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5. Lokale Anlaufstelle mit bedarfsgerechter Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen, bzw. Vermittlung zu Diensten und Angeboten,

NachBar

Ansprechpartner
Leonore Determann
Funktion Vorsitzende
Nachbarschaft gestalten, Mobilität fördern
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes werden durch gezielte Maßnahmen, wie wohnortnahe Beratungs-, Freizeit-, Begegnungs- und Hilfsangebote und der Errichtung einer zentralen Anlauf-/Koordinierungsstelle die soziale Teilhabe, Nachbarschaftshilfe, die intergenerationellen/interkulturellen Kompetenzen sowie die Mobilität gefördert, die in dieser Region ein besonderes Hindernis darstellt. Die Bedürfnisse der Bürger*innen wurden vorab durch Fragebögen ermittelt, als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Senior*innen und Flüchtlinge von gleichartigen Problemen betroffen sind und es sich daher anbietet gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln. Zu Projektbeginn geht es daher darum Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, damit es überhaupt ermöglicht wird sich kennenzulernen, Gespräche zu führen und Gemeinsamkeiten zu entdecken um, später das nachbarschaftliche Zusammenleben generationen- und kulturübergreifend zu gestalten. Eine zentrale Anlaufstelle, die NachBar unterstützt und koordiniert verschiedene Angebote. Sie dient weiterhin als Nachbarschafstreff, damit die Wünsche, Ideen, Vorstellung und Fähigkeiten der Bürger*innen bei Runden Tischen/Freizeitangeboten/etc. kommuniziert, aufgegriffen und einbezogen werden. Ziel ist es im Projektverlauf die Bürger*innen zu befähigen gemeinsam aktiv ihre -auch gemeindeübergreifend- Nachbarschaft zu gestalten. Die zentrale Anlaufstelle wird im KBV-Heim in der Gemeinde Utarp angesiedelt, welches im nächsten Jahr zum Nachbarschaftszentrum ausgebaut wird. Anlaufstellen in den einzelnen Mitgliedsgemeinden ermöglichen wohnortnahe Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen, bspw. durch rotierende Sprechstunden für verschiedene Bereiche der Sozialberatung. Dafür werden vorhandene noch nicht vollumfänglich genutzte vorwiegend barrierefreie Räumlichkeiten in Anspruch genommen, wie bspw. Vereinsheime, etc. Im weiteren Verlauf des Projektes ist es Ziel, neue Mobilitätsoptionen zu entwickeln, um den Bürger*innen mehr Möglichkeiten zu bieten an der Nahversorgung teilzunehmen (Bürgerbus/Rufbus/etc.) Dazu sollen gemeinsam Ansätze gefunden werden den Mobilitätsdefiziten entgegenzuwirken. Ziel ist es vorhandene private Initiativen und das Mitfahrsystem „Fahr mit“ in das Projekt zu integrieren, bzw. "wiederzubeleben". Zum übergeordneten Ziel während des gesamten Projektzeitraums gehört es, bestehende Initiativen in den Gemeinden nutzbarer zu machen (Fahr mit), bzw. auszuweiten (Anti-Rostinitiative) und gemeindeübergreifend anzubieten.
Laufzeit
2020-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Holtriem gehört zum Landkreis Wittmund und besteht aus 8 Mitgliedsgemeinden, denen ehrenamtliche Bürgermeister*innen vorstehen. Zwei Gemeinden verfügen über einen Jugendtreff. Der Landkreis Wittmund ist mit ca. 57000 Einwohnern zweitkleinster in Niedersachsen. Damit geht eine vergleichsweise sehr geringe Bevölkerungsdichte (fünftkleinste in Niedersachsen) und besondere Strukturschwäche einher. Die demografische Entwicklung weist einen besonderen Handlungsbedarf auf. Jugendliche wandern oftmals nach der Ausbildung oder dem Abitur ab und kommen selten in die Heimat zurück. Die ältere Generation ist häufig betroffen von Armut und Vereinsamung. Zentrale Behörden (Jobcenter, Ausländerbehörde, etc.) sind vorrangig in der Stadt Wittmund zu finden. Im gesamten Landkreis ist kein nennenswerter ÖPNV vorhanden. Beratungsstellen, Freizeitangebote, öffentl. Einrichtungen in der Kreisstadt, Fachärzte, etc. sind ohne eigenes Fahrzeug kaum erreichbar. Dies stellt gerade für ältere Menschen, die oftmals nicht über eine stabile familiäre Bindung verfügen und in diesem Bereich untergebrachte Flüchtlingsfamilien vor große Herausforderungen, so kommen Arztbesuche häufig einem Tagesausflug gleich, und viele peripher untergebrachte Flüchtlingsfamilien haben nur geringe Integrationschancen. Der AWO Kreisverband ist auf vielen Gebieten im Bereich der sozialen Arbeit landkreisweit tätig, unsere Angebote werden gut angenommen, wir sind im täglichen Gespräch mit den Bürger*innen und wissen um ihre Wünsche/Probleme und Bedürfnisse. Um einen detaillierteren Überblick zu erhalten haben wir eine Bürgerbefragung durchgeführt, auf deren Ergebnis die Projektidee entstanden ist.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Holtriem mit den Mitgliedsgemeinden Ochtersum, Utarp, Blomberg, Neuschoo, Westerholt und Eversmeer
Beschreibung
Die Samtgemeinde Holtriem gehört zum Landkreis Wittmund in Niedersachsen. Zur Samtgemeinde gehören die Mitgliedsgemeinden Ochtersum, Eversmeer, Westerholt, Nenndorf, Utarp, Ochtersum und Blomberg. Die Samtgemeinde grenzt im Nordwesten, Westen und Süden an den Landkreis Aurich. Östlich schließt sich die Samtgemeinde Esens (ebenfalls Landkreis Wittmund) an.
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Auskunft Samtgemeinde Holtriem
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle T0901035 und T0901050, hierbei handelt es sich ausschließlich um Flüchtlingsfamilien, Personen mit Migrationshintergrund sind hier nicht erfasst.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle T0901035 und T0901050
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ausschlaggebend für die Umsetzung des Projektes sind die Wünsche/Interessen der in der Samtgemeinde Holtriem lebenden Bürger*innen mit dem Ziel eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen. Während des gesamten Projektzeitraum wird durch aktivierende Befragungen, runde Tische, Zukunftswerkstatt, o.ä. eine permanente Bürgerbeteiligung sichergestellt. Dadurch identifizierte Potentiale und Lücken sollen anschließend genutzt bzw. geschlossen werden. Die Bürger*innen sollen ermutigt werden das Zusammenleben in der Gemeinde zu gestalten und Nachbarschaft zu fördern, hierzu bedarf es ebenso kommunikations- und mobilitätsfördernder wie generationen- und kulturübergreifender Angebote die sich an den Bedarfen, insbesondere derer, die von der sozialen Teilhabe ausgeschlossen sind, orientieren. Um dies zu erreichen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Diakonie/DRK/Paritätischer Wohlfahrtsverband/Caritas
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Holtriem mit 8 Mitgliedsgemeinden, Landkreis Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KBV Freesenholt Utarp, AWO Ortsverein Holtriem, TUS Holtriem, SV Blomberg, Landfauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenservicebüro (Landkreis Wittmund), AOK Wittmund, Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anzeiger Harlingerland (Wittmund), Ostfriesenzeitung (Leer), AWO Report (Bezirksverband Weser Ems), Radio Ostfriesland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
David-Fabricius-Ganztagsschule in Westerholt, Grundschule Utarp , VHS Friesland-Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter/Sozialamt/Jugendamt/Behindertenbeirat, Präventionsrat, Polizei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ochtersum und Wittmund, Kirchenkreis Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturring Wittmund
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vollumfänglich kann das Projekt nicht weitergeführt werden. Dennoch ist beabsichtigt möglichst viel hieraus zu erhalten. So kann die Anlaufstelle NachBar, in dem 2021 fertiggestellten Gemeindezentrum auch nach Projektende für Treffen, Angebote und ähnliches unentgeltlich weitergenutzt werden. Im letzten Jahr des Projektes sollen die aufgebauten Beteiligungsstrukturen so gefestigt sein, dass es auch nach Projektende möglich sein wird (mit einem Koordinator der Gemeinde) sie fortzuführen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Digitale Kompetenznetzwerke - Soziales Miteinander im digitalen Raum

