Dissen aktiv - in aller Vielfalt
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Monika Schnellhammer
| Funktion | Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ressourcen der kulturellen, sozialen, ethnischen Vielfalt in Dissen sichtbar und wirksam machen
Projektbeschreibung
„Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ verfolgt die Ansätze von Diversität, Chancengleichheit und Empowerment. Im Vordergrund steht die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund. Das derzeit laufende Erstprojekt „Dissen aktiv“ zeigt bereits: MigrantInnen sind in der Gemeinwesenarbeit und damit in der zivilgesellschaftlichen Gestaltung des Lebensraumes wenig sichtbar. Dass die Gemeinwesenarbeit ihnen eine Handlungsplattform und ein Sprachrohr sein kann, mit dem sie aktiv ihren Lebensraum verbessern können ist meist nicht bekannt. Wir bieten mit „Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ den Aufbau einer Ermöglichungsstruktur für bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Zielgruppe zur Teilhabe an der Gemeinwesenarbeit befähigt und Prozesse der Selbstorganisation in Gang setzt. Folgende drei Säulen bilden dabei die Handlungsansätze:
Gewinnung, Begleitung und Stärkung von Multiplikatoren.
Wir gewinnen Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits an öffentlichen Angeboten teilnehmen (z.B. Angebote KiFaZ, Sprachkurs, Müttercafe) als „Experten ihrer Community“. Ziel ist, dass diese besondere Verantwortung in ihren Communities als Multiplikatoren und für das Engagement übernehmen.
Aufbau und Implementierung einer Kommunikationsstruktur zwischen Bürgerschaft und Professionellen:
Wir führen gezielt Multiplikatoren und weitere Menschen mit Migrationshintergrund mit Professionellen zusammen (Politik, Verwaltung, Einrichtungen und Dienste). Ziel ist, dass kompetenz-, ressourcen- und ressortübergreifendes Wirken in der Gemeinwesenarbeit umsetzbar ist.
Erschließung, Einrichtung und Gestaltung einer Begegnungsstruktur:
Das neue katholische Gemeindezentrum bietet sich als Begegnungsraum an. Hier können aktiv Bedarfe ausgetauscht werden, (kreative) Lösungsansätze (Kleinprojekte, nachbarschaftliche Hilfe, internationaler Kinderchor o.ä.) entwickelt werden. Die Aktitiväten werden durch eine positive Öffentlichkeitsarbeit begleitet.
Folgendes Szenario beschreibt beispielhaft das Zusammenwirken der drei Säulen: Frau M. aus Syrien nimmt am Sprachkurs im KiFaZ teil. Im Gespräch beschreibt sie ihren Wunsch, dass die die Grünanlage in ihrer Straße familienfreundlich gestaltet sein sollte. Sie weiß von Nachbarn mit gleichem Anliegen. Mit Hilfe der Projektleitung und anderen Akteuren wird die Umsetzung des Anliegens auf den Weg gebracht.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Stadt Dissen ist trotz ländlicher Lage stark industriell geprägt. Im vergangenen Jahr beherrschte die Sorge um den Verbleib der Homann-Werke das öffentliche Leben. Inzwischen ist klar: der Standort bleibt bestehen.
Große Arbeitgeber der Lebensmittel- und Fleischindustrie führten über Jahrzehnte zur Ansiedlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund - insbesondere aus Süd-/Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, die nun bereits in der 2./3. Generation dort leben. Zudem zeigt sich eine erhöhte Arbeitsmigration (Bulgaren, Rumänen, Ungarn) und ein Zuwachs an Flüchtlingen. Herausforderungen durch den demographischen Wandel kombinieren sich mit Integrationsanstrengungen für eine hohe Anzahl von Bürger/innen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte, so wie Tendenzen zu infrastrukturellem Abbau.
Oberstes Ziel ist, die Lebenszusammenhänge der Dissener Bewohnerschaft unter Einbezug der Betroffenen zu verbessern. Neben ersten Projekterfolgen zeigt sich, dass die kulturelle Vielfalt der Kleinstadt integrative und zukunftsfähige Gestaltung erfordert. Expertenbefragungen ergaben, dass die Idee des bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund für die Gestaltung des Lebensraums Dissen zwar notwendig (Teilhabe und Integration) und bereichernd (kulturelle Öffnung) wäre. Letztlich ist diese Zielgruppe aber tatsächlich eher flankierend sichtbar (z.B. in Sprachkursen). Eine verlässliche Struktur, die Teilhabe und partizipative Gestaltung der Lebenswelt ermöglicht ist noch nicht realisiert. Es braucht vor allem Zeit für eine Adressaten gerechte Ansprache, den Aufbau vertrauensvoller Strukturen und Anerkennung von Möglichkeiten und Grenzen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Dissen
Beschreibung
Das Projekt richtet sich an die Bewohnerschaft (mit Migrationshintergrund) der Stadt Dissen. Damit umfasst es das gesamte Stadtgebiet Dissen als Gesamtquartier. Dissen hat eine Fläche von 31,9 qkm und eine Bevölkerungsdichte von ca. 298 Einwohner/qkm. Durch die nahe Lage im Städtedreieck Osnabrück-Bielefeld-Münster und die bisher günstige Arbeitsmarktsituation ist Dissen bisher ein beliebter Wohnort. Die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs und Lebensmitteln ist gegeben. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert von den ansässigen Wirtschaftsunternehmen in Kombination mit einer günstigen Verkehrslage: Die A30 und A33 sind hier wichtige Verkehrswege. Der Alltag ist stark durch Pendlerverkehr gekennzeichnet.
Einwohnerzahl
9374
Quelle / Anmerkungen
Angabe der Kommune, http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Bericht
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzungen (Stand 2015): 3-Jährige mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 40,3 Kinder mit Migrationshintergrund in Tageseinrichtungen (%) 43,3 Ausländische Auszubildende an den ausländischen SvB (%) 3,8 Auszubildende an den SvB (%) 6,7 Arbeitslose an der Gesamtbevölkerung (%) 4,2 Arbeitslose ausländische Jugendliche an der ausländischen Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) Arbeitslose Jugendliche an der Bevölkerung 15 bis 24 Jahre (%) 1,6 SGB II-Quote - gesamt (%) 5,5 Kinderarmut - gesamt (%) 15,4 Dissen ist geprägt durch das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen: eine große Ansiedlung von Menschen mit portugiesischem Migrationshintergrund, eine große Gemeinde der Mennoniten (Spätaussiedler), türkisch stämmige Einwohner, Tamilen und ganz aktuell zuwandernde Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien prägen das Stadtleben ebenso wie Flüchtlinge und die deutsche Bevölkerung. Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ergänzung: Indikatoren Alterung 2030: Medianalter (Jahre) 45,4 Durchschnittsalter (Jahre) 44,6 Jugendquotient (unter 20-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 35,3 Altenquotient (ab 65-Jährige je 100 Pers. der AG 20-64) 41,3 Anteil unter 18-Jährige (%) 18,1 Anteil 65- bis 79-Jährige männlich (%) 15,3 Anteil 65- bis 79-Jährige weiblich (%) 18,1 Anteil ab 80-Jährige männlich (%) 5,1 Anteil ab 80-Jährige weiblich (%) 8,3 Anteil der ab 65-Jährigen (%) 23,4 Der Altenquotient lag im Jahr 2015 bei 31,1% (Menschen ab 65), der Anteil 65-79 jähriger bei 13,3% und der Anteil der Menschen ab 80 bei 5,4%. Der Jugendquotient lag 2015 bei 36,1% (unter 20jährige). Angabe der Kommune siehe auch http://www.dissen.de/uploads/media/Bad_Rothenfelde_und_Dissen_-_Zukunft_aktiv_gestalten__oeffentliche_Version_.pdf, http://www.ilek-sol.eu/downloads-neu.html, http://www.wegweiser-kommune.de/kommunen/dissen-am-teutoburger-wald (Berichte)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
lageplan.pdf
(2.23 MB)
strassenverzeichnis_stand_01.05.16.xlsx
(31.56 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Grundlage des Handelns in „Dissen aktiv – in aller Vielfalt“ ist es, die Motivation und den Willen für Veränderung bei den Bürgern und Bürgerinnen mit Migrationshintergrund auszuloten. An diesen Ergebnissen orientieren sich alle weiteren Aktivitäten. Als „Experten in eigener Sache“ sind es Menschen mit Migrationshintergrund selber, die Ziele nach dem SMART-Prinzip transportieren können. Die Einbindung dieser Multiplikatoren entspricht diesem Ziel. Politik, Verwaltung, Verbände, Einrichtungen und Dienste werden als Sparringpartner auf Augenhöhe mit den MultiplikatorInnen zusammengeführt. Dieses ermöglicht bürgerschaftliche Beteiligung und führt zu einer Hebelwirkung für Veränderungen. Im Vordergrund steht, vorhandene Ressourcen zu nutzen, um die Ideen und Vorschläge aller Beteiligten in Handlungen umsetzen zu können. Positive Öffentlichkeitsarbeit und Kleinprojekte erhöhen das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge für alle Beteiligten und befördern Identitätsstiftende und solidarische Erfahrungen.
Im Zentrum steht eine befähigende statt einer angebotsorientierten Arbeit. All dieses setzt voraus, dass Begegnung möglich ist. Hier steht der „Aktivraum“ in der kath. Gemeinde im Zentrum.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn die von ihnen genannten Themen im Vordergrund stehen und tatsächlich vorangebracht werden.
Kriterium
Beschreibung
wenn Einzelne oder Gruppen sich für Angebote oder Teilbereiche von Vorhaben verantwortlich erklären
Kriterium
Beschreibung
wenn Kompetenz und Ressourcen von spezifischen Gruppen gezielt eingebracht werden
Kriterium
Beschreibung
wenn Aktivitäten gemeinschaftlich und zielgruppenübergreifend umgesetzt werden
Beschreibung
wenn Ressourcen themenübergreifend genutzt werden (z.B. "Müttercafe" beinhaltet mehr als "Mutter und Kinder-Themen")
Beschreibung
wenn eine hohe Akzeptanz in Verwaltung, Politik und Bürgerschaft besteht
Kriterium
Beschreibung
wenn interkulturelle Veranstaltungen zum Regelangebot gehören
Beschreibung
wenn das neue Gemeindezentrum als Ort der Begegnung genutzt wird
Kriterium
Beschreibung
wenn multikulturelle Engagementförderung ein etabliertes Handlungsfeld ist
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
FB Bildung, Betreuung, Soziales (Stadt Dissen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Büro für Ehrenamt und Selbsthilfe, Landkreis Osnabrück
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Familienzentrum Dissen (KiFaZ)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftung Dissen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Pfarreiengemeinschaft Teutoburger Wald
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev. Kirchengemeinde St.Mauritius
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Runder Tisch der Religionen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Nachbarschaftsbüro Ahlhorn - Gemeinwesenarbeit als Strategie
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Thorsten Schmidtke
| Funktion | Bürgermeister |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Nachbarschaftsbüro Ahlhorn – Gelebte Vielfalt!
