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Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Jugendtreff St. Willehad

Ansprechpartner
Andreas Bolten
Funktion Pfarrer
Junge Menschen spüren lassen, wie wertvoll sie sind
Projektbeschreibung
Unsere Kirchengemeinde St. Willehad möchte junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes fördern und stärken. Wir möchten Kindern und Jugendlichen in der strukturschwachen Stadt Wilhelmshaben ein Betätigungsfeld geben, in dem sie sich positiv entfalten können und in dem sie durch andere und durch einen gemeinsam geteilten Geist des Miteinanders angenommen und wertgeschätzt werden. In der sich verändernden kirchengemeindlichen und sozialräumlichen Situation sehen wir uns in der Herausforderung, neue Wege zu erkunden, um jungen Menschen zu begegnen und diesen ebenso Begegnungen untereinander und miteinander in niedrigschwelliger Hinsicht zu ermöglichen. Unser Jugendtreff St. Willehad soll ein Ort zur offenen Kinder-und Jugendarbeit in Wilhelmshaven werden. Dieses wichtige Kriterium der Offenheit unserer Massnahmen im Kinder -und Jugendbereich beherzigen wir seit vielen Jahren. Ein wichtiger Baustein darin sind die vielseitigen Maßnahmen und Angebote des katholischen Jugendteams St. Willehad. Mit dem ,,Jugendtreff St. Willehad`` positionieren wir uns in direkten Bezügen zu der langjährig gewachsenen Verbindung zur Oberschule Franziskusschule und zum Gymnasium Cäcilienschule in der Mitte der Stadt Wilhelmshaven. In diesem von Wohnen, Arbeiten, Schulen, Geschäften, kommunalen und gewerblichen Institutionen geprägten Sozialraum möchten wir uns offen, attraktiv und ansprechend verorten.In der intensiv gewachsenen Vernetzung vor allem von persönlichen sowie auch instutionellen Bezügen von Kirchengemeinde und kirchlichen Schulen ist eine gute Basis geschaffen worden, die bewährte Arbeit konzeptionell und instutionell zu intensivieren, auszuweiten und den Offenheitscharakter noch breiter darzustellen. Von gewachsenen Kooperationen von Schulen und Gemeinde profitieren alle Beteiligten. Es werden Synergien geschaffen, die junge Menschen im Jugendtreff einen Raum finden lassen, in dem sie sich angenommen fühlen, ihren Interessen nachgehen können, mitgestalten können, eigen-und gruppeninitiativ werden können und unter haupt-und ehrenamtlicher fachlicher Begleitung und Leitung sich in Projekten verantwortlich entfalten können. Rechtsverantwortlicher Träger des Jugendtreffs ist die Kirchengemeinde St. Willehad Wilhelmshaven.
Ausgangslage
Unsere kirchliche Situation in der katholischen Diaspora ist sei jeher von der Zugehörigkeit und dem Engagement Einzelner geprägt. Wir Christen in der katholischen Gemeinde St. Willehad (d.h. im kommunalen Einzugsbereich der Gemeinden Wilhelmshaven, Sande, Roffhausen) wissen um die Bedingungen und Herausforderungen, christliche und gleichzeitig offene Kinder-und Jugendarbeit in unserem Sozialraum und gesellschaftlichen Umfeld erfahrbar werden zu lassen. Wir möchten Kindern und Jugendlichen eine Betätigungsfeld geben, indem diese sich positiv entfalten können. In pastoraler Hinsicht ist die Kinder-und Jugendarbeit ein wichtiges Feld, um christliche Werthaltungen-und Glaubensvollzüge weitergeben zu können. Um dies erlebbar werden zu lassen, brauchen wir ansprechende und den Ansprüchen heutiger Kinder-und Jugendarbeit entsprechende Räumlichkeiten. Diese finden wir in den derzeitigen Räumlichkeiten unserer Gemeinde nicht vor,d.h. in unseren Pfarrheimen. Wir haben haben hier nur sehr beengte und eingeschränkte räumliche Bedingungen. Dem entgegen brauchen wir für die Umsetzung unserer Ziele einen offenen Freizeitbereich mit vielen Spiel-und Kontaktmöglichkeiten. Es muss eine ungezwungene und niedrigschwellige Kontaktaufnahme unter den Kinder und Jugendlichen sowie zu den erwachsenen MitarbeiterInnen ermöglicht werden. Wir brauchen einen großen multifunktionalen Raum als einen einladenden ``Ort der Begegnung``, dazu ein mittelgroße ,,Familienküche`` für Gemeinschaftsaktivitäten, zwei Räume für Gruppenaktivitäten, einen Büro-und Besprechungsraum für hauptamtliche MitarbeiterInnen und Stau und Lagerflächen. Die Ausstattung dieser Räumlichkeiten soll jugendgemäß sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven-Sande-Roffhausen
Beschreibung
Unser Projekt hat keine bestimmte räumliche Abgrenzung. Das Gebiet, in dem die Zielgruppe unseres Projektes wohnen, umfasst insbesondere das Gebiet der Kirchengemeinde St. Willehad Wilhelmshaven, Sande und Roffhausen. Davon berührt sind die Stadt Wilhelmshaven und die Ortschaften Sande und Roffhausen. Zur Teilnahme und Mitwirkung eingeladen sind darüber Jugendliche und Kinder aus benachbarten Kommunen und Kirchengemeinden.
Einwohnerzahl
95000
Quelle / Anmerkungen
Pressemitteilungen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unser Projekt ist örtlich angesiedelt im Sozialraum Süd der Stadt Wilhelmshaven. Da es als Projekt in kirchlicher Trägerschaft sozialraumübergreifend ist, dürfte dies ein Ausnahmefall sein. Ein Teil der Zielgruppe besucht die Oberschule Franziskusschule, das Gymnasium Cäcilienschule und die Grundschule St. Martin. Diese wohnen zu einem großen Teil in Wilhelmshaven, wie auch in weiteren Kommunen. Gleichzeitig ist das Projekt offen für Jugendliche, gleich welcher weltanschaulicher, geographischer Herkunft oder welchem Wohnort entstammend.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Geburten belief sich in der Stadt WHV in den letzten Jahren um ca. 700. 700 Geburten x 14 Jahre=9800 Bei einer Gesamteinwohnerzahl der Stadt WHV ist ein Annäherungswert 7 %.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um eine Schätzung, zurückgehend auf die Geburtenraten der Stadt Wilhelmshaven.
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
In der Kirchengemeinde St. Willehad gestalten wir seit langen Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit der Franziskusschule, Cäcilenschule und St. Martin Schule. Das Altersspektrum dieser Schulen im Sozialraum Süd umfasst das Alter von 6-19 Jahren. Mit unserem Projekt möchten wir insbesondere die individuelle und soziale Entwicklung dieser Altersgruppe stärken. Wir wollen unsere bisherige Kinder-und Jugendarbeit konzeptionell weiter öffen und dauerhaft ,,unsere Zelte dort aufschlagen", wo junge Menschen ihren Sozialraum haben und sich im Alltag begegnen. Hier wird durch einen neuen Standort ein attraktives Forum für soziale Beziehungen geschaffen. Es eröffnet sich eine gegenseitige Bereicherung von bereits bestehender lebendiger Kinder-und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde und sich entwickelnden Projekten aus der offenen Jugendarbeit. In gemeinsamen Workshops, der Aufnahme von Brainstormingideen aus den jeweiligen Gruppengeschehen und personalen Austauschen kann ein breites und ansprechendes Betätigungsfeld für diese Altersgruppen entwickelt werden. Maßgebliche Kriterien zu dieser Entwicklung sind die Möglichkeiten dieser Altersgrupen zu Mitverantwortung, Mitbestimmung, Partizipation, Selbstorganisation und jugendkultureller Entfaltung. Die gemeinsame Arbeit soll die Entwicklung einer eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen und ganzheitlich entfalteten Persönlichkeit ebnen. Der gute Rahmen von Räumen, Zeit, Atmosphäre, Angeboten und Personal wird dies ermöglichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
- eine gute und beständige Zahl der Teilnehmer u. Mitwirkenden; Partizipation, Reflexion und Evaluation mit Teilnehmern
Beschreibung
die Besucher / Teilnehmer haben eigene Projekte entworfen und umgesetzt, mit personellen und materiellen Hilfsangeboten
Beschreibung
die Teilnehmer auf die Ressourcen der Kirchengemeinde, der Schulen und nahen Jugendzentren zurückgegriffenen haben
Beschreibung
über die kirchlich und schulisch verbundenen Teilnehmenden sich auch weitere einfinden und das Projektangebot nutzen
Beschreibung
Kinder-und Jugendliche aus dem Gebiet der Kirchengemeinde und darüber hinaus sich einfinden, ebenso über das unmittelbare Gebiet der Stadt Wilhelmshaven
Beschreibung
gute Kontakte mit weiteren Akteuren und Einrichtungen im Sozialraum Süd gewachsen sind; es Projektverwirklichungen mit Schulen, Kirchengemeinde, Jugendzentren und Jugendtreff ST. Willehad gegeben hat
Beschreibung
eine gute Akzeptanz des Jugendtreffs in der Nachbarschaft mit Anwohnern und Institutionen in der Nähe gewachsen ist, bei Bedarf miteinander kommuniziert wird
Beschreibung
es bei Reflexionen und Evaluationen keine Mängelaufweise in Hinsicht digiatalem und analogem Informationsaustausch gibt; die Mobilität für Projektverwirklichungen vorhanden war
Beschreibung
der Jugendtreff einen spürbaren Beitrag zu mehr Integration und Partizipation im Sozialraum Süd und darüber hinaus leisten konnte; der Beitrag und die Kompetenz des Jugendtreffs bei kommunalen Partner nachgefragt wird
Vorhandene Strukturen
In unserer Gemeinde St. Willehad gibt es seit langen Jahren ein breites ehrenamtliches Engagement im Bereich der Kinder-und Jugendarbeit. Insbesondere sind hier die Aktivitäten des Jugendteams St. Willehad und zweier Pfadfinderstämme zu nennen. Diese werden fachlich durch das hauptamtliche Pastoralteam der Gemeinde ST. Willehad geleitet und begleitet, sowie durch hauptamtlich und ehrenamtlich fachliche Engagements gestützt und verantwortet. Im Jugendtreff St. Willehad wird ein Pastoraleferent die Leitungsfunktion innehaben. Ein wesentlicher Teil seiner Aufgabe ist die der Vernetzung ehrenamtlicher und hauptamtlicher fachlicher Arbeit. Eine besondere Chance des Jugendtreffs besteht darin, durch das Aufsuchen des schulischen Sozialraumes die bestehenden Gruppierungen weiter wachsen zu lassen und gegebenenfalls auch neue Gruppen zu bilden. In seiner Aufgabe wird der Leiter des Jugendtreffs vom ganzen Pastoralteam der Gemeinde unterstützt. Hinzu kommt der enge Kontakt und die intensive Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogen der Franziskusschule sowie mit den Schulleitungen der genannten Schulen. So ist der leitende Pastoralreferent eine personale Anlauf-und Vernetzungsstelle vor Ort und führt junge Menschen und pädagogisch und pastoral tätige Menschen zusammen. In der weiteren Folge werden indirekt auch die Familien der Betroffenen erreicht und angesprochen. An einer Mitwirkung Interessierte können in dieser Weise gewonnen, einbezogen und fachlich geschult werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendamt Wilhelmshaven, Jugendzentrum Point, Jugendzentrum Krähenbusch, Gemeindeteile der Kirchengemeinde ST. Willehad
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Öffnung der Kulturfabrik Krawatte (im Entstehen) in das Quartier

Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
Funktion Vorstandsmitglied
Teilhabe ist gut, Teilnahme ist besser: Soziokultur steht für die bunte Gesellschaft und entwickelt kreativ die Gemeinschaft. Die Egestorfer Str. bekommt ein Gesicht.
