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4. Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, Abbau von Konflikten und Stärkung der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier und Wohngebiet,

Gemeinsam statt einsam. Leben an der Wassermühle e.V.

Ansprechpartner
Wiebke Ridderskamp
Funktion Vorstand
Gemeinsam statt einsam
Projektbeschreibung
Der Verein "Leben an der Wassermühle e.V" i.Gr. setzt sich zum Ziel, selbstbestimmtes Wohnen in Gemeinschaft zu fördern. Der Verein verfolgt sein Ziel insbesondere durch Gründung eines Wohnprojektes in Rotenburg. Durch gemeinsame Verantwortung für Wohn- und Lebensräume soll das Entstehen gemeinschaftlicher, generationsübergreifender, kreativer und multikultureller Lebensformen unterstützt werden. Der Verein "Leben an der Wassermühle e.V" i.Gr. leistet einen Beitrag zur Förderung des sozialen, kulturellen, ökologischen und politischen Lebens. Der Verein unterstützt eine innovative Quartiersentwicklung in Rotenburg.
Laufzeit
2026-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Gesellschaftliche Tendenzen zeigen auch in einer Kreisstadt wie Rotenburg (Wümme) eine zunehmende Vereinsamung, soziale Spezifizierung von Wohnvierteln und geringer werdende altersübergreifende Kontaktmöglichkeiten. Um dem entgegenzuwirken wurde Ende 2025 das Wohnprojekt "Leben an der Wassermühle" e.V. gegründet. Die zwölf erwachsenen Mitglieder des Vereins "Leben an der Wassermühle" e.V., die sich regelmäßig um die Angelegenheiten des Wohnprojektes kümmern, engagieren sich alle ehrenamtlich. Die Altersspanne aller Mitglieder des geplanten Wohnprojektes reicht von einem Jahr bis 79 Jahre. Wir kommen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, sind zum Teil Alleinerziehende, Eltern von behinderten Kindern, verwitwete Personen und Menschen mit Migrationshintergrund. Unser gemeinsames Ziel ist ein generationsübergreifendes Wohnprojekt in zentraler Lage in Rotenburg für Menschen zu gestalten, die miteinander eine besondere gemeinschaftliche Nachbarschaft unabhängig ihres sozialen Status, kulturellen Hintergrundes und Alters pflegen wollen und eine nachhaltige, ökolog. Gütergemeinschaft leben (Car sharing, gemeinsame Haushaltsgeräte). Das geplante Wohnprojekt soll eine Ausstrahlungskraft für die Stadt Rotenburg entwickeln. Kulturelle, sportliche Projekte und Festivitäten sollen auch die Mitbürger Rotenburgs einladen und integrieren. Es ist vorgesehen, dass eine Teilhabe am Vereinsleben unabhängig des Wohnverhältnisses möglich ist. Besondere Gemeinschaftsflächen, wie Co Working places, Seminar- Beratungsräume, Gästewohnungen werden für Interessierte zur Verfügung gestellt. Damit werden Orte der Begnungen und des Dialoges im Zentrum Rotenburgs geschaffen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Rotenburg (Wümme)
Beschreibung
Baugebiet zwischen Heimathaus und historischer Wassermühle. Siehe Internetseite: www.leben-an-der-wassermuehle.de
Einwohnerzahl
23000
Quelle / Anmerkungen
/
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sport
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Über Vereinsbeiträge und ehrenamtlich organisierte Aktionen sollen die Gemeinschaftsräume und Begegnungsorte des Wohnprojektes finanziert werden. Dabei setzt der Verein auf Nachhaltigkeit, Eigenleistung und Wiederverwendung von Baumaterialien und Einrichtungsgegenständen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

PLATZ nehmen und Mitgestalten: Partizipativer Ausbau der Gemeinwesenarbeit beim PLATZprojekt

Ansprechpartner
Anna Knetsch
Vom Projektraum zum Nachbarschaftsanker – Ein inklusives Wohnzimmer für das Quartier.
Projektbeschreibung
Das PLATZprojekt an der Fössestraße ist ein Reallabor für nutzerinnengestützte Stadtentwicklung und „Do-Ocracy“. Wir verstehen uns als offene Plattform, auf der Nachbarinnen und Initiativen ihre Ideen für den urbanen Raum eigenständig ausproberen können. Mit dem Vorhaben „PLATZ nehmen & Mitgestalten“ erweitern wir dieses Feld um Gemeinwesenarbeit (GWA), um den Ort als barrierefreien Nachbarschaftsanker zwischen Linden-Limmer und Ahlem-Badenstedt-Davenstedt zu verstetigen. Unser Ansatz basiert auf drei Handlungsfeldern: 1. Aufbau eines Quartiersankers: Mit dem „Kiezzimmer“ schaffen wir eine zentrale, niedrigschwellige Anlaufstelle auf dem Gelände. Wir beraten Aktive bei der Umsetzung ihrer Projekte, bündeln Ressourcen mit lokalen Akteuren und verzahnen unser Angebot eng mit der sozialen Infrastruktur des Stadtteils. Durch eigene Veranstaltungen, wie z.B. Workshops, Gesellschaftsabende, Lesungen, Feste oder Flohmärkte wollen wir unsere Räume öffnen und ermutigen selbst aktiv zu werden. 2. Aktivierung und Inklusion: Durch aufsuchende Formate und Kommunikation in einfacher Sprache bauen wir Schwellenängste ab. Wir motivieren Menschen, die bisher durch soziale oder bauliche Barrieren exkludiert waren, den öffentlichen Raum als ihren eigenen zu begreifen und aktiv mitzugestalten. Als Brückenbauerin übersetzen wir Bedarfe im Quartier in konkrete Teilhabeangebote und können diese zusammen mit den Engagierten direkt vor Ort umsetzen. 3. Partizipative Demokratiearbeit: Gemeinsam mit einem Netzwerk aus Fach-Expertise schaffen wir Begegnungsräume für eine heterogene Nachbarschaft. Formate wie „Platz-Safaris“, Community Music oder Bau-Workshops befähigen insbesondere Senior:innen, Familien und Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte zur Selbstorganisation und stärken den sozialen Zusammenhalt auf Augenhöhe. Das PLATZprojekt wird so zum integrativen „Dritten Ort“, der Vielfalt als Chance begreift und die solidarische Entwicklung des Stadtteils nachhaltig vorantreibt.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das PLATZprojekt liegt an einer kritischen Schnittstelle Hannoverscher Stadtteile, die laut Sozialmonitoring vor massiven Herausforderungen stehen. Wir agieren im Spannungsfeld zwischen dem hochverdichteten, gentrifizierungsgeprägten Linden-Limmer und dem peripheren, strukturell benachteiligten Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. In beiden Räumen zeigt sich eine Unterversorgung an niedrigschwelligen, konsumfreien Begegnungsorten, die Integration und Teilhabe aktiv fördern. Obwohl das Projekt als Reallabor überregional strahlt, besteht lokal eine Schwellenangst: Die hochgradig selbstorganisierte „Do-Ocracy“ wird von vulnerablen Gruppen – insbesondere Senior*innen, Menschen in prekären Lebenslagen oder mit Fluchthistorie – oft als informelle Barriere wahrgenommen. Es fehlt die personelle Instanz, die diese Hürden abbaut und den Ort als inklusives „Wohnzimmer“ öffnet. Die Landeshauptstadt Hannover verfolgt das Ziel, die soziale Kohäsion durch integrierte Gemeinwesenarbeit (GWA) zu sichern, doch fehlen dem PLATZprojekt aktuell die Ressourcen, um als systematischer „Nachbarschaftsanker“ mit fester „Kümmerer-Funktion“ zu fungieren. Unser Vorhaben adressiert dieses Defizit durch eine zweisäulige GWA-Strategie: Wir kombinieren strategische Koordination zur Vernetzung mit lokalen Akteuren (Kirchen, Vereine, Verbände) mit aktivierender Gemeinwesenarbeit direkt im Lebensumfeld der Bewohner*innen. Wir nutzen die experimentelle Stadtkultur als Türöffner, um Schwellenängste abzubauen, soziale Brennpunktbildung präventiv zu vermeiden und Teilhabe über Stadtbezirksgrenzen hinweg nachhaltig zu verankern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden-Limmer
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst zwei zentrale Interventionsräume im Westen der Landeshauptstadt Hannover, die durch ihre spezifischen sozialräumlichen Dynamiken und die räumliche Nähe zum PLATZprojekt (Fössestraße 105) definiert sind. Das Projekt fungiert hierbei als strategisches Scharnier zwischen Gebieten mit unterschiedlichen sozialen und baulichen Voraussetzungen. 1) Fokusraum Linden-Limmer (45.240 Einwohnende, Stand: 2025): Die Abgrenzung umfasst insbesondere den westlichen Teil von Linden-Nord und das angrenzende Limmer. Dieser Raum ist durch eine extrem dichte, gründerzeitliche Bebauung und einen massiven Mangel an öffentlichen, konsumfreien Freiräumen geprägt. Die hohe soziale Dynamik und fortschreitende Gentrifizierung führen zu einem verstärkten Bedarf an Maßnahmen zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts. Als traditionelles „Ankunftsquartier“ für verschiedene Zuwanderungsgenerationen ist hier der Auf- und Ausbau von Kooperationsstrukturen essenziell, um soziale Barrieren abzubauen und Integration aktiv zu gestalten. Das PLATZprojekt fungiert hier als Scharnier zwischen den Quartieren. Die Verbindung des Fokusraums 1 "Linden-Limmer" und des Fokusraums 2 "Ahlem-Badenstedt-Davenstedt" erfolgt über die Fössestraße als zentrale Achse. Das Projekt konzentriert sich räumlich auf die Schnittmengen dieser Stadtbezirke, um Bewohner*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen sozialen Herausforderungen (von Gentrifizierung bis zu struktureller Benachteiligung) an einem gemeinsamen Ort der Partizipation zusammenzuführen.
Einwohnerzahl
45240
Quelle / Anmerkungen
Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Unterlagen zum Gebiet
linden-limmer2.png (908.9 KB)
Gebiet-Name
Hannover Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst zwei zentrale Interventionsräume im Westen der Landeshauptstadt Hannover, die durch ihre spezifischen sozialräumlichen Dynamiken und die räumliche Nähe zum PLATZprojekt (Fössestraße 105) definiert sind. Das Projekt fungiert hierbei als strategisches Scharnier zwischen Gebieten mit unterschiedlichen sozialen und baulichen Voraussetzungen. 2) Fokusraum Ahlem-Badenstedt-Davenstedt (34.302 Einwohnende, Stand: 2025): Dieser westlich an Linden-Limmer angrenzende Raum ist durch heterogene Siedlungsstrukturen und Großwohnsiedlungen geprägt. Hier zeigen sich Anzeichen einer Unterversorgung an sozialer Infrastruktur und Begegnungsorten. Besonders die Alterung der Bevölkerung im Rahmen des demografischen Wandels sowie ökonomische Benachteiligungen in bestimmten Quartiersabschnitten erfordern niedrigschwellige Angebote zur Förderung von Teilhabe und Selbstorganisation. Die Verbindung des Fokusraums 1 "Linden-Limmer" und des Fokusraums 2 "Ahlem-Badenstedt-Davenstedt" erfolgt über die Fössestraße als zentrale Achse. Das Projekt konzentriert sich räumlich auf die Schnittmengen dieser Stadtbezirke, um Bewohner*innen aus Gebieten mit unterschiedlichen sozialen Herausforderungen (von Gentrifizierung bis zu struktureller Benachteiligung) an einem gemeinsamen Ort der Partizipation zusammenzuführen.
Einwohnerzahl
34302
Quelle / Anmerkungen
Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte der Landeshauptstadt Hannover – Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2025, Stand: 14.03.2026
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit der Förderung entwickeln wir das PLATZprojekt zu einem sozialen „Scharnier“ zwischen dem hochverdichteten Linden-Limmer und dem peripheren, strukturell benachteiligten Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. Wir transformieren einen experimentellen Freiraum in eine feste soziale Infrastruktur. Unser Ansatz basiert auf zwei gleichwertigen GWA-Säulen: Die erste Säule ist die koordinierende GWA. Mit dem „Kiezzimmer“ schaffen wir eine Anlaufstelle mit fester „Kümmerer“-Funktion. Hier steuern wir die Netzwerkarbeit, knüpfen Verbindungen zu Kirchen, Vereinen sowie Wohlfahrtsverbänden und moderieren den Austausch zwischen den verschiedenen Milieus. Ziel ist es, Ressourcen zu bündeln und das PLATZprojekt strategisch als Akteur in beiden Stadtbezirken zu verankern. Die zweite Säule ist die aktivierende Gemeinwesenarbeit. Wir warten nicht auf Besucher, sondern gehen mit verschiedenen Formaten (partizipativ) aktiv in die Quartiere, um soziale Barrieren abzubauen. Wir nutzen das Gelände als methodisches Werkzeug, um besonders benachteiligte Gruppene zur Selbstorganisation und Mitgestaltung zu ermutigen. Ob Flohmärkte, Lesungen oder Werkstatt-Projekte: Wir begleiten Bewohnerinnen dabei, den Ort zu ihrem „Wohnzimmer“ zu machen und eigene Nachbarschaftsinitiativen zu starten. So verbessern wir nachhaltig das soziale Klima und die Integration über Stadtbezirksgrenzen hinweg. Das PLATZprojekt wird zu einem Ort der gelebten Demokratie, der zeigt, wie Teilhabe und gute Nachbarschaft funktionieren kann
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erfolg messen wir an der Resonanz im „Kiezzimmer“ und unseren partizipativen Formaten (zB Workshops). Indikator ist die Beteiligung von Menschen aus prekären Lagen und benachteiligten Gruppen, deren Bedarfe direkt in die Angebotsplanung einfließen.
Beschreibung
Erfolg zeigt sich, wenn Nachbarinnen eigene Ideen (zB Flohmärkte, Workshops) eigenständig auf dem Gelände umsetzen. Wir messen dies an der Anzahl der von Bewohnerinnen initiierten Mikro-Projekte und der Nutzung unserer Infrastruktur.
Beschreibung
Erfolg messen wir am Aufbau stabiler Kooperationen (zB Verbände, Kirchen, Vereine). Beleg ist die Umsetzung gemeinsamer Projekte, die Ressourcen bündeln und die soziale Reichweite des Standorts nachhaltig im Quartier erhöhen.
Beschreibung
Erfolg ist die nachweisbare Durchmischung der Teilnehmenden aus den unterschiedlichen Fokusräumen (Linden-Limmer & Ahlem-Davenstedt). Wir messen dies an der Durchführung von mind. 2 großen generationsübergreifenden Formaten pro Jahr.
Nachhaltigkeit
Wir sichern das Vorhaben durch drei Säulen: Strukturelle Integration: Das „Kiezzimmer“ wird als fester Knotenpunkt in die lokale GWA-Infrastruktur eingegliedert (Kooperation mit Stadtteilräten/Trägern). Finanzmix: Wir streben nach der Pilotphase eine Teilfinanzierung durch kommunale Mittel an, ergänzt durch Eigenmittel aus Platz-Einnahmen und Sponsoring. Capacity Building: Durch „Do-Ocracy“ befähigte Nachbar:innen führen Formate künftig ehrenamtlich in Selbstorganisation fort.
Galerie
sam green drohnenaufnahme 20242 144dpi 75 1
platzprojekt e.v
Zustimmung Veröffentlichung
On

