Nachbarschaftsnetzwerk CAPITO
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Doris Tjaden-Jöhren
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftshilfe in der Heese - ein Netzwerk von und mit Bewohnern für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Nachbarschaftstreff CAPITO soll ein Netzwerk entstehen, das entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Bewohner (vorrangige Zielgruppen: Senioren und Familien mit Migrationshintergrund) durch den Einsatz von "Kümmerern" das nachbarschaftliche Zusammenleben fördert, in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Hilfen leistet, Vorurteile abbaut und zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beiträgt. Verschiedene kulturelle Angebote, Aktivitäten zu besonderen Anlässen (Weihnachten...) und der Cafebetrieb fördern Begegnungen und Kommunikation.
Darüber hinaus würde das Image des Stadtteils positiv beeinflusst.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Projektgebiet lebt eine Mischung aus verschiedenen ethnischen Gruppen und Senioren mit enger Verbundenheit zum Quartier. Der Anteil der Menschen mit ausländischer Herkunft ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen höher. Vorurteile und Ängste (z-B. Sicherheit) werden häufig thematisiert.
Ältere Bewohner möchten so lange wie möglich im vertrauten Quartier verbleiben und benötigen in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens zunehmend und flexibel Unterstützung. Bei einem hohen Anteil der Alleinlebenden drohen Rückzug und Vereinsamung.
Beide Zielgruppen wünschen sich Angebote für Begegnung und Austausch. Die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen müssen gemeinsam analysiert und Konzepte entwickelt werden.
Mit den Aktivitäten der Beteiligten werden Lebensqualität und Image des Heesequartiers verbessert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle, Stadtteil Heese
Beschreibung
Stadtteile Neustadt, Westercelle, Neuenhausen, Klein Hehlen, Boye
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im geplanten Projekt sollen die Interessen der Bewohner des Quartiers analysiert und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Dabei geht es um Inhalte, die die Betroffenen als Benachteiligung, fehlende Hilfen und Angebote empfinden. Mit dem Einsatz von "Kümmerern" soll ein Netzwerk entstehen, das auf die wechselnden Bedürfnisse der Bewohner flexibel und möglichst selbsttätig reagiert, die nachbarschaftlichen Beziehungen fördert und die Lebensqualität verbessert. Vorhandene Partner/ Stellen werden einbezogen. Der Nachbarschaftstreff dient als Anlaufstelle mit aktuellen und langfristigen Angeboten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Etablierung der nachbarschaftsfördernden Maßnahmen mit Beteiligung aller Bewohner und der Mitwirkenden des Nachbarschaftstreffs erfolgt ist
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
ASB, Johanniter, Caritas - div. Ansprechpartner
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt "Celler Woge", Frau Vette, Div. Bewohner
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Jugendtreff St. Willehad
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Andreas Bolten
| Funktion | Pfarrer |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Junge Menschen spüren lassen, wie wertvoll sie sind
Projektbeschreibung
Unsere Kirchengemeinde St. Willehad möchte junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes fördern und stärken. Wir möchten Kindern und Jugendlichen in der strukturschwachen Stadt Wilhelmshaben ein Betätigungsfeld geben, in dem sie sich positiv entfalten können und in dem sie durch andere und durch einen gemeinsam geteilten Geist des Miteinanders angenommen und wertgeschätzt werden. In der sich verändernden kirchengemeindlichen und sozialräumlichen Situation sehen wir uns in der Herausforderung, neue Wege zu erkunden, um jungen Menschen zu begegnen und diesen ebenso Begegnungen untereinander und miteinander in niedrigschwelliger Hinsicht zu ermöglichen. Unser Jugendtreff St. Willehad soll ein Ort zur offenen Kinder-und Jugendarbeit in Wilhelmshaven werden. Dieses wichtige Kriterium der Offenheit unserer Massnahmen im Kinder -und Jugendbereich beherzigen wir seit vielen Jahren. Ein wichtiger Baustein darin sind die vielseitigen Maßnahmen und Angebote des katholischen Jugendteams St. Willehad. Mit dem ,,Jugendtreff St. Willehad`` positionieren wir uns in direkten Bezügen zu der langjährig gewachsenen Verbindung zur Oberschule Franziskusschule und zum Gymnasium Cäcilienschule in der Mitte der Stadt Wilhelmshaven. In diesem von Wohnen, Arbeiten, Schulen, Geschäften, kommunalen und gewerblichen Institutionen geprägten Sozialraum möchten wir uns offen, attraktiv und ansprechend verorten.In der intensiv gewachsenen Vernetzung vor allem von persönlichen sowie auch instutionellen Bezügen von Kirchengemeinde und kirchlichen Schulen ist eine gute Basis geschaffen worden, die bewährte Arbeit konzeptionell und instutionell zu intensivieren, auszuweiten und den Offenheitscharakter noch breiter darzustellen. Von gewachsenen Kooperationen von Schulen und Gemeinde profitieren alle Beteiligten. Es werden Synergien geschaffen, die junge Menschen im Jugendtreff einen Raum finden lassen, in dem sie sich angenommen fühlen, ihren Interessen nachgehen können, mitgestalten können, eigen-und gruppeninitiativ werden können und unter haupt-und ehrenamtlicher fachlicher Begleitung und Leitung sich in Projekten verantwortlich entfalten können. Rechtsverantwortlicher Träger des Jugendtreffs ist die Kirchengemeinde St. Willehad Wilhelmshaven.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unsere kirchliche Situation in der katholischen Diaspora ist sei jeher von der Zugehörigkeit und dem Engagement Einzelner geprägt. Wir Christen in der katholischen Gemeinde St. Willehad (d.h. im kommunalen Einzugsbereich der Gemeinden Wilhelmshaven, Sande, Roffhausen) wissen um die Bedingungen und Herausforderungen, christliche und gleichzeitig offene Kinder-und Jugendarbeit in unserem Sozialraum und gesellschaftlichen Umfeld erfahrbar werden zu lassen. Wir möchten Kindern und Jugendlichen eine Betätigungsfeld geben, indem diese sich positiv entfalten können. In pastoraler Hinsicht ist die Kinder-und Jugendarbeit ein wichtiges Feld, um christliche Werthaltungen-und Glaubensvollzüge weitergeben zu können. Um dies erlebbar werden zu lassen, brauchen wir ansprechende und den Ansprüchen heutiger Kinder-und Jugendarbeit entsprechende Räumlichkeiten. Diese finden wir in den derzeitigen Räumlichkeiten unserer Gemeinde nicht vor,d.h. in unseren Pfarrheimen. Wir haben haben hier nur sehr beengte und eingeschränkte räumliche Bedingungen. Dem entgegen brauchen wir für die Umsetzung unserer Ziele einen offenen Freizeitbereich mit vielen Spiel-und Kontaktmöglichkeiten. Es muss eine ungezwungene und niedrigschwellige Kontaktaufnahme unter den Kinder und Jugendlichen sowie zu den erwachsenen MitarbeiterInnen ermöglicht werden. Wir brauchen einen großen multifunktionalen Raum als einen einladenden ``Ort der Begegnung``, dazu ein mittelgroße ,,Familienküche`` für Gemeinschaftsaktivitäten, zwei Räume für Gruppenaktivitäten, einen Büro-und Besprechungsraum für hauptamtliche MitarbeiterInnen und Stau und Lagerflächen. Die Ausstattung dieser Räumlichkeiten soll jugendgemäß sein.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven-Sande-Roffhausen
Beschreibung
Unser Projekt hat keine bestimmte räumliche Abgrenzung. Das Gebiet, in dem die Zielgruppe unseres Projektes wohnen, umfasst insbesondere das Gebiet der Kirchengemeinde St. Willehad Wilhelmshaven, Sande und Roffhausen. Davon berührt sind die Stadt Wilhelmshaven und die Ortschaften Sande und Roffhausen. Zur Teilnahme und Mitwirkung eingeladen sind darüber Jugendliche und Kinder aus benachbarten Kommunen und Kirchengemeinden.
Einwohnerzahl
95000
Quelle / Anmerkungen
Pressemitteilungen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unser Projekt ist örtlich angesiedelt im Sozialraum Süd der Stadt Wilhelmshaven. Da es als Projekt in kirchlicher Trägerschaft sozialraumübergreifend ist, dürfte dies ein Ausnahmefall sein. Ein Teil der Zielgruppe besucht die Oberschule Franziskusschule, das Gymnasium Cäcilienschule und die Grundschule St. Martin. Diese wohnen zu einem großen Teil in Wilhelmshaven, wie auch in weiteren Kommunen. Gleichzeitig ist das Projekt offen für Jugendliche, gleich welcher weltanschaulicher, geographischer Herkunft oder welchem Wohnort entstammend.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Geburten belief sich in der Stadt WHV in den letzten Jahren um ca. 700.
700 Geburten x 14 Jahre=9800 Bei einer Gesamteinwohnerzahl der Stadt WHV ist ein Annäherungswert 7 %.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um eine Schätzung, zurückgehend auf die Geburtenraten der Stadt Wilhelmshaven.
