Bürgerrat für Prävention und Integration im Rosenplatzquartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sebastian Häfker
| Funktion | 1. Vorsitzender |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander auf Augenhöhe
Projektbeschreibung
Im Projekt „Bürgerrat für Prävention und Integration im Rosenplatzquartier“ antwortet der Bürgerverein Neustadt in Kooperation mit der Eleganz Bildungsplattform e.V. und in Zusammenarbeit mit ansässigen Vereinen und Akteuren der Integrations- und Bildungsarbeit auf einen dringenden Handlungsbedarf im Osnabrücker Rosenplatzquartier. Das Projekt, dessen Ziel die Etablierung eines bürgergetragenen Gremiums für Prävention und Integration ist, umfasst mehrere Maßnahmen und Phasen. In einem ersten Schritt wird ein Netzwerk aus Akteur*innen im Quartier geknüpft, in dem sowohl Menschen mit als auch ohne Migrationsgeschichte vertreten sind. Hier sind monatliche Netzwerktreffen vorgesehen. Im Netzwerk wird das Konzept des eigentlichen Bürgerrates ausgearbeitet und ausdiskutiert. Zum einen verlangt es daher nach einer aktiven Mitwirkung von Anwohner*innen möglichst vieler sozialer Gruppen, zum anderen ist Expertise gefragt. Daher umfassen ein zweiter und dritter Baustein folgende Aspekte: Organisiert vom Netzwerk finden zwei vorbereitende Quartiersforen sowie eine Bestandserhebung der Probleme und Bedarfe aller Anwohner im Quartier zusammen mit der Polizeiinspektion und der Stadt Osnabrück im Rahmen der Forschungsprojekte CCI und CTC statt. Zudem lädt der Bürgerverein bzw. das Netzwerk zu fachlichen Themenabenden in Form kleinerer Workshops und Vorträge ein, um die (ehrenamtliche) Arbeit auf ein fachlich adäquates Niveau zu heben. Auf dieser Basis wird das Konzept des Gremiums verabschiedet und selbiges aus ehrenamtlich engagierten Anwohnern formiert. Die entstandene Institution repräsentiert die Anwohnerschaft in ihrer Vielfalt – mindestens 40 % des Gremiums haben eine Migrationsgeschichte. Es erfüllt folgende Aufgaben: Weiterführen der Netzwerkarbeit und –treffen, Bündeln und Bereitstellen von Informationen zu einschlägigen Angeboten im Quartier, Organisation von Veranstaltungen von Bürger*innen für Bürger*innen, enge Zusammenarbeit mit Kommunen und bestehenden Akteuren. Zum Gremium gehört eine Beratungsstelle der Präventions- und Integrationsarbeit mitsamt mediativer Funktion in Konfliktsituation und als Anlaufstelle für Betroffene. Fortbildungsangebote zur Präventionsarbeit, zum sozialen Lernen und zu demokratischer Resilienz werden hierüber unterbreitet. Das Gremium, welches regelmäßig tagt und auch über den Projektzeitraum hinaus Bestand hat, verleiht allen Anwohnern eine Stimme und ermöglicht so ein Zusammenleben auf Augenhöhe.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Rosenplatzquartier als Teil des Einzugsgebiets des Bürgervereins Neustadt verläuft vom Neumarkt über die Johannisstraße, die Meller, Iburger und Sutthauser Straße. Das Quartier zeichnet sich durch beengte Wohnverhältnisse und eine dichte Bebauung aus. Wie der angrenzende Stadtteil Fledder (15% SGBII) wird es laut Osnabrücker Sozialmonitoring durch einen niedrigen bis sehr niedrigen sozialen Status und eine Häufung sozialer Problemlagen charakterisiert. Mehrere Tötungsdelikte und Tumultlagen in den letzten Jahren im Bereich Neumarkt und Rosenplatz, aber auch der Extremismusverdacht eines jungen Mannes nach den Anschlägen in Wien, der im Quartier aufwuchs, verdeutlichen, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Die Beispiele zeigen, dass Menschen, die im Bereich der Neustadt aufwachsen, Risikofaktoren ausgesetzt sind, selbst kriminell zu werden. Durch eine Zunahme der Anwohner*innen mit ökonomischen, sprachlichen, kulturellen, gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen in den Stadtteilen besteht die Gefahr, dass Konflikte dadurch entstehen, dass die soziale Infrastruktur den veränderten Anforderungen nicht mehr entspricht. Unser Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, so kriminellem Verhalten und Radikalisierung vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen zu verbessern. Im Quartier und der näheren Umgebung sind Akteure der Bildungs- und Integrationsarbeit tätig, die mit ihren Projekten und Angeboten versuchen, die Situation zu verbessern. Hier fehlt es jedoch an Vernetzung und Verzahnung der Angebote, mit dem Runden Tisch Rosenplatz gibt es ein nur halbjährlich stattfindendes Treffen. In diese Lücke stößt das Projekt des Bürgerrats.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Rosenplatzquartier
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich über den südlichen Teil des Stadtteils Innenstadt rund um den Rosenplatz, einschließlich der Johannisstraße, dem unteren Teil der Iburger-, Meller- und Sutthauser Straße. Es grenzt an die bzw. überschneidet sich partiell mit den Stadtteilen Schölerberg, Kalkhügel und Fledder. Das Projektgebiet wird begrenzt durch die Süsterstraße/Johannisfreiheit (Richtung Innenstadt), der Hannoverschen Straße (Richtung Osten), der Magdalenenstraße/Miguelstraße/Am Riedenbach (stadtauswärts) und der Sutthauser Straße (Richtung Westen).
Einwohnerzahl
9918
Quelle / Anmerkungen
Wert gilt für gesamten Stadtteil Innenstadt, für das Quartier liegen keine Zahlen vor. Quelle: https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht insofern der Gemeinwesenarbeit, als dass es einen ganzheitlichen Ansatz zur Verbesserung der immateriellen Lebensbedingungen im Quartier verfolgt, bei dem die Betroffenen - in diesem Fall die Anwohner*innen mit und ohne Migrationsgeschichte - aktiv mit einbezogen und in ihrer Selbstorganisation gestärkt werden. Diese partizipative Orientierung schlägt sich in den verschiedenen Maßnahmen des Projekts nieder: Bedarfserhebung mittels mehrsprachiger Anwohner*innenbefragungen und Quartiersforen, bei denen auch auf konzeptueller Ebene mitgewirkt wird, die Anhörung im Quartier vertretener Akteure aus der Vereinslandschaft sowie die vertiefende Vernetzung der sozialen Gruppen. Durch Bürgerbeteiligung, Wahlen und Mediation trägt es zur Wahrung demokratischer Verhältnisse im Quartier bei. Elemente wie Fortbildungen, Workshops und Themenabende unterstreichen, dass die angestrebte GWA gleichsam Bildungsangebote beinhaltet. Als sozialpolitisches Instrument strebt sie die Begegnung unterschiedlicher sozialer Gruppen auf Augenhöhe sowie die Einbeziehung divergierender individueller Perspektiven an, um im Sinne einer Intervention Kriminalisierung und Radikalisierung vorzubeugen. Gleichermaßen werden das Sicherheitsgefühl und die demokratische Resilienz über das gemeinsame soziale Lernen gestärkt und Schutzfaktoren ausgebildet. Das Projekt integriert professionelle (Beratungsstelle) und ehrenamtliche (Bürgerrat, Netzwerk) Arbeit.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sich Anwohner*innen verschiedener sozialer Gruppen am Netzwerk, den Quartiersforen, dem Bürgerrat beteiligen und die Beratung in Anspruch nehmen.
Kriterium
Beschreibung
Anwohner*innen und Akteure den Bürgerrat konzeptuell mitgestalten, ihre Interessen vertreten sehen und sich ihrem Empfinden nach auf Augenhöhe begegnen; Beteiligung bei der Wahl des Bürgerrats
Kriterium
Beschreibung
Menschen verschiedener sozialer Gruppen gemeinsam am Projekt mitwirken, d.h. unterschiedliche Zielgruppen bei den einzelnen Maßnahmen vertreten sind und gemeinsam agieren.
