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Empowerment

Wir in Gelingen

Ansprechpartner
Eva Paetzold
Organisation Gelingen e.V
Funktion Schriftführerin u. Pressewartin
Gemeinwohl stärken, generationsübergreifend und interkulturell arbeiten, Aktivierung, Mobilisierung und Entwicklung struktureller und individueller Ressourcen, Empowerment. Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere von Senioren/innen im Quartierr
Projektbeschreibung
Die Stadt Lingen ist eine Stadt mittlerer Größe, die in ihren Grundstrukturen nach wie vor ländlich geprägt ist. In den Lingener Stadtteilen Stroot und Goosmanns Tannen leben ca. 50% Menschen über 60 Jahre, mit und ohne Migrationshintergrund. Die Aktivierung dieser Personen ist die primäre Zielsetzung des Projektes. 2011 gründeten 9 ältere Menschen im Stadtzentrum den Verein Gelingen e.V. mit dem Ziel eine Begegnungsstätte zu schaffen , in welcher aktive und interessierte Senioren/-innen die Möglichkeit fanden, sich unverbindlich und ohne die Zugehörigkeit zu einem Verband oder einer kirchlichen Gemeinde zu treffen und um miteinander zu kommunizieren. Hieraus entwickelte sich in den letzten 7 Jahren ein bislang rein ehrenamtlich tätiges Zentrum, welches die Bedarfe älterer selbständig lebender Menschen sichtbar macht. Neben dem Bedürfnis nach persönlichem Kontakt, Anerkennung und Tagesstruktur, benötigen viele Personen u.a. auch Unterstützung in alltäglichen Bereichen wie Einkaufen,Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder bei kleinere Hausarbeiten oder einfach die Gesellschaft gleichaltriger Personen. Hieraus entwickelten sich weitere Projekte, wie bspw. die Kümmerer und „Wir helfen Senioren“. Mangelnde Mobilität, ein geringes Bildungsniveau und kulturelle Unterschiede sind für viele insbesondere älterer Menschen eine Hemmschwelle „ unbekanntes Terrain“ (hier: Gelingen e.V.) aufzusuchen. Hinzu kommen zum Teil geringe finanzielle Ressourcen, die generell eine Teilnahme am öffentlichen Leben einschränken. Um diesen Personenkreis zu aktivieren ist zunächst eine aufsuchende soziale Arbeit nötig. Dies ist mit unseren jetzigen Kapazitäten nicht mehr machbar. Hier kommt das Ehrenamt an seine Grenzen. Ziel unseres Projektes ist es unseren generationenübergreifenden Empowermentansatz in die Gebiete zu bringen, dort lebende Bewohner/innen aktivieren und langfristig mit den Angeboten von Gelingen e.V.zu vernetzen. Dabei berücksichtigen wir die besonderen Bedarfe und Wünsche der Bewohner vor Ort und beziehen sie aktiv mit in die Gestaltung (z.B. durch Arbeitskreise oder Lenkungskreise) mit ein. Der generationenübergreifende Ansatz bietet, neben der Schaffung einer Anlaufstelle auch praktische Möglichkeiten der interkulturellen Hilfsstellungen. Hier ist die Ausweitung des Projektes " Wir helfen Senioren/Bedürftigen" auf diese beiden Stadtteile geplant. Jüngere und ältere gleich welcher Herkunft kommen über praktische Tätigkeiten in Kontakt.
Ausgangslage
In den Lingener Stadtteilen Goosmanns Tannen und Stroot lebt jeweils ein hoher Prozentsatz von Personen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Herkunft (ca. 70% - 50 %), die überwiegend in dicht zusammenstehenden Häuserblocks (sozialer Wohnungsbau) untergekommen sind. Das generelle Einkommensniveau ist in beiden Gebieten durchschnittlich niedrig (SGB II).Viele Familien in Goosmanns Tannen sind alleinerziehend. Alkohol, Drogen und Gewalt sind alltägliche Erfahrungen. Ein hoher Anteil der in diesen Gebieten lebenden Menschen ist zudem über 60 Jahre. Das Gebiet der Stroot ist geschichtlich eng mit der Geschichte der Deutschen Bundesbahn in Lingen verbunden. Als Mitte der 90iger Jahren das Eisenbahnausbesserungswerk aufgegeben wurde, verließen viele jüngere Personen dies Gebiet und zurück blieben die Älteren, und Personen mit Migrationshintergrund und Auswanderungsgeschichte zogen hinzu. Dies veränderte das Sozialgefüge dieses Gebietes erheblich. Soziale Strukturen brachen zusammen und neue konnten sich nicht entwickeln. Das gilt insbesondere für die ältere Generation, die auf Grund einer zunehmenden Immobilität vereinsamt. Viele sind auf Hilfen angewiesen, von der sie nichts erfahren oder die sie sich nicht leisten können. Der rein ehrenamtliche Verein Gelingen e.V., mit seinem Schwerpunkt der Seniorenarbeit wird von diesen Zielgruppen im Stadtzentrum nicht frequentiert. Geschichtlich gewachsene und soziale unsichtbare Grenzen bilden Hemmschwellen, die es zu überwinden gilt. Von daher bedarf es eine Ausweitung der bestehenden Angebote auf diese Gebiete, um den Menschen dort zu begegnen, wo sie leben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Stadtmitte - Goosmanns Tannen -Stroot
Beschreibung
Stadtgebiet mit dem bereits bestehenden "Stammhaus" Ge-Lingen e.V. ( Wilhelmstrasse- Konrad - Adenauer-Ring, Kaiserstraße - Haselünner-Str.) Strootgebiet: Kaiserstrasse - Kiesbergstrasse - Frerener Straße - Georgstraße) Goosmanns Tannen: Haselünner Strasse . Schwarzer Weg - Delp Strape - Kardinal von Galen- Straße
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lingen, allgemeine Strukturdaten (https://www.lingen.de/rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/allgemeine_strukturdaten.html)( Anhand der Alterspyramide geschätzt).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
54
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
20
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Primärer Handlungsschwerpunkt unseres Projektes ist die Entwicklung der sozialen Aktivität sowie die Förderung sozialer Infrastrukturen im Quartier. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden zunächst interessierte Bewohner/-innen im Quartier angesprochen und bei dem Aufbau der sozialen Anlaufstellen durch eine Fachkraft begleitet. Dabei wird besonderer Wert auf den Erhalt und die Entwicklung bestehender Ressourcen und Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Aktiven vor Ort gelegt. Gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden sowohl kommunikative, bildungspolitische und lebenspraktische Angebote für Bewohner der jeweiligen Quartiere. Dabei wird Wert auf die interkulturelle Zusammenarbeit gelegt. Hierzu können gehören: Wöchentlicher multikultureller Mittagstisch, regelmäßige Veranstaltungen der Gesundheits,- Freizeit und Bildungsförderung. Dabei werden die Handelnden u.a. vom Stammhaus „Gelingen e.V.“ im Sinn „Ehrenamt unterstützt Ehrenamt“ gefördert. Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität insbesondere für ältere Bewohner/-innen des jeweiligen Quartiers. Die Anlaufstelle wird als offener Treffpunkt gestaltet. Mit seinen wiederkehrenden Angeboten wird sie als Kommunikationsbrücke zwischen kulturellen, ethnischen und sozialisatorischen Unterschieden genutzt, um Vorurteilen und Stigmata entgegenzuwirken. Mit dem Angebot „ Wir helfen Bedürfigen“ werden gezielt Personen mit dem Wunsch nach praktischen Hilfeleistungen angesprochen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Lingen, Landkreis Emsland, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen, Service - Demenzzentrum des Landkreises Emsland, Kinder - und Jugenparlament, Seniorenbeirat der Stadt Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum, Musikschule Emsland(Lingen),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christophorus - Werk Lingen e.V., Aids - Hilfe Lingen e.V., AWO (Abendteuerspielplatz ), Stadtteiltreff Stroot, DRLG Lingen, Caritas Suchtberatung, Maltheser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrativer Verein für Sozialmedizin e.V. , Afrikanischer Frauen e.V., Skatclub Herzbube Lingen e.V., Schachverein Lingen, Wis_EL (Willkommen im südlichen Emsland)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Lippert, Mutter - Theresa - Haus, AOK Niedersachsen, DAK, Genial e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lingen, Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V., Volkshochschule Lingen, Gesamtschule Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meyering Reisen, Sparkasse Emsland, Medicus Wesken Orthopädietechnik,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EVE TV, Ems - Vechte - Welle, Drehscheibe, Flyer , Plakate,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Daniela de Ridder (MdB), Albert Stegemann (Mdb), Jens Beek (MdB), Christian Fühner (MdL), Johanne Modder (MdL),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe Diabethiker, Selbsthilfegruppe Aphasiker
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mühlenberg - gemeinsam vielfältig aktiv

Ansprechpartner
Mareile Walter
Funktion Gemeinwesenarbeit
Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement, Beteiligung und Selbstorganisation; Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen; Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil; Sicherung der Resilienz des Gemeinwesens
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit der neu installierten Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe), die im Stadtteil sehr gut angenommen wurde, ist ein Ausbau sowie eine neue Schwerpunktsetzung der GWA geplant, um die langfristige Integration sozial Benachteiligter ins Gemeinwesen zu sichern. Durch die bedarfsorientierte und niedrigschwellige Arbeit der KoBe konnten viele Kontakte zu den BewohnerInnen in den benachteiligten Gebieten/ Straßenzügen hergestellt werden. Schwerpunkt der Arbeit der Hauptamtlichen ist hierbei die Unterstützung, Stärkung und Befähigung der BewohnerInnen. Die unterschiedlichen Gruppen haben die Möglichkeit, über die Schnittstelle bzw. Vermittlung der KoBe miteinander in Kontakt zu kommen und soziale Netzwerke aufzubauen. In Weiterentwicklung dieser Arbeit soll mit dem Projekt „Mühlenberg – gemeinsam vielfältig aktiv“ ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden, der insbesondere auf die Förderung der Beteiligung und des Bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und auf die Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen abzielt. Die BewohnerInnen sollen durch spezifische Maßnahmen aktiviert und befähigt werden, sich für ihre eigenen Belange und das Zusammenleben im Stadtteil einzusetzen. Eine zunehmende Segregation der verschiedenen Gruppen im Stadtteil soll verhindert, hingegen soll die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Resilienz des Gemeinwesens gezielt befördert und unterstützt werden. Die Ziele und Handlungsansätze für die Entwicklung und Gestaltung des sozialen Zusammenlebens vor Ort sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Ehrenamtliche (Alteingesessene und Zugewanderte, die schon länger am Mühlenberg leben) im Sinne von Patenschaften für die Unterstützung neu Zugewanderter gewonnen werden. Dadurch können die unterschiedlichen Gruppen miteinander in Kontakt kommen, von den gegenseitigen Kompetenzen profitieren, voneinander lernen und gemeinsam zur Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil beitragen. Um eine erfolgreiche Integration und Teilhabe zu ermöglichen, sollen verstärkt auch die Bildungs- und Beschäftigungschancen der Bewohnerinnen in den Fokus gerückt und gezielt verbessert werden. Dies soll sowohl durch den Aufbau neuer Ehrenamtsstrukturen als auch durch neue Angebote im Rahmen bzw. in intensiver Zusammenarbeit mit der KoBe ermöglicht werden.
