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Kontaktgespräche

Fredenberg - wir leben Vielfalt!

Ansprechpartner
Nicola Pöckler
Funktion Stellv. Geschäftsführerin
Aus einem funktionierenden Stadtteiltreff heraus in das Gemeinwesen und die Stadt wirken
Projektbeschreibung
Der Ortsteil Fredenberg ist durch ethnische, kulturelle und religiöse Diversität und soziale Problemlagen geprägt. Im AWiSTA, dem Stadtteilzentrum der AWO, ist es gelungen, vielen BewohnerInnen Zugänge zu Unterstützungssystemen zu eröffnen, sie zu beraten und niederschwellige Bildungsangebote zu etablieren. Eine große Stärke des AWiSTA ist, dass hier für alle Anliegen zumindest eine Weiterverweisung möglich ist, wenn sie nicht direkt dort bearbeitet werden können. Das ist insbesondere für Geflüchtete von Bedeutung, die täglich ins AWiSTA kommen können und umfassend beraten werden. Aber nicht nur für die KlientInnen, sondern auch für Einrichtungen, Netzwerkpartner und Fachdienste hat das AWiSTA positive Effekte. Es gibt eine Weiterentwicklung der Angebote durch bessere Kenntnis der Zielgruppe und es gibt Ansprechpartner aus der migrantischen Community im AWiSTA. Eine Aufgabe in den kommenden Monaten ist es, die Angebote weiteren BewohnerInnen zugänglich zu machen. Insbesondere sollen aber die positiven Ansätze aus dem AWiSTA heraus in den Fredenberg und die Stadt Salzgitter wirken. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des sozialen Friedens. Dieser kann gewahrt werden, wenn BewohnerInnen sich auch in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig respektieren, sich kennenlernen und in Teilen eine gemeinsame Identität als BewohnerInnen ihres Quartiers entwickeln. - Ein erster Schritt dazu besteht aber in der Anerkennung der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder kulturellen Gruppe und in er Anerkennung des Wunsches, sich zunächst in homogenen Gruppen zu bewegen. Über die Angebote an bestimmte Gruppen einer Sprache, eines Geschlechts oder Religion wird Vertrauen in die anbietende Institution ermöglicht. - Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen ist ein weiterer wesentlicher Schritt. Beteiligung wird über Teilnahme an Aktivitäten der Institutionen und der Stadt erreicht, vor allem aber über die Einbeziehung der Menschen in die Planung und Gestaltung der Angebote und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten. - Schließlich werden Begegnungs- und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit Anderen geschaffen. Schwerpunkt ist hier die Entwicklung eines "Leitbilds" für den Stadtteil, ein Prozess, der in dem multikulturellen Team des AWiSTA erfolgreich stattgefunden hat. Diese Aktivitäten sollen von einer Sozialpädagogin umgesetzt werden, die seit vielen Jahren am Fredenberg arbeitet und in der migrantischen Community Vertrauen und Achtung genießt.
Ausgangslage
Der Ortsteil gliedert sich in den „neuen Fredenberg“ mit ein- und Mehrfamilienhausbebauung neueren Datums und eher osteuropäischen MigrantInnen und den „alten Fredenberg“. Hier ist überwiegend eine Mehrfamilienhausbebauung aus den 70er Jahren anzutreffen, die MigrantInnen sind überwiegend Muslime aus der Türkei und in den vergangenen zwei Jahren aus Syrien. Der starke Zuzug von Geflüchteten hing mit dem hohen Wohnungsleerstand verbunden mit günstigen Mieten am Fredenberg zusammen. Inzwischen gibt es kaum noch Wohnungsleerstand. Der Bedarf an Unterstützung und Hilfsangeboten für die BewohnerInnen ist seit Jahren unverändert hoch. Durch den starken Zuzug von Geflüchteten mit großem Unterstützungsbedarf stoßen die Hilfesysteme an ihre Grenzen. Die größte Herausforderung ist die Integration der MigrantInnen bzw. die Schaffung eines friedlichen Zusammenlebens und gesellschaftlicher Teilhabe der BewohnerInnen. Deutsche Familien fühlen sich verdrängt und ziehen um, länger hier lebende MigrantInnen fühlen sich gegenüber Geflüchteten benachteiligt und die zumeist syrischen Geflüchteten haben wenig Kontakte zu Menschen anderer Herkunft, so dass ihre Integrationschancen schlecht sind. Insbesondere die Kinder mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Die Geflüchteten wünschen sich Begegnungen mit Deutschen, die aber selten zustande kommen. Bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen gab es hier einen sehr hohen Anteil an AfD-WählerInnen. Bei insgesamt geringer Wahlbeteiligung aufgrund der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit vieler Menschen bekam die AfD um 40 % der Stimmen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Fredenberg
Einwohnerzahl
11300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2016
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der am Fredenberg lebenden Menschen und fördert die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Die BewohnerInnen werden dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden. Das Projekt will alle BewohnerInnen ansprechen und erfasst damit verschiedene Zielgruppen. Es setzt sich für die Belange der am Fredenberg lebenden Menschen ein. Den BewohnerInnen werden die Angebote im Stadtteil zugänglich gemacht, es werden aber auch - nach ihren Bedürfnissen - neue Angebote geschaffen. Vernetzung und Kooperation im Stadtteil ist ein selbstverständlicher Baustein in diesem Projekt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nahezu alle BewohnerInnengruppen im Lauf des Projektzeitraums Berücksichtigung bei der Umsetzung finden
Beschreibung
Angebote von BewohnerInnen selbstständig durchgeführt werden oder wenn sie sich öffentlich äußern (politishe Gremien, Veranstaltungen...)
Beschreibung
Menschen mit Migrationshintergrund ihre Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse nutzen, um andere zu unterstützen
Beschreibung
BewohnerInnen sich zu bestimmten Themen oder Interessen zusammenfinden, ohne dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zielgruppe ausschlaggebend ist
Beschreibung
Es zu den Interessen der BewohnerInnen einen Austausch mit städtischen Fachdiensten, anderen Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kitas gibt
Beschreibung
Es Initiativen zum Kennenlernen von BewohnerInnen in ihrem direkten Wohnumfeld gibt
Beschreibung
Die Erfahrungen in diesem Projekt an die entsprechenden städtischen Stellen weitergegeben werden und Politik und Verwaltung der Stadt in Vorhaben einbezogen werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend und Familie, Fachdienst Soziales und Integration, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas ( Einrichtungen im Stadtteil)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi-Projekt (Gesundheitsförderung von Migranten für Migranten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen und Kindertagesstätten am Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG (Tegernseer Aktiengesellschaft, größter Vermieter am Fredenberg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ansprache möglichst vieler BewohnerInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Galerie
reichstagskuppel
20140621 155539
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nordertor ist Ehrensache!

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Mentor*innen für den Stadtteil.
Projektbeschreibung
Mentor*innen sind unerlässlich, will man mit Erfahrung und Wissen andere Menschen unterstützen und begleiten. Dies liegt für berufliche Netzwerke auf der Hand. Die Funktion von Mentor*innen lässt sich aber auch für Nachbarschaften nutzen, die Entwicklungsbedarf haben. Der Nienburger Stadtteil Nordertor ist ein solcher: Er ist stark vom demographischen Wandel, Auflösung von Nachbarschaftsverbunden und aktuellen Migrationsprozesse geprägt. Zudem schneidet das Nordertor im Hinblick auf Beschäftigungsquoten unterdurchschnittlich ab. Es besteht also klarer Handlungsbedarf, um das gemeinschaftliche Miteinander zu fördern. Ansonsten könnten sich alters- kultur- und stratifizierungsspezifische Gräben vertiefen. Da ist es wohl "Ehrensache", die (bessere) Zukunft mitzugestalten?! Nordertor-Mentor*innen engagieren sich im Nordertor (bereits) ehrenamtlich, sind als Mentor*in Vertrauensperson ihrer eigenen 'peer group', Fachperson für ein bestimmtes Gebiet und zudem Ansprechperson für andere (Mentor*innen, Akteure, Bewohner*innen, Betriebe etc.) und gehen mit gutem Beispiel an Bürger*innen-Engagement voran. An engagierten Bewohner*innen mangelt es nicht im Nordertor. Aber eben an entsprechenden Netzwerken, die Engagement und Fähigkeiten zusammenbringen. Nordertor-Mentoring bringt also die junge arbeitssuchende Migrantin, vielleicht als Expertin für moderne Kommunikationsmedien, mit der alteingessenen Nordertor-Bewohnerin zusammen, die die Betriebe im Stadtteil wie ihre Westentasche kennt, aber mehr über die neuen Medien erfahren möchte. Im Nordertor liegt hierfür großes Potential. Dieses soll vom bereits ansässigen "Mitmachladen" aus mit einem Kompetenz-Tausch-System in neue Bahnen gelenkt werden. Wir wollen dabei nicht nur die Ressourcen der Bewohner*innen, sondern auch die Struktur von Gewerbe und Gemeinwesen als weiteres Potential vor Ort nutzbar machen: die Verankerung einer vielschichtigen lokalen Ökonomie, einer wachsenden GWA-Struktur und vorhandener NPO's. Durch Ansprache aller BewohnerInnen, gezielte Angebote zum Engagieren und Mitmachen, dem Gewinnen von Mentor*innen und Einbinden der lokalen Ökonomie einerseits und durch stärkere Vernetzung mit anderen Akteuren - insbesondere dem Stadtteilhaus Nordertor - andererseits soll das ganze Nordertor gestärkt werden. Die Mentor*innen sind wichtige Türöffner*innen für neue starke Kooperationen, die das gemeinsame Ziel haben, ihren Stadtteil nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. "Nordertor ist (eben) Ehrensache"!
