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Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Fledder für alle

Ansprechpartner
Simon Ritz
Funktion Projektmanagement
vielfältiges Bürger*innencafé
Projektbeschreibung
Im Projekt bauen wir ein auf Diversität und Partizipation ausgerichtetes Bürger*innencafé für Osnabrück-Fledder auf. Fledder ist der Osnabrücker Stadtteil mit der größten prognostizierten Bevölkerungsentwicklung. Gleichzeitig ist er geprägt durch Arbeitslosigkeit, Kinder- und Altersarmut und einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte. Der Stadtteiltreff, der Begegnung, interkulturelles Miteinander, aber auch Empowerment und gelebte Teilhabe durch die Förderung von zivilgesellschaftlichem und politischen Engagement ermöglicht, ist ein Beitrag, die Entwicklung zum positiven mitzugestalten. Ausschlaggebend für die Projektwirkung ist ein GWA-Ansatz, der die heterogene Stadtteilbevölkerung abholt und von Beginn an in die Ausgestaltung als gleichberechtigte Partner einbezieht. Methodisch wird über ein niedrigschwelliges Begegnungsformat (interkulturelles Café- und Kochangebot) Interesse geweckt und Beziehungsarbeit angestoßen. Hierin sehen wir erfahrungsbasiert einen Schlüssel für die erfolgreiche Arbeit mit Menschen, denen gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wurde und die Berührungsängste entwickelt haben. Das Café öffnet zunächst zwei Tage in der Woche zum gemütlichen Beisammensein für alle Anwohner*innen. Dabei kommt das Personal mit den Gästen ins Gespräch und baut Vertrauen auf. Aus dem Café heraus werden Menschen für Ideenwerkstätten, gemeinsame Stadtteilbegehungen zur Bedarfserhebung und Lösungsfindung etc. gewonnen, die das Angebot als Multiplikator*innen weiter im Stadtteil verbreiten. Interessierte werden dahingehend begleitet, eigene Angebote zu gestalten. Dabei werden sie sowohl beratend, qualifizierend als auch mit Material unterstützt und miteinander vernetzt. Auch werden sie dazu angeregt, ihr Engagement aus dem Café in den Stadtteil zu tragen und ggf. in Form einer Initiative oder über den Beitritt zu Vereinen oder Parteien zu verstetigen. Zu diesem Zweck werden im Projekt Beratung, Workshops und Begegnungsformate miteinander verknüpft. Die Treffen im Café, Aktionen der Anwohner*innen und weitere Aktivitäten im Projekt werden fotografisch dokumentiert. Als wachsende Ausstellung schmückt diese Dokumentation das Café. Die Angebote werden über Einfache Sprache, den Einsatz von ehrenamtlichen Sprachmittler*innen, Peer-to-Peer-Arbeit etc. möglichst barrierearm gehalten. So wird allen im Stadtteil vertretenen Zielgruppen die Teilhabe ermöglicht - Erwachsenen, Jugendlichen, Senior*innen egal welcher Herkunft.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Fledder ist der am stärksten wachsende Stadtteil Osnabrücks, prognostiziert sind rund 130% bis 2030 (Stadt Osnabrück: Bevölkerungsprognose 2030-2040). Gleichzeitig schneidet der Stadtteil im Sozialmonitoring von 2021 im Gesamtindex Soziale Ungleichheit sehr negativ mit negativer Tendenz ab, insbesondere die innenstadtnahe Hälfte des Stadtteils. Für das Gebiet wird ein erhöhter Aufmerksamkeitsbedarf von Seiten der Stadt erkannt (Osnabrück Aktuell 2/2023, S. 12), da hier eine Bevölkerung mit einem sehr hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auf Arbeitslosigkeit, des Bezug von Transferleistungen, Kinder- und Altersarmut stößt. Aufgrund der gewerblichen Prägung des Stadtteils fehlt es den Einwohnenden an Begegnungsmöglichkeiten, Luft- und Aufenthaltsqualität in ihrem Stadtteil. Die prognostizierte Bevölkerungszunahme in Kombination mit der aktuellen sozioökonomischen Lage des Stadtteils verdeutlichen, dass jetzt gehandelt werden muss, um wachsender sozialer Ungerechtigkeit und Ghettoisierung des Stadtteils entgegenzuwirken. Insbesondere bedarf es Angeboten, die die überwiegend migrantische Bevölkerung ansprechen und zu ihrer Integration in Gesellschaft, Politik und Arbeitsmarkt beitragen. Im Fledder gibt es kaum zivilgesellschaftliche Initiativen oder Vereine, die einen Raum dafür bieten. Das ist sowohl auf Stadtteilebene als auch vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung bedenklich. Deshalb möchten wir im Projekt einen Begegnungsort schaffen, der das Miteinander ebenso fördert wie das zivilgesellschaftliche Engagement und die bürgerliche Selbstorganisation zum Mitgestalten des Stadtteillebens.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Fledder
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst primär den Osnabrücker Stadtteil Fledder. Die Räumlichkeiten des Treffs liegen am nordwestlichen Rand zur Innenstadt, am Konrad-Adenauer-Ring. Das Gebiet wird in Richtung Westen und Süden von der Meller Straße begrenzt und folgt ihr, bis sie eingemündet in in die Straße Am Huxmühlenbach auf die Hannoversche Straße stößt. Am Huxmühlenbach stellt die Ostgrenze des Projektgebiets dar. Im Norden wird das Projektgebiet, vom Standort des Treffs kommend, von der Frankenstraße, der Neulandstraße, der Karmannstraße, der Narupstraße und dem Plärkamp, der wiederum in Am Huxmühlenbach mündet, begrenzt. Damit umfasst das Gebiet den größten der Teil Hannoverschen Straße, einer wichtigen Verkehrsader der Stadt.
Einwohnerzahl
2593
Quelle / Anmerkungen
Stand: 31.12.2022
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Osnabrück, Sozialmonitoring 2021, S.44 (Durchschnitt Planungsräume 130, 131), Gesamtstadtwert S. 13.
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadtteilwert (Schätzung) auf Basis von Osnabrück Aktuell 02/2023, S. 12, Gesamtstadtwert ebd. S. 9): https://informiert.osnabrueck.de/fileadmin/global/OS_Aktuell_Interaktiv_2023_2_.pdf
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt folgt dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit, indem es nach einer ganzheitlichen Perspektive Menschen verschiedenster Zielgruppen dahingehend empowert, die Gestaltung von Zusammenleben und Stadtteilkultur selbst in die Hand zu nehmen. Aufgrund der Arbeit insbesondere mit marginalisierten Gruppen bildet eine Vertrauen aufbauende Beziehungsarbeit über niedrigschwellige Begegnungsangebote die Grundlage für das methodische Vorgehen im Projekt. Darauf aufbauend werden die Anwohner*innen eingeladen, Bedarfe, Wünsche und Ideen ins Projekt zu tragen. Sie werden über Beratung, Qualifizierung und Vernetzung dahingehend begleitet, diese Bedarfe selbst anzugehen und ihre Ideen allein oder gemeinsam (mit vorhandenen Akteuren) in die Tat umzusetzen. Gemeinwesenarbeit ist in diesem Sinne Demokratiebildung und -Förderung, aktiviert Menschen für bürgerschaftliches und politisches Engagement und fungiert als Motor einer demokratischen Mitmach-Kultur auf Quartiersebene. Das zieht sich durch das Projekt: Der Café-Rat gestaltet das Begegnungsprojekt im Treff, engagierte Anwohner*innen gestalten Aktionen im Café und tragen ihr Engagement in den Stadtteil. Das erhöht den sozialen Zusammenhalt im sehr diversen Fledder und wirkt sich somit positiv auf die demokratisch Resilienz im Stadtteil aus, die angesichts er prognostizierten Bevölkerungsentwicklung bedeutsam ist. Das Projekt arbeitet diskriminierungssensibel und barrierearm, verwendet einfach Sprache und moderiert zwischen den Zielgruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Förderung der Selbstorganisation im Stadtteil ist erfolgreich, wenn aus dem Projekt heraus Anwohner*innen ein ehrenamtliches oder politisches Engagement aufnehmen, sich zusammenschließen und Initiativen oder Vereine gründen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn Menschen verschiedener Herkunft, verschiedenen Alters nicht nur zusammenkommen, sondern auch zusammenwirken, indem sie gemeinsam Angebote im Projekt gestalten.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die Menschen nach erfolgreicher Beziehungsarbeit eigenständig Bedarfe, aber auch Lösungsvorschläge und Gestaltungsideen einbringen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn sich die im Stadtteil vorhandenen Akteure aktiv ins Projekt einbringen, den teilnehmenden Anwohner*innen Raum für ein Engagement bieten und mit ihnen im Rahmen von Aktionen im Stadtteil zusammenarbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Inlingua Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kakadoo Alle Zusammen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Islamische Gemeinschaft der Bosniaken Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DITIB Moschee Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagia-Sophia-Moschee Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendkirche Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ukrainische Gemeinde Osnabrück e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diversitätsbeauftragte der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Kreisverband Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zentrum für Jugendberufshilfe Dammstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portugiesisches Freizeitzentrum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerforum Fledder/Schölerberg
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Im Projekt erarbeitet eine Arbeitsgruppe aus Anwohner*innen und lokalen Akteuren eine Strategie zur Verstetigung und Weiterführung des Projekts über den Förderzeitraum hinaus. Möglichkeiten sind z.B. Fundraising, Fördermittelakquise, ehrenamtliches Engagement etc. Auch eine Verteilung der Projektinhalte auf mehrere Schultern lokaler Akteure ist denkbar, wofür im Projekt Netzwerkarbeit zu Organisationen und der Verwaltung betrieben wird.
Galerie
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fledder2
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Bücher für alle! - Transformation einer Stadtteil-Bibliothek zum Begegnungsort

Ansprechpartner
Nina Lohse
Funktion Mitglied
Gemeinsam bilden. Zusammen sprechen. Miteinander gestalten.
Projektbeschreibung
Die Nordstadt Bibliothek in Hannover spielt seit Langem eine bedeutende Rolle als kulturelles und soziales Zentrum in unserem Stadtteil. Um sicherzustellen, dass dieser wertvolle Raum weiterhin zur Verfügung steht und nicht, wie geplant geschlossen, sondern sogar vielseitiger und genutzt werden kann, wollen wir eine langfristige GWA-Stelle schaffen, die sich mit den Bedürfnissen der Anwohner*innen und Organisationen vor Ort beschäftigt, um so ein starkes Netzwerk aufzubauen und kooperative Strukturen zu fördern. Der Charakter eines Lernortes sowie der Zugang zu Büchern und anderen Printmedien soll dabei erhalten bleiben. Die Bibliothek ermöglicht wie kein anderer Ort in der Nordstadt das selbstbestimmte und selbstwirksame Aneignen von Bildung, Inhalten und Büchern bereits ab dem Kleinkindalter. Darüber hinaus ist die Bibliothek auch insbesondere für Schüler*innen (einzeln oder in Lerngruppen) als auch für Senior*innen der Ort in ihrer Nachbarschaft, den sie auf kurzem Wege und ohne nennenswerte finanzielle Hürden nutzen können, um hier zu Lesen, zu Lernen und sich - in Gemeinschaft mit anderen - zu Bilden. Das Projekt zielt darauf ab, die Nordstadt Bibliothek in ein integratives Stadt-Gemeinschafts-Haus umzuwandeln, das als zentraler Begegnungsort für Bürger*innen jeden Alters und Hintergrunds fungiert. Dadurch wollen wir nicht nur die bereits bestehenden Angebote erhalten, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen, um das soziale Miteinander zu stärken und Teilhabe, Chancengleichheit und Lebensqualität in unserer Gemeinde zu verbessern. Folgende Schwerpunkte werden dabei gesetzt: - Förderung der Bildungsarbeit von Schulen - Bildung und Weiterbildung in Freizeit unterstützen - Kulturelle Vielfalt fördern - Gemeinschaft stärken Ziel ist es, alternative Strukturen zum Erhalt des Begegnungsorts zu entwickeln und Kooperationen auf Stadtteilebene zu stärken. Durch die Identifizierung von Bedarfen, den Aufbau von Netzwerken und die Durchführung von Veranstaltungen wollen wir die öffentliche Wirksamkeit steigern und ehrenamtliches Engagement langfristig sichern.
