2 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Rieste
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Riesterei hat sich als unverzichtbarer Treffpunkt in Rieste etabliert. Er wird nicht nur von Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt, sondern auch von der Politik als wichtiger Beitrag zum Gemeinwohl anerkannt – oft getragen durch ehrenamtliches Engagement.
Unter der Koordination von zwei Teilzeitkräften bietet der Dorftreff ein vielseitiges Programm für alle Generationen. Auch wenn einsame SeniorInnen, Kinder und Familien Hauptzielgruppe sind, finden hier alle Riesterinnen und Riester Angebote nach ihren Bedürfnissen. Das gemeinsame Kochen ist ein tolles Format, das die Mitarbeiterinnen gern ausbauen möchten. Mit Vorträgen zur Vorsorge (Erste Hilfe, Letzte Hilfe, Patientenvollmacht...) und vielen weiteren sozialen Themen übernimmt der Dorftreff eine informative Aufgabe. Beim "Riester Abendbrot" stellen sich immer wieder Vereine vor, es gibt gut laufende Kooperationen mit Vereinen vor Ort.
Ein besonderes Highlight ist das "Lädchen", in dem die Gemeinde und örtliche Vereine "Merchandise"-Artikel anbieten. Zudem können Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker Regale mieten, um ihre Werke zu verkaufen. Derzeit wird über eine Professionalisierung dieser Struktur als "Einnahmequelle" nachgedacht.
Ein weiteres Erfolgsformat zur Generierung von Einnahmen ist der jährlich im Frühjahr stattfindende Ostermarkt, der in Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und Kunsthandwerkern organisiert wird. Durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen konnten bereits Einnahmen erzielt werden.
Dennoch bleibt der Dorftreff eine freiwillige Leistung der Gemeinde Rieste – finanziell unterstützt durch den Wettbewerb "Gute Nachbarschaft" und kommunale Mittel, da er sich nicht selbst trägt. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Rieste um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027 sind es 15.000 Euro.
Die Riesterei ist somit weit mehr als ein Treffpunkt: Sie ist ein lebendiger Ort des Miteinanders, der das soziale Leben in Rieste stärkt.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Dorftreff in Rieste soll erhalten bleiben: für die Bürgerinnen und Bürger, für die Vereine und Verbände, für die Politik, aber auch für die Mitarbeiterinnen. Diese haben in den letzten Jahren in sehr guter Arbeit Netzwerke und Strukturen aufgebaut, von denen viele im Ort profitieren: neben den Bürgerinnen und Bürgern auch Vereine und Verbände, Rat und Verwaltung. Die tollen Angebote und Kooperationen - von gemeinsamem Kochen und Radtouren mit dem Heimatverein über den Kids-Art-Club, Fotografieren und dem "Riester Abendbrot" bis hin zu dem "Lädchen" und der Organisation des mobilen Einkaufswagens - haben in der Gemeinde ihren Platz gefunden und ohne die Riesterei würde etwas fehlen. Der Rat steht hinter dem Projekt, trotzdem muss die Finanzierung gesichert sein. Das Spendenaufkommen in der RIESTEREI ist relativ gut, so dass hierüber schon ein Teil der Ausgaben finanziert werden kann. Die komplette Finanzierung ist ab spätestens 2028 gesichert, da dann die sog. Akzeptanzabgabe für Windenergie finanzielle Mittel in die Gemeindekasse bringt, mit denen freiwillige Aufgaben finanziert werden können. Die Zeit bis dahin muss allerdings überbrückt werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Rieste
Beschreibung
Die Gemeinde Rieste liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück und berührt hier das Oldenburger Land. Sie bildet mit sechs weiteren Gemeinden die Samtgemeinde Bersenbrück. Rieste liegt 40 m über NN und hat eine Gesamtgröße von 30,8 qkm.
Einwohnerzahl
3719
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Rieste, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich weiter durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rieste, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Rieste, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Rieste, bspw. Heimatverein, biologischen Station Haseniederung e.V., aber auch weitere Vereine/Verbände
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Rieste, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Handzettel, Plakate
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Kettenkamp, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Rieste über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
3 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Gehrde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Seit 2018 ist der Dorftreff GEHRDA fester Bestandteil des Dorflebens und ein Ort der Begegnung für alle Generationen. Hier wird Gemeinschaft gelebt: Das tägliche Frühstück und der regelmäßige Mittagstisch laden zum Verweilen ein, während Spielenachmittage und das Dorfkino für geselliges Beisammensein sorgen.
Der Treff ist auch ein kreativer Ideengeber – so entstand aus ihm das „Klima-Café“, und immer wieder entwickeln sich neue Projekte. Als Schnittstelle zur Gemeinde trägt der Dorftreff zur Integration von Neuzugezogenen bei, unterstützt durch Bürgermeisterin und Rat, die aktiv an Veranstaltungen teilnehmen. Ein Beispiel ist die Gesprächsreihe „Auf ein Glas mit Elke“, in der die Bürgermeisterin Rede und Antwort steht.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kultur, die Menschen zusammenbringt: Wohnzimmerkonzerte, Ausstellungen und Kinovorführungen, die der Dortreff in dessen Räumlichkeiten organisiert, bereichern das Dorfleben, ergänzt durch Ausflüge zu Kulturveranstaltungen in nahegelegenen Städten.
Auch dem Thema Einsamkeit begegnet der Dorftreff aktiv – mit Angeboten an Feiertagen wie Heiligabend, die stets gut angenommen werden.
Gemeinsam suchen Gemeinde Gehrde und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. 2026 ist die Gemeinde bereits in der Lage, 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Gehrde um diese Summe reduzieren würde. Für das Jahr 2027/2028 liegt die Summe bei 15.000 Euro.
Mit seiner zentralen Lage gegenüber der Schule und Gemeindeverwaltung ist der Dorftreff GEHRDA ein lebendiger Treffpunkt für alle und stärkt das Miteinander in Gehrde.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Gehrde ist ohne den Dorftreff GEHRDA nicht mehr vorstellbar. Es gibt in Gehrde wenig bis gar keine Infrastruktur - keinen Lebensmittelmarkt, keine Apotheke, keinen Arzt. Eine Gaststätte ist noch geöffnet, sonst gibt es kaum Orte der Begegnung. Vereine und Verbände prägen das soziale Leben - und seit 2018 eben auch der Dorftreff.
Auch, wenn die Akzeptanz gut ist - alle Menschen in Gehrde erreicht der Dorftreff (noch) nicht. Es gibt eine große Gruppe Aussiedler, die offen jeden in ihre Kirchengemeinde einlädt, selbst aber stark in der "eigenen Bubble" bleibt.
Auch für diese Menschen ist der Dorftreff jedoch offen mit seinen vielfältigen Angeboten.
Durch ein gutes Spendenaufkommen und große ehrenamtliche Unterstützung kann sich der Dorftreff zwar noch nicht vollständig allein tragen, ist diesbezüglich aber auf einem guten Wege. Da die aktuelle Förderung aber am 30.06.2025 ausläuft, wäre auch Gehrde vorerst noch auf eine finanzielle Förderung angewiesen. Der Einsatz der Akzeptanzabgabe ist ab 2026 eingeplant und wird bis Ende 2028 die Kosten zu 100 % finanzieren.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Gehrde liegt im Osten des ehemaligen Landkreises Bersenbrück, der heute den Norden des Landkreises Osnabrück bildet. Die Hase streift das Gemeindegebiet im Nordwesten. Der Ort befindet sich 6 km vom Ortskern der Stadt Bersenbrück entfern. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2657
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025 Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, Stand: 24.03.2025, Projektgebiet: Gem. Gehrde, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff ist etabliert durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Gehrde, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinderat Gehrde, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Physiotherapeut vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Gehrde, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Gehrde, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Theater, Museen und Kunsthallen in der Umgebung (bis 100 km)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 wird die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Gehrde über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
4 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Eggermühlen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Eggermühlen öffnete im September 2019 und hat sich mittlerweile mit seinen Angeboten als feste Größe im Ort etabliert. Gerade für ältere Menschen ist der Dorftreff ein wichtiger Anlaufpunkt, vor allem als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Dorftreff gerade für diese Dialoggruppe einen Mehrwert für die Gemeinde. Daneben nutzen auch (werdende) Mütter Angebote wie die Spielgruppen für Babys und Kleinkinder oder von Hebammen. Ergänzt wird das Programm durch Spieleabende, Doppelkopfrunden, Bastelnachmittage für Kinder oder interkulturelle Kochabende. Neu sind auch Workshops im kreativen Bereich, z. B. Watercolor für Anfänger. Mit Planwagenfahrten wird das kulturelle Angebot in der Umgebung genutzt, beispielsweise der "Dichter- und Denkerweg" im Ort erkundet.
