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3. Förderung von Kommunikation, Vernetzung und Kooperation durch den Auf- und Ausbau bzw. die Umsetzung geeigneter Kooperationsstrukturen mit Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Gemeinde,

Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Kommunales Quartiersmanagement und quartiersbezogene Gemeinwesenarbeit gemeinsam unterwegs in den Hamelner Stadtteilen Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" wird die in der vergangenen Förderperiode begonnene Zusammenarbeit zwischen übergreifend-koordinierendem Quartiersmanagement und lokaler, quartiersbezogener Gemeinwesenarbeit in den vier Quartieren fortgesetzt. Das Wort "gemeinsam" im Projekttitel hat dabei mehrere Dimensionen: 1. Die Ressorts "Stadtentwicklung und Planung" (Sitz des QM) sowie "Familie und Soziales" (Sitz der GWA) entwickeln einen gemeinsamen, ressortübergreifenden Blick auf die vier Quartiere und arbeiten sowohl auf der Steuerungsebene der Quartiersentwicklung als auch auf der Arbeitsebene im "Austausch Stadtteilarbeit" und im Projetteam "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam" in sich gegenseitig ergänzender Arbeitsteilung Hand in Hand zusammen. 2. "Wie können wir gut gemeinsam leben?" ist eine zentrale Frage im Projekt. Gute Gelingensbedingungen für gemeinsames Leben in den Quartieren zu schaffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion oder Herkunft - ist gemeinsames Ziel von GWA und QM. 3. Ein gemeinsames Praxisnetzwerk der Stadtteiltreffpunkte fördert den Austausch und Wissenstransfer untereinander und trägt zu einem gemeinsamen Verständnis von GWA in Hameln bei. Anstellungsträger von QM und GWA ist auch in dieser Förderperiode die Stadt Hameln. Die Projektkoordination Quartiersentwicklung/QM ist bereits seit März 2017 im Stellenplan der Stadt Hameln dauerhaft verankert, die GWA wurde im Rahmen des Modellvorhabens "Hameln k.a.n.(n´)s." aufgebaut. Insgesamt sollen in 2019 1,5 Stellen über die Modellförderung finanziert werden, so dass zwei Sozialarbeiter/innen in einem bzw. drei Quartieren vor Ort tätig sein werden. Aufgabe der kommunalen GWA wird es sein, die jeweiligen freien Träger und ihre entsprechenden Treffpunkte in den vier Quartieren als Orte der GWA zu unterstützen und gemeinsam lokale Integrierte Handlungskonzepte zu entwickeln. Dabei stimmen sich GWA und dezentrale Familienförderung der Stadt Hameln inhaltlich eng miteinander ab und ergänzen einander in den Quartieren des Projektes "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam". Zentrales Projektziel ist darüber hinaus der Wissenstransfer der Projektgebiete untereinander. Vor allem von der Übertragung der gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck werden die anderen Stadtteile auch weiterhin profitieren. Konkrete Ziele 2019 sind: Kuckuck/ Nordstadt: bestehende Treffpunkte unterstützen/ Altstadt/ Südstadt: neue Treffpunkte/Trägerstrukturen aufbauen.
Ausgangslage
Sowohl das Hamelner Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt vom vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung in den vier als problematisch eingestuften Stadtgebieten geschaffen. Aufgabe des QMs ist es, tragfähige Kommunikationsstrukturen in den vier Quartieren aufzubauen und die Träger sozialer Arbeit zu unterstützen. Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." ist es gelungen, zusätzlich GWA in den Quartieren aufzubauen und zunehmend als "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung zu etablieren. Erste Ergebnisse von Stärken-Schwächen-Analysen, aktivierenden Bewohnerbefragungen und Gruppendiskussionen sind bereits in die jeweiligen Integrierten Handlungskonzepte eingeflossen. Maßnahmen wie der "wandernde Bewohnertreff" am Kuckuck oder gezielte Männer-Angebote tragen bereits zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten sowie zur Stärkung der Identifikation der Bewohnerschaft mit ihren jeweiligen Stadtteilen bei. Dennoch ist insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten in den vergangenen Jahren der Bedarf an gemeinwesenorientierten Angeboten in allen Quartieren stark gestiegen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" die in den Quartieren seit 2017 durch die Modellförderung gestartete GWA weiter ausgebaut und etabliert werden - jeweils als ergänzendes Pendant zum QM.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
463
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9265
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6023
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement besteht bereits seit März 2017. Parallel dazu wurde mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt Gemeinwesenarbeit aufgebaut. Auch zukünftig werden Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit Hand in Hand arbeiten. Die Aufgabe des Quartiersmanagement ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam mit der GWA ein integriertes Handlungskonzept zur Quartiersentwicklung zu entwickeln und dessen Umsetzung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort in den einzelnen Quartieren. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das Quartiersmanagement übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtige Partner sind dabei die städtischen Familienbüros in den Quartieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...findet statt, wenn sich neben der ressortübergreifenden, verwaltungsinternen Steuerungsgruppe auch der Austausch der Fachabteilungen etabliert hat.
Beschreibung
...gelingt, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
..., wenn die Ergebnisse aktivierender Befragungen in konkrete Angebote entsprechend den Bewohnerwünschen umgesetzt wurden
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier eine Stärken- /Schwächenanalyse durchgeführt wurde und aufbauend auf den Stärken Angebote etabliert wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kita Königstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junges, buntes Wohnen im englischen Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM - Sozial Aktiv Menschlich - e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FiZ Familie im Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Rabe-Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hohes Feld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Rohrsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWG Hamelner Wohnungsbaugesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Münsterkirchengemeinde St Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marktkirchengemeinde St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-ref. Kirchengemeinde Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim St-Monika
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius Tönebön Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jüdische Gemeinde Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein Landkreis Hameln-Pyrmont e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eugen-Reintjes-Stiftung
Typ
Stadtteil
Galerie
20170915 151231
20170915 163926
quartiersgespraech als start der aktivierenden bewohnerbefragung beim strassenfest kuckuck
ein nordstadt kunstwerk entsteht
hip hop workshop
vortrag der old ellis
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Zustimmung Veröffentlichung
On

30455 – Davenstedt kollektiv

Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
Organisation Diakonisches Werk Hannover gGmbH
Funktion Stadtteildiakonie
Ein Stadtteilnetzwerk für Davenstedt & Wir zeigen was Du hier alles machen kannst
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Davenstedt wird sich ein Netzwerk aus Vereinen und Verbänden, Einrichtungen und Nachbarschaften bilden. In diesem Netzwerk werden die einzelnen Akteure der kulturellen, freizeitpädagogischen, sozialen und sportlichen Angebote angeleitet und unterstützt. Dafür wird eine Person als „Motor“ zur Selbsthilfe bei den Aktivitäten für einen Jahreszyklus im Stadtteil begleiten und unterstützen . Am Ende soll ein Stadtteilforum stehen, in dem miteinander das Stadtteilleben gestaltet wird. Dort ist bekannt, wo, welches Material, Wissen und „know how“ und weitere Unterstützung vorhanden ist. Schon vorhanden Veranstaltungen wie, das Davenstedter Marktfest, das winterliche Hüttendorf oder Veranstaltungen zum internationalen Nachbarschaftstag u. v. a. m. werden aufgegriffen mitgestaltet. Es wird versucht, neue Personengruppen in das Stadtteilleben zu integrieren und Interessierte BürgerInnen auch ohne Vereinsanbindung zu Mitgestaltung in Davenstedt zu aktivieren. Davenstedt ist ein Stadtteil, in dem die Bewohner/innen trotz vielerlei Mängel gerne leben. Dieses Gefühl soll gestärkt werden und in einem Film zum Ausdruck gebracht werden. In diesem Film werden Gruppen, einzelne prägende Personen und viele andere mehr zeigen, warum es sich lohnt in Davenstedt zu leben. Vereine und Einrichtungen im Stadtgebiet stellen ihre Aktivitäten dar. Eine Filmidee ist schon im Wachsen und für die Titelmusik steht eine Komponistin bereit. Durch die Einbindung möglichst vieler Akteure im Stadtteil wird ein Imagefilm über das Stadtteilleben in seiner Vielfalt entstehen. Das Vereinsleben, die Angebote der Einrichtungen und die Aktivitäten in der Nachbarschaft können öffentlichkeitswirksam präsentiert und für alle, insbesondere für die Menschen, die bisher nicht angesprochen wurden, zugänglich gemacht werden. Mit dem Rückenwind aus dem „Dreherlebnis“, werden die Akteure zur weiteren, gemeinsamen Gestaltung des Wohnens und Lebens in Davenstedt motiviert. Es soll en ein Stadtteilforum (Arbeitstitel) als Koordinations- und Kommunikationsinstrument entstehen. In diesem Projekt werden dafür Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, dass eine Zusammenarbeit von ehrenamtlich Mitarbeitenden, hauptamtlich Mitarbeitenden, der Verwaltung und Politik mit Spaß zur Verbesserung des Stadtteillebens möglich wird.