Münden verbindet

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Stadtteile verbinden - Begegnung ermöglichen - Unterstützung zugänglich machen
Projektbeschreibung
Im Wohngebiet rund um den Kattenbühl in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Aufgrund der topografischen Lage und der räumlichen Distanz zu bestehenden Angeboten stellt die Erreichbarkeit für viele Bewohner*innen eine Hürde dar. Besonders ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität können Angebote im Stadtgebiet nur schwer erreichen. Auch die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr ist eingeschränkt. Dadurch entstehen Barrieren für soziale Teilhabe und gemeinschaftliche Aktivitäten. Der Bedarf wurde in den vergangenen vier Jahren im Rahmen regelmäßig stattfindender Sozialraumtreffen deutlich. An diesen Treffen nehmen Bürgerinnen sowie lokale Akteurinnen teil. Wiederholt wurden fehlende Begegnungsmöglichkeiten, zunehmende Einsamkeit sowie der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungs- und Informationsangeboten benannt. Ebenso wurde deutlich, dass vielen Menschen eine zentrale Anlaufstelle fehlt, die Orientierung im Hilfesystem bietet und Informationen bündelt. Das Projekt greift diese Bedarfe auf. Ziel ist es, im bislang unterversorgten Gebiet Kattenbühl generationenübergreifende Begegnungsräume zu schaffen und langfristig zu verstetigen. Durch aufsuchende Gemeinwesenarbeit und Kooperation mit lokalen Einrichtungen entstehen neue Möglichkeiten für Austausch, Beteiligung und gemeinschaftliche Aktivitäten.Ergänzend wird im Bürgertreff eine zentrale Anlaufstelle für ganz Hann. Münden eingerichtet. Dort steht eine feste Ansprechperson als niedrigschwellige Informations- und Koordinationsstelle zur Verfügung. Neben der Weitergabe von Informationen übernimmt sie eine wichtige Vernetzungsfunktion, indem sie Akteur*innen, Initiativen und Ehrenamt im Sozialraum zusammenführt. Zudem ist dort ein regelmäßiger Ehrenamtsstammtisch geplant.Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Bürgertreff, der Volkshochschule Hann. Münden und dem Familienzentrum. Die Volkshochschule bringt niedrigschwellige Bildungsangebote in das Quartier ein, während das Familienzentrum präventive Angebote für Familien entwickelt. Die Gemeinwesenarbeit im Haus der Nationen hat im vier Kilometer entfernten Stadtteil Neumünden bereits stabile Strukturen aufgebaut. Dieses Wissen wird genutzt, um auch im Gebiet Kattenbühl langfristig generationenübergreifende Begegnungs- und Vernetzungsstrukturen zu entwickeln.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Wohngebiet rund um Kattenbühl, Vogelsang und Berliner Ring in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte und niedrigschwellige Angebote. Anders als in anderen Stadtteilen bestehen hier kaum Möglichkeiten für Austausch, nachbarschaftliche Kontakte oder gemeinschaftliche Aktivitäten. Besonders für ältere Menschen, Familien sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität erschwert dies die soziale Teilhabe im Alltag.Zwischen den Wohngebieten liegen die Altstadt im Tal sowie deutliche Höhenunterschiede. Während sich im Stadtteil Neumünden auf der gegenüberliegenden Höhenlage bereits verstetigte Strukturen der Gemeinwesenarbeit entwickelt haben, liegt das Wohngebiet Kattenbühl rund vier Kilometer entfernt auf einer anderen Höhenlage der Stadt und verfügt bislang über keine vergleichbaren Begegnungs- und Unterstützungsangebote. Für viele Bewohner*innen erschweren sowohl die topografische Lage als auch die eingeschränkte Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr den Zugang zu Angeboten im Stadtgebiet erheblich.Im Rahmen der seit mehreren Jahren regelmäßig stattfindenden Sozialraumtreffen in Hann. Münden wurde dieser Bedarf von Bürgerinnen sowie Akteurinnen aus sozialen Einrichtungen, Bildung und Gesundheit wiederholt benannt. Neben fehlenden Begegnungsmöglichkeiten und zunehmender Einsamkeit wurde insbesondere der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten, besseren Vernetzungsstrukturen im Sozialraum und Orientierung im Hilfesystem deutlich.Dabei wurde auch der Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle benannt, die Informationen zu sozialen Angeboten bündelt, Orientierung bietet und den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Stadtteil Kattenbühl (Vogelsang/Berliner Ring)
Beschreibung
Das Wohngebiet Kattenbühl liegt auf einer erhöhten Höhenlage der Stadt Hann. Münden und ist räumlich deutlich vom übrigen Stadtgebiet getrennt. Aufgrund der topografischen Lage und einer eingeschränkten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist die Erreichbarkeit von Angeboten für viele Bewohner*innen erschwert. Im Quartier fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie Einrichtungen mit Treffpunktcharakter. Dies führt insbesondere für ältere Menschen und Familien zu eingeschränkten Möglichkeiten für Austausch, soziale Teilhabe und nachbarschaftliche Vernetzung.
Einwohnerzahl
6369
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Hann. Münden Herr Vogeley
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz, der auf Aktivierung, Beteiligung und Vernetzung im Sozialraum ausgerichtet ist. Ziel ist es, Bewohnerinnen niedrigschwellige Möglichkeiten zur Begegnung, zum Austausch und zur Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu eröffnen. Gemeinwesenarbeit versteht sich dabei als verbindendes Element zwischen Bewohnerinnen, sozialen Einrichtungen, Bildungsangeboten und lokalen Akteur*innen.Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist die sozialräumliche Orientierung. Bedarfe im Quartier werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Einrichtungen aufgegriffen und in konkrete Aktivitäten übersetzt. Dabei werden vorhandene Ressourcen sichtbar gemacht und gestärkt.Die Arbeit erfolgt über offene Begegnungsangebote, Informationsmöglichkeiten sowie aufsuchende Ansätze im Quartier. Ziel ist es, insbesondere Menschen zu erreichen, die bestehende Angebote bislang nur eingeschränkt nutzen können.Eine zentrale Rolle übernimmt die Anlaufstelle im Bürgertreff, die als niedrigschwelliger Informations- und Koordinationspunkt fungiert. Hier werden Informationen gebündelt, Kontakte vermittelt und Akteur*innen aus Ehrenamt, Initiativen und Einrichtungen miteinander vernetzt. Kooperationen mit Familienzentrum, Volkshochschule und weiteren Partnern ermöglichen zusätzliche generationenübergreifende Angebote im Quartier.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn im Quartier Kattenbühl regelmäßige generationenübergreifende Begegnungsangebote entstehen, Bewohner*innen miteinander in Kontakt kommen und sich neue nachbarschaftliche Aktivitäten sowie gemeinschaftliche Initiativen entwickeln.
Beschreibung
Erreicht, wenn eine verlässliche Kooperation zwischen Bürgertreff, VHS, Familienzentrum und weiteren Akteur*innen besteht, regelmäßige Vernetzungstreffen stattfinden und gemeinsame generationenübergreifende Angebote im Quartier Kattenbühl entstehen.
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote im Quartier Kattenbühl generationenübergreifend gestaltet sind und unterschiedliche Zielgruppen – Familien, ältere Menschen und Ehrenamtliche – gemeinsam an Begegnungs-, Bildungs- und Beteiligungsformaten teilnehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Hann. Münden; Bürgermeister Hann. Münden Tobias Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Hann. Münden / Familienzentrum Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Nationen (GAB Südniedersachsen gGmbH); Bürgertreff e.V. Hann. Münden; Mehrgenerationenhaus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen des Stadtteils Kattenbühl; Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen, Netzwerk Neumünden, Mündener Frauennetzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frühe Hilfen - Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KIBIS Selbsthilfekontaktstelle für Stadt und Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube, Zugang zu versch. Newslettern in Hann. Münden und dem LK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro des Landkreises, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird in bestehende sozialräumliche Strukturen eingebunden. Der Bürgertreff übernimmt langfristig eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsfunktion für Bürger*innen in Hann. Münden. Die im Projekt aufgebauten Kooperationen zwischen Bürgertreff, Haus der Nationen, Volkshochschule und Familienzentrum werden dauerhaft fortgeführt. Erfahrungen aus der Gemeinwesenarbeit in Neumünden werden genutzt, um tragfähige Strukturen im Quartier Kattenbühl aufzubauen.
Galerie
topografische lage neue gwa
raeumliche einordnung des projektgebiets kattenbuehl im stadtgebiet hann. muenden
gwa verstedigt neumuenden regelmaeig
gwa verstetigt neumuenden mtl
Zustimmung Veröffentlichung
On

