Entwicklung und Schaffung eines quartiersoffenen Familien- und Pflegezentrums in Hannover Vahrenwald (Schleswiger Str. 31)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dennis Klatt
| Organisation | AWO Bezirksverband Hannover e.V. |
|---|---|
| Funktion | Mitarbeiter im Projektcontrolling / Stabsstelle Zentrale Steuerung / Unternehmensentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier / Inklusion und soziale Teilhabe
Projektbeschreibung
Der AWO Bezirksverband Hannover e.V. ist ein sozialpolitischer Mitgliederverband mit ca. 17.000 Mitgliedern in der Mitte Niedersachsens, der mit seinen gemeinnützigen Tochtergesellschaften und ca. 2000 Mitarbeitern über 120 unterschiedliche soziale Einrichtungen betreibt.
Die AWO unterstützt das freiwillige, bürgerschaftliche Engagement durch vielfältige soziale und innovative Projekte und Aktionen. In Hannover Vahrenwald (Schleswiger Str. 31) betreibt der AWO Bezirksverband Hannover e.V. ein Seniorenzentrum, an das eine Kinderkrippe angeschlossen ist. Durch einen Um- und Neubau soll eine gezielte Weiterentwicklung desselben in den Bereichen Betreuung, Bildung, Gesundheits- und Nahversorgung & Freizeit den Weg für eine erfolgreiche Gemeinwesenarbeit und Quartiersentwicklung ebnen. Mit Generationen- und lebensübergreifenden Angeboten soll die soziale und kulturelle Infrastruktur im Quartier bedarfsgerecht erweitert und allen Bewohnern im Quartier angeboten werden. Für die Entwicklungs- und Vernetzungsarbeit zur Realisierung des Projektvorhabens ist eine Vorlaufzeit von 2 Jahren mit zusätzlichen personellen Ressourcen erforderlich, die aus der Pflegeeinrichtung nicht finanziert werden kann.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der demografische und gesellschaftliche Wandel, die unzeitgemäße Wohn- und Lebenssituation der Menschen im Seniorenzentrum, verbunden mit dem Wunsch älterer Menschen und derer mit Pflegebedarf, möglichst lange selbstständig in ihrem vertrauten Wohnumfeld zu verbleiben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, fordern unser aktives Handeln.
Das Projektgebiet ist von einem Strukturwandel betroffen, der Gefahren birgt (soziale Konflikte) und uns in die Lage versetzt, mittels geeigneter Maßnahmen reagieren zu müssen. Die soziale Infrastruktur ist ausbaufähig, wobei in Teilen bereits heute von einer Unterversorgung gesprochen wird. Die Möglichkeiten der Bewohner aktiv am gesellschaftlichen und sozialen Leben vor Ort teilzuhaben sind dementsprechend stark eingeschränkt. Der Arbeitslosenanteil im Gebiet liegt über dem der Gesamtstadt, genauso wie der Anteil von geflüchteten Menschen. Unser Augenmerk auf diese Personengruppen zu richten und im Sinne aller Bürger im Quartier aktiv zu werden ist diesen Erläuterungen entsprechend, dringend notwendig.
Durch die Entwicklung unterschiedlicher und dem Quartier angepasster Ziele und Maßnahmen (siehe Projektziele) soll letztlich die Eigenständigkeit der Bürger gestärkt, Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht und Partizipation gewährleistet werden. Dafür möchten wir Kommunikation fördern, vorhandene Kooperationen stärken und neue Netzwerke schaffen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Vahrenwald. Es endet im Norden mit Beginn des Mittellandkanals, im Osten stellt die Vahrenwalder Straße die Grenze dar. Im Süden schließt das Projektgebiet mit dem Jahnplatz ab und im Westen bilden die Guts-Muths-Straße, der Büssingweg, der daran angrenzende Radweg sowie die Straße im Othfelde den Abschluss.
Einwohnerzahl
25000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistische Berichte, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016. Gespräch mit Herrn Korpak (Landeshauptstadt Hannover: Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_des_projektgebietes.pdf
(51.43 KB)
lageplan.pdf
(103.54 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundidee ist es, älteren Menschen im Stadtteil und in der Einrichtung mit unterschiedlichen Hilfe- und / oder Pflegebedarfen ein selbstbestimmtes und bedarfsgerechtes Leben zu ermöglichen. Das übergreifende Ziel, das sich daraus entwickelt hat, nämlich die Wohn- und Lebensqualität im Quartier zu verbessern, bezieht alle Menschen aus dem Quartier mit ein und setzt auf vielfältige Möglichkeiten sozialer Teilhabe. Die Umsetzung soll durch bauliche und soziale Projekte erfolgen, wobei die Bedarfe der Bewohner in Kooperation mit den Akteuren vor Ort ermittelt werden. Konkret geht es um die Schaffung sozialer und kultureller Angebote, die auf der einen Seite allen Menschen im Stadtteil offen stehen (Schaffung einer „Komm-und Geh-Struktur“) und dadurch auf der anderen Seite den Bewohnern des Seniorenzentrums die Möglichkeit bieten, am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen. Dafür wird ein Schwerpunkt auf den Ausbau von Vernetzungsstrukturen gelegt und bereits bestehende Kooperationen zu Institutionen, Vereinen, Initiativen, Politik und Wirtschaft weiter ausgebaut.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wohnen + Versorgung + soz. Netzwerke: Möglichkeit auf lebenslanges Wohnen im eigenen Stadtteil ist gegeben (barrierefreiheit). Es werden Unterstützungsangebote für kleinere Dienstleistungen, Bildungs- und Kulturangebote vorgehalten sowie ein offener Treff
Kriterium
Beschreibung
Sozialraumorientierte, bedarfsgerechte Angebote sind vorhanden und können schnell auf veränderte Situationen im Stadtteil reagieren
Kriterium
Beschreibung
Förderung von Gemeinschaft durch Integration: Angebote sind Generationenübergreifend und interkulturell ausgerichtet und ermöglichen soziale Teilhabe genauso wie Hilfe zur Selbsthilfe
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische + Evangelische Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Bezirksjugendwerk Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Hannover-List
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des AWO Bezirksverbandes Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Netzwerkarbeit und Integrationsmanagement in Hannover Davenstedt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
| Organisation | Diakonisches Werk Hannover gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Stadtteildiakonie |
2. Kurzbeschreibung
Unterstützung der Akteure sozialer, kultureller und sportlicher Angebote, sowie die Verbesserung der Teilhabe von Senioren und benachteiligten Personengruppen.
Projektbeschreibung
Die aktiven Vereine und Verbände, sowie Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil werden innerhalb eines Zeitraum von 15 Monaten bei Veranstaltungen und Angeboten über einen Jahreszyklus begleitet. Die vorhandene Netzwerkstrukturen werden aufgegriffen und verbessert.
Mit gezielten organisatorischen Maßnahmen, dem Ausbau von Kommunikationsstrukturen und einer beispielhaften Öffentlichkeitsarbeit, sowie des effizenten Ressourceneinsatzes werden die Angebote der Akteure im Stadtteil für die Menschen zugänglicher gemacht.
Senioren und benachteiligten Personengruppen soll eine bessere Teilhabe am kulturellen, sportlichen und sozialen Leben ermöglicht werden. Hierfür sollen sowohl Einzelveranstaltungen (Sportfeste, Gemeindefeste, ...) und regelmäßige Angebote (Übungsstunden, Gruppentreffen, ...) für eingegrenzte Zielgruppen beispielhaft begleitet und entwickelt werden.
Aber auch dezentrale Veranstaltungen (z.b. der Europäische Nachbarschafftstag), die gleichzeitig von mehreren Anbieter/innen durchgeführt werden und auch gemeinsame Veranstaltungen (z. B. winterliches Hüttendorf, Davenstedter Marktfest) sollen mit dem Projekt besonders unterstützt werden.
Aus dieser praxisorientierten Arbeit werden mit den Akteuren vor Ort, Handlungsstrategien, die in der Zukunft auch ohne Begleitung bestand haben können, entwickelt. Hierbei ist an die Installation eines Arbeitskreise gedacht. Dieser sollte sich aus ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerern zusammensetzen, denen ihr Wohnquartier wichtig ist und die Interesse haben sich im koordinierenden und organisatorischen Bereichen zu engagieren. Dieser Arbeitskreis könnte die ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Vereinen und Institutionen, denen vorwiegend ihre basisorientierte Übungsleiter/innen- Tätigkeit am Herzen liegt mit eben den oben beschriebenen Netzwerktätigkeiten entlasten.
Für dieses Vorhaben wird eine Stelle mit 75% einer Vollzeitstelle (28,88 Std./W.) für 15 Monate vorgesehen. Dafür soll eine/ein Sozialwissenschaftlerin/Sozialwissenschaftler oder Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter mit ersten Erfahrungen im Arbeitsbereich eingesetzt werden. Es wird ein eigenes Büro mit der Möglichkeit für kleine Arbeitstreffen für diese Stelle vorgesehen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hannover Davenstedt ist ein eher unauffälliger Stadtteil, allerdings mit einer Tendenz zur Überalterung, 35% sind über 60 (Han. gesamt 24%). Erst im Detail ergeben sich Problemlagen.
