#sprachlernendesspiel 5.0
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Julian Mende
2. Kurzbeschreibung
Theater - Sprache - Integration
Projektbeschreibung
#sprachlernendesspiel ist ein Projekt, das ein Schuljahr lang Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft mit theaterpädagogischen Mitteln die Deutsche Sprache vermittelt und dabei die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in ihrem Stadtteil ermöglicht. Der nächste Durchgang startet im August 2019 und endet im Juni 2020.
In den wöchentlichen Theaterproben und einer größer angelegten Abschlusspräsentation am Ende des Schuljahres erleben sie Selbstwirksamkeit mit theaterpädagogischen Mitteln. Neun Schulen aus Hannover und der Region mit insgesamt 10 Sprachlernklassen sind Projektpartner.
In den Theaterproben wird zu selbst gewählten Themen gearbeitet, die sich aus den Interessen der rund 160 Sprachlerner und deren Mitschülern ergeben. So kann natürlich das Thema Flucht im Fokus stehen, der Blick in die Zukunft geöffnet oder aber das eigene Verständnis von Demokratie und Teilhabe auf der Bühne verhandelt werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten pro Gruppe eine Szene, eine Collage oder ein Stück, das am Ende des Schuljahres als gemeinsame Präsentation in der großen Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule aufgeführt wird.
Innerhalb einer Kooperation zwischen der Gesellschaft für Theaterpädagogik, der Leibniz Universität Hannover und der Leonore-Goldschmidt-Schule werden 20 angehende Lehrer für das Fach Darstellendes Spiel (Bachelor und Master-Absolventen des Studiengangs Darstellendes Spiel) in einer Lehrveranstaltung auf das Projekt vorbereitet. Die Studierenden werden befähigt, im Tandem Theaterworkshops mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren durchzuführen. Dieses Angebot geht über den regulären Unterricht hinaus; die Schule dient jedoch als ein wichtiger Bezugspunkt, um die neuen Sprachlerner zu erreichen.
Die 20 Studierenden arbeiten als freie Mitarbeiter und werden in regelmäßigen Evaluations- und Netzwerktreffen von einem freien Mitarbeiter, supervisorisch begleitet und in der Organisation unterstützt.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunft haben wie alle in Deutschland lebenden Kinder das Recht, die Schule besuchen zu dürfen! Die Sprachbarriere als erste Hürde wird in Sprachlernklassen so gut wie möglich abgebaut. Das Lernen findet hier in der klassischen Klassenzimmer-Situation statt. Zwar sind die Klassen deutlich kleiner als Regelklassen, die Bedürfnisse dieser Schülerinnen und Schüler sind aber trotzdem sehr unterschiedlich. Manche besuchen zum ersten Mal im Leben die Schule, manche haben durch eine Fluchterfahrung Ängste, manche haben starke Konzentrationsschwierigkeiten, manche sind in ihrer Entwicklung viel weiter als andere, manche sitzen nun im Klassenraum mit anderen zusammen, die in ihrer Heimat als Feinde gelten.
Man könnte hier den Facettenreichtum der Schülerinnen und Schüler noch weiter ausführen, es wird aber deutlich, dass die intensive aber klassische Beschulung nur einen Teil der Entwicklungspotentiale fördern kann. An dieser Stelle setzt #sprachlernendesspiel an.
Um einen Eindruck der Arbeit zu erlangen, möchte ich auf den Aufführungstermin des diesjährigen Durchlaufs von #sprachlernendesspiel aufmerksam machen.
28.05.2019 - 11 Uhr in der Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule, Mühlenberger Markt 1, 30457 Hannover.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover Stadt und Hannover Region
Beschreibung
9 weiterführende Schulen in Hannover und der Region, teilweise im Gebiet der "sozialen Stadt", teilweise nicht.
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
#sprachlernendesspiel ist partizipativ, aktivierend und bestärkt Schülerinnen und Schüler zur Formulierung ihrer Themen und Interessen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Dieser Standard ist beim erfolgreichen Start des Projekts bereits erreicht
Kriterium
Beschreibung
die Schülerinnen und Schüler bei der Abschlusspräsentation auf der Bühne stehen und sichtbar werden
Kriterium
Beschreibung
die Eltern im Publikum sehen, wie ihre Kinder es schaffen, friedlich mit Vielfalt umzugehen und diese auf der Bühne als etwas Postives formulieren.
Vorhandene Strukturen
Die bereits bestehende Kooperation zwischen der Gesellschaft für Theaterpädagogik, der Leonore-Goldschmidt-Schule sowie der Leibniz Universität Hannover ist für das Projekt essentiell. Die im Vorfeld angebotene Lehrveranstaltung für Studierende hat sich im letzten Durchgang zu einem Wochenendseminar gewandelt, bei welchem viel stärker die gewonnene Expertise der letztjährigen Durchläufe im Mittelpunkt gestanden hat. Festgehalten werden soll am System, dass ein Bachelor- und ein Master-Studierender gemeinsam im Tandem arbeiten. Dieses „doppelte Lernen“ (Schüler lernt von Student, Student von Student) hat sich als bewährte Methode etabliert.
Die Leitung des Projekts ist ehrenamtlich und der Träger ist die Gesellschaft für Theaterpädagogik e.V. Ebenso ist das Vorbereitungsseminar in der Uni nicht im klassischen Lehrdeputat eingerechnet und ist somit ebenfalls ehrenamtlich. Wir nutzen die Strukturen der Universität und der Schulen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Leonore-Goldschmidt-Schule Hannover Mühlenberg
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Fokus Quartier
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rudolf Mattern
| Funktion | Fachbereichsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Entwicklung der Koordinierungsstelle GWA zur intermediären Instanz zwischen GWA Standort und städtischer Verwaltung. Schwerpunkt ist die Entwicklung von förderlichen Strukturen der Zusammenarbeit am Beispiel der Wohnumfeldgestaltung in Hasport.
Projektbeschreibung
Im Hinblick auf die Ausgangslage wollen wir bisher ungenutzte Potentiale der Zusammenarbeit identifizieren und ressortübergreifendes Denken und Handeln stärken. Als einen entscheidenden Knotenpunkt im Netzwerk haben wir die Koordinierungsstelle GWA identifiziert. Sie kennt bereits einen Teil der Akteure, der Entscheidungsträger und die Quartiere sowie deren Handlungsspielräume und Arbeitsaufträge. Sie kann sowohl zwischen den Interessen vermitteln als auch Raum für gemeinsame Entwicklungsprozesse schaffen. Der GWA geht es z.B. darum, Bewohner*innen traditionell „Bottom-Up“ ergebnisoffen Partizipation zu ermöglichen und Selbstwirksamkeitsprozesse zu stärken. Von städtischer Seite gibt es oft Vorgaben für die Umsetzung konkreter Projekte innerhalb eines engen Zeitfensters.
Wir möchten die Koordinierungsstelle GWA in allen relevanten städtischen Fachbereichen verankern und strukturell so weiterentwickeln, dass sie übergeordnete Strukturen der Prozessentwicklung,-begleitung und Evaluation aufbauen kann und diese für die anderen Standorte übertragbar macht. Die Koordinationsstelle soll damit nicht nur in und mit den GWA-Standorten wirken, sondern explizit auch mit und in die Stadtverwaltung.
In Hasport werden derzeit gesundheitsförderliche, das Zusammenleben stärkende Maßnahmen in der Nachbarschaft entwickelt. Die Koordination GWA nutzt dieses Projekt der Wohnumfeldgestaltung in Hasport exemplarisch, um die folgenden Fragen zu klären: Wer muss für das Gelingen einbezogen werden? Wie können Bewohner*innen beteiligt werden? Wie gelingt Transparenz für alle Akteur*innen in allen Phasen des Projekts? Wie können Strukturen geschaffen werden, die gelingende Kooperationen ermöglichen? Was können GWA und Stadt in Zukunft besser machen und wie kann die Koordinierungsstelle diese Prozesse stärken und unterstützen?
Konkret bringt sie alle relevanten Akteur*innen an einen Tisch. Gemeinsam mit Bewohner*innen, Stadtplanung, Stadtgrün, Nachbarschaftsbüro, Vermieter werden geeignete Flächen identifiziert, Nutzungsbedarfe erhoben, Gestaltungsvarianten erarbeitet, priorisiert und gemeinsam mit Bewohner*innen umgesetzt. Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden im Wohnumfeld und daraus abgeleiteten Standards der Delmenhorster GWA erfahrbar.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Delmenhorst gibt es viele Netzwerke, an denen auch städtische und GWA-Vertreter*innen teilnehmen. Diese treffen unregelmäßig und zufällig auf relevante Ansprechpartner und potentielle Kooperationspartner. Doppelstrukturen und parallele Entwicklungen an gemeinsamen Themen können nicht oder zu spät identifiziert werden. Eine Zusammenarbeit ist oft nicht mehr möglich (z.B. aufgrund von zeitl. oder förderrechtlichen Voraussetzungen). Bisher gibt es keine verbindliche Informationskultur sowie gemeinsame Projektierung.
Eine Ausnahme bildet das Quartier Wollepark, bei dem „Soziale Stadt“ eine förderprogrammimmanente Struktur vorgibt.
2018 haben wir die Koordinierungsstelle GWA geschaffen, zu den bestehenden GWA-Standorten zwei neue auf- bzw. ausgebaut. Dabei wurden GWA-Potentiale für die Stadtentwicklung, aber auch strukturelle Defizite sichtbar. Die Koordinierung von nun vier Standorten zeigt, dass wirksame Formen der Zusammenarbeit etabliert werden müssen (z.B. Jour-Fix-Runden, Stadtteilbegehungen, Datenbereitstellung).
Am Beispiel der nicht erfolgreichen und wenig gesundheitsförderlichen Aneignung des Wohnumfeldes in Hasport wird ein weiteres strukturelles Problem sichtbar. Vorhandene Expertisen (s. Anhang) existieren nebeneinander, Potentiale der gewinnbringenden Zusammenarbeit werden verschenkt.
Wir möchten die Koordinierungsstelle GWA in relevanten städtischen Fachbereichen verankern und so weiterentwickeln, dass sie die Akteur*innen in den Gebieten und den städtischen Fachbereichen adäquat begleiten und die Zusammenarbeit fördern kann. Ziel ist es, voneinander und von den jeweiligen Arbeitsaufträgen und Handlungsspielräumen zu wissen um gemeinsam agieren zu können
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Städtebauliche Daten, bereitgestellt durch den Fachdienst Stadtplanung, Herr Ihm. Ausführlich auch als Anhang Projektgebiet hochgeladen.
