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(Informelle) Beratung

Alt-Laatzen, Quartier Hildesheimer Straße Ost

Ansprechpartner
Yvonne Bestmann
Funktion stellv. Leitung Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
soziale und kulturelle Integration in Alt-Laatzen
Projektbeschreibung
Der Zusammenhalt der Nachbarschaften im Gemeinwesen ist eine Grundlage für funktionsfähige Infrastruktur und friedvolles Zusammenleben. Die Arbeiterwohlfahrt arbeitet mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen für eine sozial gerechte Gesellschaft. Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind die Werte, die ihr Handeln bestimmen. In Alt-Laatzen ist die Notwendigkeit gegeben, eine soziale und kulturelle Verständigung zwischen „Alteingesessenen“ mit „Neuzugezogenen“ zu fördern und der Segregation entgegenzuwirken (soziale Integration). Menschen werden zusammengeführt und zum Dialog angeregt (Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft), Nachbarschaft und Integration werden gestärkt (interkulturelles und interreligiöses Lernen, antirassistische Bildungsarbeit). Die GWA fungiert dabei als antreibende, koordinierende und stabilisierende Kraft und hat hierfür verschiedene Instrumente zur Verfügung. Konkrete Handlungsschritte und Maßnahmen ergeben sich aus der Partizipation der Bewohner/innen, den Gegebenheiten und den realistischen Umsetzungsmöglichkeiten vor Ort und können nur begrenzt vorkonstruiert werden.
Ausgangslage
Soziale und kulturelle Integration im Quartier sind notwendig, weil sich die Anzeichen für die Bildung eines sozialen Brennpunktes vermehren. Die Wohnbebauung ist geprägt durch den städtebaulichen Charakter einiger Wohntürme und grauen Betongebäuden sowie mehrstöckiger Mehrfamilienhäuser, die zum Teil sehr nah an der vielbefahrenen Bahn-/ICE-Trasse liegen. Das Wohnumfeld ist teilweise durch Müll, Dreck, Unrat, Einkaufswagen und Sperrmüll gekennzeichnet. Die Wertschätzung des Wohnumfelds einiger Einwohnerinnen und Einwohner ist gering, sodass für einen sorgsamen Umgang mit dem Quartier verschiedene Maßnahmen umzusetzen sind. Die Tendenz einer Segretation zwischen "Alteingesessenen" und "Neuzugewanderten" nimmt überdurchschnittlich zu, so dass eine soziale Durchmischung gefährdet ist. Das soziale Miteinander bedarf der dringenden Förderung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Laatzen, Alt-Laatzen, Quartier Hildesheimer Straße Ost
Beschreibung
Das ausgewählte Untersuchungsgebiet liegt im Stadtteil Alt-Laatzen. Die Abgrenzungen des Untersuchungsgebiet ist im Norden der "Mageritenweg", im Westen die "Hildesheimer Straße", im Süden vor der "Eichstraße" sowie im Osten die Bahntrasse.
Einwohnerzahl
2037
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro Stadt Laatzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
> die Bewohner/innen mit deutscher Staatsangehörigkeit (67 %) beinhalten einen hohen, nicht statistisch festgehaltenen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund /// > Kohorte 27-59 Jahre: ausländische Bewohner/innen 40%, Bewohner/innen mit deutscher Staatsangehörigkeit: 60%
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
davon 79,8% Bewohner/innen mit deutscher und 20,2% mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
davon 71% Bewohner/Innen mit deutscher + 29% mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
GWA ist professionelle soziale und sozialplanerische Arbeit in einem definierten Quartier. Die Grundlage der GWA ist eine stark sozialpolitisch ausgerichtete Soziale Arbeit, die ebenso in den vielfältigen Tätigkeitsfelder und der Tradition der Arbeiterwohlfahrt verankert ist. Die vielfältigen Maßnahmen und Methoden der GWA verfolgen das Ziel, soziale, kulturelle und ökonomische Entwicklungen im Quartier aufzuspüren und zu fördern. Die Interessen und Bedarfe der Bewohner/innen stehen dabei im Fokus. Im Quartier Alt-Laatzen, Hildesheimer Straße Ost ist das übergeordnete Entwicklungsziel, bereits vorhandene (residentielle) Segregation/en nach ethnischen, religiösen und/ oder demografische Merkmalen abzubauen und weiteren Segregationstendenzen entgegenzuwirken. Der Fokus liegt dabei auf den immateriellen Bedingungen (z.B. Qualität sozialer Beziehungen, Partizipation, Kultur, vgl. Qualitätsstandards der LAG Soziale Brennpunkte, S. 1, in der Fassung vom 16.06.2016), d. h. darauf, die Bewohner/innen des Quartiers dabei zu unterstützen, ihre Interessen zu artikulieren und kollektiv zu organisieren, um im Ergebnis die Beziehungen im Sinne positiver Nachbarschaften zu stärken.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn geschaffene Angebote genutzt/ besucht werden, die Nachbarschaften positiver bewertet werden, das Quartier in das sozialräumliche Netzwerk integriert ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausländer und Zugewanderte mit Migrationshintergrund mit Alteingesessenen ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Alt-Laatzen; während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
an das Quartier angrenzende Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
während der Projektlaufzeit zu erkunden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Osternburger Familienzentrum

Ansprechpartner
Hiltrud Boomgaarden
Funktion Leiterin
Osternburg Fit für Familien
Projektbeschreibung
In Osternburg, einem Stadtteil Oldenburgs, wird ein Familienzentrum als Erweiterung der Evang. Familien- Bildungsstätte Oldenburg (EFB) gegründet, welches die bewährten Strukturen dieser Einrichtung nutzt. Familien brauchen die größtmögliche Unterstützung, damit Kinder gesund an Körper und Geist aufwachsen können. Zeit, verlässliche Betreuung, Ansprechpersonen und Austausch mit anderen Eltern sind die wichtigsten Voraussetzungen für Eltern, um den Alltag mit Kindern zu meistern. Dabei sollten die Angebote für Familien möglichst  kostengünstig,  in der Nähe des Wohnortes oder  dort, wo sie sich oft aufhalten,  zu Zeiten, die nicht mit Arbeitszeiten kollidieren und  so flexibel wie möglich sein. Mit dem Projekt "Osternburg Fit für Familien" des Familienzentrums wird eine zeitgemäße Antwort auf diese Anforderungen im Stadtteil gegeben. Es sollen alltagsnahe und niedrigschwellige Begegnungsorte für Familien, mit dem Ziel, Eltern-interessen und Kindeswohl in Einklang zu bringen, angeboten werden. Die Kernpunkte sind Hilfen zur Alltagsbewältigung und zur Stärkung der Erziehungskompetenz und orientieren sich an den jeweiligen örtlichen und familiären Gegebenheiten. - Daten aus der Sozialraumanalyse - Sozialraumbezug (Familien, Themen, Angeboten)
Ausgangslage
Die Familie heute ist einem großen Wandel unterworfen. Als Trends sind auszumachen: Späte Familiengründung, Berufstätigkeit beider Eltern kurz nach der Geburt eines Kindes, ein Arbeitsleben, das Mobilität und Flexibilität erfordert, zahlreiche Trennungen und in der Folge viele verschiedene Familienformen, großer medialer Einfluss, Migration mit allen Erfordernissen der Integration, demografische Entwicklung hin zu vielen alten Menschen, die Pflege benötigen. Vor diesem Hintergrund werden viele Erwartungen an die einzelnen Familienmitglieder gestellt, von der Gesellschaft aber auch innerhalb der Familie. Nicht alle Familien halten diesem Druck stand - es ergeben sich Probleme, die weitreichende Folgen vor allem für die Kinder haben können. Die Familie ist damit beschäftigt, den Alltag zwischen Arbeitsstelle, Kita und Ganztagsschule zu organisieren. In der Regel kommen noch Termine beim Arzt, der Krankengymnastik oder Logopädie, etc. dazu. Das sollte für ein gelingendes Familienleben nicht alles sein! Das Bedürfnis, sich mit anderen Familien – unabhängig von Konsumdruck zu treffen, sich auszutauschen und stressfrei miteinander zu spielen, zu klönen und sich mal fallen zu lassen muss auch Raum haben. Da ist der 10-wöchige Eltern-Kind-Kurs mit bezahlten und verpflichtenden Terminen nicht immer das Richtige. Zeit ist ein kostbares Gut für Familien. Wenn dann noch verschiedene Beratungs- und Serviceangebote an einem Ort im eigenen Stadtteil zu finden sind, wie bei einem Familienzentrum, ist das ein großer Vorteil. Mit dem Projekt "Osternburg Fit für Familie" werden niederschwellige Angebote und Zugänge mit präventiver Ausrichtung für Familien im Stadtteil geschaffen.