Im Wohnquartier Auerhahnhof ist der Anteil von Senioren/innen über 60 Jahre mit über 38% signifikant hoch, davon ü. 75 = 56 %.
Im Wohnquartier Davenstedter Markt, Nahversorgungszentrum wohnen in Hochhäusern ca. 30 % der Stadtteilbevölkerung auf einer Fläche, die nicht einmal ein Achtel des Stadtteils ausmacht. Hier finden wir 50% der Bewohner/innen mit Migrationshintergrund (30% im Stadtteil) und einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen mit 22,5 % (16,6 % im Stadtteil).
Angrenzend an das Gebiet Davenstedter Markt, gibt es eine ordnungsrechtliche Wohnunterkunft in drei Wohnblocks mit 35 1-3 Zimmerwohnungen belegt mit bis zu 8 Personen pro/WE, umgeben von 1-2 geschossigen Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Die Arbeitslosenquote im Stadtteil liegt mit mehr als 9 % deutlich über Mittel der Stadt Hannover.
Im Stadtteil gibt es ein traditionelles Vereinsleben, Einrichtungen für Nachbarschafftsarbeit und der Jugendhilfe. Für Senioren gibt es zwei Freizeit- und Beratungsangebote. Im alten Dorfkern liegt die ev. Kirchengemeinde, die kath. Gemeinde ist südlich im Nachbarstadtteil.
Eine Vernetzung der Vereine und Einrichtungen gibt es zielgerichtet vorwiegend für die Ausrichtung des Davenstedter Marktfestes. Weitere Vernetzungstreffen sind stadtteilbezogen, von den einzelnen Einrichtungen organisiert. Eine GWA ist nicht vorhanden.
Über das Bezirksmanagement der Stadt Hannover und weiteren Arbeitskreisen im Stadtbezirk gibt es vorwiegend zielgruppenorientierte Netzwerke.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Das Projektgebiet entspricht dem Gebiet des Stadtteils Hannover Davenstedt. Besonderer Focus liegt auf dem Gebiet um den Davenstedter Markt und dem Geveker Kamp zwischen Woermannstraße und Droehnenstraße.
Einwohnerzahl
10884
Quelle / Anmerkungen
Stand 30.6.15 aus Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchungen zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt"
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchungen zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt"
Achtung: Diese Angaben beziehen sich auf das Microgebiet um den Davenstedter Markt. Der Stadtteil hat dem entgegengesezt einen Anteil von 28% Jugendliche/junge Erwachsene
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Voruntersuchung zum Sanierungsgebiet "Soziale Stadt"
Achtung: Hier ist das Microgebiet um den Davenstedter Markt dargestellt. Im Stadtteil ist der Anteil ausländischer Bewohner/innen nur leicht über dem städtischen Mittel mit 31%.
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die angestrebte Vernetzung soll zum einen ein besser abgestimmtes Angebot der einzelnen Akteure im Stadtteil entstehen, zum anderen soll die Unterstützung und Gestaltung von gemeinsamen Vorhaben im Stadtteil dadurch besser werden.
Mit den angestrebten Maßnahmen soll die Partizipation der Bewohner/innen und die bessere Teilhabe der besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen verbessert werden.
Dabei wird die Fachlichkeit einzelner Fachbereiche der Kommune, des Stadtbezirksmanagements und des Stadtbezirksrates mit den Bürger/innen in das Projekt eingebunden.
Im Kontext der vorbereitenden Untersuchungen im Stadtteil Davenstedt wird eine wichtige Sprachfähigkeit der Akteure (Sport-, Stadteil- Freizeit-, und Sozialarbeit) hergestellt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Die Johanniter (Kooperation im Café Kiezbook)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH (Kooperation mit den Johannitern im Café Kiezbook)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Johannes Davenstedt
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mit-Mach-Büro : Einrichtung einer Koordinations-u. Anlaufstelle für freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe von und für Menschen mit und ohne Behinderung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp von Au
| Organisation | Diakonie Himmelsthür |
|---|---|
| Funktion | Projektleitung Projekt-und Organisationsentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Inklusive Koordinationsstelle für freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe von und für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil: "Mit-Mach-Büro"
Projektbeschreibung
Die Diakonie Himmelsthür möchte mit der Einrichtung einer Koordinations- und Anlaufstelle für Freiwilliges Engagement und Nachbarschaftshilfe ("Mit-Mach-Büro") im Umfeld zur Kirchengemeinde Hassbergen-Bungerhof die treibende Kraft in Delmenhorst werden, um das Engagement von, für und mit Menschen mit Behinderung zu etwas Selbstverständlichem werden zu lassen und Vereine, Einrichtungen und Institutionen dabei zu beraten, barrierefreie Engagements anzubieten bzw. auch selbst inklusive Projekte anzustoßen und Ehrenamtliche mit und ohne Behinderung hierzu zu gewinnen. Hauptstandort des "Mit-Mach-Büros", das zu festen und verlässlichen Öffnungszeiten mit einer hauptamtlichen Stadtteilkoordinatorin/Freiwilligenreferentin besetzt sein soll, wird zunächst der Stadtteil Delmenhorst-Bungerhof sein. Perspektivisch wird die Diakonie Himmelsthür mit neuen Wohnangeboten 2018 auch verstärkt im Delmenhorster Süden (Düsternort/ Hasport) vertreten sein, was automatisch zu einer Erweiterung des Wirkungskreises des Projektes in Delmenhorst führt. Die Sozialräume, in denen die neuen Wohnangebote liegen, bieten vielfältige Kontaktmöglichkeiten in das Gemeinwesen. Diese sollen genutzt werden, um Menschen mit Behinderung über Einrichtungsgrenzen hinweg eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Freiwilligenarbeit übernimmt hier eine wichtige Rolle und ist unverzichtbar. Nur durch ein ressourcen- und personenzentriertes Unterstützernetzwerk, das neben hauptamtlichen Mitarbeitenden, Angehörigen, gesetzlichen Betreuern, Freunden und Bekannten auch freiwillig Engagierte umfasst, kann Inklusion Wirklichkeit werden. Als Zielgruppe stehen neben Privatpersonen auch immer Vereine und Institutionen als Anbieter von Engagementmöglichkeiten vor Ort im Fokus des Interesses, eine enge Vernetzung mit bereits bestehenden Strukturen ist dafür unabdingbar. Hierfür soll besonders die Kooperation mit der Freiwilligenagentur Delmenhorst und dem kleinen Kreis von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde noch einmal intensiviert werden. Durch gezielte Beratung und Kooperation soll eine Öffnung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung gelingen. Die Fokussierung auf diese bedeutet allerdings keinesfalls, dass andere Zielgruppen nicht angesprochen werden sollen, Im Gegenteil wird Inklusion als gesamtgesellschaftlicher Prozess verstanden, der Menschen verschiedener Generation und mit unterschiedlichen ethnischen und kultureller Hintergründen im Gemeinwesen zusammenbringen soll.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Zuge unserer Dezentralisierung ziehen Menschen mit Behinderung vom Wildeshauser Zentralgelände in umliegende Gemeinden. Dabei machen wir neben vielen positiven Begegnungen leider z. T. immer noch die Erfahrung, dass Menschen mit Behinderung, wenn Sie in ein neues Wohngebiet ziehen, mit Ressentiments begegnet wird. Im Sommer 2017 werden weitere 24 Menschen mit Behinderung in zwei Wohnhäuser mit kleinteiligen Wohngemeinschaften nach Delmenhorst, in den Stadteil Bungerhof ziehen. Diese Entwicklung gemeindeintegrierter Wohnangebote wurde über viele Jahre in enger Abstimmung mit der Stadt Delmenhorst und der anliegenden Kirchengemeinde geplant und realisiert. Die Kirchengemeinde hat dazu ihr Grundstück an uns verkauft und begrüßt die Diakonie Himmelsthür ausdrücklich. Im Rahmen dieser Kooperation sollen nun gemeinsam sozialraumorientierte Projekte realisiert werden. So gibt es bereits eine kleine Arbeitsgruppe, die im Wohnquartier zwischen ebenfalls neu gebautem Gemeindehaus und den Wohnungen für Menschen mit Behinderung einen offenen Platz der Begegnung mit Pavillon, Sitzgelegenheiten, Kräuterspirale, etc. plant. Neben diesem Arbeitskreis "Der grüne Daumen" sollen noch weitere ehrenamtliche Projekte angestoßen werden (bspw. Mittagstisch, Nachbarschaftshilfe für Senioren, etc.), die Menschen mit unterschiedlichen Biographien und kulturellen Hintergründen zusammenbringt im Sinne eines quartiersbezogenen gegenseitigen Unterstützungsnetzwerkes. Insbesondere soll dabei Menschen mit Behinderung die wertvolle Möglichkeit sowohl der Teilhabe als auch der Teilgabe geboten werden, d. h. der Chance, sich mit eigenen Fähigkeiten im Gemeinwesen einzubringen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst- Bungerhof
Beschreibung
Bungerhof ist kompakt bebaut. Der Stadtteil ist geprägt von vielen älteren Einfamilienhäusern aus den 50er- und 60er-Jahren, kleineren Mehrfamilienhäusern und einigen Reihenhäusern (insbesondere im Norden des Stadtteils). Im westlichen Teil befindet sich ein markanter Wohnkomplex aus den 70er-Jahren, der alle Gebäude des Stadtteils überragt.