Projektbeschreibung
Im Herbst 2017 wird mit der Sanierung und dem Umbau einer seit Jahren leerstehenden Krawattenfabrik zu einem soziokulturellen Zentrum begonnen. Der Bauantrag ist gestellt, die Finanzierung der energetischen Sanierung und des ersten Bauabschnitts, an der die Stadt Barsinghausen und das Land Niedersachsen beteiligt sind, ist gesichert. Ausgangspunkt des Gesamtvorhabens ist eine großzügige Spende eines Barsinghäuser Bürgers an die Kunstschule Noa Noa e.V. und den Kunstverein Barsinghausen e.V. zur Verbesserung ihrer räumlichen Situation und zur Entwicklung ihrer bisherigen Kooperation. Gefunden wurde ein Gebäude, das sich nach Lage und Größe für den schrittweisen Aufbau eines soziokulturellen Zentrums eignet und zum Mittelpunkt eines vernachlässigten Quartiers werden soll. Für seine Entwicklung wurde im Januar 2016 der Kulturverein Krawatte gegründet. Ziel des hier beantragten Teilprojekts ist es, v.a. die Bewohner des Quartiers, dann aber auch die ganze Stadt Barsinghausen am Entstehen des soziokulturellen Zentrums Kulturfabrik Krawatte zu interessieren und sie an der Entwicklung des Konzepts und seiner Ausgestaltung zu beteiligen. Dazu ist ein professionelles Management nötig, das die notwendige Struktur aufbaut, den Kontakt mit den Bewohnern des Projektgebiets aufbaut und pflegt, das Netzwerk mit den sozialen und kulturellen Akteuren der Stadt ausbaut und erweitert, zu Eigeninitiatven anregt sowie entsprechend dem Baufortschritt Projekte und Veranstaltungen plant und durchführt. Das heißt, dass das Projekt als Auftakt einer dauerhaften Arbeit gedacht ist, die in den Folgejahren mit Hilfe weiterer Förderer und der dann möglichen Eigenleistung fortgesetzt wird. Für die umfassende Tätigkeit zum Aufbau des Managements wird im Jahre 2018 mindestens eine 30-Stunden-Stelle benötigt. Der baulich intakte Büroraum der ehemaligen Krawattenfabrik wird auch derjenige der Kulturfabrik Krawatte sein, so dass hier der Arbeitsplatz des Managements eingerichtet werden kann. In der ehemaligen Personalküche kann bis zum zweiten Bauabschnitt im Sommer 2018 und zum Umzug in die neue Küche auch das beantragte Küchengerät aufgestellt werden. Im ersten Bauabschnitt (2017) eingeschlossen ist das Foyer des soziokulturellen Zentrums, in dem bereits unterschiedliche Veranstaltungen und Treffen stattfinden werden.
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt. Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können. 2015 wurde das erste Flüchtlingsheim in Barsinghausen gebaut. Ein Brandanschlag verzögerte die Fertigstellung. Nach einer beeindruckenden Demonstration der Bürgerinnen und Bürger wurde versucht, das Rathaus in Brand zu setzen. Die Täter blieben unerkannt. 2017 wurden zwei weitere Flüchtlingsheime für jeweils bis zu 160 Bewohnern fertiggestellt, zum Teil unter erheblichem Protest und Störaktionen der Anwohner. An allen drei Standorten machten Willkommenskreise für die neuen Nachbarn verschiedene freiwillige Integrationsangebote, darunter vor allem in den Gemeindehäusern der Kirchen ein Angebot von Deutschkursen. Die Stadtverwaltung schuf neue Stellen für die Integrationsarbeit. Ein "runder Tisch" versucht die verschiedenen Initiativen zu strukturieren. Die Flüchtlingsheime sind inzwischen fast vollständig bezogen. Es beginnen die Mühen der Ebene. Die eigentliche Integrationsarbeit muss jetzt beginnen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorferstraße und Stoppstraße mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn-Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L 391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße. Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird. Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
3959
Quelle / Anmerkungen
Alle demografischen Daten vom Bürgerbüro der Stadt Barsinghausen ermittelt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausländer + Doppelstaatler: vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Noa Noa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deister-Freilicht-Bühne e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsheime Rottkampweg, Einsteinstraße, Hannoversche Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Förderschule Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum am Spalterhals
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffnungsgemeinde (Baptisten) Egestorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christuskirche Egestorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unser Barsinghausen Marketingverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung/ Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deister-Echo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
con-nect.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch für Integration
Typ
Stadtteil
Galerie
ansichtenegestorfer
egestorfer str 1
egestorfer str 2
egestorfer str 3
egestorfer str 4
egestorfer str 5
egestorfer str 6
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ankommen und Leben in Dodesheide-Ost (Teilprojekt)

Ansprechpartner
Hans-Georg Weisleder
Funktion Leitung Fachdienst Jugend
Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung von Zuwandererfamilien im Quartier Dodesheide-Ost
Projektbeschreibung
Das Projekt "Ankommen und Leben in Dodesheide-Ost" wendet sich an neu zugewanderte Familien im Wohnquartier Dodesheide-Ost in Osnabrück. Dadurch soll eine 2012 begonnene Gemeinwesenarbeit im Quartier um die Zielgruppe der Zuwandererfamilien ausgebaut und methodisch durch eine Kooperation mit dem städt. Fachbereich Integration, Soziales und Bürgerengagement mit einer Ehrenamtsstruktur kombiniert werden. Das Projektgebiet ist gekennzeichnet durch Mehrfamilienhäuser, die bis zum Abzug der britischen Streitkräfte aus Osnabrück im Jahr 2010 von britischen Soldaten mit ihren Familien bewohnt wurden. Die Wohneinheiten in einfachster Bauweise wurden durch eine überregionale Immobiliengesellschaft vermarktet, was zu einem schnellen Bezug und einer auffälligen Sozialstruktur des Wohngebietes führte. Ergebnis sind Einkommensarmut und ein hoher Anteil Familien mit überdurchschnittlich vielen Kindern. Der Bericht "Soziale Ungleichheit in Osnabrück" identifiziert den Planungsraum Dodesheide-Ost als Sozialraumtyp mit starker Familienprägung, hohem Armutsrisiko und geringen Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche (vgl.: Bildungsbüro Osnabrück / Lernen vor Ort: Soziale Ungleichheit in Osnabrück, 2012). Die Stadt Osnabrück reagierte 2012 auf die veränderte Situation in Dodesheide-Ost mit der Einrichtung einer niederschwelligen Anlaufstelle in einer Wohnung im Quartier, die von der Immobiliengesellschaft zur Verfügung gestellt wurde. Dadurch konnten erste Ansätze einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit für Kinder, Jugendliche und Familien durchgeführt werden. Die Identifikation der Bewohner mit ihrem Quartier wird erheblich erschwert durch eine hohe Fluktuation unter den Mietern, u. a. bedingt durch bauliche Mängel in den Wohnungen. Die mangelhafte Bausubstanz ist ein großes Problem für die Mieter. Seit dem starken Zuzug geflüchteter Menschen ab 2015 sind zudem viele Personen (Stand 18.05.2017: 430 Geflüchtete), insbesondere Familien aus Syrien, aber auch weitere Zuwanderer, z. B. aus Bulgarien, nach Dodesheide-Ost gezogen. Seit 2013 hat sich der Anteil nicht-deutscher Staatsangehöriger in Dodesheide-Ost von ohnehin schon überdurchschnittlichen 25,1 % auf 36,3 % (2016) noch einmal deutlich erhöht. Die größte nicht-deutsche Gruppe sind dabei die Syrer mit 341 Personen (73 syrische Familien mit Kindern unter 18 Jahren). Ebenfalls bedeutsam ist die Zahl bulgarischer Familien, die mit 28 (128 Personen) den zweithöchsten Wert nicht-deutscher Familien darstellt.
