Neue Wege in der Weststadt! - Gemeinsam für ein neues WIR!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Arne Salge
| Funktion | GWA in der Weststadt |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Neue Wege in der Weststadt - Gemeinsam für ein neues WIR! Nachbarschaftliche Strukturen sollen entstehen. Angebote sollen verwirklicht und vorhandene Strukturen vernetzt werden. Eine Anlaufstelle soll entstehen.
Projektbeschreibung
Die Leeraner Weststadt ist derzeit zum Teil Fördergebiet im Rahmen der Bauförderung „Soziale Stadt“. Das im Zuge dieser Sanierung eingerichtete Stadtteilgremium „Runder Tisch“(RT) ist u.a. mit Einwohnern - und somit mit Experten für den Stadtteil (ST) - besetzt. Schon bald nach Gründung machte der RT deutlich, dass eine reine Ausrichtung auf städtebauliche Maßnahmen im ST nicht zielführend sein kann. Zu sehr überwiegen die sozialen Probleme im Gebiet. Zusätzlich müsste eine Stadtteilsozialarbeit erfolgen, die dieses Themenfeld in den Blick nimmt. Weiterhin forderte der RT einen Stadtteiltreff, wie er im Laufe des analogen Prozesses im Bereich der Leeraner Oststadt im vergangenen Jahrzehnt entstanden ist. Im Laufe der nun beginnenden baulichen Stadtentwicklung wird die Antragsmöglichkeit für dieses Programm nun seitens der Stadt als ideale Möglichkeit gesehen, auch im Feld des Sozialen mit der Arbeit zu beginnen und somit schon einmal die erste diesbezügliche Forderung des RT umzusetzen.
Die Weststadt zeichnet sich durch starke Heterogenität aus – Einfamilienhausgebiete und Mehrfamilienhäuser mit preiswerten Wohnungen mit den jeweils spezifischen Bewohnergruppen liegen eng beieinander – sind aber doch voneinander getrennt, da es nur sporadische Kontakte zwischen den Bewohnern der unterschiedlichen Teilbereiche gibt. Daher wird eine Stelle für GWA hier ansetzen, die sich in einer Anlaufstelle (möglichst im Block) diesen Themen stellt. Es soll eine gemeinsame Identifikation mit dem Stadtteil gefördert werden. Umsetzung von Ideen des runden Tisches sollen hierbei ebenso Arbeitsauftrag sein wie weitere Interventionen der klassischen GWA. Neue Wege beschreiten, wie im Antragsslogan benannt, kann auf vielerlei Art erfolgen. Zum einen wörtlich genommen z.B. durch Schaffung von Zugängen zu Pagels Garten (Bürgergarten im Eigentum einer Stiftung), der ein großes Potential für die Entwicklung ist. Zum anderen aber auch im übertragenen Sinne, indem z.B. neue Wege bei der Vernetzung der Einrichtungen im ST, und im Kontakt zur Einwohnerschaft gefunden werden. Hilfestellungen für Einwohner, Aktivierung des Ehrenamts, Attraktivierung von Flächen, gemeinsame Feste, etc. sind weitere Ziele einer möglichen GWA. Wichtiges Element des Vorhabens ist auch die Einrichtung einer Anlaufstelle, um niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote zu schaffen (Präsenzzeit eines/r Soz.Päd.).
Der Stadtrat unterstützt das Vorhaben auch über etwaige Förderzeiträume hinaus.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der o.a. beschriebene Runde Tisch ist Beteiligungsgremium für die Menschen der Weststadt. U.a. dieser benennt im Stadtteil (ST) viele Problemlagen. So gibt es viele Haushalte in problematischen Lebenssituationen (Alleinerziehende, Zuwanderer, Langzeitarbeitslose), für die es wenig Unterstützungs- bzw. Beratungsangebote gibt. Weiterhin fehlt es, so der Eindruck, an Interesse und Bereitschaft, sich aus dem Alltagstrott und den eingefahrenen Wegen im ST heraus zu bewegen, die Möglichkeiten des Sozialraums zu sehen und aktiv an der Veränderung zum Positiven zu arbeiten. Man benennt eine Notwendigkeit, nachhaltige Vernetzung der im ST verorteten sozialraumrelevanten Akteure zu realisieren. Schon lange ist zudem dort Thema, attraktive Bereiche wie den Pagels Garten für die Bewohner zu erschließen (aus dem Wohngebiet nicht direkt erreichbar) und damit wortwörtlich neue Wege zu schaffen. Auch auf anderen Flächen im Stadtteil fehlt es an Bewegungsangeboten, da diese aus unterschiedlichen Gründen nur sehr eingeschränkt für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Hier wäre Aufgabe von GWA mit den Eigentümern, neue Wege zu finden.
Bei vielen Kindern aber auch Erwachsenen mangelt es augenscheinlich sowohl an körperlicher Bewegung als auch mentaler Beweglichkeit sowie an Mobilität im Sozialraum.
Seitens der Bürger wird zudem bemängelt, dass die Menschen in dem innenstadtnah gelegenen Stadtteil sich im Alltag mangels Angeboten zu einem großen Teil aus dem Stadtteil heraus orientieren. Somit, so das Gefühl, gehen gemeinwesenförderliche Impulse für die Weststadt verloren.
Im ST erhofft man sich durch Einsatz von GWA eine Verbesserung dieser Situation.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Leer Weststadt
Beschreibung
Das Gebiet wird umgrenzt von den Straßen Stadtring, Heisfelder Straße und Ubbo-Emmius-Str./Deichstraße, 93,5 ha (entsprechend Sanierungsgebiet Leer-Weststadt; das Fördergebiet soziale Stadt ist kleiner als das Sanierungsgebiet)
Einwohnerzahl
3200
Quelle / Anmerkungen
Vorbereitende Untersuchungen liegen vor
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Im Rahmen der Städtebauförderung Soziale Stadt ist die Förderung von Personal für GWA unmöglich. Der Runde Tisch betont jedoch deren Notwendigkeit und fordert städtisches Engagement. Das Fördergebiet ist zudem nur ein Teilgebiet des Bereichs Weststadt, auf den sich dieser Förderantrag bezieht.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-10 Jahre und 0-18 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-14 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Daten lagen nur für die Alterspannen 0-30 Jahre vor. Für die Altersgruppe 0-26 erfolgte eine entsprechende Hochrechnung. Stand 31.12.2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand: 31.12.17
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitslosenquote im Gebiet: 26,7 % (geschätzt im Rahmen Biwaq, Daten liegen nicht vor), 6,4% im Bezirk der Agentur für Arbeit Emden/Leer gem. Arbeitsmarktreport Bundesagentur für Arbeit November 2017
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Ausl. Bewohner: Gebiet: 13,4%, Teilbereich des Gebietes: 22%, Stadt 12% (Daten Stadt Leer 2017). Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Gebiet: 20% (Daten Stadt Leer 2014), Gesamtstadt: 13,8% (geschätzt); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Davon Kinder: im Gebiet: 30% (Bezug Alter 0-17), 16% (Bezug Alter bis 9 Jahre); Das Gebiet ist aufgrund seiner Größe nur minimal abweichend von städtischen Mittelwerten. Innerhalb des Gebietes gibt es insbesondere einen Teilbereich mit deutlich auffälligen Sozialdaten: in diesem Teilbereich sind 61% der unter 18jährigen im Hilfeleistungsbezug (Daten Stadt Leer 2014). Weiterhin ist in diesem Teilbereich der Anteil an Ausländern überproportional hoch (22%) und erreicht in der Gruppe der unter 10jährigen über 30%.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
keine Daten, qualitative Einschätzungen: hoher Anteil
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die Idee ist, parallel zum Prozess der Sanierung, eine Gemeinwesenarbeit im Stadtteil zu etablieren (auf Langfristigkeit ausgelegt). Die Dynamik und Aufmerksamkeit, die sich aus der städtebaulichen Sanierung ergibt, soll dabei genutzt werden. Es sollen über die GWA aber auch die Bedarfe im Stadtteil gedeckt werden, die im Rahmen der Städtebauförderung nicht förderfähig sind. Die erste Phase des Prozesses Soziale Stadt hat dabei gezeigt, dass es im Stadtteil einen Wunsch/Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle gibt, die jetzt geschaffen werden soll. Weiterhin hat sich gezeigt, dass ein Potential an Flächen vorhanden ist, das derzeit von der Öffentlichkeit aber nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden kann und, dass es eine Reihe von Einrichtungen im Gebiet gibt, deren Angebote abgestimmt, gemeinsam veröffentlicht und vor dem Hintergrund der Bedarfe weiterentwickelt werden sollten. Hieraus ergeben sich die zentralen Projektinhalte der Anlaufstelle mit koordinierender Funktion. Der Bedarf an konkreten Angeboten für Kinder wird seit Beginn der vorbereitenden Untersuchungen von den Einrichtungen (Kita, Grundschule) betont. Die Präsenz und Ansprechbarkeit einer sozialpädagogischen Fachkraft, die zusätzlich an einer Weiterbildung zur GWA teilnehmen sollte, garantiert dabei den Blick auf den Stadtteil wie ihn GWA als dritte Methode der Soz. Arb. definiert. Die geplante Vernetzung mit dem Runden Tisch der Sozialen Stadt stellt hierbei den Blick auf die Wünsche der Bürger sicher.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn der Stadtteil sich als zusammenhängend begreift und eine eigene Identität bilden konnte. Weiterhin hat ein erfolgreiches Projekt es geschafft, dass sich selbstorganisierte Stadtteilveranstaltungen sozialer Prägung etablieren.
