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Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen

ZUSAMMEN-finden: Nachbarschaft ist, was du daraus machst!

Ansprechpartner
Volker Rosenfeld
Organisation LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
Funktion Pastor und Geschäftsführer Nachbarschaftsladen Engeo, Vakanzvertreter
ZUSAMMEN-finden: Nachbarschaft ist, was du daraus machst!
Projektbeschreibung
In Bremervörde gibt es Wohngebiete unterschiedlicher Jahrzehnte und mit unterschiedlicher sozialer Struktur. Neben Wohngebieten mit überwiegender Einfamilienhausbebauung und ländlichen Wohngegenden gibt es Gebiete mit Wohnblocks der 70er Jahre, darunter auch stigmatisierte Wohngebiete. In diesen Bereichen wurde von den beiden Kirchengemeinden der Stadt in der Vergangenheit eine sozialraumorientierte GWA mit zwei Anlaufstellen, dem Stadtteilladen und dem Nachbarschaftsladen, aufgebaut. Hier finden insbesondere Familien mit Kindern, unter ihnen eine Mehrzahl mit Migrationsgeschichte Förderung in Gestalt von Hausaufgabenbetreuung, von pädagogischen Angeboten und Beratung. Auch Anwohnergruppen machen sich die Läden als Ort der Begegnung zu eigen: Nachbarschaftstreffen, Frauentreffen, internationale Frauengruppe, internationales Kochstudio, Handarbeitskreise usw. Über die Beratungsarbeit fungieren die Läden darüber hinaus als Vermittlungsstelle für weiterführende Fachberatung. Dazu sind sie im Netzwerk der örtlichen Beratungsstellen von Landkreis und Diakonie sehr gut eingebunden und Kooperationspartner verschiedener lokaler Akteure. Diese auf zwei Wohngebiete bezogene Arbeit und die darin gemachten Erfahrungen werden im Projekt „ZUSAMMEN-finden: Nachbarschaft ist, was du daraus machst“, beibehalten, weiterentwickelt und auf das Gesamte der Kernstadt Bremervörde ausgeweitet. Es werden Begegnungsräume geschaffen, in denen sich Angehörige unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen niedrigschwellig wahrnehmen, austauschen und vernetzen. Dadurch wird Vereinsamungstendenzen begegnet, Vorurteilen entgegengewirkt, Konflikten vorgebeugt und Nachbarschaftshilfe in entstehenden Netzwerken ermöglicht. Aus Teilnehmenden werden Mitwirkende. Hier geht es also um eine gesamtstrukturelle Entwicklung in der Stadt: Der Zusammenhalt von Menschen unterschiedlicher sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft wird gefördert. Sie entdecken vorhandene Ressourcen und manches Verbindende, nehmen gemeinsam Missstände wahr und adressieren sie gemeinsam in der Öffentlichkeit. Auf diese Weise erwachsen aus der bestehenden Arbeit neue Formen der Selbstorganisation und Beteiligung. Ziele wie die Verbesserung der Wohnqualität in stigmatisierten Quartieren kommen im Austausch mit Verwaltung und Politik, mit Stadtteilvereinigungen und mit Vertretern der Wohnungswirtschaft verstärkt in den Blick. Mit Kooperationspartnern im gesamtstädtischen Kontext werden gemeinsame Initiativen begründet.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Liborius wird im laufenden Jahr 2026 (letztes Jahr der Förderung) durch Beratung und Förderung erfolgreich von "Gute Nachbarschaft" bei der Entwicklung einer Gemeinwesenarbeit in ihrem Bereich ("Nachbarschaftsladen Engeo") unterstützt. Parallel dazu ist in der Nachbarkirchengemeinde, der Ev.-luth. Auferstehungskirche, ein vergleichbares Projekt entstanden, der Stadtteilladen, der bereits nach der Selbsthilfe-RL der LAG soziale Brennpunkte gefördert wurde. Von dieser Seite her (H. Simon, J. Huesmann, J. Klatt) kam die Anregung, aus diesen beiden Stadtteil-Initiativen eine abgestimmte GWA für das Gebiet der Gesamtstadt Bremervörde zu entwickeln. In Bremervörde gibt es Wohngebiete unterschiedlicher Jahrzehnte und mit unterschiedlicher sozialer Struktur, deren Bewohnerschaft in weiten Teilen unverbunden nebeneinander lebt: Einfamilienhausgebiete, Gebiete mit Wohnblocks der 70er Jahre, stigmatisierte Wohngegenden, ländliche und landwirtschaftlich geprägte Lagen. Menschen mit höherem oder kleinerem Einkommen, Menschen in prekären Lebensverhältnissen und viele Menschen mit Migrationshintergrund leben in unterschiedlichen Kulturkreisen und Lebenswelten. In beiden Läden gibt es in den vergangenen Jahren vielfältige und gute Erfahrungen im Ringen um mehr soziale Teilhabe und gelingende Integration. Beide Anlaufstellen sind mit vielen Akteuren vor Ort bestens vernetzt, z.B. Schulen, Kinderschutzbund, Jobcenter, Polizei, Beratungsstellen des Landkreises und der Diakonie, haben in Verwaltung und Politik bei Stadt und Landkreis über die Jahre hohes Ansehen erworben und werden von dort zuletzt mit ca. 50 % gefördert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde
Beschreibung
Das Fördergebiet bezieht sich auf die sog. Kernstadt Bremervörde oder Ortschaft Bremervörde innerhalb des Stadtgebietes von Bremervörde, das auch eingemeindete Dörfer umfasst. Es wird im Norden durch das Waldgebiet "Höhne", im Osten durch die Ortschaft Hesedorf, im Süden durch die Ortschaft Spreckens und im Westen durch die Gemeinde Oerel, hier Ortschaft Glinde begrenzt. Es endet an den Ausfallstraßen jeweils an den Ortsschildern.
Einwohnerzahl
11736
Quelle / Anmerkungen
Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bremervörde
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die beiden Kirchengemeinden arbeiten seit Jahren nicht nur in den für die evangelische Kirche typischen Tätigkeitsfeldern, sondern auch mit einer expliziten Sozialraumorientierung und damit unabhängig von der Kirchen- und Religionszugehörigkeit ihrer Zielgruppen. Sie haben zu diesem Zweck ihre kircheneigenen Gebäude verlassen und andere Räumlichkeiten erworben bzw. angemietet. Damit reagieren sie auf ein sich seit Jahren veränderndes Umfeld in der Kleinstadt Bremervörde und verstehen sich als caring communities, die Bewohner der Stadt befähigen, ihre Interessen zu artikulieren und für sich einzutreten. Die in Stadtteilladen und Nachbarschaftsladen angestellten Sozialarbeiterinnen (insg. 2,0 VZÄ, im beantragten Projekt nur 1,5 VZÄ!) stärken und fördern mit niedrigschwelligen Beratungsangeboten die Selbstwirksamkeit der Zielgruppenangehörigen und ermitteln im Dialog mit ihnen Bedarfe und Verbesserungsvorschläge im Sozialraum (in der Vergangenheit zB. Realisierung einer sicheren Straßenquerung, usw.). Sie haben Beratungs-, Vermittlungs- und Netzwerkfunktion. Eine der Mitarbeiterinnen ist GWA-zertifiziert, eine weitere strebt den Zertifikatskurs im Projektzeitraum an. Umfangreiche Erfahrungen in der GWA motivieren uns, die vorhandene Arbeit weiterzuentwickeln und auf die gesamte sog. Kernstadt ausgedehnt. Zu den schon vorhandenen Kooperations- und Netzwerkpartnern kommen weitere hinzu. Es werden also eindeutig Ansatz und Methoden der Gemeinwesenarbeit angewendet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
In Nachbarschaftsladen und Stadtteilladen und weiteren niedrigschwelligen Begegnungsräume geben wir Menschen aktiv Gelegenheit, ihre Anliegen auszudrücken. Sie werden als Experten und Expertinnen für ihr Umfeld und ihre persönlichen Fragen ernstgenommen.
Beschreibung
In Beratung und Gruppenangeboten (Frauengruppe, internationales Kochstudio, Deutsch-Konversationskurs für Migrantinnen usw.) werden Einzelne und Gruppen zu Selbsthilfe und Nachbarschaftshilfe befähigt.
Beschreibung
Durch aktivierende Befragungen und Stadtteilspaziergänge werden Ressourcen aufgespürt und gebündelt, die dazu beitragen, den Alltag und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern.
Beschreibung
In Stadtteilladen, Nachbarschaftsladen und anderen Begegnungsräumen kommen Angehörige unterschiedlicher Milieus, Herkünfte und Generationen zusammen. Dies trägt dazu bei, Vorurteilen entgegenzuwirken und Verständnis füreinander zu gewinnen.
Beschreibung
Fragestellungen und Themen von Anwohnern und Ratsuchenden werden in ihrem Facettenreichtum erkannt und ggf. an kompetente Netzwerkpartner weitervermittelt.
Beschreibung
Das Projekt der beiden Kirchengemeinden zielt darauf, in den verschiedenen sozialen Netzwerken, in die es eingebunden ist, gemeinsame Projekte und Ziele für das Gemeinwesen zu erkennen und zu realisieren.
Beschreibung
Themen und Fragen der sozialen Infrastruktur werden mit Anwohnern, „GebietsexpertInnen“, Kommunalverantwortlichen und VertreterInnen der Wohnungswirtschaft angesprochen und lösungsorientiert bearbeitet.
Beschreibung
Das Projekt bringt sich in soziale Hilfenetzwerke ein. Aus regelmäßigen Netzwerkkontakten werden gemeinsame Kampagnen, aus Netzwerken werden Bündnisse.
Vorhandene Strukturen
Seit 2013 besteht im Stadtteil um die Auferstehungskirche, Neues Feld, und seit 2020 im Stadtteil Engeo jeweils eine gut funktionierende Gemeinwesenarbeit, deren hauptsächliche Zielgruppe jeweils Familien mit Kindern sind („Kinder und Familien stärken“). In diesen Quartieren leben eine für kleinstädtische Verhältnisse hohe Zahl von Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen, unter ihnen viele mit Migrationsgeschichte und kinderreiche Familien. Mit ihren Bedarfen sahen sich die Kirchengemeinden vor Jahren immer stärker befasst und haben deshalb mittels Drittmittelförderung („Aktion Mensch“, „Stiftung Deutsches Hilfswerk“, öffentliche Förderung) Grundlagen einer GWA gelegt, die dann mit Unterstützung der LAG soziale Brennpunkte („Selbsthilfe-RL“ bzw. „Gute Nachbarschaft“) auf methodisch wirksame Füße gestellt wurde. Mit täglicher Hausaufgabenbetreuung, pädagogisch sinnvollen Freizeitangeboten, niedrigschwelligen offenen Kinderangebote in den Ferien werden in jedem Laden seit Jahren durchschnittlich täglich mehr als 20 Kinder erreicht, teilweise bis zu 30. Eltern kommen wegen ihrer Kinder in die beiden Läden und werden zu allgemeinen Lebens- und Erziehungsfragen beraten, erfahren dort sozialarbeiterische Unterstützung oder werden an Fachberatungsstellen weitervermittelt. Das Projekt ZUSAMMEN-finden entwickelt die vorhandene GWA der beiden Läden weiter, und nimmt mit neuen Begegnungsräumen und neuen Kooperationspartnern eine gesamtstädtische Perspektive ein.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bremervörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialarbeit, Jugendzentrum, Jugendamt, Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beratungsstellen des Landkreises: Wohngeldstelle, Jobcenter, Ausländerbehörde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund, Tandem e.V., Stadtteilvereinigungen, Service-Clubs, Lebenshilfe Bremervörde/Zeven e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen, Schulsozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ökumenische Partner in der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einzelne Arbeitgeber von Klienten der Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vermieter und Vermietungsgesellschaften
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bremervörder Zeitung und Anzeiger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter politscher Parteien
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Überregionale Förderer wie LAG und Diakonie in Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Anlaufstellen Stadtteilladen und Nachbarschaftsladen in Bremervörde sind seit 12 bzw. 6 Jahren mit insgesamt 2,0 VZÄ soz.päd. "Kümmerern" verlässlicher Bestandteil der sozialen Infrastruktur der Stadt und werden u.a. durch Zuschüsse von Stadt und Landkreis gefördert. Im Projektzeitraum 2027-2029 wird die GWA der beiden Läden beibehalten, weiterentwickelt und über die gesamte Kernstadt ausgeweitet. Eine Verstetigung und Einbettung der Arbeit in die kommunale Stadtentwicklung ist erwartbar.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

SUWI - Stadtteilladen im Suthwiesenviertel (Weiterentwicklung Gemeinwesenarbeit)

Ansprechpartner
Lennart Helm
Funktion Leiter Geschäftsstelle
Begegnung, Beteiligung und Teilhabe im Suthwiesenviertel
Projektbeschreibung
Der Stadtteilladen SUWI im Suthwiesenviertel in Salzgitter-Lebenstedt hat sich seit Beginn der Förderung als zentraler Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers etabliert. Ziel des Projektes ist es, Begegnung zu ermöglichen, Beteiligung zu stärken und die Lebensqualität im Stadtteil gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu verbessern. Das Quartier ist geprägt von einer hohen sozialen Belastung, einem überdurchschnittlichen Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie einem hohen Anteil von Familien, die Transferleistungen beziehen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Orte der Begegnung und Beteiligung. Der Stadtteilladen bietet daher einen offenen und barrierearmen Treffpunkt, in dem Beratung, Begegnung, Bildung und gemeinschaftliche Aktivitäten stattfinden. In den vergangenen Jahren konnten stabile Netzwerke mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, sozialen Trägern und der kommunalen Verwaltung aufgebaut werden. Das Stadtteilzentrum bietet unter anderem offene Treffangebote, Beratungs- und Unterstützungsangebote, Bildungs- und Freizeitangebote sowie Beteiligungsformate für Bewohner:innen. Besonders wichtig ist dabei die Aktivierung der Menschen im Quartier, damit sie eigene Ideen entwickeln und Verantwortung für ihren Stadtteil übernehmen. Im Folgeprojekt soll die Gemeinwesenarbeit im Quartier weiterentwickelt und verstetigt werden. Schwerpunkte sind die stärkere Beteiligung der Bewohner:innen an der Gestaltung des Stadtteils, der Ausbau von Kooperationen im Quartier sowie die Förderung von sozialen und interkulturellen Begegnungen. Perspektivisch sollen niedrigschwellige Angebote zur Unterstützung im Alltag von Familien, Frauen, älteren Menschen und Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte weiter ausgebaut werden. Dazu zählt auch die schrittweise Einbindung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag (AZUA), die alltagspraktische Hilfen, soziale Begleitung sowie niedrigschwellige Beratungs- und Entlastungsangebote umfassen und bedarfsgerecht im Quartier zugänglich gemacht werden. Durch die kontinuierliche Netzwerkarbeit, die Aktivierung von Bewohner:innenengagement und die Entwicklung gemeinsamer Projekte trägt das Stadtteilladen langfristig zur sozialen Stabilisierung und positiven Entwicklung des Quartiers bei.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Suthwiesenviertel in Salzgitter-Lebenstedt ist weiterhin durch soziale und infrastrukturelle Herausforderungen geprägt. Im Quartier leben überdurchschnittlich viele Familien mit geringen Einkommen, ein hoher Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie viele Haushalte, die Transferleistungen beziehen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Begegnungsorte, an denen sich Bewohnerinnen und Bewohner austauschen, Unterstützung erhalten und sich aktiv in die Gestaltung ihres Wohnumfeldes einbringen können. Viele Menschen im Quartier leben vergleichsweise isoliert voneinander. Unterschiedliche kulturelle Hintergründe, sprachliche Barrieren und fehlende Treffpunkte führen dazu, dass Kontakte zwischen Bewohnergruppen nur begrenzt entstehen. Besonders Familien, Frauen, ältere Menschen sowie neu zugewanderte Bewohner: innen haben einen erhöhten Bedarf an Beratung, Unterstützung und sozialer Vernetzung. Auch im Wohnumfeld bestehen weiterhin Herausforderungen. Öffentliche Räume und Grünflächen werden teilweise wenig genutzt oder bieten nur begrenzte Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig fehlt es an Strukturen, die Bewohner: innen dabei unterstützen, sich aktiv an der Entwicklung ihres Quartiers zu beteiligen. Der Stadtteilladen SUWI hat sich in den vergangenen Jahren als zentraler Ort für Begegnung, Beratung und Beteiligung etabliert. Die Nachfrage nach Angeboten und Unterstützung ist jedoch weiterhin hoch. Um die begonnenen Entwicklungsprozesse im Quartier nachhaltig fortzuführen und die soziale Stabilisierung zu stärken, ist eine Fortsetzung der Gemeinwesenarbeit notwendig.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Lebenstedt Suthwiesenviertel
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Bezirke 55 und 57 im Stadtteil Salzgitter-Lebenstedt (Suthwiesenviertel rund um Suthwiesenstraße / Reppnersche Straße). Die Abgrenzung orientiert sich an den statistischen Bezirksgrenzen und umfasst die angrenzenden Wohnquartiere mit hoher Bevölkerungsdichte und besonderem Integrationsbedarf.
