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Ideenschmiede

4 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Gemeinde Eggermühlen

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Eggermühlen öffnete im September 2019 und hat sich mittlerweile mit seinen Angeboten als feste Größe im Ort etabliert. Gerade für ältere Menschen ist der Dorftreff ein wichtiger Anlaufpunkt, vor allem als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Dorftreff gerade für diese Dialoggruppe einen Mehrwert für die Gemeinde. Daneben nutzen auch (werdende) Mütter Angebote wie die Spielgruppen für Babys und Kleinkinder oder von Hebammen. Ergänzt wird das Programm durch Spieleabende, Doppelkopfrunden, Bastelnachmittage für Kinder oder interkulturelle Kochabende. Neu sind auch Workshops im kreativen Bereich, z. B. Watercolor für Anfänger. Mit Planwagenfahrten wird das kulturelle Angebot in der Umgebung genutzt, beispielsweise der "Dichter- und Denkerweg" im Ort erkundet. Gemeinsam suchen Gemeinde Eggermühlen und Samtgemeinde ein nachhaltiges Finanzierungsmodell. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab spätestens Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters entsprechend genutzt werden soll. Schon ab 2026 ist die Gemeinde in der Lage, jährlich 5.000 Euro zusätzlich zu den bereits jetzt eingebrachten monetären Mitteln in den Dorftreff zu geben, so dass sich die Fördersumme für Eggermühlen um diese Summe reduzieren würde. In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Eggermühlen sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden, die gerade den Seniorinnen und Senioren eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung bieten. StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“) ist schon thematisiert worden, soll aber auch dort sichtbarer werden. Als Ort der Begegnung und des Austauschs ist es wichtig, den Dorftreff Eggermühlen zu erhalten und weiterzuentwickeln und dadurch für die Zukunft zu sichern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Nach Anlaufschwierigkeiten hat sich der Dorftreff Eggermühlen mittlerweile mit seinen Angebote etabliert und wird von den ansässigen Vereinen nicht mehr als "große Konkurrenz" zur Vereinsarbeit gesehen. Dazu beigetragen haben auch die Überlegungen zu den Angeboten, die auf keinen Fall bestehende Angebote der Verein "ersetzen" sollten. Mit dem Mittagstisch, Klönfrühstück und Klönkaffee sind Formate etabliert worden, die mehrmals in der Woche Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung schaffen. Viele Angebote finden im Pfarrheim der Kirchengemeinde statt, aktuell wird dieses kernsaniert und umgebaut. Das hat zur Folge, dass einige Angebote - Sitzgymnastik, Krabbelgruppe - in das Sportlerheim des Sportvereins umziehen mussten, Begegnungs- und Bastelangebote finden im Dorfgemeinschaftsraum statt. Die Herausforderung ist nach wie vor, dass es in Eggermühlen nicht "den Dorftreff" gibt. Durch die Sanierungsarbeiten ist es möglich, dass sich der Gemeinschaftsraum als Anlaufstelle etabliert. Es ist geplant, nach Fertigstellung der Räumlichkeiten wieder auch das Pfarrheim zu nutzen. Der Dorftreff ist leider noch nicht in allen Bevölkerungsgruppen im Ort angekommen. Unter anderem grenzt sich die Gruppe der sog. "Russlanddeutschen" von vielen örtlichen Angeboten aus. Wunsch wäre es, auch diese Gruppe in den Dorftreff zu bekommen. Mit einem "Kasachischen Kochabend" ist ein erster Schritt in diese Richtung getan. Ehrenamtliche Unterstützung für den Dorftreff ist vorhanden. Durch Maßnahmen wie den Kochabend oder direkte Besuche erhoffen sich die Mitarbeiterinnen auch aus diesen Reihen freiwillige Unterstützung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Eggermühlen
Beschreibung
Eggermühlen ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Bersenbrück, im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort liegt innerhalb der Ankumer Höhe und im Nordwesten vom Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Höchster Punkt des Gemeindegebiets ist mit 69 Metern der Osterboll in Sussum. Die Nchbargemeinden sind im Osten Ankum, Kettenkamp, im Süden Merzen, Fürstenau, im Westen Bippen, Berge sowie im Norden Menslage.
Einwohnerzahl
1867
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Gemeinde Eggermühlen, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinde Bersenbrück, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Gemeinde Eggermühlen, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Gemeinde Eggermühlen, insbesondere die kfd als Mitanbieter von Kochangeboten oder auch kleinere Vereine, wie die Werbegemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst, Haus- und Zahnarzt vor Ort, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Gemeinde Eggermühlen, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, ortseigenes Infosblatt, DorfApp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Gemeinde Eggermühlen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern-Kind-Gruppen, Hebammen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Eggermühlen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

1 Leben.Lokal.Digital – Treffpunkt mit Zukunft in der Stadt Bersenbrück

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und digitale Teilhabe – gemeinsam stark gegen Einsamkeit!
Projektbeschreibung
5 Jahre Bürgertreff Bersenbrück – Eine unverzichtbare Anlaufstelle für die Gemeinschaft. Seit seiner Gründung im September 2019 hat sich der Bürgertreff Bersenbrück als feste Größe in der Stadt etabliert. Er ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Anlaufpunkt – sei es für Gesundheits- und Beratungsangebote oder als Begegnungsort gegen Einsamkeit. Dank der engagierten Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum und weiteren Netzwerkpartnern sowie dem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen bietet der Bürgertreff einen enormen Mehrwert für die Einwohnenden der Stadt. Schwerpunktmäßig werden im Bürgertreff die Themen Natur und Umwelt (bspw. bewegte Spaziergänge, Kooperation mit dem örtlichen Netzwerk Nachhaltigkeit, künftig auch Waldbaden), Gesellschaft und "soziale Themen" behandelt, von denen die Besuchenden profitieren. Um diese wertvollen Strukturen langfristig zu sichern, suchen Samtgemeinde und Stadt Bersenbrück nach nachhaltigen Finanzierungsmodellen. Eine vielversprechende Möglichkeit bietet die ab Ende 2028 zur Verfügung stehende Akzeptanzabgabe für Windkraftanlagen, die laut Absichtserklärung des Bürgermeisters auch für den Bürgertreff genutzt werden soll. Schon ab 2026/2027 ist die Kommune in der Lage, 10.000 Euro jährlich in das Projekt einzubringen. In der Gemeinwesenarbeit der Samtgemeinde spielen Dorf- und Bürgertreffs eine zentrale Rolle. In Bersenbrück sollen ebenfalls verstärkt niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote ausgebaut werden. Besonders für die zahlreichen Migrantinnen und Migranten bietet der Bürgertreff eine wertvolle Plattform zur Teilhabe und Unterstützung. Ein bereits etabliertes Angebot ist StoP-Bersenbrück („Stadtteile ohne Partnergewalt“). Das Projekt unterstützt insbesondere Frauen und stellt in direkter Nähe zum örtlichen Frauenhaus eine wichtige Anlaufstelle dar. Der Bürgertreff Bersenbrück ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Unterstützung – ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadtgemeinschaft, dessen Erhalt und Weiterentwicklung auch in Zukunft gesichert werden muss.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Bürgertreff hat sich fest in Bersenbrück etabliert. Nach dem Start im „Stadtteil am Brink“ und einem Umzug ins DLRG-Heim ist er seit Ende 2021 zentral in der Bramscher Straße untergebracht. Die barrierefreie, umgestaltete Wohnung im ersten Stock dient als lebendiges Quartier für Begegnung und Unterstützung. Im Beginn durch Corona ausgebremst, gibt es inzwischen kaum einen Tag ohne Aktivitäten. Krabbelgruppen, Bastelangebote für Kinder, der „Multi-Kulti-Mittagstisch“, Seniorenangebote, Selbsthilfegruppen und Sportkurse sind fester Bestandteil des Programms. Migrationssprechstunden und Sprachkurse helfen Zugewanderten, während Vereine wie der Schachclub, die Briefmarkenfreunde oder der Männergesangverein die Räumlichkeiten für Treffen nutzen. Das breite ehrenamtliche Engagement zeigt: Der Bürgertreff ist zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für die Gemeinschaft geworden. Allerdings steht die Zukunft des Bürgertreffs vor einer großen Herausforderung. Die aktuelle Förderung endet am 30.06.2025, während die Einnahmen aus der Akzeptanzabgabe für Windkraft erst in vollem Umfang ab Ende 2028 zur Verfügung stehen. Obwohl Besucherinnen und Besucher die Angebote durch Spenden unterstützen, sind viele finanziell eingeschränkt, und nachhaltige Einnahmen lassen sich kaum generieren. Um diese wertvolle Struktur langfristig zu sichern, ist eine weitere Förderung bis zur Finanzierung durch die Akzeptanzabgabe in 2028 unerlässlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bersenbrück Innenstadt
Beschreibung
Bersenbrück liegt zwischen der Ankumer Höhe und den Dammer Bergen an der Hase. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.
Einwohnerzahl
8905
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: SG Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025, Projektgebiet: Stadt Bersenbrück, Gesamtstadt: Samtgemeinde Bersenbrück
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Der Dorftreff etabliert sich durch die aktive Beteiligung von Bürger*innen. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Der Dorftreff reagiert auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit - und auch weitere für sie wichtige Themen - selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Der Dorftreff ist direkt in der Gemeinde verankert und orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit der SG, den weiteren Dorf- und Bürgertreffs, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch Förderung, Eigeninitiative und (später) kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
wenn Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
wenn verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
wenn der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bersenbrück, Samtgemeinde, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik: Stadtrat Bersenbrück, Samtgemeinderat, Kreistag, Landtag
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine vor Ort in der Stadt Bersenbrück, Schachgemeinschaft Ankum-Bersenbrück, Landfrauen, Heimatverein...
