Fredenberg - wir leben Vielfalt!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nicola Pöckler
| Funktion | Stellv. Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aus einem funktionierenden Stadtteiltreff heraus in das Gemeinwesen und die Stadt wirken
Projektbeschreibung
Der Ortsteil Fredenberg ist durch ethnische, kulturelle und religiöse Diversität und soziale Problemlagen geprägt. Im AWiSTA, dem Stadtteilzentrum der AWO, ist es gelungen, vielen BewohnerInnen Zugänge zu Unterstützungssystemen zu eröffnen, sie zu beraten und niederschwellige Bildungsangebote zu etablieren. Eine große Stärke des AWiSTA ist, dass hier für alle Anliegen zumindest eine Weiterverweisung möglich ist, wenn sie nicht direkt dort bearbeitet werden können. Das ist insbesondere für Geflüchtete von Bedeutung, die täglich ins AWiSTA kommen können und umfassend beraten werden. Aber nicht nur für die KlientInnen, sondern auch für Einrichtungen, Netzwerkpartner und Fachdienste hat das AWiSTA positive Effekte. Es gibt eine Weiterentwicklung der Angebote durch bessere Kenntnis der Zielgruppe und es gibt Ansprechpartner aus der migrantischen Community im AWiSTA. Eine Aufgabe in den kommenden Monaten ist es, die Angebote weiteren BewohnerInnen zugänglich zu machen. Insbesondere sollen aber die positiven Ansätze aus dem AWiSTA heraus in den Fredenberg und die Stadt Salzgitter wirken. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des sozialen Friedens.
Dieser kann gewahrt werden, wenn BewohnerInnen sich auch in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig respektieren, sich kennenlernen und in Teilen eine gemeinsame Identität als BewohnerInnen ihres Quartiers entwickeln.
- Ein erster Schritt dazu besteht aber in der Anerkennung der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder kulturellen Gruppe und in er Anerkennung des Wunsches, sich zunächst in homogenen Gruppen zu bewegen. Über die Angebote an bestimmte Gruppen einer Sprache, eines Geschlechts oder Religion wird Vertrauen in die anbietende Institution ermöglicht.
- Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen ist ein weiterer wesentlicher Schritt. Beteiligung wird über Teilnahme an Aktivitäten der Institutionen und der Stadt erreicht, vor allem aber über die Einbeziehung der Menschen in die Planung und Gestaltung der Angebote und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten.
- Schließlich werden Begegnungs- und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit Anderen geschaffen. Schwerpunkt ist hier die Entwicklung eines "Leitbilds" für den Stadtteil, ein Prozess, der in dem multikulturellen Team des AWiSTA erfolgreich stattgefunden hat.
Diese Aktivitäten sollen von einer Sozialpädagogin umgesetzt werden, die seit vielen Jahren am Fredenberg arbeitet und in der migrantischen Community Vertrauen und Achtung genießt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Ortsteil gliedert sich in den „neuen Fredenberg“ mit ein- und Mehrfamilienhausbebauung neueren Datums und eher osteuropäischen MigrantInnen und den „alten Fredenberg“. Hier ist überwiegend eine Mehrfamilienhausbebauung aus den 70er Jahren anzutreffen, die MigrantInnen sind überwiegend Muslime aus der Türkei und in den vergangenen zwei Jahren aus Syrien. Der starke Zuzug von Geflüchteten hing mit dem hohen Wohnungsleerstand verbunden mit günstigen Mieten am Fredenberg zusammen. Inzwischen gibt es kaum noch Wohnungsleerstand.
Der Bedarf an Unterstützung und Hilfsangeboten für die BewohnerInnen ist seit Jahren unverändert hoch. Durch den starken Zuzug von Geflüchteten mit großem Unterstützungsbedarf stoßen die Hilfesysteme an ihre Grenzen. Die größte Herausforderung ist die Integration der MigrantInnen bzw. die Schaffung eines friedlichen Zusammenlebens und gesellschaftlicher Teilhabe der BewohnerInnen. Deutsche Familien fühlen sich verdrängt und ziehen um, länger hier lebende MigrantInnen fühlen sich gegenüber Geflüchteten benachteiligt und die zumeist syrischen Geflüchteten haben wenig Kontakte zu Menschen anderer Herkunft, so dass ihre Integrationschancen schlecht sind. Insbesondere die Kinder mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Die Geflüchteten wünschen sich Begegnungen mit Deutschen, die aber selten zustande kommen. Bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen gab es hier einen sehr hohen Anteil an AfD-WählerInnen. Bei insgesamt geringer Wahlbeteiligung aufgrund der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit vieler Menschen bekam die AfD um 40 % der Stimmen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Fredenberg
Einwohnerzahl
11300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2016
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quaertier_fredenberg.png
(3.44 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der am Fredenberg lebenden Menschen und fördert die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben.
Die BewohnerInnen werden dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden.
Das Projekt will alle BewohnerInnen ansprechen und erfasst damit verschiedene Zielgruppen. Es setzt sich für die Belange der am Fredenberg lebenden Menschen ein.
Den BewohnerInnen werden die Angebote im Stadtteil zugänglich gemacht, es werden aber auch - nach ihren Bedürfnissen - neue Angebote geschaffen.
Vernetzung und Kooperation im Stadtteil ist ein selbstverständlicher Baustein in diesem Projekt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nahezu alle BewohnerInnengruppen im Lauf des Projektzeitraums Berücksichtigung bei der Umsetzung finden
Kriterium
Beschreibung
Angebote von BewohnerInnen selbstständig durchgeführt werden oder wenn sie sich öffentlich äußern (politishe Gremien, Veranstaltungen...)
