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(Aktivierende) Befragung

Verwendungsnachweis: Lok-Viertel: Soziale Resilienz in einem innovativen Quartier gemeinsam gestalten!

Ansprechpartner
Stephan Kreftsiek
Funktion Referent
Das neue Lok-Viertel als resilienter Stadtteil und Treiber sozialer Innovation
Projektbeschreibung
Mit dem Erwerb des Geländes des ehemaligen Güterbahnhofs Osnabrück (22ha) ist durch die Lok-Viertel-OS GmbH eine städtebauliche Dynamik in das zentrumsnahe Areal gebracht worden. Es bietet sich die Möglichkeit ein neues und zukunftsweisendes Quartier aufzubauen und eine Jahrzehnte dauernde Industriebrache vor Ort abzulösen. Vor dem Hintergrund dieses städtebaulichen Projekts haben sich drei Träger aus der regionalen Sozialwirtschaft (Heilpädagogische Hilfe Osnabrück - HHO, Caritasverband für die Diözese OS - DiCV OS, Diakonie Osnabrück Stadt und Land gGmbH - DIOS) zusammengefunden, um ein die soziale Resilienz förderndes Quartiersmanagement aufzubauen und nachhaltig zu etablieren. Unter dem Motto „soziales, urbanes und inklusives Quartier für die Zukunft - Akteure an einen Tisch“ wird sich das Quartiersmanagement eng mit der Vorhabenträgerin, der Stadtverwaltung, den Bewohner*innen, Vereinen und Initiativen sowie der Wissenschaft und der lokalen Ökonomie – mithin allen relevanten Akteuren verzahnen, um die soziale Dimension in allen Phasen der Planung und Umsetzung zu fokussieren – bereits vor dem Einzug der ersten Bewohner*innen 2024. Das Quartiersmanagement orientiert sich fachlich an der Vorstellung funktionaler Mischung von inklusivem Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung, einer angemessenen sozialen Durchmischung in der Bewohnerstruktur, der Bereitstellung von inklusiven gemeinschaftlich nutzbaren Räumen, der Eröffnung demokratische Beteiligungsmöglichkeiten zur Förderung sozial resilienter Quartiersentwicklung. Quartiersmanagement wird u.a. in die Rolle von Quartiersscouts schlüpfen, die auf Bewohner*innen zugehen. Interessen werden gebündelt, Hilfebedarfe werden identifiziert und auf Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt. Um die Arbeit für und mit den Menschen im Quartier auf Dauer sicher stellen zu können wird an einer nachhaltigen Finanzierung von Quartiersmanagement gearbeitet, die einen finanziellen Beitrag sowohl der Bewohner*innen als auch der Eigentümer*innen und wenn möglich weiteren Akteuren beinhalten und in eine passende Organisationsform (Stiftung, Verein, Genossenschaft etc.) gegossen werden soll. Ein Fokus liegt auf dem Aufbau eines Büros für Soziale Innovationen, dass die Nähe zum CIC (Coppenrath-Innovation-Center) nutzt, um zukunftsweisende Angebote sozialer Dienstleistungen im Trägerverbund zu entwickeln. Damit werden Beiträge zur Nachhaltigkeit und Resilienz des Sozialen über das Quartier hinaus geleistet
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Osnabrück wird die Industriebrache einer neuen Nutzung zugeführt. Die Lok-Viertel-OS GmbH wird das Areal als gemischt genutztes Quartier (Wohnen, Arbeiten, Kultur) entwickeln. Neben dem Coppenrath-Innovation-Center sollen ca. für ca. 3500 Menschen 1700 Wohnungen, Läden und Kulturorte entstehen. Als Leitlinien der Planung wurden von der Vorhabenträgerin die Themen Mobilität, Energie, Entsorgung sowie Gastronomie/Versorgung (daily needs) gesetzt. In städtebaulichen Planungsprozessen besteht generell die Gefahr, dass die Erfordernisse des sozialen Zusammenlebens nicht ausreichend berücksichtigt werden. Um dies zu verhindern trägt die sozialwirtschaftliche Trägergruppe (HHO, DiCV OS, DIOS) dafür Sorge, dass die soziale Dimension im Sinne ins Zentrum der Planung und Umsetzung rückt. Dies muss zwingend bereits im Zeitraum der Planung in Auseinandersetzung mit den zuständigen Akteuren erfolgen, damit an Menschen orientierte Quartiere wachsen können. Somit verfolgt das Projekt die Schaffung von Begegnungsräumen, in denen Kreativität, Kultur, gesellschaftliche Diskussion, Auseinandersetzung, Rückzug und vieles mehr möglich sein soll, spricht unterschiedliche Personengruppen an und ermöglicht, dass Demokratie erlebbar wird. Der Baubeginn liegt vermutlich auf Ende 2022/Anfang 2023. Im Jahr 2024 wird frühestens mit dem Einzug erster Bewohner*innen zu rechnen sein. Eine enge Zusammenarbeit mit der Lok-Viertel-GmbH, der Coppenrath-Stiftung und der Stadt Osnabrück ist zugesichert. Die Trägergruppe bildet bis zum Projektstart einen gemeinnützigen Verein als Organisationsform. Das Vorhaben soll Strahlkraft über das Quartier hinaus entwickeln
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück ehem. Güterbahnhof/Lok-Viertel
Beschreibung
2.) Bebauungsplan Nr. 671 - ehem. Güterbahnhof / Lok-Viertel - Planbereich: zwischen den Bahnlinien Münster-Osnabrück und Osnabrück-Löhne, Neulandstraße und Franken- straße
Einwohnerzahl
0
Quelle / Anmerkungen
der Stadtteil Lok-Viertel soll auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs errichtet werden.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projektgebiet ist noch nicht bewohnt. Es geht um die Planung und Erstellung eines neuen Stadtteils. Insofern gibt es keine demographischen Daten, auf die hier Bezug genommen werden könnte.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagementprojekt (QM) umfasst mindestens zwei Ebenen, von denen eine durch Gemeinwesenorientierung und eine andere durch Bezugnahme auf städtebauliche Prozesse gekennzeichnet ist. Beides im QM zu integrieren ist die Aufgabe. Auf Basis der Kenntnisse über Planungsprozesse wird das QM auf die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Menschen/Bewohner*innen drängen. QM richtet sich danach aus, als Scharnier zwischen den Interessen der Bewohner*innen, den Eigentümern, der Stadtverwaltung und weiteren Akteuren im Sozialraum zu agieren. Es wird versuchen, auf praktischer Ebene ein „integriertes Handlungskonzept“ für den neu zu errichtenden Stadtteil anzustreben, bei dem die soziale Dimension des Zusammenlebens nicht vernachlässigt wird. Der Rahmen, in dem das QM sich bewegt ist zum einen durch die Anbindung an den zu gründenden Verein, als Kooperationsform der drei Sozialträger DIOS, HHO und DiCV OS gekennzeichnet; zum anderen wird das QM gerahmt durch enge Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft Lok-Viertel-OS GmbH, um zeitnah im Entscheidungsprozess mitwirken zu können. Eine Anbindung an die entsprechenden Stellen in der Stadtverwaltung folgt dieser Logik. Die personelle Ausstattung des QM soll die Kompetenzbereiche städtebaulicher Planungsprozesse und Gemeinwesenarbeit fachlich abdecken können. Dies wird sich in der Stellenbesetzung widerspiegeln. Die Bedürfnisse der Bewohner*innen stehen im Zentrum der QM-Aktivitäten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedürfnisorientierung bei der Planung und Umsetzung stehen im Zentrum
Beschreibung
Arbeitskreise sind durch die Bewohner*innen getragen
Beschreibung
Angebote werden für die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Gruppe abgestellt.
Beschreibung
Die Soziale Dimension wird in die Planungslogiken der anderen Akteure eingetragen. Das soziale spielt in jeder Phase eine Rolle. Experten für das Soziale bringen sich in jeder Phase ein
Beschreibung
Die Ziele werden im Verbund mit anderen erreicht oder gar nicht.
Beschreibung
Anregung nachbarschaftlicher Initiativen ist wichtig für die Resilienz des Stadtteils
Beschreibung
Infrastruktur muss von den Bewohner*innen her gedacht werden. Beteiligung muss ermöglicht werden
Beschreibung
Impulse für lokale Ökonomie hinsichtlich der Entwicklung moderner Sozialer Dienstleistungen (Zentrum Sozialer Innovationen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtplanung FD
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Osnabrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DIOS-Diakonie Osnabrück Stadt und Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LokViertel GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Soziales und Gesundheit, Fachdienst Kindertagesstätten Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Schule und Sport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitsmarktakteure, die u.a. inklusive Arbeitsplätze anbieten, ermöglichen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Living Lab (Hochschule Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Coppenrath Innovation Centre für künstliche Intelligenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
zukünftige Bewohner*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit sichern Maßnahmen wie - Vereinsgründung (Trägergruppe) in Koop. Mit Kommune und Vorhabenträgerin - Form d Bewohner*innen- & Akteursbeteiligung (Lenkungsgruppe, Quartiersrat) - solidarische Finanzierung z.B. in Form von Housing Improvement Districts, Quartierspfennig/Umlage bei den Bewohnern*innen, Zustiftungen - Akquise von Fördermitteln - Gründung eines Trägergruppenbüros f. soziale Innovation als Bestandteil der lokalen Ökonomie & des Innovationsclusters (CIC)
Zustimmung Veröffentlichung
On

