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Beteiligung an städtebaulichem Planungsprozess

Fokus Quartier

Ansprechpartner
Rudolf Mattern
Funktion Fachbereichsleitung Soziales
Entwicklung der Koordinierungsstelle GWA zur intermediären Instanz zwischen GWA Standort und städtischer Verwaltung. Schwerpunkt ist die Entwicklung von förderlichen Strukturen der Zusammenarbeit am Beispiel der Wohnumfeldgestaltung in Hasport.
Projektbeschreibung
Im Hinblick auf die Ausgangslage wollen wir bisher ungenutzte Potentiale der Zusammenarbeit identifizieren und ressortübergreifendes Denken und Handeln stärken. Als einen entscheidenden Knotenpunkt im Netzwerk haben wir die Koordinierungsstelle GWA identifiziert. Sie kennt bereits einen Teil der Akteure, der Entscheidungsträger und die Quartiere sowie deren Handlungsspielräume und Arbeitsaufträge. Sie kann sowohl zwischen den Interessen vermitteln als auch Raum für gemeinsame Entwicklungsprozesse schaffen. Der GWA geht es z.B. darum, Bewohner*innen traditionell „Bottom-Up“ ergebnisoffen Partizipation zu ermöglichen und Selbstwirksamkeitsprozesse zu stärken. Von städtischer Seite gibt es oft Vorgaben für die Umsetzung konkreter Projekte innerhalb eines engen Zeitfensters. Wir möchten die Koordinierungsstelle GWA in allen relevanten städtischen Fachbereichen verankern und strukturell so weiterentwickeln, dass sie übergeordnete Strukturen der Prozessentwicklung,-begleitung und Evaluation aufbauen kann und diese für die anderen Standorte übertragbar macht. Die Koordinationsstelle soll damit nicht nur in und mit den GWA-Standorten wirken, sondern explizit auch mit und in die Stadtverwaltung. In Hasport werden derzeit gesundheitsförderliche, das Zusammenleben stärkende Maßnahmen in der Nachbarschaft entwickelt. Die Koordination GWA nutzt dieses Projekt der Wohnumfeldgestaltung in Hasport exemplarisch, um die folgenden Fragen zu klären: Wer muss für das Gelingen einbezogen werden? Wie können Bewohner*innen beteiligt werden? Wie gelingt Transparenz für alle Akteur*innen in allen Phasen des Projekts? Wie können Strukturen geschaffen werden, die gelingende Kooperationen ermöglichen? Was können GWA und Stadt in Zukunft besser machen und wie kann die Koordinierungsstelle diese Prozesse stärken und unterstützen? Konkret bringt sie alle relevanten Akteur*innen an einen Tisch. Gemeinsam mit Bewohner*innen, Stadtplanung, Stadtgrün, Nachbarschaftsbüro, Vermieter werden geeignete Flächen identifiziert, Nutzungsbedarfe erhoben, Gestaltungsvarianten erarbeitet, priorisiert und gemeinsam mit Bewohner*innen umgesetzt. Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden im Wohnumfeld und daraus abgeleiteten Standards der Delmenhorster GWA erfahrbar.
Ausgangslage
In Delmenhorst gibt es viele Netzwerke, an denen auch städtische und GWA-Vertreter*innen teilnehmen. Diese treffen unregelmäßig und zufällig auf relevante Ansprechpartner und potentielle Kooperationspartner. Doppelstrukturen und parallele Entwicklungen an gemeinsamen Themen können nicht oder zu spät identifiziert werden. Eine Zusammenarbeit ist oft nicht mehr möglich (z.B. aufgrund von zeitl. oder förderrechtlichen Voraussetzungen). Bisher gibt es keine verbindliche Informationskultur sowie gemeinsame Projektierung. Eine Ausnahme bildet das Quartier Wollepark, bei dem „Soziale Stadt“ eine förderprogrammimmanente Struktur vorgibt. 2018 haben wir die Koordinierungsstelle GWA geschaffen, zu den bestehenden GWA-Standorten zwei neue auf- bzw. ausgebaut. Dabei wurden GWA-Potentiale für die Stadtentwicklung, aber auch strukturelle Defizite sichtbar. Die Koordinierung von nun vier Standorten zeigt, dass wirksame Formen der Zusammenarbeit etabliert werden müssen (z.B. Jour-Fix-Runden, Stadtteilbegehungen, Datenbereitstellung). Am Beispiel der nicht erfolgreichen und wenig gesundheitsförderlichen Aneignung des Wohnumfeldes in Hasport wird ein weiteres strukturelles Problem sichtbar. Vorhandene Expertisen (s. Anhang) existieren nebeneinander, Potentiale der gewinnbringenden Zusammenarbeit werden verschenkt. Wir möchten die Koordinierungsstelle GWA in relevanten städtischen Fachbereichen verankern und so weiterentwickeln, dass sie die Akteur*innen in den Gebieten und den städtischen Fachbereichen adäquat begleiten und die Zusammenarbeit fördern kann. Ziel ist es, voneinander und von den jeweiligen Arbeitsaufträgen und Handlungsspielräumen zu wissen um gemeinsam agieren zu können
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Städtebauliche Daten, bereitgestellt durch den Fachdienst Stadtplanung, Herr Ihm. Ausführlich auch als Anhang Projektgebiet hochgeladen. Plangebietsgröße ca. 8,25 ha, gegliederte Zeilenhausbebauung ohne Blockrand, Geschoßwohnungsbau 3-9-geschossig, Baujahr 70er Jahre Beschreibung der städtebaulichen Situation - Gegliederte Zeilenhausbebauung mit Teilraumbildung (Helgolandstrasse) - Garagenhöfe - Punkthochhaus 9 – geschossig (Seestrasse) - überdimensionierte Verkehrsflächen Das Quartier Helgolandstraße liegt im südöstlichen Stadtteil Hasport, Luftlinie ca. 3000 m vom Rathaus entfernt. Es ist gut an das örtliche und überörtliche Straßennetz angebunden. Das Quartier wird von einer Buslinie tangiert. Die Geh- und Radwegeeinbindungen in das sonstige Stadtgebiet und in Naherholungsräume sind gut. In unmittelbarer Nähe ist durch einen Lebensmittelvollsortimenter, Apotheke, ein Drogerie- und ein Elektrofachmarkt die wohnortnahe Versorgung gewährleistet. Bewertung Raumbildung - Unklare Raumbildung Typischer Bestandteil dieser Großwohnanlage ist die Stellung der Baukörper auf der Freifläche ohne städtebauliche Festlegung der halböffentlichen und privaten Räume. Beim Eintreten in das Quartier ist die Grundorientierung gestört: Wie finde ich mein Ziel? Welcher Raum darf/ soll betreten werden? Wie gelange ich zu den Eingängen? Wo sind schützenswerte Teilräume? Wo findet welche Interaktion auf der Freifläche statt? - Sicherheit und Sicherheitsgefühl Zum Sicherheitsgefühl gehört beim Aufenthalt im Freien die ‚Bedeckung‘. Frei im Raum stehend kommen Gefühle der Unsicherheit auf. Die hier gegebene städtebauliche Ausprägung stellt die bewußte Abkehr von der Raumabfolge öffentlich-halböffentlich-privat dar. Die Gebäude sollten in einer Parkanlage stehen; daraus entstanden sind unklare Distanzflächen. Die Konsequenzen der unklaren Raumbildung sind auch Verunsicherung und Desorientierung. Beide Reaktionsmuster mindern Wohlbehagen und Sicherheitsgefühle. Im städtischen Raum ist eine klare Orientierung in Verbindung mit ausgeprägten Sicherheitsgefühlen eine Grundbedingung für die erfolgreiche Aneignung des Wohnumfeldes.
Einwohnerzahl
2928
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus der Einwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt von Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen sind für Kinder von 0-unter 16 Jahren aus der Einwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet. Das Projektgebiet mit Schwerpunkt Helgolandstr. unterschiedet sich z.T. deutlich vom statistischen Unterbezirk Hasport (897). Die deutlich überdurchschnittlichen Anteile der Kinder und Jugendlichen im Bereich der Helgolandstraße gelten sowohl für die Deutschen als auch für Nicht-Deutsche. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen sind aus der EInwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an. Die Diskrepantz des Ausländeranteils im Teilraum Helgolandstraße mit rund 43% gegenüber dem Teilraum des UB 897 ohne Helgolandstraße mit rund 6% ist erheblich. Die Bevölkerungsstruktur ist im statistischen Unterbezirk Hasport daher sehr unterschiedlich.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Die Zahlen sind für Einwohnerinnen ab 65 Jahren aus der EInwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an. Der Anteil älterer Menschen von 65 bis unter 85 Jahre lag im statistischen Unterbezirk Hasport (897) gegenüber dem Durchschnitt der Gesamtstadt Delmenhorst am 31.12.2018 deutlich höher. Dies gilt insbesondere für die deutsche Bevölkerung, die hier die Bebauung (die weitgehend aus den 1970er Jahren stammt) anscheinend seit längerer Zeit bewohnt. Diese Situation gilt nicht für den Teilraum Helgolandstraße und zeigt so eine weitere deutliche Diskrepanz im Stadtteil.
Unterlagen zum Gebiet
foto1.jpg (109.34 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst- Deichhorst und Düsternort und Wollepark
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle Gemeinwesenarbeit ist neben Hasport auch für Deichhorst, Düsternort und den Wollepark zuständig. Im Rahmen der Förderung werden exemplarisch an einem Wohnumfeldprojekt in Hasport gesamtstädtische Strukturen der Zusammenarbeit entwickelt. Der Vollständigkeit halber werden deshalb (nach Absprache mit Herrn Kissling) für die o.g. drei Gebiete Informationen in dieser einen Gebietsbeschreibung auszugsweise zusammengefasst. Deichhorst: Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst. Düsternort: Das Gebiet umfasst die Elbinger Str. von der Strasse am Stadion bis etwa Höhe Jägerstr. Dazu gehören die Querstrassen Jägerstr, Königsberger Str, Liegnitzer Str, Görlitzer Str, Breslauer Str, Düsternortstr, von der Autobahn bis hoch zur Cramerstrasse, die das Gebiet im Norden begrenzt. Im Süden die Autobahn (Südstr) im Osten die Düsternortstr. Wollepark: Das Projektgebiet im Rahmen der Städtebauförderung "Soziale Stadt" umfasst die Großwohnanlagen in den Strassen Am Wollepark, Westfalenstr., Schwabenstr. und Pommernstr. Das Nachbarschaftszentrum wirkt darüber hinaus auch in die direkt angrenzenden Straßen hinaus (nördlich die Eichenstraße, Friesenstraße, Birkenstraße), westlich die Thüringer, Lerchen bis zur Stedinger Straße. Im östlichen Bereich grenzt das Nordwolle Gelände mit Einfamilienhausbebauung an, hier wird vor allem über den Kooperationspartner Familienzentrum versucht eine Vernetzung in diesen Stadtteil zu erreichen.
