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Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen

Frauenräume

Ansprechpartner
Heike Stürmeyer
Funktion Pädagogische Leitung
Frauenräume
Projektbeschreibung
"Frauenräume" ist ein Projekt für Frauen, das in einem Quartier angesiedelt wird, das geprägt ist von Menschen mit Migrationshintergrund. Viele von ihnen sind geflüchtet und nach 2015 nach Deutschland gekommen. Wir wollen den Frauen einen geschützten Rahmen anbieten. Dies meint ganz konkret geschützte Räume, zu denen nur sie Zugang haben. In sensiblen und geschützten Räumen, können sich Frauen mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen austauschen. Dies hilft dabei, die eigene Ausgrenzung oder Unterdrückung zu erkennen und das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. Für stark marginalisierte Gruppen ist es notwendig, diese Räume für eine zeitlich begrenzte Dauer für Andere zu schließen, damit Erfahrungen von z.B. psychischer und physischer Gewalt im geschützten Rahmen verarbeitet werden können. Die Herausforderung ist es, Menschen Hilfestellungen anzubieten, die sie nicht in einer eher passiven Rolle festigen, sondern die sie zur Entdeckung ihrer eigenen Stärken und ihrer Handlungsfähigkeit ermutigen. Mit Ansätzen des Empowerments wollen wir Frauen ansprechen und ihnen Gruppenangebote zur Verfügung stellen. Gruppen und Gesprächskreise stabilisieren den Integrationsprozess. Migrierte Frauen erfahren in ihnen Rückhalt und Unterstützung, besprechen dort ihre Fragen und Probleme und beraten sich gegenseitig. Angeboten werden:  Niedrigschwellige Angebote, um die Zielgruppen anzusprechen und zu motivieren, Themenspezifische Angebote  Persönlichkeitsbildende und stabilisierende Angebote, Kulturpädagogische Angebote,  Angebote zur Förderung des interkulturellen Miteinanders, Angebote zur Förderung der Selbstorganisation, Aufbau von Selbsthilfegruppen. 
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Projekt soll im Stadtteil Vorwerk angesiedelt werden. Hier sind besonders drei Straßenzüge (Talweg, Himmelsberg, Nordfeld) prekär. Es handelt sich dabei um ehemalige Wohnungen der britischen Armee, die sich in Wohnblöcken befinden. Dies Quartier war schon immer geprägt von häufiger Fluktuation bei den Mieter*innen. Diese leben häufig von ALG2- Bezügen, kommen aus einem bildungsfernen Milieu und/oder sind alleinerziehend. Mit dem Zustrom von Geflüchteten 2015 kamen viele Menschen mit Migrationshintergrund in das Wohngebiet. Dies ist vom Rest des Stadtteils abgetrennt. Es gibt dort keinen Spielplatz, so dass die KInder häufig zwischen den Wohnblöcken oder Garagen spielen. In den Straßenzügen hat der Caritasverband Celle seit 15 Jahren Räumlichkeiten angemietet, in denen Kindergruppen angeboten werden und ein niederschwelliges Beratungsangebot für allgemeine Sozialberatung und Migrationsberatung vorgehalten wird. Hier wird besonders die Situation der Frauen deutlich, die häufig ihre Kinder betreuen und nicht schnell deutsch lernen, da ihnen die Bezüge und Anlässe fehlen. Viele Frauen haben durch die Flucht Traumatisierungen erfahren. Die Gruppe der geflüchteten Frauen ist keineswegs homogen. Vielmehr handelt es sich um eine Vielzahl von Individuen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen mit unterschiedlichen Aufenthaltsstatus, Herkunftsland, Alter, Religionszugehörigkeit, Familienstand sowie Bildungsstand und beruflichen Erfahrungen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie bereits schwerwiegende Einschnitte in ihr Leben erfahren haben und Erfahrungen des Scheiterns, Verluste oder Ängste zu bewältigen haben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle Vorwerk
Beschreibung
Straßenzüge Talweg, Himmelsberg, Nordfeld
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Celle
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Celle
Projektgebiet in Prozent
39
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Celle
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Projekt soll das Grundverständnis der Gemeinwesenarbeit berührt werden, nämlich die Frauen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten zur Selbstveränderung zu entdecken und sie zu ermutigen, aktiv nach neuen Lebensperspektiven zu suchen, die ihnen ein selbstbestimmteres Leben und eine größere soziale Teilhabe ermöglichen. Es bedeutet also, die Frauen über die Umstände des eigenen Lebens (wieder) selbst bestimmen und Erfahrungen der Ohnmacht und Hilflosigkeit überwinden. Durch das Projekt sollen Frauen zusammengebracht und aktiviert werden. Dazu werden bereits bestehende Kooperationen mit Ehrenamtlichen und weiteren Akteurinnen im Stadtteil genutzt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfe der Bewohnerinnen werden abgefragt und es wird daras gemeinsame Angebote entwickelt.
Beschreibung
Es ist Ziel im Projektzeitraum, dass die Frauen sich selbst organisieren
Beschreibung
Die Frauen bringen sich, ihre Ideen und ihre Fähigkeiten im Projekt mit ein
Beschreibung
Mit dem Stärken der Frauen wird deren gesamte Familie gestärkt, das gesamte Quartier profitiert, wenn Frauen unterschiedlicher Nationen zusammenkommen und miteinander arbeiten
Beschreibung
Bei dem Projekt kommen verschiedene Ressorts wie Politik, Wirtschaft, Sport, Medien zusammen
Beschreibung
Im Projektzeitram wird auf etablierte Netzwerke der Kommune im Bereich Migration und Sozialem Miteinander zurückgegriffen
Beschreibung
es finden Frauen mit unerschiedlicher Herkunft, Bildung, Religion zusammen und arbeiten an gemeinsamen Zielen
Beschreibung
Am Ende des Projektzeitraums steht die Selbstorganisation der Frauen und die haupamtlichen Mitarbieterinnen treten in den Hintergrund
Beschreibung
Das Projekt breitet sich über das Quartier hinaus aus und Frauen aus weiteren Stadtgebieten kommen hinzu
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Zentrale Anlaufstelle der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuwanderungsagentur der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integerationsbeauftragter des Landkreises
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familenbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutische Einrichtung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter im Landkreis Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mimi Gesundheitsprojekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Kirche St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.- luth. Kirchengemeinde Matthäus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Vorwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Celle
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Caritasverband Celle unterhält seit 15 Jahren Räumlichkeiten in dem Quartier, finanziert aus Eigenmitteln, Bundes- und Landesmittel und kommunalen Mitteln, wir sind optimistisch dies auch zukünftig zu leisten, so dass die Räumlichkeiten für die Frauen auch zukünftig genutzt werden können. Dies soll dann nicht mehr von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen unterstützt werden, sondern in eine Selbstorganisation übergehen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!

Ansprechpartner
Tjorven Maack
Funktion Geschäftsführerin
Teilprojekt Altstadt Goslar
Projektbeschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!" soll an zwei Standorten (Immenrode und Altstadt Goslar) und somit zwei Projekte beinhalten. Ziel des Gesamtprojektes ist es, dass alle Menschen im Einzugsgebiet der Projektstandorte gleichermaßen angesprochen werden. Am jeweiligen Standort soll eine Begegnungsstätte geschaffen werden. Ziel der Begegnungsstätte ist es, dass ein Ort geschaffen wird, an dem jeder Mensch willkommen und geschätzt wird. Die Begegnungsstätten dienen als "Save Haven", also einem Ort, an dem es keine Diskriminierung, Ausgrenzung und/oder andere Diffamierungen gibt. Bei uns ist jede Person willkommen, unabhängig der sozialen Herkunft, dem Geschlecht, der Religions- und Kulturzugehörigkeit. Stigmatisierungen sind bei uns nicht willkommen. Genau dies ist der Ansatz des Gesamtprojektes. Wir möchten Menschen zusammenführen und durch gemeinsame Projekte erwirken, dass eine Gemeinschaft entsteht, in der sich alle gleichermaßen respektieren, unterstützen und wertschätzen. Damit dies gelingt, bedarf es nicht nur einer festen Anlaufstelle, sondern ebenfalls regionenbezogene Unterstützungen. Diese Herausforderung wird durch die Aufteilung in zwei Projekte, mit jeweils eigenem Themenschwerpunkt - gemeistert. So soll sich das Teilprojekt (Immenrode) schwerpunktmäßig mit den Themen des demographischen Wandels und dem Auf- und Ausbau eines Unterstützungsnetzwerkes innerhalb des Dorfes, aber auch der Implementierung eines festen Treffpunktes für Jung und Alt, so dass alle Generationen eine Anlaufstelle haben, fokussieren. Das zweite Teilprojekte (Altstadt Goslar) hat seinen inhaltlichen Schwerpunkt im Themenfeld der Zusammenführung der Menschen mit & ohne Migrationshintergrund. Hintergrund hierbei ist, dass der LK Goslar im Rahmen der Zuwanderung ab 2015 viele Menschen mit Migrationshintergrund aufgenommen hat. Die Menschen sind mittlerweile formal in der neuen Heimat angekommen. Leider ist es bisher kaum gelungen, dass die verschiedenen Religionen und Kulturen zusammengeführt werden und sich als gemeinsame Gesellschaft verstehen und dies ausleben. Ziel es Projektes ist, dass die Menschen nicht nebeneinander, sondern miteinander leben. Diese Ziele sollen durch das Gesamtprojekt und den zwei Teilprojekten initiiert, gefördert und langfristig begleitet werden. Das Selbstverständnis des AWO-Kreisverbandes Region Harz e.V. ist, dass man nur gemeinsam stark ist. Dieses Motto spiegelt sich in unserem Gesamtprojekt wieder.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ausgangslagen der zwei Standorte sind differenziert zu betrachten. Daher soll im folgenden einzeln die Ausgangslage dargestellt werden. Ausgangslage Altstadt Goslar: In der Altstadt Goslar gibt es eine starke Kluft zwischen den Menschen, die seit Jahren bzw. Jahrzehnten in Goslar wohnen und den Menschen, die in der Altstadt eine neue Heimat gefunden hat. Zwar gibt es vereinzelte sehr spezifische Angebote, diese sind jedoch immer nur für besondere Gruppen offen. Es gibt keinen Treffpunkt, an dem Menschen aller sozialen, kulturellen, religiösen Hintergrunde zusammenkommen können. Dazu ist anzumerken, dass einzig die Schaffung eines solchen Raumes nicht genügen würde. Aufgabe des Projekts ist es, dass alle Gruppen zielgerichtet angesprochen, zusammengeführt und begleitet werden. Nur wenn man gemeinsam etwas etabliert, kann man langfristig als Gemeinschaft zusammenwachsen. Hier reicht es nicht einzelne Angebote vorzuhalten, sondern muss den Prozess engmaschig begleiten und beraten/unterstützen/vermitteln.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goslar Altstadt
Beschreibung
Die Kernstadt Goslar beheimatet insgesamt 29.310 Einwohner_innen, wobei davon 7.771 Einwohner_innen in der Altstadt angesiedelt sind. Der Stadtkern umfasst neben der Altstadt folgende weitere Gebiete: Baßgeige, Georgenberg, Jürgenphl, Ohlhof, Rammelsberg, Steinberg und Sudmerberg. Goslar befindet sich zwischen den nordwestlichen Ausläufern des Harzes und dem äußersten Südende des Salzgitter-Höhenzugs. Aufgrund ihres besonderen Erhaltungszustandes mit über 1.500 Fachwerkhäusern unterschiedlichster Epochen im Altstadtkern wurde die Altstadt Goslar von der UNESCO ausgezeichnet. Innerhalb der Altstadt nimmt der Tourismus eine große Rolle ein.