Ausgangslage
Im Nordertor bestehen Hürden für Integration, gesellschaftliche Teilhabe (etwa über Beschäftigung) und nicht zuletzt für ein gemeinschaftliches Miteinander. Hier leben heterogene Bevölkerungsgruppen, allerdings bis dato mehr neben- als miteinander, und es kommt gleichzeitig immer wieder zu sozialen Spannungen. Seit September 2015 wird in einem als Sanierungsgebiet ausgewählten Teil des Nordertors im Rahmen von "Soziale Stadt" GWA/QM aufgebaut. Insofern sind - räumlich begrenzt - erste Strukturen zur GWA/QM vorhanden und bestimmte Bewohner*innen-Gruppierungen beteiligen sich aktiv. Aber die Ressourcen etwa der Älteren und der Nachbarschaften im Ganzen konnten bisher noch nicht bzw. nur unzureichend genutzt werden. Gleiches gilt für Migrant*innen (aller Altersgruppen), nicht zuletzt für jene, die erst seit kurzem im Nordertor leben. Überproportional gehören hierzu jüngere Altersgruppen. Auch das Interesse der lokalen Ökonomie für die spezifischen Veränderungsprozesse vor Ort konnte bisher kaum geweckt werden. Außerhalb des räumlich begrenzten Sanierungsgebietes existiert im Nordertor seit 2017 der Mitmachladen, der bis Ende 2018 als BIWAQ-Projekt den Bereich "Beschäftigung und Qualifizierung" im Gemeinwesen bearbeitet. Hier sind erste Kontakte zur lokalen Ökonomie entstanden, die aber weiter intensiviert werden müssen. Der Standort des Mitmachladens bietet Räumlichkeiten für vielfältige offene Angebote. Hier soll das Kompetenz-Tausch-System entwickelt, lokalisiert sein und damit das Nordertor-Mentoring ausgebaut werden. Er ist eine wichtige Ergänzung zu den Angeboten des Stadtteilhauses und der dort vorhandenen - räumlich noch sehr begrenzten - sozialen Infrastruktur.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil Nordertor ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/ Wilhelm-Busch-Straße zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Straße die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstraße/Dr.-Franck-Straße. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstraße und B6/B214 Richtung Celler Straße und Celler Straße und trifft dort wieder die Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4875
Quelle / Anmerkungen
Diese Zahlen entstammen einer aktuellen hausinternen Berechnung der Stadtverwaltung Nienburg.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Resultierend aus den Erfahrungen des BIWAQ-Projektes "KoMBI" erscheint die Ausweitung des Projektgebietes dringend geboten, um soziale Entwicklungen/Angebotsstrukturen einer größeren Bewohnerschaft zu öffnen und dieTeilhabebereitschaft an der stadtteilbezogenen Angebotsstruktur zu erhöhen. Der Mitmachladen liegt bereits jetzt außerhalb des Sanierungsgebietes, wird aber als "im Nordertor liegend" wahrgenommen. Im Sanierungsgebiet konzentriert sich die GWA zur Zeit noch auf Aktivierung der Bewohnerschaft, Aufbau (sozialer) Infrastruktur, Beteiligungsprojekte insbesondere im Bereich Stadtteilkultur und Wohnen/Wohnumfeld. Die durch den Mitmachladen zu initiierenden Angebote und langfristig auch zu verstetigenden Innovationen im Dienstleistungsbereich (z.B. ambulante Versorgung von alternden Nachbarschaften) bilden schon jetzt keine Parallelstrukturen, sondern ergänzen die im Aufbau befindliche GWA im Sanierungsgebiet. Durch weitere Verbesserungen in der abgestimmten Zusammenarbeit können Synergien erzielt werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 14 bis 26 Jahre; Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Dezember 2016); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II + III)
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Dezember 2016); Altersgruppe der Unter-25 Jährigen (hierzu gehören folglich auch Schüler*innen, Studierende etc.); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II + III)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
"Mentor*innen für den Stadtteil" schaffen die Grundlagen für den Aufbau eines Netzwerkes "Nordertor ist Ehrensache!" für Soziale Kooperationen und Nachbarschaftshilfe. Als Einstieg dienen niedrigschwellige Aktionen wie "Was ist ein*e Mentor*in?", die sich direkt vor Ort ins Gespräch bringen und (Mitmach-)Angebote, die sich aus bereits bekannten Bedarfen ergeben (z.B. Nordertorbänke). Es kann sich mit Unterstützung des Mitmachladens als zentrale Anlaufstelle und Treffpunkt ein Kompetenz-Austausch-System in Nachbarschaften entwickeln, das sowohl für die Einzelnen als auch für das Gemeinwesen positiven Nutzen hat. Die große Ressource "Lokale Ökonomie" (LÖ) wird auch mit Hilfe von Mentor*innen ("ich kenne den/die Unternehmer*in, ich begleite euch") gewonnen. Die LÖ soll sich im Sinne der "Corporate Citizenship", der "Unternehmensbürgerschaft" im Gemeinwesen - eben nicht nur mit Geld - auch zum eigenen Nutzen einbringen. Dabei werden bereits bestehende Kontakte (Befragung der LÖ, Projekt "Nordertör(t)chen") weiter ausgebaut. NPO's sind ebenso aufgefordert zu schauen, was sie als "Soziales Kapital" einbringen. Überschaubare Aktivitäten wie "Nachmittag für Gute Geschäfte" und "Sozialer Tag" und deren Evaluation zielen darauf, dass erste gute Erfahrungen für weitere Kooperation und Netzwerkaufbau sorgen. Der Mitmachladen ist wegen guter Erreichbarkeit und seiner mobilen Ausstattung gut als "Zentrale" für den Einstieg in "Soziale Kooperationen" geeignet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfs- und Ressourcenentwicklung kann durch gemeinsam mit Bewohner*innen entwickelte Formate erfolgen. Bürger*innen bieten Ressourcen an und geben Bedarfe an.
Beschreibung
Ergebnisse der Bedarfsermittlung werden von Bürger*innen im Stadtteilbeirat vorgestellt. Der Mitmachladen wird als Treffpunkt zum Austausch über Nachbarschaftshilfe genutzt. Es ist gelungen, Menschen über 'Mentor-Mentee'- Beziehungen zu verbinden.
Beschreibung
Die Bedarfs- und Ressourcenermittlung wird von den verschiedenen Generationen/Milieus/Nationalitäten durch gute Beteiligung an den jeweiligen Formaten positiv bewertet.
Beschreibung
Es gibt zweimonatliche Treffen aller am "Nordertor-Mentoring" interessierten Akteure, bei denen das Mentoring genauer beschrieben und die Umsetzung geplant wird.
Beschreibung
Der Mitmachladen bietet in Kooperation mit der Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg Veranstaltungen für interessierte Mentor*innen an, die sich zunehmender Nachfrage erfreuen.
