Integration ausländische Mitarbeiter in den Arbeitsalltag
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ursula Fallapp
| Funktion | Tourismus |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Integration in das Leben der Region, Konfliktlösung , Minimierung kultureller Unterschiede, Abwanderung und Alterung, kleinstädtische und ländliche Kommunen, Miteinander, Qualifizierung und Einbindung von Zugewanderten
Projektbeschreibung
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing " betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben folgendes Projekt konzipiert:
• Rechtzeitig zum Jahresende soll das neue „Ferienmagazin WENDLAND.ELBE“ aufgelegt werden. Mit allen Vermietern wird dieses durch zuvor qualifizierte Mitarbeiter, zugewanderte Mitbürger erarbeitet und anschließend den Entscheidungsgremien vorgestellt.
• Der Flyer „Radfahren in der Urlaubsregion WENDLAND.ELBE“ soll pünktlich zur Grünen Woche 2020 gedruckt werden. Ziel des Flyers ist es, das radtouristische Angebot der Region WENDLAND.ELBE abzubilden. Hierbei wurde eine Beschränkung auf die zwölf Thementouren aus dem Besucherlenkungskonzept festgelegt. Darüber hinaus stellt der Kartenentwurf die Vier-Länder-Grenztour des Grünen Bandes vor, die eine Verbindung zu den einzelnen Themen und Touren schafft. Auch dieser Flyer soll mit qualifizierten und eingebundenen zugewanderten Mitbürgern erarbeitet werden. Diese Mitbürger lernen so Land und Leute kennen und fühlen sich integriert.
• Das neue „Elbe-Radweg-Handbuch“ soll aufgelegt und ausgeliefert werden. Auch hier soll für die Vermieter durch qualifizierte Mitarbeiter das Exemplar erarbeitet und vorgestellt werden.
• Des Weiteren sollen die "neuen Kollegen" in der Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) an einem Flyer Region „Reiten in der WENDLAND.ELBE“ arbeiten. Der Marketingverein wird mit heimischen Betrieben der WENDLAND.ELBE-Region auf Messen präsent sein. Der Flyer soll zu diesen Messen fertig sein.
• Des Weiteren sind Messebesuche geplant. Die zugewanderten Mitbürger und "neuen Kollegen" werden mit integriert und sollen diese Messebesuche ebenfalls miterleben. So werden sie an andere Städte und Regionen herangeführt. Hier ist zunächst auch eine qualifizierte Ausbildung erforderlich.
• Zu drei verschiedenen Zeiten im Jahr werden die "neuen Kollegen" im Mercado in Hamburg/Altona zu Gast sein und dort mit besonderen Schwerpunktthemen ebenfalls Werbung für die Region machen.
• Ein wichtiges Marketinginstrument ist das Internet. Eine neue Seite soll erstellt werden. Das Internet, das Medium der Zukunft, hat auch für zugewanderte Mitbürger eine Bedeutung. An einem solchen Auftritt mitarbeiten zu können, ist eine Integration ersten Ranges.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren.
Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens.
In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen.
Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe).
Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner.
Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren. Die Erfahrungen zeigen, dass diese vorrangig in solche Orte ziehen, in denen sie Nachbarn ihrer eigenen Herkunft finden, die ihre Muttersprache sprechen und bei denen sie sich zuhause fühlen. In Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) gibt es für die zugewanderten Mitbürger solche Wohnquartiere.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe) Ortsteile
Beschreibung
Im Landkreis Lüchow-Dannenberg befindet sich die Samtgemeinde Elbtalaue, deren Schwerpunktort ist die Stadt Dannenberg (Elbe). Das Projektgebiet umfasst ebenfalls die Stadt Hitzacker (Elbe) und die Ortsteile.
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistischer Einwohnerwert
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
100
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg (Elbe)
Beschreibung
Stadt Dannenberg (Elbe) und Ortsteile
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Statistische Auswertung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
stadt_dannenberg_karte.png
(29.49 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren.
Im kleinstädtischen und ländlichen Kommunen zeigen sich die Veränderungen durch den demografischen Wandel: Abwanderung und Alterung der Bevölkerung beeinflussen und beeinträchtigen die Versorgungslage der Gemeinden und gefährden den Zusammenhalt des Gemeinwesens.
In der Anlage ist ein Untersuchungsbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung beigefügt. Dieser beschreibt die Lage im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das nachfolgend beschriebe Projekt setzt hier an und soll einen Ausweg aus der Situation aufzeigen.
Beide Themen – Integration und demografischer Wandel – berühren nicht nur Teilaspekte des gesellschaftlichen Lebens, sondern alle Bereiche des Gemeinwesens in den jeweiligen Dörfern und Städten, Quartieren und Ortsteilen rund um Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe).
Diese umfassenden Herausforderungen brauchen eine übergreifende und Integrierte Vorgehensweise unter maßgeblicher Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner.
Die niedersächsischen Städte Dannenberg (Elbe) und Hitzacker (Elbe) haben die Herausforderungen einer Erstaufnahme zahlreicher Flüchtlinge erfolgreich gemeistert. Nun gilt es weiterhin, die zugewanderten Mitbürger zu integrieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Zwanzig Teilnehmer haben ihre Tätigkeit gefunden
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Kur- und Touristinformation in Hitzacker (Elbe) und die Gästeinformation in Dannenberg (Elbe) werden durch den antragstellenden Marketingverein "ALMA Elbtalaue - Alle machen Marketing e.V." betrieben. Die ehrenamtlichen Vorstandskollegen haben dieses durchzuführende Projekt konzipiert: In der Kur- und Touristinformation Hitzacker (Elbe) und in der Gästeinformation Dannenberg (Elbe) sind hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalkapazität soll aufgestockt werden. Die neue Struktur wird die Qualifizierung- und Coachingmaßnahmen leisten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinschaftliches Wohnen plus für Bolzum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Adalbert Mauerhof
| Funktion | Fachbereichsleiter Verbandsarbeit und Seniorenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zukunftsperspektive füihrer vertrauten Umgebung bleiben können und Teilhabe gewährleistet ist
Projektbeschreibung
Die AWO Region Hannover e.V. hat in den letzten Jahren an verschiedenen Standorten positive Erfahrungen mit dem Aufbau und der Begleitung Gemeinschaftlicher Wohnprojekte und Quartiersentwicklung in der Region Hannover gemacht. Es zeigte sich, dass aus den gemeinschaftlichen Wohnprojekten Impulse in das weitere Wohnumfeld gesetzt wurden, die einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Quartiers oder Nachbarschaft hatten. Vor diesem Erfahrungshintergrund wurde dieses Projekt konzipiert, das eine Weiterentwicklung des gemeinschaftlichen Wohnens bedeutet und weitere Aspekte mit einschließt. Das Projektes soll im ländlichen Raum umgesetzt werden, da hier in den nächsten Jahren eine ausreichende Daseinsvorsorge und der demografische Wandel die Bewohnerinnen und Bewohner vor besondere Herausforderungen stellen werden.
Folgende Projektziele werden dabei verfolgt:
• Aufbau und Begleitung des Gemeinschaftlichen Wohnens
• Vernetzung von bestehenden Angeboten
• Ermöglichung und Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements
• Ausbau der Teilhabe an der Daseinsvorsorge und niedrigschwellige Beratungsmöglichkeiten
. Kooperation mit Pflegeeinrichtung
• Entwicklung von aktiver und unterstützender Nachbarschaft
• Schaffung von bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum
In dem Servicehaus in Bolzum entstehen bis Ende des Jahres 2019 elf seniorengerechte Wohnungen (zwei Wohnungen mit B-Schein und zwei Wohnungen mit B-Schein +60%), eine Tagespflege und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft. Durch das Gemeinschaftliche Wohnprojekt erhalten ältere Menschen eine Perspektive für den Verbleib in der vertrauten Umgebung. Mit dem Projekt ist das Servicehaus ein Ausgangsort für Vernetzung und bürgerschaftliches Engagement für das gesamte Dorf und die Einwohnerinnen und Einwohner.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Dorf Bolzum gehört zur Stadt Sehnde und liegt ca. 20 km von Hannover entfernt. Bolzum hat 1300 Einwohnerinnen und Einwohner. Um dem Strukturwandel durch den demographischen Wandel und die Abwanderung in die Stadt etwas entgegenzusetzen, hat eine engagierte Gruppe unter anderem einen Dorfladen aufgebaut. Die Versorgung mit seniorengerechten Wohnungen ist jedoch ein großes Problem, wodurch ältere Menschen schwer in der vertrauten Umgebung bleiben können. Vor diesem Hintergrund baut die AWO Jugend- und Sozialdienste gGmbH ein Servicehaus in zentraler Lage im Dorf. Das Servicehaus wird neben einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft und einer Tagespflege auch 11 seniorengerechte Wohnungen aufweisen. Die Wohnungen, die zum Teil geförderten Wohnraum bieten, bilden das das Gemeinschaftliche Wohnen. Das Projekt geht aber über das gemeinschaftliche Wohnprojekt, das den Mieterinnen und Mietern eine Perspektive für das eigenen Altwerden bieten, weit hinaus. So wird durch die sozialpädagogische Begleitung eine niedrigschwellige Beratung für ältere Menschen im Dorf angeboten, bürgerschaftliches Engagement ermöglicht und aktiviert und eine Vernetzung im Dorf hergestellt. Darüber hinaus bietet die frühe Anbindung an die Tagespflege und spätere "Pflege WG" die Gewissheit einer umfangreichen individuellen Unterstüzungs im Pflegefall. Damit stellt das Projekt eine Keimzelle im Dorf dar, durch die ein Verbleib im Dorf von älteren Menschen mit Hilfebedarf möglich wird und von der auch andere Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes profitieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sehnde - Dorf Bolzum
Beschreibung
Das Dorf Bolzum gehört zur Stadt Sehnde und liegt südöstlich von Hannover. Das Zentrum von Hannover ist ca. 20 km entfernt
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
Veröffentlichung der Stadt Sehnde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Menschen ab 60 Jahre für die Stadt Sehnde abgeleitet aus dem Demographiebericht. Zahl für Bolzum (Projektgebiet) geschätzt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Schaffung eines konkreten Projekte, dass die älteren Bevölkerung und die Familien unterstützt.
Das Projekt wirkt in das Quartier hinein. Vorhandene Strukturen werden miteinander vernetzt und neue Angebote aufgebaut.
Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Wohnungen werden belegt und bieten eine nachhaltige Wohnmöglichkeit für ältere Menschen; die bei der Beteiligung geäußerten Themen werden aufgegriffen und bearbeitet
Kriterium
Beschreibung
zunehmende Selbststeuerung der Wohnprojektgruppe; Netzwerke arbeiten konstruktiv miteinander
Kriterium
Beschreibung
gute Vernetzung mit den bestehenden Angeboten im Dorf (Dorfladen, Vereine); es besteht ein breites Bündnis aus Aktueren im Dorf, die das Projekt mit tragen
Kriterium
Beschreibung
Veranstaltungen gut besucht werden; das Gemeinschaftliche Wohnprojekt wird als wichtiger Bestandteil des Dorflebens gesehen; bürgerschaftliches Engagement entwickelt sich aus dem Projekt heraus
Beschreibung
niedrigschwellige Beratungsangebote werden angenommen; Informationsveranstaltungen und Treffen werden genutzt;
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Bolzum und Turn- und Sportverein von 1908 Wehmingen, Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, u.a. Pflegeteam Sehnde
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
NaDi - NachbarschaftsDialog
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christoph Matschinsky
| Funktion | Teamleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stärkung des sozialen Zusammenhaltes durch Begegnung und Partizipation
Projektbeschreibung
Das Projekt "NaDi – NachbarschaftsDialog“ zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt im
Projektgebiet zu stärken und Möglichkeiten für das Zusammenwachsen als soziale
Gemeinschaft zu bieten. NaDi ist dabei nicht nur Akronym, sondern auch das arabische Wort
für "Club". Es wird im Alltag als Begriff für Orte der Begegnung verwendet. Auf diesen Orten
liegt der Fokus des Projektes. Das Projektgebiet umfasst das ehemalige Sanierungsgebiet "Soziale Stadt", die damals geschaffenen Strukturen sollen wieder durch Hauptamtliche reaktiviert werden. Es ist von einer wirtschaftlich schwachen und
aus verschiedenen Gruppen (v.a. Russlanddeutsche, Geflüchtete, Ausländer aus Osteuropa) bestehenden Bevölkerung geprägt, die sich nicht als soziale Gemeinschaft verstehen. Die vor Ort bereits vorhandenen Räume werden im Rahmen des Projektes für schwer zu erreichende Zielgruppen geöffnet. Hier finden gruppenübergreifende Angebote statt, die Kontakt ermöglichen. Der Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf dem Familienzentrum sowie auf den im Projektgebiet liegenden bzw. an das Projektgebiet angrenzenden KiTas und Schulen. Dies hat zwei Gründe. Zum einen bildet sich in den oben genannten Räumen die gesamte Vielfalt der Bewohner*innen des Projektgebietes ab. KiTas und Grundschulen sind Orte, die von allen genutzt werden und so ideale Voraussetzungen dafür bieten, Menschen zu erreichen, die sich sonst eher in ihre eigenen sozialen Gruppen zurückziehen. Zum anderen gibt es bei den Themen Bildung und Erziehung großen Nachholbedarf – dies beginnt bei Rechten von Kindern und endet bei den diversen Möglichkeiten institutioneller Bildung und Freizeitförderung. Hier anzusetzen heißt auch, Teilhabechancen zu erhöhen und positive Zukunftspersperspektiven zu entwicklen. Die Bedarfe sind hier für alle Gruppen gleich – eine möglichst gute Unterstützung und damit gute Chancen für die eigenen Kinder. Sie schaffen damit ein verbindendes Element. Weitere relevante Themen und damit Zugänge sollen im Laufe des Projektes gefunden werden. Die Bewohner sollen sich aktiv in das Gemeinwesen und die Entwicklung des Projektgebietes einbringen. Daher werden monatlich Initiativen und Angebote der Gemeinde vorgestellt, um so das Engagement zu fördern. Auch für eigene Ideen und Wünsche können die Projektmitarbeiterinnen Unterstützung bieten. Die Anwohner werden so in kleinen Schritten dazu gebracht, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und ein positives Miteinander zu fördern.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen
Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner
Straße, Frankfurter Straße 2-10 und Heideweg 37-45. Damals wurden Quartiersmanagementstrukturen aufgebaut. Ziel war es, diese auch nach Beendigung des Projektes "Soziale Stadt" aufrecht zu erhalten. Ohne hauptamtliche Unterstützung war dies jedoch nur schwer möglich. Es gibt Angebote verschiedener Akteur*innen sowie ein Freiwilligenbüro, das versucht Ehrenamtliche anzubinden, den Zugang zu Anwohner*innen zu finden gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig. Geprägt ist das Gebiet durch einen hohen Anteil von Menschen, die Transferleistungen beziehen. Zudem ist der Anteil von Ausländer*innen in dem Gebiet deutlich höher als in der Gesamtgemeinde, gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund. Hier handelt es sich vor allem um Spätaussiedler*innen. Verschärft hat sich diese Entwicklung durch den hohen Zuzug von Geflüchteten ab 2015 und den seit 2017 zu beobachtenden Zuzug von Menschen aus Osteuropa. Diese Gruppen leben nebeneinander her, was zu Vorurteilen und negativen Zuschreiben gegenüber „der Anderen“ führt. Es gibt kein Gemeinschaftsgefühl oder Engagement für das Gemeinwesen. Daher ist es zwingend notwendig, hier durch Information und Begegnung neue Impulse zu setzen und die Menschen einzubinden, Strukturen wiederzubeleben und neue Angebote zu schaffen sowie den Weg in bestehende Angebote zu öffnen. Dafür braucht es hauptamtliches Engagement in Form von Personen, die einen vertrauensbasierten Zugang zu den Gruppen aufbauen können. Ansatzpunkt für diesen Zugang ist der Bereich Bildung.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm - Powe zentral
Beschreibung
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es hat eine Größe von 17 ha und umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße und Heideweg. Angrenzend an das Gebiet befinden sich zwei Kindergärten (Christkindergarten und St. Josef Kindergarten) sowie die beiden Grundschulen (Grundschule Powe und Grundschule Belm). An den Christuskindergarten angegliedert ist das Familienzentrum. Dies stellt den räumlichen Fixpunkt für den Großteil der Aktivitäten dar, da es als Raum für gemeinsame Angebote bereits bekannt ist und die entsprechenden Möglichkeiten vorhanden sind.
Einwohnerzahl
1504
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenfortschreibung 2018 der Gemeinde Belm (Fred Anders)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
73
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg
(451.95 KB)
luftbild_projektgebiet.jpg
(1.37 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität in Gebieten unter Mitarbeit der dortigen Anwohner*innen ab. Die erste Herausforderung ist hier, den Zugang zu den Gruppen zu bekommen und genug Vertrauen zu generieren. Die Mitarbeiterinnen des Projektes werden im Familienzentrum sowie den KiTa und Grundschulen regelmäßige Sprechstunden anbieten, um bei Problemen im Bereich Erziehung und Bildung zu helfen, sie sind dabei auch Ansprechpartnerinnen für die Mitarbeiter*innen und können Anwohner*innen bei Terminen sowie zu Veranstaltungen begleiten. Damit wird die Basis für die weitere Arbeit des Projektes gelegt. Jeden Monat wird im Familienzentrum ein gemeinsamer Nachmittag gestaltet, der neben Freizeitaktivitäten (z.B. gemeinsames Kochen, Kreativangebote) auch die Vorstellung einer bereits existierenden Initative beinhaltet. So soll den Anwohner*innen gezeigt werden, welche Möglichkeiten sie haben sich einzubringen und der direkte Kontakt geschaffen werden. Die Angebote sind dabei explizit an alle Anwohner*innen gerichtet, die Atmosphäre soll dazu ermutigen eigene Wünsche und Ideen einzubringen. Neben diesen informellen Angeboten wird es zudem alle 3 Monate einen Workshop zu den Themen Erziehung und Bildung und Angebote der Multifamilientherapie geben. Bei diesem Ansatz bearbeiten 4-8 Familien gemeinsam themenspezifische und erkennen dadurch 1. dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind und 2. wie sie sich selbst als Ressourcen nutzen können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Projekt wird auf die Interessen der Menschen eingegangen (z.B. Nachmittagsangebote nach Bedarf, nicht nach Vorgabe)
Kriterium
Beschreibung
Anwohner*innen werden zur eigenen Ideen ermutigt, Vorschläge und Ideen werden gemeinsam umgesetzt
Kriterium
Beschreibung
bestehende Angebote werden vorgestellt und Zugänge geschaffen, Anwohner*innen engagieren sich bei bestehenden Initiativen
Kriterium
Beschreibung
Netzwerk Soziale Akteur*innen wird einbezogen und re-aktiviert
Kriterium
Beschreibung
gemeinsame Aktivitäten, die alle vorhandenen Gruppen umfassen
Vorhandene Strukturen
In Belm gibt es das „Netzwerk Sozialer Akteure Belm“. Dazu gehören z.B. verschiedene
Kindergärten und Schulen, die Kirchengemeinden und freie Träger der Sozialarbeit. Einen
besonderen Fokus auf das Projektgebiet haben z.B. der offene Kindertreff und die Diakonie
Anlaufstelle „miteinander“. Zur Diakonie Anlaufstelle gehören die allgemeine Sozialberatung,
Suchtberatung und Suchtprävention sowie die Schuldnerberatung. Auch die evangelische
Nachbarschaftshilfe „Tatkraft“ engagiert sich im Projektgebiet. Im Rahmen der „Sozialen
Stadt“ wurden diese Strukturen weiter ausgebaut und gestärkt. Nach Ende des Programmes
konnte das Netzwerk ohne die Koordinierung durch das Quartiersmanagement, das 2014
auslief, weiterbestehen und ist bis heute eine gute Möglichkeit gemeinsame Ideen zu
entwickeln und schnell alle wichtigen Akteur*innen zu erreichen. Regelmäßige Netzwerktreffen wurden früher durch das Quartiersmanagement organisiert, dies übernimmt
jetzt die Gemeinde. Es ist also durchaus gelungen, Projektansätze in Regelstrukturen zu
überführen. Bis Ende 2018 läuft zudem das Projekt „BIBA-Belmer Initiative für Bildung und
Arbeit“. Das Projekt wird im ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“ gefördert. Hierüber kann z.B. das jährliche Begegnungsfest der Gemeinde fortgeführt werden. Zudem gibt es in der Gemeinde ein Freiwilligenbüro, dass Ehrenamtliche akquirieren und vermitteln will.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ökumenische Jugendhilfen Belm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Modellprojekt HAFEZ (Projekt für Demokratiestärkung und Radikalisierungsprävention)
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam. Für dich. Vor Ort. Christliches Sozialwerk Cuxhaven e.V.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Wersien
| Organisation | Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk |
|---|---|
| Funktion | 1.Vorsitzender |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam. Für dich. Vor Ort.
Projektbeschreibung
Aus der ursprünglichen Idee, Migranten mit Ausstattung (Möbel, Hausrat..) der ersten eigenen Wohnung sowie bei der Renovierung zu helfen, wurde mehr:
Es entstand die Idee, die Hilfe ALLEN Menschen zukommen zu lassen, die sich in einer Notsituation befinden. Unsere sehr praktischen Hilfsangebote stehen allen hilfsbedürftigen Menschen in der Stadtmitte Cuxhavens zur Verfügung, die sich auf Grund ihrer persönlichen Situation nicht selbst helfen können. Unserer hauptamtlicher Koordinator ist der Kümmerer für unser Projektgebiet. Er nimmt die Bedarfe bei Besuchen von Nachbarn und bei persönlichen Gesprächen mit den Bürgern auf. Auch hält er Kontakt zu den lokalen Netzwerken von Wohlfahrtverbänden und vielen sozialen Playern der Stadt. Dabei werden vorhandene Strukturen und Angebote berücksichtigt und ggf. dorthin vermittelt. Weitergehende Bedarfe werden dann auf Realisierbarkeit mit den gegebenen Ressourcen geprüft.
Mit Ehrenamtlichen (ein Pool von ca. 30 Personen) werden dann Maßnahmen überlegt, geplant und umgesetzt. So bieten wir derzeit an:
- Beratung für Haushalt und Finanzen bei Nachbarn vor Ort
- Begleitung zu Terminen (Behörde, Gericht, Krankenhaus u.ä.)
- individuelle Förderung und Hilfen (Formulare, Anträge, Schriftverkehr, Nachhilfe für Berufsschule/ Führerscheintheorie)
- Hilfe in Wohnungen (Möbel, Renovierung u.ä.)
