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Netzwerkarbeit

Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)

Ansprechpartner
Sabine Hartung
Funktion Steuerung und Organisation
Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)
Projektbeschreibung
Das Projekt „MoJuKi“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Hildesheims Ortsteil Ochtersum, eine gut 8500 Einwohner*innen zählende Ortschaft im Süden von Hildesheim und soll ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu individuellen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Freizeitmöglichkeiten und gleichzeitig eine bedarfsgerechte Unterstützung in Problemlagen bieten. Angestrebt ist einerseits eine Etablierung vom Impulsen seitens der Projektleitung in das Gemeinwesen, andererseits das Aufnehmen von Impulsen seitens der Zielgruppe. Bereits bestehende Anlaufstellen wie die Freizeit-Anlage „Open Sportspark“, das städtische Jugendzentrum „JuZe“ - welches als Dreh- und Angelpunkt des Projektes fungieren kann - die Vereine, Schulen und weitere freie Träger*innen sollen durch das Projekt weiter vernetzt, aktiviert und unterstützt werden. Die Jugendlichen und deren Familien/Umfeld sollen sich stärker als wertvoller, willkommener und gestaltender Teil der Gemeinschaft fühlen. Durch gezielte Kultur- und Integrationsarbeit für junge Erwachsene wird aus gefühlter Unterschiedlichkeit ein gelebtes vielfältiges Miteinander geschaffen.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Obwohl Ochtersum nicht als Brennpunkt im klassischen Sinne angesehen wird, häufen sich seit 2020 die Beschwerden bezüglich des auffälligen Verhaltens unterschiedlicher Jugendgruppen vor Ort. An der Jahreszahl ist ein direkter Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und deren Folgen zu erkennen. In Ochtersum leben z.Z. 8544 Menschen. Das Durchschnittsalter ist 46 Jahre, die 10-24 jährigen bilden mit 24% ¼ der Anwohner ab. Ein ganzheitlicher generationsübergreifender Ansatz ist noch nicht zu finden. Auf einer entsprechend ausgestatteten Freizeitanlage können Menschen unabhängig von Öffnungszeiten und Budget nach dem partizipatorischen Ansatz ihre Freizeit selbstorganisiert, informell und altersübergreifend gestalten. Gerade hier werden oft Anzeichen von Vandalismus durch Jugendliche verzeichnet. Einbruch in einen Bauwagen in Verbindung mit Diebstahl diverser Gerätschaften, Zerstörung bereitgestellter Möbel, Brandstiftung, unerwünschte Graffiti, wie z.B. das Z als Zeichen der Unterstützung des russischen Angriffskrieges, Drogenkonsum in der Nähe dort spielender Kinder, Partielle Zerstörungen, Unerlaubtes Betreten der angrenzenden Sportanlagen, Vermüllung, Prügeleien. Diese Reihung ist in Teilen übertragbar auf andere Plätze wie das Schulgelände der Realschule oder den Bereich rund um das Jugendzentrum.Den Jugendlichen soll im Verbund mit ihren Familien und den Anwohnern und Strategiepartnern ein Bezug und Zugang zur Gemeinschaft ermöglicht werden, damit das Gefühl gestärkt wird, ein willkommener und wertvoller Teil des Gemeinwesens zu sein.Durch den im Folgenden beschriebenen Aufbau von Strukturen wird eine Verbesserung der Lebensqualität eines Miteinanders für alle erstrebt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum ist eine Ortschaft im Süden von Hildesheim, die an die Stadtgrenze gewachsen ist. Von der benachbarten Ortschaft Barienrode der Gemeinde Diekholzen ist Ochtersum nur noch durch einen schmalen Streifen Ackerland getrennt, so dass dieses Wachstum an seine Grenzen gelangt.
Einwohnerzahl
8500
Quelle / Anmerkungen
Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, hier: Einwohnermeldeamt. Stand 31.12.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019 hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich lediglich auf die Altersgruppe von 10 - 29 Jahren und beinhalten auch deutsche Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund. Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Kulturarbeit zur Abwehr von Ausgrenzung und zur Integration Bildungsarbeit Beratungsarbeit Dienstleistungsarbeit mit Angeboten für die Bewohner*innen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Kooperationspartner*innen den Gedanken der lokalen Jugendförderung auch nach Ende des Projektes konzeptuell und organisatorisch in die Tat umsetzen
Beschreibung
ln erster Linie die jugendliche Zielgruppe, aber auch die Akteure vor Ort ermuntert und befähigt werden, das Ziel der guten Nachbarschaft nach Projektende selbständig weiter zu verfolgen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Anja Sensen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hermann Heinze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Olaf Altfelix
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stefanie Dieker
Typ
Stadtteil
Galerie
img 20230326 150510 2
aloha7
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkultureller Willkommens- und Begegnungsort DOM für Geflüchtete und Einheimische

Ansprechpartner
Achim Wolff
Funktion Pastor
Begegnungsort für geflüchtete und einheimische Familie
Projektbeschreibung
Anfang 2024 wird in Altenwalde eine Ankunftszentrum (AZ) für 800 Geflüchtete entstehen. 2016 war dort eine Notunterkunft. Durch das Engagement der Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde (OHA) wurde eine aktivierende Begleitung der Bürger*innen und geflüchteten Menschen organisiert. Letzteres bis heute. Dennoch gibt Ängste in der Bevölkerung. Um mögliche Konflikte zu vermeiden und Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu ermöglichen, wollen wir das Sozialkaufhaus (Teilprojekt 1) und den offenen Kinder- und Jugendtreff DOM als Quartierstreffpunkte (Teilprojekt 2) ertüchtigen. Dabei soll ein offenes Konzept mit niederschwelligen soziokulturellen Angeboten für alle Altersgruppen für Anwohner im Ort und der AZ umgesetzt werden. Integration funktioniert wo ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe und gelingende Selbstwirksamkeit möglich ist. Als Flüchtlingsinitiative mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Integration und Bildung wollen wir mit den beiden Projekten einen weiteren Schritt in diese Richtung gehen. Der Jugendtreff, z.Zt. durch ehrenamtliche Jugendliche an 2 Tagen geöffnet, wird durch den Mitarbeitenden im Quartierstreff auf 7 Tage ausgeweitet. Er wird gemeinsam mit den Anwohner*innen und Ehrenamtlichen gestaltet. Dabei werden Bedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigt. Familien-, Seniorenangebote und schwerpunktmäßig die Arbeit als Jugendtreffpunkt werden dabei sein. Das gelingende Miteinander, das die Bedürfnisse der Geflüchteten nach geschützten Räumen aufgrund von Traumatisierungen ernstnimmt und Begegnung und Beteiligung aller ermöglicht, trägt erneut zum Gelingen des Ankommens und Willkommens und letztlich des gemeinsamen Lebens bei. Hier wird die Fachkraft sensibilisieren. Eine Herausforderung für die gemeinsame Normalität werden die unterschiedlichen Werte und Erfahrungen der Menschen sein. Bei Traumata müssen therapeutische Angebote vermittelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Partizipation. Die BesucherInnen sollen Angebote und Aktivitäten wie Kochabende, Feste und Fußballturniere mitbestimmen und -gestalten dürfen. So können sie sich als aktiv Handelnde erleben, nicht als Bittsteller und Opfer. Da Anwohner*innen der Kaserne erst kurz in Deutschland sein werden, müssen die Angebote mit rudimentären Sprachkenntnissen funktionieren. Die Angebote sind eingebettet in die vielfältigen Angebote der Kirchengemeinde und deren zugehöriger Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Quartierstreff Dom soll in einer Zeit ertüchtigt werden, in der, nach Corona und inmitten eines Krieges, der Unsicherheit mit sich bringt, die ehemalige Kaserne als Aufnahmeeinrichtung (AZ) für bis zu 10 Jahre ausgebaut wird. Das verunsichert die Menschen. Wir hoffen das Projekt in Altenwalde umsetzen zu können, weil die geflüchteten Menschen, die z.T. traumatisiert kommen, eine Kultur des Willkommens vor Ort brauchen, um anzukommen, Halt zu finden, erste Kontakte zu knüpfen. Die Anwohner*innen brauchen Begleitung in dieser veränderten Lebenswirklichkeit, Möglichkeiten der Mitgestaltung und Bearbeitung ihrer Vorbehalte. Bereits 2016 wurden in der Kaserne wenige Monate Geflüchtete untergebracht. Die gemachten Erfahrungen waren überwiegend positiv. Akteure aus Politik, Kirche, Sportvereinen und öffentlichem Leben moderierten die Nutzung, so dass BürgerInnen sich mit ihren Bedenken ernst genommen fühlten. Die Flüchtlingsinitiative Offenes Herz Altenwalde, die bis heute ein wesentlicher Akteur der Flüchtlingsarbeit in der Stadt Cuxhaven ist, verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit und ist gut vernetzt. Wir schaffen Begegnungsräume, in denen das interkulturelle Miteinander erlebt, Vielfalt erlernt und gelebt werden kann. Nur mit Strukturen im Ort ist eine Akzeptanz des AZ und gutes Zusammenleben möglich. Mit zwei Teilprojekten knüpfen wir an bestehende Kooperationen an, wie mit dem Bündnis für Respekt in Cuxhaven, der engagierten Stadt, den in der Flüchtlingsarbeit engagierten Wohlfahrtorganisationen von Caritas, Diakonie und Paritätischen und dem Landkreis Cuxhaven. Die Menschen im Quartier werden von Beginn an in die Gestaltung eingebunden.
GWA/QM-Ansatz
Die Kirchengemeinde ist seit Jahren konzeptionell und methodisch im Bereich der GWA aktiv. Die Zielgruppen mit ihren Bedarfen, Interessen und Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Dies umfasst neben dem offenen Kinder- u. Jugendtreff DOM ein Kinderferiendorf („Hammer“), die Aktivitäten der Flüchtlingsinitiative mit ca. 50 Freiwilligen, das SecOndHAnd-Sozialkaufhaus, den Mittagstisch von und für SeniorInnen u.v.a.. Das AZ wird das Quartiersleben nachhaltig verändern. Durch die Erweiterung des DOM zum Quartierstreff für Menschen aus dem Quartier und dem AZ, werden verschiedene Aspekte der GWA aufgenommen. Im Konzept werden alle Kinder und Jugendliche des Sozialraums in den Blick genommen, darüberhinaus weitere Ziuelgruppen. Ein niedrigschwelliger Begegnungsort soll entstehen. Die Selbstorganisation, Partizipation und Durchmischung der Zielgruppen sind wesentliches Prinzip. Da multikulturelles Zusammenleben Hauptaugenmerk ist, achten wir auf einfache Sprache, kultur-, alters- und bedarfsgerechte Angebote. Nach Bedürfnissen der Besucher werden gemeinsam mit ihnen Angebote entwickelt. (Zuhören/Bedarfe recherchieren) und unter Beteiligung (Mitwirken/Handeln) durchgeführt. Der Quartierstreff DOM und seine hauptamtliche Kraft fungieren als Mittler zwischen den verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen. Mit dem begleiteten Begegnungsort wird der soziale Frieden im Ort gefördert, die längerfristige Akzeptanz des Ankunftszentrums wird wahrscheinlicher.
Nachhaltigkeit
Der Quartierstreff DOM ist ein wichtiger Begegnungsort in der Ortsmitte, für Jugendliche, Anwohner und Menschen aus dem AZ. Er wird eingebunden in Maßnahmen zur Prävention, um den sozialen Frieden im Quartier zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit der Verwaltung des Landkreises und der Stadt Cuxhaven werden während der Projektlaufzeit Recourcen erschlossen, um das Projekt weiterführen zu können.
Galerie
dom 2022