Einwohnerzahl
16500
Quelle / Anmerkungen
Kurzbeschreibung der drei übrigen Gebiete, Absprache mit Herrn Kissling
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
GWA ist 1999 mit Unterstützung der Selbsthilferichtlinie des Landes Niedersachsen gestartet. Die GWA Standorte sind inzwischen städtisch finanziert und werden durch freie Träger vor Ort mit Leben gefüllt. Die BewohnerInnen in den Gebieten sind hierbei die Impulsgebenden für die Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeit. Allen Standorten ist gemein, dass sie nicht fürsorgerisch/bewahrend oder mit einem engen Blick auf Defizite agieren, sondern die Ressourcen und Potentiale vor Ort entdecken, einbeziehen und bei einer Weiterentwicklung gemeinsam mit vielen relevanten Akteuren vor Ort nutzen. Aufgrund der guten Erfahrungen wurden zwei weitere Standorte 2018 aufgebaut. Als Kommune sehen wir in GWA eine erfolgsversprechende Strategie, um auf aktuelle und kommende Herausforderungen gesamtstädtisch zu reagieren. Besonders durch den Aufbau der neuen Standorte wurde deutlich, dass die Vernetzung von GWA und dem Fachbereich Stadtplanung und Bau sowie Statistik noch verbesserungswürdig ist. Gemeinsam mit allen Beteiligten soll es nun „Bottom-Up“ darum gehen, geeignete (neue) Formen der Zusammenarbeit auszuprobieren und strukturell zu verankern. Dieser Prozess beginnt exemplarisch an einem konkreten Projekt, welches es ermöglicht, in kleinen Schritten zu wachsen und neue Erfahrungen zu machen. Die im Modellprojekt gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlage für verbindliche Vereinbarungen der zukünftigen Zusammenarbeit und sollen als Standards auch in das Rahmenkonzept GWA einfließen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es sind durch die GWA , Fachdienste und Kooperationspartner gemeinsam mit Bewohner*innen (versch. Alter/Familiensituation/Herkunft) die jeweiligen Bedarfe erhoben und in passende gesundheitsförderliche Maßnahmen im Wohnumfeld in Hasport umgesetzt worden.
Beschreibung
Es gibt eine fachübergreifende Zusammenarbeit, die relevante Themenbereiche wie z.B. Wohnumfeld, demograph. Wandel, Integration im Gemeinwesen bearbeitet. Beteiligte Akteure kennen die jewl. Arbeitsbezüge der anderen und verstehen Wirkungszusammenhänge.
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, ehem. Ladenlokal) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50). In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt. Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,66 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,33 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Das Nachbarschaftszentrum hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei. Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018. Alle Standorte arbeiten im Bereich GWA. 2018 wurde eine Koordinierungsstelle GWA eingerichtet, die ein Rahmenkonzept GWA für die Stadt entwickelte, welches 2019 dem Rat der Stadt vorgelegt wird. Die Einbettung der GWA in gesamtstädtische Strukturen ist bisher nicht standardisiert und gelingt lediglich im Sozial Stadt Gebiet Wollepark aufgrund der Programmimmanenten Anforderungen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtbaurätin Frau Urban
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
1. Stadtrat Herr Pragal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereichsleitung Jugend, Familie, Senioren und Soziales, Herr Mattern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Stadtplanung, Herr Ihm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Stadtgrün und Naturschutz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Soziale Leistungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kindesunterhalt, Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Steuerungsunterstützung, Herr Jankowsky
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Veterinär- und Ordnungswesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Verkehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) GSG-Wohnungsbaugesellschaft Delmenhorst GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Nachbarschaftsbüro Hasport, Diakonisches Werk Delmenhorst/Oldenburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Gemeinschaft Hasport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung, Gesundheit im Kindesalter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Bewohner*innen des Projektgebiets Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Teilnehmer*innen des Senior*innencafé
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Teilnehmer*innen des Sprachtreffs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Verteter*innen des Beirats Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Teilnehmer*innen des Rollatorentrainings
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kinder- und Jugendhaus Treff Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kindertagesstätte Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kinderkrippe Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Berufseinstieg Kompakt, VHS Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Therapie 42
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenberatung, Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Sportregion Delmenhorst/Oldenburg-Land
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Delmenhorster Turnerbund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) TV Jahn Delmenhorst von 1909 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Knister Grundschule Annenheide
Typ
Stadtteil
Galerie
hasport wohnumfeld 1
hasport wohnumfeld 2
hasport wohnumfeld 3
hasport block an der seestrasse
hasport wohnanlage helgolandstrasse 2
hasport wohnanlage helgolandstrasse 1
nbbhasport
deichhorst boecklin strasse
deichhorst grundigstrasse
deichhorst moritz von schwindt strasse
nbb deichhorst
duesternort breslauerstr turmblick
duesternort elbinger str siedlungshaeuser
duesternort nachbarschaftsbuero 2
duesternort nachbarschaftsbuero 3
wollepark luftbild
wollepark noerdliche teil
nbz wollepark
wollepark suedlicher teil
Zustimmung Veröffentlichung
On

PLATZprojekt

Ansprechpartner
Ture Claußen
Stadt selber machen
Projektbeschreibung
Das PLATZprojekt ist an der Fössestr. 103 in Hannover Linden heimisch. Auf einer ehemaligen Brachfläche aktivieren wir selbstverantwortlich ungenutzten urbanen Raum. Wir sehen unser Projekt als ein Experimentierfeld für zivilgesellschaftliches Engagement und Mitgestaltung im Stadtraum. Ein Ort an dem Begegnungen stattfinden. Ein Ort an dem gelernt und geschaffen wird. Ein Ort der Transformation: einen Freiraum im besten Sinn. Das PLATZprojekt ist aus der Mentalität der 2er Skateparks entstanden. Dessen Initiatoren hatten mit einer Kombination aus kompromissloser Selbstermächtigung und gleichzeitiger Verantwortungsübernahme die 5000 m² Brachfläche subkulturell umgenutzt und dabei eine Leerstelle im urbanen Raum geschlossen. Der sich zugleich entwickelnde PLATZgarten machte den Bedarf für derartige Freiräume und Möglichkeitsräume sichtbar und weckte die Idee des PLATZprojektes. Mit Hilfe der Förderung „Jugend.Stadt.Labor“ des BBSR konnte vor rund vier Jahren die grundlegende Infrastruktur für das PLATZprojekt geschaffen werden. So wurde in völliger Eigenregie Strom-, Wasser- und Internetversorgung hergestellt. Gegen eine geringe monatliche Gebühr können auf dem PLATZprojekt Container aufgestellt werden und bieten somit einen Aktionsraum für Tätigkeiten, welche im kommerziellen Rahmen keine Grundlage finden würden. Schnell siedelte sich eine bunte Vielfalt an Projekten an: Eine Fahrradmanufaktur, eine Skateboardwerkstatt, Atelierräume, ein offener Veranstaltungsort, offene Werkstätten, Siebdruckwerkstatt, Coworkingbüro, ein Krökelverein usw., sodass mittlerweile 25 Projekte und Kollektive auf dem Gelände heimisch sind. Unser Verein selbst hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von soziokulturellen Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Diese haben für die Menschen aus den Quartieren Möglichkeiten der Begegnung geboten: Konzerte, Tauschbörsen, Vortragsreihen, Theatervorführungen, Workshops aber auch Frühlings-, Sommerfest oder Flohmärkte. Wir organisieren die Infrastruktur, kümmern uns um die Neuankömmlinge und fördern die Synergieeffekte zwischen den einzelnen Projekten. Das PLATZprojekt verfolgt drei wesentliche Ziele: gemeinschaftliche Bewirtschaftung und Nutzung einer Fläche, das freiwillige, am Gemeinwohl orientierte Engagement und die prinzipielle Offenheit und Zugänglichkeit des Ortes.
Ausgangslage
Wachsende Verdichtung im Stadtraum und steigende Mieten lassen immer weniger Platz für die Menschen sich zu entfalten und über das Alltägliche hinaus zu engagieren. Besonders unser Quartier Linden ist von dieser Entwicklung betroffen. Ehemals noch ein Arbeiterviertel, unterliegt es zunehmend einer starken Gentrifizierung. Wir sehen die zunehmende Passivität der Menschen, eine Haltung die aus der Rolle des Konsumenten erwächst. Genau an diesem Punkt möchten wir ansetzen. Wir wollen die Menschen aktivieren und dazu ermutigen Verantwortung für sich selbst und ihre Mitmenschen zu übernehmen. Spezialisierung und Zentralisierung entfremden die Menschen von der Umgebung und den Dingen. Selber machen ist dazu der direkte Gegenimpuls und verändert die Wahrnehmung und Wertschätzung. Das PLATZprojekt wurde bisher in ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut und betrieben. Alle Fördergelder und Einnahmen sind in investive Mittel geflossen. So konnte das PLATZprojekt während des Förderzeitraumes schnell, flexibel und mit großer Energie wachsen. Jedoch führte es auch dazu, dass der Verein selbst nun stark überlastet ist. Die Organisation der Fläche stellt ähnliche Herausforderungen wie die einer kleinen Stadt. Es besteht die Notwendigkeit bestimmte Aufgabenbereiche zu professionalisieren, damit wieder Energie für die eigentliche inhaltliche Arbeit frei wird und das PLATZprojekt seiner Idee gerecht werden kann. Auf Basis dieser neu gewonnen Stabilität wollen wir darüber hinaus wieder in unseren Kiez ausschwärmen, die Leute direkter und intensiver ansprechen, eine dynamische und integrative Institution unseres Stadtteils werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Linden/Limmer
Einwohnerzahl
45725
Quelle / Anmerkungen
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Profile der Stadtteile und Stadtbezirke 2018
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.png (157.07 KB)
projektgebiet2.png (128.29 KB)
GWA/QM-Ansatz
Grundsätzlich besteht unsere Hauptarbeit in der Organisation des PLATZprojektes, also der Plattform, auf der die Anwohner unseres Quartiers den Raum und die Infrastruktur erhalten, ihre Anliegen zu verwirklichen: Seien es Konzerte der eigenen Garagenband, politische Arbeitsgruppen, die eigene Selbstständigkeit oder ein Treffpunkt für das eigene Kollektiv. Um diese Plattform möglichst niederschwellig zu gestalten, bedarf Menschen, die sich Zeit nehmen können, die vor Ort sind und als Anlaufstelle fungieren können. Besonders hervorzuheben ist dabei das Konzept des Mittwoch- und Sonntagscafés, welches ein sehr erfolgreiche Maßnahme war und ist, Interessierte aufzufangen und z.B. durch Hilfe an der Theke zu aktivieren. Genauso sind die gemeinschaftlichen Bauaktionen ein wichtige Methodik unseres Arbeitens. Sie sind sehr wirksam die Selbstermächtigung zu lehren und eine Verbindung zum Quartier herzustellen. Außerdem gilt es die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten des PLATZprojektes effektiver nach außen zu tragen. Es muss eine Durchdringung des gesamten Kiezes erreicht werden. Dies geschieht auf der einen Seite durch Musikveranstaltungen und Feste, sowie Fortbildungsveranstaltungen und Vorträge, auf der anderen Seite aber auch durch direkte Interventionen in den Stadtraum, wie es z.B. mit PLATZprojekt on Tour geplant ist.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das PLATZprojekt wird das Abbild der Interessen und Fähigkeiten der Anwohner, ein Ort auf den die Menschen stolz sind, ein Ort der sich wandeln kann entlang des Zeitgeistes
Beschreibung
Gruppen sind sich ihrer Möglichkeiten vor Ort bewusst und nutzen diese eigenständig, ein reger Ort des Austausches und der Ideen, die konstruktiv aufeinander treffen
Beschreibung
Alle Bereiche und Randbereiche der gesellschaftlichen Tätigkeiten abbilden und zusätzlich Inkubator für Innovatives sein, Synergien zwischen den Projekten überdurchschnittlich nutzen, Akteure des Projektes schwärmen in den Stadtraum aus und initiieren
Beschreibung
Treffpunkt für die Initiativen und Kollektive des Quartiers, überregionaler und internationaler Austausch von Wissen und Erfahrungen, enge Zusammenarbeit mit Stadt und Verwaltung
Beschreibung
Die Menschen nehmen den PLATZ als integralen Bestandteil ihres Quartiers wahr, ein Ort der die Stadt erst wirklich zur Heimat macht, ein Ort an dem man sich kennt und kennenlernt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Linden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziokultur Niedersachen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturdezernat Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WABCO
Typ
Stadtteil
Galerie
pp
Videos
hannoverbunden.mp4 (28.96 MB)
platzteaser.mov (36.18 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bau eines öffentlichen Skateparks als Beteiligungsprojekt mit Kindern und Jugendlichen

Ansprechpartner
Jürgen Eilers
Funktion Fachdienstleiter Jugend
Neubau eines Skateparks
Projektbeschreibung
Bau eines öffentlichen Skateparks als Beteiligungsprojekt mit Kindern und Jugendlichen
Ausgangslage
Papenburg ist eine selbständige Stadt im Norden des Landkreises Emsland mit derzeit ca. 38.000 Einwohnern. Der Ausländeranteil beträgt aktuell ca. 18 %, was u.a. auch auf die Aufnahme von Flüchtlingen und den Zuzug von Werksvertragsarbeitern und ihren Familien aus osteuropäischen Ländern zurückzuführen ist. Die Stadt Papenburg besteht aus insgesamt 7 Stadtteilen mit einer Gesamtfläche von 11.836 Hektar. Derzeit leben in Papenburg ca. 5.500 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren, verteilt auf das gesamte Stadtgebiet. Das Freizeitverhalten in Papenburg wird immer noch geprägt durch die Angebote der Sportvereine, die in allen Stadtteilen vorhanden sind. Fußball ist auch in Papenburg die populärste Sportart. Weitere größere Freizeitmöglichkeiten außerhalb kommerzieller Strukturen gibt es kaum für Jugendliche, so dass sich ein Großteil der Aktivitäten Jugendlicher im informellen Rahmen abspielt. Das im Stadtkern ansässige städtische Jugendzentrum bietet Kindern und Jugendlichen mit einer Vielzahl von Angeboten im Nachmittags- und Abendbereich sowie in den Ferien eine attraktive Freizeitgestaltung. Seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends unterhält die Stadt zudem eine Skateanlage in unmittelbarer Nähe des Jugendzentrums. Diese war bislang ein beliebter Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihren kulturellen Hintergründen. Der Skatesport und die damit einhergehenden Erscheinungen haben in Papenburg stets einen integrativen Charakter gehabt und bilden somit einen bedeutenden Sozialisationsfaktor in der Lebenswelt der Papenburger Jugendlichen. Die Anlage soll nun zeitgemäß erneuert werden.
