Lebendige Plätze
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Frank Auracher
| Funktion | Stadtteilmanager/ Gemeinwesenarbeiter |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aktivierung der Bewohner/innen, Förderung der Nachbarschaft und vielfältiger Begegnungsangebote im öffentlichen Raum
Projektbeschreibung
Nachdem im zuletzt geförderten Projekt zur integrativen Gesundheitsförderung am (aktuell zugesagten) Erweiterungsbau des Familienzentrums gearbeitet wurde, der dann Bewegungsraum und Anlaufstelle ermöglicht, ist dieses Thema nachhaltig gesichert. Die personell notwendige Ergänzung soll nach dem Umbau aus Mitteln der Prävention erfolgen. Außerdem wurde Bewegungsförderung durch die AG Nordstadt (s.u.) breit aufgegriffen. Integration in jedem Bereich setzt aber Erreichbarkeit im öffentlichen Raum mit aktivierender und aufsuchender Arbeit voraus, Bedarf für eine deutlich erweiterte Gemeinwesenarbeit.
Ein lebendiger Stadtteil braucht lebendige Plätze. Man kann dort spielen, einkaufen oder einfach in der Frühlingssonne sitzen. Dies ist von umso zentraler Bedeutung im klassischen Ankunftsort Hildesheims - der Nordstadt. Hier im öffentlichen Raum findet Begegnung statt, Bewohnerengagement wird gefördert und Aktivierung findet statt - oder eben nicht. Ziel des Projektes Lebendige Plätze ist die Belebung von öffentlichen und halb öffentlichen Plätzen. Es sollen Formate geschaffen werden, in denen die Bewohner*innen die Plätze räumlich und thematisch erobern und gestalten können. Institutionen rund um die Plätze sollen hinaus auf die Plätze gehen und diese mit beleben. Durch das Arbeiten auf/an einem gemeinsamen Platz, aber zu unterschiedlichen Themen, sollen die Vernetzung und Kooperation zwischen den Bewohner*innen und Akteur*innen, übergreifend und unter einander gestärkt werden. Im Besonderen soll im Projekt die Beteiligung von Bewohner*innen auch durch ehrenamtliche Mitarbeit angestrebt werden. Dies kann bei gemeinsamen Aktionstagen oder bei einzelnen Aktionen auf den Plätzen geschehen. Adressiert werden sollen hierbei bereits aktive Menschen im Stadtteil, die ihre Arbeit in Projektgruppen mit den Plätzen verknüpfen, neben neu zu aktivierenden.
Die Aufenthaltsqualität im öffentlich Raum kann durch bauliche und aktivierende Aktivitäten verbessert werden. Es sollen 3-5 Plätze ausgewählt werden und im Rahmen von Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Zu gemeinsamen Aktionstagen kommen alle Akteur*innen von allen Plätzen auf einem zusammen und agieren gemeinsam. Um eine Verbindung zwischen den einzelnen Plätzen herzustellen soll es ein künstlerisch-haptisches verbindendes Element, ein Platzzeichen, geben sowie Module (z.B. Ottos Orgelstunde, Rallye, Tee/Kaffee-Tisch, Spielmobil-Einsätze, öffentliche Talks...) die auf verschiedenen Plätzen Anwendung finden können.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der über viele Jahrzehnte als Ankunftsort fungierenden Nordstadt leben viele Einwohner*innen in hoher baulicher Verdichtung. Es gibt sehr wenig öffentlich nutzbaren Raum mit geringer Qualität zum Aufenthalt auf Plätzen.
Die Nordstadt ist divers (ca. 100 Nationalitäten) mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Migrationserfahrung und Transferleistungsempfänger*innen.
Alle genannten Faktoren, die bereits über Jahrzehnte wirksam sind, führen zu einer teils erschreckend geringen Identifizierung der Anwohner*innen mit dem Stadtteil, interkulturelle Begegnung findet nur sehr partiell statt. Sport- und Freizeitangebote sind deutlich zu gering vorhanden, ein Plus ist zugleich die Nähe zur Innenstadt.
Die hohe Zahl an Geflüchteten im Verhältnis zu Stadt und Landkreis erfordert deutlich mehr integrative Angebote, ebenso der höhere Anteil an Ki. und Ju. und der geringen Schuleignung (s.u.). Das Bewohner*innenengagement im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist gering und wenig divers. Das breite Stadtteilnetzwerk soll sichtbarer aktiv sein, bislang ist dies nur sehr einrichtungsbezogen der Fall.
5. Schwerpunkte
Zielgruppe
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Das Projektgebiet begrenzt sich auf den Hildesheimer Stadtteil Nordstadt. Die Hildesheimer Nordstadt liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Das Gebiet Nordstadt wird begrenzt durch die Eisenbahn im Süden (ergänzt um den Langen Garten, die Stadtwerke und den Pferdeanger), dem Fluss die Innerste im Westen (ergänzt um Teile des Mastbergs), die Gemeindegrenze zu Giesen und Harsum im Norden und einer gedachten Linie um den Flugplatz herum und entlang der B6 sowie des Kennedydamms im Osten.
Einwohnerzahl
11135
Quelle / Anmerkungen
Amt für Statistik (31.12.2018)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Das Programmgebiet "Soziale Stadt nördliche Nordstadt" ist auf einen Teilbereich der Nordstadt begrenzt. Es sind neben der Förderung von kleineren Projekten im Sanierungsgebiet durch den Verfügungsfonds nur Maßnahmen förderfähig, die sich unmittelbar auf eine bauliche Sanierung bzw. investive Maßnahme beziehen. Aktivierung von Bewohner*innenengagement ist nur förderfähig, wenn es sich unmittelbar auf die Umsetzung der baulichen Maßnahme bezieht, z.B. auf die Planungsbeteiligung. Das sozialplanerische Quartiersmanagement ist entsprechend gering mit Personalstunden ausgestattet und kann alle die im Antrag beschriebenen Aufgaben, sowie Koordination und Aktivierung nicht leisten. Zugleich benötigt der gesamte Stadtteil als ausdrücklicher Ankunftsort eine deutlich verstärkte Aufmerksamkeit und Aktivierungsleistung.
Eine enge Verzahnung findet dabei auch mit dem sich aktuell in Arbeit befindenden Freiraumentwicklungskonzept im Rahmen der ‚Sozialen Stadt‘ unter Federführung der Stadtverwaltung durch den Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung statt. Hier werden unter Einbezug der Akteure (Institutionen) und der GWA im Sozialraum alle Freiräume, Grünflächen und Plätze im Fördergebiet Soziale Stadt, aber auch darüber hinaus bewertet und eingeschätzt.
Die Bedarfe hinsichtlich Integration, Identifizierung, Stärkung der Nachbarschaft und Förderung der Interkulturalität sind immens. Eine besondere Betonung muss dabei auf der Erreichbarkeit der Zielgruppe der Eltern mit ihren Kindern liegen, weil dort die Situation besonders besorgniserregend ist. So wurde über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen im Jahr 2017 für die Nordstadt festgestellt, dass die Schulfähigkeit der Kinder im Vergleich zu anderen Stadtteilen deutlich geringer ausfällt: Nur jedes 5. Kind in der Nordstadt ist glatt einschulbar (18 Prozent). Im Jahr 2014 war die Zahl noch doppelt so hoch!!!
Aus diesem Grund wurde im April 2018 durch die Stadtverwaltung die ‚AG Nordstadt‘ ins Leben gerufen. In dieser Arbeitsgruppe wurden in der Nordstadt tätige Fachakteur*innen eingeladen, mittels ihrer Fachexpertise und Erfahrungen konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Schulfähigkeit der Kinder zu erhöhen. Im Zuge der AG Nordstadt wurde durch die Fachakteure herausgearbeitet, dass es im Stadtteil wenig lebendige Plätze gibt , die Möglichkeiten zur Begegnung, zur aktiven Bewegung und, aufgrund des diversen Stadtteils, wenig Möglichkeiten zur Sprachanregung (vor allem für Kleinkinder und deren Eltern) eröffnen. Darüber hinaus wurde herausgestellt, dass i mSozialraum wenig Nachbarschaftshilfe und damit ein geringer Zusammenhalt stattfindet.
Diese Ergebnisse unterstützen die unbedingte Notwendigkeit, die im Sozialraum bestehenden Plätze zu beleben und dabei vor allem die Partizipation der Bewohner*innen in den Vordergrund zu stellen. Denn damit die neu gestalteten Plätze im weiteren Verlauf auch gut genutzt werden, kann die Gestaltung nicht durch eine Arbeitsgruppe übernommen werden, die ausschließlich aus hauptamtlichen Fachakteuren besteht, sondern muss von den Bewohner*innen im Sozialraum selbst entwickelt werden. So kann der Zusammenhalt gefördert und sichergestellt werden, dass die Gestaltung der Plätze so erfolgt, dass sie den Bedürfnissen der Bewohner*innen entsprechen. Aufgrund der hohen fachlichen Kompetenz, die in der AG Nordstadt sowie den themenbezogenen Unterarbeitsgruppen vertreten ist, können fachliche Impulse für das GWA Projekt ‚Lebendige Plätze‘ unterstützend eingebracht werden. Dadurch findet eine ideale Kooperation statt, die Synergieeffekte nutzt und Doppelstrukturen vermeidet.
Zielgruppe der im Rahmen der AG zu erarbeitenden Maßnahmen sind Kinder im Alter von 0 bis ins frühe Grundschulalter sowie deren Eltern/Familien. Im Rahmen der AG wurden innerhalb von drei Sitzungen Maßnahmen identifiziert (insgesamt 180 Maßnahmen), priorisiert (Ergebnis: Reduzierung auf 76 Maßnahmen) und Kategorien zugeordnet (Kita, Grundschule, Sprache, Sport, Gesundheit, Kinder- und Jugendarbeit, Kultur, Elternarbeit, Sozialraum, Begegnung, Sonstiges). Davon wird ca. die Hälfte aller benannten Maßnahmen stadtverwaltungsintern bearbeitet. Für die weiteren Maßnahmen wurden themenbezogene Arbeitsgruppen gebildet, die die Umsetzbarkeit der Maßnahmen geprüft und bis 2019 die ihnen zugeordneten Maßnahmen ausgewählt und konzeptionell ausgearbeitet haben. Für die Umsetzung der Maßnahmen sind für das Jahr 2019 Mittel im städtischen Haushalt geplant. Zudem wird eine Begleitgruppe, bestehend aus den jeweiligen Sprecher*innen der uAG’s sowie drei weiteren Fachakteuren, den Prozess stetig begleiten und auf mögliche notwendige Umsteuerungsprozesse überprüfen. Die Zusammenarbeit der Fachakteur*innen vor Ort kann nur durch eine starke Gemeinwesenarbeit geleistet werden. Sie wird überdies durch die Stadt weiter gestärkt, indem Maßnahmen gemeinsam konzipiert und institutionsübergreifend umgesetzt werden. Im Stadtteil werden somit bestehende Angebote mit neuen Maßnahmen verzahnt. Somit wird auch die Transparenz über die im Stadtteil bestehende Angebotsstruktur sowohl für Fachakteur*innen als auch die Zielgruppe erhöht.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahl der ab 65jährigen - Amt für Statistik (31.12.2018)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik/ BA (31.12.2017) - aktuelle Zahlen liegen noch nicht vor
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Amt für Statistik (31.12.2018)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt erfüllt sämtliche Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit (s.u.). Der übergreifende und vernetzte Ansatz ist aus den jahrelangen Erfahrungen der Projekt-, (Sozio-)kulturellen, Gemeinde- und Gemeinwesenarbeit der lokalen Akteure des Stadtteilnetzwerkes entwickelt worden. Im öffentlichen Raum, auf den Plätzen in der Wohnumgebung fokussieren sich alle Dinge, die einen lebenswerten Stadtteil ausmachen - entsprechend hilfreich ist die Fokussierung aller Akteure und auch die entsprechende zielgerichtete Aktivierung des Bewohner*innenengagements. Der modulare Aufbau des Gesamtprojektes ermöglicht auch den Akteuren Zugänge, die nur punktuell und zeitlich begrenzt Beiträge leisten können. Die enge Verzahnung mit dem Prozess der Stadtteilerneuerung in der Sozialen Stadt nördliche Nordstadt erweitert die Beteiligungsmöglichkeiten und erhöht zugleich den Erfolg der aktivierten Projektgruppen. Der Ansatz der Gemeinwesenarbeit liefert das verbindende und koordinierende Element und strukturiert damit die Vorgehensweise aller Beteiligten entsprechend der Qualitätsstandards. Ergebnis sind langfristig mehr Partizipation und Hilfe zur Selbsthilfe, sowie die hoffentlich nachhaltige ressortübergreifende und zielgruppenübergreifende Zusammenarbeit, insbesondere mit Blick auf die ZIelgruppe der Eltern mit deren Kinder (s.Begründung für Projekt mit Bezug zur Sozialen Stadt).
