Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona - Dachprojekt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Heike Brunken-Winkler
| Funktion | Regionalmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Entwicklung gemeinsamer GWA-Ansätze und Aufbau von Insel-übergreifenden Netzwerken und Strukturen auf den ostfriesischen Inseln
Projektbeschreibung
Der coronabedingte Lockdown auf den Ostfriesischen Inseln bedeutete gleichzeitig einen Shutdown - von 100% auf 0% Touristen innerhalb weniger Tage. Die Gastronomie, die Hotels und sonstigen Beherbergungsbetriebe mussten schließen, die Verwaltungsmitarbeiter von Woche zu Woche die neuen Verordnungen auf den Inseln umsetzen. Die Insulaner waren plötzlich wieder unter sich - wie vor den 60er-Jahren, wo im Winter fast keine Gäste da waren. Da gab es noch richtige Saisonzeiten von April bis Oktober. Die Inseln bilden generell eben aufgrund der einseitigen Wirtschaftsstruktur von „100%-Tourismus-Destinationen“ einen Sonderfall in Niedersachsen. Sie sind höchstens mit anderen Inseln vergleichbar und ggf. hochfrequentierten Küstenorten ähnlich. Das prägt natürlich auch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bewohner und das Miteinander. Die pandemiebedingte Ausnahmesituation hat eine Menschenleere auf den Inseln erzeugt, die nur in den ersten 2 bis 3 Wochen von den Insulanern als erholsam empfunden werden konnte. Schnell traten Existenzängste zutage, aber auch ein Wundern darüber, wie wenig man in den letzten Jahrzehnten von der eigenen wachsenden Inselgemeinschaft noch wusste. Man traf auf Mitmenschen, die keinen bis kaum Kontakt hatten zur Inselgemeinschaft, obgleich die kleinen Inseln nur zwischen 500 und 1.800 Bewohner haben, und die während des Lockdowns Unterstützung benötigten. Die Insellotsinnen, die gerade im ersten Aufbau von GWA auf Juist, Spiekeroog und Wangerooge waren, übernahmen sofort das "Kümmern" auf den Inseln. Das hat noch deutlicher gezeigt, wie notwendig und wertvoll eine gut funktionierende GWA ist und daran soll in den folgenden 3 Jahren angeknüpft werden. Das Dachprojekt soll dabei die wichtige Rolle des Vernetzters einnehmen und soll den Insellotsinnen weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, aber insbesondere die institutionelle und Akteursvernetzung zwischen den drei Inseln aufbauen und verstetigen. Zudem sollen die Schlüsselakteure der anderen Ostfriesischen Inseln angesprochen und zum "Inselübergreifenden Erfahrungsnetzwerk GWA" verknüpft werden. Die Anträge der 3 Inseln Juist, Spiekeroog und Wangerooge sehen diese koordinierenden Arbeiten vor. GWA soll ohne Förderung dann mit Eigenmitteln weiter betrieben werden. Die restl. Inseln wollen von den Erfahrungen lernen und sollen über das Netzwerk Einblicke in den inselspez. Aufbau von GWA ziehen. Leitgedanke ist: "Geht's den Gastgebern gut, fühlt sich auch der Gast wohl".
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Insulaner wohnen dort, wo pro Jahr 1,5 Mio. Menschen gerne Urlaub machen. Es ist wunderschön auf den Inseln, aber es leben immer weniger Insulaner dort. Die Lebens- und Arbeitssituation hat sich aufgrund des erfolgreichen Marketings der letzten Jahrzehnte völlig verändert. Die teilweise ganzjährige Auslastung der Inseln führt zur erhöhten Arbeitsbelastung. Saisonkräfte in der Tourismuswirtschaft kommen vielfach aus dem europäischen Ausland und haben eigene „Inselgemeinschaften“ gebildet. Die Attraktivität der Inseln hat den Zuzug von Wohlhabenden zum Problem werden lassen. Wegen des „Ausverkaufs“ der Inselimmobilien an Zweitwohnungsbesitzer können sich immer mehr Insulaner das Leben und Altwerden auf der eigenen Insel nicht mehr leisten und ziehen aufs Festland, spätestens wenn im Rentenalter das Einkommen sinkt und die inadäquate ärztliche und pflegerische Versorgungssituation spürbar wird. Die Wohnraumsituation ist insgesamt prekär. Es fehlt Wohnraum für Inselbewohner und damit auch für Menschen, die in der Gemeinschaft aktiv sind.
Die „Einwohnerzahl“ steigt in der Hauptsaison auf ein Vielfaches. Daher fokussiert sich kommunales Handeln hauptsächlich auf den Gast und weniger auf die soziale Gemeinschaft. Ein „Unter sich-Bleiben“ wie früher in der Winterzeit gibt es nicht mehr, die sozialen Strukturen bröckeln, Ehrenamt wird nicht mehr besetzt. Durch den coronainduzierten Lockdown wurde sichtbar: Es gibt Vereinsamung, Hilfestrukturen fehlen. Im Umgang miteinander führte dies zu Stress. Bevölkerung, Verwaltung und Politik wollen umdenken und die Erfahrungen und Erkenntnisse der Coronazeit nutzen, um die Selbstheilungskräfte zu beleben und GWA institutionell zu verankern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Juist - und - Spiekeroog - und - Wangerooge sowie Borkum, Norderney, Baltrum und Langeoog (Ostfriesische Inseln)
Beschreibung
Das vorliegend beantragte Dachprojekt umfasst alle sieben Ostfriesischen Insln im niedersächsischen Wattenmeer und insb. die drei an diesem Projekt teilnehmen Kommunen Juist, Spiekeroog und Wangerooge (zusammen 3.547 Einwohner). Die sieben Inseln liegen in vier Landkreisen: LK Leer (Borkum), LK Aurich (Juist, Norderney, Baltrum), LK Wittmund (Spiekeroog) und LK Friesland (Wangerooge).
Einwohnerzahl
17136
Quelle / Anmerkungen
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100001G, Stand 31.12.2019
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019
Umfasst aufgrund der Datengrundlage Kinder bis einschließlich 15 Jahre
Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019
Umfasst aufgrund der Datengrundlage Jugendliche/junge Erwachsene von 15 bis 25 Jahren
Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100002G, Stand 31.12.2019
Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Niedersächsisches Landesamt für Statistik, Tabelle A100001V, Stand 31.12.2019
Projektgebiet: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Gesamtstadt: Ostfriesische Inseln
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
leben_im_meer_2.0-1.png
(121.34 KB)
leben_im_meer_2.0-2.png
(478.47 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale von GWA als Kernkompetenz für das QM auf: Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen nach Möglichkeit alle und mit ihren jeweiligen Stärken aktiviert werden (Empowerment), um die bestehenden Herausforderungen anzugehen (Hauptaufgabe der Insellotsinnen in den drei Inselprojekten). Dafür müssen Verantwortung, regionale Identität, sowie der soziale Zusammenhalt gestärkt und die Unterstützung der lokalen Organisationen gewonnen werden.
Im Dachprojekt werden die lokalen Inselakteure zwischen den Inseln vernetzt und die Insellotsinnen unterstützt im Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen. So wird über ein interkommunales Netzwerk zwischen Bewohnern der beteiligten Inseln, den Verwaltungen, der Politik sowie den im Bereich der GWA tätigen Organisationen ein breites Bündnis entstehen. Dies geschieht unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeiten, die den Transformationsprozess zur resilienten Gesellschaft unterstützen und verstetigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
DIe Akteure im Bereich GWA stehen im Austausch und arbeiten zusammen, sowohl auf den einzelnen Inseln als auch inselübergreifend. Es sind Strukturen entstanden, die das Netzwerk langfristig tragen.
Kriterium
Beschreibung
Die verschiedenen Bereiche der Kommunalverwaltung sind aufeinander abgestimmt und berücksichtigen/unterstützen die Ziele der GWA.
Beschreibung
Beim Handeln auf kommunaler Ebene (Verwaltung/Räte) wird gesamtkommunal gedacht und die einzelnen Gebiete/Gruppen berücksichtigt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
InselbürgermeisterInnen, Sozialverwaltung, Jugendbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Träger der Wohlfahrtspflege, Stiftungen auf den Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tourismusorganisationen auf den Inseln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
jeweilige Inselzeitungen, regionale Presseorgane
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inselbüros bzw. Insellotsinnen Juist, Spiekeroog und Wangerooge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
nach Bedarf ggf. weitere übergeordnete Instanzen wie Landkreise, Nationalparkverwaltung etc.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es werden kommunale Netzwerke und ein interkommunales Netzwerk zwischen Akteuren auf allen Ostfriesischen Inseln angeschoben und aufgebaut. Die Akteure werden über GWA informiert und darüber hinaus sensibilisiert werden. Innerhalb der Projektlaufzeit sollen Netzwerkstrukturen geschaffen werden, sodass das Netzwerk sich nach Ende der Projeklaufzeit selber trägt, bzw. die Kontakte geknüpft und regelmäßige Austauschformate geschaffen werden, im besten Fall gemeinsame Projekte anlaufen.
11. Medien
Galerie
Aufsteller
gruppe_juist_8.7.20_1.jpg
(45.65 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mach Gandersheim zu Deinem Ort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie-Luise Kisters
| Funktion | Gemeinwesenarbeiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir sind Bad Gandersheim - wir alle, wir gemeinsam!
Projektbeschreibung
Bis letztes Jahr waren wir eine herkömmliche GmbH, allerdings mit sozialer Ausrichtung. Unser Geschäftsführer wird 2022 in Rente gehen. So wurde beschlossen unsere Geschäftsbereiche 2020 in die Gemeinnützigkeit zu überführen, um 70 Arbeitsplätze & hohe Mitsprache der MA zu erhalten und unser bisheriges Portfolio der Sozialarbeit zu erweitern.
In Bad Gandersheim gibt es bereits mehrere Initiativen und engagierte Menschen mit wunderbaren Ideen zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens. Was bisher fehlt, ist der GWArbeiter (für den diese Förderung beantragt wird), um die Menschen zu vernetzen & Ressourcen herauszuarbeiten, sowie ein Haus als Nachbarschaftszentrum, in dem das Leben toben kann. Es gibt ganz zentral ein leerstehendes Haus, das schon früher für alle Gandersheimer*innen offen stand und für Veranstaltungen/Beratung genutzt wurde. Hier möchten wir anknüpfen und das Haus von der Kirche kaufen, wenn wir diese Förderung erhalten. Treibhaus e.V. (ein örtlicher Kulturverein) und die Werk-statt-Schule haben bereits ihr Interesse an einer Zusammenarbeit in diesem Haus bekundet.
Es wird ein Ort der Begegnung & des Austausches mit niedrigschwelligen Hilfsangeboten (wie Selbsthilfe-Fahrrad-Werkstatt & die „Omas-Handy-spinnt-Hilfe“), die zugleich die Nahversorgung verbessern. Sie ermöglichen mit unterschiedliche Menschen eher beiläufig in Kontakt zu kommen und so Vorurteile abzubauen und zur Partizipation zu anzuregen. Die Menschen erkennen, dass sie hier „ihr“ Beteiligungsformat finden & ihnen in dem Haus geholfen wird (ggf. durch Vermittlung an andere Institutionen).
Wir haben die einmalige Chance, unsere Landesgartenschau 2022 als Initialzündung für ein Wir-Gefühl und identitätsstiftende Visionen zu nutzen, auf deren Grundlage Aktivierung, Vernetzung und eine hohe Beteiligungsbereitschaft erreicht werden können, die zur Verbesserung der Lebensqualität aller Gandersheimer*innen unter sozialen und kulturellen Gesichtspunkten führt - ein Standortfaktor, der GAN auch für Junge und Familien wieder attraktiv macht.
Nicht wir bestimmen Weg und Ziel: Wir werden Bedarfsanalysen durchführen. Wir werden Prozesse (wie die Zukunftswerkstatt) initiieren, damit die Menschen „ihre“ Ziele und Träume entwerfen, verfolgen und erreichen können. Wir werden durch Netzwerkarbeit Synergieeffekte unter den Akteuren erschaffen. Wir werden durch Qualifizierung von Ehrenamtlichen die Selbstorganisation befördern. Kurz gesagt: Wir werden der Deckel auf dem Topf sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bad Gandersheim (GAN) war vor Jahrzehnten eine bedeutende, prosperierende Stadt. Heute leidet sie unter dem demografischen Wandel und unter den Folgen des Strukturwandels. Der Bevölkerungsrückgang ist deutlich stärker als in Niedersachsen. Der Anteil Älterer ist hoch & wird nach aktuellen Prognosen in den nächsten 10 Jahren kräftig steigen.
