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Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen

Integration durch verbesserte Teilhabe

Ansprechpartner
Wolfgang Steen
Funktion 1. Vorsitzender
Gewinnung von Freiwilligen, Schulergänzende Maßnahmen und Berufsvorbereitung
Projektbeschreibung
Hagen im Bremischen liegt im Südkreis Cuxhaven, umfasst 17 Dörfer und hat ca. 11.500 Einwohner. Die Kreisverwaltung und Wohlfahrtsverbände sind zentralisiert in Cuxhaven, ca. 65 Kilometer entfernt. Sprechstundenangebote der Dienste in der Fläche müssen lokal zuverlässig organisiert werden. ÖPNV: jeweils eine Verbindung nach Bremerhaven und Bremen, im Gemeindegebiet nur Schulbusverkehr oder Anrufsammeltaxi. Im Hauptort Hagen gibt es Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zum Gymnasium. In zwei Dörfern befinden sich noch 2 kleine Grundschulen und 7 weitere Kindergärten. An drei Standorten gibt es Hortangebote. Der Verein NESTWERK im Brem. wurde 2008 gegründet, um als gemeinnütziger Träger soziale, kulturelle und ökologische Projekte und Bildungsangebote zu entwickeln und generationsübergreifend umzusetzen. Der Verein hat aktuell 50 Mitglieder und ca. 40 freiwillige Mitarbeiter/innen und verfügt über angemietete Räume (ca. 350 qm) in zentraler Lage. Alle Räume werden flexibel genutzt. Seit 2015 betreibt der Verein eine Kleiderkammer, zugänglich für alle Menschen. Die Umsätze ermöglichen einen Gewinn, der für die Vereinsarbeit eingesetzt wird. Mit der Gemeinde gibt es eine enge Zusammenarbeit im Bereich Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit. Gemeinsam wurde vor fünf Jahren ein Integrationskonzept erarbeitet, aktuell wird an einer Fortschreibung geschrieben. Ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Flüchtlingsinitiative, die individuelle Begleitung und alltägliche Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte übernimmt. Neben einem allgemeinen Bildungsprogramm und verschiedenen Projekten bietet das Nestwerk eine Eltern-Kind Gruppe sowie Schularbeitenhilfe, gezielte Veranstaltungen auch für Menschen mit Fluchtgeschichte sowie qualifizierte Deutschkurse an. 2023 wurde das Nestwerk mit dem nds. Integrationspreis ausgezeichnet, der uns motiviert, die Arbeit weiter zu professionalisieren und sie zukunftsfähig zu gestalten, d.h. in drei Bereichen: Freiwilligenarbeit, Unterstützung von Menschen mit Fluchtgeschichte und Jugendliche aktivieren und begleiten müssen wir neue Wege gehen. Dazu braucht es eine Projektleitung, die die Arbeit professionalisiert.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Verlust des örtlichen Soziamtes bedeutet: es gibt keine Verantwortlichkeit für soziale Unterstützung vor Ort und Hilfesuchende werden an das Nestwerk verwiesen. Dort wird die umfangreiche Arbeit ehrenamtlich bewältigt und kann so nicht befriedigend fortgesetzt werden. Eine Professionalisierung durch hauptamtliche Mitarbeit ist erforderlich, um die vielfältigen gesellschaftlichen Bedarfe zu bewältigen. Es braucht mehr personelle Ressourcen, finanzielle Stabilität und Tatkraft. Das Projekt wird in den drei Handlungsfeldern: Freiwilligenarbeit, Menschen mit Fluchtgeschichte sowie Kinder und Jugendliche neue Wege gehen, um weitere Unterstützung anzubieten und Situationen zu verbessern. Im Bereich älterer Menschen fehlt Unterstützung und Menschen mit Fluchtgeschichte brauchen Hilfe zur Eingewöhnung und längerfristige Begleitung bei Sprachkursen und Berufsausbildung. Auch Kitas und Schulen verfügen nicht über eine angemessene personelle Ausstattung, um lernschwache Kinder und solche mit Fluchtgeschichte angemessen zu fördern. Diese Kinder und Jugendlichen werden mit schlechtem oder keinem Schulabschluss die Schule verlassen und Schwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt haben. Das Nestwerk bietet seit vielen Jahren eine ehrenamtliche Hilfe bei Schularbeiten an. Der Bedarf kann nicht abgedeckt werden. Es müssen weitere Freiwillige und qualifizierte Lehrkräfte für Intensiv-Förderung gewonnen werden. Die Vernetzung mit Kitas und Schulen soll entwickelt und die jeweiligen Übergänge müssen vorbereitet werden. Insbesondere der Übergang zu Ausbildung und Arbeit funktioniert für die Zielgruppe nicht. Der persönliche Kontakt zu Betrieben und Ausbildungskräften soll intensiviert werden
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Hagen im Bremischen - Hauptort Hagen
Beschreibung
Der Schwerpunkt der Aktivitäten im liegt Hauptort Hagen, aber die umliegenden Dörfer der Gemeinde werden einbezogen
Einwohnerzahl
4000
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Daten von LSN-online für Gemeinde Hagen im Bremischen und LK Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Geschätzte Angaben Sonstige = Landkreis Cuxhaven - ohne Geflüchtete aus der Ukraine
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die vielfältigen Angebote des Nestwerk werden erhalten und ausgeweitet, sollen aber durch neue und aus der Bevölkerung getragene Projekte ergänzt werden. Dabei geht es nicht nur um den Hauptort Hagen sondern auch um die umliegenden Dörfer der Gemeinde. In Versammlungen und Befragungen entwickeln sich neue Impulse für Projekte nahe an den Menschen und Bereitschaft, sich auch zu engagieren. Für diese organisatorischen und inhaltlichen Aufgaben braucht es eine minimale professionelle Struktur, auf die sich Freiwillige verlassen können und die Zukunftsfähigkeit gewährleistet. Dafür ist Hauptamtlichkeit geboten. Notwendige Organisationsaufgaben, Netzwerkarbeit mit BIldungseinrichtungen und Betrieben sowie Kooperation mit Gemeinde und Landkreis sind freiwillig nicht leistbar. Außerdem muss freiwillige Mitarbeit attraktiv für jüngere Menschen werden und sich Verantwortungsbereitschaft entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es beteiligen sich deutlich mehr Freiwillige in den skizzierten Handlungsfeldern, die Projekte werden wertschätzend und zuverlässig bearbeitet, das Nestwerk hat eine stabile finanzielle Basis für die weitere Arbeit.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Hagen im Bremischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterwerk e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendberufsagentur / Jobcenter Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
UHiB e.V.Unternehmensgemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ABÖE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
3 Grundschulen, 1 Haupt- und Realschule, 1 privates Gymnasium, 9 kommunale Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Jugendhilfestation
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NordseeZeitung / Weserkurier / Heimatzeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat- und sonstige Vereine in den Dörfern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Senioren- und Sozialorganisationen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Verein Nestwerk ist von der Gemeinde Hagen begünstigter Träger der Erw.bildung und erhält € 1,- pro Einwohner aus LK-Mitteln: € 11.000,- p.a. / Landesförderung für Erw.bildung ca 10.000,- p.a. / Die Gemeinde fördert Integrationsarbeit mit € 20.000,- p.a. / Die Kleiderkammer erwirtschaftet einen Gewinn ca. € 8.000,-, / Beiträge und Spenden ca € 5.000,-. Außerdem Gelder aus verschiedenen Projektförderungen. Daraus wurden Mieten+NK, Honorare, Anschaffungen und Geschäftskosten bezahlt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

KITZ Alfeld - Kommunikation, Integration, Teilhabe, Zusammenhalt in und für Alfeld