GWA/QM-Ansatz
Nutzung vorhandener Partizipationsstrukturen im Stadtgebiet für die Verbesserung von Freizeitangeboten für junge Bürger: der Jugendvorstand als institutionalisiertes Mitbestimmungsgremium aller Papenburger Kinder und Jugendlichen sowie der von jungen Menschen gegründete Skateverein "Four Wheels e.V." möchten gemeinsam ein Angebot schaffen, um sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle zum Ausüben eines zukunftsfähigen Sports (olympisch ab 2020) in der Stadt zu geben. Zurzeit ist diese Möglichkeit nicht gegeben, so dass die Zielgruppe momentan ihrer Leidenschaft auf dafür nicht vorgesehenen Plätzen oder auf Anlagen weit außerhalb der Stadt nachgehen muss. Der Schulterschluss von Jugendvorstand und Verein führt darüber hinaus zu weiteren gemeinsamen Aktionen, nachdem die Anlage fertig gestellt wurde. So ist bereits jetzt geplant, alle interessierten jungen Menschen zu Workshops, Wettbewerben und weiteren Events einzuladen. Darüber hinaus werden die Mitglieder des Vereins "Four Wheels" regelmäßig ehrenamtlich Übungsstunden für Einsteiger und sonstige Interessierte anbieten. Die dafür notwendige Ausrüstung wird auf Wunsch unentgeltlich von der Jugendpflege der Stadt zur Verfügung gestellt, um Hemmschwellen abzubauen und jedem Interessierten den Einstieg in den Sport zu ermöglichen. Daneben wird erfahrungsgemäß eine zeitgemäße Skateanlage innerhalb kurzer Zeit ein sozialer Treffpunkt für junge Menschen, die nicht zwangsläufig nur das Ziel "Skaten" verfolgen.

Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Gemeinsam geht es weiter
Projektbeschreibung
Die Stadt Göttingen hat mit Hilfe der Förderung aus dem Programm Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement einen Quartiersentwicklungsprozess zur Aufwertung von 2 Wohnquartieren initiiert, indem in beiden Quartieren vorhandene Einrichtungen der Jugendarbeit für den Sozialraum geöffnet und konzeptionell der Arbeitsschwerpunkt GWA integriert wurde. Vor dem Hintergrund aktivierender und partizipativer Beteiligungsformate, erhobener Bedarfsanalysen, erfolgreich durchgeführter Maßnahmeplanungen und Umsetzung entwickelten beide Einrichtungen ein Konzept zur Umsetzung, Ausbau und Verstetigung der GWA in einzurichtenden Quartierszentren. Die konzeptionelle Neuausrichtung wurde im Sozial- und Jugendhilfeausschuss vorgestellt und verabschiedet. Dabei soll das AWO Kinder- und Jugendhaus längerfristig zu einem Nachbarschaftszentrum überführt werden (bis Ende 2019) und ein neu einzurichtendes Quartierszentrum Gartetal (bis Ende 2019) in enger Kooperation mit dem Jugendhaus Gartetalbahnhof, das in seiner päd. Ausrichtung bestehen bleibt, integrative und intergenerative Angebote und Begegnung zwischen allen Bewohnern im Quartier ermöglichen. In der kommenden Förderrunde gilt es diese Konzepte umzusetzen. Der angestoßene Pilot-Prozess zur Entwicklung einer gesamtstädtischen Strategie zur GWA soll fortgeführt werden. Ein Arbeitskreis zur Vernetzung aller bereits bestehenden Nachbarschafts- und Stadtteilzentren konnte unter Koordination der Stadt (Sozialplanung) eingerichtet werden und für die Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes (unter Berücksichtigung der Prinzipien der GWA) sowie der Erarbeitung eines Methodenkoffers genutzt werden; über ein gezieltes Qualifizierungsangebot und Supervision konnten die hauptamtlichen Fachkräfte in ihrem beruflichen Handeln gestärkt werden. In der kommenden Förderperiode gilt es diese stadtweite Vernetzung stärker zu professionalisieren, zu verstetigen und über die Rückkoppelung der Ergebnisse von Beteiligungsformaten, Bedarfs- und Bestandsanalysen durch die Sozialplanung als Steuerungs-, Planungs- und Unterstützungsinstrument für die gesamtkommunale Entwicklung der Gemeinwesenarbeit zu etablieren.
Ausgangslage
Das Quartier A "Ebertal" entwickelte sich aus einer Barackensiedl., die in den 60ern in rd. 450 neu gebaute Sozialwhg. der Städtischen Wohnungsbau gezogen sind. Der Prozess der Sanierung des Wohnbestandes & Neustrukturierung des Quartiers, verdichtet um rd. 150 Wohnungen im hochpreisigen Segment inkl. familienfreundl., barrierefreien Wohnen mit Dienstleistungen vor Ort hat begonnen. Die bisherigen Mieter bewohnen in großen Teilen Wohnungen der unteren Einkommensgrenze (5,60€/qm) & sollen im Gebiet wohnen bleiben. Es bestehen Sorgen der Verdrängung & dass der nachbarschaftl. Zusammenhalt dem neuen Zuwachs nicht standhalten kann. Der Planungsprozess ist auf 10 Jahre avisiert. Das im Quartier B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich in einem Quartier, das von sozial. Problemen, Anonymität & Fluktuation gekennzeichnet ist, u.a. durch einen Hochhauskomplex mit 432 App. (750 Personen). Eine randständige Bevölkerung (u.a. Südosteuropa), stellt Bewohner & Akteure vor besondere Herausforderungen. Der öffentl. Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage (inkl. Lärm) am Bahnhof ist unattraktiv. Die Quartiersarbeiterinnen konnten bereits jetzt über die Einrichtung von Quartierstreffen, dem Aufbau eines Ehrenamtlichen-Pools, gemeinwesenorien. Angebote umsetzen & den interkulturellen/intergenerativen Austausch fördern sowie eine Plattform für nachbarschaftl. Begegnung & Transparenz zu Planungen der Neustrukturierung herstellen. Stadtweit stehen alle Quartierszentren vor neuen Herausforderungen in der GWA, durch die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung & aus Südosteuropa sowie die Erschaffung, Modernisierung & Sanierung von Wohnraum.
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3-5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Str., im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
1015
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Bemerkung: Ein Antrag für das Förderprogramm Soziale Stadt für das Gebiet wurde im Mai 2018 gestellt. Bisher ist der Antrag nicht abschließend bearbeitet, es liegt keine Förderzusage vor.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wird abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ab 31.12.2018 werden Daten zu Personen mit Migrationshintergrund nach der Definition des erweiterten Migrationshintergrund erhoben. Definition Migrationshintergrund: Wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatangehörigkeit geboren wurde.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen aus Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des SGB II und SGB III.
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeren Einzugsbereich des gleichlautenden Quartiers/Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landtsr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr.(Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstr. ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde.
Einwohnerzahl
3069
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wird abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ab 31.12.2018 werden Daten zu Personen mit Migrationshintergrund nach der Definition des erweiterten Migrationshintergrund erhoben. Definition Migrationshintergrund: Wenn eine Person selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatangehörigkeit geboren wurde.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen aus Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des SGB II und SGB III.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die in den beiden bestehenden Jugendhäusern erprobten Methoden und Handlungsansätze der Gemeinwesenarbeit zur sozialräumlichen Öffnung der Häuser für alle Bevölkerungsgruppen sollen auch für die Weiterentwicklung der Häuser in Nachbarschafts- und Quartierszentren angewandt und weiterentwickelt werden. Kennzeichnend bleibt dabei sowohl eine Bottom up-Strategie als auch eine aktivierende und lebensweltorientierte Arbeit mit den Bewohnern. Empowerment und Selbstorganisation soll weiter gestärkt werden und der Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren über die Mitarbeit an Netzwerken verfestigt werden. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Kombination der Methoden zur Aktivierung und Beteiligung gerichtet werden, damit die Bewohner zunehmend zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden und der nachbarschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird. Die stadtweite Vernetzung aller Nachbarschafts-, Stadtteil,- und Quartierszentren soll für die Auswahl und den zielgerichteten Einsatz der Methoden genutzt, neue Methoden entwickelt, ausprobiert und bewertet werden. Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit fokussiert hierbei zunächst strukturell auf die Gewährleistung der guten Erreichbarkeit, ausreichend Zeit für den Aufbau tragfähiger Netzwerke und die Möglichkeit aller Beteiligten an gemeinwesenrelevanten Entscheidungen (Plattform für Bürgerbeteiligung) teilzuhaben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner identifizieren sich mit den Nachbarschafts-/Quartierszentrum, 80% sind informiert & aktiv beteiligt, Kommunikationsräume sind eingerichtet, Öffnungs- und Betriebszeiten ausgebaut.