Beschreibung
Einbezogen in das Netzwerk, die Fortbildungen und den Bürgerrat werden Akteure aus unterschiedlichen Bereichen (Schulen, Horte, Vereine, Gemeinden, Polizei, Verwaltung, ...).
Beschreibung
Im Netzwerk Integration und Prävention treffen sich monatlich professionelle und ehrenamtliche Akteure mit Anwohner*innen und arbeiten gemeinsam.
Kriterium
Beschreibung
Die mediative Funktion des Bürgerrats trägt zu einem Abbau von Konflikten bei, Quartiersforen und Wahlen erhöhen die (politische) Partizipation, Netzwerk sowie der Bürgerrat und seine Maßnahmen fördern das ehrenamtliche Engagement.
Beschreibung
Das Projekt fungiert als Modellprojekt eines lokalen, quartiersbezogenen bürgergetragenen Präventionsgremiums, welches bei erfolgreicher Durchführung auf andere Stadtteile/Quartiere übertragbar ist.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Eleganz Bildungsplattform e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Der Bürgerrat wird ehrenamtlich weitergeführt und ggf. als Modellprojekt in kommunale Strukturen eingebunden. Auch das Netzwerk bleibt erhalten und die nach dem Projekt eingespielten Akteure treffen sich weiterhin regelmäßig. Für die Beratungsstelle werden bei anhaltendem Bedarf frühzeitig Fördermittel bei verschiedenen Geldgebern (Stiftungen etc.) beantragt. Auch ein Sponsoring durch lokale Unternehmen im Quartier wird geprüft.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lobetal baut Brücken
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Bawardi
| Funktion | Assistenz Kfm. Vorstand; Fördermittelmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Lobetal "baut Brücken"
Projektbeschreibung
Der Lobetalarbeit e.V. ist eine diakonische Einrichtung der Eingliederungshilfe. Der zugrundeliegender Eingliederungsauftrag lautet, Menschen zu befähigen, an Arbeits,-Bildungs,- und Freizeitangeboten teilzunehmen, auch wenn es erschwerte Voraussetzungen zu überwinden gilt. Die Lobetalarbeit will Brückenbauer sein und diese Intention auf alle, aber vorrangig auf benachteiligte in den Stadtteilen Heese und Wietzenbruch lebenden, arbeitenden Menschen übertragen: Und dafür geht Lobetal in die Nachbarschaft! Die Komplex-Einrichtung hat über 70 Jahre Erfahrung in den Stadtteilen, im Umgang mit Barrieren sprachlicher oder physischer Natur, aber auch Know-How, wie diese überwunden werden. Über 1000 in Lobetal lebenden Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung werden unterstützt, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. D. h. sie sollen gestärkt werden, mit den Menschen in den Stadtteilen zu leben und zu arbeiten, Konflikte im Alltag zu bewältigen. Und dafür braucht es einen Sozialraum in beiden Stadtteilen, in denen Begegnungen gestaltet werden! Inklusion und Teilhabe erfolgt nicht automatisch. So soll dieses Projekt "Lobetal baut Brücken" für die Stadtteile Heese und Wietzenbruch folgende Brücken bauen:
Die erste Brücke: Aufbau einer Nachbarschaftshilfe und Ausbau einer Nachbarschaftshilfe-Börse von und mit benachteiligten Gruppen sein (inklusiv und integrativ).
Die zweite Brücke: Entwicklung und Nutzung von Orientierungshilfen mit einfacher Sprache oder Bildsprache in Form von Buttons, die „sprechen“ können oder selbsterklärenden Tafeln, sodass die Nutzung von Verkehrsmitteln oder von Bildungs-oder Kulturangeboten einfacher wird (Teilhabe).
Die dritte Brücke: Bereits bestehende Projekte und Initiativen stärken und erweitern (kooperativ und komplementär), da diese sich bislang auf Kinder und Jugendliche fokussieren. Es sollen mehr Anlaufstellen für Nachbarschaftshilfe gewonnen werden (Patenschaften für Straßen, Quartiers- und Stadtteilkarten, Barrierenabbau fördern).
Die Lobetalarbeit kann in mehrfacher Hinsicht ein wichtiger Kümmerer und Vermittler für Teilhabe und Inklusion im Projektgebiet sein: sie befindet sich schon geographisch genau in der Mitte zwischen den beiden Stadtteilen, von denen einer bereits einen Brennpunkt hat und der andere trotz einiger Initiativen in der Gefahr steht, dass Konflikte im Zusammenleben verstärkt auftreten, da es so unterschiedliche Interessengruppen in den Quartieren gibt.
Laufzeit
2021-08-30 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Heese und Wietzenbruch sind aneinander angrenzende Stadtteile der Stadt Celle, in denen Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement wichtige Aufgaben darstellen, da es bereits in einem einen Brennpunkt gibt. In beiden Stadtteilen gibt es sehr heterogene Bevölkerungsschichten, unterschiedliche ethnische Gruppen, Ungleichheiten in der Wohnungssituation und den Zugängen zu Arbeits- und Bildungsangeboten und daher sehr disparate und parallele Lebenswelten, die aufeinanderprallen. Das wird erkennbar in Konflikten im Zusammenleben wie z.B. im öffentlichen Nahverkehr, wo unter anderem Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung nicht selten auf Ablehnung und Beschimpfungen stoßen. Nicht wenige wählen daher bewusst Zeiten für Einkäufe aus, in denen sie keine Berührungspunkte mit anderen haben müssen, aus Angst, sie könnten negative Erfahrung sammeln. Gerade in der aktuellen Corona bedingten Situation sind soziales Miteinander und inklusive und integrative Teilhabeangebote im Quartier erschwert und die Zukunft des Zusammenhalts ist gefährdet. So sollen keine Gruppen durchmischt werden, wo es nötig wäre, sich kennen und einschätzen zu lernen. Auch haben viele niedrigschwellige Anlaufstellen geschlossen. Die bestehenden Vorurteile manifestieren sich und die einzelnen Gruppen isolieren sich momentan noch mehr. Die grundlegende Problematik in beiden Stadtteilen besteht hauptsächlich darin, dass benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Neuhinzukommende nicht ohne Hürden Angebote an Begegnungen kennenlernen und nutzen können ohne negative Erlebnisse zu erfahren. Die Herausforderung ist, im Quartier Trennendes zu überwinden, Vorurteile abzubauen, das Miteinander zu fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Residenzstadt Celle Ortsteil Wietzenbruch und Ortsteil Heese
Beschreibung
Das Projektgebiet ist ein deutlich abgegrenztes Gebiet in städtischer Randlage mit hoher Einwohnerdichte, geprägt durch starke und schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur. Merkmale: hohe Belastung des Zusammenhalts aufgrund von starken unterschiedlichen Sozialniveaus in und zwischen den Stadtteilen, Sozialer Wohnungsbau, Bevölkerungsgruppen unterschiedlichster ethnischer Herkunft.
Quelle/Links zu den Stadtteilen/Stadtteikarten:
https://www.celle.de/Celle/Ortsteile/Wietzenbruch
https://www.celle.de/Celle-entdecken/Celle-Dein-Zuhause-/Ortsteile/Neustadt-Heese/
Einwohnerzahl
16000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle Homepage
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
geschätzt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
ortsteilplan_neustadt_heese.pdf
(1.11 MB)
ortsteilplan_wietzenbruch.pdf
(516.09 KB)
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Paulus-Gemeinde, Gemeinde zum Guten Hirten, Johannesgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Angesprochen sind alle in den Stadtteilen lebenden und arbeitenden Personen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
u.a. Cellesche Zeitung, Celle heute, Social media, Lobetalarbeit Website etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hölty-Gymnasium, Hermann-Billung-Gymnasium, Paul-Klee-Schule, Hermann-Reske-Schule, Grund- und Hauptschule Wietezenbruch, Grundschule Heese-Süd, Volkshochschule Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geplant ist, alle in den Stadtteilen Heese und Wietzenbruch ansässigen FIrmen und Geschäfte zu beteiligen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geplant sind Vereine und Verbände, die in den beiden Stadtteilen aktiv sind, in das Projekt einzubeziehen (z.B. Sportvereine, Caritas, freiw. Feuerwehr etc.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bibliothek, Garten der Begegnung, Jugendtreff Wietzenbruch
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Da das Projekt zur Selbstsaktivierung und Beteiligung durch das Nachbarschaftsnetzwerk begründet ist, soll es danach ohne Projektleitung weiterbestehen können. Im Projekt sollen Verantwortliche, wie Paten u. Förderer identifiziert und gewonnen werden, die die Schirmherrschaft für die einzelnen Bürger übernehmen. Im Projekt selbst wird angelegt sein, wie Förderanträge gestellt werden. Ensprechende Tools sollten die Teihaber (geschäftl. u. privat) an die Hand bekommen, um das weiterzuführen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ottenstein: eine vielfältige Gemeinschaft - VORsorgend + FÜReinander da!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Weiner
| Funktion | Gemeindedirektor |
|---|
2. Kurzbeschreibung
GWA/QM als wichtiger Baustein der VISION Ottenstein 2030 für eine vielfältige Gemeinschaft.