Ansprechpartner
Sonja Granzow
Funktion Leitung Dezernat I
Projektbeschreibung
Die Stabstelle Sozialplanung des Landkreises Hildesheim hat im vergangenen Jahr die Sozialdaten der kreisangehörigen Kommunen analysiert. Dabei ist aufgefallen, dass die Stadt Alfeld (Leine) nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten SGB II EmpfängerInnen in Bedarfsgemeinschaften aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist somit jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Im Januar 2024 hat daraufhin erstmalig eine Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut mit rund 90 teilnehmenden Fachkräften stattgefunden. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass ein akuter Handlungsbedarf für die Stadt Alfeld besteht. Hier kann der GWA-Ansatz erste Weichen stellen, um den Sozialraum genauer zu betrachten und ihn gemeinsam mit den BürgerInnen der Stadt zu entwickeln. Mit dem Projekt soll in der Innenstadt eine niedrigschwellige Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden, die den Menschen den Weg zu Hilfen (staatlichen und ehrenamtlichen) weist und gleichzeitig selbst konkrete Hilfe im Sinne eines Empowerments anbietet. Für diese Anlaufstelle soll zentral in der Fußgängerzone ein Raum angemietet werden. So ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt gleichzeitig in einem sozialen Brennpunkt. Durch die Lage werden Angebotsstrukturen, aber auch die Bedürfnisse für alle erkennbar und jeder hat die Möglichkeit sich mit Ideen und Anliegen einzubringen. Vor Ort steht eine sozialpädagogische Fachkraft als Ansprechpartner zur Verfügung und übernimmt die Funktion des "Kümmerers". Es geht vor allem darum, eine Beziehung zu den BürgerInnen aufzubauen und einen Ort der Begegnung und des Zuhörens zu schaffen. Es geht darum, gemeinsam mit den Menschen vor Ort neue Strukturen und Angebote zu entwickeln. Dazu gehört auch zu schauen, wer kommt und nimmt die Möglichkeit wahr sich mit seinen Ideen und Bedürfnissen einzubringen und wer kommt nicht und warum nicht? Der Kümmerer vernetzt in die haupt- wie auch in die ehrenamtliche Arbeit. Er entwickelt gemeinsam mit den BürgerInnen und den sozialen Akteuren Ideen, wie die bestehenden Angebote bedarfsgerecht angepasst und ausgebaut werden können. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Bedeutung der Gemeinwesensarbeit in die Verwaltungsstruktur mit einfließen zu lassen sowie die politischen Gremien für diese Arbeit zu gewinnen. Nur so kann eine langfristige Sicherung der GWA herbeigeführt werden.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Bei der Stadt Alfeld handelt es sich um eine stark schrumpfende und alternde Gemeinde in einer strukturschwachen Region (Demographietyp 1 nach Bertelsmannstiftung). Sie ist Bedarfszuweisungsgemeinde. In der Innenstadt von Alfeld konzentriert sich diese Problemlage. Die Innenstadt von Alfeld ist gekennzeichnet durch Leerstand und geringe Mieten. Es wohnen viele arme Menschen in der Innenstadt und viele Menschen mit Migrationshintergrund. Häufig handelt es sich dabei um Familien mit mehreren Kindern. Dennoch bleibt die Innenstadt, die als Fußgängerzone ausgestaltet ist, Anlaufpunkt für alle BürgerInnen. Das bedeutet, dass Projekte, die in der Innenstadt angesiedelt sind, gut sichtbar sind und eine hohe Wirksamkeit haben. Die Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz haben gezeigt, dass Alfeld nach der Stadt Hildesheim die Kommune mit dem höchsten Anteil an unter 15-jährigen SGB II Empfängern aufweist. Laut dem Kinderarmutsindikator ist jedes 6. Kind in Alfeld von Armut betroffen. Die Sozialraumkonferenz hat weiter gezeigt, dass die bestehenden Hilfsangebote des Landkreises für arme und armutsgefährdete Menschen die Zielgruppen nicht erreichen. Es gibt zwar eine Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Hilfsangeboten, diese sind jedoch untereinander wenig vernetzt und koordiniert. Dies gilt auch für institutionelle Strukturen wie Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Die Sozialraumkonferenz zum Thema Kinderarmut hat nur ein Schlaglicht auf einen besonders dringlichen sozialen Bereich geworfen. Eine Betrachtung des gesamten Sozialraums in all seinen Facetten fehlt bisher.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Alfeld (Leine) Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an alle Einwohner der Stadt Alfeld. In der Kernstadt von Alfeld, d.h. fußläufig zur Innenstadt wohnen 11.423 BürgerInnnen. Die Stadt insgesamt, d.h. mit Ortsteilen hat 18.802 Einwohner. Wir haben den Fokus unseres Projektes auf die Innenstadt gelegt, weil diese von allen BürgerInnen frequentiert wird. Hier finden sich Einkaufsmöglichkeiten aber auch die Gebäude der Stadt- und Kreisverwaltung (im Lageplan rot hervorgehoben). Gleichzeitig zeigen die Sozialdaten der Innenstadt, dass es sich um einen Brennpunkt handelt. Bei einer Verortung des Projektes in der Innenstadt kann diese spezielle Zielgruppe (arme Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund) also direkt an ihrem Wohnort erreicht werden. Obwohl sich also das Projekt an alle EinwohnerInnen richtet, haben wir deshalb als Projektgebiet die Innenstadt benannt. Die Innenstadt ist zu einem großen Teil als Fußgängerzone ausgestaltet. Sie wird begrenzt durch die Wallanlagen der ehemaligen Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1101
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024; Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Berücksichtigt sind nur ausländische Staatsangehörige, keine Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Alfeld (Leine), Stand: 03.04.2024. Die Angaben beziehen sich auf das Projektgebiet Innenstadt und die fußläufig angrenzende Kernstadt als Gesamtstadt. Unter der Angabe Sonstige sind die Ortsteile berücksichtigt. Erfasst sind ausländische Staatsangehörige und Doppelstaatler.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf Grund der Daten zur Sozialraumkonferenz; Stabsstelle Sozialplanung, Landkreis Hildesheim
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt soll eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen werden. Durch die Lage mitten in der Fußgängerzone ist die Anlaufstelle für alle BürgerInnen gut sichtbar und gut erreichbar und liegt zugleich in einem sozialen Brennpunkt der Stadt. Die Anlaufstelle wird mit einem Mitarbeiter der Stadt besetzt, der als Kümmerer vor Ort ist. Im Verlauf des Projekts sollen zu verschiedenen Zeiten Ansprechpartner des Landkreises, der Wohlfahrtsverbände und aus dem Ehrenamt die Anlaufstelle zusätzlich mit Leben füllen. Ziel ist es herauszufinden, warum die bestehenden Hilfen manche Menschen nicht erreichen und wie sich das ändern lässt. So soll ressortübergreifend und gemeinsam mit den Menschen vor Ort eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur entwickelt werden. Durch die gemeinsame Erfahrung soll idealerweise ein Sozialraum entstehen, für den sich die BürgerInnen verantwortlich fühlen und den sie gerne mitgestalten. Im Fokus hierbei steht der Ausbau von starken Vernetzungsstrukturen auf institutioneller Ebene sowie die Stärkung des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration. Im Sinne eines Empowerments sollen alle BürgerInnen der Stadt angesprochen werden. Auf Grund der alarmierenden Ergebnisse einer im Januar 2024 durchgeführten Sozialraumkonferenz liegt der Schwerpunkt allerdings zunächst auf den Themen Kinderarmut und Migration. Die Ausweitung auf weitere Themen wie Alter und Gesundheit ist in der Folge angedacht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn das Projekt von BürgerInnen, Institutionen und Ehrenamt als zentrale Anlaufstelle akzeptiert ist.
Beschreibung
Wenn das Ehrenamt zusammen mit neuen Mitstreitern weitere Angebote entwickelt und umsetzt.
Beschreibung
Wenn Landkreis, Wohlfahrtsverbände und Stadt gemeinsame Angebote ausbauen und entwickeln.
Beschreibung
Wenn alle Akteure im Sozialraum umeinander wissen und sich gegenseitig unterstützen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Hildesheim, Dezernat 4 Jugend, Soziales und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Wohlfahrtspflege wie bspw. AWO, Paritätischer u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
mit den lokalen Vereinen, wie bspw. Sportvereine, Seniorenakademie, Deutscher Kinderschutzbund, IVV Integrations- und Völkerverständigungsverein u.v.m.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas, Grundschulen, weiterführende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
soziale Anlaufstellen der Diakonie und Caritas vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alfelder Zeitung, Stadtmagazin Sieben, Hildesheimer Zeitung, Die Woche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Stadt Alfeld (Leine), Runder Tisch Kinderarmut des Kreistages des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle AnwohnerInnen der Innenstadt, alle BürgerInnen Alfelds
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit dem Projekt nimmt die Stadt als Bedarfszuweisungsgemeinde durch den ressortübergreifenden Ansatz den Sozialraum mehr in den Fokus. Ziel ist es über den Förderzeitraum hinaus eine verlässliche Anlaufstelle für alle BürgerInnen vorzuhalten, die flexibel auf aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen reagieren kann. Themenschwerpunkte sind zunächst Kinderarmut und Migration. Weitere Aufgaben zeichnen sich in den Bereichen Alter und Gesundheit ab.
Zustimmung Veröffentlichung
On

mineinanderBUNT und ElmSozial - gemeinsam für Sickte

Ansprechpartner
Lennart Helm
Funktion Leiter Geschäftsstelle
So geht Dorf: Begegnung und Zusammenhalt in der Samtgemeinde Sickte
Projektbeschreibung
Die älteren Menschen in den Dörfern der Samtgemeinde, aber auch die Zugewanderten und die Menschen mit Beeinträchtigungen aus Neuerkerode haben verschiedene Herausforderungen gemeinsam: - Fehlende individuelle Mobilität und fehlende Mobilitätsangebote, - erschwerter Zugang zu Unterstützungsangeboten aufgrund von schwer zu verstehenden Zuständigkeiten und Verfügbarkeit von Angeboten im ländlichen Raum, - bürokratische Hürden (Formulare, Erreichbarkeiten) - drohende Einsamkeit durch fehlende Infrastruktur und Begegnungsangebote in den Dörfern  Aber auch junge, zugezogene Familien haben Mobilitätsprobleme und ihnen fehlen Kontakte.  Gerade die Gruppe der Älteren (Alltagshilfen im Aufbau) und die Zugewanderten (Second-Hand-Laden mit Treff-Möglichkeit in Sickte und einen Garten in Dettum) erreichen wir teilweise durch unsere bisherigen Angebote, so dass wir auf Mund-zu-Mund-Propaganda setzen können und in einzelnen Dörfern schon Ansprechpersonen haben. ElmSozial und miteinanderBUNT sind zwei Akteure der Sozialen Arbeit in der Samtgemeinde Sickte. Wir wollen in Zukunft zusammen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wirken und eine gemeinsame Anlaufstelle für alle Bürger:innen sein. Wir gehen mit neuen Angeboten in die Dörfer der Samtgemeinde. Hier können wir Gemeinschaftshäuser oder kirchliche Einrichtungen nutzen, aber auch andere Treffpunkte in den Dörfern identifizieren und stärken. Wir setzen insbesondere auf die Zusammenarbeit mit vorhandenen Initiativen und die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher. Eine gemeinsame Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ist also nicht unbedingt als fester Ort gedacht, obwohl auch ein Haus der Begegnung mit täglichen Öffnungszeiten und Angeboten eine langfristige Vision ist. Die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und damit auch die Vorsorge gegen Einsamkeit, die Koordination von freiwilligem Engagement und die Unterstützung von Initiativen, die die (noch) vorhandene Infrastruktur in den Dörfern erhalten oder neue Angebote schaffen wollen verlangt nach einer guten Vernetzung vieler Beteiligter. Wir haben schon einige gute Kontakte (SG-Bürgermeister, einzelne Ortsbürgermeister:innen, einzelne Anbieter medizinischer Versorgung). Ein stabiles Netzwerk mit möglichst vielen Beteiligten, die zur Verbesserung der Lebenssituation im ländlichen Raum beitragen können, ist unser Ziel. Auch hier setzen wir auf lokale Netzwerke in den Dörfern, die jährlich gemeinsam ihre Ziele abstimmen und weiterentwickeln
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die demografische Entwicklung im ländlich geprägten Raum der SG Sickte zeichnet sich durch einen tiefgreifenden Wandel aus. Von den ca. 10400 Einwohner:innen sind: - rund 20 % unter 18 Jahre - ca. 55 % im erwerbsfähigen Alter - etwa 25 % 65 Jahre und älter. In dieser Gruppe sind die über 80jährigen mit knapp 8 % bis 10 % in einigen Orten vertreten. Der Anteil der Ausländer beträgt 5,3 % (ein Großteil aus Afrika). Es gibt auch einen Zuzug von jüngeren Familien. Diese Gruppe und die älteren Bewohner:innen sowie die Zugewanderten/Geflüchteten, die in der Samtgemeinde leben, haben jedoch wenig Berührungspunkte. Aktuelle Herausforderungen: Der Anteil der jüngeren Bevölkerung braucht Investitionen in Bildung und familienfreundliche Infrastruktur. Der wachsende Anteil älterer Menschen stellt Anforderungen an altersgerechte Versorgungsangebote, sowohl in materieller als auch in sozialer Hinsicht (Einkaufen, medizinische Versorgung, Treffmöglichkeiten...). Die Versorgungsstrukturen dünnen in den Dörfern zunehmend aus und finden sich zentralisiert im Hauptort Sickte. Hier hat die Samtgemeindeverwaltung der fünf Gemeinden mit insgesamt 14 Dörfern ihren Sitz. Außerdem gibt es eine gute ärztliche Versorgung und diverse Einkaufsmöglichkeiten. Der ÖPNV ist insbesondere in Bezug auf Taktfrequenzen und die Anbindung der Ortsteile sowie die Anbindung der Dörfer untereinander ausbaufähig. Bildungs- und Beratungsangebote für Erwachsene fehlen auch in Sickte, so dass Unterstützungsmöglichkeiten, insbesondere für Ältere, diesen nicht zugänglich sind. Eine Kooperation im Sinne der Bearbeitung sozialer Probleme gibt es in Ansätzen mit einzelnen Personen in Verwaltung und Politik.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Sickte
Beschreibung
Die Samtgemeinde Sickte setzt sich aus den fünf Gemeinden Sickte, Hötzum, Neu-Erkerode, Volzum und Apelnstedt zusammen, deren gemeinsames Verwaltungszentrum in der Gemeinde Sickte liegt. Insgesamt gibt es 14 Dörfer, die sich auf die verschiedenen Gemeinden verteilen. Die Samtgemeinde wurde im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform im Jahr 1974 gegründet und erstrecket sich insgesamt über eine Fläche von 81,76 km² Die Samtgemeinde liegt im Landkreis Wolfenbüttel zwischen der Stadt Wolfenbüttel im Westen und der Gemeinde Cremlingen im Norden. Im Süden grenzt die Samtgemeinde an die Samtgemeinde Elm-Asse und im Osten an den Landkreis Helmstedt. Außerdem grenzt die Samtgemeinde Sickte im Nord/Westen an die Stadt Braunschweig.
Einwohnerzahl
10400
Quelle / Anmerkungen
Statistik der Samtgemeinde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
SG Sickte, Mai 2023
Unterlagen zum Gebiet
sg_sickte.png (372.4 KB)
GWA/QM-Ansatz
Unser Angebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung in der Samtgemeinde. Zunächst geht es darum, den Menschen bzw. den unterschiedlichen Gruppen hier (seit langem hier Lebende, Zugewanderte, mobilitätseingeschränkte und einsame Menschen, junge Familien, "Jungsenior:innen") Begegnung und Kennenlernen zu ermöglichen. Das geschieht u.a. durch Beteiligungsaktionen sowie Freizeit- und Bildungsangebote. Diese Zugehörigkeit wird auch durch die Übernahme von Verantwortung gestärkt. Wir gewinnen Bewohner:innen für Aufgaben, wobei nicht wir vorgeben, welche das sein sollen, sondern ihre Kompetenzen und Ideen dazu aufgreifen. Die Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es gibt eine Anlaufstelle, deren Bedarf durch die Bewohner:innen gesteuert wird. Was gebraucht wird, soll umgesetzt werden.
Beschreibung
Wir unterstützen Bewohner:innen der Samtgemeinde bei der Verwirklichung ihrer eigenen Anliegen.
Beschreibung
Menschen mit bestimmten Interessen können zusammen etwas gestalten, unabhängig davon, welcher Zielgruppe sie angehören.
Beschreibung
Wir können alle Anliegen von Bürger:innen bearbeiten, weil wir wissen, wer Ansprechpartner:innen sind. Wir arbeiten eng mit der Kommune, der Politik in den Orten und den engagierten Menschen zusammen.
Beschreibung
Unterstützungsnetzwerke für ältere Menschen werden gebildet. Junge Familien finden Wunschgroßeltern. Gemeinsame Aktionen in den Orten für alle finden statt.
Beschreibung
Die Kooperation mit der Samtgemeinde zu einem Einbezug des Projekts in andere Planungen (Bau, Infrastruktur, Wirtschaft) führt. Der Landkreis wird als übergeordnete Kommune einbezogen.
Beschreibung
Die vorhandenen Strukturen von miteinanderBUNT und ElmSozial stärken das Projekt, aktive Bürger:innen ("LiSSi", Seniorenkreisleitungen) sind einbezogen
Beschreibung
In dem Projekt geht es nicht nur um soziale Belange, sondern, wenn von den Bürger:innen gewünscht, auch um die materielle Infrastruktur oder Mobilität
Beschreibung
Zusammen mit Bürger:innen werden die gewünschten infrastrukturellen Verbesserungen initiiert und umgesetzt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeindebürgermeister M. Kelb
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Galerie Dettum, K. Kämpfe-Burghardt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chöre (Allerweltschor, Choriander)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehren (Evessen, Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftspraxis Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Physiotherapie-Praxen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas (Evessen, Erkerode, Dettum, Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen (Grundschulen Dettum, Sickte), Oberschule Sickte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirchengemeinden Sickte, St. Markus am Elm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Klein-Wirtschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Neuerkerode f. Menschen mit Behinderungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister:innen und Ortspolitiker:innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gruppe LiSSi (Leben in der Samtgemeinde Sickte)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ElmMobil (Mobilitätsverein)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bernd Retzki, Sozialdezernent LK WF
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Besucher:innen des Bunten Ladens in Sickte (miteinanderBUNT)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Teilnehmer:innen am Suppentag in Sickte (ElmSozial)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege in Sickte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Projektpartner ElmSozial und miteinanderBunt sind in der Samtgemeinde (SG) schon tätig. ElmSozial wird unterstützt, z.B. durch zur kostenfrei zur Verfügung gestellte Räume (temporär). Die SG Oderwald und Schladen-Werla unterstützen die dortigen Kontaktstellen bereits finanziell, so dass wir damit rechnen, nach der Anlaufphase auch Förderung durch die SG zu bekommen. Auch eine Beteiligung des Landkreises ist geplant. Eigene Einnahmen entstehen durch Angebote zur Unterstützung im Alltag.
Zustimmung Veröffentlichung
On

