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Alle Anwohner*innen

Gemeinsam im Landkreis Aurich

Ansprechpartner
Friedhelm Endelmann
Funktion Geschäftsführer KVHS Aurich-Norden
Aufbau von Netzwerken zur Unterstützung der Bewohner*innen in den Quartieren Aurich und Norden
Projektbeschreibung
Der Landkreis Aurich verfolgt seit 2015 ein Integrationskonzept, das in vielen Bereichen bereits erfolgreich ist. Durch die direkte Ansprache von Menschen wird erreicht, dass das Sprachniveau steigt und immer mehr Menschen auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Es gibt jedoch weiterhin Probleme. Durch einen hohen Zuzug in Ballungsräume konzentrieren sich diese auf wenige Wohngebiete. Das vorliegende Projekt setzt in je zwei Gebieten in den Städten Aurich und Norden an. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur mit vielen neuzugewanderten Personen sowie Personen, die von Transferleistungen abhängig sind. Das Projekt verfolgt das Ziel gerade neuzugewanderten Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Oft führt die Wohnsituation zu verstärkter Isolation und erschwerten Bedingungen beim Erlernen der Sprache oder Teilnahme an Gemeinschaftsaktivitäten. Dem soll entgegengewirkt werden. Der Landkreis Aurich nutzt dafür das Konzept der Gemeinwesenarbeit in Kombination mit der Arbeit in einem Netzwerk, um Ressort- und Rechtskreisgrenzen zu überwinden. Gleichzeitig werden die bei der Arbeit im Quartier erkannten Bedarfe an die koordinative Ebene weitergegeben. So können zielgerichtet Maßnahmen entwickelt werden. Die Ergebnisse aus der Arbeit mit den Bewohnern werden in einer Datenbank gespeichert. Anhand dieser können bedarfsgerechte Auswertungen vorgenommen werden. Es wird angestrebt in den Quartieren Netzwerke zu schaffen bzw. aktive Netzwerke noch stärker in die Arbeit vor Ort einzubinden. Dadurch soll die Teilhabe der Menschen in den Projektgebieten verbessert und das Wohnumfeld aufgewertet werden. Diese Aspekte spielen eine große Rolle für die Integration und sind daher Teil der Gesamtstrategie des Landkreises. Für die Umsetzung wird das Projekt zunächst vor Ort bekannt gemacht. Die Bewohner sollen durch die Gemeinwesenarbeiter aktiviert werden, sich in ihrem Quartier einzubringen und die Begegnung mit anderen Quartiersbewohnern zu suchen. Dafür werden Begegnungsräume geschaffen. Um besonders die Kinder und Jugendlichen, aber auch Erwachsene in den Quartieren zu unterstützen, werden die Schulen und andere Bildungsträger als Lernorte im Quartier mit eingebungen. Bereits jetzt arbeitet der Landkreis Aurich mit den Schulen zusammen. Diese Zusammenarbeit wird intensiviert. Davon können alle Bewohner profitieren.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Im LK Aurich wird seit 2015 zielgerichtet an der Integration von Neuzugewanderten gearbeitet. Dabei konnten bereits Erfolge erzielt werden. Hierzu gehört die bedarfsgerechte Qualifizierung in Sprache und beruflichen Kenntnissen. So konnte das Sprachniveau schrittweise verbessert werden. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist ebenfalls auf einem guten Weg. Frauen nehmen durch Kurse mit Kinderbetreuung verstärkt an Sprachkursen teil. Kinder und Jugendliche werden dank eines 2016 gegründeten Schulnetzwerkes zielgerichtet beschult. In der letzten Zeit treten jedoch Probleme auf, die zeigen, dass weiterhin erhebliche Bedarfe bestehen. Immer mehr neuzugewanderte Menschen ziehen von den ländlichen Räumen in die Städte Aurich und Norden. Dort wohnen sie überwiegend in Siedlungen, in denen günstiger Wohnraum verfügbar ist. Dadurch leben viele ausländische Menschen und Menschen, die Transferleistungen beziehen, auf engstem Raum zusammen. Die meisten dieser Häuser werden von einer großen Wohnungsbaugesellschaft verwaltet, sodass eine große Abhängigkeit besteht. Die Gebiete sind durch enge Bebauung, ein tristes und teilweise vermülltes Gesamtbild geprägt. Zu den räumlichen kommen soziale Benachteiligungen hinzu. Durch die Nähe zu vielen anderen Personen, die die deutsche Sprache nur unzureichend beherrschen, fehlen oft Möglichkeiten die deutsche Sprache praktisch anzuwenden und zu verbessern. Hinzu kommen neuerdings Probleme auf dem Arbeitsmarkt, der bisher verstärkt ausländischen Arbeitskräften offenstand. Zum einen Fallen durch den Rückbau der Firma Enercon Arbeitsplätze weg und zum anderen ist die Gastronomie und deren Beschäftigte stark von der Corona-Krise betroffen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwest
Beschreibung
Das Gebiet umfasst Teile der Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, deren Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohnern besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße/Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg eingegrenzt
Einwohnerzahl
4935
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik beinhaltet SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, die Statistik beinhaltet SGB-II Leistungsbezieher und Asylbewerberleistungsbezieher
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Norden Tidofeld
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt.
Einwohnerzahl
606
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, die Statistik beinhalten SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, die Statistik beinhaltet SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Aurich Südost
Einwohnerzahl
3853
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcener Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Aurich Sandhorst
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst den Stadtteil Aurich Sandhorst.
Einwohnerzahl
1243
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Aurich
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger
Projektgebiet in Prozent
37
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung Einwohnermeldeamt Stadt Aurich, Stand 3/2020
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Auswertung ProSoz Jobcenter Aurich Norden und Sozialamt Landkreis Aurich, Stand 3/2020, Statistik enthält SGB-II-Leistungsempfänger und Empfänger von Asylbewerberleistungen
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung leitet das Projekt und bildet die Schnittstelle für das Akteursnetzwerk. Dies wird für die Arbeit in den Quartieren genutzt und ausgebaut. Um weitere Erfolge in der Integrationsarbeit zu erzielen, werden die Bewohner in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einbezogen. Pro Quartier wird ein Gemeinwesenarbeiter eingesetzt (volle oder halbe Stelle), der als Schnittstelle zwischen den Akteuren agiert und den Bewohnern als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Für das Projekt soll bereits bekanntes Personal eingesetzt werden, welches sich mit den Strukturen vor Ort auskennt. Die vorhandene Expertise wird durch Weiterbildung zur Gemeinwesenarbeit ergänzt. Im ersten Schritt wird das Projekt bekannt gemacht. Im zweiten Schritt wird eine Veranstaltung organisiert, zu der alle Bewohner des Quartiers eingeladen werden. Dort kann jeder Teilnehmer Vorschläge für das Quartier einbringen. Als weitere Maßnahme werden Veranstaltungen durchgeführt. Dadurch sehen die Bewohner der Quartiere, dass sich in ihrem Wohnumfeld etwas bewegt und sich die Lebensqualität verbessert. Andererseits werden Menschen von außerhalb des Quartiers durch die Veranstaltungen in die Quartiere gelockt. Sie erkennen, dass die Wohngebiete auch Positives zu bieten haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Ausbau der Schulen zu umfassenden Lernorten und die Verbesserung der Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohner erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Beschreibung
Die Personen werden als Individuen gestärkt. Darum sind sie in der Lage sich eigenständig zu organisieren und werden dazu ermutigt.
Beschreibung
Einrichtungen, wie Vereine und Bildungsträger, in den Städten Aurich und Norden werden gezielt angesprochen und ihre Angebote werden an die Bewohner vermittelt.
Beschreibung
Der Ansatz ist ganzheitlich und systemisch. Es werden immer alle Personen und die entsprechenden Umweltfaktoren berücksichtigt.
Beschreibung
Die Gemeinwesenarbeiter sind an die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung angedockt und stehen darüber in Verbindung mit allen relevanten Ämtern des Landkreises. Es finden regelmäßige Fallkonferenzen mit den beteiligten Akteuren statt.
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Geplant ist die weitere bedarfsgerechte Vernetzung mit Akteuren in den Quartieren, beispielsweise auch mit der Wohnungsgesellschaft Adler Wohnen Service GmbH.
Beschreibung
Es werden alle Personen innerhalb der Quartiere einbezogen. Dadurch erfahren die Personen Wertschätzung und können auch selbst ihr Leben in der Gemeinschaft mit Wertschätzung gestalten. So werden auch Vorurteile abgebaut.
Beschreibung
Die vorhandenen Angebote der sozialen Infrastruktur wie Beratungsangebote, Sportvereine, Angebote der Bildungsträger sowie sozialer Einrichtungen werden bekannt gemacht. Schulen werden in ihrer Funktion als Lernorte gestärkt und besonders unterstützt.