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die angegebene Zahl an Bewohner*innen erreicht wurde und ein Anteil von 5% der Erreichten aktiv mitarbeitet, weiterhin wenn die besondere Zielgruppe der Eltern mit Kindern dem zahlenmäßigen Anteil entsprechend erreicht wird und Weitervermittlung erfolgt
Kriterium
Beschreibung
Einzelne Module in Eigenverantwortung durchgeführt werden und/oder wenn die Selbstorganisation der Akteure (Haupt- und Ehrenamtliche aus der Bewohnerschaft) bei 50 % der Aktivitäten erfolgreich gefördert werden konnte
Kriterium
Beschreibung
Der Standard ist erreicht, wenn bei mindestens 30% aller Aktivitäten Stärken und Ressourcen aus der Nachbarschaft eingeflossen sind
Kriterium
Beschreibung
Das Projekt zielt ausdrücklich auf zielgruppenübergreifendes Handeln ab, indem auf öffentlichen Plätzen für deren Attraktivierung und Belebung gearbeitet wird
Beschreibung
Das Projekt ist grundsätzlich ressortübergreifend organisiert, weil die Belebung und Attraktivierung der Plätze in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung, Bau-/ Planungsverwaltung, Sozialamt, Kulturbüro mit unterschiedlichsten Akteuren umgesetzt wird
Beschreibung
Das Gesamtnetzwerk im Stadtteil sorgt für das Fundament, das Projekt ermöglicht anteilige Partizipation, bezogen auf je einen Platz soll es tragfähige Netzwerke aus Haupt- und Ehrenamtlichen geben, Mindestens 10 neue Kooperationen sind entstanden
Kriterium
Beschreibung
Auf den lokalen kleinen Plätzen kann nachbarschaftliche Begegnung und das interkulturelle Zusammenleben nachhaltig gefördert werden. Qualitätsstandard wird durch angestrebten hohen Anteil an erreichten Anwohner*innen erfüllt
Beschreibung
Im Idealfall wird je Platz eine tragfähige Struktur an gemischten Akteursgruppen (Haupt- und Ehrenamtliche/ Bewohner*innen) entwickelt, die auch nach Projektende nachhaltig wirksam bleibt und ggf. dem Stadtteilverein zugeordnet werden kann
Kriterium
Beschreibung
Der Qualitätsstandard ist erreicht, wenn eine gesamtkommunale, ressortübergreifende Arbeitsgruppe das Vorhaben unterstützt, insbesondere mit Blick auf die Zielgruppe der Eltern/Kinder und die Ergebnisse für zukünftige derartige Projekte ausgewertet wird.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Stadtteilbüro Nordstadt, das in Trägerschaft der Lebenshilfe und im Auftrag der Stadt Hildesheim arbeitet ist mit einem Drittel einer Personalstelle eine anteilig durch die Stadt, die Wohnungswirtschaft und die Sparkasse finanzierte Fachkraft für Gemeinwesenarbeit tätig. Ein weiteres Drittel der Personalstelle fließt in die aktuell mit Landesmitteln geförderte Umsetzung der Langzeitpräventionsstrategie CTC. Mit einem dritten Drittel wird das sozialplanerische Quartiersmanagement, finanziert durch die Soziale Stadt nördliche Nordstadt finanziert. Die Personalstelle ist in zwei Anteile für zwei Personen aufgeteilt. 32 Wochenstunden führt der eine Hauptamtliche, 8 Wochenstunden die ergänzende zweite Hauptamtliche aus. Die zweite Hauptamtliche ist zugleich ehrenamtliche Vorsitzende des Stadtteilvereins, der in den vergangenen zwei Jahren seit Gründung einige Aufgaben in der Vernetzung und Bewohneraktivierung übernommen hat. Die Aufgaben und Bedarfe an die Gemeinwesenarbeit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zugleich hat deren Anteil an der Personalstelle abgenommen. Insbesondere mit Blick auf die durch die Arbeit der AG Nordstadt (s.Begründungstext zur "Sozialen Stadt" entwickelten Ansätze und die ergänzende Fokussierung auf die Aktivierung im Sozialraum bringt einen erheblichen Mehrbedarf an Gemeinwesenarbeit mit sich. Dieser soll durch das vorliegende Projekt zumindest partiell gedeckt werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Begegnungs- u. Beratungsstätte Treffer der Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Martin-Luther-Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagesförderstätte Werkhalle der Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderung der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinderschutzbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas Wohnen/ Johannishof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle Integration und Teilhabe
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dat Anner Hus - Wir gehören zusammen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Waltraud Campen
| Funktion | Aurich Wiesens und Brockzetel |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Dat anner Hus ist ein Haus mitten in Wiesens in Ostfriesland. Es befindet sich in Privatbesitz und wird dem Vereins "Sinnvoll Leben und Lernen e.V". zur Verfügung gestellt. Ohne dieses Gebäude wäre auch der letzte Treffpunkt im Ort nicht mehr vorhanden. Hier treffen sich die Menschen, die Kontakte zu anderen suchen, hier ist der Ort für gemeinsame Aktivitäten. Derzeit gibt es kaum ehrenamtlich engagierte Helfer, die den Verein dabei unterstützen, vorhandene Angebote zu erhalten. Die Menschen im Nachbarort Brockzetel haben es weiter als die in Wiesens selbst, haben aber auch den Bedarf an Austausch und Zusammenhalt. Bisher gibt es nur in sehr beschränktem Umfang Personen, die alles zusammen halten und einen roten Faden für die Arbeit spinnen und festigen. Wir wollen alle die fördern, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Wir wollen eine Stelle schaffen, die ausreichend Zeit ermöglicht, die zusammenführen, die schon aktiv sind und die zu finden, die die anderen und uns noch verstärken. Dazu haben wir in einer Versammlung geklärt, wer schon was macht und wem die Puste ausgeht. Wir wollen allen Mut machen und ihnen eine Basis für Kommunikation und Verläßlichkeit schaffen, wenn sie sich darum kümmern, einsame Menschen anzusprechen, Menschen über Angebote zu informieren, und neue Angebote zu entwickeln, bei denen viele mitmachen können. Wir wissen, dass sich viele lieber in Projekten engagieren, als dauerhaft die Leitung eines Vereins zu übernehmen. Deshalb wollen wir auch Veranstaltungsstrukturen nutzen, die Projektcharakter haben, wie Feste und Märkte, Kurse etc. Wir wollen die Mobilität der Älteren stärken, damit sie unsere Angebote und die der Grundversorgung erreichen können.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Orte Wiesens und Brockzetel sind ländliche geprägt, liegen abgelegen, durch Wald von der Stadt Aurich und voneinander getrennt. Viele Wohnhäuser liegen weit voneinander entfernt. Dadurch haben die Menschen lange Wege und begegnen sich nicht so oft wie in anders strukturierten Orten. Viele Menschen gehören zur älteren Bevolkerung und sind allein oder drohen zu vereinsamen, auch, weil sie nicht mehr mobil sind. Es gibt kein Dorfgemeinschaftshaus, nur wenig Orte, an denen man sich trifft. Supermarkt, Post, Bank, Gesundheitsversorgung etc. fehlen in den beiden Ort. Die Busverbindungen nach Aurich oder in die Nachbargemeinde sind gar nicht vorhanden oder sind spärlich als Schulbusse genutzt.
Vereine und ehrenamtlich tätige Gruppen sterben mangels Nachwuchs. Die Dorfjugend hat sich einen Bauwagen als Treffpunkt organisiert. Viele ehrenamtlich tätige Personen arbeiten oft für sich allein für ihre Angebote und Ziele. Nur die Dorf-AG, die alle zwei Jahre ein Fest vorbereitet, diente bisher als Forum. Insgesamt gibt es zu wenige aktive Ehrenamtliche. Der Verein, der Dat anner Hus nutzt, versucht, die Kommunikation unter den Menschen zu pflegen und insbesondere die alten Menschen einzubinden. Die Fülle der Aufgaben überfordert die wenigen Personen, die derzeit ihre gesamte Freizeit einbringen. Eine Stelle, die sich intensiv um das Ehrenamt und um die Organisation der Angebote insbesondere für ältere Menschen kümmern kann, soll ermöglichen, dass mehr Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und mehr Menschen sich an Projekten beteiligen, die Anlässe zu Treffen und Kommunikation schaffen. Die wenigen Engagierten, die auszubrennen drohen, sollen Stärkung erhalten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt wollen wir erreichen, dass möglichst viele Menschen in den Orten Brockzetel und Wiesens am sozialen Leben teilhaben können. Wir wollen Anlässe schaffen, dass die Menschen sich begegnen, einander kennen lernen und Dinge miteinander tun. Wir wollen Personen finden und motovieren, die mit uns gemeinsam diese Anlässe schaffen und erhalten. Wir wollen dafür sorgen, dass entweder die Menschen zu den Angeboten kommen oder die Angebote zu den Menschen. Dabei sollen die sozialen Beziehungen innerhalb der beiden Orte aber auch zwischen den beiden Orten gestärkt und verdichtet werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Mobilität. Durch einen Bürgerbus oder Mitfahrgelegenheiten wird erste die Möglichkeit geschaffen, dass insbesondere die einsamen Menschen teilhaben können.
1 Dorftreff Gehrda (Teilprojekt 2)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
gestärkte Gemeinschaft
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Gehrda besteht seit nunmehr 8 Monaten. Er ist zu einem allgemeinen Treffpunkt für alle Dorfbewohner/Innen geworden. Wesentlich mehr Personen als wir zunächst angenommen hatten beteiligen sich aktiv an der Programmgestaltung. Alte, einsame Menschen kommen regelmäßig mehrmals wöchentlich in den Dorftreff. Viele Bürger/Innen die wir sonst nicht erreichen konnten kommen zu Angeboten oder nutzen auch die Geselligkeit. Es ist eine große Bereicherung für das Dorfleben und hilft durch das niedrigschwellige Angebot allen Menschen, an der Gesellschaft teilzuhaben.