Laufzeit
2024-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Unser Förderantrag reagiert auf die die Veröffentlichung von Plänen die Stadtteilbibliothek der Nordstadt zu schließen. Eine daraufhin gegründete Bürgerinitiative setzt sich -stellvertretend für eine sehr große Anzahl an empörten und mobilisierten Nordstädter*innen - für den Erhalt der Bibliothek aus folgenden Gründen ein: Die Bibliothek ist der einzige Ort in der Nordstadt, der vielen Bewohner*innen einen extrem niedrigschwelligen Zugang zu Büchern und Bildung ermöglicht. Vor allem für den großen Anteil von strukturell benachteiligten und "bildungsfernen" Bürger*innen ist dies der einzige (weil in vieler Hinsicht barrierearme) Ort der Teilhabe und Chancengleichheit außerhalb der Schule bieten kann. Das Gebäude ist mitten in der Nordstadt gelegen, die riesigen Fenster sorgen für eine transparente, helle & einladende Atmosphäre. Viele Bürger*innen der Nordstadt, die mit finanziellen als auch räumlichen Einschränkungen leben müssen, finden hier einen einladenden Ort zum (gemeinsamen) Lernen & Lesen. In Zusammenarbeit mit einigen Akteur*innen der Stadt wird nun diskutiert, ob die Bibliothek für bestimmte Zielgruppen, im Sinne der GWA, z.B. als Stadt-Gemeinschafts-Haus erhalten bleiben kann. So bietet sowohl der Standortvorteil als auch die Schließungs- bzw. Umstrukturierungspläne die Chance, die Bibliothek - unter Beteiligung der Bürger*innen - neu zu denken & mit ihnen gemeinsam und kooperativ zu verändern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, fehlen jedoch die Personalkosten. Wir beantragen daher eine Stelle in der Gemeinwesenarbeit, die die Hauptaufgabe haben wird, ein starkes Netzwerk & kooperative Strukturen zur gemeinschaftlichen & langfristigen (Um-) Nutzung aufzubauen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Einzugsgebiet für das Projekt soll insbesondere der nördliche Teil der Nordstadt bilden (nördl. Engelbosteler Damm, Strangriede, Am Kläperberg, Weidendamm, Heisenstraße, Schaufelder Str. etc.) Dieses umfasst ca. 8000 Einwohner*innen. In diesem Teil der Nordstadt befindet sich viel geförderter Wohnraum. Hier wohnen viele Menschen, die strukturell benachteiligt sind, z.B. durch Migrationshintergrund, kinderreiche Familien, Alter etc. sowie Gemeinschaftswohnunterkünfte für Senior*innen, Jugendliche, Geflüchtete und Frauen. Da das Angebot der Stadtteilbibliothek selbstverständlich allen ca. 16.000 Nordstädter*innen zur Verfügung stehen muss und sollte, erstreckt sich das erweiterte Projektgebiet über die gesamte Nordstadt. Das "Was mit Herz" - mit dem Projekt Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt - mit dem wir in engem Kontakt stehen, deckt vorrangig den südlichen Teil der Nordstadt ab und widmet sich schwerpunktmäßig einer anderen Zielgruppe als dieses Projekt. Die unten stehenden Zahlen beziehen sich auf das gesamte, erweiterte Projektgebiet. Dieses und das Hauptprojektgebiet sind auf der Karte "Projektgebiet" eingezeichnet. Auf der anderen Karte wurde die Fläche des Hauptprojektgebietes eingezeichnet (0,36km2).
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2023
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt einen spezifischen Ansatz von GWA, der auf die Stärkung lokaler Gemeinschaften und die Förderung von sozialer Teilhabe abzielt. Durch die Transformation der Nordstadt Bibliothek in ein Stadt-Gemeinschafts-Haus und die Bereitstellung einer Gemeinwesenarbeitsstelle möchten wir ein starkes Netzwerk aufbauen und kooperative Strukturen fördern. Unser Ansatz basiert auf folgenden Prinzipien: - Partizipation und Empowerment: Wir legen Wert darauf, dass die Bewohner*innen aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden sind. Durch regelmäßige Beteiligungsformate wie Arbeitskreise, Gesprächsrunden und Umfragen werden ihre Bedürfnisse und Anliegen berücksichtigt. Ziel ist es, die Bewohner*innen zu ermächtigen, ihre Lebensumstände aktiv mitzugestalten und Verantwortung für ihr Quartier zu übernehmen. - Vernetzung und Zusammenarbeit: Wir streben nach einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Organisationen und Akteur*innen. Durch die Bildung von Netzwerken und Partnerschaften möchten wir Synergien schaffen und Ressourcen bündeln, um gemeinsame Ziele effektiv zu erreichen. - Bedarfsorientierung: Durch eine gezielte Bedarfsanalyse und Sozialraumanalyse identifizieren wir die spezifischen Herausforderungen und Potenziale des Quartiers. - Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung: Unser Ziel ist es, nachhaltige Strukturen und Prozesse zu etablieren, die auch über die Projektlaufzeit hinaus Bestand haben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht durch aktive Partizipation, Bedürfnisorientierung und soziale Integration
Beschreibung
Erreicht durch klare Strukturen, eigenverantwortliches Handeln und effektive Zusammenarbeit
Beschreibung
Erreicht durch gezielte Ressourcenaktivierung und Einbindung der Gemeinschaft.
Beschreibung
Erreicht durch vielfältige Angebote und inklusive Maßnahmen, die Bewohner*innen aller Altersgruppen und Hintergründe ansprechen.
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Maßnahmen und interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein starkes Kooperationsnetzwerk
Beschreibung
Erreicht durch kontinuierliche aktive Zusammenarbeit, nachhaltige Partnerschaften und Kooperationsnetzwerke.
Beschreibung
Erreicht durch soziale Integration und gemeinschaftliche Aktivitäten der Bürger*innen
Beschreibung
Entwicklung der Infrastruktur eines "Stadt Gemeinschafts Haus" durch bedarfsorientierte Planung und nachhaltige Investitionen
Beschreibung
Erreicht durch integrierte Strategien und interkommunale Zusammenarbeit
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Auf dem Loh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Uhlandstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherschule Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anna-Siemsen-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Miteinander für ein schöneres Viertel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
WASMITHERZ e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Bürgerschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat Hannover Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Offene Seniorenarbeit LHH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstadt Bibliothek
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
- Aufbau stabiler Kooperationen und Netzwerke im Stadtteil. - Etablierung von Selbstorganisationsstrukturen durch Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen. - Übergabe von Aufgaben an Kooperationspartner*innen oder Ehrenamtliche. - Zusammenarbeit mit Stadt, Bibliothek, Schulen, ansässigen Institutionen und Vereinen erhöht Sichtbarkeit, Dringlichkeit und ermöglicht Ansprache potentieller, Geldgeber*innen - Sicherung der Finanzierung durch Sponsoringpartner*innen und kommunale Zuwendungen
Galerie
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Videos
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Sustainable SQUAT

Ansprechpartner
Marco Frank
Organisation Refugium e.V.
Funktion Geschäftsleitung
GWA meets SDG – Konkrete Utopien für ein solidarisches Braunschweig
Projektbeschreibung
Mitten in Braunschweig ist SQUAT gewachsen, ein Gemeinwesenzentrum, das weit mehr als nur einen Ort markiert. Es ist der Kern einer Gemeinschaft, die zusammenfindet, um nicht nur Raum zu teilen, sondern auch Hoffnungen, Visionen und die feste Überzeugung, dass eine andere, bessere Gesellschaft möglich ist. In den letzten drei Jahren haben wir mit SQUAT Menschen begleitet, Projekte umgsetzt und ein Leben in Vielfalt ermöglicht. SQUAT hat gezeigt, dass konkrete Utopien möglich sind. Diese konkreten Utopien (Ernst Bloch) erinnern uns daran, dass eine bessere Welt nicht in fernen Träumen verharren muss, sondern durch die Hände und Herzen derer zum Leben erweckt werden kann, die sich für ihre Verwirklichung einsetzen. SQUAT positioniert sich mutig im Zentrum dieses Kampfes gegen Ausgrenzung, indem es jedem Einzelnen nicht nur die Möglichkeit bietet, Teil der Gemeinschaft zu sein, sondern auch, individuellen Stärken einzubringen. Der Akt der Teilgabe, besonders hervorgehoben durch die Einbindung von Menschen mit Fluchtbiografie, zeigt die Vielfalt an Talenten und Perspektiven, die unsere Gemeinschaft bereichern und stärken. Unser Ansatz, der sich vom Munizipalismus und dem Konzept der Brave Spaces leiten lässt, bietet einen fruchtbaren Boden, auf dem diese Ideale wachsen können. Der Munizipalismus fördert die direkte Teilhabe aller Bürger:innen an der Gestaltung ihres Lebensraums und setzt sich für die Demokratisierung der lokalen Politik ein, während Brave Spaces sichere, doch herausfordernde Umgebungen schaffen, in denen offene Diskussionen und das Teilen von tiefen Erfahrungen möglich sind. In solchen Räumen wachsen nicht nur Verständnis und Akzeptanz, sondern es werden auch Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenswelten gebaut. Die Sustainable Development Goals (SDG) der UN dienen uns als globale Landkarte, die Orientierung bietet, wie wir zusammen eine nachhaltige, gerechte und inklusive Gesellschaften aufbauen können. Mit ihnen entwickeln wir die bisherigen Angebote weiter, um die Entwicklung des Quartiers im Sinne des Gemeinwohls zu fördern. Dafür werden einfache, praktische und niedrigschwellige Ansätze genutzt, die zum Ziel haben, Bewohnende entsprechend eigener Stärken gezielt zu unterstützen, ein aktiver Teil der Gemeinschaft zu werden. Andererseits geht es in dieser Phase auch darum, das SQUAT als Teil der Gemeinwesenlandschaft in Braunschweig und auf kommunaler Ebene in den politischen und administrativen Strukturen als Leuchtturm zu etablieren.
Laufzeit
2025-01-01 00:00:00
Ausgangslage
In der aktuellen städtischen Entwicklungsphase, nach dem Ende diverser Förderprogramme für Innenstädte und im Kontext globaler Krisen, sieht sich SQUAT mit Herausforderungen konfrontiert. Trotz seiner anerkannten Bedeutung für das soziale Miteinander der Stadt, wurde SQUAT aufgrund von Sparzwängen im kommunalen Haushalt bisher nicht in die institutionelle Förderung mit aufgenommen. Damit ist frühstens Ende 2027 zu rechnen. Das zeigt, dass Gemeinwesenprojekte in Zeiten knapper Kassen oft als nachrangig betrachtet werden, obwohl sie essentiell für das gesellschaftliche Zusammenleben sind. Zusätzlich haben sich zwar diverse Gruppen, die sich den Zielen nachhaltiger Entwicklung (SDGs) verschrieben haben, bei SQUAT versammelt, doch es fehlt an einer effektiven Bündelung ihrer Interessen. Diese Fragmentierung erschwert eine wirkungsvolle Einflussnahme auf die Stadtentwicklungspolitik, was das Potenzial einer koordinierten Stimme für nachhaltige Veränderungen ungenutzt lässt. Ein weiteres Problem stellt die Homogenität dieser Gruppen dar, die wenig Zugang für Geflüchtete bietet. Unser Anspruch ist es, ein Zentrum zu sein, das nicht nur Teilhabe ermöglicht, sondern aktiv zur Teilgabe einlädt. Durch die Fokussierung auf gemeinsame Projekte, die auf den praktischen Fähigkeiten aller Bewohner:innen aufbauen, streben wir danach, ein vielfältiges Gemeinwesen zu fördern, das integrativ ist und allen offensteht. In dieser Phase von SQUAT ist es von höchster Bedeutung, die Gemeinwesenarbeit zu stärken und die Basis für eine inklusive und nachhaltige Stadtpolitik zu schaffen. Diese sollte die SDGs als Leitlinien verstehen und die Anwohner:innen in den Mittelpunkt des Handelns stellen
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweiger Innenstadt
Beschreibung
Orientierung am sogenannten inneren Ring Braunschweigs (siehe Karte). Die Wirkungen unserer Gemeinwesenarbeit weisen aber durch den zentralen Charakter unserer Einrichtung über den Stadtteil hinaus.