Der vordere Teil Bungerhofs, an der Stedinger Straße sowie Nutzhorner Straße in Richtung Innenstadt, ist besonders für Singles und junge Paare geeignet. Im Gegensatz dazu befinden sich in den ruhigeren Nebenstraßen des Quartiers geeignete Wohnorte für Familien. Das Umfeld der Kirchengemeinde an der Friedensstraße ist geprägt von vielen älteren Menschen im Seniorenalter.
Einwohnerzahl
9810
Quelle / Anmerkungen
https://www.delmenhorst.de/medien/bindata/leben-in-del/planen-bauen-wohnen/St_Daten_Bungerhof_2016.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zuzug von Menschen mit starker Beeinträchtigung im Stadtteil
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtteilkarte_bungerhof.jpg
(81.75 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unter dem Prinzip eines inklusiven Zusammenlebens "Es ist normal, verschieden zu sein" sollen im Sozialraum Beteiligungsstrukturen vertiefend entwickelt werden.
Ziel ist es, Potentiale freizusetzen und das soziale/kulturelle Leben im Gemeinwesen zu stärken, Vereinzelung vorzubeugen und ein solidarisches/tolerantes Miteinander zu fördern. Empowerment bedeutet hierbei die Selbstermächtigung von im Alltag marginalisierten Gruppen. Im Bezug zu Menschen mit Behinderung stellt dabei nicht zuletzt die Un-Behindertenrechtskonvention einen wichtigen Bezugsrahmen dar.Basis der Arbeit des Mit-Mach-Büros sind demnach folgende Prinzipien:
-Es ist orientiert an den Bedürfnissen der StadtteilbewohnerInnen, d. h. im Zentrum stehen immer die im Quartier lebenden Personenkreise, es wird direkt gefragt, was sie bewegt, gemeinsame Perspektiven und Zielstellungen evaluiert, deren Umsetzung anschließend professionell begleitet und realisiert.
- Die Projekte sind langfristig angelegt und werden prozessorientiert/ergebnisoffen gestaltet.
- Es geht vorrangig um die Unterstützung von Selbsthilfekräften/Eigeninitiative.
- Das Mit-Mach-Büro verfolgt einen heterogenen, d. h. zielgruppen- und trägerübergreifenden Ansatz und hat somit das Ziel einer Kooperation/Partizipation "auf Augenhöhe" aller Beteiligten.
- Ganz besonders sollen Ressourcen von Senioren und Menschen mit Behinderung erkannt und diese in die Tätigkeiten des Gemeinwesens gewinnbringend eingebracht werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Delmenhorst
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Netzwerk gesunde Gemeinde - Kein Antrag 2017
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Helga Hudler
| Organisation | Gemeinde Bissendorf KMB GbR |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vernetzung und Kooperation in einer gesunden, sozialen Gemeinde
Projektbeschreibung
Gesundheit entsteht dort, wo Menschen leben, lernen, spielen und arbeiten. Es bietet sich daher an, bei Gemeinden, Ortstteilen und Regionen anzusetzen, wenn Gesundheit, sozialer Zusammenhalt und Kommunikation sowie das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Bewohner/innen gefördert werden soll. Es geht vor allem darum, eine
Lebenswelt zu gestalten, welche dazu beiträgt, dass die Chancen für alle Bewohner/innen auf ein Leben in Gesundheit und mit hoher Lebensqualität gesteigert werden. Die gesunde Gemeinde Bissendorf lebt von der Beteiligung aller Bürgerinnen
und Bürger. Sie baut auf Zusammenarbeit, spinnt ein soziales Gesundheitsnetzwerk und schafft nachhaltige, gesunde Lebensbedingungen für Jung und Alt. Damit ist Gesundheit ein wichtiger Faktor in der Region zur Schaffung einer erfolgreichen Gemeinwesenstruktur.
Die Stärkung des Gesundheitsbewusstseins ist neben dem Aufbau und Ausbau geeigneter Kooperationsstrukturen ein wichtiger Faktor zur Schaffung gesunder Arbeits- und Lebensbedingungen in allen Lebenswelten der Kommune (von der Kindertagesstätte bis zur Seniorenwohnung). Zur Entwicklung entsprechender Netzwerke sollen Gemeinschaftsveranstaltungen mit umfangreicher Bürgerbeteiligung erste entscheidende Hinweise zum Bedarf an Vermittlungs- und Koordinierungsangeboten geben.
Eine regionale Anlaufstelle dient sodann der Koordinierung von bedarfsgerechter Beratung.
Die auf zunächst wenige Schwerpunkte in der Flächenkommune bezogenen Projektergebnisse sollen modellhaft entwickelt und erprobt sein, um die Erkenntnisse auf weitere Standorte und weitere Lebenswelten zu übertragen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In einer der größten Flächengemeinden Niedersachsens sind die Angebote in den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung, Bildung und im Bereich der Sozialinfrastruktur unterschiedlich verteilt und damit ist die Erreichbarkeit nicht für alle Bewohner gesichert.
Das Gesundheitsbewusstsein von Bürgerinnen und Bürgern ist unterschiedlich ausgeprägt,
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Starke Netzwerke und Kooperationen
- Vernetzung, Beratung und Vermittlung
- Förderung der Kommunikation
Quartier im Wandel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katrin Moser
| Funktion | Kirchenkreissozialarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
"Meine Stimme zählt!"
Projektbeschreibung
Syke ist eine Kleinstadt im ländlichen Raum, 20km südlich von Bremen gelegen. Die Stadt wird durch die Verkehrsader B6 mit anderen Kommunen verbunden.
Der öffentliche Nahverkehr ist unzureichend, ohne Auto sind die Menschen deutlich in der Mobilität eingeschränkt.
Es gibt wenig günstigen Wohnraum. Investoren bauen Quartiere im hochpreisigen Segment, sozialer Wohnungsbau wurde vernachlässigt. Der Mietraum, der für die Grenzen der Transferleistungen ausgelegt ist, wird häufig durch wechselnde Hausverwaltungen angeboten und weist i. d. R. eine deutliche Verwahrlosung auf. So sind Straßenzüge entstanden, in denen das Abbild von Arm und Reich über den Zustand der Hausfassaden und Außenanlagen sichtbar wird.
Durch den Zuzug von Flüchtlingsfamilien und die Zunahme von Kindern bildungsferner Familien verändert sich die Stadt. Immer mehr Kinder und Jugendliche sind z.B. ohne Aufsicht in der Stadt zu beobachten und "hängen ab". Die Grundschule meldet zudem vermehrt Kinder, die trotz BuT nicht am Schulessen teilnehmen können, da die Eltern schon damit überfordert sind, den Zettel auszufüllen und einzureichen. Manche Kinder kommen ohne Frühstück zur Schule oder haben kein Essen mit. Der Kinderarzt gibt außerdem an, dass er immer mehr Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten behandeln muss. Häufig mit Eltern, deren Erziehungskompetenz schon nicht für die Alltagsbewältigung ausreicht. Dazu kommen mangelnde Deutschkenntnisse. Es fehlt das gegenseitige Verständnis: Eltern können nur schwer formulieren, was sie für den Alltag und die Fürsorge der Kinder benötigen.
Es fehlt an Vernetzungen der Träger wie Jugendhilfe, Beratungsstellen, Ärzten, Politikern, Stadtplanern, etc. und letztlich das Miteinbeziehen der Betroffenen.
Politiker können sich trotz Hilfsmitteln wie BuT, nicht vorstellen, warum Kinder nicht am Schulessen teilnehmen können. Anwohner werden nicht befragt welche Buslinie/Haltestelle sinnvoll wäre und nicht informiert, wie man überhaupt als Zugewanderter solche Verkehrsmittel nutzt.