Plangebietsgröße ca. 8,25 ha, gegliederte Zeilenhausbebauung ohne Blockrand,
Geschoßwohnungsbau 3-9-geschossig,
Baujahr 70er Jahre
Beschreibung der städtebaulichen Situation
- Gegliederte Zeilenhausbebauung mit Teilraumbildung (Helgolandstrasse)
- Garagenhöfe
- Punkthochhaus 9 – geschossig (Seestrasse)
- überdimensionierte Verkehrsflächen
Das Quartier Helgolandstraße liegt im südöstlichen Stadtteil Hasport, Luftlinie ca. 3000 m vom Rathaus entfernt. Es ist gut an das örtliche und überörtliche Straßennetz angebunden. Das Quartier wird von einer Buslinie tangiert. Die Geh- und Radwegeeinbindungen in das sonstige Stadtgebiet und in Naherholungsräume sind gut. In unmittelbarer Nähe ist durch einen Lebensmittelvollsortimenter, Apotheke, ein Drogerie- und ein Elektrofachmarkt die wohnortnahe Versorgung gewährleistet.
Bewertung Raumbildung
- Unklare Raumbildung
Typischer Bestandteil dieser Großwohnanlage ist die Stellung der Baukörper auf der Freifläche ohne städtebauliche Festlegung der halböffentlichen und privaten Räume. Beim Eintreten in das Quartier ist die Grundorientierung gestört: Wie finde ich mein Ziel? Welcher Raum darf/ soll betreten werden? Wie gelange ich zu den Eingängen? Wo sind schützenswerte Teilräume? Wo findet welche Interaktion auf der Freifläche statt?
- Sicherheit und Sicherheitsgefühl
Zum Sicherheitsgefühl gehört beim Aufenthalt im Freien die ‚Bedeckung‘. Frei im Raum stehend kommen Gefühle der Unsicherheit auf. Die hier gegebene städtebauliche Ausprägung stellt die bewußte Abkehr von der Raumabfolge öffentlich-halböffentlich-privat dar. Die Gebäude sollten in einer Parkanlage stehen; daraus entstanden sind unklare Distanzflächen.
Die Konsequenzen der unklaren Raumbildung sind auch Verunsicherung und Desorientierung. Beide Reaktionsmuster mindern Wohlbehagen und Sicherheitsgefühle.
Im städtischen Raum ist eine klare Orientierung in Verbindung mit ausgeprägten Sicherheitsgefühlen eine Grundbedingung für die erfolgreiche Aneignung des Wohnumfeldes.
Einwohnerzahl
2928
Quelle / Anmerkungen
Zahlen aus der Einwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt von Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen sind für Kinder von 0-unter 16 Jahren aus der Einwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst.
Ausführlich im Dokument
"Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Das Projektgebiet mit Schwerpunkt Helgolandstr. unterschiedet sich z.T. deutlich vom statistischen Unterbezirk Hasport (897). Die deutlich überdurchschnittlichen Anteile der Kinder und Jugendlichen im Bereich der Helgolandstraße gelten sowohl für die Deutschen als auch für Nicht-Deutsche. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
43
Gesamtstadt in Prozent
16
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Die Zahlen sind aus der EInwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst.
Ausführlich im Dokument
"Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet.
Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Die Diskrepantz des Ausländeranteils im Teilraum Helgolandstraße mit rund 43% gegenüber dem Teilraum des UB 897 ohne Helgolandstraße mit rund 6% ist erheblich. Die Bevölkerungsstruktur ist im statistischen Unterbezirk Hasport daher sehr unterschiedlich.
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
25
Anmerkung
Die Zahlen sind für Einwohnerinnen ab 65 Jahren aus der EInwohnermeldedatei Delmenhorst, zusammengestellt durch Herrn Jankowsky, Steuerungsunterstützung Stadt Delmenhorst. Ausführlich im Dokument "Statistische Daten zum statistischen Unterbezirk Hasport (897)", hochgeladen unter Projektgebiet. Unter "Sonstige" geben wir den Wert des Unterbezirks 897 an.
Der Anteil älterer Menschen von 65 bis unter 85 Jahre lag im statistischen Unterbezirk Hasport (897) gegenüber dem Durchschnitt der Gesamtstadt Delmenhorst am 31.12.2018 deutlich höher. Dies gilt insbesondere für die deutsche Bevölkerung, die hier die Bebauung (die weitgehend aus den 1970er Jahren stammt) anscheinend seit längerer Zeit bewohnt. Diese Situation gilt nicht für den Teilraum Helgolandstraße und zeigt so eine weitere deutliche Diskrepanz im Stadtteil.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kartenausschnitthasport.jpg
(1020.14 KB)
foto1.jpg
(109.34 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst- Deichhorst und Düsternort und Wollepark
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle Gemeinwesenarbeit ist neben Hasport auch für Deichhorst, Düsternort und den Wollepark zuständig. Im Rahmen der Förderung werden exemplarisch an einem Wohnumfeldprojekt in Hasport gesamtstädtische Strukturen der Zusammenarbeit entwickelt. Der Vollständigkeit halber werden deshalb (nach Absprache mit Herrn Kissling) für die o.g. drei Gebiete Informationen in dieser einen Gebietsbeschreibung auszugsweise zusammengefasst.
Deichhorst:
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Düsternort:
Das Gebiet umfasst die Elbinger Str. von der Strasse am Stadion bis etwa Höhe Jägerstr. Dazu gehören die Querstrassen Jägerstr, Königsberger Str, Liegnitzer Str, Görlitzer Str, Breslauer Str, Düsternortstr, von der Autobahn bis hoch zur Cramerstrasse, die das Gebiet im Norden begrenzt. Im Süden die Autobahn (Südstr) im Osten die Düsternortstr.
Wollepark:
Das Projektgebiet im Rahmen der Städtebauförderung "Soziale Stadt" umfasst die Großwohnanlagen in den Strassen Am Wollepark, Westfalenstr., Schwabenstr. und Pommernstr. Das Nachbarschaftszentrum wirkt darüber hinaus auch in die direkt angrenzenden Straßen hinaus (nördlich die Eichenstraße, Friesenstraße, Birkenstraße), westlich die Thüringer, Lerchen bis zur Stedinger Straße. Im östlichen Bereich grenzt das Nordwolle Gelände mit Einfamilienhausbebauung an, hier wird vor allem über den Kooperationspartner Familienzentrum versucht eine Vernetzung in diesen Stadtteil zu erreichen.
Einwohnerzahl
16500
Quelle / Anmerkungen
Kurzbeschreibung der drei übrigen Gebiete, Absprache mit Herrn Kissling
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
deichhorst_foerdergebiet_byopenstreetmap.jpg
(270.9 KB)
duesternort_projektgebiet.png
(185.9 KB)
wollepark_gebiet.jpg
(4.55 MB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA ist 1999 mit Unterstützung der Selbsthilferichtlinie des Landes Niedersachsen gestartet. Die GWA Standorte sind inzwischen städtisch finanziert und werden durch freie Träger vor Ort mit Leben gefüllt. Die BewohnerInnen in den Gebieten sind hierbei die Impulsgebenden für die Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeit. Allen Standorten ist gemein, dass sie nicht fürsorgerisch/bewahrend oder mit einem engen Blick auf Defizite agieren, sondern die Ressourcen und Potentiale vor Ort entdecken, einbeziehen und bei einer Weiterentwicklung gemeinsam mit vielen relevanten Akteuren vor Ort nutzen. Aufgrund der guten Erfahrungen wurden zwei weitere Standorte 2018 aufgebaut. Als Kommune sehen wir in GWA eine erfolgsversprechende Strategie, um auf aktuelle und kommende Herausforderungen gesamtstädtisch zu reagieren. Besonders durch den Aufbau der neuen Standorte wurde deutlich, dass die Vernetzung von GWA und dem Fachbereich Stadtplanung und Bau sowie Statistik noch verbesserungswürdig ist. Gemeinsam mit allen Beteiligten soll es nun „Bottom-Up“ darum gehen, geeignete (neue) Formen der Zusammenarbeit auszuprobieren und strukturell zu verankern. Dieser Prozess beginnt exemplarisch an einem konkreten Projekt, welches es ermöglicht, in kleinen Schritten zu wachsen und neue Erfahrungen zu machen.
Die im Modellprojekt gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlage für verbindliche Vereinbarungen der zukünftigen Zusammenarbeit und sollen als Standards auch in das Rahmenkonzept GWA einfließen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Es sind durch die GWA , Fachdienste und Kooperationspartner gemeinsam mit Bewohner*innen (versch. Alter/Familiensituation/Herkunft) die jeweiligen Bedarfe erhoben und in passende gesundheitsförderliche Maßnahmen im Wohnumfeld in Hasport umgesetzt worden.
Beschreibung
Es gibt eine fachübergreifende Zusammenarbeit, die relevante Themenbereiche wie z.B. Wohnumfeld, demograph. Wandel, Integration im Gemeinwesen bearbeitet. Beteiligte Akteure kennen die jewl. Arbeitsbezüge der anderen und verstehen Wirkungszusammenhänge.
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, ehem. Ladenlokal) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50). In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt.
Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,66 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,33 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Das Nachbarschaftszentrum hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei. Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018.
Alle Standorte arbeiten im Bereich GWA. 2018 wurde eine Koordinierungsstelle GWA eingerichtet, die ein Rahmenkonzept GWA für die Stadt entwickelte, welches 2019 dem Rat der Stadt vorgelegt wird.
Die Einbettung der GWA in gesamtstädtische Strukturen ist bisher nicht standardisiert und gelingt lediglich im Sozial Stadt Gebiet Wollepark aufgrund der Programmimmanenten Anforderungen.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachbereichsleitung Jugend, Familie, Senioren und Soziales, Herr Mattern
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fachdienst Kindesunterhalt, Zuwanderung und Integration
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) GSG-Wohnungsbaugesellschaft Delmenhorst GmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Nachbarschaftsbüro Hasport, Diakonisches Werk Delmenhorst/Oldenburg-Land e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung, Gesundheit im Kindesalter e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kinder- und Jugendhaus Treff Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Kindertagesstätte Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
(H) Kinderkrippe Hasport, AWO Kreisverband Delmenhorst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
(H) Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Johannes
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinwesenarbeit in Visselhövede
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Elke Motzkau
| Funktion | Leiterin |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Ziele festigen, Projekte voranbringen, Perspektiven schaffen
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5200 i.d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen.