GemeinWesen Liebenau 2.0

Ansprechpartner
Marthe Nietfeld
Organisation Samtgemeinde Weser-Aue
Funktion Gemeinwesen- und Quartiersmanagement, Familienservicebüro
Gemeinwohlorientierte Kommunalentwicklung als Modell für die Region
Projektbeschreibung
Der Flecken Liebenau gehört zur neu fusionierten Samtgemeinde Weser-Aue und liegt 15 km süd-westlich der Kreisstadt Nienburg/Weser. Die nächstgelegenen Oberzentren Hannover und Bremen sind jeweils gut 60 km entfernt und mit Fahrtzeiten von ca. 1 h zu erreichen. Abwanderung der einheimischen Bevölkerung einerseits und hohe Zuwanderung aus dem Ausland andererseits stellen den Ort vor besondere integrative Herausforderungen, der Ausländeranteil unter den rund 4000 Einwohnern beträgt knapp 20%. Unternehmen im Umland bieten Beschäftigungsmöglichkeiten im Niedriglohnsektor, gleichzeitig gibt es viele „verwahrloste Immobilien“, der Wohnraum ist entsprechend günstig. Diese Kombination macht Liebenau zu einem beliebten Ankunftsort für Zuwanderer, insbesondere aus den südosteuropäischen Ländern, hier gilt Liebenau als „Hotspot“ im Landkreis. Viele Ortsgebiete sind von Ausgrenzung und Benachteiligung betroffen, die Bewohner mangelhaft integriert. Diese Tendenzen sind – wenn auch abgeschwächt - ebenfalls in den 5 weiteren Gemeinden der Samtgemeinde Weser-Aue sowie anderen Kommunen im Landkreis zu beobachten. Mit Hilfe der Modellförderung konnte GWA im Flecken Liebenau installiert und das Quartier von Innen heraus stabilisiert werden. Die restlichen Gemeinden profitieren von den aufgebauten Strukturen bisher nicht oder nur geringfügig. Um eine dauerhafte über die Grenzen des Quartiers hinaus wirksame Gemeinwohlorientierung (GWO) zu erreichen, wird eine Implementierung von GWA auf kommunalpolitischer und Verwaltungsebene angestrebt. Die erste Zielebene fokussiert den Aufbau und die Etablierung von GWA/GWO innerhalb der Gemeindeentwicklungspolitik des Flecken Liebenau. Die dort erarbeiteten Handlungsleitlinien werden in der zweiten Zielebene auf die Gemeindeentwicklungspolitik der gesamten Samtgemeinde übertragen und angepasst. Eine feste Ansprechperson mit Beratungs- und Vernetzungsfunktion begleitet und koordiniert partizipative Prozesse in den Quartieren, Politik und Verwaltung; die Leitung des Fachbereichs für Gemeindeentwicklung unterstützt und berät kommunalrechtliche Aspekte bei der Implementierung von GWA als Handlungsansatz und GWO als Querschnittssaufgabe für die Samtgemeinde Weser-Aue. Die Einrichtung interkommunaler Netzwerke und Kooperationen ermöglichen Synergieeffekte und die Fähigkeit, dauerhaft und über die Grenzen des Quartiers hinaus auf sich verändernde gesellschaftliche Herausforderungen und/oder externe disruptive Ereignisse flexibel zu reagieren.
Laufzeit
2024-04-15 00:00:00
Ausgangslage
Liebenau steht exemplarisch für ein Quartier im ländlichen Raum, das insbesondere aufgrund einer sehr schlechten Wohn- und Aufenthaltsqualität und dem damit verbundenen negativen Image mit folgenden Herausforderungen konfrontiert ist: Die (Wohn-)Gebäude weisen bauliche Mängel auf, stehen teils leer, sind teils aber auch überbelegt. Der Wohnraum ist unattraktiv, dadurch günstig und zieht Menschen aus sozial benachteiligten Verhältnissen an. Der landkreisweit höchste Ausländeranteil, besonders unter den EU-Zugewanderten, für die Liebenau in der Hoffnung auf eine Beschäftigung im Niedriglohnsektor ein beliebter Ankunftsort ist, führt zu immensen soziokulturellen Differenzen. Die Fluktuation ist sehr hoch, die Motivation zur Aufwertung des Wohnumfeldes und die Etablierung von nachbarschaftlichem Miteinander entsprechend gering. Eine gemeinsame Identität als Nachbarschaft und Identifizierung mit dem Wohnumfeld fehlt, das Konfliktpotenzial ist erhöht. Insbesondere im Bereich der Ortsdurchfahrt, die als Landesstraße mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen einen Visitenkartenstatus und damit eine Schlüsselrolle in der Gemeindeentwicklung innehat, wird die Problematik sichtbar und spürbar. Die beschriebenen Tendenzen entwickeln sich ebenfalls in den angrenzenden Gemeinden Oyle und Marklohe innerhalb der Samtgemeinde Weser-Aue. Präventive Maßnahmen und integrierte Handlungsansätze fehlen hier allerdings. Die durch die Landesförderung aufgebauten Strukturen von GWA waren bisher auf das Quartier Liebenau begrenzt. Darüber hinaus sind sie bisher nicht in gemeindeentwicklungspolitisches Handeln der Samtgemeinde implementiert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Weser-Aue Flecken Liebenau
Beschreibung
Das Projektgebiet "Flecken Liebenau" ist Bestandteil der Samtgemeinde Weser-Aue im Landkreis Nienburg/Weser und umfasst 3988 Einwohnende auf einer Fläche von 23.08 Quadratkilometern, was einer Einwohnerdichte von 173 Einwohnenden je Quadratkilometer entspricht (Stichtag 12.04.2023). Liebenau befindet sich 15 km süd-westlich von der Kreisstadt Nienburg/Weser entfernt. Die nächstgelegenen Oberzentren Hannover und Bremen sind jeweils gut 60 km entfernt und nur mit Fahrtzeiten von ca. 1 Stunde zu erreichen. Der Flecken
Einwohnerzahl
3988
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Weser-Aue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedaten der Samtgemeinde Weser-Aue, Sozialstrukturbericht des Landkreises Nienburg im Rahmen der Präventionsstrategie CTC (Communities That Care)
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedaten der Samtgemeinde Weser-Aue, Sozialstrukturbericht des Landkreises Nienburg im Rahmen der Präventionsstrategie CTC (Communities That Care)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedaten der Samtgemeinde Weser-Aue, Sozialstrukturbericht des Landkreises Nienburg im Rahmen der Präventionsstrategie CTC (Communities That Care)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedaten der Samtgemeinde Weser-Aue, Sozialstrukturbericht des Landkreises Nienburg im Rahmen der Präventionsstrategie CTC (Communities That Care)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzwert aufgrund besonderer Wohnraumsituation
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an der neuen Leipzig Charta, die das Gemeinwohl stärker in den Fokus rückt. Dazu gilt es, neuen Formen von Ungleichheit (soziale, wirtschaftliche, ökologische, räumliche) entgegenzuwirken. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität in funktional zusammenhängenden Räumen. Dies erfordert politische Führung und zuverlässiges Verwaltungshandeln auf allen Ebenen. GWA, die über das Projekt in der Kommune als untere staatliche Ebene verankert werden soll, sorgt für Unterstützung, Partizipation u. Teilhabe aller zivilgesellschaftlichen Akteure. Die Interessen, Bedarfe und Lebensrealitäten der Bewohner stehen von Beginn an im Zentrum und bilden die Basis aller darauffolgenden Schritte des Implementierungsprozesses von GWA/ GWO in die (inter-)kommunalen Strukturen. Das Projekt verankert alle Ebenen in seinen Zielen und verbindet diese miteinander: Kern ist das Quartier "Flecken Liebenau" mit seinen Bewohnern, deren Bedarfen und Lebensrealitäten als Grundlage für das Handeln in Gemeindeverwaltung und lokalpolitischen Gremien. Auf Verwaltungsebene stehen die Mitarbeitenden und ihre Realitäten in den jeweiligen Arbeitsfeldern sowie die fachbereichsübergreifenden Schnittstellen im Fokus. Hier ergeben sich teils widerstreitende Interessen und Bedarfe mit denen der Bürger, die es miteinander in Einklang zu bringen gilt. Die Verständigung auf gemeinwohlorientierte Leitlinien auf lokalpolitischer und interkommunaler Ebene bilden den bindenden Rahmen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn allen Bewohnern eine Partizipation ermöglicht wird und ihre Interessen, Bedarfe und Lebensrealitäten in einem organisierten Gremium (z.B. Bürgerrat) sowie den Leitlinien von Verwaltungshandeln und Kommunalpolitik abgebildet werden können
Beschreibung
Wenn die Bewohner sich zu organisierten Gremien (z.B. Bürgerrat, Interessengemeinschaft, Verein) zusammenschließen und ihre Interessen eigenständig nach Außen vertreten
Beschreibung
Wenn die Besonderheiten und Potenziale auf Ebenen des Gebiets, der Bewohner sowie Politik und Verwaltung identifiziert sind und möglichst im Einklang miteinander in konkreten Maßnahmen (z.B. Leitlinien, Leitbild) definiert und gemeinsam entfaltet werden
Beschreibung
Wenn alle Bedarfe, Lebensrealtitäten und Interessen mitgedacht werden und damit integrierte gemeinwohlorientierte Kommunalentwicklung möglich wird
Beschreibung
Wenn ein regelmäßiger Austausch der unterschiedlichen Ressorts stattfindet, so dass Synergieeffekte genutzt und die verschiedenen Bereiche zusammengedacht werden können
Beschreibung
Wenn (inter-)kommunale Netzwerke/Kooperationen, die offen sind für gemeinwohlorientiertes Handeln, identifiziert und eingerichtet sind.
Beschreibung
Wenn Bewohner Bereitschaft zeigen, sich gemeinsam für eine Aufwertung der Wohn- und Aufenthaltsqualität in ihrem Wohnumfeld einzusetzen und wenn gemeinwohlorientiertes Handeln verwaltungsintern, aber auch zwischen Verwaltung und Politik gelingt
Beschreibung
Wenn von und mit den Bewohnern erarbeitete Maßnahmen zur Wohnumfeldaufwertung umgesetzt sind (z.B. verkehrsberuhigter Bereich/ Tempo 30, zusätzliche Sitzgelegenheiten, hochwertige Grünflächen als Begegnungsorte, Belebung multifunktional genutzter Räume)
Beschreibung
Wenn Handlungsschritte und Ziele erarbeitet sind, mit deren Hilfe die im Flecken Liebenau durch GWA erprobten Formate und Strukturen auf Samtgemeindeebene und/oder interkommunale Strukturen integriert werden können
Vorhandene Strukturen
Die Professionalisierung von GWA in Liebenau begann mit der Aufnahme in das Förderprogramm „Gute Nachbarschaft“ im März 2021. Die Leitung erfolgt durch Frau Nietfeld (abgeschlossenes Studium der Soziologie sowie Teilnahme am Zertifikatskurs "Gemeinwesenarbeit", 25 Std./Woche). Im März 2022 konnte eine weitere Kraft (Herr Mente, Sozialpädagoge, 10 Std./Woche) gewonnen werden. Außerhalb des Förderprogramms „Gute Nachbarschaft“: Beschäftigung einer MA für die Unterstützung von Migranten aus der EU (EHAP - Hilfsprogramm für besonders stark betroffene Personen). Strukturell ist das Projekt eingebunden in den Fachbereich „Gemeindeentwicklung“ der Samtgemeinde. Der Fachbereichsleiter verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich Gemeindeentwicklung, Planungsrecht und Quartiersmanagement. Unter anderem wurden in den Jahren 2016-2019 zwei IEQ (integrierte energetische Quartierskonzepte) aufgestellt. ehrenamtliche Strukturen - „Liebenau hilft“: ehrenamtliche Hilfeorganisation organisiert Patenschaften für Flüchtlinge und benachteiligte Personenkreise und sammelt Spenden/Sachmittel. - Versch. Einzelpersonen: Das Förderprogramm führte zu einer deutlich erhöhten Aufmerksamkeit bei Bürger:innen - oft verbunden mit Angeboten, Hilfestellung zu leisten (z. B. bei Spielplatzprojekten, bei der Gestaltung und den Aufbau der Anlaufstellen). - Gründung eines neuen kommunalen Ausschusses, der sich im Schwerpunkt mit der GWA befasst und außerhalb des normalen Sitzungsplanes regelmäßig tag
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tageszeitungen (Die Harke, Blickpunkt, Auebote)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EHAP Beratungsstelle für EU-Zugewanderte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einwohnerversammlungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebensgarten Steyerberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Denkmalschutzbehörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Liebenau, Kindertagesstätte Liebenau, Großtagespflegestelle Liebenau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immobilien an der Weser GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine aus Liebenau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Jugendpflege der Samtgemeinde Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsarbeit der Samtgemeinde Weser-Aue
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg gGmbH
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Einrichtung einer Stelle im Stellenplan zur Koordination und Begleitung der angeschobenen Strukturen und unterschiedlichen Hilfe- u. Unterstützungsinstrumente sowie von lokalen ehrenamtlichen und weiteren relevanten Aktivitäten im Samtgemeindegebiet. Absicherung eines Formates zur Bürgerpartizipation (z.B. eines Bürgerrates) durch selbstbindende Beschlüsse der kommunalen Entscheidungsgremien, einschließlich der Entwicklung gemeinwohlorientierter Leitlinien/ eines Leitbildes
Galerie
qr code instagramkanal
anlaufstelle ortskern
ortsdurchfahrt
gemeinsames fuer den neuen spielplatz
arbeiten am rutschhuegel
ausschuss gemeindeentwicklung und quartiersmanagement
33
ukrcare
rathaus ouc3
lange str.16 ouc6
20220603 142419
14
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Gemeinsam besser werden: Ein Konzept Gemeinwesenarbeit für die Samtgemeinde Neuenkirchen