Obwohl Syke ländlicher Raum ist, wissen viele Zugewanderte nicht, welche Früchte hier wachsen. Sie kommen zudem nicht über das Stadtgebiet hinaus, sind noch nie in Bremen auf der Kirmes gewesen oder haben mit ihren Kindern das Universum besucht. Bildungsstätten und Kulturangebote außerorts werden gar nicht in den Bezug zur eigenen Lebenswelt erlebt. All diese Defizite können nicht sofort mit der GWA gelöst werden, aber sie weisen auf: GWA ist in Syke mehr als nötig.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Betroffene werden nicht befragt und nicht selbst befähigt, ihre Lage zu verändern. Ein beginnendes Problem: Kinder werden trotz BuT vom Mittagessen der örtlichen Grundschule ausgeschlossen. Über die Lebenslage der Familien ist wenig bekannt, sie kommen aber überwiegend aus einem Quartier. Viele Kinder fallen schon früh durch die Maschen, da es hingenommen wird, wenn erste Verwahrlosungsanzeichen sichtbar werden oder es herrscht Hilflosigkeit, wie auf diese Familien zugegangen werden kann. Die Kinder gleiten ab in ihre eigene Welt und müssen sich außerhalb der Familien und Lernorte Erfolgserlebnisse holen. Jugendhilfe und Schulen berichten von Kindern, die verhaltensauffällig sind und erste Straftaten begehen, ohne dass diese aufgrund der Strafunmündigkeit Konsequenzen herbeiführen. Bei vielen Lebensläufe unserer jungen Klienten wird schon in der frühesten Kindheit deutlich, dass diese Heranwachsenden scheitern werden, da sie nie gelernt haben, sich im Gesellschaftssystem zurechtzufinden. Hilfseinrichtungen wie Kinderarzt, Fachdienst Jugend, Schule und Ehrenamtlichen sind die Familien schon früh bekannt, es gibt aber kaum Vernetzung und eine effektive Hilfestruktur.
Diese Lebensläufe können wir nicht im Einzelnen sofort verbessern, aber langfristig und nachhaltig können die Wohnsituation, die Hilfsangebote und deren Erreichbarkeit sowie die Rolle der Mitspieler beeinflusst werden. Familien aus der Isolation zu befreien und deren eigene Kompetenzen zu stärken muss ein Ziel unserer Arbeit sein. Bewohner der betroffenen Straßen müssen gehört werden und gerade die Jüngsten brauchen Menschen, die früh ihre Bedürfnisse erkennen und so deren Lebenswege unterstützen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Syke Gebiet Berliner Straße, südlich der Grundschule s. Bilddatei
Beschreibung
Wohngebiet südlich der Grundschule. s. Bilddatei, Quartier rot
Einwohnerzahl
3550
Quelle / Anmerkungen
Stadt Syke
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Schulen und www.komsis.de/regis-si/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung und www.komsis.de/regis-si/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung und www.komsis.de/regis-si/
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartierbeschreibung_syke.jpg
(147.04 KB)
2017-05-12_berliner_strasse_karte.pdf
(661.43 KB)
2017-05-12_luftbild.pdf
(3.44 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Lebensqualität vor Ort steigern. Bürger, Anwohner mobilisieren und Meinungsmacher für das Projekt gewinnen. Lust aus Frust, d.h. mein Lebensumfeld selbst gestalten und meinen Kindern verdeutlichen, was eigenes Engagement bewirken kann.
Die Teilnahme am Schulessen ist "nur" ein Ziel, welches zum Themenfeld gehört, die Kinderarmut in Syke zu beheben. Deshalb ist es uns wichtig, auch die Kinder in den Prozess mit einzubeziehen und diese nach ihrer Meinung über den Stadtteil zu befragen.
Mit Angeboten für die Kinder möchten wir die Eltern erreichen. Ein Beispiel: Gewaltfreie Kommunikation soll für die Kinder angeboten und so in die Familien hineigetragen werden.
Wichtig ist es, die Umwelt und den sozialökunomischen Kontext der Bewohner miteinzubeziehen. Die individuellen Erfahrungen mit den empfundenen Belastungen sowie Ressourcen müssen berücksichtigt werden, da sich die Probleme konkret auf diesen Stadtteil und dessen Bewohner richten.
Das Wohl des Gemeinwesens und das der Bewohner liegen eng beieinander, daher müssen Themen sowie Meinungen erforscht werden, um gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln. Aktivierende Befragung werden durchgeführt, aber auch Versammlungen von Anwohnern. Es werden harte Fakten über das Quartier erhoben aber auch das emotionale Klima erfasst. Experten und Betroffene werden in Einzelinterviews befragt und können als Steigerung in eine Bürgerversammlung münden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Interessen der Anwohner bekannt sind und berücksichtigt werden. Die Lebenswelt der Anwohner wird ebenfalls in die Zielplanung mit einbezogen. Maßnahmen der Infrastruktur können so auf die Lebenswelt der Nutzer abgestimmt werden.
Kriterium
Beschreibung
Die Menschen können ihre Belange formulieren und sind in der Lage sich selbständig um Hilfe und Unterstützung zu bemühen. Der formale Ablauf, um z.B. Anträge für Transferleistungen zu stellen ist bekannt und kann umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Die Anwohner wissen, wer noch im Quartier wohnt. Der Nachbar ist nun kein Fremder mehr, es gibt ein miteinander. Die Anwohner erlernen eine Streitkultur, Konflikte können ohne Gewalt gelöst werden.
Beschreibung
Kein Kind fällt durch die Maschen, d.h. man schaut über den Rand der eigenen Zuständigkeit hinweg und arbeitet über einen längeren Zeitraum in den Fachstellen und als Netzwerkpartner überleitend und übergreifend.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises Frau Unger
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Kinderarmut Uslar
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersarbeit bei den Diakoniestationen Hannover gGmbH
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Melanie Schlöndorf
| Organisation | Johann-Jobst-Wagenersche-Stiftung |
|---|
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
Beratungsbüro
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Peter Johannsen
| Organisation | Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführer |
2. Kurzbeschreibung
Sie kommen nicht weiter? Wir kommen Ihnen entgegen!
Projektbeschreibung
Der Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V. hat zwei Beratungsstellen. Eine Beratungsstelle für werdende Mütter, Familien sowie Hilfesuchende in sozialen Notlagen in der Bremer Str.37 in Tostedt und ein weiteres Beratungsbüro im Ortskern für Senioreninnen und Senioren oder für Menschen mit Pflege- und Hilfebedarf rund um die Themen Pflege, Wohnen im Alter, unterstützende Angebote und deren Finanzierung.
In diesem Beratungsbüro erhalten Menschen der Samtgemeinde Tostedt eine kostenfreie Pflegeberatung, Unterstützung bei Anträgen und Formularen, Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern für die Betreuung von Angehörigen. Außerdem können sich Interessierte hier über eigene Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und Schulungen hierzu informieren. Die Pflegeberatung wird durch eine Sozialwissenschaftlerin, unterstützt durch eine Pflegefachkraft geleistet.
Ziel ist es, für die Beratungsstelle rund um das thema Pflege eine aufsuchende Beratung, mit einer 15 Wochenstd. zu etablieren, um auch jene Menschen zu erreichen, die aufgrund körperlicher- oder mobilitätsabhängiger Hintergründe nicht in der Lage sind, das Beratungsbüro aufzusuchen. Der Herbergsverein macht derzeit die Beobachtung, dass sich diese Gruppe, besonders bei älteren Menschen erhöht. Die Ursachen scheinen vielfältig, zum einen muss ein KfZ aus finanziellen Gründen abgegeben werden oder aus gesundheitlichen Gründen sind die Personen nicht mehr in der Lage, die Beratungsstellen aufzusuchen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Aufgrund des immer größer werdenden Beratungsbedarfes um das Thema Pflege und Versorgung im Alter, wurde 2014 das Beratungsbüro im Ortskern eröffnet
Die Einwohner der Samtgemeinde setzen sich wie folgt zusammen:
<18 Jahre 18 %
18-25 Jahre 8 %
25-45 Jahre 22 %
45-65 Jahre 32 %
>65 Jahre 21 %.
Hieraus wird deutlich, das mehr als die Hälfte der Bevölkerung als Nutzer der neu hinzugefügten Pflegeberatung in Frage kommen.
Die nächsten Beratungsangebote sind 15km weiter entfernt. Da der demographische Wandel in der Samtgemeinde deutlich wird, ist ein unabhängiges Beratungsangebot für das Gemeinwesen eine Bereicherung.
Von 2014 stieg die Zahl der Nutzer von 365 auf 646 Nutzer im Jahr 2016. Im 1. Quartal 2017 sind es bisher 244 Nutzer. Dies sind nur jene Personen, welche mobilitätsbedingt und gesundheitlich das Beratungsbüro aufsuchen können. Durch eine aufsuchende Tätigkeit würden auch jene Menschen erreicht werden, welche das Beratungsbüro aus verschiedenen Gründen nicht aufsuchen können.
Hierfür bedarf es einer Ausweitung des Arbeitsplatzes der Sozialwissenschaftlerin, um einen ausreichenden Personalschlüssel für das Angebot vorzuhalten. Der Herbergsverein finanziert derzeit die 15 Std. der Sozailwissenschaftlerin aus Spenden und anderen freien Mitteln, kann aber die Finanzierung für die weiteren 15 benötigten Stunden nicht sicherstellen. Die Telefonkontakte nehmen deutlich zu und auch die Anfragen nach Hausbesuchen, aufgrund von Krankheit oder fehlender Mobilität steigen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Tostedt Samtgemeinde Tostedt Landkreis Harburg
Beschreibung
Das Beratungsbüro wird vom Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V. verwaltet. Der Herbergsverein zu Tostedt e.V. bezieht sich in seiner Satzung, vorwiegend für die Samtgemeinde Tostedt und im Landkreis Harburg tätig zu werden.
