Quartiersmanagement: Gemeinsam Möbel upcyceln in der Kulturfabrik Krawatte
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
| Funktion | Vorstandsmitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schönes schaffen, dabei: Kontakt mit Fremden aufnehmen, Erfahrungen austauschen, den anderen helfen - und das in unserem Quartier
Projektbeschreibung
Die Arbeit in der Kulturfabrik Krawatte kann zu Beginn von 2019 endlich aufgenommen werden. Noch wird - vom Büro abgesehen - kein Raum endgültig hergerichtet sein. Aber die Dächer sind saniert, die alte Rigips-Innenverkleidung ist abgerissen, die Toiletten sind hergerichtet, Teilbereiche sind heizbar. Und das Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Warum nicht in der goßen Halle und ihren Nebenräumen mit der Soziokultur beginnen? Die Kunstschule Noa Noa wird mit seinem alten Inventar in das Provisorium einziehen, Werkstattbereiche abgrenzen und Leben einziehen lassen; der Kunstverein wird die erste Ausstellung vorbereiten. Das Gemeinschaftsbüro im Altbau ist leicht herzurichten. Und Vereine, die schon lange auf Räumlichkeiten warten, werden, soweit es irgend geht, das neue unfertige Haus nutzen.
Das erste Projekt "Gemeinsam Möbel upcyceln" soll zündend für die Gemeinwesenarbeit sein; es soll jung und alt ebenso zusammen bringen wie Flüchtlinge und Alteingesessene. Die Teilnehmer aus möglichst allen Bevölkerungskreisen sollen nicht nur stolz Selbst-Geschaffenes mit nach Hause nehmen können, sondern auch die Erfahrung freundschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen und bisher Fremden. Sie sollen sehen, dass ihnen die Kulturfabrik mit ihrem Raum und ihrer Ausstattung Entfaltungsmöglichkeiten gibt, die sie zu Hause nicht haben. Sie werden die Chancen der Vernetzung kennen lernen, wenn Anleiter aus dem Freiwilligenzentrum kommen, Material aus der Labora-Werkstatt oder aus dem Sozialen Kaufhaus geholt werden kann und Kontaktpersonen aus der DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen" vorbeischauen. Upcyceln liegt im Trend, lehrt den bewussten Umgang mit Resourcen, und das Upcyceln oder auch Aufbereiten von Möbeln verhilft zu sonst unerschwinglichen Einrichtungsgegenständen.
Das Upcycling-Atelier hat den Vorteil, in einem bestimmten Rhythmus - etwa alle 14 Tage - geöffnet zu sein, niemanden für eine bestimmte Zeitperiode festzulegen, und aufgrund von Dauer und Kontinuität nach und nach bekannt zu werden. Mehrere ehrenamtlichen Leiter können sich ablösen.
Parallel dazu soll die Arbeit der Quartiersmanagerin oder des Quartiersmanagers beginnen. Sie oder er richtet sich sein Büro ein, knüpft (vielleicht sogar als Teilnehmer im Recycling-Projekt) die ersten persönlichen Kontakte ins Quartier und zu den Kooperationspartnern und kann aus dem lebendigen Miteinander heraus leichter eigene Ideen entwickeln, als wenn er nur auf Kontaktgespräche angewiesen wäre.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt. Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können. Zwei Flüchtlingsheime, die je auf über hundert Bewohner ausgelegt sind, liegen im Projektgebiet; ein drittes in unmittelbarer Nähe. Die Bürgerschaft ist wie überall gespalten in Gegner oder Skeptiker, Gleichgültige und Hilfswillige. Es beginnen die Mühen der eigentlichen Integrationsarbeit.
Auch die Kulturfabrik Krawatte muss um Akzeptanz kämpfen, sogar in wenn auch geringen Teilen des Rats und in der eher abwartenden Verwaltung. Für die Förderung taten sich immer wieder neue Hürden auf. So ist es für das Vorhaben dringend geboten, dass ihre Möglichkeiten in der Öffentlichkeit sichtbar werden und dass es durch seine Arbeit überzeugt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Baarsinghausen Egestorfer Str. und Stoppstr. mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn- Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L
391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße. Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird. Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
geschätzt, genaue Angaben werden nachgereicht
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet-2600.pdf
(2.53 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschaft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtmarketingverein Unser Barsinghusen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
StadtHaus
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ali Gürpinar
| Funktion | Koordinator Integration |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein StadtHaus/Sozialhaus u.a. für Integrationsprojekte im Innen ausstatten und beleben.
Projektbeschreibung
Nutzungskonzept
Das Gebäude soll künftig für verschiedene Nutzungen und Nutzergruppen zur Verfügung stehen, für die es im Stadtgebiet bisher keine gleichartigen Angebote gibt.
Netzwerk Vereinswesen & Ehrenamt - Treffpunkt örtliche Vereine und Initiativen
In der Stadt sind über 200 Vereine gemeldet, deren Angebot sich zum Teil vorwiegend an die Einwohner der Initiativen, die eine eher überörtliche/gesamtstädtische Ausrichtung haben wie etwa die Initiative „Augen auf“, der Culturverein Hess.Old.e.V., das Musikkorps der Stadt Hess.Old.,der Heimatbund oder der NABU etc.. Insbesondere für diese Gruppierungen ist es wichtig, eine Anlaufstelle mit Räumlichkeiten für die Eigenorganisation, aber auch für die Ausübung ihrer Aktivitäten in der Kernstadt vorzufinden.
Netzwerk Integrationsarbeit
Die Stadt Hessisch Oldendorf hatte 2016 auf die hohe Anzahl von Flüchtlingen, die ihr zugewiesen wurden, mit der Einrichtung einer Koordinationsstelle „Integration und Flüchtlingshilfe“, die im Rahmen des Leader-Prozesses gefördert wird, reagiert.Eine besondere Bedeutung für eine soziale Stadtentwicklung wurde dabei der Institutionalisierung der Integrationsarbeit mit begleitender Öffentlichkeitsarbeit beigemessen, um die Chancen, die mit der Zuwanderung verbunden sind, nicht nur der Öffentlichkeit besser vermitteln, sondern auch durch konkretes Handeln und sichtbare Projekte unter Beweis gestellt werden können.
Die Erfahrung aus der Arbeit der Koordinationsstelle der vergangenen Monate hat gezeigt, dass nicht nur Flüchtlinge intensiv von dem Angebot Gebrauch machen, sondern sich auch Menschen davon angesprochen fühlen, die schon vor längerer Zeit nach Hessisch Oldendorf gekommen sind.Da so ein sehr wichtiger Beitrag zur Integration von Migranten geleistet wird, soll die Arbeit der Koordinierungsstelle auch über den Förderzeitraum hinaus fortgeführt werden.
Zu den Kernaufgaben der Arbeit des Koordinierungsbüros gehören die Organisation von Sprachkursen, die Durchführung des „Café International“ und sonstiger Integrationsprojekte wie aktuell Nähkurse oder PC-Schulungen. Diese Angebote müssen derzeit in wechselnden Räumlichkeiten, die i.d.R. für andere Nutzungen vorgesehen sind, angeboten werden.Eine Kontinuität ist so nur schwer zu erreichen.Die Option, mit den Räumlichkeiten im StadtHaus HO eine feste Adresse zu erhalten, wird die Integrationsarbeit in Hess.Oldendorf wesentlich stärken.
Das StadtHaus u.a. für Integrationsprojekte im Innen ausstatten und beleben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Raumprobleme
Die Stadt Hessisch Oldendorf beabsichtigt, einen Teil eines seit geraumer Zeit ungenutztem Immobilie unter der Überschrift „StadtHaus HO“ umzubauen. Dieses Gebäude wurde 1903 als Lager der ehemaligen Eisenwarenhandlung „Pörtner“ errichtet, die im Nachbarhaus angesiedelt war, und steht nun seit etwa 10 Jahren weitgehend leer.
Das Haus wird für bauliche Änderung gefördert. Der Antrag hier hat den Grund für die Ausstattung und Beleben des Innenlebens des Hauses. Denn die bisher laufende und aber geplante sowie erweiterte Projekte haben wegen fehlender Räume ernste Realisierungsschwierigkeiten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
Gemeinwesenzentrum "Goosmanns Tannen"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Sielaff
| Funktion | Einrichtungsleitung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Verbesserung lokaler Lebensbedingungen und Förderung/Erreichung individueller und gruppendynamischer Aktivierung durch katalytisch-aktivierende Gemeinwesenarbeit im Wohnquartier "Goosmanns Tannen" der Mittelstadt Lingen (Ems)
Projektbeschreibung
Das Zielstadtgebiet des Projektes Gemeinwesenzentrum „Goosmanns Tannen" ist ein als deklassiert zu bezeichnendes Wohngebiet der Mittelstadt Lingen (Ems) mit ca. 1500 Bewohnern/innen. Das Wohnquartier ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Menschen mit Migrationshintergrund (etwa 75%), alleinerziehende Elternteile und Menschen/Familien, welche von Sozialleistungen abhängig sind. Die materiellen Lebensbedingungen und die soziale Interaktion sowie Mobilität sind als stark eingeschränkt zu bezeichnen; in einer Vielzahl der Haushalte sind Suchtmittelkonsum und häusliche Gewalt regelmäßige Erfahrung, das Konfliktpotenzial zwischen den milieudifferenten Bewohnergruppen ist hoch, die Interaktionsqualität niedrig.