Ausgangslage
Das Projektgebiet Dodesheide-Ost hat sich in den letzten Jahren zu einem Integrationsquartier mit einer sehr auffälligen Sozialstruktur entwickelt. Der Anteil der einkommensarmen und sozial benachteiligten Bewohner/-innen ist sehr hoch, ebenso die Zahl von Kindern und Jugendlichen: 36 % der Bewohner/-innen haben einen Zuwanderungshintergrund, 56 % der Kinder und Jugendlichen gehören zu einer Familie mit Transferleistungen nach dem SGB II oder dem SGB III. Ab 2015 sind sehr viele Zuwandererfamilien, insbesondere Syrier und Bulgaren, in das Projektgebiet gezogen. Dieses ist aus einem Datenmonitoring bekannt, welches in Osnabrück angesichts der Flüchtlingsströme entwickelt wurde, um sozialraum- und quartiersbezogen Unterstützung zu organisieren. Im Projektgebiet Dodesheide-Ost gibt es bislang kaum Arbeitskontakte mit den Zuwandererfamilien, auch nicht durch die Flüchtlingssozialarbeit, die in Os Flüchtlingsunterkünfte betreut. Um die soziale Integration dieser Zuwandererfamilien zu ermöglichen, ist die Heranführung der Erwachsenen, der Kinder und Jugendlichen an Regelangebote der sozialen, schulischen und kulturellen Infrastruktur (KiTa, Schulen, Vereine usw.) im Wohnumfeld erforderlich. Dieses soll durch eine niedrigschwellige und aufsuchende Beratung im Quartier erfolgen, die um Förderangebote, z. B. Familienfreizeiten, außerschulische Bildungsangebote, und um sozialintegrative Bewohnerfeste, Quartiersveranstaltungen usw. in Kooperation mit Netzwerkpartnern ergänzt wird. Die Betreuung der Zuwandererfamilien und die Nutzung der Netzwerkstruktur soll im Projekt durch die Entwicklung modellhafter integrativer Handlungsansätze von Jugendhilfe und Freiwilligenarbeit erfolgen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Osnabrück, Wohnquartier Dodesheide-Ost
Beschreibung
Bei dem Projektgebiet Dodesheide-Ost handelt es sich um ein Wohnquartier im Stadtteil Dodesheide mit besonders auffälliger Sozialstruktur. Das Gebiet ist gekennzeichnet durch Mehrfamilienhäuser, die bis zum Abzug der britischen Streitkräfte aus Osnabrück im Jahr 2010 von britischen Soldaten mit ihren Familien bewohnt und infrastrukturell weitgehend isoliert vom übrigen Stadtgebiet und auch dem übrigen Stadtteil Dodesheide waren (eigene Gebäudeverwaltung, Schulen, Kitas, Geschäfte). Dabei handelt es sich um 434 Wohneinheiten in einfachster Bauweise, die durch die Käuferin, eine überregionale Wohnungsgesellschaft, ab 2011 mit dem Ziel einer schnellstmöglichen Vermietung vermarktet wurden und in vergleichsweise kurzer Zeit zu einem neuen Wohnquartier führte, dessen Bewohner durch eine Vielzahl unterschiedlicher Herkunftsländer und den damit einhergehenden vielfältigen ethnisch-kulturellen Hintergründen geprägt war. Nähere Ausführungen zur besonderen Sozialstruktur und -entwicklung von Dodesheide-Ost werden im Pkt. 2 dieses Antrages gemacht. Hinsichtlich der räumlichen Abgrenzung des Fördergebietes ist noch auszuführen, dass das Wohngebiet Dodesheide-Ost im Nordosten von Osnabrück an der Grenze zur Nachbargemeinde Belm liegt und an die Stadtteile Dodesheide-West, Haste und Widukindland grenzt. Gleichwohl ist Dodesheide-Ost räumlich und sozialstrukturell isoliert, da die umliegenden Stadtteile im Sozialraum / die angrenzende Nachbargemeinde sich sozialstrukturell deutlich anders zusammensetzen und zudem mit Landschaftsgebieten an Dodesheide-Ost grenzen. Das ehemalige Kasernengelände der britischen Streitkräfte ist Teil des Projektgebietes. Diese sog. Konversionsfläche wird derzeit beplant und in den nächsten Jahren sukzessive in eine öffentliche und gewerbliche Nutzung übergeben.
Einwohnerzahl
3934
Quelle / Anmerkungen
Melderegister der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Melderegister der Stadt Osnabrück; Osnabrück aktuell 4/2016, Stand 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Melderegister der Stadt Osnabrück und Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarktdaten in kleinräumiger Gliederung; Osnabrück aktuell 4/2016; Stand jeweils 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Melderegister der Stadt Osnabrück; Stand 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Melderegister der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der nicht erwerbsfähigen Empfängerinnen und Empfänger von Existenzleistungen (SGB II) an den unter 15-jährigen; Quelle: Sozialmonitoring Osnabrück 2015; Stand 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im beantragten Projekt sollen durch eine niedrigschwellige Beratung im Rahmen einer aufsuchenden Arbeit im Wohnquartier Dodesheide-Ost Zuwandererfamilien erreicht, bei ihren Problemlagen unterstützt und integriert werden durch eine Heranführung an bestehende Regelangebote. Dadurch soll eine gemeinwesenorientierte professionelle Soziale Arbeit im Quartier für Zuwandererfamilien entwickelt und Unterstützungspotenziale in Kooperation mit Netzwerkpartnern im Quartier und darüber hinaus im umliegenden Sozialraum aktiviert werden. Dabei sollen sowohl Methoden der Einzel- und Gruppenarbeit zur Anwendung kommen wie auch eine Interessenvertretung für die Familien mit Zuwandererhintergrund gegenüber Vermieter, Organisationen der Arbeitsförderung, Grundsicherung und ggfls. Bildungseinrichtungen als wesentlichen Baustein einer Gemeinwesenarbeit organisiert werden. Die professionelle Gemeinwesenarbeit soll kombiniert werden mit Elementen und Methoden der Freiwilligenarbeit, wodurch insbesondere die Verselbständigung der Zuwanderer im Zuge ihrer Integration unterstützt werden soll. Ein schon in einer Wohnung des Quartiers eingerichtete Anlaufstelle soll im Rahmen des Projektes entsprechend der formulierten Zielsetzungen fachlich und methodisch ausgebaut und eine Verstetigung der Unterstützungsstruktur im Quartier eingeleitet werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein Netzwerk von professionellen Fachkräften der Sozialen Arbeit, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Wohnungswirtschaft und Ehrenamtlichen ist entstanden und im Quartier für die Bewohner/-innen für die Bewohner/-innen da.
Beschreibung
Orientiert an den Problemlagen und Interessen der zugewanderten Familien ist ein niedrigschwellige Beratung organisiert und die Bewohner/-innen nutzen einen eingerichteten Quartierstreff
Beschreibung
Es ist gelungen, Multiplikatoren in die Gemeinwesenarbeit einzubinden und diese wirken bei Veranstaltungen, Arbeitsgruppen usw. aktiv mit
Beschreibung
Ein Arbeitskreis "Arbeit und Leben in Dodesheide-Ost" wurde eingerichtet unter Einbeziehung der Wohnungsbaugesellschaft und weiteren wesentlichen Akteuren zur Verbesserung der quartiersbezogenen Lebensqualität
Beschreibung
Die Zielsetzungen und Arbeitsansätze des Fachdienstes Jugend (Jugendhilfe) und der Freiwilligenarbeit des Fachbereiches Integration, Soziales und Bürgerengagement sind im Projektgebiet konzeptionell verknüpft
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw e.V., Johanniter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum Sonnenhügel, Grundschule Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. St. Franziskusgemeinde, Ev. Thomasgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialer Dienst - Regionaldienst Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Integration, Soziales und Bürgerengagement
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Stärkung der Akteurs- und Ehrenamtsstrukturen zur Unterstützung von Zuwanderern und Älteren sowie zur Stabilisierung des Projektgebietes (Arbeitstitel)

Ansprechpartner
Sabine Steinkamp
Organisation Stadt Osnabrück - FB f. Kinder Jugendliche und Familien
Funktion Projektkoordination
Stärkung und Ergänzung vorhandener Netzwerkstrukturen, gemeinschaftliche Gewinnung von Ehrenamtlichen, Verzahnung mit dem Jugendpflegebereich
Projektbeschreibung
Im Sozialraum Dodesheide-Ost gibt es stark verdichtet viel günstigen Wohnraum (ehemalige Wohnblöcke der britischen Garnison), der in den letzten Jahren insbesondere von kinderreichen Familien bezogen wurde. In den letzten beiden Jahren hat sich dieser Trend durch den Zuzug von Familien mit Fluchthintergrund nochmals verstärkt. Außerdem entstand eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete am Limberg (ca. 250 Männer), ebenfalls Dodesheide-Ost. Die entstandene Wohn- und Sozialstruktur an sich, insbesondere aber auch der Zuzug vieler Menschen mit Zuwanderungshintergrund, bringt Herausforderungen für den engeren Sozialraum aber auch für die umliegende Siedlungsstruktur und die dortige Bevölkerung mit sich. Negative Formulierungen in Bezug auf die Veränderungen im Stadtteil werden in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern oder auf Bürgerversammlungen laut. Gleichzeitig gibt es im weiteren räumlichen Bezug verschiedene, quartiers- und ehrenamtsbezogene Strukturen (Kirchengemeinden, Nachbarschaftshilfe, Mehrgenerationenhaus, Wohlfahrtsverbände, Pflegeheim, Quartierstreff,…), die mit einer Vernetzung zu den Schwerpunkten „Arbeit mit Geflüchteten“ und „Alltagshilfe für SeniorInnen“ begonnen haben, aber für ein effektiveres und vor allem gemeinsames Vorgehen Unterstützung im Sinne eines Quartiersmanagements bedürfen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die gemeinsame Gewinnung von weiteren Ehrenamtlichen insbesondere für die o.g. Zielgruppen Geflüchtete/Menschen mit Migrationshintergrund und SeniorInnen. Im Projekt soll zudem eine enge Verzahnung mit dem Jugendpflegebereich erfolgen, der im Rahmen eines eigenen Teilprojektes intensiv in Dodesheide-Ost tätig ist, um voneinander zu lernen und die unterschiedlichen sozialräumlichen Ansätze (z.B. Geh-Struktur/Komm-Struktur) in Verbindung zu bringen. Langfristiges Ziel beide Teilprojekte ist es, mit haupt- und ehrenamtlichen Ansätzen die Integration der Menschen in Dodesheide-Ost zu unterstützen und beginnende negative Entwicklungen, Verunsicherungen und Einschätzungen der Gesamtbevölkerung im Sinne von Prävention abzufangen und eine weiterhin positive Identifikation mit dem Projektgebiet zu ermöglichen.

