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Hilfe zur Selbsthilfe

Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)

Ansprechpartner
Sabine Hartung
Funktion Steuerung und Organisation
Mobile Jugendarbeit Im Kiez (MoJuKi)
Projektbeschreibung
Das Projekt „MoJuKi“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Hildesheims Ortsteil Ochtersum, eine gut 8500 Einwohner*innen zählende Ortschaft im Süden von Hildesheim und soll ihnen einen niedrigschwelligen Zugang zu individuellen und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Freizeitmöglichkeiten und gleichzeitig eine bedarfsgerechte Unterstützung in Problemlagen bieten. Angestrebt ist einerseits eine Etablierung vom Impulsen seitens der Projektleitung in das Gemeinwesen, andererseits das Aufnehmen von Impulsen seitens der Zielgruppe. Bereits bestehende Anlaufstellen wie die Freizeit-Anlage „Open Sportspark“, das städtische Jugendzentrum „JuZe“ - welches als Dreh- und Angelpunkt des Projektes fungieren kann - die Vereine, Schulen und weitere freie Träger*innen sollen durch das Projekt weiter vernetzt, aktiviert und unterstützt werden. Die Jugendlichen und deren Familien/Umfeld sollen sich stärker als wertvoller, willkommener und gestaltender Teil der Gemeinschaft fühlen. Durch gezielte Kultur- und Integrationsarbeit für junge Erwachsene wird aus gefühlter Unterschiedlichkeit ein gelebtes vielfältiges Miteinander geschaffen.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Obwohl Ochtersum nicht als Brennpunkt im klassischen Sinne angesehen wird, häufen sich seit 2020 die Beschwerden bezüglich des auffälligen Verhaltens unterschiedlicher Jugendgruppen vor Ort. An der Jahreszahl ist ein direkter Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und deren Folgen zu erkennen. In Ochtersum leben z.Z. 8544 Menschen. Das Durchschnittsalter ist 46 Jahre, die 10-24 jährigen bilden mit 24% ¼ der Anwohner ab. Ein ganzheitlicher generationsübergreifender Ansatz ist noch nicht zu finden. Auf einer entsprechend ausgestatteten Freizeitanlage können Menschen unabhängig von Öffnungszeiten und Budget nach dem partizipatorischen Ansatz ihre Freizeit selbstorganisiert, informell und altersübergreifend gestalten. Gerade hier werden oft Anzeichen von Vandalismus durch Jugendliche verzeichnet. Einbruch in einen Bauwagen in Verbindung mit Diebstahl diverser Gerätschaften, Zerstörung bereitgestellter Möbel, Brandstiftung, unerwünschte Graffiti, wie z.B. das Z als Zeichen der Unterstützung des russischen Angriffskrieges, Drogenkonsum in der Nähe dort spielender Kinder, Partielle Zerstörungen, Unerlaubtes Betreten der angrenzenden Sportanlagen, Vermüllung, Prügeleien. Diese Reihung ist in Teilen übertragbar auf andere Plätze wie das Schulgelände der Realschule oder den Bereich rund um das Jugendzentrum.Den Jugendlichen soll im Verbund mit ihren Familien und den Anwohnern und Strategiepartnern ein Bezug und Zugang zur Gemeinschaft ermöglicht werden, damit das Gefühl gestärkt wird, ein willkommener und wertvoller Teil des Gemeinwesens zu sein.Durch den im Folgenden beschriebenen Aufbau von Strukturen wird eine Verbesserung der Lebensqualität eines Miteinanders für alle erstrebt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Ochtersum
Beschreibung
Ochtersum ist eine Ortschaft im Süden von Hildesheim, die an die Stadtgrenze gewachsen ist. Von der benachbarten Ortschaft Barienrode der Gemeinde Diekholzen ist Ochtersum nur noch durch einen schmalen Streifen Ackerland getrennt, so dass dieses Wachstum an seine Grenzen gelangt.
Einwohnerzahl
8500
Quelle / Anmerkungen
Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, hier: Einwohnermeldeamt. Stand 31.12.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019 hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Werte beziehen sich lediglich auf die Altersgruppe von 10 - 29 Jahren und beinhalten auch deutsche Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund. Quelle: Sozialmonitoring der Stadt Hildesheim, Stand 2019, hier: Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Kulturarbeit zur Abwehr von Ausgrenzung und zur Integration Bildungsarbeit Beratungsarbeit Dienstleistungsarbeit mit Angeboten für die Bewohner*innen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Kooperationspartner*innen den Gedanken der lokalen Jugendförderung auch nach Ende des Projektes konzeptuell und organisatorisch in die Tat umsetzen
Beschreibung
ln erster Linie die jugendliche Zielgruppe, aber auch die Akteure vor Ort ermuntert und befähigt werden, das Ziel der guten Nachbarschaft nach Projektende selbständig weiter zu verfolgen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Anja Sensen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hermann Heinze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Olaf Altfelix
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stefanie Dieker
Typ
Stadtteil
Galerie
img 20230326 150510 2
aloha7
Zustimmung Veröffentlichung
On

Netzwerk Nachbarschaft

Ansprechpartner
Stefan Heinze
Funktion Geschäftsführer
Netzwerkaufbau für untersützende Hilfen für Seniorinnen und Senioren
Projektbeschreibung
Das Netzwerk Nachbarschaft gestaltet in gewisser Weise die Unterstützung wie in einer guten Nachbarschaft. Daraus entwickeln sich verlässliche Beziehungen und regelmäßige Kontakte wenn der eigene Radius kleiner wird und sich im Wesentlichen auf die eigene Häuslichkeit beschränkt. Die helfenden Nachbarn des Netzwerkes geben Hilfestellung bei Einkäufen, machen Besorgungen, lesen die Zeitung vor und sprechen miteinander über Freuden, Ängste, Sorgen und Kümmernisse. Zum start konzentriert sich die Hilfe auf ältere Menschen. Der Aufbau dieses Netzwerkes erfolgt mit dem Ziel, ehrenamtliche Koordinator*innen in den Ortschaften dauerhaft zu gewinnen. Ein wichtiges Projektziel ist die nachhaltige Verstetigung der Projektidee. Das heißt, zum Projektende soll dieses Netzwerk im Wesentlichen ehrenamtlich getragen und durchgeführt werden. Es ist Ziel des Projektes, die Angebote für Fortbildung/Qualifikation der Ehrenamtlichen so zu entwickeln, dass diese nach Abschluss dieses Projektes in einer alternativen Struktur auch zukünftig zur Verfügung stehen. Zum Erreichen dieser Ziele will das Diakonische Werk eine Personalstelle mit 28,5 Wochenstunden für ein(n) Koodinator/in einrichten mit folgenden Aufgaben: • Motivation und Begleitung der ehrenamtlich Mitarbeitenden • Entwicklung und Vermittlung von Angebote der Fortbildung und Weiterbildung • Durchführung von Netzwerk-Veranstaltungen (Motivation und Engagement stärken) • Verknüpfung des „Netzwerkes Nachbarschaft“ mit vorhandenen professionellen Angeboten (ambulante Pflege, Assistenzdienste, begleitete Wohnangebote, Hospizarbeit) • Einbindung des Netzwerkes Nachbarschaft in vorhandene Aktivitäten der Bürgergesellschaft • Initierung von Beteiligungsformen zur Ermittlung weiteren Bedarfs sowie Umsetzungmöglichkeiten mit Bewohnern und Bewohnerinnen der Quatiere / Ortschaften • Zusammenarbeit mit kommunalen und kirchlichen Körperschaften Das Projekt soll die guten Erfahrungen des Projektes „Tür an Tür“ (2014 bis 2018) und der LEADER-Förderung nutzen, bei dem in vier Kirchengemeinden Besuchsdienstleistungsgruppen aufgebaut wurden. Leider fiel die Förderung durch das LEADER-Programm in die Corona-Zeit. Das Projekt konnte nicht wie geplant abgeschlossen werden, da es vor allem vom persönlichen Kontakt lebt. Da noch viele ehrenamtliche Kräfte zur Verfügung stehen, soll der Projektzeitraum genutzt werden ein QM aufzubauen und eine Verstedtigung zu planen und zu strukturieren.
Laufzeit
2023-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demografische Wandel führt insbesondere im ländlichen Raum zu einer Überlastung der professionellen Sorgesysteme. Wir stehen vor der Herausforderung, das soziale Miteinander in die individuelle und kollektive Lebensführung zu integrieren und die bei den meisten Bürgerinnen und Bürgern verankerte Bereitschaft zur Fürsorge für Andere als Teil der Bürgergesellschaft zu wecken und für das Gemeinwohl nutzbar zu machen. Das Projekt „Netzwerk Nachbarschaft“ stützt sich dabei auf das Leitbild des „Community Care“. Die gesellschaftliche Entwicklung führt auch vermehrt dazu, dass familiäre System nicht mehr zwingend in umittelbarer Erreichbarkeit leben. Kleine Alltagshilfen wie Einkauf, Besuch, Betreuung können nicht mehr ohne weiteres geleistet werden. Hier sollen neue Strukturen das Zusammenleben der Menschen am Ort stärken. Darüberhinaus sollen weitere Bedarfe ermittelt werden. So könnten Unterstützungen bei der Kinderbetreuung, Hilfen bei Erkankungen oder nach stationären Aufenthalten, Hilfen bei praktischen Täitigkeiten und anderes entwickelt werden. Ziel ist es über den Arbeit für ältere Menschen ein Netzwerk nachbarschaftlicher Hilfen für alle Menschen im Quartier aufzubauen, dass den Zusammenhalt stärkt und von dem der gesamte Sozailraum profitiert.
GWA/QM-Ansatz
Es sollen die Grundprinzpien eingehalten werden: lokale Orientierung, Koordination und Vernetzung, Anknüpfen an Ressourcen in der Lebenswelt, Mobilisieren von Selbsthilfe, Partizipation, Aktivierung von Betroffenen, Vermittlung zwischen Makro- und Mikroebenen, befähigende und aktivierende Interventionen
Nachhaltigkeit
Parallel zu dem Projekt sollen auch vorhandenen haupotberufliche Kräfte in den Ortsteilen / Quartieren an das Projekt herangeführt werden. Das Netzwerk Nachbarschaft soll als Teil der sozialraumorientierten Arbeit der evangelischen Kirche verstanden und akzeptiert werden. Durch diese Intergration in das kirchliche und diakonische Handeln, kann das Netzwerk sich dauerhaft tragen. Zusätztlich ist geplant eine weitere hauptberuifliche Kraft für die diakonische Arbeit im Sozialraum anzustellen.

