Der rollende Fahrradtreff
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Meyer
| Organisation | Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover |
|---|---|
| Funktion | Koordinator |
2. Kurzbeschreibung
Fahrräder für Bedürftige - Zwei Arbeitsplätze für Geflüchtete - Treffpunkte im Quartier
Projektbeschreibung
Der bereits vorhandene Werkstattwagen der Mobilen Fahrradwerkstatt aus dem Projekt "Guter Rat und gutes Rad" soll in Zukunft weniger der Versorgung von Geflüchteten mit Fahrrädern dienen. Stattdessen soll die Werkstatt Geflüchteten Beschäftigung bieten und auf Transferleistungen angewiesenen Bürgerinnen und Bürger durch Abgabe von Fahrrädern und Reparatur derselben zur Mobilität verhelfen. Fernziel ist es, in den sieben mit hohem Anteil an TransferleistungsbezieherInnen bewohnten Stadtteilen Hannovers in öffentlichen und frequentierten Räumen (beispielsweise Marktplätzen) vertreten zu sein. "Der rollende Fahrradtreff" soll mit der Gemeinwesenarbeit des Quartiers vernetzt werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Während der Zeit des Vorgängerprojektes konnte folgendes beobachtet werden:
A) - Die Erstversorgung von Geflüchteten mit Fahrrädern ist weitgehend abgeschlossen. Die "Mobile Fahrradwerkstatt" hat viele Fahrräder gesammelt, instandgesetzt und an Geflüchtete abgegeben.
- Der Zuzug von Geflüchteten hat nachgelassen und damit auch der Fahrradbedarf.
B) - Die Beteiligung von deutschstämmigen Ehrenamtlichen ist zurückgegangen.
Es gibt ein großes Reservoir von Geflüchteten, die sich engagieren wollen und z.T. technische Vorerfahrungen haben
C) - Zunehmend wurden wir von SeniorInnen, Alleinerziehenden und Alleinlebenden mit prekärem Hintergrund um Hilfen gebeten.
D) -In den vergangenen Monaten haben wir ca. 25 Flüchtlingsunterkünfte im gesamten Stadtgebiet aufgesucht. Dort sind vielfältige Kontakte zu Geflüchteten, Unterstützerkreisen, kommunalen Hilfsangeboten und aktive BürgerInnen in den Quartieren entstanden.
E) Wenn wir auf öffentlich frequentierten Plätzen präsent waren, hat sich unser Mobil als Treffpunkt herausgestellt. Viele Neugierige waren zu Gesprächen bereit. Besonders dort wurden wir von EmpfängerInnen von Transferleistungen nach gebrauchten Fahrrädern und Reparaturen angefragt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Ricklingen - Hannover Linden-Limmer - Hannover - Nord - Hannover Bothfeld-Varenheide - Hannover Herrenhausen-Stöcken - Hannover Ahlem Badenstedt Davenstedt - Hannover Buchholz-Kleefeld
Beschreibung
Die Abgrenzungen ergeben sich aus der Grafik der Strukturdaten.
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover Sachgebiet Wahlen und Statistik Strukturdaten 2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Strukturdaten zeigen, daß die Werte in den geplanten Einsatzorten um 4 % Punkte höher liegen als im Stadtdurchschnitte (16,1)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der rollende Fahrradtreff soll durch seine Präsenz im öffentlichen Raum Aufmerksamkeit erzeugen. Neben den praktischen Hilfen im Fahrradbereich wird angestrebt die Gemeinwesenarbeit vor Ort einzubinden. Sie kann ihre Angebote präsentiert und Bedürfnisse und Wünsche der BürgerInnen aufnehmen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Auf lokale Fahrradinitiativen hingewiesen werden kann.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
KirchenkreissozialarbeiterInnen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Die Samtgemeinde Bersenbrück gestaltet (Teilprojekt 1)
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Gabriele Linster
| Funktion | Seniorenbeauftragte/Freiwilligenkoordinatorin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Einer für Alle - Alle für Einen
Projektbeschreibung
Die Samtgemeinde BSB ist ein sehr ländlich gelegener Gemeindeverbund mit 7 Mitgliedesgemeinden.
In jeder Mitgliedsgemeinde gibt es einen ehrenamtlichen Bürgermeister/In und hauptamtliche Verwaltungskollegen/Innen. Die Büros sind allerdings nur eingeschränkt geöffnet. Gleichstellungs- Senioren- Freiwilligen- und Jugendarbeit sind in dem Rathaus der SG BSB in Bersenbrück angesiedelt und für viele Bürger/Innen schwer zu erreichen. Die Mobilität in unserer Gegend ist sehr eingeschränkt, wer kein eigenes Auto hat oder nicht mehr fahren kann hat es schwer.
Gerne möchten wir von der SG BSB da Abhilfe schaffen und zu den Menschen in ihren Ort kommen.
In den Gemeinden leben viele alte Menschen allein weil ihre Kinder nicht mehr vor Ort sind oder tagsüber arbeiten gehen. Es gibt alte Nachbarschaften die tragfähig sind aber meist sind dort "alle" Nachbarn alt und somit gibt es kaum Unterstützungsmöglichkeiten oder Hilfsangebote durch Nachbarn. In den Jahren von 1988 bis 1992 sind sehr viele Aussiedler in die SG BSB gekommen. Viele von ihnen habe sich in den Dörfern kleine Häuser gebaut oder sind dort in günstige Wohnungen gezogen. Die Integration dieser Personen ist leider nur unzureichend gelungen. Es haben sich kleine Ghettos gebildet und die Aussiedler leben größtenteils für sich. Das ist natürlich für kleine Gemeinden sehr ungünstig vor allem vor dem Hintergrund, dass in den Gemeinden mehr und mehr die Versorgung einbricht und die Menschen auf gegenseitige Unterstützung angewiesen sind.
Unsere Erfahrungen mit dem Dorftreff in der Gemeinde Gehrde haben gezeigt, wie es mit einfachen Mitteln möglich ist, ein besseres soziales Miteinander zu fördern.
Darum ist es unser Ziel, auch in weiteren Gemeinden einen Treffpunkt zu schaffen der es den Menschen vor Ort möglich macht, sich in ihrem Dorf zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Wir möchten durch gezielte Angebote (Beratung, Information, Geselligkeit, Mittagstisch, Sport, Kultur etc.) in einem neutralen Treffpunkt erreichen, dass auch die Menschen zu uns kommen, die sonst keine Chance dazu haben. Vor Ort sein als verlässlicher Ansprechpartner und Miteinander Gesellschaft gestalten das ist unser Ziel. Außerdem möchten wir eine Wirkungsanalyse in den Treffpunkten durchführen um aus den Angaben zu lernen und das Angebot anzupassen bzw. weiter zu entwickeln. Dazu suchen wir die Kooperation mit der Hochschule in Osnabrück.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Unsere Samtgemeinde ist ein Verbund aus 7 Mitgliedsgemeinden. Die kleineren Gemeinden liegen im Schnitt 7 - 15 km vom Mittelpunkt in Bersenbrück entfernt. Die Versorgungsstruktur in den kleinen Dörfern wird immer schlechter da die Verbrauchermärkte sich in den größeren Gemeinden ansiedeln. Auch Ärzte, Apotheker, Krankengymnasten, Banken etc. gibt es in vielen Orten nicht mehr.
Die Mobilität ist teils sehr eingeschränkt. Ohne Auto geht nicht viel.
Alte, alleinstehende Menschen werden so immer mehr isoliert, Einsamkeit nimmt zu und Hilfebedarf steigt stetig.
In der SG BSB leben viele Aussiedler und jetzt zunehmend auch Geflüchtete und EU Ausländer.
Viele von ihnen haben sich in den Dörfern angesiedelt weil dort die Mieten und das Bauland günstiger sind. An den typischen Festen im Dorf oder anderen geselligen Gelegenheiten nehmen diese Menschen kaum bis gar nicht teil. Eine Integration ist schwer, soziales Miteinander findet höchsten in Schule und Kita statt.
Hier müssen wir einen Prozess in Gang bringen, der es uns möglich macht, die Menschen zueinander zu bringen. Wir müssen Angebote schaffen damit das soziale Miteinander gestärkt wird. Wir brauchen Möglichkeiten damit Menschen ungezwungen, im Alltag zusammen kommen können. Neutrale Begegnungsstätten wo man gerne hingeht, gerne mitmacht und Unterstützung bekommt. Durch die Mitarbeiter/Innen der SG BSB bieten wir den Mitgliedsgemeinden Unterstützung an. Arbeitskreise mit allen Beteiligten sind geplant und werden durch das Büro für Bürgerengagement initiiert und geleitet. Eine Evaluation der Arbeit in den Treffpunkten ist geplant und wird von der SG BSB umgesetzt.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Samtgemeinde Bersenbrück mit den Mitgliedsgemeinden Alfhausen und Eggermühlen und Gehrde und Stadt Bersenbrück und Rieste
Beschreibung
Die Samtgemeinde Bersenbrück ist im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform am 01.07.1972 gegründet worden. Sie gehört zum Land Niedersachsen und liegt im Landkreis Osnabrück, 30 – 140 m über dem Meeresspiegel. Die geographische Abgrenzung der Samtgemeinde Bersenbrück wird durch die Meridiane 7°40´ und 8°0´ östlicher Länge und durch die Breitenkreise 52°24´ und 52° 36´ nördlicher Breite begrenzt. Zur Samtgemeinde Bersenbrück gehören die Mitgliedsgemeinden Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste, sowie die Stadt Bersenbrück.