Einwohnerzahl
6500
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/fb01/ref0120/stadtforschung/Infoline_StaFo_BS_2024-06_Staatsangehoerigkeiten_2023_e.pdf Die Daten beziehen sich auf Menschen ohne doppelte (also zusätzlich deutsche) Staatsangehörigkeit / gemessen am Stadtkern ist der Wert sogar noch höher (bei ca. 30 % siehe Seite 12 zweite Quelle)
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/BSM_Sozialbericht2022.pdf
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
SQUAT verkörpert GWA, die sich an Schlüsselstandards orientiert: Fokussierung auf Menscheninteressen, Stärkung der Selbstorganisation und die Gestaltung des Zusammenlebens. Wir betonen die Wichtigkeit, aller Bewohnenden, insbesondere Menschen mit Fluchtbiografie, Plattformen für Teilgabe und aktive Mitgestaltung zu bieten, was direkt die Standards der GWA reflektiert. Unsere Initiativen zur Förderung von Brave Spaces und zur Stärkung der Teilgabe sind Kern unserer Arbeit und spiegeln die Qualitätsstandards der GWA wider. Durch die Schaffung inklusiver Räume, in denen Vielfalt und Solidarität gelebt werden, stärken wir das Gemeinwesen und fördern ein Zusammenleben, das auf gegenseitigem Respekt und Unterstützung basiert.SQUAT agiert nach dem Prinzip, dass die Interessen und Bedürfnisse der Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen, was unsere Ausrichtung an den Menschenrechten und dem Gemeinwohl untermauert. Die Entwicklung starker, interaktiver Netzwerke innerhalb der Gemeinschaft unterstützt die Bildung von handlungsfähigen, selbstorganisierten Gruppen und Individuen, was die Selbstwirksamkeit und das Empowerment fördert. Indem wir das soziale und kulturelle Miteinander durch gemeinschaftliche Projekte und Veranstaltungen bereichern, tragen wir zur lebenswerten Gestaltung des Quartiers bei. SQUAT dient als Beispiel dafür, wie die Umsetzung der GWA-Qualitätsstandards in der Praxis aussehen kann, mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Inklusion und demokratische Teilhabe
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anwohner:innen, Menschen mit Migrationserfahrung und Fluchbiografie, engagierte Gruppen und Initiativen
Beschreibung
Soziale Initiativen, Ehrenamtliche, Menschen auf der Suche nach Gemeinschaft, Politik, Stakeholder
Beschreibung
Menschen, die sich einbringen wollen; Menschen mit versteckten Talenten (Teilgabe); Netzwerkpartner:innen
Vorhandene Strukturen
Durch die Kombination von ehrenamtlichem Engagement und professioneller Leitung ist ein dynamischer Raum, der kulturelle, soziale und ökologische Initiativen und Akteure zusammenbringt, entstanden. Ehrenamtliche, darunter auch Menschen mit Fluchtbiografie, bringen ihre Stärken in Projekte wie Urban Gardening, Kreativangebote, Kochabende und Sprachkurse ein, stärken somit die Gemeinschaft und fördern den Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Die regelmäßigen Treffen und Workshops im SQUAT fördern nicht nur die direkte Beteiligung der Bewohner:innen am Quartiersleben, sondern tragen auch zur Entwicklung nachhaltiger Strukturen bei. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und die Aussicht auf institutionelle Förderung zeigen die Anerkennung von SQUATs Wert für die Gemeinschaft. Das Projekt dient als Modell für effektive Gemeinwesenarbeit, die auf Prinzipien der Teilgabe und Inklusion basiert und gleichzeitig eine Plattform für die Verwirklichung konkreter Utopien bietet. Die besondere Stärke von SQUAT liegt in der Verbindung von Quartiers- und Migrationsarbeit, die durch sehr niedrigschwellige Angebote eine breite Vielfalt an Menschen erreicht und aktiv in die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens einbindet. Die wachsende Zahl an Veranstaltungen und die steigende Beteiligung zeigen den Erfolg dieses Ansatzes und unterstreichen Bedeutung von SQUAT als lebendiges Beispiel für eine gelungene, integrative und partizipative Stadtentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialreferat | Abt. Nachbarschaftszentren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TU Braunschweig | GTAS - Prof. Dr. Tatjana Schneider
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
foodsharing e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirskbürgermeisterin | Jutta Plinke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: KreativKollektiv
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: Feministisches Café
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbe: DenkRaum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Katharinen Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Büro für Migrationsfragen | Integrationsplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NTFN
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Soziale Initiative: Seebrücke Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Futter Teresa e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alila Fun Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsreferat Stadt BS | Ulrike Adam
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle LSBTI* Stadt Braunschweig | Mareike Walther
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Interkulturelle Servicestelle für Gesundheitsfragen im Gesundheitsamt | Fr. Dr. Javanmardi
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendamt Stadt Braunschweig (Abt. Unbegleitete Minderjährige) | Christina Bogner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Kulturen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernährungsrat Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Tafel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Antidiskriminierungsstelle Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagestreff IGLU (für wohnungslose Menschen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Braunschweig (Migrationsberatung und Quartiersmanagement)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein für sexuelle Emanzipation (VSE)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cura e.V. (Strafgefangenenhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dialogforum Innenstadt | Braunschweig Zukunft GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Filmtheater Universum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Staatstheater Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Begleitausschuss zu Demokratie Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartier Plus | Ayat Tarik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Annes Garten | Urban Gardening Shop in der Braunschweiger Innenstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenberatungsstelle e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
pro familia Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Braunschweig
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
SQUAT hat die Chance künftig eine institutionelle Förderung der Stadt Braunschweig zu erhalten. Die Priorität bei der Stadt spiegelt die Wertschätzung für SQUATs Beitrag zur sozialen und kulturellen Stadtentwicklung wider. Diese Förderrunde ist entscheidend, um die Erfolge zu verstetigen und SQUATs Rolle als Modellprojekt für Inklusion und demokratische Teilhabe auszubauen. Eine Weiterförderung würde die dauerhafte Integration in die städtische Förderlandschaft sichern.
Galerie
alice
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam anstatt einsam - Gemeinschaft stärken - Vielfalt (er)leben!

Ansprechpartner
Ulrike Buka
Funktion Sozialpädagogin - Beratungsservice
Gemeinsam anstatt einsam!
Projektbeschreibung
Im Quartier leben 1/3 der Menschen mit Migrationshintergrund und 1/3 sind Senioren. Zudem gehört Gifhorn zu den drei Ballungszentren in Nds. mit hohen Anteil von (Spät)aussiedlern. Von Einsamkeit betroffenen Menschen können aber auch Alleinerziehende, zunehmend Kinder- und Jugendliche, Arbeitssuchende, Betroffenen von seelischer/körperlicher Beeinträchtigung, Geringverdiener, Pflegende Angehörige usw. sein. Die Corona-Pandemie hat das noch einmal sehr verstärkt. QM mit seinem niedrigschwelligen Q-Büro als Kontaktstelle vor Ort, unterstützt, vermittelt, begleitet die Selbsthilfeprozesse für alle Bewohner/-innen; vernetzt die relevanten Akteure im Quartier, koordiniert ressourcenübergreifend. Die Bürgerbeteiligung mit der nachhaltigen Struktur eines Beirats, trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen durch bedarfsgerechte, füreinander verantwortliche Angebote bei und stärkt Zusammenhalt. Ziel ist ein kultureller Wandel von einer zunehmenden Vereinsamung der Menschen hin zu einer, gelebten, zusammenhaltenden kulturellen, bunt gelebten Gemeinschaft, die sich selbst organisiert. Die Bildung eines Beirates als gefestigte zuverlässige Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Kontakt zu anderen hilfreichen Netzwerken, dabei eingebettet in nachhaltige Verwaltungsstruktur, ist letztendlich das Ziel. QM bietet dabei die Möglichkeit Projekte von Bewohner/innen unterstützend mit aufzubauen. So kann Integration auf vielerlei Weise stattfinden. Erleben von Gemeinschaft, aktive Beteiligungsmöglichkeit, Ehrenamt da wo es Spaß und Freude macht, können aus der Isolierung heraus führen. Eine Win-Win Situation!. Engagement für die Gemeinschaft bietet bildende Möglichkeiten, sinnstiftendes Handeln, kann durch erlebte Wertschätzung glücklich machen, vielfältige Formen von Einsamkeit überwinden. Engagierte Menschen mit Sprachbarriere oder aus autokratischen Systemen können z.B. durch Kontakte und gelebte Vielfalt deutsche Sprache und demokratische Beteiligungsprozesse kennenlernen. Viele Hilfsstrukturen und Ansprechpartner werden kennengelernt und Menschen in ähnlichen Situationen können dadurch unterstützt werden. Menschen mit seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen können z.B. ortsnah sich mit ihrem Engagement in einer selbstwirksamen Rolle erleben und Selbsthilfekräfte stärken, da sie ihr Engagement steuern können wie es ihnen gut tut.
Laufzeit
2024-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Sozialwohnsiedlungen der 1960er/70er Jahre am Rand der Kernstadt – Gifhorn Ost. Es ist ein Wohn- und Schlafstadtteil, kaum gewerblich Arbeitsplätze, schwach ausgeprägte Dienstleistungsangebote z.T. wenig soziale Infrastruktur. Im Handwerker-/Blumenviertel leben 5153 Personen mit ca. 1/3 Flüchtlings-/Migrationshintergrund überwiegend ohne deutsche Staatsangehörigkeit mit insgesamt 76 versch. Nationalitäten. Senioren ab 60 Jahren sind ebenfalls ca. 1/3 vertreten, ins Rentenalter kommen im laufe des Jahres 27,13 % Das Gebiet mit einen Radius v. ca. 1 km, hat 1 Kiga, 2 Grundschulen, 1 IGS, 1 Gymnasium, 1 Sportplatz mit Turnhalle. Freizeiteinrichtungen für Jugendliche gibt es keine. Ums QM-Büro herum, wohnen insbesondere einkommensschwache Familien, Senioren im Rentenalter, Alleinerziehende, Arbeitslose, geflüchtete Menschen / Menschen mit Migrationshintergrund, die zum größten Teil Anspruch auf eine Sozialwohnung haben. Im Q soll mit der gemeinwesenorientierten Sozialen Arbeit und dem QM, in Kooperation mit der GWG + FB Soziales sowie andere Akteuren, und den dort verorteten Diensten und Einrichtungen, u.a. das Prinzip der kurzen Wege für die Bürgerinnen und Bürger mit einem Q-Büro umgesetzt werden. Dort sollen verstärkt Aktivitäten entwickelt und umgesetzt werden, die den Sozialraum als Handlungsraum der Nachbarn stärker einbezieht. Das unterstützende Engagement von freien und konfessionellen Trägern, Vereinen und insbes. ehrenamtlich Tätigen soll nun die Existenz einer vielfältigen Palette an gut erreichbaren sozialen Angeboten unmittelbar vor Ort bündeln und fördern. Das QM übernimmt dabei die ressourcenübergreifende Koordination, ist dabei Netzwerkknoten.
Projektgebiet
Beschreibung
Handwerkerviertel (1. Schwerpunktgebiet): Dannenbütteler Weg, Bahnschienen, Osttangent, Natur (2443 Einwohner) Blumenviertel : Dannenbütteler Weg, Osttangente, Lehmweg, Calberlaher Damm (2710 Einwohner)
Einwohnerzahl
5153
Quelle / Anmerkungen
EMA Gifhorn Stand: 25.03.2024
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Landkreis Gifhorn gehört zu den drei in Niedersachsen meist betroffenen Kreisen mit dem höchsten Anteil an zugezogenen (Spät-)Aussiedler/-innen. Besonders war das Stadtgebiet Gifhorn und drei weitere Gemeinden betroffen. Genaue Zahlen für das Stadtgebiet kann das EMA der Stadt Gifhorn nicht erheben und damit auch nicht vom Projektgebiet. Die Zuständigkeit der Erhebung liegt beim Nds. Ministerium für Inneres und Sport - Forschungsbericht der BAMF - Bereich Spätaussiedler. Im Niedersächsischen Bericht von 2018 gehören wir zum Bereich Ostniedersachsen hier ist der höchste Anteil von Aussiedler/innen an der Bevölkerung mit Migrationshintergrund mit 30,8 % in 2016 angegeben. Einzelne Stadtgebiete werden nicht ausgewiesen. An der Gesamtbevölkerung dieses Bezirks ist der Anteil an (Spät-)Aussiedler/innen 6%. In einem offiziellen Projektbericht "Integration jugendlicher Spätaussiedler durch event- und outdoororientierte Naturschutzbildungsmaßnahmen"- Detaillierte Ausführungen zum Projekt sind in dem Abschlussbericht von Dirk Rößner zu finden: HABITAT Nr. 17 wird der Landkreis Gifhorn als Ballungszentrum mit einem Anteil an (Spät-)Aussiedlern/-innen von 10% benannt. Laut EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024 - Blumenviertel 32,73 % 1. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (887 von 2710 Personen) plus 4,94 % 2. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (134 von 2710 Personen) = 37,67 %. Im Handwerkerviertel 25,99 % mit 1. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (635 von 2443 Personen) plus 4,42 % 2. Staatsangehörigkeit nicht deutsch (108 von 2443 Personen) = 30,41% Gesamt: ca. 34,23 % Personen mit Migrationshintergrund, unabhängig der Staatsangehörigkeit ohne Personen die im Ausland geboren sind.