Vorhandene Strukturen
Seit September 2015 ist eine Sozialarbeiterin im Dienst der Stadt Nienburg für den Aufbau der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtteil tätig. Seit März 2017 kümmert sich eine Stadtentwicklungsgesellschaft um Quartiersmanagement im Sanierungsprozess der "Soziale(n) Stadt-Nordertor". Inzwischen gibt es stabile Kooperation insbesondere zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und Netzwerken der Integration, der Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es wurden erfolgreich Beteiligungsaktionen wie z.B. Spielplatzplanung, Entwicklung des lokalen Produkts "Nordertör(t)chen", Umgestaltung eines Friedhofs zum Park, Verkehrsplanung, "Kunst im Quartier", Logo-Entwicklung, und Stadtteilfeste durchgeführt. Inzwischen sind auch erste ehrenamtliche Strukturen entstanden. So gibt es im Sanierungsgebiet einen Stadtteilbeirat sowie zur Zeit 4 Arbeitsgruppen, die sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Wohnen/Wohnumfeldgestaltung, Verkehr, Stadtteilfonds, soziale Infrastruktur beschäftigen, bzw. gemeinsam mit der GWA Bedarfe im Quartier ermitteln und schon einige Projekte angestoßen bzw. in die Umsetzung gebracht haben. Während des BiWAQ-Projekts "KoMBI" entstanden einige Angebote wie Nähgruppe und Garten- und Gewächshausgruppe aus der Initiative von Quartiersbewohner*innen heraus, die in den ganzen Stadtteil hinein wirken und zu weitergehendem ehrenamtlichen Engagement geführt haben. Damit konnten auch Menschen mit Migrationshintergrund erreicht werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätten Rahn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorfwerk Nienburg Jugendmigrationsdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Medien: Die Harke, Blickpunkt, Harke am Sonntag, Radio Mittelweser, TV 2020
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg - Fachbereich 5 - Sozialplaner, Offene Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Nordertorschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus Nordertor mit GWA/QM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum/KiTa St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband, Tagesstätte Prinzenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FUNDUS gGmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fussballvereine ASC Nienburg, Inter Komata
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volleyballclub VC Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg - Breitensport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilbeirat "Soziale Stadt - Nordertor"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsgruppen Verkehr, Wohnumfeld, Soziales, Stadtteilfonds der "Sozialen Stadt Nordertor"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse ansässige Klein- und Einzelunternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Groß (Industrie-)unternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Handwerksbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht! 2.0

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Ausbau und Erweiterung des Zukunftszentrums und der stadtteilbezogenen Projekte in den jeweiligen Stadtteilgebieten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnung- Hilfs- und Kulturprojekten. Das Besondere des Zukunftszentrums ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder im Stadtteil angesprochen wird. Wir haben verschiedene Förder- und Hilfsangebote, aber auch verschiedene Begegnungsangebote zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen initiiert und durchgeführt. Die ersten Schritte zum Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbständigkeit wurden durchgeführt. Vom Zukunftszentrum aus, betreuen wir die drei benachteiligten Stadtteile mit den Bew. zusammen und haben viele tolle Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen wir regelmäßig Aktionen, wie mit dem roten Sofa auf dem Marktplatz oder mit einem Infostand im Einkaufszentrum mit Themen, wie: Wir malen das Wappen v. Dbg. Hier sprechen die Stadtteilmanager die Menschen aktiv an, befragen sie zu ihren Bedürfnissen, so dass hieraus neue Bedarfe entdeckt wurden. Die Kontaktstellen mit den Stadtteilmanagern erfreuen sich großer Resonanz und Zuspruch, auch hier gehen die Stadtteilmanager aktiv auf die Bew. zu, um mit ihnen über die Projekte zu sprechen und sie zum Mitmachen zu bewegen. Die Stadtteilmanager konnten sehr aktiv die Bewohner/innen in den verschiedenen Stadtteilen unterstützen, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Wir konnten weitere Netzwerke und Kooperationen aufbauen. Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen ganz eindeutig, dass es sehr wichtig und richtig war, das Zukunftszentrum mit ihren Kontaktstellen ins Leben zu rufen und zu fördern, weil viele Menschen diese Angebote nutzen und täglich neue Personen kommen, die sich einbringen wollen. Jetzt geht es darum, die bestehenden Projekte weiter auszubauen und neue, wichtige Projekte hinzuzufügen. Die Erfolge der ersten Monate zeigen auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen und endlich einen Platz gefunden haben, um sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen und etwas zu unternehmen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Das Zukunftszentrum ist für viele fester Bestandteil im Hilfesystem der Stadt Dannenberg geworden und erhält von allen Seiten einen positiven Zuspruch. Allerdings wäre es ohne die Förderung des Ministeriums nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit so viel Positives zu erreichen.
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und mit Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Dadurch verfallen die Menschen in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Wir haben durch die verschiedenen Projekte, die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring ist mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegenden Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png (56.34 KB)
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, das die Stadtmanagerin neben ihrem Sozialpädagogikstudium auch Islamwissenschaften studiert hat. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiter Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wendland
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Die Clownswohnung im Wohnprojekt für Flüchtlinge

Ansprechpartner
Katharina Mohs
Neue Wege kultureller Integration und Begegnung
Projektbeschreibung
Unser Verein trägt im Quartier Roderbruch/ sozialer Brennpunkt ein Kulturzentrum (seit 1984) und im Hochhaus Osterfelddamm eine Clownswohnung (seit 2006). Die Clownswohnung ist Anlaufpunkt für die Familien im Hochhaus (600 Wohneinheiten) und für die Kinder aus dem Stadtteil. Dort findet 1 - 2 x wöchentlich ein offenes Spielangebot (Bühne, Schwarzlichttheater, Manege, kreative Angebote) mit Clown Fidolo und seinen Helfern statt. Seit der Flüchtlingskrise wurde die Clownswohnung regelmäßig von Flüchtlingskindern aus den umliegenden Flüchtlingsunterkünften besucht. Die Wohnung wurde uns gekündigt und wir müssen das Projekt beenden (Ende Mai 2017). Nun werden im Roderbruch Wohnhäuser für Flüchtlinge gebaut und wir haben uns darum bemüht, in einem der Häuser eine Wohnung zu bekommen. Wir wollen dort eine Clownswohnung als Raum der Begegnung und der kulturellen Integration eröffnen. Damit wollen wir "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", d.h. wir wollen den Stadtteilkindern das seit Jahren bewährte Spielangebot erhalten und zusätzlich einen Raum haben, in dem wir Geflüchtete und Beheimatete zusammenbringen können. Der gemeinnützige Bauträger und das Wohnungsamt der Stadt Hannover haben uns jetzt eine 3-Zimmer-Wohnung zugesagt, die wir ab September 2017 mieten könnten. In dem Wohnprojekt/ Neubau werden Geflohene leben, die keine homogene Gruppe bilden. Wir wissen nicht, wer in die Wohnungen einziehen wird (Familien? Alleinstehende junge Männer?). Ziel ist, Aktivitäten und Projekte zu entwickeln, die den Flüchtlingen bei der Integration helfen und für die beheimateten Stadtteilbewohner interessant sind. Da diese Aktivitäten unter Einbeziehung der Zielgruppen entstehen sollen, können wir jetzt nur Bespiele zur Veranschaulichung nennen: Feste (internat. Nachbarschaftstag, Norus, Bayram), Kurse: kochen, Chor, Trommeln. Projekte: Tänze um die Welt, Kunstprojekt und Ausstellung, Filmprojekt, Maskenprojekt, Stadt(teil)erkundungen. So unterschiedlich die ethnischen, religiösen, kulturellen und sozialen Hintergründe auch sind, kulturelle Integration bietet die Chance, gemeinsam in künstlerische Prozesse einzutauchen, in denen jeder seinen Platz findet. Die Räume der Clownswohnung bieten sich als Raum der Begegnung an, z.B. für Kurse, die für die Bewohner und den Rest des Stadtteils offen sind (z.B. Chor, Trommeln, Kunstprojekt, Handy-Computerkurs). Außerdem könnten von hier aus Ausflüge starten, die für Flüchtlinge und andere Stadtteilbewohner/-innen offen sind.
Ausgangslage
Nachdem der Eigentümer im Zuge von Sanierungsvorhaben 2016 eine Kündigung der Clownswohnung ausgesprochen hat, sind wir auf der Suche nach einer neuen Wohnung für Clown Fidolo. Da wir gern „zu den Menschen gehen“ und vor Ort Angebote entwickeln, kam die Idee auf, mit Clown Fidolo in die Flüchtlingsunterkunft zu ziehen. Hier könnten wir an unsere guten Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit anknüpfen. Anders als bisher muss eine Clownswohnung in der Flüchtlingsunterkunft zusätzliche Ziele bzw. Zielgruppen haben. Sie muss dem besonderen Ort gerecht werden und Aktivitäten entwickeln, die der kulturellen Integration der Bewohner/-innen der Unterkunft dienen und Begegnung mit den beheimateten Stadtteilbewohnern ermöglichen. Bei der Integration kann kulturelle Bildung eine zentrale Schlüsselfunktion einnehmen die zur Teilhabe, zur Mitbestimmung und Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes einlädt: In einer noch fremden Umgebung, in der sprachliche Verständigung noch schwer fällt, bieten künstlerische Ausdrucksformen neue Wege der Kommunikation und Auseinandersetzung mit dem Unbekannten, Erlebten und Gefühlten. Auf künstlerischem Wege können Menschen zum Ausdruck bringen, wofür ihnen noch Worte fehlen. So werden sie als Individuen sichtbar und hörbar mit einer Geschichte, einer Gegenwart und einer Zukunft. Kulturelle Integration ist keine Einbahnstraße, sondern ein wechselseitiger Bereicherungsprozess für alle Beteiligten. Sie schafft Begegnung und Beziehung und macht neugierig auf das, was jede(r) mitbringt. Sie gibt Mut und Motivation das gewohnte Terrain zu verlassen und Verhaltenssicherheit für unvertraute Situationen zu gewinnen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Groß-Buchholz Quartier Roderbruch
Beschreibung
Roderbruch ist ein Stadtviertel im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz. Es wird begrenzt durch die Eilenriede im Westen, den Messeschnellweg im Norden, den Osterfelddamm im Osten und die Baumschulenallee im Süden. Die Karl-Wiechert-Allee durchzieht das Viertel in Nord-Süd-Richtung.