Einwohnerzahl
7771
Quelle / Anmerkungen
Auszug aus der Datenbank Stadt Goslar (Quelle liegt gedruckt vor und kann bei Bedarf eingereicht werden.)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus der Bestandsstatistik der Stadt Goslar vom 06.05.2021. (Ansprechpartner: Herr Sven Busse) Hinweis: Quelle liegt in Papierform vor und könnte eingereicht werden, nur habe ich keine Option zum Hochladen des Dokuments gefunden.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auszug aus der Bestandsstatistik der Stadt Goslar vom 06.05.2021. (Ansprechpartner: Herr Sven Busse) Hinweis: Quelle liegt in Papierform vor und könnte eingereicht werden, nur habe ich keine Option zum Hochladen des Dokuments gefunden.
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt "Gemeinsam leben und lernen - Gemeinsam sind wir stark!" - mit seinen zwei Teilprojekten in Immenrode und der Altstadt Goslar - verfolgt den Ansatz des Quartiersmanagements. Ziel des Gesamtprojektes ist die soziale Stabilisierung der Projektgebiete. Durch unsere Unterstützung als Koordinator_innen sollen verschiedene Akteuer_innen zusammengeführt, aktiviert sowie bei der Planung und Realisierung begleitet und unterstützt werden. Darüber hinaus soll durch die Weitergabe der beantragten Mittel finanzielle Ressourcen zur Umsetzung weitergegeben werden. Durch unsere Anregung zum Empowerment in beiden Teilprojekten soll von den Bürger_innen die Verantwortung für den eigenen Stadtteil bzw. das eigene Dorf übernommen werden, so dass eine langfristige, selbsttragende und ehrenamtliche Selbstorganisation geschaffen, aufgebaut und langfristig implementiert wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es den Koordinator_innen gelingt, dass die Bewohner_innen eigenständig ihre Bedarfe/Interessen selbstständig eruieren und Vorhaben planen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelingt, dass die Menschen freiwillig interkulturell und religionsübergreifend zusammenkommen, um sich im Sinne des Ansatzes des Empowerments zu organisieren und strukturieren.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die vorhandenen Ressourcen nicht nur bekannt, sondern auch aktiv genutzt werden, um das Ziel der Schaffung einer gemeinsamen Begegnungsstätte zu erreichen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn im Projekt generations-, geschlechts-, kultur- und religionsübergreifend gedacht und agiert wird, um gemeinsame (gemeinwesenbezogene) Interessen zu erarbeiten und umzusetzen.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn themenübergreifend alle für die Bürger_innen relevanten Aspekte im Projekt abgebildet bzw. integriert sind. Das bedeutet, dass es einer Vielzahl an Beteiligungs- und Angebotsmöglichkeiten bedarf, um alle Bedarfe abzudecken.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn es gelingt, dass die von uns als Koordinator_innen initiierten Netzwerke und Kooperationen nicht nur gegründet, sondern kontinuierlich auf- und ausgebaut sowie weiterentwickelt werden.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das soziale Zusammenleben angestoßen, gefördert und in der Praxis umgesetzt wurde. Deutlich wird das Gelingen, wenn die Begegnungsstätte rege besucht und ehrenamtlich begleitet und geführt wird.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das Projekt dazu beiträgt, dass die Infrastruktur im Gebiet nicht nur aufgewertet, sondern nachweislich zum positiven, nämlich durch interkulturelle soziale Partizipation aller, geändert werden konnte.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn das gesamtkommunale Denken und Handeln dazu geführt hat, dass die Menschen sich nicht nur im Gebiet des Projektes, sondern darüber hinaus in der gesamten sozialen Gesellschaft akzeptiert und willkommen fühlen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle geschlechts-, kultur- und religionsübergreifenden Vereine und Kirchengemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle im Gesamtprojekt vorhandene Glaubenseinrichtungen (Kirchen, Synagogen und Moscheen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unsere sozialen Plattformen (Facebook, Instagram, Homepage) sowie die regionale Presse (Goslarsche Zeitung sowie die Wochenend- und regionalen Blätter)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Der/die Bürgermeister_in (Wahlen sind am 12.09.2021)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Bürger_innen aus dem Einzugsgebiet Altstadt, aber auch innerhalb der zwei Teilprojekte sollen sich untereinander austauschen und vernetzen.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Der/Die Oberbürgermeistermeister_in (Wahlen sind am 12.09.21)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ziel des Projektes ist, dass die Begegnungsstätte sich nach Ablauf der drei Jahre nicht nur selbst organisiert, sondern auch selbst tragen bzw. die anfälligen Kosten für Miete und kleinere Sachausgaben durch die Stadt bzw. die Politik beglichen wird. Hierfür soll erwirkt werden, dass das Projekt als "Leuchtturm" eingeführt und etabliert wird und den Entscheidungsträger_innen aufgezeigt wird, welch positives "outcome" ein solches Projekt haben kann und daher bezuschusst werden sollte.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Von der kleinen Idee zum Modell des Miteinanders - das inklusive Quartier St. Leonhard

Ansprechpartner
Martin von Hoyningen Huene
Funktion Geschäftsführer
Ein baulich integratives Quartier mit altersübergreifenden Wohn-, Lern- und Kulturprojekten für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung will gemeinsam Mitbestimmungsstrukturen zur Gestaltung von Infrastruktur, Veranstaltungen und Zusammenleben schaffen.
Projektbeschreibung
Das Quartier St. Leonhard gehört weder zum kultigen "Östlichen Ringgebiet" noch zur in naher Zukunft geförderten "Bahnstadt Braunschweig", es liegt als kleine Insel genau dazwischen. Mit der Idee, ein integratives Quartier zu sein, umfasste es von Beginn an generationssübergreifende Wohn-, Lern-, Gesundheits- und Kulturprojekte für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Betreibende Institutionen waren einBildungs- und Sozialunternehmen mit Schule, KiTa und Internat sowie eine Stiftung für Sozialdienstleistungen mit Behindertenbetreuung, Altenhilfe und Gesundheitsberatung. Im Jahr 2022 vervollständigt sich nun die Betreiber*innengruppe um eine freie Theaterspielstätte mit theaterpädagogischen Zentrum. In diesem Zusammenhang sollen die Grundideen nun nachhaltig zum Leben erweckt werden. In gemeinsamen Entscheidungen entstehen Mitbestimmungsstrukturen zur Gestaltung von Infrastruktur, Veranstaltungen und Zusammenleben. Über eine ausführliche Vorbereitung wird über Recherchemaßnahmen ein Bedarfsplan erstellt. Zugleich soll ein „Quartiersparlament“ entstehen, welches aus den Bedarfen priorisiert und die Umsetzungen beschließt. Diese betreffen sowohl die zukünftigen Kommunikationsformen (intern wie extern, analog wie digital), die Veranstaltungen (Theater, Konzerte, Stadtteilfeste, Tage der offenen Tür, Vorträge) sowie kulturelle Teilhabeangebote und Freizeitangebote bis hin zu Beschilderungen, äußerlichen Gestaltungsmaßnahmen und Einkaufsmöglichkeiten. Diese Dinge sollen nicht isoliert entstehen, sondern in zunehmendem Kontakt und Austausch mit den umliegenden Quartieren. Mit Organisationen dieser Nachbarquartiere sollen Kooperationen entstehen, um sowohl die gemeinsame Nachbarschaftskultur durch Veranstaltungen etc. zu vergrößern und zu festigen als auch die alle Menschen umfassenden demokratischen Teilhabestrukturen auszuweiten. Für diese Umsetzung werden Einstellungen und Aufstockungen durchgeführt im Bereich von Sozial-, Theater- und Heilpädagogik, von Veranstaltungstechnik und Veranstaltungskaufleuten sowie von Künstler*innen, Kunsttherapeut*innen oder anderen Fachleuten zur ästhetischen Umsetzung von Vorschlägen. Desweiteren wird entsprechend den Anforderungen Material angeschafft zur äußerlichen Gestaltung und für Außenveranstaltungen.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier St. Leonhard wurde gebaut als "erstes integratives Quartier in der Stadt Braunschweig". Die Architektur trägt dem Rechnung, die betreibenden Institutionen passen auch (über die Evangelische Stiftung Neuerkerode und das CJD kommen Kinder, Jugendliche mit besonderen Unterstützungsbedarfen mit und ohne Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigungen, Senioren, Menschen mit Suchtproblemen etc. zusammen). Damit ein Zusammenleben nicht zum Clash wird, sondern in gemeinsamer Verantwortung gestaltet wird, braucht es allerdings mehr als eine Diversität bei Bewohner*innen und Nutzer*innen: Ein funktionierendes Quartiersmanagement muss, wenn es denn inklusiv sein soll, konzeptionell entwickelt und begleitet werden. Da die Nutzer*innen hauptsächlich auf das eigene Tagesgeschehen gucken, würde ein solcher Aufbau hin zu einer demokratischen Selbstverwaltung vermutlich auf der Strecke bleiben. Der Bauherr und Betreiber ist zwar bereit, gemeinschaftsbildende Massnahmen auch über Jahre finanziell zu unterstützen, aber für Konzepterstellung, Workshops, Aufbau eines Kommunikationsnetzwerks, Schaffung einer hybriden Infrastruktur sowie einer beratenden Anlaufstelle wird das nicht reichen. Daher könnte dieses potentiell modellhafte Projekt zum Scheitern verurteilt sein, wenn dort nicht in den ersten Jahren mit weiterer finanzieller Unterstützung eine nachhaltige Struktur aufgebaut würde. Gerade die sonst in der Gesellschaft benachteiligten Gruppen brauchen dabei ein besonderes Augenmerk.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Quartier St- Leonhard (Bezirk Viewegs Garten / Bebelhof)
Beschreibung
Innerhalb des Bezirks Viewegsgarten/Bebelhof wurde ein neues Wohnquartier errichtet. Baulich als integratives Quartier geplant wird es Kern des Projektes sein, um den umliegenden Teil mit einzubeziehen. Das gesamte Quartier liegt zwischen Hauptbahnhof und östlichem Ringgebiet
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Viewegsgarten-Bebelhof
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
- es geht um einen definierten Raum innerhalb einer Großstadt, der sich im Wandel befindet - in diesem Bereich treffen in überdurchschnittlicher Konzentration Kinder, Jugendliche, Alte Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf und Menschen mit Migrationshintergründen aufeinander - Wir bieten Unterstützung bei Vernetzung, Gestaltung und Mitbestimmung und leisten Hilfe zur Selbsthilfe: in demokratischen Mitbestimmungsprozessen übernehmen die Anwohner*innen und Nutzer*innen die Verantwortung für Entscheidungen, die ihren Alltag und ihre Infrastruktur betreffen - Dabei leben wir Werte vor, die auf einer humanistischen Weltanschauung und unserem Grundgesetz beruhen: Die Gleichheit und Gleichwertigkeit der Menschen und die Unantastbarkeit der Menschenwürde, aber auch die Toleranz und das produktive Miteinander - Gemeinsam soll Einfluss genommen werden auf Faktoren, die die Lebensqualität bestimmen: Versorgung, Bildung, Kultur, Unterhaltung... - Im Laufe des Entwicklungsprozesses entstehen Strukturen, die es den ehrenamtlichen Aktiven ermöglichen, diese Verantwortung für Entscheidungen langfristig und nachhaltig zu tragen
Qualitätskriterien
Beschreibung
alle entschiedenen Maßnahmen durch diese angeregt, beschlossen und zu ihrem Vorteil ausgerichtet sind
Beschreibung
Erreicht, wenn die Beteiligten durch den Entwicklungsprozess ausreichend qualifiziert und bestärkt wurden, dass sie die eingeführten Entscheidungsmöglichkeiten über Gestaltung, Angebote und Infrastruktur mit geringster Unterstützung weiterführen können.
