Verwendungsnachweis: Dorftreff "Gehrda"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen, Integration fördern
Projektbeschreibung
Der Dorftreff "Gehrda" hat sich inzwischen zu einem allgemeinen, beliebten Treffpunkt im Dorf entwickelt. Viele Menschen auch von außerhalb kommen um an den Angeboten teilzunehmen oder auch weil sie Interesse haben, selbst einen Dorftreff aufzubauen. In Gehrde konnten im vergangenen Jahr sehr viele Angebote gemacht werden. Neben den generellen Öffnungszeiten (8 Angebote sind wöchentlich vorgegeben) gibt es zusätzliche Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge oder Schulungen, die größtenteils mit Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Dorftreff wird genutzt um dort gemeinsam alte Kinofilme zu schauen oder gemeinsam zu kochen. Die Menschen kommen zu Infoveranstaltungen z.B. vom Apotheker, vom Ärzteteam oder von Privatleuten die von ihren Reisen berichten. Eine sehr große Vielfalt mit immer mehr interessanten, lehrreichen, versorgenden und präventiven Angeboten. Ehrenamtliche Bürger/Innen singen, basteln, malen, kochen, rudelrätseln oder sind einfach nur da um Gespräche zu führen und um zu zu hören.
Der Dorftreff ist Anlaufstelle auch für Familien die neu zugezogen sind. Ganz besonders bemühen wir uns um die Arbeiter*innen die im Dorf wohnen und in die Fabriken im Niedersachsenpark arbeiten gehen. Meist sind das Saisonarbeiter*innen genau so, wie die Erntehelfer*innen. In der Corona Zeit haben die Mitarbeiter*innen und viele Ehrenamtliche den Kontakt zu den Besucher*innen vor allem zu den alten Menschen weiter gepflegt. Durch Telefonketten, Einkaufsbesuche und Zaungespräche wurde der Kontakt gehalten. Es wurden auch Friedhofsbesuche Initiiert damit die alten Menschen ihre Verstorbenen besuchen konnten. Auf einer Friedhofsbank kann man gut Abstand halten und doch Trost finden.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Gehrde ist ein kleines Dorf in der Samtgemeinde Bersenbrück mit schlechter Nahverkehrsversorgung. Es gibt noch einen Kindergarten und eine Schule vor Ort. Es gibt nur noch einen Bäcker aber keinen Lebensmittelladen, keine Apotheke, keinen Arzt. Es gab bisher keinen Ort mit Treffpunktcharakter. Gehrde ist einerseits ein sehr altes Dorf mit vielen historischen Gebäuden, andererseits gehören zu Gehrde aber auch einige Neubaugebiete. Die Einheimischen kommen teilweise noch in den wenigen Vereinen vor Ort zusammen, die Neubürger/Innen leben aber eher zurückgezogen in ihren Wohngebieten. In Gehrde leben anonym viele Menschen die aus EU Ländern zu uns kommen um hier Arbeit zu finden. Diese Menschen beteiligen sich kaum bis gar nicht am Dorfleben. Außerdem haben wir eine große Gruppe Aussiedler die schon aufgrund ihrer Religion lieber unter sich bleiben. Durch den Dorftreff haben wir einen neutralen Treffpunkt schaffen können. In Gehrde leben sehr viele alte Menschen oft allein und weiter draußen in der Bauernschaft. Soziale Kontakte fallen weg weil es keine Nachbarn mehr gibt oder die Nachbarn jetzt im Heim sind oder im Betreuten Wohnen. Die Häuser sind viel zu groß und Hilfe und Unterstützung gibt es kaum. Vor allem die Einsamkeit macht den Menschen zu schaffen. Jetzt in der Coronazeit wurde das noch einmal sehr deutlich. Die Menschen brauchen Gelegenheiten zum Gespräch, zum Beisammensein, zum gemeinsamen Essen etc.
"ich verliere noch meine Stimme weil ich oft tagelang mit niemandem rede!" "Wo soll ich hingehen wenn ich kein Geld habe?" "Wer will mich denn schon noch sehen?"
Wir müssen hier unbedingt weiterarbeiten und Lösungen anbieten um diese Menschen aufzufangen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Gehrde
Beschreibung
Die Gemeinde Gehrde liegt 6 km vom Ortskern der Samtgemeinde Bersenbrück entfernt. Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch erhalten, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstanden.
Einwohnerzahl
2554
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Maßarbeit Landkreis Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nicht bekannt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
in der SG BSB leben Menschen aus ca. 130 Nationen. Die hohe Zahl an Aussiedlern wird nicht erfasst da diese als Deutsche gelten. Ausländer gesamt ca. 8%
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch den Dorftreff haben wir die Möglichkeit bekommen, dass sich Menschen begegnen können. Durch die Neutralität und die Vielfalt der Angebote ist für fast alle Bürger/Innen etwas interessantes dabei. Das ermutigt viele Menschen, sich für ihren Dorftreff, für ihr Dorf und auch für ihre Mitbürger/Innen einzusetzen und sich zu engagieren. Viel leichter können so Dinge angestoßen und aufgebaut werden. Die Personen, die sonst oft allein und einsam in ihren Wohnungen waren können jetzt jederzeit Kontakt finden. Es entsteht mehr Verständnis füreinander und Miteinander. Ein Netz von Kümmerern wird aufgebaut und Notwendigkeiten für den anderen eher erkannt weil mehr Kommunikation stattfindet. Es entstehen neue Beziehungen zu Menschen und auch ein neues Verständnis zu anderen Personen, Traditionen und Kulturen. Durch das Miteinander fördern wir auch die Handlungsfähigkeit des Einzelnen und das ist vor allem für alte Menschen und fremde Menschen von großer Bedeutung. Die Corona - Krise hat uns in unseren Bemühungen weit zurück geworfen. Jetzt ist es um so wichtiger, den Zusammenhalt im Dorf weiter zu stärken. Leider sehen wir in dieser 'Corona Zeit häufiger Schuldzuweisungen, Diskriminierung und Ignoranz gegenüber anderen oder anders denkenden. Um so wichtiger ist die GWA vor Ort! Anders sein bedeutet nicht schlecht zu sein, es gibt aber leider auch bei uns durchaus Tendenzen die unruhig machen!
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bürger/Innen sich gerne treffen, miteinander Dinge anpacken und entwickeln und wenn sich jeder wohl und wertgeschätzt fühlt.
Kriterium
Beschreibung
Wenn wir sehen, dass für mansche Bürger/Innen leichter wird, ihren Alltag zu strukturieren und zu leben.
Kriterium
Beschreibung
Wenn das Miteinander gut funktioniert und sich mehr und mehr Kümmerer engagieren
Kriterium
Beschreibung
Wenn sich zunehmend alle Bürger/Innen interessieren, sich einbringen und dabei sein möchten.
Beschreibung
Wenn die Nachbarn sich untereinander wahrnehmen und kennen lernen. Wenn es Austausch gibt auf der Strasse oder im Garten. Wenn man sich unterstützt da wo es notwendig ist. Wenn man nacheinander fragt und aufeinander Acht gibt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Durch die Zusammenarbeit mit der SG BSB sind die Ortsgemeinden vernetzt mit allen Akteuren in der SG. Vor allem durch die Unterstützung des Freiwilligenbüros sind Vernetzungen bekannt und Alltag.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir haben durch eine gute Struktur in der SG BSB die Möglichkeit, zu allen Themen Netzwerkpartner/Innen zu benennen und sie in Verbindung zu bringen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der SG-bürgermeister und die Ortsbürgermeister stehen voll hinter der GWA und unterstützen wo es geht.
Im Moment sind die Gemeinden nicht in der Lage, selbst die Finanzierung der Dorftreffs zu übernehmen weil nicht genügend finanzieller Spielraum vorhanden ist. Durch die Corona Pandemie hat sich die finanzielle Lage noch deutlich verschlechtert. Aber, die Pandemie hat uns auch deutlich gezeigt, wie wichtig GWA ist!
GWA muss kommunale Aufgabe werden. Die Gemeinden brauchen Unterstützung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dorftreff Eggermühlen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft gestalten, Prävention stärken, Altern begleiten und unterstützen
Projektbeschreibung
Seit September 2019 gibt es in Eggermühlen den Dorftreff der zunächst in den Räumen des Jugendheims untergebracht wurde. Sobald ein Neubau mit Betreutem Wohnen, Tagespflegeeinrichtung und Lebensmittelladen fertiggestellt ist wird der Dorftreff dorthin umziehen. (bei der Gebäudeplanung wurden die Räumlichkeiten für einen Dorftreff mit eingeplant) Die Angebote, die seit September im Dorftreff gemacht werden sind vielseitig und werden von der Bürgerschaft gut angenommen. Einige Ideen und Angebote von Seiten der Bürgerschaft konnten bereits umgesetzt und angeschoben werden. Vor allem die generationenübergreifenden Angebote sind gut angekommen. (Spielenachmittage, Krabbelgruppe, Generationenfrühstück, Kutschfahrten und Liederabende.
Derzeit sind wir dabei, die präventiven Angebote rund um das Thema "gesund älter werden" zu erweitern. So gibt es schon einen regelmäßigen Mittagstisch, Sitztanz und eine Walkinggruppe 60 Plus. Der Dorftreff ist schon fester Bestandteil im Alltag der Bürger/Innen. Allerdings ist der Aufbau bei Weitem noch nicht abgeschlossen. (was ja auch in 7 Monaten nicht zu erwarten war) Was wir jetzt schon sagen können ist, dass sich das ehrenamtliche Engagement sehr erweitert hat und viele Bürger/Innen den Dorftreff nutzen, um dort ihre Kontakte zu pflegen und miteinander Dinge zu entwickeln. Auch ist es gelungen, Menschen mit Migrationshintergrund zu regelmäßigen Angeboten in den Dorftreff einzuladen. Leider bremst uns momentan die Coronapandemie aus. Nach einer sehr langsamen Öffnung mit wenigen Öffnungszeiten und Angeboten geht es jetzt wieder bergauf. Nach den Ferien hoffen wir, dass wir wieder alle Angebote machen können. Die Menschen sind froh, einen neutralen Treffpunkt zu haben den sie zu allen Öffnungszeiten kostenfrei besuchen können. Es gibt in Eggermühlen sonst keinen Ort mit Treffpunktcharakter.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ein besonderes Problem in Eggermühlen ist der Verlust vieler Versorger im Ort. Ein Neubau in dem es bald auch wieder ein Lebensmittelangebot geben soll, ist im Bau. Leider gibt es auch keine Bank mehr, keine Apotheke, keine Bäckerei. Die Kirchengemeinde ist zu einem Gemeindeverbund zusammengeschlossen worden und das Gemeindebüro nur noch sporadisch geöffnet. Viele alte Menschen sind in Eggermühlen tagsüber allein weil ihre Kinder und Enkel in die größeren Gemeinden oder Städte zur Schule oder zum Arbeitsplatz zu fahren.
