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Gesundheitsförderung

Nachbarschaftsnetzwerk CAPITO

Ansprechpartner
Doris Tjaden-Jöhren
Funktion Projektleitung
Nachbarschaftshilfe in der Heese - ein Netzwerk von und mit Bewohnern für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Nachbarschaftstreff CAPITO soll ein Netzwerk entstehen, das entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Bewohner (vorrangige Zielgruppen: Senioren und Familien mit Migrationshintergrund) durch den Einsatz von "Kümmerern" das nachbarschaftliche Zusammenleben fördert, in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Hilfen leistet, Vorurteile abbaut und zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beiträgt. Verschiedene kulturelle Angebote, Aktivitäten zu besonderen Anlässen (Weihnachten...) und der Cafebetrieb fördern Begegnungen und Kommunikation. Darüber hinaus würde das Image des Stadtteils positiv beeinflusst.
Ausgangslage
Im Projektgebiet lebt eine Mischung aus verschiedenen ethnischen Gruppen und Senioren mit enger Verbundenheit zum Quartier. Der Anteil der Menschen mit ausländischer Herkunft ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen höher. Vorurteile und Ängste (z-B. Sicherheit) werden häufig thematisiert. Ältere Bewohner möchten so lange wie möglich im vertrauten Quartier verbleiben und benötigen in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens zunehmend und flexibel Unterstützung. Bei einem hohen Anteil der Alleinlebenden drohen Rückzug und Vereinsamung. Beide Zielgruppen wünschen sich Angebote für Begegnung und Austausch. Die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen müssen gemeinsam analysiert und Konzepte entwickelt werden. Mit den Aktivitäten der Beteiligten werden Lebensqualität und Image des Heesequartiers verbessert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle, Stadtteil Heese
Beschreibung
Stadtteile Neustadt, Westercelle, Neuenhausen, Klein Hehlen, Boye
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Im geplanten Projekt sollen die Interessen der Bewohner des Quartiers analysiert und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Dabei geht es um Inhalte, die die Betroffenen als Benachteiligung, fehlende Hilfen und Angebote empfinden. Mit dem Einsatz von "Kümmerern" soll ein Netzwerk entstehen, das auf die wechselnden Bedürfnisse der Bewohner flexibel und möglichst selbsttätig reagiert, die nachbarschaftlichen Beziehungen fördert und die Lebensqualität verbessert. Vorhandene Partner/ Stellen werden einbezogen. Der Nachbarschaftstreff dient als Anlaufstelle mit aktuellen und langfristigen Angeboten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Etablierung der nachbarschaftsfördernden Maßnahmen mit Beteiligung aller Bewohner und der Mitwirkenden des Nachbarschaftstreffs erfolgt ist
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Atelier 22, Frau Reschke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB, Johanniter, Caritas - div. Ansprechpartner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Referenten nach Themen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Celler Bau- und Sparverein, Herr Stünkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement, Frau Rietze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt "Celler Woge", Frau Vette, Div. Bewohner
Typ
Stadtteil
Galerie
skm c224e17052314220 0001
skm c224e17052314220 0002
skm c224e17052314220 0003
eingangsfoto flyer
dscf0630   kopie
jd800029
Zustimmung Veröffentlichung
On

Integrativer Gesundheitstreff

Ansprechpartner
Frank Auracher
Funktion Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter
Sport- und Gesundheitsförderung zum Ausbau der Gemeinwesenarbeit im Bereich Integration und Stadtteilentwicklung
Projektbeschreibung
Die Hildesheimer Nordstadt ist ein bunter und vielfältiger Stadtteil mit rund 10.700 Einwohner*innen. Alle sozialen Schichten und Milieus sind vertreten und tragen zu dem unverwechselbaren Charakter der Nordstadt bei. Durch aktivierende Stadtteilsozialarbeit und ein gut vernetztes Gemeinwesen werden viele Themen, wie Kindheit und Jugend im Stadtteil, der Sozialraum Nordstadt und die vielen Kulturen in der Nordstadt, bearbeitet. Ein weiteres dieser Themen ist Gesundheit im Stadtteil. Seit 2013 wurde das Thema Gesundheit in der Nordstadt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Gemeinweseninitiative Nordstadt.Mehr.Wert und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit auf unterschiedliche Weise bearbeitet. Darauf aufbauend wurde beispielsweise ein Aktionsplan für die Implementierung des Handlungsfeldes „Gesundheit“ in der Hildesheimer Nordstadt erarbeitet (2013, u.a. basierend auf Fokusgruppeninterviews und Befragungen) sowie ein Gesundheitswegweiser für die Hildesheimer Nordstadt (2015) und zuletzt ein Leitbild Gesundheit im Rahmen des Aktionsplans Nordstadt 2022 erarbeitet (2016). Alles in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gesundheit. Um diese Vorarbeit weiterzuführen und den Bedarfen gerecht zu werden soll ein integrativer Gesundheitstreff im Stadtteil etabliert werden. Ziel ist es, dass Thema Gesundheit sichtbar zu machen und dauerhaft im Stadtteil zu verankern sowie Sport und Gesundheit als Mittel der Integration von Geflüchteten und Migrant*innen zu nutzen. Es soll eine Koordinationsstelle mit personeller und räumlicher Ausstattung geschaffen werden, welche die Entwicklung von Gesundheitskompetenz und Integration im Stadtteil unterstützt. Durch den Zuzug von Menschen mit Fluchterfahrung, soll besonderes Augenmerk auf der Angebotsvielfalt, auf Mehrsprachigkeit und Niedrigschwelligkeit liegen. Im besten Fall sollte der integrative Gesundheitstreff aktivierend und die Bewohner beteiligend entstehen und aus einem offenen Büro bestehen, das Platz für informelle Gespräche in kleinerer Runde bietet und ebenso Informationsfläche vorhält. Wichtig ist ein ausreichend großer, barrierefrei erreichbarer Bewegungsraum, in dem Kurse und Veranstaltungen stattfinden können. Im integrativen Gesundheitstreff sollen Kooperationen und Netzwerke zu Gesundheit und Integration entstehen, bspw. mit Hilfe des Integrationsmanagement und einem Stützpunktverein "Integration durch Sport".