Beschreibung
Bewohner organisieren Angebote selbstständig, bringen sich als Experten ein, Pool an Ehrenamtlichen ist erhöht, diese sind untereinander vernetzt werden begleitet und qualifiziert.
Beschreibung
Ressourcen sind zunehmend bekannt, werden einbezogen, Bewohner reden positiv über das Gemeinwesen und die Stärken in diesem.
Beschreibung
Die neu zu schaffenden Angebote sprechen unterschiedliche Zielgruppen an, werden von diesen mitgestaltet und gemeinsam umgesetzt (generations-, milieu- und nationalitätsübergreifend).
Beschreibung
Stadtteil- und Quartierstreffen bieten Plattform für Austausch/Kommunikation und Kooperationen im Sozialraum, Ehrenamtliche sind vernetzt.
Beschreibung
Angebote/Veranstaltungen erreichen unterschiedliche Zielgruppen, Angebotspalette wurde entsprechend der Nachfrage (Bürgerbegehren) erweitert.
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren wird über die Stadt koordiniert, gesamtkommunale Strategie für GWA ist entwickelt. Bedarfe sind mit Fachplanungen /Dezernentenkonferenz abgestimmt.
Vorhandene Strukturen
Für Ebertal wurde in Folge des Stadtteil-Workshops das Format des Quartierstreffens erprobt an dem nicht nur Vertreter von Einrichtungen (Wohnungswirtschaft, Kitas, Grundschule & Seniorenzentrum) sondern auch Ehrenamtliche teilnahmen. Das Konzept zur Weiterentwicklung für das künftige Nachbarschaftszentrum wurde vorgestellt. Auch im Gartetal konnten weitere Austauschtreffen der "AkteurInnen im Leineviertel/Gartetalbahnhof" durchgeführt werden und die konzeptionelle Weiterentwicklung vorgestellt werden. Eine Namensgebung "Leineviertelkonferenz" und die Gestaltung eines Logos wurde angestoßen. Die Angebotsstruktur wurde erweitert (Quartiersspaziergänge, Erzählcafé, Internationales Kochen, Film- und Theaterprojekte, Afrikanisches Trommeln) und inbs. im Gartetal Begegnung und Austausch zw. den Bewohnern des Neubaugebietes, Anwohnern aus dem Hochhauskomplex und der Wiesenstraße ermöglicht und Segregation entgegengewirkt werden. Eine AG zur stadtweiten Vernetzung aller Stadtteil-, Nachbarschafts- und Quartierszentren ist eingerichtet und durch die städtische Sozialplanung koordiniert und begleitet. Der konzeptionellen Erweiterung wurde nach Vorstellung in den Ausschüssen begrüßend zugestimmt, in Form von Statusberichten werden diese fortlaufend über den Entwicklungsstand informiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
FB Jugend (Fachdienstleitung Jugendarbeit) (A/B), FB Planung, Bauordnung, Vermessung, Fachdienst Stadt und Verkehrsplanung (A/B), FB Stadt und Umwelt (B), FB Ordnung (B),Gesundheitsamt für Stadt/Landkreis Göttingen (A/B), Flüchtlingssozialarbeit (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Leineberg (B), Grundschule Lohberg (A), Senioren- und Pflegezentrum Phönix (A), Carpe Diem Stiftung Seniorenresidenz (B), Kita Lönsweg (A), Kita Kreuz&Quer (A), Kreismusikschule (A)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mieterbüro SWB (A), Städtische Wohnungsbau GmbH (A/B), Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen (B), Volksheimstätte (A), Hausverwaltung Groner Landstr. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ifas Wohnen und Struktur (B), Förderverein e.V. (B), Jugendhilfe Obernjesa e.V. (B), "Grüne Haus Annercke" e.V. (B), Betreuen und Wohnen e.V. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg (A), Freie Altenarbeit Göttingen (B), Kinderhaus (A/B), Göttinger Verein für Jugendfragen(A), Nachbarschaftsverein Holtenser Berg(A/B), Nachbarschaftsverein Leineberg(A/B), Förderverein BONVENO(A) , Göttinger Tafel(A/B), Weststadtzentrum (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baptistenkirche (B), Ev. Kreuzkirche (A)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe und Sozialausschuss Stadt Göttingen (A/B), Integrationsrat Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), Hannoversche Allgemeine (A/B), Stadt Radio Göttingen (A/B), Blick, Extra TiP (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wiesenstraße Initiative (B), Elterngruppe ADHS (A), Elternvertretung Lohbergschule (A)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
REWE (A), Bäckerei Thiele (A/B), Bäckerei Ruch (A), Gutes von Gestern zum halben Preis (B), Aldi (B), Nahkauf (B)
Typ
Stadtteil
Galerie
awo haeuschen
jugenhaus gartetalbahnhof
Zustimmung Veröffentlichung
On

Neue Wege in der Weststadt! - Gemeinsam für ein neues WIR!

Ansprechpartner
Arne Salge
Funktion GWA in der Weststadt
Neue Wege in der Weststadt - Gemeinsam für ein neues WIR! Nachbarschaftliche Strukturen sollen entstehen. Angebote sollen verwirklicht und vorhandene Strukturen vernetzt werden. Eine Anlaufstelle soll entstehen.
Projektbeschreibung
Die Leeraner Weststadt ist derzeit zum Teil Fördergebiet im Rahmen der Bauförderung „Soziale Stadt“. Das im Zuge dieser Sanierung eingerichtete Stadtteilgremium „Runder Tisch“(RT) ist u.a. mit Einwohnern - und somit mit Experten für den Stadtteil (ST) - besetzt. Schon bald nach Gründung machte der RT deutlich, dass eine reine Ausrichtung auf städtebauliche Maßnahmen im ST nicht zielführend sein kann. Zu sehr überwiegen die sozialen Probleme im Gebiet. Zusätzlich müsste eine Stadtteilsozialarbeit erfolgen, die dieses Themenfeld in den Blick nimmt. Weiterhin forderte der RT einen Stadtteiltreff, wie er im Laufe des analogen Prozesses im Bereich der Leeraner Oststadt im vergangenen Jahrzehnt entstanden ist. Im Laufe der nun beginnenden baulichen Stadtentwicklung wird die Antragsmöglichkeit für dieses Programm nun seitens der Stadt als ideale Möglichkeit gesehen, auch im Feld des Sozialen mit der Arbeit zu beginnen und somit schon einmal die erste diesbezügliche Forderung des RT umzusetzen. Die Weststadt zeichnet sich durch starke Heterogenität aus – Einfamilienhausgebiete und Mehrfamilienhäuser mit preiswerten Wohnungen mit den jeweils spezifischen Bewohnergruppen liegen eng beieinander – sind aber doch voneinander getrennt, da es nur sporadische Kontakte zwischen den Bewohnern der unterschiedlichen Teilbereiche gibt. Daher wird eine Stelle für GWA hier ansetzen, die sich in einer Anlaufstelle (möglichst im Block) diesen Themen stellt. Es soll eine gemeinsame Identifikation mit dem Stadtteil gefördert werden. Umsetzung von Ideen des runden Tisches sollen hierbei ebenso Arbeitsauftrag sein wie weitere Interventionen der klassischen GWA. Neue Wege beschreiten, wie im Antragsslogan benannt, kann auf vielerlei Art erfolgen. Zum einen wörtlich genommen z.B. durch Schaffung von Zugängen zu Pagels Garten (Bürgergarten im Eigentum einer Stiftung), der ein großes Potential für die Entwicklung ist. Zum anderen aber auch im übertragenen Sinne, indem z.B. neue Wege bei der Vernetzung der Einrichtungen im ST, und im Kontakt zur Einwohnerschaft gefunden werden. Hilfestellungen für Einwohner, Aktivierung des Ehrenamts, Attraktivierung von Flächen, gemeinsame Feste, etc. sind weitere Ziele einer möglichen GWA. Wichtiges Element des Vorhabens ist auch die Einrichtung einer Anlaufstelle, um niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote zu schaffen (Präsenzzeit eines/r Soz.Päd.). Der Stadtrat unterstützt das Vorhaben auch über etwaige Förderzeiträume hinaus.