Den Jungen und Familien fehlt nicht nur die berufliche Perspektive; die Kernstadt ist für sie auch nicht mehr attraktiv. Sie fühlen sich nicht aufgehoben und wandern ab.
Vereinsamung und Separierung sind ein Problem und führen zu wenig Verständnis und Gleichgültigkeit. In GAN ist wenig Energie spürbar. Es gibt kaum Orte der Begegnung, wenig Nachbarschaftshilfe, keine gute Nahversorgung, viele ungenutzte Plätze und Leerstände.
Es ist wenig Identifikation mit der Kernstadt und den vorhandenen Einrichtungen (wie z.B. den Domfestspielen) vorhanden, dafür aber viel Resignation. Es gab Anläufe, neuen Wind in diese verstaubte Stadt zu bringen. Leider konnte bisher nichts nachhaltig wirken, was auch an der Rückhaltung vieler BewohnerInnen bezgl. Veränderungen liegt.
Ehrenamtliches Engagement ist meist vorhanden bei Menschen über 50, solange sie gesundheitlich fit sind. Es trägt z.B. das Kino, das Schwimmbad und das Museum und ist thematisch ausgerichtet, nicht aber sozial. Soziales Engagement haben wir bei der Tafel. Es ist durch Corona minimal gestiegen.
Die bisherigen Initiativen sind sehr wertvoll, aber nicht gut vernetzt. Sie sprechen nicht die Jungen an, die es aber braucht, um sie weiterzuführen.
Es ist viel Potenzial erkennbar, das aber nur mit mehr Struktur und Organisation entfaltet/genutzt werden kann.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Gandersheim Kernstadt
Beschreibung
Projektgebiet ist die Kernstadt von Bad Gandersheim. Die 15 umliegenden Dörfer gehören nicht dazu. Wir werden aber niemanden ausschließen. Wenn Menschen aus den Nachbarorten zu uns kommen, sind sie willkommen.
Einwohnerzahl
6307
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung).
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung);
Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen über 60 Jahre 2.276.622 Personen von 7.982.448 (= 29% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt über 60 Jahre 3.519 Personen von 9.623 (=37% der Bevölkerung), Kernstadt über 60 Jahre 2.165 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle):
Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen 0-14 Jahre 1.089.108 Personen von 7.982.448 (= 14% der Bevölkerung);
Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle):
Bad Gandersheim gesamt 0-14 Jahre 1.204 Personen von 9.623 (=13% der Bevölkerung), Kernstadt 0-14 Jahre 715 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Stadt Göttingen 15-26 Jahre 18.591 Personen von 119.801 (= 16% der Bevölkerung);
Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle):
Bad Gandersheim gesamt 15-26 Jahre 1.167 Personen von 9.923 (=12% der Bevölkerung), Kernstadt 0-14 Jahre 695 Personen von 6.307 (=11% der Bevölkerung)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle):
Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen: Nds. 5,0% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,1% (Gesamtstadt);
Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kommunal, 10.01.2020: Bad Gandersheim 2019 Arbeitslose 7,6% (Projektgebiet)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle):
Arbeitslosenquote der Erwerbspersonen unter 25 Jahre: Nds 5,1% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,7% (Gesamtstadt).
Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt kommunal, 10.01.2020: Bad Gandersheim 2019 Arbeitslose unter 25 10,2%
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bad_gandersheim_kernstadt.jpg
(891.08 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser gesamtes Handeln ist darauf ausgerichtet, die Bewohner*innen der Kernstadt zusammenzubringen – sowohl räumlich als auch emotional – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Grad der Behinderung oder Bildungsstand. Wir geben allen Menschen im Quartier eine Stimme und eine Aufgabe. Wir binden alle vorhandenen Stärken und Ressourcen ein und erweitern sie. Die Menschen erfahren Wertschätzung und können ihre Selbstwirksamkeit erkennen. Dies wirkt destruktivem Verhalten entgegen. Wer sich mitgenommen fühlt, muss keine Fensterscheiben einschlagen oder populistischen Parteien nachlaufen.
Momentan fühlen sich die Menschen eher als unbeteiligte Zuschauer statt als Mitwirkende und haben wenig Verständnis für andere („den Migranten geht es doch viel zu gut “). Verständnis lässt sich aber entwickeln, in dem wir eine Infrastruktur zum gegenseitigen Kennen- und Verstehenlernen schaffen, in der verschiedenste Menschen gemeinsam an & in Projekten arbeiten, sich dabei austauschen & Vorurteile abbauen.
Die Angebote des Nachbarschaftszentrums aktivieren Menschen mit unterschiedlichen Interessen (Musik, Handwerk/Handarbeit, Sport, Kunst, Essen, Spielen). Gefördert werden individuelle (Persönlichkeitsentwicklung, Bildung etc.) & objektive Prozesse (Netzwerke, Kooperationen etc.) mit Einfluss auf die Sozialpolitik. So wird die Versorgung in unserem strukturschwachen Gebiet durch Hilfe aus der Nachbarschaft & professionelle, psychosoziale Angebote deutlich besser.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit des/der GWArbeiter*in verändert sich vom Aktiviern, Motivieren und Entwickeln hin zum Begleiten und Festigen von Strukturen. Die Menschen nutzen die Gremien, Netzwerke und Ressourcen für die Umsetzung ihrer Ideen.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen nutzen die Zukunftswerkstatt aktiv. Sie bringen ihre Ideen und Bedürfnisse ein. Dementsprechend werden alle Aktionen ausgerichtet und auch an die Politik herangetragen.
Kriterium
Beschreibung
Jede/r, der/die ein Angebot macht, bedenkt stets, wie andere und deren Interessen und Bedürfnisse einbezogen werden können und wie der Zugang für alle erleichtert wird.
Beschreibung
Alle AkteurInnen wissen, welche anderen AkteurInnen es in der Kernstadt gibt und wo deren Schwerpunkte liegen. Bei allen Projekten wird überlegt, wessen Stärken und Steckenpferde für ein gutes Gelingen in die Planung & Umsetzung integriert werden sollten.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen kommen mit unterschiedlichen Interessen oder Unterstützungsbedarfen. Sie werden zielgerichtet an Helfer*innen mit unterschiedlichen Kompetenzen/Professionen vermittelt, die interdisziplinär zusammenarbeiten.
Beschreibung
Menschen, die sich bisher außen vor und alleingelassen gefühlt haben (z.B. Migranten, Menschen mit Behinderungen, arme Menschen), sind bei Politik und BewohnerInnen im Fokus. Es werden explizit Angebote gemacht, um sie zu unterstützen und einzubeziehen.
Kriterium
Beschreibung
Online und im Nachbarschaftszentrum gibt es eine Übersicht über alle Akteur*innen. Die Angebote werden nachgefragt und genutzt. Das Angebot ist vielfältig. Es kommen Menschen mit neuen Ideen aus unterschiedlichsten Bereichen auf den/die GWArbeiter*in zu.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen beteiligen sich an einem Nachbarschaftsrat und seinen Untergruppen (z.B. Jugend-Rat). Hierin werden die Belange der Bewohner*innen der Kernstadt diskutiert und nach konsensfähigen Lösungen gesucht.
Beschreibung
In die GWA finden neben den kommunalen Themen auch überregionale oder gesamtgesellschaftliche Themen (z.B. Ökologie/Fridays for Future) Eingang. Zugleich hat die GWA zunehmend Einfluss auf kommunale und überregionale (sozialpolitische) Themen.
Kriterium
Beschreibung
Die Politik kennt (z.B. durch die Zukunftswerkstatt) die Wünsche der Bewohnenden (nach neuen, gemeinsamen Wohnformen) und schafft die Voraussetzungen (z.B. Fördermittel), um dies umzusetzen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Pröpstin Elfriede Knotte, Pfarrer Thomas Ehgart, Pfarrerin Meike Bräuer-Ehgart und evangelisch-lutherische Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie im Braunschweiger Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein für das Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landtagsabgeordneter Schwarz (Vorsitzender des Arbeitskreises Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Wirtschaftsforum (GWF) e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnungs-, Haus- und Grundbesitzerverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas-Verband Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrer Stefan Lampe und katholische Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Eine Kirche wird uns das Gebäude für die GWA zu 2/3 des Verkehrswertes verkaufen. In dem wir unseren Hauptsitz nach GAN verlagern, sind wir durch Einsparung unserer bisherigen Mietausgaben & finanzielle Beteiligung der anderen Mieter (soz. Einrichtungen) dauerhaft in der Lage, die (räumliche) Infrastruktur für die GWA zur Verfügung zu stellen. Unsere bereits initiierten weiteren Projekte (Alltagshilfen, Pflegedienst) stabilisieren die Finanzierung & das inhaltliche Spektrum der GWA nachhaltig.
11. Medien
Galerie
Videos
bad_gandersheim.mp4
(31.13 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Göttinger Quartiere - Raum für Menschen gestalten "Miteinander und Füreinander"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Hammer
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander und Füreinander
Projektbeschreibung
Im Laufe der ersten Förderperioden konnte in Zusammenarbeit mit inzwischen 6 in freier Trägerschaft bestehenden Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren (i.F. NSQ-Zentren) auf strategischer Ebene ein gesamtstädtisches Konzept GWA erarbeitet werden. Gemeinsam mit den NSQ-Zentren wurde ein Leitbild, einheitliche Qualitätskriterien und Arbeitssäulen GWA für die Stadt Göttingen entwickelt. In jedem der NSQ-Zentren konnten über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungs- und Partizipationsstrukturen eingerichtet werden. In der kommenden Gesamtförderperiode gilt es dieses Netz der NSQ-Zentren zu stärken und zu erweitern. Die GWA im Quartier Leineviertel soll verstetigt werden und weitere Ansätze zur Förderung der Integration und sozialen Teilhabe der heterogenen Bevölkerung im Leineviertel erprobt werden. Zusätzlich wird in einem neuen Quartier "Zietenterrassen“ über die sozialräumliche Öffnung des Sportvereins SC Hainberg und im engen Austausch mit dem Quartiersbüro "Leineviertel" eine weitere Anlaufstelle GWA aufgebaut. Bereits jetzt zeichnet sich die Trägerstruktur der von der Stadt Göttingen unterstützten NSQ-Zentren durch Vielfalt aus. Wohlfahrtverbände, Nachbarschaftsvereine, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) und die Jugendhilfe Göttingen e.V. setzten mit ihrem trägerspezifischen Know How die Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen/Quartieren um. Die Erweiterung dieses Trägernetzwerkes um das Wissen eines Sportvereins sehen wir als Chance, die Erfahrungen der (Sport-)Vereinsarbeit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, der Entwicklung von Sport-, Freizeit- und Gesundheitsangeboten zu nutzen, um die Weiterentwicklung der GWA auf der vor Ort Ebene in den bestehenden Zentren und Quartieren insgesamt voranzutreiben (Synergien). Auch soll dieses "Erfahrungswissen" genutzt werden um verstärkt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu erreichen und zu integrieren.
Für die stärkere Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung soll eine verwaltungsinterne Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung aufgebaut werden. Aufgabe dieser Koordinierungsstelle wird es sein, die vielfältigen (Quartiers-)Entwicklungsprozesse in der Stadt Göttingen zu begleiten und mit der gesamtstädtischen GWA besser zu verzahnen. In einer neu einzurichtenden Arbeitsgruppe werden dabei die Sozialplanung (DezC) und FD Stadt- und Verkehrsplanung (DezD) eng zusammenarbeiten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das neu zu entwickelnde Quartier „Zietenterrassen“ befindet sich in Hanglage östl. des Stadtkerns am Göttinger Stadtrand & ist durch eine sehr heterogene Bevölkerungsstruktur geprägt. Auf einem ehm. Kasernengelände hat sich ein gemischt genutztes Quartier entwickelt. 2015 wurde eine Flüchtlingsunterkunft errichtet, die von den BewohnerInnen wenig akzeptiert wird. Es gibt latente Ängste vor Wertverlust & Übergriffen seitens der Eigenheimbesitzer. In mehrgeschossigen Wohngebäuden der Städtischen Wohnungsbau leben überwiegend einkommensschwache Mieter & Menschen mit Migrationshintergrund. Eine Spaltung der Bewohnergruppen ist zu befürchten. Erste Berichte & Beschwerden über Lärmbelästigung (insbes. durch Jugendliche), Alkohol- & Drogenkonsum im öffentlichen Raum und das Anbringen fremdenfeindl. Symbole schaden Quartiersimage & Wohnqualität. Hier gilt es über den Aufbau von GWA präventiv entgegenzuwirken. Auch das Gebiet Leineviertel ist von sozialen Problemlagen, Anonymität & Fluktuation geprägt. Eine nachbarschaftl. Organisation auf Augenhöhe und gegenseitiger solidarischer Unterstützung stößt an soziale (Alter, Geschlecht, Herkunft, Einkommen, Vorurteile) und räumliche (Hochhauskomplex Groner Landtsr. mit 432 App., Neubaugebiete in Leinenähe, verkehrliche Lage, Defizite im öffentlichen Raum) Grenzen. Diesen multiplen Problemlagen entgegenzuwirken, benötigt Kontinuität & Beständigkeit beim Aufbau der GWA. Neben den Erschwernissen bei der Standortsuche für ein Quartierszentrum, dem Pandemieausbruch im Hochhauskomplex, hat auch ein Personalwechsel im vorherigen Projektverlauf zu Rückschritten beim Aufbau nachhaltiger Strukturen der GWA geführt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Leineviertel (A) - und - Zietenterrassen
Beschreibung
Das ca. 84 ha umfassende Gebiet Leineviertel grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nord-östlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr. (Ringstr. um die Innenstadt) und führt südl. entlang des Mühlengrabens bis zur Leine, die süd-westl. das Quartier bis zu den Bahnlinien umschließt.
