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Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam

Ansprechpartner
Claudia Schmidt
Organisation Stadt Hameln
Funktion Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung
Kommunales Quartiersmanagement und quartiersbezogene Gemeinwesenarbeit gemeinsam unterwegs in den Hamelner Stadtteilen Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" wird die in der vergangenen Förderperiode begonnene Zusammenarbeit zwischen übergreifend-koordinierendem Quartiersmanagement und lokaler, quartiersbezogener Gemeinwesenarbeit in den vier Quartieren fortgesetzt. Das Wort "gemeinsam" im Projekttitel hat dabei mehrere Dimensionen: 1. Die Ressorts "Stadtentwicklung und Planung" (Sitz des QM) sowie "Familie und Soziales" (Sitz der GWA) entwickeln einen gemeinsamen, ressortübergreifenden Blick auf die vier Quartiere und arbeiten sowohl auf der Steuerungsebene der Quartiersentwicklung als auch auf der Arbeitsebene im "Austausch Stadtteilarbeit" und im Projetteam "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam" in sich gegenseitig ergänzender Arbeitsteilung Hand in Hand zusammen. 2. "Wie können wir gut gemeinsam leben?" ist eine zentrale Frage im Projekt. Gute Gelingensbedingungen für gemeinsames Leben in den Quartieren zu schaffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion oder Herkunft - ist gemeinsames Ziel von GWA und QM. 3. Ein gemeinsames Praxisnetzwerk der Stadtteiltreffpunkte fördert den Austausch und Wissenstransfer untereinander und trägt zu einem gemeinsamen Verständnis von GWA in Hameln bei. Anstellungsträger von QM und GWA ist auch in dieser Förderperiode die Stadt Hameln. Die Projektkoordination Quartiersentwicklung/QM ist bereits seit März 2017 im Stellenplan der Stadt Hameln dauerhaft verankert, die GWA wurde im Rahmen des Modellvorhabens "Hameln k.a.n.(n´)s." aufgebaut. Insgesamt sollen in 2019 1,5 Stellen über die Modellförderung finanziert werden, so dass zwei Sozialarbeiter/innen in einem bzw. drei Quartieren vor Ort tätig sein werden. Aufgabe der kommunalen GWA wird es sein, die jeweiligen freien Träger und ihre entsprechenden Treffpunkte in den vier Quartieren als Orte der GWA zu unterstützen und gemeinsam lokale Integrierte Handlungskonzepte zu entwickeln. Dabei stimmen sich GWA und dezentrale Familienförderung der Stadt Hameln inhaltlich eng miteinander ab und ergänzen einander in den Quartieren des Projektes "Hameln k.a.n.(n`)s. gemeinsam". Zentrales Projektziel ist darüber hinaus der Wissenstransfer der Projektgebiete untereinander. Vor allem von der Übertragung der gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck werden die anderen Stadtteile auch weiterhin profitieren. Konkrete Ziele 2019 sind: Kuckuck/ Nordstadt: bestehende Treffpunkte unterstützen/ Altstadt/ Südstadt: neue Treffpunkte/Trägerstrukturen aufbauen.
Ausgangslage
Sowohl das Hamelner Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind geprägt vom vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung in den vier als problematisch eingestuften Stadtgebieten geschaffen. Aufgabe des QMs ist es, tragfähige Kommunikationsstrukturen in den vier Quartieren aufzubauen und die Träger sozialer Arbeit zu unterstützen. Mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." ist es gelungen, zusätzlich GWA in den Quartieren aufzubauen und zunehmend als "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung zu etablieren. Erste Ergebnisse von Stärken-Schwächen-Analysen, aktivierenden Bewohnerbefragungen und Gruppendiskussionen sind bereits in die jeweiligen Integrierten Handlungskonzepte eingeflossen. Maßnahmen wie der "wandernde Bewohnertreff" am Kuckuck oder gezielte Männer-Angebote tragen bereits zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten sowie zur Stärkung der Identifikation der Bewohnerschaft mit ihren jeweiligen Stadtteilen bei. Dennoch ist insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten in den vergangenen Jahren der Bedarf an gemeinwesenorientierten Angeboten in allen Quartieren stark gestiegen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen soll mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" die in den Quartieren seit 2017 durch die Modellförderung gestartete GWA weiter ausgebaut und etabliert werden - jeweils als ergänzendes Pendant zum QM.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
463
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird für den Erfolg des Projekts "Hameln k.a.n.(n')s. gemeinsam" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9265
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Hameln - Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6023
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale Quartiersmanagement besteht bereits seit März 2017. Parallel dazu wurde mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt Gemeinwesenarbeit aufgebaut. Auch zukünftig werden Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit Hand in Hand arbeiten. Die Aufgabe des Quartiersmanagement ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam mit der GWA ein integriertes Handlungskonzept zur Quartiersentwicklung zu entwickeln und dessen Umsetzung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort in den einzelnen Quartieren. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das Quartiersmanagement eher auf der Akteursebene, die Gemeinwesenarbeit auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das Quartiersmanagement übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtige Partner sind dabei die städtischen Familienbüros in den Quartieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
...findet statt, wenn sich neben der ressortübergreifenden, verwaltungsinternen Steuerungsgruppe auch der Austausch der Fachabteilungen etabliert hat.
Beschreibung
...gelingt, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
..., wenn die Ergebnisse aktivierender Befragungen in konkrete Angebote entsprechend den Bewohnerwünschen umgesetzt wurden
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier eine Stärken- /Schwächenanalyse durchgeführt wurde und aufbauend auf den Stärken Angebote etabliert wurden
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Kita Königstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Junges, buntes Wohnen im englischen Viertel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM - Sozial Aktiv Menschlich - e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mütterzentrum Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderspielhaus der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
FiZ Familie im Zentrum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Hameln-Pyrmont
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wilhelm-Rabe-Oberschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Hohes Feld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Rohrsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HWG Hamelner Wohnungsbaugesellschaft mbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
arsago Wohnen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Münsterkirchengemeinde St Nicolai
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Marktkirchengemeinde St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-ref. Kirchengemeinde Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegeheim St-Monika
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Julius Tönebön Stiftung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jüdische Gemeinde Hameln e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitischer Kulturverein Landkreis Hameln-Pyrmont e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eugen-Reintjes-Stiftung
Typ
Stadtteil
Galerie
20170915 151231
20170915 163926
quartiersgespraech als start der aktivierenden bewohnerbefragung beim strassenfest kuckuck
ein nordstadt kunstwerk entsteht
hip hop workshop
vortrag der old ellis
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Lebenswertes Borssum (Teilprojekt 2)

Ansprechpartner
Egon Philipps
Funktion Fachdienstleitung
Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Im Rahmen des neuen Strukturaufbaus der GWA in Emden wird der Stadtteil Borssum darin unterstützt und begleitet, Teilhabemöglichkeiten für alle Bewohner/innen zu schaffen. Damit Nachbarschaften zusammenwachsen können und ein gutes Miteinander entsteht, sollen Begegnungsorte geöffnet und möglichst selbstorganisierte Treffpunkte initiiert und begleitet werden. Grundidee hierbei ist, dass Möglichkeiten des (Kennen)Lernens anderer Menschen und ihrer Kultur die Sinnstiftung und Identitätsbildung unterstützen. Dies wirkt durch Angebote und tatkräftiges Eigenengagement. Die Mitarbeiterinnen des Projektes erkunden Interessen und Fähigkeiten der Bewohnern und tragen durch ihren Arbeitsansatz zur Integration und Vernetzung sowie zur Weiterentwicklung der Infrastruktur im Stadtteil bei. Drei Aspekte spielen nach der Anlaufphase dabei eine zentrale Rolle: • Die räumliche Anbindung an die Oberschule: Hier werden Kinder, Jugendliche und deren Eltern, also Familien erreicht. Die Schule ist ein zentraler Begegnungsort, ermöglicht, mit unterschiedlichen Altersgruppen in Kontakt zu treten und eröffnet im Zusammenspiel mit Lehrkräften und anderen Sozialarbeiterinnen Zugänge, zu dem was Menschen im Stadtteil bewegt. Das angeschlossene „Schulhaus“, die ehemalige Hausmeisterwohnung, dient als Anlaufstelle und bietet neben Raum für die Planung neuer Aktivitäten und die Selbstorganisation von Gruppen kurze Wege in Beratung und zur Vermittlung in Hilfen und Angebote. Dies zusammen macht es besonders spannend, den Schulstandort zum Ausgangspunkt für den Aufbau von Gemeinwesenarbeit zu machen. Ein wichtiger Kooperationspartner hierbei ist das kommunale Bildungsmanagment. • Die enge Zusammenarbeit mit den Institutionen des Stadtteils: Das Projekt unterstützt engagierte Menschen, vorhandene Räume für gemeinsame Aktivitäten weiter zu öffnen und mit zusätzlichen Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten zu beleben. Die Mitarbeiterinnen arbeiten dabei prinzipiell zielgruppenübergreifend und wirken in enger Abstimmung mit der Stadteilinitiative Borssum (SIBO). • Die sozialräumliche Einbindung der Flüchtlingssozialarbeit: Kontakte der städtischen MitarbeiterInnen und der freiwilligen Integrationshelfer zu den Flüchtlingen werden genutzt, um Brücken in und zwischen Nachbarschaften zu bauen. Neben dem Aufbau sozialer Beziehungen besteht ein wesentlicher Integrationsansatz darin, dass unmittelbare Wohnumfeld als gestaltbaren Raum zu erfahren und zum Abbau von Stigmata aufzuwerten.