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Senioren ab 60 Jahre im Verlauf des Jahres leben laut EMA Stadt Gifhorn vom 25.03.2024 im Handwerkerviertel (HV) 965 von 2443 Personen ab 60 Jahre 39,5 % und im Blumenviertel (BV) leben 810 von 2710 Personen ab 60 Jahre 29,89 %. Im gesamten Gebiet ergibt ein Prozentsatz von 34,445 %. Der Landkreis Gifhorn hatte im Jahr 2019 einen Altenquotienten von 34,11 % bei Menschen von 65 Jahren und älter, Niedersachsendurchschnitt war 37,5 %. Aktuelle Zahlen aus dem Stadtgebiet wurden angefragt und können nachgereicht werden.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut EMA Stadt Gifhorn Stand: 25.03.2024 - Im Blumenviertel sind von 2710 Einwohner/-innen 631 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (19,44%) Im Handwerkerviertel sind vom 2443 Einwohner/innen 371 ohne deutsche Staatsangehörigkeit (15,186 %). Auf die Gesamtbewohnerzahl von 5153 Einwohner/-innen zu 1002 Personen ohne deutsche Staatangehörigkeit ergibt das einen Gesamtprozentsatz von 19,44 %. Laut Sozialbericht des Landkreises Gifhorn von 2021 war der Ausländeranteil am 31.12.2020 in der Stadt Gifhorn 9,94 %. Im Land Niedersachsen sind es 2020 - 9,7 %. Infolge des Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich die Flüchtlingszahlen und damit der Ausländeranteil erhöht, können so aktuell nicht verglichen werden. Aktuelle Zahlen aus dem Stadtgebiet wurden angefragt und können nachgereicht werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement (QM) arbeitet nach dem Arbeitsprinzip der Gemeinwesenarbeit. Das bedeutet, dass die Bewohner/innen als mündige Bürger im Mittelpunkt stehen. Das QM verbindet dabei alle relevanten Akteure innerhalb und außerhalb des Quartiers, arbeitet verbindend als eine Art Netzwerkknoten. QM koordiniert ressourcenübergreifend innerhalb und außerhalb der Verwaltung als Schnittstellenmanagement. QM unterstützt vermittelt und begleitet die Menschen im Quartier bei ihren Selbsthilfeprozessen, ist da für alle Menschen im Quartier, ob jung, alt, beeinträchtigt, mit oder ohne Migrationshintergrund. Das Q-Büro bietet dabei einen niedrigschwelliger Ansprechpartner/in vor Ort. Die Bürgerbeteiligung trägt zur Verbesserung der Lebenssituationen der Menschen bei. Dieses bereitet den Weg zu einem Paradigmenwechsel von präventiver Hilfe zur Förderung von selbstorganisierten guten Nachbarschaften, unterstützt und begleitet von relevanten anderen Akteuren. QM begleitet dabei den Aufbau von Selbsthilfe-/Beteiligungsstrukturen mit Monotoring und Evaluation um diese gemeinsam weiter entwickeln zu können. Die Bildung eines unabhängigen Beirates als gefestigte zuverlässige Selbsthilfeorganisation, mit Projekten für die Zukunft, dauerhaft bestehend und als Sprachrohr der Bewohner zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie verwoben in hilfreichen Netzwerken und mit Kooperationspartnern, dabei eingebettet in etablierte, nachhaltige Verwaltungsstruktur, ist letztendlich das Ziel des QM.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beiratsbildung im Quartier, die die Bedarfe und Interessen der Menschen transportieren
Beschreibung
Beiratsbildung, Einsatz von Engagementlotsen und Bildung von Ehrenamtlichen aus dem Quartier
Beschreibung
Ergebnisse Sozialraumanalyse mit u.a. Kooperationspartnern und ein Quartiersbüro vor Ort, Erstellung eines Kompetenzatlas und Nutzung der bereits vorhandenen Strukturen
Beschreibung
Vorhanden Ressourcen nutzen, Potenziale erkennen und aufbauen zum Wohle aller Bewohner des Quartiers
Beschreibung
Zusammenarbeit mit anderen Ämtern, Wirtschaft, Handwerk und Politik sowie anderen relevanten Akteuren und Kooperationspartnern etc.
Beschreibung
Bildung von Kooperationen und Teilnahmen an Netzwerktreffen sowie Bildung von eigenen gebildeten, bedarfsgerechten Netzwerktreffen mit Bewohner/innen, Politik, Schnittstellen Verwaltung, Wirtschaft u.a. relevanten Akteuren
Beschreibung
Bedarfsgerechte Projekte wurden aufgebaut, genutzt und dauerhaft fortgeführt, die zum Wohle der Gemeinschaft und zum gemeinschaftlichen Zusammenhalt und gelebter Vielfalt beitragen
Beschreibung
Rückmeldungen von Menschen aus dem Quartier von der GWG oder der Stadt Gifhorn umgesetzt wurden. Räume und Gebäude für bedarfsgerechte Projekte zur Verfügung gestellt werden konnten
Beschreibung
Projekte im Länderaustausch oder in der Freiwilligenarbeit, die Projekte im Quartier mit unterstützen oder sich mit den Menschen austauschen und dadurch neue Perspektiven gewonnen werden können, die dem Gemeinwohl zu Gute kommen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stabstelle Integration, Seniorenstützpunkt, Seniorenbeirat, Gleichstellungsbeauftragte Stadt und Landkreis, KVHS, Ehrenamtsbeauftragte, Landratsbüro, Ausländerbeauftragte, Jobcenter Ausfüllhilfe und Beratung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gmyrekstiftung, Leifert, Türkischer Laden vor Ort im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWG (Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, Dachstiftung Diakonie Projekt Omnibus und Mehrgenerationshaus, Gifhorn miteinander!, Stellwerk, Wohlfahrts- und Sozialarbeit DRK mit ihrer Freiwilligenkoordinatorin
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Harms - Nachbarschaftshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gifhorn Hilft e.V. , Aktiv für Menschen e.V., Mehrgenerationshaus Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paulusgemeinde mit Projekt FamziP (Familienzentrum im Paulus), Friedenskirche mit Cafe Oase, St. Alfrid mit Cafe Aller und Weltladen, Jugendwerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Aller Zeitung, Braunschweiger Zeitung, KNUT, GWG Zeitschrift
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Genossenschaft Nachbarschaftshilfe Hehlenriede eG.(Nachbarort Isenbüttel), Freiwilligenakademie Nds., LAG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hr B. Fahrradwerkstatt, Technikbotschafter Hr Sl., Formularhelferin/Integrationslotsin Fr Ö., Engagementlots/-in Hr B. und, Fr.. Z., Hr. A. (Schwerstbehindert), Hr. S. Flüchtlingsarbeit) u.a. möchten ehrenamtlich unterstützen,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theatergruppe Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Grille, Familienbüro
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird vom FB 5- Soziales und den Vorstand des Landkreises Gifhorn gewünscht und unterstützt, jedoch ist noch kein Budget dafür vorhanden. Durch Kooperation mit der Stabstelle Integration, GWG, Stadt Gifhorn könnten einige Projekte eventuell etabliert und finanziert werden. Aus allgemeinen "Töpfen" könnten Werbemittel finanziert werden. Durch Stiftungen könnten ebenfalls Projektmittel beantragt werden. Personalkosten/Büromiete sind nur für Projektleitung langfristig gesichert!
Zustimmung Veröffentlichung
On

Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel

Ansprechpartner
Stefan Wessels
Funktion Geschftsführer
Unsere Vision ist ein Osnabrück, in dem jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, durch die Kraft des Sports sein volles Potenzial entfalten kann.
Projektbeschreibung
Das Projekt „Sport vernetzt“ zielt darauf ab, Menschen im Osnabrücker Stadtteil Schinkel unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft durch Sport eine Perspektive zu bieten. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, mit lokalen Akteuren und Kooperationen auch über den Sport hinausgehende GWA-Angebote zu schaffen. Es ergänzt damit das bestehende QM, das aktuell nur einen Teil der Schinkelbewohnenden betreut, und fokussiert sich auf die durch das Förderprogramm erneuerten, jedoch bisher wenig genutzten öffentlichen Freiflächen im Schinkel. Durch den Einsatz aktivierender Befragungen und partizipativer Methoden wird die Gemeinschaft direkt in die Planung und Umsetzung einbezogen, was das Empowerment der Quartiersbewohnenden fördert. Das Projekt ermittelt gezielt die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohnenden. Workshops und offene Foren dienen als Plattformen für Austausch und Mitgestaltung, was das Selbstbewusstsein und die Handlungsfähigkeit der Beteiligten stärkt. Unser Ansatz nutzt Sport und Bewegung als niedrigschwellige Maßnahmen zur Aktivierung der Gemeinschaft, beinhaltet aber ebenso kulturelle, bildungsbezogene und soziale Programme, die in Kooperation mit unseren Partnern durchgeführt werden sollen. Diese Vielfalt an Angeboten fördert die soziale Integration und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Besonders die erneuerten Freiflächen im Schinkel sollen dadurch stärker in den Fokus genommen und belebt werden, um mit den Menschen Ideen zur Nutzung zu entwickeln. Die enge Zusammenarbeit mit dem QM und die Kooperation mit den bestehenden GWA sind entscheidend für den Erfolg unseres Projekts. Die Dringlichkeit wird durch die positive Resonanz nach dem Kick-Off der Pilotphase deutlich. Eine Schlüsselposition für die Weiterentwicklung des Projekts ist die Schaffung einer neuen Stelle, die nicht nur die Koordination der bestehenden Angebote vorantreibt, sondern vor allem mit den Bewohnenden konkrete GWA-Projekte initiiert. „Sport vernetzt“ zielt darauf ab, den Schinkel zu einem lebendigen Quartier zu entwickeln, in dem Menschen aller Altersgruppen ihre Talente entfalten und ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickeln können. Die Initiative wird durch die Partnerschaft mit ALBA Berlin und die Unterstützung der Oberbürgermeisterin verstärkt, was unser Engagement für die soziale und kulturelle Entwicklung im Schinkel unterstreicht und neue Wege zur Förderung von Integration und Teilhabe eröffnet.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Schinkel ist mit seinen 14.700 Einwohnern einer der größten, dicht besiedeltsten und diversesten Stadtteile Osnabrücks. Dazu kommt die hohe Migrationsquote, Kinder, Jugendliche und Familien sowie Senioren, die von Armut betroffen sind und häufig wenig Wohn- und Bewegungsraum im privaten Umfeld haben. Hierzu wurde im Rahmen der Städtebauförderung "Sozialer Zusammenhalt“ ein QM eingerichtet, das jedoch bislang aufgrund der Komplexität und Vielzahl der Aufgaben und Bedarfe den Fokus nicht auf die Schaffung von Sport- und Bewegungsangeboten und deren Vernetzung legen konnte. BaKoS führt seit über zehn Jahren auf Bolzplätzen in Osnabrück erfolgreich kostenfreie Ballspielangebote durch. Im Schinkel wird das niedrigschwellige Angebot aber kaum angenommen. Programme, die in anderen Stadtteilen hervorragend funktionieren, sind nicht auf den Schinkel übertragbar, die Vernetzung und die Partizipation der Bewohnenden im Schinkel funktioniert bisher nur unzureichend. Das bisherige Engagement von BaKoS in KiTas und Schulen und deren Rückmeldungen zeigen jedoch, dass vor allem Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene und Senioren einen hohen Bedarf an Sport- und Bewegungsangeboten haben. Anhand der großen Resonanz bei der Kick-Off-Veranstaltung von „Sport vernetzt“ mit der Oberbürgermeisterin als Schirmherrin haben wir gemeinsam mit dem QM festgestellt, dass es einen großen Bedarf und Interesse an Vernetzung hinsichtlich von Sport- und Bewegungsangeboten im Stadtteil gibt. Die Schaffung einer neuen Stelle, die gemeinsam mit dem QM die bestehenden Angebote besser vernetzt, ist essenziell, um diese Lücken zu schließen und den Schinkel gemeinschaftlich voranzubringen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Schinkel
Beschreibung
Das Fördergebiet des Projekts "Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel" umfasst den gesamten Stadtteil Schinkel in Osnabrück, definiert durch ein präzises geografisches Dreieck. Die Grenzen dieses Dreiecks werden im (Nord-)Westen durch die Bremer Straße, im Osten durch die Autobahn A33 und im Süden durch die Mindener Straße gebildet. Diese räumliche Abgrenzung umschließt das Kerngebiet von Schinkel sowie Schinkel-Ost und stellt sicher, dass das Projekt gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner dieses spezifischen Quartiers eingeht. Innerhalb dieser Grenzen erstreckt sich das Projekt über eine vielfältige urbane Landschaft, die Wohngebiete, Bildungseinrichtungen, Sportanlagen, Grünflächen sowie soziale und gesundheitliche Einrichtungen umfasst. Die klare räumliche Abgrenzung ermöglicht eine fokussierte Umsetzung der geplanten Maßnahmen und Aktivitäten, wobei besonderes Augenmerk auf die Zugänglichkeit und Erreichbarkeit der Angebote für alle Quartiersbewohner gelegt wird. Die Definition des Fördergebietes entlang dieser Hauptverkehrsadern erleichtert nicht nur die geografische Orientierung, sondern spiegelt auch die Lebenswirklichkeit der Quartiersbewohner wider, indem es deren alltägliche Bewegungsräume und soziale Interaktionsfelder berücksichtigt. Durch diese gezielte räumliche Fokussierung kann das Projekt "Sport vernetzt" effektiv zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zur Gesundheitsförderung und zur Bildungsförderung im Schinkel beitragen und damit einen nachhaltigen positiven Einfluss auf das gesamte Quartier ausüben.