Die Koordinierungsarbeit wurde bis 2018 fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung/ Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird.
Durch die bisherige Arbeit wurden verschiedene Themen angesprochen. Alles Gruppen wünschen sich eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Dieses konnte teilweise schon verwirklicht werden. Ein weiterer Ruf nach Treffpunkten für alle Altersgruppen war deutlich. Auch daran muss noch gearbeitet werden.
Mit der kontinuierlichen Befragung ist eine einmalige Basis geschaffen worden. Sie führte auf verschiedenen Ebenen und Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits ein wichtiger Prozess in Gang gebracht worden. Es haben sich zu verschiedenen Themen Arbeitsgruppen gegründet, die sich aktiv in das politische Geschehen einbringen.
Drei weitere große Anliegen haben sich als Arbeitsauftrag für die Zukunft herauskristallisiert:
1. Die Anlaufstelle muss weiter etabliert werden
2. Die laufenden und kommenden Projekte sollen erfolgreich, zielorientiert begleitet werden
3. Zukunftsorientiert sollen Visselhöveder Jugendliche und örtliche Betriebe zusammengebracht werden
Mit diesen drei großen Aufgaben wollen wir unsere Arbeit 2020 erfolgreich weiterführen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Visselhövede haben die schon die benannten Problempunkte und –gruppen weiter bestand. Räumliche Punkte sind die Pappelstraße mit den für eine Kleinstadt unüblichen Wohnblocks in Randlage. Aufgrund der niedrige Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch die hier ansässigen Sinti. In den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, die jetzt meist in deren Eigentum übergegangen sind. Ähnliches trifft auf die Wohnsituation der Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links und rechts der Walsroder Straße. Auf der einen Seite haben wir ein in den 60ern und 70ern Jahren entstandenes Wohngebiet. Auf der anderen Seite ein neu entstandenes Eigenheimgebiet mit überwiegend kurdischer Bevölkerung, die starke Abkapselung erkennen lassen.
Sehr auffällig sind die 15-23 Jahre männlichen Jugendlichen, die in der Schule stören, keinen oder schlechten Schulabschluss haben, keinen Ausbildungsplatz finden, aber nicht weg wollen o. können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe sehr junger und jüngere Mütter ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. Der extrem niedrige Mietzins trägt dazu bei, dass die Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten und große bezahlbare Wohnungen lassen Familiengruppen mit Flucht- oder Migration nach V. kommen und d. Problem d. Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen.
Gleichzeitig leiden d. V. Betriebe unter e. enormen Fachkräftemangel.
Neben d. primären Aufgaben, die Wohngebiete attraktiver machen, Treffpunkte etablieren, Menschen zum Austausch zu bewegen, brauchen wir Ideen Beschäftigung zu sichern
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt V, insbesondere Pappelstraße, Bahnhof und Wehnser Weg, die Stadtgebiete links und rechts der Walsroder Straße.
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt der Stadt V.
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 734 Person im SGBII-Leistungsbezug, davon 510 Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, die AsylbLG-Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom LK Rotenburg sind in V. 324 Jugendliche im SGBII-Leistungsbezug, davon 112 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGBIII-Leistungsempfänger, AsylbGL - Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
vissel_karte.pdf
(169.77 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andererseits werden die neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden Gruppen einzubringen, beispielweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderes Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25 J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich Wohnen und Arbeiten in V. durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern.
Methoden: Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungsprojekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen/ -erkundungen, Gremienarbeit, Diskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Vernetzung mit GWA in Nachbarkommunen
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich zahlreich an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebnisse werden publiziert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Kriterium
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Projektarbeiten werden vernetzt und arbeiten konstruktiv zusammen. Ehrenamtliche Arbeiten werden unterstützt.
Kriterium
Beschreibung
Die Entscheider, Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastruktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Kriterium
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen werden geschaffen und von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Kriterium
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort benannt.
Beschreibung
Politik macht sich zur Aufgabe eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Visselhövede, Herr Grünhagen, Bürgermeister Herr Goebel,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Präventionsbeamte der Polizeit Herr Teuber, Frau Stabbat-Flägel / Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Daa Frau Motzkau/ SOFA eV Frau Schlösser/Seniorenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/ BNW Herr Eden/ Jugendmigrationsdiest Frau Wicke/ Flüchtlichtlingsberatung Frau Golegos/ Tafel Rotenburg eV Herr Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VFL Visselhövede Herr Golke/ MTV Jeddingen Herr Leefers/ SV Schwitschen Herr Rickers/ SV Wittorf Herr Jessen/ Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Stadtion Frau Rück/ Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schulleiter Oberschule Herr Wieland/ der Grundschulen Frau Lattemann u. Frau Daboven/ Schulsozialarbeiter/ Berufseinstiegbegleiter Frau Bremenkamp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herr Pahlig
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herr Timmann/ Hoyer Mineralöle Herr Hoyer/ JBS Herr Behrens, Frau Buse
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Redaktion Rotenburger Kreiszeitung Herr Wieters/ Rotenburger Rundschau Frau Baucke
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/ Bundestagabgeordneten Herr Klingbeil und Herr Kindler/ Landtagsabgeordneten Herr Holsten und Frau Traumann-Liebe
Typ
Stadtteil
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Hameln kann´s vor Ort
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Claudia Schmidt
| Organisation | Stadt Hameln |
|---|---|
| Funktion | Projektkoordinatorin Quartiersentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Kommunales Quartiersmanagement und kommunale Gemeinwesenarbeit vor Ort in Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt
Projektbeschreibung
"Hameln kann´s vor Ort" setzt konsequent die gesamtstädtische Strategie der sozialraumorientierten Quartiersentwicklung der Vorgängerprojekte "Hameln k.a.n.(n´)s. (gemeinsam)" fort. Die im Soziale-Stadt-Projekt Kuckuck bewährte Sozialraumorientierung wurde im Laufe der ersten zwei Förderperioden auch auf Alt-, Nord-, und Südstadt übertragen: In allen Quartieren wurden gut funktionierende Akteursnetzwerke aufgebaut, Stärken-Schwächen-Analysen und aktivierende Bewohnerbefragungen durchgeführt sowie Integrierte Handlungskonzepte (IHK) erstellt. Alle IHKs wurden mit der Stadtverwaltung abgestimmt und von den vier Stadtteilgremien als die jeweilige Quartiersagenda verabschiedet, die ab 2019/20 gemeinsam mit den Akteuren umgesetzt wird.
"Hameln kann´s vor Ort" setzt damit sozialraumorientiertes Denken und Handeln konsequent fort und zwar sowohl nach innen in die Verwaltung hinein als auch nach außen "vor Ort" in den Quartieren.
Innerhalb der Verwaltung bedeutet dies, die in 2017 gestartete ressortübergreifende Zusammenarbeit weiter voranzutreiben und weitere Ressorts in die Prozesse einzubeziehen. Das Projektteam "Hameln kann´s" ist auch in der dritten Förderperiode ressortübergreifend aufgestellt: Die Koordination der Quartiersentwicklung/QM (Sitz in der Stadtplanung) und GWA (Sitz in "Familie und Soziales") arbeiten weiterhin in enger, sich ergänzender Arbeitsteilung. Mit einem gemeinsamen "Planungstag Quartiersentwicklung " beider Abteilungen werden neue Methoden erprobt, einen gemeinsamen Blick - aus stadtplanerischer und sozialer Sicht - auf die Gebiete zu entwickeln.
Eine zentrale Rolle innerhalb der städtischen Gesamtstrategie kommt den derzeit 6 Stadtteiltreffs in den 4 Quartieren zu, in denen GWA freier Träger verortet ist. Dem Prinzip der Subsidiarität folgend unterstützt die Stadt Hameln die 6 Träger gezielt durch kommunale GWA/ QM. Ziel ist es, ein nachhaltig stabiles Netz von unabhängigen und neutralen Stadtteiltreffs aufzubauen und zu verdichten. Nachdem in der aktuellen Förderperiode mit Anschub durch die Modellförderung in der Südstadt ein weiterer -der 7.- Treffpunkt eröffnet werden kann (Träger: Paritätischer), soll in 2020 die Suche nach neuen Räumen für GWA in der Altstadt auf der Agenda stehen.
Im Zentrum der GWA vor Ort in den Quartieren stehen BewohnerInnen: Gemeinsam werden vielfältige bewährte und neue Begegnungsmöglichkeiten eröffnet, vom "Wandernden Bewohnertreff" bis hin zum Nachbarschafts-Poetry-Slam in Altstadthinterhöfen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Sowohl das Wohngebiet Kuckuck als auch Altstadt, Nordstadt und Südstadt gelten innerhalb der Gesamtstadt als Quartiere mit Entwicklungsbedarf und sind teilweise geprägt von mangelnden Wohnumfeldqualitäten und vom vermehrten Zuzug von Menschen mit Migrationshintergrund. Insbesondere durch den Zuzug von Armutszuwanderern aus Osteuropa sowie von Geflüchteten ist in den vergangenen Jahren der Bedarf an Beratung und Unterstützung sowie gemeinwesenorientierten Angeboten in allen Quartieren gestiegen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen hat die Stadt Hameln im März 2017 eine Stelle zur Koordinierung der Quartiersentwicklung und zum Aufbau tragfähiger Kommunikationsstrukturen in diesen Gebieten geschaffen. Mit den Projekten "Hameln k.a.n.(n')s." und "Hameln k.a.n.(n')s gemeinsam" ist es gelungen, zusätzlich GWA in den Quartieren aufzubauen und zunehmend als "Kümmerer vor Ort" mit dem klaren Auftrag der Bewohnerorientierung zu etablieren. Maßnahmen wie der "Wandernde Bewohnertreff" am Kuckuck tragen bereits zur Verbesserung der Integrationsmöglichkeiten sowie zur Stärkung der Identifikation der Bewohnerschaft mit ihren Stadtteilen bei. Für ein gutes Zusammenleben verschiedener Kulturen in den Quartieren wird es auch in den kommenden Jahren erforderlich sein, die gestartete GWA mit allen BewohnerInnen und Akteuren vor Ort fortzusetzen, weiterzuentwickeln und gemeinsam zu gestalten.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Zielgruppe
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hameln - Kuckuck - Südstadt - Altstadt - Nordstadt
Beschreibung
Das Wohngebiet Kuckuck liegt in räumlich isolierter Lage am Rande der Hamelner Kernstadt. Es wird begrenzt durch zwei Bahnlinien sowie die Hamel.