Einwohnerzahl
30000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Samtgemeinde Bersenbrück
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Dieser Antrag betrifft die Gesamtkommune in allen ihren Bereichen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
karte_sgbsb-mgen-lkos_reduziert_cc-garmann.pdf
(349.92 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Da wir Gemeinwesenarbeit als eine sozialräumliche Arbeit ansehen, die die gesamte Gemeinde und nicht nur den einzelnen Bewohner betrifft, glauben wir, dass wir es schaffen werden, mit den Ressourcen der Gemeinden arbeiten zu können und damit die vorhandenen Defizite aufzuheben. Wir glauben, dass wir so die Lebensverhältnisse der Bewohner/Innen verbessern und den Zusammenhalt in der Bürgerschaft stärken können. Alle Bürger/Innen können mit ihren Ideen kommen und damit ihre Lebenswelt und ihre Gesellschaft mit - gestalten. Was für die eine Gemeinde gilt, muss nicht automatisch auch für die andere Gemeinde gut sein. Eigenverantwortung mit Beteiligung der Bürger/Innen in ihrem Lebensumfeld weckt Interesse und stärkt Handlungskompetenz. Das möchten wir unterstützen und fördern. Um den einzelnen Gemeinden ihre Arbeit zu erleichtern haben wir eine Arbeitsgruppe aus hauptamtlichen Mitarbeitern aller Fachbereiche gebildet. Erkannte Defizite und entstehende Bedarfe können wir so schneller und kompetenter bearbeiten und beheben. Mit Verwaltungs- oder Koordinierungsaufgaben bzgl. der GWA werden die einzelnen Gemeinden nicht belastet. Wir bieten so "alles aus einer Hand" und sehen uns als Unterstützer, Wegbegleiter, Motivator. Wir bieten kompetente Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und verfügen über ein perfektes Netzwerk welches allen Gemeinden zu Gute kommt. Die Personalstellen der Treffpunkte werden über die SG BSB ausgeschrieben und besetzt, die neuen Mitarbeiter eng begleitet.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
wenn wir Kräfte bündeln, Erfahrungen austauschen. Wenn die Unterstützung der SG als positiv empfunden wird und sich die Kollegen/Innen in den Außenstellen gut begleitet fühlen. und ein gutes Miteinander entsteht. .
Kriterium
Beschreibung
sich Nachbarschaften öffnen, und "Neue" aufnehmen. Wenn Gemeinsam etwas auf den Weg gebracht wird das das Zusammenleben stärkt und entwickelt. Man sich in der Nachbarschaft wohl fühlt, kein Außenseiter mehr ist, wenn Alter nicht zur Ausgrenzung führ
Beschreibung
sich das Konkurrenzdenken entspannt, aktiver Austausch untereinander entsteht und Miteinander selbstverständlich wird. Wenn durch Kooperation Hilfe angeboten und Unterstützung geleistet wird. Wenn Menschen durch Netzwerke zusammen finden.
Kriterium
Beschreibung
wenn der Treffpunkt angenommen wird und die Bewohner/Innen sich wohl fühlen und gerne wiederkommen. Wenn Besucher/Innen "neue" Besucher/Innen mitbringen und diese auch Teil der Gemeinschaft werden. Wenn gegenseitige Unterstützung gelingt.
Kriterium
Beschreibung
wenn das Miteinander der Verwaltung der SG BSB und den Mitgliedsgemeinden weiterhin gut gelingt und dadurch die Treffpunkte gestärkt werden
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB ist von Haus aus vernetzt mit allen Mitgliedsgemeinden, allen Vereinen Institutionen und Organisationen, Firmen etc. Die Ansprechpartner sind uns bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturvereine in der SG BSB und darüber hinaus sind in der Gemeindeverwaltung bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Alle öffentlichen Einrichtungen sind der SG BSB bekannt und es besteht eine gute Zusammenarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle freien Träger und gemeinnützigen Organisationen im Landkreis sind der SG BSB bekannt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die SG BSB hat ein Verzeichnis aller Vereine es gibt eine gute Zusammenarbeit mit dem Büro für Ehrenamt der SG BSB
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IOn der SG BSB gibt es ein Krankenhaus, stationäre und ambulante Einrichtungen. Auch über die Grenzen der SG BSB sind uns die Einrichtungen bekannt.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulen und Bildungseinrichtungen sind Aufgabe der SG und somit sämtlich bekann und gut vernetzt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Alle Kirchengemeinde der SG BSB sind bekannt es gibt eine gute Zusammenarbeit in allen Lebensbereichen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Eine Aufgabe der Kommune. Unser Wirtschaftsförderer arbeitet eng mit allen Fachdiensten zusammen.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
auch hier ist die SG BSB sehr aktiv, vor allem im sozialen Wohnbau. Das Bauamt der SG BSB wird zu Fachdiensgesprächen und Arbeitsgruppen eingeladen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Die Öffentlichkeitsarbeit wird in der SG BSB von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin übernommen. Fr. Hövermann begleitet eng alle Aktivitäten der Bürgerschaft
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sowohl die SG als auch die Räte und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sind bekannt und wir haben ein gutes Miteinander und unterstützen uns gegenseitig beim Aufbau von GWA
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
über das Büro für Bürgerengagement und die Ehrenamtslotsen, die Räte und Gremien haben wir viel Kontakt und sind gut vernetzt.
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
Videos
gwa_samtgemeinde_bersenbrueck_p1000133.mp4
(30.64 MB)
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Haus der Begegnung Bad Lauterberg
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Marie Henners
| Organisation | Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Südniedersachsen |
|---|---|
| Funktion | Fachbereichsleitung Integration |
2. Kurzbeschreibung
Raum und Räume für eine nachhaltige Gemeinwesenarbeit schaffen
Projektbeschreibung
Trotz provisorischer räumlicher Situation wurde begonnen die Strukturen der Gemeinwesenarbeit in der Kommune Bad Lauterberg auf- und auszubauen. In den wenigen Monaten seit Projektbeginn wurde das Netzwerk gestärkt, es wurden wie geplant auch vermehrt Alteingesessene erreicht und das Personal fortlaufend weiterentwickelt und im Themenfeld qualifiziert. Das Ursprungsproblem und Ausgangspunkt für das Projekt war, dass adäquate Räumlichkeiten für ein Haus der Begegnung fehlen. Nach intensiver aber erfolgloser Suche nach passenden Räumlichkeiten mit der Unterstützung der Stadt stellte sich das Problem größer als gedacht dar.
Übergangsweise gibt es einen Raum im Rathaus als Anlaufstelle für das GWA-Projekt. Dies erwies sich einerseits als sinnvoll, da durch die räumliche Nähe zu Mitarbeitenden der (Arbeits-)Verwaltung ein besseres Verständnis für die gegenseitige Arbeit entstand und Synergien genutzt werden konnten. Andererseits kann dies wirklich nur eine Übergangslösung sein, da der Raum auch anderweitig durch die Verwaltung genutzt wird und so nie wirklich Teil des Projekts geworden ist und bspw. nicht von Bewohner*innen gestaltet werden konnte. Da sich mittlerweile rausstellte, dass die eigentlich gemeinsam mit der Kommune anvisierten Räumlichkeiten bis auf weiteres nicht freigegeben werden aufgrund baulicher Mängel bzw. zu hohe Umbaukosten erfordern würden, die im Rahmen der Förderung nicht leistbar sind, hält dieses Provisorium schon länger als geplant an.
Damit das Haus der Begegnung trotzdem Gestalt annehmen kann, soll nun ein sinnbildliches Haus geschaffen werden. In dem, verglichen mit einem Stadtteil, verhältnismäßig großen Sozialraum Bad Lauterberg gibt es zwar ein Zentrum, in das es alle zieht, aber die Menschen möchten oder müssen auch etwas in unmittelbarer Umgebung machen. Entweder aufgrund fehlendes ÖPNV oder körperlicher Mobilität oder aus Bezug zum eigenen Dorf und der direkten Nachbarschaft. Daher sollen bereits vorhandene Räume in Kitas, Schulen, Senior*inneneneinrichtungen, Gemeindesälen u.Ä. genutzt werden, um Veranstaltungen zu realisieren wie bspw. die im Rahmen der aktivierenden Befragung gewünschten Spielenachmittage, Eltern-Kind- und Begegnungscafés.
Das langfristige Ziel ist nach wie vor eine aktive Gemeinwesenarbeit, die die Einwohner*innen begleitet, unterstützt und präventiv bezüglich sozialen Konflikten, Vernachlässigung und Radikalisierung wirkt. Dafür braucht es Raum und Räume, wenn auch nicht zwingend in einem Haus.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Durch die anfänglich rein ehrenamtliche und mittlerweile teilweise auch hauptamtliche Arbeit im Stadthaus wurde gezeigt, das diese Anlaufstelle eine wichtige Funktion füllt. Von Verwaltung, Jugendamt, Polizei und anderen wurde den Mitarbeitenden wiederholt mitgeteilt, dass sie dankbar sind für die Unterstützung und dass dadurch viele potentielle Konflikte entschärft werden konnten bzw. sich gar nicht erst soweit entwickelten. Allen ist auch daran gelegen, dass die Arbeit aufrecht erhalten wird. Doch aufgrund der finanziellen Lage der Kommune kann die Gemeinwesenarbeit nicht mit den notwendigen Räumen ausgestattet werden. Das alte Stadthaus, das den Vereinen zur Verfügung gestellt wurde, müsste umfangreich saniert werden, um modernen Brandschutzanforderungen usw. zu entsprechen. In der ehemaligen Lutterbergschule im Zentrum von Bad Lauterberg wurden Räume für das Jobcenter umgebaut und im selben Trakt sollte es auch eine Möglichkeit geben das Projekt mit unterzubringen. Jedoch verschiebt sich der Umzug dorthin fortlaufend und ist aktuell bis auf unbekannte Zeit ausgesetzt, da die Brandschutzfreigabe nicht erfolgt. Auch Versuche einen weiteren Trakt der ehemaligen Schule mit einem anderen Architekten umzubauen, um den Angeboten aus dem Stadthaus dort eine neue Heimat zu geben, scheiterten bisher an fehlender Finanzierung und langsamen Verwaltungsabläufen. Die Situation mit dem Provisorium im Rathaus zehrt an den Kräften der Mitarbeitenden.