Projektbeschreibung
Im Projektgebiet im Ortsteil Alhorn sind viele engagierte Akteure aktiv, die im Rahmen ihrer täglichen Arbeit alles versuchen, um mit den Auswirkungen des zahlreichen Zuzugs (überwiegend aus Osteuropa und dem Irak) zurechtzukommen. Die Gemeinde Großenkneten hat je nach Möglichkeit zeitnah auf Bedarfe reagiert und eigene Angebote installiert (u.a. Integrationsbeauftragte, Streetwork, Schulsozialarbeit) bzw. freie Träger unterstützt (u.a. Integrations-, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit).
Bisher erfolgte vieles Top-Down, reaktiv und defizitorientiert.
Durch die weiteren Zuzüge seit 2015 hat sich die Lage zugespitzt und es wurde deutlich, dass es einer intermediären Instanz bedarf, die die Strukturen und Angebote der Gemeinde ebenso gut kennt wie die Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Projektgebiet. Es fehlt an Zeit, Personal, Räumen und methodischem Wissen, um sogenannte „schwer zu erreichende Zielgruppen“ besser einzubinden und Ressourcen wahrzunehmen. Erst mit der Identifizierung von Eigeninteressen von Bewohner/innen gelingt Aktivierung, es werden neue Handlungsräume eröffnet und in Folge von Selbstwirksamkeitserfahrungen auch Selbstorganisation möglich.
Mittels eines Nachbarschaftsbüros in diakonischer Trägerschaft möchten wir jetzt Strukturen schaffen, die bestehende Angebote bündeln, die das Zusammenleben konstruktiv weiterentwickeln und die unsere Nachbarschaft in Ahlhorn nachhaltig fördern. Das Büro soll zentral im Gebiet in einer ehemaligen Logopädiepraxis angesiedelt werden. Hier gibt es auch Raum um bestehende Beratungsangebote bedarfsgerecht anzudocken. Um die Arbeit zu beginnen, soll eine aktivierende Befragung durchgeführt werden. Dies ist u.a. aufgrund der sprachlichen Barrieren eine Herausforderung, so dass hier Unterstützung durch den Streetworker, die Integrationsbeauftragte und Integrationslotsen angedacht ist.
Damit Erkenntnisse der Arbeit vor Ort und Aktivitäten der verschiedenen Akteure u.a. aus dem sozialen Bereich, der Verwaltung und Zivilgesellschaft transparent kommuniziert werden können und sich eine stärkere Verzahnung entwickelt, sollen flankierend Gremien etabliert werden (Steuerungskreis GWA der Gemeinde sowie ein Bewohnerbeirat.)
Um die städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Missstände zu bearbeiten wurden Städtebaufördermittel beantragt. Sollte eine Zusage erfolgen, kann Quartiersmanagement (planerisch/städtebaulich) 2019 die Gemeinwesenarbeit optimal ergänzen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn hat für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung genommen. Für die aktuelle Situation kamen u.a. folgende Faktoren zusammen: Aufgabe des Militärstandorts, Leerstände, lebensmittelverarbeitende Industrie im näheren Umfeld sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. 2015 kamen Geflüchtete hinzu. Zu sozialen Missständen kommen städtebauliche und wohnungswirtschaftliche. Mehrfamilienhäuser sind in einem sehr schlechten Zustand. Im Gebiet liegt der Ausländeranteil bei 54 % (einzelne Straßen über 70 %). Es besteht eine hohe Fluktuation. Lediglich 22 % wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort. Demgegenüber sind 39 % (einzelne Straßen 50%) der Bewohner/innen kürzer als zwei Jahre am jetzigen wohnhaft. Diese Umstände verbunden mit einem negativen Image erschweren den Aufbau von Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Gepaart mit Enge und Überbelegung vieler Wohnungen, die dazu führen, dass sich soziales Leben gerade von Jugendlichen und jungen Männern auch in den öffentlichen Raum verlagert, verursacht dies Ängste und Angsträume. Die soziale Segregation wird befördert. Die letzten alteingesessenen Bürger/innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge, fühlen sich von ihrem Heimatort entfremdet und vermissen Treff- und Anlaufpunkte für einen sozialen Austausch. Es gibt erste Angebote (u.a. Streetwork, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit, Schulsozialarbeit, Präventionsketten), und das reiche Kultur- und Vereinsleben der Gemeinde. Es fehlt bisher an einer vernetzenden Stelle, die vor allem die Menschen vor Ort miteinbezieht, sowie Kontakte untereinander und niedrigschwellige Zugänge schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst einen Großteil der Ahlhorner Ortsmitte mit der Ortsdurchfahrt Wildeshauser Straße(zwischen dem Bahnhof im Westen und dem Kreuzungsbe-reich Visbecker / Schulstraße im Osten) sowie nördlich und südlich daran angrenzende Bereiche. Wie der Kartendarstellung zu entnehmen ist, schließt das Projektgebiet westlich der Bahn das Bahnhofsgebäude, den Parkplatz davor sowie die Grundstücke Cloppenburger Straße 1 und 3 und die Cloppenburger Straße selbst bis zum Kreisverkehr hinter der Bahn ein. Östlich des Kreisverkehrs wird die Cloppenburger zur Wildeshauser Straße. Ab hier sind auch die Grundstücke nördlich und südlich der Straße Teil des Untersuchungsgebietes, zuzüglich einer kleinen Brachfläche hinter dem EDEKA-Markt (Wildeshauser Straße 8). Ab dem Kreuzungsbereich mit „Am Lemsen“ und der Zeppelinstraße weitet sich der Gebietszuschnitt nördlich und südlich der Wildeshauser Straße wie folgt aus: • Nach Norden bildet „Am Lemsen“ die Grenze des Projektgebietes, ohne selbst Bestandteil zu sein. Die Schulgrundstücke des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und der Graf-von-Zeppelin-Schule sind ebenso Teil des Projektgebietes wie die nördlich daran an-schließenden Grundstücke und im Südosten die Grundschule. Östlich der Grundschule bildet die Schulstraße die Gebietsgrenze, die aber selber nicht dazu zählt, bis zur Kreuzung mit der Wildeshauser Straße. Der Kreuzungsbereich inkl. der weiter nach Süden verlaufenden Visbecker Straße ist großzügig eingefasst. • Südlich der Wildeshauser Straße verläuft die Abgrenzung zunächst unter Einbeziehung aller Anliegergrundstücke der Zeppelinstraße bis Höhe Am Kasinowald, wo sie nach Nordosten verschwenkt und entlang „Am Kasinowald“ verläuft, allerdings ohne den Straßenraum einzu-schließen. Vor der Katharinenstraße knickt die Grenze wieder nach Südosten ab, so dass alle Anliegergrundstücke an der Katharinenstraße, der Dorfplatz und das angrenzende Wäldchen Teile des Projektgebietes sind. Hinter dem Sportplatz verläuft die Abgrenzung dann wieder nach Norden zur Wildeshauser Straße und daran entlang bis hinter die Visbecker Straße und schließt den Kreuzungsbereich mit ein (s. o.). Insgesamt umfasst das Projektgebiet eine Fläche von 62 ha. Zum Ende des Jahres 2016 lebten innerhalb dieser Gebietsabgrenzung 1.825 Menschen.
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten-Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
54
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Landkreis Oldenburg,Gemeinde Großenkneten;LSN; Projektgebiet und Gesamtgemeinde geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg;- Zuwanderungsgeschichtliche Ausländer plus ausländischer Geburtsort
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.pdf
(962.22 KB)
kartenausschnitt.png
(260.17 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die GWA soll nach dem Bottom –Up Arbeitsprinzip erfolgen, welches von den geäußerten Bedürfnissen der BewohnerInnen ausgeht, von ihren Stärken, ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren und die sich Vorhaben zutrauen. Gemeinwesenarbeit als Strategie für unsere Gemeinde verstehen wir als langfristigen Prozess, der auch über einen potentiellen der Städtebauförderung „Soziala Stadt“ hinaus Bestand haben soll, um Erfolge zu sichern und nachhaltig zu wirken.
Gemeinwesenarbeit denkt in Projekten, die von den Menschen im Stadtteil gewollt und getragen werden. Sicher kann Gemeinwesenarbeit auch von sich aus Impulse setzen und Anregungen geben, aber entscheidend bleibt, was von den Menschen im Stadtteil mitgetragen wird. Gemeinwesenarbeit hat den Stadtteil insgesamt im Blick, aber die Veränderungen ergeben sich aus den einzelnen Puzzleteilen, die als Projekte zusammengetragen werden.
Zusätzlich hoffen wir auf Quartiersmanagement, welches, wenn die Programmanmeldung erfolgreich beschieden wird, die (Weiter-)entwicklung des Ortsteils insgesamt von seinem Bedarf her entwickelt. Quartiersmanagement bearbeitet dann städtebauliche und sozialplanerische Herausforderungen und arbeitet mit der Gemeinwesenarbeit vor Ort Hand in Hand daran, Beteiligung zu leben.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mittels Akt. Befragung wurden Bewohner/innen als Experten vor Ort eingebunden. Nachbarschaftsbüro ist vor Ort und erreichbar, Bewohner/innen fühlen sich ernst genommen und bauen Vertrauen auf. (geben Mandat)
Kriterium
Beschreibung
Es konnten erste „local Leader“ im Gebiet identifiziert werden. Durch niedrigschwellige Projekte konnten die alltagsbezogenen Kompetenzen vor Ort gestärkt werden. Hilfe zur Selbsthilfe wird innerhalb der Gemeinde als positiv wahrgenommen.
