Gemeinwesenarbeit als Vereinsaufgabe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
| Organisation | Sprotte e. V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin |
2. Kurzbeschreibung
Gründung eines Vereins zur Übernahmen vorhandener Strukturen und Inhalte der Gemeinwesenarbeit im Quartier
Projektbeschreibung
In dem Quartier soll die durch den Sprotte e. V. eingeführte GWA einer durch die BürgerInnen des Gebietes zu gründenden Organisation übertragen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist das seit 2017 in Aufbau befindliche MGH "familienhORT", das, entwickelt aus dem ExWost- "Orte der Integration" und "Anlaufstellen für ältere Menschen im Quartier" die Funktionen von Gemeinwesenarbeit im Gebiet wahrnimmt. Es ist zentrale Begegnungsstätte im Gebiet und wurde aus dem konzeptionell sozial-räumlichen Ansatz des KECK-Atlasses des Stadtquartiers ermittelt. Das Projekt soll erste Impulse setzen, einen im Gebiet verankerten Verein zu gründen und in seiner Gründungsphase begleiten, dabei systematisch die Strukturen der GWA im Gebiet auf den Sozialraum konzentrieren und dort Mitarbeitenden und Aktive des Sprotte e.V. durch lokale Akteure ersetzen, um die Bindungen des Gebietes an die Einrichtung zu stärken. Stolpersteine der Gründungsphase und rechtliche Hemmnisse sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen erarbeitet und bewältigt werden. Organisatorisches und strukturelles Lernen bis zur Erstellung eines Konzeptes für die GWA im Gebiet werden gemeinschaftlich mit professioneller Unterstützung umgesetzt, um eine Trägerstruktur zu schaffen, die sich an den Qualitätsstandards der LAG orientiert und konzeptionell den Bedarfen der BewohnerInnen und des Gebiets entspricht. Wichtige Ergebnisse dieses Prozesses müssen das zielgruppen- und resourcenübergreifende Planen und Handeln sein. Durch das Projekt sollen möglichst viele BewohnerInnen erreicht und eingebunden werden, um durch Selbstwirksamkeitserfahrungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Anknüpfungspunkte im Projekt sind die bereits vorhandenen Netztwerke des MGH, die um weiter Partner ergänzt werden sollen. Durch Professionalisierung der Akteure soll die GWA im Gebiet nachhaltig und langfristig angelegt und verstetigt werden und der Anspruch an Verantwortung für das eigene Lebensumfeld wachsen. Im Zentrum bleibt der Kerngedanke Sozialraumorientierung als konzeptionelle Ausrichtung Sozialer Arbeit zu nutzen, bei der es nicht darum geht, Einzelpersonen mit pädagogischen Maßnahmen zu verändern, sondern Lebenswelten so zu gestalten und Verhältnisse zu schaffen, die es Menschen ermöglichen, besser in ihren Lebenslagen zurechtzukommen und lokale Potentiale zu Entwickeln bzw. zu stärken.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier im Süden der Stadt grenzt an das Gebiet der "Sozialen Stadt Lehmwandlung". Etwa 3300 Menschen unterschiedlichster Sozialstruktur und Herkunft leben hier: u. a. Migrantenfamilien aus dem Ostmittelmeerraum und Familien aus der ehemaligen Sowjetunion sind ein Großteil der BewohnerInnen des Gebietes, das im hohen Maße durch moderaten Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäuser geprägt ist.
Das Gebiet aus den 1980ger Jahren ist relativ dicht bebaut; neben Wohngebäuden ein Senioren- und Pflegeheim, einem städtischen Integrationskindergarten, eine Grundschule. An der Peripherie gibt es Discounter, eine Hausarztpraxis. Das Quartier wird von der Lehmwandlung", dessen Kinder die Grundschule im Gebiet besuchen, durch eine Hauptverkehrsstraße getrennt.
In dem Wohnquartier soll die durch den Sprotte e. V. wahrgenommene GWA durch die BürgerInnen des Gebietes übernommen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist die bestehende Begegnungsstätte, die Funktionen der Gemeinwesenarbeit wahrnimmt.