Gemeinsam suchen Gemeinde Eggermühlen und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, jährlich 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Eggermühlen um diese Summe reduzieren würde.
In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Eggermühlen sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden, die gerade den Seniorinnen und Senioren eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung bieten. StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“) ist schon thematisiert worden, soll aber auch dort sichtbarer werden.
Als Ort der Begegnung und des Austauschs ist es wichtig, den Dorftreff Eggermühlen zu erhalten und weiterzuentwickeln und dadurch für die Zukunft zu sichern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Nach Anlaufschwierigkeiten hat sich der Dorftreff Eggermühlen mittlerweile mit seinen Angebote etabliert und wird von den ansässigen Vereinen nicht mehr als "große Konkurrenz" zur Vereinsarbeit gesehen. Dazu beigetragen haben auch die Überlegungen zu den Angeboten, die auf keinen Fall bestehende Angebote der Verein "ersetzen" sollten. Mit dem Mittagstisch, Klönfrühstück und Klönkaffee sind Formate etabliert worden, die mehrmals in der Woche Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung schaffen. Viele Angebote finden im Pfarrheim der Kirchengemeinde statt, aktuell wird dieses kernsaniert und umgebaut. Das hat zur Folge, dass einige Angebote - Sitzgymnastik, Krabbelgruppe - in das Sportlerheim des Sportvereins umziehen mussten, Begegnungs- und Bastelangebote finden im Dorfgemeinschaftsraum statt. Die Herausforderung ist nach wie vor, dass es in Eggermühlen nicht "den Dorftreff" gibt. Durch die Sanierungsarbeiten ist es möglich, dass sich der Gemeinschaftsraum als Anlaufstelle etabliert. Es ist geplant, nach Fertigstellung der Räumlichkeiten wieder auch das Pfarrheim zu nutzen.
Der Dorftreff ist leider noch nicht in allen Bevölkerungsgruppen im Ort angekommen. Unter anderem grenzt sich die Gruppe der sog. "Russlanddeutschen" von vielen örtlichen Angeboten aus. Wunsch wäre es, auch diese Gruppe in den Dorftreff zu bekommen. Mit einem "Kasachischen Kochabend" ist ein erster Schritt in diese Richtung getan. Ehrenamtliche Unterstützung für den Dorftreff ist vorhanden. Durch Maßnahmen wie den Kochabend oder direkte Besuche erhoffen sich die Mitarbeiterinnen auch aus diesen Reihen freiwillige Unterstützung.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort liegt innerhalb der Ankumer Höhe und im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Höchster Punkt des Gemeindegebiets ist mit 69 Metern der Osterboll in Sussum. Die Nchbargemeinden sind im Osten Ankum, Kettenkamp, im Süden Merzen, Fürstenau, im Westen Bippen, Berge sowie im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1867
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinde Bersenbrück, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Eggermühlen, insbesondere die kfd als Mitanbieter von Kochangeboten oder auch kleinere Vereine, wie die Werbegemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst, Haus- und Zahnarzt vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Eggermühlen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, ortseigenes Infosblatt, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Eggermühlen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern-Kind-Gruppen, Hebammen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Eggermühlen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Stadt Bersenbrück
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und digitale Teilhabe – gemeinsam stark gegen Einsamkeit!
Projektbeschreibung
5 Jahre Bürgertreff Bersenbrück – Eine unverzichtbare Anlaufstelle für die Gemeinschaft.
Seit seiner Gründung im September 2019 hat sich der Bürgertreff Bersenbrück als feste Größe in der Stadt etabliert. Er ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Anlaufpunkt – sei es für Gesundheits- und Beratungsangebote oder als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank der engagierten Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum und weiteren Netzwerkpartnern sowie dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Bürgertreff einen enormen Mehrwert für die Einwohnenden der Stadt. Schwerpunktmäßig werden im Bürgertreff die Themen Natur und Umwelt (bspw. bewegte Spaziergänge, Kooperation mit dem örtlichen Netzwerk Nachhaltigkeit, künftig auch Waldbaden), Gesellschaft und "soziale Themen" behandelt, von denen die Besuchenden profitieren.
Um diese wertvollen Strukturen langfristig zu sichern, suchen Samtgemeinde und Stadt Bersenbrück nach nachhaltigen Finanzierungsmodellen. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters auch für den Bürgertreff genutzt werden soll. Schon ab 2026/2027 ist die Kommune in der Lage, 10.000 Euro jährlich in das Projekt einzubringen.
In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Bersenbrück sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden. Besonders für die zahlreichen Migrantinnen und Migranten bietet der Bürgertreff eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung. Ein bereits etabliertes Angebot ist StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“). Das Projekt unterstützt insbesondere Frauen und stellt in direkter Nähe zum örtlichen Frauenhaus eine wichtige Anlaufstelle dar.
Der Bürgertreff Bersenbrück ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Unterstützung – ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadtgemeinschaft, dessen Erhalt und Weiterentwicklung auch in Zukunft gesichert werden muss.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Bürgertreff hat sich fest in Bersenbrück etabliert. Nach dem Start im „Stadtteil am Brink“ und einem Umzug ins DLRG-Heim ist er seit Ende 2021 zentral in der Bramscher Straße untergebracht. Die barrierefreie, umgestaltete Wohnung im ersten Stock dient als lebendiges Quartier für Begegnung und Unterstützung.
Im Beginn durch Corona ausgebremst, gibt es inzwischen kaum einen Tag ohne Aktivitäten. Krabbelgruppen, Bastelangebote für Kinder, der „Multi-Kulti-Mittagstisch“, Seniorenangebote, Selbsthilfegruppen und Sportkurse sind fester Bestandteil des Programms. Migrationssprechstunden und Sprachkurse helfen Zugewanderten, während Vereine wie der Schachclub, die Briefmarkenfreunde oder der Männergesangverein die Räumlichkeiten für Treffen nutzen. Das breite ehrenamtliche Engagement zeigt: Der Bürgertreff ist zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für die Gemeinschaft geworden.
Allerdings steht die Zukunft des Bürgertreffs vor einer großen Herausforderung. Die aktuelle Förderung endet am 30.06.2025, während die Einnahmen aus der Akzeptanzabgabe für Windkraft erst in vollem Umfang ab Ende 2028 zur Verfügung stehen. Obwohl Besucherinnen und Besucher die Angebote durch Spenden unterstützen, sind viele finanziell eingeschränkt, und nachhaltige Einnahmen lassen sich kaum generieren. Um diese wertvolle Struktur langfristig zu sichern, ist eine weitere Förderung bis zur Finanzierung durch die Akzeptanzabgabe in 2028 unerlässlich.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bersenbrück Innenstadt
Beschreibung
Bersenbrück liegt zwischen der Ankumer Höhe und den Dammer Bergen an der Hase. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.
Einwohnerzahl
8905
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Bersenbrück, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Stadtrat Bersenbrück, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Stadt Bersenbrück, Schachgemeinschaft Ankum-Bersenbrück, Landfrauen, Heimatverein...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Stadt Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Digitaler Infopunkt auf dem Marktplatz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff", Singbegeisterte Chorleiterin...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische Familienbildungsstätte, Mitgrationszentrum des Landkreises Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die GWA in der Stadt Bersenbrück zu 100 % über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Bereits ab 2026 verringert die Stadt die Gesamtfördersumme aus Eigenmittel um 10.000 €.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die SG als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Sport vernetzt im Schinkel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stefan Wessels
| Funktion | Geschftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mit Bewegung Teamgeist ins Quartier bringen
Projektbeschreibung
Unser Projekt setzt im Osnabrücker Schinkel an einem erhöhten Bedarf an Sport, Bewegung & Begegnung an. Individuelle & strukturelle Hürden wie mangelnde Sportanlagen, familiäre Belastungen, kulturelle Barrieren & exklusive Bewegungsangebote erschweren es den Bewohnenden aktiv zu werden.
Diese Herausforderung gehen wir an & nutzen gleichzeitig Sport als Werkzeug zur Stärkung der Teilhabe & des sozialen Zusammenhalts, indem wir niedrigschwellige Angebote auf zumeist ungenutzten Freiflächen im Quartier (z. B. Spielplatz in der Schützenstraße, Bolzplatz am Jeggener Weg) etablieren. Ergänzend verbessern wir durch gezielte Kooperationen den Zugang zu Sportanlagen & -vereinen im Quartiersumland. So integrieren wir Bewegung in den Alltag aller Menschen & öffnen so Zugänge.