Einwohnerzahl
14700
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Schinkel_(Osnabr%C3%BCck)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Projekt „Sport vernetzt: Ein Sprungbrett für die Zukunft der Menschen im Schinkel" unterstreicht seine Notwendigkeit und Bedeutung auch vor dem Hintergrund eines bereits existierenden Quartiersmanagements. Während sich das Quartiersmanagement primär auf das Sanierungsgebiet im Schinkel konzentriert, das nur ca. ⅓ der Bewohnenden abdeckt, nimmt „Sport vernetzt" den gesamten Stadtteil in den Blick. Diese umfassende Perspektive ist entscheidend, da die Bedürfnisse und Herausforderungen in Bezug auf sozialen Zusammenhalt, Gesundheit und Bildung den Bereich des Sanierungsgebiets überschreiten und im gesamten Stadtteil präsent sind. Besondere Bedeutung des Projekts trotz vorhandenem Quartiersmanagement: Das Quartiersmanagement leistet wertvolle Arbeit im Kernbereich des Sanierungsgebiets. „Sport vernetzt" ergänzt diese Bemühungen, indem es gezielt die Lücke zwischen dem Sanierungsgebiet und dem restlichen Stadtteil schließt. Es erweitert die Reichweite sozialer und gesundheitsfördernder Maßnahmen auf den gesamten Schinkel und stellt sicher, dass kein Kind und keine Familie aufgrund geografischer Grenzen ausgeschlossen wird. Hervorhebung der niederschwelligen (Sport-)Angebote: Die Kraft der niederschwelligen Sportangebote, die „Sport vernetzt" bereitstellt, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Diese Angebote sind so gestaltet, dass sie für alle Menschen im Schinkel, unabhängig von ihren sozialen oder ökonomischen Hintergrund, zugänglich sind. Die niedrigen Zugangsbarrieren ermöglichen es jedem Menschen, teilzunehmen, seine Fähigkeiten zu entdecken und von den vielfältigen Vorteilen des Sports zu profitieren – von der physischen und psychischen Gesundheitsförderung bis hin zur sozialen Integration und Bildungsförderung. Durch Sport und Bewegung werden nicht nur individuelle Talente und Stärken sichtbar, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl im gesamten Stadtteil gefördert. Diese Aktivitäten dienen als Katalysator für positive soziale Interaktionen und bauen Brücken zwischen unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft. In Anbetracht dessen, dass „Sport vernetzt" über das Sanierungsgebiet hinaus den gesamten Schinkel bedient, ergänzt es nicht nur die Arbeit des Quartiersmanagements, sondern erweitert und vertieft die soziale und gesundheitliche Wirkung im Stadtteil. Die Einbindung aller Bewohnenden und die Förderung eines inklusiven, aktiven und gesunden Lebensstils unterstreichen die essenzielle Rolle des Projekts für die nachhaltige Entwicklung des Schinkels.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
58
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://web.osnabrueck.de/fileadmin/eigene_Dateien/0613_Sanierung_Schinkel/IHK_Osnabr%C3%BCck_Schinkel_Fortschreibung_2023_LQ.pdf
Unterlagen zum Gebiet
Qualitätskriterien
Beschreibung
„Sport vernetzt" im Schinkel fokussiert sich auf die Interessen der Bewohner, basierend auf Dialog und Partizipation. Unsere Arbeit orientiert sich am Gemeinwohl und Menschenrechten, um ein inklusives Angebot für alle Menschen zu schaffen.
Beschreibung
Gemeinwesenarbeit bei „Sport vernetzt" stärkt Selbstwirksamkeit und Selbstorganisation. Durch gemeinsame Aktivitäten erleben Bewohner ihre Fähigkeit, Anliegen kollektiv zu lösen und effektiv zu vertreten.
Beschreibung
„Sport vernetzt" nutzt die Stärken und Ressourcen vom Schinkel, um den Gemeinschaftssinn zu fördern. Indem wir lokale Talente und Möglichkeiten einbinden, stärken wir das Quartier von innen.
Beschreibung
„Sport vernetzt" agiert generationen-, milieu- und nationalitätenübergreifend, um den sozialen Zusammenhalt im Schinkel zu stärken und Vielfalt zu feiern.
Beschreibung
„Sport vernetzt" baut starke Netzwerke und Kooperationen im Schinkel auf, um handlungsfähige Strukturen für gemeinschaftliche Ziele und nachhaltige Entwicklung zu schaffen.
Beschreibung
„Sport vernetzt" macht das Zusammenleben im Schinkel erlebbar und fördert eine starke Gemeinschaft durch gemeinsame Sport- und Bewegungsaktivitäten, die das Quartier verbinden.
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteil Schinkel gibt es eine Vollzeitstelle Quartiersmanagement (QM) im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Sozialer Zusammenhalt". Das QM übernimmt im Stadtteil überwiegend Vernetzungsaufgaben. So ist im Rahmen des Förderprogramms sowohl eine Vernetzungstruktur der Sozialträger (mit Sozialträgerkonferenz und Arbeitsgruppen) entstanden als auch der Bürgerinnen und Bürger (vor allem durch Bewohnerversammlungen). Das Thema Sport und Bewegung ist hierbei bisher noch wenig im Fokus. Zusätzlich überblickt das QM die bestehenden GWA Projekte. Diese fokussieren sich vor allem auf Kinder und Jugendliche durch Mobile Jugendarbeit (Streetwork) und durch Angebote des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums Heinz-Fitschen-Haus. "Sport vernetzt" wird diese GWA-Strukturen ergänzen und erweitern. Es werden ausgehend von den Bedarfen der Bewohnerinnen und Bewohnern Projekte entstehen, die gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden, die in erster Linie durch Sport und Bewegung bestehende soziale Barrieren überwinden, ein Vertrauensverhältnis aufbauen und die Zusammengehörigkeit fördern. Die Stelle, die durch "Sport vernetzt“ entsteht und ihren Sitz im QM haben soll, kann wesentlich konkreter und zielgerichteter auch dezentral bei den Bewohnenden solche GWA-Projekte mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Projektpartnern gemeinsam initiieren und umsetzen. Das bestehende QM wird die Projektstelle und die Projekte mit den bestehenden GWA Projekten vermitteln und die Vernetzung ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kita Hl. Kreuz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stüveschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heiligenwegschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtschule Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diesterwegschule
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau-Weiss Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TSV Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Schinkel von 1912 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Heiligenweg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hort Freunde VPAK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Osnabrück Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilzeitung "Mein Schinkel"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Tannenburgstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO KiTa Mosaik
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paulus KiTa Rappstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KiTa Maria Rosenkranz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische KiTa Jakobuskirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HHO KiTa Altes Wasserwerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfB Schinkel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Türkgücü Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heinz-Fitschen-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Jugendarbeit, Fachbereich Kinder-, Jugend- und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Städtebau, Team Stadterneuerung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Soziales, Sozialplanerinnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung, Strategische Quartiersentwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilbüro, Jugendberatung, Migrationsberatung, Altenhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Schule und Sport, Fachdienst Bildung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sparkasse bzw. Sparkassen-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Osnabrück - Projekt Kinder-Bewegungsstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Eddie the Eagle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DFL-Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landessportbund Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtsportbund Osnabrück
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
„Sport vernetzt" strebt eine nachhaltige Verankerung im Schinkel an, indem es in kommunale Strukturen integriert und vielfältige Finanzierungsquellen erschlossen werden. Durch Kooperationen mit lokalen Einrichtungen und der Wirtschaft, neben Fördermitteln, sichern wir langfristige Unterstützung. Partnerschaften fördern Sachleistungen und Expertise. Kontinuierliche Evaluationen unterstützen die Anpassungsfähigkeit und Attraktivität des Projekts, um eine dauerhafte Finanzierung zu gewährleisten.
Galerie
1 img 3618
2 9lk 160
3 foto 10
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13 sd9 160
Aufsteller
5_img_3542.jpg (987.99 KB)
Zustimmung Veröffentlichung
On

Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen

Ansprechpartner
Gabriele Beel
Organisation Stadt Laatzen
Funktion Stadtplanerin
Beteiligungskultur entwickeln: aus Treffpunkten werden Begegnungsorte der Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte vor Ort
Projektbeschreibung
In Alt-Laatzen ist mit der positiven Juryentscheidung für das Projekt „Alt Laatzen verbindet sich“ Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ 2021 der Grundstein für die Initiierung von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement geschaffen worden. Ein Quartiersmanagement konnte etabliert und dort zu einem festen Bestandteil für die Nachbarschaft in Alt-Laatzen werden. Seitdem sind vielfältige Maßnahmen zur Teilhabe an der Entwicklung des Stadtteils, Selbstwirksamkeit und Aktivierung durchgeführt worden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen und die Förderungsdauer geht bis 30. April 2025. Eine Weiterförderung ist wichtig um bereits initiierte Prozesse nicht abbrechen zu lassen. Als ein wichtiges Element der Aktivierung der Bewohner*innen des Stadtteils wurde beim derzeitigen Projekt „Alt-Laatzen verbindet sich“ das Hauptaugenmerk auf die Mitgestaltung von öffentlichen Räumen gelegt. Hierüber ist Teilhabe auch visuell sichtbar, die Identifikation mit dem Stadtteil wird gestärkt sowie die Selbstwirksamkeit erlebbar. Man kommt ins Gespräch mit der Nachbarschaft, Kontakte werden geknüpft und verfestigt. Diese modellhaft für eine Beteiligungskultur und aktiven Teilhabe angewandte, erfolgreiche Methode soll nun auch bei dem Projekt „Demokratie stärken: an unterschiedlichen Orten der Begegnung in Alt-Laatzen“ eingesetzt werden. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch hier auf Stärkung vorhandener wie Initiierung neuer Vernetzungen im Stadtteil. Demokratisches Handeln ist dabei die Basis. Es bildet die Grundlage für unser Zusammenleben und gemeinsames Handeln. Über das gut angenommene Quartiersmanagement sollen bereits Aktive, Vereine und Organisationen sowie weitere Interessierte zusammengebracht, gestärkt und in ihrer Handlungsfähigkeit unterstützt werden. Sie dienen als Motor und Multiplikatoren für ein integratives, gewaltfreies, demokratisches Zusammenleben mit Teilhabe für alle. Diese Werte sollen auch im Stadtbild sichtbar sein. Mit vielfältigen Angeboten für alle Bewohner*innen und Einbeziehung örtlicher Unternehmen zur Teilhabe sollen gemeinsam Orte der Begegnung geschaffen werden, die die Demokratischen Werte verdeutlichen und einen Zusammenhalt im Sinne der Guten Nachbarschaft schaffen.
Laufzeit
2025-05-01 00:00:00
Ausgangslage
In Alt-Laatzen entwickelt sich seit der Einrichtung des Quartiersmanagements ein Bewusstsein der Bewohner*innen für ihr Wohnumfeld, soziale Aktivitäten, Zusammenleben und Stadtteilkultur, was die Identifikation mit dem Stadtteil stärkt und eine gute Nachbarschaft fördert. Dies soll weiter stabilisiert und ausgebaut werden. Die sozialen Akteure treffen sich seit 2023 regelmäßig um ihre Aktivitäten besser untereinander abzustimmen. Erste kleine gemeinsame Projekte wurden mit Unterstützung und Koordinierung des Quartiersmanagements erfolgreich durchgeführt. Das Interesse an Teilhabe der Bewohner*innen an verschiedenen Aktionen im Stadtteil und der Arbeit des Quartiersmanagement wächst. Dies zeigt sich an den Beteiligungen vieler an bereits durchgeführten Veranstaltungen und Befragungen. Es fehlt jedoch an integrativer Teilhabe. Hier soll das Einrichten von neuen Begegnungsorten helfen die Vielfalt abzubilden, demokratische Werte sichtbar zu machen und Teilhabe zu ermöglichen. Die Vielfalt der ca. 76 unterschiedlichen Nationalitäten im Stadtteil mit rund 6500 Bewohner*innen ist in der Beteiligungskultur noch nicht sichtbar. Daher möchten die sozialen Akteure mit Hilfe des Quartiersmanagements einen Weg finden dies zu ändern und sich für alle im Stadtteil zu öffnen.Ein hoher Anteil von AFD-Wählern im Stadtteil bei der letzten Landtagswahl hat außerdem dazu beigetragen, dass die sozialen Akteure sich gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte vor Ort einsetzen wollen. Sensibilisiert für das Thema möchten sie sich gemeinsam für ein vielfältiges demokratisches Lebensumfeld einsetzen. Neue Handlungsfelder sollen erschlossen und das Ehrenamt für alle geöffnet werden.
GWA/QM-Ansatz
Aktivierung der Bewohner:Innen und sozialer Akteure wie auch ortsansässiger Unternehmen um Netzwerke aufzubauen, Verbindungen untereinander herzustellen und Teilhabe an Veränderungen im Quartier aktiv mitzugestalten.