Projektbeschreibung
Mitten im Ortskern von Ottenstein entsteht auf dem Areal der Alten Schmiede derzeit ein „Seniorenquartier“ mit umfangreichen Angeboten für eine älterwerdende ländliche Bevölkerung. Ziel der Gemeinde ist es, den sozialen Zusammenhalt im Dorf durch Investitionen in neue Wohnformen und eine bedarfsgerechte Infrastruktur zu stärken und damit die Herausforderungen des demografischen Wandels auf der abgelegenen Hochebene im südlichen Niedersachsen anzunehmen.
Eingeleitet wurde die Quartiersentwicklung bereits in 2013 durch eine aufsuchende Befragung der Menschen ü50 zu ihren Vorstellungen des Älterwerdens. Wichtigste Erkenntnis: 84 % hielten eine „Seniorenwohnanlage“ auf der Hochebene für wichtig. Seit 2015 wird deshalb an der baulichen Umsetzung gearbeitet. Eine Tagespflege für hilfebedürftige Gäste und ein Multifunktionshaus (MFH) mit flexiblen Büros, Therapieräumen, Treffpunkt sowie Anlauf- und Vernetzungsstelle, sind gebaut. Zehn altengerechte Appartements in einer Hausgemeinschaft sowie Ein- und Zweipersonenhäuser komplettieren das neue Quartier, das auch im Freiraum Barrierefreiheit und hohe gestalterische Ansprüche verfolgt. Gut sechzig Menschen werden hier später wohnen und arbeiten, Hunderte hoffentlich leben.
Doch wie sieht die Bevölkerung die neu entstandenen Angebote vor Ort heute, wie passt die Entwicklung in ihre Lebenszusammenhänge und wie können sie hier eine neue Nachbarschaft (er)leben? Ein Seniorenquartier in einem kleinen Dorf ist eine große Chance für Menschen und Kommune ein beispielhaftes Modell auch für andere zu sein. Doch gerade jetzt braucht das Quartier einen Anstoß, denn die bestehende Gemeinwesenarbeit des Flecken Ottenstein reicht bei weitem nicht aus, um die neuen Strukturen zu managen. Das Quartier bietet alternativen individuellen Wohnraum sowie Begegnungsraum für die Dorfgemeinschaft, es erweitert damit das Zusammenleben aller. Aber bisher ist nur der gebaute Raum da, der Sozialraum muss erst noch entstehen. Die Gemeinde hat vorgelegt, ein Bürgerverein hat seine Arbeit aufgenommen, nun müssen die potenziellen Nutzer*innen abgeholt werden, um ihre Bedürfnisse darzulegen. Eine starke Gemeinwesenarbeit und das Engagement vieler wird erforderlich, um Ottensteins Vision bis 2030 hin zu einer vielfältigen Gemeinschaft und Gemeinde, die VORsorgt und FÜR sich sorgt, zu schaffen. Hierzu soll eine „Gemeinwesenarbeiter*in“ eines der flexiblen Büros im MFH besetzen, von dem aus sie die Menschen aufsuchen und das Quartier managen kann.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ottensteins isolierte Lage auf der Hochebene und der starke Rückgang der Landwirtschaft als wichtigster Arbeitgeber führte zu Beginn der 2000er Jahre zu extrem negativen Bevölkerungsprognosen von -35 % bis 2030. Mittlerweile zeigen Ottensteins Anstrengungen sowohl im Dorfbild als auch im Vereinsleben Erfolge gegen den Negativtrend, die Alterung der Bevölkerung und die damit häufig verbundene Armut, Hilfebedürftigkeit und Vereinsamung ist aber trotzdem nicht aufzuhalten. Damit die Menschen im Alter bleiben und ihre Wohnsituation bedarfsgerecht anpassen können, hat Ottenstein mit Unterstützung durch Land und EU den Schwerpunkt seiner baulichen Entwicklung in den letzten Jahren auf die altengerechten Einrichtungen auf dem Gelände der Alten Schmiede gelegt. Der parallel dazu gestartete Informations- und Beteiligungsprozess hat durch Veranstaltungen viele Interessierte erreicht und kritische wie begeisterte Meinungen erzeugt. Jetzt geht es darum die Menschen zur Nutzung und Unterstützung einzuladen. Der 2018 gegründete Verein Bürger für Bürger auf der Höhe e.V. steht geschlossen hinter der Quartiersentwicklung und hat großen Zulauf. Er will sich als „verlängerter Arm“ der Gemeinwesenarbeit umfassend im Rahmen der Nachbarschaftshilfe engagieren und die Menschen verbinden. Jedoch fehlen sowohl die Gelegenheiten und (digitalen) Strukturen, in denen Menschen ihre Anliegen äußern können sowie die Kompetenzen und Ressourcen, um Prozesse zu initiieren und das Quartier zu managen. Hier zeigt sich der Bedarf für eine professionelle Gemeinwesenarbeiter*in, die die vorhandenen Stärken nutzt, um die Menschen zur Gestaltung der Zukunft ihrer vielfältigen Dorfgemeinschaft zu motivieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit im Flecken Ottenstein wird neu organisiert und erstmals durch eine hauptamtliche „Gemeinwesenarbeiter*in“ mit Büro im MFH besetzt. Dabei stehen einerseits die Interessen der neuen Bewohner*innen des Seniorenquartiers im Fokus und andererseits die Gemeinschaft der Menschen auf der Hochebene. Für alle nachvollziehbar wird dadurch ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und den neuen (Sozial)Raum belebt.
Das Quartiersmanagement baut auf den bestehenden Ressourcen des Gemeinwesens auf, indem die vorhandenen Netzwerke der Etablierung der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur dienen. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten, die neue Perspektiven für alle in der Gemeinschaft bieten. Wichtigste Themen werden alternsgerechtes Wohnen, Gesundheitsvorsorge einschl. Hilfe- bis hin zum Pflegebedarf sowie Digitalisierung und Kultur im ländlichen Raum sein. Die Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen und der organisierten Nachbarschaft bringt innovative Angebote der Daseinsvorsorge hervor und stärkt den Ort. Das Altwerden im Dorf mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe etabliert sich durch ein professionelles Management und Moderation. Der soziale Zusammenhalt und die sozialen Orte als wichtige Bausteine der Vision 2030 werden gestärkt. Der Einsatz einer Gemeinwesenarbeiter*in kann als modellhaft für abgelegene ländliche Räume gelten, um die Lebensqualität besonders im Alter zu steigern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen der Bewohner*innen sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der Austausch zum Thema Altwerden auf der Hochebene wird positiv wahrgenommen. Die Menschen nehmen teil und bringen sich mit eigenen Ideen und Hilfeangeboten ein.
Kriterium
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Kommunikationsanlässe im Seniorenquartier werden gut angenommen. Die Ressourcen des Gemeinwesens sind bekannt, werden genutzt, ggf. aktiviert und weiterentwickelt.
Kriterium
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Betreiber von Angeboten im Seniorenquartier verläuft reibungslos. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote wurden bedarfsgerecht angepasst und werden von allen im Dorf gebraucht.