Beschreibung
Wenn Kita, Schulen und die weiteren Netzwerkpartner gemeinsame Aktionen anbieten und/oder für einander werben. Sie öffnen ihre Räume für den Stadtteil und zeigen Präsenz. Sie treffen sich regelmäßig und planen gemeinsam für den Stadtteil.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Leer - Zentrum für Arbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindertagestättenverband Emden-LeerRhauderfehn
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Plytenbergschule (Grundschule, Träger: Stadt Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Friesenschule (Realschule, Träger: Landkreis Leer)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Wohnungsverwaltung Leer (KWL) Eigenbetrieb der Stadt Leer
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zukunfts Zentrum 3.0 - von und für Menschen gemacht!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Chanel Habermann
| Funktion | 1. Vorsitzende |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Weiterentwicklung der Anlaufstellen vor Ort mit stadtteilbezogenen Projekten, Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum wurde 2017 als erste Anlaufstelle u. Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnungs-; Hilfs-; und Kulturprojekten gestartet. Das Besondere des ZZ ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder in den Stadtteilen angesprochen wird. In den bereits fast 1,5 Jahren konnten viele Hilfsangebote, aber auch viele Begegnungsangebote durchgeführt werden. Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen die Stadtteilmanager mit den Bew. regelmäßige Veranstaltungen, aktivierende Befragungen und Versammlungen . Mit Infoständen nehmen wir z.B. beim Ostermarkt, Kartoffelsonntag, verkaufsoffene Sonntage, lange Nacht der schönen Künste teil, um hier die Bew. nach ihren den Bedürfnissen zu fragen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Hieraus sind wieder neue Bedarfe entstanden. Ein Bedarf war z. B., dass sich die Bew. Angebote für Kinder gewünscht haben. So wurden durch die aktive Arbeit der Stadtteilmanager die Bew. in den Stadtteilen intensiv unterstützt. Mit ihnen zusammen wurde ein Kinderprogramm für unterschiedliche Altersstufen entwickelt. Dadurch können wir gemeinsam die Lebenssituation zusammen mit den Bew. verbessern, Kommunikation zwischen den verschiedenen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Dabei ist es sehr hilfreich, dass eine unserer Stadtteilmanager Migrationshintergrund hat. Dadurch finden wir auch einen guten Zugang zu den Menschen mit Migrationshintergund. Auch unser Landtagsabgeordnete Herr Dorendorf überzeugte sich von unserer Arbeit und zeigte sich sehr beeindruckt. Er versicherte, dass gerade in unserem ländlichen Raum die Schaffung und Errichtung solcher Angebote unerläßlich ist. Die Erfolge der letzten 1,5 Jahre zeigen aber auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen, endlich einen Platz gefunden haben, sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Unter anderem entstand so auch die Idee einer kleinen ZZ-Zeitung. In der wir nun regelmäßig über unsere Aktivitäten berichten. Nachdem die 1. Zeitung erschienen war, kam sehr schnell die Frage: "Und wann kommt die nächste Zeitung? Das ist ja unglaublich, was bei Euch alles passiert!" Wir finden: Ein besseres und schöneres Lob kann man für den Einsatz und die tägliche Arbeit nicht bekommen. All das ist nur möglich, weil wir die wunderbare Förderung des Ministeriums erhalten haben und hoffentlich auch weiter erhalten werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und im Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Die Menschen lebten in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Durch die verschiedenen Projekte konnten die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
67
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
feldstr_bellmannsfeld_0.png
(72.6 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
develangring_0.png
(56.34 KB)
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbalaue
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kochstr_franz_luebeck_0.png
(53.21 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, dass eine Stadtmanagerin Soziologie studiert hat. Die 2. Stadtteilmanagerin kommt selbst aus Syrien. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiterer Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Kriterium
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Kriterium
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Elbtalaue / Stadt Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg-Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgerstiftung Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elternforum der ev. Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heilpädagogischer Kindergarten Leben Leben
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dat Anner Hus - Wir gehören zusammen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Waltraud Campen
| Funktion | Aurich Wiesens und Brockzetel |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Projektbeschreibung
Dat anner Hus ist ein Haus mitten in Wiesens in Ostfriesland. Es befindet sich in Privatbesitz und wird dem Vereins "Sinnvoll Leben und Lernen e.V". zur Verfügung gestellt. Ohne dieses Gebäude wäre auch der letzte Treffpunkt im Ort nicht mehr vorhanden. Hier treffen sich die Menschen, die Kontakte zu anderen suchen, hier ist der Ort für gemeinsame Aktivitäten. Derzeit gibt es kaum ehrenamtlich engagierte Helfer, die den Verein dabei unterstützen, vorhandene Angebote zu erhalten. Die Menschen im Nachbarort Brockzetel haben es weiter als die in Wiesens selbst, haben aber auch den Bedarf an Austausch und Zusammenhalt. Bisher gibt es nur in sehr beschränktem Umfang Personen, die alles zusammen halten und einen roten Faden für die Arbeit spinnen und festigen. Wir wollen alle die fördern, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Wir wollen eine Stelle schaffen, die ausreichend Zeit ermöglicht, die zusammenführen, die schon aktiv sind und die zu finden, die die anderen und uns noch verstärken. Dazu haben wir in einer Versammlung geklärt, wer schon was macht und wem die Puste ausgeht. Wir wollen allen Mut machen und ihnen eine Basis für Kommunikation und Verläßlichkeit schaffen, wenn sie sich darum kümmern, einsame Menschen anzusprechen, Menschen über Angebote zu informieren, und neue Angebote zu entwickeln, bei denen viele mitmachen können. Wir wissen, dass sich viele lieber in Projekten engagieren, als dauerhaft die Leitung eines Vereins zu übernehmen. Deshalb wollen wir auch Veranstaltungsstrukturen nutzen, die Projektcharakter haben, wie Feste und Märkte, Kurse etc. Wir wollen die Mobilität der Älteren stärken, damit sie unsere Angebote und die der Grundversorgung erreichen können.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Orte Wiesens und Brockzetel sind ländliche geprägt, liegen abgelegen, durch Wald von der Stadt Aurich und voneinander getrennt. Viele Wohnhäuser liegen weit voneinander entfernt. Dadurch haben die Menschen lange Wege und begegnen sich nicht so oft wie in anders strukturierten Orten. Viele Menschen gehören zur älteren Bevolkerung und sind allein oder drohen zu vereinsamen, auch, weil sie nicht mehr mobil sind. Es gibt kein Dorfgemeinschaftshaus, nur wenig Orte, an denen man sich trifft. Supermarkt, Post, Bank, Gesundheitsversorgung etc. fehlen in den beiden Ort. Die Busverbindungen nach Aurich oder in die Nachbargemeinde sind gar nicht vorhanden oder sind spärlich als Schulbusse genutzt.