Ansprechpartner
Ruth Klaus-Karwisch
Funktion Fachbereichsleitung Familien, Bildung und Ehrenamt
Gemeinsam besser werden
Projektbeschreibung
Die SG Neuenkirchen besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Wie viele ländliche Kommunen steht auch die SG Neuenkirchen vor den Herausforderungen des Demografischen Wandels und der Belebung der Dorfzentren. Diesen Herausforderungen begegnet die SG Neuenkirchen mit unterschiedlichsten Projekten: dem Audit familiengerechte Kommune (2017, 2021), einem Multifunktionshaus (Drehscheibe), der Freiwilligenagentur, der Sozialen Dorfentwicklung, Ausbildung von Dorfmoderatoren und dem Dorftreffpunkt – Dorfküche Voltlage. Bürger:innen sind bereit sich vor Ort zu engagieren, müssen aber noch lernen, für ihre Belange einzustehen. Im Rahmen dieser Projekte haben sich viele unterschiedliche Strukturen zur Umsetzung von Maßnahmen vor Ort gebildet. Ziel ist es nun ein Gesamtkonzept zur Gemeinwesenarbeit in der Samtgemeinde Neuenkirchen zu erarbeiten, strukturell umzusetzen und dauerhaft zu etablieren. Gemeinsam sind wir stark! In einem ersten Schritt soll zunächst eine Darstellung der bisherigen Aktivitäten und eine Identifizierung aller Aktiven in Form eines Ressourcenkataloges erfolgen. Die Bürger:innen, sollen aktiviert und motiviert werden. Handlungsfelder u. Maßnahmen sollen vor Ort von den Akteur:innen mit Unterstützung aus dem Projekt im Rahmen von Aktivitäten (Bratwurstaktionen, Familientag, Kirmes) und Befragungen ermittelt werden. Ergänzt werden diese Informationen durch Daten einer durchgeführten Sozialraumanalyse. Dies ermöglicht eine Benennung und Priorisierung von Handlungsfeldern u. Maßnahmen. Zur Bündelung von Ressourcen und Fachwissen werden Kooperationen/Vernetzungen sowie die Gründung eines gemeinsamen Netzwerkes GWA in der SG angestrebt. Im Zuge/ Laufe der Projektlaufzeit können erste Umsetzungsschritte, Aktivitäten und Projekte vor Ort aktiv umgesetzt werden. Hier unterstützt und begleitet das Personal aus dem Projekt. Während dieser aktiven Phase bieten sie Fortbildungs- und Schulungsangebote zur Stärkung der Selbsthilfepotenziale an. Im Netzwerk werden im Rahmen von gemeinsamen Aktivitäten (Sternläufe, Grünkohlessen, Besichtigungen) auch Erfahrungen aus der Projektumsetzung, Beteiligungsprozesse und Netzwerkstrukturen abgestimmt. Diese Ergebnisse sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Im letzten Projektjahr wird ein Konzeptentwurf mit den Akteurinnen u. der Politik abgestimmt und über eine langfristige Finanzierung der GWA beraten. Ein Konzept zur GWA liegt als Handlungsleitfaden zukünftiger Arbeit vor.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Neuenkirchen ist eine ländlich geprägte Samtgemeinde (SG) mit 10.373 Einwohnern). sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden (MG) Merzen (3.930 EW), Neuenkirchen (4.658 EW) u. Voltlage (1.758 EW). In jeder MG gibt es eine Kita, eine Grundschule u. die Versorgung vor Ort im Rahmen einer ortsüblichen Infrastruktur ist gewährleistet. Fußgängerzonen mit Geschäften zum Bummeln gibt es nicht. Viele junge Menschen ziehen im Zuge ihrer Ausbildung / ihres Studiums weg u. kommen später zur Familiengründung zurück. Der überwiegende Anteil der EW sind katholisch, sehr heimat- u. ortsverbunden. Die SG steht vor den Herausforderungen des Demografischen Wandels. Die Gesamtbevölkerungszahlen sinken, das Durchschnittsalter steigt. Viele ältere EW leben alleine, sind von Einsamkeit betroffen und auf nachbarschaftliche Hilfen angewiesen. Eine gut funktionierende Nachbarschaft, ein attraktives Vereins- und Brauchtumswesen, sowie Treffpunkte für die Dorfgemeinschaften sind wichtig. Mit kommunalen Aktivitäten wie der Freiwilligenagentur, den Dorfmoderatoren u. den Kleinen Hilfen wird auf die jeweils spezifischen sozialen Problemlagen (Alltagshilfen, Vereinsamung, Integration, Stärkung der Dorfgemeinschaft) reagiert. Ergänzt durch Beteiligungsprozesse wie dem Audit familiengerechte Kommune u. der Sozialen Dorfentwicklung. Nun müssen wir feststellen, dass es nicht gelungen ist die vorhandenen Selbsthilfepotenziale dauerhaft in allen Altersgruppen zu aktivieren sowie Beteiligungsstrukturen u. – prozesse (auch Verwaltungsstrukturen) zu etablieren. Es fehlt eine Gesamtbetrachtung aller Aktivitäten u. ein abgestimmtes Gesamtkonzept zur Bündelung von Ressourcen u. als Grundlage für zukünftiges Handeln.
GWA/QM-Ansatz
Gemeinsam besser werden: Getreu diesem Prinzip möchte die SG Neuenkirchen (NK) ein Gesamtkonzept GWA erarbeiten und dauerhaft als Handlungsleitfaden etablieren. Die SG NK möchte die bereits vorhandenen Aktivitäten in der SG bündeln, stärken u. miteinander gezielt vernetzen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen und die Infrastruktur in der SG NK und damit auch in den einzelnen Mitgliedsgemeinden nachhaltig zu verbessern. Insofern ist es elementar die Zusammenarbeit der lokalen Akteur:innen unter Berücksichtigung der bestehenden Angebote und der bereits entstandenen unterschiedlichen Organisationsformen (Ehrenamt, gGmbH, Vereine, Einrichtungen) zu fördern, sie aber auch durch gemeinsam abgestimmte Prozesse besser miteinander zu verzahnen. Durch diese Verzahnung sollen Selbsthilfepotenziale gestärkt u. Handlungsfelder erkannt u. priorisiert werden, Beteiligungsstrukturen und eine Wertschätzungskultur auf allen Ebenen dauerhaft etabliert werden. Durch diese Maßnahmen werden die Teilhabe und Chancengleichheit aller gestärkt sowie Ressourcen und Wissen gebündelt und Synergien besser genutzt. Wichtig ist, dass alle gemeinsam eine Grundverständigung für die GWA in der SG NK entwickeln. Bedeutsam ist aber bereits jetzt, dass sich alle bisherigen und zukünftigen Ansätze der GWA an den Anliegen aller Bürger:innen (gleich welcher Nationalität) orientiert und sie u.a. auch die Kommunikation u. den Austausch zwischen den eingesessenen sowie den „Neu“-Bürger:innen dienen soll.
Nachhaltigkeit
Vor Ort werden derzeit bauliche Treffpunkte errichtet. Raumnutzungen, Beteiligungstrukturen, Netzwerke, Handlungsfelder und Maßnahme werden in einen abgestimmten Konzept der GWA für die SG NK zusammenfefasst. Zur Unterstützung der Akteur:innen der GWA gibt es bereits eine Freiwilligenagentur u. ein Quartiersmanagement mit 15 Std/ Wo. Diese Personalressource soll dauerhaft erhalten u. ggfs. aufgrund der Ergebnisse im Projekt bedarfsgerecht ausgebaut werden.

Wolfsburger Süden - Begegnen, Gestalten, Zukunft

Ansprechpartner
Tim Fahse
Funktion Vorstandsmitglied
Verlässlichen Begegnungsort schaffen, Bedarfe ermitteln und Umsetzen, gemeinsam Zukunft gestalten
Projektbeschreibung
Im Süden von Wolfsburg liegen drei unterschiedliche Dörfer nah beieinander. Unterschiedlich in ihrer Größe, Infrastruktur und der Landkreis/Stadt-Zugehörigkeit, aber mit großer Ähnlichkeit der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Ein kurzer Blick in die Lebensrealität der Dörfer und auf die demografische Entwicklung zeigt: Wir müssen jetzt, gemeinsam Zukunft gestalten um später Handlungsfähig zu sein! „Wo soll ich denn jetzt meine Worte loswerden? Ich habe doch sonst niemanden.“: fragt eine Teilnehmerin unseres wöchentlichen Mittagstisches in Hattorf bestürzt mit Beginn der Corona Maßnahmen 2020. Die baulichen und sozialen Entwicklungen in unserem Dorf sind eben die gleichen wie in den beiden Nachbarorten. Die Folge Vereinsamung, Anonymität und ohne Auto keine Teilhabe/Partizipationsmöglichkeit. Trotz des Engagements der ehrenamtlichen Vereine und Initiativen. Vor 10 Jahren haben wir als BürgerInnen ein Generationen Begegnungszentrum aufgebaut, für mehr Miteinander und als Ort an dem Initiativen und Ideen selbstwirksam Raum finden. Aber uns fehlen Ehrenamtliche, Zeit und Geld. Wir möchten ausgehend von Hattorf drei Dinge schaffen: a) Eine Kommstruktur - Verlässlichen Ort für Begegnung unser Haus der Generationen als einen bekannten, gut vernetzten, verlässlichen Begegnungsort mit „Kümmerer-, Beratungs-, und Hilfsfunktion“, Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Teilhabe, bei den BewohnerInnen etablieren. Die Gründung von ähnlichen Initiativen in anderen Dörfern/Stadteilen unterstützen. b) Eine Geh-Struktur - Aktiv Bedarfe erfragen und zum Selbstgestalten einladen Aktiv auf die Menschen vor Ort zugehen und sie dabei unterstützen ihre vorhandenen Bedarfe für ein gutes, gesundes Miteinander zu finden, zu äußern und zu vertreten und/oder selbst umzusetzen. c) Eine Zukunftstrategie über 3 Dörfer hinweg Eingerahmt wird das Projekt von der Idee, die drei durch Tradition, Stadtteils- und Landkreisgrenzen getrennten Dörfer Beienrode, Hattorf und Heiligendorf in den Austausch zu bringen, Ideen und Intitiativen zu teilen, zu verbinden und so insgesamt resillienter und lebendiger zu machen. Gemeinsam mit den Menschen, Politik und Akteuren, mutig an einer konkreten, wünschenswerten Zukunftsvision des dörflichen Raumes zu arbeiten. Unter Aspekten wie: Mobilität, demografischer Wandel, Zukunft der Pflege, Resilienz, Teilhabe, ökologischer Wandel und gesellschaftliches Miteinander.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Projektgebiet liegen Hattorf, Heiligendorf und Beienrode, drei unterschiedliche Dörfer nah beieinander. Unterschiedlich in ihrer Größe, Infrastruktur und der Landkreis/Stadt-Zugehörigkeit, aber mit großer Ähnlichkeit in den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Im Niemandsland am Rande des Hattorfer Industriegebiets befindet sich die Sammelunterkunft für Geflüchtete. Schwerpunkt der Komm-Struktur im Projekt und damit Aktionsbasis für unser "Zu den Menschen Gehen": Das Haus der Generationen, befindet sich in Hattorf, 2024 EW. Geprägt von Einfamilienhäusern und der typischen, baulichen und sozialen Trennung von altem Dorf und Neubaugebiet hinter Lärmschutzwall. Menschen pendeln zwischen dem eigenen Heim und Schule/Arbeitsplatz - Begegnungen finden höchstens in der Grundschule, Kita oder im Aldimarkt statt. ÖPNV und damit Verbindung zu Teilhabe, Kultur und Beratung, Austausch besteht nur auf dem Papier. Vereine, Kirche und Initiativen im Ort beleben das soziale Miteinander im Rahmen ihrer personellen Ressourcen und Möglichkeiten, aber Kontaktlosigkeit, Anonymität und Einsamkeit sind die großen Themen. Bei den Älteren deren Kinder zumeist weggezogen sind, und bei den Neuen und ihren Kindern, die Eltern und Großeltern in der Heimat gelassen haben. Insbesondere Kinder und Jugendliche haben keinerlei Rückzugs- und Kreativitätsräume, genauso die Geflüchteten. Es gibt keine verlässlichen, niedrigschwelligen Treffpunkte, unverbindlichen Begegnungsorte im öffentlichen Raum wo Menschen in Kontakt kommen können und sich Visionen und Veränderungspotential entwickeln kann. Visionen die alle drei Dörfer JETZT dringend für eine selbstbestimmte Zukunft entwickeln müssen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg Hattorf und Wolfsburg Heiligendorf und Helmstedt Beienrode
Beschreibung
Die Gemeindegrenzen von Hattorf und zusätzlich Heiligendorf und Beienrode. Zuzüglich der Sammelunterkunft für Geflüchtete im Hattorfer Heinenkamp (ganz im Nordwesten)
Einwohnerzahl
4991
Quelle / Anmerkungen
https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_DatenFakten2022.pdf und Gemeinde Lehre
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Datenbasis https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_Bevoelkerungsbericht2023.pdf // Hier sind die Alterskohorten bei 18 getrennt.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung nach Datenbasis https://statistik.stadt.wolfsburg.de/Informationsportal_15/Upload/Veroeffentlichungen/PDF/StadtWolfsburg_Bevoelkerungsbericht2023.pdf // Hier sind die Alterskohorten bei 65 getrennt.
GWA/QM-Ansatz
Wir machen, als Verein der aus dem bürgerlichen Engagement hervorgegangen ist, seit jeher Gemeinwesenarbeit! Denn: Unser Ziel ist 1. sozial- und lokal-politisch klar fokussiert. 2. Zielt auf die Verbesserung von immateriellen Bedingungen unter maßgeblicher Einbeziehung der Betroffenen. Also auf die Qualität der sozialer Beziehungen, Möglichkeiten der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben, Stärkung der indivduellen Handlungsfähigkeit durch Selbstwirksamkeitserfahrung. Klarer Fokus sind die aktuellen Bedarfe, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen im Projektgebiet. Wir fragen seit Anfang an: "Was braucht ihr für ein gutes Leben?" 3. Entwicklen wir unter genau diesen Gesichtspunkten gemeinsam Visionen zukünftiger Infrastruktur und Wohnumgebung für ein Leben mit Zukunft im resillienten, grenzenüberschreitenden Dörferverbund. 4. Wir leben das Verständnis, dass Menschen -die den Raum dafür bekommen- und denen das Potential zugesprochen wird -, die sich wirksam selbst organisieren zu können-, sich als resilienter und Handlungsfähiger erleben. 5. Wir fördern die Selbstorganisation durch die Bereitstellung von Raum und Zeit und inittieren entsprechende Netzwerke und Kooperationen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Menschen sich äußern, dass ihre Interessen wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Wenn antizipierte Angebote angenommen werden. Angebote aus den geäußerten Bedürfnissen der Menschen entstehen und angenommen werden
Beschreibung
Wenn: Angebote, Gruppen und Initiativen selbstorganisiert enstehen und Raum finden. Sich die Menschen als handlungsfähiger und verbundener im Gemeinwesen beschreiben
Beschreibung
Wenn wir die Ressourcen der Menschen vor Ort kennen und für den Prozess aktivieren konnten
Beschreibung
Wenn die diversität der Bewohner sich in der Nutzung und in der Partizipation wiederspiegelt. Wenn wir erleben das Angebote Verbindungen aufbauen. Wenn wir uns immer auch selbst fragen: Wer nimmt (noch) nicht teil?
Beschreibung
Wenn wir gemeinsam sichtbare Visionen von notwendiger Infrastruktur für eine Zukunft auf dem Land entwickelt und öffentlich gemacht haben.
Beschreibung
Wenn wir erlebbare Kooperationen mit den lokalen Akteuren aufgebaut haben. Wenn auch in anderen Dörfern die Idee änlicher, selbstorganisierter Projekte wächst
Beschreibung
Wenn die Notwendigkeit für eine aktive Gestaltung der Zukunft der dörflichen Bereiche allgemein akzeptiert ist und durch Wort und Tat unterstützt wird. Wenn (Dorf)grenzenüberschreitendes gemeinsames Handeln von Politik und Verwaltung unterstützt wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Soziales Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ADFC
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Schunterwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bauamt Stadt Wolfsburg - Zukunftsentwicklung Generationenwohnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Hattorf/ Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfsburger Allgemeine Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wolfsburger Nachrichten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Magic Flames Spielmanszug Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TUS Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Männergesangsverein Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hospitz Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ostfalia Hochschule Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaft Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Gesellschaft Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-Ortsverein Heiligendorf-Hattorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemischter Chor Heiligendorf M.G.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Islandpferdeverein Fákur Wolfsburg Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Siedlerbund Heiligendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Adrian
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LandFrauenverein Hasenwinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schieß-Sport-Verein Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heiligendorferjungs
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regenbogenkindergarten Beienrode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lehre
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Beienrode
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir stellen uns ein Mischfinanzierung vor, haben aber in der Kürze der Zeit noch keinen Stand dazu. 1. Arbeiten an einer Finanzierungsbeteiligung der Kommune 2. Erwarten das das Projekt in Zukunft unsere Eigenmittel erhöhen wird 3. Denken an finanzielle Bürgerbeteiligung in Anlehnung unseres Social Entrepener Ansatzes 4. Stiftungsmittel und andere Drittmittel In jedem Fall wird es weitergehen und zwar im hervorragenden Verhälnis mit der Kommune. Siehe Schreiben der Stadt.
Galerie
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plantage   luft
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plantage   hausansicht front
gastgeberinnen gesucht
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Stadtteiltreff Neuenhäusen