Einwohnerzahl
26000
Quelle / Anmerkungen
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/ [siehe PDF: Standort Profil]
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/
PDF_ >Standort Profil
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/
PDF
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
300px-samtgemeinde_tostedt_in_wl.svg_.png
(49.31 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch eine aufsuchende Beratung wird die Teilhabe aller Bewohner der Gemeinde ermöglicht. Es werden so zielgerichtet ehrenamtliche oder ergänzende Angebote zur Unterstützung von Angehörigen in der häuslichen Umgebung vermittelt. Anfragen zur Unterstützung von demenziell Erkrankten Angehörigen können im häuslichen Umfeld effektiver und Lebenswelt orientierter durchgeführt werden. Weitere ehrenamtliche Helfer_innen werden zusätzlich durch Ehrenamtliche geworben, die als Multiplikatoren fungieren. Weiter sind die Berater_innen des Büros Multiplikatoren für kulturelle Veranstaltungen und Angebote in der Samt- und Kirchengemeinde. Durch das offene Beratungsangebot wird der soziale und familiäre Zusammenhalt aller Altersgruppen berücksichtigt und gefördert.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Das Beratungsbüro gibt Informationen zur ambulanten und stationären Pflege, zur Tagespflege, zum Betreuten Wohnen, zum Ambulanten Hospizdienst und zur Töster Tafel u.a.
Zudem bietet es Beratung in formellen Angelegenheiten wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungs- und Entlastungsleistungen und Beantragung der Pflegestufe an.
Außerdem vermittelt das Beratungsbüro ehrenamtliche Alltags Begleiterinnen, die stundenweise ins Haus kommen und älteren Menschen helfen, ihren Tagesablauf zu bewältigen – sei es, dass sie mit ihnen kochen, einkaufen gehen, sie zum Arzt begleiten oder gemeinsame Spaziergänge unternehmen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verwaltung, Familienbüro und Seniorenbeauftragter der Samtgemeinde Tostedt
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hameln k.a.n.(n')s.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Schmidt
| Organisation | Stadt Hameln |
|---|---|
| Funktion | Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Kommunales Quartiersmanagement und quartiersbezogene Gemeinwesenarbeit im Tandem unterwegs in den Hamelner Stadtteilen Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
Das Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." setzt auf eine sich gegenseitig ergänzende Arbeitsteilung zwischen übergreifend-koordinierendem kommunalen Quartiersmanagement im Tandem mit lokaler, jeweils quartiersbezogener Gemeinwesenarbeit in vier Stadtquartieren Hamelns: Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt. Ergänzend zum bereits bestehen QM soll GWA neu aufgebaut werden - mit der Stadt als Anstellungsträger. Sitz der GWA werden freie Träger in den Quartieren sein. Insgesamt werden 1,75 Stellen geschaffen, so dass zwei Sozialarbeiter/innen in jeweils zwei Quartieren vor Ort tätig sein werden. Die inhaltliche Steuerung und Koordinierung finden ressortübergreifend in enger Abstimmung zwischen dem QM (Stadtplanung) sowie der städtischen Koordinierungsstelle für stadtteilbezogene Familienarbeit (Familie u. Soziales) statt. Zentrales Projektziel ist der Wissenstransfer der Projektgebiete untereinander, die Koordinierung ist Aufgabe des QMs. Vor allem von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck werden die anderen Stadtteile erheblich profitieren können. Am Kuckuck soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." das Kuckucksnestteam unterstützt werden, um über die bisherige Zielgruppe „Kinder und Familien“ hinaus mit GWA auch weitere Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Ziel ist es, die in einer vom QM durchgeführten aktivierenden Bewohnerbefragung geäußerten Wünsche der Bewohnerschaft bezüglich der Entwicklung des Gemeinwesens am Kuckuck umzusetzen. In der Hamelner Altstadt bietet das FiZ (Familie im Zentrum) eine wichtige Anlaufstelle für Familien in Hameln. Mit der einzurichtenden GWA könnten hier auch Angebote für die Bewohnerschaft der Altstadt geschaffen werden, die sich an deren Bedürfnissen orientieren. In der Nordstadt wird das Hamelner Mehrgenerationenhaus e.V. Sitz der GWA sein, das dort einen neuen Standort aufbaut. Aufgabe wird es sein, mit einer aktivierenden Bewohnerbefragung bereits während der Umbauphase des Gebäudes die Bedarfe im Quartier zu ermitteln, die dann in die bauliche und inhaltliche Planung einfließen können. Die Südstadt ist einer der am dichtesten besiedelten Stadtteile Hamelns und vorwiegend geprägt durch eine multiethnische Bewohnerschaft mit wachsenden sozialen Konflikten. Hier ist der Ausbau der Oberschule zur Stadtteilschule angedacht bzw. die Unterstützung des Familienbüros vor Ort bezüglich der hier dringend erforderlichen Stadtteilarbeit durch GWA.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sowohl das Hamelner Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Stadtteile mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt von dem vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen. Alle vier Stadtteile zeichnen sich durch daraus resultierenden erhöhten Integrationsbedarf und durch teilweise mangelnde Identifikation der Bewohner mit ihrem Stadtteil aus. In der Nordstadt leben zudem viele ältere Menschen. Um diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung in den vier als problematisch eingestuften Stadtgebieten geschaffen und mit einer erfahrenen Quartiersmanagerin besetzt. Aufgabe des QMs ist es, tragfähige Kommunikationsstrukturen in den vier Quartieren aufzubauen und die Träger sozialer Arbeit zu unterstützen. Was allerdings bisher in allen Quartieren fehlt ist eine GWA im Stadtteil - quasi als expliziter "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung. Insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten ist in den vergangenen Jahren der Bedarf an gemeinwesenarbeitsorientierten Angeboten in allen Quartieren stark gestiegen. Alle vor Ort tätigen Träger sozialer Arbeit berichten von einem gestiegenem Bedarf an Beratung, Begleitung und Unterstützung sowie über wachsende Spannungen zwischen Zugewanderten und Einheimischen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." langfristig in jedem der vier Quartiere Gemeinwesenarbeit vor Ort aufgebaut und etabliert werden - jeweils als Pendant zum kommunalen Quartiersmanagement.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
463
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander, die sowohl miteinander als auch mit dem QM eng zusammen arbeiten werden. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 01.01.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt, Kinder unter 15 Jahren
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kuckuck_lageplan_a4.pdf
(597.47 KB)
Gebiet-Name
Hameln Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, dass vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9265
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt, Personen ab 65 Jahren
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6023
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement ist bereits seit März 2017 vorhanden bzw. im Aufbau. Parallel dazu soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt Gemeinwesenarbeit aufgebaut werden.
Dabei werden Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit Hand in Hand arbeiten. Die Aufgabe des Qartiersmanagement ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam ein integriertes Handlungskonzept zur Quartiersentwicklung zu entwickeln und dessen Umsetzung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort in den einzelnen Quartieren. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das Quartiersmanagement übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtiger Partner sind dabei die städtischen Familienbüros.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
...findet statt, wenn eine ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe etabliert wurde, die die Bedarfe der einzelnen Quartiere an die jeweiligen Fachabteilungen rückkoppelt.
Beschreibung
...bestehen, wenn für alle Quartiere regelmäßige Netzwerktreffen etabliert wurden.
Kriterium
Beschreibung
...wenn mindestens ein selborganisiertes Bewohnerangebot in jedem Quartier erfolgreich läuft
Kriterium
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier eine Stärken- /Schwächenanalyse durchgeführt wurde und aufbauend auf den Stärken Angebote etabliert wurden
Kriterium
Beschreibung
...gelingt, wenn eine ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat, um ggf. schnell handeln zu können
Kriterium
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mindestens ein Angebot gut etabliert ist, dass den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördert und ermöglicht
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kita Königstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HMT Hamelner Marketing Tourismus GMbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junges, buntes Wohnen im englischen Viertel
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam für Barsinghausen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
| Organisation | DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH |
|---|---|
| Funktion | Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Für ein kulturelles und solidarischen Miteinander
Projektbeschreibung
Barsinghausen ist seit den 60 Jahren ein Zuwanderungsort. Das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Zuwanderungsgenerationen war nicht immer konfliktfrei. Nicht zuletzt durch diese Konflikte sind im Laufe der Jahre verschiedene ehren- und hauptamtliche Initiativen entstanden. Diese verschiedenen Initiativen und das enorme Engagement werden kaum oder nur punktuell aufeinander abgestimmt.
Mit der zusätzlichen Unterbringung von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften in den verschiedenen dörflichen Ortsteilen stehen diese Strukturen vor einer kaum zu bewältigenden Aufgabe und brauchen dringend eine Koordinierungs- und Vernetzungsstelle.