Ausgangslage
Borssum hat sich von einer eigenständigen „Dorfgemeinschaft“ mit hoher Stadtteilidentität und guter Infrastrukturbasis zu einem Gebiet mit teilweise großem städtebaulichen und sozialen Erneuerungsbedarf gewandelt. Durch Alterung und Wegzug jüngerer Bewohner sind Engagement und Aktivtäten, die das Stadtteilleben über Jahre geprägt haben, verloren gegangen. Durch den stetigen, ab dem Jahr 2015 sprunghaft angestiegenen Zuzug von Familien mit Migrationshintergrund ist das nachbarschaftliche Gefüge auseinandergebrochen. Das Bild des Stadtteils wird heute geprägt von dem Gegensatz besonders kindereicher und tendenziell überalternder Wohnbereiche, sowie einer sozialen Kluft zwischen dem Neubaugebiet in östlicher und den Hochhäusern in der Wilhelm-Leuschner-Straße in nordwestlicher Randlage. Hier erreicht der Stadtteil bei beim Kinder- und Jugendanteil (33%), beim Ausländeranteil (47%) und bei der Mindestsicherungsquote (61%) extreme Spitzenwerte. Dazu kommen in mittige Lage mehrere, stigmatisierte Wohnblocks, in denen die hier konzentriert untergebrachten Flüchtlinge noch vielfach ohne Kontakt zur einheimischen Bevölkerung leben. Das Infrastrukturangebot ist unzureichend, außerdem sind etablierte Freizeit- und Begegnungsstätten stark sanierungsbedürftig und in ihrem Betrieb eingeschränkt (Das Freibad ist bereits geschlossen, für seine Sanierung und zukünftige Nutzung sucht die Stadt Emden an einem runden Tisch intensiv nach Lösungen.) In dieser Situation braucht es einen neuen Ansatz der Nachbarschaftshilfe, der - eingebunden in ein gesamtstädtisches Konzept der Gebietsentwicklung - auch Grundlagen für eine umfassende integrierte Stadtteilentwicklung schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm-Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6173
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stchtag: 31.12.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2016, FD Soziales
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, HHStat, Stichtag 31.12.2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt), in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Lebenswertes Borssum“ bewegt sich primär auf der Stadtteilebene, erfüllt aber im Zusammenspiel mit „Quartiersbrücken“ auch eine Bindegliedfunktion. Im Stadtteil dient das Projekt dem Aufbau und der Leitung einer Anlaufstelle, der Begleitung von Gruppen und Initiativen und der Vernetzung von formellen und informellen Ressourcen im Gebiet. Kernstück der Tätigkeit auf dieser Ebene ist die projektunspezifische Bewohneraktivierung, ein Suchprozess, bei dem zunächst Themen, Interessen und Fähigkeiten ermittelt und diese dann für das Zusammenleben im Stadtteil nutzbar gemacht werden. Die Mitarbeiter/innen der GWA wendet sich unmittelbar an die Bewohner und arbeiten mit ihnen auf Augenhöhe, auch wenn sie in ihrer Aktivierungsstrategie über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren Zugänge suchen. Gemeinsam setzen sie soziale Aktivitäten in Gang, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken. Dabei beziehen sie kleinere Maßnahmen zur Wohnumfeldgestaltung, die Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und zu beteiligen, mit ein.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure aus dem Stadtteilnetzwerk haben unmittelbaren Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen. Gemeinsame Interessenlagen und Bedürfnisse einzelner Personengruppen sind bekannt und dokumentiert.
Beschreibung
Die BewohnerInnen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden auch ohne Anleitung statt.
Beschreibung
Der Stadtteil wird von außen als Gebiet wahrgenommen, in dem aktiv an der Erneuerung vorhandener Grundstrukturen gearbeitet wird. Das Außenbild ist insgesamt positiv.
Beschreibung
Es werden Aktivitäten gefunden, an den sich möglchst viele Bewohner/innen beteiligen können. Hilfen und Angebote berühren die verschiedene Lebenswelten und stiften eine Verbundenheit untereinander und mit dem Stadtteil.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf einen Austausch sondern auf gemensames Handeln und konkrete Veränderungen ausgerichtet. Aus der Kooperation erwachsen neue Projekte und zusätzliche Angebote
Beschreibung
Räume in Einrichtungen werden multifunktional und von verschiedenen Gruppen genutzt. Der Treffpunkte im öffentlichen Raum oder in den Wohnumfelder hat eine höhere Aufenthaltqulität und sind belebt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Freibad Borssum (Stadtwerke Emden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau Weiß Borssum, Freiwillige Feuerwehr Borssum, Kleingartenbauverein Borssum e.V., AWO Ortsverband Emden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Altenhilfe Emden e.V., Haus am Zingel, Domizil am Deich, Ifi gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerburgschule, Oberschule Borssum, Kindergarten Sonnenstrahl, Kindergarten Borssum,Krippe „Kinnerhuus Middenmang“, Jugendzentrum Borssum, Ökowerk Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Erlösergemeinde Emden-Borssum, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden, Kallmeyer und Nagel
Typ
Stadtteil
Galerie
11. april flyer 2. foto
11. april kueche
Zustimmung Veröffentlichung
On

Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr

Ansprechpartner
Karima Azouagh
Funktion Projektmanagerin
Göttinger Quartiere - Mehr Miteinander, mehr Voneinander
Projektbeschreibung
Mit der Förderung in 2017 startete die Stadt Göttingen einen Quartiersentwicklungsprozess zur Aufwertung von 2 Wohnquartieren, indem die dort jeweils vorhandenen Einrichtungen der Jugendarbeit sich sozialräumlich öffneten & die Einbeziehung der Bewohner und weiterer Akteure initiiert wurde. Auf diese Weise begann eine päd-konzept. Weiterentwicklung der Einrichtungen, nämlich in die Richtung eines vielfält. Begegnungsortes für Gemeinwesenarbeit. Dieser Prozess braucht zur Verstetigung noch Zeit. Es sind beides Einrichtungen der Jugendarbeit freier Träger (A: AWO mit dem "Kinder- u. Jugendhaus Lönsweg", B: Jugendhilfe e.V. mit dem „Jugendhaus Gartetalbahnhof“). Im Zuge des regelmäßigen Erfahrungsaustausches & des Informationstransfers beider Einrichtungen ist eine Kultur des "Miteinanders" & des "Von-einander-Lernens" in Gang gesetzt worden. Vor dem Hintergrund, dass ein Gebiet als sozial belastet (B) gilt, wurden & werden diese Erfahrungen präventiv auf das Wohngebiet (A) übertragen, welches neustrukturiert werden soll. So sind z.B. Abgrenzungen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Gebiet B wahrnehmbar. Vorbehalte konnten über gemeinsame Stadtteilrundgänge & Begegnungsforen vermindert werden, nachbarschaftl. Aktionen konnten das Miteinander fördern. Dieses Wissen war für die Maßnahmenplanung im Gebiet A von Vorteil. Weiterhin wurden Ansätze der aktivierenden & partizipativen Gemeinwesenarbeit in bestehende Strukturen der beiden Einrichtungen implementiert, sowie Kooperationen gestärkt. Im Vordergrund stand beginnendes Empowerment und die Nachbarschaftsförderung der Bewohner, die durch die Identifikation mit dem Begegnungsort gestärkt werden sollte. Künftig soll eine stadtweite Vernetzung mit den (vier weiteren) Quartierszentren in Göttingen erfolgen. Die Chance des Wissenstransfers, die auf den Lernerfahrungen und -erfolgen beider Quartiere aufbaut, soll genutzt werden, um bspw. Ansätzen der Inklusion besser gerecht werden zu können. Ziel ist ein langfristiger Lernprozess stadtweit, der die Nutzbarmachung von Synergien vergleichbarer Quartiere in Göttingen ermöglicht & Ressourcen schont. Als Folge wird eine gesamtstädt. Strategie zur Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement mit Antworten auf diverse Fragen angestrebt. Es handelt sich um ein Pilotprozess bei dem die städt. Sozialplanung als Akteur eine koord. Rolle einnimmt, Wissen zum Quartiersmanagement als Strategie schriftlich verankert und öffentlich macht, um den Nutzen zu erweitern.