Ausgangslage
Ausgangslage Die Vereine mit ihren ehrenamtlichen Strukturen und die ‚Einrichtungen im Stadtteil arbeiten „am Limit“. Es fehlt an Kommunikationswegen und Netzwerkstrukturen. Der Bezirksrat vermisst ein Ansprechpartner auf der Stadtteil- und Nachbarschaftsebene. Große Teile der Bevölkerung finden keinen Zugang zum kulturellen und sozialen Stadtteilleben. Die ehrenamtlich Aktiven sind zum Teil aufgrund der steigenden Anforderungen bei der Ausrichtung von öffentlichen Veranstaltungen überfordert und frustriert. Der Verein Davenstedter Marktfest leidet an verstärkter Mitgliedererosion und dadurch zunehmender Handlungsunfähigkeit. Den wenigen "Profis" im Stadtteil wird immer mehr die Veranstaltung der Aktivitäten überlassen. Während des Prozesses "Mein Quartier 2030" im Jahr 2017 wurden Mängel im Stadtteil deutlich. Die Grundversorgung (Einzelhandel, ...) ist nicht flächendeckend gewährleistet. In einem Wohnviertel mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung fehlen Freizeiteinrichtungen für Senioren. Im Gebiet um den Davenstedter Markt, dem Stadtteilzentrum hat sich ein Wohnquartier mit besonderem sozialen Handlungsbedarf entwickelt (2). An dieses Wohnviertel erstreckt sich Richtung Norden ein Häuserreihe mit drei bis viergeschossiger Wohnbebauung mit Unterkunftshäusern der Stadt Hannover Es gab hier Voruntersuchungen für das Programm "Soziale Stadt". Vorgeschlagenen Lösungsansätze sind eher im baulichen Bereich und in der Platzgestaltung. Die immer offener zutage tretenden sozialen Auffälligkeiten werden mit dem Ruf nach der Ordnungsmacht der Stadt beantwortet. Vorhandenen Stadtteileinrichtungen werden nicht ausreichend in die Neugestaltung mit einbezogen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Davenstedt ist ein Stadtteil mit rund 11.000 Einwohnenden am Westrand von Hannover ohne Stadtbahnanbindung. Durch das Industrie- und Gewerbegebiet Lindener Hafen ist es räumlich vom Stadtgebiet isoliert. Mit einer Taktung von 20 Minuten fährt eine Buslinie in die Innenstadt Hannovers. Der Stadtteil selbst ist geprägt von einer Bebauung und sozialen Struktur mit „harten Übergängen“. Wohngebiete sind unterbrochen von Kleingartenanlagen und direkt ineinander übergehende Schlichtbebauung - in drei Wohnblöcken bis zu 150 Bewohner/innen - zu Einfamilienhäusern. Der vorhanden alte Dorfkern liegt gegenüber dem vier- bis fünfgeschossigen Mietwohnungsbau um den Davenstedter Marktplatz, ein sich entwickelnder sozialer Brennpunkt. Hier wohnen 30% der Stadtteilbevölkerung auf einem Achtel der Stadtteilfläche. Ebenso finden wir hier den höchsten Migrationsanteil (30% und einen sehr hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen (22,5%). Das Wohnquartier um den Davenstedter Markt und die Schlichtbebauung am Geveker Kamp ist für das Antragsverfahren Programm „Soziale Stadt“ vorgesehen. Der Stadtteil hat den dritthöchsten Altersdurchschnitt in Hannover. Ein Wohngebiet rund um den Auerhahnshof mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung (38% ü. 60 J. davon 58% ü. 75 J.). ist ohne Nahversorgung und Freizeiteinrichtungen für Senioren .
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Untersuchung "Mein Quartier 2030" (1), Soziale Vielfalt - Dynamik und Wandel 2014 - 2017 LHH (2), Strukturdaten 2017 der LHH (3), Die Kartenausschnitte sind aus den Karten, einzusehen unter https://mq2030-ahlem-badenstedt-davenstedt.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Berichte LH Hannover 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt wird als dynamischer Prozess angelegt und orientiert sich am wohlfahrtstaatlichen/sozial- integrativen Ansatz (Murray G. Ross). Als Handlungsgrundlage des Konzeptes stehen,die Aktivierung der Selbsthilfe der Betroffenen unter Berücksichtigung der Lebensraumorientierung und die Netzwerkarbeit. Es sollen die Bedürfnisse und Interessen der Stadtteilbevölkerung in den Vordergrund gestellt werden. Eine Beteiligung und Einflussnahme auf das öffentliche politische Leben im Stadtteil, Stadtbezirk und ggfls. in der Gesamtstadt soll hergestellt werden. Dabei geht es nicht um die "Besserung" der Menschen, sondern um die Verbesserung der Bedingungen für die Menschen. BürgerInnen, Politik, Verwaltung und Vereine und Institutionen sollen sich als Bündnispartner verstehen. Dieser Prozess wird gemeinsam mit den Akteuren im Stadtteil moderiert und gestaltet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das neu gebildete "Stadtteilforum" findet regelmäßig statt. Es werden hier Veranstaltungen geplant und durchgeführt.
Beschreibung
Die vorhandenen sozialen, kulturellen und freizeitpädagogischen Angebote sind überarbeitet und durch neue ergänzt. Es kommen Tellnehmende, die bisher im Stadtteilleben nicht aufgetaucht sind.
Beschreibung
Das neue Netzwerk wird als Ansprechpartner im Stadtteil aus den Nachbarstadtteilen, der Stadtverwaltung und der Politk ernst genommen. Bürgerinnen und Bürger treten an das Gremium mit Wünschen und Engament heran.
Beschreibung
Die Zahl der Aktivitäten und Veranstaltungen im Stadtteil steigt und die Teilnahmezahlen steigen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturtreff Plantage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Café Kiezbook
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Johannes Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Davenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Jugendtreff "Desperados"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Steinbreite, Friedrich-Ebert-Schule Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interessierte und aktive BürgerInnen
Typ
Stadtteil
Galerie
rueckseite terassenhaus marktplatz
marktplatz 1
unterkunft geveker kamp 9 13
altes dorf
wohnviertel auerhahn hof
wohnviertel davenstedter markt
miethaus davenstedter markt
durchgang marktplatz
zufahrt marktplatz
unterkunft geveker kamp 9 13
Zustimmung Veröffentlichung
On

Christliches Sozialwerk Cuxhaven e.V.- Gemeinsam. Für dich. Vor Ort.

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Cuxhavener und Geflüchtete helfen Bedürftigen in der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Unsere Nachbarschaftshilfe unterstützt seit 2018 Hilfsbedürftige in unserem Gebiet in ihrer Wohn-und Lebenssituation in Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationen. Mithilfe unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen konnte zwischen 2015 bis 2017 die Grundlage geschaffen werden, dass seit Anfang 2018 mit Mitteln der Modellförderung GWA / QM eine professionellere Struktur geschaffen wurde. Wir unterstützen neuerdings neben der herkömmlichen Möbel-und Renovierungshilfe, auch bei Haus und Hof in Notlagen (z.B. praktische Hilfe in Krisenzeiten, Fahrdienst), beraten bei Finanzproblemen (Verschuldung, Probleme bei Umgang mit Geld) und begleiten zum Einkauf, Arzt und Behörde bei Nachbarn, die dies aus diversen Gründen nicht selbstständig bewältigen können. Außerdem bereiten wir die von der Cuxhavener Bevölkerung gespendeten Möbel auf. In 2018 und 2019 wollen wir in unserer Nachbarschaft mit Hilfe unserer beiden festangestellten Mitarbeiter und unseren Ehrenamtlichen folgende Ziele erreichen: Menschen in unserer Nachbarschaft stärken, Möglichkeiten der aktiven Beteilligung bieten, Arbeitsabläufe in unserer täglichen Routine vereinfachen, Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Der Plan, junge Geflüchtete als Praktikanten in unser Projekt unterzubringen, resultiert aus unserer Nachbarschaftshilfe, wie oben beschrieben. Wir bieten eine ideale Plattform der Arbeitsmarktintegration, da wir genügend Arbeiten zu verrichten haben, die die Praktikanten wieder in Arbeitsabläufe bzw. nach Jahren der Flucht und des Abwartens auf ihren Aufenthaltstitel in eine geregelte Tagesstruktur zu bringen. Hier werden sie von unserem Koordinator bei Fragen rund um den Arbeitsmarkt geschult und von unserem Handwerker praktisch angewiesen. Über unterschiedliche Kommunikationswege (Presse / Vernetzung / Flyer/ Mund-zu-Mund Propaganda/ Infoveranstaltungen, Strassenfeste etc. s.Anhang Termine) möchten wir unseren Nachbarn unsere Arbeit vorstellen. Mit unseren vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen möchten wir durch verschiedene Freizeitaktivitäten erreichen, dass auch sie sich weiterhin intensiver vernetzten, unterstützen und Zeit miteinander verbringen. Aufgrund der personellen Entlastung kann der Vorstand in 2018/19 in Zusammenarbeit mit der kommunalen Verwaltung (Stadt Cuxhaven; Landkreis Cuxhaven) auf Problemlagen im Gebiet eingehen, die wir mit unserem Angebotsspektrum abdecken können. Ausserdem sind Gespräche mit dem städtischen Sozialausschuss in Vorbereitung.
Ausgangslage
Mittlerweile existiert ein großes Möbellager und ein Büro. Es arbeiten über 30 ehrenamtliche Helfer*innen und zwei hauptamtliche Beschäftigte (1 Koordinator, 1 Allround-Handwerker) in TZ in unserem Projekt. Unser Koordinator entlastet den Vorstand in der täglichen Routine und dem Ausbau der Gemeinwesenarbeit. Dank der Auslobung der Modellförderung GWA/QM konnten wir die geplante personelle Struktur ab Januar 2018 umsetzen. Breite Kreise der Cuxhavener Gesellschaft und Politik unterstützen uns weiterhin. Wir bekommen gute Möglichkeiten unsere Arbeit zu präsentieren und sind mit diesem Projekt in diesem Ausmaß in Norddeutschland einmalig und einzigartig. Wir konnten in den letzten drei Jahren über 190 Geflüchteten helfen, sich in ihrer Wohnsituation zu verbessern. Es wurden in 65 Projekten komplette Wohnungen eingerichtet, renoviert und 16 Küchen eingebaut. (s.Anlage Statistik). Durch unsere Arbeit erkannten wir, dass es neben den vielen Flüchtlingen, eine Menge einheimischer, bedürftiger Menschen gibt. Hier stellen wir uns der Herausforderung, unsere Angebote in der Nachbarschaft zu kommunizieren. Für viele Menschen in unserer Gesellschaft ist es ein No-Go, fremde Hilfe anzunehmen. Denn wenn sie Hilfe annehmen, ist es schwer für sie, keine Gegenleistung bieten zu können. Außerdem vereinsamen immer mehr Menschen um uns herum, da auf familiäre Strukturen und Nachbarschaftshilfe heutzutage nicht mehr viel Wert gelegt wird. Hilfsbedürftigleit zeichnet sich nicht nur durch fehlende materielle Dinge aus, sondern auch durch immaterielle, wie z.B. Einsamkeit, Nicht-Gebraucht-Werden, Wunsch nach Bestätigung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven (spezielle Strassenzüge- s.Karte)-eine genaue Anzahl ist für das Projektgebiet nur zu schätzen
Beschreibung
Unser Büro in der Deichstrasse 34 ist direkt im Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven (Insgesamt Innenstadtbereich 13956)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Nachrichten
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Entwickeln unseres Logos und des dazugehörigen Slogans haben wir diese Grundlage unserer Arbeit kurz und prägnant auf den Punkt gebracht (s.Anlage Logo). Gemeinsam: Wir stiften Gemeinschaft und leben diese ohne Einschränkungen unterschiedlicher Lebensweisen Für dich: anderen Menschen in Notlagen zur Seite stehen. Vor Ort: Wir sind fokussiert auf unsere Nachbarschaft und vermitteln das Gefühl von Nähe/Nahbarkeit, den unbürokratischen Zugang zu unkomplizierten Hilfsangeboten,Vertrautheit, Gleichheit. Wir holen unsere Ehrenamtlichen oft aus ihrer Isolation und ihrem Stadtteil heraus in neue Kontakte, Gemeinschaft und wertvolle Aktivitäten. Dadurch entsteht eine Art „Ersatzfamilie“ für die Mitbürger. Schon heute kann für persönliche soziale Integration z.B. im Alter gesorgt werden. Die Grundlagen der GWA und ihres Ausbaues müssen wir aber noch durch gezielte Schulung unseres Koordinators vertiefen. Dennoch sind wir auf dem Weg die immateriellen und teilweise materiellen Bedingungen unserer Nachbarn auch unter ihrem persönlichem Einbezug zu verbessern. Dies wollen wir natürlich mit allen sozialen Akteuren (Kommune, Vereine, Wohlfahrstverbände etc.) zusammen durchführen, und somit vorhandene Stärken nutzen aber auch Doppelungen vermeiden.Unsere Nachbarn sollen sich mit Alt-Cuxhaven identifizieren und sich langfristig untereinander selbstorganisiert helfen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
unser Koordinator regelmäßig Kontakt zu unseren Anwohnern hat, sie durch unser Angebot selbstbewusster werden, uns vertrauen und unsere Berater/Begleiter für sie stellv. agieren dürfen, wir Probleme in der Nachbarschaft erkennen/ gemeinsam lösen
Beschreibung
unser Verein daran arbeitet, den Menschen in unserem Bereich Verständnis für andere Kulturen, Religionen und Alterstrukturen zu vermitteln. Alle unsere Mitarbeiter (altersübergreifend und international) müssen es in ihrer ehrenamtlichen Arbeit vorleben.