Ansprechpartner
Lukas Barlian
Funktion Vorstand
Gemeinschaft leben - Zukunft gestalten
Projektbeschreibung
Das Projekt "Stadtteiltreff Neuenhäusen" zielt darauf ab, einen inklusiven und vielfältigen Treffpunkt für die Bewohner:innen des Stadtteils zu schaffen. Dieser soll dazu beitragen, soziale und kulturelle Angebote für verschiedene Zielgruppen bereitzustellen und somit die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern. Durch die aktive Einbindung der Bewohner:innen und verschiedener Akteur:innen in die Projektarbeit und -planung wird eine nachhaltige Entwicklung des Stadtteils angestrebt. Im ersten Jahr konzentriert sich das Projekt auf die Schaffung eines barrierearmen Treffpunkts, der von verschiedenen Nutzer:innengruppen für ihre Bedürfnisse genutzt wird. Dazu gehören Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien sowie Migrant:innen und FLINT-Personen (Frauen, Lesben, Divers, Inter, Trans). In Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen, Ehrenamtlichen und Einrichtungen werden Veranstaltungen, Workshops und Projekte organisiert, die auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Gruppen eingehen. Die Formate sind vielfältig und decken verschiedene Interessen und Zielgruppen ab - das reicht von konkreten Hilfsangeboten über soziale Treffpunkte, bis zu kulturellen und kreativen Angeboten. Durch die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und externen Akteuren soll die Vielfalt und Qualität der Angebote im Stadtteiltreff gesteigert werden. Im zweiten Jahr liegt der Fokus auf der Stärkung der Verbindungen zwischen verschiedenen Gruppen und Akteur:innen im Stadtteil. Hierbei werden gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen geplant, um Vorurteile und Diskriminierung abzubauen und den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil zu fördern. Das wachsende Vertrauen untereinander sorgt somit auch für ein gesteigertes Sicherheitsempfinden. Der Antragsteller stellt dabei insbesondere mit dem Format des „Offenen Cafés“ im Stadtteiltreff eine Anlaufstelle zum Austausch und Kennenlernen sicher. Im dritten Jahr sollen gemeinsame Visionen für die Zukunft des Stadtteils entwickelt werden. Durch Workshops, Diskussionsrunden und Evaluationsmaßnahmen werden die bisherigen Erfolge reflektiert und auf Basis dieser Erkenntnisse konkrete Schritte für die Umsetzung der Visionen erarbeitet. Der Antragsteller KUBIN e.V. arbeitet in enger Kooperation mit der “Solidarischen Initiative Neuenhäusen” und verfügt über ein breites Netzwerk zu zivilgesellschaftlichen Akteuren in Celle. Diese Zusammenarbeit ist wichtiger Bestandteil des Projekts und sichert eine erfolgreiche Projektdurchführung.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Projektgebiet, dem Stadtteil Neuenhäusen in Celle, leben 8.000 Menschen. Es befindet sich zentral zwischen Bahnhof und Altstadt. In einer 2021 von uns im Projektgebiet durchgeführten Befragung der Bewohner:innen wurden jedoch einige Probleme und Mängel identifiziert, die ihre Lebensqualität beeinträchtigen: - Bemängelt wird ein schlechtes Sicherheitsgefühl, Gewalt und Kriminalität. - 34% der Befragten fühlten sich von Diskriminierung betroffen. Beispiele sind Rassismus, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder aufgrund von Erwerbslosigkeit und ökonomischer Lage. - 19% der Befragten empfinden ihren Wohnraum als zu klein. - Die Anonymität und zu wenig Kontakte unter Kindern wurden ebenso als Probleme eingestuft. - Im Stadtteil fehlt es den Bewohner:innen insbesondere an sozialer und kultureller Infrastruktur wie Begegnungsorten/-Cafés, kostenlosen Kultur- & Freizeitangeboten, insbesondere für Familien, kreativen & multikulturellen Angeboten sowie Möglichkeiten für die Zielgruppen Jugend, migrantische Jugend und FLINT (Frauen, Lesben, Divers, Inter, Trans). Dieser Mangel wird auch durch die Schwächeanalyse bestätigt, die im Rahmen des 2. Bürgerforums zum Rahmenplanentwurf für die Sanierung eines Teilbereichs des Projektgebietes erstellt wurde (https://stadtsanierung-celle.de/Neuenh%C3%A4usen/Sanierung/St%C3%A4dtebaulicher-Rahmenplan/). Vom Projektträger KUBIN e.V. wurde bereits ein Raum für den Stadtteiltreff angemietet und wird derzeit für die von den Anwohner:innen gewünschte Nutzung saniert. Die Förderung soll eine Professionalisierung ermöglichen, weitere Kapazitäten freisetzen und GWA-Standards sicherstellen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle Neuenhäusen
Beschreibung
Das Projektgebiet entspricht dem Stadtteil Neuenhäusen. Dieser wird im wesentlichen spürbar begrenzt durch eine Bahnlinie im Westen, Flüsse im Norden & Osten, sowie große Straßen im Osten und Süden). Unter anderem dadurch stellt der Stadtteil auch für die Bewohner:innen einen realen Bezugsrahmen dar.
Einwohnerzahl
8015
Quelle / Anmerkungen
https://www.celle.de/Celle-entdecken/Celle-Dein-Zuhause-/Ortsteile/Neuenh%C3%A4usen/ Stand 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2015 Laut ISEK Neuenhäusen, Stadt Celle Mai 2017 / März 2019 https://stadtsanierung-celle.de/output/download.php?fid=3478.37.1.PDF
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Stadtteiltreff Neuenhäusen" basiert auf den Ansätzen der Gemeinwesenarbeit und zielt zielt darauf ab, die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt in Stadtteilen zu verbessern, indem lokale Akteur:innen, Ressourcen und Potenziale aktiviert und genutzt werden. Das Projekts verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und setzt u.a. folgende Methoden der Gemeinwesenarbeit ein: - Empowerment: Das Projekt fördert die Selbstwirksamkeit und das Selbstvertrauen der Bewohner:innen, indem sie aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und die Möglichkeit erhalten, eigene Ideen und Projekte umzusetzen. - Durch die Organisation von Theater- & Filmvorführungen, Musik- & Schreibworkshops werden kreative Ausdrucksformen gefördert und der Austausch zwischen verschiedenen Kulturgruppen angeregt. - Im Stadtteiltreff wird ein Mit-Mach-Café eingerichtet, das als zentraler Treffpunkt für alle Bewohner:innen dient und die Möglichkeit bietet, sich bei gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen besser kennenzulernen und so den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken - Die Mitarbeitenden des Projekts legen großen Wert auf den persönlichen Kontakt und sind stets ansprechbar für Fragen, Anliegen und Ideen. - Der Stadtteiltreff stellt einen barrierearmen und inklusiven Raum zur Verfügung. Für das Vorhaben wird bereits ein Raum gemietet. Mit Hilfe der Förderung soll die Arbeit professionalisiert und zusätzliche Kapazitäten freigesetzt werden und GWA-Standards sichergestellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Interessen und Bedürfnisse der Anwohner:innen sind der Ausgangspunkt für Planung und Umsetzung von Maßnahmen im Stadtteiltreff. Durch offene Kommunikation, Befragung und ehrenamtliche Mitarbeit werden die Bewohner:innen kontinuierlich einbezogen.
Beschreibung
Der Projektträger schafft einen zugänglichen Rahmen, in dem die Selbstorganisation von Nutzer:innengruppen in Eigeninitiative möglich ist. Die entsprechenden Bedürfnisse werden durch offene Kommunikation und regelmäßige Abfragen der Nutzenden abgefragt.
Beschreibung
Das Netzwerk zu zivilgesellschaftlichen Initiativen wird für Kooperationen genutzt, die auf bestehende Kompetenzen zugreifen und Synergieeffekte erzeugen. Ebenso werden Räume geschaffen, in denen einzelne Bewohner:innen ihre Erfahrungen einbringen können.
Beschreibung
Insbesondere im Jahr 2 und 3 entwickeln Anwohner:innen in Formaten, die verschiedene Nutzer:innengruppen zusammenbringen, zielgruppenübergreifendes Denken und Handeln für den gemeinsamen Kontext Neuenhäusen (Bsp. Straßenfest, Zukunfstwerkstatt).
Beschreibung
Der Standard wird erreicht durch die gemeinsame Bearbeitung verschiedener alltäglicher Interessen der Bewohner:innen wie Soziales und Kultur. Die Anwohner:innen entwickeln eine ganzheitliche Praxis, die über den Tellerrand eines Bereichs hinausgeht.
Beschreibung
Das Netzwerk an Kooperationspartnern nutzt den Stadtteiltreff als Knotenpunkt und sorgt mit dem eingebrachten Kompetenzen für positive Effekte – sowohl für Initiativen als auch für Einzelpersonen. Gemeinsame Ziele stärken diesem Prozess.
Beschreibung
Anwohner:innen verschiedener Hintergründe führen gemeinsame Aktivitäten in der Nachbarschaft durch, die den sozialen Zusammenanhalt fördern. Der Stadtteiltreff nimmt als soziale Knotenpunkt eine unterstützende und vermittelnde Funktion ein.
Beschreibung
Das Projekt behebt mit dem Stadtteiltreff einen Mangel an Infrastruktur für soziale und kulturelle Bedürfnisse in der Nachbarschaft. Ein zu erarbeitendes Finanzierungskonzept und die Einbeziehung Ehrenamtlicher sichern eine nachhaltige Entwicklung.
Beschreibung
Der Austausch mit Partnern, die in weiteren Teilen Celles tätig sind (z.B. Klimaplattform, Êzîdischer Frauenverein Hêvî), sowie der Stadt schaffen Perspektiven über das Projektgebiet hinaus und bewirken einen Beitrag in der gesamtkommunalen Entwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Solidarische Initiative Neuenhäusen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Buntes Haus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Internationalismus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Foodsaving Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Bahnhof Celle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Radretter – Fahrrad Selbsthilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Celler Lastenrad Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Queeres Netzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe soziale Angst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junges Forum gegen Antiziganismus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Asylberatung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Klimaplattform
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feministische Organisierung gemeinsam kämpfen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur Trifft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Näh-Werkstatt alte Molkerei
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hêvî – Êzîdischer Frauenverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Antifaschistische Stadtrundgänge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Celler Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cellesche Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CelleHeute
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungsbeirat für das Sanierungsprojekt Neuenhäusen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir streben eine Diversifizierung der Finanzierungsquellen an, um nicht von einer einzelnen Förderung abhängig zu sein. Zur Eigenmittelgenerierung können wir Räume vermieten oder Kulturveranstaltungen mit Eintritt organisieren. Die Beteiligung von Ehrenamtlichen hilft, die Kosten niedrig zu halten und die langfristige Nachhaltigkeit des Stadtteiltreffs zu gewährleisten. Die Verstetigung der Kooperationen mit anderen lokalen Akteur:innen trägt zur nachhaltigen Verankerung im Stadtteil bei.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: NachBar