Einwohnerzahl
6179
Quelle / Anmerkungen
Stadt Sazgitter, Einwohnerdaten Stand 31.12.2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Der Stadtteilladen SUWI im Suthwiesenviertel arbeitet nach dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Ziel ist es, die Lebensqualität im Quartier zu verbessern, die Teilhabe der Bewohnerinnen zu stärken und nachbarschaftliche Netzwerke aufzubauen. Der Stadtteilladen dient als niedrigschwellige Anlaufstelle für Bewohner: innen aller Altersgruppen und Herkunft. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Aktivierung und Beteiligung der Bewohner: innen. Menschen aus dem Quartier werden ermutigt, eigene Ideen, Projekte und Aktivitäten einzubringen und gemeinsam umzusetzen. Dadurch werden Selbstorganisation, Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme im Quartier gestärkt. Darüber hinaus fungiert der Stadtteilladen als Ort der Begegnung, Beratung und Vermittlung. Bewohner: innen erhalten Unterstützung bei sozialen Fragestellungen und werden bei Bedarf an passende Beratungs- und Unterstützungsangebote weitervermittelt. Gleichzeitig werden Kooperationen mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden und sozialen Trägern gepflegt und weiterentwickelt. Durch Veranstaltungen, Gesprächsrunden, Informationsangebote und gemeinsame Aktionen werden Austausch und Begegnung gefördert. So trägt die Gemeinwesenarbeit dazu bei, soziale Isolation zu reduzieren, Integration zu stärken und das Zusammenleben im Quartier nachhaltig zu verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner: innen bringen eigene Themen und Ideen ein, beteiligen sich an Aktivitäten im Stadtteilladen und nutzen die Angebote regelmäßig als Treffpunkt und Beteiligungsort im Quartier.
Beschreibung
Regelmäßige Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, Schulen und sozialen Trägern stattfindet und gemeinsame Aktivitäten oder Projekte im Quartier umgesetzt werden.
Beschreibung
Mehr Begegnungen zwischen Bewohner: innen entstehen, neue Besuchergruppen den Stadtteilladen nutzen und gemeinsame Aktivitäten das nachbarschaftliche Miteinander im Quartier stärken.
Vorhandene Strukturen
Im Suthwiesenviertel besteht bereits eine etablierte Struktur der Gemeinwesenarbeit. Der Stadtteilladen SUWI fungiert als zentraler Treffpunkt und Anlaufstelle für Bewohner: innen des Quartiers. Hier werden niedrigschwellige Beratungs-, Begegnungs- und Beteiligungsangebote bereitgestellt. Die Gemeinwesenarbeit wird durch eine hauptamtliche Fachkraft koordiniert und durch ehrenamtliches Engagement aus dem Quartier unterstützt. Regelmäßige Angebote, offene Treffpunkte sowie thematische Veranstaltungen ermöglichen Austausch, Begegnung und Beteiligung der Bewohner: innen. Zudem bestehen Kooperationen mit verschiedenen lokalen Akteuren, darunter Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen und Kitas, kirchliche Einrichtungen, Vereine sowie weitere soziale Träger. Durch regelmäßige Netzwerktreffen und gemeinsame Aktivitäten werden Ressourcen gebündelt und Angebote besser aufeinander abgestimmt. Die vorhandenen Strukturen der Gemeinwesenarbeit bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Quartiers. Sie fördern die Beteiligung der Bewohner: innen, stärken nachbarschaftliche Beziehungen und tragen dazu bei, soziale Herausforderungen im Quartier gemeinsam zu bearbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
StoP-Koordinatorin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Salzgitter Kontorskoordination
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Montessori Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Talentwerk 38 Nachhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jumpers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Orientbrücke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Joseph Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum St. Elisabeth
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stefan Klein, MdL
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bildungshelden Nachhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei Salzgitter
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist durch den Stadtteilladen „Suwi“ nachhaltig im Quartier verankert und eng mit Schulen, Kitas und dem Jobcenter vernetzt. Die Stadt Salzgitter fördert bereits bestehende Angebote und sieht weiteren Bedarf. Kooperationen mit der TAG sichern die strukturelle Einbindung. Die langfristige Finanzierung soll zukünftig neben der kommunalen Unterstützung zusätzlich durch AZUA-Leistungen gewährleistet werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Herzensmenschen - von Herz zu Herz im Quartier

Ansprechpartner
Anja Kollenda
Herzensmenschen - von Herz zu Herz im Quartier
Projektbeschreibung
Es ist uns ein Herzensanliegen, in Arnum, einem Ort ohne GWA und ohne niedrigschwellige Begegnungsräume, tragfähige Strukturen der Gemeinwesenarbeit aufzubauen und damit Teilhabe und Teilgabe auf vielfältigen Ebenen zu ermöglichen. Eine besondere Herausforderung ist es, Menschen, die alleine und oft einsam sind, im Quartier zu erreichen. Dazu ist aufsuchende Quartiersarbeit vor Ort notwendig. Unser Ziel ist es, auch diesen Menschen bedarfsorientiert in ihrer Häuslichkeit und in ihrer Lebenswelt zu begegnen. Die zentrale Koordinierungsstelle bildet die organisatorische Basis des Projekts. Sie fungiert als verlässliche Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger sowie für den gesamten Sozialraum in Arnum. Sie arbeitet zugehend und aufsuchend, stimmt Vernetzungsprozesse ab, bündelt Bedarfe und koordiniert und begleitet Ehrenamtliche. Das „Herzstück“ ist dabei eine zentrale und einladende Begegnungsstätte in Arnum, in der Austausch, Aktivitäten und Begegnungen für alle Menschen im Quartier stattfinden. Angebote werden vom Quartier fürs Quartier gemeinsam nach Bedarf entwickelt. Ehrenamtliche werden hier mit eingebunden. „Herzensmenschen“ ist auch ein niedrigschwelliges Besuchsdienstprojekt, das isolierte Menschen über Alltagsakteure identifiziert und in Kontakt bringt. Besondere Multiplikatoren zum Erreichen von Menschen, sind hier Hausarztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, Friseurbetriebe und Kirchengemeinden. Ehrenamtliche schenken Zeit, hören zu und stärken insbes. ältere alleinlebende Menschen. Ziel des Besuchsdienstes ist Empowerment, Motivation und Hilfe zur Selbsthilfe, damit erneute Teilhabe und Integration möglich werden. Ein zentrales Fundament des Projekts ist der Aufbau und die Pflege eines starken quartiersbezogenen Netzwerks. Durch die Arbeit der Caritas vor Ort sind bereits erste Kontakte und eine große Offenheit vorhanden. Durch gezielte Vernetzung u. Zusammenarbeit mit der Stadt, lokalen Vereinen, Bildungseinrichtungen, Kirchengemeinden, sozialen und kulturellen Institutionen entsteht ein starkes Netzwerk, das Defizite erkennt, Ressourcen bündelt, Synergien schafft und neue Projekte auf den Weg bringt. Das Projekt „Herzensmenschen – von Herz zu Herz im Quartier“ stellt den Menschen u. das Gemeinwohl des Quartiers in den Mittelpunkt u. schafft eine lebendige Grundlage für nachhaltige Quartiersarbeit. Es basiert auf zentralen Prinzipien der Gemeinwesenarbeit, wie Teilhabe, Aktivierung, Vernetzung, Empowerment und sozialem Zusammenhalt.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Ortsteil Arnum ist mit rund 7.100 Einwohnern der größte Stadtteil der Stadt Hemmingen und liegt südlich von Hannover an der Bundesstraße 3. Arnum zeichnet sich durch eine ruhige Wohnlage und die Nähe zur Natur aus. Drei besondere Herausforderungen sind hier zu nennen: Eine systematische Quartiersarbeit existiert nicht, wodurch es an einer Bündelung und Abstimmung der Akteure und der Angebote fehlt. Netzwerkpartner arbeiten bislang nebeneinander, häufig ohne Kenntnis voneinander. Bestehende Angebote sind nur vereinzelt vorhanden und weder sichtbar noch koordiniert. Eine zentrale Herausforderung besteht im Fehlen einer Begegnungsstätte sowie niedrigschwelliger Begegnungsorte. Es gibt bislang kaum Möglichkeiten für Austausch, gemeinschaftliche Aktivitäten und soziale Teilhabe im Quartier. Hinzu kommt eine sich verändernde Bevölkerungsstruktur: Der Anteil der über 70-Jährigen liegt aufgrund des Baus mehrerer Wohnanlagen mit über 10 % deutlich über dem Durchschnitt der Region Hannover und der Stadt Hemmingen. Auch der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund ist in den letzten 3 Jahren gestiegen. Damit wächst auch der Bedarf an sozialer Einbindung, Teilhabe und Unterstützung, insbesondere zur Vermeidung von Einsamkeit. Gleichzeitig bestehen wichtige Ressourcen: Mit Monika Reimann als Projektkoordinatorin steht eine fachlich erfahrene und im Stadtteil gut vernetzte Akteurin zur Verfügung. Zudem besteht seitens der Stadt Hemmingen sowie der Kirchengemeinden eine große Offenheit und ausdrückliche Unterstützung für den Aufbau von Quartiersarbeit. Diese Ausgangslage bietet eine tragfähige Grundlage, um nachhaltige Strukturen im Quartier zu entwickeln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hemmingen - Arnum
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst den gut abgegrenzten Stadtteil Arnum, den größten Ortsteil der Stadt Hemmingen (19.000 Einw.), mit rund 7.130 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Ortsteil Arnum leben die meisten Menschen in Hemmingen. Einige Geschäfte und kleine Dienstleistungsbetriebe finden sich um die Wehrkapelle herum, im Norden liegt ein größeres Gewerbe- und Industriegebiet. An der Ostseite befindet sich der Arnumer See, an der Westseite die Bundesstraße 3. Die Gesamtfläche beträgt 4,62 km². Arnum liegt südlich der Landeshauptstadt Hannover, unterhalb der Stadt Hemmingen und gehört zur Region Hannover in Niedersachsen. Durch die Nähe zu Hannover ist Hemmingen und auch Arnum vor allem ein beliebter Wohnstandort mit relativ guter Verkehrsanbindung. Insgesamt bietet Arnum eine ruhige Wohnlage mit guter Infrastruktur und Nähe zur Natur. Arnum ist eine eigenständige, gut definierte Siedlungseinheit innerhalb der Kommune. Durch die unmittelbare Nähe zur Großstadt Hannover konzentrieren sich viele soziale, kulturelle und freizeitbezogene Angebote auf das urbane Zentrum, wodurch in Arnum eine Angebotslücke entsteht, bestehende Angebote oft unkoordiniert, kaum beworben und wenig aufeinander abgestimmt werden. Insbesondere für Menschen, die auf eine gute Erreichbarkeit angewiesen sind, wie ältere Personen, Kinder oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität, stellen die Angebote in Hannover häufig keine realistische Option dar. Gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund ohne Führerschein oder für Personen, die aus finanziellen, familiären oder strukturellen Gründen an ihren Wohnort gebunden sind und daher von den zentralisierten Angeboten faktisch ausgeschlossen bleiben. Aus den genannten Gründen fehlt in der Einwohnerschaft der Sinn für Verbundenheit, Selbstwirksamkeit, Kooperationen und Motivation sich für die eigene Kommune einzusetzen. Das Quartier Arnum ist strategisch, demografisch und sozial besonders relevant für die aufsuchende Arbeit, den geplanten Besuchsdienst und die Begegnungsstätte, da hier der Bedarf an wohnortnaher Unterstützung und sozialer Teilhabe besonders hoch ist. Das Projekt "Herzensmenschen" will die bestehenden Strukturen in Arnum einbinden, koordinieren und weiterentwickeln und setzt mit seinem Angebot auf die gezielte wohnortnahe Teilgabe und Teilhabe im Quartier. Während in Hemmingen bereits zentrale Beratungs- und Unterstützungsangebote vorhanden sind, richtet sich das Projekt in Hemmingen-Arnum auch gezielt an Personen, die diese aufgrund eingeschränkter Mobilität oder fehlender wohnortnaher Angebote nicht erreichen können (Gehstruktur). Durch die lokale Verankerung im Stadtteil wird ein niedrigschwelliger Zugang geschaffen, der Arnum zu einem lebendigen Quartier von sichtbarer und erlebbarer Nachbarschaft werden lässt.
