Familienoase
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andrea Busch
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Für eine Gesellschaft, die gemeinsam ackert, erntet und das Gemüse verarbeitet
Projektbeschreibung
Gemeinsam mit dem Acker e.V. aus Berlin möchten wir auf einem Gelände ein Beet anlegen, auf dem abgestimmt auf die Jahreszeit und die Pflanzfolge verschiedenes Gemüse angebaut werden soll. Der Verein Acker e.V. hat seit 2013 Erfahrung darin für und mit Menschen Äcker anzulegen. Dabei konzentrieren sie sich auf Kinder in Kindergarten und Schule, aber auch auf Äcker für die Nachbarschaft. Das Beet soll ungefähr 100m² groß sein und eines von mehreren Bestandteilen der sog. "Familienoase" sein.
Um den Gemüseacker möglichst barrierefrei zu gestalten, sind auch Hochbeete geplant. Auf diese Weise können Jung und Alt gemeinsam verschiedene Gemüsearten nach ökologischen Kriterien anbauen.
Die Anwohner werden auf dem Acker von Experten angeleitet und lernen, wie viel Zeit, Mühe und wertvolle Ressourcen in Gemüse stecken.
Der Gemeinschaftsacker soll ein für alle zugänglicher naturnaher Lernort werden, der Impulse für die Nachbarschaft und die ganze Stadt geben kann. Wir schaffen Erfahrungsräume, die natürliche Kreisläufe erlebbar machen – damit Kinder und auch Erwachsene einen direkten Bezug zur Natur aufbauen können.
Um das Erlernte zu festigen soll es zudem Workshops für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geben.
Die Familienoase soll ein Ort der Gemeinschaft und Integration sein, der mit der Zeit wächst und verbindet. Die Begleitung und Unterstützung des Acker e.V. ist für drei Jahre angesetzt und soll dazu führen, dass die Nutzer danach selbstständig weitergärtnern können.
Laufzeit
2026-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Gelände, auf dem der Acker und die gesamte Oase entstehen soll, ist von der Stadt bereits freigegeben. Gespräche mit mit den Akteuren Kirchenkreissozialarbeit Süd, Ehe-Lebensberatung (EFL), Familienbildungsstätte und Lukasgemeinde sind bereits mehrfach geführt worden, um Informationen der jeweiligen Planungsstände zu teilen. Unsere Ansprechpartner bei Acker e.V. haben uns von ihren Erfahrungen von mehr als 10 Jahren Äcker anlegen erzählt und gemeinsam haben wir den für alle Beteiligten besten Plan entwickelt. Eine Leistungspalette sowie Kostenkalkulation des Vereins liegt uns auch bereits vor.
Das Projekt wird im Januar 2026 starten, da die Fläche für die gesamte Oase zunächst nutzbar gemacht werden muss. Aufgrund von jahrelanger Nichtnutzung ist es bisher verwildert und nicht begehbar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Florian Wiechmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten
Projektbeschreibung
Das Projekt „Lebendiges Ostend: Gemeinschaft gestalten!“ erschließt das seit 2021 entstehende Hildesheimer Quartier Ostend auch sozial. Derzeit fehlen Begegnung, Identität und Zusammenhalt. Das Projekt bringt Anwohnende und anliegende Unternehmen durch partizipative Formate und Freizeitangebote zusammen, um Teilhabe und Identität zu ermöglichen und eine lebendige Nachbarschaft zu schaffen. Eine hauptamtliche Stelle für Gemeinwesenarbeit (GWA) koordiniert Angebote, motiviert Engagierte und vertritt die Interessen des Quartiers gegenüber Politik, Verwaltung und Akteuren lokaler Infrastruktur.
Das 1. Projektjahr erfasst Sozialstruktur, Bedarfe und Potenziale. 5 Beteiligungsformate und digitale Umfragen sammeln Ideen für die Quartiersentwicklung und Freizeitangebote, zeigen Leerstellen auf, fördern den Austausch und machen Ressourcen sichtbar. Ein „Runder Tisch“ informiert und vernetzt Unternehmen, Stadtakteure und lokale Versorger. Das Stadtteilfest „Ostend feiert“ setzt ein Zeichen für Gemeinschaft und macht das Quartier als lebenswerte Umgebung erlebbar.
Das 2. Projektjahr realisiert 8–10 der gesammelten Ideen. Kreativ-, Bildungs-, oder Sportangebote (z.B. Repaircafé, Stricktreff, Tai Chi auf der Wiese) beleben das Quartier und werden ehrenamtlich oder von Fachkräften umgesetzt. Unternehmen profitieren von passenden Formaten wie Inputs der Wirtschaftsförderung. 2 aufwendigere Beteiligungsformate (z.B. Nachbarschaftsfrühstück, Stadtteilflohmarkt) werden durch die GWA-Stelle umgesetzt. Der „Runde Tisch“ reflektiert bisherige Angebote und ermittelt neue Bedarfe.
Das 3. Projektjahr verstetigt das Projekt: Bewährte Formate laufen weiter, ggf. wird Neues erprobt. Die Finanzierung einer dauerhaften GWA-Stelle wird geprüft, um langfristig Strukturen zu sichern. Engagierte Einzelpersonen werden ab Projektbeginn motiviert sich einzubringen. Die Initiative Ostend entwickelt sich von einer unternehmensgetragenen Gruppe zu einer Organisation aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Eine Vereinsgründung wird erwogen, um nachhaltige Mitgestaltung zu ermöglichen. Unternehmen könnten sich künftig finanziell beteiligen.
Eine kontinuierliche Evaluation misst Zufriedenheit, Aufenthaltsqualität und Gemeinschaftsgefühl. Die gewählte Struktur macht das Vorhaben übertragbar, unabhängig von Größe oder Lage anderer Quartiere. Hildesheims Ostend wächst so zu einem lebendigen, inklusiven und nachhaltigen Stadtteil heran, in dem Nachbarschaft aktiv gelebt und Gemeinschaft gestaltet wird.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Rund 1.200 Anwohnende und einige Unternehmen werden künftig im Hildesheimer Ostend ansässig sein. Erste Neubauten sind bezogen, doch eine aktive Nachbarschaft, Identität und Strukturen für GWA, die diese initiieren könnte, fehlen. Der Stadtteil ist eine unattraktive Baustelle: Dreck, Baugerüste, Lärm und fehlende Parkflächen prägen das Bild und geben kaum Anreiz, herzuziehen oder sich aufzuhalten. Grünflächen sind ungepflegt, alles wirkt provisorisch. Zudem fehlt eine direkte Verbindung zur Ost- und Innenstadt. Damit bleibt das Quartier räumlich isoliert. Die diverse Bewohnerschaft (Menschen mit Inklusionsbedarf, Ältere, junge Familien) hat kaum alltägliche Berührungspunkte, was Vereinsamung, Vorurteile und Spaltung begünstigt. Ohne Initiativen „von außen“ für vernetzende Angebote, Begegnungsräume und -anlässe bleibt die Isolation bestehen. Dabei bietet das Quartier Potenzial: Quartiersplatz, Spielplatz, Nahverkehr, Supermärkte, Kitas, Musikschule, Gesundheitsversorgung und Gastronomie sind vorhanden. Allein sichert dies aber kein funktionierendes Miteinander – besonders angesichts aktueller politischer Entwicklungen sind Austausch und Vernetzung wichtiger denn je.
Die Initiative Ostend, ein Zusammenschluss aus Cluster Projekte GmbH, Caritas, Diakonie Himmelsthür, Gemeingut eG und dem Ortsrat, will dies ändern, hat jedoch zu wenig Impact – es fehlen zeitliche und finanzielle Ressourcen. Ansässige Ketten wie L’Osteria, Rossmann und Alnatura zeigen wenig Interesse an Beteiligung. Zudem ist das Quartier als Autobahn-nahes Randgebiet ein Pendlerstandort, viele suchen keine Einbindung. Soziale Strukturdaten fehlen, Bedarfe sind unklar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ostend
Beschreibung
Das ca. 11,8 ha große ehemalige Kasernenareal "Ostend" befindet sich im Osten der Stadt Hildesheim. Das Quartier ist Teil des Stadtteils Oststadt, die direkt östlich an die Hildesheimer Innenstadt grenzt. 2010 hat die Stadt Hildesheim das Areal erworben und 2017 die Bebauung freigegeben. Das Quartier ist im Norden durch die Frankenstraße und im Westen durch Bahngleise begrenzt. Die Anbindung an das Straßennetz erfolgt über die Senator-Braun-Allee (Bundesstraße 6) sowie die Frankenstraße. Östlich vom Quartier befindet sich hinter der Senator-Braun-Allee das Helios-Klinikum, sowie das Gewerbegebiet zwischen Senator-Braun-Allee und Bördestraße.
Die Bebauung des Quartiers begann 2021. Es gibt einen Quartiersplatz, einen Spielplatz mit großer Grünfläche und eine gute Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs an das Stadtzentrum. Wichtige Infrastruktur, wie Supermärkte, eine Bäckerei, ein Drogeriemarkt, Ärzte, Kita, Musikschule, ein Friseur und Restaurants sind im Quartier ansässig oder fußläufig erreichbar. Das Quartier befindet sich in Randlage der Oststadt, was dazu führen könnte, dass es von den Anwohnenden als eigener Stadtteil wahrgenommen wird. Zur Bewohnendenstruktur des Ostends gibt es bisher noch keine erhobenen Daten, um soziale Lagen einschätzen zu können.
