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Hilfe zur Selbsthilfe

Integratives Quartiersmanagement Hessisch Oldendorf

Ansprechpartner
Margareta Seibert
Funktion Fachbereichsleiterin
HO - VereinT- Aufbau von Integrativer Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
Kernstück des Projektantrages ist der Aufbau von Gemeinwesenarbeit mittels Einrichtung der Personalstelle eines Kümmerers. Das Aufgabengebiet des Kümmerers umfasst: 1. Aktivierende Bewohnerbefragung um die Bedarfe, Bedürfnisse und Problemlagen im Quartier kennenzulernen. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und anonym und findet bei den Bewohnern zu Hause statt. Ergebnisse werden nach Abschluss öfffentlich präsentiert. 2. Beratung und Unterstützung der AnwohnerIn im Quartier 3. Die Unterstützung und Öffnung der ehrenamtlich aufgebaut und geführten Projekte und Angebote wie z.B. Fahrradwerkstatt etc. Weiter zählen zu den Aufgaben des Kümmerers die Vorbereitung, Planung und Einrichtung des Stadthauses das im März 2020 in Betrieb gehen soll . Dort soll eine Begegnungsstätte geschaffen werden, die Vorbehalte abbaut und Kennenlernen der Einwohner anbahnt und möglich macht. Dazu sollen Projekte initiiert werden, die Hilfe zur Selbsthilfe zu aktivieren. Begründung: In Hessisch Oldendorf gab und gibt es keine sozialräumliche Gemeinwesenarbeit, die durch Wohnungsbaugesellschaften oder Freie Träger ausgeübt wird. In der Hochphase der Zuwanderung durch Flüchtlinge konnten die Herausforderungen nur im Zusammenspiel mit ehrenamtlich aufgebauten Strukturen bewältigt werden. Die enge Begleitung und Unterstützung verhinderte Problemlagen in ohnehin angespannten Brennpunktquartieren. Nach dem Rückzug vieler Ehrenamtler entstand ein Vakuum an Unterstützungskompetenz, das sich in vielfältiger Weise äußerte: Nachbarschaftskonflikte, Innerfamiliäre Konflikte, Konflikte mit Vermietern, drohende Obdachlosigkeit durch fristlose Kündigungen, Ordnungswidrigkeiten, Bußgeldverfahren aufgrund unregelmäßiger Schulbesuche, Ausländerbehördliche Konflikte, Kündigungen von Energieversorgungsverträgen etc. zählen zu den Alltags-Problemlagen im Quartier. Frühe Unterstützung und Intervention verhindert präventiv das Ausbrechen von Konfliktlagen und Zuspitzung eines migrantenfeindlichen Klimas. Gleichzeitig soll die Öffnung der ehemals "Flüchtlingsangebote" für den erweiterten Personenkreis vollzogen werden um die aus "Sozialneid" entstehende fremdenfeindliche Vorurteile abzumildern. Nach wie vor fehlt es an Austausch und Kontakt zwischen den zugewanderten Menschen und den "Einheimischen". Dafür sollen im Stadthaus Raum und Angebote geschaffen werden, die bis zur Fertigstellung des Stadthauses in anderen städtischen Räumen stattfinden können.
Ausgangslage
Hessisch Oldendorf ist eine Flächenkommune mit 24 Ortsteilen. Der größte Ortsteil, die Kernstadt, weist eine besondere Bevölkerungsstruktur auf. Hier leben 30 % der Menschen mit Migrationshintergrund, während in den den anderen OTs nur wenige leben. Der Anteil der Haushalte mit niedrigem Einkommen (51,1%) liegt über dem Landesdurchschnitt. 380 Geflüchteten und deren Integration in die Infrastruktur istdeshalb eine große Herausforderung. Die dezentrale Unterbringung auch in kleinere Ortsteile scheiterte an fehlender Infrastruktur und führte zu einer Konzentration der zugewanderten Menschen in der Kernstadt. Das Nahversorgungszentrum mit bereits ansässigen Migranten der ersten, zweiten und dritten Generation und deren gewachsene Community- Struktur wurde von den Geflüchteten als besseres Wohnumfeld angenommen. Die Kitas und Grundschule in der Kernstadt weisen mittlerweile einen Migrantenanteil von 50-60 % aus. Neben den aus ca. 20 Nationen geflüchteten Menschen entwickelt sich derzeit eine Ansiedlung von EU- Ausländern, die sich wegen der günstigen Mieten und Immobilienpreisen im Weserbergland niederlassen. Die Stadt Hessisch Oldendorf konnte die starke Zuwanderung 2015 mit der Unterstützung zahlloser Ehrenamtler mit großer Kraftanstrengung ohne Notunterkünfte dezentral lösen und verschiedene ehrenamtliche Projekte starten. Der Stimmungsumschwang im Land und zugespitzte fremdenfeindliche Diskurse erfordern Zivilcourage, um öffentlich eine positive Haltung für Flüchtlinge und deren Integration einzunehmen. Viele Ehrenamtler reagierten mit Rückzug. Zur Unterstützung der ehrenamtlicher Arbeit wird deshalb der Aufbau einer professionellen Struktur dringend erforderlich.
GWA/QM-Ansatz
Die Stadt Hessisch Oldendorf verfügt als Grundzentrum über keine ortsansässigen Freien Träger die GWA/Quartiersmanagement anbieten. Darum ist kommunales Engagement gefragt. Die ersten Herausforderungen der Zuwanderung sind gemeistert, aber die komplexen Herausforderungen der Integration liegen noch vor uns. Dafür müssen tragfähige Strukturen entwickelt werden, die den sozialen Sprengstoff in den Blick nehmen und Lösungsansätze entwickeln und umsetzen. Insbesondere die Kernstadt kämpft mit einer deutlichen Spannungslage in der Bevölkerung. Billiger Wohnraum steht kaum noch zur Verfügung und die Bildungsein-richtungen (Kita und Schule) weisen hohe Migrantenanteile auf. Es fehlt an gegenseitigem Einblick in die Lebenswelten, Vorurteile werden zum Teil seit Jahrzehnten zementiert. Der Aufbau der GWA vor Ort soll Unterstützer und Unterstützungsbedürftigen Hilfe zur Sebstorganisation bieten um eine tragfähige Vernetzungsstruktur aufzubauen. Gezielte Angebote sollen das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern und die Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen stärken. Im zukünftigen Stadthaus soll ein Raum für Begegnung geschaffen werden, um mittels Angeboten die Kommunikation zu steigern. Gegenseitige Wertschätzung soll durch Kennenlernen und gemeinsame Aktionen entstehen. Die GWA ist sozialräumlich ausgerichtet und stellt die BewohnerIn ins Zentrum. Sie versteht sich sowohl als Bildungsarbeit als auch als Motor zur Förderung der Selbstorganisation.
Galerie
haus
Aufsteller
img_3304.jpg (1.37 MB)