Einwohnerzahl
594
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Ein zentrales Projektziel des Projekts "Hameln kann´s vor Ort" ist der Wissenstransfer der GWA in den Projektgebieten untereinander. Im Verbund mit dem Kuckuck werden die anderen drei Quartiere Altstadt, Nordstadt und Südstadt auch weiterhin erheblich von den bereits gut funktionierenden Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligten Akteuren (Runder Tisch, Zukunftswerkstatt, Quartiersbegehung) und Arbeitsweisen (Integriertes Handlungskonzept, Bewohnerbeteiligung, Kinderkonferenz) im Soziale-Stadt-Gebiet Kuckuck lernen und profitieren können. Das Soziale Stadt Projekt übernimmt damit eine Leuchtturmfunktion im Gesamtprojekt und wird auch weiterhin für den Erfolg des Projekts "Hameln kann´s vor Ort" von großer Bedeutung sein.
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
0 - 15 Jährige, Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kuckuck_lageplan_a4.pdf
(597.47 KB)
Gebiet-Name
Altstadt
Beschreibung
Die Hamelner Altstadt ist ein klar abgegrenztes Gebiet, das vom Altstadtring und von der Weser begrenzt wird.
Einwohnerzahl
2186
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Südstadt
Beschreibung
Die Hamelner Südstadt grenzt im Süden an die Altstadt an und erstreckt sich bis an den südlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
6264
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2016, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Nordstadt
Beschreibung
Die Hamelner Nordstadt schließt nördöstlich der Weser an die Innenstadt an und erstreckt sich bis an den nördlichen Stadtrand der Hamelner Kernstadt.
Einwohnerzahl
9304
Quelle / Anmerkungen
Stand 31.12.2018, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stand 31.12.2017, Stadt Hameln, Einwohnermeldeamt
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Das bei der Stadt Hameln verortete kommunale QM/ Projektkoordination Quartiersentwicklung besteht bereits seit März 2017. Parallel dazu wurde mit dem Projekt "Hameln k.a.n.(n')s." als notwendige Ergänzung vor Ort in den Quartieren Kuckuck, Altstadt, Nordstadt, Südstadt kommunale GWA aufgebaut. Auch zukünftig werden QM und GWA Hand in Hand im Projektteam zusammenarbeiten. Die Aufgabe des QM ist es, den Kommunikationsprozess aller beteiligten Akteure in den jeweiligen Quartieren zu steuern und gemeinsam mit der GWA die Umsetzung der integrierten Handlungskonzepte zur Quartiersentwicklung zu begleiten. Die GWA orientiert sich an den Menschen vor Ort. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohner/innen Angebote zu entwickeln und umzusetzen, die den Bedürfnissen der Bewohnerschaft entsprechen und ihre Stärken nutzen. Somit arbeitet das QM eher auf der Akteursebene, die GWA eher auf der Bewohnerebene. Beide ergänzen und unterstützen einander: Die GWA hat den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und kann Bedarfe aus dem Quartier direkt an das QM übermitteln, welches wiederum dadurch bessere Rahmenbedingungen für Nachbarschaftsarbeit vor Ort schaffen kann. Durch den regelmäßigen Austausch zwischen QM und GWA ist es möglich, die Bewohnersicht in alle Handlungsbereiche der Quartiersentwicklung einfließen zu lassen. Wichtige Partner sind dabei die städtischen Familienbüros und die ab Juli 2019 (Eröffnung des Treffpunkts in der Südstadt) sieben Treffpunkte freier Träger in den Quartieren.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
..., wenn Bewohner/innen unterstützende Rahmenbedingungen vorfinden
Kriterium
Beschreibung
..., wenn die Ergebnisse aktivierender Befragungen in konkrete Angebote entsprechend den Bewohnerwünschen umgesetzt wurden
Kriterium
Beschreibung
...ist möglich, wenn in jedem Quartier aufbauend auf einer Stärken- /Schwächenanalyse Maßnahmen ergriffen wurden
Kriterium
Beschreibung
...findet statt, wenn sich neben der ressortübergreifenden, erweiterte verwaltungsinternen Steuerungsgruppe auch der regelmäßige Austausch der Fachabteilungen etabliert hat
Beschreibung
...gelingt, wenn in jedem Quartier mehrere Angebote gut etabliert sind, die den Austausch von Menschen verschiedener Kulturen gezielt fördern und ermöglichen
Beschreibung
...gelingt, wenn die ressortübergreifende, verwaltungsinterne Steuerungsgruppe gemeinsam mit dem Referat für Grundsatzfragen die Entwicklung aller städtischen Quartiere im Vergleich zur Gesamtstadt im Blick hat und steuernd eingreift
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Landkreis Hameln-Pyrmont; Jobcenter Hameln-Pyrmont; Integrationsmanagement der Stadt Hameln
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
SAM e.V., Mütterzentrum e.V.; MGH e.V., Freiraum e.V., Fuchsbau e.V., Seele e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Impuls gGmbH, Paritätischer Hameln-Pyrmont; DRK; Caritas
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbibliothek; FiZ, Kinderspielhaus, Regenbogen;
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont; Tönebön-Stiftung, Altenpflegeheim St. Monika; Seniorenbegegnungsstätte A.R.A., Seniorenservicebüro
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wilhelm Raabe-Schule, Grundschule Hohes Feld, Grundschule Rohrsen, Pestalozzischule
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Elisabeth, Martin Luther, St. Augustinus, Freikirchliche Gemeinde, Ev.-ref. Kirchengemeinde Hameln,Marktkirchengemeinde, Münster St. Bonifatius
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Gemeinsam für Barsinghausen III
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Janina Ahlhorn
| Organisation | DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH |
|---|---|
| Funktion | Bereichsleitung für Konzeption und Projektentwicklung |
2. Kurzbeschreibung
Teilhabe fördern durch Kooperation, Beteiligung und Empowerment
Projektbeschreibung
„Gemeinsam für Barsinghausen“ hat sich als Anlaufstelle mit „Vernetzungs- und Kümmerereffekt“ etabliert. Als Mitglied des „Runden Tisches“ hat das Projekt insbesondere die Integrationsarbeit u. Teilhabe von Geflüchteten unterstützt. Das Besondere des Projektes ist die Schnittstellenfunktion zwischen den verschiedenen Zielgruppen/Initiativen/Institutionen/Arbeitsbereichen. Als Anlaufstelle erschließt sie den Kontakt zu neuen Kooperationspartner*innen und Zielgruppen (Alteingesessene als auch [Neu-]Zugewanderte). Dabei arbeitet das Projekt satellitenartig, abgestimmt mit dem Team Asyl, in 3 Projektgebieten rund um die GUs als auch in der Gesamtkommune. Um die Teilhabe zu ermöglichen bzw. zu stärken, verfolgt das Projekt folgende Schwerpunkte:
1. Es fungiert als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichsten Kooperationspartner*innen und als Stadtteilseismograf, nimmt Bedarfe auf und wirkt als ausführendes Organ bei der Schließung von Bedarfslücken. Gemeinsam werden Teilhabe-Barrieren identifiziert u. Lösungen zur Überwindung dieser Barrieren entwickelt (z.B. beim Abruf von BuT-Mitteln).
2. Es stärkt die Selbstaktivierung von Bewohnenden durch Empowermentstrukturen. Dazu gehört die gut etablierte Sprechstunde im Sinne einer Schnittstellenberatung, ein Empowermentkurs zur Erhöhung der Sprach- und Alltagskompetenz, die Stärkung von Möglichkeiten der Begegnung (z.B. Feste/Erzählcafés/etc.) sowie die Entwicklung von einem Konzept „Gemeinwesenarbeit Mobil“ zum niedrigschwelligen Erreichen neuer/wenig erreichter Zielgruppen.
3. Das Projekt stärkt die Teilhabe von Kindern durch die Entwicklung von altersgerechten Beteiligungsstrukturen, die die frühe Identifikation von Kindern mit „ihrem“ Gemeinwesen fördern. Gleichzeitig werden mit dem Fachdienst Kinderbetreuung/Institutionen/Initiativen vor Ort neue Angebote zur Stärkung der elterlichen Kompetenz erarbeitet.