Das Projekt greift diese Bedingungen auf und zielt auf eine Aktivierung der Bewohner/innen an. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung subjektiver Lebensqualität, das Erreichen von Autonomie und Selbstbestimmung durch Empowerment und die entsprechende Vertretung und Kommunikation der Interessen und Bedürfnisse in der Öffentlichkeit. Dabei werden gezielt drei Schwerpunktbereiche bedient, welche ganzheitlich und nachhaltig die Entwicklung im Wohnquartier positiv beeinflussen:
Cafè 107 (in Lingen leben Menschen aus 107 Nationen)
Ein Begegnungszentrum wird die infrastrukturellen Bedingungen im Wohnquartier erweitern. Die mangelhafte Angebotsstruktur des Wohnquartiers wird durch die Zubereitung und Ausgabe mul-tiethnischer Speisen ergänzt. Dieser Begegnungsraum ermöglicht soziale und interkulturelle Inter-aktion, fördert somit die interkulturellen Kompetenzen und ist zusätzlich begleiteter Erfahrungs-raum zur Kompensation von Problemlagen aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Wohnraumsegregation.
systemische Sozialberatung
Den Anwohnern/innen wird systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung angeboten. Dies bedeutet zzgl. die Nutzbarmachung/ Generierung von Netzwerken und Anbindung anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung, Versorgung und Teilhabe.
Bürgerrat / Selbstaktivierung
Zentraler Inhalt des Projektes ist die Generierung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Inte-ressenvertretung (Stadtteilgremium). Schulungsangebote vermitteln diesbezüglich Kompetenzen, welche dazu befähigen, öffentlichkeitswirksam diese Interessen und Bedürfnisse sachgerecht zu kommunizieren und durchzusetzen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Stadtteil Goosmanns Tannen leben ca. 1500 Menschen (etwa 75% Migrationshintergrund), überdurchschnittlich viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene leben in problematischen Lebenssituationen (Abhängigkeit von Sozialleistungen, alleinerziehend, Gewalt, Suchtmittelkonsum). Es ist klar von einer Konzentration bestimmter sozialer Schichten und ethnischer Gruppen in bestimmte Wohngebiete zu sprechen (Krummbacher u.a.). Die hohen Mietpreise in der Stadt Lingen verstärken dieses Phänomen. Zwischen den Bewohnergruppen gibt es wenig Kommunikation. Es ist eine Zunahme kollektiver und individueller Problem- und Notlagen im Zusammenhang mit räumlichen Defiziten, Konkurrenzen um knappe Ressourcen festzustellen; es drohen soziale und interkulturelle Konflikte, Gewaltbereitschaft und Extremismus. Aus dem benachteiligten Quartier ist ein benachteiligendes Quartier geworden. Der Stadtteil unterscheidet sich erheblich von den angrenzenden Wohngebieten. Infrastrukturelle Anbindungen sind kaum vorhanden. Das Wohnquartier verfügt weder über Kindertagesstätten, noch über quartieransässige Vereine oder über Einkaufsmöglichkeiten.
In der konjunkturstarken Stadt Lingen soll ein angemessenes Armutsverständnis/-bewusstsein transportiert werden; längst nicht alle Stadtbewohner/innen teilen das Gefühl, dass „kaum Wünsche offen“ bleiben und Lingen sich „lohnt“ (lingen.de).
In der Reg. Emsland ist eine negative Entwicklung bzgl. Einkommen und Attraktivität zu verzeichnen. Arbeitsentgelte und Haushaltseinkommen sind einseitig verteilt, ebenso wirtschaftliche Teilhabe. Die Lebensqualität leidet unter dem Defizit der Gleichbehandlung von Frauen und Männern sowie dem Risiko der Altersarmut (noz.de).
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Stadtteil Goosmanns Tannen ist als sozialisationspluralistisch und multiethnisch sowie milieuheterogen zu bezeichnen. Die projektinitiierende Einrichtung ist Teil der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Lingen. Konzeptionelle Schwerpunkte sind pädagogische Arbeitsfelder der Kinder-, Jugend-, Eltern- und Erwachsenenarbeit, politische Bildung, Ehrenamtsförderung und Partizipation. Grundlage ist die Verbesserung sozialer und kultureller Lebensbedingungen im Stadtteil bzw. Abbau von Benachteiligungen und Prävention von Sucht, Gewalt und Extremismus zur Generierung sozialer Teilhabe und Mobilität.
Die Projekttreihe setzt unmittelbar an den Prinzipen der Sozialraumorientierung nach Hinte und Kreft an:
- Unterstützung von Selbsthilfekräften und Eigeninitiative, d.h. fördern aktiver Beteiligung, nicht einseitige Bedürfnisbefriedigung - Nutzen der Ressourcen des sozialen Raums / der beteiligten Akteure, d.h. aktivieren von Stärken, Fähigkeiten, Ideen, Räume etc.u. Einbeziehung von individuellen, sozialen und materiellen Ressourcen - Zielgruppen- und bereichsübrgreifende Orientierung, d.h. sozialer Raum ist komplexer Lebens-, Erlebnis- und Erfahrungsraum, bildet ganzheitliche Struktur. Ziel ist Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens und umfasst Bereiche wie Wohnen, Beschäftigung, Bildung, Gesundheit, Kultur etc.
- Kooperation und Koordination, d.h. Vielfalt einflussnehmender Dienste und Angebote wird durch die Projektreihe koordiniert, aufeinander abgestimmt.
Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tjorven Maack
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zueinander finden und gemeinsam neue Wege gehen
Projektbeschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" richtet sich an Neu- und Altbürger_innen des Landkreises Goslar und im Speziellen an die Bürger_innen in der Stadt Goslar. Es soll eine Begegnungsstätte für Neu- und Altbürger_innen geschaffen werden, in der man sich trifft, austauscht, im Alltag unterstützt und neue gemeinsame Wege geht, indem man sein Gegenüber und dessen kulturellen und sozialen Hintergrund kennenlernt, versteht und respektiert. Nur dann können gemeinsam neue Erinnerungen geschaffen werden. Darüber hinaus soll ein langfristiges Netzwerk der Bürger_innen in der Stadt Goslar entstehen, welches seinen Kern - in Form einer festen Anlaufstelle - bei uns hat. Somit wird die Begegnungsstätte fester Anlaufpunkt für ein generations- geschlechts-, Kultur- und Ethnien- übergreifendes Zusammenleben.
Das Projekt soll im AWO-Kreisverband Region Harz e.V. verankert werden. Dort besteht bereits Kontakt zu allen in dem Projekt anzusprechenden Personenkreisen. Altbürger_innen werden durch die räumliche Nähe des Wohnortes und über die vorhandenen Mitglieder der AWO in der Region (etwa 90 im Projektgebiet und 800 im Gesamtgebiet) sowie die Nähe und den engen Kontakt zu den Neubürger_innen durch die bei uns etablierte Migrationsberatung (in unserem Hause sowie an Standorten innerhalb des Gesamtgebiets) angesprochen werden. Neben dem bereits vorhandenen potentiellen Personenkreis von 0 - 100 Jahren besteht weiterhin ein großes Potential durch den zentral gelegenen Standort.
Die (bereits) vorhandenen Kanäle sollen genutzt werden, um die Personen zielgerichtet zusammenzuführen und gemeinsam Vorurteile abzubauen und neue gemeinsame Erinnerungen zu schaffen und somit die Skepsis und Vorurteile gegenseitig abzubauen. Begleitet wird das Projekt von einer hauptamtlichen konstanten Ansprechpartnerin, welche Projekte mit den interessierten Bürger_innen ausarbeitet, bei der Realisierung unterstützt und grundsätzlich als Vermittlerin/Ansprechpartnerin agiert. Mögliche Projekte sind dabei gemeinsame Koch/-Backnachmittage (Strukturen sind bereits vorhanden), Schaffung eines gemeinsamen Raumes zum Austauschen, Lernen (wie beispielsweise niederschwellige Sprachkurse für weibliche Migrant_innen, bei gleichzeitiger Kinderbetreuung vor Ort), entdecken der Vielfalt der verschiedenen Kulturen, gemeinsame (Kultur-) Ausflüge, Spielnachmittage oder geselliges Beisammensein und "quatschen".