Beschreibung
Erreicht, wenn auch vermeintlich "schwächere" Beteiligte (Menschen mit Beeinträchtigungen oder sonstigem Unterstützungsbedarf) ihre Besonderheiten produktiv in Entscheidungsprozesse einbringen können.
Beschreibung
Die Zielgruppen im Quartier sind divers und spezifisch. Nur wenn diese konsequent zum Subjekt allen QM-Handelns gemacht werden, sind die Aktivitäten gelungen.
Beschreibung
Erreicht, wenn durch den errichteten Netzwerkknotenpunkt Bedarfe zielgenau an die ansässigen fachlichen Stellen weitergeleitet werden.
Beschreibung
Erreicht, wenn über die eingeführten Kommunikations- und Mitbestimmungstools ein regelmäßiger Austausch mit nach außen sichtbaren Resultaten stattfindet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bezirksbürgermeister
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
LOT-Theater, Theaterpädagogisches Zentrum, Staatstheater
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kaufbar e.V., Zentrum Würde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnen und Betreuen gGmBH, Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH, Diakoniestation Braunschweig gGmbH, SAPV Harz-Heide gGmbH, Senioren- und Pflegezentrum Bethanien gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CJD mit KiTa, Grundschule, Gymnasium und Internat sowie Wohnbereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Christengemeinschaft - Gemeinde Braunschweig, St. Johannis-Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle im Quartier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die im Kern beteiligten Institutionen, namentlich Evangelische Stiftung Neuerkerode, CJD e.V., Freie Spielstätten Braunschweig gGmbH (in Trägerschaft von LOT-Theater e.V. und Spielraum TPZ. Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region e.V.) und Richard Borek Stiftung haben sich dazu bekannt, das Quartiersmanagment langfristig finanziell und inhaltlich-methodisch zu unterstützen. Die genauen Einsätze werden gemeinsam und regelmäßig abgestimmt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Stätte des interkulturellen Dialoges und Integration auf Augenhöhe - mediales Netzwerk

Ansprechpartner
Jens Thomsen
Funktion 1. Vorsitzender
Ort, Medien-Plattform und Beratung als Forum und Koordinator soziokultureller Initiativen im LKR Lüneburg
Projektbeschreibung
Der ONE WORLD Ostheide e.V. hat 2018 seine Arbeit begonnen, um in der Region Netzwerker, Forum und Bühne für alle zu sein, die aktives Zusammenleben und gegenseitige Unterstützung zwischen Generationen, unterschiedlichen sozialen Gruppen und Kulturen suchen und fördern. Für das direkte Umfeld in der Samtgemeinde Ostheide entstand dadurch ein soziokulturelles Zentrum mit bisher rund 300 regelmäßigen Veranstaltungen, die das soziale und kulturelle Leben der Region bereichern als auch soziokulturellen Initiativen der Region eine Bühne geben. Dies sind regelmäßige Treffen regionaler Initiativen, Info-, Diskussions- und Festveranstaltungen, Konzerte, Theater- und Film-Vorführungen, kirchliche wie politische Tagungen. Eingeleitet durch die Erstförderung professioneller Strukturen (Personal und Kommunikation) konnte ONE WORLD darüber hinaus Kommunikations-Kanäle konzipieren, die nun allen Interessierten regelmäßig eine mediale Plattform bieten. Initiiert durch ONE WORLD und unterstützt durch die VHS Region Lüneburg mit Schulungskursen konnten bereits etabliert werden: - Die zweimonatlich geplante Zeitschrift AUSBLICK KULTUR (s. Druck-Unterlagen der Erstausgabe in der Anlage). Neben der Optimierung der Kommunikation für alle Initiativen der Region hat das Blatt dauerhaft geplante Themen-Schwerpunkte wie: Generationen-Dialog („G2G“-Themen) und Netzwerk-Stärkung/Kooperationen (siehe Leitartikel S.1 und „Kooperation“ S. 12/13). - ein mit Basis-Kenntnissen geschultes Video- und Streaming-Team, das Initiativen der Region zukünftig technisch und beratend oder in der Umsetzung eigener Beiträge zur Verfügung steht. - eine entsprechende und hierfür nutzbare Online-Plattform und ein für alle Akteure der Region offenes Plakat-Info-Netz sind in Vorbereitung. Die Einrichtung wurde von der Samtgemeinde gefördert. Weiterhin wurde in Kooperation mit anderen Initiativen und interessierten Einzelpersonen auf Anregung und in Koordination durch ONE WORLD die Planung für CON NEXT – Festival der Verbindungen in Gang gesetzt (siehe hierzu S. 12). Das Festival wird vom 27.8.-12.9. mit einem breiten inhaltlichen Spektrum diverse Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhaltes thematisieren. Sowohl Landkreis, als Einzelförderer und der Landschaftsverband unterstützen den Festival-Plan. ONE WORLD nimmt also im direkten Umfeld der Samtgemeinde soziokulturelle wie kulturelle Aufgaben wahr und für die Region des Landkreises die eines Netzwerk-Koordinators.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Gegründet wurde ONE WORLD mit dem Ziel, eine multifunktionale und gut vernetzte Anlaufstelle der Gemeinwesenarbeit zu etablieren, sowie im ersten Schritt Migranten eine nachhaltige Integrationsmöglichkeit zu bieten und so gesellschaftlicher Isolation und Vereinsamung, Gefährdung durch Drogen und Abrutschen in kriminelle Aktivitäten entgegenzuwirken. Ein Kernanliegen ist es, jungen Menschen – insbesondere Geflüchteten – hierbei eine Ausbildungsperspektive zu geben. Dies ist gelungen: 6 Junge Menschen aus 4 Kulturen (Mali, Iran, Kolumbien, Vietnam, Deutschland) sind in Ausbildung. Diese tragen zunehmend zur für alle Interessenten verlässlichen Arbeit des Zentrums bei. Insbesondere, da sie in Kooperation mit der VHS im Medien-Bereich geschult werden. Möglich wurde dies in 2019, da die Arbeit durch 2 von der „Guten Nachbarschaft“ geförderten festen Planstellen auf der Leitungs- und operativen Ebene verstetigt werden konnte. Diese ermöglichte auch die perspektivische Ausrichtung auf die oben beschriebenen multimedialen Instrumente. Denn nicht erst seit der durch die Pandemie fast völlig gekappten direkten Kontakte ist deutlich, dass die größte Herausforderung im ländlichen Raum beim Aufbau effizienter Kommunikation in alle Zielgruppen besteht. Daher umfasst das System ebenso klassische Print-Medien wie Social-Media-Instrumente. Die technischen Rahmenbedingungen hierfür sind durch NEUSTART KULTUR gesichert. Um diesen neuen Ansatz nachhaltig zu etablieren, bedarf es einer von Schwankungen der Tageseinnahmen unabhängigen Unterstützungen für Personal-, Honorar und Media-Kosten. Daher bewerben wir uns hiermit um die erneute Förderung dieser Kosten über einen Zeitraum von 3 Jahren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
(Reinstorf 1.130), Samtgemeinde Ostheide 10.300, (Landkreis Lüneburg 184.000)
Beschreibung
Besucherbefragungen haben ergeben: Das Einzugs-Gebiet des Zentrums liegt wesentlich östlich von Lüneburg, dies beinhaltet die Samtgemeinde Ostheide zu der Reistorf gehört, reicht aber auch leicht darüber hinaus (siehe Karte). Ebenfalls werden Lüneburger Bewohner vom Angebot angesprochen. Kooperationspartner kommen aus dem gesamten Landkreis.
Einwohnerzahl
1130
Quelle / Anmerkungen
Landkreis Lüneburg
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Landkreis Lüneburg
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Krass e.V. Melbeck, SociaLink e.V. Lüneburg, mosaique e.V. Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musikschule Lüneburg, Hof der Künste e.V. Vögelsen, Musischer Förderverein e.V. Barnstedt, Jahrmarkttheater Bostelwiebeck, KONAU 25 Frohe Zukunft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lankreis Lüneburg, Samtgemeinde Ostheide, Gemeinde Reinstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Region Lüneburg, Leuphana Universität Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftskreis Ostheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NDR, Radio Zusa, Landeszeitung Lüneburg, Elbe Jetzel Zeitung, Allgemeine Zeitung Uelzen, Magazine: Quadrat, Stadtlichter, Barftgaans,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirche Reinstorf, Kreiskirchenamt Lüneburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr Reinstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
iranische Gemeinde Lüneburg, Bewohner Marschenhaus Neetze, Seniorenheim Boltersen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ostheide: CDU, Grüne, SPD
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die technischen, logistischen und partnerschaftlichen Grundlagen für das Projekt sind gesichert. Erstausgabe ist gedruckt, Technik ist vorhanden. Seitens Samtgemeinde, Landkreis und Partnern wird großes Interesse bekunden. Das Festival-Projekt z.B. wird vom LKR mit 30.000 € gefördert. Wir erwarten weitere Unterstützung bis 2024. Eigenmittel ergeben sich aus Kultur-und Gastronomie-Einnahmen. Im Anhang senden wir Erstausgabe AUSBLICK KULTUR (siehe S 1, S 2 Grußwort Landrat und S 12).