Beschreibung
der Verein von der Stadt Cuxhaven mit in das Boot aller ehrenamtlichen Hilfsorganisationen genommen wird und es keinerlei doppeltes Angebot in unserem Gebiet gibt, und wir unsere Arbeit mit anderen Organisationen verlinken, um so stärker zu sein.
Beschreibung
unser Verein wie bisher, das ehrenamtliche Engagement propagiert, die Ehrenamtlichen in Ihrer Tätigkeit fördert und unsere Angebote transparent für die Nachbarschaft darstellt und bei Nachfrage anbietet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. (Flüchtlingshilfe-jetzt CSC e.V.) /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven (Flüchtlingscafé)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allgemeine Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreishandwerkerschaft /// IHK Stade /// Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"EinTisch"- Netzwerk der Flüchtlingshilfeprojekte der Stadt Cuxhaven ( DRK Ort, Kreuzkirche Altenwalde, LK Cuxhaven Amt für Migration und Teilhabe/ Gesundheitsamt, Fr. ev. Gemeinde, Wir sind Süderwisch (Stadtteilarbeit), Diakonie, Caritas, Paritätischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Baskets Cuxhaven (zeigt unser Logo gratis)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
Galerie
180308 cn 012 1
csc logo final rgb
csc ma
termine networking 1
termine networking 2
statistik einsaetze
whatsapp nachbarin
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam für Barsinghausen II

Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
Organisation DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH
Funktion Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung
Projektbeschreibung
"Gemeinsam für Barsinghausen" hat in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum Barsinghausen (AWO, Stadt Barsinghausen) eine Anlaufstelle mit "Vernetzungs- u- Kümmerereffekt" etabliert, die gemeinsam mit dem „Runden Tisch Barsinghausen“ die Integrations- und Gemeinwesenarbeit aus- und aufbaut. Als verlängerter Arm des Runden Tisches unterstützt die Anlaufstelle die haupt- und ehrenamtlichen Initiativen als Kümmerer vor Ort als auch durch Inputs. Sie hilft dabei, Angebote transparent zu machen u. geht dabei auf offene Bedarfe der GWA ein. Dies tut sie durch unterschiedliche Maßnahmen. So ist es Aufgabe der Anlaufstelle, die bestehenden Strukturen zu fördern, in dem sie neue Zielgruppen bzw. Kontakte zu neuen Kooperationspartnern erschließt. Denn nicht immer ist das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und -kulturen in Barsinghausen konfliktfrei, nicht überall sind Berührungsängste unbekannt. Durch die Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften (GU) sind Kontakte in die Nachbarschaft nicht alltäglich vorhanden. Die Anlaufstelle erarbeitet als Teil des „Runden Tisches“ Begegnungsräume im Zentrum als auch satellitenartig um die GUs. So werden Kontakte zwischen den Bevölkerungsgruppen gefördert u. Ressentiments abgebaut. Die Stadt bietet aufgrund der hohen Identifikation vieler Bürger*innen mit „ihrem Barsinghausen“ eine gute Basis für den Ausbau von Gemeinwesenarbeit. Nicht zuletzt durch die besondere Zuwanderungsgeschichte gibt es zahlreiche gute Initiativen und Angebote, insbesondere in der Flüchtlingshilfe. Viele Geflüchtete wollen aber auch „etwas zurück geben“. Das Projekt unterstützt in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum so nicht nur Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, sondern auch Geflüchtete, die sich für das Gemeinwesen engagieren wollen. Durch Empowermentangebote, insbesondere für Geflüchtete, die das Asylverfahren abgeschlossen haben u. die GUs verlassen, werden Selbsthilfepotentiale gefördert. Die 2. Projektphase baut hierbei auf Erfolge der 1. Phase auf. So kann aufgrund der etablierten Sprechstunde auf ein gutes Vertrauensverhältnis u. einen guten Zugang zur genannten Zielgruppe zurück gegriffen werden. Die Anlaufstelle als Organ des Runden Tisches fungiert als „Seismograf“ für Bedarfe, Stimmungen u. Ideen. Dabei kristallisierte sich die Unterstützung der Bildungsintegration durch die Stärkung elterlicher Kompetenz u. die Unterstützung von Kita/Schule als neuer Schwerpunkt heraus.
Ausgangslage
Barsinghausen ist ein Zuwanderungsort mit einer besonderen Zuwanderungsgeschichte. In den 60ern kamen viele Gastarbeiter, in den 90er Jahren eine hohe Anzahl von Spätaussiedlern, Geflüchteten u. Vertriebenen. Mit dem Zuzug von Geflüchteten in den letzten 2-3 Jahren, die vorwiegend in Gemeinschaftsunterkünften (GU) in Randlage untergebracht sind, ist eine neue Herausforderung entstanden, denn das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungskulturen u. -generationen funktioniert nicht immer reibungslos. Nicht alle Bürger*innen blickten dem Zuzug ohne Berührungsängste entgegen. Durch die Unterbringung in GUs werden natürliche Kontakte in die Nachbarschaft kaum unterstützt, als Folge bleiben die Bevölkerungsgruppen unter sich. Es fehlt an Möglichkeiten der Begegnung, nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch in den einzelnen Ortsteilen. Obwohl das enorm hohe Engagement in der Flüchtlingshilfe u. die besondere Zuwanderungsgeschichte bereits zu vielen guten haupt- u. ehrenamtlichen Initiativen/Angeboten geführt hat, sind diese dezentral in den 18 Ortsteilen Barsinghausens verteilt u. Synergien der einzelnen Initiativen werden bisher noch nicht all umfassend genutzt. Der „Runde Tisch“ nimmt diese Aufgabe war u. greift dabei auf das Projekt als unterstützendes Organ zurück. Neue Bedarfe wurden erschlossen. So stehen Schule u. Kita vor der Herausforderung Kinder mit Fluchthintergrund adäquat versorgen zu müssen u. insbesondere nach Abschluss des Asylverfahrens gilt es geeignete Maßnahmen zu verwirklichen, um den Neu-Zugezogenen den Schritt ins Gemeinwesen (GM) zu erleichtern. Diese müssen sowohl im Zentrum als auch satellitenartig rund um die GUs umgesetzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Kernstadt
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus insgesamt 18 Ortsteilen, in denen 35.849 Menschen leben. Geflüchtete sind vorwiegend in drei dieser Ortsteile in Gemeinschaftsunterkünften (GU) untergebracht. Einer der GUs befindet sich in der Hannoverschen Straße, direkt am Ortsausgang. Neben der GU befindet sich ein großer Abenteuerspielplatz mit einem sehr naturnahen Gelände von mehr als 6000 qm. Die Nutzung dieses Geländes, z.B. durch unangemeldete Grillveranstaltungen mit offenem Feuer, führen immer wieder zu Konflikten. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hannoverschen Straße befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten, so dass die Versorgung mit Lebensmitteln fußläufig gut erreichbar ist. Das Stadtzentrum liegt nicht mal einen Kilometer entfernt. Anders als in vielen größeren Städten, in denen es oftmals in den einzelnen Quartieren zentrale Treffpunkte und Plätze gibt, an denen sich die Nachbarschaft trifft, findet das Leben in Barsinghausen eher im Stadtzentrum in der Marktstraße statt. Hier gibt es Bistros, Eisdielen etc. Auch die Anlaufstelle ist hier angesiedelt. Weitere Beratungseinrichtungen, Initiativen und Anbieter von Sprachkursen sowie von Kreativ- und Freizeitangeboten (VHS, Kunstschule NOA NOA, LABORA, Pro Beruf u.v.m.) sind allerdings über die ganze Stadt verteilt. Die hier beschriebenen Umstände führen dazu, dass der territoriale Ansatz, der wichtiges Element der Gemeinwesenarbeit ist, in diesem Fall weiter gefasst werden muss. Zum einen ist es wichtig, dass alle Bevölkerungsgruppen in Barsinghausen im Stadtbild präsent sind und zwar auch dort, wo sich das gesellschaftliche Leben abspielt (Zentrum). Ebenso wichtig ist, dass alle Bevölkerungsgruppen sich als Teil ihrer Nachbarschaft verstehen. Somit ist es von großer Bedeutung, dass die GU als Teil der Nachbarschaft des angrenzenden Wohngebietes verstanden wird. Eine Förderung der Begegnung und Stärkung des Gemeinwesens erfolgt durch die Anlaufstelle im Zentrum als auch satelitenartig rund um die GU, da hier das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen besonders im Fokus steht.