Viele Aussiedler haben in Eggermühlen ein kleines Haus gebaut, sind aber in der einheimischen Gesellschaft nur schlecht integriert. Eggermühlen ist ein ländlich sehr schön gelegener Ort. Ältere Menschen haben es allerdings schwer weil die Mobilität sehr eingeschränkt ist. Es fehlen dort Einrichtungen mit Begegnungscharakter.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Mitgliedsgemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Eggermühlen liegt innerhalb der Ankumer Höhe im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald- Wiehengebirge. Die Nachbargemeinden sind im Osten Ankum, im Süden Merzen, im Westen Bippen und im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1751
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
4,54% Aussiedler werden als Deutsche geführt SGBSB 7,49%
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz verfolgt insbesondere die Qualität der sozialen Beziehungen (Ursprungsgesellschaft und Zugezogene)
Wir unterstützen die Selbstorganisation und Handlungsfähigkeit der Bürger/Innen (vor allem der alten allein stehenden Menschen). Wir fördern mit unserer Arbeit die Gesundheit und stärken dadurch die Resilienz der Bürger/Innen. Wir machen Dinge möglich und begleiten die Umsetzung von Ideen. Wir legen großen Wert auf das ehrenamtliche Engagement der Bürger/Innen und unterstützen dieses durch Begleitung und Schulung. Wir fördern und unterstützen die Ideen von Bürger/Innen und helfen ihnen bei der Umsetzung.
Wir sehen jetzt in der Corona - Krise eine besondere Herausforderung für die Gemeinwesenarbeit. Angst, Entfremdung, Schuldzuweisung sind zu großen Problemen geworden. Hier werden wir sehr genau hinsehen müssen um wieder eine Dorfgemeinschaft auch mit "nicht Einheimischen" stabil zu gestalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bürger/Innen zum Dorftreff kommen, sich dort einbringen und ihre Ideen umsetzen können. Wenn wir Lösungen finden für Bedarfe und Probleme und gemeinsam daran arbeiten können.
Kriterium
Beschreibung
Wenn wir die einzelnen Personen stärken und ermutigen können, die Bürger/Innen sich gegenseitig helfen und Eigeninitiativen zu tollen Projekten führen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn im Dorf ein gutes Miteinander herrscht, niemand sich als Konkurrenz empfindet und gegenseitige Unterstützung Alltag ist.
Kriterium
Beschreibung
Alle Bürger/Innen ob jung oder alt, Ursprungs- oder Zuwanderungsgesellschaft, an der Entwicklung und dem Miteinander im Dorftreff teilnehmen.
Beschreibung
Sich die Vereine und Organisationen einbringen und Spaß am Miteinander haben.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaften sich neu bilden, (Zuzug) und alte Nachbarschaften bestehen bleiben. (Tod, Wegzug) Wenn die Menschen sich kennen und voneinander wissen. Wenn sich Kümmerer für die anderen stark machen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenbüro der Samtgemeinde Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Vereine die in der Gemeinde ansässig sind und evtl. auch aus den Nachbargemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist mit allen örtlichen und vielen überörtlichen Akteuren vernetzt
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Auch in Eggermühlen sehen wir keine Möglichkeit, ohne finanzielle Unterstützung die GWA weiter zu fördern.
Die kleine Gemeinde verfügt nicht über genügend Steuereinnahmen um selbst die Kosten für den Dorftreff zu tragen.
Jetzt durch die Corona Pandemie sind viele weitere Einnahmen weggebrochen. Wir können nur versuchen über Spenden oder Stiftungen eine Basis zu finden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Dorftreff Rieste "Riesterei"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Rieste engagiert, wir für hier
Projektbeschreibung
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen in einem ehemaligen Ausstellungsraum einer Landmaschinenfirma (die von vielen Bürger/Innen unterstützt und begleitet wurden) konnten wir im September 2019 mit dem Dorftreff "Riesterei" beginnen. Der Dorftreff bekam seinen Namen durch die Bürger/Innen während der Eröffnungsfeier. Ein sehr umfangreicher Monatsplan mit Angeboten im Dorftreff, der von den Mitarbeiter/Innen und dem Bürgermeister zusammengestellt wird, kommt in der Bürgerschaft richtig gut an. Viele Bürger/Innen helfen mit ihren Ideen und ihrem Engagement den Monatsplan vielfältig zu gestalten. Neben geselligen Angeboten wie "Spieletreffen" " Klönkaffe" oder "Tanzen" gibt es vor allem auch Gesundheitsangebote wie "Mittagstisch" "Sportgruppen" "gesundes Frühstück" "Gedächtnistraining"
In der Regel gibt es 8 - 10 Angebote pro Woche, alle Tageszeiten werden dabei beachtet so, dass auch berufstätige Personen an Angeboten teilnehmen können. Vereine, Organisationen, Gruppen, Kindergarten etc. sind mit eingebunden. Der Dorftreff ist an wenigstens 5 Tagen in der Woche geöffnet. Auch Spaziergänger oder Urlauber können so einen Blick in den Dorftreff werfen. Kaffee oder Tee wird angeboten und die Besucher/Innen können sich über die einzelnen Angebote informieren.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Rieste gibt es keinen Ort mit Treffpunktcharakter. Die Gemeinde hat viele kleine Außenbereiche und keinen richtigen Ortskern. Die Kirchengemeinde liegt weit außerhalb, ebenso die Vereine. Eine Teilhabe vieler älterer Menschen ist aufgrund fehlender Mobilität sehr schwierig geworden. Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es vor Ort kaum. In Rieste leben viele EU Ausländer die im Gewerbepark der Gemeinde (weit außerhalb) arbeiten und kaum Kontakt zu den Einheimischen haben. Das Freizeit- und Tourismusgebiet liegt auch weit außerhalb. Dort trifft man auf Urlauber die sich kaum im Dorf selbst aufhalten. Somit ist der Dorftreff zu einer sehr wichtige Einrichtung geworden! Man kann einfach mal reinschauen, einen Tee trinken und ein Gespräch führen. Für viele Urlauber eine ganz neue Entdeckung und interessante Abwechslung. Die Menschen sind sehr interessiert und nehmen gerne an den Angeboten teil. Die Möglichkeit, sich selbst einzubringen hat das ehrenamtliche Engagement stark erhöht. Jetzt ist es möglich für den Ort und für die Gemeinschaft etwas zu machen und sich (auch kurzfristig) für ein Projekt oder eine Initiative zu interessieren. Vor allem allein stehende alte Menschen haben jetzt einen Begegnungsort wo sie sich zwanglos ohne Kosten treffen können und (außerhalb von Coronazeiten) gemeinsam etwas unternehmen können. Vereine nutzen die Riesterei als Treffpunkt für z.B. Vorstandssitzungen weil viele Vereine kein eigenes Vereinsheim haben und es nur noch eine Kneipe gibt. Auch Gruppen und Initiativen treffen sich in der Riesterei weil der Treffpunkt kostenfrei ist und viele Möglichkeiten bietet.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück, Gemeinde Rieste
Beschreibung
Die Gemeinde Rieste liegt an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück und berührt hier das Oldenburger Land. Sie bildet mit sechs weiteren Gemeinden die Samtgemeinde Bersenbrück. Rieste liegt 40 m über NN und hat eine Gesamtgröße von 30,58 qkm
Einwohnerzahl
3645
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In Rieste liegt der spezielle GWA Ansatz insbesondere in der Zusammenführung unterschiedlicher Bürger/Innen. Wir möchten die sozialen Beziehungen von Zugereisten und Einheimischen stärken und den Neubürger/Innen die Möglichkeit geben, sich in ihrer neuen Heimat wohl zu fühlen. Außerdem arbeiten wir verstärkt daran, dass alte Menschen zusammenkommen können und somit weiter in die Gesellschaft eingebunden sind. Dadurch stärken wir die Qualität der sozialen Beziehungen, geben den Bürger/Innen die Möglichkeit, sich zu engagieren und für ihren Ort aktiv zu werden und helfen, Schwachstellen zu erkennen und Lösungen zu finden.
In der Corona - Zeit waren die Dorftreffs geschlossen. Viele Menschen hatten Angst, waren verunsichert. Nur langsam beginnt das Leben wieder in den Dorftreffs.
Wir spüren bei der Arbeit deutlich die für uns neue Ablehnung der vermeintlich "Anderen". Schuldzuweisungen machen die Runde, Senior*innen haben Angst und Ausgrenzung ist alltäglich. Hier werden wir erneut sehr viel Zeit und Energie brauchen um die entstandenen Hemmschwellen und Aggressionen abzubauen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
es gelungen ist, die Bewohner/Innen zu interessieren, zu aktivieren und gemeinsam Dinge anzustoßen und umzusetzen. Wenn Menschen mit Migrationshintergrund teilnehmen und gerne wiederkommen, sich wohl fühlen und selbst auch mitmachen.
Kriterium
Beschreibung
wir den Bürger/Innen genügend Möglichkeiten bieten, ihr eigenes Leben und ihr Umfeld selbst zu gestalten. Wenn wir untereinander Hilfestellung geben können um den Alltag zu meistern und es möglich ist, gegenseitig Anteil zu nehmen und Hilfe zu geben.
Kriterium
Beschreibung
die Bürger/Innen ohne Vorbehalte auch mit fremden Menschen zusammen kommen. Wenn Alt und Jung sich ergänzen, alle Menschen am Aufbau und der Entwicklung im Dorf teilnehmen.
Beschreibung
in der Gemeinde ein gutes Miteinander herrscht, wenn man sich gegenseitig achtet. Wenn die Bürger/Innen erkennen, dass jeder Einzelne im Dorf wichtig ist und dass nur durch ein Miteinander die Gemeinde Bestand haben kann.
Kriterium
Beschreibung
die Vereine und Organisationen die in der Gemeinde noch vorhanden sind unterstützt werden und die Bürger/Innen helfen, dass sie auch im Dorf Bestand haben. Wenn die Vereine vor Ort sich in die Arbeit im Dorftreff einbringen und so Gemeinsamkeiten schaffen
Kriterium
Beschreibung
es gelingt, neue Nachbarschaften aufzubauen (Zuzug) und alte Nachbarschaften zu festigen (Tod, Wegzug) Wenn Menschen voneinander wissen und füreinander da sind. Wenn es Kümmerer gibt, die die gute Nachbarschaft fördern.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Auch der Dorftreff in Rieste soll fester Bestandteil in der GWA der SG BSB bleiben. Leider hat auch die Gemeinde Rieste nicht genügend finanzielle Ressourcen um aus eigener Kraft die Kosten für den Dorftreff zu übernehmen. Die Steuereinnahmen sind auch hier massiv eingebrochen durch die Corona Krise. Natürlich versuchen wir durch Spenden oder durch andere Gelder von Bürger*innen einen Teil der Kosten zu decken, eine Gesamtfinanzierung wird aber auch hier leider nicht möglich sein.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Leer Weststadt - Neue Wege zu einem neuen WIR -
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Arne Salge
| Funktion | GWA in der Weststadt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ab jetzt gemeinsam!