Gemeinsam in Norden

Ansprechpartner
Frank Martens
Funktion Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe
Gemeinwesenarbeit und Integration in Quartieren der Stadt Norden
Projektbeschreibung
Das vorliegende Projektvorhaben setzt in zwei Gebieten der Stadt Norden an. Es handelt sich daher um zwei Teilprojekte, die durch übergeordnete Strukturen miteinander verbunden sind. Innerhalb der definierten Gebiete gibt es eine gemischte Bewohnerstruktur mit vielen neuzugewanderten Personen sowie Personen, die von Transferleistungen abhängig sind. Ein Gemeinschaftsgefühl konnte bisher in den Gebieten nicht entstehen. Daher wird durch das Projekt eine Anlaufstelle geschaffen. Dort ist Begegnung möglich und es können von Bewohner/innen gewünschte Beratungs- oder andere Angebote stattfinden. Es werden zwei Gemeinwesenarbeiter/innen eingesetzt, in den Quartieren Südwesten und Tidofeld. Es ist geplant, dass die Gemeinwesenarbeiter/innen sich mit den Strukturen vor Ort auskennen und durch ihre Anbindung an den Landkreis mit Ämtern und anderen Akteuren gut vernetzt sind. Die Gemeinwesenarbeiter/innen gestalten ihre Arbeit offen für die Bedürfnisse der Bewohner/innen und bieten Hilfe zur Selbsthilfe an. Gemeinsam wird ein Weg erarbeitet, das Leben im Gemeinwesen zu verbessern. Die Bewohner/innen werden ermutigt sich in ihrer Nachbarschaft einzubringen. Neben der Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten und der Ansprache der einzelnen Bewohner/innen bezüglich ihrer Verbesserungsvorschläge, ist das Netzwerk mit allen Akteuren, die die Arbeit im Quartier unterstützen können, eine wichtige Säule innerhalb des Projektes. Die Gemeinwesenarbeiter/innen eröffnen Möglichkeiten für eigenes Engagement der Menschen in den beiden Gebieten. Eine weitere Grundlage für die Verbesserung des Zusammenlebens im Quartier ist die Ermutigung zur Teilnahme an Freizeit- und kulturellen Angeboten sowie non-formalen Bildungsangeboten. Personen, die in bestehende Angebote integriert sind, fällt es leichter die deutsche Sprache zu erlernen und über das direkte Umfeld hinaus Menschen kennenzulernen. Durch die gemeinsame Teilnahme wird die Akzeptanz gefördert und es entstehen Brücken für die gesamtgesellschaftliche Teilhabe. Bereits heute arbeitet die Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung in verschiedenen Projekten mit der Hochschule Emden zusammen. Für das vorliegende Projekt ist eine wissenschaftliche Begleitung durch die HS Emden geplant.
Ausgangslage
Der Landkreis Aurich hat seit 2015 ein Netzwerk zur Integrationsarbeit etabliert. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, alle Neuzugewanderten sowie weitere Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die Unterstützung benötigen, zu erreichen. Es wird immer deutlicher, dass die Integrationsarbeit nicht losgelöst von Maßnahmen betrachtet werden kann, die im Gemeinwesen ansetzen. Es konnten innerhalb des Landkreises verschiedene Gebiete identifiziert werden, die stark von Flüchtlingszuzug betroffen sind. Zu diesen Gebieten gehören zwei Quartiere in der Stadt Norden. In diesen Bereichen lebt gleichzeitig ein hoher Anteil von Leistungsempfänger/innen. Beide Quartiere sind einerseits geprägt durch Straßen mit Wohnblocks, in denen sich ausländische und sozial benachteiligte Menschen ansiedeln. Wegen günstiger Mieten und der zentralen Lage in der Mittelstadt Norden ziehen weiterhin neuzugewanderte Menschen in die Wohnblocks der Quartiere. Die ausländischen Bewohner/innen sind teilweise bereits gut miteinander vernetzt, nehmen aber keinen Kontakt zu Einheimischen auf. Die Wohnblocks grenzen andererseits an Straßen mit Einfamilienhäusern, die größtenteils von Alteingesessenen bewohnt werden. Das Nebeneinander ohne Miteinander birgt großes Konfliktpotential. Bisherige Angebote und Initiativen wenden sich an spezielle Gruppen und lassen keine Brücken zwischen den Bevölkerungsteilen entstehen. Außerdem sind Angebote oft nicht ausreichend bekannt. Es fehlt eine Stelle, die die Angebote besser miteinander vernetzt. Außerdem gibt es keinen Treffpunkt innerhalb des Quartiers, der die Anonymität der Stadt aufhebt und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen einander näherbringt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Norden Südwest
Beschreibung
Norden Südwest: das Gebiet Norden Südwest umfasst Teile der Norder Stadtteile Westlintel, Westgaste sowie Fremouthswarf. Das Gebiet gruppiert sich hauptsächlich um die Straße Warfenweg und direkt angrenzende Straßen, in denen die Konzentration von leistungsberechtigten und ausländischen Bewohner/innen besonders hoch ist. Auch in anderen Straßen des Gebietes zeigen sich ähnliche Zusammensetzungen, sodass das Gebiet bewusst gewählt wurde. Es wird im Nordosten durch die Norddeicher Straße, im Südosten durch die Alleestraße bzw. die Westerstraße, im Südwesten durch den Westlinteler Weg und im Südwesten durch den Stadtrand eingegrenzt. Die Fläche beträgt 1655888 m², bzw. 165,59 ha.
Einwohnerzahl
4993
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhaltet Straßen mit einem Ausländer/innenanteil von über 50% (Warfenweg 51,5%), Sonstige: Prozentanteil im gesamten Landkreis Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Es handelt sich um die Zahlen der ALG II - Empfänger/innen, ALG I - Empfänger/innen wurden nicht erfasst. Sonstige: ALG II - Empfänger/innen im Landkreis Aurich gesamt, Quelle: Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
Das Projektgebiet beinhalten Straßen mit über 30% Einwohner/innen, die Transferleistungen beziehen (Bremer Str. 73,7%, Gerhart-Hauptmann-Str. 74,6%, Funkweg 34,1%, Hamburger Str. 59,8%, Mühlenlohne 34,8%, Warfenweg 60,8%). Sonstige: Empfänger von Transferleistungen im Landkreis Aurich insgesamt, Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich, Landkreis Aurich
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadtteil Tidofeld
Beschreibung
Das Gebiet umfasst den Stadtteil Tidofeld insgesamt, Fläche: 125202 m², 22,5 ha.
Einwohnerzahl
608
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Norden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
In dem Gebiet liegt die Rheinstraße mit einem Ausländeranteil von 18,2%, Sonstige: Ausländer/innen im Landkreis Aurich insgesamt, Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Es handelt sich um die Zahlen der ALG II - Empfänger, ALG I - Empfänger wurden nicht erfasst. Sonstige: ALG II-Empfänger im Landkreis Aurich insgesamt, Quelle: Jobcenter Landkreis Aurich, Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Landkreis Aurich
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
6
Anmerkung
In dem Projektgebiet liegt die Rheinstraße mit einem Anteil Einwohner/innen, die Transferleistungen beziehen von 45%. Sonstige: Einwohner/innen, die Transferleistungen beziehen im Landkreis Aurich insgesamt Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Norden, Jobcenter Landkreis Aurich, Sozialamt Landkreis Aurich, Landkreis Aurich
Unterlagen zum Gebiet
tidofeld.png (492.65 KB)
GWA/QM-Ansatz
Bisher gibt es keinen ganzheitlichen Ansatz in der Stadt Norden. Die Ämter und Institutionen arbeiten ressort- bzw. rechtskreis- und nicht gemeinwesenorientiert. Die Gemeinwesenarbeiter/innen werden die verschiedenen Bereiche zusammenbringen. Gleichzeitig sollen die verschiedenen Angebote auch allen Bewohner/innen der Quartiere offenstehen, sodass sie die Angebote bei Bedarf in Anspruch nehmen können. Dafür wird ein Begegnungszentrum geschaffen. Es werden noch passende Räumlichkeiten gesucht. Nicht nur Ämter können in diesen Räumen Angebote machen. Auch Vereine und Initiativen können die Räume nutzen und ihre Angebote den Menschen vor Ort leichter näherbringen. Das Begegnungszentrum steht allen Menschen offen, sodass durch gemeinsame Veranstaltungen dort Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und Geschlechts zusammenkommen. Dadurch entsteht ein Miteinander, welches mittelfristig sozialen Konflikten vorbeugen kann und damit auch eine präventive Funktion hat. Um Interessen zu erkennen und das Begegnungszentrum bekannt zu machen, ist die Aktivierung und persönliche Ansprache der Quartiersbewohner/innen eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeinwesenarbeiter/innen. Unabhängig von spezifischen Fragestellungen werden Themen, Interessen und Neigungen ermittelt, die das Zusammenleben verbessern und die Gemeinschaft stärken können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Arbeit mit den Bewohner/innen erfolgt auf Augenhöhe. Die Wünsche und Bedürfnisse der Personen stehen im Zentrum.
Beschreibung
Einrichtungen wie Vereine und Bildungsträger in der Stadt Norden werden gezielt angesprochen. So kann bei vorhandenem Interesse eine Übersicht über die Angebote gegeben und neue Angebote geschaffen werden. Die Menschen werden an die Angebote herangeführt.
Beschreibung
Das Ziel ist es nicht wie bisher bezogen auf einen bestimmten Rechtskreis oder eine bestimmte Zielgruppe zu arbeiten, sondern ein übergreifendes Netzwerk für die Quartiere zu schaffen.
Beschreibung
Der Landkreis arbeitet bereits jetzt mit etablierten Netzwerken und Kooperationen. Im Laufe des Projektes entstehen quartiersbezogene Netzwerke durch gemeinsame Ziele und Interessen.
Beschreibung
Es werden alle Menschen innerhalb der Quartiere einbezogen, unabhängig davon, ob sie neuzugewandert, alteingesessen, Leistungsempfänger oder Nicht-Leistungsempfänger sind. Es entstehen Brücken zwischen den verschiedenen Gruppen und zu den Institutionen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V., Deutscher Kinderschutzbund, AWO, Behindertenhilfe Norden, (Migrations-) Beratungsstellen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ulrichsgymnasium Norden, Oberschule Norden, Grundschule im Spiet Norden, KVHS Norden, weitere Bildungsträger
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
PSV Norden e.V., Norder Turnverein von 1861
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Koordinierungsstelle für Migration, Teilhabe und Bildung Landkreis Aurich, Stadt Norden, Sozialamt, Jobcenter, Schulamt und Amt für Kinder, Jugend und Familie vom Landkreis Aurich
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinschaftliches Wohnen plus für Bolzum

Ansprechpartner
Adalbert Mauerhof
Funktion Fachbereichsleiter Verbandsarbeit und Seniorenarbeit
Zukunftsperspektive füihrer vertrauten Umgebung bleiben können und Teilhabe gewährleistet ist
Projektbeschreibung
Die AWO Region Hannover e.V. hat in den letzten Jahren an verschiedenen Standorten positive Erfahrungen mit dem Aufbau und der Begleitung Gemeinschaftlicher Wohnprojekte und Quartiersentwicklung in der Region Hannover gemacht. Es zeigte sich, dass aus den gemeinschaftlichen Wohnprojekten Impulse in das weitere Wohnumfeld gesetzt wurden, die einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Quartiers oder Nachbarschaft hatten. Vor diesem Erfahrungshintergrund wurde dieses Projekt konzipiert, das eine Weiterentwicklung des gemeinschaftlichen Wohnens bedeutet und weitere Aspekte mit einschließt. Das Projektes soll im ländlichen Raum umgesetzt werden, da hier in den nächsten Jahren eine ausreichende Daseinsvorsorge und der demografische Wandel die Bewohnerinnen und Bewohner vor besondere Herausforderungen stellen werden. Folgende Projektziele werden dabei verfolgt: • Aufbau und Begleitung des Gemeinschaftlichen Wohnens • Vernetzung von bestehenden Angeboten • Ermöglichung und Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements • Ausbau der Teilhabe an der Daseinsvorsorge und niedrigschwellige Beratungsmöglichkeiten . Kooperation mit Pflegeeinrichtung • Entwicklung von aktiver und unterstützender Nachbarschaft • Schaffung von bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum In dem Servicehaus in Bolzum entstehen bis Ende des Jahres 2019 elf seniorengerechte Wohnungen (zwei Wohnungen mit B-Schein und zwei Wohnungen mit B-Schein +60%), eine Tagespflege und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft. Durch das Gemeinschaftliche Wohnprojekt erhalten ältere Menschen eine Perspektive für den Verbleib in der vertrauten Umgebung. Mit dem Projekt ist das Servicehaus ein Ausgangsort für Vernetzung und bürgerschaftliches Engagement für das gesamte Dorf und die Einwohnerinnen und Einwohner.
Ausgangslage
Das Dorf Bolzum gehört zur Stadt Sehnde und liegt ca. 20 km von Hannover entfernt. Bolzum hat 1300 Einwohnerinnen und Einwohner. Um dem Strukturwandel durch den demographischen Wandel und die Abwanderung in die Stadt etwas entgegenzusetzen, hat eine engagierte Gruppe unter anderem einen Dorfladen aufgebaut. Die Versorgung mit seniorengerechten Wohnungen ist jedoch ein großes Problem, wodurch ältere Menschen schwer in der vertrauten Umgebung bleiben können. Vor diesem Hintergrund baut die AWO Jugend- und Sozialdienste gGmbH ein Servicehaus in zentraler Lage im Dorf. Das Servicehaus wird neben einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft und einer Tagespflege auch 11 seniorengerechte Wohnungen aufweisen. Die Wohnungen, die zum Teil geförderten Wohnraum bieten, bilden das das Gemeinschaftliche Wohnen. Das Projekt geht aber über das gemeinschaftliche Wohnprojekt, das den Mieterinnen und Mietern eine Perspektive für das eigenen Altwerden bieten, weit hinaus. So wird durch die sozialpädagogische Begleitung eine niedrigschwellige Beratung für ältere Menschen im Dorf angeboten, bürgerschaftliches Engagement ermöglicht und aktiviert und eine Vernetzung im Dorf hergestellt. Darüber hinaus bietet die frühe Anbindung an die Tagespflege und spätere "Pflege WG" die Gewissheit einer umfangreichen individuellen Unterstüzungs im Pflegefall. Damit stellt das Projekt eine Keimzelle im Dorf dar, durch die ein Verbleib im Dorf von älteren Menschen mit Hilfebedarf möglich wird und von der auch andere Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes profitieren.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Sehnde - Dorf Bolzum
Beschreibung
Das Dorf Bolzum gehört zur Stadt Sehnde und liegt südöstlich von Hannover. Das Zentrum von Hannover ist ca. 20 km entfernt
Einwohnerzahl
1300
Quelle / Anmerkungen
Veröffentlichung der Stadt Sehnde
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
23
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Anteil der Menschen ab 60 Jahre für die Stadt Sehnde abgeleitet aus dem Demographiebericht. Zahl für Bolzum (Projektgebiet) geschätzt.
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Schaffung eines konkreten Projekte, dass die älteren Bevölkerung und die Familien unterstützt. Das Projekt wirkt in das Quartier hinein. Vorhandene Strukturen werden miteinander vernetzt und neue Angebote aufgebaut. Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Wohnungen werden belegt und bieten eine nachhaltige Wohnmöglichkeit für ältere Menschen; die bei der Beteiligung geäußerten Themen werden aufgegriffen und bearbeitet
Beschreibung
zunehmende Selbststeuerung der Wohnprojektgruppe; Netzwerke arbeiten konstruktiv miteinander
Beschreibung
gute Vernetzung mit den bestehenden Angeboten im Dorf (Dorfladen, Vereine); es besteht ein breites Bündnis aus Aktueren im Dorf, die das Projekt mit tragen
Beschreibung
Veranstaltungen gut besucht werden; das Gemeinschaftliche Wohnprojekt wird als wichtiger Bestandteil des Dorflebens gesehen; bürgerschaftliches Engagement entwickelt sich aus dem Projekt heraus
Beschreibung
niedrigschwellige Beratungsangebote werden angenommen; Informationsveranstaltungen und Treffen werden genutzt;
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bewohnerinnen und Bewohner aus Bolzum
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bürgermeisterin Dr. Silke Lesemann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dorfladen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein SV Bolzum und Turn- und Sportverein von 1908 Wehmingen, Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Kirchengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ambulante Pflegedienste, u.a. Pflegeteam Sehnde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
ProKlima
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinwesen "Goosmanns Tannen"

