Gemeinwesenarbeit als Vereinsaufgabe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
| Organisation | Sprotte e. V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin |
2. Kurzbeschreibung
Gründung eines Vereins zur Übernahmen vorhandener Strukturen und Inhalte der Gemeinwesenarbeit im Quartier
Projektbeschreibung
In dem Quartier soll die durch den Sprotte e. V. eingeführte GWA einer durch die BürgerInnen des Gebietes zu gründenden Organisation übertragen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist das seit 2017 in Aufbau befindliche MGH "familienhORT", das, entwickelt aus dem ExWost- "Orte der Integration" und "Anlaufstellen für ältere Menschen im Quartier" die Funktionen von Gemeinwesenarbeit im Gebiet wahrnimmt. Es ist zentrale Begegnungsstätte im Gebiet und wurde aus dem konzeptionell sozial-räumlichen Ansatz des KECK-Atlasses des Stadtquartiers ermittelt. Das Projekt soll erste Impulse setzen, einen im Gebiet verankerten Verein zu gründen und in seiner Gründungsphase begleiten, dabei systematisch die Strukturen der GWA im Gebiet auf den Sozialraum konzentrieren und dort Mitarbeitenden und Aktive des Sprotte e.V. durch lokale Akteure ersetzen, um die Bindungen des Gebietes an die Einrichtung zu stärken. Stolpersteine der Gründungsphase und rechtliche Hemmnisse sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen erarbeitet und bewältigt werden. Organisatorisches und strukturelles Lernen bis zur Erstellung eines Konzeptes für die GWA im Gebiet werden gemeinschaftlich mit professioneller Unterstützung umgesetzt, um eine Trägerstruktur zu schaffen, die sich an den Qualitätsstandards der LAG orientiert und konzeptionell den Bedarfen der BewohnerInnen und des Gebiets entspricht. Wichtige Ergebnisse dieses Prozesses müssen das zielgruppen- und resourcenübergreifende Planen und Handeln sein. Durch das Projekt sollen möglichst viele BewohnerInnen erreicht und eingebunden werden, um durch Selbstwirksamkeitserfahrungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Anknüpfungspunkte im Projekt sind die bereits vorhandenen Netztwerke des MGH, die um weiter Partner ergänzt werden sollen. Durch Professionalisierung der Akteure soll die GWA im Gebiet nachhaltig und langfristig angelegt und verstetigt werden und der Anspruch an Verantwortung für das eigene Lebensumfeld wachsen. Im Zentrum bleibt der Kerngedanke Sozialraumorientierung als konzeptionelle Ausrichtung Sozialer Arbeit zu nutzen, bei der es nicht darum geht, Einzelpersonen mit pädagogischen Maßnahmen zu verändern, sondern Lebenswelten so zu gestalten und Verhältnisse zu schaffen, die es Menschen ermöglichen, besser in ihren Lebenslagen zurechtzukommen und lokale Potentiale zu Entwickeln bzw. zu stärken.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier im Süden der Stadt grenzt an das Gebiet der "Sozialen Stadt Lehmwandlung". Etwa 3300 Menschen unterschiedlichster Sozialstruktur und Herkunft leben hier: u. a. Migrantenfamilien aus dem Ostmittelmeerraum und Familien aus der ehemaligen Sowjetunion sind ein Großteil der BewohnerInnen des Gebietes, das im hohen Maße durch moderaten Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäuser geprägt ist.
Das Gebiet aus den 1980ger Jahren ist relativ dicht bebaut; neben Wohngebäuden ein Senioren- und Pflegeheim, einem städtischen Integrationskindergarten, eine Grundschule. An der Peripherie gibt es Discounter, eine Hausarztpraxis. Das Quartier wird von der Lehmwandlung", dessen Kinder die Grundschule im Gebiet besuchen, durch eine Hauptverkehrsstraße getrennt.
In dem Wohnquartier soll die durch den Sprotte e. V. wahrgenommene GWA durch die BürgerInnen des Gebietes übernommen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist die bestehende Begegnungsstätte, die Funktionen der Gemeinwesenarbeit wahrnimmt.
Durch die Übertragung der GWA wird der Identifikationsgrad der Bewohnerschaft erhöht, um gleichzeitig den spezifischen Herausforderungen des Gebietes deutlich stärker zu begegnen. Durch das Projekt sollen weitere Bewohnerschichten angesprochen werden, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermittelt, Organisation, Struktur, Aufbau der Gemeinwesenarbeit auf ehrenamtlich Strukturen übertragen werden. Ein Schwerpunkt der kommenden jahre muss es sein, die nachbarschaften deutlich zu verbessern und ein inklusives Wohnquartier zu gestalten, um die Wohn-und Lebenssituation der stark alternden BewohnerInnen zu verbessern
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg - Alpheide
Beschreibung
Das Gebiet wird im Norden durch die DB-Strecke Hannover - Bremen, im Osten durch die Ortsumgehung B6 bzw. die Straße "An der Stadtgrenze", im Süden durch die DB-Strecke Nienburg - Minden und im Westen durch den Steinhuder Meerbach begrenzt.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg - Stadtkontor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_alpheide_mit_text.pdf
(836.78 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der neue Verein soll mit Engagement, umfangreichen Angeboten und Projekten und dem langfristigen Ziel, das Zusammenleben positiv mitzugestalten, für Integration, Inklusion und die Verbesserung der Lebenslagen aller Menschen eintreten. Das Begegnungszentrum Mehrgenerationenhaus im ehemaligen "Ort der Integration" ist wesentliche Grundlage dieser Arbeit. Darüber soll die Zusammenarbeit mit anderen sozialen, kulturellen Initiativen vor Ort, Koordination lokaler sozialer und kultureller Arbeit entwickelt werden. Vorbeugende, helfende Tätigkeit auf allen Gebieten sozialer Arbeit, Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe, Förderung des ehrenamtlichen Engagements und internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten ist obligatorisch. Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenslage der Unterstützung bedürfen oder die von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind, wird Hilfe angeboten durch Beratung, Versorgung, Eingliederung, Qualifizierung, Nachsorge und Begleitung. Ziel ist es, über die Förderung freiwilligen sozialen Engagements, selbsttragende Strukturen zu entwickeln, die ihren formalen Niederschlag in einer Vereinsgründung finden, um einen deutlichen Quartiersbezug herzustellen. Dadurch wird die Identifikation mit dem Stadtteil erhöht, evtl. Informationsdefizite im und über den Stadtteil abgebaut und ein Alleinstellungsmerkmales des Quartiers implementiert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen regelmäßig an den Veranstaltungen teil
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Durch die Entwicklung des MGH aus dem Ort der Integration gibt es Grundstrukturen der GWA im Gebiet, es sind Netzwerke vorhanden und einige BewohnerInnen sind bereits als Multiplikatoren in die ehrenamtliche Arbeit im Haus eingebunden. Aufgabe der Leiterin des MGH ist es, die Ehrenamtlichen und gemeinsam mit anderen Professionellen aus dem Netzwerk des MGH bei Ihrerem Engagement zu unterstützen und durch Beratungsangebote ins Gebiet zu wirken. Eine Ausweitung der GWA auf das Gebiet und seine BewohnerInnen ist noch nicht gut entwickelt, da das MGH erst seit Januar 2017 besteht und noch in der Aufbauphase ist. Von 2012 bis 2016 diente der "Ort der Integration" vor allem als Brücke für die Eltern der Grundschüler aus dem entfernten Einzugsgebiet "Lehmwandlung", parallel dazu haben sich erste Bedarfe der BewohnerInnen aus der Alpheide entwickelt, die über das Projekt "Anlaufstellen für ältere Menschen" aktiviert worden sind. Über die neuen räumlichen Möglichkeiten (Offener Treff, zwei Räume mit guter Aussstattung im MGH, barrierefreier Zugang, freies WLAN) entsteht eine neue Stadtteilkultur, die über die GWA im Mehrgenerationenhaus gefördert wird, aber eigentlich eine Verankerung im Quartier selber braucht, um nachhaltig die Nachbarschaften zu stärken und ein neues Bewusstsein für Mitbestimmung und Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mobilisiert. Da das Gebiet kein Gebiet der Sozialen Stadt ist, fehlen wichtige Beteiligungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen bei BewohnerInnen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alzheimergesellschaft Nienburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus familienhORT
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander im Stadtteil
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Petra Scholl
| Organisation | Letter-fit: Miteinander-Fürteinander e.V. |
|---|---|
| Funktion | Vorsitzende |
2. Kurzbeschreibung
Begegnung im Stadtteil
Projektbeschreibung
Es geht darum einen Ort der Begegnung zu schaffen. Dieser soll der Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen dienen und gleichzeitig Quelle für neue gemeinsame Aktivitäten sein. Es geht darum, daß Selbsthilfepotential zu aktivieren.