Projektbeschreibung
Die Weststadt in Leer hat viele Probleme und viel Potenzial. Nach der überwiegend baulichen Planung im Rahmen der Förderung „Soziale Stadt“, werden seit dem 1.1. 2020 mit dem Start der GWA zunehmend die sozialen Aspekte berücksichtigt. Das gesellschaftliche Ungleichgewicht ist im Quartier deutlich zu erkennen. Große Einfamilienhäuser mit gepflegten Gärten gehören genauso zum Bild wie Wohnblocks mit zu engen Wohnungen und weniger gepflegten Außenflächen. Es fehlen Orte zum Bewegen und Begegnen. Nachbarschaftskonflikte und Vandalismus nehmen zu. Insgesamt mangelt es an Verbundenheit im und zum Stadtteil (ST). Ein ganzheitlicher Stadtteiltreff (STT) war eine Forderung des Runden Tisches (RT) (das Beteiligungsgremium der Anwohner*innen bei der Sanierungsplanung). Mit dem Kauf eines Gebäudes mit großem Außengelände hat die Stadt Leer eine Basis für Partizipation, Selbsthilfe, Begegnung und Beratung geschaffen. Ein anfängliches „einfach nur da sein“ und aktivierende Gespräche beim Mobilen-Café (so konnten wir trotz Corona präsent sein) haben bereits den Tatendrang einiger Bürger*innen verdeutlicht und Bedarfe aufgezeigt. Kreative Ideen für das Außengelände und inhaltliche Angebote wurden genauso geäußert, wie der Wunsch nach einem selbstverwalteten Nachbarschafts-Café, damit auch finanziell und körperlich eingeschränkte Nachbar*innen am ST-Leben teilhaben können. Kuchenbäcker*innen haben sich schon gemeldet. Entstanden ist daraus das Mit-Mach-Café (MMC). Cafés mit verschiedenen Themen bringen Menschen zusammen und stärken Eigeninitiative durch erfahrene Selbstwirksamkeit. Z.B. wirken in einem Ideen-Café Interessierte bei der Gestaltung des STT mit. Weitere Themen entwickeln sich aus den Ressourcen und Bedürfnissen der Menschen vor Ort, aber auch aus den derzeitigen gesellschaftlichen Herausforderungen wie z.B. der Coronakrise, um ein verantwortungsbewusstes Miteinander zu fördern. Durch ein niedrigschwelliges Beratungsangebot und Projekte mit lokalen Akteur*innen werden Wege zu den schwerer Erreichbaren und Freiflächen eröffnet, z.B. ein gemeinsam konzipiertes Eltern-Café mit Schulen und Kitas und ein Garten-Café in Kooperation mit der Stiftung Pagels-Garten (ein bisher zu wenig wahrgenommener Bürger*innengarten im Quartier). Eine von Kindern und Jugendlichen entwickelte Fotoausstellung, Feste, Logo- und Namenswettbewerbe sollen identifikationsstiftende Impulse geben und damit ebenfalls zu einem neuen WIR in der Weststadt und einer Imageverbesserung beitragen.
Laufzeit
2021-04-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der Weststadt zeigt sich eine gesellschaftliche Trennung zwischen den Gebieten mit Einfamilienhäusern und einigen Straßen mit Wohnblocks. Im letztgenannten Bereich gibt es überdurchschnittlich viele Haushalte mit belastenden Lebenssituationen. Das Image des Quartiers hat sich durch den vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationsgeschichte weiter verschlechtert. Sprachbarrieren und unzureichende Kenntnisse über hiesige Strukturen fördern ebenso Misstrauen und Vorurteile wie mangelndes Interesse an kultureller Vielfalt. Beim RT hat die Schwerpunktlegung auf bauliche Maßnahmen die sozialen Bedarfe und Ressourcen, die anfangs deutlich gemacht wurden, nebensächlich werden lassen. Dadurch haben viele das Interesse wieder verloren, sich aktiv für ihren ST einzusetzen. Es mangelt an Orten und Möglichkeiten für positive Begegnungen, Selbstwirksamkeitserfahrungen und niedrigschwellige Beratung. Kindern und Jugendlichen fehlen Außen- und Innenräume zum Treffen, Spielen und Bewegen. Ihre Kreativität den Mangel zu kompensieren, verursacht häufig Ärger. Vandalismus und Nachbarschaftskonflikte bzgl. Müll, Lärm und Freizeitgestaltung nehmen zu und beeinflussen das Miteinander. Bürgerliche Haushalte schotten sich ab und orientieren sich aus dem Viertel heraus. Problembelastete Menschen ohne Migrationsgeschichte sehen sich benachteiligt und suchen Schuldige. Kinder und Jugendliche provozieren und randalieren. Beispielsweise Ältere und Alleinstehende fühlen sich z.T. nicht mehr sicher, sie ziehen sich zurück und verlieren dadurch wichtige Kontaktmöglichkeiten. Gemeinsam mit der GWA erhoffen sich die Bürger*innen der Weststadt, die Abwärtsspirale zu durchbrechen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer Weststadt
Beschreibung
Die Fläche des Sanierungsgebietes Leer-Weststadt beträgt 93,5 ha. Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße. Das Fördergebiet Soziale Stadt liegt in diesem Gebiet und ist kleiner (ca. 55,2 ha). Das Teilgebiet mit überwiegender Blockbebauung hat eine Fläche von ca. 20,2 ha.
Einwohnerzahl
3243
Quelle / Anmerkungen
Anmerkung: Das im Folgenden erwähnte Teilgebiet ist der Teil der Weststadt, in dem überwiegend Blockbebauung vorherrscht. In diesem Gebiet wohnen 39% der Einwohnerschaft der Weststadt auf ca. 22% der Gesamtfläche.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der RT hat von der Stadt eingefordert, die soziale Entwicklung professionell und ganzheitlich zu begleiten. Das dafür benötigte GWA-Personal kann nicht durch die Förderung Soziale Stadt finanziert werden. Das Fördergebiet ist außerdem nur ein Teil der Weststadt, auf die sich dieser Antrag bezieht.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Stadt Leer (Stand 30.6.2020): Im Teilgebiet beträgt der Anteil 17 %
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Stadt Leer (Stand 30.6.2020)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Stadt Leer (Stand 30.6.2020)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten Stadt Leer (Stand 30.6.2020): Der Anteil der ausländischen Bewohner*innen beträgt im Teilgebiet 27 % und im restlichen Gebiet der Weststadt 11 %
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
40
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit (Stand April 2020):
Es liegen keine stadtteilbezogenen Daten vor. Der angegebene Wert unter Sonstige ist ein Schätzwert und bezieht sich auf das Teilgebiet mit überwiegender Blockbebauung. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bürger*innen im gesamten Stadtgebiet beträgt 27% und die Quote der deutschen Bürger*innen beträgt 6,6%. Da der Anteil der ausländischen Bürger*innen in diesem Gebiet weit über dem Durchschnitt liegt und außerdem davon auszugehen ist, dass auch die Arbeitslosenquote der deutschen Bürger*innen weit über dem Durchschnitt verglichen mit der gesamten Stadt ist, ist von einer hohen Arbeitslosigkeit auszugehen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
erneuerungskonzept_02.jpg
(199.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Bürger*innen des ST stehen im Mittelpunkt, handlungsleitend sind deren geäußerten Interessen und Bedarfe. Die Hauptamtlichen begegnen den sehr unterschiedlichen Lebenswelten wertschätzend und pflegen den direkten Kontakt auf Augenhöhe. Durch die wechselnden MMC werden verschiedene Generationen, Interessen und Kulturen angesprochen und ein bewusster Umgang mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen gefördert. Die Gestaltung des STT ermöglicht Selbstwirksamkeitserfahrungen und aktiviert die Potenziale der Bürger*innen. Ein Projekttagebuch veranschaulicht die Entwicklungen und das Engagement und fördert ein Verbundenheitsgefühl zum STT. Die Präsentation der Ergebnisse stärkt das Selbstbewusstsein. Neben der Stärkung und Koordination gemeinschaftlichen Engagements, werden diejenigen zur Teilhabe ermutigt, die sich bisher nicht bemerkbar machen konnten oder ungünstige Strategien (Vandalismus, Streit, Rückzug) ergriffen haben. Durch eine verlässliche Präsenz in dem STT und ein niedrigschwelliges Beratungsangebot werden Strukturen geschaffen, die die Bedarfe ermitteln und die Entwicklung sozialer Kompetenzen stärken. Die Vernetzung mit bereits bestehender Infrastruktur soll die Akteur*innen für den Aufbau resort- und zielgruppenübergreifender Handlungsfelder sensibilisieren. Mit gemeinsamen Aktionen und Konzepten sollen Ressourcen besser genutzt und Angebote so gestaltet werden, dass sie langfristig die Selbsthilfekräfte der Bürger*innen fördern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Räume und Angebote des STT spiegeln die Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen der Anwohner*innen der Weststadt wider.
Kriterium
Beschreibung
Die Bürger*innen initiieren eigene Angebote (z.B. ein selbstverwaltetes Café), ermitteln die Bedarfe und aktivieren die nötigen Ressourcen in der Bevölkerung.
Kriterium
Beschreibung
Die Akteur*innen bestehender Infrastruktur haben ihr Interesse an einer kontinuierlichen Kooperation unterstrichen. In kleineren Netzwerken werden gemeinsame Ressourcen, Ziele und Handlungskonzepte erarbeitet. Erste konkrete Angebote werden durchgeführt.
Kriterium
Beschreibung
Die Bürger*innen setzen sich mit den Konflikten (Lärm, Müll, Freizeitgestaltung) in ihrem Quartier auseinander, hören sich gegenseitig zu und planen gemeinsame Aktionen (z.B. gemeinsames Müllsammeln, Nachbarschaftsfest) die zur Entspannung beitragen.
Beschreibung
Die Weststadt hat einen STT für bürgerschaftliches Engagement, Begegnung und niedrigschwellige Beratung. Für den Außenbereich des STT und Pagels Garten gibt es Konzepte zur gemeinschaftlichen Nutzung zusätzlicher Freiflächen.
