Münden verbindet
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Manfred Fraatz
| Funktion | Leiter Fachbereich Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Stadtteile verbinden - Begegnung ermöglichen - Unterstützung zugänglich machen
Projektbeschreibung
Im Wohngebiet rund um den Kattenbühl in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Aufgrund der topografischen Lage und der räumlichen Distanz zu bestehenden Angeboten stellt die Erreichbarkeit für viele Bewohner*innen eine Hürde dar. Besonders ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität können Angebote im Stadtgebiet nur schwer erreichen. Auch die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr ist eingeschränkt. Dadurch entstehen Barrieren für soziale Teilhabe und gemeinschaftliche Aktivitäten. Der Bedarf wurde in den vergangenen vier Jahren im Rahmen regelmäßig stattfindender Sozialraumtreffen deutlich. An diesen Treffen nehmen Bürgerinnen sowie lokale Akteurinnen teil. Wiederholt wurden fehlende Begegnungsmöglichkeiten, zunehmende Einsamkeit sowie der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungs- und Informationsangeboten benannt. Ebenso wurde deutlich, dass vielen Menschen eine zentrale Anlaufstelle fehlt, die Orientierung im Hilfesystem bietet und Informationen bündelt. Das Projekt greift diese Bedarfe auf. Ziel ist es, im bislang unterversorgten Gebiet Kattenbühl generationenübergreifende Begegnungsräume zu schaffen und langfristig zu verstetigen. Durch aufsuchende Gemeinwesenarbeit und Kooperation mit lokalen Einrichtungen entstehen neue Möglichkeiten für Austausch, Beteiligung und gemeinschaftliche Aktivitäten.Ergänzend wird im Bürgertreff eine zentrale Anlaufstelle für ganz Hann. Münden eingerichtet. Dort steht eine feste Ansprechperson als niedrigschwellige Informations- und Koordinationsstelle zur Verfügung. Neben der Weitergabe von Informationen übernimmt sie eine wichtige Vernetzungsfunktion, indem sie Akteur*innen, Initiativen und Ehrenamt im Sozialraum zusammenführt. Zudem ist dort ein regelmäßiger Ehrenamtsstammtisch geplant.Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Bürgertreff, der Volkshochschule Hann. Münden und dem Familienzentrum. Die Volkshochschule bringt niedrigschwellige Bildungsangebote in das Quartier ein, während das Familienzentrum präventive Angebote für Familien entwickelt. Die Gemeinwesenarbeit im Haus der Nationen hat im vier Kilometer entfernten Stadtteil Neumünden bereits stabile Strukturen aufgebaut. Dieses Wissen wird genutzt, um auch im Gebiet Kattenbühl langfristig generationenübergreifende Begegnungs- und Vernetzungsstrukturen zu entwickeln.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Wohngebiet rund um Kattenbühl, Vogelsang und Berliner Ring in Hann. Münden fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte und niedrigschwellige Angebote. Anders als in anderen Stadtteilen bestehen hier kaum Möglichkeiten für Austausch, nachbarschaftliche Kontakte oder gemeinschaftliche Aktivitäten. Besonders für ältere Menschen, Familien sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität erschwert dies die soziale Teilhabe im Alltag.Zwischen den Wohngebieten liegen die Altstadt im Tal sowie deutliche Höhenunterschiede. Während sich im Stadtteil Neumünden auf der gegenüberliegenden Höhenlage bereits verstetigte Strukturen der Gemeinwesenarbeit entwickelt haben, liegt das Wohngebiet Kattenbühl rund vier Kilometer entfernt auf einer anderen Höhenlage der Stadt und verfügt bislang über keine vergleichbaren Begegnungs- und Unterstützungsangebote. Für viele Bewohner*innen erschweren sowohl die topografische Lage als auch die eingeschränkte Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr den Zugang zu Angeboten im Stadtgebiet erheblich.Im Rahmen der seit mehreren Jahren regelmäßig stattfindenden Sozialraumtreffen in Hann. Münden wurde dieser Bedarf von Bürgerinnen sowie Akteurinnen aus sozialen Einrichtungen, Bildung und Gesundheit wiederholt benannt. Neben fehlenden Begegnungsmöglichkeiten und zunehmender Einsamkeit wurde insbesondere der Wunsch nach niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten, besseren Vernetzungsstrukturen im Sozialraum und Orientierung im Hilfesystem deutlich.Dabei wurde auch der Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle benannt, die Informationen zu sozialen Angeboten bündelt, Orientierung bietet und den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hann. Münden Stadtteil Kattenbühl (Vogelsang/Berliner Ring)
Beschreibung
Das Wohngebiet Kattenbühl liegt auf einer erhöhten Höhenlage der Stadt Hann. Münden und ist räumlich deutlich vom übrigen Stadtgebiet getrennt. Aufgrund der topografischen Lage und einer eingeschränkten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist die Erreichbarkeit von Angeboten für viele Bewohner*innen erschwert. Im Quartier fehlen bislang wohnortnahe Begegnungsorte sowie Einrichtungen mit Treffpunktcharakter. Dies führt insbesondere für ältere Menschen und Familien zu eingeschränkten Möglichkeiten für Austausch, soziale Teilhabe und nachbarschaftliche Vernetzung.
Einwohnerzahl
6369
Quelle / Anmerkungen
Stadtverwaltung Hann. Münden Herr Vogeley
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen gemeinwesenorientierten Ansatz, der auf Aktivierung, Beteiligung und Vernetzung im Sozialraum ausgerichtet ist. Ziel ist es, Bewohnerinnen niedrigschwellige Möglichkeiten zur Begegnung, zum Austausch und zur Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu eröffnen. Gemeinwesenarbeit versteht sich dabei als verbindendes Element zwischen Bewohnerinnen, sozialen Einrichtungen, Bildungsangeboten und lokalen Akteur*innen.Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist die sozialräumliche Orientierung. Bedarfe im Quartier werden gemeinsam mit Bewohner*innen und Einrichtungen aufgegriffen und in konkrete Aktivitäten übersetzt. Dabei werden vorhandene Ressourcen sichtbar gemacht und gestärkt.Die Arbeit erfolgt über offene Begegnungsangebote, Informationsmöglichkeiten sowie aufsuchende Ansätze im Quartier. Ziel ist es, insbesondere Menschen zu erreichen, die bestehende Angebote bislang nur eingeschränkt nutzen können.Eine zentrale Rolle übernimmt die Anlaufstelle im Bürgertreff, die als niedrigschwelliger Informations- und Koordinationspunkt fungiert. Hier werden Informationen gebündelt, Kontakte vermittelt und Akteur*innen aus Ehrenamt, Initiativen und Einrichtungen miteinander vernetzt. Kooperationen mit Familienzentrum, Volkshochschule und weiteren Partnern ermöglichen zusätzliche generationenübergreifende Angebote im Quartier.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht, wenn im Quartier Kattenbühl regelmäßige generationenübergreifende Begegnungsangebote entstehen, Bewohner*innen miteinander in Kontakt kommen und sich neue nachbarschaftliche Aktivitäten sowie gemeinschaftliche Initiativen entwickeln.