Begegnungen und Beratungen im Nordertor

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Eine Anlaufstelle zum Austausch und zur Beratung für alle Bewohner*innen im Stadtteil
Projektbeschreibung
Der Begegnungstreff im Stadtteil Nordertor ist Anlaufstelle für alle Bewohner*innen des Nordertors und auch darüber hinaus. Zwanglose Begegnung in einer lockeren Atmosphäre, sich über den Alltag austauschen, gemeinsame Interessen herausfinden aber auch Unterstützung bei Problemen des Alltags finden - das ist auf unkomplizierte Weise im Begegnungstreff möglich. Der Begegnungstreff ist für alle Menschen offen. Er ist eine besondere Gelegenheit, Einheimische und geflüchtete Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Begleitet wird das Angebot von einer pädagogischen Kraft, dem Team des Vereins und Ehrenamtlichen aus dem Stadtteil. Mit dem Begegnungstreff ist eine Anlaufstelle im Nordertor geschaffen worden, die auch in den Nachmittags- und frühen Abendstunden für die Bewohner*innen erreichbar ist. Nun soll das Angebot, besonders im Bereich der sozialen- und Arbeitsmarktintegration, im Begegnungstreff ausgebaut werden. Zugewanderte erhalten Unterstützung bei der Stellensuche und Ansprache von Firmen und Unternehmen. Mit unseren langjährigen Kontakten und Kooperationen zu ansässigen Firmen und Unternehmen, können wir z.B. geflüchteten Menschen, die oft keine Unterlagen über ihre bisherigen beruflichen Tätigkeiten und/oder Ausbildungen haben, durch eine direkte Ansprache von potenziellen Arbeitgebern, helfen einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Während des Begegnungstreffs können Rat-/Hilfesuchende Konkrete Beratungstermine bei dem Team des Vereins vereinbaren. Mit dem neuen Angebot wird ein Ort entstehen, an dem alle Bewohner*innen wichtige Informationen, schnelle Hilfe und individuelle Unterstützungsangebote wahrnehmen können. Im Hinblick auf die Lebensweltorientierung besteht für alle Besucher jederzeit die Möglichkeit, Ideen und Veränderungsvorschläge zu Angeboten und Aktionen vorzubringen. Mitbestimmung und Partizipation tragen im weiteren Sinne dazu bei, die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung eines jeden Besuchers zu fördern. Diese sollen angeleitet werden, sich der eigenen Bedürfnisse, aber auch Stärken und Schwächen bewusst zu werden, diese angemessen zu artikulieren bzw. Bereitschaft zur positiven Weiterentwicklung zu zeigen. Vorhandenen Potenziale sollen aufgegriffen und hinsichtlich der individuellen Lebenslagen gefördert werden Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Vereins stehen Ratsuchenden beratend zur Seite. Des Weiteren vermitteln die Mitarbeiter bei Bedarf an weitere Beratungs- und Hilfsangebote der vor Ort ansässigen Akteure.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die GWA im Nordertor wird gemeinsam vom Team des Stadtteilhauses Nordertor und dem Verein Unser Nordertor e.V. wahrgenommen. Ein gemischtes Wohnumfeld (Einfamilienhäuser / kommunaler Wohnungsbau) trägt zur Beheimatung einer heterogenen Bevölkerung mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen bei, eine heterogene Betriebslandschaft bindet im Bereich an der Verdener Landstraße Kauf-und Arbeitskraft. Ein Industriegebiet mit Firmen der Glas- und Chemieindustrie befindet sich am Rande des Stadtteils. Zu vielen Unternehmen und Firmen pflegen wir gute Kontakte z.B. aus vergangenen Aktionstagen und/oder persönlichen Kontakten. Als Verein bieten wir unterschiedliche Angebote wie z.B. Sitzgymnastik, Gedächtnistraining, Kaffeenachmittage etc. an. Beim Stadtteilfest unterstützen wir. Ein jährliches Siedlungsfest organisieren wir zusammen mit einer Wohnungsbaugesellschaft. Mit einem Begegnungsangebot bieten wir ab Mai´23 auch den Menschen einen Ort in den Nachmittagsstunden an, damit auch Menschen die in Beschäftigung sind oder an Sprachkursen teilnehmen das Angebot annehmen können. Was im Nordertor fehlt ist ein Beratungsangebot welches sich auch speziell an Zugewanderte richtet. Die Bedarfe der Zugewanderten sind enorm. Von Unterstützung beim Ausfüllen von Unterlagen für das Jobcenter oder die Krankenkasse ect. über Hilfe bei der Suche nach einem Platz in der Hausaufgabenbetreuung für Kinder bis zur Unterstützung bei der Arbeitssuche bzw. dem Wechsel aus prekären Arbeitsverhältnissen in reguläre Arbeitsverhältnisse. Auch der Wunsch von Zugewanderten mit deutschsprachigen Bewohner*innen in Kontakt zu kommen, um ihre eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern besteht häufig.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/Wilhelm-Busch-Str. zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Str. die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstr./Dr.-Franck-Str. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstr., B6/2124 und Celler Str. bis zur Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4898
Quelle / Anmerkungen
KECK-Atlas
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet der Sozialen Stadt ist nur ein Teilgebiet des Nordertors (siehe Karte 1)
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
39
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Dez. 2022
Unterlagen zum Gebiet
karte_1.jpg (1.1 MB)
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist ausgelegt auf dem speziellen Ansatz der GWA. Es richte sich nach den geäußerten Interessen und Bedarfen der Stadtteilbewohner*innen und ansässiger Akteure. Die Unterstützungsangebote orientieren sich an den Bedarfen der Bewohner*innen. Eigeninitiative und Empowerment stehen dabei im Vordergrund. Die Ressourcen des Teams aus Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Bewohner*innen werden genutzt, um ein bedarfsgerechtes Angebot für Alle zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Einheimische und Zugewanderte sich regelmäßig austauschen und gem. Aktivitäten planen und durchführen
Beschreibung
Kontakte zu Firmen, Trägern und weiteren Akteuren weiter ausgebaut sind
Beschreibung
Bewohner*innen Angebote im Begegnungstreff selber gestalten
Vorhandene Strukturen
Seit 09/2015 sind eine Sozialarbeiterin der Stadt Nienburg und, seit 03/2017, zusätzlich ein Quartiersmanager für den Aufbau der GWA im Sanierungsgebiet "Soziale Stadt -Nordertor" tätig. Unser Stadtteilverein Unser Nordertor e.V. kam 09/2018 hinzu. Es bestehen stabile Kooperationen zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und zu Netzwerken der Integration, Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es bestehen ehrenamtliche Strukturen im Sanierungsgebiet wie den Stadtteilbeirat und Arbeitsgruppen, die sich den Themen Wohnumfeld, Verkehr, Stadtteilzeitung, Stadtteilfonds und Soziales widmen. Im Stadtteilverein, der über das Sanierungsgebiet hinaus agiert, engagieren sich Mitglieder wie auch Nichtmitglieder beispielsweise in einer Müllsammelgruppe oder im Bereich der Nachbarschaftshilfe und beim Bewohnercafé.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg / Weser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätte Rahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Michael Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ardagh Group Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flexsys
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CHR. Hansen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ASC Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Projektablauf wird der Verein die Angebote weiter betreiben und nach den Bedürfnissen der Bewohner*innen weiter ausbauen. In der Partizipation sieht die kommunale Verwaltung auch eine Komplettierung der GWA im Nordertor. Eine vertragliche Vereinbarung zw. der Stadt Nienburg/Weser und dem Verein zur Übernahme einer ergänzenden GWA, über das "Sozialer Zusammenhalt-Gebiet" hinaus, liegt vor.
Galerie
uno1
uno2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zusammen leben in Schüttorf

