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Wohnen und Wohnumfeld

Jugend Verändert - Jugend Gestaltet - Jugend Verbindet

Ansprechpartner
Astrid Hunke
Funktion Agentur zur Vermittlung von Ehrenamt im Projektmanagement
Junge Menschen in Hornburg sowie in der Region Elm Asse des Landkreises Wolfenbüttel in Remlingen gestalten ihre Umgebung selbst und passen ihre neuen Strukturen an ihren Lebensraum vor Ort an.
Projektbeschreibung
Die Freiwilligenagentur gehört zum LK Wolfenbüttel, ist in WF verortet und in der Region seit 23 Jahren tätig. Sie möchte in Hornburg und Remlingen erreichen, dass Jugendstützpunkte errichtet werden, die von Jugendlichen betrieben werden. Die jungen Menschen bekommen die Möglichkeit, die Entstehung und Errichtung selbst zu organisieren, von der Planung bis zum Betrieb der Einrichtungen. Diese Stützpunkte haben den Charakter selbstgeführter Jugendcafés, die auch für Institutionen und Verbänden als Treff oder als Informationsdrehscheibe genutzt werden können. Sie sollen zentral und sichtbar im Kern der Ortschaften liegen. Junge Menschen vor Ort bringen sich für die ältere Generation ein, machen ihre Jugendkultur transparent, um ein generatives Gleichgewicht in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport herzustellen und initiieren demokratiefördernde Aktivitäten. Diese werden zur Neuentstehung und Erhaltung des Ehrenamtes vor Ort beitragen. Die jungen Menschen leisten einen Anteil zur Bereicherung des Gemeinwesens vor Ort und identifizieren sich mit ihrem Lebensraum und fördern Akzeptanz und gemeinschaftliches Handeln in den ländlichen Gemeinschaften. Sie entwickeln gemeinschaftliches Leben und demokratische Mitbestimmung. Da bisher in diesen beiden Orten viel traditionelles Ehrenamt stattfindet, in dem junge Menschen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung vorfinden, haben sich Nischengesellschaften gebildet. A.) Junge Menschen, die sich an Strukturen orientieren, die der rechten Szene zuzuordnen sind. B.) Jugendliche mit Migrationshintergrund, (1982 - 1985 und 2015 - 2018). C.) Junge Menschen die sich weder der einen noch der anderen Gruppierung zuordnen möchte, vor Ort keine Möglichkeiten der Entfaltung vorfinden und daher in die nahegelegenen Städte Wolfenbüttel und Braunschweig ausweichen um ihre Freizeit und ihr Ehrenamt auszuüben. Diese Entwicklung führt zu Frontenbildungen und Fluchtbewegungen junger Menschen aus ländlichen Gebieten vor allen deshalb, weil hier eine Rechte Szene auf Sekundärmigration stößt und diese Entwicklung dem Gemeinwesen vor Ort abträglich ist. In unserem Projekt werden junge Menschen empowert, damit diese wiederum das Gemeinwesen empowern.Das geschieht in den zu entwickelnden Stützpunkten. Wir möchten die Zielgruppen aufsuchen, Kontakt herstellen, Gruppen zusammenführen durch kleine Veranstaltungen, Ideen sammeln und die Jugendlichen empowern Ideen vor Ort umzusetzen.Sie sollen befähigt werden im Netzwerk vor Ort aktiv zu sein.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage

In den Ortschaften Hornburg und Remlingen - kleine Ortschaften im ländlichen Raum leben <weniger als 2500 Einwohner. Sie weisen uns darauf hin dass in den Orten unterschiedliche Voraussetzungen zur Entwicklung des Gemeinwesens vorliegen, die vorherrschende Träger- und Vereinslandschaft tradiert ist und nicht mit den Ideen/ Lebenseinstellungen junger Menschen kompatibel ist, Jugendliche kaum Zugang zu diesen Strukturen finden und sich zurückziehen, sie sich außerhalb der Gemeinden  orientieren und sich Zugänge suchen, die ihren Interessen entsprechen, kostengünstig sind und Mobilität/Fahrmöglichkeiten ermöglichen, die sonst sehr eingeschränkt vorhanden sind. Einhergehend mit finanziellen Engpässen in den Familien, ein hoher Anteil der jungen Menschen bezieht Transferleistungen, nutzten Jugendliche die Angebote, die reizvoll und kostenfrei sind. Da diese wenig Identifikation mit ihren Gemeinden haben, verlassen sie ihre Umgebung und dadurch die aktuellen ländlichen Strukturen. Die Verbands-, Vereinszugehörigkeit schwindet, der Zugriff von demokratiefeindlichen Vereinigungen gelingt, die Zugehörigkeit junger Menschen in diesen Verbindungen wächst. Gleichzeitig stagniert das Gemeinwesen, es kann sich nicht entwickeln. Diese Problematik ist in Remlingen sowie in Hornburg sichtbar. Hier entwickelt sich jeweils eine Nischengesellschaft, die parallel zu den vorhandenen Strukturen agiert. Diese besteht aus jungen Menschen, die ihre eigenen Interessen (Gestaltung von Freizeit) umsetzen. Zu ihnen zählen vermehrt demokratiefeindliche Gruppen, die auf Sekundärmigration treffen. Das birgt Frust- und Gewaltpotentiale.

Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Elm-Asse / Remlingen
Beschreibung
Remlingen liegt zentral zwischen Wittmar und Semmenstedt . Es gehört zur Samtgemeinde Elm / Asse und grenzt sich zu allen umliegenden Ortschaften mit mehr als 3 Km ab. Remlingen hat keine geschäftliche Infrastruktur und ist durch den Asse-Schacht zusätzlich belastet. Durch die Asse-Problematik hat sich eine sehr kritische Bevölkerungsstruktur aufgebaut, die flankiert wird durch Gruppierungen mit rechtsradikaler Tendenz. Zusätzlich sind junge Flüchtlinge untergebracht worden.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 282 Bewohn er*innen. davon sind 20 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben 81 Bewohner+innen mit Migrationshintergrund aller Altersgruppen. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
8
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Remlingen leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 199 Bewohn er*innen. davon sind 15 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_remlingen_1.jpg (569.39 KB)
Gebiet-Name
Hornburg
Beschreibung
Hornburg liegt zwischen Schladen und Börßum. Bis zum nächsten größeren Ort liegen 9 Km. Seit 2003 hat sich eine Jugendszene mit rechtsradikalem Hintergrund gebildet die bis heute in zweiter Generation bundesweit tätig ist. Es gibt geschäftliche Infrastruktur jedoch bleibt Hornburg isoliert. Geschäftliche Aktivitäten sind auch in der Rechten Szene vor Ort erkennbar. Diese ist in den Bereichen Textildruck und Medienarbeit bundesweit tätig und angefragt. Diese Szene vergrößert sich.
Einwohnerzahl
2450
Quelle / Anmerkungen
Wikipedia / Umfeld der Kolleg*innen
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
6
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 7 Jahre bis 15 Jahre insgesamt 145 Bewohn er*innen. Davon sind 25 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
1
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben im Alter 15 Jahre bis 27 Jahre insgesamt 259 Bewohn er*innen. Davon sind 3 mit Migrationshintergrund die hier bei Sonstige eingetragen sind. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
5
Anmerkung
Die Zahlen wurden im Landkreis Wolfenbüttel / Schulamt ermittelt. Die Zahlen werden immer aktuell in jedem Jahr neu vor Ort ermittelt. In Hornburg leben insgesamt 134 Bewohn er*innen mit Migrationshintergrund. Zahlen zum Bereich Gesamtstadt konnten nicht ermittelt werden.
Unterlagen zum Gebiet
img_hornburg_1.jpg (628.97 KB)
img_hornburg_2.jpg (172.62 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die Freiwilligenagentur steigert mit diesem Projekt in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen die gesamte Lebensqualität vor Ort. Sie werden dabei unterstützt, die Strukturen für sie interessanter zu gestalten und sie zu motivieren sich selbst für ihre Bedürfnisse in der Gemeinde einzusetzen. Dazu werden gemeinsam mit den Jugendlichen Stützpunkte in den Ortschaften errichtet. Der Ansatz den wir verfolgen, ist eine Peer to Peer Methode. Im Hinblick auf entstandene rechtslastige Tendenzen in den Gemeinden (sog. "Elm-Asse-Front") werden hier Strukturen entwickelt, die durch die Mitgestaltung und die Übernahme von Verantwortung das demokratische Denken erhöhen und verfestigen. Zusätzlich werden die älteren Generationen in diese Prozesse der Verbesserung der Lebensqualität der beiden Ortschaften aktiv eingebunden. Die Teilnehmer*innen an den Jugendstützpunkten werden dazu motiviert andere vorhandene Gruppen vor Ort (Ältere Menschen, Geflüchtete) in ihre Aktivitäten mit einzubinden. Die Jugendstützpunkte sollen Aktionen ins Leben rufen und Alternativen bieten um der Rechten Szene etwas entgegenzusetzen und ihr den Boden zu entziehen. Damit wirken sie präventiv - sie stellen attraktive Angebote zur Verfügung und verhindern damit den Zulauf zu Rechten Gruppen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Jugendliche bauen Stützpunkte selbst auf und übernehmen Verantwortung, sie binden andere Gruppen der Gemeinde mit ein.
Beschreibung
Die Jugendlichen werden über ihre Interessen befragt und wir empowern ihre Ideen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung des Gemeinwesens umzusetzen.
Beschreibung
Die Jugendstützpunkte wollen weitere Gruppen erreichen und in die Arbeit einbeziehen (z.B. junge Menschen mit Gefährdungspotential, Geflüchtete, Ältere Menschen)
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Lokale Presse
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rathaus Hornburg und Gemeindeverwaltung Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Rotes Sofa Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Elm Asse Schule Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Junge Menschen mit selbst gewählten Standorten in Remlingen und Hornburg mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Eltern und Großeltern der Wohnbezirke in Remlingen sowie der Flüchtlingsunterbringungen in Remlingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bündnis gegen Rechts
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Präventionsbeauftragte des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreisjugendpflege des Landkreises Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendsozialarbeiter der Stadt Hornburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendpflege der Stadt Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Jugendhilfeverein Wolfenbüttel
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Remlingen und Hornburg gehören zum LK Wolfenbüttel. Dieser wird von 2 Stiftungen flankiert. Die Kurt - Mast - Jägermeister Stiftung, die sich für Gemeinwohl und Jugend einsetzt sowie die Stiftung Zukunftsfond - Asse, die Langzeitförderungen von Jugendinitiativen übernimmt, so diese eigenständig aufgestellt und vor Ort aktiv sind. Die Jugendstützpunkte bekommen die Möglichkeit eigenständig an diese Stiftungen heranzutreten und Anträge zu stellen. Die FWA wird diesen Prozess nachhaltig begleiten.
Galerie
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Aufsteller
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinsam Lamspringe