Zukunftshaus - Generationen gestalten Zukunft

Ansprechpartner
Merle Neubauer
Funktion Leitung Jugendfreizeitheim
Ein Begegnungsort für die Jugend von heute, von gestern und von morgen
Projektbeschreibung
Um den sozialen Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte zu sichern und generationsabhängige Missverständnisse abzubauen, soll das Ritterhuder Jugendfreizeitheim zu einem Zukunftshaus der Generationen weiterentwickelt werden. Mithilfe einer konzeptionell neu gefassten gemeinwesen- und sozialraumorientierten Jugendarbeit, sollen Räume geschaffen werden, die Begegnungen der Generationen schaffen, den Austausch von unterschiedlichen Lebenswelten fördern und so für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft sorgen. Damit sollen Vorurteile insbesondere zwischen Jung und Alt abgebaut und auf den neuen Generationenkonflikt reagiert werden. Durch kulturelle Veranstaltungen und niedrigschwellige, quartierszentrierte Aktionen und Angebote, die stets durch die Beteiligung von Ehrenamtlichen organisiert werden und offen für die Gesamtbevölkerung sind, sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkünfte miteinander ins Gespräch kommen und ihre Ansichten und Ressourcen miteinander teilen. Klassische Formen von Bürgerdialogformaten sind für junge Menschen nicht ansprechend, weshalb sie ihnen fernbleiben, gleichzeitig zeigt die Pluralität der aktuellen Krisen, dass es besonders für die junge Generation wichtig ist, deutlich zu machen, wie sie in der nahen Zukunft leben möchte. Durch den vorhandenen Zugang zu den Jugendlichen und die Erinnerung an die eigene im Jugendfreizeitheim verbrachte Jugend der Nachbarschaft, bietet das Jugendfreizeitheim den perfekten Ort, um als Begegnungsort von allen Generationen angenommen zu werden. Das Ergebnis einzelner Aktionen soll stets auch im Quartier wiedergefunden werden, so dass der Zusammenhalt der Generationen im Stadtbild aufgezeigt und verinnerlicht werden kann. An solchen Orten sollen auch verstetigte und spontane Dialogformate wiederholt aktiviert werden. Durch klassische und moderne Beteiligungstools werden alle Menschen motiviert, sich selbst einzubringen und die Angebote inhaltlich mitzugestalten. Zudem bieten die Räumlichkeiten einen Ort, an dem konkrete Konflikte durch niedrigschwellige Mediationsformate entschärft und gelöst werden können und sich Arbeitsgruppen zu vielfältigen Themen organisieren können. Das Ziel ist intergenerative und interkulturelle Dialoge zu fördern, die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe Aller auszubauen und dadurch ein gutes Miteinander zu fördern.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bedingt durch den demografischen Wandel und seine Folgen sowie die Fülle an Krisen, erfahren alle Menschen eine allgegenwärtige Präsenz von Unsicherheit und Instabilität. Die Folgen sind gerade für junge und ältere Menschen besonders gravierend und können sich negativ auf das Zusammenleben und das Demokratieverständnis ausüben. Umfragen im Rahmen der Covid-19-Pandemie haben gezeigt, dass Jugendliche sich nicht wahrgenommen fühlen und sich mehr Solidarität und Mitsprache wünschen. Durch fehlende Orte mit Treffpunktcharakter in Ritterhude, gibt es aktuell keine niedrigschwelligen Formate, um Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gruppen sowie die unterschiedlichen Generationen zusammenzubringen, damit sie sich über ihre Lebensrealitäten austauschen können und durch den Dialog Zusammenhalt und Solidarität miteinander erwirken können. Jugendliche, insbesondere männliche Jugendliche aus benachteiligten Familien mit Migrationshintergrund (hauptsächliche Besuchergruppe des Freizis), sind besonders häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Aus dem Grund bleiben andere Jugendliche, aber auch potentielle ältere Ehrenamtliche dem Freizi fern. Gleichzeitig steigen unter Jugendlichen die Vorurteile gegenüber der älteren Generation. Die Bevölkerung Ritterhudes besteht zum einen aus alteingesessenen Menschen, die Ritterhudes dörflichen Charakter schätzen und zum anderen aus Menschen, die aus der Großstadt zuziehen oder deren Biografie interkulturell ist. In der Nähe ist eine Sammelunterkunft für Geflüchtete. Diese Gemengelage gilt es für Dialogformate in den Fokus zu nehmen, präventiv gegen Missverständnisse vorzugehen und durch Begegnung die Solidarität zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ritterhude Alt-Ritterhude
Beschreibung
Die Gemeinde Ritterhude grenzt unmittelbar an Bremen und besteht aus 6 Ortsteilen, von denen das Projektgebiet Alt-Ritterhude den kulturhistorisch bedeutsamen Ortskern bildet. Südlich wird er von dem Fluss Hamme und einem Naturschutzgebiet abgegrenzt. Zum Westen grenzt er an den Bremer Stadtteil Marßel. Nördlich liegen die ländlich geprägten Ortsteile Stendorf, Werschenrege und Lesumstotel:
Einwohnerzahl
8700
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2019 - Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gemeinde Ritterhude 2021 - Gemeindeentwicklungskonzept 2035 --> die Zahlen beziehen sich auf die Anzahl Kinder bis 17 Jahre.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der näheren Umgebung des Jugendhauses gibt es schätzungsweise überdurchschnittlich viele Familien, die Transferleistungen beziehen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zielt auf die Aktivierung, Partizipation und Bemächtigung der Bewohner und Bewohnerinnen ab und nutzt dafür den Sozialen Raum als Ressource. Durch die Beteiligung der Zielgruppe orientieren sich die Angebote an der Lebenswelt der Bevölkerung und Angebote können flexibel an die Bedürfnisse oder strukturelle Veränderungen angepasst werden. Die Beteiligungsprozesse sind fortlaufend ergebnisoffen und zielen aufgrund der Einbeziehung von Ehrenamtlichen und Kooperation mit anderen Akteuren auf multiprofessionelle Grundlagen ab. Durch den Fokus auf Präventivmaßnahmen ist das Projekt zusätzlich auf die Vermeidung und Abbau von Benachteiligung und die Förderung positiver Lebensbedingungen und Wahrnehmung kultureller und nachhaltiger Angebote ausgerichtet. Zudem werden die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Bedürfnisse der individuellen Menschen berücksichtigt. Da der Träger der Einrichtung die Kommune ist, wird ultimativ durch das Projekt versucht ein Bindeglied zwischen Menschen in Randlagen und den öffentlichen Strukturen zu schaffen. Das Projekt ist stark mit der kommunalen Jugendarbeit verflochten, die eine neue sozialräumlich- und gemeinwesenorientierte Konzeptentwicklung für die Jugendarbeit anstrebt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine große und vielfältige Anzahl an Menschen die Angebote wahrnimmt und Veranstaltungen besucht.
Beschreibung
Die Angebote und Veranstaltungen hauptsächlich durch die Bewohner*innen geplant und umgesetzt werden und die GWA-Kraft nur unterstützend tätig ist.
Beschreibung
Eine große Anzahl an unterschiedlichen Menschen sich in die Gestaltung der Angebote einbringen und ihre unterschiedlichen Perspektiven und Qualifikationen den Inhalt der Angebote beeinflussen.
Beschreibung
Diejenigen, die die Angebote nutzen aus unterschiedlichen Altersgruppen und ethnischen Hintergründen bestehen und die Angebote multikulturell und miltilingual sind.
Beschreibung
Unterschiedliche Themenbereiche miteinander verknüpft werden und niedrigschwelliger Zugang zu Angeboten, die gesellschaftliche Ziele verfolgen, erreicht wird.
Beschreibung
Eine Mehrzahl an Akteuren in die Angebote in der Einrichtung einbezogen ist und neue Kooperationen entstehen.
Beschreibung
Nachbarschaftsinitiativen entstehen und nachbarschaftliche Konflikte durch Dialog und Austausch minimiert oder gelöst werden können.
Beschreibung
Sich Bewohner*innen durch die Angebote der Einrichtung weniger benachteiligt und mehr beteiligt fühlen und eine Aufwertung des Quartiers durch die Angebote der Einrichtung wahrnehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Ritterhude / Kulturbereich und Jugendbeteiligung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HammeForum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SOS Kinderdorf Worpswede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendförderverin Platjenwerbe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Stendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuSG Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
individuelle Bewohner*innen und/oder Nachbarschaftsinitiativen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Ritterhuder Betriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haupt- und Realschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsschule Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugend Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Ritterhude
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Osterholz - Flüchtlingsbetreuung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lions Club
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Strategie ist, einen Treffpunkt zu etablieren, der in das kulturelle Gefüge der Gemeinde verankert ist, durch den die gesamte Bevölkerung Vorteile wahrnimmt und der dadurch nicht mehr wegzudenken ist. Durch einen regelmäßigen Austausch mit der Sachgebietsleitung Bildung, Kultur und Freizeit und dem Bürgermeister - beide unterstützen das Projekt und die Projektziele - kann auf Entscheiderebene schnell auf Entwicklungen eingegangen, in politischen Gremien geworben und ggf. nachjustiert werden
Galerie
jugendhaus
disco 1
flur
kreativraum
kueche
ruheraum
spielzimmer
zockerraum
bar im veranstaltungsraum
keramikwerkstatt mit tonofen
aussengelaende
werkstatt
Aufsteller
zukunftshaus.png (1.27 MB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Cafe der Begegnung

