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Einfach da sein

Kommt Zeit - kommt Rad

Ansprechpartner
Johannes Meyer
Organisation Evangelische Flüchtlingsnetzwerk Hannover
Funktion Koordinator
Mobile Fahrradwerkstatt - mobil im Quartier
Projektbeschreibung
Die Mobile Fahrradwerkstatt sucht unterschiedliche Quartiere in Hannover auf - bietet Reparaturservice, Kommunikation und Vernetzung und fördert damit Mobilität. Das folgende Gespräch zwischen BewohnerIn (mit O/\´O Fahrrad) und Werkstattteam (mit :::::----- Schraubendreher) gibt einen Einblick: O/\´O "Was? Hier reparieren Sie umsonst Fahrräder ? :::::----- "Nein, wir unterstützen Sie, wenn Sie beim Reparieren nicht mehr weiterkommen und wir legen natürlich auch selbst Hand an." O/\´O "Und Sie haben auch Ersatzteile dabei? Wie teuer sind die? :::::----- "Wir haben bestimmt gebrauchte Teile für Sie - oder neue zum Einkaufspreis" O/\´O "Ich habe Sie schon öfters hier vor der Flüchtlingsunterkunft gesehen. Helfen Sie jetzt auch anderen?" :::::----- "Ja, vor allem denen, die wenig Geld zur Verfügung haben" O/\´O "Eigentlich bräuchte ich ein Fahrrad mit so einer großen Ladefläche weil die Wasserkästen immer so schwer sind." :::::----- "Lastenfahrräder haben wir nicht, aber im Quartiersbüro können Sie sich welche ausleihen." O/\´O "Das finde ich ja toll, das Sie das alles so wissen" :::::----- "Das liegt daran, das wir in Hannover ziemlich viel rumkommen" O/\´O "Sie können mir nicht zufällig bei meinem Bewilligungsbescheid helfen? Den verstehe ich nicht." :::::----- "Leider klappt das nicht hier bei dem ganzen Trubel - aber ich rufe mal gerade meinen Kollegen an - der hilft Ihnen weiter" O/\´O "Das ist ja freundlich. Sind Sie denn regelmäßig hier auf dem Marktplatz?" :::::----- "Ja, Sie können sich drauf verlassen. Auf Wiedersehen" - O/\´O "Auf Wiedersehen - kann ich meiner Nachbarin auch von Ihnen erzählen und sie mitbringen" :::::----- "Klar"
Ausgangslage
a) Geflüchtete und Menschen mit Transferleistungen sind auf Mobilität angewiesen um zu Ämtern zu gelangen, einzukaufen, Praktikums- und Arbeitsstellen aufzusuchen, Freunde zu treffen und an Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Ein KFZ ist zu teuer - das Fahrrad ist eine gute Alternative. b) Die Preise für neue Fahrräder und Werkstattleistungen haben angezogen und übersteigen das monatliche Budget - günstige Gebrauchträder sind eine Alternative. c) Fahrradfahren fördert die Absenkung von umweltbelastenden Emmissionen, wirkt sich positiv auf die individuelle Gesundheit aus und erweitert den Lebensradius. d) Eine Mobile Fahrradwerkstatt, die sich real mitten an belebten Orten im Quartier aufstellt ist immer auch ein Ort der Kommunikation und des Austausches. Über das Thema "Fahrrad" erschließen sich weitere Themenfelder, die für die Vernetzung im Quartier und die Weitervermittlung an andere Hilfeeinrichtungen sorgt.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hannover
Beschreibung
Das Fördergebiet lässt sich nicht abgrenzen. Die Mobile Fahrradwerkstatt ist ja wie der Name schon sagt mobil.
Einwohnerzahl
532888
Quelle / Anmerkungen
https://www.hannover.de
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
- Wir haben eine Geh-Struktur - Wir sind niederschwellig - Wir regen die Vernetzung an - Wir bieten konkrete Hilfe - Wir unterstützen Institutionen im Netzwerk bei deren Vorhaben - Wir erfüllen einen Bedarf
Qualitätskriterien
Beschreibung
Je Vor-Ort Termin (2 Std) 5 Personen die Dienste der Fahrradwerkstatt anfragen und in Anspruch nehmen
Beschreibung
wenn möglichst viele BewohnerInnen sich die praktische Arbeit selbst zutrauen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Werkstatttreff Mecklenheide
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Bodelschwingh
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Quartiersmanagement Stöcken
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nachbarschaftskreis Roderbruch, Herrenhausen, Bothfeld, Badenstedt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonisches Werk Abteilung Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchenkreissozialarbeit Ricklingen Herrenhausen
Typ
Stadtteil
Galerie
unbenannt
hebbelstr 4 2017 b
Zustimmung Veröffentlichung
On

Koordinierung und Entwicklung der Gemeinwesenarbeit in Visselhövede

Ansprechpartner
Elke Motzkau
Funktion Leiterin
Zusammenführung und Optimierung der Gemeinwesenarbeit, Unterstützung der ehrenamtl. Arbeit, sowie Schaffung eines Netzwerkes für Beratung und Vermittlung
Projektbeschreibung
In Visselhövede leben ca. 10.000 Einwohner. Davon ca. 5.200 i. d. Kernstadt. Hier ist die höchste Arbeitslosigkeit im LK Rotenburg u. ein hoher Anteil an Jugendlichen ohne Schul-/ Berufsabschluss. Obwohl ländlich geprägt, leben mehrere größere Gruppen von Zuwanderern in eigenen Gebieten/Strukturen. In diese Situation wurden ca. 120 Geflüchtete neu aufgenommen. Die Koordinierungs- /Integrationsarbeit wurde fast ausschließlich durch den ehrenamtlichen Präventionsrat geleistet, stieß aber zunehmend an die Grenze der Belastbarkeit. Durch die Förderung GWA/QM konnte eine Stelle zur professionellen Unterstützung /Aufbau von GWA eingerichtet werden. Die Stelle ist eingebunden in den ehrenamtlichen Steuerungskreis in dem das Vorgehen abgesprochen und begleitet wird. Integration kann nur gelingen, wenn alle Bevölkerungsgruppen miteinbezogen werden. Darum war der 1. Schritt eine ausführliche (aktivierende) Befragung der Bewohner in unterschied. Gebieten u. Gruppen. Dazu ging die Mitarbeiterin, z.T. begleitet durch Mitglieder des Steuerungskreises, von Tür zu Tür, befragte Passanten auf dem Markt und lud in das zentralgelegene Büro. An der Befragung haben sich bis jetzt über 200 Menschen beteiligt! Resultat: Die große Mehrzahl lebt gern in Visselhövede. Gleichzeitig wurden versch. negative Orte/Themen benannt. Z.B.: Alle Gruppen wünschen sich Verbesserungen im öffentl. Nahverkehr. Sehr deutlich ist der Ruf nach Treffpunkten in allen Altersgruppen. Eine ebenso wichtige Erkenntnis ist, dass alle Befragten erstaunt waren, dass sie nach ihrer Meinung gefragt wurden. Allerdings erwarten sie jetzt auch, dass etwas mit ihren Antworten passiert. Mit der ausführlichen Befragung wurde eine einmalige Basis geschaffen. Sie führte auf verschiedenen Ebenen u. Gremien zu Diskussionen, Zuspruch aber auch Widerspruch. Damit ist bereits jetzt ein wichtiger Prozess in Gang gebracht. Wir sehen aber auch wie schwierig es ist, die unterschied. Befindlichkeiten von Einrichtungen, Institutionen u. Bewohnern zusammenzubringen. Gerade in einer Kleinstadt ist es eine große Kunst mit gewachsenen Strukturen/Netzwerken umzugehen. Es braucht sehr viel Gespür u. Geduld um möglichst alle einzubeziehen. Zurzeit sind wir, u.a. in Absprache mit Bürgermeister u. Stadtrat in der Diskussion welche Schwerpunkte wir weiterverfolgen sollen. Der nächste große Schritt ist es, diese im Rahmen einer großen Veranstaltung “Tisch an Tisch” (1.7.18) vorzustellen und damit in die zweite Phase zu starten.
Ausgangslage
In Visselhövede kann man verschiedene Problempunkte und Problemgruppen ausmachen. Räumliche Punkte sind die Pappelstr. mit d. für e. Kleinstadt untypischen Wohnblocks in Randlage. Auf Grund d. niedrigen Mieten treten hier sozial benachteiligte gehäuft auf. Dazu kommen noch d. hier Ansässigen Sinti in den kleinen ehemaligen Behelfswohnungen/Häusern, d. jetzt meist in deren Eigentum übergegangen ist. Ähnliches trifft auch auf die Wohnsituation d. Sinti im Wehnser Weg zu. Ein weiteres Problemgebiet liegt links u. rechts der Walsroder Str. Auf d. einen Seite haben wir e. in den 60-70 J. entstandenes Wohngebiet m. überalteter Bevölkerung. Auf d. anderen Seite e. neu entstandenes Eigenheimgebiet m. überwiegend kurdischer Bevölkerung, d. starke Abkapselung erkennen lassen. Sehr auffällig sind d. 15-23 j. männl. Jugendlichen, d. in der Schule stören, keinen o. schlechten Schulabschluss haben, in V. keinen Ausbildungsplatz finden aber auch nicht weg wollen oder können. Weiter ist die rasant ansteigende Gruppe junger und sehr junger Mütter. ohne schulische und berufliche Perspektive auffällig. D. extrem niedrige Mietzinsniveau trägt sicher dazu bei, d. diese Gruppen in V. verbleiben, aber hindert andere sich in diesen Gebieten anzusiedeln. D. niedrigen Mieten u. größere bezahlbare Wohnungen lassen größere Familiengruppen m. Flucht- o. Migr. nach V. kommen, d. d. Problem der Jugendlichen in Schule, Freizeit, Ausbildung u. Beschäftigung noch verschärfen. Dazu kommt n. Integration. Das für alle größte Problem sind die fehlenden Verkehrsanbindungen, bes. in den Schulferien. Fehlende Freizeitang. für Jugendl., fehlende Sozialberatungsstellen und Treffpunkte.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Visselhövede, Kernstadt
Beschreibung
Kernstadt Visselhövede, insbesondere die Pappelstr., Bahnhof und Wehnser Weg, die Stadtgebiete links und rechts der Walsroder Str
Einwohnerzahl
10000
Quelle / Anmerkungen
Einwohnermeldeamt Stadt Visselhövede
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
16
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechter vom Landkreis Rotenburg sind in Visselhövede 750 Personen im SGB II-Leistungsbezug, davon 520 erwerbfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGB III Leistungsempfänger, AsylbLG -Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Lt. Frau Waechtler vom Landkreis Rotenburg sind in Visselhövede 326 Jugendliche im SGB II-Leistungsbezug, davon 115 erwerbfähige Leistungsberechtigte. Dazu kommen noch die SGB III Leistungsempfänger, AsylbLG -Berechtigten. Die Prozentzahlen sind Schätzungen.
Unterlagen zum Gebiet
karten.pdf (1.8 MB)
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
GWA/QM-Ansatz
Mit unserer Arbeit möchten wir alle Bevölkerungsgruppen der Stadt zu einem verbesserten Gemeinwesen motivieren. Einerseits möchten wir die bestehenden Gruppen ansprechen sich zu öffnen und die Angebote zur Gemeinwesenarbeit anzunehmen. Andereseits werden die neuen Bevölkerungsgruppen angeregt sich zu präsentieren und sich in die bestehenden Gruppen einzubrigen, beispielsweise neue Gruppenzusammenhänge erarbeiten. Die bisher ehrenamtliche Arbeit soll aufgenommen, begleitet und optimiert werden. Es sollen tragfähige Netzwerke geschaffen werden um in V. ein Gemeinwesen zu schaffen, dass sich konfliktarm und konstruktiv entwickeln kann. Jetzige Problembereiche sollen mit den Anwohnern und der Verwaltung bearbeitet und positiv entwickelt werden. Probleme sollen benannt, bearbeitet und entschärft werden. Schon jetzt ist abzusehen, dass Treffpunkte ausgewiesen werden müssen. Ein besonderer Augenmerk dabei sollte Kindern ab 10 J., Jugendlichen bis 25J., Genderarbeit, Benachteiligten und der älteren Bevölkerung gelten. Generell sollte sich Wohnen und Arbeiten in Visselhövede durch eine strukturierte, durchdachte Gemeinwesenarbeit verbessern. Methoden: Aktivierende Projekte in Zusammenarbeit mit BA, Begleitung bei Projekten von Bewohner/innen, Beratung, Beteiligungs-projekte, Bildungsangebote, Gebietsbegehungen /-erkundungen, Gremienarbeit, Gruppendiskussionen, Herstellung von Mobilität, JC und Jugendamt einbinden, Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Märkte nutzen
Qualitätskriterien
Beschreibung
Die Bewohnerinnen beteiligen sich massiv an den aktivierenden Befragungen. Die Ergebisse werden in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Sprechstunden werden optimal genutzt.
Beschreibung
Die ehrenamtlichen Arbeiten nicht nur auf einzelne Projekte ausgerichtet sind, sondern Vernetzt und konstruktiv zusammenarbeiten.
Beschreibung
Die Entscheider, die Politik, Ehrenamtliche und Bewohner respektieren sich und arbeiten konstruktiv zusammen. Durch diese Netzwerke wird die soziale Infrastrktur verbessert und Bedürfnisgerecht umgesetzt.
Beschreibung
Bewohner übernehmen Verantwortung für Ihren Wohnbereich und gestalten diesen attraktiv. In den Befragungen wird dieser als guter Ort genannt.
Beschreibung
Attraktive Treffpunkte für alle Bewohnergruppen sind geschaffen und werden von den Bewohnern in Eigenregie in Stand gehalten.
Beschreibung
Politik sich zur Aufgabe macht eine Beratungsinfrastruktur zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Theater Metronom Herr Goehrt, Heimatverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Herrn BGM Goebel/ Präv-Beamte der Polizei Herrn Teuber, Frau Sabbert-Flägel/Landkreis Frau Charbonnier
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
DAA Frau Motzkau/ SOFA e.V. Frau Schlösser/Senioenbeirat Herr Sündermann/DRK Herr Langanke/BNW Herr Eden/JMD Herr Neumann/Flüchtlingsberatung Kirchenkreis Rotenburg FrauGolegos/Tafel Rotenburg e.V. Herrn Seitz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
VfL Visselhövede Herr Golke/MTV Jeddingen Herrn Leefers/SSV Wittorf Herr Jessen/SV Schwitschen Herr Rickers/Lauftreff Visselhövede Frau Wachtmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie-Sozial-Station Frau Rück/Visselhöveder Pflegedienst Frau Rathmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schulleiter der Oberschule, Herrn Dyck / der Grundschulen Frau Lattemann und Frau Darboven/Schulssozialarbeiter/Schuleinstiegsbegleiter
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Kirche St. Johannis Herrn Pahling
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Gewerbeverein Visselhövede Herrn Timmann
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Redaktion der Kreiszeitung Herrn Wieters
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
alle im Rat vertretenen Gruppierungen/Bundestagsabgeordneten Herr Klingbeil und Kindler/Landtagsabgeordnete Frau Trautmann-Liebe, Herr Oetjen
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Nachbarschaftsbüro Ahlhorn - Gemeinwesenarbeit als Strategie