Ansprechpartner
Marie Henners
Organisation Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen
Funktion Fachbereichsleitung Integration
Gemeinsam Nachbarschaft entwickeln. Nachhaltige Nachbarschaft, nachhaltige Kommune.
Projektbeschreibung
Das Projekt unterstützt bürgerschaftliches Engagement & Vernetzung verschiedener Initiativen, um bewusst & nachhaltig mit dem demografischen Wandel & seinen Folgen umzugehen. Ziel ist es, dass alle Bewohner:innen sich inkludiert fühlen & gleichberechtigt an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Seit 2017 gibt es eine Anlaufstelle namens "Treffpunkt", in der verschiedene Beratungs- & Bildungsangebote sowie Veranstaltungen stattfinden. Die Projektmitarbeiter:innen führen diese zum Teil selbst durch & koordinieren, begleiten & unterstützen Angebote von Ehrenamtlichen sowie hauptamtlichen Netzwerkpartner:innen. Auch über die Räumlichkeiten des Treffpunkts hinaus werden Aktivitäten im Sozialraum organisiert, als Möglichkeit der Aktivierung von Bewohner:innen für das Gemeinwesen genutzt & unter Einbeziehung des Netzwerks unterstützt. Damit ist das Projekt ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune für die Gemeinde Lamspringe. Durch Angebote wie das monatliche gemeinsame Frühstück & das ebenfalls monatlich stattfindende gemeinsame Abendessen entsteht Raum für Austausch. Bedarfe & Ideen der Bewohner:innen werden geäußert, gemeinsam konkretisiert & angegangen. Mittlerweile gibt es daher bspw. auch eine Küche im Treffpunkt, damit auf vielfachen Wunsch zukünftig gemeinsam gekocht & gebacken werden kann. Aufgrund des neuartigen Corona-Viruses konnte sie bisher leider noch nicht vollumfänglich genutzt werden. Der Grundgedanke des gemeinsamen Gestalten des Miteinanders in der Gemeinde findet sich nicht nur im Projekttitel wieder sondern auch in den Namen der Veranstaltungen, wie bspw. Gemeinsam ESSEN, und natürlich vor allem im Miteinander unter den Teilnehmenden. Gemeinsam werden Bedarfe erhoben & bedarfsgerechte Angebote von Bewohner:innen (und) für Bewohner:innen gemacht. Gemeinsam wird erarbeitet, wie vielfältig diese Gemeinschaft ist & welche Stärken sich daraus ergeben. Bei den Aktivitäten sollen als Klammer die Begriffe Heimat, Nachbarschaft & Vielfalt leitend sein. Dadurch soll die vom demografischen Wandel betroffene Nachbarschaft gestärkt, toleranter & damit nachhaltig lebenswerter für alle werden. In Kooperation insbesondere mit der Gemeinde, dem Netzwerk Jugend, dem Netzwerk-Senioren e.V. & der evangelischen Kirche arbeiten wir daran auch unter den seit März veränderten Rahmenbedingungen Begegnung & Kontakt zu ermöglichen, Einsamkeit & Lücken in der Grundversorgung entgegen zu wirken & den Zusammenhalt zu stärken.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Die größte Herausforderung ist nach wie vor der demografische Wandel. Laut dem Landesamt für Statistik Niedersachsen wird zwischen 2008 und 2031 die Bevölkerung des Landkreises Hildesheim einen Rückgang von 12,4 % verzeichnen. Von dieser Entwicklung ist insbesondere der Südkreis also auch die Gemeinde Lamspringe betroffen. "Die Bevölkerungsprognose des Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung für die NBank weist eine Bevölkerungsentwicklung in der Samtgemeinde Lamspringe vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2030 von 5 873 auf 3 658 Einwohner:innen aus" (MI 02.09.2015). Die Bevölkerung wird nicht nur insgesamt weniger sondern auch wesentlich älter im Durchschnitt. Um für diese Entwicklung gut aufgestellt zu sein, braucht es eine gut vernetzte und engagierte Einwohner:innenschaft. Weitere Querschnittthemen im Rahmen der Globalisierung möchte die Gemeinde durch Teilnahme am Projekt "Global Nachhaltige Kommune in Niedersachsen" in den Fokus nehmen, um sich zukunftsorientiert aufzustellen. Anhand der vielen Vereine & dem Netzwerk Jugend ist erkennbar, dass der Wille die Zukunft mitzubestimmen & zu gestalten da ist. Allerdings ist der Zusammenhalt im einzelnen noch nicht in der ganzen Gemeinde, die erst seit 2016 eine Einheitsgemeinde ist & noch stark in alten Strukturen denkt, zu spüren. Teilhabe & Inklusion sind in der Theorie weiter als in der Praxis. Durch die Arbeit des Projekts "Gemeinsam Lamspringe" wird eine wichtige Plattform zur Begegnung & zum Austausch für die zahlreichen Zusammenschlüsse & Einzelpersonen geboten. Die strategische Gemeinwesenarbeit ermöglicht das zielgerichtete Zusammenführen von Engagement & erhöht damit das Wirkungspotential.
GWA/QM-Ansatz
Durch die stärkere Vernetzung der Institutionen im Sozialraum wird das Gemeinwesen insgesamt entwickelt. Es geht um die Vernetzung der Bewohner:innen, um den Zusammenhalt zu stärken und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen zu fördern. Möglichkeit zur Teilhabe für alle Menschen soll geschaffen werden. Durch Begegnungs- und Austauschangebote soll gegenseitiges Verständnis füreinander geschaffen und ein nachbarschaftliches Miteinander gestärkt werden. Die daraus folgende Akzeptanz hat präventiven Charakter, was soziale Konflikte betrifft, sodass ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, ethnischen Ursprungs, Geschlechts etc. möglich ist. Durch die verstärkten Netzwerke auf persönlicher wie auf struktureller Ebene wird es zu einer Qualitätssteigerung der sozialen Beziehungen kommen. Auch infrastrukturelle Bedingungen können im Idealfall verbessert werden, da es im Rahmen des Projektes zu neuen Ideen & Ansätzen einer gemeinschaftlich organisierten Mobilität und Nutzung vom öffentlichen Raum kommt. Durch verstärkten Austausch & nachbarschaftliche Hilfe kann auch der umfangreiche Beratungsbedarf vermindert werden. So können die Menschen auf (Beratungs-)Institutionen zurückgreifen, aber sind zur Bewältigung ihres Alltags nicht davon abhängig, da sie zur Selbsthilfe befähigt werden. Als Modellprojekt hat es nach wie vor lokalpolitischen Einfluss, da Gemeinden im Landkreis es aufgreifen können.
Vorhandene Strukturen
Bereits vor dem Start der ersten Projektphase im Herbst 2017 gab es durch Ehrenamtliche aus dem kirchlichen Bereich sowie durch andere Vereine Strukturen der Gemeinwesenarbeit. In einer Gemeinde wie Lamspringe sind Menschen häufig gut untereinander vernetzt oder zumindest mit einander bekannt. Diejenigen, die ehrenamtlich engagiert sind, sind häufig in mehreren Vereinen oder Gruppen Mitglied, sodass dort ein Transfer stattfindet. Jedoch sind nach wie vor nicht alle Bewohner:innen in diese Strukturen integriert oder fühlen sich ausreichend von ihr angesprochen. Viele sind auch hauptsächlich innerhalb ihres eigenen Ortes & nicht Gemeindeweit vernetzt. Hauptamtliche Strukturen gibt es zum einen durch die Regeldienste wie Schule & Kindertagesstätten & zum anderen durch die Angebote des Jugendpflegers & der Migrationsberaterin. Im Rahmen vom Ferienpass, dem "Lamspringer September", Weihnachtsmarkt, Jubileen u.a. gibt es gemeinsame Veranstaltungen & Aktivitäten. Der ehrenamtliche Gemeinderat hat einen Ausschuss zu Themen wie Mobilität, Jugend- & Senior:innenarbeit & auch die Verbindung dieser Themen mit der Arbeit im Bereich Flucht & Migration auf die Agenda gesetzt. Seit Ende 2017 gibt es einen Treffpunkt, in dem verschiedene Begegnungs- & Beratungsangebote stattfinden. Die Netzwerkarbeit wurde durch das Projekt schrittweise professionalisiert. Es finden Quartalsgespräche mit Bürgermeister & Verwaltung statt, um die Gemeinwesenarbeit strategischer & damit nachhaltiger zu machen.
Nachhaltigkeit
Das Projekt soll maßgebend zum Ziel der nachhaltigen Kommune beitragen & Zusammenhalt stärken. Die Gemeinde Lamspringe zahlt bereits als freiwillige Leistung eine halbe Stelle Migrationsberatung, die ein wichtiger Baustein des Projekts ist. Es soll eine vielfältige Nutzung des Treffpunkts verstärkt werden, um eine Mischfinanzierung der Miete zu erreichen. Angestrebt ist eine Kombination aus Landkreismitteln, Teilangeboten, die über SGB regelfinanziert sind, Förderungen & Spenden.
Galerie
20200812 185011
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Aufsteller
20200812_185023.jpg (464.73 KB)