Ansprechpartner
Arthur Lieske
Gemeinschaftsprojekte bewirken Integration
Projektbeschreibung
Die Schüttorfer Innenstadt beherbergt viele Flüchtlinge. Das Zusammenleben zwischen Alt- und Neu-Schüttorfern gestaltet sich nicht konfliktfrei. Um die Integration von Neu-Schüttorfern sicherzustellen, bedarf es neuer Ansätze durch Gemeinwesenarbeit, die ein einzustellender Sozialpädagoge*in zusammen mit den Bewohnern der Innenstadt initiieren, planen und umsetzen soll. An einem "runden Tisch" mit allen Beteiligten sollen Gemeinschaftsprojekte entwickelt werden, die die Interessen Aller in den Blick nehmen. Professionelle Hilfe durch einen Landschaftsgärtner, einen Handwerker (520€-Job) und den Bauhof der Samtgemeinde Schüttorf begleitet die Planung und Umsetzung von Projekten, die zB die Begrünung rund um die Flüchtlingsunterkunft und weiterer Freiflächen in der Innenstadt vornehmen. Durch das gemeinsame Arbeiten in gemeinsam verantworteten Projekten wird das Ziel verfolgt, die Integration von Neu-Schüttorfern zu bewirken und eine gemeinsame Identifikation mit der Stadt herzustellen. Das Miteinander wird genutzt, um ein neues "Wir"-Gefühl zu erzeugen.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Flüchtlingsdiakonie Schüttorf kümmert sich mit hauptamtlichen (gut 2 VZ-Äquivalente) und ehrenamtlichen (ca. 60) Mitarbeitern um 700 Migranten, die in den vergangenen Jahren der Samtgemeinde Schüttorf zugewiesen wurden. Insbesondere Migranten mit einer bescheidenen Bildung werden wegen Überlastung der "Helfer" zu einem geringen Teil sich selbst überlassen und ihre Eingliederung und Teilhabe in die Gesellschaft bleibt ohne Erfolg und was am problematischsten ist, die Konflikte mit dem Umfeld nehmen zu. Rund um die Flüchlingsquartiere in der Innenstadt entstehen zunehmend Reibungen mit der Bevölkerung, weil Ruhestörungen, verwahrloste Umgebung, mangelnde Mülltrennung uvam zu Unverständnis und Ablehnung führen. Das Wohnumfeld ist verwahrlost und erregt bei allen Anstoss. Hier soll das Projekt "Zusammen leben in Schüttorf" Abhilfe schaffen. Ein einzustellender Sozialarbeiter/Pädagoge soll als "Kümmerer" vor Ort mit Flüchtlingen und den Menschen in der Nachbarschaft Wege und Problemlösungen im Miteinander entwickeln und umsetzen. Die unterschiedlichen Interessenlagen zwischen Bevölkerung, Verwaltung, Ehrenamt und Flüchtlingen machen - abgesehen vom Sprach-Problem und den kulturellen Prägungen - ein Miteinander schwierig. Alle Beteiligten erleben sich als überfordert, eine Lösung herbeizuführen. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Verwaltung der Stadt Schüttorf und der Flüchtlingsdiakonie wurde deswegen festgestellt, dass es einer geschulten Persönlichkeit bedarf, die Konfliktlinien zu erkennen und zu beschreiben, um geeignete Schritte zu definieren, wie die Beteiligten handlungsfähig werden und die sich steigernden Probleme der Entfremdung gemeinsam zu überwinden.
GWA/QM-Ansatz
Im Projekt wird bei den Interessen der Bewohner der Innenstadt mit und ohne Migrationshintergrund angesetzt. Die Handlungsfähigkeit der Hauptakteure und Freiwilligen/Ehrenamtlichen soll so gestärkt werden, dass durch Gemeinschaftsprojekte das Zusammenleben und die Nachbarschaft rund um die Brennpunkte gefördert wird. Die dabei angestrebte Vernetzung mit Kirchengemeinde, Vereinen, Parteien und der Verwaltung soll die Kooperation entwickeln und dadurch Nachhaltigkeit sicherstellen. Eine klimaneutrale Verbesserung des Wohnumfeldes zB durch das Anlegen von Grünflächen soll gemeinsam angestrebt und umgesetzt werden. Unterschiedliche Kompetenzen der Teilnehmer am "Runden Tisch" sollen zur Realisierung eines sichtbaren Projektes führen, das attraktiv wirkt und über eine breite Akzeptanz in der Innenstadt-Bevölkerung die Attraktivität von gelebter Integration erhöhen.
Nachhaltigkeit
Die Notwendigkeit des Projektes wurde im Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Flüchtlingsdiakonie definiert. Antragstellung geschah in Absprache mit dem Stadtkämmerer Gerd Verwold und Vertreter des Stadtdirektors. Weil die Integration von Flüchtlingen eine genuine Aufgabe des Landkreises darstellt, werden im Laufe des Projektes Wege gesucht, wie der LK die Nachhaltigkeit sicherstellt. Die Förderung durch Dritte von 30.000 wurde dem Eigenanteil hinzugerechnet (siehe Netzwerk und digitaler Anha).
Galerie
freiflaeche begruenung wald
nordring hinten
nordring vorn
unterkunft ohner strasse
unterkuenfte schevestrasse

ZusammenWachsen

Ansprechpartner
Katarina Wetzel
Funktion Geschäftsführerin
ZusammenWachsen - Lebensqualität für die Menschen in der Bassumer Innenstadt
Projektbeschreibung
Die Bassumer Innenstadt um das Quartier der Sulinger Straße soll wieder ein attraktiver Lebensort für Bassumer Bürger:innen werden. Durch das Projekt "ZusammenWachsen" sollen Räume der Begegnung entstehen, die die Sulinger Straße zu einem aktiven Lebensort des Zusammenseins machen. Ein Begegnungscafé inmitten der Innenstadt soll an einigen Nachmittagen/Abenden in der Woche niedrigschwellige Angebote machen, an denen alle interessierten Bürger:innen unabhängig von Kultur, Alter und sozialer Schicht teilnehmen können. Ausgewählte Schwerpunkte schaffen dabei die Möglichkeit gemeinsam ins Gespräch zu kommen. So können Brettspielnachmittage, gemeinsame Sessionnachmittage/Abende, Treffen zu Kunst und Literatur etc. schnell Kontaktmöglichkeiten schaffen. Hier sollen einerseits regelmäßige Treffen geplant werden, als auch außerplanmäßige Veranstaltungen stattfinden. In den Räumen sollen ebenfalls eine Kochgruppe für Mädchen, Treffen von Lesepatenschaften und Nähkurse stattfinden. Das Begegnungscafé soll Menschen zusammenbringen und darüber die Möglichkeit bieten, generations- und kulturübergreifend das soziale Zusammenleben zu stärken. Durch die erst kürzlich erfolgte Modernisierung großer Räumlichkeiten im Herzen der Sulinger Straße durch einen Träger, der dort eine Tagespflegeeinrichtung unterhält, stehen zusätzliche Räume zur Verfügung, die für die beschriebenen Angebote teilweise bereits über die entsprechende Ausstattung verfügen. Die Räume liegen zentral und sind für Bürger:innen im Quartier, aber auch darüber hinaus, gut erreichbar. Zusammenwachsen sollen neben den Menschen aber auch die sozialen Akteure vor Ort. In Bassum soll im Rahmen des Projektes die Gemeinwesenarbeit aktiv aufgebaut werden. Träger und Einrichtungen vor Ort sollen vernetzt und langfristig neue Kooperationen geschaffen werden. Die Angebote im Begegnungscafé können durch die Akteure unterstützt, initiiert, gestaltet und mit durchgeführt werden. Geplant ist eine Koordinationsstelle, die einerseits den Aufbau der GWA realisiert und andererseits das Begegnungscafé organisiert sowie Stadtfeste für das Zusammenwachsen der Bürger:innen organisiert. Regelmäßige Stadtfeste sollen das Projekt abrunden, auf das Projekt selbst und die neuen Angebote aufmerksam machen und die Menschen im Quartier zusammen bringen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bassum ist durch die verzweigten Stadtteile und eingemeindeten kleinen und großen Dörfer als ländliche Gegend zu betrachten. Die Bassumer Innenstadt zeichnet sich seit einiger Zeit durch Leerstand und verwaiste Plätze aus. Zunehmender Vandalismus an Gebäuden und Gegenständen führt dazu, dass das Gesamtbild wenig einladend wirkt und immer weniger Menschen die Innenstadt als Lebens- und Aufenthaltsort nutzen. Die Zerstörung von öffentlichen Plätzen und angrenzenden Spielplätzen geht unter anderem von Jugendgruppen aus. Plätze müssen regelmäßig von Müll und Scherben befreit werden, um genutzt werden zu können. Zudem nutzen Obdachlose und Menschen mit Suchterkrankungen vermehrt die Sulinger Straße als Treffpunkt und Schlafplatz. Dies führt zu Unsicherheiten der Anwohner:innen und zur Vermeidung des Besuchs der Geschäftsstraße. Es besteht die Gefahr, dass sich die Sulinger Straße zunehmend zu einem Brennpunkt entwickelt. Die Sulinger Straße ist von Veränderungen gekennzeichnet. Durch den Einzug eines Pflegedienstes in einem leerstehenden Gebäude wird die Innenstadt jetzt zum Lebensmittelpunkt älterer Menschen. Zudem ziehen viele junge Familien nach Bassum, da sie hier bezahlbaren Wohnraum finden. Neu zugewanderte bleiben bisher unter sich, die Menschen kommen kaum zusammen. Es fehlt an generations- und kulturübergreifenden Angeboten und Kontaktmöglichkeiten. Weiterhin existiert bisher weder ein Quartiersmanagement, noch ist die Gemeinwesenarbeit ausreichend aufgebaut. Verantwortliche Personen, die soziale Akteure in der Innenstadt zusammenbringen, mit ihnen Angebote entwickeln und umsetzen und Räume der Begegnung und des Zusammenseins schaffen, gibt es nicht.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bassumer Innenstadt: Kirchstraße - Sulinger Straße - Langestraße - Bahnhofstraße - Bürgermeister-Lienhop-Straße
Beschreibung
Das Gebiet des Rathauses hat sich als Stadtmittelpunkt gebildet. Darüber hinaus haben sich viele Wohnstraßen gebildet, die zwischen den verschiedenen Einkaufsgebieten liegen. Der Bereich des Fördergebietes umfasst den roten Bereich. Die Begrenzung liegt an den ehemaligen Hauptverkehrsadern Bremer Straße und Syker Straße. Nach Süden begrenzt die Kirchstraße und die Bahnhofstraße das Gebiet. Innerhalb des Gebietes liegen fast alle Kindergärten des Stadtgebietes, das Rathaus, Familienzentrum, Seniorenbüro, sowie die momentan unbelebte Haupteinkaufstraße Sulinger Straße. Das Mütter-Kinder-Zentrum liegt im Mittelpunkt dieser Abgrenzung an der Ecke Alte Poststraße/Mittelstraße und ist gut erreichbar.
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Google Maps
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LSN und Schätzung im Projektgebiet
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Eigene Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
stadtplan.pdf (604.49 KB)
GWA/QM-Ansatz
Durch das Projekt soll die Gemeinwesenarbeit in Bassum aufgebaut werden. Die Stadt verfügt nicht über ein Quartiersmanagement und es fehlt an verantwortlichen Personen, die die Akteure zusammenbringen, Kooperationen aufbauen und Angebote für Bürger:innen schaffen, die das Zusammenleben miteinander verbessern und damit die Lebensqualität in der Stadt erhöhen. Das Projekt dient weiterhin dazu die Kontakte unter Bürger:innen unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten zielgruppenübergreifend zu fördern. Das Zusammensein und der Austausch untereinander soll eine alters- und kulturübergreifende Kommunikation ermöglichen. Darüber können Einsamkeit, soziale Benachteiligungen und soziale Ängste abgebaut werden. Durch den Ausbau der Vernetzung der Akteure im Quartier und die damit einhergehende Weiterentwicklung können niederschwellige Angebote geschaffen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedürfnisse der Menschen und ihre Wünsche stehen im Vordergrund aller Aktivitäten
Beschreibung
Soziale und räumliche Gefüge einer Nachbarschaft sind sichtbar
Beschreibung
Die entstehenden Netzwerke stoßen Veränderungsprozesse an
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bewohner:innen im Quartier Sulinger Straße/Bassumer Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
akb Sozialdienstleistungs GmbH Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderarztpraxis Theek
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendhaus Fönix, Leitung Marcus Libbertz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeiterin Cora Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauenverein Bassum, Vorsitzende Birgit Meyer-Borchers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Bassum, Leitung Nina Ehlers-Röpe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christine Gaumann, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Matthias Mondorf, Kinderbetreuung Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Britt Merdon, Kinderbetreuung Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julia Mielke, Leitung Fachbereich 1 Stadt Bassum, Kindertagesstätten, Soziales, Schulträgerangelegenheiten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Susanne Vogelberg, Tourismusbeauftragte Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Karsten Bödeker, Erster Stadtrat Stadt Bassum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weser-Kurier/Syker Kurier, Tobias Denne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreiszeitung, Frau Kreykenhop
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Mütter-Kinder-Zentrum Bassum ist seit mehr als 30 Jahren ein wichtiger Baustein im Stadtbild und kooperiert eng räumlich-inhaltlich mit dem kommunalen Familienzentrum. Die Mitarbeiterin war an der Planung dieses Projektes beteiligt und wird es fachlich begleiten und unterstützen. Wie vom Bürgermeister der Stadt Basum dargelegt, ist das Projekt ein passgenauer Baustein sozialer Integration im mit Bürgerbeteiligung 2018 aktivierten und laufend fortentwickelten Stadtentwicklungsprozesses.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