Ansprechpartner
Niklas Anthony
Funktion Integrationsmanager
Unterstützen, Koordinieren & Begleiten
Projektbeschreibung
In Bad Iburg, ein Kneippkurort im südlichen Landkreis Osnabrück leben ca. 11.000 Einwohner*innen. Die Gemeinde liegt ca. 15 km südlich von Osnabrück entfernt. Eine Herausforderung der Stadt Bad Iburg und der Akteure besteht darin, dass u.a. durch den demografischen Wandel, Flüchtlingspolitik und Coronapandemie viele Senioren*innen alleine leben und vereinsamen, Migranten*innen als Fachpersonal in der Baubranche, Gastronomie, Gartenbau und Pflege sowie viele Geflüchtete aus der Sammelunterkunft in ihren Communitys leben. Durch die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern*innnen der Stadtverwaltung und Ehrenamtlichen aus den Bereichen Familienservice, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Integration/Migration, Ehrenamt sowie Seniorenarbeit werden die Bedürfnisse der Bürger*innen berücksichtigt und in unseren Angeboten umgesetzt. Die Gemeinwesenarbeit in Bad Iburg bietet die Möglichkeit, Beratung, Information und Miteinander zu fördern und Vielfalt alters-, milieus-, zielgruppen- und generationsübergreifend zu stärken. Die Anlaufstelle Cafe der Begegnung ist ein Raum für Begegnungen von Einheimischen, Migranten*innen und Geflüchteten, in der sich in freundlicher Atmosphäre über alle Kulturen und Generationen hinweg Menschen begegnen und austauschen können. Es sollen Barrieren abgebaut werden und Migranten*innen und Neubürger*innen besser und schneller in die Gesellschaft integriert werden. Die Angebote sind durch Niedrigschwelligkeit, Offenheit, Allgemeinheit und Vielfältigkeit gekennzeichnet. Sie sollen an einem neutralen Ort umgesetzt werden und, damit alle Bürger*innen einen ungezwungenen und kostenlosen Zugang finden können. Folgende Angebote sind zu nennen: - sozialbehördliche Antragsberatung - Deutsch-Stammtisch - Offenes Cafe für Alle - Senioren*innen Spiele- und Klönnachmittag - Computer, Handy, Tablett etc. Hilfe für Senioren*innen - themenspezifische Angebote (kulturübergreifendes Fußballturnier, Jubiläumsfeier, Musik- und Kulturveranstaltungen, offene Impfaktion etc.) Die Stadt Bad Iburg und ihr Fachpersonal unterstützen die Weiterentwicklung der Begegnungsstätte und der zahlreichen Angebote.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die soziale Lage in Bad Iburg ist heterogen, einerseits gibt es viel Akademiker*innen und Wohlhabende und andererseits Arbeiterfamilien und/oder Bürger*innen mit wenig Geld. Viele Bad Iburger*innen leben bereits seit Generationen hier und sind teilweise gegenüber Neuzugezogenen distanziert und bleiben innerhalb ihren Ortsteil-Communitys Iburg, Glane & Sentrup. Alteingesessenen Bad Iburger*innen fehlt die Offenheit gegenüber Neuem (Kulturen, Angeboten, Sprache, Menschen etc.) und erschweren teilweise die Integration Neuzugezogener in die Gesellschaft. In Bad Iburg leben viele alleinstehende Senioren*innen, die vereinsamen, weil ihre Angehörigen in anderen Städten leben. Gleichzeitig leben viele verschiedene Migranten*innen sowie Geflüchtete zusammen in ihren eigenen Communitys (Verinselung). Durch die "Verinselung" und den demografischen Wandel ist es schwer, diese Menschen in das gesellschaftliche Leben einzubinden, da unter anderem auch sprachliche Barrieren herrschen. Der Fokus liegt auf der niedrigschwelligen und nachhaltigen Gemeinwesenarbeit. Bad Iburg hat viele Flüchtlinge aus der Ukraine in einer Sammelunterkunft und in privaten Unterkünften. Geflüchtete und Migranten*innen sollen während ihres Aufenthaltes vor Ort unterstützt und in das gesellschaftliche Zusammenleben eingebunden werden. Speziell Migranten*innen die in ihren Communitys leben finden wenig Vernetzung/Teilhabe in die deutsche Gesellschaft (z.B. Informationen zu Vereinen, Betrieben und Ansprechpartner*innen). Wir wollen mit Hilfe des Projekts Cafe der Begegnung Information, Vernetzung, Partizipation, Beratung und Integration leisten. Ebenso sollen Vorurteile abgebaut und Öffnung ermöglicht werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Iburg mit den Ortschaften Glane, Ostenfelde und Sentrup
Beschreibung
Die Stadt Bad Iburg ist eine Kleinstadt und ein staatlich anerkannter Kneippkurort im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen, 104 m über dem Meeresspiegel. Die Fläche erstreckt sich über 36,44 km². Zur Stadt Bad Iburg gehören die Ortschaften Glane, Ostenfelde und Sentrup.
Einwohnerzahl
11005
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen des Einwohnermeldeamts aus 2022/2023 Stadt Bad Iburg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen des Einwohnermeldeamts 2022/2023 Stadt Bad Iburg
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Bei der Gemeinwesenarbeit in Bad Iburg geht es durch die Inklusion aller Bad Iburger Gruppen um die Stärkung des sozialen Miteinanders und die Förderung von gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz. Somit trägt das Projekt aktiv zur Sicherung demokratischer Verhältnisse in Bad Iburg teil und unterstützt hier gezielt sozial- und kommunalpolitische Aufgaben. Die Angebote richten sich grundsätzlich an alle Bewohner*innen von Bad Iburg und haben zum Ziel die immateriellen Bedingungen für alle zu verbessern. Zu nennen sind hier im Speziellen die Qualität der sozialen Beziehungen aller beteiligten Zielgruppen sowie die Partizipationsmöglichkeit von marginalisierten Gruppen. Durch Bedarfsabfragen und den aktiven Einbezug der Ehrenamtlichen wie auch allgemein Interessierten wird kollektives Empowerment ermöglicht. Nach anfänglicher enger Begleitung durch die professionellen Fachkräfte steht die Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit der Ehrenamtlichen im Fordergrund. Neben Beratungsangeboten sollen auch Bildungsangebote fest im Repartoir des Cafe's für Begegnung verankert werden, so dass sich das Cafe als Veranstaltungs-, Begegnungs- und Bildungsstätte fest im Sozialraum verankert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Positive Feedbacks, hohe Teilnehmerzahlen, Möglichkeit der Partizipation der Bürger*innen
Beschreibung
regelmäßige Netzwerktreffen mit Vereinen und Betrieben, Kooperationen schließen, gemeinsame Veranstaltungen
Beschreibung
Angebote für verschiedene Zielgruppen
Beschreibung
Angebote wie z.B. Offenes Cafe für Alle, Informationsverantaltungen, damit Neubürger*innen Infos rund um die Kommune bekommen und Infos und Unterstützung zur Eingliederug in die Gesellschaft von Bad Iburg
Vorhandene Strukturen
Das Projekt kann sowohl auf professionelle als auch ehrenamtliche Strukturen zurückgreifen und hier erfolgreich Synergieen nutzen. Die professionellen Fachkräfte agieren im Projekt mit Doppelfunktion, da diese ebenfalls noch die Rolle der Ehrenamtskoordinatorin sowie des Jugendbetreuers ausfüllen. Somit können die Bereiche Ehrenamt, Jugendarbeit und weitere Bereiche durch die professionellen Fachkräfte ins Projekt inkludiert werden. Darüber hinaus sind die ehrenamtlichen Berater*innen im Projekt, die aktuell die sozialbehördliche Beratung und andere Angebote des Cafe der Begegnung durchführen, bestens innerhalb des Sozialraums vernetzt und haben einen guten Zugang zu Geflüchteten, Migrant*innen, Senioren*innen und anderen Personengruppen. Sie fungieren so als Gatekeeper, die den Zugang auch zu schwer erreichbaren Zielgruppen herstellen können.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen & Kitas Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen und Betriebe Bad Iburgs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück, (Jugendamt, Migrationszentrum, Ausländerbehörde, Jobcenter, Seniorenpflegestützpunkt etc.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Bad Iburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen Bad Iburgs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Medien, Bad Iburg Aktuell, Stadtgespräch, NOZ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bad Iburger Vereine, Kirchengemeinden & Betriebe
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll eine langfristige Anlaufstelle für Begegnungen unterschiedlicher Art und Weise sein. Die Kommune soll dahingehend profitieren, dass das Sozialamt, Bürgeramt, Familienservice etc. entlastet werden und Anliegen im Cafe der Begegnung geklärt werden. Wichtiger Platz im Sozialraum von Bürgern*innen. Partizipations, Integrations, Migrations,- und Teilhabeprozesse. Langfristige Finanzierung durch z.B. große Stiftungen, Betriebe (Sponsoring) und BAMF oder Folgeantrag bei der LAG.
Galerie
logocafederbegegnung
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vom Casemanagement zur Gemeinwesenarbeit