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In der Kirchengemeinde St. Willehad gestalten wir seit langen Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit der Franziskusschule, Cäcilenschule und St. Martin Schule. Das Altersspektrum dieser Schulen im Sozialraum Süd umfasst das Alter von 6-19 Jahren. Mit unserem Projekt möchten wir insbesondere die individuelle und soziale Entwicklung dieser Altersgruppe stärken. Wir wollen unsere bisherige Kinder-und Jugendarbeit konzeptionell weiter öffen und dauerhaft ,,unsere Zelte dort aufschlagen", wo junge Menschen ihren Sozialraum haben und sich im Alltag begegnen. Hier wird durch einen neuen Standort ein attraktives Forum für soziale Beziehungen geschaffen. Es eröffnet sich eine gegenseitige Bereicherung von bereits bestehender lebendiger Kinder-und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde und sich entwickelnden Projekten aus der offenen Jugendarbeit. In gemeinsamen Workshops, der Aufnahme von Brainstormingideen aus den jeweiligen Gruppengeschehen und personalen Austauschen kann ein breites und ansprechendes Betätigungsfeld für diese Altersgruppen entwickelt werden. Maßgebliche Kriterien zu dieser Entwicklung sind die Möglichkeiten dieser Altersgrupen zu Mitverantwortung, Mitbestimmung, Partizipation, Selbstorganisation und jugendkultureller Entfaltung. Die gemeinsame Arbeit soll die Entwicklung einer eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen und ganzheitlich entfalteten Persönlichkeit ebnen. Der gute Rahmen von Räumen, Zeit, Atmosphäre, Angeboten und Personal wird dies ermöglichen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
- eine gute und beständige Zahl der Teilnehmer u. Mitwirkenden; Partizipation, Reflexion und Evaluation mit Teilnehmern
Kriterium
Beschreibung
die Besucher / Teilnehmer haben eigene Projekte entworfen und umgesetzt, mit personellen und materiellen Hilfsangeboten
Kriterium
Beschreibung
die Teilnehmer auf die Ressourcen der Kirchengemeinde, der Schulen und nahen Jugendzentren zurückgegriffenen haben
Kriterium
Beschreibung
über die kirchlich und schulisch verbundenen Teilnehmenden sich auch weitere einfinden und das Projektangebot nutzen
Beschreibung
Kinder-und Jugendliche aus dem Gebiet der Kirchengemeinde und darüber hinaus sich einfinden, ebenso über das unmittelbare Gebiet der Stadt Wilhelmshaven
Beschreibung
gute Kontakte mit weiteren Akteuren und Einrichtungen im Sozialraum Süd gewachsen sind; es Projektverwirklichungen mit Schulen, Kirchengemeinde, Jugendzentren und Jugendtreff ST. Willehad gegeben hat
Kriterium
Beschreibung
eine gute Akzeptanz des Jugendtreffs in der Nachbarschaft mit Anwohnern und Institutionen in der Nähe gewachsen ist, bei Bedarf miteinander kommuniziert wird
Beschreibung
es bei Reflexionen und Evaluationen keine Mängelaufweise in Hinsicht digiatalem und analogem Informationsaustausch gibt; die Mobilität für Projektverwirklichungen vorhanden war
Kriterium
Beschreibung
der Jugendtreff einen spürbaren Beitrag zu mehr Integration und Partizipation im Sozialraum Süd und darüber hinaus leisten konnte; der Beitrag und die Kompetenz des Jugendtreffs bei kommunalen Partner nachgefragt wird
Kriterium
Vorhandene Strukturen
In unserer Gemeinde St. Willehad gibt es seit langen Jahren ein breites ehrenamtliches Engagement im Bereich der Kinder-und Jugendarbeit. Insbesondere sind hier die Aktivitäten des Jugendteams St. Willehad und zweier Pfadfinderstämme zu nennen. Diese werden fachlich durch das hauptamtliche Pastoralteam der Gemeinde ST. Willehad geleitet und begleitet, sowie durch hauptamtlich und ehrenamtlich fachliche Engagements gestützt und verantwortet. Im Jugendtreff St. Willehad wird ein Pastoraleferent die Leitungsfunktion innehaben. Ein wesentlicher Teil seiner Aufgabe ist die der Vernetzung ehrenamtlicher und hauptamtlicher fachlicher Arbeit. Eine besondere Chance des Jugendtreffs besteht darin, durch das Aufsuchen des schulischen Sozialraumes die bestehenden Gruppierungen weiter wachsen zu lassen und gegebenenfalls auch neue Gruppen zu bilden. In seiner Aufgabe wird der Leiter des Jugendtreffs vom ganzen Pastoralteam der Gemeinde unterstützt. Hinzu kommt der enge Kontakt und die intensive Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogen der Franziskusschule sowie mit den Schulleitungen der genannten Schulen. So ist der leitende Pastoralreferent eine personale Anlauf-und Vernetzungsstelle vor Ort und führt junge Menschen und pädagogisch und pastoral tätige Menschen zusammen. In der weiteren Folge werden indirekt auch die Familien der Betroffenen erreicht und angesprochen.
An einer Mitwirkung Interessierte können in dieser Weise gewonnen, einbezogen und fachlich geschult werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendamt Wilhelmshaven, Jugendzentrum Point, Jugendzentrum Krähenbusch, Gemeindeteile der Kirchengemeinde ST. Willehad
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Öffnung der Kulturfabrik Krawatte (im Entstehen) in das Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
| Funktion | Vorstandsmitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Teilhabe ist gut, Teilnahme ist besser: Soziokultur steht für die bunte Gesellschaft und entwickelt kreativ die Gemeinschaft. Die Egestorfer Str. bekommt ein Gesicht.
Projektbeschreibung
Im Herbst 2017 wird mit der Sanierung und dem Umbau einer seit Jahren leerstehenden Krawattenfabrik zu einem soziokulturellen Zentrum begonnen. Der Bauantrag ist gestellt, die Finanzierung der energetischen Sanierung und des ersten Bauabschnitts, an der die Stadt Barsinghausen und das Land Niedersachsen beteiligt sind, ist gesichert.
Ausgangspunkt des Gesamtvorhabens ist eine großzügige Spende eines Barsinghäuser Bürgers an die Kunstschule Noa Noa e.V. und den Kunstverein Barsinghausen e.V. zur Verbesserung ihrer räumlichen Situation und zur Entwicklung ihrer bisherigen Kooperation. Gefunden wurde ein Gebäude, das sich nach Lage und Größe für den schrittweisen Aufbau eines soziokulturellen Zentrums eignet und zum Mittelpunkt eines vernachlässigten Quartiers werden soll. Für seine Entwicklung wurde im Januar 2016 der Kulturverein Krawatte gegründet.
Ziel des hier beantragten Teilprojekts ist es, v.a. die Bewohner des Quartiers, dann aber auch die ganze Stadt Barsinghausen am Entstehen des soziokulturellen Zentrums Kulturfabrik Krawatte zu interessieren und sie an der Entwicklung des Konzepts und seiner Ausgestaltung zu beteiligen.
Dazu ist ein professionelles Management nötig, das die notwendige Struktur aufbaut, den Kontakt mit den Bewohnern des Projektgebiets aufbaut und pflegt, das Netzwerk mit den sozialen und kulturellen Akteuren der Stadt ausbaut und erweitert, zu Eigeninitiatven anregt sowie entsprechend dem Baufortschritt Projekte und Veranstaltungen plant und durchführt.
Das heißt, dass das Projekt als Auftakt einer dauerhaften Arbeit gedacht ist, die in den Folgejahren mit Hilfe weiterer Förderer und der dann möglichen Eigenleistung fortgesetzt wird. Für die umfassende Tätigkeit zum Aufbau des Managements wird im Jahre 2018 mindestens eine 30-Stunden-Stelle benötigt.
Der baulich intakte Büroraum der ehemaligen Krawattenfabrik wird auch derjenige der Kulturfabrik Krawatte sein, so dass hier der Arbeitsplatz des Managements eingerichtet werden kann. In der ehemaligen Personalküche kann bis zum zweiten Bauabschnitt im Sommer 2018 und zum Umzug in die neue Küche auch das beantragte Küchengerät aufgestellt werden. Im ersten Bauabschnitt (2017) eingeschlossen ist das Foyer des soziokulturellen Zentrums, in dem bereits unterschiedliche Veranstaltungen und Treffen stattfinden werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt.
Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können.
2015 wurde das erste Flüchtlingsheim in Barsinghausen gebaut. Ein Brandanschlag verzögerte die Fertigstellung. Nach einer beeindruckenden Demonstration der Bürgerinnen und Bürger wurde versucht, das Rathaus in Brand zu setzen. Die Täter blieben unerkannt.
2017 wurden zwei weitere Flüchtlingsheime für jeweils bis zu 160 Bewohnern fertiggestellt, zum Teil unter erheblichem Protest und Störaktionen der Anwohner. An allen drei Standorten machten Willkommenskreise für die neuen Nachbarn verschiedene freiwillige Integrationsangebote, darunter vor allem in den Gemeindehäusern der Kirchen ein Angebot von Deutschkursen. Die Stadtverwaltung schuf neue Stellen für die Integrationsarbeit. Ein "runder Tisch" versucht die verschiedenen Initiativen zu strukturieren.
Die Flüchtlingsheime sind inzwischen fast vollständig bezogen. Es beginnen die Mühen der Ebene. Die eigentliche Integrationsarbeit muss jetzt beginnen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorferstraße und Stoppstraße mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn-Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L 391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße.
Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird.
Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
3959
Quelle / Anmerkungen
Alle demografischen Daten vom Bürgerbüro der Stadt Barsinghausen ermittelt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausländer + Doppelstaatler: vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_krawatte.jpg
(3.06 MB)
projektgebietstrassennamen.pdf
(13.11 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsheime Rottkampweg, Einsteinstraße, Hannoversche Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffnungsgemeinde (Baptisten) Egestorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unser Barsinghausen Marketingverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung/ Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Cafe Allerlei - Stadtteilprojekt Hannover Linden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tatjana Makarowski
| Funktion | Abteilungsleitung der Sozialen Dienste |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stadtteilcafe Allerlei in Linden
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover Linden ist durch einen hohen Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund geprägt. Die Flüchtlingswelle hat einen neuen Teil zu integrierender Menschen mit sich gebracht. Das Cafe Allerlei möchte sich unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Hannover e.V. dieser interkulturellen Arbeit im Quartier annehmen.