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Goslar ist eine ländliche Stadt mit einem hohen Altersdurchschnitt. Neben dem demographischen Wandel, dem rasant gestiegenen Zugang von Neubürger_innen sowie der Ausgangslage einer wirtschaftlich schwachen Region und der damit einhergehenden Arbeitslosenquote von 14,3% (Anmerkung:bezieht sich auf den kompletten Landkreis Goslar; Stand: 2009) liegt die Stadt weit über dem niedersächsischen Durchschnitt. Dies birgt für den Integrationsprozess der Neubürger_innen erhebliche Risiken. Es besteht die Gefahr, dass Altbürger_innen sich von der enormen Steigerung der Neubürger_innen – welche in kürzester Zeit stattgefunden hat – eingeschüchtert und verängstigt fühlen. Das führt zu einer steigenden Skepsis gegenüber den Neubürger_innen. Ebenso hat die negative Berichterstattung der Presse bereits dazu beigetragen, dass Altbürger_innen, speziell die Bürger_innen im hohen Alter, sich vermehrt zurückziehen und Vorurteile und Abneigungen gegen die Neubürger_innen aufbauen. Durch diese ablehnende und/oder skeptische Haltung besteht die Gefahr, dass sich die Neubürger_innen in der neuen Heimat nicht willkommen fühlen und als Reaktion vermehrt in den bekannten kulturellen und sozialen Kreisen verkehren. Grund für beide Reaktionen ist meist ein Mangel der Kenntnis des anderen kulturellen und sozialen Hintergrunds. Dies führt zu einer Bildung von vorurteilsbehafteten Parallelgesellschaften. Dies gilt es zu verhindern, indem man mit hauptamtlicher Tätigkeit eine Brücke zwischen den verschiedenen Kulturen schlägt und gemeinsam neue Erfahrungen schafft. Dadurch wird den Altbürger_innen die Angst genommen und die Neubürger_innen werden in der vorhandenen Gesellschaft aufgenommen und integriert.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Goslar - Kernstadt
Beschreibung
Die Stadt Goslar umfasst eine Fläche von 163,71 km² und insgesamt 52.987 Einwohner_innen. Die Stadt untergliedert sich in insgesamt 18 Ortsteile. Das Gebiet des Stadtkerns umfasst 31.169 Einwohner_innen und umfasst die Gebiete Altstadt, Baßgeige, Georgenberg, Jürgenohl, Ohlhof, Rammelsberg, Steinberg und Sudmerberg. (Stand 23.05.2018; Auskunft der zuständigen Mitarbeiterin bei der Stadt Goslar (Frau Gindhaut). Eine genaue Einwohner_innenzahl für den Bereich der Kernstadt/Altstadt kann nicht separat gegeben werden).
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" soll in den Räumlichkeiten des AWO-Sozialzentrums in der Altstadt (Bäringerstr. 24/25; 38640 Goslar) angesiedelt werden und ist damit zentral gelegen (Nähe zur Innenstadt, aber auch direkte Busanbindungen vor der Haustür). Daher kann die Begegnungsstätte von allen Bürger_innen, besonders von den Altbürger_innen aus dem Gebiet der Altstadt und den Neubürger_innen, welche teilweise nicht frei wählen können, wo sie in der Stadt untergebracht sind, erreicht werden.
Der Kontakt zu den Neubürger_innen kann durch die AWO-Migrationsberatung hergestellt werden, welche sich im gleichen Haus befindet. Der Kontakt zu den Altbürger_innen wird durch das Einzugsgebiet des Wohnortes und die Mitglieder, die bereits in der AWO sind, hergestellt.
Generell ist anzumerken, dass es schwierig ist, das Projektgebiet klar einzugrenzen. Fest steht, dass das Projektgebiet (Altstadt) primär von Altbürger_innen bewohnt wird. Die Neubürger_innen wohnen meist im "breiteren Gürtel" der Stadt, da dort die Mieten günstiger und daher die Zuweisung durch das Amt in diese Gebiete verstärkt vorgenommen wird. Obwohl das eigentliche Projektgebiet breiter aufgestellt ist als das Gebiet der Stadt Goslar ist es sinnvoll, dieses als Standort und Gebiet zu wählen, da beide Gruppen durch die räumliche Nähe und die bereits vorhandene Implementierung der Anlaufstelle des Sozialzentrums (durch die dort angesiedelte Migrationsberatung) bei den Neubürger_innen verankert ist.
Einwohnerzahl
31169
Quelle / Anmerkungen
Stand: 23.05.2018; erfragt bei der Stadt Goslar
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anmerkung: Bei der Berechnung handelt es sich um eine prozentualen Vergleich innerhalb des Projektgebiets und der Gesamtstadt. (Das Projektgebiet umfasst 31.169 Einwohner_innen, wovon 10.607 Einwohner_innen über 60 Jahre sind. Die Gesamtstadt (inklusive aller 18 Ortsteile) umfasst 52.987 Einwohner_innen, wovon 17.804 Einwohner_innen über 60 Jahre sind. Eine detailliertere Angabe zur Einwohnerzahl des Projektgebiets ist nicht möglich, da die Stadt keine detailliertere Auswertung vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Stadt Goslar kann keine Auskünfte über die Anzahl der Menschen in den geforderten Gebieten machen. Es wäre lediglich möglich gewesen, die Anzahl der Einwohner nach einzelnen Herkunftsländern zu erfahren. Diese Daten hätten sich dann jedoch nicht auf die Stadt und das Projektgebiet bezogen, sondern auf den kompletten Landkreis. Somit können keine verlässlichen Angaben gemacht werden, was die Stadt selbst bedauert.
Anmerkung: Auskunft von der zuständigen Mitarbeiterin der Stadt (Frau Gindhaut).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" versteht sich als eine Mischung beider Konzepte. Sieht die Quartiersmanagementarbeit die TOP-DOWN-Strategie vor, in der eine feste Strategie die Handlungsfelder und Vorgehensweise vorgibt, so verfolgt die Gemeinwesenarbeit den Ansatz der BOTTOM-UP-Strategie und demnach eine Strategie, in der Bürger_inneninitiativen gefördert und unterstützt werden.
Da unser einen Rahmen und eine grobe Strategie sowie hauptamtliche Tätigkeit für die Erreichung der Ziele vorgibt, ist es unter der Rubrik Quartiersarbeit anzusiedeln. Es gibt feste Vorhaben und einen festen Rahmen (Örtlichkeit; hauptamtliche Mitarbeiter_innen; feste Vorstellungen, welche Gruppen angesprochen werden sollen; erste Veranstaltungsideen...).
Allerdings setzt das Projekt ebenfalls auf die Initiativen und Ideen der Neu- und Altbürger_innen. Ziel ist es, dass gemeinsam neue Projekte/Angebote geschaffen werden. Dies soll durch die Unterstützung/Leitung von hauptamtlicher Tätigkeit in Zusammenarbeit und mit dem Engagement der ehrenamtlichen Neu- und Altbürger_innen erfolgen. Diese sind maßgeblich für die inhaltliche Ausrichtung und Entwicklung des Projekts verantwortlich. Somit wird hier eine Brücke zur Gemeinwesenarbeit geschlagen und man kann festhalten, dass es den (schwachen) Ansatz des Quartiersmanagement verfolgt, indem es ebenfalls den Ansatz der Gemeinwesenarbeit als Kernaspekt in seinem Konzept integriert hat.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Neu- und Altbürger_innen den regelmäßigen und langfristigen Kontakt zueinander gefunden haben.
Beschreibung
Defizite im Angebot erkannt wurden und Lücken durch unsere Angebote geschlossen werden konnten.
Kriterium
Beschreibung
Zielgruppenübergreifendes Handeln ist erreicht, wenn die einstigen Neubürger_innen sich nicht mehr als solche verstehen, sondern als Teil der Altbürger_innen und neuen Neubürger_innen bei der Integration helfen.
Beschreibung
Bedürfnisse/Anfragen von Bürger_innen zeitnah und zielgerichtet an Kooperations- und/oder Netzwerkpartner vermittelt werden können.
Kriterium
Beschreibung
Altbürger_innen die Kultur und den sozialen Hintergrund der Neubürger_innen nachvollziehen können und umgekehrt. Ebenso, wenn die Bedürfnisse/Gewohnheiten aus anderen kulturellen Kreisen beim Zusammenleben akzeptiert, toleriert und integriert werden.
Beschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" in der Stadt Goslar bekannt und angenommen wurde (sowohl von den Bürger_innen als auch möglichen Partnern wie Vereinen, Initiativen ...)
Kriterium
Beschreibung
Senior_innen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie junger Familien unterstützen können.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der AWO-Kreisverband Region Harz e.V. ist ein gemeinnütziger Wohlfahrtsverein, welcher im Landkreis Goslar und ehemals Osterode (jetzt Göttingen) vertreten ist. Insgesamt weist der Verein ca. 900 Mitglieder auf. Im Stadtgebiet Goslar gibt es etwa 150 Mitglieder. Im Landkreis Goslar gibt es insgesamt ca. 800 Mitglieder der AWO. (Die restlichen 100 Mitglieder sind im ehemaligen Landkreis Osterode).
Neben den Mitgliedern verfügt der Kreisverband am Standort Goslar über zahlreiche soziale Dienstleistungen, wie etwa das Lernzentrum (Lernförderung für Kinder, bei denen ein Förderbedarf festgestellt wurde. Voraussetzung ist, dass die Familien BuT berechtigt sein müssen.); eine Migrationsberatung (dadurch besteht ein enger und reger Kontakt zu vielen Neubürger_innen in unserer Stadt und dem Landkreis); das Patenschaftsprojekt (Neu- und Altbürger_innen werden vermittelt. Eine hinreichende und nachhaltige Betreuung ist jedoch nicht möglich); die externe Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie leben (setzt sich für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung und Rassismus ein); verschiedene Sozialberatungen sowie die Betreuung und Angebote für unsere Mitglieder (dadurch kann Kontakt zu den Altbürger_innen hergestellt werden).
