Generationentreff Trockener Kamp/ Hildesheim
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Anja Sensen
| Funktion | Bereichsleitung Jugend |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Jung und alt trifft sich am Hildesheimer Wald!
Projektbeschreibung
Der "Generationentreff Trockener Kamp" möchte Menschen jeglichen Alters im Quartier zusammenbringen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander fördern und damit das gesellschaftliche Leben im Stadtteil bereichern sowie dazu beitragen mit viel Freude, Engagement und hoher Identifikation im Stadtteil Neuhof/ Trockener Kamp/ Hildesheimer Wald zu wohnen. Der schon bestehende "Jugendtreff" bietet mit seinem Netzwerk und seiner Angebotsstruktur wie auch den Räumlichkeiten in der Ladenzeile Trockener Kamp die Basis für den Ausbau zu einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. Der "Generationentreff Trockener Kamp" soll die Anlaufstelle für jung und alt im Quartier sein, in der ein/e hauptamtlicher/e Mitarbeiter/in vor Ort die Öffnungszeiten gewährleistet und Ansprechpartner/in für alle BewohnerInnen sein soll. Er/Sie soll als Netzwerker/in im Stadtteil fungieren, wichtige Beratungsfunktionen wahrnehmen, kreativer/e Ideengeber/in sein und alle Prozesse effektiven Stadtteilmanagements sichern und steuern. Die Bewohnerschaft soll aktiviert werden, sich für ihr Quartier einzusetzen und sich ehrenamtlich engagieren. Junge Menschen sollen von den Erfahrungen der Älteren lernen und profitieren. Ältere Menschen hingegen sollen ihre sozialen Kontakte sichern, ihre geistige Selbständigkeit bewahren und durch die jungen Menschen "jung" bleiben. Alle Generationen haben im Treff intensive Kontaktmöglichkeiten, ein hohes Maß an Austausch und Information und somit die Chance viel voneinander zu erfahren und sich verstehen zu lernen. Dies geschieht durch Aktionen, Bildungsangebote, Workshops, Gruppenaktivitäten sowohl kulturell, medienspezifisch, politisch und inklusiv. Die Netzwerkakteure vor Ort wie Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Initiativen und der Sport werden dabei stets eingebunden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Bild des Stadtteils ist geprägt durch seine räumliche Distanz zur Stadt Hildesheim in westlicher Randlage und die Aufteilung in offiziell drei Ortsteile: Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Trockener Kamp. "Gefühlt" sind das jedoch mit dem angrenzenden Dorf Marienrode sehr unterschiedliche Quartiere: Trockener Kamp (Neubaugebiet mit vielen Mehrfamilienhäusern), Hildesheimer Wald (Alte Werksiedlung mit Mehrfamilienhäusern), Neuhof (Altdorf) und Marienrode (Dorf). Das führt letztlich kaum zu großen Begegnungen der StadtteilbewohnerInnen untereinander. Die Probleme im Quartier: - es gibt zu wenig kostengünstig, betreute Angebote für alle Altersgruppen, - die bestehenden Angebote für Unterstützung und Beratung für Erwachsene und ältere Menschen reichen nicht aus, - die Infrastruktur ist nicht besonders ausgeprägt, - die verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt ist nicht ausreichend, - es gibt Isolation und Vereinsamung gerade der älteren MitbürgerInnen, - die Treffmöglichkeiten sind sehr begrenzt, - die hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien leben überwiegend in ihrer eigenen Gemeinschaft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Trockener Kamp/ Neuhof/ Hildesheimer Wald
Beschreibung
Das Projektgebiet hat eine deutliche Randlage in Hildesheim. Der Ortsteil Neuhof als ehemaliges Dorf liegt im Südwesten Hildesheim, angrenzend dazu als Neubauwohngebiet mit Hochhäusern und Einfamilenhäusern der Trockene Kamp und dazu im äußersten Südwesten der Stadt Hildesheim der Ortsteil Hildesheimer Wald in direkter Nachbarschaft zu Bosch und den ehemaligen Blaupunkt Werken.
Einwohnerzahl
3142
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim/ Bereich Statistik+Wahlen 2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl SGB II d.s. 952, SGB III d.s. 3876
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl der Jugendlichen unter 20 + 20 bis 24m d.s. SGB II 407, SGB II 96
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da vom Bereich Statistik + Wahlen keine Zahlen vorliegen. Das Quartier insbesondere der Trockene Kamp hat in seinen Hochhäusern immer eine sehr hohe Population von russlandstämmigen Aussiedlern/innen gehabt. Seit 2016 gibt es auch einen starken Zuzug von geflüchteten Menschen. Vor allem im Stadtteil Hildesheimer Wald, wo Wohneinheiten für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen wurden.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die Gemeinwesenarbeit sollen die Ressourcen der BewohnerInnen genutzt, erkannte Bedürfnisse berücksichtigt und analysierte Defizite im Sozialraum ausgeglichen werden. Die Menschen in ihrer Wohn- und Lebenswelt werden zu VertreterInnen ihrer eigenen Interessen, aktivieren sich und nehmen für sich selbst und die Menschen unterschiedlicher Generationen um sich herum eine gesellschaftliche und politischen Funktion wahr. Gemeinwesenarbeit ist professionelles Geschäft, unterstützt von ausgebildete Fachleuten, geht immer strategisch nach Plan, systematisch und methodisch vor. Sie bietet Partizipation und vielfältiger Methoden. Insofern greift die Gemeinwesenheit auf etliche Instrumente wie Beratung, Gruppenarbeit, aktivierende Befragung, Sozialraumanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerversammlung zurück, um die Bewohnerschaft des Quartiers einzubeziehen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beteiligung der Bewohnerschaft bei Veranstaltungen, Workshops, Treffbesuchen überprüfen bzw. ermitteln
Kriterium
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Aktivitäten subsummieren
Kriterium
Beschreibung
Stärkenregister für die Ressourcen des Quartiers anlegen
Kriterium
Beschreibung
Netzwerktreffen und Gemeinschaftaktionen prüfen und auswerten
Beschreibung
Netzwerktreffen über die Bewohnerschaft mit allen Partner, Institionen und Behörden überprüfen und auswerten
Beschreibung
Zusammenarbeit anhand eines Aktionsplan evaluieren und eine Strategie für einen erfolgreichen Aktionsplan im Quartier aufstellen
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe institutionalisieren
Beschreibung
Anregungen geben bei Wohnungsbausgesellschaften, im ortsrat, beim Seniorenbeirat, um strukturelle Verbesserungen anzuregen
Kriterium
Beschreibung
Sich politisch in Parteien, Initiativen, Beiräten etc. engagieren und mitreden lernen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuhof, Evangelische Kindertagesstätte Lämmerweide, Katholischer Kindergarten St. Michael, Fachbereich Soziales der Stadt Hildesheim, Fachbereich Familie, Bildung und Sport der Stadt Hildesheim, Jugendamt des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde St. Cosmar und Damian, Katholisches Pfarramt St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Marienrode, Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ankommen und gemeinsam Leben in Dodesheide-Ost
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hans-Georg Weisleder
| Funktion | Leitung Fachdienst Jugend |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ausbau und Weiterentwicklung begegnungsfördernder und interkultureller Angebote im Quartier unter besonderer Berücksichtigung neu zugewanderter Personengruppen
Projektbeschreibung
Das geplante soziale Projekt "Ankommen und gemeinsam Leben in Dodesheide-Ost" wendet sich an die Bewohner/-innen eines Wohnquartiers, welches seit dem Abzug der britischen Soldaten und ihrer Familien seit 2010 vollständig neu bezogen wurde. Die Wohneinheiten in einfachster Bauweise wurden durch eine überregionale Immobiliengesellschaft vermarket, was zu einem schnellen Bezug der Wohnungen und einer auffälligen Sozialstruktur des Wohngebietes führte. Der Bericht "Soziale Ungleichheit in Osnabrück" (2012) identifiziert das Wohngebiet Dodesheide-Ost als Sozialraumtyp mit starker Familienprägung, hohen Kinder- und Jugendlichenzahlen, einem ausgeprägten Armutsrisiko und geringen gesellschaftlichen Teilhabechancen für die Bewohner/-innen. Die Stadt Osnabrück reagierte 2012 auf die veränderte soziale Situation in Dodesheide-Ost mit der Einrichtung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle (angemietete Wohnung) im Quartier. Seitdem werden methodische Ansätze von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement im Wohngebiet durchgeführt. Das Projekt ist aktuell vom Rat der Stadt bis Ende 2020 beschlossen und mit 1,5 sozialpädagogischen Stellen besetzt. Die Beziehungsarbeit wird erschwert durch eine Fluktuation bei den Bewohnern, die u. a. durch die mangelhafte Bausubstanz zu erklären ist. Die Sozialstruktur hat sich ab 2015 durch den Zuzug von Zuwanderern nochmals verändert. Zugezogen sind insbesondere Familien u. Einzelpersonen aus Syrien und Bulgarien, Rumänien sowie aus mehreren afrikanischen Ländern. Insgesamt wohnen in Dodesheide-Ost zum Stichtag 31.12.2017 6255 Menschen. Der Anteil mit Migrationshintergrund beträgt 59,3 %, davon 35,6 % Ausländer/-innen (höchster Anteil in Osnabrück). Angesichts der dynamischen Entwicklung des Wohnquartiers mit den aufgezeigten sozialstrukturellen Auffälligkeiten sollen zukünftig begegnungsfördernde, interkulturelle und konfliktmindernde Angebote verstärkt für alle Bewohner/-innen unter besonderer Beachtung von Zuwanderern durchgeführt werden, damit deren Integration und Teilhabechancen verbessert werden können. Geplant sind u. a. Quartierssparziergänge, Kulturtage u. Familienfeste, interkulturelles Kochen, Familienfrühstück mit Programm und eine Filmgruppe. Bei diesen Gemeinwesen bezogenen Aktivitäten sollen die Bewohner/-innen bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt und in ihren sozialen Kompetenzen gefördert werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet hat sich in den letzten Jahren zu einem Integrationsquartier mit einer sehr auffälligen Sozialstruktur entwickelt. Der Anteil der einkommensarmen u. sozial benachteiligten Bewohner/-innen