GWA/QM-Ansatz
Grundlage für die Arbeit des Projektes im Rahmen des Familienzentrums sind die Beratung, die Schaffung von präventiven Angeboten für die Zielgruppe der Familien und deren Kinder, die Stärkung der frühkindlichen Bildungsqualität, sowie die sozialräumliche Ausrichtung. Dabei ist das Konzept des Familienzentrums so offen gehalten, dass mit der Bereitstellung von entsprechenden Angeboten auch die Zielgruppe der älteren Menschen im Stadtteil berücksichtigt werden kann und so der demographischen Entwicklung Rechnung getragen wird. Als methodische Grundlagen werden für die Arbeit des Familienzentrums unter anderem der Einbezug sowie die Ausbildung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen benannt. Neben der aufsuchenden Elternarbeit ist die Zusammenarbeit mit den Akteuren des Sozialraumes eine wesentliche Grundlage. Während das Familienzentrum die Zielgruppe der Familien mit einer präventiven Ausrichtung im Blick hat, richten sich die bestehenden Gemeinweseneinrichtungen an die Hauptzielgruppe der Menschen in sozialen Brennpunkten.
Galerie
cam00722
cam00723
cam00724

Haus der Begegnung Bad Lauterberg

Ansprechpartner
Marie Henners
Organisation Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen
Funktion Fachbereichsleitung Integration
Gemeinwesenarbeit stärken, Treffpunkt etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Bad Lauterberg im Harz hat in den letzten zwei Jahren aktiv mehr geflüchtete Menschen aufgenommen, als sie nach dem bestehenden Verteilungssystem gemusst hätte. Viele dieser Menschen sind im Familienverbund gekommen und alle wurden dezentral untergebracht, um eine Ghettoisierung zu vermeiden. Aufgrund der vielfältigen Fragen und Unterstützungsbedarfe, die im Alltag der Menschen entstanden, begannen Ehrenamtliche ein breites Unterstützungsangebot aufzubauen. Vom Kinderschutzbund koordiniert gibt es in Kooperation mit den Johannitern und weiteren Organisationen im alten Stadthaus eine Anlaufstelle, unter deren Dach mit Kleiderkammer, Begegnungscafé, Sprachunterricht, Kinderbetreuung, Einzelfallberatung, Musikprojekte, Koordination und Begleitung ehrenamtlicher PatInnen ein vielfältiges Angebot besteht. Bewusst richten sich diese Angebote weitestgehend an alle Menschen, um Ressentiments gegenüber den vermeintlich besser versorgten Flüchtlingen zu vermeiden beziehungsweise einzugrenzen. Dennoch wird das Angebot bis jetzt lediglich vereinzelt von Alteingesessenen in Anspruch genommen. Rechtes Gedankengut und Einstellungen finden unter den EinwohnerInnen vermehrt Zuspruch. Die schlechte infrastrukturelle Situation der Region mit schwierigen Bedingungen für insbesondere Jugendliche sowie hohe Arbeitslosigkeit und steigende Altersarmut bergen die Gefahr, dass Menschen sich verunsichert und benachteiligt fühlen und daher einen Sündenbock suchen. Das Ziel des Modellprojekts ist zum Einen, die langfristige Begleitung des Integrationsprozesses der Neuzugewanderten sicherzustellen, indem die Ehrenamtlichen die dringend notwendige hauptamtliche Unterstützung bekommen. Zum Anderen soll durch eine verstärkte Vernetzung mit anderen AkteurInnen des Gemeinwesens und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden, dass die Angebote tatsächlich von einem größeren Teil der Gesellschaft wahrgenommen und mitgestaltet werden. Das langfristige Ziel ist, eine aktive Gemeinwesenarbeit, die die EinwohnerInnen begleitet, unterstützt und präventiv bezüglich sozialen Konflikten, Vernachlässigung und Radikalisierung wirkt.
Ausgangslage
Das Angebot im alten Stadthaus ist essentiell für die geflüchteten Menschen und bietet gleichzeitig die Chance eine strukturierte Gemeinwesenarbeit in der Stadt Bad Lauterberg aufzubauen. Abgesehen von der Integrationsberatung, die dreimal wöchentlich durch Sozialpädagogen der Johanniter sowie des JuBi-Hauses Tettenborn angeboten wird, werden alle anderen Angebote jedoch rein ehrenamtlich koordiniert. Auf Dauer wird es, wie bereits eindeutig von den handelnen Personen kommuniziert, den Ehrenamtlichen nicht möglich sein so viel Zeit und Energie in dieses Projekt zu stecken. Das hat sowohl zeitliche, finanzielle als auch gesundheitliche Gründe. Um einen Teil dieser Problematik aufzufangen, wäre es sinnvoll den federführenden Personen eine Möglichkeit zu bieten, in ihrem Engagement für das Gemeinwesen gestärkt zu werden, sodass sie langfristig das freiwillige soziale Engagement anderer begleiten und koordinieren können. Die Stadt Bad Lauterberg mit dem Bürgermeister Herrn Dr. Thomas Gans begrüßt das Angebot im alten Stadthaus und betont, dass die letzten zwei Jahre wesentlich mehr soziale Konflikte provoziert hätten, wenn es dieses Engagement nicht gegeben hätte. Aufgrund der schlechten finanziellen Lage der Stadt ist es jedoch nicht möglich mehr als Miete und grundlegende Büroinfrastruktur zu finanzieren. Durch die Förderung des Landes wäre es auch möglich strategischer zu arbeiten. Räumlichkeiten könnten saniert oder ausgebaut werden und die Netzwerke gestärkt gestärkt und ausgebaut, um mehr Menschen zu erreichen. Das vielfältige Vereinsleben der Region sowie die Besonderheiten der Stadt als Kurstandort könnten bedacht und effektiver miteinander vernetzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg-Stadt und dazugehörige Dörfer
Beschreibung
Da die geflüchteten Menschen sowie weitere Zielgruppen nicht kompakt im Umkreis des alten Stadthauses sondern viel mehr in der ganzen Stadt und auch auf die dazugehörigen Dörfer verteilt wohnen, ist eine räumliche Abgrenzung im Sinne von einem Quartier mit bestimmten dazugehörigen Straßen(-zügen) schwierig. Der Begnungsort wird bis auf weiteres im alten Stadthaus sein, bis andere adäquate Räumlichkeiten gefunden wurden. Die Projektaktivitäten werden sich vorrangig in und um diesen Treffpunkt abspielen. Einzelne Veranstaltungen wie das "Fest der Kulturen" im August werden auf dem Kirchplatz und anderen öffentlichen Plätzen oder in Räumlichkeiten von KooperationspartnerInnen stattfinden. Das Projektgebiet umfasst also den gesamten Sozialraum der Kleinstadt Bad Lauterberg, konzentriert sich aber auf das Haus der Begegnung. TeilnehmerInnen werden zum Teil auch aus den umliegenden Dörfern anreisen.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Quelle ist Stadt Bad Lauterberg sowie eine Schätzung der EinwohnerInnen des schwer abzgrenzenden Gebietes.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Der Ansatz des Projekts ist es bestehende Angebote mit den notwendigen personellen und räumlichen Ressourcen auszustatten, um weiterhin soziale Aktivitäten und zielgruppenorientierte (Beratungs-)Angebote durchführen zu können und bei Bedarf zu erweitern und anzupassen. Damit weiterhin und verstärkt durch Begegnung und Austausch ein Kennenlernen ermöglicht und Vorurteile abgebaut werden, braucht es eine gezielte Unterstützung. So sollen Akzeptanz und Verständnis zu einem guten Zusammenleben beitragen und Präventionsarbeit leisten. In dem Menschen eine sinnvolle Beschäftigung durch das Einbinden in die Gemeinwesenarbeit gegeben wird, beugt auch das Kriminalität, Einsamkeit und Konflikten vor.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es werden von mehreren Akteur*innen gemeinsam Aktivitäten geplant und durchgeführt. Die Organisierenden und Teilnehmenden sind heterogen bezogen auf Alter, kulturelle Prägung, Geschlecht u.a.