Kriterium
Beschreibung
Die Bürger*innen präsentieren selbstbewusst die Entwicklungen in der Weststadt. Die Beteiligung spiegelt die kulturelle Vielfalt wider.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Leer (Fachstellen für Senioren, Kinder und Jugend, Gleichstellung, Schule, Sport, Stadtenwicklung, Öffentlichkeitsarbeit); Landkreis Leer (Jugendamt, Schulamt, Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe, Gesundheitsamt, Zentrum für Arbeit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. luth. Kindertagesstättenverband Emden-Leer-Rhauderfehn; Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindergarten Klecks e.V., Sport-Club 04 Leer e.V., Förderverein Ernst Pagels Garten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule; Friesenschule; Berufsbildende Schule Leer (nutzt Flächen im Projektgebiet); Volkshochschule (VHS)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) Eigenbetrieb der Stadt Leer; Bauverein Leer eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsausschüsse: Sozialausschuss; Kinder- und Jugendausschuss; Ausschuss für Stadtentwicklung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Mit dem Kauf des Gebäudes und der Finanzierung von Umbaumaßnahmen haben Politik und Verwaltung unterstrichen, die Veränderungen im ST durch die GWA langfristig zu unterstützen. Dies bedeutet allerdings auch ein Abweichen von gewohnten Versorgungsstrukturen. Für die Verstetigung der GWA ist es notwendig, den Stadtrat kontinuierlich einzubinden und von der Wirksamkeit dieser Methode zu überzeugen. Ein von den Anwohner*innen getragener STT und eine gestärkten Nachbarschaft tragen dazu bei.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Leben im Meer 2.0 - Inselgesellschaften sind eben anders - auch vor, während und nach Corona - Aktiv für die Insel Wangerooge
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rieka Beewen
| Funktion | Interims- Bürgermeisterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam statt (insel-)isoliert - Zukunftsfähiges Leben auf kleinen niedersächsischen Insel - Erkenntnisgewinne generieren und für die Zukunft nutzen
Projektbeschreibung
Im Fokus unserer Gemeinwesenarbeit steht die Lebensqualität der Insulaner/Inselbewohner. Lernen–Arbeiten–Leben: Mit diesen drei Begriffen möchte sich Wangerooge auf alle Altersgruppen konzentrieren. Im Gegensatz zum Erstantrag soll im Folgeantrag nicht allein die Jugendarbeit und die Ausbildungsmöglichkeiten verbessert werden. Wunsch ist, GWA gesamtheitlich zu entwickeln. Die Notwendigkeit wurde durch die Corona-Ausnahmesituation offenbar. Lernen: Die qualifizierte Jugendarbeit und die Ausbildungsmöglichkeiten sollen erneut im Fokus stehen. Der Insel fehlt zunehmend der Nachwuchs: Die Schule kann auf Wangerooge zwar bis einschließlich 10. Klasse besucht werden, der weitere Bildungsweg erfordert i. d. R. jedoch dem Umzug aufs Festland. Für diejenigen, die auf der Insel bleiben wollen, fehlen Ausbildungsmöglichkeiten. Des Weiteren kommen die Bedürfnisse der Jugendlichen, in Sachen Freizeitgestaltung, auf Wangerooge oftmals zu kurz. Daher müssen Lösungsansätze gemeinsam mit den Jugendlichen, der Schule, den möglichen Arbeitgebern sowie den Berufsbildenden Schulen erarbeitet werden, um den Jugendlichen wieder eine Zukunft auf der Insel Wangerooge zu ermöglichen. Arbeiten: Work-Life-Balance und Fachkräftesicherung – Das Privat- und Arbeitsleben muss wieder im Einklang stehen. Die mit diesem Projekt aufzubauende GWA soll die gesamte Inselbevölkerung aktivieren und damit einen attraktiven Wohnort schaffen, in dem sich auch die Insulaner wieder rundum wohlfühlen können. Leben: Die Lebensqualität im Alter auf Wangerooge stellt eine große Herausforderung dar. Die Infrastruktur ist zum größten Teil nicht an die Bedürfnisse der Einheimischen angepasst. Durch das Projekt soll die ehrenamtliche Seniorenarbeit verbessert, generationsübergreifende Projekte gestartet sowie die Infrastruktur, die die Lebensqualität auch im Alter aufrecht erhält, ausgebaut werden. Der Erfolg dieses Projektes wird weitreichende Auswirkungen auf Wangerooge haben: die Verfügbarkeit von Fachkräften, das Vereinsleben, die Inselgemeinschaften und die langfristige Sicherung der Daseinsvorsorge werden sich mit einer etablierten GWA verbessern. Damit kann wieder ein attraktiver InselWohnort geschaffen werden. Der Ansatz soll übertragbar sein auf die anderen ostfr. Inseln. Das Dachprojekt übernimmt dabei die insel- und themenübergreifende Vernetzung. Die Insellotsinnen konnten dabei schon in der Vergangenheit auf die Vorbereitungen und Vernetzung untereinander durch das Dachprojekt zurückgreifen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Wangerooge ist wie die restlichen Ostfriesischen Inseln mit 127.000 Gästen und knapp 1 Mio. Übernachtungen jährlich ein touristisches Schwergewicht und einer der Tourismus Hotspots in Niedersachsen.
Das heißt im Jahresrhythmus: In der Saison sind alle Betriebe vollständig ausgelastet und die Personenanzahl auf der Insel steigt auf Stadtniveau und außerhalb der Saison wieder auf Dorfniveau zusammen. Dies wirkt sich zwar positiv auf die wirtschaftliche Situation aus, aber negativ auf die Work-Life-Balance und das Gemeindeleben. Durch den saisonalen Tourismus gestaltet sich die Schaffung von Dauerarbeitsplätzen als schwierig, weshalb es immer mehr zum Problem wird, den Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken. Auch die Schaffung von Ausbildungsplätzen gestaltet sich aufgrund der insularen Infrastruktur immer mehr zum Problem.
Der Tourismus- und Immobilienboom der letzten 10 Jahre hat die Immobilienpreise sowie die Mietkosten auf der Insel auf Großstadtniveau ansteigen lassen, ohne das sich gleichzeitig die Einkommensstruktur der Einheimischen groß verändert hätte. Die Wohnkosten liegen deshalb bei bis zu 50 % des Haushaltseinkommens. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum führt zu einer fehlenden Zukunftsperspektive für junge Leute, für Familien, für Fachkräfte sowie für die ältere Generation auf der Insel Wangerooge.
Aufgrund der eingeschränkten räumlichen Situation einer ostfriesischen Insel im Nationalpark Wattenmeer, wurde der vorhandene Raum vorrangig für die touristische Infrastruktur und nicht auf die Belange der Einheimischen ausgelegt. Für Einheimische von jung bis alt ist so gut wie keine Infrastruktur abseits der touristischen Hotspots vorhanden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Inselgemeinde Wangerooge
Beschreibung
Wangerooge ist eine ostfriesische Insel mit ca. 7,8 km². Es handelt sich um die bebauten Ortsteile auf der Insel (Hauptort und Westdorf).
Einwohnerzahl
1260
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2019 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2019 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2019 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
LSN-Online: Tabelle A100002G, Stand: 12/2019 Projektgebiet: Wangerooge Gesamtstadt: Wangerooge, Juist, Spiekeroog Sonstige: Ostfriesische Inseln
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersichtskarte_wangerooge.pdf
(192.07 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz greift die wesentlichen Merkmale auf:
Die Bewohner und Bewohnerinnen stehen im Fokus und sie sollen nach Möglichkeit alle aktiviert werden. Die Gemeinwesenarbeit bzw. das Quartiersmanagement soll die Bewohner in die Lage versetzen, ihre eigenen Alltagskompetenzen zu mobilisieren, das inseltypische Beziehungsgefüge soll wieder gestärkt und in den Mittelpunkt rücken und bürgerschaftliches Engagement, das Ehrenamt soll sich wieder stärker entwickeln. Eine stärkere Identifikation mit dem Gemeinwesen muss wieder in den Vordergrund rücken, damit die saisonal bedingten massiven Belastungen von der Gemeinschaft besser aufgefangen werden können.
Es soll ein interkommunales Netzwerk zwischen den Bewohnern der beteiligten Inseln und jeweils insulare Netzwerke sowie breite Bündnisse zwischen den Bewohnern entstehen. Kooperationen sind gewünscht und werden gesucht und gefunden. Es sollen Anlaufstellen für Bewohner geschaffen werden, ihre Bedürfnisse, nicht konzentriert auf wenige Themen oder einzelne Zielgruppen stehen im Fokus. Unter Beteiligung der Bürger / aller Bürger sollen sowohl die Problemlagen erkannt und vergegenwärtigt werden, wie auch die Lösungsansätze. Die Beteiligung von Fachleuten und Wissenschaft geschieht allein unter der Maxime, dass das die Bürger fachliche Unterstützung finden, sich auf die eigenen Bedarfe konzentrieren können und Werkzeuge erarbeitet werden, die den Transformationsprozess unterstützen und verstetigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projekte werden im Sinne der Insulaner/innen und nicht für den Tourismus umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Beim Auftreten von Problemen können sich Gruppen selbständig organisieren und Interessen durchsetzen und Probleme lösen.
Kriterium
Beschreibung
Gemeinschaftliche Themen und Problemlagen können im Sinne der gesamten Insel umgesetzt werden.
Beschreibung
Das soziale Miteinander verbessert sich. Angebote der Jugendarbeit, Work-Life-Balance und der generationsübergreifenden Arbeit harmonisieren.
Beschreibung
Die Infrastruktur der Jugendarbeit, Work-Life-Balance und der Lebensqualität im Alter entwickelt sich bedarfsgerecht.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Evangelische und Katholische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine (Yacht- und Segelclub, Turn- und Sportverein), Kulturgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsansässige Handwerks- und andere Ausbildungsbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
nicht ortsansässige Handwerks- und andere Ausbildungsbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Inselprojektbüro als zentrale Anlaufstelle für die GWA soll auf Wangerooge Bestand haben. Für die während der 3-jährigen Laufzeit entwickelten Bürgerprojekte sollen feste Akteursgruppen eingerichtet sein, die durch einen/eine "KümmererIn" als Bindeglied zur Verwaltung unterstützt werden. Die "Kümmerer"-Stelle soll nach derzeitigem Plan fest in der Verwaltung angesiedelt sein. Andere Möglichkeiten sind während der Projektlaufzeit zu prüfen.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Verwendungsnachweis: Gemeinwesenarbeit in Visselhövede fest verankern
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Voss
| Organisation | Präventionsrat Visselhövede |
|---|---|
| Funktion | Leiterin |
2. Kurzbeschreibung
Bürger entwickeln und gestalten ihre Stadt.
Projektbeschreibung
Seit Beginn der GWA in V. haben wir sehr viel erreicht. Viele Bürger engagieren sich, auch Politik und Presse. Begonnen haben wir mit einer Bürgerbefragung, d. uns ermöglicht hat, die Stadt mit d. Augen d. Bürger zu sehen. Daraus wurden viele Projekte entwickelt: Belebung d. durch Landesmittel geförderten Marktplatzes, Flüchtlingsbetreuung d. begleitete Patenschaften, Aktionen wie Vissel kocht u. Tisch an Tisch, Bürgerbühne beim jährlichen Apfelmarkt, veranstaltet durch d. Gewerbeverein, Müllbeseitigungsaktionen, Erneuerung u. Wiederbelebung d. Skaterbahn, Ausbildungsmesse für die Abschlussklassen der Schule in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Betrieben. In d. Coronakrise konnte sofort auf unser Netzwerk zurückgegriffen u. umfängliche Hilfe für Bedürftige organisiert werden. Dieses wollen wir weiter ausbauen, festigen u. ergänzen. Wir werden zwei Schwerpunkte bilden.
1. GWA für Jugendliche. In V. leben viele benachteiligte Jugendliche. Armut, Migration und Heimunterbringung sind nur ein Teil des Problems. Jugendliche haben keine ausgewiesenen Treffpunkte, nutzen sie Plätze werden diese oft zum öffentlichen Ärgernis (Müll, Lärm, Drogen etc). Dieses wollen wir in unsere Arbeit aufnehmen, brauchen dazu jedoch eine weitere Stelle. denn alle die Aufgabengebiete müssen von uns in die städtische Entwicklungsarbeit eingebracht werden.