ist sehr hoch, ebenso die Zahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (37,9 % unter 27 Jahren). Hoch ist der Anteil der jungen Menschen unter 27 Jahren im Bezug von SGB II (35,9 %). Die finanziellen u. sozialen Einschränkungen erschweren die gesellschaftliche und berufliche Integration der Bewohner/-innen. Mit Hilfe des Bundesprogramms "Jugend stärken im Quartier" ist eine Beratungsstelle im Quartiersbüro eingerichtet worden, wodurch die sozialpädagogische Einzelfallhilfe für junge Menschen im Quartier gut entwickelt ist und die berufsbezogene Integration intensiviert wurde. Angesichts der multikulturellen Vielfalt der Bewohnerschaft sind ergänzend zu den schon geleisteten Beratungsangeboten und Einzelhilfen zunehmend Gemeinwesen orientierte und begegnungsfördernde Veranstaltungen und Gruppenangebote notwendig, die geeignet sind, soziale Kontakte zwischen den Bewohnern herzustellen, deren soziale Integration und Fähigkeit zur Selbstorganisation fördern. In der Praxis der Quartiersarbeit wird beobachtet, dass die nach Herkunft unterschiedlichen Gruppen untereinander wenig Kontakte haben und dazu neigen, in ihrer Herkunftsgruppe zu verbleiben. Beim Zuzug kann dies bei der Orientierung hilfreich sein, kann sich aber bei einer wünschenswerten weitergehenden Integration hinderlich auswirken. Zudem werden erste Spannungen zwischen den unterschiedlichen Gruppen beobachtet. Zukünftig sollen verstärkt gemeinschaftsfördernde Maßnahmen und Angebote durchgeführt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide-Ost
Beschreibung
Das Projektgebiet Dodesheide-Ost ist im Kernbereich gekennzeichnet durch Mehrfamilienhäuser. Dabei handelt es sich um 434 Wohneinheiten in einfachster und verdichteter Bauweise. Durch eine private Vermarktung der ehemaligen Wohnhäuser für britische Familien kam es zu schnellen Vermietungen mit einer sozial auffälligen Bewohnerstruktur. Die Bewohnerschaft ist seitdem gekennzeichnet durch eine vielfältige und ethnisch-kulturell unterschiedliche Zusammensetzung. Die ehemaligen Wohnhäuser der britischen Familien waren im Wesentlichen infrastrukturell isoliert von weiteren Wohngebieten im Stadtteil Dodesheide, da die Briten ihre eigene Infrastruktur aufgebaut hatten (eigene Schulen und Kindergärten, Läden usw.). Diese Verinselung des räumlichen Kernbereiches von Dodesheide-Ost ist immer noch spürbar, wobei die Stadt Osnabrück dieser durch den Aufbau einer integrierten sozialen Infrastruktur im Projektgebiet begegnet (neue Kita, Spiel- und Bolzplätze usw.). Hinsichtlich der räumlichen Abgrenzung des Projektgebietes ist anzuführen, dass Dodesheide-Ost im Nordosten von Osnabrück in einer Randlage zur Nachbargemeinde Belm liegt und an die Stadtteile Haste und Widukindland sowie an Dodesheide-West grenzt. Gleichwohl ist Dodesheide-Ost räumlich und sozialstrukturell stark isoliert, da die umliegenden Stadtteile und die Nachbargemeinde sich deutlich anders zusammensetzen und zudem mit ausgeprägten und wenig bewohnten Landschaftsgebieten an Dodesheide-Ost grenzen. Das ehemalige Kasernengelände der britischen Streikräfte ist Teil des Projektgebietes und wird derzeit beplant und in den nächsten Jahren sukzessive in eine öffentliche und gewerbliche Nutzung übergeben. Auf der sog. Konversionsfläche ist derzeit eine Flüchtlingsunterkunft untergebracht.
Einwohnerzahl
6255
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, Arbeitsmarktdaten; Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, Arbeitsmarktdaten; Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, Schätzung
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Statistik, Stand 30.04.2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Statistik, Stand 30.04.2018
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_dodesheide.pdf
(3.1 MB)
projektgebiet_dodesheide_detail.pdf
(1.5 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit einigen Jahren existiert im Projektgebiet Dodesheide-Ost ein Quartierstreff mit dem Schwerpunkt Quartiersarbeit /Quartiersmanagement und einzelnen Ansätzen der Gemeinwesenarbeit. Dabei ist insbesondere die professionelle Unterstützungsstruktur durch sozialpädagogische Fachkräfte und mittels eines Netzwerkes mit Partnern aufgebaut worden. Gut entwickelt ist eine einzelfallbezogene Beratungs- und Hilfsstruktur, die durch das Bundesprogramm "Jugend stärken im Quartier" nochmals intensiviert werden konnte. Die bislang nur ansatzweise entwickelte Methode der Gemeinwesenarbeit soll in den nächsten Jahren durch entsprechende Angebote und mit Hilfe des beantragten Landesprogramms "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" ausgebaut und weiterentwickelt werden. Durch die geplanten gemeinschaftsfördernden interkulturellen Gruppenangebote und Veranstaltungen sollen die Bewohner/-innen bei der sozialen Integration unterstützt und zudem in ihren Kompetenzen gestärkt und bei der Fähigkeit zur Selbstorganisation gefördert werden. Parallel dazu soll durch den Aufbau eines Systems von Ehrenamtlichen durch die Kooperation mit der städtischen Freiwilligenagentur die notwendige praktische Unterstützung und Anleitung zur Selbstorganisation im Projektgebiet gewährt werden. Wesentliche Ziele sind die Verknüpfung der bestehenden Quartiersarbeit in Dodesheide-Ost mit dem weiterentwickelten / ausgebauten Schwerpunkt der Gemeinwesenarbeit und die Verstetigung des Projektes in Dodesheide-Ost.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen organisieren gemeinsam mit Unterstützung von Ehrenamtlichen / Freiwilligen gemeinwesenorientierte Angebote / Veranstaltungen
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/-innen unterschiedler Herkunft tauschen sich über ihre Interessen aus und realisieren gemeinsame Planungen
Beschreibung
Die Bewohner/-innen gestalten gemeinsam ein Nachbarschaftsfest / Quartiersfest
Beschreibung
Durch intensiven Kontakt, Befragungen usw. sind den professionellen Mitarbeitern im Quartier die wesentlichen Problemlagen und Interessen der Bewohner/-innen bekannt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Thomasgemeinde, Kath. St. Franziskusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulzentrum Sonnenhügel, Grundschule Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialer Dienst Nord, Freiwilligenagentur des Fachbereiches Integration und Soziales
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Göttinger Quartiere - Gemeinsam geht mehr
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Karima Azouagh
| Funktion | Projektmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Göttinger Quartiere - Mehr Miteinander, mehr Voneinander
Projektbeschreibung
Mit der Förderung in 2017 startete die Stadt Göttingen einen Quartiersentwicklungsprozess zur Aufwertung von 2 Wohnquartieren, indem die dort jeweils vorhandenen Einrichtungen der Jugendarbeit sich sozialräumlich öffneten & die Einbeziehung der Bewohner und weiterer Akteure initiiert wurde. Auf diese Weise begann eine päd-konzept. Weiterentwicklung der Einrichtungen, nämlich in die Richtung eines vielfält. Begegnungsortes für Gemeinwesenarbeit. Dieser Prozess braucht zur Verstetigung noch Zeit.
Es sind beides Einrichtungen der Jugendarbeit freier Träger (A: AWO mit dem "Kinder- u. Jugendhaus Lönsweg", B: Jugendhilfe e.V. mit dem „Jugendhaus Gartetalbahnhof“). Im Zuge des regelmäßigen Erfahrungsaustausches & des Informationstransfers beider Einrichtungen ist eine Kultur des "Miteinanders" & des "Von-einander-Lernens" in Gang gesetzt worden.
Vor dem Hintergrund, dass ein Gebiet als sozial belastet (B) gilt, wurden & werden diese Erfahrungen präventiv auf das Wohngebiet (A) übertragen, welches neustrukturiert werden soll. So sind z.B. Abgrenzungen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Gebiet B wahrnehmbar. Vorbehalte konnten über gemeinsame Stadtteilrundgänge & Begegnungsforen vermindert werden, nachbarschaftl. Aktionen konnten das Miteinander fördern. Dieses Wissen war für die Maßnahmenplanung im Gebiet A von Vorteil.
Weiterhin wurden Ansätze der aktivierenden & partizipativen Gemeinwesenarbeit in bestehende Strukturen der beiden Einrichtungen implementiert, sowie Kooperationen gestärkt. Im Vordergrund stand beginnendes Empowerment und die Nachbarschaftsförderung der Bewohner, die durch die Identifikation mit dem Begegnungsort gestärkt werden sollte.
Künftig soll eine stadtweite Vernetzung mit den (vier weiteren) Quartierszentren in Göttingen erfolgen. Die Chance des Wissenstransfers, die auf den Lernerfahrungen und -erfolgen beider Quartiere aufbaut, soll genutzt werden, um bspw. Ansätzen der Inklusion besser gerecht werden zu können.
Ziel ist ein langfristiger Lernprozess stadtweit, der die Nutzbarmachung von Synergien vergleichbarer Quartiere in Göttingen ermöglicht & Ressourcen schont. Als Folge wird eine gesamtstädt. Strategie zur Gemeinwesenarbeit bzw. Quartiersmanagement mit Antworten auf diverse Fragen angestrebt. Es handelt sich um ein Pilotprozess bei dem die städt. Sozialplanung als Akteur eine koord. Rolle einnimmt, Wissen zum Quartiersmanagement als Strategie schriftlich verankert und öffentlich macht, um den Nutzen zu erweitern.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier A "Ebertal" hat sich aus einer Barackensiedlung entwickelt, die in den 60ern in rd. 450 neue Sozialwhg. der Städt. Wohnungsbau gezogen sind. Der anstehende Prozess der Sanierung des Wohnungsbestandes & Neustrukturierung des Quartiers sieht eine Verdichtung um 150 weitere Wohnungen im hochpreisigeren Segment vor. Die bisherigen Mieter bewohnen in großen Teilen Wohnungen der unteren Einkommensgrenze (5,60 €/qm) & sollen im Gebiet wohnen bleiben können. Dennoch sind die Bewohner besorgt, dass der nachbarschaftliche Zusammenhalt dem neuen Zuwachs nicht standhalten kann und sie verdrängt werden. In dem 10 jährigen Planungsprozess kommt dem Kinder- u. Jugendhaus eine besondere Bedeutung zu. Die Quartiersmanagerin schaffte bisher Transparenz zu Planungen der Neustrukturierung und initiierte eine Plattform für nachbarschaftliche Begegnungen.