Ansprechpartner
Leonore Determann
Funktion Vorsitzende
Nachbarschaft-Gemeinsam gestalten
Projektbeschreibung
Bei dem Projekt „Nachbarschaft -Gemeinsam gestalten“ handelt es sich um soziale Maßnahmen zur Quartiersentwicklung. Die Maßnahmen beziehen sich auf das Gebiet der Samtgemeinde Holtriem, die acht Mitgliedsgemeinden umfasst. Es richtet sich an alle BewohnerInnen des Quartiers, mit besonderem Fokus auf die Bevölkerungsgruppen SeniorInnen und Flüchtlinge bzw. MigrantInnen, da sie auf die größten Hürden zur sozialen Teilhabe stoßen. Ziel ist es Anlaufstellen in den Gemeinden Utarp, Blomberg und Willmsfeld zu schaffen. Zentraler Netzwerkknoten wird im gesamten Projektverlauf das 2021 errichtete Gemeindezentrum in Utarp sein. Es ist geplant, bestehende Netzwerke zu identifizieren, neue Netzwerkpartner zu gewinnen und die BürgerInnen zu aktivieren-immer in Kooperation mit etablierten örtlichen Vereinen, Behörden und engagierten BürgerInnen aus allen Gesellschaftsbereichen, so dass ein tragfähiges Netz aus sozialen Kontakten, praktischer Unterstützung für Alltag und Haushalt sowie attraktiven Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsangeboten zu schaffen, Von dort aus werden Treffen/Angebote koordiniert. Dafür können noch weitere nicht vollumfänglich genutzte, barrierefreie Räumlichkeiten, wie bspw. Vereinsheime in Anspruch genommen werden. Im Rahmen des Projektes werden zu Beginn Maßnahmen entwickelt, um wohnortnahe Beratungs-, Freizeit-, Bildungs-, Begegnungs- und Hilfsangebote zu errichten, um damit die soziale Teilhabe, Mobilität, Nachbarschaftshilfe, intergenerationelle und – kulturelle Kompetenzen zu fördern. Ein besonderer Focus wird auf die Gruppe der Senior*innen und Geflüchteten gerichtet, da sie mit besonderen Hürden der sozialen Teilhabe zu kämpfen haben. Vorhandene Angebote werden in das Projekt integriert bzw. angebunden oder wie die bestehende Anti-Rost-Initiative ausgeweitet, damit sie auch gemeindeübergreifend wirken können. Vor allem gilt es, vorhandene Ressourcen zu mobilisieren, bislang ungenutzte Potentiale zu erschließen und die Bürger selbst aktiv werden zu lassen. Im Verlauf des Projektes werden Mobilitätsoptionen entwickelt, um die Möglichkeit für die Bewohner*innen zu eröffnen mehr an der Nahversorgung teilzunehmen und Mobilitätsdefiziten entgegenzuwirken. Bereits bestehende private Initiativen/Vereine/etc. werden einbezogen und das eingeschlafene Mitfahrsystem „Fahr mit“ wiederbelebt. Um den Maßnahmenplan zielgerichtet gestalten zu können wurden Expertengespräche mit Vertretern der Samtgemeinde und potentiellen Kooperationspartner geführt.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde Holtriem, besteht aus acht Mitgliedsgemeinden und liegt im Landkreis Wittmund, einem ländlich peripheren Raum, mit dem eine geringe Bevölkerungsdichte, ein ungünstiger ÖPNV und eine besondere Strukturschwäche einhergeht. Der Landkreis ist mit 57000 Einwohner*innen zweitkleinster in Niedersachsen. Behörden finden sich vorrangig in der Kreisstadt Wittmund. Diese zu erreichen stellt für ältere Menschen, die oft nicht mehr über familiäre Bindung verfügen, und in diesem Bereich untergebrachte Flüchtlingsfamilien vor große Herausforderungen. Arztbesuche kommen einem Tagesausflug gleich und peripher wohnende Geflüchtete haben geringere Integrationschancen. Die BürgerInnen haben kaum Möglichkeiten der sozialen Teilhabe. Insbesondere in der Pandemie ist deutlich geworden, wie stark die Menschen auf soziale Kontakte angewiesen sind, allein durch Alltagsbegleiter/Anti-Rost-Initiative ist dies nicht aufzufangen. Was teilweise von den Alltagsbegleitern vorgefunden wurde ist alarmierend. Viele Ältere haben dringende Arttermine aus Angst und in Ermangelung von Transportmöglichkeiten nicht wahrgenommen. Deutlich wird dies auch durch eine Bürgerbefragung. Viele BürgerInnen sind von Mobilitätsbeschränkungen betroffen und suchen nach Möglichkeiten mit anderen in Kontakt zu treten. Sie wünschen sich nachbarschaftliche Hilfe, sind aber auch bereit, sich gemeinschaftlich zu engagieren. Senior*innen und Geflüchtete sind von gleichartigen Problemen betroffen. Ebenfalls wurde deutlich, dass verschiedene etablierte örtliche Vereine und andere Akteure in den Mitgliedsgemeinden zwar aktiv sind, es aber an tragfähigen Netzwerken und Koordination fehlt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Holtriem - Teil des Landkreises Wittmund
Beschreibung
Die SG Holtriem gehört zum LK Wittmund in NDS. Sie besteht aus 8 Mitgliedsgemeinden (Westerholt, Nenndorf, Blomberg, Neuschoo, Schweindorf, Ochtersum, Utarp, Willmsfeld). Das Projekt bietet 3 Anlaufstellen, die hinsichtlich der Gebietsstruktur sinnvoll erscheinen: Westerholt mit Nenndorf und Eversmeer in der Nähe. Blomberg mit der Nachbargemeinde Neuschoo. Utarp mit den umliegenden Gemeinden Schweindorf und Ochtersum. Die Infrastruktur im Bezug auf Netzwerkarbeit mit Verbänden, Einrichtungen, Schulen etc. in diesem Gebiet ist über Jahre gewachsen und gefestigt. Daher können Ressourcen gemeinsam genutzt werden. Im Nordwesten, Westen und Süden grenzt die Samtgemeinde an den Landkreis Aurich. Östlich schließt sich die Samtgemeinde Esens an, die ebenfalls zum Landkreis Wittmund gehört.
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Auskunft der Samtgemeinde Holtriem
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistik der Ausländerbehörde des Landkreises Wittmund, Stand 31.12.2021 Asylbewerber/Migranten/"sonstige" Ausländer Holtriem: 212 Asylbewerber/Migranten/"sonstige" Ausländer Landkreis Wittmund: 3014
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Monatshefte Niedersachsen 12/2021 Landkreis Wittmund: 25,1 % der Bevölkerung Quelle: Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH, eigene Berechnungen Altersgruppe 60-79 Holtriem: 39 %
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: ARBEITSMARKT IM ÜBERBLICK - BERICHTSMONAT FEBRUAR 2022 - WITTMUND, Agentur für Arbeit Arbeitslosenquote: 6,5
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen 2021: Holtriem 24,6 %
GWA/QM-Ansatz
Ausschlaggebend für die Umsetzung des Projektes sind die Wünsche und Interessen der in in der Samtgemeinde Holtriem lebenden Bürger*innen mit dem Ziel eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen. Die Bürger*innen werden angeregt ihr Umfeld/Zusammenleben in der Gemeinde aktiv zu gestalten, so dass sie entsprechend ihrer Bedürfnisse zufriedener leben können. Durch Nachbarschaftsarbeit und die damit verbundene Einbeziehung aller Bevölkerungsgruppen wird mehr Teilhabe vor Ort möglich. Während des gesamten Projektzeitraums wird durch aktivierende Befragungen, runde Tische, Zukunftswerkstatt, o.ä. eine permanente Bürgerbeteiligung sichergestellt und die Eigeninitiative/Selbsthilfe der Bürger*innen gefördert. Hierdurch identifizierte Potentiale und Schwächen sollen genutzt bzw. behoben werden. Die Bürger*innen werden befähigt Netzwerke zu knüpfen in denen sie kommunizieren und sich organisieren können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bedarfe der Zielgruppen erfasst sind, Bürger*innen wissen, wohin sie sich mit Anfragen Problemen wenden können, Menschenrechte für alle wichtig sind und die Umsetzung angestrebt wird.
Beschreibung
Bürger*innen erkennen, dass sie die Macht haben, ihren sozialen Raum selbst zu verändern, Anliegen vorzubringen und zu vertreten.
Beschreibung
Bürger*innen in die Lage versetzt werden, Ressourcen und Potentiale ihres Umfeldes und ihrer Kommune zu erkennen und zu nutzen.
Beschreibung
die Potentiale der Netzwerkpartner erkannt und identifiziert werden, dadurch Doppelstrukturen vermieden werden und effektive Lösungen gefunden werden, um Hürden der Teilhabe abzubauen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Holtriem
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Utarp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde Blomberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Wittmund e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Blomberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
David-Fabricius-Ganztagsschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KBV Freesenholt (Boßelverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Blomberg
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anzeiger Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenverein Westerholt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IBB Wittmund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tafel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Blomberg-Neuschoo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Westerholt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Bürgermeister*innen der drei Gemeinden haben nicht nur großes Interesse an der Umsetzung des Projektes, sondern auch an der nachhaltigen Wirkung. Durch den Netzwerkaufbau, die Verstetigung der Runden Tische als eine Art Steuerungsgruppe und die Anleitung von Ehrenamtlichen wird gewährleistet dass auch nach Projektende auf die veränderten Bedarfe eingegangen werden kann. Für Mobilitätsangebote wird der Ehrenamtsbulli des AWO Kreisverbandes weiterhin einsetzbar sein.
Galerie
juz blomberg
gemeindezentrum utarp
juz blomberg innen
ehrenamtsbulli
Zustimmung Veröffentlichung
On