2. Bauliche und kommunale Entwicklungsziele müssen zusammengedacht werden. Dafür werden wir mit dem Bauamt zusammen Beteiligungsverfahren entwickeln. Gemeinwesenarbeit soll in d. neu ausgewiesenen Bebauungsplänen d. Stadt einen Platz haben. In V. leben viele Bevölkerungsgruppen in Parallelwelten, die sich nicht in das Gemeinwesen der Stadt eingebracht haben. Das müssen wir ändern. Zurzeit werden neue Wohneinheiten für d. Wohngruppen der Rotenburger Werke gebaut. Hier erwarten uns viele neue Aufgaben der Inklusion und Integration. Es ist an d. Zeit die bisherigen Bevölkerungsgruppen miteinander in Kontakt zu bringen und die neuen einzubeziehen. Diese Arbeit muss verstetigt werden. Dieses. wird auch von d. Verwaltung gesehen und gefördert. Leider kann d. Stadt die erforderlichen Mittel derzeit nicht allein tragen und ist auf weitere Förderung angewiesen. z. Z. sind die Mittel durch die umfangreichen Schulbaumaßnahmen gebunden aber nach Ablauf der Förderperiode wollen Stadtverwaltung und Politik die umfangreichen Arbeiten der hier sehr erfolgreichen GWA fortsetzen und schon jetzt mit einer weiteren Stelle für Jugendarbeit ausbauen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der vergangenen Förderperiode konnte die Gemeinwesenarbeit in vielen Bereichen erfolgreich verankert werden. Sie wird von den Menschen wahrgenommen und gebraucht. Die Verwaltung konnte von der Arbeit überzeugt werden. Es hat sich vieles getan, aber einige Probleme konnten noch nicht gelöst werden.In Visselhövede haben die schon benannten Problempunkte und –gruppen weiter
bestand. Räumliche Punkte sind die Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen
Wohnblocks in Randlage. Aufgrund der niedrige Mieten treten hier sozial Benachteiligte
gehäuft auf. Dazu kommen Teile hier ansässiger Sinti. In d. kleinen ehemaligen
Behelfswohnungen/Häusern, d. jetzt meist in deren Eigentum übergegangen sind.
Sehr auffällig sind d. 15-23 Jahre männlichen Jugendlichen, d. in der Schule stören, keinen
oder schlechten Schulabschluss haben, keinen Ausbildungsplatz finden, aber auch nicht weg
wollen oder können. Weiter ist d. rasant ansteigende Gruppe sehr junger Mütter ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. Der extrem niedrige Mietzins trägt dazu bei, d. diese Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten und größere bezahlbare Wohnungen lassen Familiengruppen mit Flucht- oder Migrationshintergrund kommen und verstärken d. d. Probleme in d. Schulen, in der Freizeit, Ausbildung und Beschäftigung. Fehlende Bereitschaft zum Miteinander auf allen Seiten macht eine positive Entwicklung zur Gemeinschaft sehr schwer.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Beschreibung
Pappelstr. und angrenzende Staßen
Einwohnerzahl
900
Quelle / Anmerkungen
Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Projektgebiet Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt untypischen Wohnblocks und den ehemaligen Behelfshäusern in den angrenzenden Straßen
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gechätzt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vissel-karte_mit_markierungen.pdf
(795.51 KB)
Gebiet-Name
Ostdeutsches Viertel.
Beschreibung
Siedlung aus den 60iger Jahren Königsberger Str., Stettiner Str., Danziger Str.
Einwohnerzahl
600
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
62
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vissel-karte_mit_markierungen.pdf
(795.51 KB)
Gebiet-Name
Visselhövede Neubaugebiet Mühlenberg
Beschreibung
Kleiner Neubaubereich um den Mühlenberg
Einwohnerzahl
300
Quelle / Anmerkungen
Schätzung
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vissel-karte_mit_markierungen.pdf
(795.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das GWA-Projekt umfasst mehrere Ebenen, weshalb verschiedene Ansätze bedient werden:
Im Ansatz der integrativen Stadtteilentwicklung nimmt die GWA eine intermediäre Funktion ein und handelt ressortübergreifend. GWA ist Vermittler zwischen den Bürgern-(Initiativen), Verwaltung, kommunaler Politik, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltung & Vereinen. Sie ist Promoter von Initiativen und Ansprechpartner für Einwohner. Handlungsgrundlage ist die Lebensweltorientierung von Thiersch. Das ressortübergreifende Handeln richtet sich besonders an die Entwicklung der Baugebiete. Ökologie, Inklusion und die Interessen der Anwohner werden zusammengebracht.
Für die Jugendlichen wird die sozialräumliche Jugendarbeit als Nachbarschaftsfeld der GWA angedacht. Die Handlungsziele werden aus der Sozialraum-Lebensraumanalyse abgeleitet. GWA ist Experte für die Belange der Jugendlichen und hat eine Mandatsfunktion. GWA ist Kooperationspartner für Schulen und anderer jugendbezogenen Einrichtungen.
Für die Reduzierung der Vorurteile, eignet sich der Ansatz der transkulturellen Stadt(teil)arbeit. Sie sensibilisiert die Teilnehmenden. für kulturelle & geschlechterspezifische Lebensweisen. Die Entwicklungen von Vorurteilen, Diskriminierung & Rassismus werden reflektiert. Die Bereitschaft zum Dialog und Kooperation zwischen Kulturen und Personengruppen werden gefördert. Dies stärkt die Vernetzungsarbeit zwischen Organisationen und das Zusammenleben der Bewohner mit & ohne Migrationshintergrund.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner sollen untereinander Kommunizieren und agieren. Ihre speziellen Bedürfnisse benennen und selbst tätig werden. z.B. der karge Marktplatz stört, was können wir unternehmen um ihn mit leben zu füllen
Kriterium
Beschreibung
die lokalen Organisationen ohne Vorurteile und respektvoll miteinander arbeiten. Die vorhandenen Strukturen werden genutzt.
Kriterium
Beschreibung
z. Beispiel: Barrierefreiheit für alle gedacht wird. Gleichzeitig für Familien mit Kindern, Kinderwagen, Menschen mit Gehbehinderungen und weiteren Mobilitätseinschränkungen. Eine Maßnahme erreicht viele Gruppen.
Beschreibung
Ökologisch, Nachhaltig, Inklusiv und Sozial geplant wird
Beschreibung
wir in Krisenzeiten wie Corona auf unsere aktiven Netzwerkakteure ohne Zeitverzögerung zurückgreifen können
Kriterium
Beschreibung
in allen Wohngebieten Jugendtreffs und Kommunikationsplätze genutzt werden. Sich Nachbarschften organisieren
Beschreibung
Bessere Anbindung im öffentlichen Nahverkehr mit hoher Frequentierung und kurzen Zeittakten
Kriterium
Beschreibung
wenn die Stadt die GWAstellen als Aufgabe übernimmt und vorgenannten Aspekte in die städtische Planung einfließen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisverwaltung Rotenburg, Landrat Herr Luttmann, Sozialdezernentin Frau Colshorn, Jugendamt Frau Helle, Jobcenter Herr Stein, Frau Eickhoff, Frau Meints, Herr Oberstedt, Jugendberufscenter Herr Beyer, Frau Michaelis, Jugend Frau Martens
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herr Goehrt, Heimatverein, Kulturveranstalter Eigenart, Art Outlet Herr Reichert
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizei Herr Teuber, Schwimmbad Visselhövede, Jugendtreff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Standortleitung Frau Voss, SoFa Frau Schlösser, Seniorenbeirat Herr Sündermann, DRK Herr Langanke, BNW Herr Eden, Jugendmigrationsdienst Frau Schwegler, Flüchtlingsberat.Frau Zimmermann, Tafel Visselh.Herr Seitz, Simbav, Lebensräume Frau Steenblock
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede Herr Golke, MTV Jeddingen Herr Leefers, SV Schwitschen Herr Rickers, SV Wittorf Herr Jessen, Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann, Kneippverein Frau Rohr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie Sozialstation Frau Voßgröne , Visselhöveder Pfegedienst Frau Rathmann, Visselhöveder Tagespflege, Seniorenresidenz zur Mühle Herr Meyer,Haus am Visselpark Herr Fischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulleiter Oberschule Herr Wieland, Leitung der Kastanienschule Frau Puschmann, Grundschule Jeddingen Frau Daboven, Schulsozialarbeiterin Frau Schüssler, Berufseinstiegbegleiterin Frau Bremenkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herr Pahlig, Pastorin Klement
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Timmann, Hoyer Mineralöle Herr Hoyer, JBS Herr Behrens, Handwerkskammer Frau Krüger, Unternehmerverband Rotenburg/Verden Herr Esselmann, Wirtschaftsforum Herr Kehrstephan
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Redaktion Visselhöveder Zeitung Herr Wieters, Rotenburger Rundschau Frau Baucke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen, Bundestagsabgeordnete Herr Klingbeil SPD, Herr Kindler (Grüne), Landtagsabgeordnete Herr Holsten CDU, Frau Trautmann-Liebetrut SPD
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vissel for Future Herr Gabriel, Präventionsrat der Stadt V. Herr Stegmann, viele engagierte Bürger und Bürgerinnen
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Auf Grund starker Belastungen durch Sanierung, Um- und Neubau der Schulen kann d. Stadt zur Zeit die notwendigen Mittel noch nicht selbst aufbringen, wird jedoch mit über 50.000,00 € die GWA-Projekte pro Jahr kofinanzieren. Durch die bisherige Arbeit wurde d. Nutzen für das gesellschaftliche Miteinander deutlich und soll um d. Jugendarbeit erweitert werden. Auch in d. geplanten Neubauprojekten ist und wird d. GWA eingebunden. D. Weg ist bereitet und soll nach d. Förderperiode fortgesetzt werden
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Neue Nachbarschaft inklusiv(e)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katrin Bastiansen
| Funktion | Bereichsleitung Soziale Teilhabe und Assistenz |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Neue Nachbarschaft für Alle in Kronsrode
Projektbeschreibung
In Kronsrode als Neubaugebiet im Süden Hannovers ist die Nachbarschaft noch unbekannt. Die unterschiedliche Bauweise lässt aber jetzt schon auf vielfältige Wohnformen und unterschiedliche persönliche, soziale und finanzielle Ressourcen schließen.
Im Baufeld 1.1. befinden sich rund um den Hof barrierearme/-freie Wohnungen, von den 1/3 öffentlich gefördert sind. Neben den gemeinsamen Grünflächen wird es einen Gemeinschaftsraum geben, der den Nachbar*innen für Begegnung und Aktivitäten unentgeltlich zur Verfügung steht. In diesem Projekt wird es auch zwei WGs geben, in denen Menschen mit einer geistigen und / oder psychischen Beeinträchtigung mit unserer Assistenz selbstständig leben werden. Voraussichtliche Fertigstellung des Baufeldes ist für Anfang 2023 geplant.
Wir wollen möglicher Segregation - durch die soziale Gemengelage – präventiv entgegenwirken, indem wir von vornherein ein sozialraumorientiertes Angebot für ALLE Nachbarn gestalten und die aktive Teilnahme- und Teilhabemöglichkeiten entdecken und fördern. Weiterhin werden die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation einzelner Personen und / oder Gruppen gefördert. Ziele sind der Aufbau von individuellem und kollektivem Empowerment und Netzwerken vor Ort. Von besonderer Bedeutung wird insbesondere zu Beginn des Projektes sein, die Interessen und Bedarfe der Personen vor Ort zu analysieren und eine sozialraumorientierte Soziale Infrastruktur vor Ort aufzubauen. Dafür wird eine Ansprechperson sowohl für Akteur*innen/Anbietern von Dienstleistungen und Bewohner*innen gleichermaßen erforderlich.