- multikultureller Nähtreff für Frauen
Wir haben festgestellt, dass wir in den 1zu1-Hilfen eine sehr starke Kompetenz und belastbare Ehrenamtsstruktur aufbauen konnten. So gehen wöchentlich Ehrenamtliche zu Bürgern und treffen sich in deren Wohnungen, um Nachhilfe zu geben, Anträge zu bearbeiten und beim Schriftverkehr ganz praktisch zu helfen. Dabei werden Kompetenzen vermittelt, die von den Bürgern wiederum an andere weitergegeben werden. Hier werden wir die die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und neue Formate ("Ich zeige Dir...", "Zeitspender",...) ausprobieren und etablieren. Dafür stehen wir in regem Austausch mit dem Freiwilligenzentrum und loten neue Formen der Zusammenarbeit aus. Eine gute Basis bietet unsere Projektidee „TanteEmma“, um Kompetenzen zu bündeln und einen neuen Begegnungsort zu schaffen.
Regen Anklang hat unser multikultureller Nähtreff gefunden, so dass wir weitere mittelgroße Veranstaltungen (Stadteilfest) planen. Wir möchten durch einen Krabbeltreff alltagsbezogene Kompetenzen bei jungen Familien und Alleinerziehenden stärken. Frauen sollen Mut bekommen und in schwere Lebenslagen unterstützt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unser Quartier ist davon geprägt, dass neben Geschäften viel preisgünstiger Wohnraum vorhanden ist, der oft von sozialschwachen Personen bewohnt wird. Trotz der räumlichen Nähe entsteht aber keine "soziale Nähe". Hier sehen wir unseren Auftrag durch Angebote, Aktionen und praktische Hilfeleistungen zum einen Menschen zu helfen und zum anderen Menschen zusammen zu bringen.
Da unsere anfängliche Initiative durch "simples Anpacken und Machen" geprägt war, sind wir bis heute noch stark von einem pragmatischen Engagement und unserer Umsetzungskompetenz gekennzeichnet. Unser Motto: " Nicht reden...machen!"
Der Armutsbericht des Landkreises weist für die Stadt Cuxhaven u.a. folgende besonders betroffenen Gruppen aus: Alleinerziehende, ältere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund.
Unsere Engagement für und mit Migranten ist die Keimzelle des Vereins. Hier sind wir nach wie vor aktiv und als kompetenter Partner in der Stadt anerkannt.
Die Not der zwei erstgenannten Zielgruppen möchten wir uns in der kommenden Förderperiode insbesondere widmen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven
Beschreibung
Unser Büro in der Deichstrasse 34 ist direkt im Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Cuxhaven
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Zeitung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_csc_e.v.jpg
(104.87 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Christliche Sozialwerk Cuxhaven ist die Anlaufstelle in der Innenstadt-Nachbarschaft. Wir kümmern uns um die Anliegen der Menschen und schauen in unserem lokalen Netzwerk wohin wir Hilfesuchende vermitteln können. Dabei ist es immer unser Anliegen die Hilfeempfänger praktisch miteinzubeziehen.
Wir suchen die Menschen auf und klären ihre Anliegen bei ihnen zuhause.
Wir ermutigen diese Personen mit ihren Fähigkeiten selbst aktiv zu werden.
Wir bleiben im Kontakt und laden die Menschen wiederholt ein, herauszukommen und zu partizipieren.
Selbstwirksamkeit, Ressourcenförderung und Lösungsorientierung sind die Leitlinien unserer Arbeit.
Nach Außen stellen wir unsere Arbeit und die Notwendigkeit dieser Aufgabe auf diversen Wegen dar.
Wir laden regelmäßig Vertreter der Presse ein.
Landtagsabgeordnete verschaffen sich vor Ort ein Bild unserer Arbeit.
Stadt und Landkreis werden regelmäßig in Überlegungen einbezogen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bewohner uns kennen, weiterempfehlen und unsere Dienste und Beratungsanagebote nutzen. Dies drückt Vertrauen, Kompetenz und positive, wohlwollende Mundzumund-Propaganda aus. Sie fühlen sich mit ihren Interesse bei uns an der richtigen Adresse.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft sich kennen, sich schätzen und miteinander, wertschätzend interagieren. Wenn also "soziale Nähe" entstanden ist und Leben in vielen Facetten miteinander geteilt wird.
Beschreibung
Wenn Stärken erkannt werden: Dies geschieht durch die Betonung der Selbstwirksamkeit. Und durch die ressourcenorientierte Arbeit trägt die Eigen- und Fremdwahrnehmung dazu bei, dass Stärken erkannt und gefördert werden.
Kriterium
Beschreibung
Die Sozialgenossenschaft entsteht + den Bürgermarkt betreibt. Ein Festival + Stadtteilfest langfristig von breiter Allianz getragen + gesichert. Das entstanden Bündnis entwickelt Regelmäßigkeit an Aktivitäten. Ideen/Herausforderungen miteinander teilen.
Kriterium
Beschreibung
Eine heterogene Gruppe von Menschen erkennt vereinende Ziele und Visionen. Wenn also das unser ErzählCafé + der interk. Krabbeltreff entsteht und daraus eine gemeinsame und verbindende Aktivität daraus erwächst, dann ist das Ziel erreicht.
Beschreibung
wir den Bürgermarkt eröffnen und die Sozialgenossenschaft gegründet wird. Es entsteht eine Anlaufstelle für Nachbarn, wo günstig verkauf/eingekauft werden kann, Ehrenamt gelebt und vermittelt wird, Nachbarschaft mit Wort und Tat gelebt wird.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven ///Offenes Herz Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allg. Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingsarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// Hospizgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven /// IG Lotsenviertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt zu den MdL´s Thiemo Röhler (CDU) und Uwe Santjer (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
film_csc_neu_klein.mp4
(55.72 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Anlauf- und Beratungsstelle für Senioren, pflegende Angehörige und Familien im Stadtteil Wettbergen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katja Lohre
| Funktion | Koordinatorin stadtteilbezogene Beratungsstelle |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft verwirklichen- ein Stadtteil wächst zusammen. Raum schaffen für Beratung- Begegnung- Betreuung. Weiterentwicklung einer stadtteilbezogenen Beratungsstelle und Netzwerkaufbau für und mit dem Stadtteil Wettbergen
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Quartiersentwicklung geht es in unserer Projektidee um die Öffnung und Weiterentwicklung innovativer Angebote in einer stadtteilbezogenen Anlauf- und Beratungsstelle sowie Maßnahmen zur Verbesserung quartiersbezogener Zusammenarbeit. Es soll Raum für Begegnung und Unterstützung geschaffen werden, um eine gesellschaftliche Teilhabe der Menschen zu ermöglichen und möglichst viele Menschen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit oder Herkunft, im Stadtteil zu erreichen.
Aufgrund der demografischen Entwicklung ist ein zunehmender Bedarf an lokalen pflegerischen Unterstützungsleistungen und Informationen für Senioren sowie betroffene Familien zu erwarten, da Unterstützungsmodelle zur häuslichen Versorgung greifen müssen. Konfrontiert mit einem plötzlichen Pflegefall sind oft ganze Familien involviert, um die häusliche Pflege zu organisieren. Neben der kostenlosen Beratung soll daher auch eine aufsuchende Beratung im Stadtteil durchgeführt werden, d.h. wir können durch individuelle Hausbesuche vor Ort direkte Hilfestellungen anbieten und eine bedarfsgerechte Beratung innerhalb des häuslichen Pflegesettings ermöglichen.
Neben Fortbildungskursen und einem Angehörigenstammtisch für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz oder Parkinson, sind weitere Entlastungs- und Begegnungsmöglichkeiten für Senioren oder auch berufstätige Familien geplant z.B. Stuhlyoga oder Internetkaffee. Der Aufbau weiterer Selbsthilfegruppen ist ebenfalls gewünscht.
Angedacht ist ein Tangokurs für Parkinsonerkrankte mit ihren Partnern. Dadurch können soziale Kontakte zu anderen Menschen mit einem gleichen Schicksal in einem zwanglosen Ambiente ermöglicht werden.
Darüber hinaus möchten wir den Aufbau von hilfreichen Netzwerkstrukturen etablieren z.B. durch die Initiierung einer „Hilfsmittelsprechstunde“ „Rollstuhl, Rollator und Co.“ für alle interessierten Menschen im Stadtteil. Im Rahmen eines Probelaufs laden wir verschiedene Fachberater aus dem Stadtteil z.B. Sanitätshaus, Apotheken, Hausnotruf ein, die an dem Tag direkt und kostenlos beraten und ganz praktisch Hilfsmittel vor Ort ausprobiert werden können.
Angedacht ist auch eine Schulung für Akteure des Stadtteils z.B. Mitarbeiter von Geschäften, Sparkassen, Hausärzten, in der z.B. diverse Pflegethemen vermittelt werden. So kann ein Stadtteil für die besonderen demografischen Herausforderungen der Zukunft sensibilisiert werden und ein Zusammenwachsen der Wettberger Bewohner vorangetrieben werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Mit der demografischen Veränderung der Altersstruktur in Deutschland erleben immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter. Aufgrund der demografischen Entwicklung, die auch in Wettbergen mit einer dramatischen Zunahme von hochaltrigen Menschen (77,1%) einhergeht, ist zukünftig ein deutlicher Anstieg eines Beratungs- und Betreuungsbedarfs sowie eine zunehmende Nachfrage nach sozialen Kontakten zu erwarten. Ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen z.B. einer Demenz, Multimorbidität sowie auch die Familienangehörigen im häuslichen Pflegesetting, sind auf eine verlässliche und möglichst vernetzte Versorgung und Information vor Ort angewiesen. Aufgrund der Hochaltrigkeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken. Die zukünftige Versorgung dieses Personenkreises wird daher eine besondere Herausforderung darstellen
Zukünftig ist es uns ein Anliegen, professionelle Beratungsangebote und innovative Ideen zur Unterstützung der gesellschaftlichen Teilhabe im Stadtteil aufzubauen und einer Vereinsamung von Seniorinnen und Senioren entgegenzuwirken. Um neben dem kontinuierlichen Aufbau eines umfassenden Netzwerks, eine Öffnung in den Stadtteil u. möglichst viele Menschen zu erreichen, sind im Rahmen der Beteiligung u. Kooperation möglichst vieler relevanter Akteure des Stadtteils verlässliche, hauptamtliche Strukturen, die vor Ort koordinieren und initiieren unabdingbar.
Um die beispielhaften Projektideen umzusetzen und den Netzwerkaufbau voranzutreiben, ist eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung der Präsenz und Bekanntmachung der Angebote im Stadtteil notwendig z.B. durch Anzeigen in Stadtteilzeitungen, Flyer, Vorträge und Schulungen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadtteil Wettbergen
Beschreibung
In der Landeshauptstadt Hannover leben (Stand 2016) 523.642, wobei die Einwohnerzahlen im Stadtbezirk 9 bei 45.619 Einwohner liegen und je nach Stadtteil folgendermaßen angegeben werden: Bornum (1.375) Mühlenberg (7.546), Oberricklingen (10.775), Ricklingen (12.987) und Wettbergen (12.936).
Der Stadtteil Wettbergen, in dem im Oktober 2016 eine Anlauf- Begegnungs- Beratungsstelle eingerichtet wurde, hat rund 13.000 Einwohner und ca. 30,5 Prozent der Bevölkerung im Stadtteil haben das 60. Lebensjahr bereits überschritten.