Ziel ist es das vom Fels e.V. initiierten Projekt zu erhalten und auszubauen und den entstandenen Bedarfen an integrativen Angeboten, Beratung und Begleitung zu begegnen.2013 hat der Verein Fels e.V. das Cafe Allerlei in Hannover Linden innitiiert und mit Hilfe eines Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. ein niedrigschwelliges Angebot etabliert in dem Bewohner des Stadtteils Angebote für Bewohner vorhalten.Zunächst waren diese auf die Zielgruppe von Müttern und Kindern ausgerichtet. Durch die Flüchtlingswelle, wie auch die Akzeptanz der Angebote des Cafes sind weitere Angebote etabliert worden, darüber sind Handlungsfelder,Beratungs- und Begleitungsbedarfe im Stadtteil sichtbar geworden, die weiterer personeller Ressourcen bedürfen.Das Cafe als bisherige Anlaufstelle bedarf der Weiterentwicklung in der Vernetzungs- und Beratungsfunktion,wie auch der weitergehenden Unterstützung der Selbstorganisation der Ehrenamtlich tätigen und der Umsetzung weiterer Kooperationsstrukturen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Caritasverband Hannover e.V. hat mit dem Verein Fels e.V. eine Kooperation geschlossen um das Anliegen ein multikulturelles Stadtteilcafe für Bewohner mit Bewohnern zu unterstützen.Der Koordinator des Caritasverbandes arbeitet mit dem Gremium,dem Caferat, das Angebot des Cafes aus. Die Angebote richteten sich zunächst an Familien , Mütter und Kinder. In der Zwischenzeit sind durch den Caferat,der sich aus verschiedenen Bewohnern des Stadtteils zusammensetzt, weitere und andere Angebote etabliert worden. Durch die Erweiterung des Angebotes sind Handlungsfelder, Beratungs- und Vernetzungsbedarfe aufgetreten, die einer Weiterentwicklung bedürfen,dies möchte sich der Caritasverband zur Aufgabe machen und die bisherige Quartiersarbeit in Trägerschaft fortführen.Bedarfe liegen in der interkulturellen Kommunikation, der Gesundheitsförderung, sowie der Verbesserung der Beschäftigungschancen.Die BewohnerInnen nutzen die Angebote des Cafes, bleiben jedoch in ihrer Community.Hier sollen Angebote etabliert werden die die interkulturelle Kommunikation fördern.Fragen rund um das Thema Gesundheit haben zugenommen, es bedarf hier thematischer Angebote wie auch Angebote die zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit einladen.Die BewohnerInnen tragen maßgeblich zum Betrieb und zur Gestaltung des Angebotes im Cafe Allerlei bei, hier sollen Qualifizierungsmaßnahmen der dort ehrenamtlich Tätigen stattfinden und nach Möglichkeit eine Beschäftigungsmöglichkeit geschaffen werden. Die ermöglicht Teilhabe und Identifikation Die Einbindung des Cafes in die Netzwerkstruktur des Caritasverbandes mit seinen verschiedenen Beratungsangeboten erweitert die Kooperationsstrukturen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden
Beschreibung
Linden Süd
Einwohnerzahl
13000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hannover - Strukturdaten der Stadteile 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
1
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
1
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
1
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
grafik_linden_hannover.docx
(481.07 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Cafe Allerlei wird in die Trägerschaft des Caritasverbandes eine Gemeinwesenorientierung bekommen. Das Quartiersmanagement der Hanova (ehem. GBH ) und der Verein Fels e.V. haben das Cafe im Quartier Linden innitiiert und mit Unterstützung des Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. partizipative Angebote für die BewohnerInnen im Stadteil etabliert.Durch die aktive Beteiligung der BewohnerInnen und der Annahme der bestehenden Angebote sind weitere Handlungsfelder deutlich geworden,die einer Weiterentwicklung des bisherigen Angebotes bedürfen.Im Projekt des Cafe Allerlei sind ehrenamtliche und professionelle Strukturen vorhanden. Durch die Arbeit des Quartiersmanagements der GBH wurde der Bedarf an zielorientierter Stadtteilarbeit im Sozialraum Linden benannt, das Cafe Allerlei wurde mit der GBH und dem Verein Fels e.V. gegründet. Ein Sozialarbeiter des Caritasverbandes unterstützt die Arbeit als Koordinator. Der Betrieb des Cafes, die Auswahl der Angebote findet unter Abstimmung des Cafeteam, ehrenamtlich tätige BewohnerInnen des Stadtteils, statt. In diesem Gremium werden auch neue Angebote und Bedarfe diskutiert und erhoben. Der Förderantrag resultiert aus den Bottom Up Prozessen des Cafeteams. Ohne weitere personellen Ressourcen werden die erkannten Handlungsfelder, Beratungs - und Vernetzungsangebote im Stadtteil nicht etabliert werden können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Besuchergruppen im Cafe Allerlei sich interkulturell vermischen und die Angebote nicht nur kulturspezifisch genutzt werden.
Beschreibung
Die Bewohner aus dem Stadtteil eigenständig Aktivitäten für sich und für andere durchführen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn verschiedene Bewohner und Institutionen des Stadtteils im Cafe zusammenarbeiten.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentren des Caritasverbandes in Hannover Linden,Beratungsstelle Lichtpunkt,Kinderzentrum Linden, Spielhaus Linden, Fels e.V., Kreofant,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Stadtteils, Nachbarschaftskreis Siloah, Flüchtlingshilfe D 33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Godehardt, Erlösergemeinde
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Renate Kornhardt
| Funktion | Sozialplanerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Göttinger Quartiere - Voneinander und miteinander lernen
Projektbeschreibung
In der Stadt Göttingen sollen 2 Wohnquartiere dadurch aufgewertet werden, dass die dort jeweils vorhandenen Einrichtungen der Jugendarbeit zu vielfältigen Begegnungsorten für Gemeinwesenarbeit weiterentwickelt werden. Es soll ein Prozess des „Voneinander Lernens“ initiiert werden. Erfahrungen aus der Arbeit in einem sozial belasteten Gebiet (B) sollen dabei u. a. auch genutzt werden, um diese präventiv auf ein Wohngebiet (A) zu übertragen, welches neu strukturiert werden soll.
In beiden Quartieren befinden sich Einrichtungen der Jugendarbeit freier Träger (A: AWO mit dem "Kinder- u. Jugendhaus Lönsweg", B: Jugendhilfe e.V. mit dem „Jugendhaus Gartetalbahnhof“), die sich gut etabliert haben. Aktuelle Entwicklungen in beiden Sozialräumen, sich verändernde Bevölkerungsstrukturen und auch neue Ansätze in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien machen eine sozialräumliche Öffnung und Einbeziehung der Bewohner/innen und weiterer Akteure notwendig. Es wird daher angestrebt, eine aktivierende u partizipative Gemeinwesenarbeit in bestehende Strukturen der beiden Einrichtungen zu implementieren und diese zu Akteuren der Quartiersentwicklung zu profilieren, die neben Aktivierung u. Beteiligung auch sozialräumliche Kooperationen und Vernetzungen initiieren. Durch das Anknüpfen an bestehende Strukturen, z. B. bestehende Kontakte zu Eltern und anderen Akteuren im Quartier, die genutzt und ausgebaut werden können, wird dieser erweiterte Ansatz als sehr nachhaltig eingeschätzt. Über eine zu intensivierende Bewohneransprache und neue Beteiligungsformen sollen dabei auch spezifische quartiersbezogene Anforderungen reflektiert und dazu Prozesse von Empowerment und Nachbarschaftsförderung in Gang gesetzt werden. Dabei werden der Erfahrungsaustausch und der kontinuierliche Informationstransfer vergleichbarer Einrichtungen in zwei unterschiedlichen Gebieten als große Chance gesehen. In der Zielrichtung sollen die Einrichtungen darüber zu wichtigen Begegnungs- und Ankerorten weiterentwickelt werden, die maßgeblich mit dazu beitragen, die Lebensqualität der Bevölkerung in den jeweiligen Sozialräumen nachhaltig zu erhöhen. Für die Stadt Göttingen eröffnet sich darüber die Möglichkeit, unter dem Ansatz der Subsidiarität neue Impulse für die Weiterentwicklung von Arbeitsansätzen in der Kinder- u. Jugendhilfe und eine gesamtstädtische Strategie zu entwickeln. Insoweit handelt es sich um einen Pilotprozess, in dem die Stadt als Akteur eine koordinierende Rolle einnimmt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Wohngebiet A "Ebertal" hat sich aus einer Barackensiedlung mit ehemaligen Kriegsgefangenen entwickelt, die in den 60er Jahren in rd. 450 neu gebaute Sozialwohnungen der Städtischen Wohnungsbau gezogen sind. Die Bewohnerstruktur war von Beginn an durch ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl geprägt. Dieses zeigt sich auch heute noch in einer vergleichsweise stabilen Mieterstruktur, geringer Fluktuation und Mieten im unteren Segment. Das Kinder- u. Jugendhaus entstand hier Ende der 80er Jahre in Eigeninitiative und mit städt. Unterstützung. Der anstehende Prozess der Sanierung des Wohnungsbestandes und Neustrukturierung des Quartiers, verdichtet um rd. 150 weitere Wohnungen, verfolgt ein familienfreundliches, barrierefreies Wohnen mit Dienstleistungen vor Ort. Jetzige Mieter sollen bleiben, Neubürger zuziehen. In dem auf 10 Jahre avisierten Planungsprozess kommt dem Kinder- u. Jugendhaus eine besondere Bedeutung zu, als Ort der Vertrauensbildung und als "Kümmerer" bzw. Ankerplatz für neue Impulse u. Aktivitäten.
Das im Wohngebiet B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich demgegenüber in einem mehr von sozialen Problemen, Anonymität u. Fluktuation gekennzeichnetem Quartier, was insbes. durch einen Hochhauskomplex mit 432 Appartements (750 Pers.) geprägt wird. Eine randständige Bevölkerung, u. a. aus Südosteuropa, stellt Bewohner u. Akteure hier vor besondere Herausforderungen. Auch der öffentliche Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage am Bahnhof mit Ausfahrtstrasse und hoher Lärmbelästigung ist unattraktiv. Die Bewohner sind im Quartier kaum sozial und kulturell eingebunden, entsprechend ergeben sich spezifische Anforderungen an die Gemeinwesenarbeit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3 - 5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Straße, im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes am Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
967
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden wurde aus den Haushaltszahlen abgeleitet, nicht aus den Bevölkerungsdaten, und auf 35 für das Ebertal geschätzt, stadtweit auf 2.443.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt).