Zur Erreichung dieser Ziele wird professionelle Anregung, Beratung, Koordination und Moderation notwendig sein, um den Prozess der Aktivierung der Menschen im Sozialraum zu fördern. Eine gut funktionierende Nachbarschaft lebt vom Dialog und entwickelt sich mit dem Wandel der Entwicklungen sowie den gesellschaftlichen Veränderungen. Was „gute" Nachbarschaft ist letztlich immer wieder neu auszuhandeln, unter Einbezug der Beteiligten, geht es doch um die Gestaltung der (zukünftigen) Lebensverhältnisse. Armut, Behinderungen und begrenzte finanzielle Ressourcen schränken den Aktionsradius und die Teilhabemöglichkeiten ein. In der (z.T.) hochmobilen und beschleunigten soziale Welt fühlen sich besonders die Menschen verunsichert, die diese Flexibilität nicht erbringen wollen oder können. Damit steigt einerseits die Bedeutung des Nahraums, aber auch die Notwendigkeit geschützter Räume bzw. Settings.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Auf einer Fläche von 53 ha entsteht im Südosten Hannovers ein neues Wohngebiet: Kronsrode.
Auf dem Baufeld 1.1 entstehen insgesamt 133 hanova-Mietwohnungen, wovon 32% (54) öffentlich gefördert sind. Das Angebot: 1,5 bis 7-Zimmer-Wohnungen auf einer Wohnfläche von 33 m² bis hin zu 199 m². Eine Besonderheit in diesem Baufeld: Hier bieten rund 40–60 Wohnungen eine Sonderwohnform mit dem Wohn- und Versorgungskonzept hanova WOHNEN PLUS. Weiterhin soll ein Wohncafé entstehen, welches von der hanva mietfrei zur Verfügung gestellt wird und im Rahmen des Projektes von den Hannoverschen Werkstätten genutzt wird.
Die Bauweisen und Eigentums- bzw. Mietverhältnisse unterscheiden sich in dem Neubaugebiet. Im Geschosswohnungsbau entstehen sogenannte Wohnhöfe, d. h. die Wohnungen sind auf einen gemeinsamen Innenhof ausgerichtet. So auch in unserem inklusiven Baufeld 1.1. Mit der Belegung durch das Amt für Wohnungswesen, den barrierefreien Wohnungen und unseren Wohngemeinschaften ziehen hier Mieter*innen ein, für die - zusätzlich zu dem Umstand, dass sie alle neu in einen neuen Stadtteil kommen - die nähere Umgebung sehr wichtig ist. Armut, Behinderungen und begrenzte finanzielle Ressourcen schränken bekanntermaßen den Aktionsradius und die Teilhabemöglichkeiten ein. Zusätzlich befinden wir uns aktuell in Ausnahmesituationen (Pandemie; Geflüchtete, Kriege), deren Nachwirkungen sich auf die Zusammensetzung und/oder Kontaktbereitschaft auswirken werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Bundesrepublik Deutschland, die Länder und Gemeinden sind verpflichtet eine selbstbestimmte Lebensführung aller Menschen in einem inklusiven Gemeinwesen zu garantieren.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es werden sich in den Jahren neue Akteure und Netzwerke ansiedeln, Beziehungen entwickeln und stabilisieren. Das Gemeinwesen wird aus der ersten Findungsphase herausgewachsen sein. Aktuell steht nicht fest, ob bzw. wie die LHH sich in Kronsrode engagieren wird bzw. diese Aufgabe Dritten überlässt. Durch die Kooperation mit hanova und Teilnahme an stadtbezirklichen sowie stadtweiten Netzwerken sind wir in die Strukturen eingebunden. Durch das ABW und den Kiosk werden die HW weiter vor Ort bleiben
11. Medien
Galerie
Gemeinsam Lamspringe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rebecca Blümchen
| Funktion | Fachbereichsleitung Flucht und Migration |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinsam Nachbarschaft entwickeln. Nachhaltige Nachbarschaft, nachhaltige Kommune.
Projektbeschreibung
Das Projekt unterstützt bürgerschaftliches Engagement & Vernetzung verschiedener
Initiativen, um bewusst & nachhaltig mit dem demografischen Wandel & seinen Folgen
umzugehen. Ziel ist es, dass alle Bewohner:innen sich inkludiert fühlen & gleichberechtigt an
allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Seit 2017 gibt es die Anlaufstelle namens
"Treffpunkt", in der verschiedene Beratungs- & Bildungsangebote sowie Veranstaltungen
stattfinden. Die Projektmitarbeiter:innen führen diese zum Teil selbst durch & koordinieren,
begleiten & unterstützen Angebote von Ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen
Netzwerkpartner:innen. Auch über die Räumlichkeiten des Treffpunkts hinaus werden
Aktivitäten im Sozialraum organisiert, als Möglichkeit der Aktivierung von Bewohner:innen für
das Gemeinwesen genutzt & unter Einbeziehung des Netzwerks unterstützt.
Damit ist das Projekt ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune für die
Gemeinde Lamspringe.
Durch Angebote wie das monatliche gemeinsame Frühstück entsteht Raum für Austausch. Bedarfe & Ideen der
Bewohner:innen werden geäußert, gemeinsam konkretisiert & angegangen. Mittlerweile gibt
es daher bspw. auch eine Küche im Treffpunkt, damit auf vielfachen Wunsch zukünftig
gemeinsam gekocht & gebacken werden kann. Aufgrund des neuartigen Corona-Viruses
startet die vollumfängliche Nutzung erst in diesem Jahr.
Der Grundgedanke des gemeinsamen Gestalten des Miteinanders in der Gemeinde findet
sich nicht nur im Projekttitel wieder sondern auch in den Namen der Veranstaltungen, wie
bspw. Gemeinsam ESSEN, und natürlich vor allem im Miteinander unter den Teilnehmenden.
Gemeinsam werden Bedarfe erhoben & bedarfsgerechte Angebote von Bewohner:innen (und)
für Bewohner:innen gemacht. Gemeinsam wird erarbeitet, was eine nachhaltige
Gemeinschaft beinhalten kann & welche Stärken sich daraus ergeben. Bei den Aktivitäten soll
als Klammer Nachhaltigkeit leitend sein. Dadurch soll die vom demografischen Wandel
betroffene Nachbarschaft gestärkt, toleranter & damit nachhaltig lebenswerter für alle
werden.
In Kooperation insbesondere mit der Gemeinde, dem Netzwerk Jugend, dem Netzwerk-
Senioren e.V. & der evangelischen Kirche arbeiten wir daran auch unter den
pandemiebedingten veränderten Rahmenbedingungen Begegnung & Kontakt zu
ermöglichen, Einsamkeit & Lücken in der Grundversorgung entgegen zu wirken & den
Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die größte Herausforderung ist nach wie vor der demografische Wandel. Laut
Landesamt für
Statistik Niedersachsen wird zwischen 2008 und 2031 die Bevölkerung
des Landkreises Hildesheim einen Rückgang von 12,4 % verzeichnen. Von dieser
Entwicklung ist insbesondere der Südkreis also auch die Gemeinde Lamspringe betroffen.
"Die Bevölkerungsprognose des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung für die
NBank weist eine Bevölkerungsentwicklung in der Samtgemeinde Lamspringe vom
Jahr 2010 bis zum Jahr 2030 von 5 873 auf 3 658 Einwohner:innen
aus" (MI 02.09.2015).
Die Bevölkerung wird nicht nur insgesamt weniger, sondern auch wesentlich älter im
Durchschnitt. Um für diese Entwicklung gut aufgestellt zu sein, braucht es eine gut vernetzte
und engagierte Einwohner:innenschaft. Weitere Querschnittthemen im Rahmen der
Globalisierung möchte die Gemeinde durch Teilnahme am Projekt "Global Nachhaltige
Kommune in Niedersachsen" in den Fokus nehmen, um sich zukunftsorientiert aufzustellen.
Anhand der vielen Vereine & dem Netzwerk Jugend ist erkennbar, dass der Wille die Zukunft
mitzubestimmen & zu gestalten da ist. Allerdings ist der Zusammenhalt im einzelnen noch
nicht in der ganzen Gemeinde, die erst seit 2016 eine Einheitsgemeinde ist & noch stark in
alten Strukturen denkt, zu spüren.
Teilhabe & Inklusion sind in der Theorie weiter als in der Praxis.
Durch die Arbeit des Projekts "Gemeinsam Lamspringe" wird eine wichtige Plattform zur
Begegnung & zum Austausch für die zahlreichen Zusammenschlüsse & Einzelpersonen
geboten. Die strategische Gemeinwesenarbeit ermöglicht das zielgerichtete
Zusammenführen von Engagement & erhöht damit das Wirkungspotential.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt durch die räumliche Anlaufstelle in der Hauptstr. 73 vorrangig im Flecken
Lamspringe, dem Hauptort der Gemeinde Lamspringe. An zentralen Punkten im Ort wie Einrichtungen der Gemeinde, der Kirche usw. finden Veranstaltungen ebenfalls statt.
Darüber hinaus wird aber die ganze Gemeinde, inklusive den dazugehörigen umliegenden Ortsteilen, in den Blick genommen. Eine eindeutige Abgrenzung legten wir im Erstantrag bei der geografischen Begrenzung der
Gemeinde Lamspringe fest. Allerdings kommen zum Teil auch Menschen aus Dörfern, die eigentlich
zur Nachbarkommune Freden gehören nach Lamspringe zum Einkaufen oder Arztbesuch und nehmen an Veranstaltungen teil. Grundsätzlich ist der Fokus also die Gemeinde Lamspringe, aber es wird bei Interesse niemand
ausgeschlossen. Somit ist auch die Einwohner:innenzahl des Projektgebietes nicht eindeutig festzulegen.
Einwohnerzahl
5592
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2019, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsbestandes
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
https://www.komsis.de/de/standorte_
niedersachsen/?profile=SI-40663 In
Deutschland gut 23% über 60 Jahre,
knapp 18% über 65.
https://de.statista.com/statistik/daten
/studie/1365/umfrage/bevoelkerungdeutschlands-
nach-altersgruppen/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
In Lamspringe
5,7%:https://www.komsis.de/de/stan
dorte_niedersachsen/?profile=SI-406
63 In Niedersachsen 5,1%:
https://de.statista.com/statistik/daten
/studie/36651/umfrage/arbeitslosenq
uote-in-deutschland-nachbundeslaendern/
In Deutschland
5,2%:
https://de.statista.com/statistik/daten
/studie/1224/umfrage/arbeitslosenqu
ote-in-deutschland-seit-1995/
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen
insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohner:innen, um den
Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zu fördern. Möglichkeit zur
Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und
Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein
nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die daraus folgende Akzeptanz hat
präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von
Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist.
Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer
Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen
können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen &
Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität und Nutzung vom öffentlichen Raum
kommt. Durch verstärkten Austausch & nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche
Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen
zurückgreifen, aber sind zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig, da sie zur
Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss,
da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner:innen teilen in Rahmen von aktivierenden Veranstaltungen und Angeboten ihre Wünsche und Ideen mit. Sie werden als Ausgangslage für Entwicklungsprozesse und Entscheidungen genommen.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner:innen übernehmen nach und nach zuvor vorgegebene Strukturen (durch institutionenveranlasste Veranstaltungen) und passen sie für ggf. veränderte Bedarfe an. Sie erkennen Veränderung in Bedarfen.
Kriterium
Beschreibung
Interessen und Kompetenzen der Haupt- und Ehrenamtlichen sowie der Bewohner:innen werden für vielfältige Aktivitäten genutzt, die die Vielfalt des Projektgebiets erlebbar machen und dadurch die Nachbarschaft stärken.