Die Altersstruktur der Region Hannover zeigt bis 2030 deutliche Zunahmen bei der Zahl älterer Menschen ab 65 Jahre (+20,5 %), insbesondere bei den Hochaltrigen ab 85 Jahre (+77,1 %)
Einwohnerzahl
13000
Quelle / Anmerkungen
Hannover de, Portal Landeshauptstadt
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Portals der Landeshauptstadt zu den Zahlen der Bewohner ab 65 Jahren
Projektgebiet in Prozent
78
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen der Stadt Hannover: Deutliche Zunahme von hochaltrigen Menschen (>85) von 77,1,%
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_wettbergen.docx
(66.69 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Schaffung und Einrichtung von Räumen der Begegnung zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts/ Stadtteilleben ausbauen/
Miteinander der Quartiersbevölkerung stärken durch Angebote der Begegnung, Entlastung, Kommunikation/ Treffpunkt für unterschiedliche Zielgruppen z.B. besondere Betreuungsangebote und Beratung, Selbsthilfegruppen, Yoga/
Imageverbesserung und Öffentlichkeitsarbeit/
Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil, soziale Kontakte knüpfen/
Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Angebote sind offen und stadtteilbezogen für alle Senioren, pflegende Angehörige und Familien. Wenn die Projekte rege angenommen werden u möglichst viele Menschen partizipieren, neue Bedarfe erkannt werden, ist unser Ziel erreicht
Kriterium
Beschreibung
Es wird eine Stadtteilrunde Wettbergen erweitert mit möglichst vielen Akteuren des Stadtteils. Gemeinsame Ideen, Evens werden umgesetzt, Multiplikatoren ermöglichen eine Verbreitung und Vernetzung im Stadtteil
Kriterium
Beschreibung
Nebe einer Selbsthilegruppe für Depressive sollen möglichst weitere Selbsthilfegruppen Räume nutzen. Die Räume der Beratungsstelle können flexibel mit Leben gefüllt werden je nach Bedarf und Ideen aus dem Stadtteil z.B. eine Nähwerkstatt
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort durch gemeinsame Events z.B. Hilfsmittelsprechstunde/Erstellen einer Stadtteilbroschüre/ Schulung für Hausärzte, Sparkassen, Apotheken, Kirchen zum Thema Demenz, pflegende Angehörige/
Verstetigung/ Weiterentwicklung Stadtteilrunde Wettbergen/
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
ortsansässige Apotheken/ durch Schulungen auch Sparkassen, Geschäfte, Hausärzte vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Wettbergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanitätshaus, Johanniter, ambulante Pflegedienste, Malteser, im Rahmen der Stadtteilgruppe Wettbergen auch andere Beratungsstellen des Stadtteils oder interessierte Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Notwendige kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit zur Präsenz der Beratungsstelle und Bekanntmachung der stadtteilbezoenen Angebote
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
offene Angebote für alle Bewohner des Stadtteils bz.für die besonderen Zielgruppen z.B Senioren, pflegende Angehörige
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
wasmitherz 2.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alina Zimmermann
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kollektiv zur Verbesserung des Gemeinwesens, durch Beratung und Bereitstellung von Wissen und Räumen
Projektbeschreibung
wasmitherz e.V. ist Nachbarschaftszentrum, Creative Space und Inkubator für soziale und kulturelle Projekte in der Nordstadt von Hannover. Wir verstehen uns zunächst als Bereitsteller einer Infrastruktur und Plattform, auf der Individuen, Gruppen oder Organisationen selbstständig aktiv werden können. Dafür bieten wir verschiedene Räume zur stunden- oder tageweisen Nutzung an. Dabei fördern wir insbesondere nachhaltige und lokale Ideen, die den Stadtteil beleben und die Nachbarschaften vernetzen. Das da entstehende Angebot reicht von Selbsthilfegruppen über muslimische Gemeinschaftsabende bis hin zu Kinderyoga und Skillsharing-Workshops. Neben dem Bereitstellen von Räumen und der nötigen technischen Infrastruktur beraten wir die Gruppen und Aktiven in der Bewerbung und Durchführung ihrer Angebote.
In unseren Coworking-Räumen lernen, arbeiten und programmieren bis zu 15 Personen/Vereine selbstständig oder in sich spontan formierenden Projektteams. Die Personen für das Coworking wählen wir nach sozialen und Diversity-Kriterien aus. Schließlich bieten wir Werkstatt- und Laborräume mit Werkzeugen und Instrumenten, die von allen genutzt werden können.
Um die komplette Vielfalt der Nordstadt in der Nutzung unserer Räume und Angebote abzubilden und besonders benachteiligte Gruppen einzubeziehen, verfolgen wir verschiedene Muster der Aktivierung und Integration:
Zunächst ist wenigstens eine Person mit Kümmerposition über die gesamte Woche in unseren Räumen präsent. Durch eigene Veranstaltungen vom Verein, wie Gesellschaftsabende, Flohmärkte oder Straßenfeste erhöhen wir einerseits unsere Sichtbarkeit in der Stadt und sind andererseits Vorbilder und Anstifter*innen, indem wir Leute ermutigen, unsere Räume zu nutzen und sich selbst zu organisieren. Durch Satellitenprojekte wie im "Platz-Projekt" zur Belebung des öffentlichen Raums in Hannover Linden sind wir direkt vor Ort und mit dem Ohr direkt bei den Leuten. Unsere Räume können wir zur Verstetigung kreativer Interventionen anbieten. Wir pflegen eine Kultur der Offenheit und Ermöglichung und können so auf verschiedene Bedarfe und Anforderungen flexibel eingehen. Durch unsere Organisation als Verein können wir nicht zuletzt (benachteiligten) Gruppen die Trägerschaft zur Ausrichtung ihrer Angebote, die Beratung zu und den Anschluss an Förderinfrastrukturen anbieten.
Wir sind Plattform, Netzwerk, Anstifter und Träger für eine vielfältige, nachhaltige, solidarische und inklusive Nachbarschaft in der Nordstadt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Nordstadt von Hannover ist ein vielfältiges und buntes Quartier von Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeiter*innen und Studierenden. Die Alltagswelten dieser diversen Gruppen sind aber weitgehend getrennt. Moscheen und anthroposophische Kindergärten liegen nebeneinander, kommen aber nicht in Austausch miteinander. Weiterhin gibt es neben dem insgesamt schon spannungsreichen Mietwohnungsmarkt ein immer größeren Mangel an kostengünstigen oder sogar kostenfreien Veranstaltungsräumen für soziale und kulturelle Gruppen und Initiativen. Aufgrund der starken Fluktuation der Studierenden und anderen Bewohner*innen des Stadtteils und einer Förderkultur, die vor allem punktuelle Veranstaltungen und Projekte fördert, als den Aufbau längerfristiger Strukturen, können verschiedene Formen sozialer Selbstorganisation und von Teilhabe sich nicht verstetigen.
wasmitherz e.V. bietet eine Plattform für eine Vielfalt von Angeboten, um die verschiedenen sozialen und kulturellen Gruppen zur Selbstorganisation zu ermächtigen. Seit unserer Gründung haben wir 400 Veranstaltungen im Zeitraum 2017-2019 begleitet bzw. durchgeführt. Der bisherige Arbeitsaufwand wurde komplett ehrenamtlich vom Kollektiv geleistet. Eine Person ist in Vollzeit vor Ort als Ansprechperson, für Beratung und Vernetzung. Wir wollen mit wasmitherz e.V. nachhaltige Strukturen aufbauen, die Vielfalt des Stadtteils anbieten und Projekte zur Inklusion und Aktivierung besonders marginalisierter Gruppen vorantreiben. Dafür müssen wir uns verstetigen und die eigene Arbeit professionalisieren können, um diesem Auftrag zu folgen.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Die Nordstadt erstreckt sich auf einem rund 364 ha (Stand: 01.01.2017) großen Areal zwischen der Bahnstrecke Hannover–Minden im Norden und Osten, dem Berggarten, dem Großen Garten im Westen, der Leine, der Steintormasch im Süd-Westen und dem über Schloßwender und Arndtstraße führenden Cityring im Süd-Osten. An vorgenannter Zugverbindung liegt auch eine S-Bahnstation. Der Engelbosteler Damm trennt als Hauptgeschäftsstraße die Nordstadt in einen nach 1946 wiederaufgebauten Ostteil und einen nach 1985 sanierten Kernbereich. Daran schließt sich im Westen eine durch einen Gürtel aus Universitäts-, Friedhofs- und Krankenhausflächen abgetrennte ruhige Villengegend an. Im Südwesten bieten der Welfengarten und der Georgengarten sowie die daran anschließenden Kleingärten und Sportanlagen Flächen für Naherholung. Mit dem Klinikum Nordstadt befindet sich ein Krankenhaus des Klinikums Region Hannover im Stadtteil. An der Bahnlinie im Osten ist seit 2014 die neue Feuer- und Rettungswache 1 der Feuerwehr Hannover in Dienst.
Einwohnerzahl
17829
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 31.12.2017, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017, Kinder unter 18 Jahre
Unterlagen zum Gebiet
karte_hannover_nordstadt.png
(386.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz e.V. bietet Menschen einen Ort, zusammenkommen zu können, um ihre Anliegen durchzusetzen, ihre Interessen zu artikulieren oder selbst in die Hand zu nehmen. Mit unserer Haltung als Ermöglicher*innen unterstützen wir Gruppen oder Einzelpersonen darin, ihre Ideen, Ansprüche und Bedürfnisse durchzusetzen und auch zu verstetigen. Wir bieten nicht nur Räume, sondern umfassende technische wie organisatorische Beratung.
Wir verstehen uns weiterhin als Netzwerker*innen, weil wir die Aktiven mit allen relevanten Institutionen im Stadtteil verbinden. Mit Multiplikator*innen in allen sozialen Gruppen sind wir fähig, die Bedarfe und Ansprüche zu erforschen.
Darüber hinaus sind wir auch proaktiv in der Aktivierung verschiedener sozialer Gruppen im Stadtteil. Durch die Präsenz vor Ort sind wir ansprechbar und Teil des Stadtbildes. Wir versuchen stets mit Interventionen wie Straßenfesten mit anderen sozialen und kulturellen Gruppen in Kontakt zu kommen und sie bei der Planung und Durchführung einzubeziehen.
Die Probleme, auf die wir reagieren, sind neben der prekären Mietwohnsituation und der Brüchigkeit des Zusammenhalts auch Themen wie Nachhaltigkeit, Grundeinkommen und lokale Ökonomie. Wenn sich die klassischen Formen der Erwerbsarbeit ändern, braucht es Orte, an denen neue Formate des Arbeitens und der Organisierung ausprobiert werden können.
Genau mit diesem Handeln fördern wir konstant stabiles, wandlungsfähiges und lebendiges soziales Zusammenleben im Quartier.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir aktivieren Einzelpersonen und Gruppen verstärkt, Themenabende, (Selbsthilfe-)Gruppengespräche oder Planungs- und Vernetzungstreffen auszurichten, die auf konkrete soziale oder politisch-gesellschaftliche Herausforderungen im Stadtteil eingehen.
Kriterium
Beschreibung
Wir stabilisieren und verstetigen die Angebote, die von sozialen Gruppen und Initiativen in unseren Räumen durchgeführt werden. 50% unserer Veranstaltungen sollen im engeren Sinne Gemeinwesen-orientiert sein
Kriterium
Beschreibung
Wir bauen die Raum- und Veranstaltungsangebote aus, die neue Formen der Erwerbsarbeit ausprobieren und kulturelle, soziale sowie ökonomische Belange zusammendenken.
Beschreibung
Wir verstetigen und vertiefen unsere Vernetzung mit anderen Angeboten im Stadtteil (Selbstschrauber-Werkstätten, soziale und religiöse Einrichtungen…), organisieren gemeinsame Aktionen und sind in der Lage, Synergien zu erzeugen und zu nutzen.