Somit entwickelt sich das Projekt weiter. Es arbeitet in 3 Projektgebieten rund um die GUs, um Begegnung zu fördern, gegenseitige Berührungsängste abzubauen u. so den sozialen Zusammenhalt zwischen den Alteingesessenen und den verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und –kulturen zu stärken. Gleichzeitig geht es vermehrt um die Stärkung der GWA durch die Sensibilisierung u. den Abbau von Zugangsbarrieren in der Gesamtkommune. Dabei arbeitet das Projekt bereichsübergreifend u. über die Flüchtlingsarbeit hinaus, um die Teilhabe, unabhängig vom sozialen o. ethnischen Hintergrund zu ermöglichen.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Barsinghausen ist ein Ort mit Zuwanderungsgeschichte. Mit dem vermehrten Zuzug von Geflüchteten 2014 u. durch Um- und Auszüge aus den Gemeinschaftsunterkünften (GU) in den bisher 4 Projektgebieten, veränderte sich das soziale Gefüge. Auch durch die voraussichtliche Schließung der GU Bantorf 2019 ändern sich die Bedürfnisse der Bewohnenden u. die Anforderungen an das Gemeinwesen. Es gilt das Zusammenleben rund um die verbliebenen GUs in den nunmehr 3 Projektgebieten mit den Kooperationspartnern weiter zu fördern. Gleichzeitig versteht das Projekt GWA als Querschnittsaufgabe. Ziel muss es deshalb sein, Zugänge zum Gemeinwesen bereichsübergreifend zu stärken. Denn nicht alle haben gleichermaßen Zugang zu vorhandenen Angeboten. Dies ist unabhängig vom Flucht-/Migrationshintergrund. Ein Beispiel ist das Nutzen der Mittel im Rahmen des BuT. Eine Hürde stellt fehlendes Wissen zu den BuT-Mitteln dar, aber schwerer wiegen fehlende Lösungen, wie Mittel abgerufen werden können ohne dass sich die Betroffenen stigmatisiert fühlen. Ein Abbau von Barrieren ist nur möglich, wenn Betroffene/Fachkräfte dabei unterstützt werden, diese zu benennen u. sich aktiv an Lösungsstrategien beteiligen können. Durch die Beratung besteht bereits ein guter Zugang zu Menschen mit Migrations- u. Fluchthintergrund. Es fehlen aber neue Formen der „aufsuchenden“ Arbeit, um auch Alteingesessenen bzw. den Personen ein Forum zu geben, die weder Empowerment noch Beratung in Anspruch nehmen. Nur so können Brücken der Begegnung geschaffen werden. Besonderes Thema ist hier auch die Beteiligung von Kindern. Erleben sie ihre Beteiligung/Meinungsäußerung als wirksam, so steigt die Identifikation mit „ihrer“ Stadt.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Barsinghausen Kernstadt
Beschreibung
Barsinghausen besteht aus 18 Ortsteilen, in denen 35.937 Menschen leben (Stand 2019). Im Vorjahr lagen die Zahlen bei 35.849 Bewohner*innen. Viele Geflüchtete sind in der Vergangenheit in Gemeinschaftsunterkünften (GU) in den Ortsteilen Barsinghausen Kernstadt, Bantorf, Kirchdorf und Egestorf untergerbacht worden. Nicht nur die Bevölkerungszahlen in Barsinghausen Gesamt sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, sondern auch die Anzahl der Bewohnenden in Barsinghausens Kernstadt. Somit ist zu vermuten, dass viele der Ausgezogenen aus der GU in Barsinghausen verbleiben. Durch den Auszug aus der GU haben die Menschen allerdings nicht mehr automatisch die Unterstützung durch die direkt in der GU angesiedelte Soziale Arbeit. Damit sind sie erneut mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Aber auch die in der GU verbliebenen Menschen sind nach wie vor bei der GWA zu berücksichtigen. Die GU in Barsinghausens Kernstadt befindet sich in der Hannoverschen Straße am Ortsausgang neben einem großen Abenteuerspielplatz. Dieses Gelände ist recht naturnah und wird immer wieder für Veranstaltungen genutzt (z.B. Grillen, etc.). Nicht immer sind diese Veranstaltungen angemeldet, nicht immer ist hier alles konfliktfrei. Auf der gegenüberliegenden Seite der GU befindet sich ein Gewerbegebiet mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten, das Stadtzentrum ist einen Kilometer entfernt. Wie in den vorangegangenen Projektphasen auch, stellt die GU deshalb ein wichtiges Projektgebiet dar. Im Zentrum von Barsinghausen befinden sich Eisdielen, Bistros und Cafés. Der Marktplatz lädt mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein und ist Platz für den Weihnachtsmarkt und Wochenmarkt. Verschiedene Unterstützungsangebote befinden sich ebenfalls in der Kernstadt (z.B. die VHS, LABORA, NoaNoa, etc.). Die Kernstadt könnte man deshalb als Herz des Gemeinwesens betrachten. Diese Umstände führen dazu, dass der für die GWA wichtige territoriale Ansatz weiter gefasst werden muss. Zum einen ist es von Bedeutung, dass alle Bevölkerungsgruppen im Stadtbild präsent sind und zwar genau dort, wo sich das gesellschaftliche Leben abspielt. Zum Anderen geht es in dem hier beantragten Projekt darum, die Gemeinwesnearbeit bereichsübergreifend zu fördern. Dies meint insbesondere Zugangsbarrieren zu identifizieren und abzubauen. Verschiedene Ansätze, Maßnahmen und Aktivitäten der GWA müssen gebündelt und so organisiert werden, dass sie gesamtkommunal integriert ineinander greifen. Hierfür stellt Barsinghausens Kernstadt als Herzstück des Gemeinwesens ein wichtiges Projektgebiet dar.
Einwohnerzahl
14947
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice (2018), Fachdienst Soziales (2019), Fachdienst Jugendhilfe (Dezember 2018)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
1792 Kinder unter 14 Jahren leben in der Kernstadt Barsinghausens. In Barsinghausen Gesamt leben in dieser Altersgruppe 4115 Kinder. Somit liegt der Anteil der Kinder in dieser Altersgruppe in Barsinghausens Kernstadt bei 12 %. Damit ist dieser nur minimal höher als in Barsinghausen Gesamt. Allerdings ist die Anzahl der Kinder im Vergleich zu den übrigen Ortsteilen recht hoch. 43 % der Kinder in dieser Altersgruppe leben in Barsinghausens Kernstadt. Zusätzlich zeigen die Zahlen, dass der Anteil von ausländischen Kindern bei 16,3% liegt. Die Bedarfe neu zugezogener Familien müssen somit ebenfalls berücksichtigt werden.
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
4679 Jugendliche und junge Erwachsene leben in Barsinghausen Gesamt. In Barsinghausens Kernstadt leben davon 1959. Der Anteil in der Kernstadt macht damit 13,18 % im Vergleich aller Einwohner*innen in der Kernstadt aus. Damit ist der Anteil hier nicht höher als für Barsinghausen Gesamt. Allerdings leben 41% der Jugendlichen in dieser Altersgruppe in Barsinghausens Kernstadt. Zusätzlich zeigen die Zahlen vom Vorjahr, dass der Anteil der ausländischen Mitbürger*innen 18,2% beträgt und durch den Zuzug von Geflüchteten durchaus eine Veränderung im Gemeinwesen zu beobachten ist.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die Zahlen für März 2019 zeigen, dass 2073 ausländische Mitbürger*innen in Barsinghausens Kernstadt leben. Dies macht einen Anteil von fast 19 % aus. Der Anteil für Barsinghausen Gesamt beträgt etwa 10 %. In der GU in der Hannoverschen Straße sind derzeit 59 Menschen untergebracht.
Projektgebiet in Prozent
8
Gesamtstadt in Prozent
0
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Die vorliegenden Zahlen beziehen sich auf Ende 2017. Regelleistungsberechtigt waren zu diesem Zeitpunkt 2794 Personen. Dies macht einen Anteil von 8 % aus. Davon kamen 653 Personen aus den 8 zuzugsstärksten Asylländern. 317 Menschen befanden sich Ende Dezember 2017 im Bezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Es ist anzunehmen, dass sich die Zahlen geringfügig verändert haben, sich aber in einem ähnlichen Bereich befinden. Leider liegen diese Zahlen nur für das Stadtgebiet Barsinghausen und aus dem Jahre 2017 vor.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
barsinghausen_2019.jpg
(478.82 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Bantorf
Beschreibung
In den Projektphasen I und II des Projektes "Gemeinsam für Barsinghausen" ist Bantorf eines von vier Projektgebieten gewesen. Das Projekt hat sich während dieser Zeit als Anlaufstelle mit Vernetzung- und Kümmerereffekt etabliert und insbesondere rund um die GUs in den vier Ortsteilen Bantorf, Egestorf, Kirchdorf und Barsinghausen Kernstadt die Flüchtlings- und Gemeinwesenarbeit unterstützt. 2019 wird die GU in Bantorf voraussichtlich schließen. Auch wenn Zahlen hierzu nur schwer heran gezogen werden können, so ist zu vermuten, dass viele ehemalige Bewohnende der GU nicht in Bantorf verbleiben. Damit verändert sich das Projektgebiet. Die Schwerpunkte der Projektarbeit werden sich zukünftig verstärkt auf die drei Projektgebiete Barsinghausen Kernstadt, Kirchdorf und Egestorf fokussieren.
Bantorf liegt - geografisch betrachtet - relativ weit vom Stadtzentrum Barsinghausens entfernt. Die Strecke beträgt mehr als 5 Kilometer und ist so zu Fuß nur schlecht zu bewältigen. Durch den S-Bahnhof in Bantorf ist jedoch eine gute Nahverkehrsanbindung gegeben sowohl nach Barsinghausen als auch nach Hannover. Dies ist allerdings mit Kosten verbunden. Bantorf selbst ist durch die B65 und die Autobahn zwei geteilt. Der südliche Teil ist ein Wohngebiet, geprägt durch zahlreiche Einfamilienhäuser. Durch die Lage am Naherholungsgebiet Deister und nicht zuletzt durch die gute Verkehrsanbindung ist Bantorf ein beliebtes Wohngebiet. Der nördliche Teil ist ein Gewerbegebiet. Dort befindet sich in einem ehemaligen Hotel zur Zeit noch die Gemeinschaftsunterkunft. Hier gibt es kaum attraktive gemeinschaftlich zu nutzende Flächen, keine Treffpunkte oder Spielplätze. Der Weg über die B65 in den südlichen Teil wirkt fast wie eine Barriere. Bantorf hat eine sehr engagierte Dorfgemeinschaft. Hier werden verschiedene Feste initiiert, die sich für Begegnung eignen. Durch hohes Engagement der Bewohner*innen Bantorfs wurde 2015 eine Willkommenskultur aufgebaut, um die Neuzugezogenen zu unterstützen und zu begleiten. So entstanden auch Kontakte zwischen Nachbarn, die sich vorher noch nicht bekannt waren. Die oben beschriebenen Gegebenheiten und Ansätze der Gemeinwesenarbeit führten dazu, dass das Projekt Bantorf als eines von vier Projektgebieten unterstützte. Obwohl sich das Projekt auf die drei Projektstandorte Kirchdorf, Barsinghausen Kernstadt und Egestorf fokussieren wird, bleibt es Aufgabe der GWA die geknüpften Kontakte aufrecht zu erhalten und ggf. Bedarfe zu ermitteln.
Einwohnerzahl
1345
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice (2018), Fachdienst Soziales (2019), Fachdienst Jugendhilfe (Dezember 2018)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es leben 148 Kinder in dieser Altersgruppe in Bantorf. Dies macht, gemessen an der Einwohnerzahl, einen Anteil von 11% aus.