Beschreibung
Erreicht, wenn eine verlässliche Kooperation zwischen Bürgertreff, VHS, Familienzentrum und weiteren Akteur*innen besteht, regelmäßige Vernetzungstreffen stattfinden und gemeinsame generationenübergreifende Angebote im Quartier Kattenbühl entstehen.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht, wenn Angebote im Quartier Kattenbühl generationenübergreifend gestaltet sind und unterschiedliche Zielgruppen – Familien, ältere Menschen und Ehrenamtliche – gemeinsam an Begegnungs-, Bildungs- und Beteiligungsformaten teilnehmen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Hann. Münden; Bürgermeister Hann. Münden Tobias Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Volkshochschule Hann. Münden / Familienzentrum Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Haus der Nationen (GAB Südniedersachsen gGmbH); Bürgertreff e.V. Hann. Münden; Mehrgenerationenhaus Hann. Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bewohner*innen des Stadtteils Kattenbühl; Ehrenamtliche, Bürgerinitivative Ein.münden, Arbeitsgruppen, Netzwerk Neumünden, Mündener Frauennetzwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
KIBIS Selbsthilfekontaktstelle für Stadt und Landkreis Göttingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
HNA, Mündener Rundschau, Facebook, Instagram, YouTube, Zugang zu versch. Newslettern in Hann. Münden und dem LK
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie, Moscheeverein, Kirchenkreis Münden
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbüro des Landkreises, Fachbereich Jugend, Gleichstellungsstelle, Partnerschaft für Demokratie, Jobcenter, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt wird in bestehende sozialräumliche Strukturen eingebunden. Der Bürgertreff übernimmt langfristig eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsfunktion für Bürger*innen in Hann. Münden. Die im Projekt aufgebauten Kooperationen zwischen Bürgertreff, Haus der Nationen, Volkshochschule und Familienzentrum werden dauerhaft fortgeführt. Erfahrungen aus der Gemeinwesenarbeit in Neumünden werden genutzt, um tragfähige Strukturen im Quartier Kattenbühl aufzubauen.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
StadtGemeinschaftsHaus Nord
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Tom Becker
| Funktion | Direktor der Stadtbibliothek Hannover |
|---|
2. Kurzbeschreibung
StadtGemeinschaftsHaus Nord | Transfer der Nordstadtbibliothek
Projektbeschreibung
Mit dem „StadtGemeinschaftsHaus Nord“ (SGH) entsteht zur Zeit im Stadtteil Nordstadt der Landeshauptstadt Hannover ein neuartiges Modellprojekt der sozialraumorientierten Gemeinwesenarbeit. Die Nordstadtbibliothek wird gemeinsam mit dem Fachbereich Senioren, der Arbeiterwohlfahrt Hannover e.V. (AWO) und zivilgesellschaftlichen Partner*innen zu einem offenen, kooperativen Ort weiterentwickelt, einem Ort für Begegnung, Bildung und Teilhabe. Das Konzept wurde im Verlauf eines einjährigen partizipativen Entwicklungsprozesses unter aktiver Mitwirkung der Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“ (BI) erarbeitet und ist von der Stadtbibliothek und vom Rat der Landeshauptstadt politisch gewollt.
Im künftigen StadtGemeinschaftsHaus Nord entsteht zusätzlich zu der Bibliothek ein Treffpunkt für Senior*innen, interkulturelle Gruppen, Familien und Nachbarschaft. Das Haus bietet die Möglichkeit, Synergien durch Kooperation zu schaffen und in einem offenen Konzept diverse Teilnahmemöglichkeiten für alle Menschen im Stadtteil anzubieten. So bildet sich ein generationsübergreifender Lern- und Begegnungsort, der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen zusammenbringt. Während das künftige Bibliotheksangebot einen Schwerpunkt auf den Kinder- und Familienbereich legt, möchte der Fachbereich Senioren ein niedrigschwelliges Angebot für Senior*innen anbieten, wie bspw. offene Sprechstunden für Digitales und so das Miteinander von Jung und Alt im Stadtteil fördern. Interkulturelle Angebote der AWO wie etwa muttersprachliche Gruppen und Erählcafés sollen den sozialen Zusammenhalt im Quartier fördern. Das StadtGemeinschaftsHaus besitzt dazu BibliothekPlus-Zeiten, in denen das Haus automatisiert zugänglich ist und von Partner*innenorganisationen und Ehrenamtlichen kuratiert wird.
In diesem neu entstandenen Haus wollen wir neue Wege der Projektentwicklung gehen und dezidiert auf den Stadtbezirk Nord als lebendigen, aber herausfordernden Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität eingehen. Das StadtGemeinschaftsHaus reagiert damit auf zentrale Probleme des Quartiers wie Armut, Migration, Einsamkeit und Bildungsbenachteiligung. Es soll ein Ort sozialer Integration entstehen, der niederschwellige Angebote für verschiedene (interkulturelle) Gruppen, generationsübergreifende Gesprächsrunden und partizipative Formate anbietet.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Die Nordstadtbibliothek ist seit Jahrzehnten zentraler Bildungs- und Begegnungsort im Stadtteil. Durch Sparvorgaben (HSK XI) stand sie jedoch zur Disposition. In einem einjährigen partizipativen Prozess, angestoßen durch die Bürger*inneninitiative „Bücher für alle“, wurde gemeinsam mit AWO, Fachbereich Senioren und Stadtbibliothek ein zukunftsfähiges Alternativkonzept entwickelt: das StadtGemeinschaftsHaus Nord. Es entsteht ein zukunftsweisendes Nutzungskonzept mit Vorbildcharakter, das Einsparung mit sozialem Mehrwehrt verbindet.
Die Nordstadt ist ein lebendiger, aber herausgeforderter Stadtteil mit hoher sozialer und kultureller Diversität. Themen wie Altersarmut, Migration, Einsamkeit, Bildungsbenachteiligung und strukturelle Unterversorgung treffen hier auf ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Genau hier setzt das Projekt an. Statt einer Schließung entsteht ein gemeinschaftlich getragener Ort, der nicht nur Bildung bietet, sondern auch Teilhabe und Begegnung ermöglicht. Durch Kooperation und Beteiligung wird ein Raum geschaffen, der auf die Bedarfe des Quartiers zugeschnitten ist: Generationenübergreifend, interkulturell, offen.