Von all diesen Hindernissen möchten wir uns jedoch nicht entmutigen lassen, da wir unabhängig von der Raumsituation merken, dass die aktuelle Förderung die Vernetzung der Akteur*innen stärkt und die Gemeinwesenarbeit voranbringt.
5. Schwerpunkte
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der Ansatz des Projekts ist es nach wie vor bestehende Angebote mit den notwendigen personellen und räumlichen Ressourcen auszustatten, um weiterhin soziale Aktivitäten und zielgruppenorientierte (Beratungs-)Angebote durchführen zu können und bei Bedarf zu erweitern und anzupassen. Damit weiterhin und verstärkt durch Begegnung und Austausch ein Kennenlernen ermöglicht und Vorurteile abgebaut werden, braucht es eine gezielte Unterstützung. So sollen Akzeptanz und Verständnis zu einem guten Zusammenleben beitragen und Präventionsarbeit leisten. In dem Menschen eine sinnvolle Beschäftigung durch das Einbinden in die Gemeinwesenarbeit gegeben wird, beugt das auch Kriminalität, Einsamkeit und Konflikten vor.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Sowohl vor Start der ersten Förderung für dieses GWA-Projekt, gab es gewisse haupt- und ehrenamtliche Strukturen vor Ort. Im Rahmen des Projekts hat sich dies noch verstärkt. Von der Organisation von Veranstaltungen zum Herrichten von Fahrrädern in einer Fahrradwerkstatt, Musikprojekten, Nachbarschaftshilfe, Sozialberatung, Sprachunterricht, Kinderbeaufsichtigung und Eltern-Kind-Cafés ist vieles dabei. Die Spinne im Netz, die verschiedene Angebote zusammendrahtet und Austausch schafft, ist insbesondere Janka Eckhardt, die sowohl ehrenamtlich im Kinderschutzbund als auch hauptamtlich im Gemeinwesen-Projekt der Johanniter aktiv ist.
11. Medien
Galerie
Kommt Zeit - kommt Rad
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Meyer
| Organisation | Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover |
|---|---|
| Funktion | Koordinator |
2. Kurzbeschreibung
Mobile Fahrradwerkstatt - mobil im Quartier
Projektbeschreibung
Die Mobile Fahrradwerkstatt sucht unterschiedliche Quartiere in Hannover auf - bietet Reparaturservice, Kommunikation und Vernetzung und fördert damit Mobilität.
Das folgende Gespräch zwischen BewohnerIn (mit O/\´O Fahrrad) und Werkstattteam (mit :::::----- Schraubendreher) gibt einen Einblick:
O/\´O "Was? Hier reparieren Sie umsonst Fahrräder ?
:::::----- "Nein, wir unterstützen Sie, wenn Sie beim Reparieren nicht mehr weiterkommen und wir legen natürlich auch selbst Hand an."
O/\´O "Und Sie haben auch Ersatzteile dabei? Wie teuer sind die?
:::::----- "Wir haben bestimmt gebrauchte Teile für Sie - oder neue zum Einkaufspreis"
O/\´O "Ich habe Sie schon öfters hier vor der Flüchtlingsunterkunft gesehen. Helfen Sie jetzt auch anderen?"
:::::----- "Ja, vor allem denen, die wenig Geld zur Verfügung haben"
O/\´O "Eigentlich bräuchte ich ein Fahrrad mit so einer großen Ladefläche weil die Wasserkästen immer so schwer sind."
:::::----- "Lastenfahrräder haben wir nicht, aber im Quartiersbüro können Sie sich welche ausleihen."
O/\´O "Das finde ich ja toll, das Sie das alles so wissen"
:::::----- "Das liegt daran, das wir in Hannover ziemlich viel rumkommen"
O/\´O "Sie können mir nicht zufällig bei meinem Bewilligungsbescheid helfen? Den verstehe ich nicht."
:::::----- "Leider klappt das nicht hier bei dem ganzen Trubel - aber ich rufe mal gerade meinen Kollegen an - der hilft Ihnen weiter"
O/\´O "Das ist ja freundlich. Sind Sie denn regelmäßig hier auf dem Marktplatz?"
:::::----- "Ja, Sie können sich drauf verlassen. Auf Wiedersehen" -
O/\´O "Auf Wiedersehen - kann ich meiner Nachbarin auch von Ihnen erzählen und sie mitbringen"
:::::----- "Klar"
3. Ausgangslage
Ausgangslage
a) Geflüchtete und Menschen mit Transferleistungen sind auf Mobilität angewiesen um zu Ämtern zu gelangen, einzukaufen, Praktikums- und Arbeitsstellen aufzusuchen, Freunde zu treffen und an Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Ein KFZ ist zu teuer - das Fahrrad ist eine gute Alternative.
b) Die Preise für neue Fahrräder und Werkstattleistungen haben angezogen und übersteigen das monatliche Budget - günstige Gebrauchträder sind eine Alternative.
c) Fahrradfahren fördert die Absenkung von umweltbelastenden Emmissionen, wirkt sich positiv auf die individuelle Gesundheit aus und erweitert den Lebensradius.
d) Eine Mobile Fahrradwerkstatt, die sich real mitten an belebten Orten im Quartier aufstellt ist immer auch ein Ort der Kommunikation und des Austausches. Über das Thema "Fahrrad" erschließen sich weitere Themenfelder, die für die Vernetzung im Quartier und die Weitervermittlung an andere Hilfeeinrichtungen sorgt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover
Beschreibung
Das Fördergebiet lässt sich nicht abgrenzen. Die Mobile Fahrradwerkstatt ist ja wie der Name schon sagt mobil.
Einwohnerzahl
532888
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
- Wir haben eine Geh-Struktur
- Wir sind niederschwellig
- Wir regen die Vernetzung an
- Wir bieten konkrete Hilfe
- Wir unterstützen Institutionen im Netzwerk bei deren Vorhaben
- Wir erfüllen einen Bedarf
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Je Vor-Ort Termin (2 Std) 5 Personen die Dienste der Fahrradwerkstatt anfragen und in Anspruch nehmen
Kriterium
Beschreibung
wenn möglichst viele BewohnerInnen sich die praktische Arbeit selbst zutrauen
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Werkstatttreff Mecklenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bodelschwingh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftskreis Roderbruch, Herrenhausen, Bothfeld, Badenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Abteilung Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreissozialarbeit Ricklingen Herrenhausen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Mühlenberg - gemeinsam vielfältig aktiv
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Mareile Walter
| Funktion | Gemeinwesenarbeit |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement, Beteiligung und Selbstorganisation; Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen; Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil; Sicherung der Resilienz des Gemeinwesens
Projektbeschreibung
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit der neu installierten Kontakt- und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe), die im Stadtteil sehr gut angenommen wurde, ist ein Ausbau sowie eine neue Schwerpunktsetzung der GWA geplant, um die langfristige Integration sozial Benachteiligter ins Gemeinwesen zu sichern. Durch die bedarfsorientierte und niedrigschwellige Arbeit der KoBe konnten viele Kontakte zu den BewohnerInnen in den benachteiligten Gebieten/ Straßenzügen hergestellt werden. Schwerpunkt der Arbeit der Hauptamtlichen ist hierbei die Unterstützung, Stärkung und Befähigung der BewohnerInnen. Die unterschiedlichen Gruppen haben die Möglichkeit, über die Schnittstelle bzw. Vermittlung der KoBe miteinander in Kontakt zu kommen und soziale Netzwerke aufzubauen.
In Weiterentwicklung dieser Arbeit soll mit dem Projekt „Mühlenberg – gemeinsam vielfältig aktiv“ ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden, der insbesondere auf die Förderung der Beteiligung und des Bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und auf die Verbesserung der Bildungs- und Beschäftigungschancen abzielt. Die BewohnerInnen sollen durch spezifische Maßnahmen aktiviert und befähigt werden, sich für ihre eigenen Belange und das Zusammenleben im Stadtteil einzusetzen. Eine zunehmende Segregation der verschiedenen Gruppen im Stadtteil soll verhindert, hingegen soll die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Resilienz des Gemeinwesens gezielt befördert und unterstützt werden. Die Ziele und Handlungsansätze für die Entwicklung und Gestaltung des sozialen Zusammenlebens vor Ort sollen gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickelt werden. Darüber hinaus sollen Ehrenamtliche (Alteingesessene und Zugewanderte, die schon länger am Mühlenberg leben) im Sinne von Patenschaften für die Unterstützung neu Zugewanderter gewonnen werden. Dadurch können die unterschiedlichen Gruppen miteinander in Kontakt kommen, von den gegenseitigen Kompetenzen profitieren, voneinander lernen und gemeinsam zur Verbesserung des Zusammenlebens im Stadtteil beitragen. Um eine erfolgreiche Integration und Teilhabe zu ermöglichen, sollen verstärkt auch die Bildungs- und Beschäftigungschancen der Bewohnerinnen in den Fokus gerückt und gezielt verbessert werden. Dies soll sowohl durch den Aufbau neuer Ehrenamtsstrukturen als auch durch neue Angebote im Rahmen bzw. in intensiver Zusammenarbeit mit der KoBe ermöglicht werden.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Das Gebiet Mühlenberg wurde 2014 vom Land in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Bevölkerungszuwächse aus den damaligen Kriegs - und Krisengebieten, aber auch im Rahmen der Arbeitsmigration aus Osteuropa in den Jahren 2015 und 2016 haben die Sozialstruktur besonders in den Wohnanlagen Canarisweg (Hochhäuser) und Teilen des Ossietzkyrings stark verändert. Aber auch in den angrenzenden Wohngebieten Weisse Rose, Teilen der Beck- und Leuschnerstraße leben sozial benachteilgte BewohnerInnen, die vor 2015 zugewandert sind und die Unterstützung bei der Integration benötigen. Die unterschiedlichen Zuwanderergenerationen und -gruppen stehen kaum miteinander in Kontakt und haben zum Teil sehr große Vorurteile gegenüber der jeweils anderen Gruppe. Von den alteingesessenen BewohnerInnen wird der erneute Bevölkerungszuwachs seit 2015 als Ursache für Probleme (z.B. Müll) und für das schlechte Image des Stadtteils verantwortlich gemacht. Durch die Einrichtung der KoBe konnte einem Teil dieser Problemlagen u.a. durch die Einrichtung eines Familientreffpunkts und unterschiedliche Beratungs- und Integrationsangebote, die die Stärkung und Unterstützung der BesucherInnen zum Ziel haben, begegnet werden.