Kriterium
Beschreibung
Räume und Zugänge ermöglichen es Bewohner/innen eigene Ideen einbringen und zu verwirklichen. Ressourcen des Quartiers werden sichtbar und genutzt. Entwickelte Projekte werden öffentlichkeitswirksam im Gebiet und in der Gemeinde kommuniziert.
Kriterium
Beschreibung
Es wurde für unterschiedl. Bevölkerungsgruppen passende Angebote entwickelt. Multiplikatoren aus unterschiedl. Zielgruppen sind eingebunden und zielgruppenübergreifende Begegnungs- und kommunikationsmöglichkeiten geschaffen.
Beschreibung
Es gibt eine produktive fachübergreifende Zusammenarbeit versch. Professionen im Rahmen von Quartierstreffen, AGs u.ä. Themen wie Wohnen, Gesundheit, Bildung, Arbeit werden integriert gedacht und bearbeitet.
Beschreibung
Es gibt regelmäßige und enge Austauschmöglichkeiten, die einen Informationsfluss zwischen Bewohnenden, Projektmitarbeitenden, kommunalen Mitarbeitenden und Beratungs/Bildungseinrichtungen ermöglichen. Neue Projektkooperationen entstehen.
Kriterium
Beschreibung
Es entstehen neue Angebote die Begegnungen ermöglichen. Aushandlungsprozesse werden begleitet und Kompetenzen & Strategien vermittelt, um Konflikte kultursensibel selbst zu lösen bzw. Unterstützung anzunehmen.
Beschreibung
Es konnten bedarfsgerecht Projekte bzw. Beratungssprechstunden (z:B. gesundheitsfördernde, niedrigschwellige Angebote) im Quartier verankert werden.
Kriterium
Beschreibung
Die Entwicklung des Projektgebiets ist in die gesamtkommunale Entwicklung mit hohem Stellenwert einbezogen. Vertreter/innen der Politik nehmen an den Gemeinwesenkonferenzen teil.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.luth. Hans-Roth Gemeinde (zugehörig zur Kirchengemeinde Ahlhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Oldenburg , Präventionsketten (Familienhebammen, Sozialmediz. Angestellte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu, (zugehörig zu St. Peter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V. - Familie im Blick
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Evangeliums-Christengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ev. Hans-Roth Kindergarten und Krippe
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Ankommen und gemeinsam Leben in Dodesheide-Ost
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Hans-Georg Weisleder
| Funktion | Leitung Fachdienst Jugend |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ausbau und Weiterentwicklung begegnungsfördernder und interkultureller Angebote im Quartier unter besonderer Berücksichtigung neu zugewanderter Personengruppen
Projektbeschreibung
Das geplante soziale Projekt "Ankommen und gemeinsam Leben in Dodesheide-Ost" wendet sich an die Bewohner/-innen eines Wohnquartiers, welches seit dem Abzug der britischen Soldaten und ihrer Familien seit 2010 vollständig neu bezogen wurde. Die Wohneinheiten in einfachster Bauweise wurden durch eine überregionale Immobiliengesellschaft vermarket, was zu einem schnellen Bezug der Wohnungen und einer auffälligen Sozialstruktur des Wohngebietes führte. Der Bericht "Soziale Ungleichheit in Osnabrück" (2012) identifiziert das Wohngebiet Dodesheide-Ost als Sozialraumtyp mit starker Familienprägung, hohen Kinder- und Jugendlichenzahlen, einem ausgeprägten Armutsrisiko und geringen gesellschaftlichen Teilhabechancen für die Bewohner/-innen. Die Stadt Osnabrück reagierte 2012 auf die veränderte soziale Situation in Dodesheide-Ost mit der Einrichtung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle (angemietete Wohnung) im Quartier. Seitdem werden methodische Ansätze von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement im Wohngebiet durchgeführt. Das Projekt ist aktuell vom Rat der Stadt bis Ende 2020 beschlossen und mit 1,5 sozialpädagogischen Stellen besetzt. Die Beziehungsarbeit wird erschwert durch eine Fluktuation bei den Bewohnern, die u. a. durch die mangelhafte Bausubstanz zu erklären ist. Die Sozialstruktur hat sich ab 2015 durch den Zuzug von Zuwanderern nochmals verändert. Zugezogen sind insbesondere Familien u. Einzelpersonen aus Syrien und Bulgarien, Rumänien sowie aus mehreren afrikanischen Ländern. Insgesamt wohnen in Dodesheide-Ost zum Stichtag 31.12.2017 6255 Menschen. Der Anteil mit Migrationshintergrund beträgt 59,3 %, davon 35,6 % Ausländer/-innen (höchster Anteil in Osnabrück). Angesichts der dynamischen Entwicklung des Wohnquartiers mit den aufgezeigten sozialstrukturellen Auffälligkeiten sollen zukünftig begegnungsfördernde, interkulturelle und konfliktmindernde Angebote verstärkt für alle Bewohner/-innen unter besonderer Beachtung von Zuwanderern durchgeführt werden, damit deren Integration und Teilhabechancen verbessert werden können. Geplant sind u. a. Quartierssparziergänge, Kulturtage u. Familienfeste, interkulturelles Kochen, Familienfrühstück mit Programm und eine Filmgruppe. Bei diesen Gemeinwesen bezogenen Aktivitäten sollen die Bewohner/-innen bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt und in ihren sozialen Kompetenzen gefördert werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Projektgebiet hat sich in den letzten Jahren zu einem Integrationsquartier mit einer sehr auffälligen Sozialstruktur entwickelt. Der Anteil der einkommensarmen u. sozial benachteiligten Bewohner/-innen ist sehr hoch, ebenso die Zahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (37,9 % unter 27 Jahren). Hoch ist der Anteil der jungen Menschen unter 27 Jahren im Bezug von SGB II (35,9 %). Die finanziellen u. sozialen Einschränkungen erschweren die gesellschaftliche und berufliche Integration der Bewohner/-innen. Mit Hilfe des Bundesprogramms "Jugend stärken im Quartier" ist eine Beratungsstelle im Quartiersbüro eingerichtet worden, wodurch die sozialpädagogische Einzelfallhilfe für junge Menschen im Quartier gut entwickelt ist und die berufsbezogene Integration intensiviert wurde. Angesichts der multikulturellen Vielfalt der Bewohnerschaft sind ergänzend zu den schon geleisteten Beratungsangeboten und Einzelhilfen zunehmend Gemeinwesen orientierte und begegnungsfördernde Veranstaltungen und Gruppenangebote notwendig, die geeignet sind, soziale Kontakte zwischen den Bewohnern herzustellen, deren soziale Integration und Fähigkeit zur Selbstorganisation fördern. In der Praxis der Quartiersarbeit wird beobachtet, dass die nach Herkunft unterschiedlichen Gruppen untereinander wenig Kontakte haben und dazu neigen, in ihrer Herkunftsgruppe zu verbleiben. Beim Zuzug kann dies bei der Orientierung hilfreich sein, kann sich aber bei einer wünschenswerten weitergehenden Integration hinderlich auswirken. Zudem werden erste Spannungen zwischen den unterschiedlichen Gruppen beobachtet. Zukünftig sollen verstärkt gemeinschaftsfördernde Maßnahmen und Angebote durchgeführt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Osnabrück Dodesheide-Ost
Beschreibung
Das Projektgebiet Dodesheide-Ost ist im Kernbereich gekennzeichnet durch Mehrfamilienhäuser. Dabei handelt es sich um 434 Wohneinheiten in einfachster und verdichteter Bauweise. Durch eine private Vermarktung der ehemaligen Wohnhäuser für britische Familien kam es zu schnellen Vermietungen mit einer sozial auffälligen Bewohnerstruktur. Die Bewohnerschaft ist seitdem gekennzeichnet durch eine vielfältige und ethnisch-kulturell unterschiedliche Zusammensetzung. Die ehemaligen Wohnhäuser der britischen Familien waren im Wesentlichen infrastrukturell isoliert von weiteren Wohngebieten im Stadtteil Dodesheide, da die Briten ihre eigene Infrastruktur aufgebaut hatten (eigene Schulen und Kindergärten, Läden usw.). Diese Verinselung des räumlichen Kernbereiches von Dodesheide-Ost ist immer noch spürbar, wobei die Stadt Osnabrück dieser durch den Aufbau einer integrierten sozialen Infrastruktur im Projektgebiet begegnet (neue Kita, Spiel- und Bolzplätze usw.). Hinsichtlich der räumlichen Abgrenzung des Projektgebietes ist anzuführen, dass Dodesheide-Ost im Nordosten von Osnabrück in einer Randlage zur Nachbargemeinde Belm liegt und an die Stadtteile Haste und Widukindland sowie an Dodesheide-West grenzt. Gleichwohl ist Dodesheide-Ost räumlich und sozialstrukturell stark isoliert, da die umliegenden Stadtteile und die Nachbargemeinde sich deutlich anders zusammensetzen und zudem mit ausgeprägten und wenig bewohnten Landschaftsgebieten an Dodesheide-Ost grenzen. Das ehemalige Kasernengelände der britischen Streikräfte ist Teil des Projektgebietes und wird derzeit beplant und in den nächsten Jahren sukzessive in eine öffentliche und gewerbliche Nutzung übergeben. Auf der sog. Konversionsfläche ist derzeit eine Flüchtlingsunterkunft untergebracht.