Guter Nachbar, machbar: ein Dorf, ein Haus, ein Miteinander

Ansprechpartner
Eva-Maria Junker-Schlarmann
Funktion Projektkoordinatorin
Füreinander mitgestalten, miteinander neu entfalten
Projektbeschreibung
Holdorf ist eine Gemeinde mit ca. 7600 Einwohnern. Gerade in der jüngsten Vergangenheit ist Holdorf kontinuierlich gewachsen. Neue Baugebiete sind entstanden, viele Mietwohneinheiten sind dazu gekommen. Dies bedeutet auch den Zuzug neuer BürgerInnen. Diesen Zuzug gilt es nun zu kompensieren, die „neuen“ zusammen mit den „alten“ Holdorfern ins „Gemeindeboot“ zu holen, eine Schnittstelle zu schaffen. Eine Schnittstelle zwischen BürgerInnen, einem dafür geeigneten Ort, mit einem zuständigen Ansprechpartner. Der passende Ort, das neue Bürgerhaus, dessen Fertigstellung ca. Herbst 2024 vorgesehen ist. Nun fehlt es an einer entsprechenden Fachkraft, die sich um die Aktivierung und Beteiligung der BürgerInnen in der Mitgestaltung kümmert. Diese Mitgestaltung kann wie folgt aussehen: ein Bürgerfest im Bürgerpark etablieren, unter Einbindung des Gewerbes, des Handels, der Landwirtschaft und der Vereine. Eine Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen planen, um dem auch hier erfahrungsgemäß immer einflussreicher werdenden Part des Medienkonsums entgegenzuwirken, zum Beispiel in Form von "Waldbaden mit Kindern und Jugendlichen", einem regelmäßig stattfindenden Kinderkino unter Einbindung einer gezielten Thematik. Eine Ausstellung im Bürgerhaus ins Leben rufen, gemeinsam mit hiesigen Künstlern und den BürgernInnen den für sich schönsten Ort im Dorf auf Leinwand zu bringen oder zu fotografieren, um dann die „Herzensorte“ der BürgerInnen zu präsentieren. Die Vereine und auch die Politik ansprechen, um Generalversammlungen oder Sitzungen im Bürgerhaus abzuhalten, diese dort über Neuigkeiten und Förderprogramme zu informieren oder Termine zu koordinieren. Das Zusammenführen von Jung und Alt, gemeinsame Veranstaltungen: Wie nutze ich das Internet, wie bediene ich ein Smartphone. Junge Menschen geben ihr Wissen weiter, das führt zu Wertschätzung. Vorurteile werden abgebaut und das Miteinander wird generationsübergreifend gestärkt. Hilfe für und Integration von ausländischen Mitbürgern: regelmäßige, offene Treffen anbieten, sich austauschen können, Probleme besprechen. In Zusammenarbeit mit dem Familienbüro und dem Sozialamt Fragen und Themen erörtern und weiterhelfen. Dabei sollte die Beteiligung der BürgerInnen mit ihren Ideen und Wünschen im Vordergrund stehen, um sich besser mit ihrem Wohnort identifizieren zu können. Es braucht jemanden, der koordiniert. Diese Stelle ist aus politischer Sicht jedoch nur über eine Co-Finanzierung realisierbar.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Verschiedenste Gründe tragen dazu bei, dass sich der Ort verändert, sei es durch Generationswechsel, demographischen Wandel oder, dass sich durch neue Baugebiete und die Schaffung immer mehr Mietwohnungen, die soziale und gesellschaftliche Struktur verändert. So entstanden vor einigen Jahren, relativ nahe des Ortskerns mehrere Wohnblöcke mit Mietwohnungen, unweit eines Discounters. Diese tragen aufgrund ihrer Besiedelungsdichte mittlerweile den Namen „Netto Ghetto“. Es geht entscheidend um das Erhalten und den Ausbau des gemeinschaftlichen Dorflebens. Die Bereitschaft sich einzubringen wird immer geringer. Die Leute kommen gebürtig nicht von hier oder wohnen nur hier, anstatt hier zu „leben“. Das klassische Gemeindeleben scheint "keinen mehr etwas anzugehen". Die Wahrnehmung der örtlichen Demokratie, auch in Bezug auf Wahlbeteiligung, findet immer weniger Beachtung. Die Menschen kennen die Leute nicht mehr, die ihnen von den Wahlplakaten entgegenblicken. Im Ortsteil nebenan hat kürzlich der einzige kleine Lebensmittelladen geschlossen. Gerade für die Älteren ist somit ein gut erreichbarer Anlaufpunkt, auch aufgrund fehlender Mobilität und ein Treffpunkt zum „Schnacken“ weggebrochen. Der aktuellen Situation des „immer mehr für sich Seins“ und somit auch des Einschlafen des Ehrenamtes, das auf dem Land von so großer Bedeutung ist, muss etwas entgegengesetzt werden. Es bedarf zwangsläufig der Schaffung einer Stelle, die sich dieser Problematik annimmt. Diese Stelle ist jedoch nur über eine Förderung möglich. Es müssen ALLE angesprochen und angespornt werden, den Ort mit ihren Ideen und ihrem Einsatz zu ihrer persönlichen und gemeinschaftlichen Wohlfühloase zu machen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holdorf
Beschreibung
Holdorf ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Vechta in Niedersachsen mit einer Größe von 5.486 Hektar. Die Gemeinde liegt im Oldenburger Münsterland. Nachbargemeinden sind die Stadt Dinklage, die Gemeinde Steinfeld, die Stadt Damme und die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden im Landkreis Vechta sowie die Gemeinden Gehrde und Badbergen im Landkreis Osnabrück.
Einwohnerzahl
7672
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
karte.png (218.12 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt stehen die BürgerInnen und deren Bedarfe. Durch das Abfragen von Interessen, soll das freiwillige Engagement geweckt und weiterentwickelt werden. Das Miteinander zu fördern und zu stärken steht im Vordergrund. Dies gilt es zu begleiten und dadurch langfristig eine GWA Struktur zu verankern. Ansatz des Projektes ist es vorhandene Ressourcen zu nutzen, das Bürgerhaus. Von hier aus haben die BürgerInnen die Möglichkeit gemeinschaftlich zu agieren und sich Miteinander zu engagieren. Somit bietet das Projekt die Möglichkeit die soziale Teilhabe zu verbessern. Das Haus wird zu einem Ort der Teilhabe. Für die BürgerInnen bietet sich die Möglichkeit des Netzwerkens, der Kommunikation und des Austausches. Durch aktivierende Befragungen während des Projektzeitraums und darüber hinaus, Workshops, Runde Tische, Arbeitskreise, wird die Einbindung der BürgerInnen und deren Bedürfnisse sicher gestellt. Dabei werden Kommune und Politik kontinuierlich mit einbezogen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Bürgerhaus für jeden offen und erreichbar ist. Die BürgerInnen es als Anlaufstelle mit ihren Anliegen wahrnehmen, dort entsprechende Ansprechpartner haben und bedarfsgerechte Angebote auf Akzeptanz stoßen.
Beschreibung
Die BürgerInnen ihre Projekte und Ideen, in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung von Kommune und Politik, nach ihren Vorstellungen verwirklichen können.
Beschreibung
Neue Angebote werden durch neue Zielgruppen wahrgenommen. Es zu einem Austausch zwischen Jung und Alt, Zugezogenen und Alteingesessenen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund kommt.
Beschreibung
Es zu regelmäßigen Veranstaltungen kommt, z. B.: ein Bürgerfest im Bürgerhaus & Bürgerpark, dessen Initiatoren die BürgerInnen selbst sind. Bei diesem Bürgerfest möglichst viele Akteure gibt, bestehend aus BürgerInnen, Vereinen, Gewerbe und Handel.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenvereine, Sportvereine, Heimatverein, Verein Zukunft für Jugend, Musikverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen, Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsforum Holdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortschronist Heinrich Vollmer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Bürgerhaus dient als Ausgangspunkt und zentrale Wirkungsstätte der GWA. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass dieses Haus vom Bürgermeister gewollt und zugleich ratifiziert ist, ist eine Finanzierung nach Ablauf der Förderung, die diese Stelle zum jetzigen Zeitpunkt erst möglich machen würde, durch Kommune und Politik abgesichert. Aufgrund aktueller größerer, finanzieller Hürden seitens der Gemeinde, lässt dies eine Finanzierung dieser Stelle zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu.
Galerie
buergerhaus1
buergerhaus2
buergerhaus3
holdorf rathausplatz
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Gut Leben im Quartier zwischen Eisenbahn und Rhume

Ansprechpartner
Anna Holland
Funktion Dipl. Sozialpädagogin/ Quartiersmanagerin
Entwicklung und Ausbau von Nachbarschaft und sozialer Netze im Quartier um ein "Wir Gefühl" zu stärken und Diskriminierung zu vermeiden
Projektbeschreibung
Im Projektgebiet leben 9,5 % der Einwohner*innen der Kernstadt von Northeim mit insgesamt 19.000 Einwohner*innen. In dem Quartier leben eher wirtschaftlich schwache Gruppen (v.a. Russlanddeutsche, Ausländer aus Osteuropa und dem Mittelmeerraum), die sich voneinander abgrenzen. Russlanddeutsche sind in den 90er Jahren ins Quartier gezogen und wohnen noch heute dort. Neue Nachbarn werden kaum akzeptiert. In der Folge entstehen zwischen diesen kulturellen Microcosmen Alltagskonflikte innerhalb des Quartiers. Das Caritas-Centrum liegt am Rande des Quartiers. Aufgrund der Nähe zum Quartier kommen viele Menschen aus diesem Quartier zur Caritas in die Sozial- und Lebensberatung, die Schwangeren- und Familienberatung und um Second-Hand-Kleidung im Caritex-Laden zu kaufen. Neben dem Quartiersbezug ist die Partizipation ein weiteres grundlegendes Kriterium bei der Planung und Umsetzung dieses Projektes. Ein Quartier lebt von Beteiligungsmöglichkeiten. Diese Erfahrung bringt die Caritas ein durch lange Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und Flüchtlingen. Die Menschen sollen diverse Kommunikationsanlässe bekomme um eine offene Nachbarschaft zu entwickeln. Eine Anlaufstelle soll direkt im Quartier eingerichtet werden, um Nähe für die Bewohner*innen im Quartier zu signalisieren. Gruppenübergreifende Kontaktmöglichkeiten sollen angeboten werden wie z. B.: Tauschmarkt, Flohmarkt, Bürgerfrühstück, Urban gardening. Kontakte alleine führen nicht per se zum Abbau von Vorurteilen, vielmehr ist die Art und Qualität des Kontaktes entscheidend. Wir planen mit dem Projekt, dass die Beteiligten gemeinsame Identifikationsmuster herausbilden können und Empathie und gegenseitiges Vertrauen fördern. Die Aktivierung und Beteiligung der Bewohner*innen des Quartiers an diesem Prozess ist handlungsleitend. Ein weiterer Handlungsstrang für das Projekt ist die Vernetzung der Organisationen und Akteure im Quartier und deren Unterstützung. Dazu zählen z. B. die Stadt Northeim mit den Sportstätten, die Wohnungsbaugesellschaft „Wohnen in Northeim“, die Northeimer Tafel, die Kita Ostpreußenstraße, die Kita St. Marien. Seitens der Stadt Northeim wird geplant im Rahmen des Neubaus der Sporthalle einen Sportcampus im Quartier zu errichten. Diese positive städtebauliche Entwicklung soll durch sozial flankierende Maßnahmen unterstützt werden. Die Ergebnisse dieses Projektes sollen bei der Fortschreibung des Konzeptes der Stadtentwicklung Northeim analysiert und berücksichtigt werden.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In den Beratungsdiensten des Caritas-Centrums Northeim ist der hohe Hilfe- und Informationsbedarf sowie die prekäre Lebenssituation von Menschen aus diesem Quartier aufgefallen. Das Quartier zwischen Eisenbahn und Rhume ist geprägt von Risiken und Chancen durch das Aufeinandertreffen von benachteiligten Menschen und Menschen in gesicherten Lebenslagen. So suchen zugezogene Familien Anschluss; in den letzten Jahren vermehrt Flüchtlinge. Fehlende Sprachkenntnisse sind eine starke Barriere um Kontakte im Quartier zu knüpfen ebenso die Ablehnung und Ängste der alteingesessenen Bewohner. Von dieser sozialen Diskrepanz und Veränderung berichtete eine Mitarbeiterin des Caritas-Centrums Northeim, die in diesem Quartier vor 20 Jahren aufgewachsen. Durch ihre privaten Kontakte ins Quartier erfährt sie davon, dass neue Nachbarn ausgegrenzt und stigmatisiert werden. Die ehrenamtlichen "Erziehungslotsen" der Caritas in dem Quartier bestätigen dieses. Das Mietniveau in vielen Mehrfamilienhäusern liegt auf Ebene von SGB II, SGB XII bzw. AsylbewerberLG. Dadurch ziehen vermehrt Menschen in dieses Quartier, die sich in prekären Lagen befinden; in den letzten Jahren mit unterschiedlichen Migrationshintergründen. Anwohner berichten, dass es gehäuft zu nachbarschaftlichen Konflikten kommt und dass es auf den Grünflächen schon lange keine gemeinschaftlichen Aktionen mehr gibt. Die unterschiedlichen Communitys leben nebeneinander her was die Vorurteile noch verstärkt. Durch Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie berichten Menschen von Vereinsamung durch fehlende Begegnung aber auch durch das Alter. Vertraute Beziehungen sind abgebrochen, neue konnten nicht geknüpft werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim - Nordstadt zwischen Eisenbahn und Rhume
Beschreibung
Das Quartier zwischen Eisenbahn und Rhume, Berliner Allee und Rückingsallee, Breiter Weg und Gardekürassierstraße, ist geprägt von einer heterogenen Struktur: ein verzweigtes Wohngebiet mit verschiedenen Gewerbebetrieben und Micropublics; öffentliche und halböffentliche Begegnungskontexte wie z. B. Schulen, Kitas und Sportzentren, wo Menschen aufgrund gemeinsamer Interessen aufeinandertreffen. Dazu gehören die Northeimer Tafel, 1 Oberschule, 3 Kitas, 1 Sportverein, 1 Moschee, 1 Freikirche, städtische Schwimmhalle und Sporthalle, 1 Spielplatz. Das Wohngebiet setzt sich zusammen aus älteren und neuen Einfamilienhäuser, Reihenhäusern sowie Mehrfamilienhäuser, alteingesessene Familien und Einzelpersonen. In den letzten Jahren sind vermehrt Flüchtlinge in dieses Quartier gezogen. 70 % der Menschen in diesem Quartier sind im mittleren Alter zwischen 26 und 60 Jahren. Sie bilden damit die größte Gruppe. Im Projektverlauf möchten wir alle Menschen im Quartier erreichen. Das Quartier wirkt sich einerseits als gebaute und geographische Umwelt auf die Lebensbedingungen von Menschen aus, andererseits durch die aktiv oder passiv handelnden Menschen. Die individuelle und kollektive soziale Prägung in diesem Quartier kann durch die bauliche Umwelt unter dem Stichwort der räumlichen Funktionslogik gefasst werden - lebe ich in einem Einfamilienhaus oder einem schlichten Mehrfamilienhaus. Sie hat Auswirkungen auf Chancen und Teilhabe in der Gesellschaft. Die bauliche Gestaltung des Quartiers verweist auf: Wohnen, Schlafen, Arbeiten – Soziokulturelles Leben im öffentlichen Raum ist nach diesem Prinzip nicht vorgesehen. Die Sportstätten am Rande des Quartiers haben keinen Quartiersbezug und tragen nicht dazu bei, Zusammenhalt im Quartier zu fördern. Dieses Quartier ist von Diverisität geprägt und ist damit auch ein konflikthafter sozialer Raum. Umso wichtiger ist die „Identifikation“ mit dem Quartier. Mit dem Projekt sollen verschiedene Formen der Integration angeregt werden. Teilhabe und Chancengleichheit im Quartier ist für Menschen in sozial prekären Lebenslagen schwer zu erlangen, da die normative Form der gesellschaftlichen Einbindung durch Erwerbstätigkeit häufig fehlt.
Einwohnerzahl
1848
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt erhoben 15.03.2022
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt erhoben 15.03.2022
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt erhoben 15.03.2022
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt erhoben 15.03.2022
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt erhoben 15.03.2022
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Arbeitsagentur im Internet veröffentlicht, Berichtsmonat Februar 2022 die Zahl für das Projektgebiet liegt nicht vor
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die Bewohner*innen stehen im Mittelpunkt des Projektes und werden selbst aktiv. Das Quartier als räumlicher und persönlicher Bezugsrahmen von Menschen ist von entscheidender Bedeutung für die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen. Der Fokus liegt darauf, das Quartier mit all seinen Ressourcen wahrzunehmen, Netzwerke und Verbindungen zu schaffen und damit die Qualität von sozialen Beziehungen zu verbessern und kulturelle und soziale Angebote im Quartier zu etablieren. Die bestehenden sozialen Netzwerke des Quartiers werden in den Blick genommen (Nachbarschaften, Kirchen, Kitas, Schule, Sportverein, soziale Einrichtungen wie die Northeimer Tafel). Die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation der Bewohner*innen des Quartiers wird gefördert durch die Weiterentwicklung von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Eine Anlauf- und Vernetzungsstelle vor Ort (Kümmerer) wird eingerichtet, durch Beratung wird unterstützend die materielle Existenz gesichert, mit Bildungsangeboten Teilhabemöglichkeiten eröffnet. Die Maßnahmen des Projektes werden sowohl in Richtung Bil­dungsarbeit als auch sozial- bzw. lokalpolitisch ausgerichtet. Das Projekt passt in die kommunale Strategie der Stadt Northeim. Dabei sind die Maßnahmen nicht themen- und zielgruppenspezifisch, sondern grundsätzlich sozialräumlich und ressortübergreifend wie beispielsweise ein Bürgerforum.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch eine umfassende Sozialraumanalyse sind Bedarfe, Wünsche und Ressourcen der Bewohner*innen bekannt
Beschreibung
Bewohner*innen setzen ihre eigenen Vorstellungen um, z. B. Straßenfest, Spielefest, Treffen zum Kaffee-Klatsch
Beschreibung
Bewohner*innen bringen sich aktiv ein und nutzen vorhandene persönliche als auch räumliche Ressourcen
Beschreibung
gemeinsame Aktionen wie Mitgestaltung der Grünanlagen soll Nachbarschaft fördern, Bewohner*innen beteiligen sich an Planung und Initiierung von Nachbarschaftsaktionen
Beschreibung
Durch die Sozialraumanalyse und Erkenntnisse bei der Projektdurchführung sind Bedarfe der Infrastruktur im Quartier eruiert, werden der Stadt Northeim bekannt gemacht und eine Umsetzung diskutiert diskutiert
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirchengemeinde St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Northeimer Tafel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen in Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turngemeinde Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
städtische Kita Ostpreußenstraße, kath. Kita St. Marien, Kita Kinderschutzbund Reddersenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Dialog, Werkstatt Schule Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugend- und Kulturzentrum Alte Brauerei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Türkisch Islamische Gemeinde Northeim
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Laut Kooperationsgesprächen mit der Stadt Northeim sollen zur Verstetigung dieses Gemeinwesenprojektes zukünftig Mittel im Haushalt eingestellt werden. Der Bürgermeister lebt persönlich am Rande des Quartiers und freut sich, dass dieses Gebiet der Stadt Northeim eine Chance zur Weiterentwicklung bekommt. Die Phase der NBank Förderung ist ein Anschub in diese Richtung. Schlüsselakteure und Bewohner*innen für die Nachhaltigkeit des Projektes werden sozialraum-kompetent gestärkt und qualifiziert.
Galerie
quartier eisenbahn rhume4
balkonsommer
quartier eisenbahn rhume5
quartier eisenbahn rhume6
quartier eisenbahn rhume7
20231219 105834
quartier eisenbahn rhume8
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quartier eisenbahn rhume10
quartier eisenbahn rhume11
20231214 163348
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