Beschreibung
Netzwerke wurden ausgebaut, sodass Synergieffekte sinnvoll genutzt werden können. Es gibt ein starkes Bündnis aus Trägern, Bewohnerschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen,um gesamtgesellschaftliche Entwicklungen besser anzugehen.
Beschreibung
Nicht gewollte Abhängigkeiten, bspw. zwischen Geflüchteten und ihren Pat*innen, werden gemindert. Menschen sind aktiv und setzen sich für ihre Interessen und Bedarfe ein. Dies jedoch nicht auf Kosten anderer.
Vorhandene Strukturen
Im Zusammenhang mit dem verstärkten Zuzug von geflohenen Menschen in die Stadt Bad Lauterberg und die umliegenden Dörfer entwickelte sich auch ein starkes ehrenamtliches Engagement, dessen Ziel es einerseits ist den Neuzugezogenen Unterstützung beim Ankommen im Alltag zu geben und andererseits Angebote zu schaffen, die für alle Menschen offen sind, so dass es zu Austausch und Miteinander statt Missgunst und Vorurteilen kommt. Angebote wie die Kleiderkammer und Begegnungsveranstaltungen richten sich explizit an alle Menschen, die kommen möchten. Es gibt ehrenamtliche Pat*innen, die u.a. bei Behörden- oder Arztterminen begleiten, Kulturprojekte, Deutschunterricht, Kinderbetreuung uvm. Federführend wird diese Arbeit vom Kinderschutzbund durchgeführt. Es wird mit Vereinen, Bildungsträgern, Wohlfahrtsverbänden, Verwaltung und Politik zusammengearbeitet. Seit 2017 gibt es einen hauptamtlichen Integrationsberater der Johanniter vor Ort, dessen halbe Stelle anteilig vom Land gefördert wird. Er unterstützt die Ehrenamtlichen durch Einzelfallberatung für die Geflüchteten. Neben diesem Schwerpunkt gehören auch Bildungsangebote und Netzwerkarbeit zu seinen Aufgaben. Der KSB kooperiert darüber hinaus im Sinne seines Gründungsanliegens mit Kitas und Schulen, bietet Angebote für Kinder und Eltern zur Betreuung und zum gemeinsamen Lernen und Entwickeln an.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Dr. Gans
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam im Stadtteil

Ansprechpartner
Alena Timofeev
Funktion Projektleitung
Anlaufstelle für ein Quartiersmanagement und Durchführung von Gemeinwesenarbeit im Braunschweiger Stadtteil Heidberg
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes sollen die bisherigen Aktivitäten unterschiedlicher Akteure im Stadtteil in einem Stadtteilladen gebündelt vernetzt werden. Eine zentrale Anlauf- und Informationsstelle für alle Bürgerinnen und Bürger soll dadurch neu geschaffen werden, die durch eine Personalstelle für Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit vor Ort betreut wird. Die vorhandenen Aktivitäten aller Akteure im Stadtteil werden weitergeführt, durch das Netzwerk dann die Synergien genutzt, Maßnahmen abgestimmt und durch die neue Anlaufstelle auch Gemeinsinn schaffende Aktionen vorangebracht. Gleichzeitig soll ein Ideenfonds für Projektideen der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils eingerichtet werden, der diesen ermöglichen soll, ihre eigenen Ideen zur Entwicklung des Stadtteils umzusetzen. Gerade die Förderung der Partizipation der Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner sowie die Schaffung von Möglichkeiten für deren gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ist ein wichtiger Baustein dieses Konzeptes.
Ausgangslage
Im Braunschweiger Stadtteil Heidberg leben 7.600 Einwohner. Zwar gibt es zahlreiche Aktivitäten von Vereinen, Organisationen, Parteien und Privatpersonen, die sich für das Gemeinwohl und für das friedliche Zusammenleben aller Menschen in diesem Quartier stark machen. Allerdings werden die Aktivitäten dieser engagierten Akteure dadurch beeinträchtigt, dass es kein Quartiersmanagement gibt. Weiterhin ist ein unzulängliches Raumangebot zu beklagen: Trotz aller Bemühungen auf unterschiedlichen Ebenen konnte bislang leider noch kein Stadtteilladen im Heidberg eröffnet werden. Dies ist umso bedauerlicher, da dieser Bezirk einen sehr hohen Altersdurchschnitt in der Bewohnerschaft aufweist. 33,2 % der Einwohner sind 65 Jahre und älter. Im Vergleich liegt der gesamtstädtische Durchschnitt bei 20,8 %. Gleichzeitig liegt der Anteil der Kinder von 0-6 Jahren mit 4,3 % unter dem gesamtstädtischen von 5,1 %. Ferner leben im Stadtteil mehr Einwohner mit Migrationshintergrund als im Braunschweiger Durchschnitt: 31,4 % der Stadtteilbewohner weisen einen sogenannten "erweiterten Migrationshintergrund" (verfügen über nur ausländische oder über doppelte Staatbürgerschaft). In der gesamten Stadt sind es 25,7 %. In Hinsicht auf die soziale Struktur ist zu beachten, dass bezogen auf 1.000 Einwohner (zwischen 15 und 65 Jahren) mehr Arbeitslose im Stadtteil sind (57) als gesamtstädtisch (48). Weiterhin liegt der Anteil der arbeitslosen Ausländer wesentlich höher als im gesamtstädtischen Durchschnitt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Heidberg
Beschreibung
Bei dem Stadtteil Heidberg handelt es sich in großen Teilen um einen in den 60er Jahren neu gewachsenen Stadtteil mit Hochhauswohnungsbau sowie auf den Autoverkehr ausgelegten großräumigen Straßenzügen.
Einwohnerzahl
7594
Quelle / Anmerkungen
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
GWA/QM-Ansatz
Das beantragte Projekt dient sowohl dem Auf- und Ausbau von Strukturen der Gemeinwesenarbeit und auch eines Quartiersmanagements. Der Fokus liegt auf - der Förderung der Partizipation von Stadtteilbewohnern an der Entwicklung und Gestaltung der Zukunft des Stadtteils; - der Ermöglichung der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe; - der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements; - der Einrichtung einer Räumlichkeit als Anlaufstelle für die Bürger und als Arbeitsplatz für die Stelle des neuen Quartiersmanagers; - der Förderung der Begegnung unterschiedlicher Bewohnergruppen im Stadtteil.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Für das beantragte Projekt besteht ein handlingsfähiger Beirat (mit Untergruppen) unter Beteiligung von "Experten" und besonders von engagierten Stadtteilbewohnern.
Beschreibung
Erfolgreicher Abschluss der Gründung eines neuen Bürgervereins durch die Mitwirkung des Quartiersmanagers
Beschreibung
Bezirksbürgermeisterin unterstützt das beantragte Projekt und werdt Mitglied im Beirat
Beschreibung
Durchführung einer Stadtteilkonferenz mit Einbindung von Vertretern unterschiedlicher Generationen und unterschiedlicher Herkunft
Beschreibung
Durchführung von drei publikumsträchtigen Veranstaltungen in Kooperation mit relevanten Netzwerkpartnern (Stadtteilweihnachtsmarkt, interkulturelles Konzert und interkulturelle Ausstellung "Heimat im Koffer")
Beschreibung
Durchführung von einem Stadtteilsommerfest als Ort der Begegnung unter Einbeziehung von Nachbarschaften und Kooperationspartnern
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Baugenossenschasft eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein "Offener Heidberg e. V." - Gründungsprozess läuft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Heidberg-Melverode-Stöckheim-Leiferde e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HSC Leu e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Wohn- und Pflegeheim, Kurzzeit- und Tagespflege Heidberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas im Heidberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IGS Heidberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bezirksrat Heidberg-Melverode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig, Fachbereich Kultur, Stelle "Kultur vor Ort"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch-Philippinischer Kulturkreis e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenkreis Heidberg
Typ
Stadtteil
Galerie
heidberg 1
heidberg 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Generationentreff Trockener Kamp/ Hildesheim

Ansprechpartner
Jörg Aschemann
Funktion Bereichsleitung Jugend
Jung und alt trifft sich am Hildesheimer Wald!
