Integrativer Gesundheitstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Auracher
| Funktion | Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Sport- und Gesundheitsförderung zum Ausbau der Gemeinwesenarbeit im Bereich Integration und Stadtteilentwicklung
Projektbeschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 10.700 Einwohner*innen. Alle sozialen Schichten und Milieus sind vertreten und tragen zu dem unverwechselbaren Charakter der Nordstadt bei. Durch aktivierende Stadtteilsozialarbeit und ein gut vernetztes Gemeinwesen werden viele Themen, wie Kindheit und Jugend im Stadtteil, der Sozialraum Nordstadt und die vielen Kulturen in der Nordstadt, bearbeitet. Ein weiteres dieser Themen ist Gesundheit im Stadtteil. Seit 2013 wurde das Thema Gesundheit in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan für die Implementierung des Handlungsfeldes „Gesundheit“ in der Hildesheimer Nordstadt erarbeitet (2013, u.a. basierend auf Fokusgruppeninterviews und Befragungen) sowie ein Gesundheitswegweiser für die Hildesheimer Nordstadt (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 erarbeitet (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit. Um diese Vorarbeit weiterzuführen und den Bedarfen gerecht zu werden soll ein integrativer Gesundheitstreff im Stadtteil etabliert werden. Ziel ist es, dass Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration von Geflüchteten und Migrant*innen zu nutzen. Es soll eine Koordinationsstelle mit personeller und räumlicher Ausstattung geschaffen werden, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Durch den Zuzug von Menschen mit Fluchterfahrung, soll besonderes Augenmerk auf der Angebotsvielfalt, auf Mehrsprachigkeit und Niedrigschwelligkeit liegen. Im besten Fall sollte der integrative Gesundheitstreff aktivierend und die Bewohner beteiligend entstehen und aus einem offenen Büro bestehen, das Platz für informelle Gespräche in kleinerer Runde bietet und ebenso Informationsfläche vorhält. Wichtig ist ein ausreichend großer, barrierefrei erreichbarer Bewegungsraum, in dem Kurse und Veranstaltungen stattfinden können. Im integrativen Gesundheitstreff sollen Kooperationen und Netzwerke zu Gesundheit und Integration entstehen, bspw. mit Hilfe des Integrationsmanagement und einem Stützpunktverein "Integration durch Sport".
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Hildesheimer Nordstadt ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich leben in der Nordstadt überdurchschnittlich viele Menschen von Transferleistungen sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt „Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert“ initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier sind viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt und angeschoben worden: u.a. Bürgerversammlungen, Zukunftskonferenzen mit Projektgruppen, Aktionstage, die Einrichtung eines Runden Tisches, Maßnahmen des Selbststärkungsprozesses etc. Der bisherige Verlauf und die Erfolge zeigen, dass die Nordstadt eine langfristige „Begleitung“ durch eine gezielte Gemeinwesenarbeit benötigt. Um Negativentwicklungen zu stoppen und die vorhandenen Potenziale für die Entwicklung des Quartiers zu aktivieren, hat die Arbeit mit den Programmen Soziale Stadt und CTC begonnen, es bedarf jedoch aufgrund dieser Neuorientierung einer vielfältigeren und weiterführenden Finanzierung und Ausstattung im Stadtteil, um die Gemeinwesenarbeit zu sichern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt.
Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt, durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10789
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2016, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduzieren würde. Es müssen weitere Programme eingesetzt werden, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann. Mit der beantragten Förderung soll die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis unter 25 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2014, Stadt Hildesheim
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Migrationsanteil, Stand 2015, Stadt Hildesheim
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn ein Bewegungsraum und ein Büro zur Verfügung stehen sowie Sport- und Gesundheitskurse, Veranstaltungen und Seminare angeboten und durchgeführt werden und wenn eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur Verfügung stehen
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft und Kultur Angebote nutzen und an Veranstaltungen teilnehmen, wenn die Angebote barrierefrei und niedrigschwellig sind
Beschreibung
Erreicht wenn die unter Vernetzung genannten Akteure angesprochen wurden und Kooperationsmöglichkeiten sondiert und Kooperationsverträge geschlossen wurden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e.V. 1979 (ggf. auch Eintracht Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen Hildesheim e.V. Schwangerschaftsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesgruppe für Senioren der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Gemeinde Nordstadt-Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V. - Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter (u.a. Flüchtlingshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen (Flüchtlingsunterkunft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MiMi – Mit Migranten für Migranten – Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Cafe Allerlei - Stadtteilprojekt Hannover Linden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tatjana Makarowski
| Funktion | Abteilungsleitung der Sozialen Dienste |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stadtteilcafe Allerlei in Linden
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover Linden ist durch einen hohen Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund geprägt. Die Flüchtlingswelle hat einen neuen Teil zu integrierender Menschen mit sich gebracht. Das Cafe Allerlei möchte sich unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Hannover e.V. dieser interkulturellen Arbeit im Quartier annehmen.
Ziel ist es das vom Fels e.V. initiierten Projekt zu erhalten und auszubauen und den entstandenen Bedarfen an integrativen Angeboten, Beratung und Begleitung zu begegnen.2013 hat der Verein Fels e.V. das Cafe Allerlei in Hannover Linden innitiiert und mit Hilfe eines Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. ein niedrigschwelliges Angebot etabliert in dem Bewohner des Stadtteils Angebote für Bewohner vorhalten.Zunächst waren diese auf die Zielgruppe von Müttern und Kindern ausgerichtet. Durch die Flüchtlingswelle, wie auch die Akzeptanz der Angebote des Cafes sind weitere Angebote etabliert worden, darüber sind Handlungsfelder,Beratungs- und Begleitungsbedarfe im Stadtteil sichtbar geworden, die weiterer personeller Ressourcen bedürfen.Das Cafe als bisherige Anlaufstelle bedarf der Weiterentwicklung in der Vernetzungs- und Beratungsfunktion,wie auch der weitergehenden Unterstützung der Selbstorganisation der Ehrenamtlich tätigen und der Umsetzung weiterer Kooperationsstrukturen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Caritasverband Hannover e.V. hat mit dem Verein Fels e.V. eine Kooperation geschlossen um das Anliegen ein multikulturelles Stadtteilcafe für Bewohner mit Bewohnern zu unterstützen.Der Koordinator des Caritasverbandes arbeitet mit dem Gremium,dem Caferat, das Angebot des Cafes aus. Die Angebote richteten sich zunächst an Familien , Mütter und Kinder. In der Zwischenzeit sind durch den Caferat,der sich aus verschiedenen Bewohnern des Stadtteils zusammensetzt, weitere und andere Angebote etabliert worden. Durch die Erweiterung des Angebotes sind Handlungsfelder, Beratungs- und Vernetzungsbedarfe aufgetreten, die einer Weiterentwicklung bedürfen,dies möchte sich der Caritasverband zur Aufgabe machen und die bisherige Quartiersarbeit in Trägerschaft fortführen.Bedarfe liegen in der interkulturellen Kommunikation, der Gesundheitsförderung, sowie der Verbesserung der Beschäftigungschancen.Die BewohnerInnen nutzen die Angebote des Cafes, bleiben jedoch in ihrer Community.Hier sollen Angebote etabliert werden die die interkulturelle Kommunikation fördern.Fragen rund um das Thema Gesundheit haben zugenommen, es bedarf hier thematischer Angebote wie auch Angebote die zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit einladen.Die BewohnerInnen tragen maßgeblich zum Betrieb und zur Gestaltung des Angebotes im Cafe Allerlei bei, hier sollen Qualifizierungsmaßnahmen der dort ehrenamtlich Tätigen stattfinden und nach Möglichkeit eine Beschäftigungsmöglichkeit geschaffen werden. Die ermöglicht Teilhabe und Identifikation Die Einbindung des Cafes in die Netzwerkstruktur des Caritasverbandes mit seinen verschiedenen Beratungsangeboten erweitert die Kooperationsstrukturen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden
Beschreibung
Linden Süd
Einwohnerzahl
13000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hannover - Strukturdaten der Stadteile 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
1
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
1
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
1
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
grafik_linden_hannover.docx
(481.07 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Cafe Allerlei wird in die Trägerschaft des Caritasverbandes eine Gemeinwesenorientierung bekommen. Das Quartiersmanagement der Hanova (ehem. GBH ) und der Verein Fels e.V. haben das Cafe im Quartier Linden innitiiert und mit Unterstützung des Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. partizipative Angebote für die BewohnerInnen im Stadteil etabliert.Durch die aktive Beteiligung der BewohnerInnen und der Annahme der bestehenden Angebote sind weitere Handlungsfelder deutlich geworden,die einer Weiterentwicklung des bisherigen Angebotes bedürfen.Im Projekt des Cafe Allerlei sind ehrenamtliche und professionelle Strukturen vorhanden. Durch die Arbeit des Quartiersmanagements der GBH wurde der Bedarf an zielorientierter Stadtteilarbeit im Sozialraum Linden benannt, das Cafe Allerlei wurde mit der GBH und dem Verein Fels e.V. gegründet. Ein Sozialarbeiter des Caritasverbandes unterstützt die Arbeit als Koordinator. Der Betrieb des Cafes, die Auswahl der Angebote findet unter Abstimmung des Cafeteam, ehrenamtlich tätige BewohnerInnen des Stadtteils, statt. In diesem Gremium werden auch neue Angebote und Bedarfe diskutiert und erhoben. Der Förderantrag resultiert aus den Bottom Up Prozessen des Cafeteams. Ohne weitere personellen Ressourcen werden die erkannten Handlungsfelder, Beratungs - und Vernetzungsangebote im Stadtteil nicht etabliert werden können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Besuchergruppen im Cafe Allerlei sich interkulturell vermischen und die Angebote nicht nur kulturspezifisch genutzt werden.