Ansprechpartner
Jens Geers
Runder in der Gemeinde Wietmarschen, Ortsteil Lohne
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes "Regionales Kompetenzzentrum" (ReKo) wurden in den letzten drei Jahren Case Managerinnen in einigen Kommunen des Landkreises Grafschaft Bentheim etabliert. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Einzelfall-Beratung für Menschen mit einem Pflegebedarf, von pflegenden Angehörigen und für von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen durchzuführen. Über diese Tätigkeiten des klassischen Case Managements für Pflegebedürftige hinaus soll nun in einem weiteren Schritt die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen vorangetrieben werden, für die jedoch bis dato keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Es geht um die Neueinrichtung einer Anlaufstelle in Wietmarschen, Ortsteil Lohne, die Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen übernimmt. Weiterhin soll die neu geförderte Stelle als Ansprechpartner für das Ehrenamt zur Verfügung stehen und ehrenamtliche Strukturen in Lohne stärken. Es sollen perspektivisch landkreisweit runde Tische begleitet werden, vorerst jedoch soll dies pilotartig in der Kommune Wietmarschen, Ortsteil Lohne, umgesetzt werden. Wir sind überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur entstehen, wenn alle relevanten Beteiligten zusammenkommen, ihre Meinung formulieren und aktiv an der Gestaltung einer Lösung mitarbeiten, welche die Erfahrung und Interessen aller berücksichtigt. Ziel des runden Tisches soll es sein, die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen den Akteuren (Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteure) zu verbessern. In Form eines Workshops sollen ausgehend vom Status Quo die Herausforderungen und Bedarfe der Gemeinwesenarbeit in Wietmarschen erörtert werden. In weiteren Workshops sollen Ideen zusammengetragen und diskutiert werden, die zur Bewältigung der Herausforderungen und Deckung der Bedarfe beitragen. Die Aufgabe der geförderten Stelle soll darin bestehen, den Anstoß zu geben und die Akteure zu qualifizieren und empowern, sodass sich die Gemeinwesenarbeit aus der Kommune und den Beteiligten heraus selbst entwicklet. Es entstehen Strukturen, die landfristig bestehen. Um die Ideen umzusetzen, sollen in einem weiteren Schritt Arbeitsgruppen gebildet werden, die es von der geförderten Stelle zu koordinieren gilt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der dringlichsten Probleme der Kommunen im Landkreis Grafschaft Bentheim wird durch den demografischen Wandel verursacht. Die wachsende Zahl älterer und hoch betagter Menschen und das sinkende Fachkräftepotenzial (Babyboomer verlassen den Arbeitsmarkt) führen insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verschlechterung der Versorgungslage. Vor allem sind der medizinische und pflegerische Bereich betroffen. Insofern stehen die Kommunen und der Landkreis vor der Herausforderung, einer drohenden Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern und parallel unterstützende Angebote zu installieren. Familienstrukturen sowie die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement verändern sich, weshalt es bestehende Strukturen zu stärken, neue Strukturen zu schaffen und ein System der "sorgenden Gemeinschaften" in den Orten etablieren zu gilt. In Lohne sieht die Situation wie folgt aus: Auf einer Fläche von ca. 73 Quadratkilometern leben rund 7.000 Einwohner in Lohne und ist damit die größte Ortschaft in der Kommune Wietmarschen. Aufgrund der schwachen Infrastruktur und weiten Wege ist das Quartier ein benachteiligtes Gebiet. Die Altersstruktur der Bevölkerung zeigt, dass der demografische Wandel längst in der Kommune angekommen ist. Um dem entgegenzuwirken, sollen runde Tische installiert werden. Eine Optimierung der Strukturen direkt vor Ort unter Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse wirkt oft zielgerichteter. Sozialräumliche und insbesondere gesundheitsbezogene und pflegerische Bedarfe in der Bevölkerung können in vielen Fällen nicht von Einzelakteuren, sondern nur gemeinsam mit weiteren Akteuren gelöst werden.
GWA/QM-Ansatz
Ergänzend zur seiner Aufgabe als Pflegeberatung, fördert der Case Manager den Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen, indem er u.a. die Akteure aus der Daseinsvorsorge, der Selbsthilfe, der Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtliche und Bürger vor Ort im Rahmen von runden Tischen vernetzen. Er fungiert als Anlaufstelle und „Kümmerer“ für die Bevölkerung vor Ort und erleichtert niedrigschwellig den Zugang z.B. zur notwendigen professionellen Hilfe. Im Rahmen der Runden Tische erfasst der Case Manager gemeinsam mit den beteiligten Akteuren und Bürgern die bestehenden Angebote der Daseinsvorsorge, Dienstleistungen und ehrenamtliche Hilfen, erkennt die Hilfebedarfe und vermittelt und fördert Wissen an alle Beteiligten. Darüber hinaus werden insbesondere durch die Einbindung der Kommunen und von ehrenamtlichen Strukturen Hilfen zur Selbsthilfe etabliert. Die Eigenverantwortung als auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Daseinsvorsorge werden so vor Ort erweitert. Auf kommunaler Ebene entstehen mit den runden Tischen geeignete Strukturen, die dazu beitragen, wohnortnahe Angebote der Daseinsvorsorge sicherzustellen und zu fördern. Im Zuge der Umsetzung der runden Tische durch den Case Manager werden dabei die für die Gemeinwesenarbeit spezifischen unterschiedlichen Handlungsansätze, wie z.B. Sozialraumanalyse, niedrigschwellige Beratung, Aufbau von und Arbeit mit Netzwerken, Bildungsarbeit sowie kollektives Empowerment integriert.
Nachhaltigkeit
Der für die Umsetzung der Runden Tische eingesetzte Case Manager wird an den Pflegestützpunkt Emsland angedockt und vorerst befristet für zwei Jahre durch den Landkreis Emsland finanziert. Der Landkreis versucht auf kommunaler Ebene eine Verstetigung der Runden Tische in Eigenregie der Kommunen zu bewirken. Gleichzeitig soll auch auf überregionaler Ebene für eine Verstetigung geworben werden.