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
Bassum - Ins Netz gegangen
Projektbeschreibung
Gerade in den vergangenen Monaten waren alle persönlich unterschiedlich stark von den Einschränkungen der sozialen Kontakte betroffen. Das Mütter-Kinder-Zentrum möchte in den kommenden drei Jahren den Veränderungen durch Covid-19 und den damit verbundenen sozialen Distanzen entgegenwirken und digitale Netzwerke und Angebote zur einfachen und "kontaktlosen" Kommunikation aufbauen und mit niedrigschwelligen Angeboten zur Aktivierung älterer und digital unerfahrenen Bevölkerungsschichten beitragen. Darüber hinaus wollen wir die dafür nötige Medienkompetenz in der Quartiersbevölkerung verbessern. Es ist wichtig die Fähigkeit zur aktiven Kommunikation über audiovisuelle Medien zu schulen. Deshalb wollen wir als Impulsgeber für eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten auftreten und so die folgende gemeinsame Zielsetzung erreichen: - Abfrage der Bedarfe und Wünsche, eine große Onlinebefragung läuft aktuell, (ein Zwischenergebnis: knapp 90 % der Befragten wünschen sich einen Ausbau der Onlineangebote, 65 % wünschen sich dringend eine Vernetzung der bisherigen Angebote im Quartier) - Aufbau und Erweiterung einer lokal vernetzten Onlineplattform: Alle digitalen Angebote des Quartiers werden auf einer Webseite zusammengeführt. Dabei werden sozialen Medien und Kanäle (Youtube, Facebook, Onlinemeetingräume...) genutzt und neue Möglichkeiten getestet - Unterstützung zum Weitergeben von Fachwissen über örtliche Onlineangebote, z.B. für den pensionierten Gärtner aus der Nachbarschaft zur Erstellungs eines Podcasts mit Gartentipps oder für die Jugendgruppe bei der Umsetzung von Videos für den wöchtlichen digitalen TV-Sender. - Offener Treffpunkt im digitalen Raum für öffentliche und private Gruppen, z.B. für die ältere Frauengruppe, die seit Monaten kein Treffen mehr hatte und vor der Hürde eines Onlinemeetings zurück schreckt - Bereitstellung und Unterweisung der digitalen Medien für schulisches Arbeiten bei Kindern mit Förderbedarf - Langsames, stetiges Hineinwachsen mittels Aktionen und praxisnahes Ausprobieren mit niedrigschwelligen, aber begehrten Angeboten, z.B. digitale Spielenachmittage, digitale Kochkurse (Vlog), digitale Fotoausstellungen. Dieses Projekt wird kompetent geleitet durch die Medienpädagogin Brigitta Wortmann. Dazu erhält sie fachliche Unterstützung von Fachinformatiker*innen, Marketingmanager*innen und engagierten Mitarbeiterinnen des Mütter-Kinder-Zentrums.
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten Dörfer eher als ländliche Gegend denn als Kleinstadt zu betrachten. Das digitale Zeitalter steht hier erst am Anfang. Viele Bereiche in Bassum gelten für den Ausbau von Glasfaser als "weißer Fleck". Die Altersstruktur der Bassumer Bevölkerung weist ein charakteristisches Profil auf: Der Anteil und die Anzahl der Senioren werden künftig vermutlich drastisch zunehmen. In Bassum gibt es kaum Aus- und Fortbildungen zur Nutzung von digitalen Kommunikations- und Transferwegen für die allgemeine Bevölkerung oder benachteiligte Gruppen. Die Bereitschaft zur Nutzung und die nötige Medienkompetenzen bei großen Teilen der Bevölkerung ist niedrig. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen haben sich viele Menschen zurück ziehen müssen und den sozialen Kontakt enorm vermisst. Es gab kaum eine Bereitschaft oder ein Angebot, diese gesellschaftlichen Hürden mit der Erweiterung von Kompetenzen oder Kreativität zu bewältigen. Große Teile der Bevölkerung verharrten in Aktionslosigkeit. In Zeiten der Kontaktbeschränkungen wie z.B. in einer Pandemie und deren Folgen (Homeschooling, Homeoffice...) sind digitale Angebote, Plattformen und Weitervermittlung der nötigen Medienkompetenz unumgänglich. Wir möchten eine generationsübergreifende, selbstverständliche Nutzung von unterschiedlichen digitalen Kommunikationswegen aufzeigen und den Einstieg dazu vereinfachen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassum - alte Stadtquartiere
Beschreibung
Schwerpunkte in den zentralen Wohngebieten der drei ursprünglichen Dorfkerne der Stadt (Loge, Freudenberg und Bassum)
Einwohnerzahl
5000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
https://www.diepholz.de/portal/seiten/demografischer-wandel-1001274-21750.html -> Fallstudie "Demografischer Wandel in der Stadt Bassum" und Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Mütter-Kinder-Zentrum wird in einem ersten Schritt möglichst erstes Interesse wecken, viele interessierte Menschen ansprechen und diese auch als Multiplikator*innen nutzen. Die Angebote zur digitalen Kommunikation sollten sich an den Bedarfen der Teilnehmer*innen orientieren. Deshalb sollen die Angebote an die jeweiligen Zielgruppen angepasst und im Laufe des Projektes optimiert und verstetigt werden. Die Schaffung von Begegnungsstätten im digitalen Raum und die damit verbundene Steigerung der Lebensqualität ist die Grundlage unserer Bemühungen. Durch eine Befragung im analogen und digitalen Raum soll nach Anwender*innen und Nutzer*innen gesucht werden. Schon jetzt geben knapp 70 % der Beteiligten unsere Umfrage an, dass sie gern ein lokal-digitales Angebot erstellen möchten. Ebenso soll durch intensives Netzwerken mit örtlichen Einrichtungen (Jugendhaus, Seniorenbüro, Familienzentrum, Schulen und Kindergärten) Interesse bei denjenigen geweckt werden, die Förderbedarf haben. Durch möglichst niedrigschwellige digitale Angebote soll eine neue aktive Teilhabe entstehen. Die Verantwortung soll im Laufe des Projekts an die Zielgruppe weiter gegeben werden, so dass Hilfe zur Selbsthilfe entsteht. Somit übernimmt das Mü-Ki-Ze die Koordination und die erste Begleitung, kann aber nach zwei bis drei Jahren diese an ehrenamtliche Mitarbeiter weiter geben und sich neuen Zielgruppen und Angeboten widmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das Sammeln von Erfahrungen und lebendigen Diskussionen, bringen die Teilnehmer*innen neue innovative Impulse in das Gesamtprojekt ein. Dabei übernehmen sie die Organisation selbst.
Beschreibung
Die Zahl der Netzwerke und Kooperationen wächst weiter, vorhandene Strukturen verstärken sich, es entstehen gemeinsame neue Projekte.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung Bassum, Weser-Kurier Syke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Bassum
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn

Ansprechpartner
Falk Wook
Funktion Pastor
Mehrgenerationen-Gemeinwesenzentrum Godshorn
Projektbeschreibung
Wir sind als Ev.-luth. Kirchengemeinde die einzige KGM in Godshorn und haben ein grosse Gemeindehaus mit zwei großen Sälen, eine Jugendscheune, Kirche und Kapelle. Unsere Räumlichkeiten werden schon jetzt vielfältig genutzt z. B. durch den Pädagogischen Mittagstisch „Satt & Schlau“, der an fünf Tagen in der Woche 20 Grundschulkindern Hausaufgabenhilfe, Mittagessen und verlässliche Betreuung nachmittags in Kooperation mit der Grundschule anbietet. Ein interkulturelles Begegnungs- und Nähcafé bietet einen Treffpunkt für Geflüchtete und Einwohner von Godshorn. Mehrere Eltern-Kind-Treffen bieten Familien mit kleinen Kindern Raum für Erfahrungsaustausch. Die KiTa der Kirchengemeinde ist Schwerpunkt der Familienarbeit. Das DRK veranstaltet seine JHVs in der Kirchengem. Der Kulturring Godshorn nutzt die Kirche für seine Veranstaltungen, wenn das Dorfgemeinschaftshaus nicht zur Verfügung steht, regelmäßige Aufführungen eines Kinder-Musicals mit ca. 40 Kindern in der Kirche statt. In Kooperation mit der Region Hannover werden in Zukunft Hebammensprechstunden im Gemeindehaus angeboten. Es besteht eine koordinierende Termin-Zusammenarbeit mit DRK, AWO, Feuerwehr, Sport- und Schützenverein. Das Netzwerk für Geflüchtete für die Gesamtstadt Langenhagen, an dem auch die Sozialarbeiter*innen der Stadt teilnehmen, hat seinen Treffpunkt im Gemeindehaus. Es gibt also schon eine vielfältige Form von Kooperation, aber keine gemeinsame Strategie. Deshalb wollen wir ein MGZ aufbauen. Es bietet hier eine geeignete Plattform, um die vielfältigen Netzwerke und Formen der Zusammenarbeit u. a. bei familienunterstützenden Angeboten (weiter-) entwickeln können. Es kann auch mobil verortet werden und an verschiedenen Örtlichkeiten stattfinden. Es könnte zum Seismographen für Veränderungen und Bedarfe werden, wie eine Groß-Familie als Netzwerk von vielen Mitgliedern, Partnern und Nutzern, die motiviert werden, ihre eigenen Interessen zu erkennen und zu formulieren und gemeinsam umzusetzen. Hier geht es um Partizipation der Einwohner*innen von Godshorn. Ideen, Perspektiven, Bedarfe, Wünsche werden von der Bewohner*innen selbst entwickelt. Im Rahmen von Zukunftswerkstätten, Workshops, Worldcafés, open-space-Veranstaltungen können sie sich als Experten aktiv einbringen. Damit übernehmen sie die Ausrichtung und Gestaltung der Inhalte und Angebote. Teilhabe und Augenhöhe angelegte Kommunikationsstruktur könnten aktiv gelebt werden und Ressourcen gestärkt und Schwächen ausgeglichen werden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Godshorn ist mit seinen 6.538 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Ortsteil der Stadt Langenhagen und immer noch dörflich geprägt. Im Gegensatz zu den beiden Industriegebiete (eines bei Schulenburg) und der Air-Business-Park, wo mehr als 15.000 Menschen arbeiten, aber nur wenige wohnen. Zwischen diese und die Autobahnen ist Godshorn so eng eingefügt, dass das Ortsgebiet stark begrenzt ist. Trotzdem wird vermehrt gebaut und die Einwohnerzahlen steigen stetig an. Durch diese Veränderung und durch den demografischen Wandel wird Godshorn zusehends mehr zur Schlafstadt. Es ist für die Vereine und Verbände sehr schwierig, Neu Hinzugezogene und junge Einwohner für die Arbeit in diesen Vereinen zu aktivieren und Ehrenamtliche für Leitungsaufgaben zu gewinnen. Die Mitgliederzahlen der Vereine sinken bei gleichzeitigem Anstieg der Einwohner. Hier braucht es Angebote. 2015 wurde das Hallen-Freibad der Stadt Langenhagen in Godshorn geschlossen und wartet seitdem auf den Abriss. Dies ist zu einem entscheidenden Standortnachteil geworden. Die Banken verlassen den Ort. Angebote, die die Bedürfnisse der Menschen aufnehmen und diese für ihre eigenen Interessen sprachfähig machen, fehlen. Die Vereine, die Parteien, der Kulturring, die Feuerwehr, die Kirchengemeinde, die Kitas, die Schule, sehen die Probleme , aber es gibt keine gemeinsame Strategie dies zu ändern. Es müssen also gemeinsam Strategien und Methoden konzipiert werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner in Godshorn in die Gestaltung des Gemeinwesens miteinzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Langenhagen Godshorn
Beschreibung
Godshorn hat 6.538 Einwohner und einr Größe von 8,28 km², noch dörfliche Strukturen und ist seit 1974 Stadtteil Langenhagens (Region Hannover) südlich des Flughafens. Östlich liegt das Stadtzentrum von Langenhagen, im Süden das Hannoversche Vinnhorst und westlich die Stadtteile Schulenburg und Engelbostel. Beide großen Godshorner Gewerbegebiete sind geprägt durch Speditions- und Logistikdienstleister, so dass Langenhagen heute zu den gewerbesteuerstärksten Kommunen Niedersachsens zählt.
Einwohnerzahl
6538
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik Langenhagen vom 22.11.2019
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover Online Statistik vom 31-12.2019
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Region Hannover online Statistik vom 31.12..2019
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Stastistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier sind diejenigen jungen Menschen erfasst, im Alter von 15-26 Jahre, die auch Transferleistungen erhalten Online Statistik der Region Hannover vom 31.12.2019
GWA/QM-Ansatz
Das MGZ soll zielgruppenübergreifend für alle BewohnerInnen im Sozialraum nutzbar sein. Es soll alle Generationen (Kinder und Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren) aber auch unterschiedliche Bewohnergruppen in ihre Arbeit einbeziehen. z. B. Organisation von Treffpunkten, Ausflügen etc., die für alle BewohnerInnen offen sind, ebenso, wie es Angebote für bestimmte Gruppen wie z.B. Seniorinnen, themengebundene Gruppenangebote geben kann. Die Motivation der Menschen soll gefördert werden, Einfluss auf ihre Lebenswelt zu nehmen. Sie greift Themen der Bewohnerinnen und Bewohner wie z.B. gesundheitsfördernde Angebote, Informationsveranstaltungen und aktuell Angebote zur Förderung von Lese- und Schreibkompetenzen sollen aufgegriffen und Hilfe zur Selbsthilfe und angeboten werden. Die im Sozialraum vorhandenen Ressourcen sollen nutzbar gemacht werden. Netzwerke im Sozialraum können gefördert und geschafft werden. Dabei wollen wir uns verschiedener Methoden bedienen. Neben Gruppenarbeit wie Methoden der Sozialforschung , Befragung und Untersuchung zur Feststellung von Bedarfen, soll aktive Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner deren Verantwortung für sich selbst und den eigenen Stadtteil zu fördern. So können frühzeitig Konflikte erkannt und Lösungen erarbeitet werden - eine wichtige Präventionsaufgabe. Präsenz im Quartier, Zugänge zu Bildungsangeboten und ein unmittelbarer Kontakt zu den Menschen tragen zur Verbesserung des Images des Stadtteils bei.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ortsrat Godshorn und Stadt Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kiulturring Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein, Sportverein TSV Godshorn, Tennisclub Godshorn, Förderverein Kirchengemeinde Zum Guten Hiren Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Artztpraxen, Pflegedienste, Seniorenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Godshorn, KiTas, Krippen, VHS
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Kirchenkreissozialarbeit, Caritas, Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, Familienzentrum Emma und Paul
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Langenhagen, Bürgerstiftung Langenhagen, Offene Gesellschaft Langenhagen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Händler des Mittelstandes Godshorn, Unternerhmen des Business-Airport Parks Godshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Langenhagen, Pressearbeit des Kirchenkreises Burgw.-Langenh., Lokalpresse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien des Ortsrates Godshorn, Parteien des Stadtrates Langenhagen, Bürgermeister, Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ehrenamtliche Mitarbeitende der Kirchengemeinde, vom Päd. Mittagstisch Satt& Schlau, der Eltern-Kind Gruppen, der Musikgruppen und interessierte Mitbürger*innen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ein MGZ ist immer auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Auslobung durch die GWA und die Finanzierung durch die N-Bank sind als Anschubfinanzierung zu verstehen. In der Zwischenzeit werden wir versuchen, eine langfristige finanzielle Absicherung des MGZ durch Fundraising (Region, Kommune, Sponsoren) zu schaffen. Wir haben durch Kooperationsverträge und die 10jährige Finanzierung des Päd. Mittagstisches Satt & Schlau gute Erfahrungen in erfolgreichem Fundraising.
Galerie
hausaufgaben   frau lichtenberg2
satt schlau essen
satt schlau team kinder
satt schlau spielen mit lego
satt und schlau   kinder
satt und schlau logo mit titel in versalien neu
kita zgh   anspiel
kita zgh   lokomotive
Aufsteller
pressefoto_1.jpg (1.82 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

304XX - Nachbarschaft Nachhaltig (304XX NaNa )

Ansprechpartner
Dominika Vogs
Funktion Projektmitarbeiterin
Gemeinsam aus der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Als gemeinnütziger Verein bringen wir Menschen ins Gespräch über zukunftsfähige Gesellschaft, vernetzen und begleiten sie bei der Umsetzung ihrer Ideen. In Linden Süd greifen wir auf gute Kontakte im Quartiersmanagement und Organisationen zurück und können unsere Kompetenz als Netzwerk-Organisation einsetzen. "304XX NaNa" ist eine sinnvolle Erweiterung und Ergänzung zu dem bisherigen Angeboten im Stadtteil, die auf enger Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und fest etablierten Organisationen fußt. Ausgerichtet darauf, was die Menschen im Stadtteil brauchen und wie sie es mit Unterstützung nachhaltig umsetzen können, verbinden wir mit "304XX NaNa" die bestehenden Strukturen im Stadtteil miteinander, die es bereits gibt um den Aspekt Nachhaltigkeit in allen vier Dimensionen.. Dafür setzen wir in den Lebenswelten der Bevölkerung an und stellen die Fragen: Erstens, Was brauchen die Menschen vor Ort und welche nachhaltigen Lösungsideen gibt es? Und zweitens, wie kann der Austausch zwischen den Organisationen zusätzlich gestärkt werden ?Wir sind davon überzeugt, dass die im Stadtteil ansässigen Menschen und Akteur*innen die notwendigen Kompetenzen für Lösungen mitbringen und es darum geht, diese noch mehr zu verbinden und zu unterstützen. Im 1. Jahr ermitteln wir die Bedarfe der in Linden Süd lebenden Menschen und Akteur*innen und unterstützen dabei, nachhaltige Lösungen zu entwickeln (z.B. der Wunsch nach neuer Kleidung -> Kleidertausch organisieren). Hierfür nutzen wir die aktivierende Befragung inklusive mobiler Methoden und kreativer Formate wie z.B. das BikeMic, erstellen ein Mapping der verorteten Organisationen inkl. Bedarfen und Potenzialen, organisieren Gruppendiskussionen mit den Organisationen vor Ort und sind Ansprechpartner bei Fragen rund um die Organisation von kreativen Formaten. Im 2. Jahr begleiten wir weiterhin, legen aber stärker den Fokus auf Methoden der Selbstorganisation mit der Frage nach Verstetigungsmöglichkeiten: z.B. das Community Building nach Scott Peck als mögliche regelmäßige Methode und durch konkrete Unterstützung/Beratung bei Aktionen/Workshops aus dem Stadtteil für den Stadtteil (wer kann hier was?). Das dritte Jahr soll dem Lösen aus dem Stadtteil, Wertschätzung der Ideen und der Evaluation mit der Frage wie die Ergebnisse auf andere Stadtteile übertragbar sind, dienen. Hierfür wird eine wissenschaftliche Kooperation angestrebt, die mit einem bürgerwissenschaftlichen Nachfolgeprojekt anschließen soll.
Laufzeit
2021-03-01 00:00:00
Ausgangslage
Linden Süd ist ein für Hannover recht junger Stadtteil, dessen Bewohner*innen überdurchschnittlich finanziell gefordert sind; Arbeitslosigkeit, Hoher Anteil an Tranferleistungsempfänger*innen, Zuwanderung sowie alleinerziehend Erlernschaft sind Merkmale, die prägend für den Stadtteil sind. Dies wird auch im Quartiersmanagement unter dem Leitspruch "Wir leben Vielfalt" aufgegriffen - Mit Blick auf Ressourcen der einzelnen und der Leitlinie Teilhabe+ Teilgabe. Es gibt neben dem Quartiersmanagement etablierte Organisationen (z.B. das Café Allerlei, Picobello, NIL, Stadtteilkultur), die einen wichtigen Beitrag leisten oder eben Projekte wie das Stadtteilfest "Lust auf Linden Süd", die ein breites Publikumssprektrum erreichen. Trotz dieser vorhandenen Strukturen zeigt sich eine erhebliche Herausforderung nachhaltige Themen in die Fläche zu bringen, Menschen zu erreichen, die noch nicht mit nachhaltigen Lebensstilen vertraut sind (eben weil diese gemäß der Maßlowschen Bedürfnispyramide Prioritäten woanders setzen müssen) . Hier wollen wir ansetzen. Wir wollen nachhaltige Themen "breiter unters Volk" bringen, indem wir die bestehenden Strukturen, die bereits im Stadtteil sind, weiter stärken, schärfen und unterstützen. Wir verstehen uns als Bündnispartner des Quartiersmanagements, der mit den Mitteln der Gemeinwesenarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Lebenswelten und Bedürfnisse der Bewohner*innen und Akteur*innen agieren kann, mit der Frage wie wir die Menschen in ihrem Alltag abholen können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden Süd
Beschreibung
Wir fokussieren uns auf den Stadtteil Linden Süd, angrenzend an Linden Mitte mit der IGS Linden, Straße am Lindener Berge, inmitten durch Von-Alten-Garten, Straße von Alten Allee, die Ihme runter (Haltestelle Stadionbrücke vorbei, ca. bis zur DHJ Jugendherberge, an den Bahnschienen vom Linden Fischerhof, Ihpol, bis hin zum Stadtfriedhof am Lindener Berge)
Einwohnerzahl
10150
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/hannover/admin/linden_limmer/H035__linden_s%C3%BCd/
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2019.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hrsg: Stadt Hannover: STATISTISCHE BERICHTE der Landeshauptstadt Hannover. Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2020.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ein wichtiger Teil unseres Projektes ist es, die Bürger*innen zu aktivieren, sich selbst für eine Verbesserung ihres nachbarschaftlichen Lebens einzusetzen und sie so zu Beteiligten zu machen. Mit dem Projekt "304XX Nana" strebt der Wissenschaftsladen Hannover umwelt-, klima- und soziale nachhaltige Verbesserungen im Stadtteil an. Im Rahmen dieser Zielsetzung nehmen die Projektmitarbeiter*innen eine begleitenden Rolle im Nachbarschaftsdialog ein. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie durch nachhaltige Angebote das Leben der Bewohner*innen verbessert werden kann und wie sie diese selbst umsetzen können (mit dem Ziel der Selbstbefähigung und demokratisierenden Wirkung). Folgende Schritte werden hierbei verfolgt: 1. Schritt: Vernetzung der Organisationen verstärken und bereits vorhandenes Wissen zu Strukturen und Bedarfen im Stadtteil zusammenführen (auf Basis einer engen Kooperation mit Quartiersmanagement) 2. Schritt: Eine Übersetzung der Bedarfe in konkrete, niedrigschwellige Angebote 3. Erste Aktivierung der Menschen durch Befragung en und Aktionen 4. Die Einbindung in Projekte und Begleitung zur Umsetzung eigener Ideen 4. stetige Rückkoppelung ans Quartiersmanagement Diese Schritte sind nicht unbedingt zeitlich hintereinander abfolgend, sondern können auch nebeneinander stehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die im 2. und 3. Jahr umgesetzen Projekte aus dem Stadtteil entstehen und auf den Stärken der Anwohner*innen und Akteur*innen aufbaut. Neue Ressourcen wurden so ersichtlich, aktiviert und weiterentwickelt und die Akteur*innen vor Ort gestärkt..
Beschreibung
durch die regelmäßigen Treffen, Aktionen und Gespräche ist Vertrauen in neue Kooperationnsmöglichkeiten entstanden, auf denen weiter aufgebaut werden kann.
Beschreibung
Neudazugewonnene Mitstreiter*innen aus dem Stadtteil nehmen am Ende des Projektes entscheidende Rollen ein in der Umsetzung eigener Projekte.
Beschreibung
Nachdem im ersten Jahr eine ausgiebige Beschäftigung mit der Frage "Was brauchen die Menschen vor Ort" stattgefunden hat, bauten die nachhaltigen Lösungsideen auf diesem Startpunkt auf.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Linden-Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fels e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Allerlei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturbüro Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Lebenskunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deisterkiez e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Normal in Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pico Bello
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erlöserkirche Linden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Humboldtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Linden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilpark Linden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingshilfe D33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Linden
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel ist es, mit der Methode des Community Buildings eine gute Methode zur Selbstorganisation einzuführen, die dann mit regelmäßigen Abständen wieder aufgefrischt werden kann, diese Zieleinbarungen sollten mit den Kooperatoinspartner*innen nach Ende des 2. Jahres beschlossen werden. An das dritte Jahr ist ein Kooperationsprojekt im bürgerwissenschaftlichen Format mit der Leibniz Universität Hannover für eine ausführliche Evaluation erstrebenswert.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Nordertor ist Ehrensache