Galerie
1w einzugs karte
1w drohne
1w diskussionsrunde
1w tagung
1w vortragsveranstaltung 3
1w saaltechnik streaming
1w ausstellung 1
1w ausstellung old meets young
1w hofkonzerte
1w schreibwettbewerb
1w regional bibliothek
1w kino
1w regie kino
1w garten der kulturen
1w gartenbau
1w raumprojektion
1w deckenprojektion
1w artist galery
ausstellung public galery
1w public galery 2
1w ton licht und bildregie
1w video schnittplatz
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft - Eine Befragung der Stadtteilgesellschaft.

Ansprechpartner
Ulrich Hartig
Was ist "Gute Nachbarschaft"?
Projektbeschreibung
Die Stadtteile Kreyenbrück und Bümmerstede werde durch die Vielfalt der Bewohner:innen gekennzeichnet. Nicht nur durch einen hohen Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte(n), sondern auch durch das Nebeneinander von Einzel-/Doppelhauswohneigentum und Mehrfamilienhäusern. Nicht zuletzt auch durch die Vielzahl von Institutionen wie Bürgerverein, Kirchen, Migrant:innenselbstorganisationen und kommunalen Einrichtungen. Unser Projekt soll unmittelbar in die Stadtteilgesellschaft hineinfragen, wie vor je persönlich-individueller Lebenspraxis und gesellschaftlicher Selbstverortung und - wahrnehmung "Gute Nachbarschaft" ist oder sein sollte. Hierzu soll ein Fragebogen entwickelt werden, der sowohl standardisierte, als auch "Prosaantworten" ermöglicht. Der Fragebogen soll auch in türkischer, kurdischer und arabischer Spreche zur Verfügung stehen, ebenso das Anschreiben. In Bereich der Blockbebauung soll der Fragebogen mit frankiertem Rücksendebriefumschlag verteilt werden. Im Bereich der Einzelhausbebauung sollen die Fragebogen möglichst persönlich überreicht werde, so dass die Chance auf persönliche Begegnungen besteht. Die Ergebnisse sollen, fachlich begleitet, ausgewertet, der Öffentlichkeit vorgestellt und in kleineren Foren auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Folgeprojekte sind vorgesehen. Zudem beabsichtigen wir, den Fragebogen zusätzlich per Email-Listen zu verschicken.
Laufzeit
2021-08-31 00:00:00
Ausgangslage
Die je unterschiedlichen Bebauungen in den Stadtteilen Kreyenbrück/Bümmerstede - Einzel-/Doppelhaus und Blockbebauung ( Eigentum und Wohnungsbaugesellschaft(en) erschweren nachbarschaftliche Kontakte und gemeinsame stadtgesellschaftliche Engagements. Institutionen wie Bürgerverein, Kirchen und Migrant:innenselbstorganisationen und kommunale Einrichtungen haben ihre je eigenen Handlungsrahmen in Bezug auf die Klient:innen abgesteckt und sind interaktiv ausbaufähig. Mitverantwortung und Gestaltung der Stadtgesellschaft werden nicht ausreichend kommuniziert, diskutiert und in Handlungsoptionen überführt. Gesellschaftliche Aktiviäten erschöpfen sich oft noch in der Wahrnehmung von Partikularinteressen und versäumen die Chancen, gemeinsam aus der Privatsphäre heraus zu treten und sich der Erfahrung von wirksamer politischer Tätigkeit oder auch - je nachdem - notwendiger Kompromissbereitschaft im Rahmen demokratischer Entscheidungsprozesse auszusetzen. Die Vielfalt als Chance der Stadtteilgesellschaft zu begreifen und wahrzunehmen erscheint deutlich ausbaufähig. Insbesondere auch vor dem Hintergrund kommunaler Akltivitäten bestehender Einrichtungen (GWA, Kulturamt, Amt für Integration und Zuwanderung, usw.) die durch unser Befragungsprojekt eine breitere und aktuelle Grundlage für die je eigenen Angebote und Netzwerke erhalten können.
Projektgebiet
Beschreibung
Stadtsüden, außerhalb des Autobahnrings, bis zur Stadtgrenze in ländliche Struktur übergehend
Einwohnerzahl
32000
Quelle / Anmerkungen
Statistisches Jahrbuch 2019/2020
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Kreyenbrück Nord liegt im Programmgebiet "Soziale Stadt". Unser Projekt bezieht den kompletten Stadtteil. Kreyenbrück-Bümmerstede ein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
kreyenbrueck.jpg (62.79 KB)
GWA/QM-Ansatz
Verbesserung der Selbstorganisation und Entfaltung je eigener Ressourcen in Bezug auf gesellschaftliche Mitgestaltung und Mitverantwortung der Stadtteilbewohner:innen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
... Engagementsergebnisse bürger:innenschaftlicher Initiativen öffentlich wahrnehmbar sind.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Evang. und kath. Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Yezidisches Forum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GWA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturamt und Amt für Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Umfrage bildet die Grundlage für eine solidarischere und eigenverantwortliche Stadtgesellschaft im Netzwerk der aktuell handenen Akteure und Akteurinnen im Stadtteil. Folgeprojekte werden, so sie eine Finanzierung benötigen, durch weitere, dann zu beantragende Fördermittel gedeckt. Wir gehen aber davon aus, dass sich die beteiligten Personen, Institutionen und Initiativen weitgehend aus eigenen, auch materiellen Ressourcen "bedienen" können.
Galerie
kreyenbrueck
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bürgerrat für Prävention und Integration im Rosenplatzquartier

Ansprechpartner
Sebastian Häfker
Funktion 1. Vorsitzender
Miteinander auf Augenhöhe
Projektbeschreibung
Im Projekt „Bürgerrat für Prävention und Integration im Rosenplatzquartier“ antwortet der Bürgerverein Neustadt in Kooperation mit der Eleganz Bildungsplattform e.V. und in Zusammenarbeit mit ansässigen Vereinen und Akteuren der Integrations- und Bildungsarbeit auf einen dringenden Handlungsbedarf im Osnabrücker Rosenplatzquartier. Das Projekt, dessen Ziel die Etablierung eines bürgergetragenen Gremiums für Prävention und Integration ist, umfasst mehrere Maßnahmen und Phasen. In einem ersten Schritt wird ein Netzwerk aus Akteur*innen im Quartier geknüpft, in dem sowohl Menschen mit als auch ohne Migrationsgeschichte vertreten sind. Hier sind monatliche Netzwerktreffen vorgesehen. Im Netzwerk wird das Konzept des eigentlichen Bürgerrates ausgearbeitet und ausdiskutiert. Zum einen verlangt es daher nach einer aktiven Mitwirkung von Anwohner*innen möglichst vieler sozialer Gruppen, zum anderen ist Expertise gefragt. Daher umfassen ein zweiter und dritter Baustein folgende Aspekte: Organisiert vom Netzwerk finden zwei vorbereitende Quartiersforen sowie eine Bestandserhebung der Probleme und Bedarfe aller Anwohner im Quartier zusammen mit der Polizeiinspektion und der Stadt Osnabrück im Rahmen der Forschungsprojekte CCI und CTC statt. Zudem lädt der Bürgerverein bzw. das Netzwerk zu fachlichen Themenabenden in Form kleinerer Workshops und Vorträge ein, um die (ehrenamtliche) Arbeit auf ein fachlich adäquates Niveau zu heben. Auf dieser Basis wird das Konzept des Gremiums verabschiedet und selbiges aus ehrenamtlich engagierten Anwohnern formiert. Die entstandene Institution repräsentiert die Anwohnerschaft in ihrer Vielfalt – mindestens 40 % des Gremiums haben eine Migrationsgeschichte. Es erfüllt folgende Aufgaben: Weiterführen der Netzwerkarbeit und –treffen, Bündeln und Bereitstellen von Informationen zu einschlägigen Angeboten im Quartier, Organisation von Veranstaltungen von Bürger*innen für Bürger*innen, enge Zusammenarbeit mit Kommunen und bestehenden Akteuren. Zum Gremium gehört eine Beratungsstelle der Präventions- und Integrationsarbeit mitsamt mediativer Funktion in Konfliktsituation und als Anlaufstelle für Betroffene. Fortbildungsangebote zur Präventionsarbeit, zum sozialen Lernen und zu demokratischer Resilienz werden hierüber unterbreitet. Das Gremium, welches regelmäßig tagt und auch über den Projektzeitraum hinaus Bestand hat, verleiht allen Anwohnern eine Stimme und ermöglicht so ein Zusammenleben auf Augenhöhe.
Laufzeit
2021-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Rosenplatzquartier als Teil des Einzugsgebiets des Bürgervereins Neustadt verläuft vom Neumarkt über die Johannisstraße, die Meller, Iburger und Sutthauser Straße. Das Quartier zeichnet sich durch beengte Wohnverhältnisse und eine dichte Bebauung aus. Wie der angrenzende Stadtteil Fledder (15% SGBII) wird es laut Osnabrücker Sozialmonitoring durch einen niedrigen bis sehr niedrigen sozialen Status und eine Häufung sozialer Problemlagen charakterisiert. Mehrere Tötungsdelikte und Tumultlagen in den letzten Jahren im Bereich Neumarkt und Rosenplatz, aber auch der Extremismusverdacht eines jungen Mannes nach den Anschlägen in Wien, der im Quartier aufwuchs, verdeutlichen, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Die Beispiele zeigen, dass Menschen, die im Bereich der Neustadt aufwachsen, Risikofaktoren ausgesetzt sind, selbst kriminell zu werden. Durch eine Zunahme der Anwohner*innen mit ökonomischen, sprachlichen, kulturellen, gesundheitlichen und sozialen Benachteiligungen in den Stadtteilen besteht die Gefahr, dass Konflikte dadurch entstehen, dass die soziale Infrastruktur den veränderten Anforderungen nicht mehr entspricht. Unser Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, so kriminellem Verhalten und Radikalisierung vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen zu verbessern. Im Quartier und der näheren Umgebung sind Akteure der Bildungs- und Integrationsarbeit tätig, die mit ihren Projekten und Angeboten versuchen, die Situation zu verbessern. Hier fehlt es jedoch an Vernetzung und Verzahnung der Angebote, mit dem Runden Tisch Rosenplatz gibt es ein nur halbjährlich stattfindendes Treffen. In diese Lücke stößt das Projekt des Bürgerrats.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Rosenplatzquartier
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich über den südlichen Teil des Stadtteils Innenstadt rund um den Rosenplatz, einschließlich der Johannisstraße, dem unteren Teil der Iburger-, Meller- und Sutthauser Straße. Es grenzt an die bzw. überschneidet sich partiell mit den Stadtteilen Schölerberg, Kalkhügel und Fledder. Das Projektgebiet wird begrenzt durch die Süsterstraße/Johannisfreiheit (Richtung Innenstadt), der Hannoverschen Straße (Richtung Osten), der Magdalenenstraße/Miguelstraße/Am Riedenbach (stadtauswärts) und der Sutthauser Straße (Richtung Westen).
