten-Bebelhof
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
- es geht um einen definierten Raum innerhalb einer Großstadt, der sich im Wandel befindet
- in diesem Bereich treffen in überdurchschnittlicher Konzentration Kinder, Jugendliche, Alte Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf und Menschen mit Migrationshintergründen aufeinander
- Wir bieten Unterstützung bei Vernetzung, Gestaltung und Mitbestimmung und leisten Hilfe zur Selbsthilfe: in demokratischen Mitbestimmungsprozessen übernehmen die Anwohner*innen und Nutzer*innen die Verantwortung für Entscheidungen, die ihren Alltag und ihre Infrastruktur betreffen
- Dabei leben wir Werte vor, die auf einer humanistischen Weltanschauung und unserem Grundgesetz beruhen: Die Gleichheit und Gleichwertigkeit der Menschen und die Unantastbarkeit der Menschenwürde, aber auch die Toleranz und das produktive Miteinander
- Gemeinsam soll Einfluss genommen werden auf Faktoren, die die Lebensqualität bestimmen: Versorgung, Bildung, Kultur, Unterhaltung...
- Im Laufe des Entwicklungsprozesses entstehen Strukturen, die es den ehrenamtlichen Aktiven ermöglichen, diese Verantwortung für Entscheidungen langfristig und nachhaltig zu tragen
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
alle entschiedenen Maßnahmen durch diese angeregt, beschlossen und zu ihrem Vorteil ausgerichtet sind
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn die Beteiligten durch den Entwicklungsprozess ausreichend qualifiziert und bestärkt wurden, dass sie die eingeführten Entscheidungsmöglichkeiten über Gestaltung, Angebote und Infrastruktur mit geringster Unterstützung weiterführen können.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn auch vermeintlich "schwächere" Beteiligte (Menschen mit Beeinträchtigungen oder sonstigem Unterstützungsbedarf) ihre Besonderheiten produktiv in Entscheidungsprozesse einbringen können.
Kriterium
Beschreibung
Die Zielgruppen im Quartier sind divers und spezifisch. Nur wenn diese konsequent zum Subjekt allen QM-Handelns gemacht werden, sind die Aktivitäten gelungen.
Beschreibung
Erreicht, wenn durch den errichteten Netzwerkknotenpunkt Bedarfe zielgenau an die ansässigen fachlichen Stellen weitergeleitet werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn über die eingeführten Kommunikations- und Mitbestimmungstools ein regelmäßiger Austausch mit nach außen sichtbaren Resultaten stattfindet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
LOT-Theater, Theaterpädagogisches Zentrum, Staatstheater
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kaufbar e.V., Zentrum Würde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen gGmBH, Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH, Diakoniestation Braunschweig gGmbH, SAPV Harz-Heide gGmbH, Senioren- und Pflegezentrum Bethanien gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CJD mit KiTa, Grundschule, Gymnasium und Internat sowie Wohnbereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Christengemeinschaft - Gemeinde Braunschweig, St. Johannis-Gemeinde
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die im Kern beteiligten Institutionen, namentlich Evangelische Stiftung Neuerkerode, CJD e.V., Freie Spielstätten Braunschweig gGmbH (in Trägerschaft von LOT-Theater e.V. und Spielraum TPZ. Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.) und Richard Borek Stiftung haben sich dazu bekannt, das Quartiersmanagment langfristig finanziell und inhaltlich-methodisch zu unterstützen. Die genauen Einsätze werden gemeinsam und regelmäßig abgestimmt.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau einer Koordinationsstelle zur Vitalisierung des Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg-Weser
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Stork
2. Kurzbeschreibung
Aufbau einer Koordinationsstelle zur Vitalisierung des Flecken Steyerberg im Landkreis Nienburg/Weser
Projektbeschreibung
Ländliche Regionen stehen vor der Herausforderung sich in der heutigen Welt zu behaupten: Demografischer Wandel, Landflucht und Fachkräftemangel sind nur einige Probleme. Es benötigt neue Maßnahmen, um insb. strukturschwache Regionen nachhaltig zu vitalisieren.
In der Schnittmenge von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur dient unser Vorhaben dem ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Wandel: Wir wollen mit dem Reallabor ECO City Village (ECO CiVi) im Flecken Steyerberg einen Modellraum entwickeln, der Innovation und Perspektiven für ein gesundes und zukunftsgewandtes Miteinander so kombiniert, dass Transformation, von den Bürger*innen ausgehend, stattfinden kann: Themenübergreifend, transdisziplinär und gemeinwohlorientiert.
Das ECO CiVi identifiziert, aktiviert und entfaltet Potenziale für nachhaltige Veränderung: Lokal vorhandene Ressourcen und gewachsene Strukturen werden bewahrt und, den Ansprüchen des 21. Jh. entsprechend, aktualisiert und weiterentwickelt.