Einwohnerzahl
6255
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldedatei der Stadt Osnabrück
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, Arbeitsmarktdaten; Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück, Arbeitsmarktdaten; Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Stand 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück
Projektgebiet in Prozent
59
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldedatei Stadt Osnabrück, Schätzung
Projektgebiet in Prozent
56
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Agentur für Arbeit Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Statistik, Stand 30.04.2018
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strategische Stadtentwicklung Stadt Osnabrück, Statistik, Stand 30.04.2018
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet_dodesheide.pdf
(3.1 MB)
projektgebiet_dodesheide_detail.pdf
(1.5 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Seit einigen Jahren existiert im Projektgebiet Dodesheide-Ost ein Quartierstreff mit dem Schwerpunkt Quartiersarbeit /Quartiersmanagement und einzelnen Ansätzen der Gemeinwesenarbeit. Dabei ist insbesondere die professionelle Unterstützungsstruktur durch sozialpädagogische Fachkräfte und mittels eines Netzwerkes mit Partnern aufgebaut worden. Gut entwickelt ist eine einzelfallbezogene Beratungs- und Hilfsstruktur, die durch das Bundesprogramm "Jugend stärken im Quartier" nochmals intensiviert werden konnte. Die bislang nur ansatzweise entwickelte Methode der Gemeinwesenarbeit soll in den nächsten Jahren durch entsprechende Angebote und mit Hilfe des beantragten Landesprogramms "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" ausgebaut und weiterentwickelt werden. Durch die geplanten gemeinschaftsfördernden interkulturellen Gruppenangebote und Veranstaltungen sollen die Bewohner/-innen bei der sozialen Integration unterstützt und zudem in ihren Kompetenzen gestärkt und bei der Fähigkeit zur Selbstorganisation gefördert werden. Parallel dazu soll durch den Aufbau eines Systems von Ehrenamtlichen durch die Kooperation mit der städtischen Freiwilligenagentur die notwendige praktische Unterstützung und Anleitung zur Selbstorganisation im Projektgebiet gewährt werden. Wesentliche Ziele sind die Verknüpfung der bestehenden Quartiersarbeit in Dodesheide-Ost mit dem weiterentwickelten / ausgebauten Schwerpunkt der Gemeinwesenarbeit und die Verstetigung des Projektes in Dodesheide-Ost.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/-innen organisieren gemeinsam mit Unterstützung von Ehrenamtlichen / Freiwilligen gemeinwesenorientierte Angebote / Veranstaltungen
Kriterium
Beschreibung
Bewohner/-innen unterschiedler Herkunft tauschen sich über ihre Interessen aus und realisieren gemeinsame Planungen
Beschreibung
Die Bewohner/-innen gestalten gemeinsam ein Nachbarschaftsfest / Quartiersfest
Beschreibung
Durch intensiven Kontakt, Befragungen usw. sind den professionellen Mitarbeitern im Quartier die wesentlichen Problemlagen und Interessen der Bewohner/-innen bekannt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev. Thomasgemeinde, Kath. St. Franziskusgemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulzentrum Sonnenhügel, Grundschule Dodesheide
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sozialer Dienst Nord, Freiwilligenagentur des Fachbereiches Integration und Soziales
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
wasmitherz e.V.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Alina Zimmermann
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kreativer Raum für Impulsgeber - Ideenspinner und Inspirationssuchende für das Gemeinwohl im Stadtteil
Projektbeschreibung
Im Herzen Hannovers - der Nordstadt - entsteht gerade ein junges, innovatives Zentrum für ein neues Quartiers- und Gemeinschaftsgefühl. Engagierte Menschen schaffen Raum für kreative Projekte, die Strahlkraft für Schaffende und Nutzende im Stadtteil und darüber hinaus haben. Das Risiko der Raumanmietung wird durch die entstehende Gemeinschaft solidarisch auf ein Minimum reduziert - so dass ausreichend Platz für Menschen ist, die endlich den Mut finden, ihr Herzprojekt für das Quartier umzusetzen. Die Räume sollen Impulsstätte für gemeinschaftsschaffende Projekte sein.
Wir haben 200qm Fläche in der Nordstadt angemietet und sind gerade dabei diese mit 100% Ehrenamt zu renovieren und zu gestalten.
Wir wollen echte Begegnung stattfinden lassen - authentisch interkulturell - Nordstadt eben! Hier gibt es Moscheen und Kirchen, Alte und Junge, Punks und Bänker und viel Berührungsangst, das wollen wir durch gemeinsame Aktionen im direkten Miteinander auflösen, denn wir leben und lieben alle hier - hier in 30167!
Dafür wollen wir 3 zentrale Nutzertypen erreichen, durch die die Räume lebendig werden und Gemeinschaft bilden und zu Gemeinschaft einladen:
- Impulsgeber
Sind Menschen, die wir in ihrer Schaffens- und Unternehmerkraft unterstützen.Wir wollen Mut machen, selber Projekte, Selbstständigkeiten und Unternehmungen im sozialen Bereich zu gründen. Sie bekommen bei uns dafür kostengünstige Räume, unternehmerisches Know-How und eine Marketing-Plattform zur Veröffentlichung und Verbreitung ihrer Projekte. Es wird Interdisziplinären Austausch geben, um wirklich Neues zu erschaffen.
- Ideenspinner
Wir wollen den Potenzialen unseres Quartiers Raum und Gelegenheit bieten. Jede/r kann etwas, das es zu teilen lohnt: Es wird Raum für Herzensangelegenheiten gegeben. Zum Beispiel ein Jurist, der Jugendlichen erklärt, welche juristischen Herausforderungen auf sie warten und wie sie zu meistern sind! Hier bekommt er Kontakt zu den Jugendlichen, auf die er in seiner Kanzlei nicht stoßen würde.
- Inspirationssuchende
Wir wollen Inspiration leben und damit Menschen abholen, die Lust auf Kreativität und Gemeinschaft haben und die Kurse von Ideenspinnern und Impulsgebern füllen.
Das "wasmitherz-Projekt" hat 2018 den Innovationspreis für Kunst und Kultur gewonnen, ausgeschrieben vom Kulturbüro „junge Kultur“ Hannover. Unsere Vision ist, dass hier ein lebendiges, freies und unabhängiges Zentrum für schaffende Menschen entsteht. Ein Modell zum Nachahmen?!
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit April 2018 sind die von dem im Dezember 2017 gegründeten Verein „wasmitherz e.V.“ geschaffenen Räume für Gemeinschaftsprojekte im Stadtteil nutzbar. Diese Räume sind durch 100% Ehrenamt entstanden. Eine Gemeinschaft von Menschen zwischen 20 und 50 Jahren, die vor Schaffenskraft und Ideen sprüht und eine völlig neue Qualität von ehrenamtlicher Initiativ mitten in der Nordstadt darstellt.
Der Stadtteil ist jung, fluktuierend, hier leben viele Singles und es herrscht eine große Nationalitätenvielfalt. Dadurch findet Gemeinschaftsleben nur punktuell statt.
wasmitherz e.V. will einen stetigen Raum schaffen, in dem moderne, projektbezogene, solidarische Gemeinschaft gelebt wird und zu inspirierenden Veranstaltungen einlädt.
Die Räume sollen eine bekannte, lustbringende, mutmachende und fröhliche Impulsstätte sein für authentische Begegnungen im Stadtteil. Wir wollen durch bewusst niedrig gehaltenen Raummieten verschiedene Projekte und Veranstaltungen möglich machen.
Die größte Herausforderung für uns ist es jetzt, Menschen zu erreichen, die diese Räume mit innovativen Projekt-Ideen füllen. Ein wichtiges Ziel dabei ist, den Bedarf der unterschiedlichen Menschen abzufragen und mit Projekt-Ideen zu verknüpfen, die jetzt schon in den Köpfen und Herzen der Menschen sind. Die Umsetzung der Ziele wird die beantragte halbe Stelle in Anspruch nehmen, sowie weiteres ehrenamtliches Engagement.
Wir nehmen an diesem Wettbewerb Teil, um eine kontinuierliche Kraft neben dem Ehrenamt zu installieren, um die gesetzten Ziele umzusetzen und die Räume weiter auszustatten, so dass sie auch für große Veranstaltungen nutzbar sind.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nordstadt
Beschreibung
Die Nordstadt erstreckt sich auf einem rund 364 ha (Stand: 01.01.2017) großen Areal zwischen der Bahnstrecke Hannover–Minden im Norden und Osten, dem Berggarten, dem Großen Garten im Westen, der Leine, der Steintormasch im Süd-Westen und dem über Schloßwender und Arndtstraße führenden Cityring im Süd-Osten. An vorgenannter Zugverbindung liegt auch eine S-Bahnstation.
Der Engelbosteler Damm trennt als Hauptgeschäftsstraße die Nordstadt in einen nach 1946 wiederaufgebauten Ostteil und einen nach 1985 sanierten Kernbereich. Daran schließt sich im Westen eine durch einen Gürtel aus Universitäts-, Friedhofs- und Krankenhausflächen abgetrennte ruhige Villengegend an. Im Südwesten bieten der Welfengarten und der Georgengarten sowie die daran anschließenden Kleingärten und Sportanlagen Flächen für Naherholung.
Mit dem Klinikum Nordstadt befindet sich ein Krankenhaus des Klinikums Region Hannover im Stadtteil. An der Bahnlinie im Osten ist seit 2014 die neue Feuer- und Rettungswache 1 der Feuerwehr Hannover in Dienst.