InselOase - Gemeinschaft im Fokus

Ansprechpartner
Maren Bruns
Funktion Bauleitplanung & strategische Dorfentwicklung
Schaffung eines lebendigen, lebenswerten und liebenswerten Lebensraums durch soziale Intervention, aktive Bürgerbeteiligung im Einklang mit einer integrierten, kommunalen Entwicklung.
Projektbeschreibung
Spiekeroog, eine idyllische Insel mit einer der höchsten Tourismus-Intensitäten in Deutschland, steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen, die umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt des insularen Lebens und Sicherung der Authentizität als Urlaubsinsel erforderlich machen. Im Zuge der Förderung beabsichtigen wir die Weiterentwicklung der bisherigen Gemeinwesenarbeit hin zu einem funktionierenden, ganzheitlichen Quartiersmanagement, u.a. mit folgenden Ansätzen: Sicherung und Rückgewinnung von Wohnmöglichkeiten der insularen Bevölkerung durch Festlegung von Quoten für Dauerwohnen und Ferienwohnen auf Ebene der städtebaulichen Planung / in Bauleitplänen, Erhaltungssatzungen zum Schutz der lokalen Bevölkerung sowie Zweckentfremdungssatzungen zur Sicherung und Wiederherstellung von Wohnraum. Die Herausforderung in diesem Handlungsfeld ist das Konfliktpotential, welches durch eine konsequente Anwendung baurechtlicher Regelungen und Steuerungsinstrumente zu erwarten ist. Hier sehen wir Vermittlungs-, Erklärungs-, Zuhör- und Schlichtungsaufgaben durch den Ansatz des Gemeinwesens und des sozialen Quartiersmanagements, welches die baurechtliche Seite komplementiert und die Akzeptanz und den Zusammenhalt nachhaltig sichert. Schaffung von Anreizen und Rahmenbedingungen für den Bau von bezahlbarem Wohnraum für die lokale Bevölkerung: Ausweisung eines Neubaugebiets, Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern (z.B. Genossenschaft, Eigentümer, Gewerbetriebe, …), Mitarbeit bei der Verbesserung der Wohnraum-Förderkulissen, Aufbau eines Fundraisingkonzepts zur Finanzierung der Schaffung von freiem Dauerwohnraum für die allgemeine Inselbevölkerung. Verstetigung der bisherigen Gemeinwesenarbeit zur Stärkung der Inselgemeinschaft: Durch versch. Maßnahmen wie die Förderung von Integration, die Schaffung von Treffpunkten und die Unterstützung von Vereins- und Jugendarbeit möchten wir die Lebens- und Wohnqualität auf Spiekeroog steigern. In Abgrenzung zu unseren bisherigen Projekttätigkeiten in diesem Bereich ist der Fokus auf die Vorbereitung zur Aufnahme in das niedersächsische Dorfentwicklungsprogramm. Um das ehrenamtliche Netzwerk rund um dieses Vorhaben ans Laufen zu bringen und verbindliche Arbeitsgruppen ins Lebens zu rufen wie auch Verantwortlichkeiten langfristig in die Dorfgemeinschaft zu übertragen, gilt es, eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen und ersten Arbeitsgruppen eine Ernsthaftigkeit zu verleihen und Personen mit Kompetenzen und Budget auszustatten.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Bevölkerungsstruktur besteht größtenteils aus ortsgebundenen Personen, deren Zusammensetzung für die Erhaltung der Wohn- und Wirtschaftsfunktion sowie zur Wahrung der gewachsenen nachbarschaftlichen Beziehungen von entscheidender Bedeutung ist. Wohnraum ist absolute Mangelware, Spiekeroog gehört zu einer vom Land festgelegten Gebietskulisse mit einem besonders angespannten Wohnungsmarkt, in welcher die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist. Das führt zu einer Verdrängung ans Festland oder zu einer Veränderung der Wohnformen und Lebensweisen mit direkter Auswirkung auf die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung, also zu einer negativen Veränderung der insularen Bevölkerungsstruktur in ihrer bisherigen, gesamtheitlich funktionierenden Zusammensetzung. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität und veranlasst Personen nur noch für einen Lebensabschnitt auf der Insel zu bleiben. Das führt zu einer hohen Fluktuation innerhalb der Wohnbevölkerung und zu einer Unstetigkeit in der Zusammensetzung. Ohne konsequentes Gegensteuern wird ein hoher Anteil der Bevölkerung nur noch im erwerbsfähigen Alter auf der Insel leben können. Häufig wechselnden Individuen mit einer saisonal begründeten hohen Arbeitsbelastung werden sich weniger intensiv in eine bestehende Wohnbevölkerung, die gleichzeitig abnimmt, integrieren und z.B. weniger ehrenamtliche Positionen im gemeinschaftlichen und dörflichen Miteinander übernehmen. Nachbarschaftliche Beziehungen werden aufgebrochen, die über viele Generationen funktionierende Gemeinschaft schwindet, das Geldverdienen und nicht das soziale Miteinander / Leben stehen im Vordergrund.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Insel Spiekeroog
Beschreibung
Spiekeroog ist eine niedersächsische Insel mit ca. 18 qm2 Fläche. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 6 km. Es gibt eine tideabhängige Fährverbindung.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist das Landesamt für Statistik Niedersachsen (Stand 2020).
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
geschätzt für das Projektgebiet (Gemeinde Spiekeroog); Als Gesamtstadt bzw. Referenzgebiet gilt der Landkreis Wittmund, Quelle ist eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit für den Berichtsmonat 03.2024.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesensarbeit und Quartiersmanagement sind künftig integriert und "zusammengedacht". Es werden (weiterhin) Bedürfnisse und Ressourcen unserer Gemeinschaft identifiziert, Maßnahmen daraus abgeleitet und somit die Lebensqualität verbessert, wobei ein großer Schwerpunkt auf der Aktivierung des Ehrenamtes liegt. Weiterhin werden gezielte Verbesserungen der Lebensbedingungen, insb. Wohnraumversorgung erreicht. Denn Wohnraum ist der "Schlüssel" zu fast allem auf Spiekeroog und somit die wichtigste Zutat für die Inselgemeinschaft.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn Bürger:innen aktiviert und motiviert werden konnten, sich als Dorfmoderator:in für ein Themenfeld zur Verfügung zu stellen und eigenverantwortlich eine AG-Leitung zu übernehmen.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn Immobilieneigentümer:innen / Grundstücksbesitzer:innen in Diskussionen offen sind, gemeinwohlorientierte Belange in der Wohnraumnutzung gleichwertig neben den individuellen Vorteilen einer möglichen Gewinnmaximierung zu tolerieren
Beschreibung
Standard erreicht, wenn geleitet durch die Kommune und gemeinschaftlich entwickelt mit relevanten Stakeholdern ein Neubaugebiet sowohl unter städtebaulichen, sozialen und naturschutzrechtlichen Aspekten gemeinschaftlich entwickelt wird.
Vorhandene Strukturen
Die Gemeinwesenarbeit (GWA) auf Spiekeroog, definiert im Vorgängerprojekt "Leben im Meer" die Verwaltung als Möglichmacher, der Rahmenbedingungen für Bürger:innen schafft, um ihr Lebensumfeld zu verbessern. Durch Aktivierung und Sichtbarmachung der Bürger:innen entstand z.B. der "insulare Jahreskalender", der ehrenamtliches Engagement koordiniert und planbar macht. Erfahrungen aus dem Projekt sowie positive Einzelmaßnahmen seit Mitte 2022 haben das insulare Leben signifikant verbessert. Neben dem Jahreskalender ist noch zu nennen: der Aufbau einer aktiven Kommunikation – nebenan.de, Website, Schaukasten, Rundbriefe, persönliche Ansprache, Videobotschaften; Implementierung von Sprachkursen, Willkommensveranstaltungen, Patenschaften zur besseren Integration; Schaffung von Räumen sowie Kleinst-Veranstaltungen (wie z.B. Insulares Picknick); Schaffung eines Jugend-Outdoor-Treffpunktes zur Verbesserung der Freizeitaktivitäten um nur einige zu nennen. Trotz begrenzter Ressourcen in der Verwaltungseinheit besteht das Ziel, Gemeinwesenarbeit als integralen Bestandteil des Insellebens zu etablieren. Viele Aktivitäten sind zwischenzeitig verstetigt, dabei ist es erklärtes Ziel, dass die Gemeinwesenarbeit künftig nicht isoliert betrachtet, sondern integraler Bestandteil des Insellebens und Handelns der Gemeindeverwaltung wird. Jedoch wurden wichtige Aspekte bisher vernachlässigt, was eine Fokussierung auf Problemfelder in diesem Projekt erfordert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alle MA der Verwaltung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Inselbote/Anzeiger Harlingerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Inselbewohner UND Zweitwohnungsinhaber
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
wichtige Stakeholder und Stützen des Ehrenamtes
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Personalgestellung sichert nachhaltige Strukturen, da Projektmitarbeiterinnen langfristig in der Verwaltung bleiben und den Geist der GWA / QM in ihrem allgemeinen Doing integrieren. Durch das über einen längeren Zeitraum angelegten Dorfentwicklungsprogramm werden die in den ersten 3 Jahren gefestigten und neu etablierten Strukturen erhalten bleiben. Freiwillige finanzielle Ausgaben sind für Kommunen kommunalrechtlich bei angespannter Haushaltslage schwierig. Aber wir bleiben optimistisch.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