Partnerbesuchsdienst digital

Ansprechpartner
Herbert Haun
Funktion Geschäftsführer
Vereinsamung bekämpfen - trotz Kontaktbeschränkungen! Jung und Alt digital.
Projektbeschreibung
Ältere Menschen bleiben immer länger in ihrem eigenen Wohnumfeld. Neben vielen positiven Effekten führt dies auch zu Vereinsamung der Menschen und Überalterung von Quartieren. In zwei Wolfsburger Quartieren, die über ein städtisches (Nordstadt) und ein städtisch gefördertes (Detmerode) Quartiersmanagement verfügen, wollen wir eine in das jeweilige QM integrierte Besuchs-Infrastruktur etablieren, die vereinsamende Menschen unter Beachtung der geltenden Datenschutzrichtlinien aufspürt, die junge und ältere Ehrenamtliche als Besucher findet und stabile peer-to-peer-Beziehungen ("Tandems") etabliert, die ergänzend zu den Pflichtaufgaben von Pflegediensten und Sozialverwaltung die Kommunikation der Vereinsamenden mit ihrer Umgebung neu etabliert und ausbaut, um zugleich die nachbarschaftlichen Beziehungen im Quartier zu verbessern. Unter dem Zeichen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise, die möglicherweise über Jahre hinaus Gültigkeit behalten werden, wollen wir digitale Kommunikationswege abseits von und ergänzend zu bekannten Plattformen aufbauen, die es ermöglichen, die Kommunikation per Text, Sprache und Bild aufrecht zu erhalten und persönliche Treffen der Tandems flexibel abstimmbar zu halten. Dabei wollen wir niedrigschwellig auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten der älteren Menschen eingehen. Dazu gehört auch der nötige Support, der die Lösung aus IT-Standards aufbaut und bei Problemen eingreift. Wir greifen dazu auf das Netzwerk unserer Stiftung in Wolfsburg zurück. Dazu gehören unter anderem die NEULAND Wohnungsgesellschaft (Stifterin, im Kuratorium vertreten), der Senioren- und Pflegestützpunkt des Sozialdezernats der Stadt Wolfsburg (Dezernat im Vorstand vertreten), das Digitaldezernat , die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule , die evangelische Familienbildungsstätte, die Diakonie und die Caritas sowie eine Reihe von mittelständischen Unternehmen. Mit allen diesen sind wir durch mehrjährige Projektarbeit verbunden. Die dazu nötigen Teilprojekte werden im Projektverlauf ausführlich beschrieben. Die NEULAND Stiftung wird dabei Träger des Dienstes sein und die überfangende Projektleitung für den Förderzeitraum etablieren. Wir wollen stiftungsbezogene Förder- und Organisationsstrukturen für die Zukunft etablieren, um nach Projektende den Dienst als Ankerprojekt der NEULAND Stiftung fortzuführen.
Laufzeit
2020-11-16 00:00:00
Ausgangslage
Acht Millionen der über Sechzigjährigen in Deutschland fühlen sich einsam oder isoliert. Ambulante Hilfsdienste und Pflegeeinrichtungen gewährleisten die lebensnotwendige Versorgung, nicht aber menschliche Nähe, Zuwendung und Gespräche. Viele einsame ältere Menschen wünschen sich einen Menschen, mit dem sie sich austauschen können und der einfach etwas Zeit für sie hat. Übertragen auf Wolfsburg bedeutet dies, dass potentiell 12.000 Menschen vereinsamt sind oder sich einsam fühlen. Wolfsburg ist geprägt von Quartieren, die zu diskreten Zeitpunkten errichtet und bezogen wurden. Die Menschen in diesen Quartieren altern quasi "im Gleichschritt", sodass aufgrund der Standorttreue der Menschen die Quartiere überaltern. Die Stadt Wolfsburg verfolgt diese Entwicklung aufmerksam und hat daher in der Nordstadt ein Quartiersmanagement mit Fokus auf ältere Menschen eingerichtet. Überalternde Quartiere führen zugleich zur Überalterung der Bausubstanz, die dazu führt, dass aufgrund günstiger Mietpreise vorwiegend sozial schwache Familien nachziehen. Die drohende Ghettoisierung dieser Quartiere ist eine weitere Herausforderung, der durch die Förderung nachbarschaftlichen Kontakts entgegengewirkt werden kann. Die NEULAND Wohnungsgesellschaft hat daher das Quartier Detmerode im Rahmen ihrer Möglichkeiten nicht nur deutlich modernisiert, sondern auch ein generationsübergreifendes Quartiersmanagement etabliert. Die operative Umsetzung nachbarschaftsfördernder Maßnahmen wird in beiden Quartieren vom Quartiersmanagement gewünscht, kann aber nicht selbst geleistet werden. Hier setzt unsere Initiative an.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wolfsburg Nordstadt und Wolfsburg Detmerode
Beschreibung
Detmerode ist ein eigenständiges Quartier in Wolfsburg (Quelle: https://www.wolfsburg.de/rathaus/sprechstellen/ortsteilseite-detmerode). Es hat ca. 7.400 Einwohner (Quelle: Bevölkerungsbericht 2015 / Hochrechnung 2020 in Verbindung mit Bevölkerungsbericht 2017). Die räumliche Abgrenzung geht aus der beigefügten Grafik partnerbesuchsdienstdigital_1.jpg (aus dem Bevölkerungsbericht 2015 entnommen) hervor. Das Quartier Nordstadt umfasst die Stadtteile Alt-Wolfsburg, Kreuzheide, Teichbreite, Tiergartenbreite (Quelle: https://www.wolfsburg.de/rathaus/sprechstellen/ortsteilseite-nordstadt). Es hat ca. 9.740 Einwohner (Quelle: Bevölkerungsbericht 2015 / Hochrechnung 2020 in Verbindung mit Bevölkerungsbericht 2017). Die räumliche Abgrenzung geht aus der beigefügten Grafik partnerbesuchsdienstdigital_1.jpg (aus dem Bevölkerungsbericht 2015 entnommen) hervor.
Einwohnerzahl
17140
Quelle / Anmerkungen
Bevölkerungsbericht 2015 und Kurzübersicht Bevölkerung 2017 der Stadt Wolfsburg
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsbericht 2015 mit Hochrechnung auf 2020
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bevölkerungsbericht 2015 mit Hochrechnung auf 2020
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Partnerbesuchsdienst digital wendet sich - wie die GWA - direkt an die immateriellen Bedingungen (besonders die Qualität sozialer Bezie­hungen und die Partizipation) unter maßgeblicher Einbezie­hung der Betroffenen. Partnerbesuchsdienst digital integriert - wie die GWA - die Bearbeitung individueller und struktureller Aspekte in sozial- und stadträumlicher Perspektive. Er fördert Handlungsfähigkeit und Selbstorga­nisation junger und älterer Menschen wie eine Generationenbrücke. Die NEULAND Stiftung Wolfsburg baut den Partnerbesuchsdienst unter Nutzung seiner Netzwerke und fördert damit in neu geschaffenen Kooperationsstrukturen das gegenseitige Verständnis von kommunalen und privatwirtschaftlichen Strukturen. Der Partnerbesuchsdienst stellt in der Etablierung von Besuchs- und Supportstrukturen bei jungen Menschen sowohl Bil­dungsarbeit als auch sozialpolitisch Ausrichtung dar. Der sozialpolitische Aspekt betrifft ebenso den Einbezug älterer Menschen in die Kommunikation mit den Vereinsamenden. Kern des Partnerbesuchsdienst digital ist die Tätigkeit von professionellen, dafür bezahlten Fachkräften in der Projektleitung, Schulung und Supervision, um eine nachhaltige, über die Projektdauer hinausweisende Wirksamkeit sicherzustellen. Dabei werden bestehende Schulungs- und Supervisionsangebote identifiziert und im Sinne der netzwerklichen Kooperation eingebunden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Tandems kommen vorzugsweise aus dem gleichen Quartier. Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über quartiersbezogene Kanäle.
Beschreibung
Möglichst alle drei großen Wohnungsgesellschaften und der Haus- und Grundbesitzerverein sind involviert. Sozial- und Digitalreferat der Stadt Wolfsburg engagieren sich. Mittelständische Wolfsburger Unternehmen fördern.
Beschreibung
Funktionsfähige digitale Infrastruktur ist für die peer-to-peer und Außenkommunikation der Vereinsamenden gefunden, etabliert und durch eine Supportinfrastruktur abgesichert.
Beschreibung
Tandems "gehen vor die Tür" und beginnen, am kulturellen und nachbarschaftlichen Leben teilzunehmen
Vorhandene Strukturen
In Detmerode hat die NEULAND Wohnungsgesellschaft gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg ein funktionierendes Quartiersmanagement gemeinsam mit kommunalen und privaten Kooperationspartnern etabliert. Eine Beschreibung ist hier zu finden: https://www.nld.de/unternehmen/soziales-engagement/quartiersmanagement In der Nordstadt hat die Stadt Wolfsburg mit einer „alter(n)sfreundlichen Quartiersarbeit“ in der Tiergartenbreite und Teichbreite begonnen. Eingebunden werden Bürger der Nordstadt – sie sollen Ideen und Anregungen liefern. Aufgrund des demografischen Wandels stellen sich die Fragen: Welche Angebote sind wünschenswert, um möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben zu können? Wie kann eine Versorgung gestaltet werden? Zu diesen und vielen weiteren Fragen sollen die Menschen aus und in der Nordstadt zu Worte kommen. Die Stadtverwaltung will im gemeinsamen Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einrichtungen und Anbietern vor Ort dann Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten klären und erarbeiten. Das Quartiersmanagement Nordstadt wird dafür eine Nachbarschaftsplattform nutzen, um über die Altenarbeit zu informieren, sowie Raum für Ideen und Anregungen zu geben. „Ein gutes Miteinander fängt mit einer guten Nachbarschaft an“, sagt Stadträtin Monika Müller. „Aber gerade ältere Menschen sind manchmal nicht mehr mobil genug, um Nachbarschaftskontakte durch Besuche oder Gespräche am Gartenzaun zu pflegen. Hier kann Digitalisierung Vorteile bringen." Quelle: WAZ
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Senioren- und Pflegestützpunkt des Sozialdezernats der Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Digitaldezernat der Stadt Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Familienbildungsstätte Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Annemarie-Tausch-Schule Wolfsburg (BBS Sozialwesen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ostfalia Fachhochschule Wolfsburg/Braunschweig/Salzgitter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stiftungslandschaft Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Firmennetzwerk FIRMA38 Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
NEULAND Wohnungsgesellschaft Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Volkswagen Immobilien GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Allertal Immobilien GmbH Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus- und Grundbesitzer e.V. Wolfsburg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring Wolfsburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Seniorenring Wolfsburg e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Vorbereitende Gespräche mit Vertretern der Sozial- und Digitaldezernate der Stadt Wolfsburg, mit Verantwortlichen der NEULAND Wohnungsgesellschaft sowie Vertretern der evangelischen Familienbildungsstätte und der Diakonie sind geführt worden. Die NEULAND Stiftung wird den Partnerbesuchsdienst digital auch über das Projektende hinaus als Ankerprojekt fortführen.
Galerie
neulandstiftung partnerbesuchsdienst 20191001 kuchen
partnerbesuchsdienstdigital 2
partnerbesuchsdienstdigital 3
Zustimmung Veröffentlichung
On