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim
Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung
Stadtentwicklung, Mobilität und Statistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2017_08_31_rahmenplan_a3_klein.pdf
(1019.32 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In allen Aktivitäten verfolgt das Projekt die Grundprinzipien der GWA. In Beteiligungsformaten wird erarbeitet, was sich Quartiersbewohnende für das Zusammenleben wünschen und welche Angebote Bedarfen gerecht werden. Ziel ist, Anwohnende in die „Initiative Ostend“ einzubinden und engagierte Einzelpersonen und weitere Unternehmen zu identifizieren, die nachhaltig im Quartier agieren. Im Sinne des Empowerments werden Quartiersbewohnende befähigt, sich für ihre Belange einzusetzen und selbst Angebote umzusetzen. Anwohnende und Unternehmen werden durch gemeinsame Veranstaltungen wie Feste oder runde Tische besser vernetzt. Die Kenntnis voneinander und der Ressourcen führt dazu, dass die Akteure voneinander profitieren und ressourcenorientiert handeln können. Ziel ist, durch Freizeit-, Vernetzungs- und Bildungsangebote sowie sozialen Zusammenhalt, ein positives Quartiers-Gefühl und die Stärkung der Mitbestimmung, die Lebensbedingungen der Bewohnenden zu verbessern. Methodisch werden die Ziele durch eine Quartiersanalyse, Befragungen und Beteiligungsformate und die Umsetzung von bedarfsgerechten Angeboten und Formaten erreicht. Vor allem angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen wie der zunehmenden Spaltung der Bevölkerung – ökonomisch, sozio-kulturell, ideologisch und zwischenmenschlich – sind die zentralen Anliegen der GWA, Partizipation, Demokratisierung und die Förderung eines guten Miteinanders, gegenwärtiger denn je. Das Projekt zahlt auf diese Anliegen ein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bereits während der Projektlaufzeit, aber auch nach Projektende werden einige der 8-10 angestrebten Angebote von Bewohnenden umgesetzt und kommen dadurch in die Verstetigung.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohnenden und die ansässigen Unternhemen haben Kenntnis voneinander und von den vorhandenen Ressourcen. Feste und Formate wie der "Lebendige Adventskalender" werden gemeinsam umgesetzt, Aufgaben ressourcenorientiert verteilt
Kriterium
Beschreibung
Formate werden inklusiv und generationsübergreifend umgesetzt. Alle Menschen im Quartier werden durch die Angebote erreicht und die Mitgliederstruktur in der "Initiative Ostend" wird diverser.
Beschreibung
Die Initiative Ostend vergrößert sich, auch ehrenamtliche Mitglieder beteiligen sich. Ein regelmäßiger Runder Tisch Ostend etabliert sich. Langfristig beteiligen sich die ansässigen Unternehmen an gemeinsamen Aktionen und Festen im Ostend.
Kriterium
Beschreibung
Im Verlauf der drei Projektjahre nimmt eine wachsende Anzahl der Bewohnenden an Angeboten und Aktionen teil. Nach der Förderung verstetigen sich Angebote. Die Zufriedenheit der Bewohnenden wird per Umfrage bestätigt und ist gewachsen.
Beschreibung
Die Interessen der Menschen des Quartiers werden gehört und berücksichtigt und bedarfsgerechte Maßnahmen ergriffen
Kriterium
Beschreibung
Anwohnende stehen in Austausch mit Versorgern des Stadtteils (Abfallwirtschaft, Stromanbieter etc.), Politik und Stadtverwaltung. Diese werden in Formaten wie runden Tischen berücksichtigt und kommen zu Wort.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Johanniter-Betriebskita Ostendkinder Hildesheim
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt zielt darauf ab, die Gemeinwesenarbeit im Ostend nachhaltig verstärkt durch Ehrenamtliche zu tragen. Während der Projektlaufzeit werden engagierte Anwohnende identifiziert, qualifiziert und in die „Initiative Ostend“ eingebunden, die auch nach Projektende aktiv bleibt. Der „Runde Tisch Ostend“ soll als Plattform für Austausch und Vernetzung dienen. Die Rolle einer festen GWA-Stelle wird schrittweise reduziert, während die ehrenamtliche Struktur gestärkt wird.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam-Laden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Bettina Krause
| Funktion | Geschäftsstelle |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schaffung einer ""Caring Community" durch niedrigschwellige Angebote für alle Bewohner*innen
Projektbeschreibung
Mitten im Östlichen Ringgebiet entsteht ein Ort für Alle. Der "Gemeinsam-Laden" der Bürgerstiftung Braunschweig, ein Ort mit Wohlfühlatmosphäre, wird ein Schlüssel zur Förderung von Gemeinschaft, gegen Einsamkeit und bringt Menschen durch unterschiedlichste, niedrigschwellige Angebote zusammen: Von gemeinsamen Nähaktionen (Große nähen für Kleine - keiner näht alleine), Backen für das Friedhofscafé, Studenten/ Schüler erklären Smartphones, Demokratie-Workshops (Fragen statt Argumentieren), Musik gemeinsam hören (von Klassik bis 80er Jahre), Treffen für junge Mütter und Väter, reinen Männerrunden (Männer reden anders) bis hin zum Mehrsprachigen Bilderbuchkino. Neue Ideen kommen durch Organisatoren, Ehrenamtliche, Beteiligte kontinuierlich dazu.
Durch sozialen Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe können sich Menschen kennenlernen und füreinander Verantwortung auch ausserhalb des „Ladens“ übernehmen: Für die 85jährige aus der Nebenstraße einkaufen gehen oder sie zum Arzt begleiten, mal auf das Kind der Alleinerziehenden aufpassen wenn sie dringende Termine hat oder einfach nur mal gemeinsam zu einem Spaziergang starten oder bei einem Tee oder Kaffee ein wenig reden.
Der Laden ist anfangs nur geöffnet, wenn er für konkrete bereits bestehende Projekte der Bürgerstiftung Braunschweig oder Treffen genutzt wird - wie die teilweise vorher beschriebenen Projekte oder auch Austauschtreffen der ehrenamtlichen LesePat*innen oder des "Radeln ohne Alter"-Teams. Angebote des kostenfreien BürgerKollegs können dort stattfinden, ein Literaturabend, ein gemeinsames Abendbrot ... der Laden soll so viel und so verschieden genutzt werden wie irgend möglich.
Die Idee und Ziel ist, dass der Laden nach drei Jahren an allen Wochentagen 8 - 12 Stunden genutzt wird und geöffnet ist.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Auf den ersten Blick würde man in Braunschweig das "Östliche Ringgebiet" nicht im klassischen Sinne als problematisches Quartier bezeichnen: Zahlreiche Altbauten und eine große Parkanlage machen das Quartier zu einem beliebten Wohnviertel. Es ist das dichtbesiedeltste in Braunschweig mit insgesamt 26.875 Einwohnern (Stand: 31.12.2023). Der Ausländeranteil liegt bei 9 % und der von Menschen mit Migrationshintergrund bei 21 %. Warum ist genau dort ein strategisches, soziales Projekt sinnvoll? Die Anzahl der Einzelpersonenhaushalte liegt bei knapp 62 %, der Anteil der Menschen über 55 und älter liegt bei 30 %. Diese Zahlen sind schon jetzt bedenklich - wie werden sie in 20 Jahren aussehen? Wenn man jetzt nicht beginnt vorzusorgen, Angebote und Strukturen aufbaut, dann verpasst man wichtige Chancen für die Zukunft.
Das Östliche Ringgebiet ist nicht das "überaltertste" Quartier in Braunschweig - es bietet sich aber an, eine Zukunftsstrategie zu entwickeln.
In Braunschweig schaut man immer nur in den "Westen" (Weststadt, Westl. Ringgebiet), während der "Osten" langsam ausblutet. In diesem Bezirk müssen aktiv im Sinne der "Caring Communities" Bindungen entstehen: Nachbarn müssen Generationen- und Nationalitätenübergreifend mit möglichst niedrigschwelligen Angeboten zusammenfinden. „Durch die bewusste Förderung von schwachen Bindungen und die Schaffung von Begegnungsorten kann Gemeinschaftlichkeit als Engagement-Qualität der Zukunft gestärkt werden.“ (Dr. Metzner, Sammelband Einsamkeit im Alter, 2024) Gerade die Bundestagswahlergebnisse haben gezeigt, was für ein Gedankengut sich an Orten entwickelt, an denen es keine Angebote gibt, wo sich die Menschen nicht gesehen fühlen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Östliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Stadtviertel Östliches Ringgebiet ist heute trotz seiner großen Parkanlagen mit 6640 Einwohnern pro km² der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk Braunschweigs. Es reicht von der Gliesmaroder Straße bis zur Georg-Westermann-Allee. Im Kern dieses Gebietes liegen die Marien-, Comenius-, Nußberg-, Rosen- und Husarenstraße.
Kleine Geschäfte haben in den vergangenen Jahren geschlossen und aus vielen ehemaligen Läden wurden Wohnungen. Inzwischen vermittelt das Quartier dass es nur zum Schlafen genutzt wird: Von den Bewohnern als Parkplatz genutzte Strassenfluchten - mit schöner Bausubstanz, aber ohne Leben.
In der Braunschweiger Statistik findet man hier eine weit über dem Durchschnitt liegende Zahl von Single-Haushalten, rund ein Drittel der Quartiersbewohner sind 60 Jahre oder älter. In kleinen Wohnungen gibt es eine relativ hohe Fluktuation durch Studiendende, die wiederum von Armut bedroht sind - das ist ein Wert, der in der Braunschweiger Statistik nicht erfasst wurde und nicht messbar ist.
Einwohnerzahl
26875
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/index.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik-Atlas Braunschweig 2023, https://www3.braunschweig.de/statistik/2024_Statistik-Atlas/atlas.html?date=2023
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_oestlringgebiet.jpg
(1.31 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA ist ein unverzichtbares Instrument zur Stärkung der Demokratie und des sozialen Zusammenhalts – der „Gemeinsam-Laden“ bringt bereits existierende Projekte – wie den Workshop „Fragen statt Argumentieren gegen Menschenfeindlichkeit und Rechts“ bei der Bürgerstiftung Braunschweig – und neue Angebote direkt vor Ort zusammen. Im „Östlichen Ringgebiet“ ist es eine strategische Investition in die Zukunft der dort lebenden Menschen. Vergleicht man das Quartier etwa mit einem Dorf, so fehlen hier die Menschen, die etwas gemeinsam machen und aufeinander aufpassen. Sämtliche Bewohner*innen des Quartiers sollen niedrigschwellig, interkulturell, generationen- und sozialraumübergreifend erreicht werden.