Einwohnerzahl
5673
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen, Stichtag 31.12.2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_leinerviertel.pdf
(260.47 KB)
Gebiet-Name
Göttingen Zietenterrassen (B) - und - Leineviertel
Beschreibung
Das ca. 100 ha umfassende Gebiet grenzt östlich in Stadtrandlage an den Göttinger Wald und führt nord-westlich über die Von-Ossietzky-Straße Richtung Stadtzentrum bis Emil-Nolde-Weg. In seinen westlichen Grenzen erstreckt sich das Gebiet in südlicher Richtung über die Wohngebiete Am Kirschberg, Himmelsruh, Weidenbreite bis zum Mittelberg. Dieser bildet die östliche Grenze und führt über die Schöneberger Str. zum Stadtrand Vor dem Walde.
Einwohnerzahl
7270
Quelle / Anmerkungen
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquelle nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgt als Schätzwert und wir abgeleitet aus den Haushaltszahlen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ref. 06 Statistik und Wahlen, Stadt Göttingen
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_zietenterrassen.pdf
(289.45 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit 1997 werden in der Stadt Göttingen meist anlassbezogen NSQ-Zentren zur Förderung der GWA/Quartiersentwicklung eingerichtet. Entweder programmbegleitend in Fördergebieten der „Sozialen Stadt“, auf Grundlage politischer Anträge über die Gründung von Nachbarschaftsvereinen oder aktuell durch die Landesförderung GWA/QM. Dank der Landesförderung konnte in den vergangenen Förderperioden erstmalig eine gesamtstädtische Strategie und ein gemeinsamer Ansatz GWA entwickelt werden. Alle bestehenden und zukünftigen NSQ-Zentren verpflichten sich seither einem gemeinsamen Leitbild, stehen in ihrem Quartier für die Koordination der GWA, die Förderung von Kooperation und Vernetzung und des bürgerschaftlichen Engagements. Mittels der eingerichteten Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen sollen sie zukünftig als Bindeglied zwischen kommunaler Verwaltung und AnwohnerInnen fungieren. Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen im Quartier können so direkt geäußert und in bestehenden und zukünftigen Quartiersentwicklungsprozessen stärker berücksichtigt werden. Über den ressortübergreifenden Aufbau einer Koordinierungsstelle GWA/Quartiersentwicklung wird in den kommenden Jahren der Ansatz des sozialraumorientierten Quartiersmanagement stärker in den Fokus rücken. Aufgabe der Koordinierungsstelle wird es sein, die ermittelten und zu verändernden infrastrukturellen Rahmenbedingungen in einem Quartier an die zuständigen Fachbereiche zu steuern & eine integrierte quartiersbezog. Bearbeitung zu begleiten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kommunikations- und Begegnungsräume sind eingerichtet, BewohnerInnen nutzen die Anlaufstellen GWA, 85 % sind informiert & aktiv beteiligt, BewohnerInnen benennen Themen und Ziele der GWA und Quartiersentwicklung selbst.
Kriterium
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier sind identifiziert und stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, BewohnerInnen nutzen einen Verfügungsfonds für eingeninitiierte Projekte und Veranstaltungen.
Kriterium
Beschreibung
BewohnerInnen (an-)erkennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier. Schwachstellen sind identifiziert und Lösungsansätze entwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vielzahl an Kommunikationsanlässen und -räumen unterstützt die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppe, Straßen-, Nachbarschafts-, Sportfeste, Stadtteilkonferenzen u.a.
Beschreibung
AG-Koordinierungstelle GWA/Quartiersentwicklung ist eingerichtet und steuert Quartiersentwicklungsvorschläge von BewohnerInnen in die einzelnen Fachbereiche. und andersherum.
Beschreibung
Bürgerforen finden regelmäßig statt in denen gemeinsame Ziele und Ideen für das eigene Quartier entwickelt wurden. Neue Projekte/Veranstaltungen sind daraus hervorgegangen.
Kriterium
Beschreibung
Vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) werden ehrenamtlich organisiert und umgesetzt.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und kommuniziert. Die Ergebnisse wurden Politik und Verwaltung vorgestellt für die Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Kriterium
Beschreibung
Vernetzungstreffen aller Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren finden koordiniert über die städtische Sozialplanerin statt. Ergebnisse der Stadtteilkonferenzen fließen in Quartiersentwicklungsprozesse ein.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Leineviertel wurde in den vergangenen Förderperioden ein Konzept für ein Quartierszentrum entwickelt, Methoden & Ansätze der GWA erprobt, ein Veranstaltungskalender aufgebaut und über die Einrichtung von Stadtteilkonferenzen/Bürgerforen erste Beteiligungsstrukturen ermöglicht. Über den Ausbau der Angebotsstruktur (Quartiersspaziergänge, Mittags-Treff, Hochbeete, Yoga-Angebote etc.) sollte der zunehmenden Segregation entgegen gewirkt und Raum für Begegnung und Austausch zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen des Neubaugebietes, des Hochhauskomplexes und der Wiesenstr. ermöglicht werden. Dieser Ansatz erwies sich bisher als zu wenig erfolgreich. Mit Einrichtung des deutlich kleineren Quartiersbüro Leineviertel soll in der kommenden Förderperiode ein dezentraler Ansatzes von GWA umgesetzt werden. Über die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet gilt es zusätzliche Räume für GWA zu erschliessen und Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier ermöglichen. Das Quartiersbüro Leineviertel übernimmt dabei die Funktion der zentralen Anlauf- und Koordinierungsstelle und integriert die Interessen, Bedarfe und Fähigkeiten aller BewohnerInnen in diesen Entwicklungsprozess. Das Prinzip des gemeinsamen Wissenstransfers wird fortgeführt und sowohl für den Aufbau der GWA in dem neu einzurichtenden Quartier Zietenterrassen angewandt als auch für die Weiterentwicklung der stadtweiten GWA in den Nachbarschafts-, Stadtteil- und Quartierszentren.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Wilhelm Busch Schule/B, Montessori Schule/B, Sport- und Umwelt Kiga ASC/B, Kinderhaus e.V./B, Kei Kindergarten/B, HAWK/B, Wohnstätte Zietenterrasse/B, Leinebergschule/A, Kinderhaus e.V./A, Kita Gartenstr./A, Jugendh. Gartetalbahnhof/A, LiSA/A, Check In2/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH/AB, Göttinger Hausverwaltung/A, Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bonveno gGmbH/B, AWO Göttingen/B, ASC Göttingen/B, IfAs/A, Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH/A, Senioren Park Carpe Diem/A, Die Lotsen/A, Jugendhilfe Obernjesa/A, Wohnen und Betreuen/A, Förderer/A, Trialog Tagesstätte/A, BUND/A
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Kirche/B, Maria Frieden/B, Stephanus Kirche/B, Baptisten Göttingen/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Geismar/B, Stadtfraktionen SPD, Piraten, Grüne/A, MdL G.Andretta/A, MdB T.Oppermann/A & F. Günzler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt (A/B), HNA (A/B), Blick (A/B), Extra Tip (A/B),Stadt Radio Göttingen (A/B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Zieten/B, Initiative 100 Jahre Wiesenstraße/A, Grünes Haus anner Ecke e.V./A, Initiative Nahmobilität/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
tegut/B, Aldi/B, Küster/B, Mittelberg Apotheke/B, ASC ProActivCenter/B, Bäckerei Thiele/A, Gutes von Gestern/A, Keller Kiosk/A, Sernet/A, Sparkasse Göttingen/A, Nahkauf/A, Gesundheitszentrum/A, Harder-Film/A, Göttinger Kinder und Kunst Galerie/A
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialplanung/A/B, Stadtplanung/A/B, Verkehrsplanung/A, FB Soziales/AB, Jugendhilfeplanung/AB, Gesundheitsamt/AB, Büro für Integration/AB, Grünflächenamt/A, Stadtjugendpfleger/A, Polizei/A, FB Jugend- Frühe Hilfen/A, FB Schule/A
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Beide Standorte werden nach Ablauf der Förderung über eine Sockelfinanzierung aus dem kommunalen Haushalt verstetigt. Die Sockelfinanzierung deckt vorrangig Personal- und Sachkosten zur Unterstützung der weiteren Gemeinwesen- und Quartiersentwicklungsprozesse. Bereits jetzt wird der kommunale finanzielle Eigenanteil der Kofinanzierung jährlich erhöht. 40 % der Projektkosten werden als Gesamteigenanteil in die Projektförderung eingebracht, 60 % Fördermittel werden vom Land beantragt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
GemeinWesen Liebenau
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marthe Nietfeld
| Funktion | Gemeinwesen- und Quartiersmanagement, Familienservicebüro |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gestaltung und Entfaltung - von innen heraus und gemeinsam
Projektbeschreibung
Der Flecken Liebenau befindet sich 15 km süd-westlich von der Kreisstadt Nienburg/Weser entfernt. Die nächstgelegenen Oberzentren Hannover und Bremen sind jeweils gut 60 km entfernt und nur mit Fahrtzeiten von ca. 1 Stunde zu erreichen. Abwanderung der einheimischen Bevölkerung einerseits und hohe Zuwanderung aus dem Ausland andererseits stellen den Ort vor besondere integrative Herausforderungen, der Ausländeranteil unter den rund 4000 Einwohnern beträgt knapp 20%. Unternehmen im Umland bieten Beschäftigungsmöglichkeiten im Niedriglohnsektor, gleichzeitig gibt es viele „verwahrloste Immobilien“, der Wohnraum ist entsprechend günstig. Diese Kombination macht Liebenau zu einem beliebten Ankunftsort für Zuwanderer, insbesondere aus den südosteuropäischen Ländern, hier gilt Liebenau als „Hotspot“ im Landkreis. Viele Ortsgebiete sind von Ausgrenzung und Benachteiligung betroffen, die Bewohner mangelhaft integriert. Um das Gemeinwesen von innen heraus zu stärken, fokussiert die erste Projektphase die Aufwertung der Liebenauer Waldsiedlung, die exemplarisch für ein besonders benachteiligtes Gebiet steht. Die dort gesammelten Erkenntnisse werden in der zweiten Phase auf weitere Gebiete übertragen und angepasst. Eine Anlaufstelle mit multifunktionaler Nutzung und dem Charakter eines offenen Treffs bietet Bewohnern die Möglichkeit von Austausch, Begegnung und Co-Working. Eine feste Ansprechperson mit Beratungs- und Vernetzungsfunktion begleitet und koordiniert Prozesse. Beratungsangebote zur Stärkung der Integration und Teilhabe (z.B. Migrationsberatung, Familien- und Seniorenbüro der Samtgemeinde), aber auch zur Wohngebäudesanierung sind ebenfalls vertreten. In einem (Kreativ-)Wohnraum können sich Künstler, Kulturschaffende, Handwerker, Studierende etc. für einen begrenzten Zeitraum zurückziehen und im Gegenzug ihrer Profession entsprechend zur Aufwertung der Siedlung beitragen. Die Arbeit zu Themen der Kommunikation, Konfliktlösungsstrategien und Gemeinschaftsbildung stärken das siedlungsinterne Miteinander. Möglichkeiten zur Selbstorganisation mit dem Ziel der öffentlichen Interessenvertretung werden erörtert. Im Rahmen partizipativer Projekte wird das Gebiet gemeinschaftlich aufgewertet. Die Prozesse werden im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit sichtbar gemacht, um das Image der Siedlung zu verbessern. Ziel ist die Gestaltung und Potenzialentfaltung sowie die Implementierung von GWA im gesamten Ort. Das Projekt richtet sich generell an alle Einwohner Liebenaus.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Liebenau ist geprägt von Gebieten, die mangelhaft integriert und von Ausgrenzung betroffen sind. Die Wohngebäude weisen bauliche Mängel auf, der Wohnraum ist günstig, teils überbelegt, und zieht Menschen aus sozial schwachen Verhältnissen an. Der landkreisweit höchste Ausländeranteil, besonders unter den EU-Zugewanderten, für die die betroffenen Gebiete in der Hoffnung auf eine Beschäftigung im Niedriglohnsektor beliebte Ankunftsorte sind, führt zu immensen soziokulturellen Differenzen. Die Fluktuation ist sehr hoch, die Motivation zur Aufwertung des Wohnumfeldes und die Etablierung von nachbarschaftlichem Miteinander entsprechend gering. In der Öffentlichkeit haben diese Gebiete ein sehr negatives Image, sie werden von Anwohnern benachbarter Gebiete gemieden, tlws. kommt es zu Leerständen in diesen Grenzbereichen, Abgrenzungstendenzen drohen sich zu verschärfen. Exemplarisch für ein besonders benachteiligtes Gebiet steht die Waldsiedlung. Sie befindet sich in Ortsrandlage ohne Anbindung an den ÖPNV, die Gebäudestruktur stellt ein geschlossenes homogenes Ensemble dar. Erbaut in den 30er Jahren als Wohnsiedlung für Arbeiter der einst ansässigen Munitionsfabrik stehen die Gebäude mit mangelnder Substanz heute unter Denkmalschutz. Der Wohnraum ist günstig, die Bewohnerschaft stark heterogen. Eine gemeinsame Identität als Nachbarschaft und Identifizierung mit dem Wohnumfeld fehlt, das Konfliktpotenzial ist erhöht. Es gibt interne Spaltungstendenzen, sowohl innerhalb der Bewohnerschaft, als auch zwischen Mietern und Eigentümern. Das negative Image als sozialer Brennpunkt belastet die Siedlung bis heute, die Bewohnerschaft bleibt vom liebenauer Ortsgeschehen ausgeschlossen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeine Liebenau - Flecken Liebenau
Beschreibung
Der Flecken Liebenau wird nicht räumlich abgegrenzt; das Projekt bezieht sich auf den gesamten bebauten Ortskern.