Beschreibung
Das Projektvorhaben ist Teil eines Integrationskonzeptes, nach dem seit 2015 gearbeitet wird. Die Arbeit war in Teilen bereits sehr erfolgreich. Das Projekt fasst Aspekte auf, bei denen es noch Handlungsbedarf gibt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Sozialamt, Schulamt, Amt für Kinder, Jugend und Familie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Diakonie, (Migrations-) Beratungsstellen, Johanniter Unfallhilfe e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gymnatsium Norden, Oberschule Norden, IGS Aurich West, Realschule Aurich, Grundschulen in den Quartieren, KVHS Aurich und Norden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PSV Norden e.V., Norder Turnverein von 1861, MTV Aurich, OHV Aurich, SpVg Aurich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Adler Wohnen Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Aurich
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Mit der Projektförderung werden auch strategische Ziele verfolgt. Der Ausbau des Netzwerkes vor Ort bleibt nach Projektende bestehen. Durch die Kooperation der Akteure findet eine bessere Abstimmung statt. Die Bewohner der Quartiere wissen, an wen sie sich wenden können. Die Netzwerkstrukturen können über die Quartiere hinaus für den gesamten Landkreis genutzt werden. Die Ergebnisse des Projektes werden durch die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung gesichert.
Galerie
img 6212
Zustimmung Veröffentlichung
On

Verwendungsnachweis: Das "Nette-Quartier" in Osnabrück - generationengerechter Stadtteil für Alle!

Ansprechpartner
Ulrich Freisel
Funktion Sachgebietsleitung Bürgerbeteiligung, Freiwilligenengagement und Senioren
Akteure vernetzen - Generationen verbinden - Beteiligung stärken in Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Projektbeschreibung
Im Nette-Quartier arbeiten die Fachbereiche „Kinder, Jugend, Familien“ und „Integration, Soziales, Bürgerengagement“ ressortübergreifend zusammen, um perspektivisch ein gesamtstädtisches Konzept der beteiligungsorientierten Quartiersentwicklung zu erarbeiten. Der Ansatz soll als gesamtstädtische Strategie der GWA/QM nutzbar gemacht und im Rahmen der Sozialplanung verstetigt werden. Mit der Projektförderung im Nette-Quartier hat die Stadt Osnabrück einen Pilotprozess zum integrativen Ansatz „Quartier für Alle!“ initiiert. Der Ansatz erweitert die Akteursarbeit um die Zielgruppe 60+ und erschließt das Engagement- bzw. Mitwirkungspotential aller Bewohner für die Quartiersentwicklung. Im Rahmen der GWA wurden Projekt und Gemeinwesenarbeiter vorgestellt, Angebote und Informationen gebündelt, erste Medien (Präsentation, Flyer, Webseite) erstellt. In Kooperation mit den Hauptakteuren wurden Bürgerveranstaltungen initiiert. Mit der Coronakrise begann eine vom Nette-Quartier koordinierte Zusammenarbeit der Hauptakteure, die Unterstützungsstrukturen geschaffen und freiwillige Helfer akquiriert hat. Durch die Akteursvernetzung und erste Formate der Bewohnerbeteiligung (Veranstaltungen, Befragung, Auswertung zweier Stadtteilstudien und Fokusgruppen-Interviews in Koop. mit der Hochschule) wurden Bedarfe ermittelt und zu fünf Schwerpunktthemen gebündelt, die in der nächsten Projektphase die Maßnahmen-/Beteiligungsplanung fundieren werden. Das Projektbüro etabliert sich als Ansprechstelle im Quartier. Der Gemeinwesenarbeiter ist mit relevanten kommunalen Stellen/Gremien und dem "Netzwerk Quartiersentwicklung" (11 osnabrücker Quartiersprojekte) vernetzt. Verwaltungsintern wurde eine Arbeitsstruktur zur Umsetzung des Konzepts „Quartier für Alle“ auf gesamtstädtischer Ebene abgestimmt: ein Koordinierungsstab als zentrales Gremium zur Entwicklung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit und Prozesssteuerung hat sich konstituiert; die Verknüpfung von Quartiers- und gesamtstädtischer Perspektive erfolgt mittels Quartierskonferenzen. Die nächste Förderperiode 2021-23 dient der Umsetzung und Verstetigung: gemäß Bedarfsermittlung werden intergenerative und -kulturelle Netzwerke, Unterstützungs-, Freizeit- und Kulturangebote initiiert bzw. ausgebaut, der Prozess vom koordinierten Akteurshandeln zum Quartiersgremium weiterentwickelt und der Wissenstransfer in die Verwaltung sowie das Konzept einer kommunalen Strategie der GWA/QM systematisiert und strukturell implementiert.
Laufzeit
2021-04-01 00:00:00
Ausgangslage
Der Pilotprozess dient der Entwicklung einer kommunalen Strategie zur Gestaltung des demographischen Wandels hinsichtlich der Veränderung der Bevölkerungsstruktur (Alterung & Zuwanderung): •Die Alterung im Quartier erfordert die altersgerechte Anpassung der Lebensbedingungen & Unterstützungsstrukturen im Rahmen der kommun. Daseinsvorsorge. Umso mehr, da auch die bestehende Nachbarschaftshilfe durch Überalterung "wegbricht" und jüngere Freiwillige benötigt. •Zu aktivierendes Engagementpotential bieten die wachsende Gruppe 60+, der Zuzug von jungen Familien & eines Gemeinschaftswohnprojektes ins Quartier. •Im Quartier leben 84 Nationen. Der Zuzug von Geflüchteten & Zuwanderern wie von einkommensschwachen Bewohnern in den Stadtteil erzeugt Integrationsbedarf. Diese Gruppen müssen in die sozialen Infrastrukturen des Quartiers aktiv eingebunden werden, insbesondere auch in Engagement- und Kulturstrukturen. •In der Kontaktphase hat sich ein zusätzlicher Ansatz für die lokale Entwicklung ergeben: Im Quartier sind viele Nachhaltigkeitsansätze vertreten: Foodsaver, Reparaturcafé, Stadtteilauto, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftswohnprojekt, Umwelt-Lernstandort. Diese Initiativen stärker untereinander und mit der Hochschule zu vernetzen bietet die Chance, einen neuen Ansatz für die gesamtstädtische Strategie modellhaft weiterzuentwickeln. Über die Identifikation mit dem Quartier werden so auch weitere Engagement- & Unterstützungspotentiale generiert. Fast alle Quartiersakteure arbeiten mit einzelnen oder wenigen Zielgruppen, die Bewohnergruppen leben in getrennten Subkulturen. Koordinationsaufgabe ist es, Kontakte zu stiften & sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide - Haste - Sonnenhügel
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst das Einzugsgebiet der Hauptakteure der sozialen Stadtteilarbeit, d.h. des Gemeinschaftszentrums Lerchenstraße, des Mehrgenerationenhauses Haste, der Nachbarschaftshilfe „Dodesheide-Haste-Sonnenhügel“ und der Kirchengemeinden. Es beheimatet die für die GWA relevanten Zielgruppen, mit entsprechenden Herausforderungen und Potentialen: Neubürger, die Gruppe 60+, benachteiligte BewohnerInnen, Geflüchtete und Alteingesessene.
Einwohnerzahl
9848
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
31
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2019
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit, Arbeitsmarktdaten Stand 31.12.2019
GWA/QM-Ansatz
Die Quartierskoordination verbindet Elemente des GWA mit QM. Im Rahmen von GWA initiiert sie die horizontale Vernetzung der Akteure im Gebiet u. orientiert deren Zusammenarbeit auf den integrativen Ansatz „Quartier für Alle“. Strategien der Aktivierung ermitteln Interessen, Bedarfe, Fähigkeiten aller Bewohnergruppen, die für die Quartiersgestaltung handlungsleitend sind. GWA unterstützt die Bewohner, Verantwortung für ihre Belange zu übernehmen und gemeinsam mit den lokalen sozialen Akteuren Angebote zu entwickeln, die die Teilhabe aller im Quartier verbessern, nachbarschaftliche Netze u. soziale Aktivitäten stärken. Durch Befähigung zur Teilhabe und Schaffung von Begegnung zwischen den Submilieus wird soziale Segregation im Projektgebiet verhindert und Versorgungs-/ Unterstützungssicherheit verbessert. Wichtige Partner sind dabei das Gemeinschaftszentrum, das Mehrgenerationenhaus und der NHV, die bereits mit allen Zielgruppen arbeiten. Neue Initiativen (Friedensgarten, Kulturinitiative, Gem. Wohnprojekt) bilden das Entwicklungspotential des Quartiers. Im Rahmen von QM werden Maßnahmen und Handlungsfelder koordiniert, die Kommunikation der Akteure moderiert und ein Akteursdialog initiiert, der langfristig in ein gesamtstädtisches Rahmenkonzept „Quartier für Alle“ mündet. Es erfolgt also Prozesssteuerung bezogen auf die Projektziele und den Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Praxisprojekt und Verwaltung, die eine Organisationsstruktur hierfür aufbaut.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anliegen, Wünsche und (Veränderungs-)Bedarfe der Bewohner/innen sind handlungsleitend für die inhaltliche Ausrichtung der Quartiersarbeit. Der Gemeinwesenarbeiter signalisiert Offenheit bzw. entwickelt Methoden, um diese Anliegen zu ermitteln.