Kriterium
Beschreibung
Ehrenamtliche werden gefördert und unterstützt. Die Nachbarschaftshilfe hat sich weiter professionalisiert und wird in Anspruch genommen. Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen ist klar geregelt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund ASB Hannover Land, Landfrauenverein Ottenstein, Bürger für Bürger auf der Höhe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Ottenstein, Verkehrsverein Ottenstein, Landjugend, Freiwillige Feuerwehr Ottenstein, Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Praxis für Allgemeinmedizin, Amt-Apotheke Ottenstein, Tagespflege des ASB, Physiotherapie, Logopädie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule, Kinderhaus und Arche (u3-Betreuung) Ottenstein, Gemeindebücherei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausgemeinschaft des altengerechten Wohnhauses, Bewohner*innen der Einzelhäuser im Quartier, direkte Nachbarschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Ottenstein, Multifunktionshaus
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Seniorenquartier in Ottenstein ist fester Bestandteil der VISION 2030 und damit des Gemeinwesens. Das Quartiersmanagement wird durch selbstorganisierte Projekte entlastet. Der Nachbarschaftshilfeverein arbeitet selbstständig. Einnahmen sind gesichert. Damit reduziert sich die hauptamtliche Arbeit im Quartier. Die kommunale Finanzierung einer Teilzeitstelle wäre gesichert. Parallel wird ein Sanierungsgebiet Ortsmitte entwickelt. Teilaufgaben bekämen damit eine neue finanzielle Unterstützung.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ursel Ballin
| Funktion | Heimleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Soziale Teilhabe im Quartier Rammelsberg mit ganzheitlichen, vernetzten Versorgungsangeboten im Bereich Beratung, Kultur, Pflege und Betreuung
Projektbeschreibung
Der Theresienhof Goslar (THH) in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) bietet etablierte Strukturen im Bereich Pflege u. Betreuung mit perspektivisch 144 stationären Pflegeplätzen, 20 Servicewohnungen u. einem großen Außenareal. Darauf aufbauend soll die Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg (BGS NR) erschaffen werden, um als Sozialtreff Raum für soziale Teilhabe, vereint mit Angeboten aus den Bereichen Beratung, Kultur, Pflege u. Betreuung zu bieten. Ziel ist die Implementierung u. der Aufbau eines zentralen Sozialraums zur Gewährung von Teilhabe im Alter unabhängig von sozialer Herkunft, gesundheitlichen Voraussetzungen u. bestehenden geistigen o. körperlichen Einschränkungen in einem verlässlichen sektorenübergreifenden Versorgungsnetzwerk im Quartier Rammelsberg, in generationsübergreifenden Settings u. in Ergänzung zu etablierten, aber isolierten Angeboten.
Handlungsfeld | SOZIALES: Teilhabe u. Integration schaffen
Handlungsfeld | PFLEGE: Aufbau Dienstleistungs-Hub Teil I
Handlungsfeld | WOHNEN: Entwicklung Dienstleistungs-Hub Teil II
Soziale Teilhabe im Alter: vernetzt und nachhaltig gestalten – inhaltliches Kernziel des Projekts ist die Schaffung eines breiten Teilhabeangebots für ältere Menschen im Quartier. Eingedenk eines ganzheitlichen Teilhabeansatzes, der barrierefreie Zugänge zu kulturellem u. sozialem Miteinander, lebenslangem Lernen sowie bedarfsgerechter Unterstützung u. individueller Beratung umfasst, bietet die BGS NR idyllisch gelegen am Weltkulturerbe Rammelsberg Goslar auf dem Gelände des THH zukünftig einen idealen Ort zur Bündelung und Zentralisierung von Angeboten für die Nachbarschaft u. Interessierte. Ausgehend von den bereits etablierten Pflege- u. Betreuungsangeboten des THH für ältere Menschen werden diese in drei Handlungsfeldern durch Sozial-, - Pflege- und Wohnangebote in Kooperation mit Netzwerkpartner:innen im Quartier ergänzt.
Die zentral koordinierten Angebote erzielen durch die breite Ansprache innerhalb der Nachbarschaft wünschenswerte soziale Effekte: Ältere Menschen erfahren soziale Teilhabe u. Integration, Bürger:innen erhalten einen attraktiven Sozialraum und generationsübergreifende Angebote. Ergänzt wird das Projekt durch die Zugriffsmöglichkeiten auf die intersektoralen, Sozialgesetzbücher-übergreifende Unterstützungsangebote u. passgenauen Beratungsangebote seitens des THH und Netzwerkpartner:innen im Quartier.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der demografische Wandel spiegelt sich auch in der Altersstruktur der Bevölkerung im LK Goslar wieder. So ist die Gruppe der über 75-jährigen mit einem Anteil von 13,7 % deutlich älter als der nds. Durchschnitt. Ein daraus resultierender Effekt für die Silver Society u. ein relevantes gesellschaftliches Phänomen ist Einsamkeit u. soziale Isolation. Diese Tendenz wird mit dem Eintritt in den Ruhestand der Babyboomer-Generation verstärkt. In Goslar ist der Anteil an vollstationären Pflegeplätzen von 2012 bis 2020 um 37% gestiegen, wobei adäquate u. kombinierte Wohnformen für selbstbestimmtes Leben im Alter mit u. ohne Pflegebedarfe fehlen. Darüber hinaus ist das Projektgebiet in einer deutlich abgegrenzten städtischen Randlage mit fehlender Infrastruktur u. schlechter Nahversorgung. Auch das Gelände um den THH ist bisher als anonyme Freifläche mit Defiziten in der Aufenthaltsqualität zu kategorisieren. Durch die hervorgerufene Wahrnehmung als wenig attraktives Wohnumfeld ist das Fehlen von Einrichtungen mit Treffpunkt-Charakter zu verzeichnen. Im Zuge des Wegfalls gewohnter Sozialräume bedingen z.B. Krankheiten o. Behinderungen, Mangel an sinnstiftenden Aufgaben, eingeschränkte Mobilität u. Single-Dasein eine fortschreitende Alterseinsamkeit. Dies resultiert in einer geringeren Lebensqualität der Betroffenen u. in wesentlich höheren Gesundheitskosten für die Gesellschaft. Lösungen bieten das ehrenamtliche Engagement, die Teilnahme an kulturellen und offenen Freizeitangeboten u. der Zugang zu nachbarschaftlichen Netzwerken als Teilhabemöglichkeiten. Diese Angebote finden sich z.Z. kommunal im Projektgebiet in isolierten Ansätzen wieder.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Rammelsberg
Beschreibung
Primäres Projektgebiet: Beginnend am Theresienhof gehört das Areal links zwischen der Rammelsberger Str. und der Clausthaler Str. in das Projektgebiet und grenzt es nach Westen hin ab. Richtung Norden ist der gesamte Bereich rechts der Clausthaler Str. Teil des Gebietes. Die Clausthaler Str. geht im Norden über in die Wasserbreeke und kreuzt Nord-Östlich die Straße am Stollen. Richtung Süden ist das gesamte Gebiet von Nord-Osten, Osten bis Süd-Osten links von Am Stollen Teil des Projektbietes. Am Stollen Endet am Fuß des Rammelsbergs, der im Süden das Projektgebiet begrent. Im Süd-Westen ist die gesamte Straße am Rammelsberg links- und rechts-seitig Teil des Projektgebietes.
Einwohnerzahl
2000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
anhang_3_-_projektgebiet.png
(3.45 MB)
anhang_4_-_projektgebiet_1.pdf
(661.69 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch den Aufbau der Begegnungsstätte Netzwerk Rammelsberg im Quartier Rammelsberg schaffen wir eine Anlauf- und Vernetzungsstelle vor Ort für alle Bürger:innen im benannten Stadtteil. Durch die Schaffung von konkreten Beratungs-, Kultur-, Bildungs-, Pflege- und Betreuungsangeboten fördern wir die Verstetigung stabiler Sozialstrukturen und Stabilisieren die Lebensbedingungen vor Ort. Durch die Beteiligung und das Mitwirken der Bürger:innen fördern wir Partizipation und erreichen soziale und gesellschaftliche Teilhabe. Durch die Installation und die Etablierung eines sektorenübergreifendes, generationsübergreifendes und zielgruppenübergreifendes Versorgungsnetzwerk kooperieren unterschiedliche Player, wie z.B. Kommune, Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen, Initiativen etc. dimensions- und hierarchieübergreifend zum Wohle der Bewohner:innen. Wir initiieren und begleiten innovative soziale Projekte aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern (Soziales, Wohnen, Pflege). Die Begegnungsstätte mit einem Bistro und Multifunktionsraum aktiviert das Stadtteilleben und führt zu einer Imageverbesserung nach innen und außen. Wir sind die niederschwelligen und nahbaren Ansprechpartner:innen für die Bewohner:innen des Rammelsbergs. Wir gestalten ein lebendiges und nachhaltiges Netzwerk, in dem Menschen im Mittelpunkt stehen, Halt und Unterstützung finden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bei allen strategischen und planerischen Schritten im Aufbau der Begegnungsstätte werden Bewohner:innen in den Entscheidungsprozess eingebunden und aktiv beteiligt. Wünsche und Anregungen werden ernstgenommen und beachtet.