Kriterium
Beschreibung
Menschen mit Migrationshintergrund ihre Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse nutzen, um andere zu unterstützen
Kriterium
Beschreibung
BewohnerInnen sich zu bestimmten Themen oder Interessen zusammenfinden, ohne dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zielgruppe ausschlaggebend ist
Beschreibung
Es zu den Interessen der BewohnerInnen einen Austausch mit städtischen Fachdiensten, anderen Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kitas gibt
Kriterium
Beschreibung
Es Initiativen zum Kennenlernen von BewohnerInnen in ihrem direkten Wohnumfeld gibt
Beschreibung
Die Erfahrungen in diesem Projekt an die entsprechenden städtischen Stellen weitergegeben werden und Politik und Verwaltung der Stadt in Vorhaben einbezogen werden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend und Familie, Fachdienst Soziales und Integration, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas ( Einrichtungen im Stadtteil)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MiMi-Projekt (Gesundheitsförderung von Migranten für Migranten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Schulen und Kindertagesstätten am Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TAG (Tegernseer Aktiengesellschaft, größter Vermieter am Fredenberg)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Kommunale Intelligenz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Prof. Stefan Müller-Teusler
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kommunale Intelligenz - Umsetzung einer Strategie in kommunale Handlungssteuerung
Projektbeschreibung
Kommunale Intelligenz (nach Prof. Dr. G. Hüther) ist eine Strategie (Hamburg 2013), bei der es um die regionale Potenzialentfaltung geht. In diesem Projekt soll die Strategie in ein regionales Handlungskonzept "übersetzt" werden, so dass es als regionales Instrument zur Koordinierung der vorhandenen Aktivitäten wie auch zur Entwicklung notwendiger Felder für die Zukunft genutzt werden kann. Außerdem soll eine erste Erprobung stattfinden. Gleichzeitig sollen daraus allgemeine Items für die Verwendung dieses Konzeptes abgeleitet werden. Am Beispiel des Dorfes Lüder im Süden des Landkreises Uelzen soll insbesondere der ländliche Raum in den Blick genommen werden, auch unter dem Aspekt des demographischen Wandels. Dabei geht es einerseits um die Entwicklung notwendiger Potenziale, andererseits um die regionale Entwicklung in Wirtschaft, die Stärkung und Förderung des Ehrenamtes, ein neues Miteinander im Generationenverhältnis durch intergenerative Bildung und die Umsetzung lebenslanges Lernens zur Förderung der Lebensqualität.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Dorf Lüder (mit ca. 1000 Bewohnern) im Süden des Landkreises Uelzen ist typisch für den ländlichen Raum in Niedersachsen: Es ist geprägt von einer überalternden Bevölkerung, die lokale Grundschule ist geschlossenen worden und die meisten Arbeitsplätze sind meistens mit längeren Fahrzeiten verbunden (Richtung Uelzen, Gifhorn, Wolfsburg und andernorts). Die regionale Versorgung ist unzureichend, weil eine schlechte regionale Infrastruktur besteht (Einkauf, ÖPNV etc.) und für alle Personengruppen längere Wege notwendig sind, um Versorgungseinheiten zu erreichen (wie z.B. medizinische Versorgung).
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Uelzen Lüder
Beschreibung
Lüder leigt im Süden des Landkreises Uelzen, begrenzt durch den Elbe-Seitenkanal. Um Lüder herum sind viele landwirtschaftlichen Flächen. Lüder grenzt an den Landkreis Gifhorn sowie an die Stadt bad Bodenteich.
Einwohnerzahl
1290
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCder_(L%C3%BCneburger_Heide); Abruf 02.05.2018
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
lueder.pdf
(71.86 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Beteiligung von Bürger*innen für ihre Region und ihre Belange und Entwicklung der Region für die Zukunft, um im demographischen Wandel nachhaltige Versorgungsstrukturen und Lebensgrundlagen für die Zukunft dauerhaft zu bilden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anhand Items Kommunale Intelligenz sind neue Strukturen gebildet und Planungen für die Zukunft verabredet.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kult-Ur-Dorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Alte Schule des Paritätischen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dilek Boyu
2. Kurzbeschreibung
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim:
Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Kriterium
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Kriterium
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Kriterium
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht! 2.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Chanel Habermann
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ausbau und Erweiterung des Zukunftszentrums und der stadtteilbezogenen Projekte in den jeweiligen Stadtteilgebieten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnung- Hilfs- und Kulturprojekten. Das Besondere des Zukunftszentrums ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder im Stadtteil angesprochen wird. Wir haben verschiedene Förder- und Hilfsangebote, aber auch verschiedene Begegnungsangebote zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen initiiert und durchgeführt. Die ersten Schritte zum Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbständigkeit wurden durchgeführt. Vom Zukunftszentrum aus, betreuen wir die drei benachteiligten Stadtteile mit den Bew. zusammen und haben viele tolle Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen wir regelmäßig Aktionen, wie mit dem roten Sofa auf dem Marktplatz oder mit einem Infostand im Einkaufszentrum mit Themen, wie: Wir malen das Wappen v. Dbg. Hier sprechen die Stadtteilmanager die Menschen aktiv an, befragen sie zu ihren Bedürfnissen, so dass hieraus neue Bedarfe entdeckt wurden. Die Kontaktstellen mit den Stadtteilmanagern erfreuen sich großer Resonanz und Zuspruch, auch hier gehen die Stadtteilmanager aktiv auf die Bew. zu, um mit ihnen über die Projekte zu sprechen und sie zum Mitmachen zu bewegen. Die Stadtteilmanager konnten sehr aktiv die Bewohner/innen in den verschiedenen Stadtteilen unterstützen, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Wir konnten weitere Netzwerke und Kooperationen aufbauen. Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen ganz eindeutig, dass es sehr wichtig und richtig war, das Zukunftszentrum mit ihren Kontaktstellen ins Leben zu rufen und zu fördern, weil viele Menschen diese Angebote nutzen und täglich neue Personen kommen, die sich einbringen wollen. Jetzt geht es darum, die bestehenden Projekte weiter auszubauen und neue, wichtige Projekte hinzuzufügen. Die Erfolge der ersten Monate zeigen auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen und endlich einen Platz gefunden haben, um sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen und etwas zu unternehmen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Das Zukunftszentrum ist für viele fester Bestandteil im Hilfesystem der Stadt Dannenberg geworden und erhält von allen Seiten einen positiven Zuspruch. Allerdings wäre es ohne die Förderung des Ministeriums nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit so viel Positives zu erreichen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und mit Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Dadurch verfallen die Menschen in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Wir haben durch die verschiedenen Projekte, die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
feldstr_bellmannsfeld.png
(72.6 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kochstr_franz_luebeck.png
(53.21 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring ist mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegenden Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png
(56.34 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, das die Stadtmanagerin neben ihrem Sozialpädagogikstudium auch Islamwissenschaften studiert hat. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiter Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Kriterium
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
30455 – Davenstedt kollektiv
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Michael Schroeder- Busch
| Organisation | Diakonisches Werk Hannover gGmbH |
|---|---|
| Funktion | Stadtteildiakonie |
2. Kurzbeschreibung
Ein Stadtteilnetzwerk für Davenstedt & Wir zeigen was Du hier alles machen kannst
Projektbeschreibung
Im Stadtteil Davenstedt wird sich ein Netzwerk aus Vereinen und Verbänden, Einrichtungen und Nachbarschaften bilden. In diesem Netzwerk werden die einzelnen Akteure der kulturellen, freizeitpädagogischen, sozialen und sportlichen Angebote angeleitet und unterstützt.