Durch die Implementierung eines Integrationslotsen und seine "Hausbesuche" in den Familien der Aussiedler hat sich auch die Teilnahme dieses Personenkreises schon deutlich gesteigert.
Im Bereich der Jugendarbeit ist es uns gelungen, das Projekt "Demokratie leben" nach Bersenbrück zu holen. Eine jugendliche Aussiedlerin wurde für dieses Projekt eingestellt und hilft durch ihre Mitarbeit enorm, die Grenzen zwischen Ursprungsgesellschaft und Aussiedlern aufzubrechen. Jugendliche Aussiedler kommen z.B. jetzt in den Dorftreff um am "Rudelrätseln" teilzunehmen. Wir werden im kommenden Jahr versuchen, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen Kursangebote nach Gehrde zu holen. z.B. Sprachkurse, Nähkurse o.ä. um auch auf diese Weise mehr und unterschiedliche Personen anzusprechen. Ein Wochenprogramm erscheint jeweils in der Tageszeitung und auch auf der homepage von Gehrde. Außerdem gibt es im Dorftreff einen Aushang im Schaufenster. Der Treffpunkt soll auch weiterhin die Dorfgemeinschaft stärken, die Randgruppen ansprechen und Ehrenamtliche aktivieren. Senior/Innen sollen sich wohl fühlen und sich zwanglos begegnen können. Beratungsangebote werden weiterhin stattfinden. Kursangebote sind neu in Planung.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit nunmehr 8 Monaten betreiben wir in der Mitgliedsgemeinde Gehrde den Dorftreff Gehrda. Bisher konnten wir fast alle im Erstantrag gestellten Ziele erreichen. In vielen Punkten haben sich unsere Erwartungen weit übertroffen! Die Ehrenamtsstruktur hat sich so positiv entwickelt, dass schon die Hälfte aller Angebote von Ehrenamtlichen gemacht werden. Der Leitung des Dorftreffs durch die beiden 450€ Kräfte ist es gelungen, Bürger/Innen in den Dorftreff zu holen, die sonst nie an irgendwelchen Angeboten teilnehmen! Vor allem das niedrigschwellige Angebot durch Einwohner des Dorfes findet sehr hohe Akzeptanz. Es ist schon vorgekommen, dass die Besucherzahl zu einem Vortrag so hoch war, dass wir kaum genügend Platz hatten (68 Personen) Die regelmäßigen Angebote sind immer gut bis sehr gut besucht. Immer neue Ideen und Angebote bereichern den Dorftreff, Ehrenamtliche bieten Malkurse, Babymassage, Rudelrätseln, Doppelkopfrunden etc. an. Auch die Dekoration im Dorftreff wird je nach Jahreszeit wunderschön von Ehrenamtlichen hergestellt. Es ist in dieser kurzen Zeit gelungen einen echten Mittelpunkt im Dorf auzubauen. Das soziale Miteinander und die Teilhabe der Aussiedler an dem Projekt hat sich deutlich verbessert. Jetzt gilt es, dieses Angebot zu verstetigen, weiter auszubauen und weitere Angebote nach Gehrde zu holen. Manche alleinstehende alte Menschen konnten wir noch nicht aktivieren, vor allem Männer tun sich schwer. Hier arbeiten wir gerade daran, regel. Fahr- mitfahrangebote zu entwickeln. Akteure aus Gehrde suchen gerade nach einer Lösung für einen Dorfladen der evtl. sogar neben dem Dorftreff entstehen könnte!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt stärken wir die Selbstorganisation der Bürger/Innen und geben den Menschen die Möglichkeit sich zwanglos zu treffen. Die Bürger/Innen bringen sich ein und unterstützen einander. Durch den Integrationslotsen gelingt es, dass auch Aussiedler und Ausländer Interesse am Dorftreff zeigen. Der Dorftreff ist ein Ort für Beratung, Information und Unterstützung. Gemeinsame Feste und Projekte werden geplant und durch dieses Beispiele kommen immer neue Menschen dazu. Das Mobilitätsproblem hat sich auch schon ein wenig gebessert dadurch, dass im Dorftreff Fahrgemeinschaften gebildet werden und Aushänge möglich sind um eine Mitfahrgelegenheit zu suchen oder um ein Angebot zum Mitfahren zu machen.
Methoden
Vorhandene Strukturen
In Gehrde haben wir bereits eine sehr gut funktionierende Ehrenamtsstruktur. Durch den schon vor Jahren eingesetzten Ehrenamtslotsen und das Freiwilligenbüro der SG BSB gelingt der Aufbau, die Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen sehr gut. Außerdem sind die Vernetzungen zu Vereinen und Kirchengemeinden gut so dass auch von der Seite immer Unterstützung möglich ist.
2 Egger-(Mühlentreff) (Teilprojekt 3)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
wir halten zusammen, du bist nicht allein, gemeinsam das Dorf stärken, so kann es weitergehen
Projektbeschreibung
Eggermühlen ist die kleinste Gemeinde in der SG BSB. Im Laufe der Jahre haben in Eggermühlen viele Versorger ihre Geschäfte geschlossen. Es gibt keine Bank, keinen Apotheker, kein Lebensmittelgeschäft. Eine ehemalige Gaststätte mit Lebensmittelladen wird jetzt abgerissen und auf dem Grundstück werden Seniorenwohnungen, ein kleiner Lebensmittelladen und eine Tagespflegeeinrichtung neu gebaut. Diese Idee ist entstanden, als vor 2 Jahren die Gemeinde über hauptamtliche Dorfmoderatoren (kath. Landvolkschule Kloster Oesede) für die Belange ihres Dorfes sensibilisiert wurde. Die Bürger/Innen wurden im Rahmen dieser Dorfmoderation gefragt zu ihren Bedarfen und Notwendigkeiten. Es sind gute inhaltvolle Konzepte entwickelt worden (wie die Seniorenwohnungen z.B.) die von der ganzen Bürgerschaft mitgetragen werden. In Eggermühlen gibt es viele alleinstehende ältere Menschen oder Personen, die tagsüber allein sind weil ihre Kinder arbeiten gehen. Wer in Eggermühlen lebt hat zwar wunderschöne Natur vor Ort aber bis zum nächsten größeren Ort kommt man nur mit dem Auto. Mobilität ist ein großes Thema!
Eggermühlen hat einen sehr starken, ehrenamtlichen Bürgermeister! Herr Frerker versucht alle Ansätze, die durch die Dorfmoderation entstanden sind, umzusetzen. Ein erster Schritt war es, ein Mittagstischangebot zu initiiert weil viele Bürger/Innen lieber zusammen als allein essen möchten. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen! In Eggermühlen gibt es noch eine gute Ehreamtsstruktur, viele Menschen möchten sich engagieren und da sehen wir eine Chance für einen Treffpunkt der für alle Menschen tagsüber zu nutzen wäre. Diesen Wunsch haben auch die Teilnehmer/innen des Mittagstischangebotes an uns gerichtet. Einen Mittelpunkt zu haben, mal zum Klönen gehen können und nicht immer so alleine sein. Regelmäßige Öffnungszeiten mit Angeboten zum Mitmachen, zur Gesundheitsförderung und Aktivierung, die Gemeinschaft fördern und Randgruppen dabei mitnehmen ist das langfristige Ziel. Dabei die Angebote von Vereinen und Organisationen einbinden, ausbauen und vernetzen zum Wohl der Bürger/Innen und für ein gutes Miteinander.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das größte Problem für die Bürger/Innen in Eggermühlen ist der Verlut fast aller Versorger vor Ort. Es gibt keine Apotheke, keine Bank, keinen Lebensmittelladen. Die Kirchengemeinde ist ein Gemeindeverbund geworden also gibt es vor Ort auch keine regelmäßigen Öffnungszeiten dort. Die jungen Leute müssen in die Städte zur Arbeit fahren, die alten Menschen sind tagsüber alleine und oft nicht mobil.
Einen Ort zum Treffen und Reden gibt es nicht. Wenn wir einen Dorftreff hätten wäre es in Eggermühlen sicher gut möglich, ähnliche Strukturen wie in Gehrde aufzubauen.
In Eggermühlen gibt es eine Siedlung, in der sehr viele Aussiedler/Innen wohnen. Dieser Personenkreis hat sich nach wie vor nicht so richtig in das Dorfleben integriert. Bis auf Schule und Kita gibt es kaum soziale Kontakte. Daran möchten wir arbeiten weil auch dort viele Menschen tagsüber allein in ihren Wohnungen sind und weil Information und Beratung oft sehr schlecht dort ankommt bzw. schlecht angenommen wird.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Eggermühlen möchte seine Bürger/Innen stärken durch Angebote der sozialen Teilhabe, Angebote der Gesundheitsfördrung, Angebote der Integration. GWA bedeutet in Eggermühlen das ganze Dorf mitnehmen und die Bürger/Innen motivieren an der Entwicklung teilzuhaben und sich einzubringen.
Methoden
We4Us - aktiv im Musikerviertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Legrand
| Organisation | Stadt Bergen |
|---|---|
| Funktion | Integrationsbeauftragter |
2. Kurzbeschreibung
We4Us - aktiv im Musikerviertel
Projektbeschreibung
Das Musikerviertel, geprägt von Bestandsbauten aus den 60er Jahren, ist bezogen auf seine Bevölkerungsstruktur ein junges Quartier im nordosten der Stadt Bergen und besteht aus ca. 1000 Einwohnern.Im Rahmen des Konversionsprozesses sind in kurzer Zeit die hier stationierten Nato-Angehörigen und ihre Familien 2015 aus dem Quartier fortgezogen.Analog sind Familien und junge Erwachsene zugezogen, die unzureichend am gesellschaftlichen Miteinander teilhaben - daher wird ein Quartiersbegleiter eingestellt und die Gemeinwesenarbeit gefördert. Mit dem Zuzug neuer Bewohner besteht die Chance und Herausforderung ein neues Stadtteilleben zu erfinden, aktiv zu gestalten sowie fruchtbare Entwicklungsprozesse im Sinne eines positiven Miteinanders anzuschieben. Der Quartiersbegleiter erarbeitet mit den Bewohnern, wie die Lebensverhältnisse vor Ort verbessert werden können. Die Motivation zur Teilnahme an Treffs sowie zur Wahrnehmung von Gestaltungsmöglichkeiten des Wohnumfeldes und der Bedarf an Beratung wurden bereits mit Bewohnern in Form von Bürgersteiggesprächen und aufsuchender Arbeit eruiert. U.a. wurden Ideen zur Ausgestaltung von Grünflächen, eines Spielplatzes und eines Frühstückstreff geäußert. Zu Projektbeginn werden Methoden, die Menschen im Quartier aktivieren und ihre Vorstellungen in den Fokus rücken, einen besonderen Schwerpunkt ausmachen – insbesondere Bürgersteiggespräche, Streetwork und aufsuchende Arbeit. Ausgangspunkt für die konkrete Gestaltung der Gemeinwesenarbeit im Quartier sind die Vorstellungen der Bürger vor Ort. Eingerichtet wird eine erste Anlaufstelle im Quartier, in der Beratungen, Begegnungen und Bildungsangebote umgesetzt werden können, sobald die Stelle von den Quartiersbewohnern anerkannt wird. Die konkrete Ausgestaltung der Angebote und die räumliche Gestaltung (eigene Bilder aufhängen usw.) der Anlaufstelle wird von den Bewohnern in Begleitung und Unterstützung vom Quartiersbegleiter erarbeitet. Um Aktivitäten umzusetzen, wird ein Aktivitätenfond für das Quartier eingerichtet, dessen Fördermodalitäten niederschwellig sind. Eine mit den Bewohnern eingerichtete Bürgerjury entscheidet über die Förderung von Initiativen. Bürgervertrer werden als Interessenvertreter gewählt und in Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse, mit Unterstützung vom Quartiersbegleiter, einbezogen. Der Quartiersbegleiter wird innerhalb der Verwaltung im Bürgerservice angesiedelt und eingebunden, um Bedarfe der Bürger schnell an geeigneter Stelle anzubringen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur ist von einem deutlich überdurchschnittlichen Sozialhilfebezug (ca. 50 Prozent der Bewohner von Geschosswohnungen im Quartier) und Ausländeranteil (knapp 30 Prozent) geprägt. Viele der zugezogenen Einwohner_innen weisen neben den dargestellten Gegebenheiten weitere Aspekte auf, die auf einen erhöhten Förderbedarf schließen lassen: Viele Menschen haben Fluchterfahrungen in den zurückliegenden vier Jahren gemacht und benötigen aufgrund traumatisierender Erfahrungen sowie sprachlicher Barrieren besondere Unterstützung - viele derjenigen, die neu hinzugezogen sind, kommen aus Syrien, Afghanistan sowie aus dem Irak aber auch aus Osteuropa. Ferner befinden sich viele Bewohner bereits seit langer Zeit im Leistungsbezug. Vielfach lassen sich Reproduktionen sozialer Ungleichheiten und Partizipationsasymmetrien über Generationen hinweg konstatieren.