Kriterium
Beschreibung
Durch intervenierende und aktivierende Formate wie Gebraucht- und Handwerkermärkte sowie Straßen- und Hoffeste bieten wir Anknüpfung für die Nachbarschaft sich zu vernetzen. Wir stiften damit nachbarschaftliche Unterstützung und Bezugnahme an.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Muse - ein ganzer Stadtteil für die Kunst (jeweils Aktionswochen pro Jahr, 2018 - 07.-22.09.2018)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven - Coworkingspace in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherkirche - evangelische Jugendkirche Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lieb.es Restaurant, genossenschaftliche Brauerei - Nordstadt braut!, Sport Kaufmann, Onkel Olli´s Kiosk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lebendige Plätze
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Auracher
| Funktion | Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aktivierung der Bewohner/innen, Förderung der Nachbarschaft und vielfältiger Begegnungsangebote im öffentlichen Raum
Projektbeschreibung
Nachdem im zuletzt geförderten Projekt zur integrativen Gesundheitsförderung am (aktuell zugesagten) Erweiterungsbau des Familienzentrums gearbeitet wurde, der dann Bewegungsraum und Anlaufstelle ermöglicht, ist dieses Thema nachhaltig gesichert. Die personell notwendige Ergänzung soll nach dem Umbau aus Mitteln der Prävention erfolgen. Außerdem wurde Bewegungsförderung durch die AG Nordstadt (s.u.) breit aufgegriffen. Integration in jedem Bereich setzt aber Erreichbarkeit im öffentlichen Raum mit aktivierender und aufsuchender Arbeit voraus, Bedarf für eine deutlich erweiterte Gemeinwesenarbeit.
Ein lebendiger Stadtteil braucht lebendige Plätze. Man kann dort spielen, einkaufen oder einfach in der Frühlingssonne sitzen. Dies ist von umso zentraler Bedeutung im klassischen Ankunftsort Hildesheims - der Nordstadt. Hier im öffentlichen Raum findet Begegnung statt, Bewohnerengagement wird gefördert und Aktivierung findet statt - oder eben nicht. Ziel des Projektes Lebendige Plätze ist die Belebung von öffentlichen und halb öffentlichen Plätzen. Es sollen Formate geschaffen werden, in denen die Bewohner*innen die Plätze räumlich und thematisch erobern und gestalten können. Institutionen rund um die Plätze sollen hinaus auf die Plätze gehen und diese mit beleben. Durch das Arbeiten auf/an einem gemeinsamen Platz, aber zu unterschiedlichen Themen, sollen die Vernetzung und Kooperation zwischen den Bewohner*innen und Akteur*innen, übergreifend und unter einander gestärkt werden. Im Besonderen soll im Projekt die Beteiligung von Bewohner*innen auch durch ehrenamtliche Mitarbeit angestrebt werden. Dies kann bei gemeinsamen Aktionstagen oder bei einzelnen Aktionen auf den Plätzen geschehen. Adressiert werden sollen hierbei bereits aktive Menschen im Stadtteil, die ihre Arbeit in Projektgruppen mit den Plätzen verknüpfen, neben neu zu aktivierenden.
Die Aufenthaltsqualität im öffentlich Raum kann durch bauliche und aktivierende Aktivitäten verbessert werden. Es sollen 3-5 Plätze ausgewählt werden und im Rahmen von Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Zu gemeinsamen Aktionstagen kommen alle Akteur*innen von allen Plätzen auf einem zusammen und agieren gemeinsam. Um eine Verbindung zwischen den einzelnen Plätzen herzustellen soll es ein künstlerisch-haptisches verbindendes Element, ein Platzzeichen, geben sowie Module (z.B. Ottos Orgelstunde, Rallye, Tee/Kaffee-Tisch, Spielmobil-Einsätze, öffentliche Talks...) die auf verschiedenen Plätzen Anwendung finden können.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der über viele Jahrzehnte als Ankunftsort fungierenden Nordstadt leben viele Einwohner*innen in hoher baulicher Verdichtung. Es gibt sehr wenig öffentlich nutzbaren Raum mit geringer Qualität zum Aufenthalt auf Plätzen.
Die Nordstadt ist divers (ca. 100 Nationalitäten) mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Migrationserfahrung und Transferleistungsempfänger*innen.
Alle genannten Faktoren, die bereits über Jahrzehnte wirksam sind, führen zu einer teils erschreckend geringen Identifizierung der Anwohner*innen mit dem Stadtteil, interkulturelle Begegnung findet nur sehr partiell statt. Sport- und Freizeitangebote sind deutlich zu gering vorhanden, ein Plus ist zugleich die Nähe zur Innenstadt.
Die hohe Zahl an Geflüchteten im Verhältnis zu Stadt und Landkreis erfordert deutlich mehr integrative Angebote, ebenso der höhere Anteil an Ki. und Ju. und der geringen Schuleignung (s.u.). Das Bewohner*innenengagement im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist gering und wenig divers. Das breite Stadtteilnetzwerk soll sichtbarer aktiv sein, bislang ist dies nur sehr einrichtungsbezogen der Fall.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
11135
Quelle / Anmerkungen
Amt für Statistik (31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Soziale Stadt nördliche Nordstadt" ist auf einen Teilbereich der Nordstadt begrenzt. Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich unmittelbar auf die Umsetzung der baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet und kann alle die im Antrag beschriebenen Aufgaben, sowie Koordination und Aktivierung nicht leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher Ankunftsort eine deutlich verstärkte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung.
Eine enge Verzahnung findet dabei auch mit dem sich aktuell in Arbeit befindenden Freiraumentwicklungskonzept im Rahmen der ‚Sozialen Stadt‘ unter Federführung der Stadtverwaltung durch den Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung statt. Hier werden unter Einbezug der Akteure (Institutionen) und der GWA im Sozialraum alle Freiräume, Grünflächen und Plätze im Fördergebiet Soziale Stadt, aber auch darüber hinaus bewertet und eingeschätzt.
Die Bedarfe hinsichtlich Integration, Identifizierung, Stärkung der Nachbarschaft und Förderung der Interkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2017 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 5. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (18 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch doppelt so hoch!!!
Aus diesem Grund wurde im April 2018 durch die Stadtverwaltung die ‚AG Nordstadt‘ ins Leben gerufen. In dieser Arbeitsgruppe wurden in der Nordstadt tätige Fachakteur*innen eingeladen, mittels ihrer Fachexpertise und Erfahrungen konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Schulfähigkeit der Kinder zu erhöhen. Im Zuge der AG Nordstadt wurde durch die Fachakteure herausgearbeitet, dass es im Stadtteil wenig lebendige Plätze gibt , die Möglichkeiten zur Begegnung, zur aktiven Bewegung und, aufgrund des diversen Stadtteils, wenig Möglichkeiten zur Sprachanregung (vor allem für Kleinkinder und deren Eltern) eröffnen. Darüber hinaus wurde herausgestellt, dass i mSozialraum wenig Nachbarschaftshilfe und damit ein geringer Zusammenhalt stattfindet.
Diese Ergebnisse unterstützen die unbedingte Notwendigkeit, die im Sozialraum bestehenden Plätze zu beleben und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen in den Vordergrund zu stellen. Denn damit die neu gestalteten Plätze im weiteren Verlauf auch gut genutzt werden, kann die Gestaltung nicht durch eine Arbeitsgruppe übernommen werden, die ausschließlich aus hauptamtlichen Fachakteuren besteht, sondern muss von den Bewohner*innen im Sozialraum selbst entwickelt werden. So kann der Zusammenhalt gefördert und sichergestellt werden, dass die Gestaltung der Plätze so erfolgt, dass sie den Bedürfnissen der Bewohner*innen entsprechen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse für das GWA Projekt ‚Lebendige Plätze‘ unterstützend eingebracht werden. Dadurch findet eine ideale Kooperation statt, die Synergieeffekte nutzt und Doppelstrukturen vermeidet.
Zielgruppe der im Rahmen der AG zu erarbeitenden Maßnahmen sind Kinder im Alter von 0 bis ins frühe Grundschulalter sowie deren Eltern/Familien. Im Rahmen der AG wurden innerhalb von drei Sitzungen Maßnahmen identifiziert (insgesamt 180 Maßnahmen), priorisiert (Ergebnis: Reduzierung auf 76 Maßnahmen) und Kategorien zugeordnet (Kita, Grundschule, Sprache, Sport, Gesundheit, Kinder- und Jugendarbeit, Kultur, Elternarbeit, Sozialraum, Begegnung, Sonstiges). Davon wird ca. die Hälfte aller benannten Maßnahmen stadtverwaltungsintern bearbeitet. Für die weiteren Maßnahmen wurden themenbezogene Arbeitsgruppen gebildet, die die Umsetzbarkeit der Maßnahmen geprüft und bis 2019 die ihnen zugeordneten Maßnahmen ausgewählt und konzeptionell ausgearbeitet haben. Für die Umsetzung der Maßnahmen sind für das Jahr 2019 Mittel im städtischen Haushalt geplant. Zudem wird eine Begleitgruppe, bestehend aus den jeweiligen Sprecher*innen der uAG’s sowie drei weiteren Fachakteuren, den Prozess stetig begleiten und auf mögliche notwendige Umsteuerungsprozesse überprüfen. Die Zusammenarbeit der Fachakteur*innen vor Ort kann nur durch eine starke Gemeinwesenarbeit geleistet werden. Sie wird überdies durch die Stadt weiter gestärkt, indem Maßnahmen gemeinsam konzipiert und institutionsübergreifend umgesetzt werden. Im Stadtteil werden somit bestehende Angebote mit neuen Maßnahmen verzahnt. Somit wird auch die Transparenz über die im Stadtteil bestehende Angebotsstruktur sowohl für Fachakteur*innen als auch die Zielgruppe erhöht.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl der ab 65jährigen - Amt für Statistik (31.12.2018)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt sämtliche Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit (s.u.). Der übergreifende und vernetzte Ansatz ist aus den jahrelangen Erfahrungen der Projekt-, (Sozio-)kulturellen, Gemeinde- und Gemeinwesenarbeit der lokalen Akteure des Stadtteilnetzwerkes entwickelt worden. Im öffentlichen Raum, auf den Plätzen in der Wohnumgebung fokussieren sich alle Dinge, die einen lebenswerten Stadtteil ausmachen - entsprechend hilfreich ist die Fokussierung aller Akteure und auch die entsprechende zielgerichtete Aktivierung des Bewohner*innenengagements. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch den Akteuren Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten können. Die enge Verzahnung mit dem Prozess der Stadtteilerneuerung in der Sozialen Stadt nördliche Nordstadt erweitert die Beteiligungsmöglichkeiten und erhöht zugleich den Erfolg der aktivierten Projektgruppen. Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit liefert das verbindende und koordinierende Element und strukturiert damit die Vorgehensweise aller Beteiligten entsprechend der Qualitätsstandards. Ergebnis sind langfristig mehr Partizipation und Hilfe zur Selbsthilfe, sowie die hoffentlich nachhaltige ressortübergreifende und zielgruppenübergreifende Zusammenarbeit, insbesondere mit Blick auf die ZIelgruppe der Eltern mit deren Kinder (s.Begründung für Projekt mit Bezug zur Sozialen Stadt).