Wir widmen uns den 17 Zielen der globalen Nachhaltigkeitsagenda und arbeiten gemeinsam mit vielen lokalen und nationalen Partner*innen u.a. in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Innovation (1), Bildung, New Work und moderne Nachbarschaftskonzepte (2), sowie Umwelt- und Klimaschutz (3). Wir verfolgen eine nachhaltige Raumplanung, deren Ziele sich mit denen der Territorialen Agenda der Europäischen Union, der deutschen Raumentwicklungsplanung, den Querschnittszielen der niedersächsischen Raumplanung und der regionalen Handlungsstrategie Leine-Weser decken.
Um die Vitalisierung nachhaltig sicherzustellen, wollen wir in Kooperation mit der Kommune eine Koordinationsstelle errichten, welche als vernetzendes Organ die geplanten und zukünftigen Projekte steuert und dabei
1. Gelder zur Umsetzung verschiedener Projekte akquiriert, welche direkt der lokalen Ökonomie zu Gute kommen und damit Arbeitsplätze schafft und sichert.
2. Auf die vielfältigen Möglichkeiten der Region und ihrer Projekte hinweist, diese u.a. touristisch vermarktet und unterschiedliche Projekte und Akteur*innen mit lokalen Gruppen vernetzt.
3. Zahlreiche Bürger*innenbeteiligungs- und Partizipationsmaßnahmen im Rahmen verschiedener Projekte plant, durchführt und zudem Bottom-Up- und Multistakeholderprozesse initiiert und koordiniert.
Die Koordinationsstelle soll sich nicht ausschließlich der Umsetzung der eigenen Projekte widmen, sondern auch der lokalen Wirtschaft beratend und ausführend zur Seite stehen.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Aktuell leben knapp 25% der Deutschen auf dem Land. 2050 werden es nur noch 16% sein. Der demographische Wandel und die Megatrends Silver Society und Urbanisierung verstärken die Konsequenzen dieser Entwicklung in ländlichen Regionen, zu denen auch der Flecken Steyerberg im LK Nienburg/Weser gehört, etwa 60km von Hannover sowie Bremen entfernt. Er zählt aktuell ca. 5.200 Einwohner*innen und ist umgeben von Natur- und Landschaftsschutzgebieten, die zum Teil stark gefährdete Pflanzen- und Tierarten beheimaten.
Aufgrund dieser demographischen Entwicklungen sind zahlreiche Dörfer und Gemeinden in ihrer Existenz gefährdet. Der Verlust von mehreren Hundert Arbeitsplätzen im Flecken Steyerberg in den letzten Jahren, der zunehmende Leerstand und Verfall von Gebäuden, die Umgestaltung der Einwohnerstruktur, sowie der Rückgang von Gewerbesteuereinnahmen und der damit zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel zeigen den Handlungsbedarf in dieser strukturschwachen Region auf.
Die Kommune muss sich daher anderweitig in einer wirtschaftlich-global gelenkten und urbanisierten Welt behaupten: Ein ausschließlich wirtschaftlicher Strukturwandel bremst diese Landflucht nicht, es bedarf neuer und nachhaltiger Ansätze, die sich mit den jeweiligen regionalen Strategien decken.
Der Fl. Steyerberg bietet dabei die idealen Voraussetzungen für unser Projekt: So wurde er 2016 als kleinste Gemeinde in das Netzwerk der Masterplankommunen für 100% Klimaschutz aufgenommen und verfolgt u.a. eine Null-Flächenverbrauchs-Politik, um die lokale Artenvielfalt zu schützen und sich an den Klimawandel anzupassen. Der Flecken Steyerberg wurde daher auch 2020 für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Flecken Steyerberg und Umgebung
Beschreibung
Die Stadtgrenzen des Flecken Steyerberg, zuzüglich der Nutzung etwaiger Synergieeffekte in angrenzenden Gemeinden.
Einwohnerzahl
5191
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand 31. Dezember 2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Der Anteil der älteren Einwohner*innen über 65 Jahren steigt in Steyerberg (Projektgebiet) seit Jahren kontinuierlich und liegt inzwischen über dem Durchschnittswert im Kreis Nienburg (Gesamtstadt) und Niedersachsen (Sonstige). Zahlen vom Regionalmonitoring Niedersachsen 2019.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Der Wanderungssaldo im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 1000 Einwohner/-innen im Flecken Steyerberg (Projektgebiet) lag bei -22% (sic!) im Jahr 2019 (Abgang von Einwohner/-innen), Durchschnitt im Landkreis Nienburg (Gesamtstadt) war -21%, für Niedersachsen bei 3% (Zuwachs). Hier lässt sich ablesen, dass gerade junge Menschen keine Perspektive im Flecken Steyerberg sehen und deswegen abwandern. Zahlen vom Regionalmonitoring Niedersachsen 2019.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem ECO CiVi arbeiten wir an der Transformation hin zu einem System, dass alle Teile des Ökosystems achtet, mit einbezieht und das Wohlergehen des Ganzen betont.
In all unseren Überlegungen spielt daher ein zielgruppen- und ressortübergreifendes Denken und Handeln eine zentrale Rolle: Wir setzen auf partizipative und kooperative Prozesse, um das individuelle Wissen der Bürger*innen über die Region, als auch ihr individuelles Können in die nachhaltige Entwicklung des Flecken Steyerbergs mit einzubeziehen und die Gemeinschaft in den Vordergrund zu stellen.