Kriterium
Beschreibung
Zielgruppenübergreifende Themen wie Mobilität, Konsum & Umwelt werden so gedacht & bearbeitet, dass nicht nur der kleinste gemeinsame Nenner sondern auch individuelle Bedürfnisse von Teilzielgruppen berücksichtigt werden
Beschreibung
Das Projekt trägt dazu bei, dass Akteur:innen gemeinsam daran arbeiten den Zusammenhalt in der Gemeinde zu stärken und Nachhaltigkeit zu fördern. Die Kooperationen sind wirkungsorientiert. Die Kommunikation ist regelmäßig und transparent.
Kriterium
Beschreibung
Einsicht, dass eine starke Nachbarschaft nicht automatisch entsteht, sondern geschaffen werden muss. Die Menschen in der Nachbarschaft sind miteinander verbunden & ressourcenorientiert füreinander da. Neuzugewanderte fühlen sich willkommen.
Beschreibung
Die Kriterien auf dem Weg der global nachhaltigen Kommune werden auf gemeinschaftlicher/öffentlicher als auch auf individueller Ebene vermehrt berücksichtigt und bei der Angebotsorganisation mitgedacht
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
evang. und kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
RUBS (Rund um Bad Salzdetfurth), lokale Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lammetal GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steuerungsgruppe Fairtrade und Arbeitsgrupe Nachhaltige Kommune
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll maßgebend zum Ziel der nachhaltigen Kommune beitragen & Zusammenhalt
stärken. Die Gemeinde Lamspringe zahlt bereits als freiwillige Leistung eine halbe Stelle
Migrationsberatung, die ein wichtiger Baustein des Projekts ist. Es soll eine vielfältige
Nutzung des Treffpunkts verstärkt werden, um eine Mischfinanzierung der Miete zu
erreichen. Angestrebt ist eine Kombination aus Landkreismitteln, Teilangeboten, die über
SGB regelfinanziert sind, Förderungen & Spenden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Soziales Zentrum Donner&Milch!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Bättig
2. Kurzbeschreibung
Rat und Tat, Treffen - Hören - Handeln
Projektbeschreibung
Die Nachbarschaft des seit 15 Jahren im Stadtteil angesiedelten ALSO-Zentrums rund um Milchstr. und Donnerschweer Str. hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Die Bewohnerschaft ist nicht nur gewachsen, sondern auch in ihrer sozialen Zusammensetzung heterogener geworden. Vor allem Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind neu hinzugezogen und der Anteil von Alleinerziehenden und älteren Menschen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Ein Wandel, der sich zwar in individuellen Begegnungen vor Ort zeigt, der aber im Quartier noch keinen gemeinsam geteilten, nicht-kommerziellen Raum der Begegnung und des Austausches findet.
Aufgrund der Geschäftsaufgabe eines Bistros, das direkt an die Räumlichkeiten der ALSO angrenzt, ergibt sich nun die große Chance, dass die ALSO für die Nachbarschaft zu einem Sozialen Zentrum heranwächst. Vom bisherigen Betreiber können wir Küche und Bistroräume übernehmen, die direkt an die Räume des im Haus angesiedelten Arbeitslosenzentrums angrenzen und die sich räumlich miteinander verbinden lassen.
Zwei bereits ehrenamtlich bei uns aktive Sozialarbeits- bzw. Migrationsberatungskräfte mit einschlägiger Erfahrung in der aktivierenden Quartiersarbeit sowie zwei ebenso ehrenamtlich bei uns aktive Frauen für den Küchen- und Cafébetrieb stehen bereit, um das Projekt „Soziales Zentrum“ zu einer lebendigen Begegnungsstätte für die Bewohnerschaft zu entwickeln: mit einem gemütlichen Aufenthaltsraum für Ratsuchende und Beratende der Sozialberatung der ALSO, als Mittagsküche und Café, als Begegnungs- und Veranstaltungsstätte für Nachbar:innen, Migrant:innen, Bewohner:innen und Menschen aus dem Stadtteil. Darüber hinaus wollen wir Räume und offene Türen für Begegnung und Austausch und vor allem für Eigeninitiative der Besucher:innen schaffen, für kulturelle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit lokal vernetzten Initiativen. Offene und niedrigschwellige Beratungsangebote (u. a. zu Gesundheit) könnten dazukommen, ohne die thematische Offenheit des Zentrums zu verlieren.
Die Lage des ALSO-Zentrums in einer verkehrsberuhigten Straße, die zugleich als eine Hauptverbindung zur Innenstadt fungiert, ist für unser Vorhaben sehr günstig, da sie sowohl zum Verweilen einlädt als auch eine hohe Sichtbarkeit in der Nachbarschaft ermöglicht. Ein neuer Ort für die Bewohnerschaft wird entstehen, um sichtbar füreinander zu werden, in Kontakt miteinander zu treten und gemeinsame Interessen und Themen zu finden und selbstbestimmt zu bearbeiten.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In unseren täglichen Beratungen und Begegnungen vor Ort erleben wir zwar, welche Themen die Menschen bewegen, müssen zugleich aber auch das Fehlen von nicht-kommerziellen Begegnungsräumen feststellen.
Neben sprachlichen wie rechtlichen Herausforderungen gibt es einen über die Beratung hinausgehenden Bedarf nach ungezwungenen Aufenthaltsmöglichkeiten, nach Begegnung, Gespräch und Vernetzung sowie nach nicht-kommerziellen Angeboten (u.a. Mittagessen und Café).
Für die Bewohner:innen des Stadteils, insbesondere für Menschen aus den unterschiedlichen Lebenswelten – zugewandert, alleinerziehend, alleinstehend, älter oder erwerbsgemindert – fehlen Raum und Platz für Kontakte, Gespräche, gegenseitige Hilfe und Eigeninitiative. Insbesondere für Alleinerziehende möchten wir ein kooperativ gestaltetes Angebot schaffen, um Sorgearbeit mit sozialem Austausch zu verbinden (z.B. in einem Eltern-Kind-Café). Und auch für ältere Alleinstehende wird ein niedrigschwelliger, barrierefreier Ort für gesellschaftliche Teilhabe entstehen, um der Gefahr der drohenden Vereinsamung zu begegnen.
Die bisher vorhandenen räumlichen Kapazitäten der ALSO in Verbindung mit der Schwerpunktsetzung auf Sozialberatung ließen eine solche sozialräumliche Öffnung bisher nicht zu. Durch die Übernahme der Bistro-Räumlichkeiten ist es nun möglich, neue Räume der Partizipation, Teilhabe und Selbstorganisation für und durch die Nachbarschaft aufzubauen und themenoffen wie niedrigschwellig zu gestalten. In der ALSO gibt es bereits ehrenamtlich und hauptberuflich Tätige, die über sozialarbeiterische und pädagogische Qualifikationen und Vorerfahrungen verfügen und sich im neuen Sozialen Zentrum einbringen wollen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg Bahnhofsviertel - Bürgeresch - Donnerschwee
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Siedlungsbereiche 1e, 3a und 3b mit den Unterbezirken Bahnhofsviertel, Bürgeresch, Bürgerstraße, Wasserturm, Wehdestraße, Weser-Ems-Halle. Das Haus liegt allerdings sehr zentrumsnah, und die ALSO wird von Ratsuchenden aus dem gesamten Stadtgebiet aufgesucht, so dass wir mit Zulauf auch über die räumliche Abgrenzung hinaus rechnen.
Einwohnerzahl
16536
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
(65 Jahre und älter)
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quote Jahresdurchschnitt 2020
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quote 15 - 25 Jahre, Jahresdurchschnitt 2020
Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnerdatei Stadt Oldenburg - Fachdienst Geoinformation und Statistik
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit der Eröffnung unseres Sozialen Zentrums "Donner&Milch" wollen wir einen neuen niedrigschwelligen und partizipativen Raum der Begegnung für die Nachbarschaft ermöglichen. Dieser erweitert das von der ALSO seit mehr als 15 Jahren verfolgte Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe nun stärker sozialräumlich, themenoffen und noch zielgruppenübergreifender. Das Fehlen eines solchen Begegnungsraums vor Ort erschwert bisher die Sichtbarkeit des sozialen Gefüges des Stadtteils und dessen Wandel in den vergangenen Jahren. Doch ohne Sichtbarkeit und offene Begegnung können weder vorhandene Ressourcen genutzt noch neue Kooperationsstrukturen in der Nachbarschaft entstehen. In der ALSO stehen mehrere Personen für die unterschiedlichen Bereiche dieser Arbeit professionell, aber auch ehrenamtlich bereit. Sie bringen einschlägige Berufs- bzw. praktische Erfahrungen u. a. auch aus ihrer Arbeit in der ALSO mit.
Das lokale Engagement und die Offenheit für die Herausforderungen und Chancen einer sich wandelnden Nachbarschaft verfolgen dabei das Ziel, die materiellen (Wohnraum etc.) wie auch immateriellen Bedingungen (u. a. Ermöglichung sozialer Beziehungen) vor Ort zu verbessern. Unser GWA-Ansatz fördert auf diesem Wege die Handlungsfähigkeit der Bewohnerschaft vor Ort zu einer eigenständigen und verantwortlichen Lebensgestaltung sowie zur gleichberechtigten Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen äußern im Sozialen Zentrum eigene Interessen und Themen, die sie im oder mit Hilfe der Strukturen des Sozialen Zentrums verfolgen möchten. Angebote des Sozialen Zentrums werden nachgefragt und von den Bewohner/innen aufgegriffen.
Kriterium
Beschreibung
Infrastruktur und Ressourcen des Sozialen Zentrums werden genutzt, um eigeninitiativ neue Begegnungsräume der Bewohner/innen zu selbstbestimmten Themen zu eröffnen und gemeinsame Handlungsfähigkeit wie Selbstwirksamkeit zu erleben.
Kriterium
Beschreibung
Wenn von der Bewohnerschaft durch das Soziale Zentrum gemeinsame Interessen bei selbstbestimmten Themen entdeckt werden und ihre bereits vorhandenen Ressourcen in Verbindung mit denen des Zentrums sichtbar, aktiviert und kooperativ genutzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Ratsuchende, Zugewanderte, Alleinerziehende, Ältere und Nachbar/innen sich im Zentrum begegnen, in Kontakt miteinander treten und gemeinsame Themen identifizieren und kooperative Bearbeitungswege diskutieren.
Beschreibung
Wenn aus dem Haus heraus Kooperationen zwischen Initiativen z. B. zur Sozialen Frage, dem Klimaschutz oder der Care-Ökonomie gibt, wobei sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Herkünften und Fähigkeiten in themengeleiteten Unternehmungen zusammenfinden.
Beschreibung
Wenn das Soziale Zentrum ein zentraler Knotenpunkt sich entwickelnder neuer kooperativer Netzwerke in der Nachbarschaft geworden ist und sich in vorhandene Netzwerke in der Stadt, aber auch überregional (z. B. AK-gegen-Armut, Klima), einbinden kann.
Kriterium
Beschreibung
Wenn Angebote im Haus wahrgenommen und von Nachbar/innen und Bewohner/innen aktiv mitgestaltet und neue Angebote initiiert werden, und das Zentrum als Ausgangspunkt auch von zentrumsunabhängigen gemeinsamen Aktivitäten und Unternehmungen geworden ist.