Einwohnerzahl
4400
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
flecken_liebenau_a3.pdf
(2.11 MB)
Gebiet-Name
Samtgemeinde Liebenau - Waldsiedlung Liebenau
Beschreibung
Die Waldsiedlung ist eine abgeschlossene Siedlung am Rande des Kernorts Liebenau. Die Siedlung umfasst die Straßenzüge „Waldsiedlung“ und „Königsberger Straße“ (teilweise).
Einwohnerzahl
217
Quelle / Anmerkungen
EInwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
waldsiedlung_a3.pdf
(1.14 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entsteht von Beginn an in enger Zusammenarbeit mit den Bewohnern, die von innen heraus empowered werden, um sich langfristig eigenständig zu organisieren und ihre Interessen nach außen zu vertreten. Sie werden dabei begleitet, Ideen für ein verbessertes nachbarschaftliches Miteinander und die Aufwertung ihres Wohnumfeldes zu entwickeln und umzusetzen. So wird sichergestellt, dass die Maßnahmen passgenau auf die konkrete, individuelle Situation in dem jeweiligen Gebiet abgestimmt sind, die Bewohner sich mit den Resultaten identifizieren und ihr Lebensumfeld wertschätzen können. Die Stärkung des Gemeinwesens erfolgt über die Stärkung der Bewohner im Einzelnen und im Bezug zu ihrem Gebiet sowie die Stärkung der Gebiete im Einzelnen und im Bezug zum Gesamtort. Es gilt, Räume zu öffnen, Verbindungen zu schaffen, den Blick zu öffnen für das Gemeinsame sowie für die unterschiedlichen Bedarfe, aber auch die Potenziale und diese sinnvoll zu aktivieren, den gemeinsame Kern, das im wahrsten Sinne des Wortes „gemeinsame Wesen“ zu identifizieren, gemeinsam zu gestalten und zu entfalten. Die Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren/Institutionen, um für alle Beteiligten eine Bereicherung und positive Synergieeffekte zu erreichen. Die Samtgemeinde Liebenau unterstützt das Vorhaben und strebt eine Verstetigung des Bereichs GWQ/QM an. Für die Umsetzung der Aufgabe ist bereits eine Mitarbeiterin, die an dem Qualifizierungskurs „GWA/QM“ teilnimmt, vorgesehen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn allen Bewohnern eine Partizipation an der Planung und Umsetzung der Maßnahmen ermöglicht wird und die unterschiedlichen Bedarfe und Interessen der Bewohner dabei berückcihtigt werden, bestenfalls in Einklang gebracht werden
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Bewohner Gremien bilden, die ihnen eine Partizipation/ Vertretung ihrer Interessen ermöglichen (z.B. Gründung eines Vereins in der Waldsiedlung, eines Gemeinwesenrates o.ä)
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Besonderheiten des Gebietes/ die Potenziale der Bewohner identifiziert sind und sich daraus Pläne und Ideen entwickeln, diese Potenziale und Besonderheiten in konkreten Maßnahmen zu entfalten
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Bewohner Bereitschaft zeigen an der gemeinsamen Lösung bestehender Konflikte zu arbeiten, in die Kommunikation/in den Austausch miteinader gehen, gemeinsame Aktivitäten/Events/Feste geplant werden, Formen von Nachbarschaftshilfe möglich sind
Beschreibung
Eigentümer und Mieter beteiligen sich zu gleichen Anteilen an Maßnahmen der Wohnumfeldverbesserung.
Beschreibung
Die lokale Kinder- und Jugendarbeit entwickelt gemeinsam mit der Baubehörde neue Konzepte für die Gestaltung der öffentlichen Anlagen.
Beschreibung
Am Beispiel der Waldsiedlung wäre ein starkes Netzwerk aus Eigentümern, Mietern und Kommune gegeben, wenn es zu einer Vereinsgründung kommen würde (Verein zur Förderung und Entwicklung dieses städtebaulichen Sonderquartiers).
Kriterium
Beschreibung
Maßnahmen der Wohnumfeldverbesserung sind erreicht (zusätzliche Sitzgelegenheiten, Siedlungstreffpunkt, hochwertige Grünflächen, verkehrsberuhigter Bereich).
Kriterium
Beschreibung
Sowohl die Waldsiedlung als auch die anderen bislang nicht integrierten Gebiete sind regelmäßig Gegenstand von Beratungen in den kommunalen Gremien, Maßnahmen zur Verbesserung der Integration einschl GWA/QM werden verabschiedet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Tageszeitungen (Die Harke, Blickpunkt, Aue-Bote)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Liebenau, Kindertagesstätte Liebenau, Großtagespflegestelle Liebenau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kirch GmbH (nur Waldsiedlung), weitere institutionelle Wohnungsanbieter in Liebenau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Jugendpflege der Samtgemeinde Liebenau (Hauptamtlicher Jugendpfleger)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Samtgemeinde strebt grundsätzlich eine Verstetigung des Arbeitsbereichs GWA/QM an. Folgende flankierende Maßnahmen ermöglichen Synergien: Integriertes Energetisches Quartierskonzept (sowohl für die Waldsiedlung, als auch für den Flecken Liebenau), die derzeit vom Rat des Fleckens Liebenau entwickelte Strategie für den Umgang mit verwahrlosten Immobilien mit dem Ziel der Beseitigung städtebaulicher Missstände. Die Beratungsstelle der Samtgemeinde für EU-Zugewanderte.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: wasmitherz - Kollektiv zur Verbesserung des Gemeinwesens in der Nordstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alina Zimmermann
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftszentrum, Nachbarschaftshilfe und digitale Nachbarschaft mit Herz
Projektbeschreibung
wasmitherz hat sich 2017 aus einem Zusammenschluss von Anwohner*innen heraus gegründet. Als Verein bestehen wir mittlerweile aus 21 Ehrenamtlichen, 98 monatlichen Förderern und über 200 aktiven Menschen aus dem Stadtteil.
Die vergangene einjährige Förderperiode hatte den Schwerpunkt auf dem Aufbau des Nachbarschaftszentrums, des Netzwerkes und der Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Das Zentrum umfasst 200qm Veranstaltungsräume und 3 Coworking-Spaces für soziokulturelle Akteure, sowie viele gemeinschaftliche Quartiers-Projekte. Darauf aufbauend sollen die nächsten drei Jahre im Zeichen der Verstetigung stehen. Ziel ist es finanziell unabhängig von weiteren Strukturförderungen zu werden. Inhaltlich wollen wir dabei den Fokus auf folgende Punkte legen:
1. Nachbarschaftszentrum: Felix Haub ist zuständig für die Akquise von zahlenden Mieter*innen (Firmen, soz. Träger). Er betreut zudem interessierte Nachbarschaftsakteur*innen, welche kostenlos ihre Projekte in unseren Räumen umsetzen. Es werden Veranstaltungen (Gesellschaftsabende, Tauschmärkte, Straßenfeste) partizipativ erarbeitet und angeboten. In unserem Modell vereinen wir wirtschaftliches Handeln mit dem Ermöglichen sozialer Aktivitäten.
2. Nachbarschaftshilfe: Durch das Projekt “Sharing-Family”, angeleitet von Alina Zimmermann, fördern wir ökologische Nachhaltigkeit und Nachbarschaftshilfe im Quartier. Durch die personelle Ressource soll eine Vermittlungsstelle zwischen hilfesuchenden und hilfegebenden Bürger*innen auf nachbarschaftlicher Ebene sowie eine wöchentliche Lebensmittelausgabe für finanziell Schwächere geschaffen werden. Dies soll durch vorhandene Hilfsstrukturen und -organisationen ergänzt werden, sodass ganzheitliche Lösungsansätze für Einzelpersonen entstehen.
3. Digitale Nachbarschaft: Marlo Zirr ist verantwortlich digitales Know-how für das Gemeinwesen im Quartier zu vermitteln. Initiativen und Akteur*innen erhalten durch uns die Möglichkeit, eigene kleine Filmproduktionen (z. B. Image-Videos) kostenfrei zu realisieren. Dies unterstützt ihre Arbeit im Hinblick auf den Generationenwandel in den Mitgliederstrukturen und professionalisiert ihre Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört auch die medienpädagogische Schulung und Unterstützung der Akteur*innen.
Aus den drei inhaltlichen Schwerpunkten ergibt sich ein Zusammenspiel aus einer Komm- und Geh-Struktur, welche durch digitale Öffentlichkeitsarbeit ergänzt wird.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadtteil Hannover-Nordstadt ist ein lebendiges, vielfältiges und buntes Quartier mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und sozialen Hintergründen, Studierenden, jungen Familien, Arbeiter*innen, Senior*innen, sowie Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Die Alltagswelten dieser Bewohner*innen sind jedoch weitestgehend voneinander getrennt, wodurch sie sich nicht als eingebunden und wirksam erfahren. Es könnte ein buntes Zusammenleben sein - ist es aber noch nicht.
Neben einem spannungsreichen Wohnungsmarkt herrscht ein großer Mangel an kostengünstigen oder gar -freien Veranstaltungsräumen für soziale und kulturelle Initiativen und Akteur*innen. Es gibt zwar zahlreiche Grünanlagen, die allerdings bisher durch mangelnde Vernetzung der Akteursgruppen wenig gemeinschaftlich bespielt werden.
Infolge der kontaktbeschränkenden Maßnahmen verschlechterte sich nicht nur die finanzielle Lage der Kulturschaffenden, es folgten auch erhebliche psychische Nachwirkungen für alle Betroffenen. Es kam zu einer sozialen Isolation und einem starken Rückgang von Kultur und Begegnung im Quartier. Dies hat uns gezeigt, dass digitale Zusatzlösungen immer stärker an Bedeutung gewinnen. Dieser Notwendigkeit wollen wir gerecht werden, indem wir sozialraumbezogene Infrastruktur und Know-how zu diesem Thema anbieten.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Einzugsgebiet Nordstadt (siehe Karte)
Einwohnerzahl
18241
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 17.12.2019, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2019
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jugendquotient (unter 18 Jahren) gem.
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altenquotient (60 Jahre und älter) gem.
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose unter 25 Jahren gem.
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung mit Migrationshintergrund gem.
