Osternburger Familienzentrum
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hiltrud Boomgaarden
| Funktion | Leiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Osternburg Fit für Familien
Projektbeschreibung
In Osternburg, einem Stadtteil Oldenburgs, wird ein Familienzentrum als Erweiterung der Evang. Familien- Bildungsstätte Oldenburg (EFB) gegründet, welches die bewährten Strukturen dieser Einrichtung nutzt.
Familien brauchen die größtmögliche Unterstützung, damit Kinder gesund an Körper und Geist aufwachsen können.
Zeit, verlässliche Betreuung, Ansprechpersonen und Austausch mit anderen Eltern sind die wichtigsten Voraussetzungen für Eltern, um den Alltag mit Kindern zu meistern. Dabei sollten die Angebote für Familien möglichst
kostengünstig,
in der Nähe des Wohnortes oder
dort, wo sie sich oft aufhalten,
zu Zeiten, die nicht mit Arbeitszeiten kollidieren und
so flexibel wie möglich
sein.
Mit dem Projekt "Osternburg Fit für Familien" des Familienzentrums wird eine zeitgemäße Antwort auf diese Anforderungen im Stadtteil gegeben. Es sollen alltagsnahe und niedrigschwellige Begegnungsorte für Familien, mit dem Ziel, Eltern-interessen und Kindeswohl in Einklang zu bringen, angeboten werden. Die Kernpunkte sind Hilfen zur Alltagsbewältigung und zur Stärkung der Erziehungskompetenz und orientieren sich an den jeweiligen örtlichen und familiären Gegebenheiten.
- Daten aus der Sozialraumanalyse
- Sozialraumbezug (Familien, Themen, Angeboten)
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Familie heute ist einem großen Wandel unterworfen. Als Trends sind auszumachen: Späte Familiengründung, Berufstätigkeit beider Eltern kurz nach der Geburt eines Kindes, ein Arbeitsleben, das Mobilität und Flexibilität erfordert, zahlreiche Trennungen und in der Folge viele verschiedene Familienformen, großer medialer Einfluss, Migration mit allen Erfordernissen der Integration, demografische Entwicklung hin zu vielen alten Menschen, die Pflege benötigen.
Vor diesem Hintergrund werden viele Erwartungen an die einzelnen Familienmitglieder gestellt, von der Gesellschaft aber auch innerhalb der Familie. Nicht alle Familien halten diesem Druck stand - es ergeben sich Probleme, die weitreichende Folgen vor allem für die Kinder haben können.
Die Familie ist damit beschäftigt, den Alltag zwischen Arbeitsstelle, Kita und Ganztagsschule zu organisieren. In der Regel kommen noch Termine beim Arzt, der Krankengymnastik oder Logopädie, etc. dazu.
Das sollte für ein gelingendes Familienleben nicht alles sein!
Das Bedürfnis, sich mit anderen Familien – unabhängig von Konsumdruck zu treffen, sich auszutauschen und stressfrei miteinander zu spielen, zu klönen und sich mal fallen zu lassen muss auch Raum haben. Da ist der 10-wöchige Eltern-Kind-Kurs mit bezahlten und verpflichtenden Terminen nicht immer das Richtige. Zeit ist ein kostbares Gut für Familien. Wenn dann noch verschiedene Beratungs- und Serviceangebote an einem Ort im eigenen Stadtteil zu finden sind, wie bei einem Familienzentrum, ist das ein großer Vorteil.
Mit dem Projekt "Osternburg Fit für Familie" werden niederschwellige Angebote und Zugänge mit präventiver Ausrichtung für Familien im Stadtteil geschaffen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlage für die Arbeit des Projektes im Rahmen des Familienzentrums sind die Beratung, die Schaffung von präventiven Angeboten für die Zielgruppe der Familien und deren Kinder, die Stärkung der frühkindlichen Bildungsqualität, sowie die sozialräumliche Ausrichtung. Dabei ist das Konzept des Familienzentrums so offen gehalten, dass mit der Bereitstellung von entsprechenden Angeboten auch die Zielgruppe der älteren Menschen im Stadtteil berücksichtigt werden kann und so der demographischen Entwicklung Rechnung getragen wird. Als methodische Grundlagen werden für die Arbeit des Familienzentrums unter anderem der Einbezug sowie die Ausbildung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen benannt. Neben der aufsuchenden Elternarbeit ist die Zusammenarbeit mit den Akteuren des Sozialraumes eine wesentliche Grundlage.
Während das Familienzentrum die Zielgruppe der Familien mit einer präventiven Ausrichtung im Blick hat, richten sich die bestehenden Gemeinweseneinrichtungen an die Hauptzielgruppe der Menschen in sozialen Brennpunkten.
11. Medien
Galerie
Haus der Begegnung Bad Lauterberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie Henners
| Organisation | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen |
|---|---|
| Funktion | Fachbereichsleitung Integration |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwesenarbeit stärken, Treffpunkt etablieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Bad Lauterberg im Harz hat in den letzten zwei Jahren aktiv mehr geflüchtete Menschen aufgenommen, als sie nach dem bestehenden Verteilungssystem gemusst hätte. Viele dieser Menschen sind im Familienverbund gekommen und alle wurden dezentral untergebracht, um eine Ghettoisierung zu vermeiden. Aufgrund der vielfältigen Fragen und Unterstützungsbedarfe, die im Alltag der Menschen entstanden, begannen Ehrenamtliche ein breites Unterstützungsangebot aufzubauen. Vom Kinderschutzbund koordiniert gibt es in Kooperation mit den Johannitern und weiteren Organisationen im alten Stadthaus eine Anlaufstelle, unter deren Dach mit Kleiderkammer, Begegnungscafé, Sprachunterricht, Kinderbetreuung, Einzelfallberatung, Musikprojekte, Koordination und Begleitung ehrenamtlicher PatInnen ein vielfältiges Angebot besteht.
Bewusst richten sich diese Angebote weitestgehend an alle Menschen, um Ressentiments gegenüber den vermeintlich besser versorgten Flüchtlingen zu vermeiden beziehungsweise einzugrenzen. Dennoch wird das Angebot bis jetzt lediglich vereinzelt von Alteingesessenen in Anspruch genommen. Rechtes Gedankengut und Einstellungen finden unter den EinwohnerInnen vermehrt Zuspruch. Die schlechte infrastrukturelle Situation der Region mit schwierigen Bedingungen für insbesondere Jugendliche sowie hohe Arbeitslosigkeit und steigende Altersarmut bergen die Gefahr, dass Menschen sich verunsichert und benachteiligt fühlen und daher einen Sündenbock suchen.
Das Ziel des Modellprojekts ist zum Einen, die langfristige Begleitung des Integrationsprozesses der Neuzugewanderten sicherzustellen, indem die Ehrenamtlichen die dringend notwendige hauptamtliche Unterstützung bekommen. Zum Anderen soll durch eine verstärkte Vernetzung mit anderen AkteurInnen des Gemeinwesens und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden, dass die Angebote tatsächlich von einem größeren Teil der Gesellschaft wahrgenommen und mitgestaltet werden. Das langfristige Ziel ist, eine aktive Gemeinwesenarbeit, die die EinwohnerInnen begleitet, unterstützt und präventiv bezüglich sozialen Konflikten, Vernachlässigung und Radikalisierung wirkt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Angebot im alten Stadthaus ist essentiell für die geflüchteten Menschen und bietet gleichzeitig die Chance eine strukturierte Gemeinwesenarbeit in der Stadt Bad Lauterberg aufzubauen. Abgesehen von der Integrationsberatung, die dreimal wöchentlich durch Sozialpädagogen der Johanniter sowie des JuBi-Hauses Tettenborn angeboten wird, werden alle anderen Angebote jedoch rein ehrenamtlich koordiniert. Auf Dauer wird es, wie bereits eindeutig von den handelnen Personen kommuniziert, den Ehrenamtlichen nicht möglich sein so viel Zeit und Energie in dieses Projekt zu stecken. Das hat sowohl zeitliche, finanzielle als auch gesundheitliche Gründe. Um einen Teil dieser Problematik aufzufangen, wäre es sinnvoll den federführenden Personen eine Möglichkeit zu bieten, in ihrem Engagement für das Gemeinwesen gestärkt zu werden, sodass sie langfristig das freiwillige soziale Engagement anderer begleiten und koordinieren können.
Die Stadt Bad Lauterberg mit dem Bürgermeister Herrn Dr. Thomas Gans begrüßt das Angebot im alten Stadthaus und betont, dass die letzten zwei Jahre wesentlich mehr soziale Konflikte provoziert hätten, wenn es dieses Engagement nicht gegeben hätte. Aufgrund der schlechten finanziellen Lage der Stadt ist es jedoch nicht möglich mehr als Miete und grundlegende Büroinfrastruktur zu finanzieren.