Ansprechpartner
Thorsten Schmidtke
Funktion Bürgermeister
Nachbarschaftsbüro Ahlhorn – Gelebte Vielfalt!
Projektbeschreibung
Im Projektgebiet im Ortsteil Alhorn sind viele engagierte Akteure aktiv, die im Rahmen ihrer täglichen Arbeit alles versuchen, um mit den Auswirkungen des zahlreichen Zuzugs (überwiegend aus Osteuropa und dem Irak) zurechtzukommen. Die Gemeinde Großenkneten hat je nach Möglichkeit zeitnah auf Bedarfe reagiert und eigene Angebote installiert (u.a. Integrationsbeauftragte, Streetwork, Schulsozialarbeit) bzw. freie Träger unterstützt (u.a. Integrations-, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit). Bisher erfolgte vieles Top-Down, reaktiv und defizitorientiert. Durch die weiteren Zuzüge seit 2015 hat sich die Lage zugespitzt und es wurde deutlich, dass es einer intermediären Instanz bedarf, die die Strukturen und Angebote der Gemeinde ebenso gut kennt wie die Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Projektgebiet. Es fehlt an Zeit, Personal, Räumen und methodischem Wissen, um sogenannte „schwer zu erreichende Zielgruppen“ besser einzubinden und Ressourcen wahrzunehmen. Erst mit der Identifizierung von Eigeninteressen von Bewohner/innen gelingt Aktivierung, es werden neue Handlungsräume eröffnet und in Folge von Selbstwirksamkeitserfahrungen auch Selbstorganisation möglich. Mittels eines Nachbarschaftsbüros in diakonischer Trägerschaft möchten wir jetzt Strukturen schaffen, die bestehende Angebote bündeln, die das Zusammenleben konstruktiv weiterentwickeln und die unsere Nachbarschaft in Ahlhorn nachhaltig fördern. Das Büro soll zentral im Gebiet in einer ehemaligen Logopädiepraxis angesiedelt werden. Hier gibt es auch Raum um bestehende Beratungsangebote bedarfsgerecht anzudocken. Um die Arbeit zu beginnen, soll eine aktivierende Befragung durchgeführt werden. Dies ist u.a. aufgrund der sprachlichen Barrieren eine Herausforderung, so dass hier Unterstützung durch den Streetworker, die Integrationsbeauftragte und Integrationslotsen angedacht ist. Damit Erkenntnisse der Arbeit vor Ort und Aktivitäten der verschiedenen Akteure u.a. aus dem sozialen Bereich, der Verwaltung und Zivilgesellschaft transparent kommuniziert werden können und sich eine stärkere Verzahnung entwickelt, sollen flankierend Gremien etabliert werden (Steuerungskreis GWA der Gemeinde sowie ein Bewohnerbeirat.) Um die städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Missstände zu bearbeiten wurden Städtebaufördermittel beantragt. Sollte eine Zusage erfolgen, kann Quartiersmanagement (planerisch/städtebaulich) 2019 die Gemeinwesenarbeit optimal ergänzen.
Ausgangslage
Der Ortsteil Ahlhorn hat für eine ländliche Region eine sehr untypische Entwicklung genommen. Für die aktuelle Situation kamen u.a. folgende Faktoren zusammen: Aufgabe des Militärstandorts, Leerstände, lebensmittelverarbeitende Industrie im näheren Umfeld sowie die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit. 2015 kamen Geflüchtete hinzu. Zu sozialen Missständen kommen städtebauliche und wohnungswirtschaftliche. Mehrfamilienhäuser sind in einem sehr schlechten Zustand. Im Gebiet liegt der Ausländeranteil bei 54 % (einzelne Straßen über 70 %). Es besteht eine hohe Fluktuation. Lediglich 22 % wohnen seit mehr als 10 Jahren am jetzigen Wohnstandort. Demgegenüber sind 39 % (einzelne Straßen 50%) der Bewohner/innen kürzer als zwei Jahre am jetzigen wohnhaft. Diese Umstände verbunden mit einem negativen Image erschweren den Aufbau von Nachbarschaft und verstärken die Tendenz von Wegzügen. Gepaart mit Enge und Überbelegung vieler Wohnungen, die dazu führen, dass sich soziales Leben gerade von Jugendlichen und jungen Männern auch in den öffentlichen Raum verlagert, verursacht dies Ängste und Angsträume. Die soziale Segregation wird befördert. Die letzten alteingesessenen Bürger/innen sehen die sozialen Entwicklungen mit Sorge, fühlen sich von ihrem Heimatort entfremdet und vermissen Treff- und Anlaufpunkte für einen sozialen Austausch. Es gibt erste Angebote (u.a. Streetwork, Migrationsberatung, Flüchtlingssozialarbeit, Schulsozialarbeit, Präventionsketten), und das reiche Kultur- und Vereinsleben der Gemeinde. Es fehlt bisher an einer vernetzenden Stelle, die vor allem die Menschen vor Ort miteinbezieht, sowie Kontakte untereinander und niedrigschwellige Zugänge schafft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Großenkneten Ahlhorn
Beschreibung
Das Projektgebiet umfasst einen Großteil der Ahlhorner Ortsmitte mit der Ortsdurchfahrt Wildeshauser Straße(zwischen dem Bahnhof im Westen und dem Kreuzungsbe-reich Visbecker / Schulstraße im Osten) sowie nördlich und südlich daran angrenzende Bereiche. Wie der Kartendarstellung zu entnehmen ist, schließt das Projektgebiet westlich der Bahn das Bahnhofsgebäude, den Parkplatz davor sowie die Grundstücke Cloppenburger Straße 1 und 3 und die Cloppenburger Straße selbst bis zum Kreisverkehr hinter der Bahn ein. Östlich des Kreisverkehrs wird die Cloppenburger zur Wildeshauser Straße. Ab hier sind auch die Grundstücke nördlich und südlich der Straße Teil des Untersuchungsgebietes, zuzüglich einer kleinen Brachfläche hinter dem EDEKA-Markt (Wildeshauser Straße 8). Ab dem Kreuzungsbereich mit „Am Lemsen“ und der Zeppelinstraße weitet sich der Gebietszuschnitt nördlich und südlich der Wildeshauser Straße wie folgt aus: • Nach Norden bildet „Am Lemsen“ die Grenze des Projektgebietes, ohne selbst Bestandteil zu sein. Die Schulgrundstücke des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und der Graf-von-Zeppelin-Schule sind ebenso Teil des Projektgebietes wie die nördlich daran an-schließenden Grundstücke und im Südosten die Grundschule. Östlich der Grundschule bildet die Schulstraße die Gebietsgrenze, die aber selber nicht dazu zählt, bis zur Kreuzung mit der Wildeshauser Straße. Der Kreuzungsbereich inkl. der weiter nach Süden verlaufenden Visbecker Straße ist großzügig eingefasst. • Südlich der Wildeshauser Straße verläuft die Abgrenzung zunächst unter Einbeziehung aller Anliegergrundstücke der Zeppelinstraße bis Höhe Am Kasinowald, wo sie nach Nordosten verschwenkt und entlang „Am Kasinowald“ verläuft, allerdings ohne den Straßenraum einzu-schließen. Vor der Katharinenstraße knickt die Grenze wieder nach Südosten ab, so dass alle Anliegergrundstücke an der Katharinenstraße, der Dorfplatz und das angrenzende Wäldchen Teile des Projektgebietes sind. Hinter dem Sportplatz verläuft die Abgrenzung dann wieder nach Norden zur Wildeshauser Straße und daran entlang bis hinter die Visbecker Straße und schließt den Kreuzungsbereich mit ein (s. o.). Insgesamt umfasst das Projektgebiet eine Fläche von 62 ha. Zum Ende des Jahres 2016 lebten innerhalb dieser Gebietsabgrenzung 1.825 Menschen.
Einwohnerzahl
1825
Quelle / Anmerkungen
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Großenkneten-Ahlhorn 2017
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
18
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
14
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
14
Gesamtstadt in Prozent
21
Sonstige in Prozent
24
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
7
Sonstige in Prozent
4
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
54
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
34
Sonstige in Prozent
12
Anmerkung
Quelle: Landkreis Oldenburg,Gemeinde Großenkneten;LSN; Projektgebiet und Gesamtgemeinde geschätzt;Sonstige: Landkreis Oldenburg;- Zuwanderungsgeschichtliche Ausländer plus ausländischer Geburtsort
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
7
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
24
Sonstige in Prozent
20
Anmerkung
Quelle: Gemeinde Großenkneten, LSN; Projektgebiet geschätzt; Sonstige: Landkreis Oldenburg
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.pdf (962.22 KB)
GWA/QM-Ansatz
Die GWA soll nach dem Bottom –Up Arbeitsprinzip erfolgen, welches von den geäußerten Bedürfnissen der BewohnerInnen ausgeht, von ihren Stärken, ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren und die sich Vorhaben zutrauen. Gemeinwesenarbeit als Strategie für unsere Gemeinde verstehen wir als langfristigen Prozess, der auch über einen potentiellen der Städtebauförderung „Soziala Stadt“ hinaus Bestand haben soll, um Erfolge zu sichern und nachhaltig zu wirken. Gemeinwesenarbeit denkt in Projekten, die von den Menschen im Stadtteil gewollt und getragen werden. Sicher kann Gemeinwesenarbeit auch von sich aus Impulse setzen und Anregungen geben, aber entscheidend bleibt, was von den Menschen im Stadtteil mitgetragen wird. Gemeinwesenarbeit hat den Stadtteil insgesamt im Blick, aber die Veränderungen ergeben sich aus den einzelnen Puzzleteilen, die als Projekte zusammengetragen werden. Zusätzlich hoffen wir auf Quartiersmanagement, welches, wenn die Programmanmeldung erfolgreich beschieden wird, die (Weiter-)entwicklung des Ortsteils insgesamt von seinem Bedarf her entwickelt. Quartiersmanagement bearbeitet dann städtebauliche und sozialplanerische Herausforderungen und arbeitet mit der Gemeinwesenarbeit vor Ort Hand in Hand daran, Beteiligung zu leben.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Mittels Akt. Befragung wurden Bewohner/innen als Experten vor Ort eingebunden. Nachbarschaftsbüro ist vor Ort und erreichbar, Bewohner/innen fühlen sich ernst genommen und bauen Vertrauen auf. (geben Mandat)
Beschreibung
Es konnten erste „local Leader“ im Gebiet identifiziert werden. Durch niedrigschwellige Projekte konnten die alltagsbezogenen Kompetenzen vor Ort gestärkt werden. Hilfe zur Selbsthilfe wird innerhalb der Gemeinde als positiv wahrgenommen.
Beschreibung
Räume und Zugänge ermöglichen es Bewohner/innen eigene Ideen einbringen und zu verwirklichen. Ressourcen des Quartiers werden sichtbar und genutzt. Entwickelte Projekte werden öffentlichkeitswirksam im Gebiet und in der Gemeinde kommuniziert.
Beschreibung
Es wurde für unterschiedl. Bevölkerungsgruppen passende Angebote entwickelt. Multiplikatoren aus unterschiedl. Zielgruppen sind eingebunden und zielgruppenübergreifende Begegnungs- und kommunikationsmöglichkeiten geschaffen.
Beschreibung
Es gibt eine produktive fachübergreifende Zusammenarbeit versch. Professionen im Rahmen von Quartierstreffen, AGs u.ä. Themen wie Wohnen, Gesundheit, Bildung, Arbeit werden integriert gedacht und bearbeitet.
Beschreibung
Es gibt regelmäßige und enge Austauschmöglichkeiten, die einen Informationsfluss zwischen Bewohnenden, Projektmitarbeitenden, kommunalen Mitarbeitenden und Beratungs/Bildungseinrichtungen ermöglichen. Neue Projektkooperationen entstehen.
Beschreibung
Es entstehen neue Angebote die Begegnungen ermöglichen. Aushandlungsprozesse werden begleitet und Kompetenzen & Strategien vermittelt, um Konflikte kultursensibel selbst zu lösen bzw. Unterstützung anzunehmen.
Beschreibung
Es konnten bedarfsgerecht Projekte bzw. Beratungssprechstunden (z:B. gesundheitsfördernde, niedrigschwellige Angebote) im Quartier verankert werden.
Beschreibung
Die Entwicklung des Projektgebiets ist in die gesamtkommunale Entwicklung mit hohem Stellenwert einbezogen. Vertreter/innen der Politik nehmen an den Gemeinwesenkonferenzen teil.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ev.luth. Hans-Roth Gemeinde (zugehörig zur Kirchengemeinde Ahlhorn)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Oldenburg , Präventionsketten (Familienhebammen, Sozialmediz. Angestellte)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu, (zugehörig zu St. Peter)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Leinerstift e.V. - Familie im Blick
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
LEB in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Kulturinitiative Gemeinde Großenkneten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Migrationsberatung Diakonisches Werk
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Mobile Jugendarbeit
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jugendzentrum Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Großenkneten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Graf-von-Zeppelin-Schule - Oberschule Ahlhorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Ahlhorn+Hort
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ahlhorner Sportverein
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Freie Evangeliums-Christengemeinde
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Musikvereine
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Schützenverein
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Bürgerverein Ahlhorn e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Streetworker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
ev. Hans-Roth Kindergarten und Krippe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
kath. Herz-Jesu Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Chöre
Typ
Stadtteil
Galerie
moeglicher standort nbb zeppelinstr
grosserraum
kapitaen strasser str ii
tuerklingel
wanderungszahlen
auslaenderanteile
kapitaen strasser str i
altersstruktur
sgb ii bezieher
Zustimmung Veröffentlichung
On