Einwohnerzahl
7130
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/region_hannover/03241007x0LR7__arnum/
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
23
Anmerkung
In den letzten Jahren sind mehrere Wohnanlagen für betreutes Wohnen sowie Seniorenresidenzen entstanden. Der Anteil der über 70-Jährigen liegt mit über 10 % deutlich über dem Durchschnitt der Region Hannover und der Stadt Hemmingen. Arnum zeigt - wie Hemmingen - mit 25 % der Bevölkerung ab 60 Jahren einen vergleichsweisen hohen Anteil älterer Menschen, im Vergleich zu 23,2 % in Niedersachsen. Besonders die Gruppe 70+ ist in Arnum mit 10,1 % präsent, die bei eingeschränkter Mobilität besonders auf einen Besuchsdienst angewiesen ist. Arnum zeigt mit 24,6 % der Bevölkerung ab 60 Jahren einen vergleichsweisen hohen Anteil älterer Menschen, vergleichbar mit Hemmingen 25%. Besonders die Gruppe 70+ ist in Arnum mit 10,1 % präsent (Im Vergleich: Region Hannover: 8 %), die bei eingeschränkter Mobilität besonders auf einen Besuchsdienst angewiesen ist. Quellen: Niedersachsen-Monitor-2025 und https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/niedersachsen/region_hannover/03241007x0LR7__arnum/
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt „Herzensmenschen“ in Arnum orientiert sich am Ansatz der Gemeinwesenarbeit: die zentrale Leitidee ist die Aktivierung und Beteiligung der im Sozialraum lebenden Menschen sowie die nachhaltige Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Die Einrichtung einer Begegnungsstätte schafft einen offenen Ort für Austausch, Selbstorganisation und nachbarschaftliches Engagement. Hier wird das Prinzip der Partizipation konkret umgesetzt: Die Interessen der Menschen in Arnum stehen im Mittelpunkt, sie sollen nicht nur Angebote nutzen, sondern diese aktiv mitgestalten. Dadurch werden Selbsthilfepotenziale gestärkt und demokratische Prozesse im Kleinen gefördert. Der geplante Besuchsdienst greift den Anspruch der Niedrigschwelligkeit und Lebensweltorientierung auf. Durch aufsuchende Kontakte werden insbesondere ältere oder isolierte vulnerable Menschen erreicht, wodurch Teilhabe ermöglicht und soziale Isolation reduziert wird. Gleichzeitig werden Bedarfe direkt im Quartier sichtbar. Der Aufbau eines Netzwerks aus lokalen Akteuren – der Kommune, Vereinen, sozialen Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen – entspricht einem kooperativen und ressortübergreifenden Arbeiten. Ziel ist es, Ressourcen im Stadtteil zu bündeln, Synergien zu nutzen, gemeinsame Ideen zu entwickeln und langfristige Strukturen zu schaffen. Insgesamt verfolgt das Projekt einen ganzheitlichen, sozialraumorientierten Ansatz, der auf Empowerment, Teilhabe und nachhaltige Entwicklung in Arnum abzielt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Begegnungsstätte für alle im Zentrum, bedarfsorientierte Hausbesuche (aufsuchend), Stärkung von Ressourcen auch durch Vertrauensaufbau, Teilhabe vulnerabler Gruppen, Angebote entstehen aus dem Quartier heraus, Motivation für Einsatz im Gemeinwohl
Beschreibung
Akteure vor Ort agieren abgestimmt gemeinsam, regelmäßige Netzwerktreffen, offenes Netzwerk, AGs arbeiten, Vermittlung der Klientel für den Besuchsdienst funktioniert, gemeinsame Projekte finden statt, klare Zuständigkeiten/Kooperationen im Netzwerk
Beschreibung
Freiwilliges Engagement, neue Angebote entsprechend Nachfrage vor Ort, Begegnungsstätte als zentraler Ort der Begegnung (formell und informell) mit verbindlichen Öffnungszeiten, Synergien nutzen statt Konkurrenzdenken, Gremienarbeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Hemmingen, Region Hannover, Senioren- und Pflegestützpunkt Calenberger Land, Seniorenbüro der Stadt Hemmingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Friedenskirche, kath. Kirche St. Johannes Bosco
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
2 Hausarztpraxen, 3 Zahnarztpraxen, 4 ambulante Pflegedienste, 1 Tagespflege, 1 ambulanter Betreuungsdienst, 3 Ergotherapeuten, 5 Physiotherapeuten, 4 Podologen, Seniorenresidenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
7 Friseurbetriebe, 3 Apotheken, 1 Optiker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Hemmingen, Geburtstagsbesuchsdienst der Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Laatzener Tafel zuständig für Arnum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
4 KiTas, 1 Grundschule
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Herzensmenschen“ ist von Anfang an als ein langfristiges Projekt gedacht und gewünscht. Von den erforderlichen 60.000 € Eigenanteil sind derzeit 28.800 € durch die Stadt Hemmingen zugesagt. Eine bereits jetzige enge Anbindung an die Stadt gewährleistet eine kommunale Verankerung. Auch Kirchengemeinden befürworten das Projekt ausdrücklich. Zudem wird eine kontinuierliche Vernetzung mit der Region Hannover, v.a. an den hier bereits vorhandenen ehrenamtlichen Krisenbesuchsdienst angestrebt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebendige Wüste – Ein OSC‑Projekt für Bewegung & Miteinander

Ansprechpartner
Mathias Wygold
Funktion Leiter Vereinsentwicklung
Die Wüste als Oase für eine gute Nachbarschaft und generationen- und herkunftsunabhängiges Miteinander
Projektbeschreibung
Der Osnabrücker SC verfügt schon heute über starke sozialräumliche Anknüpfungspunkte in der Stadt – u.a. durch seine umfangreiche Ferienbetreuung, die Trägerschaft mehrerer Offener Ganztage an Grundschulen oder das Sport‑Vernetzt‑Projekt im Rosenplatzquartier, das sozial benachteiligten Kindern den Zugang zu Sport im schulischen und außerschulischen Alltag erleichtert. Diese bestehende soziale Infrastruktur macht den OSC zu einem Motor für ein quartiersweites, niedrigschwelliges Bewegungs‑ und Begegnungsprojekt in der Wüste, das die acht folgenden GWA‑Themenfelder aktiv miteinander verbindet. Das Quartier bietet dafür optimale Voraussetzungen: Mit zentralen Orten wie Moskaubad, Pappelsee, Jahn‑ und Hoffmeyerplatz, Schulen, Kitas, inhabergeführten Geschäften und lebendigem Wohnumfeld kann der OSC seine Rolle als Sport‑ und Sozialakteur sichtbar vertiefen. Projektbausteine und Rolle des OSC 1. Begegnungsorte stärken Der OSC schafft wöchentliche Bewegungs‑ und Begegnungstreffs und erweitert diese um soziale Formate wie Erzählcafés oder saisonale Nachbarschaftspicknicks – getragen durch pädagogische Kompetenzen aus OGS und Ferienbetreuung. 2 Nachbarschaft aktivieren Mit „Quartiersläufen“, Hofflohmärkten oder Kochabenden setzt der OSC Impulse, die körperliche Aktivität mit nachbarschaftlicher Verbundenheit verbinden. 3. Generationen verbinden Tandems Jung–Alt, Patenschaften, Musik‑ und Technikangebote werden durch OSC‑Multiplikator*innen begleitet und über Schulkooperationen verankert. 4. Lokale Ökonomie einbinden Der OSC nutzt seine Netzwerke, um Läden, Märkte und Betriebe als Partner zu gewinnen – etwa für Aktionstage, Workshops, Engagement-Messen oder Quartiersfeste. 5. Grün‑ und Freizeitflächen nutzen Outdoor‑Fitness, Kreativ‑Workshops oder Kulturabende aktivieren die Wüste als Lebensraum über den Sport hinaus. 6. Soziale Durchmischung sichern Kostenfreie Angebote für alle, Willkommensrunden für Neuzuziehende sowie niedrigschwellige Familien‑Netzwerke knüpfen an die langjährige OSC‑Erfahrung im Umgang mit vielfältigen sozialen Gruppen an. 7. Digitale Quartierskommunikation Ein digitaler OSC‑Quartierskalender, Nachbarschaftsforum und Talente‑Börse (Hilfe, Tauschangebote, Kompetenzen) machen das soziale Leben im Stadtteil sichtbar und zugänglich. 8. Bildungsakteure einbinden Gesundheitstage, Nachhaltigkeits‑Workshops und generationsübergreifende Lernwerkstätten verbinden Schule, Uni und Quartier.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Wüste ist dicht besiedelt, innenstadtnah, sozial stabil und verfügt über gute Nahversorgung, Freizeitflächen und lokale Ökonomie. Damit unterscheidet sie sich stark von klassischen GWA-Einsatzräumen wie strukturell benachteiligten Quartieren. GWA in der Wüste bedeutet daher nicht: kompensieren, sanieren oder Probleme bearbeiten, sondern: Sozialräume stärken, Vernetzung fördern und Lebensqualität weiter erhöhen. Die Wüste ist kein Problembereich, sondern ein starker, attraktiver, dynamischer, vielfältig genutzter Stadtteil. Daher sollte GWA hier fördernd statt reparierend, vernetzungsorientiert statt defizitorientiert, raumaktivierend statt sozialarbeiterisch-therapeutisch und kommunikations-, beteiligungs- und gemeinschaftsstärkend wirken. GWA kann im Stadtteil Wüste vor allem mit der Bearbeitung folgender inhaltlicher Schwerpunkte erfolgreich sein: 1. Orte der Begegnung stärken und ausbauen 2. Nachbarschaft aktivieren – besonders in den verdichteten Bereichen 3. Studierende, junge Familien und ältere Menschen zusammenbringen 4. Lokale Ökonomie und Gewerbe als Partner 5. Grün- und Freizeitflächen für niedrigschwellige Angebote nutzen 6. Durchmischung erhalten – sozialpräventive GWA 7. Digitalisierung & Kommunikation im Quartier ausbauen 8. Kooperationen mit lokalen Bildungsakteuren entwickeln und stärken
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Wüste
Beschreibung
Im Herzen des in der Weststadt gelegenen Stadtteils Wüste liegt das Sportzentrum des Osnabrücker Sportclubs. Innerhalb der Grenzen dieses Stadtteils wollen wir mit unserem Projekt wirken. Die nördliche Grenze zur Weststadt verläuft entlang der Martinistraße und des Blumenhaller Wegs. Im Westen markiert die Bundesautobahn 30 (A30) die Grenze zu Hellern. Der südlichste Punkt liegt an der Kreuzung der Bahnstrecke Münster–Osnabrück. Von dort folgt die Stadtteilgrenze der Bahnlinie bis zur Sutthauser Straße. Im Osten zieht sich die Grenze über den Rosenplatz und die Kommenderiestraße bis zum Johannistorwall. Am Wall entlang endet die Wüste an der Kreuzung Schlosswall / Martinistraße.