Beschreibung
Die Bewohner aus dem Stadtteil eigenständig Aktivitäten für sich und für andere durchführen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn verschiedene Bewohner und Institutionen des Stadtteils im Cafe zusammenarbeiten.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentren des Caritasverbandes in Hannover Linden,Beratungsstelle Lichtpunkt,Kinderzentrum Linden, Spielhaus Linden, Fels e.V., Kreofant,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Stadtteils, Nachbarschaftskreis Siloah, Flüchtlingshilfe D 33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Godehardt, Erlösergemeinde
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Chanel Habermann
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Errichtung von Kontaktstellen in den jeweiligen Stadtteilgebieten und Initiierung und Aufbau von stadtteilbezogenen Projekten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnungs- und Kulturprojekten. Die Schaffung verschiedener Förder- und Hilfsangebote, Initiieren, Pflege und Ausbau von Begegnungsangeboten und Netzwerken zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Der Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbstständigkeit, insbesondere für besonders bedürftige Gruppen.
Von hier aus werden die drei sozial benachteiligten Stadtteile betreut, unterstützt und die verschiedenen Projekte geplant. Gleichzeitig ist es erste Anlaufstelle für den Stadtteil Feldstraße-Bellmannsfeld-Bahnhofstr.
Von hier aus unterstützen wir auch die Bewohneraktivitäten und -initiativen in den beiden anderen Stadtteilbereichen: Develangring und Kochstraße-Franz-Lübeck-Straße. In den beiden Stadtteilen gibt es jeweils eine Kontaktstelle, die vom Stadtteilmanager betreut wird. Der Stadtteilmanager und die Kontaktstelle ist regelmäßig für die Bewohner erreichbar und ansprechbar.
Hiermit werden erstmalig die Bewohner in den sozialen Brennpunkten in unserer Stadt unterstützt, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich zu machen und Gemeinschaft zu entwickeln. Dabei sollen die gemeinsamen Interessen und die Interessenunterschiede thematisiert und öffentlich gemacht werden. Dazu gehört auch die Förderung sozialer Integration und partizipatorischer Kompetenz.
Den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen ist ein wichtiger Baustein.
Wir wollen erreichen, dass in allen drei Stadtteilgebieten, die von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen bewohnt werden und häufig sozial benachteiligt, gemeinsam den Stadtteil zu ihrem Stadtteil machen. Sie sollen angeregt werden zur Mitgestaltung und Initiierung verschiedenster Projekte.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangslage:
In der Stadt Dannenberg gibt es drei Stadtteilgebiete mit sozialem Brennpunkt. In den Stadtteilgebiet Develangring und Feldstraße/Bellmannsfeld wohnen überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan, im Stadtteilgebiet Kochstraße/Franz-Lübeck-Str. wohnen überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus Syrien und Afghanistan.
Da in diesen Stadtteilgebieten zudem die Wohnungen günstig sind, haben sich auch viele Langzeitarbeitslose angesiedelt.
Wo liegen die größten Probleme:
Da es für diese Gruppen keinerlei Unterstützung gibt, kommt es immer wieder zu extremen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Kulturen. Dazu kommt, dass der größte Teil der Bewohner keiner Tätigkeit nachgeht, dadurch verfallen diese Menschen häufig in eine Hoffnungslosigkeit, sind demotiviert und erhalten keine Wertschätzung. Damit ist die Abwärtsspirale vorprogrammiert, die häufig in Isolation, Alkohol und weiteren gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen endet.
Gründe für das Projekt:
Auf der einen Seite schaffen wir einen Ort, an dem alle Bewohner sich treffen und austauschen können. Aber auch Hilfe zur Selbsthilfe erfahren. Wir schaffen für die Menschen eine Möglichkeit der Mitarbeit. Das ist für diese Personen häufig der erste Schritt wieder in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden, eine Aufgabe haben. Wir holen die Menschen aus der Isolation, um mit ihnen gemeinsam an einer neuer Perspektive zu arbeiten. Es gibt in keinem Stadtteil eine Kontaktstelle, keine Möglichkeit, die Bewohner zusammen zu bringen und keine Projekte, die von den Bewohnern initiiert und durchgeführt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue - Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstraße.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (ELbe InformationsSystEm) des Frauenhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
feldstr_bellmannsfeld.png
(72.6 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png
(56.34 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue Kochstraße Franz-Lübeck Straße
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge - Kochstraße und Franz-Lübeck-Straße.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kochstr_franz_luebeck.png
(53.21 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen mit unseren Projekten den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel soll es sein, die materiellen und immateriellen Bedingungen zusammen mit den Betroffenen zu verbessern. Dabei gilt es bei den materiellen Bedingungen zum einen um die Existenzsicherung, aber auch um Verbesserungen im Wohnraumbereich. Bei den immateriellen Bedingungen geht es um Verbesserung und der Qualität der sozialen Beziehungen, der Partizipation und Kultur. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei absolut im Vordergrund. Durch die unterschiedlichen Angebote und Projekte können wir den ganzheitlichen Ansatz gewährleisten. Damit fördern wird die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen aber auch innerhalb einer Gruppe. Dabei gilt es die Personen zu stärken. Unter Stärkung ist dabei das Entdecken, Bewußtwerden und Entwickeln von eigenen Ressourcen gemeint. Stärkung von Menschen heißt aber auch, solche Bedingungen zu fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben bestimmen zu können und selbst "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Dazu gehört dann auch, dass sich die Betroffenen ein Netzwerk und Kooperationsstrukturen aufbauen, um dann in bestimmten Situationen darauf zurück greifen zu können. Das kann die Nachbarschaftshilfe, aber auch Selbsthilfegruppen oder auch das soziale Gefüge ( Kollegen, Freunde) oder andere Organisationen sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner bzw. Teilnehmer werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie haben eine reflektive und kommunikative Haltung. Alle gehen respektvoll mit einander um.
Kriterium
Beschreibung
Unser Leitgedanke " Hilfe zur Selbsthilfe" anerkannt und umgesetzt wird. Die Bewohner entwickeln gute kommunikative Fähigkeiten. Der Wunsch und das Interesse an Weiterentwicklung und Bildung entsteht.
Kriterium
Beschreibung
Das Zukunftszentrum und die Kontaktstellen sind ein anerkannter und bekannter Ort. Die Bewohner sprechen positiv über ihr Zentrum und bringen neue Menschen mit, die auch gerne das Zukunftszentrum oder die Kontaktstelle nutzen möchten.
Kriterium
Beschreibung
Die unterschiedlichen Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig tolerieren und akzeptieren. Dies gilt vor allem auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e. V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Renate Kornhardt
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Göttinger Quartiere - Voneinander und miteinander lernen
Projektbeschreibung
In der Stadt Göttingen sollen 2 Wohnquartiere dadurch aufgewertet werden, dass die dort jeweils vorhandenen Einrichtungen der Jugendarbeit zu vielfältigen Begegnungsorten für Gemeinwesenarbeit weiterentwickelt werden. Es soll ein Prozess des „Voneinander Lernens“ initiiert werden. Erfahrungen aus der Arbeit in einem sozial belasteten Gebiet (B) sollen dabei u. a. auch genutzt werden, um diese präventiv auf ein Wohngebiet (A) zu übertragen, welches neu strukturiert werden soll.