Des Weiteren ist der AWO-Kreisverband Region Harz e.V. im engen Austausch mit dem Landkreis Goslar sowie der Stadt Goslar und den anderen sozialen Wohlfahrtverbänden und Vereinen. Somit kann schnell ein breites Netzwerk aufgebaut und implementiert werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO-Kreisverband Region Harz e.V. sowie die anderen Wohlfahrtsverbände vor Ort.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
KulturPLUS für alle - aus Fremden werden Nachbarn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Mohs
2. Kurzbeschreibung
eine kostenlose Angebotsstruktur zur Förderung von Begegnung und kultureller Integration im Roderbruch
Projektbeschreibung
KulturPLUS ist eine kostenlose Angebotsstruktur zur Förderung von Begegnung und kultureller Integration von Geflüchteten und Beheimateten des Quartiers Roderbruch. Gerade für die Geflüchteten sind alle strukturgebenden Dinge wie Heimat, zu Hause, gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie sowie Hobbies wahrscheinlich verloren gegangen. Im Gegensatz zu einmaligen Projekten sorgen Fixpunkte wie wöchentliches Nähen, monatliche Stadtteilbegehungen oder gemeinsame Feste für ein wirkliches Ankommen nach der Flucht, sie geben den Menschen Halt und die Möglichkeit, regelmäßig Menschen (wieder) zu treffen und so neue Kontakte aufzubauen. Es ist wichtig, nachhaltig eine Angebotsstruktur zu etablieren, die für alle, Geflüchtete sowie Roderbrucher*innen, zugänglich ist und vor allem regelmäßig und unkompliziert angeboten werden kann. Dieses Konzept weist einen nachhaltigen Charakter auf und spricht alle im Stadteil lebenden Menschen an. Viele der Geflüchteten bleiben nur kurz in ihren Unterkünften aufgrund ihres Status und wechseln durchaus die Stadtteile. Auch dafür müssen Angebote konzipiert sein, dass ein reger Wechsel an Teilnehmenden und eine hohe Fluktuation das Angebot nicht minder wertvoll oder gar unbrauchbar macht. Diese Angebotsstruktur ist eine Art Kulturkalender, welcher im Charakter wiederkehrend, offen und unkompliziert ist und dessen Angebote auf Augenhöhe mit den Teilnehmenden passiert. Angeboten werden sollen: eine wöchentlich stattfindende Nähgruppe und Kreativwerkstatt, als Workshops eine Handwerkstatt (Holz, Metall), Ferienangebote sowie Tänze um die Welt, monatlich Zukunftsmusik mit Karin Fischer, vierteljährlich Ausflüge wie Stadtteilbegehungen und Stadterkundung auf dem Roten Faden, dazu einmal ein Nachbarschaftsfest "Tag der Nachbarn" sowie das Nouruz-Fest.
Wir sprechen hier insbesondere Geflüchtete an, legen aber großen Wert auf Austausch und Begegnung der im Stadtteil lebenden Menschen untereinander, so dass alle daran teilhaben können. So soll es neben einem Musikangebot Workshops für Handmade-Angebote geben, Stadtteilbegehungen und auch Ferienangebote sowie gemeinsame Feste.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Geflüchtete haben kaum noch Strukturen wie Heimat, zu Hause, gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie oder feste Hobbies. Sie fühlen sich fremd, kennen ihren Stadtteil kaum. Solange ihr Status ungeklärt ist, wissen sie nicht, ob sie in dem Stadtteil bleiben können oder wieder wegziehen. Das alles sorgt für einen schwebenden Zustand, weniger für ein "Ankommen" im Stadtteil. Wir möchten mit unserer Angebotsstruktur "KulturPLUS" aus Fremden Nachbarn werden lassen, in dem sie eingeladen werden, regelmäßig und unkompliziert an Angeboten, die immer wieder kehren, teilnehmen zu können. Wichtig sind Austausch und Begegnung mit anderen im Stadtteil lebenden Menschen, weshalb wir das Angebot für alle öffnen wollen. Wiederholbarkeit und Offenheit sind wichtige Faktoren, um auf die hohe Fluktuation bei Wegzug oder Statuswechsel reagieren zu können und das Konzept als solches nicht qualitativ gemindert wird. Die Angebote sind niedrigschwellig, man braucht nicht zwingend immer Sprachkenntnisse und kann regelmäßig Leute (wieder) treffen. Handwerkliche Angebote werden unserer Erfahrung nach sehr gerne von Geflüchteten angenommen, genauso wie musikalische und kreative Workshops, da sie Emotionen widerspiegeln können.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Roderbruch
Beschreibung
Der Roderbruch ist ein Quartier im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz. Es wird begrenzt durch die Eilenriede im Westen, den Messeschnellweg im Norden, den Osterfelddamm im Osten und die Baumschulenallee im Süden. Die Karl-Wiechert-Allee durchzieht das Viertel in Nord-Süd-Richtung.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Quartiersmanagement
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hannover Stand 31.12.2011
Dies ist der Schnitt vom Stadtteil Groß-Buchholz, vom Quartier Roderbruch wissen wir, dass über 50 % der Kinder von Transferleistungen leben
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Hannovers Stadtteile, soziale Vielfalt Groß-Buchholz, veröffentlicht Jan. 2018
Dies ist der Schnitt vom Stadtteil Groß-Buchholz, vom Quartier Roderbruch wissen wir, dass über 50 % der Menschen eine Zuwanderungsgeschichte haben
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hannover 2013
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hannover 2013
Unterlagen zum Gebiet
karte_roderbruch_mit_massangabe.jpg
(41.86 KB)
karte_roderbruch.jpg
(1.72 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Kulturtreff Roderbruch arbeitet eng mit der hanova, Tochtergesellschaft der Stadt Hannover für Immobilien, zusammen. Wir haben bereits ein gut funktionierendes Quartiersmanagement, deren Quartiersmanager Jörg Kofink leitet gemeinsam mit der Stadtbezirksmanagerin die AG "Arbeitskreis Roderbruch", der aus dem Stadtteilgespräch Roderbruch e.V. entstand. Hier kam auch der Impuls, diesen Antrag zu stellen, um der Entwicklung des Zuzugs von ca. 440 Geflüchteten bis Sommer 2018 entgegenzukommen und Angebote für die Zugezogenen zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Angebotsstruktur wahrgenommen wird, Teilnahme von Geflüchteten und Einheimischen, Aktive Mitgestaltung der Angebote, regelmäßige Teilnahme
Kriterium
Beschreibung
Begegnung und Austausch bei Angeboten stattfindet, Wiederkommen von Teilnehmenden, kreative Prozesse angeregt werden und nachhaltige Ergebnisse (kulturelles Schaffen, gemeinsamer Auftritt, gemeinsames Fest) entstehen
Beschreibung
jeder individuell seine Stärken einbringen kann im kulturellen Schaffen und kreativen Prozess, Vielfalt gelebt wird, Kooperationen mit vorhandenem Potential, vorhandener Infrastruktur
Kriterium
Beschreibung
Angebot als Modellprojekt fungiert und auf andere Standorte und Zielgruppen übertragbar ist
Beschreibung
gute Zusammenarbeit mit allen umliegen Flüchtlingsunterkünften und Wohnprojekten stattfindet, Angebote über Stadtteilgespräch e.V. verteilt und kommuniziert werden, Vernetzung mit anderem im Sadtteil passiert
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Bürgergemeinschaft Roderbruch e.V. wurde 1982 im Hochhausviertel Hannover-Roderbruch gegründet. Ziel des Vereins war und ist, im neu entstandenen Quartier die Interessen der Bewohner*innen zu vertreten sowie Kommunikation und Lebensqualität im Stadtteil zu fördern. Seit 1984 trägt der Verein ein Stadtteilkulturzentrum, den Kulturtreff Roderbruch. Im Laufe der Jahre wurde mit viel ehrenamtlichen Engagement eine lebendige Stadtteilkulturarbeit aufgebaut. Ein besonderes Anliegen der Bürgergemeinschaft ist es, die sozial benachteiligten Menschen im Stadtteil zu fördern. 52 % der Kinder im Quartier sind arm, 2/3 haben einen Migrationshintergrund. Der Verein beschäftigt 4 Hauptamtliche und über 40 Honorarkräfte. Der Verein hat über 110 Mitglieder, ca. 35 Ehrenamtliche sind engagiert. Die Stadt Hannover fördert den Verein mit einer jährlichen Beihilfe für 2 Hauptamtliche. Zum Angebot gehören Musikunterricht, Kurse, Chöre, Theater, Ausstellungen, Sprachcafé, Flohmärkte, Ferienangebote, Angebote im Ganztag von Schulen, Sprachförderangebote für Kitakinder und seit September 2017 die Clownswohnung im Wohnprojekt für Flüchtlinge.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilgespräch e.V., speziell "Arbeitskreis Roderbruch"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IGS Roderbruch, Grundschule Lüneburger Damm, KITAs im Stadtteil
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
gute Kooperationen mit Bezirksbürgermeister Henning Hofmann
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Eltern-Kind-Treff im Quartier Northeimer Innenstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jutta List-Ivankovic
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Es braucht die Northeimer Gemeinschaft, um Kinder großzuziehen und die Zukunft zu gestalten!
Projektbeschreibung
Es braucht ein ganzes Dorf – die Gemeinschaft, um ein Kind großzuziehen (Afrikanisches Sprichwort).
Die Verantwortung für das Aufwachsen der Kinder sollte nicht nur auf den Schultern von ein oder zwei Menschen lasten, sondern von der Gemeinschaft mitgetragen werden. Kinder wachsen in einem sozialen Gefüge auf und brauchen vielfältige Ansprechpartner. Der Alltag sieht oft anders aus: Eltern sind mit ihren Kindern isoliert und auf sich gestellt mit allen Themen, Fragen und Problemen. Kinder erleben wenig oder selten ihre Großeltern, weil sie in anderen Städten wohnen. Auf der anderen Seite sind ältere Menschen häufig allein und haben kaum soziale Kontakte oder Familienanschluss. Und auch Menschen mit Migrationshintergrund sind oft nicht in die Stadtgemeinschaft integriert und können sich kaum aktiv einbringen - weder die Erwachsenen, noch die Kinder.