Generationentreff Trockener Kamp/ Hildesheim

Ansprechpartner
Anja Sensen
Funktion Bereichsleitung Jugend
Jung und alt trifft sich am Hildesheimer Wald!
Projektbeschreibung
Der "Generationentreff Trockener Kamp" möchte Menschen jeglichen Alters im Quartier zusammenbringen, ein gutes nachbarschaftliches Miteinander fördern und damit das gesellschaftliche Leben im Stadtteil bereichern sowie dazu beitragen mit viel Freude, Engagement und hoher Identifikation im Stadtteil Neuhof/ Trockener Kamp/ Hildesheimer Wald zu wohnen. Der schon bestehende "Jugendtreff" bietet mit seinem Netzwerk und seiner Angebotsstruktur wie auch den Räumlichkeiten in der Ladenzeile Trockener Kamp die Basis für den Ausbau zu einer quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. Der "Generationentreff Trockener Kamp" soll die Anlaufstelle für jung und alt im Quartier sein, in der ein/e hauptamtlicher/e Mitarbeiter/in vor Ort die Öffnungszeiten gewährleistet und Ansprechpartner/in für alle BewohnerInnen sein soll. Er/Sie soll als Netzwerker/in im Stadtteil fungieren, wichtige Beratungsfunktionen wahrnehmen, kreativer/e Ideengeber/in sein und alle Prozesse effektiven Stadtteilmanagements sichern und steuern. Die Bewohnerschaft soll aktiviert werden, sich für ihr Quartier einzusetzen und sich ehrenamtlich engagieren. Junge Menschen sollen von den Erfahrungen der Älteren lernen und profitieren. Ältere Menschen hingegen sollen ihre sozialen Kontakte sichern, ihre geistige Selbständigkeit bewahren und durch die jungen Menschen "jung" bleiben. Alle Generationen haben im Treff intensive Kontaktmöglichkeiten, ein hohes Maß an Austausch und Information und somit die Chance viel voneinander zu erfahren und sich verstehen zu lernen. Dies geschieht durch Aktionen, Bildungsangebote, Workshops, Gruppenaktivitäten sowohl kulturell, medienspezifisch, politisch und inklusiv. Die Netzwerkakteure vor Ort wie Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Initiativen und der Sport werden dabei stets eingebunden.
Ausgangslage
Das Bild des Stadtteils ist geprägt durch seine räumliche Distanz zur Stadt Hildesheim in westlicher Randlage und die Aufteilung in offiziell drei Ortsteile: Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Trockener Kamp. "Gefühlt" sind das jedoch mit dem angrenzenden Dorf Marienrode sehr unterschiedliche Quartiere: Trockener Kamp (Neubaugebiet mit vielen Mehrfamilienhäusern), Hildesheimer Wald (Alte Werksiedlung mit Mehrfamilienhäusern), Neuhof (Altdorf) und Marienrode (Dorf). Das führt letztlich kaum zu großen Begegnungen der StadtteilbewohnerInnen untereinander. Die Probleme im Quartier: - es gibt zu wenig kostengünstig, betreute Angebote für alle Altersgruppen, - die bestehenden Angebote für Unterstützung und Beratung für Erwachsene und ältere Menschen reichen nicht aus, - die Infrastruktur ist nicht besonders ausgeprägt, - die verkehrstechnische Anbindung an die Innenstadt ist nicht ausreichend, - es gibt Isolation und Vereinsamung gerade der älteren MitbürgerInnen, - die Treffmöglichkeiten sind sehr begrenzt, - die hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien leben überwiegend in ihrer eigenen Gemeinschaft.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Trockener Kamp/ Neuhof/ Hildesheimer Wald
Beschreibung
Das Projektgebiet hat eine deutliche Randlage in Hildesheim. Der Ortsteil Neuhof als ehemaliges Dorf liegt im Südwesten Hildesheim, angrenzend dazu als Neubauwohngebiet mit Hochhäusern und Einfamilenhäusern der Trockene Kamp und dazu im äußersten Südwesten der Stadt Hildesheim der Ortsteil Hildesheimer Wald in direkter Nachbarschaft zu Bosch und den ehemaligen Blaupunkt Werken.
Einwohnerzahl
3142
Quelle / Anmerkungen
Stadt Hildesheim/ Bereich Statistik+Wahlen 2017
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
13
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
9
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim- Bereich Statistik+ Wahlen 2017
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl SGB II d.s. 952, SGB III d.s. 3876
Projektgebiet in Prozent
10
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Stadt Hildesheim, Bereich Statistik + Wahlen 2016. Die Angaben für das Projektgebiet sind geschätzt. Ansonsten für das gesamte Stadtgebiet: Anzahl der Jugendlichen unter 20 + 20 bis 24m d.s. SGB II 407, SGB II 96
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
15
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da vom Bereich Statistik + Wahlen keine Zahlen vorliegen. Das Quartier insbesondere der Trockene Kamp hat in seinen Hochhäusern immer eine sehr hohe Population von russlandstämmigen Aussiedlern/innen gehabt. Seit 2016 gibt es auch einen starken Zuzug von geflüchteten Menschen. Vor allem im Stadtteil Hildesheimer Wald, wo Wohneinheiten für die Unterbringung von Flüchtlingen geschaffen wurden.
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
12
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
Projektgebiet in Prozent
5
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Geschätzt, da das Jobcenter keine differenzierte Daten für den Stadtteil vorlegen kann.
GWA/QM-Ansatz
Durch die Gemeinwesenarbeit sollen die Ressourcen der BewohnerInnen genutzt, erkannte Bedürfnisse berücksichtigt und analysierte Defizite im Sozialraum ausgeglichen werden. Die Menschen in ihrer Wohn- und Lebenswelt werden zu VertreterInnen ihrer eigenen Interessen, aktivieren sich und nehmen für sich selbst und die Menschen unterschiedlicher Generationen um sich herum eine gesellschaftliche und politischen Funktion wahr. Gemeinwesenarbeit ist professionelles Geschäft, unterstützt von ausgebildete Fachleuten, geht immer strategisch nach Plan, systematisch und methodisch vor. Sie bietet Partizipation und vielfältiger Methoden. Insofern greift die Gemeinwesenheit auf etliche Instrumente wie Beratung, Gruppenarbeit, aktivierende Befragung, Sozialraumanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerversammlung zurück, um die Bewohnerschaft des Quartiers einzubeziehen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Beteiligung der Bewohnerschaft bei Veranstaltungen, Workshops, Treffbesuchen überprüfen bzw. ermitteln
Beschreibung
Anzahl der Projekte und Aktivitäten subsummieren
Beschreibung
Stärkenregister für die Ressourcen des Quartiers anlegen
Beschreibung
Netzwerktreffen und Gemeinschaftaktionen prüfen und auswerten
Beschreibung
Netzwerktreffen über die Bewohnerschaft mit allen Partner, Institionen und Behörden überprüfen und auswerten
Beschreibung
Zusammenarbeit anhand eines Aktionsplan evaluieren und eine Strategie für einen erfolgreichen Aktionsplan im Quartier aufstellen
Beschreibung
Nachbarschaftshilfe institutionalisieren
Beschreibung
Anregungen geben bei Wohnungsbausgesellschaften, im ortsrat, beim Seniorenbeirat, um strukturelle Verbesserungen anzuregen
Beschreibung
Sich politisch in Parteien, Initiativen, Beiräten etc. engagieren und mitreden lernen
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Grundschule Neuhof, Evangelische Kindertagesstätte Lämmerweide, Katholischer Kindergarten St. Michael, Fachbereich Soziales der Stadt Hildesheim, Fachbereich Familie, Bildung und Sport der Stadt Hildesheim, Jugendamt des Landkreises Hildesheim
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Malteser Hilfsdienst e.V., Freiwillige Feuerwehr
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sportverein Blau Weiß Neuhof
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde St. Cosmar und Damian, Katholisches Pfarramt St. Michael
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Baugenossenschaft Wiederaufbau e.G
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsrat Neuhof/ Hildesheimer Wald/ Marienrode, Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
Typ
Stadtteil
Galerie
eingang kjtn
hochhaeuser trockener kamp
trockener kamp mit neuhof
Zustimmung Veröffentlichung
On