Vorhandene Strukturen
Ein Quartiersmanagement ist eingerichtet. Die sozialen Akteure sind bereits eingebunden. Es gibt einen Quartiersladen als Anlaufstelle.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Gospelchor Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO-Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christlicher Senioren Bund Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immanuel Kirche Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerinitiative Alt-Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule und Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fördervereine von der Schule und der Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Ökonomie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
WBG Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Örtliche Presse ,soziale Medien,Internetseite der Stadt Laatzen, Newsletter der Bürgerinitiative,Aushänge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Regelmäßige Treffen mit dem im Ortsrat vertreten Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPVG Laatzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stahlrad Verein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vietnamesischer Kulturverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Donna Clara
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Eine Verstetigung erfolgt z.Z. über Einbindung der sozialen Verbände. Die Stadt Laatzen ist eine Bedarfszuweisungskommune mit einer strengen Haushaltskontrolle. Hiervon betroffen sind insbesondere freiwillige Aufgaben, wie z.B. die Einrichtung eines Quartiersmanagements mit Aufgabe der GWA. Der Ortsrat Laatzen befürwortet die Fortführung des Quartiersmanagements. Nach einer dauerhaften Lösung für eine Finanzierung wird gesucht.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachhaltiges Nachbarschaftszentrum Nordstadt

Ansprechpartner
Alina Zimmermann
Funktion Geschäftsführung
Solidarität, Unterstützung, Nachhaltigkeit: Unsere Basis für eine lebendige Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Das Nachbarschaftszentrum WASMITHERZ hat sich in den letzten Jahren als zentrale Anlaufstelle für die Gemeinschaft in der Hannoveraner Nordstadt etabliert. Mit einem Spektrum von über 400 kostenlosen Mitmach-Angeboten pro Jahr stärken wir die Selbstwirksamkeit der Bewohner*innen und fördern die Integration in der vielfältigen Nachbarschaft. In unserer Gemeinschaft sind zahlreiche Initiativen entstanden und haben sich mit der Unterstützung von über 50 Ehrenamtlichen etabliert, wie z.B. die wöchentliche Lebensmittel-Fairteilung, das Sprachcafé oder Initiativen zur Verkehrswende. Über soziale Netzwerke (Schwerpunkt Instagram) haben wir eine Reichweite von bis zu 500.000 Menschen und gewinnen dadurch regelmäßig neue Engagierte und informieren über die Relevanz von Gemeinwesenarbeit. Unsere Ziele für den kommenden Förderzeitraum sind klar definiert: Wir möchten eine nachhaltige Finanzierungsstruktur aufbauen, die Selbstverwaltung der Gemeinschaft stärken und die Vernetzung im Stadtteil erhöhen. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der GWA wollen wir folgende Maßnahmen umsetzen: - Neustrukturierung der Räume und Förderung der Partizipation der Nutzer*innen - Stärkung des ehrenamtlichen Engagements durch einen wöchentlichen Ehrenamtstag - Schaffung eines Zugangs zu geteilten Ressourcen mit offenen Werkstatt-Tagen - Stärkung des Netzwerks auf Stadtteilebene durch Regelmäßige Netzwerktreffen und öffentliche Foren - Erhöhung der Fördermitgliedschaften und Mieteinnahmen durch Erhöhung der Sichtbarkeit und Vernetzung - Sicherung einer dauerhaften kommunalen Förderung Durch die Verstetigung einiger Angebote konnten wir einerseits hauptamtliche Stunden einsparen und andererseits unsere eigenen Einnahmen verdoppeln. Daher beantragen wir in der Folgeförderung nur noch die Hälfte der vorigen Unterstützung. Sollten wir keine Folgeförderung erhalten, wird es trotz der sehr guten Entwicklung sehr schwierig das Nachbarschaftszentrum ohne Hauptamt zu erhalten. Trotz intensiver Bemühungen konnte bisher nur eine Zwischenfinanzierung für ein Integrationsprojekt durch die Klosterkammer gewonnen werden. Diese wird zur Überbrückung der GWA-Förderung genutzt, damit vorhandenen Strukturen nicht verloren gehen. Mit Fokus auf eine kommunale Förderung und Steigerung der Einnahmen, sind wir sicher, dass wir nach weiteren 3 Jahren auf eine nachhaltige Finanzierungsstruktur zurückgreifen können.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Hannoveraner Nordstadt beherbergt eine vielfältige Bevölkerung mit 17.872 Anwohnenden, gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Religionen und Nationalitäten. Die soziale Lage ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit (8%) und Transferleistungen (16%), sowie einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Menschen mit Migrationshintergrund (44%). Historisch linksorientiert, finden sich zahlreiche Initiativen zu Themen wie Gentrifizierung und Obdachlosigkeit, jedoch ist die Kommunikation oft akademisch geprägt, wodurch besonders Deutschlernende und Kapitalschwache ausgeschlossen werden. Integration ist daher von zentraler Bedeutung. Die Trennung durch den Engelbosteler Damm offenbart Disparitäten im Wohnungsmarkt, die Gentrifizierung geht stetig voran. Neben dem Uni-Park fehlen vor allem konsumfreie Orte, wobei sogar einige Potenzialflächen durch die Stadtverwaltung ausgemacht werden konnten. Kostengünstige Lokalitäten schließen seit Corona zahlreich. Es ist davon auszugehen, dass die Spaltung der Nordstadt in einen kapitalstarken und kapitalschwachen Teil durch die Steigerung der Armutsgefährdung und den Bau weiterer Geflüchtetenunterkünfte in den kommenden Jahren verstärkt wird. Ein überparteilicher Ort, wie das WASMITHERZ, fördert neben Demokratie auch die Selbstwirksamkeit aller Bewohner*innen. Gerade im 3. Jahr der Förderung hat sich gezeigt, dass unsere Arbeit stetig zur Verbesserung der Verhältnisse der Bewohner*innen beiträgt. Unsere 50 Ehrenamtlichen bestehen aus einer heterogenen Gruppe aller sozialer Schichten und Hintergründe. Sollten wir keine fortführende Förderung erhalten, verlieren eine Vielzahl von Menschen ihre Anlaufstelle im Stadtteil.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Das Haupt-Einzugsgebiet ist der südliche Teil der Nordstadt (gelb). Das erweiterte Projektgebiet und Kooperationsnetzwerk erstreckt sich auf weitere Teile der Nordstadt (blau). Mit dem Projekt "Bücher für alle" zur Rettung der Nordstadt Bibliothek stehen wir im intensiven Austausch, unterscheiden uns aber vom Haupteinzugsgebiet und der Hauptzielgruppe (in unserem Fall Bewohner*innen ab 20 Jahren).
Einwohnerzahl
9000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
18 - 29 Jährige lt. Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
41
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LH Hannover (Stand Januar 2024)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt, WASMITHERZ, ist schon durch die Entstehungsgeschichte als Nachbarschaftsinitiative fest in den Grundsätzen der Gemeinwesenarbeit verwurzelt. Unsere Arbeit ist geprägt von einem partizipativen Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität und das soziale Miteinander in unserem Stadtteil nachhaltig zu verbessern. Wir verstehen uns als aktive Akteur*innen, die sich für die Belange der Gemeinschaft einsetzen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, um das Zusammenleben in unserer Nachbarschaft zu gestalten und zu fördern. Unsere Arbeit zielt darauf ab, Menschen zusammenzubringen, ihre Anliegen zu hören und gemeinsam Lösungen zu finden. Wesentliche Merkmale sind: - Partizipativer Ansatz: Wir ermöglichen den Bewohner*innen, aktiv an Entscheidungsprozessen teilzunehmen und ihre Anliegen einzubringen. - Ganzheitlicher Blick auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft: Wir berücksichtigen die vielfältigen Bedürfnisse und Interessen der Bewohner*innen und entwickeln entsprechende Angebote und Maßnahmen. - Stärkung des sozialen Zusammenhalts: Durch die Förderung von sozialen Aktivitäten und die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten tragen wir zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Nachbarschaft bei.
Qualitätskriterien
Beschreibung
20-50 TN beim Community Meeting (monatlich), 50-150 TN beim 30167 Forum (halbjährlich) , 2-4 umgesetzte Projekte im Stadtteil (jährlich), 5-10 neue Arbeitsgruppen (jährlich)
Beschreibung
300-400 Selbsthilfe-Angebote pro Jahr von Ehrenamtlichen, 1500-2500 Veranstaltungen pro Jahr im Nachbarschaftszentrum, Nutzung von 100-250 Personen pro Jahr, 50-150 Ausleihen Werkzeuge pro Jahr, 30-50 Kiez-Büro-Nutzer*innen
Beschreibung
50-100 Kooperationspartner*innen, 2-4 gemeinsam organisierte Veranstaltungen, 30-50 Anliegen der Bewohner*innen, die von uns bearbeitet oder über uns vermittelt werden.
Beschreibung
Anzahl der Teilnehmer*innen verschiedener Altersklassen, sozialer Schichten & Herkünfte bei durch uns initiierten Nachbarschaftsfesten und öffentlichen Veranstaltungen
Beschreibung
Begleitung von Bürger*innen-Interessen in den Bezirks- oder Stadtrat, Vermittlung von Anliegen in die kommunale Verwaltung
Beschreibung
50-150 TN bei 30167 Netzwerk Veranstaltungen und im 30167 FORUM (halbjährlich), 15-30 Organisationen im Sozialforums Nordstadt (monatlich), 2-4 Kooperationsveranstaltungen pro Jahr
Beschreibung
50-250 TN bei Nachbarschaftsfesten (jährlich), 50-150 TN im 30167 FORUM (halbjährlich), 30-50 TN im Community Meeting (monatlich), 30-50 TN beim Ehrenamtstag (wöchentlich), 1-4 von uns unterstützte Bügerinitiativen (jährlich)
Beschreibung
2-4 Bauprojekte im Stadtteil z.B. Parklet, Hochbeet etc. (jährlich)
Beschreibung
2-4 Kooperationsveranstaltungen zu gesamtgesellschaftlichen Themen pro Jahr, Nutzung unserer Räume von international agierenden Gruppen
Vorhandene Strukturen
Mit über 50 engagierten Ehrenamtlichen und der Etablierung von über 400 kostenlosen Veranstaltungen pro Jahr bieten wir nicht nur physische Räume für Begegnungen, sondern auch Strukturen zur Unterstützung und Beratung für die Bewohner*innen unseres Stadtteils. Unsere Aktivitäten, wie die wöchentliche Lebensmittelausgabe und das Sprachcafé, bieten konkrete Möglichkeiten zur sozialen Interaktion und zum gemeinsamen Austausch. Zudem organisieren wir UMSONST Flohmärkte mit bis zu 500 Besucher*innen und kulturelle Feste, um verschiedene soziale und kulturelle Gruppen in Kontakt zu bringen und sie aktiv in die Planung und Durchführung einzubeziehen. Wir setzen uns für stadtteilrelevante Themen ein und fördern Interesensgruppen zu Themen wie Nachbarschaftshilfe, Mobilitätswende oder Stadtgestaltung, z.B. bei der jährlichen Organisation des PARKING Days. Durch unsere kostenlosen Räume schaffen wir einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Engagements für die Bewohner*innen unseres Stadtteils. In unserem offenen 30167 FORUM und durch die Vernetzung mit relevanten Institutionen fördern wir den Dialog und die Zusammenarbeit innerhalb des Stadtteils und fördern somit das Deomkratieverständnis. Hierbei setzen wir auf eine vielfältige Partizipation der Bewohnerinnen, um ihre Anliegen und Bedürfnisse ernst zu nehmen und sie aktiv in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Durch weitreichende Netzwerke können wir intermediär zwischen Kommune und Bürger*innen vermitteln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Nord
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt-Teil-Werkstatt Werk-Statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe Fahrradwerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerschule Stadtteilzentrum Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Keller 3 e.V. (Raum für Kunst)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fairkaufhaus Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Obdachlosenhilfe Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bumke selber machen! (Wohnraum für alle)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Students For Future
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Greenpeace Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wanderbaumallee
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Feministischer Rat Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein zur Förderung politischer Jugendkulturen e.V.. (UJZ Korn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPOKUSA - Verein für Sport, Kultur und soziale Arbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Andersraum e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokalzeitung Zidunge
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis für Flüchtlingsunterkünfte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KreHtiv Netzwerk Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Islamische Gemeinschaft IGMG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Jugendkirche Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstädter Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche St. Maria
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PlatzProjekt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Initiative Hüttenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SNNTG e.V. bunt.tolerant.anders.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksmanagement Nord (Stephan Kaczmarek)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftskreis Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goldeimer g GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernährungsrat Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cannabis Socialclub Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Märchenkoffer e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unter einem Dach gUG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum St. Maria
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordstadt braut! eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kargah e.V. Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Kunst und Kultur Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Chiefs Catering GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein für niedersächsische Bildungsinitiativen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mädchenhaus KOMM e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HANOVA wohnen Plus (Betreutes Wohnen Strangriede 8)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Initiative Paulstraße autofrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulsozialarbeit Lutherschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Auf dem Loh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufssschule Anna-Siemsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulbiologie Zentrum Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AmBremerDamm e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
E-Damm für alle!