Im Quartier gibt es einige Angebote - die Vernetzung der vorhandenen Infrastruktur ist aber notwendig, da dieses Viertel nie im Fokus von Betrachtungen stand. In den kommenden Jahren wird sich - wenn nicht dagegen gearbeitet wird - die Vereinsamung besonders der älteren der Bewohner*innen verstärken. Überforderte Pflegedienste und Senioreneinrichtungen können nur durch das Miteinander und den Zusammenhalt einer "Caring Community" aufgefangen werden.
Durch den täglich genutzten "Laden" mit seinen unterschiedlichsten Angeboten, die durch einen Hauptamtlichen "Kümmerer" organisiert werden und die/der als Ansprechpartner*in immer zur Verfügung steht, entsteht ein Vermittlungsort für alle Bewohner*innen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote im Laden aus gut besuchten immer wiederholten und dazwischen ständig neuen Ideen wechseln. Für jede*n muss etwas dabei sein.
Kriterium
Beschreibung
Der Gemeinsam Laden an sieben Tagen pro Woche mindestens 8 Stunden geöffnet ist.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen bringen selbst Ideen für Angebote ein und gestalten sie.
Kriterium
Beschreibung
Kooperationen haben im "Laden" begonnen und sind dann an andere Orte umgezogen. Die Einkaufstasche ist zu schwer um sie nach hause zu tragen? Der Nachbar nimmt sie mit und bringt sie in die Wohnung.
Kriterium
Beschreibung
Aus Begegnungen im "Laden" werden Bekanntschaften, man erkennt sich auf der Straße oder im Supermarkt, man hilft sich.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte des LAB (Lange aktiv bleiben)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fitness-Studio und Physiotherapeuten im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Am Wasserturm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BegegnungsZentrum Stadtpark
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Gute Ideen finden Förderer - das hat die Bürgerstiftung Braunschweig mit Projekten wie "Auf dem Weg zum Buch" oder "Brücken bauen" seit mehr als 20 Jahren bewiesen. Mit der Eröffnung können Förderer und Spender*innen vor Ort sehen wie der "Gemeinsam-Laden" funktioniert. Es werden aktiv zweckgebundene Gelder eingeworben, die dann ab dem 4. Jahr die weitere Existenz des "Ladens" sichern. Das ist unsere Expertise.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Naturerfahrungsraum im Wäldchen | Donauviertel, Weststadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sandra Singh
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2025-01-08 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
Verwendungsnachweis: Gute Nachbarschaft in Syke- gemeinsam aktiv gestalten!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katrin Moser
| Funktion | Kirchenkreissozialarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Umbruch und Verstetigung durch aktive Quartiersbürger_innen
Projektbeschreibung
In der Förderung 2019 wurde das Projekt erstmalig für eineinhalb Jahre gefördert. Das Quartier zeigt zum einen eine Bebauung mit gepflegten Siedlungs-und Einfamilienhäusern u. zum anderen, insbesondere im Straßenzug Berliner Str., eine Plattenbausiedlung mit starkem Sanierungsrückstand. Das Gesamtbild ist durch vermüllte Grünflachen, überfüllte Mülleimer und Sperrmüll geprägt. Viele Postkästen an den Gebäuden werden nur unregelmäßig geleert, es zeigt sich eine deutliche Verwahrlosung. Eine Befragung sowie Zaun-u. Balkongespräche führten zu dem Bedarf, einen Treffpunkt im Quartier einzurichten. An einem Tag in der Woche wurde die Grundschule im Quartier zum Bewohner_innentreff, so konnten kontinuierliche Kontakte zu Bewohner_innen entstehen u. genutzt werden. Genannt wurde das Außenbild, insbesondere der Berliner Str. aufzuwerten, bessere Aufenthaltsflächen zu gestalten, häufigere Kontaktflächen zu anderen Bewohnern zu haben u. über die Aktivitäten und Begebenheiten im Quartier informiert zu sein. Eine stillgelegte Bushaltestelle unmittelbar im Quartier konnte als Fläche zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Trotz alldem ist die Anonymität im Stadtteil weiterhin groß, die meisten Bewohner_innen kennen sich untereinander nicht, es bestehen Ängste und Vorurteile untereinander. Die coronabedingten Kontaktbeschränkungen haben dazu geführt, dass der Stadtteiltreff unter Bedauern der Bewohner_innen eingestellt werden musste. Kontakte fanden daraufhin ausschließlich einzeln, online oder per Telefon statt. Mit kleineren Aktionen z.B. Basteltüten zum Abholen, Malwettbewerbe etc. wurde ein niederschwelliger Kontakt zu den Bewohner_innen aufrechterhalten. Diese Kontakte bestehen trotz der mittlerweile fehlenden Förderung weiterhin. Die Menschen im Quartier wünschen sich, dass sie mit ihren Vorschlägen und Veränderungswünschen wahrgenommen u. unterstützt werden. Die Kommune Syke hat ein starkes Interesse an der Fortsetzung der Gemeinwesenarbeit und wird dieses mit geeigneten Räumlichkeiten für den Aufbau eines langfristigen Treffpunkts im Quartier unterstützen. In der nächsten Förderperiode werden weitere Beteiligungsstrukturen geschaffen u. ein Bewohner_innenbeirat gegründet. Die Anwohner_innen werden durch Ansprache, Einbindung u. Unterstützung befähigt ihre Interessen vorzubringen und sich aktiv zu beteiligen.
Der Beirat baut gemeinsam mit der GWA einen engen Kontakt zur ZBVV (Wohnungsbaugesellschaft) auf mit dem Ziel, das Gesamtbild des Quartiers aufzuwerten.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Soziale Benachteiligung und die wohlhabende Mittelschicht wohnen im Quartier rund um die Berliner Str. fast Tür an Tür. Die Bewohner_innen der Berliner Str. können mitunter von ihren kleinen Balkonen direkt oder mit wenigen Schritten die Straße hinunter auf gepflegte Neubauten oder sanierte Gebäude schauen. Diese Situation ist eine Besondere und zeigt auf drastische Weise das Problem der gesellschaftlichen Ungleichheit in Syke.
Die 35 Gebäudekomplexe an der Berliner Str. fallen durch einen starken Sanierungsrückstand auf. Viele Bewohner_innen beziehen Transferleistungen, die zahlreichen Kinder die dort leben, müssen mit geringen wirtschaftlichen Ressourcen zurechtkommen.
Alle Dienstleistungen am und in den Gebäuden wurden outgesourct. Eine/n direkte Ansprechpartner_in vor Ort gibt es nicht, die Kontaktaufnahme gestaltet sich schwierig. Die Aufenthaltsflächen im Quartier sind nicht attraktiv gestaltet, es gibt Nutzungskonflikte zwischen den einzelnen Zielgruppen, so z.B. bei Spielplätzen, die auch als Treffpunkt von Jugendlichen genutzt werden. Innerhalb der ersten eineinhalb Jahre der Förderung wurden Kontakte zur Bewohnerschaft geknüpft. Die Bewohner_innen äußern, dass es innerhalb der Nachbarschaft kaum bis keine Kontakte gibt, es herrscht Anonymität. Der auf diesen Bedarf hin im ersten Projektjahr gebildete Nachbarschaftstreff gab den Anwohner_innen eine kleine Kontaktfläche. Dieser ist nunmehr auf Grund von Corona und fehlender Förderung wieder eingestellt worden. Oberflächliche Kontakte zur Bewohnerschaft bestehen weiterhin, viele Bewohner_innen fragen, ob und wann es mit den Treffen weitergehen kann und wie sie das Projekt unterstützen können.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Syker Neustadt-Berliner Str.
Beschreibung
Südlich der Grundschule am Lindhof, eine Karte vom Katasteramt ist beigefügt.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Syke
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_katasteramt_1_zu_2500_2019.jpg
(1.48 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Von Beginn an werden die Bewohner_innen in die Prozesse des Projekts einbezogen. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Beteiligungsverfahren, wie der aktivierenden Befragung, Zaun-und Balkongesprächen, Gespräche mit Schlüsselpersonen, Quartiers-Begehungen etc. Die Bewohner_innen stehen im Mittelpunkt des Projekts, gestalten dieses aktiv mit und werden als Expert_innen ihres Gebiets gesehen. Die Bewohner_innen erhalten "eine Stimme", werden mit ihren Wünschen und Bedürfnissen wahrgenommen und befähigt sich dafür einzusetzen. Die GWAler im Quartier bauen ein Vertrauensverhältnis zu den Bewohner_innen auf, setzen sich für die Bewohner_innen ein und unterstützen die Bewohner_innen bei der Gestaltung und Veränderung der Quartiersstrukturen. Starke Netzwerke und Kooperationen gelten als Hauptbestandteil der Gemeinwesenarbeit. Die entstehenden Netzwerke und Gremien bekommen eine langfristige Rolle und stoßen Veränderungsprozesse an. Es wird daraufhin gearbeitet, die Gemeinwesenarbeit als eine gesamtkommunale Struktur zu verstetigen und zu erleben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es sind Beteiligungsstrukturen vorhanden, die die Bewohner_innen immer wieder in den Prozess der Gemeinwesenentwicklung einbeziehen. Ein Bewohner_innenbeirat ist entstanden, dieser setzt sich für die Belange der Bewohner_innen ein.
Kriterium
Beschreibung
Die enstandenen Gruppen und Strukturen haben auch über die Förderlaufzeit hinweg bestand und sind verstetigt. Der Bewohner_innenbeirat organisiert sich selbstständig. Entstandene Formate wie der Bewohner_innentreff werden von Freiwilligen organisiert.