Dafür wird eine Person als „Motor“ zur Selbsthilfe bei den Aktivitäten für einen Jahreszyklus im Stadtteil begleiten und unterstützen . Am Ende soll ein Stadtteilforum stehen, in dem miteinander das Stadtteilleben gestaltet wird. Dort ist bekannt, wo, welches Material, Wissen und „know how“ und weitere Unterstützung vorhanden ist.
Schon vorhanden Veranstaltungen wie, das Davenstedter Marktfest, das winterliche Hüttendorf oder Veranstaltungen zum internationalen Nachbarschaftstag u. v. a. m. werden aufgegriffen mitgestaltet. Es wird versucht, neue Personengruppen in das Stadtteilleben zu integrieren und Interessierte BürgerInnen auch ohne Vereinsanbindung zu Mitgestaltung in Davenstedt zu aktivieren.
Davenstedt ist ein Stadtteil, in dem die Bewohner/innen trotz vielerlei Mängel gerne leben. Dieses Gefühl soll gestärkt werden und in einem Film zum Ausdruck gebracht werden. In diesem Film werden Gruppen, einzelne prägende Personen und viele andere mehr zeigen, warum es sich lohnt in Davenstedt zu leben. Vereine und Einrichtungen im Stadtgebiet stellen ihre Aktivitäten dar. Eine Filmidee ist schon im Wachsen und für die Titelmusik steht eine Komponistin bereit. Durch die Einbindung möglichst vieler Akteure im Stadtteil wird ein Imagefilm über das Stadtteilleben in seiner Vielfalt entstehen.
Das Vereinsleben, die Angebote der Einrichtungen und die Aktivitäten in der Nachbarschaft können öffentlichkeitswirksam präsentiert und für alle, insbesondere für die Menschen, die bisher nicht angesprochen wurden, zugänglich gemacht werden.
Mit dem Rückenwind aus dem „Dreherlebnis“, werden die Akteure zur weiteren, gemeinsamen Gestaltung des Wohnens und Lebens in Davenstedt motiviert. Es soll en ein Stadtteilforum (Arbeitstitel) als Koordinations- und Kommunikationsinstrument entstehen.
In diesem Projekt werden dafür Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, dass eine Zusammenarbeit von ehrenamtlich Mitarbeitenden, hauptamtlich Mitarbeitenden, der Verwaltung und Politik mit Spaß zur Verbesserung des Stadtteillebens möglich wird.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangslage
Die Vereine mit ihren ehrenamtlichen Strukturen und die ‚Einrichtungen im Stadtteil arbeiten „am Limit“. Es fehlt an Kommunikationswegen und Netzwerkstrukturen. Der Bezirksrat vermisst ein Ansprechpartner auf der Stadtteil- und Nachbarschaftsebene. Große Teile der Bevölkerung finden keinen Zugang zum kulturellen und sozialen Stadtteilleben.
Die ehrenamtlich Aktiven sind zum Teil aufgrund der steigenden Anforderungen bei der Ausrichtung von öffentlichen Veranstaltungen überfordert und frustriert. Der Verein Davenstedter Marktfest leidet an verstärkter Mitgliedererosion und dadurch zunehmender Handlungsunfähigkeit. Den wenigen "Profis" im Stadtteil wird immer mehr die Veranstaltung der Aktivitäten überlassen.
Während des Prozesses "Mein Quartier 2030" im Jahr 2017 wurden Mängel im Stadtteil deutlich. Die Grundversorgung (Einzelhandel, ...) ist nicht flächendeckend gewährleistet. In einem Wohnviertel mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung fehlen Freizeiteinrichtungen für Senioren. Im Gebiet um den Davenstedter Markt, dem Stadtteilzentrum hat sich ein Wohnquartier mit besonderem sozialen Handlungsbedarf entwickelt (2). An dieses Wohnviertel erstreckt sich Richtung Norden ein Häuserreihe mit drei bis viergeschossiger Wohnbebauung mit Unterkunftshäusern der Stadt Hannover Es gab hier Voruntersuchungen für das Programm "Soziale Stadt".
Vorgeschlagenen Lösungsansätze sind eher im baulichen Bereich und in der Platzgestaltung. Die immer offener zutage tretenden sozialen Auffälligkeiten werden mit dem Ruf nach der Ordnungsmacht der Stadt beantwortet. Vorhandenen Stadtteileinrichtungen werden nicht ausreichend in die Neugestaltung mit einbezogen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Davenstedt
Beschreibung
Davenstedt ist ein Stadtteil mit rund 11.000 Einwohnenden am Westrand von Hannover ohne Stadtbahnanbindung. Durch das Industrie- und Gewerbegebiet Lindener Hafen ist es räumlich vom Stadtgebiet isoliert. Mit einer Taktung von 20 Minuten fährt eine Buslinie in die Innenstadt Hannovers. Der Stadtteil selbst ist geprägt von einer Bebauung und sozialen Struktur mit „harten Übergängen“. Wohngebiete sind unterbrochen von Kleingartenanlagen und direkt ineinander übergehende Schlichtbebauung - in drei Wohnblöcken bis zu 150 Bewohner/innen - zu Einfamilienhäusern. Der vorhanden alte Dorfkern liegt gegenüber dem vier- bis fünfgeschossigen Mietwohnungsbau um den Davenstedter Marktplatz, ein sich entwickelnder sozialer Brennpunkt. Hier wohnen 30% der Stadtteilbevölkerung auf einem Achtel der Stadtteilfläche. Ebenso finden wir hier den höchsten Migrationsanteil (30% und einen sehr hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen (22,5%).
Das Wohnquartier um den Davenstedter Markt und die Schlichtbebauung am Geveker Kamp ist für das Antragsverfahren Programm „Soziale Stadt“ vorgesehen.