GWA in Visselhövede - durch Kommunikation verbinden

Ansprechpartner
Sabine Voss
Organisation Präventionsrat Visselhövede
Funktion Leiterin
Soziale Stadt- und Dorfentwicklung im ländlichen Raum
Projektbeschreibung
Durch GWA und Jugendarbeit in der GWA haben wir in Visselhövede bisher viel erreicht. Es wurden belastbare Strukturen geschaffen (z.B. Patensystem für Zugewanderte, Kümmerer vor Ort, Belebung des neu entstandenen Jugendzentrums, Vernetzung verschiedenster Akteure über Palettenlandschaft am Marktplatz, Vereinsmesse, Ausbildungsmesse an der OBS, Zusammenarbeit mit Unternehmen/ Verwaltung/ Politik/ Bürgerinitiativen/ Kultur/ Sport). Diese Strukturen gilt es auch zukünftig zu nutzen und zu weiter zu stärken, um die anstehenden Herausforderungen, vor denen die Stadt Visselhövede steht, zu bewältigen: 1. GWA als Anlaufpunkt für alle Visselhöveder Bürger*innen wahrzunehmen, der ehrenamtliches und kommunales Engagement verbindet und vernetzt, Hilfe zur Selbsthilfe gibt, für jedwedes Anliegen da ist und durch öffentlichkeitswirksame Arbeit zur positiven Binnen- und Außenwirkung der Stadt beiträgt. 2. Den veränderten Sozialstrukturen durch einen überproportional hohen Anteil Geflüchteter in Visselhövede und damit Neubürgern durch Kommunikation und Integration Rechnung tragen. 3. Ausbau der Jugendarbeit im Rahmen der GWA, um daraus ein noch internationaleres Angebot zu machen, dies schließt auch raumplanerische Aspekte der Stadt V. mit ein (z.B. Verlegung der bestehenden Skateranlage an das Jugendzentrum, Nutzung der Calisthenicsanlage) 4. Die weiter bestehenden, eher isoliert in Parallelwelten lebenden Bevölkerungsgruppen im Sinne eines community organizing ansprechen und in die GWA einbinden. Hier wurden erste erfolgreiche Ansätze im bereits seit Jahren im Fokus stehende Projektgebiet "Pappelstraße" erzielt (Bewohnerbefragungen, Gemeinschaftsaktion "Tannenbaumschmücken", Elternberatung in Kooperation mit Schulen), was intensiv weiter verfolgt, ausgebaut und auf andere Projektgebiete übertragen werden muss 5. Ökologie, Nachhaltigkeit und Inklusion weiter verbinden und ausbauen, wie beispielsweise im Projekt Haus der Bildung (verschiedene Organisationen ziehen unter ein Dach und kooperieren), Aktion Rollfiets, Inklusionskutsche, Prüfen der Stadt Visselhövede auf Barrierefreiheit, Aktion "gelbes Band", gemeinsame Aktionen mit "Vissel for future", Seniorenbeirat u.a., aber auch die Unterstützung von Bemühungen der Stadtverwaltung hinsichtlich Klimaneutralität.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die GWA und die in der vergangenen Förderperiode hinzugekommene Jugendarbeit im Rahmen der GWA wird in Visselhövede - vielfach anerkennend - sowohl von Bürger*innen als auch Verwaltung und Politik wahrgenommen und benötigt. Obwohl sich Vieles positiv entwickelt hat und belastbare Strukturen geschaffen wurden, konnten noch nicht sämtliche Probleme gelöst werden, vielmehr sind besondere Herausforderungen für die Stadt hinzugekommen. Dazu gehören die Folgen des Angriffs auf die Ukraine. So hat Visselhövede eine Überquote ukrainischer Geflüchteter. Durch Familienzuzug hat sich die die Anzahl zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits um 20 Personen erhöht. Der Landkreis Rotenburg (Wümme) nimmt bis Ende April 2023 700 weitere Geflüchtete anderer Nationalitäten auf, von denen wiederum anteilig Personen der Stadt V. zugewiesen werden, weil dort noch (günstiger) Wohnraum vorhanden ist. Es bedarf weiterer, großer Anstrengungen diese Neubürger zu integrieren. Diesen Menschen soll in Visselhövede eine Perspektive geboten werden, sodass neben Wohnraum, auch Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze, Spracherwerb und Freizeitaktivitäten ermöglicht werden, die verschiedenen Kulturen miteinander auskommen und sich wiederum in das Gemeinwohl einbringen. Hierzu sollen die GWA sowie die Jugendarbeit in der GWA durch Aktionen, Projekte und Präsenz in hohem Maße beitragen. Darüber hinaus sind auch die bisherigen Problemlagen (Beispiel Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage mit niedrigen Mieten, hierdurch hohem Anteil sozial Benachteiligter sowie angrenzendem Wohngebiet, deren Bewohner mittlerweile Eigentümer ehemaliger Behelfswohnungen sind) noch nicht gelöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Visselhövede
Beschreibung
Projektgebiet 1: Pappelstraße und angrenzende Straßen
Einwohnerzahl
950
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 2: Großer Kamp Straße
Beschreibung
Neubaugebiet Großer Kamp Straße und Bosberg, von ca. 70 dort ansässigen Bewohnern sind ca. 45 kurdischstämmig.
Einwohnerzahl
70
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung, Projektgebiet 2 zeichnet sich durch Isolation/ Parallelgesellschaft aus
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 3: Wehnser Weg, Hunnehop Straße, überproportional viele Bewohner aus der Volksgruppe der Sinti
Beschreibung
Wehnser Weg, Hunnehopstraße
Einwohnerzahl
50
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Projektgebiet 4: Am Rohlmannshof, durch Zuzug/ Zuweisung durch die Stadt überproportional viele Geflüchtete (Ukraine, afrikanische Ethnien)
Beschreibung
Am Rohlmannshof, durch Zuzug/ Zuweisung durch die Stadt überproportional viele Geflüchtete (Ukrainer*innen, afrikanische Ethnien)
Einwohnerzahl
300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projekt umfasst mehrere Ebenen, weshalb verschiedene Ansätze bedient werden: Im Ansatz der integrativen Stadtteilentwicklung nimmt die GWA eine intermediäre Funktion ein und handelt ressortübergreifend. GWA ist Vermittler zwischen den Bürgern(Initiativen), Verwaltung, kommunaler Politik, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltung und Vereinen. Sie ist Promoter von Initiativen und Ansprechpartner. Handlungsgrundlage ist Lebensweltorientierung von Thiersch. Ökologie, Inklusion und die Interessen von Anwohnern werden zusammengebracht. Für die Jugendlichen wird die sozialräumliche Jugendarbeit als Nachbarschaftsfeld der GWA umgesetzt. Die Handlungsziele werden aus der Sozialraum-Lebensraumanalyse abgeleitet. GWA ist Experte für die Belange der Jugendlichen und hat eine Mandatsfunktion. GWA ist Kooperationspartner für Schulen und andere jugendbezogene Einrichtungen. Für die Reduzierung von Vorurteilen eignet sich der Ansatz der transkulturellen Stadt(teil)arbeit. Sie sensibilisiert die Teilnehmenden für kulturelle und geschlechtsspezifische Lebensweisen. Die Entwicklungen von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus werden reflektiert. Die Bereitschaft zum Dialog und zur Kooperation zwischen Kulturen und Personengruppen werden gefördert. Dies stärkt die Vernetzung zwischen Organisationen sowie das Zusammenleben der Bewohner mit und ohne Migrationshintergrund.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Menschen oder Gruppierungen sich mit ihren Interessen wahrgenommen fühlen, GWA-Handeln zu Empowerment der Menschen führt und Demokratie gelebt wird
Beschreibung
Ideen werden zu Projekten, mit denen durch Hilfe zur Selbsthilfe und Kooperation Selbstwirksamkeit und Stärke der Beteiligten wachsen
Beschreibung
Vorhandene Ressourcen genutzt werden, um das Gemeinwohl zu stärken und die Stadt wieder ein Stück lebenswerter zu machen
Beschreibung
Unterschiedliche Menschen bzw. Organisationen bzw. Generationen bzw. Milieus bzw. Nationalitäten miteinander kommunizieren und arbeiten, um das Gemeinwohl zu stärken
Beschreibung
Gesamtgesellschaftliche und internationale Entwicklungen finden sich im gemeinwesenorientierten Handeln wieder. Die gerechte, grüne und produktive Stadt ist das Ziel des Handelns, das sich an den 5 Schlüsselprinzipien orientiert.
Beschreibung
GWA fördert belastbare Strukturen, Netzwerke und Kooperationen, die flexibel auf die jeweiligen Anforderungen reagieren können. GWA selbst arbeitet vernetzt
Beschreibung
Starke Nachbarschaften entwickeln sich durch GWA. indem das soziale und räumliche Gefüge sicht-, erfahr- und erlebbar gemacht wurde
Beschreibung
Durch GWA wird das Ziel einer ganzheitlichen Entwicklung (z.B. Wohnraum, Treffpunkte, Spielplätze) ausgewählter Gebiete verfolgt
Beschreibung
GWA ist eingebunden in örtliche Strukturen, kann gesamtkommunale Entwicklungen einschätzen und Expertise geben
Vorhandene Strukturen
Sowohl der GWA-Mitarbeiter als auch die beiden Mitarbeiterinnen, die sich aktuell die Stelle in der Jugendarbeit etwa pari teilen, sind vor Ort etabliert. Sie sind Kümmerer vor Ort und können mittlerweile auf belastbare Strukturen in der Netzwerkarbeit zurückgreifen. Beispiele sind das Patensystem für Geflüchtete, ehrenamtliche personelle Unterstützung im Jugendzentrum, Initiatoren für zahlreiche Projekte sowie deren Begleitung (z.B. gelbes Band, Rollfiets, Belebung Marktplatz, Pappelstraße, Vereinsmesse u.a.), aber mittlerweile auch die Übergabe von Projekten in andere (ehrenamtliche) Hände zur Verselbständigung derselben (z.B. Betreuung der Visselquelle). Die GWA wird in Planungen der Stadtverwaltung einbezogen (z.B. bei der Planung/ Einrichtung des Jugendzentrums, Verwaltung Räume Haus der Bildung u.a.).
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kreisverwaltung Rotenburg, Landrat Herr Prietz, Sozialdezernentin Frau Colshorn, Jobcenter Herr Stein, Frau Eickhoff, Frau Roon, Frau Heldt, Jugendberufszentrum Herr Baier, Kreisjugendpflege Frau Martens, Stadt Visselhövede Herr Lüdemann, Herr Grünhagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Frau Schröder, Kultur- und Heimatverein Visselhövede Frau Wuttke, ArtOutlet Herr Reichert, EigenArt Kultur e.V. Herr Netter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizei, Schwimmbad Visselhövede, Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Standortleitung Frau Voss, Seniorenbeirat Herr Sündermann, DRK Herr Langanke, BNW Frau Bellmann, Jugendmigrationsdienst Frau Schwegler, Flüchtlingsbeirat Frau Zimmermann, Tafel Visselhövede Herr Seitz, Lebensräume e.V. Frau Steenblock, Simbav
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Gohlke, MTV Jeddingen Herr Schumacher, SV Schwitschen Herr Rickers, SV Wittorf Herr Jessen, Freilauf Visselhövede Frau Wachtmann, Kneippverein Frau Rohr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozialstation Herr Goebel, Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann, Seniorenresidenz Zur Mühle Herr Meyer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter OBS Visselhövede Herr Wieland, Leitung Kastanienschule Frau Puschmann, Grundschule Jeddingen Frau Darboven, Schulsozialarbeit aller Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotenburger Werke der Inneren Mission Herr Faltermann, ev. St. Johannisgemeinde Visselhövede Jugenddiakon Herr Pahling, Pastorin Rosenfeld, Pastor Wohlfahrt, Kirchenvorstand Frau Meier-Zindler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Grünhagen, Hoyer Mineralöle Herr Hoyer, JBS Herr Behrens, Handwerkskammer Frau Krüger, Unternehmerverband Rotenburg-Verden Herr Esselmann, Rotenburger Wirtschaftsforum Herr Kehrstephan
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion Visselhöveder Nachrichten Herr Wieters, Redaktionsteam Rotenburger Kreiszeitung, Redaktionsteam Rotenburger Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vulpes Immobilien Management GmbH, Eckernförde (Eigentümerin Wohnblocks Pappelstraße)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vissel for future Herr Gabriel, Präventionsrat der Stadt Visselhövede Frau Schumann, unsere gewonnenen Paten*innen, Ehrenamtliche in der Unterstützung des Jugendzentrums, zahlreiche weitere engagierte Bürger*innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Lüdemann, alle im Rat vertretenen Gruppierungen, Lars Klingbeil Parteivorsitzender SPD, Landtagsabgeordnete Herr Holsten (CDU), Frau Liebetruth (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leader-Region Hohe Heide Herr Pahl, Herr Eberle, Herr Brunkhorst
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
GWA + GWA Jugendarbeit sind mittlerweile fest vor Ort eingebunden und unverzichtbar. Das finanzielle Engagement trotz enormer, teils unvorhersehbarer Belastungen der Stadt V. steigt für die beantragte Förderperiode nochmals deutlich. Es besteht der Wille der Stadt V. die Planungen so zu gestalten, dass eine Übernahme der GWA in Eigenregie der Stadt ab 2027 erfolgt, idealerweise als eine Art Stabstelle für Gemeinwohl, soziale Integration und Stadtentwicklung und entsprechend im Haushalt geplant.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Vielfalt gemeinsam im Gemeinwesen gestalten