Vereine und ehrenamtlich tätige Gruppen sterben mangels Nachwuchs. Die Dorfjugend hat sich einen Bauwagen als Treffpunkt organisiert. Viele ehrenamtlich tätige Personen arbeiten oft für sich allein für ihre Angebote und Ziele. Nur die Dorf-AG, die alle zwei Jahre ein Fest vorbereitet, diente bisher als Forum. Insgesamt gibt es zu wenige aktive Ehrenamtliche. Der Verein, der Dat anner Hus nutzt, versucht, die Kommunikation unter den Menschen zu pflegen und insbesondere die alten Menschen einzubinden. Die Fülle der Aufgaben überfordert die wenigen Personen, die derzeit ihre gesamte Freizeit einbringen. Eine Stelle, die sich intensiv um das Ehrenamt und um die Organisation der Angebote insbesondere für ältere Menschen kümmern kann, soll ermöglichen, dass mehr Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und mehr Menschen sich an Projekten beteiligen, die Anlässe zu Treffen und Kommunikation schaffen. Die wenigen Engagierten, die auszubrennen drohen, sollen Stärkung erhalten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt wollen wir erreichen, dass möglichst viele Menschen in den Orten Brockzetel und Wiesens am sozialen Leben teilhaben können. Wir wollen Anlässe schaffen, dass die Menschen sich begegnen, einander kennen lernen und Dinge miteinander tun. Wir wollen Personen finden und motovieren, die mit uns gemeinsam diese Anlässe schaffen und erhalten. Wir wollen dafür sorgen, dass entweder die Menschen zu den Angeboten kommen oder die Angebote zu den Menschen. Dabei sollen die sozialen Beziehungen innerhalb der beiden Orte aber auch zwischen den beiden Orten gestärkt und verdichtet werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Mobilität. Durch einen Bürgerbus oder Mitfahrgelegenheiten wird erste die Möglichkeit geschaffen, dass insbesondere die einsamen Menschen teilhaben können.
Die Samtgemeinde Bersenbrück gestaltet (Teilprojekt 1)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Einer für Alle - Alle für Einen
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde BSB ist ein sehr ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 7 Mitgliedesgemeinden.
In jeder Mitgliedsgemeinde gibt es einen ehrenamtlichen Bürgermeister/In und hauptamtliche Verwaltungskollegen/Innen. Die Büros sind allerdings nur eingeschränkt geöffnet. Gleichstellungs- Senioren- Freiwilligen- und Jugendarbeit sind in dem Rathaus der SG BSB in Bersenbrück angesiedelt und für viele Bürger/Innen schwer zu erreichen. Die Mobilität in unserer Gegend ist sehr eingeschränkt, wer kein eigenes Auto hat oder nicht mehr fahren kann hat es schwer.
Gerne möchten wir von der SG BSB da Abhilfe schaffen und zu den Menschen in ihren Ort kommen.
In den Gemeinden leben viele alte Menschen allein weil ihre Kinder nicht mehr vor Ort sind oder tagsüber arbeiten gehen. Es gibt alte Nachbarschaften die tragfähig sind aber meist sind dort "alle" Nachbarn alt und somit gibt es kaum Unterstützungsmöglichkeiten oder Hilfsangebote durch Nachbarn. In den Jahren von 1988 bis 1992 sind sehr viele Aussiedler in die SG BSB gekommen. Viele von ihnen habe sich in den Dörfern kleine Häuser gebaut oder sind dort in günstige Wohnungen gezogen. Die Integration dieser Personen ist leider nur unzureichend gelungen. Es haben sich kleine Ghettos gebildet und die Aussiedler leben größtenteils für sich. Das ist natürlich für kleine Gemeinden sehr ungünstig vor allem vor dem Hintergrund, dass in den Gemeinden mehr und mehr die Versorgung einbricht und die Menschen auf gegenseitige Unterstützung angewiesen sind.
Unsere Erfahrungen mit dem Dorftreff in der Gemeinde Gehrde haben gezeigt, wie es mit einfachen Mitteln möglich ist, ein besseres soziales Miteinander zu fördern.
Darum ist es unser Ziel, auch in weiteren Gemeinden einen Treffpunkt zu schaffen der es den Menschen vor Ort möglich macht, sich in ihrem Dorf zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Wir möchten durch gezielte Angebote (Beratung, Information, Geselligkeit, Mittagstisch, Sport, Kultur etc.) in einem neutralen Treffpunkt erreichen, dass auch die Menschen zu uns kommen, die sonst keine Chance dazu haben. Vor Ort sein als verlässlicher Ansprechpartner und Miteinander Gesellschaft gestalten das ist unser Ziel. Außerdem möchten wir eine Wirkungsanalyse in den Treffpunkten durchführen um aus den Angaben zu lernen und das Angebot anzupassen bzw. weiter zu entwickeln. Dazu suchen wir die Kooperation mit der Hochschule in Osnabrück.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unsere Samtgemeinde ist ein Verbund aus 7 Mitgliedsgemeinden. Die kleineren Gemeinden liegen im Schnitt 7 - 15 km vom Mittelpunkt in Bersenbrück entfernt. Die Versorgungsstruktur in den kleinen Dörfern wird immer schlechter da die Verbrauchermärkte sich in den größeren Gemeinden ansiedeln. Auch Ärzte, Apotheker, Krankengymnasten, Banken etc. gibt es in vielen Orten nicht mehr.
Die Mobilität ist teils sehr eingeschränkt. Ohne Auto geht nicht viel.
Alte, alleinstehende Menschen werden so immer mehr isoliert, Einsamkeit nimmt zu und Hilfebedarf steigt stetig.
In der SG BSB leben viele Aussiedler und jetzt zunehmend auch Geflüchtete und EU Ausländer.
Viele von ihnen haben sich in den Dörfern angesiedelt weil dort die Mieten und das Bauland günstiger sind. An den typischen Festen im Dorf oder anderen geselligen Gelegenheiten nehmen diese Menschen kaum bis gar nicht teil. Eine Integration ist schwer, soziales Miteinander findet höchsten in Schule und Kita statt.
Hier müssen wir einen Prozess in Gang bringen, der es uns möglich macht, die Menschen zueinander zu bringen. Wir müssen Angebote schaffen damit das soziale Miteinander gestärkt wird. Wir brauchen Möglichkeiten damit Menschen ungezwungen, im Alltag zusammen kommen können. Neutrale Begegnungsstätten wo man gerne hingeht, gerne mitmacht und Unterstützung bekommt. Durch die Mitarbeiter/Innen der SG BSB bieten wir den Mitgliedsgemeinden Unterstützung an. Arbeitskreise mit allen Beteiligten sind geplant und werden durch das Büro für Bürgerengagement initiiert und geleitet. Eine Evaluation der Arbeit in den Treffpunkten ist geplant und wird von der SG BSB umgesetzt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück mit den Mitgliedsgemeinden Alfhausen und Eggermühlen und Gehrde und Stadt Bersenbrück und Rieste
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde Bersenbrück
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Antrag betrifft die Gesamtkommune in allen ihren Bereichen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_sgbsb-mgen-lkos_reduziert_cc-garmann.pdf
(349.92 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Da wir Gemeinwesenarbeit als eine sozialräumliche Arbeit ansehen, die die gesamte Gemeinde und nicht nur den einzelnen Bewohner betrifft, glauben wir, dass wir es schaffen werden, mit den Ressourcen der Gemeinden arbeiten zu können und damit die vorhandenen Defizite aufzuheben. Wir glauben, dass wir so die Lebensverhältnisse der Bewohner/Innen verbessern und den Zusammenhalt in der Bürgerschaft stärken können. Alle Bürger/Innen können mit ihren Ideen kommen und damit ihre Lebenswelt und ihre Gesellschaft mit - gestalten. Was für die eine Gemeinde gilt, muss nicht automatisch auch für die andere Gemeinde gut sein. Eigenverantwortung mit Beteiligung der Bürger/Innen in ihrem Lebensumfeld weckt Interesse und stärkt Handlungskompetenz. Das möchten wir unterstützen und fördern. Um den einzelnen Gemeinden ihre Arbeit zu erleichtern haben wir eine Arbeitsgruppe aus hauptamtlichen Mitarbeitern aller Fachbereiche gebildet. Erkannte Defizite und entstehende Bedarfe können wir so schneller und kompetenter bearbeiten und beheben. Mit Verwaltungs- oder Koordinierungsaufgaben bzgl. der GWA werden die einzelnen Gemeinden nicht belastet. Wir bieten so "alles aus einer Hand" und sehen uns als Unterstützer, Wegbegleiter, Motivator. Wir bieten kompetente Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und verfügen über ein perfektes Netzwerk welches allen Gemeinden zu Gute kommt. Die Personalstellen der Treffpunkte werden über die SG BSB ausgeschrieben und besetzt, die neuen Mitarbeiter eng begleitet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn wir Kräfte bündeln, Erfahrungen austauschen. Wenn die Unterstützung der SG als positiv empfunden wird und sich die Kollegen/Innen in den Außenstellen gut begleitet fühlen. und ein gutes Miteinander entsteht. .