Ausgangslage
Das Gebiet Mühlenberg wurde 2014 vom Land in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Bevölkerungszuwächse aus den damaligen Kriegs - und Krisengebieten, aber auch im Rahmen der Arbeitsmigration aus Osteuropa in den Jahren 2015 und 2016 haben die Sozialstruktur besonders in den Wohnanlagen Canarisweg (Hochhäuser) und Teilen des Ossietzkyrings stark verändert. Aber auch in den angrenzenden Wohngebieten Weisse Rose, Teilen der Beck- und Leuschnerstraße leben sozial benachteilgte BewohnerInnen, die vor 2015 zugewandert sind und die Unterstützung bei der Integration benötigen. Die unterschiedlichen Zuwanderergenerationen und -gruppen stehen kaum miteinander in Kontakt und haben zum Teil sehr große Vorurteile gegenüber der jeweils anderen Gruppe. Von den alteingesessenen BewohnerInnen wird der erneute Bevölkerungszuwachs seit 2015 als Ursache für Probleme (z.B. Müll) und für das schlechte Image des Stadtteils verantwortlich gemacht. Durch die Einrichtung der KoBe konnte einem Teil dieser Problemlagen u.a. durch die Einrichtung eines Familientreffpunkts und unterschiedliche Beratungs- und Integrationsangebote, die die Stärkung und Unterstützung der BesucherInnen zum Ziel haben, begegnet werden. Die Integrationsprozesse, in die alle StadtteilbewohnerInnen mit eingebunden werden sollen, benötigen darüber hinaus aber eine aktivere Beteiligung aller, um das Zusammenleben positiv zu gestalten und die Lebensqualität in diesem Stadtteil zu erhöhen. Die Zugänge zu Bildung und Beschäftigung sind oftmals an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die sozial Benachteiligte nicht erfüllen. Hier muss die soziale Infrastruktur durch bedarfsgerechte, niedrigschwellige Angebote ergänzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mühlenberg
Beschreibung
Bewusst wurde für diesen Förderantrag das Projektgebiet wieder identisch mit dem Programm Soziale Stadt gewählt, da es nicht nur um die Unterstützung der BewohnerInnen in den stigmatisierten Straßenzügen geht, sondern auch darum, die unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen miteinander in Kontakt zu bringen, Ressourcen nutzbar zu machen und es zu ermöglichen, voneinander zu lernen. Um Integrationsprozesse in diesem Gebiet nachhaltig zu befördern, muss ein positives Bewusstsein und ein Engagement möglichst vieler Menschen im Stadtteil entwickelt werden.
Einwohnerzahl
7544
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Durch die nach wie vor großen Herausforderungen im Bereich sozialer Infrastruktur und nachbarschaftlichem Miteinander beabsichtigen wir, neben dem Programm Soziale Stadt, zusätzliche Ressourcen in Form von Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil zur Verfügung zu stellen. Gemeinwesenarbeit erfüllt mit ihrer niedrigschwelligen und aktivierenden Arbeitsweise insbesondere im Bereich Teilhabe und Integration und als "Brückenbauerin" zwischen den unterschiedlichen Zuwanderergenerationen eine wichtige Funktion und ergänzt damit bestehende Strukturen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Kinder und Jugendliche 0 - 17 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand 12/2017 (18 - 26 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (unter 25 Jahren)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Alleinerziehende von allen Familienhaushalten)
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
69
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (0 - 17 Jahre)
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils am gesellschaftlichen Leben im Quartier zu erreichen, schafft GWA Zugänge zu den zentralen Bereichen wie Bildung, Kultur, Beschäftigung und politische Partizipation. Es werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen verschiedener ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft geschaffen, um Vorurteile und Konkurrenzen abzubauen und langfristig gemeinsam das Miteinander und das Lebensumfeld zu gestalten. Menschen ist ihr direktes Lebensumfeld sehr wichtig, ihr Quartier, ihr Stadtteil. Genau hier setzt Gemeinwesenarbeit an mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen in Stadtteilen zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Da die BewohnerInnen im Zentrum allen Handelns stehen, können langfristig" Empowermentprozesse" initiert und begleitet werden. Mit ihrem zielgruppenübergreifenden Arbeitsweise kann GWA als "Brückenbauerin" fungieren und darüber das Zusammenleben im Stadtteil/ Quartier verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sozial benachteiligte BewohnerInnen werden erreicht und gemeinsam mit ihnen wird an selbst gesteckten Zielen gearbeitet.
Beschreibung
Die BewohnerInnen werden aktiviert und begleitet, um langfristig ihre Interessen selbst vertreten zu können.
Beschreibung
Es werden Strukturen für ehrenamtliches Engagement im nachbarschaftlichen Umfeld aufgebaut.
Beschreibung
Es werden gezielt unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen angespochen und im Hinblick auf gemeinsame Ziele mit eingebunden.
Beschreibung
Die ressortübergreifende Zusammenarbeit (Stadtentwicklung im Rahmen Soziale Stadt, Integrationsmanagement, Familienbildung etc.) wird gestärkt und weiter ausgebaut (Beschäftigungsförderung etc.).
Beschreibung
Bestehende Netzwerke werden themenbezogen genutzt und daruf aufbauend Kooperationen geschlossen. Bestehende Strukturen werden gegebenenfalls ergänzt.
Beschreibung
Es werden gezielt Möglichkeiten und Räume für Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Konflikte werden aufgegriffen und unter Beteiligung der Betroffenen bearbeitet.
Beschreibung
Ergänzung und Ausbau der bestehenden sozialen Infrastruktur - gerade im Hinblick auf niedrigschwellige Angebote für Integration und Teilhabe.
Beschreibung
Ressourcen ausserhalb des Stadtteils werden genutzt und für den Stadtteil fruchtbar gemacht. An langfristigen Startegien zur Problembewältigung wird auf kommunaler Ebene gearbeitet.
Vorhandene Strukturen
Um den problematischen Entwicklungen im Stadtteil Mühlenberg entgegenzuwirken, hat im November 2018 die Kontakt - und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe) ihre Arbeit aufgenommen. Sie ergänzt mit ihrem interdisziplinären Konzept die soziale Infrastruktur, entlastet bestehende Einrichtungen und stellt zusätzliche Ressourcen für Integration und Teilhabe zur Verfügung. Das Konzept der "drei Säulen" der Kontakt - und Beratungsstelle bestehend aus internationalem Elterntreffpunkt (nach derzeitigem Stand insgesamt ca. 980 erwachsene BesucherInnen und ca. 990 Kinder), Beratungs- und Integrationsangeboten für neu Zugewanderte (derzeit insgesamt 440 Beratungen durchgeführt) und der koordinierenden, vernetzenden und zielgruppenübergreifenden Arbeit der Gemeinwesenarbeit hat zu deutlichen Synergieeffekten nach "innen" im Rahmen der Kontakt - und Beratungsstelle und nach "außen" in der Arbeit mit anderen Akteuren im Quartier geführt. Die BesucherInnen des Elterntreffs nehmen die Beratungsangebote wahr und umgekehrt. Gemeinsam wird an komplexen Fällen gearbeitet (Erziehungsthemen, Spracherwerb, Unterstützung im Alltag, etc.). Die Vernetzung mit anderen Akteuren und Angeboten und der Kontakt zu anderen Zielgruppen (Ehrenamtliche aus dem Stadtteil, alteingesessenen Bewohnerschaft) durch die Gemeinwesenarbeit ergänzt die Angebote und hilft, sie weiterzuentwickeln. Dies steigert die Akzeptanz im Stadtteil und die Kooperationsbereitschaft von Akteuren und Bewohnerschaft.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Weiße Rose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LHH Integrationsmanagement, LHH Zuwanderung Osteuropa, LHH Schuldnerberatung, LHH Quartiersmanagement Soziale Stadt, LHH Heimverbund, LHH IKEM (Koordinierungsstelle für Arbeit mit Ehrenamtlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Familienbildung, AWO Migrationsberatung, Familienzentren und Kitas im Gebiet, Verein sozialtherapeutischer Einrichtungen, Ökumenisches Kirchenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenberger Sportverein, Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (Nachbarschaftsarbeit Canarisweg)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hanova (QM), Vonovia (Ansprechpartner vor Ort)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AG Image, Nachbarschaftskreis Wettbergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Mühlenberg, Integrationsbeirat, Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mühlenberg, VHS (Volkshochschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fairkauf (Mühlenberg), Neue Arbeit GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe: KIBIS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fredenberg - wir leben Vielfalt!

Ansprechpartner
Nicola Pöckler
Funktion Stellv. Geschäftsführerin
Aus einem funktionierenden Stadtteiltreff heraus in das Gemeinwesen und die Stadt wirken
Projektbeschreibung
Der Ortsteil Fredenberg ist durch ethnische, kulturelle und religiöse Diversität und soziale Problemlagen geprägt. Im AWiSTA, dem Stadtteilzentrum der AWO, ist es gelungen, vielen BewohnerInnen Zugänge zu Unterstützungssystemen zu eröffnen, sie zu beraten und niederschwellige Bildungsangebote zu etablieren. Eine große Stärke des AWiSTA ist, dass hier für alle Anliegen zumindest eine Weiterverweisung möglich ist, wenn sie nicht direkt dort bearbeitet werden können. Das ist insbesondere für Geflüchtete von Bedeutung, die täglich ins AWiSTA kommen können und umfassend beraten werden. Aber nicht nur für die KlientInnen, sondern auch für Einrichtungen, Netzwerkpartner und Fachdienste hat das AWiSTA positive Effekte. Es gibt eine Weiterentwicklung der Angebote durch bessere Kenntnis der Zielgruppe und es gibt Ansprechpartner aus der migrantischen Community im AWiSTA. Eine Aufgabe in den kommenden Monaten ist es, die Angebote weiteren BewohnerInnen zugänglich zu machen. Insbesondere sollen aber die positiven Ansätze aus dem AWiSTA heraus in den Fredenberg und die Stadt Salzgitter wirken. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des sozialen Friedens. Dieser kann gewahrt werden, wenn BewohnerInnen sich auch in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig respektieren, sich kennenlernen und in Teilen eine gemeinsame Identität als BewohnerInnen ihres Quartiers entwickeln. - Ein erster Schritt dazu besteht aber in der Anerkennung der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder kulturellen Gruppe und in er Anerkennung des Wunsches, sich zunächst in homogenen Gruppen zu bewegen. Über die Angebote an bestimmte Gruppen einer Sprache, eines Geschlechts oder Religion wird Vertrauen in die anbietende Institution ermöglicht. - Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen ist ein weiterer wesentlicher Schritt. Beteiligung wird über Teilnahme an Aktivitäten der Institutionen und der Stadt erreicht, vor allem aber über die Einbeziehung der Menschen in die Planung und Gestaltung der Angebote und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten. - Schließlich werden Begegnungs- und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit Anderen geschaffen. Schwerpunkt ist hier die Entwicklung eines "Leitbilds" für den Stadtteil, ein Prozess, der in dem multikulturellen Team des AWiSTA erfolgreich stattgefunden hat. Diese Aktivitäten sollen von einer Sozialpädagogin umgesetzt werden, die seit vielen Jahren am Fredenberg arbeitet und in der migrantischen Community Vertrauen und Achtung genießt.