Der Stadtteil hat den dritthöchsten Altersdurchschnitt in Hannover. Ein Wohngebiet rund um den Auerhahnshof mit einem hohen Anteil der älteren Bevölkerung (38% ü. 60 J. davon 58% ü. 75 J.). ist ohne Nahversorgung und Freizeiteinrichtungen für Senioren .
Einwohnerzahl
11000
Quelle / Anmerkungen
Untersuchung "Mein Quartier 2030" (1), Soziale Vielfalt - Dynamik und Wandel 2014 - 2017 LHH (2), Strukturdaten 2017 der LHH (3), Die Kartenausschnitte sind aus den Karten, einzusehen unter https://mq2030-ahlem-badenstedt-davenstedt.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistische Berichte LH Hannover 2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
analyse_soziales.pdf
(339.67 KB)
analyse_stadtraum.pdf
(234.66 KB)
analyse_umwelt.pdf
(340.66 KB)
analyse_versorgung.pdf
(361.44 KB)
analyse_wirtschaft.pdf
(336.44 KB)
30455_hannover_davenstedt.pdf
(158.65 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Dieses Projekt wird als dynamischer Prozess angelegt und orientiert sich am wohlfahrtstaatlichen/sozial- integrativen Ansatz (Murray G. Ross). Als Handlungsgrundlage des Konzeptes stehen,die Aktivierung der Selbsthilfe der Betroffenen unter Berücksichtigung der Lebensraumorientierung und die Netzwerkarbeit.
Es sollen die Bedürfnisse und Interessen der Stadtteilbevölkerung in den Vordergrund gestellt werden. Eine Beteiligung und Einflussnahme auf das öffentliche politische Leben im Stadtteil, Stadtbezirk und ggfls. in der Gesamtstadt soll hergestellt werden. Dabei geht es nicht um die "Besserung" der Menschen, sondern um die Verbesserung der Bedingungen für die Menschen.
BürgerInnen, Politik, Verwaltung und Vereine und Institutionen sollen sich als Bündnispartner verstehen.
Dieser Prozess wird gemeinsam mit den Akteuren im Stadtteil moderiert und gestaltet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das neu gebildete "Stadtteilforum" findet regelmäßig statt. Es werden hier Veranstaltungen geplant und durchgeführt.
Kriterium
Beschreibung
Die vorhandenen sozialen, kulturellen und freizeitpädagogischen Angebote sind überarbeitet und durch neue ergänzt. Es kommen Tellnehmende, die bisher im Stadtteilleben nicht aufgetaucht sind.
Beschreibung
Das neue Netzwerk wird als Ansprechpartner im Stadtteil aus den Nachbarstadtteilen, der Stadtverwaltung und der Politk ernst genommen. Bürgerinnen und Bürger treten an das Gremium mit Wünschen und Engament heran.
Kriterium
Beschreibung
Die Zahl der Aktivitäten und Veranstaltungen im Stadtteil steigt und die Teilnahmezahlen steigen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AWO Jugendtreff "Desperados"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule in der Steinbreite, Friedrich-Ebert-Schule Hannover
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Integrativer Nachbarschaftstreff Klein-Hehlen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Rietze
| Funktion | Bildungsmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Funktionierende Nachbarschaft dank Ort der Begegnung
Projektbeschreibung
Das Quartier um die Händelstraße im Stadtteil Klein-Hehlen erfährt derzeit erhebliche Veränderungen in der Bewohnerschaft durch den Zuzug neuer Familien (freier Wohnraum wg Abzug des britischen Militärs). Durch die Schaffung von Räumen zur Begegnung, Beratung und Unterstützung soll Konflikten aufgrund kultureller, sozialer und ökonomischer Unterschiede vorgebeugt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier um die Händelstraße in Klein-Hehlen ist eines von drei Quartieren in Celle, in die vorrangig - aufgrund freier Wohnräume durch den Abzug des britischen Militärs vor einigen Jahren - der Stadt Celle zugewiesene Geflüchtete Wohnung beziehen. Durch diesen und auch weiteren erwarteten Zuzug durch unterschiedliche Bevölkerungsgruppen hat sich die Sozialstruktur verändert und wird sich weiterhin verändern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Celle - Stadtteil Klein-Hehlen - Quartier um die Händelstraße herum
Beschreibung
Händelstraße - Bachstraße - Lortzingstraße - Lisztstraße
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_um_die_haendelstrasse.jpg
(3.84 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Interessen der Bewohner/innen erkunden, aushandeln sowie kollektivieren. Dabei die Menschen unterstützen, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten, die das Gemeinwesen beeinträchtigenden Herausforderungen aufzugreifen und langfristig im Sinne der Steigerung der Lebensqualität vor Ort zu lösen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
.. die abschließende Evaluation zeigt, dass die Bewohnerinnen den Nachbarschaftstreff häufig und zahlreich aufsuchen und ihre Interessen/Bedarfe bedient wurden
Kriterium
Beschreibung
... vielfältige Projekte von ihnen initiert oder durch sie durchgeführt wurden.
Kriterium
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass im Vergleich zum Beginn des Projektes die Lebenszufriedenheit in Bezug auf das nachbarschaftliche Zusammenleben gestiegen ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Klein-Hehlen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte FABI
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagentur KELLU Stadt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
... noch zu identifizierende Akteur/innen bzw. Kooperationspartner/innen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Print- und elektronische Medien in Celle, Menschen im Quartier/Stadtteil/Stadtgesellschaft
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Frauen(t)räume - Räume für Frauen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Rietze
| Funktion | Bildungsmanagerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
(Selbstverwaltete) Räume zur Begegnung, Beratung und Bildung für (geflüchtete) Frauen
Projektbeschreibung
Das Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld im Celler Stadtteil Vorwerk erfährt derzeit erhebliche Veränderungen in der Bewohnerschaft furch den Zuzug neuer Familien. Hier leben z.B. die meisten geflüchteten Frauen und Mädchen. Es geht darum, (selbstverwaltete) Räume zur Begegnung, Beratung und Bildung zu schaffen, um sie und andere Frauen in Gesellschaft und Erwerbsarbeit zu integrieren.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Stadt Celle sind bis dato ca. 1.000 geflüchtete Menschen zugewiesen worden. Mit dem erwarteten Familiennachzug kann sich diese Zahl um gut 50 % erhöhen. Bisher ist es der Stadt gelungen, das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen weitestgehend konfliktfrei zu gestalten. Dies liegt an der Schaffung städtischer Strukturen (Zentrale Anlaufstelle und Bildungsmanagement als Teil einer Celler Zuwanderungsagentur), bereits vorhandener Stadtteilmanagements für acht Stadtteile sowie an dem hohen Engagement motivierter Ehrenamtlicher.