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
JuNG - Jugend und Nachbarschaft Gemeinsam
Projektbeschreibung
Im Rahmen von Nordertor ist Ehrensache konnten wir in der Vergangenheit bereits einen Bewohnertreff eröffnen und Bewohner*innen zu einem Engagement für ihren Stadtteil aktivieren. So ist z.B. eine Müllsammelgruppe, mit durchschnittlich 10 Beteiligten, entstanden, die einmal im Monat Spielplätze und Gebüsche von Unrat befreit. Handwerker*innen haben im Rahmen der Nachbarschaftshilfe Unterstützungen bei Fahrrad- und Möbelreparaturen, Gartenarbeiten und Einkaufshilfe gegeben. Viele der ehrenamtlichen Helfer*innen und der Teilnehmer*innen unserer Angebote wie der Sitzgymnastik sind aber schon älter. Im neuen Projetzeitraum wollen wir nicht nur das ehrenamtliche Engagement vertiefen, sondern verstärkt auf die Jugendlichen im Stadtteil blicken. Durch spezielle Angebote nur für Jugendliche, wie z.B. ein Graffiti-Projekt und Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche werden Jugendliche direkt angesprochen. Als vorläufiger Treffpunkt und um den Kontakt zu den Jugendlichen aufzubauen, wird ein Basketballfeld in der Nähe des Bewohnertreffs (BT) eingerichtet. Zusätzlich bekommen sie einen Raum als vorläufigen Treffpunkt. Da der Bewohnertreff in einer nur ca. 60m² Wohnung eingerichtet ist, rechnen wir mittelfristig aber auch mit Nutzungskonflikten mit anderen Gruppen im Bewohnertreff. Darum suchen wir im nächsten Schritt gemeinsam mit den Jugendlichen im Stadtteil nach einem Ort, wo sich junge Menschen treffen können und den sie sich selber gestalten können. Regelmäßige Treffen zw. Jugendlichen, Anwohner*innen, Projektmitarbeiter*innen finden statt, um das Projekt weiter zu planen und umzusetzen. Während der Beteiligungstreffen werden Ideen, Fragen und Probleme zu einem Jugendtreffpunkt erarbeitet. Wenn ein Grundstück gefunden ist und feststeht, ob nun Bauwagen, Holzhütte oder Container soll im 3. Schritt die Umsetzung erfolgen und ein neuer Jugendtreffpunkt im Nordertor entstehen. Dieser wird durch Mitglieder des Vereins und in Kooperationen mit dem Jugendhaus Nienburg, dem Stadteilhaus Nordertor und der Schulsozialarbeit betreut und für Jugendprojekte genutzt. Langfristig soll im Nordertor ein neues Stadtteilhaus entstehen, bei dessen Planung Jugendliche beteiligt werden, um ihre Bedarfe einzubringen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der 2018 gegründete Verein Unser Nordertor ist ein Stadtteilverein und mit zwei Standorten im Nordertor vertreten - der Geschäftsstelle UNo und dem Bewohnertreff in der Ernsting-Siedlung. Dieser wurde im Januar 2020 eröffnet und musste wg. Corona von März bis Ende Mai geschlossen werden. Die Ernsting Siedlung wurde 1959 errichtet und besteht aus 33 Mehrfamilien- und 22 Reihenhäusern mit insg. 144 Wohnungen. In den letzten 20 Jahren hat sich die Siedlung in eine Sozialsiedlung verwandelt. Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität prägten diese. Nach einem Eigentümerwechsel werden nun alle Wohnungen nach und nach saniert. Nicht alle der „alten“ Mieter bekommen eine neue Wohnung in der Siedlung. Neue Mieter kommen aus der Mittelschicht der Gesellschaft. Dadurch entsteht nicht nur eine neue Nachbarschaft, sondern auch Anonymität in der Siedlung. Die Jugendlichen aus prekären Verhältnissen treffen sich meist am Bahnhof, auf Spielplätzen oder an Straßenkreuzungen. Andere wiederum sehnen sich nach Wärme, Hilfe und suchen Ansprechpartner oder einfach einen Ort um sich mit Freunden zu treffen. Jugendliche treffen sich um zu reden, Musik zu hören und sich die Zeit zu vertreiben. Diese und weitere jugendtypische Aktivitäten im öffentlichen Raum stoßen bei Erwachsenen häufig auf Ablehnung, führen zu Konflikten und Beschwerden. Bew. stören sich an Lärm, Müll und Vandalismus oder sie fühlen sich verunsichert, wenn sie jugendlichen Gruppen auf der Straße begegnen. Auch der Konsum von Alkohol und Drogen sowie verschiedene Formen von Gewalt unter Jugendlichen sind Ausdruck von Konflikten im öffentlichen Raum. Ein Grund dafür sind fehlende gezielte Angebote für Jugendliche.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Franck-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstr., B6/2124 und Celler Str. bis zur Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4776
Quelle / Anmerkungen
Keck-Atlas Nienburg
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet der Sozialen Stadt ist nur ein Teilgebiet des Nordertors (siehe Karte 1). Ein Möglicher Standort für einen Jugendtreff könnte im Sanierungsgebiet liegen. Der Schwerpunkt des Projektes liegt nicht bei der baulichen Herstellung eines Jugendtreffs sondern bei der Aktivierung für gem. Projekte und Schaffung von nachhaltigen Beteiligungsstrukturen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit
Unterlagen zum Gebiet
karte_1.jpg (1.1 MB)
karte_2.jpg (1.06 MB)
GWA/QM-Ansatz
Gleichzeitig mit der Sanierung der Ernsting-Siedlung und der damit entstehenden neuen Hausgemeinschaften soll sich der Bewohnertreff als Anlaufstelle für Gemeinwesenarbeit etablieren. Durch die GWA werden bestehende und neu entstehende Bedarfe abgedeckt. Im Zentrum stehen die Bewohner*innen. „Was habt ihr für Interessen?“ „Was wünscht ihr euch für „eure“ Siedlung?“. Mit Unterstützung der GWAler*innen sollen Angebote mit allen Altersgruppen entstehen, die zur Verbesserung der eigenen Situation führen. Ein gemeinsam organisiertes Siedlungsfest oder ein Flohmarkt sollen die Nachbarschaft stärken und den Kontakt zw. Jung und Alt fördern. Gegenseitige Unterstützung bei der Kindebetreuung oder der Hilfe für Ältere soll entstehen. „Local Leader“ mobilisieren die Bewohner*innen zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten und motivieren sie, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen und neue Wege zu erproben. Es soll erreicht werden, gegenseitiges Verständnis und Solidarität unter allen Bewohner*innen, generationen-, milieu- und nationalitätsübergreifend zu entwickeln. Um nachhaltige Verbesserungen für die Menschen in der Siedlung aber auch im Stadtteil zu erreichen, werden weitere Akteure der GWA mit einbezogen. Es werden vorhandene Ressourcen und Potentiale im Stadtteil aktiviert, verknüpft und soziale Netzwerke geschaffen bzw. gestärkt. Erreichen wollen wir das durch aufsuchende persönliche Gespräche und durch stark beteiligungsorientierte Angebote.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote werden von den Bewohner*innen selbst angeregt und umgesetzt
Beschreibung
Angebote werden generations- milieu- und nationalitätsübergreifend angenommen.
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen sich gegenseit z.B. bei der Kinderbetreuung oder bei haushaltsnahen Hilfen.
Beschreibung
Selbstorganisierte Angebote werden von Bewohner*innen in Eigenregie durchgeführt
Beschreibung
Regelmäßiger Austausch der Akteure über bedarfsgerechte Angebote. Kooperation und Zusammenarbeit bei der Durchführung von Projekten. Gemeinsame Evaluation
Beschreibung
Leitbild der Stadt Nienburg ist Grundlage der Vereinsarbeit. Insbesondere Maßnahmen zum Empowerment der Bewohner*innen zur Förderung der Identifikation mit dem Stadtteil.
Vorhandene Strukturen
Seit 09/2015 sind eine Sozialarbeiterin der Stadt Nienburg und, seit 03/2017, zusätzlich ein Quartiersmanager für den Aufbau der GWA im Sanierungsgebiet "Soziale Stadt -Nordertor" tätig. Unser Stadtteilverein Unser Nordertor e.V. kam 09/2018 hinzu. Es bestehen stabile Kooperationen zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und zu Netzwerken der Integration, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es bestehen ehrenamtliche Strukturen im Sanierungsgebiet wie den Stadtteilbeirat und Arbeitsgruppen die sich den Themen Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilzeitung, Stadtteilfond und Soziales widmen. Im Stadtteilverein, der über das Sanierungsgebiet hinaus agiert, engagieren sich Mitglieder wie auch Nichtmitglieder beispielsweise in einer Müllsammelgruppe oder im Bereich der Nachbarschaftshilfe und beim Bewohnercafé.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg/Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD - Christliches Jugenddorf, Jugendmigrationsdienst, Vater/Mutter - Kind Wohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus Nordertor mit GWA und QM
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg, Breitensport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg, Inter Komata (Fussball)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen Rahn gemeinnützige Schulgesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordertorschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Groß- (Industrie-) Unternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Klein- und Einzelhandelsunternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Handwerksbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Medien: Die Harke, Blickpunkt, Radio Mittelweser, TV2020
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilbeirat "Soziale Stadt - Nordertor"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsgruppen: Verkehr, Wohnumfeld, Soziales, Stadtteilfond, Jugend und Stadtteilzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum St. Michael
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein den Bewohnertreff und den Jugendtreff weiter betreiben. Die Zusage zur finanziellen Unterstützung der Vereinarbeit durch die Stadt Nienburg liegt bereits vor. Jugendliche werden z.B. in Form einer Arbeitsgruppe in die weitere Gebietsentwicklung einbezogen. In der Partizipation sieht die kommunale Verwaltung auch eine Komplettierung der GWA im Nordertor.
Galerie
ernsting siedlung
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Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