Um eine Reduktion sozialer Segregation zu erzielen, müssen Ansätze umgesetzt werden, die Partizipation im Musikerviertel und darüber hinaus fördern. Insgesamt werden Menschen aus dem Quartier aktuell unzureichend erreicht und aktiviert.
Zu berücksichtigen ist weiterhin, dass die Einwohner erst kürzlich in das Quartier neu zugezogen sind und damit verbunden Findungsprozesse und Konflikte stattfinden, die vor dem Hintergrund der Sozialstruktur im Quartier präventiv in Form eines Kümmerers, Aktivierers, Beraters und Vermittlers begleitet werden müssen. Die vom Kümmerer eingesetzten Methoden leiten sich dabei aus den Gegebenheiten vor Ort ab. Ziel ist es, fruchtbares Zusammenleben und ein positives Gemeinschaftsgefühl, das von möglichst vielen mitgetragen und - gestaltet wird, zu fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bergen (LK Celle) Musikerviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt nordöstlich vom Stadtkern der Stadt Bergen und ist vom Geschosswohnungsbau geprägt. Die Mehrfamilienhäuser bedürfen der Modernisierung. Etwa 60 Wohnungen stehen noch frei, so dass davon ausgegangen wird, dass weitere 200 Personen in den kommenden Monaten ins Quartier neu hinzuziehen werden.
Einwohnerzahl
946
Quelle / Anmerkungen
Daten aus dem Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten beziehen sich auf Aussagen des Groß-Eigentümers, der ungefähr die Hälfte der Wohnungen an Leistungsbezieher vermietet hat. Er hat in großem Umfang im Musikerviertel in den Geschosswohnungsbau investiert.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 21.03.2019 erhoben. Der Ausländeranteil im Quariter Musikerviertel liegt mit 27 Prozent deutlich über dem städtischen und auch bundesdeutschen Durchschnitt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projektvorhaben richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen vor Ort im Quartier und ist darauf ausgerichetet, die materiellen, infrastrukturellen (hier insbesondere Mitgestaltung von Grünflächen, Wohnumfeldmaßnahmen) und immateriellen (u.a. Treffs) Begebenheiten mit den Quartiersbewohnern gemeinsam zu verbessern. Es werden im Rahmen der Gemeinwesenarbeit Angebote geschaffen, die möglichst viele Einwohner, unabhängig der jeweiligen sozialen,kulturellen und ökonomischen Ressourcen mit einbezieht und im Sinne eines fruchtbaren Gemeinwesens aktiviert.Die Arbeit im Quartier beinhaltet eine Auseinandersetzung mit individuellen, sozialen und strukturellen Ebenen,wobei die sozialräumliche Perspektive im Fokus steht. Der Kümmerer fördert in Form seiner Angebote und Arbeitsschwerpunkte (Beratung, Begegnung, Bildung und Vernetzung)die individuelle Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne von kollektivem Empowerment, den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen innerhalb des Quartier. Neben den Tätigkeitsfeldern: Beratung, Bildung, Begegnung und Vernetzung wird ein Schwerpunkt auf den Bereich "Citizenship Education", der ebenfalls im Rahmen des Projektengagements erfolgen soll gelegt. Fokussiert wird die Beteiligung an der Stadtentwicklung. Der Kümmerer fungiert als Anlaufstelle grundsätzlich sozialräumlich und ressortübergreifend und weniger themen- und zielgruppenspezifisch - obglich zu Beginn die Aktivierung einzelner im Fokus steht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige mindestens ein Treff wöchentlich initiiert und begleitet wird, der aktiv von seinen Besucher_innen mitgestaltet (inhaltlich) wird..
Beschreibung
Die Bewohner_innen werden u.a. über aktivierende Befragungen mit eingebunden. Der Indikator für die Zielerreichung ist, wenn die Bewohner_innen sich bei der Gestaltung und Gemeinwesenarbeit einbringen,Wünsche forumulieren und bei deren Umsetzung mitwirken
Kriterium
Beschreibung
Im ersten Fröderjahr soll bereits intensiv die Selbstorganisation vor Ort gefördert werder. Als Erfolgsindikatoren werden dabei Implikationen der Eigenbeteiligung der Menschen im Quartier bei der Umsetzung von Treffs und anderen Aktivitäten bewertet.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vernetzung von Akteuren innerhalb des Quartiers soll erreicht werden. Das Ziel ist erreicht, wenn die Bürgerjury, Runde Tische und eine legitimierte Bürgervertretung, die die Interessen mit Unterstützung des Kümmerers vertritt sich aktiv einbringen.
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es, eine Vernetzung von Akteuren außerhalb des Quartiers zu erreichen. Das Ziel ist erreicht, wenn der Kümmerer und die Bürgervertretung ich an Netzwerktreffen und in (politischen) Gremien einbringen und die Interessen des Quartiers vertreten.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn im Rahmen der Aktivitäten die Bewohner sich mit ihren individuellen Stärken in die Entwicklungsprozesse vor Ort einbringen (z.B. beim Gestalten von Grünflächen oder beim Gestalten von Treffs in Form von Kuchenbacken, Kochen)
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die soziale Infrastruktur, die kaum vorhanden ist, ausgebaut wird. Ziel ist, u.a. die Einrichtung von Treffs, die Veranstaltung von Bunten Nachmittagen, Beratungsangeboten und Bildungsangeboten (u.a. MiMi-Gesundheitsabende).
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es, dass Bewohner aktiviert werden, sich an verschiedenen Format beteiligen. Das Ziel ist erreicht, wenn sie im Kleinen z.B.Treffs in Teilen selbstorganisieren, Schwerpunkte setzen oder Aktivitäten eigenverantwortlich gestalten
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn am Gemeinwesen intergenerationelle und interkulturelle Zusammenarbeiten entstehen und dadurch ein positives Bewusstsein für Vielfalt gefördert wird.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn eine Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung ressortübergreifend unter Beteiligung der Bürgerschaft inklusive Bürgervertreter des Quarties entstehen und so eine Multiperspektivität bei der Quartiersentwicklung eingenommen wird.
Beschreibung
Das Ziel ist errreicht, wenn sich das Quartier mit den Interessenvertretern aktiv in Stadtentwicklungen einbringt (z.B. Leitbildentwicklung) und umgekehrt das Quartier als wichtiges Element städtischer Entwicklungen im öffentlichen Raum wahrgenommen wird.
Kriterium
Beschreibung
Alle Aktivitäten im Rahmen des Programms werden in Form von quantitativen oder qualitativen Erhebungen(z.B. leitfadengestützte Gespräche/Reflextionsrunden, Online-Befragung)evaluiert.Aktivitäten-Austauschrunden mit Verantwortlichen finden regelmäßig statt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Philipp Legrand, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rainer Prokop, Bürgermeister der Stadt Bergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frank Heins, Fachdienstleiter Bürgerservice
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dr. Virandra Singh, Ortsbürgermeister Stadt Bergen (inklusive des Quartiers Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Horst Liedke, Vorsitzender TUS Bergen (größter Verein im Stadtgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leyla Ferman, Koordinierungs- und Fachstelle im Programm Demokratie leben!, Gedenkstätte Bergen-Beslen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Axel Stahlmann, St. Lamberti Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katja Tank, Schulleiterin der Hinrich-Wolff-Schule (Einzugsgebiet Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kerstin Strack, Didaktische Leitung der Anne-Frank-Oberschule (Einzugsgebiet Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bernd Mill, Jugendpfleger und Leiter der Jugendfreizeitstätte Bergwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Steffen Hollung, Bereichsleiter Kindheit und Jugend bei der Lebenshilfe, Kita im Quartier
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
StadtHaus
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ali Gürpinar
| Funktion | Koordinator Integration |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein StadtHaus/Sozialhaus u.a. für Integrationsprojekte im Innen ausstatten und beleben.
Projektbeschreibung
Nutzungskonzept
Das Gebäude soll künftig für verschiedene Nutzungen und Nutzergruppen zur Verfügung stehen, für die es im Stadtgebiet bisher keine gleichartigen Angebote gibt.
Netzwerk Vereinswesen & Ehrenamt - Treffpunkt örtliche Vereine und Initiativen
In der Stadt sind über 200 Vereine gemeldet, deren Angebot sich zum Teil vorwiegend an die Einwohner der Initiativen, die eine eher überörtliche/gesamtstädtische Ausrichtung haben wie etwa die Initiative „Augen auf“, der Culturverein Hess.Old.e.V., das Musikkorps der Stadt Hess.Old.,der Heimatbund oder der NABU etc.. Insbesondere für diese Gruppierungen ist es wichtig, eine Anlaufstelle mit Räumlichkeiten für die Eigenorganisation, aber auch für die Ausübung ihrer Aktivitäten in der Kernstadt vorzufinden.
Netzwerk Integrationsarbeit
Die Stadt Hessisch Oldendorf hatte 2016 auf die hohe Anzahl von Flüchtlingen, die ihr zugewiesen wurden, mit der Einrichtung einer Koordinationsstelle „Integration und Flüchtlingshilfe“, die im Rahmen des Leader-Prozesses gefördert wird, reagiert.Eine besondere Bedeutung für eine soziale Stadtentwicklung wurde dabei der Institutionalisierung der Integrationsarbeit mit begleitender Öffentlichkeitsarbeit beigemessen, um die Chancen, die mit der Zuwanderung verbunden sind, nicht nur der Öffentlichkeit besser vermitteln, sondern auch durch konkretes Handeln und sichtbare Projekte unter Beweis gestellt werden können.
Die Erfahrung aus der Arbeit der Koordinationsstelle der vergangenen Monate hat gezeigt, dass nicht nur Flüchtlinge intensiv von dem Angebot Gebrauch machen, sondern sich auch Menschen davon angesprochen fühlen, die schon vor längerer Zeit nach Hessisch Oldendorf gekommen sind.Da so ein sehr wichtiger Beitrag zur Integration von Migranten geleistet wird, soll die Arbeit der Koordinierungsstelle auch über den Förderzeitraum hinaus fortgeführt werden.