Beschreibung
Bewohnergruppen kennen/nutzen die Strukturen im Quartier und organisieren (selbständig oder begleitet) Aktivitäten, übernehmen Verantwortung für ihre Anliegen, bringen sich als Unterstützer/ Freiwillige ein, vernetzen sich.
Beschreibung
Die Ressourcen des Quartiers, der Bewohner/innen und Bewohnergruppen sind bekannt und werden in den Prozess der Quartiersentwicklung aufgenommen und weiterentwickelt. Bewohner/innen bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein.
Beschreibung
Quartiersakteure und Bewohnergruppen sind für das Leitbild „Quartier für Alle“ sensibilisiert. Netzwerke, Aktivitäten und Angebote werden generationen- und zielgruppenübergreifend angelegt.
Beschreibung
Die Verwaltung schafft eine Struktur, innerhalb derer sich die Ressorts „Kinder, Jugendliche, Familien“, und „Integration, Soziales (Senioren) und Bürgerengagement“ (und andere beteiligte Stellen) austauschen und ihre (Stadtteil-) Arbeit abstimmen.
Beschreibung
Der Gemeinwesenarbeiter bildet die Quartiers-Schnittstelle und fördert Netzwerkbildung und Kooperation von Akteuren, Bewohner/innen und Quartieren sowie die Kooperation mit den Verwaltungsressorts.
Beschreibung
Engagementpotentiale für bestehende & neue Unterstützungs- und Kulturangebote wurden erschlossen. Die Zielgruppen 60+ und Migranten werden in die sozialen Strukturen eingebunden und beteiligen sich an der politischen Partizipation.
Beschreibung
Bei der Entwicklung der sozialen Infrastruktur liegt ein besonderer Fokus auf den Zielgruppen 60+ und Migranten. Altersgerecht = generationengerecht.
Beschreibung
Aus dem Modellquartier entwickelt die Verwaltung in Koop. mit den GWA-Akteuren ein kommunales Konzept „Quartier für Alle“. Der Abstimmungsprozess über Leitbild, Ziele und Standards orientiert sich an der integrierten Stadtentwicklung der Leipzig Charta.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftshilfe Dodesheide-Haste-Sonnenhügel e. V. (Hausaufgaben-/Leselernhilfe, Großelternpatenschaften, Begleit-/Einkaufs-/Heimwerkerdienst, Betreuung Demenzkranker, Gruppen für Freizeit und Geselligkeit, Ausflugsfahrten, Kochgruppe-Männer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friedensgarten Osnabrück e. V. (Bürgerprojekt zur gemeinsamen Bewirtschaftung einer Fläche im Stadtquartier, Zusamenführung von Generationen und Ethnien)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Sommerbühne an der Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Haste e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Nord-Ost der Stadt Osnabrück e. V. (Dodesheide, Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine TuS Haste / Osnabrück 01e. V. und SSC Dodesheide e. V., Behindertensportverein St. Elisabeth Pflege
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftliches Wohnprojekt Sonne I und II Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landsmannschft der Deutschen aus Russland e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Residenz Ambiente Osnabrück Haste (Pflegeheim und Betreutes Wohnen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Franziskus - St. Elisabeth Pflege (Ambulanter Caritas Pflegedienst, Tagespflege St. Angela, stationäre Pflege, Seniorenwohnungen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Westerfeld
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Dodesheide / Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Thomasgemeinde (Dodesheide) mit Familientreff Thomas und Flüchtlingsprojekt in Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Paul-Gerhardt-Gemeinde (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Pfarrei Christus König (Christus-König (Haste), Heilig Geist (Sonnenhügel), St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Caritas in der Christus-König-Pfarrei
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rum-orthodoxe Gemeinde, Lerchenstraße
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, FB Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück (Angebote auch für Erwachsene und Senior*innen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Regionaler Dienst Nord, städt. Jugendhilfe Stadt Osnabrück, Standort Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteitreff Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V., (Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus Haste, Kath. Familien-Bildungsstätte e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lega S. Jugendhilfe gemeinnützige GmbH/ Umwelt-Lernstandort Nackte Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialverband Deutschland, Ortsverband Osnabrück-Haste-Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Reparaturcafé Haste, Freiwilligenprojekt in der Nackten Mühle mit Unterstützung des NHV Dodesheide-Haste-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Klöncafé im Café Lohmann, Freiwilligenprojekt des Seniorenstützpunktes der Stadt Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Runder Tisch Sonnenhügel/ Dodesheide (Trägervernetzung vorwiegend aus dem Bereich Jugendhilfe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Siedlergemeinschaft Waaghegge
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte ev.-luth. Matthäusgemeinde (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätten der ev.-luth. Thomasgemeinde und Thomaskita am Limberg (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertagesstätte St. Antonius (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindertagesstätte Rasselbande (Haste)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten Heilig Geist (Sonnenhügel)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kindergarten St. Franziskus (Dodesheide)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Albert-Schweitzer-Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Heilig-Geist
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Thomas-Morus-Schule (Haupt- und Realschule)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Angelaschule Osnabrück (Gymnasium)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hermann-Nohl-Schule, Förderschule emotionale und soziale Entwicklung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück in Haste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hochschule Osnabrück, Gartenbau / Landschaftspflege (nähe Projektgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtwerke Osnabrück AG - Nettebad (Sport, Wellness, Kurse)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SPD Ortsverein Osnabrück Nord
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
CDU Ortsverband Haste-Dodesheide-Sonnenhügel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KAOS e.V., Kultur für Alle Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Tafel e.V:
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haste-Töne Stadtteilzeitung
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
In den strategischen Zielen der Stadt Osnabrück 2021-30 sind Quartiersansatz u. Sozialraumorientierung Bestandteil verschiedener Ziele und zugeordneter Handlungsfelder. Durch den Ratsauftrag für ein gesamtstädtisches Konzept „Quartier für Alle“ wird beteiligungsorientierte Gemeinwesenarbeit nach der Projektlaufzeit konzeptionell und finanziell in die kommunale Strategie der Sozialraumentwicklung und der Gestaltung des demographischen. Wan-dels aufgenommen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Stadtteilnetzwerk Gartenhöhe

Ansprechpartner
Berit Sutorius
Funktion Vorstand
Stadtteilnetzwerk Gartenhöhe - nachbarschaftliches Miteinander
Projektbeschreibung
Seit 10 Jahren gibt es bereits das Sadtteilnetzwerk im Nordosten der Stadt Wolfenbüttel. In den pandemischen Jahren haben sich viele der schon vorhandenen Gruppen nicht mehr getroffen und sind zum Teil ganz aus der Stadtteillandschaft verschwunden. Zudem hat sich der Stadtteil durch die Entstehung eines Neubaugebietes, dem Neubau von altersgerechten Wohnungen und der Sanierung vorhandenen Bestandes sehr gewandelt. Das Stadtteilnetzwerk möchte mit Hilfe einer zusätzlichen Stelle etablierte Gruppen wieder stärken, neue Zielgruppen ansprechen und den Bewohnern des Quartiers Gartenhöhe Angebote ermöglichen die ein nachbarschaftliches Miteinander fördern. Dabei geht es auch darum ehrenamtliches Engagement mit hauptamtlichen Kompetenzen zu unterstützen. In den letzten Jahren sind zudem Anschaffungen getätigt worden, die die Ehrenamtlichen und Gruppen in ihren Aktionen unterstützen. So sind zum Beispiel verschiedenste Sachmittel für die Ausrichtung eines Abends im Kontekt des "lebendigen Adventskalender" oder eine Mikrofonanlage vorhanden, die von den Bewohnern des Quartiers genutzt werden können. Auch in diesem Bereich möchte das Stadtteilnetzwerk neue Anschaffungen finanzieren, die das nachbarschaftliche Zusammenkommen erleichtern.