Ausgangslage
Der o.a. beschriebene Runde Tisch ist Beteiligungsgremium für die Menschen der Weststadt. U.a. dieser benennt im Stadtteil (ST) viele Problemlagen. So gibt es viele Haushalte in problematischen Lebenssituationen (Alleinerziehende, Zuwanderer, Langzeitarbeitslose), für die es wenig Unterstützungs- bzw. Beratungsangebote gibt. Weiterhin fehlt es, so der Eindruck, an Interesse und Bereitschaft, sich aus dem Alltagstrott und den eingefahrenen Wegen im ST heraus zu bewegen, die Möglichkeiten des Sozialraums zu sehen und aktiv an der Veränderung zum Positiven zu arbeiten. Man benennt eine Notwendigkeit, nachhaltige Vernetzung der im ST verorteten sozialraumrelevanten Akteure zu realisieren. Schon lange ist zudem dort Thema, attraktive Bereiche wie den Pagels Garten für die Bewohner zu erschließen (aus dem Wohngebiet nicht direkt erreichbar) und damit wortwörtlich neue Wege zu schaffen. Auch auf anderen Flächen im Stadtteil fehlt es an Bewegungsangeboten, da diese aus unterschiedlichen Gründen nur sehr eingeschränkt für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Hier wäre Aufgabe von GWA mit den Eigentümern, neue Wege zu finden. Bei vielen Kindern aber auch Erwachsenen mangelt es augenscheinlich sowohl an körperlicher Bewegung als auch mentaler Beweglichkeit sowie an Mobilität im Sozialraum. Seitens der Bürger wird zudem bemängelt, dass die Menschen in dem innenstadtnah gelegenen Stadtteil sich im Alltag mangels Angeboten zu einem großen Teil aus dem Stadtteil heraus orientieren. Somit, so das Gefühl, gehen gemeinwesenförderliche Impulse für die Weststadt verloren. Im ST erhofft man sich durch Einsatz von GWA eine Verbesserung dieser Situation.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer Weststadt
Beschreibung
Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße, 93,5 ha (entsprechend Sanierungsgebiet Leer-Weststadt; das Fördergebiet soziale Stadt ist kleiner als das Sanierungsgebiet)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Vorbereitende Untersuchungen liegen vor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Rahmen der Städtebauförderung Soziale Stadt ist die Förderung von Personal für GWA unmöglich. Der Runde Tisch betont jedoch deren Notwendigkeit und fordert städtisches Engagement. Das Fördergebiet ist zudem nur ein Teilgebiet des Bereichs Weststadt, auf den sich dieser Förderantrag bezieht.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-10 Jahre und 0-18 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-14 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-30 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-26 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand: 31.12.17
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenquote im Gebiet: 26,7 % (geschätzt im Rahmen Biwaq, Daten liegen nicht vor), 6,4% im Bezirk der Agentur für Arbeit Emden/Leer gem. Arbeitsmarktreport Bundesagentur für Arbeit November 2017
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausl. Bewohner: Gebiet: 13,4%, Teilbereich des Gebietes: 22%, Stadt 12% (Daten Stadt Leer 2017). Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gebiet: 20% (Daten Stadt Leer 2014), Gesamtstadt: 13,8% (geschätzt); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon Kinder: im Gebiet: 30% (Bezug Alter 0-17), 16% (Bezug Alter bis 9 Jahre); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Daten, qualitative Einschätzungen: hoher Anteil
GWA/QM-Ansatz
Die Idee ist, parallel zum Prozess der Sanierung, eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren (auf Langfristigkeit ausgelegt). Die Dynamik und Aufmerksamkeit, die sich aus der städtebaulichen Sanierung ergibt, soll dabei genutzt werden. Es sollen über die GWA aber auch die Bedarfe im Stadtteil gedeckt werden, die im Rahmen der Städtebauförderung nicht förderfähig sind. Die erste Phase des Prozesses Soziale Stadt hat dabei gezeigt, dass es im Stadtteil einen Wunsch/Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gibt, die jetzt geschaffen werden soll. Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein Potential an Flächen vorhanden ist, das derzeit von der Öffentlichkeit aber nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden kann und, dass es eine Reihe von Einrichtungen im Gebiet gibt, deren Angebote abgestimmt, gemeinsam veröffentlicht und vor dem Hintergrund der Bedarfe weiterentwickelt werden sollten. Hieraus ergeben sich die zentralen Projektinhalte der Anlaufstelle mit koordinierender Funktion. Der Bedarf an konkreten Angeboten für Kinder wird seit Beginn der vorbereitenden Untersuchungen von den Einrichtungen (Kita, Grundschule) betont. Die Präsenz und Ansprechbarkeit einer sozialpädagogischen Fachkraft, die zusätzlich an einer Weiterbildung zur GWA teilnehmen sollte, garantiert dabei den Blick auf den Stadtteil wie ihn GWA als dritte Methode der Soz. Arb. definiert. Die geplante Vernetzung mit dem Runden Tisch der Sozialen Stadt stellt hierbei den Blick auf die Wünsche der Bürger sicher.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn der Stadtteil sich als zusammenhängend begreift und eine eigene Identität bilden konnte. Weiterhin hat ein erfolgreiches Projekt es geschafft, dass sich selbstorganisierte Stadtteilveranstaltungen sozialer Prägung etablieren.
Beschreibung
Wenn Kita, Schulen und die weiteren Netzwerkpartner gemeinsame Aktionen anbieten und/oder für einander werben. Sie öffnen ihre Räume für den Stadtteil und zeigen Präsenz. Sie treffen sich regelmäßig und planen gemeinsam für den Stadtteil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Leer - Zentrum für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagestättenverband Emden-LeerRhauderfehn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport-Club 04 Leer e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindergarten Klecks e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule (Grundschule, Träger: Stadt Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friesenschule (Realschule, Träger: Landkreis Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) Eigenbetrieb der Stadt Leer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauverein Leer eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Ernst Pagels Garten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Pagels' Bürgergarten
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebendige Plätze

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Aktivierung der Bewohner/innen, Förderung der Nachbarschaft und vielfältiger Begegnungsangebote im öffentlichen Raum
Projektbeschreibung
Nachdem im zuletzt geförderten Projekt zur integrativen Gesundheitsförderung am (aktuell zugesagten) Erweiterungsbau des Familienzentrums gearbeitet wurde, der dann Bewegungsraum und Anlaufstelle ermöglicht, ist dieses Thema nachhaltig gesichert. Die personell notwendige Ergänzung soll nach dem Umbau aus Mitteln der Prävention erfolgen. Außerdem wurde Bewegungsförderung durch die AG Nordstadt (s.u.) breit aufgegriffen. Integration in jedem Bereich setzt aber Erreichbarkeit im öffentlichen Raum mit aktivierender und aufsuchender Arbeit voraus, Bedarf für eine deutlich erweiterte Gemeinwesenarbeit. Ein lebendiger Stadtteil braucht lebendige Plätze. Man kann dort spielen, einkaufen oder einfach in der Frühlingssonne sitzen. Dies ist von umso zentraler Bedeutung im klassischen Ankunftsort Hildesheims - der Nordstadt. Hier im öffentlichen Raum findet Begegnung statt, Bewohnerengagement wird gefördert und Aktivierung findet statt - oder eben nicht. Ziel des Projektes Lebendige Plätze ist die Belebung von öffentlichen und halb öffentlichen Plätzen. Es sollen Formate geschaffen werden, in denen die Bewohner*innen die Plätze räumlich und thematisch erobern und gestalten können. Institutionen rund um die Plätze sollen hinaus auf die Plätze gehen und diese mit beleben. Durch das Arbeiten auf/an einem gemeinsamen Platz, aber zu unterschiedlichen Themen, sollen die Vernetzung und Kooperation zwischen den Bewohner*innen und Akteur*innen, übergreifend und unter einander gestärkt werden. Im Besonderen soll im Projekt die Beteiligung von Bewohner*innen auch durch ehrenamtliche Mitarbeit angestrebt werden. Dies kann bei gemeinsamen Aktionstagen oder bei einzelnen Aktionen auf den Plätzen geschehen. Adressiert werden sollen hierbei bereits aktive Menschen im Stadtteil, die ihre Arbeit in Projektgruppen mit den Plätzen verknüpfen, neben neu zu aktivierenden. Die Aufenthaltsqualität im öffentlich Raum kann durch bauliche und aktivierende Aktivitäten verbessert werden. Es sollen 3-5 Plätze ausgewählt werden und im Rahmen von Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Zu gemeinsamen Aktionstagen kommen alle Akteur*innen von allen Plätzen auf einem zusammen und agieren gemeinsam. Um eine Verbindung zwischen den einzelnen Plätzen herzustellen soll es ein künstlerisch-haptisches verbindendes Element, ein Platzzeichen, geben sowie Module (z.B. Ottos Orgelstunde, Rallye, Tee/Kaffee-Tisch, Spielmobil-Einsätze, öffentliche Talks...) die auf verschiedenen Plätzen Anwendung finden können.
Ausgangslage
In der über viele Jahrzehnte als Ankunftsort fungierenden Nordstadt leben viele Einwohner*innen in hoher baulicher Verdichtung. Es gibt sehr wenig öffentlich nutzbaren Raum mit geringer Qualität zum Aufenthalt auf Plätzen. Die Nordstadt ist divers (ca. 100 Nationalitäten) mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Migrationserfahrung und Transferleistungsempfänger*innen. Alle genannten Faktoren, die bereits über Jahrzehnte wirksam sind, führen zu einer teils erschreckend geringen Identifizierung der Anwohner*innen mit dem Stadtteil, interkulturelle Begegnung findet nur sehr partiell statt. Sport- und Freizeitangebote sind deutlich zu gering vorhanden, ein Plus ist zugleich die Nähe zur Innenstadt. Die hohe Zahl an Geflüchteten im Verhältnis zu Stadt und Landkreis erfordert deutlich mehr integrative Angebote, ebenso der höhere Anteil an Ki. und Ju. und der geringen Schuleignung (s.u.). Das Bewohner*innenengagement im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist gering und wenig divers. Das breite Stadtteilnetzwerk soll sichtbarer aktiv sein, bislang ist dies nur sehr einrichtungsbezogen der Fall.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
11135
Quelle / Anmerkungen
Amt für Statistik (31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Soziale Stadt nördliche Nordstadt" ist auf einen Teilbereich der Nordstadt begrenzt. Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich unmittelbar auf die Umsetzung der baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet und kann alle die im Antrag beschriebenen Aufgaben, sowie Koordination und Aktivierung nicht leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher Ankunftsort eine deutlich verstärkte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung. Eine enge Verzahnung findet dabei auch mit dem sich aktuell in Arbeit befindenden Freiraumentwicklungskonzept im Rahmen der ‚Sozialen Stadt‘ unter Federführung der Stadtverwaltung durch den Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung statt. Hier werden unter Einbezug der Akteure (Institutionen) und der GWA im Sozialraum alle Freiräume, Grünflächen und Plätze im Fördergebiet Soziale Stadt, aber auch darüber hinaus bewertet und eingeschätzt. Die Bedarfe hinsichtlich Integration, Identifizierung, Stärkung der Nachbarschaft und Förderung der Interkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2017 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 5. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (18 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch doppelt so hoch!!! Aus diesem Grund wurde im April 2018 durch die Stadtverwaltung die ‚AG Nordstadt‘ ins Leben gerufen. In dieser Arbeitsgruppe wurden in der Nordstadt tätige Fachakteur*innen eingeladen, mittels ihrer Fachexpertise und Erfahrungen konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Schulfähigkeit der Kinder zu erhöhen. Im Zuge der AG Nordstadt wurde durch die Fachakteure herausgearbeitet, dass es im Stadtteil wenig lebendige Plätze gibt , die Möglichkeiten zur Begegnung, zur aktiven Bewegung und, aufgrund des diversen Stadtteils, wenig Möglichkeiten zur Sprachanregung (vor allem für Kleinkinder und deren Eltern) eröffnen. Darüber hinaus wurde herausgestellt, dass i mSozialraum wenig Nachbarschaftshilfe und damit ein geringer Zusammenhalt stattfindet. Diese Ergebnisse unterstützen die unbedingte Notwendigkeit, die im Sozialraum bestehenden Plätze zu beleben und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen in den Vordergrund zu stellen. Denn damit die neu gestalteten Plätze im weiteren Verlauf auch gut genutzt werden, kann die Gestaltung nicht durch eine Arbeitsgruppe übernommen werden, die ausschließlich aus hauptamtlichen Fachakteuren besteht, sondern muss von den Bewohner*innen im Sozialraum selbst entwickelt werden. So kann der Zusammenhalt gefördert und sichergestellt werden, dass die Gestaltung der Plätze so erfolgt, dass sie den Bedürfnissen der Bewohner*innen entsprechen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse für das GWA Projekt ‚Lebendige Plätze‘ unterstützend eingebracht werden. Dadurch findet eine ideale Kooperation statt, die Synergieeffekte nutzt und Doppelstrukturen vermeidet. Zielgruppe der im Rahmen der AG zu erarbeitenden Maßnahmen sind Kinder im Alter von 0 bis ins frühe Grundschulalter sowie deren Eltern/Familien. Im Rahmen der AG wurden innerhalb von drei Sitzungen Maßnahmen identifiziert (insgesamt 180 Maßnahmen), priorisiert (Ergebnis: Reduzierung auf 76 Maßnahmen) und Kategorien zugeordnet (Kita, Grundschule, Sprache, Sport, Gesundheit, Kinder- und Jugendarbeit, Kultur, Elternarbeit, Sozialraum, Begegnung, Sonstiges). Davon wird ca. die Hälfte aller benannten Maßnahmen stadtverwaltungsintern bearbeitet. Für die weiteren Maßnahmen wurden themenbezogene Arbeitsgruppen gebildet, die die Umsetzbarkeit der Maßnahmen geprüft und bis 2019 die ihnen zugeordneten Maßnahmen ausgewählt und konzeptionell ausgearbeitet haben. Für die Umsetzung der Maßnahmen sind für das Jahr 2019 Mittel im städtischen Haushalt geplant. Zudem wird eine Begleitgruppe, bestehend aus den jeweiligen Sprecher*innen der uAG’s sowie drei weiteren Fachakteuren, den Prozess stetig begleiten und auf mögliche notwendige Umsteuerungsprozesse überprüfen. Die Zusammenarbeit der Fachakteur*innen vor Ort kann nur durch eine starke Gemeinwesenarbeit geleistet werden. Sie wird überdies durch die Stadt weiter gestärkt, indem Maßnahmen gemeinsam konzipiert und institutionsübergreifend umgesetzt werden. Im Stadtteil werden somit bestehende Angebote mit neuen Maßnahmen verzahnt. Somit wird auch die Transparenz über die im Stadtteil bestehende Angebotsstruktur sowohl für Fachakteur*innen als auch die Zielgruppe erhöht.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl der ab 65jährigen - Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt sämtliche Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit (s.u.). Der übergreifende und vernetzte Ansatz ist aus den jahrelangen Erfahrungen der Projekt-, (Sozio-)kulturellen, Gemeinde- und Gemeinwesenarbeit der lokalen Akteure des Stadtteilnetzwerkes entwickelt worden. Im öffentlichen Raum, auf den Plätzen in der Wohnumgebung fokussieren sich alle Dinge, die einen lebenswerten Stadtteil ausmachen - entsprechend hilfreich ist die Fokussierung aller Akteure und auch die entsprechende zielgerichtete Aktivierung des Bewohner*innenengagements. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch den Akteuren Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten können. Die enge Verzahnung mit dem Prozess der Stadtteilerneuerung in der Sozialen Stadt nördliche Nordstadt erweitert die Beteiligungsmöglichkeiten und erhöht zugleich den Erfolg der aktivierten Projektgruppen. Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit liefert das verbindende und koordinierende Element und strukturiert damit die Vorgehensweise aller Beteiligten entsprechend der Qualitätsstandards. Ergebnis sind langfristig mehr Partizipation und Hilfe zur Selbsthilfe, sowie die hoffentlich nachhaltige ressortübergreifende und zielgruppenübergreifende Zusammenarbeit, insbesondere mit Blick auf die ZIelgruppe der Eltern mit deren Kinder (s.Begründung für Projekt mit Bezug zur Sozialen Stadt).