“Gemeinsam für Barsinghausen” setzt sich zum Ziel, die verschiedenen Initiativen und Projekte der Integrations- und Gemeinwesenarbeit zusammen mit der Kommune, den Freien Trägern und den ehrenamtlichen Initiativen auf kommunaler Ebene zu koordinieren und gemeinsam die notwendigen Strukturen in den Gebieten um die Gemeinschaftsunterkünfte aufzubauen.
Dazu wird in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum Barsinghausen (Trägerschaft AWO, Stadt Barsinghausen) eine kommunale Koordinierungsstelle eingerichtet, die die verschiedenen Initiativen und Angebote in Barsinghausen aufeinander abstimmt und koordiniert.
Diese Koordinierungsstelle, mitten in Barsinghausen, dient gleichzeitig als zentrale Anlaufstelle, die den Geflüchteten aus ganz Barsinghausen bei verschiedenen Fragestellungen oder bei der Orientierung (wer hilft wann, wie, wo?) weiterhilft.
In den Gebieten um die Gemeinschaftsunterkünfte werden Begegnungsräume eingerichtet und Angebote entwickelt, die das Zusammenleben und die Integration in der lokalen Nachbarschaft fördern. Nur durch Kontakte und Kennenlernen ist der Abbau von Vorurteilen auf Seiten der Bewohner/innen möglich. Mit den Geflüchteten werden gezielt Projekte entwickelt, die sie ermutigen, sich in ihrem neuen Gemeinwesen einzubringen: Ehrenamtliche helfen Geflüchteten, Geflüchtete werden zu Ehrenamtlichen und helfen der Gemeinschaft.
Ein Schwerpunkt des Projektes ist es, auf allen Ebenen und allen Projekten an alle Bewohner/innen zu denken. Die Geschichte der Integration in Barsinghausen zeigt, wie wichtig es ist, die Integration von Geflüchteten als eine Aufgabe des gesamten Gemeinwesens zu sehen, bei der alle “mitzunehmen” sind: Einheimische und die verschiedenen Zuwanderungsgenerationen genauso wie die Geflüchteten. In diesem Sinne ist Integrationsarbeit Gemeinwesenarbeit.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Barsinghausen leben unterschiedliche Bevölkerungsgruppen nebeneinander, aber nicht miteinander. Dieses Nebeneinander verschärft sich durch den Zuzug von Geflüchteten.
Neben einer hohen Anzahl an Vertriebenen, Spätaussiedlern u. Geflüchteten, die in den 90ern kamen, leben hier viele Gastarbeiter, die in den 60ern zugezogen sind. Diese besondere Zuwanderungsgeschichte hat dazu geführt, dass sich viele Angebote entwickelt haben, diese aber nur unzureichend bekannt, kaum miteinander vernetzt u. dezentral verteilt sind. Sie führt aber auch zu Neid und starken Konflikten zwischen den Zuwanderungsgenerationen. In einigen Ortsteilen ist der soziale Frieden stark gefährdet.
Dies trifft besonders dort zu, wo Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften (GU) untergebracht sind. Diese befinden sich in drei Ortsteilen, alle in städtischer Randlage. Durch diese Unterbringung gibt es keine natürlichen Kontakte in die Nachbarschaft, die Bevölkerungsgruppen bleiben unter sich u. Ressentiments zwischen diesen steigen dramatisch. Trauriges Beispiel ist der Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim Januar 2016.
Es fehlt an sozialer Infrastruktur, die diesen Ressentiments entgegen wirkt. Es fehlt eine zentrale Koordinierungsstelle, die die verschiedenen Initiativen und Angebote aufeinander abstimmt. Es fehlt eine zentrale Anlaufstelle für alle Geflüchteten in ganz Barsinghausen. In den Ortsteilen fehlen Angebote zum Kennenlernen von Geflüchteten u. Einheimischen.
Ohne kommunale Vernetzung u. konkrete Angebote in den Ortsteilen, verstetigen sich die gegenseitigen Vorurteile. Eine Integration ins Gemeinwesen findet nicht statt. Parallelgesellschaften u. sozialer Unfrieden sind die Folge.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen-Ortsteil Barsinghausen
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus 18 Ortsteilen, in denen insgesamt 35.699 Menschen leben. Geflüchtete sind vorwiegend in drei Ortsteilen untergebracht. Eine Gemeinschaftsunterkunft (GU) befindet sich in der Hannoverschen Straße direkt am Ortsausgang, neben einem Abenteuerspielplatz mit einem sehr naturnahen und bewachsenem Gelände von mehr als 6000 qm. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hannoverschen Straße befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten. Stadteinwärts beginnt in 600 Metern ein Wohngebiet mit mehreren Einfamilienhäusern als auch Mehrfamilienhäusern. Da die GU bisher nur wenig in das Stadtleben eingebettet ist und auch die umgebende Nachbarschaft bisher nur wenig Kontakt zu Menschen aus der Unterkunft hat, erstreckt sich das Projektgebiet zum einen auf das unmittelbar angrenzende Wohngebiet (hier müssen Begegnung und Kontakte gefördert und so Stigmatisierungen und Vorurteile reduziert werden), gleichzeitig ist der territoriale Ansatz erweitert. Wie in vielen ländlich geprägten Strukturen, sind viele lokale Initiativen, Anbieter von Unterstützungsmaßnahmen(z.B. Sprachkurse VHS und FZB), Kreativangeboten ( z.B. Kunstschule Noa Noa) und Beratungsinstitutionen (z.B. anonyme Alkoholiker, Labora mit Pro Beruf etc.) über den Standort Barsinghausen verteilt. Zwar gibt es zentrale Plätze, an denen man sich trifft, allerdings sind diese eher im Zentrum von Barsinghausen (rund um die Marktstraße) verortet und nicht wie oft in größeren Städten der Fall an vielen Stellen in einzelnen Quartieren und Wohngebieten. Hier unterscheidet sich die Arbeit im ländlichen Raum stark von der Arbeit in urbanen Gebieten. So erstreckt sich das Projektgebiet also nicht nur auf die GU und das unmittelbar angrenzende Wohngebiet und die Nachbarschaft, sondern der territoriale Ansatz muss weiter gefasst sein, damit Geflüchtete wirklich Teil des Gemeinwesens sein können und Teil des Stadtbildes werden.
Einwohnerzahl
14799
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Barsinghausen befinden sich 162 Geflüchtete im Leistungsbezug des Sozialamtes und schätzungsweise nochmal so viele im Leistungsbezug des Jobcenters. Genaue Zahlen aller Menschen im Leistungsbezug konnten leider nicht herangezogen werden, da diese weder vom Jobcenter noch von der Stadt Barsinghausen für die Ortsteile ermittelt werden.Da die größte Gruppe der Geflüchteten in Barsinghausen aus den Ländern Syrien und dem Irak stammen, besteht zurzeit eine sehr gute Bleiberechtsperspektive. Somit kommen der Integration auf den Arbeitsmarkt und der Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit (z.B. durch die Erhöhung der Sprachkompetenz aber auch durch das Erlernen berufsspezifischer Kenntnisse) künftig eine erhöhte Bedeutung zu, wenn diese nicht weiter Leistungen beziehen sollen. .
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Barsinghausen leben 3125 ausländische MitbürgerInnen. Dies sind 12,1% anteilig zur gesamten Bewohnerschaft im Ortsteil Barsinghausen. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil etwas niedriger bei 8,7%. Im Vergleich zur Gesamteinwohnerzahl im Ortsteil, mag der Anteil an ausländischen Mitbürgerinnen und Geflüchteten relativ gering wirken, allerdings ist durch die Unterbringung in einer GU, in der neben Geflüchteten auch Obdachlose untergebracht sind, die Stigmatisierung sehr hoch. Gleichzeitig befördert diese Form der Unterbringung (auch in der Randlage) ein "Unter-Sich-Bleiben" der Bewohnerinnen und wenig Kontakt zur lokalen Nachbarschaft. Eine Atmosphäre geprägt durch Vorurteile, zumindest durch eine gewisse Skepsis und Unsicherheit, besteht in diesem Projektgebiet und ist so als Projektmerkmal zu benennen.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer MitbürgerInnen im Alter zwischen 15 und 26 Jahren liegt bei 20,5% im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl im Ortsteil Barsinghausen. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil nur etwa bei 15,2%. Das bedeutet, dass im Ortsteil vermehrt in der nächsten Zeit junge Menschen im arbeits- und ausbildungsfähigen Alter Zugang zum Arbeitsmarkt benötigen und auf diesen Übergang vorbereitet werden müssen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen.jpg
(909.11 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen-Ortsteil Bantorf
Beschreibung
Bantorf ist einer der 18 Ortsteile Barsinghausens. Geografisch betrachtet liegt Bantorf relativ weit vom Ortsteil Barsinghausen, der das Zentrum darstellt entfernt (etwa 5 Kilometer). Zu Fuß ist der Ortsteil Barsinghausen kaum erreichbar, eine S-Bahn fährt alle 30 Minuten. Bantorf gliedert sich in zwei Bereiche. Im Südlichen befinden sich Wohngebiete, der Nördliche ist durch Gewerbe geprägt. Zudem ist Bantorf quasi einmal geteilt durch die Autobahn, die hier entlang führt. In unmittelbarer Nähe zur Autobahn und der B65 liegt eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Gewerbegebiet. Hier werden bis zu 130 Plätze zur Verfügung gestellt. In Bantorf wirkt ein sehr engagierter Ortsverein, der allerdings im Laufe der Zeit sehr an die Grenzen seiner Kapazitäten, die ausschließlich auf ehrenamtlichem Engagement beruhen, gestoßen ist. Aufgrund der Lage Bantorfs ist es wichtig Kontakte in der unmittelbaren Umgebung zu knüpfen, da Integration vorwiegend da stattfinden muss, wo Menschen leben und einen großen Teil ihrer Zeit verbringen. Trotzdem ist auch hier die Anbindung an den Ortsteil Barsinghausens unabdingbar, da hier ein Großteil der Ämter, Behörden und Unterstützungsmöglichkeiten ansässig ist. In Bantorf gibt es sonst auch kaum Möglichkeiten der medizinischen Versorgung oder kulturelle Angebote. Der Anschluss an Barsinghausens Zentrum mit seinen Angeboten kann aufgrund der Anbindung durch die S-Bahn relativ gut gewährleistet werden.