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fridays For Future Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
167 solidarisch
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Astern 18 e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Miteinander für ein schöneres Viertel e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
PIKSL Labor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AG Nachbarschaftsarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klosterkammer Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Serve the City Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinwohl Ökonomie Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleis D - Verein zur Förderung von Jugendkultur und Sport e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Future of Ghana Germany e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unsere Finanzen haben sich in den letzten 3 Jahren stetig verbessert, sodass wir nun 50% (=60.000€) unserer Gesamtkosten (=120.000€) durch Vermietung, Mitglieder und Spenden selber tragen und in Zukunft weiter ausbauen. Ferner wurde für den Haushalt 2025/2026 ein Antrag auf kommunale Förderung gestellt, allerdings stehen die Chancen aufgrund der Haushaltslage trotz vieler Fürsprecher*innen schlecht (s. Bestätigung Kommune). Über GWA hinausgehende Projektförderungen wurden ebenfalls beantragt.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Projekt Mitte Erdball: Soziale Stadtentwicklung Altstadt

Ansprechpartner
Eric Böttcher
Funktion Bereichsleitung
Soziale Stadtentwicklung Altstadt
Projektbeschreibung
Das Osteroder Altstadtquartier ist durch fehlende Nachbarschaftsnetzwerke, den vermehrten Zuzug von Geflüchteten und die dadurch starke und übermäßig schnelle Veränderung der Bevölkerungsstruktur geprägt. Die Stadtteilakteure, die bisher nicht an den ihnen übertragenden Mitgestaltungsmöglichkeiten partizipieren, prägen diesen Projektort. Entsprechend dieser Problemlage steht daher die Weiterentwicklung und Etablierung des Projektortes und der QM-Anlaufpunkt „Offenes Haus der Altstadt“ in der Auenstraße 9, Osterodes im Fokus. Darüber hinaus ist es ein essenzielles Ziel, Bewohner*Innen im Quartier mit und ohne Zuwanderungsgeschichte für die Mitgestaltung an ihrer Stadt zu gewinnen und einen langfristigen Benefit für das eigene Leben im Quartier vermitteln zu können. Die Arbeit an einem gemeinsamen Platz / Ort, zu letztendlich auch ganz unterschiedlichen Thematiken, bildet den Ansatz, eine freiwillige Vernetzung und Kooperation auszuprobieren und entsprechend ein kollektives Handeln zu etablieren. Das Quartiersmanagement versteht sich als zur Selbstbefähigung anleitende, strukturbildende Kraft, als „Kümmererin“ vor Ort und ist der unmittelbare Ansprechpartner für die Koordinierungs- und Netzwerkarbeit mit den lokalen Beratungsstellen, Vereinen, Verbänden und kulturellen Angeboten. Die Zusammenarbeit mit den städtischen Jugendeinrichtungen (Jugendwerksatt, Stadtjugendpflege), den Kindergärten und Schulen soll intensiviert werden, um ohne Zwang einen Handlungswillen zu implementieren.
Laufzeit
2024-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Im Quartier Alt-/Innenstadt von Osterode am Harz hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in den letzten Jahren verändert und das Quartier wird verstärkt von Menschen mit Migrationshintergrund bewohnt. Darüber hinaus bedingt das zu großen Teilen baulich defizitäre Wohnraumangebot und das damit einhergehend geringere Wohnkostenniveau die Segregation von ökonomisch leistungsschwächeren Haushalten. Gleichzeitig ist festzustellen, dass viele Infrastrukturen, die einst das Gesicht der Altstadt prägten, verschwunden sind. Die zunehmende Leerstandproblematik zahlreicher Immobilien im Quartier, die fehlende Infrastruktur (keine Angebote an Wochenenden und in den Abendstunden) und die wenigen Freizeitmöglichkeiten wirken sich verstärkend negativ auf die Lebensqualität und das soziale Miteinander im Quartier aus. Es mangelt an Begegnungsorten und die Erreichbarkeit und Vernetzung zu den wenig vorhandenen Angebotsstrukturen funktioniert nicht. Obwohl das bestehende QM mit seinen Angeboten der Bewohnerschaft die Möglichkeit bot soziale Barrieren zu überwinden, werden diese nicht umfassend genutzt. Diese sind somit nicht ausreichend und es wurden neue Bedarfe (im Hinblick auf Begegnungsräume mit Treffpunktcharakter, Vernetzung der Angebotsstrukturen) erschlossen. Der Übergang der Zuständigkeit des Bereichs Stadtentwicklung in den Fachbereich Kinder, Jugend, Schule begründet sich auf der Schwerpunktarbeit, die inhaltlichen Handlungsfelder anzupassen und die Stadtteilkultur aufzugreifen. Den neu zugezogenen Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund muss adäquat und mit geeigneten Maßnahmen der Schritt in das Gemeinwesen erleichtert werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Quartier Altstadt der Stadt Osterode am Harz
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die historische Altstadt innerhalb der Stadtmauer.
Einwohnerzahl
1800
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Stadt Osterode am Harz
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik des Bürgerbüros der Stadt Osterode am Harz
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das niedrigschwellig ansetzende Projekt erfordert die direkte und alltagsweltliche Ansprache und Mitnahme der Bewohner*innen im Quartier. Dies kann nur durch entsprechende Fachkompetenzen mit Erfahrungshistorie im interkulturellen Bereich und ein persönlich engagiertes Quartiersmanagement (QM) geleistet werden. Die Quartiersmanagerin kennt die Stadtteilakteure und ist mit den lokalen Institutionen und Trägern, sowie Politik und Verwaltung vernetzt, eruiert die Bedarfe der Bewohnerschaft und fungiert so als Vermittlerin und Kümmerin vor Ort. Es gilt eine interdisziplinäre und partizipative Motivation zu gewährleisten, die den Menschen im Quartier prozessorientiert nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation verschafft. Die vorhandenen Bedarfe und Stärken im Quartier werden weiter herausgearbeitet und mit den Potenzialen und Ressourcen des Quartiers verknüpft. Weitere Netzwerk- und Angebotsstrukturen sollen aufgebaut und mit den im Quartier vorhandenen Einrichtungen kooperativ abgestimmt und erweitert, um ein funktionierendes soziales Netzwerk und eine gute Nachbarschaft im Quartier zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wird der Qualitätsstandard wenn eine Verstetigung des QM-Anlaufpunktes erzielt und eine Imageverbesserung stattgefunden hat. Des Weiteren wird der Qualitätsstandard erreicht, wenn eine gelungene Integration geleistet wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Osterode am Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Am Jacobitor
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Schützenpark
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendpflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendwerkstatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum des DRK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frauen für Frauen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Viele weitere Partner wie z. B. Paritätischer Wohlfahrtsverband, Harz-Weser-Werke, Werk-Statt-Schule, Kinderschutzfachkräfte und viele mehr.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat Osterode am Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen im Quartiersgebiet.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pressestelle der Stadt Osterode am Harz sowie lokale Printmedien wie z. B. Harz-Kurier und Social-Media-Auftritt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die bestehende Quartiersarbeit soll fortgeführt und ausgebaut werden. Die Bereitstellung der Immobilie in der Auenstraße 9 als QM-Anlaufpunkt wurde grundlegend durch die Stadtverwaltung langfristig gesichert. Bis zum geplanten Bewilligungsende soll konzeptioniert werden, wie eine Verstetigung des Quartiersmanagements unter Einbindung verschiedener Akteure (VfR Dostluk Osterode, MTV Osterode, Familienzentrum, Stadt Osterode am Harz) möglich wäre, sodass dann nur noch ein Ratsbeschluss fehlt.
Galerie
1 offenes haus auenstr 001
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Zustimmung Veröffentlichung
On

DRK Forum: Begegnungen, Vielfalt und Zusammenhalt / Gifhorn Süd

Ansprechpartner
Janine Süss
Zusammen wachsen: Stärkung von Nachbarschaft und Vielfalt im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Projekt zielt darauf ab, das neu eröffnete DRK Forum durch die Einstellung eines Quartiersmanagers oder einer Quartiersmanagerin zu stärken und als zentrale Anlaufstelle für Anwohner des Quartiers zu etablieren. Das Forum bietet bereits eine breite Palette von Diensten und Einrichtungen wie Breitenausbildung, Suchdienst, Sozialstation Gifhorn, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, Bereitschaften, Jugendrotkreuz, Familienbüro der Stadt und des Landkreises Gifhorn, den Hausnotruf sowie einen Kleiderladen namens "Die Schatzkiste". Zusätzlich gibt es eine Kinderspielecke, die den Eltern die Möglichkeit bietet, Beratungsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen, während sich ihre Kinder beschäftigen. Die Quartiersmanagerin oder der Quartiersmanager wird eine Schlüsselrolle spielen, indem sie oder er die Anwohner über die vorhandenen Angebote informiert, ihre Bedürfnisse ermittelt und sie bei der Nutzung der verfügbaren Dienste unterstützt. Darüber hinaus wird das Ehrenamt, insbesondere im Bereich des Katastrophenschutzes, aktiv in das Projekt eingebunden. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden die Quartiersmanagerin oder den Quartiersmanager bei der Begehung des Quartiers unterstützen, Gemeinschaftsaktivitäten organisieren und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts beitragen. Geplant ist auch die Unterstützung durch die Ehrenamtskoordinatorin, welche die ehrenamtlichen Aktivitäten koordiniert und fördert. Durch die Zusammenarbeit von Quartiersmanagerin oder Quartiersmanager, Ehrenamt und der Ehrenamtskoordinatorin wird das DRK Forum zu einem lebendigen Zentrum der Gemeinschaft, das die Bedürfnisse der Anwohner erfüllt und zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier beiträgt. Der Arbeitsplatz der Quartiersmanagerin oder Quartiermanager wird im Zentrum des Forums an einem offenen Empfangstresen positioniert sein. Diese Gestaltung ermöglicht eine einfache Erreichbarkeit und Interaktion mit den Besuchenden. Bilder werden beigefügt, um einen visuellen Eindruck von diesem zentralen Arbeitsbereich zu vermitteln. Diese offene Gestaltung soll den Zugang erleichtern und ein Gefühl der Willkommenheit und Nähe vermitteln.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
In Gifhorn konfrontieren uns demografische Veränderungen und wachsende Diversität mit Herausforderungen, die Integration und sozialen Zusammenhalt erforderlich machen. Besonders in bestimmten Quartieren zeigen sich soziale und ökonomische Benachteiligungen, Sprachbarrieren und eine hohe Fluktuation. Zusätzlich mangelt es an einer angemessenen Infrastruktur und Begegnungsräumen, was die Gemeinschaftsbildung erschwert. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Vernetzung zwischen Bewohnern, sozialen Diensten und ehrenamtlichen Angeboten. Es fehlt eine koordinierende Instanz, die Ressourcen bündelt, Austausch fördert und die aktive Teilnahme an der Quartiersentwicklung ermöglicht. "Zusammen wachsen" im DRK Forum Gifhorn adressiert diese Punkte durch Einführung eines Quartiersmanagers. Diese Schlüsselrolle dient als zentrale Anlaufstelle, koordiniert Dienste, verbessert die Kommunikation und fördert ein integratives Quartierleben. Das Projekt zielt darauf ab, durch Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und Verbesserung der sozialen und baulichen Bedingungen die Lebensqualität zu erhöhen und einen nachhaltigen sozialen Zusammenhalt zu schaffen. Die Etablierung des Quartiersmanagers ist entscheidend, um Barrieren zu überwinden und eine inklusive, engagierte Gemeinschaft in Gifhorn zu fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gifhorn Südstadt
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung des Projektgebiets umfasst den südlichen Teil der Stadt Gifhorn, insbesondere das Viertel, das gemeinhin als "Südstadt" bekannt ist. Es erstreckt sich von der Berliner Straße im Norden bis zur Goethestraße im Süden und von der Breslauer Straße im Westen bis zur Bahnhofstraße im Osten. Diese Abgrenzung umfasst die Wohngebiete, öffentlichen Einrichtungen, Schulen und andere relevante Standorte innerhalb dieses geografischen Bereichs.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Die Einwohnerzahl des Projektgebiets Gifhorn Südstadt basiert auf den neuesten verfügbaren Daten des Einwohnermelderegisters der Stadt Gifhorn.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Als Quartiersmanagement versteht sich unser Projekt. Wir folgen einem ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, die Lebensqualität und das soziale Miteinander in einem definierten Quartier zu verbessern. Unsere Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Stärken des Quartiers zu fördern, die Bedürfnisse der Bewohner zu identifizieren und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und in der Stadt Lösungen zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn regelmäßige Treffen und ein aktiver Austausch zwischen lokalen Organisationen, Vereinen, Behörden und Bewohnern stattfinden, um gemeinsame Ziele zu definieren und umzusetzen.
Beschreibung
Erreicht, wenn die Bedürfnisse, Interessen und Stärken der Bewohner im Mittelpunkt der Projektplanung und -umsetzung stehen und ihre aktive Beteiligung gefördert wird.
Beschreibung
Erreicht, wenn Maßnahmen zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und der Nachbarschaftsbeziehungen erfolgreich umgesetzt werden, indem z.B. gemeinsame Aktivitäten, Veranstaltungen und Treffpunkte geschaffen werden.
Vorhandene Strukturen
Die vorhandenen Strukturen des Quartiersmanagements sind in unserem Projektgebiet bereits etabliert. Wir verfügen über ein gut funktionierendes Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern (ca. 790) sowie professionellen Fachkräften, die sich aktiv für die Entwicklung und Stärkung des Quartiers engagieren. Diese Strukturen werden durch bestehende Institutionen wie lokale Vereine, Bürgerinitiativen, soziale Einrichtungen und kommunale Organisationen unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren ermöglicht es, auf die Bedürfnisse und Herausforderungen im Quartier gezielt einzugehen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Albanischer-islamischer Kulturverein e.V. Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Helios Klinikum Gifhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Gifhorn e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte Abrahams Kinder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte Rosengarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sapv-gifhorn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oskar Kämmer Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS 1 Gifhorn
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unser Projekt strebt eine nachhaltige Integration in kommunale Strukturen und langfristige Finanzierung an. Neben Spenden von lokalen Unternehmen und der Bevölkerung planen wir Partnerschaften mit lokalen Organisationen. Wir setzen auf langfristige Kooperationen und ehrenamtliches Engagement, um die Kosten zu reduzieren. Das Büro im Forum wird weiterhin vom DRK gestellt. Zudem planen wir Fundraising-Aktivitäten und die Einbindung von Spendenaktionen aus der Gemeinschaft.