Zu den Kernaufgaben der Arbeit des Koordinierungsbüros gehören die Organisation von Sprachkursen, die Durchführung des „Café International“ und sonstiger Integrationsprojekte wie aktuell Nähkurse oder PC-Schulungen. Diese Angebote müssen derzeit in wechselnden Räumlichkeiten, die i.d.R. für andere Nutzungen vorgesehen sind, angeboten werden.Eine Kontinuität ist so nur schwer zu erreichen.Die Option, mit den Räumlichkeiten im StadtHaus HO eine feste Adresse zu erhalten, wird die Integrationsarbeit in Hess.Oldendorf wesentlich stärken.
Das StadtHaus u.a. für Integrationsprojekte im Innen ausstatten und beleben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Raumprobleme
Die Stadt Hessisch Oldendorf beabsichtigt, einen Teil eines seit geraumer Zeit ungenutztem Immobilie unter der Überschrift „StadtHaus HO“ umzubauen. Dieses Gebäude wurde 1903 als Lager der ehemaligen Eisenwarenhandlung „Pörtner“ errichtet, die im Nachbarhaus angesiedelt war, und steht nun seit etwa 10 Jahren weitgehend leer.
Das Haus wird für bauliche Änderung gefördert. Der Antrag hier hat den Grund für die Ausstattung und Beleben des Innenlebens des Hauses. Denn die bisher laufende und aber geplante sowie erweiterte Projekte haben wegen fehlender Räume ernste Realisierungsschwierigkeiten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tjorven Maack
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Zueinander finden und gemeinsam neue Wege gehen
Projektbeschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" richtet sich an Neu- und Altbürger_innen des Landkreises Goslar und im Speziellen an die Bürger_innen in der Stadt Goslar. Es soll eine Begegnungsstätte für Neu- und Altbürger_innen geschaffen werden, in der man sich trifft, austauscht, im Alltag unterstützt und neue gemeinsame Wege geht, indem man sein Gegenüber und dessen kulturellen und sozialen Hintergrund kennenlernt, versteht und respektiert. Nur dann können gemeinsam neue Erinnerungen geschaffen werden. Darüber hinaus soll ein langfristiges Netzwerk der Bürger_innen in der Stadt Goslar entstehen, welches seinen Kern - in Form einer festen Anlaufstelle - bei uns hat. Somit wird die Begegnungsstätte fester Anlaufpunkt für ein generations- geschlechts-, Kultur- und Ethnien- übergreifendes Zusammenleben.
Das Projekt soll im AWO-Kreisverband Region Harz e.V. verankert werden. Dort besteht bereits Kontakt zu allen in dem Projekt anzusprechenden Personenkreisen. Altbürger_innen werden durch die räumliche Nähe des Wohnortes und über die vorhandenen Mitglieder der AWO in der Region (etwa 90 im Projektgebiet und 800 im Gesamtgebiet) sowie die Nähe und den engen Kontakt zu den Neubürger_innen durch die bei uns etablierte Migrationsberatung (in unserem Hause sowie an Standorten innerhalb des Gesamtgebiets) angesprochen werden. Neben dem bereits vorhandenen potentiellen Personenkreis von 0 - 100 Jahren besteht weiterhin ein großes Potential durch den zentral gelegenen Standort.
Die (bereits) vorhandenen Kanäle sollen genutzt werden, um die Personen zielgerichtet zusammenzuführen und gemeinsam Vorurteile abzubauen und neue gemeinsame Erinnerungen zu schaffen und somit die Skepsis und Vorurteile gegenseitig abzubauen. Begleitet wird das Projekt von einer hauptamtlichen konstanten Ansprechpartnerin, welche Projekte mit den interessierten Bürger_innen ausarbeitet, bei der Realisierung unterstützt und grundsätzlich als Vermittlerin/Ansprechpartnerin agiert. Mögliche Projekte sind dabei gemeinsame Koch/-Backnachmittage (Strukturen sind bereits vorhanden), Schaffung eines gemeinsamen Raumes zum Austauschen, Lernen (wie beispielsweise niederschwellige Sprachkurse für weibliche Migrant_innen, bei gleichzeitiger Kinderbetreuung vor Ort), entdecken der Vielfalt der verschiedenen Kulturen, gemeinsame (Kultur-) Ausflüge, Spielnachmittage oder geselliges Beisammensein und "quatschen".
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Goslar ist eine ländliche Stadt mit einem hohen Altersdurchschnitt. Neben dem demographischen Wandel, dem rasant gestiegenen Zugang von Neubürger_innen sowie der Ausgangslage einer wirtschaftlich schwachen Region und der damit einhergehenden Arbeitslosenquote von 14,3% (Anmerkung:bezieht sich auf den kompletten Landkreis Goslar; Stand: 2009) liegt die Stadt weit über dem niedersächsischen Durchschnitt. Dies birgt für den Integrationsprozess der Neubürger_innen erhebliche Risiken. Es besteht die Gefahr, dass Altbürger_innen sich von der enormen Steigerung der Neubürger_innen – welche in kürzester Zeit stattgefunden hat – eingeschüchtert und verängstigt fühlen. Das führt zu einer steigenden Skepsis gegenüber den Neubürger_innen. Ebenso hat die negative Berichterstattung der Presse bereits dazu beigetragen, dass Altbürger_innen, speziell die Bürger_innen im hohen Alter, sich vermehrt zurückziehen und Vorurteile und Abneigungen gegen die Neubürger_innen aufbauen. Durch diese ablehnende und/oder skeptische Haltung besteht die Gefahr, dass sich die Neubürger_innen in der neuen Heimat nicht willkommen fühlen und als Reaktion vermehrt in den bekannten kulturellen und sozialen Kreisen verkehren. Grund für beide Reaktionen ist meist ein Mangel der Kenntnis des anderen kulturellen und sozialen Hintergrunds. Dies führt zu einer Bildung von vorurteilsbehafteten Parallelgesellschaften. Dies gilt es zu verhindern, indem man mit hauptamtlicher Tätigkeit eine Brücke zwischen den verschiedenen Kulturen schlägt und gemeinsam neue Erfahrungen schafft. Dadurch wird den Altbürger_innen die Angst genommen und die Neubürger_innen werden in der vorhandenen Gesellschaft aufgenommen und integriert.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Goslar - Kernstadt
Beschreibung
Die Stadt Goslar umfasst eine Fläche von 163,71 km² und insgesamt 52.987 Einwohner_innen. Die Stadt untergliedert sich in insgesamt 18 Ortsteile. Das Gebiet des Stadtkerns umfasst 31.169 Einwohner_innen und umfasst die Gebiete Altstadt, Baßgeige, Georgenberg, Jürgenohl, Ohlhof, Rammelsberg, Steinberg und Sudmerberg. (Stand 23.05.2018; Auskunft der zuständigen Mitarbeiterin bei der Stadt Goslar (Frau Gindhaut). Eine genaue Einwohner_innenzahl für den Bereich der Kernstadt/Altstadt kann nicht separat gegeben werden).
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" soll in den Räumlichkeiten des AWO-Sozialzentrums in der Altstadt (Bäringerstr. 24/25; 38640 Goslar) angesiedelt werden und ist damit zentral gelegen (Nähe zur Innenstadt, aber auch direkte Busanbindungen vor der Haustür). Daher kann die Begegnungsstätte von allen Bürger_innen, besonders von den Altbürger_innen aus dem Gebiet der Altstadt und den Neubürger_innen, welche teilweise nicht frei wählen können, wo sie in der Stadt untergebracht sind, erreicht werden.
Der Kontakt zu den Neubürger_innen kann durch die AWO-Migrationsberatung hergestellt werden, welche sich im gleichen Haus befindet. Der Kontakt zu den Altbürger_innen wird durch das Einzugsgebiet des Wohnortes und die Mitglieder, die bereits in der AWO sind, hergestellt.
Generell ist anzumerken, dass es schwierig ist, das Projektgebiet klar einzugrenzen. Fest steht, dass das Projektgebiet (Altstadt) primär von Altbürger_innen bewohnt wird. Die Neubürger_innen wohnen meist im "breiteren Gürtel" der Stadt, da dort die Mieten günstiger und daher die Zuweisung durch das Amt in diese Gebiete verstärkt vorgenommen wird. Obwohl das eigentliche Projektgebiet breiter aufgestellt ist als das Gebiet der Stadt Goslar ist es sinnvoll, dieses als Standort und Gebiet zu wählen, da beide Gruppen durch die räumliche Nähe und die bereits vorhandene Implementierung der Anlaufstelle des Sozialzentrums (durch die dort angesiedelte Migrationsberatung) bei den Neubürger_innen verankert ist.
Einwohnerzahl
31169
Quelle / Anmerkungen
Stand: 23.05.2018; erfragt bei der Stadt Goslar
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anmerkung: Bei der Berechnung handelt es sich um eine prozentualen Vergleich innerhalb des Projektgebiets und der Gesamtstadt. (Das Projektgebiet umfasst 31.169 Einwohner_innen, wovon 10.607 Einwohner_innen über 60 Jahre sind. Die Gesamtstadt (inklusive aller 18 Ortsteile) umfasst 52.987 Einwohner_innen, wovon 17.804 Einwohner_innen über 60 Jahre sind. Eine detailliertere Angabe zur Einwohnerzahl des Projektgebiets ist nicht möglich, da die Stadt keine detailliertere Auswertung vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Stadt Goslar kann keine Auskünfte über die Anzahl der Menschen in den geforderten Gebieten machen. Es wäre lediglich möglich gewesen, die Anzahl der Einwohner nach einzelnen Herkunftsländern zu erfahren. Diese Daten hätten sich dann jedoch nicht auf die Stadt und das Projektgebiet bezogen, sondern auf den kompletten Landkreis. Somit können keine verlässlichen Angaben gemacht werden, was die Stadt selbst bedauert.
Anmerkung: Auskunft von der zuständigen Mitarbeiterin der Stadt (Frau Gindhaut).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" versteht sich als eine Mischung beider Konzepte. Sieht die Quartiersmanagementarbeit die TOP-DOWN-Strategie vor, in der eine feste Strategie die Handlungsfelder und Vorgehensweise vorgibt, so verfolgt die Gemeinwesenarbeit den Ansatz der BOTTOM-UP-Strategie und demnach eine Strategie, in der Bürger_inneninitiativen gefördert und unterstützt werden.
Da unser einen Rahmen und eine grobe Strategie sowie hauptamtliche Tätigkeit für die Erreichung der Ziele vorgibt, ist es unter der Rubrik Quartiersarbeit anzusiedeln. Es gibt feste Vorhaben und einen festen Rahmen (Örtlichkeit; hauptamtliche Mitarbeiter_innen; feste Vorstellungen, welche Gruppen angesprochen werden sollen; erste Veranstaltungsideen...).
Allerdings setzt das Projekt ebenfalls auf die Initiativen und Ideen der Neu- und Altbürger_innen. Ziel ist es, dass gemeinsam neue Projekte/Angebote geschaffen werden. Dies soll durch die Unterstützung/Leitung von hauptamtlicher Tätigkeit in Zusammenarbeit und mit dem Engagement der ehrenamtlichen Neu- und Altbürger_innen erfolgen. Diese sind maßgeblich für die inhaltliche Ausrichtung und Entwicklung des Projekts verantwortlich. Somit wird hier eine Brücke zur Gemeinwesenarbeit geschlagen und man kann festhalten, dass es den (schwachen) Ansatz des Quartiersmanagement verfolgt, indem es ebenfalls den Ansatz der Gemeinwesenarbeit als Kernaspekt in seinem Konzept integriert hat.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Neu- und Altbürger_innen den regelmäßigen und langfristigen Kontakt zueinander gefunden haben.