Ansprechpartner
Moqem Omari
Organisation Stadt Dissen aTW
Funktion Integration- und Gemeinwesenarbeit
Zusammenleben iterativ gestalten
Projektbeschreibung
Bereits heute stellt die Vielfalt im Gemeinwesen das Zusammenleben vor eine große Herausforderung. Konflikte müssen gemanaged, das Zusammenleben gestaltet werden. Die Gemeinwesenarbeit bietet großes Potenzial, Vielfalt lebensweltnah und ganzheitlich Vielfalt zu gestalten – gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen der Integration von Geflüchteten aus der Ukraine. Dieser Ansatz kann nur ganzheitlich unter Einbindung möglichst aller Akteur*innen der Zivilgesellschaft und aller Abteilungen der Stadtverwaltung und Teilen der Landkreisverwaltung erfolgreich sein. Deshalb soll in einem iterativen Prozess ein Masterplan für das Gemeinwesen entwickelt werden, bei dem von Anfang an das Handeln im und mit dem Gemeinwesen im Mittelpunkt steht, um Barrieren zu überwinden oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Hier kommen digitale (z.B. digitale Umfragen, QR-Codes im Projektgebiet) wie analoge Methoden zum Einsatz (z.B. das mobile Café oder Straßenzeitungen). Gerade das Projektgebiet in der Kleinstadt Dissen aTW eignet sich besonders für eine solches Vorgehen, weil die Wege kurz sind und die sozialen Netzwerke in vielen Bereichen noch funktionieren. Nichtdestotrotz ist Dissen aTW – und besonders das Projektgebiet – von einem hohen Migrationsanteil und dem Weggang mehrerer Großbetriebe gekennzeichnet, was einen unmittelbaren Einfluss auf das Zusammenleben in Vielfalt hat. Daher ist hier ein ganzheitlicher Handlungsbedarf geboten. Besonders jetzt ist es wichtig, einen multiperspektivischen Ansatz zu fahren, der den Herausforderungen auf allen Ebenen der Stadtgesellschaft begegnet und z.B. auch die Stadtplanung mit einbezieht. Die Vernetzung vor Ort soll nachhaltig durch die Verwendung von analogen und digitalen Methoden weiterentwickelt und noch näher an die Bürger*innen im Gemeinwesen gebracht werden. Zentral geht es darum, die Stadtgesellschaft auch zukünftig für kommende Herausforderungen und Krisen aus dem Blickwinkel des Zusammenlebens krisenfest zu machen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Dissen aTW mit über 10.200 Einwohner*innen aus mehr als 60 Nationen liegt im Süden des Landkreises Osnabrück am Teutoburger Wald. Einen besonders großen Teil machen EU-Arbeitsmigrant*innen v.a. aus Rumänien, Polen und Bulgarien aus. Hinzu kommt ein hoher Anteil an Spätaussiedler*innen. Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund im Projektgebiet ist überdurchschnittlich im Vergleich zur Gesamtstadt und diese liegt über dem kreisweiten Durchschnitt. Im Gemeinwesen zeigt sich eine stark segmentierte Gesellschaft. Vielfalt wird nicht gelebt. Hier stellt sich die große Herausforderung, ein Zusammenleben in Vielfalt aktiv und unter Einbindung aller Bewohner*innen im Gemeinwesen zu gestalten – gerade auch im Hinblick auf die zu erwartenden Flüchtlinge aus der Ukraine. Daher soll mit dem Projekt ein Verständnis und die Umsetzung von Maßnahmen zur Gestaltung des Zusammenlebens in Vielfalt gemeinsam mit den Bewohner*innen des Gemeinwesens, der Stadtverwaltung/ -politik sowie weiteren Akteur*innen des Zusammenlebens in Vielfalt erarbeitet und umgesetzt werden. In den drei Vorläuferprojekten wurden bereits unterschiedliche Zielgruppen erreicht und erste Netzwerke aufgebaut, die auch als Grundlage für das aktuelle Projekt dienen. Eine Verstetigung der GWA ist allerdings bislang nicht gelungen. Deshalb übernimmt die Stadt Dissen aTW nun selbst die GWA, für die Herr Moqem Omari gewonnen werden kann, der bislang als Integrationsmanager für die Stadt Dissen tätig ist. Er ist Politikwissenschaftler MA mit den Schwerpunkten Zivilgesellschaft und Migration und weist eine langjährige Erfahrung in der sozialen Arbeit auch in Dissen auf. Eine GWA-Fortbildung ist geplant.
GWA/QM-Ansatz
Hier wird ein ganzheitlicher GWA-Ansatz in engem Austausch mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteur*innen verfolgt (Triple-Mandat). Es geht um die konkrete Gestaltung der Lebenswelt der Menschen im Gemeinwesen. Dies kann nur im Zusammenspiel aller Akteur*innen in einem integrierten Ansatz funktionieren. Die GWA arbeitet niedrigschwellig, an Ressourcen der Bewohner*innen orientiert, immer mit dem Blick auf Hilfe zur Selbsthilfe und präventiv. Im Zentrum der Arbeit steht die Vernetzung der Akteur*innen und Bewohner*innen, um selbstwirksam den Herausforderungen im Zusammenleben zu begegnen. Die GWA führt eine aktivierende Arbeit durch, um möglichst viele Menschen für die Mitarbeit an der Entwicklung und Umsetzung des Maßnahmenplans zu gewinnen. Durch das mobile Café und andere Methoden wird eine Mischung aus Komm- und Geh-Strukturen in der GWA etabliert.
Nachhaltigkeit
Es ist beabsichtigt, eine GWA-Stelle für die Kernstadt in Dissen zu verstetigen. Hierzu ist allerdings eine Förderung der Kick-Off-Phase zu Implementierung der notwendigen Strukturen nötig. Die Basis für ein ganzheitliches Herangehen an die sozialen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft soll in der Stadtverwaltung zunächst geschaffen und dann ebenfalls verstetigt werden. Die aufgebaute Netzwerkstruktur mit den Akteur*innen und Bewohner*innen des Gemeinwesens wird durch die GWA begleitet.
Galerie
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05 moqem omari und herr friedrich weigelleitungbalalaika ensembles der kreismusikschule vielfalt gestelten konferenz
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2023 tanenbaumsingen
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20230520 181922 sommerfest und maisingen
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das haus kifaz
deniz kurku und thomas uhlen in dissen atw 04
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nachbarschaftsfest am telgenkamp
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