Kriterium
Beschreibung
sich Nachbarschaften öffnen, und "Neue" aufnehmen. Wenn Gemeinsam etwas auf den Weg gebracht wird das das Zusammenleben stärkt und entwickelt. Man sich in der Nachbarschaft wohl fühlt, kein Außenseiter mehr ist, wenn Alter nicht zur Ausgrenzung führ
Beschreibung
sich das Konkurrenzdenken entspannt, aktiver Austausch untereinander entsteht und Miteinander selbstverständlich wird. Wenn durch Kooperation Hilfe angeboten und Unterstützung geleistet wird. Wenn Menschen durch Netzwerke zusammen finden.
Kriterium
Beschreibung
wenn der Treffpunkt angenommen wird und die Bewohner/Innen sich wohl fühlen und gerne wiederkommen. Wenn Besucher/Innen "neue" Besucher/Innen mitbringen und diese auch Teil der Gemeinschaft werden. Wenn gegenseitige Unterstützung gelingt.
Kriterium
Beschreibung
wenn das Miteinander der Verwaltung der SG BSB und den Mitgliedsgemeinden weiterhin gut gelingt und dadurch die Treffpunkte gestärkt werden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB ist von Haus aus vernetzt mit allen Mitgliedsgemeinden, allen Vereinen Institutionen und Organisationen, Firmen etc. Die Ansprechpartner sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturvereine in der SG BSB und darüber hinaus sind in der Gemeindeverwaltung bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle öffentlichen Einrichtungen sind der SG BSB bekannt und es besteht eine gute Zusammenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle freien Träger und gemeinnützigen Organisationen im Landkreis sind der SG BSB bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB hat ein Verzeichnis aller Vereine es gibt eine gute Zusammenarbeit mit dem Büro für Ehrenamt der SG BSB
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IOn der SG BSB gibt es ein Krankenhaus, stationäre und ambulante Einrichtungen. Auch über die Grenzen der SG BSB sind uns die Einrichtungen bekannt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen und Bildungseinrichtungen sind Aufgabe der SG und somit sämtlich bekann und gut vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Kirchengemeinde der SG BSB sind bekannt es gibt eine gute Zusammenarbeit in allen Lebensbereichen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Aufgabe der Kommune. Unser Wirtschaftsförderer arbeitet eng mit allen Fachdiensten zusammen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
auch hier ist die SG BSB sehr aktiv, vor allem im sozialen Wohnbau. Das Bauamt der SG BSB wird zu Fachdiensgesprächen und Arbeitsgruppen eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Öffentlichkeitsarbeit wird in der SG BSB von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin übernommen. Fr. Hövermann begleitet eng alle Aktivitäten der Bürgerschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sowohl die SG als auch die Räte und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sind bekannt und wir haben ein gutes Miteinander und unterstützen uns gegenseitig beim Aufbau von GWA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
über das Büro für Bürgerengagement und die Ehrenamtslotsen, die Räte und Gremien haben wir viel Kontakt und sind gut vernetzt.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
gwa_samtgemeinde_bersenbrueck_p1000133.mp4
(30.64 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
1 Dorftreff Gehrda (Teilprojekt 2)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
gestärkte Gemeinschaft
Projektbeschreibung
Der Dorftreff Gehrda besteht seit nunmehr 8 Monaten. Er ist zu einem allgemeinen Treffpunkt für alle Dorfbewohner/Innen geworden. Wesentlich mehr Personen als wir zunächst angenommen hatten beteiligen sich aktiv an der Programmgestaltung. Alte, einsame Menschen kommen regelmäßig mehrmals wöchentlich in den Dorftreff. Viele Bürger/Innen die wir sonst nicht erreichen konnten kommen zu Angeboten oder nutzen auch die Geselligkeit. Es ist eine große Bereicherung für das Dorfleben und hilft durch das niedrigschwellige Angebot allen Menschen, an der Gesellschaft teilzuhaben.
Durch die Implementierung eines Integrationslotsen und seine "Hausbesuche" in den Familien der Aussiedler hat sich auch die Teilnahme dieses Personenkreises schon deutlich gesteigert.
Im Bereich der Jugendarbeit ist es uns gelungen, das Projekt "Demokratie leben" nach Bersenbrück zu holen. Eine jugendliche Aussiedlerin wurde für dieses Projekt eingestellt und hilft durch ihre Mitarbeit enorm, die Grenzen zwischen Ursprungsgesellschaft und Aussiedlern aufzubrechen. Jugendliche Aussiedler kommen z.B. jetzt in den Dorftreff um am "Rudelrätseln" teilzunehmen. Wir werden im kommenden Jahr versuchen, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Organisationen Kursangebote nach Gehrde zu holen. z.B. Sprachkurse, Nähkurse o.ä. um auch auf diese Weise mehr und unterschiedliche Personen anzusprechen. Ein Wochenprogramm erscheint jeweils in der Tageszeitung und auch auf der homepage von Gehrde. Außerdem gibt es im Dorftreff einen Aushang im Schaufenster. Der Treffpunkt soll auch weiterhin die Dorfgemeinschaft stärken, die Randgruppen ansprechen und Ehrenamtliche aktivieren. Senior/Innen sollen sich wohl fühlen und sich zwanglos begegnen können. Beratungsangebote werden weiterhin stattfinden. Kursangebote sind neu in Planung.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Seit nunmehr 8 Monaten betreiben wir in der Mitgliedsgemeinde Gehrde den Dorftreff Gehrda. Bisher konnten wir fast alle im Erstantrag gestellten Ziele erreichen. In vielen Punkten haben sich unsere Erwartungen weit übertroffen! Die Ehrenamtsstruktur hat sich so positiv entwickelt, dass schon die Hälfte aller Angebote von Ehrenamtlichen gemacht werden. Der Leitung des Dorftreffs durch die beiden 450€ Kräfte ist es gelungen, Bürger/Innen in den Dorftreff zu holen, die sonst nie an irgendwelchen Angeboten teilnehmen! Vor allem das niedrigschwellige Angebot durch Einwohner des Dorfes findet sehr hohe Akzeptanz. Es ist schon vorgekommen, dass die Besucherzahl zu einem Vortrag so hoch war, dass wir kaum genügend Platz hatten (68 Personen) Die regelmäßigen Angebote sind immer gut bis sehr gut besucht. Immer neue Ideen und Angebote bereichern den Dorftreff, Ehrenamtliche bieten Malkurse, Babymassage, Rudelrätseln, Doppelkopfrunden etc. an. Auch die Dekoration im Dorftreff wird je nach Jahreszeit wunderschön von Ehrenamtlichen hergestellt. Es ist in dieser kurzen Zeit gelungen einen echten Mittelpunkt im Dorf auzubauen. Das soziale Miteinander und die Teilhabe der Aussiedler an dem Projekt hat sich deutlich verbessert. Jetzt gilt es, dieses Angebot zu verstetigen, weiter auszubauen und weitere Angebote nach Gehrde zu holen. Manche alleinstehende alte Menschen konnten wir noch nicht aktivieren, vor allem Männer tun sich schwer. Hier arbeiten wir gerade daran, regel. Fahr- mitfahrangebote zu entwickeln. Akteure aus Gehrde suchen gerade nach einer Lösung für einen Dorfladen der evtl. sogar neben dem Dorftreff entstehen könnte!
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserem Projekt stärken wir die Selbstorganisation der Bürger/Innen und geben den Menschen die Möglichkeit sich zwanglos zu treffen. Die Bürger/Innen bringen sich ein und unterstützen einander. Durch den Integrationslotsen gelingt es, dass auch Aussiedler und Ausländer Interesse am Dorftreff zeigen. Der Dorftreff ist ein Ort für Beratung, Information und Unterstützung. Gemeinsame Feste und Projekte werden geplant und durch dieses Beispiele kommen immer neue Menschen dazu. Das Mobilitätsproblem hat sich auch schon ein wenig gebessert dadurch, dass im Dorftreff Fahrgemeinschaften gebildet werden und Aushänge möglich sind um eine Mitfahrgelegenheit zu suchen oder um ein Angebot zum Mitfahren zu machen.
Methoden
Vorhandene Strukturen
In Gehrde haben wir bereits eine sehr gut funktionierende Ehrenamtsstruktur. Durch den schon vor Jahren eingesetzten Ehrenamtslotsen und das Freiwilligenbüro der SG BSB gelingt der Aufbau, die Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen sehr gut. Außerdem sind die Vernetzungen zu Vereinen und Kirchengemeinden gut so dass auch von der Seite immer Unterstützung möglich ist.