Laufzeit
2023-08-01 00:00:00

Schnelle Einsatzgruppe

Ansprechpartner
Niklas Engelke
Mobile Einsatzkraft ("Kümmerer")
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde Geestequelle ist ein ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 5 Mitgliedsgemeinden. Jede Mitgliedsgemeinde hat einen ehrenamtlichen Bürgermeister. Das Rathaus und die Verwaltungsmitarbeiter befinden sich in Oerel. Die Samtgemeinde ist eine sehr ländlich geprägte Gegend. Einkaufs- und sonstige Versorgungsmöglichkeiten befinden sich kaum innerhalb unseres Einzugsgebietes. Einwohner müssen also in die umliegenden Städte und Gemeinden fahren. Alle Einwohner sind zwangsläufig auf ein eigenes Auto angewiesen. Der ÖPNV steht nur eingeschränkt über ein paar wenige Busverbindungen zur Verfügung. Zudem haben es vorallem Flüchtlinge und Aussiedler schwer, sich in das Gemeinleben in den Ortschaften einzufügen. Es gibt zudem große Probleme mit der Mobilität. Häufig werden Fahrräder gespendet. Diese müssen widerrum häufig repariert werden. Die Integration läuft eher schleppend. Von den circa. 6300 Einwohnern gehört außerdem ein Großteil zur älteren Bevölkerungsschicht. In manchen Nachbarschaften gibt es ausschließlich "alte" Nachbarn und keine Unterstützungsangebote. Um Abhilfe zu schaffen, möchten wir gerne eine mobile Einsatzskraft installieren. Die Einsatzkraft soll hier z.B. bei der Reparatur von Fahrrädern oder Möbeln unterstützen. Probleme aller Bevölkerungsgruppen sollen angehört werden, Lösungen dafür entwickelt werden. Die mobile Einsatzkraft soll letztendlich ein "Kümmerer" für alle werden. Durch das Projekt soll eine Verbesserung der Kommunikation und Lebensumstände der Einwohner/Bürger und der Flüchtlinge entstehen. Gemeinsame Lösungen und gegenseitige Unterstützung im täglichen Zusammenarbeiten sollen zusammen entwickelt und gefördert werden.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Samtgemeinde besteht aus 5 Mitgliedsgemeinden, welche sich widderum aus insgesamt 11 Ortschaften zusammensetzen. In den kleinen Dörfern ist die Versorgungsstruktur insgesamt schlecht aufgestellt. Supermärkte, Fachärzte, Apotheken und co. befinden sich hauptsächlich in der nahegelegenen Stadt Bremervörde oder in anderen umliegenden Gemeinden. Mobilität ist hier ein großes Stichwort. In der SG Geestequelle leben zunehmend viele Geflüchtete Menschen. Vor allem dieser Bevölkerungsteil hat es in den kleinen Dörfern schwer von A nach B zu kommen. Wir rechnen außerdem mit zunehmend mehr Einwanderern und Flüchtlingen. Wohnraum wird knapp. Möbel werden kaum gespendet. Kaputtes lieber weggeschmissen statt repariert. Die Hilfsbereitschaft der Bürger, den Asylsuchenden zu helfen sinkt. Ein großes Problem liegt somit auch in der Integration der Flüchtlinge. Am aktiven Dorfleben nehmen Geflüchtete kaum teil. Auch der Hilfebedarf bei älteren Menschen steigt stetig. Vor allem allein stehende Menschen haben es schwer, wenn ihnen niemand innerhalb der Nachbarschaft hilft. Die Einsamkeit nimmt zu und die Lebensfreude sinkt, wenn keine Angebote geschaffen werden. Generell ist seit der Corona-Pandemie zu beobachten, dass viele Menschen sich zurückziehen und unter sich bleiben. Das Angebot durch die mobile Einsatzkraft, soll den Menschen wieder das Gefühl geben, dass sich jemand für Ihre Probleme interessiert und ihnen dabei hilft sie zu lösen. Zudem soll Sie die Kollegen in der Verwaltung entlasten. Wir sind nur eine kleine Samtgemeinde und haben zu wenig (Personal-)Ressourcen, um den Problemen entgegenzuwirken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Geestequelle - Gesamtes Gebiet
Beschreibung
Samtgemeinde Geestequelle mit einer Größe von 140,44 km² ist eine kleine Samtgemeinde im Land Niedersachsen und liegt im Herzen des Elbe- Weser-Dreiecks. Sie ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 1. März 1974 aus drei Samtgemeinden mit den heutigen Gemeinden Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel hervorgegangen.
Einwohnerzahl
6300
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt SG Geestequelle
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel unseres Projektes ist die Vernetzung zwischen den Bevölkerungsgruppen und die Problemlösung vorort gewährleisten. Die Lebensqualität soll grundlegend verbessert werden und die Bedarfe der Bevölkerung angehört werden. Durch die Vernetzung zwischen Verwaltung und Einwohnern kann der "Kümmerer" Hilfe in allen Bereichen bieten. Wir sind der Meinung, dass wir durch den geschickten Einsatz einer mobilen Einsatzkraft, die Menschen vor Ort zufriedener stellen können. Die Bevölkerungsgruppen soll das Gefühl bekommen, dass jemand für ihre Probleme da ist und sie unterstützt und Lösungen anbietet.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Unsere Mitgliedsgemeinden: Alfstedt, Basdahl, Ebersdorf, Hipstedt und Oerel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Stelle wird im Stellenplan der Samtgemeinde Geestequelle integriert. Personalkosten im Haushalt der Samtgemeinde langfristig eingeplant. Fördermöglichkeiten zur weiteren Finanzierung der Stelle ausgeschöpft. Ein politischer Beschluss über eine unbefristete Stelle kann zukünftig gefasst werden.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Quartier ohne Grenzen

Ansprechpartner
Göntje Schoeps
Funktion Quartiersmanagerin
Nachbarschaftliches Engagement im Quartier Ilmenauwiesen als Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel
Projektbeschreibung
Das Quartier Ilmenauwiesen spiegelte stets die kleinstädtischen Charakterzüge Uelzens wieder: Veränderungen werden kritisch beäugt und das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens ist gering. 2017 wurde hier die Quartiersarbeit aufgenommen. Besonderer Schwerpunkt lag auf den Bewohner*innen der Seniorenwohnanlage im Quartierszentrum, denen es ermöglicht werden sollte, so lange wie möglich in häuslicher Umgebung zu verbleiben. Bis heute arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche, wie z.B. das Mehrgenerationenhaus und der Pflegedienst ressortübergreifend und koordiniert durch das Quartiersmanagement zusammen, um die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil zu erhöhen. Kooperationen mit externen Akteuren konnten aufgebaut und Begegnungsangebote für den nachbarschaftlichen Austausch realisiert werden. Angebote zur Gesundheitsförderung und Freizeitgestaltung wurden von Senior*innen aus dem Quartier und dem ganzen Landkreis sehr gut angenommen und bildeten wichtigen sozialen Anker im Quartier. Mit der Pandemie wird sichtbar: Wenn die Angebote wegfallen, bricht auch der nachbarschaftliche Austausch weg. Die sozialen Strukturen erweisen sich als nicht nachhaltig genug. Neben der bedarfsgerechten Entwicklung von Teilhabe- und unterstützungsangeboten ist Ziel der GWA, die Bewohnerschaft zur gemeinschaftlich getragenen und verantworteten Gestaltung des Wohn- und Lebensumfeldes zu aktivieren und zu befähigen, Begegnungsräume für die Nachbarschaft über die Wohnanlage hinaus zu schaffen und so die Entstehung eines nachbarschaftlichen Netzwerks zu fördern, in dem sich alle im Quartier anzutreffenden Gruppen, unabhängig vom sozioökonomischen Status und der Herkunft, generationenübergreifend mit ihren diversen Stärken gegenseitig unterstützen. Ältere Menschen, Angehörige und Pflegende können so langfristig entlastet werden und der intergenerationelle sowie -kulturelle Dialog schafft neue Perspektiven und Zugehörigkeitsgefühl. Um die Heterogenität der Sozialstruktur insb. im Quartierszentrum zu steigern, wird der Bezug barrierefreier Quartiers-Wohnungen nicht nur Erweiterung des Seniorenwohnens sein, sondern Menschen jeder Lebensphase und -lage offenstehen. Durch die Belebung der Grünflächen im Quartier durch die Nachbarschaft, soll sich der Lebensraum niedrigschwellig zugänglich für alle Uelzener*innen zeigen und zu einer gesamtstädtischen Entwicklungsstrategie inspirieren.
Laufzeit
2023-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier zeichnet sich durch die optimale Infrastruktur im grünen Stadtzentrum der Hansestadt Uelzen aus - einer typischen Kleinstadt im Nordosten Niedersachsens. Die heterogene Sozialstruktur aus jungen und alten Generationen, Bürger*innen der oberen Mittelschicht, Migrant*innen und einkommensschwachen Familien und die Parkflächen bieten großes Potenzial für ein buntes Stadtteil-Leben. Jedoch scheint die Senior*innenwohnanlage wie eine Grenze zu wirken, die zwischen Stadtkern und Wohngebiet liegt und die Belebung des Gebiets hemmt. Angebote im Quartierszentrum konzentrieren sich zudem auf Ältere, Jüngere erkennen keine Attraktivität. Der soziale Austausch von Senior*innen beschränkt sich größten Teils auf Familie und Pflegende. Das Risiko der physischen und psychischen Langzeitfolgen insbesondere unter den älteren Menschen steigt mit jedem Tag. Die Folgen sind an einem Großteil der Bewohner*innen bereits sichtbar. Der Fachkräftemangel in der Altenpflege bedingt durch den demographischen Wandel wird einmal mehr zum Problem und die Versorgung Älterer kann nicht mehr vollständig gewährleistet werden. Es sind neue Unterstützungsstrukturen gefordert, die über den familiären Rahmen hinausgehen. Das Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens ist aber wenig bis gar nicht vorhanden. Es gilt, ein stärkendes Netzwerk aufzubauen, das zur Belebung des gemeinsamen Lebensraumes motiviert und Prekarisierung vorbeugt, indem es soziale Grenzen auflöst.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen Ilmenauwiesen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Quartier Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße bzw. dem Ilmenauufer (Hausnummern 1-33) direkt am Stadtkern von Uelzen. Die Umgebung ist durch großflächige Grünanlagen, wie die llmenauwiesen und den Friedhof, einen Sportplatz, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Das örtliche Projektgebiet endet im Norden an der Birkenallee, im Osten an der Bernhard-Nigebur-Straße, im Süd-Osten an der Kasernenstraße, im Süden an der Gudesstraße und im Westen mit dem Flusslauf der Ilmenau.