Das im Quartier B bestehende Jugendhaus Gartetalbahnhof befindet sich demgegenüber in einem mehr von sozialen Problemen, Anonymität u. Fluktuation gekennzeichnetem Quartier, was insbes. durch einen Hochhauskomplex mit 432 Appartements (750 Pers.) geprägt wird. Eine randständige Bevölkerung, u. a. aus Südosteuropa, stellt Bewohner u. Akteure hier vor besondere Herausforderungen. Auch der öffentliche Raum hat Defizite, die verkehrliche Lage (inkl. Lärm) am Bahnhof ist unattraktiv. Die Quartiersmanagerin konnte aufgrund ihres geograf. Hintergrundes mit den Bewohnern über Gefahrenpunkte im öffentl. Raum sprechen & so einen Zugang zu den versch. Bewohnergruppen aufbauen.
Überdies ergibt sich stadtweit eine neue Herausforderung durch die Integration der Flüchtlinge, die in allen Quartieren aktiv einzubinden sind.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
(A) Göttingen Ebertal
Beschreibung
Das durch 3-5 geschossige Zeilenbebauung gekennzeichnete Wohnquartier Ebertal befindet sich in der südlichen Oststadt von Göttingen und umfasst eine Fläche von rd. 10 ha. Das Gebiet wird im Westen begrenzt durch die Wörthstr., im Norden durch die Straße Am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstr. und der Görlitzer Straße, im Süden durch eine Fußgängerverbindung nördlich des Einfamilienhausgebietes Liegnitzer Weg.
Einwohnerzahl
1100
Quelle / Anmerkungen
https://ebertal.goettingen.de/index.php
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden wurde aus den Haushaltszahlen abgeleitet, nicht aus den Bevölkerungsdaten, und auf 35 für Ebertal geschätzt, stadtweit auf 2.443.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten zur Arbeitslosigkeit beruhen auf Schätzungen, da die Einzugsbereiche der Datenquellen nicht deckungsgleich sind. Die Bevölkerungsdaten können demgegenüber baublockweise ermittelt werden.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
siehe Anmerkungen zu arbeitslosen Menschen (gesamt). Die Prozentsätze wurden auf jeweils 1% geschätzt. Die Definition von Arbeitslosigkeit erfolgt nach den Rechtsgrundlagen des Sozialgesetzbuches (SGB III und II).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_ebertal.docx
(456.29 KB)
Gebiet-Name
(B) Göttingen Gartetal
Beschreibung
Das rd. 25 ha umfassende Gebiet Gartetalbahnhof bildet einen größeres Einzugsbereich des gleichlautenden Jugendzentrums. Das Gebiet grenzt westlich an die Bahnlinie mit der viel befahrenen Groner Landstr., eröffnet nordöstlich mit der Groner-Tor-Str. den Zugang zur Innenstadt, grenzt östlich an die Bürgerstr. (Ringstraße um die Innenstadt) und durchquert südlich mit der Wiesenstraße ein Wohngebiet, was in jüngster Zeit um attraktive Stadthäuser mit Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser baulich erweitert wurde. Anm.: Alle Daten wurden nach Baublöcken ermittelt und aus dem Einwohnermelderegister der Stadt Göttingen generiert, Stichtag 31.12.2016
Einwohnerzahl
2951
Quelle / Anmerkungen
www.goesis.goettingen.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
1
Gesamtstadt in Prozent
1
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahl der Alleinerziehenden erfolgte als Schätzwert und beträgt absolut 41, abgeleitet aus den Haushaltszahlen. Der Status wird im Einwohnermelderegister nicht erfasst.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitt_gartetalbahnhof_1.docx
(629.45 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die beiden bestehenden Jugendeinrichtungen haben bereits erste Schritte zur konzeptionellen Weiterentwicklung (hin zu einer Einrichtung der Gemeinwesenarbeit) vollzogen. Die Öffnung für alle Bewohner im Sozialraum wurde eingeleitet und erste Beteiligungsprozesse angestoßen. Wesensmerkmal ist dabei eine Bottom up-Strategie. Das „Umdenken“ hinsichtlich der konzeptionellen Veränderung der Einrichtung braucht noch Zeit, um von allen Bewohnern internalisiert zu werden.
Über aktivierende Angebote/Maßnahmen soll Empowerment und Selbstorganisation gefördert werden und eine Mitarbeit an Netzwerken für Bürger entstehen (Aufbau selbsttragender Strukturen in den Quartieren). Damit können die Bewohner als Experten Wertschätzung erfahren und zu Akteuren der Quartiersentwicklung werden. Über die Mitgestaltung im Sozialraum kann die Identifikation mit dem Quartier erhöht und der Zusammenhalt der Nachbarschaft gestärkt werden. Insoweit erfolgt in der Folge eine Weiterentwicklung von der Gemeinwesenarbeit zum Quartiersmanagement.
Der eingeleitete Quartiersentwicklungsprozess im Ebertal & Gartetal mit dem gemeinsamen Wissenstransfer bietet konkrete Chancen & Möglichkeiten für weitere Quartiere in Göttingen. Die Maßgabe, dass hier Ergebnisse von Bewohnermitwirkung und Beteiligungen in konkrete Planungen, Maßnahmen und Umsetzungen münden, ist auf Verstetigung ausgerichtet und erhöht die Motivation von Bürgerengagement in der Stadt Göttingen insgesamt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
die Bewohner identifizieren sich in Gesprächen mit dem Quartierszentrum, 75 % der Bewohner/innen sind informiert & aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung), Bewohner fungieren als Multiplikatoren und bewerben das Zentrum
Kriterium
Beschreibung
Bewohner bringen sich als Unterstützer in Angeboten oder als Experten für eigene Angebote ein, ein Pool an Ehrenamtlichen ist aufgebaut, Ehrenamtliche sind untereinander vernetzt, Ehrenamtliche werden begleitet und qualifiziert
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen werden einbezogen u. weiterentwickelt; Stärken-Schwächen-Analyse (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität), Reflektion und Auswertung im Rahmen der Stadtteilkonferenz
Kriterium
Beschreibung
Stadtteikonferenzen sind eingerichtet und befördert Kooperationen im Sozialraum, Quartiersmanager sind über Arbeitskreis (durch Stadt begleitet) vernetzt und kooperieren zusammen, Ehrenamtliche werden miteinander vernetzt
Kriterium
Beschreibung
niedrigschwelliige offene Angebote erreichen ein alters- und kulturübergreifendes Publikum, Austausch ohne Barrieren untereinander und Beziehungsaufbau, gemeinsame Vorhaben der Bewohner werden im Quartierszentrum unterstützt (u.a. durch Raumangebot)
Beschreibung
Ein Arbeitskreis der Göttinger Quartiersmanager und in Begleitung der Stadt Göttingen (Quartierskoordination) entwickelt eine gesamtkommunale Stragie für Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement, Konzept wird in polit. Ausschüssen vorgestell und veröff.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Für Ebertal wurde ein Stadtteil-Workshop im Herbst 2017 durchgeführt, um Bestand & Bedarf im Quartier zu analysieren. Teilnehmer des Workshops waren u.a. Vertreter der Wohnungswirtschaft, Kitas, Grundschule & des Seniorenzentrums. Der nächste Workshop steht im Herbst 2018 an, um eine nachhaltige Struktur (z.B. Stadtteilkonferenz) einzurichten. Gleichzeitig soll in diesem Workshop der Konzeptentwurf für das künftige Nachbarschaftszentrum thematisiert werden.
Im Gartetal wurde ebenfalls Kontakt zu div. Kooperationspartnern (Seniorenresidenz, Kindergarten, Einzelhandel, Mach-mit-Wiese etc.) hergestellt und Überlegungen entwickelt, ein Vernetzungsformat zu generieren. Das Format soll in einer gemeinsamen Veranstaltung im Herbst/Winter 2018 konkretisiert und auch hier ein Konzeptentwurf zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe-Einrichtung vorgestellt werden.
Zudem haben beide Einrichtungen damit begonnen sich durch div. Angebote (Stadtrundgang, Frühstück, Filmabend, Stadtteil-Frühjahrsputzetc.) für andere Zielgruppen (wie Erwachsene, Senioren) zu öffnen, die bisher weniger adressiert wurden und die Bewohner miteinander ins Gespräch zu bringen. Aufrufe zur Partizipation sind erfolgt.
Eine AG ist eingerichtet, unter Teilnahme beider Quartiersmanager und der städt. Projektbegleitung zwecks Erfahrungsaustausch (z.B. Methoden) und Entwicklung gemeinsamer Strategien. Über Statusberichte und Vorstellungen in den Ausschüssen wird die Politik über den aktuellen Stand informiert.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Lohbergschule (A), Leinebergschule (B), Förderverein Leinebergschule (B), Kita Kreuz&Quer (A), Kita Lönsweg (A), Kita Gartenstr. (B)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO (B), Kinderhaus e.V. Arillus gGmbH (B); möglichst weitere Träger wie DRK, Diakonie, Caritas (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familientreff Iduna-Zentrum (B), Einrichtungen der Stadt Göttingen (z.B.Sozialamt, FB Jugend); versch. Dezernate und Fachbereiche der Stadtverwaltung, Polizei (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mieterbüro SWB (A), Städtische Wohnungsbau GmbH (B), Betreuung und Wohnen (B), Volksheimstätte (A), Ifas Wohnen Struktur (B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Phönix (A), Seniorenzentrum CarpeDiem (B), Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen; Projekt Frühe Hilfen und Familienhebammen des Jugendamtes (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglieder/innen des Sozial- und Jugendhilfeausschusses, Projektstatusbericht wird quartalsweise verfasst und allen Fraktionsvorsitzenden zugesandt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wiesenstraße Initiative (B), Elterngruppe ADHS (A), Elternvertretung Lohbergschule (A), Bürgerveranstaltungen (A), Stadtteilfest (A&B)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Göttinger Tageblatt; StadtRadio Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SC Hainberg, Freie Altenarbeit Göttingen e. V. ; Kinderhaus e.V. (A&B), Göttinger Verein für Jugendfragen (A)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baptistenkirche (Gartetal)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BUND (B), Göttinger Tafel (A), Förderverein (A), Bonveno (A)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wir in Gelingen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Eva Paetzold
| Organisation | Gelingen e.V |
|---|---|
| Funktion | Schriftführerin u. Pressewartin |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwohl stärken, generationsübergreifend und interkulturell arbeiten, Aktivierung, Mobilisierung und Entwicklung struktureller und individueller Ressourcen, Empowerment. Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere von Senioren/innen im Quartierr
Projektbeschreibung
Die Stadt Lingen ist eine Stadt mittlerer Größe, die in ihren Grundstrukturen nach wie vor ländlich geprägt ist. In den Lingener Stadtteilen Stroot und Goosmanns Tannen leben ca. 50% Menschen über 60 Jahre, mit und ohne Migrationshintergrund. Die Aktivierung dieser Personen ist die primäre Zielsetzung des Projektes.