KiS- Kultur im Stadtteil

Ansprechpartner
Marie Cordes
Funktion Stadttteilmanagerin
KiS - Kultur im Stadtteil
Projektbeschreibung
Das Nikolai-Viertel ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und soziokultureller Hintergründe. Mit Unterstützung der kommunalen GWA werden seit 2017 im Stadtteil verschiedene Methoden der Gemeinwesenarbeit erprobt und festgestellt, dass über eine Mischung aus regelmäßigen kulturellen Veranstaltungen und einzelnen Aktionen verteilt eine hohe Bandbreite an Menschen vor Ort erreicht werden. Von den Anwohner:innen wurde die Entwicklung eines festen Rahmenprogramms sowohl mit wiederkehrenden als auch mit einzelnen Veranstaltungen bzw. Veranstaltungsreihen gewünscht. Ebenfalls haben niedrigschwellige Erhebungen das Bedürfnis nach offenen Angeboten verdeutlicht, die eine flexible und/oder spontane Teilnahme an Angeboten ermöglicht. KiS -Kultur im Stadtteil- zielt auf die Stärkung des Gemeinwesens und die Verbesserung der Lebensqualität durch kulturelle Begegnungen im Nikolaiviertel. Menschen aus dem Viertel werden über kulturelle Angebote zusammengebracht und so über Begegnungen der Aufbau von Bekanntschaften gefördert, der Zusammenhalt der Nachbarschaft nachhaltig gestärkt und ehrenamtliches Engagement gefördert. Über aktivierende Befragungen werden die Interessen der Anwohner:innen in die Entwicklung des Angebots- und Veranstaltungsformate aufgenommen u eine aktive Beteiligung bei der Planung u Umsetzung erstrebt. Mit KiS wirken wir der Vereinsamung der Menschen im Stadtteil entgegen u entwickeln das BGZ zum generationsübergreifenden (inter-) kulturellen Treffpunkt. Als stadtweit einziger barrierearmer Begegnungsort ermöglichen wir stadtteilübergreifend inklusive und interkulturelle Teilhabe für Menschen mit und ohne Einschränkungen. Über unterschiedliche Methoden der Kunst und Kultur wie Tanz, Theater, Malen, Gestalten, Kino werden Begegnungen von Bewohner:innen niedrigschwellig ermöglicht und Anlass, Raum und Möglichkeit gegeben, sich informell auszutauschen und so bestehende Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Die erforderlichen personellen und sachlichen Ressourcen sind derzeit nicht vorhanden, um die Aufgaben erfolgreich u nachhatlig umzusetzen. Daher hat die Gemeinde Ende 2023 einen Antrag bei der Stadt Verden zur Förderung d GWA gestellt. Dieser wurde mit Beschluss vom 12.12.23 gewährt. Die gewährte Summe i.H. von 20.000 € dient zur Sicherstellung des Eigenanteils des beantragten Projektes.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Nikolaiviertel ist ein sehr heterogenes Stadtgebiet mit wenig Freifläche und Raum für Treffpunkte, Spiel- und Bolzplätze. Das Nikolaiviertel ist geteilt in Reihenhäuser und Einfamilienhäuser auf der einen und große Wohnblöcke auf der anderen Seite. Eine Spaltung, die durch die Art der Wohnsituation sichtbar wird, sich aber auch gesellschaftlich, sozial und finanziell bemerkbar macht. In letzter Zeit nimmt die Vermüllung des Quatiers stetig zu. Seit den neunziger Jahren ist das Gebiet durch infrastrukturellen Wandel betroffen. Orte der Begegnung wie Bäckereien und Blumenläden haben ihre Geschäfte aufgegeben. Durch die Migrationsbewegung 2015/16 hat sich die soziale und ethnische Anwohner:innenstruktur im Stadtteil stark verändert und durchmischt. Die Verteilung der Menschen mit Migrationshintergrund konzentriert sich auf mehrere dicht beieinanderstehende Wohnblöcke. Ein weiterer Teil der Bewohner:innen besteht aus älteren und/ oder alleinstehenden Menschen und Familien mit wenig Einkommen und Transferleistungen. Für die Menschen in dem Stadtteil gibt es außer dem BGZ keine Anlaufstelle, die ein spontanes Treffen mit informellem Austausch über alltägliche Herausforderungen oder über Unterstützungsbedarfe ermöglicht, wie es früher beim Bäcker, Metzger o. ä. üblich war. Dies wurde insbesondere im vergangenen Jahr in einem der Wohnblöcke nach einem Fall häuslicher Gewalt mit Todesfolge deutlich. Insbesondere vor diesem Hintergrund strebt das Projekt eine Stärkung der nachbarschaftlichen Strukturen an, in denen die Anwohner:innen Verantwortung füreinander übernehmen und sich gegenseitig unterstützen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Verden/ Aller
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und den Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof
Einwohnerzahl
4300
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Verden/Aller, Stand: 22.3.2024
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Landkreis Verden, Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
-keine aktuellen Zahlen-
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Ziel ist, in dem Projektgebiet allen Anwohner:innen Beteiligung über kulturelle Angebote zu ermöglichen sowie Mitsprache und Mitgestaltung für ihr unmittelbares Lebensumfeld deutlich zu machen. Sie sollen zu Selbsthilfe und Selbstständigkeit aktiviert werden, um Verantwortung für das persönliche, soziale und wohnliche Umfeld zu übernehmen. In dem Projekt werden vorhandene Potentiale über vielschichtige kulturelle Methoden genutzt und aktiv eingebunden. Dies betrifft insbesindere die hohe Bereitschaft der Anwohner:innen sich zu engagieren. Im Allgemeinen zielt das Projekt darauf ab, die Situation einzelner Menschen sowie die soziale und kulturelle Infrastruktur des Stadtteils gemeinsam zu verbessern. Kunst und Kultur bieten zur Selbstreflektion, zur Reflektion der äußeren Lebensumstände und zum Erproben neuer/ alternativer Lebens-/ Umgangsformen eine breite Methodenvielfalt. Die Angliederung an die kommunalen Strukturen gewährleisten eine aktive interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche: Kulturförderung, Stadtplanung- und entwicklung, Wohnumfeld- und infrastrukturelle Verbesserung, Gesundheitsförderung, Stadtmarketing. Über die Einbindung in die kommunale GWA und den AK GWA sowie der Orientierung an der städtischen "Rahmenrichtlinie zur GWA der Stadt Verden (Aller)" ist ein hoher Wissens- und Erfahrungstransfer gewährleistet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe der Bewohner:innen werden niedrigschwellig an neuralgischen Standorten im Stadtteil erhoben; sie sind eingeladen, sich aktiv an der Entwicklung von kulturellen Angebote zu beteiligen, ihre Interessen werden hierbei berücksichtig
Beschreibung
Das BGZ steht Anwohnenden zur Durchführung von selbstorganisierten Angeboten, Veranstaltungen zur Verfügung. Das BGZ ist für eine unabhängige Nutzung mit Küche mit Kühlschrank, Kaffemaschine, Wasserkocher etc. ausgestattet
Beschreibung
Bei den Anwohner:innen besteht ein großes Interesse und der Wunsch, sich für die Interessen und das Image des Stadtteils zu engagieren. Dieses Engagement soll gestärkt und gefördert werden.
Beschreibung
Bei der Planung und Durchführung von Angeboten werden die einzelnen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen berücksichtigt; Es finden vielseitige Angebote statt, die zielgruppendspezifisch aber auch zielgruppenübergreifend ausgerichtet sind
Beschreibung
Die Projektumsetzung ist interdisziplinär ausgerichtet und bezieht bei der Planung und Umsetzung von Angeboten, Aktionen etc. die unterschiedlichen Fachrichtungen (Kulturförderung Stadtplanung, Sicherheit&Ordnung Polik, Gesundheit&Sport, Inklusion...) ein
Beschreibung
Gemeinsame Ziele werden entwickelt und Synergien zwischen Netzwerkpartnern werden aufgebaut; Aktionen und Angebote werden gemeinsam durchgeführt; ein wechselseitiger Informationsfluss ist sichergestellt & eine verlässliche/ nachhaltige Zusammenarbeit
Beschreibung
über regelmäßige Aktionen wie Stadtteilkonferenzen, Nachbarschaftsgrillen, Anwohner:innenversammlungen sind Möglichkeiten der informellen Begegnung geschaffen; engagierte Menschen werden unterstützt und gefördert, sich in ihrer Nachbarschaft einzubringen
Beschreibung
Es finden niedrigschwellige Wohnumfeldverbesserungen statt; Der Zugang zu sozialer, kultureller und gesundheitsfördernder Teilhabe wird durch eigene Angebote, Kooperationen u. durch Vermittlung erwirkt; über Begegnungen wird das soz. Miteinander gestärkt
Beschreibung
Das BGZ erhält eine kommunale Förderung zur Stärkung der GWA im Stadtteil und wird eng durch die städt. Abteilung GWA bei der Umsetzung von Methoden und Angeboten begleitet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden: Abteilungen Gemeinwesenarbeit/ Inklusion, Integration/ Kulturförderung; Landkreis Verden: Kreisjugendpflege, Sozialraumorientierung, JUZ, VHS, Ferienprogramm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tintenklecks e. V., Trägerverein Verdener Kulturflügel e.V., DomMusiken Verden, Verdener Jazz und Bluestage e.V., Lighttrain e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden Ost-Borstel, Jugendzentrum Verden, Stadtbibliothek, Aufsuchende Straßensozialarbeit, Musikschule Verden, Kindertagesstätte St. Nikolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe e.V., AWO Trialog, Fokus gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtkirchen Gemeinden, Kirchenkreis Verden, Kirchenkreis Jugenddienst, Haus kirchlicher Dienste, diakonisches Werk, Micha Keding Popcantor Verden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HSG Aller, Kreissportbund Verden e.V, DRK Kreisverband Verden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verdener Campus, Janusz Korzcak Schule, Jahnschule, BBS
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Ausschuss Jugend und Soziales, politische Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verdener Aller Zeitung, Verdener Nachrichten, Allerdings, Överblick, facebook, instagram, Homepage, Schaukästen, youtube
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baalk Backboard, Rewe, Classic, Lidl
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anwohner des Nikolaiviertels, Ehrenamtliche
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch die Vernetzung im Stadtteil, den Einrichtungen der GWA+dem AK GWA findet ein steter Austausch über die erprobten Methoden statt, sodass ein aktiver Wissen- und Erfahrungstransfer zur Sicherstellung der Projektziele gewährleistet ist; Über regelmäßige Berichterstattung d. Projektverlaufs mit in polit. Gremien soll nach Projektbeendigung eine Verstetigung des BGZ über einen Stadtratsbeschluss erwirkt werden. Per Ratsbeschluss 23 wird der Zuschuss ihv 20000€ nach Projektende weitergezahlt.
Galerie
gebietseingrenzung
nikolaiansicht
drohnenaufnahme gemeinwesendiakonie verden
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von der „AltenSchule" zur neuen guten Nachbarschaft