Von kommunalen runden Tischen zur überregionalen Vernetzung

Ansprechpartner
Timo Deiters
Funktion Abteilungsleiter
Runde Tische auf kommunaler Ebene im Landkreis Emsland
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes "Regionales Kompetenzzentrum" (ReKo) wurden in den letzten drei Jahren Case Managerinnen im Landkreis Emsland etabliert. Ihre Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Einzelfall-Beratung für Menschen mit einem Pflegebedarf, von pflegenden Angehörigen und für von Pflegebedürftigkeit bedrohten Menschen durchzuführen. Über diese Tätigkeiten des klassischen Case Managements hinaus soll nun in einem weiteren Schritt die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen vorangetrieben werden, für die jedoch bis dato keine Ressourcen zur Verfügung stehen. Es geht also um die Weiterentwicklung einer bereits etablierten Anlaufstelle vor Ort, die Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen übernimmt. Es sollen perspektivisch landkreisweit runde Tische gegründet werden, vorerst jedoch soll dies pilotartig in der Kommune Twist umgesetzt werden. Wir sind überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur entstehen, wenn alle relevanten Beteiligten zusammenkommen, ihre Meinung formulieren und aktiv an der Gestaltung einer Lösung mitarbeiten, welche die Erfahrung und Interessen aller berücksichtigt. Ziel des runden Tisches soll es sein, die Kommunikation, Vernetzung und Kooperation zwischen den Akteuren (Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteure) zu verbessern. In Form eines Workshops sollen ausgehend vom Status Quo die Herausforderungen und Bedarfe der Gemeinwesenarbeit in Twist erörtert werden. In weiteren Workshops sollen Ideen zusammengetragen und diskutiert werden, die zur Bewältigung der Herausforderungen und Deckung der Bedarfe beitragen. Die Aufgabe der geförderten Stelle soll darin bestehen, den Anstoß zu geben und die Akteure zu qualifizieren und empowern, sodass sich die Gemeinwesenarbeit aus der Kommune und den Beteiligten heraus selbst entwickelt. Es entstehen Strukturen, die langfristig bestehen. Um die Ideen umzusetzen, sollen in einem weiteren Schritt Arbeitsgruppen gebildet werden, die es von der geförderten Stelle zu koordinieren gilt.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Eines der dringlichsten Probleme im Landkreis Emsland wird durch den demografischen Wandel verursacht. Die wachsende Zahl älterer und hoch betagter Menschen und die durch die geburtenschwachen Jahrgänge dem Arbeitsmarkt weniger zur Verfügung stehenden Menschen führen insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verschlechterung der Versorgungslage, vor allem im medizinischen und pflegerischen Bereich. Insofern steht auch das Emsland vor der Herausforderung, eine Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu verhindern und parallel unterstützende Angebote zu installieren. Das Emsland ist zwar geprägt von einem in hohem Maße stattfindenden ehrenamtlichen Engagement, das sowohl von Kommunen als auch von vielen Einrichtungen, Vereinen und Privatpersonen vorangetrieben wird, allerdings verändert der gesellschaftliche Wandel die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement und die Engagementlandschaft im Emsland. Es gilt Strukturen zu stärken, Neues zu schaffen und ein System der "sorgenden Gemeinschaften" in den Orten zu schaffen. Vor diesem Hintergrund ist der Landkreis Emsland gefordert, passgenaue Strukturen zu entwickeln, um allen Bürgern attraktive Lebensumfelder und Rahmenbedingungen für die Gewährleistung von Individualität, Selbstbestimmung und Lebensqualität zu bieten. Eine Optimierung der Strukturen direkt vor Ort unter Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse wirkt oft zielgerichteter. Sozialräumliche und insbesondere gesundheitsbezogene und pflegerische Bedarfe in der Bevölkerung können in vielen Fällen nicht von Einzelakteuren, sondern nur gemeinsam mit weiteren Akteuren gelöst werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Twist
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich vorerst auf die Gemeinde Twist im Landkreis Emsland. Die Gemeinde Twist misst eine Gesamtfläche von 105,6 Quadratkilometer und hat 9.701 Einwohner, die sich auf sieben Ortsteile Twist-Siedlung, Twist-Bült, Schöningsdorf, Heberlermeer, Rühlermoor/-feld, Adorf sowie Neuringe verteilen
Einwohnerzahl
9701
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 30.09.2022
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand: 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand: 31.12.2021)
GWA/QM-Ansatz
Ergänzend zur seiner Aufgabe als Pflegeberatung, fördert der Case Manager den Aufbau von sozialen Beziehungen und Kooperationsstrukturen, indem er u.a. die Akteure aus der Daseinsvorsorge, der Selbsthilfe, der Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtliche und Bürger vor Ort im Rahmen von runden Tischen vernetzen. Er fungiert als Anlaufstelle und „Kümmerer“ für die Bevölkerung vor Ort und erleichtert niedrigschwellig den Zugang z.B. zur notwendigen professionellen Hilfe. Im Rahmen der Runden Tische erfasst der Case Manager gemeinsam mit den beteiligten Akteuren und Bürgern die bestehenden Angebote der Daseinsvorsorge, Dienstleistungen und ehrenamtliche Hilfen, erkennt die Hilfebedarfe und vermittelt und fördert Wissen an alle Beteiligten. Darüber hinaus werden insbesondere durch die Einbindung der Kommunen und von ehrenamtlichen Strukturen Hilfen zur Selbsthilfe etabliert. Die Eigenverantwortung als auch die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Daseinsvorsorge werden so vor Ort erweitert. Auf kommunaler Ebene entstehen mit den runden Tischen geeignete Strukturen, die dazu beitragen, wohnortnahe Angebote der Daseinsvorsorge sicherzustellen und zu fördern. Im Zuge der Umsetzung der runden Tische durch den Case Manager werden dabei die für die Gemeinwesenarbeit spezifischen unterschiedlichen Handlungsansätze, wie z.B. Sozialraumanalyse, niedrigschwellige Beratung, Aufbau von und Arbeit mit Netzwerken, Bildungsarbeit sowie kollektives Empowerment integriert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Für den runden Tisch ist eine Geschäftsordnung erarbeitet worden, die die Basis der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Rahmen der runden Tische darstellt.
Beschreibung
Möglichst viele verschiedene Akteure beteiligen sich am Runden Tisch und dieser wird in der Kommune verstetigt.
Beschreibung
Möglichst viele verschiedene Akteure beteiligen sich am Runden Tisch.
Beschreibung
Die Runden Tische erstellen einen Umsetzungsplan, der die Planungsgrundlage für die gemeinsame Arbeit bildet.
Beschreibung
Es wurde eine Bestands- und Bedarfsanalyse erstellt sowie ein Umsetzungsplan erarbeitet, der die Planungsgrundlage für die weitere gemeinsame Arbeit bildet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis und kreisangehörige Kommunen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohlfahtsverbände, Selbsthilfegruppen, Familienzentren, Freiwilligenagenturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leistungserbringer aus den Bereichen Pflege, Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Landrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Betroffene, Interessierte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der für die Umsetzung der Runden Tische eingesetzte Case Manager wird an den Pflegestützpunkt Emsland angedockt und vorerst befristet für zwei Jahre durch den Landkreis Emsland finanziert. Der Landkreis versucht auf kommunaler Ebene eine Verstetigung der Runden Tische in Eigenregie der Kommunen zu bewirken. Gleichzeitig soll auch auf überregionaler Ebene für eine Verstetigung geworben werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

TIDE-HUUS Großenmeer

Ansprechpartner
Ulrike Mayer
Funktion Gleichstellungsbeauftragte, Fuks-Büro
TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN = TIDE-Huus
Projektbeschreibung
Das Projekt TIDE-Huus Großenmeer (TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN) baut auf dem Prinzip des organisierten Gemeinwesens auf. Tide ist die Bezeichnung für die Gezeiten wie Ebbe und Flut. Die Macht der Gezeiten steht auch sinnbildlich für Ängste und Hoffnung. Das „Tide-Huus“ soll für die Menschen ein sicherer Ort für Austausch und Begegnung sein. Das TIDE-Huus wird zum Erhalt und Förderung der Selbstorganisation; zur Vorbeugung früher Hilfebedürftigkeit, zur (Wieder-)Herstellung und Ermöglichung von größtmöglicher Selbstbestimmung und sozialer, kultureller Teilhabe, nach individuellen Bedarfen genutzt. Hier soll Austausch auf allen Ebenen (von Angeboten im Supermarkt bis hin zu Tipps bei Anträgen oder "Wie bist du mit der Situation umgegangen?") stattfinden. Der Ansatz ist dabei partizipativ, niedrigschwellig sowie offen, präventiv und basiert auf der Freiwilligkeit der Teilnahme. Er ist individuell, bedürfnisorientiert, ressourcenorientiert, persönlich im gewohnten und sicheren Umfeld, in Beratung und Begleitung. Die individuellen Bedarfe – von Einzelnen oder Gruppen – werden ermittelt und transformiert in konkreten Unterstützungs- und Teilhabe-Angeboten. Das "offene Ohr" haben und aktiv zuhören stehen an erster Stelle und geht bei gutem Wetter mit einem Kaffee oder Tee und etwas Süßem im Strandkorb auf dem Außengelände am besten. Die Anlaufstelle ist barrierefrei. Sie verfügt über einen großen Gruppenraum, sowie ein bis zwei kleinere Gruppenräume. Eine funktionale Küche und getrennt geschlechtliche Sanitäranlagen gehören zum Bestand. Es gibt Räumlichkeiten in denen ein Jugendtreff, Krabbelgruppe sowie ein generationsübergreifendes Angebot stattfinden kann. Außerdem gibt es ein Außengelände mit Sitzgelegenheiten und Spielfläche, sowie ausreichend Parkfläche. Eine Anbindung an den ÖPNV ist gegeben.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
„Einsamkeit kann jede und jeden treffen.“ (BMFSFJ, 2023) Dieses Problem sieht die Gemeinde Ovelgönne ebenfalls und möchte sich aktiv an dieser Stelle einbringen. Es gibt aktuell zwar ein reichhaltiges Angebot an Veranstaltungen, Institutionen und Akteuren, allerdings gibt es auch hier Defizite. Die Forschungslage des Projekts Kompetenznetz Einsamkeit (2023) zeigt, dass der Faktor Raum vielfältige Auswirkungen auf Einsamkeit haben kann. Da die Gemeinde Ovelgönne, mit rund 124 km², eine große Fläche fasst und kein wirkliches Zentrum besitzt ist es für einige Menschen schwer, Angebote zu finden, wahrzunehmen und sich mit anderen Menschen zu verknüpfen. Nicht nur faktisch, sondern auch in der subjektiven Wahrnehmung der Bürger*innen wie lokale Ärzte, Organisatoren von Senioren- und Krabbelgruppen-Treffs, die die sich steigernde Isolation hautnah mitbekommen, ist Vereinsamung ein großes Thema. In der 3. Sitzung des Präventionsrats 2023 und mit Unterstützung des Landes Präventionsrats wurde ebenfalls sehr deutlich, dass eine Tendenz der zunehmenden Vereinsamung besteht. Die lokalen Angebote wurden evaluiert, es gibt Angebotsdefizite im Bereich der alleinstehenden Personen mit und ohne Kind sowie der alleinstehenden „jungen“ Senioren. Durch den vermehrten Zuzug, von unterschiedlichsten Menschen, gibt es einen Bedarf für (inter-)kulturelle Angebote. Um Begegnungen zwischen diesen Zielgruppen anzustoßen, wird ein Raum benötigt. Durch (Fach-)Kräfte soll eine Unterstützung bei der Verknüpfung der Angebote von Vereinen, Institutionen und Hilfeleistungen geschaffen werden. Die vorhandenen Strukturen sollen gestärkt und Zugangsbarrieren abbaut werden.
GWA/QM-Ansatz
Strukturell bedarf es einer – den jeweiligen Beständen und Bedarfen angepassten – Variante des organisierten Gemeinwesens, wie sie in ihren Grundzügen etwa unter dem Konzept der „Caring Community“ umrissen wird. (Klein, 2018) Auf diesem Prinzip des organisierten Gemeinwesens baut das Projekt „TIDE-HUUS Großenmeer (TEILHABE-INKLUSION-DABEISEIN-EINBRINGEN) der Gemeinde ebenso auf. Die Anlauf- und Verknüpfungsstelle bzw. die Begegnungseinrichtung soll einen festen Sitz in Großenmeer haben, allerdings auch mobil agieren können.
Nachhaltigkeit
Im Vorfeld ist dieses Projekt im Zuge der Arbeit des Präventionsrates entstanden. Das Projekt verfolgt das Ziel Einsamkeit im Alltag entgegenzuwirken und orientiert sich an §71 SGB XII und §§ 4a und 11 SGB VIII. Es wird beabsichtigt mit einem externen Anbieter gemeinsam eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Ziele: 1, 3, 5, 10, 11 und 16) orientieren, zu erarbeiten. Dabei wird das Projekt in dieser Strategie berücksichtigt.
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Aufbau der Gemeinwesenarbeit in Wilhelmshaven