Villa Luise - Teilhabe zentral organisieren und dezentral wirken

Ansprechpartner
Dirk Pohl
Funktion VHS-Direktor
Villa Luise - Teilhabe zentral organisieren und dezentral wirken
Projektbeschreibung
Ein Teilhabezentrum für Buxtehude – mit Satelliten in der ganzen Stadt! Die Hansestadt Buxtehude gründet ein Teilhabezentrum mit den Fachgruppen Soziales, Wohnen und Senioren, der VHS, dem Jugendamt und fakultativ der Wirtschaftsförderung. Ebenso werden die AWO, Jobcenter und andere Träger eingeladen, sich einzubringen. Geplant wird ein zentraler Anlaufpunkt für alle Menschen mit verminderten Teilhabechancen, um mit Ihnen gemeinsam die vorhandenen Fördermöglichkeiten besser nutzen zu lernen. Neben der zentralen Anlaufstelle werden Stadtteilzentren (FABIZ, Stieglitzhaus, VHS) mit einbezogen, darüberhinaus werden Wohnorte der Menschen gezielt aufgesucht und Unterstützung auch vor Ort beratschlagt. Insofern führt die Villa Luise wichtige Bausteine der kommunalen Versorgung integriert zusammen und soll durch die Anbindung der Stadtteilhäuser ebenso zentral wie auch vor Ort bis hin zu den Wohnquartieren wirken. 2017 wurde Integration noch als spezieller Auftrag verstanden, der sich nun zu einem kommunalen Teilhabegedanken weiterentwickelt und in einem Teilhabekonzept umgesetzt wird. Ziele: - Teilhabe und Partizipation nachhaltig stärken - Förderung und Stärkung individueller Ressourcen und Kompetenzen - Stärkung des Gemeinwesens Buxtehude und in der direkten Nachbarschaft durch neue Räume der Begegnung, Beratung und Unterstützung - Beratungsangebote werden gebündelt - Für die Nachbarschaft entstehen Begegnungsformen, die zielgruppengerechte Kursangebote informeller und formeller Art ermöglichen, bis hin zu BAMF-Integrationskursen. Die Schaffung von informellen Lern- und Begegnungsräumen (Selbstlerncafé, Begegnungsküche) neben Orten des formalen Lernens (Kursräume) und der Beratung fördert die Zusammenarbeit der jeweiligen Partner und stärkt das Unterstützungssystem insgesamt. Durch den Prozess der Beratschlagung (Augenhöhe!) führt ein Teilhabe-Lotse, der dabei auch notwendige Informationen (natürlich datenschutzkonform) sichert. Zugleich können im Bedarfsfall alle prozessbezogenen Beteiligten zu gemeinsamen Beratschlagungen zusammengeholt werden. Die Villa Luise wird Synergieeffekte für benachteiligte Menschen in Buxtehude fördern. Die architektonische Ensemblegestaltung mit dem Stadthaus (zentraler Verwaltungssitz) kann die Sensibilisierung der Stadtgesellschaft, insbesondere auch der Nachbarschaft (Geschäftsmittel und angrenzende Wohnbebauung) fördern und damit zu einem besseren Zusammenwachsen beitragen.
Laufzeit
2020-12-01 00:00:00
Ausgangslage
Im 2017 entwickelten Integrationskonzept wurde Handlungsleitlinien aufgestellt, die auf einen gelingenden Integrationsprozess abzielen. Dabei richteten sich diesean alle in Buxtehude lebenden Bürger/innen, die aus anderen Ländern zugewandert sind, wenn besondere Förderungen notwendig sind. Der Integrationsprozess wurde als reziproker Prozess der Eingliederung von Migranten/innen in die hiesige Stadtgesellschaft verstanden. Seit 2017 hat sich aber die Wahrnehmung und die Reflexion über die Zuwanderung und deren Bewältigung in Buxtehude verändert. Die Zugewanderten wurden zunehmend als Teil der Gesellschaft verstanden und sind in unterschiedlichen Quartieren der Stadt angekommen. Die vorhandenen Stadtteilhäuser und die VHS haben sich teilweise zu Quartiershäusern entwickelt, sind aber noch nicht als Teil einer integrierten kommunalen Versorgung gedacht worden. Seit 2017 wurde auch immer deutlicher, dass der Blick auf die Migranten zu eng war, da größere Bevölkerungsgruppe von Teilhabe tendenziell ausgeschlossen sind und man durch die zu enge Zielgruppendefinition den Problemlagen nicht gerecht wurde. Bezahlbarer Wohnraum, Obdachlosigkeit, mangelnde Bildungschancen, Vereinsamung im Alter usw.: das alles sind Phänomene, die gemeinsam, fach- und institutionsübergreifend betrachtet werden müssen. Mit der Villa Luise entwickelt sich ein Teilhabekonzept, dass zugleich zentral und durch systematischen Einbezug der Stadtteilhäuser auch dezentral wirken soll; aufsuchende Unterstützung auch vor Ort und der Einbezug der Nachbarschaften sind elementare Bestandteile des Konzepts.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Buxtehude
Beschreibung
Das Projektgebiet erstreckt sich insbesondere auf die Sozialräume 1, 4 und 5. Diese Räume werden durch die Villa Luise miteinander verbunden (Sozialraum 1).
Einwohnerzahl
20000
Quelle / Anmerkungen
Sozialraumanalyse GEBIT 2015
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialraum 1 umfasst die Kernstadt mit Neubaubestand aus den 60er Jahren und mit Hochhausbebauung. Es finden sich aber auch bürgerliche Teile mit Einfamilienhäusern. Das Innenstadtgeschäftsviertel befindet sich hier. Zum Geschäftsviertel in unmittelbarer Nähe befindet sich das Stadthaus mit der Villa Luise. Sozialräume 4 und 5 sind von starker Wohnbebauung geprägt mit nur wenigen Geschäften des täglichen Bedarfs geprägt. Schulen, Kinderärztn, VHS, Klinikum und Heidebad haben Buxtehudeweit eine Bedeutung. Soziostrukturell handelt sich ebenfalls um eine sehr gemischte Wohnbebauung. Von der Odachlosenunterkunft über Sozialwohnungen hin zu Einfamilienhäusern eines gehobenen Anspruches ist alles dabei. Die VHS stellt dabei einen zentralen Anlaufpunkt der Migrationscommunity über Buxtehude hinaus dar. (Quellen: Sozialraumanalyse GEBIT 2015)
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In den Sozialräumen ist der Ausländer siginifikant höher. Durch die VHS (5) und das Begegnungscafe und die Familienbildungsstätte (1) existieren bereits wichtige Anlaufstellen für Migranten. (Zahlen von 2015 leider veraltet)
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Der Anteil der Kinder ohne deutschen Pass ist im Sozialraum 1 am höchsten, dann folgt der Sozialraum 5. Insbesondere in Sozialraum 5 fehlt es bisher an passenden Angeboten. (zahlen nur absolut vorhanden, Stand 2015)
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Ansatz geht von einem gesamtkommunalen Denken und Handeln aus. In Buxtehude hat sich seit langem bewährt, die Zivilgesellschaft über den Präventionsrat an gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen und die kommunale Antwort darauf zu beteiligen. Dann wird die Politik einbezogen, so dass es häufig zu einem stadtgesellschaftlichen Konsens kommt, der nur beim Thema Integration immer wieder in Frage gestellt wird. Dieses Vorgehen hat sich bei der Entwicklung vom Integrationskonzept zu einem Teilhabekonzept sehr bewährt. Seit 2020 sind auch die Aufgaben des Klimaschutzes vom Präventionsrat zu seiner Sache gemacht worden (übrigens bei der Jurybegründung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 besonders hervorgehoben). Wir gehen von den Teilhabebedarfen der Bewohner dieser drei Projektgebiete aus, die ausdrücklich nicht beraten werden, sondern mit denen durch den Teilhabe-Lotsen und mithilfe der Netzwerkressourcen gemeinsam der Teilhabeprozess beratschlagt wird. Denn die Experten sind die Menschen selbst! Aus dem Prozeß selbst wird der fachübergreifende Charakter deutlich. Durch den aufsuchenden Einbezug der Statteilhäuser und der VHS wird gezielt die gesamte Wohnbevölkerung angesprochen, um alle Ressourcen nutzen zu können (z.B. Geschäftsviertel - Arbeitsmarkt oder Initiative Stadtteileltern im Sozialraum und im dortigen Stadtteilzentrum). Ein Ziel besteht in der koordinierten Vernetzung aller Stadtteilhäuser mit dem neuen zentralen Anlaufpunkt "Villa Luise"
Qualitätskriterien
Beschreibung
es gelingt, Netzwerkressourcen wie geplant in einen individuellem Beratschlagungsprozess einzubringen
Beschreibung
es gelingt, das Netzwerk der Stadtteilhäuser mit der Villa Luise zu einem intergrierten kommunalen Teilhabenetz zu entwickeln.
Beschreibung
es gelingt, örtliche an einem Stadtzentrum bereits existierende Initiativen einzubinden und zu nutzen (z.B. Stadteileltern im FABIZ Sozialraum 1)
Beschreibung
wenn die Menschen so gestärkt werden, dass sich (wieder) als "Steuermann" des eigenen Lebens verstehen. Jeder einzelne Fall einer individuellen erfolgreichen Entwicklung zählt!
Beschreibung
wenn die Menschen in den Stadtteileltern die angeboten Infrastruktur und das Netzwerk nutzen, um eigene Vorstellungen im Stadtteil umzusetzen. In der Vergangenheit: Selbstorganisierte Kochkurse für Frauen
Beschreibung
wir das Konzept wie geplant umsetzen, werden nicht mehr Zielgruppen im Vordergrund stehen, sondern individuelle Teilhabewege und funktionierende Nachbarschaften
Beschreibung
es gelingt neben den bereits geplanten Partnern, weitere Akteure zu entdecken, zu entwickeln und zu gewinnen, die sich mit einbringen.
Beschreibung
es gelingt, die Nachbarschaften unabhängig ihrer bisherigen Teilhabechancen einzubinden, z.B. wenn das klassische VHS-Klientel sich an Aktionen einbringt, die nicht nur ihre Bedürfnisse bedient; wenn an Stadtteilfesten alle Gruppen des Stadtteils mitmache
Beschreibung
die Villa Luise eröffnet wird
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Fachgruppen der Hansestadt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtteileltern und andere ehrenamtliche Akteure, AWO
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Städtische Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsverein, Altstadtverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS, Schulen, Kindergärten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rat, Präventionsrat
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Durch nachbarschaftsbezogene Aktivitäten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pressestelle der Hansestadt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Villa Luise wird von der Hansestadt Buxtehude konzeptionell umgesetzt. Das Gebäude wird langfristig angemietet. Weitere Akteure werden zu einer Zusammenarbeit eingeladen, das Ziel eint die Akteure, die auch eine gemeinsame Kooperationsgeschichte haben. Die gute Arbeit wird auch das Image der Hansestadt und der beteiligten Institutionen fördern, so dass wir fest davon ausgehen, dass eine Verstetigung im Interesse aller Beteiligten sein wird.
Galerie
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Zustimmung Veröffentlichung
On

Ausbau des Quartiers Ilmenauwiesen

Ansprechpartner
Rudolf Dickers
Funktion Bereichsleiter Bildung & Qualität
Ausbau und Weiterentwicklung des Quartiers Ilmenauwiesen und der damit verbundenen Angebotsstruktur
Projektbeschreibung
Der DRK-Kreisverband Uelzen e.V. verfügt im Quartier Ilmenauwiesen in der Stadt Uelzen über 77 Seniorenwohnungen, eine Tagespflege mit 20 Plätzen sowie 3 Wohngemeinschaften mit insgesamt 21 Plätzen. Auf Basis einer Sozialraumanalyse und gemeinsam mit Stadt und Landkreis Uelzen sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern hat der Kreisverband im Herbst 2017 die Quartiersentwicklung für das Areal entlang der Ripdorfer Straße maßgeblich initiiert und konzeptionell entwickelt. Ziel war und ist es, das Wohn- und Lebensumfeld, das Teilhabe- und Unterstützungsangebot und die gesundheitliche Versorgung so in die Quartiersarbeit zu integrieren, dass die Lebensqualität der Bewohner*innen im Stadtteil in inklusiver Weise erhöht wird. Zum Quartier gehört außerdem ein Mehrgenerationenzentrum (MGZ), ebenfalls unter Trägerschaft des DRK, das allen Bürger*innen jeden Alters aus Stadt und Landkreis Uelzen offensteht und vielfältige Angebote in den Bereichen Gesundheit, Kultur, Freizeitgestaltung und Bildung vorhält. Schon heute arbeitet das MGZ mit Partnern unterschiedlicher Leistungsanbieter und Gemeinwohlorganisationen, Initiativen und Selbsthilfeorganisationen in Uelzen erfolgreich zusammen, u.a. mit der Freiwilligenagentur, der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) sowie etlichen Sportvereinen. Neben den genannten Angeboten nimmt die niedrigschwellige Beratung von Gästen und Bewohner*innen, deren Einbindung in gesellschaftliche Bezüge sowie die Vernetzung unterschiedlicher Hilfeleistungen einen großen Schwerpunkt der Tätigkeit im Quartier ein. Die gesundheitliche Versorgung wird schließlich über das Medizinische Versorgungszentrum eines Kooperationspartners sowie die DRK eigenen Pflegedienste sichergestellt. In den kommenden 2-3 Jahren soll das Quartier nun um zwei neue Gebäude ergänzt werden, die 51 barrierefreie Wohneinheiten, eine solitäre Kurzzeitpflege sowie weitere Wohngemeinschaften beinhalten. Mit dieser quantitativen und inhaltlichen Erweiterung nimmt die Komplexität und Vielfalt der Angebotsstruktur im Quartier noch einmal deutlich zu. Die Anforderungen an das bereits bestehende Quartiersmanagment wachsen spürbar und machen eine Neukonzeptionierung erforderlich, um eine langfristig erfolgreiche Quartiersarbeit zu gewährleisten. Mit der Förderung sollen die hierfür notwendigen Projektkosten in Form von personellen und sachlichen Ressourcen ermöglicht werden.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Der demographische Wandel führt insbesondere in einer ländlichen Region wie im Landkreis Uelzen zu einem stetig steigenden Bedarf an seniorengerechten Wohnmöglichkeiten, verbunden mit ergänzenden pflegerischen Leistungen nach SGB XI und V und dem Wunsch nach (sozialen und kulturellen) Betreuungsangeboten. Abhängig vom Gesundheits- und Pflegezustand kann die Versorgung entweder in einer stationären Pflegeeinrichtung stattfinden oder in der Häuslichkeit. Darüber hinaus wächst die Nachfrage nach Angeboten im Rahmen von Betreutem Wohnen oder alternativen Wohnformen wie z.B. Senioren-Wohngemeinschaften. Ziel dieser Angebote ist es, möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt zu leben und dabei ergänzende Leistungen wie z.B. einen Betreuungsservice für den alltäglichen Bedarf sowie zusätzliche tagesstrukturierende Maßnahmen in Anspruch zu nehmen. Diese komplexen Wohn- und Betreuungsmodelle gewinnen gesamtgesellschaftlich und natürlich auch in Stadt und Landkreis Uelzen mehr und mehr an Bedeutung. Der DRK Kreisverband Uelzen e.V. verfügt im vorhandenen Quartier Ilmenauwiesen bereits über zahlreiche Seniorenwohnungen, einige Wohngemeinschaften, eine Tagespflege sowie über ein Mehrgenerationenzentrum und bestreitet damit den Großteil der Leistungen vor Ort. Zur Vernetzung und Bündelung der Angebote ist seit Herbst 2017 ein Quartiersmanagement eingerichtet. Aufgrund der weiterhin wachsenden Bedarfe an Wohn-, Pflege- und Betreuungsangeboten ist eine bauliche und konzeptionelle Erweiterung der Angebotspalette am Standort Ilmenauwiesen erforderlich (in Form von Wohnraum, WGs und Kurzzeitpflege), die gleichzeitig erhöhte Anforderungen an das Quartiersmanagement mit sich bringt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Uelzen
Beschreibung
Der Mittelpunkt des Projektgebiets Ilmenauwiesen liegt entlang der Ripdorfer Straße (Hausnummern 2-35) direkt am Stadtkern von Uelzen und beinhaltet überwiegend Bestandseinrichtungen des DRK (Seniorenwohnanlagen, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätte). Die Umgebung des Grundstücks ist durch Wald und Wiesen, einen Sportplatz, einen Friedhof, eine Schule sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser geprägt. Grünflächen prägen das unmittelbare Umfeld im Quartier. Die topografischen Gegebenheiten sind für die Quartiersentwicklung ideal. In ca. 250 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle „Uelzen Mauerstraße“ an der Mauerstraße, die von mehreren Buslinien bedient wird. Die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs befinden sich in ca. 600 m Entfernung. Weitere Einkaufsmöglichkeiten des längerfristigen Bedarfs sind im Umkreis von ca. 2 km vorzufinden. Eine Apotheke liegt in ca. 600 m Entfernung vom Standort. Die medizinische Versorgung im Quartier ist durch Fachärzte sichergestellt. Das nächstgelegene Akutkrankenhaus ist das Helios Klinikum Uelzen. Es befindet sich in ca. 3 km Entfernung.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
https://www.hansestadt-uelzen.de/home/stadt-verwaltung/wissenswertes/uelzen-in-zahlen.aspx
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Datenanalyse der on-geo GmbH in 2017
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Quartiersmanagement des DRK-Kreisverband Uelzen e. V. verfolgt einen sozialraumorientierten Versorgungsansatz und setzt auf eine gute Kooperation mit zahlreichen Akteuren und vielen Netzwerkpartnern. Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt auf verbessernden Maßnahmen des Lebensumfelds, die darauf ausgerichtet sind, vor allem Bewohner*innen mit einem Lebensalter über 65 Jahren sowie deren Angehörige am Standort Ilmenauwiesen praktisch darin zu unterstützen, ein langes, selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu führen, unabhängig von etwaigem Bedarf an pflegerischen Leistungen. Für die Senioren sollen zudem auch neue Räume im Quartier geschaffen werden, in denen sie sich zu Hause fühlen können. Die Bewohner*innen werden dabei aktiv in die Quartiersarbeit einbezogen, um ein lebendiges Miteinander zu ermöglichen. Übergeordnete Ziele, die sich aus einer 2017 durchgeführten Befragung ableiten, sind u.a. a) die Weiterentwicklung von sozialen Netzwerken und bürgerschaftlichem Engagement (tragende soziale Infrastruktur), b) die Schaffung von bedarfsgerechten Wohnangeboten, c) das Vorhalten von bedarfsgerechten Dienstleistungen und Betreuungsangeboten sowie die d) ortsnahe Beratung und Begleitung. Über das Quartiersmanagement als Dreh- und Angelpunkt wird sichergestellt, dass Bewohner*innen die für sie relevanten professionellen und niedrigschwelligen Leistungen "wie aus einer Hand" in Anspruch nehmen können.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Akteure im Quartier treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Themen und Fragestellungen und tauschen sich aus.
Beschreibung
Alle vorhandenen Leistungen und Angebote im Quartier werden im Sinne eines Casemanagements ganzheitlich von den Bewohner*innen genutzt.
Beschreibung
Bewohner*innen kennen und nutzen die niedrigschwelligen und professionellen Leistungen und Angebote im Quartier und unterstützen sich gegenseitig.
Beschreibung
Es enstehen Angebote im Quartier, die auch von neuen Zielgruppen (z.B. Kinder und Jugendliche) in Anspruch genommen werden.
Beschreibung
Das Quartier ist über seine Ansprechpartner dauerhaft in kommunalen Gremien präsent und vertreten.
Vorhandene Strukturen
Im Jahr 2017 hat der DRK Kreisverband Uelzen e.V. auf Basis einer umfangreichen Sozialraumanalyse und gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Uelzen sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern und Akteuren die Quartiersentwicklung für das Areal entlang der Ripdorfer Straße initiiert und im Rahmen eines Projektes schrittweise auf den Weg gebracht. Die Aufgaben des Quartiersmanagements wurden dabei zentral von einer hauptamtlichen Kraft (Quartiersmanagerin) übernommen, die als Projektleitung die verschiedenen professionellen und ehrenamtlichen Leistungen und Angebote im Quartier koordiniert und miteinander vernetzt hat (und das auch zukünftig tun soll). Im Zuge des Projektes wurden darüber hinaus erste Grundlagen für eine langfristige Quartiersarbeit geschaffen, insbesondere mit dem Blick auf folgende konzeptionelle Handlungsfelder und Ziele: 1) Sensibilisierung und aktive Teilhabe aller Quartiersakteure, 2) Konzeptkonkretisierung und Alltagstauglichkeit, 3) Professionalisierung des Wissensmanagements, 4) Systematisierung von Partnerschaften im Quartier und im Fachbereich. Auf diesem inhaltlichen und personellen Fundament soll nun mit Hilfe einer weiteren Projektförderung die Stelle der Quartiersmanager*in fortgeschrieben werden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Medizinisches Versorgungszentrum am Hammersteinplatz
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Pflegedienste im Landkreis Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freiwilligen-Agentur Region Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreissportbund Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Seniorenwohnanlage Ilmenauwiesen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Turnverein Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenzentrum Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Bücherei Uelzen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Seniorenbeirat der Stadt Uelzen
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Das bestehende Quartiersmanagement wird auch nach dem Projektzeitraum fester und strategisch elementarer Bestandteil des DRK Leistungsangebotes im Quartier Ilmenauwiesen sein. Mit der Projektförderung sollen die vorhandenen Strukturen dergestalt gesichert und weiterentwickelt werden, dass ein dauerhaft etabliertes Quartiersmanagement konzeptionell und personell gewährleistet ist. Die zukünftige Finanzierung soll dann anteilig über die vielen DRK eigenen Leistungsangebote mitgetragen werden.
Galerie
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bearb quartier 2
dji 0081
dji 0100
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gute Nachbarschaft 2020 - Jetzt Wir Zusammen!