Ansprechpartner
Anja Oppermann
Funktion Vorsitzende Jugend- und Sozialausschuss
Ein „Schlafdorf“ wacht auf - zur neuen Gemeinschaft in alten Räumen
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts ist die Bildung einer Dorfgemeinschaft und Beheimatung der Zugezogenen in Lauenbrück, einem Grundzentrum mit wenig ausgeprägter Infrastruktur und Willkommenskultur. Es ist besonders für viele Neubürger und Geflüchtete, kein wirkliches „zu Hause“. Pandemiebedingt hat auch die beliebte Dorfkneipe ihren Betrieb eingestellt, geblieben sind eine Raucherkneipe und eine Event-Gastronomie. Aber der notwendige Bau einer neuen Grundschule 2023 ermöglichte es der Gemeinde, das alte Grundschulgebäude 2024 zurückzuerhalten und mit Fördermitteln des ZILE-Programms für eine Umnutzung als offenes Bürgerhaus vorzubereiten. 2018 hatte die Gemeinde bereits in der „AltenSparkasse“ einen Gemeinschaftsraum für Vereine und Gruppen eingerichtet, der stets ausgebucht ist. Dieser bietet nur isoliert voneinander Platz für jeweils ein Angebot und keinen Raum für Begegnung und ein übergreifendes Miteinander. Eine multifunktionale Nach- und Umnutzung des bisherigen Grundschulgebäudes an der Wümme kann eine Begegnungsstätte schaffen. Dieser generationenübergreifende Treffpunkt wird sicher die Integration besonders auch unserer Neubürgerinnen und -bürger aller Herkunft bewirken. Als Grundzentrum sollte Lauenbrück über eine solche identitäts- wie gemeinschaftsstiftende Einrichtung unbedingt verfügen und damit zugleich zur Versorgung mit soziokulturellen Angeboten und Dienstleistungen beitragen. Schon früh bildete sich zur Klärung der weiteren Nutzung der alten Schule aus allen Fraktionen des Lauenbrücker Gemeinderats die „IFAG“, eine ehrenamtliche interfraktionelle Arbeitsgruppe als Planungsstab. Der Umbau und die Umnutzung wurden vom Gemeinderat beschlossen. Allen am Prozess Beteiligten war aber klar, dass die Inbetriebnahme eines solchen Hauses einer professionellen Ausgestaltung bedarf, die die IFAG selbst und auch die Gemeindeverwaltung nicht wird leisten können. Ein so das Gemeinwesen förderndes Projekt bedarf einer Person, die „da ist“. Dabei wird es bei der Gestaltung nicht nur darauf ankommen, die „AlteSchule“ mit Leben zu füllen, vielmehr muss es Aufgabe sein, die Dorfbevölkerung aus den unterschiedlichen dörflichen „Inseln“ einzubeziehen und „abzuholen“ - im Sinne eines zu schaffenden lebendigen Dorfes. Die „AlteSchule“ als Ankerpunkt für das Projekt kann so neben allen Maßnahmen, die erforderlich sein werden, zur Bildung und Stärkung der Dorfgemeinschaft beitragen.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Lauenbrück ist ein „Schlafdorf“ am Rande des Landkreises Rotenburg. Ursprünglich als Siedlungsort für Arbeitskräfte des Bothmerschen Ritterguts, später der Eisenbahn und nach dem zweiten Weltkrieg neue Heimat für viele Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten verfügt über kein historisch gewachsenes Zentrum. Die soziale Infrastruktur in diesem ländlichen benachteiligten Raum beschränkt sich auf Vereine. Wie damals fällt es den heutigen Geflüchteten schwer, sich zu integrieren. Auch bei pendelnden Neubürgern beschränken sich die Kontakte auf die unmittelbare Nachbarschaft. Geographische und verkehrsinfrastrukturelle Besonderheiten (Wümme, Fintau, Moor, Bahndamm, Bundesstraße 75) haben zu einer aufgelockerten Bebauung und kleinräumigen Ansiedlungen („Vogelviertel“, „Fischtown“; „Klein Moskau“, „Aukamp“) geführt und die Isolation verschärft. Bedingt durch die Randlage Lauenbrücks und den demographischen Wandel sind besonders ältere Menschen und Geflüchtete auf ein Auto angewiesen, um bedarfsgerechte Angebote wahrnehmen zu können. Und es fehlt allen an einem beheimatenden Anlaufort, besonders auch jungen Menschen (ohne Führerschein). Mehrfache Versuche, für sie ein Angebot zu schaffen, sind in der Vergangenheit gescheitert, wären aber dringend erforderlich. Um Abgrenzung und Isolation in den „dörflichen Inseln“ in Lauenbrück aufzubrechen, wird die „AlteSchule“ zwar räumliche Bedingungen schaffen, die Ausgestaltung des Projekts erfordert aber Begleitung, die ohne professionelle Hilfe nicht gelingt. Die aus der Kommunalpolitik entstandene IFAG „AlteSchule“ bedarf für ihr bürgerschaftliches Engagement Hauptamtlicher, die das Projekt umsetzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lauenbrück
Beschreibung
Das Fördergebiet erstreckt sich über die Fläche der Gemeinde Lauenbrück innerhalb der Samtgemeinde Fintel (Landkreis Rotenburg / Wümme).
Einwohnerzahl
2662
Quelle / Anmerkungen
Gemeinde Lauenbrück
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung auf der Grundlage eines Ausdrucks der Samtgemeinde Fintel am 26.3.2024 (Ausländer und Doppelstaatler); Altersstrukturen waren leider nicht verfügbar
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Statistischem Bundesamt beträgt der Anteil der bis 20-Jährigen 19 %, Daten für die Gemeinde Lauenbrück sind nicht zugänglich und wurden mit 24 % für alle ( 0 bis 26 Jahre ) geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Statistischem Bundesamt beträgt der Anteil der über 66-Jährigen 20 %, Daten für die Gemeinde Lauenbrück sind nicht zugänglich und wurden mit ca. 27 % geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die isoliert nebeneinander lebenden Bevölkerungsgruppen Lauenbrücks sollen durch die Einstellung eines Gemeinwesenarbeiters zusammengebracht werden. Als zentrale professionelle Person für alle Menschen im Dorf soll er initiativ sein und auf die Menschen zugehen. Er soll Kontakte fördern, Hilfsangebote koordinieren sowie (Bildungs-) Angebote eröffnen und damit für Gemeinschaft, Austausch und Teilhabe sorgen. Mit der „AltenSchule“ als Ausgangsbasis, einem emotionalen Ort für Altbürger mit Verwurzelungspotential für Neubürger, soll der Gemeinwesenarbeiter für die Entstehung eines dörflichen Gemeinschaftsgefühl sorgen und den Zusammenhalt unter allen Bevölkerungsgruppen herstellen und stärken. Seine Aufgabenschwerpunkte sind: • Entwicklung von Gemeinwesenarbeit, Förderung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, Umsetzung von Projekten im Zuge unseres Projektes Von der „AltenSchule“ zur neuen guten Nachbarschaft • Angebotsentwicklung zur Stärkung der Nachbarschaft und des Ehrenamts, der Integration und der Teilhabe in der Gemeinde • Stärkung der individuellen und im Sozialraum vorhandenen Ressourcen • Projektmanagement von gemeindeinternen, sozialen und integrativen Projekten • Aufbau und Betreuung von Bürgerbeteiligungsprozessen • Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Bürgerworkshops • Konzeptentwicklung, Projektanträge, Evaluation • Öffentlichkeitsarbeit • Fördermittel akquirieren, Dokumentation und Berichte für Geldgeber
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die „AlteSchule“ unser „Bienenstock“ ist beheimatender Treffpunkt für alle Menschen im Ort unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft und wächst so zu einem immer größer werdenden „Bienenhaus“.
Beschreibung
Ziel ist es, Potentiale aller Einwohner zu nutzen. Wir fragen uns nicht:, „Was kann die „AlteSchule“ mir als Bewohner bieten?, sondern: „ Was kann ich meinem Dorf bieten?" Auch Geflüchtete wirken als Ehrenamtliche mit.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn alle Einwohner Zugang zu der mit der „AltenSchule“ geschaffenen sozialen und mobilisierenden Infrastruktur haben, und der Ort allen ein gesundes Lebensumfeld bietet mit klima- und umweltfreundlichen Strukturen.
Beschreibung
Ziel ist es, den mit der IFAG begonnenen demokratischen Prozess weiter zu fördern. Mitgestaltungsprozesse am Gemeinwesen durch Ideenbörsen, Befragungen und Workshops zu vertiefen. Der Einzelne und die Gemeinschaft vertreten ihre Interessen.
Beschreibung
Alle Lauenbrücker stehen im Mittelpunkt. Aktive Beteiligung ist erreicht, wenn die „AlteSchule“ als Kommunikations- und Begegnungsstätte angenommen wird, gemeinsame Projekte entstanden sind und bedarfsorientierte Angebote durchgeführt werden.
Beschreibung
Bürgerbeteiligung ( Ideenbörsen, Befragungen, Austausch ) findet regelmäßig statt. Synergieeffekte entstehen, neue Projekte und Veranstaltungen gehen daraus hervor. Ein starkes Netzwerk ist erreicht, wenn die Angebote auch den ermittelten Bedarf decken.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lauenbrücker Speeldeel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachenenbildung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreismusikschule Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerbus-Verein Fintel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aktive Frauen Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VdK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaft Lauenbrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
FDP-Bürgersprechstunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Senioren-Treff
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kneipp-Verein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppen „Menschen in seelischer Notlage“
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe „Anti-Depression“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen Rotenburg und Umgebung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitslotsin der SG Fintel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chor Continuo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Ortsverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jagdhorn-Bläsergruppe „Günters wilde Bande“
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hegering Lauenbrück in der Jägerschaft Rotenburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hundefreunde Lauenbrück e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Angelsportverein Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschand, OV Sittensen-Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Lauenbrück, Oberschule Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Simbav Familienforum Fintau
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
div. Yoga-Gruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NABU, BUND
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Scharnow-Stiftung „Tier hilft Mensch“ / Landpark Lauenbrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Nach Ablauf der Förderung soll der von der IFAG angestoßene demokratische Prozess unbedingt fortgeführt werden, zumal uns die Räumlichkeiten unserer „AltenSchule“ erhalten bleiben - idealerweise in Eigenregie der Nutzergruppen, die dort eine Heimat gefunden haben werden. Denkbare Optionen sind: 1. Gründung eines Fördervereins mit entsprechender Finanzierung, 2. Fortführung auf Honorar-Basis, 3. Übernahme in die kommunalen Verwaltungsstrukturen und 4. Rekrutierung weiterer Fördermittel.
Galerie
schuleingang
schulhof
schulnebeneingang
schulwand
schulgarten
schulwald
kreiszeitungaugust23
planalteschule
putztag
flyer tag
Aufsteller
putztag.jpg (242.01 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