Ansprechpartner
Alexander Witton
Funktion Trägerchef
Gemeinsam - nicht alleine
Projektbeschreibung
Das Familienzentrum West möchte mit einem Stadtteilbüro die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil Neuende, Schaar und Aldenburg aufbauen. Die GWA stellt eine gute Ergänzung zur bisherigen sozialräumlichen Arbeit dar. Eine Person agiert als Sozialmanager*in und die andere koordiniert das Büro im Stadtteil. Die Bedarfe der Bewohner*innen des Stadtteils werden aktiv in den Blick genommen und passgenaue Angebote entwickelt. Empowerment und Lebensweltorientierung sind das Hauptziel dieses Projektes. Durch dieses Projekt soll die Bürgerbeteiligung erhöht werden, so dass die Bürger vor Ort eine Stimme erhalten und somit eine gesellschaftliche Teilhabe geschaffen wird. Darüber hinaus sollen Strukturen zur Verstetigung ausgebaut bzw. geschaffen werden. Der Kontakt und Austausch zu den Kooperationspartnern wird intensiviert. Das Familienzentrum West ist schon bekannt und ist für das Stadtteilbüro eine gute Basis.Deswegen ist es von Vorteil, dass die Räumlichkeiten des Familienzentrums als Büro und für Veranstaltungen/Projekte genutzt werden können.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt WHV hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil an sozial schwachen Familien mit betreuungsbedürftigen Kindern und alleinlebende Menschen ab 65 Jahren sowie eine hohe Arbeitslosenquote. Das niedrige Mietniveau lockt weiterhin viele Menschen mit geringen Einkommen an. Jedes dritte Kind in WHV lebt an oder unter der Armutsgrenze. Der Wohnraum ist beengt und teilweise im schlechten Zustand. Im Projektgebiet finden sich alle Wohnformen und Einkommensniveaus wieder. Die Stadteile Neuende+Aldenburg zeichnen sich durch viele Mehrparteienhäuser, Studentenwohnheime und wenig gelebte Gemeinschaft aus. Es gibt außer dem FZ und einem kl. Nahversorgungsmarkt keine öffentlichen Treffpunkte. Das Familienzentrum West ist Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Angeboten für Familien. Die ältere Bevölkerung und Personen ohne Kinder werden bisher nicht berücksichtigt. Die Bedarfe der Familien wurden durch die aktuellen Herausforderungen immer größer und können kaum noch bewältigt werden. Das FZ mit Netzwerkpartnern und Ehrenamtsstrukturen stößt an Grenzen. Für Personengruppen wie ältere Menschen, Studierende, Geflüchtete gibt es keine Unterstützung. Nach der Coronapandemie gibt es weniger soziale Kontakte, Verunsicherung und Vereinsamung steigen an. Die Energiekrise und steigende Lebenshaltungskosten tragen zu schlechten Lebensbedingungen bei. Durch den Aufbau der GWA als Modellprojekt soll den Herausforderungen entgegengewirkt werden. Die Menschen des Stadtteils werden empowered, gemeinsam für bessere Bedingungen sorgen zu können. Netzwerke werden ausgebaut und sind zukunftsfähig.
Projektgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Stadtteile Neuende, Schaar und Aldenburg. Das Familienzentrum West liegt genau in der Mitte der jeweiligen Stadtteile.
Einwohnerzahl
8607
Quelle / Anmerkungen
Stadtplanung Stand: 31.12.2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachbereich Stadtplanung und Stadterneuerung Stand. 31.12.022
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl der Kinder- und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (0 bis 18Jahre)
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Neuende Quelle: Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar Quelle: Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil: Aldenburg Stadtplanung
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtplaung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteil Schaar Bevölkerungsstatistik Jahresbericht 2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Für das Projektgebiet ist keine Zahl bekannt. https://statistik.arbeitsagentur.de/Auswahl/raeumlicher-Geltungsbereich/SGB-II-Traeger/Niedersachsen/26126-Wilhelmshaven-Stadt.html
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Familienzentrum West ist für Familien ein bekannter Ort im Stadtteil. Das Stadteilbüro stellt eine gute Ergänzung zu der bisheriger Arbeit dar. Die Bevölkerungsgruppen jeden Alters wird Gehör geschenkt und noch mehr eingebunden. Der Stadtteilmanager wird die BewohnerInnen vor Ort aktivieren, damit sie ihren Stadtteil gemeinsam mit dem Stadtteilmanager und anderen Bewohnern "bunter" gestalten, wie z.B. durch gemeinsame Aktionen, Projekt und/oder Feste. Ziel sollte es sein, dass die BewohnerInnen mit ihrem eigenen Engagement die Lebensqualität verbessern. Der Stadtteilmanager hat ein offenes Ohr für alle BewohnerInnen, Einrichtungen und Kooperationspartner. Fokus ist auch die Vernetzung des Stadtteilmanagers mit den verschiedenen Einrichtungen und Aktivierung von Ehrenamtund Schlüsselpersonen, um denen eine Plattform zum Austausch und Vernetzung zu bieten. Die GWA soll die soziale Teilhabe aller BewohnerInnen fördern, so dass sich alle BewohnerInnen angesprochen und willkommen fühlen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
ein reger und regelmäßiger Austausch herrscht.
Beschreibung
Angebote enstehen durch Äußerung/Beteiligung der BewohnerInnen
Beschreibung
enge Verzahnung aller Netzwerke, um eine gute Hilfestellung leisten zu können.
Beschreibung
Ort der Begegnung für alle BewohnerInnen, um sich zu beteiligen und die eigene Lebensqualität zu verbessern
Beschreibung
es entsteht ein lebendiges Miteinander ohne Stigmatisierungen
Beschreibung
durch die Bürgerbeteiligung enstehen eigeninitativ Projekte
Vorhandene Strukturen
.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Grashüpfer Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kindergarten Neuende
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WIKI Kindergarten Muschelbank
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WIKI Kindergarten Strandläufer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Wiesenhof
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aldenburger Bürgerverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WSSV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. FamilienBildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst des Klinikums
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein fester Bestandteil im Stadtteil und gut verankert mit dem FZ. Es gibt verschiedene Idee, um eine langfristige Finanzierung sicherzustellen. Die Kommune sieht nicht nur den Sinn des Projekts, sondern auch positive Wirkung mit Ersparnismöglichkeiten. Die Wohnungsbaugesellschaften erleben die Aufwertung der Wohneinheiten und Steigerung der Attraktivität. Durch die starke Bürgerbeteiligung wird ein Verein gegründet oder der Bürgerverein wird enorm gestärkt,der die GWA fortführt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