Die Idee ist, einen zentralen barrierefreien Raum im Zentrum des Ortsteils zu haben, damit niedrigschwellige Angebote etabliert werden können.
Geplant ist, die Vertrauensbücherei in den Räumen unter zu bringen, die einmal wöchentlich geöffnet ist und derzeit ein niedrigschwelliges Angebot zum Gespräch darstellt, aber zum Jahresende seine Räume verliert und ohne neue Räume eingestellt werden muß.
Der Sozialdienst der Stadt plant einen Treffpunkt für Geflüchtete, der in den Räumen Heimat finden könnte.
Evtl. ist es auch möglich, die Sprechstunde der Sozialarbeiter in die neuen Räume zu verlegen statt in einem anderen Stadtteil im Rathaus abzuhalten.
Ein neuer Vormittagstreff zum Kaffeetrinken soll das Angebot ergänzen und Raum zur Entwicklung neuer selbstorganisierter Projekte geben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Letter ist der größte Stadtteil von Seelze, gekennzeichnet durch den massiven Abbau öffentlicher Infrastruktur. In den letzten Jahren hat die Stadtteilbücherei geschlossen ebenso die Außenstelle des Bürgerbüros. Die Musikschule wurde nach Seelze verlagert, ebenso wandert das Heimatmuseum nach Seelze ab.
Das Alte Rathaus Letter, Identifikationspunkt für viele Letteraner und Ort der Volkshochschule sowie der Ratssitzungen und Ortsbürgermeistersprechstunde, soll noch dieses Jahr verkauft und abgerissen werden um Wohnbebauung Platz zu machen. Ob die Volkshochshcule im Stadtteil bleibt ist noch unklar.
Die evangelische Gemeinde hat ihr Gemeindehaus zugunsten eines Schulneubaus abgerissen.
Einziger öffentlicher Raum in Letter ist die Seniorentagesstätte, die bis zum frühen nachmittag durch die Grundschule als Mensa genutzt ist und dienstags bis donnerstags nachmittags von den Verbänden belegt ist.
Die Schulen sind im Ganztagsbetrieb und voll ausgelastet und behelfen sich schon selbst mit Containern. In den Kindertagesstätten, alle in städtischer Trägerschaft, sind externe Nutzungen verboten.
Es gibt im gesamten Stadtgebiet keine öffentlichen Räume, um Gemeinwesenarbeit zu betreiben.
Damit wird das Selbsthilfepotential der Bevölkerung nicht genutzt.
Der Stadtteil hat auch viele Geflüchtete aufgenommen, die alle dezentral in Wohnungen untergebracht sind und so nicht weiter stören. Es gibt aber keine Möglichkeit, wenn mannicht gerade Nachbar ist, mit ihnen in Kontakt zu treten und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Ebenso haben auch die Geflüchteten selbst keinen Raum um selbst Aktivitäten zu planen.
Letter verkommt zur reinen Schlafstadt.
Seelze ist pleite.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Letter
Beschreibung
Der Stadtteil ist eingeschlossen von der Leine und der Bahn/Stichkanal
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Stast Seelze
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietsuebersicht_letter.png
(33.02 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bewohner sollen aktiviert werden, die Selbsthilfepotentiale genutzt werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
20 Bewohner unregelmäßig die Begegnunsstätte nutzen
Kriterium
Beschreibung
Es hat sich eine regelmäßige Aktivität oder mehrere einmalige Aktivitäten aus der Begegenung entwickelt
Kriterium
Beschreibung
Bewohner werden an andere Vereine und Einrichtungen weiter vermittelt.
Kriterium
Beschreibung
bei Veranstaltungen Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Zugezogene und Alt-Letteraner zusammen teilnehmen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Guter Rat und gutes Rad
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Meyer
| Organisation | Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover |
|---|---|
| Funktion | Koordinator |
2. Kurzbeschreibung
Aufsuchende Koordinierung, Vernetzung durch die "Mobile Fahrradwerkstatt" in Hannover
Projektbeschreibung
Ein Projekttag:
Das Werkstattmobil der „Mobilen Fahrradwerkstatt“ hat seine Garage verlassen. Diesmal ist das Ziel eine Flüchtlingsunterkunft in Hannover. Es ist mit zwei MitarbeiterInnen besetzt. Der technische Mitarbeiter hat im Vorfeld gespendete Fahrräder abgeholt und aufgeladen. Werkzeugkästen und Reparaturmaterial sind ergänzt worden. Die Fachkraft mit den gemeinwesenorientierten Aufgaben, ein Sozialarbeiter, hat Flyer und Informationsbroschüren dabei. Sie verfügt über Kontakte zu Integrationslotsen, zu den quartiernahen Unterstützerkreisen, zu Beratungsinstitutionen und zum kommunalen Quartiersmanagement. Am Einsatzort, auf dem Platz vor der Unterkunft angekommen haben sich erste Flüchtlinge eingefunden, möchten ein gespendetes Fahrrad entgegennehmen oder ihr eigenes reparieren. Auch ehrenamtliche „Fahrradschrauber“ sind eingetroffen. MitarbeiterInnen des Betreibers der Unterkunft sagen „Hallo“ und nennen Bewohner, die dringend ein Fahrrad benötigen.
Ehrenamtliche hören sich die Wünsche der Bewohner an und beginnen, gemeinsam mit ihnen an den Fahrrädern zu arbeiten. Bewohner des Viertels sehen interessiert zu. Als sie hören, dass ihnen auch bei Fahrradproblemen geholfen wird, wenn sie einen HannoverAktivPass haben, fragen sie nach dem nächsten Termin.