# Demokratie leben # Alte Mitte Langenhagen # Elisabeth im verbunT

Ansprechpartner
Lisa Langhans
Organisation Elisabethkirchengemeinde
Funktion stellvertr. Kirchenvorsteherin
Elisabeth - für Stadtteilkultur durch Partizipation, Selbstorganisation und Vernetzung im verbunT
Projektbeschreibung
Ausgehend von der bisherigen GWA der Elisabeth-KG wird die zukünftige Arbeit im Quartier aufgebaut: bestehende Netzwerke werden gepflegt und erweitert, laufende Angebote werden in die Selbständigkeit begleitet, im Gemeindehaus finden regelmäßig Runde Tische zum Thema GWA statt, an denen alle an der GWA beteiligten Ehrenamtlichen/ Anwohner*innen teilnehmen und sich vernetzen. Zukünftig stehen Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur, Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen und Stadtteilkultur im Vordergrund. Die Gehstruktur mit dem Coffee Bike findet gezielt in den Bereichen statt, aus denen bisher nur wenige Anwohner*innen an GWA-Prozessen teilhaben, obwohl der Bedarf erfasst wurde. Es werden Aktionen wie Straßenflohmarkt, Treppenhausfrühstück, Straßenfest geplant, um Vorurteile abzubauen und Austausch zu fördern. Als Gegengewicht zum aktuellen Rechtsruck liegt ein besonderes Augenmerk auf interkulturellem Austausch. Die Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat wird ausgebaut. Die Zusammenarbeit mit Freiwilligenagentur und Kirchenkreisjugenddienst ermöglicht regelmäßige bedarfsorientierte Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche. Beziehungsarbeit mit Anwohner*innen/ EA stärkt die Zusammenarbeit und macht Bedarfe sichtbar, die dann gemeinsam in neuen Kleinprojekten bearbeitet werden. Beteiligungsformate werden gestärkt und eine lebendige Stadtteilkultur aufgebaut. Anwohner*innen organisieren sich mit Hilfe der GWA-Fachkraft, um als Gruppe ihre Belange gegenüber Wohnungsbaugesellschaften/ Vermieter*innen zu vertreten. Diese erkennen die Vorteile einer Zusammenarbeit mit GWA-Projekten in ihren Immobilien an. Ziel für eine Verstetigung ist die finanzielle Beteiligung an der Einrichtung einer Personalstelle zum Ende der Projektlaufzeit. Dabei orientiert sich GWA an win e.V./ KSG und verstärkt die Zusammenarbeit. Das Netzwerk GWA wird in Zusammenarbeit mit der Stadt LGH ausgebaut. Erworbenes Wissen der Koordinatorinnen aus dem Zertifikatskurs wird allen zugänglich gemacht. Die erarbeiteten Leitlinien für GWA in LGH werden weiterentwickelt und praxisbezogen laufend angepasst. Die Kooperation im verbunT (Stadt, Fam.-zentrum Emma und Paul, KG Zum Guten Hirten) wird weitergeführt und inhaltlich und strukturell vertieft. Durch Gremienarbeit in Kirche, Kommune und Diakonie sowie die Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften und Städtebau LGH wird GWA für die Verstetigung auf breite Füße gestellt.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Langenhagen erlebt eine ungebrochene Zuwanderungssituation, die Bevölkerungsstruktur in der Alten Mitte wird durch Migrant*innen und Senior*innen geprägt. Über die bisherigen kirchengemeindlichen Bezüge hinaus konnten in den vergangenen drei Jahren Kontakte in das Quartier geknüpft werden. Bei Gesprächsanlässen wie Befragungen und aufsuchender Arbeit mit dem Coffee-Bike wurden Bedarfe geäußert und erhoben. Dabei wurde deutlich, dass erhebliche Vorurteile unter den Anwohner*innen untereinander sowie Konflikte mit Wohnungsbaugesellschaften, etwa bzgl. der Nutzung von Gemeinschaftsanlagen, bestehen. Veranstaltungen und Begegnungsanlässe waren Ausgangspunkt für Beziehungsarbeit, die weiter ausgebaut und gepflegt werden muss. Nach wie vor spielt Vereinsamung im Alter eine größere Rolle im Projektgebiet. Der Projektstart vor drei Jahren war durch die Coronafolgen geprägt. Kontakte in den Nachbarschaften werden allerdings noch nicht in gleichem Umfang gepflegt wie vor der Pandemie. Bisher haben v.a. der Kirche nahestehende Personen aktiv Angebote der GWA gestaltet bzw. besucht. Der Kreis erweitert sich zunehmend. Noch werden Veranstaltungsangebote mit Gemeinschaftscharakter im Gemeindehaus teilweise zögerlich angenommen. Netzwerkarbeit und Kooperationen im Quartier und auf kommunaler Ebene haben im Laufe der drei Jahre eine erste Grundstruktur für GWA in Langenhagen aufgebaut – im verbunT. Regelmäßige gemeinsame Sitzungen, die Bildung einer Steuergruppe GWA, ein gemeinsames Logo, Flyer und Film haben die Projektpartner (drei Kirchengemeinden u. Stadt) zusammenwachsen lassen. Gemeinsame Leitlinien sind angebahnt und sollen strukturell in den Institutionen umgesetzt werden.
GWA/QM-Ansatz
Eine aktive Bürgerschaft gestaltet ihren Sozialraum. Durch vielfältige Beteiligungsformen sowie Mitwirkung an konkreten Projekten werden Erfahrungen von Selbstwirksamkeit gestärkt und ehrenamtliches Handeln angestoßen. Gelebte Beteiligungskultur, in der sich Menschen wahrgenommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Im direkten Kontakt mit den Anwohner*innen werden Bedarfe aus ihrer alltäglichen Lebenswelt heraus mit den dort auftretenden Themen erfasst. Dies ermöglicht die Bewusstwerdung von Belastungen, aber auch die Entwicklung von gemeinsamen Ideen und Zielen. Kreative Aktivitäten führen zu einer veränderten Stadteilkultur als Ausgangspunkt für eine erhöhte Identifikation mit dem Quartier. Durch Beziehungsarbeit werden Selbstbewusstsein und neue Formen von Kommunikation gefördert sowie unterschiedliche Gruppen in Kontakt zueinander gebracht und Vorurteile durch Austausch abgebaut. In demokratischen Prozessen werden Anwohner*innen ermutigt und befähigt, sich gegenseitig zu unterstützen. Entstehende Netzwerke sind horizontal, die Anwohner*innen formulieren ihre Ziele selbst und setzen diese um. Auf kommunaler Ebene entwickelt das Netzwerk verbunT (Stadt und drei Kirchengemeinden) einen gemeinsamen GWA-Ansatz, der mit weiteren Kooperationspartner fortgeschrieben werden soll. Dabei setzt die sozialraumbezogene gemeinwesen-diakonische Arbeit orientierungsgebende Impulse. Der Prozess profitiert von der fachlichen Begleitung durch LAG und Landeskirche.
Vorhandene Strukturen
Koordinatorin für GWA mit 25 Std/W. und eigenem ausgestatteten Büro im zentral gelegenen Gemeindehaus der Elisabeth-KG. Die Infrastruktur kann mitgenutzt werden (Küche, Drucker, Kopierer, Versammlungsräume). Stadtbekanntes Coffee-Bike ermöglicht einen Ausbau der Gehstruktur. Ausstattung wie Bierzeltgarnituren und Pavillons stehen für Feste und Aktivitäten im Außenbereich zur Verfügung. Ehrenamtliches Engagement von kirchennahen und kirchenfernen Akteur*innen ermöglicht Angebote wie Lernhilfe, Mittagstisch, Deutschkurs, Hocker Rocker, Kleidertausch, Interkulturelles Kinderfest, Spielenachmittage, Fit im Park für Senior*innen etc. EA tragen durch ihr Engagement einen finanziellen Beitrag (Muskelhypothek) zur Umsetzung des Projektes bei und erfahren Selbstwirksamkeit. EA werden von der Koordinatorin in ihrer Arbeit begleitet und durch moderierte regelmäßige Treffen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Kontaktverwaltung der Teilnehmenden unterstützt. Sichtbare Vernetzung von GWA in der Kirchengemeinde durch Beteiligung an Gottesdiensten, Weihnachtsmarkt, Neujahrsempfang. Regelmäßiger Austausch der Koordinatorinnen der Projektpartner ermöglicht Synergien, gemeinsame Supervision hilft, die Arbeit zu reflektieren. Netzwerktreffen und Steuergruppenarbeit auf kommunaler Ebene sichern Qualitätsstandards und ermöglichen Ausweitung und Verstetigung von GWA. GWA in der Kirchengemeinde und auf kommunaler Ebene im verbunT wird durch Kirchenkreis und Landeskirche beraten und unterstützt.
Nachhaltigkeit
Anwohner*innen und Ehrenamtliche nutzen vorhandene Ressourcen und sind selbstwirksam. Beziehungsgefüge im Gemeinwesen sind gestärkt. Teilnahme an kommunal ausgerichteten Netzwerken der GWA, um gemeinsam praxis- und prozessorientiert Leitlinien der GWA in Langenhagen zu verankern. Kommunale Steuergruppe sorgt für Einbeziehung der Politik. Langfristige Finanzierung des Projektes soll durch Kooperation von Kirche, Diakonie, Vermieter*Innen/ Wohnungsbaugesellschaften und Kommune erfolgen.

WIR - gemeinsam aktiv im Edo-Quartier

Ansprechpartner
Sabine Conrady
Funktion Fachbereichsleiterin Soziale Dienste
Aufbau eines Quartiersmanagements + Räumen in einem sozialen Brennpunkt mit wenig Infrastruktur und sozialen Angeboten
Projektbeschreibung
Mit der Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch mbH planen wir - die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - im alten Kern der Edo-Schröder-Siedlung in Elsfleth ein Quartiersmanagement aufzubauen, um mit den Bewohner:innen gemeinsam Angebote zu schaffen, die die Lebensqualität verbessern, das soziale Miteinander fördern und die Integration unterstützen. In der Siedlung leben viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Ethnien, oft mit geringem Einkommen und wenig gesellschaftlicher Teilhabe. Die Bewohner:innen sollen direkt in ihrem Wohnumfeld erreicht und nach ihren Bedürfnissen und Wünschen für das Zusammenleben in ihrem Stadtteil befragt werden, um zusammen bedarfsgerechte, individuell angepasste Angebote zu schaffen. Zu Beginn des Projektes steht uns das Hausmeisterbüro der Wohnungsbau zur Verfügung, um einen Ort für Gespräche zu haben; ein Büro wird in Berne zur Verfügung stehen. Um im Quartier eine konkrete Anlaufstelle für die Anwohner:innen zu haben, ist die Anschaffung eines Bauwagens geplant. Dieser dient zunächst als Station bis adäquate ebenerdige und barrierefreie Räumlichkeiten gefunden werden. Danach soll der Bauwagen gezielt für Aktionen wie zum Beispiel fahrbare Bibliothek genutzt werden. Mit Hilfe des Bauwagens erregen wir die Aufmerksamkeit der Menschen des Quartiers und können so mit ihnen direkt ins Gespräch und einen Austausch darüber kommen, was sie bewegt und was sie sich für ihre Siedlung wünschen. Was belastet sie? Welche Ideen haben sie für ein Miteinander? Wir möchten die Bewohner:innen miteinander ins Gespräch bringen, Kontakte stiften und gemeinsame Aktionen unternehmen, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt sowie die Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Quartier zu stärken. Eine Quartiersmanagerin ist die Ansprechperson für die Anwohner:innen, sie koordiniert das Projekt und setzt Angebote um, unterstützt von Ehrenamtlichen, die auch aus der Bewohnerschaft generiert werden sollen. Unser Ansatz ist generationsübergreifend und nationalitätenverbindend. Austausch und Kooperation mit anderen Akteur:innen im LK Wesermarsch sind uns wichtig. Wir verfügen bereits über ein großes Netzwerk, da wir seit vielen Jahren Quartiere in Brake und in Lemwerder betreiben. Außerdem haben wir einen Integrationsdienst, der Familien mit Fluchtgeschichte in der gesamten Wesermarsch ambulant aufsucht. Dadurch bestehen viele Kontakte und Synergien, deren Effekte wir für den Aufbau des neuen Quartiers im sozialen Brennpunkt nutzen möchten.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der alten Edo-Schröder-Siedlung in der Stadt Elsfleth im Landkreis Wesermarsch leben sehr viele Menschen auf wenig Raum in Mehrfamilien-Häusern zusammen. Die Zusammensetzung ist in sehr vielen Bereichen (zum Beispiel Altersstruktur, "ethnische" Herkunft) heterogen. Mehr als ein Viertel der Bewohner:innen sind über 60 Jahre alt (30 %), 20 % sind Jugendliche oder junge Erwachsene bis 26 Jahre. Aufgrund der fehlenden Infrastruktur und der ländlichen Lage ziehen viele Menschen nach der Ausbildung/dem Studium oftmals in andere Städte, die in dieser Hinsicht mehr zu bieten haben. Für ältere Bewohner:innen bedeutet dies eine fehlende Unterstützung/Begleitung seitens ihrer erwachsenen Kinder. Es gibt große kulturelle Unterschiede, da sehr viele Ethnien und Kulturen in diesem Wohngebiet leben. Der Anteil ausländischer Bewohner:innen beträgt 25 %, also ein Viertel der Bewohnerschaft. Auch der Anteil der Geflüchteten ist im Gebiet überproportional. Es gibt viele Sprachbarrieren Vorurteile und Konflikte. Ein Großteil der im Quartier lebenden Menschen verfügt über wenig finanzielle Mittel. Es gibt wenige Hilfs- und soziale Angebote. Treffpunkte/Räumlichkeiten für Begegnung fehlen komplett, es gibt nicht einmal eine Kneipe oder ein Café. Die meisten der Menschen aus dem Quartier identifizieren sich nicht mit ihrem Wohngebiet. Es gibt kaum positive Begegnung. Die Freiflächen sind kahl und ungastlich. Das Gebiet wird durch eine Bundesstraße flankiert, die die Bewohner:innen des Quartiers von Versorgungs- und Beratungsangeboten "trennt". Die Edo-Schröder-Siedlung gilt als sozialer Brennpunkt und für Mieter als "letzte Option". Die Wahrnehmung geht über die Stadt hinaus.
GWA/QM-Ansatz
Unsere Quartiersmanagerin(QM) ist als Ansprechpartnerin vor Ort und steht in engem Kontakt und Austausch mit den Bewohner*innen des Quartiers, deren Interessen im Zentrum stehen. Sie erfragt deren Bedarfe, Wünsche und Ideen für ihre Siedlung, fördert vorhandene Ressourcen und setzt gemeinsam mit ihnen Projekte um. Sie erstellt eine Bestandsanalyse und stellt Kontakte zu weiteren Akteur:innen der Stadt Elsfleth und anderen Gemeinden des Landkreises Wesermarsch her. Sie baut ein Netzwerk auf, das kooperativ zusammenarbeitet und initiiert gemeinsam mit einzelnen Akteur:innen der Region Veranstaltungen. Die QM arbeitet generationsübergreifend, nationalitätenverbindend und ganzheitlich, sie bezieht die Bewohner:innen maßgeblich in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes und die Steigerung der Wohnqualität mit ein. Ausgehend von ihren Bedarfen schafft sie Kommunikationsanlässe und Austauschmöglichkeiten zwischen den Bewohner:innen (z. B. durch gemeinsame Feste, Café) und stärkt deren Gemeinschaftsgefühl, z. B. auch durch Nachbarschaftshilfe. Sie fördert die Selbstwirksamkeit der Bewohnerschaft, gestaltet gemeinsam mit ihnen Projekte und unterstützt ihre Selbstorganisation. Sie empowert die Menschen des Quartiers und verringert Konfliktpotential. Die QM berät die Bewohner*innen zu sozialen Belangen und vermittelt sie gegebenenfalls an andere Institutionen weiter. Sie leistet Presse-Öffentlichkeitsarbeit und hilft gemeinsam mit den Bewohner:innen das Ansehen des Quartiers zu steigern.
Nachhaltigkeit
Die Schaffung eines Treffpunktes soll auf kommunalem Grundstück und/oder an einer kommunalen Einrichtung angegliedert werden. Die Wohnungsbau unterstützt bei den baulichen Voraussetzungen und plant die langfristige Unterstützung des Projektes - auch finanziell. Vgl. auch schriftliche Stellungnahme wbw
Galerie
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Gemeinsam aktiv im Stadtteil