Einwohnerzahl
1326
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlenmäßig lässt sich sagen, dass 119 Personen im Leistungsbezug des Sozialamtes befindlich sind. Die genaue Anzahl derjenigen, die ihr Anerkennungsverfahren bereits durchlaufen haben und entweder in Arbeit oder im Leistungsbezug des Jobcenters sind, lässt sich leider nicht genau sagen. Hier lässt sich nur die genaue Anzahl derjenigen benennen, die in der GU als anerkannte Flüchtlinge leben. Dies sind 43 Menschen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bantorf leben insgesamt 1326 Menschen. In Bantorf leben 210 ausländische BewohnerInnen. Durch die Gemeinschaftsunterkunft in Bantorf sowie die dezentrale Unterbringung in Bantorf sind in kürzester Zeit 162 Menschen in Barsinghausen zugezogen. Im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl in Bantrof machen die ausländischen BewohnerInnen 15,8% aus. Dies ist fast doppelt so hoch wie der Anteil in Barsinghausen gesamt. Kein anderer Ortsteil hat einen so hohen Zuzug und Anteil an ausländischen MitbürgerInnen wie Bantorf.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Bantorf liegt der Anteil in der Altersklasse von 15-26 Jahren insgesamt bei 15 %. Dies ist ein recht hoher Anteil an Menschen, die im arbeits- und ausbildungsfähigen Alter sind.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer Kinder bis 14 Jahre beträgt in Bantorf 18,3%. Insgesamt liegt der Anteil an Kindern in dieser Altersklasse in Bantorf bei 9,8%, so dass durch den Zuzug ein deutlicher Anstieg in dieser Altersklasse deutlich wird.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bantorf.jpg
(626.56 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen-Ortsteil Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht mehr oder weniger nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Kirchdorf, Egestorf und Barsinghausen bilden durch die räumliche Nähe quasi einen nahtlosen Übergang und wirken eher wie eine Ortschaft. Egestort hat einen S-Bahn-Anschluss, der nahe am Waldrand zum Deister liegt. Hier führt die L 401 durch den Nienstädter Pass. Egestorf liegt am nördlichen Rand des Deister und grenzt im Süden an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete befindet sich im Rottkampweg Richtung Wald, aber in unmittelbarer Nähe eines Wohngebietes. Die Modulanlage bietet Wohnraum für 116 Menschen. Sie liegt am Rande des Ortsteils, wie beschrieben begrenzt durch Waldgebiet und Felder. Das angrenzende Wohngebiet ist geprägt durch Einfamilenhäuser bzw. Wohnhäuser, in denen auch mehrere Familien leben. Wie bereits bei den anderen Projektgebieten beschrieben, ist eine Förderung in die lokale Nachbarschaft ein wichtiger Faktor, insbesondere da durch die Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft eine relativ hohe Anzahl an Neuzugezogenen in den Ortsteil erfolgt. Zum Anderen fördert die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften auch die Tendenz, dass BewohnerInnen unter sich bleiben. Deshalb ist dieses Projektgebiet benannt worden. Gleichzeitig greift auch hier wieder die Tatsache, dass die Einbettung in den Gesamtzusammenhang der Stadt Barsinghausen berücksichtigt werden muss, um eine optimale Vernetzung und Integration in das Gemeinwesen zu fördern.
Einwohnerzahl
7595
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Angaben des Sozialamtes befinden sich in Egestorf 115 ausländische Menschen im Leistungsbezuges des Sozialamtes. Schätzungsweise leben etwas weniger als das Doppelte nochmal im Leistungsbezug des Jobcenters, genaue Zahlen gibt es hier jedoch nicht.
Für den Geschäftsstellenbezirk Barsinghausen lässt sich lediglich sagen, dass die Arbeitslosenquote bei 4,9% liegt. Bei ausländischen BewohnerInnen liegt sie bei 24,8 %.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Egestorf leben 432 ausländische Personen. Dies macht lediglich einen Anteil an 5,6% aus. Dies wirkt recht niedrig, aber durch die Unterbringung in einer GU in Randlage mit 116 Plätzen, wird (wie bereits für die anderen Projektbereiche beschrieben) die Tendenz des „Unter-sich-Bleibens“ gefördert.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil in dieser Altersklasse beträgt bei ausländischen MitbürgerInnen 10,1%, insgesamt 11%
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
egestorf.jpg
(850.39 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen-Ortsteil Kirchdorf
Beschreibung
Wie bereits für den Ortsteil Egestorf beschrieben, bilden Egestorf, Kirchdorf und Barsinghausen eine miteinander verbundene Kette, so dass diese Ortsteile wirken, wie ein Zusammenschluss der Ortsteile. Wie Egestorf liegt Kirchdorf am nördlichen Rand des Deisters. Die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete, die aufgrund des inhaltlichen Schwerpunktes des Projektes wichtiger Faktor zur Eingrenzung des Projektgebietes ist, liegt auf der Ecke Einsteinstraße und Max-Planck-Straße, angrenzend zum Deister. Hier befindet sich auch das Schulzentrum sowie das Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf. Weiterhin befindet sich hier das Schwimmbad. 600 Meter entfernt erstreckt sich dann das nächste Wohngebiet, dass durch viele Einfamilienhäuser und auch einige Mehretagenhäuser geprägt ist. In Kirchdorf gab es bereits beim Bau der GU massive Proteste. Es wurden Straßen zugeparkt, um zu verhindern, dass Baufahrzeuge ihre Arbeit aufnehmen konnten. Obwohl der Zuzug an Geflüchteten in Kirchdorf im Vergleich zu anderen Ortsteilen wesentlich geringer ist, macht die Problematik der großen Widerstände die Arbeit in diesem Projektgebiet notwendig. Obwohl aufgrund fehlender Zahlen nur schwer der Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu belegen ist, ist das Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen hier eine besondere Herausforderung.
Kirchdorf hat ebenso wie Egestorf einen S-Bahnhof. Dieser befindet sich knappe 900 Meter von der Unterkunft entfernt. Auch hier lässt sich wieder durch die Randlage sagen, dass eine natürliche Einbindung in die Nachbarschaft nicht gegeben ist und durch die Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft nicht unbedingt die Integration gefördert wird, da eine soziale Bindung automatisch an andere BewohnerInnen gegeben ist. So lässt sich auch hier formulieren, dass sich das Projektgebiet auf die unmittelbare Nachbarschaft rund um die Unterkunft bezieht, aber gleichzeitig auch auf den städtischen Gesamtzusammenhang in Barsinghausen.
Einwohnerzahl
1982
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
70
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Kirchdorf befinden sich 25 ausländische BewohnerInnen noch im Leistungsbezuges des Sozialamtes. Weitere, die das Anerkennungsverfahren bereits durchlaufen haben, beziehen Leistungen über das Jobcenter.