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die angegebene Zahl an Bewohner*innen erreicht wurde und ein Anteil von 5% der Erreichten aktiv mitarbeitet, weiterhin wenn die besondere Zielgruppe der Eltern mit Kindern dem zahlenmäßigen Anteil entsprechend erreicht wird und Weitervermittlung erfolgt
Kriterium
Beschreibung
Einzelne Module in Eigenverantwortung durchgeführt werden und/oder wenn die Selbstorganisation der Akteure (Haupt- und Ehrenamtliche aus der Bewohnerschaft) bei 50 % der Aktivitäten erfolgreich gefördert werden konnte
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 30% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft eingeflossen sind
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt zielt ausdrücklich auf zielgruppenübergreifendes Handeln ab, indem auf öffentlichen Plätzen für deren Attraktivierung und Belebung gearbeitet wird
Beschreibung
Das Projekt ist grundsätzlich ressortübergreifend organisiert, weil die Belebung und Attraktivierung der Plätze in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung, Bau-/ Planungsverwaltung, Sozialamt, Kulturbüro mit unterschiedlichsten Akteuren umgesetzt wird
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk im Stadtteil sorgt für das Fundament, das Projekt ermöglicht anteilige Partizipation, bezogen auf je einen Platz soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 10 neue Kooperationen sind entstanden
Kriterium
Beschreibung
Auf den lokalen kleinen Plätzen kann nachbarschaftliche Begegnung und das interkulturelle Zusammenleben nachhaltig gefördert werden. Qualitätsstandard wird durch angestrebten hohen Anteil an erreichten Anwohner*innen erfüllt
Beschreibung
Im Idealfall wird je Platz eine tragfähige Struktur an gemischten Akteursgruppen (Haupt- und Ehrenamtliche/ Bewohner*innen) entwickelt, die auch nach Projektende nachhaltig wirksam bleibt und ggf. dem Stadtteilverein zugeordnet werden kann
Kriterium
Beschreibung
Der Qualitätsstandard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Arbeitsgruppe das Vorhaben unterstützt, insbesondere mit Blick auf die Zielgruppe der Eltern/Kinder und die Ergebnisse für zukünftige derartige Projekte ausgewertet wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt, das in Trägerschaft der Lebenshilfe und im Auftrag der Stadt Hildesheim arbeitet ist mit einem Drittel einer Personalstelle eine anteilig durch die Stadt, die Wohnungswirtschaft und die Sparkasse finanzierte Fachkraft für Gemeinwesenarbeit tätig. Ein weiteres Drittel der Personalstelle fließt in die aktuell mit Landesmitteln geförderte Umsetzung der Langzeitpräventionsstrategie CTC. Mit einem dritten Drittel wird das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch die Soziale Stadt nördliche Nordstadt finanziert. Die Personalstelle ist in zwei Anteile für zwei Personen aufgeteilt. 32 Wochenstunden führt der eine Hauptamtliche, 8 Wochenstunden die ergänzende zweite Hauptamtliche aus. Die zweite Hauptamtliche ist zugleich ehrenamtliche Vorsitzende des Stadtteilvereins, der in den vergangenen zwei Jahren seit Gründung einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Die Aufgaben und Bedarfe an die Gemeinwesenarbeit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zugleich hat deren Anteil an der Personalstelle abgenommen. Insbesondere mit Blick auf die durch die Arbeit der AG Nordstadt (s.Begründungstext zur "Sozialen Stadt" entwickelten Ansätze und die ergänzende Fokussierung auf die Aktivierung im Sozialraum bringt einen erheblichen Mehrbedarf an Gemeinwesenarbeit mit sich. Dieser soll durch das vorliegende Projekt zumindest partiell gedeckt werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Begegnungs- u. Beratungsstätte Treffer der Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesförderstätte Werkhalle der Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Wohnen/ Johannishof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Integration und Teilhabe
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gesichter des Emsviertels - Vielfalt ist unsere Chance
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christian Symalla
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufmerksamkeit und Anerkennung schenken - Internationalität und Nachbarschaft fördern - Mitwirkung erreichen
Projektbeschreibung
"Mit dem Quartiersforum Emsviertel haben wir ein Format geschaffen, in dem die Anliegen des Quartiers bereits artikuliert und bearbeitet werden", sagen die Projektmitarbeiter/innen Violetta Lenz und Jasmin Kruškić. "Wir merken aber auch, dass sich trotz unserer Öffentlichkeitsarbeit die Vielfalt der Bewohnerschaft dort nicht widerspiegelt. Wir brauchen deshalb noch niedrigschwelligere Zugänge zu den Bewohner/innen, um sie für die Mitarbeit an einer guten Nachbarschaft zu gewinnen. Auch das Quartiersforum, das Akteursnetzwerk und die Gruppen brauchen weitere Unterstützung. Wir als Team müssen dazu unsere Methodik verbreitern und verfeinern. Dafür brauchen wir Qualifizierungen." Das ist die Halbzeitbilanz des Projektteams. Die große Mehrheit der Bewohnerschaft, insbesondere die Migrationsbevölkerung, konnte bisher nicht für die Mitarbeit an einer guten Nachbarschaft gewonnen werden. Ihre Fähigkeiten und Potenziale sollen deshalb in diesem Folgeprojekt für das Quartier nutzbar gemacht werden. Zentrales Element dabei ist eine Beziehungsarbeit des Projektteams, die von Aufmerksamkeit und Anerkennung für die Bewohner/innen geprägt ist, und ihre öffentliche Wertschätzung ermöglicht. Mit unterschiedlichen Maßnahmen unter der Überschrift "Gesichter des Emsviertels" sollen die Menschen des Quartiers die Möglichkeit zur Begegnung bekommen und mit ihren vielfältigen Talenten und biografischen sowie kulturellen Hintergründen auch öffentliche Anerkennung erfahren. So sollen sie gestärkt und motiviert werden, sich für ihr Quartier einzubringen. Anreiz zur Umsetzung von Maßnahmen soll auch eine Quartierskasse bieten. Für die Projektaktivitäten brauchen die Mitarbeiter/innen eine vertiefte Methodenkompetenz, die sie durch Qualifizierungen im Projekt erwerben sollen. "Die meisten Menschen hier haben noch nie die öffentliche Anerkennung bekommen, die sie verdienen", ist Jasmin Kruškić überzeugt. Er erinnert sich an die Zeit, in der es ihm als Flüchtling selbst so erging, bis er als Kiosk-Inhaber im Emsviertel zu einer anerkannten und gestaltenden Rolle fand. Violetta Lenz ergänzt mit Blick auf ihre eigene Migrationserfahrung: "Wir wollen die Menschen mehr zusammenbringen und erreichen, dass sie sich selbst und einander in ihrer Vielfalt positiver wahrnehmen. Indem wir ihre Wertschätzung organisieren, erhöhen wir auch ihre Mitwirkungsbereitschaft für das Quartier. Wäre es nicht beflügelnd, wenn der Bundespräsident zu Besuch käme, um die Menschen im Emsviertel zu würdigen?"
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Emsviertel ist Teil des Stadtbezirks Weststadt, einer typischen Trabantenstadt der 1960/1970er Jahre mit rund 24.000 Einwohner/innen. In der Weststadt gibt es zwei Städtebauförderungsgebiete. Das Emsviertel konnte trotz seiner signifikanten Sozial- und Baustruktur bisher allerdings nicht von der Städtebauförderung profitieren. Vom Sept. 2018 an konnten aufgrund der Förderung des Projektes "Quartiersforum Emsviertel" dort Elemente der Gemeinwesenarbeit aufgebaut werden. Zur Verstetigung bedürfen diese allerdings weiterer Unterstützung. Das Emsviertel ist geprägt von Migrationsbevölkerung (2/3 der Bewohnerschaft) und dem stadtweit höchsten Transferleistungsempfängeranteil. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt es deshalb als Problemviertel. Die Bewohner/innen leben ganz überwiegend zurückgezogen in ihren eigenen communities und bringen sich so gut wie nicht in das Quartiersleben ein. So bleiben viele ihrer kulturspezifischen und persönlichen Besonderheiten und Fähigkeiten verborgen, so dass hierfür auch keine öffentliche Anerkennung erfolgen kann. Dem will das Projekt entgegenwirken: Die in Tradition und Kultur unterschiedlichen "Gesichter des Emsviertels" sollen als Chancenpool hervorgehoben werden. Im ersten Schritt sollen gemeinsam mit den Bewohner/innen niedrigschwellige Begegnungsformate entwickelt werden. Daran andocken sollen öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen unter Teilnahme von Prestigeträger/innen aus Politik, Wirtschaft u. ä. Bereichen zur Würdigung der Bewohner/innen. Geplant ist u. a., den Bundespräsidenten einzuladen. Damit sollen das Selbstbewusstsein der Menschen, ihre Teilhabe an der Nachbarschaft und das Image des Quartiers gestärkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Emsviertel
Beschreibung
Das Emsviertel wird im Norden durch Kleingartenanlagen und den Westpark, im Osten durch die Autobahn A 391 und im Süden durch die vierspurig ausgebaute Münchenstraße/Elbestraße (inkl. Straßenbahntrasse) begrenzt. Im Westen schließt sich das Rheinviertel mit einer sich vom Emsviertel stark unterscheidenden Sozialstruktur an.
Einwohnerzahl
5007
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus dem Einwohnermelderegister
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Alle im Abschnitt "Merkmale des Projektgebietes" angegebenen Werte wurden aus bei der Stadt Braunschweig vorhandenen statistischen Daten auf Basis der Zahlen des Einwohnermelderegisters speziell für das Projektgebiet Emsviertel herausgefiltert. Alle Werte beziehen sich auf den Stichtag 31.12.2018 mit Ausnahme des in der Kategorie "Menschen, die Transferleistungen beziehen" angegebenen Wertes (s. dort).
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der 0- 18-Jährigen mit erweitertem Migrationshintergrund liegt im Projektgebiet bei 85,0 %.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stichtag 31.12.2017, da aktuellere Daten noch nicht vorliegen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2019-04-23_projektgebiet_emsviertel.pdf
(3.84 MB)
2019-04-23_projektgebiet_groesse.pdf
(88.48 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt nimmt das Quartier Emsviertel, seine Bewohner/innen und Akteure als Ganzes in den Blick. Es ist darauf ausgerichtet, die Bewohner/innen und Akteure zu aktivieren, zu beraten, zu beteiligen und sie dabei zu unterstützen, selbst tragende Strukturen im Quartier aufzubauen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei darauf gelegt, die bisher schwer erreichbare Migrationsbevölkerung einzubeziehen. Dies geschieht durch eine direkte oder über Schlüsselpersonen stattfindende Kontaktaufnahme, die auch muttersprachlich erfolgen kann. Ein Teil der relevanten Sprachen wird durch die Projektmitarbeiter/innen selbst abgedeckt, ansonsten können Sprachmittler genutzt werden. Gemeinsam werden bedürfnisorientierte, lebensweltnahe Begegnungsangebote entwickelt und umgesetzt, gefolgt von Veranstaltungen zur öffentlichen Anerkennung. Dieser "Aktivierungsschwung" und Motivationsschub soll auch zu Engagement im Quartier führen. Die Projektziele sind somit schwerpunktmäßig auf die Bereiche "Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur", "Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen" und "Imageverbesserung/Öffentlichkeitsarbeit" ausgerichtet. Im "Quartiersforum Emsviertel" wird zudem die begonnene integrierte sozialräumliche Betrachtung des Quartiers fortgesetzt, die auch die Handlungsfelder "Wohnen und Wohnumfeld", "Schule und Bildung", "Lokale Ökonomie", "Stadtteilkultur", "Sport und Freizeit", "Gesundheitsförderung" und "Umwelt und Verkehr" in den Blick nimmt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen an Begegnungs- und Anerkennungsformaten teil, die sie z.T. selbst mit entwickeln. Ein Teil der neu erreichten Bewohner/innen bringt sich darüber hinaus im Quartiersforum, in Gruppen oder auf andere Weise aktiv im Quartier ein.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/innen bringen ihre kulturspezifischen u. persönlichen, v.a. auch in Migrationsbiografien begründeten, Besonderheiten in den Quartiersprozess ein. Das bestehende Akteursnetzwerk ist in der Lage, Teile des Quartiersprozesses selbst zu organisieren.