Durch die Förderung des Landes wäre es auch möglich strategischer zu arbeiten. Räumlichkeiten könnten saniert oder ausgebaut werden und die Netzwerke gestärkt gestärkt und ausgebaut, um mehr Menschen zu erreichen. Das vielfältige Vereinsleben der Region sowie die Besonderheiten der Stadt als Kurstandort könnten bedacht und effektiver miteinander vernetzt werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bad Lauterberg-Stadt und dazugehörige Dörfer
Beschreibung
Da die geflüchteten Menschen sowie weitere Zielgruppen nicht kompakt im Umkreis des alten Stadthauses sondern viel mehr in der ganzen Stadt und auch auf die dazugehörigen Dörfer verteilt wohnen, ist eine räumliche Abgrenzung im Sinne von einem Quartier mit bestimmten dazugehörigen Straßen(-zügen) schwierig. Der Begnungsort wird bis auf weiteres im alten Stadthaus sein, bis andere adäquate Räumlichkeiten gefunden wurden. Die Projektaktivitäten werden sich vorrangig in und um diesen Treffpunkt abspielen. Einzelne Veranstaltungen wie das "Fest der Kulturen" im August werden auf dem Kirchplatz und anderen öffentlichen Plätzen oder in Räumlichkeiten von KooperationspartnerInnen stattfinden. Das Projektgebiet umfasst also den gesamten Sozialraum der Kleinstadt Bad Lauterberg, konzentriert sich aber auf das Haus der Begegnung. TeilnehmerInnen werden zum Teil auch aus den umliegenden Dörfern anreisen.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Quelle ist Stadt Bad Lauterberg sowie eine Schätzung der EinwohnerInnen des schwer abzgrenzenden Gebietes.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Ansatz des Projekts ist es bestehende Angebote mit den notwendigen personellen und räumlichen Ressourcen auszustatten, um weiterhin soziale Aktivitäten und zielgruppenorientierte (Beratungs-)Angebote durchführen zu können und bei Bedarf zu erweitern und anzupassen. Damit weiterhin und verstärkt durch Begegnung und Austausch ein Kennenlernen ermöglicht und Vorurteile abgebaut werden, braucht es eine gezielte Unterstützung. So sollen Akzeptanz und Verständnis zu einem guten Zusammenleben beitragen und Präventionsarbeit leisten. In dem Menschen eine sinnvolle Beschäftigung durch das Einbinden in die Gemeinwesenarbeit gegeben wird, beugt auch das Kriminalität, Einsamkeit und Konflikten vor.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es werden von mehreren Akteur*innen gemeinsam Aktivitäten geplant und durchgeführt. Die Organisierenden und Teilnehmenden sind heterogen bezogen auf Alter, kulturelle Prägung, Geschlecht u.a.
Beschreibung
Netzwerke wurden ausgebaut, sodass Synergieffekte sinnvoll genutzt werden können. Es gibt ein starkes Bündnis aus Trägern, Bewohnerschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen,um gesamtgesellschaftliche Entwicklungen besser anzugehen.
Kriterium
Beschreibung
Nicht gewollte Abhängigkeiten, bspw. zwischen Geflüchteten und ihren Pat*innen, werden gemindert. Menschen sind aktiv und setzen sich für ihre Interessen und Bedarfe ein. Dies jedoch nicht auf Kosten anderer.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Im Zusammenhang mit dem verstärkten Zuzug von geflohenen Menschen in die Stadt Bad Lauterberg und die umliegenden Dörfer entwickelte sich auch ein starkes ehrenamtliches Engagement, dessen Ziel es einerseits ist den Neuzugezogenen Unterstützung beim Ankommen im Alltag zu geben und andererseits Angebote zu schaffen, die für alle Menschen offen sind, so dass es zu Austausch und Miteinander statt Missgunst und Vorurteilen kommt. Angebote wie die Kleiderkammer und Begegnungsveranstaltungen richten sich explizit an alle Menschen, die kommen möchten. Es gibt ehrenamtliche Pat*innen, die u.a. bei Behörden- oder Arztterminen begleiten, Kulturprojekte, Deutschunterricht, Kinderbetreuung uvm. Federführend wird diese Arbeit vom Kinderschutzbund durchgeführt. Es wird mit Vereinen, Bildungsträgern, Wohlfahrtsverbänden, Verwaltung und Politik zusammengearbeitet. Seit 2017 gibt es einen hauptamtlichen Integrationsberater der Johanniter vor Ort, dessen halbe Stelle anteilig vom Land gefördert wird. Er unterstützt die Ehrenamtlichen durch Einzelfallberatung für die Geflüchteten. Neben diesem Schwerpunkt gehören auch Bildungsangebote und Netzwerkarbeit zu seinen Aufgaben.
Der KSB kooperiert darüber hinaus im Sinne seines Gründungsanliegens mit Kitas und Schulen, bietet Angebote für Kinder und Eltern zur Betreuung und zum gemeinsamen Lernen und Entwickeln an.
8. Vernetzung
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam im Stadtteil
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alena Timofeev
| Funktion | Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Anlaufstelle für ein Quartiersmanagement und Durchführung von Gemeinwesenarbeit im Braunschweiger Stadtteil Heidberg
Projektbeschreibung
Im Rahmen des Projektes sollen die bisherigen Aktivitäten unterschiedlicher Akteure im Stadtteil in einem Stadtteilladen gebündelt vernetzt werden. Eine zentrale Anlauf- und Informationsstelle für alle Bürgerinnen und Bürger soll dadurch neu geschaffen werden, die durch eine Personalstelle für Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit vor Ort betreut wird. Die vorhandenen Aktivitäten aller Akteure im Stadtteil werden weitergeführt, durch das Netzwerk dann die Synergien genutzt, Maßnahmen abgestimmt und durch die neue Anlaufstelle auch Gemeinsinn schaffende Aktionen vorangebracht. Gleichzeitig soll ein Ideenfonds für Projektideen der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils eingerichtet werden, der diesen ermöglichen soll, ihre eigenen Ideen zur Entwicklung des Stadtteils umzusetzen. Gerade die Förderung der Partizipation der Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner sowie die Schaffung von Möglichkeiten für deren gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ist ein wichtiger Baustein dieses Konzeptes.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Braunschweiger Stadtteil Heidberg leben 7.600 Einwohner. Zwar gibt es zahlreiche Aktivitäten von Vereinen, Organisationen, Parteien und Privatpersonen, die sich für das Gemeinwohl und für das friedliche Zusammenleben aller Menschen in diesem Quartier stark machen. Allerdings werden die Aktivitäten dieser engagierten Akteure dadurch beeinträchtigt, dass es kein Quartiersmanagement gibt. Weiterhin ist ein unzulängliches Raumangebot zu beklagen: Trotz aller Bemühungen auf unterschiedlichen Ebenen konnte bislang leider noch kein Stadtteilladen im Heidberg eröffnet werden. Dies ist umso bedauerlicher, da dieser Bezirk einen sehr hohen Altersdurchschnitt in der Bewohnerschaft aufweist. 33,2 % der Einwohner sind 65 Jahre und älter. Im Vergleich liegt der gesamtstädtische Durchschnitt bei 20,8 %. Gleichzeitig liegt der Anteil der Kinder von 0-6 Jahren mit 4,3 % unter dem gesamtstädtischen von 5,1 %.
Ferner leben im Stadtteil mehr Einwohner mit Migrationshintergrund als im Braunschweiger Durchschnitt: 31,4 % der Stadtteilbewohner weisen einen sogenannten "erweiterten Migrationshintergrund" (verfügen über nur ausländische oder über doppelte Staatbürgerschaft). In der gesamten Stadt sind es 25,7 %.
In Hinsicht auf die soziale Struktur ist zu beachten, dass bezogen auf 1.000 Einwohner (zwischen 15 und 65 Jahren) mehr Arbeitslose im Stadtteil sind (57) als gesamtstädtisch (48). Weiterhin liegt der Anteil der arbeitslosen Ausländer wesentlich höher als im gesamtstädtischen Durchschnitt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Heidberg
Beschreibung
Bei dem Stadtteil Heidberg handelt es sich in großen Teilen um einen in den 60er Jahren neu gewachsenen Stadtteil mit Hochhauswohnungsbau sowie auf den Autoverkehr ausgelegten großräumigen Straßenzügen.
Einwohnerzahl
7594
Quelle / Anmerkungen
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Referat Stadtentwicklung und Statistik - Stadt Braunschweig
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
strassenliste_heidberg.pdf
(26.27 KB)
2017-05-23_karte_heidberg_foerderantrag.pdf
(252.57 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das beantragte Projekt dient sowohl dem Auf- und Ausbau von Strukturen der Gemeinwesenarbeit und auch eines Quartiersmanagements.
Der Fokus liegt auf
- der Förderung der Partizipation von Stadtteilbewohnern an der Entwicklung und Gestaltung der Zukunft des Stadtteils;
- der Ermöglichung der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe;
- der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements;
- der Einrichtung einer Räumlichkeit als Anlaufstelle für die Bürger und als Arbeitsplatz für die Stelle des neuen Quartiersmanagers;
- der Förderung der Begegnung unterschiedlicher Bewohnergruppen im Stadtteil.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Für das beantragte Projekt besteht ein handlingsfähiger Beirat (mit Untergruppen) unter Beteiligung von "Experten" und besonders von engagierten Stadtteilbewohnern.