CaféMobil im Sahlkamp

Ansprechpartner
Manja Taylor
Funktion Projektkoordinatorin
Wenn das Lastenfahrrad kommt – mit aufsuchender Arbeit Senior*innen mit Zuwanderungsgeschichte (SmitZu) erreichen und einbinden, ihre Teilhabe-Chancen erhöhen.
Projektbeschreibung
Probleme wie Armut, Krankheit, Isolation & Einsamkeit – all das und vieles mehr trifft Senior*innen mit Zuwanderungsgeschichte (SmitZu) wesentlich härter als ihre deutschen Altersgenoss*innen. Vom Zugang zu Unterstützungssystemen sind sie teils (ua wegen immer noch bestehender Sprachbarrieren) abgeschnitten. Sie finden seltener den Weg zur Beratung, verpassen so Unterstützung. Das Projekt „CaféMobil im Sahlkamp“ stellt sich der Herausforderung, die dort lebenden SmitZu zu erreichen und ihre Bedarfe zu ermitteln. Nach dem Motto „Kommen Sie nicht zu uns – kommen wir zu Ihnen“ sucht das Senior*innen-Aktiv-Zentrum (SAZ) mit einem zum CaféMobil umgebauten Lastenfahrrad die Orte auf, an denen sie anzutreffen sind: Apotheken, Arztpraxen, ... Das Cafémobil als informeller Treffpunkt, wie ein Platz in südlichen Ländern, wo sich das ganze Leben abspielt. Das ist der Anfang. Ziel ist, den SmitZu und ihren Familien Unterstützung im Alltagsleben zu bieten – von der Information über finanzielle Unterstützung über Hilfe bei Anträgen bis hin zu ganz praktischen Maßnahmen (Abhol-/Bringdienste, Sprachmittlung). Es gibt Alphabetisierungs- & Deutschkurse, Anleitung zur Handy- & PC-Nutzung. Schlussendlich sollen sie Hilfe zur Selbsthilfe erfahren, damit sie ihre kulturelle, soziale und politische Teilhabe erhöhen können. Kulturübergreifend möchten Menschen gesund und glücklich alt werden. Dazu zählt neben der o.g. gesellschaftlichen Teilhabe Bewegung, Ernährung - allgemein Gesunderhaltung. Familien mit Migrationshintergrund pflegen ihre Angehörigen meist Zuhause. In Kooperation mit Trägern im Gesundheits- & Pflegebereich werden Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige entwickelt. Ehrenamtliche Arbeit ist in Deutschland weit verbreitet, das Konzept jedoch Bewohner*innen aus anderen Kulturkreisen häufig unbekannt. Die bisher geleistete Beziehungsarbeit zu den Familien erleichtert es, Menschen mit Migrationshintergrund für das Ehrenamt zu gewinnen – ua für die Mitgestaltung von Gruppenangeboten. Diese werden in Kooperation mit dem Stadtteilbauernhof, Nachbarschaftsladen, NaDu-Kinderhaus (alle SPATS) und anderen im Quartier tätigen sozialen Institutionen durchgeführt. Vorhandene Berührungsängste seitens deutscher Senior*innen werden durch vielfältige Begegnungen / interkulturellem Austausch abgebaut und stattdessen gegenseitig Verständnis und Wertschätzung erhöht. In der Hoffnung, dass sich das in einer guten Nachbarschaft und auch in Wahlergebnissen zeigt.
Laufzeit
2024-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Sahlkamp leben sehr verdichtet überproportional viele Menschen mit Migrationshintergrund (60,1% vs. LHH 39,6%), in der Altersgruppe 60plus sind es knapp 40% (LHH Strukturdaten 2022). Die Bedarfe dieser Zielgruppe "Senior*innen mit Zuwanderungsgeschichte" (kurz SmitZu) sind den sozialen Akteur*innen größtenteils unbekannt. Landesweit wird nach Methoden gesucht, wie sie erreicht werden können. Dabei haben SmitZu - häufig in der ersten Generation als Gastarbeiter*in geholt - einen wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands, sie sind tragende Säulen dieser Gesellschaft. Und dennoch nehmen sie unterrepräsentiert Beratung wahr (im SAZ/Sahlkamp ca. 25%) und kaum an Angeboten in der Senior*innen-Arbeit teil - dies aufgrund sprachlicher Hürden, aber auch wegen Mobilitäts- u.a. Gesundheitseinschränkungen. In einigen Kulturen sind Frauen immer noch sehr ans Haus gebunden. Auch werden SmitZu im Vergleich zu Deutschen überdurchschnittlich von Angehörigen Zuhause gepflegt, auch ohne Hilfe von Pflegediensten oder Zuschüssen. In Gruppen aktiver Senior*innen gibt es zudem leichte Berührungsängste, die auf Negativerfahrungen im Stadtteil beruhen. "Man" hat nichts gegen die Mitmenschen, aber zusammen möchte "man" dann doch nichts unternehmen. Ein Ergebnis: Die AfD hat bei der Landtagswahl 2022 im Sahlkamp 14,4 % der Stimmen erhalten (Wahlbericht LHH). Letztendlich wirken sich Armut oder auch Einsamkeit im Alter auf SmitZu noch stärker aus als auf ihre "bio-deutschen" Mitmenschen. SmitZu haben einen erschwerten Zugang zum Wissen um Möglichkeiten und Rechte und so weniger Chancen zur Teilhabe. Für unsere Gesellschaft ist ihre Integration aber wesentlich und wichtig!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Sahlkamp
Beschreibung
im Norden die A2, im Osten die Ada-Lessing-Straße, im Süden der Mittellandkanal, im Westen die Straße Holzwiesen bzw. der Feldweg westlich des Berliner Viertels; Fläche 314 ha
Einwohnerzahl
14246
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022 ACHTUNG: Statistik weist nicht bis 14, sondern bis 18 Jahre aus.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022 Junge Menschen unter 25 Jahren; prozentualer Anteil an deren Altersgruppe
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke; 2022
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Strukturdaten-der-Stadtteile-und-Stadtbezirke
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
In den bestehenden Strukturen der Gemeinwesenarbeit im Quartier ist das Senior*innen-Aktiv-Zentrum für die Bewohner*innen, die 60 Jahre und älter sind, zuständig. Diese stehen im Zentrum der Arbeit. Da im Quartier ein überdurchschnittlicher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund lebt, ist es dringend geboten, Maßnahmen zum Zusammenleben aller zu ergreifen, die Nachbarschaft zu fördern. Für die Gruppe der Senior*innen mit Zuwanderungsgeschichte (SmitZu) soll die kulturelle, soziale und politische Teilhabe gefördert werden, sie sollen in die Planung und Durchführung eingebunden werden, sodass sie ihre Selbstwirksamkeit stärken und ihre Lebensqualität erhöhen können. Viele Institutionen stehen landesweit vor der Herausforderung, diese Zielgruppe in die Gemeinwesenarbeit einzubeziehen. SmitZu nehmen bisher kaum an Gruppenangeboten teil, sie werden aus sprachlichen, gesundheitlichen oder mobilitätseingeschränkten Gründen und teils auch weil Frauen aus einigen Kulturen sehr ans Haus gebunden sind, schwer bis gar nicht erreicht. Das Projekt stellt sich der Herausforderung, hier einen neuen Ansatz zu finden. Das CaféMobil, das zu einem Kaffee- und Treffpunkt umgebaute Lastenfahrrad, fährt zu den Menschen, bietet sich als ein "Marktplatz" für Begegnung an. Mit aufsuchender Arbeit sollen so SmitZu erreicht werden. Denn erst dann können überhaupt Ansätze von GWA verfolgt werden - um Menschen bspw einzubinden und ihre Teilhabe-Chancen erhöhen zu können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote sich nach den Bedarfen der Bewohner*innen richten.
Beschreibung
Die teilnehmenden Senior*innen mit Migrationshintergrund sich in die Planung und Durchführung der Aktivitäten ehrenamtlich einbringen.
Beschreibung
Es ist gelungen, mit den oben erwähnten anderen Institutionen eng zusammenzuarbeiten und es sind weitere Kooperationspartner aus dem sozialen und privatwitschaftlichem Bereich hinzu gekommen.
Beschreibung
Ressentiments von Mitgliedern anderer Gruppen im SAZ abgebaut sind. Und eine sichtbare "Durchmischung" bei verschiedenen Projekten deutlich ist.
Beschreibung
Die Stärken und Ressourcen von Personen und Institutionen sind identifiziert, aktiviert und werden weiter entwickelt.
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn die im Vorrang stehende Zielgruppe (migrantische Senior*innen) aus unterschiedlichen Kulturkreisen eingebunden ist, ebenso wie sogenannte Bio-Deutsche, sowie Nachbar*innen anderer Altersgruppen.
Vorhandene Strukturen
Im Quartier gibt es das Quartiersmanagement Sahlkamp-Mitte, den Verein SPATS e.V. mit den Einrichtungen NachbarschaftsDienstLaden (NaDiLa), dem NaDu-Kinderhaus, dem Stadtteilbauernhof und dem Seniore*innen-Aktiv-Zentrum (SAZ), Gärten des Vereins Internationale StadtteilGärten Hannover e.V. (ISG), das Sozialkaufhaus Stöber-Treff, das Seniorenbüro einer Ev.-luth. Kirchengemeinde sowie verschiedene Beratungsangebote. Zudem gibt es von der Landeshauptstadt Hannover ein städtisches Jugendzentrum und einen Stadtteiltreff sowie eine Außenstelle Senioren- und Pflegestützpunkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover, bes. Kommunaler Seniorenservice
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff; Senioren- und Pflegestützpunkt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, ASB, DRK, Die Johanniter, ijgd, Malteser Hilfsdienst, SoVD,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
andere Einrichtungen des SPATS e.V.: NaDiLa, Stadtteilbauernhof, NaDu-Kinderhaus; Internationale Stadtteilgärten e.V.,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen/Bremen, pflegende Angehörige - konkrete Kooperationspartner*innen stehen noch nicht fest
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev-luth. und katholische Kirchengemeinden, jüdische, muslimische, ezidische und buddhistische Gemeinden - konkrete Kooperationspartner*innen stehen noch nicht fest (außer der Ev.-luth. Epiphanias-Kirchengemeinde)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeit durch Präsenz auf Veranstaltungen / Märkten sowie durch Aushänge / Flyer, ggf. Presseinformationen an die hannoverschen Printmedien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide, bes. mit dem Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich. Weitere konkrete Kooperationspartner*innen stehen noch nicht fest.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle, die motiviert und aktiviert werden können :-)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrierte Gesamtschule - IGS Vahrenheide/Sahlkamp (Schüler*innen der oberen Jahrgangsstufen als Sprachmittler*innen)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die weitere Finanzierung dieses Projektes kann nur über Fördergelder sichergestellt werden. Für Anträge kommen infrage: das BMFSFJ, das BMG (Präventionsgesetz), die Landesvereinigung für Gesundheit (LVG), die Gesundheits- und Pflegekassen, das BAMF, die Bürgerstiftung Hannover, u.a. Wie sich die Förderlandschaft für 2027 darstellt, ist heute noch nicht abzusehen. Vielleicht passt das Projekt dann auch zB zur Sparkassenstiftung. Dies herauszufinden & anzugehen, ist Aufgabe im 3. Förderjahr.
Galerie
visualisierung cafemobil im sahlkamp
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Mitte : Erdball