Einwohnerzahl
9918
Quelle / Anmerkungen
Wert gilt für gesamten Stadtteil Innenstadt, für das Quartier liegen keine Zahlen vor. Quelle: https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://geo.osnabrueck.de/kosmos/bericht_daten_statistik/atlas.html?select=Stadtgrenze
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht insofern der Gemeinwesenarbeit, als dass es einen ganzheitlichen Ansatz zur Verbesserung der immateriellen Lebensbedingungen im Quartier verfolgt, bei dem die Betroffenen - in diesem Fall die Anwohner*innen mit und ohne Migrationsgeschichte - aktiv mit einbezogen und in ihrer Selbstorganisation gestärkt werden. Diese partizipative Orientierung schlägt sich in den verschiedenen Maßnahmen des Projekts nieder: Bedarfserhebung mittels mehrsprachiger Anwohner*innenbefragungen und Quartiersforen, bei denen auch auf konzeptueller Ebene mitgewirkt wird, die Anhörung im Quartier vertretener Akteure aus der Vereinslandschaft sowie die vertiefende Vernetzung der sozialen Gruppen. Durch Bürgerbeteiligung, Wahlen und Mediation trägt es zur Wahrung demokratischer Verhältnisse im Quartier bei. Elemente wie Fortbildungen, Workshops und Themenabende unterstreichen, dass die angestrebte GWA gleichsam Bildungsangebote beinhaltet. Als sozialpolitisches Instrument strebt sie die Begegnung unterschiedlicher sozialer Gruppen auf Augenhöhe sowie die Einbeziehung divergierender individueller Perspektiven an, um im Sinne einer Intervention Kriminalisierung und Radikalisierung vorzubeugen. Gleichermaßen werden das Sicherheitsgefühl und die demokratische Resilienz über das gemeinsame soziale Lernen gestärkt und Schutzfaktoren ausgebildet. Das Projekt integriert professionelle (Beratungsstelle) und ehrenamtliche (Bürgerrat, Netzwerk) Arbeit.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sich Anwohner*innen verschiedener sozialer Gruppen am Netzwerk, den Quartiersforen, dem Bürgerrat beteiligen und die Beratung in Anspruch nehmen.
Beschreibung
Anwohner*innen und Akteure den Bürgerrat konzeptuell mitgestalten, ihre Interessen vertreten sehen und sich ihrem Empfinden nach auf Augenhöhe begegnen; Beteiligung bei der Wahl des Bürgerrats
Beschreibung
Menschen verschiedener sozialer Gruppen gemeinsam am Projekt mitwirken, d.h. unterschiedliche Zielgruppen bei den einzelnen Maßnahmen vertreten sind und gemeinsam agieren.
Beschreibung
Einbezogen in das Netzwerk, die Fortbildungen und den Bürgerrat werden Akteure aus unterschiedlichen Bereichen (Schulen, Horte, Vereine, Gemeinden, Polizei, Verwaltung, ...).
Beschreibung
Im Netzwerk Integration und Prävention treffen sich monatlich professionelle und ehrenamtliche Akteure mit Anwohner*innen und arbeiten gemeinsam.
Beschreibung
Die mediative Funktion des Bürgerrats trägt zu einem Abbau von Konflikten bei, Quartiersforen und Wahlen erhöhen die (politische) Partizipation, Netzwerk sowie der Bürgerrat und seine Maßnahmen fördern das ehrenamtliche Engagement.
Beschreibung
Das Projekt fungiert als Modellprojekt eines lokalen, quartiersbezogenen bürgergetragenen Präventionsgremiums, welches bei erfolgreicher Durchführung auf andere Stadtteile/Quartiere übertragbar ist.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Eleganz Bildungsplattform e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsrat der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeiinspektion Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Rosenplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ganztag/Hort der Grundschule Rosenplatz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VPAK e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Aya Sofya Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Al Tawba Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Overbergschule
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Der Bürgerrat wird ehrenamtlich weitergeführt und ggf. als Modellprojekt in kommunale Strukturen eingebunden. Auch das Netzwerk bleibt erhalten und die nach dem Projekt eingespielten Akteure treffen sich weiterhin regelmäßig. Für die Beratungsstelle werden bei anhaltendem Bedarf frühzeitig Fördermittel bei verschiedenen Geldgebern (Stiftungen etc.) beantragt. Auch ein Sponsoring durch lokale Unternehmen im Quartier wird geprüft.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Lobetal baut Brücken

Ansprechpartner
Monika Bawardi
Funktion Assistenz Kfm. Vorstand; Fördermittelmanagement
Lobetal "baut Brücken"
Projektbeschreibung
Der Lobetalarbeit e.V. ist eine diakonische Einrichtung der Eingliederungshilfe. Der zugrundeliegender Eingliederungsauftrag lautet, Menschen zu befähigen, an Arbeits,-Bildungs,- und Freizeitangeboten teilzunehmen, auch wenn es erschwerte Voraussetzungen zu überwinden gilt. Die Lobetalarbeit will Brückenbauer sein und diese Intention auf alle, aber vorrangig auf benachteiligte in den Stadtteilen Heese und Wietzenbruch lebenden, arbeitenden Menschen übertragen: Und dafür geht Lobetal in die Nachbarschaft! Die Komplex-Einrichtung hat über 70 Jahre Erfahrung in den Stadtteilen, im Umgang mit Barrieren sprachlicher oder physischer Natur, aber auch Know-How, wie diese überwunden werden. Über 1000 in Lobetal lebenden Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung werden unterstützt, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. D. h. sie sollen gestärkt werden, mit den Menschen in den Stadtteilen zu leben und zu arbeiten, Konflikte im Alltag zu bewältigen. Und dafür braucht es einen Sozialraum in beiden Stadtteilen, in denen Begegnungen gestaltet werden! Inklusion und Teilhabe erfolgt nicht automatisch. So soll dieses Projekt "Lobetal baut Brücken" für die Stadtteile Heese und Wietzenbruch folgende Brücken bauen: Die erste Brücke: Aufbau einer Nachbarschaftshilfe und Ausbau einer Nachbarschaftshilfe-Börse von und mit benachteiligten Gruppen sein (inklusiv und integrativ). Die zweite Brücke: Entwicklung und Nutzung von Orientierungshilfen mit einfacher Sprache oder Bildsprache in Form von Buttons, die „sprechen“ können oder selbsterklärenden Tafeln, sodass die Nutzung von Verkehrsmitteln oder von Bildungs-oder Kulturangeboten einfacher wird (Teilhabe). Die dritte Brücke: Bereits bestehende Projekte und Initiativen stärken und erweitern (kooperativ und komplementär), da diese sich bislang auf Kinder und Jugendliche fokussieren. Es sollen mehr Anlaufstellen für Nachbarschaftshilfe gewonnen werden (Patenschaften für Straßen, Quartiers- und Stadtteilkarten, Barrierenabbau fördern). Die Lobetalarbeit kann in mehrfacher Hinsicht ein wichtiger Kümmerer und Vermittler für Teilhabe und Inklusion im Projektgebiet sein: sie befindet sich schon geographisch genau in der Mitte zwischen den beiden Stadtteilen, von denen einer bereits einen Brennpunkt hat und der andere trotz einiger Initiativen in der Gefahr steht, dass Konflikte im Zusammenleben verstärkt auftreten, da es so unterschiedliche Interessengruppen in den Quartieren gibt.
Laufzeit
2021-08-30 00:00:00
Ausgangslage
Heese und Wietzenbruch sind aneinander angrenzende Stadtteile der Stadt Celle, in denen Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement wichtige Aufgaben darstellen, da es bereits in einem einen Brennpunkt gibt. In beiden Stadtteilen gibt es sehr heterogene Bevölkerungsschichten, unterschiedliche ethnische Gruppen, Ungleichheiten in der Wohnungssituation und den Zugängen zu Arbeits- und Bildungsangeboten und daher sehr disparate und parallele Lebenswelten, die aufeinanderprallen. Das wird erkennbar in Konflikten im Zusammenleben wie z.B. im öffentlichen Nahverkehr, wo unter anderem Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung nicht selten auf Ablehnung und Beschimpfungen stoßen. Nicht wenige wählen daher bewusst Zeiten für Einkäufe aus, in denen sie keine Berührungspunkte mit anderen haben müssen, aus Angst, sie könnten negative Erfahrung sammeln. Gerade in der aktuellen Corona bedingten Situation sind soziales Miteinander und inklusive und integrative Teilhabeangebote im Quartier erschwert und die Zukunft des Zusammenhalts ist gefährdet. So sollen keine Gruppen durchmischt werden, wo es nötig wäre, sich kennen und einschätzen zu lernen. Auch haben viele niedrigschwellige Anlaufstellen geschlossen. Die bestehenden Vorurteile manifestieren sich und die einzelnen Gruppen isolieren sich momentan noch mehr. Die grundlegende Problematik in beiden Stadtteilen besteht hauptsächlich darin, dass benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Neuhinzukommende nicht ohne Hürden Angebote an Begegnungen kennenlernen und nutzen können ohne negative Erlebnisse zu erfahren. Die Herausforderung ist, im Quartier Trennendes zu überwinden, Vorurteile abzubauen, das Miteinander zu fördern.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Residenzstadt Celle Ortsteil Wietzenbruch und Ortsteil Heese
Beschreibung
Das Projektgebiet ist ein deutlich abgegrenztes Gebiet in städtischer Randlage mit hoher Einwohnerdichte, geprägt durch starke und schnelle Veränderung der Bewohnerstruktur. Merkmale: hohe Belastung des Zusammenhalts aufgrund von starken unterschiedlichen Sozialniveaus in und zwischen den Stadtteilen, Sozialer Wohnungsbau, Bevölkerungsgruppen unterschiedlichster ethnischer Herkunft. Quelle/Links zu den Stadtteilen/Stadtteikarten: https://www.celle.de/Celle/Ortsteile/Wietzenbruch https://www.celle.de/Celle-entdecken/Celle-Dein-Zuhause-/Ortsteile/Neustadt-Heese/
Einwohnerzahl
16000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle Homepage
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
31
Anmerkung
geschätzt
Unterlagen zum Gebiet
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Paulus-Gemeinde, Gemeinde zum Guten Hirten, Johannesgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angesprochen sind alle in den Stadtteilen lebenden und arbeitenden Personen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
u.a. Cellesche Zeitung, Celle heute, Social media, Lobetalarbeit Website etc.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hölty-Gymnasium, Hermann-Billung-Gymnasium, Paul-Klee-Schule, Hermann-Reske-Schule, Grund- und Hauptschule Wietezenbruch, Grundschule Heese-Süd, Volkshochschule Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geplant ist, alle in den Stadtteilen Heese und Wietzenbruch ansässigen FIrmen und Geschäfte zu beteiligen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geplant sind Vereine und Verbände, die in den beiden Stadtteilen aktiv sind, in das Projekt einzubeziehen (z.B. Sportvereine, Caritas, freiw. Feuerwehr etc.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bibliothek, Garten der Begegnung, Jugendtreff Wietzenbruch
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Da das Projekt zur Selbstsaktivierung und Beteiligung durch das Nachbarschaftsnetzwerk begründet ist, soll es danach ohne Projektleitung weiterbestehen können. Im Projekt sollen Verantwortliche, wie Paten u. Förderer identifiziert und gewonnen werden, die die Schirmherrschaft für die einzelnen Bürger übernehmen. Im Projekt selbst wird angelegt sein, wie Förderanträge gestellt werden. Ensprechende Tools sollten die Teihaber (geschäftl. u. privat) an die Hand bekommen, um das weiterzuführen.
Galerie
lobetal baut bruecken 2
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ottenstein: eine vielfältige Gemeinschaft - VORsorgend + FÜReinander da!

Ansprechpartner
Manfred Weiner
Funktion Gemeindedirektor
GWA/QM als wichtiger Baustein der VISION Ottenstein 2030 für eine vielfältige Gemeinschaft.
Projektbeschreibung
Mitten im Ortskern von Ottenstein entsteht auf dem Areal der Alten Schmiede derzeit ein „Seniorenquartier“ mit umfangreichen Angeboten für eine älterwerdende ländliche Bevölkerung. Ziel der Gemeinde ist es, den sozialen Zusammenhalt im Dorf durch Investitionen in neue Wohnformen und eine bedarfsgerechte Infrastruktur zu stärken und damit die Herausforderungen des demografischen Wandels auf der abgelegenen Hochebene im südlichen Niedersachsen anzunehmen. Eingeleitet wurde die Quartiersentwicklung bereits in 2013 durch eine aufsuchende Befragung der Menschen ü50 zu ihren Vorstellungen des Älterwerdens. Wichtigste Erkenntnis: 84 % hielten eine „Seniorenwohnanlage“ auf der Hochebene für wichtig. Seit 2015 wird deshalb an der baulichen Umsetzung gearbeitet. Eine Tagespflege für hilfebedürftige Gäste und ein Multifunktionshaus (MFH) mit flexiblen Büros, Therapieräumen, Treffpunkt sowie Anlauf- und Vernetzungsstelle, sind gebaut. Zehn altengerechte Appartements in einer Hausgemeinschaft sowie Ein- und Zweipersonenhäuser komplettieren das neue Quartier, das auch im Freiraum Barrierefreiheit und hohe gestalterische Ansprüche verfolgt. Gut sechzig Menschen werden hier später wohnen und arbeiten, Hunderte hoffentlich leben. Doch wie sieht die Bevölkerung die neu entstandenen Angebote vor Ort heute, wie passt die Entwicklung in ihre Lebenszusammenhänge und wie können sie hier eine neue Nachbarschaft (er)leben? Ein Seniorenquartier in einem kleinen Dorf ist eine große Chance für Menschen und Kommune ein beispielhaftes Modell auch für andere zu sein. Doch gerade jetzt braucht das Quartier einen Anstoß, denn die bestehende Gemeinwesenarbeit des Flecken Ottenstein reicht bei weitem nicht aus, um die neuen Strukturen zu managen. Das Quartier bietet alternativen individuellen Wohnraum sowie Begegnungsraum für die Dorfgemeinschaft, es erweitert damit das Zusammenleben aller. Aber bisher ist nur der gebaute Raum da, der Sozialraum muss erst noch entstehen. Die Gemeinde hat vorgelegt, ein Bürgerverein hat seine Arbeit aufgenommen, nun müssen die potenziellen Nutzer*innen abgeholt werden, um ihre Bedürfnisse darzulegen. Eine starke Gemeinwesenarbeit und das Engagement vieler wird erforderlich, um Ottensteins Vision bis 2030 hin zu einer vielfältigen Gemeinschaft und Gemeinde, die VORsorgt und FÜR sich sorgt, zu schaffen. Hierzu soll eine „Gemeinwesenarbeiter*in“ eines der flexiblen Büros im MFH besetzen, von dem aus sie die Menschen aufsuchen und das Quartier managen kann.
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
Ottensteins isolierte Lage auf der Hochebene und der starke Rückgang der Landwirtschaft als wichtigster Arbeitgeber führte zu Beginn der 2000er Jahre zu extrem negativen Bevölkerungsprognosen von -35 % bis 2030. Mittlerweile zeigen Ottensteins Anstrengungen sowohl im Dorfbild als auch im Vereinsleben Erfolge gegen den Negativtrend, die Alterung der Bevölkerung und die damit häufig verbundene Armut, Hilfebedürftigkeit und Vereinsamung ist aber trotzdem nicht aufzuhalten. Damit die Menschen im Alter bleiben und ihre Wohnsituation bedarfsgerecht anpassen können, hat Ottenstein mit Unterstützung durch Land und EU den Schwerpunkt seiner baulichen Entwicklung in den letzten Jahren auf die altengerechten Einrichtungen auf dem Gelände der Alten Schmiede gelegt. Der parallel dazu gestartete Informations- und Beteiligungsprozess hat durch Veranstaltungen viele Interessierte erreicht und kritische wie begeisterte Meinungen erzeugt. Jetzt geht es darum die Menschen zur Nutzung und Unterstützung einzuladen. Der 2018 gegründete Verein Bürger für Bürger auf der Höhe e.V. steht geschlossen hinter der Quartiersentwicklung und hat großen Zulauf. Er will sich als „verlängerter Arm“ der Gemeinwesenarbeit umfassend im Rahmen der Nachbarschaftshilfe engagieren und die Menschen verbinden. Jedoch fehlen sowohl die Gelegenheiten und (digitalen) Strukturen, in denen Menschen ihre Anliegen äußern können sowie die Kompetenzen und Ressourcen, um Prozesse zu initiieren und das Quartier zu managen. Hier zeigt sich der Bedarf für eine professionelle Gemeinwesenarbeiter*in, die die vorhandenen Stärken nutzt, um die Menschen zur Gestaltung der Zukunft ihrer vielfältigen Dorfgemeinschaft zu motivieren.
GWA/QM-Ansatz
Die Gemeinwesenarbeit im Flecken Ottenstein wird neu organisiert und erstmals durch eine hauptamtliche „Gemeinwesenarbeiter*in“ mit Büro im MFH besetzt. Dabei stehen einerseits die Interessen der neuen Bewohner*innen des Seniorenquartiers im Fokus und andererseits die Gemeinschaft der Menschen auf der Hochebene. Für alle nachvollziehbar wird dadurch ein Prozess angestoßen, der die Menschen zusammenbringt und den neuen (Sozial)Raum belebt. Das Quartiersmanagement baut auf den bestehenden Ressourcen des Gemeinwesens auf, indem die vorhandenen Netzwerke der Etablierung der neuen sozialen und baulichen Infrastruktur dienen. Zielgruppenübergreifendes Denken führt zu neuen Kommunikationsanlässen und Beratungsangeboten, die neue Perspektiven für alle in der Gemeinschaft bieten. Wichtigste Themen werden alternsgerechtes Wohnen, Gesundheitsvorsorge einschl. Hilfe- bis hin zum Pflegebedarf sowie Digitalisierung und Kultur im ländlichen Raum sein. Die Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen und der organisierten Nachbarschaft bringt innovative Angebote der Daseinsvorsorge hervor und stärkt den Ort. Das Altwerden im Dorf mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe etabliert sich durch ein professionelles Management und Moderation. Der soziale Zusammenhalt und die sozialen Orte als wichtige Bausteine der Vision 2030 werden gestärkt. Der Einsatz einer Gemeinwesenarbeiter*in kann als modellhaft für abgelegene ländliche Räume gelten, um die Lebensqualität besonders im Alter zu steigern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Interessen der Bewohner*innen sind handlungsleitend für die Gemeinwesenarbeit. Der Austausch zum Thema Altwerden auf der Hochebene wird positiv wahrgenommen. Die Menschen nehmen teil und bringen sich mit eigenen Ideen und Hilfeangeboten ein.
Beschreibung
Die Fähigkeiten der vor Ort lebenden Menschen werden in die Gemeinwesenarbeit integriert. Kommunikationsanlässe im Seniorenquartier werden gut angenommen. Die Ressourcen des Gemeinwesens sind bekannt, werden genutzt, ggf. aktiviert und weiterentwickelt.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit der Betreiber von Angeboten im Seniorenquartier verläuft reibungslos. Neue Kooperationen arbeiten mit den angestammten Netzwerken zusammen. Gemeinsame Angebote wurden bedarfsgerecht angepasst und werden von allen im Dorf gebraucht.
Beschreibung
Ehrenamtliche werden gefördert und unterstützt. Die Nachbarschaftshilfe hat sich weiter professionalisiert und wird in Anspruch genommen. Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen ist klar geregelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Flecken Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiter-Samariter-Bund ASB Hannover Land, Landfrauenverein Ottenstein, Bürger für Bürger auf der Höhe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turn- und Sportverein Ottenstein, Verkehrsverein Ottenstein, Landjugend, Freiwillige Feuerwehr Ottenstein, Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Praxis für Allgemeinmedizin, Amt-Apotheke Ottenstein, Tagespflege des ASB, Physiotherapie, Logopädie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule, Kinderhaus und Arche (u3-Betreuung) Ottenstein, Gemeindebücherei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde Ottenstein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ladeninhaber*in, Cafébetreiber*in
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausgemeinschaft des altengerechten Wohnhauses, Bewohner*innen der Einzelhäuser im Quartier, direkte Nachbarschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kompetenzzentrum Ottenstein, Multifunktionshaus
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das Seniorenquartier in Ottenstein ist fester Bestandteil der VISION 2030 und damit des Gemeinwesens. Das Quartiersmanagement wird durch selbstorganisierte Projekte entlastet. Der Nachbarschaftshilfeverein arbeitet selbstständig. Einnahmen sind gesichert. Damit reduziert sich die hauptamtliche Arbeit im Quartier. Die kommunale Finanzierung einer Teilzeitstelle wäre gesichert. Parallel wird ein Sanierungsgebiet Ortsmitte entwickelt. Teilaufgaben bekämen damit eine neue finanzielle Unterstützung.
Galerie
bm ottenstein
abb 1 ott plan vorentwurf alte schmiede 190821
foto 2 ott multifunktionshaus 2021
Zustimmung Veröffentlichung
On

Bunt zusammengesetzt

Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
Organisation Sprotte e. V.
Funktion Geschäftsführerin
Ein interkultureller und intergenerativer Treff-Garten mit Pavillon für die Lehmwandlung
Projektbeschreibung
Schaffung eines öffentlichen Platzes der Begegnung zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts durch Aufwertung einer vorhandenen Sitzgruppe an der Hauptstraße der Lehmwandlung als selbstgenutzter und angeleiteter Treffpunkt für Menschen aus dem Quartier. Als Gemeinschaftsprojekt soll die bisherige Fläche mit Sitzgruppe nach einer Planphase mit Ideen und unter Beteiligung der Bewohnenden ertüchtigt werden. Nach der gemeinsamen Umgestaltung als Phase des gemeinsamen Kennenlernens sollen dort neben den bisher überwiegend selbstorganisierten Treffen Angebote für Kinder- und Jugendliche, Erwachsene und Ältere aus allen Kulturen stattfinden, gemeinsame und spezifische Angebote, kreative und gärtnerische, aber auch gesundheitssportliche Treffen sollen Menschen erreichen, die bisher kaum oder schwer Zugang in das Begegnungszentrum finden und auch die große Sport-und Freizeitfläche im Gebiet nicht nutzen. Hauptamtliche Sozialarbeitende, Erziehende und Fachkräfte aus der Senioren-/Begleitungsarbeit werden "aufsuchend" vor Ort sein, anlassbezogen für Beratung zur Verfügung stehen, an den selbstorganisierten Treffen teilnehmen und diese auffordernd unterstützen, um die bereits gebildeten Nutzendengruppen aufzulockern, neue Nachbarschaftsgruppen zu ermöglichen, Konflikten abzubauen und Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier zu verbessern und durch die stärkere, organisierte Nutzung das Wohnumfeldes verbessern und kriminalpräventiv wirken. Mit diesem Projekt setzt der Sprotte-Verein eine Anregung aus der Bewohnerschaft, vor allem aus dem zahlreichen Geschosswohnungsbau um, die im Corona-Jahr die Bedeutung öffentlicher Aufenthaltsorte an der frischen Luft als neue Möglichkeit des Zusammentreffens für sich entdeckt haben und sich aus nachvollziehbaren Gründen z. B. eine Überdachung wünschen, um diesen Platz wetterunabhängig nutzen zu können. Der Verein wiederum möchte den Ort nutzen, um offensiv neue Kontakte mit und unter den Bewohnenden zu knüpfen und das Aktions-und Beratungsangebot niedrigschwellig auszubauen. Außerdem soll durch die Nutzung und Pflege der gemeinschaftlichen Fläche ein besseres Bewusstsein für Verantwortung im Wohnumfeld entstehen. In einer ersten Phase sollen über verschiedene Beteiligungsmethoden die Bewohnenden an der Planung beteiligt werden, danach der Umbau gemeinschaftlich stattfinden und die Fläche für alle gleichberechtigt nutzbar gemacht werden
Laufzeit
2021-08-01 00:00:00
Ausgangslage
In einem BiWAQ-Projekt wurden 2017 auf einer Grünfläche (85 m²) an der Hauptstraße des Quartiers eine offene Sitzecke mit Tisch und Bänken und zwei Gemeinschaftsbeete angelegt, die über die Jahre durch ehrenamtliche Pflege des Sprotte e.V. erhalten werden konnten und von unterschiedlichen Kultur- und Altersgruppen zu verschiedenen Zeiten genutzt wird. Im Corona-Jahr 2020 kam diesem Platz vor allem für die zahlreichen Bewohnenden des Quartiers aus den Wohnungen des Geschosswohnungsbaus als Corona-gerechter Aufenthaltsplatz eine besondere Bedeutung zu. Viele Wohnungen sind stark belegt, verfügen über kleine/ keine Balkone, im Wohnumfeld wurden Sitzmöbel entfernt, Spielplätze abgesperrt. Durch den Wegfall aller Aktivitäten mangelt es an gemeinsamen Tun. Aus der verstärkten Nutzung ergaben sich schnell Nutzungskonflikte, vor allem zwischen den verschiedenen Kulturgruppen, die sich durch Zuzug neuer Bewohnender ohne Kenntnis der Gepflogenheiten und Sitten verschlimmerten. Das Areal offen und kann nur bei trockenem Wetter genutzt werden. Seitens der Kommune soll dieses Areal geräumt werden, die Bewohnenden nutzen die Sitzgruppe intensiv und möchten das Areal aufwerten, mehr Sitzgelegenheiten schaffen, überdachen und neue Beete anlegen. Sprotte e.V. möchte gemeinsam mit der MSO "Menschen helfen Menschen e.V“ über einen gemeinsamen Planungsprozess mit den Bewohnenden die aktive Aufwertung, Gesprächsanlässe und gemeinsame Aktionen anbieten, notwendige Aktivierung und Eigeninitiative forcieren und die Situation in der Nachbarschaft und unter den Bewohnenden befrieden. Das Gebiet verfügt über eine 10.000 m² große Sport-und Freizeitfläche, ruhige Treffmöglichkeiten sind jedoch rar.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg Lehmwandlung
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt zentral im durch Geschosswohnungsbau geprägten südöstlichen Teil der Lehmwandlung. Die Lehmwandlung hat eine Gebietsfläche von 1,22 km², 4305 EW und eine Bevölkerungsdichte von 3528,68 EW/km² (Gesamtstadt 502)
Einwohnerzahl
4305
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt/ Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht der Stadt Nienburg/Weser
GWA/QM-Ansatz
Sprotte e.V. arbeitet nach den 10 durch die LAG definierten Handlungsfeldern der Gemeinwesenarbeit und verfolgt mit dem Projekt die Handlungsfelder Wohnumfeld, Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur, Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen, der Stadtteilkultur und Imageverbesserung. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Grund der Konfliktlage im Wohnumfeld im Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen. Das Projekt soll einen neutralen Begegnungsraum schaffen und so zum besseren und eigenständigen Zusammenleben beitragen, der Zusammenhalt der Bewohnenden stärken und Offenheit für Akzeptanz und Anerkennung erhöhen. Wir sorgen mit Angeboten für Begegnung und Kommunikation, möchten Fähigkeiten des Konfliktmanagements vermitteln und verstärken und mit Spaß und Leidenschaft für gemeinsames Tun den nachbarschaftlichen Zusammenhalt beleben. Durch die neue, neutrale Fläche wollen wir den Zugang zu sozialer Infrastruktur im Gebiet erleichtern und Vertrauen in die bereits bestehenden Einrichtungen schaffen, niedrigschwellig Menschen "auf der Straße" ansprechen und die unterschiedlichen Bedürfnisse und Bedarfe der Bewohnenden zur Nutzung öffentlicher Flächen analysieren und zu einem gemeinsamen Konzept entwickeln. Die Maßnahme trägt zur Wohnumfeldverbesserung bei und soll durch den gärntnerischen Anteil (Beete und Infotafeln) eine bereits vorhandene Fläche höher qualifizieren, gleichzeitig den Blick auf die Umwelt richten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
es gelungen ist, die bestehenden Konflikte zu befrieden und durch neue, noch unbesetzte Plätze und Angebote, gemeinsame Aktionen und Aktivitäten das WIR-Gefühl zu stärken, neue Nachbarschaftsnetzwerke zu bilden und Diversität eine Bereicherung ist.
Beschreibung
es gelingt, den Platz gemeinsam so zu beleben und zu nutzen, dass es stadtseitig nicht als kritisch angesehen wird und der Wunsch der Bewohnenden nach Ausbau und Ertüchtigung respektiert wird und erfolgreich dem Abbau entgegensteht
Beschreibung
sich eine Gruppe gefestigt hat und durch Einzelpersonen ergänzt wird, die Verantwortung dafür übernehmen, dass der Platz für alle offen und nutzbar bleib und ein friedliches Neben- oder Miteinander das Wohnumfeld bereichert.
Beschreibung
wenn durch den zusätzlichen Treffpunkt ein neuer "dritter Ort" im Gebiet entstanden ist, der für viele Aktivitäten genutzt werden kann.
Vorhandene Strukturen
Der Sprotte e.V. ist ein aus bürgerschaftlichem Engagement entstandener Verein, der seit 2006 ehrenamtlich im Feld der Gemeinwesenarbeit im ehemaligen Soziale Stadt-Gebiet Lehmwandlung aktiv ist. Seit 2010 führen wir im Auftrag der Stadt Nienburg die Gemeinwesenarbeit des Gebietes auch hauptamtlich aus, bieten Bildungs- und Beratungsangebote, sind Ansprechpartner*innen für die Anliegen und Ideen und Bedarfe aus der Gebietsbevölkerung. Gut eingeführte und stetig ausgebaute Strukturen, langjähriges Vertrauen aus erfolgreicher Unterstützung und Beratung verleihen der GWA, aber auch den anderen Aktivitäten des Vereins eine hohe Akzeptanz in der inhomogenen Bevölkerung. Als neutrale und gebietsparteiische Einrichtung stellen wir das Haus und alle seine Möglichkeiten und die hohen Qualifikationen und interkulturellen Fähigkeiten des Teams in unseren Netzwerken auch anderen Organisationen und Einrichtungen zur Verfügung, arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich in der Entwicklung und Fortentwicklung eines besseren und für alle gerechten Gebietsumfeldes und für mehr Teilhabe an Gesellschaft, Erwerbsarbeit und Bildung. Wir motivieren zu Selbstorganisation und ermutigen zu eigenständigem und am Ende auch selbstbestimmtem Leben, vor allem nach Lebenskrisen, Flucht oder familiären Schicksalsschlägen. Wir sind die Kümmerer vor Ort und begleiten Kinder inzwischen von der Krabbelgruppe bis zu Abitur und Studium. Wir machen Zusammenleben besser, Eltern stolz und geben Menschen Perspektive.