Einwohnerzahl
1000
Quelle / Anmerkungen
Zählung auf Anfrage beim Bürger- und Standesamt der Hansestadt Uelzen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/uelzen-ue
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz. Essentiell für die Entstehung von Verantwortungsgemeinschaften ist die Vernetzung auf horizontaler Ebene, mit Aktivierung der Bewohner*innen, sowie auf vertikaler Ebene, unter der Beteiligung von Ehrenamtlichen, lokalen Einrichtungen und der Kommune. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen. Des Weiteren soll das Quartier Treffpunkt für alle weiteren Zielgruppen sein und Angebote geschaffen werden, die den intergenerationellen und -kulturellen Austausch fördern. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um das Verantwortungsbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und eine bedarfsgerechte Entwicklung sicherzustellen. Übergeordnete Ziele, die sich aus Befragungen ableiten, sind u.a. der Zugang zu sozialen Netzwerken, mehr nachbarschaftliches Miteinander, sowie die ortsnahe Beratung bei Anliegen aller Art. Durch das Quartiersmanagement wird der zielgruppenübergreifende Aspekt neutral moderiert, eine nachhaltige Entwicklung der Strukturen und das Monitoring der Bedarfe einzelner Zielgruppen unter Einhaltung der Qualitätsstandards sichergestellt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Quartiersentwicklung zeichnet sich durch die unterschiedlichen Stärken der Quartiersbewohner*innen aus. Das nachbarschaftliche Netzwerk organisiert bei Bedarf gegenseitige Unterstützung.
Beschreibung
Die verschiedenen Interessen der Zielgruppen im Quartier werden in einem nachbarschaftlichen Netzwerk demokratisch vertreten und verhandelt (z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund und Senior*innen).
Beschreibung
Expert*innen mit relevanten Angeboten für das Quartier tauschen sich aus, geben Impulse und bieten Unterstützung bei der Quartiersentwicklung.
Beschreibung
Quartiersbewohner*innen zeigen sich verantwortlich für die Quartiersentwicklung und haben einen aktiven Part im nachbarschaftlichen Netzwerk. Sie nutzen die niedrigschwelligen Unterstützungs- und Begegnungsangebote im Quartier.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Beschreibung
Das Quartier steht über seine Ansprechpartner in regelmäßigem Austausch mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern.
Beschreibung
Die Bedarfe der relevanten Akteure im Quartier werden regelmäßig erhoben und evaluiert und sind handlungsleitend für die Angebotsentwicklung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Mehrgenerationenhaus Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lessing Gymnasium Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DRK-KiTa/ Krippe Ilmenauufer und Tivolistraße
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Woltersburger Mühle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren- und Familiensservicbüro der Hansestadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Uelzen (Landkreis)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK-Geflüchtetenunterkunft Nothmannstraße Uelzen und Camp Bodenteich
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schule Uelzen (BBS1)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Petri Gemeinde Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Bis 2026 wird angestrebt, die Quartiersentwicklung konzeptionell zu einer trägerübergreifenden und politischen Aufgabe der Stadt Uelzen wachsen zu lassen. Netzwerkstrukturen und Verantwortungsgemeinschaften werden forciert und der Modellcharakter des Projektes schafft einen Mehrwehrt für die Stadtentwicklung. So können idealerweise Unterstützer*innen, wie die Kommune, gewonnen werden. Die langfristige Finanzierung ist so nur zu geringen Anteilen von Drittmitteln und Querfinanzierung abhängig.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Stadtteil Café Neuenhäusen - Das Ufer-Cafe - Ein Treffpunkt, der verbindet

Ansprechpartner
Marianne Schiano
Funktion 1. Vorsitzende
Das Ufer-Cafe - Ein Treffpunkt, der verbindet
Projektbeschreibung
Dreimal pro Woche findet in der Celler Tafel e.V. Uferstraße 10 die Ausgabe der Lebensmittel statt. Zweimal pro Woche versorgen wir mit der Abendtafel Menschen direkt vor Ort mit Suppe, Brötchen und Kuchen. Dieses bestehende Angebot soll mit einem Stadtteil Café Neuenhäusen erweitert werden. Es soll ein Café werden, in dem Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft jedes Alters, Arbeit, Kontakte und Information finden. Kindern aus den drei Grundschulen in Neuenhäusen wollen wir regelmäßig eine warme Mahlzeit anbieten. Gemeinsam mit dem Jobcenter im Landkreis Celle werden Möglichkeiten geschaffen, weitere Beschäftigungsverhältnisse für Langzeitarbeitslose im geförderten Beschäftigungsverhältnis zu installieren. Das schafft eine Chance für Ältere, Arbeitslose mit Behinderungen und Migranten. Die Kooperation mit dem Verbund sozialtherapeutischer Einrichtung e.V. (VSE) ist vorgesehen, um auf diese Weise ein Netzwerk mit sozialtherapeutischem Hintergrund zu geschaffen. Auch eine Kooperation mit dem Kinderschutzbund Celle sowie der Obdachlosen Beratung sind möglich. Wir werden einen Arbeitsplatz mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von je 30 Stunden schaffen.
Laufzeit
2024-06-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Prinzip der Celler Tafel e.V. ist einfach erklärt: Wir sammeln überschüssige Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien, Einzel- und Großhändlern und verteilen diese an Menschen, die staatliche Unterstützung erhalten. Im Tansey-Haus in der Uferstraße 10, das uns im Jahr 2009 vom Ehepaar Tansey geschenkt wurde, befinden sich die Verwaltung, die Sortierstation, die Ausgabestelle Neuenhäusen, ein kleines Bistro und das Lebensmittellager.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Celle Neuenhäüsen
Beschreibung
Stadtteil Neuenhäusen (keine Angaben zur Größe der Fläche vorh.)
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Celle
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Angaben vorhanden
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Es soll eine Anlaufstelle zur Unterstützung in besonderen Lebenssituationen sowie zum Austausch und zur Vernetzung verschiedener Bevölkerungsgruppen geschaffen werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen, Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinden z.B. Paulusgemeinde oder Kreuzkirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
CD-Kaserne, Celle (Jugendzentrum)
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Parallel zu den städtischen Zielen des Sanierungsgebietes der Stadt Celle soll hier die Stärkung des Quartiers Neuenhäusen erfolgen. Zur langfristigen Finanzierung soll innerhalb der ersten drei Jahre darauf hingearbeitet werden, dass sich das Café selbst trägt. Dazu werden die Gäste angehalten eine freiwillige Spende abzugeben. Darüber hinaus sind jährliche Spenden von 20.000 Euro garantiert.
Galerie
grundriss ufer cafe din a3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde

Ansprechpartner
Thomas Casper
Mit Leib und Seele - eine Küche als Ausgangspunkt für Begegnung für die ganze Gemeinde (Stärkung und Förderung des Gemeinwesens im Themenfeld von Verpflegung, Nachhaltigkeit und Bildung)
Projektbeschreibung
Das Projekt „Leib und Seele“ hat zum Ziel, nachbarschaftliche Strukturen in den Dörfern sichtbar zu machen, zu fördern, Themen der Menschen zu eruieren sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten. Ziel ist, das Gemeinwesen und den Zusammenhalt in den zunehmend durch Zuzug und Verstädterung belasteten Ortsteilen zu stärken. Hierfür werden Bedarfe und Strukturen in den Ortsteilen erhoben und die Selbstorganisation und Selbststärkung des Gemeinwesens unterstützt. Dies geschieht durch eine hauptamtliche Koordination, die die Aktivitäten initiiert, unterstützt und durchführt. Beginnend mit einer Analyse bestehender Netzwerke und Strukturen in den Ortschaften wird es in einem 2. Schritt um die Einbindung von weiteren Kooperationspartnern gehen. Eine Beteiligung der örtlichen Bevölkerung soll durch Methoden wie aktivierende Befragung, Werkstattforen und die Einbindung nachbarschaftlicher Strukturen erfolgen. Es gibt bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele interessierte Kooperationspartner wie den Ernährungsrat „Moin! Ernährung“, die Kommune und die Kirchengemeinden. Starten soll die Projektarbeit aus dem „Haus für das Gemeinwesen“ in Bexhövede, von dem aus auch die Ortsteile Stotel und der Kernort Loxstedt in den Blick genommen werden sollen. In diesem Haus befindet sich neben der Kita auch die Küche, die perspektivisch die Funktion eines Treffpunkts übernehmen soll. Die Küche knüpft hierbei an die ländliche Tradition einer Küche als Begegnungsraum an. Hier kann Gemeinschaft und Engagement erlebt, aber auch beraten und unterstützt werden. Durch die in der Küche stattfindende Essensausgabe sollen zukünftig auch Menschen vor Ort ein Essen bekommen. Essen als Kristallisationspunkt von Gemeinschaft, Solidarität, Engagement und Bedürfnisorientierung. Mit dem Projektansatz soll auch (auch als Modell für die anderen Ortsteile) ein Lastenheft für die Küchen-Betreiber erstellt und geprüft werden, inwiefern die dortigen Räumlichkeiten für den Sozialraum geöffnet werden können. Fragen zum Anbau/Produktion, zur Qualität des Essens, der Nachhaltigkeit und Regionalität sind ebenso Bestandteil wie auch übergreifende Aspekte der Wertschätzung des Essens sowie der Ernährungsbildung im alltäglichen Leben. Die ggf. anfallende Überproduktion soll z.B. dazu genutzt werden, Mittagstische (für Ältere, Bedürftige, Homeoffice-Arbeitende, Interkulturell…) anzubieten. Im übertragenen Sinn: „Eine Küche als Begegnungsort für die ganze Gemeinde“.