Kriterium
Beschreibung
Erfolgreicher Abschluss der Gründung eines neuen Bürgervereins durch die Mitwirkung des Quartiersmanagers
Kriterium
Beschreibung
Bezirksbürgermeisterin unterstützt das beantragte Projekt und werdt Mitglied im Beirat
Kriterium
Beschreibung
Durchführung einer Stadtteilkonferenz mit Einbindung von Vertretern unterschiedlicher Generationen und unterschiedlicher Herkunft
Beschreibung
Durchführung von drei publikumsträchtigen Veranstaltungen in Kooperation mit relevanten Netzwerkpartnern (Stadtteilweihnachtsmarkt, interkulturelles Konzert und interkulturelle Ausstellung "Heimat im Koffer")
Kriterium
Beschreibung
Durchführung von einem Stadtteilsommerfest als Ort der Begegnung unter Einbeziehung von Nachbarschaften und Kooperationspartnern
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein "Offener Heidberg e. V." - Gründungsprozess läuft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Heidberg-Melverode-Stöckheim-Leiferde e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AWO Wohn- und Pflegeheim, Kurzzeit- und Tagespflege Heidberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas im Heidberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Braunschweig, Fachbereich Kultur, Stelle "Kultur vor Ort"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dissen aktiv
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Dissen aktiv - Infrastrukturabbau mit Engagementstrukturaufbau begegnen
Projektbeschreibung
Die Stadt Dissen, eine Kleinstadt mit ca. 10.000 Einwohnern, ist in den letzten Jahren von einem wirtschaftlichen und infrastrukturellen Abbauprozess betroffen. Aktuell bedroht der mögliche Wegfall vieler hundert Arbeitsplätze durch die Schließung der Homann-Feinkost GmbH viele Dissener direkt und indirekt. Herausforderungen an die regionalen Akteure und die Bürger der Stadt durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine hohe Anzahl von Bürger/innen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte. Die Dissener wollen mögliche negative Folgen dieser Entwicklungen nicht passiv hinnehmen; die Caritas möchte Impulse setzen und "Dissen aktiv" unterstützen.
Wir bieten mit „Dissen aktiv“ den Aufbau einer zentralen Anlaufstelle an, deren Stärken zu sehen sind im Angebot:
• einer ergänzenden allgemeinen sozialen Beratung: vorhandene Angebote vor Ort werden im Sinne der Bewohner/innen genutzt, bedarfsgerecht ergänzt und weiterentwickelt. Das Angebot ist alters-, milieu- und kulturübergreifend.
• einer bürgernahen Vernetzungs- und Kooperationsarbeit: in Kenntnis und Kooperation mit weiteren Akteuren vor Ort werden Stärken und Ressourcen von Professionellen und Bewohnerschaft bedarfsgerecht zusammengeführt, initiiert und für neue Angebote vor Ort zielführend entwickelt.
• eines nachbarschaftlichen Unterstützungsnetzwerkes: mit engagierten Bürger/innen, Vereinen, Verbänden, Initiativen und der Stadtverwaltung werden integrierte Selbsthilfepotenziale erschlossen und alltagsbezogene Kompetenzen der Bewohnerschaft gestärkt.
„Dissen aktiv“ verfolgt niedrigschwellige Ansätze und einen ressourcen- und stärkenorientierten Ansatz: es gilt regionale Probleme als Herausforderungen anzusehen und als Potential für generationsübergeifendes bürgerschaftliches Engagement, das aus vielfältigen individuellen, kulturellen und religiösen Hintergründen gespeist wird.
Folgendes Szenario beschreibt beispielhaft, wie sich die drei Säulen der Anlaufstelle gewinnbringend für die Bewohnerschaft ergänzen und gegenseitig fördern: Durch die Sozialberatung können individuelle Notlagen in den Blick genommen und Bedarfe klar benannt werden; daraus lassen sich gemeinsam mit potentiell Engagierten und professionellen Akteuren vor Ort konkrete Projekte entwickeln wie „Kleine Hilfen im Alltag“, "Ersatz-Oma-Dienste", „Freizeitgestaltung“, "Gemeinsam gegen einsam" oder zur Förderung der Sprachkompetenz im Alltag, Fahrdienste
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt.
Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund (insbesondere aus Südeuropa, der ehemaligen Sowjetunion und osteuropäischen Ländern), die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Diese kulturelle Vielfalt erfordert integrative und zukunftsfähige Gestaltung.
In Dissen ist mit der Schließung des Krankenhauses 2014, dem Abbau der Fleischverarbeitenden Industrie und aktuell der drohenden Schließung der Homann-Werke ein kontinuierlicher wirtschaftlicher und infrastruktureller Abbauprozess im Gange. Zukunftsängste und die Suche nach Lösungen prägen die Lebenszusammenhänge der Dissener Bürger und fordern die regionalen Akteure in besonderem Maße.
Neben der hohen Migrationsrate ist eine überdurchschnittliche, weiter steigende Überalterung/Unterjüngung der Bewohnerschaft wahrzunehmen. Die gesundheitliche und soziale Versorgung insbesondere alternder Menschen, Vereinsamungstendenzen, Überforderung im Alltag, mangelnde Mobilität bedürfen integrierter Lösungskonzepte.
Schon 2014 benannte der Rat der Stadt über das „Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept 2014-2020“ notwendige Maßnahmen weiterer Strukturförderung.
Kath. Kirchengemeinde und Caritasverband waren und sind kontinuierlich beteiligt. Im Maßnahmenkatalog finden sich bereits Aussagen zur Notwendigkeit eines verlässlichen Angebots allgemeiner sozialer Beratung, zur Förderung ehrenamtlichen Engagements und nachbarschaftlicher Unterstützungssysteme auf der Grundlage sozialraumorientierten Handelns.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dissen
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 298 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9374
Quelle / Anmerkungen
Angabe der Kommune, http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berich
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune
siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzungen (Stand 2015):
3-Jährige mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 40,3
Kinder mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 43,3
Ausländische Auszubildende an den ausländischen SvB (%) 3,8
Auszubildende an den SvB (%) 6,7
Arbeitslose an der Gesamtbevölkerung (%) 4,2
Arbeitslose ausländische Jugendliche an der ausländischen Bevölkerung 15 bis
24 Jahre (%)
Arbeitslose Jugendliche an der Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) 1,6
SGB II-Quote - gesamt (%) 5,5
Kinderarmut - gesamt (%) 15,4
Dissen ist geprägt durch das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen: eine große Ansiedlung von Menschen mit portugiesischem Migrationshintergrund, eine große Gemeinde der Mennoniten (Spätaussiedler), türkisch stämmige Einwohner, Tamilen und ganz aktuell zuwandernde Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien prägen das Stadtleben ebenso wie Flüchtlinge und die deutsche Bevölkerung.
Angabe der Kommune
siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune
siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzung:
Indikatoren Alterung 2030:
Medianalter (Jahre) 45,4
Durchschnittsalter (Jahre) 44,6
Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3
Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3
Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1
Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3
Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) 18,1
Anteil ab 80-Jährige männlich (%) 5,1
Anteil ab 80-Jährige weiblich (%) 8,3
Anteil der ab 65-Jährigen (%) 23,4
Der Altenquotient lag im Jahr 2015 bei 31,1% (Menschen ab 65), der Anteil 65-79 jähriger bei 13,3% und der Anteil der Menschen ab 80 bei 5,4%. Der Jugendquotient lag 2015 bei 36,1% (unter 20jährige).
Angabe der Kommune
siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan.pdf
(2.06 MB)
strassenverzeichnis_stand_01.05.16.xlsx
(33.23 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Vernetzung und Kooperation mit anderen ist eine Chance zur Förderung von nachhaltigen Prozessen, um die Lebensqualität im Sozialraum zu verbessern. Ausgehend von z.B. Foren für Akteure und Bürger*innen, aktivierenden Befragungen und Sozialraumerkundungen und -analysen können gemeinsam innovative Angebote und Arbeitsformen entwickelt werden, die auf die Bedarfe der Menschen zugeschnitten sind. Der Erfahrungsschatz der Menschen vor Ort und die professionelle Kompetenz der Verwaltung, der Wohlfahrtsverbände und anderer Dienste/Einrichtungen haben gut aufeinander abgestimmt, transparent und partizipativ eine optimale Hebelwirkung für Veränderungen.
Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück war u.a. von 2014 bis 2017 in Ostfriesland und im Emsland beteiligt am bundesweiten Prozess "Gemeinsam aktiv im Sozialraum", der begleitet wurde durch Prof. Dr. Stefan Bestmann, Berlin. Erfahrungen und Erkenntnisse daraus werden in das Vorhaben eingebracht.