Ausgangslage
In der Hildesheimer Nordstadt ist eine Vielzahl verschiedener religiöser bzw. Werte-Gemeinschaften ansässig. Zugleich leben in der Nordstadt überdurchschnittlich viele Menschen von Transferleistungen sowie zunehmend mehr Menschen mit Behinderungen. Der Anteil an Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist hier höher als in anderen Stadtteilen, es gibt viele Einpersonen-Haushalte und günstige Wohnungen, worin ein möglicher Grund für die zunehmende Anonymisierung und Fluktuation liegen könnte. Hier befindet sich die städtische Unterkunft für Flüchtlinge sowie die meisten der dezentral angemieteten Wohnungen für Geflüchtete. Um die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Quartier noch stärker zusammenzubringen und die Potenziale der Bewohner*innen zu aktivieren, wurde im Jahr 2012 von der Stadt Hildesheim und der Lebenshilfe Hildesheim das Projekt „Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert“ initiiert. Mit Kooperationspartnern und Akteuren aus dem Quartier sind viele Projekte und Aktivitäten durchgeführt und angeschoben worden: u.a. Bürgerversammlungen, Zukunftskonferenzen mit Projektgruppen, Aktionstage, die Einrichtung eines Runden Tisches, Maßnahmen des Selbststärkungsprozesses etc. Der bisherige Verlauf und die Erfolge zeigen, dass die Nordstadt eine langfristige „Begleitung“ durch eine gezielte Gemeinwesenarbeit benötigt. Um Negativentwicklungen zu stoppen und die vorhandenen Potenziale für die Entwicklung des Quartiers zu aktivieren, hat die Arbeit mit den Programmen Soziale Stadt und CTC begonnen, es bedarf jedoch aufgrund dieser Neuorientierung einer vielfältigeren und weiterführenden Finanzierung und Ausstattung im Stadtteil, um die Gemeinwesenarbeit zu sichern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt, durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
10789
Quelle / Anmerkungen
Stand 12/2016, Stadt Hildesheim
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein Teil der Nordstadt, genauer die nördliche Nordstadt ist seit Januar 2017 im Programm der Sozialen Stadt. Die Begründung, dennoch einen Antrag im Förderprogramm "Gemeinwesen und Quartiersentwicklung" zu stellen liegt an der thematischen Besonderheit. Wir möchten Gemeinwesenarbeit mit Gesundheit, Sport und Integration verbinden und eine räumliche wie personelle Ressource schaffen, dies umzusetzen. Die Menschen in der Nordstadt sind sehr vielfältig, ein hoher Anteil davon sind Kinder und Jugendliche, bezieht Transferleistungen, hat Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung. All diese besonderen Merkmale führen zu Konflikten und einem besonders hohen Handlungsbedarf in der Nordstadt. Durch eine starke Gemeinwesenarbeit ist es bereits in den vergangen Jahren gelungen, einige Ziele zu erreichen und durch die Programme CTC - Communities that Care und "Soziale Stadt" kann dies nun in einem bestimmten Bereich, der nördlichen Nordstadt, weitergeführt werden. Durch den vielfältigen Handlungsbedarf ist dies aber nicht ausreichend, auch weil der Anteil der Gemeinwesenarbeit sich durch die neuen Aufgaben andernfalls reduzieren würde. Es müssen weitere Programme eingesetzt werden, die sich spezifischen Themen widmen, welche die Soziale Stadt nicht leisten kann. Mit der beantragten Förderung soll die vorhandene Gemeinwesenarbeit unterstützt aber vor allem ausgebaut und auf mehr Themen und Gebiete ausgebreitet werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
15 bis unter 25 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
ab 65 Jahre, Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2014, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 2016, Stadt Hildesheim
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Migrationsanteil, Stand 2015, Stadt Hildesheim
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der integrative Gesundheitstreff setzt an der vorhandenen Gemeinwesenarbeit an und möchte Menschen in ihrer Lebensumwelt fördern. Durch gezielte Angebote und aktivierende Maßnahmen im Stadtteil kann die Lebensqualität im direkten Umfeld der Bewohnenden verbessert werden. Der Fokus liegt auf den Bedürfnissen und Wünschen der Wohnbevölkerung. Zentral sind hier die bereits erfolgten und noch auszuweitenden Bedarfsanalysen und (aktivierenden) Befragungen. Vor allem im Bereich Gesundheit ist Empowerment ein zentrales Ziel, also die Befähigung der Menschen sich selbst zu bilden und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Gefördert werden dabei die Selbsthilfekräfte und Eigeninitiative mit einer ressourcenorientierten Perspektive, die die Potentiale der Menschen in der Nordstadt aber auch des Stadtteils selbst forciert. Der integrative Gesundheitstreff soll alle Bewohner*innen in der Nordstadt erreichen und zu einem besseren Verständnis unter den Generationen und Kulturen beitragen, mit Hilfe von zielgruppenübergreifenden Angeboten. Darüber hinaus werden ein bereichsübergreifender Ansatz sowie Kooperation und Koordination die zentralen Aufgaben im Gesundheitstreff sein. Es gilt die Potentiale und Kompetenzen der Expert*innen im Stadtteil zu nutzen und Anknüpfungspunkte zu finden, um Interventionen bezogen auf Einzelfälle, Gruppen und Aktionen zu planen und gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn ein Bewegungsraum und ein Büro zur Verfügung stehen sowie Sport- und Gesundheitskurse, Veranstaltungen und Seminare angeboten und durchgeführt werden und wenn eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur Verfügung stehen