Die Umwandlung markiert einen Paradigmenwechsel: von der klassischen Bibliothek hin zu einem sozialraumorientierten Gemeinschaftshaus. Ende Mai beginnt die finale Umbauphase, nach der das Haus offiziell geöffnet und das Konzept umgesetzt werden kann.
5. Schwerpunkte
Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das StadtGemeinschaftsHaus Nord ist in seinem Kern ein Projekt des kooperativen Quartiersmanagements. Es bündelt Ressourcen aus Verwaltung, freien Trägern und Zivilgesellschaft, um einen integrativen Ort für das Quartier zu schaffen. Der sozialräumliche Fokus zeigt sich in der konsequenten Ausrichtung auf Bedarfe und Potenziale des Stadtteils, welche im engen Austausch mit Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort entwickelt werden. Im Mittelpunkt steht nicht die Dienstleistung einzelner Einrichtungen, sondern ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung für das Quartier, das aber noch entwickelt und ausgebaut werden muss. Durch abzustimmende Angebote, einer gemeinsamen Nutzung von Räumen (Räume mit festem Programm und Räumen, die sich inhaltlich-gestalterisch anpassen können und müssen) und partizipative Formate, die wir noch nicht beschreiben können, entsteht ein solidarischer Ort mit Modellcharakter. Das Projekt stärkt bestehende Netzwerke, baut neue Kooperationen auf und entwickelt verlässliche Strukturen der Zusammenarbeit – etwa über runde Tische, Beteiligungsformate und die kuratierte Gestaltung der nicht-personalbesetzten Öffnungszeiten. Eine fest installierte Hausleitung trägt die Verantwortung für die Koordination und Weiterentwicklung. Der Ansatz des Quartiersmanagements wird hier nicht additiv gedacht, sondern als verbindende Strategie: Das Haus wird Teil einer sozialräumlichen Infrastruktur, die Nachbarschaft stärkt, Engagement aktiviert und Teilhabe ermöglicht.
Methoden
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Es wird ein Konzept zur Verstetigung durch Projektmittel (z. B. Quartiersfonds, Stiftungsgelder) entwickelt. Die strukturelle Anbindung an Stadtbibliothek, AWO und FB Senioren sichert organisatorische Nachhaltigkeit und langfristige Verankerung im Gemeinwesen.
SUWI - Stadtteilladen im Suthwiesenviertel (Weiterentwicklung Gemeinwesenarbeit)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Lennart Helm
| Funktion | Leiter Geschäftsstelle |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Begegnung, Beteiligung und Teilhabe im Suthwiesenviertel
Projektbeschreibung
Der Stadtteilladen SUWI im Suthwiesenviertel in Salzgitter-Lebenstedt hat sich seit Beginn der Förderung als zentraler Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers etabliert. Ziel des Projektes ist es, Begegnung zu ermöglichen, Beteiligung zu stärken und die Lebensqualität im Stadtteil gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu verbessern.
Das Quartier ist geprägt von einer hohen sozialen Belastung, einem überdurchschnittlichen Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie einem hohen Anteil von Familien, die Transferleistungen beziehen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Orte der Begegnung und Beteiligung. Der Stadtteilladen bietet daher einen offenen und barrierearmen Treffpunkt, in dem Beratung, Begegnung, Bildung und gemeinschaftliche Aktivitäten stattfinden.
In den vergangenen Jahren konnten stabile Netzwerke mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, sozialen Trägern und der kommunalen Verwaltung aufgebaut werden. Das Stadtteilzentrum bietet unter anderem offene Treffangebote, Beratungs- und Unterstützungsangebote, Bildungs- und Freizeitangebote sowie Beteiligungsformate für Bewohner:innen. Besonders wichtig ist dabei die Aktivierung der Menschen im Quartier, damit sie eigene Ideen entwickeln und Verantwortung für ihren Stadtteil übernehmen.
Im Folgeprojekt soll die Gemeinwesenarbeit im Quartier weiterentwickelt und verstetigt werden. Schwerpunkte sind die stärkere Beteiligung der Bewohner:innen an der Gestaltung des Stadtteils, der Ausbau von Kooperationen im Quartier sowie die Förderung von sozialen und interkulturellen Begegnungen. Perspektivisch sollen niedrigschwellige Angebote zur Unterstützung im Alltag von Familien, Frauen, älteren Menschen und Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte weiter ausgebaut werden. Dazu zählt auch die schrittweise Einbindung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag (AZUA), die alltagspraktische Hilfen, soziale Begleitung sowie niedrigschwellige Beratungs- und Entlastungsangebote umfassen und bedarfsgerecht im Quartier zugänglich gemacht werden.
Durch die kontinuierliche Netzwerkarbeit, die Aktivierung von Bewohner:innenengagement und die Entwicklung gemeinsamer Projekte trägt das Stadtteilladen langfristig zur sozialen Stabilisierung und positiven Entwicklung des Quartiers bei.
Laufzeit
2027-01-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Suthwiesenviertel in Salzgitter-Lebenstedt ist weiterhin durch soziale und infrastrukturelle Herausforderungen geprägt. Im Quartier leben überdurchschnittlich viele Familien mit geringen Einkommen, ein hoher Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie viele Haushalte, die Transferleistungen beziehen. Gleichzeitig fehlen niedrigschwellige Begegnungsorte, an denen sich Bewohnerinnen und Bewohner austauschen, Unterstützung erhalten und sich aktiv in die Gestaltung ihres Wohnumfeldes einbringen können.
Viele Menschen im Quartier leben vergleichsweise isoliert voneinander. Unterschiedliche kulturelle Hintergründe, sprachliche Barrieren und fehlende Treffpunkte führen dazu, dass Kontakte zwischen Bewohnergruppen nur begrenzt entstehen. Besonders Familien, Frauen, ältere Menschen sowie neu zugewanderte Bewohner: innen haben einen erhöhten Bedarf an Beratung, Unterstützung und sozialer Vernetzung.
Auch im Wohnumfeld bestehen weiterhin Herausforderungen. Öffentliche Räume und Grünflächen werden teilweise wenig genutzt oder bieten nur begrenzte Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig fehlt es an Strukturen, die Bewohner: innen dabei unterstützen, sich aktiv an der Entwicklung ihres Quartiers zu beteiligen.