Ansprechpartner
David Junker
Funktion Stadtplaner
Soziale Stadtentwicklung Altstadt
Projektbeschreibung
Den Projektort bildet das Altstadtquartier. Fehlende Nachbarschaftsnetzwerke sowie Bewohner*Innen die bisher nicht, an denen der Öffentlichkeit übertragenen Mitgestaltungsmöglichkeiten partizipieren prägen dieses Quartier. Entsprechend dieser Problemlage steht daher das Sondieren der Bedürfnisse und Bedingungen, eines niedrigschwelligen Beteiligungsinteresses marginalisierter Gruppen, zunächst im Fokus des Projektes.Das menschliche Bedürfnis zur Teilhabe und Teilgabe wird damit aufgegriffen. Mit diesem neuen Projekt der sozialen Stadtentwicklung, soll als experimenteller und ergebnisoffener Prozess erstmals versucht werden, die Quartiersbewohner*innen für die Mitgestaltung an ihrer Stadt zu gewinnen. Dazu ist es essentielles Ziel einen unmittelbaren Nutzen sowie greifbaren und langfristigen Gewinn für das eigene Leben im Quartier vermitteln zu können. Es soll ohne Zwang ein Bewusstseinswandel und Handlungswille implementiert werden, der die Bewohner*Innen dazu befähigt u.a. die öffentlichen und halböffentlichen Bereiche der Stadt räumlich und thematisch zu erobern. Insbesondere die Arbeit an einem gemeinsamen Platz/Ort, zu letztendlich auch ganz unterschiedlichen Thematiken, bildet den Ansatz eine freiwillige Vernetzung und Kooperation auszuprobieren und entsprechend ein kollektives Handeln zu etablieren. Mit Fortschreiten des Projektes soll daraus eine sich selbsttragende und offene Organisationsform entstehen. Diese Organisation soll im Weiteren mit ihren basisdemokratischen Diskussions- und Entscheidungsstrukturen ein ernstzunehmender Akteur werden, der entsprechend Durchsetzungsstark ein „Agenda-Setting“ für die quartiersbezogenen Zukunftsprozesse zu generieren imstande sein sollte. Ziel ist es bei den Bewohner*innen ein kollektives Selbstwertgefühl zu schaffen, um eine Teilhabe am Weiterbauen und Gestalten des Quartiers einzufordern. Die Initiierung des modellhaften Projektes erfolgt durch die Stadt. Die Umsetzung durch ein Quartiersmanagement, soll jedoch explizit unabhängig und ohne sichtbare Präsenz der kommunalen Institutionen erfolgen, um ein darin vermutetes Hemmnis für die Bewohner*innen auszuschließen. Der experimentelle nonkonformistische Projektansatz, wird dahingehend jedoch durch die entsprechende Bereitschaft zur Überlassung von Räumen und auch durch eine „aktive Zurückhaltung“ unterstützt werden („Schaffen und Zulassen von Möglichkeitsräumen"). Die Kommune ermöglicht die Bereitstellung von Ressourcen und ist damit Teil der Lösung.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
In der historischen Altstadt Osterodes sowie einigen weiteren Stadtvierteln bilden u.a. multikulturell-/ethnisch geprägte Nachbarschaften wesentliche Teile der Bevölkerung. Im besonderen Maße wird jedoch das Quartier Altstadt von dieser sozialräumlichen Situation bestimmt. Konträr zu anderen Vierteln im Gemeindegebiet, formen hier das räumlich-nahe Zusammenleben mehrerer Generationen, migrantische Bevölkerungsgruppen und eine tendenziell eher jüngere demografische Struktur einen spezifischen Quartierscharakter. Des Weiteren prägen das zu großen Teilen baulich-defizitäre Wohn- und Freiraumangebot (u.a. Verfall, Leerstände, Vandalismus) sowie das damit einhergehend geringere Wohnkostenniveau die Segregation (bzw. auch dessen Verstetigung) von ökonomisch-leistungsschwächeren Haushalten die Altstadt. Es droht ein Negativ-Image und die Tendenz zum sozialen Brennpunkt. Insbesondere diese Nachbarschaften sind zugleich bis heute weitgehend vom öffentlichen Diskurses zur künftigen Entwicklung ihres Quartiers ausgeschlossen bzw. hier nicht präsent. Eine Beteiligung der multikulturellen, multiethnischen und/oder auch ökonomisch-marginalisierten Nachbarschaften scheitert offenbar an fortbestehenden Hemmnissen und unsichtbaren Barrieren. Es wird jedoch vom klaren Wunsch zur Mitgestaltung der lebensweltlichen Umgebung ausgegangen . Neben der fehlenden Inklusion in die kollektive Weiterentwicklung der Stadt, besteht auch ein überwiegendes Nebeneinander der Bewohner*Innen bzw. ein Verbleib in den verschiedenen sich separierenden Communities. Die ausbleibende Interaktion wird durch Beziehungshemmnisse im Rahmen von kulturellen, ethnischen und ökonomischen Disparitäten bedingt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osterode am Harz Altstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauer. Der anliegende Fußweg an der "Schildwache" bildet damit den Gebietsumfang. Im Norden wird der Bereich begrenzt durch die Johannistorstraße und den Johannistorplatz. Im Osten bilden die Brauhausstraße der Brandruine des ehemaligen Lichtspielhauses sowie die Jacobitorstraße den Zugang zur Altstadt. Im Süden der Altstadt prägen Gärten und Freiflächen an der Stadtmauer die Begrenzung des Gebietes. Im Westen bildet die Straßen am ehemaligen Neustädter- sowie dem Marientor den Zugang zum Gebiet.
Einwohnerzahl
1604
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Osterode am Harz.
Unterlagen zum Gebiet
mitte_erdball_1.jpg (824.34 KB)
GWA/QM-Ansatz
Das niedrigschwellig ansetzende Projekt erfordert die direkte alltagsweltliche Ansprache und Mitnahme der Bewohner*Innen im Quartier. Dies kann nur durch ein entsprechend ausgebildetes und persönlich engagiertes Quartiersmanagement (QM) geleistet werden. Zugleich muss ein weitmöglichst selbstständig arbeitendes und entscheidendes QM, zur direkten bzw. situationsgerechten Handlungsbefähigung bei der Umsetzung der Ziele des Projektes berechtigt sein. Dies bedingt auch die Bereitschaft des Antragsstellers, der Stadt Osterode am Harz, die Bereitstellung von unabhängigen Geldern für das „Community Organizing“ zu ermöglichen. Des Weiteren wird die Unmittelbarkeit vor Ort und die konsequente Sicherstellung der institutionsferne als wichtige Voraussetzungen zur Akzeptanz des QM betrachtet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner*innen übernehmen sukzessiv selbstständig die Organisation und Durchführung von Aktionen. Ein neues kollektives Selbstwertgefühl der Menschen im Quartier wird sichtbar und es erwächst die Forderung nach Teilhabe.
Beschreibung
Nachbarschaften werden nach Innen und Außen als lebendige und aktive Orte des sozialen Zusammenlebens sichtbar.
Beschreibung
Aktionen im Quartier werden basisdemokratisch, eigeninitiativ und selbstständig geplant bzw. durchgeführt. Der Impuls geht von den organisierten Bewohner*innen selbst aus.
Beschreibung
Bewohner*innen unterstützen und solidarisieren sich miteinander. Vernetzung mit anderen gemeinwohlorientierten Einrichtungen im Quartier (Bildungseinrichtung, Rotes Kreuz, Kirche) im Rahmen des lebensweltlichen Interesses bzw. aktionsbezogen.
Vernetzung im Gebiet
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(Kommune) - Im Zuge der Bereitstellung von Ressourcen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Aus der Arbeit des QM wird ein nachhaltiger Impuls für die Selbstorganisation der Bewohner*Innen entwickelt. Es handelt sich somit um einen dynamisch wachsenden Prozess ohne Endpunkt. Die langfristige Finanzierung der Sozialen Stadtentwicklung im kommunalen Haushalt ist Teil dieser Strategie zur Verstetigung. Mit der Einrichtung eines Fonds sollen die Aktivitäten der Selbstorganisation unbürokratisch direkt unterstützten werden. Dieser Rahmen sichert die Weiterführung der Ideen des QM.
Galerie
qm anlaufpunkt auenstrasse 9
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: wasmitherz - Kollektiv zur Verbesserung des Gemeinwesens in der Nordstadt