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Familienhaushalte mit Transferleistungen gem.
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_hannover_nordstadt_0.png
(484.29 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz e.V. schafft öffentlich zugängliche Anlauf- und Begegnungsorte. Menschen können hier Zusammenkommen, ihre Anliegen durchzusetzen, ihre Interessen artikulieren oder selbst in die Hand zu nehmen. Mit unserer Haltung als Ermöglicher*innen unterstützen wir Gruppen oder Einzelpersonen darin, ihre Ideen, Ansprüche und Bedürfnisse durchzusetzen und auch zu verstetigen. Wir bieten nicht nur Räume, sondern umfassende technische wie organisatorische Beratung. Wir verstehen uns weiterhin als Netzwerker*innen, weil wir die Akteursgruppen mit allen relevanten Institutionen im Stadtteil verbinden. Mit Multiplikator*innen in allen sozialen Gruppen sind wir fähig, die Bedarfe und Ansprüche zu erforschen. Durch die Präsenz vor Ort sind wir ansprechbar und vertreten das Quartier. Wir versuchen stets durch soziale Aktivitäten wie z. B. Straßenfeste und Tauschmärkte verschiedene soziale und kulturelle Gruppen in Kontakt zu bringen und sie bei der Planung und Durchführung einzubeziehen.
Wir reagieren auch auf Probleme wie die prekäre Mietwohnsituation, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Themen wie Nachhaltigkeit, Migration und lokale Ökonomie. Wir fördern das Zusammenleben und gestalten unsere Nachbarschaft gemeinsam.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Veranstaltungen, welche von Anwohner*innen durchgeführt werden und damit ihre Themen und Bedarfe wiederspiegeln
Kriterium
Beschreibung
Anzahl von selbst angeleiteten Initiativen, Aktivitäten, Projekte, Veranstaltungen in unseren Räumen und in unserem Netzwerk
Kriterium
Beschreibung
Anzahl Veranstaltungen und Projekte die durch Kooperations-Vereinbarungen im Quartier, im wasmitherz und Online durchgeführt wurden
Kriterium
Beschreibung
Anzahl der Möglichkeitsräume und materiellen Ressourcen (z. B. Werkzeug, technisches Equipment) die Akteuren im Quartier niedrigschwellig zur Verfügung steht
Kriterium
Beschreibung
Anzahl der Akteure im Quartier, die durch unser Empowerment über das Gemeinwesen hinaus aktiv werden
Kriterium
Beschreibung
Anzahl der Teilnehmer verschiedener Altersklassen und sozialer Schichten bei durch uns initiierten Straßenfesten, dem jährlichen Achtsamkeits-Festival und Nachbarschaftstreffen
Vorhandene Strukturen
Wir bieten mehrere Möglichkeitsräume zur stunden- oder tageweisen Nutzung an. Dabei fördern wir insbesondere nachhaltige und lokale Ideen, die den Stadtteil beleben und die Nachbarschaft vernetzen. Daraus entsteht ein Mix aus einem bunten Kulturangebot, welcher in unseren Räumen stattfindet.
In unseren Coworking-Räumen an 3 Standorten lernen, arbeiten und netzwerken bis zu 20 sozio-kulturelle Akteur*innen.
Wir bieten eine Anlaufstelle für Hilfesuchende und Menschen die sich in die Gemeinschaft einbringen wollen. Aus den Bedarfen, die an uns herangetragen werden organisieren wir Projektteams, sodass Anwohner*innen sich gegenseitig und selbstorganisiert helfen können.
Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit für das Quartier und dessen Akteur*innen, Schließen Informationslücken und bauen die Online-Kommunikation auf. Dies geschieht mithilfe unserer Website (wasmitherz.de) und durch digitales Empowerment aller Akteur*innen in unserem Netzwerk.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerschule Stadtteilzentrum Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Foodsharing Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Obdachlosenhilfe Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung politischer Jugendkulturen e.V.. (UJZ Korn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugendkirche Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
cameo kollektiv e.V. (Kollektiv an kreativen Köpfen mit einem Herz für eine bunte Gesellschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kargah e.V. Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Adiuro Rechtsanwälte (Schuldnerberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stephan Kaczmarek (Stadtbezirksmanagement Nord)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
anstiftung gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
hannoverimpuls GmbH Wirtschaftsförderung in der Region Hannover
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Unser Verein war von Anfang an darauf ausgelegt, sich finanziell selbst zu tragen. Bei jährlichen Mieteinnahmen von 30 T€ konnten wir in der Vergangenheit unsere Raumkosten decken. Zusätzlich werden wir in 2024 auch die Personalstellen erwirtschaften (s. Anhang), um unabhängig von Strukturförderungen zu sein. Wir verbreitern unsere Basis wie folgt:
-Gewinnung neuer Förder*innen
-Akquirierung finanziell starker Ankermieter*innen
-Aktivierung neuer Coworker*innen
-bessere Auslastung Räume
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Hessisch Oldendorf VereinT
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tina Begemann
| Organisation | Stadt Hessisch-Oldendorf |
|---|---|
| Funktion | Quartiersmanagerin |
2. Kurzbeschreibung
Menschen verbinden.Synergien erschließen.
Projektbeschreibung
Der Aufbau der GWA ist ein Baustein der Gesamtstrategie HO - Baut um, die Wege aufzeigt, das Grundzentrum, in dem etwa 5.000 Menschen leben, langfristig als Identifikationsort der Gesellschaft und Kristallisationspunkt für das Alltagsleben zu erhalten. Das StadtHaus wurde mit EU-Fördermittel als Schlüsselimmobilie für städtische Daseinsfürsorge und als Standort u.a. für die Gemeinwesenarbeit umgebaut . Mit der Stelle des Quartiersmanager wird das StadtHaus mit Leben und Aktivität im Zusammenwirken mit den städtischen Vereinen, dem Ehrenamt und lokalen Akteuren erfüllt und für Kulturarbeit und Daseinsfürsorge entwickelt. Der Ort bietet Raum für das Beratungsbüro der Gemeinwesenarbeit,die Stadtbücherei, einen Versammlungsraum für das Vereinswesen, und einen Veranstaltungsraum für Kulturveranstaltungen und Begegnungsanlässe. Dabei ist unser QM der zentrale integrierende Faktor. Die GWA in Hessisch Oldendorf startete im Januar 2020 mit der Besetzung der Personalstelle. Die ersten Monate beinhalteten Konzeptentwicklung und Kontaktaufnahme zu potentiellen Vernetzungspartnern.Im Februar fand eine erste öffentliche Veranstaltung zum Thema GWA mit Stadthausbesichtigung statt, die auf eine breite Ressonanz stieß. 36 Vereine und weitere interessierte Bürger/innen bringen sich zukünftig mit Angeboten im StadtHauses ein. Die Liste der Kooperationspartner ist durch Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungsarbeit erfolgreich erweitert und daraus entstehen fortlaufend konkrete Mikroprojekte. Neue Projektideen werden auch aus der aktuellen Pandemiesituation heraus entwickelt und umgesetzt. So koordiniert der Quartiersmanager mit Ehrenamtlern Einkaufshilfen für Kranke und Bedürftige und ist in Kontakt zu Nachbarschaftsapps um ein digitales Medium aufzubauen. Der Quartiermanager hat viele offenen Türen vorgefunden und generiert stetig Kooperationsangebote. Er ist beteiligt an der Umsetzung des Gesundheit-Projektes 3000 Schritte, ist als Ehrenmitglied im Stadtmarketingverein mit regelmäßiger Teilnahme an den Vorstandssitzungen.Für die Zukunft erarbeitet das QM u.a.mit der Grünplanerin ein Konzept für Urban gardening, und unterstützt Zugewanderte bei Eintritt n die Erwerbsarbeit, bei Schwierigkeiten bei Beruf und Ausbildung werden sie durch das Eherenamt unterstützt. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Vorbereitung der Nachhaltigkeit ein, regelmäßger Kontakt zu Politik, Stadtplanung und Wirtschaft soll die langfristige Sicherung der GWA herbeiführen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Hessisch Oldendorf, mit gut 18.000 Einwohnern gelegen im LK Hameln-Pyrmont sieht sich wie viele andere Orte ähnlicher Struktur, die nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem prosperierenden Oberzentrum liegen, mit verschiedenen Problemen der städtebaulichen Entwicklung konfrontiert. Insbesondere in ihrem grundzentralen Ort Hessisch Oldendorf werden diese manifest: Verlagerung von Handels- und Versorgungsfunktionen in Entwicklungsschwerpunkte außerhalb der Altstadt mit der Folge von Leerstand im ehemaligen zentralen Versorgungsbereich, Verfall historischer Bausubstanz, kein verfügbarer und den aktuellen Anforderungen entsprechender Bestand an Wohn- oder Gewerbeflächen, geringe Attraktivität wegen unzureichender kultureller oder sozialer Angebote, hohe Diversität in der Bevökerungsstruktur, viele Singlehaushalte, fehlende nachbarschaftliche Kontakte etc.In dem Bewusstsein, dass sich in den Zentren sozialer Zusammenhalt, ökologische Verträglichkeit, ökonomische Tragfähigkeit und kulturelle Innovation der Städte und Gemeinden entscheidet und die Zentren vielfältige Orte für Wirtschaft und Kultur, Orte zum Arbeiten und Wohnen, für Versorgung und Freizeit sind oder zumindest sein sollten, hat die Stadt Hessisch Oldendorf unter der Überschrift „Hessisch Oldendorf baut um“ eine städteplanerische Strategie zur Aufwertung der Innenstadt entwickelt und u.a. als Schlüsselimmobilie ein leerstehendes Lagerhaus revitalisiert, zum StadtHaus, als Begegnungsstätte für die Stadtgesellschaft und Standort für die Gemeinwesenarbeit umgebaut. Im Herz der Altsstadt, initiiert und koordiniert durch die GWA finden Vereine, Ehrenamt und Kultur einen neuen Ort des Zusammenhalts.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Altstadtquartier Hessisch Oldendorf
Beschreibung
Historischer Stadtkern und die anliegenden Wohngebiete Maibergring und Keukenhof
Einwohnerzahl
5000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung der Einwohnermeldeamtdaten, Angaben des Grundschulstandortes
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung Sozialbericht Wegweiser Kommune
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen im Quartier aus und nimmt sie und ihre Lebensumstände in den Blickpunkt, um die Ziele einer sozialen Stadt zu erreichen.
Langfristige Ziele der GWA sind die Verbesserung der materiellen Situation der BewohnerInnen (z.B. Wohnraum, Existenzsicherung) durch Aktivierung, die strategische Mitarbeit an der Verbesserung der städtischen Infrastruktur, und die Verbesserung der Lebensqualität in einem Quartier durch das Schaffen von Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Teilhabe. GWA integriert individuelle und strukturelle Aspekte in die sozialräumlicher Perspektive und fördert die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation von Nachbarschaften, sowie den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. In Hessisch Oldendorf liegt die Trägerschaft und Verortung des Quartiersmanagers in der Stadtverwaltung, einstimmig durch die Kommunalpolitik beschlossen. Triebfeder ist das öffentliche Interesse an der Verbesserung der Lebensumstände und dem Wohnumfeld in einem problematischen Quartier mit Abwärtsbewegung. Mitmachen will der, der an die Potenziale eines Quartiers/Stadtteils glaubt, und eine Aufwärtsspiral für greifbar und möglich hält. Dafür wird die Ressource und Professionalität eines Quartiersmanagers gebraucht, um unterstützende und initiale Signale und Impulse in das Quartier zu senden, damit die Menschen erreicht und abgeholt werden.Proaktive Teilhabe und Selbsthilfe ist dann der gemeinsame Weg
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Politik, Verwaltung, Wirtschaft und BewohnerInnen ein gemeinsam entwickeltes Konzept zur Verbesserung der Wohn-und Lebensqualität umsetzen und sich für die nachhaltige Fortführung der GWA als koordinierende und integrierende Kraft einsetzen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Vereine, Ehrenamtler u. aktive BewohnerInnen bestehende und neue Angebote in Zusammenarbeit mit dem QM erstellen.Mit dem Ziel gemeinsam die Attraktivität des Quartiers zu steigern, sowie neue Kooperationen zu gewinnen und positive Wirkung zu erzielen
Kriterium
Beschreibung
Wenn Vereinzelung u. Berührungsängste innerhalb der diversen Bewohnerstruktur zurückgehen, und durch gemeinsame Teilnahme an z.B. Stadtteilfrühstück, Straßenfest, Kochaktionen für alle Kulturen, jung und alt , arm und reich Nachbarschaft gefördert wird.