Alt-Laatzen, Quartier Hildesheimer Straße Ost

Ansprechpartner
Yvonne Bestmann
Funktion stellv. Leitung Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
soziale und kulturelle Integration in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
Der Zusammenhalt der Nachbarschaften im Gemeinwesen ist eine Grundlage für funktionsfähige Infrastruktur und friedvolles Zusammenleben. Die Arbeiterwohlfahrt arbeitet mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen für eine sozial gerechte Gesellschaft. Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind die Werte, die ihr Handeln bestimmen. In Alt-Laatzen ist die Notwendigkeit gegeben, eine soziale und kulturelle Verständigung zwischen „Alteingesessenen“ mit „Neuzugezogenen“ zu fördern und der Segregation entgegenzuwirken (soziale Integration). Menschen werden zusammengeführt und zum Dialog angeregt (Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft), Nachbarschaft und Integration werden gestärkt (interkulturelles und interreligiöses Lernen, antirassistische Bildungsarbeit). Die GWA fungiert dabei als antreibende, koordinierende und stabilisierende Kraft und hat hierfür verschiedene Instrumente zur Verfügung. Konkrete Handlungsschritte und Maßnahmen ergeben sich aus der Partizipation der Bewohner/innen, den Gegebenheiten und den realistischen Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort und können nur begrenzt vorkonstruiert werden.
Ausgangslage
Soziale und kulturelle Integration im Quartier sind notwendig, weil sich die Anzeichen für die Bildung eines sozialen Brennpunktes vermehren. Die Wohnbebauung ist geprägt durch den städtebaulichen Charakter einiger Wohntürme und grauen Betongebäuden sowie mehrstöckiger Mehrfamilienhäuser, die zum Teil sehr nah an der vielbefahrenen Bahn-/ICE-Trasse liegen. Das Wohnumfeld ist teilweise durch Müll, Dreck, Unrat, Einkaufswagen und Sperrmüll gekennzeichnet. Die Wertschätzung des Wohnumfelds einiger Einwohnerinnen und Einwohner ist gering, sodass für einen sorgsamen Umgang mit dem Quartier verschiedene Maßnahmen umzusetzen sind. Die Tendenz einer Segretation zwischen "Alteingesessenen" und "Neuzugewanderten" nimmt überdurchschnittlich zu, so dass eine soziale Durchmischung gefährdet ist. Das soziale Miteinander bedarf der dringenden Förderung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen, Alt-Laatzen, Quartier Hildesheimer Straße Ost
Beschreibung
Das ausgewählte Untersuchungsgebiet liegt im Stadtteil Alt-Laatzen. Die Abgrenzungen des Untersuchungsgebiet ist im Norden der "Mageritenweg", im Westen die "Hildesheimer Straße", im Süden vor der "Eichstraße" sowie im Osten die Bahntrasse.
Einwohnerzahl
2037
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Stadt Laatzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
> die Bewohner/innen mit deutscher Staatsangehörigkeit (67 %) beinhalten einen hohen, nicht statistisch festgehaltenen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund /// > Kohorte 27-59 Jahre: ausländische Bewohner/innen 40%, Bewohner/innen mit deutscher Staatsangehörigkeit: 60%
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
davon 79,8% Bewohner/innen mit deutscher und 20,2% mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
davon 71% Bewohner/Innen mit deutscher + 29% mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
GWA ist professionelle soziale und sozialplanerische Arbeit in einem definierten Quartier. Die Grundlage der GWA ist eine stark sozialpolitisch ausgerichtete Soziale Arbeit, die ebenso in den vielfältigen Tätigkeitsfelder und der Tradition der Arbeiterwohlfahrt verankert ist. Die vielfältigen Maßnahmen und Methoden der GWA verfolgen das Ziel, soziale, kulturelle und ökonomische Entwicklungen im Quartier aufzuspüren und zu fördern. Die Interessen und Bedarfe der Bewohner/innen stehen dabei im Fokus. Im Quartier Alt-Laatzen, Hildesheimer Straße Ost ist das übergeordnete Entwicklungsziel, bereits vorhandene (residentielle) Segregation/en nach ethnischen, religiösen und/ oder demografische Merkmalen abzubauen und weiteren Segregationstendenzen entgegenzuwirken. Der Fokus liegt dabei auf den immateriellen Bedingungen (z.B. Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Kultur, vgl. Qualitätsstandards der LAG Soziale Brennpunkte, S. 1, in der Fassung vom 16.06.2016), d. h. darauf, die Bewohner/innen des Quartiers dabei zu unterstützen, ihre Interessen zu artikulieren und kollektiv zu organisieren, um im Ergebnis die Beziehungen im Sinne positiver Nachbarschaften zu stärken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn geschaffene Angebote genutzt/ besucht werden, die Nachbarschaften positiver bewertet werden, das Quartier in das sozialräumliche Netzwerk integriert ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausländer und Zugewanderte mit Migrationshintergrund mit Alteingesessenen ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Alt-Laatzen; während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
an das Quartier angrenzende Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht!

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Errichtung von Kontaktstellen in den jeweiligen Stadtteilgebieten und Initiierung und Aufbau von stadtteilbezogenen Projekten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnungs- und Kulturprojekten. Die Schaffung verschiedener Förder- und Hilfsangebote, Initiieren, Pflege und Ausbau von Begegnungsangeboten und Netzwerken zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Der Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbstständigkeit, insbesondere für besonders bedürftige Gruppen. Von hier aus werden die drei sozial benachteiligten Stadtteile betreut, unterstützt und die verschiedenen Projekte geplant. Gleichzeitig ist es erste Anlaufstelle für den Stadtteil Feldstraße-Bellmannsfeld-Bahnhofstr. Von hier aus unterstützen wir auch die Bewohneraktivitäten und -initiativen in den beiden anderen Stadtteilbereichen: Develangring und Kochstraße-Franz-Lübeck-Straße. In den beiden Stadtteilen gibt es jeweils eine Kontaktstelle, die vom Stadtteilmanager betreut wird. Der Stadtteilmanager und die Kontaktstelle ist regelmäßig für die Bewohner erreichbar und ansprechbar. Hiermit werden erstmalig die Bewohner in den sozialen Brennpunkten in unserer Stadt unterstützt, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich zu machen und Gemeinschaft zu entwickeln. Dabei sollen die gemeinsamen Interessen und die Interessenunterschiede thematisiert und öffentlich gemacht werden. Dazu gehört auch die Förderung sozialer Integration und partizipatorischer Kompetenz. Den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen ist ein wichtiger Baustein. Wir wollen erreichen, dass in allen drei Stadtteilgebieten, die von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen bewohnt werden und häufig sozial benachteiligt, gemeinsam den Stadtteil zu ihrem Stadtteil machen. Sie sollen angeregt werden zur Mitgestaltung und Initiierung verschiedenster Projekte.
Ausgangslage
Ausgangslage: In der Stadt Dannenberg gibt es drei Stadtteilgebiete mit sozialem Brennpunkt. In den Stadtteilgebiet Develangring und Feldstraße/Bellmannsfeld wohnen überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan, im Stadtteilgebiet Kochstraße/Franz-Lübeck-Str. wohnen überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus Syrien und Afghanistan. Da in diesen Stadtteilgebieten zudem die Wohnungen günstig sind, haben sich auch viele Langzeitarbeitslose angesiedelt. Wo liegen die größten Probleme: Da es für diese Gruppen keinerlei Unterstützung gibt, kommt es immer wieder zu extremen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Kulturen. Dazu kommt, dass der größte Teil der Bewohner keiner Tätigkeit nachgeht, dadurch verfallen diese Menschen häufig in eine Hoffnungslosigkeit, sind demotiviert und erhalten keine Wertschätzung. Damit ist die Abwärtsspirale vorprogrammiert, die häufig in Isolation, Alkohol und weiteren gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen endet. Gründe für das Projekt: Auf der einen Seite schaffen wir einen Ort, an dem alle Bewohner sich treffen und austauschen können. Aber auch Hilfe zur Selbsthilfe erfahren. Wir schaffen für die Menschen eine Möglichkeit der Mitarbeit. Das ist für diese Personen häufig der erste Schritt wieder in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden, eine Aufgabe haben. Wir holen die Menschen aus der Isolation, um mit ihnen gemeinsam an einer neuer Perspektive zu arbeiten. Es gibt in keinem Stadtteil eine Kontaktstelle, keine Möglichkeit, die Bewohner zusammen zu bringen und keine Projekte, die von den Bewohnern initiiert und durchgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue - Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstraße.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (ELbe InformationsSystEm) des Frauenhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png (56.34 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue Kochstraße Franz-Lübeck Straße
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge - Kochstraße und Franz-Lübeck-Straße.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen mit unseren Projekten den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel soll es sein, die materiellen und immateriellen Bedingungen zusammen mit den Betroffenen zu verbessern. Dabei gilt es bei den materiellen Bedingungen zum einen um die Existenzsicherung, aber auch um Verbesserungen im Wohnraumbereich. Bei den immateriellen Bedingungen geht es um Verbesserung und der Qualität der sozialen Beziehungen, der Partizipation und Kultur. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei absolut im Vordergrund. Durch die unterschiedlichen Angebote und Projekte können wir den ganzheitlichen Ansatz gewährleisten. Damit fördern wird die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen aber auch innerhalb einer Gruppe. Dabei gilt es die Personen zu stärken. Unter Stärkung ist dabei das Entdecken, Bewußtwerden und Entwickeln von eigenen Ressourcen gemeint. Stärkung von Menschen heißt aber auch, solche Bedingungen zu fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben bestimmen zu können und selbst "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Dazu gehört dann auch, dass sich die Betroffenen ein Netzwerk und Kooperationsstrukturen aufbauen, um dann in bestimmten Situationen darauf zurück greifen zu können. Das kann die Nachbarschaftshilfe, aber auch Selbsthilfegruppen oder auch das soziale Gefüge ( Kollegen, Freunde) oder andere Organisationen sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner bzw. Teilnehmer werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie haben eine reflektive und kommunikative Haltung. Alle gehen respektvoll mit einander um.
Beschreibung
Unser Leitgedanke " Hilfe zur Selbsthilfe" anerkannt und umgesetzt wird. Die Bewohner entwickeln gute kommunikative Fähigkeiten. Der Wunsch und das Interesse an Weiterentwicklung und Bildung entsteht.
Beschreibung
Das Zukunftszentrum und die Kontaktstellen sind ein anerkannter und bekannter Ort. Die Bewohner sprechen positiv über ihr Zentrum und bringen neue Menschen mit, die auch gerne das Zukunftszentrum oder die Kontaktstelle nutzen möchten.
Beschreibung
Die unterschiedlichen Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig tolerieren und akzeptieren. Dies gilt vor allem auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e. V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung der Caritas e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die Gärten der Caritas e. V. - AGH-Projekt
Typ
Stadtteil
Galerie
2016 07 07 15.29.20
2016 07 07 15.31.58
2016 07 29 16.28.17
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebenswertes Borßum (Teilprojekt)

Ansprechpartner
Martin Schabler
Funktion Stabsstelle Sozialplanung
Vernetzte Hilfen für den Zusammenhalt und die Teilhabe im Quartier
Projektbeschreibung
In Emden-Borßum soll ein Prozess einleitet werden, bei dem die Neuzugewanderten eine Identität mit dem Stadtteil aufbauen können und die Lebensqualität für alle Bewohner wieder erhöht wird. Durch das Projekt wird eine/n Gemeinwesenarbeiter/in neu eingestellt und vor Ort räumlich angebunden. Der Stadtteil erhält so eine zusätzliche Ressource, mit der das Aufspüren besonderer Problemlagen ebenso möglich ist, wie das Erkennen von Interessen, im Gebiet entsprechend aktiv zu werden. Ein Grundgedanke der Arbeit vor Ort ist die Erkenntnis, dass durch verstärkte Kooperation im Stadtteil soziale Problemlagen schneller und passgenauer gelöst werden können. Ausgangspunkt hierfür ist eine aufsuchende Arbeit mit einer fragenden Grundhaltung. Der/die Gemeinwesenarbeiter/in greift Themen, die für die Integration und Teilhabe der Menschen besonders wichtig sind auf, prüft welche Angebote im Gebiet bereits bestehen und ermittelt, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Sie/er stellt vor Ort Kontakte zwischen den Beteiligten her und unterstützt sie bei der Entwicklung von Projekten. Dabei wird der Aktivierung und Beteiligung der Betroffenen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der/Die Gemeinwesenarbeiter/in nimmt an Konferenzen und Arbeitskreisen im Gebiet teil und hat einen Überblick über alle Einrichtungen, Institutionen und Initiativen. Die Wirksamkeit der Arbeit bemisst sich auch daran, inwieweit es gelingt, die Teilhabe benachteiligter oder eingeschränkter Bewohnergruppen zu fördern. Es sollen auf ihre Bedarfe zugeschnittene Angebote entwickelt werden. Eine besondere Herausforderung liegt darin, dass es für diesen Personenkreis Barrieren gibt, vorhandene Angebote zu nutzen, sei es aus Unkenntnis, aus sprachlichen Problemen oder aus Unsicherheit. Das Projekt soll Anstöße geben, neue Beratungsformen und Beteiligungsprojekte in den Gebieten zu initiieren und auszuwerten. Eine andere wichtige Aufgabe des/der Gemeinwesenarbeiter/in besteht darin, zusammen mit den lokalen Akteuren Veranstaltungen und andere Anlässe zu schaffen, durch die die Gebiete eine positive Aufmerksamkeit erfahren und die den Besuch von Bewohnerinnen und Bewohner aus anderen Stadtteilen fördern. Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Prozesses zur Neuorganisation der Gemeinwesenarbeit in Emden und steht in enger Verbindung mit dem Projekt "Quartiersbrücken".
Ausgangslage
Borßum hat sich in den vergangenen 10 Jahren von einer eigenständigen, gut funktionierenden Einheit zu einem Gebiet mit teilweise hohem Erneuerungsbedarf gewandelt. Besonders auffällig ist die stetige Zuwanderung von Familien mit Migrationshintergrund in die leerstehenden Wohnungen der größeren Wohnblocks. Der Anteil der nicht-deutschen Bevölkerung ist demzufolge stark, zuletzt sprunghaft gestiegen und liegt heute mit 12,7% (2011: 4,8%) deutlich über dem städtischen Durchschnitt (6,5%). Nur das Soziale Stadt Gebiet Barenburg weist in dieser Hinsicht eine höhere Quote auf (17,8%). Zusammen mit dem Stadtzentrum hat Borßum die meisten Flüchtlinge aufgenommen, hierunter einen höheren Anteil an Familien mit kleinen Kindern. Das Bild des Stadtteils wird heute geprägt von dem Gegensatz besonders kindereicher und tendenziell überalternder Wohnbereiche, sowie dem sozialen Gegensatz zwischen dem Neubaugebiet in östlicher und dem sozialen Brennpunkt in der Wilhelm-Leuschner-Straße in nordwestlicher Randlage. Das Gebiet verfügt über eine durchaus gute aber ältere Infrastrukturbasis, die teilweise stark modernisierungsbedürftig und nicht bedarfsgerecht ausgebaut ist. Auf die massive Konzentration sozialer Problemlagen in der Hochhaussiedlung hat die Stadt Emden bereits mit dem Aufbau einer Anlaufstelle (Leuschnertreff) reagiert (Förderung über die Selbsthilfe-Richtlinie). Ein koordinierter Handlungsansatz, der den sozialen und städtebaulichen Herausforderungen gerecht wird, und eine professionelle Unterstützung des Gemeinwesens, für die sich die noch junge Stadtteilinitiative Boßum (SIBO) einsetzt, fehlen dagegen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm-Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6144
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Sozialamt, Stichtag 31.12.2016 (die Prozentangaben entsprechen der Mindestsicherungsquote: ALG II + Hilfen zum Lebensunterhalt + Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung + Hilfen nach dem AsylBLG)
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Sozialamt, Stichtag 31.12.2016 (die Prozentangaben entsprechen dem Sozialgeldbezug)
GWA/QM-Ansatz
Die örtliche GWA baut auf der Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip auf und orientiert sich an den Grundsätzen: a) an den Interessen der Bewohner anknüpfen, b) Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative unterstützen c) Ressourcen des sozialen Raumes nutzen, d) sich über Zielgruppen und Bereiche hinaus orientieren, e) soziale Dienste und Angebote koordinieren und vernetzen. Die Fachkraft ist im Quartier räumlich verankert und arbeitet mit Bewohnern auf Augenhöhe zusammen, sie wirkt aber in ihrer Aktivierungsstrategie primär über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren. Gemeinsam setzen sie soziale Prozesse in Gang und begleiten Aktivitäten, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken. Dabei sind sie auch an der Schnittstelle zu baulich-investiven Maßnahmen, die von Bewohnern nicht selbst geplant und organisiert werden, die aber vielfältige Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und zu beteiligen, tätig.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure aus dem Stadtteilnetzwerk haben unmittelbaren Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen und können gemeinsame Interessenlagen und edürfnisse einzelner Personengruppen klar benennen.
Beschreibung
Es werden Aktivitäten gefunden, an den sich möglchst viele Bewohner/innen beteiligen können. Hilfen und Angebote berühren die verschiedene Lebenswelten und stiften eine Verbundenheit untereinander und mit dem Stadtteil.
Beschreibung
Es bilden sich themen- und projektbezogene Arbeitsgremien. Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf einen Austausch sondern auf die gemensame Planung und Umsetzung von Hilfsangeboten ausgerichtet.
Beschreibung
Die Arbeit fokusiert auch auf die materielle Situation der Beweohner/innen und entwickelt Ideen und Eigeninitiative zur Sicherung und Erneueung der Infrastrukturbasis.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freibad Borßum (Stadtwerke Emden)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerburgschule, Oberschule Borssum, Kindergarten Sonnenstrahl, Kindergarten Borssum,Krippe „Kinnerhuus Middenmang“, Jugendzentrum Borssum, Ökowerk Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenhilfe Emden e.V., Haus am Zingel, Domizil am Deich, Ifi gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau Weiß Borssum, Freiwillige Feuerwehr Borssum, Kleingartenbauverein Borssum e.V., AWO Ortsverband Emden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Erlösergemeinde Emden-Borssum, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden
Typ
Stadtteil
Galerie
wp 20150624 011
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt)

Ansprechpartner
Martin Schabler
Funktion Stabsstelle Sozialplanung
Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Die Stadt Emden sieht in einer professionell und systematisch betriebenen sozialraumbezogenen und lebensweltorientierten Arbeit ein sinnvolles und wirksames Instrument, sich den Integrationsanforderungen in den benachteiligten Stadtteilen Barenburg, Borssum und Port Arthur/Transvaal-südl. Ringstraße zu stellen. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist der Startschuss für eine Neuorganisation der GWA/QM in der Kommune und der Grundstein für den Aufbau einer Stadteilarbeit und –koordination im Gebiet Borssum außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt. Auf der Verwaltungsebene sollen dazu Aufgaben, die verschiedenen fachlichen Bezügen und Zuständigkeiten (stadtteilbezogene Jugendarbeit, Stadtteiltreffs, Soziale Stadt, GWA-Praxis der Bürgerzentren, Seniorennetzwerke, Pädagogische Netzwerke, Beteiligungsprojekte) zugeordnet sind, in einer neuen Struktur zusammenführt und konzeptionell weiterentwickelt werden. Nach Bewertung der Inhalte und Schnittstellen wird die Schaffung einer eigenen Organisationseinheit Gemeinwesenarbeit angestrebt. Es wird ein Gebietskoordinator eingestellt, der als Grundlage hierfür unter aktiver Mitwirkung von Akteuren mit Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit (Soziale Dienste und Einrichtungen, Kirchengemeinden, Vereine, Bürgergruppen) den Bestand an Angeboten aufnimmt und eine Rahmenkonzeption erarbeitet. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die inhaltliche und methodische Verknüpfung von Ansätzen der Stadtteilarbeit, der Integrationsarbeit und der Ehrenamtsförderung gelegt werden. Der/die Koordinator organisiert außerdem den Austausch und die Zusammenarbeit der Fachkräfte in den drei Gebieten, er führt neue Instrumente und Standards für die Bürgerbeteiligung ein. Innerhalb der neuen Organisationsstruktur, fungiert sie/er als Brücke zwischen den Gebieten und der Verwaltungs- und Steuerungsebene. Dabei sollen Erfahrungen aus dem Soziale Stadt Gebiet Barenburg für den Aufbau neuer Strukturen genutzt und Ergebnisse des Projektes „Lebenswertes Borßum“ in die anderen Gebiete transferiert werden. Zur Konzept – und Personalentwicklung für dieses Arbeitsfeld strebt die Stadt Emden strategische Kooperationen mit freien Trägern der Wohlfahrtspflege/Jugendhilfe und mit dem Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Emden/Leer an. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Personen die in den Gebieten tätig sind, ausreichend qualifiziert sind und begleitet werden.
Ausgangslage
Die Kleinstadt Emden hat drei Gebiete mit besonderen sozialen, demographischen und integrativen Herausforderungen. Der Stadtteil Barenburg wird seit dem Jahr 2000 durch das Programm „Soziale Stadt“ gefördert und hat eine beachtliche bauliche, infrastrukturelle und organisatorische Aufwertung erfahren. Hier erfolgt Ende des laufenden Jahres der Ausstieg aus dem umfassenden Quartiersmanagement, während parallel im Gebiet Port Arthur-Transvaal/südl. Ringstraße die Programmumsetzung beginnt. Im Stadtteil Borssum konnte dagegen bislang kein gebietsbezogener Handlungsansatz entwickelt werden. Die Stadtverwaltung hat sich in den vergangenen 15 Jahren sehr stark auf ein Sanierungs- und Quartiersmanagement als Instrument für die städtebauliche Programmumsetzung gestützt. Die GWA wurde als Kernkompetenz der Nachbarschafts-, Quartiers- oder Stadtteilentwicklung organisatorisch, methodisch und personell nicht weiterentwickelt und erst im Zusammenhang mit der Verstetigung der aufgebauten Strukturen in Barenburg und im Kontext der Zuwanderung und Flüchtlingshilfe wiederentdeckt. Aktuell gibt es in den Gebieten verschiedene bürger- und gemeinwesenorientierte Einrichtungen und Angebotsformen in verschiedener Trägerschaft, die noch weitgehend isoliert voneinander operieren. Eine professionelle Gemeinwesenarbeit, die methodisch fundiert zielgruppen- und bereichsübergreifende Integrationsarbeit leistet, fehlt in der Kommune. Hinzu kommt, dass verwaltungsintern die Zuständigkeit für gebietsbezogene Arbeitsansätze, QM und GWA in drei verschiedenen Fachbereichen liegen und Synergien für die Gebiete nur wenig erschlossen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg-Borssum-Port Arthur/Transvaal
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt. Der Stadtteil Borßum befindet sich im süd-westlichen Bereich des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt..
Einwohnerzahl
19401
Quelle / Anmerkungen
Statistikstelle der Stadt Emden, Stichtag: 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Zum Zeitpunkt der Antragstellung liegen zwei der drei Stadtteile im Programmgebiet "Soziale Stadt". Ende 2017 zieht sich die Stadt Emden in Barenburg aus der Förderung des Programmstrukturen zurück , um ein programmbezogenes Quartiersmanagement in Port Arthur/Transvaal aufzubauen. Der Projektansatz zielt auf eine innovative Entwicklung, Organisation und Koordination der Arbeitsstrukturen im Bereich der Gemeinwesenarbeit ab, die gebietsübergreifend mit gesamtstädtischen Arbeitsansätzen der Flüchtlingssozialarbeit und Ehrenamtsförderung verknüpft sind. Der Ansatz sieht keine unmittelbaren Aktivitäten in der Sozialen Stadt vor, er steht aber in direkter Verbindung mit dem Aufbau von GWA-Strukturen außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt im Gebiet Borßum.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 30.6.2016
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 30.6.2016
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Sozialamt, Stichtag 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell, in dem Aufgaben zur Organisation der Gemeinwesenarbeit in der Kommune auf verschiedenen Handlungsebenen miteinander verknüpft sind. Die Gebietskoordination ist organisatorisch in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert einerseits als Brücke zwischen den Quartieren und den hier verorteten Fachkräften der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit und andererseits als Prozessmoderator, der freie Träger der Wohlfahrtspflege und andere relevante Akteure im und oberhalb des Quartiers einbezieht. Die Organisationsstruktur, die hierfür aufgebaut wird, steht in enger Verbindung zu der integrierten Sozialplanung unter der Regie einer fachbereichsübergreifenden Lenkungsgruppe, in der Planungen und gebietsbezogene Entwicklungen zwischen den Bereichen Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Gesundheit und Soziales sowie Jugend, Schule und Sport abgestimmt werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Akteure des Gemeinwesenarbeit haben sich auf gesamtstädtisches Rahmenkonzept der GWA verständigt, in dem Ziele für die Zusammenarbeit und gemeinsame Prinzipien für die Umsetzung Arbeit mit den Bewohnern vor Ort beschrieben sind.
Beschreibung
Anlaufstellen, Begegnungsmöglichkeiten und zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote werden von Bewohnern mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Akteure verständigen sich auf erforderliche Projekte und Angebote. Diese werden gemeinsam getragen und unter Einsatz der bereitgestellten Sachmittel und eigener Ressoucen umgesetzt.
Beschreibung
Die Netzwerke entwickeln eigene Ideen zur Gestaltung ihres Wohnumfeldes und beteiligen sich aktiv an baulich-investiven Planungen und Maßnahmen im Quartier
Vorhandene Strukturen
Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, bewohnergetragenen Kulturveranstaltungen, Begegnungsmöglichkeiten. Ein besonderes Kennzeichen ist die räumliche und organisatorische Einbindung der städtischen Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe. Außerdem tagen hier der Stadtteilbeirat und mehrere Arbeitsgruppen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V., der sich Sprachrohr und Unterstützer benachteiligter und hilfesuchender Personen versteht. Die AWO hat im Stadtteil mit einem Projekt begonnen, in dem nachbarschaftsbezogene Hilfen insbesondere für Senioren aufgebaut und vernetzt werden sollen. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal sind aus dem Bereich der Jugendförderung die stadteilbezogene Jugendarbeit, ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße und ein Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten in hauptamtlicher Begleitung zu nennen. Hier ist außerdem ein sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugendförderung, Flüchtlingshilfe im Fachdienst Wohnen, Fachdienst Stadtplanung, Kulturbunker Emden, Alte Post- Zentrum für junge Menschen, Stadtteiltreff Transvaal, Jugendzentrum Boßum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitswohlfahrt, Kreisverband Emden, Outlaw gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden/Leer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Emden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Galerie
postkarten stadtteil 150dpi 9
img 3544
Zustimmung Veröffentlichung
On

Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr

Ansprechpartner
Renate Kornhardt
Funktion Sozialplanerin
Göttinger Quartiere - Voneinander und miteinander lernen
Projektbeschreibung
In der Stadt Göttingen sollen 2 Wohnquartiere dadurch aufgewertet werden, dass die dort jeweils vorhandenen Einrichtungen der Jugendarbeit zu vielfältigen Begegnungsorten für Gemeinwesenarbeit weiterentwickelt werden. Es soll ein Prozess des „Voneinander Lernens“ initiiert werden. Erfahrungen aus der Arbeit in einem sozial belasteten Gebiet (B) sollen dabei u. a. auch genutzt werden, um diese präventiv auf ein Wohngebiet (A) zu übertragen, welches neu strukturiert werden soll. In beiden Quartieren befinden sich Einrichtungen der Jugendarbeit freier Träger (A: AWO mit dem "Kinder- u. Jugendhaus Lönsweg", B: Jugendhilfe e.V. mit dem „Jugendhaus Gartetalbahnhof“), die sich gut etabliert haben. Aktuelle Entwicklungen in beiden Sozialräumen, sich verändernde Bevölkerungsstrukturen und auch neue Ansätze in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien machen eine sozialräumliche Öffnung und Einbeziehung der Bewohner/innen und weiterer Akteure notwendig. Es wird daher angestrebt, eine aktivierende u partizipative Gemeinwesenarbeit in bestehende Strukturen der beiden Einrichtungen zu implementieren und diese zu Akteuren der Quartiersentwicklung zu profilieren, die neben Aktivierung u. Beteiligung auch sozialräumliche Kooperationen und Vernetzungen initiieren. Durch das Anknüpfen an bestehende Strukturen, z. B. bestehende Kontakte zu Eltern und anderen Akteuren im Quartier, die genutzt und ausgebaut werden können, wird dieser erweiterte Ansatz als sehr nachhaltig eingeschätzt. Über eine zu intensivierende Bewohneransprache und neue Beteiligungsformen sollen dabei auch spezifische quartiersbezogene Anforderungen reflektiert und dazu Prozesse von Empowerment und Nachbarschaftsförderung in Gang gesetzt werden. Dabei werden der Erfahrungsaustausch und der kontinuierliche Informationstransfer vergleichbarer Einrichtungen in zwei unterschiedlichen Gebieten als große Chance gesehen. In der Zielrichtung sollen die Einrichtungen darüber zu wichtigen Begegnungs- und Ankerorten weiterentwickelt werden, die maßgeblich mit dazu beitragen, die Lebensqualität der Bevölkerung in den jeweiligen Sozialräumen nachhaltig zu erhöhen. Für die Stadt Göttingen eröffnet sich darüber die Möglichkeit, unter dem Ansatz der Subsidiarität neue Impulse für die Weiterentwicklung von Arbeitsansätzen in der Kinder- u. Jugendhilfe und eine gesamtstädtische Strategie zu entwickeln. Insoweit handelt es sich um einen Pilotprozess, in dem die Stadt als Akteur eine koordinierende Rolle einnimmt.