Ansprechpartner
Alina Zimmermann
Funktion Geschäftsführung
Nachbarschaftszentrum, Nachbarschaftshilfe und digitale Nachbarschaft mit Herz
Projektbeschreibung
wasmitherz hat sich 2017 aus einem Zusammenschluss von Anwohner*innen heraus gegründet. Als Verein bestehen wir mittlerweile aus 21 Ehrenamtlichen, 98 monatlichen Förderern und über 200 aktiven Menschen aus dem Stadtteil. Die vergangene einjährige Förderperiode hatte den Schwerpunkt auf dem Aufbau des Nachbarschaftszentrums, des Netzwerkes und der Strukturen der Gemeinwesenarbeit. Das Zentrum umfasst 200qm Veranstaltungsräume und 3 Coworking-Spaces für soziokulturelle Akteure, sowie viele gemeinschaftliche Quartiers-Projekte. Darauf aufbauend sollen die nächsten drei Jahre im Zeichen der Verstetigung stehen. Ziel ist es finanziell unabhängig von weiteren Strukturförderungen zu werden. Inhaltlich wollen wir dabei den Fokus auf folgende Punkte legen: 1. Nachbarschaftszentrum: Felix Haub ist zuständig für die Akquise von zahlenden Mieter*innen (Firmen, soz. Träger). Er betreut zudem interessierte Nachbarschaftsakteur*innen, welche kostenlos ihre Projekte in unseren Räumen umsetzen. Es werden Veranstaltungen (Gesellschaftsabende, Tauschmärkte, Straßenfeste) partizipativ erarbeitet und angeboten. In unserem Modell vereinen wir wirtschaftliches Handeln mit dem Ermöglichen sozialer Aktivitäten. 2. Nachbarschaftshilfe: Durch das Projekt “Sharing-Family”, angeleitet von Alina Zimmermann, fördern wir ökologische Nachhaltigkeit und Nachbarschaftshilfe im Quartier. Durch die personelle Ressource soll eine Vermittlungsstelle zwischen hilfesuchenden und hilfegebenden Bürger*innen auf nachbarschaftlicher Ebene sowie eine wöchentliche Lebensmittelausgabe für finanziell Schwächere geschaffen werden. Dies soll durch vorhandene Hilfsstrukturen und -organisationen ergänzt werden, sodass ganzheitliche Lösungsansätze für Einzelpersonen entstehen. 3. Digitale Nachbarschaft: Marlo Zirr ist verantwortlich digitales Know-how für das Gemeinwesen im Quartier zu vermitteln. Initiativen und Akteur*innen erhalten durch uns die Möglichkeit, eigene kleine Filmproduktionen (z. B. Image-Videos) kostenfrei zu realisieren. Dies unterstützt ihre Arbeit im Hinblick auf den Generationenwandel in den Mitgliederstrukturen und professionalisiert ihre Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört auch die medienpädagogische Schulung und Unterstützung der Akteur*innen. Aus den drei inhaltlichen Schwerpunkten ergibt sich ein Zusammenspiel aus einer Komm- und Geh-Struktur, welche durch digitale Öffentlichkeitsarbeit ergänzt wird.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Stadtteil Hannover-Nordstadt ist ein lebendiges, vielfältiges und buntes Quartier mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und sozialen Hintergründen, Studierenden, jungen Familien, Arbeiter*innen, Senior*innen, sowie Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Alltagswelten dieser Bewohner*innen sind jedoch weitestgehend voneinander getrennt, wodurch sie sich nicht als eingebunden und wirksam erfahren. Es könnte ein buntes Zusammenleben sein - ist es aber noch nicht. Neben einem spannungsreichen Wohnungsmarkt herrscht ein großer Mangel an kostengünstigen oder gar -freien Veranstaltungsräumen für soziale und kulturelle Initiativen und Akteur*innen. Es gibt zwar zahlreiche Grünanlagen, die allerdings bisher durch mangelnde Vernetzung der Akteursgruppen wenig gemeinschaftlich bespielt werden. Infolge der kontaktbeschränkenden Maßnahmen verschlechterte sich nicht nur die finanzielle Lage der Kulturschaffenden, es folgten auch erhebliche psychische Nachwirkungen für alle Betroffenen. Es kam zu einer sozialen Isolation und einem starken Rückgang von Kultur und Begegnung im Quartier. Dies hat uns gezeigt, dass digitale Zusatzlösungen immer stärker an Bedeutung gewinnen. Dieser Notwendigkeit wollen wir gerecht werden, indem wir sozialraumbezogene Infrastruktur und Know-how zu diesem Thema anbieten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Einzugsgebiet Nordstadt (siehe Karte)
Einwohnerzahl
18241
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 17.12.2019, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2019
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jugendquotient (unter 18 Jahren) gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altenquotient (60 Jahre und älter) gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose unter 25 Jahren gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerung mit Migrationshintergrund gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover 2020
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Familienhaushalte mit Transferleistungen gem. Strukturdaten der LH Hannover 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz e.V. schafft öffentlich zugängliche Anlauf- und Begegnungsorte. Menschen können hier Zusammenkommen, ihre Anliegen durchzusetzen, ihre Interessen artikulieren oder selbst in die Hand zu nehmen. Mit unserer Haltung als Ermöglicher*innen unterstützen wir Gruppen oder Einzelpersonen darin, ihre Ideen, Ansprüche und Bedürfnisse durchzusetzen und auch zu verstetigen. Wir bieten nicht nur Räume, sondern umfassende technische wie organisatorische Beratung. Wir verstehen uns weiterhin als Netzwerker*innen, weil wir die Akteursgruppen mit allen relevanten Institutionen im Stadtteil verbinden. Mit Multiplikator*innen in allen sozialen Gruppen sind wir fähig, die Bedarfe und Ansprüche zu erforschen. Durch die Präsenz vor Ort sind wir ansprechbar und vertreten das Quartier. Wir versuchen stets durch soziale Aktivitäten wie z. B. Straßenfeste und Tauschmärkte verschiedene soziale und kulturelle Gruppen in Kontakt zu bringen und sie bei der Planung und Durchführung einzubeziehen. Wir reagieren auch auf Probleme wie die prekäre Mietwohnsituation, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Themen wie Nachhaltigkeit, Migration und lokale Ökonomie. Wir fördern das Zusammenleben und gestalten unsere Nachbarschaft gemeinsam.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Veranstaltungen, welche von Anwohner*innen durchgeführt werden und damit ihre Themen und Bedarfe wiederspiegeln
Beschreibung
Anzahl von selbst angeleiteten Initiativen, Aktivitäten, Projekte, Veranstaltungen in unseren Räumen und in unserem Netzwerk
Beschreibung
Anzahl Veranstaltungen und Projekte die durch Kooperations-Vereinbarungen im Quartier, im wasmitherz und Online durchgeführt wurden
Beschreibung
Anzahl der Möglichkeitsräume und materiellen Ressourcen (z. B. Werkzeug, technisches Equipment) die Akteuren im Quartier niedrigschwellig zur Verfügung steht
Beschreibung
Anzahl der Akteure im Quartier, die durch unser Empowerment über das Gemeinwesen hinaus aktiv werden
Beschreibung
Anzahl der Teilnehmer verschiedener Altersklassen und sozialer Schichten bei durch uns initiierten Straßenfesten, dem jährlichen Achtsamkeits-Festival und Nachbarschaftstreffen
Vorhandene Strukturen
Wir bieten mehrere Möglichkeitsräume zur stunden- oder tageweisen Nutzung an. Dabei fördern wir insbesondere nachhaltige und lokale Ideen, die den Stadtteil beleben und die Nachbarschaft vernetzen. Daraus entsteht ein Mix aus einem bunten Kulturangebot, welcher in unseren Räumen stattfindet. In unseren Coworking-Räumen an 3 Standorten lernen, arbeiten und netzwerken bis zu 20 sozio-kulturelle Akteur*innen. Wir bieten eine Anlaufstelle für Hilfesuchende und Menschen die sich in die Gemeinschaft einbringen wollen. Aus den Bedarfen, die an uns herangetragen werden organisieren wir Projektteams, sodass Anwohner*innen sich gegenseitig und selbstorganisiert helfen können. Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit für das Quartier und dessen Akteur*innen, Schließen Informationslücken und bauen die Online-Kommunikation auf. Dies geschieht mithilfe unserer Website (wasmitherz.de) und durch digitales Empowerment aller Akteur*innen in unserem Netzwerk.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt-Teil-Werkstatt Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wissenschaftsladen Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerschule Stadtteilzentrum Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Keller 3 e.V. (Raum für Kunst)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raum für Faszination e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Foodsharing Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Obdachlosenhilfe Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bumke selber machen! (Wohnraum für alle)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung politischer Jugendkulturen e.V.. (UJZ Korn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für kreative ZwischenRaumNutzung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven GmbH & Co. KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NORDSTADT braut! eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizeidirektion Hannover Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Türkische Gemeinde Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugendkirche Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PlatzProjekt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum e.V
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
cameo kollektiv e.V. (Kollektiv an kreativen Köpfen mit einem Herz für eine bunte Gesellschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ökostadt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hannover VOIDS
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KREHTIV NETZWERK HANNOVER E.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsladen KÖ20
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
hannovernetzt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VerbraucherHilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Start with a friend e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kargah e.V. Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adiuro Rechtsanwälte (Schuldnerberatung)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stephan Kaczmarek (Stadtbezirksmanagement Nord)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Job Labor Masche Groos GbR
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ecovillage hannover eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Transition Town Hannover e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kultur des Wandels e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Enjoy Hannover - one city one Community
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MusikZentrum Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturhafen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
anstiftung gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
snntg e.V. bunt.tolerant.anders.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hannoverimpuls GmbH Wirtschaftsförderung in der Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
meet&speak – Nordstadt (Sprach-Café)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASH Berlin
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Verein war von Anfang an darauf ausgelegt, sich finanziell selbst zu tragen. Bei jährlichen Mieteinnahmen von 30 T€ konnten wir in der Vergangenheit unsere Raumkosten decken. Zusätzlich werden wir in 2024 auch die Personalstellen erwirtschaften (s. Anhang), um unabhängig von Strukturförderungen zu sein. Wir verbreitern unsere Basis wie folgt: -Gewinnung neuer Förder*innen -Akquirierung finanziell starker Ankermieter*innen -Aktivierung neuer Coworker*innen -bessere Auslastung Räume
Galerie
wasmitherz   kollektiv zur verbesserung des gemeinwesen
wasmitherz projektburo
seminar
wasmitherz hof
strassenfest 2
strassenfest 1
sharingfamily
diy brunch
raum1 nicer
raum3
felix alina marlo pri
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Hessisch Oldendorf VereinT