Projektbeschreibung
Der "Generationentreff Trockener Kamp" möchte Menschen jeglichen Alters im Quartier zusammenbringen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander fördern und damit das gesellschaftliche Leben im Stadtteil bereichern sowie dazu beitragen mit viel Freude, Engagement und hoher Identifikation im Stadtteil Neuhof/ Trockener Kamp/ Hildesheimer Wald zu wohnen. Der schon bestehende "Jugendtreff" bietet mit seinem Netzwerk und seiner Angebotsstruktur wie auch den Räumlichkeiten in der Ladenzeile Trockener Kamp die Basis für den Ausbau zu einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. Der "Generationentreff Trockener Kamp" soll die Anlaufstelle für jung und alt im Quartier sein, in der ein/e hauptamtlicher/e Mitarbeiter/in vor Ort die Öffnungszeiten gewährleistet und Ansprechpartner/in für alle BewohnerInnen sein soll. Er/Sie soll als Netzwerker/in im Stadtteil fungieren, wichtige Beratungsfunktionen wahrnehmen, kreativer/e Ideengeber/in sein und alle Prozesse effektiven Stadtteilmanagements sichern und steuern. Die Bewohnerschaft soll aktiviert werden, sich für ihr Quartier einzusetzen und sich ehrenamtlich engagieren. Junge Menschen sollen von den Erfahrungen der Älteren lernen und profitieren. Ältere Menschen hingegen sollen ihre sozialen Kontakte sichern, ihre geistige Selbständigkeit bewahren und durch die jungen Menschen "jung" bleiben. Alle Generationen haben im Treff intensive Kontaktmöglichkeiten, ein hohes Maß an Austausch und Information und somit die Chance viel voneinander zu erfahren und sich verstehen zu lernen. Dies geschieht durch Aktionen, Bildungsangebote, Workshops, Gruppenaktivitäten sowohl kulturell, medienspezifisch, politisch und inklusiv. Die Netzwerkakteure vor Ort wie Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Initiativen und der Sport werden dabei stets eingebunden.
Ausgangslage
Das Bild des Stadtteils ist geprägt durch seine räumliche Distanz zur Stadt Hildesheim in westlicher Randlage und die Aufteilung in offiziell drei Ortsteile: Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Trockener Kamp. "Gefühlt" sind das jedoch mit dem angrenzenden Dorf Marienrode sehr unterschiedliche Quartiere: Trockener Kamp (Neubaugebiet mit vielen Mehrfamilienhäusern), Hildesheimer Wald (Alte Werksiedlung mit Mehrfamilienhäusern), Neuhof (Altdorf) und Marienrode (Dorf). Das führt letztlich kaum zu großen Begegnungen der StadtteilbewohnerInnen untereinander. Die Probleme im Quartier: - es gibt zu wenig kostengünstig, betreute Angebote für alle Altersgruppen, - die bestehenden Angebote für Unterstützung und Beratung für Erwachsene und ältere Menschen reichen nicht aus, - die Infrastruktur ist nicht besonders ausgeprägt, - die verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt ist nicht ausreichend, - es gibt Isolation und Vereinsamung gerade der älteren MitbürgerInnen, - die Treffmöglichkeiten sind sehr begrenzt, - die hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien leben überwiegend in ihrer eigenen Gemeinschaft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Trockener Kamp/ Neuhof/ Hildesheimer Wald
Beschreibung
Das Projektgebiet hat eine deutliche Randlage in Hildesheim. Der Ortsteil Neuhof als ehemaliges Dorf liegt im Südwesten Hildesheim, angrenzend dazu als Neubauwohngebiet mit Hochhäusern und Einfamilenhäusern der Trockene Kamp und dazu im äußersten Südwesten der Stadt Hildesheim der Ortsteil Hildesheimer Wald in direkter Nachbarschaft zu Bosch und den ehemaligen Blaupunkt Werken.
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim/ Bereich Statistik + Wahlen 2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da keine Daten über den Bereich Statistik + Wahlen zur Verfügung stehen.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da vom Bereich Statistik + Wahlen keine Zahlen vorliegen. Das Quartier insbesondere der Trockene Kamp hat in seinen Hochhäusern immer eine sehr hohe Population von russlandstämmigen AussiedlernInnen gehabt. Seit 2016 gibt es auch einen starken Zuzug von geflüchteten Menschen. Vor allem im Stadtteil Hildesheimer Wald, wo Wohneinheiten für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen wurden.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl SGB II d.s. 952, SGB III d.s. 3876
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl der Jugendlichen unter 20 + 20 bis 24m d.s. SGB II 407, SGB II 96
GWA/QM-Ansatz
Durch die Gemeinwesenarbeit sollen die Ressourcen der BewohnerInnen genutzt, erkannte Bedürfnisse berücksichtigt und analysierte Defizite im Sozialraum ausgeglichen werden. Die Menschen in ihrer Wohn- und Lebenswelt werden zu VertreterInnen ihrer eigenen Interessen, aktivieren sich und nehmen für sich selbst und die Menschen unterschiedlicher Generationen um sich herum eine gesellschaftliche und politischen Funktion wahr. Gemeinwesenarbeit ist professionelles Geschäft, unterstützt von ausgebildete Fachleuten, geht immer strategisch nach Plan, systematisch und methodisch vor. Sie bietet Partizipation und vielfältiger Methoden. Insofern greift die Gemeinwesenheit auf etliche Instrumente wie Beratung, Gruppenarbeit, aktivierende Befragung, Sozialraumanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerversammlung zurück, um die Bewohnerschaft des Quartiers einzubeziehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beteiligung der Bewohnerschaft bei Veranstaltungen, Workshops, Treffbesuchen überprüfen bzw. ermitteln
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Aktivitäten subsummieren
Beschreibung
Stärkenregister für die Ressourcen des Quartiers anlegen
Beschreibung
Netzwerktreffen und Gemeinschaftaktionen prüfen und auswerten
Beschreibung
Netzwerktreffen über die Bewohnerschaft mit allen Partner, Institionen und Behörden überprüfen und auswerten
Beschreibung
Zusammenarbeit anhand eines Aktionsplan evaluieren und eine Strategie für einen erfolgreichen Aktionsplan im Quartier aufstellen
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe institutionalisieren
Beschreibung
Anregungen geben bei Wohnungsbausgesellschaften, im ortsrat, beim Seniorenbeirat, um strukturelle Verbesserungen anzuregen
Beschreibung
Sich politisch in Parteien, Initiativen, Beiräten etc. engagieren und mitreden lernen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuhof, Evangelische Kindertagesstätte Lämmerweide, Katholischer Kindergarten St. Michael, Fachbereich Soziales der Stadt Hildesheim, Fachbereich Familie, Bildung und Sport der Stadt Hildesheim, Jugendamt des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Blau Weiß Neuhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde St. Cosmar und Damian, Katholisches Pfarramt St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Wiederaufbau e.G.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Marienrode, Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Galerie
eingang kjtn
hochhaeuser trockener kamp
trockener kamp mit neuhof
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bühnenbild meines Lebens- Interkulturelles Leben im Quartier

Ansprechpartner
Karina Hoßfeld
Funktion Pädagogische Mitarbeiterin
Wir gestalten unser Quartier:Tandems aus Generationen und Flüchtlingen bauen den Traum ihres Lebens
Projektbeschreibung