2011 gründeten 9 ältere Menschen im Stadtzentrum den Verein Gelingen e.V. mit dem Ziel eine Begegnungsstätte zu schaffen , in welcher aktive und interessierte Senioren/-innen die Möglichkeit fanden, sich unverbindlich und ohne die Zugehörigkeit zu einem Verband oder einer kirchlichen Gemeinde zu treffen und um miteinander zu kommunizieren. Hieraus entwickelte sich in den letzten 7 Jahren ein bislang rein ehrenamtlich tätiges Zentrum, welches die Bedarfe älterer selbständig lebender Menschen sichtbar macht. Neben dem Bedürfnis nach persönlichem Kontakt, Anerkennung und Tagesstruktur, benötigen viele Personen u.a. auch Unterstützung in alltäglichen Bereichen wie Einkaufen,Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder bei kleinere Hausarbeiten oder einfach die Gesellschaft gleichaltriger Personen. Hieraus entwickelten sich weitere Projekte, wie bspw. die Kümmerer und „Wir helfen Senioren“.
Mangelnde Mobilität, ein geringes Bildungsniveau und kulturelle Unterschiede sind für viele insbesondere älterer Menschen eine Hemmschwelle „ unbekanntes Terrain“ (hier: Gelingen e.V.) aufzusuchen. Hinzu kommen zum Teil geringe finanzielle Ressourcen, die generell eine Teilnahme am öffentlichen Leben einschränken. Um diesen Personenkreis zu aktivieren ist zunächst eine aufsuchende soziale Arbeit nötig. Dies ist mit unseren jetzigen Kapazitäten nicht mehr machbar. Hier kommt das Ehrenamt an seine Grenzen.
Ziel unseres Projektes ist es unseren generationenübergreifenden Empowermentansatz in die Gebiete zu bringen, dort lebende Bewohner/innen aktivieren und langfristig mit den Angeboten von Gelingen e.V.zu vernetzen. Dabei berücksichtigen wir die besonderen Bedarfe und Wünsche der Bewohner vor Ort und beziehen sie aktiv mit in die Gestaltung (z.B. durch Arbeitskreise oder Lenkungskreise) mit ein. Der generationenübergreifende Ansatz bietet, neben der Schaffung einer Anlaufstelle auch praktische Möglichkeiten der interkulturellen Hilfsstellungen. Hier ist die Ausweitung des Projektes " Wir helfen Senioren/Bedürftigen" auf diese beiden Stadtteile geplant. Jüngere und ältere gleich welcher Herkunft kommen über praktische Tätigkeiten in Kontakt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den Lingener Stadtteilen Goosmanns Tannen und Stroot lebt jeweils ein hoher Prozentsatz von Personen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Herkunft (ca. 70% - 50 %), die überwiegend in dicht zusammenstehenden Häuserblocks (sozialer Wohnungsbau) untergekommen sind. Das generelle Einkommensniveau ist in beiden Gebieten durchschnittlich niedrig (SGB II).Viele Familien in Goosmanns Tannen sind alleinerziehend. Alkohol, Drogen und Gewalt sind alltägliche Erfahrungen. Ein hoher Anteil der in diesen Gebieten lebenden Menschen ist zudem über 60 Jahre.
Das Gebiet der Stroot ist geschichtlich eng mit der Geschichte der Deutschen Bundesbahn in Lingen verbunden. Als Mitte der 90iger Jahren das Eisenbahnausbesserungswerk aufgegeben wurde, verließen viele jüngere Personen dies Gebiet und zurück blieben die Älteren, und Personen mit Migrationshintergrund und Auswanderungsgeschichte zogen hinzu. Dies veränderte das Sozialgefüge dieses Gebietes erheblich. Soziale Strukturen brachen zusammen und neue konnten sich nicht entwickeln. Das gilt insbesondere für die ältere Generation, die auf Grund einer zunehmenden Immobilität vereinsamt. Viele sind auf Hilfen angewiesen, von der sie nichts erfahren oder die sie sich nicht leisten können.
Der rein ehrenamtliche Verein Gelingen e.V., mit seinem Schwerpunkt der Seniorenarbeit wird von diesen Zielgruppen im Stadtzentrum nicht frequentiert. Geschichtlich gewachsene und soziale unsichtbare Grenzen bilden Hemmschwellen, die es zu überwinden gilt. Von daher bedarf es eine Ausweitung der bestehenden Angebote auf diese Gebiete, um den Menschen dort zu begegnen, wo sie leben.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Stadtmitte - Goosmanns Tannen -Stroot
Beschreibung
Stadtgebiet mit dem bereits bestehenden "Stammhaus" Ge-Lingen e.V. ( Wilhelmstrasse- Konrad - Adenauer-Ring, Kaiserstraße - Haselünner-Str.)
Strootgebiet: Kaiserstrasse - Kiesbergstrasse - Frerener Straße - Georgstraße)
Goosmanns Tannen: Haselünner Strasse . Schwarzer Weg - Delp Strape - Kardinal von Galen- Straße
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lingen, allgemeine Strukturdaten (https://www.lingen.de/rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/allgemeine_strukturdaten.html)( Anhand der Alterspyramide geschätzt).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
54
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
20
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
6
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
skm_c45818052313090.pdf
(264.4 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Primärer Handlungsschwerpunkt unseres Projektes ist die Entwicklung der sozialen Aktivität sowie die Förderung sozialer Infrastrukturen im Quartier.
Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden zunächst interessierte Bewohner/-innen im Quartier angesprochen und bei dem Aufbau der sozialen Anlaufstellen durch eine Fachkraft begleitet.
Dabei wird besonderer Wert auf den Erhalt und die Entwicklung bestehender Ressourcen und Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Aktiven vor Ort gelegt. Gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden sowohl kommunikative, bildungspolitische und lebenspraktische Angebote für Bewohner der jeweiligen Quartiere. Dabei wird Wert auf die interkulturelle Zusammenarbeit gelegt. Hierzu können gehören: Wöchentlicher multikultureller Mittagstisch, regelmäßige Veranstaltungen der Gesundheits,- Freizeit und Bildungsförderung. Dabei werden die Handelnden u.a. vom Stammhaus „Gelingen e.V.“ im Sinn „Ehrenamt unterstützt Ehrenamt“ gefördert. Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität insbesondere für ältere Bewohner/-innen des jeweiligen Quartiers.
Die Anlaufstelle wird als offener Treffpunkt gestaltet. Mit seinen wiederkehrenden Angeboten wird sie als Kommunikationsbrücke zwischen kulturellen, ethnischen und sozialisatorischen Unterschieden genutzt, um Vorurteilen und Stigmata entgegenzuwirken.
Mit dem Angebot „ Wir helfen Bedürfigen“ werden gezielt Personen mit dem Wunsch nach praktischen Hilfeleistungen angesprochen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Lingen, Landkreis Emsland, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen, Service - Demenzzentrum des Landkreises Emsland, Kinder - und Jugenparlament, Seniorenbeirat der Stadt Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum, Musikschule Emsland(Lingen),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christophorus - Werk Lingen e.V., Aids - Hilfe Lingen e.V., AWO (Abendteuerspielplatz ), Stadtteiltreff Stroot, DRLG Lingen, Caritas Suchtberatung, Maltheser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrativer Verein für Sozialmedizin e.V. , Afrikanischer Frauen e.V., Skatclub Herzbube Lingen e.V., Schachverein Lingen, Wis_EL (Willkommen im südlichen Emsland)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Lippert, Mutter - Theresa - Haus, AOK Niedersachsen, DAK, Genial e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lingen, Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V., Volkshochschule Lingen, Gesamtschule Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Meyering Reisen, Sparkasse Emsland, Medicus Wesken Orthopädietechnik,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EVE TV, Ems - Vechte - Welle, Drehscheibe, Flyer , Plakate,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Daniela de Ridder (MdB), Albert Stegemann (Mdb), Jens Beek (MdB), Christian Fühner (MdL), Johanne Modder (MdL),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe Diabethiker, Selbsthilfegruppe Aphasiker
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkulturelle Begegnungsstelle Zwischenahn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Deterd Dr. Goeman
| Funktion | Gemeinnütziger Verein zur Förderung von einkommensschwachen Personen mittels Spenden |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Mittels der interkulturellen Begegnungsstelle soll eine Anlaufstelle vor Ort mit Kümmerer, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion geschaffen werden.