ZusammenWachsen

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
ZusammenWachsen - Lebensqualität für die Menschen in der Bassumer Innenstadt
Projektbeschreibung
Die Bassumer Innenstadt um das Quartier der Sulinger Straße soll wieder ein attraktiver Lebensort für Bassumer Bürger:innen werden. Durch das Projekt "ZusammenWachsen" sollen Räume der Begegnung entstehen, die die Sulinger Straße zu einem aktiven Lebensort des Zusammenseins machen. Ein Begegnungscafé inmitten der Innenstadt soll an einigen Nachmittagen/Abenden in der Woche niedrigschwellige Angebote machen, an denen alle interessierten Bürger:innen unabhängig von Kultur, Alter und sozialer Schicht teilnehmen können. Ausgewählte Schwerpunkte schaffen dabei die Möglichkeit gemeinsam ins Gespräch zu kommen. So können Brettspielnachmittage, gemeinsame Sessionnachmittage/Abende, Treffen zu Kunst und Literatur etc. schnell Kontaktmöglichkeiten schaffen. Hier sollen einerseits regelmäßige Treffen geplant werden, als auch außerplanmäßige Veranstaltungen stattfinden. In den Räumen sollen ebenfalls eine Kochgruppe für Mädchen, Treffen von Lesepatenschaften und Nähkurse stattfinden. Das Begegnungscafé soll Menschen zusammenbringen und darüber die Möglichkeit bieten, generations- und kulturübergreifend das soziale Zusammenleben zu stärken. Durch die erst kürzlich erfolgte Modernisierung großer Räumlichkeiten im Herzen der Sulinger Straße durch einen Träger, der dort eine Tagespflegeeinrichtung unterhält, stehen zusätzliche Räume zur Verfügung, die für die beschriebenen Angebote teilweise bereits über die entsprechende Ausstattung verfügen. Die Räume liegen zentral und sind für Bürger:innen im Quartier, aber auch darüber hinaus, gut erreichbar. Zusammenwachsen sollen neben den Menschen aber auch die sozialen Akteure vor Ort. In Bassum soll im Rahmen des Projektes die Gemeinwesenarbeit aktiv aufgebaut werden. Träger und Einrichtungen vor Ort sollen vernetzt und langfristig neue Kooperationen geschaffen werden. Die Angebote im Begegnungscafé können durch die Akteure unterstützt, initiiert, gestaltet und mit durchgeführt werden. Geplant ist eine Koordinationsstelle, die einerseits den Aufbau der GWA realisiert und andererseits das Begegnungscafé organisiert sowie Stadtfeste für das Zusammenwachsen der Bürger:innen organisiert. Regelmäßige Stadtfeste sollen das Projekt abrunden, auf das Projekt selbst und die neuen Angebote aufmerksam machen und die Menschen im Quartier zusammen bringen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten kleinen und großen Dörfer als ländliche Gegend zu betrachten. Die Bassumer Innenstadt zeichnet sich seit einiger Zeit durch Leerstand und verwaiste Plätze aus. Zunehmender Vandalismus an Gebäuden und Gegenständen führt dazu, dass das Gesamtbild wenig einladend wirkt und immer weniger Menschen die Innenstadt als Lebens- und Aufenthaltsort nutzen. Die Zerstörung von öffentlichen Plätzen und angrenzenden Spielplätzen geht unter anderem von Jugendgruppen aus. Plätze müssen regelmäßig von Müll und Scherben befreit werden, um genutzt werden zu können. Zudem nutzen Obdachlose und Menschen mit Suchterkrankungen vermehrt die Sulinger Straße als Treffpunkt und Schlafplatz. Dies führt zu Unsicherheiten der Anwohner:innen und zur Vermeidung des Besuchs der Geschäftsstraße. Es besteht die Gefahr, dass sich die Sulinger Straße zunehmend zu einem Brennpunkt entwickelt. Die Sulinger Straße ist von Veränderungen gekennzeichnet. Durch den Einzug eines Pflegedienstes in einem leerstehenden Gebäude wird die Innenstadt jetzt zum Lebensmittelpunkt älterer Menschen. Zudem ziehen viele junge Familien nach Bassum, da sie hier bezahlbaren Wohnraum finden. Neu zugewanderte bleiben bisher unter sich, die Menschen kommen kaum zusammen. Es fehlt an generations- und kulturübergreifenden Angeboten und Kontaktmöglichkeiten. Weiterhin existiert bisher weder ein Quartiersmanagement, noch ist die Gemeinwesenarbeit ausreichend aufgebaut. Verantwortliche Personen, die soziale Akteure in der Innenstadt zusammenbringen, mit ihnen Angebote entwickeln und umsetzen und Räume der Begegnung und des Zusammenseins schaffen, gibt es nicht.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassumer Innenstadt: Kirchstraße - Sulinger Straße - Langestraße - Bahnhofstraße - Bürgermeister-Lienhop-Straße
Beschreibung
Das Gebiet des Rathauses hat sich als Stadtmittelpunkt gebildet. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße und die Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufstraße Sulinger Straße. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.pdf (604.49 KB)
GWA/QM-Ansatz
Durch das Projekt soll die Gemeinwesenarbeit in Bassum aufgebaut werden. Die Stadt verfügt nicht über ein Quartiersmanagement und es fehlt an verantwortlichen Personen, die die Akteure zusammenbringen, Kooperationen aufbauen und Angebote für Bürger:innen schaffen, die das Zusammenleben miteinander verbessern und damit die Lebensqualität in der Stadt erhöhen. Das Projekt dient weiterhin dazu die Kontakte unter Bürger:innen unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten zielgruppenübergreifend zu fördern. Das Zusammensein und der Austausch untereinander soll eine alters- und kulturübergreifende Kommunikation ermöglichen. Darüber können Einsamkeit, soziale Benachteiligungen und soziale Ängste abgebaut werden. Durch den Ausbau der Vernetzung der Akteure im Quartier und die damit einhergehende Weiterentwicklung können niederschwellige Angebote geschaffen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedürfnisse der Menschen und ihre Wünsche stehen im Vordergrund aller Aktivitäten
Beschreibung
Soziale und räumliche Gefüge einer Nachbarschaft sind sichtbar
Beschreibung
Die entstehenden Netzwerke stoßen Veränderungsprozesse an
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bewohner:innen im Quartier Sulinger Straße/Bassumer Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
akb Sozialdienstleistungs GmbH Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderarztpraxis Theek
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeiterin Cora Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Vorsitzende Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Leitung Nina Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christine Gaumann, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Matthias Mondorf, Kinderbetreuung Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Britt Merdon, Kinderbetreuung Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julia Mielke, Leitung Fachbereich 1 Stadt Bassum, Kindertagesstätten, Soziales, Schulträgerangelegenheiten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Susanne Vogelberg, Tourismusbeauftragte Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Bödeker, Erster Stadtrat Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum ist seit mehr als 30 Jahren ein wichtiger Baustein im Stadtbild und kooperiert eng räumlich-inhaltlich mit dem kommunalen Familienzentrum. Die Mitarbeiterin war an der Planung dieses Projektes beteiligt und wird es fachlich begleiten und unterstützen. Wie vom Bürgermeister der Stadt Basum dargelegt, ist das Projekt ein passgenauer Baustein sozialer Integration im mit Bürgerbeteiligung 2018 aktivierten und laufend fortentwickelten Stadtentwicklungsprozesses.
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Zustimmung Veröffentlichung
On