Ansprechpartner
Sigrid Lemp
Funktion Fachbereichsleitung Arbeit, Familie und Soziales
Wir Jetzt Zusammen! - Qualität stärken im Quartier für Senioren, Geflüchtete, Zuwanderer und alle Familien
Projektbeschreibung
Wiefelstede ist eine ländlich geprägte Flächengemeinde (ca. 106 qkm ) mit zwei Kernortzentren, die 10 km voneinander entfernt sind. In beiden Quartieren ist der demografischer Wandel deutlich wahrzunehmen, auf die die steigende Alterung der Bevölkerung ist die soziale Gemeinschaft und die Infrastruktur nicht ausreichend vorbereitet. Seniorengerechte Wohnungen und bezahlbare (Miet)-Wohnungen sind nicht in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Abwanderung junger erwachsener Menschen in andere Kommunen und vor allem in die benachbarte Großstadt Oldenburg ist deutlich wahrnehmbar. Beide Kernortzentren sind geprägt durch Einfamilienhäuser und Doppelhäuser im Eigentum der Bewohner. Werden diese durch Wegzug oder Sterbefälle der Bewohner frei, so werden sie hochpreisig an Höchstbietende, die zunehmend aus dem benachbarten Oldenburg kommen, verkauft oder vermietet. Insofern gibt es besonders im südlichen Gemeindequartier, welches direkt an die Großstadtgrenze grenzt, eine starke Durchmischung der bisherigen Bevölkerung durch Zuzug von Auswärtigen. Die bisherige Kultur der ländlichen Dorfgemeinschaft und des solidarischen Miteinanders werden immer weniger lebendig gelebt, für viele ist der eigentliche Wohnort nur die Schlafstadt. Die Integration von sozial schwächeren Personen und Familien ist durch die vorhandene Wohnraumstruktur schwierig. Mietwohnungen stehen nicht ausreichend zur Verfügung. Einzelne Vermieter nutzen die Situation, heruntergekommene Wohnungen überteuert zu vermieten. Die Integration der Flüchtlinge und zugewanderter Familien, vor allem derer seit 2015, gestaltet sich aus der aktuellen Situation ebenfalls problematisch. Somit ist die Bildung von Parallel-Gesellschaften zu befürchten und die "Ersatzwelt Drogen" wird zunehmend zum Problem. Es gibt Ansätze und Verantwortliche, die einzelne Problembereiche separiert bearbeiten. Aber die soziale Arbeit geschieht nicht übergreifend, ganzheitlich und als Konzept der GWA. Für effektive Ziellösungen ist es unabdingbar, dass die soziale Arbeit für die Quartiere gebündelt, strukturiert und zielgerichtet koordiniert wird und diese Gemeinwesenarbeit nachhaltig verortet wird. Die sozialen, demografischen und integrativen Herausforderungen sollen innerhalb des Projektes in den Focus der sozialen Aufgaben in der ländlich geprägten Kommune gestellt werden. Um Nachhaltigkeit und Veränderungen zu bewirken, werden Möglichkeiten der Sensibilisierung der Politik in den Gremien der Gemeinde genutzt.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Neben etablierter Jugendarbeit in beiden Quartieren existieren einzelne kommunale Handlungsfelder der sozialen Arbeit sowie anderer Institutionen, die zielgerichteter und effektiver wirken könnten, wenn sie eine ganzheitliche Strategie der Gemeinwesenarbeit bewusst verfolgen würden. Grundsätzlich ist viel ehrenamtliche Hilfsbereitschaft abrufbar - Beispiele aus Vergangenheit: Maskennähen, Flüchtlingshilfe Im Fokus des Projektes stehen folgende Problemsituationen: -Demografische Herausforderungen: Alterung der Bevölkerung, nicht ausreichende barrierefreie Wohnmöglichkeiten für Senioren mit/ohne Betreuung, Einsatz ambulanter Pflegedienste, zu wenig Nachbarschaftsdienste und Dienstleistungen für Senioren. -Integration von Zugewanderten und Geflüchteten: Parallelgesellschaften, Effektivität aber Überforderung (ehrenamtliche) Flüchtlingshelfer/-paten), Flucht in den Drogenkonsum, zu wenig Integration in das Vereins- und Gemeinwesen, zu wenig Mietwohnraum. -soziale Integration von Menschen und Familien an der Armutsgrenze/mit Transferbezug: zu wenig Mietwohnraum, wenig gesellschaftliche Teilhabe Um hinsichtlich einer GWA, die die Ganzheitlichkeit der Strukturen in den Quartieren und der Problemlagen der Bewohner aufgreift und bearbeitet, eine größere Effektivität zu erlangen bzw. Probleme greifbar zu lösen, bedarf es einer besseren Koordinierung der vorhandenen Maßnahmen und der partizipativen Entwicklung neuer Lösungsansätze. In dem ländlich geprägtem Raum ist die Kooperation mit den für das soziale Leben wesentlichen Vereinen aufzunehmen und zu verstärken. Beteiligen sind zudem: Familienservicebüro Flüchtlingshelfer Mehrgenerationenhaus
Projektgebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Kernort
Beschreibung
Das Projektgebiet umfaßt über eine Fläche von ca. 4,3 qkm die Bauerschaften Wiefelstede 1, Wiefelstede 2 und Wiefelstede 3. Diese Bauerschaften im Zentrum der ländlich geprägten Gemeinde waren ursprünglich der Kern der Gemeinde und hier ist auch jetzt noch das Rathaus und die einzige Kirche der Kommune. Das Quartier ist geprägt von Einfamilienhäusern und Doppelhäusern (letzteres in den neueren Baugebieten), die von den Eigentümern zumeist selbst genutzt sind. Mietwohnungsbau ist nur in sehr geringem Ausmaß zu finden. Direkt an das Quartier grenzen in allen Ortsrichtungen landwirtschaftliche Flächen. Die Versorgung mit Lebensmitteln aller Art kann direkt im Quartier erfolgen, Fachgeschäfte für andere Bedarfe sind nur sehr begrenzt oder gar nicht vorhanden. OPNV ist nur begrenzt nutzbar. In diesem Quartier sind die meisten Zuwanderer (fast 200 Personen) der Gemeinde wohnhaft/untergebracht, die seit dem Flüchtlingszustrom 2015/2016 zugewiesen wurden.
Einwohnerzahl
5462
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro /Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro / Meldeamt der Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
4
Gesamtstadt in Prozent
2
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Wiefelstede Bauerschaften Metjendorf, Heidkamp, Ofenerfeld
Beschreibung
Dieses Quartier grenzt in einer Fläche von ca. 3 qkm südlich und östlich direkt an die Großstadt Oldenburg, viele der Bewohner arbeiten auch dort und sind sich nicht bewusst, dass sie nicht in Oldenburg, sondern in der Gemeinde Wiefelstede wohnen. Das Gebiet gilt als Speckgürtel der Stadt Oldenburg. In nördlicher und westlicher Richtung grenzen an das Projektgebiet ausgedehnt landwirtschaftliche Flächen. Das Projektgebiet ist geprägt von Einfamilien- oder Doppelhäusern, die im Eigentum der Bewohner stehen. In einigen Straßenzügen im Quartier überwiegt die ältere Bevölkerung ab 75 Jahren, dort sind die Einfamilienhäuser alle vor ca. 50 Jahren erbaut worden. Aufgrund der Überalterung kommt es hier vermehrt zu Verkäufen des Wohnraums. Insofern gibt es eine starke Durchmischung der ehemals eher dörflichen Bewohnerstruktur. In den letzten Jahren sind zudem neue Baugebiete erschlossen worden, die inzwischen fast fertiggestellt sind und in denen es auch etliche Zuzüge aus der benachbarten Großstadt gibt. Die Infrastruktur, KiTas und Schule sind entsprechend angepasst worden. Der ÖPNV ist der Stadt Oldenburg angepasst und ausreichend. Mietwohnungen sind nur sehr begrenzt vorhanden und decken den Bedarf nicht, da auch hier die Bürger aus Oldenburg zugreifen.
Einwohnerzahl
6433
Quelle / Anmerkungen
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Bürgerbüro der Gemeinde Wiefelstede / Meldeamt
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Fachdienst Soziale Hilfen Gemeinde Wiefelstede
GWA/QM-Ansatz
Alle Probleme und Besonderheiten, die die soziale Lebensqualität der Bewohner im Quartier mindern, sollen ganzheitlich in ihrer Ursache gesehen und angegangen werden. Für dieses Ziel sollen vorhandene kommunale professionelle Ressourcen wie Familienservicebüro (besetzt mit 20 WoSt.), Flüchtlingshelfer (39 WoSt.) u. Mehrgenerationenhaus (hauptamtlich 49,5 WoSt.) effektiver genutzt und als "Kümmererstationen" eingesetzt werden. Gleichzeitig soll die Werbung für das Ehrenamt im sozialen Bereich forciert werden. Daneben wurden in der Politik weitere wesentliche Akzente gesetzt. Es gibt ein Seniorenpolitisches Konzept sowie ein Bekenntnis zum Mehrgenerationenhaus und dessen Arbeit. Alle genannten Voraussetzungen sollen für GWA effektiver genutzt werden. In einem Projektteam von 3 in der Kommune erfahrenen Mitarbeitern, welche mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aktionsbereichen agieren können, sollen ergebnisorientiert die Problemlagen analysiert, dargestellt und partizipativ mit Akteuren, Bewohnern und kommunalen Gremien angegangen werden. MA 1/Projektleitung - Fachbereichsleitung Arbeit, Familie u. Soziales: Struktur und Koordination der GWA mit den vorhandenen kommunalen Ressourcen, Arbeit in politischen Gremien, Wohnraumentwicklung in den Quartieren. MA 2/Päd. Leitung: Mitarbeiter im Mehrgenerationenhaus, Vernetzung mit Vereinen u. Akteuren, Integration, Veranstaltungen MA 3/Projektmitarbeiter: Seniorenwohnprojekte, Freiwilligendienste, Nachbarschaftshilfe,
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
SVE Wiefelstede und TV Metjendorf
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachausschuss für Generationen und Soziales der Gemeinde Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakoniestation Wiefelstede / Metjendorf (Ambulante Pflege)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienservicebüro, Flüchtlingshilfe, Seniorenberatung, Mehrgenerationenhaus, kommunale Arbeitskreise und Gremien
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kvhs Ammerland gGmbH (Maßnahmen KOLA, KOLA+ und weitere)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Präventionsprojekte Wiefelstede e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis Kinder, Jugendliche und Familien in Wiefelstede
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Ammerland. e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Durch das Projekt "Gute Nachbarschaft - Jetzt Wir Zusammen!" wird in den zwei großen Quartieren in der Gemeinde konsequent der Focus auf den Aufbau einer vernetzten problemlösenden GWA gelegt. Als Grundlage sind bereits kommunal finanzierte Einrichtungen der Sozialen Arbeit vorhanden, die zurzeit autark und kleinteilig handeln. Durch starke Vernetzung und die Entwicklung neuer Strukturen und Maßnahmen im Team wird eine effektive GWA geschaffen werden, die nach Projektende kommunal Fakt bleibt.
Zustimmung Veröffentlichung
On