Der Stadtteilladen SUWI hat sich in den vergangenen Jahren als zentraler Ort für Begegnung, Beratung und Beteiligung etabliert. Die Nachfrage nach Angeboten und Unterstützung ist jedoch weiterhin hoch. Um die begonnenen Entwicklungsprozesse im Quartier nachhaltig fortzuführen und die soziale Stabilisierung zu stärken, ist eine Fortsetzung der Gemeinwesenarbeit notwendig.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Lebenstedt Suthwiesenviertel
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst die Bezirke 55 und 57 im Stadtteil Salzgitter-Lebenstedt (Suthwiesenviertel rund um Suthwiesenstraße / Reppnersche Straße). Die Abgrenzung orientiert sich an den statistischen Bezirksgrenzen und umfasst die angrenzenden Wohnquartiere mit hoher Bevölkerungsdichte und besonderem Integrationsbedarf.
Einwohnerzahl
6179
Quelle / Anmerkungen
Stadt Sazgitter, Einwohnerdaten Stand 31.12.2024
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Stadtteilladen SUWI im Suthwiesenviertel arbeitet nach dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Ziel ist es, die Lebensqualität im Quartier zu verbessern, die Teilhabe der Bewohnerinnen zu stärken und nachbarschaftliche Netzwerke aufzubauen. Der Stadtteilladen dient als niedrigschwellige Anlaufstelle für Bewohner: innen aller Altersgruppen und Herkunft.
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Aktivierung und Beteiligung der Bewohner: innen. Menschen aus dem Quartier werden ermutigt, eigene Ideen, Projekte und Aktivitäten einzubringen und gemeinsam umzusetzen. Dadurch werden Selbstorganisation, Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme im Quartier gestärkt.
Darüber hinaus fungiert der Stadtteilladen als Ort der Begegnung, Beratung und Vermittlung. Bewohner: innen erhalten Unterstützung bei sozialen Fragestellungen und werden bei Bedarf an passende Beratungs- und Unterstützungsangebote weitervermittelt. Gleichzeitig werden Kooperationen mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden und sozialen Trägern gepflegt und weiterentwickelt.
Durch Veranstaltungen, Gesprächsrunden, Informationsangebote und gemeinsame Aktionen werden Austausch und Begegnung gefördert. So trägt die Gemeinwesenarbeit dazu bei, soziale Isolation zu reduzieren, Integration zu stärken und das Zusammenleben im Quartier nachhaltig zu verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner: innen bringen eigene Themen und Ideen ein, beteiligen sich an Aktivitäten im Stadtteilladen und nutzen die Angebote regelmäßig als Treffpunkt und Beteiligungsort im Quartier.
Kriterium
Beschreibung
Regelmäßige Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen, Vereinen, Schulen und sozialen Trägern stattfindet und gemeinsame Aktivitäten oder Projekte im Quartier umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Mehr Begegnungen zwischen Bewohner: innen entstehen, neue Besuchergruppen den Stadtteilladen nutzen und gemeinsame Aktivitäten das nachbarschaftliche Miteinander im Quartier stärken.
Vorhandene Strukturen
Im Suthwiesenviertel besteht bereits eine etablierte Struktur der Gemeinwesenarbeit. Der Stadtteilladen SUWI fungiert als zentraler Treffpunkt und Anlaufstelle für Bewohner: innen des Quartiers. Hier werden niedrigschwellige Beratungs-, Begegnungs- und Beteiligungsangebote bereitgestellt.
Die Gemeinwesenarbeit wird durch eine hauptamtliche Fachkraft koordiniert und durch ehrenamtliches Engagement aus dem Quartier unterstützt. Regelmäßige Angebote, offene Treffpunkte sowie thematische Veranstaltungen ermöglichen Austausch, Begegnung und Beteiligung der Bewohner: innen.
Zudem bestehen Kooperationen mit verschiedenen lokalen Akteuren, darunter Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen und Kitas, kirchliche Einrichtungen, Vereine sowie weitere soziale Träger. Durch regelmäßige Netzwerktreffen und gemeinsame Aktivitäten werden Ressourcen gebündelt und Angebote besser aufeinander abgestimmt.
Die vorhandenen Strukturen der Gemeinwesenarbeit bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Quartiers. Sie fördern die Beteiligung der Bewohner: innen, stärken nachbarschaftliche Beziehungen und tragen dazu bei, soziale Herausforderungen im Quartier gemeinsam zu bearbeiten.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist durch den Stadtteilladen „Suwi“ nachhaltig im Quartier verankert und eng mit Schulen, Kitas und dem Jobcenter vernetzt. Die Stadt Salzgitter fördert bereits bestehende Angebote und sieht weiteren Bedarf. Kooperationen mit der TAG sichern die strukturelle Einbindung. Die langfristige Finanzierung soll zukünftig neben der kommunalen Unterstützung zusätzlich durch AZUA-Leistungen gewährleistet werden.
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lilienthaler Park - Begegnung ermöglichen. Teilhabe stärken. Nachbarschaft leben.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Birgit Reichardt
| Funktion | Unternehmenskommunikation und Fundraising |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein attraktiver Campus für alle – Begegnung und Inklusion in der Region.
Projektbeschreibung
Die Lilienthaler Diakonie gGmbH entwickelt ihren Campus zu einem lebendigen, inklusiven Ort der Begegnung: dem „Lilienthaler Park“.
Wir erschließen das parkähnliche Gelände mit seinem großen Potenzial und entwickeln es nachhaltig zu einem sozialräumlich wirksamen Ort für die gesamte Gemeinde. Der „Lilienthaler Park“ wird ein offener Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung, für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen.
Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist ein partizipativer Beteiligungsprozess. In Workshops entwickeln Vertreter*innen verschiedener Altersgruppen und Initiativen aus der Gemeinde auf Grundlage unterschiedlicher Bedarfe Ideen für eine ganzheitliche, gemeinwesenorientierte Nutzung der Flächen und Gebäude. Diese Zielbilder werden im weiteren Prozess gebündelt und in konkrete Umsetzungsschritte für den „Lilienthaler Park“ überführt. So entsteht eine passgenaue und gemeinsam getragene Entwicklung des Geländes. Die Vision umfasst einen inklusiven Spielplatz, Bewegungs- und Aufenthaltsflächen für verschiedene Altersgruppen, etwa eine Finnenbahn. Mit dem inklusiven Spielplatz entsteht ein Angebot, das in der Region bislang nicht vorhanden ist und für Familien große Bedeutung hat. Unsere Kirche wird ein Kulturort, das ehemalige Hallenbad zu einem Begegnungsort mit Café-Angebot sowie Flächen für Veranstaltungen, Kurse und Aktivitäten mit Nachbar*innen und Kooperationspartnern weiterentwickelt.