Projektgebiet in Prozent
85
Gesamtstadt in Prozent
70
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an ausländischen MitbürgerInnen liegt bei 5,3%. Dies wirkt recht gering, aber durch die Problematik der hohen Widerstände gegen den Zuzug von Geflüchteten, ist die Förderung des Zusammenlebens unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen notwendig. Leider können keine Angaben zum Anteil an Menschen mit Zuwanderungshintergrund aus vorangegangenen Generationen gemacht werden, da diese vorwiegend die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und der Migrationshintergrund nicht erfasst ist.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf.jpg
(785.84 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird beim DRK mehr als nur als Arbeitsprinzip verstanden. Vielmehr geht es um eine Grundhaltung, bei der das Interesse der Menschen und ihre Expertise im Gemeinwesen handlungsleitend ist. Gleichzeitig geht es um die Stärkung der Solidarität, die Verringerung von Vorurteilen und die Verbesserung des Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen, um gegenseitigen Vorurteilen vorzubeugen und ein friedliches und solidarisches Zusammenleben zu fördern. Im Fokus stehen unterschiedliche ethnische und soziale Gruppen, insbesondere Geflüchtete, wobei zu betonen ist, dass im Rahmen der Gemeinwesenarbeit immer alle BewohnerInnen angesprochen werden. Durch den vermehrten Zuzug von Geflüchteten hat sich allerdings die Notwendigkeit ergeben, dass insbesondere diese Zielgruppe in der Orientierung im neuen Bezugsrahmen Unterstützung benötigt. Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" werden hier verschiedene Empowermentansätze verfolgt. Dazu gehört aber auch die Vernetzung aller in Barsinghausen Tätiger, um einerseits die Zugänge für alle Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen, aber um andererseits auch Synergien zu erhöhen und für die fachübergreifende Zusammenarbeit in Sachen Gemeinwesenarbeit zu sensibilisieren. Der für Gemeinwesenarbeit erforderliche territoriale Ansatz findet sich auf 2 Ebenen, nämlich auf kleinster Ebene in den Ortsteilen und in Barsinghausen gesamt, als Kern des Gemeinwesens.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Eine Bedarfsanalyse ist erstellt, bei der mind. 50 Geflüchtete, BewohnerInnen, Ehrenamtliche einbezogen worden sind (Veranstaltung World Café) . Die Ergebnisse werden aufgegriffen u. umgesetzt, bzw. an die zuständigen (politischen) Gremien gegeben
Kriterium
Beschreibung
Mind. 20 Geflüchtete haben an der hier beantragten Maßnahme "Niedrigschwellige Stärkung der Sprach- und Alltagskompetenz" teilgenommen, ihre Dialogfähigkeit erhöht, Möglichkeiten der (sprachlichen) Kontaktaufnahme werden erhöht.
Beschreibung
Mind. drei Begegnungsräume (z.B. ein Begegnungscafé) sind auf Initiative von BewohnerInnen Barsinghausens mit Unterstützung der Koordinierungs- und Beratungsstelle initiiert worden und werden regelmäßig von BewohnerInnen durchgeführt und genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Mind. 10 Akteure (Institutionen, Initiativen, Ehrenamtliche, BewohnerInnen) nehmen regelmäßig an Vernetzungstreffen teil. Gemeinsame Handlungsstrategien sind schriftlich vereinbart worden
Kriterium
Beschreibung
Mind. eine nachbarschaftliche Veranstaltung (z. B. Straßenflohmarkt oder Winterfest, Sommerfest, etc. ) ist an den drei Standorten der GU bis Ende des Jahres veranstaltet worden.2018 folgen mind. 2 weitere.
Beschreibung
Durch die Erstellung eines "Wegweisers" (erstellt im Rahmen der Bestandsanalyse) sind allen Bevölkerungsgruppen in Barsinghausen vorhandene Maßnahmen bekannt´.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung für Erwachsene des DRK in der Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement im Rahmen des Programms "Soziale Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Hannover Land/Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff bzw. Bürgerhaus Goethestraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Stiftungen wie z.B. Siegfried Lehmann Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barsinghausen ist bunt (Bündnis gegen Rechtsextremismus)
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartierstreff südliche Innenstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Carola Mette
| Organisation | DRK Kreisverband Braunschweig-Salzgitter |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführung |
2. Kurzbeschreibung
Leben im Kultviertel
Projektbeschreibung
Die südliche Innenstadt Braunschweigs ist durch ein Nebeneinander von "Partymeile", "Rotlichtviertel" "türkischem Geschäftsviertel", preisgünstigen Altbauwohnungen und hochpreisigen Neubauwohnungen gekennzeichnet. In den vergangenen Jahren hat es mehrere Initiativen zur Aufwertung des städtebaulichen Erscheinungsbildes und zur Verbesserung des Images gegeben. Im Fokus standen dabei die Interessen der Hausbesitzer und Geschäftsleute. Die Wohnbevölkerung hat nur teilweise einen Nutzen daraus gezogen. So hat z.B. die Entwicklung zu einem "Kultviertel " dazu geführt, dass die ohnehin schon bestehenden Konflikte zwischen Alteingesessenen, Zuwanderern und feierfreudigen Besuchern des Viertes noch verstärkt wurden. Alte Menschen fühlen sich zunehmend verunsichert und ziehen sich aus dem öffentlichen Raum zurück.
Durch Einrichtung eines Quartierstreffs sollen die Bedürfnisse der Wohnbevölkerung stärker in den Stadtentwicklungsprozess eingebracht werden. Dabei steht der Interessenausgleich zwischen unterschiedlichen Gruppen der Bevölkerung einerseits sowie der Bevölkerung und den übrigen Nutzern des Viertels andererseits im Vordergrund. Innerhalb der Wohnbevölkerung soll ein besonderes Augenmerk auf die älteren Menschen gelegt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Braunschweig finanziert ein flächendeckendes Angebot der Nachbarschaftshilfe für ältere Menschen. Die Nachbarschaftshilfe "Am Wasserturm" vom Deutschen Roten Kreuz ist u.a. auch für die Innenstadt Braunschweigs zuständig. Sie verfolgt die dort stattfindenden Aufwertungsprozesse mit gemischten Gefühlen, da die Interessen der älteren Bewohner zu wenig Berücksichtigung finden. Die Nachbarschaftshilfe möchte deshalb über ihren eigentlichen Arbeitsauftrag hinausgehend in der südlichen Innenstadt einen Quartierstreff einrichten, der als Anlaufstelle für die Wohnbevölkerung dient und zu beiträgt, Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzergruppen der südlichen Innenstadt zu entschärfen. Anknüpfend an ein integratives Wohnprojekt der städtischen Wohnungsbaugesellschaft soll in Kooperation mit anderen Akteuren des Viertels eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil aufgebaut werden. Der im integrativen Wohnprojekt vorhandene Gemeinschaftsraum bietet sich an, auch von der übrigen Quartiersbevölkerung genutzt zu werden. Durch Kooperation mit anderen Akteuren im Viertel soll ein neues Gefühl der Nachbarschaft entstehen. Es sollen Strukturen gelegt werden, die die Kommunikation zwischen den Interessengruppen und einen Interessenausgleich fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig, südliche Innenstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet wird im Norden begrenzt durch die Straßen: Heydenstraße,, Martinikirche, Poststraße, Kohlmarkt, Damm; im Süden durch Kalenwall, Bruchtorwall, Lessingplatz und Kennedyplatz; im Westen durch die Güldenstraße und im Osten durch Auguststraße und den Bohlweg.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Exakte Angaben für das Projektgebiet liegen nicht vor. Die amtliche Statistik weist zum Stichtag 31.12.16 für die gesamte Innenstadt ein Bevölkerungszwahl von 4904 aus.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig: Bevölkerung in den statistischen Bezirken nach 10 Altersgruppen, Stand 31.12.16
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig, Sozialreferat
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Braunschweig: Bevölkerung mit erweitertem Migrationshintergrund am 31.12.2016 nach statistischen Bezirken
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_sueedliche_innenstadt.pdf
(560.73 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Arbeit richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge der Quartiersbewohner,
handlungsleitend sind die Interessen der Menschen im Quartier, sie werden in der Wahrnehmung ihrer Interessen unterstützt
Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen unter Einbeziehung der Betroffenen
Die Arbeit erfolgt auf sozialräumlicher Ebene und in Netzwerken mit anderen Akteuren im Quartier, die Ressourcen des Quartiers werden genutzt
Ziel ist die die Verbesserung des sozialen Zusammenhangs zwischen den Quartiersbewohnern, es findet ein gemeinwesenorientierter Ausgleich zwischen den Interessen unterschiedlicher Gruppen statt
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
alle Zielgruppen sich an den geplanten Workshops/Zukunftswerkstätten beteiligen
Kriterium
Beschreibung
ihre Bedürfnisse bekannt sind und beachtet werden
Kriterium
Beschreibung
örtliche Ressourcen genutzt werden
Kriterium
Beschreibung
möglichst viele Akteure im Quartier verbindlich zusammenarbeiten
Kriterium
Beschreibung
man sich gegenseitig kennt und respektiert, gemeinsame Aktivitäten stattfinden, sich nachbarschaftliche Netzwerke und Hilfen etablieren
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenbüro, Amt für Migration, Institut für persönliche Hilfen, Jugendamt, Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Braunschweig e.V., Alpenverein e.V, Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e.V. = AAI
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung, Wohnberatung, Begegnungsstätte der Diakonie,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aegidienkirche, Martinikirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnungsbau GmbH, Vereinigte Wohnungsbaugenossenschaft VWG
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On