In beiden Quartieren befinden sich Einrichtungen der Jugendarbeit freier Träger (A: AWO mit dem "Kinder- u. Jugendhaus Lönsweg", B: Jugendhilfe e.V. mit dem „Jugendhaus Gartetalbahnhof“), die sich gut etabliert haben. Aktuelle Entwicklungen in beiden Sozialräumen, sich verändernde Bevölkerungsstrukturen und auch neue Ansätze in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien machen eine sozialräumliche Öffnung und Einbeziehung der Bewohner/innen und weiterer Akteure notwendig. Es wird daher angestrebt, eine aktivierende u partizipative Gemeinwesenarbeit in bestehende Strukturen der beiden Einrichtungen zu implementieren und diese zu Akteuren der Quartiersentwicklung zu profilieren, die neben Aktivierung u. Beteiligung auch sozialräumliche Kooperationen und Vernetzungen initiieren. Durch das Anknüpfen an bestehende Strukturen, z. B. bestehende Kontakte zu Eltern und anderen Akteuren im Quartier, die genutzt und ausgebaut werden können, wird dieser erweiterte Ansatz als sehr nachhaltig eingeschätzt. Über eine zu intensivierende Bewohneransprache und neue Beteiligungsformen sollen dabei auch spezifische quartiersbezogene Anforderungen reflektiert und dazu Prozesse von Empowerment und Nachbarschaftsförderung in Gang gesetzt werden. Dabei werden der Erfahrungsaustausch und der kontinuierliche Informationstransfer vergleichbarer Einrichtungen in zwei unterschiedlichen Gebieten als große Chance gesehen. In der Zielrichtung sollen die Einrichtungen darüber zu wichtigen Begegnungs- und Ankerorten weiterentwickelt werden, die maßgeblich mit dazu beitragen, die Lebensqualität der Bevölkerung in den jeweiligen Sozialräumen nachhaltig zu erhöhen. Für die Stadt Göttingen eröffnet sich darüber die Möglichkeit, unter dem Ansatz der Subsidiarität neue Impulse für die Weiterentwicklung von Arbeitsansätzen in der Kinder- u. Jugendhilfe und eine gesamtstädtische Strategie zu entwickeln. Insoweit handelt es sich um einen Pilotprozess, in dem die Stadt als Akteur eine koordinierende Rolle einnimmt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohngebiet A "Ebertal" hat sich aus einer Barackensiedlung mit ehemaligen Kriegsgefangenen entwickelt, die in den 60er Jahren in rd. 450 neu gebaute Sozialwohnungen der Städtischen Wohnungsbau gezogen sind. Die Bewohnerstruktur war von Beginn an durch ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl geprägt. Dieses zeigt sich auch heute noch in einer vergleichsweise stabilen Mieterstruktur, geringer Fluktuation und Mieten im unteren Segment. Das Kinder- u. Jugendhaus entstand hier Ende der 80er Jahre in Eigeninitiative und mit städt. Unterstützung. Der anstehende Prozess der Sanierung des Wohnungsbestandes und Neustrukturierung des Quartiers, verdichtet um rd. 150 weitere Wohnungen, verfolgt ein familienfreundliches, barrierefreies Wohnen mit Dienstleistungen vor Ort. Jetzige Mieter sollen bleiben, Neubürger zuziehen. In dem auf 10 Jahre avisierten Planungsprozess kommt dem Kinder- u. Jugendhaus eine besondere Bedeutung zu, als Ort der Vertrauensbildung und als "Kümmerer" bzw. Ankerplatz für neue Impulse u. Aktivitäten.
Das im Wohngebiet B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich demgegenüber in einem mehr von sozialen Problemen, Anonymität u. Fluktuation gekennzeichnetem Quartier, was insbes. durch einen Hochhauskomplex mit 432 Appartements (750 Pers.) geprägt wird. Eine randständige Bevölkerung, u. a. aus Südosteuropa, stellt Bewohner u. Akteure hier vor besondere Herausforderungen. Auch der öffentliche Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage am Bahnhof mit Ausfahrtstrasse und hoher Lärmbelästigung ist unattraktiv. Die Bewohner sind im Quartier kaum sozial und kulturell eingebunden, entsprechend ergeben sich spezifische Anforderungen an die Gemeinwesenarbeit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3 - 5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Straße, im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes am Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
967
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden wurde aus den Haushaltszahlen abgeleitet, nicht aus den Bevölkerungsdaten, und auf 35 für das Ebertal geschätzt, stadtweit auf 2.443.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt).
Die Prozentsätze wurden auf jeweils 1% geschätzt.
Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des Sozialgesetzbuches (SGB III und II).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_ebertal.docx
(456.27 KB)
kartenausschnitt_gartetalbahnhof.docx
(629.42 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeren Einzugsbereich des gleichlautenden Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstraße (Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstraße ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde.
Anm.: Alle Daten wurden nach Baublöcken ermittelt und aus dem Einwohnermelderegister der Stadt Göttingen generiert, Stichtag 31.12.2016.
Einwohnerzahl
2951
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.goettingen.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgte als Schätzwert und beträgt absolut 41, abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Der Status wird im Einwohnermelderegister nicht erfasst. Dieser umfasst die persönlichen Lebensumstände und kann sich auch ändern.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_gartetalbahnhof.docx
(629.42 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die beiden bestehenden Jugendeinrichtungen sollen zu Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit weiterentwickelt werden, die allen Bewohner/innen offenstehen und Menschen unterstützen und aktiv in Beteiligungsprozesse einbeziehen. Wesensmerkmal ist dabei eine Bottum up-Strategie. Das Interesse am Gemeinwesen soll der Bevölkerung im Quartier nahegebracht und die Chancen von Beteiligung verdeutlicht werden. Über aktivierende Angebote und konkrete Maßnahmen soll Empowerment und Selbstorganisation der Bevölkerung gefördert werden und mittelfristig eine nachhaltige Mitarbeit an Netzwerken für Bürger/innen entstehen (Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren). Damit können die Bewohner/innen als Experten in eigener Sache Wertschätzung erfahren und selbst zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden. Über die Gestaltung der Arbeit in einem Quartierszentrum mit Bezug zu weiteren Bedarfen/ Maßnahmen im Sozialraum kann die Identifikation mit dem Quartier erhöht werden. Insoweit erfolgt in der Folge eine Weiterentwicklung von der Gemeinwesenarbeit zum Quartiersmanagement. Der eingeleitete Quartiersentwicklungsprozess im Ebertal bietet hier konkrete Chancen und Möglichkeiten, der auch für das Gebiet Gartetalbahnhof genutzt werden kann. Die Maßgabe, dass hier Ergebnisse von Bewohnermitwirkung und Beteiligungen in konkrete Planungen, Maßnahmen und Umsetzungen münden, ist auf Verstetigung ausgerichtet und erhöht die Motivation von Bürgerengagement in der Stadt Göttingen insgesamt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen sind informiert und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/innen nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden p. a. erfasst
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen werden einbezogen u. weiterentwickelt; Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Kriterium
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet
Kriterium
Beschreibung
das Quartierszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt
Beschreibung
Politik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess beider Jugendeinrichtungen einbezogen und unterstützen eine kommunale Gesamtstrategie
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Lohbergschule, Leinerbergschule, Förderverein Leinebergschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialpädagogisches Schüler- u. Lehrlingszentrum e. V.; ev. Jugendhilfe Obernjesa; Strassensozialarbeit des Diakonischen Werkes; Migrationszentrum für Stadt und Landkreis; AG der Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischer, ZWST)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
städt. Kinderhaus Lohmühle; Familientreff Iduna-Zentrum, Einrichtungen der Stadt Göttingen (z.B.Sozialamt, FB Jugend); versch. Dezernate und Fachbereiche der Stadtverwaltung (z. B. Referat des OBs, Bau- u. Sozialdezernat, Büro für Integration)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen; Projekt Frühe Hilfen und Familienhebammen des Jugendamtes; MiMi-Gesundheitsprojekt des städt. Büros für Integration und EMZ Hannover;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Rates, insbesondere Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit u. Wohnungsbau; Bau- u. Planungsausschuss; Senioren-, Behinderten- u. Integrationsrat.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Elterngruppe ADHS Wellenreiter; Kreativgruppe des AWO Kinder- u. Jugendhauses; Gartenclub mit untersstützung Nabu; Familiennachmittage und Feste mit Bewohner/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturzentrum musa; Kommunikations- u. Aktionszentrum KAZ e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt; StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Altenarbeit Göttingen e. V. mit Erzählcafes für Senioren; Sparta Göttingen e. V.; Pflegeelternverein "Pfad für Kinder"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bonveno Göttingen gGmbH: es findet bereits eine Zusammenarbeit mit der Flüchtlingsunterkunft Zietenterrassen statt und mit der Flüchtlingsunterkunft Bürgerstraße
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dissen aktiv
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Dissen aktiv - Infrastrukturabbau mit Engagementstrukturaufbau begegnen
Projektbeschreibung
Die Stadt Dissen, eine Kleinstadt mit ca. 10.000 Einwohnern, ist in den letzten Jahren von einem wirtschaftlichen und infrastrukturellen Abbauprozess betroffen. Aktuell bedroht der mögliche Wegfall vieler hundert Arbeitsplätze durch die Schließung der Homann-Feinkost GmbH viele Dissener direkt und indirekt. Herausforderungen an die regionalen Akteure und die Bürger der Stadt durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine hohe Anzahl von Bürger/innen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte. Die Dissener wollen mögliche negative Folgen dieser Entwicklungen nicht passiv hinnehmen; die Caritas möchte Impulse setzen und "Dissen aktiv" unterstützen.
Wir bieten mit „Dissen aktiv“ den Aufbau einer zentralen Anlaufstelle an, deren Stärken zu sehen sind im Angebot:
• einer ergänzenden allgemeinen sozialen Beratung: vorhandene Angebote vor Ort werden im Sinne der Bewohner/innen genutzt, bedarfsgerecht ergänzt und weiterentwickelt. Das Angebot ist alters-, milieu- und kulturübergreifend.