Beschreibung
Erreicht wenn Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft und Kultur Angebote nutzen und an Veranstaltungen teilnehmen, wenn die Angebote barrierefrei und niedrigschwellig sind
Beschreibung
Erreicht wenn die unter Vernetzung genannten Akteure angesprochen wurden und Kooperationsmöglichkeiten sondiert und Kooperationsverträge geschlossen wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Gesundheit, Stadtteilbüro Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV v.1848 Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SV Türk Gücü Hildesheim e.V. 1979 (ggf. auch Eintracht Hildesheim)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialdienst katholischer Frauen Hildesheim e.V. Schwangerschaftsberatung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Himmelsthür, medizinische Leitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ansässige Ärzt*innen und Therapeut*innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Autismusambulanz der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesgruppe für Senioren der Lebenshilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther Gemeinde Nordstadt-Drispenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztagsgrundschule Nord Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannesschule Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kita Hort Nordwind
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationsleitstelle der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Herman-Nohl-Schule Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger/innen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reha-Akademie Ausbildungsgang Heilerziehungspfleger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Asyl e.V. - Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Flux - ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter (u.a. Flüchtlingshilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen (Flüchtlingsunterkunft)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi – Mit Migranten für Migranten – Interkulturelles Gesundheitsprojekt, Landkreis Hildesheim
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Cafe Allerlei - Stadtteilprojekt Hannover Linden

Ansprechpartner
Tatjana Makarowski
Funktion Abteilungsleitung der Sozialen Dienste
Stadtteilcafe Allerlei in Linden
Projektbeschreibung
Der Stadtteil Hannover Linden ist durch einen hohen Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund geprägt. Die Flüchtlingswelle hat einen neuen Teil zu integrierender Menschen mit sich gebracht. Das Cafe Allerlei möchte sich unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Hannover e.V. dieser interkulturellen Arbeit im Quartier annehmen. Ziel ist es das vom Fels e.V. initiierten Projekt zu erhalten und auszubauen und den entstandenen Bedarfen an integrativen Angeboten, Beratung und Begleitung zu begegnen.2013 hat der Verein Fels e.V. das Cafe Allerlei in Hannover Linden innitiiert und mit Hilfe eines Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. ein niedrigschwelliges Angebot etabliert in dem Bewohner des Stadtteils Angebote für Bewohner vorhalten.Zunächst waren diese auf die Zielgruppe von Müttern und Kindern ausgerichtet. Durch die Flüchtlingswelle, wie auch die Akzeptanz der Angebote des Cafes sind weitere Angebote etabliert worden, darüber sind Handlungsfelder,Beratungs- und Begleitungsbedarfe im Stadtteil sichtbar geworden, die weiterer personeller Ressourcen bedürfen.Das Cafe als bisherige Anlaufstelle bedarf der Weiterentwicklung in der Vernetzungs- und Beratungsfunktion,wie auch der weitergehenden Unterstützung der Selbstorganisation der Ehrenamtlich tätigen und der Umsetzung weiterer Kooperationsstrukturen.
Ausgangslage
Der Caritasverband Hannover e.V. hat mit dem Verein Fels e.V. eine Kooperation geschlossen um das Anliegen ein multikulturelles Stadtteilcafe für Bewohner mit Bewohnern zu unterstützen.Der Koordinator des Caritasverbandes arbeitet mit dem Gremium,dem Caferat, das Angebot des Cafes aus. Die Angebote richteten sich zunächst an Familien , Mütter und Kinder. In der Zwischenzeit sind durch den Caferat,der sich aus verschiedenen Bewohnern des Stadtteils zusammensetzt, weitere und andere Angebote etabliert worden. Durch die Erweiterung des Angebotes sind Handlungsfelder, Beratungs- und Vernetzungsbedarfe aufgetreten, die einer Weiterentwicklung bedürfen,dies möchte sich der Caritasverband zur Aufgabe machen und die bisherige Quartiersarbeit in Trägerschaft fortführen.Bedarfe liegen in der interkulturellen Kommunikation, der Gesundheitsförderung, sowie der Verbesserung der Beschäftigungschancen.Die BewohnerInnen nutzen die Angebote des Cafes, bleiben jedoch in ihrer Community.Hier sollen Angebote etabliert werden die die interkulturelle Kommunikation fördern.Fragen rund um das Thema Gesundheit haben zugenommen, es bedarf hier thematischer Angebote wie auch Angebote die zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit einladen.Die BewohnerInnen tragen maßgeblich zum Betrieb und zur Gestaltung des Angebotes im Cafe Allerlei bei, hier sollen Qualifizierungsmaßnahmen der dort ehrenamtlich Tätigen stattfinden und nach Möglichkeit eine Beschäftigungsmöglichkeit geschaffen werden. Die ermöglicht Teilhabe und Identifikation Die Einbindung des Cafes in die Netzwerkstruktur des Caritasverbandes mit seinen verschiedenen Beratungsangeboten erweitert die Kooperationsstrukturen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Linden
Beschreibung
Linden Süd
