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Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Gemeinsam in Norden

Ansprechpartner
Frank Martens
Funktion Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe
Gemeinwesenarbeit und Integration in Quartieren der Stadt Norden
Projektbeschreibung
Das vorliegende Projektvorhaben setzt in zwei Gebieten der Stadt Norden an. Es handelt sich daher um zwei Teilprojekte, die durch übergeordnete Strukturen miteinander verbunden sind. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur mit vielen neuzugewanderten Personen sowie Personen, die von Transferleistungen abhängig sind. Ein Gemeinschaftsgefühl konnte bisher in den Gebieten nicht entstehen. Daher wird durch das Projekt eine Anlaufstelle geschaffen. Dort ist Begegnung möglich und es können von Bewohner/innen gewünschte Beratungs- oder andere Angebote stattfinden. Es werden zwei Gemeinwesenarbeiter/innen eingesetzt, in den Quartieren Südwesten und Tidofeld. Es ist geplant, dass die Gemeinwesenarbeiter/innen sich mit den Strukturen vor Ort auskennen und durch ihre Anbindung an den Landkreis mit Ämtern und anderen Akteuren gut vernetzt sind. Die Gemeinwesenarbeiter/innen gestalten ihre Arbeit offen für die Bedürfnisse der Bewohner/innen und bieten Hilfe zur Selbsthilfe an. Gemeinsam wird ein Weg erarbeitet, das Leben im Gemeinwesen zu verbessern. Die Bewohner/innen werden ermutigt sich in ihrer Nachbarschaft einzubringen. Neben der Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten und der Ansprache der einzelnen Bewohner/innen bezüglich ihrer Verbesserungsvorschläge, ist das Netzwerk mit allen Akteuren, die die Arbeit im Quartier unterstützen können, eine wichtige Säule innerhalb des Projektes. Die Gemeinwesenarbeiter/innen eröffnen Möglichkeiten für eigenes Engagement der Menschen in den beiden Gebieten. Eine weitere Grundlage für die Verbesserung des Zusammenlebens im Quartier ist die Ermutigung zur Teilnahme an Freizeit- und kulturellen Angeboten sowie non-formalen Bildungsangeboten. Personen, die in bestehende Angebote integriert sind, fällt es leichter die deutsche Sprache zu erlernen und über das direkte Umfeld hinaus Menschen kennenzulernen. Durch die gemeinsame Teilnahme wird die Akzeptanz gefördert und es entstehen Brücken für die gesamtgesellschaftliche Teilhabe. Bereits heute arbeitet die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung in verschiedenen Projekten mit der Hochschule Emden zusammen. Für das vorliegende Projekt ist eine wissenschaftliche Begleitung durch die HS Emden geplant.
Ausgangslage
Der Landkreis Aurich hat seit 2015 ein Netzwerk zur Integrationsarbeit etabliert. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, alle Neuzugewanderten sowie weitere Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die Unterstützung benötigen, zu erreichen. Es wird immer deutlicher, dass die Integrationsarbeit nicht losgelöst von Maßnahmen betrachtet werden kann, die im Gemeinwesen ansetzen. Es konnten innerhalb des Landkreises verschiedene Gebiete identifiziert werden, die stark von Flüchtlingszuzug betroffen sind. Zu diesen Gebieten gehören zwei Quartiere in der Stadt Norden. In diesen Bereichen lebt gleichzeitig ein hoher Anteil von Leistungsempfänger/innen. Beide Quartiere sind einerseits geprägt durch Straßen mit Wohnblocks, in denen sich ausländische und sozial benachteiligte Menschen ansiedeln. Wegen günstiger Mieten und der zentralen Lage in der Mittelstadt Norden ziehen weiterhin neuzugewanderte Menschen in die Wohnblocks der Quartiere. Die ausländischen Bewohner/innen sind teilweise bereits gut miteinander vernetzt, nehmen aber keinen Kontakt zu Einheimischen auf. Die Wohnblocks grenzen andererseits an Straßen mit Einfamilienhäusern, die größtenteils von Alteingesessenen bewohnt werden. Das Nebeneinander ohne Miteinander birgt großes Konfliktpotential. Bisherige Angebote und Initiativen wenden sich an spezielle Gruppen und lassen keine Brücken zwischen den Bevölkerungsteilen entstehen. Außerdem sind Angebote oft nicht ausreichend bekannt. Es fehlt eine Stelle, die die Angebote besser miteinander vernetzt. Außerdem gibt es keinen Treffpunkt innerhalb des Quartiers, der die Anonymität der Stadt aufhebt und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen einander näherbringt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwest
Beschreibung
Norden Südwest: das Gebiet Norden Südwest umfasst Teile der Norder Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, in denen die Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohner/innen besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen, sodass das Gebiet bewusst gewählt wurde. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße bzw. die Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg und im Südwesten durch den Stadtrand eingegrenzt. Die Fläche beträgt 1655888 m², bzw. 165,59 ha.
Einwohnerzahl
4993
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhaltet Straßen mit einem Ausländer/innenanteil von über 50% (Warfenweg 51,5%), Sonstige: Prozentanteil im gesamten Landkreis Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Es handelt sich um die Zahlen der ALG II - Empfänger/innen, ALG I - Empfänger/innen wurden nicht erfasst. Sonstige: ALG II - Empfänger/innen im Landkreis Aurich gesamt, Quelle: Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhalten Straßen mit über 30% Einwohner/innen, die Transferleistungen beziehen (Bremer Str. 73,7%, Gerhart-Hauptmann-Str. 74,6%, Funkweg 34,1%, Hamburger Str. 59,8%, Mühlenlohne 34,8%, Warfenweg 60,8%). Sonstige: Empfänger von Transferleistungen im Landkreis Aurich insgesamt, Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich, Landkreis Aurich
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Tidofeld
Beschreibung
Das Gebiet umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt, Fläche: 125202 m², 22,5 ha.
Einwohnerzahl
608
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
In dem Gebiet liegt die Rheinstraße mit einem Ausländeranteil von 18,2%, Sonstige: Ausländer/innen im Landkreis Aurich insgesamt, Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Es handelt sich um die Zahlen der ALG II - Empfänger, ALG I - Empfänger wurden nicht erfasst. Sonstige: ALG II-Empfänger im Landkreis Aurich insgesamt, Quelle: Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
In dem Projektgebiet liegt die Rheinstraße mit einem Anteil Einwohner/innen, die Transferleistungen beziehen von 45%. Sonstige: Einwohner/innen, die Transferleistungen beziehen im Landkreis Aurich insgesamt Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich, Landkreis Aurich
Unterlagen zum Gebiet
tidofeld.png (492.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Bisher gibt es keinen ganzheitlichen Ansatz in der Stadt Norden. Die Ämter und Institutionen arbeiten ressort- bzw. rechtskreis- und nicht gemeinwesenorientiert. Die Gemeinwesenarbeiter/innen werden die verschiedenen Bereiche zusammenbringen. Gleichzeitig sollen die verschiedenen Angebote auch allen Bewohner/innen der Quartiere offenstehen, sodass sie die Angebote bei Bedarf in Anspruch nehmen können. Dafür wird ein Begegnungszentrum geschaffen. Es werden noch passende Räumlichkeiten gesucht. Nicht nur Ämter können in diesen Räumen Angebote machen. Auch Vereine und Initiativen können die Räume nutzen und ihre Angebote den Menschen vor Ort leichter näherbringen. Das Begegnungszentrum steht allen Menschen offen, sodass durch gemeinsame Veranstaltungen dort Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und Geschlechts zusammenkommen. Dadurch entsteht ein Miteinander, welches mittelfristig sozialen Konflikten vorbeugen kann und damit auch eine präventive Funktion hat. Um Interessen zu erkennen und das Begegnungszentrum bekannt zu machen, ist die Aktivierung und persönliche Ansprache der Quartiersbewohner/innen eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeinwesenarbeiter/innen. Unabhängig von spezifischen Fragestellungen werden Themen, Interessen und Neigungen ermittelt, die das Zusammenleben verbessern und die Gemeinschaft stärken können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohner/innen erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Beschreibung
Einrichtungen wie Vereine und Bildungsträger in der Stadt Norden werden gezielt angesprochen. So kann bei vorhandenem Interesse eine Übersicht über die Angebote gegeben und neue Angebote geschaffen werden. Die Menschen werden an die Angebote herangeführt.
Beschreibung
Das Ziel ist es nicht wie bisher bezogen auf einen bestimmten Rechtskreis oder eine bestimmte Zielgruppe zu arbeiten, sondern ein übergreifendes Netzwerk für die Quartiere zu schaffen.
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Im Laufe des Projektes entstehen quartiersbezogene Netzwerke durch gemeinsame Ziele und Interessen.