Der Sozialarbeiter kommt mit Flüchtlingen, Anwohnern und Hauptamtlichen ins Gespräch: „Gibt es die Möglichkeit, einen Fahrradkurs für Frauen zu organisieren?“ „Ich komme mit der Ausländerbehörde nicht weiter“ oder „Könnt Ihr nicht auf dem nächsten Stadtfest mit Eurem Projekt vertreten sein?“ Ideen und Best Practice werden ausgetauscht, Kontakte zu Beratungsstellen vermittelt, Finanzierungsmöglichkeiten angedacht. Fortbildungen für Ehrenamtliche, Praktikumsmöglichkeiten für Flüchtlinge und weitere Projekte wurden kommuniziert. Auch heute hat sich gezeigt, dass die hier entstandene Kommunikation weit effektiver ist als das Senden und Emfangen von gestreuten Emails.
Nach 2 ½ Stunden schließen sich die Türen des Werkstattmobils. Es hat noch 4 weitere Termine in dieser Woche.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Für Flüchtlinge ist der Besuch von Integrationskursen, Einkaufen, Besuch von Veranstaltungen nicht immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln realisierbar zumal Fahrkarten bezahlt werden müssen. Aus dieser Problemlage heraus öffnete sich die im Nahbereich der Flüchtlingsunterkunft "Oststadtkrankenhaus" für Kinder und Jugendliche konzipierte Fahrradwerkstatt in der Dietrich-Bonhoeffer Kirchengemeinde der neuen Zielgruppe.
Mit der zunehmenden dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge erfolgten Anfragen von Betreibern, Nachbarschaftskreisen und Bewohnern aus weiteren Unterkünften. Zeitgleich bildete sich das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, das diese Bedarfe erkannte und als erstes Projekt die beschriebene Werkstatt mobil machte, eben als "Mobile Fahrradwerkstatt" mit einem Transporter für Werkzeug und Material. Parallel dazu wurden Ehrenamtliche gewonnen. Seitdem tourt das "Werkstattmobil" ehrenamtlich durch Hannover. Lediglich punktuell wurde es durch einen Mitarbeiter des Flüchtlingsnetzwerkes begleitet. Wenn dies aber der Fall war bildeten sich Anfragen und Bedarfe heraus, die weit über das Reparieren herausgingen. Ehrenamtliche schilderten schwierige Situationen, äußerten Beratungsbedarf. Hauptamtliche fragten nach Praktikumsmöglichkeiten und Fortbildungen. Die "Mobile Fahrradwerkstatt", die wie ein früherer Landbriefträger kontinuierlich im Kontakt ist konnte quer durch bestehende Netzwerke Anfragen beantworten.
Zu Verstetigung und Professionalisierung des Angebotes wird angestrebt das "Werkstattmobil" mit zwei MitarbeiterInnenauszustatten: ein MA für den technisch/organisatorischem Anteil und ein MA für den Vernetzungs/Informationsanteil.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover
Beschreibung
Das Projektgebiet besteht aus der Stadt Hannover, mit allen Stadtteilen, in denen quartiersnahe Fahrradinitiativen und/oder Flüchtlingsunterkünfte vorhanden sind.
Einwohnerzahl
551914
Quelle / Anmerkungen
http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Hannover-in-Zahlen/Einwohner
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hannover_stadtgliederung.png
(202.3 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel unseres Projektes ist zum einen die Verbesserung von infrastrukturellen Bedingungen im Bereich Verkehr und Mobilität im Sozialen Raum. Dabei denken wir ressortübergreifend und orientieren uns an den Bedarfen der BewohnerInnen. Neben der Hilfe für den Einzelnen arbeiten wir darauf hin, das Strukturen geschaffen werden in denen die erkannte Defizite behoben werden können.
Zum anderen zielen wir auf eine Vernetzung mit den Quartiersmanagement(en) in den verschiedenen Ortsteilen an. Erste Kontakte bestehen bereits zum QM Herrenhausen-Stöcken, wo bereits Vernetzungserfolge vorzuweisen sind - Zusammenarbeit "TalenteTreff - Miigranten Mobil machen" , Unterstützungs Kleiderkammer Ledeburg Stöcken, Teilnahme am Nachbarschaftsfest. Weitere Kontakte bestehen zum Quartiersmanagement Mitte, Groß-Buchholz - Kleefeld, die aber aus Kapazitätsgründen bisher nicht intensiviert werden konnten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
gelungen wenn eine Fahrradkonferenz eingerichtet ist.
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn Partner vor Ort in das Projekt eingebunden werden
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn in Flüchtlingsunterkünften Bewohner sich untereinander bei Reparaturen unterstützen.
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn die Mobile Fahrradwerkstatt mit Institutionen wie Schulen oder mit Bewohnerinitiativen kooperiert.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die schon vorhandene Mobile Fahrradwerkstatt hat bisher "Hardware" und ehrenamtliches Engagement bereitgehalten und es ist gelungen wöchentlich drei Werkstatteinsätze zu realisieren. Die Bedarfe gehen aber weit darüber hinaus und wöchentlich sechs Einsätze wären erwünscht.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis hauptamtlicher Ehrenamtskoordinatoren in Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitsstelle "Migration" im Diakonischen Werk Hannover sowie alle evangelischen Kirchengemeinden in Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreise der einzelnen Flüchtlingsunterkünfte in Hannover u.a. in Stöcken, Hannovr Mitte, Nodstadt, Badenstedt/Davenstedt. List, Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Soziales Bereich Migration und Integration Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nichtkommerzielle Fahrradinitiativen in Hannover ua. Jugendwerkstatt Linden, Werkstatt in Kleefeld/Bemerode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Herrenhausen-Stöcken (aktiv) Groß-Buchholz- Kleefeld u. Mitte
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkulturelle Begegnungstelle Zwischenahn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Malte Hahn
| Organisation | DIALOG e.V. Zwischenahn |
|---|---|
| Funktion | Vereinsvorstand |
2. Kurzbeschreibung
Die interkulturelle Begegnungsstelle soll geschaffen werden, um das strukturelle Missverhältnis der Zahl der ehrenamtlichen Betreuer zu den Betreuung Erwartenden in einer weitläufigen ländlichen Gemeinde zu überwinden.
Projektbeschreibung
Die Interkulturelle Begegnungsstelle ist als Anlaufstelle für die zurzeit 549 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern dezentral in der Landgemeinde Bad Zwischenahn untergebrachten Flüchtlingen vorgesehen. Bisher besuchen die Betreuer die Flüchtlinge in bis zu 91 Unterkünften, in Zukunft sollen die Betreuten Hilfe in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe", in der sich Zwischenahner Bürger locker zusammengetan haben, überschneiden sich nicht mit den Aktivitäten der Gemeindeverwaltung und des Landkreises Ammerland, sie ergänzen sie vielmehr.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 549 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 91 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturelles zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute:
- Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse
- Begleitung zu Arztbesuchen
- Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland
- Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika
- Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule
- Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die
Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen
- Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung
- Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bad Zwischenahn Zentrum
Beschreibung
Die Landgemeinde Zwischenahn besteht aus 18 Bauernschaften, die Ortschaft Bad Zwischenahn liegt im Zentrum und kann von allen äußeren Siedlungen in etwa gleicher entfernung erreicht werden. Die Flüchtlinge sind fast vollständig mit Fahrrädern ausgestattet.