Einwohnerzahl
8500
Quelle / Anmerkungen
Quartiersmanagement
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hannover Stand 31.12.2011
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hannover 2013
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hannover 2013
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht Stadt Hannover 2013, Stadt Hannover, FB Personal und Organisation, Sachgebiet Wahlen und Statistik, Roderbruch, Stand Dez. 2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Kulturtreff Roderbruch arbeitet eng mit der hanova, Tochtergesellschaft der Stadt Hannover für Immobilien, zusammen. Wir haben bereits ein gut funktionierendes Quartiersmanagement, deren Quartiersmanager Jörg Kofink gab uns den Tipp zu dieser Förderung und unterstützt uns in unserem Vorhaben, das Projekt Clownswohnung im Wohnprojekt für Flüchtlinge zu realisieren. Unsere Stadtteilkultureinrichtung ist Anlaufpunkt für die im Quartier lebenden Menschen. Hier setzen wir kulturelle Teilhabe um und bieten ein niederschwelliges Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Clownswohnung ist Anlaufpunkt für viele Kinder und Kindergruppen aus Kitas und Schulen. Dieses Angebot wollen wir gerne im Wohnprojekt für Flüchtlinge fortsetzen und um die Angebote für Geflüchtete erweitern. Die Clownswohnung innerhalb des Wohnprojektes schafft Vertrauen bei den Bewohnern des Stadtteils, aber auch bei den Geflüchteten selbst. In Zusammenarbeit mit der Wohnungsgesellschaft hanova haben wir diesen Ort gewählt, um interkulturelle Begegnungen im Zentrum von Flüchtlingswohnungen zu ermöglichen. Somit wird ein zentraler Anlaufpunkt für alle Bewohner im Stadtteil geschaffen, von dem aus Netzwerkarbeit, Workshops und weitere Aktionen für die Begegnung von Menschen verschiedener Herkünfte möglich werden. Damit fördern wir das nachbarschaftliche Zusammenleben, den Abbau von Konflikten und stärken die Integration der Geflüchteten in das Gemeindeleben des Stadtteils.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bewohner der Unterkunft und die Menschen aus dem Stadtteil gemeinsame Projekte umsetzen, die Ergebnisse gemeinsam präsentieren, Kontakte außerhalb der Aktivitäten der Clownswohnung bestehen, Kinder das Wohnprojekt als Teil ihres Stadtteils sehen
Beschreibung
Angebote für Geflüchtete wahrgenommen werden und Begegnungen mit Bewohner des Stadtteils möglich werden, Angebote entstehen im Prozess des Kennenlernens der Bewohner des Wohnprojekts, sie die Aktionen aktiv mitgestalten
Beschreibung
Durch Kooperationen mit Stadtteilgespräch Roderbruch e.V. werden Feste im Stadtteil mit anderen Partnern durchgeführt, gemeinsame Aktionen geplant und Bekanntmachungen können über dieses Netzwerk in den ganzen Stadtteil gestreut werden
Vorhandene Strukturen
Die Bürgergemeinschaft Roderbruch e.V. wurde 1982 im Hochhausviertel Hannover-Roderbruch gegründet. Ziel des Vereins war und ist, im neu entstandenen Quartier die Interessen der Bewohner/-innen zu vertreten sowie Kommunikation und Lebensqualität im Stadtteil zu fördern. Seit 1984 trägt der Verein ein Stadtteilkulturzentrum, den Kulturtreff Roderbruch. Im Laufe der Jahre wurde mit viel ehrenamtlichem Engagement eine lebendige Stadtteilkulturarbeit aufgebaut. Ein besonderes Anliegen der Bürgergemeinschaft ist es, die sozial benachteiligten Menschen im Stadtteil zu fördern. 52 % der Kinder im Quartier sind arm, 2/3 haben einen Migrationshintergrund. Der Verein beschäftigt 4 Hauptamtliche und über 40 Honorarkräfte. Der Verein hat 110 Mitglieder, 35 Ehrenamtliche sind engagiert. Die Stadt Hannover fördert den Verein mit einer jährlichen Beihilfe für zwei Hauptamtliche. Zum Angebot gehören Musikunterricht, Kurse, Chöre, Theatergruppe, Ausstellungen, Sprachcafe für Deutschlernende, Projekte, 6 Jugendbands, offene Kunstwerkstatt, Lesungen, Konzerte, Vorträge, Flohmärkte, Ferienangebote, Angebote im Ganztag von Schulen, Sprachförderangebote für Kitakinder und seit 2005 die Clownswohnung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
hanova
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilgespräch Roderbruch e.V.: Zusammenschluss von im Quartier Roderbruch vorhandenen Parteien, Institutionen (Sozialamt, FB Soziales, FB Jugend und Familie, FB Senioren), Kirche, Polizei, Schulen, Vereine, Initiativen, dem Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Galerie
p1020017 2
p1020011
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsnetzwerk CAPITO

Ansprechpartner
Doris Tjaden-Jöhren
Funktion Projektleitung
Nachbarschaftshilfe in der Heese - ein Netzwerk von und mit Bewohnern für mehr Lebensqualität
Projektbeschreibung
Im Nachbarschaftstreff CAPITO soll ein Netzwerk entstehen, das entsprechend der Interessen und Bedürfnisse der Bewohner (vorrangige Zielgruppen: Senioren und Familien mit Migrationshintergrund) durch den Einsatz von "Kümmerern" das nachbarschaftliche Zusammenleben fördert, in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Hilfen leistet, Vorurteile abbaut und zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen beiträgt. Verschiedene kulturelle Angebote, Aktivitäten zu besonderen Anlässen (Weihnachten...) und der Cafebetrieb fördern Begegnungen und Kommunikation. Darüber hinaus würde das Image des Stadtteils positiv beeinflusst.
Ausgangslage
Im Projektgebiet lebt eine Mischung aus verschiedenen ethnischen Gruppen und Senioren mit enger Verbundenheit zum Quartier. Der Anteil der Menschen mit ausländischer Herkunft ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen höher. Vorurteile und Ängste (z-B. Sicherheit) werden häufig thematisiert. Ältere Bewohner möchten so lange wie möglich im vertrauten Quartier verbleiben und benötigen in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens zunehmend und flexibel Unterstützung. Bei einem hohen Anteil der Alleinlebenden drohen Rückzug und Vereinsamung. Beide Zielgruppen wünschen sich Angebote für Begegnung und Austausch. Die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen müssen gemeinsam analysiert und Konzepte entwickelt werden. Mit den Aktivitäten der Beteiligten werden Lebensqualität und Image des Heesequartiers verbessert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle, Stadtteil Heese
Beschreibung
Stadtteile Neustadt, Westercelle, Neuenhausen, Klein Hehlen, Boye
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Im geplanten Projekt sollen die Interessen der Bewohner des Quartiers analysiert und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Dabei geht es um Inhalte, die die Betroffenen als Benachteiligung, fehlende Hilfen und Angebote empfinden. Mit dem Einsatz von "Kümmerern" soll ein Netzwerk entstehen, das auf die wechselnden Bedürfnisse der Bewohner flexibel und möglichst selbsttätig reagiert, die nachbarschaftlichen Beziehungen fördert und die Lebensqualität verbessert. Vorhandene Partner/ Stellen werden einbezogen. Der Nachbarschaftstreff dient als Anlaufstelle mit aktuellen und langfristigen Angeboten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Etablierung der nachbarschaftsfördernden Maßnahmen mit Beteiligung aller Bewohner und der Mitwirkenden des Nachbarschaftstreffs erfolgt ist
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Atelier 22, Frau Reschke
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB, Johanniter, Caritas - div. Ansprechpartner
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Referenten nach Themen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Celler Bau- und Sparverein, Herr Stünkel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement, Frau Rietze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt "Celler Woge", Frau Vette, Div. Bewohner
Typ
Stadtteil
Galerie
skm c224e17052314220 0001
skm c224e17052314220 0002
skm c224e17052314220 0003
eingangsfoto flyer
dscf0630   kopie
jd800029
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesen in Delmenhorst - Wir alle gemeinsam als Bürger dieser Stadt!

Ansprechpartner
Rudolf Mattern
Funktion Fachbereichsleitung Soziales
Wir alle gemeinsam Bürger dieser Stadt!
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist der Ausbau der bisherigen Einrichtungen und Bemühungen der Stadt Delmenhorst, ein flächendeckendes Netz an Begegnungs- und Beratungsstätten in Delmenhorst zu schaffen. Dazu sollen neben den bisherigen Standorten "Wollepark" und "Düsternort" auch die Stadtteile "Hasport" und "Deichhorst" in ein gemeinschaftliches Konzept zur nachhaltigen Etablierung von Gemeinwesenarbeit in Delmenhorst eingebunden werden. Hierfür konnte die AWO in Delmenhorst als starker und verlässlicher Partner gewonnen werden. So ist geplant, dass die AWO die Arbeit im Stadtteil "Deichhorst" und das Diakonische Werk in "Hasport" übernehmen wird. Neben der Einrichtung zweier neuer Standorte, ist auch die Einrichtung einer Koordinierungs- und Leitungsstelle geplant, die den Austausch aller vier Standorte unterstützen und die Kooperation und Kommunikation auch nach Außen übernehmen soll und als ein Ziel verfolgen wird, Gemeinwesenarbeit als Handlungskonzept in andere Einrichtungen und bei anderen Akteuren zu etablieren. Als Devise dieses Projekts gilt es, bestehende Ressourcen und Erfahrungen zu nutzen und in die "neuen" Standorte zu tragen. Alle weiteren Ausführungen können den folgenden Teilen entnommen werden.