Einwohnerzahl
15000
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich hierbei um eine Schätzung. Insgesamt sind Menschen mit Migrationsgeschichte im Stadtteil Wüste eher unterrepräsentiert. Die Herausforderungen sind in dieser Hinsicht somit eher präventiv: Durch die hohe Wohnqualität und die Nähe zur Universität kann die Durchmischung langfristig einseitiger werden. Integrative Maßnahmen dienen hier v. a. der Erhaltung sozialer Vielfalt.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut dem Demografiebericht der Stadt Osnabrück für das Jahr 2022 betrug zum damaligen Zeitpunkt der Anteil der 0-16-Järhigen Kinder und Jugendlichen rund 13,5%, weshalb hier von etwa 12% in Bezug auf die 0-14-Jährigen ausgegangen wird. Im Stadtteil Wüste leben geschätzt rund 1.300 bis 1.600 Kinder und Jugendliche, was einem mittleren Anteil im Vergleich zur Gesamtstadt entspricht. Auch hier ist die Herausforderung eher präventiver Natur. Da die Prognose der Bevölkerungsentwicklung im Stadtteil Wüste dem Quartier eher eine stabile Bevölkerungszahl prophezeit, droht der Stadtteil mittelfristig immer älter und eindimensionaler zu werden. Es bedarf der Entwicklung von Maßnahmen, um den Stadtteil für Familien verschiedener sozialer Herkünfte attraktiv zu halten oder werden zu lassen.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Nach einer Schätzung liegt der Anteil der Menschen, die 60 Jahre oder älter sind im Stadtteil Wüste bei bis zu 25%, was in etwa dem städtischen Mittel entspricht. In der Kombination mit den unterrepräsentierten Gruppen der unter 14-Jährigen und der Menschen mit Migrationsgeschichte, besteht die Herausforderung darin, den Stadtteil sich nicht zu einem zunehmend alternden, elitären Quartier entwickeln zu lassen, dass sich möglicherweise zunehmend von einer vielfältigen Stadtgemeinschaft entkoppelt. Hier gilt es zunächst, vorhandene Generationen und Herkünfte im Quartier stärker miteinander in Verbindung zu bringen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es sozialräumlich, aktivierend und vernetzungsorientiert arbeitet. Die Wüste verfügt über starke örtliche Ressourcen wie Moskaubad, Pappelsee, Jahn‑ und Hoffmeyerplatz, lokale Geschäfte und Bildungseinrichtungen, die gezielt genutzt werden, um niedrigschwellige Begegnungsräume zu schaffen und vorhandene Potenziale zu stärken. Im Sinne der GWA werden Bewohner*innen aktiv einbezogen: durch regelmäßige Treffpunkte, generationenübergreifende Angebote und Formate, die Austausch und gegenseitige Unterstützung fördern. So entstehen stabile Nachbarschaftsnetzwerke und eine wachsende Identifikation mit dem Quartier. Gleichzeitig folgt das Projekt dem Ansatz des Quartiersmanagements, indem zentrale Akteure wie Bürgerverein Wüste und Wüsteninitiative systematisch beteiligt und vernetzt werden, um langfristige Verantwortung im Stadtteil zu verankern. Diese Gruppen sind bereits wichtige Träger des sozialen Lebens und bieten eine stabile Basis für die Weiterführung von Angeboten. Durch die schrittweise Übergabe von Angeboten, den Aufbau selbstorganisierter Gruppen sowie digitale Werkzeuge wie einen Quartierskalender entsteht ein nachhaltiges Netzwerk, das den Stadtteil stärkt und die Prinzipien von GWA und Quartiersmanagement dauerhaft sichert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl lokaler Akteur*innen, die sich aktiv beteiligen, Entwicklung der Zahl gemeinsamer Aktionen mit Geschäften / Einrichtungen / Initiativen sowie Zahl neuer, durch das Projekt entstandener Kooperationen
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl der regelmäßig stattfindenden Begegnungs‑ und Gemeinschaftsformate im öffentlichen Raum sowie Zahl der eingebrachten Ideen aus Befragungen
Beschreibung
Entwicklung der Anzahl der teilnehmenden Personen pro Angebot / Monat, Entwicklung der Zahl der neuen Personen, die erstmals an Angeboten teilnehmen sowie Anzahl der Rückmeldungen zu Feedback‑Gesprächen oder (Mini‑)Befragungen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rückertschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnasium in der Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erich‑Maria‑Remarque‑Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elisabethschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita WüstenMäuse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kita St. Katharinen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CampusKita der Universität Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Universität Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Wüste e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wüsteninitiative e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bischof‑Lilje‑Altenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbrücke Wüste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moskaubad
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Wüste–Kalkhügel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird früh in bestehende Strukturen wie Moskaubad, lokale Geschäfte, Schulen sowie Bürgerverein und Wüsteninitiative eingebettet. Dadurch entstehen stabile Kooperationen, die langfristig eigene Angebote tragen können. Durch den Aufbau selbstorganisierter Gruppen und die Übergabe einzelner Formate sinkt der künftige Finanzbedarf, sodass das Projekt nachhaltig im Quartier verankert bleibt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Vielfalt verbindet – Inklusion und Teilhabe in Lüchow

Ansprechpartner
Sebastian Leierseder
Lüchow gehört allen – wir machen es möglich
Projektbeschreibung
Das Projekt „Vielfalt verbindet – Inklusion und Teilhabe in Lüchow" des EinsWeiter e.V. baut auf einer gewachsenen Gemeinwesenarbeit auf und entwickelt sie systematisch weiter. Über drei Jahre werden vorhandene Kräfte im Sozialraum miteinander verbunden, gemeinsam erprobt und schließlich in eigenverantwortliche Strukturen überführt. Herzstück ist ein niedrigschwelliges Kümmerer-Büro – eine Anlaufstelle mitten im Ort, die Begegnung ermöglicht, Anliegen aufnimmt und Prozesse begleitet. Das senkt Zugangshürden besonders für Menschen mit Diskriminierungs- oder Ausgrenzungserfahrungen. Von hier aus werden Bewohner:innen aller sozialen Gruppen angesprochen, besonders jene, die durch klassische Beteiligungsformate nicht erreicht werden. Ein zentrales Anliegen ist das Thema solidarisches Altern: Ältere Menschen – darunter viele mit Wurzeln in sozialen Bewegungen – und Jüngere werden in einen echten Austausch gebracht. Gegenseitige Unterstützung im Alltag wächst nicht aus Fürsorge von oben, sondern aus Begegnung auf Augenhöhe. Daraus entsteht schrittweise eine selbstorganisierte Nachbarschaftshilfe, die ohne projektliche Begleitung trägt. Parallel wird ein Netzwerk lokal Engagierter aufgebaut und gefestigt, das Inklusion als gemeinsame Haltung begreift und sich gegenseitig unterstützt und berät. Neue, informelle Formate ersetzen dabei etablierte Codes – „machen statt reden" ist das Prinzip. Das Netzwerk wird zunehmend eigenständig und bindet neue Bürger:innen aktiv ein. Im Themenfeld Barrierefreiheit und Antidiskriminierung werden Barrieren zunächst gemeinsam mit Betroffenen sichtbar gemacht – im öffentlichen Raum ebenso wie in der Arbeitswelt. In einem zweiten Schritt wird der Dialog mit Kommune und Betrieben gesucht, um konkrete Veränderungen anzustoßen. Am Ende des Projektzeitraums vertreten Betroffene ihre Interessen selbst in lokalen Gremien. Die drei Handlungsfelder – Care, Engagement und Barriereabbau – werden dabei nicht parallel nebeneinander bearbeitet, sondern als zusammenhängendes Ganzes begriffen und unterstützen sich zunehmend wechselseitig: Ein inklusiveres Lüchow entsteht, wenn Menschen füreinander eintreten, Strukturen sich öffnen und Teilhabe zur gelebten Selbstverständlichkeit wird.
Laufzeit
2027-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Lüchow ist eine Kleinstadt im Wendland und fungiert als Mittelzentrum im ländlichen Raum (Einkaufen, Schulen). Daher ist Lüchow stark verkehrsbelastet. Obwohl in der Samtgemeinde der Großteil der Menschen mit Migrationserfahrung, Menschen an der Armutsgrenze und Menschen in Altenwohneinrichtungen in Lüchow lebt, gibt es kaum dritte Orte und Begegnung. Kulturelle und soziale Angebote entstanden historisch vor allem dezentral in den umliegenden Dörfern – getragen von einer Generation, die einst wegen des Widerstands gegen das Atomendlager ins Wendland zog. Für Menschen mit Behinderung, Neuzugewanderte und Menschen an der Armutsgrenze sind diese Angebote jedoch kaum erreichbar. Gleichzeitig sind viele der Menschen, die Jahrzehnte in sozialen Bewegungen aktiv waren, mittlerweile im Rentenalter und auf der Suche nach Möglichkeiten solidarischen Alterns. Vor diesem Hintergrund wurden drei zentrale Herausforderungen für Lüchow identifiziert: Erstens eine ausgeprägte Überalterung, die zielgruppengerechte Care-Konzepte erfordert. Zweitens eine geringe bürgerschaftliche Beteiligung und nachbarschaftliche Vernetzung weniger privilegierter sozialer Gruppen. Drittens Barrieren für Menschen mit Behinderung oder Diskriminierungserfahrung (physisch z.B. Bücherei, strukturell z.B. Verwaltungssprache). In der Quartiersarbeit ist EinsWeiter vor Ort konsequent partizipativ aktiv. Ein Büro ist als niedrigschwellige Anlaufstelle seit 2023 etabliert. EinsWeiter baut auf dieser lokalen Verankerung, breiter ehrenamtlicher Unterstützung und gewachsenem Netzwerkvertrauen auf – mit dem Ziel, gleichberechtigte Teilhabe und gelebte Inklusion für alle Bewohner:innen in Lüchow zu ermöglichen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtgebiet Kernstadt Lüchow
Beschreibung
Innerhalb der Samtgemeinde Lüchow wird die Stadt Lüchow aus der Kernstadt und mehreren Dörfern gebildet. Das Projektgebiet der Kernstadt erstreckt sich in einem Radius von ca 1km um das historische Stadtzentrum. Das Projektgebiet schließt Wohngebiete, innerstädtisches Gewerbe und ein Industriegebiet sowie alle vier Altenheime in der SG, Verwaltungssitze und Schulen ein. Die Wohnbebauung ist, neben historischen Fachwerkhäusern im Zentrum, durch Einfamilienhäusern aus den 1970er und 1980er Jahren und durch 3 geschossige Wohnblocks gekennzeichnet. Während in den umliegenden Dörfern große Einfamilienhäuser und denkmalgeschützte Höfe in Privatbestitz dominieren, findet sich in Lüchow fast der gesamte Bestand an vermieteten Kleinwohnungen in der Samtgemeinde. Aus diesem Grund wohnt der Großteil der Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen an der Armutsgrenze in der Kernstadt Lüchow. Fast alle Straßen im historischen Stadtzentrum sind für Autos freigegeben und stark verkehrsbelastet. Auf beiden Seiten der Hauptstraße sind zudem Parkplätze, so dass autofreie Mobilität nicht barrierearm möglich ist. Es gibt keinen Bahnanschluss, der ÖPNV ist schwach und es gibt keine größeren umliegende Orte. Die Fläche beträgt 9.354.677m².
Einwohnerzahl
6193
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Lüchow
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
29
Anmerkung
* Projektgebiet: eigene Schätzung, keine Daten vorhanden * Samtgemeinde Lüchow Merkmal: Landesamt für Statistik Niedersachsen Stand: 12/23 * Landkreis Lüchow-Dannenberg: Landesamt für Statistik Niedersachsen Stand: 12/23
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
* Projektgebiet: Einwohnermeldeamts Samtgemeinde Lüchow, Stand: 03/2026 * Samtgemeinde Lüchow: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 12/2023 * Landkreis Lüchow-Dannenberg: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 12/2023
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
* Projektgebiet: Eigene Schätzung, keine Daten vorhanden * Samtgemeinde Lüchow Bezug: 10% Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen Stand: 12/2023 * Landkreis Lüchow-Dannenberg: Landesamt für Statistik Niedersachsen, Stand: 12/2023
GWA/QM-Ansatz
Der Ursprung der Arbeit von EinsWeiter liegt in einem Vorhaben, das sich nicht umsetzen ließ, aber gerade dadurch lehrreich ist: Der Bau eines sozial-ökologischen Zentrums ließ sich nicht realisieren. Verantwortlich dafür war neben den Baukosten das Ausbleiben einer kritischen Masse an verbindlich engagierten anderen Akteuren. Die Konsequenz war keine Niederlage, sondern eine programmatische Weichenstellung – weg vom festen Ort, hin zur Arbeit in den lebendigen Netzwerken des Quartiers selbst. GWA wird hier bewusst von klassischer Sozialarbeit unterschieden: Nicht Problembearbeitung am Rand der Gesellschaft, sondern Verankerung von Teilhabe in ihrer Mitte. Das setzt voraus, dass Bedarfe nicht vorab definiert, sondern im Dialog mit den Menschen entwickelt werden – prozessoffen, widerspruchsfähig, anpassungsbereit. Partizipation ist dabei kein Instrument, sondern Grundbedingung. Die drei Handlungsfelder – solidarisches Altern, Engagement-Aktivierung und Barriereabbau – sind praktisch verschränkt: Sie adressieren verschiedene Ebenen des Gemeinwesens (individuell, kollektiv, strukturell) und verstärken sich gegenseitig. Das Kümmerer-Büro wirkt als Ort der Verbindung, der Zugänge schafft, ohne zu vereinnahmen. Der Anspruch: Strukturen, die über das Projekt hinaus tragen – weil sie nicht für, sondern mit den Menschen entstanden sind.
