1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Petra Scholl
| Organisation | Letter-fit: Miteinander-Fürteinander e.V. |
|---|---|
| Funktion | Vorsitzende |
2. Kurzbeschreibung
Begegnung im Stadtteil
Projektbeschreibung
Es geht darum einen Ort der Begegnung zu schaffen. Dieser soll der Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen dienen und gleichzeitig Quelle für neue gemeinsame Aktivitäten sein. Es geht darum, daß Selbsthilfepotential zu aktivieren.
Die Idee ist, einen zentralen barrierefreien Raum im Zentrum des Ortsteils zu haben, damit niedrigschwellige Angebote etabliert werden können.
Geplant ist, die Vertrauensbücherei in den Räumen unter zu bringen, die einmal wöchentlich geöffnet ist und derzeit ein niedrigschwelliges Angebot zum Gespräch darstellt, aber zum Jahresende seine Räume verliert und ohne neue Räume eingestellt werden muß.
Der Sozialdienst der Stadt plant einen Treffpunkt für Geflüchtete, der in den Räumen Heimat finden könnte.
Evtl. ist es auch möglich, die Sprechstunde der Sozialarbeiter in die neuen Räume zu verlegen statt in einem anderen Stadtteil im Rathaus abzuhalten.
Ein neuer Vormittagstreff zum Kaffeetrinken soll das Angebot ergänzen und Raum zur Entwicklung neuer selbstorganisierter Projekte geben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Letter ist der größte Stadtteil von Seelze, gekennzeichnet durch den massiven Abbau öffentlicher Infrastruktur. In den letzten Jahren hat die Stadtteilbücherei geschlossen ebenso die Außenstelle des Bürgerbüros. Die Musikschule wurde nach Seelze verlagert, ebenso wandert das Heimatmuseum nach Seelze ab.
Das Alte Rathaus Letter, Identifikationspunkt für viele Letteraner und Ort der Volkshochschule sowie der Ratssitzungen und Ortsbürgermeistersprechstunde, soll noch dieses Jahr verkauft und abgerissen werden um Wohnbebauung Platz zu machen. Ob die Volkshochshcule im Stadtteil bleibt ist noch unklar.
Die evangelische Gemeinde hat ihr Gemeindehaus zugunsten eines Schulneubaus abgerissen.
Einziger öffentlicher Raum in Letter ist die Seniorentagesstätte, die bis zum frühen nachmittag durch die Grundschule als Mensa genutzt ist und dienstags bis donnerstags nachmittags von den Verbänden belegt ist.
Die Schulen sind im Ganztagsbetrieb und voll ausgelastet und behelfen sich schon selbst mit Containern. In den Kindertagesstätten, alle in städtischer Trägerschaft, sind externe Nutzungen verboten.
Es gibt im gesamten Stadtgebiet keine öffentlichen Räume, um Gemeinwesenarbeit zu betreiben.
Damit wird das Selbsthilfepotential der Bevölkerung nicht genutzt.
Der Stadtteil hat auch viele Geflüchtete aufgenommen, die alle dezentral in Wohnungen untergebracht sind und so nicht weiter stören. Es gibt aber keine Möglichkeit, wenn mannicht gerade Nachbar ist, mit ihnen in Kontakt zu treten und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Ebenso haben auch die Geflüchteten selbst keinen Raum um selbst Aktivitäten zu planen.
Letter verkommt zur reinen Schlafstadt.
Seelze ist pleite.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Letter
Beschreibung
Der Stadtteil ist eingeschlossen von der Leine und der Bahn/Stichkanal
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Stast Seelze
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietsuebersicht_letter.png
(33.02 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bewohner sollen aktiviert werden, die Selbsthilfepotentiale genutzt werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
20 Bewohner unregelmäßig die Begegnunsstätte nutzen
Kriterium
Beschreibung
Es hat sich eine regelmäßige Aktivität oder mehrere einmalige Aktivitäten aus der Begegenung entwickelt
Kriterium
Beschreibung
Bewohner werden an andere Vereine und Einrichtungen weiter vermittelt.
Kriterium
Beschreibung
bei Veranstaltungen Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Zugezogene und Alt-Letteraner zusammen teilnehmen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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