Hier setzt das Projekt „Eltern-Kind-Treff im Quartier Northeimer Innenstadt“ an: Es wird ein niedrigschwelliges Angebot, ein leicht zu findender, offener Treffpunkt in der Innenstadt aufgebaut, in dem alle Bewohner*innen willkommen sind. Hier werden aktiv Beziehungen aufgebaut und es wird bei Bedarf Hilfestellung gegeben bei den Herausforderungen des Familienmanagements und des Lebens bzw. Zusammenlebens. Der Eltern-Kind-Treff soll wie früher in Orten die Dorflinde als Treffpunkt genutzt werden, um Veranstaltungen anzubieten, sich zu treffen, zu feiern und zu beraten.
Mit dem Vorhaben soll über die Schaffung eines einladenden Treffpunktes hinaus die Gemeinschaft dahingehend gestärkt werden, dass die Angebote für Kinder, Eltern, Großeltern und Wahlverwandtschaft koordiniert und ressortübergreifend zusammengetragen werden. Dafür werden in einer Zukunftswerkstatt mit Teilnehmern aus Verwaltung, Politik und der Bevölkerung Ziele entwickelt und Maßnahmen zur Realisierung erarbeitet.
Außerdem wird mit Northeimer Kindern aktiv gearbeitet. Es werden Methoden zur Beteiligung erarbeitet und eingesetzt (z.B. Zukunftswerkstatt, ein Experiment: „Die Stadt mit den Augen der Kinder sehen!“, Kinder-Bürgermeister*in, Befragung oder Wettbewerb: „Was kann in Northeim besser gemacht werden?“).
Das Motto des „Eltern-Kind-Treffs im Quartier Northeimer Innenstadt“ ist: Es braucht die Northeimer Gemeinschaft, um Kinder großzuziehen und die Zukunft zu gestalten!
Wir wollen die Stadtgemeinschaft für mehr Beteiligung an der gemeinsamen Gestaltung eines familienfreundlichen Quartiers für alle Generationen und Kulturen gewinnen!
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Northeim liegt im strukturschwachen, ländlich geprägten, gleichnamigen Landkreis. Die Einwohnerzahlen sinken stetig durch die negative natürliche Bevölkerungsentwicklung und dem Wegzug Jüngerer. Einzig wachsende Altersgruppe ist die ab 65 Jahren, alle anderen Altersgruppen nehmen ab. Es besteht ein leichter Frauenüberschuss, überwiegend in den höheren Altersgruppen. Die deutsche Bevölkerung hat deutlich abgenommen. Der wesentliche Grund für die relativ konstante Bevölkerungszahl im Projektgebiet ist der angestiegene Zuzug von Migranten, der eine stabilisierende Wirkung auf die Einwohnerzahl hat.
Die Innenstadt ist das funktionale Zentrum von Northeim und der Region. Northeim leidet jedoch unter Attraktivitätsverlust, Modernisierungsstau und Leerständen. Die Gestaltung vieler Straßen entsprechen nicht heutigen Anforderungen an ein attraktives Umfeld zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Verweilen und Freizeit verbringen. Hinzu kommt ein erhöhtes Konfliktpotenzial durch fehlende integrative Maßnahmen im Zusammenhang mit Flucht und Migration. Dies zeigt sich anschaulich auf dem Markplatz: Hier versammeln sich Geflüchtete, die den zentralen Platz als Treffpunkt nutzen, was viele Anwohner und Gewerbetreibende verunsichert, stört oder sogar verärgert. Ohne existenzsichernde Integration dieser Gruppen drohen jedoch Segregationstendenzen.
In Northeim müssen die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien attraktiver werden, um den Wegzug von Jüngeren zu verhindern bzw. deren Zuzug zu fördern. Außerdem müssen die Angebote für ältere Menschen für mehr Lebensqualität sorgen und schließlich die Menschen mit Migrationshintergrund integriert werden. Die Gemeinschaft muss gestärkt werden!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt bezieht sich auf das Gebiet "Innenstadt Northeim". Das Gebiet Innenstadt ist durch die Stadtmauer und Wallanlagen räumlich abgegrenzt. Bis auf den Abbruch des Klosters zu Beginn der 70er Jahre und die Errichtung des City-Centers ist die Stadtstruktur der Altstadt weitgehend erhalten geblieben. Die Blütezeit des Mittelalters hat den Stadtgrundriss bis heute geprägt. Auf den Bildern (siehe angehängte Dateien) ist der begrünte Ring um die Innenstadt sichtbar. In der Innenstadt leben 18800 Einwohner (in der Stadt Northeim sind es insgesamt 29000).
Die Altstadt als Teil der Kernstadt von Northeim ist der funktionale Mittelpunkt der Stadt. Hier konzentrieren sich Einzelhandel, private und (teilweise) öffentliche Dienstleistungen, kulturelle, bildungs- und freizeitbezogene Angebote, ambulante medizinische Dienstleistungen und unterschiedliche Wohnformen. Die Altstadt ist der zentrale Versorgungsbereich und bedient neben der Stadt die Region um Northeim. Gleichzeitig sind jedoch in der Altstadt auch zahlreiche städtebauliche, bauliche und funktionale Defizite vorhanden, die trotz des zurückliegenden Stadterneuerungsprozesses bislang nicht beseitigt werden konnten.
Northeim muss sich mit der zunehmenden Dynamik der Einzelhandelsentwicklung, mit den sich ändernden Anforderungen an das Wohnen und mit neuen Ansprüchen an das Stadterlebnis auseinandersetzen. So sind die kleinteiligen Strukturen der Altstadt nur bedingt für die großflächigen Bedarfe des Einzelhandels geeignet; durch Verlagerung an zentrumsperiphere Standorte gehen Magnetwirkung und Wechselwirkungen mit den kleinflächigen Geschäften und Läden verloren, es folgen niedrigschwellige Verkaufsangebote und Leerstand. Der damit verbundene Verlust an Rentabilität führt zu Modernisierungsstau, die Nachfrage lässt nach, es droht die Verödung von Straßenzügen und Quartieren. Das hat Auswirkungen auf die Wohnqualität und das Wohnumfeld; mittelfristig verliert das Wohnungsangebot an Qualität. Hinzu kommt, dass Stadterleben nicht mehr nur auf Einkaufen, historische Gebäude und Stadtbild reduziert wird, sondern die Stadt als „Gesamtevent“ vermarktet werden muss. Folge ist ein nur schwer zu durchbrechender Kreislauf, der bei Erreichen struktureller und mehrere Bereiche der (inner) städtischen Entwicklung umfassende Defizite von der Stadt nicht mehr allein bewältigt werden kann. Meist bedarf es dazu instrumenteller und finanzieller Impulse, um einen bereits begonnenen Abwärtstrend aufzuhalten und mittels neuer Ideen das „Gesamterlebnis" Stadt an die Vorstellungen und Bedarfe der Bewohner und Besucher anzupassen. Die Stadt Northeim steht vor dieser Aufgabe. Trotz guter Voraussetzungen nehmen u.a. Attraktivitätsverlust, Modernisierungsstau und Leerstände zu. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Attraktivität der Stadt zu verbessern!
Einwohnerzahl
18800
Quelle / Anmerkungen
Stand Herbst 2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Gilt für alle Merkmale: Es liegen keine gesonderten Daten für die Innenstadt von Northeim vor (nach telefonischer Auskunft beim Bundesamt für Statistik und beim Landesamt für Statistik).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 8
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 34
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 9
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 7
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Nach Auskunft der Migrationsstelle leben die meisten ausländischen Bewohner*innen in der Innenstadt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bewohner*innen stehen im Zentrum und werden von Anfang an in den Aufbau des Eltern-Kind-Treffs einbezogen: In der aktivierenden Befragung werden Meinungen, Interessen und Bedarfe direkt erfasst. Das Angebot wird entsprechend entwickelt bzw. angepasst. In der Zukunftswerkstatt werden Bewohner*innen aktiv einbezogen in die Entwicklung und Realisierung von Zukunftsvisionen.
Dienstleistungen und Aktivierung der Selbstorganisation: Zum einen werden Dienstleistungen für Besucher*innen bereitgestellt (Beratung, Vermittlung, Unterstützung, Rückzugsmöglichkeit sowie Treffpunkt und Kontaktmöglichkeit). Zum anderen werden Bewohner*innen ermutigt, eigenständig Lösungen zu finden, sich in der Stadt zu vernetzen und eine starke Gemeinschaft zu bilden.
Zusammenleben gestalten – Nachbarschaft fördern: Das Zusammenleben wird durch Feste und Aktionen aktiv gestaltet und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander gefördert. Dies verbessert die Qualität des sozialen und kulturellen Lebens. Das Gebiet der Innenstadt soll belebt und bereichert werden durch die Menschen, die hier leben, einkaufen und ihre Freizeit verbringen. Dabei sind auf das Gemeinwesen bezogene Interessen zentral.