Durch die Übertragung der GWA wird der Identifikationsgrad der Bewohnerschaft erhöht, um gleichzeitig den spezifischen Herausforderungen des Gebietes deutlich stärker zu begegnen. Durch das Projekt sollen weitere Bewohnerschichten angesprochen werden, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermittelt, Organisation, Struktur, Aufbau der Gemeinwesenarbeit auf ehrenamtlich Strukturen übertragen werden. Ein Schwerpunkt der kommenden jahre muss es sein, die nachbarschaften deutlich zu verbessern und ein inklusives Wohnquartier zu gestalten, um die Wohn-und Lebenssituation der stark alternden BewohnerInnen zu verbessern
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg - Alpheide
Beschreibung
Das Gebiet wird im Norden durch die DB-Strecke Hannover - Bremen, im Osten durch die Ortsumgehung B6 bzw. die Straße "An der Stadtgrenze", im Süden durch die DB-Strecke Nienburg - Minden und im Westen durch den Steinhuder Meerbach begrenzt.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg - Stadtkontor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_alpheide_mit_text.pdf
(836.78 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der neue Verein soll mit Engagement, umfangreichen Angeboten und Projekten und dem langfristigen Ziel, das Zusammenleben positiv mitzugestalten, für Integration, Inklusion und die Verbesserung der Lebenslagen aller Menschen eintreten. Das Begegnungszentrum Mehrgenerationenhaus im ehemaligen "Ort der Integration" ist wesentliche Grundlage dieser Arbeit. Darüber soll die Zusammenarbeit mit anderen sozialen, kulturellen Initiativen vor Ort, Koordination lokaler sozialer und kultureller Arbeit entwickelt werden. Vorbeugende, helfende Tätigkeit auf allen Gebieten sozialer Arbeit, Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe, Förderung des ehrenamtlichen Engagements und internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten ist obligatorisch. Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenslage der Unterstützung bedürfen oder die von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind, wird Hilfe angeboten durch Beratung, Versorgung, Eingliederung, Qualifizierung, Nachsorge und Begleitung. Ziel ist es, über die Förderung freiwilligen sozialen Engagements, selbsttragende Strukturen zu entwickeln, die ihren formalen Niederschlag in einer Vereinsgründung finden, um einen deutlichen Quartiersbezug herzustellen. Dadurch wird die Identifikation mit dem Stadtteil erhöht, evtl. Informationsdefizite im und über den Stadtteil abgebaut und ein Alleinstellungsmerkmales des Quartiers implementiert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen regelmäßig an den Veranstaltungen teil
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Durch die Entwicklung des MGH aus dem Ort der Integration gibt es Grundstrukturen der GWA im Gebiet, es sind Netzwerke vorhanden und einige BewohnerInnen sind bereits als Multiplikatoren in die ehrenamtliche Arbeit im Haus eingebunden. Aufgabe der Leiterin des MGH ist es, die Ehrenamtlichen und gemeinsam mit anderen Professionellen aus dem Netzwerk des MGH bei Ihrerem Engagement zu unterstützen und durch Beratungsangebote ins Gebiet zu wirken. Eine Ausweitung der GWA auf das Gebiet und seine BewohnerInnen ist noch nicht gut entwickelt, da das MGH erst seit Januar 2017 besteht und noch in der Aufbauphase ist. Von 2012 bis 2016 diente der "Ort der Integration" vor allem als Brücke für die Eltern der Grundschüler aus dem entfernten Einzugsgebiet "Lehmwandlung", parallel dazu haben sich erste Bedarfe der BewohnerInnen aus der Alpheide entwickelt, die über das Projekt "Anlaufstellen für ältere Menschen" aktiviert worden sind. Über die neuen räumlichen Möglichkeiten (Offener Treff, zwei Räume mit guter Aussstattung im MGH, barrierefreier Zugang, freies WLAN) entsteht eine neue Stadtteilkultur, die über die GWA im Mehrgenerationenhaus gefördert wird, aber eigentlich eine Verankerung im Quartier selber braucht, um nachhaltig die Nachbarschaften zu stärken und ein neues Bewusstsein für Mitbestimmung und Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mobilisiert. Da das Gebiet kein Gebiet der Sozialen Stadt ist, fehlen wichtige Beteiligungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen bei BewohnerInnen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alzheimergesellschaft Nienburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus familienhORT
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ausgewaschen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
| Organisation | kvhs Ammerland gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Bildungskoordinator |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenorientierte Angebote für (junge) Männer im Rasteder Quartier "Dichterviertel" entwickeln
Projektbeschreibung
Das Projekt setzt im Dichterviertel in Rastede an. Nach der erfolgreichen Etablierung der Begegnungsstätte MitEinAnder in einer 3-Zimmerwohnung im Viertel ist es nun erforderlich, sich den Zielgruppen zu widmen, die auf absehbare Zeit nicht das Angebot der Begegnungsstätte annehmen werden: (junge) Männer. Das MitEinAnder ist seit Mitte 2015 etabliert und wurde schon bald von Frauen und Mädchen angenommen. Nähgruppen, eine Kochgruppe, Konversationstreffen und eine Mädchengruppe konnten binnen kurzer Zeit aufgebaut werden.