Aktuell arbeiten wir insb. an Projekten zum Ausbau der lokalen Ökonomie, von innovativen Bildungs- und Umweltkonzepten, sowie zur Schaffung sozialer Aktivitäten und sozialer Infrastrukturen. Dabei kooperieren wir bereits aktiv und eng mit der kommunalen Verwaltung, um unsere Visionen auch nachhaltig auf eine fundierte Basis zu stellen: So entwickeln wir aktuell u.a. einen außerschulischen Lernort für Kinder und Jugendliche, wo wir eine alte Grundschule im Ortsteil Deblinghausen in ein ganzheitliches Bildungszentrum für nachhaltige Entwicklung umwandeln, oder einen Innovationshub mit Unternehmer*innen und Unternehmen der Gemeinde, Projektentwickler*innen und Investor*innen.
Durch den Aufbau der Koordinationsstelle wollen wir diesen Einsatz nochmals erweitern und insbesondere Kooperationen mit den Einwohner*innen der Region eingehen und diese zur Partizipation an den verschiedenen Projekten anregen und befähigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Lokale und regionale Partner*innen eigenständige und unabhängige Kooperationen mit (inter-)nationalen Netzwerken eingegangen sind.
Kriterium
Beschreibung
Einwohner*innen eigene Projekte konzipieren und mit umsetzen
Kriterium
Beschreibung
Mehrere Projekte und Vorhaben ineinandergreifen und zu einer ganzheitlichen Verbesserung der lokalen (ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen) Strukturen führen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In enger Kooperation mit der Kommune erarbeiten wir bereits gemeinsame Konzepte zur Umnutzung von Leerstand und vernetzen uns mit lokalen Initiativen und Unternehmen.
Mit strategischen Kooperationen (Universitäten, Stiftungen u.a.) in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur planen wir langfristige Forschungs- und Projektvorhaben, auf deren Grundlage schließlich Gelder akquiriert werden, welche die ganzheitliche Entwicklung des Standortes und letztlich auch das Projekt nachhaltig sichern.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ottenstein: eine vielfältige Gemeinschaft - VORsorgend + FÜReinander da!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Weiner
| Funktion | Gemeindedirektor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
GWA/QM als wichtiger Baustein der VISION Ottenstein 2030 für eine vielfältige Gemeinschaft.
Projektbeschreibung
Mitten im Ortskern von Ottenstein entsteht auf dem Areal der Alten Schmiede derzeit ein „Seniorenquartier“ mit umfangreichen Angeboten für eine älterwerdende ländliche Bevölkerung. Ziel der Gemeinde ist es, den sozialen Zusammenhalt im Dorf durch Investitionen in neue Wohnformen und eine bedarfsgerechte Infrastruktur zu stärken und damit die Herausforderungen des demografischen Wandels auf der abgelegenen Hochebene im südlichen Niedersachsen anzunehmen.
Eingeleitet wurde die Quartiersentwicklung bereits in 2013 durch eine aufsuchende Befragung der Menschen ü50 zu ihren Vorstellungen des Älterwerdens. Wichtigste Erkenntnis: 84 % hielten eine „Seniorenwohnanlage“ auf der Hochebene für wichtig. Seit 2015 wird deshalb an der baulichen Umsetzung gearbeitet. Eine Tagespflege für hilfebedürftige Gäste und ein Multifunktionshaus (MFH) mit flexiblen Büros, Therapieräumen, Treffpunkt sowie Anlauf- und Vernetzungsstelle, sind gebaut. Zehn altengerechte Appartements in einer Hausgemeinschaft sowie Ein- und Zweipersonenhäuser komplettieren das neue Quartier, das auch im Freiraum Barrierefreiheit und hohe gestalterische Ansprüche verfolgt. Gut sechzig Menschen werden hier später wohnen und arbeiten, Hunderte hoffentlich leben.