Guter Nachbar, machbar: Ein Dorf, ein Haus, ein Miteinander

Ansprechpartner
Eva-Maria Junker-Schlarmann
Funktion Projektkoordinatorin
Füreinander mitgestalten-miteinander neu entfalten
Projektbeschreibung
Unser Projekt "Guter Nachbar-machbar" möchte das gemeinschaftliche Leben in Holdorf akiv stärken und vor allem dauerhaft in das Dorleben implementieren. Im Zentrum steht seit Juni 2025 das Bürgerhaus, eine translozierte Hofstelle, die mit vereinter Kraft von Kommune, Holdorfer Vereinen und Ehrenamtlichen Stein für Stein abgetragen und dann in zentraler Lage von Holdorf wiedererrichtet wurde. Dieses Gebäude und der umliegende Bürgerpark mit seinem inklusiven Spielplatz, den schönen Wegen und zahlreichen Sitzmöglichkeiten, sind ein wichtiger Ort, an dem Nachbarschaft und Gemeinschaft gefördert werden soll. Im Rahmen der bisherigen Projektzeit konnten bereits wichtige Grundlagen für Begegnung und gemeinschaftliches Engagement geschaffen werden. Verschiedene Veranstaltungen und Formate haben neue Kontakte entstehen lassen und gezeigt, wie wertvoll niedrigschwellige Begegnungsangebote für den sozialen Zusammenhalt sind. Eine aktivierende Befragung, in verschiedenen Sprachen zeigte, dass genau dies auch dem Wunsch von vielen Menschen entspricht. Ein Ort für Begegnungen, die so im Alltag niemals Raum finden würden. Menschen sollen gesehen werden, als Experten ihres Umfeldes und sichtbar gemacht werden. Es gibt viele Fähigkeiten, Ideen und Engagement im Dorf!!! (Ressourcen nutzen) Besonders das ehrenamtliche Engagement muss gestärkt und untertützt werden. Aufsuchende Begegnungen in den Ortsteilen/Siedlungen der Gemeinde, um in Kontakt zu kommen (Spielplatztreff, Pop up Café). Gemeinsam gestalten, selber aktiv werden und sich so mit der Heimat verbinden. In dem Zusammenhang soll die Sichtbarkeit des Bürgerhauses und vor allem der Menschen erhöht werden, um es als Ort der Begegnung weiter zu etablieren. Durch niedrigschwellige Begegnungsangebote (Offenes Café, Handytreff, Vorträge Medienkompetenz, Ehrenamtsbörse) entstehen neue Kontakte zwischen BewohnerInnen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Lebenssituationen. Diese fördern gegenseitiges Verständnis, bauen Vorurteile ab und stärken das Gefühl der Zugehörigkeit bei uns in Holdorf. Ziel unseres Projekts ist deshalb auch, der weitere Aufbau und die Pflege eines strukturierten und koordinierten Netzwerks im Ort. Vorhandene Ressourcen sollen weiter gebündelt werden, Kooperationen gestärkt, um gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen. Wir wollen weiter unsere Stärken ausbauen, die wir als kleiner Ort mitbringen: Kurze Wege, persönliche Kontakte und enge Zusammenarbeit mit der Politik.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Mit der Eröffnung des Bürgerhauses wurde 2025 ein Ort geschaffen, an dem sich Menschen begegnen und gemeinsam aktiv gestalten können. Eine ebenfalls zu diesem Zeitpunkt erfolgte aktivierende Befragung, an der 600 Einwohner teilnahmen, zeigte, dass sich knapp 50% der Befragten mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt wünschen, explizit genannt wurden generationsübergreifende Begegnungen im Ortskern. Hinzu kommt, dass ehrenamtliches Engagement zwar vorhanden ist, Koordination und gemeinsamen Strukturen aber noch weiter ausgebaut werden müssen. Konkret gibt es folgende Entwicklungsfelder: Teilhabe- und Unterstützungsbedarfe sowie Entwicklungspotenziale von Geflüchteten fördern; Isolation abbauen und durch niedrigschwellige, partizipative Angebote die aktive Einbindung von Menschen unterstützen, besonders bei jungen Menschen und SeniorInnen. Hier heißt es Zugang zu den Menschen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft finden, sie aufsuchen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Durch den Projektprozess wurden Vereine, Initiativen und engagierte BürgerInnen bereits besser vernetzt und der Austausch intensiviert. Das Format "Begegnungen am Frühstückstisch" trägt maßgeblich dazu bei, dass z.B. eine Krabbelgruppe und ein offener Gesprächstreff etabliert werden konnten. Mit unserem Projekt „Holdorf – ein Haus, ein Dorf, ein Miteinander“ wollen wir die Menschen in ihrem Umfeld aufsuchen, Vertrauen aufbauen und BewohnerInnen aktiveren sich zu beteiligen. Außerdem soll das Bürgerhaus als zentraler Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft weiterentwickelt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holdorf
Beschreibung
Holdorf ist eine ländliche Einheitsgemeinde im südlichen Landkreis Vechta. Sie besteht aus 10 Ortsteilen, wobei Holdorf den Kernort bildet. Weitere "enger" besiedelte Ortsteile sind Langenberg und Fladderlohausen. Die Fläche beträgt 5486 Hektar. Wir befinden uns in der Region Oldenburger Münsterland. Die Kreisstadt Vechta liegt 25 Kilometer entfernt.
Einwohnerzahl
7643
Quelle / Anmerkungen
Standesamt Holdorf 12.03.2026
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet entspricht Gesamtstadt. Quelle ist das Einwohnermeldeamt. Es handelt sich nicht um eine Schätzung.
Unterlagen zum Gebiet
karte_holdorf.jpg (86.41 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Wir möchten allen in Holdorf lebenden Menschen die Möglichkeit geben, sich in die Entwicklung ihrer Nachbarschaft einzubringen und sichtbar zu werden. Unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen und Fähigkeiten eines Einzelnen, sollen die Bewohner ihre Umwelt aktiv mitgestalten. Jeder ist Experte in seinem Bereich! Hierbei ist auch an niedrigschwellige Möglichkeiten der Meinungsäußerung zu denken. Das langfristige Ziel ist dabei die eigenständige Gestaltung des Umfeldes, den Zusammenhalt zu stärken und langfristig tragfähige Strukturen für Engagement und Mitgestaltung im Gemeinwesen aufzubauen. Unerlässlich sind dabei auch Kooperationen zwischen Organisationen, Initiativen und BewohnerInnen. Sie führen dazu, dass die Gemeinschaft langfristig stabilisiert wird. Mit dem Aufbau lokaler Kooperationen und dauerhafter Beteiligungsformate werden außerdem Strukturen geschaffen, die über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben. Die Kommune als zentraler Akteur soll die entwickelten Strukturen dauerhaft unterstützen und perspektivisch auch zur finanziellen Absicherung übernehmen. Eine starke Gemeinde entsteht dort, wo Menschen gemeinsam!!! handeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein Nutzen für die Beteiligten wird sichtbar und aktive Beteiligung, Zufriedenheit, Selbstwirksamkeit und nachhaltige Vernetzung der Menschen findet statt. Lebenssituation werden erkannt und sichtbar gemacht.
Beschreibung
Die Bedürfnisse, Wünsche und Perspektiven der BewohnerInnen werden aktiv berücksichtigt und umgesetzt. Sie sind Experten in ihrem Umfeld. Drei Begegnungsformate sind dauerhaft etabliert. Die Menschen kommen generationsübergreifend zusammen.
Beschreibung
Verschiedene Akteure arbeiten dauerhaft zusammen, stimmen sich regelmäßig ab und setzen gemeinsam konkrete Maßnahmen um. Es geht also nicht nur um einmalige Kontakte, sondern um nachhaltige, funktionierende Strukturen.
Beschreibung
Klar messbare Veränderungen im Miteinander und in der Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner sind zu sehen und eine Nachhaltigkeit stellt sich ein. Beteiligung an Projekten konstant hoch. Zwei nachbarschaftliche Aktionen pro Jahr.
Beschreibung
Kommunalpolitische AkteurInnen sind in das Projekt eingebunden. Voneinander und miteinander profitieren bei der Umsetzung von Projekten. Bewohner werden als Experte wahrgenommen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Holdorf Familien- und Seniorenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimatverein, Schützenvereine, Sportvereine, Verein Zukunft für Jugend, Musikvereine, Wirtschaftsförderverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Holdorf, Grundschule Langenberg, Oberschule Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauengemeinschaft, katholische und evangelische Pfarrgemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Holdorfer Gemeinderat, Abgeordnete Frau Meyer und Herr Eilers (Landtag Hannover)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Om Medien Gruppe, Gemeinde Holdorf, Social Media
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Vechta, Hand und Herz - Freiwilligen Agentur Lohne
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Bürgerhaus wird bereits zu 100% von der Kommune getragen, ebenfalls werden unsere Stellen zu 25 Prozent durch die Gemeinde finanziert. Langfristig ist die Perspektive gegeben, dass die Kommune einen Großteil der Kosten in den Regelhaushalt übernimmt, da ein großer nachgewiesener Nutzen durch das Projket gegeben ist. Weiterhin ist die Bürgerstiftung Holdorf mit einzubeziehen, als regelmäßiger Förderer von Projekten sowie Spendenaktionen und Sponsoring durch Firmen.
Galerie
buergerfest mai
weihnachten im buergerhaus
pizzaofen schule
jugendtreff
alt und jung
kindergarten
Zustimmung Veröffentlichung
On