Einwohnerzahl
28204
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia 2015
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Insbesondere bei den Angaben zu Transferleistungen handelt es sich um Schätzungen. Die Arbeitsverwaltung führt aber aus, dass es in der Gemeinde wenig Möglichkeiten für eine große Zahl von hochdotierten Beschäftigungen gibt, so dass zum Erwerbseinkommen Transferleistung an eine große Zahl geleistet werden.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen sind geschätzt, Bad Zwischenahn hat aber eine Bevölkerung mit relativ hohem Durchschnittsalter.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Gemeindeverwaltung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
daten-neubuergerbroschuere_27.04.17.pdf
(1.98 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neuburger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden.
Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalische Darbietungen, Einladungen zu Verkostungen von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Westerstede mit Außenstelle Zwischenahn, Amt für Wohnen und Soziales der Gemeinde Bad Zwischenahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche Bad Zwischenahn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Gemeinde hat zahlreiche Vereine für Sport, Volkstum, Landvolk und der Projektträger DIAJOG Zwischenahn e. V. gehört dazu
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mit den Vertretern der im Gemeinderat vertretenen Parteien ist ein Runder Tisch mit den Ehrenamtlichen Helfern eingerichtet worden, der sich zweimal im Jahr zur Erörterung aufgetretener und zukünftig zu erwartender Probleme des Zusammenlebens trifft.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam Lamspringe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie Henners
| Organisation | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen |
|---|---|
| Funktion | Fachbereichsleitung Integration |
2. Kurzbeschreibung
Vernetzung und Stärkung der Gemeinwesenarbeit in der Gemeinde Lamspringe
Projektbeschreibung
In der Gemeinde Lamspringe gibt es ein aktives Vereinsleben und Gemeinwesen. Im Rahmen
der Kirchengemeinden, der Feuerwehr, Sportvereinen und anderen Zusammenschlüssen wird
Jugend-, SeniorInnen- und Gemeinwesenarbeit geleistet. Es gibt zudem regionale
Beratungsangebote in umliegenden Ortschaften wie Bad Salzdetfurth, Bockenem und Alfeld
sowie in der Kreisstadt Hildesheim. Aufgrund der schlechten infrastrukturellen Anbindung der
Gemeinde, ist es jedoch insbesonders für Menschen mit Beratungsbedarf aufgrund
finanzieller, gesundheitlicher oder anderer Gründe nicht möglich diese Angebote
wahrzunehmen. Strukturierte Gemeinwesenarbeit direkt in der Gemeinde gewinnt vor dem
Hintergrund eines vermehrten Zuzugs geflohener Menschen, einer alternden Gesellschaft
und dem Wegbrechen traditioneller familiärer und nachbarschaftlicher
Versorgungsstrukturen zunehmend an Bedeutung. Bei Behördenangelegenheiten wie dem
Stellen von Anträgen bemerken die Verwaltungsmitarbeitenden der Gemeinde insbesondere
im Bereich Schwerbehinderung und Pflege hohen Bedarf. Auch junge Familien mit geringem
Einkommen sind oft mit den Anträgen und Strukturen im Bereich Bildung und Teilhabe
überfordert. Hier wird seitens der Gemeinde sowie der Schulen und Kindertagesstätten
unterstützt, es sind jedoch nicht ausreichend personelle bzw. die dafür notwendigen
finanziellen Ressourcen vorhanden. Bereits vorhandene Missstände wurden durch den Zuzug
von geflüchteten Menschen noch deutlicher. Was bereits für eine Familie oder einen alten
Menschen mit deutscher Muttersprache schwierig zu bewältigen ist, erweist sich hier als
nahezu unmöglich. Der Gemeinderat hat sich daher entschieden eine halbe Stelle
Flüchtlingssozialarbeit zu finanzieren. Diese Integrationshelferin kann durch Case-
Management im Einzelfall unterstützen. Aufgrund des hohen Einzelfallbedarfs reichen auch
hier die Ressourcen nicht, um einen breiteren gemeinwesenorientierten Ansatz zu verfolgen,
der präventiv wirkt. Trotz grundsätzlicher Offenheit der Vereine und Einrichtungen, werden
oft eher die sozialen Gruppen angesprochen, die bereits über kulturelles und soziales Kapital
verfügen. Durch das Modellprojekt wird die fehlende personelle und finanzielle Ressource
geschaffen, die es ermöglichen soll (Beratungs-)Angebote und Veranstaltungsformen zu testen und
ein Konzept für eine langfristige und nachhaltige Quartiersarbeit zu entwickeln.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In die Gemeinde Lamspringe wurden seit dem Jahr 2015 im Vergleich zu anderen Kommunen
im Landkreis Hildesheim und gerechnet auf Größe und EinwohnerInnenzahl die meisten
geflüchteten Menschen zugewiesen. Insbesondere durch das starke ehrenamtliche
Engagement der Kirchengemeinden und vieler Privatpersonen werden diese neuzugezogenen
Menschen beim Ankommen in der Gemeinde unterstützt. Seit 2016 wird diese Arbeit durch
eine hauptamtliche Integrationshelferin ergänzt. Hinzu kommen regionale Angebote von
Wohlfahrtsverbänden zur Integrationsberatung und Unterstützung des Ehrenamtes, die sich
auf den ganzen Landkreis beziehen. Die Regeldienste, Vereine und Unternehmen in
Lamspringe zeigen insgesamt Offenheit und Unterstützungswillen. Durch einen bereits seit
2015 bestehenden Runden Tisch wurde dieser Wille zum Engagement aller Seiten
signalisiert. Es gab und gibt viele tolle Ideen, wie zum einen die geflüchteten Menschen
tatsächlich in die Vereine und Gemeinschaft integriert werden und an der Gesellschaft
teilhaben können, zum anderen auch andere BewohnerInnen aktiviert und in die
Gemeinwesenarbeit einbezogen und somit Angebote mit und für alle BewohnerInnen
geschaffen werden können. Aufgrund vielseitiger Verpflichtungen aller AkteurInnen kann
jedoch nur ein Bruchteil der wichtigen und notwendigen Ideen in die Tat umgesetzt werden.
Diese fehlende personelle und finanzielle Ressource wird durch das Modellprojekt geschaffen.
Durch das Projektpersonal sollen die vorhandenen Netzwerke aufgegriffen, unterstützt und
ausgeweitet werden. So profitieren langfristig alle BewohnerInnen von dem im Rahmen des
Flüchtlingszuzugs entstandenen verstärkten Engagements.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lamspringe
Beschreibung
Das Projektgebiet soll vorrangig im Flecken Lamspringe, dem Hauptort der Gemeinde Lamspringe, liegen. An zentralen Punkten im Ort wie Einrichtungen der Gemeinde, der Kirche usw. werden die Veranstaltungen überwiegend stattfinden. Im Kernort wird auch das Projektpersonal verortet und ansprechbar sein. Darüber hinaus soll aber die ganze Gemeinde, inklusive den dazugehörigen umliegenden Ortsteilen, in den Blick genommen werden. Eine eindeutige Abgrenzung gibt es also bei der gegografischen Begrenzung der Gemeinde Lamspringe. Innerhalb davon stellt sich eine klare räumliche Abgrenzung als schwierig dar. Somit ist auch die EinwohnerInnenzahl des Projektgebietes nicht eindeutig festzulegen.