Doch wie sieht die Bevölkerung die neu entstandenen Angebote vor Ort heute, wie passt die Entwicklung in ihre Lebenszusammenhänge und wie können sie hier eine neue Nachbarschaft (er)leben? Ein Seniorenquartier in einem kleinen Dorf ist eine große Chance für Menschen und Kommune ein beispielhaftes Modell auch für andere zu sein. Doch gerade jetzt braucht das Quartier einen Anstoß, denn die bestehende Gemeinwesenarbeit des Flecken Ottenstein reicht bei weitem nicht aus, um die neuen Strukturen zu managen. Das Quartier bietet alternativen individuellen Wohnraum sowie Begegnungsraum für die Dorfgemeinschaft, es erweitert damit das Zusammenleben aller. Aber bisher ist nur der gebaute Raum da, der Sozialraum muss erst noch entstehen. Die Gemeinde hat vorgelegt, ein Bürgerverein hat seine Arbeit aufgenommen, nun müssen die potenziellen Nutzer*innen abgeholt werden, um ihre Bedürfnisse darzulegen. Eine starke Gemeinwesenarbeit und das Engagement vieler wird erforderlich, um Ottensteins Vision bis 2030 hin zu einer vielfältigen Gemeinschaft und Gemeinde, die VORsorgt und FÜR sich sorgt, zu schaffen. Hierzu soll eine „Gemeinwesenarbeiter*in“ eines der flexiblen Büros im MFH besetzen, von dem aus sie die Menschen aufsuchen und das Quartier managen kann.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ottensteins isolierte Lage auf der Hochebene und der starke Rückgang der Landwirtschaft als wichtigster Arbeitgeber führte zu Beginn der 2000er Jahre zu extrem negativen Bevölkerungsprognosen von -35 % bis 2030. Mittlerweile zeigen Ottensteins Anstrengungen sowohl im Dorfbild als auch im Vereinsleben Erfolge gegen den Negativtrend, die Alterung der Bevölkerung und die damit häufig verbundene Armut, Hilfebedürftigkeit und Vereinsamung ist aber trotzdem nicht aufzuhalten. Damit die Menschen im Alter bleiben und ihre Wohnsituation bedarfsgerecht anpassen können, hat Ottenstein mit Unterstützung durch Land und EU den Schwerpunkt seiner baulichen Entwicklung in den letzten Jahren auf die altengerechten Einrichtungen auf dem Gelände der Alten Schmiede gelegt. Der parallel dazu gestartete Informations- und Beteiligungsprozess hat durch Veranstaltungen viele Interessierte erreicht und kritische wie begeisterte Meinungen erzeugt. Jetzt geht es darum die Menschen zur Nutzung und Unterstützung einzuladen. Der 2018 gegründete Verein Bürger für Bürger auf der Höhe e.V. steht geschlossen hinter der Quartiersentwicklung und hat großen Zulauf. Er will sich als „verlängerter Arm“ der Gemeinwesenarbeit umfassend im Rahmen der Nachbarschaftshilfe engagieren und die Menschen verbinden. Jedoch fehlen sowohl die Gelegenheiten und (digitalen) Strukturen, in denen Menschen ihre Anliegen äußern können sowie die Kompetenzen und Ressourcen, um Prozesse zu initiieren und das Quartier zu managen. Hier zeigt sich der Bedarf für eine professionelle Gemeinwesenarbeiter*in, die die vorhandenen Stärken nutzt, um die Menschen zur Gestaltung der Zukunft ihrer vielfältigen Dorfgemeinschaft zu motivieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit im Flecken Ottenstein wird neu organisiert und erstmals durch eine hauptamtliche „Gemeinwesenarbeiter*in“ mit Büro im MFH besetzt. Dabei stehen einerseits die Interessen der neuen Bewohner*innen des Seniorenquartiers im Fokus und andererseits die Gemeinschaft der Menschen auf der Hochebene. Für alle nachvollziehbar wird dadurch ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und den neuen (Sozial)Raum belebt.
Das Quartiersmanagement baut auf den bestehenden Ressourcen des Gemeinwesens auf, indem die vorhandenen Netzwerke der Etablierung der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur dienen. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten, die neue Perspektiven für alle in der Gemeinschaft bieten. Wichtigste Themen werden alternsgerechtes Wohnen, Gesundheitsvorsorge einschl. Hilfe- bis hin zum Pflegebedarf sowie Digitalisierung und Kultur im ländlichen Raum sein. Die Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen und der organisierten Nachbarschaft bringt innovative Angebote der Daseinsvorsorge hervor und stärkt den Ort. Das Altwerden im Dorf mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe etabliert sich durch ein professionelles Management und Moderation. Der soziale Zusammenhalt und die sozialen Orte als wichtige Bausteine der Vision 2030 werden gestärkt. Der Einsatz einer Gemeinwesenarbeiter*in kann als modellhaft für abgelegene ländliche Räume gelten, um die Lebensqualität besonders im Alter zu steigern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen der Bewohner*innen sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der Austausch zum Thema Altwerden auf der Hochebene wird positiv wahrgenommen. Die Menschen nehmen teil und bringen sich mit eigenen Ideen und Hilfeangeboten ein.
Kriterium
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Kommunikationsanlässe im Seniorenquartier werden gut angenommen. Die Ressourcen des Gemeinwesens sind bekannt, werden genutzt, ggf. aktiviert und weiterentwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Betreiber von Angeboten im Seniorenquartier verläuft reibungslos. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote wurden bedarfsgerecht angepasst und werden von allen im Dorf gebraucht.