CaféMobil im Sahlkamp

Ansprechpartner
Manja Taylor
Funktion Projektkoordinatorin
Wenn das Lastenfahrrad kommt – mit aufsuchender Arbeit Senior*innen mit Zuwanderungsgeschichte (SmitZu) erreichen und einbinden, ihre Teilhabe-Chancen erhöhen.
Projektbeschreibung
Probleme wie Armut, Krankheit, Isolation & Einsamkeit – all das und vieles mehr trifft Senior*innen mit Zuwanderungsgeschichte (SmitZu) wesentlich härter als ihre deutschen Altersgenoss*innen. Vom Zugang zu Unterstützungssystemen sind sie teils (ua wegen immer noch bestehender Sprachbarrieren) abgeschnitten. Sie finden seltener den Weg zur Beratung, verpassen so Unterstützung. Das Projekt „CaféMobil im Sahlkamp“ stellt sich der Herausforderung, die dort lebenden SmitZu zu erreichen und ihre Bedarfe zu ermitteln. Nach dem Motto „Kommen Sie nicht zu uns – kommen wir zu Ihnen“ sucht das Senior*innen-Aktiv-Zentrum (SAZ) mit einem zum CaféMobil umgebauten Lastenfahrrad die Orte auf, an denen sie anzutreffen sind: Apotheken, Arztpraxen, ... Das Cafémobil als informeller Treffpunkt, wie ein Platz in südlichen Ländern, wo sich das ganze Leben abspielt. Das ist der Anfang. Ziel ist, den SmitZu und ihren Familien Unterstützung im Alltagsleben zu bieten – von der Information über finanzielle Unterstützung über Hilfe bei Anträgen bis hin zu ganz praktischen Maßnahmen (Abhol-/Bringdienste, Sprachmittlung). Es gibt Alphabetisierungs- & Deutschkurse, Anleitung zur Handy- & PC-Nutzung. Schlussendlich sollen sie Hilfe zur Selbsthilfe erfahren, damit sie ihre kulturelle, soziale und politische Teilhabe erhöhen können. Kulturübergreifend möchten Menschen gesund und glücklich alt werden. Dazu zählt neben der o.g. gesellschaftlichen Teilhabe Bewegung, Ernährung - allgemein Gesunderhaltung. Familien mit Migrationshintergrund pflegen ihre Angehörigen meist Zuhause. In Kooperation mit Trägern im Gesundheits- & Pflegebereich werden Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige entwickelt. Ehrenamtliche Arbeit ist in Deutschland weit verbreitet, das Konzept jedoch Bewohner*innen aus anderen Kulturkreisen häufig unbekannt. Die bisher geleistete Beziehungsarbeit zu den Familien erleichtert es, Menschen mit Migrationshintergrund für das Ehrenamt zu gewinnen – ua für die Mitgestaltung von Gruppenangeboten. Diese werden in Kooperation mit dem Stadtteilbauernhof, Nachbarschaftsladen, NaDu-Kinderhaus (alle SPATS) und anderen im Quartier tätigen sozialen Institutionen durchgeführt. Vorhandene Berührungsängste seitens deutscher Senior*innen werden durch vielfältige Begegnungen / interkulturellem Austausch abgebaut und stattdessen gegenseitig Verständnis und Wertschätzung erhöht. In der Hoffnung, dass sich das in einer guten Nachbarschaft und auch in Wahlergebnissen zeigt.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Sahlkamp leben sehr verdichtet überproportional viele Menschen mit Migrationshintergrund (60,1% vs. LHH 39,6%), in der Altersgruppe 60plus sind es knapp 40% (LHH Strukturdaten 2022). Die Bedarfe dieser Zielgruppe "Senior*innen mit Zuwanderungsgeschichte" (kurz SmitZu) sind den sozialen Akteur*innen größtenteils unbekannt. Landesweit wird nach Methoden gesucht, wie sie erreicht werden können. Dabei haben SmitZu - häufig in der ersten Generation als Gastarbeiter*in geholt - einen wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands, sie sind tragende Säulen dieser Gesellschaft. Und dennoch nehmen sie unterrepräsentiert Beratung wahr (im SAZ/Sahlkamp ca. 25%) und kaum an Angeboten in der Senior*innen-Arbeit teil - dies aufgrund sprachlicher Hürden, aber auch wegen Mobilitäts- u.a. Gesundheitseinschränkungen. In einigen Kulturen sind Frauen immer noch sehr ans Haus gebunden. Auch werden SmitZu im Vergleich zu Deutschen überdurchschnittlich von Angehörigen Zuhause gepflegt, auch ohne Hilfe von Pflegediensten oder Zuschüssen. In Gruppen aktiver Senior*innen gibt es zudem leichte Berührungsängste, die auf Negativerfahrungen im Stadtteil beruhen. "Man" hat nichts gegen die Mitmenschen, aber zusammen möchte "man" dann doch nichts unternehmen. Ein Ergebnis: Die AfD hat bei der Landtagswahl 2022 im Sahlkamp 14,4 % der Stimmen erhalten (Wahlbericht LHH). Letztendlich wirken sich Armut oder auch Einsamkeit im Alter auf SmitZu noch stärker aus als auf ihre "bio-deutschen" Mitmenschen. SmitZu haben einen erschwerten Zugang zum Wissen um Möglichkeiten und Rechte und so weniger Chancen zur Teilhabe. Für unsere Gesellschaft ist ihre Integration aber wesentlich und wichtig!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
im Norden die A2, im Osten die Ada-Lessing-Straße, im Süden der Mittellandkanal, im Westen die Straße Holzwiesen bzw. der Feldweg westlich des Berliner Viertels; Fläche 314 ha
Einwohnerzahl
14246
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022 ACHTUNG: Statistik weist nicht bis 14, sondern bis 18 Jahre aus.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022 Junge Menschen unter 25 Jahren; prozentualer Anteil an deren Altersgruppe
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In den bestehenden Strukturen der Gemeinwesenarbeit im Quartier ist das Senior*innen-Aktiv-Zentrum für die Bewohner*innen, die 60 Jahre und älter sind, zuständig. Diese stehen im Zentrum der Arbeit. Da im Quartier ein überdurchschnittlicher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund lebt, ist es dringend geboten, Maßnahmen zum Zusammenleben aller zu ergreifen, die Nachbarschaft zu fördern. Für die Gruppe der Senior*innen mit Zuwanderungsgeschichte (SmitZu) soll die kulturelle, soziale und politische Teilhabe gefördert werden, sie sollen in die Planung und Durchführung eingebunden werden, sodass sie ihre Selbstwirksamkeit stärken und ihre Lebensqualität erhöhen können. Viele Institutionen stehen landesweit vor der Herausforderung, diese Zielgruppe in die Gemeinwesenarbeit einzubeziehen. SmitZu nehmen bisher kaum an Gruppenangeboten teil, sie werden aus sprachlichen, gesundheitlichen oder mobilitätseingeschränkten Gründen und teils auch weil Frauen aus einigen Kulturen sehr ans Haus gebunden sind, schwer bis gar nicht erreicht. Das Projekt stellt sich der Herausforderung, hier einen neuen Ansatz zu finden. Das CaféMobil, das zu einem Kaffee- und Treffpunkt umgebaute Lastenfahrrad, fährt zu den Menschen, bietet sich als ein "Marktplatz" für Begegnung an. Mit aufsuchender Arbeit sollen so SmitZu erreicht werden. Denn erst dann können überhaupt Ansätze von GWA verfolgt werden - um Menschen bspw einzubinden und ihre Teilhabe-Chancen erhöhen zu können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote sich nach den Bedarfen der Bewohner*innen richten.
Beschreibung
Die teilnehmenden Senior*innen mit Migrationshintergrund sich in die Planung und Durchführung der Aktivitäten ehrenamtlich einbringen.
Beschreibung
Es ist gelungen, mit den oben erwähnten anderen Institutionen eng zusammenzuarbeiten und es sind weitere Kooperationspartner aus dem sozialen und privatwitschaftlichem Bereich hinzu gekommen.
Beschreibung
Ressentiments von Mitgliedern anderer Gruppen im SAZ abgebaut sind. Und eine sichtbare "Durchmischung" bei verschiedenen Projekten deutlich ist.
Beschreibung
Die Stärken und Ressourcen von Personen und Institutionen sind identifiziert, aktiviert und werden weiter entwickelt.
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn die im Vorrang stehende Zielgruppe (migrantische Senior*innen) aus unterschiedlichen Kulturkreisen eingebunden ist, ebenso wie sogenannte Bio-Deutsche, sowie Nachbar*innen anderer Altersgruppen.
Vorhandene Strukturen
Im Quartier gibt es das Quartiersmanagement Sahlkamp-Mitte, den Verein SPATS e.V. mit den Einrichtungen NachbarschaftsDienstLaden (NaDiLa), dem NaDu-Kinderhaus, dem Stadtteilbauernhof und dem Seniore*innen-Aktiv-Zentrum (SAZ), Gärten des Vereins Internationale StadtteilGärten Hannover e.V. (ISG), das Sozialkaufhaus Stöber-Treff, das Seniorenbüro einer Ev.-luth. Kirchengemeinde sowie verschiedene Beratungsangebote. Zudem gibt es von der Landeshauptstadt Hannover ein städtisches Jugendzentrum und einen Stadtteiltreff sowie eine Außenstelle Senioren- und Pflegestützpunkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover, bes. Kommunaler Seniorenservice
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff; Senioren- und Pflegestützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, ASB, DRK, Die Johanniter, ijgd, Malteser Hilfsdienst, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
andere Einrichtungen des SPATS e.V.: NaDiLa, Stadtteilbauernhof, NaDu-Kinderhaus; Internationale Stadtteilgärten e.V.,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen/Bremen, pflegende Angehörige - konkrete Kooperationspartner*innen stehen noch nicht fest
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev-luth. und katholische Kirchengemeinden, jüdische, muslimische, ezidische und buddhistische Gemeinden - konkrete Kooperationspartner*innen stehen noch nicht fest (außer der Ev.-luth. Epiphanias-Kirchengemeinde)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeit durch Präsenz auf Veranstaltungen / Märkten sowie durch Aushänge / Flyer, ggf. Presseinformationen an die hannoverschen Printmedien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide, bes. mit dem Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich. Weitere konkrete Kooperationspartner*innen stehen noch nicht fest.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle, die motiviert und aktiviert werden können :-)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrierte Gesamtschule - IGS Vahrenheide/Sahlkamp (Schüler*innen der oberen Jahrgangsstufen als Sprachmittler*innen)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die weitere Finanzierung dieses Projektes kann nur über Fördergelder sichergestellt werden. Für Anträge kommen infrage: das BMFSFJ, das BMG (Präventionsgesetz), die Landesvereinigung für Gesundheit (LVG), die Gesundheits- und Pflegekassen, das BAMF, die Bürgerstiftung Hannover, u.a. Wie sich die Förderlandschaft für 2027 darstellt, ist heute noch nicht abzusehen. Vielleicht passt das Projekt dann auch zB zur Sparkassenstiftung. Dies herauszufinden & anzugehen, ist Aufgabe im 3. Förderjahr.
Galerie
visualisierung cafemobil im sahlkamp
Zustimmung Veröffentlichung
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