Beschreibung
Defizite im Angebot erkannt wurden und Lücken durch unsere Angebote geschlossen werden konnten.
Kriterium
Beschreibung
Zielgruppenübergreifendes Handeln ist erreicht, wenn die einstigen Neubürger_innen sich nicht mehr als solche verstehen, sondern als Teil der Altbürger_innen und neuen Neubürger_innen bei der Integration helfen.
Beschreibung
Bedürfnisse/Anfragen von Bürger_innen zeitnah und zielgerichtet an Kooperations- und/oder Netzwerkpartner vermittelt werden können.
Kriterium
Beschreibung
Altbürger_innen die Kultur und den sozialen Hintergrund der Neubürger_innen nachvollziehen können und umgekehrt. Ebenso, wenn die Bedürfnisse/Gewohnheiten aus anderen kulturellen Kreisen beim Zusammenleben akzeptiert, toleriert und integriert werden.
Beschreibung
Das Projekt "Gemeinsam leben und lernen in der (neuen) Heimat" in der Stadt Goslar bekannt und angenommen wurde (sowohl von den Bürger_innen als auch möglichen Partnern wie Vereinen, Initiativen ...)
Kriterium
Beschreibung
Senior_innen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie junger Familien unterstützen können.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Der AWO-Kreisverband Region Harz e.V. ist ein gemeinnütziger Wohlfahrtsverein, welcher im Landkreis Goslar und ehemals Osterode (jetzt Göttingen) vertreten ist. Insgesamt weist der Verein ca. 900 Mitglieder auf. Im Stadtgebiet Goslar gibt es etwa 150 Mitglieder. Im Landkreis Goslar gibt es insgesamt ca. 800 Mitglieder der AWO. (Die restlichen 100 Mitglieder sind im ehemaligen Landkreis Osterode).
Neben den Mitgliedern verfügt der Kreisverband am Standort Goslar über zahlreiche soziale Dienstleistungen, wie etwa das Lernzentrum (Lernförderung für Kinder, bei denen ein Förderbedarf festgestellt wurde. Voraussetzung ist, dass die Familien BuT berechtigt sein müssen.); eine Migrationsberatung (dadurch besteht ein enger und reger Kontakt zu vielen Neubürger_innen in unserer Stadt und dem Landkreis); das Patenschaftsprojekt (Neu- und Altbürger_innen werden vermittelt. Eine hinreichende und nachhaltige Betreuung ist jedoch nicht möglich); die externe Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie leben (setzt sich für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung und Rassismus ein); verschiedene Sozialberatungen sowie die Betreuung und Angebote für unsere Mitglieder (dadurch kann Kontakt zu den Altbürger_innen hergestellt werden).
Des Weiteren ist der AWO-Kreisverband Region Harz e.V. im engen Austausch mit dem Landkreis Goslar sowie der Stadt Goslar und den anderen sozialen Wohlfahrtverbänden und Vereinen. Somit kann schnell ein breites Netzwerk aufgebaut und implementiert werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO-Kreisverband Region Harz e.V. sowie die anderen Wohlfahrtsverbände vor Ort.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Eltern-Kind-Treff im Quartier Northeimer Innenstadt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Jutta List-Ivankovic
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Es braucht die Northeimer Gemeinschaft, um Kinder großzuziehen und die Zukunft zu gestalten!
Projektbeschreibung
Es braucht ein ganzes Dorf – die Gemeinschaft, um ein Kind großzuziehen (Afrikanisches Sprichwort).
Die Verantwortung für das Aufwachsen der Kinder sollte nicht nur auf den Schultern von ein oder zwei Menschen lasten, sondern von der Gemeinschaft mitgetragen werden. Kinder wachsen in einem sozialen Gefüge auf und brauchen vielfältige Ansprechpartner. Der Alltag sieht oft anders aus: Eltern sind mit ihren Kindern isoliert und auf sich gestellt mit allen Themen, Fragen und Problemen. Kinder erleben wenig oder selten ihre Großeltern, weil sie in anderen Städten wohnen. Auf der anderen Seite sind ältere Menschen häufig allein und haben kaum soziale Kontakte oder Familienanschluss. Und auch Menschen mit Migrationshintergrund sind oft nicht in die Stadtgemeinschaft integriert und können sich kaum aktiv einbringen - weder die Erwachsenen, noch die Kinder.
Hier setzt das Projekt „Eltern-Kind-Treff im Quartier Northeimer Innenstadt“ an: Es wird ein niedrigschwelliges Angebot, ein leicht zu findender, offener Treffpunkt in der Innenstadt aufgebaut, in dem alle Bewohner*innen willkommen sind. Hier werden aktiv Beziehungen aufgebaut und es wird bei Bedarf Hilfestellung gegeben bei den Herausforderungen des Familienmanagements und des Lebens bzw. Zusammenlebens. Der Eltern-Kind-Treff soll wie früher in Orten die Dorflinde als Treffpunkt genutzt werden, um Veranstaltungen anzubieten, sich zu treffen, zu feiern und zu beraten.
Mit dem Vorhaben soll über die Schaffung eines einladenden Treffpunktes hinaus die Gemeinschaft dahingehend gestärkt werden, dass die Angebote für Kinder, Eltern, Großeltern und Wahlverwandtschaft koordiniert und ressortübergreifend zusammengetragen werden. Dafür werden in einer Zukunftswerkstatt mit Teilnehmern aus Verwaltung, Politik und der Bevölkerung Ziele entwickelt und Maßnahmen zur Realisierung erarbeitet.
Außerdem wird mit Northeimer Kindern aktiv gearbeitet. Es werden Methoden zur Beteiligung erarbeitet und eingesetzt (z.B. Zukunftswerkstatt, ein Experiment: „Die Stadt mit den Augen der Kinder sehen!“, Kinder-Bürgermeister*in, Befragung oder Wettbewerb: „Was kann in Northeim besser gemacht werden?“).
Das Motto des „Eltern-Kind-Treffs im Quartier Northeimer Innenstadt“ ist: Es braucht die Northeimer Gemeinschaft, um Kinder großzuziehen und die Zukunft zu gestalten!
Wir wollen die Stadtgemeinschaft für mehr Beteiligung an der gemeinsamen Gestaltung eines familienfreundlichen Quartiers für alle Generationen und Kulturen gewinnen!
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Northeim liegt im strukturschwachen, ländlich geprägten, gleichnamigen Landkreis. Die Einwohnerzahlen sinken stetig durch die negative natürliche Bevölkerungsentwicklung und dem Wegzug Jüngerer. Einzig wachsende Altersgruppe ist die ab 65 Jahren, alle anderen Altersgruppen nehmen ab. Es besteht ein leichter Frauenüberschuss, überwiegend in den höheren Altersgruppen. Die deutsche Bevölkerung hat deutlich abgenommen. Der wesentliche Grund für die relativ konstante Bevölkerungszahl im Projektgebiet ist der angestiegene Zuzug von Migranten, der eine stabilisierende Wirkung auf die Einwohnerzahl hat.
Die Innenstadt ist das funktionale Zentrum von Northeim und der Region. Northeim leidet jedoch unter Attraktivitätsverlust, Modernisierungsstau und Leerständen. Die Gestaltung vieler Straßen entsprechen nicht heutigen Anforderungen an ein attraktives Umfeld zum Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Verweilen und Freizeit verbringen. Hinzu kommt ein erhöhtes Konfliktpotenzial durch fehlende integrative Maßnahmen im Zusammenhang mit Flucht und Migration. Dies zeigt sich anschaulich auf dem Markplatz: Hier versammeln sich Geflüchtete, die den zentralen Platz als Treffpunkt nutzen, was viele Anwohner und Gewerbetreibende verunsichert, stört oder sogar verärgert. Ohne existenzsichernde Integration dieser Gruppen drohen jedoch Segregationstendenzen.
In Northeim müssen die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien attraktiver werden, um den Wegzug von Jüngeren zu verhindern bzw. deren Zuzug zu fördern. Außerdem müssen die Angebote für ältere Menschen für mehr Lebensqualität sorgen und schließlich die Menschen mit Migrationshintergrund integriert werden. Die Gemeinschaft muss gestärkt werden!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Northeim Innenstadt
Beschreibung
Das Projekt bezieht sich auf das Gebiet "Innenstadt Northeim". Das Gebiet Innenstadt ist durch die Stadtmauer und Wallanlagen räumlich abgegrenzt. Bis auf den Abbruch des Klosters zu Beginn der 70er Jahre und die Errichtung des City-Centers ist die Stadtstruktur der Altstadt weitgehend erhalten geblieben. Die Blütezeit des Mittelalters hat den Stadtgrundriss bis heute geprägt. Auf den Bildern (siehe angehängte Dateien) ist der begrünte Ring um die Innenstadt sichtbar. In der Innenstadt leben 18800 Einwohner (in der Stadt Northeim sind es insgesamt 29000).
Die Altstadt als Teil der Kernstadt von Northeim ist der funktionale Mittelpunkt der Stadt. Hier konzentrieren sich Einzelhandel, private und (teilweise) öffentliche Dienstleistungen, kulturelle, bildungs- und freizeitbezogene Angebote, ambulante medizinische Dienstleistungen und unterschiedliche Wohnformen. Die Altstadt ist der zentrale Versorgungsbereich und bedient neben der Stadt die Region um Northeim. Gleichzeitig sind jedoch in der Altstadt auch zahlreiche städtebauliche, bauliche und funktionale Defizite vorhanden, die trotz des zurückliegenden Stadterneuerungsprozesses bislang nicht beseitigt werden konnten.
Northeim muss sich mit der zunehmenden Dynamik der Einzelhandelsentwicklung, mit den sich ändernden Anforderungen an das Wohnen und mit neuen Ansprüchen an das Stadterlebnis auseinandersetzen. So sind die kleinteiligen Strukturen der Altstadt nur bedingt für die großflächigen Bedarfe des Einzelhandels geeignet; durch Verlagerung an zentrumsperiphere Standorte gehen Magnetwirkung und Wechselwirkungen mit den kleinflächigen Geschäften und Läden verloren, es folgen niedrigschwellige Verkaufsangebote und Leerstand. Der damit verbundene Verlust an Rentabilität führt zu Modernisierungsstau, die Nachfrage lässt nach, es droht die Verödung von Straßenzügen und Quartieren. Das hat Auswirkungen auf die Wohnqualität und das Wohnumfeld; mittelfristig verliert das Wohnungsangebot an Qualität. Hinzu kommt, dass Stadterleben nicht mehr nur auf Einkaufen, historische Gebäude und Stadtbild reduziert wird, sondern die Stadt als „Gesamtevent“ vermarktet werden muss. Folge ist ein nur schwer zu durchbrechender Kreislauf, der bei Erreichen struktureller und mehrere Bereiche der (inner) städtischen Entwicklung umfassende Defizite von der Stadt nicht mehr allein bewältigt werden kann. Meist bedarf es dazu instrumenteller und finanzieller Impulse, um einen bereits begonnenen Abwärtstrend aufzuhalten und mittels neuer Ideen das „Gesamterlebnis" Stadt an die Vorstellungen und Bedarfe der Bewohner und Besucher anzupassen. Die Stadt Northeim steht vor dieser Aufgabe. Trotz guter Voraussetzungen nehmen u.a. Attraktivitätsverlust, Modernisierungsstau und Leerstände zu. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Attraktivität der Stadt zu verbessern!