Beschreibung
Wenn Angebote und Eigeninitiativen wie Beratung, Treffen, kulturelle Veranstaltungen, Mittagessen, Cafetrieb usw. stadtbekannt werden und die vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten des Zentrums regelmäßig angefragt, genutzt und weiterentwickelt werden.
Kriterium
Beschreibung
Wenn es eine stadtweite Kooperation und Koordination von Stadtteilangeboten und Aktivitäten gibt, die soziale, kulturelle, städtebauliche, klimatische und Sorge-Aspekte miteinander verbindet und die Menschen nachbarschaftsübergreifend verbindet.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Amt für Teilhabe und Soziales - Strategische Sozialplanung - Amt für Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbar/innen und Bewohner/innen aus dem Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Faire Mobilität - Arbeit & Leben Niedersachsen - Gewerkschaften - Schuldnerberatung des Paritätischen - Fachstellen zu physischer und psychischer Gewalt - Einrichtungen zur Schwangerenberatung - Frauenhäusern - Diakonisches Werk - Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es sollen während der Projektförderung in Abstimmung mit den zuständigen städtischen Behörden und den politischen Fraktionen im Stadtrat, aber auch über mögliche Förderungen des Landes Niedersachsen, durch Stiftungen und private Sponsoren nachhaltige Finanzierungmöglichkeiten über den Förderzeitraum hinaus entwickelt werden. Langjährige Erfahrungen mit fundraising und Spendenacquise sind in der ALSO vorhanden. Ein Ausbau und eine Verstetigung der ehrenamtlichen Arbeit im Haus wird angestrebt.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Fitness im Viertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Florian Wiechmann
| Funktion | Geschäftsführer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Arbeite an dir und deinem Quartier!
Projektbeschreibung
Das Projekt „Fitness im Viertel – Arbeite an Dir und deinem Quartier“ bietet ein attraktives, niederschwelliges Sport- und Freizeitangebot, um schwererreichbare Jugendliche zu erreichen. Darauf aufbauend, sollen weitere Angebote mit den Jugendlichen und deren Familien erarbeitet und umgesetzt werden. Der Sport dient hier als Instrument, um einen Zugriff auf die Jugendlichen und Familien im Quartier zu erhalten.
Fitness im Viertel füllt in der Nordstadt diesbezüglich eine Lücke, die das Quartiersmanagement der Nordstadt gerne schließen möchte. Die Jugendlichen werden durch professionelles und geschultes Personal betreut und haben dadurch die Möglichkeit das FiV partizipativ mitzugestalten. Die Einbindung der Bewohner:innen des Quartiers ist hierbei elementar. Die räumliche und inhaltliche Gestaltung des Sozialraums und die Erarbeitung bedarfsgerechter Angebote kann nur mit der Zielgruppe erfolgreich sein.
Ziel soll es sein, über den Sport hinaus die Bewohner:innen des Stadtteils miteinander in Kontakt zu bringen. Es soll gemeinsam an den Problemen im Stadtteil gearbeitet werden, um Lösungen zu finden und die Lebenssituation zu verbessern.
Ein weiterer Effekt des Projektes ist das Entgegenwirken des Mangels an öffentlichen und kostenlosen Sportangeboten in der Nordstadt. Mitgliedsbeiträge für kommerzielle Sportangebote sind für die monetär schwachen Familien kaum aufzubringen. Fitness im Viertel wird kostenlos zugänglich sein. Der Sozialbericht der Stadt Hildesheim hat aufgezeigt, dass viele Menschen in der Nordstadt übergewichtig sind und Jugendliche motorische Einschränkungen durch Bewegungsmangel vorweisen. Viele Menschen kommen aus solch einer Situation ohne Unterstützung nicht heraus, hier möchte Fitness im Viertel eine helfende Hand sein und allen Bewohner:innen Möglichkeiten bieten etwas für sich und ihr Quartier zu tun.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
„Die Hildesheimer Nordstadt ist ein Problembezirk“, so lautet das ungeschönte Ergebnis des aktuellen Sozialberichts der Stadt Hildesheim. Dieser zeigt auf, dass in der Nordstadt viele Familien in prekären Wohnverhältnissen leben, die Kinderarmut und der Arbeitslosenanteil die höchsten Werte der Stadt erreichen. Insgesamt sind mehr als die Hälfte der Bewohner:innen dieses Quartiers von Armut betroffen.
Diese monetär schwachen Familien zu erreichen und mit ihnen gemeinsam eine Handlungsfähigkeit aus sich selbst heraus zu erarbeiten, ist das Ziel dieses Projektes im Quartier Nordstadt Hildesheim.
Das Pilotprojekt Fitness im Viertel hat bewiesen, einen Zugang zu schwer erreichbaren Jugendlichen zu ermöglichen und darüber hinaus in die Familien einzuwirken. Die Methode ist ein kostenloses und attraktives Sport- und Freizeitangebot. Aus diesem niederschwelligen Basis-Angebot sollen weitere bedarfsgerechte Angebote mit den Bewohner:innen des Quartiers erarbeitet und geschaffen werden.
Der Cluster e.V. betreibt derzeit das Pilotprojekt in der Oststadt Hildesheims, das im Sommer 2022 endet. Jedoch besteht vielfach der Wunsch dieses Leuchtturmprojekt weiterzuführen. Sowohl die Stadt Hildesheim als auch das Quartiersmanagement der Nordstadt begrüßen den Umzug des Projekts in die Nordstadt. „Es füllt ein Vakuum im Portfolio des Angebots im Quartier“, so der Quartiersmanager Frank Auracher.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Südliche Grenze: Die Bahnlinien
Östliche Grenze: Der Kennedydamm
Nördliche Grenze: Lerchenkamp/Mastbergstraße
Westliche Grenze: Münchewiese/Römerring
Einwohnerzahl
11053
Quelle / Anmerkungen
Status-Quo-Prognose StadtRegion
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hildesheim 2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartiersgrenzen_grafik.pdf
(1.61 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die partizipative Gestaltung des Projekts, entsteht eine enge Vernetzung innerhalb sowie zwischen der Zielgruppe und den Projektbeteiligten. Dadurch wird eine Verbesserung der sozialen Beziehungen angestrebt. Die Besucher:innen haben die Möglichkeit das FiV als sicheren Sozialraum zu nutzen, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und zu entfalten.
Die Sportangebote dienen nicht nur der Vernetzung und Steigerung der Aktivität, besonders können hier den Jugendlichen und ihren Familien bereits vorhandene (Hilfe)Strukturen näher gebracht werden die bisher aus kulturellen oder sozialen Ängsten nicht genutzt wurden. Über die Sportangebote mit den Jugendlichen werden niedrigschwellige Kontakte zu den Familien geknüpft. Dies bietet die Möglichkeit sich über Ziele, Ausbildungswünsche, Problemlagen der Familien etc. zu unterhalten. So werden durch beständig anwesende Kontaktpersonen in den Angeboten, verlässliche Vertrauenspersonen für die Jugendlichen. Verfolgt wird ein niedrigschwelliger GWA Case Management Ansatz in dem die Kontaktpersonen Kinder und Jugendliche auch in ersten Wegen zur Schule, Informellen Treffpunkten im Stadtteil etc. begleiten. Über den intensiven Kontakt zu den Jugendlichen ergeben sich immer mehr Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme in die Familien und die Vermittlung von Beratungs-, Hilfs- und Kulturangeboten aus dem Stadtteil. Gleichzeitig können sich diese Angebote in den Räumen des Fitness im Viertel vorstellen und so den Jugendlichen bekannt machen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch die partizipative Gestaltung haben die Bewohner:innen die Möglichkeit das FiV zu ihrem sicheren Sozialraum zu machen. Mindestens 150 Bewohner:innen des Quartiers nehmen regelmäßig Angebote wahr.
Kriterium
Beschreibung
Die Jugendlichen mehr auf ihre eigene Handlungsfähigkeit zurückgreifen und eigene Problme und Lösungen miteinbringen.
Kriterium
Beschreibung
Die Stärken vor Ort werden genutzt, wenn die Individualität der einzelnen Bewohner:innen gesehen wird und durch Teilhabe am Projek gelingt.
Kriterium
Beschreibung
Der Standard wird erreicht, wenn über die Zielgruppe hinaus Interesse, Partizipation und Teilhabe am Projekt zu erkennen ist.
Beschreibung
Durch die Kooperationen mit anderen Jugendeinrichtungen und Vereinen gelingt ein übergreifener Austausch der für die Entwicklung des Projekts wichtig ist.
Beschreibung
Es werden mindestens 5 neue Kooperationen geschlossen. Schulen bieten Nachmittagsangebote im FiV an. mindestens 5 Einrichtungen der lokalen Jugend(sozial-)arbeit nutzen vor Ort die Aushang- und Werbemöglichkeiten.
Kriterium
Beschreibung
Durch Partizipation und Teilhabe haben die Bewohner:innen die Möglichkeit die Nachbarschaft besser kennenzulernen und ein Zusammenleben lebendiger zu gestalten.
Beschreibung
Erreicht wird der Standard, wenn ein Großteil der Zielgruppe nachhaltig über Hilfestruktren informiert wird und das FiV zu einer Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.
Kriterium
Beschreibung
Das FiV wirkt selbst als soziale Infrastruktur und ergänzt das vorhande QM im Bereich Jugendarbeit durch öffentliche und kostenlose Sport- und Beratungsagebote.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt (Trägerschaft Lebenshilfe) arbeitet im Auftrag der Stadt Hildesheim die Fachkraft für GWA mit 10 Wochenstunden, anteilig durch die Stadt, Wohnungswirtschaft und Sparkasse finanziert. Sie beinhaltet die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des Vereins, der einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Mit weiteren 4 Wochenstunden wird die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC vorangetrieben, mit 11 Wochenstunden das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Im Bereich Stadtkultur der Kulturfabrik ist eine bis Ende 2021 befristete Stelle mit 25 Wochenstunden geschaffen. Die Handlungsfelder betreffen Antragsstellung, Koordination, Vernetzung, Programmentwicklung, aufsuchende Kulturarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Buchhaltung.
Insbesondere der Aufbau von langfristigen Kooperationen und direktes Kommunizieren mit
Anwohner*innen ist so kaum möglich und aktuell lediglich durch Ehrenamt zu leisten. Daher ist das Projekt Fitness im Viertel als ergänzender Baustein zu den vorhandenen Aktivitäten zu betrachten. Durch die Fokussierung auf eine bestimmte, bisher wenig zugängliche Zielgruppe – Jugendliche – und durch die besondere Art der Ansprache – Sport – schließt das FiV eine Lücke.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
NORDSTADT.MEHR.WERT. - Stadtteilbüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Hildesheim Stadtplanung und Stadtsanierung
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltige Verankerung in den kommunalen Strukturen in drei Säulen:
1. Bildung des "Hilfenetzwerk Nord" Trägertreffen - hier werden die Hilfe- und Beratungsstrukturen in einem monatlichen Netzwerktreffen zusammen geführt um die Arbeit besser aufeinander abzustimmen und zu sichern.
2. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro Nordstadt.Mehr.Wert
3. Die Nutzung und Finanzierung des Fitnessstudios für Träger der Erziehung und das Jugendamt durch Soziale Gruppenarbeit(§29 SGBVIII)
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On