Einwohnerzahl
3000
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wie den Bildungsstätten, den Ausschüssen des Gemeinderats und Vereinen wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der
Bewohnerinnen und Bewohner unter deren Einbeziehung Strukturen geschaffen werden
sollen, die zu kollektivem Empowerment führen. Die Möglichkeit zur Teilhabe für alle
Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll
gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander
gestärkt werden. Die darausfolgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale
Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters,
ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf
persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen
Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert
werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen und Ansätzen einer gemeinschaftlich
organisierten Mobilität kommen kann. Durch verstärkten Austausch und nachbarschaftliche
Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die
Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber zur Bewältigung ihres Alltags
nicht davon abhängig sind, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden.
Als Modellprojekt hat es
lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Vorhandene menschliche, strukturelle, ideelle Ressourcen werden bspw. durch Schaffung neuer GWA-Projekte genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Es finden vielfältige gemeinsame Veranstaltungen und Angebote statt. Ein selbstverständlicher Schritt bei einer neuen Idee ist zu überlegen, wie das ganze durch das Netzwerk noch erfolgreicher gemacht werden könnte.
Kriterium
Beschreibung
Es gibt zum einen eine Infrastruktur für das Gemeinwesen durch Anlaufstelle, Austauschrunden etc. und zum anderen wird der Alltag durch Fahrgemeinschaften und Unterstützungen anderer Art insbesondere für geflüchtete, junge und ältere Menschen vereinfacht
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Wie in der Ausgangslage beschrieben gibt es insbesondere durch Ehrenamtliche aus dem
kirchlichen Bereich sowie durch andere Vereine bereits Strukturen der Gemeinwesenarbeit. In
einer Gemeinde wie Lamspringe sind Menschen häufig gut untereinander vernetzt oder
zumindest mit einander bekannt. Diejenigen, die ehrenamtlich engagiert sind, sind häufig in
mehreren Vereinen oder Gruppen Mitglied, sodass dort ein Transfer stattfindet. Jedoch sind
nicht alle BewohnerInnen in diese Strukturen integriert oder fühlen sich ausreichend von ihr
angesprochen. Hauptamtliche Strukturen gibt es zum einen durch die Regeldienste wie Schule
und Kindertagesstätten und zum anderen durch die Angebote des Jugendpflegers und der
Integrationshelferin. Im Rahmen vom Ferienpass, dem "Lamspringer September",
Weihnachtsmarkt, Jubileen u.a. gibt es gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten.
Der seit dem Herbst letzten Jahres neugewählte Bürgermeister sowie der Gemeinderat haben Themen wie Mobilität, Jugend- und SeniorInnenarbeit und auch die Verbindung dieser Themen mit der Flüchtlingsintegrationsarbeit auf die Agenda gesetzt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Evangelisch- lutherische Kirchengemeinden Lamspringe, Graste - Netze und Neuhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Pfarrgemeinde Lamspringe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lammetal Werkstätten
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit-Mach-Büro : Einrichtung einer Koordinations-u. Anlaufstelle für freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe von und für Menschen mit und ohne Behinderung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp von Au
| Organisation | Diakonie Himmelsthür |
|---|---|
| Funktion | Projektleitung Projekt-und Organisationsentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Inklusive Koordinationsstelle für freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe von und für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil: "Mit-Mach-Büro"
Projektbeschreibung
Die Diakonie Himmelsthür möchte mit der Einrichtung einer Koordinations- und Anlaufstelle für Freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe ("Mit-Mach-Büro") im Umfeld zur Kirchengemeinde Hassbergen-Bungerhof die treibende Kraft in Delmenhorst werden, um das Engagement von, für und mit Menschen mit Behinderung zu etwas Selbstverständlichem werden zu lassen und Vereine, Einrichtungen und Institutionen dabei zu beraten, barrierefreie Engagements anzubieten bzw. auch selbst inklusive Projekte anzustoßen und Ehrenamtliche mit und ohne Behinderung hierzu zu gewinnen. Hauptstandort des "Mit-Mach-Büros", das zu festen und verlässlichen Öffnungszeiten mit einer hauptamtlichen Stadtteilkoordinatorin/Freiwilligenreferentin besetzt sein soll, wird zunächst der Stadtteil Delmenhorst-Bungerhof sein. Perspektivisch wird die Diakonie Himmelsthür mit neuen Wohnangeboten 2018 auch verstärkt im Delmenhorster Süden (Düsternort/ Hasport) vertreten sein, was automatisch zu einer Erweiterung des Wirkungskreises des Projektes in Delmenhorst führt. Die Sozialräume, in denen die neuen Wohnangebote liegen, bieten vielfältige Kontaktmöglichkeiten in das Gemeinwesen. Diese sollen genutzt werden, um Menschen mit Behinderung über Einrichtungsgrenzen hinweg eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Freiwilligenarbeit übernimmt hier eine wichtige Rolle und ist unverzichtbar. Nur durch ein ressourcen- und personenzentriertes Unterstützernetzwerk, das neben hauptamtlichen Mitarbeitenden, Angehörigen, gesetzlichen Betreuern, Freunden und Bekannten auch freiwillig Engagierte umfasst, kann Inklusion Wirklichkeit werden. Als Zielgruppe stehen neben Privatpersonen auch immer Vereine und Institutionen als Anbieter von Engagementmöglichkeiten vor Ort im Fokus des Interesses, eine enge Vernetzung mit bereits bestehenden Strukturen ist dafür unabdingbar. Hierfür soll besonders die Kooperation mit der Freiwilligenagentur Delmenhorst und dem kleinen Kreis von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde noch einmal intensiviert werden. Durch gezielte Beratung und Kooperation soll eine Öffnung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung gelingen. Die Fokussierung auf diese bedeutet allerdings keinesfalls, dass andere Zielgruppen nicht angesprochen werden sollen, Im Gegenteil wird Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Prozess verstanden, der Menschen verschiedener Generation und mit unterschiedlichen ethnischen und kultureller Hintergründen im Gemeinwesen zusammenbringen soll.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Zuge unserer Dezentralisierung ziehen Menschen mit Behinderung vom Wildeshauser Zentralgelände in umliegende Gemeinden. Dabei machen wir neben vielen positiven Begegnungen leider z. T. immer noch die Erfahrung, dass Menschen mit Behinderung, wenn Sie in ein neues Wohngebiet ziehen, mit Ressentiments begegnet wird. Im Sommer 2017 werden weitere 24 Menschen mit Behinderung in zwei Wohnhäuser mit kleinteiligen Wohngemeinschaften nach Delmenhorst, in den Stadteil Bungerhof ziehen. Diese Entwicklung gemeindeintegrierter Wohnangebote wurde über viele Jahre in enger Abstimmung mit der Stadt Delmenhorst und der anliegenden Kirchengemeinde geplant und realisiert. Die Kirchengemeinde hat dazu ihr Grundstück an uns verkauft und begrüßt die Diakonie Himmelsthür ausdrücklich. Im Rahmen dieser Kooperation sollen nun gemeinsam sozialraumorientierte Projekte realisiert werden. So gibt es bereits eine kleine Arbeitsgruppe, die im Wohnquartier zwischen ebenfalls neu gebautem Gemeindehaus und den Wohnungen für Menschen mit Behinderung einen offenen Platz der Begegnung mit Pavillon, Sitzgelegenheiten, Kräuterspirale, etc. plant. Neben diesem Arbeitskreis "Der grüne Daumen" sollen noch weitere ehrenamtliche Projekte angestoßen werden (bspw. Mittagstisch, Nachbarschaftshilfe für Senioren, etc.), die Menschen mit unterschiedlichen Biographien und kulturellen Hintergründen zusammenbringt im Sinne eines quartiersbezogenen gegenseitigen Unterstützungsnetzwerkes. Insbesondere soll dabei Menschen mit Behinderung die wertvolle Möglichkeit sowohl der Teilhabe als auch der Teilgabe geboten werden, d. h. der Chance, sich mit eigenen Fähigkeiten im Gemeinwesen einzubringen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst- Bungerhof
Beschreibung
Bungerhof ist kompakt bebaut. Der Stadtteil ist geprägt von vielen älteren Einfamilienhäusern aus den 50er- und 60er-Jahren, kleineren Mehrfamilienhäusern und einigen Reihenhäusern (insbesondere im Norden des Stadtteils). Im westlichen Teil befindet sich ein markanter Wohnkomplex aus den 70er-Jahren, der alle Gebäude des Stadtteils überragt.