Ressortübergreifendes Denken und Handeln: Um die Gestaltung der Innenstadt und die Bereitstellung von Angeboten nachhaltig zu sichern, wird ressortübergreifend gedacht und gehandelt. Akteure aus den Bereichen Verwaltung, Soziales, Bildung und Kultur werden, z.B. in der Zukunftswerkstatt, in die Arbeit einbezogen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner*innen in der aktivierenden Befragung deutlich werden und Lösungen sowie Handlungen darauf aufbauend umgesetzt werden. Wenn Bewohner*innen an der Zukunftswerkstatt teilnehmen. Wenn eine Radiosendung entsteht
Kriterium
Beschreibung
Die Kommunikation dahingehend angeregt wurde, dass ein Problem gemeinsam von Bewohner*innen definiert wird, Lösungen entwickelt und umgesetzt werden (z.B. zum Thema Nutzung des Marktplatzes).
Kriterium
Beschreibung
Eine systematische Sammlung (Auflistung, Zusammenfassung) zu bestehenden Angeboten und Einrichtungen erarbeitet wurde. Wenn im Sozialadressbuch unsere und bereits bestehende Angebote erfasst und aktualisiert sind.
Kriterium
Beschreibung
In der Zukunftswerkstatt Handlungsbedarfe ermittelt, Zukunftsvisionen entwickelt und Realisierungsmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden. Wenn in gemeinsamen Aktionen (z.B. Pflanzaktion) Menschen verschiedenen Alters zusammen arbeiten für Ihre Stadt!
Beschreibung
Sich in der Zukunftswerkstatt Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen beteiligen und einbringen (Stadt, Verwaltung, Politik, Kultur, Bildung, Gesundheit).
Beschreibung
Die Zusammenarbeit mit Verwaltung, sozialen, kulturellen Einrichtungen und Bildungsinstitutuonen gelingt d.h. Treffen stattfinden zu denen alle kommen und gemeinsam etwas erarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen finden statt (Weihnachtsbasar, Flohmarkt), Feste werden besucht & gefeiert (Nachbarschaftsfest, Kürbisfest), Kochkurs realisiert, Mehrgenerationenfrühstück und Promi-Frühstück finden statt, Vorträge werden gehalten, Musik vorgeführt.
Beschreibung
Stadt und Landkreis sind in die Entwicklung einbezogen und Vertreter*innen bringen sich aktiv ein (Zukunftswerkstatt, Runder Tisch, Teilnahme an Aktionen und Festen)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater der Nacht, Kino "Neue Schauburg", Jugend- und Kulturzentrum "Alte Brauerei"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werkstattschule mit Cafe Dialog, AWO, Ehrenamtsagentur der AWO, Paritätischer, DRK, Senioren heute, Caritas, Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verschiedene Kirchengemeinden (Sixties, St.Marien)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (HNA, Hallo), Stadtradio Göttingen, live-Magazin
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Fraatz
| Funktion | Leiter Fachbereich Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfalt in Neumünden leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden (Stadt Hann. Münden) wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern entwickelt. Das soll mit interaktiver Entwicklung von Angeboten für und mit Anwohnern erreicht werden. Für diese Vielfalt in Neumünden wird ein Begegnungszentrum mit einem Projektkümmerer errichtet. Der Landkreis Göttingen als Eigentümer hat bereits erste bauliche Voraussetzungen für das ehemalige Vereinskrankenhaus, in dem das Begegnungszentrum entsteht, geschaffen. Mit dem beantragten Projekt "Vielfalt in Neumünden leben" soll das Begegnungszentrum sowie der angeschlossene Inklusionsbetrieb Bistro nun mit Leben gefüllt werden. Damit wird die soziale Struktur in Neumünden verbessert und Defizite im Gemeinwesen behoben. Ein qualifizierter Kümmerer/Gastgeber soll sich v.a. um Organisation, Planung, Administration, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie die Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten kümmern.
Im Begegnungszentrum sollen für generations- und kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen passende Hilfsformen und Angebotsstrukturen entwickelt und installiert werden, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden bzw. defizitär sind.
Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet.
1. Es sollen religionsübergreifende und interkulturelle Begegnungsformate, z.B. Stadtteilfeste, Sport-, Kultur oder Kunstangebote entwickelt und umgesetzt werden.
2.Das Begegnungszentrum soll als ein Ort für selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein offener Treff eingerichtet und Menschen mit/ohne Migrationshintergrund werden bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Es wird angebahnt, den Treffpunkt-Ansatz durch örtliche Initiativen selbsttragend fortzuführen.
3.Die Zentrierung und Vernetzung der Beratungs- und Unterstützungsangebote für verschiedene im Stadtteil lebende Zielgruppen soll einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung leisten.
Die Belebung des Begegnungszentrums wird im Rahmen dieser Zielsetzung innerhalb von 1,5 Jahren stattfinden. Das Bistro wird bis August 2018 fertiggestellt sein. Durch das Projekt sollen die Bürger in die Detailplanungen des Bistroangebots, der weiteren Räume im Begegnungszentrum sowie der Spielflächen im Außenbereich einbezogen werden, deren Fertigstellung bis Ende 2018 geplant ist. Ein partizipativer Projektbeirat wird die konzeptionelle und operationelle Arbeit während der Projektlaufzeit begleiten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen den beiden Oberzentren Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der jungen Generation in die umliegenden größeren Städte.
Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Außerdem wurde in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von Flüchtlingen in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere in Neumünden ist die Kommunikation zwischen den minderjährigen unbegleiteten Ausländern und den Jugendlichen ohne MHG besonders von Missverständnissen und Problemen geprägt, die durch Vorurteile und Ängste entstehen.
Überproportional viele Bürger sind auf staatliche Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Dadurch resultiert der Ruf als Arme-Leute Stadtteil.
Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden. So wurde ermittelt, dass sich bei Begegnungen speziell in den Bildungseinrichtungen, auf öffentlichen Plätzen, bei der karitativen Organisation sowie im nachbarschaftlichen Zusammenleben latente und offene Spannungen, Verständigungsschwierigkeiten und interkulturelle Konflikte im Umgang ergeben.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden.
Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke.
Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass
Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird ca. 20% geschätzt
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten von der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner Neumündens richtet. Die verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der Bevölkerung. Ziel ist, das HdN durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung zu beleben, aber auch die Verbesserung der Qualität der Beziehungen unter Migranten und der hiesigen Bevölkerung. Kultursensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll der „Kümmerer/Gastgeber“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Der Stadtteil bzw. das Haus der Nationen wird mit Hilfe des Begegnungszentrum bzw. des „Kümmerers“ aufgewertet. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im Begegnungszentrum direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des Begegnungszentrums verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, als auch sozial- bzw. lokal ausgerichtet. Dies zeigt sich deutlich durch niedrigschwellige Möglichkeiten, die geboten werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes)
Kriterium
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Kriterium
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter ,Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Jugendhilfemünden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheeverein Hann. Münden, Kneippverein, Ein.münden, Geschwister-Scholl-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen, Ehrenamtliche Bürgerinitivative Ein.münden
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Weststadt in Bewegung – Weststadt im Blick
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Björn Steinau
| Funktion | Fachdienstleiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Weststadt in Bewegung – Weststadt im Blick
Projektbeschreibung
Das Projekt soll auf sehr unterschiedlichen Ebenen Bewegung in die Weststadt bringen:
• Durch die Beteiligungsmöglichkeiten, die im Rahmen der Städtebauförderung etabliert wurden und die möglichst viele dazu bewegen sollen, sich für den Stadtteil zu interessieren und einzusetzen.
• Durch die Möglichkeiten, die ergänzend das Programm der Städtebauförderung bietet z.B. zur Verbesserung der Freiflächen und des Wohnumfeldes, um Bewegung im Stadtteil attraktiv zu machen.
• Durch Angebote für Erwachsene, insbesondere Langzeitarbeitslose, die Bewegung in den Alltag und die Arbeits-Biografie bringen.
• Durch Angebote für hilfesuchende Bewohner, die festgefahrene persönliche Problemsituationen in Bewegung bringen.
• durch Bewegungs- und Bildungsangebote unterschiedlicher Art für Kinder sollen Körper und Geist in Bewegung gehalten werden.
• Für Senioren soll der Stadtteil dahingehend überprüft werden, wo Stolperstellen und Barrieren die Bewegung im Stadtteil einschränken und weiterhin Anreize geschaffen werden, mobil zu bleiben und die Beweglichkeit zu sichern.
• Durch das Teilprojekt „Weststadt im Blick“, in dem die Teilnehmenden – vorwiegend Langzeitarbeitslose in einer Aktivierungsphase einerseits – sich im Stadtteil bewegen, den Stadtteil – vor allem die Freiflächen – und seine Bewohner im Blick haben, (kleine) Alltagsprobleme vor allem im öffentlichen Raum lösen und bei der Umsetzung der vielfältigen Angebote zur Hand gehen.
Die Kernthemen des Projektes sind im Stadtteil verteilt verortet – auf den vorhandenen oder zu schaffenden Freiflächen, in den bereits vorhandenen Einrichtungen wie Schule, Kindertagesstätte, soll (mehr) Bewegung entstehen – eine größere Stadtteileinrichtung ist nicht geplant, vorgesehen ist allerdings eine Anlaufstelle, um die Erreichbarkeit zu gewährleisten.