Ansprechpartner
Daniel Sielaff
Funktion Einrichtungsleitung / Projektleitung
Aufbau eines Gemeinwesenzentrums unter Aktivierung der Bewohnerschaft zur Aufwertung der Lebensqualität (Bildung, Qualität der Umwelt, soziale Beziehungen, Beteiligung, Mobilität, Kultur und Freizeit) im Wohnquartier
Projektbeschreibung
Das Wohnquartier „Goosmanns Tannen" liegt am nördlichen Stadtrand der Mittelstadt Lingen (Ems), in welchem ca. 1500 Bewohner*innen leben. Trotz Stadtrandlage mit hohem Grünflächenanteil, ist die Qualität der Infrastruktur als mangelhaft zu bezeichnen, was dazu führt, dass die bereits begrenzte Teilhabe der Anwohner*innen aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Benachteiligung noch weiter eingeschränkt ist. In Goosmanns Tannen leben überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund, überdurchschnittlich viele Menschen beziehen Transferleistungen und befinden sich in problematischen Lebenssituationen. Das Projekt "Gemeinwesen Goosmanns Tannen" orientiert sich an diesen Bedingungen und strebt eine Selbstbestimmung der Bewohner*innen an. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der subjektiven Lebensqualität, das Erreichen von Autonomie und die Vertretung und Kommunikation von Interessen und Bedürfnissen in der Öffentlichkeit; zur Imageverbesserung und zur Überwindung von Strukturbenachteiligung. Dabei werden drei zentrale Schwerpunkte gesetzt: Beteiligung und Selbstbestimmung im Sinne politischer Autonomie; Begegnung und Zugang; Unterstützung und Begleitung. Beteiligung: Bürgerrat, Aktivierung Zentraler Inhalt des Projektes ist die Gestaltung einer quartiersbezogenen und -ansässigen Interessenvertretung (Stadtteilgremium) zur Entwicklung, Formulierung und Kommunikation quartiersbezogener Ziele und Visionen. Kooperative Schulungsangebote vermitteln Kompetenzen, welche dazu befähigen, öffentlichkeitswirksam Interessen und Bedürfnisse sachgerecht zu kommunizieren und durchzusetzen. Begegnung: Cafè 107 Die mangelhafte Infrastruktur des Wohnquartiers wird durch ein Begegnungscafè erweitert. Hier können Menschen unterschiedlicher Herkunft und Alter (Auswirkungen des demografischen Wandels) niedrigschwellig in Kontakt treten. internationale Speisen, zubereitet durch eine Projektgruppe, dienen neben bedarfsorientierten Angeboten als kommunikative Brücke sozialer und interkultureller Interaktion. So werden interkulturelle Kompetenzen gefördert und ein begleiteter Erfahrungsraum zur Kompensation von Problemlagen und Konflikten geschaffen. Unterstützung: systemische Sozialberatung Den Anwohnern*innen wird systemisch, klientel- und lösungsorientiert Beratung, Begleitung und Vermittlung angeboten. Dies bedeutet Nutzbarmachung/Generierung von Netzwerken und Anbindung anderenorts ansässiger Infrastruktur in Form von Bildung, Versorgung und Teilhabe.
Ausgangslage
Der Stadtteiltreff Abenteuerspielplatz ist eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Lingen und bildet die zentrale Anlaufstelle im Wohnquartier „Goosmanns Tannen". Ursprünglich als Ferienpassangebot geplant, hat sich die Einrichtung im Laufe der letzten Jahrzehnte mehr und mehr zu einer Einrichtung entwickelt, die neben Freizeitbetreuung besonders die Bedürfnisse und Interessen der ansässigen Bewohner*innen vertritt, welche bei der Gestaltung ihrer Umwelt und der Korrespondenz mit dieser eine Vielzahl an Problemen zu bewältigen haben. Durch einen steten Anstieg von Hilfeersuchen vielfältigster Art und "Schwere", erhält die Einrichtung immer deutlicher den Auftrag durch die Bewohnerschaft, das Angebot zu erweitern und mit gezielten Maßnahmen Benachteiligungen zu thematisieren und auf Problemlagen aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Benachteiligung zu reagieren. Auch geht es darum, Stereotype zu entkräften und das Negativ-image des Wohnquartiers aufzuwerten sowie sozialen und interkulturellen Konflikten, Gewaltbereitschaft und Rassismus entgegenzuwirken. So wird eine ganzheitlich und nachhaltige, selbstbestimmte und -initiierte positive Entwicklung des Lebensumfeldes und der empfundenen Lebensqualität ermöglicht. Diese Aktivierung ist durch das Projekt erreichbar, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln allerdings nicht umsetztbar. Goosmanns Tannen unterscheidet sich sozioökonomisch erheblich von restlichen Wohngebieten der Stadt. Es verfügt weder über Kindertagesstätten, noch über quartieransässige Vereine oder über Einkaufsmöglichkeiten. Aus einem benachteiligten Quartier ist längst ein benachteiligendes Quartier geworden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen (Ems) Goosmanns Tannen
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im nordöstlichen Randgebiet der Stadt Lingen und ist von einem angrenzenden Wohn-, bzw. Gewerbegebiet durch eine Bahntrasse im Westen, im südlichen und östlichen Bereich durch Straßen ohne angrenzende Wohngebiete und im nördlichen Teil durch ein Gewerbegebiet abgegrenzt.
Einwohnerzahl
1500
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
3
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
angegebene Daten sind teilweise Schätzungen, bzw. beziehen sich auf demografische Daten der Stadt Lingen Bzgl. Gesamtstadt liegen keine Daten vor
Projektgebiet in Prozent
80
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Unterlagen zum Gebiet
stadtteil.png (409.32 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die GWA Goosmanns Tannen erkennt und erklärt die vorherrschenden sozialen Probleme und Phänomene im Rahmen ihrer historischen und gesellschaftlichen Entwicklung, integriert dazu Theorien unterschiedlicher Professionen und ist dazu in der Lage, Grundlagen aus empirischen und theoretisch fundierten Ansätze abzuleiten, um diese Erkenntnisse in praktische Strategien umzusetzten und zu erklären. Die GWA Goosmanns Tannen bezieht sich so mit ihrer Strategie auf die Lebenswelt der Menschen, auf ihre Bedürfnisse und ihre Problemlagen. Sie verfolgt somit einen ganzheitlichen Ansatz der Selbstbestimmung und bezieht die Arbeitsgrundlage auf die Lebensverhältnisse, -formen, -zusammenhänge und Ressourcen der Menschen in deren Sozialraum Goosmanns Tannen. Zentraler Aspekt der GWA Goosmanns Tannen ist die Aktivierung der Menschen. Durch Bildungs- und Beteiligungsangebote, Begegnung und Zugang, wird politisch aktives Handeln gefördert. Das erreicht individuelles und solidarisches Vertreten und Kommunizieren von Bedürfnisse und Interessen sowie demokratisches Aushandeln und Bewältigen sozialer und persönlicher Konflikte. Dabei sieht sich die GWA Goosmanns Tannen nicht als neutraler Betrachter, sondern als Vertreter einer Interessengruppe und übernimmt Parteilichkeit für die Menschen des Wohnquartiers, erfolgt so eine verantwortungsbewusste und selbstorganisierte Lebensweltgestaltung sowie die Teilhabe am ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Leben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Aus dem Hausrat der Einrichtung hat sich durch unterschiedliche Bildungsangebote und Unterstützungsmaßnahmen eine Vertretung extrahiert, welche die Bedürfnisse und Interessen der Bewohner*innen selbstorganisiert formuliert und öffentlich kommuniziert.
Beschreibung
Menschen aus verschiedenen sozialen Gruppen nehmen gemeinschaftlich an Maßnahmen und Fortbildungen teil und formulieren im Rahmen demokratischer Prozesse solidarische Entwicklungsorientierung.
Beschreibung
Begegnungs- und Beratungsangebote (z.B. Cafe 107, Konfliktbegleitung etc.) sowie Veranstaltungen werden besucht und im Sinne der Interessen- und Bedarfsorientierung gestaltet.
Beschreibung
Das bestehende Partnernetzwerk ist in den Bereichen Bildung, Teilhabe und Versorgung ergänzt und ermöglicht zunehmend nachaltige, ganzheitliche und eigenständige Arbeit.
Beschreibung
Zur Qualitätssicherung und Erhebung empirischer Daten führen die 10. Jahrg. der Gesamtschule Emsland (Politikunt.) eine qualitative und quantitative Längsschnittstudie durch, um empirische Daten für die Reproduktion in andere Wohngebiete zu erfassen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB) - Beratungsbüro Emsland / Grafschaft Bentheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gesamtschule in Trägerschaft des Landkreises Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Tafel Lingen e. V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Ortsverein Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
AWO Kreisjugendwerk Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Integrationsberatung Emsland
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Jugendmigrationsdienst Emsland
Typ
Stadtteil
Galerie
20180804 172435 min
Zustimmung Veröffentlichung
On