• einer bürgernahen Vernetzungs- und Kooperationsarbeit: in Kenntnis und Kooperation mit weiteren Akteuren vor Ort werden Stärken und Ressourcen von Professionellen und Bewohnerschaft bedarfsgerecht zusammengeführt, initiiert und für neue Angebote vor Ort zielführend entwickelt.
• eines nachbarschaftlichen Unterstützungsnetzwerkes: mit engagierten Bürger/innen, Vereinen, Verbänden, Initiativen und der Stadtverwaltung werden integrierte Selbsthilfepotenziale erschlossen und alltagsbezogene Kompetenzen der Bewohnerschaft gestärkt.
„Dissen aktiv“ verfolgt niedrigschwellige Ansätze und einen ressourcen- und stärkenorientierten Ansatz: es gilt regionale Probleme als Herausforderungen anzusehen und als Potential für generationsübergeifendes bürgerschaftliches Engagement, das aus vielfältigen individuellen, kulturellen und religiösen Hintergründen gespeist wird.
Folgendes Szenario beschreibt beispielhaft, wie sich die drei Säulen der Anlaufstelle gewinnbringend für die Bewohnerschaft ergänzen und gegenseitig fördern: Durch die Sozialberatung können individuelle Notlagen in den Blick genommen und Bedarfe klar benannt werden; daraus lassen sich gemeinsam mit potentiell Engagierten und professionellen Akteuren vor Ort konkrete Projekte entwickeln wie „Kleine Hilfen im Alltag“, "Ersatz-Oma-Dienste", „Freizeitgestaltung“, "Gemeinsam gegen einsam" oder zur Förderung der Sprachkompetenz im Alltag, Fahrdienste
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt.
Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund (insbesondere aus Südeuropa, der ehemaligen Sowjetunion und osteuropäischen Ländern), die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Diese kulturelle Vielfalt erfordert integrative und zukunftsfähige Gestaltung.
In Dissen ist mit der Schließung des Krankenhauses 2014, dem Abbau der Fleischverarbeitenden Industrie und aktuell der drohenden Schließung der Homann-Werke ein kontinuierlicher wirtschaftlicher und infrastruktureller Abbauprozess im Gange. Zukunftsängste und die Suche nach Lösungen prägen die Lebenszusammenhänge der Dissener Bürger und fordern die regionalen Akteure in besonderem Maße.
Neben der hohen Migrationsrate ist eine überdurchschnittliche, weiter steigende Überalterung/Unterjüngung der Bewohnerschaft wahrzunehmen. Die gesundheitliche und soziale Versorgung insbesondere alternder Menschen, Vereinsamungstendenzen, Überforderung im Alltag, mangelnde Mobilität bedürfen integrierter Lösungskonzepte.
Schon 2014 benannte der Rat der Stadt über das „Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept 2014-2020“ notwendige Maßnahmen weiterer Strukturförderung.
Kath. Kirchengemeinde und Caritasverband waren und sind kontinuierlich beteiligt. Im Maßnahmenkatalog finden sich bereits Aussagen zur Notwendigkeit eines verlässlichen Angebots allgemeiner sozialer Beratung, zur Förderung ehrenamtlichen Engagements und nachbarschaftlicher Unterstützungssysteme auf der Grundlage sozialraumorientierten Handelns.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dissen
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 298 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9374
Quelle / Anmerkungen
Angabe der Kommune, http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berich
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune
siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzungen (Stand 2015):
3-Jährige mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 40,3
Kinder mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 43,3
Ausländische Auszubildende an den ausländischen SvB (%) 3,8
Auszubildende an den SvB (%) 6,7
Arbeitslose an der Gesamtbevölkerung (%) 4,2
Arbeitslose ausländische Jugendliche an der ausländischen Bevölkerung 15 bis
24 Jahre (%)
Arbeitslose Jugendliche an der Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) 1,6
SGB II-Quote - gesamt (%) 5,5
Kinderarmut - gesamt (%) 15,4
Dissen ist geprägt durch das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen: eine große Ansiedlung von Menschen mit portugiesischem Migrationshintergrund, eine große Gemeinde der Mennoniten (Spätaussiedler), türkisch stämmige Einwohner, Tamilen und ganz aktuell zuwandernde Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien prägen das Stadtleben ebenso wie Flüchtlinge und die deutsche Bevölkerung.
Angabe der Kommune
siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune
siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzung:
Indikatoren Alterung 2030:
Medianalter (Jahre) 45,4
Durchschnittsalter (Jahre) 44,6
Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3
Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3
Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1
Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3
Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) 18,1
Anteil ab 80-Jährige männlich (%) 5,1
Anteil ab 80-Jährige weiblich (%) 8,3
Anteil der ab 65-Jährigen (%) 23,4
Der Altenquotient lag im Jahr 2015 bei 31,1% (Menschen ab 65), der Anteil 65-79 jähriger bei 13,3% und der Anteil der Menschen ab 80 bei 5,4%. Der Jugendquotient lag 2015 bei 36,1% (unter 20jährige).
Angabe der Kommune
siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan.pdf
(2.06 MB)
strassenverzeichnis_stand_01.05.16.xlsx
(33.23 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Vernetzung und Kooperation mit anderen ist eine Chance zur Förderung von nachhaltigen Prozessen, um die Lebensqualität im Sozialraum zu verbessern. Ausgehend von z.B. Foren für Akteure und Bürger*innen, aktivierenden Befragungen und Sozialraumerkundungen und -analysen können gemeinsam innovative Angebote und Arbeitsformen entwickelt werden, die auf die Bedarfe der Menschen zugeschnitten sind. Der Erfahrungsschatz der Menschen vor Ort und die professionelle Kompetenz der Verwaltung, der Wohlfahrtsverbände und anderer Dienste/Einrichtungen haben gut aufeinander abgestimmt, transparent und partizipativ eine optimale Hebelwirkung für Veränderungen.
Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück war u.a. von 2014 bis 2017 in Ostfriesland und im Emsland beteiligt am bundesweiten Prozess "Gemeinsam aktiv im Sozialraum", der begleitet wurde durch Prof. Dr. Stefan Bestmann, Berlin. Erfahrungen und Erkenntnisse daraus werden in das Vorhaben eingebracht.
Die Stadt Dissen ist ins Städtebauförderprogramm "Kleine Städte und Gemeinden" aufgenommen worden, hat aber bislang noch keine Förderung beantragt oder erhalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
, wenn bedarfs-, ressourcengerechte Unterstützung entwickelt wird; Partizipation, Kommunikation transparent sind (Beteiligung Bewohner/innen, Erfassung/Einbezug regionaler Ressourcen, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis)
Kriterium
Beschreibung
...wenn Angebot und Nachfrage übereinstimmen; sich Aktivitäten für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen messbar positiv entwickeln (Evaluation und Fortschreibung, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis)
Beschreibung
, wenn die Vielfalt der Altersgruppen, Kulturen, Konfessionen positiv zum Tragen kommt (Reflexion mit Beteiligten: positive Entwicklungen und Umgang mit Hindernissen/Dokumentation, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis)
Kriterium
Beschreibung
, wenn z.B. Senioren u. junge Leute gemeinsam nach Lösungen suchen; Nachbarn und Rollstuhlfahrer nebenan Mobilitätsprobleme angehen (Kriterium: Dokumentation Zielgruppen/Aktivitäten, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis
Beschreibung
, wenn Träger übergreifend gehandelt wird u. die Summe der Möglichkeiten im Hinblick auf die Unterstützung für den Einzelnen zählt (Beteiligung Bewohner/innen, Zielvereinbarungen regionale Akteur, Gremienprotokolle, Projektmanagement, Arbeiten PDCA-Kreis)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung, Soziales (Stadt Dissen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ), Westfälisches Kinderdorf Dissen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Dissen, Stiftung Bethel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St. Mauritius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Ansgar
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lernstandort Noller Schlucht, Verein zur Förderung des regionalen Lernens e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wohnbedürfnisse im Alter
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sarah Bramlage
| Funktion | selbstgestALTER |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bürger beteiligen, Zusammenleben gestalten
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Bakum ist in einer besonderen Art und Weise vom demografischen Wandel betroffen, sodass für die Kommune die Gruppe der älteren Menschen mit ihren Bedürfnissen immer bedeutsamer wird. Mit dem Älterwerden stellt sich immer häufiger die Frage, wie sich ein Leben in der eigenen Häuslichkeit - möglichst bis zum Lebensende - realisieren lässt. Die peripherer werdenden familiären Hilfestrukturen und die Herausforderungen des ländlichen Raums sind dabei besonders zu beachten. Die Senioren haben im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen und Lösungen zu entwickeln.