Der vordere Teil Bungerhofs, an der Stedinger Straße sowie Nutzhorner Straße in Richtung Innenstadt, ist besonders für Singles und junge Paare geeignet. Im Gegensatz dazu befinden sich in den ruhigeren Nebenstraßen des Quartiers geeignete Wohnorte für Familien. Das Umfeld der Kirchengemeinde an der Friedensstraße ist geprägt von vielen älteren Menschen im Seniorenalter.
Einwohnerzahl
9810
Quelle / Anmerkungen
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben-in-del/planen-bauen-wohnen/St_Daten_Bungerhof_2016.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zuzug von Menschen mit starker Beeinträchtigung im Stadtteil
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtteilkarte_bungerhof.jpg
(81.75 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unter dem Prinzip eines inklusiven Zusammenlebens "Es ist normal, verschieden zu sein" sollen im Sozialraum Beteiligungsstrukturen vertiefend entwickelt werden.
Ziel ist es, Potentiale freizusetzen und das soziale/kulturelle Leben im Gemeinwesen zu stärken, Vereinzelung vorzubeugen und ein solidarisches/tolerantes Miteinander zu fördern. Empowerment bedeutet hierbei die Selbstermächtigung von im Alltag marginalisierten Gruppen. Im Bezug zu Menschen mit Behinderung stellt dabei nicht zuletzt die Un-Behindertenrechtskonvention einen wichtigen Bezugsrahmen dar.Basis der Arbeit des Mit-Mach-Büros sind demnach folgende Prinzipien:
-Es ist orientiert an den Bedürfnissen der StadtteilbewohnerInnen, d. h. im Zentrum stehen immer die im Quartier lebenden Personenkreise, es wird direkt gefragt, was sie bewegt, gemeinsame Perspektiven und Zielstellungen evaluiert, deren Umsetzung anschließend professionell begleitet und realisiert.
- Die Projekte sind langfristig angelegt und werden prozessorientiert/ergebnisoffen gestaltet.
- Es geht vorrangig um die Unterstützung von Selbsthilfekräften/Eigeninitiative.
- Das Mit-Mach-Büro verfolgt einen heterogenen, d. h. zielgruppen- und trägerübergreifenden Ansatz und hat somit das Ziel einer Kooperation/Partizipation "auf Augenhöhe" aller Beteiligten.
- Ganz besonders sollen Ressourcen von Senioren und Menschen mit Behinderung erkannt und diese in die Tätigkeiten des Gemeinwesens gewinnbringend eingebracht werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Delmenhorst
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
CSC für die Innenstadt - ein Sozialwerk für seine Nachbarn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Wersien
| Organisation | Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk |
|---|---|
| Funktion | 1.Vorsitzender |
2. Kurzbeschreibung
Erweiterung des ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldes in ein semi-professionelles Sozialwerk (noch IG) / Cuxhavener und Geflüchtete helfen Bedürftigen
Projektbeschreibung
Wie in der Ausgangslage beschrieben unterstützen wir Geflüchtete in Ihrer Wohnsituation und helfen den Menschen bei der Renovierung der neuen Wohnung und organisieren gut erhaltene Möbel und andere Dinge für den täglichen Gebrauch. Dies machen wir in Zusammenarbeit mit Cuxhavener Organisationen. Wir werden von zahlreichen Cuxhavenerinnen und Cuxhavenern mit Sach- und Geldspenden unterstützt. Durch unsere bisherige ehrenamtliche Arbeit durch Cuxhavener und Geflüchtete haben wir die Grundlage geschaffen, dass die Arbeit weiter ausgebaut werden kann und für jeden Bedürftigen in unserem Umfeld zugängig wird. Das ist eine völlig neue Situation! Es bedarf daher dringend einer erweiterten Struktur. Wir müssten unbedingt eine/-n Mitarbeiter/-in in einem noch zu gründendem christlichem Sozialwerk (christliches Sozialwerk Cuxhaven- CSC) einstellen. Diese/-r soll mit zwei bis drei Flüchtlingen die Arbeit der Flüchtlingshilfe des CCC ausbauen und mehr strukturieren. Unser Hauptaugenmerk soll bei Projektbeginn auf dem Innenstadtbereich liegen, da unsere Gemeinde direkt in diesem Gebiet liegt. Die Interessengemeinschaft CSC besteht aus neun berufstätigen Cuxhavenerinnen und Cuxhavenern die in allen Bereichen der Arbeitsweilt tätig sind. Die Flüchtlinge könnten vom Jobcenter oder vom Sozialamt im Rahmen der gemeinnützigen Arbeit übermittelt werden. Im Anschluss könnte man sie mit Hilfe der IHK, des UVCs oder Kreishandwerkerschaft in Praktika, oder Arbeitsverhältnisse, vermitteln.Durch diese Arbeit sollen die Flüchtlinge sich wieder an ein geregeltes Arbeitsleben gewöhnen, neue Kompetenzen erlernen und weitere Berufserfahrungen sammeln. Der/die Mitarbeiter/-in der Flüchtlingshilfe soll behilflich sein, dass die Arbeiter selbstständig die ihnen aufgetragenen Arbeiten ausführen.
Aufgrund des momentanen Facharbeitermangels, der in vielen Cuxhavener Unternehmen herrscht, könnte das CSC schon einmal die Vorauswahl übernehmen, für die viele Arbeitgeber, aufgrund ihres hohen Arbeitsaufkommen momentan schlichtweg keine Zeit haben. Das stellt eine Risikominimierung für Unternehmen dar. Unterstützt wird weiterhin durch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen.
Bedürftige Menschen im Innenstadtgebiet mit seiner hohen Einwohnerdichte, würden durch unser erweitertes Angebot mehr praktische Hilfe und unkomplizierte, schnelle Unterstützung erhalten. Wir wollen für unsere Nachbarn da sein und in ihrer oft schweren Situation nicht alleine lassen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unser Projekt ist dadurch entstanden, dass wir einen jungen Somalier in Cuxhaven hatten, der obdachlos wurde,
weil er nach einer Wartezeit von drei Jahren sein ersehntes Bleiberecht bekommen hat. Vom Zeitpunkt der Erteilung des Bleiberechtes war das Sozialamt nicht mehr für ihn zuständig, er war vom Jobcenter abhängig. Dieses verlangte von ihm, sich sofort eine Wohnung und eine Arbeit zu suchen. Dabei wurde ihm in der ganzen vorherigen Zeit ein Sprach-und Integrationskurs verweigert.