Ausgangslage
Die beiden Standorte "Hasport" und "Deichhorst" weisen jeweils unterschiedliche Ausgangslagen auf. In Hasport geht es um das Wohnquartier in der Helgolandstraße. Zwischen Möbelhaus, Naherholungsgebiet und Einfamilienhäusern mit Pool liegt wie auf einer "Insel" eine Wohnanlage mit Mehrfamilienhäusern. Mehr als 20 Nationen teilen sich den Lebensraum auf dieser Insel und grenzen sich nicht nur durch unterschiedliche Wohnformen, sondern auch durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe, Religionen und Sprachen von den umliegenden Nachbarn ab. Doch auch das Zusammenleben auf der "Insel" ist nicht als homogen zu bezeichnen. Es fehlt an einer gemeinsamen Identität, der Möglichkeit, neben der bloßen Nachbarschaft Gemeinsamkeiten zu finden und Kontakte herzustellen. Der Standort "Deichhorst" weist dagegen ein ganz anderes Problem auf. Wo in Hasport eine Segregation der "Probleme" vorliegt, ist das Bild des Stadtteils Deichhorst nur als heterogen zu bezeichnen. Das für das Projekt ausgewählte Gebiet ist in der Mehrheit eine Einfamilienhaussiedlung. Diese Siedlung wird dabei immer wieder durchzogen von "Blacks" und Großwohnanlagen, die entweder vereinzelt oder als größere Ansiedlung über das Projektgebiet verteilt sind. Eine Durchmischung der Bewohnenden dieser Siedlungstypen findet nur bedingt oder gar nicht statt. Beide Projektbereiche weisen eine hohe Zahl von Migranten aus unterschiedlichen Nationen, eine Vielzahl von Leistungsempfängern und Armutslagen auf. Ein vereinzelter Zuzug von Menschen mit Flucht- oder Asylbewerbungshintergrund ist zwar zu verzeichnen, die Fallzahl rechtfertigt hierbei jedoch keine besondere Problematisierung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Delmenhorst - Deichhorst
Beschreibung
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Einwohnerzahl
5032
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
-entfällt
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017; Leider liegen nur Daten bis 29 Jahre vor)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Delmenhorst - Hasport
Beschreibung
Hasport: Wohnanlage in der Helgolandstraße und der Wohnblock an der Seestraße, sowie die angrenzenden Straßenzüge als Nachbarschaft.
Einwohnerzahl
2854
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
- entfällt
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017; Leider liegen nur Daten bis 29 Jahre vor)
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Spezifizierung des o.g. Wertes. es ist davon auszugehen, dass 70% der Ausländischen Bewohnenden in der Helgolandstraße bzw. am Block in der Seestraße leben. Schätzung Diakonisches Werk
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit lässt sich kurz zusammenfassen: Der Mensch steht im Mittelpunkt! Davon lassen sich die Handlungsansätze ableiten, dass unserer Nachbarschaftsbüros nur Rahmenkonstruktionen sein können, die den Ideen und Interessen der Bewohnenden Halt und unterstützende Struktur geben können. Die Menschen sollen in die Lage versetzt werden, eigene Interessen und Belange zu benennen und umzusetzen bzw. Probleme zu lösen. Der Mensch soll nicht über Defizite sondern über Stärken und Potentiale definiert werden. Dies bedeutet, dass Identitätsbildung und Abbau von Stigmatisierungseffekten ebenso wichtig sind, wie der Ausbau dieser Potenziale durch Bildungsarbeit oder Projekte zur Etablierung positiver Handlungsmuster. Gemeinwesenarbeit ist nicht die Arbeit mit den "Problembürgern", sondern soll helfen und unterstützen, Nachbarschaft in der pluralisierten Gesellschaft zu festigen. Ängste vor dem Fremden nehmen und Kontaktmöglichkeiten herstellen - Multikulturalität lebt durch Begegnung. GWA bietet die Möglichkeit, den Menschen als Ganzes zu betrachten und den komplexen multivariaten Bedürfnissen gerecht zu werden. Arbeit, Leben, Wohnen, Bildung, Kultur und Gesundheit und das über alle Generationen hinweg, der Mensch zählt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Zwei neue Nachbarschaftsbüros eingerichtet sind. Eine Orte der Begegnung bieten Raum für Ideen und Wünsche der Bewohnenden.
Beschreibung
Eine aktivierende Bewohnendenbefragung wurde durchgeführt. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und dienen als Arbeitsgrundlage/ Arbeitsauftrag der Bewohnenden.
Beschreibung
Projekte aus Wünschen/Ideen der Bewohnenden sind entstanden und werden regelmäßig durchgeführt.
Beschreibung
Bewohner führen eigene Projekte eigenverantwortlich durch. Die Bewohnenden werden in die Lage versetzt eigene Interessen zu erkennen, sich zu organisieren und gleichgesinnte zu finden. Die Räume der Nachbarschaftsbüros stehen als Handlungsort bereit.
Beschreibung
Kooperationen mit den handelnden Einrichtungen und Akteuren wurden erreicht. GWA soll nicht ersetzten, sondern abholen und mitnehmen. Bewohnende, Akteure und bestehende Einrichtungen sind wichtigste Ressource GWA.
Beschreibung
Alle Personalstelle wurden besetzt und eine verlässliche Erreichbarkeit ist sichergestellt. Diese ist wichtig um GWA als verlässlichen Ansprechpartner für die Bewohnenden zu etablieren.
Beschreibung
AWO und Diakonie vertreten und leben gemeinschaftlich eine GWA Konzept. GWA als Grundprinzip der Sozialen Arbeit. Diakonie und AWO gehen diesen Weg gemeinsam und sind gespannt auf die Erfahrungen der gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle stellt Kontakte mit allen relevanten Netzwerken her. Delmenhorst zeichnet sich durch einen breites Netz an Akteuren und Einrichtungen aus. Wichtig ist es die Lücken der Netzwerke zu entdecken und sinnhaft zu füllen.
Beschreibung
Die Mehrheit der Bewohnenden über die Einrichtung der neuen Einrichtungen informiert sind. Hiezu ist eine umfassende und wirksame Öffentlichkeitsarbeit unabdingbar.
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle hat eine Handreichung zur GWA entwickelt und veröffentlicht. Was bringt gute Arbeit, wenn man nicht darüber spricht. Erkenntnisse und Ergebnisse der Arbeit können für andere Akteure und Kommunen übertragbar sein.
Beschreibung
Strukturen wurden entwickelt , die eine Durchmischung ermöglichen. Zusammenbringen was zusammen lebt, könnte das Motto der GWA sein. Nachbarschaften etablieren und aktiv mitgestalten.
Beschreibung
Die Bewohner entwickeln eine positive Einstellung gegenüber ihrem Quartier. Ein positives Selbstbild entwickeln und stärken. Menschen werden oft über Defizite und Mangel definiert, der Mensch mit all seinen Gaben und Fähigkeiten sollte im Blick sein.
Beschreibung
Die angrenzenden Quartiere/Nachbarschaften einen positive Einstellung gegenüber dem Projektgebiet entwickeln. Es gibt Kontaktmöglichkeiten, die es erlaubt die "Anderen" kennen zu lernen.
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle begleitet neben den beiden neuen Standorten auch die etablierten Standorte und entwickelt so ein gemeinsame Konzept für eine GWA für das gesamte Stadtgebiet.