Einwohnerzahl
14865
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice und Fachdienst Soziales
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Kernstadt Barsinghausens leben 1923 ausländische Mitbürger*innen (Quelle: Stadt Barsinghausen). Dies macht einen Anteil von 12,9 % aus. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil bei 9,4 %. Durch die GU ist eine besondere Situation entstanden. Dort werden neben Geflüchteten auch Obdachlose untergebracht. Diese Tatsache führt zu einer Atmosphäre, die geprägt ist durch Vorurteile und Unsicherheiten. Dies sorgt für ein schlechtes Gebietsimage rund um die Unterkunft. Trotz des relativ niedrigen Anteils gibt es aber ebenso die unterschiedlichen Zuwanderungsgenerationen, deren Zusammenleben z.T. nicht konfliktfrei ist. Weiterhin lässt sich verzeichnen, dass im letzten Jahr abgelehnte Asylverfahren und Abschiebungen zu Unruhe und Unsicherheiten geführt haben.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen können für die einzelnen Ortsteile nicht heran gezogen werden, da weder die Agentur für Arbeit noch die Stadt Barsinghausen Zahlen differenziert nach den Ortsteilen ermittelt. Zahlen gibt es lediglich für das Stadtgebiet Barsinghausen. Regelleistungsberechtigt waren im Dezember 2017 2794 Menschen. Das macht einen Anteil von fast 8 % der Bewohner*innen aus. 653 davon kamen aus den 8 zugangsstärksten Asylländern (Quelle: Agentur für Arbeit). 317 Menschen befanden sich Ende Dezember im Bezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (Quelle: Stadt Barsinghausen, Fachdienst Soziales).
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Es leben 1777 Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 Jahren in der Kernstadt Barsinghausen. Das macht einen Anteil von 12 % aus. Bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt dieser Anteil jedoch bei 18,2 %. Für Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil junger Erwachsener und Jugendlicher bis 26 Jahre 12 %. Es lässt sich also feststellen, dass durch den Zuzug von Geflüchteten eine demografische Veränderung in Barsinghausen statt findet.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Der Anteil an Kindern in der Kernstadt Barsinghausen beträgt 12,2 %. In Barsinghausen Gesamt liegt dieser bei 11,9 %. Somit ist der Anteil an Kindern bis 14 Jahre im Projektgebiet nicht nennenswert höher als in Barsinghausen Gesamt, allerdings beträgt der Anteil bei ausländischen Personen 16,3 %. Insbesondere Familien, die neu zuziehen, hilft es ungemein, wenn sie beim Zurechtfinden im Gemeinwesen unterstützt werden. Dies betrifft sowohl Freizeit- als auch Bildungsangebote.
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen.jpg (909.11 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Bantorf
Beschreibung
Bantorf liegt, geografisch betrachtet, relativ weit vom Stadtzentrum Barsinghausen entfernt. Die Entfernung beträgt mehr als 5 Kilometer und ist somit zu Fuß nur schlecht zu erreichen. Durch die S-Bahn-Anbindung (Fahrtrhythmus i.d.R. alle 30 Minuten) ist zwar eine gute Nahverkehrsanbindung gegeben, allerdings ist dies immer mit Kosten verbunden. Bantorf selbst ist ein Ortsteil, der durch die Autobahn und die B65 zwei geteilt ist. Der südliche Teil ist geprägt durch Einfamilienhäuser, der nördliche Teil ist ein Gewerbegebiet, in dem sich auch die GU befindet. Hier werden ca. 130 Plätze bereit gestellt. Während der südliche Teil ein beliebtes Wohngebiet ist, ist der nördliche Teil als Wohnumfeld wenig attraktiv. Es gibt im Norden keine Treffpunkte, keine Spielplätze oder angenehm zu nutzende Gemeinschaftsflächen. Der Weg über die B65 in den südlichen Teil wirkt wie eine Barriere. Bantorf hat eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft. Der Ortsverein war bisher sehr aktiv in der Flüchtlingshilfe. Die hier bereits engagierte Gemeinschaft gilt es zu unterstützen, damit die Integration und das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen weiterhin gefördert werden kann. Integration muss vorwiegend dort stattfinden, wo Menschen ihren Alltag verbringen. Somit ist das satelitenartige Arbeiten der Anlaufstelle in Bantorf genauso wichtig, wie die Verbindung zum Zentrum Barsinghausens.
Einwohnerzahl
1345
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an ausländischen Bewohner*innen liegt mit 15,6% mehr als 5% über dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Dies ist nicht zuletzt auf die Unterbringung in der GU zurück zu führen.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Der Anteil von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt in Bantorf bei 14,8 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen beträgt dieser Anteil sogar 27,6 %. Daraus lässt sich schließen, dass sich durch den Zuzug von Geflüchteten der Altersdurchschnitt verjüngt. In Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil 12 %.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre liegt in Bantorf bei 11 %, befindet sich damit also unter dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Der Anteil an Kindern unter 14 Jahren bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt bei 10 %. Auch wenn der Anteil im Gegensatz zu Barsinghausen Gesamt knapp darunter liegt, ist die Situation in Bantorf dennoch als eher ungünstig zu bewerten. Durch die Lage der GU im Gewerbegebiet fehlen Kindern angemessene Grün- und Freizeitflächen.
Unterlagen zum Gebiet
bantorf.jpg (626.56 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Kirchdorf
Beschreibung
Die Stadtteile Barsinghausen, Kirchdorf und Egestorf bilden eine miteinander verbundene Kette von Ortschaften, deren Übergang fließend ineinander greift. Kirchdorf liegt am nördlichen Rand des Deisters. Die GU für Geflüchtete, die aufgrund der gesetzten Schwerpunkte im Projekt ein wesentlicher zu berücksichtigender Faktor ist, liegt auf der Ecke Einsteinstraße und Max-Planck-Straße, angrenzend direkt zum Deister. Neben der GU befindet sich das Schulzentrum sowie das Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf und das Schwimmbad. 600 Meter weiter befindet sich ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch mehrere Einfamilien- und Mehretagenhäuser. Der S-Bahnhof ist knappe 900 Meter von der Unterkunft entfernt, eine relativ gute Verkehrsanbindung ist somit gewährleistet. In Kirchdorf gab es bereits zum Bau der Unterkunft massive Proteste. Straßen wurden zugeparkt, um Baustellenfahrzeugen die Zufahrt zu versperren. Obwohl es keine Zahlen zu Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Kirchdorf gibt, stellt das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen eine besondere Herausforderung dar.
Einwohnerzahl
2072
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil von ausländischen Bürger*innen in Kirchdorf beträgt 8,7% und liegt damit minimal unter dem Anteil für Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirchdorf liegt bei 13,8%. Bei der ausländischen Bevölkerung liegt er bei 24,7%. Damit ist er doppelt so hoch wie in Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre umfasst 12,2 %. Bei den ausländischen Bewohner*innen liegt der Anteil bei 17%.
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf.jpg (785.84 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Wie Kirchdorf hat Egestorf ebenfalls einen S-Bahnanschluss und grenzt südlich an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Die GU in Egestorf befindet sich im Rottkampweg in Richtung Wald gelegen. Auch hier liegt die GU eher in Ortsrandlage, angrenzend zu Wald und Feldern. Sie liegt aber auch in der Nähe eines Wohngebietes, dass durch Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt ist. Die Modulanlage bietet Platz für 116 Menschen. Die Unterbringung in GUs, insbesondere, wenn diese eher in Randlage liegen, fördert nicht selten ein "Unter-sich-bleiben" der Bewohner*innen, weshalb eine Förderung der lokalen Nachbarschaft ein wichtiger Faktor für die Teilhabe am Gemeinwesen darstellt. Gleichzeitig ist aber, wie in den anderen Projektgebieten auch, der Zugang zu Barsinghausens Kernstadt mit all seinen Angeboten und Unterstützungsleistungen wichtiges Schlüsselelement zur Integration und zur Förderung des Zusammenlebens unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen.
Einwohnerzahl
7620
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer Bewohner*innen liegt bei 6,4 %. Auch wenn dieser Anteil verhältnismäßig gering erscheint, ist es doch bedeutsam, dass ein großer Anteil in der GU in Randlage lebt.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren liegt bei 11,1 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen ist der Anteil höher. Hier liegt er bei 17,4 %.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
19
Anmerkung
Der Anteil von Kindern bis 14 Jahre liegt in Egestorf bei 11,3 %. Bei ausländischen Bewohner*innen liegt er hingegen bei 19 % und ist damit deutlich höher.
Unterlagen zum Gebiet
egestorf.jpg (850.39 KB)
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird im Rahmen des Projektes als Grundhaltung verstanden, bei der das Interesse der Menschen u. ihre Expertise im Gemeinwesen handlungsleitend ist. Dies meint sowohl Akteure, haupt- und ehrenamtlich, als auch alle Bewohner*innen. In diesem Projekt steht die Stärkung der Solidarität, die Verringerung von Vorurteilen u. die Verbesserung des Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen im Vordergrund. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Zuwanderungskulturen u. -generationen u. damit um sehr verschiedene ethnische u. soziale Gruppen. Durch den Zuzug von Geflüchteten wurden besondere Bedarfe in der Orientierung im neuen Bezugsrahmen dieser Gruppe identifiziert. Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" wird durch Empowermentansätze u. die Stärkung von Begegnung das Gemeinwesen gestärkt. Ganz im Sinne von GWA werden alle Maßnahmen mit den Akteuren abgestimmt, um so möglichst große Synergien zu erzielen. Durch die besondere Kombination der beiden Mitarbeitenden des Projektes (m/w u. die eigene Migrationsgeschichte eines Mitarbeitenden) ist ein besonderer Zugang zu verschiedenen Zielgruppen gewährleistet. So kann lebensweltorientiert gehandelt u. die Ressourcen von Zielgruppen aktiviert u. einbezogen werden, die bisher noch keinen vollumfänglichen Zugang zum Gemeinwesen haben. Der für GWA erforderliche territoriale Ansatz findet sich auf 2 Ebenen wieder. Auf kleinster Ebene in den Ortsteilen u. in Barsinghausen Gesamt, als Kern des Gemeinwesens.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung für Erwachsene des DRK in der Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement im Rahmen des Programms "Soziale Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Hannover Land/Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen und Sprachpaten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Goethestraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendwerkstatt LABORA gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit und Job Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Zentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsverein DRK, DRK-Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Krawatte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unser Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Sozialarbeit Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommenskreis der MAriengemeinde BArsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Petrusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffnungsgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sprachlerngruppen der katholischen Gemeinde St. Barbara
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bauspielplatz Klein Basche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Calenberger Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsschule Springe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goetheschule Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernst-Reuter-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lisa-Tetzner-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adolf-Grimme-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Region Hannover (Allgemeiner Sozialdienst, Erziehungsberatung, Ambulante Hilfen, Koordinierungsstelle Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Waldhof Kinder- und Jugendheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PACE
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Aktiv Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWK Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationaler Frauentreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausbildungspaten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barsinghausen ist bunt
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Öffnung des Sozialraumes Vorsfelde

Ansprechpartner
Ilka Volkmer
Funktion Projektleitung Interkulturelle Bildung
Miteinander - Füreinander: Zusammenhalt durch interkulturelle Öffnung in Vorsfelde stärken!