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Es bestehen sehr unterschiedliche Ausgangslagen in den Ortsteilen: Stotel: zum Teil sehr hoher Migrationsanteil; Kernort Loxstedt: zunehmende Verstädterung durch starken Zuzug und Bau von Mehrfamilien-/Mietshäusern; Bexhövede: zumeist finanziell stabile Einwohnerschaft, wobei Zusammenhalt in Dorfgemeinschaft durch Pandemiezeit sowie Bau neuer Einfamilienhaus-Wohngebiete und Zuzug neuer BewohnerInnen gelitten hat. Trotz insgesamt 10.300 EW zusammen in den drei Ortsteilen ist das Gebiet sehr ländlich geprägt mit einem mangelhaften ÖPNV-Angebot und einer hohen Auspendlerquote. Die Ortsteile verfügen über unterschiedlich aktive Dorfgemeinschaften und Vereine. Es bestehen Treffpunkte, die jedoch zumeist nur von einzelnen Zielgruppen oder Milieus besucht werden. Nachbarschaftliche Strukturen sind vorhanden aber bisher noch nicht weiter eruiert. Dies zu erfahren und zu nutzen ist auch Inhalt der Projektarbeit. Die Menschen vor Ort sind, nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Migrationshintergründe oftmals für sich. Über das Thema Küche, Essen, Essenszubereitung und Begegnung der Kulturen, sollen Begegnungsräume entstehen. Mit dem Projekt sollen folgende Handlungsfelder der GWA gestärkt werden: „Soziale Aktivität-Zusammen leben-Gesundheitsförderung“. Die drei Ortsteile verfügen jew. über Grundschulstandorte mit Kitas und Hort. Derzeit werden diese durch unterschiedliche Caterer mit Mittagessen versorgt. Da in diesen Einrichtungen bisher kaum eine Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit, Erzeugung u. Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln stattfindet, ist auch hier daran gedacht das Handlungsfeld „Schule und Bildung“ der GWA-Arbeit zu bearbeiten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Loxstedt Bexhövede-Stotel-Kernort Loxstedt
Beschreibung
Ortsteilgrenzen der Ortsteile, siehe beigefügte Karte
Einwohnerzahl
10300
Quelle / Anmerkungen
Quelle: Kommune Loxstedt, Anmerkungen: einzelne Ortsteile sind sehr ländlich, Loxstedt als Kernort mit ca. 5.500 EW wird auch nicht als Stadt bezeichnet. Bexhövede: ca. 2.250 EW, Stotel: ca. 2.600 EW
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung aufgrund EGIS-Sozialraumdaten Besonderheit Ortsteil Stotel
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: EGIS-Sozialraumdaten
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen und Themen der Menschen stehen im Zentrum der Beteiligung. Über Bürgerforen und gezielte Ansprache von unterschiedlichen Zielgruppen (unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen) sollen die Bedarfe in den Gemeinwesen der Ortsteile erhoben werden. Ausgehend von den Themen Verpflegung, Nachhaltigkeit, Bildung und Zusammenleben werden mit den Menschen vor Ort Lösungsansätze gesucht. Hierbei sollen die Stärken und Ressourcen der Menschen herausgearbeitet und diese aktiv in die Arbeit eingebunden werden. Neben der Stärkung der Gemeinschaft soll über die Möglichkeit der Selbstorganisation eine Form des Engagements gefördert werden, die es unterschiedlichen Gruppen ermöglicht die vorhandene Infrastruktur für ihre Interessen zu nutzen. Da es sich hier um eine Gebietsentwicklung handelt, soll hier ebenenübergreifend gehandelt und gedacht werden. Dies bedeutet Kooperationspartner, wie die Kommune und der Ernährungsrat der Region Bremerhaven/Cuxhaven u.a. werden aktiv in die Arbeit mit einbezogen. Bestehende Netzwerke sollen genutzt oder aber je nach Bedarf auch entwickelt werden. Die Kommune als Kooperationspartner hat großes Interesse über den Ansatz der Gemeinwesenarbeit das Projektgebiet zu entwickeln und zu gestalten. Ergebnisse der gemachten Erfahrungen sollen in kommunale Entwicklungen einfließen und nicht zuletzt in einer Imageverbesserung der Region enden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aktivitäten sind am Bedarf orientiert. BewohnerInnen engagieren sich.
Beschreibung
Eigenaktivitäten entstehen auch ohne Initiative der Koordination.
Beschreibung
Bestehende Ansätze wurden gestärkt und entwickeln sich weiter.
Beschreibung
Verschiedene Zielrgippen werden von einzelnen Aktivitäten angesprochen und zusammengeführt.
Beschreibung
Bestehende Netzwerke haben mehr Dynamik und Aktivitäten entfaltet. Neue Kooperationen sind entstanden.
Beschreibung
Modell der Bexhöveder Kita-Küche bzw. erarbeitetes Konzept auf andere Ortsteile übertragen werden kann.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bürgermeister, Erster Beigeordneter, Amt IV Kinder- und Familienservice (alle bereits eng einbezogen), weitere für andere Bevölkerungsgruppen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfgemeinschaften und ihre Mitgliedervereine und -gruppen wie Sportvereine, Bürger helfen Bürger, DRK, Landfrauen (bereits in Projektgruppe vertreten), ...
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
siehe gemeinnützige Organisationen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kitas, Hort (beide größtenteils in den Ortsteilen bereits einbezogen, tw. über Leitung, z.T. über Trägerverband), Grundschulen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bexhövede, Kirchengemeinde Stotel (beide bereits in Projektgruppe vertreten), Kirchengemeinde Loxstedt (bereits informiert)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lokales, vor allem lebensmittelproduzierendes Gewerbe u.a. über: Landwirte/Landvolk, Landfrauen (bereits in Projektgruppe einbezogen), Ernährungsrat (bereits in Projektgruppe einbezogen), Wirtschaftsstammtisch u. -förderung, Gärtnerei (bereits Kontakt)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Nordseezeitung, Facebook, Websites der Kirchengemeinden/Dorfgemeinschaften/OrtsvorsteherInnen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinderat (Fraktionen im Gemeinderat sidn einbezogen und befürworten Projektansatz), OrtsvorsteherInnen der Ortsteile (bereits alle informiert, Ortsvorsteherin Bexhövede bereits in Projektgruppe vertreten)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BewohnerInnen der drei Ortsteile
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das 3. Jahr ist geprägt von Aufbau und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien: Förderung Selbstorganisation, Erschließung Anschlussfinanzierung, Sicherung Trägerschaft. Im Fokus sind die Kirchengemeinden sowie kirchliche Institutionen, die Vereine und Organisationen der Dorfgemeinschaften, der regionale Ernährungsrat sowie die kommunalen Einrichtungen. Neben der Übernahme einzelner Bausteine durch einzelne Kooperationspartner ist die Gründung einer Vereinsstruktur nicht ausgeschlossen.
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir sehen uns!

Ansprechpartner
Andrea Wegener
Organisation Wunstorfer Bauverein
Funktion Sozialberaterin/Quartiersmanagerin
Aufbau von Nachbarschaftshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe
Projektbeschreibung
Das Augenmerk dieses Projekts liegt auf Bewohneraktivierung, sozialer Kohärenz, besserer Durchmischung der Gruppen und dem Auf- und Ausbau von Nachbarschaftshilfe. Die Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme für Nachbarn und Wohnumfeld soll gestärkt und unterstützt werden. Dies wollen wir erreichen, indem wir planen, drei Ebenen zu stärken und miteinander zu verbinden: - Soziale Akteure sollen in verbesserter Netzwerkarbeit gruppenübergreifende Projekte planen und gemeinsame Ziele entwickeln. - Die Bewohner sollen befähigt werden, selbstständig und ehrenamtlich ihr Nachbarschaftsnetzwerk aufzubauen. - Das Quartier und bisher ungenutzte Grünflächen sollen belebt und zum Verweilen einladen. Eine bessere Identifizierung mit dem Quartier und die Bildung eines "Wir-Gefühls" sollen soziale Strukturen und Lebensqualität stärken. In Zeiten des Mangels an Erziehern, Lehrern, Pflegekräften und Sozialarbeitern wollen wir die Bewohner in kleinen Schritten motivieren, sich zu helfen, Freizeit miteinander zu verbringen, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Durch die Anlage von Hochbeeten und Sitzgelegenheiten wollen wir zuerst Treffpunkte für Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft und so die Möglichkeiten sich kennerzulernen schaffen. Durch Gestaltung und Pflege sollen gemeinsame Themen, Ziele und der Austausch untereinander gefördert und Berührungsängste abgebaut werden. Schulen, Kitas, Tagespflege und andere Gruppen sollen die Flächen ebenfalls nutzen und so für Lebendigkeit im Quartier sorgen. Im weiteren Verlauf soll das Ehrenamt ausgebaut und attraktiv gemacht werden. Die Kooperation mit zwei ehrenamtlichen Vereinen ermöglicht die Ausbildung zu Alltagsbegleitern und deren Einsatz in der Nachbarschaft. Hier geht es um die Schaffung sinnhafter Tätigkeiten in der Nachbarschaft. Besuche, Mieterfeste und begleitete Spaziergänge können Vereinsamung vermeiden; Kinderbetreuung und Botengänge etc. können den Alltag erleichtern. Ziel ist es, nach anfänglicher sozialpädagogischer Intervention, die Bewohner zu motivieren und befähigen, selbstständig und aktiv ihre Nachbarschaft zu gestalten und Verständnis und Hilfsbereitschaft zu stärken. Um das Funktuionieren des Netzwerks zu prüfen und aufrechtzuerhalten, treffen sich soziale Akteure und Bewohner regelmäßig zu Quartiersversammlungen.