Einwohnerzahl
13000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hannover - Strukturdaten der Stadteile 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
1
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
1
Projektgebiet in Prozent
52
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
1
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Cafe Allerlei wird in die Trägerschaft des Caritasverbandes eine Gemeinwesenorientierung bekommen. Das Quartiersmanagement der Hanova (ehem. GBH ) und der Verein Fels e.V. haben das Cafe im Quartier Linden innitiiert und mit Unterstützung des Koordinators des Caritasverbandes Hannover e.V. partizipative Angebote für die BewohnerInnen im Stadteil etabliert.Durch die aktive Beteiligung der BewohnerInnen und der Annahme der bestehenden Angebote sind weitere Handlungsfelder deutlich geworden,die einer Weiterentwicklung des bisherigen Angebotes bedürfen.Im Projekt des Cafe Allerlei sind ehrenamtliche und professionelle Strukturen vorhanden. Durch die Arbeit des Quartiersmanagements der GBH wurde der Bedarf an zielorientierter Stadtteilarbeit im Sozialraum Linden benannt, das Cafe Allerlei wurde mit der GBH und dem Verein Fels e.V. gegründet. Ein Sozialarbeiter des Caritasverbandes unterstützt die Arbeit als Koordinator. Der Betrieb des Cafes, die Auswahl der Angebote findet unter Abstimmung des Cafeteam, ehrenamtlich tätige BewohnerInnen des Stadtteils, statt. In diesem Gremium werden auch neue Angebote und Bedarfe diskutiert und erhoben. Der Förderantrag resultiert aus den Bottom Up Prozessen des Cafeteams. Ohne weitere personellen Ressourcen werden die erkannten Handlungsfelder, Beratungs - und Vernetzungsangebote im Stadtteil nicht etabliert werden können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Besuchergruppen im Cafe Allerlei sich interkulturell vermischen und die Angebote nicht nur kulturspezifisch genutzt werden.
Beschreibung
Die Bewohner aus dem Stadtteil eigenständig Aktivitäten für sich und für andere durchführen.
Beschreibung
Wenn verschiedene Bewohner und Institutionen des Stadtteils im Cafe zusammenarbeiten.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienzentren des Caritasverbandes in Hannover Linden,Beratungsstelle Lichtpunkt,Kinderzentrum Linden, Spielhaus Linden, Fels e.V., Kreofant,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bulgar(i)en in Hannover e.V.,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturbüro der Landeshaupstadt Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen des Stadtteils, Nachbarschaftskreis Siloah, Flüchtlingshilfe D 33
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinde St. Godehardt, Erlösergemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HANOVA (ehem. GBH)
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

PInsel

Ansprechpartner
Stephanie Thiering
Organisation EJF gemeinnützige AG
Funktion Bereichsleitung
niedrigschwellige Projektarbeit als Motor für Integration
Projektbeschreibung
Über das Projekt P(roduktions)Insel sollen junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren mit Vermittlungshemmnissen über einen niedrigschwelligen Einstieg durch gemeinsame handwerkliche Tätigkeiten ihre sozialen Fähigkeiten in einer Gruppe sowie ihre fachlichen Fähigkeiten bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Arbeiten erweitern. Ziel ist es, in den Arbeitsbereichen "Back- und Kochstraße" und "Bauen und Basteln" den Quakenbrücker Stadtteil Neustadt sowie die vier Jugendtreffs in der Samtgemeinde Artland mit kulinarischen Köstlichkeiten zum Selbstkostenpreis zu versorgen. Zudem sollen viel genutzte Plätze z.B. mit selbstgebauten Blumenkästen verschönert und brachliegende Flächen wieder der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. So erfolgt bei den Teilnehmern eine Identifikation mit ihrer Gemeinde, es wird stärker auf die Instandhaltung geachtet und die Wertigkeit durch das Einbringen der eigenen Arbeitskraft erhöht sich. Da vor allem in der Quakenbrücker Neustadt viele Jugendliche ohne Schulabschluss und Aussicht auf eine Arbeitsstelle wohnen, soll mit diesem Projekt zunächst das Bewusstsein entstehen, dass jeder sich durch die eigenen Hände und somit durch die eigene Tätigkeit die nach außen sichtbar Wohnqualität verbessern kann und Spaß an handwerklicher Arbeit findet. Die Wichtigkeit eines Schulabschlusses und damit verbunden eine abgeschlossene Ausbildung wird mit dem Sozialpädagogen erarbeitet. Diese Erkenntnis, mit dem eigenen Handeln etwas für sich und andere bewirken zu können ist der erste Schritt, um die Integration in das Gemeinwesen und in eine langfristig orientierte Erwerbstätigkeit erfolgreich zu schaffen. In diesem Prozess werden die Teilnehmer eng von Sozialpädagogen und Anleitern mit fachspezifischem handwerklichen Hintergrund in den unterschiedlichen Prozessstufen begleitet und in ihrer Entwicklung gefördert. In monatlichen Gespräche mit der MaßArbeit kAöR (SGB II) werden die Fortschritte miteinander besprochen. Bei guten Erfolgen in der Projektarbeit erfolgt eine Vermittlung der Teilnehmer in eine Ausbildung, eine Einstiegsqualifizierung oder eine Arbeitsstelle. Um die Erfolgschancen des Teilnehmer auf Dauer zu sichern, wird dieser weiterhin regelmäßig von dem Sozialpädagogen im Betrieb besucht. Zudem sollen Gespräche mit dem Firmenchef ein Abbrechen der Arbeit verhindern. Die Reintegrationsphase ist abgeschlossen, wenn der Teilnehmer ohne weitere Unterstützung einer Ausbildung oder Arbeit nachgeht bzw. nachgehen kann.