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die angegebene Zahl an Bewohner*innen erreicht wurde und ein Anteil von 5% der Erreichten aktiv mitarbeitet, weiterhin wenn die besondere Zielgruppe der Eltern mit Kindern dem zahlenmäßigen Anteil entsprechend erreicht wird und Weitervermittlung erfolgt
Beschreibung
Einzelne Module in Eigenverantwortung durchgeführt werden und/oder wenn die Selbstorganisation der Akteure (Haupt- und Ehrenamtliche aus der Bewohnerschaft) bei 50 % der Aktivitäten erfolgreich gefördert werden konnte
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 30% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft eingeflossen sind
Beschreibung
Das Projekt zielt ausdrücklich auf zielgruppenübergreifendes Handeln ab, indem auf öffentlichen Plätzen für deren Attraktivierung und Belebung gearbeitet wird
Beschreibung
Das Projekt ist grundsätzlich ressortübergreifend organisiert, weil die Belebung und Attraktivierung der Plätze in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung, Bau-/ Planungsverwaltung, Sozialamt, Kulturbüro mit unterschiedlichsten Akteuren umgesetzt wird
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk im Stadtteil sorgt für das Fundament, das Projekt ermöglicht anteilige Partizipation, bezogen auf je einen Platz soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 10 neue Kooperationen sind entstanden
Beschreibung
Auf den lokalen kleinen Plätzen kann nachbarschaftliche Begegnung und das interkulturelle Zusammenleben nachhaltig gefördert werden. Qualitätsstandard wird durch angestrebten hohen Anteil an erreichten Anwohner*innen erfüllt
Beschreibung
Im Idealfall wird je Platz eine tragfähige Struktur an gemischten Akteursgruppen (Haupt- und Ehrenamtliche/ Bewohner*innen) entwickelt, die auch nach Projektende nachhaltig wirksam bleibt und ggf. dem Stadtteilverein zugeordnet werden kann
Beschreibung
Der Qualitätsstandard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Arbeitsgruppe das Vorhaben unterstützt, insbesondere mit Blick auf die Zielgruppe der Eltern/Kinder und die Ergebnisse für zukünftige derartige Projekte ausgewertet wird.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt, das in Trägerschaft der Lebenshilfe und im Auftrag der Stadt Hildesheim arbeitet ist mit einem Drittel einer Personalstelle eine anteilig durch die Stadt, die Wohnungswirtschaft und die Sparkasse finanzierte Fachkraft für Gemeinwesenarbeit tätig. Ein weiteres Drittel der Personalstelle fließt in die aktuell mit Landesmitteln geförderte Umsetzung der Langzeitpräventionsstrategie CTC. Mit einem dritten Drittel wird das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch die Soziale Stadt nördliche Nordstadt finanziert. Die Personalstelle ist in zwei Anteile für zwei Personen aufgeteilt. 32 Wochenstunden führt der eine Hauptamtliche, 8 Wochenstunden die ergänzende zweite Hauptamtliche aus. Die zweite Hauptamtliche ist zugleich ehrenamtliche Vorsitzende des Stadtteilvereins, der in den vergangenen zwei Jahren seit Gründung einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Die Aufgaben und Bedarfe an die Gemeinwesenarbeit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zugleich hat deren Anteil an der Personalstelle abgenommen. Insbesondere mit Blick auf die durch die Arbeit der AG Nordstadt (s.Begründungstext zur "Sozialen Stadt" entwickelten Ansätze und die ergänzende Fokussierung auf die Aktivierung im Sozialraum bringt einen erheblichen Mehrbedarf an Gemeinwesenarbeit mit sich. Dieser soll durch das vorliegende Projekt zumindest partiell gedeckt werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Begegnungs- u. Beratungsstätte Treffer der Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Go20Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Löseke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesförderstätte Werkhalle der Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbüro der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TürkGücü e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstraum 53
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sievers Hausverwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
gbg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beamtenwohnungsverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weitere Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas und Grundschulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Wohnen/ Johannishof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsunterkunft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Integration und Teilhabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerradio Tonkuhle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innenprojektgruppen, z.B. Sauberkeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hameln kann´s vor Ort

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Kommunales Quartiersmanagement und kommunale Gemeinwesenarbeit vor Ort in Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
"Hameln kann´s vor Ort" setzt konsequent die gesamtstädtische Strategie der sozialraumorientierten Quartiersentwicklung der Vorgängerprojekte "Hameln k.a.n.(n´)s. (gemeinsam)" fort. Die im Soziale-Stadt-Projekt Kuckuck bewährte Sozialraumorientierung wurde im Laufe der ersten zwei Förderperioden auch auf Alt-, Nord-, und Südstadt übertragen: In allen Quartieren wurden gut funktionierende Akteursnetzwerke aufgebaut, Stärken-Schwächen-Analysen und aktivierende Bewohnerbefragungen durchgeführt sowie Integrierte Handlungskonzepte (IHK) erstellt. Alle IHKs wurden mit der Stadtverwaltung abgestimmt und von den vier Stadtteilgremien als die jeweilige Quartiersagenda verabschiedet, die ab 2019/20 gemeinsam mit den Akteuren umgesetzt wird. "Hameln kann´s vor Ort" setzt damit sozialraumorientiertes Denken und Handeln konsequent fort und zwar sowohl nach innen in die Verwaltung hinein als auch nach außen "vor Ort" in den Quartieren. Innerhalb der Verwaltung bedeutet dies, die in 2017 gestartete ressortübergreifende Zusammenarbeit weiter voranzutreiben und weitere Ressorts in die Prozesse einzubeziehen. Das Projektteam "Hameln kann´s" ist auch in der dritten Förderperiode ressortübergreifend aufgestellt: Die Koordination der Quartiersentwicklung/QM (Sitz in der Stadtplanung) und GWA (Sitz in "Familie und Soziales") arbeiten weiterhin in enger, sich ergänzender Arbeitsteilung. Mit einem gemeinsamen "Planungstag Quartiersentwicklung " beider Abteilungen werden neue Methoden erprobt, einen gemeinsamen Blick - aus stadtplanerischer und sozialer Sicht - auf die Gebiete zu entwickeln. Eine zentrale Rolle innerhalb der städtischen Gesamtstrategie kommt den derzeit 6 Stadtteiltreffs in den 4 Quartieren zu, in denen GWA freier Träger verortet ist. Dem Prinzip der Subsidiarität folgend unterstützt die Stadt Hameln die 6 Träger gezielt durch kommunale GWA/ QM. Ziel ist es, ein nachhaltig stabiles Netz von unabhängigen und neutralen Stadtteiltreffs aufzubauen und zu verdichten. Nachdem in der aktuellen Förderperiode mit Anschub durch die Modellförderung in der Südstadt ein weiterer -der 7.- Treffpunkt eröffnet werden kann (Träger: Paritätischer), soll in 2020 die Suche nach neuen Räumen für GWA in der Altstadt auf der Agenda stehen. Im Zentrum der GWA vor Ort in den Quartieren stehen BewohnerInnen: Gemeinsam werden vielfältige bewährte und neue Begegnungsmöglichkeiten eröffnet, vom "Wandernden Bewohnertreff" bis hin zum Nachbarschafts-Poetry-Slam in Altstadthinterhöfen.