Kriterium
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeit ist in das gesamtkommunale Handeln einbezogen. Die entstanden Beteiligungsstrukturen werden von der Kommune gesehen und eingebunden. Die Kommune setzt sich gemeinsam mit der GWA für die Verstetigung der entstanden Strukturen ein.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Leitung Frau Wilhelm , Jugendpfleger der Stadt Syke Herr Catruat, Bürgermeisterin Frau Laue, 1. Stadtrat Herr Kuchem
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenvorstand, Vorsitz Pastor Kopp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeiter_innen, Frau Hartmann und Herr Gerz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ZBVV Zentrale Boden Vermietung und Verwaltung GmbH, Frau Lojek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Syke, Webseite des Diakonischen Werk-Diepholz-Syke- Hoya
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Engagierte Bewohner_innen des Bewohnertreffens
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PRO DEM e.V. Senioren- und Pflegestützpunkt & Regionale Alzheimergesellschaft, Frau Helms & Frau Brümmer
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Etablierung eines Fachbereiches ist Ziel unserer regionalen Gemeinwesenstrategie. Dies bedeutet, dass für die Stadt Syke über die Förderlaufzeit ein gesamtkommunales Konzept für die Gemeinwesenarbeit entstehen wird. Dies beinhaltet die Zusammenarbeit u. das fachübergreifende Arbeiten zwischen den Fachdiensten: Bau, Planung u. Umwelt, Soziales u. dem Diakonischen Werk Diepholz-Syke-Hoya. Die Kommune Syke möchte langfristig einen Fachbereich für das Aufgabenfeld Gemeinwesenarbeit installieren.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
aufsteller.jpg
(388.15 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Godshorn ist bunt - Für Demokratie und Vielfalt im verbunT Langenhagen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Falk Wook
| Funktion | Pastor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Demokratie - jetzt oder nie
Projektbeschreibung
Mit Beginn der dreijährigen GWA-Förderung durch LAG & N-Bank im Oktober 2021 konnten wir trotz der damals noch andauernden Corona-Pandemie bis heute eine sehr erfolgreiche Quartiersarbeit initiieren. Zwei Koordinatorinnen wurden eingestellt. Ein "Bündnis für gute Nachbarschaft Godshorn" (BfgNG) dem fast alle Akteure im Quartier angehören gründete sich Mitte 2022, kurze Zeit später eine Steuerungsgruppe. Der Koordinationsprozess mit der Kommune und den zwei weiteren Projekt-Quartiers-Kirchengemeinden im verbunT wurde mit monatlichen Koordinationstreffen verstetigt, ein gemeinsames Logo für das Gesamtprojekt & ein Flyer entwickelt. Mit einer aktivierenden Befragung wurden alle 3.500 Haushalte im Quartier wurden erreicht. Inzwischen haben sich hieraus resultierend, 6 AGs gebildet, die inzwischen selbständig arbeiten. Das MGZ soll dabei zukünftig ein „Haus der Vielfalt“ sein. Eine zusätzliche Expertenbefragung wird z. Zt. ausgewertet (Befragte: Grundschule, Feuerwehr, Jugendliche, KiTas, Geflüchtete, die Tafel, Sportvereine, Geschäfte, Ärzte & Senioren). Trotz dieser gerade im BfgNG sehr positiv bewerteten Entwicklung sind die ureigenen Vorbehalte der Kirchengemeinde gegenüber Gemeinwesenarbeit & den „fremdem Gruppen“ noch nicht beseitigt & bedürfen weiterer Einbindung. Die antidemokratischen Entwicklungen besonders durch die Ergebnisse der correktiv-Recherche über die Ereignisse in Potsdam der letzten Monate haben das BfgNG erschüttert. Daraufhin haben mehrere Vereine & Einzelpersonen, besonders aber die 4. Klassen der Grundschule in einer sehr angstvollen Reaktion das BfgNG gebeten, sich gemeinsam mit ihnen für die Demokratie zu engagieren & aktive Formen zur Förderung von Demokratie zu entwickeln. Hier besteht nun akuter Handlungsbedarf für GWA. Auch der Päd. Mittagstisch Satt & Schlau, der Ende 2023 mit dem Integrations-Sonderpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet wurde, hat um Einbindung in die GWA & die aktive Demokratiearbeit gebeten. Ein Aktivierung von Bürger*innen, die sich mutig zur Demokratie zu bekennen ist notwendig, dabei kann das GWZ eine wichtige Verortung sein (hier trifft man Demokraten), hier lassen sich Kräfte bündeln & Aktionsformen wie Kundgebungen, Demonstrationen etc. unproblematisch planen. Anderseits bedarf es demokratischer Grunderfahrungen, die für das nicht immer einfache Feld Demokratie begeistern. Hier sind Stadtteilforen nötigt, um zwischen Bürger*innen, Wohnwirtschaft, Handel & Kommune ihren Teil beizutragen.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier äußern sich Ängste vor Migranten & es gibt sehr böswillige Äußerungen. Die gesellschaftliche Spaltung, extrem verstärkt d. populistische Einflüsse, äußert sich in Aggressionen, denen mit Ermutigung zur Demokratie zu entgegen ist. Unterscheidungen von Mitgliedern der Kirchengem., obwohl Initiator der GWA, in „unsere Gruppen“ & "GWA-Gruppen", werden gemacht. Ein weiterer integrativer GWA-Prozess in den nächsten drei Jahren ist nötig, auch die Einbindung des Päd. Mittagstisches „Satt & Schlau“. Auf der Haben Seite: Eine sehr gut vernetzte Arbeit im verbunT mit der Kommune Lgh. & den anderen Projektp.& eine erfolgreiche GWA im BfgNG z.B. der Kooperation m. d. Grundschule, deren 4. Klassen das Bündnis um Hilfe bei Aktionen f. Demokratie gebeten haben & einem starken Empowerenment von Bewohner*innen. Die Verstetigung braucht noch Zeit. Eine glückende GWA bedarf der Nachhaltigkeit & dem Mitwirken hauptberuflicher Koordination. Die finanz. Verstetigung durch Einbeziehung der Bürgerstiftung Langenh. hat gute Chancen, damit auch die Förderung durch den Wirtschaftsclub. Dieser Ansatz soll weiter verfolgt werden. Die aktuelle Förderung der GWA wird durch die Kommune koordiniert, sie verwaltet die Gelder für die beteiligten Quartiere. Die Einrichtung des verbunTs „GWA“ war ein erfolgreicher Schritt bewirkt d. regelm. Treffen & die im ersten Förderzeitraum durch die Stadt geführte gemeinsame Antragstellung. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die übergreifende Koordination und insb. die gem. Mittelverw. den Verwaltungsaufwand in den Quartieren eher erhöht. Daher soll die gem. Arbeit und Konzeption beibehalten, die gem. Antragst. & Mittelverw. jedoch nicht fortgeführt werden.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Godshorn - Langenhagen
Beschreibung
Das Quartier Godshorn hat eine
Größe von 8,28 km², teils noch
dörfliche Strukturen und ist seit 1974
Stadtteil Langenhagens (Region
Hannover) südlich des Flughafens.
Östlich liegt das Stadtzentrum von
Langenhagen, im Süden das
Hannoversche Vinnhorst und
westlich die Stadtteile Schulenburg
und Engelbostel. Wie eine Insel ist
Godshorn durch die Verkehrsadern
deutlich von allen andern Quartieren
abgegrenzt. Beide großen
Godshorner Gewerbegebiete sind
geprägt durch Speditions- und
Logistikdienstleister, so dass
Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen
Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6718
Quelle / Anmerkungen
Stadt Langenhagen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Langenhagen
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen von 2020 der Region Hannover
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lag-gebiete_godshorn_quer_.jpg
(929.26 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit 2020 hat sich die Kirchengemeinde Zum Guten Hirten mit Förderung durch LAG und N-Bank der Aufgabe einer zukunftsorientierten GWA gewidmet: Es ist gelungen, die kirchlichen Strukturen auf GWA hin umbauen. In Zusammenarbeit mit der Kommune Langenhagen, der Elisabethkirchengemeinde. und der Kirchengemeinde. St.Paulus/Emmaus wurde eine Strategie & ein gemeinsamer GWA Ansatz entwickelt der in der äußeren Gestalt des verbunT Langenhagen sichtbar wird. In Godshorn wurde ein Bündnis für Gute Nachbarschaft installiert und durch eine aktivierende Befragung aller Haushalte im Quartier sechs aktive AG´s gebildet. Zwei Koordinatorinnen begleiten diese Prozesse. Das Gemeindehaus der Kirche soll auch zukünftig in der GWA als Bindeglied und zentraler Treffpunkt fungieren. Bedarfe & Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert & in bestehenden & zukünftigen Quartiersentw.-Prozessen berücksichtigt werden. Die ressortübergreifende Koordinierung GWA/QM durch die Kommune (verbunT) wird auch in Zukunft helfen, den Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagements in den Fokus zu rücken & zu begleiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind in einem GWZ sind eingerichtet, Die Bewohner*innen nutzen die Anlaufstellen GWA, 50 % sind informiert & aktiv beteiligt. Die Bewohner*innen benennen und gestalten Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung.
Kriterium
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind sowohl im GWZ als auch bei den einzelnen Akteuren identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die Bewohner*innen nutzen Verfügungsfonds für eigeninitiierte Projekte & Veranstaltungen.
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner*innen sehen die grundsätzlichen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen werden offensichtlich und Lösungsansätze entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Kommunikation und Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen durch Stadtteilkonferenzen, Feste u.a.
Beschreibung
Eine Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist in der Kommune eingerichtet & steuert mit den Koordinatorinnen vor Ort Quartiersentwicklungsvorschläge von Bewohner*innen der einzelnen Quartiersprojekte in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt werden. Neue Projekte/Veranstaltungen gehen daraus hervor.