WIR in Baddeckenstedt

Ansprechpartner
Melanie Ahmann
Funktion Sachbearbeiterin für Soziales und Geflüchtete
WIR - Wertschätzend, Integrierend, Regional
Projektbeschreibung
In dem Projekt „WIR in Baddeckenstedt“ erhalten unsere Bewohner*innen das Wort und entwickeln und realisieren mit Unterstützung eigene Ideen und Schwerpunkte für ein gutes Leben in der Gemeinde. Ausschlaggebend für diesen Prozess sind verschiedene Entwicklungen vor Ort. So existiert seit fünf Jahren die „Sprachschule Baddeckenstedt“ in den von der Haupt- und Realschule im Innerstetal zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten. Die Sprachschule hat sich neben der Sprachvermittlung als Bildungsort und sozialer Treffpunkt für Neuzugewanderte und Ehrenamtliche etabliert. Neuzugewanderte in der Gemeinde formulieren vielfach den Wunsch auch über die Sprachschule hinaus stärker in Kontakt mit Einheimischen zu treten. Der neu gegründete Verein Vielfalt Innerste e.V. oder auch die Flüchtlingsvertretung zeugen hierbei von einem hohen Engagement. Weitere aktive Zusammenhänge, wie Nähgruppen, Chöre und LandFrauen, sind ferner mit spezifischen Bedarfslagen in der ländlichen Gemeinde konfrontiert. In diesem Zusammenhang fand im März 2020 ein Kick-Off Workshop mit Anwohner*innen, ehrenamtlichen und hauptamtlichen Multiplikator*innen statt. Teilnehmende sprachen sich für einen Treffpunkt aus, „um sozialer Isolation entgegenzuwirken, individuelle Potentiale, aber auch Bedarfe sichtbar und nutzbar zu machen und Baddeckenstedt langfristig attraktiv zu halten.“ „Regelmäßige Treffpunkte schützen vor Vereinsamung und aktivieren das Dorfleben. Man muss nicht in die Stadt fahren.“ Es solle „eine Anlaufstelle für alle Belange: Kontakte, Hilfesuche, gegenseitige Unterstützung, Vernetzung, Anwendung von Sprachkenntnissen“ aufgebaut werden (Ergebnisse Kick-Off Workshop). In dem vorliegenden Projekt stellen die Anliegen und Bedarfslagen von Bewohner*innen und deren eigenverantwortliche Bearbeitung die Basis weiteren Handelns dar. Als tatkräftige und professionelle Begleitung agiert die Koordinations- und Ansprechperson, die Zugänge zu den vielfältigen Adressatengruppen herstellt. Sie kann die Menschen in der Gemeinde bei der Generierung und Umsetzung von Projektideen unterstützen. Als wichtige Ressource steht hierfür ein Trakt der Schule im Innerste Tal bereit. Bewohner*innen können hier Möglichkeits- und Partizipationsräume gestalten und nutzen oder auch einfach in den Kontakt mit ihren Nachbar*innen treten. Mit diesen Schritten können wir gemeinsam zu einem guten und zukunftsfähigen Leben in der Gemeinde Baddeckenstedt beitragen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Gemeinde Baddeckenstedt umfasst das Zentrum und den Verwaltungssitz in der gleichnamigen Samtgemeinde. Diese ist stark ländlich geprägt und weist als Exklave des Landkreises Wolfenbüttel eine einzigartige geographische Stellung auf. Die daraus resultierende Entfernung zur Kreisstadt mit den relevanten Infrastrukturen sowie die hürdenreiche Erreichbarkeit mittels des öffentlichen Personennahverkehrs schmälern die Teilhabemöglichkeiten (vgl. Thünen Report 53, Braunschweig, November 2017, S. 19). Dies gilt insbesondere für sozial schwächere Bevölkerungsgruppen, die mit sozialer Isolation in der Gemeinde konfrontiert sind. Soziale und inklusive Treffpunkte für Bewohnergruppen sind in Baddeckenstedt indes nur rudimentär existent. Erschwerend wirkt sich das Fehlen zielgruppenspezifischer Angebote vor Ort, beispielsweise für Jugendliche oder junge Familien, auch vor dem Hintergrund der im Kreisvergleich überproportionalen Inanspruchnahme von Jugendhilfe- und Transferleistungen in familiären Kontexten aus (vgl. Betrachtung der Sozialräume im Landkreis Wolfenbüttel aus Sicht der Jugendhilfe 2017). Angesichts eines zu erwartenden Bevölkerungsrückgangs in der Samtgemeinde bis 2032 um circa 20 Prozent bei gleichzeitiger Alterung steht auch Baddeckenstedt perspektivisch vor großen Herausforderungen (vgl. Kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung für den Landkreis Wolfenbüttel 2016-2032, Niedersächsische Landgesellschaft 2019). Dies berücksichtigend möchte das Projekt mit den Bewohner*innen der Gemeinde zeitnah Problem- und Bedarfslagen ermitteln und nachhaltig bearbeiten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Baddeckenstedt
Beschreibung
Die Gemeinde Baddeckenstedt ist eine von sechs Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Baddeckenstedt und beherbergt die Samtgemeindeverwaltung. Sie ist damit Teil eines sehr ländlich geprägten Planungsbereiches zwischen den Höhenzügen Vorholz und Lichtenberg (ein Teil des Salzgitter-Höhenzuges). Sie grenzt nordwestlich an den Landkreis Hildesheim und östlich an die kreisfreie Stadt Salzgitter sowie weitere Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde.
Einwohnerzahl
3082
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Statistik des Bürgerbüros der Samtgemeinde Baddeckenstedt, August 2020.
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016 in der Samtgemeinde Baddeckenstedt, Daten aus der Gemeinde Baddeckenstedt liegen nicht vor. Quelle: Betrachtung der Sozialräume im Landkreis Wolfenbüttel aus Sicht der Jugendhilfe, Oktober 2017.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016 in der Samtgemeinde Baddeckenstedt, Daten der Gemeinde Baddeckenstedt liegen nicht vor. Quelle: Betrachtung der Sozialräume im Landkreis Wolfenbüttel aus Sicht der Jugendhilfe, Oktober 2017.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistik des Bürgerbüros der Samtgemeinde Baddeckenstedt, August 2020.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II-Beziehende Stand 2016 in der Samtgemeinde Baddeckenstedt, Daten aus der Gemeinde Baddeckenstedt liegen nicht vor. Quelle: Betrachtung der Sozialräume im Landkreis Wolfenbüttel aus Sicht der Jugendhilfe, Oktober 2017.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SGB II beziehende Kinder 0 bis 18 Jahre Stand 2016 in der Samtgemeinde Baddeckenstedt, Daten aus der Gemeinde Baddeckenstedt liegen nicht vor. Quelle: Betrachtung der Sozialräume im Landkreis Wolfenbüttel aus Sicht der Jugendhilfe, Oktober 2017.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
183 ausländische Bewohner. Quelle: Statistik des Bürgerbüros der Samtgemeinde Baddeckenstedt, August 2020.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
53 arbeitslose Menschen sind im Juli 2020 in der Gemeinde Baddeckenstedt gemeldet. Quelle: Statistik Service Nordost der Agentur für Arbeit.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
6 arbeitslose Menschen unter 25 Jahren sind im Juli 2020 in der Gemeinde Baddeckenstedt gemeldet. Quelle: Statistik Service Nordost der Agentur für Arbeit.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem im Kick-Off Workshop von neuen und alteingesessenen Bewohner*innen in der Gemeinde artikulierten Bedarf und Wunsch nach Intensivierung von sozialen Beziehungen und dem Kennenlernen von Nachbar*innen in einem Treffpunkt in nächster Nähe ist eine wesentliche Voraussetzung von gemeinwesenorientierter Arbeit erfüllt. Das Projekt „WIR in Baddeckenstedt“ führt diese und weitere zu identifizierende Anliegen gezielt mit dem vorliegenden Engagement und Potenzialen zusammen. Bewohner*innen werden als Betroffene, Gestalter*innen ihres Umfeldes und Expert*innen wahrgenommen, angesprochen und aktiv eingebunden. Personelle Ressourcen einer koordinierenden und begleitenden Ansprechperson sind hierfür zentral. Hier laufen die Fäden zusammen, werden Workshops zur Ideenfindung moderiert und wird Schnittstellen- und Netzwerkarbeit mit Bewohner*innen, (Samt)Gemeinde, Politik sowie lokal tätigen Verbänden und Zivilgesellschaft geleistet. Aus der Bewohnerschaft heraus entwickelte und von Kooperationspartner*innen flankierend unterstützte Angebote können in den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten der Schule im Innerste Tal eingebettet sein. Hier soll bereits und potentiell Engagierten ein Raum zur Artikulation geboten werden, welcher als Treffpunkt fungieren kann und von den Beteiligten gemeinschaftlich ausgestaltet wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen werden zu ihren Anliegen befragt, treten in Ideenfindungsprozesse ein und gestalten entsprechend ihren Interessen maßgeblich die Angebote und den Treffpunkt (Start mit Kick-Off Workshop 04. März 2020).
Beschreibung
Durchführung von Qualifizierungs-/Empowerment-Kursen (z.B. Flüchtlingsvertretung)/Bewohner*innen nutzen bereitgestellte Räume und setzen eigene Projekte um/ Local leaders und Brückenbauer in Communities sind eingebunden.
Beschreibung
Nutzung der hohen Motivation, Potenziale und Expertisen von Bewohner*innen (z.B. Fahrdienste, Reparaturen, Kinderbetreuung, Kuchenbacken, Übersetzungen), die sich bei der Befragung und in informellen/niedrigschwelligen Anlässen herauskristallisieren.
Beschreibung
Neu aufzubauendes Netzwerk zur Kooperation tagt regelmäßig mit Bewohner*innen sowie Ehrenamtsvertretung, Entscheidungsträgern, Kooperationspartnern (wie (Samt)Gemeinde, Schule, DRK-Ortsverband, Caritas, Landkreis) zur Gemeinwesenarbeit vor Ort.
Beschreibung
Die in der Befragung und in Workshops/Werkstätten geäußerten Anliegen zu einem guten, nachbarschaftlichen Leben werden im Rahmen ihrer Machbarkeit angebahnt und von Bewohner*innen mit hauptamtlicher Unterstützung umgesetzt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Baddeckenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritasverband für Stadt und Landkreis Wolfenbüttel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vielfalt Innerste - Gemeinnützige Nächstenliebe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haupt- und Realschule im Innerste Tal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ehrenamtliche Netzwerker*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Wolfenbüttel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungszentrum Landkreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Familienbildungsstätte/MigrantenElternNetzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsvertretung Samtgemeinde Baddeckenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landeskreis Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Baddeckenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische und Katholische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Innerstetal SVI
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehren Baddeckenstedt, Oelber, Rhene und Wartjenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein Baddeckenstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt schafft langfristige Strukturen, die auch über den Projektzeitraum verfügbar bleiben. Die Samtgemeinde plant, sich langfristig in diesem Bereich durch Bündelung verschiedener Aufgaben im Sozialbereich unter dem Themenschwerpunkt "Familien- und Sozialservice" zu engagieren. Ferner stellt der Landkreis Wolfenbüttel den Schultrakt nachhaltig als Möglichkeits- und Partizipationsraum zur Verfügung und unterstützt diesen als sozialräumlichen Treffpunkt in Baddeckenstedt.
Galerie
gruppenfoto sprachschule
Zustimmung Veröffentlichung
On