Durch den Zuzug von geflüchteten und anderen Mitbürger/innen ergeben sich jedoch (so im Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld) neue Herausforderungen, den sozialen Zusammenhalt zu sichern und die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Geflüchtete Frauen sind aufgrund ihres Geschlechts im Heimatland, auf der Flucht und im Ankunftsland oft zusätzlichen Gefahren ausgesetzt (Vergewaltigung als Kriegswaffe; häusliche Gewalt). Zudem sind sie bei der Integration in den Erwerbsarbeitsmarkt und der Nutzung von Bildungsangeboten häufig aufgrund der Position in der Familie und der Betreuungssituation bezüglich der Kinder benachteiligt. Festzustellen ist, dass "für geflüchtete Frauen vor allem der Zugang zu den entsprechenden Institutionen eine Barriere darstellt" (BAMF-Kurzanalyse 1/2017). Sie bedürfen daher besonderer Beachtung und Integrationsbemühungen. Auf der anderen Seite haben Frauen in Krisengebieten Erfahrungen mit selbstverwalteten Strukturen (bspw. Rojava in Syrien). Im Celler Stadtteil Vorwerk - ein Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf - leben alleine etwa 60 Frauen und 90 Mädchen mit Fluchterfahrung in einigen wenigen Straßenzügen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Celle - Stadtteil Vorwerk - Quartier Talweg-Himmelsberg-Nordfeld
Beschreibung
Vorwerker Bach / Mummenhofstraße nach Zusammenführung Hohe Wende und Sprengerstraße
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
47
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung und Einwohnerstatistik Stadt Celle
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
73
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quartier_talweg-himmelsberg-nordfeld.jpg
(3.35 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Frauen und Mädchen unterstützen, ihr Leben selbstständig so zu gestalten, dass sie ein "gutes" Leben leben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass die Bedarfe (zumindest zum Teil) gedeckt sind.
Kriterium
Beschreibung
... das selbstverwaltete Café regelmäßige Öffnungszeiten hat.
Kriterium
Beschreibung
1. ... die Kooperationspartner/innen im Programm als Durchführende/Leitende zu erkennen sind und 2. eine Darstellung der Vernetzungen im Quartier dichter wird.
Kriterium
Beschreibung
... die abschließende Evaluation ergibt, dass die Lebenszufriedenheit mit dem nachbarschaftlichen Miteinander im Vergleich zum Beginn des Projektes gestiegen ist.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Celle - Mobile Jugendarbeit und Kinder-Familien- und Jugendhilfe u.a. Fachdienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Paritätischer Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeiterwohlfahrt Celle
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Psychosoziale Beratungsstelle Landkreis Celle
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Erziehungsberatungsstelle Diakonie
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienbildungsstätte FABI
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Print- und elektronische Medien Celles; ggf. eigener Newsletter; Menschen im Quartier/Stadtteil/Stadtgesellschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Vorwerk, Rat der Stadt Celle, Jugendhilfe- und Sozialausschuss
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Interkulturelle Öffnung des Sozialraumes Vorsfelde
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Ilka Volkmer
| Funktion | Projektleitung Interkulturelle Bildung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander - Füreinander: Zusammenhalt durch interkulturelle Öffnung in Vorsfelde stärken!
Projektbeschreibung
Vorsfelde ist ein über 850 Jahre alter Stadtteil Wolfsburgs mit historischem, niedersächsischen städtebaulichen Kern. Seit Ende der 1960er Jahre hat sich dieser sukzessive um umliegende Wohngebiete, geprägt durch Ein- und Zweifamilienhäuser, erweitert. Hier haben sich seitdem viele Familien angesiedelt. Kinder wachsen behütet in einer traditionell geprägten Umgebung auf, in der fußläufig und per Fahrrad vieles zu erreichen ist. Vereine wie der SSV Vorsfelde, der MTV Vorsfelde, die lokale Musikschule "Peter und der Wolf", die Freiwillige Feuewehr, die Landfrauen und noch andere bieten den Ortsansässigen nahe dem Naturschutzgebiet Drömling ein Repertoire an Betätigungsfeldern neben Arbeit und Familie. Auch der demographische Wandel und der Zuzug von Migranten ist in Vorsfelde seit der Nachkriegszeit zu beobachten. Während anfangs Vertriebene und Italiener die Ortsbevölkerung veränderte, sind es derzeit die Geflüchteten, die die Bevölkerung diversifizieren und die Aufnahmegesellschaft vor neue Herausforderungen stellen. Diesen Herausforderungen wollen wir mit unserem Projekt, das am ehesten unter präventiven Gesichtspunkten angelegt ist, begegnen. Ziel ist es, der ortsansässigen Bevölkerung den Raum zu geben, in dem Umgang mit Fremdheit thematisiert, reflektiert und geübt wird. Ängste und Unsicherheiten können so aufgegriffen und behoben werden. Damit wird die Grundlage gelegt für eine interkulturelle Öffnung der Vorsfelder Gesellschaft, die in Maßnahmen und Angeboten konstruktiv umgesetzt wird. Insbesondere sollen Gelegenheiten geschaffen werden, die zum Austausch anregen, so dass das Miteinander reden möglich wird und das Übereinander reden verdrängt. Diese Aktivitäten sollen Geflüchtete, die länger ansässige migrantische Ortsbevölkerung und Hiesige mitansprechen. Folgende Netzwerkpartner sind dabei: Der Unterstützerkreis Flüchtlingshilfe Vorsfelde, die kath. Kirche St. Michael, die ev. Kirche St. Petrus, der SSV Vorsfelde, das Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde. Aus diesen Institutionen kommen sowohl Hauptamtliche als auch Ehrenamtliche, die ebenfalls für die aktuelle Situation im Quartier und damit verbundene Umgangsweisen sensibilisiert werden müssen. Konkret soll eine Sensibilisierung die eigene Haltung für gegenseitigen Respekt und Toleranz stärken, Vorurteile abbauen und die