Finde die Glaswände!“ – Gemeinsam Durchgänge zur guten Nachbarschaft schaffen

Ansprechpartner
Nikola Stasko
Funktion Projektleitung
Der Landkreis Hameln-Pyrmont will mit dem zu fördernden Projekt „Finde die Glaswände!“ in seinen acht Kommunen ehrenamtliche Potentiale wecken, Trennungen identifizieren und durch gute Ideen ganz neue Durchgänge schaffen.
Projektbeschreibung
Unter dem Motto: „Finde die Glaswände!“ sollen die Teilnehmer (aus kommunalen, gemeinnützigen, privaten und ehrenamtlichen Strukturen) aktiviert werden zu erforschen, welche unsichtbaren Wände eine gute Nachbarschaft verhindern, was uns trennt und Beziehungen hemmt. Im zweiten Schritt sollen neue Ideen entwickelt werden, um die „Glaswände zu durchbrechen“. Ziel der zukünftigen GWA soll die Zusammenführung sozialer, demografischer u. ethnischer Potenziale sein. Es entsteht ein Mehrwert für die gesamte Bevölkerung, der sich in der Steigerung der Lebensqualität und damit der Attraktivität des Standorts widerspiegelt, besonders wichtig ist dies im ländlichen Raum. Deshalb kommt es darauf an, Akteure des sozialen Lebens zu vernetzen, damit so Menschen zueinander finden. Die menschlichen Bedürfnisse nach Teilhabe und Teilgabe sind hier grundlegend. So werden eine gegenseitige Unterstützung und ein Austausch unter Nachbarn möglich. Hierzu benötigt man Projekte auf freiwilliger Basis, die Begegnungen unterschiedlichster Menschen fördern. (z.B. Stadtteilfeste, Kinder-Eltern-Sponsoring-Lauf, Aufbau einer Fahrrad-Werkstatt) Um dies umsetzen zu können, soll eine zunächst für anderthalb Jahre befristete ¾-Stelle geschaffen werden. Diese zentrale Koordinierungsstelle mit Fokus auf GWA, besetzt durch eine universitär ausgebildete Fachkraft, soll in den ersten 6 Monaten mit einem Steuerungskreis in Rückkoppelung mit der Hausleitung diesen Auftakt für freiwillig teilnehmende Bürgermeister, ggf. Bürgervertretungen vorbereiten und koordinieren. Anschließend wird die Umsetzung der dort gesammelten Ideen in Projektgruppen für 1 Jahr von der Fachkraft begleitet. Für die Start- u. Abschlussveranstaltungen u. Begleitung der Projektgruppen werden zusätzlich Moderatoren o. Referenten auf Honorarbasis eingesetzt. Ziel ist es, mit den einzelnen Städten u. Gemeinden konkrete Ansätze zur Überwindung der Glaswände zu erheben u. dass diese Ideen unter Mitwirkung der Städte u. Gemeinden in Gemeinwesenarbeit vor Ort durchgeführt werden. In einer Abschlusskonferenz werden alle Projekte vorgestellt, die besten 2-3 bekommen ein Preisgeld als Anschubfinanzierung oder andere aktivierende „Preise". Zudem werden diese Best-Practise-Beispiele in einer übergreifenden Öffentlichkeitsarbeit sowie in einer Broschüre hervorgehoben. Durch entstandene Netzwerke u. weitere Konzeptplanung im LK soll für Nachhaltigkeit gesorgt werden.
Ausgangslage
Der Landkreis Hameln-Pyrmont gehört mit einer Größe von 796 qkm u. einer Einwohnerzahl von rund 150.000 zu den dichter besiedelten Kreisen in Nds. 8 Städte und Gemeinden bilden den Landkreis Hameln-Pyrmont: Hameln, Bad Pyrmont, Hessisch Oldendorf, Bad Münder, Aerzen, Salzhemmendorf, Coppenbrügge und Emmerthal. Insgesamt ist der Landkreis urban und ländlich geprägt mit vielen kleinen Ortsteilen und Dörfern. Dem demografischen Wandel begegnen wir durch Zuzug, Attraktivierung , Förderung von Dorfläden, Glasfaserausbau und einem wegweisenden Nahverkehrskonzept. Bereits vor Jahren hat sich die Region auf den Weg der Vernetzung und Weiterentwicklung gemacht: vorbildliche Flüchtlingssozialarbeit, Lokale Allianzen, eine flächendeckende spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), Pflegekonferenz, Sozialraum AGs, Freiwilligenagenturen sowie die Bildungs- und die Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont prägen eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen kommunalen, gemeinnützigen, privaten und ehrenamtlichen Strukturen. Als grundlegende gesellschaftliche Veränderungen erkennen wir: a) Rückzug und Definition über Milieus und zunehmend weniger gemeinsame Räume für die Alltagsbegegnung. b) Einen sich ändernden Altersaufbau und die fortschreitende Singularisierung, die neue Bedarfe bei den Alteingesessenen vor Ort verursachen. c) Flüchtlinge, die nun „dezentral“ in Wohngebieten wohnen, benötigen neben ihren besonderen Bedarfen einer Anbindung in ein Quartier, Viertel oder Dorf, um dauerhaft teilhaben zu können und Perspektiven für ein Leben im Gemeinwesen entwickeln zu können. d) Ehrenamtliche Potentiale, die in einem neuen selbstbestimmten Rahmen geweckt werden können.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Landkreis Hameln-Pyrmont
Beschreibung
Der Landkreis Hameln-Pyrmont gehört mit einer Größe von 796 qkm und einer Einwohnerzahl von rund 150.000 zu den dichter besiedelten Kreisen in Niedersachsen. Der Weserraum mit der Kreisstadt Hameln als Zentrum ist eine alte Kulturlandschaft. Acht Städte und Gemeinden bilden seit der Verwaltungs- und Gebietsreform der 70er Jahre den Landkreis: Hameln, Bad Pyrmont, Hessisch Oldendorf, Bad Münder, Aerzen, Salzhemmendorf, Coppenbrügge und Emmerthal. Insgesamt ist der Landkreis urban und ländlich geprägt mit vielen kleinen Ortsteilen und Dörfern.
Einwohnerzahl
150000
Quelle / Anmerkungen
https://www.hameln-pyrmont.de/Landkreis/Der-Landkreis/Zahlen-Daten-Fakten
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Durch die aktivierenden, partizipativen, vernetzenden und empirischen Methoden befähigt das Projekt „Finde die Glaswände“ die Bürger dazu, Trennungen als Problemlagen zu erkennen und diese durch innovative Ideen zu durchbrechen. Genau dies ist der Kern der GWA. Mit dieser Art der Analyse am Anfang des Projektes praktizieren wir bereits GWA. Der LK orientiert sich dabei an den Bedürfnissen und Interessen der vor Ort lebenden Menschen und fördert ihre Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Wir unterstützen die Menschen dabei, ihre Bedürfnisse zu erkennen, selbst aktiv zu werden und sich für ihre Anliegen einzusetzen. Hier sollte sowohl zielgruppen- als auch ressortübergreifend gearbeitet werden. Der LK versteht sich als Bindeglied zwischen den Interessen und Aktivitäten der Menschen und den Ressourcen der Kommunen und bietet durch das Projekt eine Plattform für Aushandlungsprozesse zwischen Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik einerseits und Bürgern andererseits. Vernetzung und Kooperation spielen hier eine fundamentale Rolle. Vorhandene Ressourcen und Potenziale werden vor Ort gestärkt, aktiviert und miteinander verknüpft. Der LK Hameln-Pyrmont sieht dieses Projekt daher als einen Teil seiner sozial- und kommunalpolitischen Aufgabe. Der LK will zur Ausgestaltung vor Ort „bottom-up“ anregen und motivieren.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Open-Space-Auftakt u. Abschlussveranstaltung finden statt mit kommunaler Verwaltung, Fachkräften vor Ort, ehrenamtlich Tätigen und Bewohnern. Zudem sind entstandene Projektgruppen begleitet.
Beschreibung
Open-Space-Auftakt bringt mehrere interdisziplinär u. mit Bürgern/ Ehrenamtlichen besetzte AGs hervor. In diesen erarbeiten die Bewohner ihre Bedürfnisse methodisch analytisch und bennenen ihren Willen.
Beschreibung
Bewohner entwickeln und organisieren in den entstandenen AGs entsprechend ihren Fähigkeiten Strukturen befarfsentsprechend. Soziale, demografische und ethnische Potenziale sind vor Ort genutzt.
Beschreibung
Die Qualität der Umsetzung des Programms zeigt sich auch, wenn kommunale Verwaltung, Fachkräfte vor Ort, ehrenamtlich Tätige und BewohnerInnen kooperieren, um divers und ressortübergreifend auf die Bedürfnissen zu reagieren.
Beschreibung
Des Weiteren ist Qualität abzulesen, wenn sich die Infrastruktur dahingehend entwickelt hat, dass benennbare Aktivitäten an diversen Stellen nachbarschaftliches Zusammenleben positiv unterstützen können.
Beschreibung
Glaswände sind zwischen unterschiedlichsten Gruppen in Projekten durchbrochen: arm/reich; gebildet/ungebildet; nach Herkunft; digital native/digital immigrants (Verängstigung); zugezogen/Ursprungsbevölkerung
Beschreibung
Der Mehrwert ist von den teilnehmenden Kommunen erkannt und feste Ansprechpartner vor Ort stehen für eine Kooperation zur Verfügung.
Beschreibung
Bewohner/ Ehrenamtliche entwickeln ihren Bedarfen entsprechende Projekte, die Brücken bauen trotz demografischer, sozialer und ethnischer Unterschiede.
Beschreibung
Übergreifende Öffentlichkeitsarbeit in Social Media, Zeitung und Lokalradio sowie die Entwicklung einer Broschüre mit allen Projekten erreichen die Gesamtbevölkerung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
BürgermeisterInnen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jacqueline Günther (Gesundheitsregion)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vertreter der Seniorenräte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligenagenturen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gesellschaftliche Teilhabe fördern in Bremervörde