Das Projekt will wir zum Abbau von Konflikten beitragen, das Miteinander im Sozialraum und Integration stärken. In Generationen übergreifenden Tandems- je einer jungen geflüchteten Person/ MigrantIn und einer älteren als Patin- sprechen beide Zielgruppen von ihren Erfahrungen im Stadtteil, ihren Erinnerungen und Wünschen/ Visionen eines gemeinsamen Miteinanders, die sie im Verlauf als „Bühnenbild ihres Lebens“ bauen und öffentlich ausstellen. In regelmäßigen Treffen an bedeutsamen Orten der Teilnehmenden(TN)(Nachbarschaftszentrum, Schule, Seniorentreff,…) wird durch päd. Fachkräfte, einen Dipl. Bühnenbildner, Dipl. Schauspieler u. Ehrenamtliche der gesamte Prozess begleitet. Übungen aus der Theaterpädagogik (Sprechen u. Sprache, Selbstausdruck), aus Diversity Konzepten im Kontext von Differenz und Vielfalt, Biografiearbeit u.v.m. stärken zunehmend den Kontakt der TN. Sie erleben Gemeinsamkeiten, Unterschiede und entwickeln Ideen eines konstruktiven Miteinanders. Gemeinsam besuchen sie Orte im Stadtteil, mit denen sie Episoden ihres Lebens verbinden, an die sie sich erinnern und die sie für ihre Zukunft gestalten wollen. In monatlich stattfindenden öffentl. Erzählcafés werden diese „Geschichten“ thematisiert. Durch das Projekt verorten sich die TN in ihrem Stadtteil und entwickeln Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft. Das Innovative: ihre Wünsche und Perspektiven gestalten die TN in ihren Tandems als maßstabgetreue Bühnenbildmodelle, die sie bildnerisch umsetzen und schließlich öffentlich ausstellen. Die Bühnenbilder werden zum Ort des Theaters, an dem ihre Geschichte spielt und ihre Visionen sichtbar werden. So entsteht gemeinsame Identität. In der Ausstellung wird der begonnene Dialog nun öffentlich fortgesetzt. Die Bühnenbilder regen zum Nachdenken und Nachfragen an; BesucherInnen aus der Weststadt, dem übrigen Stadtgebiet, aus Trägern der Jugendhilfe, Bildung u.v.a kommen mit den „HauptdarstellerInnen“ ins Gespräch. Kontakt findet statt, Brücken zu den verschiedenen Lebenswelten werden gebaut. Die Ausstellungen dienen zudem der Vernetzung örtlicher Unterstützer und dem Aufbau von Kooperationen. Der gesamte Prozess wird filmisch begleitet und es entsteht eine anschauliche Dokumentation über nachbarschaftliches Zusammenleben, Integration und Teilhabe, die letztlich auch der Aufwertung des Stadtteils im Auge der Öffentlichkeit dient. Erprobt wurde die Idee im Rahmen einer Schulwoche mit Flüchtlingen u. deutschen Jugendlichen (s. Photos bei "Medien").
Ausgangslage
Im Vergleich zum Stadtgebiet Göttingens befindet sich die Weststadt in einer außerordentlichen Situation: sie zeichnet sich aus durch die hohe Konzentration von Flüchtlingen und MigrantInnen. Der gesamte Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund betrug bereits 2015 34,7 %, während der Stadtdurchschnitt bei 19,6 % lag (vgl. plan zwei Dr.-Ing. Klaus Habermann-Nieße, Ergänzende Untersuchung „Westlich Maschmühlenweg“ Göttingen, 2015). Hier treffen Menschen unterschiedlichster Herkunftsgebiete, Kulturen und Religionen sowie eine hohe Anzahl von Kindern und Jugendlichen auf der einen und ein gleichzeitig hoher Anteil von Alteingesessenen BewohnerInnen auf der anderen Seite aufeinander. Der Anteil der zwischen 45 und 65 jährigen betrug 2014 in der Weststadt 27,3%, der der über 65 jährigen 17,8% (http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf 2014). Diese leben z.T. in erster Generation dort und sehen sich aktuell mit dem Zuzug von Flüchtlingen konfrontiert. Laut Aussage des Weststadtbüros sind starke Vorurteile und große Berührungsängste das Ergebnis. Eine Schule (Holtenser Berg) berichtet, dass zunehmend rassistische und beleidigende Äußerungen gegenüber Kindern mit anderer Hautfarbe zu hören sind. Auch rechtsradikale Äußerungen gegenüber MigrantInnen und Flüchtlingen seien vermehrt zu vernehmen. Die persönliche Situation vieler Menschen ist hier insgesamt problematisch: Sie leben in engen Wohnungen, haben finanzielle Probleme und werden gesellschaftlich nicht anerkannt. Rund 12 % der Bewohner haben keinen deutschen Pass, gelten als AusländerInnen. Diese Situation birgt ein hohes Konfliktpotential in sich und stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Holtenser Berg Göttingen-und- Weststadt Göttingen
Beschreibung
Die Weststadt reicht von der Großwohnsiedlung „Holtenser Berg“ im Norden Göttingens über den Hagenberg und Egelsberg bis zum alten Stadtfriedhof im Süden sowie von der Bahnhofswestseite bis in das Göttinger Industriegebiet. Das Wohnviertel Holtenser Berg entstand in den 60er Jahren auf einer Höhenlage neben dem Ortsteil Holtensen. Es ist abgelegen vom übrigen Stadtgebiet.
Einwohnerzahl
13316
Quelle / Anmerkungen
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/020_23.pdf
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Der Holtenser Berg liegt nicht im Programmgebiet "Soziale Stadt". Die Weststadt liegt darin; jedoch halten wir die methodische Herangehensweise des Bühnenbildbaus für Quartiersarbeit für so innovativ, dass sie auch in Fördergebieten der Sozialen Stadt umsetzbar wäre.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf; http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf; http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sind nicht extra ausgewiesen
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
2008: "Von den insgesamt 76.745 Haushalten waren 10.506 bzw. 13,7 % Haushalte mit Kindern. Die Zahl der Ehepaare mit Kindern (6.719) ist seit Jahren rückläufig und die Zahl der Alleinerziehenden (3.105) nimmt beständig zu. Die Zahl der Paare in nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit Kindern wurde 2008 erstmals ermittelt und betrug 682". Quelle: http://www.goesis.goettingen.de/news/news.php?newsId=37&navId=07
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-SdB04.pdf http://www.goesis.goettingen.de/pdf/PDat-Stadt.pdf
GWA/QM-Ansatz
Durch die Methoden in unserem Konzept (insb. Moderation von Erzählcafés, Biografiearbeit, Bühnenbildbau, Patenmodell) stehen die Akteure im Quartier selbst im Mittelpunkt. Wir knüpfen an ihre subjektiven und individuellen Betroffenheiten an und fördern insbesondere durch die Tandembildung unterschiedlicher Zielgruppen reale Interaktionen. Im Bauprozess ihres Bühnenbildes geben die TN ihren Visionen eines Zusammenlebens über das Medium des Modells eine Gestalt; sie erleben Gestaltungsspielräume. Sie sind jetzt Handelnde und wir gehen davon aus, dass wir durch das konkrete, anschauliche und spaßmachende Erarbeiten von zukunftsweisenden Ideen die Motivation der TN stärken, die eine potentielle Reflexions- und Handlungsbereitschaft unterstützen wird. Durch den Ansatz erfahren wir sehr anschaulich, welche Visionen die Akteure haben, die sie u.a. in den Ausstellungen öffentlich machen. Eine konsequente Öffentlichkeitsarbeit ist für uns ein entscheidender Aspekt im Projekt. Dabei informieren wir nicht nur über Arbeitsergebnisse, sondern die Akteure selbst werden mit ihren Erfahrungen und Visionen öffentlich. Partizipationsprozesse können so leichter initiiert werden. Eingebettet ist das Gesamtkonzept in die Vernetzungsstruktur vor Ort. Desweiteren wollen wir durch das Projekt zur Stärkung des Zusammenlebens und Integration bei der Anbahnung neuer Kooperationen unterstützen und können dabei auf ein großes Netzwerk zurückgreifen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Über die Projekttreffen hinaus sollen über die Patentreffen und deren Moderation sowie in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum neue Formate nachbarschaftliche Aktivitäten geplant werden. Deren Umsetzung erfüllt den Standard.