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche werden gefördert und unterstützt. Die Nachbarschaftshilfe hat sich weiter professionalisiert und wird in Anspruch genommen. Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen ist klar geregelt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund ASB Hannover Land, Landfrauenverein Ottenstein, Bürger für Bürger auf der Höhe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Ottenstein, Verkehrsverein Ottenstein, Landjugend, Freiwillige Feuerwehr Ottenstein, Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Praxis für Allgemeinmedizin, Amt-Apotheke Ottenstein, Tagespflege des ASB, Physiotherapie, Logopädie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule, Kinderhaus und Arche (u3-Betreuung) Ottenstein, Gemeindebücherei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausgemeinschaft des altengerechten Wohnhauses, Bewohner*innen der Einzelhäuser im Quartier, direkte Nachbarschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Ottenstein, Multifunktionshaus
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Seniorenquartier in Ottenstein ist fester Bestandteil der VISION 2030 und damit des Gemeinwesens. Das Quartiersmanagement wird durch selbstorganisierte Projekte entlastet. Der Nachbarschaftshilfeverein arbeitet selbstständig. Einnahmen sind gesichert. Damit reduziert sich die hauptamtliche Arbeit im Quartier. Die kommunale Finanzierung einer Teilzeitstelle wäre gesichert. Parallel wird ein Sanierungsgebiet Ortsmitte entwickelt. Teilaufgaben bekämen damit eine neue finanzielle Unterstützung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau eines Quartiersmanagements in NeuDonnerschwee
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ina Lehnert-Jenisch
| Funktion | 2. Vorsitzende im Verein |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufbau und Etablierung eines professionellen Quartiermanagements in Oldenburg NeuDonnerschwee zur Steigerung der Lebensqualität der Bewohner*innen.
Projektbeschreibung
Das Quartier NeuDonnerschwee zeichnet sich durch ein hohes Maß an Diversität der Bewohner*innenschaft aus. Vom Säugling bis zur Seniorin, vom Hipster bis zum Hilfsbedürftigen, vom Single bis zur Großfamilie mit Migrationshintergrund sind viele Bevölkerungsgruppen auf dem ehemaligen Kasernengelände vertreten. Wohngemeinschaften, alternative Wohnformen wie Wohngenossenschaften, Pflege- und Senioren-WGs, eine Kita, ein Verein für Jugendkulturarbeit und demnächst das Kulturzentrum Globe (vormals Militärkino), sind Bestandteile des Quartiers. Um diese Vielfalt der Lebensstile zu vernetzen, die Kompetenzen der Bewohner*innen zu nutzen und die Lebensqualität der Menschen hier nachhaltig zu steigern, hat sich im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. gegründet, um als Träger für ein professionelles Quartiersmanagement zu dienen. Der Verein will die Chance nutzen, ein modernes urbanes und nachhaltiges Quartier zu schaffen.
Ziele des Quartiersmanagements sind:
Vernetzung, Beratung, Vermittlung
Förderung bürgerschaftlichen Engagements
Erhöhung der Lebensqualität
Aktivierung der Bewohner*innenschaft
Entwicklung eines Wir-Gefühls
Schaffung attraktiver Lebensräume in einer bewohner*innenfreundlichen Umgebung
Bereithaltung einer intakten, barrierearmen Infrastruktur
Vermeidung von Umzügen und Leerständen
Verhinderung sozialer Brennpunktbildung
Erhöhung des Images des Quartiers
Die Aufgaben des Quartiersmanagements:
Förderung von Nachbarschaftsinitiativen und -hilfen
Hilfe zur Selbsthilfe
Integrationsmaßnahmen für Hilfsbedürftige
Vermittlung von Beratungs- und Betreuungsdiensten
Schaffung von Begegnungsräumen
Organisation von Veranstaltungen
Vernetzung von Informationen
Einrichtung und Begleitung von Arbeitsgruppen
Offene Bürosprechzeiten
Akquise von Fördergeldern
Anlaufstelle für Neuankömmlinge
Schaffung von interkulturellen Begegnungen
Partner*innen:
Wohnungswirtschaft (als Dienstleister)
Paritätischer Wohlfahrtsverband (als Arbeitgeber für Quartiersmanager*in)
Stadt Oldenburg (Quartierskoordinatorin für alle Quartiere der Stadt)
Bürgerverein Donnerschwee
Verein für Jugendkulturarbeit etc.
Stadtsportbund
Kulturgenossenschaft Globe
Finanzierung:
Anschubfinanzierung über Projektgelder für drei Jahre, Eigenanteil über Muskelhypothek und Vereinsbeiträge
danach eine nachhaltige Grundfinanzierung über Mitgliedsbeiträge, Beiträge der Wohnungseigentümer*innen, Mieter*innen und der Stadt Oldenburg.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die ehemalige Donnerschwee Kaserne wurde 2012 vom Bund an einen Investor verkauft. Das Bauvorhaben erfolgte größtenteils über die Parkresidenz Oldenburg. Nach Kernsanierung wurden einzelne Gebäude und Wohnungen an Eigentümer*innen-Gemeinschaften weiterverkauft, über 1/3 der Gebäude und Wohnungen ist in der Hand der Investoren verblieben. Auf 19 ha Fläche entstanden 850 Wohneinheiten, die ab 2016 nach und nach von ca. 1.600 Einwohner*innen bezogen wurden. Durch den Bezug des Quartiers in nur zwei Jahren konnte keine Nachbarschaft und kein Zusammenhalt wachsen.