Die Prozentsätze wurden auf jeweils 1% geschätzt.
Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des Sozialgesetzbuches (SGB III und II).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_ebertal.docx
(456.27 KB)
kartenausschnitt_gartetalbahnhof.docx
(629.42 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeren Einzugsbereich des gleichlautenden Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstraße (Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstraße ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde.
Anm.: Alle Daten wurden nach Baublöcken ermittelt und aus dem Einwohnermelderegister der Stadt Göttingen generiert, Stichtag 31.12.2016.
Einwohnerzahl
2951
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.goettingen.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgte als Schätzwert und beträgt absolut 41, abgeleitet aus den Haushaltszahlen.
Der Status wird im Einwohnermelderegister nicht erfasst. Dieser umfasst die persönlichen Lebensumstände und kann sich auch ändern.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_gartetalbahnhof.docx
(629.42 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die beiden bestehenden Jugendeinrichtungen sollen zu Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit weiterentwickelt werden, die allen Bewohner/innen offenstehen und Menschen unterstützen und aktiv in Beteiligungsprozesse einbeziehen. Wesensmerkmal ist dabei eine Bottum up-Strategie. Das Interesse am Gemeinwesen soll der Bevölkerung im Quartier nahegebracht und die Chancen von Beteiligung verdeutlicht werden. Über aktivierende Angebote und konkrete Maßnahmen soll Empowerment und Selbstorganisation der Bevölkerung gefördert werden und mittelfristig eine nachhaltige Mitarbeit an Netzwerken für Bürger/innen entstehen (Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren). Damit können die Bewohner/innen als Experten in eigener Sache Wertschätzung erfahren und selbst zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden. Über die Gestaltung der Arbeit in einem Quartierszentrum mit Bezug zu weiteren Bedarfen/ Maßnahmen im Sozialraum kann die Identifikation mit dem Quartier erhöht werden. Insoweit erfolgt in der Folge eine Weiterentwicklung von der Gemeinwesenarbeit zum Quartiersmanagement. Der eingeleitete Quartiersentwicklungsprozess im Ebertal bietet hier konkrete Chancen und Möglichkeiten, der auch für das Gebiet Gartetalbahnhof genutzt werden kann. Die Maßgabe, dass hier Ergebnisse von Bewohnermitwirkung und Beteiligungen in konkrete Planungen, Maßnahmen und Umsetzungen münden, ist auf Verstetigung ausgerichtet und erhöht die Motivation von Bürgerengagement in der Stadt Göttingen insgesamt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen sind informiert und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/innen nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden p. a. erfasst
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen werden einbezogen u. weiterentwickelt; Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Kriterium
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet
Kriterium
Beschreibung
das Quartierszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt
Beschreibung
Politik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess beider Jugendeinrichtungen einbezogen und unterstützen eine kommunale Gesamtstrategie
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Lohbergschule, Leinerbergschule, Förderverein Leinebergschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialpädagogisches Schüler- u. Lehrlingszentrum e. V.; ev. Jugendhilfe Obernjesa; Strassensozialarbeit des Diakonischen Werkes; Migrationszentrum für Stadt und Landkreis; AG der Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischer, ZWST)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
städt. Kinderhaus Lohmühle; Familientreff Iduna-Zentrum, Einrichtungen der Stadt Göttingen (z.B.Sozialamt, FB Jugend); versch. Dezernate und Fachbereiche der Stadtverwaltung (z. B. Referat des OBs, Bau- u. Sozialdezernat, Büro für Integration)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen; Projekt Frühe Hilfen und Familienhebammen des Jugendamtes; MiMi-Gesundheitsprojekt des städt. Büros für Integration und EMZ Hannover;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Rates, insbesondere Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit u. Wohnungsbau; Bau- u. Planungsausschuss; Senioren-, Behinderten- u. Integrationsrat.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Elterngruppe ADHS Wellenreiter; Kreativgruppe des AWO Kinder- u. Jugendhauses; Gartenclub mit untersstützung Nabu; Familiennachmittage und Feste mit Bewohner/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturzentrum musa; Kommunikations- u. Aktionszentrum KAZ e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt; StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Altenarbeit Göttingen e. V. mit Erzählcafes für Senioren; Sparta Göttingen e. V.; Pflegeelternverein "Pfad für Kinder"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bonveno Göttingen gGmbH: es findet bereits eine Zusammenarbeit mit der Flüchtlingsunterkunft Zietenterrassen statt und mit der Flüchtlingsunterkunft Bürgerstraße
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zusammenführung verschiedener Kulturen – Wie Integration in einem Flächenlandkreis gelingen kann
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Karin Single
| Funktion | Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Integration von Migraten/innen in den zugewiesenen Wohnorten; Vernetzung und Beratung ehrenamtlicher Unterstützer; Stärkung u. Unterstützung eines Stadtteils, in dem der Anteil der MIgranten/innen sehr hoch ist
Projektbeschreibung
Der Landkreis Gifhorn ist ein großer Flächenlandkreis, der sehr unterschiedlich strukturiert ist. Der Norden des Landkreises ist eher dünn besiedelt, bietet nur wenige Angebote vor Ort und die Verkehrsanbindungen durch den öffentlichen Nahverkehr sind für eine regelmäßige Nutzung unzureichend und vorwiegend an den Schülertransport angepasst. Migranten/innen, die im Nordkreis Wohnmöglichkeiten erhalten, äußern oftmals den Wunsch, von dort wieder wegzuziehen. Sehr gut angelegt ist im Nordkreis die Vereinskultur und auch der Zusammenhalt und die Unterstützung innerhalb der Dörfer ist sehr stark.
Im Norden des Landkreises soll der Schwerpunkt des Projektes darauf liegen, dass Migranten/innen integriert und in der Mobilität unterstützt werden, so dass auch Ihnen daran gelegen ist, dort zu bleiben.
Im Süden des Landkreises Gifhorn ist die Besiedelung viel dichter und eine Anbindung an die größeren Städte in der Nähe gegeben. So lassen sich beispielsweise Wolfsburg, Braunschweig und auch Hannover gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Im Südkreis gibt es schon einige ehrenamtliche Angebote zur Unterstützung von Migranten/innen.
Hier liegt der Schwerpunkt des Projektes vor allem auf der Vernetzung der ehrenamtlichen Unterstützer, des ehrenamtlichen Angebotes. Des Weiteren möchten wir in diesem Gebiet ein Angebot schaffen, welches ehrenamtliche Unterstützer zum Beispiel zu rechtlichen Grundlagen berät.
In der Kreisstadt Gifhorn ist vor allem in der Südstadt die Besiedelung durch Migranten/innen sehr dicht. Als Betreiber einer Kindertagesstätte in der Südstadt können wir berichten, dass 80 von 99 Kindern der Kindertagesstätte aus Familien mit Migrationshintergrund stammen. In dieser Kindertagesstätte treffen ca. 20 Nationalitäten aufeinander. Genauso multikulturell wie die Kindertagesstätte, ist auch das Zusammenleben in der Südstadt.
Hier liegt unser Fokus insbesondere darauf, ein gutes Zusammenleben und eine gute Verständigung innerhalb der verschiedenen Kulturen zu ermöglichen und sie bei der Integration zu unterstützen.
Da wir als Betreiber von 38 Kindertagesstätten und 3 Familienzentren und als Koordinator weiterer sozialer Angebote im Landkreis sehr früh Kontakt zu den Familien mit Kindern bekommen, bietet es sich für uns an, dieses Projekt durchzuführen. Gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Gifhorn führen wir ein Familienbüro, dem wir dieses Projekt angliedern würden, so dass bereits eine erste Koordinierungsstelle vorhanden ist.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Landkreis Gifhorn ist ein großer Flächenlandkreis, der hauptsächlich von ländlichen Regionen geprägt ist. Mittelpunkt des Landkreises ist die Stadt Gifhorn. Bis in das 2016 hinein waren wir als Deutsche Rotes Kreuz Kreisverband Gifhorn e.V. Betreiber einer Flüchtlingsunterkunft in Ehra. Unterstützt wurden wir bei unserer Arbeit durch sehr viele ehrenamtliche Helfer. Noch heute pflegen wir die Kontakte zu den Ehrenamtlichen und auch zu einigen Migranten/innen, die in dieser Unterkunft aufgenommen wurden und noch in unserem Landkreis leben.
Inzwischen sind die Migranten/innen über den gesamten Landkreis verteilt und dieser große Landkreis bringt in den einzelnen Regionen unterschiedliche Probleme mit sich.
Im Nordkreis dominiert die Problematik der schwachen Infrastruktur. Es ist Wohnraum vorhanden, aber insbesondere wegen der fehlenden Verkehrsanbindungen und Angebote ist es für die Migranten/innen unattraktiv dort zu leben. Dieses erschwert die Integration oder macht sie sogar unmöglich.
Im Südkreis gibt es eine große Anzahl ehrenamtlicher Unterstützer, denen es ein Anliegen ist, Migranten/innen gut aufzunehmen und bei ihrer Integration in die neue Heimat zu unterstützen. Es fehlt aber noch an der Vernetzung der Angebote und der Ehrenamtlichen und an geregelter Informationsweitergabe in Rechtsfragen etc.