Kriterium
Beschreibung
Menschen aus unterschiedlichen Gruppen, insbesondere aus unterschiedlichen Kulturen, und Akteure mit unterschiedlichen Zielsetzungen setzen sich gemeinsam für das Gemeinwesen "Emsviertel" ein.
Beschreibung
Es gibt mehr Möglichkeiten zur Begegnung. Das Verständnis der Menschen unterschiedlicher Herkunft für einander nimmt zu. Bewohner/innen werden öffentlich gewürdigt. Bewohner/innen wirken gemeinsam am Quartiersleben mit.
Vorhandene Strukturen
Der gemeinnützige Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e. V. ist seit dem Jahr 2008 in der Weststadt tätig und betreibt seit Ende 2010 im Emsviertel den "Treffpunkt Pregelstraße". Die Angebote des Treffpunktes Pregelstraße konzentrieren sich vor allem auf die Bereiche Beratung/Vermittlung, Durchführung von Veranstaltungen, Exkursionen und Überlassung/Vermietung von Räumen für externe Nutzungen. Die Gruppen, die den
Treffpunkt Pregelstraße in der Vergangenheit nutzten, beschäftigten sich ganz überwiegend mit speziellen Themen, so dass die daran interessierten Teilnehmer/innen in aller Regel unter sich blieben. Eine systematische Unterstützung und Vernetzung der Gruppen untereinander und im Quartier sowie die Entwicklung von Quartierszielen konnte erst im Zuge des Projektes "Quartiersforum Emsviertel" begonnen werden: In dem derzeit laufenden Projekt wurden bisher zwei Sitzungen des Quartiersforums durchgeführt. Mit Hilfe eines Fragenkataloges wurden Gespräche mit Bewohner/innen und Gruppen geführt. Eine positive Berichterstattung über das Projekt in mehreren Print- und Online-Medien wurde erreicht. Eine Projektvorstellung in einem lokalen Radiosender erfolgt am 14.05.2019. Am 25.05.2019 wird ein Straßenfest im Emsviertel zusammen mit vielen Akteuren und Gruppen durchgeführt, das derzeit gemeinsam vorbereitet wird, und bei dem sich die Bewohner/innen aktiv einbringen können.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Rates der Stadt und des Stadtbezirksrates Weststadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Handwerkskammer, Industrie- u. Handelskammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen Immobilien Management GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Unfallhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jüdisch-soziokulturelles Alexander David Zentrum e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Pfarrstelle für Menschen mit geistiger Behinderung - mit Uns Gemeinde
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Berliner Straße- die Wende !
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katrin Moser
| Funktion | Kirchenkreissozialarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
In der Berliner Straße die Lebenslagen durch Aktivierung der Anwohner*innen verbessern.
Projektbeschreibung
Syke ist eine Kleinstadt im näheren Umkreis von Bremen. Die Stadt Syke und die umliegenden, dazugehörigen Dörfer und Ortsteile haben eine gemeinsame Einwohnerdichte von etwa 25.000 Einwohnern auf einer Fläche von ca. 130 km². Die Hauptverkehrsstraße, die Syke mit anderen Kommunen und Kleinstädten verbindet ist die B6. Bezahlbarer Wohnraum ist im Großraum Syke rar. Großinvestoren bauen vermehrt große neue Wohnungsanlagen, deren Miet-/ Kaufpreise für viele Bürgerinnen und Bürger nicht bezahlbar sind. Resultierend daraus, sind immer mehr Menschen dazu gezwungen weiter aus dem Stadtkern heraus oder in Mietraum, der für die Grenzen der Transferleistungen ausgelegt ist, zu ziehen. Nicht nur durch immer weniger bezahlbaren Wohnraum entstehen ganze Straßenzüge, in denen das Abbild von Arm und Reich am Zustand der Hausfassaden und Außenanlagen deutlich zu erkennen ist. Wohnraum, der für Transferleistungen angemessen ist, befindet sich in Syke in der Berliner Straße.
Über die Jahre haben sich hier viele Familien verschiedener Nationalitäten niedergelassen und blieben aufgrund mangelnder Angebote hier wohnen, andererseits gibt es viel Fluktuation.
Aufgrund der genannten Ausgangslage wollen wir mir den Anwohnern am und im Quartier tätig werden und durch verschiedene Maßnahmen das Quartier aufwerten.
Durch ein geplantes Büro (Wohnung) im Quartier besteht die Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erregen und die Menschen vor Ort in Kontakt treten zu lassen. Hier soll eine Anlaufstelle für die Anwohner*innen entstehen.
Den Auftakt stellt ein Fest dar, das von den Anwohnern, die schon mit uns in Kontakt stehen mitorganisiert wird und das Gelegenheit zum ersten Kennenlernen bietet.
Einige Maßnahmen holen Akteure ins Quartier, wie die örtlichen Vereine, um Aktivitäten für Interessierte anzubieten. Andere geplante Aktivitäten verbessern das Image und ganz einfach das Aussehen des Quartiers.
Anwohner, wie z.B. die Jugendliche werden gehört und sollen selber mit entscheiden, welche Angebote in Zukunft mit ihrer Hilfe angeboten werden. Freizeitangebote sollen u.a. dazu beitragen, die Jugendlichen von der Straße zu holen.
Bewohner sollen sich langfristig selbst organisieren und wissen, wie sie sich und ihre Meinungen und Bedürfnisse einbringen können. Sei es die Mitgliedschaft in einem Verein, die Mitarbeit in einem Elternverein oder im Beirat des Stadtteils in der Kommunalverwaltung. Wir wollen den Einwohnern eine Stimme geben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Anwohner*innen identifizieren sich nicht mit ihrem Umfeld und ihrem „Stadtteil“. Müll und Verwahrlosung sind überall ersichtlich und die Anwohner*innen fühlen sich nicht verantwortlich für diese Problematik. Das Eigentum der Anwohner*innen wird nicht respektiert. So sind überall in der Berliner Straße kaputte Briefkästen, demolierte Fahrräder und eingeschmissene Scheiben zu finden. Außerdem gibt es eine klar ersichtliche äußere Verwahrlosung. Viele Menschen wohnen hier nur kurzfristig und erleben das Umfeld nicht als Lebensmittelpunkt.
Die Unzufriedenheit der Bewohnerinnen wird durch den ständigen Wechsel der Hausverwaltungen/ des Vermieters ihres Gebäudes geschürt. Vermehrt fällt in letzter Zeit auf, dass die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sehr limitiert sind. Sie sind immer mehr ohne Aufsicht in der Stadt zu beobachten, „hängen ab“ und kommen auf dumme Gedanken. Die Grundschule meldete zudem erst kürzlich, dass immer mehr Kinder aus dem Problemquartier Berliner Straße trotz der Möglichkeit des BuT nicht am Schulessen teilnehmen.
Allgemein herrscht Anonymität im Quartier. Viele Menschen mit Migrationshinergrund bleiben in ihren Verbänden unter sich. Unter Nachbarn kennt man sich zumeist nicht und kommuniziert auch nicht miteinander. In der Berliner Straße sind viele Nationalitäten zu finden, die trotz ihrer Nähe zueinander niemals ein „Wir-Gefühl“ entwickelt haben.
Problematisch ist das Bild der außenstehenden Öffentlichkeit. Das Gebiet „Berliner-Straße“ wird eher gemieden und es wird davor gewarnt. Die ansteigende Kleinkriminalität macht das Quartier zu einem kleinen rechtsfreien Raum, der vom Rest der Kleinstadt geduldet/ akzeptiert wird.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Syke Berliner Straße/ Lindhofhöhe
Beschreibung
Wohngebiet südlich der Grundschule. s. Bilddatei
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Syke
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Schule und
www.komsis.de/regis-si/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Wohnblöcken deutlich höher laut Hausverwaltung.
www.komsis.de/regis-si/
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
www.komsis.de/regis-si/
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Berlin- die Wende" richtet sich in erster Linie vor allem an die Anwohner des Bereiches Berliner Straße und um zu. Durch die bereits geplanten Maßnahmen und Projekte innerhalb des Projektrahmens sollen Anwohner und Anwohnerinnen verschiedenen Alters und verschiedener Nationalität zusammengeführt werden. Ein klar formuliertes Ziel unserer Maßnahmen ist die Identifizierung der Bewohner*innen mit ihrem Umfeld und ihrer Wohnsituation. Die von uns geplanten Maßnahmen sollen dabei helfen die formulierten Ziele erfüllen zu können. Einige dieser Maßnahmen legen den Fokus auf gemeinschaftliche Arbeit um das Quartier aufzuwerten. Während dieser Maßnahmen sollen jedoch nicht nur die Außenanlagen gepflegt und aufgewertet werden, sondern es soll auch die Gemeinschaft der Helfenden gestärkt und gefördert werden. Durch gemeinsame physische Arbeit sollen gute Beziehungen und auch vielleicht Freundschaften untereinander entstehen. Die positive Veränderung der Außenanlagen soll hierbei unterstützend zur Erfüllung des Ziels dienen. Unser Plan ein Büro vor Ort einzurichten soll bei der Aufwertung des Quartiers helfen und die Präsenz des Diakonischen- Werkes als Helfer/Kümmerer verdeutlichen. Aufgrund der hier aufgeführten Argumente sind wir der Meinung, dass unser Projekt definitiv der Gemeinwesenarbeit zugeordnet werden sollte. Im Fokus stehen die Bewohner*innen des Quartiers. Durch spezielle Maßnahmen wird gleichzeitig auch ihr Quartier aufgewertet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Bild des Quartiers und seinen Bewohnern soll ins positive gerückt werden und neue Facetten der dort entstehenden Gemeinschaft zeigen. Erreicht ist dieser Qualitätsstandard sobald die öffentliche Meinung über Anwohner und Quartier positiver ausfällt.
Kriterium
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen wie der Care-Day oder das regelmäßige gemeinsame Kümmern um die Außenanlagen sollen die Gemeinschaft/ Nachbarschaft stärken. Einher mit der Stärkung der sozialen Beziehungen geht auch die Gestaltung der Außenanlagen etc.
Beschreibung
Die Anwohner*innen sollen eigene Stärken erkennen und lernen zu nutzen. Erreicht ist dieses Ziel, sobald möglichst viele Anwohner*innen ihre persönlichen Stärken nutzen um das Quartier zum Positiven zu verändern.