Diese schnelle Etablierung fand unter den veränderten Vorzeichen der stark gestiegenen Anzahl an Neuzugewanderten im Umfeld des Dichterviertels statt. Waren schon vor Beginn der Situation in 2015 ca. 80 % der Haushalte Transfergeldempfänger, so sind es aktuell nahezu alle Haushalte. Durch Umzüge – zumeist mit einer beruflichen Integration der wegziehenden Familien verbunden – freigewordene Wohnungen wurden im Regelfall durch Flüchtlingsfamilien neu bezogen. Die Wohnungen waren und sind häufig überbelegt.
Der bestehende Ortsteiltreff MitEinAnder wurde schnell von Frauen und Mädchen für sich entdeckt und in der Wahrnehmung der männlichen Bevölkerung des Dichterviertels und der Umgebung als Frauenort okkupiert. Männer gehen dort nicht hin und fühlen sich – nach den Ergebnissen kurzer Straßeninterviews – auch nicht erwünscht.
Gerade für die jungen Männer im Dichterviertel, aber auch in der direkten Rasteder Umgebung fehlt es an geeigneten Freizeitangeboten. Das nahe gelegene Waschhaus soll hierfür saniert werden. Im sanierten Waschhaus sollen Angebote entwickelt und umgesetzt werden, die sich an eine männliche Zielgruppe richten.
Um diesen Prozess erfolgreich gestalten zu können, soll u. a. ein eigener Quartiersfonds eingerichtet werden, der für Ideen der Bewohnerschaft zur Verfügung gestellt wird. Sofern möglich sollen die Männer bereits unter werkpädagogischer Anleitung bei der Sanierung des ehemaligen Waschhauses im Sinne von Empowerment und Wirkmächtigkeitserfahrung eingebunden werden.
Es ist vorgesehen im Waschhaus eine Ausstattung vorzuhalten, die sowohl Musikproben/Battle-Raps ermöglicht, als auch zum Schrauben und Reparieren von Fahrrädern, etc. Material bereithält. Weitere Ideen der Nutzung werden vor Ort in Planungswerkstätten gemeinsam mit den Bewohnern erarbeitet.
Trotz klarer räumlicher und zielgruppenspezfischer Trennung gibt es voraussichtlich nutzbare Synergien zwischen dem MitEinAnder und dem Projekt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Dichterviertel ist eine in den 1960er Jahren errichtete Werkssiedlung der nahe gelegenen Heizungsfabrik Broetje. Die Werksarbeiter wohnen seit langem nicht mehr dort. Stattdessen setzt sich die Bewohnerschaft aus sozial schwachen Haushalten in prekären Lebensumständen zusammen (Anteil der Haushalte mit Transfergeldempfang über 80 %). Der Anteil an Migranten war schon im Jahr 2015 überdurchschnittlich hoch für die Gemeinde Rastede. Seitdem das Dichterviertel als Durchlauferhitzer für Neuzugewanderte(vgl. Häußermann/Siebel 2010) fungiert, hat sich die soziale Lage des Viertels im Vergleich zur Gemeinde noch verschlechtert. Es handelt sich um eine klassische pocket of poverty(Daniels/Kennedy/Kawachi 2000).