Einwohnerzahl
18800
Quelle / Anmerkungen
Stand Herbst 2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Gilt für alle Merkmale: Es liegen keine gesonderten Daten für die Innenstadt von Northeim vor (nach telefonischer Auskunft beim Bundesamt für Statistik und beim Landesamt für Statistik).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 6
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 8
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 34
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 9
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zensus 9.Mai 2011, Seite 7
https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00001457/031550011011_Northeim_Stadt_Bev.pdf;jsessionid=D49FC89BCE000ADAD1374D64D5BD2A00
Nach Auskunft der Migrationsstelle leben die meisten ausländischen Bewohner*innen in der Innenstadt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bewohner*innen stehen im Zentrum und werden von Anfang an in den Aufbau des Eltern-Kind-Treffs einbezogen: In der aktivierenden Befragung werden Meinungen, Interessen und Bedarfe direkt erfasst. Das Angebot wird entsprechend entwickelt bzw. angepasst. In der Zukunftswerkstatt werden Bewohner*innen aktiv einbezogen in die Entwicklung und Realisierung von Zukunftsvisionen.
Dienstleistungen und Aktivierung der Selbstorganisation: Zum einen werden Dienstleistungen für Besucher*innen bereitgestellt (Beratung, Vermittlung, Unterstützung, Rückzugsmöglichkeit sowie Treffpunkt und Kontaktmöglichkeit). Zum anderen werden Bewohner*innen ermutigt, eigenständig Lösungen zu finden, sich in der Stadt zu vernetzen und eine starke Gemeinschaft zu bilden.
Zusammenleben gestalten – Nachbarschaft fördern: Das Zusammenleben wird durch Feste und Aktionen aktiv gestaltet und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander gefördert. Dies verbessert die Qualität des sozialen und kulturellen Lebens. Das Gebiet der Innenstadt soll belebt und bereichert werden durch die Menschen, die hier leben, einkaufen und ihre Freizeit verbringen. Dabei sind auf das Gemeinwesen bezogene Interessen zentral.
Ressortübergreifendes Denken und Handeln: Um die Gestaltung der Innenstadt und die Bereitstellung von Angeboten nachhaltig zu sichern, wird ressortübergreifend gedacht und gehandelt. Akteure aus den Bereichen Verwaltung, Soziales, Bildung und Kultur werden, z.B. in der Zukunftswerkstatt, in die Arbeit einbezogen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner*innen in der aktivierenden Befragung deutlich werden und Lösungen sowie Handlungen darauf aufbauend umgesetzt werden. Wenn Bewohner*innen an der Zukunftswerkstatt teilnehmen. Wenn eine Radiosendung entsteht
Kriterium
Beschreibung
Die Kommunikation dahingehend angeregt wurde, dass ein Problem gemeinsam von Bewohner*innen definiert wird, Lösungen entwickelt und umgesetzt werden (z.B. zum Thema Nutzung des Marktplatzes).
Kriterium
Beschreibung
Eine systematische Sammlung (Auflistung, Zusammenfassung) zu bestehenden Angeboten und Einrichtungen erarbeitet wurde. Wenn im Sozialadressbuch unsere und bereits bestehende Angebote erfasst und aktualisiert sind.
Kriterium
Beschreibung
In der Zukunftswerkstatt Handlungsbedarfe ermittelt, Zukunftsvisionen entwickelt und Realisierungsmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden. Wenn in gemeinsamen Aktionen (z.B. Pflanzaktion) Menschen verschiedenen Alters zusammen arbeiten für Ihre Stadt!
Beschreibung
Sich in der Zukunftswerkstatt Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen beteiligen und einbringen (Stadt, Verwaltung, Politik, Kultur, Bildung, Gesundheit).
Beschreibung
Die Zusammenarbeit mit Verwaltung, sozialen, kulturellen Einrichtungen und Bildungsinstitutuonen gelingt d.h. Treffen stattfinden zu denen alle kommen und gemeinsam etwas erarbeiten.
Kriterium
Beschreibung
Gemeinsame Aktionen finden statt (Weihnachtsbasar, Flohmarkt), Feste werden besucht & gefeiert (Nachbarschaftsfest, Kürbisfest), Kochkurs realisiert, Mehrgenerationenfrühstück und Promi-Frühstück finden statt, Vorträge werden gehalten, Musik vorgeführt.
Beschreibung
Stadt und Landkreis sind in die Entwicklung einbezogen und Vertreter*innen bringen sich aktiv ein (Zukunftswerkstatt, Runder Tisch, Teilnahme an Aktionen und Festen)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater der Nacht, Kino "Neue Schauburg", Jugend- und Kulturzentrum "Alte Brauerei"
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Werkstattschule mit Cafe Dialog, AWO, Ehrenamtsagentur der AWO, Paritätischer, DRK, Senioren heute, Caritas, Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verschiedene Kirchengemeinden (Sixties, St.Marien)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lokale Presse (HNA, Hallo), Stadtradio Göttingen, live-Magazin
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Nationen - Neumündener Begegnungszentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Fraatz
| Funktion | Leiter Fachbereich Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Vielfalt in Neumünden leben
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Neumünden (Stadt Hann. Münden) wird ein Prozess des friedlichen Zusammenlebens unter multiethnischen Anwohnern entwickelt. Das soll mit interaktiver Entwicklung von Angeboten für und mit Anwohnern erreicht werden. Für diese Vielfalt in Neumünden wird ein Begegnungszentrum mit einem Projektkümmerer errichtet. Der Landkreis Göttingen als Eigentümer hat bereits erste bauliche Voraussetzungen für das ehemalige Vereinskrankenhaus, in dem das Begegnungszentrum entsteht, geschaffen. Mit dem beantragten Projekt "Vielfalt in Neumünden leben" soll das Begegnungszentrum sowie der angeschlossene Inklusionsbetrieb Bistro nun mit Leben gefüllt werden. Damit wird die soziale Struktur in Neumünden verbessert und Defizite im Gemeinwesen behoben. Ein qualifizierter Kümmerer/Gastgeber soll sich v.a. um Organisation, Planung, Administration, Öffentlichkeits- & Netzwerkarbeit sowie die Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten kümmern.
Im Begegnungszentrum sollen für generations- und kulturübergreifende Zielgruppen mit variierenden Problemlagen passende Hilfsformen und Angebotsstrukturen entwickelt und installiert werden, welche im Sozialraum bisher nicht vorhanden bzw. defizitär sind.
Darauf sind auch die drei Hauptziele des Projekts ausgerichtet.
1. Es sollen religionsübergreifende und interkulturelle Begegnungsformate, z.B. Stadtteilfeste, Sport-, Kultur oder Kunstangebote entwickelt und umgesetzt werden.
2.Das Begegnungszentrum soll als ein Ort für selbstorganisierte Aktivitäten der Bevölkerung dienen. Zu diesem Zweck wird ein offener Treff eingerichtet und Menschen mit/ohne Migrationshintergrund werden bei der Begegnungsarbeit unterstützt. Es wird angebahnt, den Treffpunkt-Ansatz durch örtliche Initiativen selbsttragend fortzuführen.
3.Die Zentrierung und Vernetzung der Beratungs- und Unterstützungsangebote für verschiedene im Stadtteil lebende Zielgruppen soll einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung leisten.
Die Belebung des Begegnungszentrums wird im Rahmen dieser Zielsetzung innerhalb von 1,5 Jahren stattfinden. Das Bistro wird bis August 2018 fertiggestellt sein. Durch das Projekt sollen die Bürger in die Detailplanungen des Bistroangebots, der weiteren Räume im Begegnungszentrum sowie der Spielflächen im Außenbereich einbezogen werden, deren Fertigstellung bis Ende 2018 geplant ist. Ein partizipativer Projektbeirat wird die konzeptionelle und operationelle Arbeit während der Projektlaufzeit begleiten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Hann. Münden (HMÜ) liegt im südlichen Bereich von Nds, unmittelbar an der Grenze zu Hessen, zwischen den beiden Oberzentren Göttingen und Kassel. Obwohl die Lage eine gute Verkehrsanbindung bietet, ist die soziale Infrastruktur in HMÜ unzureichend. Dies zeigt sich bspw. an der Abwanderung der jungen Generation in die umliegenden größeren Städte.
Neben einer hohen Jugendarbeitslosigkeit ist auch der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund (MHG) mit 17,4% und im Innenstadtbereich mit mehr als 35% überdurchschnittlich hoch. Im Stadtteil Neumünden liegt der Anteil von Personen mit MHG mit 20% der Gesamtbevölkerung deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Außerdem wurde in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von Flüchtlingen in HMÜ und Umgebung untergebracht. Insbesondere in Neumünden ist die Kommunikation zwischen den minderjährigen unbegleiteten Ausländern und den Jugendlichen ohne MHG besonders von Missverständnissen und Problemen geprägt, die durch Vorurteile und Ängste entstehen.
Überproportional viele Bürger sind auf staatliche Hilfsleistungen bzw. die Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen. Dies zeigt, dass in Neumünden besonders viele sozial schwache Familien mit und ohne MHG leben. Dadurch resultiert der Ruf als Arme-Leute Stadtteil.
Insgesamt kann kaum von einer gewachsenen Gemeinschaft gesprochen werden. So wurde ermittelt, dass sich bei Begegnungen speziell in den Bildungseinrichtungen, auf öffentlichen Plätzen, bei der karitativen Organisation sowie im nachbarschaftlichen Zusammenleben latente und offene Spannungen, Verständigungsschwierigkeiten und interkulturelle Konflikte im Umgang ergeben.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Neumünden
Beschreibung
Neumünden ist ein Stadtteil von Hann. Münden, ohne kommunalrechtlich als solcher verfasst zu sein. Neumünden zählt zu den mittelgroßen Stadtteilen der Stadt Hann. Münden.
Aufgrund der Lage Neumündens südlich von Altmünden am westlichen Ufer der Fulda und durch diese vom historischen Stadtkern getrennt stellt sich dieser Stadtbereich als geographisch gut abzugrenzendes Quartier dar. Es befindet sich auf einem Streifen zwischen der Fulda und dem unbewohnten Osthang des Reinhardswaldes. Hauptstraße ist die Wilhelmshäuser Straße, die als Abschnitt der B 3 durch den Stadtteil führt. In der Fuldaaue finden sich zahlreiche Kleingärten und einige Vereine. Als Verbindung zur Kernstadt und den östlich gelegenen Stadtteilen dient die Pionierbrücke.
Die Bebauung von Neumünden ist geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1920er bis 1950er Jahre. Während sich am Hang des Reinhardswaldes hauptsächlich eine Einfamilienhausbebauung findet, herrscht an der Wilhelmshäuser Straße als Hauptstraße eine teils gründerzeitliche Baustruktur mit Mehrfamilienhäusern vor.