Die Stadt Dissen ist ins Städtebauförderprogramm "Kleine Städte und Gemeinden" aufgenommen worden, hat aber bislang noch keine Förderung beantragt oder erhalten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
, wenn bedarfs-, ressourcengerechte Unterstützung entwickelt wird; Partizipation, Kommunikation transparent sind (Beteiligung Bewohner/innen, Erfassung/Einbezug regionaler Ressourcen, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis)
Kriterium
Beschreibung
...wenn Angebot und Nachfrage übereinstimmen; sich Aktivitäten für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen messbar positiv entwickeln (Evaluation und Fortschreibung, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis)
Beschreibung
, wenn die Vielfalt der Altersgruppen, Kulturen, Konfessionen positiv zum Tragen kommt (Reflexion mit Beteiligten: positive Entwicklungen und Umgang mit Hindernissen/Dokumentation, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis)
Kriterium
Beschreibung
, wenn z.B. Senioren u. junge Leute gemeinsam nach Lösungen suchen; Nachbarn und Rollstuhlfahrer nebenan Mobilitätsprobleme angehen (Kriterium: Dokumentation Zielgruppen/Aktivitäten, Projektmanagement, Kontrolle Zielzahlen, Arbeiten nach PDCA-Kreis
Beschreibung
, wenn Träger übergreifend gehandelt wird u. die Summe der Möglichkeiten im Hinblick auf die Unterstützung für den Einzelnen zählt (Beteiligung Bewohner/innen, Zielvereinbarungen regionale Akteur, Gremienprotokolle, Projektmanagement, Arbeiten PDCA-Kreis)
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung, Soziales (Stadt Dissen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ), Westfälisches Kinderdorf Dissen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenzentrum Dissen, Stiftung Bethel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St. Mauritius
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Ansgar
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lernstandort Noller Schlucht, Verein zur Förderung des regionalen Lernens e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mittelpunkt Hüttenstraße - Gemeinwesenorientiertes Quartiersmanagement in der Flüchtlingssozialarbeit
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Stephan Hartmann
| Organisation | Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg e.V. |
|---|---|
| Funktion | Leiter AWO Fachbereich Integration |
2. Kurzbeschreibung
Zusammen leben - Zukunft gemeinsam gestalten - Integration fordern und fördern
Projektbeschreibung
Im Fokus des Projektes steht die Partizipation und Teilhabe am Gemeinwesen von Flüchtlingen und allen weiteren Bewohnern mit und ohne Migrationsgeschichte im Quartier Hüttenstraße, im Nordwesten der Kreisstadt Stadthagen. Quartiersmanager unterstützen als "Kümmerer" direkt vor Ort und leisten Hilfe zur Selbsthilfe.Ein Stadtteiltreffpunkt soll etabliert werden und als Anlaufstelle dienen. Dort soll es neben Beratungsangeboten insbesondere für Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte, genügend Raum für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen geben. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe werden die Quartiersbewohner unterstützt, gemeinsam das Wohnumfeld zu gestalten, das Miteinander der Religionen und Kulturen zu fördern und Gewalt und Ausgrenzung präventiv zu begegnen. Die ortsbezogene bedürfnisorientierte Integrationsarbeit mit den Zugewanderten aber auch den Einheimischen fördert unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ebnet die Wege in den Arbeitsmarkt (Sprache, Ausbildung, Beruf, Studium). Die Aktivierung der QuartiersbewohnerInnen zum bürgerschaftlichen Engagement ist eine weitere wichtige und entscheidende Rolle für ein positives Miteinander und steht somit auch im zentralen Fokus der Sozialarbeit. Die Vernetzung lokaler Akteure im Quartier ist eine weitere Aufgabe. Dabei sollen bereits vorhandene Kontakte zu Institutionen, Vereinen und sozialen Partnern genutzt, ausgebaut und intensiviert werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzwerk der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) gehört genauso dazu, wie die enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Integrationsbeirat, den Bildungsträgern und der Verwaltung. In Zusammenarbeit mit der Stadt Stadthagen wird zurzeit ein geeigneter Standort im Quartier für den Treffpunkt "Mittelpunkt Hüttenstraße" gesucht. Wir werden uns mit bis zu zwei halben Flüchtlingssozialarbeiterstellen im Quartier verorten, einbringen. Mit den Projektmitteln werden wir die Stelle des "Kümmerers" bzw. Quartiersmanager und eine 1/2 Verwaltungsstelle neu schaffen. Unabhängig von der Standortsuche sollen die Flüchtlingssozialarbeiter sofort nach Projektstart ihre aufsuchende Arbeit im Quartier aufnehmen. Die Stelle des Quartiersmanagers wird dann ausgeschrieben und möglichst zeitnah besetzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Quartier rund um die Hüttenstraße leben seit den 70er Jahren überwiegend Menschen mit Migrationsgeschichte. Ehemalige Gastarbeiter aus der Türkei und russisch-stämmige Spätaussiedler prägten lange Zeit das Quartier. Konflikte zwischen den unterschiedlichen Kulturen waren an der Tagesordnung.Seit 2012 ziehen massiv Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und den Balkanstaaten in die Wohnblocks. Es gibt keinen zentralen Treffpunkt für Gemeinwesenarbeit. Die dort tätige Dezentrale Flüchtlingssozialarbeit ist nicht im Quartier stationiert. Im Projektgebiet leben rund 28 Prozent aller Ausländer der Kreisstadt. Der Ausländeranteil im Quartier liegt bei 43,8 Prozent. Der Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist weitaus höher, wird aber statistisch nicht erfasst. Es fehlen im Quartier ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Außerdem ziehen permanent insbesondere Geflüchtete zu. Einer Perspektivlosigkeit und einer Zunahme der Kriminalität soll mit diesem Projekt ebenfalls entgegengewirkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadthagen Hüttenstraßen-Quartier
Beschreibung
Das Quartier liegt im Nordwesten von Stadthagen. Im Süden bildet die Enzer-Straße, im Osten an die Breslauer Straße, im Norden die Bahnlinie Minden-Hannover und im Westen das Industriegebiet an der Gubener Straße die Grenzen des Gebietes.
Einwohnerzahl
3508
Quelle / Anmerkungen
Die Zahlen wurden von der Stadt Stadthagen zur Verfügung gestellt. Stand 31.12.2016
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
54
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
55
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen - Unter "Sonstiges" ist der Ausländeranteil des Merkmals im Quartier angegeben.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenzahlen zum Quartier werden statistisch nicht erfasst und liegen deshalb auch nicht vor. Es ist davon auszugehen, dass sie wesentlich höher sind als der Anteil in der Gesamtstadt, da insbesondere Flüchtlinge einen eingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Im LK Schaumburg liegt die Arbeitslosenquote bei 5,9 Prozent.Quelle: www.komis.de
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Stadthagen.
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Migrationshintergrund wird als Merkmal von der Stadt Stadthagen statistisch nicht erfasst. In Zusammnearbeit mit dem Integrationsbeirat Stadthagen, haben wir eine vorsichtige Schätzung im Quartier vorgenommen. In der Gesamtstadt liegt er wohl bei über 30 Prozent.
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es liegen keine statistischen Zahlen für die Gesamtstadt vor. Nach vorsichtigen Schätzungen liegt er in Teilbereichen rund um die Hüttenstraße bei rund 70-80 Prozent.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte-des-quartiers-huettenstrasse.pdf
(485.51 KB)
einwohner-im-quartier-strassenliste.pdf
(77.24 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Wir wollen die Gemeinwesenarbeit als prozessorientiertes, partizipatives und interdisziplinäres Arbeitsprinzip nutzen, um bei den Menschen im Quartier nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituation zu erreichen. Dabei orientieren wir uns an deren Bedürfnissen und Interessen und fördern die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben.
Wir werden dabei insbesondere die Selbstorganisationen und vorhandenen Selbsthilfekräfte in den Fokus der sozialen Arbeit nehmen. So werden die Menschen dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden, um ihre Bedürfnisse und Interessen öffentlich zu machen und sich für ihre Anliegen selbst einzusetzen. In unserem Verständnis der Gemeinwesenarbeit werden wir zielgruppen- und ressortübergreifend arbeiten (Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, Bildung, Kultur etc.), um die komplexen Aufgabenstellungen für eine gelungene Integration bewältigen zu können. Wir sehen das Projekt als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Stadt und wollen Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und den Menschen andererseits gestalten.Außerdem steht die Vernetzung und Kooperation aller Akteure im Vordergrund. Dabei sollen Stärken herausgearbeitet und vorhandene Ressourcen und Potenziale im Stadtteil aktiviert und miteinander verknüpft werden, um ein funktionierendes soziales Netzwerk zu schaffen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Den Standard haben wir erreicht, wenn der "Mittelpunkt" angenommen, akzeptiert und genutzt wird
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialamt, JobCenter, Jugendamt, Ausländerbehörde, Bundesagentur für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schaumburg, Schwangerschaftsberatung, Frauenhaus, Jugendberufshilfe, Migrationsberatung, MBE
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk, Drogenberatung, Schuldnerberatung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsschule, Volkshochschule, Grundschule am Sonnenbrink, Kindertagesstätte, IGS Schaumburg, Ratsgymnasium, Oberschule (Schule am Schlosspark)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische und katholische Kirchengemeinde, Moscheevereine (türk. , yezidische und alevit. Kulturverein)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Geschäfte vor Ort, Stadtmarketing Stadthagen, Faurecia, Fitness-Studio Looms
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wohnbau (LK Schaumburg), Immoblienmakler, Dt. Annington
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Wochenblatt, Schaumburger Zeitung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ratsfraktionen (SPD, CDU, Grüne, FDP, WIR, Die Linke)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
GEMEINSAM - STARK - UNTERSTÜTZEN in Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel (Teilprojekt)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sabine Steinkamp
| Organisation | Stadt Osnabrück - FB f. Kinder Jugendliche und Familien |
|---|---|
| Funktion | Projektkoordination |
2. Kurzbeschreibung
Ressortübergreifende Stärkung der Akteurs- und Ehrenamtsstrukturen zur Unterstützung von Zuwanderern und Älteren sowie zur Stabilisierung des Projektgebietes
Projektbeschreibung
Seit 2014 trifft sich im Mehrgenerationenhaus Haste eine Akteursgruppe zum Austausch über Unterstützungsangebote, Bedarfe und Ressourcen in Dodesheide-West, Sonnenhügel und Haste (Teilnehmer: Nachbarschaftshilfe Haste-Dodesheide-Sonnenhügel, Kirchen, Quartierstreff Dodesheide-Ost, Sozialer Dienst/Regionaldienst Nord, Hochschule Osnabrück/Projekt Urbane Interventionen, Pflegeheime, Caritas, Seniorenbüro, Freiwilligen-Agentur und andere).