In der Situation haben wir mit vier Freunden in unserer Gemeinde beschlossen, etwas zu tun.
Unser Motto: "Nicht reden....machen."
Aus der anfänglichen, ehrlich gesagt recht unprofessionellen Situation haben wir innerhalb eines Jahres eine feste Struktur aufgebaut: Es existiert ein großes Lager, wir holen monatlich mit drei Transportern auf festgelegten Routen Möbel ab. Mittlerweile arbeiten über 20 ehrenamtliche Helfer und einem in Teilzeit Beschäftigten aus unserer Gemeinde, der Stadt Cuxhaven und aus Flüchtlingskreisen mit.
Unsere Arbeit wird in breiten Kreisen der Cuxhavener Gesellschaft und Politik unterstützt. Wir bekommen immer wieder gute Möglichkeiten unsere Arbeit zu präsentieren. Nach unseren Informationen sind wir mit diesem Projekt in diesem Ausmaß in Norddeutschland einmalig und einzigartig. Wir konnten in den letzten zwei Jahren insgesamt über 120 Geflüchteten Menschen helfen, sich in ihrer Wohnsituation zu verbessern. Wir haben in 38 Projekten komplette Wohnungen eingerichtet, bei Renovierungsarbeiten mitgeholfen und 15 Küchen eingebaut. Unser Konzept könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit bei gleichem persönlichem Einsatz auch in anderen Orten/Kommunen umgesetzt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt (spezielle Strassenzüge- s.Karte)-eine genaue Anzahl ist für das Projektgebiet nur zu schätzen
Beschreibung
Unsere Gemeinde in der Deichstrasse 34 ist direkt in der Innenstadtlage. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" . Die Karte habe ich als jpeg angehängt. In einigen Fällen wirken wir auch in den Brennpunkten Süderwisch und Lehfeld. In diesen Brennpunkten haben sich lokale aber einige überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die sie jetzt renoviert haben oder häufig auch nicht, und in großem Maße an Geflüchtete vermieten. Viele der Geflüchteten kommen nur hier an günstigen Wohnraum. Häufig auch sehr in Eile, da sie die vom Sozialamt gemieteten Wohnungen schnell verlassen müssen, und daher alles annehmen, was kommt. Wir arbeiten hier aber mit den Stadteilvereinen "Wir in Süderwisch" und dem Quartiersmanagement Lehfeld im Rahmen von "Demokratie Leben" zusammen, die sich im Ernstfall an uns wenden. Hauptsächlich arbeiten wir mit der Caritas Cuxhaven und dem Paritätischen zusammen, die sich häufig bei uns melden, wenn Menschen Hilfe benötigen.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven (Insgesamt Innenstadtbereich 13956)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung
Gesamtstadt Arbeitsagentur
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Nachrichten
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtmitte_projektgebiet.jpg
(379.25 KB)
Gebiet-Name
Cuxhaven Süderwisch-Westerwisch
Beschreibung
Hier arbeiten wir nur in einigen Fällen. In diesem Gebiet ballt sich in Cuxhaven in einigen Strassenzügen die Bewohnerschaft von Geflüchteten.
(z.B. Küddowstrasse, Memel-,Weichsel-,Oder-, Warthestrasse)
Einwohnerzahl
2953
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Hierher liefern wir ab und zu einige Möbel, nicht regelmässig.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
suederwisch.png
(135.38 KB)
Gebiet-Name
Cuxhaven Lehfeld
Beschreibung
Hier arbeiten wir nur in einigen Fällen. Hier ist die Unterbringung der Geflüchteten nicht so geballt. Allerdings ist der Stadtteil von einem hohen Anteil von Bürgern mit Migrationshintergrund geprägt.
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Hierher liefern wir ab und zu einige Möbel, nicht regelmässig.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lehfeld.jpg
(149.21 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit können wir uns nur auf die ganze Stadt Cuxhaven, hauptsächlich in der Stadtmitte in gekennzeichneten Strassenzügen und in Ausnahmefällen im Lehfeld und der Süderwisch beziehen. Wir helfen jeder/ jedem, die/ der in der Not ist. Wir haben einige Arbeitsfelder im Vorfeld aufgezeigt, die wir Bedürftigen und Senioren zugute kommen lassen möchten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Betroffenen selber in Zusammenarbeit mit uns Wohnungen einrichten
Kriterium
Beschreibung
wir immer wieder von der Stadt Cuxhaven mit in das Boot aller ehrenamtlichen Hilfsorganisationen genommen werden.
Kriterium
Beschreibung
wir weiterhin von Cuxhavenern, Unternehmen und der lokalen Politik unterstützt werden.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Caritas Cuxhaven/Bremerhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IHK/ Kreishandwerkerschaft/ Unternehmerverband Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"EinTisch"- Netzwerk der Flüchtlingshilfeprojekte der Stadt Cuxhaven
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zuhause in der Alpheide - Open Space als Quartiersressource
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
| Organisation | Sprotte e. V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin |
2. Kurzbeschreibung
Aufwertung eines 80ger Jahre Wohnquartiers um wohnortnahe Infrastruktureinrichtungen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
Projektbeschreibung
Bestandsaufnahme,Bewertung,Entwicklung und Umsetzung von quartiersbezogenen Maßnahmen im öffentlichen Raum zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität der BewohnerInnen des 80ger Jahre Wohngebietes.Starker demographischen Wandel und überdurchschnittlich viele Ältere erfordern Aufwertung des öffentlichen Raumes zur Verbesserung der Orientierung.Defizitermittlung/konkrete Vorschläge werden erarbeitet und umgesetzt. Anlehnung an das Konzept "Begehbare Stadt Griesheim".Fußläufige Vernetzung der wenigen sozialen Einrichtungen,die Erreichbarkeit des Mehrgenerationenhauses,sowie der Haltestellen des ÖPNV verbessern,Orientierungspfade für Menschen mit demenziellen Veränderung und nicht muttersprachlich Deutsche/Analphabeten werden angelegt.Konzept "Verweilmöglichkeiten und Orientierung“,Entwicklung eines bislang vernachlässigten Platzes zum neuen Quartiersplatz im Zentrum zur Identifikation der BewohnerInnen mit ihrem Gebiet.Unter Zuhilfenahme entsprechender Methoden werden die Beteiligten in die Erhebung eingebunden,gemeinsame Perspektiven/Lösungsvorschläge entwickelt. Bestandsanalyse,Veranstaltungen und Quartiersfest ermöglicht Kennenlernen der Nachbarschaft und des Lebensumfeldes,Selbstwirksamkeitserfahrung.Gemeinsam erarbeitete Vorschläge erhöhen Bindung fördern Verständnis füreinander.Im Gegensatz zu klassischen,schon sichtbar vernachlässigten Stadtquartieren,die im Rahmen "Sozialen Stadt" revitalisiert werden,hier modellhaft im „gut bürgerlichen“ Mischwohngebiet.Kriterien erarbeiten: Welche besonderen städtebaulichen und sozialen Maßnahmen sind erforderlich um den Zusammenhalt im Quartier zu stärken? Anknüpfungspunkt ist das seit Anfang 2017 in Aufbau befindliche Mehrgenerationenhaus,das seit fünf Jahren über das ExWost-Programm "Orte der Integration",ergänzt um das Programm "Anlaufstellen für ältere Menschen im Quartier" die Grundfunktionen der Gemeinwesenarbeit im Gebiet entwickelt und wahrnimmt.Es ist zentrale Begegnungsstätte in der Alpheide,das als eines aus dem konzeptionell sozial-räumlichen Ansatz des KECK-Atlasses abgeleiteten Stadtquartiers ermittelt wurde.Die ermittelten Kriterien werden als Erfolgsfaktoren einer gelungenen Quartiersaufwertung modellhaft für weitere aufzuwertende Quartiere herangezogen.Das Projekt zur GWA-Implementierung soll einer drohenden Zukunftsverwahrlosung vorbeugen.Verbesserung der Strukturen des inklusiven,altersgerechten Quartiers bei gleichzeitiger Steuerung von Integration und Fluktuation durch Eigentümerwechsel.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier Alpheide liegt im Süden der Stadt Nienburg/W. und ist nicht förmliches Erweiterungsgebiet der "Sozialen Stadt Lehmwandlung". Hier leben ca. 5.400 Menschen unterschiedlichster Sozialstruktur und Herkunft. Migrantenfamilien aus dem Ostmittelmeerraum und Familien aus der ehemaligen Sowjetunion stellen einen Großteil der Bewohner- und Bewohnerinnen des Quartiers, das im hohen Maße durch moderaten Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäuser geprägt ist.