Bei dem Vorhaben handelt es sich somit um ein Projekt, welches darauf abzielt, die Bedarfe der älteren Bürger zu analysieren und sie zur aktiven Gestaltung ihres Gemeindelebens zu motivieren. Geplant ist, auf Basis einer Erhebung und verschiedener Themenworkshops die Bürger an der Gestaltung ihres sozialen Lebens zu beteiligen. Handlungsleitend sind die Intereressen der Bürger vor Ort. Nur wer die Ressourcen einer Gemeinde kennt, kann sie nutzen und weiter entwickeln.
Die Familie und der Sozialraum als wichtige Hilfenetze gilt es dabei miteinzubinden, denn nur zielgruppenübergreifendes Handeln ermöglicht eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit.
Dieses Projekt soll der Grundstein für eine gelebte Engagementkultur sein. Zivilgesellschaftliches Handeln bedarf einer strategischen Herangehensweise der Förderung und Wertschätzung. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement müssen einen festen Platz im Alltag finden und Akzeptanz in der breiten Masse erleben. Dazu gilt es Hemmschwellen abzubauen und die Bürger in Bakum dazu zu befähigen, Hilfe von Nachbarn und Bekannten anzunehmen und zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn von Anfang an ein partizipativer Ansatz verfolgt wird und die Senioren positive Mitwirkungserfahrungen machen können. Langfristig sollen so auch offene Kommunikationsstrukturen zwischen Bürgern und kommunalen Vertretern entstehen und verstetigt werden. Die Bakumer Bürger erlangen dadurch die Kompetenz, ihre Interessen selbst zu organisieren. Ein Netzwerk zwischen Bürgern und professionellen Akteuren kann entstehen und weiterentwickelt werden.
Für eine qualifizierte und erfolgreiche Umsetzung des beschriebenen Vorhabens bedarf es der Unterstützung eines hauptamtlichen Projektmitarbeiters und einer Verwaltungskraft. Die Sozialstation Nordkreis Vechta übernimmt die Trägerschaft in enger Zusammenarbeit mit der Kommune.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der demografische Wandel ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. In Bakum kommt es zu einem wesentlich stärkeren Anstieg an über 65-jährigen als im Bundesgebiet, sodass die Kommune besonders vom Alterungsprozess betroffen ist. So steigt die Anzahl der Senioren in Bakum bis 2030 um 67% (Bundesdurchschnitt 33%). Bis 2020 ist vorallem in der Gruppe der 80-jährigen und älter mit einem enormen Anstieg zurechnen. Entsprechend dieser Entwicklungen wird der Bedarf an Hilfeleistungen wachsen. Ältere Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, auch wenn mit zunehmendem Alter der Bedarf an Unterstützung steigt. Die Familie alleine kann ein alter(n)sgerechtes Leben zu Hause jedoch häufig nicht sicherstellen, sodass ein alternatives Hilfenetz geschaffen werden muss. Für die älteren Personen gilt es, sich damit auseinander zu setzen, wie trotz dieser Entwicklungen ein Leben in der Häuslichkeit bis zum Lebensende realisiert werden kann.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Leben in Bakum durch die periphere ländliche Lage charakterisiert ist. Die Gemeindefläche ist im Verhältnis zur Bevölkerung relativ groß und gliedert sich in verschiedene Dörfer und Bauerschaften. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an Infrastruktur und Nahraumversorgung, die im Hinblick auf die Umsetzung von GWA und QM unbedingt berücksichtigt werden müssen. Bislang fehlen jedoch valide Daten, wie sich die Bakumer Senioren ein selbstbestimmtes Altern in der Häuslichkeit vorstellen und welche Bedarfe und Rahmenbedingungen noch nicht ausreichend betrachtet wurden. Es ist eine besondere Herausforderung, die ältere Generation dazu zu befähigen, ihre Wünsche zu formulieren und Bedarfe zu benennen
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bakum
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die gesamte Gemeindefläche Bakums, dies sind ca. 79qkm verteilt auf 14 Ortsteile. Bakum gehört zum Landkreis Vechta und liegt in der norddeutschen Tiefebene, am Südrand der Cloppenburger Geest.
Einwohnerzahl
6123
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projekt bezieht sich auf das gesamte Gemeindegebiet Bakum. Somit ist eine Unterscheidung in Projektgebiet und Gesamtstadt nicht möglich. Die größte Herausforderung für Bakum besteht in dem laut Bertelsmann Stiftung überproportional steigendem Anteil an Personen über 65 Jahren um 67% bis 2030. Aktuell liegt der Altenquotient bei 24%. Bis 2030 wird er sich auf 46% erhöhen.
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bakum ist eine relativ junge Gemeinde. So liegt der Jugendquotient der unter 20-jährigen bei 38,7%. Dies führt dazu, dass die Gruppe der Älteren im anteiligen Vergleich häufig nicht ausreichend Berücksichtigung findet. Der Jugendquotient steigt bis 2030 mäßig an (43%). In diesem Projekt wird ein besonderer Fokus auf der Zielgruppe der Senioren liegen, da die Interessenvertretung für diese Gruppe bislang unterrepräsentiert war. Die Gruppe der Jugendlichen bietet Potenziale in der Zusammenarbeit mit älteren Menschen, sodass diese Zielgruppe als chancenreich bewertet wird.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
3% der Jugendlichen (15-17J.) und 5% der Kinder (bis 15J.) erhalten Leistungen nach SGB 2.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gemeinde_bakum.jpg
(115.25 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinde Bakum ist in einer besonderen Art und Weise vom demografischen Wandel betroffen. Diese Entwicklung stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, welche durch gemeinwesenorientiertes Handeln bearbeitet werden kann. Die Senioren haben im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebens in der Kommune bis ins hohe Alter zu beteiligen. Handlungsleitend sind die Intereressen der Bürger vor Ort. Nur wer die Ressourcen einer Gemeinde kennt, kann sie nutzen und weiter entwickeln.
Durch den Einbezug der Familien und des gesamten Sozialraums wird ein zielgruppenübergreifendes Handeln ermöglicht und eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit angestrebt. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement werden gefördert, indem Hemmschwellen abgebaut und die Bürger in Bakum dazu zu befähigt werden, Hilfe von Nachbarn und Bekannten anzunehmen und zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn von Anfang an ein partizipativer Ansatz verfolgt wird.
Mithilfe der Sozialsraumanalyse, der aktivierenden Befragung und der Themennachmittage sollen die Wirkungszusammenhänge der verschiedenen Handlungsbereiche ganzheitlich gedacht werden. Der Aufbau von stabilen Kooperationsbeziehungen mit allen relevanten Akteuren ist dabei unumgänglich. Allerdings müssen auch Konflikte zwischen den unterschiedlichen Beziehungsgefügen bewältigt und ein soziales Miteinander gefördert werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn mind. 10% der Personen über 65 Jahre an der Befragung und den Themennachmittagen/Workshops teilnehmen und die Kommunalvertreter mind. eine Veranstaltung im Quartier mitgestalten.
Kriterium
Beschreibung
Dies gelingt, indem im Rahmen der Sozialraumanalyse Schlüsselpersonen identifiziert und zur Mitarbeit aktiviert wurden. Die Kommunalpolitiker und Funktionsträger unterstützen aktiv das Vorhaben durch die Initiierung von Gemeindefesten, Märkten o.ä.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die älteren Anwohner im Rahmen der Themennachmittage ihre Anregungen vortragen und diskutieren. Sie sind dazu in der Lage, ihre Interessen selbst zu organisieren. Eingebrachte Lösungsstrategien der Teilnehmer werden unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Themennachmittage durchgeführt werden. Bei den Versammlungen werden die interessierten Bürger beraten und qualifiziert, das soziale und kulturelle Leben mitzugestalten.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Anregungen der Senioren im gesamten Gemeindegebiet bekannt sind und Ideen gesamtkommunal umgesetzt werden. Es besteht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung den Platz der Senioren in der Gemeinwesenarbeit zu stärken.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Sozialraumanalyse und die aktivierende Befragung durchgeführt sind. Die Ressourcen vor Ort werden identifiziert und in die Gemeinwesenarbeit eingebracht.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Handlungsbereiche der Älteren identifiziert und in fachübergreifender Zusammenarbeit diskutiert werden. Die Bearbeitung der Ressorts findet ganzheitlich und unter Einbezug aller relevanten Akteure statt.
Beschreibung
Das Projekt verfolgt in hohem Maße einen partizipativen Ansatz. Neben dem Kooperationspartner Kommune werden Sozialdienstleister und Akteure des dritten Sektors z.B. Kirche miteinbezogen. Dem Austausch dienen gemeinwesenbezogene Arbeitsgruppentreffen.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Bedarfsanalyse in Form einer Befragung durchgeführt ist. Da der Fokus auf der Wohn- und Lebenssituation der älteren Menschen liegt, können so ortsnahe, bedarfsgerechte Angebote geschaffen und organisiert werden..