Wichtige Akteure, wie Runde Tische, Bürger- und Sportvereine einzubeziehen sowie das Vorhaben gemeinsam neue Ehrenamtliche zu gewinnen, scheitern aufgrund fehlender personeller Ressourcen. Regelmäßige Treffen finden zwar statt, aber der Schritt vom Austausch zum gemeinsamen Handeln gelingt nicht. Ein weiterer Aspekt ist, dass die im benachbarten Dodesheide-Ost entstandene Quartiersstruktur von den BewohnerInnen des Projektgebietes negativ wahrgenommen und interpretiert wird.
Das Projekt „GEMEINSAM - STARK - UNTERSTÜTZEN in Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel“ stärkt die vorhandene Akteursgruppe bei dem Ziel, gemeinsam und koordiniert (weitere) Ehrenamtliche für Ehrenamts- und Unterstützungsprojekte zu gewinnen. Schwerpunkte liegen auf den Zielgruppen „Geflüchtete/Zuwanderer“ und „SeniorInnen“. Da Dodesheide-West, Haste und Sonnenhügel vielfältige Schnittmengen besitzen, ist es sinnvoll, sie zusammenzufassen.
Für ein effektives, gemeinsames Vorgehen wird die Unterstützung einer/s Gemeinwesenkoordinatorin/s benötigt, die mit den Akteuren 1) das Netzwerk stärkt, ausweitet und langfristig arbeitsfähig macht, 2) neue Ehrenamtliche gewinnt sowie
3) bestehende Angebote fördert und neue für die o.g. Zielgruppen entwickelt.
Erstmals soll eine Verzahnung der sozialräumlichen Methoden der Fachbereiche „Kinder, Jugendliche und Familien“ sowie „Integration, Soziales und Bürgerengagement“ erfolgen, um voneinander zu lernen und die unterschiedlichen sozialräumlichen Ansätze (z.B. Geh- /Komm-Struktur) in Verbindung zu bringen.
Langfristiges Ziel ist es, mit haupt- und ehrenamtlichen Ansätzen Integration und Älterwerden im Quartier zu unterstützen sowie negative Entwicklungen, Verunsicherungen und Einschätzungen der Gesamtbevölkerung im Sinne von Prävention abzufangen und eine positive Identifikation mit dem Projektgebiet zu ermöglichen. Die sozialräumlichen Ansätze der beiden Fachbereiche sollen zur Ausweitung der Methodenkompetenz und mit dem Ziel abgestimmten und gemeinsamen Handelns miteinander verflochten werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
1) Seit 2014 bemühen sich die sehr aktiven Akteure im Projektgebiet miteinander zu kooperieren und gemeinsam Lösungsansätze für gleichartige Fragestellungen zu finden, Doppelstrukturen zu vermeiden und gemeinsam zu agieren. So wurden unter Beteiligung der Freiwilligen-Agentur und des Seniorenbüros Osnabrück erste Ideen entwickelt. Es fehlt aber an der Umsetzungskraft, da keiner der Akteure die Koordination für größere, verbindende Projekte übernehmen kann.
2) Der demografische Wandel vor allem in Form einer älter werdenden Bevölkerung und einer erhöhten Zuwanderung führt zu unterschiedlichen Problematiken: vielfältige Unterstützungsbedarfe Älterer, vor allem im vorpflegerischen Bereich; Unsicherheitsgefühl gerade dieses Personenkreises gegenüber Menschen aus anderen Kulturen,... Eine große Chance liegt in der spürbaren Engagementbereitschaft der jungen Älteren, aber auch der anderen BewohnerInnen im Projektgebiet, sich für ihr Umfeld einzusetzen. Diese Bereitschaft wird als ausgesprochen hoch eingeschätzt, kann derzeit aber nicht aktiviert werden.
3) Der Flüchtlings- und allgemeine Zuwandererzuzug in Dodesheide-Ost verändert das Stadtbild auch im weiteren Umfeld. Das positive Image des Projektgebietes droht sich zu verschlechtern. Ängste vor dem Fremden, dem Unvertrauten sind auf beiden Seiten vorhanden. Niederschwellige (Freizeit- und Hilfs-)Angebote, die für eine Durchmischung der vorhandenen und der zugezogenen Bevölkerung sorgen, können Vertrauen schaffen und stabilisieren.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück - Dodesheide-West, Sonnenhügel, Haste
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Bereiche Dodesheide-West, Sonnenhügel und Haste, die im äußeren Ring der Stadt Osnabrück liegen und sich durch eher unauffällige Sozialdaten auszeichnen, die nahe dem städtischen Durchschnitt liegen. Dies unterscheidet sie stark vom statistischen Bezirk Dodesheide-Ost, der häufig als besonders auffällig bezeichnet wird (hohe Fluktuation, einkommensschwach, hoher Zuwandereranteil, viele Kinder... s. Antrag zu Dodesheide-Ost) . Im Projektgebiet kann von einer eher beständigen Bewohnerschaft ausgegangen werden. Es ist teilweise ländlich geprägt, "man kennt sich". Lediglich der Altersdurchschnitt ist gegenüber dem Stadtmittel erhöht. Hinsichtlich Zuwanderung ist im Projektgebiete der hohe Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Polen, Russland und Kasachstan bedeutsam. Es gibt einzelne Blockbebauungen im Projektgebiet, die für sich betrachtet, schlechtere Sozialdaten und eigenständige Problematiken aufweisen.
Dodesheide-West, Haste, Sonnenhügel sind traditionell miteinander verbunden. So umfasst die heutige kath. Pfarreiengemeinschaft Christus-König mit den weiteren Teilen St. Franziskus und Heilig Geist dieses Gebiet. In jedem Stadtteil steht eine Kirche inkl. angeschlossener Einrichtungen wie Pfarrbüro, Gemeindetreff oder Kindertagesstätte. Die Nachbarschaftshilfe Haste, Dodesheide, Sonnenhügel e.V. ist ebenfalls in diesen Grenzen aktiv. Auch das städtische Bürgerform, das halbjährlich auf Einladung des Oberbürgermeisters tagt, umfasst Haste-Dodesheide-Sonnenhügel. Es gibt weiterhin das kostenlose Stadtteilblatt "Haste (Dodesheide-Sonnenhügel) Töne", das in alle Haushalte im Projektgebiet verteilt und als Informationsmedium gerade auch der Institutionen, Vereine, Verbände im Erscheinungsgebiet genutzt wird.
Einwohnerzahl
22000
Quelle / Anmerkungen
Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik, Melderegister der Stadt Osnabrück, gerundet
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Team Strategische Stadtentwicklung und Statistik, Melderegister der Stadt Osnabrück, gerundet
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Es geht um die Ertüchtigung einer vorhandenen Gemeinwesenarbeit, die aber ihre weiteren Potentiale nicht nutzen kann.
Es ist eine prozesshafte Unterstützung erforderlich, die die Beteiligten langfristig gemeinsam handlungsfähiger macht.
Zum einen dient der Projektzeitraum zur Ertüchtigung der vorhanden Akteure, so dass sie eigenständig handeln können. Zum anderen ist nach Projektende dauerhaft eine Grundunterstützung durch das Mehrgenerationenhaus Haste sowie Freiwilligen-Agentur und Seniorenbüro der Stadt Osnabrück gewährleist. Inwieweit eine Weiterführung der Stelle des GWK erforderlich und möglich ist, wird im Laufe des Projektes zu prüfen sein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
1) Es wurden neue Ehrenamtliche für bestehende und ggf. neue Projekte gewonnen. 2) Es wurde Unterstützung (Alltagshilfen, aber auch soziale Kontakte) für Zugewanderte und Ältere Personen geleistet.
Kriterium
Beschreibung
Am Projektende hat sich die gewachsene Akteursgruppe auf ein konkretes Weiterarbeiten verständigt und die dafür erforderlichen Ressourcen (z.B. Räumlichkeit) sind gegeben.
Kriterium
Beschreibung
Es ist gelungen die relevanten Akteure im Projektgebiet, z.B. Bürgervereine /Runde Tische zu beteiligen. Erste Stufe: Alle Akteure wissen voneinander. Zweite Stufe: Akteure handeln gemeinsam.