3H - Hand in Hand in Helmstedt

Ansprechpartner
Andrea Fiedler
Funktion Fachbereichsleitung Migration, Integration, Bildung und Ausbildung
Hand in Hand in Helmstedt
Projektbeschreibung
„Wo stehen wir heute und wo wollen wir morgen stehen? Wer ist das eigentlich - „wir“ ? Der demographische Wandel stellt das Quartier vor neue Herausforderungen. Veränderung als Chance begreifen – Hand in Hand in Helmstedt oder kurz „3H“. „3H“ möchte alle Menschen im Viertel erreichen, hilfsbedürftige Alleinstehende und sozialbenachteiligte Familien sowie Menschen mit Migrationshintergrund, die sich zunehmend dort ansiedeln und Teil eines Prozesses sind, dessen Potential in der aktiven Mitgestaltung der Menschen liegt. Wir wollen Wünsche und Sorgen der Bewohner erfassen und benennen um daraus gemeinsam eine bunte Zukunft zu entwickeln. Vielfalt als Bereicherung, als Chance für Gutes - Partizipation leben und erleben - voneinander lernen um miteinander zu wachsen. Im Rahmen aufsuchender Sozialarbeit wird der/die professionelle Projektmitarbeiter*in eine Bewohnerbefragung durchführen und gemeinsam mit ihnen Stärken und Schwächen des Quartiers herausarbeiten. Die Bedarfsanalyse als Katalysator für Engagement und Identifikation. Zu diesem Zweck soll eine Wohnung angemietet werden, die künftig als Anlaufstelle vor Ort mit Koordinations-, Beratungs-, Vernetzungs- und Vermittlungsfunktionen dient. Dort werden Ressourcen gesucht, aktiviert, vernetzt und zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden präventive Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe kontinuierlich angeboten und Zugangswege fortwährend ermöglicht bzw. erweitert und ggf. Kontakte zu notwendigen Hilfesystemen hergestellt. Des Weiteren werden die Nachbar*innen aus unterschiedlichen Kulturkreisen befähigt, in Konflikt- und Problemsituationen Lösungswege zu entwickeln, die für sie selbst und andere befriedigend sind. Somit soll ein maßgeblicher Schritt zur interkulturellen Öffnung erfolgen und ein "Wir-Gefühl" gefördert werden. Quartiersbezogene Projekte werden initiiert und gemeinsam mit Kooperationspartner*innen vor Ort durchgeführt und somit Teilhabe, Partizipation und Integration gefördert. Dabei sollen lokale, einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure gewonnen werden, um den quartiersbezogenen Projekten einen öffentlichen Rahmen zu geben, Nachhaltigkeit zu gewährleisten und die Etablierung des Konzeptes voranzutreiben, welches insbesondere durch ehrenamtliches Engagement mit Leben gefüllt werden soll. Straßenfesteste, offene Treffs und Kreativangebote für alle Altersgruppen laden alle zur aktiven Gestaltung ihres Lebensraums ein. Hand in Hand in Helmstedt !!!
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Rund um das Helios-Klinikum liegen Friedrichstraße (hier befindet sich unsere Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber), Virchowweg sowie Dammgarten und An-den-Lübbensteinen. Auf einem km² leben ca. 3000 Personen, überwiegend in Mehrfamilienblocks, teilweise mit erheblichem Renovierungsstau. Das uns durch unsere Migrationsberatung sehr gut bekannte Viertel ist geprägt von Armut, Unterversorgung, Wegfall sozialer Beziehungen in der Familie und am Arbeitsplatz und dem Ausschluss vom Leben in der Gemeinschaft. Ein exponentiell wachsender Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitslosigkeit, unzureichende oder fehlende Schulabschlüsse, Ver- und Überschuldung, Gewalterfahrungen, Abhängigkeit von legalen oder illegalisierten Substanzen, psychische und körperliche Erkrankungen tragen mehr und mehr zu einer negativen Entwicklung bei. Wesentliche Ursachen sind offenbar, dass viele bedürftige Menschen die relevanten gesetzlichen Regelungen nicht kennen oder mit der Inanspruchnahme staatlicher Hilfeleistungen Stigmatisierungsängste verbinden. Ein weiteres Problem ist die mangelnde Mülltrennung bzw. illegale Müllentsorgung, die durch die zunehmende Migration verursacht sei. Ruhestörungen und grobe Aufsichtspflichtverletzungen seitens Erziehungsberechtigter tragen zu gesellschaftlicher Unzufriedenheit bei und sorgen für vielfältige Konflikte. Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Helmstedt lässt davon ausgehen, dass sich diese Probleme weiter intensivieren können, was wiederum zur Folge, dass viele Anwohner mit Sorge in die Zukunft blicken und das positive Potential des Viertels gänzlich aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten ist. Dies möchten wir nachhaltig ändern!
Projektgebiet
Gebiet-Name
Helmstedt westlicher Rand
Beschreibung
Helmstedt nord-östlich sowie süd-westlich des Helios-Klinikums
Einwohnerzahl
3000
Quelle / Anmerkungen
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550 Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/04_Wirtschaft/ISEK/Ergebnisbericht/Ergebnisbericht.pdf, https://www.helmstedt.de/magazin/artikel.php?menuid=684&artikel=3550 Schätzung unserer Sozialarbeiter aus dem Bereich Migrationsberatung
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt zeichnet sich durch die Zusammenführung der verschiedenen Akteure aus Bereichen der Verwaltung, der lokalen Politik, der privaten Wirtschaft, der lokalen Vereine und der Anwohner*innen aus. Unser Projekt ist sowohl auf Partizipation als auch auf Kooperation angelegt und soll einen integrativen Politikansatz für die Stadtteilentwicklung darstellen. Durch den integrativen Ansatz des Projektes wird das Quartier als Ganzes mit all seinen Herausforderungen in den Blick genommen. Die Menschen, die in dem betreffenden Gebiet wohnen und arbeiten, werden nun effektiv mit in den Planungsprozess einbezogen und es soll somit eine ganzheitliche Aufwertung des Quartiers erreicht werden. Zur Einbindung der Bewohner*innen und zum Aufbau einer nachhaltigen Bewohnerorganisation wird vom DRK Kreisverband Helmstedt e.V. eine Koordinationsstelle mit Büro vor Ort im Stadtteil eingerichtet. Die Aufgaben des Projekts bündeln sich in der Vernetzung der lokalen Akteure untereinander sowie durch die Koordination und Moderation durch den/die Quartiersozialarbeiter*in.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Abbau von Konflikten, Nachbarschaftshilfe, gemeinsame Aktivitäten ???
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadt Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Krankenkassen, Gesundheitsamt / Sozialamt des Landkreises Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Margrit Niemann (SPD) - Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales (AJFS)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Friedrichstraße / Lademann Realschule / KVHS Helmstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinschaft e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kreis-Wohnungsbaugesellschaft Helmstedt mbH, ADLER Wohnen und Service GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Zeitungen: Helmstedter Sonntag, Braunschweiger Zeitung / Helmstedt
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Politik und Verwaltung profitieren von dem Projekt, bzw. der daraus gewonnenen Aufwertung des Quartiers in erheblichem Umfang und unterstützen dieses finanziell. Ansonsten könnten Spenden von Betrieben und Organisationen dazu beitragen den Fortbestand zu sichern.
Galerie
3h hand in hand in helmstedt
Zustimmung Veröffentlichung
On