Einwohnerzahl
17829
Quelle / Anmerkungen
Zahlen: 31.12.2017, Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Statistische Berichte Landeshauptstadt Hannover 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2017, Kinder unter 18 Jahre
Unterlagen zum Gebiet
karte_hannover_nordstadt.png
(386.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
wasmitherz ist ein gemeinnütziger Verein, der sich an alle Bewohner*innen des Quartiers richtet. Durch unser Projekt werden Bewohner*innen vernetzt, miteinander in den Kontakt zu treten, sich gegenseitig zu inspirieren, zu motivieren und zu unterstützen. Unser Wunsch ist es, dass sich die Lebensqualität aller Beteiligten erhöht. Wir verbinden Ideenspinner und Impulsgeber mit Inspirationssuchenden, in dem wir Anbieter / kreative Köpfe und Teilnehmende niedrigschwellig zusammenführen. Wir schaffen für die Bewohner*innen einen Ort des Zusammenkommens. Dabei liegt der Fokus darauf, voneinander zu lernen, sich auszutauschen, zu experimentieren und daraus etwas Neues zu schaffen. Hierbei geht es uns ganz besonders darum, Menschen zu motivieren in Eigen-Aktion zu kommen. Unser quartierbezogenes Projekt hat Strahlkraft auf die gesamte Stadt und rückt die Nordstadt weiter in ein kreativ innovatives und gemeinschaftsförderndes Licht. Gerade unter Berücksichtigung von möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen bieten wir ein Konzept für zukunftsweisendes bürgerliches Engagement.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
zu unserem halbjährlichen Brunch im Herbst/Winter 2019 kommen >80 Bewohner*innen
Kriterium
Beschreibung
bis Ende 2019 haben 70 unterschiedliche Anbieter*innen die Räume genutzt
Kriterium
Beschreibung
wir bis Ende 2019 haben wir mit mind. 4 ortsansässigen freien, kirchlichen, kommunalen Trägern einen Kooperationsvertrag vereinbart
Kriterium
Beschreibung
wir bis Ende 2019 haben wir mind. 7 eigene, vereinsorganisierte Veranstaltungen mit mind. 50 Gästen durchgeführt
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Muse - ein ganzer Stadtteil für die Kunst (jeweils Aktionswochen pro Jahr, 2018 - 07.-22.09.2018)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Hafven - Coworkingspace in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lutherkirche - evangelische Jugendkirche Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lieb.es Restaurant, genossenschaftliche Brauerei - Nordstadt braut!, Sport Kaufmann, Onkel Olli´s Kiosk
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Bürgertreff "Kiek wedder in"
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Wir für hier/ Bürger*Innen aktiv/ gemeinsam sind wir stark/ das geht uns alle an/ hallo Nachbar
Projektbeschreibung
In der SG BSB ( Gemeinde Gehrde) soll ein Treffpunkt für alle Bürger entstehen. Während der Öffnungszeiten; geplant sind 2 Std. Vor- und 2 Std. Nachmittags an wenigstens 4 Tagen in der Woche) sollen Angebote gemacht werden für unterschiedliche Zielgruppen. Spiel, Spaß, Gesellschaft aber auch Beratung, Mittagstisch, Bewegung und Information sollen angeboten werden. Für die Öffnungszeiten haben wir 2 Personen auf 450€ Basis eingeplant.
Weitere Personalstunden werden ehrenamtlich geleistet. Beratung, Information, Unterstützung etc. wird der Treffpunkt durch das Ehreamtsbüro der Samtgemeinde Bersenbrück bekommen.
Durch den Bürgertreff sollen die vorhandenen ehrenamtlichen Strukturen ausgebaut und unterstützt.
Ein Treffpunkt sein für alle die alleine sind und Kontakt oder Rat suchen.
Wenn es uns gelingt, dass der Treffpunkt auch von Neubürgern angenommen wird hätten wir eine wunderbare Symbiose und gegenseitige Akzeptanz erreicht.
Wir planen den Treffpunkt zentrumsnah. Zwei mögliche Mietobjekte haben wir schon besichtigt und mit den Eigentümern gesprochen. Die Ausgestaltung der Räumlichkeiten werden wir zum größten Teil in Eigenleistung erbringen können. Die benötigten Sachmittel können wir momentan nur schätzen.
Geplant ist weiter, Seniorengruppen, Jugendgruppen und auch die Helferkreisguppen aktiv in den Treffpunkt einzubezeihen und die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten vorzustellen. Der Bürgermeister wird alle Haushalte mit einem Brief persönlich benachrichtigen und zur Einweihung einladen. Ehrenamtliche Senioren die schon jetzt in der Flüchtlingsarbeit tätig sind werden den Treffpunkt für ihre Gruppen bzw. Familien nutzen können (Hausaufgabenhilfe) Ehrenamtliche Demenz- und Alltagsbegleiter werden mit ihren Senioren den Treffpunkt als Begegnung- und Veranstaltungsort nutzen. Ein Mittagstisch mit Programm für z.B. Bewegung und Gedächtnistraining wird entstehen. Auf Dauer wird vielleicht eine Nähwerkstatt, ein Repairecafé o.ä. möglich sein.
Ehrenamtliche bieten kreative, musische und handwerkliche Gruppenstunden an. Unsere Neubürger werden aus ihrem Kulturkreis und ihren Lebenswelten heraus Angebote machen.
Zu besonderen Veranstaltungen an Wochenenden oder Abenden werden die Mitarbeiter Einladungen an alle Vereine, Institutionen und Initiativen verschicken. Einzelne Gruppen und Vereine wurden bereits besucht und über einen möglichen Treffpunkt informiert. Bislang haben wir sehr positives Feed back und Angebote der Mitarbeit bekommen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In der SG BSB (hier die Gemeinde Gehrde) leben viele alleinstehende alte Menschen. Außerdem gibt es dort etliche Randgruppen und Neubürger. Für sie alle wünschen wir uns einen Ort an dem sich die Bürger zwanglos treffen können. Das Problem jetzt ist, dass wir keinen neutralen Ort haben wo sich alle Menschen gleichermaßen gut aufgehoben fühlen. Durch die Zuwanderung hat es eine gewisse "Inselbildung" gegeben und es ist schwer, diese Menschen in das Dorfleben einzubinden.
Schule und Kindergarten sind selbstverständlich, aber viele Erwachsene leben bis heute isoliert.
Der demografische Wandel ist auch in Bersenbrück zu spüren. In Gehrde leben die alten Menschen teils sehr verstreut allein auf einer alten Hofstelle. Deshalb wünschten wir uns für unsere Senioren einen neutralen Ort für zwanglose Treffen, Beratungs- und Feizeitangebote, allgemeine Unterstützung im Alltag.
Ein Kreis von "Kümmerern" soll entstehen (bzw. weiter ausgebaut werden) und sowohl für unsere Neubürger als auch für unsere Senioren ein Netz an Hilfestellung aufbauen. In Gehrde gibt es keinen Arzt, keine Apotheke, keinen Lebensmittelladen. Man trifft sich nicht mehr so einfach mal eben beim Einkaufen oder im Wartezimmer. Momentan bietet die Kirchengemeinde einmal im Monat Seniorenkaffee an, dies erreicht nicht alle Senioren und ist auch viel zu wenig. Freizeitangebote gibt es auch von den Vereinen, vereinzelte Feste etc. aber nichts kontinuierliches, keinen Ort den man aufsuchen könnte während der Woche um zur reden oder um Gesellschaft zu finden.
Den Neubürgern begegnet man oft mit Desinteresse oder gar Ablehnung.
Die Neubürger zeigen kaum Interesse am Dorfleben teilzunehmen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück Gemeinde Gehrde
Beschreibung
Die Gemeinde Gehrde liegt ca. 6 km vom Ortskern der Samtgemeinde Bersenbrück entfernt.
Die Gemeinde Gehrde ist ein sehr ländlich gelegener Ort mit ca. 40 km² Fläche. In Gehrde gibt es viele alte Höfe und Alleinlagen, der Ortskern ist teils historisch und wunderschön, im Laufe der Jahre sind rund um den Ortskern Siedlungen entstand.
Einwohnerzahl
2592
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Samtgemeinde Bersenbrück
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB
in der Samtgemeinde Bersenbrück sin 3781 Einwohner bis 14 Jahre alt. 12,9%
in der Gemeinde Gehrde sind 481 Einwohner bis 14 Jahre alt.12,7%
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB,
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt SG BSB,
in Gehrde sind es 19,8 %
in der Samtgemeinde 22,7 %
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
2
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
MaßArbeit Landkreis Osnabrück
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
nicht bekannt
in der Samtgemeinde sind es 0,5% arbeitslose junge Menschen unter 25 Jahren
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
nicht bekannt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
in Gehrde sind 185 Personen als Ausländer gemeldet
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Einwohnermeldeamt
die russlanddeutschen Personen oder Personen mit zwei Staatsangehörigkeiten werden bei uns als Deutsche geführt. Daher keine konkreten Angaben
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
screenshot_gehrde.jpg
(240.98 KB)
karte_sgbsb-mgen-lkos_reduziert_cc-garmann.pdf
(349.92 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch den Aufbau eines neutralen Treffpunktes zentral im Ort, mit hauptamtlichen Strukturen für Unterstützung, Vernetzung, Beratung, Vermittlung, sozialer Teilhabe, könnten wir es schaffen, den demografischen Wandel zu meistern. Eine (zwei) hauptamtliche Person wäre in der Lage die schon vorhandenen Ehrenamtsstrukturen zu koordinieren und auszubauen. Es ist unsere Hoffnung, die vielen Menschen, die als Neubürger aus allen Teilen der Welt zu uns gezogen sind, mit ins Boot zu bekommen um auch durch ihre Hilfe und Unterstützung ein gutes Miteinander zu fördern. Gleichzeitig könnten wir über unterschiedliche Angebote auch unterschiedliche Gruppen ansprechen und somit ein Zeichen setzen für Toleranz und Miteinander! Ein offener, neutraler Treffpunkt könnte die oft konservative Denkweise der Dorfbevölkerung positiv beeinflussen und somit ein besseres Sozialgefühl bzw. Gefüge fördern. Beratungsstrukturen könnten verbessert und ausgebaut werden. Insbesondere auch die Beratung für Migranten wird noch viel zu wenig in Anspruch genommen. Die alten Nachbarschaften pflegen und gleichzeitig die neuen Nachbarn willkommen heißen und kennenlernen, gemeinsame Projekte auf den Weg bringen und dadurch den Zusammenhalt stärken, das ist der Wunsch, das könnte mit einem Treffpunkt gelingen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
wir sehen, dass sich sonst eher inaktive, isolierte, einsame oder desinteressierte Menschen beteiligen, wenn alte Menschen und Neubürger einander begegnen und unterstützen, wenn durch eigenes Denken und Handeln neue Dinge entstehen, Gemeinschaft lebt!
Kriterium
Beschreibung
sich Nachbarschaften öffnen, wenn Interesse an Neubürgern aufkommt, wenn erkannt wird, dass nur Miteinander das Dorfleben vorangebracht werden kann. Wenn die Menschen die im Dorf leben voneinander wissen und miteinander gestalten
Beschreibung
Vereine, Initiativen und Institutionen mitwirken und wir aktiven Austausch und Miteinander ermöglicht haben. Wenn Kindergarten, Schule und Vereine sich bei Festen einbringen und mitgestalten
Kriterium
Beschreibung
die vorhandenen Ehrenamtsstrukturen ausgebaut und verfestigt sind, wenn auch Neubürger beim Treffpunkt aktiv werden und mithelfen.Wenn finanzielle Hilfe von Seiten der Bürgerschaft möglich wird. Wenn Vereine mitmachen!