Projektbeschreibung
Vorsfelde ist ein über 850 Jahre alter Stadtteil Wolfsburgs mit historischem, niedersächsischen städtebaulichen Kern. Seit Ende der 1960er Jahre hat sich dieser sukzessive um umliegende Wohngebiete, geprägt durch Ein- und Zweifamilienhäuser, erweitert. Hier haben sich seitdem viele Familien angesiedelt. Kinder wachsen behütet in einer traditionell geprägten Umgebung auf, in der fußläufig und per Fahrrad vieles zu erreichen ist. Vereine wie der SSV Vorsfelde, der MTV Vorsfelde, die lokale Musikschule "Peter und der Wolf", die Freiwillige Feuewehr, die Landfrauen und noch andere bieten den Ortsansässigen nahe dem Naturschutzgebiet Drömling ein Repertoire an Betätigungsfeldern neben Arbeit und Familie. Auch der demographische Wandel und der Zuzug von Migranten ist in Vorsfelde seit der Nachkriegszeit zu beobachten. Während anfangs Vertriebene und Italiener die Ortsbevölkerung veränderte, sind es derzeit die Geflüchteten, die die Bevölkerung diversifizieren und die Aufnahmegesellschaft vor neue Herausforderungen stellen. Diesen Herausforderungen wollen wir mit unserem Projekt, das am ehesten unter präventiven Gesichtspunkten angelegt ist, begegnen. Ziel ist es, der ortsansässigen Bevölkerung den Raum zu geben, in dem Umgang mit Fremdheit thematisiert, reflektiert und geübt wird. Ängste und Unsicherheiten können so aufgegriffen und behoben werden. Damit wird die Grundlage gelegt für eine interkulturelle Öffnung der Vorsfelder Gesellschaft, die in Maßnahmen und Angeboten konstruktiv umgesetzt wird. Insbesondere sollen Gelegenheiten geschaffen werden, die zum Austausch anregen, so dass das Miteinander reden möglich wird und das Übereinander reden verdrängt. Diese Aktivitäten sollen Geflüchtete, die länger ansässige migrantische Ortsbevölkerung und Hiesige mitansprechen. Folgende Netzwerkpartner sind dabei: Der Unterstützerkreis Flüchtlingshilfe Vorsfelde, die kath. Kirche St. Michael, die ev. Kirche St. Petrus, der SSV Vorsfelde, das Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde. Aus diesen Institutionen kommen sowohl Hauptamtliche als auch Ehrenamtliche, die ebenfalls für die aktuelle Situation im Quartier und damit verbundene Umgangsweisen sensibilisiert werden müssen. Konkret soll eine Sensibilisierung die eigene Haltung für gegenseitigen Respekt und Toleranz stärken, Vorurteile abbauen und die interkulturelle Handlungskompetenz erweitern. Als Bildungshaus - VHS verfügen wir über einen Trainerpool zur interkulturellen Öffnung. So wollen wir Lebensqualität erhalten.
Ausgangslage
Vorsfelde ist eine Kleinstadt, die 1972 von Wolfsburg eingemeindet wurde. Die Lebensqualität ist hoch, da eine gut funktionierende Infrastruktur existiert und die Menschen ein traditionell geprägtes Verständnis von gemeinschaftlichem Zusammenhalt haben. Diesen Zusammenhalt gilt es zu stärken und in Anbetracht der heutigen Herausforderungen (demographischer Wandel, Zuzug insbesondere von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte) zu fördern. Dafür ist es wesentlich, nicht nur die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in ihren Integrationsbemühungen zu unterstützen, sondern insbesondere der aufnehmenden Bevölkerung Beachtung zu schenken. Verunsicherung, Angst und Unbehagen sind sehr menschliche Reaktionen auf Unbekanntes und Fremdes. Menschen aus anderen Kulturen bergen ein hohes Potential dieses Verhalten zu verstärken, da zum einen die Sprache (noch) nicht zur Erklärungshilfe dient und Verhaltensweisen oftmals missinterpretiert werden. In dieser Situation ist es wichtig, frühzeitig einzuschreiten und die örtliche Bevölkerung interkulturell zu sensibilisieren. In Vorsfelde werden derzeit Geflüchtete aus der Flüchtlingsunterkunft in neue Wohnunterkünfte umgesiedelt. Einerseits existiert eine große Hilfsbereitschaft aus dem lokalen Helferkreis, aber das Ankommen in einer neuen Nachbarschaft muss immer von mehreren Seiten aus mitgetragen werden. Hauptamtlich als auch ehrenamtlich Tätige wie auch Nachbarn im Umfeld der Geflüchteten gilt es anzusprechen. Vorsfelde ist derzeit ein Ort, in dem man sicher und friedvoll leben kann. Diese Situation soll unbedingt gestärkt werden. Eine behutsame Überführung in die multikulturell geprägte Gesellschaft kann hier zu einem Best Practice werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg - Vorsfelde
Beschreibung
Vorsfelde liegt nordöstlich etwa 4 km von der Stadt Wolfsburg und dem VW Werk, getrennt durch Äcker, entfernt.
Einwohnerzahl
12744
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wolfsburg, Referat Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Jahrbuch 2016 der Stadt Wolfsburg
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit ist essentiell für das gelingende Miteinander unterschiedlichster Menschen in einem Bezirk/ Quartier. Angesichts der aktuellen politischen Situation gilt es, der Verunsicherung in Bezug auf Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Geflüchteten entgegenzuwirken und negativen Konsequenzen unterschiedlicher Werte, Verhaltensweisen und Sozialisierungen vorzubeugen. Dabei sollte auch in den Quartieren in Gemeinwesenarbeit investiert werden, die noch nicht im negativen Rampenlicht stehen. Ein Ort, eine Stadt und eine Region benötigt vorbildliche Beispiele, an denen sich andere orientieren können. Vorsfelde ist ein solcher Ort. Mit fast 13000 Einwohnern und gut 1500 davon mit ausländischer Herkunft ist die Ausländerquote in Vorsfelde (10.1-15%) nicht so hoch wie in den beiden angrenzenden Gebieten Nordstadt (20,1-25%) und Neuhaus/ Reislingen (25,1-48,9%). Auch die Nähe zur sehr stark multikulturell geprägten Innenstadt (aktuell fast 31% Ausländerquote) ist gegeben. Hier fällt im Gegensatz zur Zeit der 90er Jahre ein Stadtbild auf, das kulturell und religiös deutlich veränderte Züge trägt, so zeigen sich zum Beispiel Frauen in Vollverschleierung oder Kopftuch regelmäßig. Verschiedenste Sprachen werden hier und dort gesprochen und der Eindruck von Parallelwelt mag manchmal entstehen. Insgesamt ist es wünschenswert, durch Austausch, Wissensvermittlung und Handlungskompetenz diesen Bildern gelassen begegnen zu können und die eigene Identität angemessen zu hinterfragen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilnahme an Trainings und Workshops
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Institutionen und Orte miteinander zusammenkommen, z.B. bei Projektangeboten.
Beschreibung
In den Veranstaltungen zum Projekt kommen geflüchtete Menschen oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie ihre Nachbarn zusammen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche St. Petrus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirche St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SSV Vorsfelde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingshilfe Vorsfelde
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesen in Delmenhorst - Wir alle gemeinsam als Bürger dieser Stadt!

Ansprechpartner
Rudolf Mattern
Funktion Fachbereichsleitung Soziales
Wir alle gemeinsam Bürger dieser Stadt!
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist der Ausbau der bisherigen Einrichtungen und Bemühungen der Stadt Delmenhorst, ein flächendeckendes Netz an Begegnungs- und Beratungsstätten in Delmenhorst zu schaffen. Dazu sollen neben den bisherigen Standorten "Wollepark" und "Düsternort" auch die Stadtteile "Hasport" und "Deichhorst" in ein gemeinschaftliches Konzept zur nachhaltigen Etablierung von Gemeinwesenarbeit in Delmenhorst eingebunden werden. Hierfür konnte die AWO in Delmenhorst als starker und verlässlicher Partner gewonnen werden. So ist geplant, dass die AWO die Arbeit im Stadtteil "Deichhorst" und das Diakonische Werk in "Hasport" übernehmen wird. Neben der Einrichtung zweier neuer Standorte, ist auch die Einrichtung einer Koordinierungs- und Leitungsstelle geplant, die den Austausch aller vier Standorte unterstützen und die Kooperation und Kommunikation auch nach Außen übernehmen soll und als ein Ziel verfolgen wird, Gemeinwesenarbeit als Handlungskonzept in andere Einrichtungen und bei anderen Akteuren zu etablieren. Als Devise dieses Projekts gilt es, bestehende Ressourcen und Erfahrungen zu nutzen und in die "neuen" Standorte zu tragen. Alle weiteren Ausführungen können den folgenden Teilen entnommen werden.