Ausgangslage
Der Ortsteil gliedert sich in den „neuen Fredenberg“ mit ein- und Mehrfamilienhausbebauung neueren Datums und eher osteuropäischen MigrantInnen und den „alten Fredenberg“. Hier ist überwiegend eine Mehrfamilienhausbebauung aus den 70er Jahren anzutreffen, die MigrantInnen sind überwiegend Muslime aus der Türkei und in den vergangenen zwei Jahren aus Syrien. Der starke Zuzug von Geflüchteten hing mit dem hohen Wohnungsleerstand verbunden mit günstigen Mieten am Fredenberg zusammen. Inzwischen gibt es kaum noch Wohnungsleerstand. Der Bedarf an Unterstützung und Hilfsangeboten für die BewohnerInnen ist seit Jahren unverändert hoch. Durch den starken Zuzug von Geflüchteten mit großem Unterstützungsbedarf stoßen die Hilfesysteme an ihre Grenzen. Die größte Herausforderung ist die Integration der MigrantInnen bzw. die Schaffung eines friedlichen Zusammenlebens und gesellschaftlicher Teilhabe der BewohnerInnen. Deutsche Familien fühlen sich verdrängt und ziehen um, länger hier lebende MigrantInnen fühlen sich gegenüber Geflüchteten benachteiligt und die zumeist syrischen Geflüchteten haben wenig Kontakte zu Menschen anderer Herkunft, so dass ihre Integrationschancen schlecht sind. Insbesondere die Kinder mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Die Geflüchteten wünschen sich Begegnungen mit Deutschen, die aber selten zustande kommen. Bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen gab es hier einen sehr hohen Anteil an AfD-WählerInnen. Bei insgesamt geringer Wahlbeteiligung aufgrund der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit vieler Menschen bekam die AfD um 40 % der Stimmen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Fredenberg
Einwohnerzahl
11300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2016
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der am Fredenberg lebenden Menschen und fördert die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Die BewohnerInnen werden dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden. Das Projekt will alle BewohnerInnen ansprechen und erfasst damit verschiedene Zielgruppen. Es setzt sich für die Belange der am Fredenberg lebenden Menschen ein. Den BewohnerInnen werden die Angebote im Stadtteil zugänglich gemacht, es werden aber auch - nach ihren Bedürfnissen - neue Angebote geschaffen. Vernetzung und Kooperation im Stadtteil ist ein selbstverständlicher Baustein in diesem Projekt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nahezu alle BewohnerInnengruppen im Lauf des Projektzeitraums Berücksichtigung bei der Umsetzung finden
Beschreibung
Angebote von BewohnerInnen selbstständig durchgeführt werden oder wenn sie sich öffentlich äußern (politishe Gremien, Veranstaltungen...)
Beschreibung
Menschen mit Migrationshintergrund ihre Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse nutzen, um andere zu unterstützen
Beschreibung
BewohnerInnen sich zu bestimmten Themen oder Interessen zusammenfinden, ohne dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zielgruppe ausschlaggebend ist
Beschreibung
Es zu den Interessen der BewohnerInnen einen Austausch mit städtischen Fachdiensten, anderen Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kitas gibt
Beschreibung
Es Initiativen zum Kennenlernen von BewohnerInnen in ihrem direkten Wohnumfeld gibt
Beschreibung
Die Erfahrungen in diesem Projekt an die entsprechenden städtischen Stellen weitergegeben werden und Politik und Verwaltung der Stadt in Vorhaben einbezogen werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend und Familie, Fachdienst Soziales und Integration, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas ( Einrichtungen im Stadtteil)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi-Projekt (Gesundheitsförderung von Migranten für Migranten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen und Kindertagesstätten am Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG (Tegernseer Aktiengesellschaft, größter Vermieter am Fredenberg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ansprache möglichst vieler BewohnerInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Galerie
reichstagskuppel
20140621 155539
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kommunale Intelligenz

Ansprechpartner
Prof. Stefan Müller-Teusler
Funktion Geschäftsführung
Kommunale Intelligenz - Umsetzung einer Strategie in kommunale Handlungssteuerung
Projektbeschreibung
Kommunale Intelligenz (nach Prof. Dr. G. Hüther) ist eine Strategie (Hamburg 2013), bei der es um die regionale Potenzialentfaltung geht. In diesem Projekt soll die Strategie in ein regionales Handlungskonzept "übersetzt" werden, so dass es als regionales Instrument zur Koordinierung der vorhandenen Aktivitäten wie auch zur Entwicklung notwendiger Felder für die Zukunft genutzt werden kann. Außerdem soll eine erste Erprobung stattfinden. Gleichzeitig sollen daraus allgemeine Items für die Verwendung dieses Konzeptes abgeleitet werden. Am Beispiel des Dorfes Lüder im Süden des Landkreises Uelzen soll insbesondere der ländliche Raum in den Blick genommen werden, auch unter dem Aspekt des demographischen Wandels. Dabei geht es einerseits um die Entwicklung notwendiger Potenziale, andererseits um die regionale Entwicklung in Wirtschaft, die Stärkung und Förderung des Ehrenamtes, ein neues Miteinander im Generationenverhältnis durch intergenerative Bildung und die Umsetzung lebenslanges Lernens zur Förderung der Lebensqualität.
Ausgangslage
Das Dorf Lüder (mit ca. 1000 Bewohnern) im Süden des Landkreises Uelzen ist typisch für den ländlichen Raum in Niedersachsen: Es ist geprägt von einer überalternden Bevölkerung, die lokale Grundschule ist geschlossenen worden und die meisten Arbeitsplätze sind meistens mit längeren Fahrzeiten verbunden (Richtung Uelzen, Gifhorn, Wolfsburg und andernorts). Die regionale Versorgung ist unzureichend, weil eine schlechte regionale Infrastruktur besteht (Einkauf, ÖPNV etc.) und für alle Personengruppen längere Wege notwendig sind, um Versorgungseinheiten zu erreichen (wie z.B. medizinische Versorgung).
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Uelzen Lüder
Beschreibung
Lüder leigt im Süden des Landkreises Uelzen, begrenzt durch den Elbe-Seitenkanal. Um Lüder herum sind viele landwirtschaftlichen Flächen. Lüder grenzt an den Landkreis Gifhorn sowie an die Stadt bad Bodenteich.
Einwohnerzahl
1290
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCder_(L%C3%BCneburger_Heide); Abruf 02.05.2018
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
lueder.pdf (71.86 KB)
GWA/QM-Ansatz
Beteiligung von Bürger*innen für ihre Region und ihre Belange und Entwicklung der Region für die Zukunft, um im demographischen Wandel nachhaltige Versorgungsstrukturen und Lebensgrundlagen für die Zukunft dauerhaft zu bilden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anhand Items Kommunale Intelligenz sind neue Strukturen gebildet und Planungen für die Zukunft verabredet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kult-Ur-Dorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Auetal-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Alte Schule des Paritätischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielmannszug Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Jürgen Schulze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Firmen und Freiberufler vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einwohner*innen Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Projektbeirat
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nordertor ist Ehrensache!

Ansprechpartner
Klaus Lüdeke
Funktion Geschäftsführung / Projektleitung
Mentor*innen für den Stadtteil.
Projektbeschreibung
Mentor*innen sind unerlässlich, will man mit Erfahrung und Wissen andere Menschen unterstützen und begleiten. Dies liegt für berufliche Netzwerke auf der Hand. Die Funktion von Mentor*innen lässt sich aber auch für Nachbarschaften nutzen, die Entwicklungsbedarf haben. Der Nienburger Stadtteil Nordertor ist ein solcher: Er ist stark vom demographischen Wandel, Auflösung von Nachbarschaftsverbunden und aktuellen Migrationsprozesse geprägt. Zudem schneidet das Nordertor im Hinblick auf Beschäftigungsquoten unterdurchschnittlich ab. Es besteht also klarer Handlungsbedarf, um das gemeinschaftliche Miteinander zu fördern. Ansonsten könnten sich alters- kultur- und stratifizierungsspezifische Gräben vertiefen. Da ist es wohl "Ehrensache", die (bessere) Zukunft mitzugestalten?! Nordertor-Mentor*innen engagieren sich im Nordertor (bereits) ehrenamtlich, sind als Mentor*in Vertrauensperson ihrer eigenen 'peer group', Fachperson für ein bestimmtes Gebiet und zudem Ansprechperson für andere (Mentor*innen, Akteure, Bewohner*innen, Betriebe etc.) und gehen mit gutem Beispiel an Bürger*innen-Engagement voran. An engagierten Bewohner*innen mangelt es nicht im Nordertor. Aber eben an entsprechenden Netzwerken, die Engagement und Fähigkeiten zusammenbringen. Nordertor-Mentoring bringt also die junge arbeitssuchende Migrantin, vielleicht als Expertin für moderne Kommunikationsmedien, mit der alteingessenen Nordertor-Bewohnerin zusammen, die die Betriebe im Stadtteil wie ihre Westentasche kennt, aber mehr über die neuen Medien erfahren möchte. Im Nordertor liegt hierfür großes Potential. Dieses soll vom bereits ansässigen "Mitmachladen" aus mit einem Kompetenz-Tausch-System in neue Bahnen gelenkt werden. Wir wollen dabei nicht nur die Ressourcen der Bewohner*innen, sondern auch die Struktur von Gewerbe und Gemeinwesen als weiteres Potential vor Ort nutzbar machen: die Verankerung einer vielschichtigen lokalen Ökonomie, einer wachsenden GWA-Struktur und vorhandener NPO's. Durch Ansprache aller BewohnerInnen, gezielte Angebote zum Engagieren und Mitmachen, dem Gewinnen von Mentor*innen und Einbinden der lokalen Ökonomie einerseits und durch stärkere Vernetzung mit anderen Akteuren - insbesondere dem Stadtteilhaus Nordertor - andererseits soll das ganze Nordertor gestärkt werden. Die Mentor*innen sind wichtige Türöffner*innen für neue starke Kooperationen, die das gemeinsame Ziel haben, ihren Stadtteil nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. "Nordertor ist (eben) Ehrensache"!
Ausgangslage
Im Nordertor bestehen Hürden für Integration, gesellschaftliche Teilhabe (etwa über Beschäftigung) und nicht zuletzt für ein gemeinschaftliches Miteinander. Hier leben heterogene Bevölkerungsgruppen, allerdings bis dato mehr neben- als miteinander, und es kommt gleichzeitig immer wieder zu sozialen Spannungen. Seit September 2015 wird in einem als Sanierungsgebiet ausgewählten Teil des Nordertors im Rahmen von "Soziale Stadt" GWA/QM aufgebaut. Insofern sind - räumlich begrenzt - erste Strukturen zur GWA/QM vorhanden und bestimmte Bewohner*innen-Gruppierungen beteiligen sich aktiv. Aber die Ressourcen etwa der Älteren und der Nachbarschaften im Ganzen konnten bisher noch nicht bzw. nur unzureichend genutzt werden. Gleiches gilt für Migrant*innen (aller Altersgruppen), nicht zuletzt für jene, die erst seit kurzem im Nordertor leben. Überproportional gehören hierzu jüngere Altersgruppen. Auch das Interesse der lokalen Ökonomie für die spezifischen Veränderungsprozesse vor Ort konnte bisher kaum geweckt werden. Außerhalb des räumlich begrenzten Sanierungsgebietes existiert im Nordertor seit 2017 der Mitmachladen, der bis Ende 2018 als BIWAQ-Projekt den Bereich "Beschäftigung und Qualifizierung" im Gemeinwesen bearbeitet. Hier sind erste Kontakte zur lokalen Ökonomie entstanden, die aber weiter intensiviert werden müssen. Der Standort des Mitmachladens bietet Räumlichkeiten für vielfältige offene Angebote. Hier soll das Kompetenz-Tausch-System entwickelt, lokalisiert sein und damit das Nordertor-Mentoring ausgebaut werden. Er ist eine wichtige Ergänzung zu den Angeboten des Stadtteilhauses und der dort vorhandenen - räumlich noch sehr begrenzten - sozialen Infrastruktur.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg/Weser Nordertor
Beschreibung
Der Stadtteil Nordertor ist wie folgt eingegrenzt: Im Norden ist die Grenze bei der Holtorfer Straße/ Wilhelm-Busch-Straße zu ziehen. Westlich bildet die Große Drakenburger Straße die Grenze des Stadtteils. Südlich verläuft die Grenze Verdener Landstraße/Dr.-Franck-Straße. Östlich verläuft die Grenze an der Straße Grefengrund, Platanenstraße und B6/B214 Richtung Celler Straße und Celler Straße und trifft dort wieder die Holtorfer Straße.