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Bürger über 65 Jahre, die im Gemeindegebiet Bakum leben
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeindeverwaltung Bakum, Bürgermeister Tobias Averbeck, Kirchstr. 3, 49456 Bakum
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bühnenbild meines Lebens- Interkulturelles Leben im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Karina Hoßfeld
| Funktion | Pädagogische Mitarbeiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir gestalten unser Quartier:Tandems aus Generationen und Flüchtlingen bauen den Traum ihres Lebens
Projektbeschreibung
Das Projekt will wir zum Abbau von Konflikten beitragen, das Miteinander im Sozialraum und Integration stärken. In Generationen übergreifenden Tandems- je einer jungen geflüchteten Person/ MigrantIn und einer älteren als Patin- sprechen beide Zielgruppen von ihren Erfahrungen im Stadtteil, ihren Erinnerungen und Wünschen/ Visionen eines gemeinsamen Miteinanders, die sie im Verlauf als „Bühnenbild ihres Lebens“ bauen und öffentlich ausstellen. In regelmäßigen Treffen an bedeutsamen Orten der Teilnehmenden(TN)(Nachbarschaftszentrum, Schule, Seniorentreff,…) wird durch päd. Fachkräfte, einen Dipl. Bühnenbildner, Dipl. Schauspieler u. Ehrenamtliche der gesamte Prozess begleitet. Übungen aus der Theaterpädagogik (Sprechen u. Sprache, Selbstausdruck), aus Diversity Konzepten im Kontext von Differenz und Vielfalt, Biografiearbeit u.v.m. stärken zunehmend den Kontakt der TN. Sie erleben Gemeinsamkeiten, Unterschiede und entwickeln Ideen eines konstruktiven Miteinanders. Gemeinsam besuchen sie Orte im Stadtteil, mit denen sie Episoden ihres Lebens verbinden, an die sie sich erinnern und die sie für ihre Zukunft gestalten wollen. In monatlich stattfindenden öffentl. Erzählcafés werden diese „Geschichten“ thematisiert. Durch das Projekt verorten sich die TN in ihrem Stadtteil und entwickeln Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft. Das Innovative: ihre Wünsche und Perspektiven gestalten die TN in ihren Tandems als maßstabgetreue Bühnenbildmodelle, die sie bildnerisch umsetzen und schließlich öffentlich ausstellen. Die Bühnenbilder werden zum Ort des Theaters, an dem ihre Geschichte spielt und ihre Visionen sichtbar werden. So entsteht gemeinsame Identität.
In der Ausstellung wird der begonnene Dialog nun öffentlich fortgesetzt. Die Bühnenbilder regen zum Nachdenken und Nachfragen an; BesucherInnen aus der Weststadt, dem übrigen Stadtgebiet, aus Trägern der Jugendhilfe, Bildung u.v.a kommen mit den „HauptdarstellerInnen“ ins Gespräch. Kontakt findet statt, Brücken zu den verschiedenen Lebenswelten werden gebaut. Die Ausstellungen dienen zudem der Vernetzung örtlicher Unterstützer und dem Aufbau von Kooperationen. Der gesamte Prozess wird filmisch begleitet und es entsteht eine anschauliche Dokumentation über nachbarschaftliches Zusammenleben, Integration und Teilhabe, die letztlich auch der Aufwertung des Stadtteils im Auge der Öffentlichkeit dient. Erprobt wurde die Idee im Rahmen einer Schulwoche mit Flüchtlingen u. deutschen Jugendlichen (s. Photos bei "Medien").
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Vergleich zum Stadtgebiet Göttingens befindet sich die Weststadt in einer außerordentlichen Situation: sie zeichnet sich aus durch die hohe Konzentration von Flüchtlingen und MigrantInnen. Der gesamte Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund betrug bereits 2015 34,7 %, während der Stadtdurchschnitt bei 19,6 % lag (vgl. plan zwei Dr.-Ing. Klaus Habermann-Nieße, Ergänzende Untersuchung „Westlich Maschmühlenweg“ Göttingen, 2015). Hier treffen Menschen unterschiedlichster Herkunftsgebiete, Kulturen und Religionen sowie eine hohe Anzahl von Kindern und Jugendlichen auf der einen und ein gleichzeitig hoher Anteil von Alteingesessenen BewohnerInnen auf der anderen Seite aufeinander. Der Anteil der zwischen 45 und 65 jährigen betrug 2014 in der Weststadt 27,3%, der der über 65 jährigen 17,8% (http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf 2014). Diese leben z.T. in erster Generation dort und sehen sich aktuell mit dem Zuzug von Flüchtlingen konfrontiert. Laut Aussage des Weststadtbüros sind starke Vorurteile und große Berührungsängste das Ergebnis. Eine Schule (Holtenser Berg) berichtet, dass zunehmend rassistische und beleidigende Äußerungen gegenüber Kindern mit anderer Hautfarbe zu hören sind. Auch rechtsradikale Äußerungen gegenüber MigrantInnen und Flüchtlingen seien vermehrt zu vernehmen. Die persönliche Situation vieler Menschen ist hier insgesamt problematisch: Sie leben in engen Wohnungen, haben finanzielle Probleme und werden gesellschaftlich nicht anerkannt. Rund 12 % der Bewohner haben keinen deutschen Pass, gelten als AusländerInnen. Diese Situation birgt ein hohes Konfliktpotential in sich und stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holtenser Berg Göttingen-und- Weststadt Göttingen
Beschreibung
Die Weststadt reicht von der Großwohnsiedlung „Holtenser Berg“ im Norden Göttingens über den Hagenberg und Egelsberg bis zum alten Stadtfriedhof im Süden sowie von der Bahnhofswestseite bis in das Göttinger Industriegebiet. Das Wohnviertel Holtenser Berg entstand in den 60er Jahren auf einer Höhenlage neben dem Ortsteil Holtensen. Es ist abgelegen vom übrigen Stadtgebiet.
Einwohnerzahl
13316
Quelle / Anmerkungen
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/020_23.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Der Holtenser Berg liegt nicht im Programmgebiet "Soziale Stadt". Die Weststadt liegt darin; jedoch halten wir die methodische Herangehensweise des Bühnenbildbaus für Quartiersarbeit für so innovativ, dass sie auch in Fördergebieten der Sozialen Stadt umsetzbar wäre.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf; http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf;
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sind nicht extra ausgewiesen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
2008: "Von den insgesamt 76.745 Haushalten waren 10.506 bzw. 13,7 % Haushalte mit Kindern. Die Zahl der Ehepaare mit Kindern (6.719) ist seit Jahren rückläufig und die Zahl der Alleinerziehenden (3.105) nimmt beständig zu. Die Zahl der Paare in nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit Kindern wurde 2008 erstmals ermittelt und betrug 682".
Quelle:
http://www.goesis.goettingen.de/news/news.php?newsId=37&navId=07
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_holtenser_berg_pdat-stb047.pdf
(108.48 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Methoden in unserem Konzept (insb. Moderation von Erzählcafés, Biografiearbeit, Bühnenbildbau, Patenmodell) stehen die Akteure im Quartier selbst im Mittelpunkt. Wir knüpfen an ihre subjektiven und individuellen Betroffenheiten an und fördern insbesondere durch die Tandembildung unterschiedlicher Zielgruppen reale Interaktionen. Im Bauprozess ihres Bühnenbildes geben die TN ihren Visionen eines Zusammenlebens über das Medium des Modells eine Gestalt; sie erleben Gestaltungsspielräume. Sie sind jetzt Handelnde und wir gehen davon aus, dass wir durch das konkrete, anschauliche und spaßmachende Erarbeiten von zukunftsweisenden Ideen die Motivation der TN stärken, die eine potentielle Reflexions- und Handlungsbereitschaft unterstützen wird. Durch den Ansatz erfahren wir sehr anschaulich, welche Visionen die Akteure haben, die sie u.a. in den Ausstellungen öffentlich machen. Eine konsequente Öffentlichkeitsarbeit ist für uns ein entscheidender Aspekt im Projekt. Dabei informieren wir nicht nur über Arbeitsergebnisse, sondern die Akteure selbst werden mit ihren Erfahrungen und Visionen öffentlich. Partizipationsprozesse können so leichter initiiert werden. Eingebettet ist das Gesamtkonzept in die Vernetzungsstruktur vor Ort. Desweiteren wollen wir durch das Projekt zur Stärkung des Zusammenlebens und Integration bei der Anbahnung neuer Kooperationen unterstützen und können dabei auf ein großes Netzwerk zurückgreifen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Über die Projekttreffen hinaus sollen über die Patentreffen und deren Moderation sowie in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum neue Formate nachbarschaftliche Aktivitäten geplant werden. Deren Umsetzung erfüllt den Standard.
Beschreibung
Durch die Methode des Bühnenbildbaus und den sich anschließenden öffentlichen Ausstellungen, in denen die Bewohner/innen mit ihren Anliegen, Wünschen, Erfahrungen usw, im Mittelpunkt stehen, sehen wir diesen Standard erfüllt. Sie selbst sind Gestaltende.