Ansprechpartner
Britta Lüttge
Funktion Bereichsleitung
HERTA-Mobil
Projektbeschreibung
Der HERTA-Stadtteiltreff befindet sich in der Hertastraße in der Ost und Westsiedlung von Salzgitter Bad. Hier gibt es offene Angebote für alle Menschen im Stadtteil, sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote für Migranten und Osteuropäer. Der offene Treff mit seinen Angeboten, die niedrigschwelligen Angebote und die Beratungsangebote werden gut angenommen. Jedoch gibt es auch viele Menschen, die wir mit unseren bisherigen Methoden nicht erreicht haben. Um möglichst viele Menschen zu erreichen und zu aktivieren möchten wir mit Aktionen in das unmittelbare Wohnumfeld gehen, vor die Fenster und Türen der Bewohner. Daher soll durch aufsuchende Arbeit im Stadtteil mit niederschwelligen und kurzweiligen Aktionen der Kontakt hergestellt werden. Beispielsweise mit Bewegungsmaterialien für Kinder, Kaffee und Gespräche für Erwachsene, erst einmal Menschen herauslocken, Interesse wecken, einfach (das Schachbrett) auspacken und anfangen. Über Aktivitäten (wie z.B. Seifenblasen herstellen, Naturerlebnisse mit der Lupe und Vergrößerungsgläsern, Infomaterialien) mit Kindern und Jugendlichen, Familien und auch älteren Menschen in Kontakt treten, sich gemeinsam austauschen über ihre Interessen und Bedarfe. Durch den niedrigschwelligen Zugang sollen die Bewohner miteinander in Kontakt kommen, gemeinsam aktiv werden und Beteiligung erleben. Durch die regelmäßigen Besuche mit dem HERTA-Mobil werden Hemmschwellen abgebaut und Kontakte leicht zugänglich gemacht. Familien werden über Spielangebote für Kinder erreicht und miteinander in Kontakt gebracht. Jugendliche werden an ihren Treffpunkten mit aktivierenden Fragestellungen in den Austausch gebracht, Gespräche entstehen. Ideen sollen gemeinsam mit der Zielgruppe umgesetzt werden. Aktivierung der Jugendlichen durch Beteiligung und Partizipation.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ost- und Westsiedlung in Salzgitter Bad ist ein Wohngebiet, das in der 1930/1940 er Jahren für Industriearbeiter entstanden ist. Die Wohnungen entsprechen nicht den heutigen Bedarfen von Familien und sind in der Regel nicht modernisiert. Notwendige ausstehende Sanierungen und Ausstattungsmängel haben dazu geführt, dass sich eine Mieterstruktur ergeben hat, die sich durch einen hohen Anteil an Migranten, jungen Familien mit mehreren Kindern und Jugendlichen und einen Anteil an älteren Menschen auszeichnet. Viele Bewohner des Viertels leben von staatlichen Transferleistungen bzw. haben ein geringes Einkommen. Durch günstigen Wohnraum ist eine Vielfalt entstanden, die sowohl die Altersstruktur und kulturelle Aspekte, aber auch besondere Lebensformen und schwierige Sozialstrukturen umfasst. Der Anteil an Kinderarmut ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, die Krippen- und Kitaplätze reichen nicht aus. Die Bildungs- und Teilhabemöglichkeiten der Menschen im Stadtteil sind begrenzt. Dringender Handlungsbedarf besteht seit Jahren insbesondere in der Sanierung der Häuser und Wohnungen. Der Gesamteindruck des Viertels ist eher deprimierend und wirkt vernachlässigt, teilweise vermüllt. Dies führt auch bei den Bewohnern zu Resignation und Rückzug. Der HERTA-Treff bietet niedrigschwellige Angebote für Familien und Beratung für die Bewohner des Stadtteils an. Der Treff mit seinen vielfältigen Angeboten und die Beratung für Migranten und auch osteuropäische Familien werden gut angenommen. Allerdings können wir mit der Kommstruktur nicht alle Menschen erreichen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Bad Ost- und Westsiedlung
Beschreibung
Ost- und Westsiedlung in Salzgitter Bad
Einwohnerzahl
6343
Quelle / Anmerkungen
Zahlen der Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Sozialstruktur in der Ost- und Westsiedlung in Salzgitter Bad erfordert besondere Aufmerksamkeit. Der hohe Anteil an Geflüchteten und Familien mit Migrationshintergrund, viele Haushalte mit Kindern und Jugendlichen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind und ältere Menschen leben in der Siedlung. Wir möchten durch Regelmäßigkeit eine aufsuchende soziale Arbeit im Stadtteil etablieren, die den Kontakt und den Austausch mit den Menschen in den Vordergrund stellt. Ziel ist es ihre Ideen, Wünsche, Bedarfe aufzunehmen und sie an Gestaltungsprozessen aktiv zu beteiligen. Durch Selbstwirksamkeit soll der Resignation und sozialer Vereinsamung entgegen gewirkt werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen der Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter Jugendliche unter 20 Jahren (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
54
Gesamtstadt in Prozent
43
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslose im SGB III+II Zahlen der Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen Mindestsicherungsempfänger*innen Stadt Salzgitter vom 31.12.2022
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen zur Kinderarmut (Kinder unter 15J im SGBII) Stadt Salzgitter (Stand 31.12.2022)
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen mit unserem Projekt die Menschen im Stadtteil stärken und durch Empowerment in die Aktivität bringen. Wir gehen in den Stadtteil in die Wohngebiete, vor die Fenster und Türen der Menschen und wollen mit ihnen in Kontakt kommen. Durch Kaffee und Spielangebote wollen wir einen niedrigschwelligen Zugang schaffen, die Menschen neugierig machen und zunehmend Vertrauen schaffen. So sollen Interessen und Bedarfslagen erfasst werden und die Themen der Menschen aufgenommen werden. Ebenso sollen Informationen über vorhandene Hilfs- und Unterstützungsangebote, sowie Bildungs- und Freizeitaktivitäten vermittelt und bei Bedarf dorthin begleitet werden. Die Menschen in der Ost- und Westsiedlung wirken resigniert und wenig aktiv. Ziel ist es die Menschen zu aktivieren ihre Interessen und Bedarfe zu äußern, sich für etwas einzusetzen und ihr Leben aktiv zu gestalten. Durch Empowerment und Selbstwirksamkeit soll die Handlungsfähigkeit der Bewohner im Stadtteil gestärkt werden. Diesbezüglich sollen alle Menschen aller Altersgruppen gehört und mit ihren Stärken und Ressourcen beteiligt werden. Bestehende Netzwerke wollen wir einbeziehen und weitere Kooperationen entwickeln, um unser Vorhaben umzusetzen und unsere Ziele zu erreichen. Hierbei sind immer die Interessen und Bedarfe der Bewohner im Blick zu behalten und einzelne Projektschritte zu reflektieren. Damit wollen wir die städtebaulichen Erneuerungsmaßnahmen mit aufsuchender Arbeit in der Ost- und Westsiedlung ergänzen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Menschen sich öffnen, sich trauen ihre Interessen und Bedarfe zu äußern. Wenn wir mit unserer aufsuchenden Arbeit mit Menschen in Kontakt kommen, eine Vertrauensbasis schaffen und gemeinsam mit ihnen aktiv werden können
Beschreibung
Dieser Standard ist erreicht, wenn wir gemeinsame Aktionen, Feste im Stadtteil gemeinsam planen, gestalten und durchführen. Wenn die Menschen im Stadtteil sichtbar sind und auch kulturelle Unterschiede gemeinsam erlebt werden
Beschreibung
Die Menschen vor Ort bringen sich mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen ein und beteiligen sich. Gute Kooperationen mit anderen Institutionen und Einrichtungen ergänzen das vielfältige Angebot. htungen
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn die Menschen sich öffnen, sich trauen ihre Interessen und Bedarfe zu äußern. Wenn wir mit unserer aufsuchenden Arbeit mit Menschen in Kontakt kommen, eine Vertrauensbasis schaffen und gemeinsam mit ihnen aktiv werden können
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
NOW Stadtteiltreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Am Ziesberg, Dr. Klaus Schmidt HS
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Derzeit ist unser HERTA-Treff in 2 Wohnungen in der Ost- und Westsiedlung von Salzgitter Bad untergebracht. Die Wohnungen sind beengt und die Räume klein, sodass die Arbeit mit mehreren Besuchern schwierig wird. Daher wollen wir in 2025 in ein altes Gebäude in die Erikastraße, das dem SOS-Kinderdorf e.V. gehört, umziehen. Dies bedeutet eine Ausweitung unserer Angebote und Einbindung neuer Menschen im Stadtteil. Gruppenangebote und Projektmitarbeit können dann realisiert werden.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