2 Egger-(Mühlentreff) (Teilprojekt 3)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
wir halten zusammen, du bist nicht allein, gemeinsam das Dorf stärken, so kann es weitergehen
Projektbeschreibung
Eggermühlen ist die kleinste Gemeinde in der SG BSB. Im Laufe der Jahre haben in Eggermühlen viele Versorger ihre Geschäfte geschlossen. Es gibt keine Bank, keinen Apotheker, kein Lebensmittelgeschäft. Eine ehemalige Gaststätte mit Lebensmittelladen wird jetzt abgerissen und auf dem Grundstück werden Seniorenwohnungen, ein kleiner Lebensmittelladen und eine Tagespflegeeinrichtung neu gebaut. Diese Idee ist entstanden, als vor 2 Jahren die Gemeinde über hauptamtliche Dorfmoderatoren (kath. Landvolkschule Kloster Oesede) für die Belange ihres Dorfes sensibilisiert wurde. Die Bürger/Innen wurden im Rahmen dieser Dorfmoderation gefragt zu ihren Bedarfen und Notwendigkeiten. Es sind gute inhaltvolle Konzepte entwickelt worden (wie die Seniorenwohnungen z.B.) die von der ganzen Bürgerschaft mitgetragen werden. In Eggermühlen gibt es viele alleinstehende ältere Menschen oder Personen, die tagsüber allein sind weil ihre Kinder arbeiten gehen. Wer in Eggermühlen lebt hat zwar wunderschöne Natur vor Ort aber bis zum nächsten größeren Ort kommt man nur mit dem Auto. Mobilität ist ein großes Thema!
Eggermühlen hat einen sehr starken, ehrenamtlichen Bürgermeister! Herr Frerker versucht alle Ansätze, die durch die Dorfmoderation entstanden sind, umzusetzen. Ein erster Schritt war es, ein Mittagstischangebot zu initiiert weil viele Bürger/Innen lieber zusammen als allein essen möchten. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen! In Eggermühlen gibt es noch eine gute Ehreamtsstruktur, viele Menschen möchten sich engagieren und da sehen wir eine Chance für einen Treffpunkt der für alle Menschen tagsüber zu nutzen wäre. Diesen Wunsch haben auch die Teilnehmer/innen des Mittagstischangebotes an uns gerichtet. Einen Mittelpunkt zu haben, mal zum Klönen gehen können und nicht immer so alleine sein. Regelmäßige Öffnungszeiten mit Angeboten zum Mitmachen, zur Gesundheitsförderung und Aktivierung, die Gemeinschaft fördern und Randgruppen dabei mitnehmen ist das langfristige Ziel. Dabei die Angebote von Vereinen und Organisationen einbinden, ausbauen und vernetzen zum Wohl der Bürger/Innen und für ein gutes Miteinander.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das größte Problem für die Bürger/Innen in Eggermühlen ist der Verlut fast aller Versorger vor Ort. Es gibt keine Apotheke, keine Bank, keinen Lebensmittelladen. Die Kirchengemeinde ist ein Gemeindeverbund geworden also gibt es vor Ort auch keine regelmäßigen Öffnungszeiten dort. Die jungen Leute müssen in die Städte zur Arbeit fahren, die alten Menschen sind tagsüber alleine und oft nicht mobil.
Einen Ort zum Treffen und Reden gibt es nicht. Wenn wir einen Dorftreff hätten wäre es in Eggermühlen sicher gut möglich, ähnliche Strukturen wie in Gehrde aufzubauen.
In Eggermühlen gibt es eine Siedlung, in der sehr viele Aussiedler/Innen wohnen. Dieser Personenkreis hat sich nach wie vor nicht so richtig in das Dorfleben integriert. Bis auf Schule und Kita gibt es kaum soziale Kontakte. Daran möchten wir arbeiten weil auch dort viele Menschen tagsüber allein in ihren Wohnungen sind und weil Information und Beratung oft sehr schlecht dort ankommt bzw. schlecht angenommen wird.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Eggermühlen möchte seine Bürger/Innen stärken durch Angebote der sozialen Teilhabe, Angebote der Gesundheitsfördrung, Angebote der Integration. GWA bedeutet in Eggermühlen das ganze Dorf mitnehmen und die Bürger/Innen motivieren an der Entwicklung teilzuhaben und sich einzubringen.
Methoden
3 Brinker Stube (Teilprojekt 4)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Gemeinschaft gestalten, Isolation erkennen, Unterschiede akzeptieren
Projektbeschreibung
Die Stadt Bersenbrück möchte in einem ihrer Wohngebiete (Quartier) eine Begegnungsstätte aufbauen.
Das von der Wohnungsbaugesellschaft errichtete ca. 50 Jahre alte Wohngebiet ist geprägt von kleinen 60 - 80 m² Einzelwohnungen (Häuschen) und einigen Mehrfamilienhäusern. Die hohe Bevölkerungsdichte und die unterschiedlichsten Ethnien machen ein Zusammenleben nicht immer einfach.
Viele alte alleinstehende Menschen mit wenig Mobilität leben dort sehr abgeschirmt und zurückgezogen.
Es leben überwiegend Personen mit geringem Einkommen in diesem Quartier, viele Menschen mit Wohngeldbezug. Allgemeine Angebote und Beratungsstrukturen werden von den Einwohner/Innen wenig genutzt. Die Menschen sind oft gleichgültig, hilflos, desinteressiert. Gesellschaftliche Teilhabe ist schwer weil Vielen der Zugang und das Interesse an Angeboten fehlt und Viele sich auch nicht trauen, an der Gesellschaft teilzuhaben. Deshalb ist hier oberstes Ziel zu den Menschen zu gehen, soziale Kontakte anzustoßen und zu fördern. Ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und gleichzeitig ihr Interesse an der Gesellschaft wecken. Auch Gesundheitsförderung, Bewegungsangebote und Suchtprävention sind hier nötig und stehen auf der Agenda.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Quartier "am Brink" ist 1972/73 erbaut worden. Das Quartier liegt an der Peripherie der Stadt Bersenbrück. Die überwiegende Zahl der Bewohner/Innen ist über 65 Jahre alt. Es ist ein Quartier des sozialen Wohnungsbaus mit sehr einfachen Strukturen. Dadurch leben dort fast ausschließlich Menschen mit geringem bis sehr geringem Einkommen. Viele Rentner mit Wohngeldbezug. Viele Personen aus Osteuropa.
Einsamkeit, Ausweglosigkeit und Tristess sind an der Tagesordnung. Eigener Antrieb und eigenes Handeln ist kaum erkennbar. Um hier den Menschen Hilfestellung und Zuversicht zu geben bedarf es der Unterstützung von Außen. Die Menschen sind sehr wenig mobil, sie "trauen" sich nicht aus dem Haus, leben für sich und nehmen selten am gesellschaftlichen Leben teil. Unterstützungsangebote sind ihnen kaum bekannt, in der Gesellschaft schämen sie sich weil sie "nicht mithalten" können. Bei gelegentlichen Hausbesuchen dort (nach Anfrage z.B. des Krankenhauses oder des ambulanten Dienstes) wurde das Ausmaß der zu leistenden Hilfe besonders deutlich. Für eine Beratung benötigen wir häufig einen Übersetzer/In. Kollegen aus demSozialamt werden oft zugezogen um weitergehende Hilfe zu bieten.
Vor zwei Jahren wurde das Wohngebiet grundsaniert und sieht jetzt ansprechender aus. Den Menschen aber, die dort leben fehlt der Zusammenhalt und die sozialen Kontakte. Von sich aus sind sie nicht in der Lage, sich eine Kultur des Miteinanders und der Nachbarschaft aufzubauen.
wir möchten den sozialen Zusammenhalt, die Gesellschaftliche Teilhabe und die Gesundheit
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Projekt ist ausgelegt auf die Stärkung der Bewohner/Innen. Wir möchten ihre Handlungsfähigkeit, Selbstorganisation und Resilienzen stärken. Wir unterstützen die Teilhabe an der Gesellschaft und fördern soziale Kontakte. Wir verbessern den Lebensraum durch Aufbau von Netzwerken zur Stärkung der sozialen Kontakte.