Beschreibung
Es werden alle Menschen innerhalb der Quartiere einbezogen, unabhängig davon, ob sie neuzugewandert, alteingesessen, Leistungsempfänger oder Nicht-Leistungsempfänger sind. Es entstehen Brücken zwischen den verschiedenen Gruppen und zu den Institutionen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Behindertenhilfe Norden, (Migrations-) Beratungsstellen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ulrichsgymnasium Norden, Oberschule Norden, Grundschule im Spiet Norden, KVHS Norden, weitere Bildungsträger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PSV Norden e.V., Norder Turnverein von 1861
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Stadt Norden, Sozialamt, Jobcenter, Schulamt und Amt für Kinder, Jugend und Familie vom Landkreis Aurich
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinschaftliches Wohnen plus für Bolzum

Ansprechpartner
Adalbert Mauerhof
Funktion Fachbereichsleiter Verbandsarbeit und Seniorenarbeit
Zukunftsperspektive füihrer vertrauten Umgebung bleiben können und Teilhabe gewährleistet ist
Projektbeschreibung
Die AWO Region Hannover e.V. hat in den letzten Jahren an verschiedenen Standorten positive Erfahrungen mit dem Aufbau und der Begleitung Gemeinschaftlicher Wohnprojekte und Quartiersentwicklung in der Region Hannover gemacht. Es zeigte sich, dass aus den gemeinschaftlichen Wohnprojekten Impulse in das weitere Wohnumfeld gesetzt wurden, die einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Quartiers oder Nachbarschaft hatten. Vor diesem Erfahrungshintergrund wurde dieses Projekt konzipiert, das eine Weiterentwicklung des gemeinschaftlichen Wohnens bedeutet und weitere Aspekte mit einschließt. Das Projektes soll im ländlichen Raum umgesetzt werden, da hier in den nächsten Jahren eine ausreichende Daseinsvorsorge und der demografische Wandel die Bewohnerinnen und Bewohner vor besondere Herausforderungen stellen werden. Folgende Projektziele werden dabei verfolgt: • Aufbau und Begleitung des Gemeinschaftlichen Wohnens • Vernetzung von bestehenden Angeboten • Ermöglichung und Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements • Ausbau der Teilhabe an der Daseinsvorsorge und niedrigschwellige Beratungsmöglichkeiten . Kooperation mit Pflegeeinrichtung • Entwicklung von aktiver und unterstützender Nachbarschaft • Schaffung von bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum In dem Servicehaus in Bolzum entstehen bis Ende des Jahres 2019 elf seniorengerechte Wohnungen (zwei Wohnungen mit B-Schein und zwei Wohnungen mit B-Schein +60%), eine Tagespflege und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft. Durch das Gemeinschaftliche Wohnprojekt erhalten ältere Menschen eine Perspektive für den Verbleib in der vertrauten Umgebung. Mit dem Projekt ist das Servicehaus ein Ausgangsort für Vernetzung und bürgerschaftliches Engagement für das gesamte Dorf und die Einwohnerinnen und Einwohner.
Ausgangslage
Das Dorf Bolzum gehört zur Stadt Sehnde und liegt ca. 20 km von Hannover entfernt. Bolzum hat 1300 Einwohnerinnen und Einwohner. Um dem Strukturwandel durch den demographischen Wandel und die Abwanderung in die Stadt etwas entgegenzusetzen, hat eine engagierte Gruppe unter anderem einen Dorfladen aufgebaut. Die Versorgung mit seniorengerechten Wohnungen ist jedoch ein großes Problem, wodurch ältere Menschen schwer in der vertrauten Umgebung bleiben können. Vor diesem Hintergrund baut die AWO Jugend- und Sozialdienste gGmbH ein Servicehaus in zentraler Lage im Dorf. Das Servicehaus wird neben einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft und einer Tagespflege auch 11 seniorengerechte Wohnungen aufweisen. Die Wohnungen, die zum Teil geförderten Wohnraum bieten, bilden das das Gemeinschaftliche Wohnen. Das Projekt geht aber über das gemeinschaftliche Wohnprojekt, das den Mieterinnen und Mietern eine Perspektive für das eigenen Altwerden bieten, weit hinaus. So wird durch die sozialpädagogische Begleitung eine niedrigschwellige Beratung für ältere Menschen im Dorf angeboten, bürgerschaftliches Engagement ermöglicht und aktiviert und eine Vernetzung im Dorf hergestellt. Darüber hinaus bietet die frühe Anbindung an die Tagespflege und spätere "Pflege WG" die Gewissheit einer umfangreichen individuellen Unterstüzungs im Pflegefall. Damit stellt das Projekt eine Keimzelle im Dorf dar, durch die ein Verbleib im Dorf von älteren Menschen mit Hilfebedarf möglich wird und von der auch andere Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes profitieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sehnde - Dorf Bolzum
Beschreibung
Das Dorf Bolzum gehört zur Stadt Sehnde und liegt südöstlich von Hannover. Das Zentrum von Hannover ist ca. 20 km entfernt
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
Veröffentlichung der Stadt Sehnde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Menschen ab 60 Jahre für die Stadt Sehnde abgeleitet aus dem Demographiebericht. Zahl für Bolzum (Projektgebiet) geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Schaffung eines konkreten Projekte, dass die älteren Bevölkerung und die Familien unterstützt. Das Projekt wirkt in das Quartier hinein. Vorhandene Strukturen werden miteinander vernetzt und neue Angebote aufgebaut. Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Wohnungen werden belegt und bieten eine nachhaltige Wohnmöglichkeit für ältere Menschen; die bei der Beteiligung geäußerten Themen werden aufgegriffen und bearbeitet
Beschreibung
zunehmende Selbststeuerung der Wohnprojektgruppe; Netzwerke arbeiten konstruktiv miteinander
Beschreibung
gute Vernetzung mit den bestehenden Angeboten im Dorf (Dorfladen, Vereine); es besteht ein breites Bündnis aus Aktueren im Dorf, die das Projekt mit tragen
Beschreibung
Veranstaltungen gut besucht werden; das Gemeinschaftliche Wohnprojekt wird als wichtiger Bestandteil des Dorflebens gesehen; bürgerschaftliches Engagement entwickelt sich aus dem Projekt heraus
Beschreibung
niedrigschwellige Beratungsangebote werden angenommen; Informationsveranstaltungen und Treffen werden genutzt;
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bewohnerinnen und Bewohner aus Bolzum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeisterin Dr. Silke Lesemann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfladen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Bolzum und Turn- und Sportverein von 1908 Wehmingen, Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, u.a. Pflegeteam Sehnde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ProKlima
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum (2019)

Ansprechpartner
Manfred Fraatz
Funktion Leiter Fachbereich Soziales
Vielfalt in Neumünden leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden wird ein Prozess des friedl. Zusammenlebens unter multiethn. Anwohnern implementiert. Für diese Vielfalt wurde ein Begegnungszentrum (BZ) mit einer Projektkümmerin errichtet. Der LK Göttingen als Eigentümer hat die Baumaßnahmen für die Räumlichkeiten im Haus der Nationen im Stadtteil Neumünden, in denen das BZ entsteht, bereits abgeschlossen. Im ersten Projektjahr wurden bereits in einem interaktiven Beteiligungsprozess Angebote für und mit Anwohnern etabliert. Nun werden mit Teilprojekten wie z.B. regelm. Kochabenden, gem. Feiern, Frauencafé, HA-Hilfe u. Familienseminaren das BZ sowie der angeschlossene Inklusionsbetrieb Bistro mit Leben gefüllt. Damit wird die Sozialstruktur im Stadtteil merklich verbessert u. Defizite im Gemeinwesen werden behoben. Eine Kümmerin beschäftigt sich mit Organisation, Planung, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie mit Unterstützung u. Aufbau v. selbstorganisierten Aktivitäten v. Anwohnern. Im Folgejahr werden im BZ für generations- u. kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen geeignete Hilfsformen u. Angebotsstrukturen ausgebaut u. optimiert, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden/defizitär sind. Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet. 1. Es sollen religionsübergreifende u. interkulturelle Begegnungsformate, z.B. Stadtteilfeste, Sport-, Kultur o. Kunstangebote entwickelt u. umgesetzt werden. 2. Das BZ soll als ein Ort f. selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein offener Treff eingerichtet u. Menschen mit/ohne Migrationshintergrund werden bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Der Treffpunkt-Ansatz wird durch örtliche Initiativen selbsttragend fortgeführt, z.B. multikulturelle Männerrunden, Seniorentreffs, Spieletreff, Selbsthilfegruppen, wie zivilgesellschaftliche Umweltinitiativen. 3. Die Zentrierung u. Vernetzung der Beratungs- u. Unterstützungsangebote f. versch. im Stadtteil lebende Zielgruppen wird einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung leisten, z.B. die Sprechzeiten von Suchtberatungsstelle/ProFamilia als Erstkontakt, Weiterleitung dieser Bedarfe an Fachdienste, ständige Bedarfsermittlung durch Anwohnerbefragungen. Durch das Projekt sollen die Bürger weiterhin in Detailplanungen des Bistroangebots und der zukünftigen Nutzung Räume des BZ einbezogen werden. Ein partizip. Projektbeirat (multiethn.) begleitet die konzeptionelle u. operationelle Arbeit während der Projektlaufzeit.
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen den beiden Oberzentren Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der jungen Generation in die umliegenden größeren Städte. Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit ca. 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit ca. 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Außerdem wurde in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von Flüchtlingen in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere in Neumünden ist die Kommunikation zwischen den minderjährigen unbegleiteten Ausländern und den Jugendlichen ohne MHG besonders von Missverständnissen und Problemen geprägt, die durch Vorurteile und Ängste entstehen. Überproportional viele Bürger sind auf staatl. Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Daraus resultiert der Ruf als Konzentrationspunkt für die sozial benachteiligte Bevölkerung. Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden. So wurde ermittelt, dass sich bei Begegnungen speziell in den Bildungseinrichtungen, auf öffentlichen Plätzen, bei der karitativen Organisation sowie im nachbarschaftlichen Zusammenleben latente und offene Spannungen, Verständigungsschwierigkeiten und interkulturelle Konflikte im Umgang ergeben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden. Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke. Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird auf ca. 20% geschätzt.
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzungen des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner Neumündens richtet. Die verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der Bevölkerung. Ziel ist, das HdN durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung zu beleben, aber auch die Verbesserung der Qualität der Beziehungen unter Migranten und der hiesigen Bevölkerung. Kultursensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll die „Kümmerin/Gastgeberin“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Der Stadtteil bzw. das Haus der Nationen wird mit Hilfe des Begegnungszentrum bzw. der „Kümmerin“ aufgewertet. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im Begegnungszentrum direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des Begegnungszentrums verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, als auch sozial- bzw. lokal ausgerichtet. Dies zeigt sich deutlich durch niedrigschwellige Möglichkeiten, die geboten werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes)
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Jugendhilfe Münden e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheeverein Hann. Münden, Kneippverein, Bürgerinitiative Ein.münden, Geschwister-Scholl-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen, Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden
Typ
Stadtteil
Galerie
haus der nationen
Zustimmung Veröffentlichung
On

Finde die Glaswände!“ – Gemeinsam Durchgänge zur guten Nachbarschaft schaffen

Ansprechpartner
Nikola Stasko
Funktion Projektleitung
Der Landkreis Hameln-Pyrmont will mit dem zu fördernden Projekt „Finde die Glaswände!“ in seinen acht Kommunen ehrenamtliche Potentiale wecken, Trennungen identifizieren und durch gute Ideen ganz neue Durchgänge schaffen.
Projektbeschreibung
Unter dem Motto: „Finde die Glaswände!“ sollen die Teilnehmer (aus kommunalen, gemeinnützigen, privaten und ehrenamtlichen Strukturen) aktiviert werden zu erforschen, welche unsichtbaren Wände eine gute Nachbarschaft verhindern, was uns trennt und Beziehungen hemmt. Im zweiten Schritt sollen neue Ideen entwickelt werden, um die „Glaswände zu durchbrechen“. Ziel der zukünftigen GWA soll die Zusammenführung sozialer, demografischer u. ethnischer Potenziale sein. Es entsteht ein Mehrwert für die gesamte Bevölkerung, der sich in der Steigerung der Lebensqualität und damit der Attraktivität des Standorts widerspiegelt, besonders wichtig ist dies im ländlichen Raum. Deshalb kommt es darauf an, Akteure des sozialen Lebens zu vernetzen, damit so Menschen zueinander finden. Die menschlichen Bedürfnisse nach Teilhabe und Teilgabe sind hier grundlegend. So werden eine gegenseitige Unterstützung und ein Austausch unter Nachbarn möglich. Hierzu benötigt man Projekte auf freiwilliger Basis, die Begegnungen unterschiedlichster Menschen fördern. (z.B. Stadtteilfeste, Kinder-Eltern-Sponsoring-Lauf, Aufbau einer Fahrrad-Werkstatt) Um dies umsetzen zu können, soll eine zunächst für anderthalb Jahre befristete ¾-Stelle geschaffen werden. Diese zentrale Koordinierungsstelle mit Fokus auf GWA, besetzt durch eine universitär ausgebildete Fachkraft, soll in den ersten 6 Monaten mit einem Steuerungskreis in Rückkoppelung mit der Hausleitung diesen Auftakt für freiwillig teilnehmende Bürgermeister, ggf. Bürgervertretungen vorbereiten und koordinieren. Anschließend wird die Umsetzung der dort gesammelten Ideen in Projektgruppen für 1 Jahr von der Fachkraft begleitet. Für die Start- u. Abschlussveranstaltungen u. Begleitung der Projektgruppen werden zusätzlich Moderatoren o. Referenten auf Honorarbasis eingesetzt. Ziel ist es, mit den einzelnen Städten u. Gemeinden konkrete Ansätze zur Überwindung der Glaswände zu erheben u. dass diese Ideen unter Mitwirkung der Städte u. Gemeinden in Gemeinwesenarbeit vor Ort durchgeführt werden. In einer Abschlusskonferenz werden alle Projekte vorgestellt, die besten 2-3 bekommen ein Preisgeld als Anschubfinanzierung oder andere aktivierende „Preise". Zudem werden diese Best-Practise-Beispiele in einer übergreifenden Öffentlichkeitsarbeit sowie in einer Broschüre hervorgehoben. Durch entstandene Netzwerke u. weitere Konzeptplanung im LK soll für Nachhaltigkeit gesorgt werden.
Ausgangslage
Der Landkreis Hameln-Pyrmont gehört mit einer Größe von 796 qkm u. einer Einwohnerzahl von rund 150.000 zu den dichter besiedelten Kreisen in Nds. 8 Städte und Gemeinden bilden den Landkreis Hameln-Pyrmont: Hameln, Bad Pyrmont, Hessisch Oldendorf, Bad Münder, Aerzen, Salzhemmendorf, Coppenbrügge und Emmerthal. Insgesamt ist der Landkreis urban und ländlich geprägt mit vielen kleinen Ortsteilen und Dörfern. Dem demografischen Wandel begegnen wir durch Zuzug, Attraktivierung , Förderung von Dorfläden, Glasfaserausbau und einem wegweisenden Nahverkehrskonzept. Bereits vor Jahren hat sich die Region auf den Weg der Vernetzung und Weiterentwicklung gemacht: vorbildliche Flüchtlingssozialarbeit, Lokale Allianzen, eine flächendeckende spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), Pflegekonferenz, Sozialraum AGs, Freiwilligenagenturen sowie die Bildungs- und die Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont prägen eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen kommunalen, gemeinnützigen, privaten und ehrenamtlichen Strukturen. Als grundlegende gesellschaftliche Veränderungen erkennen wir: a) Rückzug und Definition über Milieus und zunehmend weniger gemeinsame Räume für die Alltagsbegegnung. b) Einen sich ändernden Altersaufbau und die fortschreitende Singularisierung, die neue Bedarfe bei den Alteingesessenen vor Ort verursachen. c) Flüchtlinge, die nun „dezentral“ in Wohngebieten wohnen, benötigen neben ihren besonderen Bedarfen einer Anbindung in ein Quartier, Viertel oder Dorf, um dauerhaft teilhaben zu können und Perspektiven für ein Leben im Gemeinwesen entwickeln zu können. d) Ehrenamtliche Potentiale, die in einem neuen selbstbestimmten Rahmen geweckt werden können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Hameln-Pyrmont
Beschreibung
Der Landkreis Hameln-Pyrmont gehört mit einer Größe von 796 qkm und einer Einwohnerzahl von rund 150.000 zu den dichter besiedelten Kreisen in Niedersachsen. Der Weserraum mit der Kreisstadt Hameln als Zentrum ist eine alte Kulturlandschaft. Acht Städte und Gemeinden bilden seit der Verwaltungs- und Gebietsreform der 70er Jahre den Landkreis: Hameln, Bad Pyrmont, Hessisch Oldendorf, Bad Münder, Aerzen, Salzhemmendorf, Coppenbrügge und Emmerthal. Insgesamt ist der Landkreis urban und ländlich geprägt mit vielen kleinen Ortsteilen und Dörfern.
Einwohnerzahl
150000
Quelle / Anmerkungen
https://www.hameln-pyrmont.de/Landkreis/Der-Landkreis/Zahlen-Daten-Fakten
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Durch die aktivierenden, partizipativen, vernetzenden und empirischen Methoden befähigt das Projekt „Finde die Glaswände“ die Bürger dazu, Trennungen als Problemlagen zu erkennen und diese durch innovative Ideen zu durchbrechen. Genau dies ist der Kern der GWA. Mit dieser Art der Analyse am Anfang des Projektes praktizieren wir bereits GWA. Der LK orientiert sich dabei an den Bedürfnissen und Interessen der vor Ort lebenden Menschen und fördert ihre Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Wir unterstützen die Menschen dabei, ihre Bedürfnisse zu erkennen, selbst aktiv zu werden und sich für ihre Anliegen einzusetzen. Hier sollte sowohl zielgruppen- als auch ressortübergreifend gearbeitet werden. Der LK versteht sich als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Kommunen und bietet durch das Projekt eine Plattform für Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und Bürgern andererseits. Vernetzung und Kooperation spielen hier eine fundamentale Rolle. Vorhandene Ressourcen und Potenziale werden vor Ort gestärkt, aktiviert und miteinander verknüpft. Der LK Hameln-Pyrmont sieht dieses Projekt daher als einen Teil seiner sozial- und kommunalpolitischen Aufgabe. Der LK will zur Ausgestaltung vor Ort „bottom-up“ anregen und motivieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Open-Space-Auftakt u. Abschlussveranstaltung finden statt mit kommunaler Verwaltung, Fachkräften vor Ort, ehrenamtlich Tätigen und Bewohnern. Zudem sind entstandene Projektgruppen begleitet.
Beschreibung
Open-Space-Auftakt bringt mehrere interdisziplinär u. mit Bürgern/ Ehrenamtlichen besetzte AGs hervor. In diesen erarbeiten die Bewohner ihre Bedürfnisse methodisch analytisch und bennenen ihren Willen.
Beschreibung
Bewohner entwickeln und organisieren in den entstandenen AGs entsprechend ihren Fähigkeiten Strukturen befarfsentsprechend. Soziale, demografische und ethnische Potenziale sind vor Ort genutzt.
Beschreibung
Die Qualität der Umsetzung des Programms zeigt sich auch, wenn kommunale Verwaltung, Fachkräfte vor Ort, ehrenamtlich Tätige und BewohnerInnen kooperieren, um divers und ressortübergreifend auf die Bedürfnissen zu reagieren.
Beschreibung
Des Weiteren ist Qualität abzulesen, wenn sich die Infrastruktur dahingehend entwickelt hat, dass benennbare Aktivitäten an diversen Stellen nachbarschaftliches Zusammenleben positiv unterstützen können.
Beschreibung
Glaswände sind zwischen unterschiedlichsten Gruppen in Projekten durchbrochen: arm/reich; gebildet/ungebildet; nach Herkunft; digital native/digital immigrants (Verängstigung); zugezogen/Ursprungsbevölkerung
Beschreibung
Der Mehrwert ist von den teilnehmenden Kommunen erkannt und feste Ansprechpartner vor Ort stehen für eine Kooperation zur Verfügung.
Beschreibung
Bewohner/ Ehrenamtliche entwickeln ihren Bedarfen entsprechende Projekte, die Brücken bauen trotz demografischer, sozialer und ethnischer Unterschiede.
Beschreibung
Übergreifende Öffentlichkeitsarbeit in Social Media, Zeitung und Lokalradio sowie die Entwicklung einer Broschüre mit allen Projekten erreichen die Gesamtbevölkerung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
BürgermeisterInnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jacqueline Günther (Gesundheitsregion)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter der Seniorenräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagenturen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

NaDi - NachbarschaftsDialog

Ansprechpartner
Christoph Matschinsky
Funktion Teamleiter
Stärkung des sozialen Zusammenhaltes durch Begegnung und Partizipation
Projektbeschreibung
Das Projekt "NaDi – NachbarschaftsDialog“ zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt im Projektgebiet zu stärken und Möglichkeiten für das Zusammenwachsen als soziale Gemeinschaft zu bieten. NaDi ist dabei nicht nur Akronym, sondern auch das arabische Wort für "Club". Es wird im Alltag als Begriff für Orte der Begegnung verwendet. Auf diesen Orten liegt der Fokus des Projektes. Das Projektgebiet umfasst das ehemalige Sanierungsgebiet "Soziale Stadt", die damals geschaffenen Strukturen sollen wieder durch Hauptamtliche reaktiviert werden. Es ist von einer wirtschaftlich schwachen und aus verschiedenen Gruppen (v.a. Russlanddeutsche, Geflüchtete, Ausländer aus Osteuropa) bestehenden Bevölkerung geprägt, die sich nicht als soziale Gemeinschaft verstehen. Die vor Ort bereits vorhandenen Räume werden im Rahmen des Projektes für schwer zu erreichende Zielgruppen geöffnet. Hier finden gruppenübergreifende Angebote statt, die Kontakt ermöglichen. Der Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf dem Familienzentrum sowie auf den im Projektgebiet liegenden bzw. an das Projektgebiet angrenzenden KiTas und Schulen. Dies hat zwei Gründe. Zum einen bildet sich in den oben genannten Räumen die gesamte Vielfalt der Bewohner*innen des Projektgebietes ab. KiTas und Grundschulen sind Orte, die von allen genutzt werden und so ideale Voraussetzungen dafür bieten, Menschen zu erreichen, die sich sonst eher in ihre eigenen sozialen Gruppen zurückziehen. Zum anderen gibt es bei den Themen Bildung und Erziehung großen Nachholbedarf – dies beginnt bei Rechten von Kindern und endet bei den diversen Möglichkeiten institutioneller Bildung und Freizeitförderung. Hier anzusetzen heißt auch, Teilhabechancen zu erhöhen und positive Zukunftspersperspektiven zu entwicklen. Die Bedarfe sind hier für alle Gruppen gleich – eine möglichst gute Unterstützung und damit gute Chancen für die eigenen Kinder. Sie schaffen damit ein verbindendes Element. Weitere relevante Themen und damit Zugänge sollen im Laufe des Projektes gefunden werden. Die Bewohner sollen sich aktiv in das Gemeinwesen und die Entwicklung des Projektgebietes einbringen. Daher werden monatlich Initiativen und Angebote der Gemeinde vorgestellt, um so das Engagement zu fördern. Auch für eigene Ideen und Wünsche können die Projektmitarbeiterinnen Unterstützung bieten. Die Anwohner werden so in kleinen Schritten dazu gebracht, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und ein positives Miteinander zu fördern.
Ausgangslage
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße 2-10 und Heideweg 37-45. Damals wurden Quartiersmanagementstrukturen aufgebaut. Ziel war es, diese auch nach Beendigung des Projektes "Soziale Stadt" aufrecht zu erhalten. Ohne hauptamtliche Unterstützung war dies jedoch nur schwer möglich. Es gibt Angebote verschiedener Akteur*innen sowie ein Freiwilligenbüro, das versucht Ehrenamtliche anzubinden, den Zugang zu Anwohner*innen zu finden gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig. Geprägt ist das Gebiet durch einen hohen Anteil von Menschen, die Transferleistungen beziehen. Zudem ist der Anteil von Ausländer*innen in dem Gebiet deutlich höher als in der Gesamtgemeinde, gleiches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund. Hier handelt es sich vor allem um Spätaussiedler*innen. Verschärft hat sich diese Entwicklung durch den hohen Zuzug von Geflüchteten ab 2015 und den seit 2017 zu beobachtenden Zuzug von Menschen aus Osteuropa. Diese Gruppen leben nebeneinander her, was zu Vorurteilen und negativen Zuschreiben gegenüber „der Anderen“ führt. Es gibt kein Gemeinschaftsgefühl oder Engagement für das Gemeinwesen. Daher ist es zwingend notwendig, hier durch Information und Begegnung neue Impulse zu setzen und die Menschen einzubinden, Strukturen wiederzubeleben und neue Angebote zu schaffen sowie den Weg in bestehende Angebote zu öffnen. Dafür braucht es hauptamtliches Engagement in Form von Personen, die einen vertrauensbasierten Zugang zu den Gruppen aufbauen können. Ansatzpunkt für diesen Zugang ist der Bereich Bildung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm - Powe zentral
Beschreibung
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es hat eine Größe von 17 ha und umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße und Heideweg. Angrenzend an das Gebiet befinden sich zwei Kindergärten (Christkindergarten und St. Josef Kindergarten) sowie die beiden Grundschulen (Grundschule Powe und Grundschule Belm). An den Christuskindergarten angegliedert ist das Familienzentrum. Dies stellt den räumlichen Fixpunkt für den Großteil der Aktivitäten dar, da es als Raum für gemeinsame Angebote bereits bekannt ist und die entsprechenden Möglichkeiten vorhanden sind.
Einwohnerzahl
1504
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenfortschreibung 2018 der Gemeinde Belm (Fred Anders)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
73
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2018
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität in Gebieten unter Mitarbeit der dortigen Anwohner*innen ab. Die erste Herausforderung ist hier, den Zugang zu den Gruppen zu bekommen und genug Vertrauen zu generieren. Die Mitarbeiterinnen des Projektes werden im Familienzentrum sowie den KiTa und Grundschulen regelmäßige Sprechstunden anbieten, um bei Problemen im Bereich Erziehung und Bildung zu helfen, sie sind dabei auch Ansprechpartnerinnen für die Mitarbeiter*innen und können Anwohner*innen bei Terminen sowie zu Veranstaltungen begleiten. Damit wird die Basis für die weitere Arbeit des Projektes gelegt. Jeden Monat wird im Familienzentrum ein gemeinsamer Nachmittag gestaltet, der neben Freizeitaktivitäten (z.B. gemeinsames Kochen, Kreativangebote) auch die Vorstellung einer bereits existierenden Initative beinhaltet. So soll den Anwohner*innen gezeigt werden, welche Möglichkeiten sie haben sich einzubringen und der direkte Kontakt geschaffen werden. Die Angebote sind dabei explizit an alle Anwohner*innen gerichtet, die Atmosphäre soll dazu ermutigen eigene Wünsche und Ideen einzubringen. Neben diesen informellen Angeboten wird es zudem alle 3 Monate einen Workshop zu den Themen Erziehung und Bildung und Angebote der Multifamilientherapie geben. Bei diesem Ansatz bearbeiten 4-8 Familien gemeinsam themenspezifische und erkennen dadurch 1. dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind und 2. wie sie sich selbst als Ressourcen nutzen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Projekt wird auf die Interessen der Menschen eingegangen (z.B. Nachmittagsangebote nach Bedarf, nicht nach Vorgabe)
Beschreibung
Anwohner*innen werden zur eigenen Ideen ermutigt, Vorschläge und Ideen werden gemeinsam umgesetzt
Beschreibung
bestehende Angebote werden vorgestellt und Zugänge geschaffen, Anwohner*innen engagieren sich bei bestehenden Initiativen
Beschreibung
Netzwerk Soziale Akteur*innen wird einbezogen und re-aktiviert
Beschreibung
gemeinsame Aktivitäten, die alle vorhandenen Gruppen umfassen
Vorhandene Strukturen
In Belm gibt es das „Netzwerk Sozialer Akteure Belm“. Dazu gehören z.B. verschiedene Kindergärten und Schulen, die Kirchengemeinden und freie Träger der Sozialarbeit. Einen besonderen Fokus auf das Projektgebiet haben z.B. der offene Kindertreff und die Diakonie Anlaufstelle „miteinander“. Zur Diakonie Anlaufstelle gehören die allgemeine Sozialberatung, Suchtberatung und Suchtprävention sowie die Schuldnerberatung. Auch die evangelische Nachbarschaftshilfe „Tatkraft“ engagiert sich im Projektgebiet. Im Rahmen der „Sozialen Stadt“ wurden diese Strukturen weiter ausgebaut und gestärkt. Nach Ende des Programmes konnte das Netzwerk ohne die Koordinierung durch das Quartiersmanagement, das 2014 auslief, weiterbestehen und ist bis heute eine gute Möglichkeit gemeinsame Ideen zu entwickeln und schnell alle wichtigen Akteur*innen zu erreichen. Regelmäßige Netzwerktreffen wurden früher durch das Quartiersmanagement organisiert, dies übernimmt jetzt die Gemeinde. Es ist also durchaus gelungen, Projektansätze in Regelstrukturen zu überführen. Bis Ende 2018 läuft zudem das Projekt „BIBA-Belmer Initiative für Bildung und Arbeit“. Das Projekt wird im ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“ gefördert. Hierüber kann z.B. das jährliche Begegnungsfest der Gemeinde fortgeführt werden. Zudem gibt es in der Gemeinde ein Freiwilligenbüro, dass Ehrenamtliche akquirieren und vermitteln will.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinde Belm - Freiwilligenbüro
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ökumenische Jugendhilfen Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Josef Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Kindergarten Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertreff Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Powe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Modellprojekt HAFEZ (Projekt für Demokratiestärkung und Radikalisierungsprävention)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Soziale Akteure Belm
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gesellschaftliche Teilhabe fördern in Bremervörde

Ansprechpartner
Petra Janssen
Funktion 1. Vorsitzende
Räume für Begegnung, Beratung und Unterstützung schaffen
Projektbeschreibung
Das PaNaMa Familienzentrum steht in Bremervörde und Umgebung seit 10 Jahren für die Gestaltung von Begegnungsräumen zur Unterstützung von Familien, insbesondere mit Kindern in den ersten entscheidenden Lebens- und Entwicklungsjahren. Die Bedeutung dieser Art von Unterstützung nimmt dort weiter zu, wo andere Strukturen wegbrechen. Die Geburtenraten steigen wieder leicht an und die Anzahl der freiberuflich tätigen Hebammen sinkt weiter. Dies führt zu einer Zunahme der Unterversorgung mit fachlicher Begleitung in der Schwangerschaft und in den ersten entscheidenden Wochen nach der Geburt. Die jungen Familien wohnen zudem oft hunderte Kilometer von ihren Eltern entfernt, so dass auf deren Erfahrungswissen und Unterstützung kaum zurückgegriffen werden kann. Hinzu kommt, dass in den ersten Wochen entscheidende Entwicklungen stattfinden. Das Baby soll gestillt werden aber es klappt nicht. Die Babys können von Koliken und Regulationsstörungen betroffen sein, schreien viel, schlafen schlecht. Für die Eltern findet eine Umstellung vom Paar zur Elternschaft statt, die eine krisenhafte Situation darstellen kann etc. Ein wichtiger Baustein zur Unterstützung der Familien ist die Schaffung eines Raumes, in dem der fehlende Erfahrungsaustausch und die fachliche Begleitung der Familien weiter stattfinden können und in dem ein gesundes Aufwachsen der Neugeborenen begleitet wird. Dieses werden wir in Form eines offenen Cafés zur Verfügung stellen, welches einmal wöchentlich geöffnet ist. Dieses wird geleitet von einer medizinisch/sozialpädagogischen Fachkraft und besucht von Schwangeren und Eltern mit Neugeborenen bis zum Ende des dritten Monats. Die Eltern können sich dort zur Entwicklung des Kindes beraten lassen, ihr Kind wiegen und Erfahrungen austauschen. Die koordinierende Fachkraft des Familienzentrums sorgt über die Vernetzung mit bestehenden Unterstützungsangeboten in den Frühen Hilfen dafür, dass auch Projekte wie wellcome (erfahrene Eltern/Großeltern entlasten junge Familien), Familienpatenschaften, Babysprechstunde (Babys mit Regulationsstörungen), etc. eingebunden werden. Darüber hinaus sind Veranstaltungen wie Erzählcafés zum Austausch der verschiedenen Generationen und Kulturen über Geburt und Start ins Familienleben angedacht.
Ausgangslage
Die Geburtenraten steigen wieder leicht an und die Anzahl der freiberuflich tätigen Hebammen sinkt weiter. Dies führt zu einer Zunahme der Unterversorgung mit fachlicher Begleitung in der Schwangerschaft und in den ersten entscheidenden Wochen nach der Geburt. Die jungen Familien wohnen oft hunderte Kilometer von ihren Eltern entfernt, so dass auf deren Erfahrungswissen und Unterstützung kaum zurückgegriffen werden kann. Hinzu kommt, dass in den ersten Wochen entscheidende Entwicklungen stattfinden. Das Baby soll gestillt werden aber es klappt nicht. Die Babys können von Koliken und Regulationsstörungen betroffen sein, schreien viel, schlafen schlecht. Für die Eltern findet eine Umstellung vom Paar zur Elternschaft statt, was eine krisenhafte Situation darstellen kann etc. Bei überlasteten, allein gelassenen jungen Eltern steigt das Risiko von Fehlentwicklungen bei den Kindern und Kurzschlussreaktionen der Eltern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird eingeschränkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde Stadt und zugehörige Ortschaften
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Bremervörde und ihre 11 angrenzenden Ortschaften
Einwohnerzahl
18000
Quelle / Anmerkungen
Homepage der Stadt: https://www.bremervoerde.de/35-home/home.html?start=7
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
bremervoerde.pdf (204.37 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Wegbrechen von Versorgungsstrukturen für junge Familien verhindert, dass sie ihr Recht auf Gesundheitsprävention durch die Begleitung einer Hebamme nicht wahrnehmen können. Es stehen keine ausreichenden Ressourcen zur Individualversorgung der Frau mit Baby zur Teilnahme an Präventionskursen wie Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik zur Verfügung. Diese Leistungen kann das Projekt nicht ersetzen, jedoch den jungen Familien Unterstützung und Beratung zur Verfügung stellen, die es ihnen ermöglichen einen gesunden Start ins Familienleben und weitergehende gesellschaftliche Teilhabe zu erleben. Darüber hinaus fördert das Projekt den gesellschaftlichen Zusammenhalt dadurch, dass junge Eltern mit erfahrenen Eltern zusammen kommen können und sich so neue familienunterstützende Strukturen ergeben. Aus diesen Begegnungen heraus erhalten Eltern eine Stimme, die deutlich macht, das sie mit ihrer Verantwortung ihren Kindern gegenüber zunehmend allein gelassen werden und Bestärkung und Zuspruch brauchen.
Vorhandene Strukturen
Das PaNaMa Familienzentrum ist ein regionales Kompetenzzentrum Frühe Hilfen und hat sich zur Aufgabe gemacht, Eltern mit Kindern im Vorschulalter mit niedrigschwelligen Angeboten zu unterstützen. Regelmäßig treffen sich Eltern und Großeltern mit Kindern in offenen Eltern-Kind-Gruppen und lernen in verschiedenen Kursen und Vorträgen etwas über gesunde Ernährung, adäquates Handeln bei Unfällen, die richtige Erziehung etc. Darüber hinaus werden Familien mit Unterstützungsbedarf beraten und an entsprechende Hilfen weitervermittelt. Hierzu wird ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern gepflegt. Die Gruppen finden an verschiedenen Standorten und in verschiedenen Gemeinden statt. Familien mit Neugeborenen und Schwangere werden durch dieses Projekt bislang unzureichend unterstützt und erreicht. Aufgrund der sehr emotionalen und sensiblen ersten Zeit brauchen diese ihren eigenen Schutzraum, der mit diesem Projektantrag verwirklicht werden soll.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienkinderkrankenschwestern, Ärzte*innen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 TanteEmma (TE) - ein Ladengeschäft für Begegnung mit Beratungsort entsteht und wird in eine Sozialgenossenschaft (SG) überführt

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
TanteEmma (TE) - das Beste von Früher für Heute; Begegnungs- und Beratungsort; getragen von einer breiten Bewegung in Cuxhaven, mit der Zielsetzung eine Sozialgenossenschaft zu gründen
Projektbeschreibung
TanteEmma soll in der Innenstadt im Januar 2020 eröffnen. TE sieht in ersten Moment aus wie ein normales Ladengeschäft. In den Hinterräumen befinden sich aber auch Beratungsbüros und Versammlungsräume. Dadurch soll dies die neue Adresse des Freiwilligenzentrums werden und als "Ehrenamtsagentur" dienen. Zur Konzeption, Planung und Umsetzung soll ab 09/19 sich die Marktleiter*in in TZ kümmern. Für praktische Renovierungsarbeiten werden Ehrenamtliche Hand anlegen. Wenn der Betrieb in 01/20 anläuft soll die Marktleiter*in sich um die optimale Infrastruktur des Ortes kümmern und wird im Tagesgeschäft von zwei 450 €-Kräfte und Ehrenamtliche unterstützt. Der attraktive Laden wird Kunden anlocken, die sich gerne in einer angenehmen Atmosphäre mit überwiegend gebrauchten Artikeln des alltäglichen Bedarfs, Kunsthandwerk, Souvenirs von Cuxhaven aber auch Kuriositäten etc. eindecken möchten. Verkäufer (Bürger, Künstler, Vereine...) können sich gegen eine Gebühr eine Regalfläche mieten, um ihre Waren + Flohmarktdinge zum VK anzubieten. Diese Fläche füllen sie auf und kümmern sich während der Mietphase um die attraktive Präsentation. Aufgrund der Warenvielfalt und des sich ständig verändernden Sortimentes werden sich Käufer*innen und Verkäufer*innen im TE aufgrund der längeren Verweildauer immer wieder über den Weg laufen. In TE findet Beratung bewusst im "Hinterzimmer" statt, so dass Hilfesuchende ohne Gesichtsverlust die Räumlichkeiten betreten können. So werden u.a. die Themen Sucht, Gewalt und Schulden von den professionellen Partnern aus dem Stadtgebiet in diesen Räumlichkeiten zusätzlich angeboten. Da im unmittelbaren Umfeld extrem viele Spielhallen zu finden sind, soll das Thema Spielsucht besonders beleuchtet werden. TE wird zudem ein Herzstück für das Ehrenamt in der Stadt. Menschen werden hier u.a. auf das Thema "Ehrenamt" aufmerksam, erhalten Infos und Schulung und werden von hier ausgesendet (Geh-Struktur). Kleine Vereine und IG´s können hier eine Adresse und einen Ort für ihre Aktivitäten finden. Ggf. finden hier Workshops, Planungstreffen und Schulungen durch diese statt. Eine Fahrschule oder ein anderer Betrieb könnte hier zur Gegenfinanzierung ebenfalls unterkommen. Durch geschicktes Buchen dieser Veranstaltungs- und Büroräume kann die Fläche vielfach, nachhaltig und effektiv genutzt werden. Abgerundet durch eine "TE-Lounge", können die Besucher sich bei Tee oder Kaffee austauschen und Kontakte knüpfen.
Ausgangslage
Momentan befinden wir uns mit einem Vermieter im Lotsenviertel in Vorverhandlungen, der uns bei einer Anschubfinanzierung durch die Modellförderung seine Geschäftsräume (ca.330 qm) vermieten würde. Breite Kreise der Cuxhavener Gesellschaft und Politik unterstützen uns. Unsere Netzwerkpartner und wir erfuhren, dass sich Hilfsbedürftigkeit nicht nur durch fehlende materielle Dinge auszeichnet, sondern auch durch immaterielle, wie z.B. Einsamkeit, Nicht-Gebraucht-Werden... Unser primärer Gedanke ist immer, etwas Gutes für die Menschen in Cuxhaven zu tun. Durch Begegnung von unterschiedlichen Menschen werden Unterschiede aufgeklärt, Vorurteile abgebaut und das Leben der Bewohner ein Stück angenehmer und friedlicher. Unser Projekt TanteEmma wird Menschen verschiedenster Herkunft, sozialer Schicht, Motivation und Problemlagen unter ein Dach bringen und aus dem Laden heraus können wir auf sie zugehen. In einem ersten Schritt möchten wir unseren TE planen und eröffnen, um in einem zweiten Schritt mit einigen unserer Partner eine Sozialgenossenschaft gründen (s.Projektziel Gründung einer SG), um Doppelungen von Hilfsmaßnahmen zu vermeiden um noch stärker und sichtbarer für die Bürger*innen zu sein. Das ist eines der Probleme, welches wir in unseren "sozialen Landschaft" anpacken möchten. Unser Standort gilt vielen Bürgern als "Ärgernis" (Leerstand, Spielhallen,...) TE liegt direkt am Eingangstor zum Lotsenviertel. Daher würde sich die Kaufmannschaft der IG Lotsenviertel sehr über eine Steigerung der Attraktivität zur Schillerstraße freuen, und uns ideell aber auch praktisch unterstützen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven
Beschreibung
TanteEmma liegt direkt in unserem Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven (Insgesamt Innenstadtbereich 13956)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Nachrichten
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Soziale Aktivität/Infrastruktur: Eine leerstehende Geschäftsimmobilie wird zum einen als Ort für günstiges Einkaufen und zum anderen als Ort der Begegnung und des Engagements geschaffen. Zusammenleben: TE ermöglicht ein Miteinander unabhängig von kultureller Herkunft, sozialer Schicht und Alter/Generation. Schule/Bildung: TE wird ein außerschulischer Ort des Lernens. Amateure und Experten geben Wissen weiter und stellen ihre Kompetenz der Allgemeinheit zur Verfügung. Stadtteilkultur: Menschen lernen miteinander in Workshops und Kursen. Sie gestalten ihr privates und lokales Umfeld.
Qualitätskriterien
Beschreibung
TE ein Ort ist, an dem die Bewohner ihre Anliegen und Interessen äußern. Sie vertrauen drauf, dass gemeinsam Wege gefunden werden diese zu erreichen und umzusetzen.
Beschreibung
TE wird in seiner Form der Sozialgenossenschaft als Vorbild wahrgenommen. Gemeinsame Interessen können gebündelt und kanalisiert werden, so dass eine größere und stärkere Lobby entsteht.
Beschreibung
TE wird von den Bürgern genutzt und gestaltet. Es wird als ein Tool/Vehikel wahrgenommen und benutzt, welches der Nachbarschaft und dem Miteinander dient.
Beschreibung
TE wird von Vereinen und Kooperationen genutzt, um Ehrenamtliche aus dem Pool der Ehrenamtsagentur zu "buchen". Auch werden die Mitarbeiter von TE als Experten und Berater in sozialen, städtischen Belangen wahrgenommen und zu Rate gezogen.
Beschreibung
TE als Sprachrohr der Bürger auftritt. Es wird ein Rahmen geschaffen, dass Menschen ihre Anliegen formulieren und im Verfolgen dieser vom TE-Team unterstützt und begleitet werden. Durch Empowerment lassen sich Lebensbedingungen verbessern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven ///Offenes Herz Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allg. Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingsarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// Hospizgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven /// IG Lotsenviertel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1.FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt zu den MdL´s Thiemo Röhler (CDU) und Uwe Santjer (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hahnel Seniorenstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch
Typ
Stadtteil
Galerie
ansicht gebaeude tanteemma
bild moderationswand
projektgebiet csc e.v
logo gruen
logo blau
Zustimmung Veröffentlichung
On

Kulturelle Teilhabe für ALLE Menschen im Quartier und kreative Entwicklung des Stadtteils

Ansprechpartner
Marion Werth
Funktion Quartiersentwicklerin
Aktive Teilhabe für Alle Menschen!
Projektbeschreibung
Das Begegnungszentrum "St. Nikolai" liegt zentral im Stadtteil. Das Haus befindet sich seit 2015 auf dem Weg vom Gemeindezentrum zum Begegnungszentrum. Die in diesem Rahmen der bereits installierten GWA zusehends als Treffpunkt im Quartier wahrgenommen und genutzt. Als ein neuer Schwerpunkt soll ganz niedrigschwellig allen Menschen im Stadtteil die Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen unterschiedlichster Art ermöglicht werden: Kino, Theater, Musik zum Mitmachen, Konzerte, Instrumente erlernen, Filme drehen etc. Ein weiterer Schwerpunkt soll die optische Entwicklung, Gestaltung und somit Aufwertung des Quartiers sein. In Kooperation mit dem ortsansässigen Kleingärtnerverein sollen gemeinschaftliche Pflanzaktion durchgeführt werden. Mit den Bewohnern wird im Rahmen einer großräumigen Beteiligung über gemeinsame Treffpunkte und die Verkehrsgestaltung nachgedacht. Die Maßnahmen und Ideen werden in den kommunalen Leitfaden des sich in der Fortschreibung befindenden Rahmenplan Spielplätze und Treffpunkte eingebracht. Im Rahmen der Vernetzung und Kooperationen des Begegnungszentrums sollen immer mehr Beratungsstellen mit Sprechzeiten präsent sein, da im Quartier zusehends der Bedarf deutlich wird und die Menschen das Begegnungszentrum immer mehr als Ort erleben, in dem man auch Hilfe und Unterstützung finden kann. Durch den demographischen Wandel sind zunehmend ältere Menschen hier ansässig. Hier gilt es, mangelnder Mobilität und Vereinsamung entgegen zu wirken ( wie z. B. durch Themenbezogene Seniorennachmittage, generationsübergreifende Spielangebote etc.) Gleichzeitig ziehen auch jüngere Familien hierher, da es eine gut funktionierende Kita mit einem breiten Betreuungsangebot gibt. Hieraus ergibt sich ein breites Spektrum an Bedarfen und Aufgaben für die Quartiersentwicklung! Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und Einbeziehung der neuen Medien sowie die Weiterentwicklung der Stadtteilzeitung. Wichtig ist uns auch die kirchliche Gemeindearbeit, hier wollen wir neue Wege gehen. Gottesdienst mit den Menschen vor Ort neu entwickeln und trotzdem an Traditionen festhalten. Kirche kann auch ANDERS ! Wir möchten mit den Menschen im aktiven Austausch sein. Sie mitnehmen ohne Vorgaben zu machen, wir wollen gemeinschaftlich Gestalten.
Ausgangslage
Wir haben die Idee für ein Gemeinde- und Begegnungszentrum St. Nikolai, welches Menschen in unserem Sozialraum offen steht und Angebote zur Begegnung, Beratung und gemeinschaftlichen Aktionen mit verschiedenen öffentlichen Träger und Vereinen bietet. Im Blick sind dabei sowohl Mitglieder der Kirchengemeinde, in der viele ältere Menschen leben, wie auch Familien im Quartier, die aus verschiedenen Kulturen. Dazu gehören Spätaussiedler aus Russland und Kasachstan, Geflüchtete aus Syrien, dem Sudan etc. Vor allem in den Wohnblocks leben mittlerweile Familien und Alleinlebende mit sozialen Problemstellungen. Seit vielen Jahren gibt es hier kein soziales Angebot, aber einen erhöhten Bedarf an Beratung in sozialen und Erziehungsfragen und an Begegnungsmöglichkeiten. Dabei vollzieht sich nicht nur hier in der Gemeinde, sondern im gesamten Viertel seit Jahren ein demographischer Wandel: Durch Zuzug junger Familien in Häuser, die von alt gewordenen Erstbewohnerinnen aufgegeben werden, wächst die Bevölkerungszahl erstmals nach Jahrzehnten wieder. Demgegenüber wurden Standorte für Einkaufsmöglichkeiten, Banken etc. endgültig aufgegeben, so dass innerhalb des Viertels nur mehr Friseur, Apotheke, Pizzeria und Kirche „vor Ort“ sind.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Verden / Plattenberg Jahnstraße
Beschreibung
Das Gebiet ist eingekreist von der Lindhooper Straße, dem Berliner Ring, Moorstraße und den Eisenbahnschienen inkl. Bahnhof;
Quelle / Anmerkungen
Stadt Verden / Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Anlass für die Gemeinde St. Nikolai, sich näher mit dem Thema GWA auseinander zu setzen, war die Anfrage seitens der Stadt Verden, die 2015 Interesse an einer Kooperation und Weiterentwicklung des Stadtteils geäußert hat. Mit einem Familien- und Begegnungszentrum St. Nikolai ergab sich die Möglichkeit zu einer Zusammenarbeit von Kirche und Kommune, die sich in der Kita-Arbeit bereits bewährt hat. Das Gebäude bietet mit seiner Barrierefreiheit vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und Möglichkeiten, als Kirche in heutiger Zeit sozial- diakonisch Menschen in unterschiedlichen Lebensbereichen zu begleiten. Von seiner Konzeption her ist das gesamte Gebäude auf Kommunikation angelegt: Ein multifunktionaler Saal in der Mitte, Gruppen-, Zwischen-, und Funktionsräume drumherum gruppiert sowie Erweiterungsmöglichkeit in der Nutzung durch Keller, Außengelände und Kita. Das Ziel ist ein kirchliches Gemeinde- und Begegnungszentrum, das allen Menschen im Viertel offensteht. Anknüpfungspunkte sind dabei das Jahrzehnte bewährte Motto von St. Nikolai „Kirche mittendrin“ oder moderner „Nikolai sei dabei“. Zu denken ist dabei neben konkreten Angeboten für Familien ( Beratung und offene Angebote) an Werkstatt der Generationen“, Krabbelgruppen, Beratung für Flüchtlinge/ Bürgerinnen mit Migrationenshintergrund, Mittagstisch, Hausaufgabenbetreuung etc. Die Kirchengemeinde erhält für die Druchführung von Gemeinwesenarbeit einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 30.000,00 € durch die Stadt Verden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit
Beschreibung
Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern
Beschreibung
Zulauf von unterschiedlichen Altersstrukturen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Verden Abteilung Gemeinwesenarbeit und Abteilung Integration, Inklusion und Prävention
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Verden, Jugendzentrum Verden, Stadtbibliothek Verden, Ferienprogramm Verden, Kitas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogin, Musikschule, Buchhandlungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO, DRK, Fokus e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Oberschule Verden (Campus Verden), Berufsbildende Schule Verden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus kirchlicher Dienste der EV.-luth. Landeskirche Hannover, Schulen, Diakonisches Werk, St. Johannis Gemeinde Verden
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartiersbrücken in Emden (Teilprojekt 1)

Ansprechpartner
Egon Philipps
Funktion Fachdienstleitung
Bündelung und Koordination gebietsbezogener und lebensweltorientierter Arbeitsansätze in Emden
Projektbeschreibung
Das Projekt Quartiersbrücken (Teilprojekt 1) steht für eine umfassende Neuorganisation der GWA/QM in der Stadt Emden, mit der gleichzeitig der Grundstein für den Aufbau bzw. die Weiterentwicklung einer Stadtteilarbeit und -koordination in mehreren Teilgebieten gelegt wird. Das Projekt bezieht sich wegen seines Charakters als übergeordnetes Projekt grds. auf die Stadtteile Barenburg, Port Arthur/Transvaal, Borssum(Teilprojekt 2) und Conrebbersweg (Teilprojekt 3). Dem innerhalb der Stadtverwaltung für die Gemeinwesenarbeit neu geschaffenen Fachdienst Gemeinwesen sind diese Projekte zugeordnet und auf operativer Ebene mit Fachkräften besetzt. Um die Präsenz der GWA in Barenburg zu stärken, ist der Einsatz eines weitern GWA Mitarbeiters als Kümmerer Vorort geplant. Nachdem bisher der strukturelle und organisatorische Aufbau sowie die operative Arbeit vor Ort vorangetrieben wurden, steht im weiteren Projektverlauf die Arbeit auf der inhaltlich-methodischen Ebene im Mittelpunkt. Die Ergebnisse bilden zukünftig die Grundlage der Arbeit an allen GWA Standorten in Emden. Ziel ist, zunächst ein Leitbild für die GWA der Stadt Emden zu entwickeln. Dazu wird Raum geschaffen, in dem das gemeinsame Nachdenken über Ziele und Visionen sowie die eigene Haltung notwendig und erwünscht ist. Eigene Standpunkte und Sichtweisen werden in der Diskussion zu gemeinsamen Vorstellungen über Qualitätsstandards und Handlungsfelder der GWA und damit zur Stabilität innerhalb der Organisation führen. Für das inhaltliche Profil ist das Leitbild aber nicht ausreichend. Deshalb soll auf Basis der entwickelten Leitsätze im zweiten Schritt eine Rahmenkonzeption ausgearbeitet werden. Sie beschreibt gebietsübergreifend die Ziele und Aufgaben der GWA in Emden, erläutert Arbeitsprinzipien und fachübergreifende Standards in der sozialräumlichen Arbeit und zeigt auf, mit welcher Infrastruktur an welchen Standorten gearbeitet wird. Die konzeptionell verankerten Standards sollen schließlich in einem dritten Schritt über die Erarbeitung eines Qualitätshandbuches messbar gemacht werden. In der späteren schriftlichen Fassung wird die Qualität des Arbeitsfeldes der GWA in Emden transparent und nachvollziehbar beschrieben. Außerdem ist das Handbuch als Dokumentationssystem, geplant, in dem Protokolle, Projektdarstellungen etc. abgelegt werden oder die Aufgabenorganisation im Gebiet detailliert beschrieben wird.
Ausgangslage
Die Stadt Emden konzentriert sich mit dem Strukturaufbau der GWA zunächst auf die oben genannten Gebiete. Der 2018 veröffentlichte Sozialbericht ordnet diesen Stadtbereichen mit Blick auf den Arbeitslosenanteil, die Mindestsicherungsquote, den Anteil der Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit und Anteil der Haushalte mit alleinerziehenden Elternteilen und bei gleichzeitigen hohem Jugendquotienten den höchsten sozial-integrativen Entwicklungsbedarf/Entwicklungspotentiale zu. In jedem dieser Gebiete finden sich außerdem einzelne Sozialräume mit besonders geringen Teilhabechancen. Für die Quartiersentwicklung konnten mit Hilfe der Projektförderung mittlerweile Basisstrukturen an allen Standorten geschaffen werden (Verankerung von Fachkräften in Anlauf- und Kontaktstellen/Stadtteilbüros, neue bewohnergetragene Aktivitäten, Kontaktaufbau zu belasteten Nachbarschaften, Bereitstellung von Stadtteilfonds), allerdings bedarf es weiterer Entwicklungs- und Verstetigungsschritte, um den alltäglichen Herausforderungen vor Ort begegnen zu können: Netzwerk- und Beteiligungsstrukturen aufrechterhalten und beleben; Transparenz über die Angebotsstrukturen im Stadtteil herstellen, vorhandene soziale Infrastruktur öffnen und anpassen, Neuzugewanderte zur Nutzung und (Mit-)Gestaltung der Freizeitstrukturen aktivieren, Strukturen der Bildungsarbeit im Quartier ausbauen. Für eine nachhaltige Bearbeitung müssen die Schnittmengen zwischen den Gebieten und den Teilaufgaben im neugeschaffenen Fachdienst Gemeinwesen noch systematisch herausgearbeitet und die Mitarbeiter prozessbegleitend geschult werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden Barenburg
Beschreibung
Der Stadtteil Barenburg grenzt nordöstlich an die Innenstadt und wird im Süden durch den Wall, im Westen von der Auricher Straße (Hauptverkehrsachse), im Norden von dem Autobahnring und im Osten durch den Kanal Treckfahrtstief begrenzt.
Einwohnerzahl
7310
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
11
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018 Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Port Arthur/Transvaal- südliche Ringstraße
Beschreibung
Das Gebiet Port Arthur/Transvaal-südliche Ringstraße erstreckt sich von der Altstadt im Stadtzentrum in südlicher Richtung und wird im Osten vom Industriehafen und im Westen von den Industrieflächen der VW-Werke begrenzt.
Einwohnerzahl
5981
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Teilgebiet Port Arthur/Transvaal ist 2016 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Seit 2018 wird damit begonnen, ein Quartiersmanagement aufzubauen. Der Projektansatz zielt auf die Entwicklung von Organisation, Strukturen und Koordination im Bereich der GWA der Stadt Emden ab. Der inhaltliche "Überbau" ist für alle Standorte - auch zukünftige- verbindlich. Direkte Aktivitäten im Bereich Soziale Stadt sind nicht vorgesehen. Ein Teil des modellhaften Charakters ergibt sich aus der inhaltlichen Verknüpfung der Teilgebiete mit unterschiedlichem Förderstatus und unterschiedlichem Erfahrungshintergrund.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018 Die Daten beziehen sich auf die beiden Sozialräume PAT-Nord und PAT-Mitte, die zu der Gruppe der Teilgebiete mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit gehören.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag: 31.12.2018
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Fachdienst Service, Stichtag 31.12.2018, Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2018 Berechnet ist die Mindestsicherungsquote (ALG II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem AsylbLG)
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt) durch GWA und QM, in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung. Das Projekt „Quartiersbrücken“ ist in der Stadtverwaltung nah an der Steuerungsebene angesiedelt und fungiert als Bindeglied zwischen dem gesamtstädtischen Strukturaufbau und den Aufgaben der GWA in den Gebieten. Eine neue Komponente der Bindegliedfunktion ist die Vernetzung und Vermittlung von Know-how zwischen den drei einbezogenen Gebieten. Der Ansatz von „Quartiersbrücken“ steht in enger Verbindung mit dem Stadtteil Borssum und dem hier wirkenden Projekt „Lebenswertes Borssum“.Nachdem der organisatorisch, strukturelle Aufbau weitestgehend abgeschlossen und mit Praxis und Erfahrung gefüllt werden muss, wird der inhaltliche pädagogische Aufbau vorangetrieben. Die dort entwickelten Inhalte, Prozessbeschreibungen und Standards werden zukünftig auf alle Standorte – letztendlich auf die gesamte Stadt, übertragen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure der einzelnen Standorte haben Kontakt zu Bewohnergruppen. Es finden Begegnungen und Angebote in den Standorten statt, die Interessenlagen sind bekannt, über aufsuchende Arbeit werden zusätzliche Kontakte hergestellt.
Beschreibung
Die Bewohner*innen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden ohne Anleitung statt oder werden sogar aus dem Bewohner*innenkreis heraus organisiert.
Beschreibung
Es erfolgt zunehmend eine Identifikation mit dem Stadtteil. Dieser wird positiv wahrgenommen. Es gibt ein Netzwerk aus Akteuren im Gebiet.
Beschreibung
Möglichst viele Bewohner*innen beteiligen sich an Aktivitäten. Über das gemeinsame Tun, die gemeinsame Sache, das gemeinsame Interesse entsteht eine Verbundenheit untereinander über die unterschiedlichen Lebenswelten hinweg.
Beschreibung
Die Kooperationspartner im Gebiet sind bekannt. Über das Wissen voneinander entwickelt sich eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit. Gemeinsame Prokekte oder Ideeen werden umgesetzt.
Beschreibung
Öffentlichen Räume, Räume in Einrichtungen werden von unterschiedlichen Gruppen, unabhängig von deren Lebenswelten, genutzt. Die Nutzung orientiert sich vorrangig am Bedarf. Öffentliche Treffpunkte sind hergestellt und belebt.
Vorhandene Strukturen
Nur bei Fördergegenstand 2: Beschreibung vorhandener GWA/QM: Im Gebiet Barenburg ist mit dem Mehrgenerationenhaus Kulturbunker ein integratives Bürgerzentrum für Jung und Alt aufgebaut worden. Hier verschneiden sich verschiedene Aufgaben: Förderung von Vereinen und Initiativen im Stadtteil, Begleitung von Stadtteilaktivitäten (wie z.B. Stadtteilfest), Ausstattung des Gebietes mit materieller Infrastruktur (in Form von Räumen, Technik und mobil einsetzbaren Geräten, Organisation bewohnergetragener Kulturveranstaltungen, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. Für die Leitung der Einrichtung wurde die Arbeitskraft der GWA eingesetzt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stadtteilbüro Barenburg als Anlaufstelle und als Sitz der ehrenamtlichen Mieterberatung sowie des Vereins Barenburg e.V. Dazu ist dort eine Vollzeitkraft im Rahmen der Flüchtlingssozialarbeit tätig. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal zählen ein Jugendtreff in der Kita Schwabenstraße und ein Stadtteiltreffpunkt mit altersgruppenübergreifenden Freizeitangeboten. Dieser ist inzwischen mit einer Vollzeitkraft besetzt. Im Stadtteil Port Arthur/Transvaal ist ein gewachsenes, sehr traditionsreiches Stadtteilnetzwerk verankert.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ausschuss für Gesundheit und Soziales, Ausschuss fürStadtentwicklung und Umwelt, FD Jugendförderung - Alte Post/Zentrum für junge Menschen, Jugendzentrum Borssum - Flüchtlingshilfe im FD Wohnen, FD Stadtplanung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Outlaw gGmbH, IFI gGmbH, Arbeitswohlfahrt Kreisverband Emden sowie Bezirksverband, Pro Familia, Technisches Hilfswerk
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Bürgervereine Transvaal, Barenburg, Sportverein Blau-Weiß-Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteilinitiative Siebo, Bürgerverein Transvaal, Stadtteiltreffen Barenburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Emden-Leer, Oberschule Borssum, Grundschule Cirksena, Westerburschule, Grundschule Grüner Weg, Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
GEWOBA Emden, Beamtenbauverein, Private Konsortien
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Emder Zeitung, Ostfriesen Zeitung, Radio Ostfriesland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat und einschlägige Ausschüsse der Stadt
Typ
Stadtteil
Galerie
ottifanten 2
unner de boomen 1
barenburg kulturbunker
Zustimmung Veröffentlichung
On