Kriterium
Beschreibung
Durch die Ausstellungen der Bühnenbildmodelle + den geplanten Film erreichen wir eine breite Öffentlichkeit der Bildungslandschaft, wodurch neue Netzwerke generiert werden, die wir zusammenführen wollen; zum Anderen verfügen wir über starke Koopstrukturen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrgemeinde St. Godehard
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Bethlehemgemeinde auf dem Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesweite Netzwerkstrukturen des VNB, Mitgliedsstrukturen des Paritätischen Wohlfahtrverbandes Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mittelpunkt Hüttenstraße - Gemeinwesenorientiertes Quartiersmanagement in der Flüchtlingssozialarbeit
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stephan Hartmann
| Organisation | Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V. |
|---|---|
| Funktion | Leiter AWO Fachbereich Integration |
2. Kurzbeschreibung
Zusammen leben - Zukunft gemeinsam gestalten - Integration fordern und fördern
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht die Partizipation und Teilhabe am Gemeinwesen von Flüchtlingen und allen weiteren Bewohnern mit und ohne Migrationsgeschichte im Quartier Hüttenstraße, im Nordwesten der Kreisstadt Stadthagen. Quartiersmanager unterstützen als "Kümmerer" direkt vor Ort und leisten Hilfe zur Selbsthilfe.Ein Stadtteiltreffpunkt soll etabliert werden und als Anlaufstelle dienen. Dort soll es neben Beratungsangeboten insbesondere für Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte, genügend Raum für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen geben. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe werden die Quartiersbewohner unterstützt, gemeinsam das Wohnumfeld zu gestalten, das Miteinander der Religionen und Kulturen zu fördern und Gewalt und Ausgrenzung präventiv zu begegnen. Die ortsbezogene bedürfnisorientierte Integrationsarbeit mit den Zugewanderten aber auch den Einheimischen fördert unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ebnet die Wege in den Arbeitsmarkt (Sprache, Ausbildung, Beruf, Studium). Die Aktivierung der QuartiersbewohnerInnen zum bürgerschaftlichen Engagement ist eine weitere wichtige und entscheidende Rolle für ein positives Miteinander und steht somit auch im zentralen Fokus der Sozialarbeit. Die Vernetzung lokaler Akteure im Quartier ist eine weitere Aufgabe. Dabei sollen bereits vorhandene Kontakte zu Institutionen, Vereinen und sozialen Partnern genutzt, ausgebaut und intensiviert werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) gehört genauso dazu, wie die enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Integrationsbeirat, den Bildungsträgern und der Verwaltung. In Zusammenarbeit mit der Stadt Stadthagen wird zurzeit ein geeigneter Standort im Quartier für den Treffpunkt "Mittelpunkt Hüttenstraße" gesucht. Wir werden uns mit bis zu zwei halben Flüchtlingssozialarbeiterstellen im Quartier verorten, einbringen. Mit den Projektmitteln werden wir die Stelle des "Kümmerers" bzw. Quartiersmanager und eine 1/2 Verwaltungsstelle neu schaffen. Unabhängig von der Standortsuche sollen die Flüchtlingssozialarbeiter sofort nach Projektstart ihre aufsuchende Arbeit im Quartier aufnehmen. Die Stelle des Quartiersmanagers wird dann ausgeschrieben und möglichst zeitnah besetzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier rund um die Hüttenstraße leben seit den 70er Jahren überwiegend Menschen mit Migrationsgeschichte. Ehemalige Gastarbeiter aus der Türkei und russisch-stämmige Spätaussiedler prägten lange Zeit das Quartier. Konflikte zwischen den unterschiedlichen Kulturen waren an der Tagesordnung.Seit 2012 ziehen massiv Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und den Balkanstaaten in die Wohnblocks. Es gibt keinen zentralen Treffpunkt für Gemeinwesenarbeit. Die dort tätige Dezentrale Flüchtlingssozialarbeit ist nicht im Quartier stationiert. Im Projektgebiet leben rund 28 Prozent aller Ausländer der Kreisstadt. Der Ausländeranteil im Quartier liegt bei 43,8 Prozent. Der Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist weitaus höher, wird aber statistisch nicht erfasst. Es fehlen im Quartier ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Außerdem ziehen permanent insbesondere Geflüchtete zu. Einer Perspektivlosigkeit und einer Zunahme der Kriminalität soll mit diesem Projekt ebenfalls entgegengewirkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
3508
Quelle / Anmerkungen
Die Zahlen wurden von der Stadt Stadthagen zur Verfügung gestellt. Stand 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
54
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
55
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und liegen deshalb auch nicht vor. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote bei 5,9 Prozent.Quelle: www.komis.de
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen.
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammnearbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70-80 Prozent.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte-des-quartiers-huettenstrasse.pdf
(485.51 KB)
einwohner-im-quartier-strassenliste.pdf
(77.24 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben.
Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandenen Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So werden die Menschen dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen öffentlich zu machen und sich für ihre Anliegen selbst einzusetzen. In unserem Verständnis der Gemeinwesenarbeit werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Menschen andererseits gestalten.Außerdem steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Dabei sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein funktionierendes soziales Netzwerk zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Den Standard haben wir erreicht, wenn der "Mittelpunkt" angenommen, akzeptiert und genutzt wird
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialamt, JobCenter, Jugendamt, Ausländerbehörde, Bundesagentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg, Schwangerschaftsberatung, Frauenhaus, Jugendberufshilfe, Migrationsberatung, MBE
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk, Drogenberatung, Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsschule, Volkshochschule, Grundschule am Sonnenbrink, Kindertagesstätte, IGS Schaumburg, Ratsgymnasium, Oberschule (Schule am Schlosspark)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische und katholische Kirchengemeinde, Moscheevereine (türk. , yezidische und alevit. Kulturverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geschäfte vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, Faurecia, Fitness-Studio Looms
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immoblienmakler, Dt. Annington
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Die Linke)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit als Vereinsaufgabe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
| Organisation | Sprotte e. V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin |
2. Kurzbeschreibung
Gründung eines Vereins zur Übernahmen vorhandener Strukturen und Inhalte der Gemeinwesenarbeit im Quartier
Projektbeschreibung
In dem Quartier soll die durch den Sprotte e. V. eingeführte GWA einer durch die BürgerInnen des Gebietes zu gründenden Organisation übertragen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist das seit 2017 in Aufbau befindliche MGH "familienhORT", das, entwickelt aus dem ExWost- "Orte der Integration" und "Anlaufstellen für ältere Menschen im Quartier" die Funktionen von Gemeinwesenarbeit im Gebiet wahrnimmt. Es ist zentrale Begegnungsstätte im Gebiet und wurde aus dem konzeptionell sozial-räumlichen Ansatz des KECK-Atlasses des Stadtquartiers ermittelt. Das Projekt soll erste Impulse setzen, einen im Gebiet verankerten Verein zu gründen und in seiner Gründungsphase begleiten, dabei systematisch die Strukturen der GWA im Gebiet auf den Sozialraum konzentrieren und dort Mitarbeitenden und Aktive des Sprotte e.V. durch lokale Akteure ersetzen, um die Bindungen des Gebietes an die Einrichtung zu stärken. Stolpersteine der Gründungsphase und rechtliche Hemmnisse sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen erarbeitet und bewältigt werden. Organisatorisches und strukturelles Lernen bis zur Erstellung eines Konzeptes für die GWA im Gebiet werden gemeinschaftlich mit professioneller Unterstützung umgesetzt, um eine Trägerstruktur zu schaffen, die sich an den Qualitätsstandards der LAG orientiert und konzeptionell den Bedarfen der BewohnerInnen und des Gebiets entspricht. Wichtige Ergebnisse dieses Prozesses müssen das zielgruppen- und resourcenübergreifende Planen und Handeln sein. Durch das Projekt sollen möglichst viele BewohnerInnen erreicht und eingebunden werden, um durch Selbstwirksamkeitserfahrungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Anknüpfungspunkte im Projekt sind die bereits vorhandenen Netztwerke des MGH, die um weiter Partner ergänzt werden sollen. Durch Professionalisierung der Akteure soll die GWA im Gebiet nachhaltig und langfristig angelegt und verstetigt werden und der Anspruch an Verantwortung für das eigene Lebensumfeld wachsen. Im Zentrum bleibt der Kerngedanke Sozialraumorientierung als konzeptionelle Ausrichtung Sozialer Arbeit zu nutzen, bei der es nicht darum geht, Einzelpersonen mit pädagogischen Maßnahmen zu verändern, sondern Lebenswelten so zu gestalten und Verhältnisse zu schaffen, die es Menschen ermöglichen, besser in ihren Lebenslagen zurechtzukommen und lokale Potentiale zu Entwickeln bzw. zu stärken.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier im Süden der Stadt grenzt an das Gebiet der "Sozialen Stadt Lehmwandlung". Etwa 3300 Menschen unterschiedlichster Sozialstruktur und Herkunft leben hier: u. a. Migrantenfamilien aus dem Ostmittelmeerraum und Familien aus der ehemaligen Sowjetunion sind ein Großteil der BewohnerInnen des Gebietes, das im hohen Maße durch moderaten Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäuser geprägt ist.