Kriterium
Beschreibung
Der Theresienhof Goslar ist in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und hat somit Zugriff auf soziale Dienstleistungen des Netzwerkes. Wir binden die Suchthilfe und ambulante Altenhilfe aktiv ein und weiten das Netzwerk aus.
Kriterium
Beschreibung
Die Begegnungsstätte und der Multifunktionsraum sind ein räumlicher zentral gelegener Ort und nutzbar für alle Interessierten. Bewohner:innen wissen Bescheid, kommen und gehen, fühlen sich wohl, nehmen Angebote an & leben soziale Teilhabe aktiv vor Ort.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Harz-Heide gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steuerungsgruppe der Gesundheitsregion im Landkreis Goslar
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimer Gesellschaft Goslar
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Diakonie
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Sicherstellung der nachhaltigen Verankerung u. der Transfer der Projektergebnisse sowohl intern als auch extern an weitere Interessierte (andere Träger der Sozialwirtschaft, Kommunen u. Netzwerkpartner:innen) ist ein wesentliches Projektziel. Das Projekt fungiert zunächst als Pilot mit dem Ziel, neue Wege zur sozialen Teilhabe im Quartier Rammelsberg zu erproben und Refinanzierungsmöglichkeiten zu eruieren mit einer anschließenden Verstetigung in der regionalen Versorgungslandschaft.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Aufbau eines Quartiersmanagements in NeuDonnerschwee
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ina Lehnert-Jenisch
| Funktion | 2. Vorsitzende im Verein |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aufbau und Etablierung eines professionellen Quartiermanagements in Oldenburg NeuDonnerschwee zur Steigerung der Lebensqualität der Bewohner*innen.
Projektbeschreibung
Das Quartier NeuDonnerschwee zeichnet sich durch ein hohes Maß an Diversität der Bewohner*innenschaft aus. Vom Säugling bis zur Seniorin, vom Hipster bis zum Hilfsbedürftigen, vom Single bis zur Großfamilie mit Migrationshintergrund sind viele Bevölkerungsgruppen auf dem ehemaligen Kasernengelände vertreten. Wohngemeinschaften, alternative Wohnformen wie Wohngenossenschaften, Pflege- und Senioren-WGs, eine Kita, ein Verein für Jugendkulturarbeit und demnächst das Kulturzentrum Globe (vormals Militärkino), sind Bestandteile des Quartiers. Um diese Vielfalt der Lebensstile zu vernetzen, die Kompetenzen der Bewohner*innen zu nutzen und die Lebensqualität der Menschen hier nachhaltig zu steigern, hat sich im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. gegründet, um als Träger für ein professionelles Quartiersmanagement zu dienen. Der Verein will die Chance nutzen, ein modernes urbanes und nachhaltiges Quartier zu schaffen.
Ziele des Quartiersmanagements sind:
Vernetzung, Beratung, Vermittlung
Förderung bürgerschaftlichen Engagements
Erhöhung der Lebensqualität
Aktivierung der Bewohner*innenschaft
Entwicklung eines Wir-Gefühls
Schaffung attraktiver Lebensräume in einer bewohner*innenfreundlichen Umgebung
Bereithaltung einer intakten, barrierearmen Infrastruktur
Vermeidung von Umzügen und Leerständen
Verhinderung sozialer Brennpunktbildung
Erhöhung des Images des Quartiers
Die Aufgaben des Quartiersmanagements:
Förderung von Nachbarschaftsinitiativen und -hilfen
Hilfe zur Selbsthilfe
Integrationsmaßnahmen für Hilfsbedürftige
Vermittlung von Beratungs- und Betreuungsdiensten
Schaffung von Begegnungsräumen
Organisation von Veranstaltungen
Vernetzung von Informationen
Einrichtung und Begleitung von Arbeitsgruppen
Offene Bürosprechzeiten
Akquise von Fördergeldern
Anlaufstelle für Neuankömmlinge
Schaffung von interkulturellen Begegnungen
Partner*innen:
Wohnungswirtschaft (als Dienstleister)
Paritätischer Wohlfahrtsverband (als Arbeitgeber für Quartiersmanager*in)
Stadt Oldenburg (Quartierskoordinatorin für alle Quartiere der Stadt)
Bürgerverein Donnerschwee
Verein für Jugendkulturarbeit etc.
Stadtsportbund
Kulturgenossenschaft Globe
Finanzierung:
Anschubfinanzierung über Projektgelder für drei Jahre, Eigenanteil über Muskelhypothek und Vereinsbeiträge
danach eine nachhaltige Grundfinanzierung über Mitgliedsbeiträge, Beiträge der Wohnungseigentümer*innen, Mieter*innen und der Stadt Oldenburg.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die ehemalige Donnerschwee Kaserne wurde 2012 vom Bund an einen Investor verkauft. Das Bauvorhaben erfolgte größtenteils über die Parkresidenz Oldenburg. Nach Kernsanierung wurden einzelne Gebäude und Wohnungen an Eigentümer*innen-Gemeinschaften weiterverkauft, über 1/3 der Gebäude und Wohnungen ist in der Hand der Investoren verblieben. Auf 19 ha Fläche entstanden 850 Wohneinheiten, die ab 2016 nach und nach von ca. 1.600 Einwohner*innen bezogen wurden. Durch den Bezug des Quartiers in nur zwei Jahren konnte keine Nachbarschaft und kein Zusammenhalt wachsen.
Ab Herbst 2015 entstand die Quartiersrunde, begleitet von der Stadt Oldenburg, in der sich viele interessierte Menschen aus dem Quartier regelmäßig zusammenfinden und relevante Themen von NeuDonnerschwee behandeln. Diese Runde formulierte den Wunsch nach einem professionellen Quartiersmanagement, um die Lebensqualität und den Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu steigern. Dazu entstand als Trägerinstitution im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. Dieser übernahm den Namen und die Homepage eines zweijährigen Projektes, das von 2017 bis 2019 Alternativen zum herkömmlichen Ernährungs-, Mobilitäts- und Konsumverhalten aufgezeigt hat. Die hier entstandenen ehrenamtlichen Aktivitäten und Verbindungen wurden inaktiv, denn ihnen fehlt sowohl ein Raum zum Treffen als auch eine Koordination. Dazu kommt, dass durch Bauverzögerungen, zukünftige Fertigstellung weiterer Wohneinheiten und häufigen Mieter*innenwechsel viele Bewohner*innen des Quartiers nie Gelegenheit hatten bzw. haben sich kennenzulernen bzw. zu vernetzen. Die Corona-Pandemie trägt zur Verstärkung dieser Probleme bei.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg NeuDonnerschwee
Beschreibung
Das Fördergebiet wird im Norden begrenzt durch die Ammergaustraße, im Osten durch die Schlieffenstraße, im Süden durch die Kasernenstraße und im Westen durch die Beverbäke und die Kranichstraße.
Einwohnerzahl
1560
Quelle / Anmerkungen
Statistische Abteilung der Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Bundesagentur für Arbeit.