Kriterium
Beschreibung
Zum bereits angesprochenen Care-Day sollen einige Außenstehende Firmen und Bürger*innen der Stadt eingeladen werden. Erfüllt sehen wir diesen Standard, sofern sich weitere Kooperationen zwischen Anwohner*innen und Helfer*innen bilden.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht ist dieser Qualitätsstandard, sobald sich aus dem Quartier eine Interessensgruppe bildet, die das Quartier und seine Interessen in der Öffentlichkeit repräsentieren. Gerade im Stadtrat oder ähnlichen Versammlungen soll das Quartier anwesend sein.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohnerbeirat, Eltern der Grundschule "Am Lindhof" u.a. Frau Chehade
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Direktorin Grundschule "Am Lindhof" Frau Buchwald-Wachendorf / Elternverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständiger Kirchenvorstand, Mitglied Herr Meier, (ehem. Leiter Sozialamt Syke)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Spartenleiter / Chor, Herr Sigurdsson Chorleiter und Organist Kirchengemeinde Syke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei Präventionskraft Ingo Müller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung ZVV, Frau Rieckmann Property Managerin
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
We4Us - aktiv im Musikerviertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Legrand
| Organisation | Stadt Bergen |
|---|---|
| Funktion | Integrationsbeauftragter |
2. Kurzbeschreibung
We4Us - aktiv im Musikerviertel
Projektbeschreibung
Das Musikerviertel, geprägt von Bestandsbauten aus den 60er Jahren, ist bezogen auf seine Bevölkerungsstruktur ein junges Quartier im nordosten der Stadt Bergen und besteht aus ca. 1000 Einwohnern.Im Rahmen des Konversionsprozesses sind in kurzer Zeit die hier stationierten Nato-Angehörigen und ihre Familien 2015 aus dem Quartier fortgezogen.Analog sind Familien und junge Erwachsene zugezogen, die unzureichend am gesellschaftlichen Miteinander teilhaben - daher wird ein Quartiersbegleiter eingestellt und die Gemeinwesenarbeit gefördert. Mit dem Zuzug neuer Bewohner besteht die Chance und Herausforderung ein neues Stadtteilleben zu erfinden, aktiv zu gestalten sowie fruchtbare Entwicklungsprozesse im Sinne eines positiven Miteinanders anzuschieben. Der Quartiersbegleiter erarbeitet mit den Bewohnern, wie die Lebensverhältnisse vor Ort verbessert werden können. Die Motivation zur Teilnahme an Treffs sowie zur Wahrnehmung von Gestaltungsmöglichkeiten des Wohnumfeldes und der Bedarf an Beratung wurden bereits mit Bewohnern in Form von Bürgersteiggesprächen und aufsuchender Arbeit eruiert. U.a. wurden Ideen zur Ausgestaltung von Grünflächen, eines Spielplatzes und eines Frühstückstreff geäußert. Zu Projektbeginn werden Methoden, die Menschen im Quartier aktivieren und ihre Vorstellungen in den Fokus rücken, einen besonderen Schwerpunkt ausmachen – insbesondere Bürgersteiggespräche, Streetwork und aufsuchende Arbeit. Ausgangspunkt für die konkrete Gestaltung der Gemeinwesenarbeit im Quartier sind die Vorstellungen der Bürger vor Ort. Eingerichtet wird eine erste Anlaufstelle im Quartier, in der Beratungen, Begegnungen und Bildungsangebote umgesetzt werden können, sobald die Stelle von den Quartiersbewohnern anerkannt wird. Die konkrete Ausgestaltung der Angebote und die räumliche Gestaltung (eigene Bilder aufhängen usw.) der Anlaufstelle wird von den Bewohnern in Begleitung und Unterstützung vom Quartiersbegleiter erarbeitet. Um Aktivitäten umzusetzen, wird ein Aktivitätenfond für das Quartier eingerichtet, dessen Fördermodalitäten niederschwellig sind. Eine mit den Bewohnern eingerichtete Bürgerjury entscheidet über die Förderung von Initiativen. Bürgervertrer werden als Interessenvertreter gewählt und in Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse, mit Unterstützung vom Quartiersbegleiter, einbezogen. Der Quartiersbegleiter wird innerhalb der Verwaltung im Bürgerservice angesiedelt und eingebunden, um Bedarfe der Bürger schnell an geeigneter Stelle anzubringen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur ist von einem deutlich überdurchschnittlichen Sozialhilfebezug (ca. 50 Prozent der Bewohner von Geschosswohnungen im Quartier) und Ausländeranteil (knapp 30 Prozent) geprägt. Viele der zugezogenen Einwohner_innen weisen neben den dargestellten Gegebenheiten weitere Aspekte auf, die auf einen erhöhten Förderbedarf schließen lassen: Viele Menschen haben Fluchterfahrungen in den zurückliegenden vier Jahren gemacht und benötigen aufgrund traumatisierender Erfahrungen sowie sprachlicher Barrieren besondere Unterstützung - viele derjenigen, die neu hinzugezogen sind, kommen aus Syrien, Afghanistan sowie aus dem Irak aber auch aus Osteuropa. Ferner befinden sich viele Bewohner bereits seit langer Zeit im Leistungsbezug. Vielfach lassen sich Reproduktionen sozialer Ungleichheiten und Partizipationsasymmetrien über Generationen hinweg konstatieren.
Um eine Reduktion sozialer Segregation zu erzielen, müssen Ansätze umgesetzt werden, die Partizipation im Musikerviertel und darüber hinaus fördern. Insgesamt werden Menschen aus dem Quartier aktuell unzureichend erreicht und aktiviert.
Zu berücksichtigen ist weiterhin, dass die Einwohner erst kürzlich in das Quartier neu zugezogen sind und damit verbunden Findungsprozesse und Konflikte stattfinden, die vor dem Hintergrund der Sozialstruktur im Quartier präventiv in Form eines Kümmerers, Aktivierers, Beraters und Vermittlers begleitet werden müssen. Die vom Kümmerer eingesetzten Methoden leiten sich dabei aus den Gegebenheiten vor Ort ab. Ziel ist es, fruchtbares Zusammenleben und ein positives Gemeinschaftsgefühl, das von möglichst vielen mitgetragen und - gestaltet wird, zu fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bergen (LK Celle) Musikerviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt nordöstlich vom Stadtkern der Stadt Bergen und ist vom Geschosswohnungsbau geprägt. Die Mehrfamilienhäuser bedürfen der Modernisierung. Etwa 60 Wohnungen stehen noch frei, so dass davon ausgegangen wird, dass weitere 200 Personen in den kommenden Monaten ins Quartier neu hinzuziehen werden.
Einwohnerzahl
946
Quelle / Anmerkungen
Daten aus dem Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten beziehen sich auf Aussagen des Groß-Eigentümers, der ungefähr die Hälfte der Wohnungen an Leistungsbezieher vermietet hat. Er hat in großem Umfang im Musikerviertel in den Geschosswohnungsbau investiert.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 21.03.2019 erhoben. Der Ausländeranteil im Quariter Musikerviertel liegt mit 27 Prozent deutlich über dem städtischen und auch bundesdeutschen Durchschnitt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projektvorhaben richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen vor Ort im Quartier und ist darauf ausgerichetet, die materiellen, infrastrukturellen (hier insbesondere Mitgestaltung von Grünflächen, Wohnumfeldmaßnahmen) und immateriellen (u.a. Treffs) Begebenheiten mit den Quartiersbewohnern gemeinsam zu verbessern. Es werden im Rahmen der Gemeinwesenarbeit Angebote geschaffen, die möglichst viele Einwohner, unabhängig der jeweiligen sozialen,kulturellen und ökonomischen Ressourcen mit einbezieht und im Sinne eines fruchtbaren Gemeinwesens aktiviert.Die Arbeit im Quartier beinhaltet eine Auseinandersetzung mit individuellen, sozialen und strukturellen Ebenen,wobei die sozialräumliche Perspektive im Fokus steht. Der Kümmerer fördert in Form seiner Angebote und Arbeitsschwerpunkte (Beratung, Begegnung, Bildung und Vernetzung)die individuelle Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne von kollektivem Empowerment, den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen innerhalb des Quartier. Neben den Tätigkeitsfeldern: Beratung, Bildung, Begegnung und Vernetzung wird ein Schwerpunkt auf den Bereich "Citizenship Education", der ebenfalls im Rahmen des Projektengagements erfolgen soll gelegt. Fokussiert wird die Beteiligung an der Stadtentwicklung. Der Kümmerer fungiert als Anlaufstelle grundsätzlich sozialräumlich und ressortübergreifend und weniger themen- und zielgruppenspezifisch - obglich zu Beginn die Aktivierung einzelner im Fokus steht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige mindestens ein Treff wöchentlich initiiert und begleitet wird, der aktiv von seinen Besucher_innen mitgestaltet (inhaltlich) wird..
Beschreibung
Die Bewohner_innen werden u.a. über aktivierende Befragungen mit eingebunden. Der Indikator für die Zielerreichung ist, wenn die Bewohner_innen sich bei der Gestaltung und Gemeinwesenarbeit einbringen,Wünsche forumulieren und bei deren Umsetzung mitwirken
Kriterium
Beschreibung
Im ersten Fröderjahr soll bereits intensiv die Selbstorganisation vor Ort gefördert werder. Als Erfolgsindikatoren werden dabei Implikationen der Eigenbeteiligung der Menschen im Quartier bei der Umsetzung von Treffs und anderen Aktivitäten bewertet.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vernetzung von Akteuren innerhalb des Quartiers soll erreicht werden. Das Ziel ist erreicht, wenn die Bürgerjury, Runde Tische und eine legitimierte Bürgervertretung, die die Interessen mit Unterstützung des Kümmerers vertritt sich aktiv einbringen.
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es, eine Vernetzung von Akteuren außerhalb des Quartiers zu erreichen. Das Ziel ist erreicht, wenn der Kümmerer und die Bürgervertretung ich an Netzwerktreffen und in (politischen) Gremien einbringen und die Interessen des Quartiers vertreten.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn im Rahmen der Aktivitäten die Bewohner sich mit ihren individuellen Stärken in die Entwicklungsprozesse vor Ort einbringen (z.B. beim Gestalten von Grünflächen oder beim Gestalten von Treffs in Form von Kuchenbacken, Kochen)
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die soziale Infrastruktur, die kaum vorhanden ist, ausgebaut wird. Ziel ist, u.a. die Einrichtung von Treffs, die Veranstaltung von Bunten Nachmittagen, Beratungsangeboten und Bildungsangeboten (u.a. MiMi-Gesundheitsabende).
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es, dass Bewohner aktiviert werden, sich an verschiedenen Format beteiligen. Das Ziel ist erreicht, wenn sie im Kleinen z.B.Treffs in Teilen selbstorganisieren, Schwerpunkte setzen oder Aktivitäten eigenverantwortlich gestalten
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn am Gemeinwesen intergenerationelle und interkulturelle Zusammenarbeiten entstehen und dadurch ein positives Bewusstsein für Vielfalt gefördert wird.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn eine Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung ressortübergreifend unter Beteiligung der Bürgerschaft inklusive Bürgervertreter des Quarties entstehen und so eine Multiperspektivität bei der Quartiersentwicklung eingenommen wird.
Beschreibung
Das Ziel ist errreicht, wenn sich das Quartier mit den Interessenvertretern aktiv in Stadtentwicklungen einbringt (z.B. Leitbildentwicklung) und umgekehrt das Quartier als wichtiges Element städtischer Entwicklungen im öffentlichen Raum wahrgenommen wird.
Kriterium
Beschreibung
Alle Aktivitäten im Rahmen des Programms werden in Form von quantitativen oder qualitativen Erhebungen(z.B. leitfadengestützte Gespräche/Reflextionsrunden, Online-Befragung)evaluiert.Aktivitäten-Austauschrunden mit Verantwortlichen finden regelmäßig statt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Philipp Legrand, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rainer Prokop, Bürgermeister der Stadt Bergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frank Heins, Fachdienstleiter Bürgerservice
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dr. Virandra Singh, Ortsbürgermeister Stadt Bergen (inklusive des Quartiers Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Horst Liedke, Vorsitzender TUS Bergen (größter Verein im Stadtgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leyla Ferman, Koordinierungs- und Fachstelle im Programm Demokratie leben!, Gedenkstätte Bergen-Beslen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Axel Stahlmann, St. Lamberti Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katja Tank, Schulleiterin der Hinrich-Wolff-Schule (Einzugsgebiet Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kerstin Strack, Didaktische Leitung der Anne-Frank-Oberschule (Einzugsgebiet Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bernd Mill, Jugendpfleger und Leiter der Jugendfreizeitstätte Bergwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Steffen Hollung, Bereichsleiter Kindheit und Jugend bei der Lebenshilfe, Kita im Quartier
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On