Projektbeschreibung
Die interkulturelle Begegnungsstelle ist einerseits als Anlaufstelle für die zurzeit etwa 540 Geflüchteten (Neubürger) aber andererseits auch für andere Personen, die der Hilfe bedürfen, vorgesehen. Die Flüchtlinge stammen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern und sind in der Landgemeinde Zwischenahn dezentral in etwa 90 Unterkünften untergebracht. Die Betreuung in den einzelnen Unterkünften ist sehr personalaufwendig. In Zukunft sollen daher die Betreuten Zuwendung in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe" sind komplementäre Aktivitäten zu den Fürsorgeleistungen der Gemeindeverwaltung und der des Landkreises Ammerland. Durch die dezentrale Unterbringung sind zwar Parallelgesellschaften vermieden worden, aber dennoch verlangt an mehreren Stellen in der Gemeinde die gelegentliche Konfliktlösung zwischen jungen Leuten oder innerhalb der Familien besondere Aufmerksamkeit. Die interkulturelle Begegnungsstelle soll dazu beitragen, insbesondere das strukturelle Missverhältnis der Zahlen der Betreuer zu den Betreuten zu mildern, so dass jeder, der der ehrenamtlichen Betreuung bedarf, diese auch erhalten oder vermittelt bekommen kann. In der kulturellen Begegnungsstelle sollen in Zukunft Lösungen für Gruppen mit gleichgelagerten Problemen erarbeitet werden. Ein großes Anliegen ist der Aufbau einer Gemeinschaft des Kennenlernens. Dabei soll durch gemeinsame Aktivitäten erreicht werden, dass Vertrauen aufgebaut und Ängste vor dem Fremden und der neuen Umgebung abgebaut werden. Es wird Aufgabe der Begegnungsstelle sein Begegnungen der Neubürger mit der einheimischen Bevölkerung zu organisieren und dafür die entsprechenden Kontakte insbesondere zu den örtlichen Vereinen und Institutionen herzustellen. Die Räumlichkeiten der Begegnungsstelle sollen einen Büroraum und einen größeren Raum für Veranstaltungen umfassen. Es soll eine sprachkundige permanente Hilfe gewonnen werden, die zusammen mit der Leitung des Vereins Dialog Zwischenahn, die Mitwirkung der Ehrenamtlichen organisiert. Es wird weiterhin angestrebt, in einer Art Tandem eine Zusammenarbeit mit einer Sozialhilfskraft der Gemeinde zu erreichen. Dadurch sollen auftretende soziale Probleme kompetent gelöst werden. Die Begegnungsstelle wird für die Auszubildenden, die auf Schwierigkeiten in der Berufsschulausbildung stoßen, nach Möglichkeit kompetente Nachhilfe vermitteln.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 540 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 90 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturell zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute: - Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse - Begleitung zu Arztbesuchen - Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland - Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika - Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule - Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen - Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung - Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neubürger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden. Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalischen Darbietungen, Einladungen zur Verkostung von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.
Mühlenberg - gemeinsam vielfältig aktiv
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Mareile Walter
| Funktion | Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement, Beteiligung und Selbstorganisation; Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen; Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil; Sicherung der Resilienz des Gemeinwesens
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit der neu installierten Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe), die im Stadtteil sehr gut angenommen wurde, ist ein Ausbau sowie eine neue Schwerpunktsetzung der GWA geplant, um die langfristige Integration sozial Benachteiligter ins Gemeinwesen zu sichern. Durch die bedarfsorientierte und niedrigschwellige Arbeit der KoBe konnten viele Kontakte zu den BewohnerInnen in den benachteiligten Gebieten/ Straßenzügen hergestellt werden. Schwerpunkt der Arbeit der Hauptamtlichen ist hierbei die Unterstützung, Stärkung und Befähigung der BewohnerInnen. Die unterschiedlichen Gruppen haben die Möglichkeit, über die Schnittstelle bzw. Vermittlung der KoBe miteinander in Kontakt zu kommen und soziale Netzwerke aufzubauen.
In Weiterentwicklung dieser Arbeit soll mit dem Projekt „Mühlenberg – gemeinsam vielfältig aktiv“ ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden, der insbesondere auf die Förderung der Beteiligung und des Bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und auf die Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen abzielt. Die BewohnerInnen sollen durch spezifische Maßnahmen aktiviert und befähigt werden, sich für ihre eigenen Belange und das Zusammenleben im Stadtteil einzusetzen. Eine zunehmende Segregation der verschiedenen Gruppen im Stadtteil soll verhindert, hingegen soll die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Resilienz des Gemeinwesens gezielt befördert und unterstützt werden. Die Ziele und Handlungsansätze für die Entwicklung und Gestaltung des sozialen Zusammenlebens vor Ort sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Ehrenamtliche (Alteingesessene und Zugewanderte, die schon länger am Mühlenberg leben) im Sinne von Patenschaften für die Unterstützung neu Zugewanderter gewonnen werden. Dadurch können die unterschiedlichen Gruppen miteinander in Kontakt kommen, von den gegenseitigen Kompetenzen profitieren, voneinander lernen und gemeinsam zur Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil beitragen. Um eine erfolgreiche Integration und Teilhabe zu ermöglichen, sollen verstärkt auch die Bildungs- und Beschäftigungschancen der Bewohnerinnen in den Fokus gerückt und gezielt verbessert werden. Dies soll sowohl durch den Aufbau neuer Ehrenamtsstrukturen als auch durch neue Angebote im Rahmen bzw. in intensiver Zusammenarbeit mit der KoBe ermöglicht werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Gebiet Mühlenberg wurde 2014 vom Land in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Bevölkerungszuwächse aus den damaligen Kriegs - und Krisengebieten, aber auch im Rahmen der Arbeitsmigration aus Osteuropa in den Jahren 2015 und 2016 haben die Sozialstruktur besonders in den Wohnanlagen Canarisweg (Hochhäuser) und Teilen des Ossietzkyrings stark verändert. Aber auch in den angrenzenden Wohngebieten Weisse Rose, Teilen der Beck- und Leuschnerstraße leben sozial benachteilgte BewohnerInnen, die vor 2015 zugewandert sind und die Unterstützung bei der Integration benötigen. Die unterschiedlichen Zuwanderergenerationen und -gruppen stehen kaum miteinander in Kontakt und haben zum Teil sehr große Vorurteile gegenüber der jeweils anderen Gruppe. Von den alteingesessenen BewohnerInnen wird der erneute Bevölkerungszuwachs seit 2015 als Ursache für Probleme (z.B. Müll) und für das schlechte Image des Stadtteils verantwortlich gemacht. Durch die Einrichtung der KoBe konnte einem Teil dieser Problemlagen u.a. durch die Einrichtung eines Familientreffpunkts und unterschiedliche Beratungs- und Integrationsangebote, die die Stärkung und Unterstützung der BesucherInnen zum Ziel haben, begegnet werden.
Die Integrationsprozesse, in die alle StadtteilbewohnerInnen mit eingebunden werden sollen, benötigen darüber hinaus aber eine aktivere Beteiligung aller, um das Zusammenleben positiv zu gestalten und die Lebensqualität in diesem Stadtteil zu erhöhen. Die Zugänge zu Bildung und Beschäftigung sind oftmals an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die sozial Benachteiligte nicht erfüllen. Hier muss die soziale Infrastruktur durch bedarfsgerechte, niedrigschwellige Angebote ergänzt werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mühlenberg
Beschreibung
Bewusst wurde für diesen Förderantrag das Projektgebiet wieder identisch mit dem Programm Soziale Stadt gewählt, da es nicht nur um die Unterstützung der BewohnerInnen in den stigmatisierten Straßenzügen geht, sondern auch darum, die unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen miteinander in Kontakt zu bringen, Ressourcen nutzbar zu machen und es zu ermöglichen, voneinander zu lernen. Um Integrationsprozesse in diesem Gebiet nachhaltig zu befördern, muss ein positives Bewusstsein und ein Engagement möglichst vieler Menschen im Stadtteil entwickelt werden.
Einwohnerzahl
7544
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Durch die nach wie vor großen Herausforderungen im Bereich sozialer Infrastruktur und nachbarschaftlichem Miteinander beabsichtigen wir, neben dem Programm Soziale Stadt, zusätzliche Ressourcen in Form von Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil zur Verfügung zu stellen. Gemeinwesenarbeit erfüllt mit ihrer niedrigschwelligen und aktivierenden Arbeitsweise insbesondere im Bereich Teilhabe und Integration und als "Brückenbauerin" zwischen den unterschiedlichen Zuwanderergenerationen eine wichtige Funktion und ergänzt damit bestehende Strukturen.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Kinder und Jugendliche 0 - 17 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand 12/2017 (18 - 26 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (unter 25 Jahren)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Alleinerziehende von allen Familienhaushalten)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
69
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (0 - 17 Jahre)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietsgrenze_soziale_stadt_muehlenberg.pdf
(745.52 KB)
gebietsumschreibung_muehlenberg.pdf
(16.58 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils am gesellschaftlichen Leben im Quartier zu erreichen, schafft GWA Zugänge zu den zentralen Bereichen wie Bildung, Kultur, Beschäftigung und politische Partizipation. Es werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen verschiedener ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft geschaffen, um Vorurteile und Konkurrenzen abzubauen und langfristig gemeinsam das Miteinander und das Lebensumfeld zu gestalten. Menschen ist ihr direktes Lebensumfeld sehr wichtig, ihr Quartier, ihr Stadtteil. Genau hier setzt Gemeinwesenarbeit an mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen in Stadtteilen zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Da die BewohnerInnen im Zentrum allen Handelns stehen, können langfristig" Empowermentprozesse" initiert und begleitet werden. Mit ihrem zielgruppenübergreifenden Arbeitsweise kann GWA als "Brückenbauerin" fungieren und darüber das Zusammenleben im Stadtteil/ Quartier verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sozial benachteiligte BewohnerInnen werden erreicht und gemeinsam mit ihnen wird an selbst gesteckten Zielen gearbeitet.
Kriterium
Beschreibung
Die BewohnerInnen werden aktiviert und begleitet, um langfristig ihre Interessen selbst vertreten zu können.
Kriterium
Beschreibung
Es werden Strukturen für ehrenamtliches Engagement im nachbarschaftlichen Umfeld aufgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Es werden gezielt unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen angespochen und im Hinblick auf gemeinsame Ziele mit eingebunden.
Beschreibung
Die ressortübergreifende Zusammenarbeit (Stadtentwicklung im Rahmen Soziale Stadt, Integrationsmanagement, Familienbildung etc.) wird gestärkt und weiter ausgebaut (Beschäftigungsförderung etc.).
Beschreibung
Bestehende Netzwerke werden themenbezogen genutzt und daruf aufbauend Kooperationen geschlossen. Bestehende Strukturen werden gegebenenfalls ergänzt.