Qualitätskriterien
Beschreibung
offener Prozess wird durch Bedarfe und Interessen von Betroffenen maßgeblich gelenkt und gestaltet. Methode: Rückmeldungen zur Selbstwirksamkeit in moderierten Kleingruppen einholen.
Beschreibung
Engagierte organisieren sich im Netzwerk weitestgehend selbst und übernehmen dauerhafte Verantwortung. "Aktivierung zum Aktiv sein" ist auf Gruppen und Nachbarschaft übergegangen. Methode teilnehmende Beobachtung.
Beschreibung
Inklusion und Teilhabe wird als Querschnittsthema von allen Beteiligten mitgedacht. Gruppen im Projekt sind vielfältig zusammengesetzt (generationenübergreifend, Privilegierte und von Diskriminierung betroffenene, (soziale) Herkunft)
Beschreibung
Kommunale Akteure kennen eigene Stärken und Schwächen und binden aktiv andere Akteure ein, um sich zu ergänzen. Ungewöhnliche Allianzen entstehen rund um konkrete gemeinsame Ziele.
Vorhandene Strukturen
In den vergangenen Jahren wurden mit Förderung von Stiftungen (2x 50% Stelle für QE) tragfähige Strukturen, Erfahrungswissen und lokale Netzwerke aufgebaut. Der ursprünglich angestrebte Bau eines sozial-ökologischen Zentrums wurde angesichts der herausfordernden Umsetzung bewusst zugunsten einer Quartiers- und Gemeinwesenarbeit in bestehenden Netzwerken und Räumen zurückgestellt. Mit dem Büro besteht eine offene Anlaufstelle mit einem wachsenden Angebot: Spieletreffs mit Frauen und Kindern aus der Geflüchtetenunterkunft, ein Lernraum für Deutsche Gebärdensprache, inklusive BNE-Veranstaltungen, inklusive Disko sowie ein Projekt zur gemeinschaftsbasierten Stromversorgung. Ergänzt wird dies durch eine gemeinsam genutzte Infrastruktur (Eventbus, E-Riksha). EinsWeiter ist darüber hinaus in kommunalen Gremien verankert, etwa in der Steuerungsgruppe „Resiliente Innenstadt" zum Lüchower Verkehrskonzept. Als Knotenpunkt vernetzt das Projekt lokale Beratungsstellen (u. a. migra, Frauenberatung), Institutionen (Gleichstellungsbeauftragte, Runder Tisch inklusive Arbeitsplätze), engagierte Bürger*innen sowie öffentliche Räume wie den QBus und das MGH Allerlüd. Als anerkannte Anlaufstelle für Menschen mit Be_hinderung und/oder Pflegebedarf trägt EinsWeiter – unter anderem über das Netzwerk „Perspektive" – Betroffenenbelange in politische Gremien. Bildungsarbeit und kreative Auseinandersetzung zu Themen wie Teilhabe, Diskriminierung und Altern im ländlichen Raum runden die Arbeit ab.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Behindertenbeirat, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inklusionsnetzwerk, Lüneburg – Neue Wege ins Berufsleben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allerlüd, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migra Beratungsstelle, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte, Samtgemeinde Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anti-Diskriminierungsnetzwerk Wendland, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternforum (Mobile Familienbildung Lüchow-Dannenberg)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wendland im Wandel, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der Paritätische Selbsthilfekontaktstelle, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FASD-Beratung/Netzwerk, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
EUTB-Teilhabeberatung, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jeff Jugendzentrum, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Agentur Wendland leben, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenheim St. Georg, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kurve e.V., Wustrow
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Omas gegen Rechts Wendland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christopher Street Day, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaft im Wendland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NABU, Ortsgruppe Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stabsstelle Regionalentwicklung Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wendlandschule (Förderschule Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung), Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendring, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Terra est vita (Ambulanter Dienst), Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gorleben Archiv, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugend-Zirkus Pepinillo, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturpark Wendland.Elbe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenberatungsstelle, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werkhaus, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpfleger, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landrätin, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Stadt Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialberatung für Hörgeschädigte, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisvolkshochschule Uelzen/ Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartier Vier e.V./Altes Rathaus, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sonus e.V. Wendland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Behindertenbeauftragte, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Resiliente Innenstadt, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grips Reha + Arbeit, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Perspektive, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenheim St. Elisabeth, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenresidenz, Lüchow
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kollektive Care Netzwerk, Landkreis Lüchow-Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zukunft X, Lüchow
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unsere GWA baut auf gewachsener QE auf und verfolgt eine Verstetigung über die Projektlaufzeit hinaus. Daher wird im Rahmen des Projekts ausgelotet, welche Finanzierungen, z.B. Städtebauförderung, über Pflegekassen, Eingliederungshilfe der Kommune (SGB IX) nutzbar sind. Die schrittweise Übergabe an ehrenamtliche Strukturen reduziert die Personalkosten. Bereits jetzt wird Eins Weiter durch die Kommune unterstützt (Überlassung Baugrundstück). Ziel ist Ausbau. Austausch mit bestpractice Beispielen.
Galerie
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busfest 07.10 6 676x901
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1774001852900
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lilienthaler Park - Begegnung ermöglichen. Teilhabe stärken. Nachbarschaft leben.

Ansprechpartner
Birgit Reichardt
Funktion Unternehmenskommunikation und Fundraising
Ein attraktiver Campus für alle – Begegnung und Inklusion in der Region.
Projektbeschreibung
Die Lilienthaler Diakonie gGmbH entwickelt ihren Campus zu einem lebendigen, inklusiven Ort der Begegnung: dem „Lilienthaler Park“. Wir erschließen das parkähnliche Gelände mit seinem großen Potenzial und entwickeln es nachhaltig zu einem sozialräumlich wirksamen Ort für die gesamte Gemeinde. Der „Lilienthaler Park“ wird ein offener Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist ein partizipativer Beteiligungsprozess. In Workshops entwickeln Vertreter*innen verschiedener Altersgruppen und Initiativen aus der Gemeinde auf Grundlage unterschiedlicher Bedarfe Ideen für eine ganzheitliche, gemeinwesenorientierte Nutzung der Flächen und Gebäude. Diese Zielbilder werden im weiteren Prozess gebündelt und in konkrete Umsetzungsschritte für den „Lilienthaler Park“ überführt. So entsteht eine passgenaue und gemeinsam getragene Entwicklung des Geländes. Die Vision umfasst einen inklusiven Spielplatz, Bewegungs- und Aufenthaltsflächen für verschiedene Altersgruppen, etwa eine Finnenbahn. Mit dem inklusiven Spielplatz entsteht ein Angebot, das in der Region bislang nicht vorhanden ist und für Familien große Bedeutung hat. Unsere Kirche wird ein Kulturort, das ehemalige Hallenbad zu einem Begegnungsort mit Café-Angebot sowie Flächen für Veranstaltungen, Kurse und Aktivitäten mit Nachbar*innen und Kooperationspartnern weiterentwickelt. Federführend gesteuert wird der Prozess durch einen neu einzustellenden Projektmitarbeiter*in mit dem Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit. Zu den zentralen Aufgaben gehören der Aufbau und die Pflege eines tragfähigen Netzwerks mit Kooperationspartnern, die Entwicklung und Begleitung von Beteiligungsformaten, die Ableitung konkreter Umsetzungsschritte sowie die Initiierung inklusiver Angebote. Gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation wird das Projekt frühzeitig und nachhaltig sichtbar gemacht. Bestehende Kooperationen und Kontakte mit Schulen, dem Reitverein, Kindergärten, Sportvereinen und der Kirchengemeinde werden gestärkt; Beziehungen zu Unternehmen und zur Gemeindepolitik ausgebaut. Die Öffnung des Quartiers und seine Entwicklung zu einem inklusiven Gesamtkonzept schaffen für Lilienthal und die Region einen in dieser Form einmaligen Ort mit modellhaftem Charakter. So entsteht mit dem „Lilienthaler Park“ ein dauerhafter, inklusiver und identitätsstiftender Begegnungsort für Lilienthal und die Region.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Auf dem 22 Hektar großen Campus der Lilienthaler Diakonie (LDI) leben rund 270 Menschen mit geistiger Behinderung in Wohngemeinschaften und besuchen Tagesstätten. Darüber hinaus befinden sich auf dem Gelände ein Seniorenstift und verschiedene Fachschulen. Die LDI vermietet zudem Wohnungen an Menschen mit geringem Einkommen und Geflüchtete. Der Campus umfasst Wohngebäude, Werkstätten, Verwaltungsgebäude, einen Reiterhof, ein ehemaliges Schwimmbad und eine Kirche. Trotz der zentralen Lage und der parkähnlichen Grünflächen wird das Gelände nur begrenzt als inklusiver Ort im Alltag der Gemeinde wahrgenommen und genutzt. Einzelveranstaltungen wie ein Open-Air-Konzert mit zuletzt 900 Gästen zeigen, dass der Campus bei konkreten, attraktiven Angeboten auf Interesse stößt. Dies überträgt sich bislang jedoch nicht in eine regelmäßige sozialräumliche Nutzung. Ein wesentlicher Grund liegt in der baulichen und strukturellen Prägung des Geländes. Teile dessen stammen aus den 60er- und 70er-Jahren, sind sanierungsbedürftig und wirken funktional statt einladend. Gebäude und Wege vermitteln teils noch den Charakter eines abgeschlossenen Sonderbereichs, einer „Anstalt“. Diese überholte Identität erschwert die Wahrnehmung des Campus als selbstverständlichen Teil der Gemeinde und begrenzt seine Potenziale für Teilhabe und Gemeinwesenarbeit. Gleichzeitig bietet das Gelände durch seine zentrale Lage, die Grünflächen und Gebäude mit Entwicklungspotenzial sehr gute Voraussetzungen für sozialräumliche Nutzung und Kooperationen mit lokalen Akteuren. Eine sichtbare Öffnung stärkt die Gemeinwesenarbeit, schafft Angebote für Bürger*innen und macht Inklusion im Alltag erfahrbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lilienthal Moorhausen
Beschreibung
Die Lilienthaler Diakonie (LDI) liegt in zentraler Lage zwischen Lilienthaler Allee und Wörpe, in unmittelbarer Nähe zur Haupteinkaufsstraße und zu angrenzenden Wohngebieten. Das rund 22 Hektar große Gelände ist parkähnlich angelegt; auf einer Seite schließen Weideflächen und ein Reiterhof an. Auf dem weitläufigen Areal zwischen Wohngebäuden, einem Seniorenstift und einer Kirche verlaufen Lauf- und Radwege, die von Passantinnen und Passanten als Wegeverbindung zwischen den angrenzenden Wohnquartieren, der Haupteinkaufsstraße und dem Umfeld der Einrichtung genutzt werden. Das Gelände der LDI ist zu allen Seiten offen und frei zugänglich. Die LDI liegt im Hauptsiedlungsgebiet Lilienthals, im Umkreis von 1 Kilometer wohnen nach kleinräumiger Schätzung rund 4.000 Menschen. Da für diesen exakten Radius keine separat veröffentlichte amtliche Einwohnerzahl vorliegt, ist dies als belastbare Näherungsgröße auf Basis der Zensus-Gitterdaten zu verstehen. Im Kerngebiet Lilienthal wohnen rund 13.000 Menschen.
Einwohnerzahl
20166
Quelle / Anmerkungen
Statistsche Ämter des Bundes und der Länder / https://www.statistikportal.de/de/gemeindeverzeichnis/03356005
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Teilhabe und Inklusion sind kein einseitiges Angebot. Wenn sie gelebt und wirksam werden sollen, müssen Interessen, Bedürfnisse und Ressourcen vieler einbezogen und gemeinsam gestaltet werden. Als Einrichtung für Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung verstehen wir darin unseren Auftrag. Der „Lilienthaler Park“ wird nicht für die Nachbarschaft, sondern mit der Nachbarschaft und mit lokalen Akteuren entwickelt. Deshalb beziehen wir Ideen und Ressourcen aus der Gemeinde in die Entwicklung konkreter Angebote und Nutzungsmöglichkeiten ein. Ein erster diverser Workshop - dabei ein Mitglied der Seniorenvertretung und eine Schülerin, Menschen mit und ohne Behinderung, Assistenzkräfte und Geschäftsführung, um einige zu nennen - bildet eine erste Grundlage, weitere werden folgen. So entstehen passgenaue Strukturen, die von vielen getragen werden und nur dann im Alltag wirklich gelebt werden. Gemeinwesenarbeit bedeutet für uns daher vor allem Beteiligung, Vernetzung und Kooperation - in unserer Rolle auch Empowerment von Menschen mit Behinderung. Denn wir wollen Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammenbringen und den Campus als offenen Ort im Gemeinwesen verankern. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten, Volkshochschule, Freiwilligenagentur, Sportvereinen, Kirchengemeinden, Initiativen, Unternehmen und weiteren Partnern ist dafür zentral. Teilhabe heißt "alle sollen teilhaben können am Angebot". Das ist unser Ziel.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen mit Behinderung sind empowert, planen Veranstaltungen mit, nehmen teil. Menschen mit und ohne Behinderungen nutzen die gleichen Angebote und begegnen sich auf diese Weise alltäglich und selbstverständlich.
Beschreibung
Ein Ehrenamtspool mit Menschen aus der Nachbarschaft ist aufgebaut und wird gepflegt. Nachbarn unterstützen bei Veranstaltungen und Festen.