Ausgangslage
Das Wohngebiet A "Ebertal" hat sich aus einer Barackensiedlung mit ehemaligen Kriegsgefangenen entwickelt, die in den 60er Jahren in rd. 450 neu gebaute Sozialwohnungen der Städtischen Wohnungsbau gezogen sind. Die Bewohnerstruktur war von Beginn an durch ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl geprägt. Dieses zeigt sich auch heute noch in einer vergleichsweise stabilen Mieterstruktur, geringer Fluktuation und Mieten im unteren Segment. Das Kinder- u. Jugendhaus entstand hier Ende der 80er Jahre in Eigeninitiative und mit städt. Unterstützung. Der anstehende Prozess der Sanierung des Wohnungsbestandes und Neustrukturierung des Quartiers, verdichtet um rd. 150 weitere Wohnungen, verfolgt ein familienfreundliches, barrierefreies Wohnen mit Dienstleistungen vor Ort. Jetzige Mieter sollen bleiben, Neubürger zuziehen. In dem auf 10 Jahre avisierten Planungsprozess kommt dem Kinder- u. Jugendhaus eine besondere Bedeutung zu, als Ort der Vertrauensbildung und als "Kümmerer" bzw. Ankerplatz für neue Impulse u. Aktivitäten. Das im Wohngebiet B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich demgegenüber in einem mehr von sozialen Problemen, Anonymität u. Fluktuation gekennzeichnetem Quartier, was insbes. durch einen Hochhauskomplex mit 432 Appartements (750 Pers.) geprägt wird. Eine randständige Bevölkerung, u. a. aus Südosteuropa, stellt Bewohner u. Akteure hier vor besondere Herausforderungen. Auch der öffentliche Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage am Bahnhof mit Ausfahrtstrasse und hoher Lärmbelästigung ist unattraktiv. Die Bewohner sind im Quartier kaum sozial und kulturell eingebunden, entsprechend ergeben sich spezifische Anforderungen an die Gemeinwesenarbeit.
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3 - 5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Straße, im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes am Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
967
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden wurde aus den Haushaltszahlen abgeleitet, nicht aus den Bevölkerungsdaten, und auf 35 für das Ebertal geschätzt, stadtweit auf 2.443.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Prozentsätze wurden auf jeweils 1% geschätzt. Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des Sozialgesetzbuches (SGB III und II).
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeren Einzugsbereich des gleichlautenden Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstraße (Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstraße ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde. Anm.: Alle Daten wurden nach Baublöcken ermittelt und aus dem Einwohnermelderegister der Stadt Göttingen generiert, Stichtag 31.12.2016.
Einwohnerzahl
2951
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.goettingen.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgte als Schätzwert und beträgt absolut 41, abgeleitet aus den Haushaltszahlen. Der Status wird im Einwohnermelderegister nicht erfasst. Dieser umfasst die persönlichen Lebensumstände und kann sich auch ändern.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die beiden bestehenden Jugendeinrichtungen sollen zu Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit weiterentwickelt werden, die allen Bewohner/innen offenstehen und Menschen unterstützen und aktiv in Beteiligungsprozesse einbeziehen. Wesensmerkmal ist dabei eine Bottum up-Strategie. Das Interesse am Gemeinwesen soll der Bevölkerung im Quartier nahegebracht und die Chancen von Beteiligung verdeutlicht werden. Über aktivierende Angebote und konkrete Maßnahmen soll Empowerment und Selbstorganisation der Bevölkerung gefördert werden und mittelfristig eine nachhaltige Mitarbeit an Netzwerken für Bürger/innen entstehen (Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren). Damit können die Bewohner/innen als Experten in eigener Sache Wertschätzung erfahren und selbst zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden. Über die Gestaltung der Arbeit in einem Quartierszentrum mit Bezug zu weiteren Bedarfen/ Maßnahmen im Sozialraum kann die Identifikation mit dem Quartier erhöht werden. Insoweit erfolgt in der Folge eine Weiterentwicklung von der Gemeinwesenarbeit zum Quartiersmanagement. Der eingeleitete Quartiersentwicklungsprozess im Ebertal bietet hier konkrete Chancen und Möglichkeiten, der auch für das Gebiet Gartetalbahnhof genutzt werden kann. Die Maßgabe, dass hier Ergebnisse von Bewohnermitwirkung und Beteiligungen in konkrete Planungen, Maßnahmen und Umsetzungen münden, ist auf Verstetigung ausgerichtet und erhöht die Motivation von Bürgerengagement in der Stadt Göttingen insgesamt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen sind informiert und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung
Beschreibung
Bewohner/innen nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden p. a. erfasst
Beschreibung
Ressourcen werden einbezogen u. weiterentwickelt; Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet
Beschreibung
das Quartierszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt
Beschreibung
Politik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess beider Jugendeinrichtungen einbezogen und unterstützen eine kommunale Gesamtstrategie
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lohbergschule, Leinerbergschule, Förderverein Leinebergschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialpädagogisches Schüler- u. Lehrlingszentrum e. V.; ev. Jugendhilfe Obernjesa; Strassensozialarbeit des Diakonischen Werkes; Migrationszentrum für Stadt und Landkreis; AG der Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischer, ZWST)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
städt. Kinderhaus Lohmühle; Familientreff Iduna-Zentrum, Einrichtungen der Stadt Göttingen (z.B.Sozialamt, FB Jugend); versch. Dezernate und Fachbereiche der Stadtverwaltung (z. B. Referat des OBs, Bau- u. Sozialdezernat, Büro für Integration)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städt. Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen; Projekt Frühe Hilfen und Familienhebammen des Jugendamtes; MiMi-Gesundheitsprojekt des städt. Büros für Integration und EMZ Hannover;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder des Rates, insbesondere Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit u. Wohnungsbau; Bau- u. Planungsausschuss; Senioren-, Behinderten- u. Integrationsrat.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elterngruppe ADHS Wellenreiter; Kreativgruppe des AWO Kinder- u. Jugendhauses; Gartenclub mit untersstützung Nabu; Familiennachmittage und Feste mit Bewohner/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturzentrum musa; Kommunikations- u. Aktionszentrum KAZ e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt; StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Altenarbeit Göttingen e. V. mit Erzählcafes für Senioren; Sparta Göttingen e. V.; Pflegeelternverein "Pfad für Kinder"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Mariengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bonveno Göttingen gGmbH: es findet bereits eine Zusammenarbeit mit der Flüchtlingsunterkunft Zietenterrassen statt und mit der Flüchtlingsunterkunft Bürgerstraße
Typ
Stadtteil
Galerie
foto jugendeinrichtung gartetalbhf
foto jugendeinrichtung ebertal
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zusammenführung verschiedener Kulturen – Wie Integration in einem Flächenlandkreis gelingen kann

Ansprechpartner
Karin Single
Funktion Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie
Integration von Migraten/innen in den zugewiesenen Wohnorten; Vernetzung und Beratung ehrenamtlicher Unterstützer; Stärkung u. Unterstützung eines Stadtteils, in dem der Anteil der MIgranten/innen sehr hoch ist
Projektbeschreibung
Der Landkreis Gifhorn ist ein großer Flächenlandkreis, der sehr unterschiedlich strukturiert ist. Der Norden des Landkreises ist eher dünn besiedelt, bietet nur wenige Angebote vor Ort und die Verkehrsanbindungen durch den öffentlichen Nahverkehr sind für eine regelmäßige Nutzung unzureichend und vorwiegend an den Schülertransport angepasst. Migranten/innen, die im Nordkreis Wohnmöglichkeiten erhalten, äußern oftmals den Wunsch, von dort wieder wegzuziehen. Sehr gut angelegt ist im Nordkreis die Vereinskultur und auch der Zusammenhalt und die Unterstützung innerhalb der Dörfer ist sehr stark. Im Norden des Landkreises soll der Schwerpunkt des Projektes darauf liegen, dass Migranten/innen integriert und in der Mobilität unterstützt werden, so dass auch Ihnen daran gelegen ist, dort zu bleiben. Im Süden des Landkreises Gifhorn ist die Besiedelung viel dichter und eine Anbindung an die größeren Städte in der Nähe gegeben. So lassen sich beispielsweise Wolfsburg, Braunschweig und auch Hannover gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Im Südkreis gibt es schon einige ehrenamtliche Angebote zur Unterstützung von Migranten/innen. Hier liegt der Schwerpunkt des Projektes vor allem auf der Vernetzung der ehrenamtlichen Unterstützer, des ehrenamtlichen Angebotes. Des Weiteren möchten wir in diesem Gebiet ein Angebot schaffen, welches ehrenamtliche Unterstützer zum Beispiel zu rechtlichen Grundlagen berät. In der Kreisstadt Gifhorn ist vor allem in der Südstadt die Besiedelung durch Migranten/innen sehr dicht. Als Betreiber einer Kindertagesstätte in der Südstadt können wir berichten, dass 80 von 99 Kindern der Kindertagesstätte aus Familien mit Migrationshintergrund stammen. In dieser Kindertagesstätte treffen ca. 20 Nationalitäten aufeinander. Genauso multikulturell wie die Kindertagesstätte, ist auch das Zusammenleben in der Südstadt. Hier liegt unser Fokus insbesondere darauf, ein gutes Zusammenleben und eine gute Verständigung innerhalb der verschiedenen Kulturen zu ermöglichen und sie bei der Integration zu unterstützen. Da wir als Betreiber von 38 Kindertagesstätten und 3 Familienzentren und als Koordinator weiterer sozialer Angebote im Landkreis sehr früh Kontakt zu den Familien mit Kindern bekommen, bietet es sich für uns an, dieses Projekt durchzuführen. Gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Gifhorn führen wir ein Familienbüro, dem wir dieses Projekt angliedern würden, so dass bereits eine erste Koordinierungsstelle vorhanden ist.
Ausgangslage
Der Landkreis Gifhorn ist ein großer Flächenlandkreis, der hauptsächlich von ländlichen Regionen geprägt ist. Mittelpunkt des Landkreises ist die Stadt Gifhorn. Bis in das 2016 hinein waren wir als Deutsche Rotes Kreuz Kreisverband Gifhorn e.V. Betreiber einer Flüchtlingsunterkunft in Ehra. Unterstützt wurden wir bei unserer Arbeit durch sehr viele ehrenamtliche Helfer. Noch heute pflegen wir die Kontakte zu den Ehrenamtlichen und auch zu einigen Migranten/innen, die in dieser Unterkunft aufgenommen wurden und noch in unserem Landkreis leben. Inzwischen sind die Migranten/innen über den gesamten Landkreis verteilt und dieser große Landkreis bringt in den einzelnen Regionen unterschiedliche Probleme mit sich. Im Nordkreis dominiert die Problematik der schwachen Infrastruktur. Es ist Wohnraum vorhanden, aber insbesondere wegen der fehlenden Verkehrsanbindungen und Angebote ist es für die Migranten/innen unattraktiv dort zu leben. Dieses erschwert die Integration oder macht sie sogar unmöglich. Im Südkreis gibt es eine große Anzahl ehrenamtlicher Unterstützer, denen es ein Anliegen ist, Migranten/innen gut aufzunehmen und bei ihrer Integration in die neue Heimat zu unterstützen. Es fehlt aber noch an der Vernetzung der Angebote und der Ehrenamtlichen und an geregelter Informationsweitergabe in Rechtsfragen etc. In der Stadt Gifhorn, liegt die Problematik in der Ballung verschiedener Kulturen und der hohen Anzahl von Familien mit Migrationshintergrund in der Südstadt. Dort gibt es einen hohen Beratungsbedarf bei den Migranten/innen und es fehlt an einer gesunden Mischung mit deutschen Familien, um Integration und das Erlernen der deutschen Sprache zu erleichtern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Gifhorn Südstadt
Beschreibung
Die Südstadt von Gifhorn ist nicht genau eingegrenzt und daher kann auch keine differenzierte Bevölkerungszahl genannt werden. Es ist aber Fakt, dass der Bereich der Südstadt von vielen Menschen aus dem Ausland bewohnt wird und dort sehr viele Kulturen aufeinander treffen. Im gesamten Stadtgebiet der Stadt Gifhorn liegt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei 28,4%. In der Südstadt ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund jedoch deutlich höher. Hier liegt der Anteil schätzungsweise bei 70%. Im Laufe dieser Projektbeschreibung wurde bereits das Beispiel einer Kindertagesstätte (DRK-Kindertagesstätte Gifhorn-Süd) herbei geführt, die derzeit einen Anteil von ausländischen Kindern in Höhe von fast 80% hat. Die Herkunft der Kinder setzt sich aus 20 verschiedenen Ländern zusammen.
Einwohnerzahl
42000
Quelle / Anmerkungen
http://www.gifhorn.de/pics/medien/1_1481786987/Verwaltungsbericht_2015.pdf, Bevölkerungszahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht (Anteil Arbeitslosigkeit ausländischer Mitbürger) Sonstige beschreibt hier die Arbeitslosenzahl des Bundes.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister. Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen. Mit Projektgebiet ist in diesem Fall die gesamte Stadt Gifhorn gemeint, da wie bereits beschrieben, das Projektgebiet Südstadt nicht ganz genau umrissen werden kann und hierfür auch keine gesonderte Erhebung existiert. Der Anteil der ausländischen Bewohnerinnen ist in der Südstadt auf jeden Fall erheblich höher. Gesamtstadt bezeichnet in diesem Fall die Zahlen des Landkreises Gifhorn.
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn Nordkreis; Samtgemeinde Hankensbüttel - und -Samtgemeinde Wesendorf - und - Stadt Wittingen
Beschreibung
Der Nordkreis des Landkreises Gifhorn umfasst die Samtgemeinden Hankensbüttel und Wesendorf und die Kleinstadt Wittingen. Insgesamt wohnen in diesem Bereich ca. 38.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 724 km². In der Samtgemeinde Hankensbüttel leben unter 10.000 Einwohner auf einer Fläche von 290 km². In der Samtgemeinde Wesendorf leben über 14.000 Einwohner auf einer Fläche von 209 km². Und in der Stadt Wittingen mit ihren dazugehörigen Ortschaften leben über 11.000 Einwohner auf einer Fläche von 225 km².
Einwohnerzahl
40000
Quelle / Anmerkungen
https://www.sg-hankensbuettel.de/portal/seiten/einwohnerzahlen-904000002-20751.htmlhttp://www.wesendorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=152&topmenu=2;http://www.wittingen.de/images/files/Einwohnerzahlen.pdf; Bevölkerungszahlen Melderegister d. SG
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt. Im Projektgebiet Nordkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der Kinder. Während in der SG Wesendorf der Anteil der Kinder bei 24,4% liegt, liegt er im selben Projektgebiet in der Stadt Wittingen nur bei 19,2%. In der SG Hankensbüttel liegt er leicht steigend im Durchschnitt (keine Angabe in Prozent vorhanden)
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt.
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden. Hier der Durchschnittswert. Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen. Im Projektgebiet Nordkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der ausländischen Bewohner/innen. Während in der SG Wesendorf der Anteil bei 22% liegt, liegt er im selben Projektgebiet in der Stadt Wittingen nur bei 13% und in der SG Hankensbüttel bei 12,5%.
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn Südkreis; Samtgemeinde Papenteich - und - Samtgemeinde Isenbüttel - und - Samtgemeinde Meinersen
Beschreibung
Der Südkreis des Landkreises Gifhorn umfasst die Samtgemeinden Papenteich, Isenbüttel und Meinersen. Insgesamt wohnen in diesem Bereich ca. 60.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 360 km². In der Samtgemeinde Papenteich leben über 24.000 Einwohner auf einer Fläche von 110 km². In der Samtgemeinde Isenbüttel leben über 15.000 Einwohner auf einer Fläche von 77 km² und in der Samtgemeinde Meinersen leben über 20.000 Einwohner auf einer Fläche von 170 km².
Einwohnerzahl
60000
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenteich.de/pics/medien/1_1465548653/Einwohnerstatistik_Papenteich.pdf;
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt. Im Projektgebiet Südkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der Kinder, welches sich aus einer Skalierung des Sozialberichtes erkennen lässt. Daraus lässt sich aber auch erkennen, dass insgesamt kein erheblicher Unterschied zur Gesamtstadt (Landkreis Gifhorn) besteht.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt. Im Projektgebiet "Südkreis" ist der Anteil der älteren Bewohner/innen eher niedrig. Die 19% beziehen sich auf das Beispiel einer Ortschaft aus der SG isenbüttel.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden. Hier der Durchschnittswert. Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen. Im Projektgebiet "Südkreis" ist der Anteil der ausländischen Bewohner/innen im Vergleich zu anderen Teilen des Landkreises eher gering. Allerdings ist der Anteil ehrenamtlicher Unterstützer für geflüchtete Menschen sehr hoch und bei diesen Personen soll unser Ansatz in diesem Projektgebiet liegen.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der DRK KV Gifhorn ist sehr erfahren in der Kinder u. Familienarbeit. In unseren Einrichtungen erleben wir, welche Hürden sich für Migranten/innen ergeben. Aufgrund unserer hohen Präsenz im Landkreis, können wir uns gut vorstellen, in der Gemeinwesenarbeit zu agieren. Wir verfolgen das Ziel, die Menschen in unserem Landkreis mit ihren Bedürfnissen zu sehen und auf diese einzugehen. Wir möchten die zugezogenen Bürger gut in der Gemeinschaft der eingesessenen Bürger aufnehmen und streben an, dass die Menschen voneinander lernen u. gegenseitige Akzeptanz entsteht. Im Idealfall möchten wir bei einem großen Teil der Bevölkerung die Überzeugung wecken, dass der Zuzug anderer/fremder Kulturen als Bereicherung des eigenen Lebens verstanden wird. Großen Wert legen wir darauf, dass die neu zugezogenen Menschen mit Fluchthintergrund sich in den Gemeinden, in denen sie untergebracht werden, wohl u. angenommen fühlen, damit die Bereitschaft zur Integration gegeben ist. Quartiersmanagement trifft auf einen Stadtteil unserer Kreisstadt zu, der einen sehr hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aufweist und in dem viele unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. In diesem Stadtteil verfolgen wir das Ziel, Treffpunkte zu schaffen, an denen sich die Menschen begegnen und kennenlernen können. Wir möchten diesen Stadtteil attraktiver machen und damit erreichen, dass er auch für deutsche Bürger interessant wird und deren Bereitschaft steigt, in diesem Stadtteil mitzuwirken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn: Bewohner/innen sich für das Projekt interessieren, an Veranstaltungen teilnehmen und idealerweise auch engagieren. Ein weiteres Messinstrument wäre für uns auch die Streuung des Projektes innerhalb der Bevölkerung.
Beschreibung
Erreicht wenn: Vereine, Institutionen und Ehrenamt sich innerhalb des Projektes engagieren. Im Idealfall wird das Projekt dadurch weiterentwickelt..
Beschreibung
Erreicht wenn: Nicht nur die Menschen mit Migrationshintergrund von diesem Projekt profitieren, sondern bei einem großen Anteil der Menschen im Projektgebiet der Eindruck entsteht, gemeinsam ein gutes Zusammenleben initiert zu haben.
Beschreibung
Erreicht wenn: Verschiedene Kulturen in Vereinen und bei Veranstaltungen aufeinander treffen und die unterschiedlichen Sitten, Bräuche und Feste auch Platz finden, von allen erlebt, bzw. kennengelernt zu werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
in den Projektgebieten befinden sich über 25 Grundschulen, 19 weiterführende Schulen und 2 Berufsfachschulen, die als Akteure in Frage kommen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
20 DRK Ortsvereine stehen in den Projektgebieten für eine Zusammenarbeit zur Verfügung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, vor allem Fußballvereine sind in fast jeder Ortschaft der einzelnen Samtgemeinden vorhanden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturverein Hankensbüttel; Kulturverein Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionale Presse
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienbüro der Stadt und des Landkreises Gifhorn, 3 Familienzentren innerhalb des Projektgebietes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Gifhorn Integrationsstützpunkt (im Aufbau befindlich), 39 Kindertagesstätten in DRK-Trägerschaft, Kindertagesstätten anderer Träger, Kindertagespflege
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On