Das Gebiet aus den 1980ger Jahren ist relativ dicht bebaut; neben Wohngebäuden ein Senioren- und Pflegeheim, einem städtischen Integrationskindergarten, eine Grundschule. An der Peripherie gibt es Discounter, eine Hausarztpraxis. Das Quartier wird von der Lehmwandlung", dessen Kinder die Grundschule im Gebiet besuchen, durch eine Hauptverkehrsstraße getrennt.
In dem Wohnquartier soll die durch den Sprotte e. V. wahrgenommene GWA durch die BürgerInnen des Gebietes übernommen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist die bestehende Begegnungsstätte, die Funktionen der Gemeinwesenarbeit wahrnimmt.
Durch die Übertragung der GWA wird der Identifikationsgrad der Bewohnerschaft erhöht, um gleichzeitig den spezifischen Herausforderungen des Gebietes deutlich stärker zu begegnen. Durch das Projekt sollen weitere Bewohnerschichten angesprochen werden, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermittelt, Organisation, Struktur, Aufbau der Gemeinwesenarbeit auf ehrenamtlich Strukturen übertragen werden. Ein Schwerpunkt der kommenden jahre muss es sein, die nachbarschaften deutlich zu verbessern und ein inklusives Wohnquartier zu gestalten, um die Wohn-und Lebenssituation der stark alternden BewohnerInnen zu verbessern
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg - Alpheide
Beschreibung
Das Gebiet wird im Norden durch die DB-Strecke Hannover - Bremen, im Osten durch die Ortsumgehung B6 bzw. die Straße "An der Stadtgrenze", im Süden durch die DB-Strecke Nienburg - Minden und im Westen durch den Steinhuder Meerbach begrenzt.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg - Stadtkontor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_alpheide_mit_text.pdf
(836.78 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der neue Verein soll mit Engagement, umfangreichen Angeboten und Projekten und dem langfristigen Ziel, das Zusammenleben positiv mitzugestalten, für Integration, Inklusion und die Verbesserung der Lebenslagen aller Menschen eintreten. Das Begegnungszentrum Mehrgenerationenhaus im ehemaligen "Ort der Integration" ist wesentliche Grundlage dieser Arbeit. Darüber soll die Zusammenarbeit mit anderen sozialen, kulturellen Initiativen vor Ort, Koordination lokaler sozialer und kultureller Arbeit entwickelt werden. Vorbeugende, helfende Tätigkeit auf allen Gebieten sozialer Arbeit, Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe, Förderung des ehrenamtlichen Engagements und internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten ist obligatorisch. Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenslage der Unterstützung bedürfen oder die von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind, wird Hilfe angeboten durch Beratung, Versorgung, Eingliederung, Qualifizierung, Nachsorge und Begleitung. Ziel ist es, über die Förderung freiwilligen sozialen Engagements, selbsttragende Strukturen zu entwickeln, die ihren formalen Niederschlag in einer Vereinsgründung finden, um einen deutlichen Quartiersbezug herzustellen. Dadurch wird die Identifikation mit dem Stadtteil erhöht, evtl. Informationsdefizite im und über den Stadtteil abgebaut und ein Alleinstellungsmerkmales des Quartiers implementiert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen regelmäßig an den Veranstaltungen teil
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Durch die Entwicklung des MGH aus dem Ort der Integration gibt es Grundstrukturen der GWA im Gebiet, es sind Netzwerke vorhanden und einige BewohnerInnen sind bereits als Multiplikatoren in die ehrenamtliche Arbeit im Haus eingebunden. Aufgabe der Leiterin des MGH ist es, die Ehrenamtlichen und gemeinsam mit anderen Professionellen aus dem Netzwerk des MGH bei Ihrerem Engagement zu unterstützen und durch Beratungsangebote ins Gebiet zu wirken. Eine Ausweitung der GWA auf das Gebiet und seine BewohnerInnen ist noch nicht gut entwickelt, da das MGH erst seit Januar 2017 besteht und noch in der Aufbauphase ist. Von 2012 bis 2016 diente der "Ort der Integration" vor allem als Brücke für die Eltern der Grundschüler aus dem entfernten Einzugsgebiet "Lehmwandlung", parallel dazu haben sich erste Bedarfe der BewohnerInnen aus der Alpheide entwickelt, die über das Projekt "Anlaufstellen für ältere Menschen" aktiviert worden sind. Über die neuen räumlichen Möglichkeiten (Offener Treff, zwei Räume mit guter Aussstattung im MGH, barrierefreier Zugang, freies WLAN) entsteht eine neue Stadtteilkultur, die über die GWA im Mehrgenerationenhaus gefördert wird, aber eigentlich eine Verankerung im Quartier selber braucht, um nachhaltig die Nachbarschaften zu stärken und ein neues Bewusstsein für Mitbestimmung und Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mobilisiert. Da das Gebiet kein Gebiet der Sozialen Stadt ist, fehlen wichtige Beteiligungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen bei BewohnerInnen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alzheimergesellschaft Nienburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus familienhORT
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander im Stadtteil
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Petra Scholl
| Organisation | Letter-fit: Miteinander-Fürteinander e.V. |
|---|---|
| Funktion | Vorsitzende |
2. Kurzbeschreibung
Begegnung im Stadtteil
Projektbeschreibung
Es geht darum einen Ort der Begegnung zu schaffen. Dieser soll der Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen dienen und gleichzeitig Quelle für neue gemeinsame Aktivitäten sein. Es geht darum, daß Selbsthilfepotential zu aktivieren.
Die Idee ist, einen zentralen barrierefreien Raum im Zentrum des Ortsteils zu haben, damit niedrigschwellige Angebote etabliert werden können.
Geplant ist, die Vertrauensbücherei in den Räumen unter zu bringen, die einmal wöchentlich geöffnet ist und derzeit ein niedrigschwelliges Angebot zum Gespräch darstellt, aber zum Jahresende seine Räume verliert und ohne neue Räume eingestellt werden muß.
Der Sozialdienst der Stadt plant einen Treffpunkt für Geflüchtete, der in den Räumen Heimat finden könnte.
Evtl. ist es auch möglich, die Sprechstunde der Sozialarbeiter in die neuen Räume zu verlegen statt in einem anderen Stadtteil im Rathaus abzuhalten.
Ein neuer Vormittagstreff zum Kaffeetrinken soll das Angebot ergänzen und Raum zur Entwicklung neuer selbstorganisierter Projekte geben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Letter ist der größte Stadtteil von Seelze, gekennzeichnet durch den massiven Abbau öffentlicher Infrastruktur. In den letzten Jahren hat die Stadtteilbücherei geschlossen ebenso die Außenstelle des Bürgerbüros. Die Musikschule wurde nach Seelze verlagert, ebenso wandert das Heimatmuseum nach Seelze ab.
Das Alte Rathaus Letter, Identifikationspunkt für viele Letteraner und Ort der Volkshochschule sowie der Ratssitzungen und Ortsbürgermeistersprechstunde, soll noch dieses Jahr verkauft und abgerissen werden um Wohnbebauung Platz zu machen. Ob die Volkshochshcule im Stadtteil bleibt ist noch unklar.
Die evangelische Gemeinde hat ihr Gemeindehaus zugunsten eines Schulneubaus abgerissen.
Einziger öffentlicher Raum in Letter ist die Seniorentagesstätte, die bis zum frühen nachmittag durch die Grundschule als Mensa genutzt ist und dienstags bis donnerstags nachmittags von den Verbänden belegt ist.
Die Schulen sind im Ganztagsbetrieb und voll ausgelastet und behelfen sich schon selbst mit Containern. In den Kindertagesstätten, alle in städtischer Trägerschaft, sind externe Nutzungen verboten.
Es gibt im gesamten Stadtgebiet keine öffentlichen Räume, um Gemeinwesenarbeit zu betreiben.
Damit wird das Selbsthilfepotential der Bevölkerung nicht genutzt.
Der Stadtteil hat auch viele Geflüchtete aufgenommen, die alle dezentral in Wohnungen untergebracht sind und so nicht weiter stören. Es gibt aber keine Möglichkeit, wenn mannicht gerade Nachbar ist, mit ihnen in Kontakt zu treten und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Ebenso haben auch die Geflüchteten selbst keinen Raum um selbst Aktivitäten zu planen.
Letter verkommt zur reinen Schlafstadt.
Seelze ist pleite.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Letter
Beschreibung
Der Stadtteil ist eingeschlossen von der Leine und der Bahn/Stichkanal
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Stast Seelze
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietsuebersicht_letter.png
(33.02 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bewohner sollen aktiviert werden, die Selbsthilfepotentiale genutzt werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
20 Bewohner unregelmäßig die Begegnunsstätte nutzen
Kriterium
Beschreibung
Es hat sich eine regelmäßige Aktivität oder mehrere einmalige Aktivitäten aus der Begegenung entwickelt
Kriterium
Beschreibung
Bewohner werden an andere Vereine und Einrichtungen weiter vermittelt.
Kriterium
Beschreibung
bei Veranstaltungen Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Zugezogene und Alt-Letteraner zusammen teilnehmen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On