Ab Herbst 2015 entstand die Quartiersrunde, begleitet von der Stadt Oldenburg, in der sich viele interessierte Menschen aus dem Quartier regelmäßig zusammenfinden und relevante Themen von NeuDonnerschwee behandeln. Diese Runde formulierte den Wunsch nach einem professionellen Quartiersmanagement, um die Lebensqualität und den Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu steigern. Dazu entstand als Trägerinstitution im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. Dieser übernahm den Namen und die Homepage eines zweijährigen Projektes, das von 2017 bis 2019 Alternativen zum herkömmlichen Ernährungs-, Mobilitäts- und Konsumverhalten aufgezeigt hat. Die hier entstandenen ehrenamtlichen Aktivitäten und Verbindungen wurden inaktiv, denn ihnen fehlt sowohl ein Raum zum Treffen als auch eine Koordination. Dazu kommt, dass durch Bauverzögerungen, zukünftige Fertigstellung weiterer Wohneinheiten und häufigen Mieter*innenwechsel viele Bewohner*innen des Quartiers nie Gelegenheit hatten bzw. haben sich kennenzulernen bzw. zu vernetzen. Die Corona-Pandemie trägt zur Verstärkung dieser Probleme bei.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg NeuDonnerschwee
Beschreibung
Das Fördergebiet wird im Norden begrenzt durch die Ammergaustraße, im Osten durch die Schlieffenstraße, im Süden durch die Kasernenstraße und im Westen durch die Beverbäke und die Kranichstraße.
Einwohnerzahl
1560
Quelle / Anmerkungen
Statistische Abteilung der Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Bundesagentur für Arbeit.
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine Daten bei der Stadt Oldenburg vor.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit werden nur für das Gesamtgebiet der Stadt mit 636 jungen Arbeitslosen angegeben; das entspricht 0,4 % an der Gesamtbevölkerung bzw. 10 % von allen Arbeitslosen in Oldenburg. Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Quartier wird von der Bundesagentur für Arbeit aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlich (zu geringe Grundgesamtheit).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
neudonnerschwee_karte.pdf
(2.54 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unsere Aufgabe ist es im Wesentlichen, Beteiligungsprozesse zu organisieren. Ziel ist es, vor allem hilfebedürftige Bewohner*innen von NeuDonnerschwee, aber auch diejenigen, die das gemeinschaftliche Miteinander noch nicht akzeptiert haben, zu motivieren, sich im Quartier einzubringen und sich an der Planung und Durchführung von Projekten zu beteiligen, die den Zusammenhalt fördern. Die Aufgabe des Quartiersmanagements besteht darin, diese Planungsschritte zu vermitteln und den Bewohner*innen verständlich zu machen, aber auch deren Wünsche und Interessen zusammen mit der Planung in konkrete Planungsschritte umzusetzen. Quartiersmanagement dient dabei als Mittel, zur Förderung des Zusammenhalts und Aufwertung des Stadtteils, an dem die Bewohnerschaft aktiv beteiligt ist. Möglichst jede Person im Quartier soll ein Eigeninteresse entwickeln, das Leben und Wohnen in NeuDonnerschwee qualitativ hochwertiger zu gestalten. Dies hat zur Folge, dass es weniger Fluktuation bei den Ein- und Auszügen gibt und sich eine nachhaltige Kultur des Zusammenlebens festigt. Durch die Vielfalt der Lebensstile und der Diversität der Bewohnerschaft gibt es in NeuDonnerschwee eine Vielfalt an Ressourcen, die mobilisiert werden können. Folgende Aktivitäten sollen zunächst initiiert und unter Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt werden: Gestaltung des Außengeländes, Barrierefreiheit, Urban Gardening ökologisch, Müllvermeidung, Mitbringbrunch, Teilen und Tauschen, Sommerfest, gemeinsames Kochen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein erstes Ziel ist erreicht, wenn sich 10 % der Einwohnerschaft an den Aktionen des Quartiersmanagements aktiv beteiligen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn mindestens 5 Arbeitsgruppen mit jeweils mehr als 5 Beteiligten zu unterschiedlichen Themenbereichen aktiv sind.
Kriterium
Beschreibung
Wenn eine zentrale Anlaufstelle in angemieteten Räumlichkeiten mit personeller Besetzung durch eine Quartiersmanagerin etabliert ist.
Kriterium
Beschreibung
Alle Beteiligten sich in einem Gesamtplenum für das Quartier zusammenfinden.
Beschreibung
Ein Kompetenzpool der Bewohnerschaft aufgebaut wurde und dieser rege genutzt wird.