Beschreibung
Kooperationspartner sind in planvollem Austausch. Sie machen eigene Angebote - und gemeinsame für Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Bedürfnissen.
Beschreibung
Angebote und Aktivitäten von Menschen unterschiedlichen Alters und Lebenssituationen werden messbar angenommen werden. Das wird evaluiert.
Beschreibung
Das ehemalige Schwimmbad im Lilienthaler Park und die Grünflächen zu einem attraktiven Aufenthaltsort umgebaut sind und Menschen aus der Gemeinde sich dort gerne und regelmäßig aufhalten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Reitverein Lilienthal, TV Lilienthal, Nabu: Zu diesen Vereinen bestehen erste Kontakt. Dazu sollten weitere wie Heimatverein und mehr eingebunden werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freilichtbühne Lilienthal, hier gibt es erste Kontakte zum Jugendtheater, es gibt eine Lilienthaler Kunststiftung, hier würden einen Kontakt herstellen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schroeterschule (Grundschule) mit bereits ersten Kontakten, VHS Lilienthal, Gymnasium Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Dienste Lilienthal, Klinikum Lilienthal, Pflegedienst Lilienthal, EUTB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wümme-Zeitung, NDR Studio Oldenburg, Radio Bremen, Social Media, Webseite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lili live - Wirtschaftsverbund Lilienthal, Witthohn Design, Vintage Weinladen, Moorflowers, Nabertherm.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kim Fürwentsches (Bürgermeister Lilienthal), Landespolitiker für die Region (Erste Kontakte vorhanden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Feuerwehr, VHS, Bibliothek Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunale Jugendarbeit, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Kommune übernimmt als verbindliche Kooperationspartnerin Mitverantwortung für die nachhaltige Verankerung des Projekts. Sie wirkt in Steuerungs- und Begleitgremien mit, unterstützt die Vernetzung im Sozialraum und bindet das Vorhaben an kommunale Planungen an. Qualität und Verstetigung werden durch regelmäßige Abstimmung, gemeinsame Zielvereinbarungen und die Anbindung an kommunale Förderstrukturen gesichert.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam . aktiv . gegen Einsamkeit

Ansprechpartner
Hartmut Kampmann
Funktion 1. Vorsitzender
Mobil Bewohner niedrigschwellig ansprechen - Aktivierung des Sozialraums - Potenziale der Menschen nutzen - Gemeinsinn
Projektbeschreibung
Der Stadtteil ist stark geprägt durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Altersklassen 20-40 Jahre und älteren Menschen ab 60 Jahren - 63,5% leben in Single-Haushalten. Deshalb ist hier die Einsamkeit besonders zu bemerken. In den letzten Jahren hat sich der Zuzug von Migranten verstärkt - kulturelle und sprachliche Vielfältigkeit sind häufig Ursache für Einsamkeit solange keine gemeinsamen Treffpunkte angeboten werden. Dieser Missstand ist die Motivation unseres Vereins, eine Vernetzung von Akteuren, Institutionen und Vereinen zu initiieren. Diese Treffpunkte sollen gut erreichbar sein, niedrigschwellige und preisgünstige Angebote. vorhalten. Dazu ist eine Vernetzung unserer Einrichtung Stadtteilladen Neustadtring 16a u.a. mit "Yvonnes Kiosk", Tiertafel Braunschweig, KGV Eichtal, Kirchengemeinde St. Petri, Sportverein VfB Rot-Weiß 04, Rot-Kreuz Schuldnerberatung und Kindergärten des Quartiers angestrebt. Gewünschtes optimales Fernziel ist ein zentrales Familienzentrum im Stadtteil, da bisher eine öffentliche Einrichtung für 19444 Einwohner nicht existiert. Dort sollten insbesondere Kulturveranstaltungen, Seniorentreffs, Informationsveranstaltungen, Vorträge, Gesprächskreise, Sprachschulungen, Hobbytreffs wie Basteln mit Jung und Alt und vieles mehr stattfinden. Unser gemeinnütziger Verein betreibt seit 2003 den Stadtteilladen mit dem Ziel, sich für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander und für mehr Lebensqualität einzusetzen. Unsere Einrichtung verfügt auf 32 Quadratmeter über ein Büro mit Küchenzeile und kleiner Toilette, sowie einem Besucher- und Besprechungsraum mit Tischen, Stühlen und einem "Offenen Bücherschrank". Die Ausstattung besteht aus einem Verwaltungs- und einem Besucher-PC mit Drucker und Kopierer sowie einem Großbildmonitor. Erfahrung hat unser Verein u.a. mit außerschulischem Lernen, Angeboten für Arbeitssuchende, Veranstaltungen von Anwohner-Flohmärkten und Kulturbühnen am Ringgleis, Bürgersprechstunden des Kontaktbereichsbeamten und des Bezirksbürgermeisters. Weiterhin haben wir Stadtteilkonferenzen und Stadtteilrundgänge, Vorträge, Veranstaltungen und Ausstellungen organisiert. Wir möchten mobil bei Vernetzungspartnern unser Angebot gegen Einsamkeit durch Beratung und Hilfestellungen erweitern. Viele der Bewohner kennen sich im Dschungel der Behörden nicht aus - wir wollen sie mit niedrigschwelligen Angeboten fit machen im Umgang mit Bürokratie und auf die Nutzung eines Familienzentrums vorbereiten.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die fortschreitende Einsamkeit der Menschen in unserem Quartier hat verschieden Ursachen: Single-Haushalte mit eingeschränkten direkten und persönlichen Kommunikationsmöglichkeiten, Sprach- und Artikulationsmöglichkeiten durch den Zuzug von Migranten mit wenigen deutschen Sprachkenntnissen, immer häufigere Verwendung der Neuen Medien (Handy, Internet, Soziale Netzwerke). Liefer-und Paketdienste ersetzen Restaurantbesuche und Gespräche an der Ladentheke. Mehr als 19000 Einwohner im Westlichen Ringgebiet Nord haben keine Anlaufstellen bzw. Begegnungseinrichtungen, um die Einsamkeitsprobleme zu erkennen und möglichst zu lösen. Auch der Armutsaspekt im Stadtteil spielt eine Rolle für den Zurückzug aus der Gemeinschaft und Gesellschaft. Kommunikationsorte wie Eckkneipen, Stadionbesuche, Theater, Kino, Ausstellungen, Museen werden nicht mehr besucht. Fernsehen und Internet ersetzen die früher üblichen Begegnungen und tragen so zur Vereinsamung bei. Dieser Trend verstärkt sich weiter und soll gestoppt werden. Unser Verein hat seit 2003 ehrenamtlich gearbeitet, die Stadt Braunschweig übernahm die Betriebskosten des Stadtteilladens. Durch unseren Antrag "Gemeinsam . aktiv . gegen Einsamkeit" soll es unserem Verein möglich werden, durch Honorar und Übungsleiterpauschalen mobil in den Räumlichkeiten unserer Vernetzungspartner Angebote vor Ort anzubieten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet Petritor
Beschreibung
Das Projekt soll auf die 3 statistischen Bezirke Petritor- Nord, Petritor-Ost und Petritor-West begrenzt werden - ins Netzwerk aber Partner, z.B. Sportvereine, aus dem gesamten Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet einbezogen werden.
Einwohnerzahl
19373
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung und Wahlen Sonderauswertung Ref. 0120.12-phi / 12.03.2026 hier: Anteil der Personen in Bedarfsgemeinschaften Stand 30-09.2025
GWA/QM-Ansatz
Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der GWA, aber begleitet durch QM. Das Quartiersmanagement soll im Stadtteilladen und im Wohnquartier präsent sein und vor Ort mit Bewohnern, Gewerbetreibenden sowie anderen Akteuren an der Entwicklung des Quartiers arbeiten – dazu etwa Stadtteilkonferenzen einberufen. Einbezogen werden soll ressortübergreifend die Verwaltung der Stadt, wie Sozialreferat, Integration, Vielfalt und Demokratie, Stadtplanung, Gesundheitsamt, Stadtgrün, mit ihrem Fachwissen und Möglichkeiten im Quartier benötigte Ressourcen bereitzustellen bzw. zu bündeln. Insbesondere in der Anfangsphase soll der Kontakt zu der Bevölkerung und Akteuren aufgebaut werden und mit kleineren Maßnahmen, z.B. einem Stadtteilfest, Möglichkeiten der Begegnung geschaffen werden – das erleichtert den Zugang. Mit der Gemeinwesenarbeit möchten wir die Interessen der Quartiersbewohner in den Mittelpunkt stellen. Mit der Erreichbarkeit in unserem Stadtteilladen und den Räumen der Netzwerkpartner möchten wir offenen Zugang bieten. Damit möchten wir Vertrauen zu den Menschen finden, ihre Lebenslage erfassen, gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für die erlebten Alltagswidrigkeiten suchen. Zusammen möchten wir die Erfahrung herausarbeiten, dass es sich lohnt, nicht einsam zu sein, sondern gemeinschaftlich sich für eigene Anliegen und die anderer Nachbarn, einzusetzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
VfB Rot-Weiss 04 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tiertafel Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yvonne´s Kiosk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Westpost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Stadtbezirk 310
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Kreuz Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Friedenskirche Projekt Würfelgleis
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Rat der Stadt Braunschweig hat die Erarbeitung eines Bedarfsplanes für quartiersorientierte Nachbarschaftszentren beschlossen. Dabei sollen Treffpunkte entstehen, die niedrigschwellig erreichbar multifunktionale Räumlichkeiten für die jeweilige Stadtteilbevölkerung zur Verfügung stellen. Im Westlichen Ringgebiet Nord gibt es bisher keine entsprechende Einrichtung. Da der Stadtteil anerkannter Sozialer Brennpunkt ist, gilt eine Finanzierung in einem der kommenden Doppelhaushalte als sicher.
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Wi kümmert us – Beratung stärken, Netzwerk leben

Ansprechpartner
Silvia Funke
Menschen verbinden. Nachbarschaft stärken. Gemeinsam leben.
Projektbeschreibung
Die Gemeinden Börger und Lorup stehen vor dringenden Herausforderungen: Immer mehr ältere Menschen leben allein, ohne familiäre Unterstützung im direkten Umfeld. Sie benötigen Orientierung im zunehmend komplexen Hilfesystem sowie alltagspraktische Unterstützung. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Beratungs‑ und Begegnungsangebote, die soziale Isolation verhindern und Teilhabe ermöglichen. Diese Entwicklungen machen ein strukturiertes, verlässliches Unterstützungsnetzwerk im ländlichen Raum dringend erforderlich. Mit dem Projekt „Wi kümmert us – Beratung stärken, Netzwerk leben“ reagieren wir gezielt auf diese Bedarfe. Zwei Kümmerer-Stellen sollen aufgebaut werden, die Bürgerinnen und Bürger bei Hilfebedarf begleiten, ehrenamtliches Engagement koordinieren und Begegnung im Dorf stärken. Die Quartiers-Kümmerer übernehmen eine zentrale Vermittlungs‑ und Vernetzungsfunktion: Sie organisieren Begegnungsangebote, koordinieren ehrenamtliche Unterstützung wie Fahr‑ oder Besuchsdienste, bieten niedrigschwellige Beratungen an und initiieren generationenübergreifende Projekte mit Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau und die Begleitung ehrenamtlicher Netzwerke, etwa im Rahmen der Nachbarschaftshilfe. Wir schaffen einen strukturierten Rahmen, in dem Ehrenamtliche unkompliziert Aufwandsentschädigungen akquirieren können, und integrieren ihr Engagement in bestehende Unterstützungs‑ und Begegnungsangebote. Als zentraler Hub bündeln wir Ressourcen, stärken freiwilliges Engagement und schaffen nachhaltige Mehrwerte für die Gemeinschaft. Darüber hinaus öffnen wir das Angebot bewusst auch für Menschen, die nicht unmittelbar hilfebedürftig sind oder nicht zur Kernzielgruppe gehören. Offene Begegnungsformate, Aktivierungsangebote und niedrigschwellige Teilhabeangebote fördern ein lebendiges Miteinander, stärken die Dorfgemeinschaft und ermöglichen allen Generationen, sich einzubringen und voneinander zu profitieren. So verbindet das Projekt professionelle Beratungskompetenz, ehrenamtliche Strukturen und generationenübergreifende Angebote zu einer tragfähigen und zukunftsorientierten Form der Quartiersarbeit im ländlichen Raum.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Beide Gemeinden stehen vor zunehmend dringlichen Herausforderungen. Der Anteil älterer Menschen wächst kontinuierlich, während familiäre Unterstützungsstrukturen spürbar abnehmen. Sie leben allein und benötigen Orientierung im komplexen Hilfesystem sowie niedrigschwellige Angebote zur Beratung und sozialen Teilhabe. Ohne gezielte Maßnahmen drohen Vereinsamung, Überforderung im Alltag und eine Überlastung informeller Netzwerke. Gleichzeitig verfügen beide Orte über engagierte Vereine, Initiativen und nachbarschaftliche Ressourcen. Deren Potenziale werden bislang nur teilweise vernetzt genutzt, sodass wertvolle Unterstützungsmöglichkeiten unverbunden nebeneinanderstehen. Die Herausforderung besteht darin, diese vorhandenen Kräfte zu bündeln und in ein verlässliches, zugängliches Unterstützungssystem zu überführen. Trotz vieler Parallelen unterscheiden sich die Quartiere in ihren lokalen Ausgangsvoraussetzungen. Vereinslandschaften, Schwerpunkte und gewachsene Traditionen sind unterschiedlich ausgeprägt. Diese Vielfalt macht deutlich, dass ein einheitlicher Ansatz nicht ausreicht. Es braucht quartiersspezifische Zugänge, um Ressourcen wirksam zu aktivieren. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist daher die Identifikation und Einbindung bereits gut funktionierender Strukturen. Diese sollen nicht ersetzt, sondern in ein jeweils quartiersbezogenes Beratungs‑Hub integriert werden. So entsteht ein Rahmen, der lokale Akteure vernetzt, Ehrenamtliche über die Ehrenamts‑ und Übungsleiterpauschale aktiviert und niedrigschwellige Unterstützungs‑ und Begegnungsangebote bündelt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Emsland Börger
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Gemeinde Börger im Landkreis Emsland mit rund 2.900 Einwohnerinnen und Einwohnern. Börger ist eine von acht Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sögel, die ca. 17.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt. Sie weist eine ausgeprägt ländliche Struktur auf. Einige Vereine und Gruppen sind bereits mit gleichwertigen Strukturen in der Nachbargemeinde Lorup vernetzt, was erste Anknüpfungspunkte für einen überörtlichen Austausch bietet. Die beiden Orte sind ca. 10km voneinander entfernt. Die Gemeinde zeichnet sich durch eine starke Dorfmentalität aus. Die Bewohnerinnen und Bewohner identifizieren sich intensiv mit ihrem Ort und engagieren sich traditionell stark für das Gemeinwohl. Diese Haltung wirkt verbindend, schafft aber zugleich eine besondere lokale Kultur, die bei der Quartiersarbeit berücksichtigt werden muss.