Ansprechpartner
Petra Janssen
Funktion 1. Vorsitzende
Räume für Begegnung, Beratung und Unterstützung schaffen
Projektbeschreibung
Das PaNaMa Familienzentrum steht in Bremervörde und Umgebung seit 10 Jahren für die Gestaltung von Begegnungsräumen zur Unterstützung von Familien, insbesondere mit Kindern in den ersten entscheidenden Lebens- und Entwicklungsjahren. Die Bedeutung dieser Art von Unterstützung nimmt dort weiter zu, wo andere Strukturen wegbrechen. Die Geburtenraten steigen wieder leicht an und die Anzahl der freiberuflich tätigen Hebammen sinkt weiter. Dies führt zu einer Zunahme der Unterversorgung mit fachlicher Begleitung in der Schwangerschaft und in den ersten entscheidenden Wochen nach der Geburt. Die jungen Familien wohnen zudem oft hunderte Kilometer von ihren Eltern entfernt, so dass auf deren Erfahrungswissen und Unterstützung kaum zurückgegriffen werden kann. Hinzu kommt, dass in den ersten Wochen entscheidende Entwicklungen stattfinden. Das Baby soll gestillt werden aber es klappt nicht. Die Babys können von Koliken und Regulationsstörungen betroffen sein, schreien viel, schlafen schlecht. Für die Eltern findet eine Umstellung vom Paar zur Elternschaft statt, die eine krisenhafte Situation darstellen kann etc. Ein wichtiger Baustein zur Unterstützung der Familien ist die Schaffung eines Raumes, in dem der fehlende Erfahrungsaustausch und die fachliche Begleitung der Familien weiter stattfinden können und in dem ein gesundes Aufwachsen der Neugeborenen begleitet wird. Dieses werden wir in Form eines offenen Cafés zur Verfügung stellen, welches einmal wöchentlich geöffnet ist. Dieses wird geleitet von einer medizinisch/sozialpädagogischen Fachkraft und besucht von Schwangeren und Eltern mit Neugeborenen bis zum Ende des dritten Monats. Die Eltern können sich dort zur Entwicklung des Kindes beraten lassen, ihr Kind wiegen und Erfahrungen austauschen. Die koordinierende Fachkraft des Familienzentrums sorgt über die Vernetzung mit bestehenden Unterstützungsangeboten in den Frühen Hilfen dafür, dass auch Projekte wie wellcome (erfahrene Eltern/Großeltern entlasten junge Familien), Familienpatenschaften, Babysprechstunde (Babys mit Regulationsstörungen), etc. eingebunden werden. Darüber hinaus sind Veranstaltungen wie Erzählcafés zum Austausch der verschiedenen Generationen und Kulturen über Geburt und Start ins Familienleben angedacht.
Ausgangslage
Die Geburtenraten steigen wieder leicht an und die Anzahl der freiberuflich tätigen Hebammen sinkt weiter. Dies führt zu einer Zunahme der Unterversorgung mit fachlicher Begleitung in der Schwangerschaft und in den ersten entscheidenden Wochen nach der Geburt. Die jungen Familien wohnen oft hunderte Kilometer von ihren Eltern entfernt, so dass auf deren Erfahrungswissen und Unterstützung kaum zurückgegriffen werden kann. Hinzu kommt, dass in den ersten Wochen entscheidende Entwicklungen stattfinden. Das Baby soll gestillt werden aber es klappt nicht. Die Babys können von Koliken und Regulationsstörungen betroffen sein, schreien viel, schlafen schlecht. Für die Eltern findet eine Umstellung vom Paar zur Elternschaft statt, was eine krisenhafte Situation darstellen kann etc. Bei überlasteten, allein gelassenen jungen Eltern steigt das Risiko von Fehlentwicklungen bei den Kindern und Kurzschlussreaktionen der Eltern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird eingeschränkt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Bremervörde Stadt und zugehörige Ortschaften
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die Stadt Bremervörde und ihre 11 angrenzenden Ortschaften
Einwohnerzahl
18000
Quelle / Anmerkungen
Homepage der Stadt: https://www.bremervoerde.de/35-home/home.html?start=7
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
bremervoerde.pdf (204.37 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Das Wegbrechen von Versorgungsstrukturen für junge Familien verhindert, dass sie ihr Recht auf Gesundheitsprävention durch die Begleitung einer Hebamme nicht wahrnehmen können. Es stehen keine ausreichenden Ressourcen zur Individualversorgung der Frau mit Baby zur Teilnahme an Präventionskursen wie Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik zur Verfügung. Diese Leistungen kann das Projekt nicht ersetzen, jedoch den jungen Familien Unterstützung und Beratung zur Verfügung stellen, die es ihnen ermöglichen einen gesunden Start ins Familienleben und weitergehende gesellschaftliche Teilhabe zu erleben. Darüber hinaus fördert das Projekt den gesellschaftlichen Zusammenhalt dadurch, dass junge Eltern mit erfahrenen Eltern zusammen kommen können und sich so neue familienunterstützende Strukturen ergeben. Aus diesen Begegnungen heraus erhalten Eltern eine Stimme, die deutlich macht, das sie mit ihrer Verantwortung ihren Kindern gegenüber zunehmend allein gelassen werden und Bestärkung und Zuspruch brauchen.
Vorhandene Strukturen
Das PaNaMa Familienzentrum ist ein regionales Kompetenzzentrum Frühe Hilfen und hat sich zur Aufgabe gemacht, Eltern mit Kindern im Vorschulalter mit niedrigschwelligen Angeboten zu unterstützen. Regelmäßig treffen sich Eltern und Großeltern mit Kindern in offenen Eltern-Kind-Gruppen und lernen in verschiedenen Kursen und Vorträgen etwas über gesunde Ernährung, adäquates Handeln bei Unfällen, die richtige Erziehung etc. Darüber hinaus werden Familien mit Unterstützungsbedarf beraten und an entsprechende Hilfen weitervermittelt. Hierzu wird ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern gepflegt. Die Gruppen finden an verschiedenen Standorten und in verschiedenen Gemeinden statt. Familien mit Neugeborenen und Schwangere werden durch dieses Projekt bislang unzureichend unterstützt und erreicht. Aufgrund der sehr emotionalen und sensiblen ersten Zeit brauchen diese ihren eigenen Schutzraum, der mit diesem Projektantrag verwirklicht werden soll.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Familienkinderkrankenschwestern, Ärzte*innen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

1 TanteEmma (TE) - ein Ladengeschäft für Begegnung mit Beratungsort entsteht und wird in eine Sozialgenossenschaft (SG) überführt