Kriterium
Beschreibung
Akteure haben unterschiedliche Zielgruppen bearbeitet. Das ambitionierte Ziel Tandems aus Ehrenamtlichen und Zugewanderten zur Unterstützung Älterer oder sonstiger Gemeinwesenarbeit zu bilden, ist geglückt.
Beschreibung
1) Jugend-, Senioren- und Freiwilligenressort haben sich im Sinne einer Ausweitung der Methodenkompetenz ausgetauscht. 2) Mindestens eine Veranstaltung wurde kooperativ durchgeführt.
Beschreibung
Weitere Beteiligte aktiv im Netzwerk, in der Akteursgruppe mitarbeiten. Konkrete Maßnahmen wurden gemeinsam umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Stufe eins: Nach außen wirkende Treffen/Aktivitäten/Feste haben stattgefunden. Es haben sowohl Zugewanderte, Ältere als auch allgemein Menschen aus dem Projektgebiet teilgenommen. Stufe 2: Eine Schulung zu Nachbarschaft wurde durchgeführt.
Beschreibung
Das Gemeinwesenmanagement im Projektgebiet und die Kooperation der Ressorts werden in und außerhalb der Verwaltung als bespielhaft wahrgenommen, sind Vorbild und haben Initiativcharakter für weiteres Handeln in Osnabrück.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Alle Akteure, die im weiteren Antrag auch benannt sind, leisten vielfältige Gemeinwesenarbeit im Projektgebiet. Freiwilligen-Agentur und Seniorenbüro wurden seitens der Akteure in der Vergangenheit immer wieder in Prozesse eingebunden. Das Mehrgenerationenhaus Haste hat 2014 eine Initiativrolle übernommen, kann aber über das bisherige Engagement hinaus keine weiteren Kapazitäten aufgrund anderer Aufgabenstellungen bereitstellen. Die Akteure, die sich derzeit zum Austausch treffen sind eine Mischung aus hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen. Sie vereint der Gedanke ihr Lebensumfeld positiv zu gestalten und insbesondere Menschen mit Unterstützungsbedarf zu helfen. Diese Unterstützung erfolgt durch regelmäßige (Gruppen-)Angebote und durch Einzelfallhilfe. Beispielhafte Angebote aus dem Projektgebiet: Seniorenmahlzeit, Begleitdienste, Repair-Cafe, Sozialberatung, Vorträge, Heimwerkerdienst, Hausaufgabenhilfe, Demenzbegleitergruppe, Freizeitgruppen, Fahrradfahren für Flüchtlingsfrauen/Migrantinnen, Großelternpatenschaften und Geselligkeit/Treffen/Ermöglichung sozialer Kontakte, regelmäßige Treffen mit Zuwandererfamilien, Einzelfallhilfen für Flüchtlingsfamilien...
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Haste, Dodesheide, Sonnenhügel e.V. (bietet u.a. Begleitdienste, Heimwerkerdienst, Hausaufgabenhilfe, Demenzbegleitergruppe, Freizeitgruppen, Großelternpatenschaften und Geselligkeit/Treffen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e.V. (für Dodesheide/Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/Dodesheide inkl. Initiative Sommerkulturtage
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus König/Haste - Heilig Geist/Sonnenhügel - St. Franziskus/Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei (http://www.christus-koenig-os.de/gemeindeleben/verbande-und-gruppen/caritas-in-der-gemeinde/)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD-Ortsverein Osnabrück-Nord - Aktiv in Haste, Dodesheide, Sonnenhügel und Pye
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
politische VertreterInnen anderer Ratsfraktionen/Parteien mit Gebietsbezug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
SoVD-Ortsverband Osnabrück-Haste
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegeheim und Altenwohnungen St. Franziskus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegeheim/Betreutes Wohnen Residenz Ambiente
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Träger Kath.-Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartierstreff Dodesheide-Ost (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtteiltreff Haste (Stadt Osnabrück)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozial Dienst Nord, städt. Jugendhilfe (Standort Haste) - Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück mit Studierenden und dem Projekt Urbane Interventionen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit als Vereinsaufgabe
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Barbara Weissenborn
| Organisation | Sprotte e. V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführerin |
2. Kurzbeschreibung
Gründung eines Vereins zur Übernahmen vorhandener Strukturen und Inhalte der Gemeinwesenarbeit im Quartier
Projektbeschreibung
In dem Quartier soll die durch den Sprotte e. V. eingeführte GWA einer durch die BürgerInnen des Gebietes zu gründenden Organisation übertragen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist das seit 2017 in Aufbau befindliche MGH "familienhORT", das, entwickelt aus dem ExWost- "Orte der Integration" und "Anlaufstellen für ältere Menschen im Quartier" die Funktionen von Gemeinwesenarbeit im Gebiet wahrnimmt. Es ist zentrale Begegnungsstätte im Gebiet und wurde aus dem konzeptionell sozial-räumlichen Ansatz des KECK-Atlasses des Stadtquartiers ermittelt. Das Projekt soll erste Impulse setzen, einen im Gebiet verankerten Verein zu gründen und in seiner Gründungsphase begleiten, dabei systematisch die Strukturen der GWA im Gebiet auf den Sozialraum konzentrieren und dort Mitarbeitenden und Aktive des Sprotte e.V. durch lokale Akteure ersetzen, um die Bindungen des Gebietes an die Einrichtung zu stärken. Stolpersteine der Gründungsphase und rechtliche Hemmnisse sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen erarbeitet und bewältigt werden. Organisatorisches und strukturelles Lernen bis zur Erstellung eines Konzeptes für die GWA im Gebiet werden gemeinschaftlich mit professioneller Unterstützung umgesetzt, um eine Trägerstruktur zu schaffen, die sich an den Qualitätsstandards der LAG orientiert und konzeptionell den Bedarfen der BewohnerInnen und des Gebiets entspricht. Wichtige Ergebnisse dieses Prozesses müssen das zielgruppen- und resourcenübergreifende Planen und Handeln sein. Durch das Projekt sollen möglichst viele BewohnerInnen erreicht und eingebunden werden, um durch Selbstwirksamkeitserfahrungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Anknüpfungspunkte im Projekt sind die bereits vorhandenen Netztwerke des MGH, die um weiter Partner ergänzt werden sollen. Durch Professionalisierung der Akteure soll die GWA im Gebiet nachhaltig und langfristig angelegt und verstetigt werden und der Anspruch an Verantwortung für das eigene Lebensumfeld wachsen. Im Zentrum bleibt der Kerngedanke Sozialraumorientierung als konzeptionelle Ausrichtung Sozialer Arbeit zu nutzen, bei der es nicht darum geht, Einzelpersonen mit pädagogischen Maßnahmen zu verändern, sondern Lebenswelten so zu gestalten und Verhältnisse zu schaffen, die es Menschen ermöglichen, besser in ihren Lebenslagen zurechtzukommen und lokale Potentiale zu Entwickeln bzw. zu stärken.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier im Süden der Stadt grenzt an das Gebiet der "Sozialen Stadt Lehmwandlung". Etwa 3300 Menschen unterschiedlichster Sozialstruktur und Herkunft leben hier: u. a. Migrantenfamilien aus dem Ostmittelmeerraum und Familien aus der ehemaligen Sowjetunion sind ein Großteil der BewohnerInnen des Gebietes, das im hohen Maße durch moderaten Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäuser geprägt ist.
Das Gebiet aus den 1980ger Jahren ist relativ dicht bebaut; neben Wohngebäuden ein Senioren- und Pflegeheim, einem städtischen Integrationskindergarten, eine Grundschule. An der Peripherie gibt es Discounter, eine Hausarztpraxis. Das Quartier wird von der Lehmwandlung", dessen Kinder die Grundschule im Gebiet besuchen, durch eine Hauptverkehrsstraße getrennt.
In dem Wohnquartier soll die durch den Sprotte e. V. wahrgenommene GWA durch die BürgerInnen des Gebietes übernommen werden, um den sozialen Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zu stärken. Anknüpfungspunkt ist die bestehende Begegnungsstätte, die Funktionen der Gemeinwesenarbeit wahrnimmt.
Durch die Übertragung der GWA wird der Identifikationsgrad der Bewohnerschaft erhöht, um gleichzeitig den spezifischen Herausforderungen des Gebietes deutlich stärker zu begegnen. Durch das Projekt sollen weitere Bewohnerschichten angesprochen werden, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermittelt, Organisation, Struktur, Aufbau der Gemeinwesenarbeit auf ehrenamtlich Strukturen übertragen werden. Ein Schwerpunkt der kommenden jahre muss es sein, die nachbarschaften deutlich zu verbessern und ein inklusives Wohnquartier zu gestalten, um die Wohn-und Lebenssituation der stark alternden BewohnerInnen zu verbessern
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Nienburg - Alpheide
Beschreibung
Das Gebiet wird im Norden durch die DB-Strecke Hannover - Bremen, im Osten durch die Ortsumgehung B6 bzw. die Straße "An der Stadtgrenze", im Süden durch die DB-Strecke Nienburg - Minden und im Westen durch den Steinhuder Meerbach begrenzt.