Ansprechpartner
Tina Begemann
Organisation Stadt Hessisch-Oldendorf
Funktion Quartiersmanagerin
Menschen verbinden.Synergien erschließen.
Projektbeschreibung
Der Aufbau der GWA ist ein Baustein der Gesamtstrategie HO - Baut um, die Wege aufzeigt, das Grundzentrum, in dem etwa 5.000 Menschen leben, langfristig als Identifikationsort der Gesellschaft und Kristallisationspunkt für das Alltagsleben zu erhalten. Das StadtHaus wurde mit EU-Fördermittel als Schlüsselimmobilie für städtische Daseinsfürsorge und als Standort u.a. für die Gemeinwesenarbeit umgebaut . Mit der Stelle des Quartiersmanager wird das StadtHaus mit Leben und Aktivität im Zusammenwirken mit den städtischen Vereinen, dem Ehrenamt und lokalen Akteuren erfüllt und für Kulturarbeit und Daseinsfürsorge entwickelt. Der Ort bietet Raum für das Beratungsbüro der Gemeinwesenarbeit,die Stadtbücherei, einen Versammlungsraum für das Vereinswesen, und einen Veranstaltungsraum für Kulturveranstaltungen und Begegnungsanlässe. Dabei ist unser QM der zentrale integrierende Faktor. Die GWA in Hessisch Oldendorf startete im Januar 2020 mit der Besetzung der Personalstelle. Die ersten Monate beinhalteten Konzeptentwicklung und Kontaktaufnahme zu potentiellen Vernetzungspartnern.Im Februar fand eine erste öffentliche Veranstaltung zum Thema GWA mit Stadthausbesichtigung statt, die auf eine breite Ressonanz stieß. 36 Vereine und weitere interessierte Bürger/innen bringen sich zukünftig mit Angeboten im StadtHauses ein. Die Liste der Kooperationspartner ist durch Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungsarbeit erfolgreich erweitert und daraus entstehen fortlaufend konkrete Mikroprojekte. Neue Projektideen werden auch aus der aktuellen Pandemiesituation heraus entwickelt und umgesetzt. So koordiniert der Quartiersmanager mit Ehrenamtlern Einkaufshilfen für Kranke und Bedürftige und ist in Kontakt zu Nachbarschaftsapps um ein digitales Medium aufzubauen. Der Quartiermanager hat viele offenen Türen vorgefunden und generiert stetig Kooperationsangebote. Er ist beteiligt an der Umsetzung des Gesundheit-Projektes 3000 Schritte, ist als Ehrenmitglied im Stadtmarketingverein mit regelmäßiger Teilnahme an den Vorstandssitzungen.Für die Zukunft erarbeitet das QM u.a.mit der Grünplanerin ein Konzept für Urban gardening, und unterstützt Zugewanderte bei Eintritt n die Erwerbsarbeit, bei Schwierigkeiten bei Beruf und Ausbildung werden sie durch das Eherenamt unterstützt. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Vorbereitung der Nachhaltigkeit ein, regelmäßger Kontakt zu Politik, Stadtplanung und Wirtschaft soll die langfristige Sicherung der GWA herbeiführen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Stadt Hessisch Oldendorf, mit gut 18.000 Einwohnern gelegen im LK Hameln-Pyrmont sieht sich wie viele andere Orte ähnlicher Struktur, die nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem prosperierenden Oberzentrum liegen, mit verschiedenen Problemen der städtebaulichen Entwicklung konfrontiert. Insbesondere in ihrem grundzentralen Ort Hessisch Oldendorf werden diese manifest: Verlagerung von Handels- und Versorgungsfunktionen in Entwicklungsschwerpunkte außerhalb der Altstadt mit der Folge von Leerstand im ehemaligen zentralen Versorgungsbereich, Verfall historischer Bausubstanz, kein verfügbarer und den aktuellen Anforderungen entsprechender Bestand an Wohn- oder Gewerbeflächen, geringe Attraktivität wegen unzureichender kultureller oder sozialer Angebote, hohe Diversität in der Bevökerungsstruktur, viele Singlehaushalte, fehlende nachbarschaftliche Kontakte etc.In dem Bewusstsein, dass sich in den Zentren sozialer Zusammenhalt, ökologische Verträglichkeit, ökonomische Tragfähigkeit und kulturelle Innovation der Städte und Gemeinden entscheidet und die Zentren vielfältige Orte für Wirtschaft und Kultur, Orte zum Arbeiten und Wohnen, für Versorgung und Freizeit sind oder zumindest sein sollten, hat die Stadt Hessisch Oldendorf unter der Überschrift „Hessisch Oldendorf baut um“ eine städteplanerische Strategie zur Aufwertung der Innenstadt entwickelt und u.a. als Schlüsselimmobilie ein leerstehendes Lagerhaus revitalisiert, zum StadtHaus, als Begegnungsstätte für die Stadtgesellschaft und Standort für die Gemeinwesenarbeit umgebaut. Im Herz der Altsstadt, initiiert und koordiniert durch die GWA finden Vereine, Ehrenamt und Kultur einen neuen Ort des Zusammenhalts.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Altstadtquartier Hessisch Oldendorf
Beschreibung
Historischer Stadtkern und die anliegenden Wohngebiete Maibergring und Keukenhof
Einwohnerzahl
5000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung der Einwohnermeldeamtdaten, Angaben des Grundschulstandortes
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung Sozialbericht Wegweiser Kommune
GWA/QM-Ansatz
GWA richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen im Quartier aus und nimmt sie und ihre Lebensumstände in den Blickpunkt, um die Ziele einer sozialen Stadt zu erreichen. Langfristige Ziele der GWA sind die Verbesserung der materiellen Situation der BewohnerInnen (z.B. Wohnraum, Existenzsicherung) durch Aktivierung, die strategische Mitarbeit an der Verbesserung der städtischen Infrastruktur, und die Verbesserung der Lebensqualität in einem Quartier durch das Schaffen von Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Teilhabe. GWA integriert individuelle und strukturelle Aspekte in die sozialräumlicher Perspektive und fördert die Handlungsfähigkeit und Selbstorga­nisation von Nachbarschaften, sowie den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. In Hessisch Oldendorf liegt die Trägerschaft und Verortung des Quartiersmanagers in der Stadtverwaltung, einstimmig durch die Kommunalpolitik beschlossen. Triebfeder ist das öffentliche Interesse an der Verbesserung der Lebensumstände und dem Wohnumfeld in einem problematischen Quartier mit Abwärtsbewegung. Mitmachen will der, der an die Potenziale eines Quartiers/Stadtteils glaubt, und eine Aufwärtsspiral für greifbar und möglich hält. Dafür wird die Ressource und Professionalität eines Quartiersmanagers gebraucht, um unterstützende und initiale Signale und Impulse in das Quartier zu senden, damit die Menschen erreicht und abgeholt werden.Proaktive Teilhabe und Selbsthilfe ist dann der gemeinsame Weg
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn Politik, Verwaltung, Wirtschaft und BewohnerInnen ein gemeinsam entwickeltes Konzept zur Verbesserung der Wohn-und Lebensqualität umsetzen und sich für die nachhaltige Fortführung der GWA als koordinierende und integrierende Kraft einsetzen.
Beschreibung
Wenn Vereine, Ehrenamtler u. aktive BewohnerInnen bestehende und neue Angebote in Zusammenarbeit mit dem QM erstellen.Mit dem Ziel gemeinsam die Attraktivität des Quartiers zu steigern, sowie neue Kooperationen zu gewinnen und positive Wirkung zu erzielen
Beschreibung
Wenn Vereinzelung u. Berührungsängste innerhalb der diversen Bewohnerstruktur zurückgehen, und durch gemeinsame Teilnahme an z.B. Stadtteilfrühstück, Straßenfest, Kochaktionen für alle Kulturen, jung und alt , arm und reich Nachbarschaft gefördert wird.
Vorhandene Strukturen
GWA ist ein Prozess der sich auf der individuellen, strategischen und politischen Ebene abspielt. Dafür ist die Verankerung in die Stadtverwaltung als Träger der Maßnahme wichtig. Örtliche und überörtliche Vernetzung braucht Form, und gemeinsame Sprache. Wir bilden daher interkommunal, in enger Abstimmung mit unseren Kollegen in Hameln, den Clusters GWA. In kollegialer Beratung werden Qualität und innovative Perspektiven gemeinsam bearbeitet. Die Vernetzung u. Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt schreitet trotz Corona voran, weitere Kooperationspartner wurden gefunden. Ein Projekte in der Gesundheitsförderung wurde konzipiert, zertifiziert und begonnen. Die derzeitige Arbeit steht unter den Gegebenheiten der Coronakrise. Momentan wird durch Quartiersmanagement, Seniorenbüro und Freiwilliger Feuerwehr, ein Helfertelefon betrieben und eine Vernetzung mit der lokalen Wirtschaft entsteht gerade. Dort sollen dem Prinzip B2B folgend, Bedarfe der lokalen Wirtschaft in aktivierender Befragung ermittelt, und aus den Ergebnissen innovative Angebote entwickelt werden.Die Nutzung einer Nachbarschaftsapp ist geplant. Die Pandemie zeigt wie wichtig funktionierende digitale Kommunikationsstrukturen sind, um auch in social distancing Phasen den lokalen Sozialraum in Socialmedia sichtbar zu machen und Kontakt zu halten. Die Integrationsarbeit ist mittlerweile im StadtHaus angesiedelt, und Kursangebote finden regen Zuspruch. QM hat seine Arbeit in der Politik vorgestellt.
Vernetzung im Gebiet
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Hameln Kann s
Typ
Stadtteil
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Projekt Glaswände
Typ
Stadtteil
Akteur
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VFL Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
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Jugendamt Landkreis Hameln-Pyrmond Sozialraumkoordinierung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fototreff Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
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Heimatbund Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
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NABU Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
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Stadtjugendpflege
Typ
Stadtteil
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Stadtbibliothek Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
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Freiwillige Feuerwehr Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
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Pflegestützpunkt Hameln-Pyrmond
Typ
Stadtteil
Akteur
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Werbering und Stadtmarketing für Hessisch Oldendorf e.V.
Typ
Stadtteil
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Stadt Hessisch Oldendorf Fachbereichleiter III – Liegenschaftsverwaltung & Stadtgrün
Typ
Stadtteil
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Stadt Hessisch Oldendorf AG Räumliche Planung
Typ
Stadtteil
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Schaufenster
Typ
Stadtteil
Akteur
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Sozialausschuss Stadt Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
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Bauausschuss Stadt Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
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Verwaltungsausschuss Stadt Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
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Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Landesvereine Niedersachsen e.V
Typ
Stadtteil
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Polizeiinspektion Hameln-Pyrmond
Typ
Stadtteil
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LEB - Beratungsbüro Weserbergland
Typ
Stadtteil
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DRK Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
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Verein für Kinder und Jugendarbeit Hessisch Oldendorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die GWA ist ein wichtiger Baustein für die Aufwertung des Quartiers. Die Kommune hat erkannt, dass die KernstadttbewohnerInnen besondere Herausforderungen ihres Wohnumfeldes nicht aus eigener Kraft lösen können, u. deshalb den Antrag auf GWA gestellt. Wenn es GWA im StadtHaus gelingt in den kommenden 3 Jahren einen lebendigen Ort der Begegnung, Kultur, gesellschaftl. Zusammenhalts zu schaffen, wird sie wegen des sichtbaren u. unverzchtbaren Erfolgs u. Wirkung durch die Kommune fortgeführt.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Bürgertreff am Klostergarten