Einwohnerzahl
2541
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Einwohnermeldeamt - Bei Menschen mit einem ausländischen Pass
Quelle: Schätzung des Integrationsbüros nach empirischen Untersuchungen zur Fortschreibung des Integrationskonzepts - Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund wird ca. 20% geschätzt
Projektgebiet in Prozent
3
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben des Fachbereich Soziales (Landkreis Göttingen)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung des Integrationsbüros nach Angaben diverser offizieller Stellen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten von der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten der Stadt Hann. Münden
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt entspricht dem speziellen Ansatz der Gemeinwesenarbeit, da es sich an alle Bewohner Neumündens richtet. Die verschiedenen Begegnungs- und Unterstützungsangebote, die im Rahmen des Projekts offeriert werden, orientieren sich ganzheitlich an den ermittelten Bedarfen der Bevölkerung. Ziel ist, das HdN durch die Schaffung eines Ortes der Begegnung zu beleben, aber auch die Verbesserung der Qualität der Beziehungen unter Migranten und der hiesigen Bevölkerung. Kultursensible Angebote spielen hierbei eine zentrale Rolle. Bei der Erfüllung dieser Ziele ist die Einbeziehung der Betroffenen zentral, wie das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ verdeutlicht. Im Begegnungszentrum soll der „Kümmerer/Gastgeber“ als Anlauf- und Vernetzungsstelle dienen. Der Stadtteil bzw. das Haus der Nationen wird mit Hilfe des Begegnungszentrum bzw. des „Kümmerers“ aufgewertet. Somit ist eine wohnortnahe Bearbeitung individueller u. struktureller Probleme/Phänomene in sozialräumlicher Perspektive möglich. Das Begegnungszentrum leistet auch Hilfestellungen für Selbstorganisationen und Vereinsgründungen. Da Vereinen im Begegnungszentrum direkt Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden können, vereinfacht dies den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen. Die Ansätze des Begegnungszentrums verstehen sich im Sinne der Gemeinwesenarbeit sowohl als Bildungsarbeit, als auch sozial- bzw. lokal ausgerichtet. Dies zeigt sich deutlich durch niedrigschwellige Möglichkeiten, die geboten werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
das Begegnungszentrum u. gute persönliche Erfahrungen (Umsetzung von Beteiligung) stärken Nachbarschaft und Zusammenhalt in Neumünden
Beschreibung
50 % der Bewohner/innen in Neumünden sind informiert und wurden und werden aktiv beteiligt (quantitative Messung u. qualitative Beurteilung im Rahmen der Fortschreibung des Integrationskonzeptes)
Kriterium
Beschreibung
Multiethnische Bewohner/innen im Stadtteil nutzen die Einrichtung zu selbst gewählten Themen; ehrenamtliche Aktivitäten werden periodisch erfasst und gefördert.
Kriterium
Beschreibung
Stärken-Schwächen-Analyse wird bei der Weiterentwicklung der Arbeit eingesetzt. (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität)
Kriterium
Beschreibung
aus einem ziel- u. ressortübergreifenden Denken werden Netzwerke und Kooperationen abgeleitet bzw. für das Begegnungszentrum genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Kreis- und Stadtpolitik u. Verwaltung sind in den Entwicklungsprozess des Begegnungszentrums einbezogen und unterstützen eine überkommunale Gesamtstrategie
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter ,Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB), AWO Kreisverband Göttingen, Deutsches Rotes Kreuz, Jugendhilfe Südniedersachsen (JSN), Jugendhilfemünden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Moscheeverein Hann. Münden, Kneippverein, Ein.münden, Geschwister-Scholl-Haus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereich Bildung, Grund- und weiterführende Schulen aus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationslotsen, Ehrenamtliche Bürgerinitivative Ein.münden
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bis Bald in Vahrenwald! - Aufbau eines neuen Treffpunktes im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Francesca Reinecke
| Organisation | AWO Bezirksverband Hannover e.V. |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier / Integration und soziale Teilhabe
Projektbeschreibung
Der AWO Bezirksverband Hannover e.V. plant im Zuge des Umbaus der Senioreneinrichtung Vahrenwald in Hannover die Entwicklung eines neuen sozialen Treffpunktes im Quartier zur Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts.
Grundidee ist es, die Menschen im Quartier zusammen zu bringen, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln. Dafür soll vor Ort eine Koordinierungsstelle für Gemeinwesenarbeit aufgebaut werden. Es soll eine Anlaufstelle für alle Bewohner*innen des Quartiers geschaffen und somit niederschwellige Beratung und Unterstützung angeboten werden. Zu den zentralen Handlungsfeldern zählen Gesundheitsförderung, Soziale Aktivitäten, Freizeit-, Sport-, Kultur- und Bildungsangebote.
Die Funktion der Projektleitung vor Ort soll dabei über die klassische Rolle eines „Kümmerers“ hinausgehen. Nicht nur eine Anlauf- und Vernetzungsstelle soll geschaffen werden. Vielmehr geht es darum, dass die Person proaktiv auf die Bewohner*innen des Quartiers zugeht und gemeinsam mit ihnen kreative Ideen für soziale und kulturelle Angebote entwickelt (z. B. in Form von Zukunftsworkshops).
Das Projekt dient also dazu, die Selbsthilfe und Innovationskraft des Quartiers zu fördern. Auch das Thema Digitalisierung / digitale Teilhabe soll hier mitgedacht werden. Denn die Bedeutung digitaler Kommunikation wird auch in der Gemeinwesenarbeit zukünftig weiter zunehmen. Angedacht ist beispielsweise die Initiierung von generationenübergreifende Tandempatenschaften, wie zum Beispiel Hausaufgabenhilfe für Schüler*innnen gekoppelt mit der Hilfe für Senior*innen beim Umgang mit Handys.
Insgesamt soll das Projekt sowohl generationenübergreifende als auch interkulturelle Begegnungen ermöglichen, die aus dem eigentlichen Betrieb der Senioreneinrichtung heraus nicht organisiert und realisiert werden könnten. Es werden zusätzliche personelle Ressourcen benötigt, damit Gemeinwesenarbeit nicht nur nebenbei, punktuell oder isoliert verläuft. Mithilfe des dargestellten Vorhabens kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Menschen im Quartier erfolgen.
Die Nachhaltigkeit des Projektes wird durch eine intensive Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Ehrenamtlichen sicher gestellt. Außerdem wird mit dem quartiersoffenen Café ein langfristiger attraktiver Treffpunkt geboten.
Der Projektansatz soll Modellcharakter haben und auf andere Standorte der AWO sowie auf andere gemeinnützige Organisationen übertragbar sein.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet ist von einem Strukturwandel betroffen. In den letzten Jahren hat sich der Anteil von älteren und pflegebedürftigen Menschen im Quartier erhöht. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren fortsetzen. Da diese Personengruppe in ihrer Mobilität und folglich in der sozialen Teilhabe stark eingeschränkt ist, besteht die Notwendigkeit, weitere bedarfsgerechte Angebote im Quartier zu entwickeln.
Darüber hinaus ist der Anteil von ausländischen Bewohner*innen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im städtischen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Die dadurch im Quartier entstehenden sprachlichen und kulturellen Barrieren sollen abgebaut werden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Insgesamt ist die soziale Infrastruktur im Projektgebiet ausbaufähig. Gesellschaftliche Angebote, Angebote der Daseinsvorsorge sowie Einkaufsmöglichkeiten konzentrieren sich bislang auf die östliche Grenze des Projektgebiets an der Vahrenwalder Straße. Es fehlt eine zentrale wohnortnahe Anlaufstelle innerhalb des Gebiets, die sowohl für die genannten Zielgruppen als auch für alle weiteren Bewohner*innen des Quartiers zugänglich ist und einen Mehrwert schafft.
Durch die Entwicklung bedarfsgerechter Maßnahmen (siehe Projektziele) soll die Partizipation der Bürger*innen ausgebaut und letztendlich die Eigenständigkeit sowie die Hilfe zur Selbsthilfe gefördert werden. Die bereits existierenden Kooperationen und Netzwerke sollen gestärkt, gebündelt und um zusätzliche erweitert werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Vahrenwald
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Vahrenwald. Es endet im Norden mit dem Mittellandkanal. Der Kanal stellt eine "natürliche" Grenze in Nord-/Süd-Ausrichtung dar.
Im Osten stellt die Vahrenwalder Straße die Grenze dar. Erfahrungsgemäß unterteilt die Vahrenwalder Straße den Stadtteil maßgeblich. Östlich hiervon besteht eine verstärkte Ausrichtung der Bewohner*innen in Richtung des Stadtteils List.
Im Süden schließt das Projektgebiet mit dem Jahnplatz ab. Hier existiert eine bauliche Unterteilung durch das Gelände von Continental sowie eine Orientierung der Bewohner*innen in Richtung des Stadtteils Nordstadt.
Im Westen bilden die Guts-Muths-Straße, der Büssingweg, der daran angrenzende Radweg sowie die Straße "Im Othfelde" den Abschluss. Dahinter beginnen Kleingartenanlagen bzw. eine Orientierung der Bewohner*innen in Richtung Nordstadt.
Viele der Kooperationspartner befinden sich innerhalb des Projektgebietes oder daran anliegend.
Einwohnerzahl
25000
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover: Statistische Berichte, Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2016. Gespräch mit Herrn Korpak (Landeshauptstadt Hannover: Sachgebiet Wahlen und Statistik)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Informationen wurden von Herrn
Korpak zur Verfügung gestellt
(Landeshauptstadt Hannover -
Sachgebiet Wahlen und Statistik -
Stand: 2016).
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_des_projektgebietes.pdf
(51.43 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundidee ist es, ein ganzheitleiches Angebot für soziale Teilhabe entsprechend der besonderen Gegebenheiten und Strukturen des Quartiers zu schaffen. Grundsätzlich sollen alle Bewohner*innen des Projektgebietes einbezogen werden. Aufgrund des beschriebenen Strukturwandels, besteht insbesondere Handlungsbedarf für ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei wird eine Interaktion mit den Bewohner*innen des Seniorenzentrums, der Seniorenwohnanlage sowie den Familien, welche das Krippenangebot in Anspruch nehmen, angestrebt.
Die Aufwertung des Quartiers erfolgt partizipativ, indem die Bürger*innen aktiv in die Ausgestaltung der Angebote zur Quartiersentwicklung einbezogen werden. Konkret geht es um die Schaffung sozialer und kultureller Angebote, die allen Menschen im Stadtteil offen stehen (Schaffung einer freiwilligen „Komm-und Geh-Struktur“). Dabei soll sichergestellt werden, dass die Angebote speziell auf die individuellen Erfordernissse des Quartiers abgestimmt sind. Dies kann nur durch die Einbeziehung der Kompetenzen und Erfahrungen von bestehenden und potenziellen Kooperationspartnern gelingen. Daher ist der Ausbau von Vernetzungsstrukturen für den Projekterfolg von zentraler Bedeutung.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Möglichkeiten auf lebenslanges Wohnen im eigenen Stadtteil und gesellschaftliche Teilhabe sind gegeben. Es werden Unterstützungsangebote für kleinere Dienstleistungen, Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote sowie ein offener Treff vorgehalten.
Kriterium
Beschreibung
Die mit den Partnern gemeinsam entwickelten Angebote sind sozialraumorientiert, bedarfsgerecht und bei veränderten Situationen im Quartier flexibel anpassbar.
Kriterium
Beschreibung
Förderung von Gemeinschaft durch Integration: Angebote sind generationenübergreifend und interkulturell ausgerichtet und ermöglichen soziale Teilhabe genauso wie Hilfe zur Selbsthilfe.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Kreisverband Region Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katholische + Evangelische Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Bezirksjugendwerk Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Hannover-List
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Akademie des AWO Bezirksverbandes Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On