Neben der Förderung der Gesundheit & des sozialen Miteinanders kommen wir über die Bewegungsangebote mit den Bewohnenden ins Gespräch & erreichen Menschen, die im Quartier bisher nur schwer erreicht wurden. Wir holen die Menschen dort ab, wo sie sich aufhalten & nutzen Möglichkeiten wie z.B. Evakuierungen durch Bombenentschärfungen, um sie gezielt über Bewegungsangebote zu erreichen. Sport & Bewegung werden so zum Türöffner in das Gesamtquartier.
Durch eine systematische Vernetzung (u.a. mit lokalen Grundschulen, Kitas, Kirchen, Moscheen, dem Familienzentrum Heinz-Fitschen-Haus, der angrenzenden Gesamtschule, umliegenden Sportvereinen) bauen wir dazu enge, ressortübergreifende Partnerschaften auf. Das Stadtteilbüro im Schinkel fungiert als unsere Anlaufstelle für Netzwerktreffen & Beratungen, wodurch wir direkt in die vorhandene Gemeinwesenarbeit eingebunden sind.
Das Projekt ist als Modellvorhaben angelegt, um übertragbare Strukturen zu schaffen. Gemeinsam mit der städtischen Quartierskoordination entwickeln wir eine Strategie, um Sport als festen Bestandteil in den Plan der Quartiersarbeit einzubinden.
Unsere sportfachlichen Kompetenzen & Erfahrungen aus der Bewegungsförderung sowie der lokalen & überregionalen Netzwerkarbeit (u.a. mit dem LSB Niedersachsen, der bundesweiten Initiative „Sport vernetzt“, Krankenkassen & Stiftungen) wollen wir durch die Förderung mit einer Professionalisierung in der Gemeinwesenarbeit kombinieren. So etablieren wir eine inklusive Sport- und Freizeitlandschaft, die auf die erkannten Bedürfnisse im Quartier abgestimmt ist & über ressortübergreifende Zusammenarbeit die Menschen ganzheitlich erreicht – für mehr Gesundheit, Gemeinschaft & Chancengerechtigkeit.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt OS hat bei ihrer Quartiersarbeit einen Mangel an Bewegung & Sport festgestellt – besonders im Schinkel, dem größtem, dicht besiedelsten, jüngsten & diversesten Stadtteil.
Viele Bewohnende sind hier von Armut betroffen, leben beengt & haben kaum Zugang zu Begegnungsräumen (durch Ressourcenmangel, Sprachbarrieren, begrenzte Mobilität, Stigmatisierungsangst). Dies führt zu Isolation, fehlenden Netzwerken, Mangel an Resonanzerfahrungen & Schwierigkeiten in der Aneignung kultureller Ressourcen.
Im Quartier berichten Erzieher:innen von mangelnden konstanten Bezugspersonen für Kinder. Freizeit wird durch Medienkonsum zuhause bestimmt. Erwachsene nehmen klassische Bildungs- und Beratungsangebote durch sprachl. Barrieren & Unsicherheiten selten wahr. Überlastete Bildungsinstitutionen können die Probleme alleine kaum auffangen.
Zudem fehlen Sportanlagen (2 kleine Sporthallen, kein Sportplatz). Es braucht flexible, kreative Multiplikator:innen, um mit Bewegungsangeboten auf Bolz- & Spielplätzen Zugänge zu schaffen & Freiflächen zu beleben.
Diese Herausforderungen erfordern profess. Unterstützung & ressortübergreif. Zusammenarbeit, um Bewegung als Mittel zur gesellschaftlichen Teilhabe zu nutzen. Erste Vernetzungen zeigen Interesse an Kooperation & die Notwendigkeit ehren- & hauptamtl. Strukturen zu verbinden. Auch fehlen Daten zu Wünschen & Hürden bei der Angebotsnutzung.
Das QM kann den Bedarf mangels Ressourcen & sportfachl. Expertise nicht decken. Wir schließen diese Lücke mit einer vermittelnden Instanz, die auf die Bewohnenden zugeht, Bedürfnisse wahrnimmt & tragfähige Netzwerke zwischen Institutionen & der Bewohnerschaft über den Sport schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Schinkel
Beschreibung
Das Fördergebiet des Projekts "Sport vernetzt im Schinkel" umfasst den Stadtteil Schinkel in Osnabrück. Die Grenzen des Projektgebiets werden im Westen durch die Bahnschienen (vom Hauptbahnhof kommend), im Norden durch die Bremer Straße, im Osten durch Weberstraße und im Süden durch die Mindener Straße/ Buersche Straße gebildet. Diese räumliche Abgrenzung umschließt das Kerngebiet vom Schinkel, in dem sich die Problemlagen vor Ort am stärksten ballen und ergänzt das Sanierungsgebiet „Sozialer Zusammenhalt“ um seine Randräume. Dieser räumliche Fokus ermöglicht es, gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner dieses spezifischen Quartiers einzugehen. Innerhalb dieser Grenzen erstreckt sich das Projekt über eine vielfältige urbane Landschaft, die Wohngebiete, Bildungseinrichtungen sowie soziale und gesundheitliche Einrichtungen umfasst. Die Definition des Fördergebietes entlang der Hauptverkehrsadern erleichtert nicht nur die geografische Orientierung, sondern spiegelt so auch die Lebenswirklichkeit der Quartiersbewohner wider, indem es deren alltägliche Bewegungsräume und soziale Interaktionsfelder berücksichtigt. Zudem verdeutlicht es die bestehenden Herausforderungen rund um den Mangel an Bewegungsräumen und die Bedeutung der Beziehungen ins Umland, insbesondere zum Gebiet Schinkel-Ost, weshalb zusätzlich zum Kerngebiet die Räume der Gesamtschule und die Sportanlagen von BW Schinkel, VfB Schinkel und der TSG Burg Gretesch als Handlungsräume des Quartiers ergänzt werden.
Durch diese gezielte räumliche Fokussierung inkl. der Ergänzung zentraler Akteure im Umland kann das Projekt "Sport vernetzt" effektiv zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zur Gesundheitsförderung und zur Bildungsförderung im Schinkel beitragen und damit einen nachhaltigen positiven Einfluss auf das gesamte Quartier ausüben. So wollen wir dem erhöhten Aufmerksamkeitsbedarf des Schinkels gerecht werden.
Einwohnerzahl
14700
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Schinkel_(Osnabr%C3%BCck)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Quartiersmanagement hat im Rahmen seiner Arbeit erfasst, dass es im Quartier einen Bedarf an Bewegung- und Sportmöglichkeiten gibt, kann diesen Arbeitsfeld allerdings nicht ausreichend Ressourcen und Expertise gegenüberstellen. Das Projekt setzt an diesem Punkt an, indem es diese Lücke schließt und für dieses spezielle Themenfeld Expertise und Erfahrung in der Entwicklung von Bewegungsangeboten einbringt. Diese ist von besonderer Bedeutung, da durch die heterogene, multikulturelle Bewohnendenschaft besondere Anforderungen an die Gestaltung von Begegnungs- und Freizeitangeboten bestehen, damit diese vor Ort angenommen werden und umsetzbar sind. Durch das Projekt „Sport vernetzt“ wird ermöglicht, die Chancen des Bereichs Sport und Bewegung zur Stärkung des Zusammenhalts im Quartier gezielt in den Blick zu nehmen und gleichzeitig den besonderen Herausforderungen dieses Themenfeldes im Quartier Schinkel gerecht zu werden.
So fördert das Projekt auch eine Anbindung des Quartiers an die Randgebiete (insbesondere Schinkel Ost). Diese übergreifende Perspektive ist entscheidend, da vor Ort kaum Bewegungsakteure aktiv sind und ein starker Mangel an Bewegungsräumen besteht, die eine Implementierung von Bewegungsangeboten behindern.
Diese Arbeit mit thematischer Fokussierung auf Bewegung und Freizeitgestaltung leistet das Projekt ergänzend zum Quartiersmanagement. Es stellt sicher, dass kein Kind und keine Familie aufgrund finanzieller und räumlicher Knappheiten ausgeschlossen wird und die Potenziale von Sport und Bewegung damit für sie ungenutzt bleiben.