Vorhandene Strukturen
GWA ist ein Prozess der sich auf der individuellen, strategischen und politischen Ebene abspielt. Dafür ist die Verankerung in die Stadtverwaltung als Träger der Maßnahme wichtig. Örtliche und überörtliche
Vernetzung braucht Form, und gemeinsame Sprache. Wir bilden daher interkommunal, in enger Abstimmung mit unseren Kollegen in Hameln, den Clusters GWA. In kollegialer Beratung werden Qualität und innovative Perspektiven gemeinsam bearbeitet. Die Vernetzung u. Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt schreitet trotz Corona voran, weitere Kooperationspartner wurden gefunden. Ein Projekte in der Gesundheitsförderung wurde konzipiert, zertifiziert und begonnen. Die derzeitige Arbeit steht unter den Gegebenheiten der Coronakrise. Momentan wird durch Quartiersmanagement, Seniorenbüro und Freiwilliger Feuerwehr, ein Helfertelefon betrieben und eine Vernetzung mit der lokalen Wirtschaft entsteht gerade. Dort sollen dem Prinzip B2B folgend, Bedarfe der lokalen Wirtschaft in aktivierender Befragung ermittelt, und aus den Ergebnissen innovative Angebote entwickelt werden.Die Nutzung einer Nachbarschaftsapp ist geplant. Die Pandemie zeigt wie wichtig funktionierende digitale Kommunikationsstrukturen sind, um auch in social distancing Phasen den lokalen Sozialraum in Socialmedia sichtbar zu machen und Kontakt zu halten. Die Integrationsarbeit ist mittlerweile im StadtHaus angesiedelt, und Kursangebote finden regen Zuspruch. QM hat seine Arbeit in der Politik vorgestellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Hameln-Pyrmond Sozialraumkoordinierung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Werbering und Stadtmarketing für Hessisch Oldendorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hessisch Oldendorf Fachbereichleiter III – Liegenschaftsverwaltung & Stadtgrün
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hessisch Oldendorf AG Räumliche Planung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Landesvereine Niedersachsen e.V
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein für Kinder und Jugendarbeit Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein wichtiger Baustein für die Aufwertung des Quartiers. Die Kommune hat erkannt, dass die KernstadttbewohnerInnen besondere Herausforderungen ihres Wohnumfeldes nicht aus eigener Kraft lösen können, u. deshalb den Antrag auf GWA gestellt. Wenn es GWA im StadtHaus gelingt in den kommenden 3 Jahren einen lebendigen Ort der Begegnung, Kultur, gesellschaftl. Zusammenhalts zu schaffen, wird sie wegen des sichtbaren u. unverzchtbaren Erfolgs u. Wirkung durch die Kommune fortgeführt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Die Samtgemeinde Bersenbrück gestaltet
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Unterstützen, koordinieren, begleiten
Projektbeschreibung
Die SG BSB ist Koordinierungsstelle für die Dorftreffs in Eggermühlen, Gehrde, Rieste und Bersenbrück Stadt. Diese Koordinierungsstelle ist nötig um die Gemeinden vor Ort zu unterstützen. So werden zum Beispiel alle Verwaltungstätigkeiten die für die Dorftreffs notwendig sind von Mitarbeiter/Innen im Samtgemeinde Rathaus übernommen. Das Büro für Bürgerengagement initiiert die Schulungen für die Ehrenamtlichen und auch für die hauptamtlichen Mitarbeiter/Innen. Sie kommen einmal im Monat zusammen zum Austausch und für neue Informationen oder zur Klärung von Problemen. Jedes Angebot das wir neu aufbauen bzw. initiieren wird in allen vier Treffpunkten gemacht. Wir achten sehr auf die Interessen der Bürgerschaft und versuchen gemeinsam Dinge aufzubauen und umzusetzen.
Die Koordinierungsstelle achtet auf Vorschriften wie Hygiene (Küche) Unfall- und Vorsorgemaßnahmen. (erste Hilfe) Die SG kümmert sich auch um die Wochen- und Monatspläne der Dorftreffs die jeweils in drei Sprachen erstellt werden und zu Monatsanfang verteilt werden. Diese Pläne kommen auch zu den örtlichen Anzeigenblättern und die Angebote werden täglich veröffentlicht. Die Presseabteilung der Samtgemeinde kümmert sich um regelmäßige Presseartikel und neue Infos zu Angeboten in den Treffpunkten. Auch jetzt in Zeiten von Corona koordinieren wir die Hilfs- und Unterstützungsangebote über die Dorftreffs und bleiben mit den Bürger/Innen verbunden. Die Koordinierungsstelle ist auch verantwortlich für die Förderanträge. Die Mitarbeiter*innen in den Dorftreffs sind Angestellte der Samtgemeinde Bersenbrück. Somit sind auch die Personalangelegenheiten bei der Koordinierungsstelle verortet.
Nach einer so kurzen Zeit (Sept. 2019 bis August 2020) sind die Strukturen noch nicht gefestigt, alles befindet sich noch im Aufbau. Dazu kommt, dass wir ja drei Monate Corona bedingt schließen mussten und jetzt noch einmal neu starten müssen. Die Samtgemeinde Bersenbrück mit ihren sieben Mitgliedsgemeinden ist sehr ländlich geprägt. Die einzelnen Gemeinden liegen teils weit auseinander. Deshalb sind wir sehr bemüht, alle Gemeinden gleichwertig zu unterstützen und alle notwendige Hilfe zu bieten. Die Bürgerschaft soll möglichst in allen Gemeinden gleiche Chancen und Teilhabemöglichkeiten bekommen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Um in den Gemeinden die Dorftreffs weiter aufzubauen, zu festigen und ihnen die Möglichkeit zu geben, mit den Bürger/Innen zu arbeiten muss es eine Koordinierungsstelle für andere anfallende Aufgaben geben. Das know how der Mitarbeiter/Innen in der Verwaltung ist ein wesentliches, unterstützendes Element. In den Gemeindebüros der Ortsgemeinden gibt es (oft zeitlich sehr begrenzt) meist nur eine Mitarbeiterin die eine zusätzliche Aufgabe für den Dorftreff kaum übernehmen könnte. Deshalb ist es notwendig, die Strukturen des Samtgemeinde -Rathauses zu nutzen und somit die Gemeinden zu unterstützen bzw. zu entlasten. Der zeitliche Aufwand für Verwaltung, Koordinierung und Begleitung der Dorftreffs würde die Ressourcen der Gemeinden weit übersteigen. Insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit und die finanzielle Bearbeitung des Förderprogramms sind sehr zeitintensiv. Die Mitarbeiter/Innen in den Dorfreffs haben sehr unterschiedliche Vorbildungen, es ist nicht leicht, gut ausgebildete Personen für 20 Wochenstunden oder nur 450€ Basis zu finden. Deshalb muss es auch eine Koordinierungsstelle geben damit evtl. Defizite die durch zu wenig Erfahrung/ Vorbildung entstehen, aufgefangen und ausgeglichen werden.
Die SG BSB ist eine kleine, sehr ländlich gelegene Samtgemeinde mit sieben Mitgliedsgemeinden / Dörfern.
Die SG BSB hat die zweithöchste Alterungsrate im Landkreis Osnabrück.
Mit Zuwanderung und Migration können nicht alle Bürger*innen gleich gut umgehen. Alte Traditionen und Ablehnung erschweren oft das Miteinander. Demokratie, so wie wir sie verstehen, wird vielfach nicht gelebt, interkulturelles Zusammenleben ist in den Dörfern schwierig.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
30376
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
karte_sgbsb-mgen-lkos_reduziert_cc-garmann.png
(521.59 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Samtgemeinde Bersenbrück hat mit ihrem Projekt alle Bürger/Innen im Blick und versucht durch die Dorftreffs eng mit ihnen zusammen zu arbeit. Alle Vorschläge, Ideen und Versuche von Seiten der Bürgerschaft sollen aufgenommen und entwickelt werden. Gerade jetzt in Corona - Zeiten ist es besonders wichtig, eng bei den Bürger/Innen zu sein und deren Nöte und Sorgen zu kennen. Wichtig ist auch, die unterschiedlichen Strömungen in der Gesellschaft zu erkennen und darauf zu reagieren. Beispielsweise mit Angeboten, die das Verständnis für den jeweils anderen wecken. Ausgrenzung und Diskriminierung nehmen in dieser Zeit leider besonders zu. Deshalb ist es uns sehr wichtig mit einer breiten Mehrheit in der Bürgerschaft über Demokratie und deren Möglichkeiten und Nutzen für die Gesellschaft zu sprechen.
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist aufgenommen in das Netzwerk "engagierte Stadt" und arbeitet dort mit Kollegen*innen aus ganz Deutschland an der Entwicklung von GWA.
Wir arbeiten aktiv mit der Lagfa (Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen) und der Bagso (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) und der LfGAfS (Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen) zusammen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn Bewohner*innen aktiv werden in ihren Orten und sich beteiligen an Projekten und Aktionen. Wenn durch die Bürger*innen Ideen, Wünsche, Anregungen umgesetzt und angepackt werden können und jeder/e sich zum Mitmachen eingeladen fühlt.
Kriterium
Beschreibung
wenn durch die hauptamtliche Unterstützung die Bürger*innen in die Lage kommen, selber weiter zu gehen und aktiv zu bleiben. Wenn Bürger*innen auch nach einer Aktion dabei bleiben und eigene Initiative ergreifen.
Kriterium
Beschreibung
wenn es gelingt, dass wir alle im Ort noch ansässigen Firmen, Organisationen, Vereine sich aktiv beteiligen und durch Spenden, Mithilfe, Arbeitnehmer*innen Schulung am Projekt teilnehmen.
Kriterium
Beschreibung
wenn Vereine, Verbände, Kirchengemeinden etc. sich aktiv beteiligen und an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Wenn wir gemeinsam Dinge anstoßen und umsetzen können und wenn wir uns gegenseitig unterstützen.
Beschreibung
Gemeinwesenarbeit neben Sozialarbeit, Jugendarbeit und Seniorenarbeit allgemeiner Verwaltungstätigkeit zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
Beschreibung
Wenn die Netzwerke und Kooperationen, die wir bislang aufbauen konnten weiter gefestigt bleiben. Wenn wir neue Netzwerkpartner*innen gewinnen können.
Kriterium
Beschreibung
in der Samtgemeinde alle Bürgermeister*innen Anteil nehmen und mitgestalten. Wenn alle Ausschüsse und Räte Interesse haben und bei der Entwicklung unterstützen. Wenn der Nutzen von Gemeinwesenarbeit auch in der Politik angekommen ist.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Koordinierungsstelle GWA ist ein Bestandteil der Verwaltung in der Samtgemeinde Bersenbrück. Da die Kommunen jetzt deutlich weniger Steuern einnehmen (Corona), sieht die finanzielle Situation sehr schlecht aus. Die SG BSB will dennoch zeitnah ein Konzept entwickeln, um GWA zu verstetigen. In den politischen Gremien wird die Finanzierung zur Fortführung der Dorftreffs ( Personal) diskutiert. Jede Gemeinde hat aufgrund der Erfahrungen ein hohes Interesse, ihren Dorftreff zu behalten!
11. Medien
Galerie
Aufsteller
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Leer Weststadt - Neue Wege zu einem neuen WIR -
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Arne Salge
| Funktion | GWA in der Weststadt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ab jetzt gemeinsam!