Vorhandene Strukturen
entfällt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kita Hasport/AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendtreff Hasport/AWO
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaft Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
5 Schulen im Projektgebiet Hasport (Schulzentrum West, Realschule Hohlbeinstraße, Grundschule Beethovenstraße, BBSII und Marienschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Spielhaus/ Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest Zeitung; Delmenhorster Kurier, Delmenhorster Kreisblatt u.a.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle Relevanten Netzwerke und Akteure zum Themenbereich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftszentrum Wollepark/Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftsbüro Düsternort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Arche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Waldorf Kita Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GSG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grand City Properties
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Knister Grundschule Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirche St. Johannes Hasport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationslotsenteam Delmenhorst und Umgebung e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Villa/ Stadt Delmenhorst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KITA "Unterm Regenbogen"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Overbergschule (katholisch)
Typ
Stadtteil
Galerie
deichhorst boecklin strasse
deichhorst grundigstrasse
deichhorst moritz von schwindt strasse
hasport block an der seestrasse
hasport wohnanlage helgolandstrasse 1
hasport wohnanlage helgolandstrasse 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Meine Nachbarschaft - Guckst Du nur, oder machst Du schon? Quartiersmanagement Stuhr & Weyhe

Ansprechpartner
Lilja Helms
Funktion Leitung geronto-sozialer Bereich
Senisibilisierung von jungen Menschen bzw. Schülern zum Thema "Nachbarschaft" in den Gemeinden Stuhr und Weyhe
Projektbeschreibung
Wir möchten mit diesem Projekt junge Menschen, also Schüler/innen in den Gemeinden Stuhr und Weyhe ansprechen, um das Thema „Nachbarschaft“ aktiv ins Bewusstsein zu rufen.Verdeutlicht werden soll, welche Vorteile es haben kann seine Nachbarn richtig wahrzunehmen, zu kennen und sich für eine aktive Nachbarschaft einzusetzen. Behandelt werden soll ebenfalls, welche Probleme durch die steigende Anonymität in den Nachbarschaften entstehen können und wie „gut funktionierende Nachbarschaften“ in Zukunft aussehen könnten. Zielsetzung/Inhalte der Projekt-Idee: Nach Absprache mit den jeweiligen Lehrern wäre das Angebot von „Projektarbeiten“ (oder Projektwochen) zum Thema wünschenswert. Die Schüler/innen sollen: - über die bereits seit 2010 bestehende Quartiersarbeit/Quartiersmanagement in Stuhr und Weyhe informiert werden - sich über die Bedeutung von Nachbarschaften für ihre eigene Person bewusst werden - über die eigene Rolle in ihrer Nachbarschaft sensibilisiert werden - in Bezug auf die eigene Nachbarschaft/das eigene Wohnquartier: Bedürfnisse und Hilfebedarf Anderer erkennen und sich mit diesen auseinandersetzen - Quellen zum Thema Nachbarschaften „wie es früher war“ (z.B. Fotos oder Zeitzeugenbefragungen/Interviews) heranziehen und bewerten und diese Erkenntnisse zur heutigen Situation von Nachbarschaften in Beziehung setzen - Lösungsmöglichkeiten für Konflikte im nachbarschaftlichen Umfeld erarbeiten und erproben - Ansätze erarbeiten, wie man sich in der eigenen Nachbarschaft einbringen könnte (Nachbarschaftshilfe/"Talente-Tausch") - die Angebote des Vereins PRO DEM e.V. vorgestellt bekommen Vorgehen/Zeitplan für den Zeitraum 2017-2018 1. Projektidee der zuständigen Schulleitung bzw. den Lehrern an den Stuhrer und Weyher Schulen vorstellen (2 - 6 Wochen im Herbst 2017) 2. Gemeinsam (mit den Lehrern) Unterrichtseinheiten/Projektwoche/Exkursionen in die bestehenden "Quartieren/Quartiersrunden" und konkrete Projekte/Stundenbilder planen/terminieren (Winter/Frühjahr 2017/2018) 2 a. Power-Point-Präsentationen/Stundenformate erstellen (zielgruppenorientiert) 2 b. Arbeitsmaterialen erstellen 2 c. Literatur- und Internetrecherche 3. Durchführung der Projekte/Stunden/Exkursionen (Frühjahr/Sommer 2018) 3 a. nach Abstimmung mit den Lehrern und dem Lehrplan 3 b. Zeitfenster: mehrere Wochen bis zu einem Schulhalbjahr Zielgruppe/n der Projekt-Idee: - Grundschüler der Klasse 4 - Schüler der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 - 10)
Ausgangslage
Nachbarschaft früher – Nachbarschaft heute Der demografische Wandel der Gesellschaft wirft viele Fragen auf, mit denen sich die Gesellschaft und die Politik jetzt und in der Zukunft befassen sollte und muss. Dazu gehört auch die Frage, was sich in unseren Gemeinden, in den "Quartieren" vor Ort, verändern muss, damit sie attraktiv für alle Generationen werden bzw. bleiben? Die Menschen wollen ihr Leben auch im Alter genießen können. Soziale Kontakte und gute Nachbarschaften, die aktive Teilhabe an der Gesellschaft und das Gefühl gebraucht zu werden – das sind die Wünsche vieler an ihr Leben im Alter. Die meisten Menschen wollen auch im hohen Alter in ihrem gewohnten Umfeld und mit vertrauten Menschen leben; sie wollen in "ihrem Quartier" bleiben. Dafür brauchen sie eine barrierefreie/barrierearme Wohnung und ein eben solches Wohnumfeld, aber auch funktionierende und belastbare soziale Strukturen vor Ort. Oft fehlt es aber genau an diesen nachbarschaftlichen Netzwerken. Hinzu kommt schließlich, dass aufgrund des demografischen Wandels die verschiedenen Generationen in Zukunft mehr Lebenszeit miteinander verbringen werden, als das früher der Fall war. Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die Generationen auch künftig harmonisch miteinander leben, voneinander profitieren und für einander da sind. In den kommenden Jahren wird es kaum noch "Mehrgenerationenhäuser" geben und immer mehr Single-Haushalte und Kleinfamilien. Die Familie lebt heute oft über den gesamten Globus verstreut, für Studium oder Beruf zieht man um bzw. von der Familie weg - die "Familie als soziales Netz" fällt damit oftmals weg. Daraus resultierend kann die Bedeutung von Nachbarschaft wachsen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stuhr
Beschreibung
Die Gemeinde Stuhr liegt im Norden des Landkreises Diepholz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Stuhr hat insgesamt 8 Ortsteile.
Einwohnerzahl
33083
Quelle / Anmerkungen
https://www.stuhr.de/gemeinde-verwaltung/portrait/zahlen-daten-fakten/
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Stuhr wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten//
Unterlagen zum Gebiet
karte_stuhr.docx (38.26 KB)
Gebiet-Name
Weyhe
Beschreibung
Die Gemeinde Weyhe liegt im Norden des Landkreises Diepolz (Einwohnanzahl LK DH: 213.976/Stand 2016). Die Gemeinde Weyhe hat insgesamt 9 Ortsteile.
Einwohnerzahl
32019
Quelle / Anmerkungen
file://master/home$/helms/Downloads/bevoelkerungsstatistik_2016_12_extern.pdf
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für die Gemeinde Weyhe wurden uns vom Rathaus übermittelt. Die Zahlen für den Landkreis DIEPHOLZ sind nachzulesen unter: https://www.diepholz.de/buergerinfo/landkreis-im-ueberblick/zahlen-daten-fakten/
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch das bereits seit 2010 bestehende Quartierskonzept in den Gemeinden Stuhr und Weyhe, gibt es bereits eine intensive Verbindung zwischen der hauptamtlichen Quartiersmanagerin und den über 100 Ehrenamtlichen in den jeweiligen "Quartieren". Das Hauptziel der regionalen Quartiersarbeit ist die Aufrechterhaltung der selbstständigen Lebensführung im Alter in der jeweiligen gewohnten und vertrauten Umgebung. Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren (i.d.R. ist das ein Ortsteil – wie Kirchweyhe) zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat der gemeinnützige Verein PRO DEM bzw. die dort tätige hauptamtliche Quartiersmanagerin ein Netzwerk von Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Weyher Quartiere aufgebaut. Diese Ehrenamtlichen sind i.d.R. zwischen 50 und 90 Jahren alt. Mit diesem neuen Projekt wollen wir die jüngeren Personen - die Schüler beider Gemeinden - in den Quartieren erreichen und für das Thema "Nachbarschaft" sensibilisieren. Unser zielgruppenübergreifendes Projekt (junge Menschen tun etwas für die älteren Menschen) verstehen wir eher als eine Tätigkeit im Rahmen der Gemeinwesenarbeit, und weniger als ein "isoliertes" Projekt im Rahmen der bestehenden Quartiersarbeit/Quartiersmanagement.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Standard erreicht, wenn wir alle Schulen in Stuhr und Weyhe für uns und das Projekt gewinnen können (13 Schulen) und möglichst viele dieser Schüler erreicht bzw. sensibilisiert werden können.
Vorhandene Strukturen
Unter der Federführung von PRO DEM e.V. – zusammen mit den beiden Gemeindeverwaltungen – werden seit 2010 die Gemeinden Stuhr und Weyhe (Landkreis Diepholz/südlich der Stadt Bremen) in kleine sogenannte „Quartiere“ (i.d.R. Ortsteile) eingeteilt und von der hauptamtlichen Quartiersmanagerin betreut. Das Quartierskonzept: Um die Anliegen, Sorgen und Probleme der Senioren in den jeweiligen Quartieren zu erkennen und einen schnellen, direkten Kontakt zu den Anwohnern zu erhalten, hat PRO DEM e.V. ein Netzwerk von über 100 Ehrenamtlichen innerhalb der einzelnen Quartiere aufgebaut. Diese ehrenamtlichen „Ansprechpartner der Nachbarschaft“ (Abkürzung ASPDN) fungieren als „Sensor für das Quartier“. Mit „Sensor“ ist gemeint, dass man als ASPDN im Quartier lernt, einen Hilfe- oder Beratungsbedarf zu erkennen und diesen in Kooperation PRO DEM e.V. beheben kann. Ein weiteres, wichtiges Ziel der Quartiersarbeit ist der Auf- und Ausbau von funktionierenden Nachbarschaften. Regelmäßige Treffen innerhalb des Quartiers, aber auch Vorträge rund um das Thema Alter(n) sowie gute Gespräche am und über den Gartenzaun sollen das Leben im Quartier wieder bunter machen. Es gibt Quartiere, in denen werden regelmäßige „Runden“ und Veranstaltungen organisiert. Durch die Verknüpfung zwischen dem Haupt- und Ehrenamt kann dem Wunsch der Quartiersbewohner- möglichst lange in den eigenen „vier Wänden“ zu verbleiben - Rechnung getragen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
6 Schulen in Weyhe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
7 Schulen in Stuhr
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht!

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Errichtung von Kontaktstellen in den jeweiligen Stadtteilgebieten und Initiierung und Aufbau von stadtteilbezogenen Projekten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnungs- und Kulturprojekten. Die Schaffung verschiedener Förder- und Hilfsangebote, Initiieren, Pflege und Ausbau von Begegnungsangeboten und Netzwerken zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Der Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbstständigkeit, insbesondere für besonders bedürftige Gruppen. Von hier aus werden die drei sozial benachteiligten Stadtteile betreut, unterstützt und die verschiedenen Projekte geplant. Gleichzeitig ist es erste Anlaufstelle für den Stadtteil Feldstraße-Bellmannsfeld-Bahnhofstr. Von hier aus unterstützen wir auch die Bewohneraktivitäten und -initiativen in den beiden anderen Stadtteilbereichen: Develangring und Kochstraße-Franz-Lübeck-Straße. In den beiden Stadtteilen gibt es jeweils eine Kontaktstelle, die vom Stadtteilmanager betreut wird. Der Stadtteilmanager und die Kontaktstelle ist regelmäßig für die Bewohner erreichbar und ansprechbar. Hiermit werden erstmalig die Bewohner in den sozialen Brennpunkten in unserer Stadt unterstützt, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich zu machen und Gemeinschaft zu entwickeln. Dabei sollen die gemeinsamen Interessen und die Interessenunterschiede thematisiert und öffentlich gemacht werden. Dazu gehört auch die Förderung sozialer Integration und partizipatorischer Kompetenz. Den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen ist ein wichtiger Baustein. Wir wollen erreichen, dass in allen drei Stadtteilgebieten, die von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen bewohnt werden und häufig sozial benachteiligt, gemeinsam den Stadtteil zu ihrem Stadtteil machen. Sie sollen angeregt werden zur Mitgestaltung und Initiierung verschiedenster Projekte.