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Altersgruppe von 14 bis 26 Jahren leben 213 Jugendliche und junge Erwachsene in Bantorf. Dies macht fast einen Anteil von 16 % der Einwohner*innen in diesem Ortsteil aus. Damit liegt dieser Wert über dem der Gesamtstadt. Bei den ausländischen Mitbürger*innen betrug der Anteil in dieser Altersgruppe sogar 27,6%. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass sich durch die Aus- und Umzüge in der GU Änderungen ergeben haben. Für die GWA bedeutet dies zu erkunden, ob und in welcher Form sich diese Altersgruppe im Gemeinwesen beteiligt.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
15
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
2018 war der Anteil, nicht zuletzt durch die Unterbringung in der GU, recht hoch und lag bei 16%. Im März 2019 lag der Anteil bei 15,4%.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
bantorf_2019.jpg
(327.37 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Kirchdorf
Beschreibung
Die Stadtteile Barsinghausen, Kirchdorf und Egestorf bilden eine miteinander verbundene Kette von Ortschaften, deren Übergang fließend ineinander greift. Kirchdorf liegt am nördlichen Rand des Deisters. Auch wenn das Projekt in der hier beantragten Phase über die Flüchtlingsarbeit hinaus tätig ist, so ist die GU in diesem Projektgebiet nach wie vor ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit. Obwohl auch hier Aus- und Umzüge zu verzeichnen sind, leben nach wie vor 64 Personen in der Unterkunft. Diese liegt auf der Ecke Max-Planck-Straße angrenzend direkt zum Deister. Die GU befindet sich direkt neben dem Schulzentrum und dem Gelände des Turn- und Sportvereins Kirchdorf und des Schwimmbades. 600 Meter weiter befindet sich ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch Einfamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser. Der S-Bahnhof ist knappe 900 Meter entfernt, eine relativ gute Verkehrsanbindung damit gegeben. Zum Vorjahr lässt sich auch in Kirchdorf ein Zuzug in der Bevölkerung verzeichnen. Die Erfahrungen der letzten Projektphase zeigen, dass es zwei Straßenzüge gibt, in die einige Bewohnende aus den GUs vermehrt gezogen sind. Dabei handelt es sich um die Ellernstraße und die Straße Die Heide (siehe auch Beschreibung und karte Egestorf). In Kirchdorf gab es bereits zum Bau der Unterkunft massive Proteste. Straßen wurden zugeparkt, um Baustellenfahrzeugen die Zufahrt zu versperren. Zahlen liegen nicht vor, jedoch hat sich gezeigt, dass das Zusammenleben zwischen verschiedenen Zuwanderungsgenerationen und mit unterschiedlichen Zuwanderungsgeschichten eine Herausforderung darstellt.
Einwohnerzahl
2103
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice (2018/2019), Fachdienst Soziales (2019), Fachdienst Jugendhilfe (Dezember 2018)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
243 Kinder leben in dieser Altersgruppe in Kirchdorf. Gemessen an der Einwohnerzahl dieses Ortsteiles liegt der prozentuale Anteil bei knapp 12 %. Bei den ausländischen Kindern lag der Anteil im letzten Jahr bei knapp 17 %. Damit Kinder sich von Beginn an mit dem Gemeinwesen identifizieren, ist es für diese Altersgruppe sinnvoll früh erlebbar zu machen, dass sie sich als Teil des Gemeinwesens engagieren und es so mitgestalten können.
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Altersgruppe von 14-26 Jahren leben in Kirchdorf 288 junge Erwachsene und Jugendliche. Damit liegt der Anteil bei knapp 14%. Im vergangenen Jahr lag dieser Anteil bei der ausländischen Bevölkerung bei 24,7%. Der Fachdienst Jugendpflege stellt in seiner Arbeit vermehrt fest, dass viele Jugendliche in dieser Altersklasse (z.T. mit Migrationshintergrund, aber bereits seit mehreren Generationen in Barsinghausen lebend) die vorhandenen Angebote nicht vollständig nutzen.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In Kirchdorf leben 179 ausländische Mitbürger*innen. Dies entspricht einem Anteil von 8,5 %. Damit liegt der Anteil zwar unter dem in Barsinghausen Gesamt. Trotzdem verändert sich das soziale Gefüge durch die Um- und Auszüge aus der GU.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
kirchdorf_2019.jpg
(385.36 KB)
Gebiet-Name
Barsinghausen Egestorf
Beschreibung
Egestorf geht nahtlos in den Ortsteil Kirchdorf über. Wie Kirchdorf hat auch Egestorf einen S-Bahnanschluss und grenzt südlich an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Die GU befindet sich im Rottkampweg. Sie liegt eher in Randlage, angrenzend an den Wald und Felder. Sie grenzt aber auch an ein Wohngebiet, dass geprägt ist durch Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Modulanlage bietet Platz für 116 Menschen, derzeitig leben hier aber 63 Personen. Obwohl die Menschen aus den GUs ausziehen, verbleiben viele von ihnen in Barsinghausen u. suchen Wohnraum. Erfahrungen der letzten Projektphase zeigen, dass es zwei Straßenzüge gibt, in die einige Bewohnende aus den GUs vermehrt gezogen sind. Dabei handelt es sich um die Ellernstraße und die Straße Die Heide. In diesen beiden Straßenzügen verändert sich somit sehr rasch das Soziale Gefüge.
Einwohnerzahl
7587
Quelle / Anmerkungen
Stadt Barsinghausen, Fachdienst Bürgerservice (2018), Fachdienst Soziales (2019), Fachdienst Jugendhilfe (Dezember 2018)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
11
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Altersgruppe bis 14 Jahre leben 836 Kinder in Egestorf. Dies macht einen Anteil von 11% aus.
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
In der Altersgruppe von 14-26 Jahren leben 896 Jugendliche und junge Erwachsene in Egestorf. Dies macht einen Anteil von knapp 12 % aus.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
0
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Es leben 472 ausländische Bürger*innen in Egestorf. Dies entspricht einem Anteil von 6 %. Es ist schwierig Daten über Anzahl an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu finden. Jedoch hat Barsinghausen eine sehr besondere Zuwanderungsgeschichte. In den 90ern kamen nicht nur Geflüchtete und Aussiedler*innen, sondern auch eine hohe Anzahl an Gastarbeiter*innen.
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
egestorf_2019.jpg
(431.67 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Nach wie vor versteht das Projekt Gemeinwesenarbeit als eine Grundhaltung, bei der das Interesse der Menschen u. ihre Expertise handlungsleitend sind. Dies meint die tätigen Akteure vor Ort, sowohl haupt- als auch ehrenamtlich, u. schlussendlich alle Bewohnenden in Barsinghausen. Dabei geht es insbesondere darum die Menschen zu aktivieren, die bisher nicht allumfassend Zugang zum Gemeinwesen haben. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Um diese zu identifizieren und neue Lösungsstrategien für ihre Überwindung zu erarbeiten, sind starke Kooperationen essentiell. Ein besonderer Fokus liegt deshalb auf der ressortübergreifenden Netzwerkarbeit. Die Erfahrungen können so zusammen getragen, gebündelt u. synergetische Lösungen entwickelt werden, die Auswirkungen auf das gesamte Gemeinwesen vor Ort haben. Weiterhin gilt es Bewohner*innen direkt zu fragen, welche Unterstützungsstrukturen ihnen fehlen. Das Projekt hilft dabei, diese Bedarfe zu formulieren und so sichtbar zu machen. Um dies zu ermöglichen, nutzt das Projekt Beratung/Empowerment-Maßnahmen als wichtiges Vehikel. Es erhält so Zugang zu Zielgruppen (z.B. mit Flucht-/Migrationshintergrund), die bisher noch kaum in der GWA tätig sind u. arbeitet gleichzeitig im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" darauf hin, Bewohner*innen für nachbarschaftliche Hilfe zu gewinnen. Den territorialen Ansatz verfolgt das Projekt auf 2 Ebenen: Auf kleiner Ebene in den Ortsteilen (um die GUs) u. in Barsinghausen Gesamt als Kern des Gemeinwesens.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Gemeinsame Ziele werden erarbeitet u. umgesetzt. Alle Kooperationspartner*innen profitieren von gegenseitig gemachten Erfahrungen.
Kriterium
Beschreibung
Aktivitäten u. Angebote werden bereichsübergreifend gedacht u. aufeinander abgestimmt. Kooperationspartner*innen tauschen übergreifend Erfahrungen aus u. entwickeln so Lösungen, die unterschiedl. Perspektiven berücksichtigen.
Beschreibung
Die soziale Infrastruktur wird weiter entwickelt, in dem gemeinsam Zugangsbarrieren zu Angeboten (z.B.BuT) identifiziert u. schrittweise abgebaut werden.
Kriterium
Beschreibung
Handlungsleitend zum Abbau von Zugangsbarrieren sind die bedürfnisse der Bewohnenden. Von ihnen benannte Zugangsbarrieren werden reduziert. Dazu werden neue Zugänge entwickelt (z.B. GWA Mobil). Hierüber werden neue Zielgruppen beteiligt.
Kriterium
Beschreibung
Feste, Begegnungsräume, Veranstaltungen sprechen unterschiedlichste Zielgruppen an.