BZ Tante Emma: Initialisierung einer gesamtstädtischen GWA in Cuxhaven

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
HEIMAT Tante Emma... ein Platz für ALLE.
Projektbeschreibung
Nach dem Motto: „Nicht reden...machen!“ begann 2014 unsere Möbelhilfe für Geflüchtete, die Vereinsgründung erfolgte 2017. Die Zielgruppe wurde daraufhin auf alle Einwohner*innen (EW) erweitert. Durch die Verknüpfung von Ehren- und Hauptamt wurde zudem eine Basis für eine erste „zarte“ Gemeinwesenarbeit (GWA) im Innenstadtbereich gelegt. Durch die Kontakte in den Wohnungen der EW entstanden vertrauensvolle Beziehungen. Daraus ergaben sich Kenntnisse von weiteren Bedarfen u. Nöten auch anderer EW. Es wurden Angebote etabliert oder zu anderen Beratungsstellen weitervermittelt. Was neben der aufsuchenden Geh-Struktur aber fehlte, war ein Ort, wohin die EW dann auch kommen konnten. 2020 haben wir mit der Eröffnung des Begegnungszentrums (BZ) Tante Emma eine konkrete Anlaufstelle (Komm-Struktur) im Innenstadtbereich erschaffen. Dessen 5 Bereiche KAUF-, WERK-, FREI- und DIGITAL-Raum sowie unser Stadtteilbüro erfüllen jeweils eigene Funktionen, sind aber unmittelbar voneinander abhängig. (s.A.) Wohlbekannt in Cux bietet unser BZ soz. Angebote sowie eine erweiterte GWA für ALLE EW. Multiple Grundpfeiler der GWA wurden errichtet und gefestigt wie z.B. HEIMAT für Begegnung, Austausch, Teilhabe u. Bildung in off. Atmosphäre (s.A.), interagierende Nachbarschaft, hohe EA-Struktur, eine Anlaufstelle mit attrakt. Außenpräsentation, ein gut vernetzter hauptamtl. GWA´ler, ein barrierefreies Stadtteilbüro, multiple Veranstaltungen sowie eine sehr hohe öff. Aufmerksamkeit. Eingebunden in die lok. Ökonomie unseres Stadtteils (s. LoI Punkt Nachhaltigkeit) und durch unseren Handelsort: „KAUF-Raum“ sowie der Vermietung von Teilflächen u. Co-Working Spaces werden knapp 60 % unserer Kosten selber getragen. Dsbzgl. erhielten wir sehr viele Anfragen anderer Projekte. Es wurde also viel erreicht, dennoch haben wir 3 Hauptziele in den nächsten 3 Jahren. Wir werden: 1. unsere vorh. GWA ausbauen, mit dem Ziel ein interkult. HEIMAT-Zentrum zu werden und dabei gleichzeitig die Jugend mit ins Boot zu holen. (GWA) 2. der Motor einer gesamtstädt. GWA sein. Wir vereinen unser Netzwerk zum Wohle aller Stadteile. Somit entsteht keine Konkurrenz unter den untersch. GWA-Projekten, wenn es z.B. um den Aufbau gesamtstädt. Koordination u. die Verteilung komm. Finanzen geht. Das Bündnis wird uns alle stärken! (Resilienz). (komm. GWA) 3. noch mehr fin. Unabhängigkeit durch die Erprobung neuer monetärer Quellen erzielen, die immer eine pos. Wirkung für alle Beteiligten hat. (intellig. Finanzierung)
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Sehnsucht nach Heimat (Geborgenheit, Vertrautheit, Zugehörigkeit) ist eine innere Kraft, die mit unerbittlichem Verlangen an unseren Herzen zieht. Aufgrund dieses Verlangens besteht unser BZ im Herzen Cuxhavens. Wir sind HEIMAT. Durch akt. erhöhten Zuzug von Geflüchteten ins Quartier (ukr./afrik. Hintergrund), haben die unverzichtbare Notwendigkeit der interkulturellen Arbeit und damit verbundene Suche nach neuer Heimat eine neue Dimension erfahren. All das kommt „on top“ der schon vorh. priv. Verschuldung bei 19% der Erwachsenen im Quartier (BRD Ø 10 % / Armutsbericht LK), einem anony. Nebeneinander sowie heterog. Umfeld. Durch unsere Netzwerkarbeit mit den anderen Stadtteilen sehen wir, dass o.g. Erscheinungen auch dort existieren, und dass benötigte Finanzen oft selber generiert werden müssen (Landes- Bundes- EU-Förderungen / Sozialkaufhäuser). Selten trägt diese die Kommune. Teilw. konkurrieren die Projekte sogar bei der Verteilung von kommunalen Geldern. Der soz. Schieflage (z.B. Gentrifizierung, Armut, Einsamkeit) wird die Kommune nicht alleine Herr. Nur durch QM/GWA und deren multiplen-kreativen Tools sowie ehren- und hauptamtlichen MA kann dieser in Teilen entgegentreten werden. Cuxhaven hat eine hervorragende Willkommenskultur. Allerdings ist der Idealismus stärker als der Pragmatismus. Dies ist sicher auch der starken Verschuldung der Stadt geschuldet. Wir sehen den Menschen an 1. Stelle, in den „investiert“ soll. Daher muss ein neuer, starker GWA-Verbund der Verwaltung und lok. Politik aufzeigen, dass Willkommenskultur und Erschaffung neuer Heimat auch aufgrund auslaufender Förderungen nur mit finanzieller und organis. Hilfe der Kommune möglich sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt "Alt-Cuxhaven"
Beschreibung
Unser Begegnungszentrum Tante Emma befindet sich im Stadtteil Alt-Cuxhaven, dem eigentlichen Stadtkern von Cuxhaven (s. Karte im Anhang). Einige Teile des Gebietes sind keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Schlichtbauwohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für Sozialbenachteiligte geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum. Allerdings werden auch einige der Altbauten luxussaniert, und dadurch siedeln sich zudem viele finanzstarke Menschen, oft im Alter über 60 Jahre, in unserem Gebiet an. Dadurch entsteht in einigen Straßenzügen ein Gentrifizierungskonflikt.
Einwohnerzahl
13961
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven Stand: 31.12.2021
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
42
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik Einwohnermeldeamt (EMA) Stadt Cuxhaven - Stand: 31.12.2021
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_ Stand Februar 2024
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: Landesamt für Statistik Niedersachsen, 2024
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Schätzung Gesamtstadt: statistik.arbeitsagentur.de_Stand Februar 2024
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen immer die Einwohner*innen unseres Stadtteiles sowie viele Menschen aus Cuxhaven, die unser Angebot nutzen und daran teilhaben. Unsere Hauptziele sind es, deren immateriellen sowie die infrastrukturellen Bedingungen (z.B. Beziehungen untereinander, Partizipation, Kultur, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten) mit ihnen zusammen zu verbessern. Es sind immer Ihre Themen und Bedarfe, die für uns handlungsbestimmend sind. Dabei sehen wir sie mit ihren Fähigkeiten und Talenten als aktive Player in der Verbesserung ihrer Lebensumstände. Alter, Herkunft, Bildung, Geschlecht, sozialer Status sind für uns nachrangig. Sie bieten vielmehr belebende und bereichernde Potentiale für das ganzheitliche und nachhaltige Miteinander in unserem innerstädtischen Gebiet. So können sich Initiativen um neu entdeckte Gemeinsamkeiten finden und aktiv werden. Wir verfolgen in unserem Projekt den Ansatz einer aufsuchenden Arbeit. Mittels der aufsuchenden und aktivierenden Befragung kommen wir mit EW in Kontakt und bauen Beziehungen auf. Da sie die Expert*innen für ihre Lebensrealität und ihr Umfeld sind, wollen wir sie für die aktive Gestaltung und zur Partizipation bei Gestaltungsprozessen gewinnen. Auf Dauer möchten wir uns als GWAler in unserer Aktivität zurücknehmen und zunehmend die Einwohner*innen zur Selbstorganisation führen (So viel Aktivität von GWA-Seite wie nötig, aber so wenig wie möglich!).
Qualitätskriterien
Beschreibung
EinwohnerInnen die Interessen und Themen der Aktivitäten bestimmen und sie zum Erreichen ihrer Ziele Unterstützung und Hilfestellungen erhalten.
Beschreibung
BewohnerInnen eine zunehmende Selbstständigkeit in der Organisation und Durchführungen von Gruppentreffen entwickeln und sie sich ggf. die benötigte Unterstützung bei dem hauptamtlichen GWAler einfordern.
Beschreibung
die Stärken von EinwohnerInnen erforscht, aktiviert und weiterentwickelt wurden und dadurch deren Selbstwertgefühl und die Innere Stärke gewachsen sind. Vorhandene soziale und räumliche Ressourcen wurden erarbeitet und als Ressourcen genutzt.
Beschreibung
Eine starkes Bündnis aller Cuxhavener GWA Projekte entstanden ist, dass die Kraft besitzt, die komm. Verwaltung, lokale Politik und Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass deren Arbeit unverzichtbar ist und aufgrund dessen kommunal gefördert wird.
Vorhandene Strukturen
Unser hauptamtlicher GWAler ist einerseits Ansprechpartner für Stadt, Kommune und viele Netzwerkpartner*innen. Unterstützt wird er hier durch einen sehr aktiven Vereinsvorstand. Anderseits ist er mittlerweile das Gesicht unserer GWA und Vertrauensperson für die Einwohner*innen sowie unsere engagierten Ehrenamtlichen. Unsere multikulturellen Ehrenamtlichen sind um verschiedene Themen (z.B. Beratung, Begleitung, praktische Hilfen, Teilnahmeangebote, FREI-Raum sozial-digital, praktische Aufgaben wie z.B. Verteilen von Flyern oder Handwerkertätigkeiten im und am Gebäude) gruppiert und haben jeweils verbindliche Ansprechpartner. Hier werden die Aufgaben besprochen und der Rahmen für die Aktivitäten gesetzt. Gleichzeitig besteht auf dieser Ebene die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Die jeweiligen Ansprechpartner*innen stehen im Kontakt mit dem Hauptamtlichen, um die Ergebnisse zu sichern und weitere Fragestellungen zu klären oder Schulungsbedarf zu benennen. Regelmäßig finden größere Treffen statt, um die erreichten Ergebnisse festzuhalten und diese Erfolge wertzuschätzen. Gleichzeitig wird miteinander beraten, welche neuen Aufgaben und Herausforderungen sich zeigen. Auch hier werden die Ehrenamtlichen als Expert*innen ihrer Lebensumstände wertgeschätzt und wahrgenommen. Ihre Impulse und ihre Ausrichtung im Engagement sind für unsere Gesamtstrategie essentiell. Zum Erreichen der unterschiedlichen Gruppen/Menschen setzen wir auf den persönl. Kontakt aber auch auf dig. Formate.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Büro des Oberbürgermeisters /// Stadt Cuxhaven (Dezernat III Soziales, Bildung und Kultur) /// Büro des 1.Kreisrates Friedhelm Ottens /// Landkreis Cuxhaven (Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V._ die Hafenkirche /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven /// EKG Altenwalde/Offenes Herz Altenwalde /// Büro der ev. Innenstadtgemeinden /// Landessuperintendent Brandy
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Arbeit Lüneburg /// Diakonie Cuxhaven /// Caritas Cuxhaven-Bremerhaven /// Der Paritätische /// Hospizverein /// Blaues Kreuz /// Lions /// Rotarier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IG Lotsenviertel /// Fa. Nutrilo /// Fa. Machulez /// TWG Cuxhaven /// Wirtschaftsförderung Cuxhaven /// Mayerhof Consulting /// EWE
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt /// Diakoniestation Cuxhaven /// Familienhebammen des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Nds /// 1. FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven /// Rundherum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MdL Oliver Ebken (SPD) /// MdL Eva Viehoff (B90/Grüne) /// Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD) /// SPD Ortsverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (85 Mitgliedsvereine-und Verbände) /// Initiator one4one (Corona Nachbarschaftshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der interkulturellen Woche /// Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete /// Mitglied Demokratiekonferenz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWA Bündnis: Ritzebüttel aktiv, Wir in Süderwisch, Offenes Herz Altenwalde, Begegnungszentrum Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziales Herz Cuxhaven: Bündnis von Tierheim Cuxhaven, Kinderhospiz Cuxhaven, Anita Hanel Seniorenstiftung, BZ Tante Emma
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Cuxhaven - Mitte /// VHS im LK Cuxhaven /// Berufsbildene Schulen (BBS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Jugend /// Mehrgenerationenhaus /// Musikschule Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten /// Elbe Weser Kurier /// Lotsenkompass
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
JOBCENTER Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Cuxhaven - Kontaktbeamte
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung und Etabl. der gesamtstädt. GWA u. die Findung neuer Finanzquellen sind Kern unseres Antrages. Kooperation, Leitbildentwicklung, fin. kom. Beteilligung und sowie ein Rahmenkonzept und Qualitätshandbuch für die gesamtstädt. GWA (GWA Projekte/Verwaltung/Politik) u. Projekte wie 7-Level-Integration, TE-Konzeptionsworkshops und die Zusammenarbeit mit der lok. Ökonomie (DEICHBAND-Projekt) werden uns eine nachh. Einbindung in komm. Strukturen und langfristige Finanzierung sichern.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
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