Zudem kann das Projekt dabei als Pilotprojekt wirken, indem Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt werden, inwieweit Sport, Bewegung und Freizeit in der Quartiersarbeit mitgedacht werden können. Ergänzt wird das Erfahrungsfeld dabei stetig dadurch, dass im Projekt verschiedene (überregionale) Netzwerke und Akteure mit ihren Expertisen aus den Bereichen Sport, Soziales und Gesundheit zusammenlaufen.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der kommunalen Statistikstelle der Stadt Osnabrück
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2025_03_18_gwa_antrag_karte.jpg
(356.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen gemeinwesenorient. Ansatz, indem es Sport & Bewegung als verbindendes Element zur Stärkung des soz. Zusammenhalts nutzt. In enger Zsm.-arbeit mit dem vorhandenen QM im Schinkel werden Zugänge & Synergien geschaffen, um nachh. Strukturen im Quartier zu etablieren & die Projektarbeit mit der gesamtstrategischen Entw. des Quartiers kontinuierlich abzustimmen. Zentr. Bestandteil ist dabei die Etablierung v. Netzwerkstrukturen im Bereich Sport & Bewegung. Die Koordinatorin fungiert als Anlaufstelle, um diese zu fördern, Freizeitangebote zu optimieren & soz. Integration zu erleichtern. Durch Netzwerktreffen, Veranstaltungen & Bildungsangebote wird die Kooperation zw. Schulen, Kitas, Vereinen & soz. Einrichtungen gefördert.
Wir stärken die Verbindung von GWA & Sozialraumorientierung, indem wir die Bedürfnisse im Quartier erfassen & die Bewohnenden aktiv in die Gestaltung passender Angebote einbinden.
„Sport vernetzt“ folgt dem Prinzip der GWA, indem es die aktive Beteiligung der Bewohnenden fördert. Sie werden ermutigt, Sportangebote mitzugestalten, wodurch sie Identifikation mit dem Quartier & kollektives Empowerment erfahren. Sport schafft Begegnungsräume, fördert soz. Netzwerke & intensiviert den interkult. Austausch.
Das Projekt nutzt Sport als niederschwelligen Zugang, um Menschen zu aktivieren & Bewegung in den Alltag zu integrieren. So werden soz. Barrieren abgebaut, das Gemeinschaftsgefühl gestärkt & die Lebensqualität im Quartier verbessert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der vielfältigen Organisationen in handlungsfähigen Netzwerkrunden und im Umgang mit Ressourcenmangel, Handlungsgrenzen & übergreifenden Problemfeldern sind die Grundlage zur Bearbeitung der Bedarfe vor Ort.
Beschreibung
Regelmäßiger Austausch und konkrete Formen der Zusammenarbeit vielfältiger lokaler Akteure für eine bessere Erreichbarkeit der Zielgruppe und zur gezielteren und nachhaltigen Nutzung von Ressourcen sind etablierte Grundlage der Projektarbeit
Kriterium
Beschreibung
Durch institutionsübergreifende Zusammenarbeit werden Lücken in der Bewegungs- und Sportinfrastruktur kompensiert, indem vorhandene Räume effektiver genutzt, unbekannte (Multifunktions-)Räume erschlossen oder Wege zu entfernteren Räumen erschlossen werden
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteil Schinkel ist das etablierte QM im Rahmen des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ aktiv. Es fördert soziale Teilhabe, Vernetzung lokaler Akteure & vertritt die Bedarfe des Quartiers auf kommunaler Ebene, besonders im Kernbereich des Sanierungsgebiets. Das QM fokussiert sich auf die städtebauliche und soziale Aufwertung des Sanierungsgebiets.
Das Projekt „Sport vernetzt“ ergänzt diese Strukturen, indem es die Brücke zwischen dem Sanierungsgebiet & dem Gesamtquartier schlägt. Während das QM breit angelegte soz. Entw.-prozesse steuert, setzt „Sport vernetzt“ auf Sport & Bewegung als Mittel zur soz. Integration. Dieser Ansatz ermöglicht die schnelle & konkrete Schaffung niedrigschwelliger Angebote, die besonders die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und deren Familien adressieren.
Durch die enge Zsm.-arbeit mit dem QM stellt das Projekt sicher, dass die Maßnahmen in die gesamtstrategische Entwicklung des Quartiers eingebunden sind. Zudem besteht ein Austausch mit der städtischen Koordinierungsstelle für Quartiersentwicklung in Osnabrück & Daniel Lindholz, der wertvolle Erfahrungen aus dem Johannesquartier einbringt.
Das Projekt nutzt vorhandene Strukturen & erweitert diese durch sportliche Aktivitäten, um die Vernetzung zwischen Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Bewohnenden zu stärken. Es schließt aktiv die Lücke zu Gruppen, die bisher schwer ins Quartiersleben integriert wurden, & schafft mit flexibleren Handlungsmöglichkeiten alternative Zugangswege.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, Sachgebiet Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren, Strategische Konzeptentwicklung Quartiersarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Heilig Kreuz Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HHO Nachbarschaftstreffpunkt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Zur Finanzierung setzen wir auf vielfältige Förderquellen: Für 2025 wurden 12.000 € von LSB Niedersachsen & SSB Osnabrück bewilligt. Auch die AOK („Gesundheit im Quartier“), die „Brückenpfeiler“ und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung zeigen Interesse an einer Zusammenarbeit. Ergänzt wird dies durch Sponsoring & Kooperationen mit lokaler Wirtschaft. Unternehmen & Stiftungen sollen uns mit Sachleistungen, finanziellen Mitteln und Expertise unterstützen, um „Sport vernetzt“ zu etablieren.
11. Medien
Galerie
Videos
02cbcbe6-bc16-4fb1-adc7-acddd76b1036.jpg
(956.66 KB)
img_6714.jpg
(771.6 KB)
photo-2025-01-16-12-11-53_17.jpg
(314.14 KB)
photo-2025-01-16-12-11-51_14.jpg
(462.8 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
FreSeMo - In Fredenberg Selbstständig Mobil
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Lennart Helm
| Funktion | Leiter Geschäftsstelle |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Erhalt der Autonomie und Mobilität von Senior*innen im Quartier durch assistive Technologien - Praxis und wissenschaftliche Begleitforschung
Projektbeschreibung
Räumliche Orientierung, und damit das eigenständige Zurücklegen von Wegen, ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe und Autonomie im Alltag. Menschen mit räumlichen Orientierungsstörungen durch Alterungsprozesse oder Demenz haben Probleme dabei, sich in ihrer unmittelbaren Umgebung zurechtzufinden. Um möglichst lange in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu können, ist eine selbstständige Mobilität eine wichtige Voraussetzung. Digitale Technologien können eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Inklusion und Teilhabe von vulnerablen Personengruppe spielen, kommen jedoch noch selten zum Einsatz, verstärkt durch die Schere, die durch fehlende digitale Teilhabe von Älteren besteht. Augmented Reality Technologien (AR) möglichen, dass in das Sichtfeld des Nutzenden zusätzliche digitale Informationen eingeblendet werden. Dies kann mittels des eigenen Smartphones umgesetzt werden. Durch die direkte Einblendung profitieren Menschen mit kognitiven Einschränkungen, da der bei klassischen Navigationsverfahren (z.B. Google Maps) notwendige mentale Transfer zwischen zweidimensionaler Karte und Umgebung entfällt. Das Projekt nutzt den Prototyp der Companion App, der an der Ostfalia Hochschule von Prof. Sandra Müller und Prof. Ina Schiering entwickelt wurde. Diese App basiert auf dem Landmarken-Ansatz, bei dem ein Weg durch markante Orientierungspunkte dargestellt wird. Ziel des Projekts ist es, den Prototyp in einem konkreten Anwendungsfall einzusetzen, zu erproben und die landesweite Übertragung zu ermöglichen. Der Anwendungsfall ist das AWiRA Wohncafé der AWO in Salzgitter-Fredenberg als eine zentrale Anlaufstelle zu allen Fragen rund um den Alltag von Senior*innen. Im Projekt sollen Senior*innen des Quartiers die App nutzen können um selbstständig mobil zu bleiben. Hierfür werden zwei Freiwillige vor Ort geschult, die den Nutzer*innen bei dem Einsatz der App Fragen zur Seite stehen. Ziel ist es, dass mindestens 25 Senior*innen die App regelmäßig für ihre Wege nutzen. Das Projekt sieht einen starken forschenden Schwerpunkt vor. So soll die Leitfrage adressiert werden, wie der öffentliche Raum bei der Orientierung wahrgenommen wird. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung durch die Ostfalia Hochschule wird die Akzeptanz gemessen und die App entsprechend der Rückmeldungen zur Nutzbarkeit und Barrierefreiheit weiterentwickelt. Nach der Erprobungsphase sollen die Erkenntnisse der Begleitforschung und die App dem Netzwerk zur Verfügung gestellt werden.