Beschreibung
Durch die Methode des Bühnenbildbaus und den sich anschließenden öffentlichen Ausstellungen, in denen die Bewohner/innen mit ihren Anliegen, Wünschen, Erfahrungen usw, im Mittelpunkt stehen, sehen wir diesen Standard erfüllt. Sie selbst sind Gestaltende.
Beschreibung
Durch die Ausstellungen der Bühnenbildmodelle + den geplanten Film erreichen wir eine breite Öffentlichkeit der Bildungslandschaft, wodurch neue Netzwerke generiert werden, die wir zusammenführen wollen; zum Anderen verfügen wir über starke Koopstrukturen
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
musa e.V., Das Kulturzentrum in Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weststadtzentrum Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Naturfreunde Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschwister Scholl Gesamtschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hagenbergschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pfarrgemeinde St. Godehard
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Bethlehemgemeinde auf dem Holtenser Berg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hessische Niedersächsische Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freie Altenarbeit Göttingen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Weststadtkonferenz Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landesweite Netzwerkstrukturen des VNB, Mitgliedsstrukturen des Paritätischen Wohlfahtrverbandes Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesenarbeit als Vereinsaufgabe

Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
Organisation Sprotte e. V.
Funktion Geschäftsführerin
Gründung eines Vereins zur Übernahmen vorhandener Strukturen und Inhalte der Gemeinwesenarbeit im Quartier
Projektbeschreibung
In dem Quartier soll die durch den Sprotte e. V. eingeführte GWA einer durch die BürgerInnen des Gebietes zu gründenden Organisation übertragen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist das seit 2017 in Aufbau befindliche MGH "familienhORT", das, entwickelt aus dem ExWost- "Orte der Integration" und "Anlaufstellen für ältere Menschen im Quartier" die Funktionen von Gemeinwesenarbeit im Gebiet wahrnimmt. Es ist zentrale Begegnungsstätte im Gebiet und wurde aus dem konzeptionell sozial-räumlichen Ansatz des KECK-Atlasses des Stadtquartiers ermittelt. Das Projekt soll erste Impulse setzen, einen im Gebiet verankerten Verein zu gründen und in seiner Gründungsphase begleiten, dabei systematisch die Strukturen der GWA im Gebiet auf den Sozialraum konzentrieren und dort Mitarbeitenden und Aktive des Sprotte e.V. durch lokale Akteure ersetzen, um die Bindungen des Gebietes an die Einrichtung zu stärken. Stolpersteine der Gründungsphase und rechtliche Hemmnisse sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen erarbeitet und bewältigt werden. Organisatorisches und strukturelles Lernen bis zur Erstellung eines Konzeptes für die GWA im Gebiet werden gemeinschaftlich mit professioneller Unterstützung umgesetzt, um eine Trägerstruktur zu schaffen, die sich an den Qualitätsstandards der LAG orientiert und konzeptionell den Bedarfen der BewohnerInnen und des Gebiets entspricht. Wichtige Ergebnisse dieses Prozesses müssen das zielgruppen- und resourcenübergreifende Planen und Handeln sein. Durch das Projekt sollen möglichst viele BewohnerInnen erreicht und eingebunden werden, um durch Selbstwirksamkeitserfahrungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Anknüpfungspunkte im Projekt sind die bereits vorhandenen Netztwerke des MGH, die um weiter Partner ergänzt werden sollen. Durch Professionalisierung der Akteure soll die GWA im Gebiet nachhaltig und langfristig angelegt und verstetigt werden und der Anspruch an Verantwortung für das eigene Lebensumfeld wachsen. Im Zentrum bleibt der Kerngedanke Sozialraumorientierung als konzeptionelle Ausrichtung Sozialer Arbeit zu nutzen, bei der es nicht darum geht, Einzelpersonen mit pädagogischen Maßnahmen zu verändern, sondern Lebenswelten so zu gestalten und Verhältnisse zu schaffen, die es Menschen ermöglichen, besser in ihren Lebenslagen zurechtzukommen und lokale Potentiale zu Entwickeln bzw. zu stärken.
Ausgangslage
Das Quartier im Süden der Stadt grenzt an das Gebiet der "Sozialen Stadt Lehmwandlung". Etwa 3300 Menschen unterschiedlichster Sozialstruktur und Herkunft leben hier: u. a. Migrantenfamilien aus dem Ostmittelmeerraum und Familien aus der ehemaligen Sowjetunion sind ein Großteil der BewohnerInnen des Gebietes, das im hohen Maße durch moderaten Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäuser geprägt ist. Das Gebiet aus den 1980ger Jahren ist relativ dicht bebaut; neben Wohngebäuden ein Senioren- und Pflegeheim, einem städtischen Integrationskindergarten, eine Grundschule. An der Peripherie gibt es Discounter, eine Hausarztpraxis. Das Quartier wird von der Lehmwandlung", dessen Kinder die Grundschule im Gebiet besuchen, durch eine Hauptverkehrsstraße getrennt. In dem Wohnquartier soll die durch den Sprotte e. V. wahrgenommene GWA durch die BürgerInnen des Gebietes übernommen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist die bestehende Begegnungsstätte, die Funktionen der Gemeinwesenarbeit wahrnimmt. Durch die Übertragung der GWA wird der Identifikationsgrad der Bewohnerschaft erhöht, um gleichzeitig den spezifischen Herausforderungen des Gebietes deutlich stärker zu begegnen. Durch das Projekt sollen weitere Bewohnerschichten angesprochen werden, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermittelt, Organisation, Struktur, Aufbau der Gemeinwesenarbeit auf ehrenamtlich Strukturen übertragen werden. Ein Schwerpunkt der kommenden jahre muss es sein, die nachbarschaften deutlich zu verbessern und ein inklusives Wohnquartier zu gestalten, um die Wohn-und Lebenssituation der stark alternden BewohnerInnen zu verbessern
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg - Alpheide
Beschreibung
Das Gebiet wird im Norden durch die DB-Strecke Hannover - Bremen, im Osten durch die Ortsumgehung B6 bzw. die Straße "An der Stadtgrenze", im Süden durch die DB-Strecke Nienburg - Minden und im Westen durch den Steinhuder Meerbach begrenzt.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg - Stadtkontor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der neue Verein soll mit Engagement, umfangreichen Angeboten und Projekten und dem langfristigen Ziel, das Zusammenleben positiv mitzugestalten, für Integration, Inklusion und die Verbesserung der Lebenslagen aller Menschen eintreten. Das Begegnungszentrum Mehrgenerationenhaus im ehemaligen "Ort der Integration" ist wesentliche Grundlage dieser Arbeit. Darüber soll die Zusammenarbeit mit anderen sozialen, kulturellen Initiativen vor Ort, Koordination lokaler sozialer und kultureller Arbeit entwickelt werden. Vorbeugende, helfende Tätigkeit auf allen Gebieten sozialer Arbeit, Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe, Förderung des ehrenamtlichen Engagements und internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten ist obligatorisch. Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenslage der Unterstützung bedürfen oder die von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind, wird Hilfe angeboten durch Beratung, Versorgung, Eingliederung, Qualifizierung, Nachsorge und Begleitung. Ziel ist es, über die Förderung freiwilligen sozialen Engagements, selbsttragende Strukturen zu entwickeln, die ihren formalen Niederschlag in einer Vereinsgründung finden, um einen deutlichen Quartiersbezug herzustellen. Dadurch wird die Identifikation mit dem Stadtteil erhöht, evtl. Informationsdefizite im und über den Stadtteil abgebaut und ein Alleinstellungsmerkmales des Quartiers implementiert.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen regelmäßig an den Veranstaltungen teil
Vorhandene Strukturen
Durch die Entwicklung des MGH aus dem Ort der Integration gibt es Grundstrukturen der GWA im Gebiet, es sind Netzwerke vorhanden und einige BewohnerInnen sind bereits als Multiplikatoren in die ehrenamtliche Arbeit im Haus eingebunden. Aufgabe der Leiterin des MGH ist es, die Ehrenamtlichen und gemeinsam mit anderen Professionellen aus dem Netzwerk des MGH bei Ihrerem Engagement zu unterstützen und durch Beratungsangebote ins Gebiet zu wirken. Eine Ausweitung der GWA auf das Gebiet und seine BewohnerInnen ist noch nicht gut entwickelt, da das MGH erst seit Januar 2017 besteht und noch in der Aufbauphase ist. Von 2012 bis 2016 diente der "Ort der Integration" vor allem als Brücke für die Eltern der Grundschüler aus dem entfernten Einzugsgebiet "Lehmwandlung", parallel dazu haben sich erste Bedarfe der BewohnerInnen aus der Alpheide entwickelt, die über das Projekt "Anlaufstellen für ältere Menschen" aktiviert worden sind. Über die neuen räumlichen Möglichkeiten (Offener Treff, zwei Räume mit guter Aussstattung im MGH, barrierefreier Zugang, freies WLAN) entsteht eine neue Stadtteilkultur, die über die GWA im Mehrgenerationenhaus gefördert wird, aber eigentlich eine Verankerung im Quartier selber braucht, um nachhaltig die Nachbarschaften zu stärken und ein neues Bewusstsein für Mitbestimmung und Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mobilisiert. Da das Gebiet kein Gebiet der Sozialen Stadt ist, fehlen wichtige Beteiligungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen bei BewohnerInnen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Helvita Seniorenzentrum Alpheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turnklub Weser - TKW Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alzheimergesellschaft Nienburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Harke/Die Harke am Sonntag
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Radio Mittelweser
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TV2020
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus familienhORT
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Miteinander im Stadtteil

Ansprechpartner
Petra Scholl
Organisation Letter-fit: Miteinander-Fürteinander e.V.