DRK-KV OHA - Quartiersmanagement

Ansprechpartner
Diana Kurz-Hoffmann
Funktion Organisationsentwicklung
Ein Bezirk, der wirkt! Gemeinschaft gibt Kraft: zum bleiben, aktiv sein, soziales Miteinander uvm.
Projektbeschreibung
Der DRK-Kreisverband Osterode am Harz e.V. folgt dem Wunsch der Bevölkerung und bietet Qurtiersmanagment bedarfsorientiert an zwei Standorten (Osterode und Bad Grund) im Jahr 2019 regional an. Durch die Arbeit des DRK´s vor Ort werden wohnortnahe Versorgungsstrukturen und das soziale Miteinander gefördert. Die Lebens- und Wohnqualtät wird durch die lebendige und mitwirkende Gemeinschaft (sozial Schwache, Senioren, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen, Kinder, Jugendliche und Gruppierungen) gestärkt. Integration, Begegnungen, Beratung, Vermittlung, Aktivitäten, unterstütztende wie auch präventive Maßnahmen schaffen eine hohe Wohnattraktivität und Nachhaltigkeit. Das Ehrenamt wird gestärkt, wie auch die Kooperation zur gemeinsamen Zielerreichung von aktiv mitwirkenden Akteuren, Bewohnern, Interessierten und Gemeinschaften. Unsere Netzwerke und die hohe Fachlichkeit, gepaart mit Erfahrung, Kommunikationsgeschick und starkem Engagement, bieten Synergieeffekte für eine Erfolgreiche Implementierung. Es werden tragende soziale Strukturen geschaffen, die unter Einhaltung der Individualität Sicherheit und Vertrautheit im Wohnumfeld bieten. Wir gehen dabei konzeptionell-methodisch-strukturell vor und feiern unsere erreichten Ziele mit dem Quartier. Wir schaffen ein belastbares langlebiges System, welches gerne von der aktiven Mitarbeit getragen wird. Innovative Ideen zur weiteren Steigerung der Wohnqualität, des Wohlfühlfaktors, der Entlastung und der Versorgungsstrukturen - auch im Hinblick auf die Arbeitsplatzentwicklung und damit dem Halten der Bewohner im Quartier - werden gemeinsam entwickelt.
Ausgangslage
• hoher Seniorenanteil (Menschen mit Beeinträchtigungen, Altersarmut) • niedrige Renten • hoher Anteil von Sozialhilfeempfängern/-bedürftigen • gemischter Sozialraum (Bildung, kulturell, Religion, Einkommen, Herkunft) • hoher Anteil an Migranten (ortsabhängig) • Städtebauliche und bauliche Schwächen • Mängel im Wohnumfeld und im öffentlichen Raum • vorhandene Leerstände • Wunsch nach besseren Versorgungsstrukturen/Stärkung der Versorgungsstrukturen (Strukturschwach) • Geografische Lage mit Herausforderungen (ländlich, Höhenlage, kühleres/rauheres Klima) • Sozialer Rückzug (schleichende Vereinsamung, aufkommender Sozialneid, psychische Probleme, Desinteresse) • starke Bevölkerungsveränderungen - Wegzug, Migranten, mehr sozial Schwache, Menschen mit Unterstützungs-/Hilfebedarf • hohe Arbeitslosigkeit/Perspektivlosigkeit Wir möchten aufzeigen, dass jeder Einzelne seinen Teil dazu beitragen kann, das das direkte Wohnumfeld es verdient hat wahrgenommen zu werden und man sich aktiv für die einzelnen Entwicklungsschritte einsetzen kann. Nach dem Motto: Nicht klagen, sondern ändern! ..oder nicht jammern, sondern mitmachen möchten wir motivieren aufzustehen, Interesse zu zeigen und aktiv zu werden. Ein Teil des Ganzen sein und mit diesem Zugehörigkeitsgefühl die eigene Lebensqualität steigern. Wer schöne Erlebnisse teilt, kann sich immer wieder gerne daran erinnern. WIR MÖCHTEN AKTIVIEREN UND UNTERSTÜTZEN und ganz viele schöne Erinnerungen schaffen!
Projektgebiet
Gebiet-Name
DRK Kreisverband Osterode am Harz - Südharz - Südniedersachsen (Bad Grund, Walkenried, Bad Lauterberg im Harz, Bad Sachsa, Herzberg im Harz, Osterode am Harz, Hattorf am Harz, Kalefeld)
Beschreibung
Gemeinde Bad Grund mit rd. 8.500 Einwohnern (siehe Anlage google maps)
Einwohnerzahl
63500
Quelle / Anmerkungen
https://www.statistikportal.de/de/produkte/gemeindeverzeichnis
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
3
Gebiet-Name
Stadt Osterode mit rd. 22 Tsd. Einwohnern
Beschreibung
DRK Kreisverbandsgebiet Osterode
Einwohnerzahl
22000
Quelle / Anmerkungen
https://www.statistikportal.de/de/produkte/gemeindeverzeichnis
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Herr Mantel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK Ortsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner des Quartiers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herr Löwe
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Hallo Nachbar!