Kriterium
Beschreibung
der Treffpunkt regelmäßig genutzt wird. Wenn die Gruppenangebote angenommen werden, wenn sich neue Ideen entwickeln, wenn Hilfe für Alltag selbstverständlich angefragt wird. wenn der Treffpunkt zum "zweiten Wohnzimmer" wird.w
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Medienforum der Samtgemeinde (Fr. Hammel), Ehrenamtsbüro und Seniorenbüro der SG BSB,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vereine aus allen Bereichen in der SG BSB. In Gehrde die Vereine vor Ort, Fussball-, Heimatverein, Theatergruppe, Vogelfreunde etc.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ambulante und stationäre Institutionen in der SG BSB. In Gehrde die ambulante Pflege "Mobicare" (Ludger Meyer), das Fitnesstudio
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen in Bersenbrück (Thomas Kohne) In Gerhde die Grundschule mit ihrer Leitung und den Eltern und Lehrern
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
alle Kirgengemeinden in der SG BSB, Ansprechpartner sind die Vertreter der Seniorengruppen und/Oder auch anderen Gremien. In Gehrde die ev. Kirchengemeinde (Pastorin Lohmann), die Baptistengemeinde (Hr. Scholz)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wirtschaftsförderer der SG BSB (Ewald Beelmann)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Kollegin der Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus der SG BSB (Fr. Liesel Hoevermann) In Gehrde das Gemeindeblättchen der politischen und der kirchlichen Gemeinden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kollegen*Innen aus dem Rathaus der SG BSB. Für Gehrde der Bürgermeister (Günther Voßkamp) und die Ratsmitglieder
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
viele Menschen in der SG BSB, durch das Büro für Ehrenamt und Seniorenarbeit der SG BSB. In Gehrde die aktiven Nachbarschaften und Helferkreise, Geburtstagsgruppen und Kegelfreunde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ehrenamtslotsen der Samtgemeinde BSB, Kollegen*Innen des Landkreises Osnabrück, überregional Kollegen*Innen aus den angrenzenden Landkreisen und Städten, Vernetzung mit den Seniorenbüros und Freiwilligenagenturen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
für den Bürgertreff gibt es zwei Optionen, Objekte zu mieten. Mit beiden Eigentümern wurde schon verhandelt.
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lebenswertes Borssum (Teilprojekt 2)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Egon Philipps
| Funktion | Fachdienstleitung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Räume für Begegnung, Bildung und Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Im Rahmen des neuen Strukturaufbaus der GWA in Emden wird der Stadtteil Borssum darin unterstützt und begleitet, Teilhabemöglichkeiten für alle Bewohner/innen zu schaffen. Damit Nachbarschaften zusammenwachsen können und ein gutes Miteinander entsteht, sollen Begegnungsorte geöffnet und möglichst selbstorganisierte Treffpunkte initiiert und begleitet werden. Grundidee hierbei ist, dass Möglichkeiten des (Kennen)Lernens anderer Menschen und ihrer Kultur die Sinnstiftung und Identitätsbildung unterstützen. Dies wirkt durch Angebote und tatkräftiges Eigenengagement.
Die Mitarbeiterinnen des Projektes erkunden Interessen und Fähigkeiten der Bewohnern und tragen durch ihren Arbeitsansatz zur Integration und Vernetzung sowie zur Weiterentwicklung der Infrastruktur im Stadtteil bei. Drei Aspekte spielen nach der Anlaufphase dabei eine zentrale Rolle:
• Die räumliche Anbindung an die Oberschule: Hier werden Kinder, Jugendliche und deren Eltern, also Familien erreicht. Die Schule ist ein zentraler Begegnungsort, ermöglicht, mit unterschiedlichen Altersgruppen in Kontakt zu treten und eröffnet im Zusammenspiel mit Lehrkräften und anderen Sozialarbeiterinnen Zugänge, zu dem was Menschen im Stadtteil bewegt. Das angeschlossene „Schulhaus“, die ehemalige Hausmeisterwohnung, dient als Anlaufstelle und bietet neben Raum für die Planung neuer Aktivitäten und die Selbstorganisation von Gruppen kurze Wege in Beratung und zur Vermittlung in Hilfen und Angebote. Dies zusammen macht es besonders spannend, den Schulstandort zum Ausgangspunkt für den Aufbau von Gemeinwesenarbeit zu machen. Ein wichtiger Kooperationspartner hierbei ist das kommunale Bildungsmanagment.
• Die enge Zusammenarbeit mit den Institutionen des Stadtteils: Das Projekt unterstützt engagierte Menschen, vorhandene Räume für gemeinsame Aktivitäten weiter zu öffnen und mit zusätzlichen Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten zu beleben. Die Mitarbeiterinnen arbeiten dabei prinzipiell zielgruppenübergreifend und wirken in enger Abstimmung mit der Stadteilinitiative Borssum (SIBO).
• Die sozialräumliche Einbindung der Flüchtlingssozialarbeit: Kontakte der städtischen MitarbeiterInnen und der freiwilligen Integrationshelfer zu den Flüchtlingen werden genutzt, um Brücken in und zwischen Nachbarschaften zu bauen. Neben dem Aufbau sozialer Beziehungen besteht ein wesentlicher Integrationsansatz darin, dass unmittelbare Wohnumfeld als gestaltbaren Raum zu erfahren und zum Abbau von Stigmata aufzuwerten.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Borssum hat sich von einer eigenständigen „Dorfgemeinschaft“ mit hoher Stadtteilidentität und guter Infrastrukturbasis zu einem Gebiet mit teilweise großem städtebaulichen und sozialen Erneuerungsbedarf gewandelt. Durch Alterung und Wegzug jüngerer Bewohner sind Engagement und Aktivtäten, die das Stadtteilleben über Jahre geprägt haben, verloren gegangen. Durch den stetigen, ab dem Jahr 2015 sprunghaft angestiegenen Zuzug von Familien mit Migrationshintergrund ist das nachbarschaftliche Gefüge auseinandergebrochen. Das Bild des Stadtteils wird heute geprägt von dem Gegensatz besonders kindereicher und tendenziell überalternder Wohnbereiche, sowie einer sozialen Kluft zwischen dem Neubaugebiet in östlicher und den Hochhäusern in der Wilhelm-Leuschner-Straße in nordwestlicher Randlage. Hier erreicht der Stadtteil bei beim Kinder- und Jugendanteil (33%), beim Ausländeranteil (47%) und bei der Mindestsicherungsquote (61%) extreme Spitzenwerte. Dazu kommen in mittige Lage mehrere, stigmatisierte Wohnblocks, in denen die hier konzentriert untergebrachten Flüchtlinge noch vielfach ohne Kontakt zur einheimischen Bevölkerung leben. Das Infrastrukturangebot ist unzureichend, außerdem sind etablierte Freizeit- und Begegnungsstätten stark sanierungsbedürftig und in ihrem Betrieb eingeschränkt (Das Freibad ist bereits geschlossen, für seine Sanierung und zukünftige Nutzung sucht die Stadt Emden an einem runden Tisch intensiv nach Lösungen.) In dieser Situation braucht es einen neuen Ansatz der Nachbarschaftshilfe, der - eingebunden in ein gesamtstädtisches Konzept der Gebietsentwicklung - auch Grundlagen für eine umfassende integrierte Stadtteilentwicklung schafft.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Emden-Borssum
Beschreibung
Der Stadtbereich Borssum befindet sich im Südwesten des Emder Stadtgebietes außerhalb des Autobahnrings und wird im Westen vom Hafengebiet und im Süden von der Ems begrenzt. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt. Die verkehrliche Anbindung wird durch die Petkumer Straße (Landesstraße 2), die den Stadtteil durchläuft, gewährleistet. Das Stadtteil gliedert sich- ohne das Umlandgebiet - in die vier Sozialräume: Siedlung Wilhelm-Leuschner-Straße, Borssum-West, Borssum-Mitte und Borssum-Ost.
Einwohnerzahl
6173
Quelle / Anmerkungen
Stadt Emden, Statistikstelle, Stchtag: 31.12.2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
13
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, Stichtag 31.12.2017, Bundesagentur f, Arbeit 30.6 2016, FD Soziales
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Stadt Emden, Statistikstelle, HHStat, Stichtag 31.12.2017
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
flaeche_gebiet_emden-borssum.xlsx
(8.77 KB)
gebiet_borssum.pdf
(926.31 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Projektansatz orientiert sich an einem Modell der prozesshaften Gestaltung von Sozialräumen (Teilgebieten der Stadt), in dem prinzipiell drei Aufgabenbereiche und Aktionsebenen miteinander verknüpft sind: die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, vermittelnde Tätigkeiten zwischen Stadtteil und Verwaltung sowie organisatorische und koordinierende Aufgaben in der Verwaltung.
Das Projekt „Lebenswertes Borssum“ bewegt sich primär auf der Stadtteilebene, erfüllt aber im Zusammenspiel mit „Quartiersbrücken“ auch eine Bindegliedfunktion. Im Stadtteil dient das Projekt dem Aufbau und der Leitung einer Anlaufstelle, der Begleitung von Gruppen und Initiativen und der Vernetzung von formellen und informellen Ressourcen im Gebiet. Kernstück der Tätigkeit auf dieser Ebene ist die projektunspezifische Bewohneraktivierung, ein Suchprozess, bei dem zunächst Themen, Interessen und Fähigkeiten ermittelt und diese dann für das Zusammenleben im Stadtteil nutzbar gemacht werden. Die Mitarbeiter/innen der GWA wendet sich unmittelbar an die Bewohner und arbeiten mit ihnen auf Augenhöhe, auch wenn sie in ihrer Aktivierungsstrategie über die örtlichen Einrichtungen und Organisationen sowie andere Multiplikatoren Zugänge suchen. Gemeinsam setzen sie soziale Aktivitäten in Gang, die unmittelbar das Erleben von positiven Veränderungen bewirken. Dabei beziehen sie kleinere Maßnahmen zur Wohnumfeldgestaltung, die Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und zu beteiligen, mit ein.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Akteure aus dem Stadtteilnetzwerk haben unmittelbaren Kontakt zu den verschiedenen Bewohnergruppen. Gemeinsame Interessenlagen und Bedürfnisse einzelner Personengruppen sind bekannt und dokumentiert.
Kriterium
Beschreibung
Die BewohnerInnen kennen die für sie wichtigen Angebote und Hilfen und suchen sie selbstständig auf. Aktivitäten finden auch ohne Anleitung statt.