Ausgangslage
In der Samtgemeinde Artland, insbesondere in Quakenbrück, gibt es eine große Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei denen eine gute Schulbildung sowie das Erlernen eines Berufes oder das Ergreifen einer Arbeitsstelle eine geringe Bedeutung haben. Die angezeigten Schulpflichtverletzungen sind relativ hoch, so dass es für die Samtgemeinde Artland zwei Projekte zum Abbau von Sozialstunden gibt. Die Hürde, den Schulbesuch wieder regelmäßig aufzunehmen, sind bei einigen Jugendlichen aufgrund ihrer kulturellen Prägung und dem Miteinander in der Peer-Group relativ hoch. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekommen von den älteren Personen ihres Kulturkreises zumeist das Bild vermittelt, dass Schulbildung und Arbeit eine geringe Rolle für das weitere Leben spielen. Es fehlt ihnen an Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen, die Motivation, morgens aufzustehen und für die Erfüllung ihrer Wünsche und Träume etwas zu leisten. Für die Mädchen ist häufig eine frühe Heirat verbunden mit einer frühen Schwangerschaft das wichtigste in ihrem jungen Leben. Da sich die Probleme im Jugendalter manifestieren, gibt es genügend Erwachsene zwischen 28 und 55 Jahren, die weder einer geregelten Arbeit nachgehen, noch eine abgeschlossene Ausbildung haben. Um diese kulturellen Einflüsse und eingefahrenen Verhaltensmuster aufzuweichen wird angestrebt, dass sich die jungen Menschen gemeinsam mit den Erwachsenen für ihre jeweilige Gemeinde engagieren und in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen voneinander und miteinander lernen.
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit stellt einen Ansatz der Sozialen Arbeit dar, bei dem gemeinsam mit den Teilnehmern versucht wird, die Lebensqualität in ihrem Wohnquartier zu steigern. Zudem sollen Problemlagen, die das Miteinander im Quartier beeinträchtigen aufgegriffen und durch gezielte Handlungsansätze langfristig gelöst werden. Gemeinsam mit dem Sozialpädagogen und den Anleitern für die Arbeitsbereiche "Bauen und Basteln" und "Back- und Kochstraße" sollen mit den Teilnehmern Ideen entstehen und umgesetzt werden, die ein gemeinsames Miteinander der unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Migrationsgeschichten ermöglichen. Der Sozialpädagoge und die Anleiter bringen sich dabei aktiv in das Geschehen ein und helfen, Hürden des Miteinanders zu verringern und abzubauen. Zudem soll über die Integration in das Arbeitsleben eine Möglichkeit geschaffen werden, das Selbstwertgefühl des Einzelnen zu stärken und Kompetenzen zu erlernen, die auf unterschiedliche Arten wieder dem Gemeinwesen zu gute kommen.
Vorhandene Strukturen
Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk gemeinnützige AG betreibt in der Quakenbrücker Neustadt ein Mehrgenerationenhaus, in dem unterschiedliche Angebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene und Senioren für einen geringen Kostenbeitrag angeboten werden. Ehrenamtliche begleiten einen Seniorenmittagstisch oder engagieren sich als Lesepaten. Über das Projekt "Jugend stärken im Quartier" sollen durch den Jugendcoach und den Berufsstarter Jugendlichen ohne institutionelle Anbindung aufgesucht und an bestehende Angebote in der Stadt oder der Samtgemeinde Artland angebunden werden. Mit ihnen wird an ihren persönlichen Entwicklungshemmnissen gearbeitet, so dass sie im besten Fall einen Hauptschulabschluss erwerben und in eine Einstiegsqualifizierung, eine Ausbildung oder in Arbeit weitervermittelt werden können. In dem Projekt "Deine Chance" bauen Schulverweigerer die vom Gericht auferlegten Sozialstunden am Nachmittag in gemeinnützigen Einrichtungen ab. Aufgrund der langjährigen Aktivitäten im Gebiet verfügt das EJF über ein gut ausgebautes Netzwerk an Kooperationspartner in der Samtgemeinde Artland. Zudem sind die Sozialarbeiter im Gebiet bekannt und werden bei Problemen auch direkt von den Jugendlichen oder ihren Eltern angesprochen und um Rat gefragt. Zudem gibt es in allen Gemeinden einen guten Zugang zu den jeweiligen Bürgermeistern und den Ratsmitgliedern, so dass die Umsetzung einzelner Maßnahmen durch geringen Aufwand realisiert werden können.
Galerie
anordnung raum
aufbau projekt
kompetenzvermittlung

Entwicklung und Schaffung eines quartiersoffenen Familien- und Pflegezentrums in Hannover Vahrenwald (Schleswiger Str. 31)

Ansprechpartner
Dennis Klatt
Organisation AWO Bezirksverband Hannover e.V.