Laufzeit
2023-09-01 00:00:00
Ausgangslage
Das Quartier Barne zeichnet sich durch eine heterogene Bewohnerschaft (verschiedene Generationen und ethnische Gruppen, Empfänger von Transferleistungen, Geflüchtete, psychiatrisch Erkrankte) aus. Im Jahr 2022 wurde das Quartier seitens der SiPa mit dem Siegel "Lebenswertes Quartier" ausgezeichnet. Nach Evaluierung der Auswertung wurden trotz der bestehenden Quartiersarbeit Defizite im Bereich sozialen Teilhabe deutlich. Laut der Beurteilung sind folgende Punkte verbesserungswürdig: - gezielte Förderung der Selbstorganisation in der Bewohnerschaft - der soziale Zusammenhalt - Möglichkeiten, etwas für das nachbarschaftliche Leben zu tun - die Befragung von Passanten ergab, dass es wenig attraktiv ist, an Orten im Quartier zu verweilen - weniger als die Hälfte der Befragten konnten einen Ansprechpartner im Quartier benennen Außerdem ist festzustellen, dass es vielfältige Angebote sozialer Akteure gibt, die jedoch zu wenig gruppenübergreifend und verbindend arbeiten. Insbesondere in der Pandemie wurde deutlich, dass durch den bestehenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich, KiTas und Pflege schon jetzt Menschen unterversorgt sind. Sichtbar ist dies beispielsweise anhand : - zunehmenden Verwahrlosung einiger Bewohner und ihrer Wohnungen. - mangelhafte Versorgung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz/ Vereinsamungstendenzen - bei Betreuung von Kindern - zunehmender Vandalismus Wir wollen präventiv das Bewusstsein der Bewohner füreinander entwickeln, Menschen in Kontakt bringen und die Nachbarschaftshilfe als Instrument der Hilfe zur Selbsthilfe einrichten und stärken.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wunstorf Barne
Beschreibung
Die Abgrenzung des Quartiers „Barne“ wurde so gewählt, wie sie schon seit Jahrzehnten von den Bewohnern Wunstorfs als „Die Barne“ wahrgenommen wird. Die Gabelung der Barnestraße mit der kleinen Verkehrsinsel stellt das Tor zur Barne dar. Eine weitere wahrnehmbare Grenze ist die Bahnstrecke. Am Ende der Barnestraße/ Quartiers befinden sich das Barnewäldchen, ein Sportplatz und Hallenbad an die sich Felder anschließen. „Geschlossener Bereich“ Zentrum ist der Marktplatz. Geschätzte Kanten des Quartiers: 650 x 400 Meter. Straßen: Barnestraße, Rembrandtstraße, Rubensstraße, Albrecht-Dürer-Straße
Einwohnerzahl
721
Quelle / Anmerkungen
Ermittelt von der Stadt Wunstorf im Rahmen der Bewerbung um das Siegel "Lebenswertes Quartier", SiPa Niedersachsen
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Keine validierten Daten seitens der Stadt/Region Hannover erhalten.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
32
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Stadt Wunstorf Gesamtstadt: Keine validierten Daten erhalten; daher geschätzt
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik (0,21 %)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: Keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik (928 Alleinerziehende; 2,19 %)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet: keine validierten Daten ermittelbar, daher geschätzt Gesamtstadt: Hannoversche Online-Regionsstatistik
Unterlagen zum Gebiet
quartier.pdf (975.16 KB)
GWA/QM-Ansatz
Im Quartier vorhandene sozialen Strukturen sollen verknüpft werden. Regelmäßige Meetings sozialer Akteure und Bewohner zur Darstellung vorhandener Ressourcen sollen fortlaufend stattfinden und zum Ziel haben, gruppenübergreifende Projekte zu organisieren, um Menschen in Kontakt zu bringen. Regelmäßige Quartiersversammlungen in den Gemeinschaftsräumen sollen Ideen Raum geben und Bewohner befähigen, in Eigenregie z.B. Veranstaltungen zu planen. Das Wohnumfeld soll maßgeblich durch Gestaltung von Hochbeeten und Schaffung von Treffpunkten unter Mitwirkung der Bewohner aufgewertet werden. Das "Wir" Gefühl und die Identifizierung mit dem Quartier werden so verbessert. Bestehende Kooperationen mit ehrenamtlichen Vereinen sollen genutzt werden, um das Ehrenamt attraktiv zu machen. Bewohner werden in diesem Rahmen zu Alltagsbegleitern ausgebildet. Menschen sollen empowert und befähigt werden, Berührungsängste abzubauen, Empathie zu entwickeln und sich um Nachbarn zu kümmern. Ziel ist es nicht nur Hilfsangebote zu machen, sondern auch Menschen ein vielfältiges Angebot zur sinnhaften Freizeitgestaltung zu bieten. Besonders Empfänger von Transferleistungen und Ruheständler können vom bezahlten Ehrenamt profitieren. Mit einem Pool vieler ehrenamtlicher Helfer in Bereichen Handwerk, Besuchsdienst, Botengänge, Kinderbetreuung, Gruppenleitung, etc. durch Empowerment soll das Miteinander gestärkt und Defizite im versorgenden Bereich ausgeglichen werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Quartier ist belebt, Menschen verbringen in den Treffpunkten und im Freien Zeit miteinander. Regelmäßiger Austausch von Netzwerkpartnern, Bewohnern und Ehrenamtlichen zur Prüfung des fortwährenden Status quo.
Vorhandene Strukturen
Es wurden Kooperationverträge mit verschiedenen Institutionen/Vereinen geschlossen. - Johanniter Unfall Hilfe Es bestehen diverse Angebote zur Unterstützung im Alltag. - Ehrenamtliche Vereine Herbst-Zeitlos e.V. und meer-hilfe Die Vereine vermitteln und schulen Alltagsbegleiter für die Bewohner, beraten zu den Leistungen der Pflegekassen. - AufKurs Eine Sozialberaterin berät im Rahmen einer Sprechstunde junge Erwachsene bis 25 Jahren aus prekären Familienverhältnissen. - Präventionskreis Barne Soziale Akteure, Vertreter der Stadt und Wohnungsunternehmen, Schulen, KiTas und Polizei treffen sich halbjährlich zum Austausch, um die Sicherheit im Quartier zu erhalten. - Ehrenamtliche, ausgebildete Sicherheitsberater für Senioren der Polizei Wunstorf beraten Senioren zum Thema Sicherheit. - Regelmäßige Kaffeetrinken und Ausflüge für Senioren im Gemeinschaftsraum des Bauvereins. - Hockergymnastik und Gedächtnistraining durch Trainerinnen im Ehrenamt - der Gemeinschaftsraum des Bauvereins kann von Akteuren und Bewohnern für Familienfeste, etc. genutzt werden Das QM ist in der Verwaltung des Bauvereins, im Quartier oder aufsuchend beratend, vermittelnd und organisatorisch tätig. Teilnahme an verschiedenen Arbeitskreisen (z.B. AK Häusliche Gewalt)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Herbst-Zeitlos e.V. Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
meer:hilfe Ehrenamt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Projekt Kurze Wege Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AufKurs Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Polizei Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Otto-Hahn-Schule; Paul-Moor-Schule; Grundschule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KiTa DRK + St. Johannes
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Bewohner der Barne
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Johanniter Unfall Hilfe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Wunstorf Flüchtlingsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wunstorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Frauen für Frauen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Unsere GWA besteht aus drei Säulen: Quartier, Bewohner, Soziale Akt. Im Rahmen d. Projekte wurden d. entstandenen Treffpunkte zu Begegnungsstätten. Es ist ein Verantwortungsbewusstsein für Nachbarn & d. Quartier entstanden. Ehrenamtl. wurden empowert & ausgebildet. Es wurde ein starkes Netz zwischen allen Akteuren geknüpft. Der wb sieht sich verantwortlich für d. Barne.Im Rahmen seines Förderauftrages wird d. wb dieses Ziel auf Grundlage der Zertif. GWA die Struktur nachhaltig aufrechterhalten.