VERNETZ.T - Helfen. Mitmachen. Gemeinsam in Twistringen

Ansprechpartner
Jörg Busse
Funktion Geschäftsführer
Slogan "VERNETZ.T", (T für Twistringen) Untertitel: Helfen. Mitmachen. Gemeinsam in Twistringen
Projektbeschreibung
Das Projekt zielt auf den Aufbau einer lokalen Vernetzungs- und Engagementstruktur zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der Teilhabe im Gemeinwesen. Insbesondere sollen Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen besser erreicht und in nachbarschaftliche Strukturen eingebunden werden. Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern, Begegnung zu ermöglichen und bestehende Initiativen sowie Bürgerinnen und Bürger nachhaltig miteinander zu vernetzen. Kern des Projekts ist die Einrichtung einer niedrigschwelligen „Kümmerer“-Stelle als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle. Diese fungiert als Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen sowie bestehenden Unterstützungsstrukturen. Durch offene Sprechzeiten bietet sie einen einfachen Zugang für alle Interessierten. Die Stelle berät Menschen, die sich engagieren möchten, begleitet Engagementvorhaben und vermittelt zwischen Hilfesuchenden und Unterstützenden. Gleichzeitig werden bestehende Angebote und Akteurinnen und Akteure systematisch vernetzt sowie Bedarfe erfasst. Ziel ist es, Barrieren abzubauen, Engagement zu erleichtern, vorhandene Ressourcen sichtbar zu machen und nachbarschaftliche Strukturen nachhaltig zu stärken. Ergänzend wird eine lokale Begegnungsstruktur aufgebaut. Durch regelmäßige niedrigschwellige Formate wie offene Begegnungscafés oder thematische Austauschrunden entstehen Räume für persönliche Begegnung und Austausch. Diese Angebote richten sich bewusst an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Jung und Alt, Zugewanderte und Einheimische. Dadurch sollen gegenseitiges Verständnis, interkultureller Austausch sowie gesellschaftliche Teilhabe aktiv gefördert werden. Zur Aktivierung und Sichtbarkeit des Projekts werden gemeinschaftsbildende Aktionen im Stadtgebiet initiiert. Dazu zählen beispielsweise Clean-Up-Aktionen, Begegnungsfeste sowie Mitmachprojekte. Diese Aktivitäten schaffen konkrete Beteiligungsmöglichkeiten, fördern Selbstwirksamkeit und stärken die Identifikation mit dem Wohnort sowie das generationen- und kulturübergreifende Miteinander. Durch die Kombination aus persönlicher Anlaufstelle, regelmäßigen Begegnungsformaten und gemeinschaftlichen Aktionen entsteht eine tragfähige und nachhaltige Infrastruktur für Engagement, Nachbarschaftshilfe und gesellschaftliche Teilhabe. Das Projekt trägt dazu bei, bestehende Strukturen zu vernetzen, neue Beteiligungsformate zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Twistringen im Landkreis Diepholz ist ein ländlich geprägter Standort mit zentraler Versorgungsfunktion für umliegende Ortschaften. Die Wege zu Beratungs- u. Unterstützungsangeboten sind für Bürgerinnen und Bürger mitunter weit. Eine zentrale Herausforderung stellt der Mangel an bezahlbarem Wohnraum dar, insbesondere für Haushalte mit geringem Einkommen sowie für Menschen mit Migrationsgeschichte. Gleichzeitig besteht die Notwendigkeit, die soziale Infrastruktur stärker mit der Wohnentwicklung zu verzahnen, um unterschiedlichen Bedarfen – etwa von älteren Menschen u. pflegenden Angehörigen – gerecht zu werden. Der demografische Wandel verstärkt diesen Anpassungsdruck zusätzlich. Die bauliche Situation ist teilweise durch eine verstreute Siedlungsstruktur geprägt. Dies begünstigt ein Nebeneinander statt eines aktiven Miteinanders. Menschen mit Migrationsgeschichte stehen teilweise vor Herausforderungen beim Aufbau von Kontakten und beim Zugang zu sozialen Netzwerken innerhalb der aufnehmenden Gesellschaft. Fehlende Anknüpfungspunkte, sprachliche Hürden u. begrenzte Begegnungsangebote erschweren die gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig besteht ein hohes Potenzial an bürgerschaftlichem Engagement. Viele Menschen sind bereit, sich einzubringen, jedoch fehlen häufig geeignete Strukturen, feste Ansprechpartner sowie transparente Informationen über Beteiligungsmöglichkeiten. Akteure arbeiten teilweise nebeneinander, wodurch vorhandene Ressourcen ungenutzt bleiben. Die geplante Kümmerer-Stelle in Verbindung mit Begegnungsformaten schließt bestehende Lücken in der sozialen Infrastruktur, verbessert die Zugänglichkeit von Angeboten und aktiviert bürgerschaftliches Engagement.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Twistringen
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das Stadtgebiet von Twistringen im Landkreis Diepholz einschließlich der umliegenden Ortsteile (8). Twistringen übernimmt als Grundzentrum eine zentrale Versorgungsfunktion für die Bevölkerung im Stadtgebiet sowie für angrenzende Ortschaften. Im Projektfokus stehen insbesondere die Wohngebiete im Kernort und den angrenzenden Ortsteilen, da hier der Bedarf an wohnortnahen Beratungs- und Begegnungsangeboten sowie an Vernetzungsstrukturen besonders deutlich wird. Die Abgrenzung orientiert sich somit an den gewachsenen Sozialräumen, den bestehenden Versorgungsstrukturen sowie den alltäglichen Lebensbezügen der Bevölkerung.
Einwohnerzahl
13376
Quelle / Anmerkungen
Stadt Twistringen
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/twistringen%2C-stadt/20152879/4
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte/demografiebericht+twistringen
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/berichte/sozialbericht+twistringen
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt konsequent den Gemeinwesenarbeits-Ansatz, indem Bürger:innen aktiv in die Gestaltung des Gemeinwesens einbezogen werden. Kern des Projekts ist die Einrichtung einer niedrigschwelligen „Kümmerer“-Stelle als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle. Diese fungiert als verbindendes Element zwischen Bürger:innen, Vereinen, Initiativen sowie bestehenden Unterstützungsstrukturen. Die Stelle berät Menschen, die sich engagieren möchten, begleitet Engagementvorhaben und vermittelt zwischen Hilfesuchenden und Unterstützenden. Gleichzeitig werden bestehende Angebote und Akteur:innen im Sozialraum miteinander vernetzt und vorhandene Bedarfe systematisch erfasst. Ziel ist es, Engagement zu erleichtern, vorhandene Ressourcen sichtbar zu machen, zu nutzen und zu stärken. Ergänzend wird eine lokale Begegnungsstruktur aufgebaut. Durch regelmäßige niedrigschwellige Formate wie offene Begegnungscafés oder thematische Austauschrunden entstehen Räume für persönliche Begegnung und Austausch. Diese Angebote richten sich bewusst an unterschiedliche Zielgruppen und sollen gegenseitiges Verständnis, informelle Vernetzung und gesellschaftliche Teilhabe fördern. Zur Aktivierung und Sichtbarkeit des Projekts werden zudem gemeinschaftsbildende Aktionen im Stadtgebiet initiiert. Durch die Kombination aus persönlicher Anlaufstelle, regelmäßigen Begegnungsformaten und gemeinschaftlichen Aktionen entsteht eine nachhaltige Infrastruktur für Engagement und gesellschaftlicher Teilhabe.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn die Kümmerer-Stelle regelmäßig genutzt wird (Ø ≥15 Anfragen/Monat), Angebote niedrigschwellig zugänglich sind und mindestens 75 % der Befragten diese als hilfreich und teilhabefördernd bewerten.
Beschreibung
Erreicht, wenn Engagierte eigene Ideen einbringen, gemeinschaftliche Aktionen initiieren u. aktiv umsetzen. Die Umsetzung wird begleitet u. durch kontinuierlich steigende Eigeninitiative sowie ca. 350–400 Std. ehrenamtliche Beteiligung/Jahr sichtbar.
Beschreibung
Erreicht, wenn bestehende Netzwerke, Kooperationen und lokale Ressourcen aktiv eingebunden und für Begegnungsformate, Vermittlungen und Projektaktivitäten genutzt werden (≥10 erfasste Angebote).
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote inklusiv gestaltet sind und regelmäßig von unterschiedlichen Zielgruppen genutzt werden (ca. 15–20 Termine/Jahr, Ø ≥10 Teilnehmende), wodurch Austausch und gegenseitiges Verständnis gefördert werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn ein regelmäßiger Austausch zwischen Vereinen, Initiativen und weiteren Akteuren stattfindet (ca. 6–10 Treffen/Jahr), gemeinsame Aktivitäten umgesetzt werden und verlässliche Kooperationen entstehen (≥3 Partner).Wichtig bei Verstetigung.
Beschreibung
Erreicht, wenn Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Lebenslagen regelmäßig zusammenkommen, neue Kontakte entstehen und gemeinschaftliche Aktivitäten (≥2/Jahr mit ca. 30–50 Teilnehmenden) das gegenseitige Verständnis stärkt.
Beschreibung
Erreicht, wenn eine kontinuierlich genutzte Kümmerer-Stelle (≥5 Kontakte/Woche) sowie ein stabiler Begegnungsort mit regelmäßigen Formaten etabliert sind.
Beschreibung
Erreicht, wenn das Projekt nachhaltig im Sozialraum verankert ist, Netzwerkstrukturen eigenständig weitergeführt werden und die Steuerung durch die Kümmerer-Stelle schrittweise reduziert wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Twistringen, Team Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kurt e.V. 1. Vorsitzende Frau Nölker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Für Integration in Twistringen (FIT)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hildegard-von-Bingen-Gymnasium Twistringen ; Haupt- und Realschule Twistringen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Anna Kirchengemeinde Twistringen, Herr Dechant Kieslich
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Forum-Twistringen (FFT)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenberatung, Frau Döpkens
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frau Konvisser, Ukraine-Beauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereichsleitung Familie u. Soziales, Frau Raven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaft der Unternehmen in Twistringen e.V. (GUT), Herr Haskamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Stadtbeauftragte, Frau Habermann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Twistringen e.V. 1. Vorsitzender Jens Knabe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diepholzer Kreisblatt, Lokalredaktion Twistringen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weserkurier, Lokalredaktion Twistringen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendpflegerin, Frau Faust
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister der Stadt Twistringen, Herr Bley
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
1. Stadtrat Twistringen, Herr Hüppe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Senioren, Gleichstellung, Tourismus, Kultur und Schwimmpark
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Soziales, Schulen, Jugend, Integration und Sport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Gemeinde Twistringen, Herr Pfarrer Orths
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und Bürgerverein Twistringen, 1. Vorsitzender Herr Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Badiaa Moschee Twistringen, Leiter Herr Surchi
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Während der Laufzeit werden Ehrenamtliche gezielt qualifiziert u. schrittweise in die Planung und Umsetzung von Angeboten eingebunden. Parallel erfolgt die Integration in kommunale und zivilgesellschaftliche Strukturen. Der Aufbau stabiler Netzwerke bildet die Grundlage für eine langfristige Verankerung im Gemeinwesen. Anschlussfinanzierungen werden frühzeitig geprüft, einschließlich eines Folgeantrags. So können bewährte Strukturen verstetigt werden.
Galerie
logo vernetz.t
Zustimmung Veröffentlichung
On