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
TanteEmma (TE) - das Beste von Früher für Heute; Begegnungs- und Beratungsort; getragen von einer breiten Bewegung in Cuxhaven, mit der Zielsetzung eine Sozialgenossenschaft zu gründen
Projektbeschreibung
TanteEmma soll in der Innenstadt im Januar 2020 eröffnen. TE sieht in ersten Moment aus wie ein normales Ladengeschäft. In den Hinterräumen befinden sich aber auch Beratungsbüros und Versammlungsräume. Dadurch soll dies die neue Adresse des Freiwilligenzentrums werden und als "Ehrenamtsagentur" dienen. Zur Konzeption, Planung und Umsetzung soll ab 09/19 sich die Marktleiter*in in TZ kümmern. Für praktische Renovierungsarbeiten werden Ehrenamtliche Hand anlegen. Wenn der Betrieb in 01/20 anläuft soll die Marktleiter*in sich um die optimale Infrastruktur des Ortes kümmern und wird im Tagesgeschäft von zwei 450 €-Kräfte und Ehrenamtliche unterstützt. Der attraktive Laden wird Kunden anlocken, die sich gerne in einer angenehmen Atmosphäre mit überwiegend gebrauchten Artikeln des alltäglichen Bedarfs, Kunsthandwerk, Souvenirs von Cuxhaven aber auch Kuriositäten etc. eindecken möchten. Verkäufer (Bürger, Künstler, Vereine...) können sich gegen eine Gebühr eine Regalfläche mieten, um ihre Waren + Flohmarktdinge zum VK anzubieten. Diese Fläche füllen sie auf und kümmern sich während der Mietphase um die attraktive Präsentation. Aufgrund der Warenvielfalt und des sich ständig verändernden Sortimentes werden sich Käufer*innen und Verkäufer*innen im TE aufgrund der längeren Verweildauer immer wieder über den Weg laufen. In TE findet Beratung bewusst im "Hinterzimmer" statt, so dass Hilfesuchende ohne Gesichtsverlust die Räumlichkeiten betreten können. So werden u.a. die Themen Sucht, Gewalt und Schulden von den professionellen Partnern aus dem Stadtgebiet in diesen Räumlichkeiten zusätzlich angeboten. Da im unmittelbaren Umfeld extrem viele Spielhallen zu finden sind, soll das Thema Spielsucht besonders beleuchtet werden. TE wird zudem ein Herzstück für das Ehrenamt in der Stadt. Menschen werden hier u.a. auf das Thema "Ehrenamt" aufmerksam, erhalten Infos und Schulung und werden von hier ausgesendet (Geh-Struktur). Kleine Vereine und IG´s können hier eine Adresse und einen Ort für ihre Aktivitäten finden. Ggf. finden hier Workshops, Planungstreffen und Schulungen durch diese statt. Eine Fahrschule oder ein anderer Betrieb könnte hier zur Gegenfinanzierung ebenfalls unterkommen. Durch geschicktes Buchen dieser Veranstaltungs- und Büroräume kann die Fläche vielfach, nachhaltig und effektiv genutzt werden. Abgerundet durch eine "TE-Lounge", können die Besucher sich bei Tee oder Kaffee austauschen und Kontakte knüpfen.
Ausgangslage
Momentan befinden wir uns mit einem Vermieter im Lotsenviertel in Vorverhandlungen, der uns bei einer Anschubfinanzierung durch die Modellförderung seine Geschäftsräume (ca.330 qm) vermieten würde. Breite Kreise der Cuxhavener Gesellschaft und Politik unterstützen uns. Unsere Netzwerkpartner und wir erfuhren, dass sich Hilfsbedürftigkeit nicht nur durch fehlende materielle Dinge auszeichnet, sondern auch durch immaterielle, wie z.B. Einsamkeit, Nicht-Gebraucht-Werden... Unser primärer Gedanke ist immer, etwas Gutes für die Menschen in Cuxhaven zu tun. Durch Begegnung von unterschiedlichen Menschen werden Unterschiede aufgeklärt, Vorurteile abgebaut und das Leben der Bewohner ein Stück angenehmer und friedlicher. Unser Projekt TanteEmma wird Menschen verschiedenster Herkunft, sozialer Schicht, Motivation und Problemlagen unter ein Dach bringen und aus dem Laden heraus können wir auf sie zugehen. In einem ersten Schritt möchten wir unseren TE planen und eröffnen, um in einem zweiten Schritt mit einigen unserer Partner eine Sozialgenossenschaft gründen (s.Projektziel Gründung einer SG), um Doppelungen von Hilfsmaßnahmen zu vermeiden um noch stärker und sichtbarer für die Bürger*innen zu sein. Das ist eines der Probleme, welches wir in unseren "sozialen Landschaft" anpacken möchten. Unser Standort gilt vielen Bürgern als "Ärgernis" (Leerstand, Spielhallen,...) TE liegt direkt am Eingangstor zum Lotsenviertel. Daher würde sich die Kaufmannschaft der IG Lotsenviertel sehr über eine Steigerung der Attraktivität zur Schillerstraße freuen, und uns ideell aber auch praktisch unterstützen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven
Beschreibung
TanteEmma liegt direkt in unserem Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven (Insgesamt Innenstadtbereich 13956)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Nachrichten
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Soziale Aktivität/Infrastruktur: Eine leerstehende Geschäftsimmobilie wird zum einen als Ort für günstiges Einkaufen und zum anderen als Ort der Begegnung und des Engagements geschaffen. Zusammenleben: TE ermöglicht ein Miteinander unabhängig von kultureller Herkunft, sozialer Schicht und Alter/Generation. Schule/Bildung: TE wird ein außerschulischer Ort des Lernens. Amateure und Experten geben Wissen weiter und stellen ihre Kompetenz der Allgemeinheit zur Verfügung. Stadtteilkultur: Menschen lernen miteinander in Workshops und Kursen. Sie gestalten ihr privates und lokales Umfeld.
Qualitätskriterien
Beschreibung
TE ein Ort ist, an dem die Bewohner ihre Anliegen und Interessen äußern. Sie vertrauen drauf, dass gemeinsam Wege gefunden werden diese zu erreichen und umzusetzen.
Beschreibung
TE wird in seiner Form der Sozialgenossenschaft als Vorbild wahrgenommen. Gemeinsame Interessen können gebündelt und kanalisiert werden, so dass eine größere und stärkere Lobby entsteht.
Beschreibung
TE wird von den Bürgern genutzt und gestaltet. Es wird als ein Tool/Vehikel wahrgenommen und benutzt, welches der Nachbarschaft und dem Miteinander dient.
Beschreibung
TE wird von Vereinen und Kooperationen genutzt, um Ehrenamtliche aus dem Pool der Ehrenamtsagentur zu "buchen". Auch werden die Mitarbeiter von TE als Experten und Berater in sozialen, städtischen Belangen wahrgenommen und zu Rate gezogen.
Beschreibung
TE als Sprachrohr der Bürger auftritt. Es wird ein Rahmen geschaffen, dass Menschen ihre Anliegen formulieren und im Verfolgen dieser vom TE-Team unterstützt und begleitet werden. Durch Empowerment lassen sich Lebensbedingungen verbessern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven ///Offenes Herz Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allg. Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingsarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// Hospizgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven /// IG Lotsenviertel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1.FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt zu den MdL´s Thiemo Röhler (CDU) und Uwe Santjer (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hahnel Seniorenstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch
Typ
Stadtteil
Galerie
ansicht gebaeude tanteemma
bild moderationswand
projektgebiet csc e.v
logo gruen
logo blau
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam. Für dich. Vor Ort. Christliches Sozialwerk Cuxhaven e.V.

Ansprechpartner
Sven Wersien
Organisation Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk
Funktion 1.Vorsitzender
Gemeinsam. Für dich. Vor Ort.
Projektbeschreibung
Aus der ursprünglichen Idee, Migranten mit Ausstattung (Möbel, Hausrat..) der ersten eigenen Wohnung sowie bei der Renovierung zu helfen, wurde mehr: Es entstand die Idee, die Hilfe ALLEN Menschen zukommen zu lassen, die sich in einer Notsituation befinden. Unsere sehr praktischen Hilfsangebote stehen allen hilfsbedürftigen Menschen in der Stadtmitte Cuxhavens zur Verfügung, die sich auf Grund ihrer persönlichen Situation nicht selbst helfen können. Unserer hauptamtlicher Koordinator ist der Kümmerer für unser Projektgebiet. Er nimmt die Bedarfe bei Besuchen von Nachbarn und bei persönlichen Gesprächen mit den Bürgern auf. Auch hält er Kontakt zu den lokalen Netzwerken von Wohlfahrtverbänden und vielen sozialen Playern der Stadt. Dabei werden vorhandene Strukturen und Angebote berücksichtigt und ggf. dorthin vermittelt. Weitergehende Bedarfe werden dann auf Realisierbarkeit mit den gegebenen Ressourcen geprüft. Mit Ehrenamtlichen (ein Pool von ca. 30 Personen) werden dann Maßnahmen überlegt, geplant und umgesetzt. So bieten wir derzeit an: - Beratung für Haushalt und Finanzen bei Nachbarn vor Ort - Begleitung zu Terminen (Behörde, Gericht, Krankenhaus u.ä.) - individuelle Förderung und Hilfen (Formulare, Anträge, Schriftverkehr, Nachhilfe für Berufsschule/ Führerscheintheorie) - Hilfe in Wohnungen (Möbel, Renovierung u.ä.) - multikultureller Nähtreff für Frauen Wir haben festgestellt, dass wir in den 1zu1-Hilfen eine sehr starke Kompetenz und belastbare Ehrenamtsstruktur aufbauen konnten. So gehen wöchentlich Ehrenamtliche zu Bürgern und treffen sich in deren Wohnungen, um Nachhilfe zu geben, Anträge zu bearbeiten und beim Schriftverkehr ganz praktisch zu helfen. Dabei werden Kompetenzen vermittelt, die von den Bürgern wiederum an andere weitergegeben werden. Hier werden wir die die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und neue Formate ("Ich zeige Dir...", "Zeitspender",...) ausprobieren und etablieren. Dafür stehen wir in regem Austausch mit dem Freiwilligenzentrum und loten neue Formen der Zusammenarbeit aus. Eine gute Basis bietet unsere Projektidee „TanteEmma“, um Kompetenzen zu bündeln und einen neuen Begegnungsort zu schaffen. Regen Anklang hat unser multikultureller Nähtreff gefunden, so dass wir weitere mittelgroße Veranstaltungen (Stadteilfest) planen. Wir möchten durch einen Krabbeltreff alltagsbezogene Kompetenzen bei jungen Familien und Alleinerziehenden stärken. Frauen sollen Mut bekommen und in schwere Lebenslagen unterstützt werden.
Ausgangslage
Unser Quartier ist davon geprägt, dass neben Geschäften viel preisgünstiger Wohnraum vorhanden ist, der oft von sozialschwachen Personen bewohnt wird. Trotz der räumlichen Nähe entsteht aber keine "soziale Nähe". Hier sehen wir unseren Auftrag durch Angebote, Aktionen und praktische Hilfeleistungen zum einen Menschen zu helfen und zum anderen Menschen zusammen zu bringen. Da unsere anfängliche Initiative durch "simples Anpacken und Machen" geprägt war, sind wir bis heute noch stark von einem pragmatischen Engagement und unserer Umsetzungskompetenz gekennzeichnet. Unser Motto: " Nicht reden...machen!" Der Armutsbericht des Landkreises weist für die Stadt Cuxhaven u.a. folgende besonders betroffenen Gruppen aus: Alleinerziehende, ältere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund. Unsere Engagement für und mit Migranten ist die Keimzelle des Vereins. Hier sind wir nach wie vor aktiv und als kompetenter Partner in der Stadt anerkannt. Die Not der zwei erstgenannten Zielgruppen möchten wir uns in der kommenden Förderperiode insbesondere widmen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven
Beschreibung
Unser Büro in der Deichstrasse 34 ist direkt im Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
13956
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der Stadt Cuxhaven
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Zeitung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Christliche Sozialwerk Cuxhaven ist die Anlaufstelle in der Innenstadt-Nachbarschaft. Wir kümmern uns um die Anliegen der Menschen und schauen in unserem lokalen Netzwerk wohin wir Hilfesuchende vermitteln können. Dabei ist es immer unser Anliegen die Hilfeempfänger praktisch miteinzubeziehen. Wir suchen die Menschen auf und klären ihre Anliegen bei ihnen zuhause. Wir ermutigen diese Personen mit ihren Fähigkeiten selbst aktiv zu werden. Wir bleiben im Kontakt und laden die Menschen wiederholt ein, herauszukommen und zu partizipieren. Selbstwirksamkeit, Ressourcenförderung und Lösungsorientierung sind die Leitlinien unserer Arbeit. Nach Außen stellen wir unsere Arbeit und die Notwendigkeit dieser Aufgabe auf diversen Wegen dar. Wir laden regelmäßig Vertreter der Presse ein. Landtagsabgeordnete verschaffen sich vor Ort ein Bild unserer Arbeit. Stadt und Landkreis werden regelmäßig in Überlegungen einbezogen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn die Bewohner uns kennen, weiterempfehlen und unsere Dienste und Beratungsanagebote nutzen. Dies drückt Vertrauen, Kompetenz und positive, wohlwollende Mundzumund-Propaganda aus. Sie fühlen sich mit ihren Interesse bei uns an der richtigen Adresse.
Beschreibung
Wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft sich kennen, sich schätzen und miteinander, wertschätzend interagieren. Wenn also "soziale Nähe" entstanden ist und Leben in vielen Facetten miteinander geteilt wird.
Beschreibung
Wenn Stärken erkannt werden: Dies geschieht durch die Betonung der Selbstwirksamkeit. Und durch die ressourcenorientierte Arbeit trägt die Eigen- und Fremdwahrnehmung dazu bei, dass Stärken erkannt und gefördert werden.
Beschreibung
Die Sozialgenossenschaft entsteht + den Bürgermarkt betreibt. Ein Festival + Stadtteilfest langfristig von breiter Allianz getragen + gesichert. Das entstanden Bündnis entwickelt Regelmäßigkeit an Aktivitäten. Ideen/Herausforderungen miteinander teilen.
Beschreibung
Eine heterogene Gruppe von Menschen erkennt vereinende Ziele und Visionen. Wenn also das unser ErzählCafé + der interk. Krabbeltreff entsteht und daraus eine gemeinsame und verbindende Aktivität daraus erwächst, dann ist das Ziel erreicht.
Beschreibung
wir den Bürgermarkt eröffnen und die Sozialgenossenschaft gegründet wird. Es entsteht eine Anlaufstelle für Nachbarn, wo günstig verkauf/eingekauft werden kann, Ehrenamt gelebt und vermittelt wird, Nachbarschaft mit Wort und Tat gelebt wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven ///Offenes Herz Altenwalde
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allg. Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingsarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// Hospizgruppe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven /// IG Lotsenviertel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadtsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LK Cuxhaven - Gesundheitsamt MiMi Projekt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
1.FC Eintracht Cuxhaven e.V. /// Baskets Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kontakt zu den MdL´s Thiemo Röhler (CDU) und Uwe Santjer (SPD)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied und Initiator: "Cuxhaven für Respekt und Menschenwürde" (ca. 50 Mitgliedsvereine-und Verbände)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mitglied der Lenkungsrunde "Engagierte Stadt", Mitglied der interkulturellen Woche, Mitglied "Ein Tisch" Angebote für Geflüchtete
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hahnel Seniorenstiftung
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ritzebüttel Aktiv (Soziale Stadt Lehfeld) /// Soziale Stadt Süderwisch
Typ
Stadtteil
Galerie
projektgebiet csc e.v
impressionen gebiet 1
impressionen gebiet 2
impressionen gebiet 3
impressionen gebiet 4
impressionen gebiet 5
impressionen gebiet 6
impressionen gebiet 7
Videos
Zustimmung Veröffentlichung
On

Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen

Ansprechpartner
Dilek Boyu
DuK - Weltkulturhaus als ein Begegnungsort verschiedener Kulturen, Glaubensrichtungen und Ethnien zur Verbesserung der gegenseitigen Verständigung.
Projektbeschreibung
Es ist das primäre Ziel unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ (Weltkulturhaus), für interkulturelle und generationsübergreifende Aktivitäten aufzubauen. Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen insbesondere in der Nordstadt ermöglichen und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken und fördern. Mit dem Zentrum werden die ehrenamtlich Aktiven aus verschiedenen Kulturkreisen mit ihrer Arbeit sichtbarer in der Stadtgesellschaft und erhalten bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten Engagements. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe, des Teilseins und ein Forum für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen in der Nordstadt bieten. Insbesondere durch den Dialog zwischen allen Kulturen, Generationen und Religionen in Hildesheim und insbesondere der Nordstadt (42% Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte) soll dieses Ziel verwirklicht werden. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote, Projekte und Maßnahmen stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander wecken:Entwicklung von bedarfsgerechten interkulturellen Workshops insbes. für Bewohner*innen der Nordstadt; eine internationale Bibliothek, wo Bücher aus aller Welt und insbesondere alte Klassiker in Form von Lesungen ein Interesse für verschiedene Kulturen schaffen soll; Durch bedarfsgerechte Informationsveranstaltungen und gemeinsame Entwicklung von Workshops (u.a. zu Prävention) zu verschiedenen Themen wie Religion, Kultur, Rassismus, Gesundheit sollen verschiedene Perspektiven eingenommen und eine interkulturelle Öffnung durch dialogorientierten Austausch ermöglicht werden; im geplanten offenen Kreativcafé können Bewohner*innen kreative Angebote wie z.B. Malen, Stricken, Kochen etc. wahrnehmen; Nachbarschaftsfeste z.B monatliches interkulturelles Frühstück, Flohmärkte etc.; Für Jugendliche in der Nordstadt soll Raum geschaffen werden um mit gleichgesinnten ihre eigene Identität leben und erleben zu können. Das DuK soll für eine offene Nachbarschaft sorgen
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort und insbesondere in der Nordstadt leisten. Allerdings ist die Vernetzung untereinander gering, so dass die Effizienz der soziokulturellen Arbeit darunter leidet. Die Mitgliedsvereine vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Multiplikatoren. Zur Verbesserung und Professionalisierung ihrer kontinuierlichen und ehrenamtlichen Arbeit benötigen sie Räumlichkeiten zur Umsetzung ihrer vielfältigen Angebote. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist, gibt es in dieser Form in Hildesheim nicht. Die Nordstadt gehört zu den Stadtteilen mit großem Erneuerungsbedarf und zum Programmgebiet „Soziale Stadt“. Gleichzeitig leben die Menschen hier seit Jahrzehnten aktiv die Tradition der Selbst- und Nachbarschaftshilfe. Viele der Menschen, die sich bei unseren Mitgliedsvereinen und Kooperationspartner*innen engagieren, sind bereits seit Jahren in der Nordstadt aktiv. Sie kennen die Menschen vor Ort und ihre Bedürfnisse im Alltag, wie z.B. den weitverbreiteten Wunsch nach mehr gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe. Dieses Potenzial gilt es zu bündeln und im Rahmen der Einrichtung eines Zentrums für die Entwicklung einer offenen gleichberechtigen Stadtgesellschaft insbesondere in der Nordstadt so zu nutzen, dass der fehlenden gleichberechtigten Teilhabe entgegengewirkt wird
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-WestRichtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
11016
Quelle / Anmerkungen
Stand Ende 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Der Verbund hat durch seine vielfältige und langjährige Arbeit mit seinen Mitgliedsvereinen insbesondere das Vertrauen von Menschen mit Migrationsgeschichte in Hildesheim inne. In Abgrenzung bzw. als Ergänzung zum Förderprogramm "Soziale Stadt" ist an dieser Stelle zu betonen, dass durch diese Faktoren keine Hemmungen oder Barrieren seitens vieler Menschen mit Migrationsgeschichte bestehen sich aktiv an der Gestaltung des Dialog- und Kompetenzzentrums zu beteiligen, da die Grundlage der Arbeit der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. schon seit der Gründung auf gleichberechtigter Teilhabe aller Kulturen und Menschen fußt. Das Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen soll in der Nordstadt, welche zum Programmgebiet "Soziale Stadt" gehört, insbesondere die soziokulturelle Arbeit der Menschen, der Vereine und bereits bestehenden Institutionen ergänzen und unterstützen. Neben dem schon seit langem gewachsenen Vertrauen zu vielen Menschen in der Nordstadt und ganz Hildesheims steht die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. für gelebte Vielfalt. Dies schafft ein Netzwerk aus verschiedenen Kulturen, welches in Hildesheim einmalig ist. So hat der Verbund kontakt zu vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen und somit eine enorme Reichweite, welche insbesondere durch eine strukturelle Förderung eines Dialog- und Kompetenzzentrums weiter gestärkt und genutzt werden könnte und vielen Menschen die Chance geben würde, aktiv Teilhaben zu können und die Sichtbarkeit ihrer Kulturen und Gebräuche, aber auch Projekte zu fördern. Neben den Faktoren, die der Verbund selbst mitbringt, ist auch der Standort des Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen besonders hervorzuheben. Das Zentrum im Langen Garten 21, 31137 Hildesheim ist für Menschen aus verschiedenen Stadtteilen gut zu errreichen und kann somit als Brücke zwischen der Hildesheimer Nordstadt und anderen Stadtteilen (Oststadt, Drispenstedt, Stadtmitte) gesehen werden. Die Anbindung des Zentrums zur Oststadt ist unter anderem das Fahrenheitsgebiet in welchem verschiedene Kulturen leben und insbesondere Menschen, die sich als Sinti und Roma verstehen. Auch die Möglichkeit für Menschen die aus Drispenstedt, wo viele Menschen eine russische oder türkische Migrationsgeschichte haben, zum Zentrum kommen möchten ist gegeben. Alles in allem kann man sagen, dass ein Ausnahmefall gegeben ist, da die Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. und ihre Mitglieder schon seit Jahren für die Schaffung eines solchen Zentrums kämpfen und die Menschen in Hildesheim und Umgebung einen großen Bedarf an Begegnungsorten sehen, an denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchzuführen. Durch das Zentrum kann der Verbund als starker Kooperationspartner das bestehende Quartiersmanagement unterstützend ergänzen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen. Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Einfach da sein, Empowerment, Erzählcafés, Fachtag, Generationsübergreifender Ansatz, Gruppendiskussionen,Hilfe zur Selbsthilfe, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste Weihnachts- und Flohmärkte, Kultur- und Kunstprojekte.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden; neue Formen von Projekten gefördert, durchgeführt und entwickelt werden; gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung (Menschen mit Migrationsgeschichte/MO) stattfindet.
Beschreibung
Vernetzung mit bestehenden Institutionen/Akteur*innen ausgebaut ist; die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden und dadurch Teilhabe gesichert und diese als Bereicherung verstanden wird
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Beschreibung
generations-, kultur- und glaubensübergreifende Basisarbeit zur Verbesserung der Völkerverständigung durch Abbau von Vorurteilen und das Aufeinanderzugehen sowie die Stärkung der Akzeptanz in der Stadtgesellschaft geleistet wurde.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde In Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Atatürk Kültür Dernegi e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - russischer Kulturverein Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EL PUENTE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - spanisch und portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mala Ezidya für Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vanakkam Thamilar Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Somalischer Verein Hildesheim und Umgebung (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sudanhaus in Hildesheim (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kaleidoskop e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - Italienische Gesellschaft Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Afghanischer Verein (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "Betreuen und Wohnen"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki in der Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Galerie
innenansicht duk
Zustimmung Veröffentlichung
On