Kriterium
Beschreibung
In den einzelnen Wohnblöcken und übergreifend im Quartier sich ein Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe entwickelt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturgenossenschaft GLOBE e.G., Jugendkulturarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Oldenburg-Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Donnerschwee e.V., Stadtsportbund Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Schon während der Anschubfinanzierung durch das Land Niedersachsen über drei Jahre wird an einer Verstetigung des Quartiersmanagements für NeuDonnerschwee gearbeitet. Eine solide Grundfinanzierung soll über Mitgliedsbeiträge des Vereins gesichert werden, sodass nach drei Jahren 20.000 € an Eigenmittel jährlich zur Verfügung stehen. Weitere Mittel sollen durch Umlagen der Eigentümer*innen und Mieter*innen requiriert werden. Eine anteilige Förderung soll bei der Stadt Oldenburg beantragt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neuausrichtung der Quartiersarbeit
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ulrike Baumheier
| Funktion | Sachgebietsleiterin Campus, Jugend und Senioren |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bündelung der Kräfte nach Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung
Projektbeschreibung
Das Osterholz-Scharmbecker Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist seit 2002 durch das Programm Soziale Stadt gefördert worden. Ende 2021 läuft die Förderung aus. Die Stadt steht vor der Herausforderung, aus eigenen Mitteln die positiven Entwicklungen zu sichern. Dazu ist es notwendig, die vorhandenen Ressourcen zu bündeln.
Der Übergang bietet auch die Chance zur Neuausrichtung der Quartiersarbeit. Seit der Flüchtlingswelle 2015 hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Unterstützung von Zugewanderten konzentriert. Andere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dadurch verdrängt. Eine Untersuchung des forumZFD 2019/20 hat zudem ergeben, dass sich Menschen mit Migrationshintergrund in Osterholz-Scharmbeck zu wenig einbezogen fühlen und dass die Arbeit der drei städtischen Einrichtungen im Quartier – des Hauses der Kulturen im Komponistenviertel, des Stadtteilbüros und des Jugendhauses im Teilquartier Drosselstraße – zu wenig aufeinander abgestimmt ist.
Diese Ergebnisse sind in die Erarbeitung eines Quartierskonzepts eingeflossen, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Hauptziel der Neuausrichtung ist es, breitere Gruppen von Bewohnerinnen und Bewohnern zu erreichen. Um das zu erreichen, sollen zum einen die aufsuchende Arbeit ausgeweitet und Komm- und Gehstruktur besser verzahnt werden. Zum anderen sollen Beteiligung und Empowerment gestärkt werden. Damit dies gelingt, sind starke Netzwerke und die Einbindung neuer Kooperationspartner notwendig.
Zur Koordination der Umsetzung des Quartierskonzepts soll eine Projektstelle geschaffen werden, die zum Teil aus Fördermitteln, zum Teil aus städtischen Mitteln finanziert werden soll. Der/die Koordinator/in steuert die Weiterentwicklung von Kooperations- und Koordinationsstrukturen zwischen den drei Einrichtungen und damit die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur. Zur Stärkung von Beteiligung und Empowerment baut er/sie zum einen ein Quartiersforum Komponistenviertel auf und entwickelt gemeinsam mit den Quartierseinrichtungen das bestehende Quartiersforum Drosselstraße weiter. Zum anderen werden selbstorganisierte Aktivitäten initiiert und unterstützt. Schließlich schafft der/die Koordinator/in Strukturen zur Abstimmung zwischen den an der Quartiersarbeit beteiligten Ämtern und mit den Kooperationspartnern, bindet neue Kooperationspartner ein und stößt Kooperationsvorhaben an, um z.B. gemeinsam mit Kitas und Schulen breitere Gruppen der Bevölkerung zu erreichen.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Drosselstraße und Komponistenviertel ist gekennzeichnet durch eine hohe kulturelle Vielfalt (Menschen aus 28 Nationen) sowie einem hohen Anteil junger Menschen und weist für die Stadt eher untypische Geschoßwohneinheiten auf. Zudem gilt es als „Ankommensquartier“ für zahlreiche Geflüchtete. Der Anteil von Menschen, die Sozialleistungen beziehen, liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden ein Quartiersmanagement und zahlreiche Angebote im Quartier aufgebaut, insbesondere im Haus der Kulturen in der Mozartstraße und im Stadtteilbüro in der Drosselstraße. Daneben engagiert sich das städtische Jugendhaus im Quartier.
Das Auslaufen der Soziale Stadt-Förderung 2021 stellt Osterholz-Scharmbeck als Bedarfszuweisungskommune vor die Herausforderung, wie die erreichten positiven Veränderungen auch über das Ende des Förderzeitraums hinaus gesichert werden können. Gleichzeitig bildet diese Zäsur die Chance für eine Neuausrichtung.
Eine Studie des Forums Ziviler Friedensdienst hat 2020 Problemlagen aufgezeigt, die eine solche Neuausrichtung erforderlich machen:
• Die Zusammenarbeit der Institutionen der Quartiersarbeit wird nicht genügend koordiniert. Zum Teil überschneiden sich Zielsetzungen und Verantwortlichkeiten.
• In der Vergangenheit hat sich insbesondere das Haus der Kulturen stark auf die Zielgruppe der Geflüchteten konzentriert. Andere Gruppen wurden zu wenig erreicht.
• Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich generell in der Stadt nicht genügend einbezogen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterholz-Scharmbeck - Drosselstraße und Komponistenviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet ist deckungsgleich mit dem Soziale Stadt-Sanierungsgebiet Mozart- und Drosselstraße, das in stadträumlich isolierter Lage östlich der B 74 liegt. Es umfasst die Teilquartiere "Komponistenviertel" (frühere Quartiersbezeichnung: Mozartstraße) mit den Straßen Beethovenstraße, Mozartstraße, Am Hohenberg, Händelstraße, Mendelsohnstraße und Franz Liszt-Straße sowie "Drosselstraße" mit den Straßen Amselstraße und Drosselstraße.
Einwohnerzahl
2063
Quelle / Anmerkungen
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Stand: 1.1.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Förderung durch Soziale Stadt läuft Ende 2021 aus. Das beantragte Projekt startet nach Auslaufen der Förderung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit und trägt damit zur Umsetzung der langfristigen Stadtplanungstrategie für das Soziale Stadt-Quartier bei. Das Projekt hat Modellcharakter für andere Klein- und Mittelstädte, von denen viele mittelfristig ebenfalls vor der Herausforderung des Auslaufens der Soziale Stadt-Förderung stehen.
Dazu soll eine Projektstelle eingerichtet werden, die zum Teil aus Fördermitteln und zum Teil von der Stadt finanziert wird.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Landkreis Osterholz
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Interne Auswertung, Datenbasis Stadt Osterholz-Scharmbeck. Die Zahl bezieht sich auf den Anteil der 15- bis 27jährigen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
neuausrichtung_der_quartiersarbeit1.jpg
(1.39 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Quartiersarbeit in Osterholz-Scharmbeck orientiert sich am Sozialraumansatz. Der
Sozialraum ist das konkrete Wohnumfeld von Menschen mit ihrem gesamten präsenten
sozialen Netzwerk (Nachbarn, Freunde, Familie usw.) Sozialräumliche Arbeit meint
Veränderung und Gestaltung sozialer Räume, nicht die Veränderung von Menschen. Es gilt,
die Menschen zu stärken und Ressourcen zur gelingenden Lebensbewältigung zu fördern (mit
den Stärken der Menschen arbeiten). Bei dieser Arbeit werden die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv in Projekte
einbezogen. Das schafft Nachhaltigkeit und längerfristige Erfolge.
Voraussetzung für eine erfolgreiche sozialräumliche Arbeit sind die Verzahnung von Komm- und Gehstruktur, Beteiligung und Empowerment und starke Netzwerke.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gelingt, Bewohner/-innen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters in die Neuausrichtung der Quartiersarbeit einzubeziehen. Die Aktivitäten orientieren sich an den Interessen der Bewohner/-innen und deren Bereitschaft zum Engagementm
Kriterium
Beschreibung
Im Quartier und in den Quartierseinrichtungen gibt es mehr selbstorganisierte Aktivitäten.
Kriterium
Beschreibung
Kompetenzen und Ressourcen der Quartierseinrichtungen und von Kooperationspartnern fließen in die Quartiersarbeit ein und werden gebündelt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das bisherige Quartiersmanagement ist angesiedelt im Stadtteilhaus Haus der Kulturen und wird überwiegend aus Soziale Stadt-Mitteln finanziert. Zurzeit sind im Haus der Kulturen vier Teilzeitkräfte über die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben beschäftigt. Diese Stellen können ab Anfang 2022 nicht mehr weitergeführt werden. Geplant ist der Neuaufbau eines Teams aus der beschriebenen Projektstelle und vermutlich zwei weiteren städtischen Teilzeitstellen.
Die Projektstelle übernimmt koordinierende Funktionen zwischen dem Haus der Kulturen, dem Stadtteilbüro Drosselstraße und dem städtischen Jugendhaus und ermöglicht eine Ausweitung der aufsuchenden Arbeit.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Osterholz-Scharmbeck, Integrationsbeauftragte sowie Fachbereich Bildung und Erziehung, Soziales, Ordnungswesen, Stadtplanung und Bauen, Gebäudemanagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Osterholz-Scharmbeck/Hambergen/Schwanewede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Biologische Station Osterholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede (Erziehungs- und Gewaltschutzberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten Ritterhuder Straße, Berliner Straße, Komponistenviertel und Buschhausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschulen Beethovenschule, Buschhausen, Menckeschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oberschule Lernhaus im Campus, Integrierte Gesamtschule, Gymnasium, Berufsbildende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungsgesellschaften (z.B. Kaemena + Köpke, Haus und Grund)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt Osterholz-Scharmbeck will nach Ende der Soziale Stadt-Förderung nachhaltige Strukturen zur Verstetigung und Neuausrichtung der Quartiersarbeit unter Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Grundlage dafür ist das beigefügte Quartierskonzept, das im Juni 2021 vom Rat verabschiedet werden soll. Die im Rahmen des Projekts eingerichtete Koordinatorenstelle unterstützt die Umsetzung dieses Konzepts und wird nach Projektabschluss vollständig von der Stadt finanziert werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On