NaDi - NachbarschaftsDialog

Ansprechpartner
Christoph Matschinsky
Funktion Teamleiter
Stärkung des sozialen Zusammenhaltes durch Begegnung & Elternarbeit für geflüchtete Familien
Projektbeschreibung
Das Projekt "NaDi – NachbarschaftsDialog“ zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt im Projektgebiet zu stärken und Möglichkeiten für das Zusammenwachsen als soziale Gemeinschaft zu bieten. NaDi ist dabei nicht nur Akronym, sondern auch das arabische Wort für "Club" und wird im Alltag als Begriff für Orte der Begegnung verwendet. Auf diesen Orten liegt der Fokus des Projektes. Das Projektgebiet ist von einer wirtschaftlich schwachen und aus verschiedenen Gruppen bestehenden Bevölkerung geprägt, die sich nicht als soziale Gemeinschaft verstehen. Die vor Ort bereits vorhandenen Räume verschiedener sozialer Akteur*innen wie der Ökumenischen Jugendhilfen, der ev. Gemeinde und auch der offenen Jugendsozialarbeit werden im Rahmen des Projektes für neue, teils schwer zu erreichende Zielgruppen geöffnet. Hier finden partizipative und v.a. gruppenübergreifende Angebote statt – von Kochabenden über Kreativangebote bis hin zu Vorträgen - die Berührungsängste und Vorurteile abbauen und einen Kontakt überhaupt ermöglichen. Zugang zu den verschiedenen Bevölkerungsgruppen wird über bereits aktive soziale Akteur*innen in dem Gebiet geschaffen. Dazu zählen die Diakonie-Anlaufstelle „miteinander“, die ev. Nachbarschaftshilfe „Tatkraft“ und die Flüchtlingssozialarbeit. Gerade im Projektgebiet fand ein starker Zuzug Geflüchteter statt, der neue Herausforderungen mit sich bringt – sowohl in Bezug auf Vorurteile gegenüber den Neuzugezogenen als auch im Bereich Integration. Eine besondere Rolle spielen daher die Kindergärten und Grundschulen im Projektgebiet. Hier können zum einen auch Menschen erreicht werden, die noch an keine anderen Angebote angebunden sind, und zum anderen sind Kindergärten und Schulen selbst Begegnungsorte, in denen Aktivitäten stattfinden können. Geflüchtete haben in den Bereichen Bildung und Erziehung, speziell im Bereich frühkindlicher Bildung, großen Beratungsbedarf. Auch die Mitarbeiter*innen der Einrichtungen brauchen Unterstützung im Umgang mit dieser speziellen Zielgruppe. Um in diesem wichtigen Bereich Sicherheit zu schaffen, bietet das Projekt umfassende Begleitung bei Terminen sowie Sprechstunden und Workshops an. Dies schafft Vertrauen seitens der Familien und motiviert zur Teilnahme an den Begegnungsangeboten, die diese Familien sonst aus Unsicherheit nicht nutzen würden. NaDi schafft Zusammenhalt, indem es vorhandene Ressourcen – räumlich und personell – nutzt, vernetzt, öffnet und um eigene Angebote bereichert.
Ausgangslage
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße 2-10 und Heideweg 37-45. Damals wurden Quartiersmanagementstrukturen aufgebaut. Ziel war es, diese auch nach Beendigung des Projektes "Soziale Stadt" aufrecht zu erhalten. Ohne hauptamtliche Unterstützung war dies jedoch nur schwer möglich. Hinzu kam der Zuzug vieler Geflüchteter in dieses Gebiet, was zu neuen Herausforderungen führte. Der Anteil von Ausländer*innen im Gebiet ist deutlich höher als in der Gesamtgemeinde, gleiches gilt für den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund. Gerade die Gruppe der Spätaussiedler*innen steht den Geflüchteten oft kritisch gegenüber. Dies liegt vor allem auch daran, dass sie Bund, Land und Kommune vorwerfen, sich damals nicht um sie gekümmert zu haben, jetzt aber alles für Geflüchtete zu tun. Auch rassistische Zuschreibungen sind nicht selten. So lange die Gruppen für sich bleiben, wird sich an diesen Vorurteilen nichts ändern. Daher ist es zwingend notwendig, hier durch Information und Begegnung neue Impulse zu setzen. Hinzu kommt der im Vergleich zur gesamten Gemeinde hohe Anteil von Menschen, die Transferleistungen beziehen, was zusätzlich zu sozialen Spannungen beiträgt. Hier ist also erneut hauptamtliches Engagement nötig, um Strukturen wieder zu beleben und neue Angebote zu schaffen. Wichtig ist dabei vor allem der Bereich Bildung, der für Geflüchtete besonders wichtig, aber gleichzeitig besonders schwer durchschaubar ist. Eine gute Begleitung stärkt Kindern und Eltern und bildet die Grundlage für Integration.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Belm - Powe zentral
Beschreibung
Bei dem Fördergebiet handelt es sich um das ehemalige Sanierungsgebiet der "Sozialen Stadt" und ist daher mit diesem kongruent. Es hat eine Größe von 17 ha und umfasst die Straßen: Breslauer Ring, Stettiner Straße, Frankfurter Straße und Heideweg. Neben dem Ziel, sozialen Zusammenhalt zu fördern liegt der Fokus des Projektes auf der Beratung im Bereich Bildung sowie der Unterstützung von Familien als auch Institutionen. Hier ist eine enge Kooperation notwendig, entsprechend sind die beiden Kindergärten, die an das Gebiet angrenzen (Christkindergarten und St. Josef Kindergarten) Teil des Projektes, gleiches gilt für die beiden Grundschulen (Grundschule Powe und Grundschule Belm). Da jedoch auch in den anderen Kindergärten der Gemeinde Belm Kinder von Flüchtlingsfamilien betreut werden, ist auch hier eine Kooperation und Unterstützung nötig. Zudem sollen Familien, die in anderen Bereichen wohnen, nicht von den Beratungsleistungen an Kindergärten und Schulen ausgeschlossen werden. Fokus liegt jedoch auf dem Projektgebiet.
Einwohnerzahl
1504
Quelle / Anmerkungen
Strukturdatenfortschreibung 2017 der Gemeinde Belm (Fred Anders)
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
75
Gesamtstadt in Prozent
26
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2017
Projektgebiet in Prozent
29
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2017
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Strukturdatenfortschreibung 2017 & eigene Berechnung
Unterlagen zum Gebiet
projektgebiet.jpg (451.95 KB)
GWA/QM-Ansatz
Gemeinwesenarbeit zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität in Gebieten unter Mitarbeit der dortigen Anwohner*innen. Fokus des Projektes liegt auf den Gebieten der Gemeinde Belm, in der eine hohe Anzahl geflüchteter Personen lebt. Diese Gebiete sind geprägt durch eine sozial und wirtschaftlich benachteiligte Bevölkerung, hinzu kommen Konflikte zwischen Geflüchteten und Spätaussiedler*innen. Das Projekt nutzt die vorhandenen Ressourcen im Sozialraum (existente Angebote, die teilweise zu wenig genutzt werden) sowie der Menschen vor Ort. Auch wenn der Fokus auf der Stärkung geflüchteter Familien liegt indem eine Anlaufstelle für Fragen im Bereich Bildung geschaffen wird, ist der Ansatz zielgruppenübergreifend, schließlich geht es final darum, den Zusammenhalt im Quartier zu stärken und Gemeinschaft zu leben. Durch das Engagement diverser sozialer Akteur*innen gibt es bereits verschiedene Angebote, die durch den bereichsübergreifenden Gedanken des Projektes geöffnet werden sollen, so dass mehr Personen an den Angeboten teilnehmen und sich einbringen. Grundsätzlich ist Gemeinwesenarbeit ein langfristiger Prozess, das beantragte Projekt ist daher vor allem als "Türöffner" zu sehen, der die Anwohner*innen bestimmter benachteiligter Gebiete darin bestärkt, sich zu engagieren, vorhandene Projekte zu nutzen und eigene Ideen zu entwickeln.
Qualitätskriterien
Beschreibung
im Projekt wird auf Fragen und Interessen der Menschen eingegangen, die Menschen suchen das Projekt von sich aus auf
Beschreibung
Menschen werden zu eigenen Ideen ermutigt, bei Vorschlägen zu Aktivitäten wird versucht diese umzusetzen oder Unterstützung über das Netzwerk zu generieren
Beschreibung
es finden partizipative und kooperative Projekte mit den Menschen und sozialen Akteuren vor Ort statt
Beschreibung
Menschen engagieren sich bei bereits existierenden Projekten oder Akteur*innen oder gründen eigene Netzwerke oder Gruppen
Beschreibung
es finden regelmäßig gemeinsame Aktivitäten statt
Vorhandene Strukturen
In Belm gibt es das „Netzwerk Sozialer Akteure Belm“. Dazu gehören z.B. verschiedene Kindergärten und Schulen, die Kirchengemeinden und freie Träger der Sozialarbeit. Einen besonderen Fokus auf das Projektgebiet haben z.B. der offene Kindertreff und die Diakonie Anlaufstelle „miteinander“. Zur Diakonie Anlaufstelle gehören die allgemeine Sozialberatung, Suchtberatung und Suchtprävention sowie die Schuldnerberatung. Auch die evangelische Nachbarschaftshilfe „Tatkraft“ engagiert sich im Projektgebiet. Im Rahmen der „Sozialen Stadt“ wurden diese Strukturen weiter ausgebaut und gestärkt. Nach Ende des Programmes konnte das Netzwerk ohne die Koordinierung durch das Quartiersmanagement, das 2014 auslief, weiterbestehen und ist bis heute eine gute Möglichkeit gemeinsame Ideen zu entwickeln und schnell alle wichtigen Akteur*innen zu erreichen. Regelmäßige Netzwerktreffen wurden früher durch das Quartiersmanagement organisiert, dies übernimmt jetzt die Gemeinde. Es ist also durchaus gelungen, Projektansätze in Regelstrukturen zu überführen. Bis Ende 2018 läuft zudem das Projekt „BIBA-Belmer Initiative für Bildung und Arbeit“. Das Projekt wird im ESF-Bundesprogramm „BIWAQ“ gefördert. Hierüber kann z.B. das jährliche Begegnungsfest der Gemeinde fortgeführt werden. Die bestehenden Strukturen sollen nun genutzt werden, um auch Geflüchtete besser einzubinden und die Begegnung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Ökumenische Jugendhilfen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christus-Kindergarten Belm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Modellprojekt HAFEZ
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
St. Josef Kindergarten
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Grundschule Powe
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Evangelische Gemeinde Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Katholische Gemeinde Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Flüchtlingssozialarbeit Gemeinde Belm
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Netzwerk Soziale Akteure Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kindertreff Belm
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Belm
Typ
Stadtteil
Galerie
luftbild projektgebiet
grafik nadi
Zustimmung Veröffentlichung
On