Die Integrationsprozesse, in die alle StadtteilbewohnerInnen mit eingebunden werden sollen, benötigen darüber hinaus aber eine aktivere Beteiligung aller, um das Zusammenleben positiv zu gestalten und die Lebensqualität in diesem Stadtteil zu erhöhen. Die Zugänge zu Bildung und Beschäftigung sind oftmals an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die sozial Benachteiligte nicht erfüllen. Hier muss die soziale Infrastruktur durch bedarfsgerechte, niedrigschwellige Angebote ergänzt werden.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Mühlenberg
Beschreibung
Bewusst wurde für diesen Förderantrag das Projektgebiet wieder identisch mit dem Programm Soziale Stadt gewählt, da es nicht nur um die Unterstützung der BewohnerInnen in den stigmatisierten Straßenzügen geht, sondern auch darum, die unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen miteinander in Kontakt zu bringen, Ressourcen nutzbar zu machen und es zu ermöglichen, voneinander zu lernen. Um Integrationsprozesse in diesem Gebiet nachhaltig zu befördern, muss ein positives Bewusstsein und ein Engagement möglichst vieler Menschen im Stadtteil entwickelt werden.
Einwohnerzahl
7544
Quelle / Anmerkungen
Landeshauptstadt Hannover, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Durch die nach wie vor großen Herausforderungen im Bereich sozialer Infrastruktur und nachbarschaftlichem Miteinander beabsichtigen wir, neben dem Programm Soziale Stadt, zusätzliche Ressourcen in Form von Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil zur Verfügung zu stellen. Gemeinwesenarbeit erfüllt mit ihrer niedrigschwelligen und aktivierenden Arbeitsweise insbesondere im Bereich Teilhabe und Integration und als "Brückenbauerin" zwischen den unterschiedlichen Zuwanderergenerationen eine wichtige Funktion und ergänzt damit bestehende Strukturen.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Kinder und Jugendliche 0 - 17 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Sachgebiet Wahlen und Statistik, Stand 12/2017 (18 - 26 Jahre)
Projektgebiet in Prozent
23
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (unter 25 Jahren)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (Alleinerziehende von allen Familienhaushalten)
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
46
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018
Projektgebiet in Prozent
69
Gesamtstadt in Prozent
29
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
LHH, Koordinierungsstelle Sozialplanung, Stand 03/2018 (0 - 17 Jahre)
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
gebietsgrenze_soziale_stadt_muehlenberg.pdf
(745.52 KB)
gebietsumschreibung_muehlenberg.pdf
(16.58 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils am gesellschaftlichen Leben im Quartier zu erreichen, schafft GWA Zugänge zu den zentralen Bereichen wie Bildung, Kultur, Beschäftigung und politische Partizipation. Es werden Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen verschiedener ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft geschaffen, um Vorurteile und Konkurrenzen abzubauen und langfristig gemeinsam das Miteinander und das Lebensumfeld zu gestalten. Menschen ist ihr direktes Lebensumfeld sehr wichtig, ihr Quartier, ihr Stadtteil. Genau hier setzt Gemeinwesenarbeit an mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen in Stadtteilen zu erhöhen und ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Da die BewohnerInnen im Zentrum allen Handelns stehen, können langfristig" Empowermentprozesse" initiert und begleitet werden. Mit ihrem zielgruppenübergreifenden Arbeitsweise kann GWA als "Brückenbauerin" fungieren und darüber das Zusammenleben im Stadtteil/ Quartier verbessern.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Sozial benachteiligte BewohnerInnen werden erreicht und gemeinsam mit ihnen wird an selbst gesteckten Zielen gearbeitet.
Kriterium
Beschreibung
Die BewohnerInnen werden aktiviert und begleitet, um langfristig ihre Interessen selbst vertreten zu können.
Kriterium
Beschreibung
Es werden Strukturen für ehrenamtliches Engagement im nachbarschaftlichen Umfeld aufgebaut.
Kriterium
Beschreibung
Es werden gezielt unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen angespochen und im Hinblick auf gemeinsame Ziele mit eingebunden.
Beschreibung
Die ressortübergreifende Zusammenarbeit (Stadtentwicklung im Rahmen Soziale Stadt, Integrationsmanagement, Familienbildung etc.) wird gestärkt und weiter ausgebaut (Beschäftigungsförderung etc.).
Beschreibung
Bestehende Netzwerke werden themenbezogen genutzt und daruf aufbauend Kooperationen geschlossen. Bestehende Strukturen werden gegebenenfalls ergänzt.
Kriterium
Beschreibung
Es werden gezielt Möglichkeiten und Räume für Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander geschaffen. Konflikte werden aufgegriffen und unter Beteiligung der Betroffenen bearbeitet.
Beschreibung
Ergänzung und Ausbau der bestehenden sozialen Infrastruktur - gerade im Hinblick auf niedrigschwellige Angebote für Integration und Teilhabe.
Kriterium
Beschreibung
Ressourcen ausserhalb des Stadtteils werden genutzt und für den Stadtteil fruchtbar gemacht. An langfristigen Startegien zur Problembewältigung wird auf kommunaler Ebene gearbeitet.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Um den problematischen Entwicklungen im Stadtteil Mühlenberg entgegenzuwirken, hat im November 2018 die Kontakt - und Beratungsstelle Mühlenberg (KoBe) ihre Arbeit aufgenommen. Sie ergänzt mit ihrem interdisziplinären Konzept die soziale Infrastruktur, entlastet bestehende Einrichtungen und stellt zusätzliche Ressourcen für Integration und Teilhabe zur Verfügung. Das Konzept der "drei Säulen" der Kontakt - und Beratungsstelle bestehend aus internationalem Elterntreffpunkt (nach derzeitigem Stand insgesamt ca. 980 erwachsene BesucherInnen und ca. 990 Kinder), Beratungs- und Integrationsangeboten für neu Zugewanderte (derzeit insgesamt 440 Beratungen durchgeführt) und der koordinierenden, vernetzenden und zielgruppenübergreifenden Arbeit der Gemeinwesenarbeit hat zu deutlichen Synergieeffekten nach "innen" im Rahmen der Kontakt - und Beratungsstelle und nach "außen" in der Arbeit mit anderen Akteuren im Quartier geführt. Die BesucherInnen des Elterntreffs nehmen die Beratungsangebote wahr und umgekehrt. Gemeinsam wird an komplexen Fällen gearbeitet (Erziehungsthemen, Spracherwerb, Unterstützung im Alltag, etc.). Die Vernetzung mit anderen Akteuren und Angeboten und der Kontakt zu anderen Zielgruppen (Ehrenamtliche aus dem Stadtteil, alteingesessenen Bewohnerschaft) durch die Gemeinwesenarbeit ergänzt die Angebote und hilft, sie weiterzuentwickeln. Dies steigert die Akzeptanz im Stadtteil und die Kooperationsbereitschaft von Akteuren und Bewohnerschaft.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
LHH Integrationsmanagement, LHH Zuwanderung Osteuropa, LHH Schuldnerberatung, LHH Quartiersmanagement Soziale Stadt, LHH Heimverbund, LHH IKEM (Koordinierungsstelle für Arbeit mit Ehrenamtlichen)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO Familienbildung, AWO Migrationsberatung, Familienzentren und Kitas im Gebiet, Verein sozialtherapeutischer Einrichtungen, Ökumenisches Kirchenzentrum
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mühlenberger Sportverein, Miteinander für ein schöneres Viertel e.V. (Nachbarschaftsarbeit Canarisweg)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
hanova (QM), Vonovia (Ansprechpartner vor Ort)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sanierungskommission Mühlenberg, Integrationsbeirat, Bezirksrat
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fairkauf (Mühlenberg), Neue Arbeit GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfe: KIBIS - Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Christliches Sozialwerk Cuxhaven e.V.- Gemeinsam. Für dich. Vor Ort.