Die Bewohnerschaft hat sich in den letzten zwei Jahren durch die Zuwanderungssituation und veränderte kommunale Belegungspolitiken bedingt noch einmal verändert. Das Dichterviertel ist das Neuzugewandertenviertel geworden.
Für Frauen und Mädchen besteht ortsnah mit dem MitEinAnder ein erfolgreiches Zentrum, das als Anlaufstelle, Treffpunkt und Beratungsstelle fungiert. Direkt an der Autobahn gelegen fühlen sich die Bewohner abgeschoben und alleingelassen. Eine eigene Viertelidentität existiert nicht. Durch die Durchmischung verschiedenster Ethnien auf engstem Raume ist es auch nicht zur Entstehung einer ‚ethnic community‘ als Ressource gekommen.
Um den männlichen Bewohnern des Viertels eine Anlaufstelle zu bieten soll die Waschküche saniert werden, sollen dort bedarfsgerechte Angebote entwickelt und umgesetzt werden und soll so niedrigschwellig Sozialarbeit und Beratungsarbeit ermöglicht werden – insbesondere für die besonders gefährdete Gruppe der jungen Männer.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rastede Dichterviertel
Beschreibung
Abgegrenzt ist das Gebiet durch Wiesen sowie einen kleinen Wald, einen Baumschulbetrieb und die direkt angrenzende Autobahn vom Rest der Ortschaft. Nördlich auf dem Weg in die Ortschaft liegt direkt die örtliche Förderschule für lernbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche.
Einwohnerzahl
350
Quelle / Anmerkungen
Datengrundlage sind Zahlen der Gemeinde aus dem Jahr 2015, die um lokales Expertenwissen um Überbelegungen ergänzt worden sind
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kombination diverser Datensätze. Daher nur ca. Angaben
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt fernmündlich mitgeteilt
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt fernmündlich mitgeteilt
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt fernmündlich mitgeteilt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lessingstr._1-600_a3.pdf
(4.58 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - im Regelfall nicht nur auf der Individualebene, sondern im Kontext eines sozialen Raumes. Sozialer Raum wird dabei nicht nur geographisch, sondern im Wesentlichen sozialwissenschaftlich verstanden (vgl. Martina Löw). Die Bedeutung des sozialen Raums in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung, die zurückreicht bis in die Gründungszeit der Chicago School of Sociology durch Robert Ezra Park in den 1920er Jahren. Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff 'Quartierseffekte' ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der Ansatz 'Moving to Opportunity', also der Umzug, als Option zur Verbesserung der Lebenschancen gewählt wird (wohnungsmarkttheoretisch auch als trickle-down-Theorie bekannt) wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung in Berlin-Kreuzberg in den 1980er Jahren, über das EU-Förderprogramm URBAN bis hin zum Bund-Länder-Programm Soziale Stadt.
Im konkreten Fall soll ein Gemeinwesen überhaupt erst geschaffen werden, da dieses durch die Bewohnerfluktuation äußerst fragil geworden ist.