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Räumliche Orientierung, und damit das eigenständige Zurücklegen von Wegen, ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe und Autonomie im Alltag. Menschen mit räumlichen Orientierungsstörungen durch Alterungsprozesse oder Demenz haben Probleme dabei, sich in ihrer unmittelbaren Umgebung zurechtzufinden. Um möglichst lange in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben zu können, ist eine selbstständige Mobilität eine wichtige Voraussetzung. Fredenberg ist ein Wohngebiet von Salzgitter-Lebenstedt, der sich durch einen hohen Anteil von älterer Bevölkerung auszeichnet. In den 60er-Jahren wurde Fredenberg als Wohnsiedlung für die angrenzenden Großbetriebe gebaut. In den 70er und 80er Jahren zogen sehr viele Familien mit türkischem Migrationshintergrund (Gastarbeiterfamilien) hinzu. Am Fredenberg leben außerdem noch etliche Erstmieter*innen, die jetzt Senior*innen sind. Die bauliche Situation im Fredenberg, die sich insbesondere durch viele Wohnblöcke auszeichnet, erschwert die Orientierung im Quatier von Menschen mit räumlichen Orientierungsproblemen. Um Alltagswege möglichst lange selbstständig und ohne menschliche Unterstützung absolvieren zu können un somit soziale Teilhabe von Älteren zu ermöglichen, braucht es innovative Ansätze, die es Älteren erlauben, sich im Alltag autonom mobil zu bleiben. Da menschliche Assistenz dabei an die Grenzen des Machbaren stößt und auch nicht immer gewünscht wird, sind innovative technische Lösungen gefragt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wohngebiet Fredenberg der kreisfreien Stadt Salzgitter im Stadtteil Lebenstedt
Beschreibung
Der Fredenberg ist ein Wohngebiet der kreisfreien Stadt Salzgitter im Stadtteil Lebenstedt, dem bevölkerungsstärkste der 31 Stadtteile Salzgitters. Der Fredenberg ist ein Wohngebiet mit sozialen Problemlagen. Mit Baubeginn der Reichswerke in den 1930gern kamen tausende Menschen aus Europa freiwillig und später zunehmend als Zwangsarbeitende in das Gebiet des heutigen Salzgitters. Die Arbeitskräfte benötigten dringend Wohnraum. Die Gemarkung Lebenstedt wurde als Zentrum des Wohnungsbaus festgelegt. In den 60er-Jahren wurde Fredenberg als Wohnsiedlung für die angrenzenden Großbetriebe gebaut. Damals haben sich viele deutsche Familien über die neuen Wohnungen gefreut. In den 70er Jahren zogen sehr viele Familien mit türkischem Migrationshintergrund (Gastarbeiterfamilien) hinzu. In den 90er Jahren wanderten viele Russlanddeutsche ein und fanden auch eine neue Heimat am Fredenberg.
Danach verkam der Fredenberg immer mehr, Wohnbaugesellschaften wechselten und es kam in den 2000er Jahren zu einem immer größeren Leerstand der Wohnungen. Von 2000 – 2013 war der Fredenberg “Soziale Stadt”.
Die Leerstands-Situation ermöglichte ab dem Jahr 2015 vielen meist syrischen geflüchteten Familien den Zuzug.
Am Fredenberg leben außerdem noch etliche Erstmieter:innen, die jetzt Senior:innen sind, aber leider wenig Kontakte zu den neu zugezogenen Familien haben. Der Fredenberg hat heute ca. 12.000 EinwohnerInnen.
Einwohnerzahl
12000
Quelle / Anmerkungen
Gebiet 62 der Stadt Salzgitter
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Abschlussbericht Soziale Stadt Salzgitter-Lebenstedt https://www.salzgitter.de/leben/fredenberg.php
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Regionalmonotoring Statistik Niedersachsen https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Regionalmonotoring Statistik Niedersachsen https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Regionalmonotoring Statistik Niedersachsen https://www.regionalmonitoring-statistik.niedersachsen.de/
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
fredenberg_karte_resized.png
(1.21 MB)
salzgitter-fredenberg_karte.png
(529.12 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit (GWA) ist ein Konzept der Sozialen Arbeit, welches Orientierung für die professionelle Arbeit im Gemeinwesen bietet. Die GWA leistet einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozial- und kommunalpolitischer Aufgaben und zur Sicherung demokratischer Verhältnisse.
Im vorliegenden Projektantrag steht die Aktivierung und Einbindung von Senior*innen im Quartier zur Verbesserung ihrer Mobilität im Vordergrund. Durch die Verbesserung und Erhaltung der Mobilität von Senior*innen mit innovativen Methoden wie dem Einsatz von assisitiven Technologien, z.T. mit beginnender Demenz, werden deren soziale und kulturellen Teilhabechancen erhöht. Durch die von uns geplante Schulung zur Nutzung von Smartphones im allgemeinen und der Companion App im Besonderen unter Einbeziehung von Ehrenamtlichen wird zum einen zusätzlich das Feld digitale Teilhabe adressiert und zum anderen generationenübergreifende Vernetzung angestrebt. Weiterhin soll durch aktivierende Befragungen auch weitere Lösungsideen von und mit den Betroffenen identifiziert werden. Die Erhaltung und Verbesserung der Mobilität von Senior*innen im Quatier verfolgt das langfristige Ziel der nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation, der Erhöhung der Lebensqualität und der Teilhabechancen aller Bewohner*innen des Quatiers durch die Bündelung von professionellen und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten zu erhöhen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Quartier 20 Senior*innen die App selbstständig nutzen können und sie ihnen beim Erhalt der Mobilität dient
Kriterium
Beschreibung
Die Technik dient dem Menschen. Die App soll nicht zum Selbstzweck verwendet werden sondern schafft einen realen Nutzen für die selbstständige Mobilität und Autonomie von Senior*innen
Kriterium
Beschreibung
Soziale Teilhabe von Senior*innen im Quartier ist verbessert durch Unterstützung bei der selbstständigen Mobilität durch die App. Die Beteiligung von Freiwilligen aus dem Quartier als Unterstützende dient dem intergenerationalen Austausch
Beschreibung
Erfahrungen aus der Begleitforschung des Projekts sollen mit anderen Akteuren überregional geteilt werden und die App zur Verfügung gestellt werden. Die Lösungsidee soll einen landesweiten Impuls bieten und übertragbar auf andere Quartiere sein.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner*innen treten als Multiplikator*innen bei Veranstaltungen in anderen Regionen auf um von Erfahrungen zu berichten
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Das AWiRA ("AWO Wir Aktiv") Wohncafé des AWO Kreisverbands Salzgitter-Wolfenbüttel e.V. ist ein Nachbarschafts-Treff am Fredenberg.
Das AWiRA ist eine Anlaufstelle zu allen Fragen rund um den Alltag von Senior*innen. Es gibt Beratungen zu verschiedensten Themengebieten und Hilfestellungen, wenn Sie gebraucht werden. Zum Beispiel, wenn es um den Umbau des Bades geht oder ein Pflegegrad beantragt werden soll.
Bei den regelmäßig angebotenen Treffen geht es darum, gemeinsam aktiv zu sein und neue Bekanntschaften zu schließen. Jeden Tag gibt es im AWiRA zum Mittag etwas Leckeres zu essen.
Die Aktivitäten beinhalten vormittags Beratungen, Hilfe bei Handy und PC und einen Spaziergang durch den Fredenberg. An den Nachmittagen werden Karten gespielt, es wird Sitzgymnastik oder Kreatives Gestalten angeboten.
Die Woche schließt immer mit der Kaffeetafel bei selbstgebackenem Kuchen. Hierbei gibt es immer regen Austausch. Manchmal werden hierzu auch Vorträge angeboten. Die Senior*innen können sich die Themen wünschen.
Die regelmäßigen Besucher*innenzahlen liegen bei ungefähr 20-30 Senior*innen. Hinzu kommen etwa 30 Kund*innen in der ambulanten Versorgung.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimer Gesellschaft Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leibniz Science Campus Postdigitale Partizipation Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ostfalia Hochschule, Professur für Informatik Ina Schiering
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Geplant ist die kostenfreie Bereitstellung der Companion App für interessierte Kommunen und soziale Träger. Zudem werden weiterhin regelmäßige Schulungen von der AWO im Umgang mit der App angeboten. Die gewonnen Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung werden landesweit geteilt. Das Projektteam steht auch über das Projektende als Ansprechpartner zur Verfügung. Eine Umsetzungsbegleitung durch die Kontorsarbeit des Fachdienstes Soziales und Senioren sichert die Stadt Salzgitter zu.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersprojekt Rhumeviertel. Nachbarschaftstreffpunkt ausbauen. Bildungschancen erhöhen. Demokratie fördern
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Holger Gatzenmeyer
| Funktion | Vorstand |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir im Quartier! Treffpunkt. Begegnung. Bildung.