Funktion Mitarbeiter im Projektcontrolling / Stabsstelle Zentrale Steuerung / Unternehmensentwicklung
Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier / Inklusion und soziale Teilhabe
Projektbeschreibung
Der AWO Bezirksverband Hannover e.V. ist ein sozialpolitischer Mitgliederverband mit ca. 17.000 Mitgliedern in der Mitte Niedersachsens, der mit seinen gemeinnützigen Tochtergesellschaften und ca. 2000 Mitarbeitern über 120 unterschiedliche soziale Einrichtungen betreibt. Die AWO unterstützt das freiwillige, bürgerschaftliche Engagement durch vielfältige soziale und innovative Projekte und Aktionen. In Hannover Vahrenwald (Schleswiger Str. 31) betreibt der AWO Bezirksverband Hannover e.V. ein Seniorenzentrum, an das eine Kinderkrippe angeschlossen ist. Durch einen Um- und Neubau soll eine gezielte Weiterentwicklung desselben in den Bereichen Betreuung, Bildung, Gesundheits- und Nahversorgung & Freizeit den Weg für eine erfolgreiche Gemeinwesenarbeit und Quartiersentwicklung ebnen. Mit Generationen- und lebensübergreifenden Angeboten soll die soziale und kulturelle Infrastruktur im Quartier bedarfsgerecht erweitert und allen Bewohnern im Quartier angeboten werden. Für die Entwicklungs- und Vernetzungsarbeit zur Realisierung des Projektvorhabens ist eine Vorlaufzeit von 2 Jahren mit zusätzlichen personellen Ressourcen erforderlich, die aus der Pflegeeinrichtung nicht finanziert werden kann.
Ausgangslage
Der demografische und gesellschaftliche Wandel, die unzeitgemäße Wohn- und Lebenssituation der Menschen im Seniorenzentrum, verbunden mit dem Wunsch älterer Menschen und derer mit Pflegebedarf, möglichst lange selbstständig in ihrem vertrauten Wohnumfeld zu verbleiben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, fordern unser aktives Handeln. Das Projektgebiet ist von einem Strukturwandel betroffen, der Gefahren birgt (soziale Konflikte) und uns in die Lage versetzt, mittels geeigneter Maßnahmen reagieren zu müssen. Die soziale Infrastruktur ist ausbaufähig, wobei in Teilen bereits heute von einer Unterversorgung gesprochen wird. Die Möglichkeiten der Bewohner aktiv am gesellschaftlichen und sozialen Leben vor Ort teilzuhaben sind dementsprechend stark eingeschränkt. Der Arbeitslosenanteil im Gebiet liegt über dem der Gesamtstadt, genauso wie der Anteil von geflüchteten Menschen. Unser Augenmerk auf diese Personengruppen zu richten und im Sinne aller Bürger im Quartier aktiv zu werden ist diesen Erläuterungen entsprechend, dringend notwendig. Durch die Entwicklung unterschiedlicher und dem Quartier angepasster Ziele und Maßnahmen (siehe Projektziele) soll letztlich die Eigenständigkeit der Bürger gestärkt, Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht und Partizipation gewährleistet werden. Dafür möchten wir Kommunikation fördern, vorhandene Kooperationen stärken und neue Netzwerke schaffen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Vahrenwald. Es endet im Norden mit Beginn des Mittellandkanals, im Osten stellt die Vahrenwalder Straße die Grenze dar. Im Süden schließt das Projektgebiet mit dem Jahnplatz ab und im Westen bilden die Guts-Muths-Straße, der Büssingweg, der daran angrenzende Radweg sowie die Straße im Othfelde den Abschluss.
Einwohnerzahl
25000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistische Berichte, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016. Gespräch mit Herrn Korpak (Landeshauptstadt Hannover: Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn Korpak zur Verfügung gestellt (Landeshauptstadt Hannover - Sachgebiet Wahlen und Statistik - Stand: 2016).
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Grundidee ist es, älteren Menschen im Stadtteil und in der Einrichtung mit unterschiedlichen Hilfe- und / oder Pflegebedarfen ein selbstbestimmtes und bedarfsgerechtes Leben zu ermöglichen. Das übergreifende Ziel, das sich daraus entwickelt hat, nämlich die Wohn- und Lebensqualität im Quartier zu verbessern, bezieht alle Menschen aus dem Quartier mit ein und setzt auf vielfältige Möglichkeiten sozialer Teilhabe. Die Umsetzung soll durch bauliche und soziale Projekte erfolgen, wobei die Bedarfe der Bewohner in Kooperation mit den Akteuren vor Ort ermittelt werden. Konkret geht es um die Schaffung sozialer und kultureller Angebote, die auf der einen Seite allen Menschen im Stadtteil offen stehen (Schaffung einer „Komm-und Geh-Struktur“) und dadurch auf der anderen Seite den Bewohnern des Seniorenzentrums die Möglichkeit bieten, am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen. Dafür wird ein Schwerpunkt auf den Ausbau von Vernetzungsstrukturen gelegt und bereits bestehende Kooperationen zu Institutionen, Vereinen, Initiativen, Politik und Wirtschaft weiter ausgebaut.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wohnen + Versorgung + soz. Netzwerke: Möglichkeit auf lebenslanges Wohnen im eigenen Stadtteil ist gegeben (barrierefreiheit). Es werden Unterstützungsangebote für kleinere Dienstleistungen, Bildungs- und Kulturangebote vorgehalten sowie ein offener Treff
Beschreibung
Sozialraumorientierte, bedarfsgerechte Angebote sind vorhanden und können schnell auf veränderte Situationen im Stadtteil reagieren
Beschreibung
Förderung von Gemeinschaft durch Integration: Angebote sind Generationenübergreifend und interkulturell ausgerichtet und ermöglichen soziale Teilhabe genauso wie Hilfe zur Selbsthilfe