Vorhandene Strukturen
In Barsinghausen gibt es eine Bewusstheit darüber, wie wichtig starke Kooperationen u. eine gute Vernetzung für Teilhabe ist. Insbesondere für Zielgruppen, die bisher noch nicht vollständig alle Möglichkeiten/Angebote im Gemeinwesen nutzen. So gibt es verschiedene Gremien, in denen vernetzt miteinander gearbeitet wird (z.B. der "Runden Tisch", AK Präventionsketten, AK Frühe Hilfen). Diese Ansätze der bereichs- und fachübergreifenden Arbeit bilden wichtige Grundlage für die GWA u. werden in der kommenden Projektphase gestärkt durch einen gemeinsamen Fachtag. Zusätzlich wird an verschiedenen Stellen die Selbstorganisation/Selbstaktivierung von Bewohnenden gefördert. Das Freiwilligen Zentrum Barsinghausen initiiert u.a. über Patenschaften Unterstützung von Bewohnenden für Bewohnende. Selbstorganisation findet aber auch im Rahmen des Projektes Soziale Stadt rund um die Goethestraße statt. Das Quartiersmanagement initiiert Gruppenangebote im Stadtteil, aber auch investive Maßnahmen spielen hier eine Rolle. Auch der Stadtteilgarten ist wichtiger Ansatzpunkt für Begegnung u. Selbstorganisation in Barsinghausen. Obwohl sich "Gemeinsam für Barsinghausen" territorial betrachtet auf andere Quartiere bzw. Ortsteile bezieht, ist die Quartiersentwicklung rund um die Goethestraße wichtiger Kooperationspartner. Die verschiedenen guten Maßnahmen zur Stärkung der GWA bereichsübergreifend u. integriert zu organisieren, ist eine Herausforderung, die Barsinghausen bereits aufgenommen hat.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
in der Stadt Barsinghausen: Fachdienst Kinderbetreuung, Fachdienst Jugendpflege Team Asyl, Fachdienst Soziales, Elterngeldstelle, Standesamt, Wohnraumvermittlung, Fachdienst Bürgerservice (WBS), Quartiersmanagement des Fachdienstes Planen und Bauen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
in der Region Hannover: Jugendamt, Koordinierungszentrum Frühe Hilfen-Frühe Chancen, Allgemeiner Sozialer Dienst, Ausländerbehörde, Wirtschaftsförderung, FB Gesundheit, Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Stadtbücherei Barsinghausen, Kulturfabrik Krawatte, Kunstschule NoaNoa, Musikgruppe Sound of hope, Internationales Frauenfrühstück, Interkultureller Kochtreff, Pavillon Hannover, Schauspielhaus Hannover, Oststadtbibliothek Hannover
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Interkultureller Kulturverein Barsinghausen, Die Deistersterne e.V., DRK-Ortsverein Barsinghausen, Horizonte e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
VHS Calenberger Land, Jugendwerstatt LABORA, Sozialkaufhaus Labora, Arbeit und Leben, BNW, Ökostation Deistervorland, ASB Stadtteiltreff Goethestraße, MISO, Ethnomedizinisches Zentrum, Eltern Migranten Netzwerk, amfn, kargah,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk und Diakonisches Werk Kirchenkreis Ronnenberg
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
lokale Arztpraxen, insbesondere Kinderarztpraxis, Krankenkassen, Team Schuleingangsuntersuchungen, Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge, Schwangerenkonfliktberatung, Hilfe bei ungewollter Schwangerschaft und Sozialen Notlagen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Team Eingliederungshilfe der Region Hannover, Profile Home Care, Sanitätshaus John & Bamberg, Physioteam Barsinghausen, Sozialpädiatrisches Zentrum, Physiotherapie Barsinghausen, Gesellschaft für Inklusive Serviceleistungen,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
u.a. Adolf-Grimme-Schule, Wilhelm-Stedtler-Schule, Hannah-Arendt-Gymnasium, Lisa-Tetzner-Schule, Bert-Brecht-Schule, KGS Goetheschule, Kita Pusteblume, Kita Marienkäfer,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
u. a. das Familienzentrum und Männergruppe der Petrusgemeinde, Willkommenskreis der Mariengemeinde, Freichristliche Hoffnungsgemeinde, Sprachpaten der Barbaragemeinde,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vonovia, Kreissiedlungsgemeinschaft, diverse Makler
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Wir für Barsinghausen, Pro Regio e.V., IHK, HWAK, VossBau, Firma Mader, ZAG Zeitarbeit, Stadtsparkasse Barsinghausen, Firma Tepu,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Fraktionsvorsitzende der Stadt Barsinghausen, Bürgermeister der Stadt Barsinghausen, Dr. Matthiesen, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Landtagsabgeordnete Fr. Schüssler,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwilligen Zentrum Barsinghausen, Ausbildungspaten, Sprachpaten, ungebunden aktive Ehrenamtliche mit und ohne Migrationshintergrund
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
u.a. Tafel, DRK-Migrationsberatung, Verbraucherzentrale Niedersachsen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
"Runder Tisch", AK Präventionsketten, Lenkungsgruppe Frühe Hilfen
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Dilek Boyu
2. Kurzbeschreibung
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim:
Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
3. Ausgangslage
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
5. Schwerpunkte
Handlungsfelder
Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmale
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
2013_stadtkarte_m15000.pdf
(665.27 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Kriterium
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Kriterium
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Kriterium
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Kriterium
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
On
Servicestelle Gemeinwesenarbeit Delmenhorst
1. Ansprechpartner
Ansprechpartner
Rudolf Mattern
| Funktion | Fachbereichsleitung Soziales |
|---|
2. Kurzbeschreibung
Starke Gemeinwesenarbeit in Delmenhorst - Unsere Strategie für die Zukunft
Projektbeschreibung
Delmenhorst hat seit 1999/2000 Erfahrungen mit Gemeinwesenarbeit an zwei Standorten. Seit 2018 sind es vier Quartiere in freier Trägerschaft. Wir wollen GWA als etablierten Arbeitsansatz in Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf fördern und verstehen sie als Teil der Strategie der Delmenhorster Stadtentwicklung. Im ISEK betonen wir unsere Zuwanderungsgeschichte ebenso wie den Wunsche nach Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und die Schaffung von Treffpunkten um sozialer Segregation entgegen zu wirken. Mit der Richtlinienförderung möchten wir Standards der GWA ausbauen und als Kommune zukunftsweisende Akzente in der Region setzen. Die geplante Servicestelle GWA Delmenhorst soll Erfahrungswissen sichern, Akteuren weitere Qualifizierungen ermöglichen sowie Transfermöglichkeiten verdeutlichen (auch um Doppelstrukturen vermeiden). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von individuellen Handlungskonzepten mit und für die Standorte. Grundlage bildet ein Rahmenkonzept, welches 2018 erstellt und im Rat der Stadt verabschiedet wird. Die Servicestelle GWA übernimmt in diakonischer Trägerschaft das Schnittstellenmanagement zwischen Akteuren der GWA, Netzwerkpartnern und der städtischen Verwaltung und unterstützt Transparenz und Einbettung in nachhaltige Strukturen. Ein thematischer jährlicher Fachtag und unterschiedliche Vernetzungstreffen runden das Profil ab.
Am Standort Düsternort möchten wir ein zusätzliches Teilprojekt umsetzen. Im Anschluss an eine 2018 Qualifikation von Haupt- und Ehrenamtlichen wollen wir mit einer halben Stelle Koordination „Interkulturelle Mediation“ aufbauen. Grundlage für die GWA ist ein offener und wertschätzender Umgang miteinander, der BewohnerInnen u.a. Räume eröffnet um Selbstwirksamkeit zu erfahren. In den Quartieren kommt es immer wieder zu Konfrontationen von Menschen verschiedener Nationalität/Alter/Religion. Im Gebiet soll der Einsatz von Tandems (mit und ohne Migrationserfahrung) koordiniert werden. Mittels Mediation können Konfrontationen und verhärtete Strukturen erfasst und bearbeitet werden um Menschen wieder zu befähigen, konstruktiv zusammen im Gemeinwesen zu agieren. Dieses zusätzliche Instrument unterstützt die vier Nachbarschaftsbüros, die sich als interkulturelle Mehrgenerationentreffpunkte für alle Menschen im Quartier verstehen, und hilft, weiterhin die Interessen und Themen der Bewohner*innen vor Ort zu transportieren und passende Raumgeber u.a. für Freizeit- und Beratungsangebote zu sein.
3. Ausgangslage
Ausgangslage
Im Integrationsmonitoring des Land Nds 2015 wird deutlich, dass Delmenhorst im Bereich „Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte (Migrationshintergrund) an der Gesamtbevölkerung“ mit 30,3 % den höchsten Wert aufzeigt (nds. Durchschnitt 17,8 %). Der Anteil der Geflüchteten in Delmenhorst liegt 2017 bei 1,4% (Durchschnitt Nds 0,4%). Hinzu kommen Zuzüge durch Sekundärmigration und EU-Zuwanderung. Das z.T. enge Zusammenleben von Menschen aus unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Religionen birgt zunehmend Konfliktpotential. Soziale Hilfestrukturen und Transferleistungen werden verstärkt genutzt. GWA hat in den Projektgebieten Wollepark und Düsternort zu einer ersten Stabilisierung der soz. Situation geführt. Von den Erfahrungen+Erfolgen profitieren zukünftig auch die Projektgebiete Hasport u. Deichhorst. Vier Standorte und die Erstellung des städt. Rahmenkonzepts GWA waren erste Schritte. Nun muss es gelingen, GWA für die Stärkung unserer Stadt nachhaltig zu verankern und eine bessere Verzahnung mit den städt. Fachbereichen zu etablieren, um das Potential auszuschöpfen und auf breitere Basis zu stellen. Von einer Servicestelle erwarten wir, dass das Rahmenkonzept in 4 zukunftsweisende Handlungskonzepte übersetzt wird, dass Kontakte zu aktueller Forschung neue Erkenntnisse bringen und wir für kommende Herausforderungen besser gewappnet sind. Als Kommune setzen wir einen politisch gewollten Rahmen, die Umsetzung und Ausgestaltung der GWA vor Ort sowie die Servicestelle liegt bei den Trägern der freien Wohlfahrtspflege. Partnerschaftliches Ziel ist, die Stadt zu stärken, aktuelle Entwicklungen im Blick zu haben und flexibel/kurzfristig reagieren zu können.
5. Schwerpunkte
6. Projektgebiet
Projektgebiet
Gebiet-Name
Delmenhorst Deichhorst
Beschreibung
Das Gebiet zwischen Moorweg und Oldenburger Straße, seitlich begrenzt durch die Brauenkamper Straße im Westen und den Burggrafendamm im Osten sowie die Blocks an der Grundigstraße nördlich der Oldenburger Straße, ist Projektraum im Stadtteil Deichhorst.
Einwohnerzahl
5032
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Sonstiges:
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Sonstiges: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65 j.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 299; Stand 31.12.2017)
Sonstige:
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst geschätzt
Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
deichhorst_foerdergebiet_byopenstreetmap.jpg
(270.9 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst Hasport
Beschreibung
Wohnanlage in der Helgolandstraße und der Wohnblock an der Seestraße, sowie die angrenzenden Straßenzüge als Nachbarschaft.
Einwohnerzahl
2854
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897; Stand 09.05.2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015, ab 65 j.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
9
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 897 ; 31.12.2017)
Für den Bezirk sind es 15,9 %, im Projektgebiet ist jedoch davon auszugehen, dass ca 60% der Bewohnenden in der Helgolandstr. bzw. am Block in der Seestr. leben, Schätzung Diakonisches Werk
Sonstige: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
50
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst, geschätzt
Diakonisches Werk geschätzt
Sonstige:
Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
hasport_foerdergebiet_byopenstreetmap_0.jpg
(178.96 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst Düsternort
Beschreibung
Das Gebiet umfasst die Elbinger Str. von der Strasse am Stadion bis etwa Höhe Jägerstr. Dazu gehören die Querstrassen Jägerstr, Königsberger Str, Liegnitzer Str, Görlitzer Str, Breslauer Str, Düsternortstr, von der Autobahn bis hoch zur Cramerstrasse, die das Gebiet im Norden begrenzt. Im Süden die Autobahn (Südstr) im Osten die Düsternortstr.
Einwohnerzahl
5753
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 7/2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Sonstiges: Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 weisst nur den Anteil der unter 18 Jährigen aus.
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65 j.