Ausgangslage
Ausgangslage: In der Stadt Dannenberg gibt es drei Stadtteilgebiete mit sozialem Brennpunkt. In den Stadtteilgebiet Develangring und Feldstraße/Bellmannsfeld wohnen überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan, im Stadtteilgebiet Kochstraße/Franz-Lübeck-Str. wohnen überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus Syrien und Afghanistan. Da in diesen Stadtteilgebieten zudem die Wohnungen günstig sind, haben sich auch viele Langzeitarbeitslose angesiedelt. Wo liegen die größten Probleme: Da es für diese Gruppen keinerlei Unterstützung gibt, kommt es immer wieder zu extremen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Kulturen. Dazu kommt, dass der größte Teil der Bewohner keiner Tätigkeit nachgeht, dadurch verfallen diese Menschen häufig in eine Hoffnungslosigkeit, sind demotiviert und erhalten keine Wertschätzung. Damit ist die Abwärtsspirale vorprogrammiert, die häufig in Isolation, Alkohol und weiteren gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen endet. Gründe für das Projekt: Auf der einen Seite schaffen wir einen Ort, an dem alle Bewohner sich treffen und austauschen können. Aber auch Hilfe zur Selbsthilfe erfahren. Wir schaffen für die Menschen eine Möglichkeit der Mitarbeit. Das ist für diese Personen häufig der erste Schritt wieder in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden, eine Aufgabe haben. Wir holen die Menschen aus der Isolation, um mit ihnen gemeinsam an einer neuer Perspektive zu arbeiten. Es gibt in keinem Stadtteil eine Kontaktstelle, keine Möglichkeit, die Bewohner zusammen zu bringen und keine Projekte, die von den Bewohnern initiiert und durchgeführt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue - Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstraße.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
48
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (ELbe InformationsSystEm) des Frauenhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png (56.34 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue Kochstraße Franz-Lübeck Straße
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge - Kochstraße und Franz-Lübeck-Straße.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Wir verfolgen mit unseren Projekten den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel soll es sein, die materiellen und immateriellen Bedingungen zusammen mit den Betroffenen zu verbessern. Dabei gilt es bei den materiellen Bedingungen zum einen um die Existenzsicherung, aber auch um Verbesserungen im Wohnraumbereich. Bei den immateriellen Bedingungen geht es um Verbesserung und der Qualität der sozialen Beziehungen, der Partizipation und Kultur. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei absolut im Vordergrund. Durch die unterschiedlichen Angebote und Projekte können wir den ganzheitlichen Ansatz gewährleisten. Damit fördern wird die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen aber auch innerhalb einer Gruppe. Dabei gilt es die Personen zu stärken. Unter Stärkung ist dabei das Entdecken, Bewußtwerden und Entwickeln von eigenen Ressourcen gemeint. Stärkung von Menschen heißt aber auch, solche Bedingungen zu fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben bestimmen zu können und selbst "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Dazu gehört dann auch, dass sich die Betroffenen ein Netzwerk und Kooperationsstrukturen aufbauen, um dann in bestimmten Situationen darauf zurück greifen zu können. Das kann die Nachbarschaftshilfe, aber auch Selbsthilfegruppen oder auch das soziale Gefüge ( Kollegen, Freunde) oder andere Organisationen sein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner bzw. Teilnehmer werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie haben eine reflektive und kommunikative Haltung. Alle gehen respektvoll mit einander um.
Beschreibung
Unser Leitgedanke " Hilfe zur Selbsthilfe" anerkannt und umgesetzt wird. Die Bewohner entwickeln gute kommunikative Fähigkeiten. Der Wunsch und das Interesse an Weiterentwicklung und Bildung entsteht.
Beschreibung
Das Zukunftszentrum und die Kontaktstellen sind ein anerkannter und bekannter Ort. Die Bewohner sprechen positiv über ihr Zentrum und bringen neue Menschen mit, die auch gerne das Zukunftszentrum oder die Kontaktstelle nutzen möchten.
Beschreibung
Die unterschiedlichen Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig tolerieren und akzeptieren. Dies gilt vor allem auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte und Sozialamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e. V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung der Caritas e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
die Gärten der Caritas e. V. - AGH-Projekt
Typ
Stadtteil
Galerie
2016 07 07 15.29.20
2016 07 07 15.31.58
2016 07 29 16.28.17
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt)

Ansprechpartner
Martin Schabler
Funktion Stabsstelle Sozialplanung
Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Die Stadt Emden sieht in einer professionell und systematisch betriebenen sozialraumbezogenen und lebensweltorientierten Arbeit ein sinnvolles und wirksames Instrument, sich den Integrationsanforderungen in den benachteiligten Stadtteilen Barenburg, Borssum und Port Arthur/Transvaal-südl. Ringstraße zu stellen. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist der Startschuss für eine Neuorganisation der GWA/QM in der Kommune und der Grundstein für den Aufbau einer Stadteilarbeit und –koordination im Gebiet Borssum außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt. Auf der Verwaltungsebene sollen dazu Aufgaben, die verschiedenen fachlichen Bezügen und Zuständigkeiten (stadtteilbezogene Jugendarbeit, Stadtteiltreffs, Soziale Stadt, GWA-Praxis der Bürgerzentren, Seniorennetzwerke, Pädagogische Netzwerke, Beteiligungsprojekte) zugeordnet sind, in einer neuen Struktur zusammenführt und konzeptionell weiterentwickelt werden. Nach Bewertung der Inhalte und Schnittstellen wird die Schaffung einer eigenen Organisationseinheit Gemeinwesenarbeit angestrebt. Es wird ein Gebietskoordinator eingestellt, der als Grundlage hierfür unter aktiver Mitwirkung von Akteuren mit Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit (Soziale Dienste und Einrichtungen, Kirchengemeinden, Vereine, Bürgergruppen) den Bestand an Angeboten aufnimmt und eine Rahmenkonzeption erarbeitet. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die inhaltliche und methodische Verknüpfung von Ansätzen der Stadtteilarbeit, der Integrationsarbeit und der Ehrenamtsförderung gelegt werden. Der/die Koordinator organisiert außerdem den Austausch und die Zusammenarbeit der Fachkräfte in den drei Gebieten, er führt neue Instrumente und Standards für die Bürgerbeteiligung ein. Innerhalb der neuen Organisationsstruktur, fungiert sie/er als Brücke zwischen den Gebieten und der Verwaltungs- und Steuerungsebene. Dabei sollen Erfahrungen aus dem Soziale Stadt Gebiet Barenburg für den Aufbau neuer Strukturen genutzt und Ergebnisse des Projektes „Lebenswertes Borßum“ in die anderen Gebiete transferiert werden. Zur Konzept – und Personalentwicklung für dieses Arbeitsfeld strebt die Stadt Emden strategische Kooperationen mit freien Trägern der Wohlfahrtspflege/Jugendhilfe und mit dem Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Emden/Leer an. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Personen die in den Gebieten tätig sind, ausreichend qualifiziert sind und begleitet werden.
Ausgangslage
Die Kleinstadt Emden hat drei Gebiete mit besonderen sozialen, demographischen und integrativen Herausforderungen. Der Stadtteil Barenburg wird seit dem Jahr 2000 durch das Programm „Soziale Stadt“ gefördert und hat eine beachtliche bauliche, infrastrukturelle und organisatorische Aufwertung erfahren. Hier erfolgt Ende des laufenden Jahres der Ausstieg aus dem umfassenden Quartiersmanagement, während parallel im Gebiet Port Arthur-Transvaal/südl. Ringstraße die Programmumsetzung beginnt. Im Stadtteil Borssum konnte dagegen bislang kein gebietsbezogener Handlungsansatz entwickelt werden. Die Stadtverwaltung hat sich in den vergangenen 15 Jahren sehr stark auf ein Sanierungs- und Quartiersmanagement als Instrument für die städtebauliche Programmumsetzung gestützt. Die GWA wurde als Kernkompetenz der Nachbarschafts-, Quartiers- oder Stadtteilentwicklung organisatorisch, methodisch und personell nicht weiterentwickelt und erst im Zusammenhang mit der Verstetigung der aufgebauten Strukturen in Barenburg und im Kontext der Zuwanderung und Flüchtlingshilfe wiederentdeckt. Aktuell gibt es in den Gebieten verschiedene bürger- und gemeinwesenorientierte Einrichtungen und Angebotsformen in verschiedener Trägerschaft, die noch weitgehend isoliert voneinander operieren. Eine professionelle Gemeinwesenarbeit, die methodisch fundiert zielgruppen- und bereichsübergreifende Integrationsarbeit leistet, fehlt in der Kommune. Hinzu kommt, dass verwaltungsintern die Zuständigkeit für gebietsbezogene Arbeitsansätze, QM und GWA in drei verschiedenen Fachbereichen liegen und Synergien für die Gebiete nur wenig erschlossen werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg-Borssum-Port Arthur/Transvaal
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt. Der Stadtteil Borßum befindet sich im süd-westlichen Bereich des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt..