Durch die Zusammenarbeit mit den Kollegen/Innen in der SG BSB ist es uns möglich, auch im sozialen und finanziellen Bereich bessere Unterstützung zu bieten. Wir sind dann da wo es schwierig ist; die Menschen kommen nicht gerne als "Bittsteller" ins Rathaus. Ganz wichtig ist uns die Mitarbeit der Menschen, die im Quartier leben weil "zusammen etwas entstehen kann" und "weil die Menschen gestärkt werden wenn sie für sich und ihr Umfeld etwa tun können". Das Gefühl unterstützt zu werden, wahrgenommen zu werden hilft und fördert das Interesse an der Mitarbeit.
4 Rieste "MITTE" (Teilprojekt 5)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
wir für hier/ das geht uns alle an
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Rieste mit 3.544 Einwohnern liegt in der Samtgemeinde Bersenbrück an der östlichen Grenze des Landkreises Osnabrück. Rieste ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Osnabrücker Land mit einer Fläche von 30,58 qkm. Für Rieste möchten wir eine neutrale Anlaufstelle schaffen, in der sich die Menschen treffen können zum Einkaufen aber auch zum Verweilen. Viele Versorger vor Ort haben in den vergangenen Jahren ihre Geschäfte aufgegeben. Rieste benötigt deshalb ein "Haus Mittendrin" um unterschiedlichen Anbietern einen Raum zu geben, die Versorgung der Bürger/Innen vor Ort sicherzustellen. Akustiker, Optiker, einheimische Erzeuger könnten in regelmäßigen Abständen diese Räumlichkeiten nutzen, "mieten", und ihre Waren, ihre Angebote dort bereit halten. Ein Platz, der sich dreht und immer wieder andere Angebote macht. Zeitgleich würden wir auch Angebote anstreben um Gruppen, Initiativen, Vereine etc. in diesen Treffpunkt zu holen. Eine Begleit-, Beratungs- und Unterstützungskultur für die älteren Bürger/Innen ebenso wie für Alleinerziehende, Singels, Zugewanderte etc. Der demografische Wandel macht es nötig, dass in Rieste Anstrengungen unternommen werden, die Solidarität zwischen den Generationen zu fördern. Einen Ort im Dorf zu haben, wo man sowohl Versorgungsmöglichkeiten aber auch Rat und Unterstützung bekommen kann, wäre für jedermann sehr hilfreich. Deshalb ist unser Ziel, die Dorfgemeinschaft zu stärken und zu fördern. Die Randgruppen einzubinden, zu informieren und zu aktivieren und eine gute Vernetzung mit Anbietern, Vereinen Organisationen auf- und auszubauen. Durch die Kooperation mit der SG BSB und hauptamtliche Unterstützung haben wir große Chancen, diese Ziel zu erreichen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Ein Dorf ohne Mittelpunkt, mit fehlenden Versorgungsangeboten und hoher Überfremdung. Der Schwerpunkt dieses Projektes liegt im Engagement der Bevölkerung, in der Begleitung der Senior/Innen und in der Versorgung mit Angeboten (die in den letzten Jahren in Rieste weggebrochen sind). Leider ist die Mobilität in Rieste sehr eingeschränkt. Die Gemeinde ist überwiegend eine Straßengemeinde (Hauptstraße) mit vielen kleineren Außenbereichen. Alle Aktivitäten, alle Versorger sind für Personen ohne Mobilität kaum erreichbar, es gibt keinen Dorfmittelpunkt. Die Kirchengemeinde liegt weit außerhalb, ebenso die Vereine. (auf der grünen Wiese) Eine Teilhabe für ältere Menschen wird immer schwieriger, Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es vor Ort kaum.
In Rieste leben, sehr anonym, viele Arbeiter aus EU Ländern, die im Gewerbepark von Rieste arbeiten. (Weit außerhalb). Sie sind nicht oder nur schlecht in die Gemeinschaft integriert da sie oft nur für 3 Monate bleiben. Das Freizeit- und Tourismusgebiet liegt weit ab vom Ort, auch da sind das ganze Jahr über viele Fremde bzw. Urlauber. Eine lockere Kontaktmöglichkeit im Alltag gibt es nicht, es fehlt ein "Haus Mittendrin." Viele Riester Bürger/Innen würden sich gerne engagieren für die Dorfgemeinschaft. Eine Begegnungsstätte für alle Generationen mit der Möglichkeit, Versorger dort einzumieten (Drehscheibe) wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung. Ein Mittelpunkt für den Ort in den man auch kleinere Kulturgruppen ansiedeln könnte. Ein Dreiklang aus Treffpunkt - Info-Austausch - Einkaufen ist das Ziel.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch den Aufbau eines Bürgerladens mit Treffpunktcharakter in Rieste wäre es uns möglich, über die unterschiedlichsten Anbieter im Versorgungsbereich auch BürgerInnen in den Laden zu locken, die sonst eher für sich isoliert und alleine leben.
Wenn z.B. im Bürgerladen der Landwirt "von nebenan" seine Waren anbietet könnte es möglich sein, dass ein Senior gleichzeitig auch einen Kaffee trinkt und ins Gespräch kommt mit den MitarbeiterInnen. Oder, wenn ein Angebot gemacht wird mit z.B. asiatischen Waren könnte es sein, dass eine Person mit Flucht- oder Migrationshintergrund zum Einkaufen kommt und bei einer Tasse Tee dann ein Gespräch entsteht. Im Aushang (Schaufenster)und auf Flyern sollen Angebote gemacht werden, die zu Spiel, Spaß, Geselligkeit und Information einladen. Neben hauptamtlichen Begleitern/Koordinatoren soll auch die Ehrenamtsstruktur erweitert und verbessert werden. Alle Bürger/Innen sind mit ihren Vorschlägen und Ideen eingeladen mitzumachen.
Eine Begegnungsstätte mitten in der Gemeinde mit Angeboten zur Versorgung, Beratung, Information und Geselligkeit. Einen Raum, sich für und miteinander zu engagieren und Teilhabe möglich zu machen.
Ein gutes Beispiel auch für Urlauber/Innen die diese Idee mit in ihren Heimatort nehmen könnten.
Hameln kann´s vor Ort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Schmidt
| Organisation | Stadt Hameln |
|---|---|
| Funktion | Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Kommunales Quartiersmanagement und kommunale Gemeinwesenarbeit vor Ort in Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
"Hameln kann´s vor Ort" setzt konsequent die gesamtstädtische Strategie der sozialraumorientierten Quartiersentwicklung der Vorgängerprojekte "Hameln k.a.n.(n´)s. (gemeinsam)" fort. Die im Soziale-Stadt-Projekt Kuckuck bewährte Sozialraumorientierung wurde im Laufe der ersten zwei Förderperioden auch auf Alt-, Nord-, und Südstadt übertragen: In allen Quartieren wurden gut funktionierende Akteursnetzwerke aufgebaut, Stärken-Schwächen-Analysen und aktivierende Bewohnerbefragungen durchgeführt sowie Integrierte Handlungskonzepte (IHK) erstellt. Alle IHKs wurden mit der Stadtverwaltung abgestimmt und von den vier Stadtteilgremien als die jeweilige Quartiersagenda verabschiedet, die ab 2019/20 gemeinsam mit den Akteuren umgesetzt wird.
"Hameln kann´s vor Ort" setzt damit sozialraumorientiertes Denken und Handeln konsequent fort und zwar sowohl nach innen in die Verwaltung hinein als auch nach außen "vor Ort" in den Quartieren.
Innerhalb der Verwaltung bedeutet dies, die in 2017 gestartete ressortübergreifende Zusammenarbeit weiter voranzutreiben und weitere Ressorts in die Prozesse einzubeziehen. Das Projektteam "Hameln kann´s" ist auch in der dritten Förderperiode ressortübergreifend aufgestellt: Die Koordination der Quartiersentwicklung/QM (Sitz in der Stadtplanung) und GWA (Sitz in "Familie und Soziales") arbeiten weiterhin in enger, sich ergänzender Arbeitsteilung. Mit einem gemeinsamen "Planungstag Quartiersentwicklung " beider Abteilungen werden neue Methoden erprobt, einen gemeinsamen Blick - aus stadtplanerischer und sozialer Sicht - auf die Gebiete zu entwickeln.