Projektbeschreibung
Das Quartiersprojekt fördert gute Nachbarschaft und sorgt für mehr Miteinander. Als Anlaufpunkt des Stadtteils wurde der "Quartierstreff Rhumeviertel" errichtet. Er fungiert als multikulturelle Begegnungsstätte und als Beratungsstelle für soziale Anliegen der NachbarInnen und ist Ausgangsort für weitere Unternehmungen. Wir möchten ein Stadtteil-Team, bestehend aus engagierten BewohnerInnen ausbilden und diese MultiplikatorInnen für ein demokratisches Quartiersleben einsetzen. Es soll der Vernetzung zw. der Nachbarschaft und anderer Institutionen, dienen. Patenmodelle empowern die BewohnerInnen und fördern das Miteinander. Die Nachbarschaft ist gut miteinander vernetzt und ergänzt sich bei Bedarfen: z.B. Einkaufstandems. Der Wirkungskreis wird um den Kooperationspartner Werkstattschule ergänzt. Die Angebote werden miteinander abgestimmt und somit erweitert.
Im Rahmen von Bürgerforen wird der demokratische Austausch unter Nachbarn und die Mitarbeit für das Stadtteilleben begleitet. Das Format „Politik to go“ bietet Berührungspunkte mit PolitikerInnen und baut Hürden ab.
Für BürgerInnen aus dem Stadtteil, die Freunde und Partner verloren haben, sind soziale Kontakte ein wichtiger Pfeiler für den Erhalt der mentalen Gesundheit und körperlichem Wohlbefinden. Im Quartierstreff entstehen Kontakte, die weit über die Treffen hinausgehen. Die Menschen vernetzen sich, sozialer Einsamkeit wird vorgebeugt. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenstützpunkt des LK, findet eine qualifizierte Wohnberatung statt. Erweitert werden soll das Angebot um digitale Begleitung, die SeniorInnen ohne Anbindung an ein junges Umfeld fehlt und von alltäglichen Angeboten teilweise ausschließt (online-Anträge, Arzttermine, Apothekenbestellungen usw.)
Der Kindertreff ist eist ein fester Bestandteil des Quartiertreffs. Bereits jetzt fördern wir die generationenübergreifenden Begegnungen, die in Rahmen von Festen (Weihnachtsfeier, Karneval) aber auch Ausflügen (Freibad, Tierpark) umgesetzt werden. Im neuen Projektjahr wird ein weiterer Schwerpunkt im Rahmen der digitalen Begleitung gesetzt. „Jung hilft Alt“- Projekt: SchülerInnen, z.B. einer Schule aus dem Stadtteil begleiten SeniorInnen beim Umgang mit Smartphones, Tablets und digitalen Diensten. Hierfür kommt eine Kooperation mit der Oberschule im Quartier in Frage. Der generationsübergreifende Austausch wird gestärkt und es entstehen Patenschaften. Des Weiteren soll eine Hausaufgabenhilfe durch ehrenamtliche Helfende etabliert werden.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier zwischen Eisenbahn und Rhume ist geprägt von sozialen Gegensätzen. Während einige BewohnerInnen in gesicherten Lebenslagen leben, stehen andere – insbesondere zugezogene Familien, Geflüchtete und ältere Menschen – vor großen Herausforderungen. Viele haben geringe Deutschkenntnisse, was den Kontakt zur Nachbarschaft erschwert. Gleichzeitig führen Vorurteile und Unsicherheiten der alteingesessenen Bevölkerung zu sozialer Distanz.
Soziale Isolation betrifft vor allem ältere Menschen, die durch den Verlust von Angehörigen wenige soziale Kontakte haben. Die Corona-Pandemie hat dies verstärkt. Zudem fehlt vielen SeniorInnen digitale Kompetenz, wodurch sie von alltäglichen Angeboten wie Online-Arztterminen oder Behördengängen ausgeschlossen sind.
Vernetzung und Gemeinschaft sind dringend nötig, da viele Communitys isoliert nebeneinander leben. Der Quartierstreff Rhumeviertel schafft Begegnungen, unterstützt Nachbarschaftshilfe und fördert interkulturellen Austausch. Stadtteilrundgänge, botanische Spaziergänge und generationsübergreifende Patenschaften helfen, Vorurteile abzubauen.
Bildung und Chancengleichheit sind zentrale Themen, da viele Kinder wenig Zugang zu gesunder Ernährung und alternativen Freizeitangeboten haben. Der Kindertreff bietet wöchentliche Programme und generationenübergreifende Aktivitäten, um Familien stärker einzubinden und soziale Strukturen zu stärken.Das Quartiersprojekt hat erste Erfolge erzielt und soll langfristig den Zusammenhalt im Viertel fördern.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Rhumeviertel
Beschreibung
Das Quartiersgebiet grenzt an die Innenstadt Northeims und ist gleichzeitig durch die Bahngleise, in gedachter Linie, davon getrennt. Zur rechten Seite (Rückingsallee) wurde ebenfalls eine Grenze gezogen. Dahinter befindet sich ein Gebiet mit wenigen Anwohnern, einer Veranstaltungsfläche für z.B. Zirkuszelte ein Bürgersaal und Gewerbe. Zur linken Seite wurde das Gebiet über die Berliner Allee hinaus, um ein Wohngebiet erweitert, in dem viele Menschen mit Migrationshintergrund leben, dort verhältnismäßig viele Kinder wohnen und sich mehrere Betriebe befinden. Z.B. ein Eisenwarenhandel, ein Bildungsträger, eine Physiopraxis usw. Nach Norden hin wurde an der Rhume entlang (dem Naherholungsgebiet) das Viertel auch hinter dem Fluss mit einbezogen. Dort befindet sich ein großer Spielplatz, der nur über eine Brücke zu erreichen ist. Diese wurde im vergangenen Jahr saniert und bietet nun die Möglichkeit für beide Seiten den Fluss zu queren und sich an Aktionen im Stadtteil zu beteiligen. Im ursprünglichen Gebiet befinden sich weiterhin drei Kitas, eine Oberschule, die Tafel, eine Moschee und eine neuapostolische Kirche, das Hallenbad und die Sporthalle. Des Weiteren gibt es hier brach liegende Gebäude, ehemalige Autohäuser aber auch Werkstätten für Autos. Die Bevölkerung hier ist bunt gemischt. Eine Vielzahl von Kulturen treffen hier aufeinander. Durch die Namensgebung im ersten Projektjahr wurde eine Identifizierung mit dem Stadtteil und ein Zusammengehörigkeitsgefühl der BewohnerInnen erreicht.
Einwohnerzahl
2673
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Stadt Northeim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Northeim
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Northeim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro Northeim
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartiersprojekt_rhumeviertel.pdf
(253.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersprojekt basiert auf einem gemeinwesenorientieten Ansatz, der die BewohnerInnen aktiv in die Gestaltung ihres sozialen Umfelds einbindet und die Gemeinschaft stärkt. Der Quartierstreff dient als offener Begegnungsort, an dem Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status zusammenkommen, sich austauschen und gegenseitig unterstützen. Durch partizipative Angebote wie Nachbarschaftscafé, Selbsthilfegruppen, generationsübergreifende Aktivitäten und Bildungsprogramme, fördern wir die Eigeninitiative der BürgerInnen und die ihre Selbstwirksamkeit. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist das Empowerment der BewohnerInnen. Sie werden ermutigt, eigene Ideen und Bedürfnisse in den Stadtteil einzubringen und aktiv an Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Community Organizing spielt eine zentrale Rolle in unserem Ansatz. BewohnerInnen werden befähigt, sich gemeinsam für ihre Interessen einzusetzen und aktiv Veränderungen im Stadtteil voran zu bringen. Neben der Stärkung sozialer Strukturen kooperieren wir mit lokalen Akteuren und Vereinen, um bestehende Ressourcen zu vernetzen. Besonders wichtig sind niederschwellige Angebote, die für alle zugänglich sind und gezielt benachteiligte Gruppen einbeziehen. Unser Ansatz setzt auf soziale Nachhaltigkeit. Durch gemeinschaftliche Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement tragen wir dazu bei, die Lebensqualität im Quartier zu verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt langfristig zu stärken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Handlungskompetenzen der BewohnerInnen sind gestärkt, sodass sie ihre Ideen im Stadtteil einbringen und selbständig umsetzen können: Organisation eines Nachbarschaftscafés, Gründung von Selbsthilfegruppen (Community Organizing), Nachbarschaftshilfen
Kriterium
Beschreibung
Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen wie Pressearbeit, social media und Flyer/ Plakate, werden die Angebote und Ergebnisse der GWA sichtbar gemacht. Die Kompetenzen der BewohnerInnen fließen in die Entwicklung des Quartiers ein.