Einwohnerzahl
19401
Quelle / Anmerkungen
Statistikstelle der Stadt Emden, Stichtag: 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Zum Zeitpunkt der Antragstellung liegen zwei der drei Stadtteile im Programmgebiet "Soziale Stadt". Ende 2017 zieht sich die Stadt Emden in Barenburg aus der Förderung des Programmstrukturen zurück , um ein programmbezogenes Quartiersmanagement in Port Arthur/Transvaal aufzubauen. Der Projektansatz zielt auf eine innovative Entwicklung, Organisation und Koordination der Arbeitsstrukturen im Bereich der Gemeinwesenarbeit ab, die gebietsübergreifend mit gesamtstädtischen Arbeitsansätzen der Flüchtlingssozialarbeit und Ehrenamtsförderung verknüpft sind. Der Ansatz sieht keine unmittelbaren Aktivitäten in der Sozialen Stadt vor, er steht aber in direkter Verbindung mit dem Aufbau von GWA-Strukturen außerhalb der Förderkulisse Soziale Stadt im Gebiet Borßum.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 30.6.2016
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Bundesagentur für Arbeit, Stichtag 30.6.2016
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2016
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Sozialamt, Stichtag 31.12.2015
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell, in dem Aufgaben zur Organisation der Gemeinwesenarbeit in der Kommune auf verschiedenen Handlungsebenen miteinander verknüpft sind. Die Gebietskoordination ist organisatorisch in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert einerseits als Brücke zwischen den Quartieren und den hier verorteten Fachkräften der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit und andererseits als Prozessmoderator, der freie Träger der Wohlfahrtspflege und andere relevante Akteure im und oberhalb des Quartiers einbezieht. Die Organisationsstruktur, die hierfür aufgebaut wird, steht in enger Verbindung zu der integrierten Sozialplanung unter der Regie einer fachbereichsübergreifenden Lenkungsgruppe, in der Planungen und gebietsbezogene Entwicklungen zwischen den Bereichen Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Gesundheit und Soziales sowie Jugend, Schule und Sport abgestimmt werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Verschiedene Akteure des Gemeinwesenarbeit haben sich auf gesamtstädtisches Rahmenkonzept der GWA verständigt, in dem Ziele für die Zusammenarbeit und gemeinsame Prinzipien für die Umsetzung Arbeit mit den Bewohnern vor Ort beschrieben sind.
Beschreibung
Anlaufstellen, Begegnungsmöglichkeiten und zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote werden von Bewohnern mit eingeschränkten Teilhabemöglichkeiten angenommen.
Beschreibung
Die Akteure verständigen sich auf erforderliche Projekte und Angebote. Diese werden gemeinsam getragen und unter Einsatz der bereitgestellten Sachmittel und eigener Ressoucen umgesetzt.
Beschreibung
Die Netzwerke entwickeln eigene Ideen zur Gestaltung ihres Wohnumfeldes und beteiligen sich aktiv an baulich-investiven Planungen und Maßnahmen im Quartier
Vorhandene Strukturen
Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, bewohnergetragenen Kulturveranstaltungen, Begegnungsmöglichkeiten. Ein besonderes Kennzeichen ist die räumliche und organisatorische Einbindung der städtischen Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe. Außerdem tagen hier der Stadtteilbeirat und mehrere Arbeitsgruppen. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V., der sich Sprachrohr und Unterstützer benachteiligter und hilfesuchender Personen versteht. Die AWO hat im Stadtteil mit einem Projekt begonnen, in dem nachbarschaftsbezogene Hilfen insbesondere für Senioren aufgebaut und vernetzt werden sollen. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal sind aus dem Bereich der Jugendförderung die stadteilbezogene Jugendarbeit, ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße und ein Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten in hauptamtlicher Begleitung zu nennen. Hier ist außerdem ein sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugendförderung, Flüchtlingshilfe im Fachdienst Wohnen, Fachdienst Stadtplanung, Kulturbunker Emden, Alte Post- Zentrum für junge Menschen, Stadtteiltreff Transvaal, Jugendzentrum Boßum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitswohlfahrt, Kreisverband Emden, Outlaw gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden/Leer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Emden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt
Typ
Stadtteil
Galerie
postkarten stadtteil 150dpi 9
img 3544
Zustimmung Veröffentlichung
On

Osternburger Familienzentrum

Ansprechpartner
Hiltrud Boomgaarden
Funktion Leiterin
Osternburg Fit für Familien
Projektbeschreibung
In Osternburg, einem Stadtteil Oldenburgs, wird ein Familienzentrum als Erweiterung der Evang. Familien- Bildungsstätte Oldenburg (EFB) gegründet, welches die bewährten Strukturen dieser Einrichtung nutzt. Familien brauchen die größtmögliche Unterstützung, damit Kinder gesund an Körper und Geist aufwachsen können. Zeit, verlässliche Betreuung, Ansprechpersonen und Austausch mit anderen Eltern sind die wichtigsten Voraussetzungen für Eltern, um den Alltag mit Kindern zu meistern. Dabei sollten die Angebote für Familien möglichst  kostengünstig,  in der Nähe des Wohnortes oder  dort, wo sie sich oft aufhalten,  zu Zeiten, die nicht mit Arbeitszeiten kollidieren und  so flexibel wie möglich sein. Mit dem Projekt "Osternburg Fit für Familien" des Familienzentrums wird eine zeitgemäße Antwort auf diese Anforderungen im Stadtteil gegeben. Es sollen alltagsnahe und niedrigschwellige Begegnungsorte für Familien, mit dem Ziel, Eltern-interessen und Kindeswohl in Einklang zu bringen, angeboten werden. Die Kernpunkte sind Hilfen zur Alltagsbewältigung und zur Stärkung der Erziehungskompetenz und orientieren sich an den jeweiligen örtlichen und familiären Gegebenheiten. - Daten aus der Sozialraumanalyse - Sozialraumbezug (Familien, Themen, Angeboten)
Ausgangslage
Die Familie heute ist einem großen Wandel unterworfen. Als Trends sind auszumachen: Späte Familiengründung, Berufstätigkeit beider Eltern kurz nach der Geburt eines Kindes, ein Arbeitsleben, das Mobilität und Flexibilität erfordert, zahlreiche Trennungen und in der Folge viele verschiedene Familienformen, großer medialer Einfluss, Migration mit allen Erfordernissen der Integration, demografische Entwicklung hin zu vielen alten Menschen, die Pflege benötigen. Vor diesem Hintergrund werden viele Erwartungen an die einzelnen Familienmitglieder gestellt, von der Gesellschaft aber auch innerhalb der Familie. Nicht alle Familien halten diesem Druck stand - es ergeben sich Probleme, die weitreichende Folgen vor allem für die Kinder haben können. Die Familie ist damit beschäftigt, den Alltag zwischen Arbeitsstelle, Kita und Ganztagsschule zu organisieren. In der Regel kommen noch Termine beim Arzt, der Krankengymnastik oder Logopädie, etc. dazu. Das sollte für ein gelingendes Familienleben nicht alles sein! Das Bedürfnis, sich mit anderen Familien – unabhängig von Konsumdruck zu treffen, sich auszutauschen und stressfrei miteinander zu spielen, zu klönen und sich mal fallen zu lassen muss auch Raum haben. Da ist der 10-wöchige Eltern-Kind-Kurs mit bezahlten und verpflichtenden Terminen nicht immer das Richtige. Zeit ist ein kostbares Gut für Familien. Wenn dann noch verschiedene Beratungs- und Serviceangebote an einem Ort im eigenen Stadtteil zu finden sind, wie bei einem Familienzentrum, ist das ein großer Vorteil. Mit dem Projekt "Osternburg Fit für Familie" werden niederschwellige Angebote und Zugänge mit präventiver Ausrichtung für Familien im Stadtteil geschaffen.
GWA/QM-Ansatz
Grundlage für die Arbeit des Projektes im Rahmen des Familienzentrums sind die Beratung, die Schaffung von präventiven Angeboten für die Zielgruppe der Familien und deren Kinder, die Stärkung der frühkindlichen Bildungsqualität, sowie die sozialräumliche Ausrichtung. Dabei ist das Konzept des Familienzentrums so offen gehalten, dass mit der Bereitstellung von entsprechenden Angeboten auch die Zielgruppe der älteren Menschen im Stadtteil berücksichtigt werden kann und so der demographischen Entwicklung Rechnung getragen wird. Als methodische Grundlagen werden für die Arbeit des Familienzentrums unter anderem der Einbezug sowie die Ausbildung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen benannt. Neben der aufsuchenden Elternarbeit ist die Zusammenarbeit mit den Akteuren des Sozialraumes eine wesentliche Grundlage. Während das Familienzentrum die Zielgruppe der Familien mit einer präventiven Ausrichtung im Blick hat, richten sich die bestehenden Gemeinweseneinrichtungen an die Hauptzielgruppe der Menschen in sozialen Brennpunkten.
Galerie
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