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FamilienServiceBüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IBB Institut für berufliche Bildung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische + Evangelische Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenzentrum Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Bezirksjugendwerk Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtjugendamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kommunaler Sozialdienst
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brainin Musikschule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freizeitheim Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Hannover-List
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des AWO Bezirksverbandes Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hotel Aden - Flüchtlingsunterkunft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klinikum Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Brainin Musikschule e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spar- und Bauverein eG Hannover
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Netzwerk gesunde Gemeinde - Kein Antrag 2017

Ansprechpartner
Helga Hudler
Organisation Gemeinde Bissendorf KMB GbR
Vernetzung und Kooperation in einer gesunden, sozialen Gemeinde
Projektbeschreibung
Gesundheit entsteht dort, wo Menschen leben, lernen, spielen und arbeiten. Es bietet sich daher an, bei Gemeinden, Ortstteilen und Regionen anzusetzen, wenn Gesundheit, sozialer Zusammenhalt und Kommunikation sowie das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Bewohner/innen gefördert werden soll. Es geht vor allem darum, eine Lebenswelt zu gestalten, welche dazu beiträgt, dass die Chancen für alle Bewohner/innen auf ein Leben in Gesundheit und mit hoher Lebensqualität gesteigert werden. Die gesunde Gemeinde Bissendorf lebt von der Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger. Sie baut auf Zusammenarbeit, spinnt ein soziales Gesundheitsnetzwerk und schafft nachhaltige, gesunde Lebensbedingungen für Jung und Alt. Damit ist Gesundheit ein wichtiger Faktor in der Region zur Schaffung einer erfolgreichen Gemeinwesenstruktur. Die Stärkung des Gesundheitsbewusstseins ist neben dem Aufbau und Ausbau geeigneter Kooperationsstrukturen ein wichtiger Faktor zur Schaffung gesunder Arbeits- und Lebensbedingungen in allen Lebenswelten der Kommune (von der Kindertagesstätte bis zur Seniorenwohnung). Zur Entwicklung entsprechender Netzwerke sollen Gemeinschaftsveranstaltungen mit umfangreicher Bürgerbeteiligung erste entscheidende Hinweise zum Bedarf an Vermittlungs- und Koordinierungsangeboten geben. Eine regionale Anlaufstelle dient sodann der Koordinierung von bedarfsgerechter Beratung. Die auf zunächst wenige Schwerpunkte in der Flächenkommune bezogenen Projektergebnisse sollen modellhaft entwickelt und erprobt sein, um die Erkenntnisse auf weitere Standorte und weitere Lebenswelten zu übertragen.
Ausgangslage
In einer der größten Flächengemeinden Niedersachsens sind die Angebote in den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung, Bildung und im Bereich der Sozialinfrastruktur unterschiedlich verteilt und damit ist die Erreichbarkeit nicht für alle Bewohner gesichert. Das Gesundheitsbewusstsein von Bürgerinnen und Bürgern ist unterschiedlich ausgeprägt,

Interkulturelles Generationenzentrum

Ansprechpartner
Eva Paetzold
Organisation Gelingen e.V
Funktion Schriftführerin u. Pressewartin
Ausgangslage
Insgesamt hat die Stadt Lingen mit ihren Eingemeindungen ca.56 000. Einwohner. In den ursprünglichen Stadtgrenzen leben ca. 25000 Menschen. Ca. 25% der Lingener Bevölkerung sind älter als 60 Jahre. (vergl. www.lingen.de./rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/strukturdaten). Hinzu kamen in den letzten Jahren verstärkt Zuzüge von Migranten und Flüchtlingen. Seit 2012 befinden sich ebenso noch über 1000 Studierende in der Stadt. In den letzten 10 Jahren sind im Stadtkern etliche Seniorenwohnungen entstanden, die es alten Menschen erlauben ein möglichst langes und selbstständiges Leben zu führen. Auch viele Migranten/-innen sind zentrumsnah in Sozialwohnungen angesiedelt worden. Für Studenten wurden explizite Wohnheime in begrenzter Anzahl gebaut. Familien mit Kindern ziehen verstärkt in die Randgebiete, sodass die Bevölkerung im Stadtzentrum nur begrenzt durchmischt ist. Es entstehen Ansätze von Gettoisierungen, zumal es an preiswerten öffentlich Treffpunkten in der Stadt mangelt. Öffentliche Grünflächen, in welchem sich Menschen treffen und miteinander kommunizieren gibt es so gut wie gar nicht. Die in der Stadt Lingen lebenden Menschen erfahren eine gute Grundversorgung, wie beispielsweise einen guten Zugang zu Ärzten und Behörden. Allerdings mangelt es an einer senioren- und migrationsgerechten Freizeitgestaltung für erwachsene Menschen und ältere Mitbürger. Die Gefahr einer mangelnden Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppierungen liegt einerseits in der Entstehung von Vorurteilen und Stigmatisierungen gegenüber anderen Gruppierungen. und Anderseits fördert eine mangelnde Kommunikation die Isaolation des Einzelnen. (Ältere und Migranten)

Beratungsbüro

Ansprechpartner
Peter Johannsen
Organisation Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V.
Funktion Geschäftsführer
Sie kommen nicht weiter? Wir kommen Ihnen entgegen!