Vor allem der Pagels Garten (Bürgergarten, derzeit Eigentum einer Stiftung) stellt einen wichtigen Ort dar, an dem die verschiedenen Projektteile ansetzen:
Die Bewohner der Weststadt sollen bewegt werden, den Garten zu nutzen – aber auch, ihn im Blick zu haben, damit er als offener Garten dauerhaften Bestand hat. Es soll Bewegung kommen in die Kenntnis über Gartennutzung, Verarbeitung und Funktion eines solchen Gartens im Wohngebiet und vor allem im Rahmen des Teilprojektes „Weststadt im Blick“ soll der Garten im Blick sein, um ihn vor Vandalismus zu bewahren und Bewegung in die Wahrnehmung der Flächen als Wert zu bringen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Ausgangslage ist charakterisiert durch Bewegungslosigkeit an folgenden Stellen:
• eine Häufung von Haushalten in problematischen Lebenssituationen (Alleinerziehende, Zuwanderer, Langzeitarbeitslose), für die es wenig Unterstützungs- bzw. Beratungsangebote vor allem für alltagsbezogene Fragestellungen gibt. Es kommt nur mit viel Aufwand Bewegung in die Lösung dieser vergleichsweise einfachen Probleme.
• Bei vielen Kindern aber auch Erwachsenen mangelt es an körperlicher Bewegung und an Bewegung und Mobilität im Stadtteil.
• Es fehlt vielfach an Interesse und Bereitschaft, sich aus dem Alltagstrott und den eingefahrenen Weg im Stadtteil heraus zu bewegen, sich selber zu einem anderen Blick auf den Stadtteil und zur Beteiligung an den Veränderungsprozessen der Sanierung zu bewegen (was bietet der Stadtteil bzw. könnte er bieten, wo kann ich den Stadtteil nutzen, was kann ich beitragen, damit der Stadtteil voran kommt).
• Auf einigen der im Stadtteil vorhandenen Flächen fehlt es an Bewegung, da die Flächen aus unterschiedlichen Gründen nur sehr eingeschränkt für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen (Sorgen vor Vandalismus und Nutzung in den späten Abendstunden,…). Hier muss Bewegung auch in die Wahrnehmung der Eigentümer kommen.
• Es fehlt an einigen Stellen an attraktiven Verbindungen, um Bewegung zu fördern und Ziele für Bewegung in den Blick der Bewohner zu rücken – so ist z.B. der Pagels Garten aus dem Wohngebiet nicht direkt erreichbar.
• In dem innenstadtnah gelegen Stadtteil ist ein erheblicher Teil der Aktivitäten aus dem Stadtteil heraus orientiert – hier geht potentielle Bewegung für den Stadtteil verloren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer-Weststadt
Beschreibung
Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße, 93,5 ha (entsprechend Sanierungsgebiet Leer-Weststadt; das Fördergebiet soziale Stadt ist kleiner als das Sanierungsgebiet)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Vorbereitende Untersuchungen liegen vor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Rahmen der Städtebauförderung Soziale Stadt ist die Förderung von Personal für GWA-Tätigkeiten nicht möglich (Förderung baulicher Maßnahmen und Sanierungstreuhänder / Sanierungsbeauftragter im Rahmen der Städtebauförderung). Durch die Initiierung einer GWA soll der Sanierungsprozess ergänzt, gestärkt und vervollständigt werden. Eine enge Abstimmung bzw. Einbindung der GWA in die Abläufe der Sanierung ist vorgesehen.
(Teilfunktionen des QM – sanierungsbezogene Beteiligung und Aktivierung usw. – werden während der Laufzeit der Sanierung vom Sanierungsbeauftragten / Sanierungstreuhänder übernommen, das QM ist daher nicht Bestandteil des Antrages; eine enge Kooperation wird stattfinden).
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-10 Jahre und 0-18 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-14 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-30 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-26 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenquote im Gebiet: 26,7 (geschätzt im Rahmen Biwaq, Daten liegen nicht vor), 6,4% im Bezirk der Agentur für Arbeit Emden/Leer gem. Arbeitsmarktreport Bundesagentur für Arbeit November 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausl. Bewohner: Gebiet: 13,4%, Teilbereich des Gebietes: 22%, Stadt 12% (Daten Stadt Leer 2017). Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gebiet: 20% (Daten Stadt Leer 2014), Gesamtstadt: 13,8% (geschätzt); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon Kinder: im Gebiet: 30% (Bezug Alter 0-17), 16% (Bezug Alter bis 9 Jahre); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Daten, qualitative Einschätzungen: hoher Anteil
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
sanierungsgebiet.pdf
(1.09 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Verfolgt wird der Ansatz, parallel zum Prozess der Sanierung, eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren (die auf Langfristigkeit ausgelegt ist). Die Dynamik und Aufmerksamkeit, die sich aus dem Prozess der städtebaulichen Sanierung ergibt, soll dabei einerseits genutzt werden, andererseits sollen über die GWA die Bedarfe im Stadtteil gedeckt werden, die im Rahmen der Städtebauförderung nicht förderfähig sind.
Die erste Phase der Sanierung hat dabei gezeigt, dass es im Stadtteil einen Wunsch bzw. Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gibt, die jetzt geschaffen werden soll (der Schwerpunkt liegt dabei auf einer ansprechbaren Person, nicht auf einem größeren Gebäude).
Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein Potential an Flächen vorhanden ist, das derzeit von der Öffentlichkeit aber nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden kann und das es eine Reihe von Einrichtungen im Gebiet gibt, deren Angebote abgestimmt, gemeinsam veröffentlicht und vor dem Hintergrund der Bedarfe des Stadtteiles weiter entwickelt werden sollten.
Hieraus ergeben sich die zentralen Projektinhalte der Anlaufstelle mit koordinierender Funktion und der Bestandteil des Projektes für (Langzeit)arbeitslose als eine Art Stadtteilhausmeister, die Flächen/Einrichtungen im Blick haben.
Der Bedarf an konkreten Angeboten für Kinder wird seit Beginn der Vorbereitenden Untersuchungen von den Einrichtungen (Kita, Grundschule) betont.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Leer - Zentrum für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagestättenverband Emden-Leer-Rhauderfehn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Synodalverband Südliches Ostfriesland der ev.-ref. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule (Grundschule, Träger: Stadt Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friesenschule (Realschule, Träger: Landkreis Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) - Eigenbetrieb der Stadt Leer
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam in Norden
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Martens
| Funktion | Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit und Integration in Quartieren der Stadt Norden
Projektbeschreibung
Das vorliegende Projektvorhaben setzt in zwei Gebieten der Stadt Norden an. Es handelt sich daher um zwei Teilprojekte, die durch übergeordnete Strukturen miteinander verbunden sind. Die gleichzeitige Förderung aller Menschen innerhalb eines Quartiers baut Brücken zwischen den Bevölkerungsteilen. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur (sowohl Mittelschichtangehörige als auch Leistungsbezieher und Neuzugewanderte). Es werden zwei Gemeinwesenarbeiter eingesetzt, in den Quartieren Südwesten und Ortsteil Tidofeld der Stadt Norden im Landkreis Aurich. Die Gemeinwesenarbeiter suchen die Bewohner in ihrem Zuhause auf und nehmen eine aktivierende Befragung vor. Anhand der Themen aus der Befragung kann erkannt werden, welche lebensweltlichen Anliegen die Menschen beschäftigen. Gemeinsam mit den Bewohnern wird ein Weg gefunden, das Leben im Gemeinwesen zu verbessern. Gemeinsam mit den Bewohnern wird daran gearbeitet. Die Bewohner werden ermutigt sich zu beteiligen. Dies fördert die Integration in das Gemeinwesen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Neben der aufsuchenden Arbeit ist das Netzwerken mit allen Akteuren, die die Arbeit im Quartier unterstützen können, eine wichtige Säule innerhalb des Projektes. Es besteht eine enge Vernetzung mit den Ämtern des Landkreises. Die Vernetzung fördert die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation.Die Unterstützung bezieht sich auf alle Personen in einem Quartier, auch auf Kinder und Jugendliche. Es werden die Probleme im gesamten Quartier berücksichtigt. Die Gemeinwesenarbeiter eröffnen Möglichkeiten für eigenes Engagement der Bewohner. Eine weitere Grundlage für die Verbesserung des Zusammenlebens im Quartier ist die Ermutigung zur Teilnahme an Freizeit- und kulturellen Angeboten. Personen, die in bestehende Angebote integriert sind, fällt es leichter die deutsche Sprache zu erlernen und über das direkte Umfeld hinaus Menschen kennen zu lernen. Genauso ist die Näherbringung kultureller und künstlerischer Bildung, gerade für bildungsfernere Menschen wichtig. Durch die Durchführung vor Ort sind die Angebote leichter zu erreichen. Außerdem finden sie an bereits bekannten Orten statt. Durch das Miteinander in den Angeboten wird die Akzeptanz gefördert und es entstehen Brücken für die gesamtgesellschaftliche Teilhabe. Diese Bereiche der non-formalen Bildung tragen ebenfalls zu einer nachhaltigen Entwicklung im Quartier bei und stärken das Engagement der Bewohner.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Landkreis Aurich hat seit 2015 ein breites Netzwerk zur Integrationsarbeit etabliert. Die Bildungsträger führten und führen eine Vielzahl von Sprach- und Qualifizierungsmaßnahmen durch. Bisher ist es nicht gelungen, alle Neuzugewanderten sowie weitere Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die Unterstützung benötigen, zu erreichen. Die Integration der Menschen geht nur schleppend voran. Es wird außerdem immer deutlicher, dass die Integrationsarbeit nicht losgelöst von Maßnahmen betrachtet werden kann, die im Gemeinwesen ansetzen. Alle Menschen müssen miteinbezogen werden, auch, um einer stetigen Verschlechterung der Lebenssituation vorzubeugen. Die Wohnsituation trägt oft nicht zur Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens bei. Viele Neuzugewanderte und andere Leistungsberechtigte leben in einem Umfeld mit hohem Migrantenanteil und Anteil leistungsberechtigter Personen. Dort wird weniger deutsch gesprochen und die Umgebung ist durch enge Bebauung, wenig ausgebaute Infrastruktur und ein oft eher tristes Gesamtbild gekennzeichnet. Durch eine Analyse der Bewohnerstruktur der verschiedenen Stadtteile konnten stadtteilübergreifende Quartiere identifiziert werden, die sich teilweise durch hohe Ausländer- sowie Leistungsempfängeranteile auszeichnen. Die Gebiete Norden Südwest und Norden Tidofeld haben teilweise hohe Konzentrationen der Zielgruppe. Im vorliegenden Projektvorhaben setzt die Arbeit der Gemeinwesenarbeiter daher in den beiden Gebieten an. Norden ist die zweitgrößte Stadt des Landkreises. Es wird erwartet, dass durch die Fokussierung auf die beiden Gebiete ein großer Teil der Personen durch Gemeinwesensarbeit erreicht werden kann.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwesten
Beschreibung
Norden Südwest: das Gebiet Norden Südwest umfasst Teile der Norder Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, in denen die Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen, sodass das Gebiet bewusst gewählt wurde. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße bzw. die Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg und im Südwesten durch den Stadtrand eingegrenzt. Die Fläche beträgt 1655888 m², bzw. 165,59 ha.