In der Stadt Gifhorn, liegt die Problematik in der Ballung verschiedener Kulturen und der hohen Anzahl von Familien mit Migrationshintergrund in der Südstadt. Dort gibt es einen hohen Beratungsbedarf bei den Migranten/innen und es fehlt an einer gesunden Mischung mit deutschen Familien, um Integration und das Erlernen der deutschen Sprache zu erleichtern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Gifhorn Südstadt
Beschreibung
Die Südstadt von Gifhorn ist nicht genau eingegrenzt und daher kann auch keine differenzierte Bevölkerungszahl genannt werden. Es ist aber Fakt, dass der Bereich der Südstadt von vielen Menschen aus dem Ausland bewohnt wird und dort sehr viele Kulturen aufeinander treffen. Im gesamten Stadtgebiet der Stadt Gifhorn liegt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei 28,4%. In der Südstadt ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund jedoch deutlich höher. Hier liegt der Anteil schätzungsweise bei 70%. Im Laufe dieser Projektbeschreibung wurde bereits das Beispiel einer Kindertagesstätte (DRK-Kindertagesstätte Gifhorn-Süd) herbei geführt, die derzeit einen Anteil von ausländischen Kindern in Höhe von fast 80% hat. Die Herkunft der Kinder setzt sich aus 20 verschiedenen Ländern zusammen.
Einwohnerzahl
42000
Quelle / Anmerkungen
http://www.gifhorn.de/pics/medien/1_1481786987/Verwaltungsbericht_2015.pdf, Bevölkerungszahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht (Anteil Arbeitslosigkeit ausländischer Mitbürger)
Sonstige beschreibt hier die Arbeitslosenzahl des Bundes.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister.
Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen.
Mit Projektgebiet ist in diesem Fall die gesamte Stadt Gifhorn gemeint, da wie bereits beschrieben, das Projektgebiet Südstadt nicht ganz genau umrissen werden kann und hierfür auch keine gesonderte Erhebung existiert.
Der Anteil der ausländischen Bewohnerinnen ist in der Südstadt auf jeden Fall erheblich höher.
Gesamtstadt bezeichnet in diesem Fall die Zahlen des Landkreises Gifhorn.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiete_gwaqm_suedstadt.doc
(25.5 KB)
projektgebiete_gwaqm_stadt_gf.doc
(33.5 KB)
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn Nordkreis; Samtgemeinde Hankensbüttel - und -Samtgemeinde Wesendorf - und - Stadt Wittingen
Beschreibung
Der Nordkreis des Landkreises Gifhorn umfasst die Samtgemeinden Hankensbüttel und Wesendorf und die Kleinstadt Wittingen. Insgesamt wohnen in diesem Bereich ca. 38.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 724 km². In der Samtgemeinde Hankensbüttel leben unter 10.000 Einwohner auf einer Fläche von 290 km². In der Samtgemeinde Wesendorf leben über 14.000 Einwohner auf einer Fläche von 209 km². Und in der Stadt Wittingen mit ihren dazugehörigen Ortschaften leben über 11.000 Einwohner auf einer Fläche von 225 km².
Einwohnerzahl
40000
Quelle / Anmerkungen
https://www.sg-hankensbuettel.de/portal/seiten/einwohnerzahlen-904000002-20751.htmlhttp://www.wesendorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=152&topmenu=2;http://www.wittingen.de/images/files/Einwohnerzahlen.pdf; Bevölkerungszahlen Melderegister d. SG
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt.
Im Projektgebiet Nordkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der Kinder. Während in der SG Wesendorf der Anteil der Kinder bei 24,4% liegt, liegt er im selben Projektgebiet in der Stadt Wittingen nur bei 19,2%. In der SG Hankensbüttel liegt er leicht steigend im Durchschnitt (keine Angabe in Prozent vorhanden)
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden. Hier der Durchschnittswert.
Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen.
Im Projektgebiet Nordkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der ausländischen Bewohner/innen. Während in der SG Wesendorf der Anteil bei 22% liegt, liegt er im selben Projektgebiet in der Stadt Wittingen nur bei 13% und in der SG Hankensbüttel bei 12,5%.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn Südkreis; Samtgemeinde Papenteich - und - Samtgemeinde Isenbüttel - und - Samtgemeinde Meinersen
Beschreibung
Der Südkreis des Landkreises Gifhorn umfasst die Samtgemeinden Papenteich, Isenbüttel und Meinersen. Insgesamt wohnen in diesem Bereich ca. 60.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 360 km². In der Samtgemeinde Papenteich leben über 24.000 Einwohner auf einer Fläche von 110 km². In der Samtgemeinde Isenbüttel leben über 15.000 Einwohner auf einer Fläche von 77 km² und in der Samtgemeinde Meinersen leben über 20.000 Einwohner auf einer Fläche von 170 km².
Einwohnerzahl
60000
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenteich.de/pics/medien/1_1465548653/Einwohnerstatistik_Papenteich.pdf;
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt. Im Projektgebiet Südkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der Kinder, welches sich aus einer Skalierung des Sozialberichtes erkennen lässt. Daraus lässt sich aber auch erkennen, dass insgesamt kein erheblicher Unterschied zur Gesamtstadt (Landkreis Gifhorn) besteht.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt. Im Projektgebiet "Südkreis" ist der Anteil der älteren Bewohner/innen eher niedrig. Die 19% beziehen sich auf das Beispiel einer Ortschaft aus der SG isenbüttel.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden. Hier der Durchschnittswert.
Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen.
Im Projektgebiet "Südkreis" ist der Anteil der ausländischen Bewohner/innen im Vergleich zu anderen Teilen des Landkreises eher gering.
Allerdings ist der Anteil ehrenamtlicher Unterstützer für geflüchtete Menschen sehr hoch und bei diesen Personen soll unser Ansatz in diesem Projektgebiet liegen.
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiete_gwaqm_suedkreis.doc
(34.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der DRK KV Gifhorn ist sehr erfahren in der Kinder u. Familienarbeit. In unseren Einrichtungen erleben wir, welche Hürden sich für Migranten/innen ergeben. Aufgrund unserer hohen Präsenz im Landkreis, können wir uns gut vorstellen, in der Gemeinwesenarbeit zu agieren.
Wir verfolgen das Ziel, die Menschen in unserem Landkreis mit ihren Bedürfnissen zu sehen und auf diese einzugehen. Wir möchten die zugezogenen Bürger gut in der Gemeinschaft der eingesessenen Bürger aufnehmen und streben an, dass die Menschen voneinander lernen u. gegenseitige Akzeptanz entsteht. Im Idealfall möchten wir bei einem großen Teil der Bevölkerung die Überzeugung wecken, dass der Zuzug anderer/fremder Kulturen als Bereicherung des eigenen Lebens verstanden wird.
Großen Wert legen wir darauf, dass die neu zugezogenen Menschen mit Fluchthintergrund sich in den Gemeinden, in denen sie untergebracht werden, wohl u. angenommen fühlen, damit die Bereitschaft zur Integration gegeben ist.
Quartiersmanagement trifft auf einen Stadtteil unserer Kreisstadt zu, der einen sehr hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aufweist und in dem viele unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. In diesem Stadtteil verfolgen wir das Ziel, Treffpunkte zu schaffen, an denen sich die Menschen begegnen und kennenlernen können. Wir möchten diesen Stadtteil attraktiver machen und damit erreichen, dass er auch für deutsche Bürger interessant wird und deren Bereitschaft steigt, in diesem Stadtteil mitzuwirken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn: Bewohner/innen sich für das Projekt interessieren, an Veranstaltungen teilnehmen und idealerweise auch engagieren. Ein weiteres Messinstrument wäre für uns auch die Streuung des Projektes innerhalb der Bevölkerung.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn: Vereine, Institutionen und Ehrenamt sich innerhalb des Projektes engagieren. Im Idealfall wird das Projekt dadurch weiterentwickelt..
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn: Nicht nur die Menschen mit Migrationshintergrund von diesem Projekt profitieren, sondern bei einem großen Anteil der Menschen im Projektgebiet der Eindruck entsteht, gemeinsam ein gutes Zusammenleben initiert zu haben.
Beschreibung
Erreicht wenn: Verschiedene Kulturen in Vereinen und bei Veranstaltungen aufeinander treffen und die unterschiedlichen Sitten, Bräuche und Feste auch Platz finden, von allen erlebt, bzw. kennengelernt zu werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
in den Projektgebieten befinden sich über 25 Grundschulen, 19 weiterführende Schulen und 2 Berufsfachschulen, die als Akteure in Frage kommen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
20 DRK Ortsvereine stehen in den Projektgebieten für eine Zusammenarbeit zur Verfügung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, vor allem Fußballvereine sind in fast jeder Ortschaft der einzelnen Samtgemeinden vorhanden
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienbüro der Stadt und des Landkreises Gifhorn, 3 Familienzentren innerhalb des Projektgebietes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Gifhorn Integrationsstützpunkt (im Aufbau befindlich), 39 Kindertagesstätten in DRK-Trägerschaft, Kindertagesstätten anderer Träger, Kindertagespflege
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Osternburger Familienzentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hiltrud Boomgaarden
| Funktion | Leiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Osternburg Fit für Familien
Projektbeschreibung
In Osternburg, einem Stadtteil Oldenburgs, wird ein Familienzentrum als Erweiterung der Evang. Familien- Bildungsstätte Oldenburg (EFB) gegründet, welches die bewährten Strukturen dieser Einrichtung nutzt.
Familien brauchen die größtmögliche Unterstützung, damit Kinder gesund an Körper und Geist aufwachsen können.
Zeit, verlässliche Betreuung, Ansprechpersonen und Austausch mit anderen Eltern sind die wichtigsten Voraussetzungen für Eltern, um den Alltag mit Kindern zu meistern. Dabei sollten die Angebote für Familien möglichst
kostengünstig,
in der Nähe des Wohnortes oder
dort, wo sie sich oft aufhalten,
zu Zeiten, die nicht mit Arbeitszeiten kollidieren und
so flexibel wie möglich
sein.
Mit dem Projekt "Osternburg Fit für Familien" des Familienzentrums wird eine zeitgemäße Antwort auf diese Anforderungen im Stadtteil gegeben. Es sollen alltagsnahe und niedrigschwellige Begegnungsorte für Familien, mit dem Ziel, Eltern-interessen und Kindeswohl in Einklang zu bringen, angeboten werden. Die Kernpunkte sind Hilfen zur Alltagsbewältigung und zur Stärkung der Erziehungskompetenz und orientieren sich an den jeweiligen örtlichen und familiären Gegebenheiten.