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sven Wersien
| Organisation | Christus Centrum Cuxhaven Flüchtlingshilfe/ IG Sozialwerk |
|---|---|
| Funktion | 1.Vorsitzender |
2. Kurzbeschreibung
Cuxhavener und Geflüchtete helfen Bedürftigen in der Nachbarschaft
Projektbeschreibung
Unsere Nachbarschaftshilfe unterstützt seit 2018 Hilfsbedürftige in unserem Gebiet in ihrer Wohn-und Lebenssituation in Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationen. Mithilfe unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen konnte zwischen 2015 bis 2017 die Grundlage geschaffen werden, dass seit Anfang 2018 mit Mitteln der Modellförderung GWA / QM eine professionellere Struktur geschaffen wurde. Wir unterstützen neuerdings neben der herkömmlichen Möbel-und Renovierungshilfe, auch bei Haus und Hof in Notlagen (z.B. praktische Hilfe in Krisenzeiten, Fahrdienst), beraten bei Finanzproblemen (Verschuldung, Probleme bei Umgang mit Geld) und begleiten zum Einkauf, Arzt und Behörde bei Nachbarn, die dies aus diversen Gründen nicht selbstständig bewältigen können. Außerdem bereiten wir die von der Cuxhavener Bevölkerung gespendeten Möbel auf.
In 2018 und 2019 wollen wir in unserer Nachbarschaft mit Hilfe unserer beiden festangestellten Mitarbeiter und unseren Ehrenamtlichen folgende Ziele erreichen: Menschen in unserer Nachbarschaft stärken, Möglichkeiten der aktiven Beteilligung bieten, Arbeitsabläufe in unserer täglichen Routine vereinfachen, Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt.
Der Plan, junge Geflüchtete als Praktikanten in unser Projekt unterzubringen, resultiert aus unserer Nachbarschaftshilfe, wie oben beschrieben. Wir bieten eine ideale Plattform der Arbeitsmarktintegration, da wir genügend Arbeiten zu verrichten haben, die die Praktikanten wieder in Arbeitsabläufe bzw. nach Jahren der Flucht und des Abwartens auf ihren Aufenthaltstitel in eine geregelte Tagesstruktur zu bringen. Hier werden sie von unserem Koordinator bei Fragen rund um den Arbeitsmarkt geschult und von unserem Handwerker praktisch angewiesen.
Über unterschiedliche Kommunikationswege (Presse / Vernetzung / Flyer/ Mund-zu-Mund Propaganda/ Infoveranstaltungen, Strassenfeste etc. s.Anhang Termine) möchten wir unseren Nachbarn unsere Arbeit vorstellen.
Mit unseren vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen möchten wir durch verschiedene Freizeitaktivitäten erreichen, dass auch sie sich weiterhin intensiver vernetzten, unterstützen und Zeit miteinander verbringen.
Aufgrund der personellen Entlastung kann der Vorstand in 2018/19 in Zusammenarbeit mit der kommunalen Verwaltung (Stadt Cuxhaven; Landkreis Cuxhaven) auf Problemlagen im Gebiet eingehen, die wir mit unserem Angebotsspektrum abdecken können. Ausserdem sind Gespräche mit dem städtischen Sozialausschuss in Vorbereitung.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Mittlerweile existiert ein großes Möbellager und ein Büro. Es arbeiten über 30 ehrenamtliche Helfer*innen und zwei hauptamtliche Beschäftigte (1 Koordinator, 1 Allround-Handwerker) in TZ in unserem Projekt. Unser Koordinator entlastet den Vorstand in der täglichen Routine und dem Ausbau der Gemeinwesenarbeit. Dank der Auslobung der Modellförderung GWA/QM konnten wir die geplante personelle Struktur ab Januar 2018 umsetzen. Breite Kreise der Cuxhavener Gesellschaft und Politik unterstützen uns weiterhin. Wir bekommen gute Möglichkeiten unsere Arbeit zu präsentieren und sind mit diesem Projekt in diesem Ausmaß in Norddeutschland einmalig und einzigartig. Wir konnten in den letzten drei Jahren über 190 Geflüchteten helfen, sich in ihrer Wohnsituation zu verbessern. Es wurden in 65 Projekten komplette Wohnungen eingerichtet, renoviert und 16 Küchen eingebaut. (s.Anlage Statistik). Durch unsere Arbeit erkannten wir, dass es neben den vielen Flüchtlingen, eine Menge einheimischer, bedürftiger Menschen gibt. Hier stellen wir uns der Herausforderung, unsere Angebote in der Nachbarschaft zu kommunizieren. Für viele Menschen in unserer Gesellschaft ist es ein No-Go, fremde Hilfe anzunehmen. Denn wenn sie Hilfe annehmen, ist es schwer für sie, keine Gegenleistung bieten zu können. Außerdem vereinsamen immer mehr Menschen um uns herum, da auf familiäre Strukturen und Nachbarschaftshilfe heutzutage nicht mehr viel Wert gelegt wird. Hilfsbedürftigleit zeichnet sich nicht nur durch fehlende materielle Dinge aus, sondern auch durch immaterielle, wie z.B. Einsamkeit, Nicht-Gebraucht-Werden, Wunsch nach Bestätigung.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Cuxhaven Innenstadt Alt-Cuxhaven (spezielle Strassenzüge- s.Karte)-eine genaue Anzahl ist für das Projektgebiet nur zu schätzen
Beschreibung
Unser Büro in der Deichstrasse 34 ist direkt im Quartier. Hier wohnt auch ein Großteil unserer "Klientel" in einem Radius von ca. 2 km. (s. Karte im Anhang) Einige Teile des Gebietes sind zwar keine unmittelbaren Brennpunkte, aber hier haben sich lokale und überregionale Vermieter eine große Menge an Wohnungen gesichert, die nur in geringem Maße saniert wurden. Dadurch sind sie Zuzugsgebiet für sozialschwache geworden. Viele der Menschen kommen nur hier an günstigen Wohnraum.
Einwohnerzahl
2000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Cuxhaven (Insgesamt Innenstadtbereich 13956)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
19
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Schätzung
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Projektgebiet Schätzung Gesamtstadt
Arbeitsagentur
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Cuxhavener Nachrichten
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
stadtmitte_projektgebiet.jpg
(379.25 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Im Entwickeln unseres Logos und des dazugehörigen Slogans haben wir diese Grundlage unserer Arbeit kurz und prägnant auf den Punkt gebracht (s.Anlage Logo).
Gemeinsam: Wir stiften Gemeinschaft und leben diese ohne Einschränkungen unterschiedlicher Lebensweisen
Für dich: anderen Menschen in Notlagen zur Seite stehen.
Vor Ort: Wir sind fokussiert auf unsere Nachbarschaft und vermitteln das Gefühl von Nähe/Nahbarkeit, den unbürokratischen Zugang zu unkomplizierten Hilfsangeboten,Vertrautheit, Gleichheit.
Wir holen unsere Ehrenamtlichen oft aus ihrer Isolation und ihrem Stadtteil heraus in neue Kontakte, Gemeinschaft und wertvolle Aktivitäten. Dadurch entsteht eine Art „Ersatzfamilie“ für die Mitbürger. Schon heute kann für persönliche soziale Integration z.B. im Alter gesorgt werden. Die Grundlagen der GWA und ihres Ausbaues müssen wir aber noch durch gezielte Schulung unseres Koordinators vertiefen. Dennoch sind wir auf dem Weg die immateriellen und teilweise materiellen Bedingungen unserer Nachbarn auch unter ihrem persönlichem Einbezug zu verbessern. Dies wollen wir natürlich mit allen sozialen Akteuren (Kommune, Vereine, Wohlfahrstverbände etc.) zusammen durchführen, und somit vorhandene Stärken nutzen aber auch Doppelungen vermeiden.Unsere Nachbarn sollen sich mit Alt-Cuxhaven identifizieren und sich langfristig untereinander selbstorganisiert helfen können.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
unser Koordinator regelmäßig Kontakt zu unseren Anwohnern hat, sie durch unser Angebot selbstbewusster werden, uns vertrauen und unsere Berater/Begleiter für sie stellv. agieren dürfen, wir Probleme in der Nachbarschaft erkennen/ gemeinsam lösen
Kriterium
Beschreibung
unser Verein daran arbeitet, den Menschen in unserem Bereich Verständnis für andere Kulturen, Religionen und Alterstrukturen zu vermitteln. Alle unsere Mitarbeiter (altersübergreifend und international) müssen es in ihrer ehrenamtlichen Arbeit vorleben.
Beschreibung
der Verein von der Stadt Cuxhaven mit in das Boot aller ehrenamtlichen Hilfsorganisationen genommen wird und es keinerlei doppeltes Angebot in unserem Gebiet gibt, und wir unsere Arbeit mit anderen Organisationen verlinken, um so stärker zu sein.