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine Daten bei der Stadt Oldenburg vor.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit werden nur für das Gesamtgebiet der Stadt mit 636 jungen Arbeitslosen angegeben; das entspricht 0,4 % an der Gesamtbevölkerung bzw. 10 % von allen Arbeitslosen in Oldenburg. Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Quartier wird von der Bundesagentur für Arbeit aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlich (zu geringe Grundgesamtheit).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
neudonnerschwee_karte.pdf
(2.54 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unsere Aufgabe ist es im Wesentlichen, Beteiligungsprozesse zu organisieren. Ziel ist es, vor allem hilfebedürftige Bewohner*innen von NeuDonnerschwee, aber auch diejenigen, die das gemeinschaftliche Miteinander noch nicht akzeptiert haben, zu motivieren, sich im Quartier einzubringen und sich an der Planung und Durchführung von Projekten zu beteiligen, die den Zusammenhalt fördern. Die Aufgabe des Quartiersmanagements besteht darin, diese Planungsschritte zu vermitteln und den Bewohner*innen verständlich zu machen, aber auch deren Wünsche und Interessen zusammen mit der Planung in konkrete Planungsschritte umzusetzen. Quartiersmanagement dient dabei als Mittel, zur Förderung des Zusammenhalts und Aufwertung des Stadtteils, an dem die Bewohnerschaft aktiv beteiligt ist. Möglichst jede Person im Quartier soll ein Eigeninteresse entwickeln, das Leben und Wohnen in NeuDonnerschwee qualitativ hochwertiger zu gestalten. Dies hat zur Folge, dass es weniger Fluktuation bei den Ein- und Auszügen gibt und sich eine nachhaltige Kultur des Zusammenlebens festigt. Durch die Vielfalt der Lebensstile und der Diversität der Bewohnerschaft gibt es in NeuDonnerschwee eine Vielfalt an Ressourcen, die mobilisiert werden können. Folgende Aktivitäten sollen zunächst initiiert und unter Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt werden: Gestaltung des Außengeländes, Barrierefreiheit, Urban Gardening ökologisch, Müllvermeidung, Mitbringbrunch, Teilen und Tauschen, Sommerfest, gemeinsames Kochen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein erstes Ziel ist erreicht, wenn sich 10 % der Einwohnerschaft an den Aktionen des Quartiersmanagements aktiv beteiligen.
Kriterium
Beschreibung
Wenn mindestens 5 Arbeitsgruppen mit jeweils mehr als 5 Beteiligten zu unterschiedlichen Themenbereichen aktiv sind.
Kriterium
Beschreibung
Wenn eine zentrale Anlaufstelle in angemieteten Räumlichkeiten mit personeller Besetzung durch eine Quartiersmanagerin etabliert ist.
Kriterium
Beschreibung
Alle Beteiligten sich in einem Gesamtplenum für das Quartier zusammenfinden.
Beschreibung
Ein Kompetenzpool der Bewohnerschaft aufgebaut wurde und dieser rege genutzt wird.
Kriterium
Beschreibung
In den einzelnen Wohnblöcken und übergreifend im Quartier sich ein Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe entwickelt.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturgenossenschaft GLOBE e.G., Jugendkulturarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Oldenburg-Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Donnerschwee e.V., Stadtsportbund Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Schon während der Anschubfinanzierung durch das Land Niedersachsen über drei Jahre wird an einer Verstetigung des Quartiersmanagements für NeuDonnerschwee gearbeitet. Eine solide Grundfinanzierung soll über Mitgliedsbeiträge des Vereins gesichert werden, sodass nach drei Jahren 20.000 € an Eigenmittel jährlich zur Verfügung stehen. Weitere Mittel sollen durch Umlagen der Eigentümer*innen und Mieter*innen requiriert werden. Eine anteilige Förderung soll bei der Stadt Oldenburg beantragt werden.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Peyman Javaher Haghighi
2. Kurzbeschreibung
Laufzeit
2021-05-14 00:00:00
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
Interkulturelles Treffen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Birgit Mertens
| Funktion | Vorstandsmitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Hilfreiche und fruchtbare Begegnung zwischen Zugewanderten und Einheimischen
Projektbeschreibung
Wir möchten zur Koordinierung und Erweiterung ehrenamtlicher Hilfe und kulturellen Austausches ein Büro im Zentrum öffnen und unser Angebot an Aktivitäten stabilisieren und ausweiten.
Es sollen hier im Einzelfall Brücken zwischen Zugewanderten und Einheimischen gebaut werden.
Wir möchten präsent und ansprechbar sein für alle am Thema Migration Interessierten bzw. vom Thema Betroffenen.
Wir möchten in Einzelveranstaltungen informieren und mit unserer Arbeit zur Toleranz - also zur Duldsamkeit angesichts kultureller Unterschiede - auf beiden Seiten beitragen.
Wir denken, dass Freude an der Verschiedenheit für alle belebend und gelingende Integration ein Gewinn für alle Beteiligten ist.
Laufzeit
2021-05-12 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
2015 war die Stimmung bezüglich der Zugewanderten freundlich und aufgeschlossen. Das hat sich im Laufe der Jahre verändert. Schon vor Corona konnte man das im Straßenbild wahrnehmen, aber auch aus persönlichen Schilderungen entnehmen. Seit längerer Zeit beobachten wir einen Rückzug der Zugewanderten - auch unabhängig von Corona - und es häufen sich kleine Missverständnisse und Ungereimtheiten, die eine resignative Haltung fördern. Zum Beispiel, wenn ungerechtfertigte Forderungen an Zugewanderte nicht abgewiesen werden können, weil die sprachliche Kompetenz fehlt. Oder wenn umgekehrt Vorurteile und ein Gefühl der Hilflosigkeit angesichts von Verständigungsschwierigkeiten zur Kontaktvermeidung führen. Wie beschwerlich der Weg der Integration ist, stellte sich zwangsläufig im Laufe der Zeit heraus.
Unser Verein hat sich im September letzten Jahres gegründet. Er ist aus Kursen Deutsch für Zugewanderte, einem Filmprojekt zum Thema Integration sowie einer Hochzeit eines pakistanischen Paares in der örtlichen katholischen Gemeinde hervorgegangen.
Wir bieten bereits - coronabedingt pausierend - ein Treffen 'Sprachcafé' und eine interkulturelle Musikgruppe sowie eine Fahrradgruppe an. Die Treffen finden bisher in der örtlichen Begegnungsstätte statt. Bisher gibt es Schülerhilfe, Hilfe im Kontakt mit Anwälten oder Arbeitgebern nur zufällig und im Einzelfall aufgrund persönlicher Kontakte.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
Buntes Quartier Nordstadt für alle
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Julia Gebauer
| Funktion | Koordination Nachbarschaftszentrum |
|---|
2. Kurzbeschreibung
gemeinsam - vielfältig - selbstverständlich - freiwillig
Projektbeschreibung
Die Lebenshilfe ist in der Braunschweiger Nordstadt mit einem vielfältigen Angebot vertreten. Es gibt an vier Standorten im Stadtteil Wohn- und Assistenzangebote für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung. Die Lebenshilfe ist außerdem Kooperationspartner in einem Bürgerzentrum und öffnet gerade einen parkähnlichen Garten einer Wohnstätte für die Bevölkerung als Stadtteilgarten („Ludwigsgarten"). Das Bürgerzentrum existiert seit 2009 als niedrigschwelliger Nachbarschaftstreff mit Kaffee-Ecke und wird von Ehrenamtlichen mit und ohne Beeinträchtigung bewirtschaftet. Es gibt ein inklusives Programm mit Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangeboten, größtenteils auch auf ehrenamtlicher Basis. Kooperationspartner im Bürgerzentrum ist die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten. Mit dem Ludwigsgarten entsteht auf dem Gelände einer Wohnstätte aktuell eine grüne "Oase" mit ökologischem und kulturellen Potential. Neben einem Mehr an Wohnqualität für alle Nachbarn bei insgesamt wenig Grün im unmittelbaren Umfeld entsteht vor allem auch ein Begegnungsort für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.
Es sind dementsprechend räumliche Ressourcen, fachliche Kompetenz und ehrenamtliches Potential vorhanden, die es nahelegen, gebündelt zu werden.
Bereits vorhandene Strukturen im Bürgerzentrum sollen ausgebaut, Strukturen im Stadtteilgarten aufgebaut werden. Beide Begegnungsorte können aus einer Hand in Person eines "Kümmerers" miteinander vernetzt und "bespielt" werden und eröffnen neue Möglichkeiten und Chancen für alle Nachbarn im Stadtteil.