Einwohnerzahl
2916
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia Stand Dez. 2024
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus Erhebung 2022
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Landkreis Emsland Lorup
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Gemeinde Lorup im Landkreis Emsland mit rund 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Lorup liegt in der Samtgemeinde Werlte und ist – wie Börger – ländlich geprägt. Zwischen beiden Orten bestehen bereits gewachsene Verbindungen: Mehrere Vereine, Gruppen und Initiativen kooperieren seit Jahren miteinander, was eine gute Grundlage für einen strukturierten Quartiersaustausch bildet. Die Entfernung von rund 10 km ermöglicht zudem eine unkomplizierte Zusammenarbeit
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia Stand Dezember 2024
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus Erhebung 2022
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt „Wi kümmert us – Beratung stärken, Netzwerk leben“ verfolgen wir einen quartiersorientierten Ansatz, der darauf abzielt, vorhandene Strukturen im Dorf besser miteinander zu verbinden und die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Die Kümmerer-Stellen dienen dabei als niedrigschwellige Anlaufstelle im Quartier. Sie unterstützen Menschen bei Fragen rund um Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, informieren über bestehende Angebote und helfen dabei, passende Hilfen zu finden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Aktivierung und Begleitung ehrenamtlichen Engagements in den Quartieren. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie Vereinen, Bildungseinrichtungen, sozialen Diensten und ehrenamtlich Engagierten. Durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Aktivitäten sollen vorhandene Ressourcen besser genutzt und neue Angebote entwickelt werden. Zudem werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, die Menschen zusammenbringen und das nachbarschaftliche Miteinander stärken – etwa durch gemeinsame Veranstaltungen, generationenübergreifende Projekte oder offene Treffpunkte. Die Kommune ist langfristig inhaltlich in das Projekt eingebunden und übernimmt eine unterstützende Rolle. Sie schafft Rahmenbedingungen, fördert Vernetzung und begleitet die strategische Ausrichtung. So trägt das Projekt dazu bei, soziale Kontakte zu fördern, Potenziale im Dorf zu aktivieren und optimal in das Quartier zu integrieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Räte Börger und Lorup
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden Börger und Lorup
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Lorup
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plattdeutsches Theater Börger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenvereine Börger und Lorup
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen Börger und Lorup
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Realschule Börger und Oberschule Lorup
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hümmlinger Musikanten Börger und Heidegruß Lorup
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kirchenchor Börger und Chor Cantamus Lorup
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Emszeitung und Samtgemeinde-Blättchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas -Werkstatt für Menschen mit Behinderung/ Wohnassistenz
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Projektträger, eine finanziell solide aufgestellte gGmbH, verfügt über stabile Strukturen und ausreichende Eigenmittel, um das Angebot langfristig zu sichern. Durch die enge Einbindung in die Gemeinden Lorup und Börger sowie lokale Partner wird eine dauerhafte Verankerung und perspektivische Weiterfinanzierung gewährleistet.
Zustimmung Veröffentlichung
On

KiezKantine Linden-Süd

Ansprechpartner
Janina Krüger
Funktion Projektkoordinatorin, Assistenz der Geschäftsführung
KiezKantine und Kiosk Linden Süd – gemeinsam gesund genießen
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Linden-Süd trifft eine gewachsene Kultur des Miteinanders auf soziale Herausforderungen: Viele Menschen beziehen Transferleistungen, sind unterstützungsbedürftig oder fühlen sich einsam. Gleichzeitig prägt eine große kulturelle Vielfalt das Quartier. Trotz dieser grundsätzlich offenen Nachbarschaft leben viele Menschen – etwa aus sprachlichen oder kulturellen Gründen – noch nebeneinander statt miteinander. Hier setzt unser Projekt an: Wir bringen Menschen über gemeinsames Kochen und Essen zusammen und schaffen Räume für Begegnung und Austausch. Zwar existieren bereits vielfältige kreative und soziale Angebote im Quartier, doch es fehlt ein verbindendes Element – ein Ort, an dem Menschen regelmäßig zusammenkommen, gemeinsam essen und sich vernetzen können. Diese Lücke möchten wir mit einer solidarisch-ökologischen „KiezKantine“ schließen – ganz im Sinne des Mottos: Gute Ideen entstehen selten auf nüchternem Magen. Im Zentrum steht das gemeinschaftliche Kochen und Essen von überwiegend pflanzenbasierten, regionalen und saisonalen Mahlzeiten, die kostengünstig oder auf Spendenbasis angeboten werden. Die „Quartierskantine“ stärkt so nicht nur den sozialen und nachbarschaftlichen Zusammenhalt, sondern ermöglicht auch Teilhabe unabhängig von finanziellen Möglichkeiten. Bewohner*innen sind eingeladen, sich ehrenamtlich einzubringen und das Angebot aktiv mitzugestalten. Neben den sozialen Aspekten greifen wir zentrale Zukunftsthemen auf: klimagerechte und solidarische Landwirtschaft, nachhaltige Ernährungssysteme, Urban Farming und „gerettete“ Nahrungsmittel. Diese fließen sowohl in die Beschaffung der Lebensmittel als auch in Bildungs- und Austauschformate ein. Ein besonderer Fokus liegt auf bezahlbaren, gesunden und vegetarischen Speisen. Für die Umsetzung stehen zwei etablierte Orte zur Verfügung, deren bestehende Strukturen genutzt und erweitert werden sollen: 1. Der „Nachbarschaftskiosk“ im Sporlederweg ist seit über zehn Jahren ein lebendiger Treffpunkt mit engagiertem Team und neuer Küchenzeile. 2. Das „café allerlei“ wird derzeit mit einer neuen Küche ausgestattet, bietet Raum für etwa 70 Gäste und kann durch einen Nachbarraum erweitert werden. Im Projektverlauf entwickeln wir passgenaue Formate für unterschiedliche Zielgruppen, z.B. für Senior*innen sowie lokale Gewerbetreibende. Alle Angebote sind bewusst niedrigschwellig gestaltet und für alle zugänglich – unabhängig von Herkunft, Sprache oder finanziellen Möglichkeiten.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Linden-Süd ist ein vielfältiger Stadtteil mit besonderen sozialen und strukturellen Herausforderungen: Rund 24 % der Bewohner*innen beziehen Transferleistungen, 54,6 % haben einen Migrationshintergrund, und ein beachtlicher Teil der Bevölkerung ist über 45 bzw. über 60 Jahre alt (37,3 % bzw. 18,2 %). Gleichzeitig prägen inhabergeführte Geschäfte das Quartier und tragen zu seiner lokalen Identität bei (vgl. LHH, 2026). Trotz dieser lebendigen Vielfalt ist Vereinsamung ein spürbares, oft unsichtbares Phänomen. Sprachliche und kulturelle Barrieren sowie die Altersstruktur erschweren Begegnung und Austausch. Hinzu kommt ein Mangel an frei zugänglichen Orten ohne Konsumzwang, wodurch viele Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen bleiben. Insbesondere Räume für gemeinschaftliches Kochen, Essen und informellen Austausch fehlen. Auch für lokale Gewerbetreibende, Selbständige und Freischaffende existieren kaum Möglichkeiten, sich im Rahmen gemeinsamer Mittagstische zu vernetzen. Hier setzt unser Projekt an: Es schafft niedrigschwellige Zugänge, fördert soziale Kontakte und stärkt das Bewusstsein für eine klimafreundliche, ökologische und zugleich bezahlbare Ernährung. Ein zentraler Ankerpunkt ist das "café allerlei", getragen von Caritas und FELS e. V. Als etablierter Ort der Begegnung ist es offen für Kooperationen und partizipative Projekte. Mit der geplanten Sanierung und einer neuen Küche ab 2026 entstehen ideale Voraussetzungen, um hier eine „KiezKantine“ zu verankern. So können bestehende Strukturen sinnvoll ergänzt und das vorhandene Engagement im Stadtteil nachhaltig gestärkt werden – ein wichtiger Schritt hin zu einem solidarischen Stadtteilzentrum.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden-Süd
Beschreibung
Linden-Süd ist ein Stadtteil im Südwesten von Hannover und gehört zum 10. Stadtbezirk Linden-Limmer. Der Stadtteil wird begrenzt im Norden durch die Straßen Am Lindener Berge, Westschnellweg, Von-Alten-Allee und Deisterstraße (bis Schwarzer Bär), im Osten durch die Ihme, im Süden durch die Bahnstrecke Hannover–Altenbeken und im Westen durch die Straße Am Ihlpohl, einer früheren Bahntrasse zum ehemaligen Güterbahnhof Küchengarten. Aus dem früheren Arbeiterviertel mit urban geprägten Wohngebiet und den gewerblichen Strukturen wie dem Hanomaggelände, hat sich ein multikultureller Stadtteil mit einer hohen Bevölkerungsdichte und einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund entwickelt. Als Zentrum ist die Deisterstraße zu nennen, die vom Schwarzen Bären bis zum Deisterkreisel verläuft. Entlang der Deisterstraße konzentrieren sich viele inhabergeführte Geschäfte sowie einige Discounter. Angrenzend befinden sich u.a. die "WERKbank" und das "café allerlei". Der „Nachbarschaftskiosk“ im Sporlederweg befindet sich im „Viertel am Volkspark“, das in einer Randlage westlich des Deisterkreisels am Lindener Berg liegt.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die „KiezKantine“ verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz, indem sie Begegnung, Teilhabe und Selbstorganisation im Stadtteil fördert. Im Mittelpunkt stehen gemeinschaftliches Kochen, erschwingliche und klimafreundliche Mahlzeiten sowie das gemeinsame Essen. Die offene Struktur ermöglicht es auch benachteiligten Menschen, sich einzubringen und den Ort mitzugestalten. Ein zentraler Bestandteil ist die Förderung von Partizipation und Empowerment: Durch ehrenamtliches Engagement wird Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit gestärkt. Gleichzeitig entsteht ein erlebbares Wir-Gefühl, das von gegenseitiger Wertschätzung und sozialem Zusammenhalt geprägt ist. Die „KiezKantine“ wirkt damit aktiv Vereinsamung entgegen und schafft Räume für Austausch, Begegnung und Vernetzung. Als Ort der Selbstorganisation trägt das Projekt zur Stärkung nachbarschaftlicher Strukturen und zum Gemeinwohl bei. Die Mahlzeiten werden kostengünstig oder auf Spendenbasis angeboten, um Teilhabe unabhängig vom Einkommen zu gewährleisten. Ergänzend werden Aspekte gesunder, pflanzenbasierter Ernährung vermittelt, was sich positiv auf die psychosoziale Gesundheit auswirken kann. Zudem stärkt die „KiezKantine“ den Treffpunkt Allerweg als zentralen Ort im Stadtteil. Sie ergänzt bestehende Angebote sinnvoll und unterstützt die angestrebte Entwicklung hin zu einem solidarischen Stadtteilzentrum. Vorhandene Netzwerke sowie weiterführende Unterstützungsangebote können eingebunden und zugänglich gemacht werden.
Vorhandene Strukturen
Im "café allerlei" sind z.Z. 38 ehrenamtliche und 9 bezahlte Kräfte aus 10 Nationen aktiv, die 27 regelmäßige offene kostenlose Angebote durchführen. Ein Mittagsangebot hat den Betreibenden noch gefehlt und es wird ein Bedarf gesehen. Die seit Langem gewünschte Etablierung eines Stadtteilzentrums Linden-Süd im Treffpunkt Allerweg mit dem "café allerlei" kann durch den Aufbau einer beständigen „KiezKantine“ den Standort stärken. Der „Nachbarschaftskiosk“ im Sporlederweg dient seit über zehn Jahren dem nachbarschaftlichen Austausch und verfügt über ein aktives Team an engagierten Nachbar*innen sowie eine neue Küchenzeile. Die Betreuung des Kiosks erfolgt seit jeher durch Martin Lange, seit 2024 laufen zusätzlich verschiedene sozial-ökologische Projekte von Transition Town Hannover e.V. im "Viertel am Volkspark".