Kriterium
Beschreibung
unser Verein wie bisher, das ehrenamtliche Engagement propagiert, die Ehrenamtlichen in Ihrer Tätigkeit fördert und unsere Angebote transparent für die Nachbarschaft darstellt und bei Nachfrage anbietet.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadt Cuxhaven (Dezernat 3 /Aufgabenbereiche: Demokratie Leben; Mehrgenerationenhaus; Prävention; Soziale Stadt; Stadtteilarbeit) /// Landkreis Cuxhaven ( Amt Strategische Sozialplanung / Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus Centrum Cuxhaven e.V. (Flüchtlingshilfe-jetzt CSC e.V.) /// Freie ev. Gemeinde Cuxhaven (Flüchtlingscafé)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie (Allgemeine Sozialberatung; Psychosoziale Beratung; Schwangerschaftskonfliktberatung)/// Caritas (Migrationsdienst, Integrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit) /// Der Paritätische (Jugendmigrationsdienst; Aufsuchende Sozialarbeit)/// DRK
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kreishandwerkerschaft /// IHK Stade /// Unternehmerverband Cuxhaven /// Lions Club Cuxhaven /// Rotary Club Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Cuxhavener Nachrichten (Bereich Soziales) // Stiftung der Stadsparkasse Cuxhaven
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"EinTisch"- Netzwerk der Flüchtlingshilfeprojekte der Stadt Cuxhaven ( DRK Ort, Kreuzkirche Altenwalde, LK Cuxhaven Amt für Migration und Teilhabe/ Gesundheitsamt, Fr. ev. Gemeinde, Wir sind Süderwisch (Stadtteilarbeit), Diakonie, Caritas, Paritätischer
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
BBS Cuxhaven (Kontakt zur Koordinatorin der Sprachintegrationsklassen)
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Zusammenführung verschiedener Kulturen – Wie Integration in einem Flächenlandkreis gelingen kann
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Karin Single
| Funktion | Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Integration von Migraten/innen in den zugewiesenen Wohnorten; Vernetzung und Beratung ehrenamtlicher Unterstützer; Stärkung u. Unterstützung eines Stadtteils, in dem der Anteil der MIgranten/innen sehr hoch ist
Projektbeschreibung
Der Landkreis Gifhorn ist ein großer Flächenlandkreis, der sehr unterschiedlich strukturiert ist. Der Norden des Landkreises ist eher dünn besiedelt, bietet nur wenige Angebote vor Ort und die Verkehrsanbindungen durch den öffentlichen Nahverkehr sind für eine regelmäßige Nutzung unzureichend und vorwiegend an den Schülertransport angepasst. Migranten/innen, die im Nordkreis Wohnmöglichkeiten erhalten, äußern oftmals den Wunsch, von dort wieder wegzuziehen. Sehr gut angelegt ist im Nordkreis die Vereinskultur und auch der Zusammenhalt und die Unterstützung innerhalb der Dörfer ist sehr stark.
Im Norden des Landkreises soll der Schwerpunkt des Projektes darauf liegen, dass Migranten/innen integriert und in der Mobilität unterstützt werden, so dass auch Ihnen daran gelegen ist, dort zu bleiben.
Im Süden des Landkreises Gifhorn ist die Besiedelung viel dichter und eine Anbindung an die größeren Städte in der Nähe gegeben. So lassen sich beispielsweise Wolfsburg, Braunschweig und auch Hannover gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Im Südkreis gibt es schon einige ehrenamtliche Angebote zur Unterstützung von Migranten/innen.
Hier liegt der Schwerpunkt des Projektes vor allem auf der Vernetzung der ehrenamtlichen Unterstützer, des ehrenamtlichen Angebotes. Des Weiteren möchten wir in diesem Gebiet ein Angebot schaffen, welches ehrenamtliche Unterstützer zum Beispiel zu rechtlichen Grundlagen berät.
In der Kreisstadt Gifhorn ist vor allem in der Südstadt die Besiedelung durch Migranten/innen sehr dicht. Als Betreiber einer Kindertagesstätte in der Südstadt können wir berichten, dass 80 von 99 Kindern der Kindertagesstätte aus Familien mit Migrationshintergrund stammen. In dieser Kindertagesstätte treffen ca. 20 Nationalitäten aufeinander. Genauso multikulturell wie die Kindertagesstätte, ist auch das Zusammenleben in der Südstadt.
Hier liegt unser Fokus insbesondere darauf, ein gutes Zusammenleben und eine gute Verständigung innerhalb der verschiedenen Kulturen zu ermöglichen und sie bei der Integration zu unterstützen.
Da wir als Betreiber von 38 Kindertagesstätten und 3 Familienzentren und als Koordinator weiterer sozialer Angebote im Landkreis sehr früh Kontakt zu den Familien mit Kindern bekommen, bietet es sich für uns an, dieses Projekt durchzuführen. Gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Gifhorn führen wir ein Familienbüro, dem wir dieses Projekt angliedern würden, so dass bereits eine erste Koordinierungsstelle vorhanden ist.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Der Landkreis Gifhorn ist ein großer Flächenlandkreis, der hauptsächlich von ländlichen Regionen geprägt ist. Mittelpunkt des Landkreises ist die Stadt Gifhorn. Bis in das 2016 hinein waren wir als Deutsche Rotes Kreuz Kreisverband Gifhorn e.V. Betreiber einer Flüchtlingsunterkunft in Ehra. Unterstützt wurden wir bei unserer Arbeit durch sehr viele ehrenamtliche Helfer. Noch heute pflegen wir die Kontakte zu den Ehrenamtlichen und auch zu einigen Migranten/innen, die in dieser Unterkunft aufgenommen wurden und noch in unserem Landkreis leben.
Inzwischen sind die Migranten/innen über den gesamten Landkreis verteilt und dieser große Landkreis bringt in den einzelnen Regionen unterschiedliche Probleme mit sich.
Im Nordkreis dominiert die Problematik der schwachen Infrastruktur. Es ist Wohnraum vorhanden, aber insbesondere wegen der fehlenden Verkehrsanbindungen und Angebote ist es für die Migranten/innen unattraktiv dort zu leben. Dieses erschwert die Integration oder macht sie sogar unmöglich.
Im Südkreis gibt es eine große Anzahl ehrenamtlicher Unterstützer, denen es ein Anliegen ist, Migranten/innen gut aufzunehmen und bei ihrer Integration in die neue Heimat zu unterstützen. Es fehlt aber noch an der Vernetzung der Angebote und der Ehrenamtlichen und an geregelter Informationsweitergabe in Rechtsfragen etc.
In der Stadt Gifhorn, liegt die Problematik in der Ballung verschiedener Kulturen und der hohen Anzahl von Familien mit Migrationshintergrund in der Südstadt. Dort gibt es einen hohen Beratungsbedarf bei den Migranten/innen und es fehlt an einer gesunden Mischung mit deutschen Familien, um Integration und das Erlernen der deutschen Sprache zu erleichtern.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Gifhorn Südstadt
Beschreibung
Die Südstadt von Gifhorn ist nicht genau eingegrenzt und daher kann auch keine differenzierte Bevölkerungszahl genannt werden. Es ist aber Fakt, dass der Bereich der Südstadt von vielen Menschen aus dem Ausland bewohnt wird und dort sehr viele Kulturen aufeinander treffen. Im gesamten Stadtgebiet der Stadt Gifhorn liegt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei 28,4%. In der Südstadt ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund jedoch deutlich höher. Hier liegt der Anteil schätzungsweise bei 70%. Im Laufe dieser Projektbeschreibung wurde bereits das Beispiel einer Kindertagesstätte (DRK-Kindertagesstätte Gifhorn-Süd) herbei geführt, die derzeit einen Anteil von ausländischen Kindern in Höhe von fast 80% hat. Die Herkunft der Kinder setzt sich aus 20 verschiedenen Ländern zusammen.
Einwohnerzahl
42000
Quelle / Anmerkungen
http://www.gifhorn.de/pics/medien/1_1481786987/Verwaltungsbericht_2015.pdf, Bevölkerungszahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Prozentzahl für den Landkreis (Gesamtstadt) wurde dem Bericht entnommen, die Prozentzahl für das Projektgebiet beruht auf Schätzungen nach Skalierungen aus dem Sozialbericht (Anteil Arbeitslosigkeit ausländischer Mitbürger)
Sonstige beschreibt hier die Arbeitslosenzahl des Bundes.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister.
Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen.
Mit Projektgebiet ist in diesem Fall die gesamte Stadt Gifhorn gemeint, da wie bereits beschrieben, das Projektgebiet Südstadt nicht ganz genau umrissen werden kann und hierfür auch keine gesonderte Erhebung existiert.
Der Anteil der ausländischen Bewohnerinnen ist in der Südstadt auf jeden Fall erheblich höher.
Gesamtstadt bezeichnet in diesem Fall die Zahlen des Landkreises Gifhorn.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiete_gwaqm_suedstadt.doc
(25.5 KB)
projektgebiete_gwaqm_stadt_gf.doc
(33.5 KB)
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn Nordkreis; Samtgemeinde Hankensbüttel - und -Samtgemeinde Wesendorf - und - Stadt Wittingen
Beschreibung
Der Nordkreis des Landkreises Gifhorn umfasst die Samtgemeinden Hankensbüttel und Wesendorf und die Kleinstadt Wittingen. Insgesamt wohnen in diesem Bereich ca. 38.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 724 km². In der Samtgemeinde Hankensbüttel leben unter 10.000 Einwohner auf einer Fläche von 290 km². In der Samtgemeinde Wesendorf leben über 14.000 Einwohner auf einer Fläche von 209 km². Und in der Stadt Wittingen mit ihren dazugehörigen Ortschaften leben über 11.000 Einwohner auf einer Fläche von 225 km².
Einwohnerzahl
40000
Quelle / Anmerkungen
https://www.sg-hankensbuettel.de/portal/seiten/einwohnerzahlen-904000002-20751.htmlhttp://www.wesendorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=152&topmenu=2;http://www.wittingen.de/images/files/Einwohnerzahlen.pdf; Bevölkerungszahlen Melderegister d. SG
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
24
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt.
Im Projektgebiet Nordkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der Kinder. Während in der SG Wesendorf der Anteil der Kinder bei 24,4% liegt, liegt er im selben Projektgebiet in der Stadt Wittingen nur bei 19,2%. In der SG Hankensbüttel liegt er leicht steigend im Durchschnitt (keine Angabe in Prozent vorhanden)
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden. Hier der Durchschnittswert.
Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen.