Projektbeschreibung
Der Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V. hat zwei Beratungsstellen. Eine Beratungsstelle für werdende Mütter, Familien sowie Hilfesuchende in sozialen Notlagen in der Bremer Str.37 in Tostedt und ein weiteres Beratungsbüro im Ortskern für Senioreninnen und Senioren oder für Menschen mit Pflege- und Hilfebedarf rund um die Themen Pflege, Wohnen im Alter, unterstützende Angebote und deren Finanzierung. In diesem Beratungsbüro erhalten Menschen der Samtgemeinde Tostedt eine kostenfreie Pflegeberatung, Unterstützung bei Anträgen und Formularen, Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern für die Betreuung von Angehörigen. Außerdem können sich Interessierte hier über eigene Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und Schulungen hierzu informieren. Die Pflegeberatung wird durch eine Sozialwissenschaftlerin, unterstützt durch eine Pflegefachkraft geleistet. Ziel ist es, für die Beratungsstelle rund um das thema Pflege eine aufsuchende Beratung, mit einer 15 Wochenstd. zu etablieren, um auch jene Menschen zu erreichen, die aufgrund körperlicher- oder mobilitätsabhängiger Hintergründe nicht in der Lage sind, das Beratungsbüro aufzusuchen. Der Herbergsverein macht derzeit die Beobachtung, dass sich diese Gruppe, besonders bei älteren Menschen erhöht. Die Ursachen scheinen vielfältig, zum einen muss ein KfZ aus finanziellen Gründen abgegeben werden oder aus gesundheitlichen Gründen sind die Personen nicht mehr in der Lage, die Beratungsstellen aufzusuchen.
Ausgangslage
Aufgrund des immer größer werdenden Beratungsbedarfes um das Thema Pflege und Versorgung im Alter, wurde 2014 das Beratungsbüro im Ortskern eröffnet Die Einwohner der Samtgemeinde setzen sich wie folgt zusammen: <18 Jahre 18 % 18-25 Jahre 8 % 25-45 Jahre 22 % 45-65 Jahre 32 % >65 Jahre 21 %. Hieraus wird deutlich, das mehr als die Hälfte der Bevölkerung als Nutzer der neu hinzugefügten Pflegeberatung in Frage kommen. Die nächsten Beratungsangebote sind 15km weiter entfernt. Da der demographische Wandel in der Samtgemeinde deutlich wird, ist ein unabhängiges Beratungsangebot für das Gemeinwesen eine Bereicherung. Von 2014 stieg die Zahl der Nutzer von 365 auf 646 Nutzer im Jahr 2016. Im 1. Quartal 2017 sind es bisher 244 Nutzer. Dies sind nur jene Personen, welche mobilitätsbedingt und gesundheitlich das Beratungsbüro aufsuchen können. Durch eine aufsuchende Tätigkeit würden auch jene Menschen erreicht werden, welche das Beratungsbüro aus verschiedenen Gründen nicht aufsuchen können. Hierfür bedarf es einer Ausweitung des Arbeitsplatzes der Sozialwissenschaftlerin, um einen ausreichenden Personalschlüssel für das Angebot vorzuhalten. Der Herbergsverein finanziert derzeit die 15 Std. der Sozailwissenschaftlerin aus Spenden und anderen freien Mitteln, kann aber die Finanzierung für die weiteren 15 benötigten Stunden nicht sicherstellen. Die Telefonkontakte nehmen deutlich zu und auch die Anfragen nach Hausbesuchen, aufgrund von Krankheit oder fehlender Mobilität steigen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Tostedt Samtgemeinde Tostedt Landkreis Harburg
Beschreibung
Das Beratungsbüro wird vom Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V. verwaltet. Der Herbergsverein zu Tostedt e.V. bezieht sich in seiner Satzung, vorwiegend für die Samtgemeinde Tostedt und im Landkreis Harburg tätig zu werden.
Einwohnerzahl
26000
Quelle / Anmerkungen
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/ [siehe PDF: Standort Profil]
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/ PDF_ >Standort Profil
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/ PDF
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch eine aufsuchende Beratung wird die Teilhabe aller Bewohner der Gemeinde ermöglicht. Es werden so zielgerichtet ehrenamtliche oder ergänzende Angebote zur Unterstützung von Angehörigen in der häuslichen Umgebung vermittelt. Anfragen zur Unterstützung von demenziell Erkrankten Angehörigen können im häuslichen Umfeld effektiver und Lebenswelt orientierter durchgeführt werden. Weitere ehrenamtliche Helfer_innen werden zusätzlich durch Ehrenamtliche geworben, die als Multiplikatoren fungieren. Weiter sind die Berater_innen des Büros Multiplikatoren für kulturelle Veranstaltungen und Angebote in der Samt- und Kirchengemeinde. Durch das offene Beratungsangebot wird der soziale und familiäre Zusammenhalt aller Altersgruppen berücksichtigt und gefördert.
Vorhandene Strukturen
Das Beratungsbüro gibt Informationen zur ambulanten und stationären Pflege, zur Tagespflege, zum Betreuten Wohnen, zum Ambulanten Hospizdienst und zur Töster Tafel u.a. Zudem bietet es Beratung in formellen Angelegenheiten wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungs- und Entlastungsleistungen und Beantragung der Pflegestufe an. Außerdem vermittelt das Beratungsbüro ehrenamtliche Alltags Begleiterinnen, die stundenweise ins Haus kommen und älteren Menschen helfen, ihren Tagesablauf zu bewältigen – sei es, dass sie mit ihnen kochen, einkaufen gehen, sie zum Arzt begleiten oder gemeinsame Spaziergänge unternehmen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johannesgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verwaltung, Familienbüro und Seniorenbeauftragter der Samtgemeinde Tostedt
Typ
Stadtteil
Galerie
1.cluftbild dunkeldach
Zustimmung Veröffentlichung
On