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Annette Reus, Bereichsleitung 50.5 Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Claudia Pinkert, stellvertretende Bereichsleitung 50.5 Bürgerschaftliches Engagement und soziale Stadtteilentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rainer-Jörg Grube, Bezirksbürgermeister Linden Limmer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. Thomas Köhler, Vorstand Transition Town e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FELS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Über den Tellerrand e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Inge Schweinebraten, Netzwerk Ernährungsrat Hannover & Region e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Team "Ackerpause", Acker e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Markus Nückel, café allerlei, Caritas Verband e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LebensmittelAnker e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
vonovia, Eigentümerin Nachbarschaftskiosk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Carsten Tech, hanova, Quartiersmanager Linden-Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katharina Kümpel, freie Redakteurin der HAZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aktive der bestehenden Garten- und Kioskgruppe Am Sporlederweg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoLaWi Hannover
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung erfolgt durch den Aufbau einer ehrenamtlichen Gruppe, die sich selbst organisiert und über die Projektlaufzeit hinweg das Angebot der „KiezKantine“ weiterentwickelt. Unterstützung erfolgt durch bestehende Strukturen. Der Lebensmitteleinkauf wird gesichert über "gerettete" Lebensmittel und durch Spenden für die Mahlzeiten nach dem Vorbild von bereits funktionierenden „Quartierskantinen“. Parallel wird nach Folgeförderungen geschaut und Gespräche mit Sponsoren geführt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Moin Nachbar*in! - Gemeinwesenarbeit in Norden

Ansprechpartner
Aike Hausberg
Funktion stellv. Fachdienstleiter
Norden kümmerts!
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Norder Altstadtsanierung ab 1968 wurden,um die Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg zu lindern, durch die "Neue Heimat", im zerstörten Stadtzentrum vermehrt Mehrfamilienhäuser gebaut. Um diese "Wohnblocks" herum entstanden bzw. wurden die für die ostfriesische Infrastruktur typischen Einfamilienhäuser wieder aufgebaut. Anfangs als inklusiver Wohnungsbau geplant,verkehrte sich dies mit der Insolvenz der "Neuen Heimat" und dem Verkauf der Mehrfamilienhäuser an profitorientierte Wohnungsbaugesellschaften ins Gegenteil. Wiederholter Wechsel der Besitzer ganzer Straßenzüge sowie der fehlende Wille zur Instandhaltung der Gebäude hat zu einem Verfall der Wohnviertel geführt. Menschen aus der Mittelschicht wanderten ab und suchten sich bedürfnisgerechteren Wohnraum, Besitzer von Eigenheimen begannen sich strikt von den Mehrfamilienhäusern und ihren BewohnerInnen abzugrenzen, um einen Werteverfall des Eigentums entgegenzuwirken. Die Mehrfamilienhäuser wurden so zu den Ankunftspunkten von Menschen, die als Geflüchtete nach Norden kamen und kommen sowie für Menschen, die von Transferleistungen leben, da dieser Wohnraum aufgrund seines Zustandes der noch einzige verfügbaren Wohnraum in Norden ist, der im Rahmen der Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft liegen. Zusätzlich bietet das im Folgenden vorgestellte Quartier ein wenig attraktives Wohnumfeld - Begegnungsstätten oder Möglichkeiten, sich außerhalb der eigenen Wohnung zu treffen sind nicht vorhanden, Rasenflächen dürfen nicht zum Spielen genutzt werden. Durch die fortschreitende Verwahrlosung der Häuser ist bei den MieternInnen eine allgemeine Resignation eingetreten - und diese prägt z.B. durch vermehrte illegale Müllablagerung das Gesamtbild des Quartiers. Durch eine dauerhafte Installation von GWA eröffnet sich die Möglichkeit, versch. Methoden der Sozialen Arbeit zu nutzen wie z.B. aktivierende Befragungen, Beratungen, Gruppenangebote, Aktivierung von Netzwerkpartnern und den Aufbau von belastbaren und vertrauensvollen Beziehungen zu den BewohnernInnen, um einen ganzheitlichen Eindruck des Quartiers zu gewinnen. Durch den Wechsel der Blickrichtung-vom Individuum hin zum gesamten Quartier-eröffnen sich Möglichkeiten, ressourcenorientiert Lösungsstrategien mit den BewohnernInnen zu entwickeln und im Rahmen von Projekten umzusetzen. So kann für alle BewohnerInnen, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht und soz. Status eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der verfügbare Wohnraum in dem benannten Quartier bildet derzeit den noch einzig verfügbaren Wohnraum in Norden, der für Menschen, die von Transferleistungen leben, bewohnt oder bezogen werden kann. Dadurch ist eine extrem heterogene Bewohnerschaft entstanden, die in einer hohen Personenzahl auf flächenmäßig kleinen Raum lebt. Neben der ständigen Konfrontation mit dem langjährigen Sanierungsstau an den Gebäuden und der fehlenden sozialen Infrastruktur, haben die BewohnerInnen das Vertrauen in die Möglichkeit einer Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität sowie das Interesse an ihrem Wohnumfeld und den anderen darin lebenden Menschen verloren. Sprachbarrieren, fehlenden Verständnis für den anderen und dessen Kultur, Arbeitslosigkeit, fehlende Freizeitmöglichkeiten und Treffpunkte (speziell für Kinder und Jugendliche) außerhalb der eigenen Wohnung und ein Anstieg von Einsamkeit und sozialer Isolation haben einen negativen Einfluss auf die eigene Lebensqualität. Vermehrte Kellerbrände durch Brandstiftung in den letzten fünf Jahren und wiederholt illegal abgelegter Sperr- und Hausmüll schränken das persönliche Sicherheitsgefühl weiter ein. Das Fehlen von Treffpunkten im Quartier hat im letzten Jahr zu weitreichenden Folgen geführt: BewohnerInnen treffen sich in Gruppen an öffentlichen Orten wie z.B. dem Norder Marktplatz, teilweise mit dem Konsum von legalen und illegalen Toxinen. Auffälliges Verhalten dieser kleineren Gruppen hat zu einer Stigmatisierung und teilweise offen formulierten Ablehnung aller BewohnerInnen aus dem Quartier geführt - und so zu einem (gefühlten) Ort der Unsicherheit für alle Bewohner der Stadt Norden mitten im Zentrum beigetragen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtmitte
Beschreibung
Das Quartier Stadtmitte begrenzt sich im Norden durch die Straßen Brummelkamp und Schulstraße, die Rosenthallohne, Kleine Hinterlohne und Doornkaatlohne im Osten, die Dammstraße im Süden und den Burggraben sowie die Norddeicherstraße im Westen.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Norden, Stand 03.03.2026
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Stadt Norden, Stand 03.03.2026
Unterlagen zum Gebiet
plan53.jpg (4.59 MB)
GWA/QM-Ansatz
Der Mensch steht im Mittelpunkt der GWA. Angebunden an die Verwaltung der Stadt Norden mit ihrem umfangreichen Netzwerk an Kooperationspartnern, dem Jugendhaus, einem Streetworker sowie den kommunalen Kindergärten und Schulen bietet die Möglichkeit unkomplizierter Kontaktaufnahmen. Die Stadt Norden bietet über ihre Pressesprecherin die Möglichkeit, den aktuellen Stand der GWA, Aktionen und Veranstaltungen über eine Pressemitteilung an die örtlichen Zeitungen und auf den Kanälen der Stadt Norden in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Durch die Vorstellung der GWA im zuständigen Fachausschuss ist eine kontinuierliche Einbindung des Stadtrats und der Politik vorhanden. Projekte können unkompliziert vorgestellt und gefördert werden. Die Arbeit des GWA ist im ersten Schritt das Schaffen einer Vertrauens- und Arbeitsbeziehung zu den BewohnerInnen des Quartiers. Einladungen v. BewohnerInnen zu Informationsveranstaltungen und Befragungen sowie die zeitnahe Eröffnung des Quartiersbüros mit verlässlichen Sprechzeiten vor Ort garantieren Sicherheit sowie die Gewissheit, ernst genommen und gesehen zu werden. Über Angebote und Veranstaltungen wie Flohmärkte, Sommerfeste o. Angebote für Kinder und Jugendliche bemerken die BewohnerInnen, dass "etwas passiert" und sie daran partizipieren und profitieren. Das Einbinden aller Norder Bürger u. Gäste beeinflusst die Stimmung im und gegenüber dem Quartier positiv und reduziert Vorurteile und Stigmata.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Annahme der GWA durch den Besuch von 35-40 dokumentierten Kontakten im Quartiersbüro oder in den Wohnungen der BewohnerInnen des Quartiers.
Beschreibung
Mindestens vier Netzwerkpartner bieten wöchentlich verlässliche Sprechstunden und Workshops im Quartiersbüro an, die jeweils mindestens 15-20 BewohnerInnen ansprechen und regelmäßig von ihnen genutzt werden.
Beschreibung
Die Pinnwand oder die Chatgruppe werden im Rahmen der "Nachbarschaftshilfe" regelmäßig von mindestens 50 Personen genutzt. Teilnahme und aktive Mitgestaltung an Veranstaltungen und Festen durch mindestens 50 Personen.
Beschreibung
Wenn sich mindestens zwei Interessengruppen der BewohnerInnen regelmäßig in den Räumlichkeiten des Quartiersbüros treffen, um sich zu vernetzen, eigene Ideen zu entwickeln oder einem gemeinsamen Hobby nachgehen.
Beschreibung
fachdienstübergreifendes Entwickeln und Handeln in Kooperation mit weiteres lokalen Akteuren (Polizei, Wohnungswirtschaft, Ehrenamtliche etc.) eine erste sichtbare Veränderung wie z. b. das Schaffen von Ruheinseln oder nutzbaren Grünanlagenmöglich ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Aike Hausberg (Stadtverwaltung), Kristina-Marie Fuß (Stadtverwaltung), Michael Müller (Amt für Jugend und Soziales LK Aurich), Peter Weiß (Jugendberaufsagentur)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andrea Schönfeld(Kreismusikschule), Margret Martens (Niederdeutsches Theater Norden), Linda Peters (Kunstschule Norden e.V.), Lennart Bohne (Gnadenkirche Tidofeld)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Friedhelm Endelmann (KVHS Norden), Tanja Svea Manninga (Jugendhaus Norden), Anke Czepul (Stadtbibliothek), Thomas Kettler (Feuerwehr Norden), Thomas Ripken (Polizei Norden), Uta Meints (SPDi),Tina Schipper (Jugendamt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christina Hoyer-Saad (Diakonie), Christina Störk (Sozialwerk Nazareth),Stefan Saathoff (Suria e.V.),Silvia de Vries (Azurit SBW),Elke Valentin-Startgardt & Stefanie Kunze (Ostrfr. Gesellschaft e.V.), Günther Gerdes (Behindertenhilfe Norden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Juliane Marliani (Tomtes Hof e.V.), Janine Bohne (DOKA e.V.),Sonja Lindemann (Tierfreunde Norden e.V),Wolfgang Grätz (Präventionsverein Norden e.V.), Marc Friedrichs (Sprecher der Norder Sportvereine)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Barbara Weber-Zemke (Senioren- und Pflegestützpunkt), Tobias Sickermann; Dr. Falko Bode etc. (Hausärzte Norden), Heike Hardes (AWO Sozialstation Norden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ivonne Behnke (Grundschule Im Spiet),Maren Kendzia-Boss (Grundschule Lintel& Standort Wiesenweg),Julian Glusa (Grundschule Norddeich),Nico Rettcher (Oberschule Norden),Volker Cammans(Conerusschule),Sophie Drosten- Ruhbaum (Schule Am Moortief)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christiane Elster (Andreasgemeinde Norden),Adeljawad Mazin Al Jaafra (Muslimische Community Norden),Pastor Christoph Hentschel (St.Ludgerus), Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden, Pastor Martin Kaminski (Mennonitengemeinde)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Günther Schneider (Wirtschaftsforum Norden e.V.), Dr. Alexandra Thürkow (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH), Ingrid Rump (Fachdienst 2.3 Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Carina Lotz &Imke Grotelüschen (LEG Nord), Lars Grewe (WEVATO Frankfurt), Wilfried Riese (EVIV), Hedda Freese (Wohnungsverwaltung Ulrike Kuhlmann)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ahlam Gandoura-Kourich (Pressesprecherin Stadt Norden), Aike Ruhr (NWZ),Rebecca Kresse (Ostfriesische Nachrichten),Christian Walther (Soltau Kurier Nord)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Florian Eiben (Bürgermeister), Markus Aukskel (1. Stadtrat), Wolfgang Hinrichs (Vorsitzender Fachausschuss Ordnung & Sicherheit)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rosi Knoke (Trägerin des Preises der Norder Bürgerstiftung als soziales Gewissen der Stadt Norden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Norder Elfen (Christiane Büchner), Initiative zur Verhinderung von Einsamkeit an Feiertagen, Mehrgenerationenhaus Norden (Irina Eifert als Standortleitung), Wiemersche Haus (Uta Meints, Begegnungsstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die zu erwartende Aufwertung des Quartiers durch die GWA sowie die Stimmung in diesem mitten im Stadtzentrum liegenden Quartiers hat einen unmittelbaren Einfluss auf den wichtigsten Einnahmezweig der Stadt Norden-dem Tourismus. Die jährl. stattfindende Vorstellung der GWA und ihrer Projekte im Fachausschuss für Feuerwehr,Ordnung und Sicherheit macht diese Fortschritte und die Vorteile für die BewohnerInnen, alle Bürger der Stadt Norden & für die Touristen sichtbar und damit weiterfinanzierbar.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
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