Nachhaltigkeit
Das gelungene Projekt braucht im Anschluss an die Förderung etwa 5.000 € jährlich, um Sachkosten und Ehrenamtspauschalen zu decken und ist neben Spenden, die der Verein dafür aus einem festen Unterstützendem -Pool generiert über den Etat der Gemeinwesenarbeit des Sprotte e.V. dauerhaft abgesichert.
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Aufbau eines Quartiersmanagements in NeuDonnerschwee

Ansprechpartner
Ina Lehnert-Jenisch
Funktion 2. Vorsitzende im Verein
Aufbau und Etablierung eines professionellen Quartiermanagements in Oldenburg NeuDonnerschwee zur Steigerung der Lebensqualität der Bewohner*innen.
Projektbeschreibung
Das Quartier NeuDonnerschwee zeichnet sich durch ein hohes Maß an Diversität der Bewohner*innenschaft aus. Vom Säugling bis zur Seniorin, vom Hipster bis zum Hilfsbedürftigen, vom Single bis zur Großfamilie mit Migrationshintergrund sind viele Bevölkerungsgruppen auf dem ehemaligen Kasernengelände vertreten. Wohngemeinschaften, alternative Wohnformen wie Wohngenossenschaften, Pflege- und Senioren-WGs, eine Kita, ein Verein für Jugendkulturarbeit und demnächst das Kulturzentrum Globe (vormals Militärkino), sind Bestandteile des Quartiers. Um diese Vielfalt der Lebensstile zu vernetzen, die Kompetenzen der Bewohner*innen zu nutzen und die Lebensqualität der Menschen hier nachhaltig zu steigern, hat sich im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. gegründet, um als Träger für ein professionelles Quartiersmanagement zu dienen. Der Verein will die Chance nutzen, ein modernes urbanes und nachhaltiges Quartier zu schaffen. Ziele des Quartiersmanagements sind: Vernetzung, Beratung, Vermittlung Förderung bürgerschaftlichen Engagements Erhöhung der Lebensqualität Aktivierung der Bewohner*innenschaft Entwicklung eines Wir-Gefühls Schaffung attraktiver Lebensräume in einer bewohner*innenfreundlichen Umgebung Bereithaltung einer intakten, barrierearmen Infrastruktur Vermeidung von Umzügen und Leerständen Verhinderung sozialer Brennpunktbildung Erhöhung des Images des Quartiers Die Aufgaben des Quartiersmanagements: Förderung von Nachbarschaftsinitiativen und -hilfen Hilfe zur Selbsthilfe Integrationsmaßnahmen für Hilfsbedürftige Vermittlung von Beratungs- und Betreuungsdiensten Schaffung von Begegnungsräumen Organisation von Veranstaltungen Vernetzung von Informationen Einrichtung und Begleitung von Arbeitsgruppen Offene Bürosprechzeiten Akquise von Fördergeldern Anlaufstelle für Neuankömmlinge Schaffung von interkulturellen Begegnungen Partner*innen: Wohnungswirtschaft (als Dienstleister) Paritätischer Wohlfahrtsverband (als Arbeitgeber für Quartiersmanager*in) Stadt Oldenburg (Quartierskoordinatorin für alle Quartiere der Stadt) Bürgerverein Donnerschwee Verein für Jugendkulturarbeit etc. Stadtsportbund Kulturgenossenschaft Globe Finanzierung: Anschubfinanzierung über Projektgelder für drei Jahre, Eigenanteil über Muskelhypothek und Vereinsbeiträge danach eine nachhaltige Grundfinanzierung über Mitgliedsbeiträge, Beiträge der Wohnungseigentümer*innen, Mieter*innen und der Stadt Oldenburg.
Laufzeit
2021-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehemalige Donnerschwee Kaserne wurde 2012 vom Bund an einen Investor verkauft. Das Bauvorhaben erfolgte größtenteils über die Parkresidenz Oldenburg. Nach Kernsanierung wurden einzelne Gebäude und Wohnungen an Eigentümer*innen-Gemeinschaften weiterverkauft, über 1/3 der Gebäude und Wohnungen ist in der Hand der Investoren verblieben. Auf 19 ha Fläche entstanden 850 Wohneinheiten, die ab 2016 nach und nach von ca. 1.600 Einwohner*innen bezogen wurden. Durch den Bezug des Quartiers in nur zwei Jahren konnte keine Nachbarschaft und kein Zusammenhalt wachsen. Ab Herbst 2015 entstand die Quartiersrunde, begleitet von der Stadt Oldenburg, in der sich viele interessierte Menschen aus dem Quartier regelmäßig zusammenfinden und relevante Themen von NeuDonnerschwee behandeln. Diese Runde formulierte den Wunsch nach einem professionellen Quartiersmanagement, um die Lebensqualität und den Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu steigern. Dazu entstand als Trägerinstitution im März 2021 der gemeinnützige Verein NeuDonnerschwee verbindet e. V. Dieser übernahm den Namen und die Homepage eines zweijährigen Projektes, das von 2017 bis 2019 Alternativen zum herkömmlichen Ernährungs-, Mobilitäts- und Konsumverhalten aufgezeigt hat. Die hier entstandenen ehrenamtlichen Aktivitäten und Verbindungen wurden inaktiv, denn ihnen fehlt sowohl ein Raum zum Treffen als auch eine Koordination. Dazu kommt, dass durch Bauverzögerungen, zukünftige Fertigstellung weiterer Wohneinheiten und häufigen Mieter*innenwechsel viele Bewohner*innen des Quartiers nie Gelegenheit hatten bzw. haben sich kennenzulernen bzw. zu vernetzen. Die Corona-Pandemie trägt zur Verstärkung dieser Probleme bei.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Oldenburg NeuDonnerschwee
Beschreibung
Das Fördergebiet wird im Norden begrenzt durch die Ammergaustraße, im Osten durch die Schlieffenstraße, im Süden durch die Kasernenstraße und im Westen durch die Beverbäke und die Kranichstraße.
Einwohnerzahl
1560
Quelle / Anmerkungen
Statistische Abteilung der Stadt Oldenburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Bundesagentur für Arbeit.
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine Daten bei der Stadt Oldenburg vor.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit werden nur für das Gesamtgebiet der Stadt mit 636 jungen Arbeitslosen angegeben; das entspricht 0,4 % an der Gesamtbevölkerung bzw. 10 % von allen Arbeitslosen in Oldenburg. Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Quartier wird von der Bundesagentur für Arbeit aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlich (zu geringe Grundgesamtheit).
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten entstammen der Einwohnerdatei der Stadt Oldenburg.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten konnten von der Stadt Oldenburg nicht zur Verfügung gestellt werden.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unsere Aufgabe ist es im Wesentlichen, Beteiligungsprozesse zu organisieren. Ziel ist es, vor allem hilfebedürftige Bewohner*innen von NeuDonnerschwee, aber auch diejenigen, die das gemeinschaftliche Miteinander noch nicht akzeptiert haben, zu motivieren, sich im Quartier einzubringen und sich an der Planung und Durchführung von Projekten zu beteiligen, die den Zusammenhalt fördern. Die Aufgabe des Quartiersmanagements besteht darin, diese Planungsschritte zu vermitteln und den Bewohner*innen verständlich zu machen, aber auch deren Wünsche und Interessen zusammen mit der Planung in konkrete Planungsschritte umzusetzen. Quartiersmanagement dient dabei als Mittel, zur Förderung des Zusammenhalts und Aufwertung des Stadtteils, an dem die Bewohnerschaft aktiv beteiligt ist. Möglichst jede Person im Quartier soll ein Eigeninteresse entwickeln, das Leben und Wohnen in NeuDonnerschwee qualitativ hochwertiger zu gestalten. Dies hat zur Folge, dass es weniger Fluktuation bei den Ein- und Auszügen gibt und sich eine nachhaltige Kultur des Zusammenlebens festigt. Durch die Vielfalt der Lebensstile und der Diversität der Bewohnerschaft gibt es in NeuDonnerschwee eine Vielfalt an Ressourcen, die mobilisiert werden können. Folgende Aktivitäten sollen zunächst initiiert und unter Beteiligung der Bewohner*innen durchgeführt werden: Gestaltung des Außengeländes, Barrierefreiheit, Urban Gardening ökologisch, Müllvermeidung, Mitbringbrunch, Teilen und Tauschen, Sommerfest, gemeinsames Kochen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Ein erstes Ziel ist erreicht, wenn sich 10 % der Einwohnerschaft an den Aktionen des Quartiersmanagements aktiv beteiligen.
Beschreibung
Wenn mindestens 5 Arbeitsgruppen mit jeweils mehr als 5 Beteiligten zu unterschiedlichen Themenbereichen aktiv sind.
Beschreibung
Wenn eine zentrale Anlaufstelle in angemieteten Räumlichkeiten mit personeller Besetzung durch eine Quartiersmanagerin etabliert ist.
Beschreibung
Alle Beteiligten sich in einem Gesamtplenum für das Quartier zusammenfinden.
Beschreibung
Ein Kompetenzpool der Bewohnerschaft aufgebaut wurde und dieser rege genutzt wird.
Beschreibung
In den einzelnen Wohnblöcken und übergreifend im Quartier sich ein Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe entwickelt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Oldenburg, Amt für Teilhabe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturgenossenschaft GLOBE e.G., Jugendkulturarbeit e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Oldenburg-Ammerland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Donnerschwee e.V., Stadtsportbund Oldenburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hausverwaltungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordwest-Zeitung, oeins-Fernsehen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NeuDonnerschwee verbindet e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Schon während der Anschubfinanzierung durch das Land Niedersachsen über drei Jahre wird an einer Verstetigung des Quartiersmanagements für NeuDonnerschwee gearbeitet. Eine solide Grundfinanzierung soll über Mitgliedsbeiträge des Vereins gesichert werden, sodass nach drei Jahren 20.000 € an Eigenmittel jährlich zur Verfügung stehen. Weitere Mittel sollen durch Umlagen der Eigentümer*innen und Mieter*innen requiriert werden. Eine anteilige Förderung soll bei der Stadt Oldenburg beantragt werden.
Galerie
giebelhaus anne franck platz
regenbogen ueber neudonnerschwee
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Zustimmung Veröffentlichung
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