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der Stadt Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, Instagram, Digitaler Infopunkt auf dem Marktplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreise, kirchliche Vereine und Verbände vor Ort aller Konfessionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff", Singbegeisterte Chorleiterin...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nachhaltigkeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Familienbildungsstätte, Mitgrationszentrum des Landkreises Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
örtliche Schulen und KiTas
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Medienforum Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens 2028 ist die GWA in der Stadt Bersenbrück zu 100 % über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Bereits ab 2026 verringert die Stadt die Gesamtfördersumme aus Eigenmittel um 10.000 €. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die SG als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Bürger-Treff in Buchholz Zentrum

Ansprechpartner
Werner Huber
Funktion Vorsitzender
Sozialen Randgruppen der Stadt wird niedrigschwellig geholfen und sie begegnen in einem angenehmen Umfeld anderen Bürgern auf Augenhöhe
Projektbeschreibung
Nachdem wir mehr als zwei Jahre als Versuch im Buchholzer Bahnhofsgebäude mit ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeitern täglich Wohnungslosen und anderen Hilfsbedürtigen niederschwellig geholfen und Hilfen in verschiedenen Bereichen vermittelt haben, ist bei uns der Wunsch entstanden, eine Begegnungsstätte zu schaffen, in der diese Hilfsbedürftigen anderen Bürgern der Stadt in einer ansprechenden Umgebung begegnen. In diesem Rahmen soll unsere Arbeit professionalisiert und erstmals bezahltes Personal eingestellt werden. Mit ausschließlicher Ehrenamtlichkeit können wir das geplante Projekt nicht verwirklichen. Wir benötigen dazu größere Räumlichkeiten und kompetentes Personal, um unserer Zielgruppe effektiv helfen zu können und eine ansprechende Begegnungsstätte für alle Bürger zu schaffen. Im Zentrum der Stadt haben wir ein geeignetes Ladenlokal gefunden. Wir würden den Raum im Bahnhof in das Projekt als Zubringer integrieren, dort aber dann nur vormittags öffnen. Der neue Help-Bürger-Treff könnte dann täglich (auch sonn- und feiertags) von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Zielgruppe sollen ausser der bisherigen, nämlich den Wohnungslosen, Migranten, Behinderten und armen Mitbürgern auch alle anderen Stadtbewohner sein, z.B. auch Senioren. Außer den Angestellten werden wir auch dort Ehrenamtliche zur Mitarbeit im Help-Treff anwerben. Eine Kooperation mit einer Behindertenwerkstatt am Ort ist angedacht. Inhaltlich planen wir ein Café, in dem Kaffee und Speisen gegen freiwillige Spende ausgegeben werden. Die Randgruppen begegnen dort Bürgern aus allen Gesellschaftsschichten. Einer der Schwerpunkte ist Hilfe bei Anträgen, auch bei Onlineanträgen, z.B. bei der Beantragung von Bürgergeld. Erfahrungsgemäß werden die Hilfesuchenden häufig Migranten sein, die nicht alle Fragen auf Anträgen verstehen. Es sollen auch Aktivitäten stattfinden wie Sportgruppen, Musik-Veranstaltungen, Ausstellungen, Hausaufgabenbeaufsichtigung. Da wir natürlich nicht bei allen Problemen selbst helfen können, ist uns wie auch bisher eine Vernetzung mit anderen Akteuren sozialer Angebote der Stadt wichtig. Durch das Projekt wollen wir die sozialen Randgruppen besser in die Gesamtgesellschaft integrieren, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Wir wollen durch dieses Hilfsangebot nicht Wohnungslose aus anderen Orten anziehen, sondern dabei mitwirken, die vorhandenen von der Straße in die Mitte der Gesellschaft hinein zu bekommen.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit August 2022 betreiben wir im Bahnhofsgebäude Buchholz täglich von 14:00 bis 16:30 Uhr probeweise eine niedrigschwellige Anlauf- und Beratungsstelle für Hilfsbedürftige der Stadt mit Fokus Obdachlose, Migranten und andere Hilfsbedürftige; und haben dabei gesehen, dass der Bedarf für Hilfestellungen durch sozial kompetente Ansprechpartner in diesen Randgruppen groß ist. Der Anlaufpunkt ist inzwischen etabliert und bekannt. Täglich helfen wir Menschen in Nöten mit zwei geschulen Ehrenamtlichen, und bieten Gemeinschaft und ein offenes Ohr an. Es mangelt nicht an ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Bereitschaft, dort mitzuarbeiten, ist groß. Daneben sehen wir die Notwendigkeit, diese Arbeit personell zu professionalisieren, wir registrieren, dass die Ehrenamtlichkeit an ihre Grenzen stößt. Es besteht Nachfrage nach einem vielseitigen Beratungsangebot wie z.B. Hilfe bei Behördenanträgen und weitere Vernetzung mit der Stadtverwaltung und anderen sozialen Diensten. Wir freuen uns immer wieder über kleine Erfolge bei den Hilfsbedürftigen und würden im Interesse unserer Gäste die Arbeit gerne auch räumlich ausweiten, denn wir sehen den Bedarf dafür. Am bisherigen Platz im Bahnhof ist eine bedarfsentsprechende Ausdehnung und Professionalisierung nicht möglich. Auch haben wir immer wieder Kontakt zu anderen Bürgern, die unsere Arbeit schätzen, sie würden die Möglichkeit der Begegnung in einem Café sicher annehmen. Wohnungslose und andere Hilfsbedürftige finden bisher nicht ausreichend Möglichkeiten für vorurteilsfreie Begegnungen mit anderen Bürgern. Ausser dem Finden geeigneter Mitarbeiter wäre es sehr wichtig, ein ausreichend großes Ladenlokal an gutem Standort zu finden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buchholz i.d.N. Zentrum
Beschreibung
Innenstadt von Buchholz i.d.N., genauer Standort noch nicht sicher, da wir noch keinen Mietvertrag abschließen können. 100 m² Ladenlokal in der Kirchstr. 6, EG würde sich eignen. Dieser Laden liegt direkt neben der Stadtbücherei und dem stadtbekannten Lokal Caspari. Eine zentrale Lage ist für das Proekt wichtig. Möglichst wie dieses Lokal nahe Bahnhof und nahe Zentrum
Einwohnerzahl
41000
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gesamtstadt demographische Statistik. Projektgebiet geschätzt
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Wohnungslose und Arbeitslose im Zentrum überproportional. Keine verlässlichen Zahlen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen nicht zu ermitteln. Diese Menschen kommen aber zu uns und lassen sich beraten
GWA/QM-Ansatz
Seit mehr als 2 Jahren arbeiten wir täglich mit Ehrenamtlichen durch Einzel- und Gruppenhilfe für Menschen in sozialen Randgruppen. Ehrenamtlichkeit heißt bei uns aber nicht unprofessionell. Arzt, Krankenschwestern, pensionierter Postbeamter, Arzthelferin, ein Unternehmer leiten die Arbeit, dazu ein angelernter Helfer. Mit den verschiedenen Fähigkeiten und Begabungen kann vielen Menschen geholfen werden. In der Bahnhofsgegend konzentrieren sich viele soziale Bedürfnisse, bei denen quartiersbezogen geholfen wird, weil sich dort z.B. Wohnungslose und Menschen mit Migrationshintergrund vermehrt aufhalten. Wir arbeiten daran, die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation aller Bürger zu stärken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Betreute zeigen Zufriedenheit, sie machen Verbesserungsvorschläge auf die wir eingehen
Beschreibung
Fortschritte nicht nur an Betreuten erkennbar, sondern auch an anderen Bewohnern
Beschreibung
Durch Kooperation mit anderen Erbringern sozialer Leistungen sind Erfolge noch größer
Beschreibung
Das kummunale Miteinander wird gestärkt
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgerbüro des Rathauses Buchholz, z.B. Herr Wirth für Wohnungslose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialpsychiatrischer Dienst Buchholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Dienste der evangel. Kirche, Neue Str. 8 in Buchholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordheide Wochenblatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Harburger Tafel, Ausgabestelle Buchholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche, Lebensmittelhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Buchholz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialraum Buchholz, Duschen und Waschen für Wohnungslose
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Guttempler Gruppe Buchholz bei Suchterkrankungen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt zu Frauenhäusern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterbringung Wohnungslose mit Hund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Renate Senkbeil, Bewerbungshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hilfe für Bedürftige bei Tierarztrechnung, Fröhlich Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit und Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herbergsverein Tostedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Notaufnahme Obdachlose Buchholz, Bremer Str. 74a
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir streben an, dass die Finanzierung des Bürger-Treff über den 1.10.2028 hinaus gesichert ist. Die Stadt hat uns bereits mitgeteilt, dass eine Finanzierung von dieser Seite nicht möglich ist. Zur dauerhaften Finanzierung werden wir uns vom Paritätischen Nds beraten lassen. Es ist möglich, dass sich die Einnahmen des Bürger-Treffs so entwickeln, dass sich ein Teil der Ausgaben damit finanzieren lässt. Ab dem 2. Projektjahr werden wir uns intensiv mit der Folgefinanzierung beschäftigen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander und Füreinander - Zusammen leben und helfen

Ansprechpartner
Angela Exner-Wallmeier
Funktion Projektleitung
Dialog und Vernetzung im Quartier, Miteinander Reden und Aufeinander zugehen
Projektbeschreibung
Im Herzen von Oldenburg, im Quartier rund um den Rostocker Ring, leben etwa 6.900 Personen. Seit 2015 hat sich das soziale Gefüge in diesem Gebiet erheblich gewandelt. Langjährige Mieter*innen, viele von ihnen Erstmieter aus den 50er und 60er Jahren, leben nun in direkter Nachbarschaft zu neu zugezogenen Mieter*innen, die häufig mit prekären Lebensverhältnissen konfrontiert sind. Das Johanniterteam des Mehrgenerationenhauses, eine hauptamtlichen Koordinatorin (25 Std.) und zahlreiche Ehrenamtliche, engagieren sich seit 2016 in diesem vielfältigen Umfeld. Das Angebot umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten für alle Nachbarschaftsgruppen, darunter Deutschkurse, Beratungsangebote in Kooperation mit anderen Trägern, Vorträge, Schulungen zur digitalen Teilhabe sowie kreative Mitmachveranstaltungen im Bereich Kochen und Kunst. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Integration und den Austausch zwischen den verschiedenen Mietergruppen zu fördern. Die soziale Dynamik im Quartier ist jedoch herausfordernd. Konflikte und Spannungen zwischen den unterschiedlichen Mieter*innen, bedingt durch kulturelle Gegensätze, beengte Wohnverhältnisse und prekäre Lebenssituationen nehmen zu. Das Team hat einen Rückzug bestimmter Gruppen, insbesondere von Senior*innen, sowie eine Verhärtung der Fronten in den letzten 3-4 Jahren beobachtet. Um dem entgegenzuwirken, ist eine aufsuchende Sozialarbeit dringend erforderlich. Das dicht besiedelte Quartier benötigt eine umfassende Kommunikationsstrategie, die den direkten Austausch mit den Bewohner*innen fördert. Formate wie ein „Klappcafé“ (mobiles Café für Gespräche an Straßenecken), Bierdeckelbefragungen, Straßen- und Spielefeste sowie Quartiers-Spaziergänge sollen dazu beitragen, die Bedürfnisse der Bewohner zu erfassen und die Projektentwicklung voranzutreiben. Ziel ist es, unter Beteiligung aller Gruppen Formate zur Teilhabe und Selbsthilfe zu entwickeln, wie Stadtteilflohmärkte und Workshops zu Themen wie Kinderbetreuung und kultureller Teilhabe. Besonders Senior*innen sollen direkt angesprochen werden, um ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Ein bilateral ausgerichtetes Konzept mit Pflegediensten im Quartier wird niederschwellige Hilfen und Begleitdienste vermitteln, um sicherzustellen, dass Senior*innen in ihrem Wohnumfeld bleiben und aktiv am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen können. Gemeinsam bauen wir ein starkes unterstützendes Netzwerk auf, das alle Generationen und Kulturen im Quartier trägt.
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Wohnquartier Rostocker Ring besteht aus 3-4 geschossigen Wohngebäuden, die in den 50er und 60er Jahren erbaut wurden, und kleinen Reihenhäusern aus den 60er Jahren. Die vorhandenen Grünflächen und Spielplätze bieten keine ausreichende Aufenthaltsqualität. In diesem Kontext engagiert sich das Mehrgenerationenhaus seit 2016 in der Quartiersarbeit und fungiert als offener Begegnungsort für alle Bewohnergruppen. Die Struktur der Bewohner umfasst langjährige ältere sowie neue Mieter*innen, die häufig in sozial herausfordernden und prekären Lebensverhältnissen leben. Besonders auffällig sind alleinerziehende Eltern, Singlehaushalte, Arbeitssuchende, sowie Familien mit Flucht- und Migrationshintergrund, die in unmittelbarer Nachbarschaft zusammenleben. Zudem sind die Wohnhäuser nicht barrierefrei. Mit dem Wandel in der Mieterschaft hat sich auch das Miteinander im Stadtteil verändert. Die unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen stellen die alteingesessenen Bewohner vor große Herausforderungen. Viele neu zugezogene Mieter*innen befinden sich in schwierigen Lebensumständen, sprachliche Barrieren erschweren die Integration . Diese Veränderungen erfordern eine proaktive Begleitung des Quartiers, um den Bedürfnissen der vielfältigen Nachbarschaft gerecht zu werden. Es ist entscheidend, eine aufsuchende Sozialarbeit vor Ort zu etablieren, um die Sorgen und Bedarfe aller Bewohnergruppen zu erfassen und gemeinsam mit ihnen Perspektiven für ihre Zukunft im Quartiers zu entwickeln. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, auch die isoliert lebenden Bewohner zu erreichen. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Quartiersmanagement unerlässlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Ehnern/Ziegelhof – Mitte NW/ Rostocker Ring
Einwohnerzahl
6886
Quelle / Anmerkungen
Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg 2022
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialmonotoring Stadt Oldenburg 2023
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier Rostocker Ring wird seit 2016 das Projekt des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus umgesetzt. Unsere bisherige Arbeit im Quartier im Rahmen des Mehrgenerationenhauses lädt Bewohner ein, Angebote bei uns wahrzunehmen und gemeinsame Zeit bei uns zu verbringen. Es fehlt der Austausch mit den Gruppen im Quartier. Unser Projektantrag hat zum Ziel eine aufsuchende Arbeit, eine Gehstruktur aufzubauen und zu entwickeln. Wir werden den Dialog mit allen Bewohnern im Quartier aufnehmen. und mit Ihnen gemeinsam Möglichkeiten und Formate entwickeln, zur Verbesserung ihrer persönlichen Lebenssituation, und zur Entwicklung eines positiven Wohnumfeldes. Dabei ist unser Ziel alle Bewohnergruppen zu erreichen und mit allen Bewohnern gemeinsame Schnittstellen zu entwickeln. Als Zielvorgabe möchten wir gemeinsam Unterstützungsformate im Sinne einer Nachbarschaftshilfe entwickeln und aufbauen. Ein weiteres Teilziel soll es sein, Bewohner im Quartier durch Einbindung in die Strukturen des Mehrgenerationenhauses und der Vernetzung mit anderen Akteuren im Quartier, Möglichkeiten der sozialen Teilhabe zu generieren, um einer sozialen Vereinsamung entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit anderen Kooperationspartnern möchten wir eine Vernetzungsstruktur aufbauen, um Bewohnern den Zugang zu den Angeboten und Einrichtungen leichter zugänglich zu machen. Die Vernetzungsarbeit im Quartier wird Zuweisungen und Empfehlungen der einzelnen Akteure untereinander zum Wohle der Bewohner fördern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die aufsuchende Dialogarbeit entwickelt neue konkrete Ansatzpunkte für Angebote des Miteinanders und der Unterstützung.
Beschreibung
Wir erwarten, dass die neue Dialogkultur und die geplanten Schulungsformate, Impulse geben, das sich Nutzer mit gemeinsamen Anliegen finden und eine aktive Förderung ihrer Anliegen mitgestalten. Entfaltungsmöglichkeiten bieten sich im Haus und im Quartier
Beschreibung
Die Akzeptanz und Toleranz unter den unterschiedlichen Bewohnergruppen wird verbessert. Gemeinsame Gespräche im Rahmen von Angeboten und die erfolgreiche Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen wie Straßenfesten und Workshops dokumentieren dies.
Beschreibung
Die Stadt Oldenburg fördert den quartiersnahen Dialog. Wir werden Erfahrungen und Ergebnisse unserer Arbeit als Best Practise evaluieren und als best practise zur Diskussion stellen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg/ Fachdienst Pflege, Wohnen und Soziale Beratung; regelmäßige Austauschformate, Partner im Projekt " Eingeloggt", Vernetzung innerhalb der Stadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; Zusammenarbeit mit dem Team Hausnotruf und ambulante Pflege in Form von Beratungsangeboten. Zusammenarbeit mit dem Campus als Schulungsträger.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Alexanderstraße und NGO Oldenburg; Kooperationspartner im Bereich Praktikum und Einsatzstelle für das Unterrichtsfach Soziales Engagement
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Kirche, aktiver Austausch mit der Pastorin als Impulsgeberin zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Gemeinsame Umsetzung von Angeboten.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GSG Oldenburg Wohnungsbaugesellschaft ; regelmäßiger Austausch mit dem Servicebüro im Stadtteil im Bereich Seniorenunterstützung und Integration von Familien mit Migration durch Beratung , ehrenamtlicher Unterstützung und aktiver Teilhabe im MGH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS Oldenburg; Kooperationspartner für Angebote der Alphabetisierung und Finanzieller Grundbildung im Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BTB Bürgerfelder Turnerbund Sportverein, aktiver Partner im Projekt 3000 Schritte, Kooperationspartner im Bereich Raumnutzung und Außenflächennutzung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Dietrichsfeld / Stadt Oldenburg; gemeinsame Workshops zum Thema STOPP( Stadtteil ohne Partnergewalt), gemeinsame Begleitung von Familien mit Fluchtgeschichte, regelmäßiger Austausch zu aktuellen Themen im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Wir erreichen durch unsere Arbeit in der Förderphase die Schaffung von grundlegenden Strukturen der Partizipation und Selbstorganisation mit einer vernetzten Ehrenamtsbörse. Die Vernetzung mit kommunalen Stellen und anderen Akteuren trägt maßgeblich zur nachhaltigen Nutzung der Strukturen bei. Wir erwarten, dass dies die Grundlage sein kann für eine Fortführung der Projektergebnisse nach Beendigung der Förderphase.
Galerie
bild 2 spielplatz rostocker strasse
bild 1 quartier rostocker strasse
bild 3 rostocker strasse
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Mehrsprachigkeit

Ansprechpartner
Alexandra Konopleva
Funktion 1. Vorsitzende
Mehrsprachigkeit leben – Integration gestalten
Projektbeschreibung
Viele mehrsprachige Kinder haben keine Gelegenheiten, ihre Familiensprachen außerhalb des Elternhauses anzuwenden. Dadurch geht nicht nur ein wichtiger Teil ihrer Identität verloren, sondern auch die Möglichkeit, mit ihrer Familie auf Augenhöhe zu kommunizieren. Gleichzeitig stehen neuzugewanderte Kinder und Erwachsene vor großen Herausforderungen bei der sozialen und sprachlichen Integration. Diese beiden Gruppen können sich ideal gegenseitig unterstützen: während Neuzugewanderte von deutschsprachigen Gleichaltrigen profitieren, erhalten mehrsprachig aufgewachsene Kinder die Möglichkeit, ihre Familiensprache aktiv zu vertiefen. Wenn sich zudem deutschsprachige Menschen einbringen, entsteht ein offener Austausch, der zeigt, wie wertvoll und bereichernd Mehrsprachigkeit für alle ist. Unser Ziel ist es, Mehrsprachigkeit als Ressource für das gesamte Quartier nutzbar zu machen und soziale Isolation durch niedrigschwellige Begegnungsangebote zu durchbrechen. Die bisherigen Strukturen im Stadtteil bieten kaum interkulturelle Räume, in denen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft austauschen und aktiv einbringen können. Hier setzt unser Projekt an: wir verknüpfen Bildungs- und Kulturförderung mit Gemeinwesenarbeit, um Begegnung und Teilhabe in der Nachbarschaft nachhaltig zu stärken. Neben den vielfältigen Angeboten in unserem Jugendtreff, wo Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, ihre Herkunftssprachen aktiv im Alltag zu nutzen – durch kreative, spielerische und bildungsorientierte Angebote, die von Kunst über Naturwissenschaften bis hin zu Theater reichen - möchten wir auch im Quartier verstärkt präsent sein. Durch mobile Angebote, Kooperationen mit lokalen Akteuren und die gezielte Aktivierung von Bewohner*innen schaffen wir neue Begegnungsräume. Wir setzen auf eine Kombination aus festen Anlaufstellen und flexiblen Formaten im Stadtteil, um möglichst viele Menschen zu erreichen und langfristige Netzwerke aufzubauen. Zusätzlich legen wir großen Wert auf die aktive Einbindung der Bewohnerinnen. Teilnehmerinnen werden zu Multiplikator*innen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die bei uns aktiv sind, tragen ihre Erfahrungen weiter in ihre Nachbarschaft – sei es durch interkulturelle Projekte, ehrenamtliche Initiativen oder die Unterstützung neuer Teilnehmender. Dadurch entsteht eine dynamische Struktur, die nicht auf unseren Jugendtreff beschränkt bleibt, sondern in den Alltag der Menschen übergeht.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
In unserem Projektgebiet bestehen folgende Herausforderungen: 1) Fehlende Begegnungsräume: Es gibt kaum Orte, an denen Menschen unterschiedlicher Herkunft zwanglos miteinander in Kontakt treten können. 2) Eingeschränkte Vernetzung: Viele Bewohnerinnen mit Migrationsgeschichte haben wenig Kontakt zur Mehrheitsgesellschaft, , und es fehlen niedrigschwellige Begegnungsangebote, die einerseits die Herkunftskultur wertschätzen und andererseits Integration fördern. Es gibt Spannungen zwischen verschiedenen zugewanderten Gruppen. 3) Sozioökonomische Unsicherheiten: Viele Bewohner*innen haben prekäre Einkommensverhältnisse, was Passivität verstärkt. 4) Städtebauliche Defizite: Fehlende Aufenthaltsräume und wenig attraktive öffentliche Plätze. Aktuell betreiben wir im Stadtteil einen mehrsprachigen Kinder- und Familientreff. Unser Fokus liegt auf der Förderung von Mehrsprachigkeit, interkultureller Kompetenz und der sozialen Teilhabe. Durch den gezielten Einsatz von GWA und QM möchten wir den oben beschriebenen Herausforderungen entgegenwirken, unsere bestehende Struktur ausweiten und stärker in den Stadtteil hineinwirken. Dazu gehören unter anderem: 1) Mobile & aufsuchende Angebote, um auch Menschen zu erreichen, die bisher wenig Zugang zu unseren Programmen hatten. 2) Stärkere Kooperation mit anderen Akteuren im Quartier, um ein nachhaltiges Netzwerk zu schaffen. 3) Nutzung öffentlicher Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten, um niedrigschwellige Begegnungen zwischen Nachbarn unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen. Mit diesen Maßnahmen wollen wir das Quartier langfristig stärken, soziale Isolation abbauen und das interkulturelle Miteinander verbessern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover - Vahrenwald List
Beschreibung
Der geplante Projektstandort befindet sich im Stadtbezirk Vahrenwald-List in Hannover, einem dicht besiedelten, urbanen Gebiet mit einer hohen sozialen und kulturellen Vielfalt. Das Fördergebiet umfasst vor allem die Wohnquartiere rund um die Vahrenwalder Straße, den Vahrenwalder Park und den Stadtteil List, die durch eine heterogene Bevölkerungsstruktur geprägt sind. Vahrenwald-List gehört zu den Stadtteilen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Familien mit Migrationshintergrund. Viele Kinder wachsen hier mehrsprachig auf, jedoch fehlt es an gezielten Bildungsangeboten, die ihre sprachlichen Ressourcen fördern und ihnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Gleichzeitig gibt es in diesem Gebiet eine wachsende Nachfrage nach sozialen Begegnungsräumen, die als Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen dienen können. Das Fördergebiet ist sozialräumlich abgegrenzt durch zentrale Verkehrsachsen wie die Vahrenwalder Straße im Westen und den Schiffgraben im Osten. Im Norden erstreckt es sich bis an die Grenzen des Stadtteils Hainholz, im Süden bis zur Podbielskistraße. Das Gebiet zeichnet sich durch eine Mischung aus Wohnquartieren, kleineren Gewerbegebieten und Bildungseinrichtungen aus, die das soziale Leben im Stadtteil prägen.
Einwohnerzahl
71000
Quelle / Anmerkungen
https://www.citypopulation.de/de/germany/hannover/admin/
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Profile 2022 - Vahrenwald-List
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen klaren gemeinwesenorientierten Ansatz, da es direkt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der mehrsprachigen Bewohner*innen im Stadtteil eingeht. 1. Partizipation und Einbindung Unser Ansatz basiert darauf, Bewohner*innen aktiv in die Gestaltung der Angebote einzubeziehen. Ehrenamtliche aus der Community werden eingebunden. 2. Stärkung der Selbstorganisation und Eigeninitiative Wir fördern Empowerment, indem wir Eltern und Jugendliche ermutigen, selbst aktiv zu werden – sei es durch die Organisation von Sprach- und Kulturprojekten oder durch gegenseitige Unterstützung im Bildungsbereich. Unser Zentrum dient als Plattform für den Austausch, in der Nachbarschaften entstehen und Menschen sich vernetzen können. 3. Verbesserung der sozialen Teilhabe und Chancengleichheit Viele mehrsprachige Familien haben begrenzte Zugänge zu Angeboten, die ihre Herkunftssprachen einbeziehen. Unser Projekt schafft niedrigschwellige Zugänge zu Bildung, Kultur und sozialer Interaktion. Wir bieten Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie Mehrsprachigkeit als Ressource erleben und sich mit ihrer Identität auseinandersetzen können. 4. Nachhaltige Strukturen für das Quartier Unser Ziel ist es, Mehrsprachigkeit als festen Bestandteil der Bildungs- und Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren. Durch Kooperationen mit anderen lokalen Akteuren soll das „Haus der Mehrsprachigkeit“ langfristig für die Nachbarschaft bestehen bleiben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Kinder und Erwachsene, die bei uns Erfahrungen gesammelt haben, bringen ihre neu gewonnenen Perspektiven, Kontakte und interkulturellen Kompetenzen zurück in ihre Nachbarschaft. Dadurch entstehen neue Gesprächsräume.
Beschreibung
Familien starten eigene Initiativen und engagieren sich langfristig ehrenamtlich.
Beschreibung
Projekt nutzt bestehende mehrsprachige Ressourcen, indem wir Ehrenamtliche einbinden und Kooperationen mit lokalen Akteuren ausbauen.
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und sozialer Hintergründe werden gemeinsam aktiv und lernen voneinander. Es entsteht mehr Offenheit zwischen verschiedenen Gruppen im Quartier
Beschreibung
Bildung, Integration und Kultur werden vernetzt und es entstehen Kooperationen mit Schulen und sozialen Einrichtungen.
Beschreibung
Intensivierung unserer Zusammenarbeit mit Schulen, sozialen Trägern und anderen relevanten Akteuren findet statt. Langfristig entsteht ein gestärktes soziales Miteinander.
Beschreibung
Unser Projekt stärkt den interkulturellen Austausch, indem es Räume für Begegnung schafft und das nachbarschaftliche Miteinander fördert.
Beschreibung
Wir streben an, nachhaltige Bildungs- und Begegnungsorte zu etablieren, indem wir neue Räumlichkeiten erschließen und bestehende Strukturen verbessern.
Beschreibung
Unser Modell wird erfolgreich, wenn es über den Stadtteil hinaus als Best-Practice-Beispiel wahrgenommen und auf andere Regionen übertragbar wird.
Vorhandene Strukturen
1) Ehrenamtliche Strukturen Unser Verein wird von einem großen Netzwerk an Ehrenamtlichen getragen. Monatlich engagieren sich rund 50 Freiwillige in verschiedenen Bereichen – von Bildungsarbeit bis hin zu nachbarschaftlichen Initiativen. Viele unserer Ehrenamtlichen sind mehrsprachige Bewohnerinnen aus dem Stadtteil, die ihre eigenen Erfahrungen weitergeben und so zur gegenseitigen Unterstützung innerhalb der Community beitragen. Dadurch wird das soziale Miteinander im Quartier gestärkt. Ehemalige Teilnehmende unseres Programms bleiben oft als Mentorinnen erhalten und begleiten neue Familien beim Ankommen. 2) Professionelle Strukturen Unser Team besteht aus pädagogischen Fachkräften und interkulturellen Berater*innen, die Angebote zur Förderung von Mehrsprachigkeit und sozialer Teilhabe entwickeln. Wir haben Erfahrung in der Durchführung von Projekten auf Landes- und Bundesebene. 3) Quartiersmanagement und Vernetzung Unser Projekt ist in die bestehenden Strukturen des Stadtteils sowie der Stadt eingebunden. Wir sind Teil von Netzwerken wie AG 78 und kooperieren mit lokalen Vereinen, Schulen und sozialen Trägern. Durch regelmäßige Austauschformate mit der Stadtverwaltung und anderen Akteuren tragen wir dazu bei, quartiersbezogene Herausforderungen zu identifizieren und gezielt anzugehen. Unsere Räumlichkeiten dienen als Anlaufstelle für Familien, in der Beratung, Unterstützung und gemeinschaftliche Aktivitäten stattfinden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Rubikus e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wasmitherz e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschulen des Stadtbezirks
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtkind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Hannover
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Ziel ist es, das Haus der Mehrsprachigkeit langfristig als festen Bestandteil der Bildungs- und Integrationslandschaft in Hannover zu etablieren. Dafür arbeiten wir eng mit kommunalen Akteuren, Schulen, sozialen Trägern und Förderinstitutionen zusammen. Aktuell finanzieren wir uns über befristete Projektförderungen, Spenden und Ehrenamt. Langfristig streben wir eine strukturelle Förderung durch das Land Niedersachsen an, um eine nachhaltige Finanzierung zu sichern.
Galerie
dsc04717
dsc05112
dsc05177
dsc05208
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam-Laden

Ansprechpartner
Bettina Krause
Funktion Geschäftsstelle
Schaffung einer ""Caring Community" durch niedrigschwellige Angebote für alle Bewohner*innen
Projektbeschreibung
Mitten im Östlichen Ringgebiet entsteht ein Ort für Alle. Der "Gemeinsam-Laden" der Bürgerstiftung Braunschweig, ein Ort mit Wohlfühlatmosphäre, wird ein Schlüssel zur Förderung von Gemeinschaft, gegen Einsamkeit und bringt Menschen durch unterschiedlichste, niedrigschwellige Angebote zusammen: Von gemeinsamen Nähaktionen (Große nähen für Kleine - keiner näht alleine), Backen für das Friedhofscafé, Studenten/ Schüler erklären Smartphones, Demokratie-Workshops (Fragen statt Argumentieren), Musik gemeinsam hören (von Klassik bis 80er Jahre), Treffen für junge Mütter und Väter, reinen Männerrunden (Männer reden anders) bis hin zum Mehrsprachigen Bilderbuchkino. Neue Ideen kommen durch Organisatoren, Ehrenamtliche, Beteiligte kontinuierlich dazu. Durch sozialen Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe können sich Menschen kennenlernen und füreinander Verantwortung auch ausserhalb des „Ladens“ übernehmen: Für die 85jährige aus der Nebenstraße einkaufen gehen oder sie zum Arzt begleiten, mal auf das Kind der Alleinerziehenden aufpassen wenn sie dringende Termine hat oder einfach nur mal gemeinsam zu einem Spaziergang starten oder bei einem Tee oder Kaffee ein wenig reden. Der Laden ist anfangs nur geöffnet, wenn er für konkrete bereits bestehende Projekte der Bürgerstiftung Braunschweig oder Treffen genutzt wird - wie die teilweise vorher beschriebenen Projekte oder auch Austauschtreffen der ehrenamtlichen LesePat*innen oder des "Radeln ohne Alter"-Teams. Angebote des kostenfreien BürgerKollegs können dort stattfinden, ein Literaturabend, ein gemeinsames Abendbrot ... der Laden soll so viel und so verschieden genutzt werden wie irgend möglich. Die Idee und Ziel ist, dass der Laden nach drei Jahren an allen Wochentagen 8 - 12 Stunden genutzt wird und geöffnet ist.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Auf den ersten Blick würde man in Braunschweig das "Östliche Ringgebiet" nicht im klassischen Sinne als problematisches Quartier bezeichnen: Zahlreiche Altbauten und eine große Parkanlage machen das Quartier zu einem beliebten Wohnviertel. Es ist das dichtbesiedeltste in Braunschweig mit insgesamt 26.875 Einwohnern (Stand: 31.12.2023). Der Ausländeranteil liegt bei 9 % und der von Menschen mit Migrationshintergrund bei 21 %. Warum ist genau dort ein strategisches, soziales Projekt sinnvoll? Die Anzahl der Einzelpersonenhaushalte liegt bei knapp 62 %, der Anteil der Menschen über 55 und älter liegt bei 30 %. Diese Zahlen sind schon jetzt bedenklich - wie werden sie in 20 Jahren aussehen? Wenn man jetzt nicht beginnt vorzusorgen, Angebote und Strukturen aufbaut, dann verpasst man wichtige Chancen für die Zukunft. Das Östliche Ringgebiet ist nicht das "überaltertste" Quartier in Braunschweig - es bietet sich aber an, eine Zukunftsstrategie zu entwickeln. In Braunschweig schaut man immer nur in den "Westen" (Weststadt, Westl. Ringgebiet), während der "Osten" langsam ausblutet. In diesem Bezirk müssen aktiv im Sinne der "Caring Communities" Bindungen entstehen: Nachbarn müssen Generationen- und Nationalitätenübergreifend mit möglichst niedrigschwelligen Angeboten zusammenfinden. „Durch die bewusste Förderung von schwachen Bindungen und die Schaffung von Begegnungsorten kann Gemeinschaftlichkeit als Engagement-Qualität der Zukunft gestärkt werden.“ (Dr. Metzner, Sammelband Einsamkeit im Alter, 2024) Gerade die Bundestagswahlergebnisse haben gezeigt, was für ein Gedankengut sich an Orten entwickelt, an denen es keine Angebote gibt, wo sich die Menschen nicht gesehen fühlen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Östliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Stadtviertel Östliches Ringgebiet ist heute trotz seiner großen Parkanlagen mit 6640 Einwohnern pro km² der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk Braunschweigs. Es reicht von der Gliesmaroder Straße bis zur Georg-Westermann-Allee. Im Kern dieses Gebietes liegen die Marien-, Comenius-, Nußberg-, Rosen- und Husarenstraße. Kleine Geschäfte haben in den vergangenen Jahren geschlossen und aus vielen ehemaligen Läden wurden Wohnungen. Inzwischen vermittelt das Quartier dass es nur zum Schlafen genutzt wird: Von den Bewohnern als Parkplatz genutzte Strassenfluchten - mit schöner Bausubstanz, aber ohne Leben. In der Braunschweiger Statistik findet man hier eine weit über dem Durchschnitt liegende Zahl von Single-Haushalten, rund ein Drittel der Quartiersbewohner sind 60 Jahre oder älter. In kleinen Wohnungen gibt es eine relativ hohe Fluktuation durch Studiendende, die wiederum von Armut bedroht sind - das ist ein Wert, der in der Braunschweiger Statistik nicht erfasst wurde und nicht messbar ist.
Einwohnerzahl
26875
Quelle / Anmerkungen
Stadt Braunschweig: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/index.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik-Atlas Braunschweig 2023, https://www3.braunschweig.de/statistik/2024_Statistik-Atlas/atlas.html?date=2023
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
GWA ist ein unverzichtbares Instrument zur Stärkung der Demokratie und des sozialen Zusammenhalts – der „Gemeinsam-Laden“ bringt bereits existierende Projekte – wie den Workshop „Fragen statt Argumentieren gegen Menschenfeindlichkeit und Rechts“ bei der Bürgerstiftung Braunschweig – und neue Angebote direkt vor Ort zusammen. Im „Östlichen Ringgebiet“ ist es eine strategische Investition in die Zukunft der dort lebenden Menschen. Vergleicht man das Quartier etwa mit einem Dorf, so fehlen hier die Menschen, die etwas gemeinsam machen und aufeinander aufpassen. Sämtliche Bewohner*innen des Quartiers sollen niedrigschwellig, interkulturell, generationen- und sozialraumübergreifend erreicht werden. Im Quartier gibt es einige Angebote - die Vernetzung der vorhandenen Infrastruktur ist aber notwendig, da dieses Viertel nie im Fokus von Betrachtungen stand. In den kommenden Jahren wird sich - wenn nicht dagegen gearbeitet wird - die Vereinsamung besonders der älteren der Bewohner*innen verstärken. Überforderte Pflegedienste und Senioreneinrichtungen können nur durch das Miteinander und den Zusammenhalt einer "Caring Community" aufgefangen werden. Durch den täglich genutzten "Laden" mit seinen unterschiedlichsten Angeboten, die durch einen Hauptamtlichen "Kümmerer" organisiert werden und die/der als Ansprechpartner*in immer zur Verfügung steht, entsteht ein Vermittlungsort für alle Bewohner*innen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Angebote im Laden aus gut besuchten immer wiederholten und dazwischen ständig neuen Ideen wechseln. Für jede*n muss etwas dabei sein.
Beschreibung
Der Gemeinsam Laden an sieben Tagen pro Woche mindestens 8 Stunden geöffnet ist.
Beschreibung
Bewohner*innen bringen selbst Ideen für Angebote ein und gestalten sie.
Beschreibung
Kooperationen haben im "Laden" begonnen und sind dann an andere Orte umgezogen. Die Einkaufstasche ist zu schwer um sie nach hause zu tragen? Der Nachbar nimmt sie mit und bringt sie in die Wohnung.
Beschreibung
Aus Begegnungen im "Laden" werden Bekanntschaften, man erkennt sich auf der Straße oder im Supermarkt, man hilft sich.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro Stadt Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Franz'sches Feld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Comeniusstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte des LAB (Lange aktiv bleiben)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Raabe Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Brunsviga
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Edeka Görge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fitness-Studio und Physiotherapeuten im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Johannis
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Pauli-Matthäus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Heinrichstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Musikschule Fit in Music
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Turner
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BSC Acosta
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Edeka Dinter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Am Wasserturm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BegegnungsZentrum Stadtpark
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Gute Ideen finden Förderer - das hat die Bürgerstiftung Braunschweig mit Projekten wie "Auf dem Weg zum Buch" oder "Brücken bauen" seit mehr als 20 Jahren bewiesen. Mit der Eröffnung können Förderer und Spender*innen vor Ort sehen wie der "Gemeinsam-Laden" funktioniert. Es werden aktiv zweckgebundene Gelder eingeworben, die dann ab dem 4. Jahr die weitere Existenz des "Ladens" sichern. Das ist unsere Expertise.
Galerie
das koennte unser ladern werden 1
das koennte unser laden werden 2
nussbergstrasse
rosenstrasse
marienstrasse
aus laeden werden wohnungen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Göttinger Quartiere - Gute Nachbarschaft in Göttingen, intelligent finanziert_1

Ansprechpartner
Christina Hammer
Funktion Sozialplanerin
Gemeinwesenarbeit für alle unter einem Dach!
Projektbeschreibung
Die Stadt Göttingen als Projektträgerin kooperiert mit dem NBZ Holtenser Berg sowie dem Stadteilbüro Leineberg, die beide als Nachbarschaftsvereine im Quartier tätig sind, was eine besondere Herausforderung durch das Ehrenamt und die Finanzierungsstrukturen bedeutet. Das Konzept verfolgt vier Ziele, die miteinander verzahnt sind: Übergeordnetes Ziel ist es, die NBZ und die GWA finanziell und strukturell abzusichern sowie die Gemeinschaften in den Quartieren zu stärken und die Teilhabe aller Menschen zu fördern. Die Träger*innen der Zentren sollen stärker zusammenwachsen, eine gemeinsame Finanzierungsstrategie der Gemeinwesenarbeit entwickeln und unabhängig werden. Innerhalb des Förderzeitraums von drei Jahren soll eine Planung erstellt und prozesshaft umgesetzt, die die Grundfinanzierung der NBZ verbessern soll. Zur Diskussion steht die Gründung eines gemeinsamen Daches für alle Standorte der GWA in Göttingen. Verbunden wird dies mit einem „Marketing“ „NBZ für alle“. Die Ergebnisse fließen in das Gesamtnetzwerk der GWA ein. Die intelligente Finanzierung der NBZ soll eine größere finanzielle Unabhängigkeit umfassen und die monetäre Verstetigung derselben. Zusätzlich wird ein kommunaler Austausch mit der Stadt Braunschweig und der lokalen GWA angestrebt. Die Umsetzung der Teilprojekte beinhaltet die Inklusion von Migrant*innen und soll deren Selbstorganisation ermöglichen. Unterziele sind 1. Demokratieförderung 2. Kriminalprävention und Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls 3. Intelligente Finanzierung. Demokratieförderung und -bildung umfasst die gelebte Vermittlung der Prinzipien der Demokratie: Partizipation, Transparenz, Informationsfluss und Entscheidungsfindung sowie die Werte des Grundgesetzes. Nicht alleine als Vermittlung von Wissen, sondern praktisch in Form von Mikroprojekten sollen diese Prinzipien und Werte gefördert und gelebt werden. Darüber hinaus soll die Affinität zu rechtsextremen Parteien von einem Teil der Bewohnerschaft in den Blick genommen, mögliche Gründe aus der Gruppe heraus thematisiert und demokratische Prinzipien praktisch eingeübt werden. Vorurteilsbewusstes Handeln und Denken sowie die Reflexionen hierauf bilden einen weiteren Inhalt. Kriminalprävention wird in Zusammenarbeit mit dem lokalen Präventionsrat und der Polizei in den Quartieren umgesetzt. Täterarbeit ist in dem einen und Opferarbeit in dem anderen Stadtteil vorgesehen. Wissenstransfer und Auswertung zwischen beiden Nachbarschaftszentren sind vorgesehen.
Laufzeit
2025-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit 2017 beantragt die Stadt Göttingen Fördermittel aus dem Programm Gute Nachbarschaft und konnte darüber den kommunalen Aufbau der Gemeinwesensarbeit in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Trägern strategisch und strukturell weiterentwickeln sowie teilweise verstetigen. Diese Trägerstruktur zeichnet sich durch Vielfalt aus: Wohlfahrtsverbände, Nachbarschaftsvereine, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR), die Jugendhilfe Göttingen e. V. und der SC Hainberg 1980 e. V. setzen mit ihrem trägerspezifischen Know How die GWA in den Stadtteilen um. Zur strukturellen Sicherung wird jede Stadtteileinrichtung in Form einer anteiligen Sockelfinanzierung von der Stadt Göttingen gefördert, muss aber zusätzlich weitere Mittel einwerben. Hier bietet die oben beschriebene Trägerstruktur zwar Vorteile durch die Nutzung der trägerspezifischen Kompetenzen, jedoch große Unsicherheiten und Unterschiede in der Finanzierung. Insbesondere den überwiegend ehrenamtlich strukturierten Nachbarschaftsvereinen fehlt es an hauptamtlichen Ressourcen für Drittmittelakquise. Auch mit den Herausforderungen durch die gesellschaftlich veränderten Lagen (Zuwanderung, Demokratieverdrossenheit, Sicherheitsängste) sind die ehrenamtlich organisierten Nachbarschaftsvereine überfordert. Um eine weitgehende finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten, bedarf es der Schaffung neuer quantitativer und qualitativer Strukturen, wie bspw. eines übergeordneten Dachverbandes GWA.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Göttingen Holtenser Berg/Holtensen/Hagenberg
Beschreibung
Der Holtenser Berg liegt im Nordwesten Göttingens auf einem Hügel, der nach Osten hin steil zu Leine und Grone abfällt. Südlich davon, getrennt durch den nördlichen Autobahnzubringer, liegt der Hagenberg. Westlich vom Holtenser Berg liegt Holtensen. Der Holtenser Berg und Holtensen sind durch die Straße unterm Hagen verbunden, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Aufgrund der Lage am Stadtrand und der baulichen Trennung zwischen den umgebenden Stadtteilen stellen diese eigene Viertel dar. Das Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg bezieht sich in seiner Arbeit auf die drei Quartiere Hagenberg, Holtenser Berg und Holtensen.
Einwohnerzahl
7892
Quelle / Anmerkungen
Referat 06 Statistik und Wahlen - Stadt Göttingen 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023 Anmerkungen: Haushalte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Gebiet-Name
Leineberg
Beschreibung
Das Quartier Leineberg liegt im südwestlichen Stadtgebiet von Göttingen zwischen dem südlichen Bahnbogen und der Leine deutlich abgegrenzt und ist im Osten über die Weserstraße als Hauptverkehrsader zu erreichen.
Einwohnerzahl
2959
Quelle / Anmerkungen
Stadt Göttingen Referat 06 Statistik und Wahlen
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stad Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 30.06.2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, Anmerkung: Haushalte, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Göttingen Referat Statistik und Wahlen, 31.12.2023
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Göttingen verfolgt mit der Förderung der Göttinger NBZ den Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Das Förderprogramm Gute Nachbarschaft bildet seit 2017 einen wichtigen Bestandteil für die Weiterentwicklung und Verstetigung der GWA in der Stadt Göttingen. Mit Hilfe der Landesförderung konnte in den bisherigen Förderrunden eine gesamtstädtische Strategie für die GWA, ein gemeinsames Verständnis und ein Netzwerk der GWA entwickelt werden. Das Stadtteilbüro Leineberg und das NBZ Holtenser Berg sind Teil dieses Netzwerkes, verpflichten sich dem Leitbild der GWA und setzten den Ansatz der GWA über die Säulen: Koordination der GWA, Förderung von Kooperation und Vernetzung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements um. Die neu einzurichtende kommunale Koordinierungsstelle Gemeinwesenarbeit unterstützt das Netzwerk GWA, koordiniert die Trägertreffen GWA und fungiert als "Verwaltungslotse" und Bindeglied zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft. Das Projekt beinhaltet vielfältige Aktivierungsmethoden, einen hohen Grad an Beteiligung als auch konzeptioneller und interkommunaler Netzwerksarbeit. Aufgabe der Koordinierungsstelle ist es, diese Arbeitsschwerpunkte zu begleiten und konzeptionell zu unterstützen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten werden mit lokalen Partnern aus Wirtschaft, Kirchen und Sozialverbänden durchgeführt und der Austausch findet regelmäßig statt.
Beschreibung
Das Selbstverständnis der Quartiere geht über das eigene Quartier hinaus. Die NBZ sind Teil der kommunalen sozialen Infrastruktur, arbeiten aktiv im Netzwerk der Göttinger Nachbarschaftszentren mit.
Beschreibung
Finanzierungskonzept ist erstellt und eine Gesellschafterform ist entwickelt.
Vorhandene Strukturen
In beiden Gebieten bestehen bereits Stadtteileinrichtungen, die in der Trägerschaft der für diesen Zweck gegründeten Nachbarschaftsvereine liegen. Die Stadt Göttingen unterstützt den Betrieb der Nachbarschaftszentren anteilig in Form einer Sockelfinanzierung und stellt zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements ein geringfügiges Sozialraumbudget zur Verfügung. Zusätzliche Mittel müssen über Drittmittelakquise und Projektförderungen eingeworben werden. Das NBZ Holtenser Berg wird vom Nachbarschaftsverein Holtenser Berg e. V., der sich aus Bewohner*innen der Zielviertel zusammensetzt, getragen. Es gibt eine hauptamtliche Leitungskraft, die mit Hilfe des ehrenamtlichen Vorstandes die Verwaltung und Koordination der Ehrenamtlichen und ehrenamtlich geleiteten Veranstaltungen übernimmt. Bestandteile der GWA sind: ehrenamtliche Beratungsangebote, informelle Nachbarschaftshilfe und Beratung, Begegnungsfeste, Vernetzung mit Beratungsstellen und Institutionen im Quartier. Das Stadtteilbüro Leineberg wird vom Nachbarschaftsverein Leineberg betrieben. Die Mitgliederschaft besteht hauptsächlich aus Privatpersonen und einigen wenigen Institutionen, hier u. a. die Städtische Wohnungsbau GmbH als größte Vermieterin in dem Quartier. Als Anlauf- und Begegnungsstellen stehen die Angebote der Stadtteileinrichtungen allen Bewohner*innen der Quartiere zur Verfügung, unabhängig von der Mitgliedschaft in den Vereinen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendhilfe Göttingen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen kAöR
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg 1980 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsverein Grone e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Begleitausschuss Partnerschaft für Demokratie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AG Gewaltschutz für geflüchtete Frauen und Kinder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk häusliche Gewalt Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch der Migrantenselbstorganisationen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Migration Göttingen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Beide NBZ sind bereits Bestandteile des Netzwerkes GWA - Göttinger Quartiere und werden in Form einer Sockelfinanzierung anteilig von der Stadt Göttingen gefördert. Die ehrenamtlich geführten Nachbarschaftsvereine sollen mittels der Projektförderung professionalisiert und zusätzliche Finanzierungsstrategien entwickelt werden. Perspektivisch soll ein Dachverband der Göttinger Quartiere in freier Trägerschaft eingerichtet werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Leben.Lokal.Digital – Treffpunkte mit Zukunft in der Samtgemeinde Bersenbrück (Gesamtprojekt)

Ansprechpartner
Anita Lennartz
Organisation Samtgemeinde Bersenbrück
Funktion Teamleitung GWA und Soziales
Nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Gemeinschaft und gegen Einsamkeit – gemeinsam stark bleiben
Projektbeschreibung
In den sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück gibt es aktuell vier durch das Programm Gute Nachbarschaft geförderte Dorf- und Bürgertreffs, die als soziale Knotenpunkte in den Gemeinden dienen. Eine weitere Kommune hat im März 2025 eigenständig einen Dorftreff eröffnet. Ziel ist es, flächendeckend in allen Mitgliedskommunen solche Treffpunkte zu etablieren. Ab 2026 fließen hierfür erste Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windkraftanlagen, spätestens ab 2028 ist die Finanzierung daraus gesichert - sowohl für die bestehenden Dorf- und Bürgertreffs als auch für zwei neue, so das die Samtgemeinde Bersenbrück als erste Samtgemeinde in Niedersachsen flächendeckend mit Dorftreffs/GWA ausgestattet ist. Besonders im Fokus steht die Gesundheitsförderung im ländlichen Raum u. a. durch ein Modellprojekt mit Krankenkassen und lokalen Unternehmen, um präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen niedrigschwellig anzubieten. Eine Fachkraft soll in den Treffpunkten und bei Hausbesuchen über Gesundheitsvorsorge informieren und so die Eigenverantwortung der Bürger stärken. Erste Gespräche hinsichtlich ideeller und monetärer Unterstützung mit Krankenkassen, dem Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft (GewiNet - Verein mit Mitgliedern aus Unternehmen, Kliniken, Ärzte, Hochschulen und Kommunen für die Regionen Stadt und Landkreis Osnabrück sowie Weser-Ems) und der Gesundheitsregion Osnabrück laufen bereits. Ein weiteres zentrales Thema ist die digitale Teilhabe. Das Unternehmen LillianCare hat u. a. im Projektgebiet und auch in der angrenzenden Samtgemeinde sog. "Partnerpraxen" als "hybride Hausarztpraxen" (Telemedizin) eröffnet bzw. eröffnet diese. Mit Unterstützung bereits ausgebildeter Medien- und Techniklotsen soll vor allem älteren oder wenig digitalaffinen Menschen der Zugang zu diesen sowie weiteren Online-Diensten im Gesundheitsbereich über Mediensprechstunden in den Dorftreffs + evtl. auch Hausbesuchen erleichtert werden. So können Termine online gebucht, Krankschreibungen digital beantragt, Patientenfragebögen vorab zu Hause ausgefüllt oder Videosprechstunden mit dem Arzt wahrgenommen werden. Die Samtgemeinde setzt sich dafür ein, digitale Hürden abzubauen und so insbesondere älteren Menschen ein längeres selbstständiges Leben zu ermöglichen. Auch das Projekt StoP Bersenbrück (Stadtteile ohne Partnergewalt) soll über die Dorf- und Bürgertreffs weiter ausgebaut werden, um Betroffene zu unterstützen und Gewaltprävention im Gemeinwesen zu verankern.
Laufzeit
2025-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die 4 Dorf- und Bürgertreffs in der SG sind zentrale Anlaufstellen für das soziale Miteinander. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, fördern Begegnungen und unterstützen insbesondere Menschen, die von Vereinsamung oder digitaler Ausgrenzung betroffen sind. Angesichts der sinkenden hausärztlichen Versorgung, der Schließung des Ankumer Krhs. u. der zunehmenden Digitalisierung (Telemedizin, "Lilian Care" Standorte Fürstenau + Ankum) sind sie unverzichtbar. Dank der Förderung konnten Stellen geschaffen, Strukturen aufgebaut und Angebote zu Themen wie Bildung, Gesundheit, Demokratie, Digitalisierung und Nachbarschaftshilfe etabliert werden. Die SG-Verwaltung koordiniert diese Arbeit u. stellt sicher, dass die Dorf- und Bürgertreffs als Ergänzung zur sozialen u. gesundheitlichen Infrastruktur dienen. Die langfristige Finanzierung ist aber noch nicht gesichert: Mit dem Auslaufen der aktuellen Förderung am 30.06.2025 droht die Schließung der Treffs. Die politischen Entscheidungsträger der Samtgemeinde stehen geschlossen hinter den Treffpunkten, sehen deren Bedeutung für die Gemeinden. Ab spätestens Ende 2028 werden Mittel aus der „Akzeptanzabgabe“ für Windenergie diese Strukturen langfristig in allen Kommunen sichern. Erste Gelder fließen bereits ab 2026; für eine nahtlose Fortführung wird eine Anschlussförderung benötigt. Gemeinsam mit den Gemeinden werden alle Kräfte gebündelt, um eine nachhaltige Finanzierung zu sichern. Neben Spenden und Fördermitteln – z. B. durch einen neu gegründeten Förderverein – werden die Mittel aus der Akzeptanzabgabe die dauerhafte Weiterführung der Dorftreffs ab Ende 2028 sichern, so dass diese dann eigenständig weiterlaufen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 - 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52°36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück, die eine Gesamtfläche von 25.550 ha umfasst, gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
31745
Quelle / Anmerkungen
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 24.03.2025
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerservice der Samtgemeinde Bersenbrück, 28.03.2025
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, März 2025
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Partizipation und Selbstorganisation: Die Dorf- und Bürgertreffs sind gewachsene Strukturen, die sich durch die aktive Beteiligung der Bewohner*innen etabliert haben. Die breite ehrenamtliche Unterstützung zeigt, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren. Bedarfsorientierung und Empowerment: Die Treffs reagieren auf drängende Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Menschen werden befähigt, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Sozialraumorientierung: Die Treffs sind direkt in den Gemeinden verankert und orientieren sich an den spezifischen Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Weitere Kommunen erkennen den Bedarf und habe einen eigenen Dorftreff umgesetzt bzw. planen dies – ein klares Zeichen für die Wirksamkeit des Ansatzes. Netzwerkarbeit und Nachhaltigkeit: Die enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Ehrenamtlichen und anderen Akteuren fördert den Aufbau stabiler sozialer Strukturen. Die langfristige Sicherung durch eine Anschlussförderung und später durch kommunale Mittel gewährleistet die Nachhaltigkeit. Prävention und soziale Gerechtigkeit: Durch niedrigschwellige Gesundheits- und Präventionsangebote sowie die Förderung digitaler Kompetenzen werden Benachteiligungen ausgeglichen. Soziale Teilhabe wird gestärkt, Einsamkeit reduziert und der Zugang zu wichtigen Ressourcen erleichtert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten der Menschen vor Ort die Grundlage für alle Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit bilden und diese aktiv in Planung, Umsetzung und Bewertung von Projekten einbezogen werden.
Beschreibung
Räume, Ressourcen und Unterstützung für selbstorganisierte Gruppen bereitgestellt werden und Menschen ermutigt werden, Verantwortung für ihre Anliegen zu übernehmen.
Beschreibung
Menschen, Vereine, Unternehmen und andere Akteure aktiv in die Gemeinwesenarbeit eingebunden sind und bestehende Initiativen gestärkt statt ersetzt werden.
Beschreibung
Begegnungsräume geschaffen werden, in denen sich Menschen aller Nationen kennenlernen und austauschen können, Gemeinschaftsaktionen und Feste das Miteinander stärken und Konflikte frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden.
Beschreibung
GWA mit Verwaltung, Politik, sozialen Diensten und Wirtschaft vernetzt ist, Strategien und Maßnahmen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden und regelmäßiger Austausch und Kooperation zwischen den Akteuren stattfindet.
Beschreibung
Angebote so gestaltet sind, dass verschiedene Gruppen einbezogen werden. Wenn der Dialog gefördert, Barrieren abgebaut und gemeinschaftliche Lösungen gestärkt werden, z. B. durch intergenerationale Projekte oder inklusive Beteiligung.
Beschreibung
Akteure ein gemeinsames Ziel haben, sich regelmäßig austauschen, Ressourcen teilen und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie wachsen durch langfristiges Engagement, klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
verschiedene Fachbereiche vernetzt arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Es entsteht durch Kooperation, offene Kommunikation und die Bündelung von Ressourcen für ein gemeinsames Ziel.
Beschreibung
der Zugang zu Telemedizin, digitale Teilhabe + Unterstützung durch Medienlotsen gegeben ist. Wenn digitale Gesundheitsversorgung gefördert, bei Technikfragen geholfen + Vernetzung gestärkt ist, um allen den Zugang zu modernen Lösungen zu ermöglichen.
Vorhandene Strukturen
Es gibt bereits vier geförderte Dorf- und Bürgertreffs in vier von sieben Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Bersenbrück. Seit Anfang 2025 gibt es aufgrund der Finanzstärke Ankums einen durch die Kommune eigenfinanzierten Dorftreff. In den fünf vorhandenen Dorf- und Bürgertreffs in der Samtgemeinde Bersenbrück arbeiten derzeit sieben MinijobberInnen und vier Teilzeitkräfte (19,25 Std, EG6). Durch die hauptamtliche Koordination in den Treffs vor Ort erfahren alle Treffs eine hohe ehrenamtliche Unterstützung. Die GWA in der Samtgemeinde Bersenbrück kümmert sich um alle Generationen und bietet - je nach Ort - die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur niedrigschwelligen Teilhabe. Es bestehen Vernetzungen und Kooperationen mit Einrichtungen wie der Katholischen Familienbildungsstätte, dem Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück, örtlichen Vereinen, Verbänden und Initiativen, Malteser...
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
umliegende Kommunen, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunalpolitik, Landtag, Wirtschaftsministerium
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landespräventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
verschiedenste Vereine in der Samtgemeinde Bersenbrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas, Malteser Hilfsdienst, Ärzte, Apotheken, Kompetenzzentrum GeWiNet, Gesundheitsregion Osnabrück, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., Krankenkassen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmen in der SG Bersenbrück, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, lokale Anzeigenblätter, DorfApps, soziale Medien, Plakate...
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen in der Samtgemeinde Bersenbrück, Ansprache von Interessierten als potentielle "Ehrenamtliche im Dorftreff"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
örtliche Schulen (Grundschulen, Oberschulen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
örtliche Kindertagesstätten - in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab spätestens Ende 2028 ist die Gemeinwesenarbeit in den Mitgliedskommunen über die sog. "Akzeptanzabgabe" aus Windkraft sichergestellt. Über einen gemeinnützigen Förderverein können zudem Förderkulissen wie Stiftungen, Lotterien, Förderungen für Vereine... beantragt werden, die die Samtgemeinde als Gebietskörperschaft nicht nutzen kann. Der Verein kann auch Spendenbescheinigungen für private Unterstützende ausstellen.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir machen Nachbarschaftshilfe

Ansprechpartner
Elke Menzel-Schäfer
Funktion Ehrenamtskoordinatorin
Nachbarschaftshilfe als Unterstützungssystem für Bürgerinnen und Bürger zum Austausch und für Hilfsangebote für alle Altersgruppen
Projektbeschreibung
Durch die Schaffung einer Nachbarschaftshilfe in Lehre sollen die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Lehre Hilfe zur Selbsthilfe erfahren. Durch die Schaffung eines breiten Netzwerkes aus Vereinen, Politik, der Gemeinde Lehre, dem DRK, den Kirchen, Seniorenstützpunkt, Sportvereinen und freien Trägern, / können Angebote geschaffen werden, wie z.B. Energieberatung, Seniorenkreise, Sprachkurse und vieles mehr. Eine breitgefächerte Öffentlichkeitsarbeit (Gemeinde, DRK, Social Media und Infostände vor Supermärkten) bringt die Angebote zu den Bewohnern. Durch das Einstellen einer Fachkraft für Gemeinwesenarbeit gibt es eine direkte Ansprechmöglichkeit im Sozialshop. Finden aktuell nur etwa 5 Menschen pro Woche mit Ihren Anliegen Gehör und die Anliegen können nicht weiterverfolgt werden, könnten mit der Nachbarschaftshilfe zukünftig 20 Menschen pro Woche Ihr Anliegen äußern und diese Themen bearbeitet werden . Im Sozialshop entsteht ein Büro, um die Anliegen aufzunehmen und z.B. Ehrenamt für Besuche von Senioren zu organisieren. Senioren berichten in den Seniorenkreisen, dass sie mit dem Buchen von Online-Terminen nicht zurecht kommen. So können Sie nur durch Hilfestellungen Termine bei Ärzten, Optikern, Hörgeräteakustikern oder dem Flexo-Bus der Region erledigen. Da aber Familienangehörige oft nicht vor Ort leben oder einfach nicht vorhanden sind, bleiben die Hilfestellungen aus. Das Verlassen der Wohnung für Spaziergänge stellt sie vor weitere Herausforderungen da die Seh-und Hörfähigkeit nachlässt. Hier könnten Freiwillige der Nachbarschaftshilfe unterstützen, auch beim Begleiteten eines Erstbesuches der angebotenen Seniorenkreise, oder beim Recherchieren einer Beratungsstelle. Es werden regelmäßige Treffen zwischen der Sozialkoordinatorin der Gemeinde Lehre, den Netzwerkpartnern und der Nachbarschaftshilfe organisiert mit dem Ziel, die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger auszutauschen und aktuelle Angebote zu gestalten. Die Gemeinde Lehre bezieht die Nachbarschaftshilfe in die langfristige Planung ein. Die Gemeinde Lehre stellt zentral im Ortskern von Lehre einen Raum zur Verfügung, wo Klönstunden, Kleiderbörsen oder Stammtische organisiert werden.
Laufzeit
2025-09-15 00:00:00
Ausgangslage
Als DRK KV Helmstedt e.V. betreiben wir seit über 3 Jahren ein soziales Kaufhaus in der Ortsmitte von Lehre, das an vier Tagen in der Woche öffnet. Viele junge geflüchtete Menschen besuchen uns an fast jedem Öffnungstag, sie haben Langeweile, haben keinen Treffpunkt und suchen vor Ort eine Möglichkeit Kleidung zu erwerben. In Lehre sind ca. ein Viertel der Bevölkerung Menschen über 65 Jahre. Die Seniorinnen und Senioren kommen auf ein Gespräch vorbei, da sie sich eine Frühstücksrunde im benachbarten Café nicht leisten können. Der DRK Shop bietet keine Sitzmöglichkeit, somit ist das Verweilen eine körperliche Anstrengung. Die voranschreitende Digitalisierung hat vieles verändert. So sind Termine in Arztpraxen, den Optikern und vielen anderen Bereichen nur noch online möglich. Dies überfordert die ältere Generation, sie benötigen Hilfestellungen oder die Möglichkeit, diese Schritte zu üben. Alleinstehende Menschen,87 in Lehre, berichten über Ängste und Sorgen bezüglich der steigendenden Energiekosten. Viele Menschen in der Region melden zurück, dass sie einsam sind und sich Ansprechpartner wünschen. Es sind Menschen aus den unterschiedlichsten Altersgruppen: junge und alte Menschen, Alleinerziehende, Menschen mit Fluchterfahrung oder Menschen mit Beeinträchtigung. Ihnen fehlen Familienstrukturen, Hilfestellungen werden benötigt, weil Familienangehörige nicht vor Ort leben. Die Mitarbeitenden des Sozialshops können sich die Anliegen anhören aber nicht weiter verfolgen. Sie geben die konkreten Bedarfe an das DRK und die Sozialkoordinatorin der Gemeinde Lehre weiter. Daraus erwuchs die Bedarfsentwicklung einer Nachbarschaftshilfe mit einer hauptamtlichen Fachkraft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Die Gemeinde Lehre
Einwohnerzahl
4200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia/ Homepage Landkreis Helmstedt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir schaffen einen Raum sozialer Begegnung, erfragen auch durch Infostände, Spaziergänge, Treffen in der Gemeinde die Bedarfslagen der Bürgerinnen und Bürger. Die Gemeinde Lehre stellt einen Raum mit Küche zentral in der Innenstadt zur Verfügung. Es können so unterschiedliche Formate zu Gesprächen ins Leben gerufen werden. Durch die Netzwerkarbeit mit der Gemeinde werden die Anliegen verfolgt und eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation angestrebt. Auch das gesundheitliche Wohl soll berücksichtigt werden. Angebote gegen Einsamkeit geschaffen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Charlotte Salzmann, Gemeinde Lehre Fachbereich 30 Soziales Sozialkoordinatorin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Andreas Busch, Bürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jutta Schnelle, Lehrscher Bote-Rundschau
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ilonka Bachmann, Seniorenstützpunkt LK Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Norbert Winkler, Willkommen in Lehre e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jörn Domeier, Mitglied des Landtages
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Marie-Luise Gödecke, DRK OV Lehre
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jonas Stark, Pfarrer ev.-luth. Kirchengemeinde Lehre-Brunsrode
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bernward Mnich, Pfarrer kath. Kirchengemeinde St. Marien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oliver Dieckmann, Freiwilligenagentur Lehre
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andreas Schneider-Ademek, Vfl Lehre
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Nachbarschaftshilfe ist ein Teil der langfristigen Planung der Gemeinde Lehre. Die Gemeinde Lehre möchte das Projekt möglichst auch nach der Förderung weiterführen und unterstützen. Das soll nach Möglichkeiten in der Haushaltsplanung 2028 berücksichtigt werden. Die Sozialkoordinatorin der Gemeinde Lehre war an der Antragsstellung beteiligt.