interkulturelle Handlungskompetenz erweitern. Als Bildungshaus - VHS verfügen wir über einen Trainerpool zur interkulturellen Öffnung. So wollen wir Lebensqualität erhalten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Vorsfelde ist eine Kleinstadt, die 1972 von Wolfsburg eingemeindet wurde. Die Lebensqualität ist hoch, da eine gut funktionierende Infrastruktur existiert und die Menschen ein traditionell geprägtes Verständnis von gemeinschaftlichem Zusammenhalt haben. Diesen Zusammenhalt gilt es zu stärken und in Anbetracht der heutigen Herausforderungen (demographischer Wandel, Zuzug insbesondere von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte) zu fördern. Dafür ist es wesentlich, nicht nur die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in ihren Integrationsbemühungen zu unterstützen, sondern insbesondere der aufnehmenden Bevölkerung Beachtung zu schenken. Verunsicherung, Angst und Unbehagen sind sehr menschliche Reaktionen auf Unbekanntes und Fremdes. Menschen aus anderen Kulturen bergen ein hohes Potential dieses Verhalten zu verstärken, da zum einen die Sprache (noch) nicht zur Erklärungshilfe dient und Verhaltensweisen oftmals missinterpretiert werden. In dieser Situation ist es wichtig, frühzeitig einzuschreiten und die örtliche Bevölkerung interkulturell zu sensibilisieren. In Vorsfelde werden derzeit Geflüchtete aus der Flüchtlingsunterkunft in neue Wohnunterkünfte umgesiedelt. Einerseits existiert eine große Hilfsbereitschaft aus dem lokalen Helferkreis, aber das Ankommen in einer neuen Nachbarschaft muss immer von mehreren Seiten aus mitgetragen werden. Hauptamtlich als auch ehrenamtlich Tätige wie auch Nachbarn im Umfeld der Geflüchteten gilt es anzusprechen. Vorsfelde ist derzeit ein Ort, in dem man sicher und friedvoll leben kann. Diese Situation soll unbedingt gestärkt werden. Eine behutsame Überführung in die multikulturell geprägte Gesellschaft kann hier zu einem Best Practice werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg - Vorsfelde
Beschreibung
Vorsfelde liegt nordöstlich etwa 4 km von der Stadt Wolfsburg und dem VW Werk, getrennt durch Äcker, entfernt.
Einwohnerzahl
12744
Quelle / Anmerkungen
Stadt Wolfsburg, Referat Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
37
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistisches Jahrbuch 2016 der Stadt Wolfsburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
fnp_wob_1_gesamtleitbild_627px.jpg
(114.09 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit ist essentiell für das gelingende Miteinander unterschiedlichster Menschen in einem Bezirk/ Quartier. Angesichts der aktuellen politischen Situation gilt es, der Verunsicherung in Bezug auf Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Geflüchteten entgegenzuwirken und negativen Konsequenzen unterschiedlicher Werte, Verhaltensweisen und Sozialisierungen vorzubeugen. Dabei sollte auch in den Quartieren in Gemeinwesenarbeit investiert werden, die noch nicht im negativen Rampenlicht stehen. Ein Ort, eine Stadt und eine Region benötigt vorbildliche Beispiele, an denen sich andere orientieren können. Vorsfelde ist ein solcher Ort. Mit fast 13000 Einwohnern und gut 1500 davon mit ausländischer Herkunft ist die Ausländerquote in Vorsfelde (10.1-15%) nicht so hoch wie in den beiden angrenzenden Gebieten Nordstadt (20,1-25%) und Neuhaus/ Reislingen (25,1-48,9%). Auch die Nähe zur sehr stark multikulturell geprägten Innenstadt (aktuell fast 31% Ausländerquote) ist gegeben. Hier fällt im Gegensatz zur Zeit der 90er Jahre ein Stadtbild auf, das kulturell und religiös deutlich veränderte Züge trägt, so zeigen sich zum Beispiel Frauen in Vollverschleierung oder Kopftuch regelmäßig. Verschiedenste Sprachen werden hier und dort gesprochen und der Eindruck von Parallelwelt mag manchmal entstehen. Insgesamt ist es wünschenswert, durch Austausch, Wissensvermittlung und Handlungskompetenz diesen Bildern gelassen begegnen zu können und die eigene Identität angemessen zu hinterfragen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Teilnahme an Trainings und Workshops
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Institutionen und Orte miteinander zusammenkommen, z.B. bei Projektangeboten.
Kriterium
Beschreibung
In den Veranstaltungen zum Projekt kommen geflüchtete Menschen oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie ihre Nachbarn zusammen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Vorsfelde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirche St. Petrus
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenentwicklung "Goosmanns Tannen"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Daniel Sielaff
| Funktion | Einrichtungsleitung / Projektleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Verbesserung lokaler Lebensbedingungen und Förderung/Erreichung individueller Selbstaktivierung durch katalytisch-aktivierende Gemeinwesenarbeit im Quartier "Goosmanns Tannen"
Projektbeschreibung
Das Zielstadtgebiet des Projektes "Gemeinwesenentwicklung Goosmanns Tannen" ist ein als deklassiert zu bezeichnendes Wohngebiet der Mittelstadt Lingen (Ems) mit ca. 1500 Bewohnern/innen. Das Wohnquartier ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Menschen mit Migrationshintergrund (etwa 75%), alleinerziehende Elternteile und Menschen, welche von Sozialleistungen abhängig sind. Die materiellen Lebensbedingungen und soziale Interaktion sowie Mobilität sind als stark eingegrenzt zu bezeichnen, in einer Vielzahl der Haushalte sind Drogenkonsum und häusliche Gewalt regelmäßige Erfahrung. Das Konfliktpotenzial zwischen den Bewohnergruppen isst sehr hoch, die Interaktionsqualität sehr gering.
Das Projekt setzt daran an, diese Bedingungen aufzugreifen und im Sinne der Klientelorientierung eine Verbessrung der Lebensqualität anzustreben. Dabei sollen gezielt drei Schwerpunktbereiche bedient werden, welche ganzheitlich und nachhaltig die Entwicklung im Wohnquartier positiv beeinflussen sollen.