Ausgangslage
Die beiden Standorte "Hasport" und "Deichhorst" weisen jeweils unterschiedliche Ausgangslagen auf. In Hasport geht es um das Wohnquartier in der Helgolandstraße. Zwischen Möbelhaus, Naherholungsgebiet und Einfamilienhäusern mit Pool liegt wie auf einer "Insel" eine Wohnanlage mit Mehrfamilienhäusern. Mehr als 20 Nationen teilen sich den Lebensraum auf dieser Insel und grenzen sich nicht nur durch unterschiedliche Wohnformen, sondern auch durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe, Religionen und Sprachen von den umliegenden Nachbarn ab. Doch auch das Zusammenleben auf der "Insel" ist nicht als homogen zu bezeichnen. Es fehlt an einer gemeinsamen Identität, der Möglichkeit, neben der bloßen Nachbarschaft Gemeinsamkeiten zu finden und Kontakte herzustellen. Der Standort "Deichhorst" weist dagegen ein ganz anderes Problem auf. Wo in Hasport eine Segregation der "Probleme" vorliegt, ist das Bild des Stadtteils Deichhorst nur als heterogen zu bezeichnen. Das für das Projekt ausgewählte Gebiet ist in der Mehrheit eine Einfamilienhaussiedlung. Diese Siedlung wird dabei immer wieder durchzogen von "Blacks" und Großwohnanlagen, die entweder vereinzelt oder als größere Ansiedlung über das Projektgebiet verteilt sind. Eine Durchmischung der Bewohnenden dieser Siedlungstypen findet nur bedingt oder gar nicht statt. Beide Projektbereiche weisen eine hohe Zahl von Migranten aus unterschiedlichen Nationen, eine Vielzahl von Leistungsempfängern und Armutslagen auf. Ein vereinzelter Zuzug von Menschen mit Flucht- oder Asylbewerbungshintergrund ist zwar zu verzeichnen, die Fallzahl rechtfertigt hierbei jedoch keine besondere Problematisierung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Delmenhorst - Deichhorst
Beschreibung
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Einwohnerzahl
5032
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
-entfällt
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017; Leider liegen nur Daten bis 29 Jahre vor)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Delmenhorst - Hasport
Beschreibung
Hasport: Wohnanlage in der Helgolandstraße und der Wohnblock an der Seestraße, sowie die angrenzenden Straßenzüge als Nachbarschaft.
Einwohnerzahl
2854
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
- entfällt
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017; Leider liegen nur Daten bis 29 Jahre vor)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Spezifizierung des o.g. Wertes. es ist davon auszugehen, dass 70% der Ausländischen Bewohnenden in der Helgolandstraße bzw. am Block in der Seestraße leben. Schätzung Diakonisches Werk
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit lässt sich kurz zusammenfassen: Der Mensch steht im Mittelpunkt! Davon lassen sich die Handlungsansätze ableiten, dass unserer Nachbarschaftsbüros nur Rahmenkonstruktionen sein können, die den Ideen und Interessen der Bewohnenden Halt und unterstützende Struktur geben können. Die Menschen sollen in die Lage versetzt werden, eigene Interessen und Belange zu benennen und umzusetzen bzw. Probleme zu lösen. Der Mensch soll nicht über Defizite sondern über Stärken und Potentiale definiert werden. Dies bedeutet, dass Identitätsbildung und Abbau von Stigmatisierungseffekten ebenso wichtig sind, wie der Ausbau dieser Potenziale durch Bildungsarbeit oder Projekte zur Etablierung positiver Handlungsmuster. Gemeinwesenarbeit ist nicht die Arbeit mit den "Problembürgern", sondern soll helfen und unterstützen, Nachbarschaft in der pluralisierten Gesellschaft zu festigen. Ängste vor dem Fremden nehmen und Kontaktmöglichkeiten herstellen - Multikulturalität lebt durch Begegnung. GWA bietet die Möglichkeit, den Menschen als Ganzes zu betrachten und den komplexen multivariaten Bedürfnissen gerecht zu werden. Arbeit, Leben, Wohnen, Bildung, Kultur und Gesundheit und das über alle Generationen hinweg, der Mensch zählt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Zwei neue Nachbarschaftsbüros eingerichtet sind. Eine Orte der Begegnung bieten Raum für Ideen und Wünsche der Bewohnenden.
Beschreibung
Eine aktivierende Bewohnendenbefragung wurde durchgeführt. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und dienen als Arbeitsgrundlage/ Arbeitsauftrag der Bewohnenden.
Beschreibung
Projekte aus Wünschen/Ideen der Bewohnenden sind entstanden und werden regelmäßig durchgeführt.
Beschreibung
Bewohner führen eigene Projekte eigenverantwortlich durch. Die Bewohnenden werden in die Lage versetzt eigene Interessen zu erkennen, sich zu organisieren und gleichgesinnte zu finden. Die Räume der Nachbarschaftsbüros stehen als Handlungsort bereit.
Beschreibung
Kooperationen mit den handelnden Einrichtungen und Akteuren wurden erreicht. GWA soll nicht ersetzten, sondern abholen und mitnehmen. Bewohnende, Akteure und bestehende Einrichtungen sind wichtigste Ressource GWA.
Beschreibung
Alle Personalstelle wurden besetzt und eine verlässliche Erreichbarkeit ist sichergestellt. Diese ist wichtig um GWA als verlässlichen Ansprechpartner für die Bewohnenden zu etablieren.
Beschreibung
AWO und Diakonie vertreten und leben gemeinschaftlich eine GWA Konzept. GWA als Grundprinzip der Sozialen Arbeit. Diakonie und AWO gehen diesen Weg gemeinsam und sind gespannt auf die Erfahrungen der gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle stellt Kontakte mit allen relevanten Netzwerken her. Delmenhorst zeichnet sich durch einen breites Netz an Akteuren und Einrichtungen aus. Wichtig ist es die Lücken der Netzwerke zu entdecken und sinnhaft zu füllen.
Beschreibung
Die Mehrheit der Bewohnenden über die Einrichtung der neuen Einrichtungen informiert sind. Hiezu ist eine umfassende und wirksame Öffentlichkeitsarbeit unabdingbar.
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle hat eine Handreichung zur GWA entwickelt und veröffentlicht. Was bringt gute Arbeit, wenn man nicht darüber spricht. Erkenntnisse und Ergebnisse der Arbeit können für andere Akteure und Kommunen übertragbar sein.
Beschreibung
Strukturen wurden entwickelt , die eine Durchmischung ermöglichen. Zusammenbringen was zusammen lebt, könnte das Motto der GWA sein. Nachbarschaften etablieren und aktiv mitgestalten.
Beschreibung
Die Bewohner entwickeln eine positive Einstellung gegenüber ihrem Quartier. Ein positives Selbstbild entwickeln und stärken. Menschen werden oft über Defizite und Mangel definiert, der Mensch mit all seinen Gaben und Fähigkeiten sollte im Blick sein.
Beschreibung
Die angrenzenden Quartiere/Nachbarschaften einen positive Einstellung gegenüber dem Projektgebiet entwickeln. Es gibt Kontaktmöglichkeiten, die es erlaubt die "Anderen" kennen zu lernen.
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle begleitet neben den beiden neuen Standorten auch die etablierten Standorte und entwickelt so ein gemeinsame Konzept für eine GWA für das gesamte Stadtgebiet.
Vorhandene Strukturen
entfällt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kita Hasport/AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendtreff Hasport/AWO
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaft Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
5 Schulen im Projektgebiet Hasport (Schulzentrum West, Realschule Hohlbeinstraße, Grundschule Beethovenstraße, BBSII und Marienschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielhaus/ Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest Zeitung; Delmenhorster Kurier, Delmenhorster Kreisblatt u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Relevanten Netzwerke und Akteure zum Themenbereich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftszentrum Wollepark/Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsbüro Düsternort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Arche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldorf Kita Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grand City Properties
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Knister Grundschule Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirche St. Johannes Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationslotsenteam Delmenhorst und Umgebung e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Villa/ Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA "Unterm Regenbogen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Overbergschule (katholisch)
Typ
Stadtteil
Galerie
deichhorst boecklin strasse
deichhorst grundigstrasse
deichhorst moritz von schwindt strasse
hasport block an der seestrasse
hasport wohnanlage helgolandstrasse 1
hasport wohnanlage helgolandstrasse 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Jugendtreff St. Willehad

Ansprechpartner
Andreas Bolten
Funktion Pfarrer
Junge Menschen spüren lassen, wie wertvoll sie sind
Projektbeschreibung
Unsere Kirchengemeinde St. Willehad möchte junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes fördern und stärken. Wir möchten Kindern und Jugendlichen in der strukturschwachen Stadt Wilhelmshaben ein Betätigungsfeld geben, in dem sie sich positiv entfalten können und in dem sie durch andere und durch einen gemeinsam geteilten Geist des Miteinanders angenommen und wertgeschätzt werden. In der sich verändernden kirchengemeindlichen und sozialräumlichen Situation sehen wir uns in der Herausforderung, neue Wege zu erkunden, um jungen Menschen zu begegnen und diesen ebenso Begegnungen untereinander und miteinander in niedrigschwelliger Hinsicht zu ermöglichen. Unser Jugendtreff St. Willehad soll ein Ort zur offenen Kinder-und Jugendarbeit in Wilhelmshaven werden. Dieses wichtige Kriterium der Offenheit unserer Massnahmen im Kinder -und Jugendbereich beherzigen wir seit vielen Jahren. Ein wichtiger Baustein darin sind die vielseitigen Maßnahmen und Angebote des katholischen Jugendteams St. Willehad. Mit dem ,,Jugendtreff St. Willehad`` positionieren wir uns in direkten Bezügen zu der langjährig gewachsenen Verbindung zur Oberschule Franziskusschule und zum Gymnasium Cäcilienschule in der Mitte der Stadt Wilhelmshaven. In diesem von Wohnen, Arbeiten, Schulen, Geschäften, kommunalen und gewerblichen Institutionen geprägten Sozialraum möchten wir uns offen, attraktiv und ansprechend verorten.In der intensiv gewachsenen Vernetzung vor allem von persönlichen sowie auch instutionellen Bezügen von Kirchengemeinde und kirchlichen Schulen ist eine gute Basis geschaffen worden, die bewährte Arbeit konzeptionell und instutionell zu intensivieren, auszuweiten und den Offenheitscharakter noch breiter darzustellen. Von gewachsenen Kooperationen von Schulen und Gemeinde profitieren alle Beteiligten. Es werden Synergien geschaffen, die junge Menschen im Jugendtreff einen Raum finden lassen, in dem sie sich angenommen fühlen, ihren Interessen nachgehen können, mitgestalten können, eigen-und gruppeninitiativ werden können und unter haupt-und ehrenamtlicher fachlicher Begleitung und Leitung sich in Projekten verantwortlich entfalten können. Rechtsverantwortlicher Träger des Jugendtreffs ist die Kirchengemeinde St. Willehad Wilhelmshaven.