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
32
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 997+998; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst geschätzt Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
duesternort_projektgebiet.png
(185.9 KB)
Gebiet-Name
Delmenhorst Wollepark und Umgeburg
Beschreibung
Das Projektgebiet im Rahmen der Städtebauförderung "Soziale Stadt" umfasst die Großwohnanlagen in den Strassen Am Wollepark, Westfalenstr., Schwabenstr. und Pommernstr. Das Nachbarschaftszentrum wirkt darüber hinaus auch in die direkt angrenzenden Straßen hinaus (nördlich die Eichenstraße, Friesenstraße, Birkenstraße), westlich die Thüringer, Lerchen bis zur Stedinger Straße. Im östlichen Bereich grenzt das Nordwolle Gelände mit Einfamilienhausbebauung an, hier wird vor allem über den Kooperationspartner Familienzentrum versucht eine Vernetzung in diesen Stadtteil zu erreichen.
Einwohnerzahl
5588
Quelle / Anmerkungen
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 7/2017)
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Es wird eine übergeordnete Servicestelle GWA beantragt für die vier Standorte in Delmenhorst.
Auch im Wollepark wird mit einer 3/4 Stelle GWA durchgeführt. Der Standort soll mit den anderen Standorten vernetzt und die Akteure des dortigen Nachbarschaftsbüros sowie aktive Bewohnerinnen in die Weiterentwicklung der GWA Standards der Stadt einbezogen werden. Ebenso sind Standortübergreifende Qualifizierungsangebote für Hauptamtliche sowie aktive BewohnerInnen vorgesehen.
Merkmale
Merkmalswerte
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
17
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 (nur unter 18 Jährige)
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
17
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
22
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015 ab 65j
Merkmal
Projektgebiet in Prozent
34
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle:
Stadt Delmenhorst (Stadtbezirk 596; Stand 31.12.2017)
Regionalmonitoring Niedersachsen 2015
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
35
Sonstige in Prozent
18
Anmerkung
Quelle: Stadt Delmenhorst geschätzt
Sonstige Regionalmonitoring Niedersachsen 31.12.2015
Prägung
Unterlagen zum Gebiet
wollepark_gebiet.jpg
(4.55 MB)
wollepark_luftbild.jpg
(184.47 KB)
7. Ansatz GWA/QM
GWA/QM-Ansatz
GWA ist 1999 in Delmenhorst mit Unterstützung der Selbsthilferichtlinie des Landes Niedersachsen (½ Stelle Sozialarbeit für 5 Jahre) begonnen worden. Inzwischen gibt es vier GWA Standorte, die städtisch finanziert und durch freie Träger vor Ort mit Leben gefüllt werden. Die BewohnerInnen in den Gebieten sind hierbei die Impulsgebenden für die Entwicklung und Ausgestaltung der Arbeit. Allen Standorten ist gemein, dass sie nicht fürsorgerisch/bewahrend oder mit einem engen Blick auf Defizite agieren, sondern die Ressourcen und Potentiale vor Ort entdecken, einbeziehen und bei einer Weiterentwicklung gemeinsam mit allen relevanten Akteuren vor Ort nutzen. Aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen u.a. im Sommer der Migration wurden zwei weitere Standorte 2018 aufgebaut. Als Kommune sehen wir in GWA eine erfolgsversprechende Strategie, um auf aktuelle und kommende Herausforderungen gesamtstädtisch zu reagieren.
Die hier angestrebte Förderung sehen wir als Anschub um GWA auf das nächste Level zu heben. Die Servicestelle GWA soll u.a. eine stärkere Einbindung in städtische Strukturen fördern und Erfahrungswissen bündeln. Erkenntnisse aus der Arbeit vor Ort, die modellhaft getestet und dann übertragen werden können, würden die Innovationskraft der Stadt weiter stärken.
Methoden
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Koordinierungsstelle Interkulturelle Mediation hat Strukturen geschaffen, die die Handlungskompetenz der/des Einzelnen im Konfliktfall stärken und es ermöglichen, Anliegen in der Folge selbständig und auf Augenhöhe zu klären.
Kriterium
Beschreibung
Interkulturelle Mediation wird angenommen und stärkt das Beziehungsgefüge im Gebiet sowie die alltagsbezogenen Kompetenzen vor Ort.
Kriterium
Beschreibung
Die Servicestelle GWA hat die Standorte und Entwicklungen im Blick. Erfolgreiche Projekte und Ansätze werden durch sie in anderen ggf. auch themenfremden Zusammenhängen sichtbar gemacht und eine Übertragbarkeit initiiert.
Kriterium
Beschreibung
Zu bestehenden Formen des Austausches entwickelt die Servicestelle neue bzw. passt alte an geänderte Bedürfnissen an. Zugänge zu Informationen aber auch Netzwerken, die Institutionen, Verwaltung und BürgerInnen gleichermaßen ansprechen werden z.B. digital
Beschreibung
Delmenhorst hat einen neuen Fachdienst. Hier arbeiten Akteure aus versch. Bereichen (z.B.Unterbringung, Kontaktstelle Migration, Sozialleistungen) aufgabenbezogen und räumlich eng zusammen.Es gibt eine gute Zusammenarbeit mit der Servicestelle GWA.
Beschreibung
Das Rahmenkonzept Gemeinwesenarbeit stärkt bestehende Strukturen und Kooperationen an den Standorten. Von der Servicestelle GWA gehen neue Verknüpfungen zu Akteuren aus Forschung und Wissenschaft aus.
Kriterium
Beschreibung
Nachbarschaftsbüros schaffen Kommunikationsanlässe und fördern das Verständnis verschiedener Gruppen untereinander. Die Interkulturelle Mediation erweitert hier den Methodenkoffer und bearbeitet auch schwierige Situationen und öffnet verhärtete Fronten.
Beschreibung
Die Koordinierung Interkulturelle Mediation erweitert das Beratungsangebot und steht den Menschen im Quartier zur Seite.
Kriterium
Beschreibung
Die Servicestelle GWA Delmenhorst ist sichtbares Zeichen für eine strukturell verankerte und gemeinsam gelebte Strategie der Stadt.
Kriterium
Vorhandene Strukturen
Die Gebiete Düsternort, Hasport und Deichhorst sind mit jeweils 1,5 Stellen Sozialarbeit und 0,5 Stellen Verwaltung ausgestattet. Es werden unterschiedliche Räumlichkeiten (ehem. Wohnung, Autobahnmeisterei, Waschhaus) für die Projekte vorgehalten, es gibt u.a. jeweils einen Raum, der für Treffen mit bis zu 25 Menschen genutzt werden kann (In Hasport bis zu 50).
In Düsternort werden Räume auch von der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit genutzt. Der vierte Standort im Wollepark ist mit 0,75 Stellen Sozialarbeit und anteilig Verwaltung ausgestattet. Hier ist im Rahmen von Sozialer Stadt zudem 1,25 Stellen Quartiersmanagement und anteilig Verwaltung vor Ort. Das ehem. Seniorenzentrum dort hat u.a. einem Saal für bis zu 70 Personen. Das Familienzentrum Wolle ist mit 0,5 Stellen in Trägerpartnerschaft dabei.
Träger in Düsternort, Hasport und Wollepark ist die Diakonie, in Deichhorst die AWO. Zurzeit sind an den vier Standorten über 60 Ehrenamtliche aktiv. In Hasport ist zudem die Mietergemeinschaft Hasport e.V. Partner vor Ort. Düsternort begann 1999, Wollepark 2000, Hasport und Deichhorst starteten 2018. Alle Standorte arbeiten im Bereich Gemeinwesenarbeit. 2018 wird im Rahmen eines durch Sekundärmigrationsmittel geförderten Projektes ein Rahmenkonzept GWA für die Stadt entwickelt. Dies sind erste Grundlagen für die Entwicklung von gesamtstädtischen Strukturen durch eine Servicestelle GWA.
8. Vernetzung
Vernetzung im Gebiet
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W: Klimaschutzmanagement der Stadt Delmenhorst
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W: VHS Delmenhorst
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W: Delmenhorster Jugendhilfe Stiftung
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W: Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung
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W: Eigentümergemeinschaft; Am Wollepark 7-9
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H: Freiwilllige Feuerwehr Delmenhorst, Ortsfeuerwehr Süd
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H: AWO, Kinder- und Jugendhaus Treff Hasport
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H: AWO, Kindertagesstätte Hasport
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H: AWO, Kinderkrippe Hasport
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H: Gemeinschaft Hasport e.V.
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H: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Delmenhorst e.V.
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H: DIG, Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung / GIK, Gesundheit im Kindesalter e.V.
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H: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannes
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H: dwlflooring (Spende des Fußbodens im Gemeinschaftsraum)
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DÜ: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Umwelt
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Dü: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Jugend, Familie Senioren und Soziales
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Dü: Kommunal Präventiver Rat der Stadt Delmenhorst
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Dü: Rettungsdienst & Feuerwehr Delmenhorst/Landkreis Oldenburg
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Dü: Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe der Stadt Delmenhorst
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Dü: Stadt Delmenhorst, Fachdienst Wirtschaftliche Hilfen und Beratungen
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Dü: Flüchtlingssolzialarbeit der Stadt Delmenhorst
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DÜ: AWO, Kinder- und Jugendtreff Hasport
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Dü: AWO, Nachbarschaftsbüro Deichhorst
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Dü: Seniorenstützpunkt Niedersachsen
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Dü: Deutsches Rotes Kreuz e.V., Café Kö
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Dü: Jugendhilfestiftung
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Dü: Lebenshilfe, ambulanter Stützpunkt
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Dü: Landesarbeitsgemeinschaft soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.
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Dü: Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung
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Dü: Ev. Kirchengemeinde zu den 12 Aposteln
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Dü: Kath. Kirchengemeinde St. Christophorus
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Dü: BeiratsvertreterInnen, Politische Fraktionen im Rat
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Dü: Migrationsberatung Diakonisches Werk (DW)
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Dü: Ehrenamtskoordination DW
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Dü: Jugend Stärken im Quartier DW
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Dü: Streetwork DW
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Dü: Gemeinwesenorierntierte Integrationsarbeit DW
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Dü: Kinder- und Jugendhaus Horizont DW
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Dü: NBZ Wollepark
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Dü: NBB Hasport DW
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De: Migrationsberatung
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De: Seniorenstützpunkt
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De: Integrationsassistenten
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De: Drob AWO Drogenberatung
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De: Ev. Kirche Heilig Geist Gemeinde
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De: Treffpunkt Deichhorst (ehrenamtliches Projekt)
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Servicestelle GWA: Gleichstellungsbeauftragte Delmenhorst
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Servicestelle GWA: Behindertenbeauftragter Delmenhorst
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Servicestelle GWA: Familien- und Kinder Servicebüro Delmenhorst
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Servicestelle GWA: AGFW
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11. Medien
Galerie
13. Unterschrift / Veröffentlichung
Zustimmung Veröffentlichung
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