Projektbeschreibung
Die Weststadt in Leer hat viele Probleme und viel Potenzial. Nach der überwiegend baulichen Planung im Rahmen der Förderung „Soziale Stadt“, werden seit dem 1.1. 2020 mit dem Start der GWA zunehmend die sozialen Aspekte berücksichtigt. Das gesellschaftliche Ungleichgewicht ist im Quartier deutlich zu erkennen. Große Einfamilienhäuser mit gepflegten Gärten gehören genauso zum Bild wie Wohnblocks mit zu engen Wohnungen und weniger gepflegten Außenflächen. Es fehlen Orte zum Bewegen und Begegnen. Nachbarschaftskonflikte und Vandalismus nehmen zu. Insgesamt mangelt es an Verbundenheit im und zum Stadtteil (ST). Ein ganzheitlicher Stadtteiltreff (STT) war eine Forderung des Runden Tisches (RT) (das Beteiligungsgremium der Anwohner*innen bei der Sanierungsplanung). Mit dem Kauf eines Gebäudes mit großem Außengelände hat die Stadt Leer eine Basis für Partizipation, Selbsthilfe, Begegnung und Beratung geschaffen. Ein anfängliches „einfach nur da sein“ und aktivierende Gespräche beim Mobilen-Café (so konnten wir trotz Corona präsent sein) haben bereits den Tatendrang einiger Bürger*innen verdeutlicht und Bedarfe aufgezeigt. Kreative Ideen für das Außengelände und inhaltliche Angebote wurden genauso geäußert, wie der Wunsch nach einem selbstverwalteten Nachbarschafts-Café, damit auch finanziell und körperlich eingeschränkte Nachbar*innen am ST-Leben teilhaben können. Kuchenbäcker*innen haben sich schon gemeldet. Entstanden ist daraus das Mit-Mach-Café (MMC). Cafés mit verschiedenen Themen bringen Menschen zusammen und stärken Eigeninitiative durch erfahrene Selbstwirksamkeit. Z.B. wirken in einem Ideen-Café Interessierte bei der Gestaltung des STT mit. Weitere Themen entwickeln sich aus den Ressourcen und Bedürfnissen der Menschen vor Ort, aber auch aus den derzeitigen gesellschaftlichen Herausforderungen wie z.B. der Coronakrise, um ein verantwortungsbewusstes Miteinander zu fördern. Durch ein niedrigschwelliges Beratungsangebot und Projekte mit lokalen Akteur*innen werden Wege zu den schwerer Erreichbaren und Freiflächen eröffnet, z.B. ein gemeinsam konzipiertes Eltern-Café mit Schulen und Kitas und ein Garten-Café in Kooperation mit der Stiftung Pagels-Garten (ein bisher zu wenig wahrgenommener Bürger*innengarten im Quartier). Eine von Kindern und Jugendlichen entwickelte Fotoausstellung, Feste, Logo- und Namenswettbewerbe sollen identifikationsstiftende Impulse geben und damit ebenfalls zu einem neuen WIR in der Weststadt und einer Imageverbesserung beitragen.
Laufzeit
2021-04-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Weststadt zeigt sich eine gesellschaftliche Trennung zwischen den Gebieten mit Einfamilienhäusern und einigen Straßen mit Wohnblocks. Im letztgenannten Bereich gibt es überdurchschnittlich viele Haushalte mit belastenden Lebenssituationen. Das Image des Quartiers hat sich durch den vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationsgeschichte weiter verschlechtert. Sprachbarrieren und unzureichende Kenntnisse über hiesige Strukturen fördern ebenso Misstrauen und Vorurteile wie mangelndes Interesse an kultureller Vielfalt. Beim RT hat die Schwerpunktlegung auf bauliche Maßnahmen die sozialen Bedarfe und Ressourcen, die anfangs deutlich gemacht wurden, nebensächlich werden lassen. Dadurch haben viele das Interesse wieder verloren, sich aktiv für ihren ST einzusetzen. Es mangelt an Orten und Möglichkeiten für positive Begegnungen, Selbstwirksamkeitserfahrungen und niedrigschwellige Beratung. Kindern und Jugendlichen fehlen Außen- und Innenräume zum Treffen, Spielen und Bewegen. Ihre Kreativität den Mangel zu kompensieren, verursacht häufig Ärger. Vandalismus und Nachbarschaftskonflikte bzgl. Müll, Lärm und Freizeitgestaltung nehmen zu und beeinflussen das Miteinander. Bürgerliche Haushalte schotten sich ab und orientieren sich aus dem Viertel heraus. Problembelastete Menschen ohne Migrationsgeschichte sehen sich benachteiligt und suchen Schuldige. Kinder und Jugendliche provozieren und randalieren. Beispielsweise Ältere und Alleinstehende fühlen sich z.T. nicht mehr sicher, sie ziehen sich zurück und verlieren dadurch wichtige Kontaktmöglichkeiten. Gemeinsam mit der GWA erhoffen sich die Bürger*innen der Weststadt, die Abwärtsspirale zu durchbrechen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer Weststadt
Beschreibung
Die Fläche des Sanierungsgebietes Leer-Weststadt beträgt 93,5 ha. Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße. Das Fördergebiet Soziale Stadt liegt in diesem Gebiet und ist kleiner (ca. 55,2 ha). Das Teilgebiet mit überwiegender Blockbebauung hat eine Fläche von ca. 20,2 ha.
Einwohnerzahl
3243
Quelle / Anmerkungen
Anmerkung: Das im Folgenden erwähnte Teilgebiet ist der Teil der Weststadt, in dem überwiegend Blockbebauung vorherrscht. In diesem Gebiet wohnen 39% der Einwohnerschaft der Weststadt auf ca. 22% der Gesamtfläche.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der RT hat von der Stadt eingefordert, die soziale Entwicklung professionell und ganzheitlich zu begleiten. Das dafür benötigte GWA-Personal kann nicht durch die Förderung Soziale Stadt finanziert werden. Das Fördergebiet ist außerdem nur ein Teil der Weststadt, auf die sich dieser Antrag bezieht.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Stadt Leer (Stand 30.6.2020): Im Teilgebiet beträgt der Anteil 17 %
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Stadt Leer (Stand 30.6.2020)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Stadt Leer (Stand 30.6.2020)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Stadt Leer (Stand 30.6.2020): Der Anteil der ausländischen Bewohner*innen beträgt im Teilgebiet 27 % und im restlichen Gebiet der Weststadt 11 %
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
40
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit (Stand April 2020):
Es liegen keine stadtteilbezogenen Daten vor. Der angegebene Wert unter Sonstige ist ein Schätzwert und bezieht sich auf das Teilgebiet mit überwiegender Blockbebauung. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bürger*innen im gesamten Stadtgebiet beträgt 27% und die Quote der deutschen Bürger*innen beträgt 6,6%. Da der Anteil der ausländischen Bürger*innen in diesem Gebiet weit über dem Durchschnitt liegt und außerdem davon auszugehen ist, dass auch die Arbeitslosenquote der deutschen Bürger*innen weit über dem Durchschnitt verglichen mit der gesamten Stadt ist, ist von einer hohen Arbeitslosigkeit auszugehen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
erneuerungskonzept_02.jpg
(199.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Bürger*innen des ST stehen im Mittelpunkt, handlungsleitend sind deren geäußerten Interessen und Bedarfe. Die Hauptamtlichen begegnen den sehr unterschiedlichen Lebenswelten wertschätzend und pflegen den direkten Kontakt auf Augenhöhe. Durch die wechselnden MMC werden verschiedene Generationen, Interessen und Kulturen angesprochen und ein bewusster Umgang mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen gefördert. Die Gestaltung des STT ermöglicht Selbstwirksamkeitserfahrungen und aktiviert die Potenziale der Bürger*innen. Ein Projekttagebuch veranschaulicht die Entwicklungen und das Engagement und fördert ein Verbundenheitsgefühl zum STT. Die Präsentation der Ergebnisse stärkt das Selbstbewusstsein. Neben der Stärkung und Koordination gemeinschaftlichen Engagements, werden diejenigen zur Teilhabe ermutigt, die sich bisher nicht bemerkbar machen konnten oder ungünstige Strategien (Vandalismus, Streit, Rückzug) ergriffen haben. Durch eine verlässliche Präsenz in dem STT und ein niedrigschwelliges Beratungsangebot werden Strukturen geschaffen, die die Bedarfe ermitteln und die Entwicklung sozialer Kompetenzen stärken. Die Vernetzung mit bereits bestehender Infrastruktur soll die Akteur*innen für den Aufbau resort- und zielgruppenübergreifender Handlungsfelder sensibilisieren. Mit gemeinsamen Aktionen und Konzepten sollen Ressourcen besser genutzt und Angebote so gestaltet werden, dass sie langfristig die Selbsthilfekräfte der Bürger*innen fördern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Räume und Angebote des STT spiegeln die Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen der Anwohner*innen der Weststadt wider.
Kriterium
Beschreibung
Die Bürger*innen initiieren eigene Angebote (z.B. ein selbstverwaltetes Café), ermitteln die Bedarfe und aktivieren die nötigen Ressourcen in der Bevölkerung.
Kriterium
Beschreibung
Die Akteur*innen bestehender Infrastruktur haben ihr Interesse an einer kontinuierlichen Kooperation unterstrichen. In kleineren Netzwerken werden gemeinsame Ressourcen, Ziele und Handlungskonzepte erarbeitet. Erste konkrete Angebote werden durchgeführt.
Kriterium
Beschreibung
Die Bürger*innen setzen sich mit den Konflikten (Lärm, Müll, Freizeitgestaltung) in ihrem Quartier auseinander, hören sich gegenseitig zu und planen gemeinsame Aktionen (z.B. gemeinsames Müllsammeln, Nachbarschaftsfest) die zur Entspannung beitragen.
Beschreibung
Die Weststadt hat einen STT für bürgerschaftliches Engagement, Begegnung und niedrigschwellige Beratung. Für den Außenbereich des STT und Pagels Garten gibt es Konzepte zur gemeinschaftlichen Nutzung zusätzlicher Freiflächen.
Kriterium
Beschreibung
Die Bürger*innen präsentieren selbstbewusst die Entwicklungen in der Weststadt. Die Beteiligung spiegelt die kulturelle Vielfalt wider.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Leer (Fachstellen für Senioren, Kinder und Jugend, Gleichstellung, Schule, Sport, Stadtenwicklung, Öffentlichkeitsarbeit); Landkreis Leer (Jugendamt, Schulamt, Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe, Gesundheitsamt, Zentrum für Arbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. luth. Kindertagesstättenverband Emden-Leer-Rhauderfehn; Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindergarten Klecks e.V., Sport-Club 04 Leer e.V., Förderverein Ernst Pagels Garten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule; Friesenschule; Berufsbildende Schule Leer (nutzt Flächen im Projektgebiet); Volkshochschule (VHS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) Eigenbetrieb der Stadt Leer; Bauverein Leer eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsausschüsse: Sozialausschuss; Kinder- und Jugendausschuss; Ausschuss für Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit dem Kauf des Gebäudes und der Finanzierung von Umbaumaßnahmen haben Politik und Verwaltung unterstrichen, die Veränderungen im ST durch die GWA langfristig zu unterstützen. Dies bedeutet allerdings auch ein Abweichen von gewohnten Versorgungsstrukturen. Für die Verstetigung der GWA ist es notwendig, den Stadtrat kontinuierlich einzubinden und von der Wirksamkeit dieser Methode zu überzeugen. Ein von den Anwohner*innen getragener STT und eine gestärkten Nachbarschaft tragen dazu bei.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tjark Goerges
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam statt (insel-)isoliert - Erkenntnisgewinne generieren und für die Zukunft nutzen
Projektbeschreibung
Die ostfriesischen Inseln befinden sich im Vergleich zu Gemeinden auf dem Festland in gleich mehreren Sondersituationen (Tide-Abhängigkeit, Autofreiheit, Weltnaturerbe, 100% Tourismus als Wirtschaftsfaktor). Für viele Urlauber*innen sind diese Besonderheiten der Grund, Juist zu besuchen. Für die Einheimischen stellen sie im Alltag aber auch häufig eine Herausforderung dar (Logistik, Fachkräfteaquise, Restriktionen). Das Verhältnis zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen ist nicht ausgeglichen. Während der Saison gibt es viele Angebote, aber für die Einheimischen bleibt wenig Zeit, diese überhaupt zu nutzen. Vor allem in den Wintermonaten besteht der Wunsch nach mehr Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Durch die GWA soll das Bewusstsein für die eigenen Handlungsspielräume gestärkt werden, sodass in diesem Bereich ehrenamtliche Initiativen aus der Bevölkerung selbst heraus entstehen. Mehr Freizeitangebote schaffen automatisch auch mehr Begegnungsräume. Für die innere Stabilität als kleine Inselgemeinschaft ist es von enormer Bedeutung, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Senioren, Alt-Insulaner, Neu-Insulaner, Hilfsarbeiter, Jugendliche) zusammenzubringen und wieder mehr soziale Nähe herzustellen.
Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Willkommenskultur. Viele Arbeitskräfte bleiben nur für kurze Zeit auf der Insel, die Fluktuation ist hoch. Neu-Insulaner*innen sollen bei ihrem Start auf Juist mehr unterstützt werden und somit insgesamt mehr Wertschätzung erfahren.