Methoden
Qualitätskriterien
Kriterium
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Seit Anfang Juni 2015 gibt es in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Lessingstraße den Ortseiltreff MitEinAnder der von der kvhs Ammerland gGmbH verantwortet wird und mit einer Vielzahl an Kooperationspartnern umgesetzt wird (z. B. Yezidisches Forum Oldenburg e. V., AWO, Ehrenamtskreis Rastede, Gemeindejugendpflege, etc.). Dem Miteinander liegt ein Projektkonzept zu Grunde, dass 2012 verfasst wurde. Aufgrund der unerwartet sich entwickelnden Flüchtlingssituation konnte das Konzept nicht wie geplant umgesetzt werden. Vielmehr wurde recht frühzeitig deutlich, dass eine Konzentration der Angebotsentwicklung auf Frauen und Mädchen zweckmäßig sein würde. Dies wurde bis zum heutigen Tag beibehalten, da das MitEinAnder rasch als Ort der Frauen und Mädchen identifiziert worden ist - insbesondere von der Bewohnerschaft. Das MitEinAnder wird von einer 2/3 Sozialpädagoginnen-Stelle betreut, die neben allgemeiner Beratung vor allem der Koordination von ehrenamtlich und/oder auf Honorardozentenbasis entwickelter Angebote dient. Die Sozialpädagogin führt vereinzelt auch Hausbesuche durch, so dass sie als wichtige Ressource für das Gelingen des hiermit beantragten Projektes im Konzept berücksichtigt wird.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AlRa - Arbeitsloseninitiative Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugend Stärken im Quartier - Bundesförderprogramm der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierte Lernförderung im Ammerland (SGB II, §28) der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Arbeitstitel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
| Organisation | kvhs Ammerland gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Bildungskoordinator |
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Rastede
Einwohnerzahl
500
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Deutsch Ausländischer Freundschaftsverein
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Netzwerkarbeit und Integrationsmanagement in Hannover Davenstedt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
| Organisation | Diakonisches Werk Hannover gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Stadtteildiakonie |
2. Kurzbeschreibung
Unterstützung der Akteure sozialer, kultureller und sportlicher Angebote, sowie die Verbesserung der Teilhabe von Senioren und benachteiligten Personengruppen.
Projektbeschreibung
Die aktiven Vereine und Verbände, sowie Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil werden innerhalb eines Zeitraum von 15 Monaten bei Veranstaltungen und Angeboten über einen Jahreszyklus begleitet. Die vorhandene Netzwerkstrukturen werden aufgegriffen und verbessert.
Mit gezielten organisatorischen Maßnahmen, dem Ausbau von Kommunikationsstrukturen und einer beispielhaften Öffentlichkeitsarbeit, sowie des effizenten Ressourceneinsatzes werden die Angebote der Akteure im Stadtteil für die Menschen zugänglicher gemacht.
Senioren und benachteiligten Personengruppen soll eine bessere Teilhabe am kulturellen, sportlichen und sozialen Leben ermöglicht werden. Hierfür sollen sowohl Einzelveranstaltungen (Sportfeste, Gemeindefeste, ...) und regelmäßige Angebote (Übungsstunden, Gruppentreffen, ...) für eingegrenzte Zielgruppen beispielhaft begleitet und entwickelt werden.
Aber auch dezentrale Veranstaltungen (z.b. der Europäische Nachbarschafftstag), die gleichzeitig von mehreren Anbieter/innen durchgeführt werden und auch gemeinsame Veranstaltungen (z. B. winterliches Hüttendorf, Davenstedter Marktfest) sollen mit dem Projekt besonders unterstützt werden.
Aus dieser praxisorientierten Arbeit werden mit den Akteuren vor Ort, Handlungsstrategien, die in der Zukunft auch ohne Begleitung bestand haben können, entwickelt. Hierbei ist an die Installation eines Arbeitskreise gedacht. Dieser sollte sich aus ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerern zusammensetzen, denen ihr Wohnquartier wichtig ist und die Interesse haben sich im koordinierenden und organisatorischen Bereichen zu engagieren. Dieser Arbeitskreis könnte die ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Vereinen und Institutionen, denen vorwiegend ihre basisorientierte Übungsleiter/innen- Tätigkeit am Herzen liegt mit eben den oben beschriebenen Netzwerktätigkeiten entlasten.
Für dieses Vorhaben wird eine Stelle mit 75% einer Vollzeitstelle (28,88 Std./W.) für 15 Monate vorgesehen. Dafür soll eine/ein Sozialwissenschaftlerin/Sozialwissenschaftler oder Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter mit ersten Erfahrungen im Arbeitsbereich eingesetzt werden. Es wird ein eigenes Büro mit der Möglichkeit für kleine Arbeitstreffen für diese Stelle vorgesehen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hannover Davenstedt ist ein eher unauffälliger Stadtteil, allerdings mit einer Tendenz zur Überalterung, 35% sind über 60 (Han. gesamt 24%). Erst im Detail ergeben sich Problemlagen.