Galerie
forum eingang
forum arbeitsplatz quartiersmanager in bauphase
forum arbeitsplatz quartiersmanager seitlich
forum aussenansicht
forum arbeitsplatz quartiersmanager vorne
2023 11 drk forum 6
2023 11 drk forum 18
2023 11 drk forum 23
forum aufenthaltsraum bereitschaft
forum bereitschaft
forum bereitschaftsumkleide
forum fahrzeughalle bereitschaft
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wandel gestalten: Bad Gandersheim gemeinsam neu denken

Ansprechpartner
Marie-Luise Kisters
Funktion Gemeinwesenarbeiterin
Akteure vernetzen - Beteiligung stärken - Begegnungsorte schaffen
Projektbeschreibung
Das Projekt knüpft an ein Gemeinwesenarbeitsprojekt an, das jedoch aufgrund eines Trägerwechsels zeitlich in der Entwicklung zurückliegt. Zu Projektbeginn wurden Strukturen errichtet, darunter ein Nachbarschaftszentrum, doch diese wurden durch den Trägerwechsel wieder aufgelöst. Die ehrenamtlich Engagierten sahen sich gezwungen, neue Wirkungsorte zu finden. Als die Gemeinwesenarbeit dann unter einem neuen Träger fortgeführt wurde, mussten die Strukturen mit neuen Räumlichkeiten und ohne ehrenamtliche Unterstützung allmählich wieder aufgebaut werden. Dieser Trägerwechsel und der Verlust der etablierten Strukturen stellen eine bedeutende Herausforderung für das Projekt dar. Daher steht eine zuverlässige Strukturierung der GWA im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen. Es werden verbindliche Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen der GWA, der Stadtverwaltung und anderen relevanten Partnern getroffen, um ein gemeinsames Verständnis und eine effektive Kooperation sicherzustellen. Durch den Aufbau eines stabilen Netzwerks wird ein schneller Informationsfluss zwischen den Akteuren und den Bewohnern geschaffen, um Transparenz und Vertrauen zu fördern. Die Aktivierung neuer Bewohner ist ein weiterer Schwerpunkt des Projekts. Durch gezielte Befragungen und Veranstaltungen wie Dorfabende sollen bisher nicht erreichte Zielgruppen wie Senioren und Migranten aktiv angesprochen und zur Teilnahme an der Gemeinwesenarbeit motiviert werden. Ein regelmäßig tagendes Bürgernetzwerk wird etabliert, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und die Bewohner aktiv in die Gestaltung ihrer Gemeinschaft einzubinden. Die Stärkung der Verbindung zwischen Kernstadt und Dörfern ist ein weiteres zentrales Anliegen. Durch die Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten in den Dörfern unter dem Thema "Stadt-Land-Verbindung" sollen offene Dialoge gefördert und gemeinsame Ziele identifiziert werden. Die Bewohner sollen sich gehört fühlen und ihre Anliegen ernst genommen sehen, um das Gefühl der Entfremdung zu verringern und eine stärkere Gemeinschaft zu schaffen.
Laufzeit
2024-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Bad Gandersheim, mit Kernstadt und 15 Ortsteilen, zählt 11.000 Einwohner. Einst lebendige Kurstadt, leidet es heute unter demografischem Wandel und Strukturwandel. Signifikanter Leerstand prägt das Bild, von Einzelhandelsflächen bis Klinikkomplexen. Bevölkerungsrückgang übertrifft Niedersachsen-Durchschnitt. Finanzielle Lage äußerst angespannt, was zur Abstoßung freiwilliger Leistungen führte. Ein Großteil dieser Lücken wurde durch ehrenamtliches Engagement geschlossen. Eines der herausragenden Probleme der Stadt ist das Fehlen eines starken Wir-Gefühls innerhalb der Gemeinschaft. Diese fehlende Verbundenheit führt zu einer Vielzahl von Kommunikationsproblemen und mangelnder Wertschätzung zwischen verschiedenen Gruppen. Die Kommunikation zwischen Bürgern und der Verwaltung, zwischen Vereinen, zwischen Parteien und sogar zwischen Gruppen mit unterschiedlichen Ansichten ist unzureichend. Ein weiteres Problem besteht darin, dass es keine stabilen und sicheren Strukturen für die GWA gibt. Wiederholt wurden solche Strukturen aufgebaut, nur um dann wieder abzubrechen. Der jüngste Trägerwechsel in der Mitte des laufenden Projekts hat die Situation weiter verschärft. Obwohl bereits viel Vorarbeit geleistet wurde, fehlen nun die stabilen Strukturen, um diese Arbeit fortzusetzen und die zarten Fortschritte in verbindliche Formen zu bringen. Eine weitere Herausforderung, betrifft die Dörfer, die sich von der Stadt abgehängt fühlen. Die Konzentration von Ressourcen und Aufmerksamkeit auf die Stadt hat dazu geführt, dass die Bedürfnisse und Anliegen der Dörfer oft vernachlässigt werden. Dies verstärkt das Gefühl der Entfremdung und des Ungleichgewichts innerhalb der gesamten Stadt.
Projektgebiet
Beschreibung
Fläche: 90,85 km², Einwohner: Bad Gandersheim-Kernstadt 6.375 mit ihren 15 Dörfern: Harriehausen 670, Wrescherode 565, Heckenbeck 497, Altgandersheim 428, Dankelsheim 300, Ackenhausen 246, Dannhausen 244, Seboldshausen 222, Gehrenrode 199, Gremsheim 174, Wolperode 158, Hachenhausen 150, Ellierode 145, Helmscherode 139, Clus-Brunshausen 101
Einwohnerzahl
10613
Quelle / Anmerkungen
Stadt Bad Gandersheim
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen 0-14 Jahre 1.089.108 Personen von 7.982.448 (= 14% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 0-14 Jahre 1.204 Personen von 9.623 (=13% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Stadt Göttingen 15-26 Jahre 18.591 Personen von 119.801 (= 16% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt 15-26 Jahre 1.167 Personen von 9.923 (=12% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Altersgruppen, Stand 31.12.2018: Niedersachsen über 60 Jahre 2.276.622 Personen von 7.982.448 (= 29% der Bevölkerung); Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Stadt Bad Gandersheim Stand 28.08.2020 (Quelle): Bad Gandersheim gesamt über 60 Jahre 3.519 Personen von 9.623 (=37% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 2019 (Quelle): Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen: Nds. 5,0% (sonstige), unser Landkreis Northeim 5,1% (Gesamtstadt).
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auskunft der Stadt Bad Gandersheim, Stand 28.08.2020: 808 ausländische Personen in der Kernstadt (=12,8% der Bevölkerung). Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Quelle): Bevölkerung nach Nationalität, Stand 31.12.2018: sonstige = Niedersachsen 749.694 ausländische Personen von 7.982.448 (=9,3 % der Bevölkerung); Gesamtstadt = unser Landkreis Northeim 8.330 ausländische Personen von 132.765 (=6,2% der Bevölkerung)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt verfolgt den Ansatz der Gemeinwesenarbeit, der darauf abzielt, die Lebensqualität in einem bestimmten Gemeinwesen durch aktive Einbeziehung der Bewohner zu verbessern. Dies geschieht durch die Stärkung lokaler Strukturen, Förderung von Selbsthilfe und Eigenverantwortung sowie Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren vor Ort. Wir setzen auf eine partizipative Herangehensweise, die es den Bewohnern ermöglicht, ihre Bedürfnisse, Anliegen und Ideen einzubringen und aktiv an Entscheidungen teilzuhaben. Dabei spielen lokale Ressourcen und Potenziale eine wichtige Rolle, die durch die Gemeinschaft selbst identifiziert und genutzt werden. Unser Projekt fördert den Aufbau und die Pflege von Netzwerken innerhalb des Gemeinwesens, um den Informationsaustausch zu erleichtern, gemeinsame Interessen zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Durch die Schaffung von Plattformen für Austausch und Zusammenarbeit streben wir eine nachhaltige Stärkung der Gemeinschaft an. Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Unterstützung von benachteiligten oder marginalisierten Gruppen, um ihre Teilhabe am Gemeinwesen zu fördern und soziale Ungleichheiten abzubauen. Wir setzen uns für eine inklusive Gemeinwesenarbeit ein, die die Vielfalt und unterschiedlichen Bedürfnisse aller Bewohner berücksichtigt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ist erreicht, wenn möglichst viele Dialog- bzw. Zielgruppen erreicht und aktiviert wurden.
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen die Strukturen ihrer Stadt und organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, übernehmen Verantwortung für ihre Anliegen, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, vernetzen sich.
Beschreibung
Die Ressourcen des Quartiers, der Bewohner/innen und Bewohnergruppen sind bekannt und werden in den Prozess der Quartiersentwicklung aufgenommen und weiterentwickelt. Bewohner/innen bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein.
Beschreibung
Es gibt eine fachübergreifende Zusammenarbeit, die relevante Themenbereiche wie z.B. Wohnumfeld, demograph. Wandel, Integration im Gemeinwesen bearbeitet. Beteiligte Akteure kennen die jewl. Arbeitsbezüge der anderen und verstehen Wirkungszusammenhänge.
Beschreibung
Der Gemeinwesenarbeiter bildet die Schnittstelle und fördert Netzwerkbildung und Kooperation von Akteuren, Bewohner/innen und Quartieren sowie die Kooperation mit Stadt und Stadtmarketing
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende & neue Unterstützungs- und Kulturangebote wurden erschlossen. Die Zielgruppen 60+ und Migranten werden in die sozialen Strukturen eingebunden und beteiligen sich an der politischen Partizipation
Beschreibung
Die vorhandenen Angebote der sozialen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine, Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht, Angebotslücken werden geschlossen.
Vorhandene Strukturen
Der Folgeantrag für die Gemeinwesenarbeit in Bad Gandersheim ist unerlässlich, um die bisherigen Erfolge zu festigen und die aufgebauten Strukturen zu sichern. Der kürzliche Trägerwechsel und der Verlust etablierter Einrichtungen stellen bedeutende Herausforderungen dar. Ziel ist es, das Wir-Gefühl innerhalb der Gemeinschaft zu stärken und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen. Durch gezielte Maßnahmen wie die Aktivierung neuer Bewohnergruppen und die Stärkung des Netzwerks soll eine lebendige und inklusive Gemeinschaft geschaffen werden. Der Folgeantrag zielt darauf ab, langfristige Strukturen zu etablieren und die Gemeinwesenarbeit als unverzichtbares Konzept zu verankern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BürgerGesundheitsPark
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsvorsteher*innen der 15 Dörfer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dorfmoderator*innen in den Dörfern Gehrenrode, Wolperode, Seboldshausen, Heckenbeck, Harriehausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftskirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Glaubenszentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie evangelische Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Beauftragte für ein barrierefreies Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis barrierefrei Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Parteien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Northeim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FamilienServiceBüro / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAfFplus – Teilhabe und Arbeit für Familien / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenheime
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausarzt-Praxen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FairBleib Südniedersachsen-Harz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt Nds. im LK Northeim (SPN)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienberatungsstelle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes Leine-Solling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie im Braunschweiger Land gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Depression
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauenhaus Northeim / Werk-statt-Schule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Gandersheimer Domfestspiele
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KuK – Verein für Kultur und Kommunikation e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kunstkreis Kloster Brunshausen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Heimat und Geschichtsverein Harriehausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Museumsfreunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Portal zur Geschichte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweizer-Familienwerk Lebensraum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Treibhaus e. V. - Entwicklungsräume für Kommunikation, Kultur und Zusammenleben in Bad Gandersheim, Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landfrauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kino-Verein Gandeon e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehren
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Bad Gandersheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gandersheimer Wirtschaftsforum GWF e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtmarketinggesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
NABU Harzvorland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tierschutz Bad Gandersheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Oasengarten - Gemeinschaftsgarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisvolkshochschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB Northeim e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesangsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergemeinschaft Dannhausen Bürgergemeinschaft Ellierode Bürgergemeinschaft Gehrenrode Bürgergemeinschaft Hachenhausen Bürgergemeinschaft Heckenbeck Bürgergemeinschaft Seboldshausen e. V. Bürgerverein Helmscherode Dorfgemeinschaft Wrescherode e. V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die nachhaltige Finanzierung der GWA in GAN ist gegenwärtig ungewiss, bedingt durch Herausforderungen wie die mögliche Wiederholung der Bürgermeisterwahl und die Insolvenz der Trägergesellschaft der Landesgartenschau, an der die Stadt beteiligt ist. Trotz dieser Umstände planen wir folgende Schritte, um GWA nachhaltig in die kommunalen Strukturen einzubinden: Partnerschaften aufbauen, Kooperationsvereinbarungen entwickeln, in kommunale Planungsprozesse einbinden, Finanzierung diversifizieren.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On