Ansprechpartner
Mina Amiry
Funktion 1. Vorsitzende
Integration auf Augenhöhe in der Gemeinde Molbergen
Projektbeschreibung
Der gemeinnützige Verein Integrationslotsen im Landkreis Cloppenburg e.V. setzt sich für die Interessen und Rechte von Migranten ein und deren gleichberechtigte Teilhabe im Familienleben, Bildung, Beruf und Gesellschaft. Ein besonderes Anliegen ist es, Begegnungen von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen zu organisieren, um dazu beizutragen, Vorurteile und Ängste vor dem vermeintlich Fremden abzubauen. Das Projekt „Hallo Nachbar!“ möchte gegenüber Migranten in der Gemeinde Molbergen sowie deren Ortsteilen Peheim und Ermke durch gemeinsame Treffen und Exkursionen Nachbarschaftshilfe leisten. Über die Projektlaufzeit verteilt sollen in der Gemeinde Molbergen und den Ortsteilen Peheim und Ermke an unterschiedlichen sozialen Treffpunkten (z.B.Pfarrheime, soziale Gemeinschaftsräume) ansässige Migranten und deren Nachbarn zu gemeinsamen Treffen und Beratungsterminen eingeladen werden. Während der Treffen gibt es die Möglichkeit, sich bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken näher kennenzulernen. Durch hinzugezogene Sprachmittler wird die Kommunikation erleichtert. Die Termine werden teilweise durch soziale und kulturelle Informationsveranstaltungen ergänzt (z.B. das deutsche Schulsystem, Gesundheitsvorsorge) sowie durch Exkursionen (z.B. nach Bremerhaven, zum Museumsdorf Cloppenburg, zur Meyerwerft/Papenburg). Beratungstermine finden in Form von regelmäßigen Sprechstunden in der Gemeinde Molbergen statt, in denen Migranten Unterstützung bei Fragen und Problemen erhalten (z.B. beim Ausfüllen von Dokumenten). Durch die gemeinsamen Treffen und Unternehmungen sollen Hürden der Kontaktaufnahme zwischen Migranten und ihren Nachbarn überwunden werden und eine Basis zu einem freundschaftlichen Miteinanderleben geschaffen werden. Da die Gemeinde Molbergen nur über eine unzureichende öffentliche Verkehrsanbindung verfügt, soll durch einen Shuttle-Service, der im Rahmen des Projektes eingerichtet wird, den Teilnehmenden geholfen werden, die unterschiedlichen Veranstaltungsorte besser zu erreichen. Der Abschluss des Projektes ist in Form einer Ausstellung geplant, in der Portraits und biographische Informationen der Migranten und deren Nachbarn präsentiert werden sowie eine Übersicht über den Projektverlauf. Auch eine entsprechende Erstellung eines Ausstellungskatalogs ist geplant.
Ausgangslage
„Hallo Nachbar!“ möchte Familien von Migranten aus der Gemeinde Molbergen und den Ortsteilen Peheim und Ermke im Landkreis Cloppenburg dabei helfen, mit ihren Nachbarn in einen freundschaftlichen Kontakt zu treten. 2013 lebten im Landkreis Cloppenburg 11.292 Ausländer. Diese Zahl stieg bis 2017 auf 17.736 Personen (AZR-Statistik des KRV Cloppenburg). Zwar hat sich der Zuzug von geflüchteten Menschen nach Deutschland inzwischen reduziert, doch ein starker Bedarf an Maßnahmen zur Integration und gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe bleibt bestehen. Viele der neuzugezogenen Familien und Personen wohnen nicht länger in Flüchtlingsunterkünften, sondern konnten in eine „eigene“ Wohnung umziehen. Ein solcher Umzug bedeutet zwar ein unabhängigeres, selbstbestimmteres Wohnen, aber auch, dass einem zunächst nachbarschaftliche Bezugspersonen fehlen. Häufig sind die Nachbarn der neuzugewanderten Bevölkerung nicht oder nur kaum bekannt. Gerade neuzugewanderten Menschen fällt es schwer, zu ihren Nachbarn in Kontakt zu treten. Gründe sind Unsicherheiten in der Anwendung der deutschen Sprache oder kulturelle Unterschiede und hieraus entstehende Missverständnisse. Hinzu kommt, dass viele Wohngebiete im Landkreis Cloppenburg im eher spärlich besiedelten ländlichen Raum liegen mit einer unzureichend vorhandenen Verkehrsanbindung, was die Gefahr der Vereinsamung erhöht. Aufgrund einer solchen Wohnsituation ist es umso wichtiger, Bezugspersonen vor Ort zu haben. Da die soeben beschriebene Wohnsituation verstärkt auf die Gemeinde Molbergen zutrifft, konzentriert sich das Projekt auf diese sowie auf deren Ortsteile Peheim und Ermke, in denen es zudem an sozialen Einrichtungen mangelt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cloppenburg/ Molbergen - und Ermke - und Peheim -
Beschreibung
Molbergen hat eine Fläche von 102,56 qkm. Die Gemeinde Molbergen befindet sich in zentraler Lage innerhalb des Oldenburger Münsterlandes im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre. Die Anbindung an die zentrale Verkehrsader der Region, die Hansalinie A1 erfolgt über die L 836 sowie über die Europastraße 72 (B 213) und über die B 72, die sich im Norden und Süden der Gemeinde befinden.
Einwohnerzahl
8653
Quelle / Anmerkungen
https://www.lkclp.de/kreis-politik/zahlen-daten-fakten/bevoelkerung-und-flaeche.php
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es ist uns derzeit nicht möglich, über diese Merkmale eine adäquate Einschätzung abzugeben. Eine Einschätzung könnte aber bei Bedarf nachgereicht werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt „Hallo Nachbar!“ wird Migranten und deren Nachbarn in der Gemeinde Molbergen Anlauf- und Vernetzungsmöglichkeiten vor Ort geboten, indem Treffen, Unternehmungen und Beratungstermine angeboten werden. Da sich das Projekt sowohl an Migranten als auch an deren Nachbarschaft richtet, stehen die Bewohner/innen Molbergens im Zentrum der Maßnahme. Durch das Projekt sollen insbesondere infrastrukturelle (Mobilität durch den Minibus als Teil des Projektes) und immaterielle (Verbesserung und Förderung sozialer Beziehungen, Partizipation, kulturelle Aktivitäten) Bedingungen gefördert werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch Teilnehmerlisten soll eine Übersicht über die teilnehmenden Migranten und deren Nachbarn gewonnen werden.
Beschreibung
Durch einen Evaluationsbogen, der zu Projektende erstellt wird, soll ermittelt werden, inwiefern die Teilnehmenden durch die verschiedenen Treffen untereinander Netzwerke gebildet haben.
Beschreibung
Inwiefern sich die nachbarschaftlichen Beziehungen verbessern und festigen konnten, soll auch durch einen Evaluationsbogen festgestellt werden. Auch die fotografische Dokumentation (Ausstellung und Broschüre) kann hierüber Aufschluss geben.
Beschreibung
Durch verschiedene Themen, die im Rahmen von Informationsveranstaltungen vermittelt werden, werden verschiedene Handlungsbereiche (u.a. Gesundheit, Bildung) integriert gedacht und bearbeitet. Die Teilnehmerliste gibt jeweils Ausfschuss über die Resonanz.
Beschreibung
Durch den Projekt Minibus können Probleme einer fehlenden öffentlichen Verkehrsanbindung umgangen werden. Die Inanstpruchnahme des Shuttle-Services gibt Aufschluss über diesen Standard.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Akteure sind die Bewohner/innen der Gemeinde Molbergen und von den Ortsteilen Ermke und Peheim.
Typ
Stadtteil
Galerie
img 1490
Zustimmung Veröffentlichung
On

Internationaler Frauentreff

Ansprechpartner
Birgit Wölki
Funktion 1. Vereinsvorsitzende
Ausgangslage
Kaltenmoor ist ein Stadtteil Lüneburgs, in dem sehr viele Mieter aus den verschiedensten Ursprungsländern auf engstem Raum leben. Außerdem sind hier gleichermaßen Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit zuhause, die auf verschiedene staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen sind. Kaltenmoor ist ein sozialer Brennpunkt. Hier treffen sehr unterschiedliche Kulturen, Sprachen, Religionen aufeinander. Viele Frauen in diesem Stadtteil sind von sozialer Isolation betroffen, besonders, wenn sie ihren ausschließlichen Wirkungskreis innerhalb ihrer Familie haben. Ihnen ist der Anschluss an die deutsche und andere Kulturen erschwert. Der internationale Frauentreff hat seit 12 Jahren das Ziel, vorurteilsfreie Begegnungen von Frauen und Kindern jenseits von Kultur, Familienkodex und Religion zu ermöglichen. Es werden 4 x die Woche offene Treffen unter zurzeit folgenden Themen angeboten: "Gespräche in deutscher Sprache, Schwerpunkt Übung und Anwendung" - "Deutschkurs mit paralleler Kinderbetreuung" - "Individuelle Beratung in allen Lebenslagen" - "kreativer Nähkurs unter Anleitung einer Schneidermeisterin" - "Nähcafe" - "Biographiearbeit". Der internationaler Frauentreff ist auch ein Freiraum für die Frauen. Hier können sie sich auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten Auszeiten und Rückzugszeiten nehmen. Für Feiern wird die Wohnung auch sehr gerne benutzt. Immer wieder zeigt sich, dass Frauen sich sehr gerne in einem geschützten Rahmen treffen, um soziales Miteinander leben zu können. Die Gründung, sämtliche Impulse, Organisation, Leitung und Koordination des internationalen Frauentreffs werden seit 12 Jahren ehrenamtlich durch Frau Birgit Wölki geleistet.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lüneburg-Kaltenmoor
Beschreibung
Stadtteil Kaltenmoor ist der bevölkerungsreichste Stadtteil Lüneburgs bezogen auf die Fläche
Einwohnerzahl
10025
Quelle / Anmerkungen
http://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/zahlen_daten_fakten/Bestandsstatistik_Ortsteile_31.12.2018.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Internationale Frauentreff Kaltenmoor bekommt keine Förderung durch die Stadt Lüneburg. Aus dem Förderprogramm Soziale Stadt fließen keine Mittel in das Projekt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/zahlen_daten_fakten/Bestandsstatistik_Ortsteile_31.12.2018.pdf
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
90
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
kaltenmoor.png (215.13 KB)
GWA/QM-Ansatz
Integration ausländischer Mitbürgerinnen. Beitrag zur Nachbarschaftshilfe. Förderung friedlichen Zusammenlebens. Akzeptanz von Unterschiedlichkeit. Teilhabe an der örtlichen Infrastruktur
Qualitätskriterien
Beschreibung
seit 12 Jahren wird der Internationale Frauentreff von durchschnittlich 40 Frauen plus Kindern in der Woche aufgesucht.
Vorhandene Strukturen
Unterstützung bei der sozialen Kompetenz von Frauen und Müttern. Beratung und Hilfestellung im Alltag und bei Behördenangelegenheiten - ggf auch Begleitung. Schaffung von Begegnungsräumen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Vhs Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanager Uwe Nehring
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch-arabischer Treff Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Kaltenmoor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Handwerkskammer Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Lüneburg (Schwimmkurse)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herr Oberbürgermeister Mädge Lüneburg
Typ
Stadtteil
Galerie
frauen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von Anfang an stark!