Im Wohnquartier Auerhahnhof ist der Anteil von Senioren/innen über 60 Jahre mit über 38% signifikant hoch, davon ü. 75 = 56 %.
Im Wohnquartier Davenstedter Markt, Nahversorgungszentrum wohnen in Hochhäusern ca. 30 % der Stadtteilbevölkerung auf einer Fläche, die nicht einmal ein Achtel des Stadtteils ausmacht. Hier finden wir 50% der Bewohner/innen mit Migrationshintergrund (30% im Stadtteil) und einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen mit 22,5 % (16,6 % im Stadtteil).
Angrenzend an das Gebiet Davenstedter Markt, gibt es eine ordnungsrechtliche Wohnunterkunft in drei Wohnblocks mit 35 1-3 Zimmerwohnungen belegt mit bis zu 8 Personen pro/WE, umgeben von 1-2 geschossigen Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Die Arbeitslosenquote im Stadtteil liegt mit mehr als 9 % deutlich über Mittel der Stadt Hannover.
Im Stadtteil gibt es ein traditionelles Vereinsleben, Einrichtungen für Nachbarschafftsarbeit und der Jugendhilfe. Für Senioren gibt es zwei Freizeit- und Beratungsangebote. Im alten Dorfkern liegt die ev. Kirchengemeinde, die kath. Gemeinde ist südlich im Nachbarstadtteil.
Eine Vernetzung der Vereine und Einrichtungen gibt es zielgerichtet vorwiegend für die Ausrichtung des Davenstedter Marktfestes. Weitere Vernetzungstreffen sind stadtteilbezogen, von den einzelnen Einrichtungen organisiert. Eine GWA ist nicht vorhanden.
Über das Bezirksmanagement der Stadt Hannover und weiteren Arbeitskreisen im Stadtbezirk gibt es vorwiegend zielgruppenorientierte Netzwerke.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet entspricht dem Gebiet des Stadtteils Hannover Davenstedt. Besonderer Focus liegt auf dem Gebiet um den Davenstedter Markt und dem Geveker Kamp zwischen Woermannstraße und Droehnenstraße.
Einwohnerzahl
10884
Quelle / Anmerkungen
Stand 30.6.15 aus Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchungen zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt"
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchungen zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt"
Achtung: Diese Angaben beziehen sich auf das Microgebiet um den Davenstedter Markt. Der Stadtteil hat dem entgegengesezt einen Anteil von 28% Jugendliche/junge Erwachsene
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchung zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt"
Achtung: Hier ist das Microgebiet um den Davenstedter Markt dargestellt. Im Stadtteil ist der Anteil ausländischer Bewohner/innen nur leicht über dem städtischen Mittel mit 31%.
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die angestrebte Vernetzung soll zum einen ein besser abgestimmtes Angebot der einzelnen Akteure im Stadtteil entstehen, zum anderen soll die Unterstützung und Gestaltung von gemeinsamen Vorhaben im Stadtteil dadurch besser werden.
Mit den angestrebten Maßnahmen soll die Partizipation der Bewohner/innen und die bessere Teilhabe der besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen verbessert werden.
Dabei wird die Fachlichkeit einzelner Fachbereiche der Kommune, des Stadtbezirksmanagements und des Stadtbezirksrates mit den Bürger/innen in das Projekt eingebunden.