Einwohnerzahl
5000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Nienburg - Stadtkontor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
abgrenzung_alpheide_mit_text.pdf
(836.78 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der neue Verein soll mit Engagement, umfangreichen Angeboten und Projekten und dem langfristigen Ziel, das Zusammenleben positiv mitzugestalten, für Integration, Inklusion und die Verbesserung der Lebenslagen aller Menschen eintreten. Das Begegnungszentrum Mehrgenerationenhaus im ehemaligen "Ort der Integration" ist wesentliche Grundlage dieser Arbeit. Darüber soll die Zusammenarbeit mit anderen sozialen, kulturellen Initiativen vor Ort, Koordination lokaler sozialer und kultureller Arbeit entwickelt werden. Vorbeugende, helfende Tätigkeit auf allen Gebieten sozialer Arbeit, Anregungen und Hilfe zur Selbsthilfe, Förderung des ehrenamtlichen Engagements und internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten ist obligatorisch. Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenslage der Unterstützung bedürfen oder die von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind, wird Hilfe angeboten durch Beratung, Versorgung, Eingliederung, Qualifizierung, Nachsorge und Begleitung. Ziel ist es, über die Förderung freiwilligen sozialen Engagements, selbsttragende Strukturen zu entwickeln, die ihren formalen Niederschlag in einer Vereinsgründung finden, um einen deutlichen Quartiersbezug herzustellen. Dadurch wird die Identifikation mit dem Stadtteil erhöht, evtl. Informationsdefizite im und über den Stadtteil abgebaut und ein Alleinstellungsmerkmales des Quartiers implementiert.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Der Verein ist gegründet
Kriterium
Beschreibung
Die Bewohner/innen nehmen regelmäßig an den Veranstaltungen teil
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Durch die Entwicklung des MGH aus dem Ort der Integration gibt es Grundstrukturen der GWA im Gebiet, es sind Netzwerke vorhanden und einige BewohnerInnen sind bereits als Multiplikatoren in die ehrenamtliche Arbeit im Haus eingebunden. Aufgabe der Leiterin des MGH ist es, die Ehrenamtlichen und gemeinsam mit anderen Professionellen aus dem Netzwerk des MGH bei Ihrerem Engagement zu unterstützen und durch Beratungsangebote ins Gebiet zu wirken. Eine Ausweitung der GWA auf das Gebiet und seine BewohnerInnen ist noch nicht gut entwickelt, da das MGH erst seit Januar 2017 besteht und noch in der Aufbauphase ist. Von 2012 bis 2016 diente der "Ort der Integration" vor allem als Brücke für die Eltern der Grundschüler aus dem entfernten Einzugsgebiet "Lehmwandlung", parallel dazu haben sich erste Bedarfe der BewohnerInnen aus der Alpheide entwickelt, die über das Projekt "Anlaufstellen für ältere Menschen" aktiviert worden sind. Über die neuen räumlichen Möglichkeiten (Offener Treff, zwei Räume mit guter Aussstattung im MGH, barrierefreier Zugang, freies WLAN) entsteht eine neue Stadtteilkultur, die über die GWA im Mehrgenerationenhaus gefördert wird, aber eigentlich eine Verankerung im Quartier selber braucht, um nachhaltig die Nachbarschaften zu stärken und ein neues Bewusstsein für Mitbestimmung und Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mobilisiert. Da das Gebiet kein Gebiet der Sozialen Stadt ist, fehlen wichtige Beteiligungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen bei BewohnerInnen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Alzheimergesellschaft Nienburg e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus familienhORT
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Miteinander im Stadtteil
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Petra Scholl
| Organisation | Letter-fit: Miteinander-Fürteinander e.V. |
|---|---|
| Funktion | Vorsitzende |
2. Kurzbeschreibung
Begegnung im Stadtteil
Projektbeschreibung
Es geht darum einen Ort der Begegnung zu schaffen. Dieser soll der Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen dienen und gleichzeitig Quelle für neue gemeinsame Aktivitäten sein. Es geht darum, daß Selbsthilfepotential zu aktivieren.
Die Idee ist, einen zentralen barrierefreien Raum im Zentrum des Ortsteils zu haben, damit niedrigschwellige Angebote etabliert werden können.
Geplant ist, die Vertrauensbücherei in den Räumen unter zu bringen, die einmal wöchentlich geöffnet ist und derzeit ein niedrigschwelliges Angebot zum Gespräch darstellt, aber zum Jahresende seine Räume verliert und ohne neue Räume eingestellt werden muß.
Der Sozialdienst der Stadt plant einen Treffpunkt für Geflüchtete, der in den Räumen Heimat finden könnte.
Evtl. ist es auch möglich, die Sprechstunde der Sozialarbeiter in die neuen Räume zu verlegen statt in einem anderen Stadtteil im Rathaus abzuhalten.
Ein neuer Vormittagstreff zum Kaffeetrinken soll das Angebot ergänzen und Raum zur Entwicklung neuer selbstorganisierter Projekte geben.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Letter ist der größte Stadtteil von Seelze, gekennzeichnet durch den massiven Abbau öffentlicher Infrastruktur. In den letzten Jahren hat die Stadtteilbücherei geschlossen ebenso die Außenstelle des Bürgerbüros. Die Musikschule wurde nach Seelze verlagert, ebenso wandert das Heimatmuseum nach Seelze ab.
Das Alte Rathaus Letter, Identifikationspunkt für viele Letteraner und Ort der Volkshochschule sowie der Ratssitzungen und Ortsbürgermeistersprechstunde, soll noch dieses Jahr verkauft und abgerissen werden um Wohnbebauung Platz zu machen. Ob die Volkshochshcule im Stadtteil bleibt ist noch unklar.
Die evangelische Gemeinde hat ihr Gemeindehaus zugunsten eines Schulneubaus abgerissen.
Einziger öffentlicher Raum in Letter ist die Seniorentagesstätte, die bis zum frühen nachmittag durch die Grundschule als Mensa genutzt ist und dienstags bis donnerstags nachmittags von den Verbänden belegt ist.
Die Schulen sind im Ganztagsbetrieb und voll ausgelastet und behelfen sich schon selbst mit Containern. In den Kindertagesstätten, alle in städtischer Trägerschaft, sind externe Nutzungen verboten.
Es gibt im gesamten Stadtgebiet keine öffentlichen Räume, um Gemeinwesenarbeit zu betreiben.
Damit wird das Selbsthilfepotential der Bevölkerung nicht genutzt.
Der Stadtteil hat auch viele Geflüchtete aufgenommen, die alle dezentral in Wohnungen untergebracht sind und so nicht weiter stören. Es gibt aber keine Möglichkeit, wenn mannicht gerade Nachbar ist, mit ihnen in Kontakt zu treten und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Ebenso haben auch die Geflüchteten selbst keinen Raum um selbst Aktivitäten zu planen.
Letter verkommt zur reinen Schlafstadt.
Seelze ist pleite.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Letter
Beschreibung
Der Stadtteil ist eingeschlossen von der Leine und der Bahn/Stichkanal
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Stast Seelze
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietsuebersicht_letter.png
(33.02 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bewohner sollen aktiviert werden, die Selbsthilfepotentiale genutzt werden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
20 Bewohner unregelmäßig die Begegnunsstätte nutzen
Kriterium
Beschreibung
Es hat sich eine regelmäßige Aktivität oder mehrere einmalige Aktivitäten aus der Begegenung entwickelt
Kriterium
Beschreibung
Bewohner werden an andere Vereine und Einrichtungen weiter vermittelt.
Kriterium
Beschreibung
bei Veranstaltungen Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Zugezogene und Alt-Letteraner zusammen teilnehmen
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Guter Rat und gutes Rad
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Meyer
| Organisation | Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover |
|---|---|
| Funktion | Koordinator |
2. Kurzbeschreibung
Aufsuchende Koordinierung, Vernetzung durch die "Mobile Fahrradwerkstatt" in Hannover
Projektbeschreibung
Ein Projekttag:
Das Werkstattmobil der „Mobilen Fahrradwerkstatt“ hat seine Garage verlassen. Diesmal ist das Ziel eine Flüchtlingsunterkunft in Hannover. Es ist mit zwei MitarbeiterInnen besetzt. Der technische Mitarbeiter hat im Vorfeld gespendete Fahrräder abgeholt und aufgeladen. Werkzeugkästen und Reparaturmaterial sind ergänzt worden. Die Fachkraft mit den gemeinwesenorientierten Aufgaben, ein Sozialarbeiter, hat Flyer und Informationsbroschüren dabei. Sie verfügt über Kontakte zu Integrationslotsen, zu den quartiernahen Unterstützerkreisen, zu Beratungsinstitutionen und zum kommunalen Quartiersmanagement. Am Einsatzort, auf dem Platz vor der Unterkunft angekommen haben sich erste Flüchtlinge eingefunden, möchten ein gespendetes Fahrrad entgegennehmen oder ihr eigenes reparieren. Auch ehrenamtliche „Fahrradschrauber“ sind eingetroffen. MitarbeiterInnen des Betreibers der Unterkunft sagen „Hallo“ und nennen Bewohner, die dringend ein Fahrrad benötigen.