Ausgangslage
Unsere kirchliche Situation in der katholischen Diaspora ist sei jeher von der Zugehörigkeit und dem Engagement Einzelner geprägt. Wir Christen in der katholischen Gemeinde St. Willehad (d.h. im kommunalen Einzugsbereich der Gemeinden Wilhelmshaven, Sande, Roffhausen) wissen um die Bedingungen und Herausforderungen, christliche und gleichzeitig offene Kinder-und Jugendarbeit in unserem Sozialraum und gesellschaftlichen Umfeld erfahrbar werden zu lassen. Wir möchten Kindern und Jugendlichen eine Betätigungsfeld geben, indem diese sich positiv entfalten können. In pastoraler Hinsicht ist die Kinder-und Jugendarbeit ein wichtiges Feld, um christliche Werthaltungen-und Glaubensvollzüge weitergeben zu können. Um dies erlebbar werden zu lassen, brauchen wir ansprechende und den Ansprüchen heutiger Kinder-und Jugendarbeit entsprechende Räumlichkeiten. Diese finden wir in den derzeitigen Räumlichkeiten unserer Gemeinde nicht vor,d.h. in unseren Pfarrheimen. Wir haben haben hier nur sehr beengte und eingeschränkte räumliche Bedingungen. Dem entgegen brauchen wir für die Umsetzung unserer Ziele einen offenen Freizeitbereich mit vielen Spiel-und Kontaktmöglichkeiten. Es muss eine ungezwungene und niedrigschwellige Kontaktaufnahme unter den Kinder und Jugendlichen sowie zu den erwachsenen MitarbeiterInnen ermöglicht werden. Wir brauchen einen großen multifunktionalen Raum als einen einladenden ``Ort der Begegnung``, dazu ein mittelgroße ,,Familienküche`` für Gemeinschaftsaktivitäten, zwei Räume für Gruppenaktivitäten, einen Büro-und Besprechungsraum für hauptamtliche MitarbeiterInnen und Stau und Lagerflächen. Die Ausstattung dieser Räumlichkeiten soll jugendgemäß sein.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wilhelmshaven-Sande-Roffhausen
Beschreibung
Unser Projekt hat keine bestimmte räumliche Abgrenzung. Das Gebiet, in dem die Zielgruppe unseres Projektes wohnen, umfasst insbesondere das Gebiet der Kirchengemeinde St. Willehad Wilhelmshaven, Sande und Roffhausen. Davon berührt sind die Stadt Wilhelmshaven und die Ortschaften Sande und Roffhausen. Zur Teilnahme und Mitwirkung eingeladen sind darüber Jugendliche und Kinder aus benachbarten Kommunen und Kirchengemeinden.
Einwohnerzahl
95000
Quelle / Anmerkungen
Pressemitteilungen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unser Projekt ist örtlich angesiedelt im Sozialraum Süd der Stadt Wilhelmshaven. Da es als Projekt in kirchlicher Trägerschaft sozialraumübergreifend ist, dürfte dies ein Ausnahmefall sein. Ein Teil der Zielgruppe besucht die Oberschule Franziskusschule, das Gymnasium Cäcilienschule und die Grundschule St. Martin. Diese wohnen zu einem großen Teil in Wilhelmshaven, wie auch in weiteren Kommunen. Gleichzeitig ist das Projekt offen für Jugendliche, gleich welcher weltanschaulicher, geographischer Herkunft oder welchem Wohnort entstammend.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Geburten belief sich in der Stadt WHV in den letzten Jahren um ca. 700. 700 Geburten x 14 Jahre=9800 Bei einer Gesamteinwohnerzahl der Stadt WHV ist ein Annäherungswert 7 %.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es handelt sich um eine Schätzung, zurückgehend auf die Geburtenraten der Stadt Wilhelmshaven.
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
In der Kirchengemeinde St. Willehad gestalten wir seit langen Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit der Franziskusschule, Cäcilenschule und St. Martin Schule. Das Altersspektrum dieser Schulen im Sozialraum Süd umfasst das Alter von 6-19 Jahren. Mit unserem Projekt möchten wir insbesondere die individuelle und soziale Entwicklung dieser Altersgruppe stärken. Wir wollen unsere bisherige Kinder-und Jugendarbeit konzeptionell weiter öffen und dauerhaft ,,unsere Zelte dort aufschlagen", wo junge Menschen ihren Sozialraum haben und sich im Alltag begegnen. Hier wird durch einen neuen Standort ein attraktives Forum für soziale Beziehungen geschaffen. Es eröffnet sich eine gegenseitige Bereicherung von bereits bestehender lebendiger Kinder-und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde und sich entwickelnden Projekten aus der offenen Jugendarbeit. In gemeinsamen Workshops, der Aufnahme von Brainstormingideen aus den jeweiligen Gruppengeschehen und personalen Austauschen kann ein breites und ansprechendes Betätigungsfeld für diese Altersgruppen entwickelt werden. Maßgebliche Kriterien zu dieser Entwicklung sind die Möglichkeiten dieser Altersgrupen zu Mitverantwortung, Mitbestimmung, Partizipation, Selbstorganisation und jugendkultureller Entfaltung. Die gemeinsame Arbeit soll die Entwicklung einer eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen und ganzheitlich entfalteten Persönlichkeit ebnen. Der gute Rahmen von Räumen, Zeit, Atmosphäre, Angeboten und Personal wird dies ermöglichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
- eine gute und beständige Zahl der Teilnehmer u. Mitwirkenden; Partizipation, Reflexion und Evaluation mit Teilnehmern
Beschreibung
die Besucher / Teilnehmer haben eigene Projekte entworfen und umgesetzt, mit personellen und materiellen Hilfsangeboten
Beschreibung
die Teilnehmer auf die Ressourcen der Kirchengemeinde, der Schulen und nahen Jugendzentren zurückgegriffenen haben
Beschreibung
über die kirchlich und schulisch verbundenen Teilnehmenden sich auch weitere einfinden und das Projektangebot nutzen
Beschreibung
Kinder-und Jugendliche aus dem Gebiet der Kirchengemeinde und darüber hinaus sich einfinden, ebenso über das unmittelbare Gebiet der Stadt Wilhelmshaven
Beschreibung
gute Kontakte mit weiteren Akteuren und Einrichtungen im Sozialraum Süd gewachsen sind; es Projektverwirklichungen mit Schulen, Kirchengemeinde, Jugendzentren und Jugendtreff ST. Willehad gegeben hat
Beschreibung
eine gute Akzeptanz des Jugendtreffs in der Nachbarschaft mit Anwohnern und Institutionen in der Nähe gewachsen ist, bei Bedarf miteinander kommuniziert wird
Beschreibung
es bei Reflexionen und Evaluationen keine Mängelaufweise in Hinsicht digiatalem und analogem Informationsaustausch gibt; die Mobilität für Projektverwirklichungen vorhanden war
Beschreibung
der Jugendtreff einen spürbaren Beitrag zu mehr Integration und Partizipation im Sozialraum Süd und darüber hinaus leisten konnte; der Beitrag und die Kompetenz des Jugendtreffs bei kommunalen Partner nachgefragt wird
Vorhandene Strukturen
In unserer Gemeinde St. Willehad gibt es seit langen Jahren ein breites ehrenamtliches Engagement im Bereich der Kinder-und Jugendarbeit. Insbesondere sind hier die Aktivitäten des Jugendteams St. Willehad und zweier Pfadfinderstämme zu nennen. Diese werden fachlich durch das hauptamtliche Pastoralteam der Gemeinde ST. Willehad geleitet und begleitet, sowie durch hauptamtlich und ehrenamtlich fachliche Engagements gestützt und verantwortet. Im Jugendtreff St. Willehad wird ein Pastoraleferent die Leitungsfunktion innehaben. Ein wesentlicher Teil seiner Aufgabe ist die der Vernetzung ehrenamtlicher und hauptamtlicher fachlicher Arbeit. Eine besondere Chance des Jugendtreffs besteht darin, durch das Aufsuchen des schulischen Sozialraumes die bestehenden Gruppierungen weiter wachsen zu lassen und gegebenenfalls auch neue Gruppen zu bilden. In seiner Aufgabe wird der Leiter des Jugendtreffs vom ganzen Pastoralteam der Gemeinde unterstützt. Hinzu kommt der enge Kontakt und die intensive Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogen der Franziskusschule sowie mit den Schulleitungen der genannten Schulen. So ist der leitende Pastoralreferent eine personale Anlauf-und Vernetzungsstelle vor Ort und führt junge Menschen und pädagogisch und pastoral tätige Menschen zusammen. In der weiteren Folge werden indirekt auch die Familien der Betroffenen erreicht und angesprochen. An einer Mitwirkung Interessierte können in dieser Weise gewonnen, einbezogen und fachlich geschult werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jugendamt Wilhelmshaven, Jugendzentrum Point, Jugendzentrum Krähenbusch, Gemeindeteile der Kirchengemeinde ST. Willehad
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Öffnung der Kulturfabrik Krawatte (im Entstehen) in das Quartier

Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
Funktion Vorstandsmitglied
Teilhabe ist gut, Teilnahme ist besser: Soziokultur steht für die bunte Gesellschaft und entwickelt kreativ die Gemeinschaft. Die Egestorfer Str. bekommt ein Gesicht.
Projektbeschreibung
Im Herbst 2017 wird mit der Sanierung und dem Umbau einer seit Jahren leerstehenden Krawattenfabrik zu einem soziokulturellen Zentrum begonnen. Der Bauantrag ist gestellt, die Finanzierung der energetischen Sanierung und des ersten Bauabschnitts, an der die Stadt Barsinghausen und das Land Niedersachsen beteiligt sind, ist gesichert. Ausgangspunkt des Gesamtvorhabens ist eine großzügige Spende eines Barsinghäuser Bürgers an die Kunstschule Noa Noa e.V. und den Kunstverein Barsinghausen e.V. zur Verbesserung ihrer räumlichen Situation und zur Entwicklung ihrer bisherigen Kooperation. Gefunden wurde ein Gebäude, das sich nach Lage und Größe für den schrittweisen Aufbau eines soziokulturellen Zentrums eignet und zum Mittelpunkt eines vernachlässigten Quartiers werden soll. Für seine Entwicklung wurde im Januar 2016 der Kulturverein Krawatte gegründet. Ziel des hier beantragten Teilprojekts ist es, v.a. die Bewohner des Quartiers, dann aber auch die ganze Stadt Barsinghausen am Entstehen des soziokulturellen Zentrums Kulturfabrik Krawatte zu interessieren und sie an der Entwicklung des Konzepts und seiner Ausgestaltung zu beteiligen. Dazu ist ein professionelles Management nötig, das die notwendige Struktur aufbaut, den Kontakt mit den Bewohnern des Projektgebiets aufbaut und pflegt, das Netzwerk mit den sozialen und kulturellen Akteuren der Stadt ausbaut und erweitert, zu Eigeninitiatven anregt sowie entsprechend dem Baufortschritt Projekte und Veranstaltungen plant und durchführt. Das heißt, dass das Projekt als Auftakt einer dauerhaften Arbeit gedacht ist, die in den Folgejahren mit Hilfe weiterer Förderer und der dann möglichen Eigenleistung fortgesetzt wird. Für die umfassende Tätigkeit zum Aufbau des Managements wird im Jahre 2018 mindestens eine 30-Stunden-Stelle benötigt. Der baulich intakte Büroraum der ehemaligen Krawattenfabrik wird auch derjenige der Kulturfabrik Krawatte sein, so dass hier der Arbeitsplatz des Managements eingerichtet werden kann. In der ehemaligen Personalküche kann bis zum zweiten Bauabschnitt im Sommer 2018 und zum Umzug in die neue Küche auch das beantragte Küchengerät aufgestellt werden. Im ersten Bauabschnitt (2017) eingeschlossen ist das Foyer des soziokulturellen Zentrums, in dem bereits unterschiedliche Veranstaltungen und Treffen stattfinden werden.