Wir in Gelingen

Ansprechpartner
Eva Paetzold
Organisation Gelingen e.V
Funktion Schriftführerin u. Pressewartin
Gemeinwohl stärken, generationsübergreifend und interkulturell arbeiten, Aktivierung, Mobilisierung und Entwicklung struktureller und individueller Ressourcen, Empowerment. Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere von Senioren/innen im Quartierr
Projektbeschreibung
Die Stadt Lingen ist eine Stadt mittlerer Größe, die in ihren Grundstrukturen nach wie vor ländlich geprägt ist. In den Lingener Stadtteilen Stroot und Goosmanns Tannen leben ca. 50% Menschen über 60 Jahre, mit und ohne Migrationshintergrund. Die Aktivierung dieser Personen ist die primäre Zielsetzung des Projektes. 2011 gründeten 9 ältere Menschen im Stadtzentrum den Verein Gelingen e.V. mit dem Ziel eine Begegnungsstätte zu schaffen , in welcher aktive und interessierte Senioren/-innen die Möglichkeit fanden, sich unverbindlich und ohne die Zugehörigkeit zu einem Verband oder einer kirchlichen Gemeinde zu treffen und um miteinander zu kommunizieren. Hieraus entwickelte sich in den letzten 7 Jahren ein bislang rein ehrenamtlich tätiges Zentrum, welches die Bedarfe älterer selbständig lebender Menschen sichtbar macht. Neben dem Bedürfnis nach persönlichem Kontakt, Anerkennung und Tagesstruktur, benötigen viele Personen u.a. auch Unterstützung in alltäglichen Bereichen wie Einkaufen,Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder bei kleinere Hausarbeiten oder einfach die Gesellschaft gleichaltriger Personen. Hieraus entwickelten sich weitere Projekte, wie bspw. die Kümmerer und „Wir helfen Senioren“. Mangelnde Mobilität, ein geringes Bildungsniveau und kulturelle Unterschiede sind für viele insbesondere älterer Menschen eine Hemmschwelle „ unbekanntes Terrain“ (hier: Gelingen e.V.) aufzusuchen. Hinzu kommen zum Teil geringe finanzielle Ressourcen, die generell eine Teilnahme am öffentlichen Leben einschränken. Um diesen Personenkreis zu aktivieren ist zunächst eine aufsuchende soziale Arbeit nötig. Dies ist mit unseren jetzigen Kapazitäten nicht mehr machbar. Hier kommt das Ehrenamt an seine Grenzen. Ziel unseres Projektes ist es unseren generationenübergreifenden Empowermentansatz in die Gebiete zu bringen, dort lebende Bewohner/innen aktivieren und langfristig mit den Angeboten von Gelingen e.V.zu vernetzen. Dabei berücksichtigen wir die besonderen Bedarfe und Wünsche der Bewohner vor Ort und beziehen sie aktiv mit in die Gestaltung (z.B. durch Arbeitskreise oder Lenkungskreise) mit ein. Der generationenübergreifende Ansatz bietet, neben der Schaffung einer Anlaufstelle auch praktische Möglichkeiten der interkulturellen Hilfsstellungen. Hier ist die Ausweitung des Projektes " Wir helfen Senioren/Bedürftigen" auf diese beiden Stadtteile geplant. Jüngere und ältere gleich welcher Herkunft kommen über praktische Tätigkeiten in Kontakt.
Ausgangslage
In den Lingener Stadtteilen Goosmanns Tannen und Stroot lebt jeweils ein hoher Prozentsatz von Personen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher Herkunft (ca. 70% - 50 %), die überwiegend in dicht zusammenstehenden Häuserblocks (sozialer Wohnungsbau) untergekommen sind. Das generelle Einkommensniveau ist in beiden Gebieten durchschnittlich niedrig (SGB II).Viele Familien in Goosmanns Tannen sind alleinerziehend. Alkohol, Drogen und Gewalt sind alltägliche Erfahrungen. Ein hoher Anteil der in diesen Gebieten lebenden Menschen ist zudem über 60 Jahre. Das Gebiet der Stroot ist geschichtlich eng mit der Geschichte der Deutschen Bundesbahn in Lingen verbunden. Als Mitte der 90iger Jahren das Eisenbahnausbesserungswerk aufgegeben wurde, verließen viele jüngere Personen dies Gebiet und zurück blieben die Älteren, und Personen mit Migrationshintergrund und Auswanderungsgeschichte zogen hinzu. Dies veränderte das Sozialgefüge dieses Gebietes erheblich. Soziale Strukturen brachen zusammen und neue konnten sich nicht entwickeln. Das gilt insbesondere für die ältere Generation, die auf Grund einer zunehmenden Immobilität vereinsamt. Viele sind auf Hilfen angewiesen, von der sie nichts erfahren oder die sie sich nicht leisten können. Der rein ehrenamtliche Verein Gelingen e.V., mit seinem Schwerpunkt der Seniorenarbeit wird von diesen Zielgruppen im Stadtzentrum nicht frequentiert. Geschichtlich gewachsene und soziale unsichtbare Grenzen bilden Hemmschwellen, die es zu überwinden gilt. Von daher bedarf es eine Ausweitung der bestehenden Angebote auf diese Gebiete, um den Menschen dort zu begegnen, wo sie leben.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Lingen Stadtmitte - Goosmanns Tannen -Stroot
Beschreibung
Stadtgebiet mit dem bereits bestehenden "Stammhaus" Ge-Lingen e.V. ( Wilhelmstrasse- Konrad - Adenauer-Ring, Kaiserstraße - Haselünner-Str.) Strootgebiet: Kaiserstrasse - Kiesbergstrasse - Frerener Straße - Georgstraße) Goosmanns Tannen: Haselünner Strasse . Schwarzer Weg - Delp Strape - Kardinal von Galen- Straße
Einwohnerzahl
8000
Quelle / Anmerkungen
Stadt Lingen, allgemeine Strukturdaten (https://www.lingen.de/rathaus_und_buergerservice/zahlen_und_daten/strukturdaten/allgemeine_strukturdaten.html)( Anhand der Alterspyramide geschätzt).
Stadttyp
Mittelstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
20
Gesamtstadt in Prozent
14
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
30
Sonstige in Prozent
54
Projektgebiet in Prozent
40
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
20
Projektgebiet in Prozent
45
Gesamtstadt in Prozent
5
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
22
Gesamtstadt in Prozent
4
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
30
Gesamtstadt in Prozent
13
Sonstige in Prozent
14
Projektgebiet in Prozent
33
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
38
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
17
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Projektgebiet in Prozent
26
Gesamtstadt in Prozent
6
Sonstige in Prozent
6
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Primärer Handlungsschwerpunkt unseres Projektes ist die Entwicklung der sozialen Aktivität sowie die Förderung sozialer Infrastrukturen im Quartier. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden zunächst interessierte Bewohner/-innen im Quartier angesprochen und bei dem Aufbau der sozialen Anlaufstellen durch eine Fachkraft begleitet. Dabei wird besonderer Wert auf den Erhalt und die Entwicklung bestehender Ressourcen und Bedürfnisse der Bewohner/-innen und Aktiven vor Ort gelegt. Gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden sowohl kommunikative, bildungspolitische und lebenspraktische Angebote für Bewohner der jeweiligen Quartiere. Dabei wird Wert auf die interkulturelle Zusammenarbeit gelegt. Hierzu können gehören: Wöchentlicher multikultureller Mittagstisch, regelmäßige Veranstaltungen der Gesundheits,- Freizeit und Bildungsförderung. Dabei werden die Handelnden u.a. vom Stammhaus „Gelingen e.V.“ im Sinn „Ehrenamt unterstützt Ehrenamt“ gefördert. Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität insbesondere für ältere Bewohner/-innen des jeweiligen Quartiers. Die Anlaufstelle wird als offener Treffpunkt gestaltet. Mit seinen wiederkehrenden Angeboten wird sie als Kommunikationsbrücke zwischen kulturellen, ethnischen und sozialisatorischen Unterschieden genutzt, um Vorurteilen und Stigmata entgegenzuwirken. Mit dem Angebot „ Wir helfen Bedürfigen“ werden gezielt Personen mit dem Wunsch nach praktischen Hilfeleistungen angesprochen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Stadtverwaltung Lingen, Landkreis Emsland, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen, Service - Demenzzentrum des Landkreises Emsland, Kinder - und Jugenparlament, Seniorenbeirat der Stadt Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Theaterpädagogisches Zentrum, Musikschule Emsland(Lingen),
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Christophorus - Werk Lingen e.V., Aids - Hilfe Lingen e.V., AWO (Abendteuerspielplatz ), Stadtteiltreff Stroot, DRLG Lingen, Caritas Suchtberatung, Maltheser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Integrativer Verein für Sozialmedizin e.V. , Afrikanischer Frauen e.V., Skatclub Herzbube Lingen e.V., Schachverein Lingen, Wis_EL (Willkommen im südlichen Emsland)
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Pflegedienst Lippert, Mutter - Theresa - Haus, AOK Niedersachsen, DAK, Genial e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Berufsbildende Schulen Lingen, Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V., Volkshochschule Lingen, Gesamtschule Lingen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Meyering Reisen, Sparkasse Emsland, Medicus Wesken Orthopädietechnik,
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Neue Osnabrücker Zeitung, EVE TV, Ems - Vechte - Welle, Drehscheibe, Flyer , Plakate,
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Daniela de Ridder (MdB), Albert Stegemann (Mdb), Jens Beek (MdB), Christian Fühner (MdL), Johanne Modder (MdL),
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Selbsthilfegruppe Diabethiker, Selbsthilfegruppe Aphasiker
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Interkulturelle Begegnungsstelle Zwischenahn

Ansprechpartner
Deterd Dr. Goeman
Funktion Gemeinnütziger Verein zur Förderung von einkommensschwachen Personen mittels Spenden
Mittels der interkulturellen Begegnungsstelle soll eine Anlaufstelle vor Ort mit Kümmerer, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion geschaffen werden.
Projektbeschreibung
Die interkulturelle Begegnungsstelle ist einerseits als Anlaufstelle für die zurzeit etwa 540 Geflüchteten (Neubürger) aber andererseits auch für andere Personen, die der Hilfe bedürfen, vorgesehen. Die Flüchtlinge stammen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und anderen Herkunftsländern und sind in der Landgemeinde Zwischenahn dezentral in etwa 90 Unterkünften untergebracht. Die Betreuung in den einzelnen Unterkünften ist sehr personalaufwendig. In Zukunft sollen daher die Betreuten Zuwendung in der interkulturellen Begegnungsstelle erhalten können. Die Hilfsfunktionen der ehrenamtlichen Helfer der Zwischenahner "Integrationshilfe" sind komplementäre Aktivitäten zu den Fürsorgeleistungen der Gemeindeverwaltung und der des Landkreises Ammerland. Durch die dezentrale Unterbringung sind zwar Parallelgesellschaften vermieden worden, aber dennoch verlangt an mehreren Stellen in der Gemeinde die gelegentliche Konfliktlösung zwischen jungen Leuten oder innerhalb der Familien besondere Aufmerksamkeit. Die interkulturelle Begegnungsstelle soll dazu beitragen, insbesondere das strukturelle Missverhältnis der Zahlen der Betreuer zu den Betreuten zu mildern, so dass jeder, der der ehrenamtlichen Betreuung bedarf, diese auch erhalten oder vermittelt bekommen kann. In der kulturellen Begegnungsstelle sollen in Zukunft Lösungen für Gruppen mit gleichgelagerten Problemen erarbeitet werden. Ein großes Anliegen ist der Aufbau einer Gemeinschaft des Kennenlernens. Dabei soll durch gemeinsame Aktivitäten erreicht werden, dass Vertrauen aufgebaut und Ängste vor dem Fremden und der neuen Umgebung abgebaut werden. Es wird Aufgabe der Begegnungsstelle sein Begegnungen der Neubürger mit der einheimischen Bevölkerung zu organisieren und dafür die entsprechenden Kontakte insbesondere zu den örtlichen Vereinen und Institutionen herzustellen. Die Räumlichkeiten der Begegnungsstelle sollen einen Büroraum und einen größeren Raum für Veranstaltungen umfassen. Es soll eine sprachkundige permanente Hilfe gewonnen werden, die zusammen mit der Leitung des Vereins Dialog Zwischenahn, die Mitwirkung der Ehrenamtlichen organisiert. Es wird weiterhin angestrebt, in einer Art Tandem eine Zusammenarbeit mit einer Sozialhilfskraft der Gemeinde zu erreichen. Dadurch sollen auftretende soziale Probleme kompetent gelöst werden. Die Begegnungsstelle wird für die Auszubildenden, die auf Schwierigkeiten in der Berufsschulausbildung stoßen, nach Möglichkeit kompetente Nachhilfe vermitteln.
Ausgangslage
Die Gemeinde Bad Zwischenahn umfasst ein sehr weitläufiges Gebiet mit 18 Bauernschaften in dem dezentral 540 Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Afghanistan, Libanon, Somalia und zukünftig sicher auch weiteren Afrikanischen Herkunftsländern dezentral in 90 Unterkünften z. T. mit mehreren Wohnungen untergebracht sind. Die Bildung einer Parallelgesellschaft ist dadurch weitgehend vermieden worden. Aber es zeigt sich, dass der 2015 sich locker formierte Kreis von ehemals 70 engagierten ehrenamtlichen Bürgern als "Integrationshelfer" auf rd. 30 Personen sich verringert hat. Dadurch ist ein strukturell zahlenmäßiges Mißverhältnis zwischen den Flüchtlingen mit ihren Problemen und der Zahl der Integrationshelfer, die Probleme behandeln können, entstanden. Es verdichtet sich der Eindruck, dass der Betreuungsbedarf nicht mehr sinnvoll abgedeckt werden kann und teilweise unterbleibt. Die Betreuungs- bzw. Begleitungsaufgaben sind überdies seit 2015 in einem Wandel begriffen. Die Zwischenahner Integrationshilfe der Ehrenamtlichen umfasst heute: - Hilfe bei der Wahrnehmung der angebotenen Sprachkurse - Begleitung zu Arztbesuchen - Vermittlung von Informationen zur Ausbildung in Deutschland - Organisation von Betriebsbesichtigungen, Berufsschulbesuch, Praktika - Vermittlung von Nachhilfe in Deutsch und bei Defiziten in der Berufsschule - Vermittlung der Erwartungen unserer Gesellschaft, über soft skills, z. B. Sauberkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, die Gleichberechtigung der Frau, Toleranz gegenüber anderen Religionen - Vermittlung demokratischer Werte, politische Bildung - Erklärung deutschen Verwaltungshandels und unseres Sozialsystems, dafür Verständnis zu wecken.
GWA/QM-Ansatz
Durch die interkulturelle Begegnungsstelle als zentrale Anlaufstelle und Ort für gesellschaftliche Kontakte mit der Bevölkerung der Gemeinde Zwischenahn sollen vorhandene Vorbehalte gegenüber Neubürgern mit Migrationshintergrund abgebaut werden. Durch das Aktivitätsprogramm der interkulturellen Begegnungsstelle werden Gelegenheiten geboten, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Durch die Vermittlung von Bürgerschaftsregeln und "soft skills" ist steigende Akzeptanz bei der Bevölkerung für die Neubürger aus Ländern mit völlig abweichenden Lebensgewohnheiten zu erwarten. Etwaige auftretende Meinungsverschiedenheiten können durch den Einsatz der Integrationshelfer geschlichtet werden. Dabei helfen Initiativen der Flüchtlinge durch Beteiligung an den Gemeindefesten, musikalischen Darbietungen, Einladungen zur Verkostung von typischen Speisen ihrer Herkunftsländer und bei zunehmender Kompetenz in deutscher Sprache, die von Integrationshelfern gefördert wird, ist auch der Übergang zu Vortragsveranstaltungen möglich.

Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen

Ansprechpartner
Dilek Boyu
DuK - Brücke der Kulturen
Projektbeschreibung
Es ist ein Herzensanliegen unseres herkunfts- und kulturübergreifenden Verbundes Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. mit seinen vielfältigen Mitglieds- und Kooperationspartner*innen, in Hildesheim gemeinsam ein „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ für generationsübergreifende und interkulturelle Aktivitäten zu schaffen. Der vielfältige Ansatz des Zentrums ist einzigartig in Hildesheim: Das Zentrum soll zum einen die Begegnung der Vielfalt der Kulturen in Hildesheim und Umgebung fördern und zum anderen soziokulturelle und migrantische Vereine in ihrer ehrenamtlichen Migrations- und Kulturarbeit stärken. Mit dem Zentrum werden die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit sichtbarer werden und bedarfsgerechte, flexible Unterstützung im Bereich ihres selbstorganisierten, ehrenamtlichen Engagements bekommen. Gleichzeitig werden die vielfältigen Angebote im Zentrum ein wichtiges Zeichen der Teilhabe und des Teilseins in der Hildesheimer Stadtgesellschaft setzen. Das Zentrum wird somit durch die Stärkung der soziokulturellen und migrantischen Vereine die soziale und kulturelle Infrastruktur in Hildesheim fördern und als Ausgangspunkt für zivilgesellschaftliche Ideen und der verantwortlichen Umsetzung zur Verbesserung der Lebensqualität in Hildesheim beitragen. Mit dem „Dialog- und Kompetenzzentrum Brücke der Kulturen“ wollen wir in Hildesheim ein Forum schaffen für die Entwicklung vielfältiger Ausdrucksformen verschiedener und kollektiver Kulturerfahrungen und -geschichten, Interessen und Lebensweisen. Mit dem angestrebten Zentrum soll somit auch jenseits der „Willkommenskultur“ eine Normalität im Stadtleben Hildesheims praktiziert werden, in der Diversität einen festen Platz hat und Selbstorganisation gefördert wird. Das Zentrum soll allen Menschen offenstehen und ein gemeinschaftlicher Ort der Kulturen und der Vielfalt sein. Im Mittelpunkt sollen dabei Angebote stehen, die kultur- und generationenübergreifende Begegnungen zwischen Menschen ermöglichen und ein Interesse für ein Miteinander schaffen, z.B. durch die gemeinsame Entwicklung und Durchführung von Projekten. Darin ist unser Verbund bereits geübt und unsere ausführliche Website vermittelt einen guten Eindruck von der Vielfältigkeit und Einzigartigkeit der Projekte und Maßnahmen unserer bunten Brücke-Community: www.bruecke-der-kulturen.de
Ausgangslage
In Hildesheim gibt es eine große Anzahl soziokultureller und migrantischer Vereine, die mit ihrem unerlässlichen ehrenamtlichen Engagement seit Jahrzehnten einen unersetzbaren Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben vor Ort leisten. Viele dieser Vereine gehören zu unseren Mitglieds- und Kooperationspartner*innen. Wir erleben daher wie vielfältig die ehrenamtliche Arbeit der Vereine ist: sie vermitteln als Brücke zwischen ihren eigenen Communities und der Gesamtgesellschaft und sind unverzichtbare Dienstleister*innen in wichtigen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Leider erfährt diese kontinuierliche Arbeit bisher kaum Unterstützung; den Vereinen fehlt dadurch die entsprechende Förderung zur Professionalisierung ihrer Arbeit. Besonders herausfordernd ist der Mangel an Räumlichkeiten für die Umsetzung ihrer Angebote. Was ihnen fehlt, ist ein Ort an dem sie dieses freiwillige Engagement verwalten und professionalisieren können. Eine gemeinsame Anlaufstelle, die gleichzeitig ein Ort der Solidarität, des Dialogs, der Förderung von Talenten, Kompetenzen und gegenseitigem Empowerment ist. Unser Verbund plant daher ein „Dialog- und Kompetenzzentrums Brücke der Kulturen“ in Hildesheim um diese Bedarfe nachhaltig zu decken. Zudem soll das Zentrum ein Forum zur Auslebung vielfältiger Kulturformen bieten, der zugleich der breiten Öffentlichkeit offen steht. Hier können sich Menschen über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen informieren und diese aktiv erleben. So soll das Interesse am Miteinander gefördert, Vorurteile überwunden und der interkulturelle Dialog gestärkt werden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Hildesheim Nordstadt
Beschreibung
Der ca. 880 ha große statistische Bezirk Nord mit Steuerwald liegt am nördlichen Stadtrand der Stadt Hildesheim. Sie erstreckt sich im Norden bis zu den Gemeinden Harsum und Giesen, im Süden bildet im Wesentlichen die in Ost-West-Richtung verlaufende Bahntrasse die Grenze. Im östlichen Bereich schließt die Nordstadt an den Stadtteil Drispenstedt an. Hier wird sie vom Kennedydamm, der B6 und dem Hottelner Weg begrenzt. Der nördlich daran anschließende Flugplatz liegt ebenfalls in der Nordstadt. Im Westen wird der statistische Bezirk Nordstadt mit Steuerwald – angrenzend an den Stadtteil Himmelsthür – im Wesentlichen von der Innersten begrenzt.
Einwohnerzahl
10231
Quelle / Anmerkungen
(Stand Ende 2016)
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Eine Ausnahme ist gegeben, da es trotz des Förderprogramms noch immer einen hohen Bedarf an Begegnungsorten im Stadtteil gibt, in denen Menschen in all ihrer Diversität selbst aktiv werden können und die sie mitgestalten können. Oftmals sind beispielsweise Menschen mit eigener und familiärer Zuwanderungsgeschichte lediglich als Teilnehmende in bestehenden Angeboten mitgedacht, nicht jedoch aktiv in deren Entwicklungs- und Gestaltungsprozess involviert. Daher ist die Akzeptanz und Identifizierung mit diesen gering. Durch die Vielfalt der Akteur*innen, die in unserem Verbund vertreten sind und die jeweils über gute Zugänge zur vielfältigen Stadtbevölkerung verfügen, können wir diesem Bedarf entgegenwirken. Diese Vielfalt ist das Alleinstellungsmerkmal der Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
25
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
11
Gesamtstadt in Prozent
22
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 21
Projektgebiet in Prozent
42
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Projektgebiet in Prozent
25
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept – Nördliche Nordstadt, S. 22
Unterlagen zum Gebiet
GWA/QM-Ansatz
Unser Vorhaben verfolgt einen partizipativen, aktivierenden und vernetzenden Ansatz, der auf der vorhanden Gemeinwesenarbeit aufbaut und die soziale Infrastruktur vor Ort weiter stärkt. Im Rahmen des Vorhabens DuK Brücke der Kulturen sollen unsere Mitglieds- und Kooperationspartner*innen mit den notwendigen räumlichen Ressourcen ausgestattet werden, um ihr selbstorganisiertes Engagement weiter zu professionalisieren und zielgruppenorientierte Angebote durchführen. Bei Bedarf werden diese in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus dem Stadtteil erweitert bzw. neue Angebote geschaffen. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Inhalte des Zentrums zu beteiligen. Damit stärken wir die Akzeptanz und die eigene Identifikation mit dem Zentrum. Gleichzeitig fördert das DuK auf diese Weise und mit seinem kultur- und generationenübergreifenden Charakter den interkulturellen Dialog, das Miteinander im Stadtteil und darüber hinaus die gegenseitige Akzeptanz. Die Angebote des Zentrums verfolgen auf diese Weise auch einen präventiven Ansatz, um zukünftigen Konflikten vorzubeugen und neue gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bestehende Formen der Selbstorganisation gestärkt werden, neue Formen gefördert, gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung stattfinden.
Beschreibung
die Kompetenzen, Talente und individuellen Ressourcen der Menschen vor Ort in die Entwicklung eingebracht werden; die Teilhabe vielfältiger Akteure und Menschen aus der Umgebung gefördert und als Bereicherung verstanden wird.
Beschreibung
im Zentrum verschiedene Menschen und Gruppen gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, sich gegenseitig mit Toleranz und Offenheit begegnen, sie sich herkunfts- und kulturübergreifend in die Gestaltung und Angebote des Zentrum einbringen können.
Beschreibung
die Bewohner*innen und Teilnehmenden in die Gestaltungsprozesse eingebunden sind, ihre Meinungen als Expert*innen anerkannt werden und ihre regelmäßige und aktive Beteiligung als Maßstab für die Umsetzung des Vorhabens gilt.
Beschreibung
die Vernetzung der im Zentrum beteiligten Akteure mit anderen zentralen Akteuren der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil und der Kommune aufgebaut und gestärkt wurde für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und um Synergieffekte sinnvoll zu nutzen.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Alevitische Gemeinde in Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Atatürk Kültür Dernegi e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - italienische Gesellschaft Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Deutsch - russischer Kulturverein Hildesheim e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
EL PUENTE e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Farih Gym Kampfkunst e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Internationales Kulturwerk zur Förderung einer demokratischen Entwicklung für Farssi sprechender Völker e.V. (IKW e.V.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Mala Ezidya für Hildesheim und Umgebung e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Sudanhaus in Hildesheim (i. G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Tamilischer Kultur und Sportverein e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Vanakkam Thamilar Hildesheim (i.G.)
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Verein Hildesheimer Sinti e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
IberoLatinoCultural - Spanisch und Portugiesisch sprechende Völker
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hildesheim-Marienburg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Nordstadt.Mehr.Wert e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Maluki
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Begegnungsstätte Treffer - Diakonie Himmelsthür
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kinder- und Jugendhaus Nordstadt
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Go 20 Nord/Timo e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kaleidoskop e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete "betreuen und wohnen"
Typ
Stadtteil
Galerie
bruecke foto gemeinsam
Zustimmung Veröffentlichung
On