Konkret soll das Projekt Nachbarn über gemeinsame Aktivitäten zusammen- und sich gegenseitig näherbringen – unabhängig von Alter, Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund. Über gemeinsame Interessen und entsprechende Beteiligungsmöglichkeiten wird das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt und die Wohn- und Lebensqualität erhöht. Mitdenken und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Nordstadt ist ein lebendiger Stadtteil mit einer bunt gemischten Bewohnerschaft–alte Menschen, zunehmend Studenten, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Beeinträchtig. und mit Menschen in schwierigen sozial. Lagen, für die die Nordstadt dank zahlreicher Unterstützungsangebote zum Zuhause geworden ist.
Profession. Akteure sozialer Dienstleister, Vereine, Wohnungswirtschaft, etc. haben ein Interesse daran, die Nordstadt zu einem lebenswerten Stadtteil zu machen und zusammen zu arbeiten. Für richtige Netzwerkarbeit fehlt es aber noch an geeigneten Strukturen und Verantwortlichen. Ein direktes Budget für die Sozialraumarbeit existiert nicht, deshalb konnte bisher keine hauptamtl. Stelle im Bürgerzentrum realisiert werden. Das, was mit Ehrenamt erreicht werden kann, ist erreicht. Für die qualitative Weiterentwicklung der Arbeit bedarf es professionell. Begleitung. Die Lebenshilfe hat sich in der Vergangenheit bereits um Fördermittel für die Arbeit im Sozialraum bemüht. Durch eine von Aktion Mensch geförderte Stelle wurde z.B. Menschen mit Beeinträchtig. ermöglicht, ein Ehrenamt in ihrem Quartier auszuüben. Für den Ludwigsgarten konnten Mittel über Aktion Mensch akquiriert werden. Aktuell ist eine neue Projektstelle zum Thema Inklusive Nachbarschaft beantragt, die auch die Ressourcen vom Bürgerzentrum nutzt, aber nicht für dessen Organisation zuständig ist. Die hiermit beantragten Fördermittel könnten diese Lücke schließen, die Sozialraumarbeit qualitativ weiterentwickeln. Auch beim neu entstehenden Ludwigsgarten geht es darum, ihn als Ressource im entstehenden Netzwerk zu verankern, ihn für Umwelt-, Bildungs- und Kulturangebote verfügbar zu machen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Nordstadt
Beschreibung
Statistische Stadtbezirke 16 (Nordbahnhof) und 43 (Siegfriedviertel)
Einwohnerzahl
11905
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schlaglichter Soziale Stadt Braunschweig 2020
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Sozialatlas Stadt Braunschweig 2016 (Planungsbereich Siegfriedviertel/ Schwarzer Berg)
Gesamtstadt: Schlaglichter Soziales Braunschweig 2020
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
buntes_quartier_nordstadt_fuer_alle_2.pdf
(108.36 KB)
buntes_quartier_nordstadt_fuer_alle_1.pdf
(174.82 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Erfahrung letzten Jahre hat gezeigt, dass mit ehrenamtlichem Engagement viel erreicht werden kann. Mit dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit wird das Ziel verfolgt bereits vorhandene Strukturen auszubauen und zu professionalisieren, Ressourcen zu bündeln und für das Projekt verfügbar zu machen. Mit der Schaffung der Stelle eines "Kümmerers" werden Vernetzung, Vermittlung und Beratung in einer Person zusammengefasst, die den "Hut" auf hat, organisiert und koordiniert. Mitdenken und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Interessierte Nachbarn sollen an Prozessen im Stadtteil beteiligt werden und das Angebot mitgestalten. Über gemeinsame Interessen und Tätigkeiten wird das nachbarschaftliche Miteinander der unterschiedlichen Gruppen gestärkt. Nachbarn sollen sich dadurch stärker mit ihrem Stadtteil identifizieren, was wiederum die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement erhöht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
nicht die Lebenshilfe alleine das Angebot in Garten und Bürgerzentrum vorgibt und steuert, sondern Bewohner das Angebot entsprechend ihrer Bedarfe und Wünsche mitgestalten und dementsprechend auch annehmen.
Kriterium
Beschreibung
nicht der persönliche soziale oder Migrations-Hintergrund, eine Beinträchtigung, Alter, etc. im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Interesse an einer Tätigkeit.
Beschreibung
alle Beteiligten für sich einen persönlichen Mehrwert an Wohn- und Lebensqualität durch die Beteiligung/ gemeinsame Tätigkeiten haben.
Beschreibung
die räumlichen, fachlichen und vor allem ehrenamtlichen Ressourcen gebündelt und durch einen profesionellen Kümmerer kanalisiert und für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk an Ehrenamtlichen, Nachbarn und Besuchern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nibelungen Wohnbau GmbH/ Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung St. Thomaehof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kinder- und Familienzentrum St. Georg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FANPROJEKT Braunschweig (AWO)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mansfeld-Löbbecke-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SoLaWi Dahlum GbR (Bio-Landwirtschaftsbetrieb)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Forum Verein zur Förderung bürgernaher Stadtplanung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Protohaus Makerspace gGmbH (offene Hightec-Werkstatt)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Julius-Kühn-Institut (Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen)
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Lebenshilfe bedient mit ihren Aktivitäten im Stadtteil die Ziele städtischer Programme. Die Stadt ist über die Arbeit der Lebenshilfe in der Nordstadt informiert und unterstützt diese inhaltlich. Sie hat das Potential der sozialräumlichen Arbeit und die Notwendigkeit einer entsprechenden personellen Ausstattung erkannt und entwickelt zur Zeit Standards für Nachbarschaftszentren. Die Akteure sind im Gespräch, es ist aber noch nicht absehbar, wann dies umgesetzt wird.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Jung dabei - ich gestalte mein Ehrenamt in meinem Dorf
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Astrid Hunke
| Funktion | Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Junge Menschen in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neue Ehrenamtsstrukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit
23 Jahren tätig. Sie möchte in Remlingen erreichen, dass ein Jugendstützpunkt errichtet wird, die von Jugendlichen hybrid(Digital/Präsenz) betrieben wird. Sie bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb. Dieser Stützpunkt hat den Charakter einer selbstgeführten Jugendzentrale, die auch für Institutionen und Verbände als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden soll und zentral und sichtbar im Kern der Ortschaft liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten in hybrider Form. Sie dienen zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort, identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher im Ort viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchten, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel
und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern. Das geschieht in dem zu entwickelnden Stützpunk. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen. Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2022-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Remlingen - einer kleinen Ortschaft im ländlichen Raum, leben knapp 2400 Einwohner. Umfragen im Ort weisen uns darauf hin, dass unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinde orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihrer Gemeinde haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die
aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff
von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in
diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht
entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sichtbar. Hier entwickelt sich eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert, bedingt durch Corona verstetigen sich diese Tendenzen schnell und sind nicht mehr kontrollierbar. Die Nischen bestehen aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen hybrid (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf
Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm/Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
2400
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohner*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in
jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller
Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohner*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg
(569.34 KB)
img_remlingen_2.jpg
(133.08 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen
die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie
interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der
Gemeinde einzusetzen. Dazu wird gemeinsam mit den Jugendlichen 1 Stützpunk in der
Ortschaft errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im
Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front")
werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von
Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die
älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden
Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an dem Jugendstützpunkt werden
dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre
Aktivitäten mit einzubinden. Der Jugendstützpunkt soll Aktionen ins Leben rufen und
Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen, ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote in hybrider Form zur Verfügung und verhindern den Zulauf zu Rechten Gruppen. Das Ansehen der Gemeinde steigt. Die Steigerungen werden auf die Bemühungen des "jungen Ehrenamtes und des Stützpunktes vor Ort zurückgeführt. Damit steigt das Gemeinwohl und die Anerkennung der Leistungen der Jugend.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein
Kriterium
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen
Kriterium
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Remlingen gehört zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte
bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit am, mit und um das St. Elisabeth-Stift in Lastrup
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Martina Hanrath
| Funktion | Leitung Einrichtungen und Dienste der Eingliederungshilfe |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir sind auch Gemeinde (aktive gelebte Inklusion)
Projektbeschreibung
Bei dem Projekt soll es darum gehen, die wechselseitigen Bedarfe im Gemeinwesen zu ergründen und daraus Potentiale für die Zukunft abzuleiten, Hemmschwellen in der Begegnung und dem sozialen Miteinander mit Menschen mit Handicap abzubauen und Inklusion zu stärken. Das Quartier, in dem unsere Einrichtung(en) verortete sind, verändert sich zur Zeit auch im Rahmen der laufenden Dorferneuerung/Städteförderung. Gewohnte Unterstützungen durch das Gemeinwesen, wie Z.B. der ehrenamtliche Besuchsdient brechen weg. Durch die Begegnungsstätte entstehen ganz neue Möglichkeiten für das Quartier und die Nachbarschaft, die mit Hilfe des Projektes eruiert und etabliert werden sollen.