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Zustimmung Veröffentlichung
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1 NaVaLi Oasen-Projekt, Teilprojekt 1 (List-Mitte)

Ansprechpartner
Andrea Steckert
Funktion Projektleiterin
Stärkung und frischer Wind für die GWA im Stadtbezirk Vahrenwald-List zur solidarischen Entwicklung dreier unterschiedlicher Nachbarschaften - zwei mit zum Teil stark erhöhten sozialen Bedarfen.
Projektbeschreibung
Angesichts großer, gesellschaftlicher Herausforderungen durch globale ökologische, soziale Krisen und Entwicklungen sowie der fortschreitenden und im Stadtbezirk bereits erlebbaren Spaltungen in der Bevölkerung – ökonomisch, sozio-kulturell, ideologisch und zwischenmenschlich, gehören „Nachhaltigkeitsentwicklung, Partizipation, Demokratisierung und Förderung guten Zusammenwirkens“ zu den zentrale Anliegen des Lister Nachbarschaft e.V (Historie und Projekte s.u. www.lister-nachbarschaft.de ). Bei seinen Projektaktivitäten im Stadtbezirk Hannover Vahrenwald-List stieß der Verein auf wachsende und teils bereits stark erhöhte Bedarfe nachhaltiger, sozialer Entwicklung hinsichtlich Integration und Teilhabe. Bei näherer Betrachtung wurde deutlich, dass diese im gegebenen Rahmen unter Anwendung üblicher Vorgehensweisen sozialer Arbeit und Kapazitäten kaum mehr angemessen bewältigt werden können. Auch Chancen zur Verbesserung der höchst problematischen Entwicklungen zeigten sich. Es braucht jedoch dringend ergänzende, innovative Lösungsperspektiven der ´Hilfe zur Selbsthilfe´, präventive Maßnahmen und intelligente, attraktive Angebote zum verstärkten Engagement der Zivilgesellschaft sowie die effektivere Einbeziehung deren bislang ungenutzter Potenziale und Ressourcen! In diversen Gesprächen mit dem Bezirksrat, Mitarbeiter*innen der städtischen Sozialen Arbeit, Lehrer*innen, Kooperationspartner*innen und anderen Akteur*innen kristallisierte sich seit 2021 bei Aktiven des Vereins die Vision eines bezirksübergreifenden, ressourcenteilenden Projektes heraus. Daraus generierte sich über mehrere Entwicklungsstufen die konkrete Idee vom NaVaLi Oasen-Projekt (NaVaLi = Nachbarschaften Vahrenwald List) und das hier vorgelegte, mehrdimensionale, dreijährige Projekt-Vorhaben zur partizipativen Nachbarschaftsentwicklung. Es bezieht sich in seinen drei Teilprojekten auf die Stadtbezirks-Quartiere: List-Mitte (TP1) sowie insbesondere auf Vahrenwald Büssingweg (TP2) und List-Nord/Ost (TP3). Besondere Unterstützung im Gesamtprojekt sollen die Nachbarschaften mit Aufmerksamkeitsbedarf (TP2) und erhöhten sozialen Entwicklungsbedarfen (TP3) erfahren. Sie befinden sich in zwei Gebieten, jeweils am äußeren Rand des mit 71 TSD Einwohner*innen größten hannoverschen Stadtbezirks. Der Projektträger ist In Mitte (TP1) angesiedelt und verfügt über großes Netzwerk an Ehrenamtlichen, möglichen Freiwilligen und Kooperationspartner*innen im Stadtbezirk. # Fortsetzung s.u. TP2 #
Laufzeit
2023-10-01 00:00:00
Ausgangslage
Von außen betrachtet sind die sozialen Probleme des hoch verdichteten Quartiers der bürgerlichen List-Mitte (TP1) nicht auffällig. Die Bewohner*innen sind an das bisherige System sehr erfolgreich angepasst, verfügen über einen hohen sozialen Status. Wegen zunehmender ökologischer Krisen und fehlender, sozialer Gerechtigkeit wird jedoch gerade diese nicht nachhaltige Lebensweise gerade massiv in Frage gestellt. Vermehrt erscheinen im Alltag der Bewohner*innen, in der Nachbarschaft und sogar in engsten Freundes- und Familienkreisen unauflösbare Widersprüche, ideologische Spaltungen, gesellschaftliche Ausgrenzungen, die es zu verarbeiten gilt. Massive gesellschaftliche Herausforderungen, Zukunftsängste und das Gefühl mit bisherigen Mitteln, allein, nicht wirklich angemessen auf äußere Multilevel-Krisen (z.B. Klimawandel) reagieren zu können, führen zu persönlichen Krisen, (Re-)Traumatisierungen und Depressionen. Isolation und Rückzug, gerade auch bei den für lebendige Nachbarschaften so wichtigen Jüngeren und Älteren (oft Singles), sind eine Folge. Diese Bevölkerungs-Gruppe könnte wichtige Beiträge für das Gemeinwesen leisten und dabei für sich selbst- gerade auch in der wertschätzenden Zusammenwirken mit Menschen ganz unterschiedlicher Milieus und Kulturen - neue Perspektiven und Zukunftskompetenzen entwickeln. Für ein niederschwelliges, diversitäts-sensibles „In-Kontakt-Gehen“ aus TP1 auf die Menschen in den Nachbarschaften Vahrenwald-Büssingweg (TP2), sowie insbesondere List Nord/Ost(TP3) bietet das NaVaLi Oasen-Projekt mit seinen Kooperationspartner*innen einen geeigneten, moderierten Rahmen, der langfristige solidarische Zusammenarbeit dieser Nachbarschaften fördert.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover List
Beschreibung
Im Zentrum des Gebietes liegen der Moltkeplatz und der DeHaeen-Platz. Das Gebiet ist im Norden begrenzt durch den Lister Kirchweg, im Osten von der Podbielskistraße, im Westen von der Vahrenwalder Str. und im Süden von der Wedekindstraße.
Einwohnerzahl
4000
Quelle / Anmerkungen
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021), "Soziale Lupe" (2016).
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) Einordnung bis 18 J.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021) Einordnung bis 26 J.;
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
46
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
38
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdaten der LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, 2022 (vom 31.12.2021)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Seit 1976 setzt Stadt Hannover Gemeinwesenarbeit (GWA) in unterschiedlichen Stadtteilen mit besonderem sozialen Entwicklungsbedarf ein. Das NaVaLi Oasen-Projekt stellt in diesen Rahmen bottom-up einen besonderen GWA-Ansatz, der Vorhandenes zusammen denkt und zusammen ins Spiel zu bringt. Es ermöglicht im Rahmen bestehender Gemeinwesenarbeit (GWA) im Stadtbezirk einen speziellen innovativen Schritt! Der Einsatz künstlerischer und kultureller Interventionen sowie erlebnisorientiertes Lernen sind traditionell Teil der GWA-Praxis (z.B. Theaterformen n. Augusto Boal). Speziell ist a.) der hier angewendete, neuartige integrative Methoden-Mix. Mit ihm werden im dreijährigen Projektverlauf Sozialräume erschlossen, Ressourcen mobilisiert und ganz unterschiedliche Menschen und Kooperationspartner*innen zusammengebracht; b.) seine nachhaltige Einbindung in vorhandene Strukturen sozialer Arbeit der LHH. Sie halten in den Quartieren weiter den professionellen GWA-Rahmen, nehmen entstehende bottom-up Impulse auf und geben sie weiter. Dies macht den innovativen Modellcharakter des NaVaLi-Projektes aus. NaVaLi arbeitet während des dreijährigen Prozesses GWA-orientiert im Kern mit der Oasen-Spiel Methode (nach Instituto Elos) sowie situations- und bedarfsorientiert ergänzend mit weiteren GWA-Methoden, soziokulturellen Sozialtechniken/ -verfahren und Praktiken aus unterschiedlichen Disziplinen. #Fortsetzung siehe TP2#
Qualitätskriterien
Beschreibung
Hinweis: Siehe Beschreibung aller Qualitätsstandards für dieses Gesamtprojekt unter Teilprojekt 3 (TP3).
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Vernetzung für das Gesamtprojekt s.u. Auflistung unter Teilprojekt (TP) 3, plus weitere
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Ab 2027 möchte der Lister Nachbarschaft e.V. perspektivisch die Nachbarschafts-Gruppen sowie entstandene Projekte mit Partner*innen des neuen Bündnisnetzwerkes mindestens zwei Jahre weiterführen. Denkbar ist die Erweiterung des Vereins zu „Nachbarschaften Vahrenwald-List e.V.“. Der erprobte Ansatz NaVaLi Oasen-Projekt könnte für andere Stadtbezirke/ Gemeinden interessant sein und übertragen werden. (s.ergänzend Anlage in TP1: Oasenspiel-GWA-Nachhaltigkeitsaspekte.pdf)
Zustimmung Veröffentlichung
On