Ehrenamtliche hören sich die Wünsche der Bewohner an und beginnen, gemeinsam mit ihnen an den Fahrrädern zu arbeiten. Bewohner des Viertels sehen interessiert zu. Als sie hören, dass ihnen auch bei Fahrradproblemen geholfen wird, wenn sie einen HannoverAktivPass haben, fragen sie nach dem nächsten Termin.
Der Sozialarbeiter kommt mit Flüchtlingen, Anwohnern und Hauptamtlichen ins Gespräch: „Gibt es die Möglichkeit, einen Fahrradkurs für Frauen zu organisieren?“ „Ich komme mit der Ausländerbehörde nicht weiter“ oder „Könnt Ihr nicht auf dem nächsten Stadtfest mit Eurem Projekt vertreten sein?“ Ideen und Best Practice werden ausgetauscht, Kontakte zu Beratungsstellen vermittelt, Finanzierungsmöglichkeiten angedacht. Fortbildungen für Ehrenamtliche, Praktikumsmöglichkeiten für Flüchtlinge und weitere Projekte wurden kommuniziert. Auch heute hat sich gezeigt, dass die hier entstandene Kommunikation weit effektiver ist als das Senden und Emfangen von gestreuten Emails.
Nach 2 ½ Stunden schließen sich die Türen des Werkstattmobils. Es hat noch 4 weitere Termine in dieser Woche.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Für Flüchtlinge ist der Besuch von Integrationskursen, Einkaufen, Besuch von Veranstaltungen nicht immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln realisierbar zumal Fahrkarten bezahlt werden müssen. Aus dieser Problemlage heraus öffnete sich die im Nahbereich der Flüchtlingsunterkunft "Oststadtkrankenhaus" für Kinder und Jugendliche konzipierte Fahrradwerkstatt in der Dietrich-Bonhoeffer Kirchengemeinde der neuen Zielgruppe.
Mit der zunehmenden dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge erfolgten Anfragen von Betreibern, Nachbarschaftskreisen und Bewohnern aus weiteren Unterkünften. Zeitgleich bildete sich das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, das diese Bedarfe erkannte und als erstes Projekt die beschriebene Werkstatt mobil machte, eben als "Mobile Fahrradwerkstatt" mit einem Transporter für Werkzeug und Material. Parallel dazu wurden Ehrenamtliche gewonnen. Seitdem tourt das "Werkstattmobil" ehrenamtlich durch Hannover. Lediglich punktuell wurde es durch einen Mitarbeiter des Flüchtlingsnetzwerkes begleitet. Wenn dies aber der Fall war bildeten sich Anfragen und Bedarfe heraus, die weit über das Reparieren herausgingen. Ehrenamtliche schilderten schwierige Situationen, äußerten Beratungsbedarf. Hauptamtliche fragten nach Praktikumsmöglichkeiten und Fortbildungen. Die "Mobile Fahrradwerkstatt", die wie ein früherer Landbriefträger kontinuierlich im Kontakt ist konnte quer durch bestehende Netzwerke Anfragen beantworten.
Zu Verstetigung und Professionalisierung des Angebotes wird angestrebt das "Werkstattmobil" mit zwei MitarbeiterInnenauszustatten: ein MA für den technisch/organisatorischem Anteil und ein MA für den Vernetzungs/Informationsanteil.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover
Beschreibung
Das Projektgebiet besteht aus der Stadt Hannover, mit allen Stadtteilen, in denen quartiersnahe Fahrradinitiativen und/oder Flüchtlingsunterkünfte vorhanden sind.
Einwohnerzahl
551914
Quelle / Anmerkungen
http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Hannover-in-Zahlen/Einwohner
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hannover_stadtgliederung.png
(202.3 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel unseres Projektes ist zum einen die Verbesserung von infrastrukturellen Bedingungen im Bereich Verkehr und Mobilität im Sozialen Raum. Dabei denken wir ressortübergreifend und orientieren uns an den Bedarfen der BewohnerInnen. Neben der Hilfe für den Einzelnen arbeiten wir darauf hin, das Strukturen geschaffen werden in denen die erkannte Defizite behoben werden können.
Zum anderen zielen wir auf eine Vernetzung mit den Quartiersmanagement(en) in den verschiedenen Ortsteilen an. Erste Kontakte bestehen bereits zum QM Herrenhausen-Stöcken, wo bereits Vernetzungserfolge vorzuweisen sind - Zusammenarbeit "TalenteTreff - Miigranten Mobil machen" , Unterstützungs Kleiderkammer Ledeburg Stöcken, Teilnahme am Nachbarschaftsfest. Weitere Kontakte bestehen zum Quartiersmanagement Mitte, Groß-Buchholz - Kleefeld, die aber aus Kapazitätsgründen bisher nicht intensiviert werden konnten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
gelungen wenn eine Fahrradkonferenz eingerichtet ist.
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn Partner vor Ort in das Projekt eingebunden werden
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn in Flüchtlingsunterkünften Bewohner sich untereinander bei Reparaturen unterstützen.
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn die Mobile Fahrradwerkstatt mit Institutionen wie Schulen oder mit Bewohnerinitiativen kooperiert.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die schon vorhandene Mobile Fahrradwerkstatt hat bisher "Hardware" und ehrenamtliches Engagement bereitgehalten und es ist gelungen wöchentlich drei Werkstatteinsätze zu realisieren. Die Bedarfe gehen aber weit darüber hinaus und wöchentlich sechs Einsätze wären erwünscht.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis hauptamtlicher Ehrenamtskoordinatoren in Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitsstelle "Migration" im Diakonischen Werk Hannover sowie alle evangelischen Kirchengemeinden in Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreise der einzelnen Flüchtlingsunterkünfte in Hannover u.a. in Stöcken, Hannovr Mitte, Nodstadt, Badenstedt/Davenstedt. List, Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Soziales Bereich Migration und Integration Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nichtkommerzielle Fahrradinitiativen in Hannover ua. Jugendwerkstatt Linden, Werkstatt in Kleefeld/Bemerode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Herrenhausen-Stöcken (aktiv) Groß-Buchholz- Kleefeld u. Mitte
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkulturelle Begegnungstelle Zwischenahn
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Malte Hahn
| Organisation | DIALOG e.V. Zwischenahn |
|---|---|
| Funktion | Vereinsvorstand |
2. Kurzbeschreibung
Die interkulturelle Begegnungsstelle soll geschaffen werden, um das strukturelle Missverhältnis der Zahl der ehrenamtlichen Betreuer zu den Betreuung Erwartenden in einer weitläufigen ländlichen Gemeinde zu überwinden.
Projektbeschreibung
Die Interkulturelle Begegnungsstelle ist als Anlaufstelle für die zurzeit 549 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern dezentral in der Landgemeinde Bad Zwischenahn untergebrachten Flüchtlingen vorgesehen. Bisher besuchen die Betreuer die Flüchtlinge in bis zu 91 Unterkünften, in Zukunft sollen die Betreuten Hilfe in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe", in der sich Zwischenahner Bürger locker zusammengetan haben, überschneiden sich nicht mit den Aktivitäten der Gemeindeverwaltung und des Landkreises Ammerland, sie ergänzen sie vielmehr.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 549 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 91 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturelles zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute:
- Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse
- Begleitung zu Arztbesuchen
- Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland
- Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika
- Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule
- Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die
Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen
- Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung
- Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Gemeinde Bad Zwischenahn Zentrum
Beschreibung
Die Landgemeinde Zwischenahn besteht aus 18 Bauernschaften, die Ortschaft Bad Zwischenahn liegt im Zentrum und kann von allen äußeren Siedlungen in etwa gleicher entfernung erreicht werden. Die Flüchtlinge sind fast vollständig mit Fahrrädern ausgestattet.
Einwohnerzahl
28204
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia 2015
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Insbesondere bei den Angaben zu Transferleistungen handelt es sich um Schätzungen. Die Arbeitsverwaltung führt aber aus, dass es in der Gemeinde wenig Möglichkeiten für eine große Zahl von hochdotierten Beschäftigungen gibt, so dass zum Erwerbseinkommen Transferleistung an eine große Zahl geleistet werden.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen sind geschätzt, Bad Zwischenahn hat aber eine Bevölkerung mit relativ hohem Durchschnittsalter.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angaben der Gemeindeverwaltung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
daten-neubuergerbroschuere_27.04.17.pdf
(1.98 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neuburger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden.
Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalische Darbietungen, Einladungen zu Verkostungen von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Westerstede mit Außenstelle Zwischenahn, Amt für Wohnen und Soziales der Gemeinde Bad Zwischenahn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche Bad Zwischenahn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Gemeinde hat zahlreiche Vereine für Sport, Volkstum, Landvolk und der Projektträger DIAJOG Zwischenahn e. V. gehört dazu
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mit den Vertretern der im Gemeinderat vertretenen Parteien ist ein Runder Tisch mit den Ehrenamtlichen Helfern eingerichtet worden, der sich zweimal im Jahr zur Erörterung aufgetretener und zukünftig zu erwartender Probleme des Zusammenlebens trifft.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On