Kriterium
Beschreibung
Der Stadtteil wird von außen als Gebiet wahrgenommen, in dem aktiv an der Erneuerung vorhandener Grundstrukturen gearbeitet wird. Das Außenbild ist insgesamt positiv.
Kriterium
Beschreibung
Es werden Aktivitäten gefunden, an den sich möglchst viele Bewohner/innen beteiligen können. Hilfen und Angebote berühren die verschiedene Lebenswelten und stiften eine Verbundenheit untereinander und mit dem Stadtteil.
Beschreibung
Die Zusammenarbeit ist nicht allein auf einen Austausch sondern auf gemensames Handeln und konkrete Veränderungen ausgerichtet. Aus der Kooperation erwachsen neue Projekte und zusätzliche Angebote
Kriterium
Beschreibung
Räume in Einrichtungen werden multifunktional und von verschiedenen Gruppen genutzt. Der Treffpunkte im öffentlichen Raum oder in den Wohnumfelder hat eine höhere Aufenthaltqulität und sind belebt.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Blau Weiß Borssum, Freiwillige Feuerwehr Borssum, Kleingartenbauverein Borssum e.V., AWO Ortsverband Emden Süd
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Altenhilfe Emden e.V., Haus am Zingel, Domizil am Deich, Ifi gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Grundschule Westerburgschule, Oberschule Borssum, Kindergarten Sonnenstrahl, Kindergarten Borssum,Krippe „Kinnerhuus Middenmang“, Jugendzentrum Borssum, Ökowerk Borssum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Erlösergemeinde Emden-Borssum, Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Borssum
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Wir in Gelingen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Eva Paetzold
| Organisation | Gelingen e.V |
|---|---|
| Funktion | Schriftführerin u. Pressewartin |
2. Kurzbeschreibung
Gemeinwohl stärken, generationsübergreifend und interkulturell arbeiten, Aktivierung, Mobilisierung und Entwicklung struktureller und individueller Ressourcen, Empowerment. Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere von Senioren/innen im Quartierr
Projektbeschreibung
Die Stadt Lingen ist eine Stadt mittlerer Größe, die in ihren Grundstrukturen nach wie vor ländlich geprägt ist. In den Lingener Stadtteilen Stroot und Goosmanns Tannen leben ca. 50% Menschen über 60 Jahre, mit und ohne Migrationshintergrund. Die Aktivierung dieser Personen ist die primäre Zielsetzung des Projektes.
2011 gründeten 9 ältere Menschen im Stadtzentrum den Verein Gelingen e.V. mit dem Ziel eine Begegnungsstätte zu schaffen , in welcher aktive und interessierte Senioren/-innen die Möglichkeit fanden, sich unverbindlich und ohne die Zugehörigkeit zu einem Verband oder einer kirchlichen Gemeinde zu treffen und um miteinander zu kommunizieren. Hieraus entwickelte sich in den letzten 7 Jahren ein bislang rein ehrenamtlich tätiges Zentrum, welches die Bedarfe älterer selbständig lebender Menschen sichtbar macht. Neben dem Bedürfnis nach persönlichem Kontakt, Anerkennung und Tagesstruktur, benötigen viele Personen u.a. auch Unterstützung in alltäglichen Bereichen wie Einkaufen,Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder bei kleinere Hausarbeiten oder einfach die Gesellschaft gleichaltriger Personen. Hieraus entwickelten sich weitere Projekte, wie bspw. die Kümmerer und „Wir helfen Senioren“.
Mangelnde Mobilität, ein geringes Bildungsniveau und kulturelle Unterschiede sind für viele insbesondere älterer Menschen eine Hemmschwelle „ unbekanntes Terrain“ (hier: Gelingen e.V.) aufzusuchen. Hinzu kommen zum Teil geringe finanzielle Ressourcen, die generell eine Teilnahme am öffentlichen Leben einschränken. Um diesen Personenkreis zu aktivieren ist zunächst eine aufsuchende soziale Arbeit nötig. Dies ist mit unseren jetzigen Kapazitäten nicht mehr machbar. Hier kommt das Ehrenamt an seine Grenzen.
Ziel unseres Projektes ist es unseren generationenübergreifenden Empowermentansatz in die Gebiete zu bringen, dort lebende Bewohner/innen aktivieren und langfristig mit den Angeboten von Gelingen e.V.zu vernetzen. Dabei berücksichtigen wir die besonderen Bedarfe und Wünsche der Bewohner vor Ort und beziehen sie aktiv mit in die Gestaltung (z.B. durch Arbeitskreise oder Lenkungskreise) mit ein. Der generationenübergreifende Ansatz bietet, neben der Schaffung einer Anlaufstelle auch praktische Möglichkeiten der interkulturellen Hilfsstellungen. Hier ist die Ausweitung des Projektes " Wir helfen Senioren/Bedürftigen" auf diese beiden Stadtteile geplant. Jüngere und ältere gleich welcher Herkunft kommen über praktische Tätigkeiten in Kontakt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In den Lingener Stadtteilen Goosmanns Tannen und Stroot lebt jeweils ein hoher Prozentsatz von Personen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Herkunft (ca. 70% - 50 %), die überwiegend in dicht zusammenstehenden Häuserblocks (sozialer Wohnungsbau) untergekommen sind. Das generelle Einkommensniveau ist in beiden Gebieten durchschnittlich niedrig (SGB II).Viele Familien in Goosmanns Tannen sind alleinerziehend. Alkohol, Drogen und Gewalt sind alltägliche Erfahrungen. Ein hoher Anteil der in diesen Gebieten lebenden Menschen ist zudem über 60 Jahre.
Das Gebiet der Stroot ist geschichtlich eng mit der Geschichte der Deutschen Bundesbahn in Lingen verbunden. Als Mitte der 90iger Jahren das Eisenbahnausbesserungswerk aufgegeben wurde, verließen viele jüngere Personen dies Gebiet und zurück blieben die Älteren, und Personen mit Migrationshintergrund und Auswanderungsgeschichte zogen hinzu. Dies veränderte das Sozialgefüge dieses Gebietes erheblich. Soziale Strukturen brachen zusammen und neue konnten sich nicht entwickeln. Das gilt insbesondere für die ältere Generation, die auf Grund einer zunehmenden Immobilität vereinsamt. Viele sind auf Hilfen angewiesen, von der sie nichts erfahren oder die sie sich nicht leisten können.
Der rein ehrenamtliche Verein Gelingen e.V., mit seinem Schwerpunkt der Seniorenarbeit wird von diesen Zielgruppen im Stadtzentrum nicht frequentiert. Geschichtlich gewachsene und soziale unsichtbare Grenzen bilden Hemmschwellen, die es zu überwinden gilt. Von daher bedarf es eine Ausweitung der bestehenden Angebote auf diese Gebiete, um den Menschen dort zu begegnen, wo sie leben.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Stadtmitte - Goosmanns Tannen -Stroot
Beschreibung
Stadtgebiet mit dem bereits bestehenden "Stammhaus" Ge-Lingen e.V. ( Wilhelmstrasse- Konrad - Adenauer-Ring, Kaiserstraße - Haselünner-Str.)
Strootgebiet: Kaiserstrasse - Kiesbergstrasse - Frerener Straße - Georgstraße)
Goosmanns Tannen: Haselünner Strasse . Schwarzer Weg - Delp Strape - Kardinal von Galen- Straße
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lingen, allgemeine Strukturdaten (https://www.lingen.de/rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/allgemeine_strukturdaten.html)( Anhand der Alterspyramide geschätzt).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
54
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
20
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
6
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
skm_c45818052313090.pdf
(264.4 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Primärer Handlungsschwerpunkt unseres Projektes ist die Entwicklung der sozialen Aktivität sowie die Förderung sozialer Infrastrukturen im Quartier.
Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden zunächst interessierte Bewohner/-innen im Quartier angesprochen und bei dem Aufbau der sozialen Anlaufstellen durch eine Fachkraft begleitet.
Dabei wird besonderer Wert auf den Erhalt und die Entwicklung bestehender Ressourcen und Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Aktiven vor Ort gelegt. Gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden sowohl kommunikative, bildungspolitische und lebenspraktische Angebote für Bewohner der jeweiligen Quartiere. Dabei wird Wert auf die interkulturelle Zusammenarbeit gelegt. Hierzu können gehören: Wöchentlicher multikultureller Mittagstisch, regelmäßige Veranstaltungen der Gesundheits,- Freizeit und Bildungsförderung. Dabei werden die Handelnden u.a. vom Stammhaus „Gelingen e.V.“ im Sinn „Ehrenamt unterstützt Ehrenamt“ gefördert. Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität insbesondere für ältere Bewohner/-innen des jeweiligen Quartiers.
Die Anlaufstelle wird als offener Treffpunkt gestaltet. Mit seinen wiederkehrenden Angeboten wird sie als Kommunikationsbrücke zwischen kulturellen, ethnischen und sozialisatorischen Unterschieden genutzt, um Vorurteilen und Stigmata entgegenzuwirken.