Zu Beginn der GWA sind die Startprojekte (Willkommens-Broschüre, Ehrenamtsbörse) wichtig, um Vertrauen zu schaffen und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Sobald die Insulaner-Lotsin selbst einige Kontakte geknüpft und ein kleines Netzwerk aufgebaut hat, kann sie gezielt Menschen zusammenbringen. Mit der Verlängerung des Projektes kann die Insulaner-Lotsin sich intensiver um eine Zusammenarbeit bemühen und die Bildung von Arbeitsgruppen vorantreiben. Dieser Aspekt ist essentiell, damit Projekte sich dauerhaft etablieren und somit auch langfristig wirken können.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Auf Juist treffen dörfliche Strukturen und Bedingungen aufeinander, die sich zumeist eher in urbanen Räumen beobachten lassen. Es gibt nachbarschaftliche Nähe, generationen-übergreifende Familienbeziehungen, Kirchlichkeit und Ehrenamt. Gleichzeitig lässt sich eine hohe Fluktuation bei den Arbeitskräften beobachten – nicht nur im Bereich von Gastronomie und Hotellerie. Der Anteil an Arbeitsmigrant*innen ist vergleichsweise hoch. Viele leben nur während der Saison auf der Insel, arbeiten 6-7 Tage in der Woche und bleiben in ihrer wenigen freien Zeit eher unter sich. Für sie gibt es insgesamt nur wenige Möglichkeiten, mit anderen Bevölkerungsgruppen in Kontakt zu treten. Auf Juist sind die Wohnkosten ähnlich hoch wie in Großstädten und arbeitgeber-unabhängiger Wohnraum - vor allem für Familien - ist kaum vorhanden.
Insgesamt besteht auf Juist eine stärkere Heterogenität in der Bevölkerung als in anderen ländlichen Gemeinden. Die beschriebenen Strukturen machen das Zusammenkommen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen schwierig. Viele haben den Wunsch, etwas an dieser Situation zu ändern und sind offen für gemeinsame Aktivitäten. Was fehlt, ist jemand, der die Initiative ergreift und die Organisation dafür übernimmt. Das Projekt schafft neue Begegnungsräume und -gelegenheiten mit dem Ziel, dass die verschiedenen Akteur*innen regelmäßige Kommunikation als positiv und produktiv erleben. So besteht die Chance, weitere Synergieeffekte zu generieren und gemeinsame Interessen stärker vertreten können.
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Juist
Einwohnerzahl
1679
Quelle / Anmerkungen
Ordnungsamt Juist
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Juist Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017
Projektgebiet: Juist
Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge
Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
28
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2017 Projektgebiet: Juist Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Sonstige: Ostfriesische Inseln
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100001V, Stand 07/2017 Projektgebiet: Juist Gesamtstadt: Juist, Spiekeroog, Wangerooge Sonstige: Ostfriesische Inseln
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersichtskarte_juist.pdf
(158.37 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Fokus der Projekte liegt im sozialen Bereich - vor allem auf den Themen Jugend, Senioren und Willkommenskultur. Die Ideen für mögliche Projekte kommen aus der Bevölkerung selbst. Die Aufgabe der Insulaner-Lotsin ist es, zu motivieren, positiv zu bleiben und zu unterstützen - vor allem bei organisatorischen und administrativen Aufgaben. Sie schiebt Projekte an, indem sie den Rahmen bereitstellt, also z.B. ein Treffen plant und moderiert. Die Themen bestimmen die Insulaner*innen selbst. Außerdem sorgt sie dafür, dass die "Stimmung" in der Bevölkerung auf kommunaler Ebene nicht ignoriert wird, sondern Wünsche und Anliegen auch dort immer wieder auf den Tisch gebracht werden.
Insbesondere im Winter, wenn vieles geschlossen hat und man sich nicht draußen aufhalten kann, fehlt es auf Juist an Freizeitangeboten. Das Insulaner-Büro soll zu einem Treffpunkt werden. Die Räumlichkeiten sind aktuell eher ein Provisorium. Gemeinsam sollen sie so gestaltet werden, dass man sich wohlfühlt und gerne dorthin kommt (z.B. gemeinsame Streichaktion, ein Inselflohmarkt oder Möbel-Upcycling).
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projekte umgesetzt werden, die sich die Insulaner*innen gewünscht haben. Methode, um dies zu erkennen: Vergleich von Maßnahmen, die vorrangig für die Touristen umgesetzt wurden mit den Maßnahmen für die Insulaner*innen.
Kriterium
Beschreibung
Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenfeldern gebildet wurden. Methoden, um dies zu erkennen: 1.) Menschen arbeiten gemeinsam an einem Thema, obwohl sie aus verschiedenen Bereichen kommen (z.B. Hotellerie und Kirche). 2.) Kooperationen mit dem Festland
Kriterium
Beschreibung
Projekte aus den drei zentralen Bereichen Jugend, Willkommenskultur und Senioren wurden umgesetzt. Das Dorfgemeinschaftshaus wird von verschiedenen Gruppen als Treffpunkt genutzt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
ev. und kath. Kirchengemeinde Juist
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehinderten- und Seniorenbeauftragte
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Aufsteller
info-plakat-lebendiges-juist.png
(164.87 KB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Mein-Dein-Unser Weg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marion Jakobi
| Organisation | Nachbarschaftstreff Burgdorf |
|---|---|
| Funktion | Koordination und Leitung |
2. Kurzbeschreibung
MEIN-DEIN-UNSER WEG: Kollektives Empowerment für eine attraktive Südstadt, öffentliche Begegnungsorte, Nachbarschaftshilfe. Die Südstadt lebt, zeigen die Bewohner*innen in einer Vernissage, Beteiligung bei Gremienarbeit u. Einsatz für die Nachbarschaft
Projektbeschreibung
2003 wurde der Nachbarschaftstreff am Ostlandring auf Initiative einiger Frauen als Treffpunkt für Begegnung gegründet. Offene Begegnung, Präventions- u. Integrationsarbeit sind Anliegen unserer Arbeit, hier im sozialen Brennpunkt. Der Treff ist etabliert, die Zuwendung durch die Kommune gewährleistet. 2015 kam der Auftrag der Kommune hinzu, die Begleitung, Beratung u. Integration für ankommende Flüchtlinge zu übernehmen. In dieser Phase haben sich einige "alt" Bewohner*innen zurückgezogen. 2019 wurde der Wunsch einiger "alter“ und "neuer" Bewohner*innen groß sich für Stadtteilentwicklung zu engagieren. Begleitend zu dieser Entwicklung haben wir die GWA entdeckt.
Durch erfolgreiche Bewerbung 2019 „Aufbau der GWA“ wurden gute Ansätze einer sich etablierenden GWA geschaffen. Bei ersten Haustür- u. Straßengespräche mit Bewohner*innen haben sich klare konzeptionsrelevante Ziele im Sinne des Aufbaus von GWA herausgestellt. Themen, die die Bewohner*innen mit uns angehen wollen sind: schlechtes Image des Stadtteils, Belebung von öffentlichen Plätzen, Soziale Vereinsamung `Verinselung´, Ausbau von öffentlichen Kommunikationsmöglichkeiten sowie Netzwerkarbeit zwischen verschiedenen Akteuren.
Mittlerweile haben wir Mitarbeiter*innen zur GWA geschult. Durch Teilnahme am Zertifikatskurs zur GWA u. LAG Vernetzungstreffen können wir gezielter, GWA gemeinsam mit Bewohner*innen gestalten, gemeinsam Pläne für die Zukunft der Nachbarschaft u. des Stadtteils angehen. Die Fortbildung zu StoP- Stadtteile ohne Partnergewalt unterstützt hier zudem Möglichkeiten gemeinsam mit Multiplikatorinnen aus der Bewohnerschaft Nachbarschaften füreinander zu sensibilisieren.
Diese Entwicklung muss weiter vorangebracht werden, so dass Bewohner*innen ihre Stärken und Fähigkeiten nun einsetzen können u. Selbstwirksamkeit erleben: „MEIN Einsatz – Ich zeige MEIN Beitrag für meine Nachbar*innen, für meinen Stadtteil: Zusammenkommen u. Diskutieren in Begegnungspavillons. Ich trage dazu bei, dass sich eine engagierende Nachbarschaft, mit Interesse füreinander entwickelt u. Diskussionen über MEIN u. DEIN bürgerschaftliches Engagement stattfindet: gemeinsamen Stadtteilbegehungen, die zur Auseinandersetzung mit ihm anregen. Wir zusammen bilden die Nachbarschaft, planen Aktionen von gemeinschaftlichem Interesse, gehen UNSEREN WEG: Wir zeigen unseren Stadtteil der Stadt. UNSER Stadtteil wird attraktiver, weil WIR Nachbarschaft lebendig sein lassen, uns selbst organisieren u. Gemeinschaft zeigen.
Laufzeit
2021-06-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Südstadt hat sich über viele Jahre zu einem Ankommens-Ort entwickelt. Das Stadtbild ist geprägt von hoher Wohndichte, viele Mehrfamilienhäuser sind gebaut, zwischen Einfamilien- u. Reihenhäusern in Eigenbesitz. Zudem ist Aufenthaltsqualität, durch öffentliche Plätze, die zum Verweilen u. Austausch einlädt, kaum vorhanden.
57 Nationen leben hier in Stadtrandlage, oft in prekären sozialen u. wirtschaftlichen Situationen, bei zunehmender Arbeitslosigkeit. Vorhandene Sprachbarrieren u. kulturelle Konflikte erschweren ein Miteinander.
Die Folgen mangelnder Integration u. wenig Gestaltung des öffentlichen Raumes sind in Form eines schlechten Gebietsimage, Sozialer Isolierung, dem aktuell defizitären Umgang mit Multikulturalität sowie die Vererbung der sozialen Lage spürbar.
Durch mangelnde Maßnahmen zu Integration u. zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes bestehen für Bewohner*innen kaum öffentl. Möglichkeiten sich aktiv zusammenzufinden, sich für Veränderungen einzusetzen. Momentane Möglichkeiten sind zu hochschwellig, erreichen die Zielgruppen der Bewohnerschaft vor Ort nicht.
Zunehmend wollen sich Bewohner*innen für eine integrative u. stadtteilaufwertende Entwicklung engagieren. Partizipatorische Beteiligung bedarf niedrigschwelliger Möglichkeiten. Niedrigschwelligkeit wird hier geschaffen durch Begegnung auf öffentlichen Plätzen „Begegnungs-Pavillons, durch Stadtteilbezogene Aktionen u. auch unterstützt durch Beteiligung in andere Stadtteile. Die genannten Methoden sind Schritte, die dazu beitragen Hürden abzubauen, miteinander in die Diskussion zu kommen, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen sowie die Integration voranzubringen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem prozessorientierten Projekt nutzen wie Bewohner*innen-Engagement, um partizipatorische Möglichkeiten in der Nachbarschafts- u. Stadtteilentwicklung auszubauen. Aktivierung der Bewohner*innen, zum Aufbau nachbarschaftlicher sozialer Netzwerke, fußt auf das Arbeiten mit Bedürfnissen, Stärken und Ideen aus der direkten Lebenswelt. Beteiligung, Ausbau, Durchführung u. Nachhaltigkeit setzen wir am Interesse der Bewohner*innen an. Dies soll dazu beitragen sozialer Vereinsamung, schlechtem Gebietsimage sowie Vererbung der sozialen Lage entgegenzusteuern. Ein Handeln auf Augenhöhe, geprägt von Respekt, Akzeptanz u. Miteinander, wird diese Entwicklung unterstützen. Die Untergliederung des Projektes in einzelne Prozessabschnitte ermöglicht Bewohner*innen sowohl sich in bestimmte Abschnitte einzubringen als auch von Beginn an den Entwicklungsprozess mitzugestalten. Die unten aufgeführten Qualitätsstandards der GWA sind hierbei Orientierung im Prozess u. leitgebendes Element zur Erreichung der Projektziele. GWA hier vor Ort meint die prozesshafte Begleitung: Interessen der Bewohner*innen aufgreifen, Stärken vor Ort ausbauen, Selbstorganisation unterstützen. Berücksichtigung struktureller Gegebenheiten fließen ein, sind jedoch auch als Herausforderungen zur Veränderung zu betrachten. Insofern wird der Ansatz der GWA genutzt Bewohner*innen-Engagement zu fördern sowie vorhandene und sich entwickelnde Möglichkeiten strukturiert zu koordinieren u. langfristig zu etablieren
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
17 Jahre unterstützt der Ausschuss f. Soziales unsere Einrichtung. In den stattfindenden Gesprächen wollen wir erwirken, dass das Konzept der GWA Bestandteil dieser Förderung wird. Zum Konzept unserer Nachhaltigkeit führen wir bereits Gespräche mit Wohnungsgesellschaften, hiesiger Wirtschaft, darüber hinaus auch Gespräche mit dem in Planung befindlichen Lebens- und Wohnquartier „Aue Süd“. Ideelle, finanzielle u. politische Unterstützer sind die Gründungs-Kooperationspartner (s.Methodenmodell)
11. Medien
Galerie