Federführend gesteuert wird der Prozess durch einen neu einzustellenden Projektmitarbeiter*in mit dem Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit. Zu den zentralen Aufgaben gehören der Aufbau und die Pflege eines tragfähigen Netzwerks mit Kooperationspartnern, die Entwicklung und Begleitung von Beteiligungsformaten, die Ableitung konkreter Umsetzungsschritte sowie die Initiierung inklusiver Angebote. Gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation wird das Projekt frühzeitig und nachhaltig sichtbar gemacht. Bestehende Kooperationen und Kontakte mit Schulen, dem Reitverein, Kindergärten, Sportvereinen und der Kirchengemeinde werden gestärkt; Beziehungen zu Unternehmen und zur Gemeindepolitik ausgebaut.
Die Öffnung des Quartiers und seine Entwicklung zu einem inklusiven Gesamtkonzept schaffen für Lilienthal und die Region einen in dieser Form einmaligen Ort mit modellhaftem Charakter. So entsteht mit dem „Lilienthaler Park“ ein dauerhafter, inklusiver und identitätsstiftender Begegnungsort für Lilienthal und die Region.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Auf dem 22 Hektar großen Campus der Lilienthaler Diakonie (LDI) leben rund 270 Menschen mit geistiger Behinderung in Wohngemeinschaften und besuchen Tagesstätten. Darüber hinaus befinden sich auf dem Gelände ein Seniorenstift und verschiedene Fachschulen. Die LDI vermietet zudem Wohnungen an Menschen mit geringem Einkommen und Geflüchtete. Der Campus umfasst Wohngebäude, Werkstätten, Verwaltungsgebäude, einen Reiterhof, ein ehemaliges Schwimmbad und eine Kirche.
Trotz der zentralen Lage und der parkähnlichen Grünflächen wird das Gelände nur begrenzt als inklusiver Ort im Alltag der Gemeinde wahrgenommen und genutzt. Einzelveranstaltungen wie ein Open-Air-Konzert mit zuletzt 900 Gästen zeigen, dass der Campus bei konkreten, attraktiven Angeboten auf Interesse stößt. Dies überträgt sich bislang jedoch nicht in eine regelmäßige sozialräumliche Nutzung.
Ein wesentlicher Grund liegt in der baulichen und strukturellen Prägung des Geländes. Teile dessen stammen aus den 60er- und 70er-Jahren, sind sanierungsbedürftig und wirken funktional statt einladend. Gebäude und Wege vermitteln teils noch den Charakter eines abgeschlossenen Sonderbereichs, einer „Anstalt“. Diese überholte Identität erschwert die Wahrnehmung des Campus als selbstverständlichen Teil der Gemeinde und begrenzt seine Potenziale für Teilhabe und Gemeinwesenarbeit.
Gleichzeitig bietet das Gelände durch seine zentrale Lage, die Grünflächen und Gebäude mit Entwicklungspotenzial sehr gute Voraussetzungen für sozialräumliche Nutzung und Kooperationen mit lokalen Akteuren. Eine sichtbare Öffnung stärkt die Gemeinwesenarbeit, schafft Angebote für Bürger*innen und macht Inklusion im Alltag erfahrbar.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lilienthal Moorhausen
Beschreibung
Die Lilienthaler Diakonie (LDI) liegt in zentraler Lage zwischen Lilienthaler Allee und Wörpe, in unmittelbarer Nähe zur Haupteinkaufsstraße und zu angrenzenden Wohngebieten. Das rund 22 Hektar große Gelände ist parkähnlich angelegt; auf einer Seite schließen Weideflächen und ein Reiterhof an. Auf dem weitläufigen Areal zwischen Wohngebäuden, einem Seniorenstift und einer Kirche verlaufen Lauf- und Radwege, die von Passantinnen und Passanten als Wegeverbindung zwischen den angrenzenden Wohnquartieren, der Haupteinkaufsstraße und dem Umfeld der Einrichtung genutzt werden. Das Gelände der LDI ist zu allen Seiten offen und frei zugänglich.
Die LDI liegt im Hauptsiedlungsgebiet Lilienthals, im Umkreis von 1 Kilometer wohnen nach kleinräumiger Schätzung rund 4.000 Menschen.
Da für diesen exakten Radius keine separat veröffentlichte amtliche Einwohnerzahl vorliegt, ist dies als belastbare Näherungsgröße auf Basis der Zensus-Gitterdaten zu verstehen. Im Kerngebiet Lilienthal wohnen rund 13.000 Menschen.
Einwohnerzahl
20166
Quelle / Anmerkungen
Statistsche Ämter des Bundes und der Länder / https://www.statistikportal.de/de/gemeindeverzeichnis/03356005
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
flaeche-foerdermittelantrag-foto.jpg
(209.63 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Teilhabe und Inklusion sind kein einseitiges Angebot. Wenn sie gelebt und wirksam werden sollen, müssen Interessen, Bedürfnisse und Ressourcen vieler einbezogen und gemeinsam gestaltet werden. Als Einrichtung für Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung verstehen wir darin unseren Auftrag.
Der „Lilienthaler Park“ wird nicht für die Nachbarschaft, sondern mit der Nachbarschaft und mit lokalen Akteuren entwickelt. Deshalb beziehen wir Ideen und Ressourcen aus der Gemeinde in die Entwicklung konkreter Angebote und Nutzungsmöglichkeiten ein. Ein erster diverser Workshop - dabei ein Mitglied der Seniorenvertretung und eine Schülerin, Menschen mit und ohne Behinderung, Assistenzkräfte und Geschäftsführung, um einige zu nennen - bildet eine erste Grundlage, weitere werden folgen. So entstehen passgenaue Strukturen, die von vielen getragen werden und nur dann im Alltag wirklich gelebt werden.
Gemeinwesenarbeit bedeutet für uns daher vor allem Beteiligung, Vernetzung und Kooperation - in unserer Rolle auch Empowerment von Menschen mit Behinderung. Denn wir wollen Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammenbringen und den Campus als offenen Ort im Gemeinwesen verankern. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten, Volkshochschule, Freiwilligenagentur, Sportvereinen, Kirchengemeinden, Initiativen, Unternehmen und weiteren Partnern ist dafür zentral. Teilhabe heißt "alle sollen teilhaben können am Angebot". Das ist unser Ziel.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Menschen mit Behinderung sind empowert, planen Veranstaltungen mit, nehmen teil. Menschen mit und ohne Behinderungen nutzen die gleichen Angebote und begegnen sich auf diese Weise alltäglich und selbstverständlich.