Im Sinne der interkulturellen Bildung soll auf niedrigschwelliger Ebene ein Versorgungs- und Begegnungsangebot die infrastrukturellen Bedingungen erweitern. Hierbei handelt es sich um ein "Kochprojekt", welches neben der Zubereitung internationaler Küche eine diesbezügliche Versorgung im Rahmen eines Begegnungszentrums für Stadtteilanwohner und darüber hinaus ergänzen soll. Mögliche Räumlichkeiten sind vorhanden und können genutzt werden. Dieser Begegnungsraum ermöglicht soziale und interkulturelle Interaktion und kann zusätzlich als begleiteter Kommunikationsraum und Raum zur Überwindung von Segregation verstanden werden.
Eine entsprechende zweite Anbindung dieserorts soll im Rahmen eines Beratungs-, Begleitungs- und Vermittlungszentrum stattfinden. Hierbei geht es darum, den Anwohnern/innen systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung anzubieten, was Hilfestellung vor Ort ebenso bedeutet wie die soziale Mobilität in Netzwerke und somit Anbindung von anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung und Teilhabe.
Wichtigster Bestandteil der Verbesserung der Lebensqualität vor Ort ist das Empowerment der Bewohner/innen und die entsprechende Vertretung der Interessen und Bedürfnisse in der Öffentlichkeit. Somit ist Zentraler Inhalt des Projektes die Generierung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Interessenvertretung. Diese soll geschult und begleitet die Interessen der Bevölkerung des Stadtteils öffentlich vertreten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Stadtteil „Goosmanns Tannen“ Lingen (Ems) leben ca. 1000 Menschen, davon ca. 75% mit Migrationshintergrund.
Der Stadtteil ist gekennzeichnet durch benachteiligte und benachteiligende Milieustrukturen; eine ungleiche räumliche Verteilung nach ökonomischen, sozialen und kulturellen Bedingungen. Der zentrale Bereich des Stadtgebietes ist gekennzeichnet durch mehrstöckige und dicht zusammenstehende Häuserblöcke (Sozialer Wohnungsbau) mit je 8 Mietparteien. In dieser Wohnraumstruktur lebt ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und Familien mit niedrigem Einkommen und Abhängigkeit von Sozialen Hilfeleistungen. Die wirtschaftliche und soziale Benachteiligung führt zu Ausgrenzungserfahrungen- und wahrnehmungen, zunehmend zu integrativer und sozialer Desillusion und somit zu einem Rückzug. Insbesondere in den vorzufindenden Wohnblöcken leben überdurchschnittlich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene in problematischen Lebenssituationen, in denen unter anderem
- Arbeitslosengeld II oder andere Sozialleistungen bezogen werden,
- nur ein Elternteil erzieht (allein erziehend, getrennt lebend, geschieden),
- Gewalt, Alkoholismus und Drogen alltägliche Erfahrung sind.
Zwischen den Bewohnergruppen gibt es nur wenig Kommunikation.
So ist eine Zunahme kollektiver und individueller Problem- und Notlagen im Zusammenhang mit räumlichen Defiziten, Konflikten und Konkurrenzen um knappe Ressourcen festzustellen, was zunehmend droht in soziale und interkulturelle Konflikte, Gewaltbereitschaft und Rassismus zu münden. Aus einem benachteiligten Quartier kann somit ein benachteiligendes Quartier werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Goosmanns Tannen
Einwohnerzahl
1000
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
goosmanns_tannen.jpg
(342.54 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Bei dem Projektansatz geht es um die Einbindung der Bürger in ihr System. Dabei spielen zwei voneinander abhängige Hauptaspekte zentarle Rolle: Planung und Integration. Im Rahmen der Planung ging es um eine Bedarfsanalyse unter Einbindung der Bewohner/innen, um Probleme herauszufiltern und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Der Projektansatz zielt nun darauf ab, in Richtung der ausgewählten Lösungen aktiv zu werden. Im Rahmen der Gemeinwesenintegration soll durch kooperatives Verhalten das Verantwortungsgefühl für das Gemeinwesen gefördert werden.
Das bedeutet:
- Orientierung an den Bedürfnissen der Menschen
- Unterstützung von Eigeninitiative und Selbsthilfe
- Hilfe zur Selbstständigkeit und Abhängigkeitsprävention
und soll durch:
- Kommunikations- und Interaktionsförderung
- Bieten von Erfahrungs- und Präventionsräumen
- Bedienen von Beratungs- und Unterstützungsnetzwerken als Beratungs-, Vermittlungs- und Begleitungsstandort
- Erziehungsbegleitung zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien, vor allem Kindern
folgende Ziele erreichbar machen:
- Armutsprävention durch gezielte Förderung der Kompetenzen von Bewohner/innen (Hilfe zur Selbsthilfe, Erwachsenenarbeit im Sinne Empowerment)
- Integration durch Beteiligung und Stärkung der psychosozialen Identitätsstatus
- Extremismusprävention
- Integration durch Unterbindung „ghetto“ähnlicher Strukturen – im Empfinden und Wahrnehmen
- Kooperation und Koordination
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erfassung Teilnehmerzahlen
Kriterium
Beschreibung
TN aus den verschiedenen sozialen und kulturellen Zielgruppen nehmen gemeinsam an Maßnahmen und Fortbildungen im Projektrahmen teil. Darüberhinaus wird sich eine "Stadteilvertretung" mit aktiven TN bilden. Qualitative Befragung.
Beschreibung
Das bestehende Partnernetzwerk soll dahingehend ergänzt werden, dass besonders in den Bereichen Bildung, Versorgung, Teilhabe zunehmend nachhaltig und eigenständig gearbeitet werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Die Politikklasse der "Integrierten Gesamtschule" wird eine Längstschnittstudie (Jahreszeitraum) durchführen und analysieren.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrierte Gesamtschule in Trägerschaft des Landkreises Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB)/ Beratungsbüro Emsland / Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Lingen e.V.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
IQ Fredenberg-Kampstraße-Ost- und Westsiedlung
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Katharina Wunderling
| Funktion | Fachdienstleiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
ICH + DU = WIR – verändern das Quartier
Projektbeschreibung
Einrichtung und Betrieb eines inklusiven Quartiers im Bereich der Stadt Salzgitter, Stadtteil Fredenberg, Kampstraße und Ost-West-Siedlung Bad. Es soll ein Quartiersmanagement eingerichtet werden, welches die Bevölkerung in dem Stadtteilen mit den unterschiedlichsten Herkünften berät, betreut und vernetzt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Fredenberg ist ein stark besiedelter Bezirk im nördlichen Salzgitter. Fredenberg hatte in der Vergangenheit viele Wohnungsleerstände zu verzeichnen. Diese günstigen Wohnungen sind damit besonders für Menschen mit geringem Einkommen attraktiv. Diese beziehen oftmals Transferleistungen. Monatlich ziehen weitere Flüchtlinge und hilfsbedürftige Familien aus Osteuropa hinzu. Mit weiteren Zuzügen von Flüchtlingen im Rahmen des Familienzuzuges ist ab 2018 zu rechnen. Fredenberg war von 2002 bis 2013 Gebiet "Soziale Stadt". Die Angebots- und Vernetzungsstruktur ist an die neuen Herausforderungen anzupassen und zu verstetigen.