Einwohnerzahl
4875
Quelle / Anmerkungen
Diese Zahlen entstammen einer aktuellen hausinternen Berechnung der Stadtverwaltung Nienburg.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Resultierend aus den Erfahrungen des BIWAQ-Projektes "KoMBI" erscheint die Ausweitung des Projektgebietes dringend geboten, um soziale Entwicklungen/Angebotsstrukturen einer größeren Bewohnerschaft zu öffnen und dieTeilhabebereitschaft an der stadtteilbezogenen Angebotsstruktur zu erhöhen. Der Mitmachladen liegt bereits jetzt außerhalb des Sanierungsgebietes, wird aber als "im Nordertor liegend" wahrgenommen. Im Sanierungsgebiet konzentriert sich die GWA zur Zeit noch auf Aktivierung der Bewohnerschaft, Aufbau (sozialer) Infrastruktur, Beteiligungsprojekte insbesondere im Bereich Stadtteilkultur und Wohnen/Wohnumfeld. Die durch den Mitmachladen zu initiierenden Angebote und langfristig auch zu verstetigenden Innovationen im Dienstleistungsbereich (z.B. ambulante Versorgung von alternden Nachbarschaften) bilden schon jetzt keine Parallelstrukturen, sondern ergänzen die im Aufbau befindliche GWA im Sanierungsgebiet. Durch weitere Verbesserungen in der abgestimmten Zusammenarbeit können Synergien erzielt werden.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Altersgruppe 14 bis 26 Jahre; Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten aus dem Melderegister der Stadt Nienburg/Weser (Stand: 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Dezember 2016); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II + III)
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Regionalstelle der Bundesagentur für Arbeit (Stand: Dezember 2016); Altersgruppe der Unter-25 Jährigen (hierzu gehören folglich auch Schüler*innen, Studierende etc.); die Angaben hier entstammen einer hausinternen Berechnung der Anteile auf Grundlage der absoluten Zahlen (Arbeitslose nach SGB II + III)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
"Mentor*innen für den Stadtteil" schaffen die Grundlagen für den Aufbau eines Netzwerkes "Nordertor ist Ehrensache!" für Soziale Kooperationen und Nachbarschaftshilfe. Als Einstieg dienen niedrigschwellige Aktionen wie "Was ist ein*e Mentor*in?", die sich direkt vor Ort ins Gespräch bringen und (Mitmach-)Angebote, die sich aus bereits bekannten Bedarfen ergeben (z.B. Nordertorbänke). Es kann sich mit Unterstützung des Mitmachladens als zentrale Anlaufstelle und Treffpunkt ein Kompetenz-Austausch-System in Nachbarschaften entwickeln, das sowohl für die Einzelnen als auch für das Gemeinwesen positiven Nutzen hat. Die große Ressource "Lokale Ökonomie" (LÖ) wird auch mit Hilfe von Mentor*innen ("ich kenne den/die Unternehmer*in, ich begleite euch") gewonnen. Die LÖ soll sich im Sinne der "Corporate Citizenship", der "Unternehmensbürgerschaft" im Gemeinwesen - eben nicht nur mit Geld - auch zum eigenen Nutzen einbringen. Dabei werden bereits bestehende Kontakte (Befragung der LÖ, Projekt "Nordertör(t)chen") weiter ausgebaut. NPO's sind ebenso aufgefordert zu schauen, was sie als "Soziales Kapital" einbringen. Überschaubare Aktivitäten wie "Nachmittag für Gute Geschäfte" und "Sozialer Tag" und deren Evaluation zielen darauf, dass erste gute Erfahrungen für weitere Kooperation und Netzwerkaufbau sorgen. Der Mitmachladen ist wegen guter Erreichbarkeit und seiner mobilen Ausstattung gut als "Zentrale" für den Einstieg in "Soziale Kooperationen" geeignet.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bedarfs- und Ressourcenentwicklung kann durch gemeinsam mit Bewohner*innen entwickelte Formate erfolgen. Bürger*innen bieten Ressourcen an und geben Bedarfe an.
Beschreibung
Ergebnisse der Bedarfsermittlung werden von Bürger*innen im Stadtteilbeirat vorgestellt. Der Mitmachladen wird als Treffpunkt zum Austausch über Nachbarschaftshilfe genutzt. Es ist gelungen, Menschen über 'Mentor-Mentee'- Beziehungen zu verbinden.
Beschreibung
Die Bedarfs- und Ressourcenermittlung wird von den verschiedenen Generationen/Milieus/Nationalitäten durch gute Beteiligung an den jeweiligen Formaten positiv bewertet.
Beschreibung
Es gibt zweimonatliche Treffen aller am "Nordertor-Mentoring" interessierten Akteure, bei denen das Mentoring genauer beschrieben und die Umsetzung geplant wird.
Beschreibung
Der Mitmachladen bietet in Kooperation mit der Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg Veranstaltungen für interessierte Mentor*innen an, die sich zunehmender Nachfrage erfreuen.
Vorhandene Strukturen
Seit September 2015 ist eine Sozialarbeiterin im Dienst der Stadt Nienburg für den Aufbau der Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtteil tätig. Seit März 2017 kümmert sich eine Stadtentwicklungsgesellschaft um Quartiersmanagement im Sanierungsprozess der "Soziale(n) Stadt-Nordertor". Inzwischen gibt es stabile Kooperation insbesondere zu hauptamtlichen Akteuren der sozialen Infrastruktur und Netzwerken der Integration, der Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen und zu Betrieben im Stadtteil. Es wurden erfolgreich Beteiligungsaktionen wie z.B. Spielplatzplanung, Entwicklung des lokalen Produkts "Nordertör(t)chen", Umgestaltung eines Friedhofs zum Park, Verkehrsplanung, "Kunst im Quartier", Logo-Entwicklung, und Stadtteilfeste durchgeführt. Inzwischen sind auch erste ehrenamtliche Strukturen entstanden. So gibt es im Sanierungsgebiet einen Stadtteilbeirat sowie zur Zeit 4 Arbeitsgruppen, die sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Wohnen/Wohnumfeldgestaltung, Verkehr, Stadtteilfonds, soziale Infrastruktur beschäftigen, bzw. gemeinsam mit der GWA Bedarfe im Quartier ermitteln und schon einige Projekte angestoßen bzw. in die Umsetzung gebracht haben. Während des BiWAQ-Projekts "KoMBI" entstanden einige Angebote wie Nähgruppe und Garten- und Gewächshausgruppe aus der Initiative von Quartiersbewohner*innen heraus, die in den ganzen Stadtteil hinein wirken und zu weitergehendem ehrenamtlichen Engagement geführt haben. Damit konnten auch Menschen mit Migrationshintergrund erreicht werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausbildungsstätten Rahn GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christliches Jugenddorfwerk Nienburg Jugendmigrationsdienst
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokale Medien: Die Harke, Blickpunkt, Harke am Sonntag, Radio Mittelweser, TV 2020
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Nienburg - Fachbereich 5 - Sozialplaner, Offene Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GS Nordertorschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nienburger Wohnungsbau Konrad Ernsting KG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilhaus Nordertor mit GWA/QM
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum/KiTa St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband, Tagesstätte Prinzenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FUNDUS gGmbH Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fussballvereine ASC Nienburg, Inter Komata
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volleyballclub VC Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MTV Nienburg - Breitensport
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilbeirat "Soziale Stadt - Nordertor"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsgruppen Verkehr, Wohnumfeld, Soziales, Stadtteilfonds der "Sozialen Stadt Nordertor"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse ansässige Klein- und Einzelunternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Groß (Industrie-)unternehmen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Handwerksbetriebe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur der Stadt Nienburg
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen

Ansprechpartner
Dilek Boyu
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim: Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde in Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Atatürk Kültür Dernegi e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - italienische Gesellschaft Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - russischer Kulturverein Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EL PUENTE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mala Ezidya für Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sudanhaus in Hildesheim (i. G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tamilischer Kultur und Sportverein e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vanakkam Thamilar Hildesheim (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Go 20 Nord/Timo e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kaleidoskop e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
Galerie
bruecke foto gemeinsam
Zustimmung Veröffentlichung
On

Ausgewaschen

Ansprechpartner
Frank Ritterhoff
Organisation kvhs Ammerland gGmbH
Funktion Bildungskoordinator
Gemeinwesenorientierte Angebote für (junge) Männer im Rasteder Quartier 'Dichterviertel' stabilisieren
Projektbeschreibung
Das Projekt setzt im Dichterviertel in Rastede an. Nach der erfolgreichen Etablierung der Begegnungsstätte MitEinAnder in einer 3-Zimmerwohnung im Quartier wurde sich seit September 2017 der Zielgruppe der jungen Männer gewidmet - erste Erfolge sind sichtbar, wie z. B. die Einrichtung eines wöchentlichen, abendlichen Männertreffs im ehemaligen Waschhaus, der sich seit Februar 2018 entwickelt oder auch der 'Jungsgruppe', die sich Freitags am Nachmittag trifft. Das Miteinander ist seit Mitte 2015 etabliert worden und wurde schon bald von Frauen angenommen. Diese schnelle Etablierung fand unter den veränderten Vorzeichen der stark gestiegenen Anzahl an Neuzugewanderten im Umfeld des Dichterviertels statt. Waren schon vor Beginn der Situation in 2015 ca. 80 % der Haushalte Transfergeldempfänger, so sind es aktuell nahezu alle Haushalte. Durch Umzüge - zumeist mit einer beruflichen Integration der wegziehenden Familien verbunden - freigewordene Wohnungen wurden im Regelfall durch Flüchtlingsfamilien bezogen. Die Wohnungen sind im Regelfall überbelegt. Der bestehende Ortsteiltreff MitEinAnder wurde schnell von Frauen entdeckt. Männer gehen dort nicht hin und fühlen sich nicht erwünscht. Gerade für die Männer - jung wie alt - fehlt es im Dichterviertel und der näheren Umgebung an Freizeitangeboten und Örtlichkeiten für diese. Erste Angebote entwickeln sich mittlerweile langsam und stetig im ehemaligen Waschhaus. Hierfür war im ersten Schritt die Sanierung des Gebäudes notwendig. Aufgrund der Wartezeiten bei Handwerksbetrieben hat dies länger gedauert. Im sanierten Waschhaus werden aktuell Angebote entwickelt und umgesetzt, die sich an eine männliche Zielgruppe richten - gemeinsam mit den Bewohnern. Im bzw. für das Waschhaus arbeitet eine Sozialpädagogin, die die Organisation übernimmt, eine männliche 450,- € Kraft, die seit Jahren Flüchtlinge betreut und verschiedene Dozenten. Es wird gegenwärtig ein eigener Quartiersfonds eingerichtet, der für die Ideen der Bewohner zur Verfügung gestellt wird. Erste Planungswerkstätten zur Nutzung des Waschhauses haben stattgefunden. Weitere sind momentan in Vorbereitung. In 2019 werden wir die Grünflächen gemeinsam mit den Bewohnern umgestalten - Gespräche mit der Wohnungsbaugesellschaft finden bereits statt. Wir werden die Geschlechtertrennung aufzuweichen versuchen - mithin die Trennung zwischen Waschhaus und MitEinAnder. Wir werden Infoabende über Themen wie etwa den Sinn einer Ausbildung durchführen.
Ausgangslage
Das Dichterviertel ist eine in den 1960er Jahren errichtete Werkssiedlung der nahe gelegene Heizungsfabrik Broetje. Die Werksarbeiter wohnen seit langem nicht mehr dort. Stattdessen setzt sich die Bewohnerschaft aus sozial schwachen Haushalten in prekären Lebensumständen zusammen (Anteil der Haushalte mit Transfergeldempfang über 80 %). Der Anteil an Migranten war schon im Jahr 2015 überdurchschnittlich hoch für die Gemeinde Rastede. Seitdem das Dichterviertel als Durchlauferhitzer für Neuzugewanderte (vgl. Häußermann/Siebel 2010) fungiert, hat sich die soziale Lage des Viertels im Vergleich zur Gemeinde noch verschlechtert. Es handelt sich um eine klassische pocket of poverty (Daniels/Kennedy/Kawachi 2000). Die Bewohnerschaft hat sich in den vergangenen drei Jahren - bedingt durch die Zuwanderungssituation und veränderte kommunale Belegungspolitiken - nnoch einmal verändert: Das Dichterviertel ist das Neuzugewandertenviertel geworden. Für Frauen und Mädchen besteht mit dem MitEinAnder ortsnah ein Anlaufpunkt. Das Waschhaus fungiert seit kurzem als Treff für Männer und Jungen. Die ersten Angebote beginnen sich momentan zu entwickeln. Eine Verlängerung der Anschubfinanzierung ist notwendig. Direkt an der Autobahn gelegen fühlen sich die Bewohner abgeschoben und alleingelassen. Eine eigene Viertelidentität ist erst langsam dabei sich zu entwickeln. Durch die Durchmischung verschiedenster Ethnien auf engstem Raume ist es nicht zur Entstehung einer 'ethnic community' als Ressource gekommen. Mit dem ehemaligen Waschhaus, dessen Sanierung nahezu abgeschlossen ist und in dem erste Angebote bereits stattfinden, wollen wir weitere Angebote entwickeln und umsetzen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Rastede Dichterviertel
Beschreibung
Abgegrenzt ist das Gebiet durch Wiesen sowie einen kleinen Wald, einen Baumschulbetrieb und die direkt angrenzende Autobahn vom Rest der Ortschaft. In direkter Nähe wurde vor einigen Monaten ein Neubaugebiet fertiggestellt. Dieses ist durch einen Metallzaun vom Dichterviertel abgegrenzt. Der im Neubaugebiet vorhandene Spielplatz ist somit nur über einen Umweg, der im Übrigen nicht beleuchtet ist, zu erreichen. Nördlich auf dem Weg in die Ortschaft liegt direkt die örtliche Förderschule für lernbeeinträchtige Kinder und Jugendliche, die wir in der kommenden Förderperiode stärker als Partner einbinden wollen - bislang bestehen lose Kontakt und gegenseitiges Interesse.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Datengrundlage sind Zahlen der Gemeinde, die durch lokales Expertenwissen ergänzt worden sind.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, fernmündlich mitgeteilt
Projektgebiet in Prozent
57
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt fernmündlich mitgeteilt, Integrationsbericht 2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt, fernmündlich mitgeteilt, Demographiebericht 2015
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen und zu unterstützen ihre eigenen Bedürfnisse zu entdecken und zu artikulieren - im Regelfall nicht auf der Individualebene, sondern im Kontext eines lebensweltlich orientierten sozialen Raumes. Sozialer Raum wird dabei nicht nur geographisch, sondern vielmehr sozialwissenschaftlich verstanden (vgl. Martina Löw, aber auch die Arbeiten von Olaf Schnur zum lokalen Sozialkapital in Anschluss an Bourdieu und Putnam; Ebenfalls heranzuziehen sind Begriffe wie "Habitus des Ortes" bei Dangschat, etc.). Die Bedeutung des sozialen Raums in der Gemeinwesenarbeit und allgemein für die Entwicklung von Lebenschancen ist Thema der Stadtforschung, die zurückreicht in die Gründungszeit der Chicagoer Schule der Soziologie in den 1920er Jahren. Die Bedeutung eins lokalen Gemeinwesens für die Entwicklungs- und Lebenschancen der Bewohnerschaft, verhandelt unter dem Begriff 'Quartierseffekte' ist unbestritten. Während in den USA eher auf räumliche Mobilität gesetzt wird (Moving to Opportunity) wird im EU Raum und in Deutschland eher die behutsame Stadterneuerung unter Einbindung der Bewohnerschaft als Strategie verfolgt. Das Projektteam (SozPäd, 450,-€-Kraft und Dozenten) wird im Sinne der Gemeinwesenarbeit dazu beitragen, dass die Bewohnerschaft sich zunehmend erfolgreich selbst organisiert und ihre Interessen artikuliert. Dabei ist es das Ziel ein Gemeinwesen aufzubauen, dass losgelöst von konkreten Anlässen fortbesteht.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner stehen dann im Zentrum von Ausgewaschen, wenn es uns gelingt die Angebote an den Bedarfen der Bewohner selber orientiert weiter zu entwickeln. Wenn die Bewohner Interesse an Gartenarbeit haben - wie jüngst geäußert - dann werden wir dies tun.
Beschreibung
Auch wenn das Waschhaus momentan noch ein Treff für Männer ist ist das Ziel die Realisierung von geschlechterübergreifenden Angeboten - dort wo es gewollt und sinnvoll ist. Dies wird in 2019 zum Thema gemacht werden.
Vorhandene Strukturen
Seit Anfang Juni 2015 gibt es in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Lessingstraße den Ortsteiltreff MitEinAnder der von der kvhs Ammerland gGmbH verantwortet wird und mit einer Vielzahl an Kooperationspartnern umgesetzt wird (z. B. Gemeindejugendpflege Rastede, Beratungsstelle AlRa, etc.). Es wurde recht frühzeitig deutlich, dass das MitEinAnder ein Ort für Frauen und Mädchen werden würde. Im MitEinAnder finden diverse Frauen- und Mädchenspezifische Aktivitäten statt. Desweiteren sind mit der Förderung für das Projekt Ausgewaschen erste weitere Strukturen geschaffen worden. Ziel ist es durch externe Förderungen diese Strukturen so zu festigen, dass eine kommunale Förderung Ende Anfang 2020 die Arbeit nachhaltig verstetigt und die Ergebnisse somit zukunftsfest absichert. Trotz räumlicher Trennung und unterschiedlicher Zielgruppen gibt es viele Synergien zwischen Ausgewaschen und MitEinAnder. Bislang ist es gelungen mehrere Gruppen für Männer unterschiedlichen Alters zu gründen. Diese Gruppen treffen sich momentan wöchentlich. dabei haben sich bereits Männer kennengelernt. Verschiedene Aktivitäten wie die Sanierung des Waschhauses oder auch der Aufbau der Männergruppe dienen dem von den Aktivitäten losgelösten Aufbau eines Gemeinwesens. Es soll sich zunehmend eine eigene Quartiersidentität ausprägen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeindejugendpflege Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsteiltreff MitEinAnder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch Ausländischer Freundschaftsverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AlRa- Arbeitsloseninitiative Rastede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierte Lernförderung im Ammerland (SGB II, § 28) der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugend Stärken im Quartier - Bundesförderprogramm bei der kvhs Ammerland gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
pro activ center Ammerland bei der kvhs Ammerland gGmbH in Kooperation mit dem Jobcenter und der Bundesagentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderschule am Voßbarg
Typ
Stadtteil
Galerie
zaun zum neubaugebiet
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neue heizkoerper
neue gastherme nach einbau
frauenfruehstueck
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Christliches Sozialwerk Cuxhaven e.V.- Gemeinsam. Für dich. Vor Ort.

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Cuxhavener und Geflüchtete helfen Bedürftigen in der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Unsere Nachbarschaftshilfe unterstützt seit 2018 Hilfsbedürftige in unserem Gebiet in ihrer Wohn-und Lebenssituation in Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationen. Mithilfe unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen konnte zwischen 2015 bis 2017 die Grundlage geschaffen werden, dass seit Anfang 2018 mit Mitteln der Modellförderung GWA / QM eine professionellere Struktur geschaffen wurde. Wir unterstützen neuerdings neben der herkömmlichen Möbel-und Renovierungshilfe, auch bei Haus und Hof in Notlagen (z.B. praktische Hilfe in Krisenzeiten, Fahrdienst), beraten bei Finanzproblemen (Verschuldung, Probleme bei Umgang mit Geld) und begleiten zum Einkauf, Arzt und Behörde bei Nachbarn, die dies aus diversen Gründen nicht selbstständig bewältigen können. Außerdem bereiten wir die von der Cuxhavener Bevölkerung gespendeten Möbel auf. In 2018 und 2019 wollen wir in unserer Nachbarschaft mit Hilfe unserer beiden festangestellten Mitarbeiter und unseren Ehrenamtlichen folgende Ziele erreichen: Menschen in unserer Nachbarschaft stärken, Möglichkeiten der aktiven Beteilligung bieten, Arbeitsabläufe in unserer täglichen Routine vereinfachen, Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Der Plan, junge Geflüchtete als Praktikanten in unser Projekt unterzubringen, resultiert aus unserer Nachbarschaftshilfe, wie oben beschrieben. Wir bieten eine ideale Plattform der Arbeitsmarktintegration, da wir genügend Arbeiten zu verrichten haben, die die Praktikanten wieder in Arbeitsabläufe bzw. nach Jahren der Flucht und des Abwartens auf ihren Aufenthaltstitel in eine geregelte Tagesstruktur zu bringen. Hier werden sie von unserem Koordinator bei Fragen rund um den Arbeitsmarkt geschult und von unserem Handwerker praktisch angewiesen. Über unterschiedliche Kommunikationswege (Presse / Vernetzung / Flyer/ Mund-zu-Mund Propaganda/ Infoveranstaltungen, Strassenfeste etc. s.Anhang Termine) möchten wir unseren Nachbarn unsere Arbeit vorstellen. Mit unseren vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen möchten wir durch verschiedene Freizeitaktivitäten erreichen, dass auch sie sich weiterhin intensiver vernetzten, unterstützen und Zeit miteinander verbringen. Aufgrund der personellen Entlastung kann der Vorstand in 2018/19 in Zusammenarbeit mit der kommunalen Verwaltung (Stadt Cuxhaven; Landkreis Cuxhaven) auf Problemlagen im Gebiet eingehen, die wir mit unserem Angebotsspektrum abdecken können. Ausserdem sind Gespräche mit dem städtischen Sozialausschuss in Vorbereitung.
Ausgangslage
Mittlerweile existiert ein großes Möbellager und ein Büro. Es arbeiten über 30 ehrenamtliche Helfer*innen und zwei hauptamtliche Beschäftigte (1 Koordinator, 1 Allround-Handwerker) in TZ in unserem Projekt. Unser Koordinator entlastet den Vorstand in der täglichen Routine und dem Ausbau der Gemeinwesenarbeit. Dank der Auslobung der Modellförderung GWA/QM konnten wir die geplante personelle Struktur ab Januar 2018 umsetzen. Breite Kreise der Cuxhavener Gesellschaft und Politik unterstützen uns weiterhin. Wir bekommen gute Möglichkeiten unsere Arbeit zu präsentieren und sind mit diesem Projekt in diesem Ausmaß in Norddeutschland einmalig und einzigartig. Wir konnten in den letzten drei Jahren über 190 Geflüchteten helfen, sich in ihrer Wohnsituation zu verbessern. Es wurden in 65 Projekten komplette Wohnungen eingerichtet, renoviert und 16 Küchen eingebaut. (s.Anlage Statistik). Durch unsere Arbeit erkannten wir, dass es neben den vielen Flüchtlingen, eine Menge einheimischer, bedürftiger Menschen gibt. Hier stellen wir uns der Herausforderung, unsere Angebote in der Nachbarschaft zu kommunizieren. Für viele Menschen in unserer Gesellschaft ist es ein No-Go, fremde Hilfe anzunehmen. Denn wenn sie Hilfe annehmen, ist es schwer für sie, keine Gegenleistung bieten zu können. Außerdem vereinsamen immer mehr Menschen um uns herum, da auf familiäre Strukturen und Nachbarschaftshilfe heutzutage nicht mehr viel Wert gelegt wird. Hilfsbedürftigleit zeichnet sich nicht nur durch fehlende materielle Dinge aus, sondern auch durch immaterielle, wie z.B. Einsamkeit, Nicht-Gebraucht-Werden, Wunsch nach Bestätigung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven (spezielle Strassenzüge- s.Karte)-eine genaue Anzahl ist für das Projektgebiet nur zu schätzen
Beschreibung
Unser Büro in der Deichstrasse 34 ist direkt im Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven (Insgesamt Innenstadtbereich 13956)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Nachrichten
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Im Entwickeln unseres Logos und des dazugehörigen Slogans haben wir diese Grundlage unserer Arbeit kurz und prägnant auf den Punkt gebracht (s.Anlage Logo). Gemeinsam: Wir stiften Gemeinschaft und leben diese ohne Einschränkungen unterschiedlicher Lebensweisen Für dich: anderen Menschen in Notlagen zur Seite stehen. Vor Ort: Wir sind fokussiert auf unsere Nachbarschaft und vermitteln das Gefühl von Nähe/Nahbarkeit, den unbürokratischen Zugang zu unkomplizierten Hilfsangeboten,Vertrautheit, Gleichheit. Wir holen unsere Ehrenamtlichen oft aus ihrer Isolation und ihrem Stadtteil heraus in neue Kontakte, Gemeinschaft und wertvolle Aktivitäten. Dadurch entsteht eine Art „Ersatzfamilie“ für die Mitbürger. Schon heute kann für persönliche soziale Integration z.B. im Alter gesorgt werden. Die Grundlagen der GWA und ihres Ausbaues müssen wir aber noch durch gezielte Schulung unseres Koordinators vertiefen. Dennoch sind wir auf dem Weg die immateriellen und teilweise materiellen Bedingungen unserer Nachbarn auch unter ihrem persönlichem Einbezug zu verbessern. Dies wollen wir natürlich mit allen sozialen Akteuren (Kommune, Vereine, Wohlfahrstverbände etc.) zusammen durchführen, und somit vorhandene Stärken nutzen aber auch Doppelungen vermeiden.Unsere Nachbarn sollen sich mit Alt-Cuxhaven identifizieren und sich langfristig untereinander selbstorganisiert helfen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
unser Koordinator regelmäßig Kontakt zu unseren Anwohnern hat, sie durch unser Angebot selbstbewusster werden, uns vertrauen und unsere Berater/Begleiter für sie stellv. agieren dürfen, wir Probleme in der Nachbarschaft erkennen/ gemeinsam lösen
Beschreibung
unser Verein daran arbeitet, den Menschen in unserem Bereich Verständnis für andere Kulturen, Religionen und Alterstrukturen zu vermitteln. Alle unsere Mitarbeiter (altersübergreifend und international) müssen es in ihrer ehrenamtlichen Arbeit vorleben.
Beschreibung
der Verein von der Stadt Cuxhaven mit in das Boot aller ehrenamtlichen Hilfsorganisationen genommen wird und es keinerlei doppeltes Angebot in unserem Gebiet gibt, und wir unsere Arbeit mit anderen Organisationen verlinken, um so stärker zu sein.
Beschreibung
unser Verein wie bisher, das ehrenamtliche Engagement propagiert, die Ehrenamtlichen in Ihrer Tätigkeit fördert und unsere Angebote transparent für die Nachbarschaft darstellt und bei Nachfrage anbietet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. (Flüchtlingshilfe-jetzt CSC e.V.) /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven (Flüchtlingscafé)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allgemeine Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// DRK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreishandwerkerschaft /// IHK Stade /// Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"EinTisch"- Netzwerk der Flüchtlingshilfeprojekte der Stadt Cuxhaven ( DRK Ort, Kreuzkirche Altenwalde, LK Cuxhaven Amt für Migration und Teilhabe/ Gesundheitsamt, Fr. ev. Gemeinde, Wir sind Süderwisch (Stadtteilarbeit), Diakonie, Caritas, Paritätischer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Baskets Cuxhaven (zeigt unser Logo gratis)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
Galerie
180308 cn 012 1
csc logo final rgb
csc ma
termine networking 1
termine networking 2
statistik einsaetze
whatsapp nachbarin
Zustimmung Veröffentlichung
On

Auf gute Nachbarschaft! - GWA in der Migrationsarbeit im Quartier Hüttenstraße

Ansprechpartner
Stephan Hartmann
Organisation Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V.
Funktion Leiter AWO Fachbereich Integration
Zusammnen leben - Nachbarschaft aktiv gestalten - Integration fordern und fördern
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht die Weiterentwicklung und Etablierung des neu entstandenen Begegnungszentrums Mittelpunkt Hüttenstraße in der Weststadt von Stadthagen. Die zentrale Aufgabe ist die Förderung von Partizipation und Teilhabe am Gemeinwesen aller Bewohner*innen im Quartier mit und ohne Migrationsgeschichte. Die Quartiersmanagerin unterstützt als "Kümmerer" direkt vor Ort und vermittelt Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen mit Zuwanderungshistorie, insbesondere auch Geflüchtete, sollen dadurch ermutigt werden, ihre Integrationsbemühungen voranzubringen. Bestehende Netzwerke, Beratungsleistungen und Angebote zum Aufbau einer guten Nachbarschaft sollen insbesondere auch außerhalb des Begegnungszentrums direkt im Quartier begleitet und unterstützt werden. Die weitere Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der Stadt, dem Kindergarten und den Schulen muss weiter ausgebaut werden, ebenso die Projektarbeit mit den Vereinen und den neu entstandenen Migrantenselbstorganisationen. Das Wohnumfeld (u.a. Infrastruktur und bauliche Gegebenheiten) soll gemeinsam so gestaltet werden, dass sich die Mehrzahl der Bewohner*innen mit dem Quartier positiv identifizieren können. Neben den Beratungsangeboten im Begegnungszentrum, ist genügend Raum für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen vorhanden. Hierbei wird das tolerante Miteinander der Menschen mit ihren Religionen und Kulturen gefördert, um insbesondere Gewalt und Ausgrenzung präventiv zu begegnen. Die ortsbezogene bedürfnisorientierte Integrationsarbeit mit den Zugewanderten sowie den Einheimischen fördert unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ebnet die Wege in den Arbeitsmarkt (Sprache, Ausbildung, Beruf, Studium). Die Aktivierung der Quartiersbewohner*nnen zum bürgerschaftlichen Engagement spielt eine weitere wichtige und entscheidende Rolle für ein positives Miteinander und steht somit auch im zentralen Fokus der Sozialarbeit. Die Verstetigung der jetzt schon hohen Vernetzung lokaler Akteure im Quartier ist eine weitere Aufgabe. Dabei sollen bereits die vorhandenen Kontakte zu Institutionen, Vereinen und sozialen Partnern genutzt, ausgebaut und intensiviert werden. Ebenso ist die Einbindung von externen Referenten und Experten geplant. Eine enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) gehört genauso dazu, wie die enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Integrationsbeirat, den Bildungsträgern und der Verwaltung.
Ausgangslage
Das Begegnungszentrum Mittelpunkt Hüttenstraße (BMH) wurde 2017/2018 initiiert und eröffnet. Erste Angebote und Treffen fanden schon monatelang provisorisch auf der Baustelle statt, um schnell proaktiv im Quartier präsent zu sein, ehe das BMH durch Minister Olaf Lies eröffnet werden konnte. Die zahlreichen Angebote wie zum Beispiel vier Deutschkurse pro Woche (bis zu je 21 TN), Bewerbungsberatung, Yoga für Frauen (in Kooperation mit dem Landessportbund), monatliche Begegnungscafés (bis 23 TN), wöchentlicher Frauentreff (bis 30 TN) oder Kreativtreff (bis 17 TN) werden gut von einem Teil der Bewohner angenommen. Von November bis April besuchten rund 440 TN die Angebote. Trotzdem bleibt eine prekäre Situation im Quartier. Der Flüchtlings- und Ausländeranteil steigt weiterhin stetig an. Spannungen zwischen den Gruppen und den unterschiedlichen Kulturen führen zu Nachbarschaftsproblemen. Die Randlage, die fehlende Infrastruktur und wenige Freizeitmöglichkeiten verschärfen die Situation für die Weststadt. Das Bedürfnis eines Austausches ist bei den aktiven Bewohnern und Vereinen vorhanden. Dabei müssen etablierte Stellen unterstützt und entlastet werden, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Seit der letzten Antragstellung hat sich die Bevölkerung im Quartier von rund 3.500 (Stand 31.12.2016) auf 4.377 Einwohner (Stand: 30.4.3018) erhöht.Ein Großteil davon sind Geflüchtete und deren Familiennachzug.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Weststadt, Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
4377
Quelle / Anmerkungen
Die Zahlen wurden von der Stadt Stadthagen zur Verfügung gestellt (Stand: 30.4.2018). Der Einwohnerzahl hat sich seit der letzten Antragstellung um rund 870 Personen erhöht. Insbesondere handelt es sich hierbei um Geflüchtete und deren Familiennachzug.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
33
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 54 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
34
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 55 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 25 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und können nur vorsichtig geschätzt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote am 30.4.2018 bei 6,2 Prozent.In der Stadt Stadthagen gibt es 1102 Arbeitslose. Quelle: www.komsis.de. Durch den geplanten Abbau von Beschäftigten bei der Firma Faurecia wird die Zahl in absehbarer Zeit erheblich zunehmen. Viele der Menschen leben im Quartier.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Projektgebiet" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben. Nicht mehr ausgewertet werden kann die Kategorie "die 2. Staatsangehörigkeit nichtdeutsch". Deshalb ist der statistische Ausländeranteil nun geringer als bei der Erstantragstellung 2017. (damals insges. 44 Prozent)
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt lag er 2011 bei der Volkszählung bei 24,8 Prozent. Zurzeit liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70 bis 80 Prozent.
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandenen Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So werden die Menschen dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen im demokratischen Verfahren wahrzunehmen. In unserem Verständnis der Gemeinwesenarbeit werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Menschen andererseits gestalten. Außerdem steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Dabei sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein funktionierendes soziales Netzwerk und dadurch eine gute Nachbarschaft zu schaffen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
gemeinsame Projekte zur Verbesserung des Zusammenlebens angenommen werden und bedarfsorientierte Angebote initiiert und durchgeführt wurden.
Beschreibung
die Bewohner / Vereine eigeninitiativ Ideen, Angebote und Veranstaltungen umsetzen.
Beschreibung
die beteiligten Akteure sich regelmäßig gemeinsam austauschen und externe Kooperationspartner Veranstaltungen durchführen.
Beschreibung
der "Mittelpunkt" angenommen, akzeptiert und genutzt wird und das Wohnumfeld und die Infrastruktur gemeinsam mit den Bewohnern positiv verändert wurde.
Vorhandene Strukturen
In der erste Förderperiode wurde eine Quartiersmanagerin eingestellt, die sich um die Vernetzung und Beratungsanliegen der Bewohner des Quartiers im Begegnungszentrum kümmert (Ansprechpartnerin, Sprechstunden). Außerdem werden Freizeit- und Bildungsangebote in Kooperation mit Ehrenamtlichen und Vereinen initiiert und koordiniert. Der Verein der Afrikaner in Schaumburg und der somalische Verein (Migrantenselbstorganisationen) wurden bei ihrer Gründung unterstützt und nutzen das BMH für Beratungszeiten und Vereinstreffen. Die Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingshilfe hat ebenfalls ihren Sitz im BMH und unterstützt die Vernetzung und Zusammenarbeit der vorhandenen Ehrenamtlichen im Quartier. Gleiches gilt für die Flüchtlingssozialarbeiter des Quartiers. Desweiteren gibt es Austauschtreffen der Netzwerkpartner und Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche und eine enge Vernetzung mit dem Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Afrikanischer Verein, Somalischer Verein, Alevitischer Verein, DITIP Moschee, Kulturzentrum Alte Polizei, Schaumburger Landschaft
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Stadthagen, JobCenter, Bundesagentur für Arbeit, Sozialamt, Jugendamt, Ausländerbehörde, Landkreis Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Schaumburg (Schwangerenberatung, Frauenhaus, Jugendberufshilfe, Migrationsberatung, MBE)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk (Schuldnerberatung, Drogenberatung), DRK Tafel und Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Am Sonnenbrink, Oberschule Am Schlosspark, Gymnasien, IGS Schaumburg, Berufsschule, Kindergärten Regenbogenhaus und Fasanenweg, Volkshochschule Schaumburg, DAA
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche, Katholische Kirchengemeinde, DITIP Moschee, Freikirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Geschäfte vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, Faurecia, Fitness-Studio Looms
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immoblienmakler, Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Die Linke)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle BewohnerInnen im Quartier
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen
Typ
Stadtteil
Galerie
01 ankommen im bmh
02 ankommen im bmh 2
03 quartiersmanagerin
04 ehrenamtskoordinatorin
05 fsjlerin luise
06 seminarraum
07 seminarraum
08 seminarraum
08a kinderspielecke
08a kleiner seminarraum
08b mehrzeckraum
09 programm flyer
09a gwa besuch
10 baustelle grosser seminarraum
11 baustelle kleiner seminarraum
12 baustelle buero
13 handzettel verteilen 01
14 handzettel verteilen 02
15 im quartier unterwegs
16 kennenlernen auf der baustelle
17 team beim ersten kennlernen treffen
18 kennenlernen treffen
19 bewohner informieren sich ueber das bmh
20 stichpunkte sammeln
21 ideensammlung
22 presse informiert sich
23 eroeffnung
24 minister lies begruesst die gaeste
25 eroeffnung
26 eroeffnungsgeschenk der kita
27 sprachcafe
28 kreativtreff seifenherstellung 2
29 treffen afrikanischer vverein
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam für Barsinghausen II

Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
Organisation DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH
Funktion Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung
Projektbeschreibung
"Gemeinsam für Barsinghausen" hat in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum Barsinghausen (AWO, Stadt Barsinghausen) eine Anlaufstelle mit "Vernetzungs- u- Kümmerereffekt" etabliert, die gemeinsam mit dem „Runden Tisch Barsinghausen“ die Integrations- und Gemeinwesenarbeit aus- und aufbaut. Als verlängerter Arm des Runden Tisches unterstützt die Anlaufstelle die haupt- und ehrenamtlichen Initiativen als Kümmerer vor Ort als auch durch Inputs. Sie hilft dabei, Angebote transparent zu machen u. geht dabei auf offene Bedarfe der GWA ein. Dies tut sie durch unterschiedliche Maßnahmen. So ist es Aufgabe der Anlaufstelle, die bestehenden Strukturen zu fördern, in dem sie neue Zielgruppen bzw. Kontakte zu neuen Kooperationspartnern erschließt. Denn nicht immer ist das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und -kulturen in Barsinghausen konfliktfrei, nicht überall sind Berührungsängste unbekannt. Durch die Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften (GU) sind Kontakte in die Nachbarschaft nicht alltäglich vorhanden. Die Anlaufstelle erarbeitet als Teil des „Runden Tisches“ Begegnungsräume im Zentrum als auch satellitenartig um die GUs. So werden Kontakte zwischen den Bevölkerungsgruppen gefördert u. Ressentiments abgebaut. Die Stadt bietet aufgrund der hohen Identifikation vieler Bürger*innen mit „ihrem Barsinghausen“ eine gute Basis für den Ausbau von Gemeinwesenarbeit. Nicht zuletzt durch die besondere Zuwanderungsgeschichte gibt es zahlreiche gute Initiativen und Angebote, insbesondere in der Flüchtlingshilfe. Viele Geflüchtete wollen aber auch „etwas zurück geben“. Das Projekt unterstützt in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum so nicht nur Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, sondern auch Geflüchtete, die sich für das Gemeinwesen engagieren wollen. Durch Empowermentangebote, insbesondere für Geflüchtete, die das Asylverfahren abgeschlossen haben u. die GUs verlassen, werden Selbsthilfepotentiale gefördert. Die 2. Projektphase baut hierbei auf Erfolge der 1. Phase auf. So kann aufgrund der etablierten Sprechstunde auf ein gutes Vertrauensverhältnis u. einen guten Zugang zur genannten Zielgruppe zurück gegriffen werden. Die Anlaufstelle als Organ des Runden Tisches fungiert als „Seismograf“ für Bedarfe, Stimmungen u. Ideen. Dabei kristallisierte sich die Unterstützung der Bildungsintegration durch die Stärkung elterlicher Kompetenz u. die Unterstützung von Kita/Schule als neuer Schwerpunkt heraus.
Ausgangslage
Barsinghausen ist ein Zuwanderungsort mit einer besonderen Zuwanderungsgeschichte. In den 60ern kamen viele Gastarbeiter, in den 90er Jahren eine hohe Anzahl von Spätaussiedlern, Geflüchteten u. Vertriebenen. Mit dem Zuzug von Geflüchteten in den letzten 2-3 Jahren, die vorwiegend in Gemeinschaftsunterkünften (GU) in Randlage untergebracht sind, ist eine neue Herausforderung entstanden, denn das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungskulturen u. -generationen funktioniert nicht immer reibungslos. Nicht alle Bürger*innen blickten dem Zuzug ohne Berührungsängste entgegen. Durch die Unterbringung in GUs werden natürliche Kontakte in die Nachbarschaft kaum unterstützt, als Folge bleiben die Bevölkerungsgruppen unter sich. Es fehlt an Möglichkeiten der Begegnung, nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch in den einzelnen Ortsteilen. Obwohl das enorm hohe Engagement in der Flüchtlingshilfe u. die besondere Zuwanderungsgeschichte bereits zu vielen guten haupt- u. ehrenamtlichen Initiativen/Angeboten geführt hat, sind diese dezentral in den 18 Ortsteilen Barsinghausens verteilt u. Synergien der einzelnen Initiativen werden bisher noch nicht all umfassend genutzt. Der „Runde Tisch“ nimmt diese Aufgabe war u. greift dabei auf das Projekt als unterstützendes Organ zurück. Neue Bedarfe wurden erschlossen. So stehen Schule u. Kita vor der Herausforderung Kinder mit Fluchthintergrund adäquat versorgen zu müssen u. insbesondere nach Abschluss des Asylverfahrens gilt es geeignete Maßnahmen zu verwirklichen, um den Neu-Zugezogenen den Schritt ins Gemeinwesen (GM) zu erleichtern. Diese müssen sowohl im Zentrum als auch satellitenartig rund um die GUs umgesetzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Kernstadt
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus insgesamt 18 Ortsteilen, in denen 35.849 Menschen leben. Geflüchtete sind vorwiegend in drei dieser Ortsteile in Gemeinschaftsunterkünften (GU) untergebracht. Einer der GUs befindet sich in der Hannoverschen Straße, direkt am Ortsausgang. Neben der GU befindet sich ein großer Abenteuerspielplatz mit einem sehr naturnahen Gelände von mehr als 6000 qm. Die Nutzung dieses Geländes, z.B. durch unangemeldete Grillveranstaltungen mit offenem Feuer, führen immer wieder zu Konflikten. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hannoverschen Straße befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten, so dass die Versorgung mit Lebensmitteln fußläufig gut erreichbar ist. Das Stadtzentrum liegt nicht mal einen Kilometer entfernt. Anders als in vielen größeren Städten, in denen es oftmals in den einzelnen Quartieren zentrale Treffpunkte und Plätze gibt, an denen sich die Nachbarschaft trifft, findet das Leben in Barsinghausen eher im Stadtzentrum in der Marktstraße statt. Hier gibt es Bistros, Eisdielen etc. Auch die Anlaufstelle ist hier angesiedelt. Weitere Beratungseinrichtungen, Initiativen und Anbieter von Sprachkursen sowie von Kreativ- und Freizeitangeboten (VHS, Kunstschule NOA NOA, LABORA, Pro Beruf u.v.m.) sind allerdings über die ganze Stadt verteilt. Die hier beschriebenen Umstände führen dazu, dass der territoriale Ansatz, der wichtiges Element der Gemeinwesenarbeit ist, in diesem Fall weiter gefasst werden muss. Zum einen ist es wichtig, dass alle Bevölkerungsgruppen in Barsinghausen im Stadtbild präsent sind und zwar auch dort, wo sich das gesellschaftliche Leben abspielt (Zentrum). Ebenso wichtig ist, dass alle Bevölkerungsgruppen sich als Teil ihrer Nachbarschaft verstehen. Somit ist es von großer Bedeutung, dass die GU als Teil der Nachbarschaft des angrenzenden Wohngebietes verstanden wird. Eine Förderung der Begegnung und Stärkung des Gemeinwesens erfolgt durch die Anlaufstelle im Zentrum als auch satelitenartig rund um die GU, da hier das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen besonders im Fokus steht.
Einwohnerzahl
14865
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice und Fachdienst Soziales
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Kernstadt Barsinghausens leben 1923 ausländische Mitbürger*innen (Quelle: Stadt Barsinghausen). Dies macht einen Anteil von 12,9 % aus. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil bei 9,4 %. Durch die GU ist eine besondere Situation entstanden. Dort werden neben Geflüchteten auch Obdachlose untergebracht. Diese Tatsache führt zu einer Atmosphäre, die geprägt ist durch Vorurteile und Unsicherheiten. Dies sorgt für ein schlechtes Gebietsimage rund um die Unterkunft. Trotz des relativ niedrigen Anteils gibt es aber ebenso die unterschiedlichen Zuwanderungsgenerationen, deren Zusammenleben z.T. nicht konfliktfrei ist. Weiterhin lässt sich verzeichnen, dass im letzten Jahr abgelehnte Asylverfahren und Abschiebungen zu Unruhe und Unsicherheiten geführt haben.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen können für die einzelnen Ortsteile nicht heran gezogen werden, da weder die Agentur für Arbeit noch die Stadt Barsinghausen Zahlen differenziert nach den Ortsteilen ermittelt. Zahlen gibt es lediglich für das Stadtgebiet Barsinghausen. Regelleistungsberechtigt waren im Dezember 2017 2794 Menschen. Das macht einen Anteil von fast 8 % der Bewohner*innen aus. 653 davon kamen aus den 8 zugangsstärksten Asylländern (Quelle: Agentur für Arbeit). 317 Menschen befanden sich Ende Dezember im Bezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (Quelle: Stadt Barsinghausen, Fachdienst Soziales).
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Es leben 1777 Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 Jahren in der Kernstadt Barsinghausen. Das macht einen Anteil von 12 % aus. Bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt dieser Anteil jedoch bei 18,2 %. Für Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil junger Erwachsener und Jugendlicher bis 26 Jahre 12 %. Es lässt sich also feststellen, dass durch den Zuzug von Geflüchteten eine demografische Veränderung in Barsinghausen statt findet.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Der Anteil an Kindern in der Kernstadt Barsinghausen beträgt 12,2 %. In Barsinghausen Gesamt liegt dieser bei 11,9 %. Somit ist der Anteil an Kindern bis 14 Jahre im Projektgebiet nicht nennenswert höher als in Barsinghausen Gesamt, allerdings beträgt der Anteil bei ausländischen Personen 16,3 %. Insbesondere Familien, die neu zuziehen, hilft es ungemein, wenn sie beim Zurechtfinden im Gemeinwesen unterstützt werden. Dies betrifft sowohl Freizeit- als auch Bildungsangebote.
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen.jpg (909.11 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Bantorf
Beschreibung
Bantorf liegt, geografisch betrachtet, relativ weit vom Stadtzentrum Barsinghausen entfernt. Die Entfernung beträgt mehr als 5 Kilometer und ist somit zu Fuß nur schlecht zu erreichen. Durch die S-Bahn-Anbindung (Fahrtrhythmus i.d.R. alle 30 Minuten) ist zwar eine gute Nahverkehrsanbindung gegeben, allerdings ist dies immer mit Kosten verbunden. Bantorf selbst ist ein Ortsteil, der durch die Autobahn und die B65 zwei geteilt ist. Der südliche Teil ist geprägt durch Einfamilienhäuser, der nördliche Teil ist ein Gewerbegebiet, in dem sich auch die GU befindet. Hier werden ca. 130 Plätze bereit gestellt. Während der südliche Teil ein beliebtes Wohngebiet ist, ist der nördliche Teil als Wohnumfeld wenig attraktiv. Es gibt im Norden keine Treffpunkte, keine Spielplätze oder angenehm zu nutzende Gemeinschaftsflächen. Der Weg über die B65 in den südlichen Teil wirkt wie eine Barriere. Bantorf hat eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft. Der Ortsverein war bisher sehr aktiv in der Flüchtlingshilfe. Die hier bereits engagierte Gemeinschaft gilt es zu unterstützen, damit die Integration und das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen weiterhin gefördert werden kann. Integration muss vorwiegend dort stattfinden, wo Menschen ihren Alltag verbringen. Somit ist das satelitenartige Arbeiten der Anlaufstelle in Bantorf genauso wichtig, wie die Verbindung zum Zentrum Barsinghausens.
Einwohnerzahl
1345
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an ausländischen Bewohner*innen liegt mit 15,6% mehr als 5% über dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Dies ist nicht zuletzt auf die Unterbringung in der GU zurück zu führen.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Der Anteil von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt in Bantorf bei 14,8 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen beträgt dieser Anteil sogar 27,6 %. Daraus lässt sich schließen, dass sich durch den Zuzug von Geflüchteten der Altersdurchschnitt verjüngt. In Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil 12 %.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre liegt in Bantorf bei 11 %, befindet sich damit also unter dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Der Anteil an Kindern unter 14 Jahren bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt bei 10 %. Auch wenn der Anteil im Gegensatz zu Barsinghausen Gesamt knapp darunter liegt, ist die Situation in Bantorf dennoch als eher ungünstig zu bewerten. Durch die Lage der GU im Gewerbegebiet fehlen Kindern angemessene Grün- und Freizeitflächen.
Unterlagen zum Gebiet
bantorf.jpg (626.56 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Kirchdorf
Beschreibung
Die Stadtteile Barsinghausen, Kirchdorf und Egestorf bilden eine miteinander verbundene Kette von Ortschaften, deren Übergang fließend ineinander greift. Kirchdorf liegt am nördlichen Rand des Deisters. Die GU für Geflüchtete, die aufgrund der gesetzten Schwerpunkte im Projekt ein wesentlicher zu berücksichtigender Faktor ist, liegt auf der Ecke Einsteinstraße und Max-Planck-Straße, angrenzend direkt zum Deister. Neben der GU befindet sich das Schulzentrum sowie das Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf und das Schwimmbad. 600 Meter weiter befindet sich ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch mehrere Einfamilien- und Mehretagenhäuser. Der S-Bahnhof ist knappe 900 Meter von der Unterkunft entfernt, eine relativ gute Verkehrsanbindung ist somit gewährleistet. In Kirchdorf gab es bereits zum Bau der Unterkunft massive Proteste. Straßen wurden zugeparkt, um Baustellenfahrzeugen die Zufahrt zu versperren. Obwohl es keine Zahlen zu Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Kirchdorf gibt, stellt das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen eine besondere Herausforderung dar.
Einwohnerzahl
2072
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil von ausländischen Bürger*innen in Kirchdorf beträgt 8,7% und liegt damit minimal unter dem Anteil für Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirchdorf liegt bei 13,8%. Bei der ausländischen Bevölkerung liegt er bei 24,7%. Damit ist er doppelt so hoch wie in Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre umfasst 12,2 %. Bei den ausländischen Bewohner*innen liegt der Anteil bei 17%.
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf.jpg (785.84 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Wie Kirchdorf hat Egestorf ebenfalls einen S-Bahnanschluss und grenzt südlich an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Die GU in Egestorf befindet sich im Rottkampweg in Richtung Wald gelegen. Auch hier liegt die GU eher in Ortsrandlage, angrenzend zu Wald und Feldern. Sie liegt aber auch in der Nähe eines Wohngebietes, dass durch Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt ist. Die Modulanlage bietet Platz für 116 Menschen. Die Unterbringung in GUs, insbesondere, wenn diese eher in Randlage liegen, fördert nicht selten ein "Unter-sich-bleiben" der Bewohner*innen, weshalb eine Förderung der lokalen Nachbarschaft ein wichtiger Faktor für die Teilhabe am Gemeinwesen darstellt. Gleichzeitig ist aber, wie in den anderen Projektgebieten auch, der Zugang zu Barsinghausens Kernstadt mit all seinen Angeboten und Unterstützungsleistungen wichtiges Schlüsselelement zur Integration und zur Förderung des Zusammenlebens unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen.
Einwohnerzahl
7620
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer Bewohner*innen liegt bei 6,4 %. Auch wenn dieser Anteil verhältnismäßig gering erscheint, ist es doch bedeutsam, dass ein großer Anteil in der GU in Randlage lebt.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren liegt bei 11,1 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen ist der Anteil höher. Hier liegt er bei 17,4 %.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
19
Anmerkung
Der Anteil von Kindern bis 14 Jahre liegt in Egestorf bei 11,3 %. Bei ausländischen Bewohner*innen liegt er hingegen bei 19 % und ist damit deutlich höher.
Unterlagen zum Gebiet
egestorf.jpg (850.39 KB)
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird im Rahmen des Projektes als Grundhaltung verstanden, bei der das Interesse der Menschen u. ihre Expertise im Gemeinwesen handlungsleitend ist. Dies meint sowohl Akteure, haupt- und ehrenamtlich, als auch alle Bewohner*innen. In diesem Projekt steht die Stärkung der Solidarität, die Verringerung von Vorurteilen u. die Verbesserung des Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen im Vordergrund. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Zuwanderungskulturen u. -generationen u. damit um sehr verschiedene ethnische u. soziale Gruppen. Durch den Zuzug von Geflüchteten wurden besondere Bedarfe in der Orientierung im neuen Bezugsrahmen dieser Gruppe identifiziert. Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" wird durch Empowermentansätze u. die Stärkung von Begegnung das Gemeinwesen gestärkt. Ganz im Sinne von GWA werden alle Maßnahmen mit den Akteuren abgestimmt, um so möglichst große Synergien zu erzielen. Durch die besondere Kombination der beiden Mitarbeitenden des Projektes (m/w u. die eigene Migrationsgeschichte eines Mitarbeitenden) ist ein besonderer Zugang zu verschiedenen Zielgruppen gewährleistet. So kann lebensweltorientiert gehandelt u. die Ressourcen von Zielgruppen aktiviert u. einbezogen werden, die bisher noch keinen vollumfänglichen Zugang zum Gemeinwesen haben. Der für GWA erforderliche territoriale Ansatz findet sich auf 2 Ebenen wieder. Auf kleinster Ebene in den Ortsteilen u. in Barsinghausen Gesamt, als Kern des Gemeinwesens.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung für Erwachsene des DRK in der Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement im Rahmen des Programms "Soziale Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Hannover Land/Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen und Sprachpaten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Goethestraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendwerkstatt LABORA gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit und Job Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsrat Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Zentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsverein DRK, DRK-Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturfabrik Krawatte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unser Barsinghausen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Sozialarbeit Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Willkommenskreis der MAriengemeinde BArsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Petrusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hoffnungsgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sprachlerngruppen der katholischen Gemeinde St. Barbara
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bauspielplatz Klein Basche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Calenberger Land
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsschule Springe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Goetheschule Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ernst-Reuter-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lisa-Tetzner-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adolf-Grimme-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bert-Brecht-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Region Hannover (Allgemeiner Sozialdienst, Erziehungsberatung, Ambulante Hilfen, Koordinierungsstelle Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Waldhof Kinder- und Jugendheim
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PACE
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Aktiv Center
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Agentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
IHK Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWK Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationaler Frauentreff
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ausbildungspaten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Barsinghausen ist bunt
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On