Kriterium
Beschreibung
Ein Ehrenamtspool mit Menschen aus der Nachbarschaft ist aufgebaut und wird gepflegt. Nachbarn unterstützen bei Veranstaltungen und Festen.
Kriterium
Beschreibung
Kooperationspartner sind in planvollem Austausch. Sie machen eigene Angebote - und gemeinsame für Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Bedürfnissen.
Kriterium
Beschreibung
Angebote und Aktivitäten von Menschen unterschiedlichen Alters und Lebenssituationen werden messbar angenommen werden. Das wird evaluiert.
Beschreibung
Das ehemalige Schwimmbad im Lilienthaler Park und die Grünflächen zu einem attraktiven Aufenthaltsort umgebaut sind und Menschen aus der Gemeinde sich dort gerne und regelmäßig aufhalten.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Reitverein Lilienthal, TV Lilienthal, Nabu: Zu diesen Vereinen bestehen erste Kontakt. Dazu sollten weitere wie Heimatverein und mehr eingebunden werden.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freilichtbühne Lilienthal, hier gibt es erste Kontakte zum Jugendtheater, es gibt eine Lilienthaler Kunststiftung, hier würden einen Kontakt herstellen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schroeterschule (Grundschule) mit bereits ersten Kontakten, VHS Lilienthal, Gymnasium Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Evangelische Dienste Lilienthal, Klinikum Lilienthal, Pflegedienst Lilienthal, EUTB
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wümme-Zeitung, NDR Studio Oldenburg, Radio Bremen, Social Media, Webseite
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Lili live - Wirtschaftsverbund Lilienthal, Witthohn Design, Vintage Weinladen, Moorflowers, Nabertherm.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kim Fürwentsches (Bürgermeister Lilienthal), Landespolitiker für die Region (Erste Kontakte vorhanden)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Feuerwehr, VHS, Bibliothek Lilienthal
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kommunale Jugendarbeit, Fachbereich Soziales
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Kommune übernimmt als verbindliche Kooperationspartnerin Mitverantwortung für die nachhaltige Verankerung des Projekts. Sie wirkt in Steuerungs- und Begleitgremien mit, unterstützt die Vernetzung im Sozialraum und bindet das Vorhaben an kommunale Planungen an. Qualität und Verstetigung werden durch regelmäßige Abstimmung, gemeinsame Zielvereinbarungen und die Anbindung an kommunale Förderstrukturen gesichert.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Lüneburg steht zusammen!
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Yildiz Deniz
| Funktion | Koordinierungstselle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Miteinander macht den Unterschied
Projektbeschreibung
Eine an Diversität, Demokratiebildung, Teilhabe und Antidiskriminierungsarbeit ausgerichtete Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit in unmittelbarerer Nähe zu de vielfältigen Lebensrealitäten der Bürger:innen soll gestärkt und miteinander verknüpft werden. Innovativ ist hierbei die interdisziplinäre Verbindung und Zusammenarbeit der Arbeitsfelder "Sadtteilmanagement- und Gemeinwesenarbeit" mit der "Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidis-
kriminierung und Extremismusprävention" aus dem Gleichstellungsbüro, die Demokratieförderung und Stärkung von Vielfalt mit einer Querschnittsperspektive einbringt. An bestehende Fachkonzepte wie das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK (2025), den Aktionsplan "Teilhabe und Antidiskriminierung" (2023), das
Fachkonzept "Ankommen und Teilhaben" (2020) soll dabei angeknüpft und diese gemeinsam weiterentwickelt werden. Grundlage für zukünftiges Handeln wird eine Sozialraumanalyse sein als empirisch gestütztes Instrumentarium der Sozialplanung. Die daraus abgeleiteten Handlungsbedarfe sollen im Rahmen von "Lüneburg" steht zusammen!" gezielt aufgegriffen und umgesetzt werden. Mithilfe des Förderprogramms "Gute Nachbarschaft" kann damit eine fortschrittliche Gemeinwesenarbeit in der Hansestadt Lüneburg aktiv vorangetrieben werden, die dazu beiträgt, Lebensfreude zu wecken und ein diskriminierungsfreies, demokratisches und solidarisches Miteinander zu fördern. Ebenso soll ein übergreifendes Praxisnetzwerk aufgebaut werden; dieses soll genutzt werden übergeordneter und interdisziplinäre Vernetzungs- und Kommunikationsstrukturen zwischen den Stadtteilen zu etablieren, um die Menschen vor Ort zu aktivieren, fördern und zu gegenseitiger Verantwortungsübernahme motivieren. Eine begleitende enge Kooperation zwischen verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltungen (u.a. Sozial-, Jugendhilfe und Altenhilfeplanung) werden eingebunden. Das Dezernat V Bildung, Jugend und Soziales, insbesondere der Fachbereich Soziales und Integration wird gemeinsam in enger Abstimmung mit dem Gleichstellungsbüro das Projekt durchführen. Somit kann ein zielgenaues, direktes, niedrigschwelliges und flexibles Reagieren auf die Bedarfe der Bürger:innen in Abstimmung mit den Fachexpert:innen erfolgen. Die erfolgreiche Zielgruppenansprache bezieht sich dabei auf die aktive Einbindung von Menschen mit sozialen Herausforderungen, Migrationsbiographien, mit Behinderungen, unterschiedlichen Alters und Lebensentwürfen oder auch demokratieskeptischen Einstellungen.
Laufzeit
2026-10-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Lüneburg gilt mit ca. 80.000 Einwohner:innen als Mittelstadt und liegt im Nordosten von Niedersachsen. Der Abbau von Salz hat bereits im Mittelalter zu Wohlstand und einem aufstrebenden Bürgertum geführt. Mit ihrer über eintausend jährigen Geschichte weist sie einen besonderen Charakter auf, der sich auch im mittelalterlichen Stadtbild mit Denkmälern, repräsentativen Bauten, Marktplatz und engen Gassen widerspiegelt. Gleichzeitig ist Lüneburg mit der Leuphana-Universität auch ein Ort von Studierenden und damit besonders lebendig. Dieses Zusammentreffen von historischer Architektur, Geschichtsbewusstsein und Moderne machen unter anderem die Attraktivität der Hansestadt aus. Gleichwohl bestehen signifikante Herausforderungen durch politische, ökonomische und soziale Problemlagen. Das Projekt soll insbesondere drei Stadtgebiete fördern, die von diesen Schwierigkeiten in besonderem Maße betroffen sind. Die Projektgebiete weisen heterogene Strukturen auf und wurden vor diesem Hintergrund bewusst ausgewählt. Es handelt sich um die Stadtteile Goseburg/Zeltberg, Weststadt/Mittelfeld und Häcklingen/Rettmer. Die Projektgebiete sind gekennzeichnet durch das Auseinanderdriften verschiedener sozialer Gruppierungen, den demografischen Wandel, Einsamkeit und schwierige Integrationsverhältnisse von Menschen mit Fluch- und Migrationsgeschichte. Mit den beantragten Fördermitteln soll der soziale Zusammenhalt in den beschriebenen Stadtgebieten gestärkt sowie die interdisziplinären Kooperationsstrukturen zwischen den Arbeitsfeldern "Stadtteilmanagement und Gemeinwesenarbeit" und "Demokratiebildung, Teilhabe und Antidiskriminierung" etabliert werden.
5. Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Die geplanten Vorhaben basieren auf dem Fachkonzept „Stadtteil- und Quartiersmanagement – Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft“, das in Kooperation mit freien und konfessionellen Trägern entwickelt wurde und sich an den Handlungsfeldern der LAG Niedersachsen orientiert. Ziel ist es, die Lebensbedingungen im Quartier zu verbessern und das soziale Miteinander zu fördern. Grundlage sind vielfältige Ansätze der aktivierenden Gemeinwesenarbeit, die sich aus abgestimmten Einzelmaßnahmen ableiten. Im Rahmen von „Lüneburg steht Zusammen! “ wird die Gemeinwesenarbeit gezielt weiterentwickelt und die Ansprechbarkeit der Verwaltung im Quartier optimiert. Die Referentin für Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt koordiniert das Projekt mit den Stadtteilmanager:innen in den drei Projektgebieten und etabliert mit diesen räumlich übergeordnete Strukturen. Vor Ort werden Beteiligungsprozesse initiiert, begleitet und unterstützt, sodass Bewohner:innen ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten können. Auf Basis lokaler Potenziale entstehen niedrigschwellige, bedarfsgerechte Formate, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Zugangsbarrieren abbauen. Stigmatisierende Muster werden aufgegriffen und durch passgenaue Angebote, etwa digitale Unterstützung für ältere Menschen, gezielt überwunden. Mentale und physische Trennungslinien werden adressiert, Rückzugstendenzen verringert und Begegnungen ermöglicht. So werden Vorbehalte abgebaut und der soziale Zusammenhalt gestärkt.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Lüneburg verfolgt mit dem Konzept der Stadtteilhäuser im gesamten Stadtgebiet eine dezentrale Struktur, um mit ihren Angeboten alle Zielgruppen vom Kleinkind bis zu Senior:innen zu erreichen. Aktuell gibt es acht solcher Anlaufstellen. In jenen Stadtteilen, wo kein Stadtteilhaus existiert, gibt es Büros bzw. Quartiersläden. Als Begegnungsorte im Quartier bilden sie ein bedeutendes soziales Netzwerk innerhalb der Stadt. Die Lebenswelten unterschiedlicher Gruppen werden bedarfsorientiert in den Blick genommen und mit den Stadtteilhäusern als solche ist eine Sichtbarkeit und eine Ansprechbarkeit der Verwaltung gewährleistet. Es gibt regelmäßige Sprechstunden, die häufig von der Bewohnerschaft in Anspruch genommen werden. Diese Stadtteilhäuser werden von vielen Institutionen genutzt. Dazu gehören beispielsweise freie Träger, Kirchengemeinden oder aber auch Vereine und Verbände. Das Sozialdezernat hat mit dem "Fachkonzept Stadtteil- und Quartiersmanagement – Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft" eine fundierte Analyse vorgelegt, die eine detaillierte Übersicht zu den Bedarfen der Bewohnenden, Versorgungslücken, Ressourcen im im Stadtteil und Umsetzungsmaßnahmen liefert.
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Die Stadt Lüneburg hat die strategische Bedeutung von Stadtteilarbeit erkannt, um quartiersbezogen auf soziale Bedarfe zu reagieren. Das Fachkonzept „Stadtteil- und Quartiersmanagement / Gemeinwesenarbeit für eine aktive Nachbarschaft“ wird seit 2022 auf Grundlage eines Ratsbeschlusses von 2021 umgesetzt. Eine Sozialraumanalyse wird vorbereitet und ein Strategiepapier liegt vor; ein weiterer Ratsbeschluss zur Verstetigung, strukturellen Verankerung und langfristigen Finanzierung ist vorgesehen.
Zirkusplatz Braunschweig – Begegnung, Teilhabe und mentale Stärke im Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Roman von Dobbeler
| Funktion | Geschäftsführung |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ein sozialräumlicher Begegnungsort für Bewegung, Kultur und Teilhabe im Quartier
Projektbeschreibung
Der Zirkusplatz Braunschweig wird als dauerhafter, niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet aufgebaut und als Struktur der Gemeinwesenarbeit verstetigt. Ziel ist es, einen lebendigen, offenen Ort zu schaffen, der Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Hintergründe zusammenbringt, soziale Teilhabe ermöglicht und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Bereits heute erreicht der Träger im Quartier regelmäßig über 160 Kinder und Jugendliche. Dies zeigt eine starke lokale Verankerung sowie einen konkreten Bedarf an offenen, niedrigschwelligen Begegnungs- und Beteiligungsangeboten im Quartier.
Das Besondere des Projekts ist die Verbindung von Gemeinwesenarbeit mit Zirkuspädagogik als aktivierender Methode: Teilhabe wird hier nicht nur organisiert, sondern unmittelbar körperlich erfahrbar gemacht. Bewegung, gemeinsames Ausprobieren und künstlerische Praxis schaffen Erfolgserlebnisse, stärken Selbstwirksamkeit und ermöglichen Begegnung auf Augenhöhe – auch für Menschen, die durch klassische Beteiligungsformate oft nicht erreicht werden.
Der Zirkusplatz bringt sichtbar Farbe, Bewegung und Öffentlichkeit in den Stadtteil. Durch offene Trainings, Aufführungen und Mitmachaktionen entsteht ein lebendiger Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen und gemeinsam aktiv werden. Kinder, Jugendliche, Eltern und Nachbarschaft erleben den Platz als offenen Raum, in dem Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist.
Anders als klassische Angebote erzeugt der Zirkus Aufmerksamkeit, Neugier und Beteiligung – er spricht Menschen direkt an, lädt zum Ausprobieren ein und schafft unmittelbare gemeinschaftliche Erfahrungen.
Das Projekt umfasst regelmäßige offene Mitmachangebote, aufsuchende Ansprache im Quartier, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche, Nachbarschaftstreffen sowie gezielte generationenübergreifende Angebote für Erwachsene und Familien. Kooperationen mit Schulen, sozialen Trägern, Vereinen und Initiativen werden systematisch aufgebaut und verstetigt.