Gemeinschaftliches Wohnen - ökologisch und kostengünstig im ecovillage hannover

Ansprechpartner
Elvira Hendricks
Funktion Vorstand
Soziale und wohnräumliche Integration von Migranten*innen und einkommensschwachen Menschen in das ecovillage hannover
Projektbeschreibung
Im letzten Förderezeitraum (12 Monate) ist es uns gelungen, aus einer "losen Initiative" eine eingetragene Baugenossenschaft mit 386 Mitgliedern zu gründen. Der Verein dorfleben ecovillage ist aus dem Prozess der der Genossenschaftsbildung hervorgegangen. Wir haben uns eine gemeinschaftliche Wertebasis geschaffen in Abgrenzung zu "jeder macht sein Ding", die eine breite Identifikation mit dem Projekt möglich macht. Der nachhaltige Beteiligungsprozess wirkt sich auf die Menschen Sinn- und Identifikations-stiftend aus. Wir haben Barrieren weites gehend vermieden, indem wir Themen und die Menschen in den Mittelpunkt gestellt haben. Die in diesem Jahr (auch unter erschwerten Bedingungen seit dem Frühjahr 2020) neu gewonnenen 300 Mitglieder wollen wir, genauso wie einkommensschwache zukünftige Bewohner*innen und Menschen mit Migrations- und /oder Fluchthintergrund, gezielt ansprechen und einbinden. Der Verein dorfleben ecovillage hannover e.V. will damit die soziale Integration sowie die aktive Beteiligung in den laufenden Bottom-Up-Prozess der Genossenschaft, in das direkte Wohnumfeld und den Stadtteil fördern. Geplant sind vor Ort zur Unterstützung dieser Ziele folgende Bausteine: eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen, ein Info- und Beratungs-Point, betriebliche Erprobungsplätze, die Möglichkeit zur solidarischen Eigenleistung innerhalb der Bauphasen zugunsten Einkommensschwacher. Die Möglichkeit sich vor Ort zu verschiedenen Anlässen und Aktionen zu Begegnen, sich zu Beteiligen (interessensgesteuert) wird gefördert unter Einbindung des Stadteiles. In jeder Gemeinschaft gibt es Konflikte und Schwierigkeiten, deshalb wollen wir mit Moderation, Mediation, Coaching und Konfliktmanagement unterstützen und Interessierte potentielle Bewohner*innen begleiten. Das vorhandene Netzwerk soll weiter ausgebaut und intensiviert werden. Desweiteren möchten wir mit dem Projekt durch professionelle Sozialarbeit erreichen, das die Integration des ecovillage hannover in den Kronsberg angebahnt und ausgebaut wird. Für die Bewohner*innen soll so ein attraktives, lebens- und liebenswertes Wohnumfeld entstehen.
Laufzeit
2021-01-01 00:00:00
Ausgangslage
Ausgangslage ist, dass ein experimentelles Wohn- und Lebensquartier für ca. bis zu 850 Menschen geschaffen werden soll, wir uns zur Zeit in der Endphase eines städtebaulichen Wettbewerbes befinden und die Mitglieder*innen umfassend in den Bottum-Up-Prozess eingebunden werden sollen. Zur Zeit ist dies noch nicht der Fall, da unter Corona neue Wege der Beteilungen gefunden werden mussten (digital) und dies, wie die persönliche Ansprache, ausgebaut werden soll. Wir nutzen die demokratischen Beteiligungsformen im vollen Umfang aus, um eine hohe Diversität unter den Beteiligten im Prozess zu erreichen. Die Themen des sozialen Zusammenlebens (wie Inklusion, Integration, Kooperation, generationsübergreifende Solidarität und Netzwerkarbeit) sollen einen hohen Stellenwert erreichen. Konzepte der solidarischen Landwirtschaft, Mobilität, Tausch- und Ausleihsysteme, Energie-Kreisläufe sind derzeit in Planung. Einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sollen durch niedrige Mieten und alternative gemeinschaftliche Lebensformen angesprochen werden. Wir, der im März 2020 gegründeten Verein "dorfleben ecovillage hannover e.V. " will an diesen beschriebenen Ausgangs- und Problemstellung den Prozess unterstützen. Weitere Informationen unter www.ecovillage-hannover.de.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Nord Kronsberg
Beschreibung
Die Stadt Hannover ist bereit für das Projekt ein Gebiet von 50.000 m2 Baufläche im nördlichen Bereich des Kronsberges zur Verfügung zu stellen.
Einwohnerzahl
850
Quelle / Anmerkungen
Gemäß aktuellem Planungsstand gehen ab 2021 jährlich ca. 100 von am Ende ca. 500 Wohnungen im Bau, so dass dort am Ende des Bauprozesses voraussichtlich 850 Menschen wohnen werden.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: derzeitiger Stand der Genossenschaftsmitglieder ab Ü60, die die Absicht haben in den neu entstehenden Stadtteil ecovillage Hannover zu ziehen.
Projektgebiet in Prozent
7
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stand der Genossenschaftsmitglieder Jugendliche und junge Menschen auf der Suche nach alternativen Lebensformen.
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Sozialbericht 2018 LH Hannover und Quelle Genossenschaftsmitlieder 23 %
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung der prekär wohnenden Migrant*innen anteilig in der Region Hannover
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Handlungskonzept wird durch professionelle Umsetzung der Ziele zu einer Erhöhung der Lebensqualität in dem neuen Quartier führen. Die in diesem Nachfolgeantrag formulierten Ziele zur Verstetigung des Projektes unterstützen den Prozess der Gemeinschaftsfindung und inhaltlichen Themenstellungen in den verschiedenen Gremien, den Arbeitsgruppen und Teams der Genossenschaft. Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die konsensorientierte Partizipation / Aktivierung im Sinne einer Beteiligungs-und Integrationskultur auch für die Menschen in den angrenzenden Stadtteilen. Wir arbeiten gemeinsam auf die Alternativen zur gemeinsamen Strategie und Lösungsfindung hin. Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) haben wir für die Bewohner*innen der Stadtteile zur Nachbarschaftspflege durch Veranstaltungen beigetragen, am 9.3. 2020 eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ernährungsbeirat Hannover/TTH "Sei teil des Wandels" mit Rob Greenfield oder Vorschläge zur Umsetzung des "Wunschbuches" zur Gestaltung des Quartiers durch die Mitglieder und Interessenten*innen erarbeitet. Unter Corona-Bedingungen wurden ein Picknick neben den Baufeldern am 02.08.20 für die "Neuen" organisiert. Treffen der AGs / Gremien, um die Gestaltungs-Pläne zu besprechen und die Eindrücke und Fragen an die Architekten zurück zu koppeln, wurden digital durchgeführt. Diese Formate - persönlich und digital - sollen niedrigschwellig ausgebaut und vertieft werden.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wir gehen aktiv auf die Zielgruppen und Menschen des Stadtteiles zu, und motivieren sie zur sie zur eigenständigen Teilhabe. Wenn die Interessenslagen der Bewohner*innen berücksichtigt wurden und sie an der Planung und Umsetzung aktiv teilnehmen.
Beschreibung
Wenn die Bedarfe der unterschiedlichen zu fördernden Zielgruppen der Bewohner*innen im Quartier effektiv und zielgerichtet im Netzwerk / zu Kooperationspartnern vermittelt werden können.
Beschreibung
Sobald die Gruppenbildung zu freiwilligem Engagement führt, können Synergieeffekte in der Nachbarschaft genutzt werden und die Teilnahme an Veranstaltungen und interkulturellen Angeboten zu einer gesellschaftlichen Integration führen.
Beschreibung
Die Gremien, Teams und AGs sind offen für die vor Ort lebenden Menschen und deren Empowerment. Wir laden dazu ein in sog. "Briefkastenaktionen" und durch persönliche Einladung und Ansprache, denn unterschiedliche Akteure bereichern das Zusammenleben.
Beschreibung
Durch die gute Infrastruktur (KrokuS) werden wir Veranstaltungen für die Bewohner*innen der Stadtteile, des Quartiers zur Vernetzung, persönlichen Austausch sowie Informationen über das Quartier und weitergeben.
Vorhandene Strukturen
Die Pro-Aktive Einbindung der Bewohner*innen des zukünftigen ecovillage hannover in den Stadtteil Kronsberg wird durch persönliche Ansprache und vernetzende Arbeit mit der bestehenden Infrastruktur vor Ort nachhaltige Unterstützung erfahren. Akteuer*innen der benannten benachteiligten Zielgruppen werden direkt angesprochen, eingebunden und gestärkt. Durch die Erfahrungen unserer bisherigen Angebote, stellen wir mit Baubeginn sofort einen mobilen Begegnungsraum (Container) auf, damit wir einen ungezwungenen Austausch pflegen können und ein Angebot für alle Interessierten an dem Modellprojekt haben. Der Aufbau eines Info- und Beratungspoints ist als Folgeangebot geplant. Dieser soll langfristig der Unterstützung der jeweiligen Interessen dienen und wird auch genutzt, um Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und die Erkundung von Neigungen und Stärken zu fördern. Die aktive Netzwerkarbeit gilt es auszubauen und zu verstetigen - unter anderem auf unterschiedlichen Ebenen mit Behörden, Initiativen vor Ort, Wohlfahrtsverbänden, freie Träger, Vereinen und Ehrenamtlichen durch Einbindung und Betreuung, um eine nachhaltige und integrative Wirkung für die zukünftigen Bewohner*innen zu schaffen. Die Bewohner*innen sollen eine selbstbestimmt und selbstständige Möglichkeit erlernen, Problemstellungen langfristig vor Ort unkompliziert und für sie transparent zu lösen. Wir fühlen uns mit der im ecovillage-Prozess geschaffenen Charta des Zusammenlebens verbunden.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Baudezernat (Stadtplanung, Bereich Wohnversorgung), Sozialdezernat, FB Senioren, Stadt Hannover, Integrationsmanagement für Flüchtlinge LH Hannover, LH Hannover Koordinationsstelle ALBuM, Koordinierungsstelle Integration Region Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
HAZ / Neue Presse / Wochenblätter / Hallo Sonntag / Soziale Medien / h1 / Radio Hannover / ZDF / ARD / RTL
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KrokuS / Stadtteilzentrum Kronsberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus- und Grundeigentum, LBS Bausparkasse, Ostland Wohnungsbaugesellschaft, Verband Wohnungseigentum Niedersachsen e.V., Stiftungen soll die Möglichkeit gegeben werden sich mit Bausteinen zu beteiligen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Schirmherr d. Vereines dorfleben ecovillage hannover e.V.) ; MdB Yasmin Fahimi; Die Ratsfraktionen und der Stadtbezirksrat stehen nahezu geschlossen hinter dem Projekt.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Die Genossenschaftsmitglieder von ecovillage hannover , die Bewohner*innen der angrenzenden Stadtteile sowie an dem Thema Suffizienz (Selbstgenügsam) interessierte Bewohner*innen Hannovers
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Caritas/Diakonisches Werk- EVLK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V. , AMFN Arbeitsgemeinschaften Migranten/innen und Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , jukus e.V. , TTH Hannover e.V., kreHtiv e.V., baobab Zusammensein e.V., GeFaZ e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. , Ethno Medizinisches Zentrum e.V., Hannöversche Aidshilfe e.V., STEP- Drobs Hannover, diverse Pflegedienste
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Anerkennungs-und Qualifizierungs-Beratung Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer Hannover ,Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ in Hannover, Hannover Impuls GmbH,NeMiA – Netzwerk Migrantinnen und Arbeitsmarkt Niedersachen DGB-Bezirk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diverse Bildungsträger u.a. LEB Sprachenzentrum Mittelfeld, DAA Laatzen, SBH Nord GmbH, AWO Bezirk Hannover, BNW (Maßnahme "Alles aus einer Hand") u.a. Sozialverbände, Gruppierungen zu den Bereichen Obdachlose, Migranten und Senioren
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interkultureller Sozialdienst Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Genossenschaft ecovillage wird Eigentümer des ersten Baufeldes Ende 2020, mit den Hochbauarbeiten wird im Sommer 2021 begonnen. Zur Zeit befinden wir uns im Endstadium des städtebaulichen Wettbewerbes. Eine Vernetzung mit dem Quartiersmanagement mit der LH Hannover und dem Bezirksrat Bemerode, Wülferode und Kirchrode besteht. Das Projekt soll langfristig aus den Mieteinnahmen der Genossenschaft finanziert werden.
Galerie
dsc 7609
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20200116 200056
Zustimmung Veröffentlichung
On