Der Bereich Kampstraße schließt unmittelbar an den Bereich Fredenberg an. Der Bezirk rund um die Kampstraße ist der Sozialraum mit der höchsten Kinderarmutsquote. Um diese erfolgreich zu bekämpfen bedarf es einer guten Infrastruktur, diese ist derzeit nicht vorhanden. Der hohe Migrationsanteil kann in Bezug zur hohen Kinderarmutsquote gesetzt werden, was besonderen Handlungsbedarf in den Bereichen Bildung und Integration erfordert.
Das Quartier in der Ost- und Westsiedlung wird durch das Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ gefördert. Aufgrund der veralteten Bausubstanz und der günstigen Mietpreise zieht das Quartier überwiegend Menschen mit geringem Einkommen an. Das Quartier weist einen hohen Anteil jüngerer Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf. Die Arbeitslosenquote und die Kinderarmutsquote sind überdurchschnittlich hoch. Auch hier ist eine Anpassung vorhandener sozialer Angebote an die geänderten Rahmenbedingungen erforderlich.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Stadtteil Fredenberg und Kampstraße Stadtteil Lebenstedt und Ost-West-Siedlung Stadtteil Bad
Beschreibung
Der Bereich des Stadtteiles Salzgitter Fredenberg ist räumlich etwas von der Kernstadt abgeteilt und bildet mit seinem kleinen Zentrum einen eigenen Sozialraum. Nahversorgung, grundlegende Beratungsangebote und medizinische Versorgung ist sichergestellt, wenn häufig auch eine fremdsprachliche Betreuung nur in angrenzenden Stadtteilen für Auspendler möglich ist. Der Bereich ist durch die Zuzüge von Spätaussiedlern aus den Ostgebieten in den 80er Jahren und einem jahrelangem Leerstand viele Wohnungen geprägt. Erst vor rund 3 Jahren begann eine Zuzugswelle, häufig aus anderen Kommunen deutschlandweit, von Personen mit Migrationshintergrund. Zurzeit ist in dem Bereich eine hohe Zahl von Ansiedlungen Neubürgerinnen und Neubürgern aus den syrischen Gebieten feststellbar.
Einwohnerzahl
17790
Quelle / Anmerkungen
Einwohnerstatistik der Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
55
Gesamtstadt in Prozent
36
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsstatistik der Stadt Salzgitter
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik der Stadt Salzgitter
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement strebt die Schaffung nachhaltiger sozialer, wirtschaftlicher und wohnumfeldverbessernder Strukturen in den Projektgebieten an. Zum einen geht es um das Erschließen neuer, zum anderen um die Festigung und Erweiterung der bestehenden Netzwerke.
Das QM soll kommunale quartiersspezifische Interventionsstrategien entwickeln. Unabdingbar ist die Vernetzung der Akteure aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Kirchen, Schulen, Städt. Fachdienste, Jobcenter und Agentur für Arbeit. Diese sollen in partizipativen Prozessen alle geeigneten Möglichkeiten (insbesondere Regelangebote) zur Verbesserung der Lebensperspektiven und -bedingungen ( Bildung, Erwerbstätigkeit, Integration, Gesundheit) nutzen.
Bevölkerung, Ehrenamt und Netzwerkpartner kooperieren zur Stärkung des sozialen Zusammenhaltes, um so ein neues
Verantwortungsbewusstsein hervorzubringen.
Erstellen eines gemeinsamen Handlungs- und Entwicklungskonzeptes alsgemeinsamer Arbeitsplanmit verbindlicher Einbindung der Partner.
Auf der Basis der Daten der integrierten Sozialplanung und der Arbeit vor Ort entsteht ein Frühwarnsystem für positive und negative Entwicklungen. Das Monitoring der sozialen Quartierswicklung wird als kontinuierliches Beobachtungssystem erstellt. Es dient als Frühwarnsystems gebietsbezogener Handlungsbedarfe.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Selbstwertgefühl der im Gemeinwesen lebenden Menschen gestärkt, die Identifikation mit dem eigenen Gemeinwesen gefördert, das Image des Gemeinwesens nach innen und nach außen verbessert und so einer (weiteren) Stigmatisierung entgegen getreten ist
Kriterium
Beschreibung
Wenn die Arbeit der Akteure im Gemeinwesen fachlich aufeinander abgestimmt, die Netzwerkarbeit auf- / ausgebaut und Synergieeffekte erzielt sind. Ein breites Bündnis für das Gemeinwesen aus Bewohnerschaft und den Akteuren vor Ort auf- bzw. ausgebaut ist.
Kriterium
Beschreibung
Unterschiedlichste Beziehungsgefüge sind stabilisiert, Konflikte im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen konstruktiv bewältigt, freiwilliges Engagement gefördert, Ressourcen wirksam und kostensparend koordiniert sind.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
DRK; Diakonisches Werk; Katholische Familienbildungsstätte; AWO; Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Box-Club Tigers SZ; Freiwilligenzentrum; MTV; Ditib; Kreissportbund SZ e.V.; Fredenberg-Forum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VHS; HS An der Klunkau; GS Am Ziesberg; Dr.-Klaus-Schmidt Hauptschule; BNB; Gymnasium Am Fredenberg, Berufsbildende Schulen Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kirchengemeinde Fredenberg; Kirchengemeinde Noah;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschafts- und Innovationsgesellschaft SZ
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städt. Fachdienste; Jobcenter; Agentur für Arbeit; PI Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On