Funktion Vorsitzende
Begegnung im Stadtteil
Projektbeschreibung
Es geht darum einen Ort der Begegnung zu schaffen. Dieser soll der Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen dienen und gleichzeitig Quelle für neue gemeinsame Aktivitäten sein. Es geht darum, daß Selbsthilfepotential zu aktivieren. Die Idee ist, einen zentralen barrierefreien Raum im Zentrum des Ortsteils zu haben, damit niedrigschwellige Angebote etabliert werden können. Geplant ist, die Vertrauensbücherei in den Räumen unter zu bringen, die einmal wöchentlich geöffnet ist und derzeit ein niedrigschwelliges Angebot zum Gespräch darstellt, aber zum Jahresende seine Räume verliert und ohne neue Räume eingestellt werden muß. Der Sozialdienst der Stadt plant einen Treffpunkt für Geflüchtete, der in den Räumen Heimat finden könnte. Evtl. ist es auch möglich, die Sprechstunde der Sozialarbeiter in die neuen Räume zu verlegen statt in einem anderen Stadtteil im Rathaus abzuhalten. Ein neuer Vormittagstreff zum Kaffeetrinken soll das Angebot ergänzen und Raum zur Entwicklung neuer selbstorganisierter Projekte geben.
Ausgangslage
Letter ist der größte Stadtteil von Seelze, gekennzeichnet durch den massiven Abbau öffentlicher Infrastruktur. In den letzten Jahren hat die Stadtteilbücherei geschlossen ebenso die Außenstelle des Bürgerbüros. Die Musikschule wurde nach Seelze verlagert, ebenso wandert das Heimatmuseum nach Seelze ab. Das Alte Rathaus Letter, Identifikationspunkt für viele Letteraner und Ort der Volkshochschule sowie der Ratssitzungen und Ortsbürgermeistersprechstunde, soll noch dieses Jahr verkauft und abgerissen werden um Wohnbebauung Platz zu machen. Ob die Volkshochshcule im Stadtteil bleibt ist noch unklar. Die evangelische Gemeinde hat ihr Gemeindehaus zugunsten eines Schulneubaus abgerissen. Einziger öffentlicher Raum in Letter ist die Seniorentagesstätte, die bis zum frühen nachmittag durch die Grundschule als Mensa genutzt ist und dienstags bis donnerstags nachmittags von den Verbänden belegt ist. Die Schulen sind im Ganztagsbetrieb und voll ausgelastet und behelfen sich schon selbst mit Containern. In den Kindertagesstätten, alle in städtischer Trägerschaft, sind externe Nutzungen verboten. Es gibt im gesamten Stadtgebiet keine öffentlichen Räume, um Gemeinwesenarbeit zu betreiben. Damit wird das Selbsthilfepotential der Bevölkerung nicht genutzt. Der Stadtteil hat auch viele Geflüchtete aufgenommen, die alle dezentral in Wohnungen untergebracht sind und so nicht weiter stören. Es gibt aber keine Möglichkeit, wenn mannicht gerade Nachbar ist, mit ihnen in Kontakt zu treten und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Ebenso haben auch die Geflüchteten selbst keinen Raum um selbst Aktivitäten zu planen. Letter verkommt zur reinen Schlafstadt. Seelze ist pleite.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Letter
Beschreibung
Der Stadtteil ist eingeschlossen von der Leine und der Bahn/Stichkanal
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Stast Seelze
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Bewohner sollen aktiviert werden, die Selbsthilfepotentiale genutzt werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
20 Bewohner unregelmäßig die Begegnunsstätte nutzen
Beschreibung
Es hat sich eine regelmäßige Aktivität oder mehrere einmalige Aktivitäten aus der Begegenung entwickelt
Beschreibung
Bewohner werden an andere Vereine und Einrichtungen weiter vermittelt.
Beschreibung
bei Veranstaltungen Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Zugezogene und Alt-Letteraner zusammen teilnehmen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Sozialdienst Stadt Seelze
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Guter Rat und gutes Rad

Ansprechpartner
Johannes Meyer
Organisation Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover
Funktion Koordinator
Aufsuchende Koordinierung, Vernetzung durch die "Mobile Fahrradwerkstatt" in Hannover
Projektbeschreibung
Ein Projekttag: Das Werkstattmobil der „Mobilen Fahrradwerkstatt“ hat seine Garage verlassen. Diesmal ist das Ziel eine Flüchtlingsunterkunft in Hannover. Es ist mit zwei MitarbeiterInnen besetzt. Der technische Mitarbeiter hat im Vorfeld gespendete Fahrräder abgeholt und aufgeladen. Werkzeugkästen und Reparaturmaterial sind ergänzt worden. Die Fachkraft mit den gemeinwesenorientierten Aufgaben, ein Sozialarbeiter, hat Flyer und Informationsbroschüren dabei. Sie verfügt über Kontakte zu Integrationslotsen, zu den quartiernahen Unterstützerkreisen, zu Beratungsinstitutionen und zum kommunalen Quartiersmanagement. Am Einsatzort, auf dem Platz vor der Unterkunft angekommen haben sich erste Flüchtlinge eingefunden, möchten ein gespendetes Fahrrad entgegennehmen oder ihr eigenes reparieren. Auch ehrenamtliche „Fahrradschrauber“ sind eingetroffen. MitarbeiterInnen des Betreibers der Unterkunft sagen „Hallo“ und nennen Bewohner, die dringend ein Fahrrad benötigen. Ehrenamtliche hören sich die Wünsche der Bewohner an und beginnen, gemeinsam mit ihnen an den Fahrrädern zu arbeiten. Bewohner des Viertels sehen interessiert zu. Als sie hören, dass ihnen auch bei Fahrradproblemen geholfen wird, wenn sie einen HannoverAktivPass haben, fragen sie nach dem nächsten Termin. Der Sozialarbeiter kommt mit Flüchtlingen, Anwohnern und Hauptamtlichen ins Gespräch: „Gibt es die Möglichkeit, einen Fahrradkurs für Frauen zu organisieren?“ „Ich komme mit der Ausländerbehörde nicht weiter“ oder „Könnt Ihr nicht auf dem nächsten Stadtfest mit Eurem Projekt vertreten sein?“ Ideen und Best Practice werden ausgetauscht, Kontakte zu Beratungsstellen vermittelt, Finanzierungsmöglichkeiten angedacht. Fortbildungen für Ehrenamtliche, Praktikumsmöglichkeiten für Flüchtlinge und weitere Projekte wurden kommuniziert. Auch heute hat sich gezeigt, dass die hier entstandene Kommunikation weit effektiver ist als das Senden und Emfangen von gestreuten Emails. Nach 2 ½ Stunden schließen sich die Türen des Werkstattmobils. Es hat noch 4 weitere Termine in dieser Woche.