Ansprechpartner
Gabriele Linster
Funktion Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen
Projektbeschreibung
Im "Bürgertreff am Klostergarten" treffen sich täglich viele Menschen zu unterschiedlichen Alltagsangeboten. Durch eine Seniorenumfrage (70 Plus) vor zwei Jahren wissen wir, wo ältere Menschen Unterstützung und Begleitung suchen und benötigen. Die Arbeit der letzten Monate im Bürgertreff haben dieses Bild noch deutlicher werden lassen. Unsere Anstrengung geht jetzt dahin, präventive Angebote zu schaffen um die Resilienzen der Senior/Innen zu stärken und Sie in ihrer Selbständigkeit zu fördern. Wir möchten dies in Zusammenarbeit mit allen Bürger/Innen tun, die unseren Bürgertreff besuchen. Viele Angebote wie "gesunder Mittagstisch" "Walken mit Rollator" "Gedächtnistraining" "Sitztanz" werden schon gut angenommen. Bürger/Innen aus allen Bevölkerungsschichten nehmen mittlerweile an den Angeboten teil und helfen z.T. schon bei der Umsetzung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch im Aufbau von multikulturellen Angeboten. Menschen mit Migrations - und Fluchtbiografie sollen sich im Bürgertreff angenommen fühlen. Er soll ihnen eine Plattform sein ihre Gedanken, Nöte, Sorgen aber auch ihre Ideen einzubringen. Mit unserer Unterstützung soll es jedermann möglich sein, sich in Bersenbrück zu beheimaten. Auch durch Mitsprache und Mitwirkung. Unsere Migrationsbeauftragte ist regelmäßig im Bürgertreff und unterstützt die Angebote für geflüchtete Menschen. Auch Kindergärten und Schulen nutzen den Bürgertreff um außerhalb der Institutionen in kleinen Gruppen Treffen zu ermöglichen. Wir versuchen alle Tageszeiten zu nutzen um auch berufstätigen Menschen eine Chance zum Treffen zu bieten.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Aufgrund der demografischen Entwicklung und den Alterungszahlen in unserer SG haben wir vor 3 Jahren eine Seniorenumfrage durchgeführt. Die daraus resultierenden Informationen und Ergebnisse sind für uns jetzt Arbeitsgrundlage. Der "Bürgertreff am Klostergarten" ist dabei eine große Hilfe! In Bersenbrück leben viele ältere Menschen aus Russland die vor 20 Jahren hierher gekommen sind. Oft leben sie allein in kleinen Wohnungen und haben wenig bis keine Kontakte zu einheimischen Bürger/Innen. Auch nach so langer Zeit sind die Deutschkenntnisse oft sehr schlecht. Viele Aussiedler kommen ins zum Sozialamt und fragen nach finanzieller Hilfe und Unterstützung. Wir berichten dann gerne auch über die Möglichkeiten, den Bürgertreff zu besuchen und dort gemeinsam mit anderen alten Menschen den Alltag zu gestalten. Es wurden mittlerweile Fahrgemeinschaften gegründet um Personen aus Randgebieten der Stadt oder mit schlechter Mobilität zum Bürgertreff zu bringen. Vor allem die Menschen aus schwierigen Soziallagen genießen die kostenlosen Angebote und die besondere Aufmerksamkeit. Viele Menschen haben nicht das Geld, im Café oder Restaurant Kontakte zu pflegen. Im Bürgertreff ist dies kostenlos möglich. Eine Pinnwand mit "Angebot und Nachfrage" hilft den Bürger/Innen bei der Suche nach Hilfe und Begleitung. Oft sind es die jüngeren, fitteren Senior/Innen die den älteren Hilfe anbieten können. Gemeinsames kochen, essen und bewegen macht den Menschen Spaß und dient ihrer Gesundheit. Wertschätzung und Teilhabe bildet Gemeinschaft und Vertrauen. Auch, wenn sich die zugezogenen Bürger/Innen nur zögerlich auf einen Besuch im Bürgertreff einlassen, die guten Beispiele machen Schule
Projektgebiet
Beschreibung
Die Stadt Bersenbrück ist eine Stadt an der Hase und Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.
Einwohnerzahl
8816
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt dient in hohem Maße der Förderung von sozialen Kontakten/ Beziehungen und der Ermöglichung von Teilhabe aller Bürger/Innen an Angeboten die sonst (ohne einen neutralen Treffpunkt) nicht stattfinden würden/könnten. Außerdem soll mit Hilfe der Angebote die Handlungsfähigkeit der einzelnen Bürger/Innen gestärkt werden. Eigene Ideen und Perspektiven sollen aufgezeigt und gefördert werden. Durch viele unterschiedliche gesundheitspräventive Maßnahmen möchten wir die Senior/Innen stärken und sicherer machen. Durch unterschiedliche Bildungsangebote Freude und Zuversicht schenken. Durch einen Helfer/Innen - Kreis möchten wir aktiv das Alter(n) begleiten und unterstützen. Wichtig ist uns durch unsere Angebote die Bürgerschaft zu sensibilisieren und sie zu interessieren für ein Mittun und Mitgestalten. Leider hat die Corona - Krise einen deutlichen Einbruch auch in der Arbeit im Bürgertreff Bersenbrück bewirkt. In der Stadt leben viele Aussiedler und mittlerweile auch viele geflüchtete Menschen. Wir werden in der nächsten Zeit viel Energie in die Weiterentwicklung der multikulturellen Angebote stecken müssen. Vor dem Hintergrund der Fremdenfeindlichkeit scheint dies wichtiger denn je.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gabi Linster Seniorenbeauftragte, Freiwilligenmanagerin und alle Kollegen/Innen im SG Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle in der SG BSB bekannten Institutionen und Mitarbeiter/Innen im Rathaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch die Arbeit im Rathaus sind uns alle öffentlichen Einrichtungen bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Als Kommune kennen wir alle freien Träger und gemeinnützige Organisationen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine der Samtgemeinde sind im Rathaus gelistet und bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Gesundheits - und Pflegeeinrichtungen sind in der Kommune bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Einrichtungen sind im Rathaus bekannt, viele Einrichtungen stehen unter kommunaler Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
In der Samtgemeinde kennen wir alle kirchlichen Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wir kennen alle Gewerbe, zuständig ist der Wirtschaftsförderer Ewald Beelmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hier sind uns alle Player bekannt, der FD Bauen und Planen wird geleitet von Reinhold Heidemann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde hat eine eigene Pressestelle, die Kollegen/Innen des Bersenbrücker Kreisblattes sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
in der Samtgemeinde kennen wir alle politischen Vertreter/Innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
über den Bürgerservice werden alle Bürger/Innen der Samtgemeinde erfasst.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Bürgertreff der Stadt Bersenbrück soll Teil der GWA der SG BSB bleiben. Die Stadt BSB ist sehr bemüht, eigene Mittel einzubringen. Leider sind aber auch hier die zur Verfügung stehenden Finanzmittel sehr knapp und die Stadt wäre nicht in der Lage, mehr als 25% der aufkommenden Kosten zu übernehmen. BSB muss genau wie auch die kleinen Gemeinden hohe Steuer Einbußen durch die Corona Pandemie hinnehmen. BSB würde alles versuchen um den Bürgertreff halten zu können.
Galerie
kartenausschnitt gemeindeflaeche bersenbrueck osm
2015 08 20 09.46.58
Zustimmung Veröffentlichung
On