Ausgangslage
Sowohl das Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind teilweise geprägt von mangelnden Wohnumfeldqualitäten und vom vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund. Insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten ist in den vergangenen Jahren der Bedarf an Beratung und Unterstützung sowie gemeinwesenorientierten Angeboten in allen Quartieren gestiegen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung und zum Aufbau tragfähiger Kommunikationsstrukturen in diesen Gebieten geschaffen. Mit den Projekten "Hameln k.a.n.(n')s." und "Hameln k.a.n.(n')s gemeinsam" ist es gelungen, zusätzlich GWA in den Quartieren aufzubauen und zunehmend als "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung zu etablieren. Maßnahmen wie der "Wandernde Bewohnertreff" am Kuckuck tragen bereits zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten sowie zur Stärkung der Identifikation der Bewohnerschaft mit ihren Stadtteilen bei. Für ein gutes Zusammenleben verschiedener Kulturen in den Quartieren wird es auch in den kommenden Jahren erforderlich sein, die gestartete GWA mit allen BewohnerInnen und Akteuren vor Ort fortzusetzen, weiterzuentwickeln und gemeinsam zu gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck - Südstadt - Altstadt - Nordstadt
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
594
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln kann´s vor Ort" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt auch weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch, Zukunftswerkstatt, Quartiersbegehung) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept, Bewohnerbeteiligung, Kinderkonferenz) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird auch weiterhin für den Erfolg des Projekts "Hameln kann´s vor Ort" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
0 - 15 Jährige, Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6264
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9304
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale QM/ Projektkoordination Quartiersentwicklung besteht bereits seit März 2017. Parallel dazu wurde mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt kommunale GWA aufgebaut. Auch zukünftig werden QM und GWA Hand in Hand im Projektteam zusammenarbeiten. Die Aufgabe des QM ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam mit der GWA die Umsetzung der integrierten Handlungskonzepte zur Quartiersentwicklung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das QM eher auf der Akteursebene, die GWA eher auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das QM übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtige Partner sind dabei die städtischen Familienbüros und die ab Juli 2019 (Eröffnung des Treffpunkts in der Südstadt) sieben Treffpunkte freier Träger in den Quartieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
..., wenn Bewohner/innen unterstützende Rahmenbedingungen vorfinden
Beschreibung
..., wenn die Ergebnisse aktivierender Befragungen in konkrete Angebote entsprechend den Bewohnerwünschen umgesetzt wurden
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier aufbauend auf einer Stärken- /Schwächenanalyse Maßnahmen ergriffen wurden
Beschreibung
...findet statt, wenn sich neben der ressortübergreifenden, erweiterte verwaltungsinternen Steuerungsgruppe auch der regelmäßige Austausch der Fachabteilungen etabliert hat
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
...gelingt, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont; Jobcenter Hameln-Pyrmont; Integrationsmanagement der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM e.V., Mütterzentrum e.V.; MGH e.V., Freiraum e.V., Fuchsbau e.V., Seele e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH, Paritätischer Hameln-Pyrmont; DRK; Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek; FiZ, Kinderspielhaus, Regenbogen;
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont; Tönebön-Stiftung, Altenpflegeheim St. Monika; Seniorenbegegnungsstätte A.R.A., Seniorenservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm Raabe-Schule, Grundschule Hohes Feld, Grundschule Rohrsen, Pestalozzischule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Elisabeth, Martin Luther, St. Augustinus, Freikirchliche Gemeinde, Ev.-ref. Kirchengemeinde Hameln,Marktkirchengemeinde, Münster St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWG, GSW, Arsago
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohnertreff Kuckuck
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein, Sumpfblume
Typ
Stadtteil
Galerie
rollender suedstadttreff
ergebnisse suedstadtgespraech
praxisnetzwerk hameln
antrag hameln kanns vor ort
altstadt
kuckuck
nordstadt
folie1
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Zustimmung Veröffentlichung
On

INGE- Integrativer Gesundheitstreff

Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
Funktion Gemeinwesenarbeit
Für mehr Gesundheit, Bewegung und Wohnbefinden im Stadtteil.
Projektbeschreibung
Im vergangenem Jahr wurde der Antrag bei der Förderung "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" zur Einrichtung eines integrativen Gesundheitstreffs im Stadtteil bewilligt. Die Arbeit begann im August 2017 und läuft bis zum 31.12.2018. Ziel war/ist es, das Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration zu nutzen. Es wurde eine Koordinationsstelle geschaffen, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Einige Ziele konnten noch nicht erreicht werden. Das Vorhaben scheint zu groß für den derzeitigen Projektzeitraum. Aus diesem Grund stellen wir erneut einen Antrag sowie, um die zum Teil erreichten Ziele zu verstetigen. Dazu gehört die Verstetigung des Netzwerkes sowie die nachhaltige Schaffung von Zugängen zu Informationen und Beratungsangeboten. Eine Fortführung des Projekts mit fokussierten Zielen ist wichtig, um die bereits geleistete Arbeit nachhaltig zu sichern und begonnene Kooperationen und aussichtsreiche Vorhaben nicht zu verlieren. So konnte bspw. das ansässige Familienzentrum sowie die Stadt Hildesheim dafür gewonnen werden, einen Antrag für den Investitionspakt Soziale Integration einzureichen, der es ermöglicht, in einer etablierten Einrichtung einen großen, barrierefreien Bewegungsraum zu integrieren. Des Weiteren wurden wichtige Kontakte zu regionalen Sportvereinen, zum Gesundheitsamt und weiteren Einrichtungen aufgenommen, diese nach Beendigung des Projektes zu verlieren wäre fatal für die Entwicklung im Stadtteil. Um einen Beitrag zur Integration zu leisten wurden verschiedene migrantische Gruppen und Einrichtungen aufgesucht und beraten/informiert sowie gemeinsame Projekte umgesetzt. Darüber hinaus leistet die bisherige Arbeit einen wichtigen Teil zur Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, die durch ein breites Themenspektrum unterstütztwird, jedoch auf Kontinuität bei der Aktivierung von Bewohner*innen angewiesen ist. Durch den Einsatz der Koordinierungsstelle INGE Integrativer Gesundheitstreff, sollen Angebote in den Stadtteil geholt werden, neue Orte für Bewegung und Gesundheit geschaffen werden und das Netzwerk zu Gesundheit aktiviert bleiben.
Ausgangslage
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 11000 Einwohner*innen, in dem alle sozialen Schichten und Milieus vertreten sind. Hier ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich sind hier mehr Transferleistungen zu finden sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt "Gemeinwesenprojekt Nordstadt.Mehr.Wert" initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier wurden viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt. Dadurch konnten Themen, wie Kindheit und Jugend, der Sozialraum und Kultur*en, bearbeitet. Gesundheit wird seit 2013 in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan "Gesundheit" erarbeitet (2013) sowie ein Gesundheitswegweiser (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10996
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2017, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduziert. Nach gut einem Jahr im Programm "Soziale Stadt" kann noch deutlicher betont werden, dass die klassische Gemeinwesenarbeit anteilig abnimmt und eindeutig weitere Programme eingesetzt werden müssen, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann und auch Themen flexibler aufgreifen kann, die im gesamten Stadtteil, und eben nicht nur in der "nördlichen Nordstadt" aktiv werden wie beispielsweise der Aufbau eines Stadtteilvereins. Mit der beantragten Förderung soll nach wie vor die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder bis 15 Jahre, 2017, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis 15 Jährige, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2014
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen, aber durch Aufgabenverlagerung reduzierten Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn es mehr Räume für Gesundheit und Bewegung gibt und wenn sich INGE als eine Anlaufstelle zu Gesundheitsthemen etabliert hat
Beschreibung
mehr Kooperationspartner*innen Angebote in der Nordstadt vorhalten und sie bei der Entwicklung des Stadtteils positiv mitwirken
Beschreibung
Erreicht wenn die Angebote verschiedene Zielgruppen erreichen, ihnen Raum zum "unter sich sein" bieten aber auch Kommunikation und Kontakt über die Generationen/ Kulturen/Hintergründe hinweg ermöglichen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzt*innen und Therapeut*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi- Mit Migranten Für Migranten, Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule, Ausbildungsgang Heilerziehungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Universität Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsgrundschule Nord Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannesschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerzeihungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kita Hort Nordwind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stabsstelle für Migration und Integration, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki, Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Hildesheim, Nordstadt und Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV v. 1848 Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eintracht Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flux - ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim e.V., Programme Rucksack und Griffbereit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter, Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung, Beratungs- und Begegnungsstätte "Treffer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, Stadtteilmütter
Typ
Stadtteil
Galerie
artboard1 3
280118 inge postkarte 2 2in bewegung
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt 1)

Ansprechpartner
Egon Philipps
Funktion Fachdienstleitung
Bündelung und Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Die Stadt Emden hat mit Hilfe der Förderung aus dem Programm Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement die Neuorganisation der GWA/QM auf mehreren Ebenen begonnen und stellt sich zwei wesentlichen übergeordneten und längerfristigen Herausforderungen: Innerhalb der Verwaltung sollen die verschiedenen Zuständigkeiten und Formen der Unterstützung von Gebieten mit besonderen Integrationsanforderungen und der hier lebenden Menschen systematisch zusammengeführt werden. Durch die organisatorische Verknüpfung und Qualifikation der bewohnerorientierten und koordinierenden Aufgaben im Gemeinwesen sollen außerdem Synergien für die gemeinsame Bearbeitung von Themen im Quartier erzeugt werden, die es der Stadt ermöglichen, in allen Gebieten dauerhaft personelle Ressourcen für die GWA zu Verfügung zu stellen. Eine zentrale Überlegung hierbei ist die systematische Einbindung der Flüchtlingssozialarbeit mit einer flexiblen Verknüpfung fall,- gruppen und gebietsbezogener Arbeitsansätze. Für die Umsetzung befindet sich ein neuer städtischer Fachdienst im Aufbau, der den Betrieb einer zentralen Gemeinweseneinrichtung, dem Bürgerzentrum MGH Kulturbunker, und der dezentralen Stadtteilbüros integrieren und organisieren soll. Parallel dazu werden, aufbauend auf den vorhandenen Erfahrungen bei der Aktivierung, Beteiligung und Vernetzung in drei Gebieten Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Übertragung der funktionierenden Strukturen eingeleitet und begleitet. Im Stadtteil Barenburg soll nach dem Rückzug aus der Förderung Soziale Stadt der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Kräften belebt werden. Im neuen Sozialen Stadt-Gebiet PAT und in enger Abstimmung mit der hierfür federführenden Stadtplanung soll ein neues Tandemmodell für das Zusammenwirken der GWA und dem QM erprobt werden. Das dritte gebietsbezogene Aufgabenfeld ist die Begleitung und organisatorische Unterstützung der Projektverantwortlichen für den Strukturaufbau der GWA in Borrsum. Praxisbegleitend wird ein aufgabenübergreifender Fachkräfteaustausch für den Wissens- und Methodentransfer organisiert, durch den die Mitarbeiterinnen vor Ort Beratung und Unterstützung in der Alltagsarbeit erfahren. Außerdem sind - in Ergänzung zu den Schulungsmodulen auf der Landesebene – neue Lernformate angedacht (Hospitation, Training on the Job und thematische Fortbildungen), in denen Grundlagenwissen für die Praxis der GWA und des QM in Emden geschaffen wird.
Ausgangslage
Die Stadt Emden agiert im Rahmen des Strukturaufbaus gleichzeitig auf der Ebene der Gesamtstadt und in den drei Gebieten Barenburg, Port-Arthur/Transvaal und Borssum, in denen fast 60% der Bewohner mit Migrationshintergrund und besonders viele Flüchtlinge leben. Auf die knapp 36% der hier wohnenden Bevölkerung (31.12.2017) entfallen außerdem 40% aller Kinder und Jugendlichen, 54% der Arbeitslosen und 59% aller Bedarfsgemeinschaften. Damit bewegt sie sich in einem neuen Spannungsfeld zwischen einer langfristig angelegten und nachhaltig wirkenden Neuorganisation der GWA und kurzfristig erforderlichen Unterstützungsstrukturen mit Kümmererfunktion. Der Aufbauprozess wird von einer Vielzahl an Alltagsthemen begleitet. Außerdem begegnen die Projektverantwortlichen in den drei Stadtteilen jeweils ganz spezifischen strukturellen und organisatorischen Herausforderungen: Verstetigung von Strukturen ohne GWA in Barenburg, Aufbau QM und Beteiligungsstrukturen im neuen Soziale Stadt Gebiet, zunehmende städtebauliche und soziale Handlungsbedarfe in Borssum. In der GWA zeigt sich in Emden trotz des Studiengangs Soziale Arbeit ein unerwartet großer Fachkräftemangel. Den Strukturaufbau leisten aktuell und zukünftig Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichen Berufsausbildungen und Qualifikationen. Dies ist auf der einen Seite eine große Ressource. Auf der anderen Seite fehlt eine gemeinsame, an den Qualitätsmerkmalen der GWA ausgerichtete fachliche Basis und insbesondere Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit oder aus dem QM. Hierauf wurde vorübergehend mit einer Begleitung durch den ehemaligen QM in Barenburg und jetzigen Sozialplaners der Stadt Emden reagiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg-Borssum-Port Arthur/Transvaal
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt. Der Stadtteil Borßum befindet sich im süd-westlichen Bereich des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt..