Der Bereich ist seit Ende der 1980ger Jahre als dicht bebautes Gebiet entstanden. Hier befinden sich ein Senioren- und Pflegeheim und Nienburgs städtischer Integrationskindergarten in direkter Nachbarschaft zur Grundschule. An der Peripherie gibt es einige Supermärkte bzw. Discounterfilialen, eine Hausarztpraxis. Das Quartier Alpheide wird vom "Soziale Stadtgebiet Lehmwandlung", dessen Kinder u. a. die Grundschule im Gebiet besuchen, durch eine stark befahrene Hauptverkehrsstraße getrennt.
Das Stadterweiterungsgebiet ist ohne erkennbare, eindeutige städtebauliche Struktur oder Orientierung und Ausrichtung auf Identifikationspunkte bebaut worden. Durch den zunehmenden demographischen Wandel des Gebietes ist es insbesondere für ältere Menschen schwierig, die Naherholungsflächen sowie die wenigen infrastrukturellen Einrichtungen am Rand des Gebietes ohne große Anstrengung zu erreichen. Gleiches gilt für die fußläufige Erreichbarkeit von Kindergarten und Schule.
Ziel ist die planerische Entwicklung und Sichtbarmachung zentraler fußläufiger Verbindungen im Gebiet sowie die Entwicklung eines Quartiersplatzes als neuer Mittelpunkt als identitätsstiftende Maßnahme unter Einbeziehung der Bewohner- und Bewohnerinnen.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/W. - Alpheide
Beschreibung
Das Gebiet wird im Norden durch die DB-Strecke Hannover - Bremen, im Osten durch die Ortsumgehung B6 bzw. die Straße "An der Stadtgrenze", im Süden durch die DB-Strecke Nienburg - Minden und im Westen durch den Steinhuder Meerbach begrenzt.
Einwohnerzahl
5400
Quelle / Anmerkungen
eigene Erhebungen auf Basis von Angaben der Stadtverwaltung Nienburg/W.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Nienburg/Weser, KECK-Atlas der Bertelsmannstiftung
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_alpheide_mit_text.pdf
(836.78 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Eine Priorisierung, die Arbeit als GWA oder als QM zu bezeichnen, ist nur schwer möglich. Die Themenbereiche überschneiden sich. Als Teil der im Aufbau befindlichen Stadtteilarbeit ist das Projekt als konkrete Maßnahme konzipiert, um durch praktische Umsetzung erfahrbar zu machen, das ausgesuchte Verfahren, Moderationstechniken, Veranstaltungen etc. das bessere Zusammenleben im Quartier begründen und ausbauen, eigenständiges Stadtteilleben entsteht und über das Kennenlernen am gemeinsamen Tun der Zusammenhalt und das Miteinander der Quartiersbevölkerung gestärkt wird, ein Klima gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung geschaffen wird. Das gemeinsame Entwickeln des Projektes sowie eine (Teil-)Umsetzung erfordert Angebote für Begegnung und Kommunikation und fördern die Stabilisierung und den Aufbau nachbarschaftlicher und sozialer Netzwerke. Gerade durch das Eröffnen von Mitwirkungsmöglichkeiten an der Gestaltung des baulichen Wohnumfeldes wird besonders deutlich, wie und in welchem Maße Einwirkungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe bestehen. Die beabsichtigte Aufwertung des Wohnumfeldes entspricht der geforderten zentralen Bedeutung für Wohnzufriedenheit und Lebensqualität vor Ort.
Über das Projekt wird der Stadtteil Alpheide als eigenständiges Quartier wahrgenommen und wirkt identitätsstiftend und trägt zur Stärkung des Selbstbewusstseins bei. Damit einher geht der Aufbau eines eigenen Images, der insbesondere durch eine eigene Öffentlichkeitsarbeit geprägt wird.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Platz als selbstverwaltetes Eigentum angenommen wird.
Beschreibung
Die Akezeptanz der Maßnahme und deren Umsetzung wird aktiv durch die Bewohnerschaft unterstützt
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Gemeinnütziger Verein seit 2005. Mitglied im Parit. Wohlfahrtsverband. Sitz: "Begegnungszentrum Sprotte", incl. BewohnerInnenrestaurant; Gebäude von der Stadt überlassen. Vereinsfinanzierung: Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse und Spenden. Umfangreiche Angebote und Projekte. Ziel: Das Zusammenleben in der Gesellschaft positiv mitgestalten. Integration, Inklusion, Verbesserung der Lebenslagen aller Menschen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern und 250 Mitgliedern. Grundlage der Arbeit: Satzung. Zusammenarbeit mit sozialen, kulturellen Initiativen, vorbeugende, helfende Tätigkeit auf allen Gebieten der sozialen Arbeit. Ergänzend Aufgaben des QM: Mitarbeit am IHK, Initiierung, Steuerung, Begleitung und Umsetzung von Projekten. Geschäftsführender Vorstand (3 Pers.) 6 Beisitzer, 17 MitarbeiterInnen: Projektentwicklerin/Einrichtungsleiterin, Projektunterstützer, Sozialpädagoginnen, ErzieherInnen, Verwaltungsfachkraft, Präsenzkräfte, Gebäudemanager, Reinigungskräfte, Koch, Küchenhilfe, Spülküchenleiterin, Hauswirtschaftsleiterin. Außerdem: 20 Ehrenamtliche (z. T. fachlich vorgebildet Lehrer, Stadtplaner, Erzieher usw.) und Honorarkräfte (Textilwerkstatt, Deutschunterricht), die sich an 340 Tagen um ca. 480 BesucherInnen in über 40 Angeboten kümmern. Mtl. Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen, regelmäßig tagender Nutzerrat, Mitwirkung am Stadtteilforum. Außerdem: Anlaufstelle für ältere Menschen, Kooperationspartner BIWAQ, Träger Mehrgenerationenhaus.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alzheimergesellschaft Nienburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Alpheide "Unterm Regenbogen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus familienhORT
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On