Im Kontext der vorbereitenden Untersuchungen im Stadtteil Davenstedt wird eine wichtige Sprachfähigkeit der Akteure (Sport-, Stadteil- Freizeit-, und Sozialarbeit) hergestellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Johanniter (Kooperation im Café Kiezbook)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH (Kooperation mit den Johannitern im Café Kiezbook)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Johannes Davenstedt
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit-Mach-Büro : Einrichtung einer Koordinations-u. Anlaufstelle für freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe von und für Menschen mit und ohne Behinderung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp von Au
| Organisation | Diakonie Himmelsthür |
|---|---|
| Funktion | Projektleitung Projekt-und Organisationsentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Inklusive Koordinationsstelle für freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe von und für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil: "Mit-Mach-Büro"
Projektbeschreibung
Die Diakonie Himmelsthür möchte mit der Einrichtung einer Koordinations- und Anlaufstelle für Freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe ("Mit-Mach-Büro") im Umfeld zur Kirchengemeinde Hassbergen-Bungerhof die treibende Kraft in Delmenhorst werden, um das Engagement von, für und mit Menschen mit Behinderung zu etwas Selbstverständlichem werden zu lassen und Vereine, Einrichtungen und Institutionen dabei zu beraten, barrierefreie Engagements anzubieten bzw. auch selbst inklusive Projekte anzustoßen und Ehrenamtliche mit und ohne Behinderung hierzu zu gewinnen. Hauptstandort des "Mit-Mach-Büros", das zu festen und verlässlichen Öffnungszeiten mit einer hauptamtlichen Stadtteilkoordinatorin/Freiwilligenreferentin besetzt sein soll, wird zunächst der Stadtteil Delmenhorst-Bungerhof sein. Perspektivisch wird die Diakonie Himmelsthür mit neuen Wohnangeboten 2018 auch verstärkt im Delmenhorster Süden (Düsternort/ Hasport) vertreten sein, was automatisch zu einer Erweiterung des Wirkungskreises des Projektes in Delmenhorst führt. Die Sozialräume, in denen die neuen Wohnangebote liegen, bieten vielfältige Kontaktmöglichkeiten in das Gemeinwesen. Diese sollen genutzt werden, um Menschen mit Behinderung über Einrichtungsgrenzen hinweg eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Freiwilligenarbeit übernimmt hier eine wichtige Rolle und ist unverzichtbar. Nur durch ein ressourcen- und personenzentriertes Unterstützernetzwerk, das neben hauptamtlichen Mitarbeitenden, Angehörigen, gesetzlichen Betreuern, Freunden und Bekannten auch freiwillig Engagierte umfasst, kann Inklusion Wirklichkeit werden. Als Zielgruppe stehen neben Privatpersonen auch immer Vereine und Institutionen als Anbieter von Engagementmöglichkeiten vor Ort im Fokus des Interesses, eine enge Vernetzung mit bereits bestehenden Strukturen ist dafür unabdingbar. Hierfür soll besonders die Kooperation mit der Freiwilligenagentur Delmenhorst und dem kleinen Kreis von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde noch einmal intensiviert werden. Durch gezielte Beratung und Kooperation soll eine Öffnung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung gelingen. Die Fokussierung auf diese bedeutet allerdings keinesfalls, dass andere Zielgruppen nicht angesprochen werden sollen, Im Gegenteil wird Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Prozess verstanden, der Menschen verschiedener Generation und mit unterschiedlichen ethnischen und kultureller Hintergründen im Gemeinwesen zusammenbringen soll.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Zuge unserer Dezentralisierung ziehen Menschen mit Behinderung vom Wildeshauser Zentralgelände in umliegende Gemeinden. Dabei machen wir neben vielen positiven Begegnungen leider z. T. immer noch die Erfahrung, dass Menschen mit Behinderung, wenn Sie in ein neues Wohngebiet ziehen, mit Ressentiments begegnet wird. Im Sommer 2017 werden weitere 24 Menschen mit Behinderung in zwei Wohnhäuser mit kleinteiligen Wohngemeinschaften nach Delmenhorst, in den Stadteil Bungerhof ziehen. Diese Entwicklung gemeindeintegrierter Wohnangebote wurde über viele Jahre in enger Abstimmung mit der Stadt Delmenhorst und der anliegenden Kirchengemeinde geplant und realisiert. Die Kirchengemeinde hat dazu ihr Grundstück an uns verkauft und begrüßt die Diakonie Himmelsthür ausdrücklich. Im Rahmen dieser Kooperation sollen nun gemeinsam sozialraumorientierte Projekte realisiert werden. So gibt es bereits eine kleine Arbeitsgruppe, die im Wohnquartier zwischen ebenfalls neu gebautem Gemeindehaus und den Wohnungen für Menschen mit Behinderung einen offenen Platz der Begegnung mit Pavillon, Sitzgelegenheiten, Kräuterspirale, etc. plant. Neben diesem Arbeitskreis "Der grüne Daumen" sollen noch weitere ehrenamtliche Projekte angestoßen werden (bspw. Mittagstisch, Nachbarschaftshilfe für Senioren, etc.), die Menschen mit unterschiedlichen Biographien und kulturellen Hintergründen zusammenbringt im Sinne eines quartiersbezogenen gegenseitigen Unterstützungsnetzwerkes. Insbesondere soll dabei Menschen mit Behinderung die wertvolle Möglichkeit sowohl der Teilhabe als auch der Teilgabe geboten werden, d. h. der Chance, sich mit eigenen Fähigkeiten im Gemeinwesen einzubringen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst- Bungerhof
Beschreibung
Bungerhof ist kompakt bebaut. Der Stadtteil ist geprägt von vielen älteren Einfamilienhäusern aus den 50er- und 60er-Jahren, kleineren Mehrfamilienhäusern und einigen Reihenhäusern (insbesondere im Norden des Stadtteils). Im westlichen Teil befindet sich ein markanter Wohnkomplex aus den 70er-Jahren, der alle Gebäude des Stadtteils überragt.