Herzensmenschen - von Herz zu Herz im Quartier

Ansprechpartner
Anja Kollenda
Herzensmenschen - von Herz zu Herz im Quartier
Projektbeschreibung
Es ist uns ein Herzensanliegen, in Arnum, einem Ort ohne GWA und ohne niedrigschwellige Begegnungsräume, tragfähige Strukturen der Gemeinwesenarbeit aufzubauen und damit Teilhabe und Teilgabe auf vielfältigen Ebenen zu ermöglichen. Eine besondere Herausforderung ist es, Menschen, die alleine und oft einsam sind, im Quartier zu erreichen. Dazu ist aufsuchende Quartiersarbeit vor Ort notwendig. Unser Ziel ist es, auch diesen Menschen bedarfsorientiert in ihrer Häuslichkeit und in ihrer Lebenswelt zu begegnen. Die zentrale Koordinierungsstelle bildet die organisatorische Basis des Projekts. Sie fungiert als verlässliche Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger sowie für den gesamten Sozialraum in Arnum. Sie arbeitet zugehend und aufsuchend, stimmt Vernetzungsprozesse ab, bündelt Bedarfe und koordiniert und begleitet Ehrenamtliche. Das „Herzstück“ ist dabei eine zentrale und einladende Begegnungsstätte in Arnum, in der Austausch, Aktivitäten und Begegnungen für alle Menschen im Quartier stattfinden. Angebote werden vom Quartier fürs Quartier gemeinsam nach Bedarf entwickelt. Ehrenamtliche werden hier mit eingebunden. „Herzensmenschen“ ist auch ein niedrigschwelliges Besuchsdienstprojekt, das isolierte Menschen über Alltagsakteure identifiziert und in Kontakt bringt. Besondere Multiplikatoren zum Erreichen von Menschen, sind hier Hausarztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, Friseurbetriebe und Kirchengemeinden. Ehrenamtliche schenken Zeit, hören zu und stärken insbes. ältere alleinlebende Menschen. Ziel des Besuchsdienstes ist Empowerment, Motivation und Hilfe zur Selbsthilfe, damit erneute Teilhabe und Integration möglich werden. Ein zentrales Fundament des Projekts ist der Aufbau und die Pflege eines starken quartiersbezogenen Netzwerks. Durch die Arbeit der Caritas vor Ort sind bereits erste Kontakte und eine große Offenheit vorhanden. Durch gezielte Vernetzung u. Zusammenarbeit mit der Stadt, lokalen Vereinen, Bildungseinrichtungen, Kirchengemeinden, sozialen und kulturellen Institutionen entsteht ein starkes Netzwerk, das Defizite erkennt, Ressourcen bündelt, Synergien schafft und neue Projekte auf den Weg bringt. Das Projekt „Herzensmenschen – von Herz zu Herz im Quartier“ stellt den Menschen u. das Gemeinwohl des Quartiers in den Mittelpunkt u. schafft eine lebendige Grundlage für nachhaltige Quartiersarbeit. Es basiert auf zentralen Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, wie Teilhabe, Aktivierung, Vernetzung, Empowerment und sozialem Zusammenhalt.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Ortsteil Arnum ist mit rund 7.100 Einwohnern der größte Stadtteil der Stadt Hemmingen und liegt südlich von Hannover an der Bundesstraße 3. Arnum zeichnet sich durch eine ruhige Wohnlage und die Nähe zur Natur aus. Drei besondere Herausforderungen sind hier zu nennen: Eine systematische Quartiersarbeit existiert nicht, wodurch es an einer Bündelung und Abstimmung der Akteure und der Angebote fehlt. Netzwerkpartner arbeiten bislang nebeneinander, häufig ohne Kenntnis voneinander. Bestehende Angebote sind nur vereinzelt vorhanden und weder sichtbar noch koordiniert. Eine zentrale Herausforderung besteht im Fehlen einer Begegnungsstätte sowie niedrigschwelliger Begegnungsorte. Es gibt bislang kaum Möglichkeiten für Austausch, gemeinschaftliche Aktivitäten und soziale Teilhabe im Quartier. Hinzu kommt eine sich verändernde Bevölkerungsstruktur: Der Anteil der über 70-Jährigen liegt aufgrund des Baus mehrerer Wohnanlagen mit über 10 % deutlich über dem Durchschnitt der Region Hannover und der Stadt Hemmingen. Auch der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund ist in den letzten 3 Jahren gestiegen. Damit wächst auch der Bedarf an sozialer Einbindung, Teilhabe und Unterstützung, insbesondere zur Vermeidung von Einsamkeit. Gleichzeitig bestehen wichtige Ressourcen: Mit Monika Reimann als Projektkoordinatorin steht eine fachlich erfahrene und im Stadtteil gut vernetzte Akteurin zur Verfügung. Zudem besteht seitens der Stadt Hemmingen sowie der Kirchengemeinden eine große Offenheit und ausdrückliche Unterstützung für den Aufbau von Quartiersarbeit. Diese Ausgangslage bietet eine tragfähige Grundlage, um nachhaltige Strukturen im Quartier zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hemmingen - Arnum
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst den gut abgegrenzten Stadtteil Arnum, den größten Ortsteil der Stadt Hemmingen (19.000 Einw.), mit rund 7.130 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Ortsteil Arnum leben die meisten Menschen in Hemmingen. Einige Geschäfte und kleine Dienstleistungsbetriebe finden sich um die Wehrkapelle herum, im Norden liegt ein größeres Gewerbe- und Industriegebiet. An der Ostseite befindet sich der Arnumer See, an der Westseite die Bundesstraße 3. Die Gesamtfläche beträgt 4,62 km². Arnum liegt südlich der Landeshauptstadt Hannover, unterhalb der Stadt Hemmingen und gehört zur Region Hannover in Niedersachsen. Durch die Nähe zu Hannover ist Hemmingen und auch Arnum vor allem ein beliebter Wohnstandort mit relativ guter Verkehrsanbindung. Insgesamt bietet Arnum eine ruhige Wohnlage mit guter Infrastruktur und Nähe zur Natur. Arnum ist eine eigenständige, gut definierte Siedlungseinheit innerhalb der Kommune. Durch die unmittelbare Nähe zur Großstadt Hannover konzentrieren sich viele soziale, kulturelle und freizeitbezogene Angebote auf das urbane Zentrum, wodurch in Arnum eine Angebotslücke entsteht, bestehende Angebote oft unkoordiniert, kaum beworben und wenig aufeinander abgestimmt werden. Insbesondere für Menschen, die auf eine gute Erreichbarkeit angewiesen sind, wie ältere Personen, Kinder oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität, stellen die Angebote in Hannover häufig keine realistische Option dar. Gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund ohne Führerschein oder für Personen, die aus finanziellen, familiären oder strukturellen Gründen an ihren Wohnort gebunden sind und daher von den zentralisierten Angeboten faktisch ausgeschlossen bleiben. Aus den genannten Gründen fehlt in der Einwohnerschaft der Sinn für Verbundenheit, Selbstwirksamkeit, Kooperationen und Motivation sich für die eigene Kommune einzusetzen. Das Quartier Arnum ist strategisch, demografisch und sozial besonders relevant für die aufsuchende Arbeit, den geplanten Besuchsdienst und die Begegnungsstätte, da hier der Bedarf an wohnortnaher Unterstützung und sozialer Teilhabe besonders hoch ist. Das Projekt "Herzensmenschen" will die bestehenden Strukturen in Arnum einbinden, koordinieren und weiterentwickeln und setzt mit seinem Angebot auf die gezielte wohnortnahe Teilgabe und Teilhabe im Quartier. Während in Hemmingen bereits zentrale Beratungs- und Unterstützungsangebote vorhanden sind, richtet sich das Projekt in Hemmingen-Arnum auch gezielt an Personen, die diese aufgrund eingeschränkter Mobilität oder fehlender wohnortnaher Angebote nicht erreichen können (Gehstruktur). Durch die lokale Verankerung im Stadtteil wird ein niedrigschwelliger Zugang geschaffen, der Arnum zu einem lebendigen Quartier von sichtbarer und erlebbarer Nachbarschaft werden lässt.
Einwohnerzahl
7130
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/region_hannover/03241007x0LR7__arnum/
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
23
Anmerkung
In den letzten Jahren sind mehrere Wohnanlagen für betreutes Wohnen sowie Seniorenresidenzen entstanden. Der Anteil der über 70-Jährigen liegt mit über 10 % deutlich über dem Durchschnitt der Region Hannover und der Stadt Hemmingen. Arnum zeigt - wie Hemmingen - mit 25 % der Bevölkerung ab 60 Jahren einen vergleichsweisen hohen Anteil älterer Menschen, im Vergleich zu 23,2 % in Niedersachsen. Besonders die Gruppe 70+ ist in Arnum mit 10,1 % präsent, die bei eingeschränkter Mobilität besonders auf einen Besuchsdienst angewiesen ist. Arnum zeigt mit 24,6 % der Bevölkerung ab 60 Jahren einen vergleichsweisen hohen Anteil älterer Menschen, vergleichbar mit Hemmingen 25%. Besonders die Gruppe 70+ ist in Arnum mit 10,1 % präsent (Im Vergleich: Region Hannover: 8 %), die bei eingeschränkter Mobilität besonders auf einen Besuchsdienst angewiesen ist. Quellen: Niedersachsen-Monitor-2025 und https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/region_hannover/03241007x0LR7__arnum/
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Herzensmenschen“ in Arnum orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit: die zentrale Leitidee ist die Aktivierung und Beteiligung der im Sozialraum lebenden Menschen sowie die nachhaltige Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Die Einrichtung einer Begegnungsstätte schafft einen offenen Ort für Austausch, Selbstorganisation und nachbarschaftliches Engagement. Hier wird das Prinzip der Partizipation konkret umgesetzt: Die Interessen der Menschen in Arnum stehen im Mittelpunkt, sie sollen nicht nur Angebote nutzen, sondern diese aktiv mitgestalten. Dadurch werden Selbsthilfepotenziale gestärkt und demokratische Prozesse im Kleinen gefördert. Der geplante Besuchsdienst greift den Anspruch der Niedrigschwelligkeit und Lebensweltorientierung auf. Durch aufsuchende Kontakte werden insbesondere ältere oder isolierte vulnerable Menschen erreicht, wodurch Teilhabe ermöglicht und soziale Isolation reduziert wird. Gleichzeitig werden Bedarfe direkt im Quartier sichtbar. Der Aufbau eines Netzwerks aus lokalen Akteuren – der Kommune, Vereinen, sozialen Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen – entspricht einem kooperativen und ressortübergreifenden Arbeiten. Ziel ist es, Ressourcen im Stadtteil zu bündeln, Synergien zu nutzen, gemeinsame Ideen zu entwickeln und langfristige Strukturen zu schaffen. Insgesamt verfolgt das Projekt einen ganzheitlichen, sozialraumorientierten Ansatz, der auf Empowerment, Teilhabe und nachhaltige Entwicklung in Arnum abzielt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Begegnungsstätte für alle im Zentrum, bedarfsorientierte Hausbesuche (aufsuchend), Stärkung von Ressourcen auch durch Vertrauensaufbau, Teilhabe vulnerabler Gruppen, Angebote entstehen aus dem Quartier heraus, Motivation für Einsatz im Gemeinwohl
Beschreibung
Akteure vor Ort agieren abgestimmt gemeinsam, regelmäßige Netzwerktreffen, offenes Netzwerk, AGs arbeiten, Vermittlung der Klientel für den Besuchsdienst funktioniert, gemeinsame Projekte finden statt, klare Zuständigkeiten/Kooperationen im Netzwerk
Beschreibung
Freiwilliges Engagement, neue Angebote entsprechend Nachfrage vor Ort, Begegnungsstätte als zentraler Ort der Begegnung (formell und informell) mit verbindlichen Öffnungszeiten, Synergien nutzen statt Konkurrenzdenken, Gremienarbeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hemmingen, Region Hannover, Senioren- und Pflegestützpunkt Calenberger Land, Seniorenbüro der Stadt Hemmingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Friedenskirche, kath. Kirche St. Johannes Bosco
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
2 Hausarztpraxen, 3 Zahnarztpraxen, 4 ambulante Pflegedienste, 1 Tagespflege, 1 ambulanter Betreuungsdienst, 3 Ergotherapeuten, 5 Physiotherapeuten, 4 Podologen, Seniorenresidenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
7 Friseurbetriebe, 3 Apotheken, 1 Optiker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Hemmingen, Geburtstagsbesuchsdienst der Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Laatzener Tafel zuständig für Arnum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
4 KiTas, 1 Grundschule
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Herzensmenschen“ ist von Anfang an als ein langfristiges Projekt gedacht und gewünscht. Von den erforderlichen 60.000 € Eigenanteil sind derzeit 28.800 € durch die Stadt Hemmingen zugesagt. Eine bereits jetzige enge Anbindung an die Stadt gewährleistet eine kommunale Verankerung. Auch Kirchengemeinden befürworten das Projekt ausdrücklich. Zudem wird eine kontinuierliche Vernetzung mit der Region Hannover, v.a. an den hier bereits vorhandenen ehrenamtlichen Krisenbesuchsdienst angestrebt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebendige Wüste – Ein OSC‑Projekt für Bewegung & Miteinander

Ansprechpartner
Mathias Wygold
Funktion Leiter Vereinsentwicklung
Die Wüste als Oase für eine gute Nachbarschaft und generationen- und herkunftsunabhängiges Miteinander
Projektbeschreibung
Der Osnabrücker SC verfügt schon heute über starke sozialräumliche Anknüpfungspunkte in der Stadt – u.a. durch seine umfangreiche Ferienbetreuung, die Trägerschaft mehrerer Offener Ganztage an Grundschulen oder das Sport‑Vernetzt‑Projekt im Rosenplatzquartier, das sozial benachteiligten Kindern den Zugang zu Sport im schulischen und außerschulischen Alltag erleichtert. Diese bestehende soziale Infrastruktur macht den OSC zu einem Motor für ein quartiersweites, niedrigschwelliges Bewegungs‑ und Begegnungsprojekt in der Wüste, das die acht folgenden GWA‑Themenfelder aktiv miteinander verbindet. Das Quartier bietet dafür optimale Voraussetzungen: Mit zentralen Orten wie Moskaubad, Pappelsee, Jahn‑ und Hoffmeyerplatz, Schulen, Kitas, inhabergeführten Geschäften und lebendigem Wohnumfeld kann der OSC seine Rolle als Sport‑ und Sozialakteur sichtbar vertiefen. Projektbausteine und Rolle des OSC 1. Begegnungsorte stärken Der OSC schafft wöchentliche Bewegungs‑ und Begegnungstreffs und erweitert diese um soziale Formate wie Erzählcafés oder saisonale Nachbarschaftspicknicks – getragen durch pädagogische Kompetenzen aus OGS und Ferienbetreuung. 2 Nachbarschaft aktivieren Mit „Quartiersläufen“, Hofflohmärkten oder Kochabenden setzt der OSC Impulse, die körperliche Aktivität mit nachbarschaftlicher Verbundenheit verbinden. 3. Generationen verbinden Tandems Jung–Alt, Patenschaften, Musik‑ und Technikangebote werden durch OSC‑Multiplikator*innen begleitet und über Schulkooperationen verankert. 4. Lokale Ökonomie einbinden Der OSC nutzt seine Netzwerke, um Läden, Märkte und Betriebe als Partner zu gewinnen – etwa für Aktionstage, Workshops, Engagement-Messen oder Quartiersfeste. 5. Grün‑ und Freizeitflächen nutzen Outdoor‑Fitness, Kreativ‑Workshops oder Kulturabende aktivieren die Wüste als Lebensraum über den Sport hinaus. 6. Soziale Durchmischung sichern Kostenfreie Angebote für alle, Willkommensrunden für Neuzuziehende sowie niedrigschwellige Familien‑Netzwerke knüpfen an die langjährige OSC‑Erfahrung im Umgang mit vielfältigen sozialen Gruppen an. 7. Digitale Quartierskommunikation Ein digitaler OSC‑Quartierskalender, Nachbarschaftsforum und Talente‑Börse (Hilfe, Tauschangebote, Kompetenzen) machen das soziale Leben im Stadtteil sichtbar und zugänglich. 8. Bildungsakteure einbinden Gesundheitstage, Nachhaltigkeits‑Workshops und generationsübergreifende Lernwerkstätten verbinden Schule, Uni und Quartier.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Wüste ist dicht besiedelt, innenstadtnah, sozial stabil und verfügt über gute Nahversorgung, Freizeitflächen und lokale Ökonomie. Damit unterscheidet sie sich stark von klassischen GWA-Einsatzräumen wie strukturell benachteiligten Quartieren. GWA in der Wüste bedeutet daher nicht: kompensieren, sanieren oder Probleme bearbeiten, sondern: Sozialräume stärken, Vernetzung fördern und Lebensqualität weiter erhöhen. Die Wüste ist kein Problembereich, sondern ein starker, attraktiver, dynamischer, vielfältig genutzter Stadtteil. Daher sollte GWA hier fördernd statt reparierend, vernetzungsorientiert statt defizitorientiert, raumaktivierend statt sozialarbeiterisch-therapeutisch und kommunikations-, beteiligungs- und gemeinschaftsstärkend wirken. GWA kann im Stadtteil Wüste vor allem mit der Bearbeitung folgender inhaltlicher Schwerpunkte erfolgreich sein: 1. Orte der Begegnung stärken und ausbauen 2. Nachbarschaft aktivieren – besonders in den verdichteten Bereichen 3. Studierende, junge Familien und ältere Menschen zusammenbringen 4. Lokale Ökonomie und Gewerbe als Partner 5. Grün- und Freizeitflächen für niedrigschwellige Angebote nutzen 6. Durchmischung erhalten – sozialpräventive GWA 7. Digitalisierung & Kommunikation im Quartier ausbauen 8. Kooperationen mit lokalen Bildungsakteuren entwickeln und stärken
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Wüste
Beschreibung
Im Herzen des in der Weststadt gelegenen Stadtteils Wüste liegt das Sportzentrum des Osnabrücker Sportclubs. Innerhalb der Grenzen dieses Stadtteils wollen wir mit unserem Projekt wirken. Die nördliche Grenze zur Weststadt verläuft entlang der Martinistraße und des Blumenhaller Wegs. Im Westen markiert die Bundesautobahn 30 (A30) die Grenze zu Hellern. Der südlichste Punkt liegt an der Kreuzung der Bahnstrecke Münster–Osnabrück. Von dort folgt die Stadtteilgrenze der Bahnlinie bis zur Sutthauser Straße. Im Osten zieht sich die Grenze über den Rosenplatz und die Kommenderiestraße bis zum Johannistorwall. Am Wall entlang endet die Wüste an der Kreuzung Schlosswall / Martinistraße.
Einwohnerzahl
15000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung. Insgesamt sind Menschen mit Migrationsgeschichte im Stadtteil Wüste eher unterrepräsentiert. Die Herausforderungen sind in dieser Hinsicht somit eher präventiv: Durch die hohe Wohnqualität und die Nähe zur Universität kann die Durchmischung langfristig einseitiger werden. Integrative Maßnahmen dienen hier v. a. der Erhaltung sozialer Vielfalt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Demografiebericht der Stadt Osnabrück für das Jahr 2022 betrug zum damaligen Zeitpunkt der Anteil der 0-16-Järhigen Kinder und Jugendlichen rund 13,5%, weshalb hier von etwa 12% in Bezug auf die 0-14-Jährigen ausgegangen wird. Im Stadtteil Wüste leben geschätzt rund 1.300 bis 1.600 Kinder und Jugendliche, was einem mittleren Anteil im Vergleich zur Gesamtstadt entspricht. Auch hier ist die Herausforderung eher präventiver Natur. Da die Prognose der Bevölkerungsentwicklung im Stadtteil Wüste dem Quartier eher eine stabile Bevölkerungszahl prophezeit, droht der Stadtteil mittelfristig immer älter und eindimensionaler zu werden. Es bedarf der Entwicklung von Maßnahmen, um den Stadtteil für Familien verschiedener sozialer Herkünfte attraktiv zu halten oder werden zu lassen.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nach einer Schätzung liegt der Anteil der Menschen, die 60 Jahre oder älter sind im Stadtteil Wüste bei bis zu 25%, was in etwa dem städtischen Mittel entspricht. In der Kombination mit den unterrepräsentierten Gruppen der unter 14-Jährigen und der Menschen mit Migrationsgeschichte, besteht die Herausforderung darin, den Stadtteil sich nicht zu einem zunehmend alternden, elitären Quartier entwickeln zu lassen, dass sich möglicherweise zunehmend von einer vielfältigen Stadtgemeinschaft entkoppelt. Hier gilt es zunächst, vorhandene Generationen und Herkünfte im Quartier stärker miteinander in Verbindung zu bringen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es sozialräumlich, aktivierend und vernetzungsorientiert arbeitet. Die Wüste verfügt über starke örtliche Ressourcen wie Moskaubad, Pappelsee, Jahn‑ und Hoffmeyerplatz, lokale Geschäfte und Bildungseinrichtungen, die gezielt genutzt werden, um niedrigschwellige Begegnungsräume zu schaffen und vorhandene Potenziale zu stärken. Im Sinne der GWA werden Bewohner*innen aktiv einbezogen: durch regelmäßige Treffpunkte, generationenübergreifende Angebote und Formate, die Austausch und gegenseitige Unterstützung fördern. So entstehen stabile Nachbarschaftsnetzwerke und eine wachsende Identifikation mit dem Quartier. Gleichzeitig folgt das Projekt dem Ansatz des Quartiersmanagements, indem zentrale Akteure wie Bürgerverein Wüste und Wüsteninitiative systematisch beteiligt und vernetzt werden, um langfristige Verantwortung im Stadtteil zu verankern. Diese Gruppen sind bereits wichtige Träger des sozialen Lebens und bieten eine stabile Basis für die Weiterführung von Angeboten. Durch die schrittweise Übergabe von Angeboten, den Aufbau selbstorganisierter Gruppen sowie digitale Werkzeuge wie einen Quartierskalender entsteht ein nachhaltiges Netzwerk, das den Stadtteil stärkt und die Prinzipien von GWA und Quartiersmanagement dauerhaft sichert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl lokaler Akteur*innen, die sich aktiv beteiligen, Entwicklung der Zahl gemeinsamer Aktionen mit Geschäften / Einrichtungen / Initiativen sowie Zahl neuer, durch das Projekt entstandener Kooperationen
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl der regelmäßig stattfindenden Begegnungs‑ und Gemeinschaftsformate im öffentlichen Raum sowie Zahl der eingebrachten Ideen aus Befragungen
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl der teilnehmenden Personen pro Angebot / Monat, Entwicklung der Zahl der neuen Personen, die erstmals an Angeboten teilnehmen sowie Anzahl der Rückmeldungen zu Feedback‑Gesprächen oder (Mini‑)Befragungen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rückertschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium in der Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich‑Maria‑Remarque‑Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elisabethschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita WüstenMäuse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita St. Katharinen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CampusKita der Universität Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universität Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Wüste e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wüsteninitiative e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bischof‑Lilje‑Altenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbrücke Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moskaubad
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Wüste–Kalkhügel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird früh in bestehende Strukturen wie Moskaubad, lokale Geschäfte, Schulen sowie Bürgerverein und Wüsteninitiative eingebettet. Dadurch entstehen stabile Kooperationen, die langfristig eigene Angebote tragen können. Durch den Aufbau selbstorganisierter Gruppen und die Übergabe einzelner Formate sinkt der künftige Finanzbedarf, sodass das Projekt nachhaltig im Quartier verankert bleibt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lilienthaler Park - Begegnung ermöglichen. Teilhabe stärken. Nachbarschaft leben.

Ansprechpartner
Birgit Reichardt
Funktion Unternehmenskommunikation und Fundraising
Ein attraktiver Campus für alle – Begegnung und Inklusion in der Region.
Projektbeschreibung
Die Lilienthaler Diakonie gGmbH entwickelt ihren Campus zu einem lebendigen, inklusiven Ort der Begegnung: dem „Lilienthaler Park“. Wir erschließen das parkähnliche Gelände mit seinem großen Potenzial und entwickeln es nachhaltig zu einem sozialräumlich wirksamen Ort für die gesamte Gemeinde. Der „Lilienthaler Park“ wird ein offener Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist ein partizipativer Beteiligungsprozess. In Workshops entwickeln Vertreter*innen verschiedener Altersgruppen und Initiativen aus der Gemeinde auf Grundlage unterschiedlicher Bedarfe Ideen für eine ganzheitliche, gemeinwesenorientierte Nutzung der Flächen und Gebäude. Diese Zielbilder werden im weiteren Prozess gebündelt und in konkrete Umsetzungsschritte für den „Lilienthaler Park“ überführt. So entsteht eine passgenaue und gemeinsam getragene Entwicklung des Geländes. Die Vision umfasst einen inklusiven Spielplatz, Bewegungs- und Aufenthaltsflächen für verschiedene Altersgruppen, etwa eine Finnenbahn. Mit dem inklusiven Spielplatz entsteht ein Angebot, das in der Region bislang nicht vorhanden ist und für Familien große Bedeutung hat. Unsere Kirche wird ein Kulturort, das ehemalige Hallenbad zu einem Begegnungsort mit Café-Angebot sowie Flächen für Veranstaltungen, Kurse und Aktivitäten mit Nachbar*innen und Kooperationspartnern weiterentwickelt. Federführend gesteuert wird der Prozess durch einen neu einzustellenden Projektmitarbeiter*in mit dem Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit. Zu den zentralen Aufgaben gehören der Aufbau und die Pflege eines tragfähigen Netzwerks mit Kooperationspartnern, die Entwicklung und Begleitung von Beteiligungsformaten, die Ableitung konkreter Umsetzungsschritte sowie die Initiierung inklusiver Angebote. Gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation wird das Projekt frühzeitig und nachhaltig sichtbar gemacht. Bestehende Kooperationen und Kontakte mit Schulen, dem Reitverein, Kindergärten, Sportvereinen und der Kirchengemeinde werden gestärkt; Beziehungen zu Unternehmen und zur Gemeindepolitik ausgebaut. Die Öffnung des Quartiers und seine Entwicklung zu einem inklusiven Gesamtkonzept schaffen für Lilienthal und die Region einen in dieser Form einmaligen Ort mit modellhaftem Charakter. So entsteht mit dem „Lilienthaler Park“ ein dauerhafter, inklusiver und identitätsstiftender Begegnungsort für Lilienthal und die Region.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Auf dem 22 Hektar großen Campus der Lilienthaler Diakonie (LDI) leben rund 270 Menschen mit geistiger Behinderung in Wohngemeinschaften und besuchen Tagesstätten. Darüber hinaus befinden sich auf dem Gelände ein Seniorenstift und verschiedene Fachschulen. Die LDI vermietet zudem Wohnungen an Menschen mit geringem Einkommen und Geflüchtete. Der Campus umfasst Wohngebäude, Werkstätten, Verwaltungsgebäude, einen Reiterhof, ein ehemaliges Schwimmbad und eine Kirche. Trotz der zentralen Lage und der parkähnlichen Grünflächen wird das Gelände nur begrenzt als inklusiver Ort im Alltag der Gemeinde wahrgenommen und genutzt. Einzelveranstaltungen wie ein Open-Air-Konzert mit zuletzt 900 Gästen zeigen, dass der Campus bei konkreten, attraktiven Angeboten auf Interesse stößt. Dies überträgt sich bislang jedoch nicht in eine regelmäßige sozialräumliche Nutzung. Ein wesentlicher Grund liegt in der baulichen und strukturellen Prägung des Geländes. Teile dessen stammen aus den 60er- und 70er-Jahren, sind sanierungsbedürftig und wirken funktional statt einladend. Gebäude und Wege vermitteln teils noch den Charakter eines abgeschlossenen Sonderbereichs, einer „Anstalt“. Diese überholte Identität erschwert die Wahrnehmung des Campus als selbstverständlichen Teil der Gemeinde und begrenzt seine Potenziale für Teilhabe und Gemeinwesenarbeit. Gleichzeitig bietet das Gelände durch seine zentrale Lage, die Grünflächen und Gebäude mit Entwicklungspotenzial sehr gute Voraussetzungen für sozialräumliche Nutzung und Kooperationen mit lokalen Akteuren. Eine sichtbare Öffnung stärkt die Gemeinwesenarbeit, schafft Angebote für Bürger*innen und macht Inklusion im Alltag erfahrbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lilienthal Moorhausen
Beschreibung
Die Lilienthaler Diakonie (LDI) liegt in zentraler Lage zwischen Lilienthaler Allee und Wörpe, in unmittelbarer Nähe zur Haupteinkaufsstraße und zu angrenzenden Wohngebieten. Das rund 22 Hektar große Gelände ist parkähnlich angelegt; auf einer Seite schließen Weideflächen und ein Reiterhof an. Auf dem weitläufigen Areal zwischen Wohngebäuden, einem Seniorenstift und einer Kirche verlaufen Lauf- und Radwege, die von Passantinnen und Passanten als Wegeverbindung zwischen den angrenzenden Wohnquartieren, der Haupteinkaufsstraße und dem Umfeld der Einrichtung genutzt werden. Das Gelände der LDI ist zu allen Seiten offen und frei zugänglich. Die LDI liegt im Hauptsiedlungsgebiet Lilienthals, im Umkreis von 1 Kilometer wohnen nach kleinräumiger Schätzung rund 4.000 Menschen. Da für diesen exakten Radius keine separat veröffentlichte amtliche Einwohnerzahl vorliegt, ist dies als belastbare Näherungsgröße auf Basis der Zensus-Gitterdaten zu verstehen. Im Kerngebiet Lilienthal wohnen rund 13.000 Menschen.
Einwohnerzahl
20166
Quelle / Anmerkungen
Statistsche Ämter des Bundes und der Länder / https://www.statistikportal.de/de/gemeindeverzeichnis/03356005
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Teilhabe und Inklusion sind kein einseitiges Angebot. Wenn sie gelebt und wirksam werden sollen, müssen Interessen, Bedürfnisse und Ressourcen vieler einbezogen und gemeinsam gestaltet werden. Als Einrichtung für Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung verstehen wir darin unseren Auftrag. Der „Lilienthaler Park“ wird nicht für die Nachbarschaft, sondern mit der Nachbarschaft und mit lokalen Akteuren entwickelt. Deshalb beziehen wir Ideen und Ressourcen aus der Gemeinde in die Entwicklung konkreter Angebote und Nutzungsmöglichkeiten ein. Ein erster diverser Workshop - dabei ein Mitglied der Seniorenvertretung und eine Schülerin, Menschen mit und ohne Behinderung, Assistenzkräfte und Geschäftsführung, um einige zu nennen - bildet eine erste Grundlage, weitere werden folgen. So entstehen passgenaue Strukturen, die von vielen getragen werden und nur dann im Alltag wirklich gelebt werden. Gemeinwesenarbeit bedeutet für uns daher vor allem Beteiligung, Vernetzung und Kooperation - in unserer Rolle auch Empowerment von Menschen mit Behinderung. Denn wir wollen Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammenbringen und den Campus als offenen Ort im Gemeinwesen verankern. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten, Volkshochschule, Freiwilligenagentur, Sportvereinen, Kirchengemeinden, Initiativen, Unternehmen und weiteren Partnern ist dafür zentral. Teilhabe heißt "alle sollen teilhaben können am Angebot". Das ist unser Ziel.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen mit Behinderung sind empowert, planen Veranstaltungen mit, nehmen teil. Menschen mit und ohne Behinderungen nutzen die gleichen Angebote und begegnen sich auf diese Weise alltäglich und selbstverständlich.
Beschreibung
Ein Ehrenamtspool mit Menschen aus der Nachbarschaft ist aufgebaut und wird gepflegt. Nachbarn unterstützen bei Veranstaltungen und Festen.
Beschreibung
Kooperationspartner sind in planvollem Austausch. Sie machen eigene Angebote - und gemeinsame für Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Bedürfnissen.
Beschreibung
Angebote und Aktivitäten von Menschen unterschiedlichen Alters und Lebenssituationen werden messbar angenommen werden. Das wird evaluiert.
Beschreibung
Das ehemalige Schwimmbad im Lilienthaler Park und die Grünflächen zu einem attraktiven Aufenthaltsort umgebaut sind und Menschen aus der Gemeinde sich dort gerne und regelmäßig aufhalten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Reitverein Lilienthal, TV Lilienthal, Nabu: Zu diesen Vereinen bestehen erste Kontakt. Dazu sollten weitere wie Heimatverein und mehr eingebunden werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freilichtbühne Lilienthal, hier gibt es erste Kontakte zum Jugendtheater, es gibt eine Lilienthaler Kunststiftung, hier würden einen Kontakt herstellen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schroeterschule (Grundschule) mit bereits ersten Kontakten, VHS Lilienthal, Gymnasium Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Dienste Lilienthal, Klinikum Lilienthal, Pflegedienst Lilienthal, EUTB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wümme-Zeitung, NDR Studio Oldenburg, Radio Bremen, Social Media, Webseite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lili live - Wirtschaftsverbund Lilienthal, Witthohn Design, Vintage Weinladen, Moorflowers, Nabertherm.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kim Fürwentsches (Bürgermeister Lilienthal), Landespolitiker für die Region (Erste Kontakte vorhanden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Feuerwehr, VHS, Bibliothek Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunale Jugendarbeit, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune übernimmt als verbindliche Kooperationspartnerin Mitverantwortung für die nachhaltige Verankerung des Projekts. Sie wirkt in Steuerungs- und Begleitgremien mit, unterstützt die Vernetzung im Sozialraum und bindet das Vorhaben an kommunale Planungen an. Qualität und Verstetigung werden durch regelmäßige Abstimmung, gemeinsame Zielvereinbarungen und die Anbindung an kommunale Förderstrukturen gesichert.
Galerie
dji 0881
bad
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam . aktiv . gegen Einsamkeit

Ansprechpartner
Hartmut Kampmann
Funktion 1. Vorsitzender
Mobil Bewohner niedrigschwellig ansprechen - Aktivierung des Sozialraums - Potenziale der Menschen nutzen - Gemeinsinn
Projektbeschreibung
Der Stadtteil ist stark geprägt durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Altersklassen 20-40 Jahre und älteren Menschen ab 60 Jahren - 63,5% leben in Single-Haushalten. Deshalb ist hier die Einsamkeit besonders zu bemerken. In den letzten Jahren hat sich der Zuzug von Migranten verstärkt - kulturelle und sprachliche Vielfältigkeit sind häufig Ursache für Einsamkeit solange keine gemeinsamen Treffpunkte angeboten werden. Dieser Missstand ist die Motivation unseres Vereins, eine Vernetzung von Akteuren, Institutionen und Vereinen zu initiieren. Diese Treffpunkte sollen gut erreichbar sein, niedrigschwellige und preisgünstige Angebote. vorhalten. Dazu ist eine Vernetzung unserer Einrichtung Stadtteilladen Neustadtring 16a u.a. mit "Yvonnes Kiosk", Tiertafel Braunschweig, KGV Eichtal, Kirchengemeinde St. Petri, Sportverein VfB Rot-Weiß 04, Rot-Kreuz Schuldnerberatung und Kindergärten des Quartiers angestrebt. Gewünschtes optimales Fernziel ist ein zentrales Familienzentrum im Stadtteil, da bisher eine öffentliche Einrichtung für 19444 Einwohner nicht existiert. Dort sollten insbesondere Kulturveranstaltungen, Seniorentreffs, Informationsveranstaltungen, Vorträge, Gesprächskreise, Sprachschulungen, Hobbytreffs wie Basteln mit Jung und Alt und vieles mehr stattfinden. Unser gemeinnütziger Verein betreibt seit 2003 den Stadtteilladen mit dem Ziel, sich für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander und für mehr Lebensqualität einzusetzen. Unsere Einrichtung verfügt auf 32 Quadratmeter über ein Büro mit Küchenzeile und kleiner Toilette, sowie einem Besucher- und Besprechungsraum mit Tischen, Stühlen und einem "Offenen Bücherschrank". Die Ausstattung besteht aus einem Verwaltungs- und einem Besucher-PC mit Drucker und Kopierer sowie einem Großbildmonitor. Erfahrung hat unser Verein u.a. mit außerschulischem Lernen, Angeboten für Arbeitssuchende, Veranstaltungen von Anwohner-Flohmärkten und Kulturbühnen am Ringgleis, Bürgersprechstunden des Kontaktbereichsbeamten und des Bezirksbürgermeisters. Weiterhin haben wir Stadtteilkonferenzen und Stadtteilrundgänge, Vorträge, Veranstaltungen und Ausstellungen organisiert. Wir möchten mobil bei Vernetzungspartnern unser Angebot gegen Einsamkeit durch Beratung und Hilfestellungen erweitern. Viele der Bewohner kennen sich im Dschungel der Behörden nicht aus - wir wollen sie mit niedrigschwelligen Angeboten fit machen im Umgang mit Bürokratie und auf die Nutzung eines Familienzentrums vorbereiten.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die fortschreitende Einsamkeit der Menschen in unserem Quartier hat verschieden Ursachen: Single-Haushalte mit eingeschränkten direkten und persönlichen Kommunikationsmöglichkeiten, Sprach- und Artikulationsmöglichkeiten durch den Zuzug von Migranten mit wenigen deutschen Sprachkenntnissen, immer häufigere Verwendung der Neuen Medien (Handy, Internet, Soziale Netzwerke). Liefer-und Paketdienste ersetzen Restaurantbesuche und Gespräche an der Ladentheke. Mehr als 19000 Einwohner im Westlichen Ringgebiet Nord haben keine Anlaufstellen bzw. Begegnungseinrichtungen, um die Einsamkeitsprobleme zu erkennen und möglichst zu lösen. Auch der Armutsaspekt im Stadtteil spielt eine Rolle für den Zurückzug aus der Gemeinschaft und Gesellschaft. Kommunikationsorte wie Eckkneipen, Stadionbesuche, Theater, Kino, Ausstellungen, Museen werden nicht mehr besucht. Fernsehen und Internet ersetzen die früher üblichen Begegnungen und tragen so zur Vereinsamung bei. Dieser Trend verstärkt sich weiter und soll gestoppt werden. Unser Verein hat seit 2003 ehrenamtlich gearbeitet, die Stadt Braunschweig übernahm die Betriebskosten des Stadtteilladens. Durch unseren Antrag "Gemeinsam . aktiv . gegen Einsamkeit" soll es unserem Verein möglich werden, durch Honorar und Übungsleiterpauschalen mobil in den Räumlichkeiten unserer Vernetzungspartner Angebote vor Ort anzubieten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet Petritor
Beschreibung
Das Projekt soll auf die 3 statistischen Bezirke Petritor- Nord, Petritor-Ost und Petritor-West begrenzt werden - ins Netzwerk aber Partner, z.B. Sportvereine, aus dem gesamten Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet einbezogen werden.
Einwohnerzahl
19373
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026 hier: Anteil der Personen in Bedarfsgemeinschaften Stand 30-09.2025
GWA/QM-Ansatz
Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der GWA, aber begleitet durch QM. Das Quartiersmanagement soll im Stadtteilladen und im Wohnquartier präsent sein und vor Ort mit Bewohnern, Gewerbetreibenden sowie anderen Akteuren an der Entwicklung des Quartiers arbeiten – dazu etwa Stadtteilkonferenzen einberufen. Einbezogen werden soll ressortübergreifend die Verwaltung der Stadt, wie Sozialreferat, Integration, Vielfalt und Demokratie, Stadtplanung, Gesundheitsamt, Stadtgrün, mit ihrem Fachwissen und Möglichkeiten im Quartier benötigte Ressourcen bereitzustellen bzw. zu bündeln. Insbesondere in der Anfangsphase soll der Kontakt zu der Bevölkerung und Akteuren aufgebaut werden und mit kleineren Maßnahmen, z.B. einem Stadtteilfest, Möglichkeiten der Begegnung geschaffen werden – das erleichtert den Zugang. Mit der Gemeinwesenarbeit möchten wir die Interessen der Quartiersbewohner in den Mittelpunkt stellen. Mit der Erreichbarkeit in unserem Stadtteilladen und den Räumen der Netzwerkpartner möchten wir offenen Zugang bieten. Damit möchten wir Vertrauen zu den Menschen finden, ihre Lebenslage erfassen, gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für die erlebten Alltagswidrigkeiten suchen. Zusammen möchten wir die Erfahrung herausarbeiten, dass es sich lohnt, nicht einsam zu sein, sondern gemeinschaftlich sich für eigene Anliegen und die anderer Nachbarn, einzusetzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VfB Rot-Weiss 04 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tiertafel Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yvonne´s Kiosk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Westpost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Stadtbezirk 310
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Kreuz Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Friedenskirche Projekt Würfelgleis
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Rat der Stadt Braunschweig hat die Erarbeitung eines Bedarfsplanes für quartiersorientierte Nachbarschaftszentren beschlossen. Dabei sollen Treffpunkte entstehen, die niedrigschwellig erreichbar multifunktionale Räumlichkeiten für die jeweilige Stadtteilbevölkerung zur Verfügung stellen. Im Westlichen Ringgebiet Nord gibt es bisher keine entsprechende Einrichtung. Da der Stadtteil anerkannter Sozialer Brennpunkt ist, gilt eine Finanzierung in einem der kommenden Doppelhaushalte als sicher.
Galerie
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gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 09
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gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 11
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 12
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 13
gemeinsam aktiv gegeneinsamkeit 15
gemiensam aktiv gegeneinsamkeit 14
gemiensam aktiv gegeneinsamkeit 16
Zustimmung Veröffentlichung
On

Multifunktionaler Dorfladen lässt geographisch getrennte Ortsteile zusammenwachsen

Ansprechpartner
Nicole Zakrzewski
Organisation Gemeinde Adenbüttel
Funktion GWA
Dorfleben heute: Nah versorgt. Miteinander verbunden. Gemeinsam getragen.
Projektbeschreibung
Was braucht ein Dorf heute, damit Menschen nicht nur versorgt sind, sondern sich auch verbunden fühlen? Und was verändert sich, wenn ein kleiner Ortsteil nicht nur mitgemeint ist, sondern wirklich dazugehört? Genau hier setzt das Vorhaben der Gemeinde Adenbüttel an. Gemeinsam mit den BürgerInnen in Adenbüttel und Rolfsbüttel wird die im ersten Förderzeitraum angestoßene Gemeinwesenarbeit zu einem tragfähigen Gesamtvorhaben weiterentwickelt. Mit dem Pavillon an der Schweineweide, dem Begegnungsgarten sowie Formaten wie Klöncafé, Mittagstisch, Spielenachmittag und Kreativabend wurden Grundlagen für Austausch, Beteiligung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Diese Erfahrungen zeigen: Vor Ort gibt es Bereitschaft zur Mitwirkung, erste tragfähige Strukturen und einen klaren Bedarf an weiteren gemeinschaftlich nutzbaren Angeboten. Daran knüpft das Projekt an und reagiert auf zentrale Herausforderungen im ländlichen Raum: fragile soziale Infrastruktur, Fragen der Nahversorgung, die Grenzen rein ehrenamtlich getragener Strukturen und das Risiko, dass kleinere Ortsteile im Alltag an Teilhabe verlieren. Ziel ist es, Versorgung, Begegnung, Beteiligung und soziale Infrastruktur in beiden Dörfern durch einen professionell begleiteten Entwicklungsprozess dauerhaft zu stärken. Kern des Vorhabens ist ein multifunktionaler Dorfladen, der beide Ortsteile über das Dorfauto nicht nur infrastrukturell verbindet, sondern auch das Bewusstsein stärkt, Teil eines gemeinsamen Dorfes mit gleichwertigen Teilhabechancen zu sein. Auch Rolfsbüttel wird gezielt einbezogen: Das Dorfgemeinschaftshaus soll stärker belebt, bestehende Aktivitäten weiterentwickelt und mit dem Dorfauto zusätzliche Zugänge zu Versorgung, Erreichbarkeit und Teilhabe schaffen. So verbindet das Projekt nicht nur Orte, sondern Menschen und Alltagswege. Zugleich zeigt das Vorhaben beispielhaft, wie kleine ländliche Kommunen mit mehreren Ortsteilen durch professionell begleitete Gemeinwesenarbeit, verbindliche Beteiligung, einen multifunktionalen Dorfladen, Begegnungsorte und ergänzende Mobilitätsbausteine tragfähige Strukturen für Versorgung, Teilhabe und Gemeinschaft entwickeln können. Erfahrungen, Entscheidungen und übertragbare Bausteine werden so dokumentiert und aufbereitet, dass andere Kommunen daraus Schritte für vergleichbare Vorhaben ableiten können. Gerade darin liegt die Stärke des Vorhabens: Es verbindet soziale und infrastrukturelle Lösungen zu einem übertragbaren Gesamtansatz.
Laufzeit
2026-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Wie bleibt ein Dorf für alle lebendig, wenn Versorgung, Begegnung und Teilhabe nicht selbstverständlich vor der Haustür liegen? Und woran entscheidet sich, ob ein kleinerer Ortsteil wirklich dazugehört oder im Alltag schleichend zurückfällt? Vor dieser Aufgabe steht die Gemeinde Adenbüttel. Gerade im ländlichen Raum sind wohnortnahe Angebote, informelle Treffpunkte und gut erreichbare Strukturen entscheidend für Zusammenhalt und Lebensqualität. Besonders ältere Menschen, weniger mobile Personen und Haushalte ohne flexible Mobilität sind auf niedrigschwellige Angebote vor Ort angewiesen. Im ersten Förderzeitraum wurden dafür bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Mit dem Pavillon an der Schweineweide, dem Begegnungsgarten und ersten Formaten wurde Gemeinwesenarbeit vor Ort sichtbar gestärkt. Diese Erfahrung zeigt, dass es Bereitschaft zur Beteiligung, erste tragfähige Strukturen und einen klaren Bedarf an weiteren gemeinschaftlich nutzbaren Angeboten gibt. Zugleich zeigt sich eine typische Herausforderung vieler Flächengemeinden mit mehreren Ortsteilen: Wenn sich Entwicklungsbemühungen vor allem im Hauptort bündeln, drohen kleinere Ortsteile im Alltag an Teilhabe zu verlieren. Genau diese Spannung prägt auch die Lage von Rolfsbüttel. Hier entscheidet sich, ob Versorgung, Begegnung und Mitwirkung wirklich für alle mitgedacht werden oder ob Wege, Angebote und Kontakte am Hauptort enden. Vor diesem Hintergrund ist das beantragte Vorhaben die folgerichtige Weiterentwicklung des bisherigen Prozesses. Das Vorhaben reagiert nicht nur auf lokale Bedarfe, sondern greift eine typische Zukunftsfrage ländlicher Kommunen auf und entwickelt daraus einen übertragbaren Ansatz
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn, Adenbüttel
Beschreibung
Die Gemeinde Adenbüttel besteht aus den beiden Ortsteilen Adenbüttel und Rolfsbüttel und ist Teil der Samtgemeinde Papenteich, des Landkreis Gifhorn. Unzählige alte Bäume und Fachwerkhäuser prägen das Dorfbild. Es dominieren Einfamilienhäuser. Vor allem junge Familien und ältere BewohnerInnen leben hier. Junge Erwachsene verlassen meist die Gemeinde. Das Fördergebiet beinhaltet die komplette Gemeinde Adenbüttel mit 1788 EinwohnerInnen auf 13,7km². Angebote an Grund- und Gesundheitsvorsorge gibt es vor Ort leider zu wenig. Die damit einhergehende Haushaltssituation stellt die Gemeinde vor große Herausforderungen.
Einwohnerzahl
1832
Quelle / Anmerkungen
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/adenbuttel/20151631/4
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/adenbuttel/20151631/4
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/stranieri/gifhorn%2c-landkreis/3151/3
Unterlagen zum Gebiet
dorfkarte.pdf (1.26 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem die Menschen in Adenbüttel und Rolfsbüttel aktiv in die Entwicklung ihres Gemeinwesens einbezogen werden. Im Mittelpunkt steht nicht die isolierte Umsetzung einzelner Maßnahmen, sondern die gemeinsame Bearbeitung konkreter Bedarfe vor Ort, die Aktivierung von Beteiligung, die Stärkung von Eigenverantwortung und der Aufbau tragfähiger sozialer Strukturen. Dies zeigt sich besonders in der gegründeten AG Dorfladen, in der gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet wird, welche Form von Nahversorgung und Begegnung vor Ort sinnvoll und tragfähig ist. Dabei werden Fragen zu Bedarf, Standort, Ausgestaltung, Begegnungsstätte, Organisationsform und Nutzung nicht von oben vorgegeben, sondern gemeinsam entwickelt. Das zeigt sich hier außerdem darin, dass vorhandene Orte, Ideen und Gruppen miteinander verknüpft werden. Dazu gehören bestehende Begegnungsformate, die Schweineweide mit Pavillon, das Dorfgemeinschaftshaus in Rolfsbüttel mit Dorfplatz sowie die Einbindung eines Dorfautos, damit auch der kleinere Ortsteil sozial und praktisch angebunden bleibt. Das Projekt stärkt damit Begegnung, Teilhabe, Mitwirkung und Zusammenhalt über Generationen hinweg. Der Dorfladen ist dabei nicht nur als Versorgungsort gedacht, sondern als sozialer Ankerpunkt, dessen Entwicklung gemeinwesenorientiert begleitet, moderiert und gemeinsam getragen wird. Dies soll auch auf andere Orte mit ähnlichen Strukturen übertragbar sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedarfe, Ideen und Entscheidungen der Bevölkerung die Entwicklung rund um Dorfladen, Café, Begegnungsangebote und die Einbindung Rolfsbüttels sichtbar prägen.
Beschreibung
rund um Dorfladen, Café, Begegnungsorte und die Anbindung Rolfsbüttels tragfähige Strukturen für Versorgung, Begegnung und Teilhabe entstehen, die im Alltag nutzbar und gemeinsam getragen sind.
Beschreibung
vorhandene Orte, Ideen, Engagement und Kompetenzen im Dorf für die Entwicklung rund um Dorfladen, Café, Begegnungsangebote und die Einbindung Rolfsbüttels aktiv aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
Vorhandene Strukturen
Im Projektgebiet bestehen bereits ehrenamtliche und professionelle Strukturen der Gemeinwesenarbeit, die im bisherigen Förderzeitraum aufgebaut und weiterentwickelt wurden. Die Gemeinwesenarbeit ist vor Ort durch regelmäßige aktivierende und vernetzende Arbeit sichtbar geworden und hat erste tragfähige Beteiligungsstrukturen geschaffen. Dazu gehören wiederkehrende Begegnungs und Beteiligungsformate wie Klöncafé, Mittagstisch und Bastelabend zu festen wöchentlichen Zeiten. Hinzu kommen aktivierte Arbeits und Entwicklungszusammenhänge wie die AG Dorfladen, die aus einer Bürgerversammlung hervorgegangen ist und in der gemeinsam mit Einwohnerinnen und Einwohnern konkrete Bedarfe, Umsetzungsformen, Standortfragen und Entwicklungsperspektiven bearbeitet werden. Darüber hinaus bestehen bereits genutzte bzw. entwickelte Orte der Gemeinwesenarbeit, insbesondere im Umfeld der Schweineweide mit dem gemeinschaftlichen Aufbau des Pavillon und der Anpassung der Umgebung, der als niedrigschwellige Orte der Begegnung für alle Gruppierungen und Information dient. Auch das Dorfgemeinschaftshaus in Rolfsbüttel ist als Ort für gemeinschaftliche Aktivitäten eingebunden. Die vorhandenen Strukturen zeigen sich zudem in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, Einwohnerinnen und Einwohnern, Gemeinde und weiteren lokalen Akteuren. Damit bestehen im Projektgebiet bereits belastbare Strukturen der Gemeinwesenarbeit, auf denen das beantragte Folgeprojekt aufbauen kann.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bewohner Adenbüttel und Rolfsbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Adenbüttel
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird in bestehende kommunale und dörfliche Strukturen eingebunden. Mit Gemeinde, AG Dorfladen, Begegnungsformaten und vorhandenen Orten bestehen bereits tragfähige Ansätze. Langfristig soll der Dorfladen, das dazu gehörende Dorfauto und professionelle Begleitung über eine eigenständige Organisations- und Finanzierungsstruktur getragen werden. Die Projektförderung schafft dafür die sozialen, organisatorischen und beteiligungsorientierten Voraussetzungen.
Zustimmung Veröffentlichung
On