Mit dem Angebot „ Wir helfen Bedürfigen“ werden gezielt Personen mit dem Wunsch nach praktischen Hilfeleistungen angesprochen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Lingen, Landkreis Emsland, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen, Service - Demenzzentrum des Landkreises Emsland, Kinder - und Jugenparlament, Seniorenbeirat der Stadt Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum, Musikschule Emsland(Lingen),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christophorus - Werk Lingen e.V., Aids - Hilfe Lingen e.V., AWO (Abendteuerspielplatz ), Stadtteiltreff Stroot, DRLG Lingen, Caritas Suchtberatung, Maltheser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrativer Verein für Sozialmedizin e.V. , Afrikanischer Frauen e.V., Skatclub Herzbube Lingen e.V., Schachverein Lingen, Wis_EL (Willkommen im südlichen Emsland)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Lippert, Mutter - Theresa - Haus, AOK Niedersachsen, DAK, Genial e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lingen, Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V., Volkshochschule Lingen, Gesamtschule Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Meyering Reisen, Sparkasse Emsland, Medicus Wesken Orthopädietechnik,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EVE TV, Ems - Vechte - Welle, Drehscheibe, Flyer , Plakate,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Daniela de Ridder (MdB), Albert Stegemann (Mdb), Jens Beek (MdB), Christian Fühner (MdL), Johanne Modder (MdL),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe Diabethiker, Selbsthilfegruppe Aphasiker
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Fredenberg - wir leben Vielfalt!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Nicola Pöckler
| Funktion | Stellv. Geschäftsführerin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Aus einem funktionierenden Stadtteiltreff heraus in das Gemeinwesen und die Stadt wirken
Projektbeschreibung
Der Ortsteil Fredenberg ist durch ethnische, kulturelle und religiöse Diversität und soziale Problemlagen geprägt. Im AWiSTA, dem Stadtteilzentrum der AWO, ist es gelungen, vielen BewohnerInnen Zugänge zu Unterstützungssystemen zu eröffnen, sie zu beraten und niederschwellige Bildungsangebote zu etablieren. Eine große Stärke des AWiSTA ist, dass hier für alle Anliegen zumindest eine Weiterverweisung möglich ist, wenn sie nicht direkt dort bearbeitet werden können. Das ist insbesondere für Geflüchtete von Bedeutung, die täglich ins AWiSTA kommen können und umfassend beraten werden. Aber nicht nur für die KlientInnen, sondern auch für Einrichtungen, Netzwerkpartner und Fachdienste hat das AWiSTA positive Effekte. Es gibt eine Weiterentwicklung der Angebote durch bessere Kenntnis der Zielgruppe und es gibt Ansprechpartner aus der migrantischen Community im AWiSTA. Eine Aufgabe in den kommenden Monaten ist es, die Angebote weiteren BewohnerInnen zugänglich zu machen. Insbesondere sollen aber die positiven Ansätze aus dem AWiSTA heraus in den Fredenberg und die Stadt Salzgitter wirken. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des sozialen Friedens.
Dieser kann gewahrt werden, wenn BewohnerInnen sich auch in ihrer Unterschiedlichkeit gegenseitig respektieren, sich kennenlernen und in Teilen eine gemeinsame Identität als BewohnerInnen ihres Quartiers entwickeln.
- Ein erster Schritt dazu besteht aber in der Anerkennung der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder kulturellen Gruppe und in er Anerkennung des Wunsches, sich zunächst in homogenen Gruppen zu bewegen. Über die Angebote an bestimmte Gruppen einer Sprache, eines Geschlechts oder Religion wird Vertrauen in die anbietende Institution ermöglicht.
- Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen ist ein weiterer wesentlicher Schritt. Beteiligung wird über Teilnahme an Aktivitäten der Institutionen und der Stadt erreicht, vor allem aber über die Einbeziehung der Menschen in die Planung und Gestaltung der Angebote und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten.
- Schließlich werden Begegnungs- und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit Anderen geschaffen. Schwerpunkt ist hier die Entwicklung eines "Leitbilds" für den Stadtteil, ein Prozess, der in dem multikulturellen Team des AWiSTA erfolgreich stattgefunden hat.
Diese Aktivitäten sollen von einer Sozialpädagogin umgesetzt werden, die seit vielen Jahren am Fredenberg arbeitet und in der migrantischen Community Vertrauen und Achtung genießt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Ortsteil gliedert sich in den „neuen Fredenberg“ mit ein- und Mehrfamilienhausbebauung neueren Datums und eher osteuropäischen MigrantInnen und den „alten Fredenberg“. Hier ist überwiegend eine Mehrfamilienhausbebauung aus den 70er Jahren anzutreffen, die MigrantInnen sind überwiegend Muslime aus der Türkei und in den vergangenen zwei Jahren aus Syrien. Der starke Zuzug von Geflüchteten hing mit dem hohen Wohnungsleerstand verbunden mit günstigen Mieten am Fredenberg zusammen. Inzwischen gibt es kaum noch Wohnungsleerstand.
Der Bedarf an Unterstützung und Hilfsangeboten für die BewohnerInnen ist seit Jahren unverändert hoch. Durch den starken Zuzug von Geflüchteten mit großem Unterstützungsbedarf stoßen die Hilfesysteme an ihre Grenzen. Die größte Herausforderung ist die Integration der MigrantInnen bzw. die Schaffung eines friedlichen Zusammenlebens und gesellschaftlicher Teilhabe der BewohnerInnen. Deutsche Familien fühlen sich verdrängt und ziehen um, länger hier lebende MigrantInnen fühlen sich gegenüber Geflüchteten benachteiligt und die zumeist syrischen Geflüchteten haben wenig Kontakte zu Menschen anderer Herkunft, so dass ihre Integrationschancen schlecht sind. Insbesondere die Kinder mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Die Geflüchteten wünschen sich Begegnungen mit Deutschen, die aber selten zustande kommen. Bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen gab es hier einen sehr hohen Anteil an AfD-WählerInnen. Bei insgesamt geringer Wahlbeteiligung aufgrund der fehlenden deutschen Staatsangehörigkeit vieler Menschen bekam die AfD um 40 % der Stimmen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Fredenberg
Einwohnerzahl
11300
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
61
Gesamtstadt in Prozent
33
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Salzgitter, 31.12.2016
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
quaertier_fredenberg.png
(3.44 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der am Fredenberg lebenden Menschen und fördert die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben.
Die BewohnerInnen werden dabei unterstützt, selbst aktiv zu werden.
Das Projekt will alle BewohnerInnen ansprechen und erfasst damit verschiedene Zielgruppen. Es setzt sich für die Belange der am Fredenberg lebenden Menschen ein.
Den BewohnerInnen werden die Angebote im Stadtteil zugänglich gemacht, es werden aber auch - nach ihren Bedürfnissen - neue Angebote geschaffen.
Vernetzung und Kooperation im Stadtteil ist ein selbstverständlicher Baustein in diesem Projekt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Nahezu alle BewohnerInnengruppen im Lauf des Projektzeitraums Berücksichtigung bei der Umsetzung finden
Kriterium
Beschreibung
Angebote von BewohnerInnen selbstständig durchgeführt werden oder wenn sie sich öffentlich äußern (politishe Gremien, Veranstaltungen...)
Kriterium
Beschreibung
Menschen mit Migrationshintergrund ihre Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse nutzen, um andere zu unterstützen
Kriterium
Beschreibung
BewohnerInnen sich zu bestimmten Themen oder Interessen zusammenfinden, ohne dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zielgruppe ausschlaggebend ist
Beschreibung
Es zu den Interessen der BewohnerInnen einen Austausch mit städtischen Fachdiensten, anderen Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kitas gibt
Kriterium
Beschreibung
Es Initiativen zum Kennenlernen von BewohnerInnen in ihrem direkten Wohnumfeld gibt
Beschreibung
Die Erfahrungen in diesem Projekt an die entsprechenden städtischen Stellen weitergegeben werden und Politik und Verwaltung der Stadt in Vorhaben einbezogen werden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Jugend und Familie, Fachdienst Soziales und Integration, Bürgerservice für Migranten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Caritas ( Einrichtungen im Stadtteil)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
MiMi-Projekt (Gesundheitsförderung von Migranten für Migranten)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle Schulen und Kindertagesstätten am Fredenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TAG (Tegernseer Aktiengesellschaft, größter Vermieter am Fredenberg)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Kommunale Intelligenz
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Prof. Stefan Müller-Teusler
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Kommunale Intelligenz - Umsetzung einer Strategie in kommunale Handlungssteuerung
Projektbeschreibung
Kommunale Intelligenz (nach Prof. Dr. G. Hüther) ist eine Strategie (Hamburg 2013), bei der es um die regionale Potenzialentfaltung geht. In diesem Projekt soll die Strategie in ein regionales Handlungskonzept "übersetzt" werden, so dass es als regionales Instrument zur Koordinierung der vorhandenen Aktivitäten wie auch zur Entwicklung notwendiger Felder für die Zukunft genutzt werden kann. Außerdem soll eine erste Erprobung stattfinden. Gleichzeitig sollen daraus allgemeine Items für die Verwendung dieses Konzeptes abgeleitet werden. Am Beispiel des Dorfes Lüder im Süden des Landkreises Uelzen soll insbesondere der ländliche Raum in den Blick genommen werden, auch unter dem Aspekt des demographischen Wandels. Dabei geht es einerseits um die Entwicklung notwendiger Potenziale, andererseits um die regionale Entwicklung in Wirtschaft, die Stärkung und Förderung des Ehrenamtes, ein neues Miteinander im Generationenverhältnis durch intergenerative Bildung und die Umsetzung lebenslanges Lernens zur Förderung der Lebensqualität.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Dorf Lüder (mit ca. 1000 Bewohnern) im Süden des Landkreises Uelzen ist typisch für den ländlichen Raum in Niedersachsen: Es ist geprägt von einer überalternden Bevölkerung, die lokale Grundschule ist geschlossenen worden und die meisten Arbeitsplätze sind meistens mit längeren Fahrzeiten verbunden (Richtung Uelzen, Gifhorn, Wolfsburg und andernorts). Die regionale Versorgung ist unzureichend, weil eine schlechte regionale Infrastruktur besteht (Einkauf, ÖPNV etc.) und für alle Personengruppen längere Wege notwendig sind, um Versorgungseinheiten zu erreichen (wie z.B. medizinische Versorgung).
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Uelzen Lüder
Beschreibung
Lüder leigt im Süden des Landkreises Uelzen, begrenzt durch den Elbe-Seitenkanal. Um Lüder herum sind viele landwirtschaftlichen Flächen. Lüder grenzt an den Landkreis Gifhorn sowie an die Stadt bad Bodenteich.
Einwohnerzahl
1290
Quelle / Anmerkungen
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCder_(L%C3%BCneburger_Heide); Abruf 02.05.2018
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
lueder.pdf
(71.86 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Beteiligung von Bürger*innen für ihre Region und ihre Belange und Entwicklung der Region für die Zukunft, um im demographischen Wandel nachhaltige Versorgungsstrukturen und Lebensgrundlagen für die Zukunft dauerhaft zu bilden.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Anhand Items Kommunale Intelligenz sind neue Strukturen gebildet und Planungen für die Zukunft verabredet.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Kult-Ur-Dorf e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tagespflege Alte Schule des Paritätischen
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dilek Boyu
2. Kurzbeschreibung
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim:
Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Kriterium
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Kriterium
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Kriterium
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On