Kriterium
Beschreibung
Es werden gezielt Möglichkeiten und Räume für Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Konflikte werden aufgegriffen und unter Beteiligung der Betroffenen bearbeitet.
Beschreibung
Ergänzung und Ausbau der bestehenden sozialen Infrastruktur - gerade im Hinblick auf niedrigschwellige Angebote für Integration und Teilhabe.
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen ausserhalb des Stadtteils werden genutzt und für den Stadtteil fruchtbar gemacht. An langfristigen Startegien zur Problembewältigung wird auf kommunaler Ebene gearbeitet.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Um den problematischen Entwicklungen im Stadtteil Mühlenberg entgegenzuwirken, hat im November 2018 die Kontakt - und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe) ihre Arbeit aufgenommen. Sie ergänzt mit ihrem interdisziplinären Konzept die soziale Infrastruktur, entlastet bestehende Einrichtungen und stellt zusätzliche Ressourcen für Integration und Teilhabe zur Verfügung. Das Konzept der "drei Säulen" der Kontakt - und Beratungsstelle bestehend aus internationalem Elterntreffpunkt (nach derzeitigem Stand insgesamt ca. 980 erwachsene BesucherInnen und ca. 990 Kinder), Beratungs- und Integrationsangeboten für neu Zugewanderte (derzeit insgesamt 440 Beratungen durchgeführt) und der koordinierenden, vernetzenden und zielgruppenübergreifenden Arbeit der Gemeinwesenarbeit hat zu deutlichen Synergieeffekten nach "innen" im Rahmen der Kontakt - und Beratungsstelle und nach "außen" in der Arbeit mit anderen Akteuren im Quartier geführt. Die BesucherInnen des Elterntreffs nehmen die Beratungsangebote wahr und umgekehrt. Gemeinsam wird an komplexen Fällen gearbeitet (Erziehungsthemen, Spracherwerb, Unterstützung im Alltag, etc.). Die Vernetzung mit anderen Akteuren und Angeboten und der Kontakt zu anderen Zielgruppen (Ehrenamtliche aus dem Stadtteil, alteingesessenen Bewohnerschaft) durch die Gemeinwesenarbeit ergänzt die Angebote und hilft, sie weiterzuentwickeln. Dies steigert die Akzeptanz im Stadtteil und die Kooperationsbereitschaft von Akteuren und Bewohnerschaft.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH Integrationsmanagement, LHH Zuwanderung Osteuropa, LHH Schuldnerberatung, LHH Quartiersmanagement Soziale Stadt, LHH Heimverbund, LHH IKEM (Koordinierungsstelle für Arbeit mit Ehrenamtlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Familienbildung, AWO Migrationsberatung, Familienzentren und Kitas im Gebiet, Verein sozialtherapeutischer Einrichtungen, Ökumenisches Kirchenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenberger Sportverein, Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (Nachbarschaftsarbeit Canarisweg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
hanova (QM), Vonovia (Ansprechpartner vor Ort)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Mühlenberg, Integrationsbeirat, Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fairkauf (Mühlenberg), Neue Arbeit GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe: KIBIS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dilek Boyu
2. Kurzbeschreibung
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim:
Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Kriterium
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Kriterium
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Kriterium
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht! 2.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Chanel Habermann
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ausbau und Erweiterung des Zukunftszentrums und der stadtteilbezogenen Projekte in den jeweiligen Stadtteilgebieten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnung- Hilfs- und Kulturprojekten. Das Besondere des Zukunftszentrums ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder im Stadtteil angesprochen wird. Wir haben verschiedene Förder- und Hilfsangebote, aber auch verschiedene Begegnungsangebote zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen initiiert und durchgeführt. Die ersten Schritte zum Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbständigkeit wurden durchgeführt. Vom Zukunftszentrum aus, betreuen wir die drei benachteiligten Stadtteile mit den Bew. zusammen und haben viele tolle Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen wir regelmäßig Aktionen, wie mit dem roten Sofa auf dem Marktplatz oder mit einem Infostand im Einkaufszentrum mit Themen, wie: Wir malen das Wappen v. Dbg. Hier sprechen die Stadtteilmanager die Menschen aktiv an, befragen sie zu ihren Bedürfnissen, so dass hieraus neue Bedarfe entdeckt wurden. Die Kontaktstellen mit den Stadtteilmanagern erfreuen sich großer Resonanz und Zuspruch, auch hier gehen die Stadtteilmanager aktiv auf die Bew. zu, um mit ihnen über die Projekte zu sprechen und sie zum Mitmachen zu bewegen. Die Stadtteilmanager konnten sehr aktiv die Bewohner/innen in den verschiedenen Stadtteilen unterstützen, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Wir konnten weitere Netzwerke und Kooperationen aufbauen. Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen ganz eindeutig, dass es sehr wichtig und richtig war, das Zukunftszentrum mit ihren Kontaktstellen ins Leben zu rufen und zu fördern, weil viele Menschen diese Angebote nutzen und täglich neue Personen kommen, die sich einbringen wollen. Jetzt geht es darum, die bestehenden Projekte weiter auszubauen und neue, wichtige Projekte hinzuzufügen. Die Erfolge der ersten Monate zeigen auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen und endlich einen Platz gefunden haben, um sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen und etwas zu unternehmen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Das Zukunftszentrum ist für viele fester Bestandteil im Hilfesystem der Stadt Dannenberg geworden und erhält von allen Seiten einen positiven Zuspruch. Allerdings wäre es ohne die Förderung des Ministeriums nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit so viel Positives zu erreichen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und mit Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Dadurch verfallen die Menschen in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Wir haben durch die verschiedenen Projekte, die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
feldstr_bellmannsfeld.png
(72.6 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kochstr_franz_luebeck.png
(53.21 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring ist mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegenden Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png
(56.34 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, das die Stadtmanagerin neben ihrem Sozialpädagogikstudium auch Islamwissenschaften studiert hat. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiter Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Kriterium
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam für Barsinghausen II
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
| Organisation | DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH |
|---|---|
| Funktion | Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
"Gemeinsam für Barsinghausen" hat in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum Barsinghausen (AWO, Stadt Barsinghausen) eine Anlaufstelle mit "Vernetzungs- u- Kümmerereffekt" etabliert, die gemeinsam mit dem „Runden Tisch Barsinghausen“ die Integrations- und Gemeinwesenarbeit aus- und aufbaut. Als verlängerter Arm des Runden Tisches unterstützt die Anlaufstelle die haupt- und ehrenamtlichen Initiativen als Kümmerer vor Ort als auch durch Inputs. Sie hilft dabei, Angebote transparent zu machen u. geht dabei auf offene Bedarfe der GWA ein. Dies tut sie durch unterschiedliche Maßnahmen. So ist es Aufgabe der Anlaufstelle, die bestehenden Strukturen zu fördern, in dem sie neue Zielgruppen bzw. Kontakte zu neuen Kooperationspartnern erschließt. Denn nicht immer ist das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und -kulturen in Barsinghausen konfliktfrei, nicht überall sind Berührungsängste unbekannt. Durch die Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften (GU) sind Kontakte in die Nachbarschaft nicht alltäglich vorhanden. Die Anlaufstelle erarbeitet als Teil des „Runden Tisches“ Begegnungsräume im Zentrum als auch satellitenartig um die GUs. So werden Kontakte zwischen den Bevölkerungsgruppen gefördert u. Ressentiments abgebaut. Die Stadt bietet aufgrund der hohen Identifikation vieler Bürger*innen mit „ihrem Barsinghausen“ eine gute Basis für den Ausbau von Gemeinwesenarbeit. Nicht zuletzt durch die besondere Zuwanderungsgeschichte gibt es zahlreiche gute Initiativen und Angebote, insbesondere in der Flüchtlingshilfe. Viele Geflüchtete wollen aber auch „etwas zurück geben“. Das Projekt unterstützt in Kooperation mit dem Freiwilligen Zentrum so nicht nur Ehrenamtliche, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, sondern auch Geflüchtete, die sich für das Gemeinwesen engagieren wollen. Durch Empowermentangebote, insbesondere für Geflüchtete, die das Asylverfahren abgeschlossen haben u. die GUs verlassen, werden Selbsthilfepotentiale gefördert. Die 2. Projektphase baut hierbei auf Erfolge der 1. Phase auf. So kann aufgrund der etablierten Sprechstunde auf ein gutes Vertrauensverhältnis u. einen guten Zugang zur genannten Zielgruppe zurück gegriffen werden. Die Anlaufstelle als Organ des Runden Tisches fungiert als „Seismograf“ für Bedarfe, Stimmungen u. Ideen. Dabei kristallisierte sich die Unterstützung der Bildungsintegration durch die Stärkung elterlicher Kompetenz u. die Unterstützung von Kita/Schule als neuer Schwerpunkt heraus.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Barsinghausen ist ein Zuwanderungsort mit einer besonderen Zuwanderungsgeschichte. In den 60ern kamen viele Gastarbeiter, in den 90er Jahren eine hohe Anzahl von Spätaussiedlern, Geflüchteten u. Vertriebenen. Mit dem Zuzug von Geflüchteten in den letzten 2-3 Jahren, die vorwiegend in Gemeinschaftsunterkünften (GU) in Randlage untergebracht sind, ist eine neue Herausforderung entstanden, denn das Zusammenleben der verschiedenen Zuwanderungskulturen u. -generationen funktioniert nicht immer reibungslos. Nicht alle Bürger*innen blickten dem Zuzug ohne Berührungsängste entgegen. Durch die Unterbringung in GUs werden natürliche Kontakte in die Nachbarschaft kaum unterstützt, als Folge bleiben die Bevölkerungsgruppen unter sich. Es fehlt an Möglichkeiten der Begegnung, nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch in den einzelnen Ortsteilen. Obwohl das enorm hohe Engagement in der Flüchtlingshilfe u. die besondere Zuwanderungsgeschichte bereits zu vielen guten haupt- u. ehrenamtlichen Initiativen/Angeboten geführt hat, sind diese dezentral in den 18 Ortsteilen Barsinghausens verteilt u. Synergien der einzelnen Initiativen werden bisher noch nicht all umfassend genutzt. Der „Runde Tisch“ nimmt diese Aufgabe war u. greift dabei auf das Projekt als unterstützendes Organ zurück. Neue Bedarfe wurden erschlossen. So stehen Schule u. Kita vor der Herausforderung Kinder mit Fluchthintergrund adäquat versorgen zu müssen u. insbesondere nach Abschluss des Asylverfahrens gilt es geeignete Maßnahmen zu verwirklichen, um den Neu-Zugezogenen den Schritt ins Gemeinwesen (GM) zu erleichtern. Diese müssen sowohl im Zentrum als auch satellitenartig rund um die GUs umgesetzt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Kernstadt
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus insgesamt 18 Ortsteilen, in denen 35.849 Menschen leben. Geflüchtete sind vorwiegend in drei dieser Ortsteile in Gemeinschaftsunterkünften (GU) untergebracht. Einer der GUs befindet sich in der Hannoverschen Straße, direkt am Ortsausgang. Neben der GU befindet sich ein großer Abenteuerspielplatz mit einem sehr naturnahen Gelände von mehr als 6000 qm. Die Nutzung dieses Geländes, z.B. durch unangemeldete Grillveranstaltungen mit offenem Feuer, führen immer wieder zu Konflikten. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hannoverschen Straße befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten, so dass die Versorgung mit Lebensmitteln fußläufig gut erreichbar ist. Das Stadtzentrum liegt nicht mal einen Kilometer entfernt. Anders als in vielen größeren Städten, in denen es oftmals in den einzelnen Quartieren zentrale Treffpunkte und Plätze gibt, an denen sich die Nachbarschaft trifft, findet das Leben in Barsinghausen eher im Stadtzentrum in der Marktstraße statt. Hier gibt es Bistros, Eisdielen etc. Auch die Anlaufstelle ist hier angesiedelt. Weitere Beratungseinrichtungen, Initiativen und Anbieter von Sprachkursen sowie von Kreativ- und Freizeitangeboten (VHS, Kunstschule NOA NOA, LABORA, Pro Beruf u.v.m.) sind allerdings über die ganze Stadt verteilt. Die hier beschriebenen Umstände führen dazu, dass der territoriale Ansatz, der wichtiges Element der Gemeinwesenarbeit ist, in diesem Fall weiter gefasst werden muss. Zum einen ist es wichtig, dass alle Bevölkerungsgruppen in Barsinghausen im Stadtbild präsent sind und zwar auch dort, wo sich das gesellschaftliche Leben abspielt (Zentrum). Ebenso wichtig ist, dass alle Bevölkerungsgruppen sich als Teil ihrer Nachbarschaft verstehen. Somit ist es von großer Bedeutung, dass die GU als Teil der Nachbarschaft des angrenzenden Wohngebietes verstanden wird. Eine Förderung der Begegnung und Stärkung des Gemeinwesens erfolgt durch die Anlaufstelle im Zentrum als auch satelitenartig rund um die GU, da hier das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen besonders im Fokus steht.