Kriterium
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Kriterium
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische GWA und Sozialplanung statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im ersten Jahr wurde eine hauptamtl. Koordinatorin für die GWA eingestellt. Ein "Bündnis für gute Nachbarschaft Godshorn" (BfgNG) wurde 2022 als Basis der GWA gegründet - fast alle Akteure im Quartier sind beteiligt. Durch eine nachhaltige Implementierung der GWA in die Fachstelle in Langenhagen & verbunT arbeiten alle Quartiere & die Stadt auf Augenhöhe in monatlichen Treffen zusammen. Der verbunT ist außerdem Mitglied in der Steuerungsgruppe sowie im Netzwerk GWA. Die Fachstelle GWA koordiniert die verbunTstreffen sowie weitere Gremien Eine 2. Koordinatorin wurde eingestellt. Eine Steuerungsgr. im Quartier wurde Ende 2022 gegründet, eine aktivierende Befragung wurde ausgewertet & dem BfgNG, der Steuerungsgruppe und dem Ortsrat vorgestellt. Ein Organigramm der Quartiers-Arbeit wurde erstellt & mit Akteuren abgestimmt. Aktivierte Bewohner*innen, wurden zu einem Treffen mit der Steuerungsgruppe eingeladen - es entstanden bisher 6 selbständig arbeitende Arbeitsgruppen. Die Seniorenarbeit im Quartier wurde zwischen DRK, AWO, Landfrauen & Kirchengemeinde vernetzt. Unter dem Motto: "Kaffee & Mehr" treffen sich seit Mitte 2022 1 x monatlich ca. 50 Senior*innen zu Programm, Kaffee & Kuchen. Eine Stadtteilmutter eingestellt, die auch Hausbesuche macht, das Wärme-Café & die Deutschkurse für Geflüchtete aktiv begleitet & bei der Tafelausgabe im MGZ und auch in der Schule präsent ist. Die städt. Steuerungsgruppe & das Netzwerk GWA sind von zentraler Wichtigkeit für GWA im Quartier.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialdezernat Stadt Langenhagen, Stadtplanung (im "VerbunT"), GWA Entwicklung, Ortsrat Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturnetz Langenhagen ("verbunT), Kulturring Godshorn, MIMUSE Langenhagen, Klangbüchse Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat, Integrationsbeirat, Bürgerstiftung , Offene Gesellschaft Langenhagen (Kooperationsvereinbarung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr, Landfrauen (Bündnis für Gute Nachbarschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengem.Zum Guten Hirten (Bündnis F. Gute Nachbarschaft), Langenhagener Tafel, Mehrgenerationenhaus Lgh.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, AWO Tagespflege, Hebammennetzwerk (Kooperationsvertrag), Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn & KiTas (Kooperationsverträge& Bündnis für Gute Nachbarschaft), Krippen, VHS, EEB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (DVH-L)(Kooperationsvertrag) Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul, Elisabethkirchengem., kath. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternehmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KSG im Quartier Godshorn, Herrenhäuser Wohnungsgesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit Stadt Langenhagen, Pressearbeit Kirchenkreis Burgw.-Langenh., Lokalpresse (HAZ Nord, Echo)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien im Ortsrat Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister*in, Sozialdezerenentin (im "verbunT") Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Netzwerkes für Geflüchtete, Mitarbeitende vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, alle interessierten Bürger*innen, AGs aus der aktivierenden Befragung, Kirchengemeindemitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialarbeiter*nnen der Stadt Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Stadtteilväter-Stadtteilmütter, Migrationsdienst im KK Burgwesel-Langenhagen, Helfende Hände
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
GWA behält das Quartier hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung im Blick, vor allem die
ressortübergreifende und fachliche Koordination mit der GWA der Kommune. Ein MGZ als
Ort der GWA bedarf der Nachhaltigkeit. Finanzen: eine langfristige finanzielle Verstetigung
der GWA durch Fundraising-Netz (Region, Kommune, Sponsoren) Durch Einbeziehung der Bürgerstiftung Langenhagen besteht auch eine gute Chance der Förderung durch die Wirtschaft Langenhagens
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Das sportliche Hohnsenviertel - der soziale Treffpunkt für alle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Joshua Becker
| Funktion | Projektmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim / Treffpunkt Hohnsen
Projektbeschreibung
Die Eintracht BürgerSporthalle gUG ist eine 100% Tochtergesellschaft des Großsportvereins Eintracht Hildesheim und bietet vielseitige Sport- und Bildungsangebote für über 15.000 Menschen. Mit 32 Standorten und einem 70.000 qm² großen Areal ist Eintracht Hildesheim Norddeutschlands einer der größten und aktivsten Vereine. Das Konzept umfasst zwei Teilprojekte:
Im ersten Teilprojekt "Das Sport- und Bewegungsviertel in Hildesheim" dreht sich alles um den Bereich Sport. In Kooperation mit dem Großsportverein Eintracht Hildesheim werden hierzu verschiedene Angebote und Projekte im und aus dem Sport geschaffen. Dabei werden sowohl die ganz kleinen Kinder, ab dem Krippenalter, über junge Heranwachsende bis 27 Jahren, bis hin zu Erwachsenen und Senioren. Das Sport- und Bewegungsviertel fördert inklusive Sportangebote wie Schwimmkurse für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung und frühe Bewegungserziehung in Kitas. Zudem gibt es Kampfkunstunterricht, Fitnesskurse und spezielle Angebote für Menschen mit Adipositas.
Im zweiten Teilprojekt "Treffpunkt Hohnsen" setzen wir die gesellschaftliche Fürsorge in den Mittelpunkt. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass wir Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Gegebenheiten und einem bildungsfernen Umfeld herauslösen und mit Hausaufgabenbetreuungen, Sport- und Freizeitangeboten, sowie offenen Treffpunkten begleiten, betreuen und begeistern. Treffpunkt Hohnsen ist ein gesellschaftlicher Treffpunkt, der Demokratie, Toleranz und Gemeinschaft stärkt. Es umfasst die Auslobung des Guy-Stern-Preises, Sport- und Betreuungsangebote für ältere Menschen, sowie Aktionen zur Integration von Geflüchteten und Inhaftierten Frauen.
Beide Projekte bieten vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung, gesellschaftlichen Teilhabe und persönlichen Entwicklung für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft.
Die Angebote und Projektideen wurden in enger Zusammenarbeit mit den Menschen aus dem Quartier entworfen. Damit die Angebote auch wirklich aktuell und für die Personen zugeschnitten sind, wird eine Servicestelle mit einer festen Ansprechperson geschaffen. Dort können Ideen, Wünsche, Anregungen und auch Zweifel, Kritik oder Gedanken eingereicht und besprochen werden. Ergänzend wird zweimal im Quartal ein Quartierstreffen von Politik, Sportvereinen, Wirtschaft, Kirche, Bildungseinrichtungen und Bewohnern durchgeführt. Dabei sollen aktuelle Themen und Aktionen aus dem Quartier besprochen werden, sowie neue Ideen erarbeitet werden.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ochtersum steht vor dem Problem des demografischen Wandels. Die Bevölkerung altert, während die Geburtenrate sinkt. Wir möchten die Gesellschaftskrankheit „Einsamkeit“ aktiv angehen und in unserem Quartier vermeiden. Mit vielen Angeboten für Kinder und Familien machen wir das Quartier interessant, ältere Generationen werden aktiv eingebunden und die sozialen Kontakte vermehrt.
Die ursprünglich gute und sinnvolle Durchmischung von geflüchteten Menschen, Gastarbeitern, Menschen mit Migrationsvordergrund und den Einheimischen bleibt herausfordernd. Aus einer Parallelgesellschaft wird eine Gegengesellschaft. Wir möchten die Menschen aktiv als Ideengeber, Treffpunktorganisatoren und Ansprechpersonen einbinden und das Quartier zu einer Gesellschaft formen.
Es gibt es kaum Anlaufstellen und Angebote für bildungsferne und sozialschwache Familien. Die Kriminalität im Jungendalter wächst. Auch die Zahl der Schulabbrecher steigt rasant. Dem möchten wir aktiv entgegenwirken und die Kinder und Jugendliche aus dem Umfeld holen. Mit Hausaufgabenhilfen und Orientierungsjahren nach der Schule im BFD holen wir die Jugendlichen ab, wo sie gerade stehen.
Auch die Zahl des Drogenmissbrauchs wächst stetig. 83% der befragten Eltern haben Sorge, dass Ihre Kinder durch die Legalisierung von Cannabis abrutschen. Durch eine Initiiative mit "Salto" wirken wir an Drogenumschlagsplätzen durch Mitmachprojekte und einem offenen Ohr entgegen. Wir wollen die Hemmschwelle nehmen und durch sinnvolle Freizeitangebote die Versuchung nehmen.
Wir kommen nicht aus der Quartiersarbeit, erkennen aber dringenden Handlungsbedarf. Wir trauen uns das zu - Sport verbindet Menschen. Sport ist Teil der Lösung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum gehört mit 8327 Bewohner*innen zu den dicht bewohnten Stadtgebieten der kleinsten Großstadt Deutschlands. 82% der Menschen in Ochtersum gehören zu der mittleren bis älteren Generationen - der demografische Wandel macht sich hier deutlich bemerkbar. Ochtersum ist mit 20-30% Wohnbevölkerung mit Migartionshintergrund sehr gemischt, was den Stadtteil bunt und facettenreich belebt. Die Kinderarmut ist in den letzten Jahren um bis zu 10% im Quartier gestiegen. Die Grundsicherung im Alter ist auf 5,7% gestiegen. Im Bereich der Erwerbslosen liegt Ochtersum bei maximal 5% - ein guter Wert. Daraus lässt sich jedoch ableiten, dass Kinder nach der Schule Betreuung benötigen, da die Eltern meist berufstätig sind. 41% der Kitakinder aus Ochtersum sprechen im Elternhaus eine andere Sprache als deutsch. Mit unter 2,5% sind HzE-Fälle in Ochtersum kaum vorhanden.
