1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katarina Wetzel
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
ZusammenWachsen - Lebensqualität für die Menschen in der Bassumer Innenstadt
Projektbeschreibung
Die Bassumer Innenstadt um das Quartier der Sulinger Straße soll wieder ein attraktiver Lebensort für Bassumer Bürger:innen werden. Durch das Projekt "ZusammenWachsen" sollen Räume der Begegnung entstehen, die die Sulinger Straße zu einem aktiven Lebensort des Zusammenseins machen. Ein Begegnungscafé inmitten der Innenstadt soll an einigen Nachmittagen/Abenden in der Woche niedrigschwellige Angebote machen, an denen alle interessierten Bürger:innen unabhängig von Kultur, Alter und sozialer Schicht teilnehmen können. Ausgewählte Schwerpunkte schaffen dabei die Möglichkeit gemeinsam ins Gespräch zu kommen. So können Brettspielnachmittage, gemeinsame Sessionnachmittage/Abende, Treffen zu Kunst und Literatur etc. schnell Kontaktmöglichkeiten schaffen. Hier sollen einerseits regelmäßige Treffen geplant werden, als auch außerplanmäßige Veranstaltungen stattfinden.
In den Räumen sollen ebenfalls eine Kochgruppe für Mädchen, Treffen von Lesepatenschaften und Nähkurse stattfinden. Das Begegnungscafé soll Menschen zusammenbringen und darüber die Möglichkeit bieten, generations- und kulturübergreifend das soziale Zusammenleben zu stärken.
Durch die erst kürzlich erfolgte Modernisierung großer Räumlichkeiten im Herzen der Sulinger Straße durch einen Träger, der dort eine Tagespflegeeinrichtung unterhält, stehen zusätzliche Räume zur Verfügung, die für die beschriebenen Angebote teilweise bereits über die entsprechende Ausstattung verfügen. Die Räume liegen zentral und sind für Bürger:innen im Quartier, aber auch darüber hinaus, gut erreichbar.
Zusammenwachsen sollen neben den Menschen aber auch die sozialen Akteure vor Ort. In Bassum soll im Rahmen des Projektes die Gemeinwesenarbeit aktiv aufgebaut werden. Träger und Einrichtungen vor Ort sollen vernetzt und langfristig neue Kooperationen geschaffen werden. Die Angebote im Begegnungscafé können durch die Akteure unterstützt, initiiert, gestaltet und mit durchgeführt werden. Geplant ist eine Koordinationsstelle, die einerseits den Aufbau der GWA realisiert und andererseits das Begegnungscafé organisiert sowie Stadtfeste für das Zusammenwachsen der Bürger:innen organisiert.
Regelmäßige Stadtfeste sollen das Projekt abrunden, auf das Projekt selbst und die neuen Angebote aufmerksam machen und die Menschen im Quartier zusammen bringen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten kleinen und großen Dörfer als ländliche Gegend zu betrachten. Die Bassumer Innenstadt zeichnet sich seit einiger Zeit durch Leerstand und verwaiste Plätze aus. Zunehmender Vandalismus an Gebäuden und Gegenständen führt dazu, dass das Gesamtbild wenig einladend wirkt und immer weniger Menschen die Innenstadt als Lebens- und Aufenthaltsort nutzen. Die Zerstörung von öffentlichen Plätzen und angrenzenden Spielplätzen geht unter anderem von Jugendgruppen aus. Plätze müssen regelmäßig von Müll und Scherben befreit werden, um genutzt werden zu können.
Zudem nutzen Obdachlose und Menschen mit Suchterkrankungen vermehrt die Sulinger Straße als Treffpunkt und Schlafplatz. Dies führt zu Unsicherheiten der Anwohner:innen und zur Vermeidung des Besuchs der Geschäftsstraße. Es besteht die Gefahr, dass sich die Sulinger Straße zunehmend zu einem Brennpunkt entwickelt.
Die Sulinger Straße ist von Veränderungen gekennzeichnet. Durch den Einzug eines Pflegedienstes in einem leerstehenden Gebäude wird die Innenstadt jetzt zum Lebensmittelpunkt älterer Menschen. Zudem ziehen viele junge Familien nach Bassum, da sie hier bezahlbaren Wohnraum finden. Neu zugewanderte bleiben bisher unter sich, die Menschen kommen kaum zusammen. Es fehlt an generations- und kulturübergreifenden Angeboten und Kontaktmöglichkeiten. Weiterhin existiert bisher weder ein Quartiersmanagement, noch ist die Gemeinwesenarbeit ausreichend aufgebaut. Verantwortliche Personen, die soziale Akteure in der Innenstadt zusammenbringen, mit ihnen Angebote entwickeln und umsetzen und Räume der Begegnung und des Zusammenseins schaffen, gibt es nicht.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassumer Innenstadt: Kirchstraße - Sulinger Straße - Langestraße - Bahnhofstraße - Bürgermeister-Lienhop-Straße
Beschreibung
Das Gebiet des Rathauses hat sich als Stadtmittelpunkt gebildet. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße und die Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufstraße Sulinger Straße. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN und Schätzung im Projektgebiet
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.pdf
(604.49 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch das Projekt soll die Gemeinwesenarbeit in Bassum aufgebaut werden. Die Stadt verfügt nicht über ein Quartiersmanagement und es fehlt an verantwortlichen Personen, die die Akteure zusammenbringen, Kooperationen aufbauen und Angebote für Bürger:innen schaffen, die das Zusammenleben miteinander verbessern und damit die Lebensqualität in der Stadt erhöhen.
Das Projekt dient weiterhin dazu die Kontakte unter Bürger:innen unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten zielgruppenübergreifend zu fördern. Das Zusammensein und der Austausch untereinander soll eine alters- und kulturübergreifende Kommunikation ermöglichen. Darüber können Einsamkeit, soziale Benachteiligungen und soziale Ängste abgebaut werden. Durch den Ausbau der Vernetzung der Akteure im Quartier und die damit einhergehende Weiterentwicklung können niederschwellige Angebote geschaffen werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedürfnisse der Menschen und ihre Wünsche stehen im Vordergrund aller Aktivitäten
Kriterium
Beschreibung
Soziale und räumliche Gefüge einer Nachbarschaft sind sichtbar
Beschreibung
Die entstehenden Netzwerke stoßen Veränderungsprozesse an
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohner:innen im Quartier Sulinger Straße/Bassumer Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Vorsitzende Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Leitung Nina Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Christine Gaumann, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Matthias Mondorf, Kinderbetreuung Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Britt Merdon, Kinderbetreuung Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Julia Mielke, Leitung Fachbereich 1 Stadt Bassum, Kindertagesstätten, Soziales, Schulträgerangelegenheiten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Susanne Vogelberg, Tourismusbeauftragte Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Karsten Bödeker, Erster Stadtrat Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Tobias Denne
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum ist seit mehr als 30 Jahren ein wichtiger Baustein im Stadtbild und kooperiert eng räumlich-inhaltlich mit dem kommunalen Familienzentrum. Die Mitarbeiterin war an der Planung dieses Projektes beteiligt und wird es fachlich begleiten und unterstützen. Wie vom Bürgermeister der Stadt Basum dargelegt, ist das Projekt ein passgenauer Baustein sozialer Integration im mit Bürgerbeteiligung 2018 aktivierten und laufend fortentwickelten Stadtentwicklungsprozesses.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On