- Daten aus der Sozialraumanalyse
- Sozialraumbezug (Familien, Themen, Angeboten)
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Familie heute ist einem großen Wandel unterworfen. Als Trends sind auszumachen: Späte Familiengründung, Berufstätigkeit beider Eltern kurz nach der Geburt eines Kindes, ein Arbeitsleben, das Mobilität und Flexibilität erfordert, zahlreiche Trennungen und in der Folge viele verschiedene Familienformen, großer medialer Einfluss, Migration mit allen Erfordernissen der Integration, demografische Entwicklung hin zu vielen alten Menschen, die Pflege benötigen.
Vor diesem Hintergrund werden viele Erwartungen an die einzelnen Familienmitglieder gestellt, von der Gesellschaft aber auch innerhalb der Familie. Nicht alle Familien halten diesem Druck stand - es ergeben sich Probleme, die weitreichende Folgen vor allem für die Kinder haben können.
Die Familie ist damit beschäftigt, den Alltag zwischen Arbeitsstelle, Kita und Ganztagsschule zu organisieren. In der Regel kommen noch Termine beim Arzt, der Krankengymnastik oder Logopädie, etc. dazu.
Das sollte für ein gelingendes Familienleben nicht alles sein!
Das Bedürfnis, sich mit anderen Familien – unabhängig von Konsumdruck zu treffen, sich auszutauschen und stressfrei miteinander zu spielen, zu klönen und sich mal fallen zu lassen muss auch Raum haben. Da ist der 10-wöchige Eltern-Kind-Kurs mit bezahlten und verpflichtenden Terminen nicht immer das Richtige. Zeit ist ein kostbares Gut für Familien. Wenn dann noch verschiedene Beratungs- und Serviceangebote an einem Ort im eigenen Stadtteil zu finden sind, wie bei einem Familienzentrum, ist das ein großer Vorteil.
Mit dem Projekt "Osternburg Fit für Familie" werden niederschwellige Angebote und Zugänge mit präventiver Ausrichtung für Familien im Stadtteil geschaffen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlage für die Arbeit des Projektes im Rahmen des Familienzentrums sind die Beratung, die Schaffung von präventiven Angeboten für die Zielgruppe der Familien und deren Kinder, die Stärkung der frühkindlichen Bildungsqualität, sowie die sozialräumliche Ausrichtung. Dabei ist das Konzept des Familienzentrums so offen gehalten, dass mit der Bereitstellung von entsprechenden Angeboten auch die Zielgruppe der älteren Menschen im Stadtteil berücksichtigt werden kann und so der demographischen Entwicklung Rechnung getragen wird. Als methodische Grundlagen werden für die Arbeit des Familienzentrums unter anderem der Einbezug sowie die Ausbildung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen benannt. Neben der aufsuchenden Elternarbeit ist die Zusammenarbeit mit den Akteuren des Sozialraumes eine wesentliche Grundlage.
Während das Familienzentrum die Zielgruppe der Familien mit einer präventiven Ausrichtung im Blick hat, richten sich die bestehenden Gemeinweseneinrichtungen an die Hauptzielgruppe der Menschen in sozialen Brennpunkten.
11. Medien
Galerie
Wohnbedürfnisse im Alter
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sarah Bramlage
| Funktion | selbstgestALTER |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Bürger beteiligen, Zusammenleben gestalten
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Bakum ist in einer besonderen Art und Weise vom demografischen Wandel betroffen, sodass für die Kommune die Gruppe der älteren Menschen mit ihren Bedürfnissen immer bedeutsamer wird. Mit dem Älterwerden stellt sich immer häufiger die Frage, wie sich ein Leben in der eigenen Häuslichkeit - möglichst bis zum Lebensende - realisieren lässt. Die peripherer werdenden familiären Hilfestrukturen und die Herausforderungen des ländlichen Raums sind dabei besonders zu beachten. Die Senioren haben im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen und Lösungen zu entwickeln.
Bei dem Vorhaben handelt es sich somit um ein Projekt, welches darauf abzielt, die Bedarfe der älteren Bürger zu analysieren und sie zur aktiven Gestaltung ihres Gemeindelebens zu motivieren. Geplant ist, auf Basis einer Erhebung und verschiedener Themenworkshops die Bürger an der Gestaltung ihres sozialen Lebens zu beteiligen. Handlungsleitend sind die Intereressen der Bürger vor Ort. Nur wer die Ressourcen einer Gemeinde kennt, kann sie nutzen und weiter entwickeln.
Die Familie und der Sozialraum als wichtige Hilfenetze gilt es dabei miteinzubinden, denn nur zielgruppenübergreifendes Handeln ermöglicht eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit.
Dieses Projekt soll der Grundstein für eine gelebte Engagementkultur sein. Zivilgesellschaftliches Handeln bedarf einer strategischen Herangehensweise der Förderung und Wertschätzung. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement müssen einen festen Platz im Alltag finden und Akzeptanz in der breiten Masse erleben. Dazu gilt es Hemmschwellen abzubauen und die Bürger in Bakum dazu zu befähigen, Hilfe von Nachbarn und Bekannten anzunehmen und zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn von Anfang an ein partizipativer Ansatz verfolgt wird und die Senioren positive Mitwirkungserfahrungen machen können. Langfristig sollen so auch offene Kommunikationsstrukturen zwischen Bürgern und kommunalen Vertretern entstehen und verstetigt werden. Die Bakumer Bürger erlangen dadurch die Kompetenz, ihre Interessen selbst zu organisieren. Ein Netzwerk zwischen Bürgern und professionellen Akteuren kann entstehen und weiterentwickelt werden.
Für eine qualifizierte und erfolgreiche Umsetzung des beschriebenen Vorhabens bedarf es der Unterstützung eines hauptamtlichen Projektmitarbeiters und einer Verwaltungskraft. Die Sozialstation Nordkreis Vechta übernimmt die Trägerschaft in enger Zusammenarbeit mit der Kommune.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der demografische Wandel ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. In Bakum kommt es zu einem wesentlich stärkeren Anstieg an über 65-jährigen als im Bundesgebiet, sodass die Kommune besonders vom Alterungsprozess betroffen ist. So steigt die Anzahl der Senioren in Bakum bis 2030 um 67% (Bundesdurchschnitt 33%). Bis 2020 ist vorallem in der Gruppe der 80-jährigen und älter mit einem enormen Anstieg zurechnen. Entsprechend dieser Entwicklungen wird der Bedarf an Hilfeleistungen wachsen. Ältere Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, auch wenn mit zunehmendem Alter der Bedarf an Unterstützung steigt. Die Familie alleine kann ein alter(n)sgerechtes Leben zu Hause jedoch häufig nicht sicherstellen, sodass ein alternatives Hilfenetz geschaffen werden muss. Für die älteren Personen gilt es, sich damit auseinander zu setzen, wie trotz dieser Entwicklungen ein Leben in der Häuslichkeit bis zum Lebensende realisiert werden kann.
Erschwerend kommt hinzu, dass das Leben in Bakum durch die periphere ländliche Lage charakterisiert ist. Die Gemeindefläche ist im Verhältnis zur Bevölkerung relativ groß und gliedert sich in verschiedene Dörfer und Bauerschaften. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an Infrastruktur und Nahraumversorgung, die im Hinblick auf die Umsetzung von GWA und QM unbedingt berücksichtigt werden müssen. Bislang fehlen jedoch valide Daten, wie sich die Bakumer Senioren ein selbstbestimmtes Altern in der Häuslichkeit vorstellen und welche Bedarfe und Rahmenbedingungen noch nicht ausreichend betrachtet wurden. Es ist eine besondere Herausforderung, die ältere Generation dazu zu befähigen, ihre Wünsche zu formulieren und Bedarfe zu benennen
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bakum
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die gesamte Gemeindefläche Bakums, dies sind ca. 79qkm verteilt auf 14 Ortsteile. Bakum gehört zum Landkreis Vechta und liegt in der norddeutschen Tiefebene, am Südrand der Cloppenburger Geest.
Einwohnerzahl
6123
Quelle / Anmerkungen
Landesamt für Statistik Niedersachsen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projekt bezieht sich auf das gesamte Gemeindegebiet Bakum. Somit ist eine Unterscheidung in Projektgebiet und Gesamtstadt nicht möglich. Die größte Herausforderung für Bakum besteht in dem laut Bertelsmann Stiftung überproportional steigendem Anteil an Personen über 65 Jahren um 67% bis 2030. Aktuell liegt der Altenquotient bei 24%. Bis 2030 wird er sich auf 46% erhöhen.
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bakum ist eine relativ junge Gemeinde. So liegt der Jugendquotient der unter 20-jährigen bei 38,7%. Dies führt dazu, dass die Gruppe der Älteren im anteiligen Vergleich häufig nicht ausreichend Berücksichtigung findet. Der Jugendquotient steigt bis 2030 mäßig an (43%). In diesem Projekt wird ein besonderer Fokus auf der Zielgruppe der Senioren liegen, da die Interessenvertretung für diese Gruppe bislang unterrepräsentiert war. Die Gruppe der Jugendlichen bietet Potenziale in der Zusammenarbeit mit älteren Menschen, sodass diese Zielgruppe als chancenreich bewertet wird.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
3% der Jugendlichen (15-17J.) und 5% der Kinder (bis 15J.) erhalten Leistungen nach SGB 2.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bertelsmann Stiftung 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gemeinde_bakum.jpg
(115.25 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinde Bakum ist in einer besonderen Art und Weise vom demografischen Wandel betroffen. Diese Entwicklung stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, welche durch gemeinwesenorientiertes Handeln bearbeitet werden kann. Die Senioren haben im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebens in der Kommune bis ins hohe Alter zu beteiligen. Handlungsleitend sind die Intereressen der Bürger vor Ort. Nur wer die Ressourcen einer Gemeinde kennt, kann sie nutzen und weiter entwickeln.