Einwohnerzahl
19623
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stchtag: 31.12.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Teilgebiet Barenburg befindet sich nach der Förderung in der Verstetigungsphase. Untertstützungsstrukturen vor Ort konnten vorläufig nicht entsprechendes Personal abgesichert werden. Das Teilgebiet Port Arthur/Transvaal/südliche Ringstraße ist 2016 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen worden. Im Jahr 2018 wird damit begonnen, ein Quartiersmanagement aufzubauen. Der Projektansatz zielt auf eine innovative Entwicklung, Organisation und Koordination der Arbeitsstrukturen im Bereich der Gemeinwesenarbeit ab, die gebietsübergreifend mit gesamtstädtischen Arbeitsansätzen der Flüchtlingssozialarbeit und Ehrenamtsförderung verknüpft sind. Der Ansatz sieht keine unmittelbaren Aktivitäten in der Sozialen Stadt vor, er steht aber in direkter Verbindung mit dem Aufbau von GWA-Strukturen außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt im Gebiet Borssum. Ein Teil des modellhaften Charakters ergibt sich aus der Verknüpfung von Teilgebieten mit unterschiedlichem Förderstatus und unterschiedlichen Erfahrungen, die wechselseitig für den Strukturaufbau genutzt werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2017
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2017
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2017, Fachdienst Soziales (Grundlage sind alle Leistungen, die in die Berechnung der Mindestsicherungsquote einfließen).
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt) durch GWA und QM, in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert als Bindeglied zwischen dem gesamtstädtischen Strukturaufbau und den Aufgaben der GWA in den Gebieten. Eine neue Komponente der Bindegliedfunktion ist die Vernetzung und Vermittlung von Know-how zwischen den drei einbezogenen Gebieten. Der Ansatz von „Quartiersbrücken“ steht in enger Verbindung mit dem Stadtteil Borssum und dem hier wirkenden Projekt „Lebenswertes Borssum“. Dadurch ist es möglich, modellhafte Arbeitsansätze der Aktivierung und Vernetzung für das Management und die Verstetigung komplexerer Strukturen in der Sozialen Stadt zu nutzen. Innerhalb der Strukturen der Kommunalverwaltung unterstützt der Projektansatz die Bündelung von Ressourcen aus verschiedenen Zuständigkeiten sowie die koordinierte Weiterentwicklung und Etablierung wenig formalisierter und direkter Formen der Bürgerbeteiligung zum Beispiel durch den Einsatz von Verfügungsfonds und neuer interaktiver Medien.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Stadt Emden hat sich auf ein gebiets- und akteursübergreifendes Konzept der GWA verständigt und stellt innerhalb der Verwaltung eine entsprechende Organisationsstruktur zur Verfügung.
Beschreibung
An der Steuerung und Umsetzung der gebietsentwicklung wirken Fachkräfte aus den Bereichen Stadtteilentwicklung, Gesundheit und Soziales sowie Jugend, Schule und Sport mit. Die Gestaltung der sozialen Lebenszusammenhänge bezeiht materielle Aspekte ein.
Beschreibung
Die Akteure verständigen sich auf erforderliche Projekte und Angebote. Diese werden gemeinsam getragen und unter Einsatz der bereitgestellten Sachmittel und eigener Ressoucen umgesetzt.
Beschreibung
Anlaufstellen, Begegnungsmöglichkeiten und zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote werden von Bewohnern mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Vorhandene Strukturen
Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, Organisation bewohnergetragener Kulturveranstaltungen, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V., der sich Sprachrohr und Unterstützer benachteiligter und hilfesuchender Personen versteht. Für die Leitung der Einrichtung wurde die Arbeitskraft der GWA eingesetzt. Kernaufgaben wurden zeitweilig über das QM im Rahmen der Sozialen Stadt wahrgenommen. Seit dem Rückzug aus der Förderung ist die Funktion der GWA/QM vakant. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal zählen ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße (derzeit ohne Betreuung) und ein Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten (die hauptamtliche Begleitung ist neu zu besetzen) zur GWA. Hier ist außerdem ein sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert. Im Zuge der Sozialen Stadt soll ein neues Team vorhandene und neue Funktionen der Stadtteilarbeit sowie programmbezogene Managementaufgaben übernehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Stadtentwicklung und UmweltFachdienst Jugendförderung, Flüchtlingshilfe im Fachdienst Wohnen, Fachdienst Stadtplanung, Alte Post- Zentrum für junge Menschen, Jugendzentrum Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw gGmbH, IFI gGmbH, Arbeitswohlfahrt Kreisverband Emden und Bezirksverband Weser-Ems
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Transvaal, Bürgerverein Barenburg, Barenburg e.V., Balu-Weiß-Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden-Leer, Grundschule Cirksena, Grundschule Grüner Weg, Oberschuele Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden, Beamtenbauverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Emder Zeitung, Ostfriesenzeitung, Ostfriesischer Rundfunk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeausschuss, Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreffen Transvaal, Stadtteilinitiative Borssum (SIBO)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Kommunales Quartiersmanagement und quartiersbezogene Gemeinwesenarbeit gemeinsam unterwegs in den Hamelner Stadtteilen Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" wird die in der vergangenen Förderperiode begonnene Zusammenarbeit zwischen übergreifend-koordinierendem Quartiersmanagement und lokaler, quartiersbezogener Gemeinwesenarbeit in den vier Quartieren fortgesetzt. Das Wort "gemeinsam" im Projekttitel hat dabei mehrere Dimensionen: 1. Die Ressorts "Stadtentwicklung und Planung" (Sitz des QM) sowie "Familie und Soziales" (Sitz der GWA) entwickeln einen gemeinsamen, ressortübergreifenden Blick auf die vier Quartiere und arbeiten sowohl auf der Steuerungsebene der Quartiersentwicklung als auch auf der Arbeitsebene im "Austausch Stadtteilarbeit" und im Projetteam "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam" in sich gegenseitig ergänzender Arbeitsteilung Hand in Hand zusammen. 2. "Wie können wir gut gemeinsam leben?" ist eine zentrale Frage im Projekt. Gute Gelingensbedingungen für gemeinsames Leben in den Quartieren zu schaffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion oder Herkunft - ist gemeinsames Ziel von GWA und QM. 3. Ein gemeinsames Praxisnetzwerk der Stadtteiltreffpunkte fördert den Austausch und Wissenstransfer untereinander und trägt zu einem gemeinsamen Verständnis von GWA in Hameln bei. Anstellungsträger von QM und GWA ist auch in dieser Förderperiode die Stadt Hameln. Die Projektkoordination Quartiersentwicklung/QM ist bereits seit März 2017 im Stellenplan der Stadt Hameln dauerhaft verankert, die GWA wurde im Rahmen des Modellvorhabens "Hameln k.a.n.(n´)s." aufgebaut. Insgesamt sollen in 2019 1,5 Stellen über die Modellförderung finanziert werden, so dass zwei Sozialarbeiter/innen in einem bzw. drei Quartieren vor Ort tätig sein werden. Aufgabe der kommunalen GWA wird es sein, die jeweiligen freien Träger und ihre entsprechenden Treffpunkte in den vier Quartieren als Orte der GWA zu unterstützen und gemeinsam lokale Integrierte Handlungskonzepte zu entwickeln. Dabei stimmen sich GWA und dezentrale Familienförderung der Stadt Hameln inhaltlich eng miteinander ab und ergänzen einander in den Quartieren des Projektes "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam". Zentrales Projektziel ist darüber hinaus der Wissenstransfer der Projektgebiete untereinander. Vor allem von der Übertragung der gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck werden die anderen Stadtteile auch weiterhin profitieren. Konkrete Ziele 2019 sind: Kuckuck/ Nordstadt: bestehende Treffpunkte unterstützen/ Altstadt/ Südstadt: neue Treffpunkte/Trägerstrukturen aufbauen.
Ausgangslage
Sowohl das Hamelner Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt vom vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung in den vier als problematisch eingestuften Stadtgebieten geschaffen. Aufgabe des QMs ist es, tragfähige Kommunikationsstrukturen in den vier Quartieren aufzubauen und die Träger sozialer Arbeit zu unterstützen. Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." ist es gelungen, zusätzlich GWA in den Quartieren aufzubauen und zunehmend als "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung zu etablieren. Erste Ergebnisse von Stärken-Schwächen-Analysen, aktivierenden Bewohnerbefragungen und Gruppendiskussionen sind bereits in die jeweiligen Integrierten Handlungskonzepte eingeflossen. Maßnahmen wie der "wandernde Bewohnertreff" am Kuckuck oder gezielte Männer-Angebote tragen bereits zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten sowie zur Stärkung der Identifikation der Bewohnerschaft mit ihren jeweiligen Stadtteilen bei. Dennoch ist insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten in den vergangenen Jahren der Bedarf an gemeinwesenorientierten Angeboten in allen Quartieren stark gestiegen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" die in den Quartieren seit 2017 durch die Modellförderung gestartete GWA weiter ausgebaut und etabliert werden - jeweils als ergänzendes Pendant zum QM.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
463
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9265
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6023
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement besteht bereits seit März 2017. Parallel dazu wurde mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt Gemeinwesenarbeit aufgebaut. Auch zukünftig werden Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit Hand in Hand arbeiten. Die Aufgabe des Quartiersmanagement ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam mit der GWA ein integriertes Handlungskonzept zur Quartiersentwicklung zu entwickeln und dessen Umsetzung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort in den einzelnen Quartieren. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das Quartiersmanagement übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtige Partner sind dabei die städtischen Familienbüros in den Quartieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...findet statt, wenn sich neben der ressortübergreifenden, verwaltungsinternen Steuerungsgruppe auch der Austausch der Fachabteilungen etabliert hat.
Beschreibung
...gelingt, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
..., wenn die Ergebnisse aktivierender Befragungen in konkrete Angebote entsprechend den Bewohnerwünschen umgesetzt wurden
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier eine Stärken- /Schwächenanalyse durchgeführt wurde und aufbauend auf den Stärken Angebote etabliert wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kita Königstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junges, buntes Wohnen im englischen Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM - Sozial Aktiv Menschlich - e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FiZ Familie im Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Rabe-Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hohes Feld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Rohrsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWG Hamelner Wohnungsbaugesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Münsterkirchengemeinde St Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marktkirchengemeinde St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-ref. Kirchengemeinde Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim St-Monika
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius Tönebön Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jüdische Gemeinde Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein Landkreis Hameln-Pyrmont e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eugen-Reintjes-Stiftung
Typ
Stadtteil
Galerie
20170915 151231
20170915 163926
quartiersgespraech als start der aktivierenden bewohnerbefragung beim strassenfest kuckuck
ein nordstadt kunstwerk entsteht
hip hop workshop
vortrag der old ellis
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Zustimmung Veröffentlichung
On