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt. Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können. 2015 wurde das erste Flüchtlingsheim in Barsinghausen gebaut. Ein Brandanschlag verzögerte die Fertigstellung. Nach einer beeindruckenden Demonstration der Bürgerinnen und Bürger wurde versucht, das Rathaus in Brand zu setzen. Die Täter blieben unerkannt. 2017 wurden zwei weitere Flüchtlingsheime für jeweils bis zu 160 Bewohnern fertiggestellt, zum Teil unter erheblichem Protest und Störaktionen der Anwohner. An allen drei Standorten machten Willkommenskreise für die neuen Nachbarn verschiedene freiwillige Integrationsangebote, darunter vor allem in den Gemeindehäusern der Kirchen ein Angebot von Deutschkursen. Die Stadtverwaltung schuf neue Stellen für die Integrationsarbeit. Ein "runder Tisch" versucht die verschiedenen Initiativen zu strukturieren. Die Flüchtlingsheime sind inzwischen fast vollständig bezogen. Es beginnen die Mühen der Ebene. Die eigentliche Integrationsarbeit muss jetzt beginnen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorferstraße und Stoppstraße mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn-Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L 391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße. Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird. Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
3959
Quelle / Anmerkungen
Alle demografischen Daten vom Bürgerbüro der Stadt Barsinghausen ermittelt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausländer + Doppelstaatler: vom Bürgerbüro der Stadt ermittelt
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
40
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstschule Noa Noa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deister-Freilicht-Bühne e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsheime Rottkampweg, Einsteinstraße, Hannoversche Straße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Förderschule Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulzentrum am Spalterhals
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffnungsgemeinde (Baptisten) Egestorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christuskirche Egestorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unser Barsinghausen Marketingverein Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung/ Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deister-Echo
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
con-nect.de
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch für Integration
Typ
Stadtteil
Galerie
ansichtenegestorfer
egestorfer str 1
egestorfer str 2
egestorfer str 3
egestorfer str 4
egestorfer str 5
egestorfer str 6
Zustimmung Veröffentlichung
On

Stärkung der Akteurs- und Ehrenamtsstrukturen zur Unterstützung von Zuwanderern und Älteren sowie zur Stabilisierung des Projektgebietes (Arbeitstitel)

Ansprechpartner
Sabine Steinkamp
Organisation Stadt Osnabrück - FB f. Kinder Jugendliche und Familien
Funktion Projektkoordination
Stärkung und Ergänzung vorhandener Netzwerkstrukturen, gemeinschaftliche Gewinnung von Ehrenamtlichen, Verzahnung mit dem Jugendpflegebereich
Projektbeschreibung
Im Sozialraum Dodesheide-Ost gibt es stark verdichtet viel günstigen Wohnraum (ehemalige Wohnblöcke der britischen Garnison), der in den letzten Jahren insbesondere von kinderreichen Familien bezogen wurde. In den letzten beiden Jahren hat sich dieser Trend durch den Zuzug von Familien mit Fluchthintergrund nochmals verstärkt. Außerdem entstand eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete am Limberg (ca. 250 Männer), ebenfalls Dodesheide-Ost. Die entstandene Wohn- und Sozialstruktur an sich, insbesondere aber auch der Zuzug vieler Menschen mit Zuwanderungshintergrund, bringt Herausforderungen für den engeren Sozialraum aber auch für die umliegende Siedlungsstruktur und die dortige Bevölkerung mit sich. Negative Formulierungen in Bezug auf die Veränderungen im Stadtteil werden in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern oder auf Bürgerversammlungen laut. Gleichzeitig gibt es im weiteren räumlichen Bezug verschiedene, quartiers- und ehrenamtsbezogene Strukturen (Kirchengemeinden, Nachbarschaftshilfe, Mehrgenerationenhaus, Wohlfahrtsverbände, Pflegeheim, Quartierstreff,…), die mit einer Vernetzung zu den Schwerpunkten „Arbeit mit Geflüchteten“ und „Alltagshilfe für SeniorInnen“ begonnen haben, aber für ein effektiveres und vor allem gemeinsames Vorgehen Unterstützung im Sinne eines Quartiersmanagements bedürfen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die gemeinsame Gewinnung von weiteren Ehrenamtlichen insbesondere für die o.g. Zielgruppen Geflüchtete/Menschen mit Migrationshintergrund und SeniorInnen. Im Projekt soll zudem eine enge Verzahnung mit dem Jugendpflegebereich erfolgen, der im Rahmen eines eigenen Teilprojektes intensiv in Dodesheide-Ost tätig ist, um voneinander zu lernen und die unterschiedlichen sozialräumlichen Ansätze (z.B. Geh-Struktur/Komm-Struktur) in Verbindung zu bringen. Langfristiges Ziel beide Teilprojekte ist es, mit haupt- und ehrenamtlichen Ansätzen die Integration der Menschen in Dodesheide-Ost zu unterstützen und beginnende negative Entwicklungen, Verunsicherungen und Einschätzungen der Gesamtbevölkerung im Sinne von Prävention abzufangen und eine weiterhin positive Identifikation mit dem Projektgebiet zu ermöglichen.

Integrativer Gesundheitstreff

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Sport- und Gesundheitsförderung zum Ausbau der Gemeinwesenarbeit im Bereich Integration und Stadtteilentwicklung
Projektbeschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 10.700 Einwohner*innen. Alle sozialen Schichten und Milieus sind vertreten und tragen zu dem unverwechselbaren Charakter der Nordstadt bei. Durch aktivierende Stadtteilsozialarbeit und ein gut vernetztes Gemeinwesen werden viele Themen, wie Kindheit und Jugend im Stadtteil, der Sozialraum Nordstadt und die vielen Kulturen in der Nordstadt, bearbeitet. Ein weiteres dieser Themen ist Gesundheit im Stadtteil. Seit 2013 wurde das Thema Gesundheit in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan für die Implementierung des Handlungsfeldes „Gesundheit“ in der Hildesheimer Nordstadt erarbeitet (2013, u.a. basierend auf Fokusgruppeninterviews und Befragungen) sowie ein Gesundheitswegweiser für die Hildesheimer Nordstadt (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 erarbeitet (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit. Um diese Vorarbeit weiterzuführen und den Bedarfen gerecht zu werden soll ein integrativer Gesundheitstreff im Stadtteil etabliert werden. Ziel ist es, dass Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration von Geflüchteten und Migrant*innen zu nutzen. Es soll eine Koordinationsstelle mit personeller und räumlicher Ausstattung geschaffen werden, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Durch den Zuzug von Menschen mit Fluchterfahrung, soll besonderes Augenmerk auf der Angebotsvielfalt, auf Mehrsprachigkeit und Niedrigschwelligkeit liegen. Im besten Fall sollte der integrative Gesundheitstreff aktivierend und die Bewohner beteiligend entstehen und aus einem offenen Büro bestehen, das Platz für informelle Gespräche in kleinerer Runde bietet und ebenso Informationsfläche vorhält. Wichtig ist ein ausreichend großer, barrierefrei erreichbarer Bewegungsraum, in dem Kurse und Veranstaltungen stattfinden können. Im integrativen Gesundheitstreff sollen Kooperationen und Netzwerke zu Gesundheit und Integration entstehen, bspw. mit Hilfe des Integrationsmanagement und einem Stützpunktverein "Integration durch Sport".
Ausgangslage
In der Hildesheimer Nordstadt ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich leben in der Nordstadt überdurchschnittlich viele Menschen von Transferleistungen sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt „Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert“ initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier sind viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt und angeschoben worden: u.a. Bürgerversammlungen, Zukunftskonferenzen mit Projektgruppen, Aktionstage, die Einrichtung eines Runden Tisches, Maßnahmen des Selbststärkungsprozesses etc. Der bisherige Verlauf und die Erfolge zeigen, dass die Nordstadt eine langfristige „Begleitung“ durch eine gezielte Gemeinwesenarbeit benötigt. Um Negativentwicklungen zu stoppen und die vorhandenen Potenziale für die Entwicklung des Quartiers zu aktivieren, hat die Arbeit mit den Programmen Soziale Stadt und CTC begonnen, es bedarf jedoch aufgrund dieser Neuorientierung einer vielfältigeren und weiterführenden Finanzierung und Ausstattung im Stadtteil, um die Gemeinwesenarbeit zu sichern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt, durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10789
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2016, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduzieren würde. Es müssen weitere Programme eingesetzt werden, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann. Mit der beantragten Förderung soll die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis unter 25 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2014, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Migrationsanteil, Stand 2015, Stadt Hildesheim
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn ein Bewegungsraum und ein Büro zur Verfügung stehen sowie Sport- und Gesundheitskurse, Veranstaltungen und Seminare angeboten und durchgeführt werden und wenn eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur Verfügung stehen
Beschreibung
Erreicht wenn Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft und Kultur Angebote nutzen und an Veranstaltungen teilnehmen, wenn die Angebote barrierefrei und niedrigschwellig sind
Beschreibung
Erreicht wenn die unter Vernetzung genannten Akteure angesprochen wurden und Kooperationsmöglichkeiten sondiert und Kooperationsverträge geschlossen wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV v.1848 Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e.V. 1979 (ggf. auch Eintracht Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen Hildesheim e.V. Schwangerschaftsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzt*innen und Therapeut*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Autismusambulanz der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesgruppe für Senioren der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Gemeinde Nordstadt-Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsgrundschule Nord Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannesschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kita Hort Nordwind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger/innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V. - Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flux - ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter (u.a. Flüchtlingshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen (Flüchtlingsunterkunft)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi – Mit Migranten für Migranten – Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On