Der Zirkusplatz fungiert als sichtbarer sozialräumlicher Anker, an dem Begegnung, Vernetzung u. Beteiligung konkret stattfinden und langfristig in selbsttragende Strukturen übergehen. Durch die Verbindung von künstlerischer Praxis, aktivierender Gemeinwesenarbeit und bestehender lokaler Verankerung leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Integration, zur Förderung von Teilhabe sowie zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Quartier.
Laufzeit
2026-09-01 00:00:00
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Westliche Ringgebiet in Braunschweig war über viele Jahre hinweg Fördergebiet im Rahmen der Städtebauförderung „Soziale Stadt“. Trotz positiver Entwicklungen bestehen weiterhin soziale und strukturelle Herausforderungen im Quartier. Dazu zählen unter anderem eine heterogene Bevölkerungsstruktur, Integrationsaufgaben sowie begrenzte frei zugängliche Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum.
Das Westliche Ringgebiet ist ein sozial und kulturell vielfältiges Quartier mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen sowie Haushalten mit Transferleistungsbezug.
Im Quartier fehlen dauerhaft verankerte, offene Orte, die generationenübergreifende Begegnung und Austausch ermöglichen. Viele bestehende Angebote sind an institutionelle Strukturen gebunden oder richten sich an bestimmte Zielgruppen und erreichen daher nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner gleichermaßen.
Gerade Kinder und Jugendliche verfügen im Quartier nur über begrenzte niedrigschwellige Möglichkeiten, sich kreativ zu betätigen, Gemeinschaft zu erleben und ihre Freizeit aktiv zu gestalten.
Darüber hinaus besteht weiterhin Bedarf an Strukturen, die nachbarschaftliche Netzwerke stärken, informelle Begegnungen ermöglichen und Beteiligung im Quartier fördern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Braunschweig Westliches Ringgebiet
Beschreibung
Das Projektgebiet liegt im Stadtteil Braunschweig – Westliches Ringgebiet (ca. 34.000 Einwohner). Der Zirkusplatz befindet sich auf dem südöstlichen Teil des Harz & Heide-Geländes (Messegelände) an der Eisenbütteler Straße.
Die für das Projekt genutzte Fläche umfasst ca. 9.000 m². Sie wird im Norden durch die Eisenbütteler Straße, im Süden durch die angrenzenden Gleisanlagen sowie im Westen durch weitere Flächen des Messegeländes begrenzt.
Der Standort liegt zentral am Rand des Quartiers und ist für Bewohnerinnen und Bewohner des Westlichen Ringgebietes gut erreichbar.
Einwohnerzahl
34000
Quelle / Anmerkungen
https://dialog-nds.de/group/169#:~:text=Das%20Westliche%20Ringgebiet%20ist%20mit%20rund%2034.000,kleineren%20Handwerks%2D%20und%20Gewerbebetrieben%2C%20Einzelhandelsgesch%C3%A4ften%20und%20Gastst%C3%A4tten.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern und Jugendlichen im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zur Altersstruktur im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
41
Gesamtstadt in Prozent
28
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle: Stadt Braunschweig (2022): Sozialbericht Braunschweig – „Schlaglichter auf Bevölkerung, soziale Lage, Gesundheit und Bildung“. Angaben zum Anteil von Kindern in Bedarfsgemeinschaften im Westlichen Ringgebiet im Vergleich zur Gesamtstadt.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
westliches_ringgebiet.png
(2.89 MB)
messegelande_braunschweig.png
(1.75 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Projekt verfolgt einen aktivierenden Ansatz der Gemeinwesenarbeit. Der Zirkusplatz wird als niedrigschwelliger Begegnungs- und Beteiligungsort im Westlichen Ringgebiet entwickelt. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Familien aktiv einzubeziehen, Selbstorganisation zu fördern und soziale Netzwerke im Quartier zu stärken.
Durch offene Angebote, Beteiligungsformate und kooperative Veranstaltungsformate werden Bewohner*innen ermutigt, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen. Der Zirkusplatz fungiert dabei als sozialräumlicher Ankerpunkt und verbindendes Element zwischen bestehenden Einrichtungen, Initiativen und Nachbarschaften.
Der Träger arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Westlichen Ringgebiet zusammen und greift deren Bedürfnisse nach offenen Bewegungs-, Kultur- und Begegnungsangeboten auf.
Im Mittelpunkt stehen Aktivierung, Partizipation und sozialräumliche Vernetzung. Die Projektarbeit versteht sich nicht als isoliertes Kulturangebot, sondern als Impulsgeber für langfristige Quartiersentwicklung, Identifikation mit dem Stadtteil und sozialen Zusammenhalt.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner*innen, Kinder und Jugendliche bringen eigene Ideen ein, gestalten Angebote mit und beteiligen sich an Planung und Durchführung von Aktivitäten am Zirkusplatz.
Kriterium
Beschreibung
Jugendliche und Bewohner*innen organisieren eigene Aktivitäten (z.B. Workshops, Veranstaltungen oder Treffen) und nutzen den Zirkusplatz eigenständig als Ort für gemeinschaftliche Projekte.
Kriterium
Beschreibung
Regelmäßige Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendhilfe, Vereinen und Initiativen besteht und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte im Quartier umgesetzt werden.
Kriterium
Beschreibung
Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft nutzen den Zirkusplatz als Treffpunkt. Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten im Quartier nehmen sichtbar zu.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
PlanKontor – Quartiersmanagement (Stadtteilbüro)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Drachenflug
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Braunschweig: Kindertagesstätte Kinderwerk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DRK Kindertagesstätte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ev.-luth. Kindergarten St. Martini
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Städtische Kindertagesstätte Madamenweg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Waldorfschule Braunschweig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kinder- und Teeny-Klub "Weiße Rose"
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kanu-Abteilung des Rasensportvereins (RSV) Braunschweig v.1928 e.V.
Typ
Stadtteil
9. Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist langfristig im Zirkuspädagogischen Zentrum im Westlichen Ringgebiet verankert. Der Zirkusplatz (9.000 qm) wird dauerhaft als sozialräumlicher Treffpunkt betrieben. Eine Mischfinanzierung aus kommunalen Mitteln, Projektförderung, Kursbetrieb und Kooperationen wird angestrebt. Die Stadt Braunschweig unterstützt das Vorhaben ausdrücklich; die Einbindung in bestehende Netzwerke sichert die nachhaltige strukturelle Verankerung im Quartier.
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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