Ausgangslage
Das Quartier A "Ebertal" hat sich aus einer Barackensiedlung entwickelt, die in den 60ern in rd. 450 neue Sozialwhg. der Städt. Wohnungsbau gezogen sind. Der anstehende Prozess der Sanierung des Wohnungsbestandes & Neustrukturierung des Quartiers sieht eine Verdichtung um 150 weitere Wohnungen im hochpreisigeren Segment vor. Die bisherigen Mieter bewohnen in großen Teilen Wohnungen der unteren Einkommensgrenze (5,60 €/qm) & sollen im Gebiet wohnen bleiben können. Dennoch sind die Bewohner besorgt, dass der nachbarschaftliche Zusammenhalt dem neuen Zuwachs nicht standhalten kann und sie verdrängt werden. In dem 10 jährigen Planungsprozess kommt dem Kinder- u. Jugendhaus eine besondere Bedeutung zu. Die Quartiersmanagerin schaffte bisher Transparenz zu Planungen der Neustrukturierung und initiierte eine Plattform für nachbarschaftliche Begegnungen. Das im Quartier B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich demgegenüber in einem mehr von sozialen Problemen, Anonymität u. Fluktuation gekennzeichnetem Quartier, was insbes. durch einen Hochhauskomplex mit 432 Appartements (750 Pers.) geprägt wird. Eine randständige Bevölkerung, u. a. aus Südosteuropa, stellt Bewohner u. Akteure hier vor besondere Herausforderungen. Auch der öffentliche Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage (inkl. Lärm) am Bahnhof ist unattraktiv. Die Quartiersmanagerin konnte aufgrund ihres geograf. Hintergrundes mit den Bewohnern über Gefahrenpunkte im öffentl. Raum sprechen & so einen Zugang zu den versch. Bewohnergruppen aufbauen. Überdies ergibt sich stadtweit eine neue Herausforderung durch die Integration der Flüchtlinge, die in allen Quartieren aktiv einzubinden sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3-5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Straße, im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
1100
Quelle / Anmerkungen
https://ebertal.goettingen.de/index.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden wurde aus den Haushaltszahlen abgeleitet, nicht aus den Bevölkerungsdaten, und auf 35 für Ebertal geschätzt, stadtweit auf 2.443.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Prozentsätze wurden auf jeweils 1% geschätzt. Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des Sozialgesetzbuches (SGB III und II).
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeres Einzugsbereich des gleichlautenden Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr. (Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstraße ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde. Anm.: Alle Daten wurden nach Baublöcken ermittelt und aus dem Einwohnermelderegister der Stadt Göttingen generiert, Stichtag 31.12.2016
Einwohnerzahl
2951
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.goettingen.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgte als Schätzwert und beträgt absolut 41, abgeleitet aus den Haushaltszahlen. Der Status wird im Einwohnermelderegister nicht erfasst.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die beiden bestehenden Jugendeinrichtungen haben bereits erste Schritte zur konzeptionellen Weiterentwicklung (hin zu einer Einrichtung der Gemeinwesenarbeit) vollzogen. Die Öffnung für alle Bewohner im Sozialraum wurde eingeleitet und erste Beteiligungsprozesse angestoßen. Wesensmerkmal ist dabei eine Bottom up-Strategie. Das „Umdenken“ hinsichtlich der konzeptionellen Veränderung der Einrichtung braucht noch Zeit, um von allen Bewohnern internalisiert zu werden. Über aktivierende Angebote/Maßnahmen soll Empowerment und Selbstorganisation gefördert werden und eine Mitarbeit an Netzwerken für Bürger entstehen (Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren). Damit können die Bewohner als Experten Wertschätzung erfahren und zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden. Über die Mitgestaltung im Sozialraum kann die Identifikation mit dem Quartier erhöht und der Zusammenhalt der Nachbarschaft gestärkt werden. Insoweit erfolgt in der Folge eine Weiterentwicklung von der Gemeinwesenarbeit zum Quartiersmanagement. Der eingeleitete Quartiersentwicklungsprozess im Ebertal & Gartetal mit dem gemeinsamen Wissenstransfer bietet konkrete Chancen & Möglichkeiten für weitere Quartiere in Göttingen. Die Maßgabe, dass hier Ergebnisse von Bewohnermitwirkung und Beteiligungen in konkrete Planungen, Maßnahmen und Umsetzungen münden, ist auf Verstetigung ausgerichtet und erhöht die Motivation von Bürgerengagement in der Stadt Göttingen insgesamt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bewohner identifizieren sich in Gesprächen mit dem Quartierszentrum, 75 % der Bewohner/innen sind informiert & aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung), Bewohner fungieren als Multiplikatoren und bewerben das Zentrum
Beschreibung
Bewohner bringen sich als Unterstützer in Angeboten oder als Experten für eigene Angebote ein, ein Pool an Ehrenamtlichen ist aufgebaut, Ehrenamtliche sind untereinander vernetzt, Ehrenamtliche werden begleitet und qualifiziert
Beschreibung
Ressourcen werden einbezogen u. weiterentwickelt; Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität), Reflektion und Auswertung im Rahmen der Stadtteilkonferenz
Beschreibung
Stadtteikonferenzen sind eingerichtet und befördert Kooperationen im Sozialraum, Quartiersmanager sind über Arbeitskreis (durch Stadt begleitet) vernetzt und kooperieren zusammen, Ehrenamtliche werden miteinander vernetzt
Beschreibung
niedrigschwelliige offene Angebote erreichen ein alters- und kulturübergreifendes Publikum, Austausch ohne Barrieren untereinander und Beziehungsaufbau, gemeinsame Vorhaben der Bewohner werden im Quartierszentrum unterstützt (u.a. durch Raumangebot)
Beschreibung
Ein Arbeitskreis der Göttinger Quartiersmanager und in Begleitung der Stadt Göttingen (Quartierskoordination) entwickelt eine gesamtkommunale Stragie für Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement, Konzept wird in polit. Ausschüssen vorgestell und veröff.
Vorhandene Strukturen
Für Ebertal wurde ein Stadtteil-Workshop im Herbst 2017 durchgeführt, um Bestand & Bedarf im Quartier zu analysieren. Teilnehmer des Workshops waren u.a. Vertreter der Wohnungswirtschaft, Kitas, Grundschule & des Seniorenzentrums. Der nächste Workshop steht im Herbst 2018 an, um eine nachhaltige Struktur (z.B. Stadtteilkonferenz) einzurichten. Gleichzeitig soll in diesem Workshop der Konzeptentwurf für das künftige Nachbarschaftszentrum thematisiert werden. Im Gartetal wurde ebenfalls Kontakt zu div. Kooperationspartnern (Seniorenresidenz, Kindergarten, Einzelhandel, Mach-mit-Wiese etc.) hergestellt und Überlegungen entwickelt, ein Vernetzungsformat zu generieren. Das Format soll in einer gemeinsamen Veranstaltung im Herbst/Winter 2018 konkretisiert und auch hier ein Konzeptentwurf zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe-Einrichtung vorgestellt werden. Zudem haben beide Einrichtungen damit begonnen sich durch div. Angebote (Stadtrundgang, Frühstück, Filmabend, Stadtteil-Frühjahrsputzetc.) für andere Zielgruppen (wie Erwachsene, Senioren) zu öffnen, die bisher weniger adressiert wurden und die Bewohner miteinander ins Gespräch zu bringen. Aufrufe zur Partizipation sind erfolgt. Eine AG ist eingerichtet, unter Teilnahme beider Quartiersmanager und der städt. Projektbegleitung zwecks Erfahrungsaustausch (z.B. Methoden) und Entwicklung gemeinsamer Strategien. Über Statusberichte und Vorstellungen in den Ausschüssen wird die Politik über den aktuellen Stand informiert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lohbergschule (A), Leinebergschule (B), Förderverein Leinebergschule (B), Kita Kreuz&Quer (A), Kita Lönsweg (A), Kita Gartenstr. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO (B), Kinderhaus e.V. Arillus gGmbH (B); möglichst weitere Träger wie DRK, Diakonie, Caritas (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familientreff Iduna-Zentrum (B), Einrichtungen der Stadt Göttingen (z.B.Sozialamt, FB Jugend); versch. Dezernate und Fachbereiche der Stadtverwaltung, Polizei (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mieterbüro SWB (A), Städtische Wohnungsbau GmbH (B), Betreuung und Wohnen (B), Volksheimstätte (A), Ifas Wohnen Struktur (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Phönix (A), Seniorenzentrum CarpeDiem (B), Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen; Projekt Frühe Hilfen und Familienhebammen des Jugendamtes (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder/innen des Sozial- und Jugendhilfeausschusses, Projektstatusbericht wird quartalsweise verfasst und allen Fraktionsvorsitzenden zugesandt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Wiesenstraße Initiative (B), Elterngruppe ADHS (A), Elternvertretung Lohbergschule (A), Bürgerveranstaltungen (A), Stadtteilfest (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt; StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg, Freie Altenarbeit Göttingen e. V. ; Kinderhaus e.V. (A&B), Göttinger Verein für Jugendfragen (A)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baptistenkirche (Gartetal)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BUND (B), Göttinger Tafel (A), Förderverein (A), Bonveno (A)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