Durch den Einbezug der Familien und des gesamten Sozialraums wird ein zielgruppenübergreifendes Handeln ermöglicht und eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit angestrebt. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement werden gefördert, indem Hemmschwellen abgebaut und die Bürger in Bakum dazu zu befähigt werden, Hilfe von Nachbarn und Bekannten anzunehmen und zu geben. Dies kann nur gelingen, wenn von Anfang an ein partizipativer Ansatz verfolgt wird.
Mithilfe der Sozialsraumanalyse, der aktivierenden Befragung und der Themennachmittage sollen die Wirkungszusammenhänge der verschiedenen Handlungsbereiche ganzheitlich gedacht werden. Der Aufbau von stabilen Kooperationsbeziehungen mit allen relevanten Akteuren ist dabei unumgänglich. Allerdings müssen auch Konflikte zwischen den unterschiedlichen Beziehungsgefügen bewältigt und ein soziales Miteinander gefördert werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn mind. 10% der Personen über 65 Jahre an der Befragung und den Themennachmittagen/Workshops teilnehmen und die Kommunalvertreter mind. eine Veranstaltung im Quartier mitgestalten.
Kriterium
Beschreibung
Dies gelingt, indem im Rahmen der Sozialraumanalyse Schlüsselpersonen identifiziert und zur Mitarbeit aktiviert wurden. Die Kommunalpolitiker und Funktionsträger unterstützen aktiv das Vorhaben durch die Initiierung von Gemeindefesten, Märkten o.ä.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die älteren Anwohner im Rahmen der Themennachmittage ihre Anregungen vortragen und diskutieren. Sie sind dazu in der Lage, ihre Interessen selbst zu organisieren. Eingebrachte Lösungsstrategien der Teilnehmer werden unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Themennachmittage durchgeführt werden. Bei den Versammlungen werden die interessierten Bürger beraten und qualifiziert, das soziale und kulturelle Leben mitzugestalten.
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Anregungen der Senioren im gesamten Gemeindegebiet bekannt sind und Ideen gesamtkommunal umgesetzt werden. Es besteht eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung den Platz der Senioren in der Gemeinwesenarbeit zu stärken.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Sozialraumanalyse und die aktivierende Befragung durchgeführt sind. Die Ressourcen vor Ort werden identifiziert und in die Gemeinwesenarbeit eingebracht.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Handlungsbereiche der Älteren identifiziert und in fachübergreifender Zusammenarbeit diskutiert werden. Die Bearbeitung der Ressorts findet ganzheitlich und unter Einbezug aller relevanten Akteure statt.
Beschreibung
Das Projekt verfolgt in hohem Maße einen partizipativen Ansatz. Neben dem Kooperationspartner Kommune werden Sozialdienstleister und Akteure des dritten Sektors z.B. Kirche miteinbezogen. Dem Austausch dienen gemeinwesenbezogene Arbeitsgruppentreffen.
Kriterium
Beschreibung
Dies ist erreicht, wenn die Bedarfsanalyse in Form einer Befragung durchgeführt ist. Da der Fokus auf der Wohn- und Lebenssituation der älteren Menschen liegt, können so ortsnahe, bedarfsgerechte Angebote geschaffen und organisiert werden..
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Bürger über 65 Jahre, die im Gemeindegebiet Bakum leben
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeindeverwaltung Bakum, Bürgermeister Tobias Averbeck, Kirchstr. 3, 49456 Bakum
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Generationentreff Trockener Kamp/ Hildesheim
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jörg Aschemann
| Funktion | Bereichsleitung Jugend |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Jung und alt trifft sich am Hildesheimer Wald!
Projektbeschreibung
Der "Generationentreff Trockener Kamp" möchte Menschen jeglichen Alters im Quartier zusammenbringen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander fördern und damit das gesellschaftliche Leben im Stadtteil bereichern sowie dazu beitragen mit viel Freude, Engagement und hoher Identifikation im Stadtteil Neuhof/ Trockener Kamp/ Hildesheimer Wald zu wohnen. Der schon bestehende "Jugendtreff" bietet mit seinem Netzwerk und seiner Angebotsstruktur wie auch den Räumlichkeiten in der Ladenzeile Trockener Kamp die Basis für den Ausbau zu einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. Der "Generationentreff Trockener Kamp" soll die Anlaufstelle für jung und alt im Quartier sein, in der ein/e hauptamtlicher/e Mitarbeiter/in vor Ort die Öffnungszeiten gewährleistet und Ansprechpartner/in für alle BewohnerInnen sein soll. Er/Sie soll als Netzwerker/in im Stadtteil fungieren, wichtige Beratungsfunktionen wahrnehmen, kreativer/e Ideengeber/in sein und alle Prozesse effektiven Stadtteilmanagements sichern und steuern. Die Bewohnerschaft soll aktiviert werden, sich für ihr Quartier einzusetzen und sich ehrenamtlich engagieren. Junge Menschen sollen von den Erfahrungen der Älteren lernen und profitieren. Ältere Menschen hingegen sollen ihre sozialen Kontakte sichern, ihre geistige Selbständigkeit bewahren und durch die jungen Menschen "jung" bleiben. Alle Generationen haben im Treff intensive Kontaktmöglichkeiten, ein hohes Maß an Austausch und Information und somit die Chance viel voneinander zu erfahren und sich verstehen zu lernen. Dies geschieht durch Aktionen, Bildungsangebote, Workshops, Gruppenaktivitäten sowohl kulturell, medienspezifisch, politisch und inklusiv. Die Netzwerkakteure vor Ort wie Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Initiativen und der Sport werden dabei stets eingebunden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Bild des Stadtteils ist geprägt durch seine räumliche Distanz zur Stadt Hildesheim in westlicher Randlage und die Aufteilung in offiziell drei Ortsteile: Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Trockener Kamp. "Gefühlt" sind das jedoch mit dem angrenzenden Dorf Marienrode sehr unterschiedliche Quartiere: Trockener Kamp (Neubaugebiet mit vielen Mehrfamilienhäusern), Hildesheimer Wald (Alte Werksiedlung mit Mehrfamilienhäusern), Neuhof (Altdorf) und Marienrode (Dorf). Das führt letztlich kaum zu großen Begegnungen der StadtteilbewohnerInnen untereinander. Die Probleme im Quartier: - es gibt zu wenig kostengünstig, betreute Angebote für alle Altersgruppen, - die bestehenden Angebote für Unterstützung und Beratung für Erwachsene und ältere Menschen reichen nicht aus, - die Infrastruktur ist nicht besonders ausgeprägt, - die verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt ist nicht ausreichend, - es gibt Isolation und Vereinsamung gerade der älteren MitbürgerInnen, - die Treffmöglichkeiten sind sehr begrenzt, - die hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien leben überwiegend in ihrer eigenen Gemeinschaft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Trockener Kamp/ Neuhof/ Hildesheimer Wald
Beschreibung
Das Projektgebiet hat eine deutliche Randlage in Hildesheim. Der Ortsteil Neuhof als ehemaliges Dorf liegt im Südwesten Hildesheim, angrenzend dazu als Neubauwohngebiet mit Hochhäusern und Einfamilenhäusern der Trockene Kamp und dazu im äußersten Südwesten der Stadt Hildesheim der Ortsteil Hildesheimer Wald in direkter Nachbarschaft zu Bosch und den ehemaligen Blaupunkt Werken.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim/ Bereich Statistik + Wahlen 2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da keine Daten über den Bereich Statistik + Wahlen zur Verfügung stehen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da vom Bereich Statistik + Wahlen keine Zahlen vorliegen. Das Quartier insbesondere der Trockene Kamp hat in seinen Hochhäusern immer eine sehr hohe Population von russlandstämmigen AussiedlernInnen gehabt. Seit 2016 gibt es auch einen starken Zuzug von geflüchteten Menschen. Vor allem im Stadtteil Hildesheimer Wald, wo Wohneinheiten für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen wurden.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl SGB II d.s. 952, SGB III d.s. 3876
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl der Jugendlichen unter 20 + 20 bis 24m d.s. SGB II 407, SGB II 96
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Gemeinwesenarbeit sollen die Ressourcen der BewohnerInnen genutzt, erkannte Bedürfnisse berücksichtigt und analysierte Defizite im Sozialraum ausgeglichen werden. Die Menschen in ihrer Wohn- und Lebenswelt werden zu VertreterInnen ihrer eigenen Interessen, aktivieren sich und nehmen für sich selbst und die Menschen unterschiedlicher Generationen um sich herum eine gesellschaftliche und politischen Funktion wahr. Gemeinwesenarbeit ist professionelles Geschäft, unterstützt von ausgebildete Fachleuten, geht immer strategisch nach Plan, systematisch und methodisch vor. Sie bietet Partizipation und vielfältiger Methoden. Insofern greift die Gemeinwesenheit auf etliche Instrumente wie Beratung, Gruppenarbeit, aktivierende Befragung, Sozialraumanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerversammlung zurück, um die Bewohnerschaft des Quartiers einzubeziehen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beteiligung der Bewohnerschaft bei Veranstaltungen, Workshops, Treffbesuchen überprüfen bzw. ermitteln
Kriterium
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Aktivitäten subsummieren
Kriterium
Beschreibung
Stärkenregister für die Ressourcen des Quartiers anlegen
Kriterium
Beschreibung
Netzwerktreffen und Gemeinschaftaktionen prüfen und auswerten
Beschreibung
Netzwerktreffen über die Bewohnerschaft mit allen Partner, Institionen und Behörden überprüfen und auswerten
Beschreibung
Zusammenarbeit anhand eines Aktionsplan evaluieren und eine Strategie für einen erfolgreichen Aktionsplan im Quartier aufstellen
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe institutionalisieren
Beschreibung
Anregungen geben bei Wohnungsbausgesellschaften, im ortsrat, beim Seniorenbeirat, um strukturelle Verbesserungen anzuregen
Kriterium
Beschreibung
Sich politisch in Parteien, Initiativen, Beiräten etc. engagieren und mitreden lernen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuhof, Evangelische Kindertagesstätte Lämmerweide, Katholischer Kindergarten St. Michael, Fachbereich Soziales der Stadt Hildesheim, Fachbereich Familie, Bildung und Sport der Stadt Hildesheim, Jugendamt des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde St. Cosmar und Damian, Katholisches Pfarramt St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Marienrode, Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bühnenbild meines Lebens- Interkulturelles Leben im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Karina Hoßfeld
| Funktion | Pädagogische Mitarbeiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir gestalten unser Quartier:Tandems aus Generationen und Flüchtlingen bauen den Traum ihres Lebens
Projektbeschreibung
Das Projekt will wir zum Abbau von Konflikten beitragen, das Miteinander im Sozialraum und Integration stärken. In Generationen übergreifenden Tandems- je einer jungen geflüchteten Person/ MigrantIn und einer älteren als Patin- sprechen beide Zielgruppen von ihren Erfahrungen im Stadtteil, ihren Erinnerungen und Wünschen/ Visionen eines gemeinsamen Miteinanders, die sie im Verlauf als „Bühnenbild ihres Lebens“ bauen und öffentlich ausstellen. In regelmäßigen Treffen an bedeutsamen Orten der Teilnehmenden(TN)(Nachbarschaftszentrum, Schule, Seniorentreff,…) wird durch päd. Fachkräfte, einen Dipl. Bühnenbildner, Dipl. Schauspieler u. Ehrenamtliche der gesamte Prozess begleitet. Übungen aus der Theaterpädagogik (Sprechen u. Sprache, Selbstausdruck), aus Diversity Konzepten im Kontext von Differenz und Vielfalt, Biografiearbeit u.v.m. stärken zunehmend den Kontakt der TN. Sie erleben Gemeinsamkeiten, Unterschiede und entwickeln Ideen eines konstruktiven Miteinanders. Gemeinsam besuchen sie Orte im Stadtteil, mit denen sie Episoden ihres Lebens verbinden, an die sie sich erinnern und die sie für ihre Zukunft gestalten wollen. In monatlich stattfindenden öffentl. Erzählcafés werden diese „Geschichten“ thematisiert. Durch das Projekt verorten sich die TN in ihrem Stadtteil und entwickeln Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft. Das Innovative: ihre Wünsche und Perspektiven gestalten die TN in ihren Tandems als maßstabgetreue Bühnenbildmodelle, die sie bildnerisch umsetzen und schließlich öffentlich ausstellen. Die Bühnenbilder werden zum Ort des Theaters, an dem ihre Geschichte spielt und ihre Visionen sichtbar werden. So entsteht gemeinsame Identität.