Inklusiver und Integrativer Mehrgenerationenpark Seggebruch

Ansprechpartner
Manuela Tarbiat-Wündsch
Funktion Geschäftsführer
Förderung von Inklusion und Nachbarschaftlichen Engagement im Quartier
Projektbeschreibung
Unser Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg e.V. baut derzeit ehrenamtlich und nebenberuflich den o.g. Mehrgenerationenpark (10 Mio.) im ländlichen Raum, zur Verbesserung der Infrastruktur und der Angebote für junge, alte, Familen, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Eröffnung ist im Dezember 2020. Wir, die MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH (Inklusionsunternehmen), wurden vom Verein gegründet, um den Betrieb des Parks zu übernehmen und auch Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Durch einen Kümmerer und eine nachbarschaftliche Tauschbörse runden wir unser Angebot, das Wohnen (sozialer Wohnungsbau), Arbeiten (sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behidnerung) und Freizeit (Kultur, Musik, Sport, Tanz, Kurse, Beratungen usw.), ab. Neben den o.g. Bestandteilen gibt es noch eine 24 Std- Kinderbetreuung zur besserern Vereinbarung von Familie und Beruf (Schichtdienst z.B. in der Pflege), einen Werkraum/Atelier, einen Clubraum und einen schallisolierten Bandraum für Musikförderung. Bewohner und Gemeindebewohner und andere können diese Angebote nutzen. Diese Bereiche werden auch für die Ferienbetreuung genutzt. Für den Aufbau der Tauschbörse und der Position des Kümmerer sowie einer Koordinierungskraft benötigen wir noch finanzielle Mittel. Da das Personal bei der gGmbH beschäftigt wird, stellen wir den Antrag als gGmbH. Unser Projekt ist deutschlandweit bekannt und hat schon erreicht, dass Menschen aus ganz Deutschland zu uns auf´s Land umziehen. Wir können bereits jetzt belegen, dass man die "Landflucht" durch ein passendes Projekt stoppen kann. Für den Umweltaspekt werden wir ein Mobilitätskonzept umsetzen, so dass nur ca. die Hälfte der Mieter einen PKW haben. Wir stellen ein Elektroauto bereit. Wir haben Grüne Dächer und PV auf dem Dach, sowie einen Biogarten und Bienen. Unser Projekt bildet einen Querschnitt der Gesellschaft ab, mit allen und allem was dazu gehören sollte. Respekt, Toleranz, die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft und demokratische Grundsätze sind für uns selbstverständlich. Wir sind als Inklusionsunternehmen (MehrGenerationenPark Seggebruch gGmbH) bereits vom Finanzamt und Integrationsamt anerkannt. Unseren gemeinnützigen Verein gibt es seid Februar 2016 und dieses Jahr eröffnen wir bereits unser riesiges Projekt. Wir könnten die Unterstützung gut gebrauchen.
Laufzeit
2020-11-01 00:00:00
Ausgangslage
Die Ausgangslage war: 1. die Tatsache, dass die Inklusion nach der Schule nicht weitergeht. Die meißten Schulabgänger mit Behinderung werden in die Werkstätten gedrängt. Es gibt keinen Anschluss an den 1. Arbeitsmarkt. Hier stezen wir an und geben auch Schulabgänger ohne Ausbildung einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. 2. Die Vereinsamung und Armut von Rentnern, die mit Ihrer Rente nicht auskommen. Dadurch wird die Isolation, Angst, Depression und geistiger und körperlicher "Verfall" gefördert. Hier steuern wir gegen. 3. Die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hat man bei Corona gut gesehen. Gerade die Menschen, die in der Pflege arbeiten (Schichtdienst), wissen nicht wohin mit den Kindern, wenn sie z.B. Nachtschicht haben. Nicht jeder hat Familie in der Nähe. 4. Wenig Nachbarschaftshilfe im ländlichen Raum vorhanden und Verbesserung der Infrastruktur für alt und jung.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Nienstädt - Gemeinde Seggebruch
Beschreibung
Das Projekt liegt in der Gemeinde Seggebruch neben 2 Neubaugebieten. Anschrift: In den Zäunen 2 in 31691 Seggebruch.
Einwohnerzahl
1500
Quelle / Anmerkungen
Die Gemeinden Seggebruch, Helpsen und Hespe liegen beinander und haben insg. ca.4.500 Einwohner
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Unterlagen zum Gebiet
einzugsgebiet.jpg (46.19 KB)
eg.png (423.31 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Unser ganzes Projekt und der Betrieb sind danach ausgelegt. Die Menschen stehen im Vordergrund. 27 von 33 Wohnungen sind sozial gefördert. Die Aktion Mensch ist unser Fördergeber, sowie das Land Niedersachsen (Sozialmin.), die Gemeinde und das ArL. Das Miteinander und die gegenseitige Hilfe stehen im Vordergrund. Wir bringen Menschen und Interessen zusammen. Der Kümmerer wird einen wesentlichen Beitrag für die bedarfsgerechte Umsetzung sozialer Aufgaben, Lösung von Problemen und Sicherung der Demokratie leisten. Wir erkunden Interessen von Menschen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten und unterstützen die Menschen dabei, möglichst selbsttätig für ihre Interessen einzutreten.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Wie viele Kooperationen geschlossen wurden. Die einzelnen Bereiche weiterentwickelt oder ausgebaut wurden. Die Entwicklung wird anhand von Besucherzahlen festgehalten. Bestandsaufnahme und Veränderung.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Gemeinden Seggebruch, Helpsen, Hespe und Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musiker und Künstler unterschiedlichster Art.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindergarten Hespe, Hort Seggebruch, Jugendtreff Helpsen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Ambusan, Lahde, Kreisaltenzentrum helpsen, Krankenhaus Vehlen und Minden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
TVB Bergkrug Sportverein, Siedlerbund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Nienstädt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schaumburger Nachrichten, Wochenblatt, Scarlett, Bückeburg lokal, Radio, TV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dr. Constanze Koslowski
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die langfr. Finanzierung wird durch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kostenträgern gesichert. Z.B. der Kranken-, Unfall- oder Pflegekasse, beim Rentenversicherungsträger, bei der Berufsgenossenschaft oder der Haftpflichtversicherung. Bei uns beinhaltet der Kümmerer auch die Funktion des Dorfhelfers. Diese Teile können per Attest abgerechnet werden. Zudem fließen die Vereinsbeiträge der Tauschbörse in diese Position. Zusätzlich wurde für den Start ein Kredit aufgenommen. Spenden werden gesam
Galerie
westansicht 2
ansicht dach
Aufsteller
Zustimmung Veröffentlichung
On

Werkstatt Zukunft Altstadt 2.0 in Hann. Münden

Ansprechpartner
Nicole Prediger
Organisation Stadt Hann.Münden
Funktion Derzernetin Bau, Stadtentw., Umwelt, Klima
Installation eines "Kümmerers" zur lokalen Vernetzung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Altstadt Hann. Münden
Projektbeschreibung
Seit vielen Jahren ist in der Altstadt Hann. Münden eine aktive Bürgerschaft tätig. Sie befasst sich mit unterschiedlichsten Projekten, immer mit dem Ziel, sich für das Wohl der Altstadt einzusetzen und diese lebenswerter zu gestalten. Alle Akteur*innen, Vereine und Institutionen eint, dass neben dem Einsatz für die eigentliche Sache ein erheblicher Zeitaufwand für organisatorische und administrative Aufgaben aufgewendet werden muss. Im Verbund mit dem Fachwerkfünfeck soll derzeit eine digitale Plattform "Ehrenamt" aufgebaut werden, um die oben genannten Unterstützungsbedarfe gebündelt zu decken. Darauf aufbauend will die Stadt Hann. Münden eine lokale Anlaufstelle für Ehrenamtliche vor Ort schaffen. Hier sollen vorhandene Strukturen gebündelt, administrative Aufgaben übernommen und Öffentlichkeitsarbeit zentriert werden. Diese Stelle soll durch eine Person besetzt werden, ein "Kümmerer", mit Ortskenntnis, der sich persönlich einbringt und entsprechende Fachkenntnisse mitbringt. Damit will die Stadt Hann. Münden das bürgerliche Engagement unterstützen und ihre Wertschätzung zeigen. Der "Kümmerer" soll als Personalstelle in der Verwaltung verankert werden. Die direkte Verbindung zur Verwaltung und der der persönliche Kontakt zu den Akteuren soll ausserdem die bürokratische Barriere, die viele Ehrenamtliche verunsichert, abbauen.
Laufzeit
2021-07-01 00:00:00
Ausgangslage
Die ehrenamtlichen Akteure setzen sich für den Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität in der Altstadt ein. Jedoch arbeitet jeder Verein, jede Gruppe für sich allein auf seinem Gebiet. Dabei stellen sich für alle die gleichen Probleme, die Ressourcen an Personal sind begrenzt, administrative Dinge, Materialbeschaffung, Fördermittelakquise sind zeitintensiv. Der Kümmerer soll die für die Stadtentwicklung so wichtigen Kräfte bündeln, sich für Problemlösungen einsetzen und Synergien schaffen. Intensiveres Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen aktiven Bürger soll dabei helfen, dass sie sich gegenseitig unterstützen können und sich gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung unserer historischen Altstadt einsetzen. Der Landkreis Göttingen bewirbt sich ebenfalls mit dem Begegnungszentrum im Stadtteil Neumünden bei der Ausschreibung "Gute Nachbarschaften". Die beiden Projekte verfolgen unterschiedlichen Ansätze in zwei verschiedenen Quartieren der Stadt. Das Begegnungszentrum und die Stadt stehen in engem Kontakt und partizipieren bereits von einander.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Altstadt
Beschreibung
Das Fördergebiet umfasst die historische Altstadt von Hann. Münden, begrenzt durch die Flüsse Fulda, Werra und Weser sowie den historischen Wallanlagen.
Einwohnerzahl
2065
Quelle / Anmerkungen
Daten Einwohnermeldeamt, Stand 20.08.2020
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Die Altstadt Hann. Münden als wichtiger zentraler Versorgungsbereich mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten und Freizeit soll als multifunktionaler Stadtkern erhalten und zukunftsfähig gemacht werden. Die verschiedenen Initiativen stärken diese wichtigen Funktionen durch ihr ehrenamtliches Engagement und die Umsetzung von Projekten. Der "Kümmerer" wird unter maßgeblicher Einbeziehung der Akteure das vorhandene Know-How bündeln, um die Stadtentwicklung positiv, nachhaltig und lebendiger zu gestalten. Er soll als Manager im Altstadtquartier agieren, indem er die Schnittstelle zwischen Bürger und Verwaltung bildet und auch die Verbindung zur Politik herstellt. Die Initiativen können sich somit freier entfalten und sich so auf die wesentlichen Ziele konzentrieren. Die Verbesserung der Kommunikation und positives Feedback fördern zudem die Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren und stärkt die Stadtentwicklung.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Durch das intensive Kennenlernen und Austauschen der unterschiedlichen Initiativen wurde erreicht, dass sich die Aktiven gemeinsam für die Belebung und Attraktivierung der historischen Altstadt einsetzen und sich gegenseitig unterstützen und helfen.
Beschreibung
Durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen wird das Gemeinschaftsgefühl der unterschiedlichen Initiativen entwickelt, die öffentliche Wahrnehmung wie auch die Stadtentwicklung insgesamt gestärkt.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Bereich Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Hann Münden Marketing (Tourismus)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Förderverein Mündener Altstadt eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgergenossenschaft Mündener Alstadt eG
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Denkmalaktivisten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Gilde eV (Vereinigung der Mündener Wirtschaft)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Integrationsinitiative "EinMünden"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Münden blüht und summt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mehrgenerationenhaus
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Moschee
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Pro Tourist eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Arbeiter- und Geschichtsvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgertreff eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
DenkmalKunst KunstDenkmal eV
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelisch-Lutherische Kirche, Evangelisch-Reformierte Kirche, Katholische Kirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stiftung Aegidienkirche
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Förderverein Tillyschanze eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mündener Kulturring eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
KunstNetz eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Rock for Tolerance eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spendenparlament eV
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Spielgeräte-Initiative
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtjugendring
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtführergilde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Steinbrückenquartier
Typ
Stadtteil
Nachhaltigkeit
Die Installation des "Kümmerers" erfolgt zunächst befristet auf den Förderzeitraum in den Stellenplan der Stadt Hann. Münden. Diese Stelle soll langfristig unbefristet in den Stellenplan etabliert werden und ein entsprechendes Budget zur Verfügung gestellt werden, um kleine Projekte umzusetzen.
Zustimmung Veröffentlichung
On