Mein-Dein-Unser

Ansprechpartner
Marion Jakobi
Organisation Nachbarschaftstreff Burgdorf
Funktion Koordination und Leitung
Mein: Ich habe Schätze in mir - Dein: Mein Einsatz für die Nachbarschaft - Unser: Wo können wir teilhaben? Was können wir gemeinsam für unseren Stadtteil / Stadt tun? Was kann ich/ was können wir beisteuern?
Projektbeschreibung
Seit ca. 16 Jahren arbeiten wir in unserem Nachbarschaftstreff gemeinsam mit den Menschen unseres Stadtteils Süd in Burgdorf, um soziale Kontakte zu unterstützen. In unserer Nachbarschaft leben Menschen mit ganz unterschiedlichen ethnischen, religiösen und kulturellen Identitäten. Durch die Vielfalt der Menschen unseres Stadtteils, bedingen sich große, auch sozialökonomische, Unterschiede. Um ein gutes Klima des Miteinander und Füreinander zu unterstützen ist uns die Integration aller ins nachbarschaftliche sowie ins städtische Leben ein Anliegen. Aus diesem Grunde gestalten wir unsere Arbeit im Nachbarschaftstreff als niedrigschwelligen Anlaufpunkt. Ca. 30 Ehrenamtlichen unterstützen uns bei dieser Arbeit. Sie setzen sich sowohl aus alteingesessenen wie auch neuzugewanderten Bürger*innen Burgdorfs zusammen. Hierbei ist unsere Beobachtung, dass die Menschen, die sich mit ihrem Quartier verbunden fühlen, sich auch zunehmend mehr für „ihr Quartier“ einsetzen. Unser Ziel ist gemeinsam mit den Bewohner*innen aus Burgdorf Süd, Gelegenheiten zu entwickeln, durch die mehr Selbstaktivierung und eigene „Schaffens-Möglichkeiten“ entdeckt werden können. Möglichkeiten schaffen, durch die eigene Stärken, individuelle Fähigkeiten und Interessen herausgefunden werden, bieten Gelegenheit für sowohl Teilhabe als auch Partizipation. Dieses soll u. a. erreicht werden durch Ideen-Feste, gemeinsame Projekte mit den Bewohner*innen, Stadtteilversammlungen, etc. Durch Unterstützung der Entwicklung von Empowerment und ein Verständnis der Gemeinwesenarbeit soll dazu beigetragen werden, dass es sowohl bei den Bewohner*innen wie auch bei den institutionellen Akteuren (seit 2018 Teilnahme am Arbeitskreis Sozialraum Süd) unseres Stadtteils, zu einem Gefühl des "Mein Dein - Unser" kommt. Dies meint, dass die genannten unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken entdecken und Ideen entwickeln, welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Dem folgend ist Ziel, unter den Gesichtspunkten von Gemeinwesenarbeit, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser). Der Aspekt, was können wir zusammen und jeder Einzelne beitragen für unser Quartier, ist Leitgedanke unseres angedachten Projektes. Um hierbei die Projekte und die Einzelnen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, bedarf es einer kontinuierlichen und vertrauensvollen Möglichkeit der Begegnung, die unser Nachbarschaftstreff weiter darstellen möchte.
Ausgangslage
Die Südstadt in Burgdorf gestaltet sich im Gegensatz zur übrigen Stadt sehr heterogen in Bezug auf ethnischer, religiöser und kultureller Identität der Bewohner*innen. Auch baulich sticht dieser Stadtteil durch die Häufung von Mehrfamilien- und Hochhäusern hervor. Der Straßenzug, in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, befindet sich am südlichen Stadtrand. Auf der einen Seite stehen neun Mehrfamilienhäuser mit B-Schein Berechtigung und auf der anderen Seite stehen Reihenhäuser im Eigentum der Bewohner*innen. in den 1990er und 2015 wurde vorwiegend dieser Stadtteil genutzt, um geflüchteten Familien Wohnraum zu bieten. Insbesondere in unserem Straßenzug gibt es vermehrt kulturelle Konflikte (Müll, Lautstärke, Gerüche, Draußen-Aktivitäten usw.), welche durch die vorhandenen Sprachbarrieren oft schwierig zu lösen sind. Die Menschen leben hier, da es sich als das finanziell Machbare darstellt, einige streben danach in andere "bessere" Stadtteile umzuziehen. Viele der hier ansässigen Menschen gehen keiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nach, gestalten ihren Alltag durch die Grundsicherung. Dieses hat zur Folge, dass hier Familien leben, die sich in schwachen Sozialstrukturen befinden. Als Folge dessen ist eine Vererbung der sozialen Lage zu beobachten. Zudem stellen wir fest, dass sich die Familien immer mehr um ihre Belange, evtl. noch um die ihrer Community kümmern, als um das Allgemeinwohl. Viele scheinen aufgrund ihrer prekären Lage sich mehr um den Erhalt ihrer Existenz zu kümmern, als das sie in ihrer Person Kapazitäten entdecken, durch die sie aktiv an dem sie umgebenden Leben im Stadtteil teilnehmen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Burgdorf Südstadt
Beschreibung
- Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd. - Das auf der Karte Pink gekennzeichnete Gebiet umzeichnet Burgdorf Süd. - Das Grün markierte Gebiet kennzeichnet unser jetzigen Wirkungsorte, in denen wir direkt und indirekt arbeiten. Das heißt, dass unsere derzeitigen Besucher*innen des Nachnarschaftstreffs vorwiegend aus diesen Bereichen kommen. Im Rahmen unserer Vernetzung, durch den Arbeitskreis Sozialraum Süd, arbeiten wir sehr eng mit den Institutionellen Akteuren, in dem Grün gekennzeichneten Gebiet zusammen und entwickeln Institutionen übergreifende Modelle der Zusammenarbeit - Das Gebiet, welches Lila markiert ist, stellt unsere direkte Nachbarschaft dar, in der der Wirkungsgrad derzeit am höchsten ist, mit der meisten Beteiligung der Bewohner*innen - Direkt an unserem Gebiet angrenzend befindet sich ein Stadtgarten, der von mehreren Bewohner*innen aus ganz Burgdorf genutzt werden kann, auch unser Nachbarschaftstreff hat dort zwei Parzellen. Hier kommt es zu einem regen Austausch aller Nutzer*innen. - Das Gebiet, welches rechts oben (östlich) angrenzt, gehört zum Baugebiet Burgdorf/Hülptingsen. Trotz der direkten Nähe haben wir derzeit wenig Besucher*innen/ Ausstrahlung dorthin. - Durch die „Uetzer Straße“ (oben im Bild) stellt sich eine Straßengrenze zu uns dar. Jedoch befindet sich hier eine Wiese, die Bewohner*innen im Anschluss sind eher zur Kernstadt orientiert.
Einwohnerzahl
8857
Quelle / Anmerkungen
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019. Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
60
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019. Daten zum Stadtgebiet Süd und Süd-Ost nicht abrufbar
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Statistik Stadt Burgdorf und zugehörige Orte, Zugriff durch: Bürgerbüro, Herr Walter Vierke, 15.04.2019.
Unterlagen zum Gebiet
burgdorf_sued.jpg (979.28 KB)
burgdorf_stadt.jpg (831.47 KB)
GWA/QM-Ansatz
Aufgrund der sowohl örtlichen wie auch sozialen Gegebenheiten in dem unser Nachbarschaftstreff verortet ist, ist es uns ein Anliegen zusammen, mit den Bewohner*innen Möglichkeiten der Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu entdecken. Hierbei sehen wir als ersten Schritt, dass die Nachbarschaft sichtbar wird, man sich kennenlernt. Dies möchten wir unterstützen als Anlaufpunkt, der als offener Begegnungsort genutzt werden kann. Ziel hierbei ist, dass die Menschen unseres Stadtteils sich selbst erleben (Mein), eigene Stärken herausfinden und Ideen entwickeln welches ihr Beitrag für ihren Nachbarn, die Nachbarschaft und den Stadtteil (Dein) sein kann. Darüber hinaus sehen wir den Ansatz unserer Gemeinwesenarbeit darin das bürgerschaftliche Engagement zu stärken (Unser), in dem wir gemeinsam, mit den Bewohner*innen, als Expert*innen ihres Gebietes, in der Öffentlichkeit auftreten wollen. Hiermit wollen wir dem Stadtteil ein Gesicht verleihen, die Menschen Nahbar machen, auch, um der Stigmatisierung des Stadtteils und des genannten Straßenzugs aus eigener Kraft/ Empowerment entgegenwirken zu können. Aktuell nehmen wir am Arbeitskreis Sozialraum Süd teil. Hier geht es um die Entwicklung neuer Strukturen zur Sichtbarkeit des Stadtteils und seiner Angebote. Es finden gegenseitige Besuche der Mitarbeiter*innen der Akteure vor Ort statt. Zudem gibt es auch einen Austausch in den offenen Treffs, um gemeinsam mit den aktuellen Besucher*innen weitere Handlungsansätze zu überlegen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wenn wir durch die Angebote in unserem Nachbarschaftstreff den Bewohner*innen für sie atraktive Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches bieten, die dazu beitragen die entstandenen Hürden abzubauen
Beschreibung
Durch die Zusammenarbeit des AK´s Sozialraum Süd ist ein erster Schritt getan, um das Bewusstsein für unseren Stadtteil und welche Möglichkeiten sich hier bieten zu schärfen. Ein Weiteres ist der Ausabua einer konkreten Zusammenarbeit.
Beschreibung
Ein Teilziel ist erreicht, wenn sich Bewohner*innen zu beiden Seiten unseres Straßenzugs aktiv bei der Gestaltung unseres Nachbarschaftstreffs und für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, Austausch auf Augenhöhe mit den anderen Bweohner*innen praktizieren
Beschreibung
Beispielhaft die Erstellung eines Flyers/ eines Plans, mit allen relevanten Beratungsstellen sowie ein Wissen über die jeweiligen Inhalte auf Akteursebene. Die Akteure als Multiplikator für die Bewohner*innen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
AK Sozialraum Süd, AK Flüchtlinge, AK Integration, Gleichstellungsbeauftragte, Mobile Jugendhilfe, Südstadtbistro, Sozialamt, Jugendamt, Polizeidienststelle Burgdorf
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutscher Kinderschutzbund OV Burgdorf e.V., Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf e.V., Diakonieverband Hannover Land, Kolpingsfamilie, Lebenhilfe Peine-Burgdorf GmbH, VHS,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Vonovia
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Senioren-und Pflegestützpunkt, Gesundheitbeauftragte der Paulusgemeinde, Familienhebamme
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Paulus, Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Pankratius, Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürger für Bürger e.V., Christliche Pfadfinder Burgdorf
Typ
Stadtteil
Galerie
cafe im garten
fruehlingsfest
aktion lastenrad
mutter kind gruppe
Zustimmung Veröffentlichung
On