Eine zentrale Rolle innerhalb der städtischen Gesamtstrategie kommt den derzeit 6 Stadtteiltreffs in den 4 Quartieren zu, in denen GWA freier Träger verortet ist. Dem Prinzip der Subsidiarität folgend unterstützt die Stadt Hameln die 6 Träger gezielt durch kommunale GWA/ QM. Ziel ist es, ein nachhaltig stabiles Netz von unabhängigen und neutralen Stadtteiltreffs aufzubauen und zu verdichten. Nachdem in der aktuellen Förderperiode mit Anschub durch die Modellförderung in der Südstadt ein weiterer -der 7.- Treffpunkt eröffnet werden kann (Träger: Paritätischer), soll in 2020 die Suche nach neuen Räumen für GWA in der Altstadt auf der Agenda stehen.
Im Zentrum der GWA vor Ort in den Quartieren stehen BewohnerInnen: Gemeinsam werden vielfältige bewährte und neue Begegnungsmöglichkeiten eröffnet, vom "Wandernden Bewohnertreff" bis hin zum Nachbarschafts-Poetry-Slam in Altstadthinterhöfen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sowohl das Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind teilweise geprägt von mangelnden Wohnumfeldqualitäten und vom vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund. Insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten ist in den vergangenen Jahren der Bedarf an Beratung und Unterstützung sowie gemeinwesenorientierten Angeboten in allen Quartieren gestiegen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung und zum Aufbau tragfähiger Kommunikationsstrukturen in diesen Gebieten geschaffen. Mit den Projekten "Hameln k.a.n.(n')s." und "Hameln k.a.n.(n')s gemeinsam" ist es gelungen, zusätzlich GWA in den Quartieren aufzubauen und zunehmend als "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung zu etablieren. Maßnahmen wie der "Wandernde Bewohnertreff" am Kuckuck tragen bereits zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten sowie zur Stärkung der Identifikation der Bewohnerschaft mit ihren Stadtteilen bei. Für ein gutes Zusammenleben verschiedener Kulturen in den Quartieren wird es auch in den kommenden Jahren erforderlich sein, die gestartete GWA mit allen BewohnerInnen und Akteuren vor Ort fortzusetzen, weiterzuentwickeln und gemeinsam zu gestalten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck - Südstadt - Altstadt - Nordstadt
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
594
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln kann´s vor Ort" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt auch weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch, Zukunftswerkstatt, Quartiersbegehung) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept, Bewohnerbeteiligung, Kinderkonferenz) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird auch weiterhin für den Erfolg des Projekts "Hameln kann´s vor Ort" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
0 - 15 Jährige, Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kuckuck_lageplan_a4.pdf
(597.47 KB)
Gebiet-Name
Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6264
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9304
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale QM/ Projektkoordination Quartiersentwicklung besteht bereits seit März 2017. Parallel dazu wurde mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt kommunale GWA aufgebaut. Auch zukünftig werden QM und GWA Hand in Hand im Projektteam zusammenarbeiten. Die Aufgabe des QM ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam mit der GWA die Umsetzung der integrierten Handlungskonzepte zur Quartiersentwicklung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das QM eher auf der Akteursebene, die GWA eher auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das QM übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtige Partner sind dabei die städtischen Familienbüros und die ab Juli 2019 (Eröffnung des Treffpunkts in der Südstadt) sieben Treffpunkte freier Träger in den Quartieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
..., wenn Bewohner/innen unterstützende Rahmenbedingungen vorfinden
Kriterium
Beschreibung
..., wenn die Ergebnisse aktivierender Befragungen in konkrete Angebote entsprechend den Bewohnerwünschen umgesetzt wurden
Kriterium
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier aufbauend auf einer Stärken- /Schwächenanalyse Maßnahmen ergriffen wurden
Kriterium
Beschreibung
...findet statt, wenn sich neben der ressortübergreifenden, erweiterte verwaltungsinternen Steuerungsgruppe auch der regelmäßige Austausch der Fachabteilungen etabliert hat
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
...gelingt, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont; Jobcenter Hameln-Pyrmont; Integrationsmanagement der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM e.V., Mütterzentrum e.V.; MGH e.V., Freiraum e.V., Fuchsbau e.V., Seele e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH, Paritätischer Hameln-Pyrmont; DRK; Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek; FiZ, Kinderspielhaus, Regenbogen;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont; Tönebön-Stiftung, Altenpflegeheim St. Monika; Seniorenbegegnungsstätte A.R.A., Seniorenservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wilhelm Raabe-Schule, Grundschule Hohes Feld, Grundschule Rohrsen, Pestalozzischule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Elisabeth, Martin Luther, St. Augustinus, Freikirchliche Gemeinde, Ev.-ref. Kirchengemeinde Hameln,Marktkirchengemeinde, Münster St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
We4Us - aktiv im Musikerviertel
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Philipp Legrand
| Organisation | Stadt Bergen |
|---|---|
| Funktion | Integrationsbeauftragter |
2. Kurzbeschreibung
We4Us - aktiv im Musikerviertel
Projektbeschreibung
Das Musikerviertel, geprägt von Bestandsbauten aus den 60er Jahren, ist bezogen auf seine Bevölkerungsstruktur ein junges Quartier im nordosten der Stadt Bergen und besteht aus ca. 1000 Einwohnern.Im Rahmen des Konversionsprozesses sind in kurzer Zeit die hier stationierten Nato-Angehörigen und ihre Familien 2015 aus dem Quartier fortgezogen.Analog sind Familien und junge Erwachsene zugezogen, die unzureichend am gesellschaftlichen Miteinander teilhaben - daher wird ein Quartiersbegleiter eingestellt und die Gemeinwesenarbeit gefördert. Mit dem Zuzug neuer Bewohner besteht die Chance und Herausforderung ein neues Stadtteilleben zu erfinden, aktiv zu gestalten sowie fruchtbare Entwicklungsprozesse im Sinne eines positiven Miteinanders anzuschieben. Der Quartiersbegleiter erarbeitet mit den Bewohnern, wie die Lebensverhältnisse vor Ort verbessert werden können. Die Motivation zur Teilnahme an Treffs sowie zur Wahrnehmung von Gestaltungsmöglichkeiten des Wohnumfeldes und der Bedarf an Beratung wurden bereits mit Bewohnern in Form von Bürgersteiggesprächen und aufsuchender Arbeit eruiert. U.a. wurden Ideen zur Ausgestaltung von Grünflächen, eines Spielplatzes und eines Frühstückstreff geäußert. Zu Projektbeginn werden Methoden, die Menschen im Quartier aktivieren und ihre Vorstellungen in den Fokus rücken, einen besonderen Schwerpunkt ausmachen – insbesondere Bürgersteiggespräche, Streetwork und aufsuchende Arbeit. Ausgangspunkt für die konkrete Gestaltung der Gemeinwesenarbeit im Quartier sind die Vorstellungen der Bürger vor Ort. Eingerichtet wird eine erste Anlaufstelle im Quartier, in der Beratungen, Begegnungen und Bildungsangebote umgesetzt werden können, sobald die Stelle von den Quartiersbewohnern anerkannt wird. Die konkrete Ausgestaltung der Angebote und die räumliche Gestaltung (eigene Bilder aufhängen usw.) der Anlaufstelle wird von den Bewohnern in Begleitung und Unterstützung vom Quartiersbegleiter erarbeitet. Um Aktivitäten umzusetzen, wird ein Aktivitätenfond für das Quartier eingerichtet, dessen Fördermodalitäten niederschwellig sind. Eine mit den Bewohnern eingerichtete Bürgerjury entscheidet über die Förderung von Initiativen. Bürgervertrer werden als Interessenvertreter gewählt und in Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse, mit Unterstützung vom Quartiersbegleiter, einbezogen. Der Quartiersbegleiter wird innerhalb der Verwaltung im Bürgerservice angesiedelt und eingebunden, um Bedarfe der Bürger schnell an geeigneter Stelle anzubringen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Bewohnerstruktur ist von einem deutlich überdurchschnittlichen Sozialhilfebezug (ca. 50 Prozent der Bewohner von Geschosswohnungen im Quartier) und Ausländeranteil (knapp 30 Prozent) geprägt. Viele der zugezogenen Einwohner_innen weisen neben den dargestellten Gegebenheiten weitere Aspekte auf, die auf einen erhöhten Förderbedarf schließen lassen: Viele Menschen haben Fluchterfahrungen in den zurückliegenden vier Jahren gemacht und benötigen aufgrund traumatisierender Erfahrungen sowie sprachlicher Barrieren besondere Unterstützung - viele derjenigen, die neu hinzugezogen sind, kommen aus Syrien, Afghanistan sowie aus dem Irak aber auch aus Osteuropa. Ferner befinden sich viele Bewohner bereits seit langer Zeit im Leistungsbezug. Vielfach lassen sich Reproduktionen sozialer Ungleichheiten und Partizipationsasymmetrien über Generationen hinweg konstatieren.