Ansprechpartner
Ina Helwig
Organisation simbav Rotenburg e. V.
Funktion Teamleiterin
Elternnetzwerk trifft Gemeinwesen - gemeinsam geht's besser...
Projektbeschreibung
Das Familienforum SIMBAV ist ein gewachsener und lebendiger Ort für Familien in Rotenburg. Es besteht aus zwei Standorten: Dem Forum, in dem jeden Tag unterschiedliche niederschwellige Angebote für Eltern mit ihren Kindern stattfinden und dem Treffpunkt Düs & Dat. Hier können Eltern gespendete Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderwägen u.v.m. für ihre Zwerge zu Flohmarktpreisen kaufen oder auch am Eltern-Kind-Frühstück teilnehmen. Außerdem gibt es hier - wie auch im Forum immer ein offenes Ohr bei Fragen und Problemen. Der Treffpunkt wie auch die Eltern-Kind-Gruppenangebote im Forum werden von festen Gruppenleiterinnen durchgeführt. Diese sind fast alle ehrenamtlich tätig und meistens Eltern in Elternzeit. Der Ansatz "Eltern für Eltern" bewährt sich immer wieder. Diese tauschen sich in den Gruppenzeiten rege aus. Durch die Gruppenleitung werden die Gespräche ein Stück weit moderiert, damit sich immer alle mitgenommen fühlen. Außerdem können Ideen von den Eltern so aufgegriffen werden und eine Umsetzung unterstützt werden (z.B. Schwimmkurse für Familien mit wenig Geld). Weiterhin hat das Familienforum eine breite Palette an Angeboten im Bereich Elternbildung wie auch jederzeit die Möglichkeit einer sozialpädagogischen Beratung für die Familien. Die gewachsene Arbeit des Elternnetzwerkes in Rotenburg soll nun auch auf zwei neue Standorte in Visselhövede und Lauenbrück übertragen werden. Ein Anfang ist hier gemacht. Durch eine(n) Koordinator(in) soll eine Anpassung eines einheitlichen Qualitätsstandards unterstützt werden. Auch soll ein Austausch unter den Eltern der drei Standorten erzielt werden, damit sich für diese neue Ressourcen und Ideen auftun, die sie bei sich vor Ort umsetzen können. Mit dem Projekt soll aber auch eine Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg passieren: Bislang kommen die Familien ins Forum oder in den Treffpunkt, um die Angebote zu nutzen. Mit dem Projekt soll nunmehr begonnen werden, Arbeit für Familien auch direkt in ihrem Lebensumfeld stattfinden zu lassen. Die Idee ist, mit Kooperationspartner aus dem Quartier Aktionen stattfinden zu lassen, um auch Familien zu erreichen, die bislang Schwierigkeiten haben, sich selbst auf den Weg zu machen. Eine Schule ist bereits angesprochen worden und hat ihr Interesse bekundet. Es besteht die Idee, Elternkurse in einem Kindergarten stattfinden zu lassen. Im Vordergrund soll unserem Ansatz nach immer stehen, dass Eltern aktiv mitwirken - Verantwortung zu übernehmen ist der Anfang von allem...
Ausgangslage
Familien sind die Zukunft der Orte in denen sie leben. Ein gut gelingendes Familienleben - in welcher Form auch immer - sowie eine gesunde Entwicklung der Kinder setzt voraus, dass Eltern Eigenverantwortung übernehmen können. Das die Übernahme von Verantwortung Spaß machen kann und Entwicklung für jeden möglich ist, erleben Eltern im Familienforum Rotenburg jeden Tag. Die Foren in Lauenbrück und Visselhövede sind noch sehr jung - was z.B. an der Bereitschaft der Familien, aktiv mitzuwirken, zu erkennen ist. Auch ein gutes und wertschätzendes Miteinander ist noch nicht immer so selbstverständlich, wie in Rotenburg's Forum. Besonders für Kinder ist dieses jedoch ganz wichtig: Ausgegrenzte Eltern haben spätestens in Kindergarten oder Schule auch ausgegrenzte Kinder, was sich negativ auf deren Entwicklung auswirkt. Dieses ist nur ein Beispiel, warum eine Übertragung der gewachsenen Erfahrung des Familienforums in Rotenburg auf die anderen beiden Standorte notwendig erscheint. Besonders in Visselhövede gibt es wenig Infrastruktur für Familien dafür viele Familien mit erschwerten sozialen Bedingungen - hier: Aufbau Kooperation zum GW-Arbeiter . In Lauenbrück: Viele zugezogene Familien ohne gewachsene Sozialkontakte/familiärer Unterstützung. Der Bedarf der Weiterentwicklung der Arbeit in Rotenburg im Bereich GWA hat den Hintergrund, dass besonders Familien, aus sozialschwachen Verhältnissen den Weg in Angebote nicht schaffen, wenn sie sich allein auf den Weg machen müssen. Im Einzugsgebiet der Stadtschule ist dieses der Fall. Es hat einen hohen Migrationsanteil und sozialen Wohnungsbau. Hier soll Hilfe zur Selbsthilfe stattfinden und Elternaktivität im Quartier stattfinden!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rotenburg
Beschreibung
Das Gebiet wird zu zwei Seiten von der B71 und zu zwei Seiten durch Wälder und Wiesen abgegrenzt. Im Süden wird das Gebiet durch die B71 durchkreuzt.
Einwohnerzahl
6000
Quelle / Anmerkungen
Schätzung, da keine Informationen erhalten werden konnten...
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schreiben der Grundschule des Sozialraums wird angegeben, dass der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund konstant über 35 % liegt. Der Anteil der Gesamtstadt wurde geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Angaben sind Schätzungen, die sich aus den Angaben der Statistik 2018 des Landkreises Rotenburg und der Angaben der Stadtschule Rotenburg ergeben.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Geprägt durch den Ansatz des Empowerments sollen Familien vor Ort ihre und die Stärken ihres Sozialraums finden, ausbauen und weitergeben. Durch eine partizipative Herangehensweise soll aktives Handeln und Mitmachen erreicht werden. Frühe Elternbildung soll eigenes Handeln der Eltern stärken und ihnen in ihrer Aufgabe Sicherheit geben. Die Frühe Elternbildung z.B. in den offenen Eltern-Kind-Gruppen fördert die Übernahme von Aufgaben im Sozialraum seitens der Eltern. Weiterhin soll das Netzwerk/die Kooperation hiesiger Einrichtungen (Grundschule, Kitas, Polizei, Kirche, Moschee) intensiviert werden und für die Bürger "greifbarer" werden. Elternnetzwerke werden ausgebaut und beziehen bislang isolierte Familien mit ein. Dieses wiederum überträgt sich auch auf die anderen im Gebiet lebenden Menschen (Nachbarschaft, Menschen die eine Aufgabe suche und sich als Mitstreiter einbringen möchten)... Der Transfer der Erfahrung des Rotenburger Familienforums in die Orte Visselhövede und Lauenbrück soll neben der Stadtteilarbeit in Rotenburg das Elternnetzwerk vor Ort stärken, damit auch hier die Familien vom Austausch untereinander profitieren. Die enge Vernetzung nach Rotenburg soll Ideen wecken, die dann auch vor Ort umgesetzt werden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...Bewohner die Angebote vor Ort nutzen und sich aktiv mit einbringen. Dieses zeigt, dass die Angebote im Sinne der Menschen vor Ort sind.
Beschreibung
...wenn Eltern und Bewohner aktiv mitgestalten und Projekte eigenverantwortlich/mit Unterstützung weiterführen können und hierbei kommunizieren, was sie dafür brauchen.
Beschreibung
...Kinder mehr Sport und Natur erleben können - das Gebiet hat eine große Turnhalle mit Angeboten sowie viel Natur zu bieten!
Beschreibung
...es in der Zusammenarbeit Verständnis für einander gibt und unterschiedliche Meinungen nicht die Interessen der Bewohner aus dem Blick bringen. Netzwerke unter den Familien/Bewohner unterstützen sich und profitieren von den Stärken des jeweils anderen!
Beschreibung
... Unterschiede sich ergänzen können!
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Kinderarche, Kita Rappelkiste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Auferstehungsgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Galerie
dsc 0478
Zustimmung Veröffentlichung
On