Im Projektgebiet Nordkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der ausländischen Bewohner/innen. Während in der SG Wesendorf der Anteil bei 22% liegt, liegt er im selben Projektgebiet in der Stadt Wittingen nur bei 13% und in der SG Hankensbüttel bei 12,5%.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Landkreis Gifhorn Südkreis; Samtgemeinde Papenteich - und - Samtgemeinde Isenbüttel - und - Samtgemeinde Meinersen
Beschreibung
Der Südkreis des Landkreises Gifhorn umfasst die Samtgemeinden Papenteich, Isenbüttel und Meinersen. Insgesamt wohnen in diesem Bereich ca. 60.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 360 km². In der Samtgemeinde Papenteich leben über 24.000 Einwohner auf einer Fläche von 110 km². In der Samtgemeinde Isenbüttel leben über 15.000 Einwohner auf einer Fläche von 77 km² und in der Samtgemeinde Meinersen leben über 20.000 Einwohner auf einer Fläche von 170 km².
Einwohnerzahl
60000
Quelle / Anmerkungen
https://www.papenteich.de/pics/medien/1_1465548653/Einwohnerstatistik_Papenteich.pdf;
Stadttyp
ländlicher Raum
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt. Im Projektgebiet Südkreis gibt es sehr starke Unterschiede beim Anteil der Kinder, welches sich aus einer Skalierung des Sozialberichtes erkennen lässt. Daraus lässt sich aber auch erkennen, dass insgesamt kein erheblicher Unterschied zur Gesamtstadt (Landkreis Gifhorn) besteht.
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Sozialbericht von 2012 des Landkreises Gifhorn. Mit Gesamtstadt wird in diesem Fall der gesamte Landkreis benannt. Im Projektgebiet "Südkreis" ist der Anteil der älteren Bewohner/innen eher niedrig. Die 19% beziehen sich auf das Beispiel einer Ortschaft aus der SG isenbüttel.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Zahlen aus dem Melderegister der Samtgemeinden. Hier der Durchschnittswert.
Das Melderegister unterliegt ständigen Aktualisierungen.
Im Projektgebiet "Südkreis" ist der Anteil der ausländischen Bewohner/innen im Vergleich zu anderen Teilen des Landkreises eher gering.
Allerdings ist der Anteil ehrenamtlicher Unterstützer für geflüchtete Menschen sehr hoch und bei diesen Personen soll unser Ansatz in diesem Projektgebiet liegen.
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiete_gwaqm_suedkreis.doc
(34.5 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Der DRK KV Gifhorn ist sehr erfahren in der Kinder u. Familienarbeit. In unseren Einrichtungen erleben wir, welche Hürden sich für Migranten/innen ergeben. Aufgrund unserer hohen Präsenz im Landkreis, können wir uns gut vorstellen, in der Gemeinwesenarbeit zu agieren.
Wir verfolgen das Ziel, die Menschen in unserem Landkreis mit ihren Bedürfnissen zu sehen und auf diese einzugehen. Wir möchten die zugezogenen Bürger gut in der Gemeinschaft der eingesessenen Bürger aufnehmen und streben an, dass die Menschen voneinander lernen u. gegenseitige Akzeptanz entsteht. Im Idealfall möchten wir bei einem großen Teil der Bevölkerung die Überzeugung wecken, dass der Zuzug anderer/fremder Kulturen als Bereicherung des eigenen Lebens verstanden wird.
Großen Wert legen wir darauf, dass die neu zugezogenen Menschen mit Fluchthintergrund sich in den Gemeinden, in denen sie untergebracht werden, wohl u. angenommen fühlen, damit die Bereitschaft zur Integration gegeben ist.
Quartiersmanagement trifft auf einen Stadtteil unserer Kreisstadt zu, der einen sehr hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aufweist und in dem viele unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. In diesem Stadtteil verfolgen wir das Ziel, Treffpunkte zu schaffen, an denen sich die Menschen begegnen und kennenlernen können. Wir möchten diesen Stadtteil attraktiver machen und damit erreichen, dass er auch für deutsche Bürger interessant wird und deren Bereitschaft steigt, in diesem Stadtteil mitzuwirken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Erreicht wenn: Bewohner/innen sich für das Projekt interessieren, an Veranstaltungen teilnehmen und idealerweise auch engagieren. Ein weiteres Messinstrument wäre für uns auch die Streuung des Projektes innerhalb der Bevölkerung.
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn: Vereine, Institutionen und Ehrenamt sich innerhalb des Projektes engagieren. Im Idealfall wird das Projekt dadurch weiterentwickelt..
Kriterium
Beschreibung
Erreicht wenn: Nicht nur die Menschen mit Migrationshintergrund von diesem Projekt profitieren, sondern bei einem großen Anteil der Menschen im Projektgebiet der Eindruck entsteht, gemeinsam ein gutes Zusammenleben initiert zu haben.
Beschreibung
Erreicht wenn: Verschiedene Kulturen in Vereinen und bei Veranstaltungen aufeinander treffen und die unterschiedlichen Sitten, Bräuche und Feste auch Platz finden, von allen erlebt, bzw. kennengelernt zu werden.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
in den Projektgebieten befinden sich über 25 Grundschulen, 19 weiterführende Schulen und 2 Berufsfachschulen, die als Akteure in Frage kommen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
20 DRK Ortsvereine stehen in den Projektgebieten für eine Zusammenarbeit zur Verfügung
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportvereine, vor allem Fußballvereine sind in fast jeder Ortschaft der einzelnen Samtgemeinden vorhanden
Typ
Stadtteil
Akteur
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienbüro der Stadt und des Landkreises Gifhorn, 3 Familienzentren innerhalb des Projektgebietes
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Gifhorn Integrationsstützpunkt (im Aufbau befindlich), 39 Kindertagesstätten in DRK-Trägerschaft, Kindertagesstätten anderer Träger, Kindertagespflege
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Guter Rat und gutes Rad
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Meyer
| Organisation | Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover |
|---|---|
| Funktion | Koordinator |
2. Kurzbeschreibung
Aufsuchende Koordinierung, Vernetzung durch die "Mobile Fahrradwerkstatt" in Hannover
Projektbeschreibung
Ein Projekttag:
Das Werkstattmobil der „Mobilen Fahrradwerkstatt“ hat seine Garage verlassen. Diesmal ist das Ziel eine Flüchtlingsunterkunft in Hannover. Es ist mit zwei MitarbeiterInnen besetzt. Der technische Mitarbeiter hat im Vorfeld gespendete Fahrräder abgeholt und aufgeladen. Werkzeugkästen und Reparaturmaterial sind ergänzt worden. Die Fachkraft mit den gemeinwesenorientierten Aufgaben, ein Sozialarbeiter, hat Flyer und Informationsbroschüren dabei. Sie verfügt über Kontakte zu Integrationslotsen, zu den quartiernahen Unterstützerkreisen, zu Beratungsinstitutionen und zum kommunalen Quartiersmanagement. Am Einsatzort, auf dem Platz vor der Unterkunft angekommen haben sich erste Flüchtlinge eingefunden, möchten ein gespendetes Fahrrad entgegennehmen oder ihr eigenes reparieren. Auch ehrenamtliche „Fahrradschrauber“ sind eingetroffen. MitarbeiterInnen des Betreibers der Unterkunft sagen „Hallo“ und nennen Bewohner, die dringend ein Fahrrad benötigen.
Ehrenamtliche hören sich die Wünsche der Bewohner an und beginnen, gemeinsam mit ihnen an den Fahrrädern zu arbeiten. Bewohner des Viertels sehen interessiert zu. Als sie hören, dass ihnen auch bei Fahrradproblemen geholfen wird, wenn sie einen HannoverAktivPass haben, fragen sie nach dem nächsten Termin.
Der Sozialarbeiter kommt mit Flüchtlingen, Anwohnern und Hauptamtlichen ins Gespräch: „Gibt es die Möglichkeit, einen Fahrradkurs für Frauen zu organisieren?“ „Ich komme mit der Ausländerbehörde nicht weiter“ oder „Könnt Ihr nicht auf dem nächsten Stadtfest mit Eurem Projekt vertreten sein?“ Ideen und Best Practice werden ausgetauscht, Kontakte zu Beratungsstellen vermittelt, Finanzierungsmöglichkeiten angedacht. Fortbildungen für Ehrenamtliche, Praktikumsmöglichkeiten für Flüchtlinge und weitere Projekte wurden kommuniziert. Auch heute hat sich gezeigt, dass die hier entstandene Kommunikation weit effektiver ist als das Senden und Emfangen von gestreuten Emails.
Nach 2 ½ Stunden schließen sich die Türen des Werkstattmobils. Es hat noch 4 weitere Termine in dieser Woche.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Für Flüchtlinge ist der Besuch von Integrationskursen, Einkaufen, Besuch von Veranstaltungen nicht immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln realisierbar zumal Fahrkarten bezahlt werden müssen. Aus dieser Problemlage heraus öffnete sich die im Nahbereich der Flüchtlingsunterkunft "Oststadtkrankenhaus" für Kinder und Jugendliche konzipierte Fahrradwerkstatt in der Dietrich-Bonhoeffer Kirchengemeinde der neuen Zielgruppe.
Mit der zunehmenden dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge erfolgten Anfragen von Betreibern, Nachbarschaftskreisen und Bewohnern aus weiteren Unterkünften. Zeitgleich bildete sich das Evangelische Flüchtlingsnetzwerk, das diese Bedarfe erkannte und als erstes Projekt die beschriebene Werkstatt mobil machte, eben als "Mobile Fahrradwerkstatt" mit einem Transporter für Werkzeug und Material. Parallel dazu wurden Ehrenamtliche gewonnen. Seitdem tourt das "Werkstattmobil" ehrenamtlich durch Hannover. Lediglich punktuell wurde es durch einen Mitarbeiter des Flüchtlingsnetzwerkes begleitet. Wenn dies aber der Fall war bildeten sich Anfragen und Bedarfe heraus, die weit über das Reparieren herausgingen. Ehrenamtliche schilderten schwierige Situationen, äußerten Beratungsbedarf. Hauptamtliche fragten nach Praktikumsmöglichkeiten und Fortbildungen. Die "Mobile Fahrradwerkstatt", die wie ein früherer Landbriefträger kontinuierlich im Kontakt ist konnte quer durch bestehende Netzwerke Anfragen beantworten.