Kriterium
Beschreibung
Durch gemeinsame Feste, Ausflüge, Workshops und Versammlungen, lernen sich die Gruppen besser kennen. Sie profitieren von ihren Erfahrungen: Ältere sind Lesepaten und Wunschgroßeltern, während Jugendliche bei digitalen Herausforderungen unterstützen.
Beschreibung
Akteure des Stadtteils treffen sich bei regelmäßigen Austauschplattformen. Gemeinsam werden Projektideen erarbeitet und durch unterschiedliche Ressourcen bereichert. Durch Programme wie "Demokratie leben" werden Projekte, wie interkult. Flohmarkt geförde
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der Caritasverband verfügt über etablierte ehrenamtliche und professionelle Strukturen, die eine Grundlage für die Gemeinwesenarbeit bilden. Insbesondere die Ehrenamtsarbeit im Caritex Laden, die Erziehungslots*innen sowie die ZISS Selbsthilfekontaktstelle stärken das Gemeinwesen nachhaltig.
Der Caritex Laden dient nicht nur als soziale Einrichtung, sondern auch als Begegnungsstätte, in der Ehrenamtliche gesellschaftliche Teilhabe fördern. Die Erziehungslots*innen begleiten Familien in Erziehungsfragen und vermitteln zwischen Familien und Beratungsstellen. Die ZISS Selbsthilfekontaktstelle unterstützt Betroffene durch den Aufbau und die Begleitung von Selbsthilfegruppen.
In den nächsten drei Jahren sollen diese Strukturen gezielt in die Gemeinwesenarbeit integriert und ausgebaut werden. Ziel ist es, nachhaltige ehrenamtliche Strukturen zu schaffen, die nach Projektende weiterbestehen. Dies erfolgt durch stärkere Vernetzung, neue quartiersbezogene Initiativen und gezielte Qualifizierung der Ehrenamtlichen. Eine koordinierende Stelle wird als Schnittstelle zwischen Ehrenamtlichen, Fachkräften und der Quartiersbevölkerung fungieren. So wird langfristig eine stabile soziale Infrastruktur geschaffen, die das Gemeinwesen nachhaltig stärkt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Northeim: Senioren- und Pflegestützpunkt, Jobcenter LK Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harz-Weser-Werke gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ZISS Selbsthilfekontaktstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Al-Ithbât und Tanzîh Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Northeim Abteilung Jugend/Sport/Kultur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fa. GollArt, Tischlerei und Möbelbau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bizim: Lebensmittelhändler, Kaufland: Supermerkt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Caritas Northeim ist Teil des Quartiers und des Quartiersprojektes. Die Beteiligung aller Bürger:innen und die Parteilichkeit für vulnerable Gruppen, wird von den Beratungsdiensten des Caritas-Centrums Northeim weiter praktiziert. Das Empowerment der Bewohner:innen wird durch die Ehrenamtskoordination und die Selbsthilfekontaktstelle ZISS weiter begleitet. Diese Strukturen sowie die Erfahrungen aus dem Projekt bilden eine Grundlage für die Fortführung der sich entwickelnden Bedarfe.
11. Medien
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Leben.Lokal.Digital – Treffpunkte mit Zukunft in der Samtgemeinde Bersenbrück (Gesamtprojekt)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anita Lennartz
| Organisation | Samtgemeinde Bersenbrück |
|---|---|
| Funktion | Teamleitung GWA und Soziales |
2. Kurzbeschreibung
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und gegen Einsamkeit – gemeinsam stark bleiben
Projektbeschreibung
In den sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es aktuell vier durch das Programm Gute Nachbarschaft geförderte Dorf- und Bürgertreffs, die als soziale Knotenpunkte in den Gemeinden dienen. Eine weitere Kommune hat im März 2025 eigenständig einen Dorftreff eröffnet. Ziel ist es, flächendeckend in allen Mitgliedskommunen solche Treffpunkte zu etablieren. Ab 2026 fließen hierfür erste Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windkraftanlagen, spätestens ab 2028 ist die Finanzierung daraus gesichert - sowohl für die bestehenden Dorf- und Bürgertreffs als auch für zwei neue, so das die Samtgemeinde Bersenbrück als erste Samtgemeinde in Niedersachsen flächendeckend mit Dorftreffs/GWA ausgestattet ist.
Besonders im Fokus steht die Gesundheitsförderung im ländlichen Raum u. a. durch ein Modellprojekt mit Krankenkassen und lokalen Unternehmen, um präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen niedrigschwellig anzubieten. Eine Fachkraft soll in den Treffpunkten und bei Hausbesuchen über Gesundheitsvorsorge informieren und so die Eigenverantwortung der Bürger stärken. Erste Gespräche hinsichtlich ideeller und monetärer Unterstützung mit Krankenkassen, dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft (GewiNet - Verein mit Mitgliedern aus Unternehmen, Kliniken, Ärzte, Hochschulen und Kommunen für die Regionen Stadt und Landkreis Osnabrück sowie Weser-Ems) und der Gesundheitsregion Osnabrück laufen bereits.
Ein weiteres zentrales Thema ist die digitale Teilhabe. Das Unternehmen LillianCare hat u. a. im Projektgebiet und auch in der angrenzenden Samtgemeinde sog. "Partnerpraxen" als "hybride Hausarztpraxen" (Telemedizin) eröffnet bzw. eröffnet diese. Mit Unterstützung bereits ausgebildeter Medien- und Techniklotsen soll vor allem älteren oder wenig digitalaffinen Menschen der Zugang zu diesen sowie weiteren Online-Diensten im Gesundheitsbereich über Mediensprechstunden in den Dorftreffs + evtl. auch Hausbesuchen erleichtert werden. So können Termine online gebucht, Krankschreibungen digital beantragt, Patientenfragebögen vorab zu Hause ausgefüllt oder Videosprechstunden mit dem Arzt wahrgenommen werden. Die Samtgemeinde setzt sich dafür ein, digitale Hürden abzubauen und so insbesondere älteren Menschen ein längeres selbstständiges Leben zu ermöglichen.
Auch das Projekt StoP Bersenbrück (Stadtteile ohne Partnergewalt) soll über die Dorf- und Bürgertreffs weiter ausgebaut werden, um Betroffene zu unterstützen und Gewaltprävention im Gemeinwesen zu verankern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die 4 Dorf- und Bürgertreffs in der SG sind zentrale Anlaufstellen für das soziale Miteinander. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, fördern Begegnungen und unterstützen insbesondere Menschen, die von Vereinsamung oder digitaler Ausgrenzung betroffen sind. Angesichts der sinkenden hausärztlichen Versorgung, der Schließung des Ankumer Krhs. u. der zunehmenden Digitalisierung (Telemedizin, "Lilian Care" Standorte Fürstenau + Ankum) sind sie unverzichtbar.
Dank der Förderung konnten Stellen geschaffen, Strukturen aufgebaut und Angebote zu Themen wie Bildung, Gesundheit, Demokratie, Digitalisierung und Nachbarschaftshilfe etabliert werden. Die SG-Verwaltung koordiniert diese Arbeit u. stellt sicher, dass die Dorf- und Bürgertreffs als Ergänzung zur sozialen u. gesundheitlichen Infrastruktur dienen. Die langfristige Finanzierung ist aber noch nicht gesichert: Mit dem Auslaufen der aktuellen Förderung am 30.06.2025 droht die Schließung der Treffs.
Die politischen Entscheidungsträger der Samtgemeinde stehen geschlossen hinter den Treffpunkten, sehen deren Bedeutung für die Gemeinden. Ab spätestens Ende 2028 werden Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windenergie diese Strukturen langfristig in allen Kommunen sichern. Erste Gelder fließen bereits ab 2026; für eine nahtlose Fortführung wird eine Anschlussförderung benötigt.
Gemeinsam mit den Gemeinden werden alle Kräfte gebündelt, um eine nachhaltige Finanzierung zu sichern. Neben Spenden und Fördermitteln – z. B. durch einen neu gegründeten Förderverein – werden die Mittel aus der Akzeptanzabgabe die dauerhafte Weiterführung der Dorftreffs ab Ende 2028 sichern, so dass diese dann eigenständig weiterlaufen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 - 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52°36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück, die eine Gesamtfläche von 25.550 ha umfasst, gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
31745
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_projektgebiet_2.pdf
(1.21 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Die Dorf- und Bürgertreffs sind gewachsene Strukturen, die sich durch die aktive Beteiligung der Bewohner*innen etabliert haben. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren.