In der Ausstellung wird der begonnene Dialog nun öffentlich fortgesetzt. Die Bühnenbilder regen zum Nachdenken und Nachfragen an; BesucherInnen aus der Weststadt, dem übrigen Stadtgebiet, aus Trägern der Jugendhilfe, Bildung u.v.a kommen mit den „HauptdarstellerInnen“ ins Gespräch. Kontakt findet statt, Brücken zu den verschiedenen Lebenswelten werden gebaut. Die Ausstellungen dienen zudem der Vernetzung örtlicher Unterstützer und dem Aufbau von Kooperationen. Der gesamte Prozess wird filmisch begleitet und es entsteht eine anschauliche Dokumentation über nachbarschaftliches Zusammenleben, Integration und Teilhabe, die letztlich auch der Aufwertung des Stadtteils im Auge der Öffentlichkeit dient. Erprobt wurde die Idee im Rahmen einer Schulwoche mit Flüchtlingen u. deutschen Jugendlichen (s. Photos bei "Medien").
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Vergleich zum Stadtgebiet Göttingens befindet sich die Weststadt in einer außerordentlichen Situation: sie zeichnet sich aus durch die hohe Konzentration von Flüchtlingen und MigrantInnen. Der gesamte Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund betrug bereits 2015 34,7 %, während der Stadtdurchschnitt bei 19,6 % lag (vgl. plan zwei Dr.-Ing. Klaus Habermann-Nieße, Ergänzende Untersuchung „Westlich Maschmühlenweg“ Göttingen, 2015). Hier treffen Menschen unterschiedlichster Herkunftsgebiete, Kulturen und Religionen sowie eine hohe Anzahl von Kindern und Jugendlichen auf der einen und ein gleichzeitig hoher Anteil von Alteingesessenen BewohnerInnen auf der anderen Seite aufeinander. Der Anteil der zwischen 45 und 65 jährigen betrug 2014 in der Weststadt 27,3%, der der über 65 jährigen 17,8% (http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf 2014). Diese leben z.T. in erster Generation dort und sehen sich aktuell mit dem Zuzug von Flüchtlingen konfrontiert. Laut Aussage des Weststadtbüros sind starke Vorurteile und große Berührungsängste das Ergebnis. Eine Schule (Holtenser Berg) berichtet, dass zunehmend rassistische und beleidigende Äußerungen gegenüber Kindern mit anderer Hautfarbe zu hören sind. Auch rechtsradikale Äußerungen gegenüber MigrantInnen und Flüchtlingen seien vermehrt zu vernehmen. Die persönliche Situation vieler Menschen ist hier insgesamt problematisch: Sie leben in engen Wohnungen, haben finanzielle Probleme und werden gesellschaftlich nicht anerkannt. Rund 12 % der Bewohner haben keinen deutschen Pass, gelten als AusländerInnen. Diese Situation birgt ein hohes Konfliktpotential in sich und stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holtenser Berg Göttingen-und- Weststadt Göttingen
Beschreibung
Die Weststadt reicht von der Großwohnsiedlung „Holtenser Berg“ im Norden Göttingens über den Hagenberg und Egelsberg bis zum alten Stadtfriedhof im Süden sowie von der Bahnhofswestseite bis in das Göttinger Industriegebiet. Das Wohnviertel Holtenser Berg entstand in den 60er Jahren auf einer Höhenlage neben dem Ortsteil Holtensen. Es ist abgelegen vom übrigen Stadtgebiet.
Einwohnerzahl
13316
Quelle / Anmerkungen
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/020_23.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Der Holtenser Berg liegt nicht im Programmgebiet "Soziale Stadt". Die Weststadt liegt darin; jedoch halten wir die methodische Herangehensweise des Bühnenbildbaus für Quartiersarbeit für so innovativ, dass sie auch in Fördergebieten der Sozialen Stadt umsetzbar wäre.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf; http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf;
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sind nicht extra ausgewiesen
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
2008: "Von den insgesamt 76.745 Haushalten waren 10.506 bzw. 13,7 % Haushalte mit Kindern. Die Zahl der Ehepaare mit Kindern (6.719) ist seit Jahren rückläufig und die Zahl der Alleinerziehenden (3.105) nimmt beständig zu. Die Zahl der Paare in nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit Kindern wurde 2008 erstmals ermittelt und betrug 682".
Quelle:
http://www.goesis.goettingen.de/news/news.php?newsId=37&navId=07
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_holtenser_berg_pdat-stb047.pdf
(108.48 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Methoden in unserem Konzept (insb. Moderation von Erzählcafés, Biografiearbeit, Bühnenbildbau, Patenmodell) stehen die Akteure im Quartier selbst im Mittelpunkt. Wir knüpfen an ihre subjektiven und individuellen Betroffenheiten an und fördern insbesondere durch die Tandembildung unterschiedlicher Zielgruppen reale Interaktionen. Im Bauprozess ihres Bühnenbildes geben die TN ihren Visionen eines Zusammenlebens über das Medium des Modells eine Gestalt; sie erleben Gestaltungsspielräume. Sie sind jetzt Handelnde und wir gehen davon aus, dass wir durch das konkrete, anschauliche und spaßmachende Erarbeiten von zukunftsweisenden Ideen die Motivation der TN stärken, die eine potentielle Reflexions- und Handlungsbereitschaft unterstützen wird. Durch den Ansatz erfahren wir sehr anschaulich, welche Visionen die Akteure haben, die sie u.a. in den Ausstellungen öffentlich machen. Eine konsequente Öffentlichkeitsarbeit ist für uns ein entscheidender Aspekt im Projekt. Dabei informieren wir nicht nur über Arbeitsergebnisse, sondern die Akteure selbst werden mit ihren Erfahrungen und Visionen öffentlich. Partizipationsprozesse können so leichter initiiert werden. Eingebettet ist das Gesamtkonzept in die Vernetzungsstruktur vor Ort. Desweiteren wollen wir durch das Projekt zur Stärkung des Zusammenlebens und Integration bei der Anbahnung neuer Kooperationen unterstützen und können dabei auf ein großes Netzwerk zurückgreifen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Über die Projekttreffen hinaus sollen über die Patentreffen und deren Moderation sowie in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum neue Formate nachbarschaftliche Aktivitäten geplant werden. Deren Umsetzung erfüllt den Standard.
Beschreibung
Durch die Methode des Bühnenbildbaus und den sich anschließenden öffentlichen Ausstellungen, in denen die Bewohner/innen mit ihren Anliegen, Wünschen, Erfahrungen usw, im Mittelpunkt stehen, sehen wir diesen Standard erfüllt. Sie selbst sind Gestaltende.
Kriterium
Beschreibung
Durch die Ausstellungen der Bühnenbildmodelle + den geplanten Film erreichen wir eine breite Öffentlichkeit der Bildungslandschaft, wodurch neue Netzwerke generiert werden, die wir zusammenführen wollen; zum Anderen verfügen wir über starke Koopstrukturen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrgemeinde St. Godehard
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Bethlehemgemeinde auf dem Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesweite Netzwerkstrukturen des VNB, Mitgliedsstrukturen des Paritätischen Wohlfahtrverbandes Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On