Die vorhandene Begegnungsstätte soll für die Bürger der Gemeinde Lastrup geöffnet werden und einer vielfältigen Nutzungsmöglichkeit zugeführt werden.
Das Café Treffpunkt soll etabliert werden, Begegnung ermöglichen, und im Rahmen des Cafés auch Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen
Es sollen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und der Hilfe zur Selbsthilfe geschaffen werden
Durch Kooperation und Vernetzung sollen mit weiteren Anbietern aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sport, Kultur und Freizeit bestehende Angebote ausgebaut und neue (fehlende) geschaffen werden.
Das Thema Mobilität ist ein wichtiges Thema, da die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kaum möglich ist, weil ÖPV kaum vorhanden ist, daher soll eine über eine Infobörse die Möglichkeit geschaffen werden Mitfahrgelegenheiten (Mitfahrzentrale) abzufragen und zu initiieren.
Durch den Ausbau ambulanter Wohn- und Betreuungsformen für Senioren und für Menschen mit psychischen Erkrankungen bedarf es zum Gelingen von Inklusion gut funktionierender Strukturen zur Gemeinwesenarbeit.
Auch haben wir klar den Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe und ehrenamtliches Engagement.
Zur Erklärung, warum das Feld Folgeantrag beschrieben wurde: Wir hatten bereits eine Projektförderung über Aktion Mensch für die Begegnungsstätte. In dem Feld Folgeantrag ist die Erläuterung warum wir erneut einen Förderantrag (in diesem Fall Erstantrag) für das Projekt stellen. Wir wollen hier transparent sein, dass es bereits eine Projektförderung gab, das Projekt aber pandemiebedingt nicht in der Weise umgesetzt werden konnte, wie es geplant war.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Bereits 2015 haben wir ein Projekt zur Sozialraumorientierung durchgeführt. Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben häufig Entwurzelung und das Wegbrechen sozialer Bezüge, und erleben sehr viele Hemmnis-Faktoren wieder den Anschluss an das Leben zu finden. Solange das Projekt zur Sozialraumorientierung durch die professionelle Projektverantwortliche begleitet war, liefen die angeschobenen Angebote und Aktionen gut und regelhaft. Mit Auslaufen des Projektes, und mit der Übergabe der Verantwortung an Teilnehmer des Projektes sind diese nach und nach wieder versandet. Geblieben sind eine Doppelkopfrunde bestehend aus Bewohner/Innen der Einrichtung und Bürger/Innen der Gemeinde Lastrup, 2 regelmäßig pro Jahr stattfindende Bildungsangebote in Kooperation mit dem Bildungswerk und ein in Kooperation stattfindendes Angebot "Ferienpassaktion" für Kinder und Jugendliche.
Im nächsten durch Aktion Mensch geförderten Projekt "Begegnungsstätte" konnte ein breit gefächertes Portfolio an Aktionen und Angeboten mit verschiedensten Kooperationspartnern auf den Weg gebracht werden, und es fanden sich Akteure die auch bereit waren sich ehrenamtlich zu engagieren. Dies Projekt kam dann aufgrund der Pandemie zum erliegen. 90 % der angeschobenen und etablierten Angebote und Aktionen durften nicht mehr stattfinden. Nun mit den zunehmenden Lockerungen möchten wir das Projekt wieder neu aktivieren, die geknüpften Kontakte wieder beleben und Angebote und Maßnahmen fortführen. Die Pandemie hat uns die Zeit geraubt. Die Projektfrist läuft im August 2021 aus, und es konnte ab März 2020 aufgrund der Pandemie kaum an der aktiven Fortführung des Projektes Begegnungsstätte gearbeitet werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Lastrup Landkreis Cloppenburg
Beschreibung
Im wesentlichen bezieht sich das Fördergebiet auf den Ort Lastrup, im Einzelfall sind auch Ehrenamtliche aus dem gemeindlichen Umfeld herzlich willkommen
Einwohnerzahl
4500
Quelle / Anmerkungen
Ort Lastrup und teilweise angrenzende Bauernschaften
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
3
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_la.jpg
(127.94 KB)
spille_2.png
(468.51 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt ist Generationsübergreifend ausgerichtet und hat besonders die Menschen im Focus, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation oder ihrer besonderen Lebenslage ( höheres Lebensalter, keine familiären Bezüge, körperliche und psychische Erkrankungen) in ihren Möglichkeiten der sozialen Teilhabe eingeschränkt sind. Hier sollen die vorhandenen Ressourcen eruiert werden, und Bedarfe abgefragt werden, damit diese Bürger/Innen auch aktiv am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können. Das Projekt ist auf die Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet. Das Projekt soll Anregungen/Impulse geben, wie Gruppen/Akteure Gemeinwesen aktiv gestalten können. Aufgrund der demographischen Entwicklung im Hinblick auf die Alterspyramide und parallel dazu der immer deutlich werdende Fachkräftemangel in der Pflege ist es umso mehr von Bedeutung, das sich Jung und Alt begegnen und austauschen können, um die Bedarfe der unterschiedlichen Lebenslagen/Lebenswelten kennenzulernen. Das St. Elisabeth-Stift möchte sich nicht nur auf das Kerngeschäft konzentrieren, sondern mit allen Ressourcen und Facetten die in der Einrichtung lebenden und ambulant betreuten Mensch die größtmögliche aktive Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen, und somit mit dem Projekt aktiv die GWA mitgestalten und andere damit anstecken dies gemeinsam für alle Bürger/Innen der Gemeinde zu tun.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Angebote und Aktionen sprechen Bürger/Innen generationsübergreifend an und verbinden verschiedene Zielgruppen miteinander
Beschreibung
Am Ende steht ein starkes Netz aus verschiedenen Akteuren und konkreten Kooperationspartnern, die auch nach Ablauf der Projektzeit nachhaltig am Erreichten weiterarbeiten
Kriterium
Beschreibung
Menschen mit Handicap nehmen aktiv an den Angeboten teil. Erleben sich als gleichberechtigtes, mitgestaltendes und akzeptiertes Mitglied in der Gemeinschaft
Beschreibung
Das Projekt hat konkret Einfluss im Rahmen der Städtebauplanung und Entwicklung des Ortes
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendparlament Gemeinde Lastrup, Jugendbürgermeisterin Amelie Hoffmann_Schlegel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Hemmelte, Schulleiterin Monika Sommer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Petrus, Pastoralreferent Robert Luittikhuis
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinde Lastrup Sozialkoordinatorin Frau Verena Rammler
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Landjugend Lastrup, Justus Kathmann, Sophie Fennen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontaktstelle für Selbsthilfe Cloppenburg, Rita Otten, Andrea Poppe-Aumüller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen, Kathrin Morgenroth
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausbildungsbegleitung Pflegeberufe, Nicol Wende
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtlicher Besuchsdienst St. Elisabeth-Stift, Luzia Nietfeld
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EUTB für den Landkreis Cloppenburg, Anna Kropotin, Renate Fatmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendring Lastrup Matthias Lübke, Franziska Sostmann
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll langfristig in die kommunalen Strukturen eingebunden werden. Es ist davon auszugehen, dass sofern es nicht gelingt das Projekt dauerhaft in ehrenamtlichen Strukturen zu überführen, der Träger auch über das Projekt hinaus einen kleinen Anteil zur Finanzierung beisteuern wird. Es wird im Projekt auch zu beachten sein, wie sich das Umfeld weiter entwickelt (Dorferneuerung/Städteförderung) Hieraus werden fortwährend neue Ableitungen zu treffen sein.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On