Bedarfsorientierung und Empowerment: Die Treffs reagieren auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden.
Sozialraumorientierung: Die Treffs sind direkt in den Gemeinden verankert und orientieren sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Weitere Kommunen erkennen den Bedarf und habe einen eigenen Dorftreff umgesetzt bzw. planen dies – ein klares Zeichen für die Wirksamkeit des Ansatzes.
Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch eine Anschlussförderung und später durch kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit.
Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Kriterium
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Kriterium
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Kriterium
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Kriterium
Beschreibung
verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Es gibt bereits vier geförderte Dorf- und Bürgertreffs in vier von sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück. Seit Anfang 2025 gibt es aufgrund der Finanzstärke Ankums einen durch die Kommune eigenfinanzierten Dorftreff. In den fünf vorhandenen Dorf- und Bürgertreffs in der Samtgemeinde Bersenbrück arbeiten derzeit sieben MinijobberInnen und vier Teilzeitkräfte (19,25 Std, EG6). Durch die hauptamtliche Koordination in den Treffs vor Ort erfahren alle Treffs eine hohe ehrenamtliche Unterstützung. Die GWA in der Samtgemeinde Bersenbrück kümmert sich um alle Generationen und bietet - je nach Ort - die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur niedrigschwelligen Teilhabe. Es bestehen Vernetzungen und Kooperationen mit Einrichtungen wie der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück, örtlichen Vereinen, Verbänden und Initiativen, Malteser...
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
umliegende Kommunen, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Vereine in der Samtgemeinde Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Kompetenzzentrum GeWiNet, Gesundheitsregion Osnabrück, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der SG Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, DorfApps, soziale Medien, Plakate...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Samtgemeinde Bersenbrück, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
örtliche Kindertagesstätten - in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in den Mitgliedskommunen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt.
Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wir machen Nachbarschaftshilfe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Elke Menzel-Schäfer
| Funktion | Ehrenamtskoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftshilfe als Unterstützungssystem für Bürgerinnen und Bürger zum Austausch und für Hilfsangebote für alle Altersgruppen
Projektbeschreibung
Durch die Schaffung einer Nachbarschaftshilfe in Lehre sollen die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Lehre Hilfe zur Selbsthilfe erfahren. Durch die Schaffung eines breiten Netzwerkes aus Vereinen, Politik, der Gemeinde Lehre, dem DRK, den Kirchen, Seniorenstützpunkt, Sportvereinen und freien Trägern, / können Angebote geschaffen werden, wie z.B. Energieberatung, Seniorenkreise, Sprachkurse und vieles mehr. Eine breitgefächerte Öffentlichkeitsarbeit (Gemeinde, DRK, Social Media und Infostände vor Supermärkten) bringt die Angebote zu den Bewohnern. Durch das Einstellen einer Fachkraft für Gemeinwesenarbeit gibt es eine direkte Ansprechmöglichkeit im Sozialshop. Finden aktuell nur etwa 5 Menschen pro Woche mit Ihren Anliegen Gehör und die Anliegen können nicht weiterverfolgt werden, könnten mit der Nachbarschaftshilfe zukünftig 20 Menschen pro Woche Ihr Anliegen äußern und diese Themen bearbeitet werden . Im Sozialshop entsteht ein Büro, um die Anliegen aufzunehmen und z.B. Ehrenamt für Besuche von Senioren zu organisieren. Senioren berichten in den Seniorenkreisen, dass sie mit dem Buchen von Online-Terminen nicht zurecht kommen. So können Sie nur durch Hilfestellungen Termine bei Ärzten, Optikern, Hörgeräteakustikern oder dem Flexo-Bus der Region erledigen. Da aber Familienangehörige oft nicht vor Ort leben oder einfach nicht vorhanden sind, bleiben die Hilfestellungen aus. Das Verlassen der Wohnung für Spaziergänge stellt sie vor weitere Herausforderungen da die Seh-und Hörfähigkeit nachlässt. Hier könnten Freiwillige der Nachbarschaftshilfe unterstützen, auch beim Begleiteten eines Erstbesuches der angebotenen Seniorenkreise, oder beim Recherchieren einer Beratungsstelle. Es werden regelmäßige Treffen zwischen der Sozialkoordinatorin der Gemeinde Lehre, den Netzwerkpartnern und der Nachbarschaftshilfe organisiert mit dem Ziel, die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger auszutauschen und aktuelle Angebote zu gestalten. Die Gemeinde Lehre bezieht die Nachbarschaftshilfe in die langfristige Planung ein. Die Gemeinde Lehre stellt zentral im Ortskern von Lehre einen Raum zur Verfügung, wo Klönstunden, Kleiderbörsen oder Stammtische organisiert werden.
Laufzeit
2025-09-15 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als DRK KV Helmstedt e.V. betreiben wir seit über 3 Jahren ein soziales Kaufhaus in der Ortsmitte von Lehre, das an vier Tagen in der Woche öffnet. Viele junge geflüchtete Menschen besuchen uns an fast jedem Öffnungstag, sie haben Langeweile, haben keinen Treffpunkt und suchen vor Ort eine Möglichkeit Kleidung zu erwerben. In Lehre sind ca. ein Viertel der Bevölkerung Menschen über 65 Jahre. Die Seniorinnen und Senioren kommen auf ein Gespräch vorbei, da sie sich eine Frühstücksrunde im benachbarten Café nicht leisten können. Der DRK Shop bietet keine Sitzmöglichkeit, somit ist das Verweilen eine körperliche Anstrengung. Die voranschreitende Digitalisierung hat vieles verändert. So sind Termine in Arztpraxen, den Optikern und vielen anderen Bereichen nur noch online möglich. Dies überfordert die ältere Generation, sie benötigen Hilfestellungen oder die Möglichkeit, diese Schritte zu üben. Alleinstehende Menschen,87 in Lehre, berichten über Ängste und Sorgen bezüglich der steigendenden Energiekosten. Viele Menschen in der Region melden zurück, dass sie einsam sind und sich Ansprechpartner wünschen. Es sind Menschen aus den unterschiedlichsten Altersgruppen: junge und alte Menschen, Alleinerziehende, Menschen mit Fluchterfahrung oder Menschen mit Beeinträchtigung. Ihnen fehlen Familienstrukturen, Hilfestellungen werden benötigt, weil Familienangehörige nicht vor Ort leben. Die Mitarbeitenden des Sozialshops können sich die Anliegen anhören aber nicht weiter verfolgen. Sie geben die konkreten Bedarfe an das DRK und die Sozialkoordinatorin der Gemeinde Lehre weiter. Daraus erwuchs die Bedarfsentwicklung einer Nachbarschaftshilfe mit einer hauptamtlichen Fachkraft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Die Gemeinde Lehre
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia/ Homepage Landkreis Helmstedt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
doc03155820250220095825.pdf
(238.46 KB)
zahlen_gemeinde_lehre.pdf
(272.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir schaffen einen Raum sozialer Begegnung, erfragen auch durch Infostände, Spaziergänge, Treffen in der Gemeinde die Bedarfslagen der Bürgerinnen und Bürger. Die Gemeinde Lehre stellt einen Raum mit Küche zentral in der Innenstadt zur Verfügung. Es können so unterschiedliche Formate zu Gesprächen ins Leben gerufen werden. Durch die Netzwerkarbeit mit der Gemeinde werden die Anliegen verfolgt und eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation angestrebt. Auch das gesundheitliche Wohl soll berücksichtigt werden. Angebote gegen Einsamkeit geschaffen werden.
Methoden
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Charlotte Salzmann, Gemeinde Lehre Fachbereich 30 Soziales Sozialkoordinatorin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jutta Schnelle, Lehrscher Bote-Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ilonka Bachmann, Seniorenstützpunkt LK Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jonas Stark, Pfarrer ev.-luth. Kirchengemeinde Lehre-Brunsrode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bernward Mnich, Pfarrer kath. Kirchengemeinde St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oliver Dieckmann, Freiwilligenagentur Lehre
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Nachbarschaftshilfe ist ein Teil der langfristigen Planung der Gemeinde Lehre. Die Gemeinde Lehre möchte das Projekt möglichst auch nach der Förderung weiterführen und unterstützen. Das soll nach Möglichkeiten in der Haushaltsplanung 2028 berücksichtigt werden. Die Sozialkoordinatorin der Gemeinde Lehre war an der Antragsstellung beteiligt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Naturerfahrungsraum im Wäldchen | Donauviertel, Weststadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sandra Singh
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2025-01-08 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte