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Ferienangebote

Redderquartier Harsefeld - Mehr als nur wohnen - Nachbarschaft und Nähe feiern!

Ansprechpartner
Miriam Schäfer
Funktion Diakonin Am Redder
Mehr als nur wohnen! Wir wollen Nachbarschaft aktiv gestalten, fördern, Zusammenhalt und Freundschaften leben
Projektbeschreibung
Im Oktober 2022 soll das Projekt: "Mehr als nur wohnen" starten. Seit 2016 sind wir im Wohnquartier Am Redder als Kirchengemeinde aktiv und wollen unsere Arbeit erweitern und ausbauen. Bereits vorhandene Strukturen werden gestärkt, neue geschaffen und Ehrenamtliche weiter gefördert. Wir haben bereits ein Netzwerk geschaffen, in dem Angebote für Krabbelgruppen, Familiengruppen, Ferienprogramm, Spieleabende, Müllsammelaktionen, Laternenlaufen, Familienschatzsuchen, Nachbarschaftswichteln, Hüpfburgevents, Ostereiersuche, Gesprächskreise, Seniorenspaziergänge, Fahrradtouren, Adventsfeiern im Carport und vieles andere möglich sind und gerne angenommen werden. Das begonnene Netzwerk trägt schon viele Früchte und so helfen z.B. vorhandene Kontakte dabei, Übersetzer und Helfer für ukrainische Geflüchtete zu aktivieren. Die Müllsammelaktion hat sich in diesem Jahr über aktive Ehrenamtliche auf den gesamten Ort Harsefeld ausgeweitet und somit verselbstständigt. Mehrere Vereine haben sich beteiligt. Diese persönlichen Kontakte sollen weiter gefördert werden. So sollen Alt- und Neubürger des Ortes weiter zusammenwachsen. Einsame Nachbarn sollen in Kontakt mit anderen Nachbarn gebracht werden! Familiengruppen sollen weiter ausgebaut werden. So, dass viele neuzugezogene Familien, sich direkt in eine Gruppe einbinden lassen und so verlässliche Kontakte, Nachbarschaft und Freundschaften entstehen. Gemeinsam mit dem Flecken Harsefeld als Kommune wollen wir die Belange des Quartiers vertreten, Fragen zur Infrastruktur des Quartiers kommunizieren und somit eine gesunde Entwicklung des Redderquartiers weiter voranbringen. Dabei ist die Anleitung Ehrenamtlicher, für eigene in den Ortsteil wirkende Angebote, entscheidend. So könnten in Zukunft ein Nähtreff, ein Buchclub, eine Gartengeräte-Tauschbörse, ein Babysitter-Service oder Kinderchorprojekt entstehen. Wichtig ist es uns dabei, genau auf die Bedürfnisse und Vorschläge der Nachbarschaft zu hören und diese umzusetzen. Verstärkt wollen wir die Vernetzung in den restlichen Ort Harsefeld in den Blick nehmen. Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Vereinen und Anbietern im Ort wollen wir ausbauen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir wollen als Kirchengemeinde dem Ortsteil Am Redder dienen und für die Menschen da sein. Das Vertrauen ist da, die Möglichkeiten auch und viele Umsetzungsideen erst recht! Wir wollen Am Redder nicht nur wohnen, sondern aktiv Nachbarschaft gestalten und leben.
Laufzeit
2022-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Seit 2016 ist die Kirchengemeinde Harsefeld im Neubaugebiet Am Redder aktiv. Der durch Bahnschienen, Bach und Straße separierte Ortsteil soll bewusst mehr als ein Schlafquartier sein. Vereint mit dem Ort soll er trotzdem ein gesundes Eigenleben haben, das positiv nach außen wirkt. Auch wenn der Ortsteil etwas abseits liegt, keine eigenen Läden hat und der Kirchturm kaum noch zu sehen ist, sind die über 2500 Menschen hier Harsefelder, die sich gerne einbringen und aktiv ihren Ort gestalten wollen. Ein Großteil davon sind Familien. Zu Beginn erfragten wir Stärken und Schwächen des Gebietes und Anwohner erzählten ihre Zukunftswünsche. Für diese wollen wir uns engagieren. Wir wollen gemeinsam mit der Kommune langfristig Vernetzung ermöglichen. Ab Okt. 2022 beginnt für uns ein neuer Projektzeitraum, den wir aktiv und mit neuen Schwerpunkten gestalten wollen. Das über Jahre erworbene Vertrauen der Nachbarn möchten wir nicht enttäuschen und unser Projekt mit seinen Möglichkeiten weiter für sie zur Verfügung stellen. Vereinsamung (gerade nach und während Corona) wollen wir aktiv entgegenwirken. Gerade Senioren und Nachbarn mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen wollen wir an einen Tisch und somit raus aus der Isolation holen. Wir wollen nicht nur den Blick über den Gartenzaun ermöglichen, sondern die Einladung auf die Terrasse. Für die Menschen da zu sein bedeutet Infrastruktur zu fördern, z.B. sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung oder das Mitdenken beim etablieren eines Bäckers. Es bedeutet wahrzunehmen, dass die alleinstehende Seniorin in der Nachbarschaft keine Einkaufsmöglichkeit hat und Hilfe braucht. Es bedeutet praktische Coronahilfen anzubieten und zu koordinieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Harsefeld Neubaugebeit Am Redder
Beschreibung
Das Wohngebiet Am Redder beginnt im Norden an der Bahnlinie Buxtehude-Bremerhaven. Östlich ist es eingefasst von der Kreisstraße 53 und der Griemshorster Straße. Dort gibt es einen Lärmschutzwall entlang der Straße. Im Süden und Westen begrenzt das Redder Wohngebiet der Rellerbach mit seinen Regenrückhaltebecken.
Einwohnerzahl
2500
Quelle / Anmerkungen
Da es sich um ein noch nicht abgeschlossenes Neubaugebiet handelt, ist ein weiter Anwohnerwachstum zu erwarten.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen Nachbarn aktiv und systematisch vernetzen und Ihnen ein gesundes Lebensumfeld schaffen. Dazu gehört es Ansprechpartner zu sein, Anlaufstelle für Informationen und auch ganz praktisch Hilfe zu leisten. Wir wollen uns um Nachbarn kümmern und gemeinsam mit ihnen bedarfsgerechte Angebote schaffen. Beteiligung und Selbstorganisation für unseren Redder werden gefördert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Verwaltung Flecken Harsefeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Buxtehude
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeisterin und Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Miteinander Füreinander für Harsefeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anwohner Am Redder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
z.B. örtliche Bücherei
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für Heimatgeschichte (Gästeführungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendkonferenz Harsefeld und Jugendzentrum
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Langfristig möchten wir erreichen, dass sich Nachbarn auch finanziell für das Projekt einsetzten. Weitere Kooperationspartner sehen wir im kirchlichen und kommunalen Raum. Eine Finanzierung, die vor Ort geleistet wird, braucht erfahrungsgemäß mindestens 10 Jahre, um eigenständig und finanziell unabhängig arbeiten zu können. So lange werden wir an Mischfinanzierungen arbeiten.
Galerie
muell anhaenger
motorrad
muellsammler
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20200922 152405
schatzsuche am redder schulkinder
Zustimmung Veröffentlichung
On

WeRi AKTIV (Westliches Ringgebiet: Aktivitäten, Koordination, Toleranz, Initiierung, Vernetzung)

Ansprechpartner
Lale Vahabzada
Funktion Projektkoordinatorin
WeRi AKTIV - (Aktivitäten, Koordination, Toleranz, Initiierung, Vernetzung im Braunschweiger Stadtteil Westlicher Ring)
Projektbeschreibung
Im Quartier „Westliches Ringgebiet“ soll vernetzte Gemeinwesenarbeit mit Schwerpunkten auf Integration u. demographischen Wandel u. die Nutzung der sozialen Infrastruktur nach mehr als 2 Jahren Coronaopandemie gefördert werden. Ausgangspunkt ist der bestehende "Garten ohne Grenzen" als Treffpunkt der Generationen im Quartier. Die Herausforderungen des demographischen Wandels und Integration, seit Februar ´22 auch von ukrainischen Kriegsvertriebenen, berühren alle Bereiche des Gemeinwesens. Es sollen integrative Handlungsansätze entwickelt werden, die die Gemeinwesenarbeit mit der Quartiersentwicklung verknüpfen. Das „Westliche Ringgebiet“ zeichnet sich durch Nachbarschaften mit kultureller Vielfalt u. langjährigen Bemühungen um die Gestaltung der sozialen u. städtebaulichen Infrastruktur im Rahmen des Quartiersmanagements aus. Das Projektgebiet umfasst insbesondere den südlichen Teil des Westlichen Ringgebietes, der als statistischer Bezirk "Wilhelmitor Süd" abgegrenzt ist. Mithilfe einer anfänglichen Explorationsphase soll in Einbeziehung des Quartiersmanagements evaluiert werden, inwiefern eine Unterversorgung der Gemeinwesenarbeit besteht. Inhaltliche Versorgungslücken sollen mit entsprechenden Mitteln u. Maßnahmen geschlossen werden. Durch Vernetzung sollen neue Handlungsmöglichkeiten erschlossen werden u. Maßnahmen im Quartier verankert werden. Vor dem Hintergrund der Versuche von Rechtsextremen, den öffentlichen Raum im Quartier einzunehmen, sollen auch Möglichkeiten gefunden werden, um Toleranz u. ein friedliches Miteinander fortzusetzen. Folgende Bausteine werden als Erhebungs- und Umsetzungsgrundlage zugrunde gelegt: • Nachbarschaftsaktivitäten an öffentlichen Orten - Garten ohne Grenzen, Frankfurter Platz, Jugendplatz Westbahnhof u.a. • Beratung u. Aufklärung - Arbeitsmarkt, Schule, Familie, Erziehung, Ernährung • Bildung u. Freizeit - Kunst, Kultur, Sport, Angebote f. Kinder • Politische u. Allgemeine Bildung (Politik in Deutschland, EU, Kampf gegen Rechtsextremismus) Das Projekt „WeRi AKTIV“ trägt zur Integration der Handlungsansätze bei und schafft bedarfsgerechte, generationsübergreifende Angebote für prioritäre Zielgruppen, um verschiedene Perspektiven in einen Austausch treten zu lassen. Das Projekt fördert gemeinsame Aktivitäten mit bestehenden Initiativen, um gemeinsam mit Migrantinnen der Nachbarschaft Ideen umzusetzen. Als Anlaufstelle für Verwaltungstätigkeiten u. Recherche dient ein Büro in der Innenstadt.
Laufzeit
2022-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Die vielfältige soziale Infrastruktur des Westlichen Ringgebiets konnte während der Covid-19 Pandemie nur eingeschränkt genutzt werden. Die sozialen Kontakte in der Nachbarschaft wurden in allen Altersgruppen reduziert. In dieser Situation haben Rechtsextreme im Umfeld der Partei „Die Rechte“ versucht, durch Infostände, Demonstrationen, Einschüchterungen und auch die Ansiedlung im Stadtteil den öffentlichen Raum einzunehmen. Es kam zu regelmäßigen Polizeieinsätzen. Die Stadtteilkonferenz des Westlichen Ringgebietes reagierte mit der Initiative „Platz für Vielfalt“ am Frankfurter Platz. Ein weiteres Einsetzen für Toleranz und Vielfalt ist notwendig. In dem Quartier bestehen weiterhin sozialräumliche Probleme, die sich durch Verdrängungseffekte für benachteiligte Anwohnergruppen verschärfen. Im Projektgebiet liegt der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund mit 34% höher als im Durchschnitt der Stadt Braunschweig (28,4%). Der Anteil an Personen in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II liegt mit 11,0% signifikant über dem Durchschnitt von Braunschweig (7,0%). Der Anteil ist an Arbeitslosen liegt bei 4.6 % (2,6% Braunschweig gesamt). Wie kein anderer Stadtteil prägte die Industrie das "Westliche Ringgebiet". Infolge der Industrialisierung entstanden im Quartier ganze Wohnviertel für die Arbeiter. In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts kam für viele Fabriken das Ende: Konkurse, Werkschließungen und Massenentlassungen. Durch den Abzug der Arbeiter wurden viele Wohnungen frei und in diese preiswerten Wohnungen zogen Gastarbeiter und Asylbewerber, es bildete sich ein multikulturelles Wohnviertel.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Wilhelmitor-Süd
Beschreibung
Das Projektgebiet Wilhelmitor-Süd ist der statistische Bezirk 11 der Stadt Braunschweig und umfasst den südlichen Teil des Stadtbezirks Westliches Ringgebietes. Das Gebiet wird im Nordwesten durch die Broitzemer Straße begrenzt. Im Norden grenzt es an den Madamenweg. Im Osten folgt die Grenze dem Verlauf des Flusses Oker bis zur Trasse der Eisenbahngleise zwischen Braunschweig Hbf-Vechelde im Süden. Im Westen wird das Gebiet durch die Autobahn A 391 begrenzt.
Einwohnerzahl
7975
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Als nicht-investives Projekt trägt das Projekt zur Umsetzung des im Braunschweiger Zukunftsbild 2016 formulierten Handlungsauftrag „Kultur- und Bildungsangebote sowie generationsübergreifende Lern- und Freizeitangebote in den Quartieren für alle Bewohnerinnen und Bewohner schaffen“ bei. Als mögliche nächste Schritte wurden darin „Bestands- und Bedarfsanalyse von Angeboten durchführen; bestehende Orte und Angebote stärken und vernetzen; nach Bedarf neue Orte und Angebote definieren“ genannt.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 / Bundesagentur für Arbeit, Quartalsdaten Arbeitslose, SGB-II am 30.09.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Melderegister; Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 31.12.2021 Stadt Braunschweig / Referat Stadtentwicklung, Statistik, Vorhabenplanung / 0120.12-Phi / 22.03.2022
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt den Ansatz von Gemeinwesenarbeit entsprechend der Definition der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V., allerdings mit einer themen- und zielgruppenspezifischen Fokussierung. Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Abstimmung mit der Plankontor Quartiersmanagement GmbH, die von der Stadt Braunschweig mit dem Quartiersmanagement im Westlichen Ringgebiet beauftragt wurde.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...es uns gelingt, in einen inhaltlichen Austausch mit anderen Braunschweiger Projekten der Gemeinwesenarbeit zu treten und gegenseitig von den Erfahrungen und Inhalten profitieren zu können
Beschreibung
...es uns gelingt, unser Vorhaben der Einbindung von Migrant*innen, Frauen und älteren Menschen im Quartier zu realisieren
Beschreibung
...es uns gelingt, im "Garten ohne Grenzen", der Keimzelle des Projekts, unter Beteiligung von Menschen unterschiedlicher Herkunft einen selbst verwalteten Beirat zu installieren
Beschreibung
...es uns gelingt, mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden Handlungskonzepte zur Förderung der beruflichen Integration von Menschen im Quartier auf den Weg zu bringen
Beschreibung
...es uns gelingt, gemeinsam Veranstaltungsformate mit den unterschiedlichen Bewohner*innengruppen zu entwickeln und diese gemeinsam durchzuführen
Vorhandene Strukturen
Die südliche Hälfte des Braunschweiger Stadtbezirks 310 wurde 2001 als Sanierungsgebiet "Westliches Ringgebiet" förmlich festgelegt und in das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt“/ seit Anfang 2020 „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“) aufgenommen. Die Stadt Braunschweig hat die plankontor Stadt & Gesellschaft GmbH im September 2002 mit dem Quartiersmanagement beauftragt. 2002 wurde auch das Stadtteilbüro in der Hugo-Luther-Straße 60a eingerichtet, in dem plankontor integriert in das Quartierszentrum seither seinen Sitz hat.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Braunschweig e.V. / MehrGenerationenHaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Westpost
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KufA e.V. Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche im westlichen Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro Westliches Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AntiRost Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flickwerkstatt Werkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielstube Hebbelstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Schwedenheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sanierungsbeirat Westliches Ringgebiet
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Westliches Ringgebiet (310)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NEXUS e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement plankontor GmbH
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Es wird angestrebt dass innerhalb des 3 Jahre das Angebot in der Bevölkerung verankert ist und weiterhin eine hohe Nachfrage für das Angebot besteht. Dies kann jedoch nur weiterhin mit zur Verfügung stehenden Personal weiter geführt werden. Aus diesem Grunde wird frühzeitig mit der Stadt Braunschweig so wie anderen Sponsoren darüber erhandelt werden die sich an der Finanzierung zur Verstetigung des Projektes beteiligen.
Galerie
2022 03 awo braunschweig garten ohne grenzen 1
2022 03 awo braunschweig garten ohne grenzen 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Modellprojekt JuLeiQua - Qualifizierung zu Kinder- und Jugendleiter*innen im Quartier

Ansprechpartner
Ovidiu Ionut Ioan
Funktion Leitung
JuLeiQua - Miteinander Zukunft gestalten
Projektbeschreibung
Die GWA bei einigen Zielgruppen im Quartier wird einerseits durch die sprachliche Barriere und andererseits durch die Verschlossenheit einiger Communities (z.B. Rom*nja aus Kosovo, Bulgarien u. Rumänien) erschwert. Aktivierung- und Beteiligungsangebote an diese Gruppen waren bisher wenig erfolgreich. Kurzfristige Zugänge wurden immer wieder über die Jugend ermöglicht, die auch als Multiplikator*innen in den jeweiligen Communities fungiert haben. Dieses Potenzial soll herausgearbeitet und in konkreten Bildung- und Mitmachstrukturen überführt werden. Als niedrigschwellige anerkannte Multiplikator*innenbildung für junge Menschen hat sich die JuLeiCa-Qualifizierung zu Kinder- und Jugendleiter*innen etabliert. Sie wird in der Regel von zertifizierten Trägern aus den Bereichen Sport, Kirche, Kultur usw. im Rahmen ihrer Einrichtungen und nach bewährten Standards durchgeführt. In der Göttinger Weststadt sind nur wenige der jungen Menschen in solchen Einrichtungen aktiv und somit von den Qualifizierungen ausgeschlossen. Andere Akteur*innen haben wiederum gute Verbindungen zu der Zielgruppe, bieten aber keine JuLeiCa-Qualifizierung an. Das Modellprojekt JuLeiQua (Jugendleiter*innen im Quartier) zielt darauf Strukturen an die Zielgruppen anzupassen, die Träger*innen zu unterstützen, ihre Angebote zu adaptieren und für alle Interessierten im Quartier zu öffnen bzw. Akteur*innen aus dem Stadtteil bei der Entwicklung neuer Angebote in Kooperation mit bereits anerkannten Träger*innen (wie z.B. Stadtjugendring Göttingen e.V.) zu unterstützen, um neue Wirkungsfelder zu erschließen. Den damit einhergehenden Herausforderungen (die Koordination mehrerer Kooperationspartner*innen im Quartier, thematische Vielfalt der Akteure*innen und der Schwerpunkte, fehlende Vorkenntnissen, Erfahrungen bzw. klare Erwartungen bei den Jugendlichen, die Notwendigkeit einer sozialpädagogischen Betreuung für die Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen) wird in den drei Jahren durch konzeptionelle Formate begegnet und ein innovatives flexibles und umfassendes Konzept entwickelt, das gleichzeitig in einem Stadtteil exemplarisch erprobt wird, der bezeichnend für komplexe Problemstellungen ist. In der zweiten Phase soll das Konzept in den "Göttinger Quartiere" verstetigt werden, indem einige Stadtteilzentren regelmäßig das JuLeiQua-Konzept umsetzen. Am Ende des Projektes soll das Konzept für Stadtteilzentren aus ganz Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden.
Laufzeit
2022-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Brennpunkte (Rosenwinkel, Hagenweg 20) setzen sich aus großenteils geschlossenen Rom*nja Communities zusammen; hinzu kommen Menschen aus Afghanistan, Syrien u. Irak. Prägend für alle ist die kurzfristige Bleibeperspektive und die fehlende Qualifikation. Trotz 10jähriger aktiver Präsenz des Weststadtzentrums vor Ort und enger Zusammenarbeit im Netzwerk der Weststadtkonferenz konnte noch kein stabiler Zugang für sozialpädagogische Begleitung gewonnen werden. Spezifische Integrationsbedarfe wie Sprach- u. Bildungsförderung oder Qualifizierungsangebote für alle Altersgruppen erreichen nur sehr schwer die Zielgruppen. Im Jahr 2021 wurde eine stadtteilweite aktivierende Befragung durchgeführt, um die Partizipation aller Anwohner*innen bei der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten zu ermöglichen. Rückmeldungen aus den genannten Communities blieben erneut aus. Im Austausch der Weststadtkonferenz hat sich herausgestellt, dass die Altersgruppe, die interessiert ist, Zukunft mitzugestalten und sich aufgrund ihrer kulturellen und sprachlichen Kompetenzen beteiligen kann, die der jungen Menschen zwischen 16 u. 26 Jahre ist. Um sie als Multiplikator*innen zu gewinnen sind Projekte notwendig, die Ihnen durch kurzzeitige Qualifizierungen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen, erste positive Schulung- und Arbeitserfahrungen ermöglichen, auf die Entwicklungen im Quartier hinweisen und nachbarschaftliches Engagement als eine Möglichkeit für Integration und Selbstverwirklichung entdecken. Derzeit fehlen Akteur*innen im Stadtteil entsprechende Rahmen und Kompetenzen um junge Menschen mit Mitmach- und Qualifizierungsangeboten anzusprechen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Göttingen Weststadt
Beschreibung
Die Weststadt bilden vier Stadtgebiete, nämlich 42, 43, 44 und 46. Ein Kartenausschnitt ist angehängt. Im Jahr 2020 lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 7.459 Menschen in 4.149 Haushalte, davon 3 % Alleinerziehende und 52,1% Konfessionslose. Der Anteil der kinderreichen Familien, die auf sehr engem Wohnraum leben, ist 2020 mit 922 Kindern und 1119 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren, darunter 729 Personen im Schulalter gestiegen.
Einwohnerzahl
7459
Quelle / Anmerkungen
Sozialstrukturdaten 2020
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Die Weststadt bzw. das Gebiet westlich des Maschmühlenwegs in Göttingen ist seit Ende 2009 ein „Soziale Stadt-Gebiet“. Allerdings sind die Stadtgebiete Egelsberg und Hagenberg sowie weite Teile vom Blümchenviertel und Maschmühlenweg nicht Teil des Förderprograms "Soziale Zusammenhalt". Darüber hinaus ist das Programm Soziale Stadt ein Investitionsprogramm, d.h. die Mittel der Städtebauförderung werden vorrangig für bauliche und planungsvorbereitende Maßnahmen bereitgestellt. Die Investitionen sollen durch Maßnahmen aus anderen Programmen oder Initiativen ergänzt werden. Jahresende 2022 wird das Programm für die Weststadt beendet. Gerade weil "Soziale Stadt" dieses Jahr abgeschlossen und GWA Projekte durch dieses Programm nicht gefördert, sondern als Ergänzungsmaßnahmen betrachtet werden, ist der Ausnahmefall gegeben. Bereits im 2. Jahr des Projektes wird eine Wirkung über den Rahmen des Quartiers gezielt. Im 3. Jahr des Projekts wird das Projektgebiet auf die Stadt Göttingen erweitert.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialstrukturdaten 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt bearbeitet strukturelle Ursachen der sich bei Individuen, Gruppen und in Sozialräumen äußernden Problemlagen. Ziel des Projektes ist die Aktivierung von Einzelpersonen und Gruppen (Meinungsmacher*innen, Wortführer*innen, Ehrenamtlichen, Multiplikator*innen), ihre niedrigschwellige Qualifizierung, um die Partizipation der Anwohner*innen bei der Entwicklung von Angeboten im Quartier zu ermöglichen und somit bei der nachhaltigen Verbesserung ihrer Lebenssituation beizutragen Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der vernetzten Akteur*innen innerhalb und außerhalb des Stadtteils. Das Projekt nimmt sich vor, ein neues Konzept für GWA mit Fokus auf die Kinder und Jugendarbeit unter Einbeziehung der städtischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, der Anwohner*innen und des Fachpersonals im Quartier selbst herauszuarbeiten. Im Rahmen dessen werden sich Potenziale und Hindernisse der Gemeinwesenarbeit im Hinblick auf die direkte und indirekte Förderung der lokalen Demokratie herauskristallisieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
inn75 % der jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren sind informiert & aktiv beteiligt, alle Bewohner*innen profitieren von Angeboten und fungieren als Multiplikator*en und bewerben die Angebote des Stadtteilzentrums.
Beschreibung
Selbstverwaltete Räume im Quartier stehen für Begegnung und Veranstaltungen zur Verfügung, die qualifizierten Kinder- u Jugendleiter*innen sind untereinander vernetzt und bringen sich als Unterstützer*innen in Angeboten ein bzw. entwickeln eigene Projekte
Beschreibung
Bewohner*innen kennen die strukturellen Möglichkeiten, Vorteile und Ressourcen in ihrem Quartier, können sie in ihrem Engagement einbeziehen und weiterentwickeln.
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität), Reflektion und Auswertung finden im Rahmen der Weststadtkonferenz statt.
Beschreibung
Eine ethnisch heterogene Gruppe von jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren ist niedrigschwellig qualifiziert und fungiert als Multiplikator*innen für Bewohner*innen aller Altersgruppen.
Beschreibung
Die JuLeiQua-Koordinierungsstelle ist eingerichtet und steuert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Bewohner*innen, Akteur*innen und städtischen Einrichtungen.
Beschreibung
Die Teilnehmer*innen der Weststadtkonferenz arbeiten bei der gemeinsamen Konzeptentwicklung und Durchführung der Qualifikation zusammen. Die qualifizierten Kinder- u. Jugendleiter*innen sind untereinander vernetzt und treffen sich regelmäßig.
Beschreibung
Die Qualifizierung wird im Rahmen der „Göttinger Quartiere“ umgesetzt, eine Vielzahl an Stadtteilzentren veranstaltet regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept.
Beschreibung
Junge Menschen aus dem Stadtteil setzen sich zielgruppenübergreifend mit Themen der Nachbarschaft auseinander und können ihre Ideen in ehrenamtlicher Zusammenarbeit umsetzen.
Beschreibung
Die Bewohner*innen und Akteur*innen im Quartier verfügen über eine klar definierte Struktur für niedrigschwellige Aktivierung und Qualifizierung von Kinder- u. Jugendleiter*innen und nutzen diese regelmäßig, um ihr Interesse zu vertreten.
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse im Austausch mit neuerschlossenen Zielgruppen wird durchgeführt, fehlende soziale Infrastruktur identifiziert und der Politik und Verwaltung für die Erarbeitung von Lösungsansätzen in Zusammenarbeit mit den Bewohner*innen kommuniziert.
Beschreibung
Stadtteilzentren veranstalten regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept. Daraus resultiert eine gesamtkommunale Strategie für Gemeinwesenarbeit durch Aktivierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der Bewohner*innen für ehrenamtliches Engagement
Vorhandene Strukturen
Die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) ist seit Anfang 2022 im Bereich der Gemeinwohlökonomie zertifiziert. Die Leitung des Weststadtzentrums ist durch einen Mitarbeiter der Beschäftigungsförderung Göttingen gesichert. Eine Kollegin von der Jugendhilfe Göttingen e.V. unterstützt im Bereich GWA. Sowohl die Betreuung der Angebote und Aktivitäten im Weststadtzentrum als auch die täglichen Arbeiten zum Erhalt der Infrastruktur werden von ehrenamtlich Tätigen Bewohner*innen (mit Aufwandsentschädigung über den Förderverein Weststadtzentrum e.V.), durch Honorardozenten, Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, Teilnehmer*innen der Maßnahme AGH-MAE geleistet. Seit 25 Jahren sind die Träger*innen der GWA im Stadtteil in der Form einer Weststadtkonferenz organisiert. Dabei arbeiten 20 Akteur*innen eng mit engagierten Anwohner*innen zusammen. Seit 2018 ist das Weststadtzentrum auch Mitglied im Vernetzungsprojekt Göttinger Quartiere (Förderprogramm "Gute Nachbarschaft").
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Büro für Integration der Stadt Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagenwegzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Boat People Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) - Bildungszentrum für Zugewanderte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HW2 Kreativer Freiraum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) - Jugend Stärken
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Peloton e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grün Weiß Hagenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sparta e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Christuskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Friedenskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. St. Godehardtkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Zentrum Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahre alt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
El-Medina Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Altersgruppen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Verstetigung des Projektes soll im Rahmen der Göttinger Quartiere erfolgen. Niedersächsische Stadtteilzentren können regelmäßig die Qualifizierung nach dem JuLeiQua-Konzept durchführen. Die qualifizierten Jugendleiter*innen sollen strukturell unterstützt werden, eine Selbstorganisation mit eigenen Räumlichkeiten zu gründen. Absolvent*innen können sich selbständig für Stellen in Deutschland und in Ausland bewerben und selbständig arbeiten.
Galerie
img 0013
img 0017
img 0020
img 0027
bluemchencafe 2
flinke nadel 1
fahrradwerkstatt 3
img 0144
ausstellung frauenhaus
img 20190524 160053
Zustimmung Veröffentlichung
On

Prävention im Dichterviertel - Poets that care

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Prävention im Dichterviertel - in Abstimmung mit dem Präventionskonzept der Gemeinde
Projektbeschreibung
Das Dichterviertel in Rastede ist das Ankunftsquartier für MigrantInnen in der Gemeinde Rastede. Die Gemeinde hat ca. 22.000 EinwohnerInnen. Von diesen wohnen ca. 370 Personen im Dichterviertel. Das Dichterviertel kennzeichnet sich sozial durch Transfergeldempfängerhaushalte, einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, Familien mit mehreren Kindern in oft zu kleinen Wohnungen (a), baulich durch Geschosswohnungsbau der 1960er Jahre in einer Randlage direkt an der Autobahn gelegen neben der Förderschule (b), funktional durch ein reines Wohngebiet (c) und symbolisch durch einen schlechten Ruf in der gesamten Gemeinde (d). Das Projekt setzt an Ergebnissen an, die im Rahmen einer Umfrage (Vollerhebung) unter Schülerinnen und Schülern im Kontext Communities that Care (CTC) und Prävention an den Schulen der Gemeinde durchgeführt worden ist. Das Projekt setzt dabei am entstandenen Präventionskonzept der Gemeinde an und will dies mit einem besonderen Quartiersschwerpunkt im am stärksten belasteten Quartier der Gemeinde vertieft umsetzen, um die Resilienz zu stärken, Erziehungskompetenzen weiterzuentwickeln und so präventiv zu wirken. Im Mittelpunkt im Quartier stehen dabei Frauen und Kinder - unter anderem neuzugewanderte aus afrikanischen Staaten. Nach den Umfrageergebnissen sind zentrale Handlungsansätze die Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen, die Förderung der Sozialkompetenzen und Lebenskompetenzen von Kindern. Die Gemeinde setzt hier mit ihren Maßnahmen insbesondere im Kontext Schule an. Das Projekt will dies in der Lebenswelt Quartier und hier mit einem Fokus auf den Müttern in der Wirkung verstärken. Dafür sollen Programme der Grünen Liste Prävention im Quartier umgesetzt werden. Darüber hinaus soll die eingesetzte, in der Quartiersarbeit erfahrene Sozialpädagogin vor Ort Gemeinwesenarbeit vorantreiben. Durch die Pandemie wurde das lokale Sozialkapital geschwächt. Zur Stärkung des lokalen Sozialkapitals soll auf vorherigen Projekten aufgebaut werden und das Dichterviertel soll ein Quartier der Gesundheit werden - mit einem Fokus auf Nutzgärten und Bewegung. Ziel ist somit die die Gemeinde umfassende Präventionsstrategie in der Lebenswelt "Dichterviertel" integriert umzusetzen und zu vertiefen. Eine wichtige Bedeutung kommt dabei im Einklang mit CTC dem Begriff "community" zu - dem Sozialraum. Inwieweit der Sozialraum Dichterviertel von den Folgen des Ukraine-Krieges betroffen sein wird ist dabei gegenwärtig noch nicht abzusehen.
Laufzeit
2023-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Dichterviertel in seiner Struktur wurde bereits in der Kurzbeschreibung dargestellt. In Kurzform: Starke räumliche Konzentration benachteiligter Haushalte - in der Regel mit Migrations-/Fluchterfahrung in beengtem Wohnraum in reiner Wohnsiedlung in örtlicher Randlage mit stigmatisierendem, negativem Image. Die Situation vor Ort ist weiterhin gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Fluktuation ("Wer es geschafft hat zieht weg"), so dass eine Quartiersidentität nur schwach ausgeprägt ist. Aktuell ist vor allem ein Zuzug alleinerziehender Frauen aus afrikanischen Staaten zu beobachten - die 'Versorgung' mit Sprachkursen läuft dabei über die Integrationskurse der kvhs und ehrenamtliche Tätigkeiten im MitEinAnder. Die vorhandenen Grünflächen sind mit Ausnahme des, von der kvhs mit BewohnerInnen entwickelten, Dichtergartens weitgehend ungenutzt und ungepflegt. Aus Gesprächen mit Bewohnerinnen und Kontakten mit dem Jugendamt ist zudem bekannt, dass häusliche Konflikte häufig sind und viele Familien sich mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert fühlen. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von Handys (z. T. auch Pornographie) und der Konsum von Betäubungsmitteln durch die Kinder. Gerade die Frauen und Mädchen sind in ihren Aktivitäten auf die Lebenswelt Quartier beschränkt. Frauen verlassen das Quartier häufig nur zum Einkaufen und Mädchen nur für die Schule. Innerfamiliär ist eine 'klassische' Aufgabenverteilung, wonach die Frauen für die Erziehung der Kinder zuständig seien und die Männer für andere, nicht näher benannte Dinge, der Regelfall - sofern Männer überhaupt anwesend sind. Aktuell sind die Folgen des Ukraine-Krieges für das Viertel noch nicht absehbar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rastede Dichterviertel
Beschreibung
Das Dichterviertel liegt am Rande des zentralen Ortes der Gemeinde Rastede - die Gemeinde hat 21.000 EinwohnerInnen und das Dichterviertel nach aktuellen Angaben der Gemeinde 356. Im Westen wird es durch die BAB A29 abgegrenzt. Im Süden befindet sich ein Landschaftsbaubetrieb, der das dortige Areal als Bauhof nutzt. Direkt daneben findet sich ein landwirschaftlicher Betrieb. Im Norden befindet sich eine von zwei Förderschulen im Landkreis Ammerland als Grenze. Zur Siedlung hin offen ist das Viertel mittlerweile in Richtung Osten. Hier wurden in den vergangenen Jahren einige Unterkünfte errichtet, die als Flüchtlingsunterkünfte dienen. Daher unterscheidet sich die Gebietskulisse auch vom letzten Förderantrag (Ausgewaschen), da wir diese neuen Gebäude und deren Bewohner mit in die Förderkulisse aufnehmen wollen. Nachdem direkt nach der Fertigstellung der neuen Gebäude zunächst Zäune zwischen diesen und dem Dichterviertel aufgestellt worden sind, wurden diese vor ca. 18 Monaten wieder abgebaut. Die weitere Bebauung östlich des Quartiers besteht im Wesentlichen aus Einfamilienhäusern. Der nächste Discounter befindet sich in ca. 1,6 km Entfernung. Die Größe des Gebietes umfasst nach Angaben der Gemeinde ca. 20.400 Quadratmeter
Einwohnerzahl
356
Quelle / Anmerkungen
Angaben der Gemeinde - somit nur offiziell gemeldete EinwohnerInnen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Aktuelle Auswertung aus dem Jobcenter - zu berücksichtigen ist, dass von den 21.000 Menschen in der Gemeinde lediglich 356 im Projektgebiet wohnen - also ca. 1,7 %. Rastede Lessingstraße in % Bedarfsgemeinschaften (Dez 21) 423 30 7,09% Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Dez 21) 598 70 11,71% davon >=25 Jahre 488 46 9,43% davon ausl. Staatsangehörigkeit) 220 53 24,09% Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Dez 21) 246 35 14,23% davon ausl. Staatsangehörigkeit 107 25 23,36% Arbeitslose SGB II 206 18 8,74% davon U25 20 14 70,00%
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - individuell im Sozialraum. Sozialer Raum ist nicht nur geographisch, sondern auch soziologisch zu verstehen als eigene Lebenswelt (spatial turn). Die Bedeutung des sozialen Raumes in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung seit den 1920er Jahren (Chicago School, Robert Ezra Park). Die Bedeutung eines lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff Quartierseffekte, ist unbestritten. Während in den USA traditionell eher der Ansatz Moving to Opportunity, also der Umzug als Option zur Verbesserung der Lebenschancen gewählt wird, wird im EU-Raum und in Deutschland eher die behutsame Sanierung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt - von der behutsamen Erneuerung über das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt bis zu aktuellen Förderkulissen- und Programmen. Im Dichterviertel soll ein Gemeinwesen unter verschärften Bedingungen geschaffen werden, die wenigen vorhandenen Reste stabilisiert werden, es soll im Quartier ein Diskurs über Erziehung und den Umgang in Gang gebracht werden, der zu einer veränderten gelebten Praxis vor Ort führt, so dass sich der Habitus des Ortes wandelt - von der Hinnahme zur Gestaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard ist erreicht, wenn die Angebote von den Menschen genutzt werden und diese bei der Ausgestaltung der Angebote aktiv mitwirken und diese mitdefinieren.
Beschreibung
Standard ist erreicht, wenn Angebote ohne weitere Unterstützung der erfahrenen Sozialpädagogin fortgeführt werden können was Selbstwirksamkeit der BewohnerInnen in den Angeboten voraussetzt.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn es gelingt die Erfahrungen des Projektes in den gemeindeweiten Präventionsprozess einzuspeisen und hier integriert an-, mit- und füreinander gelernt wird. Stärkung der Vernetzung zur Gemeindeverwaltung ist ebenfalls ein Ziel.
Beschreibung
Standard erreicht, wenn die Stärkung der Quartiersidentität gelingt, in dem z. B. alle sich füreinander und den Zustand des öffentlichen Raumes verantwortlich fühlen (vg. Jane Jacobs Death and Life of American Cities).
Vorhandene Strukturen
Seit Mitte 2015 gibt es im Dichterviertel in einer 3-Zimmer-Wohnung den Quartierstreff MitEinAnder. Dieser hat in den vergangenen Jahren darüberhinaus aus einem ehemaligen Waschhaus einen Treffpunkt für Männer geschaffen der mittlerweile ehrenamtlich weitergeführt wird und vor ca. drei Jahren damit begonnen einen BewohnerInnengarten zu entwickeln. Das MitEinAnder wird durchgehend von der kvhs Ammerland gGmbH verantwortet und arbeitet seit Beginn mit einem quartiersbezogenen Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Durch Flucht und Vertreibung hat sich die Bewohnerschaft stets gewandelt. Aktuell ziehen vermehrt Menschen aus afrikanischen Staaten ins Dichterviertel und sind weitestgehend abgekoppelt von der bestehenden Bewohnerschaft. Da es sich bei den zuziehenden aus Afrika vorwiegend um alleinerziehende Mütter handelt, sollen diese mit der Arbeit des MitEinAnder stärker in das lokale Gemeinwesen integriert werden. Die vor Ort tätige Sozialpädagogin entwickelt am Bedarf orientiert kontinuierlich Freizeitangebote und arbeitet darüber hinaus aufsuchend und steht auch zu allgemeiner Beratung und Unterstützung zur Verfügung. War in den vergangenen Jahren der BewohnerInnengarten und damit verbunden das Thema Gesundheit ein großes Handlungsfeld soll nun die Gelegenheit genutzt werden, dass die Gemeinde sich dem Treff gegenüber sehr positiv äußert und im Rahmen des Präventionskonzeptes an den Themen Erziehungs- und Sozialkompetenz mit Methoden der Gemeinswesenarbeit gearbeitet werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderschule am Voßbarg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Feldbreite
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KGS Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbau GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Kinderlachen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Landkreis Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenheim Petershof Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung der Diakonie Ammerland
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Gemeinde fördert die kvhs mit ca. 10.000,- € jährlich, so dass eine Personalgestellung für Projektleitung, etc. erst möglich wird. Ziel ist es diese Zusage im Rahmen der vereinbarten Evaluation in 2024/2025 zu verstetigen/zu entfristen, um somit einen Grundstock für weitere Förderungen zu schaffen. Das Präventionskonzept der Gemeinde ist unbefristet beschlossen worden und die enge Anbindung der Arbeit des MitEinAnder an dieses Konzept und CTC ist dabei ein weiterer Baustein.
Galerie
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bild1
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bewohnerinnengarten
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sport statt Stress - Streetworkout als integrativer Baustein im Magdeburger Viertel

Ansprechpartner
Eric Stellmacher
Funktion Leitung Bürgerzentrum
Sport statt Stress - Streetworkout als integrativer Baustein im Magdeburger Viertel
Projektbeschreibung
Das Projekt bietet insbesondere den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Quartier die Möglichkeit über gleiche Interessen kulturübergreifend zueinander zu finden und kostenlos, ohne Mobilitätsnachteile, eine Trendsportart zu betreiben und etwas gemeinsam für ihre körperliche Fitness und die Steigerung ihres Selbstwertes zu tun. Der Schlüssel hierzu ist die Errichtung und fachliche Begleitung eines Calisthenics-Sportparks. Calisthenics-Parks ermöglichen vielfältige Trainingsübungen im Freien, die ohne Hilfsmittel nur mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden. Die Sportart Calisthenics verbindet klassische Übungen des Geräteturnens und der Akrobatik. Das Grundgerüst der Parks besteht aus Stangen in verschiedener Höhe und Position, welche Reck und Barren nachempfunden sind. Bei der Gestaltung gibt es verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten für eine Vielfalt an Nutzungsoptionen. Besonders bei der jüngeren Generation erfreut sich die Sportart weltweit einer immer größeren Beliebtheit, da mit ihr auch ein moderner „Lifestyle“ transportiert wird. Calisthenics kann in allen Altersgruppen betrieben werden und bildet eine Freizeitalternative für fast alle Menschen im Magdeburger Viertel. Der Sportpark soll in der „Grünen Mitte“ des Quartiers platziert und offen gestaltet sein. Die Anlage wird frei zugänglich sein und bietet eine uneingeschränkte, kostenlose Nutzung für die Bewohner/innen. Der Park wird durch wöchentlich stattfindende Trainingseinheiten (1x Angebot für Jungs / 1x Angebot für Mädchen) bespielt, um insbesondere den Jugendlichen diese Form der konstruktiven und stressbewältigenden Freizeitgestaltung näher zu bringen und sie nachhaltig an das Sportprojekt zu binden. Angeleitet werden sie dabei von einer sozialpädagogischen Fachkraft mit Trainerlizenz. Ziel ist es durch die Arbeit auf Augenhöhe mit den Jugendlichen den Trainer / die Trainerin als Vorbild und Respektperson zu etablieren. Im Rahmen der Beziehungsarbeit werden sukzessive verschiedene pädagogische Ansätze (u.a. Konfliktlösungsstrategien) in das Training integriert und den Jugendlichen neue Perspektiven eröffnet. Veranstaltungen und Wettbewerbe sollen neben dem Training das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Das Bürgerzentrum der Stadt, 50m vom Standort des geplanten Parks gelegen, ist seit jeher gut im Stadtteil vernetzt und bietet die Möglichkeit sanitäre Anlagen zu nutzen, sich bei schlechtem Wetter in die Räumlichkeiten zu begeben und benötigtes Sportgerät zwischenzulagern.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier ist geprägt von einem hohen Anteil von Familien mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund aus unterschiedlichen religiösen und ethnischen Milieus, vielfach sozialer Benachteiligung und bildungsbenachteiligter Personenkreise. Im Quartier verstärkt sich die Segregation stetig, da nur hier „bezahlbarer“ Wohnraum zur Verfügung steht. Viele Familien haben nicht ausreichend Wohnraum zur Verfügung, finden jedoch keine angemessen große Wohnung. Besonders Jugendliche leiden unter dieser Situation. Durch eingeschränkte Mobilität und geringe finanzielle Möglichkeiten sind die Optionen der Freizeitgestaltung sehr eingeschränkt. Betreute, kostenlose Angebote sind kaum vorhanden. Sie suchen ihre Freiräume entweder draußen und „hängen“ aufgrund von mangelnden Alternativen ab oder verharren in ihrer Situation und isolieren sich. Aufgrund der Bildungsbenachteiligung fällt es ihnen außerdem schwerer Erfolge in der Schule zu erleben. Es stellt sich ein Gefühl des „Versagens“ ein. Der Mix aus verringertem Selbstwert, Langeweile und Enge hat oft destruktive Folgen, wie z.B. Delinquenz oder Süchte. Gefährdet sind vor allem Jugendliche mit Fluchthintergrund. Die Eltern leiden häufig noch unter „Anpassungsproblemen“ und können ihren Kindern oftmals wenig Perspektiven aufzeigen. Erschwerend ist, dass sie meist nur auf wenig gefestigte Beziehungen zurückgreifen können. Generell mangelt es im Quartier an Vorbildern zu denen Jugendliche aufschauen können, denn diejenigen mit erfolgreichen Bildungskarrieren wechseln den Wohnort. In der tagtäglichen Gemeinwesenarbeit ist festzustellen, dass sich unter den Bedingungen der Corona-Pandemie diese negative Entwicklung verstärkt fortsetzt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Achim Magdeburger Viertel
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich quadratisch innerhalb der Straßen: Borsteler Landstraße, An der Eisenbahn, Hasseler Straße und Leipziger Straße. (Siehe png-Datei: Sport_statt_Stress_1)
Einwohnerzahl
3075
Quelle / Anmerkungen
Meldeamt der Stadt Achim
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Meldeamt Stadt Achim. Siehe PNG-Datei Sport_statt_Stress2
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt auf mehreren Ebenen den Ansatz von Gemeinwesenarbeit. Der Calisthenics Park schafft im Quartier eine neue Form der Freizeitgestaltung, die vor allem die jüngeren Bewohner/innen aktivieren soll. Es wird ein neuer Raum für Begegnungen in der Nachbarschaft geschaffen, der über das Medium „Sport“ gleichzeitig ein kulturübergreifendes, sozialintegratives Element darstellt. Das Projekt bietet den Menschen vor Ort die Teilhabe an einem kostenlosen Angebot, welches nicht nur die körperliche Fitness stärkt, sondern auch das Miteinander positiv beeinflussen soll. Besonders die Jugendliche haben häufig konfliktbehaftete Beziehungen untereinander. Der pädagogische Ansatz des Projekts setzt an diesem Punkt an und soll für ein besseres „Klima“ im Quartier sorgen. Die Bespielung durch ein festes Angebot als auch durch Veranstaltungen/Wettbewerbe belebt die Quartiersmitte und schafft kontinuierlich neue Kontaktmöglichkeiten für die Bewohnerschaft. Aufgrund der Beliebtheit der Calisthenics-Parks setzen außerdem Pull-Effekte ein. Es wäre der erste Park in Achim und würde die Nutzung durch Sportler/innen aus dem übrigen Stadtgebiet nach sich ziehen. Somit können Beziehungen auch zu Menschen außerhalb des Viertels aufgebaut werden. Letztlich ist das Projekt mit einer sozialen, integrativen, baulichen und gesundheitlichen Aufwertung für das Quartier verbunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die professionell angeleiteten Trainingsangebote werden kontinuierlich von jeweils min. 10 Teilnehmenden genutzt. Außerhalb der festen Angebote organisieren sich Trainingsgruppen selbst;der Platz fungiert als neuer Treffpunkt an dem sich Menschen begegnen
Vorhandene Strukturen
Seit über vierzig Jahren ist das Bürgerzentrum der Stadt Achim mit der Gemeinwesenarbeit im Magdeburger Viertel beauftragt. Mitten im Quartier gelegen, ist es seit jeher für viele der Bewohner/innen, teilweise bereits in der 3.Generation, eine wichtige Anlaufstelle. Neben der Beratungsarbeit, der Umsetzung von Projekten, Aktivitäten und Veranstaltungen für die Bewohnerschaft, nehmen die vor Ort agierenden Sozialarbeiter/innen ebenso eine wichtige Rolle in der Konfliktschlichtung als auch in der Wahrung der Interessen und Bedürfnisse der Menschen ein. Anzutreffen über externe Beratungen oder Projekte sind hier auch z.B. freie Träger wie das DRK, die Caritas oder der von der Stadt für Jugendarbeit beauftragte Verein SoFa e.V. Neben diesen Akteuren verfügt das Bürgerzentrum über einen festen Pool von Ehrenamtlichen, die in verschiedenen Projekten eingebunden sind. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich um das Bürgerzentrum herum ein aktives Netzwerk im Stadtteil gebildet. So ist das Bürgerzentrum Teil des Familienzentrum Magdeburger Viertel, zu dem die Grundschule als auch zwei Kitas gehören. Aufgrund der Fußläufigkeit bestehen ein reger Austausch und kontinuierliche Treffen. Gleiches gilt für den Stadtteilverein MaVi e.V. und die vor Ort ansässigen Moscheen und den Sportverein TSV Achim. Die zweimal jährlich vom Bürgerzentrum durchgeführte Stadtteilkonferenz lässt alle lokalen Akteure zusammenfinden und gibt allen Interessierten die Möglichkeit sich vor Ort zu vernetzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgerzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Astrid-Lindgren-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum
Typ
Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Achim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoFa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsmanagement
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Freiwilligenagentur der Stadt wird vor Ablauf des Projekts eingebunden, um in der Folge die Bespielung des Parks durch Ehrenamtliche sicherzustellen. Das Bürgerzentrum wird das Projekt weiterhin in der Gemeinwesenarbeit verankern und es mit verschiedenen Akteuren u. Projekten bespielen. Es gilt als fester Ansprechpartner. Die Jugendarbeit der Stadt wird den Platz als weitere Option für die Gestaltung ihrer Arbeit nutzen. Der Bauhof kümmert sich um die Instandhaltung des Platzes.
Galerie
calisthenics park beispiele
flaeche calisthenics park
blick aufs buergerzentrum
gruene mitte quartier
buergerzentrum geplante flaeche
Zustimmung Veröffentlichung
On

Die Blanke - Das Bewegungs- und Begegnungsquartier

Ansprechpartner
Anja Jankowksy
Funktion kfm. Angestellte
Die Blanke für Bürger der Blanke
Projektbeschreibung
Zu den vier Sportparkvereinen SV Eintracht Nordhorn, SV Alemania Blanke, FC Blanke sowie Nino-Sport, gehören 1000 Mitglieder aus verschiedensten Herkunftsländern mit unterschiedlichen kulturellen Gegebenheiten. Die gesellschaftliche Vielfalt in den Vereinen spiegelt sich zum Teil auch in den Sportangeboten für die Stadtteilbürger wider. Die im Kern von ehrenamtlich engagierten Übungsleitern geführten Angebote erstrecken sich von Fußball über American Football bis hin zum Karnevalstanz. Die Diversität in den Sprachen und (kulturellen) Wertvorstellungen sind dem Stadtteil Blanke nicht fremd. Daraus entstehen aber auch Konflikte, die von den Ehrenamtlichen „gehört“ und „angenommen“ werden müssen. Als zentrales Element für den Stadtteil Blanke dient das größte Stadion der Stadt Nordhorn der Sportpark Blanke. Auf dem Gelände befindet sich neben einer Vielzahl von Bewegungs- und Fußballplätzen ein Vereinsheim, welches seit dem Pandemieausbruch vorübergehend geschlossen ist. Eine umfangreiche Renovierung ist im Frühjahr 2020 vorgenommen worden und bietet heute ein angenehmes Ambiente für Jung und Alt, um das gesellige Zusammenleben zu fördern. Zudem bietet es ebenfalls einen Ort für Kommunikation der einzelnen zivilgesellschaftlichen Akteure und Bürger, um die Vereinsstrukturen und den gesamten Stadtteil weiterzuentwickeln. Mit dem Projekt sollen die bisherigen Strukturen, vordergründig durch ein erhebliches Maß an ehrenamtlichem Engagement der Vereine (Stichwort - Muskelhypothek), etabliert und erweitert werden. Die hiesigen Menschen sollen Partizipation & Teilhabe erfahren indem sie ihre sportbezogenen Wünsche und Probleme u. a. über Umfragen äußern können. Zusammengefasst, der Sport soll als Mittler für eine stärkere ehrenamtliche Bereitschaft fungieren und die Angebotspalette erweitert werden. Beispielhaft können integrative Schwimmkurse, inklusive Turnangebote, Trendsportveranstaltungen für junge Menschen oder Seniorensport genannt werden. Zudem soll sich das Image des Ortsteils verbessern. Neben dem Mitgestalten ist eine langfristige Bindung neuer Engagierter wünschenswert, um die selbst erarbeiteten Themen aktiv umzusetzen. Des Weiteren verfolgt das Vorhaben einen präventiven Ansatz mit einem ganzheitlichen Blick auf alle hier lebenden Menschen. Durch die zukunftsweisende Arbeit sollen auch digitale Möglichkeiten (online Erhebung - App-Nutzung) insbesondere für junge Menschen, welche zum Verbleib in dem Stadtteil angeregt werden sollen, angestoßen werden.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im größten Stadtteil der Stadt Nordhorn wohnen 9.772 Bürger. Viele von ihnen in Mehrfamilienhäusern mit kleinen Wohneinheiten. Der Stadtteil hat einen hohen Anteil an Menschen mit Fluchterfahrung & Migrationshintergrund und beherbergt 171 Nationalitäten. Die größte Altersgruppe stellen die 30 bis 54-jährigen mit 33,4 % dar. Der günstige Wohnraum wird teilweise nicht mehr heutigen Ansprüchen gerecht und führt daher zu einer hohen Fluktuation. Historisch betrachtet ist das Quartier ein klassisches Arbeiterviertel, welches in den 50er Jahren expandierte. Heute gibt es hier verschiedene Glaubensgemeinschaften, zwei Jugendtreffs, zwei Grundschulen, eine weiterführende Oberschule, drei Kitas sowie mehrere Wohneinheiten für Ältere. Die Tafel ist u.a. mit einer Essensausgabe und einem Sozialkaufhaus aktiv. Im Stadtteil befinden sich bis auf den Sportpark Blanke keine weiteren großen Sportanlagen, wird jedoch u. a. durch die Errichtung von bedarfsorientierten Spielplatzkonzepten ergänzt. Die Fokussierung auf den Sportpark und deren aktive Angebote auf der einen Seite und einen gewissen Mangel an Bewegungsmöglichkeiten- und räumen auf der anderen Seite, erfordert einen ergänzenden Ansatz in den aktuellen Gegebenheiten. Des Weiteren soll die Netzwerkarbeit der vor Ort Akteure, welche bspw. aus Jugendarbeit, Kirchen, Wohlfahrtseinrichtungen, Schulen bestehen, noch einmal im sportbezogenen Kontext unterstützt werden. Momentan herrschen auch Parallel- und Doppelstrukturen, welche abgebaut werden sollen. Eine Bündelung der Ressourcen, bezogen auf den Freizeitbereich, würde das Leben im Quartier noch einmal aufwerten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nordhorn Blanke
Beschreibung
Der Sportpark Blanke liegt im Norden des Stadtteils Blanke. Der im Süden der Stadt Nordhorn gelegene Stadtteil Blanke ist südlich und östlich durch eine Umgehungsstraße und westlich durch einen Kanal abgegrenzt. Nördlich gehen die bebauten Wohngebiete in andere Stadtteile über. Die Straßen Gildehauser Weg und Bentheimer Straße führen in die stadtnahen Stadtteile hinein.
Einwohnerzahl
9772
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nordhorn
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
75
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Stadtteil Blanke sollen die Bürger für die zukünftige Ausgestaltung mit partizipieren, in dem sie ihre unverzichtbare Meinung offen kundtun und somit ihre sportbezogenen Wünsche nachhaltig äußern. Sie werden dabei von Fachkräften unterstützt. Dabei soll auf eine gezielte Stärkung des Wohnraums durch entsprechende Begegnungs- und Bewegungsangebote geachtet werden. Die Gewinnung von Netzwerkpartnern und Bündelung von Stärken vor Ort, ist dabei elementar. Als ein Partner ist die Freiwilligen Agentur zu nennen, welche u. a. beim Aufbau weiterer Ehrenamtlicher hilft. Die integrative Arbeit wird gestärkt und Doppelstrukturen vermieden. Unabhängig ihrer Herkunft gibt das Quartier mit seinem sozialen Leben die Möglichkeit, durch den Sport Vorurteile abzubauen. Jeder kann individuell seine Sportart ausüben und darüber hinaus sein soziales Leben aktiv mit seinen Nachbarn teilen. Bisher bietet der Stadtteil kaum Möglichkeiten wo Alte und Junge über den Sport zusammen kommen. Durch den Sport und seinem festen Regelwerk können Konflikte leichter abgebaut werden, neue Kontakte geknüpft und dadurch einer Isolation entgegen gewirkt werden. Die Bürger sollen sich mit ihrem Stadtteil selbstbewusst identifizieren, anstatt wie bisher, sich durch deren schlechten Ruf benachteiligt fühlen. Die Fachkräfte unterstützen die Bürger indem sie Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die zur Verbesserung des Lebensumfeldes beitragen können, z. B. durch den Beziehungsaufbau zur kommunalen Verwaltung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
neue gesellschaftliche Angebote, z.B. Skatrunden und die allgemeine Belebung des Sportparks entstanden sind
Beschreibung
neue gesellschaftliche oder sportliche Angebote auf Grund der Bedarfsanalyse entstanden sind
Beschreibung
ohne Einwirkung der Sportparkfunktionäre der Sportpark für gesellschaftliche Feste genutzt wird
Beschreibung
die Qualifizierung der Ehrenamtlichen zugenommen hat, durch Angebote des Kreissportbundes oder der Freiwilligenagentur
Beschreibung
wenn jegliche Vorurteile abgebaut sind
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordhorner Tafel, Schach-Klub Nordhorn-Blanke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KreisSportBund Grafschaft Bentheim e. V., Der Paritätische Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Nordhorn, Polizeidirektion Nordhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Politiker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grund- und weiterführende Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürger/innen des Stadtteils
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CVJM Nordhorn
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stadt Nordhorn verfolgt seit Jahren die Aufwertung des Stadtteils Blanke sowohl auf gesellschaftlicher Ebene wie auch in der Schaffung von mehr Spielräumen. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn die Stadt durch das Vorhaben zu einer Folgefinanzierung angeregt wird. Zudem soll für die Folgefinanzierung im Stellenprofil eine entsprechend zeitliche Ressource für das Fundraising berücksichtigt werden, um durch den Projektträger langfristig Fremdmittel zu generieren.
Galerie
luftaufnahmesportpark
Zustimmung Veröffentlichung
On

JuLeiQua - Qualifizierung als Kinder- und Jugendleiter*innen in der Göttinger Weststadt

Ansprechpartner
Ovidiu Ionut Ioan
Funktion Leitung
Modelprojekt Qualifizierung als Kinder- und Jugendleiter*innen im Quartier
Projektbeschreibung
Kinder- und Jugendleiter*innen werden in der Regel von zertifizierten Trägern aus den Bereichen Sport, Kirche, Kultur usw. im Rahmen ihrer Einrichtungen und nach bewehrten Standards (JuleiCa) qualifiziert. Doch sind die meisten Jugendliche und jungen Menschen (bis 26) gar nicht Mitglieder in solchen Einrichtungen und damit von solchen Qualifizierungen quasi ausgeschlossen. Das Modelprojekt möchte die Träger unterstützen, ihre Angebote anzupassen und für alle Interessierten im Quartier zu öffnen. Den damit einhergehenden Herausforderungen wird es in den drei Jahren durch unterschiedliche Formate entgegengewirkt und ein neues geprüftes Konzept entwickelt.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Weststadt – ein Göttinger Quartier mit vielen Brennpunkten Der Stadtteil ist ein Mischgebiet, das sich aus verschiedenen Teilräumen mit unterschiedlichen sozialräumlichen Merkmalen zusammensetzt. Unterschiede bestehen insbesondere hinsichtlich der Bevölkerungszusammensetzung und -dichte, der Wohnbebauung und der Altersstruktur. Im Jahr 2018 lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 5.319 Menschen in 3.126 Haushalte, davon 4 % Alleinerziehende. Die Anzahl der Einpersonenhaushalte ist seit 2017 auf 1890 gesunken und der Anteil der kinderreichen Familien, die auf sehr engem Wohnraum leben, gestiegen. Insgesamt lebten im Einzugsgebiet des Weststadtzentrums 737 Kinder und Jugendliche, wovon ein Anteil von ca. 30 % im Grundschulalter ist. Die gesellschaftliche Vielfalt und der demografische Wandel stellen hier besondere Anforderungen an die soziale Infrastruktur. Zudem sind spezifische Integrationsbedarfe wie Sprach- u. Bildungsförderung oder Qualifizierungsangebote mit zu bedenken, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kindern und Jugendliche richten. Der hohe Anteil der Minderjährigen mit Migrationshintergrund erfordert besondere Angebote und Unterstützung vor allem im Bereich der (schulischen) Bildung, da diese Art von Hilfe oftmals nicht von den Familienmitgliedern gewährleistet werden kann. Komplementär sind Projekte notwendig geworden, die für junge Menschen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen und sie damit vertraut machen, auf die Entwicklungen in ihr Quartier hinweisen und nachbarschaftliches Engagement als eine Möglichkeit für Integration und Selbstverwirklichung entdecken.
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der vernetzten Akteure innerhalb und außerhalb des Stadtteils. Das Projekt zielt auf die Qualifizierung und die Partizipation der Anwohner bei der Entwicklung von Angeboten für Kinder und Jugendliche im Quartier. Das Projekt nimmt sich vor, ein Konzept für Kinder und Jugendarbeit im Stadtteil selbst herauszuarbeiten, d.h. unter Einbeziehung der städtischen und privaten Initiativen, der Anwohner und des Fachpersonals.
Vorhandene Strukturen
Die Leitung des Weststadtzentrums ist durch einen Mitarbeiter der Beschäftigungsförderung Göttingen gesichert (30 Std./Woche). Eine Kollegin von der Jugendhilfe Göttingen e.V. unterstützt im Bereich GWA. Sowohl die Betreuung der Angebote und Aktivitäten im Weststadtzentrum als auch die täglichen Arbeiten zum Erhalt der Infrastruktur werden von ehrenamtlich Tätigen Bewohner*innen (mit Aufwandsentschädigung über den Förderverein Weststadtzentrum e.V.), durch Honorardozenten, Tätige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, Teilnehmer*innen der Maßnahme AGH-MAE und durch Mitarbeiter*innen des Projektes „Soziale Teilhabe“ §16i geleistet.
Nachhaltigkeit
Hier weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Wahrscheinlich ist hier die Stelle, wo auf die bestehenden Projekte von Christina Bezug genommen wird.

NetzWerk - Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie

Ansprechpartner
Matthias Bezold
Funktion Sachgebietsleiter Finanzen
Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie in Wunstorf
Projektbeschreibung
Das Evangelische Schulwerk ist u.a. Träger der IGS Wunstorf, einer Schule mit über 900 Schülerinnen und Schülern, die dort alle Schulabschlüsse, vom Förder- und Hauptschulabschluss bis zum Abitur, erreichen können. Im Rahmen der bereits bestehenden Schulsozialarbeit soll mit der Einrichtung des "NetzWerk"es ein Zentrum für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie geschaffen werden, welches von Kinder- und Jugendliche (und Eltern/Angehörige/Erwachsene) in Wunstorf gleichermaßen „nutzbar“ ist und ein bedarfsorientiertes, niedrigschwelliges Beratungs- und Betreuungsangebot offeriert. Das Netzwerk soll eine Plattform darstellen, auf der schulische Belange und die Potentiale der offenen Kinder- und Jugendhilfe, der Kirche, der Kommune, schulischer Bildungsträger, therapeutischer Angebote zusammengeführt werden können und auch umgesetzt werden. Die Räumlichkeiten sollen partnerschaftlich und multiprofessionell genutzt werden. Außerschulische Angebote sollen einen festen Platz im Schulalltag und darüber hinaus erhalten und sich mit internen Angeboten verzahnen und vernetzen. Mit dem Angebot des „Zentrums für schulnahe Beratung, Begegnung und Therapie“ sollen Ergotherapeuten, Psychotherapeuten, Lerntherapeuten, Sprachtherapeuten sowie (pädagogische) Fachkräfte außerschulischer Bildungsträger in Wunstorf mitwirken und gemeinsam mit der Schule einen unabhängigen Anknüpfungspunkt finden, der ihre Deutungshoheit und Unabhängigkeit nicht in Frage stellt. Handlungsleitend stehen die Operationalisierung der Sätze • „Bildung ist mehr als Schule “ • „Für die Erziehung eines Kindes bedarf es das ganze Dorf“ sowie die Arbeitsprinzipien „auf Augenhöhe“ und „Gleichberechtigung“ für den Aufbau des schulnahen Netzwerkes. Für Schüler*innen und ihren Angehörigen steht das NetzWerk für - systemische Begleitung - niedrigschwellige Kontaktaufnahme und persönliche Ansprache - institutionsübergreifende Informationsplattform über schulnahe Beratungs-, Begegnungs- und Therapieangebote und Weitervermittlung - gleichermaßen für präventive und intervenierende Angebote - Maßnahmen zur besonderen Lernförderung in verschiedenen Lern- und Lebensbereichen sowie für die Implementierung von therapeutischen Angeboten im Schulalltag
Laufzeit
2020-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Schule spiegelt als Bildungs- und Erziehungsort die Anforderungen und Erwartungen der in der Gesellschaft lebenden Menschen wieder. Gleichzeitig bildet sie eigene Standpunkte heraus, so dass Schule sowohl Teil des sozialen Raumes, als auch einen eigenen Sozialraum darstellt. Dies wird deutlich an der Vermischung von Schule und Elternhaus, wo vermehrt Erziehungsaspekte in Schule und Bildungskomponenten im Elternhaus vorzufinden sind. Entsprechend sind die Auswirkungen auf außerschulische Angebotsträger, die Schüler*innen und Eltern in Erziehung und Bildung unterstützen. In der alltäglichen Arbeit und im Besonderen in Zusammenhängen, in denen die Erfordernisse der einzelnen Handlungsfelder/Maßnahmen/etc. überschreiten, weil zwar Sachzusammenhänge geklärt, die nötigen Maßnahmen aber nicht initiiert werden können, zeigen sich „strukturelle Löcher“ zwischen Schule und außerschulischen Bildungsträgern. Ausgehend von starren Systemen sind alle Insititutionen gleichermaßen betroffen, agieren dann aber isoliert voneinander. Dies führt zu Redundanzen und Hilfangebote greifen häufig zu spät oder zu kurz. In Anbetracht der Notwendigkeit einer Bewältigung der gemeinsamen Herausforderungen bedarf die offentsichtlich nicht funktionierende Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen pädagogischen und therapeutischen Bildungsträgern einer Veränderung u.a. in folgenden Bereichen: Erreichbarkeit - Zuständigkeit - Beziehungsarbeit - Fahrtwege - Zeit - Wissen um Hilfsangebote - Kooperatives Verständnis - Transparenz (Arbeitsweisen und -Zeiten) - Akzeptanz Für Adressaten sind die Hürden oft zu hoch, sich an Beratungsstellen zu wenden. Es fehlt an Gesichtern und Beziehungen.
Projektgebiet
Beschreibung
Zum Fördergebiet rechnen wir das Gesamtgebiet der Stadt Wunstorf, da das Einzugsgebiet der Schule über die unmittelbare Nachbarschaft des Schulstandortes weit hinausgeht und auch Schüler*innen außerhalb Wunstorfs einbezieht.
Einwohnerzahl
41000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Alleinerziehenden in Deutschland 19 % laut BMFSFJ. Anteil der Alleinerziehenden an der Schule ca. 25 %, ermittelt über die Angaben im Schulvertrag
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Menschen (an der Gesamtbevölkerung) die Transferleistungen beziehen, nach Destatis, etwa 9 %. Anteil der Haushalte die Transferleistungen beziehen innerhalb der Schulgemeinschaft ca. 12 %. Errechnet auf Grund vorliegender Anträge auf Schulgeldermäßigung bzw. Schulgelderlaß.
Unterlagen zum Gebiet
karte_wunstorf.jpg (150.27 KB)
GWA/QM-Ansatz
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachkräfte vor Ort wird das Quartier in seinen Angebotsstrukturen als Ganzes betrachtet und damit Lebens-, Bildungs- und Teilhabechancen geschaffen und verbessert. Die Einrichtung einer interdisziplinären Steuergruppe schafft eine multiprofessionelle Ansprechbarkeit zur systemischen Begleitung und Beratung der Zielgruppen und trägt dazu bei Angebotslücken im Quartier zu schließen. Das NetzWerk bildet im Sinne eines Überbrückungsnetzwerkes einen zentralen Netzwerknoten, der sich durch Ansprechbarkeit für Institutionen und Menschen im Quartier auszeichnet sowie als Impulsgeber für gemeinschaftliche Aktivitäten und Stabilisierung von Benachteiligung fungiert und damit Synergieeffekte herstellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Netzwerkpartner teilen gemeinsame Vision der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit vor Ort in Form eines interdisziplinär erarbeiteten Konzepts
Beschreibung
Regelmäßiger Austausch in Form von institutionsübergreifenden Fallbesprechungen sowie implementierung von interdisziplinären schulischen und außerschulischen Angebotsstrukturen
Beschreibung
Netzwerkpartner platzieren ihre Angebote und Ressourcen regelmäßig im NetzWerk - Hilfsangebote können zeitnah, flexibel und bedarfsorientiert initiiert werden.
Beschreibung
Netzwerkpartner kennen und verstehen Angebotsstrukturen und Arbeitsabläufe sowie Herausforderungen und Notwendigkeiten der Kolleg*innen im Netzwerk
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. IGS Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hölty Gymnasium Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Otto Hahn Schule Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TuS Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Praxis für Ergotherapie Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausaufgabenhilfe "Rückenwind"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Kurze Wege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schwangerenkonfliktberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familien- und Erziehungsberatung Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus "Haus der Vielfalt"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Lebensberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Wunstorf
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Evangelische Schulwerk ist eine unselbständige Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und in dieser Funktion Schulträger der Evangelischen IGS Wunstorf. Die Landeskirche trägt dafür Sorge, dass das Projekt IGS Wunstorf und das neu zu errichtende Netzwerk gelingt und wird neben den eingeworbenen Fördermitteln ausreichend eigene Finanzmittel zur Verfügung stellen. Angebot und Arbeitsweise des Netzwerkes werden eng mit der Stadt Wunstorf abgestimmt.
Galerie
netzwerk schaubild
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bibu - Belm ist bunt

Ansprechpartner
Christoph Matschinsky
Funktion Teamleiter
Empowerment durch Stärkung von Ressourcen und Gestaltungsmöglichkeiten
Projektbeschreibung
Das Projekt "Belm ist bunt - Bibu" fördert die Partizipation der Einwohner*innen im sozialen und politischen Bereich. Ziel ist es, im Projektgebiet und darüber hinaus zu einer Aktivierung der Menschen beizutragen und so deren Teilhabe in der Gemeinde zu fördern. "Bibu" knüpft dabei an bestehende Strukturen und Vorarbeiten, die u.a. im Rahmen der "Sozialen Stadt" sowie des Projektes "NaDi - Nachbarschaftsdialog" erfolgten, an. Hier wurden Strukturen, z.B. das Netzwerk Sozialer Akteure, und Zugänge, z.B. über Beratungsangebote und gemeinsame Freizeitaktivitäten, geschaffen. Nun soll auf dieser Basis die Partizipation der Anwohner*innen im Fokus stehen. In dem Projektgebiet finden regelmäßige Aktionen statt, bei denen Probleme und Wünsche der Anwohner*innen diskutiert werden können (z.B. ein Neujahrswunschbaum, gemeinsames Frühlingsfest). Dafür werden die Räumlichkeiten ansässiger Netzwerkpartner*innen ebenso genutzt wie der öffentliche Raum. Mit Unterstützung der Mitarbeitenden können die Anwohner*innen dann überlegen, wie sie eine Verbesserung für ihr Viertel oder die gesamte Gemeinde erreichen können. Diese werden dann gemeinsam mit den Mitarbeitenden an das Netzwerk und vor allem an Politik und Verwaltung kommuniziert. Hier können z.B. die im letzten Jahr etablierten Bürgerforen eine Möglichkeit darstellen, zu denen die Anwohner*innen begleitet werden können, so dass auch sprachliche Unterstützung (das Team verfügt über englische, arabische und russische Sprachkenntnisse, Türkisch sowie Gebärdensprache können durch den Träger ebenfalls gestellt werden) möglich ist. Dabei nutzt das Projekt zudem die 2021 anstehenden Kommunal- und Bürgermeister*innenwahlen in Belm, um soziale Fragen mit politischer Partizipation zu verknüpfen. In Veranstaltungen werden die Möglichkeiten und Grenzen sowie die Bedeutung von Kommunalpolitik verdeutlicht, gemeinsame Gespräche mit Politiker*innen dienen nicht nur dem Austausch, sondern auch dem Abbau von Berührungsängsten. Zudem können die Anwohner*innen hier direkt ihre Ideen an Verwaltung und Politik weitergeben um gemeinsam Strategien für einen lebenswerten Stadtteil zu entwickeln. Besonderer Fokus liegt hier auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. "Bibu" ist dabei in der Arbeit nicht nur Name, sondern auch Maskottchen des Projektes - ein klassischer "bunter Vogel", der die zahlreichen Facetten des Projektgebietes in sich vereint und von den Anwohner*innen je nach Bedarf gestaltet werden kann (siehe Punkt 11).
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße 2-10 und Heideweg 37-45. Damals wurden Quartiersmanagementstrukturen aufgebaut. Ziel war es, diese auch nach Beendigung des Projektes "Soziale Stadt" aufrecht zu erhalten. Ohne hauptamtliche Unterstützung war dies jedoch nur schwer möglich. Es gibt Angebote verschiedener Akteur*innen sowie ein Freiwilligenbüro, das versucht Ehrenamtliche anzubinden. Den Zugang zu Anwohner*innen zu finden gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig. Geprägt ist das Gebiet durch einen hohen Anteil von Menschen, die Transferleistungen beziehen. Zudem ist der Anteil von Ausländer*innen in dem Gebiet deutlich höher als in der Gesamtgemeinde, gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund. Hier handelt es sich vor allem um Spätaussiedler*innen. Verschärft hat sich diese Entwicklung durch den hohen Zuzug von Geflüchteten ab 2015 und den seit 2017 zu beobachtenden Zuzug von Menschen aus Osteuropa. Diese Gruppen leben nebeneinander her, was zu Vorurteilen und negativen Zuschreiben gegenüber „der Anderen“ führt. Über das Projekt „NaDi“ wird daran gearbeitet, hier ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen, dies gestaltet sich durch die Corona-Einschränkungen als schwierig. Es ist aber deutliches Interesse an einem Engagement für Gebiet und Gemeinde erkennbar. Wichtig ist jedoch diesem noch diffusen Interesse Raum zu verleihen und den Menschen zu zeigen, wie sie sich Gehör verschaffen können und welche Möglichkeiten sich zur Gestaltung des Gebietes ergeben. Hier soll „Bibu“ ansetzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm- Powe
Beschreibung
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es hat eine Größe von 17 ha und umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße und Heideweg. Angrenzend an das Gebiet befinden sich zwei Kindergärten (Christkindergarten und St. Josef Kindergarten) sowie die beiden Grundschulen (Grundschule Powe und Grundschule Belm). An den Christuskindergarten angegliedert ist das Familienzentrum. Dies stellt den räumlichen Fixpunkt für den Großteil der Aktivitäten dar, da es als Raum für gemeinsame Angebote bereits bekannt ist und die entsprechenden Möglichkeiten vorhanden sind.
Einwohnerzahl
1504
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenfortschreibung 2018 Gemeinde Belm
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
73
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Unterlagen zum Gebiet
bibu1.jpg (252.17 KB)
bibu2.jpg (638.11 KB)
GWA/QM-Ansatz
GWA arbeitet anhand der Bedürfnisse und Interessen der Anwohner*innen und fördert die Partizipation im sozialen und politischen Bereich durch Vernetzung und Stärkung vorhandener Ressourcen. GWA versteht sich dabei als Unterstützung, nicht als Leitung. Mit Blick auf die soziale Teilhabe zielt das Projekt daher darauf ab, niedrigschwellige Diskussionsräume zu schaffen (z.B. durch Beratungs- und Freizeitangebote wie gemeinsame Feiern). Hier sollen die Anwohner*innen ihre Meinung zur Situation vor Ort kommunizieren und Bedarfe sowie Ideen zur Verbesserung formulieren. Darauf aufbauend werden dann gemeinsam Lösungsstrategien entwickelt. Dabei lebt das Projekt von der Rückkopplung mit und dem Engagement der Anwohner*innen, die Mitarbeitenden haben vor allem die Funktion den Austausch anzustoßen und daraus entstehende Ideen zu unterstützen bzw. andere Akteur*innen für die Unterstützung zu gewinnen. Verschränkt wird dieser Bereich mit politischer Partizipation. Da 2021 neben den niedersächsischen Kommunalwahlen auch Wahlen zum*zur Bürgermeister*in in Belm anstehen bietet sich dies an, um den Anwohner*innen die Bedeutung von Kommunalpolitik sowie ihre Einflussmöglichkeiten näher zu bringen und den Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Anwohner*innen zu fördern. Hier können z.B. Workshops zur Entwicklung von Ideen für die Gemeinde oder Diskussionsrunden mit Politiker*innen stattfinden, bei denen die Anwohner*innen die zuvor entwickelten Ideen vorstellen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Projekt geht auf Interessen der Menschen ein, Inhalte der Bewohner*innen bestimmten Veranstaltungen
Beschreibung
Anwohner*innen werden zur eigenen Ideen ermutigt, Vorschläge und Ideen werden gemeinsam umgesetzt, Strukturen für mehr Partizipation werden augebaut
Beschreibung
bestehende Angebote werden vorgestellt und Zugänge geschaffen, Fähigkeiten der Anwohner*innen werden gefördert
Beschreibung
Aktivitäten werden für alle Anwohner*innen konzipiert, bei gemeinsamen Diskussionen werden alle Bedarfe in den Blick genommen
Beschreibung
Unterstützung und Einbeziehung Netzwerk sozialer Akteure, Aktionen werden immer im Verbund gestaltet
Beschreibung
Projektgebiet wird als Teil der Gesamtkommune verstanden, spezielle Bedürfnisse kommuniziert, gleichzeitig wird die ganze Gemeinde in den Blick genommen
Vorhandene Strukturen
In Belm gibt es das „Netzwerk Sozialer Akteure Belm“. Einen besonderen Fokus auf das Projektgebiet haben z.B. der offene Kinder- sowie Jugendtreff. Auch die katholische Kirche ist vor Ort engagiert. Im Rahmen der „Sozialen Stadt“ wurden diese Strukturen weiter ausgebaut und gestärkt. Nach Ende des Programmes konnte das Netzwerk ohne die Koordinierung durch das Quartiersmanagement, das 2014 auslief, weiterbestehen und ist bis heute eine gute Möglichkeit gemeinsame Ideen zu entwickeln und schnell alle wichtigen Akteur*innen zu erreichen. Regelmäßige Netzwerktreffen wurden früher durch das Quartiersmanagement organisiert, dies übernimmt jetzt die Gemeinde. Es ist also durchaus gelungen, Projektansätze in Regelstrukturen zu überführen. Bis Ende 2018 läuft zudem das Projekt „BIBA-Belmer Initiative für Bildung und Arbeit“. Das Projekt wird im ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“ gefördert. Hierüber kann z.B. das jährliche Begegnungsfest der Gemeinde fortgeführt werden. Zudem gibt es in der Gemeinde ein Freiwilligenbüro, dass Ehrenamtliche akquirieren und vermitteln will. Das Projekt „NaDi“ zielt darauf ab, Zugänge zu den mannigfaltigen Zielgruppen zu generieren und ein Bewusstsein für den sozialen Zusammenhalt zu schaffen, darauf aufbauend soll nun „Bibu“ die Partizipation der Menschen vor Ort stärken.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Belm (Bürgermeister, stellv. Bürgermeister, Gleichstellungsbeauftragte, Pressesprecher)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ökumenische Jugendhilfen (Projektträger)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleis 3 - Pro Belmer Jugend
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Josef Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Kindergarten Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertreff Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Powe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Belmer Schaufenster
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Belmer Integrationswerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Soziale Akteure Belm
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Ökumenischen Jugendhilfen arbeiten seit ihrer Gründung sozialraumorientiert und versuchen im Rahmen verschiedener Projekte sowie in ihrer alltäglichen Arbeit das Thema Gemeinwesenarbeit mitzudenken. Erfahrungen aus dem geplanten Projekt werden dabei genutzt. Die Gemeinde plant langfristig eine Finanzierung im Bereich Quartiersmanagement zu ermöglichen, hier können die Ergebnisse aus dem Projekt genutzt werden. Träger und Gemeinde sind diesbezüglich in Absprache.
Galerie
maskottchen bibu
bibu herkunft
Zustimmung Veröffentlichung
On