Der vordere Teil Bungerhofs, an der Stedinger Straße sowie Nutzhorner Straße in Richtung Innenstadt, ist besonders für Singles und junge Paare geeignet. Im Gegensatz dazu befinden sich in den ruhigeren Nebenstraßen des Quartiers geeignete Wohnorte für Familien. Das Umfeld der Kirchengemeinde an der Friedensstraße ist geprägt von vielen älteren Menschen im Seniorenalter.
Einwohnerzahl
9810
Quelle / Anmerkungen
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben-in-del/planen-bauen-wohnen/St_Daten_Bungerhof_2016.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zuzug von Menschen mit starker Beeinträchtigung im Stadtteil
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtteilkarte_bungerhof.jpg
(81.75 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unter dem Prinzip eines inklusiven Zusammenlebens "Es ist normal, verschieden zu sein" sollen im Sozialraum Beteiligungsstrukturen vertiefend entwickelt werden.
Ziel ist es, Potentiale freizusetzen und das soziale/kulturelle Leben im Gemeinwesen zu stärken, Vereinzelung vorzubeugen und ein solidarisches/tolerantes Miteinander zu fördern. Empowerment bedeutet hierbei die Selbstermächtigung von im Alltag marginalisierten Gruppen. Im Bezug zu Menschen mit Behinderung stellt dabei nicht zuletzt die Un-Behindertenrechtskonvention einen wichtigen Bezugsrahmen dar.Basis der Arbeit des Mit-Mach-Büros sind demnach folgende Prinzipien:
-Es ist orientiert an den Bedürfnissen der StadtteilbewohnerInnen, d. h. im Zentrum stehen immer die im Quartier lebenden Personenkreise, es wird direkt gefragt, was sie bewegt, gemeinsame Perspektiven und Zielstellungen evaluiert, deren Umsetzung anschließend professionell begleitet und realisiert.
- Die Projekte sind langfristig angelegt und werden prozessorientiert/ergebnisoffen gestaltet.
- Es geht vorrangig um die Unterstützung von Selbsthilfekräften/Eigeninitiative.
- Das Mit-Mach-Büro verfolgt einen heterogenen, d. h. zielgruppen- und trägerübergreifenden Ansatz und hat somit das Ziel einer Kooperation/Partizipation "auf Augenhöhe" aller Beteiligten.
- Ganz besonders sollen Ressourcen von Senioren und Menschen mit Behinderung erkannt und diese in die Tätigkeiten des Gemeinwesens gewinnbringend eingebracht werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Delmenhorst
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau einer Anlaufstelle mit "Kümmerer"-, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thomas Steffe
| Organisation | Samtgemeinde Bodenwerder-Polle |
|---|---|
| Funktion | Fachbereichsleiter |
2. Kurzbeschreibung
Umsetzung des Modellprojektes "Umbau statt Zuwachs", Netzwerk "aktive Innenentwicklung"
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte