Zukunfts Zentrum 3.0 - von und für Menschen gemacht!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Chanel Habermann
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Weiterentwicklung der Anlaufstellen vor Ort mit stadtteilbezogenen Projekten, Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum wurde 2017 als erste Anlaufstelle u. Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnungs-; Hilfs-; und Kulturprojekten gestartet. Das Besondere des ZZ ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder in den Stadtteilen angesprochen wird. In den bereits fast 1,5 Jahren konnten viele Hilfsangebote, aber auch viele Begegnungsangebote durchgeführt werden. Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen die Stadtteilmanager mit den Bew. regelmäßige Veranstaltungen, aktivierende Befragungen und Versammlungen . Mit Infoständen nehmen wir z.B. beim Ostermarkt, Kartoffelsonntag, verkaufsoffene Sonntage, lange Nacht der schönen Künste teil, um hier die Bew. nach ihren den Bedürfnissen zu fragen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Hieraus sind wieder neue Bedarfe entstanden. Ein Bedarf war z. B., dass sich die Bew. Angebote für Kinder gewünscht haben. So wurden durch die aktive Arbeit der Stadtteilmanager die Bew. in den Stadtteilen intensiv unterstützt. Mit ihnen zusammen wurde ein Kinderprogramm für unterschiedliche Altersstufen entwickelt. Dadurch können wir gemeinsam die Lebenssituation zusammen mit den Bew. verbessern, Kommunikation zwischen den verschiedenen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Dabei ist es sehr hilfreich, dass eine unserer Stadtteilmanager Migrationshintergrund hat. Dadurch finden wir auch einen guten Zugang zu den Menschen mit Migrationshintergund. Auch unser Landtagsabgeordnete Herr Dorendorf überzeugte sich von unserer Arbeit und zeigte sich sehr beeindruckt. Er versicherte, dass gerade in unserem ländlichen Raum die Schaffung und Errichtung solcher Angebote unerläßlich ist. Die Erfolge der letzten 1,5 Jahre zeigen aber auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen, endlich einen Platz gefunden haben, sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Unter anderem entstand so auch die Idee einer kleinen ZZ-Zeitung. In der wir nun regelmäßig über unsere Aktivitäten berichten. Nachdem die 1. Zeitung erschienen war, kam sehr schnell die Frage: "Und wann kommt die nächste Zeitung? Das ist ja unglaublich, was bei Euch alles passiert!" Wir finden: Ein besseres und schöneres Lob kann man für den Einsatz und die tägliche Arbeit nicht bekommen. All das ist nur möglich, weil wir die wunderbare Förderung des Ministeriums erhalten haben und hoffentlich auch weiter erhalten werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und im Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Die Menschen lebten in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Durch die verschiedenen Projekte konnten die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
feldstr_bellmannsfeld_0.png
(72.6 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
develangring_0.png
(56.34 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kochstr_franz_luebeck_0.png
(53.21 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, dass eine Stadtmanagerin Soziologie studiert hat. Die 2. Stadtteilmanagerin kommt selbst aus Syrien. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiterer Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Kriterium
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue / Stadt Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg-Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternforum der ev. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogischer Kindergarten Leben Leben
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Berliner Straße- die Wende !
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katrin Moser
| Funktion | Kirchenkreissozialarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
In der Berliner Straße die Lebenslagen durch Aktivierung der Anwohner*innen verbessern.
Projektbeschreibung
Syke ist eine Kleinstadt im näheren Umkreis von Bremen. Die Stadt Syke und die umliegenden, dazugehörigen Dörfer und Ortsteile haben eine gemeinsame Einwohnerdichte von etwa 25.000 Einwohnern auf einer Fläche von ca. 130 km². Die Hauptverkehrsstraße, die Syke mit anderen Kommunen und Kleinstädten verbindet ist die B6. Bezahlbarer Wohnraum ist im Großraum Syke rar. Großinvestoren bauen vermehrt große neue Wohnungsanlagen, deren Miet-/ Kaufpreise für viele Bürgerinnen und Bürger nicht bezahlbar sind. Resultierend daraus, sind immer mehr Menschen dazu gezwungen weiter aus dem Stadtkern heraus oder in Mietraum, der für die Grenzen der Transferleistungen ausgelegt ist, zu ziehen. Nicht nur durch immer weniger bezahlbaren Wohnraum entstehen ganze Straßenzüge, in denen das Abbild von Arm und Reich am Zustand der Hausfassaden und Außenanlagen deutlich zu erkennen ist. Wohnraum, der für Transferleistungen angemessen ist, befindet sich in Syke in der Berliner Straße.
Über die Jahre haben sich hier viele Familien verschiedener Nationalitäten niedergelassen und blieben aufgrund mangelnder Angebote hier wohnen, andererseits gibt es viel Fluktuation.
Aufgrund der genannten Ausgangslage wollen wir mir den Anwohnern am und im Quartier tätig werden und durch verschiedene Maßnahmen das Quartier aufwerten.
Durch ein geplantes Büro (Wohnung) im Quartier besteht die Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erregen und die Menschen vor Ort in Kontakt treten zu lassen. Hier soll eine Anlaufstelle für die Anwohner*innen entstehen.
Den Auftakt stellt ein Fest dar, das von den Anwohnern, die schon mit uns in Kontakt stehen mitorganisiert wird und das Gelegenheit zum ersten Kennenlernen bietet.
Einige Maßnahmen holen Akteure ins Quartier, wie die örtlichen Vereine, um Aktivitäten für Interessierte anzubieten. Andere geplante Aktivitäten verbessern das Image und ganz einfach das Aussehen des Quartiers.
Anwohner, wie z.B. die Jugendliche werden gehört und sollen selber mit entscheiden, welche Angebote in Zukunft mit ihrer Hilfe angeboten werden. Freizeitangebote sollen u.a. dazu beitragen, die Jugendlichen von der Straße zu holen.
Bewohner sollen sich langfristig selbst organisieren und wissen, wie sie sich und ihre Meinungen und Bedürfnisse einbringen können. Sei es die Mitgliedschaft in einem Verein, die Mitarbeit in einem Elternverein oder im Beirat des Stadtteils in der Kommunalverwaltung. Wir wollen den Einwohnern eine Stimme geben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Anwohner*innen identifizieren sich nicht mit ihrem Umfeld und ihrem „Stadtteil“. Müll und Verwahrlosung sind überall ersichtlich und die Anwohner*innen fühlen sich nicht verantwortlich für diese Problematik. Das Eigentum der Anwohner*innen wird nicht respektiert. So sind überall in der Berliner Straße kaputte Briefkästen, demolierte Fahrräder und eingeschmissene Scheiben zu finden. Außerdem gibt es eine klar ersichtliche äußere Verwahrlosung. Viele Menschen wohnen hier nur kurzfristig und erleben das Umfeld nicht als Lebensmittelpunkt.
Die Unzufriedenheit der Bewohnerinnen wird durch den ständigen Wechsel der Hausverwaltungen/ des Vermieters ihres Gebäudes geschürt. Vermehrt fällt in letzter Zeit auf, dass die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sehr limitiert sind. Sie sind immer mehr ohne Aufsicht in der Stadt zu beobachten, „hängen ab“ und kommen auf dumme Gedanken. Die Grundschule meldete zudem erst kürzlich, dass immer mehr Kinder aus dem Problemquartier Berliner Straße trotz der Möglichkeit des BuT nicht am Schulessen teilnehmen.
Allgemein herrscht Anonymität im Quartier. Viele Menschen mit Migrationshinergrund bleiben in ihren Verbänden unter sich. Unter Nachbarn kennt man sich zumeist nicht und kommuniziert auch nicht miteinander. In der Berliner Straße sind viele Nationalitäten zu finden, die trotz ihrer Nähe zueinander niemals ein „Wir-Gefühl“ entwickelt haben.
Problematisch ist das Bild der außenstehenden Öffentlichkeit. Das Gebiet „Berliner-Straße“ wird eher gemieden und es wird davor gewarnt. Die ansteigende Kleinkriminalität macht das Quartier zu einem kleinen rechtsfreien Raum, der vom Rest der Kleinstadt geduldet/ akzeptiert wird.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Syke Berliner Straße/ Lindhofhöhe
Beschreibung
Wohngebiet südlich der Grundschule. s. Bilddatei
Einwohnerzahl
3500
Quelle / Anmerkungen
Stadt Syke
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Schule und
www.komsis.de/regis-si/
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Wohnblöcken deutlich höher laut Hausverwaltung.
www.komsis.de/regis-si/
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
www.komsis.de/regis-si/
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Berlin- die Wende" richtet sich in erster Linie vor allem an die Anwohner des Bereiches Berliner Straße und um zu. Durch die bereits geplanten Maßnahmen und Projekte innerhalb des Projektrahmens sollen Anwohner und Anwohnerinnen verschiedenen Alters und verschiedener Nationalität zusammengeführt werden. Ein klar formuliertes Ziel unserer Maßnahmen ist die Identifizierung der Bewohner*innen mit ihrem Umfeld und ihrer Wohnsituation. Die von uns geplanten Maßnahmen sollen dabei helfen die formulierten Ziele erfüllen zu können. Einige dieser Maßnahmen legen den Fokus auf gemeinschaftliche Arbeit um das Quartier aufzuwerten. Während dieser Maßnahmen sollen jedoch nicht nur die Außenanlagen gepflegt und aufgewertet werden, sondern es soll auch die Gemeinschaft der Helfenden gestärkt und gefördert werden. Durch gemeinsame physische Arbeit sollen gute Beziehungen und auch vielleicht Freundschaften untereinander entstehen. Die positive Veränderung der Außenanlagen soll hierbei unterstützend zur Erfüllung des Ziels dienen. Unser Plan ein Büro vor Ort einzurichten soll bei der Aufwertung des Quartiers helfen und die Präsenz des Diakonischen- Werkes als Helfer/Kümmerer verdeutlichen. Aufgrund der hier aufgeführten Argumente sind wir der Meinung, dass unser Projekt definitiv der Gemeinwesenarbeit zugeordnet werden sollte. Im Fokus stehen die Bewohner*innen des Quartiers. Durch spezielle Maßnahmen wird gleichzeitig auch ihr Quartier aufgewertet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Bild des Quartiers und seinen Bewohnern soll ins positive gerückt werden und neue Facetten der dort entstehenden Gemeinschaft zeigen. Erreicht ist dieser Qualitätsstandard sobald die öffentliche Meinung über Anwohner und Quartier positiver ausfällt.
Kriterium
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen wie der Care-Day oder das regelmäßige gemeinsame Kümmern um die Außenanlagen sollen die Gemeinschaft/ Nachbarschaft stärken. Einher mit der Stärkung der sozialen Beziehungen geht auch die Gestaltung der Außenanlagen etc.
Beschreibung
Die Anwohner*innen sollen eigene Stärken erkennen und lernen zu nutzen. Erreicht ist dieses Ziel, sobald möglichst viele Anwohner*innen ihre persönlichen Stärken nutzen um das Quartier zum Positiven zu verändern.
Kriterium
Beschreibung
Zum bereits angesprochenen Care-Day sollen einige Außenstehende Firmen und Bürger*innen der Stadt eingeladen werden. Erfüllt sehen wir diesen Standard, sofern sich weitere Kooperationen zwischen Anwohner*innen und Helfer*innen bilden.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht ist dieser Qualitätsstandard, sobald sich aus dem Quartier eine Interessensgruppe bildet, die das Quartier und seine Interessen in der Öffentlichkeit repräsentieren. Gerade im Stadtrat oder ähnlichen Versammlungen soll das Quartier anwesend sein.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohnerbeirat, Eltern der Grundschule "Am Lindhof" u.a. Frau Chehade
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Direktorin Grundschule "Am Lindhof" Frau Buchwald-Wachendorf / Elternverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zuständiger Kirchenvorstand, Mitglied Herr Meier, (ehem. Leiter Sozialamt Syke)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, Spartenleiter / Chor, Herr Sigurdsson Chorleiter und Organist Kirchengemeinde Syke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Polizei Präventionskraft Ingo Müller
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hausverwaltung ZVV, Frau Rieckmann Property Managerin
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dat Anner Hus - Wir gehören zusammen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Waltraud Campen
| Funktion | Aurich Wiesens und Brockzetel |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Dat anner Hus ist ein Haus mitten in Wiesens in Ostfriesland. Es befindet sich in Privatbesitz und wird dem Vereins "Sinnvoll Leben und Lernen e.V". zur Verfügung gestellt. Ohne dieses Gebäude wäre auch der letzte Treffpunkt im Ort nicht mehr vorhanden. Hier treffen sich die Menschen, die Kontakte zu anderen suchen, hier ist der Ort für gemeinsame Aktivitäten. Derzeit gibt es kaum ehrenamtlich engagierte Helfer, die den Verein dabei unterstützen, vorhandene Angebote zu erhalten. Die Menschen im Nachbarort Brockzetel haben es weiter als die in Wiesens selbst, haben aber auch den Bedarf an Austausch und Zusammenhalt. Bisher gibt es nur in sehr beschränktem Umfang Personen, die alles zusammen halten und einen roten Faden für die Arbeit spinnen und festigen. Wir wollen alle die fördern, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Wir wollen eine Stelle schaffen, die ausreichend Zeit ermöglicht, die zusammenführen, die schon aktiv sind und die zu finden, die die anderen und uns noch verstärken. Dazu haben wir in einer Versammlung geklärt, wer schon was macht und wem die Puste ausgeht. Wir wollen allen Mut machen und ihnen eine Basis für Kommunikation und Verläßlichkeit schaffen, wenn sie sich darum kümmern, einsame Menschen anzusprechen, Menschen über Angebote zu informieren, und neue Angebote zu entwickeln, bei denen viele mitmachen können. Wir wissen, dass sich viele lieber in Projekten engagieren, als dauerhaft die Leitung eines Vereins zu übernehmen. Deshalb wollen wir auch Veranstaltungsstrukturen nutzen, die Projektcharakter haben, wie Feste und Märkte, Kurse etc. Wir wollen die Mobilität der Älteren stärken, damit sie unsere Angebote und die der Grundversorgung erreichen können.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Orte Wiesens und Brockzetel sind ländliche geprägt, liegen abgelegen, durch Wald von der Stadt Aurich und voneinander getrennt. Viele Wohnhäuser liegen weit voneinander entfernt. Dadurch haben die Menschen lange Wege und begegnen sich nicht so oft wie in anders strukturierten Orten. Viele Menschen gehören zur älteren Bevolkerung und sind allein oder drohen zu vereinsamen, auch, weil sie nicht mehr mobil sind. Es gibt kein Dorfgemeinschaftshaus, nur wenig Orte, an denen man sich trifft. Supermarkt, Post, Bank, Gesundheitsversorgung etc. fehlen in den beiden Ort. Die Busverbindungen nach Aurich oder in die Nachbargemeinde sind gar nicht vorhanden oder sind spärlich als Schulbusse genutzt.
Vereine und ehrenamtlich tätige Gruppen sterben mangels Nachwuchs. Die Dorfjugend hat sich einen Bauwagen als Treffpunkt organisiert. Viele ehrenamtlich tätige Personen arbeiten oft für sich allein für ihre Angebote und Ziele. Nur die Dorf-AG, die alle zwei Jahre ein Fest vorbereitet, diente bisher als Forum. Insgesamt gibt es zu wenige aktive Ehrenamtliche. Der Verein, der Dat anner Hus nutzt, versucht, die Kommunikation unter den Menschen zu pflegen und insbesondere die alten Menschen einzubinden. Die Fülle der Aufgaben überfordert die wenigen Personen, die derzeit ihre gesamte Freizeit einbringen. Eine Stelle, die sich intensiv um das Ehrenamt und um die Organisation der Angebote insbesondere für ältere Menschen kümmern kann, soll ermöglichen, dass mehr Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und mehr Menschen sich an Projekten beteiligen, die Anlässe zu Treffen und Kommunikation schaffen. Die wenigen Engagierten, die auszubrennen drohen, sollen Stärkung erhalten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt wollen wir erreichen, dass möglichst viele Menschen in den Orten Brockzetel und Wiesens am sozialen Leben teilhaben können. Wir wollen Anlässe schaffen, dass die Menschen sich begegnen, einander kennen lernen und Dinge miteinander tun. Wir wollen Personen finden und motovieren, die mit uns gemeinsam diese Anlässe schaffen und erhalten. Wir wollen dafür sorgen, dass entweder die Menschen zu den Angeboten kommen oder die Angebote zu den Menschen. Dabei sollen die sozialen Beziehungen innerhalb der beiden Orte aber auch zwischen den beiden Orten gestärkt und verdichtet werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Mobilität. Durch einen Bürgerbus oder Mitfahrgelegenheiten wird erste die Möglichkeit geschaffen, dass insbesondere die einsamen Menschen teilhaben können.
Die Samtgemeinde Bersenbrück gestaltet (Teilprojekt 1)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Einer für Alle - Alle für Einen
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde BSB ist ein sehr ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 7 Mitgliedesgemeinden.
In jeder Mitgliedsgemeinde gibt es einen ehrenamtlichen Bürgermeister/In und hauptamtliche Verwaltungskollegen/Innen. Die Büros sind allerdings nur eingeschränkt geöffnet. Gleichstellungs- Senioren- Freiwilligen- und Jugendarbeit sind in dem Rathaus der SG BSB in Bersenbrück angesiedelt und für viele Bürger/Innen schwer zu erreichen. Die Mobilität in unserer Gegend ist sehr eingeschränkt, wer kein eigenes Auto hat oder nicht mehr fahren kann hat es schwer.
Gerne möchten wir von der SG BSB da Abhilfe schaffen und zu den Menschen in ihren Ort kommen.
In den Gemeinden leben viele alte Menschen allein weil ihre Kinder nicht mehr vor Ort sind oder tagsüber arbeiten gehen. Es gibt alte Nachbarschaften die tragfähig sind aber meist sind dort "alle" Nachbarn alt und somit gibt es kaum Unterstützungsmöglichkeiten oder Hilfsangebote durch Nachbarn. In den Jahren von 1988 bis 1992 sind sehr viele Aussiedler in die SG BSB gekommen. Viele von ihnen habe sich in den Dörfern kleine Häuser gebaut oder sind dort in günstige Wohnungen gezogen. Die Integration dieser Personen ist leider nur unzureichend gelungen. Es haben sich kleine Ghettos gebildet und die Aussiedler leben größtenteils für sich. Das ist natürlich für kleine Gemeinden sehr ungünstig vor allem vor dem Hintergrund, dass in den Gemeinden mehr und mehr die Versorgung einbricht und die Menschen auf gegenseitige Unterstützung angewiesen sind.
Unsere Erfahrungen mit dem Dorftreff in der Gemeinde Gehrde haben gezeigt, wie es mit einfachen Mitteln möglich ist, ein besseres soziales Miteinander zu fördern.
Darum ist es unser Ziel, auch in weiteren Gemeinden einen Treffpunkt zu schaffen der es den Menschen vor Ort möglich macht, sich in ihrem Dorf zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Wir möchten durch gezielte Angebote (Beratung, Information, Geselligkeit, Mittagstisch, Sport, Kultur etc.) in einem neutralen Treffpunkt erreichen, dass auch die Menschen zu uns kommen, die sonst keine Chance dazu haben. Vor Ort sein als verlässlicher Ansprechpartner und Miteinander Gesellschaft gestalten das ist unser Ziel. Außerdem möchten wir eine Wirkungsanalyse in den Treffpunkten durchführen um aus den Angaben zu lernen und das Angebot anzupassen bzw. weiter zu entwickeln. Dazu suchen wir die Kooperation mit der Hochschule in Osnabrück.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unsere Samtgemeinde ist ein Verbund aus 7 Mitgliedsgemeinden. Die kleineren Gemeinden liegen im Schnitt 7 - 15 km vom Mittelpunkt in Bersenbrück entfernt. Die Versorgungsstruktur in den kleinen Dörfern wird immer schlechter da die Verbrauchermärkte sich in den größeren Gemeinden ansiedeln. Auch Ärzte, Apotheker, Krankengymnasten, Banken etc. gibt es in vielen Orten nicht mehr.
Die Mobilität ist teils sehr eingeschränkt. Ohne Auto geht nicht viel.
Alte, alleinstehende Menschen werden so immer mehr isoliert, Einsamkeit nimmt zu und Hilfebedarf steigt stetig.
In der SG BSB leben viele Aussiedler und jetzt zunehmend auch Geflüchtete und EU Ausländer.
Viele von ihnen haben sich in den Dörfern angesiedelt weil dort die Mieten und das Bauland günstiger sind. An den typischen Festen im Dorf oder anderen geselligen Gelegenheiten nehmen diese Menschen kaum bis gar nicht teil. Eine Integration ist schwer, soziales Miteinander findet höchsten in Schule und Kita statt.
Hier müssen wir einen Prozess in Gang bringen, der es uns möglich macht, die Menschen zueinander zu bringen. Wir müssen Angebote schaffen damit das soziale Miteinander gestärkt wird. Wir brauchen Möglichkeiten damit Menschen ungezwungen, im Alltag zusammen kommen können. Neutrale Begegnungsstätten wo man gerne hingeht, gerne mitmacht und Unterstützung bekommt. Durch die Mitarbeiter/Innen der SG BSB bieten wir den Mitgliedsgemeinden Unterstützung an. Arbeitskreise mit allen Beteiligten sind geplant und werden durch das Büro für Bürgerengagement initiiert und geleitet. Eine Evaluation der Arbeit in den Treffpunkten ist geplant und wird von der SG BSB umgesetzt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück mit den Mitgliedsgemeinden Alfhausen und Eggermühlen und Gehrde und Stadt Bersenbrück und Rieste
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde Bersenbrück
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Antrag betrifft die Gesamtkommune in allen ihren Bereichen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_sgbsb-mgen-lkos_reduziert_cc-garmann.pdf
(349.92 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Da wir Gemeinwesenarbeit als eine sozialräumliche Arbeit ansehen, die die gesamte Gemeinde und nicht nur den einzelnen Bewohner betrifft, glauben wir, dass wir es schaffen werden, mit den Ressourcen der Gemeinden arbeiten zu können und damit die vorhandenen Defizite aufzuheben. Wir glauben, dass wir so die Lebensverhältnisse der Bewohner/Innen verbessern und den Zusammenhalt in der Bürgerschaft stärken können. Alle Bürger/Innen können mit ihren Ideen kommen und damit ihre Lebenswelt und ihre Gesellschaft mit - gestalten. Was für die eine Gemeinde gilt, muss nicht automatisch auch für die andere Gemeinde gut sein. Eigenverantwortung mit Beteiligung der Bürger/Innen in ihrem Lebensumfeld weckt Interesse und stärkt Handlungskompetenz. Das möchten wir unterstützen und fördern. Um den einzelnen Gemeinden ihre Arbeit zu erleichtern haben wir eine Arbeitsgruppe aus hauptamtlichen Mitarbeitern aller Fachbereiche gebildet. Erkannte Defizite und entstehende Bedarfe können wir so schneller und kompetenter bearbeiten und beheben. Mit Verwaltungs- oder Koordinierungsaufgaben bzgl. der GWA werden die einzelnen Gemeinden nicht belastet. Wir bieten so "alles aus einer Hand" und sehen uns als Unterstützer, Wegbegleiter, Motivator. Wir bieten kompetente Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und verfügen über ein perfektes Netzwerk welches allen Gemeinden zu Gute kommt. Die Personalstellen der Treffpunkte werden über die SG BSB ausgeschrieben und besetzt, die neuen Mitarbeiter eng begleitet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn wir Kräfte bündeln, Erfahrungen austauschen. Wenn die Unterstützung der SG als positiv empfunden wird und sich die Kollegen/Innen in den Außenstellen gut begleitet fühlen. und ein gutes Miteinander entsteht. .
Kriterium
Beschreibung
sich Nachbarschaften öffnen, und "Neue" aufnehmen. Wenn Gemeinsam etwas auf den Weg gebracht wird das das Zusammenleben stärkt und entwickelt. Man sich in der Nachbarschaft wohl fühlt, kein Außenseiter mehr ist, wenn Alter nicht zur Ausgrenzung führ
Beschreibung
sich das Konkurrenzdenken entspannt, aktiver Austausch untereinander entsteht und Miteinander selbstverständlich wird. Wenn durch Kooperation Hilfe angeboten und Unterstützung geleistet wird. Wenn Menschen durch Netzwerke zusammen finden.
Kriterium
Beschreibung
wenn der Treffpunkt angenommen wird und die Bewohner/Innen sich wohl fühlen und gerne wiederkommen. Wenn Besucher/Innen "neue" Besucher/Innen mitbringen und diese auch Teil der Gemeinschaft werden. Wenn gegenseitige Unterstützung gelingt.
Kriterium
Beschreibung
wenn das Miteinander der Verwaltung der SG BSB und den Mitgliedsgemeinden weiterhin gut gelingt und dadurch die Treffpunkte gestärkt werden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB ist von Haus aus vernetzt mit allen Mitgliedsgemeinden, allen Vereinen Institutionen und Organisationen, Firmen etc. Die Ansprechpartner sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturvereine in der SG BSB und darüber hinaus sind in der Gemeindeverwaltung bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle öffentlichen Einrichtungen sind der SG BSB bekannt und es besteht eine gute Zusammenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle freien Träger und gemeinnützigen Organisationen im Landkreis sind der SG BSB bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB hat ein Verzeichnis aller Vereine es gibt eine gute Zusammenarbeit mit dem Büro für Ehrenamt der SG BSB
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IOn der SG BSB gibt es ein Krankenhaus, stationäre und ambulante Einrichtungen. Auch über die Grenzen der SG BSB sind uns die Einrichtungen bekannt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen und Bildungseinrichtungen sind Aufgabe der SG und somit sämtlich bekann und gut vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Kirchengemeinde der SG BSB sind bekannt es gibt eine gute Zusammenarbeit in allen Lebensbereichen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Aufgabe der Kommune. Unser Wirtschaftsförderer arbeitet eng mit allen Fachdiensten zusammen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
auch hier ist die SG BSB sehr aktiv, vor allem im sozialen Wohnbau. Das Bauamt der SG BSB wird zu Fachdiensgesprächen und Arbeitsgruppen eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Öffentlichkeitsarbeit wird in der SG BSB von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin übernommen. Fr. Hövermann begleitet eng alle Aktivitäten der Bürgerschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sowohl die SG als auch die Räte und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sind bekannt und wir haben ein gutes Miteinander und unterstützen uns gegenseitig beim Aufbau von GWA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
über das Büro für Bürgerengagement und die Ehrenamtslotsen, die Räte und Gremien haben wir viel Kontakt und sind gut vernetzt.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
gwa_samtgemeinde_bersenbrueck_p1000133.mp4
(30.64 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Dorftreff Gehrda (Teilprojekt 2)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
gestärkte Gemeinschaft
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Gehrda besteht seit nunmehr 8 Monaten. Er ist zu einem allgemeinen Treffpunkt für alle Dorfbewohner/Innen geworden. Wesentlich mehr Personen als wir zunächst angenommen hatten beteiligen sich aktiv an der Programmgestaltung. Alte, einsame Menschen kommen regelmäßig mehrmals wöchentlich in den Dorftreff. Viele Bürger/Innen die wir sonst nicht erreichen konnten kommen zu Angeboten oder nutzen auch die Geselligkeit. Es ist eine große Bereicherung für das Dorfleben und hilft durch das niedrigschwellige Angebot allen Menschen, an der Gesellschaft teilzuhaben.
Durch die Implementierung eines Integrationslotsen und seine "Hausbesuche" in den Familien der Aussiedler hat sich auch die Teilnahme dieses Personenkreises schon deutlich gesteigert.
Im Bereich der Jugendarbeit ist es uns gelungen, das Projekt "Demokratie leben" nach Bersenbrück zu holen. Eine jugendliche Aussiedlerin wurde für dieses Projekt eingestellt und hilft durch ihre Mitarbeit enorm, die Grenzen zwischen Ursprungsgesellschaft und Aussiedlern aufzubrechen. Jugendliche Aussiedler kommen z.B. jetzt in den Dorftreff um am "Rudelrätseln" teilzunehmen. Wir werden im kommenden Jahr versuchen, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen Kursangebote nach Gehrde zu holen. z.B. Sprachkurse, Nähkurse o.ä. um auch auf diese Weise mehr und unterschiedliche Personen anzusprechen. Ein Wochenprogramm erscheint jeweils in der Tageszeitung und auch auf der homepage von Gehrde. Außerdem gibt es im Dorftreff einen Aushang im Schaufenster. Der Treffpunkt soll auch weiterhin die Dorfgemeinschaft stärken, die Randgruppen ansprechen und Ehrenamtliche aktivieren. Senior/Innen sollen sich wohl fühlen und sich zwanglos begegnen können. Beratungsangebote werden weiterhin stattfinden. Kursangebote sind neu in Planung.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit nunmehr 8 Monaten betreiben wir in der Mitgliedsgemeinde Gehrde den Dorftreff Gehrda. Bisher konnten wir fast alle im Erstantrag gestellten Ziele erreichen. In vielen Punkten haben sich unsere Erwartungen weit übertroffen! Die Ehrenamtsstruktur hat sich so positiv entwickelt, dass schon die Hälfte aller Angebote von Ehrenamtlichen gemacht werden. Der Leitung des Dorftreffs durch die beiden 450€ Kräfte ist es gelungen, Bürger/Innen in den Dorftreff zu holen, die sonst nie an irgendwelchen Angeboten teilnehmen! Vor allem das niedrigschwellige Angebot durch Einwohner des Dorfes findet sehr hohe Akzeptanz. Es ist schon vorgekommen, dass die Besucherzahl zu einem Vortrag so hoch war, dass wir kaum genügend Platz hatten (68 Personen) Die regelmäßigen Angebote sind immer gut bis sehr gut besucht. Immer neue Ideen und Angebote bereichern den Dorftreff, Ehrenamtliche bieten Malkurse, Babymassage, Rudelrätseln, Doppelkopfrunden etc. an. Auch die Dekoration im Dorftreff wird je nach Jahreszeit wunderschön von Ehrenamtlichen hergestellt. Es ist in dieser kurzen Zeit gelungen einen echten Mittelpunkt im Dorf auzubauen. Das soziale Miteinander und die Teilhabe der Aussiedler an dem Projekt hat sich deutlich verbessert. Jetzt gilt es, dieses Angebot zu verstetigen, weiter auszubauen und weitere Angebote nach Gehrde zu holen. Manche alleinstehende alte Menschen konnten wir noch nicht aktivieren, vor allem Männer tun sich schwer. Hier arbeiten wir gerade daran, regel. Fahr- mitfahrangebote zu entwickeln. Akteure aus Gehrde suchen gerade nach einer Lösung für einen Dorfladen der evtl. sogar neben dem Dorftreff entstehen könnte!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt stärken wir die Selbstorganisation der Bürger/Innen und geben den Menschen die Möglichkeit sich zwanglos zu treffen. Die Bürger/Innen bringen sich ein und unterstützen einander. Durch den Integrationslotsen gelingt es, dass auch Aussiedler und Ausländer Interesse am Dorftreff zeigen. Der Dorftreff ist ein Ort für Beratung, Information und Unterstützung. Gemeinsame Feste und Projekte werden geplant und durch dieses Beispiele kommen immer neue Menschen dazu. Das Mobilitätsproblem hat sich auch schon ein wenig gebessert dadurch, dass im Dorftreff Fahrgemeinschaften gebildet werden und Aushänge möglich sind um eine Mitfahrgelegenheit zu suchen oder um ein Angebot zum Mitfahren zu machen.
Methoden
Vorhandene Strukturen
In Gehrde haben wir bereits eine sehr gut funktionierende Ehrenamtsstruktur. Durch den schon vor Jahren eingesetzten Ehrenamtslotsen und das Freiwilligenbüro der SG BSB gelingt der Aufbau, die Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen sehr gut. Außerdem sind die Vernetzungen zu Vereinen und Kirchengemeinden gut so dass auch von der Seite immer Unterstützung möglich ist.
2 Egger-(Mühlentreff) (Teilprojekt 3)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
wir halten zusammen, du bist nicht allein, gemeinsam das Dorf stärken, so kann es weitergehen
Projektbeschreibung
Eggermühlen ist die kleinste Gemeinde in der SG BSB. Im Laufe der Jahre haben in Eggermühlen viele Versorger ihre Geschäfte geschlossen. Es gibt keine Bank, keinen Apotheker, kein Lebensmittelgeschäft. Eine ehemalige Gaststätte mit Lebensmittelladen wird jetzt abgerissen und auf dem Grundstück werden Seniorenwohnungen, ein kleiner Lebensmittelladen und eine Tagespflegeeinrichtung neu gebaut. Diese Idee ist entstanden, als vor 2 Jahren die Gemeinde über hauptamtliche Dorfmoderatoren (kath. Landvolkschule Kloster Oesede) für die Belange ihres Dorfes sensibilisiert wurde. Die Bürger/Innen wurden im Rahmen dieser Dorfmoderation gefragt zu ihren Bedarfen und Notwendigkeiten. Es sind gute inhaltvolle Konzepte entwickelt worden (wie die Seniorenwohnungen z.B.) die von der ganzen Bürgerschaft mitgetragen werden. In Eggermühlen gibt es viele alleinstehende ältere Menschen oder Personen, die tagsüber allein sind weil ihre Kinder arbeiten gehen. Wer in Eggermühlen lebt hat zwar wunderschöne Natur vor Ort aber bis zum nächsten größeren Ort kommt man nur mit dem Auto. Mobilität ist ein großes Thema!
Eggermühlen hat einen sehr starken, ehrenamtlichen Bürgermeister! Herr Frerker versucht alle Ansätze, die durch die Dorfmoderation entstanden sind, umzusetzen. Ein erster Schritt war es, ein Mittagstischangebot zu initiiert weil viele Bürger/Innen lieber zusammen als allein essen möchten. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen! In Eggermühlen gibt es noch eine gute Ehreamtsstruktur, viele Menschen möchten sich engagieren und da sehen wir eine Chance für einen Treffpunkt der für alle Menschen tagsüber zu nutzen wäre. Diesen Wunsch haben auch die Teilnehmer/innen des Mittagstischangebotes an uns gerichtet. Einen Mittelpunkt zu haben, mal zum Klönen gehen können und nicht immer so alleine sein. Regelmäßige Öffnungszeiten mit Angeboten zum Mitmachen, zur Gesundheitsförderung und Aktivierung, die Gemeinschaft fördern und Randgruppen dabei mitnehmen ist das langfristige Ziel. Dabei die Angebote von Vereinen und Organisationen einbinden, ausbauen und vernetzen zum Wohl der Bürger/Innen und für ein gutes Miteinander.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das größte Problem für die Bürger/Innen in Eggermühlen ist der Verlut fast aller Versorger vor Ort. Es gibt keine Apotheke, keine Bank, keinen Lebensmittelladen. Die Kirchengemeinde ist ein Gemeindeverbund geworden also gibt es vor Ort auch keine regelmäßigen Öffnungszeiten dort. Die jungen Leute müssen in die Städte zur Arbeit fahren, die alten Menschen sind tagsüber alleine und oft nicht mobil.
Einen Ort zum Treffen und Reden gibt es nicht. Wenn wir einen Dorftreff hätten wäre es in Eggermühlen sicher gut möglich, ähnliche Strukturen wie in Gehrde aufzubauen.
In Eggermühlen gibt es eine Siedlung, in der sehr viele Aussiedler/Innen wohnen. Dieser Personenkreis hat sich nach wie vor nicht so richtig in das Dorfleben integriert. Bis auf Schule und Kita gibt es kaum soziale Kontakte. Daran möchten wir arbeiten weil auch dort viele Menschen tagsüber allein in ihren Wohnungen sind und weil Information und Beratung oft sehr schlecht dort ankommt bzw. schlecht angenommen wird.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Eggermühlen möchte seine Bürger/Innen stärken durch Angebote der sozialen Teilhabe, Angebote der Gesundheitsfördrung, Angebote der Integration. GWA bedeutet in Eggermühlen das ganze Dorf mitnehmen und die Bürger/Innen motivieren an der Entwicklung teilzuhaben und sich einzubringen.
Methoden
Gemeinsam für Barsinghausen III
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
| Organisation | DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH |
|---|---|
| Funktion | Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Teilhabe fördern durch Kooperation, Beteiligung und Empowerment
Projektbeschreibung
„Gemeinsam für Barsinghausen“ hat sich als Anlaufstelle mit „Vernetzungs- und Kümmerereffekt“ etabliert. Als Mitglied des „Runden Tisches“ hat das Projekt insbesondere die Integrationsarbeit u. Teilhabe von Geflüchteten unterstützt. Das Besondere des Projektes ist die Schnittstellenfunktion zwischen den verschiedenen Zielgruppen/Initiativen/Institutionen/Arbeitsbereichen. Als Anlaufstelle erschließt sie den Kontakt zu neuen Kooperationspartner*innen und Zielgruppen (Alteingesessene als auch [Neu-]Zugewanderte). Dabei arbeitet das Projekt satellitenartig, abgestimmt mit dem Team Asyl, in 3 Projektgebieten rund um die GUs als auch in der Gesamtkommune. Um die Teilhabe zu ermöglichen bzw. zu stärken, verfolgt das Projekt folgende Schwerpunkte:
1. Es fungiert als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichsten Kooperationspartner*innen und als Stadtteilseismograf, nimmt Bedarfe auf und wirkt als ausführendes Organ bei der Schließung von Bedarfslücken. Gemeinsam werden Teilhabe-Barrieren identifiziert u. Lösungen zur Überwindung dieser Barrieren entwickelt (z.B. beim Abruf von BuT-Mitteln).
2. Es stärkt die Selbstaktivierung von Bewohnenden durch Empowermentstrukturen. Dazu gehört die gut etablierte Sprechstunde im Sinne einer Schnittstellenberatung, ein Empowermentkurs zur Erhöhung der Sprach- und Alltagskompetenz, die Stärkung von Möglichkeiten der Begegnung (z.B. Feste/Erzählcafés/etc.) sowie die Entwicklung von einem Konzept „Gemeinwesenarbeit Mobil“ zum niedrigschwelligen Erreichen neuer/wenig erreichter Zielgruppen.
3. Das Projekt stärkt die Teilhabe von Kindern durch die Entwicklung von altersgerechten Beteiligungsstrukturen, die die frühe Identifikation von Kindern mit „ihrem“ Gemeinwesen fördern. Gleichzeitig werden mit dem Fachdienst Kinderbetreuung/Institutionen/Initiativen vor Ort neue Angebote zur Stärkung der elterlichen Kompetenz erarbeitet.
Somit entwickelt sich das Projekt weiter. Es arbeitet in 3 Projektgebieten rund um die GUs, um Begegnung zu fördern, gegenseitige Berührungsängste abzubauen u. so den sozialen Zusammenhalt zwischen den Alteingesessenen und den verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und –kulturen zu stärken. Gleichzeitig geht es vermehrt um die Stärkung der GWA durch die Sensibilisierung u. den Abbau von Zugangsbarrieren in der Gesamtkommune. Dabei arbeitet das Projekt bereichsübergreifend u. über die Flüchtlingsarbeit hinaus, um die Teilhabe, unabhängig vom sozialen o. ethnischen Hintergrund zu ermöglichen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Barsinghausen ist ein Ort mit Zuwanderungsgeschichte. Mit dem vermehrten Zuzug von Geflüchteten 2014 u. durch Um- und Auszüge aus den Gemeinschaftsunterkünften (GU) in den bisher 4 Projektgebieten, veränderte sich das soziale Gefüge. Auch durch die voraussichtliche Schließung der GU Bantorf 2019 ändern sich die Bedürfnisse der Bewohnenden u. die Anforderungen an das Gemeinwesen. Es gilt das Zusammenleben rund um die verbliebenen GUs in den nunmehr 3 Projektgebieten mit den Kooperationspartnern weiter zu fördern. Gleichzeitig versteht das Projekt GWA als Querschnittsaufgabe. Ziel muss es deshalb sein, Zugänge zum Gemeinwesen bereichsübergreifend zu stärken. Denn nicht alle haben gleichermaßen Zugang zu vorhandenen Angeboten. Dies ist unabhängig vom Flucht-/Migrationshintergrund. Ein Beispiel ist das Nutzen der Mittel im Rahmen des BuT. Eine Hürde stellt fehlendes Wissen zu den BuT-Mitteln dar, aber schwerer wiegen fehlende Lösungen, wie Mittel abgerufen werden können ohne dass sich die Betroffenen stigmatisiert fühlen. Ein Abbau von Barrieren ist nur möglich, wenn Betroffene/Fachkräfte dabei unterstützt werden, diese zu benennen u. sich aktiv an Lösungsstrategien beteiligen können. Durch die Beratung besteht bereits ein guter Zugang zu Menschen mit Migrations- u. Fluchthintergrund. Es fehlen aber neue Formen der „aufsuchenden“ Arbeit, um auch Alteingesessenen bzw. den Personen ein Forum zu geben, die weder Empowerment noch Beratung in Anspruch nehmen. Nur so können Brücken der Begegnung geschaffen werden. Besonderes Thema ist hier auch die Beteiligung von Kindern. Erleben sie ihre Beteiligung/Meinungsäußerung als wirksam, so steigt die Identifikation mit „ihrer“ Stadt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Kernstadt
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus 18 Ortsteilen, in denen 35.937 Menschen leben (Stand 2019). Im Vorjahr lagen die Zahlen bei 35.849 Bewohner*innen. Viele Geflüchtete sind in der Vergangenheit in Gemeinschaftsunterkünften (GU) in den Ortsteilen Barsinghausen Kernstadt, Bantorf, Kirchdorf und Egestorf untergerbacht worden. Nicht nur die Bevölkerungszahlen in Barsinghausen Gesamt sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, sondern auch die Anzahl der Bewohnenden in Barsinghausens Kernstadt. Somit ist zu vermuten, dass viele der Ausgezogenen aus der GU in Barsinghausen verbleiben. Durch den Auszug aus der GU haben die Menschen allerdings nicht mehr automatisch die Unterstützung durch die direkt in der GU angesiedelte Soziale Arbeit. Damit sind sie erneut mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Aber auch die in der GU verbliebenen Menschen sind nach wie vor bei der GWA zu berücksichtigen. Die GU in Barsinghausens Kernstadt befindet sich in der Hannoverschen Straße am Ortsausgang neben einem großen Abenteuerspielplatz. Dieses Gelände ist recht naturnah und wird immer wieder für Veranstaltungen genutzt (z.B. Grillen, etc.). Nicht immer sind diese Veranstaltungen angemeldet, nicht immer ist hier alles konfliktfrei. Auf der gegenüberliegenden Seite der GU befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten, das Stadtzentrum ist einen Kilometer entfernt. Wie in den vorangegangenen Projektphasen auch, stellt die GU deshalb ein wichtiges Projektgebiet dar. Im Zentrum von Barsinghausen befinden sich Eisdielen, Bistros und Cafés. Der Marktplatz lädt mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein und ist Platz für den Weihnachtsmarkt und Wochenmarkt. Verschiedene Unterstützungsangebote befinden sich ebenfalls in der Kernstadt (z.B. die VHS, LABORA, NoaNoa, etc.). Die Kernstadt könnte man deshalb als Herz des Gemeinwesens betrachten. Diese Umstände führen dazu, dass der für die GWA wichtige territoriale Ansatz weiter gefasst werden muss. Zum einen ist es von Bedeutung, dass alle Bevölkerungsgruppen im Stadtbild präsent sind und zwar genau dort, wo sich das gesellschaftliche Leben abspielt. Zum Anderen geht es in dem hier beantragten Projekt darum, die Gemeinwesnearbeit bereichsübergreifend zu fördern. Dies meint insbesondere Zugangsbarrieren zu identifizieren und abzubauen. Verschiedene Ansätze, Maßnahmen und Aktivitäten der GWA müssen gebündelt und so organisiert werden, dass sie gesamtkommunal integriert ineinander greifen. Hierfür stellt Barsinghausens Kernstadt als Herzstück des Gemeinwesens ein wichtiges Projektgebiet dar.
Einwohnerzahl
14947
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice (2018), Fachdienst Soziales (2019), Fachdienst Jugendhilfe (Dezember 2018)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
1792 Kinder unter 14 Jahren leben in der Kernstadt Barsinghausens. In Barsinghausen Gesamt leben in dieser Altersgruppe 4115 Kinder. Somit liegt der Anteil der Kinder in dieser Altersgruppe in Barsinghausens Kernstadt bei 12 %. Damit ist dieser nur minimal höher als in Barsinghausen Gesamt. Allerdings ist die Anzahl der Kinder im Vergleich zu den übrigen Ortsteilen recht hoch. 43 % der Kinder in dieser Altersgruppe leben in Barsinghausens Kernstadt. Zusätzlich zeigen die Zahlen, dass der Anteil von ausländischen Kindern bei 16,3% liegt. Die Bedarfe neu zugezogener Familien müssen somit ebenfalls berücksichtigt werden.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
4679 Jugendliche und junge Erwachsene leben in Barsinghausen Gesamt. In Barsinghausens Kernstadt leben davon 1959. Der Anteil in der Kernstadt macht damit 13,18 % im Vergleich aller Einwohner*innen in der Kernstadt aus. Damit ist der Anteil hier nicht höher als für Barsinghausen Gesamt. Allerdings leben 41% der Jugendlichen in dieser Altersgruppe in Barsinghausens Kernstadt. Zusätzlich zeigen die Zahlen vom Vorjahr, dass der Anteil der ausländischen Mitbürger*innen 18,2% beträgt und durch den Zuzug von Geflüchteten durchaus eine Veränderung im Gemeinwesen zu beobachten ist.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für März 2019 zeigen, dass 2073 ausländische Mitbürger*innen in Barsinghausens Kernstadt leben. Dies macht einen Anteil von fast 19 % aus. Der Anteil für Barsinghausen Gesamt beträgt etwa 10 %. In der GU in der Hannoverschen Straße sind derzeit 59 Menschen untergebracht.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die vorliegenden Zahlen beziehen sich auf Ende 2017. Regelleistungsberechtigt waren zu diesem Zeitpunkt 2794 Personen. Dies macht einen Anteil von 8 % aus. Davon kamen 653 Personen aus den 8 zuzugsstärksten Asylländern. 317 Menschen befanden sich Ende Dezember 2017 im Bezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Es ist anzunehmen, dass sich die Zahlen geringfügig verändert haben, sich aber in einem ähnlichen Bereich befinden. Leider liegen diese Zahlen nur für das Stadtgebiet Barsinghausen und aus dem Jahre 2017 vor.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen_2019.jpg
(478.82 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Bantorf
Beschreibung
In den Projektphasen I und II des Projektes "Gemeinsam für Barsinghausen" ist Bantorf eines von vier Projektgebieten gewesen. Das Projekt hat sich während dieser Zeit als Anlaufstelle mit Vernetzung- und Kümmerereffekt etabliert und insbesondere rund um die GUs in den vier Ortsteilen Bantorf, Egestorf, Kirchdorf und Barsinghausen Kernstadt die Flüchtlings- und Gemeinwesenarbeit unterstützt. 2019 wird die GU in Bantorf voraussichtlich schließen. Auch wenn Zahlen hierzu nur schwer heran gezogen werden können, so ist zu vermuten, dass viele ehemalige Bewohnende der GU nicht in Bantorf verbleiben. Damit verändert sich das Projektgebiet. Die Schwerpunkte der Projektarbeit werden sich zukünftig verstärkt auf die drei Projektgebiete Barsinghausen Kernstadt, Kirchdorf und Egestorf fokussieren.
Bantorf liegt - geografisch betrachtet - relativ weit vom Stadtzentrum Barsinghausens entfernt. Die Strecke beträgt mehr als 5 Kilometer und ist so zu Fuß nur schlecht zu bewältigen. Durch den S-Bahnhof in Bantorf ist jedoch eine gute Nahverkehrsanbindung gegeben sowohl nach Barsinghausen als auch nach Hannover. Dies ist allerdings mit Kosten verbunden. Bantorf selbst ist durch die B65 und die Autobahn zwei geteilt. Der südliche Teil ist ein Wohngebiet, geprägt durch zahlreiche Einfamilienhäuser. Durch die Lage am Naherholungsgebiet Deister und nicht zuletzt durch die gute Verkehrsanbindung ist Bantorf ein beliebtes Wohngebiet. Der nördliche Teil ist ein Gewerbegebiet. Dort befindet sich in einem ehemaligen Hotel zur Zeit noch die Gemeinschaftsunterkunft. Hier gibt es kaum attraktive gemeinschaftlich zu nutzende Flächen, keine Treffpunkte oder Spielplätze. Der Weg über die B65 in den südlichen Teil wirkt fast wie eine Barriere. Bantorf hat eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft. Hier werden verschiedene Feste initiiert, die sich für Begegnung eignen. Durch hohes Engagement der Bewohner*innen Bantorfs wurde 2015 eine Willkommenskultur aufgebaut, um die Neuzugezogenen zu unterstützen und zu begleiten. So entstanden auch Kontakte zwischen Nachbarn, die sich vorher noch nicht bekannt waren. Die oben beschriebenen Gegebenheiten und Ansätze der Gemeinwesenarbeit führten dazu, dass das Projekt Bantorf als eines von vier Projektgebieten unterstützte. Obwohl sich das Projekt auf die drei Projektstandorte Kirchdorf, Barsinghausen Kernstadt und Egestorf fokussieren wird, bleibt es Aufgabe der GWA die geknüpften Kontakte aufrecht zu erhalten und ggf. Bedarfe zu ermitteln.
Einwohnerzahl
1345
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice (2018), Fachdienst Soziales (2019), Fachdienst Jugendhilfe (Dezember 2018)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es leben 148 Kinder in dieser Altersgruppe in Bantorf. Dies macht, gemessen an der Einwohnerzahl, einen Anteil von 11% aus.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Altersgruppe von 14 bis 26 Jahren leben 213 Jugendliche und junge Erwachsene in Bantorf. Dies macht fast einen Anteil von 16 % der Einwohner*innen in diesem Ortsteil aus. Damit liegt dieser Wert über dem der Gesamtstadt. Bei den ausländischen Mitbürger*innen betrug der Anteil in dieser Altersgruppe sogar 27,6%. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass sich durch die Aus- und Umzüge in der GU Änderungen ergeben haben. Für die GWA bedeutet dies zu erkunden, ob und in welcher Form sich diese Altersgruppe im Gemeinwesen beteiligt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
2018 war der Anteil, nicht zuletzt durch die Unterbringung in der GU, recht hoch und lag bei 16%. Im März 2019 lag der Anteil bei 15,4%.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bantorf_2019.jpg
(327.37 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Kirchdorf
Beschreibung
Die Stadtteile Barsinghausen, Kirchdorf und Egestorf bilden eine miteinander verbundene Kette von Ortschaften, deren Übergang fließend ineinander greift. Kirchdorf liegt am nördlichen Rand des Deisters. Auch wenn das Projekt in der hier beantragten Phase über die Flüchtlingsarbeit hinaus tätig ist, so ist die GU in diesem Projektgebiet nach wie vor ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit. Obwohl auch hier Aus- und Umzüge zu verzeichnen sind, leben nach wie vor 64 Personen in der Unterkunft. Diese liegt auf der Ecke Max-Planck-Straße angrenzend direkt zum Deister. Die GU befindet sich direkt neben dem Schulzentrum und dem Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf und des Schwimmbades. 600 Meter weiter befindet sich ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch Einfamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser. Der S-Bahnhof ist knappe 900 Meter entfernt, eine relativ gute Verkehrsanbindung damit gegeben. Zum Vorjahr lässt sich auch in Kirchdorf ein Zuzug in der Bevölkerung verzeichnen. Die Erfahrungen der letzten Projektphase zeigen, dass es zwei Straßenzüge gibt, in die einige Bewohnende aus den GUs vermehrt gezogen sind. Dabei handelt es sich um die Ellernstraße und die Straße Die Heide (siehe auch Beschreibung und karte Egestorf). In Kirchdorf gab es bereits zum Bau der Unterkunft massive Proteste. Straßen wurden zugeparkt, um Baustellenfahrzeugen die Zufahrt zu versperren. Zahlen liegen nicht vor, jedoch hat sich gezeigt, dass das Zusammenleben zwischen verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und mit unterschiedlichen Zuwanderungsgeschichten eine Herausforderung darstellt.
Einwohnerzahl
2103
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice (2018/2019), Fachdienst Soziales (2019), Fachdienst Jugendhilfe (Dezember 2018)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
243 Kinder leben in dieser Altersgruppe in Kirchdorf. Gemessen an der Einwohnerzahl dieses Ortsteiles liegt der prozentuale Anteil bei knapp 12 %. Bei den ausländischen Kindern lag der Anteil im letzten Jahr bei knapp 17 %. Damit Kinder sich von Beginn an mit dem Gemeinwesen identifizieren, ist es für diese Altersgruppe sinnvoll früh erlebbar zu machen, dass sie sich als Teil des Gemeinwesens engagieren und es so mitgestalten können.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Altersgruppe von 14-26 Jahren leben in Kirchdorf 288 junge Erwachsene und Jugendliche. Damit liegt der Anteil bei knapp 14%. Im vergangenen Jahr lag dieser Anteil bei der ausländischen Bevölkerung bei 24,7%. Der Fachdienst Jugendpflege stellt in seiner Arbeit vermehrt fest, dass viele Jugendliche in dieser Altersklasse (z.T. mit Migrationshintergrund, aber bereits seit mehreren Generationen in Barsinghausen lebend) die vorhandenen Angebote nicht vollständig nutzen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Kirchdorf leben 179 ausländische Mitbürger*innen. Dies entspricht einem Anteil von 8,5 %. Damit liegt der Anteil zwar unter dem in Barsinghausen Gesamt. Trotzdem verändert sich das soziale Gefüge durch die Um- und Auszüge aus der GU.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf_2019.jpg
(385.36 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Wie Kirchdorf hat auch Egestorf einen S-Bahnanschluss und grenzt südlich an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Die GU befindet sich im Rottkampweg. Sie liegt eher in Randlage, angrenzend an den Wald und Felder. Sie grenzt aber auch an ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Modulanlage bietet Platz für 116 Menschen, derzeitig leben hier aber 63 Personen. Obwohl die Menschen aus den GUs ausziehen, verbleiben viele von ihnen in Barsinghausen u. suchen Wohnraum. Erfahrungen der letzten Projektphase zeigen, dass es zwei Straßenzüge gibt, in die einige Bewohnende aus den GUs vermehrt gezogen sind. Dabei handelt es sich um die Ellernstraße und die Straße Die Heide. In diesen beiden Straßenzügen verändert sich somit sehr rasch das Soziale Gefüge.
Einwohnerzahl
7587
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice (2018), Fachdienst Soziales (2019), Fachdienst Jugendhilfe (Dezember 2018)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Altersgruppe bis 14 Jahre leben 836 Kinder in Egestorf. Dies macht einen Anteil von 11% aus.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Altersgruppe von 14-26 Jahren leben 896 Jugendliche und junge Erwachsene in Egestorf. Dies macht einen Anteil von knapp 12 % aus.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es leben 472 ausländische Bürger*innen in Egestorf. Dies entspricht einem Anteil von 6 %. Es ist schwierig Daten über Anzahl an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu finden. Jedoch hat Barsinghausen eine sehr besondere Zuwanderungsgeschichte. In den 90ern kamen nicht nur Geflüchtete und Aussiedler*innen, sondern auch eine hohe Anzahl an Gastarbeiter*innen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
egestorf_2019.jpg
(431.67 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Nach wie vor versteht das Projekt Gemeinwesenarbeit als eine Grundhaltung, bei der das Interesse der Menschen u. ihre Expertise handlungsleitend sind. Dies meint die tätigen Akteure vor Ort, sowohl haupt- als auch ehrenamtlich, u. schlussendlich alle Bewohnenden in Barsinghausen. Dabei geht es insbesondere darum die Menschen zu aktivieren, die bisher nicht allumfassend Zugang zum Gemeinwesen haben. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Um diese zu identifizieren und neue Lösungsstrategien für ihre Überwindung zu erarbeiten, sind starke Kooperationen essentiell. Ein besonderer Fokus liegt deshalb auf der ressortübergreifenden Netzwerkarbeit. Die Erfahrungen können so zusammen getragen, gebündelt u. synergetische Lösungen entwickelt werden, die Auswirkungen auf das gesamte Gemeinwesen vor Ort haben. Weiterhin gilt es Bewohner*innen direkt zu fragen, welche Unterstützungsstrukturen ihnen fehlen. Das Projekt hilft dabei, diese Bedarfe zu formulieren und so sichtbar zu machen. Um dies zu ermöglichen, nutzt das Projekt Beratung/Empowerment-Maßnahmen als wichtiges Vehikel. Es erhält so Zugang zu Zielgruppen (z.B. mit Flucht-/Migrationshintergrund), die bisher noch kaum in der GWA tätig sind u. arbeitet gleichzeitig im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" darauf hin, Bewohner*innen für nachbarschaftliche Hilfe zu gewinnen. Den territorialen Ansatz verfolgt das Projekt auf 2 Ebenen: Auf kleiner Ebene in den Ortsteilen (um die GUs) u. in Barsinghausen Gesamt als Kern des Gemeinwesens.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Ziele werden erarbeitet u. umgesetzt. Alle Kooperationspartner*innen profitieren von gegenseitig gemachten Erfahrungen.
Kriterium
Beschreibung
Aktivitäten u. Angebote werden bereichsübergreifend gedacht u. aufeinander abgestimmt. Kooperationspartner*innen tauschen übergreifend Erfahrungen aus u. entwickeln so Lösungen, die unterschiedl. Perspektiven berücksichtigen.
Beschreibung
Die soziale Infrastruktur wird weiter entwickelt, in dem gemeinsam Zugangsbarrieren zu Angeboten (z.B.BuT) identifiziert u. schrittweise abgebaut werden.
Kriterium
Beschreibung
Handlungsleitend zum Abbau von Zugangsbarrieren sind die bedürfnisse der Bewohnenden. Von ihnen benannte Zugangsbarrieren werden reduziert. Dazu werden neue Zugänge entwickelt (z.B. GWA Mobil). Hierüber werden neue Zielgruppen beteiligt.
Kriterium
Beschreibung
Feste, Begegnungsräume, Veranstaltungen sprechen unterschiedlichste Zielgruppen an.
Vorhandene Strukturen
In Barsinghausen gibt es eine Bewusstheit darüber, wie wichtig starke Kooperationen u. eine gute Vernetzung für Teilhabe ist. Insbesondere für Zielgruppen, die bisher noch nicht vollständig alle Möglichkeiten/Angebote im Gemeinwesen nutzen. So gibt es verschiedene Gremien, in denen vernetzt miteinander gearbeitet wird (z.B. der "Runden Tisch", AK Präventionsketten, AK Frühe Hilfen). Diese Ansätze der bereichs- und fachübergreifenden Arbeit bilden wichtige Grundlage für die GWA u. werden in der kommenden Projektphase gestärkt durch einen gemeinsamen Fachtag. Zusätzlich wird an verschiedenen Stellen die Selbstorganisation/Selbstaktivierung von Bewohnenden gefördert. Das Freiwilligen Zentrum Barsinghausen initiiert u.a. über Patenschaften Unterstützung von Bewohnenden für Bewohnende. Selbstorganisation findet aber auch im Rahmen des Projektes Soziale Stadt rund um die Goethestraße statt. Das Quartiersmanagement initiiert Gruppenangebote im Stadtteil, aber auch investive Maßnahmen spielen hier eine Rolle. Auch der Stadtteilgarten ist wichtiger Ansatzpunkt für Begegnung u. Selbstorganisation in Barsinghausen. Obwohl sich "Gemeinsam für Barsinghausen" territorial betrachtet auf andere Quartiere bzw. Ortsteile bezieht, ist die Quartiersentwicklung rund um die Goethestraße wichtiger Kooperationspartner. Die verschiedenen guten Maßnahmen zur Stärkung der GWA bereichsübergreifend u. integriert zu organisieren, ist eine Herausforderung, die Barsinghausen bereits aufgenommen hat.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
in der Stadt Barsinghausen: Fachdienst Kinderbetreuung, Fachdienst Jugendpflege Team Asyl, Fachdienst Soziales, Elterngeldstelle, Standesamt, Wohnraumvermittlung, Fachdienst Bürgerservice (WBS), Quartiersmanagement des Fachdienstes Planen und Bauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
in der Region Hannover: Jugendamt, Koordinierungszentrum Frühe Hilfen-Frühe Chancen, Allgemeiner Sozialer Dienst, Ausländerbehörde, Wirtschaftsförderung, FB Gesundheit, Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbücherei Barsinghausen, Kulturfabrik Krawatte, Kunstschule NoaNoa, Musikgruppe Sound of hope, Internationales Frauenfrühstück, Interkultureller Kochtreff, Pavillon Hannover, Schauspielhaus Hannover, Oststadtbibliothek Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interkultureller Kulturverein Barsinghausen, Die Deistersterne e.V., DRK-Ortsverein Barsinghausen, Horizonte e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Calenberger Land, Jugendwerstatt LABORA, Sozialkaufhaus Labora, Arbeit und Leben, BNW, Ökostation Deistervorland, ASB Stadtteiltreff Goethestraße, MISO, Ethnomedizinisches Zentrum, Eltern Migranten Netzwerk, amfn, kargah,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk und Diakonisches Werk Kirchenkreis Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Arztpraxen, insbesondere Kinderarztpraxis, Krankenkassen, Team Schuleingangsuntersuchungen, Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge, Schwangerenkonfliktberatung, Hilfe bei ungewollter Schwangerschaft und Sozialen Notlagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Team Eingliederungshilfe der Region Hannover, Profile Home Care, Sanitätshaus John & Bamberg, Physioteam Barsinghausen, Sozialpädiatrisches Zentrum, Physiotherapie Barsinghausen, Gesellschaft für Inklusive Serviceleistungen,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
u.a. Adolf-Grimme-Schule, Wilhelm-Stedtler-Schule, Hannah-Arendt-Gymnasium, Lisa-Tetzner-Schule, Bert-Brecht-Schule, KGS Goetheschule, Kita Pusteblume, Kita Marienkäfer,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
u. a. das Familienzentrum und Männergruppe der Petrusgemeinde, Willkommenskreis der Mariengemeinde, Freichristliche Hoffnungsgemeinde, Sprachpaten der Barbaragemeinde,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vonovia, Kreissiedlungsgemeinschaft, diverse Makler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für Barsinghausen, Pro Regio e.V., IHK, HWAK, VossBau, Firma Mader, ZAG Zeitarbeit, Stadtsparkasse Barsinghausen, Firma Tepu,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fraktionsvorsitzende der Stadt Barsinghausen, Bürgermeister der Stadt Barsinghausen, Dr. Matthiesen, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Landtagsabgeordnete Fr. Schüssler,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Zentrum Barsinghausen, Ausbildungspaten, Sprachpaten, ungebunden aktive Ehrenamtliche mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
u.a. Tafel, DRK-Migrationsberatung, Verbraucherzentrale Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"Runder Tisch", AK Präventionsketten, Lenkungsgruppe Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Quartiersmanagement: Gemeinsam Möbel upcyceln in der Kulturfabrik Krawatte
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Friedrich Holtiegel
| Funktion | Vorstandsmitglied |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Schönes schaffen, dabei: Kontakt mit Fremden aufnehmen, Erfahrungen austauschen, den anderen helfen - und das in unserem Quartier
Projektbeschreibung
Die Arbeit in der Kulturfabrik Krawatte kann zu Beginn von 2019 endlich aufgenommen werden. Noch wird - vom Büro abgesehen - kein Raum endgültig hergerichtet sein. Aber die Dächer sind saniert, die alte Rigips-Innenverkleidung ist abgerissen, die Toiletten sind hergerichtet, Teilbereiche sind heizbar. Und das Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Warum nicht in der goßen Halle und ihren Nebenräumen mit der Soziokultur beginnen? Die Kunstschule Noa Noa wird mit seinem alten Inventar in das Provisorium einziehen, Werkstattbereiche abgrenzen und Leben einziehen lassen; der Kunstverein wird die erste Ausstellung vorbereiten. Das Gemeinschaftsbüro im Altbau ist leicht herzurichten. Und Vereine, die schon lange auf Räumlichkeiten warten, werden, soweit es irgend geht, das neue unfertige Haus nutzen.
Das erste Projekt "Gemeinsam Möbel upcyceln" soll zündend für die Gemeinwesenarbeit sein; es soll jung und alt ebenso zusammen bringen wie Flüchtlinge und Alteingesessene. Die Teilnehmer aus möglichst allen Bevölkerungskreisen sollen nicht nur stolz Selbst-Geschaffenes mit nach Hause nehmen können, sondern auch die Erfahrung freundschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen und bisher Fremden. Sie sollen sehen, dass ihnen die Kulturfabrik mit ihrem Raum und ihrer Ausstattung Entfaltungsmöglichkeiten gibt, die sie zu Hause nicht haben. Sie werden die Chancen der Vernetzung kennen lernen, wenn Anleiter aus dem Freiwilligenzentrum kommen, Material aus der Labora-Werkstatt oder aus dem Sozialen Kaufhaus geholt werden kann und Kontaktpersonen aus der DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen" vorbeischauen. Upcyceln liegt im Trend, lehrt den bewussten Umgang mit Resourcen, und das Upcyceln oder auch Aufbereiten von Möbeln verhilft zu sonst unerschwinglichen Einrichtungsgegenständen.
Das Upcycling-Atelier hat den Vorteil, in einem bestimmten Rhythmus - etwa alle 14 Tage - geöffnet zu sein, niemanden für eine bestimmte Zeitperiode festzulegen, und aufgrund von Dauer und Kontinuität nach und nach bekannt zu werden. Mehrere ehrenamtlichen Leiter können sich ablösen.
Parallel dazu soll die Arbeit der Quartiersmanagerin oder des Quartiersmanagers beginnen. Sie oder er richtet sich sein Büro ein, knüpft (vielleicht sogar als Teilnehmer im Recycling-Projekt) die ersten persönlichen Kontakte ins Quartier und zu den Kooperationspartnern und kann aus dem lebendigen Miteinander heraus leichter eigene Ideen entwickeln, als wenn er nur auf Kontaktgespräche angewiesen wäre.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die divergente Bevölkerungsstruktur Barsinghausens ist gekennzeichnet durch die 18 teils kleinstädtischen, teils ländlichen Ortsteile, seine Vergangenheit als Standort des Kohlebergbaus in der Kernstadt, durch einige Großbetriebe, eine Reihe mittelständischer Firmen, den Zuzug von Gastarbeitern in den 50-er Jahren, von Immigranten und Neubürgern in neue Wohngebiete sowie durch die Nähe zur Landeshauptstadt. Es fehlt in Barsinghausen ein Ort für die Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität. Dringend benötigt wird ein Ort für die vielen ehrenamtlichen und institutionellen sozialen und kulturellen Aktivitäten, an dem sie betrieben, ausgebaut und durch Vernetzung gefördert werden sowie neue Initiativen sich bilden können. Zwei Flüchtlingsheime, die je auf über hundert Bewohner ausgelegt sind, liegen im Projektgebiet; ein drittes in unmittelbarer Nähe. Die Bürgerschaft ist wie überall gespalten in Gegner oder Skeptiker, Gleichgültige und Hilfswillige. Es beginnen die Mühen der eigentlichen Integrationsarbeit.
Auch die Kulturfabrik Krawatte muss um Akzeptanz kämpfen, sogar in wenn auch geringen Teilen des Rats und in der eher abwartenden Verwaltung. Für die Förderung taten sich immer wieder neue Hürden auf. So ist es für das Vorhaben dringend geboten, dass ihre Möglichkeiten in der Öffentlichkeit sichtbar werden und dass es durch seine Arbeit überzeugt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Baarsinghausen Egestorfer Str. und Stoppstr. mit Umgebung
Beschreibung
Das soziokulturelle Zentrum Kulturfabrik Krawatte entsteht im Gebäude einer ehemaligen Krawattenfabrik, das seit Jahren leer steht. Es liegt an der Hauptverbindungsstraße (L 391) zwischen der Kernstadt Barsinghausen und den Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf, an der Egestorfer Straße. Der westliche Abschnitt des Quartiers ist im Süden von der Abraumhalde des ehemaligen Kohlebergwerks und im Norden von der Trasse der S-Bahn- Linie 1 bzw. 2 Haste-Hannover begrenzt. Auf der Nordseite der L
391 stehen vor allem charakteristischen Bergarbeiterhäuser des späten 19. Jahrhunderts, zum Teil durch frühere "Renovierungen" und Erweiterungen verändert und heute vernachlässigt, zum Teil auch liebevoll im Baumarktstil wieder hergerichtet, unterbrochen von Handwerksbetrieben und kurzlebigen Geschäften. Auf der südlichen Straßenseite wurde der Streifen zum Hang der Halde hin ehemals für Werkhallen genutzt. Heute befindet sich hier eine eintönige Abfolgen von Tankstelle, Chinarestaurant, Autohaus, Tennishalle, Getränkemarkt usw. Die ehemalige Krawattenfabrik liegt zwischen einer Metallwerkstatt und dem in 2014 errichteten Feuerwehrgebäude. Im östlichen Abschnitt des Quartiers herrscht auch an der Südseite der L 391, der Stoppstraße, Wohnbebauung vor. Hier befinden sich fußläufig 20 Minuten von der Kulturfabrik entfernt an der Einsteinstraße und am Rottkampweg auch zwei der drei Flüchtlingsheime Barsinghausens, die im Jahre 2017 für je 160 Bewohner errichtet wurden und inzwischen großenteils bezogen sind. Das dritte Flüchtlingsheim liegt nordwestlich von der Kulturfabrik an der Hannoverschen Straße. Das Projektgebiet ist großenteils städtebaulich desolat, zum Teil aufgrund der Tatsache, dass wegen der gemischten Zuständigkeiten zwischen der Region und der Stadt bisher kein Konzept für die Entwicklung der L 391 erstellt werden konnte. Die Stadt Barsinghausen begrüßt, dass das Projektgebiet durch den Bau der Kulturfabrik auch städtebaulich aufgewertet wird. Es sei aber auch an dieser Stelle betont, dass das soziokulturelle Zentrum nicht nur für das Projektgebiet, sondern für die soziale und kulturelle Entwicklung der gesamten Stadt von großer Bedeutung ist.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
geschätzt, genaue Angaben werden nachgereicht
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Begründung Programmgebiet
Vom Förderprogramm Soziale Stadt wird die Nordstadt gefördert. Sie liegt außerhalb unseres Projektgebietes.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet-2600.pdf
(2.53 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Von den Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit treffen alle auf das soziokulturelle Projekt zu, aber Nr. 5 nur eingeschränkt, da der Schwerpunkt auf Kultur und Bildung liegt. Der Aspekt "Arbeit" kommt zum einen insofern zur Geltung, als jedes soziale oder kreative Projekt die persönliche Kompetenz und Einsatzbereitschaft stärkt, zum anderen ist Zusammenarbeit mit der Labora Jugendwerkstatt Barsinghausen geplant und ebenso mit der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Labora Jugendwerkstätten Barsinghausen GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtmarketingverein Unser Barsinghusen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Calenberger Zeitung Hannoversche Allgemeine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-Beratungsstelle "Gemeinsam für Barsinghausen"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenzentrum "Goosmanns Tannen"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Sielaff
| Funktion | Einrichtungsleitung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Verbesserung lokaler Lebensbedingungen und Förderung/Erreichung individueller und gruppendynamischer Aktivierung durch katalytisch-aktivierende Gemeinwesenarbeit im Wohnquartier "Goosmanns Tannen" der Mittelstadt Lingen (Ems)
Projektbeschreibung
Das Zielstadtgebiet des Projektes Gemeinwesenzentrum „Goosmanns Tannen" ist ein als deklassiert zu bezeichnendes Wohngebiet der Mittelstadt Lingen (Ems) mit ca. 1500 Bewohnern/innen. Das Wohnquartier ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Menschen mit Migrationshintergrund (etwa 75%), alleinerziehende Elternteile und Menschen/Familien, welche von Sozialleistungen abhängig sind. Die materiellen Lebensbedingungen und die soziale Interaktion sowie Mobilität sind als stark eingeschränkt zu bezeichnen; in einer Vielzahl der Haushalte sind Suchtmittelkonsum und häusliche Gewalt regelmäßige Erfahrung, das Konfliktpotenzial zwischen den milieudifferenten Bewohnergruppen ist hoch, die Interaktionsqualität niedrig.
Das Projekt greift diese Bedingungen auf und zielt auf eine Aktivierung der Bewohner/innen an. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung subjektiver Lebensqualität, das Erreichen von Autonomie und Selbstbestimmung durch Empowerment und die entsprechende Vertretung und Kommunikation der Interessen und Bedürfnisse in der Öffentlichkeit. Dabei werden gezielt drei Schwerpunktbereiche bedient, welche ganzheitlich und nachhaltig die Entwicklung im Wohnquartier positiv beeinflussen:
Cafè 107 (in Lingen leben Menschen aus 107 Nationen)
Ein Begegnungszentrum wird die infrastrukturellen Bedingungen im Wohnquartier erweitern. Die mangelhafte Angebotsstruktur des Wohnquartiers wird durch die Zubereitung und Ausgabe mul-tiethnischer Speisen ergänzt. Dieser Begegnungsraum ermöglicht soziale und interkulturelle Inter-aktion, fördert somit die interkulturellen Kompetenzen und ist zusätzlich begleiteter Erfahrungs-raum zur Kompensation von Problemlagen aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Wohnraumsegregation.
systemische Sozialberatung
Den Anwohnern/innen wird systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung angeboten. Dies bedeutet zzgl. die Nutzbarmachung/ Generierung von Netzwerken und Anbindung anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung, Versorgung und Teilhabe.
Bürgerrat / Selbstaktivierung
Zentraler Inhalt des Projektes ist die Generierung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Inte-ressenvertretung (Stadtteilgremium). Schulungsangebote vermitteln diesbezüglich Kompetenzen, welche dazu befähigen, öffentlichkeitswirksam diese Interessen und Bedürfnisse sachgerecht zu kommunizieren und durchzusetzen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Stadtteil Goosmanns Tannen leben ca. 1500 Menschen (etwa 75% Migrationshintergrund), überdurchschnittlich viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene leben in problematischen Lebenssituationen (Abhängigkeit von Sozialleistungen, alleinerziehend, Gewalt, Suchtmittelkonsum). Es ist klar von einer Konzentration bestimmter sozialer Schichten und ethnischer Gruppen in bestimmte Wohngebiete zu sprechen (Krummbacher u.a.). Die hohen Mietpreise in der Stadt Lingen verstärken dieses Phänomen. Zwischen den Bewohnergruppen gibt es wenig Kommunikation. Es ist eine Zunahme kollektiver und individueller Problem- und Notlagen im Zusammenhang mit räumlichen Defiziten, Konkurrenzen um knappe Ressourcen festzustellen; es drohen soziale und interkulturelle Konflikte, Gewaltbereitschaft und Extremismus. Aus dem benachteiligten Quartier ist ein benachteiligendes Quartier geworden. Der Stadtteil unterscheidet sich erheblich von den angrenzenden Wohngebieten. Infrastrukturelle Anbindungen sind kaum vorhanden. Das Wohnquartier verfügt weder über Kindertagesstätten, noch über quartieransässige Vereine oder über Einkaufsmöglichkeiten.
In der konjunkturstarken Stadt Lingen soll ein angemessenes Armutsverständnis/-bewusstsein transportiert werden; längst nicht alle Stadtbewohner/innen teilen das Gefühl, dass „kaum Wünsche offen“ bleiben und Lingen sich „lohnt“ (lingen.de).
In der Reg. Emsland ist eine negative Entwicklung bzgl. Einkommen und Attraktivität zu verzeichnen. Arbeitsentgelte und Haushaltseinkommen sind einseitig verteilt, ebenso wirtschaftliche Teilhabe. Die Lebensqualität leidet unter dem Defizit der Gleichbehandlung von Frauen und Männern sowie dem Risiko der Altersarmut (noz.de).
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Stadtteil Goosmanns Tannen ist als sozialisationspluralistisch und multiethnisch sowie milieuheterogen zu bezeichnen. Die projektinitiierende Einrichtung ist Teil der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Lingen. Konzeptionelle Schwerpunkte sind pädagogische Arbeitsfelder der Kinder-, Jugend-, Eltern- und Erwachsenenarbeit, politische Bildung, Ehrenamtsförderung und Partizipation. Grundlage ist die Verbesserung sozialer und kultureller Lebensbedingungen im Stadtteil bzw. Abbau von Benachteiligungen und Prävention von Sucht, Gewalt und Extremismus zur Generierung sozialer Teilhabe und Mobilität.
Die Projekttreihe setzt unmittelbar an den Prinzipen der Sozialraumorientierung nach Hinte und Kreft an:
- Unterstützung von Selbsthilfekräften und Eigeninitiative, d.h. fördern aktiver Beteiligung, nicht einseitige Bedürfnisbefriedigung - Nutzen der Ressourcen des sozialen Raums / der beteiligten Akteure, d.h. aktivieren von Stärken, Fähigkeiten, Ideen, Räume etc.u. Einbeziehung von individuellen, sozialen und materiellen Ressourcen - Zielgruppen- und bereichsübrgreifende Orientierung, d.h. sozialer Raum ist komplexer Lebens-, Erlebnis- und Erfahrungsraum, bildet ganzheitliche Struktur. Ziel ist Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens und umfasst Bereiche wie Wohnen, Beschäftigung, Bildung, Gesundheit, Kultur etc.
- Kooperation und Koordination, d.h. Vielfalt einflussnehmender Dienste und Angebote wird durch die Projektreihe koordiniert, aufeinander abgestimmt.
Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Fraatz
| Funktion | Leiter Fachbereich Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfalt in Neumünden leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden (Stadt Hann. Münden) wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern entwickelt. Das soll mit interaktiver Entwicklung von Angeboten für und mit Anwohnern erreicht werden. Für diese Vielfalt in Neumünden wird ein Begegnungszentrum mit einem Projektkümmerer errichtet. Der Landkreis Göttingen als Eigentümer hat bereits erste bauliche Voraussetzungen für das ehemalige Vereinskrankenhaus, in dem das Begegnungszentrum entsteht, geschaffen. Mit dem beantragten Projekt "Vielfalt in Neumünden leben" soll das Begegnungszentrum sowie der angeschlossene Inklusionsbetrieb Bistro nun mit Leben gefüllt werden. Damit wird die soziale Struktur in Neumünden verbessert und Defizite im Gemeinwesen behoben. Ein qualifizierter Kümmerer/Gastgeber soll sich v.a. um Organisation, Planung, Administration, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie die Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten kümmern.
Im Begegnungszentrum sollen für generations- und kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen passende Hilfsformen und Angebotsstrukturen entwickelt und installiert werden, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden bzw. defizitär sind.
Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet.
1. Es sollen religionsübergreifende und interkulturelle Begegnungsformate, z.B. Stadtteilfeste, Sport-, Kultur oder Kunstangebote entwickelt und umgesetzt werden.
2.Das Begegnungszentrum soll als ein Ort für selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein offener Treff eingerichtet und Menschen mit/ohne Migrationshintergrund werden bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Es wird angebahnt, den Treffpunkt-Ansatz durch örtliche Initiativen selbsttragend fortzuführen.
3.Die Zentrierung und Vernetzung der Beratungs- und Unterstützungsangebote für verschiedene im Stadtteil lebende Zielgruppen soll einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung leisten.
Die Belebung des Begegnungszentrums wird im Rahmen dieser Zielsetzung innerhalb von 1,5 Jahren stattfinden. Das Bistro wird bis August 2018 fertiggestellt sein. Durch das Projekt sollen die Bürger in die Detailplanungen des Bistroangebots, der weiteren Räume im Begegnungszentrum sowie der Spielflächen im Außenbereich einbezogen werden, deren Fertigstellung bis Ende 2018 geplant ist. Ein partizipativer Projektbeirat wird die konzeptionelle und operationelle Arbeit während der Projektlaufzeit begleiten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen den beiden Oberzentren Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der jungen Generation in die umliegenden größeren Städte.
Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Außerdem wurde in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von Flüchtlingen in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere in Neumünden ist die Kommunikation zwischen den minderjährigen unbegleiteten Ausländern und den Jugendlichen ohne MHG besonders von Missverständnissen und Problemen geprägt, die durch Vorurteile und Ängste entstehen.
Überproportional viele Bürger sind auf staatliche Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Dadurch resultiert der Ruf als Arme-Leute Stadtteil.
Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden. So wurde ermittelt, dass sich bei Begegnungen speziell in den Bildungseinrichtungen, auf öffentlichen Plätzen, bei der karitativen Organisation sowie im nachbarschaftlichen Zusammenleben latente und offene Spannungen, Verständigungsschwierigkeiten und interkulturelle Konflikte im Umgang ergeben.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden.
Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke.
Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass
Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird ca. 20% geschätzt
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten von der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner Neumündens richtet. Die verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der Bevölkerung. Ziel ist, das HdN durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung zu beleben, aber auch die Verbesserung der Qualität der Beziehungen unter Migranten und der hiesigen Bevölkerung. Kultursensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll der „Kümmerer/Gastgeber“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Der Stadtteil bzw. das Haus der Nationen wird mit Hilfe des Begegnungszentrum bzw. des „Kümmerers“ aufgewertet. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im Begegnungszentrum direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des Begegnungszentrums verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, als auch sozial- bzw. lokal ausgerichtet. Dies zeigt sich deutlich durch niedrigschwellige Möglichkeiten, die geboten werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes)
Kriterium
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Kriterium
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter ,Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Jugendhilfemünden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheeverein Hann. Münden, Kneippverein, Ein.münden, Geschwister-Scholl-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen, Ehrenamtliche Bürgerinitivative Ein.münden
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On