Einwohnerzahl
4973
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Agentur für Arbeit, Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhaltet Regionen mit einem Ausländeranteil von über 20% (Beispiel Warfenweg 46,5%, Kleine Riege 22,7%).
Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhalten Straßen mit über 30% Einwohner, die Transferleistungen beziehen (Beispiel Warfenweg 64,5%, Norddeicher Straße 35,0%). Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
uebersicht_flaeche_norden_suedwest.pdf
(529.62 KB)
suedwest_i.png
(1.61 MB)
suedwest_ii.jpg
(341.83 KB)
strassenliste_norden_suedwest.pdf
(176.64 KB)
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Norden Tidofeld: umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt, Fläche: 125202 m², 22,5 ha.
Einwohnerzahl
614
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In dem Projektgebiet liegt z.B. die Rheinstraße mit einem Ausländeranteil von 29,7%. Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In dem Projektgebiet liegt z.B. die Rheinstraße mit einem Anteil Einwohner, die Transferleistungen beziehen von 61,9%.Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
tidofeld.png
(492.65 KB)
strassenliste_norden_tidofeld.pdf
(167.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das vorliegende Projektvorhaben orientiert sich an den Grundsätzen der Gemeinwesenarbeit. Es knüpft an die Interessen der Bewohner an, stärkt die Selbsthilfekräfte und die Eigeninitiative, nutzt die vorhandenen Ressourcen im Quartier, orientiert sich auch über die Zielgruppe hinaus und koordiniert und vernetzt soziale und kulturelle Dienste und Angebote. Die Gemeinwesenarbeiter sind in den Quartieren räumlich verankert und arbeiten mit Bewohnern auf Augenhöhe zusammen. Die Sozialarbeiter arbeiten in einem Netzwerk aus sozialen, gemeinnützigen und Ehrenamtlichen Einrichtungen sowie kommunalen Strukturen und Bildungs- und Qualifizierungsträgern. Dabei wird nicht rechtskreisorientiert gearbeitet, sondern es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Die Gemeinwesenarbeiter sind Ansprechpartner für die Personen vor Ort. In der gemeinsamen Aktivität der Gemeinwesenarbeiter mit den Bewohnern und der Bewohner untereinander werden soziale Prozesse in Gang gesetzt und Aktivitäten begleitet, durch die eine positive Veränderung unmittelbar erlebbar wird.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohnern erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Kriterium
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine, in der Stadt Norden werden geziehlt angesprochen. Es entsteht ein Portfolio der Angebote. So kann bei vorhandenem Interesse eine Übersicht über Angebote gegeben werden.
Kriterium
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Im Laufe des Projektes entstehen quartiersbezogene Netzwerke durch gemeinsame Ziele und Interessen.
Kriterium
Beschreibung
Es werden alle Menschen innerhalb der Quartiere einbezogen, unabhängig davon, ob sie neuzugewandert, alteingesessen, Leistungsempfänger oder Nicht-Leistungsempfänger sind.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Behindertenhilfe Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ulrichsgymnasium Norden, Grundschule im Spiet Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Stadt Norden, Sozialamt, Jobcenter, Schulamt und Amt für Kinder, Jugend und Familie vom Landkreis Aurich
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
INGE- Integrativer Gesundheitstreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ann-Kathrin Büdenbender
| Funktion | Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Für mehr Gesundheit, Bewegung und Wohnbefinden im Stadtteil.
Projektbeschreibung
Im vergangenem Jahr wurde der Antrag bei der Förderung "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" zur Einrichtung eines integrativen Gesundheitstreffs im Stadtteil bewilligt. Die Arbeit begann im August 2017 und läuft bis zum 31.12.2018. Ziel war/ist es, das Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration zu nutzen. Es wurde eine Koordinationsstelle geschaffen, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Einige Ziele konnten noch nicht erreicht werden. Das Vorhaben scheint zu groß für den derzeitigen Projektzeitraum. Aus diesem Grund stellen wir erneut einen Antrag sowie, um die zum Teil erreichten Ziele zu verstetigen. Dazu gehört die Verstetigung des Netzwerkes sowie die nachhaltige Schaffung von Zugängen zu Informationen und Beratungsangeboten. Eine Fortführung des Projekts mit fokussierten Zielen ist wichtig, um die bereits geleistete Arbeit nachhaltig zu sichern und begonnene Kooperationen und aussichtsreiche Vorhaben nicht zu verlieren. So konnte bspw. das ansässige Familienzentrum sowie die Stadt Hildesheim dafür gewonnen werden, einen Antrag für den Investitionspakt Soziale Integration einzureichen, der es ermöglicht, in einer etablierten Einrichtung einen großen, barrierefreien Bewegungsraum zu integrieren. Des Weiteren wurden wichtige Kontakte zu regionalen Sportvereinen, zum Gesundheitsamt und weiteren Einrichtungen aufgenommen, diese nach Beendigung des Projektes zu verlieren wäre fatal für die Entwicklung im Stadtteil. Um einen Beitrag zur Integration zu leisten wurden verschiedene migrantische Gruppen und Einrichtungen aufgesucht und beraten/informiert sowie gemeinsame Projekte umgesetzt. Darüber hinaus leistet die bisherige Arbeit einen wichtigen Teil zur Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, die durch ein breites Themenspektrum unterstütztwird, jedoch auf Kontinuität bei der Aktivierung von Bewohner*innen angewiesen ist. Durch den Einsatz der Koordinierungsstelle INGE Integrativer Gesundheitstreff, sollen Angebote in den Stadtteil geholt werden, neue Orte für Bewegung und Gesundheit geschaffen werden und das Netzwerk zu Gesundheit aktiviert bleiben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 11000 Einwohner*innen, in dem alle sozialen Schichten und Milieus vertreten sind. Hier ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich sind hier mehr Transferleistungen zu finden sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt "Gemeinwesenprojekt Nordstadt.Mehr.Wert" initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier wurden viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt. Dadurch konnten Themen, wie Kindheit und Jugend, der Sozialraum und Kultur*en, bearbeitet. Gesundheit wird seit 2013 in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan "Gesundheit" erarbeitet (2013) sowie ein Gesundheitswegweiser (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10996
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2017, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduziert. Nach gut einem Jahr im Programm "Soziale Stadt" kann noch deutlicher betont werden, dass die klassische Gemeinwesenarbeit anteilig abnimmt und eindeutig weitere Programme eingesetzt werden müssen, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann und auch Themen flexibler aufgreifen kann, die im gesamten Stadtteil, und eben nicht nur in der "nördlichen Nordstadt" aktiv werden wie beispielsweise der Aufbau eines Stadtteilvereins. Mit der beantragten Förderung soll nach wie vor die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Kinder bis 15 Jahre, 2017, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis 15 Jährige, Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stadt Hildesheim, 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2014
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen, aber durch Aufgabenverlagerung reduzierten Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn es mehr Räume für Gesundheit und Bewegung gibt und wenn sich INGE als eine Anlaufstelle zu Gesundheitsthemen etabliert hat
Kriterium
Beschreibung
mehr Kooperationspartner*innen Angebote in der Nordstadt vorhalten und sie bei der Entwicklung des Stadtteils positiv mitwirken
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn die Angebote verschiedene Zielgruppen erreichen, ihnen Raum zum "unter sich sein" bieten aber auch Kommunikation und Kontakt über die Generationen/ Kulturen/Hintergründe hinweg ermöglichen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
MiMi- Mit Migranten Für Migranten, Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule, Ausbildungsgang Heilerziehungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerzeihungspflege
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stabsstelle für Migration und Integration, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki, Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde Hildesheim, Nordstadt und Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Hildesheim e.V., Programme Rucksack und Griffbereit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter, Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung, Beratungs- und Begegnungsstätte "Treffer"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Hildesheim, Stadtteilmütter
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On