REWE (A), Bäckerei Thiele (A&B)
Typ
Stadtteil
Galerie
einrichtungen
beispiel gartetal
ebertal veranstaltungskalender
beispiel gartetal   analyse
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir in Gelingen

Ansprechpartner
Eva Paetzold
Organisation Gelingen e.V
Funktion Schriftführerin u. Pressewartin
Gemeinwohl stärken, generationsübergreifend und interkulturell arbeiten, Aktivierung, Mobilisierung und Entwicklung struktureller und individueller Ressourcen, Empowerment. Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere von Senioren/innen im Quartierr
Projektbeschreibung
Die Stadt Lingen ist eine Stadt mittlerer Größe, die in ihren Grundstrukturen nach wie vor ländlich geprägt ist. In den Lingener Stadtteilen Stroot und Goosmanns Tannen leben ca. 50% Menschen über 60 Jahre, mit und ohne Migrationshintergrund. Die Aktivierung dieser Personen ist die primäre Zielsetzung des Projektes. 2011 gründeten 9 ältere Menschen im Stadtzentrum den Verein Gelingen e.V. mit dem Ziel eine Begegnungsstätte zu schaffen , in welcher aktive und interessierte Senioren/-innen die Möglichkeit fanden, sich unverbindlich und ohne die Zugehörigkeit zu einem Verband oder einer kirchlichen Gemeinde zu treffen und um miteinander zu kommunizieren. Hieraus entwickelte sich in den letzten 7 Jahren ein bislang rein ehrenamtlich tätiges Zentrum, welches die Bedarfe älterer selbständig lebender Menschen sichtbar macht. Neben dem Bedürfnis nach persönlichem Kontakt, Anerkennung und Tagesstruktur, benötigen viele Personen u.a. auch Unterstützung in alltäglichen Bereichen wie Einkaufen,Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder bei kleinere Hausarbeiten oder einfach die Gesellschaft gleichaltriger Personen. Hieraus entwickelten sich weitere Projekte, wie bspw. die Kümmerer und „Wir helfen Senioren“. Mangelnde Mobilität, ein geringes Bildungsniveau und kulturelle Unterschiede sind für viele insbesondere älterer Menschen eine Hemmschwelle „ unbekanntes Terrain“ (hier: Gelingen e.V.) aufzusuchen. Hinzu kommen zum Teil geringe finanzielle Ressourcen, die generell eine Teilnahme am öffentlichen Leben einschränken. Um diesen Personenkreis zu aktivieren ist zunächst eine aufsuchende soziale Arbeit nötig. Dies ist mit unseren jetzigen Kapazitäten nicht mehr machbar. Hier kommt das Ehrenamt an seine Grenzen. Ziel unseres Projektes ist es unseren generationenübergreifenden Empowermentansatz in die Gebiete zu bringen, dort lebende Bewohner/innen aktivieren und langfristig mit den Angeboten von Gelingen e.V.zu vernetzen. Dabei berücksichtigen wir die besonderen Bedarfe und Wünsche der Bewohner vor Ort und beziehen sie aktiv mit in die Gestaltung (z.B. durch Arbeitskreise oder Lenkungskreise) mit ein. Der generationenübergreifende Ansatz bietet, neben der Schaffung einer Anlaufstelle auch praktische Möglichkeiten der interkulturellen Hilfsstellungen. Hier ist die Ausweitung des Projektes " Wir helfen Senioren/Bedürftigen" auf diese beiden Stadtteile geplant. Jüngere und ältere gleich welcher Herkunft kommen über praktische Tätigkeiten in Kontakt.
Ausgangslage
In den Lingener Stadtteilen Goosmanns Tannen und Stroot lebt jeweils ein hoher Prozentsatz von Personen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Herkunft (ca. 70% - 50 %), die überwiegend in dicht zusammenstehenden Häuserblocks (sozialer Wohnungsbau) untergekommen sind. Das generelle Einkommensniveau ist in beiden Gebieten durchschnittlich niedrig (SGB II).Viele Familien in Goosmanns Tannen sind alleinerziehend. Alkohol, Drogen und Gewalt sind alltägliche Erfahrungen. Ein hoher Anteil der in diesen Gebieten lebenden Menschen ist zudem über 60 Jahre. Das Gebiet der Stroot ist geschichtlich eng mit der Geschichte der Deutschen Bundesbahn in Lingen verbunden. Als Mitte der 90iger Jahren das Eisenbahnausbesserungswerk aufgegeben wurde, verließen viele jüngere Personen dies Gebiet und zurück blieben die Älteren, und Personen mit Migrationshintergrund und Auswanderungsgeschichte zogen hinzu. Dies veränderte das Sozialgefüge dieses Gebietes erheblich. Soziale Strukturen brachen zusammen und neue konnten sich nicht entwickeln. Das gilt insbesondere für die ältere Generation, die auf Grund einer zunehmenden Immobilität vereinsamt. Viele sind auf Hilfen angewiesen, von der sie nichts erfahren oder die sie sich nicht leisten können. Der rein ehrenamtliche Verein Gelingen e.V., mit seinem Schwerpunkt der Seniorenarbeit wird von diesen Zielgruppen im Stadtzentrum nicht frequentiert. Geschichtlich gewachsene und soziale unsichtbare Grenzen bilden Hemmschwellen, die es zu überwinden gilt. Von daher bedarf es eine Ausweitung der bestehenden Angebote auf diese Gebiete, um den Menschen dort zu begegnen, wo sie leben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Stadtmitte - Goosmanns Tannen -Stroot
Beschreibung
Stadtgebiet mit dem bereits bestehenden "Stammhaus" Ge-Lingen e.V. ( Wilhelmstrasse- Konrad - Adenauer-Ring, Kaiserstraße - Haselünner-Str.) Strootgebiet: Kaiserstrasse - Kiesbergstrasse - Frerener Straße - Georgstraße) Goosmanns Tannen: Haselünner Strasse . Schwarzer Weg - Delp Strape - Kardinal von Galen- Straße
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lingen, allgemeine Strukturdaten (https://www.lingen.de/rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/allgemeine_strukturdaten.html)( Anhand der Alterspyramide geschätzt).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
54
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
20
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Primärer Handlungsschwerpunkt unseres Projektes ist die Entwicklung der sozialen Aktivität sowie die Förderung sozialer Infrastrukturen im Quartier. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden zunächst interessierte Bewohner/-innen im Quartier angesprochen und bei dem Aufbau der sozialen Anlaufstellen durch eine Fachkraft begleitet. Dabei wird besonderer Wert auf den Erhalt und die Entwicklung bestehender Ressourcen und Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Aktiven vor Ort gelegt. Gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden sowohl kommunikative, bildungspolitische und lebenspraktische Angebote für Bewohner der jeweiligen Quartiere. Dabei wird Wert auf die interkulturelle Zusammenarbeit gelegt. Hierzu können gehören: Wöchentlicher multikultureller Mittagstisch, regelmäßige Veranstaltungen der Gesundheits,- Freizeit und Bildungsförderung. Dabei werden die Handelnden u.a. vom Stammhaus „Gelingen e.V.“ im Sinn „Ehrenamt unterstützt Ehrenamt“ gefördert. Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität insbesondere für ältere Bewohner/-innen des jeweiligen Quartiers. Die Anlaufstelle wird als offener Treffpunkt gestaltet. Mit seinen wiederkehrenden Angeboten wird sie als Kommunikationsbrücke zwischen kulturellen, ethnischen und sozialisatorischen Unterschieden genutzt, um Vorurteilen und Stigmata entgegenzuwirken. Mit dem Angebot „ Wir helfen Bedürfigen“ werden gezielt Personen mit dem Wunsch nach praktischen Hilfeleistungen angesprochen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Lingen, Landkreis Emsland, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen, Service - Demenzzentrum des Landkreises Emsland, Kinder - und Jugenparlament, Seniorenbeirat der Stadt Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum, Musikschule Emsland(Lingen),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christophorus - Werk Lingen e.V., Aids - Hilfe Lingen e.V., AWO (Abendteuerspielplatz ), Stadtteiltreff Stroot, DRLG Lingen, Caritas Suchtberatung, Maltheser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrativer Verein für Sozialmedizin e.V. , Afrikanischer Frauen e.V., Skatclub Herzbube Lingen e.V., Schachverein Lingen, Wis_EL (Willkommen im südlichen Emsland)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Lippert, Mutter - Theresa - Haus, AOK Niedersachsen, DAK, Genial e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lingen, Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V., Volkshochschule Lingen, Gesamtschule Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meyering Reisen, Sparkasse Emsland, Medicus Wesken Orthopädietechnik,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EVE TV, Ems - Vechte - Welle, Drehscheibe, Flyer , Plakate,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Daniela de Ridder (MdB), Albert Stegemann (Mdb), Jens Beek (MdB), Christian Fühner (MdL), Johanne Modder (MdL),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe Diabethiker, Selbsthilfegruppe Aphasiker
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnungsstelle Zwischenahn

Ansprechpartner
Deterd Dr. Goeman
Funktion Gemeinnütziger Verein zur Förderung von einkommensschwachen Personen mittels Spenden
Mittels der interkulturellen Begegnungsstelle soll eine Anlaufstelle vor Ort mit Kümmerer, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion geschaffen werden.
Projektbeschreibung
Die interkulturelle Begegnungsstelle ist einerseits als Anlaufstelle für die zurzeit etwa 540 Geflüchteten (Neubürger) aber andererseits auch für andere Personen, die der Hilfe bedürfen, vorgesehen. Die Flüchtlinge stammen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern und sind in der Landgemeinde Zwischenahn dezentral in etwa 90 Unterkünften untergebracht. Die Betreuung in den einzelnen Unterkünften ist sehr personalaufwendig. In Zukunft sollen daher die Betreuten Zuwendung in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe" sind komplementäre Aktivitäten zu den Fürsorgeleistungen der Gemeindeverwaltung und der des Landkreises Ammerland. Durch die dezentrale Unterbringung sind zwar Parallelgesellschaften vermieden worden, aber dennoch verlangt an mehreren Stellen in der Gemeinde die gelegentliche Konfliktlösung zwischen jungen Leuten oder innerhalb der Familien besondere Aufmerksamkeit. Die interkulturelle Begegnungsstelle soll dazu beitragen, insbesondere das strukturelle Missverhältnis der Zahlen der Betreuer zu den Betreuten zu mildern, so dass jeder, der der ehrenamtlichen Betreuung bedarf, diese auch erhalten oder vermittelt bekommen kann. In der kulturellen Begegnungsstelle sollen in Zukunft Lösungen für Gruppen mit gleichgelagerten Problemen erarbeitet werden. Ein großes Anliegen ist der Aufbau einer Gemeinschaft des Kennenlernens. Dabei soll durch gemeinsame Aktivitäten erreicht werden, dass Vertrauen aufgebaut und Ängste vor dem Fremden und der neuen Umgebung abgebaut werden. Es wird Aufgabe der Begegnungsstelle sein Begegnungen der Neubürger mit der einheimischen Bevölkerung zu organisieren und dafür die entsprechenden Kontakte insbesondere zu den örtlichen Vereinen und Institutionen herzustellen. Die Räumlichkeiten der Begegnungsstelle sollen einen Büroraum und einen größeren Raum für Veranstaltungen umfassen. Es soll eine sprachkundige permanente Hilfe gewonnen werden, die zusammen mit der Leitung des Vereins Dialog Zwischenahn, die Mitwirkung der Ehrenamtlichen organisiert. Es wird weiterhin angestrebt, in einer Art Tandem eine Zusammenarbeit mit einer Sozialhilfskraft der Gemeinde zu erreichen. Dadurch sollen auftretende soziale Probleme kompetent gelöst werden. Die Begegnungsstelle wird für die Auszubildenden, die auf Schwierigkeiten in der Berufsschulausbildung stoßen, nach Möglichkeit kompetente Nachhilfe vermitteln.
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 540 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 90 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturell zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute: - Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse - Begleitung zu Arztbesuchen - Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland - Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika - Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule - Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen - Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung - Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken.
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neubürger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden. Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalischen Darbietungen, Einladungen zur Verkostung von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.

Mühlenberg - gemeinsam vielfältig aktiv

Ansprechpartner
Mareile Walter
Funktion Gemeinwesenarbeit
Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement, Beteiligung und Selbstorganisation; Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen; Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil; Sicherung der Resilienz des Gemeinwesens
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit der neu installierten Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe), die im Stadtteil sehr gut angenommen wurde, ist ein Ausbau sowie eine neue Schwerpunktsetzung der GWA geplant, um die langfristige Integration sozial Benachteiligter ins Gemeinwesen zu sichern. Durch die bedarfsorientierte und niedrigschwellige Arbeit der KoBe konnten viele Kontakte zu den BewohnerInnen in den benachteiligten Gebieten/ Straßenzügen hergestellt werden. Schwerpunkt der Arbeit der Hauptamtlichen ist hierbei die Unterstützung, Stärkung und Befähigung der BewohnerInnen. Die unterschiedlichen Gruppen haben die Möglichkeit, über die Schnittstelle bzw. Vermittlung der KoBe miteinander in Kontakt zu kommen und soziale Netzwerke aufzubauen. In Weiterentwicklung dieser Arbeit soll mit dem Projekt „Mühlenberg – gemeinsam vielfältig aktiv“ ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden, der insbesondere auf die Förderung der Beteiligung und des Bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und auf die Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen abzielt. Die BewohnerInnen sollen durch spezifische Maßnahmen aktiviert und befähigt werden, sich für ihre eigenen Belange und das Zusammenleben im Stadtteil einzusetzen. Eine zunehmende Segregation der verschiedenen Gruppen im Stadtteil soll verhindert, hingegen soll die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Resilienz des Gemeinwesens gezielt befördert und unterstützt werden. Die Ziele und Handlungsansätze für die Entwicklung und Gestaltung des sozialen Zusammenlebens vor Ort sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Ehrenamtliche (Alteingesessene und Zugewanderte, die schon länger am Mühlenberg leben) im Sinne von Patenschaften für die Unterstützung neu Zugewanderter gewonnen werden. Dadurch können die unterschiedlichen Gruppen miteinander in Kontakt kommen, von den gegenseitigen Kompetenzen profitieren, voneinander lernen und gemeinsam zur Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil beitragen. Um eine erfolgreiche Integration und Teilhabe zu ermöglichen, sollen verstärkt auch die Bildungs- und Beschäftigungschancen der Bewohnerinnen in den Fokus gerückt und gezielt verbessert werden. Dies soll sowohl durch den Aufbau neuer Ehrenamtsstrukturen als auch durch neue Angebote im Rahmen bzw. in intensiver Zusammenarbeit mit der KoBe ermöglicht werden.
Ausgangslage
Das Gebiet Mühlenberg wurde 2014 vom Land in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Bevölkerungszuwächse aus den damaligen Kriegs - und Krisengebieten, aber auch im Rahmen der Arbeitsmigration aus Osteuropa in den Jahren 2015 und 2016 haben die Sozialstruktur besonders in den Wohnanlagen Canarisweg (Hochhäuser) und Teilen des Ossietzkyrings stark verändert. Aber auch in den angrenzenden Wohngebieten Weisse Rose, Teilen der Beck- und Leuschnerstraße leben sozial benachteilgte BewohnerInnen, die vor 2015 zugewandert sind und die Unterstützung bei der Integration benötigen. Die unterschiedlichen Zuwanderergenerationen und -gruppen stehen kaum miteinander in Kontakt und haben zum Teil sehr große Vorurteile gegenüber der jeweils anderen Gruppe. Von den alteingesessenen BewohnerInnen wird der erneute Bevölkerungszuwachs seit 2015 als Ursache für Probleme (z.B. Müll) und für das schlechte Image des Stadtteils verantwortlich gemacht. Durch die Einrichtung der KoBe konnte einem Teil dieser Problemlagen u.a. durch die Einrichtung eines Familientreffpunkts und unterschiedliche Beratungs- und Integrationsangebote, die die Stärkung und Unterstützung der BesucherInnen zum Ziel haben, begegnet werden. Die Integrationsprozesse, in die alle StadtteilbewohnerInnen mit eingebunden werden sollen, benötigen darüber hinaus aber eine aktivere Beteiligung aller, um das Zusammenleben positiv zu gestalten und die Lebensqualität in diesem Stadtteil zu erhöhen. Die Zugänge zu Bildung und Beschäftigung sind oftmals an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die sozial Benachteiligte nicht erfüllen. Hier muss die soziale Infrastruktur durch bedarfsgerechte, niedrigschwellige Angebote ergänzt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mühlenberg
Beschreibung
Bewusst wurde für diesen Förderantrag das Projektgebiet wieder identisch mit dem Programm Soziale Stadt gewählt, da es nicht nur um die Unterstützung der BewohnerInnen in den stigmatisierten Straßenzügen geht, sondern auch darum, die unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen miteinander in Kontakt zu bringen, Ressourcen nutzbar zu machen und es zu ermöglichen, voneinander zu lernen. Um Integrationsprozesse in diesem Gebiet nachhaltig zu befördern, muss ein positives Bewusstsein und ein Engagement möglichst vieler Menschen im Stadtteil entwickelt werden.
Einwohnerzahl
7544
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Durch die nach wie vor großen Herausforderungen im Bereich sozialer Infrastruktur und nachbarschaftlichem Miteinander beabsichtigen wir, neben dem Programm Soziale Stadt, zusätzliche Ressourcen in Form von Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil zur Verfügung zu stellen. Gemeinwesenarbeit erfüllt mit ihrer niedrigschwelligen und aktivierenden Arbeitsweise insbesondere im Bereich Teilhabe und Integration und als "Brückenbauerin" zwischen den unterschiedlichen Zuwanderergenerationen eine wichtige Funktion und ergänzt damit bestehende Strukturen.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Kinder und Jugendliche 0 - 17 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand 12/2017 (18 - 26 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (unter 25 Jahren)
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Alleinerziehende von allen Familienhaushalten)
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
69
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (0 - 17 Jahre)
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils am gesellschaftlichen Leben im Quartier zu erreichen, schafft GWA Zugänge zu den zentralen Bereichen wie Bildung, Kultur, Beschäftigung und politische Partizipation. Es werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen verschiedener ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft geschaffen, um Vorurteile und Konkurrenzen abzubauen und langfristig gemeinsam das Miteinander und das Lebensumfeld zu gestalten. Menschen ist ihr direktes Lebensumfeld sehr wichtig, ihr Quartier, ihr Stadtteil. Genau hier setzt Gemeinwesenarbeit an mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen in Stadtteilen zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Da die BewohnerInnen im Zentrum allen Handelns stehen, können langfristig" Empowermentprozesse" initiert und begleitet werden. Mit ihrem zielgruppenübergreifenden Arbeitsweise kann GWA als "Brückenbauerin" fungieren und darüber das Zusammenleben im Stadtteil/ Quartier verbessern.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sozial benachteiligte BewohnerInnen werden erreicht und gemeinsam mit ihnen wird an selbst gesteckten Zielen gearbeitet.
Beschreibung
Die BewohnerInnen werden aktiviert und begleitet, um langfristig ihre Interessen selbst vertreten zu können.
Beschreibung
Es werden Strukturen für ehrenamtliches Engagement im nachbarschaftlichen Umfeld aufgebaut.
Beschreibung
Es werden gezielt unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen angespochen und im Hinblick auf gemeinsame Ziele mit eingebunden.
Beschreibung
Die ressortübergreifende Zusammenarbeit (Stadtentwicklung im Rahmen Soziale Stadt, Integrationsmanagement, Familienbildung etc.) wird gestärkt und weiter ausgebaut (Beschäftigungsförderung etc.).
Beschreibung
Bestehende Netzwerke werden themenbezogen genutzt und daruf aufbauend Kooperationen geschlossen. Bestehende Strukturen werden gegebenenfalls ergänzt.
Beschreibung
Es werden gezielt Möglichkeiten und Räume für Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Konflikte werden aufgegriffen und unter Beteiligung der Betroffenen bearbeitet.
Beschreibung
Ergänzung und Ausbau der bestehenden sozialen Infrastruktur - gerade im Hinblick auf niedrigschwellige Angebote für Integration und Teilhabe.
Beschreibung
Ressourcen ausserhalb des Stadtteils werden genutzt und für den Stadtteil fruchtbar gemacht. An langfristigen Startegien zur Problembewältigung wird auf kommunaler Ebene gearbeitet.
Vorhandene Strukturen
Um den problematischen Entwicklungen im Stadtteil Mühlenberg entgegenzuwirken, hat im November 2018 die Kontakt - und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe) ihre Arbeit aufgenommen. Sie ergänzt mit ihrem interdisziplinären Konzept die soziale Infrastruktur, entlastet bestehende Einrichtungen und stellt zusätzliche Ressourcen für Integration und Teilhabe zur Verfügung. Das Konzept der "drei Säulen" der Kontakt - und Beratungsstelle bestehend aus internationalem Elterntreffpunkt (nach derzeitigem Stand insgesamt ca. 980 erwachsene BesucherInnen und ca. 990 Kinder), Beratungs- und Integrationsangeboten für neu Zugewanderte (derzeit insgesamt 440 Beratungen durchgeführt) und der koordinierenden, vernetzenden und zielgruppenübergreifenden Arbeit der Gemeinwesenarbeit hat zu deutlichen Synergieeffekten nach "innen" im Rahmen der Kontakt - und Beratungsstelle und nach "außen" in der Arbeit mit anderen Akteuren im Quartier geführt. Die BesucherInnen des Elterntreffs nehmen die Beratungsangebote wahr und umgekehrt. Gemeinsam wird an komplexen Fällen gearbeitet (Erziehungsthemen, Spracherwerb, Unterstützung im Alltag, etc.). Die Vernetzung mit anderen Akteuren und Angeboten und der Kontakt zu anderen Zielgruppen (Ehrenamtliche aus dem Stadtteil, alteingesessenen Bewohnerschaft) durch die Gemeinwesenarbeit ergänzt die Angebote und hilft, sie weiterzuentwickeln. Dies steigert die Akzeptanz im Stadtteil und die Kooperationsbereitschaft von Akteuren und Bewohnerschaft.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilzentrum Weiße Rose
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LHH Integrationsmanagement, LHH Zuwanderung Osteuropa, LHH Schuldnerberatung, LHH Quartiersmanagement Soziale Stadt, LHH Heimverbund, LHH IKEM (Koordinierungsstelle für Arbeit mit Ehrenamtlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Familienbildung, AWO Migrationsberatung, Familienzentren und Kitas im Gebiet, Verein sozialtherapeutischer Einrichtungen, Ökumenisches Kirchenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenberger Sportverein, Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (Nachbarschaftsarbeit Canarisweg)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
hanova (QM), Vonovia (Ansprechpartner vor Ort)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AG Image, Nachbarschaftskreis Wettbergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Mühlenberg, Integrationsbeirat, Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Mühlenberg, VHS (Volkshochschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fairkauf (Mühlenberg), Neue Arbeit GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe: KIBIS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Fredenberg - wir leben Vielfalt!

Ansprechpartner
Nicola Pöckler
Funktion Stellv. Geschäftsführerin
Aus einem funktionierenden Stadtteiltreff heraus in das Gemeinwesen und die Stadt wirken
Projektbeschreibung
Der Ortsteil Fredenberg ist durch ethnische, kulturelle und religiöse Diversität und soziale Problemlagen geprägt. Im AWiSTA, dem Stadtteilzentrum der AWO, ist es gelungen, vielen BewohnerInnen Zugänge zu Unterstützungssystemen zu eröffnen, sie zu beraten und niederschwellige Bildungsangebote zu etablieren. Eine große Stärke des AWiSTA ist, dass hier für alle Anliegen zumindest eine Weiterverweisung möglich ist, wenn sie nicht direkt dort bearbeitet werden können. Das ist insbesondere für Geflüchtete von Bedeutung, die täglich ins AWiSTA kommen können und umfassend beraten werden. Aber nicht nur für die KlientInnen, sondern auch für Einrichtungen, Netzwerkpartner und Fachdienste hat das AWiSTA positive Effekte. Es gibt eine Weiterentwicklung der Angebote durch bessere Kenntnis der Zielgruppe und es gibt Ansprechpartner aus der migrantischen Community im AWiSTA. Eine Aufgabe in den kommenden Monaten ist es, die Angebote weiteren BewohnerInnen zugänglich zu machen. Insbesondere sollen aber die positiven Ansätze aus dem AWiSTA heraus in den Fredenberg und die Stadt Salzgitter wirken. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des sozialen Friedens. Dieser kann gewahrt werden, wenn BewohnerInnen sich auch in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig respektieren, sich kennenlernen und in Teilen eine gemeinsame Identität als BewohnerInnen ihres Quartiers entwickeln. - Ein erster Schritt dazu besteht aber in der Anerkennung der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder kulturellen Gruppe und in er Anerkennung des Wunsches, sich zunächst in homogenen Gruppen zu bewegen. Über die Angebote an bestimmte Gruppen einer Sprache, eines Geschlechts oder Religion wird Vertrauen in die anbietende Institution ermöglicht. - Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen ist ein weiterer wesentlicher Schritt. Beteiligung wird über Teilnahme an Aktivitäten der Institutionen und der Stadt erreicht, vor allem aber über die Einbeziehung der Menschen in die Planung und Gestaltung der Angebote und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten. - Schließlich werden Begegnungs- und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit Anderen geschaffen. Schwerpunkt ist hier die Entwicklung eines "Leitbilds" für den Stadtteil, ein Prozess, der in dem multikulturellen Team des AWiSTA erfolgreich stattgefunden hat. Diese Aktivitäten sollen von einer Sozialpädagogin umgesetzt werden, die seit vielen Jahren am Fredenberg arbeitet und in der migrantischen Community Vertrauen und Achtung genießt.
Ausgangslage
Der Ortsteil gliedert sich in den „neuen Fredenberg“ mit ein- und Mehrfamilienhausbebauung neueren Datums und eher osteuropäischen MigrantInnen und den „alten Fredenberg“. Hier ist überwiegend eine Mehrfamilienhausbebauung aus den 70er Jahren anzutreffen, die MigrantInnen sind überwiegend Muslime aus der Türkei und in den vergangenen zwei Jahren aus Syrien. Der starke Zuzug von Geflüchteten hing mit dem hohen Wohnungsleerstand verbunden mit günstigen Mieten am Fredenberg zusammen. Inzwischen gibt es kaum noch Wohnungsleerstand. Der Bedarf an Unterstützung und Hilfsangeboten für die BewohnerInnen ist seit Jahren unverändert hoch. Durch den starken Zuzug von Geflüchteten mit großem Unterstützungsbedarf stoßen die Hilfesysteme an ihre Grenzen. Die größte Herausforderung ist die Integration der MigrantInnen bzw. die Schaffung eines friedlichen Zusammenlebens und gesellschaftlicher Teilhabe der BewohnerInnen. Deutsche Familien fühlen sich verdrängt und ziehen um, länger hier lebende MigrantInnen fühlen sich gegenüber Geflüchteten benachteiligt und die zumeist syrischen Geflüchteten haben wenig Kontakte zu Menschen anderer Herkunft, so dass ihre Integrationschancen schlecht sind. Insbesondere die Kinder mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Die Geflüchteten wünschen sich Begegnungen mit Deutschen, die aber selten zustande kommen. Bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen gab es hier einen sehr hohen Anteil an AfD-WählerInnen. Bei insgesamt geringer Wahlbeteiligung aufgrund der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit vieler Menschen bekam die AfD um 40 % der Stimmen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Fredenberg
Einwohnerzahl
11300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2016
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der am Fredenberg lebenden Menschen und fördert die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben. Die BewohnerInnen werden dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden. Das Projekt will alle BewohnerInnen ansprechen und erfasst damit verschiedene Zielgruppen. Es setzt sich für die Belange der am Fredenberg lebenden Menschen ein. Den BewohnerInnen werden die Angebote im Stadtteil zugänglich gemacht, es werden aber auch - nach ihren Bedürfnissen - neue Angebote geschaffen. Vernetzung und Kooperation im Stadtteil ist ein selbstverständlicher Baustein in diesem Projekt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nahezu alle BewohnerInnengruppen im Lauf des Projektzeitraums Berücksichtigung bei der Umsetzung finden
Beschreibung
Angebote von BewohnerInnen selbstständig durchgeführt werden oder wenn sie sich öffentlich äußern (politishe Gremien, Veranstaltungen...)
Beschreibung
Menschen mit Migrationshintergrund ihre Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse nutzen, um andere zu unterstützen
Beschreibung
BewohnerInnen sich zu bestimmten Themen oder Interessen zusammenfinden, ohne dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zielgruppe ausschlaggebend ist
Beschreibung
Es zu den Interessen der BewohnerInnen einen Austausch mit städtischen Fachdiensten, anderen Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kitas gibt
Beschreibung
Es Initiativen zum Kennenlernen von BewohnerInnen in ihrem direkten Wohnumfeld gibt
Beschreibung
Die Erfahrungen in diesem Projekt an die entsprechenden städtischen Stellen weitergegeben werden und Politik und Verwaltung der Stadt in Vorhaben einbezogen werden
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fredenberg Forum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend und Familie, Fachdienst Soziales und Integration, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas ( Einrichtungen im Stadtteil)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
MiMi-Projekt (Gesundheitsförderung von Migranten für Migranten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Schulen und Kindertagesstätten am Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
TAG (Tegernseer Aktiengesellschaft, größter Vermieter am Fredenberg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ansprache möglichst vieler BewohnerInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Galerie
reichstagskuppel
20140621 155539
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersforum Emsviertel

Ansprechpartner
Christian Symalla
Funktion Geschäftsführer
Vernetzung, Kooperation, Freiwilligen-Engagement und Imageverbesserung für das Quartier
Projektbeschreibung
"In meinen sieben Jahren als Inhaber des heutigen `Kiosk am Westpark´ im Zentrum des Emsviertels habe ich die Menschen hier, ihre Wünsche, Sorgen und Nöte tagtäglich hautnah erlebt. Ich habe versucht zu helfen, wo ich konnte", erzählt Jasmin Kruškić. "Im Grunde war ich schon damals Gemeinwesenarbeiter. Wenn sich Gruppen unterschiedlicher Herkunft gleichzeitig in meinem Kiosk aufgehalten haben, hatte ich regelmäßig Angst." Das Emsviertel ist ein Quartier mit besonders auffälligen Sozialindikatoren: Über zwei Drittel der hier lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund, mehr als ein Viertel der Einwohner/innen steht im SGB II-Leistungsbezug. Wohnbebauung und Wohnumfeld sind überwiegend monoton, teilweise vernachlässigt. Es gibt nur sehr wenige soziale Einrichtungen. Das Emsviertel ist bisher kein Gebiet der Städtebauförderung und wird dies nach jetzigem Kenntnisstand auch absehbar nicht werden. Der vom Antragsteller seit Ende 2010 im Emsviertel betriebene Treffpunkt Pregelstraße, in dem Jasmin Kruškić heute als pädagogischer Mitarbeiter tätig ist, bietet den Bewohner/innen vor allem einzelfallbezogene Unterstützung an (Beratung/Vermittlung) und ist zugleich Heimat einiger interessenbezogener Gruppen, die sich dort treffen. Die vorhandenen Ressourcen lassen es aber nicht zu, im Sinne eines Quartiersmanagements für das Emsviertel tätig zu werden. Dieses Defizit soll mit diesem Projekt behoben werden. Es beinhaltet Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit, zur Unterstützung von Freiwilligeninitiativen und zur Aufwertung des Quartiersimages durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Zentraler und deshalb titelgebender Projektbaustein ist der Aufbau eines "Quartiersforum Emsviertel". Beim Antragsteller beschäftigte Mitarbeiter/innen, die bereits jetzt verlässliche Ansprechpartner/innen im Quartier sind, sollen durch entsprechende Arbeitszeitaufstockung und nach einer Weiterqualifizierungsmaßnahme am Projektbeginn die Projektdurchführung als zusätzliche Aufgabe übernehmen. "Wir müssen noch mehr als bisher mit den Menschen und den Akteuren hier ins Gespräch kommen. Wir brauchen eine Bündelung der Interessen im Emsviertel, so dass alle an einem Strang ziehen. Und wir müssen dringend noch mehr für das Image des Quartiers tun", sagt Kruškić. Aufgrund seiner eigenen Fluchtgeschichte weiß er, was Entwurzelung bedeutet. Mit Hilfe des Projektes möchte er im Emsviertel ein Netz aufspannen, das Halt und Sicherheit geben kann - ohne Angst.
Ausgangslage
Das Emsviertel ist Teil des Stadtbezirks Weststadt, einer Trabantenstadt der 1960/1970er Jahre mit rund 24.000 Einwohner/innen, die durch ihre Randlage jenseits einer Stadtautobahn räumlich vom restlichen Stadtgebiet abgetrennt liegt. In der Weststadt gibt es bereits zwei Städtebauförderungsgebiete ("Stadtumbau West - Ilmweg" und "Soziale Stadt - Donauviertel"). Das Emsviertel konnte trotz seiner signifikanten Sozial- und Baustruktur bisher nicht von Fördermaßnahmen profitieren, so dass ein aus Sicht des Antragstellers dringend erforderliches Quartiersmanagement dort bisher nicht eingerichtet werden konnte. Die Angebote im "Treffpunkt Pregelstraße" können diese Lücke nicht füllen. In zahlreichen Einzelgesprächen mit Bewohner/innen wird die negative Grundstimmung vieler Menschen im Quartier deutlich: Sie resignieren aufgrund subjektiv empfundener Perspektivlosigkeit oder fühlen sich fremd und gesellschaftlich nicht mitgenommen. Diesen Zustand, der oft Entwicklungen hemmt, will das Projekt aufbrechen. Systematisch sollen die Potenziale für Engagement und Teilhabe der Bewohner/innen erfasst und in Kooperation mit allen Beteiligten zur Entfaltung gebracht werden. Zentraler Kristallisationspunkt hierfür wird das "Quartiersforum Emsviertel". Dort laufen alle Fäden der Quartiersarbeit zusammen, dort ist der Ort, gemeinsam Ideen zu entwickeln und ihre Umsetzung zu organisieren. Ergänzt wird dies durch die Unterstützung einzelner Freiwilligeninitiativen und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Imageverbesserung. Aufgrund des sehr hohen Anteils der Migrationsbevölkerung sind eine kultursensible Vorgehensweise und entsprechende Sprachkenntnisse bei allen Maßnahmen erforderlich.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Emsviertel
Beschreibung
Das Emsviertel wird im Norden durch Kleingartenanlagen und den Westpark, im Osten durch die Autobahn A 391 und im Süden durch die vierspurig ausgebaute Münchenstraße/Elbestraße (inkl. Straßenbahntrasse) begrenzt. Im Westen schließt sich das Rheinviertel mit einer sich vom Emsviertel stark unterscheidenden Sozialstruktur an.
Einwohnerzahl
4952
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus dem Melderegister
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die im Abschnitt "Merkmale des Projektgebietes" angegebenen Werte wurden aus bei der Stadt Braunschweig vorhandenen statistischen Daten auf Basis der Zahlen des Einwohnermelderegisters speziell für das Projektgebiet Emsviertel herausgefiltert.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der 0- bis 18-Jährigen mit erweitertem Migrationshintergrund liegt im Projektgebiet bei 83,7%.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt nimmt das Quartier Emsviertel, seine Bewohner/innen und Akteure als Ganzes in den Blick. Es ist darauf ausgerichtet, die Bewohner/innen und Akteure zu aktivieren, zu beraten, zu beteiligen und sie dabei zu unterstützen, selbst tragende Strukturen im Quartier aufzubauen. Dabei werden vor dem Hintergrund der lokalen Bedürfnislagen Aktivitäten in unterschiedlichen Handlungsfeldern angeregt, unterstützt und begleitet. Die Projektziele selbst sind schwerpunktmäßig auf die Bereiche "Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur", "Zusammenleben unterschiedlicher sozialer und ethnischer Gruppen" und "Imageverbesserung und Öffentlichkeitsarbeit" ausgerichtet. Der im Emsviertel besonders hohe Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund wird dabei berücksichtigt: Interkulturelle Kompetenz und kultursensibles Vorgehen sind von Beginn an selbstverständlicher Teil der täglichen Arbeit im Treffpunkt Pregelstraße. Ein Teil der relevanten Sprachen wird durch das Treffpunktpersonal selbst abgedeckt, ansonsten können Sprachmittler genutzt werden. Im Zuge der Erarbeitung quartiersbezogener Ziele und Maßnahmen durch das "Quartiersforum Emsviertel" wird eine integrierte sozialräumliche Betrachtung des Quartiers erfolgen, die auch die Handlungsfelder "Wohnen und Wohnumfeld", "Schule und Bildung", "Lokale Ökonomie", "Stadtteilkultur", "Sport und Freizeit", "Gesundheitsförderung" und "Umwelt und Verkehr" umfassen wird.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen am Quartiersforum sowie in Initiativen und Gruppen aktiv teil und bringen dort eigene Ideen und Vorschläge ein.
Beschreibung
Aktivitäten werden von Bewohner/innen und Akteuren auch unabhängig von der Organisation/Moderation durch Projektmitarbeiter/innen durchgeführt.
Beschreibung
Menschen aus unterschiedlichen Gruppen und Akteure mit unterschiedlichen Zielsetzungen entwickeln gemeinsam Ideen für das Emsviertel.
Beschreibung
Das Quartiersforum Emsviertel arbeitet kontinuierlich und kooperiert mit weiteren Netzwerken und Akteuren im Stadtteil und ggf. in der Gesamtstadt.
Vorhandene Strukturen
Der gemeinnützige Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e. V. ist seit dem Jahr 2008 in der Weststadt tätig und betreibt seit Ende 2010 im Emsviertel den "Treffpunkt Pregelstraße". Die Angebote des Treffpunktes Pregelstraße konzentrieren sich vor allem auf die Bereiche Beratung/Vermittlung, Durchführung von Veranstaltungen/Exkursionen und Überlassung/Vermietung von Räumen für externe Nutzungen. Die Gruppen, die den Treffpunkt Pregelstraße bisher nutzen, beschäftigen sich ganz überwiegend mit speziellen Themen, so dass die daran interessierten Teilnehmer/innen in aller Regel unter sich bleiben. Eine systematische Unterstützung und Vernetzung der Gruppen untereinander und im Quartier sowie die Entwicklung von Quartierszielen erfolgen bisher nicht.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kita Recknitzstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Baugenossenschaft eG
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsche Wohnen Immobilien Management GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Braunschweiger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteilzeitung "Weststadt aktuell"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbezirksrat Weststadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bewohner/innen des Emsviertels
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizeikommissariat Alsterplatz bzw. Kontaktbeamter
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitsgemeinschaft Weststadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Weststadtplenum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Weststadt e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Pfarrstelle für Menschen mit geistiger Behinderung - mit Uns Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jüdisch-soziokulturelles Alexander David Zentrum e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Rotation
Typ
Stadtteil
Galerie
2018 05 15 emsviertel1
2018 05 15 emsviertel2
2018 05 15 treffpunkt pregelstrasse
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kommunale Intelligenz

Ansprechpartner
Prof. Stefan Müller-Teusler
Funktion Geschäftsführung
Kommunale Intelligenz - Umsetzung einer Strategie in kommunale Handlungssteuerung
Projektbeschreibung
Kommunale Intelligenz (nach Prof. Dr. G. Hüther) ist eine Strategie (Hamburg 2013), bei der es um die regionale Potenzialentfaltung geht. In diesem Projekt soll die Strategie in ein regionales Handlungskonzept "übersetzt" werden, so dass es als regionales Instrument zur Koordinierung der vorhandenen Aktivitäten wie auch zur Entwicklung notwendiger Felder für die Zukunft genutzt werden kann. Außerdem soll eine erste Erprobung stattfinden. Gleichzeitig sollen daraus allgemeine Items für die Verwendung dieses Konzeptes abgeleitet werden. Am Beispiel des Dorfes Lüder im Süden des Landkreises Uelzen soll insbesondere der ländliche Raum in den Blick genommen werden, auch unter dem Aspekt des demographischen Wandels. Dabei geht es einerseits um die Entwicklung notwendiger Potenziale, andererseits um die regionale Entwicklung in Wirtschaft, die Stärkung und Förderung des Ehrenamtes, ein neues Miteinander im Generationenverhältnis durch intergenerative Bildung und die Umsetzung lebenslanges Lernens zur Förderung der Lebensqualität.
Ausgangslage
Das Dorf Lüder (mit ca. 1000 Bewohnern) im Süden des Landkreises Uelzen ist typisch für den ländlichen Raum in Niedersachsen: Es ist geprägt von einer überalternden Bevölkerung, die lokale Grundschule ist geschlossenen worden und die meisten Arbeitsplätze sind meistens mit längeren Fahrzeiten verbunden (Richtung Uelzen, Gifhorn, Wolfsburg und andernorts). Die regionale Versorgung ist unzureichend, weil eine schlechte regionale Infrastruktur besteht (Einkauf, ÖPNV etc.) und für alle Personengruppen längere Wege notwendig sind, um Versorgungseinheiten zu erreichen (wie z.B. medizinische Versorgung).
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Uelzen Lüder
Beschreibung
Lüder leigt im Süden des Landkreises Uelzen, begrenzt durch den Elbe-Seitenkanal. Um Lüder herum sind viele landwirtschaftlichen Flächen. Lüder grenzt an den Landkreis Gifhorn sowie an die Stadt bad Bodenteich.
Einwohnerzahl
1290
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCder_(L%C3%BCneburger_Heide); Abruf 02.05.2018
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
lueder.pdf (71.86 KB)
GWA/QM-Ansatz
Beteiligung von Bürger*innen für ihre Region und ihre Belange und Entwicklung der Region für die Zukunft, um im demographischen Wandel nachhaltige Versorgungsstrukturen und Lebensgrundlagen für die Zukunft dauerhaft zu bilden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anhand Items Kommunale Intelligenz sind neue Strukturen gebildet und Planungen für die Zukunft verabredet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kult-Ur-Dorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Auetal-Schule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Alte Schule des Paritätischen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielmannszug Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehr Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeister Jürgen Schulze
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Firmen und Freiberufler vor Ort
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Einwohner*innen Lüder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Projektbeirat
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen

Ansprechpartner
Dilek Boyu
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim: Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde in Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Atatürk Kültür Dernegi e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - italienische Gesellschaft Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - russischer Kulturverein Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EL PUENTE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mala Ezidya für Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sudanhaus in Hildesheim (i. G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tamilischer Kultur und Sportverein e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vanakkam Thamilar Hildesheim (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Go 20 Nord/Timo e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kaleidoskop e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
Galerie
bruecke foto gemeinsam
Zustimmung Veröffentlichung
On