Ausgangslage
Für Flüchtlinge ist der Besuch von Integrationskursen, Einkaufen, Besuch von Veranstaltungen nicht immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln realisierbar zumal Fahrkarten bezahlt werden müssen. Aus dieser Problemlage heraus öffnete sich die im Nahbereich der Flüchtlingsunterkunft "Oststadtkrankenhaus" für Kinder und Jugendliche konzipierte Fahrradwerkstatt in der Dietrich-Bonhoeffer Kirchengemeinde der neuen Zielgruppe. Mit der zunehmenden dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge erfolgten Anfragen von Betreibern, Nachbarschaftskreisen und Bewohnern aus weiteren Unterkünften. Zeitgleich bildete sich das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, das diese Bedarfe erkannte und als erstes Projekt die beschriebene Werkstatt mobil machte, eben als "Mobile Fahrradwerkstatt" mit einem Transporter für Werkzeug und Material. Parallel dazu wurden Ehrenamtliche gewonnen. Seitdem tourt das "Werkstattmobil" ehrenamtlich durch Hannover. Lediglich punktuell wurde es durch einen Mitarbeiter des Flüchtlingsnetzwerkes begleitet. Wenn dies aber der Fall war bildeten sich Anfragen und Bedarfe heraus, die weit über das Reparieren herausgingen. Ehrenamtliche schilderten schwierige Situationen, äußerten Beratungsbedarf. Hauptamtliche fragten nach Praktikumsmöglichkeiten und Fortbildungen. Die "Mobile Fahrradwerkstatt", die wie ein früherer Landbriefträger kontinuierlich im Kontakt ist konnte quer durch bestehende Netzwerke Anfragen beantworten. Zu Verstetigung und Professionalisierung des Angebotes wird angestrebt das "Werkstattmobil" mit zwei MitarbeiterInnenauszustatten: ein MA für den technisch/organisatorischem Anteil und ein MA für den Vernetzungs/Informationsanteil.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover
Beschreibung
Das Projektgebiet besteht aus der Stadt Hannover, mit allen Stadtteilen, in denen quartiersnahe Fahrradinitiativen und/oder Flüchtlingsunterkünfte vorhanden sind.
Einwohnerzahl
551914
Quelle / Anmerkungen
http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Hannover-in-Zahlen/Einwohner
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel unseres Projektes ist zum einen die Verbesserung von infrastrukturellen Bedingungen im Bereich Verkehr und Mobilität im Sozialen Raum. Dabei denken wir ressortübergreifend und orientieren uns an den Bedarfen der BewohnerInnen. Neben der Hilfe für den Einzelnen arbeiten wir darauf hin, das Strukturen geschaffen werden in denen die erkannte Defizite behoben werden können. Zum anderen zielen wir auf eine Vernetzung mit den Quartiersmanagement(en) in den verschiedenen Ortsteilen an. Erste Kontakte bestehen bereits zum QM Herrenhausen-Stöcken, wo bereits Vernetzungserfolge vorzuweisen sind - Zusammenarbeit "TalenteTreff - Miigranten Mobil machen" , Unterstützungs Kleiderkammer Ledeburg Stöcken, Teilnahme am Nachbarschaftsfest. Weitere Kontakte bestehen zum Quartiersmanagement Mitte, Groß-Buchholz - Kleefeld, die aber aus Kapazitätsgründen bisher nicht intensiviert werden konnten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
gelungen wenn eine Fahrradkonferenz eingerichtet ist.
Beschreibung
gelungen wenn Partner vor Ort in das Projekt eingebunden werden
Beschreibung
gelungen wenn in Flüchtlingsunterkünften Bewohner sich untereinander bei Reparaturen unterstützen.
Beschreibung
gelungen wenn die Mobile Fahrradwerkstatt mit Institutionen wie Schulen oder mit Bewohnerinitiativen kooperiert.
Vorhandene Strukturen
Die schon vorhandene Mobile Fahrradwerkstatt hat bisher "Hardware" und ehrenamtliches Engagement bereitgehalten und es ist gelungen wöchentlich drei Werkstatteinsätze zu realisieren. Die Bedarfe gehen aber weit darüber hinaus und wöchentlich sechs Einsätze wären erwünscht.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis hauptamtlicher Ehrenamtskoordinatoren in Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitsstelle "Migration" im Diakonischen Werk Hannover sowie alle evangelischen Kirchengemeinden in Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreise der einzelnen Flüchtlingsunterkünfte in Hannover u.a. in Stöcken, Hannovr Mitte, Nodstadt, Badenstedt/Davenstedt. List, Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Soziales Bereich Migration und Integration Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nichtkommerzielle Fahrradinitiativen in Hannover ua. Jugendwerkstatt Linden, Werkstatt in Kleefeld/Bemerode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Herrenhausen-Stöcken (aktiv) Groß-Buchholz- Kleefeld u. Mitte
Typ
Stadtteil
Galerie
frau mit kopftuch
bildschirmfoto 2016 04 01 um 20.54.221
sam 0597ggg
hier schrauben wir 1 2017
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnungstelle Zwischenahn

Ansprechpartner
Malte Hahn
Organisation DIALOG e.V. Zwischenahn
Funktion Vereinsvorstand
Die interkulturelle Begegnungsstelle soll geschaffen werden, um das strukturelle Missverhältnis der Zahl der ehrenamtlichen Betreuer zu den Betreuung Erwartenden in einer weitläufigen ländlichen Gemeinde zu überwinden.
Projektbeschreibung
Die Interkulturelle Begegnungsstelle ist als Anlaufstelle für die zurzeit 549 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern dezentral in der Landgemeinde Bad Zwischenahn untergebrachten Flüchtlingen vorgesehen. Bisher besuchen die Betreuer die Flüchtlinge in bis zu 91 Unterkünften, in Zukunft sollen die Betreuten Hilfe in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe", in der sich Zwischenahner Bürger locker zusammengetan haben, überschneiden sich nicht mit den Aktivitäten der Gemeindeverwaltung und des Landkreises Ammerland, sie ergänzen sie vielmehr.
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 549 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 91 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturelles zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute: - Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse - Begleitung zu Arztbesuchen - Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland - Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika - Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule - Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen - Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung - Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bad Zwischenahn Zentrum
Beschreibung
Die Landgemeinde Zwischenahn besteht aus 18 Bauernschaften, die Ortschaft Bad Zwischenahn liegt im Zentrum und kann von allen äußeren Siedlungen in etwa gleicher entfernung erreicht werden. Die Flüchtlinge sind fast vollständig mit Fahrrädern ausgestattet.
Einwohnerzahl
28204
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia 2015
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Insbesondere bei den Angaben zu Transferleistungen handelt es sich um Schätzungen. Die Arbeitsverwaltung führt aber aus, dass es in der Gemeinde wenig Möglichkeiten für eine große Zahl von hochdotierten Beschäftigungen gibt, so dass zum Erwerbseinkommen Transferleistung an eine große Zahl geleistet werden.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen sind geschätzt, Bad Zwischenahn hat aber eine Bevölkerung mit relativ hohem Durchschnittsalter.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Gemeindeverwaltung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neuburger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden. Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalische Darbietungen, Einladungen zu Verkostungen von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Jobcenter Westerstede mit Außenstelle Zwischenahn, Amt für Wohnen und Soziales der Gemeinde Bad Zwischenahn
Typ
Stadtteil
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Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
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Evangelische Kirche Bad Zwischenahn
Typ
Stadtteil
Akteur
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Die Gemeinde hat zahlreiche Vereine für Sport, Volkstum, Landvolk und der Projektträger DIAJOG Zwischenahn e. V. gehört dazu
Typ
Stadtteil
Akteur
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Mit den Vertretern der im Gemeinderat vertretenen Parteien ist ein Runder Tisch mit den Ehrenamtlichen Helfern eingerichtet worden, der sich zweimal im Jahr zur Erörterung aufgetretener und zukünftig zu erwartender Probleme des Zusammenlebens trifft.
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
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