Galerie
photo 2025 03 21 07 46 09
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsbüro Dorftreffpunkt Beim Alten Haarmeyer

Ansprechpartner
Ulf Dieckmann
Nachbarschaftsbüro Dorftreffpunkt Beim Alten Haarmeyer
Projektbeschreibung
Die bisherige Arbeit der GWA der Samtgemeinde (SG) Neuenkirchen wird an die „Dorftreff Beim Alten Haarmeyer gGmbH“ überführt, dort soll ein Nachbarschaftsbüro (NB) entstehen. Diese gGmbH ist ein Zusammenschluss der Kirchengemeinde, der SG Neuenkirchen und der Gemeinde Neuenkirchen. Dieser Zusammenschluss wurde notwendig, da die Gesellschafter alleine nicht eine nachhaltige Finanzierung der GWA gewährleisten können. Dieser Zusammenschluss ermöglicht die gemeinsame Umsetzung von Projekten zur Förderung der GWA. Es wurde im Vorfeld eine Sozialraumanalyse und ein Konzept zur GWA erarbeitet. Dieses Konzept wurde gemeinsam erarbeitet und vom Aufsichtsrat der gGmbH, dem Kirchenvorstand und dem Rat der SG Neuenkirchen beschlossen. Handlungsbedarfe zeigten sich im Bereich der Armut bei Kindern/ Jugendlichen und im Alter. Es wurde auch deutlich, dass der Anteil der Neubürger steigt. Auch hier gibt es wenig Angebote für Neubürger (egal welcher Herkunft). Aus der bisherigen Arbeit im Bereich der Gemeinwesenarbeit (Kleine Hilfen, Dorfküche Voltlage) wird u.a. auch eine Vereinsamungsproblematik deutlich. Diese Problemstellungen sollen vor Ort in den Treffpunkten der Samtgemeinde mit hauptamtl. Unterstützung durch das Nachbarschaftsbüro gearbeitet werden. Alle sozialen Akteure, die Kirche und die Kommune möchten gemeinsam intensiv an diesen Problemlagen arbeiten. Ziel ist u.a. eine gemeinsame Lenkungsgruppe besteht aus Vertretern der Kirche, der SG Neuenkirchen, der Ortbürgermeister, den Dorfmoderatoren und Vertretern der Dorftreffpunkte Merzen, Neuenkirchen u Voltlage zu bilden. Diese Gruppe wird aktiv die Bedarfe der Bürger/innen bearbeiten und sich gemeinsam an Lösungen der Problemlagen arbeiten. Die im bisherigen Projekt der GWA tätige Sozialarbeiterin soll vor Ort erhalten bleiben und im diesem Projekt nahtlos weiterarbeiten. Beratungs- und Dienstleistungsangebote (Schuldner-, Bildungs- , Rentenberatung) die bisher dezentraler im Gebäude der Drehscheibe zu finden waren, werden im Dorftreffpunkt Haarmeyer etabliert. Die gGmbH ist Eigentümerin einer ehemal. Traditionsgaststätte aus den 50er Jahren. Diese wird aktuell mit Fördergelder aus der ZILE Richtlinie kernsaniert u. im April 2025 eröffnet wird. Das Gebäude ermöglicht der GgmbH, Erträge aus Vermietungen von Räumen wie Musikstudio, Co-Working-Pace etc. zu generieren. Die Ertragshöhe ist aktuell noch nicht abschätzbar, deshalb wird eine Anschubfinanzierung für das NB notwendig
Laufzeit
2025-10-01 00:00:00
Ausgangslage
In der SG Neuenkirchen ist der ÖPNV mäßig ausgebaut, Fußgängerzonen mit Geschäften oder Lokalen gibt es nicht. Die SG kämpft mit Weg-Zügen von jungen Menschen und Senioren. Neu Zugezogenen Bürger haben es schwer in eine stark konservative, kath. , heimat- u. ortverbunden Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Die Gesamtbevölkerungszahlen sinken, das Durchschnittsalter steigt. Viele insbes. ältere Bürger leben alleine, sind von Einsamkeit u. Armut betroffen u. auf Hilfen angewiesen. Diese Ergebnisse sind belegt im Datenteil der Sozialraumanalyse im Projekt Gute Nachbarschaft und wird durch den Einsatz von Ehrenamtlichen in der SG Neuenkirchen bestätigt. Diese Themen wurden der Politik, der Kirche u. den Ehrenamtlichen vorgestellt, sie sollen nun gemeinsam angegangen werden. Aufgrund der allgemein angespannten Haushaltslage der Kirche (viele Austritte vor Ort = weniger Geld für die Kirchengemeinde vor Ort) u. der Kommune ( kurz vor der Haushaltssicherung durch steigende Preis, Rückgang der Steuerkraft, einmalig hohe Abschreibung in Höhe von 400.000 € für das Projekt Dorfcampus in 2025), ist es notwendig die vorhandenen Strukturen u. Ressourcen der Kirche und der Kommune miteinander zu vernetzten, deshalb entstand die gGmbH. Kommune/ Kirche und gGmbH haben gemeinsam an einem Konzept zur GWA gearbeitet. Ziele und Maßnahmen des Konzeptes soll nun mit Unterstützung der gGmbH insbesondere des NB umgesetzt werden. Die gGmbH benötigt eine Anschubfinanzierung zur Realisierung des NB, ansonsten ist das Projekt nicht zu finanzieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Neuenkirchen
Beschreibung
Die Samtgemeinde Neuenkirchen liegt im südwestlichen Niedersachsen im Nordteil des Landkreises Osnabrück und ist somit Teil der Region Weser-Ems. Sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage. Die Samtgemeinde Neuenkirchen ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. Fläche: 152,81 km² Fläche. Sie ist die am dünnsten besiedelte Gemeinde im ländlich strukturieren Landkreis Osnabrück und liegt mit 68 Einwohnern je Quadratkilometer weit unter dem niedersächsischen Landesdurchschnitt von 163 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Samtgemeinde verfügt über einen typischen dörflichen Charakter und steht beispielhaft für viele Kommunen im wirtschaftlich starken nord-westlichen Niedersachsens
Einwohnerzahl
10820
Quelle / Anmerkungen
https://www.neuenkirchen-os.de/rathaus-politik/verwaltung/zahlen-daten-fakten
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Arbeitslose Menschen: hier wurde behelfsmäßig die Anzahl der Empfänger SGB II Bürgergeld-Leistung und SGB III Arbeitslosengeld-Leistungen als Indikator hinzugezogen Auswertung Langzeitarbeitslose: SG Neuenkirchen: 49 Pers. ; Landkreis OS 2.554 Personen Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Altersgruppenauswertung unter 25 Jahre Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtgebiet: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen leider keine Zahlen vor
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://opendata.regio-gmbh.de/lkos/#/ Projektgebiet: Samtgemeinde Neuenkirchen Gesamtstadt: Landkreis Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen leider keine Daten vor
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hier liegen keine Daten vor
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
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GWA/QM-Ansatz
Die gGmbH möchte ein NB als Zentrum für die GWA errichten. Ziel des NB sind die Schaffung von Begegnungs-möglichkeiten, hierzu unterstützt die hauptl. MA die Ehrenamtlichen in der Dorfküche Voltlage, im neu eröffneten Dorftreffpunkt Haarmeyer u. in Merzen im Dorfgemeinschaftshaus bzw. Dorfcampus. Das NB steht jedem Bürger offen, es ist Anlaufstelle um erste Bedarfe/ Ideen zu besprechen. Insbesondere neu zugezogene Bürger finden im NB viele Informationen zu Aktivitäten in den Treffpunkten. Die Arbeit des NB findet auch außerhalb des Büros statt, auf Dorffesten, durch aktive aufsuchende Aktivierung der Bürger, Durchführung von Beteiligungsformaten u. den persönlichen Gesprächen im Sinne einer Geh-Struktur. Diese Ziele wurden auch im Konzept der GWA der SG MK vereinbart (s. Konzept S.15). Die Bedürfnisse der Bürger stehen im Vordergrund, zusätzlcih werden die Bedarfe aus der Sozialraumanalyse wie Vereinsamung, Armut von Kindern u. Senioren u. die Integration von Neubürgern gemeinsam mit einer Lenkungsgruppe bearbeiten. Diese Gruppe besteht aus Vertretern der Kirche, der Kommune, der gGmbH, den Dorfmoderatoren u. Vertretern aus den Dorftreffpunkten. Sie trifft alle Entscheidung zur GWA kollektiv (s. hierzu Organisation der Lenkungsgruppen Konzept S.19). Die LK-Gruppe hat auch die Möglichkeiten Bedarfslagen direkt über die Ortbürgermeister bzw. den Samtgemeindebürgermeister in die Politik zu geben. Über die Kommune kann Fachwissenwie z.B. Sozialarbeiter hinzugezogen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bürger/innen der Samtgemeinde Neuenkirchen die drei Dorftreffpunkte regelmäßig besuchen. Die Bürger/innen sich der hauptamtlichen Kraft gegenüber öffnen und ihre Sorgen u. Bedarfe mitteilen und bereit sind gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.
Beschreibung
Gründung eines Netzwerkes bestehend aus Kirche, gGmbH, Kommune, Dorfmoderatoren und Ehrenamtl. der Dorftreffpunkte. Regelmäßige Arbeitstreffen zur Lösung von Problemlagen aus der Sozialraumanalyse und Bedarf von Bürger/innen finden statt
Beschreibung
Das gemeinsam erarbeitete u. beschlossene Konzept der GWA wird aktiv mit vereinten Kräften umgesetzt. Nach 3 Jahren wird dieses Konzept fortgeschrieben. Das entstandene Vertrauen wird durch zusätzliche Kooperation ausgeweitet.
Beschreibung
Ressortübergreifendes Denken und Handeln der Akteure vor Ort findet in u.a. in gemeinsamen Aktionen wie Weltkindertag, 72 Std-Aktion, Mit dem Rad binnendür statt. Multiplikatoren für andere Akteure wie Kommunen im Landkreis OS, Land Nds, Bund etc.
Beschreibung
Durchführung von Nachbarschaftsfesten, Aktionen gegen Vereinsamung wie Bürgerspaziergänge, Bingo-Abende, Aufsuchende aktivierende Ansprache von Personen die durch Projekte wie Kleine Hilfe bekannt werden. Erstellung von Programm für Veranstaltungen, etc.
Beschreibung
Förderung des Ehrenamtes durch Ausbildung weiterer Dorfmoderatoren, Juleica- Schulungen, Programmplanungen in allen drei Mitgliedsgemeinden, regelmäßige offene Begegnungsmöglichkeiten schaffen, Sichtbarkeit der GWA auf Dorffesten, Seniorennachmittagen
Beschreibung
Nutzung der bereits vorh. Seniorenanlaufstellen, der Unterstützungsangebote der Kleinen Hilfen,um zu erfahren, welche Personen(gruppen) direkte Ansprache benötigen. Auf Empfehlungen/ Bekanntheit setzten damit ein pers. Kontakt möglich wird.
Beschreibung
Ausbildung von weiteren Ehrenamtlichen (Juleica, Dorfmoderatoren), Unterstützer für z.B. Frühstückstreffs, Walking-Bus, gemeinsame Spaziergänge finden, Ehrenamtssuche,
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Landkreis Osnabrück, LAG-NOL (Leader), Samtgemeinde Neuenkirchen, Gemeinde Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theatergruppe Neuenkirchen, Gospel-Chor Neuenkirchen, Kirchenchor Cäcilia, Tanzschule Hülsmann, Kinderchor Neuenkirchen, Blaskapelle Neuenkirchen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goode-Weg-Schule Neuenkirchen, Kreismusikschule, VHS,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landfrauen Neuenkirchen, Eintracht Neuenkirchen (Dartsportgruppe), Hasetal-Touristik,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eintracht Neuenkirchen e.V, Heimatverein Neuenkirchen e.V:,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hocker-Gymnastik-Gruppe- Landfrauen, Spielgruppe Neuenkirchen ( Kleinkindergruppe),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuenkirchen im Hülsen, Goode-Weg-Schule Neuenkirchen, Kindertagesstätten St. Christophorus u. St. Laurentius, Kinderzentrum Neuenkirchen im Hülsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius, Ev. Kirche Uffeln, Landjugend, Pfadfinder, Frauengemeinschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Drehscheibe Neuenkirchen, Anfrage von örtlichen Unternehmen für Mitarbeiter Fortbildung nach Eröffnung, Alibaba Imbiss, Kebab Haus, Caterer aus dem Umland, Zusammenarbeit mit verschiedenen Eventfirmen Artika Imbiss,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bersenbrücker Kreisblatt, Neue Osnabrücker Zeitung, NDR Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat der Gemeinde Neuenkirchen, Rat der Samtgemeinde Neuenkirchen, Ortbürgermeister Merzen, Voltlage, Samtgemeindebürgermeister der umliegenden Nordkreiskommunen, Christian Calderone MdL, Anke Henning , Lutz Brinkmann MdB, Thomas Uhlen MdL
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Bürger/innen aus der Samtgemeinde Neuenkirchen, Ehrenamtsgruppe der Dorfküche, Dorfmoderatoren aus der sozialen Dorfentwicklung Merzen- Neuenkirchen , Ehrenamtliche aus der Dorfküche Voltlage
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nach Eröffnung: Beratungsangebot durch: Schuldnerberatungsstellen- Caritas, Sprechstunde des Finanzamtes, Rentenversicherungsberatung, Gerland- Hörgeräte, Heißmangel/ Reinigung Hummert, Bildungsberatung Bildungsbüro des Landkreises,
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Weder Kirche noch der SG NK verfügen über ausreichend Haushaltsmittel zur Errichtung eines NB. Begründung: Bau Dorftreffpunkt+ gehäufte Kirchenaustritte u. kommunal angespannte Haushaltslage durch veränderte Wirtschaftslagen sowie Bau des Dorfcampus mit Dorftreffpunkt ca. 19 Mio. Aufwendungen. Der gGmbH benötigt eine Anschubfinanzierung für das NB vor Ort. Ab Eröffnung können Erträge erwirtschaftet werden. Eine Co-Finanzierungsvereinbarung soll zwischen Kirche u. SG NK abgeschlossen werden.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
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