Einwohnerzahl
8327
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim - Sozialmonitoring 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ochtersum.jpg
(84.74 KB)
ochtersum_karte.png
(437.72 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Ein besonders und wichtiges Anliegen ist es uns, dass wir nicht Aktionen und Projekte für die Menschen aus dem Quartier entwickeln, sondern mit ihnen zusammen. Zudem gehen wir aktiv in die Wohngebiete und Treffpunkte des Quartiers mit dafür von den Bewohnern zugeschnittenen Angeboten, sodass wir die Menschen dort abholen, wo sie sich befinden. Bedarfe und Wünsche der Menschen aus Ochtersum werden in der Umsetzung gestärkt, die Umsetzung von Maßnahmen aktiv begleitet und die Kräfte für die Quartiersentwicklung werden zentral in der FWA gebündelt. Eine zentrale Anlaufstelle wird geschaffen. Des Weiteren können alle ehrenamtlichen Helfer und Freiwilligen aus dem Quartier die Agentur und die Einrichtung nutzen, um Projekte zu planen, Meetings und Konferenzen abzuhalten und als offenen Ort des Austausches und Kennenlernens nutzen. In den Räumlichkeiten möchten wir auch eine Art des Eltern-Kind-Kaffees eröffnen. Auch die Kooperationspartner im Rahmen der Projekte haben die Möglichkeit die Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Workshops oder Präsentationen nutzen. Eine Art Berufsinformationsabend wird geplant.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige Treffen im Quartier werden gut besucht und Ideen von den Menschen aus dem Quartier erarbeitet und umgesetzt werden.
Beschreibung
Aktive Beteiligung bei Projektideen und auch der Umsetzung.
Kriterium
Beschreibung
Ein großes Ochtersumer Netzwerk entsteht mit neuen und alten Partnern, sowie schon vorhandene Strukturen werden eingebunden.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Malte Spitzer, Dezernent Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lukas Hahnsch, Geschäftsführer Eintracht Schwimmen gUG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gerhard Bürger, Inhaber Bürgergruppe GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Clemens Löcke, Vorstandsvorsitzender Eintracht Hildesheim von 1861 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stefan Fischer, Geschäftsführer St. Bernward Krankenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sascha Kucera, Geschäftsführer Helios Klinikum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sebastian Adamski, Geschäftsführer Daheim statt Heim
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es werden unbegrenzt Anteile des Projektes an Privatpersonen & Unternehmen verkauft. Diese Anteile werden jährlich gezahlt, sodass diese ihre Aktualität nicht verlieren. Die Anteile haben kein Gewicht - eine Stimme ist für eine Person, bzw. ein Unternehmen. Jemand mit 10 Anteilen hat eine Stimme, genaus wie jemand mit einem Anteil. So wird bei Abstimmungen über Projekte und Vorhaben gerecht entschieden. Zusätzlich wird ein Zuschuss der Kommune angestrebt, sowie feste Förderer gewonnen.
11. Medien
Galerie
Videos
x_aaa_0211.jpg
(898.55 KB)
behrens_uns_rave_zag_1837.jpg
(660.68 KB)
Aufsteller
x_aaa_0179.jpg
(1.02 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Beel
| Organisation | Stadt Laatzen |
|---|---|
| Funktion | Stadtplanerin |
2. Kurzbeschreibung
Beteiligungskultur entwickeln: aus Treffpunkten werden Begegnungsorte der Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte vor Ort
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen ist mit der positiven Juryentscheidung für das Projekt „Alt Laatzen verbindet sich“ Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ 2021 der Grundstein für die Initiierung von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement geschaffen worden. Ein Quartiersmanagement konnte etabliert und dort zu einem festen Bestandteil für die Nachbarschaft in Alt-Laatzen werden. Seitdem sind vielfältige Maßnahmen zur Teilhabe an der Entwicklung des Stadtteils, Selbstwirksamkeit und Aktivierung durchgeführt worden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen und die Förderungsdauer geht bis 30. April 2025. Eine Weiterförderung ist wichtig um bereits initiierte Prozesse nicht abbrechen zu lassen. Als ein wichtiges Element der Aktivierung der Bewohner*innen des Stadtteils wurde beim derzeitigen Projekt „Alt-Laatzen verbindet sich“ das Hauptaugenmerk auf die Mitgestaltung von öffentlichen Räumen gelegt. Hierüber ist Teilhabe auch visuell sichtbar, die Identifikation mit dem Stadtteil wird gestärkt sowie die Selbstwirksamkeit erlebbar. Man kommt ins Gespräch mit der Nachbarschaft, Kontakte werden geknüpft und verfestigt. Diese modellhaft für eine Beteiligungskultur und aktiven Teilhabe angewandte, erfolgreiche Methode soll nun auch bei dem Projekt „Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen“ eingesetzt werden. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch hier auf Stärkung vorhandener wie Initiierung neuer Vernetzungen im Stadtteil. Demokratisches Handeln ist dabei die Basis. Es bildet die Grundlage für unser Zusammenleben und gemeinsames Handeln.
Über das gut angenommene Quartiersmanagement sollen bereits Aktive, Vereine und Organisationen sowie weitere Interessierte zusammengebracht, gestärkt und in ihrer Handlungsfähigkeit unterstützt werden. Sie dienen als Motor und Multiplikatoren für ein integratives, gewaltfreies, demokratisches Zusammenleben mit Teilhabe für alle. Diese Werte sollen auch im Stadtbild sichtbar sein. Mit vielfältigen Angeboten für alle Bewohner*innen und Einbeziehung örtlicher Unternehmen zur Teilhabe sollen gemeinsam Orte der Begegnung geschaffen werden, die die Demokratischen Werte verdeutlichen und einen Zusammenhalt im Sinne der Guten Nachbarschaft schaffen.
Laufzeit
2025-05-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Alt-Laatzen entwickelt sich seit der Einrichtung des Quartiersmanagements ein Bewusstsein der Bewohner*innen für ihr Wohnumfeld, soziale Aktivitäten, Zusammenleben und Stadtteilkultur, was die Identifikation mit dem Stadtteil stärkt und eine gute Nachbarschaft fördert. Dies soll weiter stabilisiert und ausgebaut werden.
Die sozialen Akteure treffen sich seit 2023 regelmäßig um ihre Aktivitäten besser untereinander abzustimmen. Erste kleine gemeinsame Projekte wurden mit Unterstützung und Koordinierung des Quartiersmanagements erfolgreich durchgeführt. Das Interesse an Teilhabe der Bewohner*innen an verschiedenen Aktionen im Stadtteil und der Arbeit des Quartiersmanagement wächst. Dies zeigt sich an den Beteiligungen vieler an bereits durchgeführten Veranstaltungen und Befragungen. Es fehlt jedoch an integrativer Teilhabe. Hier soll das Einrichten von neuen Begegnungsorten helfen die Vielfalt abzubilden, demokratische Werte sichtbar zu machen und Teilhabe zu ermöglichen. Die Vielfalt der ca. 76 unterschiedlichen Nationalitäten im Stadtteil mit rund 6500 Bewohner*innen ist in der Beteiligungskultur noch nicht sichtbar. Daher möchten die sozialen Akteure mit Hilfe des Quartiersmanagements einen Weg finden dies zu ändern und sich für alle im Stadtteil zu öffnen.Ein hoher Anteil von AFD-Wählern im Stadtteil bei der letzten Landtagswahl hat außerdem dazu beigetragen, dass die sozialen Akteure sich gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte vor Ort einsetzen wollen. Sensibilisiert für das Thema möchten sie sich gemeinsam für ein vielfältiges demokratisches Lebensumfeld einsetzen. Neue Handlungsfelder sollen erschlossen und das Ehrenamt für alle geöffnet werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Laatzen Ortsteil Alt-Laatzen
Beschreibung
siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
6500
Quelle / Anmerkungen
EWO Stadt Laatzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Aktivierung der Bewohner:Innen und sozialer Akteure wie auch ortsansässiger Unternehmen um Netzwerke aufzubauen, Verbindungen untereinander herzustellen und Teilhabe an Veränderungen im Quartier aktiv mitzugestalten.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Ein Quartiersmanagement ist eingerichtet. Die sozialen Akteure sind bereits eingebunden. Es gibt einen Quartiersladen als Anlaufstelle.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO-Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christlicher Senioren Bund Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinitiative Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse ,soziale Medien,Internetseite der Stadt Laatzen, Newsletter der Bürgerinitiative,Aushänge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßige Treffen mit dem im Ortsrat vertreten Parteien
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung erfolgt z.Z. über Einbindung der sozialen Verbände. Die Stadt Laatzen ist eine Bedarfszuweisungskommune mit einer strengen Haushaltskontrolle. Hiervon betroffen sind insbesondere freiwillige Aufgaben, wie z.B. die Einrichtung eines Quartiersmanagements mit Aufgabe der GWA. Der Ortsrat Laatzen befürwortet die Fortführung des Quartiersmanagements. Nach einer dauerhaften Lösung für eine Finanzierung wird gesucht.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Alt-Laatzen verbindet sich
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Beel
| Organisation | Stadt Laatzen |
|---|---|
| Funktion | Stadtplanerin |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam Treffpunkte gestalten mit AnsprechpartnerInnen in meinem Quartier
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen, dem nördlichsten Stadtteil von Laatzen stehen Veränderungen an, die den öffentlichen Raum betreffen und die Chance bieten nachhaltig positiv auf das Image, die Zusammengehörigkeit und Identifikation aller Bewohner*innen mit diesem Stadtteils hinzuwirken. Es gibt bereits einige Akteure im Stadtteil die sich aktiv an dem Veränderungsprozess beteiligen und eigeninitiativ mit besonderen Engagement und Ideen, Veränderungen herbeiführen wollen um dem Stadtteil aufzuwerten. Diese bereits anlaufenden Aktionen sind bisher auf den historisch alten Teil des Stadtteils bezogen, der zwischen der Kreisstraße Hildesheimer Straße und dem Landschafts- und Naturschutzgebiet am Fluss mit dem Namen „Leine“ der „Leinemasch“ liegt. Auf der anderen Seite der Kreisstraße begrenzt durch eben diese Kreisstraße und einer überörtlichen Bahnlinie liegt ein weiterer, ebenfalls zum Stadtteil zugehöriger Bereich, der bislang nicht hinreichend am Veränderungsprozess einbezogen werden konnte. Städtebauliche, sozioökonomische, demografische, religiöse, sprachliche und kulturelle Besonderheiten erschwerten die Aktivierung dieses Bereiches. Über ein Quartiersmanagement sollen nun die bereits Aktiven und die bisher nicht an Veränderungen aktiv mitwirkenden Person und Persönlichkeiten zusammengebracht werden. Der Veränderungsprozess soll als gemeinsame Aufgabe mit Blick auf Stärkung von Nachbarschaften, Integration von Benachteiligten und mit positiver Wirkung auf alle Bereiche des Stadtteils, hin zu einem „Wir-Gefühl“ für das Gesamtquartier Alt-Laatzen verstanden, erlebt und gelebt werden. Der öffentliche Raum ist begrenzt und sollte allen BewohnerInnen als Aktionsfeld für die Identifkation mit Ihrem Lebensraum dienen, hierfür braucht es ein Gemeinwesen, damit alle Bewohnerinnen wahrgenommen, verstanden und mitgenommen werden.
Diese Gemeinverantwortung und Chance selbst aktiv an der Entwicklung und Weiterentwicklung des eigenen Lebenraums mitgestalten zu können, kann modellhaften Charakter für die zukünftige Beteiligung der Bevölkerung an der Stadtentwicklung haben.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Alt-Laatzen leben ca. 6200 Menschen mit unterschiedlichsten Nationalitäten, Kulturen und Sprachen. Allein 76 unterschiedliche Nationalitäten weist das Einwohnermelderegister auf. Diese Vielfalt ist in der Beteiligungskultur nicht erkennbar. Insbesondere bei städtebaulichenPlanungen wird dies offensichtlich. Das Interesse für städtebauliche Entwicklungen begrenzt sich vorwiegend auf diejenigen, die sprachlich und kulturell ihre Wurzeln in Alt-Laatzen haben oder auf Neuzugezogene mit vorwiegend sozioökonomisch gefestigten gesicherten Hintergrund. Hierbei ist anzumerken, dass diese vorwiegend westlich der Hildesheimer Straße ihre Wohnquartiere haben. Der Bereich östlich der Hildesheimer Straße entlang der Bahn wird als problematisch angesehen und hat das Image eines Wohnquartiers für Benachteiligte mit trading down Tendenzen. Die Trennung des Quartiers wird städtebaulich noch durch die 4spurigkeit der Hildesheimer Straße und einer mittig gelegenen Straßenbahn verstärkt,“ man bleibt unter sich“. Bei den 2016 und 2017 in Alt-Laatzen durchgeführten öffentlichen Workshops zur Quartiersentwicklung Alt-Laatzen sind diese Tendenzen des begrenzten Beteiligungsrahmens weiter beobachtet worden ebenso bei den Initiativen die sich in Alt-Laatzen für die Verbesserung des Wohnumfeldes, der Kultur und der Freiflächen einsetzen, wie die Initiative „Alt-Laatzen blüht auf“, die als eine erste Aktion den Park an der Eichstraße als Bürgerpark entwickeln wollen. Eine Veränderung der Beteiligungsformen und des Rahmens ist angezeigt um allen BewohnerInnen die Möglichkeit der Mitwirkung am Gestaltungsprozeß ihres Umfeldes zu ermöglichen, denn der öffentliche Raum ist begrenzt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Laatzen Ortsteil Alt Laatzen
Beschreibung
Das Quartier Alt-Laatzen umfaßt ca. 100 Hektar. Die Abgrenzung ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich.
Einwohnerzahl
6234
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebung 02.06.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
15
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018)
Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018)
Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018)
Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
Auswertung der Meldedaten (Stand 31.12.2018)
Sonstige: Gebiet Osten Alt-Laatzen
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
66
Anmerkung
Statistische Erhebungen der Region Hannover aus 2018 zur Gesamstadt
Schätzung für das Projektgebiet (Stand 2018) anhand der Meldedaten in Bezug zu den gesamtstädtischen Daten der Region
Sonstige: Schätzung für Gebiet Osten Alt-Laatzen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
alt-laatzen_verbindet_sich_01.jpg
(426.6 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Alle Bevölkerungsruppen in Alt-Laatzen sollen in die anstehenden städtebaulichen Maßnahmen zur Umgestaltung der öffentlichen Räume eingebunden werden. Das Quartiersmanagent soll durch aufsuchende aktivierende Aktionen insbesondere die Bevölkerungsgruppen einbinden, die in üblichen Beteiligungsverfahren nicht erreicht werden. Im Osten von Alt-Laatzen hat sich in den zurückliegenden Jahrzehenten ein abgesondertes und "abgehängtes" Quartier gebildet. Hier wird ein wesentliche Arbeit des Quartiersmanagemt im Empowerment der dortigen Bewohnerschaft liegen, d.h. Fahigkeiten und Kompetenzen zur Teilhabe werden gestärkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gibt neue Treffpunkte in Alt-Laatzen. Die Hildesheimer Straße hat Aufenthaltsräume für alle Bewohner*innen bekommen. Der "Bürgerpark Eichstraße" und der "Park Altes Rathaus" sind erlebbare Räume für Alle geworden.
Beschreibung
Alle Bewohner*innengruppen sind in die Neugestaltung der öffentlichen Räume eingebunden worden. Insbesondere die Bewohner*innen aus dem Osten von Alt-Laatzen haben sich aktiv beteiligt.
Beschreibung
Engagierte und ehrenamtliche Akteure werden erfolgreich eingebunden. Ihre Ideen sind wichtige Projektgeber für das Projekt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
-
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendtreff Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Mathilde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales und Team Stadtplanung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
In den kommenden Jahren wird in der kommunalen Verwaltung von Laatzen Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement als fester Bestandteil eingeführt. Dazu soll ein Stadtteilbüro für das Quartiersmanagement vor Ort verantwortlich sein. In diese Strukturen kann ein Quartiersmanagement mit fester Ansprechpartner*in und örtlicher Errreichbarkeit in Alt-Laatzen eingebunden werden.
In diesem Rahmen könnten auch Initiativen personell und ggf. finanziell über Verfügungsfonds unterstützt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Quartiersentwicklung der Rotenburger Werke gGmbH
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Elena Hels
| Funktion | Projektmitarbeit Innovationsquartier |
|---|
2. Kurzbeschreibung
IQ - Innovationsquartier in Rotenburg (www.innovations-quartier.de)
Projektbeschreibung
Die Rotenburger Werke (RW) planen ihr 1880 gegründetes 5,5 Hektar großes historisches „Anstaltsgelände“ in der Innenstadt von Rotenburg für alle Menschen zu öffnen und damit einen zentralen Beitrag zur Innenstadtentwicklung für das Gemeinwesen zu leisten. Vision: Ein lebendiges, inklusives und klimabewusstes Wohn-, Arbeits- und Lebensquartier, das Rotenburg mit bezahlbaren Wohnangeboten in Alt- und Neubauten, mit Veranstaltungen, einer hohen Aufenthaltsqualität – ohne Autoverkehr – und lebendigen Nachbarschaften bereichert. Zentrales Anliegen eines Beteiligungsprozesses ist die Offenheit für neue Ideen, für die Wünsche aller Beteiligten und Interessenten vor Ort und ein sensibles, passgenaues Planen und Erarbeiten eines Umsetzungskonzepts in enger Absprache mit der Stadt Rotenburg. Sie hat das Innovationsquartier in ihr städtebauliches Entwicklungskonzept aufgenommen (Antrag im Juni 2021). Erste Aktionen (Infoparcours, Gardening-Projekt, Kunstprojekt „Grünes Tor“ u.a.) laden ab August 2021 ins Innovationsquartier ein und tragen, begleitet von umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit, zur Aufwertung des bis heute als Sonderwelt für Menschen mit Behinderungen wahrgenommenen Quartiers bei.
Parallel zum Beteiligungsprozess, der alle relevanten Gruppen wie Gesellschafter, Beschäftigte, Bewohnerinnen, Stadtgesellschaft, Stadtpolitik und –verwaltung einbezieht, werden Leitlinien für den unternehmensseitigen Bedarf (Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen u.a.) entwickelt und auch rechtliche, planerische, finanzielle und zeitliche Vorklärungen getroffen. Nach der Ableitung von Szenarien für die zukünftige Entwicklung aus der Ideensammlung werden Zielsetzungen und Strategien für die Umsetzung erarbeitet. Ein Masterplan wird die Grundlage für die Umsetzung und für die Kommunikation mit potentiellen Partner*innen bilden. Begleitet wird der Prozess von dem Stadtplanungsbüro "plan zwei" und einer Projektmitarbeiterin "Gemeinwesenarbeit" (Ausbildung: LAG). Wir bitten Sie herzlich um Unterstützung für dieses Leuchtturmprojekt, das bereits sehr gut vorbereitet ist und unmittelbar vor dem Projektstart im August 2021 steht. Dieses Vorhaben ist in Deutschland einzigartig und kann wegweisend sein für andere Wandlungsprozesse. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben ist ein zentrales Ziel (UN-Konvention). Die Integration in das gesamte Gemeinwesen ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg des Projekts.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Rotenburger Werke (1.950 MitarbeiterInnen) befinden sich seit rund zehn Jahren in einem von der Aktion Mensch begleiteten "Konversionsprozess": Am Kernstandort werden Wohnplätze abgebaut, die in der Region neu entstehen. UN-Ziel: Inklusive Nachbarschaften. Dies führt zu sinkenden Bewohnerzahlen im Quartier. Zu dieser Entwicklung trägt auch das hohe Alter der derzeit 195 BewohnerInnen bei. Auch von der baulichen Seite her entstehen Freiräume: Längerfristig genügen die Gebäude im Quartier den Wünschen der BewohnerInnen nicht mehr; die Anforderungen von Seiten des Brandschutzes und der Energetik stellen eine zunehmende Herausforderung dar. Erste Gebäude wurden abgerissen.