Zu Verstetigung und Professionalisierung des Angebotes wird angestrebt das "Werkstattmobil" mit zwei MitarbeiterInnenauszustatten: ein MA für den technisch/organisatorischem Anteil und ein MA für den Vernetzungs/Informationsanteil.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover
Beschreibung
Das Projektgebiet besteht aus der Stadt Hannover, mit allen Stadtteilen, in denen quartiersnahe Fahrradinitiativen und/oder Flüchtlingsunterkünfte vorhanden sind.
Einwohnerzahl
551914
Quelle / Anmerkungen
http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Wahlen-Statistik/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Hannover-in-Zahlen/Einwohner
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hannover_stadtgliederung.png
(202.3 KB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das Ziel unseres Projektes ist zum einen die Verbesserung von infrastrukturellen Bedingungen im Bereich Verkehr und Mobilität im Sozialen Raum. Dabei denken wir ressortübergreifend und orientieren uns an den Bedarfen der BewohnerInnen. Neben der Hilfe für den Einzelnen arbeiten wir darauf hin, das Strukturen geschaffen werden in denen die erkannte Defizite behoben werden können.
Zum anderen zielen wir auf eine Vernetzung mit den Quartiersmanagement(en) in den verschiedenen Ortsteilen an. Erste Kontakte bestehen bereits zum QM Herrenhausen-Stöcken, wo bereits Vernetzungserfolge vorzuweisen sind - Zusammenarbeit "TalenteTreff - Miigranten Mobil machen" , Unterstützungs Kleiderkammer Ledeburg Stöcken, Teilnahme am Nachbarschaftsfest. Weitere Kontakte bestehen zum Quartiersmanagement Mitte, Groß-Buchholz - Kleefeld, die aber aus Kapazitätsgründen bisher nicht intensiviert werden konnten.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
gelungen wenn eine Fahrradkonferenz eingerichtet ist.
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn Partner vor Ort in das Projekt eingebunden werden
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn in Flüchtlingsunterkünften Bewohner sich untereinander bei Reparaturen unterstützen.
Kriterium
Beschreibung
gelungen wenn die Mobile Fahrradwerkstatt mit Institutionen wie Schulen oder mit Bewohnerinitiativen kooperiert.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die schon vorhandene Mobile Fahrradwerkstatt hat bisher "Hardware" und ehrenamtliches Engagement bereitgehalten und es ist gelungen wöchentlich drei Werkstatteinsätze zu realisieren. Die Bedarfe gehen aber weit darüber hinaus und wöchentlich sechs Einsätze wären erwünscht.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitskreis hauptamtlicher Ehrenamtskoordinatoren in Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Arbeitsstelle "Migration" im Diakonischen Werk Hannover sowie alle evangelischen Kirchengemeinden in Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreise der einzelnen Flüchtlingsunterkünfte in Hannover u.a. in Stöcken, Hannovr Mitte, Nodstadt, Badenstedt/Davenstedt. List, Vahrenwald
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Soziales Bereich Migration und Integration Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nichtkommerzielle Fahrradinitiativen in Hannover ua. Jugendwerkstatt Linden, Werkstatt in Kleefeld/Bemerode
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Herrenhausen-Stöcken (aktiv) Groß-Buchholz- Kleefeld u. Mitte
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Beratungsbüro
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Peter Johannsen
| Organisation | Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V. |
|---|---|
| Funktion | Geschäftsführer |
2. Kurzbeschreibung
Sie kommen nicht weiter? Wir kommen Ihnen entgegen!
Projektbeschreibung
Der Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V. hat zwei Beratungsstellen. Eine Beratungsstelle für werdende Mütter, Familien sowie Hilfesuchende in sozialen Notlagen in der Bremer Str.37 in Tostedt und ein weiteres Beratungsbüro im Ortskern für Senioreninnen und Senioren oder für Menschen mit Pflege- und Hilfebedarf rund um die Themen Pflege, Wohnen im Alter, unterstützende Angebote und deren Finanzierung.
In diesem Beratungsbüro erhalten Menschen der Samtgemeinde Tostedt eine kostenfreie Pflegeberatung, Unterstützung bei Anträgen und Formularen, Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern für die Betreuung von Angehörigen. Außerdem können sich Interessierte hier über eigene Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements und Schulungen hierzu informieren. Die Pflegeberatung wird durch eine Sozialwissenschaftlerin, unterstützt durch eine Pflegefachkraft geleistet.
Ziel ist es, für die Beratungsstelle rund um das thema Pflege eine aufsuchende Beratung, mit einer 15 Wochenstd. zu etablieren, um auch jene Menschen zu erreichen, die aufgrund körperlicher- oder mobilitätsabhängiger Hintergründe nicht in der Lage sind, das Beratungsbüro aufzusuchen. Der Herbergsverein macht derzeit die Beobachtung, dass sich diese Gruppe, besonders bei älteren Menschen erhöht. Die Ursachen scheinen vielfältig, zum einen muss ein KfZ aus finanziellen Gründen abgegeben werden oder aus gesundheitlichen Gründen sind die Personen nicht mehr in der Lage, die Beratungsstellen aufzusuchen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Aufgrund des immer größer werdenden Beratungsbedarfes um das Thema Pflege und Versorgung im Alter, wurde 2014 das Beratungsbüro im Ortskern eröffnet
Die Einwohner der Samtgemeinde setzen sich wie folgt zusammen:
<18 Jahre 18 %
18-25 Jahre 8 %
25-45 Jahre 22 %
45-65 Jahre 32 %
>65 Jahre 21 %.
Hieraus wird deutlich, das mehr als die Hälfte der Bevölkerung als Nutzer der neu hinzugefügten Pflegeberatung in Frage kommen.
Die nächsten Beratungsangebote sind 15km weiter entfernt. Da der demographische Wandel in der Samtgemeinde deutlich wird, ist ein unabhängiges Beratungsangebot für das Gemeinwesen eine Bereicherung.
Von 2014 stieg die Zahl der Nutzer von 365 auf 646 Nutzer im Jahr 2016. Im 1. Quartal 2017 sind es bisher 244 Nutzer. Dies sind nur jene Personen, welche mobilitätsbedingt und gesundheitlich das Beratungsbüro aufsuchen können. Durch eine aufsuchende Tätigkeit würden auch jene Menschen erreicht werden, welche das Beratungsbüro aus verschiedenen Gründen nicht aufsuchen können.
Hierfür bedarf es einer Ausweitung des Arbeitsplatzes der Sozialwissenschaftlerin, um einen ausreichenden Personalschlüssel für das Angebot vorzuhalten. Der Herbergsverein finanziert derzeit die 15 Std. der Sozailwissenschaftlerin aus Spenden und anderen freien Mitteln, kann aber die Finanzierung für die weiteren 15 benötigten Stunden nicht sicherstellen. Die Telefonkontakte nehmen deutlich zu und auch die Anfragen nach Hausbesuchen, aufgrund von Krankheit oder fehlender Mobilität steigen.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Tostedt Samtgemeinde Tostedt Landkreis Harburg
Beschreibung
Das Beratungsbüro wird vom Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V. verwaltet. Der Herbergsverein zu Tostedt e.V. bezieht sich in seiner Satzung, vorwiegend für die Samtgemeinde Tostedt und im Landkreis Harburg tätig zu werden.
Einwohnerzahl
26000
Quelle / Anmerkungen
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/ [siehe PDF: Standort Profil]
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/
PDF_ >Standort Profil
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
http://www.tostedt.de/buergerservice/samtgemeinde/zahlen-daten-fakten/standortinformationen/
PDF
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
300px-samtgemeinde_tostedt_in_wl.svg_.png
(49.31 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Durch eine aufsuchende Beratung wird die Teilhabe aller Bewohner der Gemeinde ermöglicht. Es werden so zielgerichtet ehrenamtliche oder ergänzende Angebote zur Unterstützung von Angehörigen in der häuslichen Umgebung vermittelt. Anfragen zur Unterstützung von demenziell Erkrankten Angehörigen können im häuslichen Umfeld effektiver und Lebenswelt orientierter durchgeführt werden. Weitere ehrenamtliche Helfer_innen werden zusätzlich durch Ehrenamtliche geworben, die als Multiplikatoren fungieren. Weiter sind die Berater_innen des Büros Multiplikatoren für kulturelle Veranstaltungen und Angebote in der Samt- und Kirchengemeinde. Durch das offene Beratungsangebot wird der soziale und familiäre Zusammenhalt aller Altersgruppen berücksichtigt und gefördert.
Methoden
Vorhandene Strukturen
Das Beratungsbüro gibt Informationen zur ambulanten und stationären Pflege, zur Tagespflege, zum Betreuten Wohnen, zum Ambulanten Hospizdienst und zur Töster Tafel u.a.
Zudem bietet es Beratung in formellen Angelegenheiten wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungs- und Entlastungsleistungen und Beantragung der Pflegestufe an.
Außerdem vermittelt das Beratungsbüro ehrenamtliche Alltags Begleiterinnen, die stundenweise ins Haus kommen und älteren Menschen helfen, ihren Tagesablauf zu bewältigen – sei es, dass sie mit ihnen kochen, einkaufen gehen, sie zum Arzt begleiten oder gemeinsame Spaziergänge unternehmen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verwaltung, Familienbüro und Seniorenbeauftragter der Samtgemeinde Tostedt
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On