Einwohnerzahl
14865
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice und Fachdienst Soziales
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Kernstadt Barsinghausens leben 1923 ausländische Mitbürger*innen (Quelle: Stadt Barsinghausen). Dies macht einen Anteil von 12,9 % aus. In Barsinghausen gesamt liegt der Anteil bei 9,4 %. Durch die GU ist eine besondere Situation entstanden. Dort werden neben Geflüchteten auch Obdachlose untergebracht. Diese Tatsache führt zu einer Atmosphäre, die geprägt ist durch Vorurteile und Unsicherheiten. Dies sorgt für ein schlechtes Gebietsimage rund um die Unterkunft. Trotz des relativ niedrigen Anteils gibt es aber ebenso die unterschiedlichen Zuwanderungsgenerationen, deren Zusammenleben z.T. nicht konfliktfrei ist. Weiterhin lässt sich verzeichnen, dass im letzten Jahr abgelehnte Asylverfahren und Abschiebungen zu Unruhe und Unsicherheiten geführt haben.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Genaue Zahlen können für die einzelnen Ortsteile nicht heran gezogen werden, da weder die Agentur für Arbeit noch die Stadt Barsinghausen Zahlen differenziert nach den Ortsteilen ermittelt. Zahlen gibt es lediglich für das Stadtgebiet Barsinghausen. Regelleistungsberechtigt waren im Dezember 2017 2794 Menschen. Das macht einen Anteil von fast 8 % der Bewohner*innen aus. 653 davon kamen aus den 8 zugangsstärksten Asylländern (Quelle: Agentur für Arbeit). 317 Menschen befanden sich Ende Dezember im Bezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (Quelle: Stadt Barsinghausen, Fachdienst Soziales).
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Es leben 1777 Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 Jahren in der Kernstadt Barsinghausen. Das macht einen Anteil von 12 % aus. Bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt dieser Anteil jedoch bei 18,2 %.
Für Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil junger Erwachsener und Jugendlicher bis 26 Jahre 12 %. Es lässt sich also feststellen, dass durch den Zuzug von Geflüchteten eine demografische Veränderung in Barsinghausen statt findet.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
16
Anmerkung
Der Anteil an Kindern in der Kernstadt Barsinghausen beträgt 12,2 %. In Barsinghausen Gesamt liegt dieser bei 11,9 %. Somit ist der Anteil an Kindern bis 14 Jahre im Projektgebiet nicht nennenswert höher als in Barsinghausen Gesamt, allerdings beträgt der Anteil bei ausländischen Personen 16,3 %. Insbesondere Familien, die neu zuziehen, hilft es ungemein, wenn sie beim Zurechtfinden im Gemeinwesen unterstützt werden. Dies betrifft sowohl Freizeit- als auch Bildungsangebote.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen.jpg
(909.11 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Bantorf
Beschreibung
Bantorf liegt, geografisch betrachtet, relativ weit vom Stadtzentrum Barsinghausen entfernt. Die Entfernung beträgt mehr als 5 Kilometer und ist somit zu Fuß nur schlecht zu erreichen. Durch die S-Bahn-Anbindung (Fahrtrhythmus i.d.R. alle 30 Minuten) ist zwar eine gute Nahverkehrsanbindung gegeben, allerdings ist dies immer mit Kosten verbunden. Bantorf selbst ist ein Ortsteil, der durch die Autobahn und die B65 zwei geteilt ist. Der südliche Teil ist geprägt durch Einfamilienhäuser, der nördliche Teil ist ein Gewerbegebiet, in dem sich auch die GU befindet. Hier werden ca. 130 Plätze bereit gestellt. Während der südliche Teil ein beliebtes Wohngebiet ist, ist der nördliche Teil als Wohnumfeld wenig attraktiv. Es gibt im Norden keine Treffpunkte, keine Spielplätze oder angenehm zu nutzende Gemeinschaftsflächen. Der Weg über die B65 in den südlichen Teil wirkt wie eine Barriere. Bantorf hat eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft. Der Ortsverein war bisher sehr aktiv in der Flüchtlingshilfe. Die hier bereits engagierte Gemeinschaft gilt es zu unterstützen, damit die Integration und das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen weiterhin gefördert werden kann. Integration muss vorwiegend dort stattfinden, wo Menschen ihren Alltag verbringen. Somit ist das satelitenartige Arbeiten der Anlaufstelle in Bantorf genauso wichtig, wie die Verbindung zum Zentrum Barsinghausens.
Einwohnerzahl
1345
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil an ausländischen Bewohner*innen liegt mit 15,6% mehr als 5% über dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Dies ist nicht zuletzt auf die Unterbringung in der GU zurück zu führen.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
27
Anmerkung
Der Anteil von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt in Bantorf bei 14,8 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen beträgt dieser Anteil sogar 27,6 %. Daraus lässt sich schließen, dass sich durch den Zuzug von Geflüchteten der Altersdurchschnitt verjüngt. In Barsinghausen Gesamt beträgt der Anteil 12 %.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
10
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre liegt in Bantorf bei 11 %, befindet sich damit also unter dem Durchschnitt in Barsinghausen Gesamt. Der Anteil an Kindern unter 14 Jahren bei den ausländischen Mitbürger*innen liegt bei 10 %. Auch wenn der Anteil im Gegensatz zu Barsinghausen Gesamt knapp darunter liegt, ist die Situation in Bantorf dennoch als eher ungünstig zu bewerten. Durch die Lage der GU im Gewerbegebiet fehlen Kindern angemessene Grün- und Freizeitflächen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bantorf.jpg
(626.56 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Kirchdorf
Beschreibung
Die Stadtteile Barsinghausen, Kirchdorf und Egestorf bilden eine miteinander verbundene Kette von Ortschaften, deren Übergang fließend ineinander greift. Kirchdorf liegt am nördlichen Rand des Deisters. Die GU für Geflüchtete, die aufgrund der gesetzten Schwerpunkte im Projekt ein wesentlicher zu berücksichtigender Faktor ist, liegt auf der Ecke Einsteinstraße und Max-Planck-Straße, angrenzend direkt zum Deister. Neben der GU befindet sich das Schulzentrum sowie das Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf und das Schwimmbad. 600 Meter weiter befindet sich ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch mehrere Einfamilien- und Mehretagenhäuser. Der S-Bahnhof ist knappe 900 Meter von der Unterkunft entfernt, eine relativ gute Verkehrsanbindung ist somit gewährleistet. In Kirchdorf gab es bereits zum Bau der Unterkunft massive Proteste. Straßen wurden zugeparkt, um Baustellenfahrzeugen die Zufahrt zu versperren. Obwohl es keine Zahlen zu Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Kirchdorf gibt, stellt das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen eine besondere Herausforderung dar.