Um eine Reduktion sozialer Segregation zu erzielen, müssen Ansätze umgesetzt werden, die Partizipation im Musikerviertel und darüber hinaus fördern. Insgesamt werden Menschen aus dem Quartier aktuell unzureichend erreicht und aktiviert.
Zu berücksichtigen ist weiterhin, dass die Einwohner erst kürzlich in das Quartier neu zugezogen sind und damit verbunden Findungsprozesse und Konflikte stattfinden, die vor dem Hintergrund der Sozialstruktur im Quartier präventiv in Form eines Kümmerers, Aktivierers, Beraters und Vermittlers begleitet werden müssen. Die vom Kümmerer eingesetzten Methoden leiten sich dabei aus den Gegebenheiten vor Ort ab. Ziel ist es, fruchtbares Zusammenleben und ein positives Gemeinschaftsgefühl, das von möglichst vielen mitgetragen und - gestaltet wird, zu fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Bergen (LK Celle) Musikerviertel
Beschreibung
Das Fördergebiet liegt nordöstlich vom Stadtkern der Stadt Bergen und ist vom Geschosswohnungsbau geprägt. Die Mehrfamilienhäuser bedürfen der Modernisierung. Etwa 60 Wohnungen stehen noch frei, so dass davon ausgegangen wird, dass weitere 200 Personen in den kommenden Monaten ins Quartier neu hinzuziehen werden.
Einwohnerzahl
946
Quelle / Anmerkungen
Daten aus dem Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten beziehen sich auf Aussagen des Groß-Eigentümers, der ungefähr die Hälfte der Wohnungen an Leistungsbezieher vermietet hat. Er hat in großem Umfang im Musikerviertel in den Geschosswohnungsbau investiert.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 21.03.2019 erhoben. Der Ausländeranteil im Quariter Musikerviertel liegt mit 27 Prozent deutlich über dem städtischen und auch bundesdeutschen Durchschnitt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
44
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Daten wurden vom Einwohnermeldeamt der Stadt Bergen am 15.03.2019 ermittelt.
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projektvorhaben richtet sich ganzheitlich auf die Lebenszusammenhänge von Menschen vor Ort im Quartier und ist darauf ausgerichetet, die materiellen, infrastrukturellen (hier insbesondere Mitgestaltung von Grünflächen, Wohnumfeldmaßnahmen) und immateriellen (u.a. Treffs) Begebenheiten mit den Quartiersbewohnern gemeinsam zu verbessern. Es werden im Rahmen der Gemeinwesenarbeit Angebote geschaffen, die möglichst viele Einwohner, unabhängig der jeweiligen sozialen,kulturellen und ökonomischen Ressourcen mit einbezieht und im Sinne eines fruchtbaren Gemeinwesens aktiviert.Die Arbeit im Quartier beinhaltet eine Auseinandersetzung mit individuellen, sozialen und strukturellen Ebenen,wobei die sozialräumliche Perspektive im Fokus steht. Der Kümmerer fördert in Form seiner Angebote und Arbeitsschwerpunkte (Beratung, Begegnung, Bildung und Vernetzung)die individuelle Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation im Sinne von kollektivem Empowerment, den Aufbau von Netzwerken und Kooperationsstrukturen innerhalb des Quartier. Neben den Tätigkeitsfeldern: Beratung, Bildung, Begegnung und Vernetzung wird ein Schwerpunkt auf den Bereich "Citizenship Education", der ebenfalls im Rahmen des Projektengagements erfolgen soll gelegt. Fokussiert wird die Beteiligung an der Stadtentwicklung. Der Kümmerer fungiert als Anlaufstelle grundsätzlich sozialräumlich und ressortübergreifend und weniger themen- und zielgruppenspezifisch - obglich zu Beginn die Aktivierung einzelner im Fokus steht.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Regelmäßige mindestens ein Treff wöchentlich initiiert und begleitet wird, der aktiv von seinen Besucher_innen mitgestaltet (inhaltlich) wird..
Beschreibung
Die Bewohner_innen werden u.a. über aktivierende Befragungen mit eingebunden. Der Indikator für die Zielerreichung ist, wenn die Bewohner_innen sich bei der Gestaltung und Gemeinwesenarbeit einbringen,Wünsche forumulieren und bei deren Umsetzung mitwirken
Kriterium
Beschreibung
Im ersten Fröderjahr soll bereits intensiv die Selbstorganisation vor Ort gefördert werder. Als Erfolgsindikatoren werden dabei Implikationen der Eigenbeteiligung der Menschen im Quartier bei der Umsetzung von Treffs und anderen Aktivitäten bewertet.
Kriterium
Beschreibung
Eine Vernetzung von Akteuren innerhalb des Quartiers soll erreicht werden. Das Ziel ist erreicht, wenn die Bürgerjury, Runde Tische und eine legitimierte Bürgervertretung, die die Interessen mit Unterstützung des Kümmerers vertritt sich aktiv einbringen.
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es, eine Vernetzung von Akteuren außerhalb des Quartiers zu erreichen. Das Ziel ist erreicht, wenn der Kümmerer und die Bürgervertretung ich an Netzwerktreffen und in (politischen) Gremien einbringen und die Interessen des Quartiers vertreten.
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn im Rahmen der Aktivitäten die Bewohner sich mit ihren individuellen Stärken in die Entwicklungsprozesse vor Ort einbringen (z.B. beim Gestalten von Grünflächen oder beim Gestalten von Treffs in Form von Kuchenbacken, Kochen)
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn die soziale Infrastruktur, die kaum vorhanden ist, ausgebaut wird. Ziel ist, u.a. die Einrichtung von Treffs, die Veranstaltung von Bunten Nachmittagen, Beratungsangeboten und Bildungsangeboten (u.a. MiMi-Gesundheitsabende).
Kriterium
Beschreibung
Ziel ist es, dass Bewohner aktiviert werden, sich an verschiedenen Format beteiligen. Das Ziel ist erreicht, wenn sie im Kleinen z.B.Treffs in Teilen selbstorganisieren, Schwerpunkte setzen oder Aktivitäten eigenverantwortlich gestalten
Kriterium
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn am Gemeinwesen intergenerationelle und interkulturelle Zusammenarbeiten entstehen und dadurch ein positives Bewusstsein für Vielfalt gefördert wird.
Beschreibung
Das Ziel ist erreicht, wenn eine Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung ressortübergreifend unter Beteiligung der Bürgerschaft inklusive Bürgervertreter des Quarties entstehen und so eine Multiperspektivität bei der Quartiersentwicklung eingenommen wird.
Beschreibung
Das Ziel ist errreicht, wenn sich das Quartier mit den Interessenvertretern aktiv in Stadtentwicklungen einbringt (z.B. Leitbildentwicklung) und umgekehrt das Quartier als wichtiges Element städtischer Entwicklungen im öffentlichen Raum wahrgenommen wird.
Kriterium
Beschreibung
Alle Aktivitäten im Rahmen des Programms werden in Form von quantitativen oder qualitativen Erhebungen(z.B. leitfadengestützte Gespräche/Reflextionsrunden, Online-Befragung)evaluiert.Aktivitäten-Austauschrunden mit Verantwortlichen finden regelmäßig statt
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Philipp Legrand, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rainer Prokop, Bürgermeister der Stadt Bergen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Frank Heins, Fachdienstleiter Bürgerservice
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Dr. Virandra Singh, Ortsbürgermeister Stadt Bergen (inklusive des Quartiers Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Horst Liedke, Vorsitzender TUS Bergen (größter Verein im Stadtgebiet)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Leyla Ferman, Koordinierungs- und Fachstelle im Programm Demokratie leben!, Gedenkstätte Bergen-Beslen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pastor Axel Stahlmann, St. Lamberti Gemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Katja Tank, Schulleiterin der Hinrich-Wolff-Schule (Einzugsgebiet Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kerstin Strack, Didaktische Leitung der Anne-Frank-Oberschule (Einzugsgebiet Musikerviertel)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bernd Mill, Jugendpfleger und Leiter der Jugendfreizeitstätte Bergwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Steffen Hollung, Bereichsleiter Kindheit und Jugend bei der Lebenshilfe, Kita im Quartier
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On