Rückenwind für Steterburg

Ansprechpartner
Frau Petra Behrens-Schröter
Organisation Diakonie Kreisstelle Salzgitter
Funktion Beauftragte für Diakonie
Förderung der ehrenamtlichen Aktivitäten im Stadtteil und Ergänzung durch professionelle Gemeinwesenarbeit
Projektbeschreibung
In Steterburg sind die Bürger/innen über die Entwicklungen im Stadtteil sehr besorgt: der Müll, der überall herumliegt sorgt für Ratten, die Wohnungen schimmeln und sind sanierungsbedürftig, es gibt Streit unter der Bewohnerschaft mit unterschiedlichen Nationalitäten (vorwiegend Osteuropa) und unterschiedlichen Alters (Senioren gegen Kinder), viele Menschen sind einsam. Ihr Stadtteil droht zu verwahrlosen, deshalb gründeten aktive Bürger/innen am 20.04.2016 den Bürgerverein Steterburg e.V. Der Bürgerverein soll für die Bürger/innen eine Plattform sein, um sich im Stadtteil für ihre Interessen mit ihren Fähigkeiten einzusetzen. Der Bürgerverein versteht sich als Begegnungsstätte für die Bürger/innen und will das Gemeinschaftsleben und die Nachbarschaft im Stadtteil fördern und Menschen allen Alters und aller Nationalitäten in Kontakt bringen. Er will gegen die Verwahrlosung kämpfen. Hervorzuheben ist, dass sich die Bürger/innen besonders verantwortlich fühlen und ehrenamtlich ein Stadtteiltreff und ein ehemaliges Restaurant umgebaut und mit ihren Mitteln eingerichtet haben. In den Räumen werden auf ehrenamtlicher Basis Deutschförderung, Kreativgruppen, Kinderclub, kulturelle Angebote, Englischgruppe, Tanzgruppen, Fotoausstellungen, Klavierunterricht, Arbeitskreise, Boulegruppe, Tauschring, Kochaktionen ermöglicht. Die Bürger/innen bringen sich sehr verantwortlich und engagiert ein. Jetzt bitten sie um Hilfe, weil sie sich mit der Koordinierung und Leitung der unterschiedlichen Gruppen überfordert fühlen. Das ehrenamtliche Engagement droht zu zerbrechen, sie brauchen professionelle Begleitung bei der Koordinierung aller Gruppen, Begleitung bei Fragestellungen und Problemen in den Gruppen, Problemen der einzelnen Besucherinnen und Besucher, fachpädagogische Beratung zu Zielsetzungen und Weiterentwicklung der Angebote und Entwicklung von Modellen für die Finanzierung der Angebote (Sachkosten und Aufwandsentschädigung). Der Stadtteil hat extreme Probleme unter den Bewohnergruppen, die sehr zerstritten sind und sich gegenseitig anfeinden (es gab auch einen Übergriff mit Waffen). Der Bürgerverein hat die Sorge, dass sie sich als Verein für die vielen sozialen Probleme vor Ort übernommen haben. Sie brauchen dringend einen Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen, um ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten zu begleiten und sich um die Klärung der übergeordneten Fragen und die Organisation der Aktivitäten im Stadtteiltreff Steterburg zu kümmern.
Ausgangslage
In dem Wohngebiet Salzgitter-Steterburg besteht seit vielen Jahren Sanierungsbedarf, die Wohnungen sind von 1930 und in einem schlechten Zustand. Die Bewohner/innen fühlen sich im Stich gelassen, sie weisen auf die vielen Probleme im Stadtteil hin: Vermüllung, Ratten , Verwahrlosungs- und Vereinsamungsproblem, viele Menschen sind ohne Arbeit, arm und ohne Perspektive, kommen aus unterschiedlichen Ländern und kennen die Strukturen in Salzgitter nicht. Das besondere in diesem Stadtteil ist, dass sich eine aktive Bürgerschaft zu einem Bürgerverein Steterburg e.V. zusammen geschlossen hat, sie engagieren sich für die Menschen im Stadtteil und eine bessere Gemeinschaft im Stadtteil Steterburg . Sie haben sich sehr dafür eingesetzt, dass das Sanierungsprogramm: Soziale Stadt beantragt wird. Dieser Bürgerverein ist ein Schatz für die Menschen und Probleme im Stadtteil. Die Ehrenamtlichen des Bürgervereins sind jedoch mit den sozialen Problemen im Stadtteil überfordert und benötigen Unterstützung, beim Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen in den Mietshäusern, Sozialberatung für Personen im Transferbezug, Schwierigkeiten in den ehrenamtlich geleiteten Gruppen, Problemen von unterschiedlichen Bewohnergruppen aus unterschiedlichen Ländern. Das ehrenamtliche Engagement ist bei diesen Fragen überfordert, droht zu zerbrechen und benötigt dringend professionelle Hilfe über die Projektleitung der Gemeinwesenarbeit. Die Projektleitung soll dieses besondere bürgerschaftliche Engagement weiterhin fördern und durch den Einsatz einer/s Sprecherin/s der Ehrenamtlichen nachhaltig über Projektende hinaus stabilisieren und gestalten.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Salzgitter Steterburg
Beschreibung
Das Quartier Steterburg ist Teil des Stadtteils Salzgitter-Thiede, ist für sich ein abgegrenztes Gebiet, das einen direkten Zugang zur Autobahn hat. Steterburg liegt zwischen Salzgitter (-10 km von der Salzgitter-Lebenstedt entfernt) und Braunschweig (12 km bis zur Innenstadt). Das Fördergebiet Soziale Stadt ist auf Steterburg begrenzt, der Bürgerverein ist Ansprechpartner für den gesamten Stadtteil Salzgitter - Thiede.
Einwohnerzahl
2818
Quelle / Anmerkungen
Stadt Salzgitter/Einwohnerverfahren Meso; eigene Berechnungen - Stand 2016
Stadttyp
Großstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
On
Begründung Programmgebiet
Unser Projekt will das ehrenamtliche Engagement der Bürger/innen des Bürgerverein fördert. Dieser Bürgerverein ist Ansprechpartner für Bürger/innen aus gesamt Salzgitter-Thiede, er geht über das Soziale Stadt Gebiet hinaus, er ist ehrenamtlich besetzt und ergänzt das professionelle Quartiersmanagement im Rahmen des Programms Soziale Stadt, die im Fördergebiet Steterburg bislang einen starken baulichen Schwerpunkt hatte. Das Büro, das das Quartiersmanagement bislang, gefördert durch das Programm Soziale Stadt 2016 begonnen hat, hat Ende 2017 wegen schwerwiegender Verständigungsschwierigkeiten gekündigt und wird jetzt neu besetzt. Der Schwerpunkt des Quartiersmanagement liegt in der Entwicklung der Sanierungsaufgaben und Unterstützung aller sozialer Einrichtungen vor Ort in Steterburg, sie haben nicht die Kapazität sich schwerpunktmäßig um die Angelegenheiten der Bürger/innen, die über den Bürgerverein vertreten werden, zu kümmern. Der Bürgerverein hält viele unterschiedliche ehrenamtliche Angebote für die Bürger/innen im Stadtteil vor, aus ihm ist unter anderem ein Chor, ein Marktangebot und ein Kulturverein entstanden. Die Ehrenamtlichen sind jedoch noch nicht so weit, dass sie ihre Angebote mit allen Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen, die in den Gruppen entstehen, alleine bewältigen können. Mit der Förderung über das Programm "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement" sollen die Fähigkeiten der Ehrenamtlichen gestärkt werden. Sie benötigen Unterstützung und Coaching in ihren Angeboten und sollen befähigt werden, Konflikte und Bedarfe angemessen zu bearbeiten, damit ihr ehrenamtliches Engagement nicht überfordert wird. Als weiteres stehen die unterschiedlichen Angebote des Bürgervereins teilweise in Konkurrenz untereinander, es können zum Teil keine gemeinsamen Gespräche geführt werden, es sind bereits Missverständnisse und Verletzungen untereinander entstanden, die fachkompetent bearbeitet werden müssen. Hier droht der Verein mit dem besonderen bürgerschaftlichen Engagement zu zerbrechen. Ebenso muss die Zusammenarbeit mit dem neuen Quartiersbüro gefördert aus dem Programm Soziale Stadt, unterstützt werden, auch hier hat es Auseinandersetzungen und unterschiedliche Erwartungen gegeben, die zu Verletzungen geführt haben und geklärt werden müssen. Die Kooperation und Zusammenarbeit in dem Stadtteil mit der Stadtverwaltung der Stadt Salzgitter, dem Bürgerverein und den Einrichtungen vor Ort sollen über die Projektleitung der GWA gefördert und geübt werden. Über die Förderung der GWA können hier sehr engagiert Bürger/innen begleitet werden, sich weiterhin für ihren Stadtteil einzusetzen. Der Bürgerverein hätte mit der Unterstützung eine gute Chance sich als eine Plattform für die Beteiligung der Bürger/innen im Stadtteil zu etablieren.
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
12
Gesamtstadt in Prozent
9
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
28
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
31
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
21
Gesamtstadt in Prozent
10
Sonstige in Prozent
0
Projektgebiet in Prozent
51
Gesamtstadt in Prozent
20
Sonstige in Prozent
0
GWA/QM-Ansatz
In Bürgerverein Steterburg e.V. wird ehrenamtliche Gemeinwesenarbeit geleistet, die sich um die Menschen in dem Stadtteil kümmern. Sie sind eine Anlaufstelle und Begegnungsstätte, die die Interessen der Menschen im Stadtteil aufnehmen und Unterstützung anbieten, diese Interessen umzusetzen. Alles Engagement ist ehrenamtlich - viele unterschiedliche Bürger/innen stellen ihre Kompetenzen für die Gemeinschaft zur Verfügung, um sich für das Miteinander in der Gemeinschaft stark zu machen, auch die Räume werden mietfrei von Hansaimmobilien zur Verfügung gestellt. Der Bürgerverein will das Leben und Miteinander mit den Menschen im Stadtteil attraktiv und lebenswert gestalten. Mit unserem Projekt soll das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft gefördert und gestärkt werden. Die Ehrenamtlichen erfahren Unterstützung, damit sie weiterhin voller Freude für die Gemeinschaft ehrenamtlich aktiv sein können. Der Bürgerverein wird als Möglichkeit zur Gemeinwesenarbeit gesehen, der die Selbsthilfe der Bewohner/innen fördert und stärkt. Durch das Projekt soll die gesamte Tätigkeit im Verein begleitet und unterstützt werden, die Ehrenamtlichen bekommen einen Ansprechpartner, der sich ihrer Sorgen annimmt und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen sucht. Menschen sollen befähigt werden, sich durch den Bürgerverein für ihre Interessen einzusetzen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Die Ursachen für Konflikte sollen erkannt und konstruktiv gelöst werden durch die Begleitung der GWA
Qualitätskriterien
Beschreibung
Alle Bewohner/innen kennen den Bürgerverein. Der Bürgerverein steht für alle Bewohner/innen zur Verfügung, es können dort alle Ideen, Fragen und Probleme vorgebracht werden, es wird gemeinsam nach Lösungen und Strategien gesucht.
Beschreibung
Der Bürgerverein hat klare Strukturen, in denen alle Bewohner/innen willkommen sind und ihre Anliegen vorbringen können. Die Angebote werden im Bürgerverein gut struktriert und mit viel Freude durchgeführt. Jede/r bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein
Beschreibung
Es finden regelmäßige angeleitete Treffen aller Gruppen im Stadtteil zum Austausch und Reflektieren statt. Die Angebote und die Nutzer sind untereinander bekannt und verweisen aufeinander. Sie begegnen sich mit Respekt und Wertschätzung.
Beschreibung
Stadtteilaktionen werden von vielen Bewohner/innen und unterschiedlicher Nationalitäten mitgestaltet und genutzt - die Menschen im Stadtteil kennen sich und unterstützen sich gegenseitig. Der Bürgerverein wird als Anlaufstelle von allen genutzt.
Beschreibung
Der Bürgerverein ist als Teil des Netzwerks im Stadtteil bekannt, steht im regelmäßigen Austausch mit den Einrichtung im Stadtteil, nimmt an übergeordneten Sitzungen teil.
Vorhandene Strukturen
Aus einer Bewohnerinitiative, die sich seit vielen Jahren um den Stadtteil Sorgen macht, hat sich im Frühjahr 2016 der Bürgerverein Steterburg e.V. gegründet. In ihrer Satzung verpflichten sie sich, die Bürgerinnen und Bürger auf vielfältige Weise zu fördern. Sie nehmen die Sorgen in dem Stadtteil sehr ernst und möchten sich in gemeinsamer Verantwortung für den Stadtteil so engagieren, dass der Stadtteil weiterhin attraktiv ist und viele Menschen dort gerne leben. Dazu haben sie einen Stadtteiltreff und ein Bürgercafes in Steterburg ehrenamtlich aufgebaut, saniert und eingerichtet. Diese Räumlichkeiten sollen der gesamten Bevölkerung für gesellschaftliche Aktivitäten, sowie sozialen Organisationen für Hilfestellungen zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgerverein möchte sich mit den weiteren Einrichtungen im Stadtteil vernetzen und gemeinsam für den Stadtteil aktiv werden. Sie planen und führen öffentliche und kulturelle Veranstaltungen im Stadtteil durch. Über Spendengelder wird eine Stadtteilzeitung herausgegeben, die von den Bürger/innen gemeinsam gestaltet wird.
Vernetzung im Gebiet
Akteur
Akteur (Freitext)
Steterkult e.V. Frau Heilshorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Salzgitter Frau Wunderling und Frau Zipp
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Frau Behrens-Schröter, Herr Meyer und AWO , Herr Hagedorn
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kirchengemeinde Steterburg - Frau Pultke, Kolping-Gemeinde Herr Scalla
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Immobilienfirma Van der Horst Herr Dr. Müller , Hansaimmobilien Herr Jainz
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Ortsratsbürgermeister Herr Striese
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Kath. Familienzentrum Frau Bruschke, Familienzentrum Stiftsmäuse Frau Rath
Typ
Stadtteil
Zustimmung Veröffentlichung
On