Problemlage der als „frequenzschwach und erlebnisarm“ geltenden Innenstadt von Rotenburg laut VU / ISEK: Modernisierungsstau, immer weniger attraktive Einzelhandelsstruktur, Gefahr von Leerständen, Freiraumdefizite, fehlende Aufenthaltsqualität, demografische Entwicklung und Migration, Mangel an kulturellen Freizeitangeboten, starker Autoverkehr, Fehlen städtebaulicher Außenwirkung u.a.
Als große Chance für die Innenstadt wird die Neuentwicklung und stärkere Anbindung der Rotenburger Werke an die Innenstadt als „Lebensader“ der Stadt betrachtet. Das Quartier könnte folgende Beiträge leisten: Stärkung und Integration der Wohnnutzung (auch für Jüngere und Familien mit Kindern), Aufbau innovativer Strukturen für Dienstleistungen und Versorgung, Kultur, Gastronomie u.a. Besondere Stärke: Wertekonsens für gemeinwohlorientiertes Herangehen – insb. mit Blick auf Inklusion, bezahlbaren Wohnraum, lebendige Nachbarschaften, viel „Grün“, Klimabewusstsein und Kultur.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Historisches Kerngelände der Rotenburger Werke
Beschreibung
Das Gebiet befindet sich zwischen Lindenstraße und Soltauer Straße in der Innenstadt von Rotenburg (Wümme), 20.597 EW. Es wird durch die historische Bausubstanz im Norden (Stammhaus und Alte Kapelle) und dem denkmalgeschützten Gebäude-Straßenzug im Süden als Einheit wahrgenommen. An den seitlichen Rändern befindet sich Grünland mit Gärten, der städtische Friedhof und kleinere Wohn- und Gewerbebebauung.
Einwohnerzahl
195
Quelle / Anmerkungen
Geschäftsfeld Wohnen der Rotenburger Werke / z.Z. leben ausschließlich Menschen mit Behinderungen im Quartier
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersstatistik der Rotenburger Werke; Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersstatistik der Rotenburger Werke; Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg.
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersstatistik der Rotenburger Werke; Einwohnermeldeamt der Stadt Rotenburg.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschäftsfeld Wohnen der Rotenburger Werke; Ausländerbehörde der Stadt Rotenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen werden nach Auskunft des Landkreises Rotenburg nicht mehr erhoben. Bekannt ist allein die Anzahl der ausländischen Bewohner*innen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
2
Anmerkung
Menschen, die in den Rotenburger Werken leben, erhalten tagesstrukturierende Angebote (Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte (TFS) oder heiminterne Tagesstruktur (TS). Welches Angebot die Person erhält, richtet sich nach den jeweiligen Kompetenzen und dem Hilfebedarf. Sie sind daher nicht arbeitslos im Sinne von SGB II oder III. Die Arbeitslosenquote des Landkreises Rotenburg (Wümme) beträgt laut Auskunft der Jobcenters Rotenburg 2,1 % im Rechtskreis SGB II (März 2021). Die Quote für SGB II und III zusammen beträgt sie 4,1 %. Stadt Rotenburg: Quelle Agentur für Arbeit Stade, März 2021. 4,1
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Presseveröffentlichung Zahlen Jobcenter März 2021. Die Zahl bezieht sich auf den Altkreis Rotenburg, Arbeitslose nach SGB II.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Rotenburger Werke; Landesamt für Statistik. Die Zahl bezieht sich auf den Landkreis Rotenburg und stammt aus einer Hochrechnung einer 1%igen Stichprobe (25.000 Familien, davon 5.000 Alleinerziehende); eine Angabe für das Stadtgebiet Rotenburg wurde nicht gemacht.
Projektgebiet in Prozent
100
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Menschen mit Behinderungen, die im Quartier leben, erhalten Grundsicherung bei Erwerbsminderung bzw. im Alter. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im SGB II-Bezug im Verhältnis zur Einwohnerzahl (15-65-Jährige) beträgt laut Auskunft des Landkreises Rotenburg 4,2% im Landkreis und 8,2% in der Stadt Rotenburg. (März 2021)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Im Landkreis Rotenburg beträgt die Quote der Arbeitslosen im Alter zwischen 15 bis unter 26 (SGB II; März 2021); 0,3 %. (Ermittlung aus Landkreisstatistik)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
4_quartiersentwicklung_rw_1.jpg
(334.1 KB)
2_quartiersentwicklung_rw_2.jpg
(114.8 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bauen und Leben werden von Anfang an zusammen gedacht: Neben der unternehmensseitigen Projektleitung und dem städtebaulichen Quartiersmanagement vertritt eine Projektmitarbeiterin den Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit. Sie gestaltet und unterstützt die Entwicklung eines lebendigen, inklusiven Stadtquartiers und den Aufbau von stabilen Nachbarschaftsstrukturen. Im Sinne eines präventiven Ansatzes soll die soziale und städtebauliche Integration und Verknüpfung des bislang geschlossenen Anstaltsbereiches mit dem umgebenden Stadtgebiet gefördert werden. Ziele: Legitimation und Akzeptanz für die Quartiersentwicklung sichern / Lokale Potenziale nutzen, Qualität von Planung und Umsetzung verbessern / Identifikation mit den öffentlichen Räumen im Quartier und Engagement stärken / Kooperationen initiieren / Gemeinschaftsgefühl und gute Nachbarschaft stärken.
Soziales Quartiersmanagement
Projektmitarbeiterin „Gemeinwesenarbeit“: Elena Hels
Einsatz im Projekt, geplant: 65%, zukünftig nach Erfordernis.
• Konzeption, Vorbereitung und Durchführung der Bürgerbeteiligung
• Konzeption, Vorbereitung und Durchführung von soziokulturellen Projekten zur Förderung der Belebung und sozialen Integration des Innovationsquartiers
• Unterstützung der Kommunikation nach innen
• Vernetzung und Akteursbeteiligung
• Öffentlichkeitsarbeit
Siehe Anlage: ROLLEN und AUFGABEN im Prozess.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Menschen im Quartier leben gerne dort und identifizieren sich mit ihrem Umfeld.
Kriterium
Beschreibung
Es sind Kooperationspartner*innen gefunden, die gemeinsam mit den Rotenburger Werken ein lebendiges, vielfältiges Quartier und Gemeinwesen gestalten.
Kriterium
Beschreibung
Ein lebendiges Gemeinwesen und stabile Nachbarschaften sind entstanden.
Beschreibung
Neuer Wohnraum in der Innenentwicklung wurde geschaffen, das Quartier ist in die Stadtstruktur eingebunden und trägt zu deren Stärkung bei.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Andreas Weber; Amt für Planung, Entwicklung und Bauen, Clemens Bumann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Andreas Weber; weitere noch nicht benannte Mitglieder der lokalen Politik
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildnerische Werkstatt der Rotenburger Werke, Martin Vosswinkel; Soziokulturelles Zentrum (im Aufbau), Ole Asmussen; Kulturinitiative Rotenburg, Bernd Braumüller; Volkshochschule Rotenburg, Michael Burgwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Zum Guten Hirten, Stephan Orth; Kirchenkreis Rotenburg, Superintendent Michael Blömer; Stadtkirchengemeinde Rotenburg, Hilmer Drögemüller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rotenburger Wirtschaftsforum, Heiko Kehrstephan, als Schnittstelle zu den Unternehmen der Stadt und Region; Sparkasse Rotenburg Osterholz, Stephan Kalt; Volksbank Wümme Wieste, Matthias Dittrich
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bauwesen der Rotenburger Werke, Architektin Tatjana Ladda; Energiemanagement der Rotenburger Werke, Uwe Hollmann; Immobilienmanagement der Rotenburger Werke, Birgit Schöner-Funck
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohnervertretung der Rotenburger Werke, Sascha Jansen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, Detlef Brünger; Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg, Matthias Richter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spaß-BuS Rotenburg e.V., Peter Schlake; Förderverein Cohn-Scheune e.V., Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Rotenburg/Sottrum gGmbH, Inga Hoops
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk des ev.-luth. Kirchenkreises Rotenburg, Angela Hesse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Rotenburg, OStD Wolf Hertz-Kleptow; Ratsgymnasium Rotenburg, OStd Iris Rehder; Lindenschule für Geistige Entwicklung; Karsten Beernink-Kastenschmidt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen der Rotenburger Werke (Heilerziehungspflegeausbildung), Regina Koithan; Evangelische Elise-Averdieck-Schulen (Berufsbildende Schulen am Diakonissen Mutterhaus), Matthias Richter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rotenburger Kreiszeitung, Michael Krüger; Rotenburger Rundschau, Dennis Bartz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werkstattrat der Rotenburger Werke, Susanne Falkenstein; Angehörigenvertretung der Rotenburger Werke, Martin Petzold; Behindertenbeirat der Stadt Rotenburg, Gisela Flake
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ziel ist es zum einen durch die Akquise weiterer Finanzierungsbausteine (Fördermittel, Finanzierungsbeiträge von Kooperationspartnern, Eigenmittel) die personelle Fortführung eines Quartiersmanagements nach Auslaufen der Förderung zu gewährleisten. Zum anderen ist es das Ziel, in den ersten drei Jahren tragfähige Netzwerk- und Nachbarschaftsstrukturen aufzubauen, die die Arbeit an der sozialen Quartiersentwicklung mittragen und fortsetzen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On