Einwohnerzahl
2072
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil von ausländischen Bürger*innen in Kirchdorf beträgt 8,7% und liegt damit minimal unter dem Anteil für Barsinghausen Gesamt.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirchdorf liegt bei 13,8%. Bei der ausländischen Bevölkerung liegt er bei 24,7%. Damit ist er doppelt so hoch wie in Barsinghausen Gesamt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Kindern bis 14 Jahre umfasst 12,2 %. Bei den ausländischen Bewohner*innen liegt der Anteil bei 17%.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf.jpg
(785.84 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Wie Kirchdorf hat Egestorf ebenfalls einen S-Bahnanschluss und grenzt südlich an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Die GU in Egestorf befindet sich im Rottkampweg in Richtung Wald gelegen. Auch hier liegt die GU eher in Ortsrandlage, angrenzend zu Wald und Feldern. Sie liegt aber auch in der Nähe eines Wohngebietes, dass durch Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt ist. Die Modulanlage bietet Platz für 116 Menschen. Die Unterbringung in GUs, insbesondere, wenn diese eher in Randlage liegen, fördert nicht selten ein "Unter-sich-bleiben" der Bewohner*innen, weshalb eine Förderung der lokalen Nachbarschaft ein wichtiger Faktor für die Teilhabe am Gemeinwesen darstellt. Gleichzeitig ist aber, wie in den anderen Projektgebieten auch, der Zugang zu Barsinghausens Kernstadt mit all seinen Angeboten und Unterstützungsleistungen wichtiges Schlüsselelement zur Integration und zur Förderung des Zusammenlebens unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und Zuwanderungsgenerationen.
Einwohnerzahl
7620
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil ausländischer Bewohner*innen liegt bei 6,4 %. Auch wenn dieser Anteil verhältnismäßig gering erscheint, ist es doch bedeutsam, dass ein großer Anteil in der GU in Randlage lebt.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Der Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren liegt bei 11,1 %. Bei den ausländischen Mitbürger*innen ist der Anteil höher. Hier liegt er bei 17,4 %.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
19
Anmerkung
Der Anteil von Kindern bis 14 Jahre liegt in Egestorf bei 11,3 %. Bei ausländischen Bewohner*innen liegt er hingegen bei 19 % und ist damit deutlich höher.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
egestorf.jpg
(850.39 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit wird im Rahmen des Projektes als Grundhaltung verstanden, bei der das Interesse der Menschen u. ihre Expertise im Gemeinwesen handlungsleitend ist. Dies meint sowohl Akteure, haupt- und ehrenamtlich, als auch alle Bewohner*innen. In diesem Projekt steht die Stärkung der Solidarität, die Verringerung von Vorurteilen u. die Verbesserung des Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen im Vordergrund. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Zuwanderungskulturen u. -generationen u. damit um sehr verschiedene ethnische u. soziale Gruppen. Durch den Zuzug von Geflüchteten wurden besondere Bedarfe in der Orientierung im neuen Bezugsrahmen dieser Gruppe identifiziert. Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" wird durch Empowermentansätze u. die Stärkung von Begegnung das Gemeinwesen gestärkt. Ganz im Sinne von GWA werden alle Maßnahmen mit den Akteuren abgestimmt, um so möglichst große Synergien zu erzielen. Durch die besondere Kombination der beiden Mitarbeitenden des Projektes (m/w u. die eigene Migrationsgeschichte eines Mitarbeitenden) ist ein besonderer Zugang zu verschiedenen Zielgruppen gewährleistet. So kann lebensweltorientiert gehandelt u. die Ressourcen von Zielgruppen aktiviert u. einbezogen werden, die bisher noch keinen vollumfänglichen Zugang zum Gemeinwesen haben. Der für GWA erforderliche territoriale Ansatz findet sich auf 2 Ebenen wieder. Auf kleinster Ebene in den Ortsteilen u. in Barsinghausen Gesamt, als Kern des Gemeinwesens.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung für Erwachsene des DRK in der Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement im Rahmen des Programms "Soziale Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ASB Hannover Land/Schaumburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Zentrum Barsinghausen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeit und Leben
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ortsverein DRK, DRK-Kleiderkammer
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreis Sozialarbeit Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sprachlerngruppen der katholischen Gemeinde St. Barbara
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Region Hannover (Allgemeiner Sozialdienst, Erziehungsberatung, Ambulante Hilfen, Koordinierungsstelle Integration
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
IQ Fredenberg-Kampstraße-Ost- und Westsiedlung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Wunderling
| Funktion | Fachdienstleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
ICH + DU = WIR – verändern das Quartier
Projektbeschreibung
Einrichtung und Betrieb eines inklusiven Quartiers im Bereich der Stadt Salzgitter, Stadtteil Fredenberg, Kampstraße und Ost-West-Siedlung Bad. Es soll ein Quartiersmanagement eingerichtet werden, welches die Bevölkerung in dem Stadtteilen mit den unterschiedlichsten Herkünften berät, betreut und vernetzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Fredenberg ist ein stark besiedelter Bezirk im nördlichen Salzgitter. Fredenberg hatte in der Vergangenheit viele Wohnungsleerstände zu verzeichnen. Diese günstigen Wohnungen sind damit besonders für Menschen mit geringem Einkommen attraktiv. Diese beziehen oftmals Transferleistungen. Monatlich ziehen weitere Flüchtlinge und hilfsbedürftige Familien aus Osteuropa hinzu. Mit weiteren Zuzügen von Flüchtlingen im Rahmen des Familienzuzuges ist ab 2018 zu rechnen. Fredenberg war von 2002 bis 2013 Gebiet "Soziale Stadt". Die Angebots- und Vernetzungsstruktur ist an die neuen Herausforderungen anzupassen und zu verstetigen.
Der Bereich Kampstraße schließt unmittelbar an den Bereich Fredenberg an. Der Bezirk rund um die Kampstraße ist der Sozialraum mit der höchsten Kinderarmutsquote. Um diese erfolgreich zu bekämpfen bedarf es einer guten Infrastruktur, diese ist derzeit nicht vorhanden. Der hohe Migrationsanteil kann in Bezug zur hohen Kinderarmutsquote gesetzt werden, was besonderen Handlungsbedarf in den Bereichen Bildung und Integration erfordert.
Das Quartier in der Ost- und Westsiedlung wird durch das Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ gefördert. Aufgrund der veralteten Bausubstanz und der günstigen Mietpreise zieht das Quartier überwiegend Menschen mit geringem Einkommen an. Das Quartier weist einen hohen Anteil jüngerer Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf. Die Arbeitslosenquote und die Kinderarmutsquote sind überdurchschnittlich hoch. Auch hier ist eine Anpassung vorhandener sozialer Angebote an die geänderten Rahmenbedingungen erforderlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Stadtteil Fredenberg und Kampstraße Stadtteil Lebenstedt und Ost-West-Siedlung Stadtteil Bad
Beschreibung
Der Bereich des Stadtteiles Salzgitter Fredenberg ist räumlich etwas von der Kernstadt abgeteilt und bildet mit seinem kleinen Zentrum einen eigenen Sozialraum. Nahversorgung, grundlegende Beratungsangebote und medizinische Versorgung ist sichergestellt, wenn häufig auch eine fremdsprachliche Betreuung nur in angrenzenden Stadtteilen für Auspendler möglich ist. Der Bereich ist durch die Zuzüge von Spätaussiedlern aus den Ostgebieten in den 80er Jahren und einem jahrelangem Leerstand viele Wohnungen geprägt. Erst vor rund 3 Jahren begann eine Zuzugswelle, häufig aus anderen Kommunen deutschlandweit, von Personen mit Migrationshintergrund. Zurzeit ist in dem Bereich eine hohe Zahl von Ansiedlungen Neubürgerinnen und Neubürgern aus den syrischen Gebieten feststellbar.
Einwohnerzahl
17790
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik der Stadt Salzgitter
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Stadt Salzgitter
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement strebt die Schaffung nachhaltiger sozialer, wirtschaftlicher und wohnumfeldverbessernder Strukturen in den Projektgebieten an. Zum einen geht es um das Erschließen neuer, zum anderen um die Festigung und Erweiterung der bestehenden Netzwerke.
Das QM soll kommunale quartiersspezifische Interventionsstrategien entwickeln. Unabdingbar ist die Vernetzung der Akteure aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Kirchen, Schulen, Städt. Fachdienste, Jobcenter und Agentur für Arbeit. Diese sollen in partizipativen Prozessen alle geeigneten Möglichkeiten (insbesondere Regelangebote) zur Verbesserung der Lebensperspektiven und -bedingungen ( Bildung, Erwerbstätigkeit, Integration, Gesundheit) nutzen.
Bevölkerung, Ehrenamt und Netzwerkpartner kooperieren zur Stärkung des sozialen Zusammenhaltes, um so ein neues
Verantwortungsbewusstsein hervorzubringen.
Erstellen eines gemeinsamen Handlungs- und Entwicklungskonzeptes alsgemeinsamer Arbeitsplanmit verbindlicher Einbindung der Partner.
Auf der Basis der Daten der integrierten Sozialplanung und der Arbeit vor Ort entsteht ein Frühwarnsystem für positive und negative Entwicklungen. Das Monitoring der sozialen Quartierswicklung wird als kontinuierliches Beobachtungssystem erstellt. Es dient als Frühwarnsystems gebietsbezogener Handlungsbedarfe.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Selbstwertgefühl der im Gemeinwesen lebenden Menschen gestärkt, die Identifikation mit dem eigenen Gemeinwesen gefördert, das Image des Gemeinwesens nach innen und nach außen verbessert und so einer (weiteren) Stigmatisierung entgegen getreten ist
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Arbeit der Akteure im Gemeinwesen fachlich aufeinander abgestimmt, die Netzwerkarbeit auf- / ausgebaut und Synergieeffekte erzielt sind. Ein breites Bündnis für das Gemeinwesen aus Bewohnerschaft und den Akteuren vor Ort auf- bzw. ausgebaut ist.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedlichste Beziehungsgefüge sind stabilisiert, Konflikte im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen konstruktiv bewältigt, freiwilliges Engagement gefördert, Ressourcen wirksam und kostensparend koordiniert sind.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK; Diakonisches Werk; Katholische Familienbildungsstätte; AWO; Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Box-Club Tigers SZ; Freiwilligenzentrum; MTV; Ditib; Kreissportbund SZ e.V.; Fredenberg-Forum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS; HS An der Klunkau; GS Am Ziesberg; Dr.-Klaus-Schmidt Hauptschule; BNB; Gymnasium Am Fredenberg, Berufsbildende Schulen Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Fredenberg; Kirchengemeinde Noah;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschafts- und Innovationsgesellschaft SZ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städt. Fachdienste; Jobcenter; Agentur für Arbeit; PI Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On