Zukunftszentrum- von und für Menschen gemacht! 2.0

Ansprechpartner
Chanel Habermann
Funktion 1. Vorsitzende
Ausbau und Erweiterung des Zukunftszentrums und der stadtteilbezogenen Projekte in den jeweiligen Stadtteilgebieten
Projektbeschreibung
Das Zukunftszentrum ist die erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte mit verschiedenen Begegnung- Hilfs- und Kulturprojekten. Das Besondere des Zukunftszentrums ist die Vielfalt der Angebote, womit jeder im Stadtteil angesprochen wird. Wir haben verschiedene Förder- und Hilfsangebote, aber auch verschiedene Begegnungsangebote zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen initiiert und durchgeführt. Die ersten Schritte zum Aufbau der Förderung von Selbsthilfe und Selbständigkeit wurden durchgeführt. Vom Zukunftszentrum aus, betreuen wir die drei benachteiligten Stadtteile mit den Bew. zusammen und haben viele tolle Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.Um mit den Menschen in Kontakt zu kommen, planen wir regelmäßig Aktionen, wie mit dem roten Sofa auf dem Marktplatz oder mit einem Infostand im Einkaufszentrum mit Themen, wie: Wir malen das Wappen v. Dbg. Hier sprechen die Stadtteilmanager die Menschen aktiv an, befragen sie zu ihren Bedürfnissen, so dass hieraus neue Bedarfe entdeckt wurden. Die Kontaktstellen mit den Stadtteilmanagern erfreuen sich großer Resonanz und Zuspruch, auch hier gehen die Stadtteilmanager aktiv auf die Bew. zu, um mit ihnen über die Projekte zu sprechen und sie zum Mitmachen zu bewegen. Die Stadtteilmanager konnten sehr aktiv die Bewohner/innen in den verschiedenen Stadtteilen unterstützen, um ihre Lebenssituation zu verbessern, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen möglich machen und Gemeinschaft entwickeln. Wir konnten weitere Netzwerke und Kooperationen aufbauen. Die Ergebnisse der ersten neun Monate zeigen ganz eindeutig, dass es sehr wichtig und richtig war, das Zukunftszentrum mit ihren Kontaktstellen ins Leben zu rufen und zu fördern, weil viele Menschen diese Angebote nutzen und täglich neue Personen kommen, die sich einbringen wollen. Jetzt geht es darum, die bestehenden Projekte weiter auszubauen und neue, wichtige Projekte hinzuzufügen. Die Erfolge der ersten Monate zeigen auch, dass die Menschen sich hier wohl fühlen und endlich einen Platz gefunden haben, um sich zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten zu planen und etwas zu unternehmen, um ihre Lebenssituation in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Das Zukunftszentrum ist für viele fester Bestandteil im Hilfesystem der Stadt Dannenberg geworden und erhält von allen Seiten einen positiven Zuspruch. Allerdings wäre es ohne die Förderung des Ministeriums nicht möglich gewesen, in so kurzer Zeit so viel Positives zu erreichen.
Ausgangslage
Als wir 2017 mit dem Projekt gestartet sind, war die Ausgangslage in den drei Stadtteilgebieten mit sozialem Brennpunkt, dass im Stadtteilgebiet Develangring und Feldstr./Bellmannsfeld überwiegend Spätaussiedler, vorwiegend aus Kasachstan und mit Stadtteilgebiet Kochst./Franz-Lübeck-str. überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund aus den Ländern Syrien und Afghanistan leben. Da die Wohnungen günstig sind, leben hier auch viele Langzeitarbeitslose und Rentner. Das größte Problem war, dass es für die verschiedenen Personengruppen keinerlei Unterstützung gab, so dass es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den verschiedene Kulturen kam. Da zudem viele Menschen keiner geregelten Tätigkeit nachgehen, gibt es viel Zeit für wenig Geld. Dadurch verfallen die Menschen in Hoffnungslosigkeit, Demotivation, Alkohol und Isolation. Hier haben wir durch unsere intensive Arbeit eine erste Kehrtwende erreicht. Wir haben durch die verschiedenen Projekte, die ersten Menschen aus dieser Abwärtsspirale geholt. Viele Bewohner/innen haben die Angebote dankbar angenommen, weil sie bei uns Wertschätzung und Anerkennung erhalten. Dies ist der erste Schritt in eine positive Richtung, in der sie das Gefühl bekommen haben, gebraucht zu werden und eine Aufgabe haben. Wir haben es geschafft, ein Teil der Bewohner/innen aus ihrer Isolation zu holen und mit ihnen an einer neuen Perspektive zu arbeiten. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dieses Projekt weiterzuführen und zu fördern, da sonst die Arbeit und Mühen, die wir bisher in die Bewohner/innen und in dieses Projekt gesteckt haben, völlig umsonst wären und diese Menschen wieder zurück in ihre alte Situation fallen würden.
Projektgebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Feldstr./Bellmannsfeld/Bahnhofstr.
Beschreibung
Das Projektgebiet bezieht sich auf die Straßenzüge Feldstraße, Bellmannsfeld und Bahnhofstr.
Einwohnerzahl
800
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
70
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
27
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie der Elise (Elbe-Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegendem Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler, Langzeitarbeitslose und Rentner. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
35
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Kochstr. und Franz-Lübeck-Str.
Beschreibung
Die räumliche Abgrenzung bezieht sich auf die beiden Straßenzüge-Kochstraße und Franz-Lübeck-Str.
Einwohnerzahl
500
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
68
Gesamtstadt in Prozent
18
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
60
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Projektgebiet in Prozent
36
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Samtgemeinde Elbtalaue
Unterlagen zum Gebiet
Gebiet-Name
Stadt Dannenberg/Samtgemeinde Elbtalaue-Develangring
Beschreibung
Der Develangring ist mit seinen Nebenstraßen ist ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit überwiegenden Anteil an Blockbauten. Hier wohnen überwiegend Spätaussiedler und Langzeitarbeitslose. Gerade im Develangring gibt es Segregationserscheinungen.
Einwohnerzahl
1200
Quelle / Anmerkungen
Samtgemeinde Elbtalaue
Stadttyp
Kleinstadt
Programmgebiet Sozialer Zusammenhalt
Off
Merkmalswerte
Projektgebiet in Prozent
19
Gesamtstadt in Prozent
8
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Arbeitsmarktbericht des Jobcenters Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
65
Gesamtstadt in Prozent
17
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Integrationsbeauftragte des Landkreises Lüchow-Dannenberg
Projektgebiet in Prozent
49
Gesamtstadt in Prozent
27
Sonstige in Prozent
0
Anmerkung
Laut Studie Elise(Elbe Informationssystem) des Fraunhofer Institutes
Unterlagen zum Gebiet
develangring.png (56.34 KB)
GWA/QM-Ansatz
In unseren Projekten verfolgen wir den ganzheitlichen Ansatz auf die Lebenszusammenhänge. Ziel ist es, die immateriellen und materiellen Bedingungen zusammen mit den Bewohnern zu verbessern. Mit den nächsten Schritten wollen wir die Arbeit noch professioneller gestalten. Denn bei den materiellen Bedingungen geht es darum, zum einen die Existenzsicherung, aber auch den Wohnraumbereich zu verbessern. Bei den immateriellen Bedingungen soll sich die Qualität der sozialen Beziehungen, die Partizipation und Kultur in den Stadtteilen weiter verbessern. Dabei hilft uns sehr, das die Stadtmanagerin neben ihrem Sozialpädagogikstudium auch Islamwissenschaften studiert hat. Dadurch kann sie sich auch sehr auf die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund einstellen. Die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe steht gerade auch in den neuen Projekten sehr im Vordergrund. Somit können wir die Handlungsfähigkeit und Selbstorganisation des Einzelnen, aber auch der Gruppe weiter fördern. Im Vordergrund steht immer die Stärkung der Personen. Dabei sollen die eigenen Ressourcen entdeckt und entwickelt werden. Durch die neuen Projektziele können wir aber auch gerade die Bedingungen fördern, die es Menschen ermöglichen, selbst über das eigene Leben zu bestimmen und "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Hierbei legen wir auf den Aufbau weiter Netzwerke und Kooperationsstrukturen, wie Nachbarschaftshilfe, Senioren-Hilfsdienst usw. einen Schwerpunkt.
Qualitätskriterien
Beschreibung
Bewohner/innen bringen sich aktiv ein. Sie werden als "Experten" anerkannt und wertgeschätzt. Sie gehen respektvoll miteinander um. Bewohner kommen mit eigenen Projektideen, die gemeinsam umgesetzt werden.
Beschreibung
Unser Leitgedanke"Hilfe zur Selbsthilfe" wird weiter professionalisiert. Ziel soll es sein, dass die Nachbarschaftshilfe, der Senioren-Hilfsdienst, wie auch der "Oma auf Zeit" Service von den Bewohnern selbst organisiert werden kann.
Beschreibung
Die Netzwerke und Kooperationen sollen noch stärker in den Fokus der Arbeit rücken. Die Bewohner sollen noch stärker in den Aufbau von Netzwerken und Kooperationen eingebunden werden, damit sie jederzeit darauf zugreifen können.
Beschreibung
Das soziale und kulturelle Leben soll durch die Bewohner in den Stadtteilen weiter aktiviert und gestaltet werden. Dabei sollen die Menschen mit unterschiedlichen Kulturen weiter zusammen gebracht werden, um Zusammenleben und Nachbarschaft zu fördern.
Vernetzung im Gebiet
Akteur (Freitext)
Samtgemeinde Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Stadt Dannenberg
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Landkreis Lüchow-Dannenberg, Integrationsbeauftragte
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Jobcenter Lüchow-Dannenberg, Fallmanagerin Integration und Markt
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Violetta e. V. Beratungsstelle für Mädchen und Frauen
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Verein die Brücke e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Familienzentrum Dannenberg e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur
Akteur (Freitext)
Caritas e.V. für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Koordinierungsstelle Integration und Migration
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Schuldnerberatung Lüneburger Heide e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
die Caritas-Gärten e.V.
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Sozialamt der Samtgemeinde Elbtalaue
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
AWO soziale Dienste gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Perspektive gGmbH
Typ
Stadtteil
Akteur (Freitext)
Diakonie Wendland
Typ
Stadtteil
Galerie
cd26d670 65e9 4287 bdd7 926bb28329c8
203b3fbc f8fc 43e0 8df3 0158231f6613
1695ec9b a371 447d 85c0 97f876fb1ccd
d8261744 498d 488b a05e e2abe6a32894
bbdf95fb 7d3f 4937 b616 109820d79eed
bc479227 bd56 418b 857f 379b2190206c
Zustimmung Veröffentlichung
On